Gewissen

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Siehe auch → Gewissen

„Das Gewissen, das intuitiv sichere Wissen um den moralischen Wert einer Tat, entstand als besondere Fähigkeit des sich immer mehr individualisierenden Menschen in der griechisch-lateinischen Zeit, wie es etwa die unterschiedliche Schilderung der Orest-Tragödie bei Aischylos, Sophokles und Euripides deutlich zeigt."

Glossar

Gewissen
  1. „[…] die Griechisch-Lateinische Zeit […] Es gab vorher das Gewissen nicht. Das Gewissen heißt, ich weiß aus mir selbst, etwas Schlechtes getan zu haben. Das tritt erstmals auf in einer Schilderung des Dichters Euripides, des jüngsten der drei großen Tragödiendichter […]” | Peter, W. Das Rätsel des Bösen, Düsseldorf 2026, 00:03:53
  2. […] Orest, der seine Mutter ermordet hat aus Rache […] das erste Mal – ist das in der Geschichte festgehalten –e s entsteht das Gewissen […] Vorher war das Erlebnis ganz anders […] ein dramatisches, visionäres, geistiges Erlebnis. Man wurde verfolgt von den Erinnyen, von den Rachegeistern. | Peter, W. Das Rätsel des Bösen, Düsseldorf 2026, 00:03:53
Stimme des Gewissens
  1. Die Stimme des Gewissens tritt zum ersten Mal in der griechisch-lateinischen Kulturepoche auf. | Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 18. Folge, 2020, 01:10:17
  2. „[…] zwar aus […] eigentlich gerechtfertigter Rache […] aber trotzdem, es ist eine böse Tat und ich erkenne es. Das ist die Stimme des Gewissens”. | Peter, W. Das Rätsel des Bösen, Düsseldorf 2026, 00:03:53

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