Neue Wege in die Anthroposophie

Es ist doch ein Phänomen! Schon vor mehr als 100 Jahren berichtete ein Mensch über Lösungsansätze, die für die gesamte Menschheit segensreich sein können. Sein Name ist Rudolf Steiner.

Wenn man einen Menschen als Tausendsassa bezeichnen kann, dann ihn. Von Rudolf Steiner stammen entscheidende Impulse für die wesentlichen Lebenslagen der Menschen. Wer damit selber Berührung hatte, z.B. mit der Waldorf- und Heilpädagogik, der Demeter Landwirtschaft, der anthroposophischen Medizin, oder wer selbst einmal ein paar Übungen in der Eurythmie durchgeführt hat- dieser Mensch weiß meist von innen heraus, dass da etwas wunderbares am Wirken ist.

Und das nicht ohne Grund. War Steiner doch in der Lage tiefste Einblicke zu nehmen in Zusammenhänge von Welt und Kosmos, von Seele und Geist.

Die gute Nachricht ist: Das können wir auch. Du und ich. Die schlechte Nachricht ist: Die Anthroposophie (Lehre von der Weisheit des Menschen) ist nicht leicht und schnell konsumierbar. Für „Ottonormalverbraucher“, der mit der Anthroposophie noch nichts am Hut hatte, der steigt wahrscheinlich schneller aus, als das er damit beginnt. Denn die Texte, Vorträge und Bücher sind mitunter dermaßen schwierig zu lesen, dass man schon mal 10 Anläufe braucht, bevor man eine vage Vorstellung erlangt, worum es überhaupt geht. Aber das ist im Prinzip auch ganz „normal“. Denn ein Spitzensportler oder virtuoser Musiker fällt auch nicht vom Himmel, sondern erlangt die Meisterschaft erst durch das stetige eigene Ringen. Ist man bereit seinen eigenen inneren Widerständen zu begegnen, und quält man sich durch so manchen Engpass, kommt es hier und da zu Erlebnissen von inneren Offenbarungen. Plötzlich ist im Denken etwas beweglich geworden, und man sieht fortan die Welt durch andere Augen an.

Was wir hier tun wollen: Menschen Einblicke in die Anthroposophie gewähren. Wege aufzeigen, die für unsere Vorgänger zielführend waren. Es sind keine Rezepte. Es sind Hilfestellungen.

Im Kommentarbereich unten kannst du uns deine Anregungen und Gedanken wissen lassen. Wir wollen wissen wie du die Anthroposophie kennen gelernt hast. Oder erfahren welchen Weg du empfehlen möchtest. Oder verstehen, was aus deiner Sicht gebraucht wird.

Mein Name ist Francois Hagdorn. Neben Dr. Wolfgang Peter von www.anthro.wiki bin ich hier Hauptinitiator von anthro.world. Ich schaffe Räume für Begegnung. Hier findest du Lehrer und Begleiter der anthroposophischen Spitzenklasse. Mitglieder der anthroposophischen Gesellschaft und „Freigeister“. Aber nicht nur Stars. Es wirken hier auch ganz normale Menschen mit, wie du und ich, die auf die persönliche Begegnung und das Berührtsein Wert legen. Die verstanden haben, dass es ums lebendige Denken geht, und nicht um das Stapeln von Faktenwissen. Anthroposophie ist unserer Empfindung nach nur dann dienlich, wenn sie innerlich wirkt und ausstrahlt. Wenn du in dieser Richtung auch etwas unternehmen willst, dann melde dich hier!

Francois Hagdorn, 10. Oktober 2020

14 Gedanken zu „Neue Wege in die Anthroposophie“

  1. Ich möchte hier vielleicht den Weg zur Anthroposophie erzählen ,da ich in meinem gesamten Umfeld damit alleine bin und auch nicht zur Anthoposophischen Gesellschaft gehöre vor 30 Jahren beschäftigte mich die Geistige Welt meine Cousine Mitglied der A.Gesellschaft schickte mir Bücher von Rudolf Steiner und erklärte mir einiges bei persönlichen Treffen .Ich habe die Bücher gelesen, jedoch nicht wirklich verstanden, aber innerlich fühlte ich mich verbunden und hatte Ehrfurcht für die mir noch nicht erschlossenen Werke von Rudolf Steiner.Immer wieder versuchte ich einen Weg zu finden erst als ich Vorträge hören konnte ,habe ich das geschriebene aufnehmen können ,was nun in mir arbeitet und ganz besonders die Vorträge von Dr.Wolfgang Peter seine lebendige Vortragsart,das hilft mir sehr

    1. Liebe Anja,

      ich kann sehr gut nachvollziehen, dass es für den Zugang in die A. Brücken braucht. Meine persönliche Brücke sind bestimmte Menschen. Wenn ich bemerke, dass die A. in ihnen wirkt oder wirkend zum Ausdruck kommt, dann ist das nährend und erfüllend und dann ist die Lektüre mit Primärtexten fast schon ein Kinderspiel (ich übertreibe). Nein, die Lektüre wird nie leicht, aber eine lebendige Vortragsart wie von Wolfgang kann einen schon durchwärmen und anschwingen. Man fühlt sich irgendwie angebunden. Oder? LG Francois

  2. Ich möchte mich noch mal von ganzem Herzen bedanken es gibt mir so viel die Vorträge von Dr.Wolfgang Peter zu hören und dabei zu sein ich kann das wirklich spüren es ist ein tolles Ergreifen nicht zu beschreiben auch das nachhören ist toll aber nicht vergleichbar ich freue mich auf den nächsten Vortrag und danke auch den Menschen im Hintergrund die diese Übertragung möglich machen

  3. Lieber Francois,
    ich wurde vor kurzem durch eine liebe Freundin auf die faszinierende Welt der Anthroposophie aufmerksam gemacht. Meine anfängliche Skepsis wich sehr rasch, als ich „tief in mir“ spürte dass es einen wahrlich wunderbaren Prozess auslöste, der sowohl mir als auch indirekt den Menschen und Wesenen in meinem Umfeld gut tut und konstruktive Früchte hervor bringt. Deine dokumentarische Arbeit war es unter anderem auch, die mir den Einstieg in diese schwere Kost erleichterte. Und dafür möchte ich Dir aus tiefstem Herzen danken:-)
    Herzliche Grüße
    //Zartoshti

    1. Liebe Zartoshti,

      vielen Dank für deine netten Worte, hat mich sehr gefreut. Na, dann habe ich ja jetzt schon meine Mission erfüllt und kann was anderes tun. Kleiner Scherz.

      Du, da kommen mir gleich noch Fragen in deine Richtung. Wenn du dazu bereit bist, bin ich interessiert zu erfahren wie sich das Spüren „tief in dir drin“ exakt abspielte. Und auch, ob du ggf. ein paar Beispiele geben könntest, was sich bei dir und in deinem Umfeld konstruktives geändert hatte. Es interessiert mich deshalb, weil ich und auch meine Kollegen quasi immerzu forschend schauen wollen, welche die Zugänge zur Anthroposophie sind, sein könnten, und auf welchen Wegen sich die innere Resonanz bei den Menschen jeweils präsentiert. Dieses Phänomen zu verstehen, wäre schön und könnte für unsere künftige Entwicklung hilfreich sein. Das spannende bei der A. für mich ist/ war ja, dass es auf der einen Seite irgendwie „hoch intellektuell“ zugeht, aber dasjenige was „berührt“ gar nicht ein Ding des Verstandes ist, sondern sich anders zeigt. Ein Schlüsselmomentum bei mir war ja, dass während eines Vortrags von Dr. Manfred Klett etwas in mir zum aufleuchten kam. Es waren ggf. nicht die Worte, sondern dasjenige was zwischen den Worten war? LG Francois

  4. Liebe Mitmenschen, an der menschlichen Weisheit interessiert, die wir sind, die in uns lebt! Ich bin seit vielen Jahren auch an ihr interessiert und habe einen Weg gefunden: die Kombination von bewusster Bewegung und bewegtem Bewusstsein. Das habe ich in den letzten 21 Jahren hier in Südbrasilien entwickelt. Auf meiner homepage gibt es eine Seite auf deutsch. Da könnt Ihr mehr darüber lesen, falls Ihr neugierig geworden seid.
    Herzliche Grüsse an alle!

    1. Liebe Margrethe, schön, dass du dich meldest! Hier auf anthro.world wird künftig auch das Thema Eurythmie sein. Bevor ich persönlich die Eurythmie vor ca. 4 Jahren kennen lernte, brachte ich eingehende Erfahrungen aus der Kampfkunst mit. Was mich erstaunte: Schon bei den ersten Schritten und Bewegungen der Eurythmie, die ich selber ausführte, war mir empfindend sofort bewusst, dass sich darin etwas „tiefes“ oder „hohes“ oder was auch immer ausspricht. Jedenfalls ganz bestimmt etwas lebendiges. Und zwar unmittelbar. Insofern bin ich sehr gespannt mehr über deine Erfahrungen und Entwicklungen zu erfahren. Lass bitte wieder von dir hören.
      Viele Grüße, Francois

    2. Liebe Margrethe,
      ich habe gerade Ihre Website besucht und gelesen was Sie über die Eurythmie als Kunst des Neuen Menschen schreiben. Dass sie als geistigen Hintergrund ein neues lebendiges Denken braucht, wie man es durch die Arbeit mit Rudolf Steiners Philosophie der Freiheit gemeinsam schulen kann. Sie sprechen mir damit aus der Seele. Wie oft musste ich Eurythmie-Darbietungen sehen, bei denen nur das alte Verstandesdenken im Hintergrund steht und damit der Bewegungsrythmus zentral vom Kopf ausgeht und nicht, wie es sein sollte, vom Herzen. Mögen auch alle Bewegungen noch so „exakt nach dem Lehrbuch“ gemacht sein – letztlich wirken sie tot. Sie wirken nicht heilsam belebend, sondern tun im Herzen weh. Die wirklich lebendige eurythmische Bewegung bedarf der lebendigen Bewegung im inneren, die dem mit Ausdauer und Geduld geübten Herzdenken entspringt. Vielen Dank, dass Sie das so klar aussprechen!
      Mit herzlichen Grüßen,
      Wolfgang Peter

  5. Da ich heute nicht live dabei sein kann, möchte ich euch eine gute Zeit wünschen und ich freue mich auf morgen oder übermorgen, wenn ich den Vortrag von Dr. Wolfgang Peter „nachhören“ kann.
    Liebe Grüsse

  6. Sehr geehrter Herr Hagedorn,
    herzlichen Dank das Sie die Vorträge von Herrn Peter zur Verfügung stellen. Nach 50 Stunden „Online-schulung“ zur Apokalypse bin ich „zu Grunde gegangen“ Nach oben blickend packe ich ein Projekt an, für das ich geistige Hilfestellung dringend benötige.
    Denke sie das es möglich wäre, meine Idee Ihnen und Herrn Wolfgang Peter vorzustellen. Es geht mir nur um Ihre Sicht der Dinge auf mein Vorhaben zu bekommen.
    Besten Dank
    Hans-Peter Ullrich – weiter im Westen –

    1. Lieber Hans-Peter,

      ich hoffe „Du“ ist auch ok. Nun, was soll ich sagen, ich weiß ja noch nicht was das Thema ist? Manchen wir es doch so, du sendest eine Mail mit Kontaktdaten an die Mail im Impressum. Dann melde ich mich. Schönen Abend und viele Grüße, Francois

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