Spenden?

Wie wollen und sollen wir bei Anthro.World mit Geld umgehen? Das ist eine Frage, mit der wir uns seit Beginn beschäftigen, aber zu der wir noch keine abschliessende Antwort haben.

Aus Perspektive der Dreigliederung ist unser Handeln hauptsächlich dem sogenannten „Freien Geistesleben“ zuzuordnen. Anders als im Wirtschaftsleben, produziert das Freige Geistesleben jedoch keine Waren oder Produkte. Deshalb können die Vorträge von Wolfgang naturgemäß keinen Preis haben. Er „produziert“ die Vorträge ja auch nicht, sonst wäre sie wahrscheinlich nicht so lebendig und berührend. Und wer sich berührt und innerlich von den Inhalten genährt fühlt, kann Wolfgang direkt spenden zukommen lassen.

Hingegen ist der reinen Lehre aus Sicht der Dreigliederung nach das ganze Organisatorische drum herum, z.B. Know-How, Planung, Videotechnik, Schnitt, Design Gestaltung usw. schon eher vom Merkmal „Schaffung von Produkten“ gekennzeichnet. Von Menschen, die Arbeit hineinstecken, damit euch die Inhalte des Freien Geisteslebens da Heim überhaupt erst erreichen können. Wo da exakt die Trennungslinie verläuft, ist nie ganz scharf zu stellen. Maß und Vernunft sind gefragt. Perspektivisch werden wir einen sinnvollen Ansatz für den finanziellen Ausgleich finden, damit wir uns auch in Zukunft leisten können, diese Arbeit zu tun.

Punktum: Eine konkrete Spendenmöglichkeit für Anthro.World ist derzeit nicht verfügbar. Wenn du dennoch was mit deinem Geld anstellen willst, ist es bei Wolfgang goldrichtig angelegt: Spenden-Konto von Dr. Wolfgang Peter .

François, 13. Dezember 2021

10 Gedanken zu „Spenden?“

  1. Vielen herzlichen Dank für die großartigen Vorträge über die
    Apokalypse des Johannes ,die ich jetzt seit vielen Wochen genießen darf und die mein bisheriges anthroposophisches Wissen beträchtlich erweitern ,bestärken und vertiefen.
    Ich bin sehr dankbar ,dass ich ganz frei bin wann und wie oft ich mich den Vorträgen widmen kann. Momentan bin ich bei der 47.Folge angelangt. Gerne möchte ich auch spenden für diese einzigartige geistige Bereicherung.
    Ganz herzliche Grüße aus Norderstedt Christian

  2. Lieber Wolfgang,

    ich würde auch gerne wieder etwas Spenden, habe aber Probleme im Umgang mit Paypal.
    Gibt es ein Konto ohne ?

    Lieben gruß von Marion

  3. Hallo liebes Team,
    eine kleine praktische Anregung für den täglichen Gebrauch.
    Seitdem ich 1-2% von meinem Einkommen spende, ohne Erwartungshaltung, kann ich mit meinem Restgeld wesentlich besser wirtschaften.
    Liebe Grüße und viel Erfolg,
    auch wirtschaftlich
    Margit A.

    1. Liebe Margrit,
      vielen Dank, dass Du Deine Erfahrung mit uns teilst.
      Das ist interessant. Spenden – also Geld schenken – gehört zum Wirtschaften genau so dazu wie Kaufen und Leihen.
      Ich glaube, dass deshalb durch das Spenden eine gewisse innere Harmonie entsteht.
      Herzliche Grüsse,
      Oliver

  4. Hallo liebe Anthro´s…
    Habe heute via Paypal eine Kleinigkeit gespendet und das ging auf ein Konto einer Frau Eva Culik – daher meine Frage, ob es sich dabei um das von euch vorgesehene Konto handelt oder es sich möglicherweise um einen Fehler bei der Eingabe gehandelt hat…
    Wollte nur sicher gehen, dass alles mit rechten Dingen läuft bei dieser Spende.
    Danke für eure tolle Arbeit!

  5. Spenden mit Fragezeichen? warum? es gibt sicher viele, die gerne spenden.
    für mich ist das Geben ein erwärmendes Gefühl der Brüderlichkeit und der Dankbarkeit, dass ich geben kann, damit jemandem der Zugang zu diesem Wissen ermöglicht wird.
    mit lieben Grüßen
    Uljana

    1. Liebe Uljana,
      vielen Dank für Deine herzlichen Worte! Ja, das Fragezeichen haben wir gesetzt, weil es hinterfragen soll und weil wir im Umgang mit Geld (noch) keine „harte“ Meinung vertreten. Es gibt leider viele Menschen, die Spenden als Notgroschen für Notleidende verstehen, quasi nur zum Überleben – oft verbunden mit Scham. Zumindest ist das meine Erfahrung. Da wir auf Anthro.World mit Wissen umgehen, sind wir darauf angewiesen, von der Waren-Produktion (d.h. dem typischen Wirtschaften) befreit zu werden: durch Menschen, die ein Bedürfnis nach diesem Wissen haben und Verständnis aufbringen für unsere „Arbeit“. Deine Motivation, mit einer Spende anderen Menschen den Zugang zu diesem Wissen zu ermöglichen, finde ich sehr edel.
      Liebe Grüsse,
      Oliver

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