Sorgen und Ängste

Es gibt Dinge im Leben, die sind leichter zu verstehen, als die philosophischen Texte und Vorträge, die Waldorfpädagogik, die anthroposophische Medizin, die biodynamische Landwirtschaft, die Dreigliederung und vieles mehr, welches von Rudolf Steiner stammte.

Zum Einen ist es schwer zu verstehen, aber hinzu kommt, dass wir hier nicht nur über Tatsachen sprechen, die wir nur mit unseren Sinnen wahrnehmen können. In der Tat gibt es Ebenen, die im Prinzip jeder, also auch du und ich, erfahren können, obwohl sie „außer sinnlich„, sprich außerhalb von der Erfassung unserer Sinnesorgane liegen. Wie das funktionieren kann, konnten damals Schüler von Eingeweihten erfahren. Siehe auch hier Esoterik. Heute ist es immer noch sinnvoll, die Wege und Prinzipien von geschulten Menschen vermittelt zu bekommen, allerdings ist die damals notwendige Geheimhaltung nicht mehr erforderlich.

Das Problem, wo Missverständnisse entstehen können, liegt da, wo Menschen fälschlicher Weise beispielsweise Schriften und Vorträge von Rudolf Steiner hauptsächlich mit dem Verstand angehen wollen. Das funktioniert teilweise gar nicht, und ein Verstandesmensch kann nur zu dem Schluss kommen, dass alles Quatsch sein muss. Er erkennt womöglich gar nicht erst, dass er des Pudels Kern auf diese Weise nie wird erfassen können.

Ist man jedoch offen, und erkennt, dass in manchen Bereichen ein Verstehen erst allmählich gelingen kann, dass es sinnvoll sein kann, auch mal eine Frage mit in die Nacht zu nehmen, oder dass es gut sein kann, wenn man bewusst eine längere Zeit mit einer offenen Frage leben kann, und wenn man das Vertrauen entwickelt, dass man aus dem Leben und von dem Leben Antworten auf innere Fragen erhalten kann, dann entspricht dies tendenziell dem, was als lebendiges Denken bezeichnet werden kann. Hinzu kommt dann noch, dass man in demjenigen, was einem im Leben entgegen kommt, mit Offenheit und nicht mit einem Schubladendenken begegnet, denn nur so kann es möglich sein mehr über das Wesen einer Sache wirklichkeitsgetreues Verständnis zu erlangen. Und dann gibt es Übungen, mit welchen man in diese Richtung seine „soft skills“ trainieren kann.

Gleichzeitig wird mal als interessierter Mensch in der Anthroposophie immer wieder innerlich Zweifel erleben. Es wird Tage geben, da klappt gar nichts, und man wird sich ggf. fragen: „Was soll das Ganze“? Diese Zweifel haben aber ganz bestimmt auch Menschen in allen Gebieten des Glaubens und der Spiritualität.

Zu der eigenen Unsicherheit hinzu kommt jedoch auch der Zeitgeist der modernen Gesellschaft, wo spirituelle Fragen und Fragen des Glaubens und des Geistes in der öffentlichen Diskussion als nicht salonfähig gelten. Ich bekomme Rückmeldungen von anthroposophisch interessierten Menschen, die froh sind über das Internet im Austausch sein zu können, weil dies im unmittelbaren privaten Umfeld nicht möglich ist.

Und on top fallen mir auch regelrecht Angriffe auf, die sich gegen alles und jeden richten, welcher es nicht bei rein materialistisch oder rein rationalen Ansichten belassen kann. Als wäre es ein Kampf „Materie gegen Geist“.

Kennst du die Idee, die hinter dem Spruch: „Energie folgt der Aufmerksamkeit“ steht? Für mich will damit gesagt werden, man vergrößert oder verstärkt dasjenige, auf welches man seinen Fokus gerichtet hat. Ich persönlich habe mich entscheiden müssen: Reibe ich mich an Angriffen auf und versuche ich dem etwas entgegen zu setzen? Nach dem Prinzip: Angriff = Abwehr? Nein, eher nicht. Denn das würde nur Kräfte binden, die ich an anderen Stellen einsetze. Nämlich an Stellen, wo ich persönlich wunderbare Erlebnisse mit der Anthroposophie oder mit Anthroposophen oder mit Menschen in der biodynamischen Landwirtschaft gemacht habe. Diese Beispiele mit Dokumentationen oder Vorträgen o.ä. hier auf anthro.world zu zeigen, damit du Inspiration und Anleitung zum selber tätig sein bekommen kannst, dem alleine gilt unsere volle Aufmerksamkeit.

Dies vorausgeschickt, wollen wir dennoch aktuelle Themen zu deiner Kenntnisnahme bereitstellen, es handelt sich um Kritikpunkte an Rudolf Steiner oder an der Anthroposophie und allem was damit zusammenhängt. So kannst du dir selber ein Bild machen, und schauen, wer was gesagt hat, und wie dem begegnet wurde.

Bitte nutze die Kommentarfunktion um uns deine Sorgen und Ängsten im Zusammenhang mit deiner Umgangsweise mit Anthroposophie mitzuteilen. Gerne auch anonym.

Francois Hagdorn, 20. Oktober 2020

Hier eine anfängliche Auswahl an Artikeln:

Ein offener Leserbrief von Prof. Dr. Peter Selg vom 11 September 2020
Ein Beitrag von von Michael Mentzel über „Peter Selg über Anthroposophie und den Rassismus-Vorwurf. Gesellschaft und Medizin im totalitären Zeitalter“

Ein Beitrag von Michael Kiske über die Bekämpfung der Anthroposophie. (Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/)

4 Gedanken zu „Sorgen und Ängste“

  1. Ein schönes Gespräch, Renate und Francois….
    Ein offener Gesprächskreis als Erfahrungsaustausch würde ich als sehr befruchtend empfinden, auch im nicht öffentlichen Raum.

  2. Lieber Francois,
    ich bin sehr beeindruckt von deiner Energie, deinem Einsatz für das Erkannte und deinen vom Herzen kommenden Worte!
    Die Idee, hier ein offenes Podium zu gestalten, finde ich hervorragend.
    Selber werde ich immer häufiger gefragt, was denn konkret zu tun wäre, jetzt, wo es immer offensichtlicher wird, dass es eine Abwärtsspirale in Richtung „Wissenschaftsdiktatur“ geben könnte- oder noch beängstigender: Richtung „Digitaldiktatur“.

    So interessiert mich die Auseinandersetzung (oder Zusammensetzung?) der Idee der Sozialen Dreigliederung besonders. Ich habe in meinen 20gern in irischen Camphills leben dürfen und einen nährenden Vorgeschmack erhalten, wieviel Energie eine stimmige Sozialstruktur freisetzen kann.
    Diese Möglichkeit ist zumindest in Irland mittlerweile wegreguliert.

    Ich will mit meinem Kommentar mein Interesse zu einem Arbeitskreis od. ähnlichem zu diesem Themenspektrum bekunden und allgemein ein großes Dankeschön!
    Ich genieße die verschiedenen Beiträgen, labe mich an ihnen und leite sie gerne weiter.

    Mit herzlichem Gruß,
    Renate Walter

    1. Liebe Renate,
      herzlichen Dank für deine Worte. Gerne wüsste ich auch, was du diesen Menschen die dich fragen, sagst?

      Hier meine Reflektion. Ich spreche teilweise ganz allgemein auch für andere Menschen, die ggf. eine innere Resonanz mit deinen und meinen Themen haben: Die Dreigliederung (des sozialen Organismus)? Ja, an diesem Knochen ist viel Fleisch dran. Ich habe die DG eher spät kennen gelernt, genau genommen dieses Jahr, und stecke mitten drin um die Dreigliederung meiner aktuellen Lebensrealität anzunähern. Begriffe wie Wert, Preis, Produkt, Arbeit, Schenkungsgeld usw, alles muss ich ja neu denken lernen. Man muss ganz anders schauen lernen. Dennoch ist sie so wahr, weil sie den Ursprung in der Lebensrealität hat. Man kann ja wirklich spüren: „Die DG ist keine ausgedachte Ideologie“.

      Ich habe viele Jahre im Management, in der Geldwirtschaft zugebracht. Aber das war irgendwie ermattend, weil dasjenige, was m.E. das Geldwesen an sich ist, nichts Nährendes oder Wärmendes für Menschen mitbringt. Es ist witzig. Seitdem ich meine Aktivitäten darin zurück gefahren habe, ist mir nicht mehr tagsüber kalt. Als ich letztens noch mal das Buch von Momo von Michael Ende las, da musste ich schmunzeln, denn da wird den Menschen ja immer eiskalt, wenn die grauen Herren kommen.

      Mein Fachgebiet war das internationale Management von Fondsimmobilien. Meine Firma verantwortete Immobilien im Wert von vielen hundert Millionen Euro. Anfangs sah es für mich so aus, dass ich hoffte, ich könnte wirklich Immobilien für den besseren Nutzen für Menschen gestalten. Aber das war eine Illusion. Mehr und mehr wurde klar: Am Ende des Tages geht es nur ums Geld. Oft mangelte es den Entscheidern an Geduld und Grundvertrauen, beides Voraussetzung für Investitionen, die Menschen dienen sollen. Und ab dem Punkt, wo künstlerisches Gestalten (man kann ja auch im Management künstlerisch tätig sein) unerwünscht-, und nur noch Aufgabenerfüllung verlangt wurde, drückte sich für mich das reine Geldwesen aus. Die Botschaft war: Sei nicht kreativ, sondern tue Erledigungsarbeit. Das kann etwas erstickendes haben. So kam es mir zumindest vor.

      Heute, mit Einsicht in das Wesen der sozialen Dreigliederung, nehme ich besser die Übergänge zwischen dem reinen Wirtschaftsleben und dem Freien Geistesleben wahr. So konnte ich erkennen, dass das Wesen meiner derzeitigen Arbeit in Wahrheit rein aus dem Freien Geistesleben stammt. Meine Frage lautet ja: „Was muss ich tun, damit mein inneres Anliegen Ausdruck in der Welt findet?“ Das vergleiche ich mit einem Künstler, der erst dann ruhen kann, wenn er sein Inneres mit Hilfe von Pinsel, Farben und Leinwand im Außen absondern kann. Und diese Frage hat ja noch nichts mit dem Wirtschaftsleben zu tun.

      Besteht die Möglichkeit, dass du beschreibst was an der Sozialstruktur im Camphill damals positiv war, und was sich dann änderte? Cool wäre dein Kommentar im Bereich des Menüpunkt Dreigliederung. Da passt es besonders gut hin.

      Was würde ich denn Menschen raten, wenn eine Frage käme, was zu tun ist? Insbesondere wenn man sich mit manchen Mega Entwicklungen ohnmächtig fühlt. Für mich ist das eine MASTERFRAGE. Ich glaube man schaut in die richtige Richtung, wenn man, egal was um uns herum geschieht, man weiterhin seinem Anliegen Stimme und Ausdruck verleiht. So wie mein Beispiel mit dem Künstler oben. Schließlich ist man ja ein legitimer Teilnehmer in dieser Welt. Siehe Philosophie der Freiheit von RS.

      Einen Unterschied zu machen zwischen „Arbeit“ oder „privat“ macht m.E. langfristig müde. Also keinen Sinn. Ich glaube, wenn man mit der Geisteshaltung losmarschiert, dass man überall wo man ist, als gestaltendes Wesen tätig wird, vergeht die Lust auf die Auseinandersetzung mit virtuell abstrakten Problemen. Viele Themen, die einem Angst machen können, existieren zum großen Teil gar nicht dort, wo man seine wirkliche Lebensrealität hat.

      Einer meiner neuen Anthro-Freunde erzählte mir diese Woche, dass er seinen Ängsten mit Hilfe der 3. Nebenübung von Rudolf Steiner begegnet. Ich zitiere aus dem Buch „Die Nebenübungen, Sechs Schritte zur Selbsterziehung“, S. 53 oben: „Gelassenheit, Gelassenheit gegenüber Lust und Leid, Kontrolle des Fühlens, Herrschaft der Seele über ihre Gefühle, Gleichmut, Seelisches Gleichgewicht, Erlebung eines Lebensgleichgewichts, Ertragsamkeit, Duldsamkeit, Toleranz“. So, das war nur die Überschrift. Aber ich habe das alles mal abgeschrieben, weil ich schon beim Schreiben gemerkt habe, dass diese Begriffe guttun. Also, ich kann mit den Nebenübungen was anfangen. Wer die täglich tut, wird Wirkung spüren, und sich weniger Versuchungen hingeben wollen. Das ist doch mal was Handfestes! Ich sage mir oft: Diese Übungen sind scheinbar banal, und doch easy genial. Sonderbar, dass kaum einer sie tut. Hand aufs Herz: Wie viele „echte Anthroposophen“ praktizieren überhaupt regelmäßig Nebenübungen und Meditationen?

      Dabei- kann es zur digitalen Diktatur, ich nehme dein Beispiel auf, doch erst kommen, wenn man sich und seine Kinder mit der digitalen Medienwelt blind und taub verstrickt und sich den starken Kräften aussetzt. Kinder haben dem nichts entgegen zu setzen. Müssen sie auch nicht. Aber wie ist es bei den Erwachsenen? Sie haben dem ggf. auch nichts entgegen zu setzen- aber sie müssen. Sonst müssen sie ein Stück weit wie Sklaven Fremdbestimmung erdulden. Und wo ein Sklave ist, da ist auch ein Herrscher (Diktator).

      Lust auf einen Arbeitskreis o.ä. hätte ich durchaus. Wenn in dessen Genen angelegt wäre, dass da konkrete Entwicklungsimpulse entstehen könnten. Den Austauschen von Verschwörungstheorien verfolge ich mit geringem Engagement. Das sage ich ohne inhaltliches Urteil. Aber wenn man Verschwörungstheorien bewegt, kommt mir deutlich eine abschnürende, einengende, Angst verstärkende Wirkung entgegen. Das sind ja regelrecht Kräfte, die man da in sein Leben ruft. Tendenziell mag ich da eher schon den Weg der Inspiration. Anregungen in dieser Richtung sind mir sehr willkommen.

      In eigener Sache flankiere ich hier noch unser Anliegen das http://www.anthro.wiki ins Englische zu übersetzen. Der Gedankengang hierbei: Man findet im Englischen wenig neutrale Information über die Anthroposophie. Wolfgang Peter hat es geschafft sein anthro.wiki auf ein unfassbar hohes Qualitätsniveau zu bringen. Jetzt fange ich an Menschen zu suchen, die sattelfest in Anthroposophie und Englisch sind. Wichtig ist auch die innerlich neutrale Grundhaltung. Ideen und Vorschläge willkommen. Das Geldthema ist da auch noch eine ganz offene Fragestellung. Man könnte schauen wegen Fördermitteln von der EU oder Staat, aber: „Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing“. I.S. der Dreigliederung ist auf wirkliche Unabhängigkeit zu achten.

      Am Ende des Tages wird es wahrscheinlich so sein, wie oft im Leben. Eine kleinere Gruppe von Menschen, die sich persönlich einsetzt, wird es möglich machen. Wer hier mit Rat und Tat auch dabei sein möchte, bitte melden.
      LG
      Francois

      1. Lieber Francois,
        ich habe deine Fragen – und Anregungen – wirken lassen. Länger;) Es ist viel!
        Schlussendlich möchte ich einen Gedanken anführen, der mich dauerhaft beeindruckt:
        Die Frage selbst eröffnet den Raum, in der eine Antwort enthalten ist. Der Weg zu dieser ist eingeschlagen, sobald eine echte Frage gestellt ist. Insofern halte ich sofortige Antworten als eher kontraproduktiv.

        Ich komme erst zu einer Fragestellung, wenn der Raum, in dem ich suche, größer ist als mein Verstehen. Eine Suchbewegung kann ich erst starten, wenn mir gewahr wird, dass „da was dahinter steckt“. Und dann kann es losgehen! Mit dem Finden.

        Bei Fragen, die mir gestellt werden, pflege ich mehr und mehr die Haltung selber „Felder“ in mir zu erweitern, darin einladend zu sein. Und, wenn es sich ergibt, mache ich auf diesen Prozess aufmerksam.
        Das ist genau so unkonkret, wie ich es beschreibe.
        Ich übe das. Und sehe erstaunliche Wirkung. Ich habe viel mit Kindern und Jugendlichen zu tun, die mit Anhänglichkeit und Vertrauen reagieren, wenn ich ihnen/ uns „Raum“ gebe. Keine Antworten anbiete, sondern bin. Es scheint ein wohltuender Ausgleich zu all dem „Ziehendem“, Erziehendem, zu sein.

        Du hast die dritte Nebenübung beschrieben. Ich kann nur zustimmen, dass eine solche Gelassenheit (die ich persönlich mehr durch das Überwinden einiger meiner Lebensherausforderungen erworben habe und weniger durch tägliches bewusstes Üben;) zu einer solchen Stimmung beiträgt.
        Ich bin sehr dankbar wenn es mir möglich ist hieraus zu handeln und zu sein.

        R. Steiner hat sich dezidiert und beschreibend zu den verschiedensten Bruderschaften geäußert. Mir hilft mein Beschäftigen und Anerkennen dieser Strömungen gegen Angstempfindungen. „Name it and tame it“. Es geistert unfassbar viel und komplexes Zeug durch das Netz. Es wird gemischt und gerührt. Von dem einen Extrem zu dem Anderen. Das ist ja unfassbar. Und immer ist Vieles auch wahr. Ich persönlich habe da sehr geweitete Toleranzen. Ich höre mir Vieles an. Mein Hauptmotiv: Ich möchte Kontakt halten zu den Bekannten und Freunden, die ich weitverteilt in diesen Nischen habe. Ich möchte verstehen. Und Treue bewahren. So bin ich interessiert an vertiefter Auseinandersetzung. Mit dem Thema: Das Böse und Gute in allen Verkleidungen.

        Zu Tun in direktem Kontakt in kleiner Gruppe, in echter Begegnung- das ist wohl das Wirksamste. „Wo Zwei oder Drei…“
        Auf mysteriöse Weise wirkt Begegnung auch im „Netz“.
        Wir leben wirklich in erstaunlichen Zeiten und haben erstaunliche Befähigungen!

        Zu einer englischen Übersetzung sprich mich bitte in einer persönlichen Mail an.
        Und zu Camphill möchte ich mich noch an empfohlener Stelle äußern.
        Verbindlichen Dank für all deine Fragen, Francois!
        Was! für Felder…))
        Mit lieben Gruß,
        Renate

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