Lesekreis „Die Kernpunkte der sozialen Frage“ (abgeschlossen)

Wenn man von „sozialer Dreigliederung“ (oder kurz „Dreigliederung“) hört, dann kommt man nicht um dieses Buch herum. Die soziale Dreigliederung: das ist die Gesellschaft in ihren drei Gliedern zu erkennen und danach auszugestalten. Hundert Jahre sind vergangen seit Rudolf Steiner dieses Buch veröffentlichte. Und gerade heute könnten diese seine Gedankenimpulse so fruchtbar sein für die Lösung der zahllosen Konflikte unserer Gesellschaft.

Dieser Lesekreis startete am 15. Dezember 2020 und endete am 23. November 2021. Wir nahmen uns also fast ein ganzes Jahr Zeit, um dieses relativ kleine Büchlein zu lesen. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen, die mitgelesen und mitgehört haben, ganz herzlich bedanken!

Wie es weiter geht? Zuerst einmal tief Luft holen und zur Ruhe kommen lassen. Vielleicht folgt ein neuer Lesekreis, vielleicht aber auch etwas ganz anderes?

Übrigens, immer am Donnerstag beschäftigen wir uns (offline) mit der Frage, wie diese Gedankenimpulse der sozialen Dreigliederung in die konkrete Tat umgesetzt werden könnten. Hier ist der Link dazu.

Alle Aufzeichnungen dieses online Lesekreises können hier nachträglich geschaut werden:

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7 Gedanken zu „Lesekreis „Die Kernpunkte der sozialen Frage“ (abgeschlossen)“

  1. Liebe Kernpünktler
    Vielen Dank für Eure engagierten Beiträge.
    Wegen Beruf bzw. Arbeit bin ich der Ansicht von Wolfgang, dass in der Regel jeder Beruf wertvoll ist / sein sollte, unabhängig ob man sich selbstverwirklicht hat oder man arbeiten muss aus existenziellen Gründen.
    Wegen beruflicher Verwirklichung, also Arbeit als Berufung die man gerne macht (mit Liebe) oder Arbeit weil man muss (Geldverdienen) höre ich nicht das erste Mal, es gäbe das Eine oder das Andere.
    Gemäss eigener Erfahrung ist es nicht vielleicht auch so, dass man die Arbeit oder Beruf teils zum Geldverdienen und teilweise als Beufung macht? Also teilweise gerne mit Liebe und anderteils ungern weil man muss?
    Herzliche Grüsse
    Damian

    1. Lieber Damin,
      ja, dem stimme ich voll zu! Wenn es heute halbwegs gut läuft, arbeitet man teils aus Liebe bzw. Berufung, teils, weil man es aus existentiellen Gründen notgedrungen machen muss. Die Frage, der wir nachspüren, ist einfach, wie man einer befriedigenderen Situation wieder einen Schritt näher kommen kann. Die Anregungen, die Rudolf Steiner zur Dreigliederung des sozialen Organismus gegeben hat, können da hilfreich sein.
      Herzliche Grüße
      Wolfgang

  2. Liebe Initiatoren des Lesekreises,
    mein Name ist Sabine (Fahrenholz) und ich würde eigentlich gern bei euch mitmachen. Ich wollte mich schon so lange mit dem Buch beschäftigen, am liebsten tatsächlich in Form eines Lesekreises.
    Ginge es bei euch/für euch grundsätzlich?
    Mein großes Problem ist leider der Termin = v.a. die Uhrzeit. Ich könnte am 29. Dezember, dann den ganzen Januar und die erste Februarwoche. Dann muss ich bis Ende April zum Termin des Kreises arbeiten. Macht es dann überhaupt Sinn? Ich würde mir die jeweils verpassten Sessions natürlich anschauen/anhören, aber vielleicht stört es die Energie des Kreises doch?
    Viele Grüße für den Moment
    Sabine
    P.S. Die Diskussion am 15. hat mir gut gefallen, auch weil ihr immer aktuelle Bezüge hergestellt habt.

    1. Liebe Sabine,

      vielen Dank fürs Interesse. Auch in „echten“ Lesekreisen sind Teilnehmer nicht immer da. Und es funktioniert dennoch. Einen festen Kern in der Gruppe gibt es ja. Also komm du einfach wie es passt (das heißt nicht, dass ich das rein- und raushüpfen grundsätzlich toll finden würde, aber das ist ja nicht so von dir gemeint. Es gibt bei dir ja handfeste Gründe).

      Wann wie was bei uns stattfindet oder pausiert- bitte immer im anthro.world auf der Webseite nachschauen.

      Freue mich aufs gemeinsame Studium mit dir. Dafür sind LK ja auch da, damit man sich nicht alleine da Heim quälen muss. Darüber hinaus ist das soziale Miteinander ja überhaupt Voraussetzung für die Entwicklung. Denn was nützt es, wenn wir im stillen Kämmerlein zur erleuchtenden Erkenntnis gelangen, aber im sozialen tun nicht weiter kommen.

      Herzlichen Gruß
      Francois

      1. Liebes Team des Lesekreises,
        vielen Dank für eure Antworten, sie klangen so nett. Ich freue mich, mitmachen zu dürfen.
        Ich höre mir jetzt erst mal eure 2. Session an (sicher so spannend wie die erste) und dann wäre ich nächste Woche dabei (also am 29.) Ich glaube (verstanden zu haben), dass man sich einfach oben einloggt und dann in eurem Raum ist.
        Erst mal euch allen Frohe Weihnachen!
        …. und bis nächste Woche
        Sabine

  3. Liebe Freunde,
    bin schon sehr gespannt auf den Lesekreis. Beim hineinschnuppern in das Vorwort von Rudolf Steiner war ich von den Fragestellungen her ganz in die Zeiten der „Rotlichtbestrahlung“ (sozialistische Weltsicht) meiner Jugend und Bildungszeit in der DDR zurückversetzt.
    Das Grandiose: bei Steiner finden sich nun ganz und gar andere Ansätze, die nicht in die Weltrevolution und die Gulags führen.

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