Apokalypse des Johannes

Eine Vortragsreihe über Gott und die Welt

Dr. Wolfgang Peter

Diese spannenden, lehrreichen und inspirierenden Vorträge über die Apokalypse des Johannes werden von Wolfgang im Kreis von Freunden gehalten, aufgezeichnet und als Videos veröffentlicht. Wer vor Ort nicht dabei sein kann, hat die Möglichkeit, live bzw. online bei der Aufzeichnung mit dabei zu sein. Neu kann der Vortrag auch als Live-Stream auf YouTube mitverfolgt werden.

Zeit: jeden Dienstag von 19h bis ca. 21h

Link: https://meet.jit.si/ag1913

Den neuesten Vortrag findest du hier:

78. Folge Apokalypse des Johannes

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51 Gedanken zu „Apokalypse des Johannes“

  1. Ich beziehe mich auf den letzten Vortrag von Dr. Peter und zwar auf die Schöpfung Gottes aus dem „Nichts“ . Mit der „Schöpfung aus dem Nichts“ setzt Gott , m.E. sich „zwangsläufig“ ETWAS – GEGENÜBER – die Schöpfung wird GEGEN -STAND“ ! Mit diesem „GEGEN-STAND“ ist bereits das Böse in der Welt . Liege ich mit meinem Verständnis da falsch ?

    1. Ja sicher, die Möglichkeit zum Bösen. Der Mensch braucht die feste Erde (den Gegen-stand) um ein freies Wesen zu werden, die feste Mineralische Erde oder besser alles Sichtbare geschaffene ist aber an sich nicht Böse, im Gegenteil.

      Bin zwar nicht berufen,
      hab eine Antwort verucht.
      Lg

  2. Hallo,
    ich würde so gerne jemandem der ohne Telephon und ohne Komputer lebt, die Voträge von Dr. Wolfgang Peter schenken. Gibt es die vielleicht auch als CD zu kaufen?
    Ganz herzlichen Dank für Ihre Antwort.

    1. Liebe Angela,

      bisher haben wir da noch nichts aber dein Anliegen erscheint mit sinnvoll. Ab- und an erreichen uns ähnliche Anfragen. Ich bin mir nicht sicher, ob es kaufmännisch sinnvoll ist, der Aufwand mit der Erstellung und dem Versand ist mit Kosten verbunden und es ist schwer abzuschätzen, ob es genügend Nachfrage gibt. Aber um auf das Bedürfnis von Einzelnen zu reagieren, könnten wir das mal versuchen. Auf eine CD bekommt man nur eine begrenzte Anzahl von Dateien drauf, ggf. nur 1 Vortrag pro CD. Und es gibt viele Vorträge. Unverbindliche Frage an dich: Wie viele Vorträge könnten für dich in Frage kommen, und was wäre deiner Ansicht nach der faire Preis?

      Viele Grüße
      François

    2. Verehrte Frau Berbel-Huguet,
      für jemanden der ohne Rechner lebt, wäre vielleicht eine abspielbare Audio-Datei eine Lösung. Die Video Dateien benötigen ca. 700MByte. Die Audio Datei etwa 70MByte. Man kann mit einem handelsüblichen USB-Speicher mind. 10 Hörvorträge speichern. So kann man die Vorträge an jedem, mit einem USB Eingang ausgestatten Radio/HiFI Anlage anhören. Ich selbst sichere mir zudem die für mich bedeutensten Vorträge nach Schlagwörtern. Also Folge 66 von Wolfgang Peter unter Wirtschaft, Folge 69 unter Lebensaufgabe.

  3. Lieber Wolfgang Peter,

    nochmals vielen lieben Dank für diese Vorträge, die es mir erlauben die Apokalypse des Johannes lebendiger zu erleben und nicht nur als ein trockener Text, den es gilt vom Gehirn aus zu analysieren.
    Ich stelle mir schon seit einiger Zeit die Frage, wie die Anthroposophie zur Alchemie steht. Neben den Texten von Rudolf Steiner, lese ich im Moment einige Werke von Parcelsus und es fällt mir schwer, auf den ersten Moment, eine Verbindung oder eine Annäherung zwischen beiden zu finden…vor allem, da die Alchemie auch einen praktischen Teil beinhaltet. Vielleicht ist es ja die Grundidee, dass man die Aussenwelt in gewisser Weise verinnerlichen sollte, wenn ich richtig verstanden haben.

  4. Lieber Wolfgang Peter
    Nochmals ganz herzlichen Dank für die wundervollen Vorträge.
    Was mich beschäftigt: Sie sagen in etlichen Vorträgen, dass es wichtig sei, ein „lebendiges, schöpferisches Denken“ zu entwickeln. Ich kann mir immer noch nicht vorstellen, wie man dies entwickeln kann. Denken ist ja etwas, das ununterbrochen stattfindet. Selbst in der Meditation, wenn es mal Zeiten der Gedankenleere gibt, denkt es immer wieder. Geistesblitze, die etwas Neues auf die Welt bringen, kann ich nicht „wollen“ oder „entwickeln“. Sie fallen einem zu oder nicht. Kann ich mir sagen, ich will jetzt neu und eigenständig und lebendig denken? Ist es nicht mehr eine Gnade, wenn dies geschieht?
    Vielleicht kommen Sie ja wieder auf dieses Thema zurück?
    Herzliche Grüsse
    Claudia

  5. Lieber Wolfgang Peter
    Jetzt komme ich auch noch mit einer im Zusammenhang der Apokalypse stehenden Frage, die mich schon lange beschäftigt. Ich bin 72-jähriger Arzt mit anthroposophischer Gemeinschaftspraxis mitten in Zürich, seit 1971 innigst mit der Anthroposophie verbunden. Ich spreche Sie so direkt an, weil ich seit einer Quarantäne im Oktober mit Ihren Apokalypse-Vorträgen umgehe. Meine Frage: Das Mysterium von Golgatha wird in der Geheimwissenschaft sozusagen als Moment des maximalen Abstiegs der Erd/Menschheitsentwicklung dargestellt, eine Art Nullpunkt, an dem sich die Erdentwicklung in gewisser Weise spiegelt. Archäologische Funde in Afrika weisen auf früheste Homo sapiens Bewohner bis gegen 300‘000 v. Christus hin. In der Spiegelung wird berichtet, dass die Menschheit bereits ab dem Jahre 6000 beginnt, sich vom materiellen physischen Leib ,zurückzuziehen‘. Wie bringe ich das zusammen?
    Ich werde keinesfalls enttäuscht sein, falls Ihnen eine Antwort aus Belastungsgründen oä zuviel wäre; bereits das Formulieren ist befreiend.
    Von Ferne seien Sie mit besten Zukunftswünschen gegrüsst mit einem ganz grossen Dankeschön für Ihre aus Zürich von Martin Fischinger

    1. Lieber Martin Fischinger,
      ich habe Ihre Frage, die mich auch immer wieder beschäftigt hat, in den folgenden Vorträgen aufgegriffen. Kurz gesagt stellt sich mir die Sache so dar: In der Urzeit der Menschheit lief die ganze Entwicklung primär über den physischen Leib und dazu sind sehr lange Zeiträume nötig. Mit dem Übergang zu den nacheiszeitlichen Kulturen etwa im 8. Jahrtausend v. Chr. verlagerte sich nach den Angaben Rudolf Steiners die Entwicklung zunehmend auf den Ätherleib und dann auf den Astralleib. Das bringt bereits ein höheres Entwicklungstempo. Mit der ägyptischen Zeit beginnt sich das Schwergewicht auf die seelische Entwicklung zu verlagern, was wieder wieder zu einer Beschleunigung führt. Heute stehen wir in der Zeit der Bewusstseinsseele – und da ist das Tempo bereits sehr hoch. Das ist auch schon den Kulturwissenschaftlern aufgefallen. Wir stehen jetzt schon am Übergang zu jener Zeit, wo die eigentliche geistige Entwicklung entscheidend ist. Damit steigt das Tempo weiter. Die rein körperliche Evolution spielt praktisch keine Rolle mehr. Deren Höhepunkt wurde bereits um die Zeitenwende überschritten. Es geht also bereits längst körperlich abwärts – aber hoffentlich mit ziemlichem Zug geistig aufwärts. Dann sollten wir es bis zum 6. / 7. Jahrtausend schaffen, die weitere Entwicklung ohne leibliche Inkarnation weiter voran zu bringen – was aber keineswegs auf eine Leib-Feindlichkeit hinzielt, sondern auf dessen Verwandlung in einen höheren Zustand, der mit dem hohen geistigen Entwicklungstempo mithalten kann!
      Herzliche Grüße aus Perchtoldsdorf bei Wien
      Wolfgang Peter

  6. Lieber Wolfgang Peter. Ich bin jetzt erst bei Vortrag 34, weil ich eine Pause einlegen „musste“:-) Ich glaube, als ich die Gedanken zu der Zahl geschrieben hatte, ist meine Frage nach meinem Ursprung, die mich manchmal richtig quält, untergegangen. Steht am Anfang der „Karriere“ als Mensch ein bewusster Entschluss, diesen Weg zu gehen? Dann kann ich auch mit allem leben, was ich auf diesem Weg erfahre und bewältigen muss. Komme ich aber aus irgendeinem ohnmächtigen Ursprungszustand, so komme ich mir vor, als würde mit mir ein Experiment gemacht, das dann halt entweder gelingt oder misslingt. Diese Frage beantworten zu können ist für mich existenziell, denn es ist die Frage nach der Liebe, die allem zugrunde liegen soll.
    Ich danke Ihnen von Herzen für Ihre Arbeit und hoffe, dass Sie mir weiterhelfen können. Mit lieben Grüssen. Ursula Gmünder

    1. Liebe Ursula Gmünder!
      Ja, das ist eine ganz zentrale Frage. Das Ich des Menschen, sein geistiger Wesenskern, ist eine Opfergabe der sieben Elohim, durch deren Gemeinschaft der Christus wirkt. Sie besteht einzig darin, dass dem Menschen die Möglichkeit geboten wird, sich selbst zu schaffen, d.h. sich selbst zu wollen – und das von Anfang an in voller Freiheit. Das ist die freie Urtat des Menschen durch die er sich beständig erneuert. Das Ich besteht gerade darin, sich selbst ununterbrochen neu zu schaffen, d.h. sich selbst immer wieder frei von Neuem zu wollen. Wie stark dieser Wille ausgeprägt ist, bestimmt das Ich selbst. Das kann auch dahin gehen, in der Göttlichkeit aufgehen zu wollen, d.h. im Nirvana zu erlöschen – eine der zentralen Lehren des Buddhismus. Das Ich verzichtet dann darauf, die ihm zugedachten Möglichkeiten auszuschöpfen.
      Damit das Ich auch über sich selbst hinaus schöpferisch tätig werden kann, um sein volles Potential auszuschöpfen, wird es in die Welt gesetzt und mit Leibeshüllen umkleidet. Damit entwickelt das Ich seine schöpferischen Fähigkeiten weiter. Die Wege dazu werden ihm von den höheren Hierarchien gewiesen, die ihrerseits aus der göttlichen Quelle schöpfen. Wäre aber nur das der Fall, wären ihm seine Wege vollständig vorgezeichnet. Hier würde seine Freiheit enden. Er müsste gleichsam dem göttlichen Befehl gezwungenermaßen folgen. Dem Menschen ist aber mehr zugedacht. Darum sind ihm die Widersacher zur Seite gestellt. Sie zeigen ihm andere Wege, durch die er von den göttlichen Pfaden abweichen kann. Dadurch kann er zwar dem Bösen verfallen, aber das gibt ihm erst die Möglichkeit, letztlich seine eigenen Wege zu gehen. Und darauf kommt es an. Denn jeder Mensch kann dadurch zu einer eigenen freien Schöpfungsquelle werden – eine Fähigkeit, die bislang nur der dreieinigen göttlichen Schöpfungsquelle zugestanden wurde und über die die Engelhierarchien, die über uns stehen, nicht verfügen. Dem Menschen ist damit Großes ermöglich – ob er es verwirklicht, liegt an ihm selbst. Es geschieht nur, wenn er es aus voller Freiheit will. Nur so kann er sich auch in freier Liebe mit der göttlichen Quelle vereinen und dabei doch stets er selbst bleiben. Spricht daraus nicht auch die unendliche göttliche Liebe, dem Menschen dazu die volle Freiheit zu lassen, ohne Zwang und Unterwerfung? Das dieser Weg von denen, die ihn gehen wollen, nicht ohne Verirrungen gegangen werden kann und daraus auch manches bittere Leid erwächst, lässt sich nicht vermeiden. Das ist zweifellos ein hoher Preis. Jeder kann selbst entscheiden, ob er bereit ist, diesen Preis zu bezahlen, um auf dem Weg der Freiheit zu dem ihm zugedachten hohen Ziel weiter zu schreiten.
      Viele liebe Grüße,
      Wolfgang Peter

      1. Lieber Wolfgang Peter. Ich danke Ihnen ganz herzlich für Ihre ausführliche Antwort. Die Urtat des Menschen, welch hohe Vorstellung! Bei Daskalos gehen die Urmenschen, wenn ich das so anlehnen darf an Ihren Begriff, freiwillig durch ein „Tor“ (so weit ich mich erinnern kann, es ist schon sehr lange her, seit ich mich damit beschäftigt hatte). Ist man einmal durch dieses Menschen-Tor geschritten, gibt es kein Umkehren mehr.
        Dieses Bild ist sehr hilfreich wenn die Zweifel kommen. Von dort, aus dem Ursprungsentscheid erwächst dann auch die Kraft durchzuhalten. Ich freue mich über diese erneuerte Versicherung, nach der ich gesucht habe. Liebe Grüsse Ursula Gmünder

      2. Hallo Herr Peter, Sie referieren Rudolf Steiner u.a. hinsichtlich der Steinerschen Übernahme des, erst im 2./3. Jhdts., kanonisierten Trinitätsdogmas. Umfangreichste Kenntnis des Steinerwerkes habe ich mir in Jahrzehnten erworben. Vor 3 Jahren bin ich auf die aramäischen Rückübersetzungen des Außenseiters und altsprachenkundigen Autodidakten Günther Schwartz gestoßen (Jesus der Poet u.a.). Schwartz weist methodisch nachvollziehbar und anhand eines jahrzehntelangen vergleichenden Quellenstudiums nach, konkordant mit vielen weiteren auch Fachgelehrten, dass Jeschua selbst sich nicht als Gott, (griechisch Gesalbter/ Würdenträger > Christus) bezeichnet hat, sondern von Sohn Gottes und Menschensohn sprach, als Selbstoffenbarung. Äußerungen zum Trinitätsdogma sind lt. Schwartz et. al nirgendwo in den begründet vermuteten aramäischen Originalfragmenten zu rekonstruieren. Übrigens wurde Steiner auch zur Übersetzung ägyptischer Hieroglyphen aufgefordert ohne ein beitragendes Resultat. Schwartz kann auch aufweisen, dass sich Jeschua nach der Karfreitagsmarter seinem engsten Schülerkreis leiblich zeigen konnte, mit der Osterbotschaft, für jeden erreichbar zu sein, der ihn als Vermittler zu Gott ( nicht als ein Gott/ Gottesteil) ruft und sich ihm unmittelbar, glaubend anvertraut. Dies gelte von nun an, auch wenn er nicht wieder (vollleiblich/ inkarnationsleiblich) wiederkommt auf die Erde zurückkommt. Sowohl die leibliche Wiederkunftserwartung, Wiederkunftsdogmatik, als auch die Vergottung Jeschuas kann somit als Verfinsterung seiner eigenen Worte gesehen werden. Sicherlich kennen Sie auch noch den älteren, sog. Ahrendson-Disput (Steiner als ‚Meister Jesu‘ > Kirchner-Bockholt) und die C. Lindenberg-Debatte aus den 90-iger Jahren (Konvergenz der Steinerschen ‚Christologie‘). Über eine Antwort wäre ich Ihnen im Rahmen der Wahrheitsfindung dankbar. Ich schreibe in/ für, einige Telegramkanäle, u.a. zum Thema Anthroposophie. HG

    2. Sehr geehrte Frau Gmünder
      Da ich grad heute selbst eine Frage an Wolfgang Peter gestellt habe, bin ich auch auf Ihre Frage gestossen und denke dazu: Am Anfang unserer „Karriere“ steht ein Entschluss, aber für unser normalsterbliches Bewusstsein ein unbewusster, zu welchem wir vorerst noch keinen Zugang haben, mit dem wir aber innig verbunden sind. In den vorgeburtlichen Sphären, in welchen unsere künftige Inkarnation vorbereitet wurde, machen unsere wichtigen Lebensstationen, Beziehungsnetze usw durchaus Sinn. Um diese Sinnhaftigkeit aber ganz zu verstehen, braucht es ein höheres, Ich meine inspiratives Erkenntnisvermögen. Wir sind aber nicht allein, von allen guten Geistern verlassen. Durch Deinen Schutzgeist oder Schutzengel, auch durch die in Dir wirksame Christuskraft bist Du beschützt, dass mit Dir nicht beliebig ,Experimente‘ gemacht werden. Merke Dir: DU BIST NICHT ALLEIN
      Was mich auch seit vielen Jahren beschäftigt ist der Umstand, dass die Menschenschicksale NUR VON AUSSEN BETRACHTET überhaupt keinen Sinn ergeben. Da ist so viel Ungerechtigkeit, Unsinniges, Widersprüchliches, Unlogisches usw, dass man mit dem Verstand nicht durchkommt. Es braucht sozusagen zwingend ,die andere Seite‘, um sich als sinnerfüllter Mensch zu fühlen. Andernfalls wäre unser Leben ein Produkt zufälliger Beliebigkeit oder einer beziehungslosen Mechanik, wie es sich die unverbesserlichen Materialisten vorstellen (wobei sie schon mit dieser Vorstellung im virtuellen Raum ihr eigenes Weltbild verlassen)
      Herzliche Grüsse aus Zürich Martin Fischinger

      1. Lieber Herr Fischinger

        Ich habe erst jetzt Ihre Antwort auf meine Frage gesehen und ich danke Ihnen dafür. Gerade in den letzten Tagen haben mich Fragen darüber, was in der heutigen schmerzvollen Lage der Menschheit richtiges Denken und Wollen und letztlich Tun ist, um den Schlaf gebracht.
        Wie hilfreich daran erinnert zu werden, dass ich nicht allein auf mich gestellt bin, auch meine Kinder nicht, und dass ich nicht die Welt auf meinen Schultern tragen muss.
        Ich habe den Meditations-Spruch von Rudolf Steiner: „Ein Stern über meinem Haupte“ für mich und andere Menschen erweitert zu: Ein Stern über unserem Haupte….und zusätzlich für mich selbst in eine aktive Antwort umgewandelt: Ja, ich lasse tragen meine Seele durch Deine starke Kraft. Du bist bei mir. Du bist in mir. Du bist für mich. Du bist mein ICH.
        Denken Sie, dass es legitim ist, einen Spruch von Rudolf Steiner zu erweitern? Mir hilft dieses aktive Antworten auf das Angebot des Christus. Ihnen vielleicht auch?
        Liebe Grüsse!

  7. Sehr geehrte Herr Peter, im Jahresrückblick stellte sich heraus, dass das vielleicht wertvollste ihre Vorträge zur Apokalypse des Johannes waren. Dafür möchte ich mich bei Ihnen sehr bedanken. Für das Jahr 2021 wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen alles Gute. Anouk Studer

    1. Gilt auch für meine Wahrnehmung auf das Jahr 2020 im Rückblick…
      Eine wahre Gold-Ader auf die ich da und also auf diese so wertvolle und bedeutsame Initiative „anthro.world“ gestoßen bin. Welche also auch mich gestoßen hat in eine kraftvolle neue Weltansicht hinein…
      Ein wahrer Schatz!

  8. Aussagen über die „Freiheit“ des Menschen sind m.E. insoweit problematisch , als diese (seine Freiheit) ja von dem „Grad“ seines Bewusstseins abhängen das es zu erreichen gilt . Mein „Ego“ ist daher geneigt persönliche Bedürfnisse unter dem Begriff meiner persönlichen Freiheit zu subsumieren . Ich helfe mir damit , dass ich darüber nachdenke wo meine persönliche Freiheit tatsächlich endet !

  9. Lieber Wolfgang
    DANKE für Deinen Mut über diese Dinge zu sprechen.
    Lieber Francois
    DANKE ohne Dich hätte ich keinen Zugang dazu.
    Lg
    Michaela

    1. Liebe Michaela,
      es hat mich einige Überwindung gekostet, über diese Dinge zu sprechen, weil sie ja auch sehr leicht missverstanden und als Spinnerei abgetan werden können. Aber ich war mir auch bewusst, dass das jetzt so klar und deutlich als möglich gesagt werden muss! Darum auch ganz vielen Dank für Deine moralische Unterstützung!
      LG
      Wolfgang

  10. Lieber Herr Peter !
    Herzlichen Dank für den erfrischenden Gedanken der anthrop. Sonnenbrille. Ein genialer Gedanke, den man mit einem Schmunzeln in den Alltag mitnehmen kann.
    Noch ein Gedanke : in dem Wort „finster“ ist ja eigentlich auch das „Fenster“ enthalten – also keine komplette Dunkelheit, oder ?
    Danke für alles !

  11. Guten Abend, ich beziehe mich heute auf die 31 Folge der Apokalypse. Es hat mich wieder stark ergriffen ich habe vor Ehrfurcht über das gesagt sogar Tränen in den Augen bekommen vielen Dank auch für die aufbauenden Worte in dem heutigen Vortrag ich grüße euch Anja Achten-Koehnen

  12. Lieber Wolfgang,
    ich würde gerne ein klareres Bild in mir entstehen lassen von den Asuras und auch von soratischen Kräften. Wie unterscheiden sie sich zu Luzifer und Ahriman? Auch sie sind doch zurückgebliebene Wesenheiten, denen eine Aufgabe zugewiesen wurde.
    Ich denke sie haben die Aufgabe das Böse zu sein. Können auch sie erlöst werden?
    Ich hoffe, ich greife damit nicht zu weit voraus.
    Ganz herzlich möchte mich auch bedanken für diese wunderbar inhaltsreichen Vorträge und freue mich dass dadurch eine Gemeinschaft von Studierenden entsteht.
    Ich wohne in Südbaden, in Schopfheim und könnte ohne dieses Medium gar nicht an den Vorträgen teilnehmen.
    Gerne würde ich auch die Mailadresse von Ernst haben.
    Mit herzlichem Gruß
    Marion

    1. Liebe Marion,
      über die Asuras und Sorat werde ich in den nächsten Vorträgen sehr ausführlich sprechen.
      Die Mailadresse von Ernst sende ich separat per Email.
      Herzliche Grüße
      Wolfgang

  13. Lieber Wolfgang Peter, ich möchte Ihnen und Herrn Hagedorn herzlich für Ihre Arbeit danken. Ich freue mich jede Woche auf Ihre Vorträge. Ich kann sie gar nicht so schnell verdauen wie ich gerne möchte. Es fällt mir schwer die Worte des Dankes zu finden, die ausdrücken wie wertvoll Ihre Vorträge für mich sind.
    Herzliche Grüße aus dem badischen Ländle.

  14. Lieber Herr Dr. Peter und lieber Herr Hagdorn,
    ich möchte mich für Ihre Vortragsarbeit hier sehr herzlich bedanken. Bisher habe ich die ersten 3 Teile angesehen und bin sehr begeistert von dem fundierten Wissen und der sympathischen Vortragsweise von Herrn Peter. So eine Bereicherung! Ich bin Corona direkt dankbar für diese Möglichkeit.

  15. Lieber Wolfgang Peter

    Ich habe eine Frage zu den Problemen bei den künstlichen Befruchtungen. Im Vortrag hast Du gesagt, ja es kann gemacht werden, es kommt auf die „geistige Gesinnung“ des Arztes an. Nun gibt es ja diese Möglichkeit schon seit einiger Zeit. Ob sich solche Ärzte in der heutigen Zeit ihrer gesamten Verantwortung bewusst sind, da bin ich mir nicht so sicher. Auch die meisten Ehepaare werden es nicht wissen, nehme ich an. Auf jeden Fall weiss ich, dass unter den Ärzten doch einige mit viel Herz sind, welche hoffentlich den Seelen/Ichen helfen hier in diese Welt, zu diesen Eltern zu kommen, welche ausgesucht wurden.

    Meine Frage ist – auch bei der künsltichen Befruchtung, muss es ja nicht unbedingt zu einer Schwangerschaft kommen. Ich dachte immer, wenn keine Seele kein ICH bereit ist zu kommen, dann wird die Frau nicht schwanger. Es muss ja ein Astral und Ätherleib in der geistigen Welt vorbereitet werden, das kann ja nur das ICH oder? Ist es dann, wenn die Ärzte quasi mithelfen bei der Befruchtung so, wenn ein Mensch ohne ICH im Körper der Frau zu wachsen beginnt, dass sich das ICH zurückgezogen hat? Oder war da nie ein ICH bereit zu kommen, woher aber dann der Astral- und Ätherleib? Du sprichst auch davon, dass das ICH „zurück gestossen“ werden kann, was meinst Du damit? Wenn Du dieses Thema im nächsten Vortrag nochmals ansprechen könntest, dafür wäre ich Dir sehr dankbar.

    Herzliche Grüße
    Michaela Lunzer

  16. Sehr geehrter Herr Peter,
    ihre 27 Vorträge habe ich mit Genuß aufgenommen. Nur die Aussage das alles Technische reine Kombinatorik und damit unschöpferisch sei, macht mir schwer zu schaffen. In meiner Tätigkeit habe ich mich immer an Schumpeters Definition der Innovation als „s c h ö p f e r i s c h e Zerstörung“ gehalten und in deren positiven Fortschritt meinen Anteil gesehen. Bin ich einem Irrtum verfallen?
    Mit den besten Grüßen aus dem Chiemgau

    1. Sehr geehrter Herr Ullrich,
      ich bin selbst beruflich im technisch-wissenschaftlichen Bereich tätig und kann Ihre schweren Bedenken nur allzu gut verstehen. Ich fürchte, ich habe mich im Vortrag dazu nicht klar genug ausgedrückt. Es stimmt schon, die Technik als solche, insbesondere die technisch realisierte künstliche Intelligenz beruht auf reiner wahrscheinlichkeitsbasierter Kombinatorik – auch dann, wenn sie den Anschein von Kreativität erweckt, wofür es ja schon beeindruckende Beispiele gibt. Wir verfügen zwar auch über diese rein kombinatorischen Fähigkeiten, sind darin aber bereits der KI vielfach deutlich unterlegen.
      Das wirkliche Denken, das uns Menschen auszeichnet, funktioniert hingegen ganz anders! Sofern wir nicht nur aus der Erinnerung abgerufene fertige Gedanken im Bewusstsein haben, ist unser Denken – und nur dann ist es wirkliches menschliches Denken – immer schöpferisch, denn es holt seine Impulse aus dem Geistigen. Das gilt ganz besonders auch für alle Innovationen im technischen und wirtschaftlichen Bereich! Wir bringen dadurch Geistiges in die technisch-wirtschaftliche Entwicklung hinein. Und das scheint mir eine der zentralen Aufgaben unseres Zeitalters zu sein. Wenn Sie darin Ihren Anteil am poitiven Fortschritt sehen, kann ich Ihnen nur zustimmen. Für mich ist das auch ein ganz wesentlicher Aspekt meines Lebens und meine geisteswissenschaftlich-künstlerische Tätigkeit befruchtet meine naturwissenschaftlich-technische Arbeit – und umgekehrt! Beides ist in ihrem wesentlichen Kern eine schöpferische geistige Arbeit.
      Mit den besten Grüßen aus Perchtoldsdorf bei Wien
      Wolfgang Peter

  17. Hr. Dr. Peter, schon seit einiger Zeit verfolge ich Ihre Vortragsreihe auf Youtube und wenn es die Zeit erlaubt, auch live auf dieser Seite. Ihre ausführliche (und ausdauernde) Art in das Thema einzuführen, gibt wertvolle neue Impulse. Für mich hat das gesprochene Wort noch eine ganz andere Kraft als „nur“ in Büchern darüber zu lesen. Außerdem beleuchten die Vorträge die Dinge immer auch von anderen Seiten – gerade wenn es um den Bezug zu aktuellen Themen geht. Ich wollte mich einfach dafür bei Ihnen bedanken. Herzliche Grüße aus Thüringen, Matthias

  18. Lieber Wolfgang Peter, von Anfang an höre ich Ihre Vorträge über die Apokalypse und kann seit 3 Wochen auch live dabei sein. Ganz herzlichen Dank für Ihr reiches Wissen das Sie uns zur Verfügung stellen. Es trägt mich in diesen aufwühlenden Zeiten !
    Meine Frage zum letzten Vortrag : Warum sind die Siegel als auch die Posaunen jetzt schon für unsere Bewusstseinsentwickelung ein Spiegel, wenn sie für die gesamte Erde erst in viel späteren Zeiten gelten?
    Was bedeutet das? Und wie kommt das zustande?
    Mit herzlichen Grüßen
    Marion Berglein
    PS. Danke auch an F. Hagdorn für seine Arbeit!

  19. Sehr wertvoll sind diese ganzen Vorträge über die Apokalypse des Johannes und zugleich auch weiterführend.

    Herzliche Grüße

    Michael

  20. Lieber Dr. Wolfgang Peter
    Das Wort zum Dienstagabend hat auch meine Seele extrem berüht und bereichert. Wichtige ja ganz essentielle Themen hast Du angesprochen. Und ich hoffe Du kannst in den nächsten Vorträgen noch mehr darüber sprechen. So wäre es für mich sehr wichtig einen Unterschied zu erkennen, in dem was in meinen Meditationen da öfter zu mir spricht. Ist es mein Ego, so nehme ich an, wenn mir ganze Sätze in den Sinn kommen. Wenn es aber als Erleben durch meinen ganzen Körper geht, wenn mir fast die Luft weg bleibt ect. ect. – dann? Beim seelisch geistigen Erleben dabei hat der der physische Körper „Pause“ wenn ich das so sagen darf oder? Ist es möglich das mein Körper irgendwie Antwort gibt da mein seelisch geistiges Wesen noch keine Möglichkeit dafür hat? Diesen Unterschied zu erkennen, damit man auf sich selbst vertrauen kann. Damit man im Umgang mit anderen Menschen, welche eben vielleicht besetzt sind oder kein ich haben, so etwas richtig erkennt, um helfen zu können. Auch um bei einem selber so etwas zu erkennen.
    Wieder ein großes DANKESCHÖN für euer Tun. Obwohl ich weder Dich noch Francois noch irgendeinen der Live Teilnehmer persönlich kenne fühle ich in meiner Seele eine so zauberhafte Verbundenheit beim hören dieser Vorträge. Es ist mir jedesmal eine so grosse Freude , wenn der Beitrag im anthro.world verfügbar ist.
    Herzliche Grüße
    Michaela Lunzer

    1. In meinem Werk „Aus anthroposophischen Zusammenhängen Band I + II“, BoD, Norderstedt 2010 + 2018, habe ich versucht dem Phänomen der ichlosen Menschen auf den Grund zu gehen. Ich hoffe dies ist mir auch einigermaßen gelungen.

      Herzliche Grüße

      Michael Heinen-Anders

    2. Liebe Michaela Lunzer,
      ich werde Deine Fragen in den nächsten Vorträgen aufgreifen. Es gibt zu diesen essentiellen Themen, die auch andere Zuhörer sehr bewegt haben, noch viel zu sagen.
      Die zauberhafte Verbundenheit, von der Du sprichst, empfinde ich auch. Dem technischen Medium zum Trotz ist hier wirklich eine kleine geistige Gemeinschaft entstanden – und dafür bin ich sehr dankbar.
      Mit herzlichen Grüßen
      Wolfgang

  21. Lieber Wolfgang,
    bezüglich des Themas „Besetzung durch Verstorbene“ ergeben sich für mich einige Fragen.
    Was meinen Sie mit der Aussage: „Alte geistige Anlagen haben“. bei 1:28:40
    … zugang zum Geistigen aber auf „Alte Weise“ … und keine wirklich starkes ICH.
    bei 1:29:29
    Woran kann man ein starkes ICH erkennen?
    Ganz lieben Dank für diesen ultra interessanten Vortrag und ganz liebe Grüsse an alle Mitwirkenden
    aus den hohen Norden Europas.

    1. Liebe Monika,
      vielen Dank für Deine lieben Worte und ganz besonders auch für Deine Fragen! Vieles musste ja beim letzten Vortrag noch offen bleiben und es sind dazu auch von anderen Zuhörern viele Fragen gestellt worden. Ich will versuchen, in den nächsten Voträgen da noch mehr erhellendes Licht hinein zu bringen.

      Es ist mir eine große Freude, dass Du bei den Vorträgen mit dabei bist!

      Mit ganz herzlichen Grüßen aus der Mitte Europas in den hohen Norden
      Wolfgang

  22. Lieber Herr Peter, ich bin eine begeisterte Hörerin der Vorträge über die Apokalypse. Mir fehlen die Vorträge ab Teil 23. Gerne zahle ich einen monatlichen Beitrag um weiter diese spannenden Vorträge anhören zu können. Gerne wäre ich auch vor Ort dabei, gibt es eine Möglichkeit oder ist die Gruppe schon komplett?

    Alles Liebe Regina Kammerstetter

    1. Liebe Regina,

      finanzielle Unterstützung ist jederzeit willkommen, wir haben ja noch einiges vor. Aber sie ist nicht zwingend notwendig für die Vorträge von Wolfgang. Die sind weiterhin frei zugänglich. Hier: https://anthro.world/videos-der-vortraege-zur-apokalypse-des-johannes/ Wenn du die nicht findest- bitte noch mal melden.

      Bis auf Weiteres ist die Teilnahme live am Di Abend um 19h auch sehr gerne möglich. Schau bitte auf der http://www.anthro.wiki Homepage, da stehen Details wie z.B. der Link.

      Viele Grüße

      Francois

  23. Vielen Dank für ausführliche und vielseitige Vorträge.
    Bezüglich meines Problems:verschicken der Kommentare für die Philosophie der Freiheit. Dieses Problem ist schon beseitigt. Es hat diesmal funktioniert.
    Vielen Dank

  24. Ihre Vorträge sind für mich sehr lebendig , keineswegs „versteinert“ und trotz der „ungeheuerlichen“ Komplexität des Themas sehr verständlich gehalten . Auch finde ich den Bezug zu unserem „Alltag“ den Sie immer wieder beschreiben sehr wichtig – herzlichen Dank dafür !
    Ich habe eine Frage : zentrales Ereignis in unserer Geschichte ist ja der Christus -Tod am Kreuz der Menschheit ! Es werden jedoch mit dem Christus noch zwei andere Personen gekreuzigt ! In welcher Beziehung stehen diese Personen zum Christus und welche Bedeutung hat ihr Tod in diesem Schicksalsgefüge ?

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