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	<title>AnthroWorld - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-10T15:58:55Z</updated>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_61._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=22682</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 61. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2025-01-04T21:33:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: /* Rohtranskription von 61. Vortrag */   Korrektur bis 01:09:30&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 60. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 62. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Video &amp;amp; Audio==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:61.apo.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=i0uu2wAHJwk]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 61. Vortrag -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|▷ Alle Vorträge zur Apokalypse von Dr. Wolfgang Peter]]&amp;lt;br&amp;gt;[[a:Apokalypse des Johannes|anthro.wiki]]&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;[https://www.dropbox.com/s/0pzasqueueqjhla/61.mp3?dl=0 ↘ mp3 Audio zum runterladen]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
{{Banner2v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{{Banner3v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{{Banner4v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rohtranskription von 61. Vortrag ==&lt;br /&gt;
+++ dies ist eine Rohtranskription. Wenn du wissen willst, WIE eine fertige Transkription ausschaut, dann schau dir z.B. als Muster die [[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|10. Folge an]]. Melde ich gerne übers [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] bei uns, wenn du bei der Textarbeit [[MitTun bei Anthro.World|MitTun]] möchtest. Wir freuen uns auf dich! +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Begrüßung zum 61. Vortrag, 11.Wochenspruch   00:00:37 ====&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zum 61. Vortrag zur Apokalypse und wie immer steige ich mit dem Wochenspruch ein, der jetzt schon ganz heftig gegen die Hochsommerzeit, gegen Johanni zu drängt. Das werden wir dann nächste Woche haben und das ist die letzte Stufe davor. Das heißt, es geht mit der Seele hinaus in die sonnendurchflutete Welt. Elfter Wochenspruch seit Ostersonntag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist in dieser Sonnenstunde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dir, die weise Kunde zu erkennen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Weltenschönheit hingegeben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dir dich fühlend zu durchleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlieren kann das Menschen-Ich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und finden sich im Welten-Ich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht darum, dass wir jetzt wirklich ganz mit der Seele hinausfliegen, uns eigentlich ganz verlieren an die Welt da draußen, nicht nur an die sinnliche Welt, sondern auch, was dahinter an Seelischem, an Geistigem, an geistigen Wesen auch wirkt, um letztlich uns selbst da draußen zu finden, unser wirkliches Ich, unser eigentliches Ich, von dem wir ja in unserem Inneren nur den Brennpunkt, das Spiegelbild haben, unser wirkliches Ich da draußen zu finden, zu finden unser Ich im Welten-Ich eben draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher auch dann die Gemeinschaft spüren gerade dadurch auch mit dem Christus, der ja das große Welten-Ich ist. Und das gleicher Art und gleicher Befähigung im Grunde ist, potenziell zumindest, wie dieses Christus-Ich. Die gleiche Vollmacht, das Ich, ist ihm gegeben, &amp;quot;die ich von meinem Vater empfangen habe&amp;quot;, der Satz, den ich sehr oft wiederholt habe. Also hinausgehen in die Welt mit den Sinnen, mit der Seele, um uns selbst dort zu finden. Und etwas in dieses Wachbewusstsein aber dann auch wieder mitzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, es geht darum, dass das immer so ein Atmungsprozess im Grunde ist, ein Wechselschlag, ganz in sich zu sein und da im kleinen Ich sozusagen ganz aufzuwachen zunächst und dann hinauszugehen und sich intuitiv versetzen in das eigentliche Ich, in das große Welten-Ich auch, das dahinter steckt. Intuition heißt ja immer hinüberschlafen, nicht nur in das andere Wesen, sondern eigentlich auch in unser eigenes Wesen, in unser wirkliches Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das passiert eben, im Jahreslauf haben wir diesen Rhythmus drinnen. Die Winterzeit, die Tiefwinterzeit gibt uns die Möglichkeit, einmal ganz wach zu werden in unserem kleinen Ich, als erstes einmal so ganz bei uns zu sein, ganz im Inneren zu sein, unser Ich im Inneren zu erleben. Und die Hochsommerzeit, da ist der Ausatmungsprozess am allerstärksten, uns zu finden im großen Ich, im Welten-Ich, dem wir entstammen und dessen Kräfte wir auch in uns haben, oder aus diesen Kräften, aus denen wir auch wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im kleineren Rhythmus ist das, zum Beispiel im Tagesrhythmus, wenn wir wachen bei Tag, also wenn wir morgens aufwachen bis zum Abend hin, sind wir mehr oder minder normalerweise in unserem kleinen Ich drinnen und wach bei uns. In der Nacht gehen wir hinaus und gehen letztlich hinaus bis zu der Quelle unseres Ichs, also bis hinaus zum großen Welten-Ich. Wie weit wir das bewusst tun, ist ein anderes Kapitel, also wir erleben es wahrscheinlich nicht ganz wachbewusst, also wachbewusst sowieso nicht, aber auch nicht im Schlafbewusstsein, da wird es auch dunkel, je weiter wir hinausgehen. Unser Bewusstsein hält dort eigentlich nur, wenn wir wirklich sehr, sehr stark uns geistig ertüchtigt haben, geistig geübt haben, dann kriegen wir zumindest einen Funken davon mit, von unserem wirklichen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man das dann hereinholt, kann die Ich-Erfahrung eine immer stärkere, eine immer tiefere werden, so dass wir verbinden können das, was wir intuitiv von unserem Ich erfasst haben im Schlaf, und eben auch etwas hineinzunehmen ins Welten-Ich. Das ist überall dort der Fall, wo ein Mensch irgendwie ein bissel was begreift von seiner eigentlichen Lebensaufgabe, die er sich für dieses Erdenleben vorgenommen hat. Da ist schon etwas davon drinnen, weil unsere Lebensaufgabe besteht eigentlich nie in dem, was wir hier äußerlich, verstandesmäßig uns überlegen, als Lebensplanung, als Berufswunsch, als sonstiges, sondern unser wirkliches Ich spricht durch unser Schicksal, das uns sehr sicher dort hinführt oder zumindest dem näher bringt, was wir uns als eigentliche Aufgabe gewählt haben, und wo es eigentlich nur darum geht, wenn so ein Schicksalsimpuls auf uns zukommt, wach genug zu sein, das zu bemerken, dass da ein Impuls ist, der wichtig ist für uns, obwohl wir vielleicht noch gar nicht verstehen, warum das wichtig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber einfach es nicht verschlafen und vorbeigehen daran, sondern merken: Ah, da ist etwas Neues in mein Leben gekommen, und das führt mich näher zu mir selbst hin. Und da ist sehr wichtig eben, dass man aus der Nacht, aus dem Schlaf diese Impulse mitnimmt, Impulse, die uns oft vermittelt werden, auch weil unser Ich-Bewusstsein vielleicht nicht ganz durchträgt bis dorthin, wo wir es erfahren könnten. Uns die Impulse vermittelt werden von Verstorbenen, die hinübergegangen sind, wo sie vermittelt werden auch durch die Engelwesenheit, die uns begleitet. Die helfen uns dabei, also bilden eine Brücke dazu, dass wir das auch hier ins Tagesbewusstsein ein bisschen wenigstens hineinbringen können, weil das ist das Entscheidende. Das ist das Entscheidende, ob wir unsere Lebensaufgabe hier finden oder ob wir immer irgendwo daneben spazieren gehen. Aber in der Regel funktioniert das Schicksal so gut, dass wir immer wieder einen Anstoß bekommen in die richtige Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im ganz Kleinen funktioniert das mit jedem Atemzug. Wenn wir einatmen, sind wir ganz bei uns selbst drinnen, im Inneren sozusagen, also mit unserem kleinen Ich, aber dafür sehr, sehr wach, sehr bewusst. Und wenn wir ausatmen, loslassen, gehen wir so für einen Augenblick hinein in das große Ich, in unser großes Ich, in unser wirkliches Ich. Wir schlafen sozusagen hinüber, mit jedem Atemzug passiert das. Einatmen, hier zu sich kommen, Winterzeit sozusagen, im Moment des Einatmens. Ausatmen, Sommerzeit, hinausgehen in das große kosmische Ich, das eben wirklich bis über die Grenzen des sichtbaren Kosmos hinausgeht, im Raumlosen, im Zeitlosen lebt, das das sinnlich Sichtbare, das räumlich-zeitlich Fassbare noch übersteigt. Mit jedem Atemzug passiert das. Also wir haben ununterbrochen Gelegenheit, das zu spüren, das zu ahnen, das irgendwie zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Punkt ist auch noch, der dabei wichtig ist, auch so ein Rhythmus, der dazwischen liegt: der Durchgang durch die verschiedenen Erdenleben. Wenn wir in ein Erdenleben kommen, dann ist es der Prozess des Einatmens. Wir atmen sozusagen unser Ich ein, atmen es ein in dem Sinn, dass wir uns hier in seinem Spiegelbild zumindest unserer selbst bewusst werden. Und mit dem Tod atmen wir uns wieder aus und gehen hinaus zu unserem wirklichen Ich. Also der Gang durch die verschiedenen Inkarnationen macht das auch, die in der Vergangenheit viel längere Zeiträume brauchten, um aufeinander zu folgen. Also etwa eine halbe Kulturepoche, das wäre das kosmische Maß für die wiederholten Erdenleben, hängt damit zusammen, dass man in der Regel, die aber oft durchbrochen wird, abwechselnd in eine männliche Inkarnation und in eine weibliche Inkarnation kommt, um, ja die Welt aus diesen beiden Perspektiven zu betrachten. Zwei Perspektiven, die also vor allem zusammenhängen mit unserem physischen Leib und unserem Ätherleib.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden heute noch kurz einmal ansprechen, dass es beim Astralischen diese Unterscheidung in gewisser Weise aufhört, indem der Astralleib männlich, weiblich zugleich ist, also mit einem alten Ausdruck hermaphroditisch. Das hat beide Pole in sich. Das heißt, auch in dem Sinn zu sprechen von einer männlichen Seele oder einer weiblichen Seele ist eigentlich falsch. Allerdings gibt es gewisse Modifikationen dadurch in der Verkörperung, dass wir eben einen Ätherleib und einen physischen Leib an uns tragen, die sehr wohl nach diesen Geschlechtern unterschieden sind. Werden wir dann noch besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das nur, um es im Zusammenhang auch mit diesem Wochenspruch zu sehen. Also es gibt Gelegenheit, das in vielfältigster Weise und in vielfältigen zeitlichen Abschnitten zu erleben. Ich lese es noch einmal, den elften Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist in dieser Sonnenstunde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dir, die weise Kunde zu erkennen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Weltenschönheit hingegeben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dir, dich fühlend zu durchleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlieren kann das Menschen-Ich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und finden sich im Welten-Ich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Wesen des Ich ist Erneuerung bis in die astralischen Kräfte und die Lebenskräfte hinein  00:11:40 ====&lt;br /&gt;
Also dieses Welten-Ich ist ja natürlich das Entscheidende, aus dem schöpft unser Ich. Und dieses Ich ist es, wie wir in den letzten Vorträgen auch besprochen haben, das ganz besonders jetzt während unserer Erdentwicklung prädestiniert ist dazu, erstens einmal sich selbst immer wieder neu zu erschaffen, das ist die eigentliche Ich-Tätigkeit, das ist der Kern des Ich. Das Ich besteht nur, indem es sich selber beständig neu schafft. Und dass es sich aber dann über das hinaus weiterentwickeln kann, seine Kräfte noch ausdehnen kann, also über dieses, wie soll ich sagen, Eigenschöpferische hinaus auch weltschöpferisch einmal im ganz Kleinen zu werden, das beginnt damit, dass wir unser Seelisches, unser Astralisches schöpferisch umzuarbeiten zu beginnen, und dass wir aus unserem Seelischen, Astralischen das Geist-Selbst entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war das, was wir in den letzten Vorträgen intensiv besprochen haben und wo es letztlich darum geht, ja, da so weit wie möglich zu kommen und in letzter Konsequenz eben auch die stärksten astralischen Kräfte völlig zu erneuern. Dazu muss man sich aber sehr gut vorbereiten, weil die stärksten astralischen Kräfte sind die Kräfte, die abhängig davon, wie wir sie gebrauchen, zum Bösen, zum wirklich Bösen führen können oder zur höchsten Liebeskraft. Wenn wir also, wie es ja eigentlich sein sollte, dieser Liebeskraft zuströmen wollen, zugehen sollen auf das, dann müssen wir diese Kräfte beherrschen lernen, die, wenn sie nicht gut geleitet sind, tief in den Abgrund hineinführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind exakt die gleichen Kräfte, es ist kein Unterschied in den Kräften, es ist nur die Frage, welche Richtung wir diesen Kräften geben. Das ist der einzige Unterschied, ansonsten sind &#039;&#039;&#039;die verderblichsten Kräfte die gleichen Kräfte, die die höchsten Liebeskräfte sind&#039;&#039;&#039;. Und sie haben gemeinsam, dass mit den höchsten Liebeskräften eben auch die Kräfte, die ins Böse hineinführen können, dass sie eng verbunden sind mit den Lebenskräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Überlappen der unteren astralischen Kräfte mit den oberen Lebenskräften  00:14:22 ====&lt;br /&gt;
Gerade die stärksten astralischen Kräfte, die man manchmal auch, wenn man mehr die böse Seite herauskehren will, als die niedersten Kräfte bezeichnet, die untersten astralischen Kräfte, die sind aber die eigentliche Kraftquelle, aber die entsprechen halt den unteren Regionen des Astralischen, aber genau die brauchen wir, wenn wir wirklich höchste Liebeskraft entwickeln wollen. Und gerade diese untersten astralischen Kräfte hängen zugleich mit den höchsten Lebenskräften zusammen. Wir haben ein paar mal schon darüber gesprochen, dass man es sich nicht so vorstellen darf, Ätherkräfte, also Lebenskräfte und astralische Kräfte, dass das einfach so was Getrenntes ist, dass man da irgendwo eine Grenzlinie ziehen kann und sagen kann: ja, da drunter ist es ätherisch, das sind die Lebenskräfte, und drüber ist es das Astralische, da sind es also diese Seelenkräfte im weitesten Sinn. Sondern nein, sie überlappen sich. Sie überlappen sich, und gerade also die höchsten ätherischen Regionen, also &#039;&#039;&#039;die Region des eigentlichen Lebensätherischen, des Klangätherischen und des Lichtätherischen, die überlappen sich mit den untersten astralischen Kräften&#039;&#039;&#039; und überlappen heißt in Wahrheit, sie sind identisch miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind identisch miteinander, aber sie haben sozusagen zwei Gesichter. Das eine Gesicht, das ätherische Gesicht ist das, das der physischen Welt zugewendet ist und einfach dafür sorgt, dass diese Kräfte bis ins Physische gestaltend eingreifen können. Und die andere Seite ist die nach dem Seelischen zu, naja, da hängen einmal die &#039;&#039;&#039;unterste Region des Astralischen&#039;&#039;&#039;, das ist die &#039;&#039;&#039;Region der Begierdenglut&#039;&#039;&#039;. Die Region der Begierdenglut ist dieselbe Region, die mit dem &#039;&#039;&#039;Lichtätherischen&#039;&#039;&#039; zusammenhängt, höchstes Weisheitslicht. Das ist die Region, die mit der Begierdenglut zusammenhängt und sogar noch hineinreicht dann auf der anderen Seite ins &#039;&#039;&#039;Wärmeätherische&#039;&#039;&#039;, also bis dort hinein geht das. Dann hat man &#039;&#039;&#039;das Klangätherische&#039;&#039;&#039;, das hängt sehr stark zusammen mit unseren Sinnesqualitäten, mit dem, was Rudolf Steiner nennt im Astralischen die &#039;&#039;&#039;Region der flutenden Reizbarkeit&#039;&#039;&#039;. Also die Farben, die Töne, die Geschmacksrichtungen, die Geruchsqualitäten, die unglaublich reich sind, also Geruchsqualitäten sind unglaublich reich, darum auch besonders gefährlich wieder, weil das ist eine ganz starke Region, die Geruchsregion. Und daher: an die Geruchsregion im Astralischen heranzukommen kann sehr gefährlich werden, daher dort auch der Teufelsgestank, der Teufel stinkt. Das zeigt nur an, dass jetzt diese Geruchsqualitäten, dass die halt in die negative Richtung geführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei gleich noch einmal deutlich gesagt: wenn ich jetzt spreche von Farbqualitäten, von Geruchsqualitäten, von Geschmacksqualitäten, darf man sich trotzdem nicht vorstellen, dass das eins zu eins so ist, wie wir es hier im Irdischen erleben. Das ist schon wieder eine Abschattung, die dadurch vorhanden ist, dass wir einfach eine physische Körperlichkeit haben und dass das durch Sinnesorgane vermittelt ist, und dass dadurch das eigentlich rein seelische Erleben, das mit den Farben, mit den Gerüchen, mit dem Geschmack und so weiter zusammenhängt, dass das durch die Sinnesorgane extrem, extrem, extrem verdunkelt wird.  Und wir eigentlich gar nicht mehr merken, dass das ein rein seelisches Erlebnis ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Farbwahrnehmungen, sinnlich und seelisch  00:18:35 ====&lt;br /&gt;
Also man müsste wirklich, um das kennenzulernen - am einfachsten geht es bei den Farben -, kann man &#039;&#039;&#039;Farbmeditationen&#039;&#039;&#039; machen. Man nimmt sich eine Farbe her, schaut sich einmal wirklich die Farbe Rot zum Beispiel ganz intensiv an, verbindet sich damit, macht dann die Augen zu, versucht im Vorstellungsbild das noch einmal aufzurufen und lässt aber dann auch dieses Vorstellungsbild verschwinden und vergegenwärtigt sich nur, was erlebe ich in diesem Rot, an diesem Rot, durch dieses sinnliche Rot. Und die Seelenqualität, die jetzt da überbleibt, das ist erst das eigentliche Rot. Und die ist in Wahrheit aber, wenn man es in reiner Form erlebt, viel, viel intensiver und viel reicher nuanciert als alles das, was wir sinnlich an Rot und Rottönern erleben können. Das ist nur sehr schwer, dort hinzukommen, nicht wahr, wenn wir die Farbe direkt vor den Augen haben, sehen wir sie wahrscheinlich am intensivsten und erleben vielleicht auch die Stimmung des Roten am intensivsten, aber da ist eben trotzdem auch das Seelische getrübt durch den sinnlichen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir es jetzt nur mehr in der Vorstellung haben bei geschlossenen Augen, verblasst das wahrscheinlich gegenüber dem unmittelbaren sinnlichen Eindruck, aber meistens verblasst damit zugleich auch das seelische Erleben, das damit verbunden ist. Und da müssen wir eben trainieren, dass das nicht der Fall ist. Wir müssen also lernen, uns der sinnlichen Farbe auszusetzen, die gibt uns den Fingerzeig, wohin es geht, und jetzt zu versuchen, schon während ich es anschaue: was erlebe ich seelisch dabei? Und dabei muss man noch ganz stark aufpassen: was ist mein persönliches Erleben an der Farbe? Das heißt zum Beispiel: Mah, das Rot, das ist so aggressiv, das stört mich, ich mag das nicht, ich hasse das Rot! Ich will ein kühlendes Blau haben, das würde mich wieder zur Ruhe führen. Das Rot erhitzt mich zu sehr, mich, und darum mag ich es nicht. Dieses &amp;quot;darum mag ich es nicht&amp;quot; ist aber nur meine ganz persönliche Haltung dazu. Ein anderer sagt vielleicht: Hah, das Rot, das ernährt mich mit Energie geradezu, ich fühle mich, fühle mich wie mit Energie erfüllt, indem ich mich dem Roten gegenüber stelle. Das gibt es ja genauso. Rot kann eine ganz wunderbare Farbe sein und Rot weckt einen so auf. Es ist sogar so, man hat sogar Versuche gemacht: selbst wenn Blinde in einem völlig roten, völlig mit Rot ausgemalten Raum drinnen sind, dass die Bluttemperatur leise steigt. Nein, man kriegt nicht Fieber gleich, aber die Bluttemperatur steigt, weil wir in Wahrheit das Licht und die Farben nicht nur mit den Augen wahrnehmen, sondern auch die Haut ist sensitiv, auch für das Licht, in Wahrheit. Die ganze Hautoberfläche nimmt wahr und unser Auge ist eigentlich nur ein spezialisiertes Organ, mit dem wir das halt intensiver erleben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Haut erleben wir es halt mehr unterbewusst und der Blinde kann aber das sogar ins Bewusstsein heben unter Umständen, wenn er sensitiv genug dafür ist und daher kann es durchaus sein, dass ein Blinder spürt, der Gegenstand ist rot. Der andere Gegenstand ist grün. Grün hat etwas sehr Beruhigendes, etwas zur Ruhe führendes und das Rot ist etwas, was ich spüre, das kommt fast aggressiv auf mich zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blau, das Violett zieht mich irgendwie in die Ferne hin. Wenn ich das spüre, in dem Violett, in dem Blau ist was, was meine Seele in die Ferne zieht, dann komme ich schon an das seelische Erlebnis heran. Und wenn ich jetzt weglasse, ob mir das persönlich sympathisch oder antipathisch ist, - aber ich habe reine Sympathiekraft eigentlich drinnen, wenn es da in das Violette hineingeht, den Willen des Seelischen, sich mit dem anderen Seelischen draußen zu verbinden, das drückt sich eigentlich in diesem Farbton auf. Im Blau kündigt sich das an, im Violett geht es ganz dorthin. Und eben erst, wenn wir diese Seelenbewegung erleben und diese intensiv erleben, intensiver erleben als es jeder farbige Eindruck kann, dann sind wir beim wirklichen astralischen Erleben drinnen. Dann sind wir erst dort. Aber man kann sich schulen, dorthin zu kommen, dem näher zu kommen. Also Maler zum Beispiel werden das einfach zumindest halbbewusst erleben, diese Qualität der Farbe, weil aus dem heraus schaffen sie, aus dem heraus malen sie, aus dem heraus können sie ein Porträt zum Beispiel farbig so gestalten, dass da wirklich die Sympathiekräfte und Antipathiekräfte durchkommen, die in dem Menschen leben, den er portraitiert, die sozusagen dort in ihrem Ringen miteinander sind und die beide da sein müssen. Wir brauchen beides. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 00:24:33 ====&lt;br /&gt;
Denkt an den &#039;&#039;&#039;Rhythmus&#039;&#039;&#039;, von dem wir gesprochen haben. &#039;&#039;&#039;Hinausgehen, sich mit der Welt verbinden, das ist die Sympathiebewegung&#039;&#039;&#039;. Seelisch sich mit der Welt verbinden, eins werden, seelisch mit der ganzen Welt. Dann fliegen wir hinaus. Aber wir müssen auch wieder zurückkommen können. Also wir brauchen im Seelischen auch immer diesen Wechselschlag von &#039;&#039;&#039;Sympathie - hinausgehen&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Antipathie - wieder ganz zu mir kommen&#039;&#039;&#039;. Und zwischen diesen wechselt es immer wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja und das haben wir eben in allen Sinnesqualitäten drinnen, beziehungsweise in dem was seelisch dahinter steckt, was das Eigentliche ist, was dahinter steckt. Also das, &#039;&#039;&#039;was Rudolf Steiner die flutende Reizbarkeit nennt, das sind diese Sympathie- und Antipathiebewegungen&#039;&#039;&#039;, die, ja man könnte sagen vibrieren, leben, leben in diesen Sinnesqualitäten. Weil es zugleich ja auch ätherische Qualität ist, klangätherische Qualität und das Klangätherische hat eine ordnende Kraft in sich. Eine ordnende Kraft, die bis ins Physische hinein wirken kann. Und das ist die Vermittlung eigentlich zwischen dem Seelischen und dem Physischen. Ich hatte das schon in früheren Vorträgen erwähnt: solange man nicht diese Brücke des Ätherischen findet und erkennt in den Wissenschaften, wird man vor einem Rätsel stehen: wie kann denn Seelisches, bewusst erlebtes Seelisches irgendwie mit dem Körperlichen in Einklang gebracht werden? Wie kann die Seele auf den Geist wirken? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, in Wahrheit wirkt nicht die Seele auf den Geist, sondern es gibt alle Übergangsstufen und die gehören alle zusammen. In Wahrheit ist das ja alles eine Welt. Man muss sich denken, diese Unterscheidungen, physische Welt, ätherische Welt, astralische Welt, niederes Devachan, also untere geistige Welt, obere geistige Welt und was dann noch darüber geht, das sind alles unsere menschlichen Unterscheidungen, die einen Sinn machen, durchaus, aber nirgendwo in der Welt gibt es diese Grenzen in Wahrheit. Sondern das alles wirkt zusammen und miteinander und geht ineinander über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Physische ist nichts anderes als ein verdichtetes Geistiges, ein verdunkeltes Geistiges, wenn man so will, ein durch die ahrimanischen Mächte verdunkeltes Geistiges, damit wir es dann greifen können als was Physisches, Hartes, etwas - ein Boden auf dem wir stehen können und uns aufrichten können. Also danke, Ahriman, dass das funktioniert! Da würde der Luzifer allein nicht ausreichen, der schafft das allein nicht, also da ist schon der Ahriman nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist alles seinem Ursprung nach geistig und letztlich nur eine Verwandlungsstufe des Geistigen, aber es ist nichts anderes. Letztlich kommt die Physik heute, sehr von Ferne und sehr abstrakt, zu dem Selben: die Materie, den Stoff als solches gibt es eigentlich gar nicht, das ist Illusion. Was dahinter steckt, könnte man vielleicht noch als Kraft bezeichnen, als Tätigkeit, als Regsamkeit, die da ist, als Ereignisse, die passieren, wie immer. Also man spricht da in der Physik sehr eigenartig heute drüber. Aber Stoff, so wie man sichs klassisch vorstellt, also als ein erfüllter Raum, der halt von irgendwas Festem erfüllt ist und wo ich nicht hinein kann, das gibt es eigentlich gar nicht. Kräfte sind das, die da ausgehen und diese Kräfte sind was Geistiges ihrem Ursprung. Kraft im physikalischen Sinn, sagt Steiner einmal, ist nichts anderes als die räumliche Offenbarung des Geistigen. Das ist Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn die Physik heute spricht: es gibt &#039;&#039;&#039;vier verschiedene Naturkräfte&#039;&#039;&#039;, ob das schon der Weisheit letzter Schluss ist oder nicht, ist eine andere Frage, aber es ist irgendwas dran, weil die &#039;&#039;&#039;Vierzahl&#039;&#039;&#039; mit der Erde, mit dem Erdenkosmos tatsächlich was zu tun hat. Also Vierzahl, Würfelgestalt und so weiter, wir sind ja auch die vierte kosmische Evolutionsstufe, die wir durchgemacht haben oder dabei sind, sie durchzumachen. Ja, wenn also die Physik von vier Naturkräften spricht, die es gibt, na ja, dann sind das vier Offenbarungen des Geistigen in der räumlichen Welt, nichts anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese vier Naturkräfte mit all ihren Gesetzmäßigkeiten, die damit verbunden sind, weil das sind eben nicht Kräfte, die so blind einfach wirken, sondern die in sich ganz bestimmte Gesetzmäßigkeiten haben und alle vier zusammen sind so aufeinander abgestimmt, dass da auch wieder Gesetzmäßigkeiten drinnen walten, also vor allem in der Stärke dieser Kräfte. Und wenn die nur ein bissel anders wären, das Verhältnis, wie stark diese Kräfte sind, ein bissel anders, dann gäbe es unseren Kosmos, so wie wir ihn heute haben, in dieser Form nicht. Dann wäre nicht möglich, dass es eine physische Erde gäbe, so wie wir sie kennen, dann wäre es nicht möglich, dass sich Leben darauf entwickeln würde, dann wäre es nicht möglich, dass sich bewusstes Leben hier entwickeln könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sagen selbst die Naturwissenschaftler heute. Da gibt es gewisse Naturkonstanten, von denen man spricht, die bestimmen also die Stärke dieser Kräfte. Da weiß man heute noch nicht: ja wie soll ich die ausrechnen, wieso sind die so? Ich kann nur feststellen, ich kann sie messen, die Stärke dieser Kräfte und daraus kann ich die Naturkonstanten heute sehr genau bestimmen, bis auf die, weiß ja nicht wievielste Nachkommastelle, aber man weiß nicht warum sie gerade so sind, wie sie sind. Man weiß heute nur eines: wenn sie ein bissel - ein bissel heißt, also, weiß ich nicht, 0,01 Prozent, anders wären, dann gäbe es kein Leben. Dann gäbe es, ja vielleicht als maximal einfachsten Stoff den Wasserstoff in der Welt und mehr nicht, wenn überhaupt den. Also der Kosmos wäre relativ eintönig aus heutiger Sicht. Alles das gäbe es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist alles wunderbar aufeinander abgestimmt. Also da sind viele, viele Fragen noch zu klären, eben wie das mit dem Geistigen zusammenhängt und tatsächlich gibt es ja auch nicht so wenige Naturwissenschaftler, Physiker, die sagen: ja, was ist ein Naturgesetz? Was Geistiges! Das ist die geistige Ordnung, die das Verhältnis dieser Kräfte zueinander bestimmt. Das ist etwas Geistiges. Mehr können sie dazu nicht sagen, ob da jetzt irgendwelche Wesenheiten oder - , über das reden sie natürlich nicht. Das ist klar, das kann man physikalisch nicht erkennen, aber ich kann erkennen, es gibt Kräfte in der Natur, die kann ich messen, die kann ich bestimmen und ich kann deren Gesetzmäßigkeit mit Hilfe meines Denkens erkennen und zwar nur mit Hilfe meines Denkens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich nicht denken kann, dann erscheint mir das alles chaotisch. Nur durch das Denken kann ich die Gesetzmäßigkeit erkennen, die diese Kräfte leitet und daher gehört aber beides eigentlich zusammen, dass ich die Kraft, ja, sinnlich erleben kann, von mir aus, dass ich sie dann später auch präzise messen kann, dass ich sie aber auch denken kann. Und in der Wirklichkeit gehört das alles zusammen. Das Weltendenken gehört sozusagen zusammen mit dem, was äußerlich als Kraft erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Weltenkräfte&#039;&#039;&#039; sind niemals so, dass sie nicht geleitet werden durch das &#039;&#039;&#039;Weltendenken&#039;&#039;&#039;. Und auch wir unterscheiden das in Wahrheit voneinander nur deswegen, weil wir halt so komisch organisierte Wesen sind, dass wir einerseits halt die Wahrnehmung haben, die Sinneswahrnehmung, die Kräfte, die wir spüren mit unseren Händen, und dass wir andererseits unser Denken haben. Wir, durch unser Wesen, wir schneiden die Welt auseinander in ein Geistiges, das wir mit dem Denken erfassen und ein Sinnliches, das wir mit den Augen sehen und mit den Händen greifen können. Das liegt an uns, so wie wir während dieser Erdentwicklung geworden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Wirklichkeit gibt es kein Geistiges, das vom Materiellen getrennt ist und kein Materielles, das vom Geistigen getrennt ist. Das heißt nicht, dass alles stofflich im äußeren Sinn sein muss. Es gibt Verwandlungsstufen dazwischen, und die Verwandlungsstufen sind das, was eben auch jetzt als Seelisches erscheint, als Ätherisches erscheint, letztlich als Physisches erscheint, zunächst gasförmig, dann flüssig und schließlich auch fest. Aber es ist immer ein Geistiges, das sich verwandelt hat in diese Erscheinungsform. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner gebraucht dazu oft den Vergleich halt mit dem Wasser: ja, wie ist das, wenn Wasser, ja, dampfförmig zunächst ist? Ja dann verdichtet sichs zum Flüssigen und dann wirds schließlich fest. Und jetzt stelle man sich ein Wesen vor, das das flüssige Wasser, das dampfförmige Wasser nicht sehen könnte und nur das feste Eis erleben kann. Dann würde es denken: ja, das ist das feste Eis, das ist der Stoff. Und es sieht aber nicht, dass sich das verwandeln kann ins Flüssige, ins Dampfförmige und in Wahrheit immer weiter, bis ins Ätherische hinein, bis ins Seelische hinein. Und die Quelle, aus dem das Seelische entspringt, ist das Geistige. Dort ist die Quelle. Das ist die schöpferische Quelle, die all das substanziell hervorbringt. Substanziell heißt also so, dass es sich selbst tragen kann als Erscheinung in der Welt. Das gehört also alles zusammen. Und wir mit unserem Ich sind halt jetzt so weit, dass wir, ja, selbst Geistiges zumindest verdichten können bis zum Astralischen, bis zum Seelischen, ein bisserl zumindest! Und das ist genau dort der Fall, wo wir unser Geist-Selbst entwickeln. Wo wir also mehr tun als mit unserem - als dass wir unser Seelisches läutern und arbeiten daran, im Sinne, dass wir halt vielleicht negative Eigenschaften irgendwie durch entsprechende Übung loswerden, uns läutern, wie es so schön heißt, uns reinigen davon, Katharsis ausführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo wir in den früheren Vorträgen oft schon gesagt haben, die große Problematik ist, dass dann dieses negative Astralische, ja, zwar aus uns, aus unserem Wesen ausgeschieden wird, aber es ist nicht weg aus der Welt. Es ist sozusagen eine &#039;&#039;&#039;seelische Umweltverschmutzung&#039;&#039;&#039;, die wir betreiben damit. Und ganz konkret bürden wir es unseren Mitmenschen auf, wir bürden es den Tieren auf, wir bürden es der Natur auf. Nämlich auch den Pflanzenwesen, weil auch die Pflanzen auf Astralisches angewiesen sind, und alles, was wir an Negativem durch unsere Läuterung, um edler, besser zu werden, aber ohne es wirklich zu verwandeln, na dann kommts auf die Müllhalde. Und diese Müllhalde ist die Astralatmosphäre unserer Erde. Das ist die große Müllkippe zur Zeit noch. Eine Müllkippe, die also zum Himmel stinkt in Wahrheit. Durch die Menschheitsentwicklung hindurch haben wir das angesammelt. Also wenn wir heute von Umweltverschmutzung reden, müssen wir wissen, wir haben begonnen mit dem ersten Tag, an dem wir die Erde betreten haben, arbeiten wir fleißig dran also, die Erde zuzumüllen. Und man kann das jetzt natürlich ganz negativ sehen und kann sagen, das hätte alles nicht passieren dürfen. Ja, aber dann wären wir auch nicht freie Menschen geworden oder hätten überhaupt nicht die Möglichkeit gehabt, freie Menschen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Freie Menschen haben das Privileg, auch seelischen Müll zu erzeugen&#039;&#039;&#039;. Also sprich Fehler zu begehen, Böses zu tun, real zu tun. Und das muss auch wirklich passieren, das darf nicht nur theoretisch als Möglichkeit da sein, sondern das muss Wirklichkeit werden. Wir müssen, ja, in Wahrheit so ziemlich alles Böse auch als Menschheit auskosten, was uns möglich ist. Das ist eine schlimme Wahrheit, aber man muss auch das sehen. Also Menschen, die jetzt vielleicht sich ganz dem Bösen verschreiben, aus ihrem Egoismus heraus, also sprich, ganz aus dem egoistischen Element heraus walten und damit Schreckliches über die Welt, über die Menschheit, aber auch über die Natur gebracht haben und nach wie vor bringen, dann liegt darin eine Notwendigkeit. Die Menschheit als Ganzes muss das ganz real durchleben. Ohne das gibt es keine Freiheit. Nur es als Möglichkeit zu haben - &amp;quot;aber nein, ich bin ja eh schon so geläutert, dass ich das natürlich nicht mache ...&amp;quot;, ja, dort müssen wir erst hinkommen. Das müssen wir erst lernen. Ansonsten könnte uns eben nur die hohe geistige Führung davor bewahren, dass wir dort hinkommen. Aber der Witz der Freiheit ist, dass wir uns selber davor bewahren. Das ist der Witz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben eh in der Vergangenheit viel Hilfe gehabt, dass wir nicht zu schnell abstürzen. Wenn wir die Hilfe nicht gehabt hätten, dann hätten wir schon vor Ewigkeiten die Erde komplett zerstört, in Wahrheit. Und es gab genug Zeiten in der Erdgeschichte, in der Menschheitsgeschichte, wo durch den Menschen die Erde an der Kippe war, zerstört zu werden. Damals schon. Also wenn man etwa denkt an die sogenannte Lemurische Zeit, wo der Mensch natürlich noch nicht die heutige Gestalt hatte und wo sein Seelisches, seine astralischen Kräfte weit, weit, weit über ihn hinausgeragt haben, wo er seelisch eigentlich ganz verbunden war mit dem Astralischen der ganzen Erde, in gewisser Weise eins noch war damit. Ja, sicher hat sich schon ein eigener Astralleib abgezeichnet, aber der stand in ganz starker Beziehung noch mit dem Astralischen der Erde. Und das heißt, was man im eigenen Astralischen erlebt hat, hat seinen Widerhall sofort unmittelbar gefunden im Astralischen der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man da aber die Kräfte im Dienste des Egoismus gebraucht, na ja, dann schädigt das auch die Erde, weil das schnürt dann die Erde ab vom großen Astralischen im Kosmos draußen. Weil &#039;&#039;&#039;eigentlich ist der Kosmos ein Seelenkosmos, eine Seelenwelt seinem Ursprung nach.&#039;&#039;&#039; Wie ich schon oft sagte, &#039;&#039;&#039;das erste Kapitel der Genesis schildert die Erschaffung der Welt als seelischer Kosmos&#039;&#039;&#039;, nichts anderes. Da gibt es noch nichts anderes als was Seelisches oder sprich Astralisches. Und da ist der Anfang. Und dieses Astralische da draußen im Kosmos ist weitgehend rein. Ich sage deswegen weitgehend, weil viel von dem Müll, das wir erzeugen, schon auch die Tendenz hat, da weiter hinaus zu gehen, über die Erdensphäre hinaus zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Gefahr ist auch da, dass wir wirklich bis ins Kosmische hinein die Welt vergiften. Ich meine, es ist noch immer sehr konzentriert auf die Erde, aber da schaut es in Wahrheit schlimm aus. Und wir sind in der bislang dunkelsten Zeit, astralisch gesehen. Und dunkelste Zeit heißt, dass dieser reine Seelenkosmos oder relativ reine Seelenkosmos da draußen, dessen Weisheitslicht - das Astralische ist eigentlich unheimlich weise geordnet, haben wir das letzte Mal auch besprochen, diese Weisheit kommt vom Vorgänger-Kosmos unserer Erde, vom Alten Mond herüber. Das hat also bewirkt, dass der Kosmos als solcher von allem Anfang einmal weisheitsvoll geordnet ist. Wo aber gleich damit der Nachsatz ist: das allein genügt nicht, wir müssen weiterkommen, über das hinaus und es muss mehr werden als dieses alte Weisheitsvolle. Daher kann keine Religion oder keine geistige Lehre, die zurück will zum Anfang, in einer heilsamen Richtung wirken. Das würde nur das, was mit dem Menschen angedacht ist, sage ich einmal so mit menschlichen Ausdrücken, was dem Menschen ermöglicht werden soll, nämlich die Freiheit zu entwickeln, das wäre damit nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann würde es dabei bleiben, dass, ja, jetzt sage ich es sehr menschlich-irdisch, dann würde die geistige Herrschaft ein zentralistisches Regime bleiben. Und es ist der Wille der Gottheit selber, das zu überwinden. Das zu überwinden, und &#039;&#039;&#039;die Zentren sind die einzelnen Menschen-Iche, aus denen oder mit denen und durch die die Gottheit wirkt&#039;&#039;&#039; oder man kann es auch umgekehrt sagen, &#039;&#039;&#039;die Menschen-Iche wirken durch die Gottheit&#039;&#039;&#039;. Man kann es genau in der umgekehrten Richtung auch sagen. &#039;&#039;&#039;Da kommt dieser neue freie Impuls hinein&#039;&#039;&#039;. Und zwar sozusagen von der Peripherie der vielen Menschen-Iche, nicht die eine zentrale Quelle. Es gab, ich habe das glaube ich auch im letzten Vortrag sogar erwähnt, ich meine, dieser Ausspruch von Meister Eckhart, es gibt den einen Spruch: Gott und ich sind eins im Erkennen, es gibt keine Trennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der andere Ausspruch ist der, also: &amp;quot;ohne mich kann Gott kein Würmchen machen, es müsste vor lauter Not zerkrachen&amp;quot;, so ungefähr, es ist nicht ganz wörtlich. Also das heißt, ohne den Menschen - und das gilt jetzt schon ansatzweise. - [ein Zuhörer gibt einen Hinweis] ... &amp;quot;so müsste es stracks zerkrachen&amp;quot;, genau. Werd ich mir nie merken, wahrscheinlich, ist wurscht, aber dem Sinn nach ... Also das heißt, wir sind jetzt schon mitbeteiligt daran. Was das Besondere eben der Erdenschöpfung ausmacht, ist, dass wir mitbeteiligt sind, von Anfang an, im Positiven wie im Negativen. Aber das Negative eben, wie ich es eingangs sagte, ist auch eine Notwendigkeit, wenn der Mensch frei schöpferisch tätig werden soll. Sonst hat er diese Möglichkeit nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir haben jetzt, wenn wir astralische Kräfte wirklich aus dem Nichts erschaffen - denn damit beginnt unsere Schöpfertätigkeit einmal, mit unserem eigenen Astralischen, das aber halt nachbebt, mitbebt mit der Erde. Heute nicht mehr so stark oder so unmittelbar wie in der Vergangenheit, aber es wird wieder stärker werden, immer stärker werden. Ich meine, es musste eine Zeit kommen, wo dieses Mitleben auch des menschlich Astralischen mit dem Erd-Astralischen, naja, abgebremst wurde, behindert wurde bis zu einem gewissen Grad, weil sonst gäbs die Erde wahrscheinlich nimmer. Denn die Menschen haben einfach so starke, auch negative Kräfte entwickelt, dass das die Erde zerstört hätte. Und wie gesagt, in dieser sogenannten Lemurischen Zeit - also das liegt weit in der Vergangenheit, wo wir noch wirklich fast eins waren mit dem Erdastralischen, überhaupt: am Anfang, in der Lemurischen Zeit betreten wir erst die Erde mit der ersten Inkarnation. Und bitte, bei Gott, nicht in so einem Körper wie heute!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da war es wirklich so, dass wir die Welt an den Rand des Unterganges gebracht haben, am Ende der Lemurischen Zeit. Die Lemurische Zeit geht unter durch gewaltige Vulkankatastrophen, also das heißt, da bäumt sich die ganze Erde auf und das Feurige in der Erde bäumt sich auf. Das Feurige hat einen starken Bezug natürlich auch zu dem astralischen Element. Könnte auch einen starken Bezug zum geistigen Element haben, aber wenn es diese Astralkräfte, diese Triebkräfte sind, der Bereich der Begierdenglut, wenns aus dem kommt, naja, dann heißt das, die Erde wird herausgerissen aus dem weisheitsvollen kosmischen Zusammenhang, und was passiert dann? Die Erde bricht auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens eine ganz interessante Sache: die &#039;&#039;&#039;Vulkanausbrüche&#039;&#039;&#039; oder auch &#039;&#039;&#039;Erdbeben&#039;&#039;&#039;, als mildere Stufe des Ganzen, haben nicht nur mit rein irdischem Geschehen was zu tun. Wird man auch einmal draufkommen, dass das mit dem Kosmos auch zusammenhängt und daher auch, äußerlich gesehen, mit kosmischen Konstellationen zusammenhängt. Es ist also nicht ein rein irdisches Ereignis, sondern ist ein Ereignis, das dadurch bedingt ist, dass gewisse kosmische Kräfte gehindert werden daran, auf Erden wirksam zu werden. Da wären ordnende kosmische Kräfte da, die eben eine weisheitsvolle Ordnung dem Irdischen geben, aber wenn wir das nicht zulassen, ich sage jetzt bewusst, wenn wir das nicht zulassen als Menschheit insgesamt, ja, dann machen sich diese Kräfte selbstständig, die astralischen Kräfte, im Erdinneren oder in der Erde, unsere erd-astralischen Kräfte, und dann führen sie zu etwas Zerstörerischem bis zu einem gewissen Grad. Das natürlich aber auch notwendig ist in der Entwicklung, die Erde umgestaltet, und tatsächlich nach dieser Lemurischen Feuerkatastrophe, die sich ja auch durchaus, also in Spuren zumindest, geologisch alles nachweisen lässt, davon sind Spuren da, also man weiß, dass es solche Umwälzungen gab und dass das Erdantlitz danach ganz anders ausgesehen hat. Also das heißt, wenn wir uns fragen, warum schaut die Erde so aus, wie sie ausschaut, dann hängt das schon seit langer Zeit wesentlich mit von uns ab, wir wirken mit an dem. Wir wirken mit an dem. Und wenn wir jetzt eben anfangen, unser Seelisches nicht nur so zu läutern, dass wir Negatives ausscheiden und der Erde übergeben, also sprich auf die Müllhalde, auf die seelische Müllhalde werfen, sondern wenn wir negatives Seelisches ins Nichts hinein durch die Kraft, durch die Schöpferkraft unseres Ichs auflösen und ein besseres Astralisches aus dem Nichts heraus stattdessen erschaffen, das dessen Platz übernehmen kann, also den Platz des Alten, dann hat das auch eine läuternde Wirkung auf das Astralische der Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also allein, wenn wir nur arbeiten so an unserem Astralischen, tragen wir schon etwas dazu bei, die Erde davor zu bewahren, zumindest frühzeitig zerstört zu werden durch negative astralische Kräfte, die in Hülle und Fülle vorhanden sind. Und wir müssen dann lernen einmal, wir lernen es einmal mit den, naja, schwächsten astralischen Kräften - die schwächsten astralischen Kräfte, also aus dieser Perspektive gesehen, sind eigentlich die höchsten, die feinsten Kräfte. Die sind eben interessanterweise am leichtesten eigentlich zu erschaffen aus dem Nichts. Und die sind auch am leichtesten, wie soll ich sagen, ins Nichts zu befördern und in individualisierter Form erneuert hereinzubringen. Das sind also die ganz hohen Seelenkräfte. Mit dem fangen wir an, jetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit haben wir am stärksten aus den unteren astralischen Kräften gewirkt. Heute müssen wir anfangen, schöpferisch tätig zu werden aus den hohen Astralkräften heraus. Aber mit der Zeit, solange eben die Erdentwicklung dauert und solange wir astralisch mit ihr verbunden sind, das heißt, diese Arbeit geht noch hinaus über das Ende der physischen Erde, weil wenn die physische Erde einmal zerstäubt sein wird, und das wird einmal der Fall sein, dann wird die Erde in einen astralischen Zustand übergehen und da werden wir immer noch ganz kräftig mitarbeiten. Und gerade da wird es dann auch darum gehen, die letzten Reste an den allerdunkelsten, alleregoistischsten Kräften zu verwandeln, aufzulösen. An dem allem sollten wir, können wir mitarbeiten, jetzt noch während unserer Erdentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und all das wird mitentscheidend dafür sein, wie dann die nächste große kosmische Evolutionsstufe aussehen wird, das neue Jerusalem. Das wird entscheidend dadurch geprägt sein. Ja, aber wir müssen natürlich auch &#039;&#039;&#039;lernen, bewusst&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mit den dunkelsten, mit den stärksten Kräften umzugehen&#039;&#039;&#039;. Also auch mit den &#039;&#039;&#039;Kräften der Begierdenglut&#039;&#039;&#039;, mit den Kräften der &#039;&#039;&#039;flutenden Reizbarkeit&#039;&#039;&#039;, mit der &#039;&#039;&#039;Region der Wünsche&#039;&#039;&#039;, mit der &#039;&#039;&#039;Region von Lust und Unlust&#039;&#039;&#039; und wie diese ganzen seelischen Bereiche nennen, sind alles menschengeprägte Begriffe, Begriffe wie Namen, Bezeichnungen, wie sie Rudolf Steiner geprägt hat. In der Wirklichkeit geht das alles ineinander über, da gibts nicht irgendwo eine Linie, irgendwo, und einen Grenzpfahl vielleicht oder irgend sowas. Das gibts dort alles nicht. Und das heißt aber auch immer, wenn wir jetzt vor allem einmal an den hohen Kräften arbeiten, verwandelt ist trotzdem immer was, verbunden auch eine Arbeit an den unteren Kräften. Das ist immer mit dabei, schwingt mit dabei, weil &#039;&#039;&#039;sich auch die höchsten Kräfte im Seelischen in den niedersten Kräften spiegeln&#039;&#039;&#039;. Also die höchste Region des Seelenlebens, des reinen, puren Seelenlebens spiegelt sich in der Region der Begierdenglut, in Wahrheit. Das sind in gewisser Weise auch zwei Seiten desselben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist immer: das Höchste spiegelt sich immer im Niedersten, wenn wir es halt so mit menschlichen Begriffen, hoch und nieder, bezeichnen wollen. Es sind &#039;&#039;&#039;dieselben Qualitäten&#039;&#039;&#039;, aber sie sind &#039;&#039;&#039;unten in den Dienst des Egoismus gestellt&#039;&#039;&#039;, sie sind &#039;&#039;&#039;oben in Sympathie sich verbindend mit der Welt&#039;&#039;&#039;, das heißt in &#039;&#039;&#039;Liebe zur Welt&#039;&#039;&#039;, weil Liebe auf der astralischen Ebene heißt: ich habe Sympathie mit der ganzen Welt und das heißt nicht nur: ach ja, ich liebe eh die ganze Welt, sondern das heißt ganz konkret: ich verbinde mich seelisch mit der ganzen Welt. Das ist ja ein realer Vorgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nicht nur: ach ich habe die Welt lieb und ich fühle mich gut dabei, weil ich die Welt lieb habe. Sondern real heißt das: ich verbinde mein Seelisches mit dem Seelischen der Welt oder zumindest einmal mit dem Seelischen der Erde. Aus eigenem freien Willen, ich werde eins damit, ohne mich zu verlieren. Das ist das Großartige: ohne mich zu verlieren, und da muss das Ich aber natürlich schon sehr kräftig sein, dass es sich nicht verliert, nämlich sprich sein Bewusstsein nicht verliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Problem, das Ich kann man nicht so leicht verlieren, aber das Bewusstsein verliert das Ich sehr leicht. Das passiert andauernd. Mein Gott, wie viel tun wir heute noch aus eigentlich nur halbbewussten astralischen Antrieben und das Ich - brrfff - schaut irgendwie milde zu und kriegt die Hälfte nicht mit. Nämlich unser Ich-Bewusstsein, um es genauer zu sagen, an dem zieht das vorbei. Wir arbeiten viel weniger aus unserem Ich-Bewusstsein als wir glauben. Bei vielem könnten wir es auch gar nicht. Allein um unseren Körper zu bewegen, das schaffen wir aus unserem Ich-Bewusstsein gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann müssten wir uns ganz bewusst sein, was alles in unserem astralischen Leib sich abspielen muss, in Verbindung zum astralischen nicht nur der Erde, sondern des Kosmos, weil das alles wirkt mit, wenn wir nur einen Wimperschlag machen. Man muss sich denken, bei jedem Wimperschlag, bei jeder Fingerbewegung, bei jedem Schritt, den wir tun, wirkt einmal der ganze Seelenkosmos mit. Diese Kräfte wirken alle mit, in Resonanz mit unserem Astralleib. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wirkt alles mit. Wenn das nicht der Fall wäre, wären wir wie Marmorstatuen, wir könnten uns nicht bewegen. Nichts. Wir könnten nicht atmen, wir könnten die Augen nicht öffnen, wir könnten die Finger nicht bewegen, die Hände nicht bewegen, die Füße nicht bewegen, das Herz könnte nicht schlagen, alles das ginge nicht, ohne dass nicht der ganze Kosmos mitwirkt. Und dass wir doch eben eine gewisse Sympathie dazu haben, nämlich uns verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser wirkliches Ich weiß was davon, aber bitte, wie viel wissen wir davon in unserem Alltags-Ich, das heißt in unserem normalen Tagesbewusstsein. Wer spürt das? Wer spürt schon wirklich deutlich und klar genug, wie viel Seelisches da draußen wirkt, in der Natur draußen und wie das mit uns zusammenhängt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das wäre erst der Anfang. Jetzt muss ich als nächste Stufe wissen: ja was passiert jetzt auf der anderen Seite des Astralischen, auf der unteren Seite, also in den ganz niederen Bereichen, die aber ins Ätherische, in die Lebenskräfte übergehen. Da passiert ja jetzt was ganz anderes. Da geht es jetzt gar nicht so um das Erleben des Ganzen, sondern um das Leben im Sinne von, das wird nicht seelische Form, seelisches Bild, seelisches Erlebnis eben, sondern es wird jetzt zuletzt physische Gestalt - sogar das machen ja die Ätherkräfte. Die machen das, das sind tatsächlich real formende Kräfte, die das Stoffliche ergreifen und es in die richtigen Bahnen lenken, dass halt die entsprechenden Formen, Lebensformen herauskommen. Und das muss bei jeder Fingerbewegung passieren, bei jedem Blinzeln, bei jedem Nervenimpuls, der da läuft, muss das Ätherische in der richtigen Weise wirken können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir das in unserem Ich-Bewusstsein, in unserem Tagesbewusstsein? Also ich kann es von mir nicht behaupten, vielleicht hat es wer von euch, aber das ist schon also eine sehr weite Stufe, dort hinzukommen. In Wahrheit werden wir das so während der Erdentwicklung gar nicht erreichen. Und wenn wir es später erreichen, wird es wieder einen ganz anderen Charakter haben, weil wir dann natürlich nicht so eine physische Körperlichkeit haben, wie wir sie jetzt haben. Aber, also von den ätherischen Kräften brauchen wir gar nicht reden, weil die haben wir heute noch selber, aus Eigenem, fast überhaupt nicht unter der bewussten Kontrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte ich auch in der letzten Zeit immer wieder: da brauchen wir die &#039;&#039;&#039;Christuskraft&#039;&#039;&#039;, die uns hilft dabei. Nämlich, wenn wir wirklich dieses Ätherische schöpferisch erneuern wollen. Was wir bis zu einem gewissen Grad können, ist, dass wir durch unseren Willen die Lebenskräfte beeinflussen. Aber das heißt noch nicht, dass wir sie wirklich erneuern deswegen, wir können einen Einfluss darauf nehmen, Erneuerung, noch einmal, heißt: sie ins Nichts hineinführen und neu erschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein riesiger Unterschied. Ob ich etwas Vorhandenes umforme oder ob ich das Vorhandene auflöse und etwas vielleicht sehr Ähnliches, aber doch ganz Neues aus dem Nichts heraus erschaffe. Das ist ein riesiger Unterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wir können &#039;&#039;&#039;an unserem Ätherischen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;überall dort arbeiten&#039;&#039;&#039; einmal, &#039;&#039;&#039;wo wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;an unseren Gewohnheiten arbeiten&#039;&#039;&#039;. Im Ätherischen leben zum Beispiel auch unsere Gewohnheiten. Und da geht es einmal darum, sich als erster Schritt einmal, sich gute Gewohnheiten anzueignen. Was immer man jetzt auch darunter verstehen mag. Das muss eh jeder mit sich selber ausmachen, was er unter guten Gewohnheiten versteht. Aber wir wissen alle, es gibt auch schlechte Gewohnheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und je mehr man sich an etwas gewöhnt hat, umso schwerer ist es, das loszuwerden. Das ist im übrigen auch, also in der Kirche gibt es ja die &#039;&#039;&#039;Unterscheidung zwischen Sünde und Laster&#039;&#039;&#039;. Man sagt: das ist ein lasterhafter Mensch, und der andere ist ein sündiger Mensch. Meistens schmeißt man das durcheinander heute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sünde ist eine Verfehlung aus dem Astralischen, also aus einem momentanen astralischen Impuls heraus. Laster ist was viel viel Schwerwiegenderes, weil es darin besteht, dass man sich eine schlechte Gewohnheit angezüchtet hat, eine schlechte Gewohnheit entwickelt. Laster heißt, ich muss täglich mich besaufen, zum Beispiel, oder weiß Gott was tun. Wenn ich das einmal mache, ist es von mir aus, sagen wir, eine Sünde oder was, was auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat natürlich eine Wirkung, vor allem für unser Karma, wir haben dadurch etwas Negatives getan und wir müssen die Folge irgendwann einmal ausbaden davon. Also sprich, ausbaden in dem Sinn, dass wir irgendwann einmal das wieder gut machen müssen, gut machen müssen in dem Sinn, dass das, was dadurch beschädigt wurde in unserem Astralischen, dass wir das wegschaffen, und zwar letztlich eben so wegschaffen, dass wir es wirklich völlig erneuern. Ins Nichts hineinführen und aus dem Nichts heraus neu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum brauchen wir die ganzen Karma-Packerln. Mit denen hängt das nämlich zusammen. Wir brauchen sie. Wir brauchen sie, um den Stoff zu haben für das, was wir grundlegend erneuern. Man muß denken, Auflösung des Karmas heißt nicht nur, ja, wir stellen den ursprünglichen Zustand wieder her, so wie er vor der Verfehlung war. Sondern wir gehen darüber hinaus, wir schaffen etwas Neues. Also das verdorbene Astralische muss letztendlich, wenn wir das Karma wirklich auflösen wollen, völlig erneuert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also den Anteil, den müssen wir auf jeden Fall irgendwie durchziehen, wenn wir gut über die Erdentwicklung kommen wollen. Weil, wenn wir es nicht schaffen, unsere karmischen Verfehlungen aufzuarbeiten, dann bleiben wir an die Erdenwelt, so wie sie jetzt ist, gebunden und können nicht hinübergehen in das Neue Jerusalem. Sondern dann sind wir halt auf irgendeinem Nebenplaneten oder Nebenmond oder wie immer man das nennen will, wo eben noch Bedingungen herrschen, die ähnlich sind, aber eigentlich noch viel schlechter sind, als jetzt während unserer Erdentwicklung. Weil wir nur dort eine Chance haben, das aufzulösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also entweder wir schaffen es bis zum Erdenende, und zwar konkret gesprochen bis zum Ende unserer physischen Inkarnationen müssen wir unsere Karma-Packungen aufgearbeitet haben. Nicht wahr, weil, also das, was man als Karma bezeichnet, zumindest im engeren Sinn, hängt zusammen mit der physischen Inkarnation des Menschen. Also unser Karma haben wir begonnen, uns aufzuladen, seit wir auf Erden physisch verkörpert sind, in irgendeiner Form. Wie dünn unsere Körperlichkeit am Anfang auch noch gewesen sein mag. Aber ab dem Zeitpunkt haben wir mit den Verfehlungen im Grunde begonnen. Mit den Verfehlungen, die wirklich mit uns selbst schuldhaft, wenn man so will, zusammenhängen. Und die müssen wir selber auflösen. Und zwar wirklich bis zum Ende der physischen Inkarnationen. Weil diese Fehler haben wir im Physischen gemacht und die Fehler, die wir im Physischen gemacht haben, können wir auch nur in der physischen Verkörperung auflösen. Führt kein Weg daran vorbei. Ansonsten zählen wir halt nicht zu den 144.000 Auserwählten, von denen wir wissen. Das ist eine Qualität, nicht eine Anzahl. Also dann entwickeln wir diese Qualität 144.000 nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, und beim Laster, also beim Ätherischen, ist es halt so, dass wir erst während der nächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde so richtig lernen werden, Ätherisches eben auch neu zu schaffen, aus dem Nichts heraus. Da müssen wir uns jetzt einmal hauptsächlich begnügen, zumindest aus eigener Kraft, dass wir schlechte Gewohnheiten in gute Gewohnheiten umwandeln. Aber ohne das Ätherische wirklich schöpferisch von Grund auf erneuern zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer mit der Hilfe des Christus. Je mehr wir uns mit dem Christus verbinden, desto mehr können wir daran schon Anteil nehmen. Weil, wenn der Christus uns hilft, Ätherisches zu erneuern, dann erneuert er es zwar durch seine Kraft, aber gemäß unseres Willens und unserer Individualität. Also er zwingt uns nicht irgendwas auf, sondern es ist etwas, was also gemäß unserer individuellen Entwicklung geschieht. Also er macht es nicht nach seinem Gutdünken sozusagen, sondern nach unserem Gutdünken, aber er gibt uns die Kraft dazu, es auch in die Tat umsetzen zu können. Das könnten wir aus Eigenem nicht. Wir könnten es uns wünschen sozusagen. Wir könnten sagen: das müsste geschehen. Aber der Christus gibt uns die Kraft, dass es auch geschieht. Bis zu einem gewissen Grad. Damit wird unser Lebensgeist in einer gewissen Weise vorbereitet. Wir müssen dann nur später dann eben, auf der nächsten kosmischen Entwicklungsstufe, diese Kräfte wirklich dann ganz eigenständig ergreifen können. Und das wird dann im Neuen Jerusalem der Fall sein. Dann werden wir diese Aufgabe, die wir jetzt, in Wahrheit, lernen im Zusammenhang mit dem Christus, dann werden wir diese Aufgabe übernehmen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja, also diese Laster sind daher eine sehr interessante Sache. Und wenn oft gesprochen wird, auch im Zusammenhang mit der Apokalypse und solchen Dingen, wird oft auch, ja, das Bild mit den sieben Todsünden erwähnt. Das ist doch so ein bekanntes Wort: die sieben Todsünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der englischen Übersetzung wird es auch wirklich auch so übersetzt. Aber eigentlich ist es falsch. Es sind &#039;&#039;&#039;nicht sieben Todsünden&#039;&#039;&#039;. Die Todsünden sind ganz was anderes. Es sind die &#039;&#039;&#039;sieben Hauptlaster&#039;&#039;&#039;. Die sieben Hauptlaster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es nämlich ums Ätherische. Die &#039;&#039;&#039;Sünde ist im Astralischen&#039;&#039;&#039;. Mit der Sünde können wir ganz allein selber fertig werden. Mit den Lastern, mit den Todsünden, aber das ist eben die falsche Bezeichnung, also mit den sieben Hauptlastern, können wir nur mit der Hilfe des Christus fertig werden. Und uns so ändern. Dass da eine Erneuerung, eine, wie soll ich sagen, provisorische Erneuerung des Ätherischen stattfindet, dass nämlich dieses Ätherische nicht ausgeschieden wird aus der Zukunftsentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es würde nämlich dann - alles, was nicht so erneuert ist, kann nicht hinübergehen auf das Neue Jerusalem. Das ist das Problem, das kann vielleicht auch eine Nebenwelt hinübergehen, aber nicht hinübergehen in die neue Welt. Und da brauchen wir die Hilfe des Christus dazu, und das gilt letztlich dann auch für die physischen Kräfte, auch dort, da ist dann sogar die Vatergottheit mit beschäftigt, das so zu erneuern, dass eben das Neue Jerusalem möglich wird.  &#039;&#039;&#039;1:09:30&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da können wir schon gar nicht selber heute wirklich aktiv werden, aber wir können die Richtung geben. Wir können die Richtung geben. Wir sollen sie geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen sie geben, wenn wir wollen, dass das so gut wie möglich passiert alles. Ja, aber jetzt im Kleinen Australischen fangen wir an, schöpferisch zu sein. Gehen wir also wieder zu dem Punkt zurück, wo wir wirklich jetzt hier und heute tätig sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da können wir es. Also im Australischen können wir es. Und wir sind daran, mit den höchsten Kräften die untersten auch zu verwandeln langsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dem Zeitalter stehen wir jetzt drinnen. Aber wir müssen uns vorbereiten. Wir müssen also anfangen mit den einerseits höchsten australischen Kräften, aber ja, wie soll ich sagen, den kraftlosesten Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchsten sind eigentlich in gewisser Weise die kraftlosesten. Jedenfalls die kraftlosesten im Sinne dessen wirklich konkret Weltgestaltung zu betreiben. Weil gerade die unteren australischen Kräfte, das sind die, die letztlich bis ins physische hinein wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erhabenen, hohen australischen Kräfte. Sie sind natürlich in einer gewissen Weise geistig gesehen viel höher. Aber die wirken nicht so unmittelbar in das physische hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die brauchen die Übersetzung in die unteren Kräfte, wenn man so will. Das rechtfertigt auch den Namen obere und untere Kräfte. Die unteren Kräfte haben es eben mit dem zu tun, dass sie bis ins physische wirken und da zerstörerisch oder aufbauend wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Liebeskräfte, die höchsten Liebeskräfte zu erzeugen, heißt einmal als Vorbereitung, die höchsten seelischen Kräfte spiegeln in den niedersten seelischen Kräften und die zu verwandeln. Aber dazu müssen wir erst die höchsten eigenständig in den Griff bekommen. Darum haben wir im letzten Mal gesprochen, wie die Entwicklung geht oder die letzten Male.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu gehört, dass wir die entsprechenden Seelenorgane dazu ausbilden. Und gleich noch einmal, man kann sagen, es sind die Hellseherorgane von mir aus, aber sie sind mehr. Sie sind Tätigkeitsorgane.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man darf nicht denken, seelische Wahrnehmung, zum Beispiel mit der zweiblätterigen Lotusblume, also die, die mit dem Stirnchakra zusammenhängt, dass das nur ein Wahrnehmungsorgan ist. Es ist ein Tätigkeitsorgan. Wir werden tätig dadurch auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder so eine Unterscheidung, die wir Menschen haben. Ja, wahrnehmen und tätig sein, das sind zwei verschiedene Dinge. Die Welt sozusagen aufnehmen und das andere in die Welt hinausgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das für uns auf Erden gilt es so. Aber im Geistigen gehört das alles zusammen. Jedes Wahrnehmen ist eine Tat bereits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jede Tat ist ein Wahrnehmen. Das gehört alles zusammen. Also ihr seht, es ist so schwierig, das in Begriffe zu fassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem ich es in Begriffe fasse, spalte ich es sofort und man glaubt, das sind zwei getrennte Dinge. Aber eigentlich sind sie untrennbar miteinander verbunden. Wir brauchen das nur, damit wir es irgendwie geistig fassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst könnte man nicht darüber sprechen, bräuchten auch nicht darüber sprechen, sondern wir würden es einfach tun. Aber wir sind eben erst auf dem Weg dorthin, es aus dem Ich heraus bewusst tun zu können und um das Bewusstsein zu entwickeln, dazu brauchen wir diese Einteilung, diese Spaltung. Die brauchen wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem werden wir bewusst. Aber es gehört zusammen. Also es geht darum auch und jetzt in unserer Zeit langsam, dass wir die Kräfte, die feinsten, höchsten Kräfte immer mehr ausbilden und zugleich aber im Hinterkopf haben, das ist die Voraussetzung dafür oder hat auch seine Wirkung darauf, die unteren mit zu verwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das Eigentliche, um was es geht. Diese Aufgabe müssen wir leisten jetzt bis zum Ende der Erdentwicklung, dass wir alle diese unteren Kräfte auch verwandeln. Wir können nicht sagen, wir nehmen nur die, die eben geistig schon zugewandt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann würde der ganze Sinn der physischen Erdentwicklung, mit dem eben auch, mit der eben auch die unteren astralischen Kräfte zusammenhängen, ganz stark, dann würde der Sinn dieser ganzen Erdentwicklung verloren gehen. Dann könnte man das alles nicht mitnehmen und dem nichts mitnehmen. Das ginge verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da ist eine große Aufgabe drin. Und diese Kräfte sind heftig, die da unten sind. Also es sind Kräfte, ich habe es gesagt, das Astralische überhaupt, das Jenseits von männlich und weiblich, es hat beide Perspektiven drinnen, ist also hermaphroditisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und je tiefer unten die Kräfte sind, desto stärker sind sie. Die stärksten Kräfte unten sind die, die zugleich notwendig sind, um die höchste Liebe hervorzubringen. Wirkliche Liebe, die Kraft hat, die weltschöpferische Kraft hat, besteht aus diesen unteren Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aber jetzt nicht im Dienste des Egoismus verwendet werden, also im Sinne der Abtrennung, der Antipathie, sondern im Sinne von sich verschenken an den ganzen Kosmos. Dann wird Liebeskraft aus, aber es ist dasselbe. Und warum erzähle ich euch das alles, diesen ganzen langen Sermon, was hat das mit unserer Apokalypse zu tun? Wir sind ja jetzt auf der Spur, den Zusammenhang zu erkennen zwischen der göttlichen Liebe und der Ausgießung der Zornesschalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo es eben von Rudolf Steiner ganz deutlich den Hinweis gibt, klarerweise jetzt hoffe ich, nach dem was ich versucht habe zu erzählen, dass das eigentlich genau dasselbe ist. Ich will nicht einmal sagen, zwei Seiten desselben, sondern es sind absolut dieselben Kräfte. Die Kräfte, die sozusagen im absoluten Zorn, im zerstörerischen Zorn sogar drinnen liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zorn ist eigentlich, ich will die Welt um mich vernichten, weil sie so, wie sie ist, mir nicht gefällt. Das ist Zorn, in Wahrheit. Zorn, Wut ist, ich will die Welt, wie sie ist, zerschlagen, weil sie nicht meinem Wesen entspricht, nicht mit dem zusammenpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt eigentlich Zorn. Das kann durchaus jetzt im äußeren Leben auch in dem Sinn positiv sein, dass ich, wenn die Welt so ist, wie sie vielleicht böse ist und was Negatives drinnen ist, dann ist der Zorn unter Umständen was sehr Gerechtfertigtes, dass ich sage, so darf die Welt nicht bestehen. Jetzt kann ich natürlich, mit dem Zerschlagen allein ist es halt noch nicht getan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt müsste der Impuls dazu kommen, wie kann ich sie aufbauen, dass sie dem, was sie eigentlich sein sollte, näher kommt. Aber der Impuls des Zornes ist eigentlich, ja ich will die schlechte Welt aus der Welt schaffen. Das ist der Impuls des Zornes, der drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese euch einmal zum göttlichen Zorn, menschlichen Zorn, halbgöttlichen Zorn einfach einmal ein nicht ganz glaube ich unbekanntes Gedicht von Goethe vor, wo einer der so ganz aus dem Feuer heraus lebt und auch den Zorn sehr stark entwickeln kann, zu Wort kommt. Nämlich Prometheus. Prometheus, der das Feuer vom Himmel geholt hat, der Zeus gedotzt hat, der der Legende nach sogar die Menschen geformt hat, das wird da angesprochen in dem Gedicht dann, der ihnen das Feuer gebracht hat und der mit dem Zeus da oben nichts zu tun haben will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zeus ist im übrigen eh schon ein bisschen luziferisch verzerrter Vertreter der alten kosmischen Ordnung, darum ist er nämlich luziferisch in Wahrheit. Zeus ist nicht etwas sowas wie die Vater Gottheit, aber Zeus ist auch ein Bild für die Weltenastralität oder sagen wir besser für die Erdenastralität, aber diese Astralität die aus der vorigen kosmischen Inkarnation unserer Erde kommt in Wahrheit. Nicht die Weltenastralität die der Zukunft gehört, die mit der Freiheit des Menschen vereinbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zeus lässt keine Freiheit zu. Er hat zwar die Menschen irgendwie veranlagt auch, ihr seht einerseits hat es der Prometheus sogar die Menschen geschaffen nach seinen Bilden, andererseits kommen die schon von früher woher, nehmt die Bilder einfach so, da gibt es nicht so die logische Ordnung. Es sind verschiedene Bilder, wenn man es aus verschiedenen Perspektiven betrachtet ist beides richtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich lese jetzt einfach einmal das Gedicht, damit wir schauen wie es mit dem Zorn und dem Feuer des Prometheus ist. Prometheus, bedecke deinen Himmel Zeus mit Wolkendunst und übe dem Knaben gleich der Distelköpft an Eichendich und Bergesöhn. Musst mir meine Erde doch lassen stehen und meine Hütte, die du nicht gebaut und meinen Herd, um dessen Glut du mich beneidest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kenne nichts Ärmeres unter der Sonne als euch Götter, ihr näheret kümmerlich von Opfersteuern und Gebetshauch eure Majestät und darbtet, wer nicht Kinder und Bettler, hoffnungsvolle Toren. Da ich ein Kind war, nicht wusste wo aus noch ein, kehrte ich mein verirrtes Auge zur Sonne, als wenn drüber wär ein Ohr zu hören meine Klage, ein Herz wie meins sich des Bedrängten zu erbarmen. Wer half mir wieder der Titanenübermut? Wer rettete vom Tode mich von Sklaverei? Hast du nicht alles selbst vollendet, heilig, glühend Herz, und glühtest jung und gut? Betrogen, Rettungsdank dem Schlafenden der Drogen, ich dich ehren, wofür? Hast du die Schmerzen gelindert, jedes Beladenen? Hast du die Tränen gestillet, jedes Geängsteten? Hat nicht mich zum Manne geschmiedet, die allmächtige Zeit und das ewige Schicksal, meine Herren, wie deine? Fähntest du etwa, ich sollte das Leben hassen, in Wüsten fliehen, weil nicht alle Blütenträume reiften? Hier sitz ich, formen Menschen nach meinem Bilde, ein Geschlecht, das mir gleich sei, zu leiden, zu weinen, zu genießen und zu freuen sich und dein nicht zu achten, wie ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ist ein ziemlicher Appell an das menschliche Ich in Wahrheit. Die Menschen sind geformt nach seinem Bilde. Er formt die Menschen nach seinem Bilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es im Übrigen ja interessante Parallele im Alten Testament, in der Bibel, also da heißt es ja, der Mensch wird geschaffen nach dem göttlichen Bild, also nach dem Bild der Gemeinschaft der Elohim usw. Aber, also da kommt dann der Adam heraus, dann kommt das zweite Kapitel, da kommt die Eva dazu und dann gibt es auch die Nachkommen, also Cain und Abel, das kennen wir ja alle als die Geschichte, da wird es dann schon ein bisschen schwierig und wie wir wissen, wird der Abel getötet. Auch so ganz charakteristisch, also es kommen zuerst einmal die tötenden Kräfte aus dem Astralischen heraus, müssen herauskommen und der Cain ist der, der eigentlich auf Erden weitergeht und die Erde bearbeitet, also scheinbar der Böse, aber eigentlich der, der die Menschheit weiterbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Cains Söhne sind es, die die Menschheit eigentlich weiterbringen und die notwendig sind für die Erdenaufgabe. Ja, der Cain kriegt sogar das Cainsmal und dieses Cainsmal bedeutet ja, keiner soll ihn berühren, keiner soll ihn töten, der dieses Mal auf der Stirne trägt. Ist also nicht einfach ein Zeichen eines Aussätzigen, sondern irgendwie so unberührbar auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade um die Menschen geht es auch. Also man muss vielleicht auch einmal ein bisschen näher mit der Cains Geschichte, Cain und Abel beschäftigen, aber da steckt auch sehr sehr viel drinnen. Also es geht darum auf jeden Fall, dass der Cain ist der Vertreter eben dieser, dieser Ichkraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus eigenem Willen heraus die Welt umzugestalten. Also da fängt es schon an mit diesem Impuls. Aber der Abel wird getötet und dann geht ja die Geschichte weiter, anstelle Abels, der verloren geht, wird Seth geboren, wird also Adam und Eva, der Sohn Seth geboren, also der dritte Sohn, der halt dann der Vertreter, Stellvertreter des Abel auf Erden ist sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dort heißt es dann ganz deutlich, na ich lese es vor, ich lese es vor, wie es im Alten Testament drinnen steht. Da brauche ich jetzt den großen Schmölker im sechsten Kapitel des ersten Buches Moses steht das. Nein, plötzlich im fünften, im fünften, im fünften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, die fünf ist interessant, wir stehen ja jetzt gerade im Bewusstseinsseelenzeitalter, das ist auch so die fünfte Kulturperiode in der es drinnen steht. Die fünf hat immer was zu tun, im Übrigen mit dem Geheimnis des Bösen auch. Aber der Fünfstern steht irgendwie für den Menschen, aber es kann auch zum Todenfuß werden, wenn er am Kopf steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal denke ich mir, die Welt steht gelegentlich am Kopf vor Ihnen heutzutage. Vielleicht schaffen wir das hier wieder auf die Füße zu stehen. Gut, also fünftes Kapitel, erstes Buch Moses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist das Buch von Adams Geschlecht. Als Gott den Menschen schuf, machte er ihn nach dem Bilde Gottes und schuf sie als Mann und Weib und segnete sie und gab ihnen den Namen Mensch zur Zeit, da sie geschaffen wurden. Und Adam war 130 Jahre alt und zeugte einen Sohn, ihm gleich und nach seinem Bilde und nannte ihn Seth und lebte danach 800 Jahre und zeugte Söhne und Töchter und so weiter und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kommt eine ganze Aufzählung eines Geschlechtsregisters, welche Geschlechter alle daraus entstanden sind, das geht dann über den Medusalem und so weiter, bis zum Noah hin geht das. Aber das interessante ist, dass der Seth geschaffen wird nach dem Bild des Adam. Adam zeugte ihm gleich und nach seinem Bilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz interessant. Also ein ähnliches Motiv wie hier, dass der Prometheus die Menschen nach seinem Bilde schafft. Und damit geht es erst so richtig los, die ganze Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Prüfungen beim Prometheus im übrigen für diese Auflehnung gegen Zeus sind bekanntlich auch ziemlich schwierige gewesen. Das erste war, wie nämlich Zeus gemerkt hat, auch die Menschen da unten, so wie sie jetzt der Prometheus geschaffen hat, die gehorchen mir nicht so richtig und sie bringen mir keine Opfer dar. Das Rauchopfer steigt zumindest nicht auf, das funktioniert nicht, ähnlich wie bei der Hein und Abel Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zur Strafe wird den Menschen die Herrschaft über das Feuer entzogen. Sie hatten es eigentlich schon. Und mit der Opfergabe war das übrigens so eine Sache, sie haben es nicht ganz verweigert, der Prometheus hat nämlich geholfen den Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war schlau, der Prometheus war schlau. Also es sollte ein Stier geopfert werden, dem Zeus. Und der Prometheus hat das jetzt so gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eigentlich den Stier opfern lassen, hat aber den Stier komplett zerlegen lassen, also die Knochen und das alles herausgenommen und das Fleisch hat er den Menschen gegeben. Eigentlich nicht gleich, er hat einen Haufen gemacht und den mit einer Stierhaut überspannt, einen großen Haufen, das ganze Fleisch des Stieres und einen kleinen Haufen, wo die ganzen Knochen nur drinnen sind. Und dann hat er den Zeus angerufen, sagt, ja wähle doch welche Gabe du willst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Zeus greift natürlich zum größeren Haufen. Im größeren Haufen waren die Knochen und im kleineren war das Fleisch versteckt. Also den großen Haufen, da hat er offensichtlich auf das ganze Knochengerüst irgendwie diese Stierhaut aufgespannt, das hat ziemlich groß ausgesehen und der Fleischhaufen war der kleine, unter einer kleinen Stierhaut versteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Zeus greift natürlich zum großen Haufen und kriegt halt dann nur die Knochen. Seitdem ist es auch gebraucht, dass wenn den Göttern geopfert wird, wird nicht das Fleisch verbrannt, sondern die Knochen eigentlich verbrannt. Und die Menschen essen das Fleisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat natürlich dem Zeus irgendwie nicht gepasst, dass er da so hinters Licht geführt wurde, obwohl er es wahrscheinlich eh schon geahnt hat, aber jedenfalls hat er dann eine Gelegenheit gehabt, ein Zornesgewitter über die Menschheit zu bringen und dieses Zornesgewitter hat einmal zur Folge gehabt. Offensichtlich war das mit einem ziemlichen Regen auch verbunden, weiß ich nicht, jedenfalls die Herrschaft über das Feuer wurde den Menschen entzogen. Und damit, ja, man muss dazu sagen, das Feuer ist ja zugleich auch ein Bild für das menschliche Ich, die Feuerkraft des Ichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, den Menschen wurde in Wahrheit entzogen die Fähigkeit, selbst aus dem Ich heraus tätig zu werden, weil genau das wollte Zeus nicht. Er wollte, folgt doch meiner kosmischen Ordnung und wenn er das tut, dann lebt er eh wie in einem paradiesischen Zustand, dann ist alles gut. Aber die Menschen wollten halt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls nicht die Menschen, die der Prometheus geschaffen hat oder geformt hat. Aber was tun jetzt? Was tun? Der Prometheus ist schlau. Was heißt der Name Prometheus? Der Vorausdenkende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pro heißt so viel wie nach vorne vorgehen und Meta ist Metin, hat was mit denken zu tun. Meditieren, meditieren kommt davon auch zum Beispiel. Also der Vordenkende, der Vordenkende ist der, der jetzt nicht aus den Gesetzmäßigkeiten der Vergangenheit schöpft, sondern einfach neue erschafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Prometheus, dafür steht er. Das ist die Kraft im Menschen, die das kann. Also das wirklich schöpferische Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Bruder, er hat auch einen Bruder, das ist der Epimetheus. Das ist der Nachdenkende, der hinten Nachdenkende. Der schaut immer, was passiert ist und dann kann er nachdenken, aha, weswegen ist denn das passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erkenne, wieso das passiert ist. Aber das ist noch nichts Schöpferisches, das ist eine Erkenntnis dessen, was in der Vergangenheit passiert ist. Das Prometische Denken ist eine neue Zukunft entwerfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja und was macht er, der Prometheus? Wodurch hat er diese Fähigkeit und wodurch kann er den Menschen das Feuer wieder bringen? Naja, er muss das himmlische Feuer herunterholen und den Menschen geben. Und die Legende schildert es dann so, dass er eine riesige Fenchel nimmt, so eine Fenchelstengel und den hält er hinauf, sodass er von Helios entzündet wird, also von der Sonne. Und diese Fackel trägt er hinunter auf die Erde und jetzt haben die Menschen wieder das Feuer zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, jetzt ist wirklich die Ich-Charakter drinnen und alle Menschen haben dieses Feuer zur Verfügung. Naja, es ist klar, dass die Geschichte dem Zeus nicht so behakt und das kann man natürlich nicht durchgehen lassen. Aber jetzt haben die Menschen unten das Feuer und er kann es ihnen nicht mehr entziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann es ihnen nicht mehr entziehen. Also der Prometheus hat es offenbar geschafft, den Menschen wirklich so das Feuer zu übergeben, dass sie es jetzt selber in ihrer Gewalt haben. Nämlich den Ich-Funken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Prometheus wird dafür aber bestraft. Na klar, wie wird er bestraft? Er wird an den Kaukasus geschmiedet. Also der wird gefangen genommen und der Gott der Schmiedekunst, der Hephaistos, wird dazu berufen ihn jetzt dort anzuketten, anzuschmieden an diesen Felsen, an diesen gewaltigen Felsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig, dass es ein Felsen ist. Und nicht nur das, er soll ja auch leiden. Und jetzt wird ein Adler geschickt, ein himmlischer Adler oder weniger himmlischer Adler, wie auch immer, dass er an der Leber des Prometheus frisst, an der Lebenskraft eigentlich des Prometheus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leber, das Wort Leber ist ja interessant, im Englischen heißt es wunderschön liver. Der Leber eigentlich. Das Organ, das uns belebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Leber schaut es schlecht an uns aus. Das ist ein sehr stark ätherisches Organ im Übrigen, die Leber. Es sind ganz starke Lebenskräfte drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch selbst wenn man es jetzt biochemisch betrachtet, ist die Leber höchst interessant. Die ganzen wichtigsten Stoffwechselprozesse, da ist die Leber beteiligt dran. Da passiert der größte Umsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn die Leber kaputt ist, dann schaut es sehr schlecht für uns aus. Das ist das hauptsächlichste Stoffwechselorgan. Und da steckt eine ungeheure Weisheit drinnen, in der Leber aber auch eine ungeheure Kraft, die Stoffe aufzubrechen, sie eigentlich praktisch bis in den Nullzustand zu bringen und so zu erneuern, dass sie unsere eigenen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Nahrung, die wir aufnehmen, ist eigentlich für uns Gift. Absolutes Gift. Jede Nahrung, die wir aufnehmen, ist Gift für uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wir haben die Lebenskraft in uns, die dieses Gift in etwas Gesundes umwandeln kann. Aber das ist nicht von selber. Aber das verdanken wir der Leber oder dem Leber, dem Organ, das uns belebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es war an dem nagt der Adler. Und welche Kräfte sind es, wenn wir es jetzt von der seelischen Seite her betrachten? Es sind zwei ganz wesentliche Kräfte, die die Leber schädigen. Im Äußeren ist der Alkohol oder was, aber im Inneren ist es einerseits die begierden Kräfte, das ist die eine Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die andere Seite sind die Verstandeskräfte, der tötende Verstand. Der tötet die Kräfte deswegen, weil viel von den Lebenskräften aus dem unteren Stoffwechselbereich abgezogen wird für die Verstandestätigkeit, abgezogen wird zur Gehirnbildung zum Beispiel, um das Gehirn zu erhalten, um mit diesen Kräften zu denken. Aber damit wird Zerstörung in unseren Körper hineingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sind wir letztlich immer auf dem Weg zum Tod hin, als Menschen. Beim Prometheus war es allerdings nicht so gnädig, könnte man jetzt sagen, weil er zählt ja zu den Unsterblichen. Prometheus ist ja ein Übermensch, wenn man so will, zumindest ein halbgöttliches Wesen und daher der Unsterblichkeit teilhaftig und so passiert folgendes, dass die Leber immer wieder angefressen wird von dem Adler, aber sich immer wieder erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er leidet halt unsäglich darunter, dass immer die Lebenskräfte von dem Adler weggefressen werden. Und da er unsterblich ist, geht es also so dahin, über Jahrhunderte hängt er an dem Kaukasus. Darf man sich natürlich nicht äußerlich vorstellen, ist schon klar, ist nur ein Bild dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hellsblock, na was ist das? Das ist der stofflich-physisch-mineralische Leib, an dem wir gekettet sind. Wir alle sind dieser Prometheus in Wahrheit. Wir sind es, die dieses Feuer geraubt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Prometheus steckt in uns. Ich hoffe, dass er ein bisschen vom wirklichen Prometheus in uns steckt, vom vorausdenkenden. Na, oh ja schon, sonst hätte es die ganze Menschheitsgeschichte nicht gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber manchmal ist es ein bisschen zu wenig. Aber es steckt eben in uns auch genau das, dass unsere Lebenskraft ununterbrochen unterhöhlt wird, durch unsere Begierden einerseits und durch die Verstandeskräfte andererseits. Die zerstören unsere Lebenskräfte, die führen uns dem Tod entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist sozusagen der Preis, den wir dafür zahlen müssen, ja, dass wir das himmlische Feuer geraubt haben, um jetzt bei den Bildern zu bleiben. Man kann das nämlich durchaus so auffassen, man kann sagen, man kann es jetzt aus der Einheitsperspektive sagen, uns wurde das Ich geschenkt durch die Elohim. Wenn ich jetzt wieder umschwenke zur biblischen Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben eigentlich ihr Ich hingeopfert, damit wir es haben können. Man kann es aus der menschlichen Perspektive sehen, dieses Entgegennehmen ist zugleich ein Rauben. In dem Moment, wo wir nur ein Zipfel davon fassen, machen wir es zu unserem, uns zu eigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehört uns nicht mehr den Elohim. Und das heißt nämlich nicht nur, okay, sie schenken es uns, ja, also sollte man meinen, sie sind ja glücklich, dass wir es nehmen. Aber wir nehmen es nicht so, dass wir ihren Willen dann erfüllen und ihrer Weisheit folgen, sondern wir erfrechen uns dazu unser eigenes zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist damit zugleich dieses Rauben. Wir machen sofort so etwas Eigenem. Man könnte es aus einer Perspektive so sehen, es war aber in Wahrheit nicht so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil eben der Christus durch die Elohim durchgewirkt hat und daher war es wirklich von daher schon angesehen als ein letztendlich Geschenk zur Freiheit hin. Also etwas, mit dem die Menschen in Freiheit umgehen können sollten. Aber das ist halt ein Weg, der sich erst erfüllt hat dann zur Zeitenwende, als der Christus auf Erden geboren wurde und dann im Jahr 33 am Kreuz gestorben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist es erst eine Realität geworden. Dann ist der Raub vollendet, könnte man sagen. Oder dann ist es zugleich das Geschenk des Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann beides sagen. Also Raub ist es in dem Sinn, dass es für jeden Menschen sein eigenes ist. Und da kann man sagen, das gehört wirklich mir und nur mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was ich damit tue, tue ich aus der völligen Freiheit heraus. Aber nicht aus dem egoistischen Willen, sondern aus dem Schöpferwillen des Ich heraus. Das ist alles mit dem Raub in Wahrheit gemeint, das steckt dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann auch sehr missinterpretiert werden. Es ist nicht aus dem Egoismus heraus, sondern es ist aus dem Willen des Ich heraus. Und der Götte schildert es ja so schön da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich forme Menschen nach meinem Bilde. Hier sitze ich, forme Menschen nach meinem Bilde. Ein Geschlecht, das mir gleich sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also frei zu sein, weil der Prometheus ist dieser erste Freie. Zu leiden, zu weinen, zu genießen und zu freuen sich um Dein Nicht zu achten. Wie Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das letzte Wort ist Ich. Das ist das menschliche Ich. Dieses freie Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt dazu, darum geht es über Jahrhunderte. Er kann zwar leiden, ewig leiden als Unsterblicher, aber sterben kann er nicht. Also die Erlösung durch den Tod ist ihm nicht gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, wie geht die Geschichte weiter? Die Sage geht weiter, dass dann der große Held Herakles kommt. Der Herakles, der große Eingeweihte, im Wahrheit auch wieder ein Bild für eine Facette der Ichkraft, nämlich der, der mit seinem Geistigen im kosmischen Bereich sich auskennt und dort Aufgaben bewältigt. Er erkennt wahrscheinlich die zwölf Aufgaben, die der Herakles zu lösen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu gehört, dass er in die Unterwelt geht und so weiter. Der Gang in die Unterwelt war immer ein Bild dafür, in die Mysterien eingeweiht zu werden. Also das heißt, den Gang der geistigen Entwicklung hin zum Eingeweihten zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu muss man in die Unterwelt gehen, dazu muss man sich mit den dunklen Kräften auseinandersetzen, die da drinnen sind und mit all den Ungeheuern herumschlagen. Im Grunde mit diesen ganzen zwölf Aufgaben geht es darum, sich mit solchen Ungeheuern in irgendeiner Art oder mit solchen Widerlichkeiten auseinanderzusetzen. Und dazu zählt im Übrigen, eine der Widerlichkeiten ist, dass er die lernäische Schlange, mit anderen Worten Hydra auch genannt, den Sehungeheuer, eine Sehschlange mit neuen Köpfen erschlagen muss oder töten soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die hat nur die Tücke, diese Hydra, ihr kennt wahrscheinlich die Geschichte, wenn man den Kopf abschlägt, das wäre noch nicht das Problem gewesen, das hat er geschafft, aber dann in Sprüßen aus dem einen Stumpf, der da kommt, zwei Köpfe heraus. Also je mehr Köpfe er abschlägt, desto mehr werden sie. Im Grunde wäre diese Schlange unbesiegbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Übrigen die Schlange mit den Köpfen kann uns schon ein bisschen so erinnern und das Tier mit den sieben Häuptern und so weiter und den zehn Hörnern. Das ist nicht genau das gleiche, aber auch was sehr ähnliches, weil so wie das Tier mit den sieben Häuptern und den zehn Hörnern ein Bild eigentlich für uns ist. Ein Bild für uns, wie wir im seelischen ausschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann sagen, das ist der kleine Hüter der Schwelle, das ist der Doppelgänger in seiner voll ausgebauten Gestalt. Also alles das, was an uns, an bösen Kräften vorhanden ist. Das Tier ist nicht das böse Tier, das von außen auf uns zukommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erlebnis kommt es von außen auf uns zu, aber im seelischen Erlebnis immer. Die wilden Tiere, die auf uns zustürzen, die Ungeheuer, die auf uns zustürzen, das sind immer unsere eigenen astralischen Unarten. Und denen muss man sich halt in der Einweihung stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Herakles muss jetzt lernen, die Hüterer umzubringen, aber so, dass nicht die Köpfe nachwachsen. Und er schafft das mit Hilfe des Feuers, weil er schlägt den Kopf ab und fährt mit der brennenden Fackel auf den Stumpf und versenkt und verbrennt den so, dass da keine Köpfe mehr nachwachsen können. Also das heißt, mit dem Feuer des Geistes versenkt er das, was an sich immer wieder multiplizierenden astralischen Kräften aus dem Ungeheuer herauskommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopfkräften, Ego-Kräften. Der Verstand hat ja wahnsinnig viel zu tun mit dem Ego. Wir haben den Verstand deswegen entwickelt und er ist eigentlich in erster Linie einmal zu brauchen, um das Ego zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu haben wir ihn entwickelt. Und alles, was Verstandesweisheit ist, dient dem Ego. Sofern es nicht unter einen höheren Dienst gestellt wird, wenn nicht nur der Verstand da ist, sondern das höhere Denken, das lebendige Denken, das Vordenken, das Denken des Prometheus in uns erwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Prometheus nicht da wäre, wenn nur der Epimetheus da wäre, dann würde es uns eben so gehen wie auch dem Epimetheus. Ich muss jetzt noch eine Nebengeschichte einfügen. Der Prometheus hat ja schon vorher eine Bestrafung dadurch bekommen, gleich mit dem Epimetheus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich, dass Zeus, wieder von Hephaistos und mit Hilfe anderer Götter, eine wunderschöne Frauengestalt erschaffen ließ. Eine wunderschöne Frauengestalt, die mit allem begabt ist, mit aller Schönheit, mit allem, was man sich nur vorstellen kann. Sogar den Namen die Allbegabte nennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Griechischen heißt es Pandora. Das ist die Allbegabte, die Allseitigbegabte. Also eine wunderschöne Gestalt, die da geschickt wird, nämlich zu den Brüderpaar Prometheus und Epimetheus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie bringt auch ein wunderbares Geschenk mit. Eine wunderbare Büchse, eine Box, die Büchse der Pandora. Und wie wir wissen, ist es nicht so gut die aufzumachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Prometheus, der die Vorschau hat, die Vorsehung. Im Übrigen, der Prometheus hat auch Kinder, Söhne. Und er zeigt mit der Vorsehung, mit der Pronoia, mit der geistigen Vorschau, zeigt er einen Sohn, das ist der Talkalion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Talkalion entspricht in der Bibel dem Noah. Dem Noah, der also die Menschheit über die Sintflut rettet. Nur so als Nebending.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist Weisheitsvolles drinnen. Also dass der Epimetheus, der Vordenkende, sich vermehlt oder verbindet mit der Vorsehenden. Mit der Vorschauenden, Pronoia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spielt in der Gnostik dann eine große Rolle, die Pronoia zum Beispiel. Ja, aber eben der Epimetheus, obwohl er gewarnt wird vom Prometheus, macht bekanntlich die Büchse auf und da kommen alle Übel der Welt heraus im Grunde. Bis zum Schluss schnell noch den Deckel zumachen können, bleibt nur mehr die Hoffnung zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hoffnung. Ja, dass letztlich aus dem menschlichen Ich heraus sich die Welt trotzdem erneuern lässt und dass sie gegen diese ganzen Übel angehen kann. Hoffnung hängt da mit dem Christlichen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glaube, Liebe, Hoffnung. Da könnte man so viele Zusammenhänge schildern. Glaube hängt mit dem Astralischen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liebe hängt, wie wir öfter schon gesagt haben, eigentlich mit den Ätherkräften zusammen. Oder der Verbindung der astralischen Kräfte mit den Ätherkräften, wenn man so will. Man kann auch sagen Glaube, Glaube, das sind eigentlich die Kräfte des Astralleibs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liebeskräfte sind eigentlich die Lebenskräfte des Ätherleibs. Und die Hoffnung hängt mit dem physischen Leib zusammen. Mit der schöpferischen Erneuerung des physischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Hoffnung, die verweist uns auf eine Zeit, wo der Mensch einmal fähig sein wird aus dem Geistigen heraus das physische, nicht notwendig Stoffliche, aber das physische aus dem Nichts heraus zu schaffen. Das heißt sich selbst den eigenen physisch geistigen Leib, so müsste man ihn nennen, weil er ist äußerlich stofflich, wäre er nicht sichtbar, aus dem Nichts heraus zu schaffen. Das wird allerdings erst ganz am Ende der letzten Entwicklungsstufe der Erde sein, also auf der siebten Stufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort sollten wir dorthin kommen. Das ist dann auch das, was man als die Auferstehung im Großen nennen kann. Der Christus nimmt das zunächst einmal jetzt schon während der Erdentwicklung voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist ein Anstoß gegeben, dass die Menschheit, also die Menschen das irgendwann einmal in der fernen Zukunft auch können. Aber jetzt sind wir halt erst beim Astralischen. Also das heißt wir sind dabei jetzt uns unseren eigenen neuen Glaubensleib aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus unserem alten Astralleib uns einen neuen Glaubensleib aufzubauen. Und bitte Glaube heißt eben nicht, ich glaube was ich nicht weiß. Wir müssen heute eigentlich die Kunst, die umgekehrte Kunst entwickeln, das was wir wissen auch zu glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird es erst Kraft. Denn unsere ganzen wissenschaftlich abstrakten Gedanken sind so lange völlig kraftlos und wirkungslos für die Welt in Wahrheit, aus geistiger Sicht gesehen, solange sie nicht zu Glaubenskräften werden. Und das heißt über die erneuerten astralischen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die, die unsere Erde primär einmal braucht. Die die Menschheit braucht. Also das heißt wir müssen über die Verstandeskräfte hinaus kommen und wirklich in diese schöpferischen Kräfte hineingehen, die Prometheus Kräfte hineingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die, die das Astralische erneuern können. Die Epimetheus Kräfte können das nicht. Die Epimetheus Kräfte schöpfen aus der Weisheit der Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kann sehr viel Weises hereinkommen. Aber da kommt nichts herein, was für die Zukunft wichtig ist. Das sind die Nachwirkungen des Alten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Alte, das eigentlich überwunden werden muss. Und das heißt aber ganz konkret, dass immer mehr jetzt die Zeit kommt, dass alle Kräfte auf Erden, die wirken aus dem Alten. Das heißt aus etwas Zentralistischem heraus, wo die Menschen von irgendwo oben geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo auch immer. Die Götter tun es nicht mehr. Sie führen uns nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die führen uns nicht mehr. Diesbezüglich sind wir frei. So kann man sagen, wir sind als Menschen von allen guten Geistern verlassen, solange wir nicht aus Freiheit heraus sie einladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist sofort eine Verbindung da. Aber da müssen wir sozusagen uns das Türl aufmachen. Vielleicht anklopfen zuerst Höflichkeitshalber bei der geistigen Welt und dann wird das Tor geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann können wir in Verbindung mit der geistigen Welt uns Kräfte hereinholen für das, was wir selber noch nicht können. Nämlich ins Ätherische bis ins Physische hinein. Aber es muss aus Freiheit passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn die Welt geleitet wird aber von Kräften aus dem Alten, aus der Weisheit des Alten Kosmos, die nachwirkt noch, dann ist das ein Weg hinunter zu den Widersachen. Das ist genau das, was ausscheiden wird. Und natürlich braucht es eine Übergangszeit bis sich das entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man muss sehen, dass heute alle Herrschaftssysteme, die es noch auf der Erde gibt, alle inklusive der Demokratie, so wie sie heute gehandhabt werden, alte Kräfte sind oder großteils alte Kräfte sind. Und es ist natürlich in der Demokratie oder so ist schon ein bisschen was Neues auch drinnen. Aber es ist noch sehr, sehr überladen von den alten zentralistischen Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich brauche euch glaube ich nichts Neues sagen, wenn ich sage, dass wir jetzt gerade in der Zeit, in der wir drinnen stehen, eine Blüte erleben an Bestrebungen diese alten Kräfte zur Lenkung der Menschheit einzusetzen. Es ist ein gewaltiger Schub, es regiert zur Zeit, einmal zumindest äußerlich gesehen, absolute Widersache. Und es ist praktisch nichts drinnen oder fast nichts, sehr wenig drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das gilt für praktisch alle Staaten auf Erden. Für manche mehr, für manche weniger, aber es gilt für alle. Sie sind aus einem ganz alten Geist beseelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich will nicht einmal sagen, dass das jetzt ein Versehen ist, dass das so passiert ist. Es musste wahrscheinlich kommen, damit wir das sehen. Damit wir das sehen lernen und nicht hinterräumen, ach wir hätten mit dem, was wir heute erreicht haben an Demokratie oder so, hätten wir schon das Nonplusultra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man das Werk von Steiner kennt, wissen wir, dass das Prinzip des Einheitsstaates als solches schon einfach eine Katastrophe ist. Und dass das nicht in die Zukunft führt, sondern dass eine Dreigliederung des sozialen Lebens, ich will gar nicht einmal sagen gemacht werden muss, weil er hat ja diese Dreigliederung des sozialen Lebens aus der Beobachtung gewonnen. Aus der Beobachtung dessen, was eigentlich heraus will, aber was durch die alten Kräfte ununterbrochen behindert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben heute ein soziales Leben, auf das eine Ordnung von außen aufgesetzt ist, die das, was sich entfalten will, eigentlich behindert. Im Großen und Ganzen. Und hier und da kommt natürlich was durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss man auch sagen. Also es hat sich was geändert. Es kommt schon hier und da was durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es sind im gleichen Maße, als da was durchkommt, stärker geworden die Gegenkräfte, die ins Vergangene ziehen wollen. Und man sieht von dem der Weg in die Vergangenheit zurück oder mit dem was früher gut war, das ist immer das Böse. Rudolf Steiner spricht einmal davon, das Gute, also das Böse ist nichts anderes als ein Zeitversetz des Gutes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas was vor tausend Jahren gut war, wenn ich das in unverwandelter Form in die Jetztzeit verpflanze, dann ist es böse. Dann ist es zerstörerisch. Und da ist einiges in unseren Staatssystemen, in unseren Regierungssystemen, in allen davon drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind gute Sachen auch drinnen. Es ist nicht jetzt einfach nur Böse, keine Frage, es ist viel Gutes auch drinnen. Aber es ist eine ganze Menge Böses drinnen und das ist zur Zeit ziemlich am Zug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dorthin die Menschheit zu leiten aus einer zentralen Quelle heraus. Und nämlich wegzuführen von der Freiheit. Man kann ja durchaus sagen, ok, die Menschen sind vielleicht alle noch nicht so weit, dass jeder aus seinem eigenen Ich frei das soziale Leben mitgestalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche brauchen noch Führung und Leitung. Das wird sicher bis zu einem gewissen Grad der Fall sein, aber dann müsste es ein Weg sein, der die Menschen zur Freiheit hinführt und nicht sie wegführt davon. Und in Wahrheit ist das heute der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nicht wegführt, das hat man gelernt, also nicht wegführt eben in der Art, dass man sich prügelt oder unterdrückt, sondern die Freiheit wird dort geraubt, wo die Menschen glauben, sie sind frei. Wo sie gerne dem Weg folgen, weil er eigentlich der bequemere ist. Und das ist ein Kampf, der eigentlich gegen das Ich geführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Ich bequem wird, das heißt verzichtet darauf seine Freiheit auszuüben, dann ist das ein Weg, der wirklich das Ich angreifen kann. Die Widersacher können das Ich in Wahrheit nicht wirklich zerstören, wenn wir nicht mitarbeiten dran. Also wirklich zerstört kann das Ich nur dann werden, wenn die Menschen es aufgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sie sich dazu überreden lassen es aufzugeben, die Freiheit aufzugeben. Und das ist, naja seit den Zeiten der französischen Revolution, dort war es halt noch nicht so ganz verstanden, Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, da ist im Übrigen die Dreigliederung des sozialen Organismus schon drinnen, aber man hat verstanden das richtig umzusetzen und was ist passiert, die große Katastrophe. Französische Revolution, Blutsäule und was da alles passiert ist, ist ja nicht unbedingt so herausgekommen, wie es eigentlich hätte sein sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich hätte es ein Impuls sein sollen zur Dreigliederung, damals schon. Und aufgreifend in Wahrheit etwas, was etwas früher schon verhindert wurde, nämlich kurz vor Anbruch des Dreißigjährigen Krieges, wo der Dreißigjährige Krieg eigentlich mit dazu beigetragen hat, dass der Impuls der Rosenkreuzer, der damals in die Welt getreten ist und der eigentlich sich die Aufgabe gesetzt hat, Europa geistig zu erneuern. Und zwar vor allem das soziale Leben, das politische Leben sozusagen zu ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war damals schon der Impuls der Rosenkreuzer. Nicht jetzt die vielen äußerlichen Orden, die dann daraus entstanden sind, da ist viel Mist auch passiert, aber der eigentliche Impuls, der halt geschildert ist in der krimischen Hochzeit des Christian Rosenkreuz, der zielte darauf ab, eine neue Ordnung Europa zu geben. Und zwar aus dem wirklichen christlichen Geist heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da war nicht gemeint, jetzt die Kirche soll überall herrschen, ganz im Gegenteil. Sondern aus dem wirklichen christlichen Geist heraus. Und der christliche Geist ist der Geist der Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so sollte Europa schon geordnet werden, damals. Und ein nächster Impuls, wo das herauskommt, ist die französische Revolution. Im Übrigen diese Impulse mit Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit kommen nicht ganz von ungefähr wo herein, weil sie kommen eigentlich durch diesen Christian Rosenkreuz herein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zur damaligen Zeit wiederverkörpert ist. Als der sogenannte Graf von Schirrmöller, der eine sehr schwer zu fassende Figur ist. Es gab viele Menschen, die unter dem Namen aufgetreten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war nicht nur einer und es waren viele, die den Namen missbraucht haben. Und die sozusagen Negatives aus dem Bild getragen haben. In Wahrheit war aber das der geistige Impuls des Christian Rosenkreuz, der nächste Anlauf, eine gesunde politische Struktur in Europa aufzubauen, die die Möglichkeit gibt, dass sich das freie Geistige des Menschen entfalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass dafür der Raum geschaffen ist. Also das, was Rudolf Steiner das freie Geistesleben nennt. Und der nächste Impuls, der kommt, das ist wieder schief gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die französische Revolution hat so viele Schrecken erzeugt. Und dann kam der Napoleon und wieder die napoleonischen Kriege und was Gott was alles. Da war wieder nicht dran zu denken, dass eine politische Neuordnung Europas stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der nächste Impuls ist der, der reinkommt, letztlich schon durch Rudolf Steiner, jetzt wirklich, wo er es eben Dreigliederung nennt, mit dem 20. Jahrhundert. Und über das 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert brauchen wir gar nicht weiterreden. Das war eine Katastrophe schlechthin. Erster Weltkrieg, zweiter Weltkrieg, dann Wirtschaftswunder, ganz aufs Materialistische nur sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen diese Entwicklung mit dem Wirtschaftswunder. Es ist verständlich, ausgehungert durch die Kriege, durch die bittere äußere physische Not, die neben aller seelischen Not damit verbunden war. Dann die Menschen ganz konzentriert nur mehr aufs Äußere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, gute Seite davon, es ist viel Praktisches in der Technik, in der Wirtschaft entwickelt worden, das ist eine gute Seite davon, aber seelisch, geistig ist im Großen und Ganzen nichts passiert, wenig passiert. Und schon gar nicht ist passiert, also diese geistige Neuordnung Europas im Sinne dessen, dass ein wirklicher dreigliederiger sozialer Organismus geschaffen wurde. Nichts da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt haben wir den nächsten Angriff dagegen. Ich meine, was fehlt heute? Es ist stark entwickelt, die drei Glieder sind das Geistesleben, das Rechtsleben oder das eigentliche Staatsleben, um es genauer zu sagen. Die Staatsaufgabe ist zu sorgen dafür, dass ein Recht herrscht, dass alle Menschen gleich sind vor dem Recht und das durchzusetzen und das zu verwalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts anderes. Für mehr ist der Staat nicht zuständig, im Grunde. Also den Staat geht nichts an, das Bildungsleben zum Beispiel, es geht überhaupt nichts, egal vom Kindergarten bis zur Universitätsbildung, bis zur Forschung, wie sie läuft in der Welt, es geht alles den Staat nichts an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Nicht einmal gar nichts. Oder sollte zumindest so sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute geht es ihn alles an. Es ist sogar so, dass jetzt in der gegenwärtigen Situation nur die Wissenschaftler im Grunde gehört werden, die der Staat aussucht. Und dahinter, aber in Wahrheit ist es eh nicht mehr der Staat selber, sondern dahinter steht die Wirtschaft, die längst die Führung übernommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also heute haben wir das überentwickelte Wirtschaft, nämlich dass sie die Richtung angibt und sie benutzt den Staat als Werkzeug der zentralen Kontrolle. In China ist es ein bisschen umgekehrt, dort ist es der Staat, der wirklich alles kontrolliert und aber einen Turbokapitalismus macht, also Wirtschaft zum Exzess, ohne halten. Das haben sie gelernt, irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da geht die zentrale Lenkung vom Staat aus, aber in der Wirtschaft wird auf Teufel komm herausgemacht, was nur geht. Es hat sich über Jahrzehnte entwickelt, es war eigentlich absehbar, dass das ist. Also ein sehr streng zentralistisches Regime, das aber verstanden hat, der Wirtschaft den Raum zu geben, aber zugleich auch die Grenzen zu setzen, sodass sie ganz im Sinne der Staatsidee ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, da werden viele Dinge, im Rechtsleben wird der Weg gebahnt, einfach für die Wirtschaft. Ist so. Und indirekt ist es aber bei uns mittlerweile auch so, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist es aber die Wirtschaft, die bestimmt. Nur die Wege gehen einen umgekehrten Weg, bei uns erzwingt es die Wirtschaft im Grunde und dort ist es der Staat, der es der Wirtschaft ermöglicht, ungehemmt im Grunde zu wachsen. Und Geistesleben? Geistesleben? Freies Geistesleben, nenne ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt schon Geistesleben, es gibt im China Geistesleben, es gibt im Westen Geistesleben, das meiste ist altes Geistesleben und das ist unfreies Geistesleben. Das ist jenes Geistesleben, das auf die Quelle von oben wartet und nicht die Quelle im eigenen Ich sucht. Und das ist aber die einzige Möglichkeit, um den göttlichen Zorn, ich will nicht sagen verwandeln in die andere Seite, aber aus der anderen Seite heraus die Welt zu gestalten, nämlich aus der göttlichen Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist ja dieselbe Kraft, der göttliche Zorn und die göttliche Liebe ist ein und dieselbe Kraft und wir Menschen entscheiden in Wahrheit, in welche Richtung es wirkt. Es ist nicht Gott, der die Freier Brände sozusagen im übertragenen Sinn auf uns wirft. Wir werfen sie selber auf uns in Wahrheit, weil wir diese Kraft nicht in die richtige Richtung leiten oder wenn wir sie nicht in die richtige Richtung leiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Moment schaut es so aus, als würde man da ein bisschen auf Abwägung sein. Also seit einigen Jahrhunderten, das heißt im Grunde schon mit Beginn des Bewusstseinsseelenzeitalters, das eigentlich prädestiniert dafür ist, dich zur Freiheit des individuellen Menschen zu führen, haben wir genug Dinge getan, um gegen diese Freiheit zu arbeiten. Also schon die Entdeckung Amerikas, die Eroberung Amerikas, das waren einerseits Individuen, die ja gelenkt waren von Geistern der Persönlichkeit, die Individuen, naja weniger Individuen als Persönlichkeiten waren, die ganz aus dem eigenen Egoismus gearbeitet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War vielleicht notwendig, damit Amerika wieder einbezogen wurde, aber es hat auch viel Negatives im Hintergrund gebracht. Also wenn ich so spreche, will ich damit nie sagen, das was passiert ist, hat nicht auch eine Notwendigkeit in sich oder etwas, was passieren musste. Das sagte ich ja auch schon heute im Laufe des Vortrags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles das, was der Mensch an Fehlern machen kann, muss er auch machen. Wir werden wirklich alle Fehler machen, die wir machen können. Als Menschheit, das kostet man aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst dann sind wir so weit, dass wir als Freiheit nur mehr das Gute tun können. Das richtige tun können. Das wahre, Schöne und Gute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu müssen wir in einer gewissen Weise, das heißt nicht, dass äußerlich jetzt jede Katastrophe auftreten muss, aber geistig gesehen müssen wir alle die Abirrungen, die möglich sind, real durchgemacht haben. Jeder einzelne für sich. Und die Menschheit insgesamt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wir haben einiges von Abirrungen absolviert in der Vergangenheit. Die Zukunft besteht jetzt also nicht darin, dass wir da immer mehr Irrtümer begehen müssen. Wir sollten langsam auf dem Weg sein, den richtigen Weg zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben, nur wir müssen uns bewusst sein, wir haben in der Vergangenheit gewaltige Irrtümer begangen. Gewaltiges Böses über die Erde gebracht. Und das sind halt alles die Dinge, mit denen wir uns herumschlagen müssen jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt auf uns zu. Also das müssen wir aufarbeiten, aber wir haben eben auch die Kraft dazu. Im Ich ist die Kraft, aber nur im Ich ist die Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht in einer zentralen Lenkung, die sich auf irgendeiner ausgesprochen oder ungesprochen auf eine höhere Instanz bezieht. Ich meine, die höhere Instanz sind heute die Widersacher. Das heißt, man muss sehen, dass die Welt heute unter der Herrschaft der Widersacher steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht kein Verschwörungstheorie machen, welches Grübchen irgendwo böse Absichten hat. Es betrifft alle Regierungen der Welt. Sag ich ein starkes Wort jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, ob es zuhören nimmt. Es betrifft alle Regierungen der Welt. Alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass wir ein Tor sind, die Kräfte der Widersacher hereinzulassen. Jedenfalls in einem Maße, das viel zu hoch ist. Und es ist viel zu wenig noch da, aus dem wirklichen Ich-Impuls heraus zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, könnte noch was. Es ist schwer, das in der Öffentlichkeit zu sagen, aber es sind wenige Staatsmänner, Regierende da, die große Menschen aus dem Ich heraus sind. Wie weit in ihrer Ich-Entwicklung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die führenden Positionen, das wird in der Zukunft stärker werden. Das ganze System hilft dazu, wie es jetzt läuft. Dass es Menschen sind, die schwach in ihrem Ich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die eigentlich dadurch sehr leicht zum Spracharbeiter Widersacher werden. Die Inspirationen von dort holen. Und diese Impulse, die von dort kommen, eben nicht in Freiheit aufnehmen, sondern sich dadurch zwingen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das große Problem. Wir müssen dorthin kommen, wenn es eine fruchtbare Entwicklung sein soll, dass wirklich den einzelnen Menschen Mut gemacht wird, ihr Schicksal und das Schicksal ihrer Mitmenschen selbst in Eigenverantwortung in die Hand zu nehmen. Man kann sich das heute noch gar nicht vorstellen, dass es einmal so sein könnte, dass es überhaupt keine zentrale Stelle gibt, die jetzt alles lenkt und leitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, es wird eine Regierung geben. Aber die Regierung hat die Aufgabe, den Rechtsstaat zu verwalten und zu schauen, dass die Gesetze auch eingehalten werden oder dass ihnen Genüge getan wird. Abgesehen davon, dass sich das auch alles einmal verändern wird, irgendwann wird man auch die Gesetze nicht mehr brauchen in der Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch nur ein Übergangsmittel. Weil letztlich sollte es so weit sein, dass zumindest ein Teil der Menschheit, dass sie sich aus eigener moralischer Intuition führen können. Aus dem heraus wissen, was gut ist zu tun und was schlecht ist zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen den Weg, den wir mit dem Sündenfall begonnen haben, ihr werdet erkennen, was das Gute und das Böse ist. Und dadurch Gott gleich werden, das müssen wir erfüllen irgendwann. Und zwar jeder einzelne Mensch, nicht einer oben, einer der es von oben führt, das zeigt schon einmal, er ist es nicht, der der Freie ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist es nicht. Er ist Sprache. Von wem anderen? Und das kann keiner der guten Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann nicht sein. Das ist kategorisch ausgeschlossen, weil die guten Götter führen nicht von oben. Sondern sie erwarten, dass der freie Mensch sich mit ihnen verbindet, sich mit ihnen in Zusammenhang setzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von sich aus tun die geistigen Wesenheiten über uns nichts für uns. Und das ist gut so. Wir müssen es wollen und indem wir es wollen, die Hilfe besteht ja dann nicht darin, dass sie es für uns einfach machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern dass sie uns die Kraft geben, dass wir es machen können. So läuft es ja dann. Nicht der liebe Gott zaubert dann oder irgendein Engel zaubert oder sonst jemand und tut das, was wir nicht schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern er gibt uns die Kraft, dass wir mit unserem Ich das tun können, was wir alleine noch nicht könnten. Aber wir haben die Führung. Wir bestimmen, wo es hingeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Wichtige. Und das geht es bei der Erdenschöpfung und das geht es letztlich bei den ganzen sieben kosmischen Entwicklungsstufen. Dort immer mehr hinzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alles, was das heute nicht erfüllt, steht im Dienste der Widersacher. Nein, man braucht sich keine Illusion hingeben, dass das morgen schon weg sein wird oder weg sein könnte. Aber wir werden uns immer mehr damit auseinandersetzen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen jedenfalls wachsam sein zu erkennen, wo ist es nicht der Fall, was in die Zukunft führt. Wo sind es Impulse, die in die Gegenrichtung führen. Und einer der wichtigsten Impulse wäre also, dass alles das, was Regierungssystem, Staatssystem ist, dass das alles einer dringenden Erneuerung bedarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ganz anderen Kriterien. Da kann nichts mehr von dem weitergehen, was aus der Vergangenheit kommt. Das müsste transformiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das kann natürlich nicht innerhalb einer Generation passieren. Oder es kann auch nicht durch eine Revolution passieren. Da wird es nur noch schlimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es muss eine Evolution in Gang kommen. Und die sollte eben schon zur Zeit von Christian Rosenkreuz angestoßen werden. Also im 17.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert Anfang, da sollte das beginnen. Da wäre die Menschheit schon so weit gewesen an sich. Oder es wäre vorgesehen gewesen oder möglich gewesen, dass da schon ein Impuls kommt, dass Europa, zumindest zunächst einmal Europa, ein ganz anderes Herrschaftssystem, kann ich es gar nicht nennen, ein ganz anderes soziales Leben entwickelt hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere soziale Gemeinschaft entwickelt hätte. Das wäre eh noch nicht die große Brüderlichkeit gewesen, die für die nächste Kulturepoche ist. Aber die Vorbereitung dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorbereitung dazu, dass die Menschen eben ein freies Geistesleben entwickeln, weil das fehlt komplett noch. Oder fast komplett. Das ist nämlich der Punkt, wo es hinkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben einen starken autoritären Staat, auch wenn er sich Demokratie nennt. Aber er lenkt nach alten Kriterien. Und wir haben eine starke Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Wirtschaft wäre eigentlich in Wahrheit das Bessere sogar. Das Problem ist das Staatssystem. Das ist das eigentliche Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Staatssystem kann nur, wenn ich jetzt gesagt habe, die Wirtschaft hat die Führung übernommen. Ja deswegen, weil der Staat seine Aufgabe nicht erfüllt, die er eigentlich hätte. Und das Geistesleben, das die Führung hat, das freie Geistesleben, gibt es noch kaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Wirtschaft ist stark. Und klar übernimmt die die Führung. Man muss es ihr in gewisser Weise sogar danken, weil sonst wäre es noch Katastrophaler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht nicht sagen, die Wirtschaft hätte das jetzt alles noch schlechter gemacht. Auch wenn da sehr viele Egoismen drinnen sind. Aber die sind wesentlich kompetenter als die, die den Staat führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich kompetenter in dem Sinn, wo es wirklich hingehen soll. Sie haben eine gewaltige Kompetenz durch die Einflüsterung der Widersacher. Und das müsste sich ändern in näherer Zukunft, weil es ist überfällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist seit dem 17. Jahrhundert überfällig. Es hätte sich im 17.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert schon entwickeln sollen. Hätte man eh sicher ein guter Jahrhundert dazu gebraucht. Ist nicht passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hätte im 19. Jahrhundert passieren können, ausgehend von den Impulsen, die eben auch in der französischen Revolution drinnen lebten, aber dort auch katastrophal schief gegangen sind. Und in letzter Konsequenz das Ganze im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert damit zum Vergessen war. Großteils. Es gab gute Sachen auch darin, aber wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Richtung jedenfalls Freiheit hin. Und dann nächster Impuls, 20. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder kommt der geistige Impuls für ein freies Geistesleben herein, jetzt mit der Anthroposophie letztlich. Auch aus der Rosenkreuzer Strömung heraus. Und darauf walzt wieder erster Weltkrieg, zweiter Weltkrieg drüber, Wirtschaftswunder nachher, wo eben eine Wirtschaft jetzt oder eine wirtschaftliche Gesinnung die Führung übernimmt, die aber das freie Geistesleben fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirtschaft wäre wunderbar, wenn es ein freies Geistesleben gäbe. Das fehlt heute. Ich meine viele der Menschen, die jetzt die großen Konzerne führen oder was, die sagen ja auch, sind geniale Menschen in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ihre eigentliche Aufgabe im weiteren Sinn, im geistigen Sinn, verstehen sie nicht. Sie schöpfen eigentlich aus dort. Es ist nicht alles falsch, was da passiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es fehlt das freie Geistesleben dazu. Dass diese Impulse ja richtig in die Welt hineinkommen. So kommen sie schräg irgendwo rein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann werden sie sehr leicht gekaut zu einem Werkzeug, auch um die Freiheit erst recht zu beschränken. Also da haben wir viele Probleme zu lösen, die sind an sich lösbar. Die geistige Kapazität ist da, wir sind soweit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich frage mich jetzt, wie viele Anläufe wir noch brauchen, bis wir es endlich einmal schaffen. Aber wir haben jetzt jedenfalls wieder eine Chance dazu. Eine große Chance, sage ich einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich eine große Chance. Weil die Gegenkraft ist jetzt, dass die ganze Erde letztlich irgendwie unter, nicht eine zentrale Regierung, meine gar nicht, aber unter einem zentralen Denkdogma, eine zentrale Art, wie das Leben sein soll, gesteuert wird. Auf dem Weg sind wir jetzt stark drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist der bis jetzt größte Gegenschlag in gewisser Weise. Damit will ich nicht die Weltkriege oder was verharmlosen. Aber von der geistigen Seite ist das, was jetzt passiert, noch eine weitere Stufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine schlimmere Stufe auf der geistigen Ebene. Und das zeigt aber nur, oder soll uns nur zeigen, Menschen, die Zeit ist reif, ihr könnt den Gegenimpuls machen. Den positiven Impuls dazu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eine bedingt das andere. Aber es ist halt immer so, dass sich zuerst die Schattenseite zeigt. Die ist sofort einmal da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Widersacher haben da keinen Genierer hereinzukommen, ob die Menschen wollen oder nicht. Wenn sie nur ein Tor finden, wo ein Mensch sich nicht dagegen wehrt und nicht den Unterschied erkennt, dann stehen sie auf der Matte und mit freundlichem Gesicht natürlich sozusagen. Nur dass man es nicht erkennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die regelrecht fortgeschrittenen geistigen Wesen dürfen erst und können erst, wenn wir es ganz bewusst wollen. Und die Möglichkeit dazu ist riesengroß. Genau in dem Maße, wie es die Widersacher in unfreier Art machen, können wir es in Wahrheit aus Freiheit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur die müssen wir ergreifen. Und die kann jeder ergreifen auf seinem Platz. Wir brauchen keine Weltrevolution.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen keine Großdemos oder was dazu. Die werden nichts bringen. Sondern jeder muss dort, wo er steht, schauen, dass er aus seiner Freiheit heraus etwas tun kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und selber erkennen, ist mein Impuls bei dem, was ich gerade tue, ist es ein freier oder ist es kein freier Impuls? Bei vielen wird man sich unterordnen müssen mit dem, was uns aufgezwungen wird. Man kann nicht überall nur Freiheit schreiben bringen. Es geht darum, wo finde ich meine Räume, dass ich aus der Freiheit wirklich gestalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Künstlerischen, in der Bildung, das ganze Bildungssystem gehört geändert. Und jeder Lehrer in der Klasse hat zumindest ein bisschen was in der Hand, wie er es ganz konkret mit seinen Schülern tut. Das kann jeder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kann noch so viel Druck von außen sein. Wie er es tut, das macht einen Unterschied, ob er es aus einem alten Impuls macht oder aus der Freiheit heraus macht. Also es geht immer, es geht überall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht nicht um spektakuläre Schritte, sondern um die kleinen Schritte. Die aber getan werden müssen. Wo man nicht dann sagt, kann ich jetzt auch nicht, lassen wir es bleiben, bringt eh nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur das bringt es. Weil der große Schritt entsteht dadurch, dass viele kleine Schritte machen. So läuft es bei der Menschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf irgendwen zu erwarten, der den großen Schritt macht und alles erledigt, den wird es nicht geben. Je mehr Menschen die vor allen kleinen Schritte machen, desto besser wird es der Welt tun. Das ist einfach die Botschaft, die möchte ich euch mitgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir sind bei 21.30 Uhr. Ich sage jetzt nichts mehr dazu. Ich entlasse euch in die Nacht der Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wünsche euch eine gute Nacht. Und danke euch für die Geduld, die ihr mit mir habt. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schönen Abend. Schönen Abend. Danke für den Prometheus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wir sind alle so Prometheus. Wir können es sehen. Hallo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guten Abend. Es ist nicht so spät. Gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Danke.&lt;br /&gt;
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		<author><name>SaKe</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 61. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2025-01-02T23:28:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: /* Rohtranskription von 61. Vortrag */ Korrektur bis 45:25&lt;/p&gt;
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&lt;br /&gt;
== Rohtranskription von 61. Vortrag ==&lt;br /&gt;
+++ dies ist eine Rohtranskription. Wenn du wissen willst, WIE eine fertige Transkription ausschaut, dann schau dir z.B. als Muster die [[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|10. Folge an]]. Melde ich gerne übers [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] bei uns, wenn du bei der Textarbeit [[MitTun bei Anthro.World|MitTun]] möchtest. Wir freuen uns auf dich! +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Begrüßung zum 61. Vortrag, 11.Wochenspruch   00:00:37 ====&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zum 61. Vortrag zur Apokalypse und wie immer steige ich mit dem Wochenspruch ein, der jetzt schon ganz heftig gegen die Hochsommerzeit, gegen Johanni zu drängt. Das werden wir dann nächste Woche haben und das ist die letzte Stufe davor. Das heißt, es geht mit der Seele hinaus in die sonnendurchflutete Welt. Elfter Wochenspruch seit Ostersonntag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist in dieser Sonnenstunde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dir, die weise Kunde zu erkennen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Weltenschönheit hingegeben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dir dich fühlend zu durchleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlieren kann das Menschen-Ich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und finden sich im Welten-Ich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht darum, dass wir jetzt wirklich ganz mit der Seele hinausfliegen, uns eigentlich ganz verlieren an die Welt da draußen, nicht nur an die sinnliche Welt, sondern auch, was dahinter an Seelischem, an Geistigem, an geistigen Wesen auch wirkt, um letztlich uns selbst da draußen zu finden, unser wirkliches Ich, unser eigentliches Ich, von dem wir ja in unserem Inneren nur den Brennpunkt, das Spiegelbild haben, unser wirkliches Ich da draußen zu finden, zu finden unser Ich im Welten-Ich eben draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher auch dann die Gemeinschaft spüren gerade dadurch auch mit dem Christus, der ja das große Welten-Ich ist. Und das gleicher Art und gleicher Befähigung im Grunde ist, potenziell zumindest, wie dieses Christus-Ich. Die gleiche Vollmacht, das Ich, ist ihm gegeben, &amp;quot;die ich von meinem Vater empfangen habe&amp;quot;, der Satz, den ich sehr oft wiederholt habe. Also hinausgehen in die Welt mit den Sinnen, mit der Seele, um uns selbst dort zu finden. Und etwas in dieses Wachbewusstsein aber dann auch wieder mitzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, es geht darum, dass das immer so ein Atmungsprozess im Grunde ist, ein Wechselschlag, ganz in sich zu sein und da im kleinen Ich sozusagen ganz aufzuwachen zunächst und dann hinauszugehen und sich intuitiv versetzen in das eigentliche Ich, in das große Welten-Ich auch, das dahinter steckt. Intuition heißt ja immer hinüberschlafen, nicht nur in das andere Wesen, sondern eigentlich auch in unser eigenes Wesen, in unser wirkliches Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das passiert eben, im Jahreslauf haben wir diesen Rhythmus drinnen. Die Winterzeit, die Tiefwinterzeit gibt uns die Möglichkeit, einmal ganz wach zu werden in unserem kleinen Ich, als erstes einmal so ganz bei uns zu sein, ganz im Inneren zu sein, unser Ich im Inneren zu erleben. Und die Hochsommerzeit, da ist der Ausatmungsprozess am allerstärksten, uns zu finden im großen Ich, im Welten-Ich, dem wir entstammen und dessen Kräfte wir auch in uns haben, oder aus diesen Kräften, aus denen wir auch wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im kleineren Rhythmus ist das, zum Beispiel im Tagesrhythmus, wenn wir wachen bei Tag, also wenn wir morgens aufwachen bis zum Abend hin, sind wir mehr oder minder normalerweise in unserem kleinen Ich drinnen und wach bei uns. In der Nacht gehen wir hinaus und gehen letztlich hinaus bis zu der Quelle unseres Ichs, also bis hinaus zum großen Welten-Ich. Wie weit wir das bewusst tun, ist ein anderes Kapitel, also wir erleben es wahrscheinlich nicht ganz wachbewusst, also wachbewusst sowieso nicht, aber auch nicht im Schlafbewusstsein, da wird es auch dunkel, je weiter wir hinausgehen. Unser Bewusstsein hält dort eigentlich nur, wenn wir wirklich sehr, sehr stark uns geistig ertüchtigt haben, geistig geübt haben, dann kriegen wir zumindest einen Funken davon mit, von unserem wirklichen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man das dann hereinholt, kann die Ich-Erfahrung eine immer stärkere, eine immer tiefere werden, so dass wir verbinden können das, was wir intuitiv von unserem Ich erfasst haben im Schlaf, und eben auch etwas hineinzunehmen ins Welten-Ich. Das ist überall dort der Fall, wo ein Mensch irgendwie ein bissel was begreift von seiner eigentlichen Lebensaufgabe, die er sich für dieses Erdenleben vorgenommen hat. Da ist schon etwas davon drinnen, weil unsere Lebensaufgabe besteht eigentlich nie in dem, was wir hier äußerlich, verstandesmäßig uns überlegen, als Lebensplanung, als Berufswunsch, als sonstiges, sondern unser wirkliches Ich spricht durch unser Schicksal, das uns sehr sicher dort hinführt oder zumindest dem näher bringt, was wir uns als eigentliche Aufgabe gewählt haben, und wo es eigentlich nur darum geht, wenn so ein Schicksalsimpuls auf uns zukommt, wach genug zu sein, das zu bemerken, dass da ein Impuls ist, der wichtig ist für uns, obwohl wir vielleicht noch gar nicht verstehen, warum das wichtig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber einfach es nicht verschlafen und vorbeigehen daran, sondern merken: Ah, da ist etwas Neues in mein Leben gekommen, und das führt mich näher zu mir selbst hin. Und da ist sehr wichtig eben, dass man aus der Nacht, aus dem Schlaf diese Impulse mitnimmt, Impulse, die uns oft vermittelt werden, auch weil unser Ich-Bewusstsein vielleicht nicht ganz durchträgt bis dorthin, wo wir es erfahren könnten. Uns die Impulse vermittelt werden von Verstorbenen, die hinübergegangen sind, wo sie vermittelt werden auch durch die Engelwesenheit, die uns begleitet. Die helfen uns dabei, also bilden eine Brücke dazu, dass wir das auch hier ins Tagesbewusstsein ein bisschen wenigstens hineinbringen können, weil das ist das Entscheidende. Das ist das Entscheidende, ob wir unsere Lebensaufgabe hier finden oder ob wir immer irgendwo daneben spazieren gehen. Aber in der Regel funktioniert das Schicksal so gut, dass wir immer wieder einen Anstoß bekommen in die richtige Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im ganz Kleinen funktioniert das mit jedem Atemzug. Wenn wir einatmen, sind wir ganz bei uns selbst drinnen, im Inneren sozusagen, also mit unserem kleinen Ich, aber dafür sehr, sehr wach, sehr bewusst. Und wenn wir ausatmen, loslassen, gehen wir so für einen Augenblick hinein in das große Ich, in unser großes Ich, in unser wirkliches Ich. Wir schlafen sozusagen hinüber, mit jedem Atemzug passiert das. Einatmen, hier zu sich kommen, Winterzeit sozusagen, im Moment des Einatmens. Ausatmen, Sommerzeit, hinausgehen in das große kosmische Ich, das eben wirklich bis über die Grenzen des sichtbaren Kosmos hinausgeht, im Raumlosen, im Zeitlosen lebt, das das sinnlich Sichtbare, das räumlich-zeitlich Fassbare noch übersteigt. Mit jedem Atemzug passiert das. Also wir haben ununterbrochen Gelegenheit, das zu spüren, das zu ahnen, das irgendwie zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Punkt ist auch noch, der dabei wichtig ist, auch so ein Rhythmus, der dazwischen liegt: der Durchgang durch die verschiedenen Erdenleben. Wenn wir in ein Erdenleben kommen, dann ist es der Prozess des Einatmens. Wir atmen sozusagen unser Ich ein, atmen es ein in dem Sinn, dass wir uns hier in seinem Spiegelbild zumindest unserer selbst bewusst werden. Und mit dem Tod atmen wir uns wieder aus und gehen hinaus zu unserem wirklichen Ich. Also der Gang durch die verschiedenen Inkarnationen macht das auch, die in der Vergangenheit viel längere Zeiträume brauchten, um aufeinander zu folgen. Also etwa eine halbe Kulturepoche, das wäre das kosmische Maß für die wiederholten Erdenleben, hängt damit zusammen, dass man in der Regel, die aber oft durchbrochen wird, abwechselnd in eine männliche Inkarnation und in eine weibliche Inkarnation kommt, um, ja die Welt aus diesen beiden Perspektiven zu betrachten. Zwei Perspektiven, die also vor allem zusammenhängen mit unserem physischen Leib und unserem Ätherleib.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden heute noch kurz einmal ansprechen, dass es beim Astralischen diese Unterscheidung in gewisser Weise aufhört, indem der Astralleib männlich, weiblich zugleich ist, also mit einem alten Ausdruck hermaphroditisch. Das hat beide Pole in sich. Das heißt, auch in dem Sinn zu sprechen von einer männlichen Seele oder einer weiblichen Seele ist eigentlich falsch. Allerdings gibt es gewisse Modifikationen dadurch in der Verkörperung, dass wir eben einen Ätherleib und einen physischen Leib an uns tragen, die sehr wohl nach diesen Geschlechtern unterschieden sind. Werden wir dann noch besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das nur, um es im Zusammenhang auch mit diesem Wochenspruch zu sehen. Also es gibt Gelegenheit, das in vielfältigster Weise und in vielfältigen zeitlichen Abschnitten zu erleben. Ich lese es noch einmal, den elften Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist in dieser Sonnenstunde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dir, die weise Kunde zu erkennen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Weltenschönheit hingegeben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dir, dich fühlend zu durchleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlieren kann das Menschen-Ich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und finden sich im Welten-Ich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Wesen des Ich ist Erneuerung bis in die astralischen Kräfte und die Lebenskräfte hinein  00:11:40 ====&lt;br /&gt;
Also dieses Welten-Ich ist ja natürlich das Entscheidende, aus dem schöpft unser Ich. Und dieses Ich ist es, wie wir in den letzten Vorträgen auch besprochen haben, das ganz besonders jetzt während unserer Erdentwicklung prädestiniert ist dazu, erstens einmal sich selbst immer wieder neu zu erschaffen, das ist die eigentliche Ich-Tätigkeit, das ist der Kern des Ich. Das Ich besteht nur, indem es sich selber beständig neu schafft. Und dass es sich aber dann über das hinaus weiterentwickeln kann, seine Kräfte noch ausdehnen kann, also über dieses, wie soll ich sagen, Eigenschöpferische hinaus auch weltschöpferisch einmal im ganz Kleinen zu werden, das beginnt damit, dass wir unser Seelisches, unser Astralisches schöpferisch umzuarbeiten zu beginnen, und dass wir aus unserem Seelischen, Astralischen das Geist-Selbst entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war das, was wir in den letzten Vorträgen intensiv besprochen haben und wo es letztlich darum geht, ja, da so weit wie möglich zu kommen und in letzter Konsequenz eben auch die stärksten astralischen Kräfte völlig zu erneuern. Dazu muss man sich aber sehr gut vorbereiten, weil die stärksten astralischen Kräfte sind die Kräfte, die abhängig davon, wie wir sie gebrauchen, zum Bösen, zum wirklich Bösen führen können oder zur höchsten Liebeskraft. Wenn wir also, wie es ja eigentlich sein sollte, dieser Liebeskraft zuströmen wollen, zugehen sollen auf das, dann müssen wir diese Kräfte beherrschen lernen, die, wenn sie nicht gut geleitet sind, tief in den Abgrund hineinführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind exakt die gleichen Kräfte, es ist kein Unterschied in den Kräften, es ist nur die Frage, welche Richtung wir diesen Kräften geben. Das ist der einzige Unterschied, ansonsten sind &#039;&#039;&#039;die verderblichsten Kräfte die gleichen Kräfte, die die höchsten Liebeskräfte sind&#039;&#039;&#039;. Und sie haben gemeinsam, dass mit den höchsten Liebeskräften eben auch die Kräfte, die ins Böse hineinführen können, dass sie eng verbunden sind mit den Lebenskräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Überlappen der unteren astralischen Kräfte mit den oberen Lebenskräften  00:14:22 ====&lt;br /&gt;
Gerade die stärksten astralischen Kräfte, die man manchmal auch, wenn man mehr die böse Seite herauskehren will, als die niedersten Kräfte bezeichnet, die untersten astralischen Kräfte, die sind aber die eigentliche Kraftquelle, aber die entsprechen halt den unteren Regionen des Astralischen, aber genau die brauchen wir, wenn wir wirklich höchste Liebeskraft entwickeln wollen. Und gerade diese untersten astralischen Kräfte hängen zugleich mit den höchsten Lebenskräften zusammen. Wir haben ein paar mal schon darüber gesprochen, dass man es sich nicht so vorstellen darf, Ätherkräfte, also Lebenskräfte und astralische Kräfte, dass das einfach so was Getrenntes ist, dass man da irgendwo eine Grenzlinie ziehen kann und sagen kann: ja, da drunter ist es ätherisch, das sind die Lebenskräfte, und drüber ist es das Astralische, da sind es also diese Seelenkräfte im weitesten Sinn. Sondern nein, sie überlappen sich. Sie überlappen sich, und gerade also die höchsten ätherischen Regionen, also &#039;&#039;&#039;die Region des eigentlichen Lebensätherischen, des Klangätherischen und des Lichtätherischen, die überlappen sich mit den untersten astralischen Kräften&#039;&#039;&#039; und überlappen heißt in Wahrheit, sie sind identisch miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind identisch miteinander, aber sie haben sozusagen zwei Gesichter. Das eine Gesicht, das ätherische Gesicht ist das, das der physischen Welt zugewendet ist und einfach dafür sorgt, dass diese Kräfte bis ins Physische gestaltend eingreifen können. Und die andere Seite ist die nach dem Seelischen zu, naja, da hängen einmal die &#039;&#039;&#039;unterste Region des Astralischen&#039;&#039;&#039;, das ist die &#039;&#039;&#039;Region der Begierdenglut&#039;&#039;&#039;. Die Region der Begierdenglut ist dieselbe Region, die mit dem &#039;&#039;&#039;Lichtätherischen&#039;&#039;&#039; zusammenhängt, höchstes Weisheitslicht. Das ist die Region, die mit der Begierdenglut zusammenhängt und sogar noch hineinreicht dann auf der anderen Seite ins &#039;&#039;&#039;Wärmeätherische&#039;&#039;&#039;, also bis dort hinein geht das. Dann hat man &#039;&#039;&#039;das Klangätherische&#039;&#039;&#039;, das hängt sehr stark zusammen mit unseren Sinnesqualitäten, mit dem, was Rudolf Steiner nennt im Astralischen die &#039;&#039;&#039;Region der flutenden Reizbarkeit&#039;&#039;&#039;. Also die Farben, die Töne, die Geschmacksrichtungen, die Geruchsqualitäten, die unglaublich reich sind, also Geruchsqualitäten sind unglaublich reich, darum auch besonders gefährlich wieder, weil das ist eine ganz starke Region, die Geruchsregion. Und daher: an die Geruchsregion im Astralischen heranzukommen kann sehr gefährlich werden, daher dort auch der Teufelsgestank, der Teufel stinkt. Das zeigt nur an, dass jetzt diese Geruchsqualitäten, dass die halt in die negative Richtung geführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei gleich noch einmal deutlich gesagt: wenn ich jetzt spreche von Farbqualitäten, von Geruchsqualitäten, von Geschmacksqualitäten, darf man sich trotzdem nicht vorstellen, dass das eins zu eins so ist, wie wir es hier im Irdischen erleben. Das ist schon wieder eine Abschattung, die dadurch vorhanden ist, dass wir einfach eine physische Körperlichkeit haben und dass das durch Sinnesorgane vermittelt ist, und dass dadurch das eigentlich rein seelische Erleben, das mit den Farben, mit den Gerüchen, mit dem Geschmack und so weiter zusammenhängt, dass das durch die Sinnesorgane extrem, extrem, extrem verdunkelt wird.  Und wir eigentlich gar nicht mehr merken, dass das ein rein seelisches Erlebnis ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Farbwahrnehmungen, sinnlich und seelisch  00:18:35 ====&lt;br /&gt;
Also man müsste wirklich, um das kennenzulernen - am einfachsten geht es bei den Farben -, kann man &#039;&#039;&#039;Farbmeditationen&#039;&#039;&#039; machen. Man nimmt sich eine Farbe her, schaut sich einmal wirklich die Farbe Rot zum Beispiel ganz intensiv an, verbindet sich damit, macht dann die Augen zu, versucht im Vorstellungsbild das noch einmal aufzurufen und lässt aber dann auch dieses Vorstellungsbild verschwinden und vergegenwärtigt sich nur, was erlebe ich in diesem Rot, an diesem Rot, durch dieses sinnliche Rot. Und die Seelenqualität, die jetzt da überbleibt, das ist erst das eigentliche Rot. Und die ist in Wahrheit aber, wenn man es in reiner Form erlebt, viel, viel intensiver und viel reicher nuanciert als alles das, was wir sinnlich an Rot und Rottönern erleben können. Das ist nur sehr schwer, dort hinzukommen, nicht wahr, wenn wir die Farbe direkt vor den Augen haben, sehen wir sie wahrscheinlich am intensivsten und erleben vielleicht auch die Stimmung des Roten am intensivsten, aber da ist eben trotzdem auch das Seelische getrübt durch den sinnlichen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir es jetzt nur mehr in der Vorstellung haben bei geschlossenen Augen, verblasst das wahrscheinlich gegenüber dem unmittelbaren sinnlichen Eindruck, aber meistens verblasst damit zugleich auch das seelische Erleben, das damit verbunden ist. Und da müssen wir eben trainieren, dass das nicht der Fall ist. Wir müssen also lernen, uns der sinnlichen Farbe auszusetzen, die gibt uns den Fingerzeig, wohin es geht, und jetzt zu versuchen, schon während ich es anschaue: was erlebe ich seelisch dabei? Und dabei muss man noch ganz stark aufpassen: was ist mein persönliches Erleben an der Farbe? Das heißt zum Beispiel: Mah, das Rot, das ist so aggressiv, das stört mich, ich mag das nicht, ich hasse das Rot! Ich will ein kühlendes Blau haben, das würde mich wieder zur Ruhe führen. Das Rot erhitzt mich zu sehr, mich, und darum mag ich es nicht. Dieses &amp;quot;darum mag ich es nicht&amp;quot; ist aber nur meine ganz persönliche Haltung dazu. Ein anderer sagt vielleicht: Hah, das Rot, das ernährt mich mit Energie geradezu, ich fühle mich, fühle mich wie mit Energie erfüllt, indem ich mich dem Roten gegenüber stelle. Das gibt es ja genauso. Rot kann eine ganz wunderbare Farbe sein und Rot weckt einen so auf. Es ist sogar so, man hat sogar Versuche gemacht: selbst wenn Blinde in einem völlig roten, völlig mit Rot ausgemalten Raum drinnen sind, dass die Bluttemperatur leise steigt. Nein, man kriegt nicht Fieber gleich, aber die Bluttemperatur steigt, weil wir in Wahrheit das Licht und die Farben nicht nur mit den Augen wahrnehmen, sondern auch die Haut ist sensitiv, auch für das Licht, in Wahrheit. Die ganze Hautoberfläche nimmt wahr und unser Auge ist eigentlich nur ein spezialisiertes Organ, mit dem wir das halt intensiver erleben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Haut erleben wir es halt mehr unterbewusst und der Blinde kann aber das sogar ins Bewusstsein heben unter Umständen, wenn er sensitiv genug dafür ist und daher kann es durchaus sein, dass ein Blinder spürt, der Gegenstand ist rot. Der andere Gegenstand ist grün. Grün hat etwas sehr Beruhigendes, etwas zur Ruhe führendes und das Rot ist etwas, was ich spüre, das kommt fast aggressiv auf mich zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blau, das Violett zieht mich irgendwie in die Ferne hin. Wenn ich das spüre, in dem Violett, in dem Blau ist was, was meine Seele in die Ferne zieht, dann komme ich schon an das seelische Erlebnis heran. Und wenn ich jetzt weglasse, ob mir das persönlich sympathisch oder antipathisch ist, - aber ich habe reine Sympathiekraft eigentlich drinnen, wenn es da in das Violette hineingeht, den Willen des Seelischen, sich mit dem anderen Seelischen draußen zu verbinden, das drückt sich eigentlich in diesem Farbton auf. Im Blau kündigt sich das an, im Violett geht es ganz dorthin. Und eben erst, wenn wir diese Seelenbewegung erleben und diese intensiv erleben, intensiver erleben als es jeder farbige Eindruck kann, dann sind wir beim wirklichen astralischen Erleben drinnen. Dann sind wir erst dort. Aber man kann sich schulen, dorthin zu kommen, dem näher zu kommen. Also Maler zum Beispiel werden das einfach zumindest halbbewusst erleben, diese Qualität der Farbe, weil aus dem heraus schaffen sie, aus dem heraus malen sie, aus dem heraus können sie ein Porträt zum Beispiel farbig so gestalten, dass da wirklich die Sympathiekräfte und Antipathiekräfte durchkommen, die in dem Menschen leben, den er portraitiert, die sozusagen dort in ihrem Ringen miteinander sind und die beide da sein müssen. Wir brauchen beides. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 00:24:33 ====&lt;br /&gt;
Denkt an den &#039;&#039;&#039;Rhythmus&#039;&#039;&#039;, von dem wir gesprochen haben. &#039;&#039;&#039;Hinausgehen, sich mit der Welt verbinden, das ist die Sympathiebewegung&#039;&#039;&#039;. Seelisch sich mit der Welt verbinden, eins werden, seelisch mit der ganzen Welt. Dann fliegen wir hinaus. Aber wir müssen auch wieder zurückkommen können. Also wir brauchen im Seelischen auch immer diesen Wechselschlag von &#039;&#039;&#039;Sympathie - hinausgehen&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Antipathie - wieder ganz zu mir kommen&#039;&#039;&#039;. Und zwischen diesen wechselt es immer wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja und das haben wir eben in allen Sinnesqualitäten drinnen, beziehungsweise in dem was seelisch dahinter steckt, was das Eigentliche ist, was dahinter steckt. Also das, &#039;&#039;&#039;was Rudolf Steiner die flutende Reizbarkeit nennt, das sind diese Sympathie- und Antipathiebewegungen&#039;&#039;&#039;, die, ja man könnte sagen vibrieren, leben, leben in diesen Sinnesqualitäten. Weil es zugleich ja auch ätherische Qualität ist, klangätherische Qualität und das Klangätherische hat eine ordnende Kraft in sich. Eine ordnende Kraft, die bis ins Physische hinein wirken kann. Und das ist die Vermittlung eigentlich zwischen dem Seelischen und dem Physischen. Ich hatte das schon in früheren Vorträgen erwähnt: solange man nicht diese Brücke des Ätherischen findet und erkennt in den Wissenschaften, wird man vor einem Rätsel stehen: wie kann denn Seelisches, bewusst erlebtes Seelisches irgendwie mit dem Körperlichen in Einklang gebracht werden? Wie kann die Seele auf den Geist wirken? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, in Wahrheit wirkt nicht die Seele auf den Geist, sondern es gibt alle Übergangsstufen und die gehören alle zusammen. In Wahrheit ist das ja alles eine Welt. Man muss sich denken, diese Unterscheidungen, physische Welt, ätherische Welt, astralische Welt, niederes Devachan, also untere geistige Welt, obere geistige Welt und was dann noch darüber geht, das sind alles unsere menschlichen Unterscheidungen, die einen Sinn machen, durchaus, aber nirgendwo in der Welt gibt es diese Grenzen in Wahrheit. Sondern das alles wirkt zusammen und miteinander und geht ineinander über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Physische ist nichts anderes als ein verdichtetes Geistiges, ein verdunkeltes Geistiges, wenn man so will, ein durch die ahrimanischen Mächte verdunkeltes Geistiges, damit wir es dann greifen können als was Physisches, Hartes, etwas - ein Boden auf dem wir stehen können und uns aufrichten können. Also danke, Ahriman, dass das funktioniert! Da würde der Luzifer allein nicht ausreichen, der schafft das allein nicht, also da ist schon der Ahriman nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist alles seinem Ursprung nach geistig und letztlich nur eine Verwandlungsstufe des Geistigen, aber es ist nichts anderes. Letztlich kommt die Physik heute, sehr von Ferne und sehr abstrakt, zu dem Selben: die Materie, den Stoff als solches gibt es eigentlich gar nicht, das ist Illusion. Was dahinter steckt, könnte man vielleicht noch als Kraft bezeichnen, als Tätigkeit, als Regsamkeit, die da ist, als Ereignisse, die passieren, wie immer. Also man spricht da in der Physik sehr eigenartig heute drüber. Aber Stoff, so wie man sichs klassisch vorstellt, also als ein erfüllter Raum, der halt von irgendwas Festem erfüllt ist und wo ich nicht hinein kann, das gibt es eigentlich gar nicht. Kräfte sind das, die da ausgehen und diese Kräfte sind was Geistiges ihrem Ursprung. Kraft im physikalischen Sinn, sagt Steiner einmal, ist nichts anderes als die räumliche Offenbarung des Geistigen. Das ist Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn die Physik heute spricht: es gibt &#039;&#039;&#039;vier verschiedene Naturkräfte&#039;&#039;&#039;, ob das schon der Weisheit letzter Schluss ist oder nicht, ist eine andere Frage, aber es ist irgendwas dran, weil die &#039;&#039;&#039;Vierzahl&#039;&#039;&#039; mit der Erde, mit dem Erdenkosmos tatsächlich was zu tun hat. Also Vierzahl, Würfelgestalt und so weiter, wir sind ja auch die vierte kosmische Evolutionsstufe, die wir durchgemacht haben oder dabei sind, sie durchzumachen. Ja, wenn also die Physik von vier Naturkräften spricht, die es gibt, na ja, dann sind das vier Offenbarungen des Geistigen in der räumlichen Welt, nichts anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese vier Naturkräfte mit all ihren Gesetzmäßigkeiten, die damit verbunden sind, weil das sind eben nicht Kräfte, die so blind einfach wirken, sondern die in sich ganz bestimmte Gesetzmäßigkeiten haben und alle vier zusammen sind so aufeinander abgestimmt, dass da auch wieder Gesetzmäßigkeiten drinnen walten, also vor allem in der Stärke dieser Kräfte. Und wenn die nur ein bissel anders wären, das Verhältnis, wie stark diese Kräfte sind, ein bissel anders, dann gäbe es unseren Kosmos, so wie wir ihn heute haben, in dieser Form nicht. Dann wäre nicht möglich, dass es eine physische Erde gäbe, so wie wir sie kennen, dann wäre es nicht möglich, dass sich Leben darauf entwickeln würde, dann wäre es nicht möglich, dass sich bewusstes Leben hier entwickeln könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sagen selbst die Naturwissenschaftler heute. Da gibt es gewisse Naturkonstanten, von denen man spricht, die bestimmen also die Stärke dieser Kräfte. Da weiß man heute noch nicht: ja wie soll ich die ausrechnen, wieso sind die so? Ich kann nur feststellen, ich kann sie messen, die Stärke dieser Kräfte und daraus kann ich die Naturkonstanten heute sehr genau bestimmen, bis auf die, weiß ja nicht wievielste Nachkommastelle, aber man weiß nicht warum sie gerade so sind, wie sie sind. Man weiß heute nur eines: wenn sie ein bissel - ein bissel heißt, also, weiß ich nicht, 0,01 Prozent, anders wären, dann gäbe es kein Leben. Dann gäbe es, ja vielleicht als maximal einfachsten Stoff den Wasserstoff in der Welt und mehr nicht, wenn überhaupt den. Also der Kosmos wäre relativ eintönig aus heutiger Sicht. Alles das gäbe es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist alles wunderbar aufeinander abgestimmt. Also da sind viele, viele Fragen noch zu klären, eben wie das mit dem Geistigen zusammenhängt und tatsächlich gibt es ja auch nicht so wenige Naturwissenschaftler, Physiker, die sagen: ja, was ist ein Naturgesetz? Was Geistiges! Das ist die geistige Ordnung, die das Verhältnis dieser Kräfte zueinander bestimmt. Das ist etwas Geistiges. Mehr können sie dazu nicht sagen, ob da jetzt irgendwelche Wesenheiten oder - , über das reden sie natürlich nicht. Das ist klar, das kann man physikalisch nicht erkennen, aber ich kann erkennen, es gibt Kräfte in der Natur, die kann ich messen, die kann ich bestimmen und ich kann deren Gesetzmäßigkeit mit Hilfe meines Denkens erkennen und zwar nur mit Hilfe meines Denkens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich nicht denken kann, dann erscheint mir das alles chaotisch. Nur durch das Denken kann ich die Gesetzmäßigkeit erkennen, die diese Kräfte leitet und daher gehört aber beides eigentlich zusammen, dass ich die Kraft, ja, sinnlich erleben kann, von mir aus, dass ich sie dann später auch präzise messen kann, dass ich sie aber auch denken kann. Und in der Wirklichkeit gehört das alles zusammen. Das Weltendenken gehört sozusagen zusammen mit dem, was äußerlich als Kraft erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Weltenkräfte&#039;&#039;&#039; sind niemals so, dass sie nicht geleitet werden durch das &#039;&#039;&#039;Weltendenken&#039;&#039;&#039;. Und auch wir unterscheiden das in Wahrheit voneinander nur deswegen, weil wir halt so komisch organisierte Wesen sind, dass wir einerseits halt die Wahrnehmung haben, die Sinneswahrnehmung, die Kräfte, die wir spüren mit unseren Händen, und dass wir andererseits unser Denken haben. Wir, durch unser Wesen, wir schneiden die Welt auseinander in ein Geistiges, das wir mit dem Denken erfassen und ein Sinnliches, das wir mit den Augen sehen und mit den Händen greifen können. Das liegt an uns, so wie wir während dieser Erdentwicklung geworden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Wirklichkeit gibt es kein Geistiges, das vom Materiellen getrennt ist und kein Materielles, das vom Geistigen getrennt ist. Das heißt nicht, dass alles stofflich im äußeren Sinn sein muss. Es gibt Verwandlungsstufen dazwischen, und die Verwandlungsstufen sind das, was eben auch jetzt als Seelisches erscheint, als Ätherisches erscheint, letztlich als Physisches erscheint, zunächst gasförmig, dann flüssig und schließlich auch fest. Aber es ist immer ein Geistiges, das sich verwandelt hat in diese Erscheinungsform. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner gebraucht dazu oft den Vergleich halt mit dem Wasser: ja, wie ist das, wenn Wasser, ja, dampfförmig zunächst ist? Ja dann verdichtet sichs zum Flüssigen und dann wirds schließlich fest. Und jetzt stelle man sich ein Wesen vor, das das flüssige Wasser, das dampfförmige Wasser nicht sehen könnte und nur das feste Eis erleben kann. Dann würde es denken: ja, das ist das feste Eis, das ist der Stoff. Und es sieht aber nicht, dass sich das verwandeln kann ins Flüssige, ins Dampfförmige und in Wahrheit immer weiter, bis ins Ätherische hinein, bis ins Seelische hinein. Und die Quelle, aus dem das Seelische entspringt, ist das Geistige. Dort ist die Quelle. Das ist die schöpferische Quelle, die all das substanziell hervorbringt. Substanziell heißt also so, dass es sich selbst tragen kann als Erscheinung in der Welt. Das gehört also alles zusammen. Und wir mit unserem Ich sind halt jetzt so weit, dass wir, ja, selbst Geistiges zumindest verdichten können bis zum Astralischen, bis zum Seelischen, ein bisserl zumindest! Und das ist genau dort der Fall, wo wir unser Geist-Selbst entwickeln. Wo wir also mehr tun als mit unserem - als dass wir unser Seelisches läutern und arbeiten daran, im Sinne, dass wir halt vielleicht negative Eigenschaften irgendwie durch entsprechende Übung loswerden, uns läutern, wie es so schön heißt, uns reinigen davon, Katharsis ausführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo wir in den früheren Vorträgen oft schon gesagt haben, die große Problematik ist, dass dann dieses negative Astralische, ja, zwar aus uns, aus unserem Wesen ausgeschieden wird, aber es ist nicht weg aus der Welt. Es ist sozusagen eine &#039;&#039;&#039;seelische Umweltverschmutzung&#039;&#039;&#039;, die wir betreiben damit. Und ganz konkret bürden wir es unseren Mitmenschen auf, wir bürden es den Tieren auf, wir bürden es der Natur auf. Nämlich auch den Pflanzenwesen, weil auch die Pflanzen auf Astralisches angewiesen sind, und alles, was wir an Negativem durch unsere Läuterung, um edler, besser zu werden, aber ohne es wirklich zu verwandeln, na dann kommts auf die Müllhalde. Und diese Müllhalde ist die Astralatmosphäre unserer Erde. Das ist die große Müllkippe zur Zeit noch. Eine Müllkippe, die also zum Himmel stinkt in Wahrheit. Durch die Menschheitsentwicklung hindurch haben wir das angesammelt. Also wenn wir heute von Umweltverschmutzung reden, müssen wir wissen, wir haben begonnen mit dem ersten Tag, an dem wir die Erde betreten haben, arbeiten wir fleißig dran also, die Erde zuzumüllen. Und man kann das jetzt natürlich ganz negativ sehen und kann sagen, das hätte alles nicht passieren dürfen. Ja, aber dann wären wir auch nicht freie Menschen geworden oder hätten überhaupt nicht die Möglichkeit gehabt, freie Menschen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Freie Menschen haben das Privileg, auch seelischen Müll zu erzeugen&#039;&#039;&#039;. Also sprich Fehler zu begehen, Böses zu tun, real zu tun. Und das muss auch wirklich passieren, das darf nicht nur theoretisch als Möglichkeit da sein, sondern das muss Wirklichkeit werden. Wir müssen, ja, in Wahrheit so ziemlich alles Böse auch als Menschheit auskosten, was uns möglich ist. Das ist eine schlimme Wahrheit, aber man muss auch das sehen. Also Menschen, die jetzt vielleicht sich ganz dem Bösen verschreiben, aus ihrem Egoismus heraus, also sprich, ganz aus dem egoistischen Element heraus walten und damit Schreckliches über die Welt, über die Menschheit, aber auch über die Natur gebracht haben und nach wie vor bringen, dann liegt darin eine Notwendigkeit. Die Menschheit als Ganzes muss das ganz real durchleben. Ohne das gibt es keine Freiheit. Nur es als Möglichkeit zu haben - &amp;quot;aber nein, ich bin ja eh schon so geläutert, dass ich das natürlich nicht mache ...&amp;quot;, ja, dort müssen wir erst hinkommen. Das müssen wir erst lernen. Ansonsten könnte uns eben nur die hohe geistige Führung davor bewahren, dass wir dort hinkommen. Aber der Witz der Freiheit ist, dass wir uns selber davor bewahren. Das ist der Witz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben eh in der Vergangenheit viel Hilfe gehabt, dass wir nicht zu schnell abstürzen. Wenn wir die Hilfe nicht gehabt hätten, dann hätten wir schon vor Ewigkeiten die Erde komplett zerstört, in Wahrheit. Und es gab genug Zeiten in der Erdgeschichte, in der Menschheitsgeschichte, wo durch den Menschen die Erde an der Kippe war, zerstört zu werden. Damals schon. Also wenn man etwa denkt an die sogenannte Lemurische Zeit, wo der Mensch natürlich noch nicht die heutige Gestalt hatte und wo sein Seelisches, seine astralischen Kräfte weit, weit, weit über ihn hinausgeragt haben, wo er seelisch eigentlich ganz verbunden war mit dem Astralischen der ganzen Erde, in gewisser Weise eins noch war damit. Ja, sicher hat sich schon ein eigener Astralleib abgezeichnet, aber der stand in ganz starker Beziehung noch mit dem Astralischen der Erde. Und das heißt, was man im eigenen Astralischen erlebt hat, hat seinen Widerhall sofort unmittelbar gefunden im Astralischen der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man da aber die Kräfte im Dienste des Egoismus gebraucht, na ja, dann schädigt das auch die Erde, weil das schnürt dann die Erde ab vom großen Astralischen im Kosmos draußen. Weil &#039;&#039;&#039;eigentlich ist der Kosmos ein Seelenkosmos, eine Seelenwelt seinem Ursprung nach.&#039;&#039;&#039; Wie ich schon oft sagte, &#039;&#039;&#039;das erste Kapitel der Genesis schildert die Erschaffung der Welt als seelischer Kosmos&#039;&#039;&#039;, nichts anderes. Da gibt es noch nichts anderes als was Seelisches oder sprich Astralisches. Und da ist der Anfang. Und dieses Astralische da draußen im Kosmos ist weitgehend rein. Ich sage deswegen weitgehend, weil viel von dem Müll, das wir erzeugen, schon auch die Tendenz hat, da weiter hinaus zu gehen, über die Erdensphäre hinaus zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Gefahr ist auch da, dass wir wirklich bis ins Kosmische hinein die Welt vergiften. Ich meine, es ist noch immer sehr konzentriert auf die Erde, aber da schaut es in Wahrheit schlimm aus. Und wir sind in der bislang dunkelsten Zeit, astralisch gesehen. Und dunkelste Zeit heißt, dass dieser reine Seelenkosmos oder relativ reine Seelenkosmos da draußen, dessen Weisheitslicht - das Astralische ist eigentlich unheimlich weise geordnet, haben wir das letzte Mal auch besprochen, diese Weisheit kommt vom Vorgänger-Kosmos unserer Erde, vom Alten Mond herüber. Das hat also bewirkt, dass der Kosmos als solcher von allem Anfang einmal weisheitsvoll geordnet ist. Wo aber gleich damit der Nachsatz ist: das allein genügt nicht, wir müssen weiterkommen, über das hinaus und es muss mehr werden als dieses alte Weisheitsvolle. Daher kann keine Religion oder keine geistige Lehre, die zurück will zum Anfang, in einer heilsamen Richtung wirken. Das würde nur das, was mit dem Menschen angedacht ist, sage ich einmal so mit menschlichen Ausdrücken, was dem Menschen ermöglicht werden soll, nämlich die Freiheit zu entwickeln, das wäre damit nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann würde es dabei bleiben, dass, ja, jetzt sage ich es sehr menschlich-irdisch, dann würde die geistige Herrschaft ein zentralistisches Regime bleiben. Und es ist der Wille der Gottheit selber, das zu überwinden. Das zu überwinden, und die Zentren sind die einzelnen Menschen-Iche, aus denen oder mit denen und durch die die Gottheit wirkt oder man kann es auch umgekehrt sagen, die Menschen-Iche wirken durch die Gottheit. Man kann es genau in der umgekehrten Richtung auch sagen. Da kommt dieser neue freie Impuls hinein. Und zwar sozusagen von der Peripherie der vielen Menschen-Iche, nicht die eine zentrale Quelle. Es gab, ich habe das glaube ich auch im letzten Vortrag sogar erwähnt, ich meine, dieser Ausspruch von Meister Eckhart, es gibt den einen Spruch: Gott und ich sind eins im Erkennen, es gibt keine Trennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der andere Ausspruch ist der, also: ohne mich kann Gott kein Würmchen machen, es müsste vor lauter Not zerkrachen, so ungefähr, es ist nicht ganz wörtlich. Also das heißt, ohne den Menschen - und das gilt jetzt schon ansatzweise. - [ein Zuhörer gibt einen Hinweis] ... so müsste es stracks zerkrachen, genau. Werd ich mir nie merken, wahrscheinlich, ist wurscht, aber dem Sinn nach ... Also das heißt, wir sind jetzt schon mitbeteiligt daran. Was das Besondere eben der Erdenschöpfung ausmacht, ist, dass wir mitbeteiligt sind, von Anfang an, im Positiven wie im Negativen. Aber das Negative eben, wie ich es eingangs sagte, ist auch eine Notwendigkeit, wenn der Mensch frei schöpferisch tätig werden soll. Sonst hat er diese Möglichkeit nicht. &#039;&#039;&#039;45:25&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir haben jetzt, wenn wir astralische Kräfte wirklich aus dem Nichts erschaffen, denn damit beginnt unsere Schöpfertätigkeit. Einmal mit unserem eigenen Astralischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aber halt nachbebt, mitbebt mit der Erde. Heute nicht mehr so stark oder so unmittelbar wie in der Vergangenheit. Aber es wird wieder stärker werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer stärker werden. Es musste eine Zeit kommen, wo dieses Mitleben auch des menschlich Astralischen mit dem erdastralischen, naja, abgebremst wurde. Behindert wurde bis zu einem gewissen Grad, weil sonst gäbe es die Erde wahrscheinlich nimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen haben einfach so starke, auch negative Kräfte entwickelt, dass das die Erde zerstört hätte. Und wie gesagt, in dieser sogenannten Lemurischen Zeit, also das liegt weit in der Vergangenheit, wo wir noch wirklich fast eins waren mit dem erdastralischen, überhaupt am Anfang in der Lemurischen Zeit betreten wir erst die Erde mit der ersten Inkarnation. Und bitte bei Gott nicht in so einem Körper wie heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da war es wirklich so, dass wir die Welt an den Rand des Untergangs gebracht haben. Am Ende der Lemurischen Zeit, die Lemurische Zeit geht unter durch gewaltige Vulkankatastrophen. Also das heißt, da palmt sich die ganze Erde auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Feuerige in der Erde bäumt sich auf. Das Feuerige hat einen starken Bezug natürlich auch zu dem astralischen Element. Könnte auch einen starken Bezug zum geistigen Element haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn es diese Abstrahlkräfte, diese Triebkräfte sind, der Bereich, der Begierdenglut, wenn es aus dem kommt, naja, dann heißt das, die Erde wird herausgerissen aus dem weisheitsvollen kosmischen Zusammenhang. Und was passiert dann? Die Erde bricht auf. Übrigens eine ganz interessante Sache, die Vulkanausbrüche oder auch Erdbeben, als mildere Stufe des Ganzen, haben nicht nur mit rein irdischem Geschehen was zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird man auch einmal darauf kommen, dass das mit dem Kosmos auch zusammenhängt und daher auch äußerlich gesehen mit kosmischen Konstellationen zusammenhängt. Es ist also nicht ein rein irdisches Ereignis, sondern ist ein Ereignis, das dadurch bedingt ist, dass gewisse kosmische Kräfte gehindert werden daran, auf Erden wirksam zu werden. Da wären ordnende kosmische Kräfte da, die eine weisheitsvolle Ordnung dem irdischen geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn wir das nicht zulassen, ich sage jetzt bewusst, wenn wir das nicht zulassen als Menschheit insgesamt, ja, dann machen sich diese Kräfte selbstständig, die australischen Kräfte im Erdinneren oder in der Erde, unsere erd-australischen Kräfte und dann führen sie zu etwas Zerstörerischen, bis zu einem gewissen Grad. Das natürlich aber auch notwendig ist in der Entwicklung, die Erde umgestaltet und tatsächlich nach dieser Lemurischen Feuerkatastrophe, die sich ja auch durchaus in Spuren zumindest geologisch alles nachweisen lässt, davon sind Spuren da, dass es solche Umwälzungen gab und dass das Erdantlitz danach ganz anders ausgesehen hat. Also das heißt, wenn wir uns fragen, warum schaut die Erde so aus, wie sie ausschaut, dann hängt es schon seit langer Zeit wesentlich mit von uns ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wirken mit an dem. Wir wirken mit an dem. Und wenn wir jetzt eben anfangen unser Seelisches nicht nur so zu leitern, dass wir negatives Ausscheiden unter Erde übergeben, also sprich auf die Müllhalde, auf die seelische Müllhalde werfen, sondern wenn wir negatives Seelisches ins Nichts hinein durch die Kraft, durch die Schöpferkraft unseres Ichs auflösen und ein besseres Astralisches aus dem Nichts heraus stattdessen erschaffen, dass dessen Platz übernehmen kann, also den Platz des Alten, dann hat das auch eine leitende Wirkung auf das Astralische der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also allein, wenn wir nur arbeiten so an unserem Astralischen, tragen wir schon etwas dazu bei, die Erde davor zu bewahren, zumindest frühzeitig zerstört zu werden, durch negative astralische Kräfte, die in Hülle und Fülle vorhanden sind. Und wir müssen dann lernen, wir lernen es einmal mit den, naja, schwächsten astralischen Kräften. Die schwächsten astralischen Kräfte, als aus dieser Perspektive gesehen, sind eigentlich die höchsten, die feinsten Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind eben interessanterweise am leichtesten eigentlich zu erschaffen aus dem Nichts. Und die sind auch am leichtesten, wie soll ich sagen, ins Nichts zu befördern und in individualisierter Form erneuert hereinzubringen. Das sind also die ganz hohen Seelenkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem fangen wir an, jetzt. In der Vergangenheit haben wir am stärksten aus den unteren astralischen Kräften gewirkt. Heute müssen wir anfangen, schöpferisch tätig zu werden, aus den hohen Astralkräften heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber mit der Zeit, solange eben die Erdentwicklung dauert und solange wir astralisch mit ihr verbunden sind, das heißt, diese Arbeit geht noch hinaus über das Ende der physischen Erde, weil wenn die physische Erde einmal zerstäubt sein wird, und das wird einmal der Fall sein, dann wird die Erde in einen astralischen Zustand übergehen und da werden wir immer noch ganz kräftig mitarbeiten. Und gerade da wird es dann auch darum gehen, die letzten Reste an den aller dunkelsten, aller egoistischen Kräfte zu verwandeln, aufzulösen. Und dem allen sollten wir, können wir mitarbeiten, jetzt noch während unserer Erdentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und all das wird mitentscheidend dafür sein, wie dann die nächste große kosmische Evolutionsstufe aussehen wird, das neue Jerusalem. Das wird entscheidend dadurch geprägt sein. Ja, aber wir müssen natürlich auch lernen, bewusst mit den dunkelsten, mit den stärksten Kräften umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit den Kräften der Begierdenglut, mit den Kräften der flutenden Reizbarkeit, mit der Region der Wünsche, mit der Region von Lust und Unlust und wie sie sich ganzen seelischen Bereichen nennen, sind alles menschengeprägte Begriffe, Begriffe mit Namen, Bezeichnungen, wie sie Rudolf Steiner geprägt hat. In der Wirklichkeit geht das alles ineinander rüber. Da gibt es nicht irgendwo Allignet, irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Grenzpfahl vielleicht oder irgend sowas. Das gibt es dort alles nicht. Und das heißt aber auch immer, wenn wir jetzt vor allem einmal an den hohen Kräften arbeiten, verwandelt, ist trotzdem immer was verbunden, auch eine Arbeit an den unteren Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist immer mit dabei, schwingt mit dabei, weil sich auch die höchsten Kräfte im Seelischen in den niedersten Kräften spiegeln. Also die höchste Region des Seelenlebens, des reinen, puren Seelenlebens spiegelt sich in der Region der Begierdenglut in Wahrheit. Das sind in gewisser Weise auch zwei Seiten desselben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer das Höchste spiegelt sich immer im Niedersten, wenn wir es halt so mit menschlichen Begriffen hoch und nieder bezeichnen wollen. Es sind dieselben Qualitäten, aber sie sind unten in den Dienst des Egoismus gestellt, sie sind oben in Sympathie sich verbindend mit der Welt, das heißt in Liebe zur Welt, weil Liebe auf der australischen Ebene heißt, ich habe Sympathie mit der ganzen Welt und das heißt nicht nur, ach ja, ich liebe eh die ganze Welt, sondern das heißt ganz konkret, ich verbinde mich seelisch mit der ganzen Welt. Das ist ja ein realer Vorgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht nur, ach ich habe die Welt lieb und ich fühle mich gut dabei, weil ich die Welt lieb habe. Real heißt es, ich verbinde mein Seelisches mit dem Seelischen der Welt oder zumindest einmal mit dem Seelischen der Erde. Aus eigenem freien Willen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde eins damit, ohne mich zu verlieren. Das ist das großartige, ohne mich zu verlieren und da muss das Ich aber natürlich schon sehr kräftig sein, dass es sich nicht verliert, nämlich sprich sein Bewusstsein nicht verliert. Das ist das Problem, das Ich kann man nicht so leicht verlieren, aber das Bewusstsein verliert das Ich sehr leicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das passiert andauernd. Mein Gott, wie viel tun wir heute noch aus eigentlich nur halbbewussten australischen Antrieben und das Ich schaut irgendwie milde zu und kriegt die Hälfte nicht mit. Nämlich unser Ich-Bewusstsein, um es genauer zu sagen, an dem zieht es vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir arbeiten viel weniger aus unserem Ich-Bewusstsein als wir glauben. Bei vielen könnten wir es auch gar nicht. Allein um unseren Körper zu bewegen, das schaffen wir aus unserem Ich-Bewusstsein gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann müssten wir uns ganz bewusst sein, was alles in unserem australischen Leib sich abspielen muss, in Verbindung zum australischen, nicht nur der Erde, sondern des Kosmos, weil das alles wirkt mit, wenn wir nur einen Wimperschlag machen. Man muss sich denken, bei jedem Wimperschlag, bei jeder Fingerbewegung, bei jedem Schritt, den wir tun, wirkt einmal der ganze Seelenkosmos mit. Diese Kräfte wirken alle mit in Resonanz mit unserem Astralleib.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wirkt alles mit. Wenn das nicht der Fall wäre, wären wir wie Marmorstatuen. Wir könnten uns nicht bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Wir könnten nicht atmen, wir könnten die Augen nicht öffnen, wir könnten die Finger nicht bewegen, die Hände nicht bewegen, die Füße nicht bewegen, das Herz könnte nicht schlagen, alles das ginge nicht, ohne dass nicht der ganze Kosmos mitwirkt. Und dass wir doch eben eine gewisse Sympathie dazu haben, nämlich uns verbindend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser wirkliches Ich weiß was davon, aber bitte wie viel wissen wir davon in unserem Alltags-Ich, das heißt in unserem normalen Tagesbewusstsein. Wer spürt das? Wer spürt schon wirklich deutlich und klar genug, wie viel Seelisches da draußen wirkt, in der Natur draußen und wie das mit uns zusammenhängt. Aber das wäre erst der Anfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss ich als nächste Stufe wissen, was passiert jetzt auf der anderen Seite des Astralischen, auf der unteren Seite, also in den ganz niederen Bereichen, die aber ins Ätherische, in die Lebenskräfte übergehen. Da passiert ja jetzt was ganz anderes. Da geht es jetzt gar nicht so um das Erleben des Ganzen, sondern um das Leben im Sinne von, das wird nicht seelische Form, seelisches Bild, seelisches Erlebnis, sondern es wird jetzt zuletzt physische Gestalt, sogar das machen ja die Ätherkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die machen das, das sind tatsächlich real formende Kräfte, die das Stoffliche ergreifen und das sind die richtigen Bahnenlängen, dass die entsprechenden Formen, Lebensformen herauskommen. Das muss bei jeder Fingerbewegung passieren, bei jedem Blinzeln, bei jedem Nervenimpuls, der da läuft, muss das Ätherische in der richtigen Weise wirken können. Haben wir das in unserem Ich-Bewusstsein, in unserem Tagesbewusstsein? Also ich kann es von mir nicht behaupten, vielleicht hat es wer von euch, aber das ist schon eine sehr weite Stufe, dort hinzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit werden wir das so während der Erdentwicklung gar nicht erreichen. Und wenn wir es später erreichen, wird es wieder einen ganz anderen Charakter haben, weil wir dann natürlich nicht so eine physische Körperlichkeit haben, wie wir sie jetzt haben. Aber von den ätherischen Kräften brauchen wir gar nicht reden, weil die haben wir heute noch selber, aus eigenem Fassen, überhaupt nicht unter der bewussten Kontrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte ich auch in der letzten Zeit immer wieder, da brauchen wir die Christuskraft, die uns hilft dabei. Nämlich, wenn wir wirklich dieses Ätherische schöpferisch erneuern wollen. Was wir bis zu einem gewissen Grad können, ist, dass wir durch unseren Willen die Lebenskräfte beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das heißt noch nicht, dass wir sie wirklich erneuern. Deswegen, wir können einen Einfluss darauf nehmen. Erneuerung noch einmal heißt, sie ins Nichts hineinführen und neu erschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein riesiger Unterschied. Ob ich etwas Vorhandenes umforme oder ob ich das Vorhandene auslöse und etwas vielleicht sehr Ähnliches, aber doch ganz Neues aus dem Nichts heraus erschaffe. Das ist ein riesiger Unterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wir können an unserem Ätherischen überall dort arbeiten, wo wir an unseren Gewohnheiten arbeiten. Im ätherischen Leben zum Beispiel auch unsere Gewohnheiten. Da geht es einmal darum, sich als erster Schritt einmal sich gute Gewohnheiten anzueignen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was immer man jetzt auch darunter verstehen mag. Das muss sich jeder mit sich selber ausmachen, was er unter guten Gewohnheiten versteht. Aber wir wissen alle, es gibt auch schlechte Gewohnheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und je mehr man sich an etwas gewöhnt hat, umso schwerer ist es, das loszuwerden. Das gibt es ja die Unterscheidung zwischen Sünde und Laster. Man sagt, das ist ein lasterhafter Mensch, der andere ist ein sündiger Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst schmeißt man das durcheinander heute. Sünde ist eine Verfehlung aus dem Australischen, also aus einem momentanen australischen Impuls heraus. Laster ist was viel viel schwerwiegenderes, weil es darin besteht, dass man sich eine schlechte Gewohnheit angezüchtet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine schlechte Gewohnheit entwickelt. Laster heißt, ich muss mich täglich besaufen, zum Beispiel, oder weiß Gott, was tun. Wenn ich das einmal mache, ist es von mir, sagen wir mal, eine Sünde oder was auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat natürlich eine Wirkung, vor allem für unser Karma. Wir haben dadurch etwas Negatives getan und wir müssen die Folge irgendwann einmal ausbaden davon. Also sprich, ausbaden in dem Sinn, dass wir irgendwann einmal das wieder gut machen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut machen müssen in dem Sinn, dass das, was dadurch beschädigt wurde in unserem Australischen, dass wir das wegschaffen. Und zwar letztlich eben so wegschaffen, dass wir es wirklich völlig erneuern. Ins Nichts hineinführen und aus dem Nichts heraus neu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum brauchen wir die ganzen Karma-Packerln. Mit denen hängt es nämlich zusammen. Wir brauchen sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen sie, um den Stoff zu haben für das, was wir grundlegend erneuern. Auflösung des Karmas heißt nicht nur, wir stellen den ursprünglichen Zustand wieder her, so wie er vor der Verfehlung war. Sondern wir gehen darüber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir schaffen etwas Neues. Also das verdorbene Australische muss letztendlich, wenn wir das Karma wirklich auflösen wollen, völlig erneuert werden. Also den Anteil, den müssen wir auf jeden Fall irgendwie durchziehen, wenn wir gut über die Erdentwicklung kommen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wenn wir es nicht schaffen, unsere karmischen Verfehlungen aufzuarbeiten, dann bleiben wir an die Erdenwelt, so wie sie jetzt ist, gebunden und können nicht hinübergehen in das neue Australien. Sondern dann sind wir halt auf irgendeinem Nebenplaneten oder Nebenmond oder wie immer man das nennen will, wo eben noch Bedingungen herrschen, die ähnlich sind, aber eigentlich noch viel schlechter sind, als jetzt während unserer Erdentwicklung. Weil wir nur dort eine Chance haben, das aufzulösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also entweder wir schaffen es bis zum Erdenende und zwar konkret gesprochen bis zum Ende unserer physischen Inkarnationen, bis wir unsere Karma-Packungen aufgearbeitet haben. Also das, was man als Karma bezeichnet, zumindest im engeren Sinn, hängt zusammen mit der physischen Inkarnation des Menschen. Also unser Karma haben wir begonnen, uns aufzuladen, seit wir auf Erden physisch verkörpert sind, in irgendeiner Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie dünn unsere Körperlichkeit am Anfang auch noch gewesen sein mag. Aber ab dem Zeitpunkt haben wir mit den Verfehlungen im Grunde begonnen. Mit den Verfehlungen, die wirklich mit uns selbst schuldhaft, wenn man so will, zusammenhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die müssen wir selber auflösen. Und zwar wirklich bis zum Ende der physischen Inkarnationen. Weil diese Fehler haben wir im physischen gemacht und die Fehler, die wir im physischen gemacht haben, können wir auch nur in der physischen Verkörperung auflösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führt kein Weg daran vorbei. Ansonsten zählen wir halt nicht zu den 144.000 Auserwählten, von denen wir wissen, das ist eine Qualität, nicht eine Anzahl. Also dann entwickeln wir diese Qualität 144.000 nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, und beim Laster, also beim Ätherischen, ist es halt so, dass wir erst während der nächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde so richtig lernen werden, Ätherisches eben auch neu zu schaffen, aus dem Nichts heraus. Da müssen wir uns jetzt einmal hauptsächlich begnügen, zumindest aus eigener Kraft, dass wir schlechte Gewohnheiten in gute Gewohnheiten umwandeln. Aber ohne das Ätherische wirklich schöpferisch von Grund auf erneuern zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer mit der Hilfe des Christus. Je mehr wir uns mit dem Christus verbinden, desto mehr können wir daran schon Anteil nehmen. Weil wenn der Christus uns hilft, Ätherisches zu erneuern, dann erneuert er es zwar durch seine Kraft, aber gemäß unseres Willens und unserer Individualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er zwingt uns nicht irgendwas auf, sondern es ist etwas, was gemäß unserer individuellen Entwicklung geschieht. Also er macht es nicht nach seinem Gutdünken sozusagen, sondern nach unserem Gutdünken. Aber er gibt uns die Kraft dazu, es auch in die Tat umsetzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das könnten wir aus eigener Hand. Wir könnten es uns wünschen sozusagen. Wir könnten sagen, das müsste geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Christus gibt uns die Kraft, dass es auch geschieht. Bis zu einem gewissen Grad. Damit wird unser Lebensgeist in einer gewissen Weise vorbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen dann nur später, auf der nächsten kosmischen Entwicklungsstufe, diese Kräfte wirklich dann ganz eigenständig ergreifen können. Und das wird dann im neuen Jerusalem der Fall sein. Dann werden wir diese Aufgabe, die wir jetzt in Wahrheit lernen im Zusammenhang mit dem Christus, dann werden wir diese Aufgabe übernehmen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja, also diese Laster sind daher sehr interessante Sache. Und wenn oft gesprochen wird, auch im Zusammenhang mit der Apokalypse und solchen Dingen, wird oft das Bild mit den sieben Todsünden erwähnt. Das ist doch so ein sehr bekanntes Wort, die sieben Todsünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der englischen Übersetzung wird es auch wirklich auch so übersetzt. Aber eigentlich ist es falsch. Es sind nicht sieben Todsünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Todsünden sind ganz was anderes. Es sind die sieben Hauptlaster. Die sieben Hauptlaster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es nämlich ums Ätherische. Die Sünde ist im Australischen. Mit der Sünde können wir ganz allein selber fertig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Lastern, mit den Todsünden, aber das ist eben die falsche Bezeichnung, also mit den sieben Hauptlastern, können wir nur mit der Hilfe des Christus fertig werden. Und uns so ändern. Dass da eine Erneuerung, eine, wie soll ich sagen, professorische Erneuerung des Ätherischen stattfindet, dass nämlich dieses Ätherische nicht ausgeschieden wird aus der Zukunftsentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es würde nämlich dann alles, was nicht so erneuert ist, kann nicht hinübergehen auf das neue Jerusalem. Das Problem, das kann vielleicht auch eine Nebenwelt hinübergehen, aber nicht hinübergehen in die neue Welt. Und da brauchen wir die Hilfe des Christus dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das gilt letztlich dann auch für die physischen Kräfte auch dort. Da ist dann sogar die Vatergottheit mit beschäftigt. Das so zu erneuern, dass eben das neue Jerusalem möglich wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da können wir schon gar nicht selber heute wirklich aktiv werden, aber wir können die Richtung geben. Wir können die Richtung geben. Wir sollen sie geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen sie geben, wenn wir wollen, dass das so gut wie möglich passiert alles. Ja, aber jetzt im Kleinen Australischen fangen wir an, schöpferisch zu sein. Gehen wir also wieder zu dem Punkt zurück, wo wir wirklich jetzt hier und heute tätig sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da können wir es. Also im Australischen können wir es. Und wir sind daran, mit den höchsten Kräften die untersten auch zu verwandeln langsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dem Zeitalter stehen wir jetzt drinnen. Aber wir müssen uns vorbereiten. Wir müssen also anfangen mit den einerseits höchsten australischen Kräften, aber ja, wie soll ich sagen, den kraftlosesten Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchsten sind eigentlich in gewisser Weise die kraftlosesten. Jedenfalls die kraftlosesten im Sinne dessen wirklich konkret Weltgestaltung zu betreiben. Weil gerade die unteren australischen Kräfte, das sind die, die letztlich bis ins physische hinein wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erhabenen, hohen australischen Kräfte. Sie sind natürlich in einer gewissen Weise geistig gesehen viel höher. Aber die wirken nicht so unmittelbar in das physische hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die brauchen die Übersetzung in die unteren Kräfte, wenn man so will. Das rechtfertigt auch den Namen obere und untere Kräfte. Die unteren Kräfte haben es eben mit dem zu tun, dass sie bis ins physische wirken und da zerstörerisch oder aufbauend wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Liebeskräfte, die höchsten Liebeskräfte zu erzeugen, heißt einmal als Vorbereitung, die höchsten seelischen Kräfte spiegeln in den niedersten seelischen Kräften und die zu verwandeln. Aber dazu müssen wir erst die höchsten eigenständig in den Griff bekommen. Darum haben wir im letzten Mal gesprochen, wie die Entwicklung geht oder die letzten Male.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu gehört, dass wir die entsprechenden Seelenorgane dazu ausbilden. Und gleich noch einmal, man kann sagen, es sind die Hellseherorgane von mir aus, aber sie sind mehr. Sie sind Tätigkeitsorgane.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man darf nicht denken, seelische Wahrnehmung, zum Beispiel mit der zweiblätterigen Lotusblume, also die, die mit dem Stirnchakra zusammenhängt, dass das nur ein Wahrnehmungsorgan ist. Es ist ein Tätigkeitsorgan. Wir werden tätig dadurch auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder so eine Unterscheidung, die wir Menschen haben. Ja, wahrnehmen und tätig sein, das sind zwei verschiedene Dinge. Die Welt sozusagen aufnehmen und das andere in die Welt hinausgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das für uns auf Erden gilt es so. Aber im Geistigen gehört das alles zusammen. Jedes Wahrnehmen ist eine Tat bereits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jede Tat ist ein Wahrnehmen. Das gehört alles zusammen. Also ihr seht, es ist so schwierig, das in Begriffe zu fassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem ich es in Begriffe fasse, spalte ich es sofort und man glaubt, das sind zwei getrennte Dinge. Aber eigentlich sind sie untrennbar miteinander verbunden. Wir brauchen das nur, damit wir es irgendwie geistig fassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst könnte man nicht darüber sprechen, bräuchten auch nicht darüber sprechen, sondern wir würden es einfach tun. Aber wir sind eben erst auf dem Weg dorthin, es aus dem Ich heraus bewusst tun zu können und um das Bewusstsein zu entwickeln, dazu brauchen wir diese Einteilung, diese Spaltung. Die brauchen wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem werden wir bewusst. Aber es gehört zusammen. Also es geht darum auch und jetzt in unserer Zeit langsam, dass wir die Kräfte, die feinsten, höchsten Kräfte immer mehr ausbilden und zugleich aber im Hinterkopf haben, das ist die Voraussetzung dafür oder hat auch seine Wirkung darauf, die unteren mit zu verwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das Eigentliche, um was es geht. Diese Aufgabe müssen wir leisten jetzt bis zum Ende der Erdentwicklung, dass wir alle diese unteren Kräfte auch verwandeln. Wir können nicht sagen, wir nehmen nur die, die eben geistig schon zugewandt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann würde der ganze Sinn der physischen Erdentwicklung, mit dem eben auch, mit der eben auch die unteren astralischen Kräfte zusammenhängen, ganz stark, dann würde der Sinn dieser ganzen Erdentwicklung verloren gehen. Dann könnte man das alles nicht mitnehmen und dem nichts mitnehmen. Das ginge verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da ist eine große Aufgabe drin. Und diese Kräfte sind heftig, die da unten sind. Also es sind Kräfte, ich habe es gesagt, das Astralische überhaupt, das Jenseits von männlich und weiblich, es hat beide Perspektiven drinnen, ist also hermaphroditisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und je tiefer unten die Kräfte sind, desto stärker sind sie. Die stärksten Kräfte unten sind die, die zugleich notwendig sind, um die höchste Liebe hervorzubringen. Wirkliche Liebe, die Kraft hat, die weltschöpferische Kraft hat, besteht aus diesen unteren Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aber jetzt nicht im Dienste des Egoismus verwendet werden, also im Sinne der Abtrennung, der Antipathie, sondern im Sinne von sich verschenken an den ganzen Kosmos. Dann wird Liebeskraft aus, aber es ist dasselbe. Und warum erzähle ich euch das alles, diesen ganzen langen Sermon, was hat das mit unserer Apokalypse zu tun? Wir sind ja jetzt auf der Spur, den Zusammenhang zu erkennen zwischen der göttlichen Liebe und der Ausgießung der Zornesschalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo es eben von Rudolf Steiner ganz deutlich den Hinweis gibt, klarerweise jetzt hoffe ich, nach dem was ich versucht habe zu erzählen, dass das eigentlich genau dasselbe ist. Ich will nicht einmal sagen, zwei Seiten desselben, sondern es sind absolut dieselben Kräfte. Die Kräfte, die sozusagen im absoluten Zorn, im zerstörerischen Zorn sogar drinnen liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zorn ist eigentlich, ich will die Welt um mich vernichten, weil sie so, wie sie ist, mir nicht gefällt. Das ist Zorn, in Wahrheit. Zorn, Wut ist, ich will die Welt, wie sie ist, zerschlagen, weil sie nicht meinem Wesen entspricht, nicht mit dem zusammenpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt eigentlich Zorn. Das kann durchaus jetzt im äußeren Leben auch in dem Sinn positiv sein, dass ich, wenn die Welt so ist, wie sie vielleicht böse ist und was Negatives drinnen ist, dann ist der Zorn unter Umständen was sehr Gerechtfertigtes, dass ich sage, so darf die Welt nicht bestehen. Jetzt kann ich natürlich, mit dem Zerschlagen allein ist es halt noch nicht getan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt müsste der Impuls dazu kommen, wie kann ich sie aufbauen, dass sie dem, was sie eigentlich sein sollte, näher kommt. Aber der Impuls des Zornes ist eigentlich, ja ich will die schlechte Welt aus der Welt schaffen. Das ist der Impuls des Zornes, der drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese euch einmal zum göttlichen Zorn, menschlichen Zorn, halbgöttlichen Zorn einfach einmal ein nicht ganz glaube ich unbekanntes Gedicht von Goethe vor, wo einer der so ganz aus dem Feuer heraus lebt und auch den Zorn sehr stark entwickeln kann, zu Wort kommt. Nämlich Prometheus. Prometheus, der das Feuer vom Himmel geholt hat, der Zeus gedotzt hat, der der Legende nach sogar die Menschen geformt hat, das wird da angesprochen in dem Gedicht dann, der ihnen das Feuer gebracht hat und der mit dem Zeus da oben nichts zu tun haben will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zeus ist im übrigen eh schon ein bisschen luziferisch verzerrter Vertreter der alten kosmischen Ordnung, darum ist er nämlich luziferisch in Wahrheit. Zeus ist nicht etwas sowas wie die Vater Gottheit, aber Zeus ist auch ein Bild für die Weltenastralität oder sagen wir besser für die Erdenastralität, aber diese Astralität die aus der vorigen kosmischen Inkarnation unserer Erde kommt in Wahrheit. Nicht die Weltenastralität die der Zukunft gehört, die mit der Freiheit des Menschen vereinbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zeus lässt keine Freiheit zu. Er hat zwar die Menschen irgendwie veranlagt auch, ihr seht einerseits hat es der Prometheus sogar die Menschen geschaffen nach seinen Bilden, andererseits kommen die schon von früher woher, nehmt die Bilder einfach so, da gibt es nicht so die logische Ordnung. Es sind verschiedene Bilder, wenn man es aus verschiedenen Perspektiven betrachtet ist beides richtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich lese jetzt einfach einmal das Gedicht, damit wir schauen wie es mit dem Zorn und dem Feuer des Prometheus ist. Prometheus, bedecke deinen Himmel Zeus mit Wolkendunst und übe dem Knaben gleich der Distelköpft an Eichendich und Bergesöhn. Musst mir meine Erde doch lassen stehen und meine Hütte, die du nicht gebaut und meinen Herd, um dessen Glut du mich beneidest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kenne nichts Ärmeres unter der Sonne als euch Götter, ihr näheret kümmerlich von Opfersteuern und Gebetshauch eure Majestät und darbtet, wer nicht Kinder und Bettler, hoffnungsvolle Toren. Da ich ein Kind war, nicht wusste wo aus noch ein, kehrte ich mein verirrtes Auge zur Sonne, als wenn drüber wär ein Ohr zu hören meine Klage, ein Herz wie meins sich des Bedrängten zu erbarmen. Wer half mir wieder der Titanenübermut? Wer rettete vom Tode mich von Sklaverei? Hast du nicht alles selbst vollendet, heilig, glühend Herz, und glühtest jung und gut? Betrogen, Rettungsdank dem Schlafenden der Drogen, ich dich ehren, wofür? Hast du die Schmerzen gelindert, jedes Beladenen? Hast du die Tränen gestillet, jedes Geängsteten? Hat nicht mich zum Manne geschmiedet, die allmächtige Zeit und das ewige Schicksal, meine Herren, wie deine? Fähntest du etwa, ich sollte das Leben hassen, in Wüsten fliehen, weil nicht alle Blütenträume reiften? Hier sitz ich, formen Menschen nach meinem Bilde, ein Geschlecht, das mir gleich sei, zu leiden, zu weinen, zu genießen und zu freuen sich und dein nicht zu achten, wie ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ist ein ziemlicher Appell an das menschliche Ich in Wahrheit. Die Menschen sind geformt nach seinem Bilde. Er formt die Menschen nach seinem Bilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es im Übrigen ja interessante Parallele im Alten Testament, in der Bibel, also da heißt es ja, der Mensch wird geschaffen nach dem göttlichen Bild, also nach dem Bild der Gemeinschaft der Elohim usw. Aber, also da kommt dann der Adam heraus, dann kommt das zweite Kapitel, da kommt die Eva dazu und dann gibt es auch die Nachkommen, also Cain und Abel, das kennen wir ja alle als die Geschichte, da wird es dann schon ein bisschen schwierig und wie wir wissen, wird der Abel getötet. Auch so ganz charakteristisch, also es kommen zuerst einmal die tötenden Kräfte aus dem Astralischen heraus, müssen herauskommen und der Cain ist der, der eigentlich auf Erden weitergeht und die Erde bearbeitet, also scheinbar der Böse, aber eigentlich der, der die Menschheit weiterbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Cains Söhne sind es, die die Menschheit eigentlich weiterbringen und die notwendig sind für die Erdenaufgabe. Ja, der Cain kriegt sogar das Cainsmal und dieses Cainsmal bedeutet ja, keiner soll ihn berühren, keiner soll ihn töten, der dieses Mal auf der Stirne trägt. Ist also nicht einfach ein Zeichen eines Aussätzigen, sondern irgendwie so unberührbar auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade um die Menschen geht es auch. Also man muss vielleicht auch einmal ein bisschen näher mit der Cains Geschichte, Cain und Abel beschäftigen, aber da steckt auch sehr sehr viel drinnen. Also es geht darum auf jeden Fall, dass der Cain ist der Vertreter eben dieser, dieser Ichkraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus eigenem Willen heraus die Welt umzugestalten. Also da fängt es schon an mit diesem Impuls. Aber der Abel wird getötet und dann geht ja die Geschichte weiter, anstelle Abels, der verloren geht, wird Seth geboren, wird also Adam und Eva, der Sohn Seth geboren, also der dritte Sohn, der halt dann der Vertreter, Stellvertreter des Abel auf Erden ist sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dort heißt es dann ganz deutlich, na ich lese es vor, ich lese es vor, wie es im Alten Testament drinnen steht. Da brauche ich jetzt den großen Schmölker im sechsten Kapitel des ersten Buches Moses steht das. Nein, plötzlich im fünften, im fünften, im fünften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, die fünf ist interessant, wir stehen ja jetzt gerade im Bewusstseinsseelenzeitalter, das ist auch so die fünfte Kulturperiode in der es drinnen steht. Die fünf hat immer was zu tun, im Übrigen mit dem Geheimnis des Bösen auch. Aber der Fünfstern steht irgendwie für den Menschen, aber es kann auch zum Todenfuß werden, wenn er am Kopf steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal denke ich mir, die Welt steht gelegentlich am Kopf vor Ihnen heutzutage. Vielleicht schaffen wir das hier wieder auf die Füße zu stehen. Gut, also fünftes Kapitel, erstes Buch Moses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist das Buch von Adams Geschlecht. Als Gott den Menschen schuf, machte er ihn nach dem Bilde Gottes und schuf sie als Mann und Weib und segnete sie und gab ihnen den Namen Mensch zur Zeit, da sie geschaffen wurden. Und Adam war 130 Jahre alt und zeugte einen Sohn, ihm gleich und nach seinem Bilde und nannte ihn Seth und lebte danach 800 Jahre und zeugte Söhne und Töchter und so weiter und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kommt eine ganze Aufzählung eines Geschlechtsregisters, welche Geschlechter alle daraus entstanden sind, das geht dann über den Medusalem und so weiter, bis zum Noah hin geht das. Aber das interessante ist, dass der Seth geschaffen wird nach dem Bild des Adam. Adam zeugte ihm gleich und nach seinem Bilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz interessant. Also ein ähnliches Motiv wie hier, dass der Prometheus die Menschen nach seinem Bilde schafft. Und damit geht es erst so richtig los, die ganze Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Prüfungen beim Prometheus im übrigen für diese Auflehnung gegen Zeus sind bekanntlich auch ziemlich schwierige gewesen. Das erste war, wie nämlich Zeus gemerkt hat, auch die Menschen da unten, so wie sie jetzt der Prometheus geschaffen hat, die gehorchen mir nicht so richtig und sie bringen mir keine Opfer dar. Das Rauchopfer steigt zumindest nicht auf, das funktioniert nicht, ähnlich wie bei der Hein und Abel Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zur Strafe wird den Menschen die Herrschaft über das Feuer entzogen. Sie hatten es eigentlich schon. Und mit der Opfergabe war das übrigens so eine Sache, sie haben es nicht ganz verweigert, der Prometheus hat nämlich geholfen den Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war schlau, der Prometheus war schlau. Also es sollte ein Stier geopfert werden, dem Zeus. Und der Prometheus hat das jetzt so gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eigentlich den Stier opfern lassen, hat aber den Stier komplett zerlegen lassen, also die Knochen und das alles herausgenommen und das Fleisch hat er den Menschen gegeben. Eigentlich nicht gleich, er hat einen Haufen gemacht und den mit einer Stierhaut überspannt, einen großen Haufen, das ganze Fleisch des Stieres und einen kleinen Haufen, wo die ganzen Knochen nur drinnen sind. Und dann hat er den Zeus angerufen, sagt, ja wähle doch welche Gabe du willst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Zeus greift natürlich zum größeren Haufen. Im größeren Haufen waren die Knochen und im kleineren war das Fleisch versteckt. Also den großen Haufen, da hat er offensichtlich auf das ganze Knochengerü3t irgendwie diese Stierhaut aufgespannt, das hat ziemlich groß ausgesehen und der Fleischhaufen war der kleine, unter einer kleinen Stierhaut versteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Zeus greift natürlich zum großen Haufen und kriegt halt dann nur die Knochen. Seitdem ist es auch gebraucht, dass wenn den Göttern geopfert wird, wird nicht das Fleisch verbrannt, sondern die Knochen eigentlich verbrannt. Und die Menschen essen das Fleisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat natürlich dem Zeus irgendwie nicht gepasst, dass er da so hinters Licht geführt wurde, obwohl er es wahrscheinlich eh schon geahnt hat, aber jedenfalls hat er dann eine Gelegenheit gehabt, ein Zornesgewitter über die Menschheit zu bringen und dieses Zornesgewitter hat einmal zur Folge gehabt. Offensichtlich war das mit einem ziemlichen Regen auch verbunden, weiß ich nicht, jedenfalls die Herrschaft über das Feuer wurde den Menschen entzogen. Und damit, ja, man muss dazu sagen, das Feuer ist ja zugleich auch ein Bild für das menschliche Ich, die Feuerkraft des Ichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, den Menschen wurde in Wahrheit entzogen die Fähigkeit, selbst aus dem Ich heraus tätig zu werden, weil genau das wollte Zeus nicht. Er wollte, folgt doch meiner kosmischen Ordnung und wenn er das tut, dann lebt er eh wie in einem paradiesischen Zustand, dann ist alles gut. Aber die Menschen wollten halt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls nicht die Menschen, die der Prometheus geschaffen hat oder geformt hat. Aber was tun jetzt? Was tun? Der Prometheus ist schlau. Was heißt der Name Prometheus? Der Vorausdenkende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pro heißt so viel wie nach vorne vorgehen und Meta ist Metin, hat was mit denken zu tun. Meditieren, meditieren kommt davon auch zum Beispiel. Also der Vordenkende, der Vordenkende ist der, der jetzt nicht aus den Gesetzmäßigkeiten der Vergangenheit schöpft, sondern einfach neue erschafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Prometheus, dafür steht er. Das ist die Kraft im Menschen, die das kann. Also das wirklich schöpferische Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Bruder, er hat auch einen Bruder, das ist der Epimetheus. Das ist der Nachdenkende, der hinten Nachdenkende. Der schaut immer, was passiert ist und dann kann er nachdenken, aha, weswegen ist denn das passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erkenne, wieso das passiert ist. Aber das ist noch nichts Schöpferisches, das ist eine Erkenntnis dessen, was in der Vergangenheit passiert ist. Das Prometische Denken ist eine neue Zukunft entwerfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja und was macht er, der Prometheus? Wodurch hat er diese Fähigkeit und wodurch kann er den Menschen das Feuer wieder bringen? Naja, er muss das himmlische Feuer herunterholen und den Menschen geben. Und die Legende schildert es dann so, dass er eine riesige Fenchel nimmt, so eine Fenchelstengel und den hält er hinauf, sodass er von Helios entzündet wird, also von der Sonne. Und diese Fackel trägt er hinunter auf die Erde und jetzt haben die Menschen wieder das Feuer zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, jetzt ist wirklich die Ich-Charakter drinnen und alle Menschen haben dieses Feuer zur Verfügung. Naja, es ist klar, dass die Geschichte dem Zeus nicht so behakt und das kann man natürlich nicht durchgehen lassen. Aber jetzt haben die Menschen unten das Feuer und er kann es ihnen nicht mehr entziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann es ihnen nicht mehr entziehen. Also der Prometheus hat es offenbar geschafft, den Menschen wirklich so das Feuer zu übergeben, dass sie es jetzt selber in ihrer Gewalt haben. Nämlich den Ich-Funken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Prometheus wird dafür aber bestraft. Na klar, wie wird er bestraft? Er wird an den Kaukasus geschmiedet. Also der wird gefangen genommen und der Gott der Schmiedekunst, der Hephaistos, wird dazu berufen ihn jetzt dort anzuketten, anzuschmieden an diesen Felsen, an diesen gewaltigen Felsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig, dass es ein Felsen ist. Und nicht nur das, er soll ja auch leiden. Und jetzt wird ein Adler geschickt, ein himmlischer Adler oder weniger himmlischer Adler, wie auch immer, dass er an der Leber des Prometheus frisst, an der Lebenskraft eigentlich des Prometheus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leber, das Wort Leber ist ja interessant, im Englischen heißt es wunderschön liver. Der Leber eigentlich. Das Organ, das uns belebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Leber schaut es schlecht an uns aus. Das ist ein sehr stark ätherisches Organ im Übrigen, die Leber. Es sind ganz starke Lebenskräfte drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch selbst wenn man es jetzt biochemisch betrachtet, ist die Leber höchst interessant. Die ganzen wichtigsten Stoffwechselprozesse, da ist die Leber beteiligt dran. Da passiert der größte Umsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn die Leber kaputt ist, dann schaut es sehr schlecht für uns aus. Das ist das hauptsächlichste Stoffwechselorgan. Und da steckt eine ungeheure Weisheit drinnen, in der Leber aber auch eine ungeheure Kraft, die Stoffe aufzubrechen, sie eigentlich praktisch bis in den Nullzustand zu bringen und so zu erneuern, dass sie unsere eigenen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Nahrung, die wir aufnehmen, ist eigentlich für uns Gift. Absolutes Gift. Jede Nahrung, die wir aufnehmen, ist Gift für uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wir haben die Lebenskraft in uns, die dieses Gift in etwas Gesundes umwandeln kann. Aber das ist nicht von selber. Aber das verdanken wir der Leber oder dem Leber, dem Organ, das uns belebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es war an dem nagt der Adler. Und welche Kräfte sind es, wenn wir es jetzt von der seelischen Seite her betrachten? Es sind zwei ganz wesentliche Kräfte, die die Leber schädigen. Im Äußeren ist der Alkohol oder was, aber im Inneren ist es einerseits die begierden Kräfte, das ist die eine Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die andere Seite sind die Verstandeskräfte, der tötende Verstand. Der tötet die Kräfte deswegen, weil viel von den Lebenskräften aus dem unteren Stoffwechselbereich abgezogen wird für die Verstandestätigkeit, abgezogen wird zur Gehirnbildung zum Beispiel, um das Gehirn zu erhalten, um mit diesen Kräften zu denken. Aber damit wird Zerstörung in unseren Körper hineingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sind wir letztlich immer auf dem Weg zum Tod hin, als Menschen. Beim Prometheus war es allerdings nicht so gnädig, könnte man jetzt sagen, weil er zählt ja zu den Unsterblichen. Prometheus ist ja ein Übermensch, wenn man so will, zumindest ein halbgöttliches Wesen und daher der Unsterblichkeit teilhaftig und so passiert folgendes, dass die Leber immer wieder angefressen wird von dem Adler, aber sich immer wieder erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er leidet halt unsäglich darunter, dass immer die Lebenskräfte von dem Adler weggefressen werden. Und da er unsterblich ist, geht es also so dahin, über Jahrhunderte hängt er an dem Kaukasus. Darf man sich natürlich nicht äußerlich vorstellen, ist schon klar, ist nur ein Bild dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hellsblock, na was ist das? Das ist der stofflich-physisch-mineralische Leib, an dem wir gekettet sind. Wir alle sind dieser Prometheus in Wahrheit. Wir sind es, die dieses Feuer geraubt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Prometheus steckt in uns. Ich hoffe, dass er ein bisschen vom wirklichen Prometheus in uns steckt, vom vorausdenkenden. Na, oh ja schon, sonst hätte es die ganze Menschheitsgeschichte nicht gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber manchmal ist es ein bisschen zu wenig. Aber es steckt eben in uns auch genau das, dass unsere Lebenskraft ununterbrochen unterhöhlt wird, durch unsere Begierden einerseits und durch die Verstandeskräfte andererseits. Die zerstören unsere Lebenskräfte, die führen uns dem Tod entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist sozusagen der Preis, den wir dafür zahlen müssen, ja, dass wir das himmlische Feuer geraubt haben, um jetzt bei den Bildern zu bleiben. Man kann das nämlich durchaus so auffassen, man kann sagen, man kann es jetzt aus der Einheitsperspektive sagen, uns wurde das Ich geschenkt durch die Elohim. Wenn ich jetzt wieder umschwenke zur biblischen Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben eigentlich ihr Ich hingeopfert, damit wir es haben können. Man kann es aus der menschlichen Perspektive sehen, dieses Entgegennehmen ist zugleich ein Rauben. In dem Moment, wo wir nur ein Zipfel davon fassen, machen wir es zu unserem, uns zu eigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehört uns nicht mehr den Elohim. Und das heißt nämlich nicht nur, okay, sie schenken es uns, ja, also sollte man meinen, sie sind ja glücklich, dass wir es nehmen. Aber wir nehmen es nicht so, dass wir ihren Willen dann erfüllen und ihrer Weisheit folgen, sondern wir erfrechen uns dazu unser eigenes zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist damit zugleich dieses Rauben. Wir machen sofort so etwas Eigenem. Man könnte es aus einer Perspektive so sehen, es war aber in Wahrheit nicht so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil eben der Christus durch die Elohim durchgewirkt hat und daher war es wirklich von daher schon angesehen als ein letztendlich Geschenk zur Freiheit hin. Also etwas, mit dem die Menschen in Freiheit umgehen können sollten. Aber das ist halt ein Weg, der sich erst erfüllt hat dann zur Zeitenwende, als der Christus auf Erden geboren wurde und dann im Jahr 33 am Kreuz gestorben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist es erst eine Realität geworden. Dann ist der Raub vollendet, könnte man sagen. Oder dann ist es zugleich das Geschenk des Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann beides sagen. Also Raub ist es in dem Sinn, dass es für jeden Menschen sein eigenes ist. Und da kann man sagen, das gehört wirklich mir und nur mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was ich damit tue, tue ich aus der völligen Freiheit heraus. Aber nicht aus dem egoistischen Willen, sondern aus dem Schöpferwillen des Ich heraus. Das ist alles mit dem Raub in Wahrheit gemeint, das steckt dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann auch sehr missinterpretiert werden. Es ist nicht aus dem Egoismus heraus, sondern es ist aus dem Willen des Ich heraus. Und der Götte schildert es ja so schön da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich forme Menschen nach meinem Bilde. Hier sitze ich, forme Menschen nach meinem Bilde. Ein Geschlecht, das mir gleich sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also frei zu sein, weil der Prometheus ist dieser erste Freie. Zu leiden, zu weinen, zu genießen und zu freuen sich um Dein Nicht zu achten. Wie Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das letzte Wort ist Ich. Das ist das menschliche Ich. Dieses freie Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt dazu, darum geht es über Jahrhunderte. Er kann zwar leiden, ewig leiden als Unsterblicher, aber sterben kann er nicht. Also die Erlösung durch den Tod ist ihm nicht gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, wie geht die Geschichte weiter? Die Sage geht weiter, dass dann der große Held Herakles kommt. Der Herakles, der große Eingeweihte, im Wahrheit auch wieder ein Bild für eine Facette der Ichkraft, nämlich der, der mit seinem Geistigen im kosmischen Bereich sich auskennt und dort Aufgaben bewältigt. Er erkennt wahrscheinlich die zwölf Aufgaben, die der Herakles zu lösen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu gehört, dass er in die Unterwelt geht und so weiter. Der Gang in die Unterwelt war immer ein Bild dafür, in die Mysterien eingeweiht zu werden. Also das heißt, den Gang der geistigen Entwicklung hin zum Eingeweihten zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu muss man in die Unterwelt gehen, dazu muss man sich mit den dunklen Kräften auseinandersetzen, die da drinnen sind und mit all den Ungeheuern herumschlagen. Im Grunde mit diesen ganzen zwölf Aufgaben geht es darum, sich mit solchen Ungeheuern in irgendeiner Art oder mit solchen Widerlichkeiten auseinanderzusetzen. Und dazu zählt im Übrigen, eine der Widerlichkeiten ist, dass er die lernäische Schlange, mit anderen Worten Hydra auch genannt, den Sehungeheuer, eine Sehschlange mit neuen Köpfen erschlagen muss oder töten soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die hat nur die Tücke, diese Hydra, ihr kennt wahrscheinlich die Geschichte, wenn man den Kopf abschlägt, das wäre noch nicht das Problem gewesen, das hat er geschafft, aber dann in Sprüßen aus dem einen Stumpf, der da kommt, zwei Köpfe heraus. Also je mehr Köpfe er abschlägt, desto mehr werden sie. Im Grunde wäre diese Schlange unbesiegbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Übrigen die Schlange mit den Köpfen kann uns schon ein bisschen so erinnern und das Tier mit den sieben Häuptern und so weiter und den zehn Hörnern. Das ist nicht genau das gleiche, aber auch was sehr ähnliches, weil so wie das Tier mit den sieben Häuptern und den zehn Hörnern ein Bild eigentlich für uns ist. Ein Bild für uns, wie wir im seelischen ausschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann sagen, das ist der kleine Hüter der Schwelle, das ist der Doppelgänger in seiner voll ausgebauten Gestalt. Also alles das, was an uns, an bösen Kräften vorhanden ist. Das Tier ist nicht das böse Tier, das von außen auf uns zukommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erlebnis kommt es von außen auf uns zu, aber im seelischen Erlebnis immer. Die wilden Tiere, die auf uns zustürzen, die Ungeheuer, die auf uns zustürzen, das sind immer unsere eigenen astralischen Unarten. Und denen muss man sich halt in der Einweihung stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Herakles muss jetzt lernen, die Hüterer umzubringen, aber so, dass nicht die Köpfe nachwachsen. Und er schafft das mit Hilfe des Feuers, weil er schlägt den Kopf ab und fährt mit der brennenden Fackel auf den Stumpf und versenkt und verbrennt den so, dass da keine Köpfe mehr nachwachsen können. Also das heißt, mit dem Feuer des Geistes versenkt er das, was an sich immer wieder multiplizierenden astralischen Kräften aus dem Ungeheuer herauskommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopfkräften, Ego-Kräften. Der Verstand hat ja wahnsinnig viel zu tun mit dem Ego. Wir haben den Verstand deswegen entwickelt und er ist eigentlich in erster Linie einmal zu brauchen, um das Ego zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu haben wir ihn entwickelt. Und alles, was Verstandesweisheit ist, dient dem Ego. Sofern es nicht unter einen höheren Dienst gestellt wird, wenn nicht nur der Verstand da ist, sondern das höhere Denken, das lebendige Denken, das Vordenken, das Denken des Prometheus in uns erwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Prometheus nicht da wäre, wenn nur der Epimetheus da wäre, dann würde es uns eben so gehen wie auch dem Epimetheus. Ich muss jetzt noch eine Nebengeschichte einfügen. Der Prometheus hat ja schon vorher eine Bestrafung dadurch bekommen, gleich mit dem Epimetheus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich, dass Zeus, wieder von Hephaistos und mit Hilfe anderer Götter, eine wunderschöne Frauengestalt erschaffen ließ. Eine wunderschöne Frauengestalt, die mit allem begabt ist, mit aller Schönheit, mit allem, was man sich nur vorstellen kann. Sogar den Namen die Allbegabte nennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Griechischen heißt es Pandora. Das ist die Allbegabte, die Allseitigbegabte. Also eine wunderschöne Gestalt, die da geschickt wird, nämlich zu den Brüderpaar Prometheus und Epimetheus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie bringt auch ein wunderbares Geschenk mit. Eine wunderbare Büchse, eine Box, die Büchse der Pandora. Und wie wir wissen, ist es nicht so gut die aufzumachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Prometheus, der die Vorschau hat, die Vorsehung. Im Übrigen, der Prometheus hat auch Kinder, Söhne. Und er zeigt mit der Vorsehung, mit der Pronoia, mit der geistigen Vorschau, zeigt er einen Sohn, das ist der Talkalion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Talkalion entspricht in der Bibel dem Noah. Dem Noah, der also die Menschheit über die Sintflut rettet. Nur so als Nebending.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist Weisheitsvolles drinnen. Also dass der Epimetheus, der Vordenkende, sich vermehlt oder verbindet mit der Vorsehenden. Mit der Vorschauenden, Pronoia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spielt in der Gnostik dann eine große Rolle, die Pronoia zum Beispiel. Ja, aber eben der Epimetheus, obwohl er gewarnt wird vom Prometheus, macht bekanntlich die Büchse auf und da kommen alle Übel der Welt heraus im Grunde. Bis zum Schluss schnell noch den Deckel zumachen können, bleibt nur mehr die Hoffnung zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hoffnung. Ja, dass letztlich aus dem menschlichen Ich heraus sich die Welt trotzdem erneuern lässt und dass sie gegen diese ganzen Übel angehen kann. Hoffnung hängt da mit dem Christlichen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glaube, Liebe, Hoffnung. Da könnte man so viele Zusammenhänge schildern. Glaube hängt mit dem Astralischen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liebe hängt, wie wir öfter schon gesagt haben, eigentlich mit den Ätherkräften zusammen. Oder der Verbindung der astralischen Kräfte mit den Ätherkräften, wenn man so will. Man kann auch sagen Glaube, Glaube, das sind eigentlich die Kräfte des Astralleibs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liebeskräfte sind eigentlich die Lebenskräfte des Ätherleibs. Und die Hoffnung hängt mit dem physischen Leib zusammen. Mit der schöpferischen Erneuerung des physischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Hoffnung, die verweist uns auf eine Zeit, wo der Mensch einmal fähig sein wird aus dem Geistigen heraus das physische, nicht notwendig Stoffliche, aber das physische aus dem Nichts heraus zu schaffen. Das heißt sich selbst den eigenen physisch geistigen Leib, so müsste man ihn nennen, weil er ist äußerlich stofflich, wäre er nicht sichtbar, aus dem Nichts heraus zu schaffen. Das wird allerdings erst ganz am Ende der letzten Entwicklungsstufe der Erde sein, also auf der siebten Stufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort sollten wir dorthin kommen. Das ist dann auch das, was man als die Auferstehung im Großen nennen kann. Der Christus nimmt das zunächst einmal jetzt schon während der Erdentwicklung voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist ein Anstoß gegeben, dass die Menschheit, also die Menschen das irgendwann einmal in der fernen Zukunft auch können. Aber jetzt sind wir halt erst beim Astralischen. Also das heißt wir sind dabei jetzt uns unseren eigenen neuen Glaubensleib aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus unserem alten Astralleib uns einen neuen Glaubensleib aufzubauen. Und bitte Glaube heißt eben nicht, ich glaube was ich nicht weiß. Wir müssen heute eigentlich die Kunst, die umgekehrte Kunst entwickeln, das was wir wissen auch zu glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird es erst Kraft. Denn unsere ganzen wissenschaftlich abstrakten Gedanken sind so lange völlig kraftlos und wirkungslos für die Welt in Wahrheit, aus geistiger Sicht gesehen, solange sie nicht zu Glaubenskräften werden. Und das heißt über die erneuerten astralischen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die, die unsere Erde primär einmal braucht. Die die Menschheit braucht. Also das heißt wir müssen über die Verstandeskräfte hinaus kommen und wirklich in diese schöpferischen Kräfte hineingehen, die Prometheus Kräfte hineingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die, die das Astralische erneuern können. Die Epimetheus Kräfte können das nicht. Die Epimetheus Kräfte schöpfen aus der Weisheit der Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kann sehr viel Weises hereinkommen. Aber da kommt nichts herein, was für die Zukunft wichtig ist. Das sind die Nachwirkungen des Alten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Alte, das eigentlich überwunden werden muss. Und das heißt aber ganz konkret, dass immer mehr jetzt die Zeit kommt, dass alle Kräfte auf Erden, die wirken aus dem Alten. Das heißt aus etwas Zentralistischem heraus, wo die Menschen von irgendwo oben geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo auch immer. Die Götter tun es nicht mehr. Sie führen uns nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die führen uns nicht mehr. Diesbezüglich sind wir frei. So kann man sagen, wir sind als Menschen von allen guten Geistern verlassen, solange wir nicht aus Freiheit heraus sie einladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist sofort eine Verbindung da. Aber da müssen wir sozusagen uns das Türl aufmachen. Vielleicht anklopfen zuerst Höflichkeitshalber bei der geistigen Welt und dann wird das Tor geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann können wir in Verbindung mit der geistigen Welt uns Kräfte hereinholen für das, was wir selber noch nicht können. Nämlich ins Ätherische bis ins Physische hinein. Aber es muss aus Freiheit passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn die Welt geleitet wird aber von Kräften aus dem Alten, aus der Weisheit des Alten Kosmos, die nachwirkt noch, dann ist das ein Weg hinunter zu den Widersachen. Das ist genau das, was ausscheiden wird. Und natürlich braucht es eine Übergangszeit bis sich das entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man muss sehen, dass heute alle Herrschaftssysteme, die es noch auf der Erde gibt, alle inklusive der Demokratie, so wie sie heute gehandhabt werden, alte Kräfte sind oder großteils alte Kräfte sind. Und es ist natürlich in der Demokratie oder so ist schon ein bisschen was Neues auch drinnen. Aber es ist noch sehr, sehr überladen von den alten zentralistischen Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich brauche euch glaube ich nichts Neues sagen, wenn ich sage, dass wir jetzt gerade in der Zeit, in der wir drinnen stehen, eine Blüte erleben an Bestrebungen diese alten Kräfte zur Lenkung der Menschheit einzusetzen. Es ist ein gewaltiger Schub, es regiert zur Zeit, einmal zumindest äußerlich gesehen, absolute Widersache. Und es ist praktisch nichts drinnen oder fast nichts, sehr wenig drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das gilt für praktisch alle Staaten auf Erden. Für manche mehr, für manche weniger, aber es gilt für alle. Sie sind aus einem ganz alten Geist beseelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich will nicht einmal sagen, dass das jetzt ein Versehen ist, dass das so passiert ist. Es musste wahrscheinlich kommen, damit wir das sehen. Damit wir das sehen lernen und nicht hinterräumen, ach wir hätten mit dem, was wir heute erreicht haben an Demokratie oder so, hätten wir schon das Nonplusultra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man das Werk von Steiner kennt, wissen wir, dass das Prinzip des Einheitsstaates als solches schon einfach eine Katastrophe ist. Und dass das nicht in die Zukunft führt, sondern dass eine Dreigliederung des sozialen Lebens, ich will gar nicht einmal sagen gemacht werden muss, weil er hat ja diese Dreigliederung des sozialen Lebens aus der Beobachtung gewonnen. Aus der Beobachtung dessen, was eigentlich heraus will, aber was durch die alten Kräfte ununterbrochen behindert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben heute ein soziales Leben, auf das eine Ordnung von außen aufgesetzt ist, die das, was sich entfalten will, eigentlich behindert. Im Großen und Ganzen. Und hier und da kommt natürlich was durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss man auch sagen. Also es hat sich was geändert. Es kommt schon hier und da was durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es sind im gleichen Maße, als da was durchkommt, stärker geworden die Gegenkräfte, die ins Vergangene ziehen wollen. Und man sieht von dem der Weg in die Vergangenheit zurück oder mit dem was früher gut war, das ist immer das Böse. Rudolf Steiner spricht einmal davon, das Gute, also das Böse ist nichts anderes als ein Zeitversetz des Gutes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas was vor tausend Jahren gut war, wenn ich das in unverwandelter Form in die Jetztzeit verpflanze, dann ist es böse. Dann ist es zerstörerisch. Und da ist einiges in unseren Staatssystemen, in unseren Regierungssystemen, in allen davon drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind gute Sachen auch drinnen. Es ist nicht jetzt einfach nur Böse, keine Frage, es ist viel Gutes auch drinnen. Aber es ist eine ganze Menge Böses drinnen und das ist zur Zeit ziemlich am Zug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dorthin die Menschheit zu leiten aus einer zentralen Quelle heraus. Und nämlich wegzuführen von der Freiheit. Man kann ja durchaus sagen, ok, die Menschen sind vielleicht alle noch nicht so weit, dass jeder aus seinem eigenen Ich frei das soziale Leben mitgestalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche brauchen noch Führung und Leitung. Das wird sicher bis zu einem gewissen Grad der Fall sein, aber dann müsste es ein Weg sein, der die Menschen zur Freiheit hinführt und nicht sie wegführt davon. Und in Wahrheit ist das heute der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nicht wegführt, das hat man gelernt, also nicht wegführt eben in der Art, dass man sich prügelt oder unterdrückt, sondern die Freiheit wird dort geraubt, wo die Menschen glauben, sie sind frei. Wo sie gerne dem Weg folgen, weil er eigentlich der bequemere ist. Und das ist ein Kampf, der eigentlich gegen das Ich geführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Ich bequem wird, das heißt verzichtet darauf seine Freiheit auszuüben, dann ist das ein Weg, der wirklich das Ich angreifen kann. Die Widersacher können das Ich in Wahrheit nicht wirklich zerstören, wenn wir nicht mitarbeiten dran. Also wirklich zerstört kann das Ich nur dann werden, wenn die Menschen es aufgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sie sich dazu überreden lassen es aufzugeben, die Freiheit aufzugeben. Und das ist, naja seit den Zeiten der französischen Revolution, dort war es halt noch nicht so ganz verstanden, Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, da ist im Übrigen die Dreigliederung des sozialen Organismus schon drinnen, aber man hat verstanden das richtig umzusetzen und was ist passiert, die große Katastrophe. Französische Revolution, Blutsäule und was da alles passiert ist, ist ja nicht unbedingt so herausgekommen, wie es eigentlich hätte sein sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich hätte es ein Impuls sein sollen zur Dreigliederung, damals schon. Und aufgreifend in Wahrheit etwas, was etwas früher schon verhindert wurde, nämlich kurz vor Anbruch des Dreißigjährigen Krieges, wo der Dreißigjährige Krieg eigentlich mit dazu beigetragen hat, dass der Impuls der Rosenkreuzer, der damals in die Welt getreten ist und der eigentlich sich die Aufgabe gesetzt hat, Europa geistig zu erneuern. Und zwar vor allem das soziale Leben, das politische Leben sozusagen zu ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war damals schon der Impuls der Rosenkreuzer. Nicht jetzt die vielen äußerlichen Orden, die dann daraus entstanden sind, da ist viel Mist auch passiert, aber der eigentliche Impuls, der halt geschildert ist in der krimischen Hochzeit des Christian Rosenkreuz, der zielte darauf ab, eine neue Ordnung Europa zu geben. Und zwar aus dem wirklichen christlichen Geist heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da war nicht gemeint, jetzt die Kirche soll überall herrschen, ganz im Gegenteil. Sondern aus dem wirklichen christlichen Geist heraus. Und der christliche Geist ist der Geist der Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so sollte Europa schon geordnet werden, damals. Und ein nächster Impuls, wo das herauskommt, ist die französische Revolution. Im Übrigen diese Impulse mit Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit kommen nicht ganz von ungefähr wo herein, weil sie kommen eigentlich durch diesen Christian Rosenkreuz herein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zur damaligen Zeit wiederverkörpert ist. Als der sogenannte Graf von Schirrmöller, der eine sehr schwer zu fassende Figur ist. Es gab viele Menschen, die unter dem Namen aufgetreten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war nicht nur einer und es waren viele, die den Namen missbraucht haben. Und die sozusagen Negatives aus dem Bild getragen haben. In Wahrheit war aber das der geistige Impuls des Christian Rosenkreuz, der nächste Anlauf, eine gesunde politische Struktur in Europa aufzubauen, die die Möglichkeit gibt, dass sich das freie Geistige des Menschen entfalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass dafür der Raum geschaffen ist. Also das, was Rudolf Steiner das freie Geistesleben nennt. Und der nächste Impuls, der kommt, das ist wieder schief gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die französische Revolution hat so viele Schrecken erzeugt. Und dann kam der Napoleon und wieder die napoleonischen Kriege und was Gott was alles. Da war wieder nicht dran zu denken, dass eine politische Neuordnung Europas stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der nächste Impuls ist der, der reinkommt, letztlich schon durch Rudolf Steiner, jetzt wirklich, wo er es eben Dreigliederung nennt, mit dem 20. Jahrhundert. Und über das 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert brauchen wir gar nicht weiterreden. Das war eine Katastrophe schlechthin. Erster Weltkrieg, zweiter Weltkrieg, dann Wirtschaftswunder, ganz aufs Materialistische nur sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen diese Entwicklung mit dem Wirtschaftswunder. Es ist verständlich, ausgehungert durch die Kriege, durch die bittere äußere physische Not, die neben aller seelischen Not damit verbunden war. Dann die Menschen ganz konzentriert nur mehr aufs Äußere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, gute Seite davon, es ist viel Praktisches in der Technik, in der Wirtschaft entwickelt worden, das ist eine gute Seite davon, aber seelisch, geistig ist im Großen und Ganzen nichts passiert, wenig passiert. Und schon gar nicht ist passiert, also diese geistige Neuordnung Europas im Sinne dessen, dass ein wirklicher dreigliederiger sozialer Organismus geschaffen wurde. Nichts da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt haben wir den nächsten Angriff dagegen. Ich meine, was fehlt heute? Es ist stark entwickelt, die drei Glieder sind das Geistesleben, das Rechtsleben oder das eigentliche Staatsleben, um es genauer zu sagen. Die Staatsaufgabe ist zu sorgen dafür, dass ein Recht herrscht, dass alle Menschen gleich sind vor dem Recht und das durchzusetzen und das zu verwalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts anderes. Für mehr ist der Staat nicht zuständig, im Grunde. Also den Staat geht nichts an, das Bildungsleben zum Beispiel, es geht überhaupt nichts, egal vom Kindergarten bis zur Universitätsbildung, bis zur Forschung, wie sie läuft in der Welt, es geht alles den Staat nichts an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Nicht einmal gar nichts. Oder sollte zumindest so sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute geht es ihn alles an. Es ist sogar so, dass jetzt in der gegenwärtigen Situation nur die Wissenschaftler im Grunde gehört werden, die der Staat aussucht. Und dahinter, aber in Wahrheit ist es eh nicht mehr der Staat selber, sondern dahinter steht die Wirtschaft, die längst die Führung übernommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also heute haben wir das überentwickelte Wirtschaft, nämlich dass sie die Richtung angibt und sie benutzt den Staat als Werkzeug der zentralen Kontrolle. In China ist es ein bisschen umgekehrt, dort ist es der Staat, der wirklich alles kontrolliert und aber einen Turbokapitalismus macht, also Wirtschaft zum Exzess, ohne halten. Das haben sie gelernt, irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da geht die zentrale Lenkung vom Staat aus, aber in der Wirtschaft wird auf Teufel komm herausgemacht, was nur geht. Es hat sich über Jahrzehnte entwickelt, es war eigentlich absehbar, dass das ist. Also ein sehr streng zentralistisches Regime, das aber verstanden hat, der Wirtschaft den Raum zu geben, aber zugleich auch die Grenzen zu setzen, sodass sie ganz im Sinne der Staatsidee ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, da werden viele Dinge, im Rechtsleben wird der Weg gebahnt, einfach für die Wirtschaft. Ist so. Und indirekt ist es aber bei uns mittlerweile auch so, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist es aber die Wirtschaft, die bestimmt. Nur die Wege gehen einen umgekehrten Weg, bei uns erzwingt es die Wirtschaft im Grunde und dort ist es der Staat, der es der Wirtschaft ermöglicht, ungehemmt im Grunde zu wachsen. Und Geistesleben? Geistesleben? Freies Geistesleben, nenne ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt schon Geistesleben, es gibt im China Geistesleben, es gibt im Westen Geistesleben, das meiste ist altes Geistesleben und das ist unfreies Geistesleben. Das ist jenes Geistesleben, das auf die Quelle von oben wartet und nicht die Quelle im eigenen Ich sucht. Und das ist aber die einzige Möglichkeit, um den göttlichen Zorn, ich will nicht sagen verwandeln in die andere Seite, aber aus der anderen Seite heraus die Welt zu gestalten, nämlich aus der göttlichen Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist ja dieselbe Kraft, der göttliche Zorn und die göttliche Liebe ist ein und dieselbe Kraft und wir Menschen entscheiden in Wahrheit, in welche Richtung es wirkt. Es ist nicht Gott, der die Freier Brände sozusagen im übertragenen Sinn auf uns wirft. Wir werfen sie selber auf uns in Wahrheit, weil wir diese Kraft nicht in die richtige Richtung leiten oder wenn wir sie nicht in die richtige Richtung leiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Moment schaut es so aus, als würde man da ein bisschen auf Abwägung sein. Also seit einigen Jahrhunderten, das heißt im Grunde schon mit Beginn des Bewusstseinsseelenzeitalters, das eigentlich prädestiniert dafür ist, dich zur Freiheit des individuellen Menschen zu führen, haben wir genug Dinge getan, um gegen diese Freiheit zu arbeiten. Also schon die Entdeckung Amerikas, die Eroberung Amerikas, das waren einerseits Individuen, die ja gelenkt waren von Geistern der Persönlichkeit, die Individuen, naja weniger Individuen als Persönlichkeiten waren, die ganz aus dem eigenen Egoismus gearbeitet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War vielleicht notwendig, damit Amerika wieder einbezogen wurde, aber es hat auch viel Negatives im Hintergrund gebracht. Also wenn ich so spreche, will ich damit nie sagen, das was passiert ist, hat nicht auch eine Notwendigkeit in sich oder etwas, was passieren musste. Das sagte ich ja auch schon heute im Laufe des Vortrags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles das, was der Mensch an Fehlern machen kann, muss er auch machen. Wir werden wirklich alle Fehler machen, die wir machen können. Als Menschheit, das kostet man aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst dann sind wir so weit, dass wir als Freiheit nur mehr das Gute tun können. Das richtige tun können. Das wahre, Schöne und Gute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu müssen wir in einer gewissen Weise, das heißt nicht, dass äußerlich jetzt jede Katastrophe auftreten muss, aber geistig gesehen müssen wir alle die Abirrungen, die möglich sind, real durchgemacht haben. Jeder einzelne für sich. Und die Menschheit insgesamt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wir haben einiges von Abirrungen absolviert in der Vergangenheit. Die Zukunft besteht jetzt also nicht darin, dass wir da immer mehr Irrtümer begehen müssen. Wir sollten langsam auf dem Weg sein, den richtigen Weg zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben, nur wir müssen uns bewusst sein, wir haben in der Vergangenheit gewaltige Irrtümer begangen. Gewaltiges Böses über die Erde gebracht. Und das sind halt alles die Dinge, mit denen wir uns herumschlagen müssen jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt auf uns zu. Also das müssen wir aufarbeiten, aber wir haben eben auch die Kraft dazu. Im Ich ist die Kraft, aber nur im Ich ist die Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht in einer zentralen Lenkung, die sich auf irgendeiner ausgesprochen oder ungesprochen auf eine höhere Instanz bezieht. Ich meine, die höhere Instanz sind heute die Widersacher. Das heißt, man muss sehen, dass die Welt heute unter der Herrschaft der Widersacher steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht kein Verschwörungstheorie machen, welches Grübchen irgendwo böse Absichten hat. Es betrifft alle Regierungen der Welt. Sag ich ein starkes Wort jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, ob es zuhören nimmt. Es betrifft alle Regierungen der Welt. Alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass wir ein Tor sind, die Kräfte der Widersacher hereinzulassen. Jedenfalls in einem Maße, das viel zu hoch ist. Und es ist viel zu wenig noch da, aus dem wirklichen Ich-Impuls heraus zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, könnte noch was. Es ist schwer, das in der Öffentlichkeit zu sagen, aber es sind wenige Staatsmänner, Regierende da, die große Menschen aus dem Ich heraus sind. Wie weit in ihrer Ich-Entwicklung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die führenden Positionen, das wird in der Zukunft stärker werden. Das ganze System hilft dazu, wie es jetzt läuft. Dass es Menschen sind, die schwach in ihrem Ich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die eigentlich dadurch sehr leicht zum Spracharbeiter Widersacher werden. Die Inspirationen von dort holen. Und diese Impulse, die von dort kommen, eben nicht in Freiheit aufnehmen, sondern sich dadurch zwingen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das große Problem. Wir müssen dorthin kommen, wenn es eine fruchtbare Entwicklung sein soll, dass wirklich den einzelnen Menschen Mut gemacht wird, ihr Schicksal und das Schicksal ihrer Mitmenschen selbst in Eigenverantwortung in die Hand zu nehmen. Man kann sich das heute noch gar nicht vorstellen, dass es einmal so sein könnte, dass es überhaupt keine zentrale Stelle gibt, die jetzt alles lenkt und leitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, es wird eine Regierung geben. Aber die Regierung hat die Aufgabe, den Rechtsstaat zu verwalten und zu schauen, dass die Gesetze auch eingehalten werden oder dass ihnen Genüge getan wird. Abgesehen davon, dass sich das auch alles einmal verändern wird, irgendwann wird man auch die Gesetze nicht mehr brauchen in der Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch nur ein Übergangsmittel. Weil letztlich sollte es so weit sein, dass zumindest ein Teil der Menschheit, dass sie sich aus eigener moralischer Intuition führen können. Aus dem heraus wissen, was gut ist zu tun und was schlecht ist zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen den Weg, den wir mit dem Sündenfall begonnen haben, ihr werdet erkennen, was das Gute und das Böse ist. Und dadurch Gott gleich werden, das müssen wir erfüllen irgendwann. Und zwar jeder einzelne Mensch, nicht einer oben, einer der es von oben führt, das zeigt schon einmal, er ist es nicht, der der Freie ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist es nicht. Er ist Sprache. Von wem anderen? Und das kann keiner der guten Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann nicht sein. Das ist kategorisch ausgeschlossen, weil die guten Götter führen nicht von oben. Sondern sie erwarten, dass der freie Mensch sich mit ihnen verbindet, sich mit ihnen in Zusammenhang setzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von sich aus tun die geistigen Wesenheiten über uns nichts für uns. Und das ist gut so. Wir müssen es wollen und indem wir es wollen, die Hilfe besteht ja dann nicht darin, dass sie es für uns einfach machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern dass sie uns die Kraft geben, dass wir es machen können. So läuft es ja dann. Nicht der liebe Gott zaubert dann oder irgendein Engel zaubert oder sonst jemand und tut das, was wir nicht schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern er gibt uns die Kraft, dass wir mit unserem Ich das tun können, was wir alleine noch nicht könnten. Aber wir haben die Führung. Wir bestimmen, wo es hingeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Wichtige. Und das geht es bei der Erdenschöpfung und das geht es letztlich bei den ganzen sieben kosmischen Entwicklungsstufen. Dort immer mehr hinzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alles, was das heute nicht erfüllt, steht im Dienste der Widersacher. Nein, man braucht sich keine Illusion hingeben, dass das morgen schon weg sein wird oder weg sein könnte. Aber wir werden uns immer mehr damit auseinandersetzen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen jedenfalls wachsam sein zu erkennen, wo ist es nicht der Fall, was in die Zukunft führt. Wo sind es Impulse, die in die Gegenrichtung führen. Und einer der wichtigsten Impulse wäre also, dass alles das, was Regierungssystem, Staatssystem ist, dass das alles einer dringenden Erneuerung bedarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ganz anderen Kriterien. Da kann nichts mehr von dem weitergehen, was aus der Vergangenheit kommt. Das müsste transformiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das kann natürlich nicht innerhalb einer Generation passieren. Oder es kann auch nicht durch eine Revolution passieren. Da wird es nur noch schlimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es muss eine Evolution in Gang kommen. Und die sollte eben schon zur Zeit von Christian Rosenkreuz angestoßen werden. Also im 17.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert Anfang, da sollte das beginnen. Da wäre die Menschheit schon so weit gewesen an sich. Oder es wäre vorgesehen gewesen oder möglich gewesen, dass da schon ein Impuls kommt, dass Europa, zumindest zunächst einmal Europa, ein ganz anderes Herrschaftssystem, kann ich es gar nicht nennen, ein ganz anderes soziales Leben entwickelt hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere soziale Gemeinschaft entwickelt hätte. Das wäre eh noch nicht die große Brüderlichkeit gewesen, die für die nächste Kulturepoche ist. Aber die Vorbereitung dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorbereitung dazu, dass die Menschen eben ein freies Geistesleben entwickeln, weil das fehlt komplett noch. Oder fast komplett. Das ist nämlich der Punkt, wo es hinkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben einen starken autoritären Staat, auch wenn er sich Demokratie nennt. Aber er lenkt nach alten Kriterien. Und wir haben eine starke Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Wirtschaft wäre eigentlich in Wahrheit das Bessere sogar. Das Problem ist das Staatssystem. Das ist das eigentliche Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Staatssystem kann nur, wenn ich jetzt gesagt habe, die Wirtschaft hat die Führung übernommen. Ja deswegen, weil der Staat seine Aufgabe nicht erfüllt, die er eigentlich hätte. Und das Geistesleben, das die Führung hat, das freie Geistesleben, gibt es noch kaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Wirtschaft ist stark. Und klar übernimmt die die Führung. Man muss es ihr in gewisser Weise sogar danken, weil sonst wäre es noch Katastrophaler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht nicht sagen, die Wirtschaft hätte das jetzt alles noch schlechter gemacht. Auch wenn da sehr viele Egoismen drinnen sind. Aber die sind wesentlich kompetenter als die, die den Staat führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich kompetenter in dem Sinn, wo es wirklich hingehen soll. Sie haben eine gewaltige Kompetenz durch die Einflüsterung der Widersacher. Und das müsste sich ändern in näherer Zukunft, weil es ist überfällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist seit dem 17. Jahrhundert überfällig. Es hätte sich im 17.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert schon entwickeln sollen. Hätte man eh sicher ein guter Jahrhundert dazu gebraucht. Ist nicht passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hätte im 19. Jahrhundert passieren können, ausgehend von den Impulsen, die eben auch in der französischen Revolution drinnen lebten, aber dort auch katastrophal schief gegangen sind. Und in letzter Konsequenz das Ganze im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert damit zum Vergessen war. Großteils. Es gab gute Sachen auch darin, aber wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Richtung jedenfalls Freiheit hin. Und dann nächster Impuls, 20. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder kommt der geistige Impuls für ein freies Geistesleben herein, jetzt mit der Anthroposophie letztlich. Auch aus der Rosenkreuzer Strömung heraus. Und darauf walzt wieder erster Weltkrieg, zweiter Weltkrieg drüber, Wirtschaftswunder nachher, wo eben eine Wirtschaft jetzt oder eine wirtschaftliche Gesinnung die Führung übernimmt, die aber das freie Geistesleben fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirtschaft wäre wunderbar, wenn es ein freies Geistesleben gäbe. Das fehlt heute. Ich meine viele der Menschen, die jetzt die großen Konzerne führen oder was, die sagen ja auch, sind geniale Menschen in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ihre eigentliche Aufgabe im weiteren Sinn, im geistigen Sinn, verstehen sie nicht. Sie schöpfen eigentlich aus dort. Es ist nicht alles falsch, was da passiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es fehlt das freie Geistesleben dazu. Dass diese Impulse ja richtig in die Welt hineinkommen. So kommen sie schräg irgendwo rein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann werden sie sehr leicht gekaut zu einem Werkzeug, auch um die Freiheit erst recht zu beschränken. Also da haben wir viele Probleme zu lösen, die sind an sich lösbar. Die geistige Kapazität ist da, wir sind soweit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich frage mich jetzt, wie viele Anläufe wir noch brauchen, bis wir es endlich einmal schaffen. Aber wir haben jetzt jedenfalls wieder eine Chance dazu. Eine große Chance, sage ich einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich eine große Chance. Weil die Gegenkraft ist jetzt, dass die ganze Erde letztlich irgendwie unter, nicht eine zentrale Regierung, meine gar nicht, aber unter einem zentralen Denkdogma, eine zentrale Art, wie das Leben sein soll, gesteuert wird. Auf dem Weg sind wir jetzt stark drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist der bis jetzt größte Gegenschlag in gewisser Weise. Damit will ich nicht die Weltkriege oder was verharmlosen. Aber von der geistigen Seite ist das, was jetzt passiert, noch eine weitere Stufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine schlimmere Stufe auf der geistigen Ebene. Und das zeigt aber nur, oder soll uns nur zeigen, Menschen, die Zeit ist reif, ihr könnt den Gegenimpuls machen. Den positiven Impuls dazu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eine bedingt das andere. Aber es ist halt immer so, dass sich zuerst die Schattenseite zeigt. Die ist sofort einmal da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Widersacher haben da keinen Genierer hereinzukommen, ob die Menschen wollen oder nicht. Wenn sie nur ein Tor finden, wo ein Mensch sich nicht dagegen wehrt und nicht den Unterschied erkennt, dann stehen sie auf der Matte und mit freundlichem Gesicht natürlich sozusagen. Nur dass man es nicht erkennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die regelrecht fortgeschrittenen geistigen Wesen dürfen erst und können erst, wenn wir es ganz bewusst wollen. Und die Möglichkeit dazu ist riesengroß. Genau in dem Maße, wie es die Widersacher in unfreier Art machen, können wir es in Wahrheit aus Freiheit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur die müssen wir ergreifen. Und die kann jeder ergreifen auf seinem Platz. Wir brauchen keine Weltrevolution.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen keine Großdemos oder was dazu. Die werden nichts bringen. Sondern jeder muss dort, wo er steht, schauen, dass er aus seiner Freiheit heraus etwas tun kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und selber erkennen, ist mein Impuls bei dem, was ich gerade tue, ist es ein freier oder ist es kein freier Impuls? Bei vielen wird man sich unterordnen müssen mit dem, was uns aufgezwungen wird. Man kann nicht überall nur Freiheit schreiben bringen. Es geht darum, wo finde ich meine Räume, dass ich aus der Freiheit wirklich gestalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Künstlerischen, in der Bildung, das ganze Bildungssystem gehört geändert. Und jeder Lehrer in der Klasse hat zumindest ein bisschen was in der Hand, wie er es ganz konkret mit seinen Schülern tut. Das kann jeder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kann noch so viel Druck von außen sein. Wie er es tut, das macht einen Unterschied, ob er es aus einem alten Impuls macht oder aus der Freiheit heraus macht. Also es geht immer, es geht überall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht nicht um spektakuläre Schritte, sondern um die kleinen Schritte. Die aber getan werden müssen. Wo man nicht dann sagt, kann ich jetzt auch nicht, lassen wir es bleiben, bringt eh nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur das bringt es. Weil der große Schritt entsteht dadurch, dass viele kleine Schritte machen. So läuft es bei der Menschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf irgendwen zu erwarten, der den großen Schritt macht und alles erledigt, den wird es nicht geben. Je mehr Menschen die vor allen kleinen Schritte machen, desto besser wird es der Welt tun. Das ist einfach die Botschaft, die möchte ich euch mitgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir sind bei 21.30 Uhr. Ich sage jetzt nichts mehr dazu. Ich entlasse euch in die Nacht der Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wünsche euch eine gute Nacht. Und danke euch für die Geduld, die ihr mit mir habt. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schönen Abend. Schönen Abend. Danke für den Prometheus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wir sind alle so Prometheus. Wir können es sehen. Hallo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guten Abend. Es ist nicht so spät. Gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Danke.&lt;br /&gt;
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		<author><name>SaKe</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 61. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2024-12-29T20:21:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: Rohtranskription korrigiert bis 36:18&lt;/p&gt;
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&lt;br /&gt;
== Rohtranskription von 61. Vortrag ==&lt;br /&gt;
+++ dies ist eine Rohtranskription. Wenn du wissen willst, WIE eine fertige Transkription ausschaut, dann schau dir z.B. als Muster die [[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|10. Folge an]]. Melde ich gerne übers [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] bei uns, wenn du bei der Textarbeit [[MitTun bei Anthro.World|MitTun]] möchtest. Wir freuen uns auf dich! +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Begrüßung zum 61. Vortrag, 11.Wochenspruch   00:00:37 ====&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zum 61. Vortrag zur Apokalypse und wie immer steige ich mit dem Wochenspruch ein, der jetzt schon ganz heftig gegen die Hochsommerzeit, gegen Johanni zu drängt. Das werden wir dann nächste Woche haben und das ist die letzte Stufe davor. Das heißt, es geht mit der Seele hinaus in die sonnendurchflutete Welt. Elfter Wochenspruch seit Ostersonntag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist in dieser Sonnenstunde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dir, die weise Kunde zu erkennen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Weltenschönheit hingegeben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dir dich fühlend zu durchleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlieren kann das Menschen-Ich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und finden sich im Welten-Ich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht darum, dass wir jetzt wirklich ganz mit der Seele hinausfliegen, uns eigentlich ganz verlieren an die Welt da draußen, nicht nur an die sinnliche Welt, sondern auch, was dahinter an Seelischem, an Geistigem, an geistigen Wesen auch wirkt, um letztlich uns selbst da draußen zu finden, unser wirkliches Ich, unser eigentliches Ich, von dem wir ja in unserem Inneren nur den Brennpunkt, das Spiegelbild haben, unser wirkliches Ich da draußen zu finden, zu finden unser Ich im Welten-Ich eben draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher auch dann die Gemeinschaft spüren gerade dadurch auch mit dem Christus, der ja das große Welten-Ich ist. Und das gleicher Art und gleicher Befähigung im Grunde ist, potenziell zumindest, wie dieses Christus-Ich. Die gleiche Vollmacht, das Ich, ist ihm gegeben, &amp;quot;die ich von meinem Vater empfangen habe&amp;quot;, der Satz, den ich sehr oft wiederholt habe. Also hinausgehen in die Welt mit den Sinnen, mit der Seele, um uns selbst dort zu finden. Und etwas in dieses Wachbewusstsein aber dann auch wieder mitzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, es geht darum, dass das immer so ein Atmungsprozess im Grunde ist, ein Wechselschlag, ganz in sich zu sein und da im kleinen Ich sozusagen ganz aufzuwachen zunächst und dann hinauszugehen und sich intuitiv versetzen in das eigentliche Ich, in das große Welten-Ich auch, das dahinter steckt. Intuition heißt ja immer hinüberschlafen, nicht nur in das andere Wesen, sondern eigentlich auch in unser eigenes Wesen, in unser wirkliches Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das passiert eben, im Jahreslauf haben wir diesen Rhythmus drinnen. Die Winterzeit, die Tiefwinterzeit gibt uns die Möglichkeit, einmal ganz wach zu werden in unserem kleinen Ich, als erstes einmal so ganz bei uns zu sein, ganz im Inneren zu sein, unser Ich im Inneren zu erleben. Und die Hochsommerzeit, da ist der Ausatmungsprozess am allerstärksten, uns zu finden im großen Ich, im Welten-Ich, dem wir entstammen und dessen Kräfte wir auch in uns haben, oder aus diesen Kräften, aus denen wir auch wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im kleineren Rhythmus ist das, zum Beispiel im Tagesrhythmus, wenn wir wachen bei Tag, also wenn wir morgens aufwachen bis zum Abend hin, sind wir mehr oder minder normalerweise in unserem kleinen Ich drinnen und wach bei uns. In der Nacht gehen wir hinaus und gehen letztlich hinaus bis zu der Quelle unseres Ichs, also bis hinaus zum großen Welten-Ich. Wie weit wir das bewusst tun, ist ein anderes Kapitel, also wir erleben es wahrscheinlich nicht ganz wachbewusst, also wachbewusst sowieso nicht, aber auch nicht im Schlafbewusstsein, da wird es auch dunkel, je weiter wir hinausgehen. Unser Bewusstsein hält dort eigentlich nur, wenn wir wirklich sehr, sehr stark uns geistig ertüchtigt haben, geistig geübt haben, dann kriegen wir zumindest einen Funken davon mit, von unserem wirklichen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man das dann hereinholt, kann die Ich-Erfahrung eine immer stärkere, eine immer tiefere werden, so dass wir verbinden können das, was wir intuitiv von unserem Ich erfasst haben im Schlaf, und eben auch etwas hineinzunehmen ins Welten-Ich. Das ist überall dort der Fall, wo ein Mensch irgendwie ein bissel was begreift von seiner eigentlichen Lebensaufgabe, die er sich für dieses Erdenleben vorgenommen hat. Da ist schon etwas davon drinnen, weil unsere Lebensaufgabe besteht eigentlich nie in dem, was wir hier äußerlich, verstandesmäßig uns überlegen, als Lebensplanung, als Berufswunsch, als sonstiges, sondern unser wirkliches Ich spricht durch unser Schicksal, das uns sehr sicher dort hinführt oder zumindest dem näher bringt, was wir uns als eigentliche Aufgabe gewählt haben, und wo es eigentlich nur darum geht, wenn so ein Schicksalsimpuls auf uns zukommt, wach genug zu sein, das zu bemerken, dass da ein Impuls ist, der wichtig ist für uns, obwohl wir vielleicht noch gar nicht verstehen, warum das wichtig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber einfach es nicht verschlafen und vorbeigehen daran, sondern merken: Ah, da ist etwas Neues in mein Leben gekommen, und das führt mich näher zu mir selbst hin. Und da ist sehr wichtig eben, dass man aus der Nacht, aus dem Schlaf diese Impulse mitnimmt, Impulse, die uns oft vermittelt werden, auch weil unser Ich-Bewusstsein vielleicht nicht ganz durchträgt bis dorthin, wo wir es erfahren könnten. Uns die Impulse vermittelt werden von Verstorbenen, die hinübergegangen sind, wo sie vermittelt werden auch durch die Engelwesenheit, die uns begleitet. Die helfen uns dabei, also bilden eine Brücke dazu, dass wir das auch hier ins Tagesbewusstsein ein bisschen wenigstens hineinbringen können, weil das ist das Entscheidende. Das ist das Entscheidende, ob wir unsere Lebensaufgabe hier finden oder ob wir immer irgendwo daneben spazieren gehen. Aber in der Regel funktioniert das Schicksal so gut, dass wir immer wieder einen Anstoß bekommen in die richtige Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im ganz Kleinen funktioniert das mit jedem Atemzug. Wenn wir einatmen, sind wir ganz bei uns selbst drinnen, im Inneren sozusagen, also mit unserem kleinen Ich, aber dafür sehr, sehr wach, sehr bewusst. Und wenn wir ausatmen, loslassen, gehen wir so für einen Augenblick hinein in das große Ich, in unser großes Ich, in unser wirkliches Ich. Wir schlafen sozusagen hinüber, mit jedem Atemzug passiert das. Einatmen, hier zu sich kommen, Winterzeit sozusagen, im Moment des Einatmens. Ausatmen, Sommerzeit, hinausgehen in das große kosmische Ich, das eben wirklich bis über die Grenzen des sichtbaren Kosmos hinausgeht, im Raumlosen, im Zeitlosen lebt, das das sinnlich Sichtbare, das räumlich-zeitlich Fassbare noch übersteigt. Mit jedem Atemzug passiert das. Also wir haben ununterbrochen Gelegenheit, das zu spüren, das zu ahnen, das irgendwie zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Punkt ist auch noch, der dabei wichtig ist, auch so ein Rhythmus, der dazwischen liegt: der Durchgang durch die verschiedenen Erdenleben. Wenn wir in ein Erdenleben kommen, dann ist es der Prozess des Einatmens. Wir atmen sozusagen unser Ich ein, atmen es ein in dem Sinn, dass wir uns hier in seinem Spiegelbild zumindest unserer selbst bewusst werden. Und mit dem Tod atmen wir uns wieder aus und gehen hinaus zu unserem wirklichen Ich. Also der Gang durch die verschiedenen Inkarnationen macht das auch, die in der Vergangenheit viel längere Zeiträume brauchten, um aufeinander zu folgen. Also etwa eine halbe Kulturepoche, das wäre das kosmische Maß für die wiederholten Erdenleben, hängt damit zusammen, dass man in der Regel, die aber oft durchbrochen wird, abwechselnd in eine männliche Inkarnation und in eine weibliche Inkarnation kommt, um, ja die Welt aus diesen beiden Perspektiven zu betrachten. Zwei Perspektiven, die also vor allem zusammenhängen mit unserem physischen Leib und unserem Ätherleib.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden heute noch kurz einmal ansprechen, dass es beim Astralischen diese Unterscheidung in gewisser Weise aufhört, indem der Astralleib männlich, weiblich zugleich ist, also mit einem alten Ausdruck hermaphroditisch. Das hat beide Pole in sich. Das heißt, auch in dem Sinn zu sprechen von einer männlichen Seele oder einer weiblichen Seele ist eigentlich falsch. Allerdings gibt es gewisse Modifikationen dadurch in der Verkörperung, dass wir eben einen Ätherleib und einen physischen Leib an uns tragen, die sehr wohl nach diesen Geschlechtern unterschieden sind. Werden wir dann noch besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das nur, um es im Zusammenhang auch mit diesem Wochenspruch zu sehen. Also es gibt Gelegenheit, das in vielfältigster Weise und in vielfältigen zeitlichen Abschnitten zu erleben. Ich lese es noch einmal, den elften Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist in dieser Sonnenstunde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dir, die weise Kunde zu erkennen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Weltenschönheit hingegeben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dir, dich fühlend zu durchleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlieren kann das Menschen-Ich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und finden sich im Welten-Ich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Wesen des Ich ist Erneuerung bis in die astralischen Kräfte und die Lebenskräfte hinein  00:11:40 ====&lt;br /&gt;
Also dieses Welten-Ich ist ja natürlich das Entscheidende, aus dem schöpft unser Ich. Und dieses Ich ist es, wie wir in den letzten Vorträgen auch besprochen haben, das ganz besonders jetzt während unserer Erdentwicklung prädestiniert ist dazu, erstens einmal sich selbst immer wieder neu zu erschaffen, das ist die eigentliche Ich-Tätigkeit, das ist der Kern des Ich. Das Ich besteht nur, indem es sich selber beständig neu schafft. Und dass es sich aber dann über das hinaus weiterentwickeln kann, seine Kräfte noch ausdehnen kann, also über dieses, wie soll ich sagen, Eigenschöpferische hinaus auch weltschöpferisch einmal im ganz Kleinen zu werden, das beginnt damit, dass wir unser Seelisches, unser Astralisches schöpferisch umzuarbeiten zu beginnen, und dass wir aus unserem Seelischen, Astralischen das Geist-Selbst entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war das, was wir in den letzten Vorträgen intensiv besprochen haben und wo es letztlich darum geht, ja, da so weit wie möglich zu kommen und in letzter Konsequenz eben auch die stärksten astralischen Kräfte völlig zu erneuern. Dazu muss man sich aber sehr gut vorbereiten, weil die stärksten astralischen Kräfte sind die Kräfte, die abhängig davon, wie wir sie gebrauchen, zum Bösen, zum wirklich Bösen führen können oder zur höchsten Liebeskraft. Wenn wir also, wie es ja eigentlich sein sollte, dieser Liebeskraft zuströmen wollen, zugehen sollen auf das, dann müssen wir diese Kräfte beherrschen lernen, die, wenn sie nicht gut geleitet sind, tief in den Abgrund hineinführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind exakt die gleichen Kräfte, es ist kein Unterschied in den Kräften, es ist nur die Frage, welche Richtung wir diesen Kräften geben. Das ist der einzige Unterschied, ansonsten sind &#039;&#039;&#039;die verderblichsten Kräfte die gleichen Kräfte, die die höchsten Liebeskräfte sind&#039;&#039;&#039;. Und sie haben gemeinsam, dass mit den höchsten Liebeskräften eben auch die Kräfte, die ins Böse hineinführen können, dass sie eng verbunden sind mit den Lebenskräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Überlappen der unteren astralischen Kräfte mit den oberen Lebenskräften  00:14:22 ====&lt;br /&gt;
Gerade die stärksten astralischen Kräfte, die man manchmal auch, wenn man mehr die böse Seite herauskehren will, als die niedersten Kräfte bezeichnet, die untersten astralischen Kräfte, die sind aber die eigentliche Kraftquelle, aber die entsprechen halt den unteren Regionen des Astralischen, aber genau die brauchen wir, wenn wir wirklich höchste Liebeskraft entwickeln wollen. Und gerade diese untersten astralischen Kräfte hängen zugleich mit den höchsten Lebenskräften zusammen. Wir haben ein paar mal schon darüber gesprochen, dass man es sich nicht so vorstellen darf, Ätherkräfte, also Lebenskräfte und astralische Kräfte, dass das einfach so was Getrenntes ist, dass man da irgendwo eine Grenzlinie ziehen kann und sagen kann: ja, da drunter ist es ätherisch, das sind die Lebenskräfte, und drüber ist es das Astralische, da sind es also diese Seelenkräfte im weitesten Sinn. Sondern nein, sie überlappen sich. Sie überlappen sich, und gerade also die höchsten ätherischen Regionen, also &#039;&#039;&#039;die Region des eigentlichen Lebensätherischen, des Klangätherischen und des Lichtätherischen, die überlappen sich mit den untersten astralischen Kräften&#039;&#039;&#039; und überlappen heißt in Wahrheit, sie sind identisch miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind identisch miteinander, aber sie haben sozusagen zwei Gesichter. Das eine Gesicht, das ätherische Gesicht ist das, das der physischen Welt zugewendet ist und einfach dafür sorgt, dass diese Kräfte bis ins Physische gestaltend eingreifen können. Und die andere Seite ist die nach dem Seelischen zu, naja, da hängen einmal die &#039;&#039;&#039;unterste Region des Astralischen&#039;&#039;&#039;, das ist die &#039;&#039;&#039;Region der Begierdenglut&#039;&#039;&#039;. Die Region der Begierdenglut ist dieselbe Region, die mit dem &#039;&#039;&#039;Lichtätherischen&#039;&#039;&#039; zusammenhängt, höchstes Weisheitslicht. Das ist die Region, die mit der Begierdenglut zusammenhängt und sogar noch hineinreicht dann auf der anderen Seite ins &#039;&#039;&#039;Wärmeätherische&#039;&#039;&#039;, also bis dort hinein geht das. Dann hat man &#039;&#039;&#039;das Klangätherische&#039;&#039;&#039;, das hängt sehr stark zusammen mit unseren Sinnesqualitäten, mit dem, was Rudolf Steiner nennt im Astralischen die &#039;&#039;&#039;Region der flutenden Reizbarkeit&#039;&#039;&#039;. Also die Farben, die Töne, die Geschmacksrichtungen, die Geruchsqualitäten, die unglaublich reich sind, also Geruchsqualitäten sind unglaublich reich, darum auch besonders gefährlich wieder, weil das ist eine ganz starke Region, die Geruchsregion. Und daher: an die Geruchsregion im Astralischen heranzukommen kann sehr gefährlich werden, daher dort auch der Teufelsgestank, der Teufel stinkt. Das zeigt nur an, dass jetzt diese Geruchsqualitäten, dass die halt in die negative Richtung geführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei gleich noch einmal deutlich gesagt: wenn ich jetzt spreche von Farbqualitäten, von Geruchsqualitäten, von Geschmacksqualitäten, darf man sich trotzdem nicht vorstellen, dass das eins zu eins so ist, wie wir es hier im Irdischen erleben. Das ist schon wieder eine Abschattung, die dadurch vorhanden ist, dass wir einfach eine physische Körperlichkeit haben und dass das durch Sinnesorgane vermittelt ist, und dass dadurch das eigentlich rein seelische Erleben, das mit den Farben, mit den Gerüchen, mit dem Geschmack und so weiter zusammenhängt, dass das durch die Sinnesorgane extrem, extrem, extrem verdunkelt wird.  Und wir eigentlich gar nicht mehr merken, dass das ein rein seelisches Erlebnis ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Farbwahrnehmungen, sinnlich und seelisch  00:18:35 ====&lt;br /&gt;
Also man müsste wirklich, um das kennenzulernen - am einfachsten geht es bei den Farben -, kann man &#039;&#039;&#039;Farbmeditationen&#039;&#039;&#039; machen. Man nimmt sich eine Farbe her, schaut sich einmal wirklich die Farbe Rot zum Beispiel ganz intensiv an, verbindet sich damit, macht dann die Augen zu, versucht im Vorstellungsbild das noch einmal aufzurufen und lässt aber dann auch dieses Vorstellungsbild verschwinden und vergegenwärtigt sich nur, was erlebe ich in diesem Rot, an diesem Rot, durch dieses sinnliche Rot. Und die Seelenqualität, die jetzt da überbleibt, das ist erst das eigentliche Rot. Und die ist in Wahrheit aber, wenn man es in reiner Form erlebt, viel, viel intensiver und viel reicher nuanciert als alles das, was wir sinnlich an Rot und Rottönern erleben können. Das ist nur sehr schwer, dort hinzukommen, nicht wahr, wenn wir die Farbe direkt vor den Augen haben, sehen wir sie wahrscheinlich am intensivsten und erleben vielleicht auch die Stimmung des Roten am intensivsten, aber da ist eben trotzdem auch das Seelische getrübt durch den sinnlichen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir es jetzt nur mehr in der Vorstellung haben bei geschlossenen Augen, verblasst das wahrscheinlich gegenüber dem unmittelbaren sinnlichen Eindruck, aber meistens verblasst damit zugleich auch das seelische Erleben, das damit verbunden ist. Und da müssen wir eben trainieren, dass das nicht der Fall ist. Wir müssen also lernen, uns der sinnlichen Farbe auszusetzen, die gibt uns den Fingerzeig, wohin es geht, und jetzt zu versuchen, schon während ich es anschaue: was erlebe ich seelisch dabei? Und dabei muss man noch ganz stark aufpassen: was ist mein persönliches Erleben an der Farbe? Das heißt zum Beispiel: Mah, das Rot, das ist so aggressiv, das stört mich, ich mag das nicht, ich hasse das Rot! Ich will ein kühlendes Blau haben, das würde mich wieder zur Ruhe führen. Das Rot erhitzt mich zu sehr, mich, und darum mag ich es nicht. Dieses &amp;quot;darum mag ich es nicht&amp;quot; ist aber nur meine ganz persönliche Haltung dazu. Ein anderer sagt vielleicht: Hah, das Rot, das ernährt mich mit Energie geradezu, ich fühle mich, fühle mich wie mit Energie erfüllt, indem ich mich dem Roten gegenüber stelle. Das gibt es ja genauso. Rot kann eine ganz wunderbare Farbe sein und Rot weckt einen so auf. Es ist sogar so, man hat sogar Versuche gemacht: selbst wenn Blinde in einem völlig roten, völlig mit Rot ausgemalten Raum drinnen sind, dass die Bluttemperatur leise steigt. Nein, man kriegt nicht Fieber gleich, aber die Bluttemperatur steigt, weil wir in Wahrheit das Licht und die Farben nicht nur mit den Augen wahrnehmen, sondern auch die Haut ist sensitiv, auch für das Licht, in Wahrheit. Die ganze Hautoberfläche nimmt wahr und unser Auge ist eigentlich nur ein spezialisiertes Organ, mit dem wir das halt intensiver erleben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Haut erleben wir es halt mehr unterbewusst und der Blinde kann aber das sogar ins Bewusstsein heben unter Umständen, wenn er sensitiv genug dafür ist und daher kann es durchaus sein, dass ein Blinder spürt, der Gegenstand ist rot. Der andere Gegenstand ist grün. Grün hat etwas sehr Beruhigendes, etwas zur Ruhe führendes und das Rot ist etwas, was ich spüre, das kommt fast aggressiv auf mich zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blau, das Violett zieht mich irgendwie in die Ferne hin. Wenn ich das spüre, in dem Violett, in dem Blau ist was, was meine Seele in die Ferne zieht, dann komme ich schon an das seelische Erlebnis heran. Und wenn ich jetzt weglasse, ob mir das persönlich sympathisch oder antipathisch ist, - aber ich habe reine Sympathiekraft eigentlich drinnen, wenn es da in das Violette hineingeht, den Willen des Seelischen, sich mit dem anderen Seelischen draußen zu verbinden, das drückt sich eigentlich in diesem Farbton auf. Im Blau kündigt sich das an, im Violett geht es ganz dorthin. Und eben erst, wenn wir diese Seelenbewegung erleben und diese intensiv erleben, intensiver erleben als es jeder farbige Eindruck kann, dann sind wir beim wirklichen astralischen Erleben drinnen. Dann sind wir erst dort. Aber man kann sich schulen, dorthin zu kommen, dem näher zu kommen. Also Maler zum Beispiel werden das einfach zumindest halbbewusst erleben, diese Qualität der Farbe, weil aus dem heraus schaffen sie, aus dem heraus malen sie, aus dem heraus können sie ein Porträt zum Beispiel farbig so gestalten, dass da wirklich die Sympathiekräfte und Antipathiekräfte durchkommen, die in dem Menschen leben, den er portraitiert, die sozusagen dort in ihrem Ringen miteinander sind und die beide da sein müssen. Wir brauchen beides. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 00:24:33 ====&lt;br /&gt;
Denkt an den &#039;&#039;&#039;Rhythmus&#039;&#039;&#039;, von dem wir gesprochen haben. &#039;&#039;&#039;Hinausgehen, sich mit der Welt verbinden, das ist die Sympathiebewegung&#039;&#039;&#039;. Seelisch sich mit der Welt verbinden, eins werden, seelisch mit der ganzen Welt. Dann fliegen wir hinaus. Aber wir müssen auch wieder zurückkommen können. Also wir brauchen im Seelischen auch immer diesen Wechselschlag von &#039;&#039;&#039;Sympathie - hinausgehen&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Antipathie - wieder ganz zu mir kommen&#039;&#039;&#039;. Und zwischen diesen wechselt es immer wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja und das haben wir eben in allen Sinnesqualitäten drinnen, beziehungsweise in dem was seelisch dahinter steckt, was das Eigentliche ist, was dahinter steckt. Also das, &#039;&#039;&#039;was Rudolf Steiner die flutende Reizbarkeit nennt, das sind diese Sympathie- und Antipathiebewegungen&#039;&#039;&#039;, die, ja man könnte sagen vibrieren, leben, leben in diesen Sinnesqualitäten. Weil es zugleich ja auch ätherische Qualität ist, klangätherische Qualität und das Klangätherische hat eine ordnende Kraft in sich. Eine ordnende Kraft, die bis ins Physische hinein wirken kann. Und das ist die Vermittlung eigentlich zwischen dem Seelischen und dem Physischen. Ich hatte das schon in früheren Vorträgen erwähnt: solange man nicht diese Brücke des Ätherischen findet und erkennt in den Wissenschaften, wird man vor einem Rätsel stehen: wie kann denn Seelisches, bewusst erlebtes Seelisches irgendwie mit dem Körperlichen in Einklang gebracht werden? Wie kann die Seele auf den Geist wirken? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, in Wahrheit wirkt nicht die Seele auf den Geist, sondern es gibt alle Übergangsstufen und die gehören alle zusammen. In Wahrheit ist das ja alles eine Welt. Man muss sich denken, diese Unterscheidungen, physische Welt, ätherische Welt, astralische Welt, niederes Devachan, also untere geistige Welt, obere geistige Welt und was dann noch darüber geht, das sind alles unsere menschlichen Unterscheidungen, die einen Sinn machen, durchaus, aber nirgendwo in der Welt gibt es diese Grenzen in Wahrheit. Sondern das alles wirkt zusammen und miteinander und geht ineinander über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Physische ist nichts anderes als ein verdichtetes Geistiges, ein verdunkeltes Geistiges, wenn man so will, ein durch die ahrimanischen Mächte verdunkeltes Geistiges, damit wir es dann greifen können als was Physisches, Hartes, etwas - ein Boden auf dem wir stehen können und uns aufrichten können. Also danke, Ahriman, dass das funktioniert! Da würde der Luzifer allein nicht ausreichen, der schafft das allein nicht, also da ist schon der Ahriman nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist alles seinem Ursprung nach geistig und letztlich nur eine Verwandlungsstufe des Geistigen, aber es ist nichts anderes. Letztlich kommt die Physik heute, sehr von Ferne und sehr abstrakt, zu dem Selben: die Materie, den Stoff als solches gibt es eigentlich gar nicht, das ist Illusion. Was dahinter steckt, könnte man vielleicht noch als Kraft bezeichnen, als Tätigkeit, als Regsamkeit, die da ist, als Ereignisse, die passieren, wie immer. Also man spricht da in der Physik sehr eigenartig heute drüber. Aber Stoff, so wie man sichs klassisch vorstellt, also als ein erfüllter Raum, der halt von irgendwas Festem erfüllt ist und wo ich nicht hinein kann, das gibt es eigentlich gar nicht. Kräfte sind das, die da ausgehen und diese Kräfte sind was Geistiges ihrem Ursprung. Kraft im physikalischen Sinn, sagt Steiner einmal, ist nichts anderes als die räumliche Offenbarung des Geistigen. Das ist Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn die Physik heute spricht: es gibt &#039;&#039;&#039;vier verschiedene Naturkräfte&#039;&#039;&#039;, ob das schon der Weisheit letzter Schluss ist oder nicht, ist eine andere Frage, aber es ist irgendwas dran, weil die &#039;&#039;&#039;Vierzahl&#039;&#039;&#039; mit der Erde, mit dem Erdenkosmos tatsächlich was zu tun hat. Also Vierzahl, Würfelgestalt und so weiter, wir sind ja auch die vierte kosmische Evolutionsstufe, die wir durchgemacht haben oder dabei sind, sie durchzumachen. Ja, wenn also die Physik von vier Naturkräften spricht, die es gibt, na ja, dann sind das vier Offenbarungen des Geistigen in der räumlichen Welt, nichts anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese vier Naturkräfte mit all ihren Gesetzmäßigkeiten, die damit verbunden sind, weil das sind eben nicht Kräfte, die so blind einfach wirken, sondern die in sich ganz bestimmte Gesetzmäßigkeiten haben und alle vier zusammen sind so aufeinander abgestimmt, dass da auch wieder Gesetzmäßigkeiten drinnen walten, also vor allem in der Stärke dieser Kräfte. Und wenn die nur ein bissel anders wären, das Verhältnis, wie stark diese Kräfte sind, ein bissel anders, dann gäbe es unseren Kosmos, so wie wir ihn heute haben, in dieser Form nicht. Dann wäre nicht möglich, dass es eine physische Erde gäbe, so wie wir sie kennen, dann wäre es nicht möglich, dass sich Leben darauf entwickeln würde, dann wäre es nicht möglich, dass sich bewusstes Leben hier entwickeln könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sagen selbst die Naturwissenschaftler heute. Da gibt es gewisse Naturkonstanten, von denen man spricht, die bestimmen also die Stärke dieser Kräfte. Da weiß man heute noch nicht: ja wie soll ich die ausrechnen, wieso sind die so? Ich kann nur feststellen, ich kann sie messen, die Stärke dieser Kräfte und daraus kann ich die Naturkonstanten heute sehr genau bestimmen, bis auf die, weiß ja nicht wievielste Nachkommastelle, aber man weiß nicht warum sie gerade so sind, wie sie sind. Man weiß heute nur eines: wenn sie ein bissel - ein bissel heißt, also, weiß ich nicht, 0,01 Prozent, anders wären, dann gäbe es kein Leben. Dann gäbe es, ja vielleicht als maximal einfachsten Stoff den Wasserstoff in der Welt und mehr nicht, wenn überhaupt den. Also der Kosmos wäre relativ eintönig aus heutiger Sicht. Alles das gäbe es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist alles wunderbar aufeinander abgestimmt. Also da sind viele, viele Fragen noch zu klären, eben wie das mit dem Geistigen zusammenhängt und tatsächlich gibt es ja auch nicht so wenige Naturwissenschaftler, Physiker, die sagen: ja, was ist ein Naturgesetz? Was Geistiges! Das ist die geistige Ordnung, die das Verhältnis dieser Kräfte zueinander bestimmt. Das ist etwas Geistiges. Mehr können sie dazu nicht sagen, ob da jetzt irgendwelche Wesenheiten oder - , über das reden sie natürlich nicht. Das ist klar, das kann man physikalisch nicht erkennen, aber ich kann erkennen, es gibt Kräfte in der Natur, die kann ich messen, die kann ich bestimmen und ich kann deren Gesetzmäßigkeit mit Hilfe meines Denkens erkennen und zwar nur mit Hilfe meines Denkens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich nicht denken kann, dann erscheint mir das alles chaotisch. Nur durch das Denken kann ich die Gesetzmäßigkeit erkennen, die diese Kräfte leitet und daher gehört aber beides eigentlich zusammen, dass ich die Kraft, ja, sinnlich erleben kann, von mir aus, dass ich sie dann später auch präzise messen kann, dass ich sie aber auch denken kann. Und in der Wirklichkeit gehört das alles zusammen. Das Weltendenken gehört sozusagen zusammen mit dem, was äußerlich als Kraft erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Weltenkräfte&#039;&#039;&#039; sind niemals so, dass sie nicht geleitet werden durch das &#039;&#039;&#039;Weltendenken&#039;&#039;&#039;. Und auch wir unterscheiden das in Wahrheit voneinander nur deswegen, weil wir halt so komisch organisierte Wesen sind, dass wir einerseits halt die Wahrnehmung haben, die Sinneswahrnehmung, die Kräfte, die wir spüren mit unseren Händen, und dass wir andererseits unser Denken haben. Wir, durch unser Wesen, wir schneiden die Welt auseinander in ein Geistiges, das wir mit dem Denken erfassen und ein Sinnliches, das wir mit den Augen sehen und mit den Händen greifen können. Das liegt an uns, so wie wir während dieser Erdentwicklung geworden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Wirklichkeit gibt es kein Geistiges, das vom Materiellen getrennt ist und kein Materielles, das vom Geistigen getrennt ist. Das heißt nicht, dass alles stofflich im äußeren Sinn sein muss. Es gibt Verwandlungsstufen dazwischen, und die Verwandlungsstufen sind das, was eben auch jetzt als Seelisches erscheint, als Ätherisches erscheint, letztlich als Physisches erscheint, zunächst gasförmig, dann flüssig und schließlich auch fest. Aber es ist immer ein Geistiges, das sich verwandelt hat in diese Erscheinungsform. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner gebraucht dazu oft den Vergleich halt mit dem Wasser: ja, wie ist das, wenn Wasser, ja, dampfförmig zunächst ist? Ja dann verdichtet sichs zum Flüssigen und dann wirds schließlich fest. Und jetzt stelle man sich ein Wesen vor, das das flüssige Wasser, das dampfförmige Wasser nicht sehen könnte und nur das feste Eis erleben kann. Dann würde es denken: ja, das ist das feste Eis, das ist der Stoff. Und es sieht aber nicht, dass sich das verwandeln kann ins Flüssige, ins Dampfförmige und in Wahrheit immer weiter, bis ins Ätherische hinein, bis ins Seelische hinein. Und die Quelle, aus dem das Seelische entspringt, ist das Geistige. Dort ist die Quelle. Das ist die schöpferische Quelle, die all das substanziell hervorbringt. Substanziell heißt also so, dass es sich selbst tragen kann als Erscheinung in der Welt. Das gehört also alles zusammen. Und wir mit unserem Ich sind halt jetzt so weit, dass wir, ja, selbst Geistiges zumindest verdichten können bis zum Astralischen, bis zum Seelischen, ein bisserl zumindest! Und das ist genau dort der Fall, wo wir unser Geist-Selbst entwickeln. Wo wir also mehr tun als mit unserem - als dass wir unser Seelisches läutern und arbeiten daran, im Sinne, dass wir halt vielleicht negative Eigenschaften irgendwie durch entsprechende Übung loswerden, uns läutern, wie es so schön heißt, uns reinigen davon, Katharsis ausführen.  &#039;&#039;&#039;36:18&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo wir in den früheren Vorträgen oft schon gesagt haben, die große Problematik ist, dass dann dieses Negative, Astralische, ja zwar aus uns, aus unserem Wesen ausgeschieden wird, aber es ist nicht weg aus der Welt. Es ist sozusagen eine seelische Umweltverschmutzung, die wir betreiben damit. Und ganz konkret bürden wir es unseren Mitmenschen auf, wir bürden es den Tieren auf, wir bürden es der Natur auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich auch den Pflanzenwesen, weil auch die Pflanzen auf Astralisches angewiesen sind und alles, was wir an Negativem durch unsere Läuterung, um edler, besser zu werden, aber ohne es wirklich zu verwandeln, na dann kommt es auf die Müllhalde. Und diese Müllhalde ist die Astralatmosphäre unserer Erde. Das ist die große Müllkippe zur Zeit noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Müllkippe, die also zum Himmel stinkt in Wahrheit. Durch die Menschheitsentwicklung hindurch haben wir das angesammelt. Also wenn wir heute von Umweltverschmutzung reden, müssen wir wissen, wir haben begonnen mit dem ersten Tag, an dem wir die Erde betreten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten wir fleißig dran, also die Erde zuzumüllen. Und man kann das jetzt natürlich ganz negativ sehen und kann sagen, das hätte alles nicht passieren dürfen. Ja, aber dann wären wir auch nicht freie Menschen geworden oder hätten überhaupt nicht die Möglichkeit gehabt, freie Menschen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freie Menschen haben das Privileg, auch seelischen Müll zu erzeugen. Also sprich Fehler zu begehen, Böses zu tun, real zu tun. Und das muss auch wirklich passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das darf nicht nur theoretisch als Möglichkeit da sein, sondern das muss Wirklichkeit werden. Wir müssen ja in Wahrheit so ziemlich alles Böse auch als Menschheit auskosten, was uns möglich ist. Das ist eine schlimme Wahrheit, aber man muss auch das sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Menschen, die jetzt vielleicht sich ganz dem Bösen verschreiben, aus ihrem Egoismus heraus. Also sprich ganz aus dem egoistischen Element heraus walten und damit Schreckliches über die Welt, über die Menschheit, aber auch über die Natur gebracht haben und nach wie vor bringen, dann liegt darin eine Notwendigkeit. Die Menschheit als Ganzes muss das ganz real durchleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne das gibt es keine Freiheit. Nur es als Möglichkeit zu sagen, aber nein, ich bin ja eh schon so geläutert, dass ich das natürlich nicht mache. Ja, dort müssen wir erst hinkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das müssen wir erst lernen. Ansonsten könnte uns nur die hohe geistige Führung davor bewahren, dass wir dort hinkommen. Aber der Witz der Freiheit ist, dass wir uns selber davor bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Witz. Wir haben eh in der Vergangenheit viel Hilfe gehabt, dass wir nicht so schnell abstürzen. Wenn wir die Hilfe nicht gehabt hätten, dann hätten wir schon vor Ewigkeiten die Erde komplett zerstört, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gab genug Zeiten in der Erdgeschichte, in der Menschheitsgeschichte, wo durch den Menschen die Erde an der Kippe war, zerstört zu werden. Damals schon. Also wenn man etwa denkt an die sogenannte Lemurische Zeit, wo der Mensch natürlich noch nicht die heutige Gestalt hatte und wo sein Seelische, seine astralischen Kräfte weit, weit, weit über ihn hinausgeragt haben, wo er seelisch eigentlich ganz verbunden war mit dem Astralischen der ganzen Erde, in gewisser Weise eins noch war damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, sicher hat sich schon ein eigener Astralleib abgezeichnet, aber der stand in ganz starker Beziehung noch mit dem Astralischen der Erde. Und das heißt, was man im eigenen Astralischen erlebt hat, hat seinen Widerhall sofort unmittelbar gefunden im Astralischen der Erde. Und wenn man da aber die Kräfte im Dienste des Egoismus gebraucht, na ja, dann schädigt das auch die Erde, weil das schnürt dann die Erde ab vom großen Astralischen im Kosmos draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil eigentlich ist der Kosmos ein Seelenkosmos, eine Seelenwelt seinem Ursprung nach. Wie ich schon oft sagte, das erste Kapitel der Genesis schildert die Erschaffung der Welt als seelischer Kosmos, nichts anderes. Da gibt es noch nichts anderes als was Seelisches oder sprich Astralisches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist der Anfang. Und dieses Astralische da draußen im Kosmos ist weitgehend rein. Ich sage deswegen weitgehend, weil viel von dem Müll, das wir erzeugen, schon auch die Tendenz hat, da weiter hinaus zu gehen, über die Erdensphäre hinaus zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Gefahr ist auch da, dass wir wirklich bis ins Kosmische hinein die Welt vergiften. Es ist noch immer sehr konzentriert auf die Erde, aber da schaut es in Wahrheit schlimm aus. Und wir sind in der bislang dunkelsten Zeit astralisch gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dunkelste Zeit heißt, dass dieser reine Seelenkosmos oder relativ reines Seelenkosmos da draußen, dessen Weisheitslicht, das Astralische ist eigentlich unheimlich weise geordnet, wie wir es letztes Mal auch besprochen, diese Weisheit kommt vom Vorgänger Kosmos unserer Erde, vom alten Mond herüber. Das hat also bewirkt, dass der Kosmos als solcher von allen Anfangen weisheitsvoll geordnet ist. Wo aber gleich damit der Nachsatz ist, das allein genügt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen weiterkommen über das hinaus und es muss mehr werden als dieses alte Weisheitsvolle. Daher kann keine Religion oder keine geistige Lehre, die zurück will zum Anfang, in einer heilsamen Richtung wirken. Das würde nur das, was mit den Menschen angedacht ist, sage ich mal so mit menschlichen Ausdrücken, was den Menschen ermöglicht werden soll, nämlich die Freiheit zu entwickeln, das wäre damit nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann würde es dabei bleiben, dass, jetzt sage ich es sehr menschlich-irdisch, dann würde die geistige Herrschaft ein zentralistisches Regime bleiben. Und es ist der Wille der Gottheit selber, das zu überwinden. Und die Zentren sind die einzelnen Menscheniche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus denen oder mit denen und durch die die Gottheit wirkt oder man kann es auch umgekehrt sagen, die Menscheniche wirken durch die Gottheit. Man kann es genau in der umgekehrten Richtung auch sagen. Da kommt dieser neue freie Impuls hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar sozusagen von der Peripherie der vielen Menscheniche, nicht die eine zentrale Quelle. Es gab, ich habe das glaube ich auch im letzten Vortrag sogar erwähnt, dieser Ausspruch von Meister Eckart, es gibt den einen Spruch, Gott und ich sind eins im Erkennen. Es gibt keine Trennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der andere Ausspruch ist der, ohne mich kann Gott kein Würmchen machen, es müsste vor lauter Not zerkrachen, so ungefähr. Es ist nicht ganz wörtlich. Also das heißt, ohne den Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das gilt jetzt schon ansatzweise. So müsste es straks zerkrachen, genau. Werden wir nie merken wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt musst du aber dem Sinn nach. Also das heißt, wir sind jetzt schon mitbeteiligt daran. Was das Besondere eben der Erdenschöpfung ausmacht, ist dass wir mitbeteiligt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Anfang an. Im Positiven wie im Negativen. Aber das Negative eben, wie ich es eingangs sagte, ist auch eine Notwendigkeit, wenn der Mensch frei schöpferisch tätig werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst hat er diese Möglichkeiten nicht. Also das heißt, wir haben jetzt, wenn wir astralische Kräfte wirklich aus dem Nichts erschaffen, denn damit beginnt unsere Schöpfertätigkeit. Einmal mit unserem eigenen Astralischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aber halt nachbebt, mitbebt mit der Erde. Heute nicht mehr so stark oder so unmittelbar wie in der Vergangenheit. Aber es wird wieder stärker werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer stärker werden. Es musste eine Zeit kommen, wo dieses Mitleben auch des menschlich Astralischen mit dem erdastralischen, naja, abgebremst wurde. Behindert wurde bis zu einem gewissen Grad, weil sonst gäbe es die Erde wahrscheinlich nimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen haben einfach so starke, auch negative Kräfte entwickelt, dass das die Erde zerstört hätte. Und wie gesagt, in dieser sogenannten Lemurischen Zeit, also das liegt weit in der Vergangenheit, wo wir noch wirklich fast eins waren mit dem erdastralischen, überhaupt am Anfang in der Lemurischen Zeit betreten wir erst die Erde mit der ersten Inkarnation. Und bitte bei Gott nicht in so einem Körper wie heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da war es wirklich so, dass wir die Welt an den Rand des Untergangs gebracht haben. Am Ende der Lemurischen Zeit, die Lemurische Zeit geht unter durch gewaltige Vulkankatastrophen. Also das heißt, da palmt sich die ganze Erde auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Feuerige in der Erde palmt sich auf. Das Feuerige hat einen starken Bezug natürlich auch zu dem astralischen Element. Könnte auch einen starken Bezug zum geistigen Element haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn es diese Abstrahlkräfte, diese Triebkräfte sind, der Bereich, der Begierdenglut, wenn es aus dem kommt, naja, dann heißt es, die Erde wird herausgerissen aus dem weisheitsvollen kosmischen Zusammenhang. Und was passiert dann? Die Erde bricht auf. Übrigens eine ganz interessante Sache, die Vulkanausbrüche oder auch Erdbeben, als mildere Stufe des Ganzen, haben nicht nur mit rein irdischem Geschehen was zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird man auch einmal darauf kommen, dass das mit dem Kosmos auch zusammenhängt und daher auch äußerlich gesehen mit kosmischen Konstellationen zusammenhängt. Es ist also nicht ein rein irdisches Ereignis, sondern ist ein Ereignis, das dadurch bedingt ist, dass gewisse kosmische Kräfte gehindert werden daran, auf Erden wirksam zu werden. Da wären ordnende kosmische Kräfte da, die eine weisheitsvolle Ordnung dem irdischen geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn wir das nicht zulassen, ich sage jetzt bewusst, wenn wir das nicht zulassen als Menschheit insgesamt, ja, dann machen sich diese Kräfte selbstständig, die australischen Kräfte im Erdinneren oder in der Erde, unsere erd-australischen Kräfte und dann führen sie zu etwas Zerstörerischen, bis zu einem gewissen Grad. Das natürlich aber auch notwendig ist in der Entwicklung, die Erde umgestaltet und tatsächlich nach dieser Lemurischen Feuerkatastrophe, die sich ja auch durchaus in Spuren zumindest geologisch alles nachweisen lässt, davon sind Spuren da, dass es solche Umwälzungen gab und dass das Erdantlitz danach ganz anders ausgesehen hat. Also das heißt, wenn wir uns fragen, warum schaut die Erde so aus, wie sie ausschaut, dann hängt es schon seit langer Zeit wesentlich mit von uns ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wirken mit an dem. Wir wirken mit an dem. Und wenn wir jetzt eben anfangen unser Seelisches nicht nur so zu leitern, dass wir negatives Ausscheiden unter Erde übergeben, also sprich auf die Müllhalde, auf die seelische Müllhalde werfen, sondern wenn wir negatives Seelisches ins Nichts hinein durch die Kraft, durch die Schöpferkraft unseres Ichs auflösen und ein besseres Astralisches aus dem Nichts heraus stattdessen erschaffen, dass dessen Platz übernehmen kann, also den Platz des Alten, dann hat das auch eine leitende Wirkung auf das Astralische der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also allein, wenn wir nur arbeiten so an unserem Astralischen, tragen wir schon etwas dazu bei, die Erde davor zu bewahren, zumindest frühzeitig zerstört zu werden, durch negative astralische Kräfte, die in Hülle und Fülle vorhanden sind. Und wir müssen dann lernen, wir lernen es einmal mit den, naja, schwächsten astralischen Kräften. Die schwächsten astralischen Kräfte, als aus dieser Perspektive gesehen, sind eigentlich die höchsten, die feinsten Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind eben interessanterweise am leichtesten eigentlich zu erschaffen aus dem Nichts. Und die sind auch am leichtesten, wie soll ich sagen, ins Nichts zu befördern und in individualisierter Form erneuert hereinzubringen. Das sind also die ganz hohen Seelenkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem fangen wir an, jetzt. In der Vergangenheit haben wir am stärksten aus den unteren astralischen Kräften gewirkt. Heute müssen wir anfangen, schöpferisch tätig zu werden, aus den hohen Astralkräften heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber mit der Zeit, solange eben die Erdentwicklung dauert und solange wir astralisch mit ihr verbunden sind, das heißt, diese Arbeit geht noch hinaus über das Ende der physischen Erde, weil wenn die physische Erde einmal zerstäubt sein wird, und das wird einmal der Fall sein, dann wird die Erde in einen astralischen Zustand übergehen und da werden wir immer noch ganz kräftig mitarbeiten. Und gerade da wird es dann auch darum gehen, die letzten Reste an den aller dunkelsten, aller egoistischen Kräfte zu verwandeln, aufzulösen. Und dem allen sollten wir, können wir mitarbeiten, jetzt noch während unserer Erdentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und all das wird mitentscheidend dafür sein, wie dann die nächste große kosmische Evolutionsstufe aussehen wird, das neue Jerusalem. Das wird entscheidend dadurch geprägt sein. Ja, aber wir müssen natürlich auch lernen, bewusst mit den dunkelsten, mit den stärksten Kräften umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit den Kräften der Begierdenglut, mit den Kräften der flutenden Reizbarkeit, mit der Region der Wünsche, mit der Region von Lust und Unlust und wie sie sich ganzen seelischen Bereichen nennen, sind alles menschengeprägte Begriffe, Begriffe mit Namen, Bezeichnungen, wie sie Rudolf Steiner geprägt hat. In der Wirklichkeit geht das alles ineinander rüber. Da gibt es nicht irgendwo Allignet, irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Grenzpfahl vielleicht oder irgend sowas. Das gibt es dort alles nicht. Und das heißt aber auch immer, wenn wir jetzt vor allem einmal an den hohen Kräften arbeiten, verwandelt, ist trotzdem immer was verbunden, auch eine Arbeit an den unteren Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist immer mit dabei, schwingt mit dabei, weil sich auch die höchsten Kräfte im Seelischen in den niedersten Kräften spiegeln. Also die höchste Region des Seelenlebens, des reinen, puren Seelenlebens spiegelt sich in der Region der Begierdenglut in Wahrheit. Das sind in gewisser Weise auch zwei Seiten desselben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer das Höchste spiegelt sich immer im Niedersten, wenn wir es halt so mit menschlichen Begriffen hoch und nieder bezeichnen wollen. Es sind dieselben Qualitäten, aber sie sind unten in den Dienst des Egoismus gestellt, sie sind oben in Sympathie sich verbindend mit der Welt, das heißt in Liebe zur Welt, weil Liebe auf der australischen Ebene heißt, ich habe Sympathie mit der ganzen Welt und das heißt nicht nur, ach ja, ich liebe eh die ganze Welt, sondern das heißt ganz konkret, ich verbinde mich seelisch mit der ganzen Welt. Das ist ja ein realer Vorgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht nur, ach ich habe die Welt lieb und ich fühle mich gut dabei, weil ich die Welt lieb habe. Real heißt es, ich verbinde mein Seelisches mit dem Seelischen der Welt oder zumindest einmal mit dem Seelischen der Erde. Aus eigenem freien Willen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde eins damit, ohne mich zu verlieren. Das ist das großartige, ohne mich zu verlieren und da muss das Ich aber natürlich schon sehr kräftig sein, dass es sich nicht verliert, nämlich sprich sein Bewusstsein nicht verliert. Das ist das Problem, das Ich kann man nicht so leicht verlieren, aber das Bewusstsein verliert das Ich sehr leicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das passiert andauernd. Mein Gott, wie viel tun wir heute noch aus eigentlich nur halbbewussten australischen Antrieben und das Ich schaut irgendwie milde zu und kriegt die Hälfte nicht mit. Nämlich unser Ich-Bewusstsein, um es genauer zu sagen, an dem zieht es vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir arbeiten viel weniger aus unserem Ich-Bewusstsein als wir glauben. Bei vielen könnten wir es auch gar nicht. Allein um unseren Körper zu bewegen, das schaffen wir aus unserem Ich-Bewusstsein gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann müssten wir uns ganz bewusst sein, was alles in unserem australischen Leib sich abspielen muss, in Verbindung zum australischen, nicht nur der Erde, sondern des Kosmos, weil das alles wirkt mit, wenn wir nur einen Wimperschlag machen. Man muss sich denken, bei jedem Wimperschlag, bei jeder Fingerbewegung, bei jedem Schritt, den wir tun, wirkt einmal der ganze Seelenkosmos mit. Diese Kräfte wirken alle mit in Resonanz mit unserem Astralleib.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wirkt alles mit. Wenn das nicht der Fall wäre, wären wir wie Marmorstatuen. Wir könnten uns nicht bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Wir könnten nicht atmen, wir könnten die Augen nicht öffnen, wir könnten die Finger nicht bewegen, die Hände nicht bewegen, die Füße nicht bewegen, das Herz könnte nicht schlagen, alles das ginge nicht, ohne dass nicht der ganze Kosmos mitwirkt. Und dass wir doch eben eine gewisse Sympathie dazu haben, nämlich uns verbindend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser wirkliches Ich weiß was davon, aber bitte wie viel wissen wir davon in unserem Alltags-Ich, das heißt in unserem normalen Tagesbewusstsein. Wer spürt das? Wer spürt schon wirklich deutlich und klar genug, wie viel Seelisches da draußen wirkt, in der Natur draußen und wie das mit uns zusammenhängt. Aber das wäre erst der Anfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss ich als nächste Stufe wissen, was passiert jetzt auf der anderen Seite des Astralischen, auf der unteren Seite, also in den ganz niederen Bereichen, die aber ins Ätherische, in die Lebenskräfte übergehen. Da passiert ja jetzt was ganz anderes. Da geht es jetzt gar nicht so um das Erleben des Ganzen, sondern um das Leben im Sinne von, das wird nicht seelische Form, seelisches Bild, seelisches Erlebnis, sondern es wird jetzt zuletzt physische Gestalt, sogar das machen ja die Ätherkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die machen das, das sind tatsächlich real formende Kräfte, die das Stoffliche ergreifen und das sind die richtigen Bahnenlängen, dass die entsprechenden Formen, Lebensformen herauskommen. Das muss bei jeder Fingerbewegung passieren, bei jedem Blinzeln, bei jedem Nervenimpuls, der da läuft, muss das Ätherische in der richtigen Weise wirken können. Haben wir das in unserem Ich-Bewusstsein, in unserem Tagesbewusstsein? Also ich kann es von mir nicht behaupten, vielleicht hat es wer von euch, aber das ist schon eine sehr weite Stufe, dort hinzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit werden wir das so während der Erdentwicklung gar nicht erreichen. Und wenn wir es später erreichen, wird es wieder einen ganz anderen Charakter haben, weil wir dann natürlich nicht so eine physische Körperlichkeit haben, wie wir sie jetzt haben. Aber von den ätherischen Kräften brauchen wir gar nicht reden, weil die haben wir heute noch selber, aus eigenem Fassen, überhaupt nicht unter der bewussten Kontrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte ich auch in der letzten Zeit immer wieder, da brauchen wir die Christuskraft, die uns hilft dabei. Nämlich, wenn wir wirklich dieses Ätherische schöpferisch erneuern wollen. Was wir bis zu einem gewissen Grad können, ist, dass wir durch unseren Willen die Lebenskräfte beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das heißt noch nicht, dass wir sie wirklich erneuern. Deswegen, wir können einen Einfluss darauf nehmen. Erneuerung noch einmal heißt, sie ins Nichts hineinführen und neu erschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein riesiger Unterschied. Ob ich etwas Vorhandenes umforme oder ob ich das Vorhandene auslöse und etwas vielleicht sehr Ähnliches, aber doch ganz Neues aus dem Nichts heraus erschaffe. Das ist ein riesiger Unterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wir können an unserem Ätherischen überall dort arbeiten, wo wir an unseren Gewohnheiten arbeiten. Im ätherischen Leben zum Beispiel auch unsere Gewohnheiten. Da geht es einmal darum, sich als erster Schritt einmal sich gute Gewohnheiten anzueignen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was immer man jetzt auch darunter verstehen mag. Das muss sich jeder mit sich selber ausmachen, was er unter guten Gewohnheiten versteht. Aber wir wissen alle, es gibt auch schlechte Gewohnheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und je mehr man sich an etwas gewöhnt hat, umso schwerer ist es, das loszuwerden. Das gibt es ja die Unterscheidung zwischen Sünde und Laster. Man sagt, das ist ein lasterhafter Mensch, der andere ist ein sündiger Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst schmeißt man das durcheinander heute. Sünde ist eine Verfehlung aus dem Australischen, also aus einem momentanen australischen Impuls heraus. Laster ist was viel viel schwerwiegenderes, weil es darin besteht, dass man sich eine schlechte Gewohnheit angezüchtet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine schlechte Gewohnheit entwickelt. Laster heißt, ich muss mich täglich besaufen, zum Beispiel, oder weiß Gott, was tun. Wenn ich das einmal mache, ist es von mir, sagen wir mal, eine Sünde oder was auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat natürlich eine Wirkung, vor allem für unser Karma. Wir haben dadurch etwas Negatives getan und wir müssen die Folge irgendwann einmal ausbaden davon. Also sprich, ausbaden in dem Sinn, dass wir irgendwann einmal das wieder gut machen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut machen müssen in dem Sinn, dass das, was dadurch beschädigt wurde in unserem Australischen, dass wir das wegschaffen. Und zwar letztlich eben so wegschaffen, dass wir es wirklich völlig erneuern. Ins Nichts hineinführen und aus dem Nichts heraus neu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum brauchen wir die ganzen Karma-Packerln. Mit denen hängt es nämlich zusammen. Wir brauchen sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen sie, um den Stoff zu haben für das, was wir grundlegend erneuern. Auflösung des Karmas heißt nicht nur, wir stellen den ursprünglichen Zustand wieder her, so wie er vor der Verfehlung war. Sondern wir gehen darüber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir schaffen etwas Neues. Also das verdorbene Australische muss letztendlich, wenn wir das Karma wirklich auflösen wollen, völlig erneuert werden. Also den Anteil, den müssen wir auf jeden Fall irgendwie durchziehen, wenn wir gut über die Erdentwicklung kommen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wenn wir es nicht schaffen, unsere karmischen Verfehlungen aufzuarbeiten, dann bleiben wir an die Erdenwelt, so wie sie jetzt ist, gebunden und können nicht hinübergehen in das neue Australien. Sondern dann sind wir halt auf irgendeinem Nebenplaneten oder Nebenmond oder wie immer man das nennen will, wo eben noch Bedingungen herrschen, die ähnlich sind, aber eigentlich noch viel schlechter sind, als jetzt während unserer Erdentwicklung. Weil wir nur dort eine Chance haben, das aufzulösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also entweder wir schaffen es bis zum Erdenende und zwar konkret gesprochen bis zum Ende unserer physischen Inkarnationen, bis wir unsere Karma-Packungen aufgearbeitet haben. Also das, was man als Karma bezeichnet, zumindest im engeren Sinn, hängt zusammen mit der physischen Inkarnation des Menschen. Also unser Karma haben wir begonnen, uns aufzuladen, seit wir auf Erden physisch verkörpert sind, in irgendeiner Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie dünn unsere Körperlichkeit am Anfang auch noch gewesen sein mag. Aber ab dem Zeitpunkt haben wir mit den Verfehlungen im Grunde begonnen. Mit den Verfehlungen, die wirklich mit uns selbst schuldhaft, wenn man so will, zusammenhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die müssen wir selber auflösen. Und zwar wirklich bis zum Ende der physischen Inkarnationen. Weil diese Fehler haben wir im physischen gemacht und die Fehler, die wir im physischen gemacht haben, können wir auch nur in der physischen Verkörperung auflösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führt kein Weg daran vorbei. Ansonsten zählen wir halt nicht zu den 144.000 Auserwählten, von denen wir wissen, das ist eine Qualität, nicht eine Anzahl. Also dann entwickeln wir diese Qualität 144.000 nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, und beim Laster, also beim Ätherischen, ist es halt so, dass wir erst während der nächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde so richtig lernen werden, Ätherisches eben auch neu zu schaffen, aus dem Nichts heraus. Da müssen wir uns jetzt einmal hauptsächlich begnügen, zumindest aus eigener Kraft, dass wir schlechte Gewohnheiten in gute Gewohnheiten umwandeln. Aber ohne das Ätherische wirklich schöpferisch von Grund auf erneuern zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer mit der Hilfe des Christus. Je mehr wir uns mit dem Christus verbinden, desto mehr können wir daran schon Anteil nehmen. Weil wenn der Christus uns hilft, Ätherisches zu erneuern, dann erneuert er es zwar durch seine Kraft, aber gemäß unseres Willens und unserer Individualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er zwingt uns nicht irgendwas auf, sondern es ist etwas, was gemäß unserer individuellen Entwicklung geschieht. Also er macht es nicht nach seinem Gutdünken sozusagen, sondern nach unserem Gutdünken. Aber er gibt uns die Kraft dazu, es auch in die Tat umsetzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das könnten wir aus eigener Hand. Wir könnten es uns wünschen sozusagen. Wir könnten sagen, das müsste geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Christus gibt uns die Kraft, dass es auch geschieht. Bis zu einem gewissen Grad. Damit wird unser Lebensgeist in einer gewissen Weise vorbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen dann nur später, auf der nächsten kosmischen Entwicklungsstufe, diese Kräfte wirklich dann ganz eigenständig ergreifen können. Und das wird dann im neuen Jerusalem der Fall sein. Dann werden wir diese Aufgabe, die wir jetzt in Wahrheit lernen im Zusammenhang mit dem Christus, dann werden wir diese Aufgabe übernehmen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja, also diese Laster sind daher sehr interessante Sache. Und wenn oft gesprochen wird, auch im Zusammenhang mit der Apokalypse und solchen Dingen, wird oft das Bild mit den sieben Todsünden erwähnt. Das ist doch so ein sehr bekanntes Wort, die sieben Todsünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der englischen Übersetzung wird es auch wirklich auch so übersetzt. Aber eigentlich ist es falsch. Es sind nicht sieben Todsünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Todsünden sind ganz was anderes. Es sind die sieben Hauptlaster. Die sieben Hauptlaster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es nämlich ums Ätherische. Die Sünde ist im Australischen. Mit der Sünde können wir ganz allein selber fertig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Lastern, mit den Todsünden, aber das ist eben die falsche Bezeichnung, also mit den sieben Hauptlastern, können wir nur mit der Hilfe des Christus fertig werden. Und uns so ändern. Dass da eine Erneuerung, eine, wie soll ich sagen, professorische Erneuerung des Ätherischen stattfindet, dass nämlich dieses Ätherische nicht ausgeschieden wird aus der Zukunftsentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es würde nämlich dann alles, was nicht so erneuert ist, kann nicht hinübergehen auf das neue Jerusalem. Das Problem, das kann vielleicht auch eine Nebenwelt hinübergehen, aber nicht hinübergehen in die neue Welt. Und da brauchen wir die Hilfe des Christus dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das gilt letztlich dann auch für die physischen Kräfte auch dort. Da ist dann sogar die Vatergottheit mit beschäftigt. Das so zu erneuern, dass eben das neue Jerusalem möglich wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da können wir schon gar nicht selber heute wirklich aktiv werden, aber wir können die Richtung geben. Wir können die Richtung geben. Wir sollen sie geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen sie geben, wenn wir wollen, dass das so gut wie möglich passiert alles. Ja, aber jetzt im Kleinen Australischen fangen wir an, schöpferisch zu sein. Gehen wir also wieder zu dem Punkt zurück, wo wir wirklich jetzt hier und heute tätig sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da können wir es. Also im Australischen können wir es. Und wir sind daran, mit den höchsten Kräften die untersten auch zu verwandeln langsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dem Zeitalter stehen wir jetzt drinnen. Aber wir müssen uns vorbereiten. Wir müssen also anfangen mit den einerseits höchsten australischen Kräften, aber ja, wie soll ich sagen, den kraftlosesten Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchsten sind eigentlich in gewisser Weise die kraftlosesten. Jedenfalls die kraftlosesten im Sinne dessen wirklich konkret Weltgestaltung zu betreiben. Weil gerade die unteren australischen Kräfte, das sind die, die letztlich bis ins physische hinein wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erhabenen, hohen australischen Kräfte. Sie sind natürlich in einer gewissen Weise geistig gesehen viel höher. Aber die wirken nicht so unmittelbar in das physische hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die brauchen die Übersetzung in die unteren Kräfte, wenn man so will. Das rechtfertigt auch den Namen obere und untere Kräfte. Die unteren Kräfte haben es eben mit dem zu tun, dass sie bis ins physische wirken und da zerstörerisch oder aufbauend wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Liebeskräfte, die höchsten Liebeskräfte zu erzeugen, heißt einmal als Vorbereitung, die höchsten seelischen Kräfte spiegeln in den niedersten seelischen Kräften und die zu verwandeln. Aber dazu müssen wir erst die höchsten eigenständig in den Griff bekommen. Darum haben wir im letzten Mal gesprochen, wie die Entwicklung geht oder die letzten Male.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu gehört, dass wir die entsprechenden Seelenorgane dazu ausbilden. Und gleich noch einmal, man kann sagen, es sind die Hellseherorgane von mir aus, aber sie sind mehr. Sie sind Tätigkeitsorgane.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man darf nicht denken, seelische Wahrnehmung, zum Beispiel mit der zweiblätterigen Lotusblume, also die, die mit dem Stirnchakra zusammenhängt, dass das nur ein Wahrnehmungsorgan ist. Es ist ein Tätigkeitsorgan. Wir werden tätig dadurch auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder so eine Unterscheidung, die wir Menschen haben. Ja, wahrnehmen und tätig sein, das sind zwei verschiedene Dinge. Die Welt sozusagen aufnehmen und das andere in die Welt hinausgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das für uns auf Erden gilt es so. Aber im Geistigen gehört das alles zusammen. Jedes Wahrnehmen ist eine Tat bereits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jede Tat ist ein Wahrnehmen. Das gehört alles zusammen. Also ihr seht, es ist so schwierig, das in Begriffe zu fassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem ich es in Begriffe fasse, spalte ich es sofort und man glaubt, das sind zwei getrennte Dinge. Aber eigentlich sind sie untrennbar miteinander verbunden. Wir brauchen das nur, damit wir es irgendwie geistig fassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst könnte man nicht darüber sprechen, bräuchten auch nicht darüber sprechen, sondern wir würden es einfach tun. Aber wir sind eben erst auf dem Weg dorthin, es aus dem Ich heraus bewusst tun zu können und um das Bewusstsein zu entwickeln, dazu brauchen wir diese Einteilung, diese Spaltung. Die brauchen wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem werden wir bewusst. Aber es gehört zusammen. Also es geht darum auch und jetzt in unserer Zeit langsam, dass wir die Kräfte, die feinsten, höchsten Kräfte immer mehr ausbilden und zugleich aber im Hinterkopf haben, das ist die Voraussetzung dafür oder hat auch seine Wirkung darauf, die unteren mit zu verwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das Eigentliche, um was es geht. Diese Aufgabe müssen wir leisten jetzt bis zum Ende der Erdentwicklung, dass wir alle diese unteren Kräfte auch verwandeln. Wir können nicht sagen, wir nehmen nur die, die eben geistig schon zugewandt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann würde der ganze Sinn der physischen Erdentwicklung, mit dem eben auch, mit der eben auch die unteren astralischen Kräfte zusammenhängen, ganz stark, dann würde der Sinn dieser ganzen Erdentwicklung verloren gehen. Dann könnte man das alles nicht mitnehmen und dem nichts mitnehmen. Das ginge verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da ist eine große Aufgabe drin. Und diese Kräfte sind heftig, die da unten sind. Also es sind Kräfte, ich habe es gesagt, das Astralische überhaupt, das Jenseits von männlich und weiblich, es hat beide Perspektiven drinnen, ist also hermaphroditisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und je tiefer unten die Kräfte sind, desto stärker sind sie. Die stärksten Kräfte unten sind die, die zugleich notwendig sind, um die höchste Liebe hervorzubringen. Wirkliche Liebe, die Kraft hat, die weltschöpferische Kraft hat, besteht aus diesen unteren Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aber jetzt nicht im Dienste des Egoismus verwendet werden, also im Sinne der Abtrennung, der Antipathie, sondern im Sinne von sich verschenken an den ganzen Kosmos. Dann wird Liebeskraft aus, aber es ist dasselbe. Und warum erzähle ich euch das alles, diesen ganzen langen Sermon, was hat das mit unserer Apokalypse zu tun? Wir sind ja jetzt auf der Spur, den Zusammenhang zu erkennen zwischen der göttlichen Liebe und der Ausgießung der Zornesschalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo es eben von Rudolf Steiner ganz deutlich den Hinweis gibt, klarerweise jetzt hoffe ich, nach dem was ich versucht habe zu erzählen, dass das eigentlich genau dasselbe ist. Ich will nicht einmal sagen, zwei Seiten desselben, sondern es sind absolut dieselben Kräfte. Die Kräfte, die sozusagen im absoluten Zorn, im zerstörerischen Zorn sogar drinnen liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zorn ist eigentlich, ich will die Welt um mich vernichten, weil sie so, wie sie ist, mir nicht gefällt. Das ist Zorn, in Wahrheit. Zorn, Wut ist, ich will die Welt, wie sie ist, zerschlagen, weil sie nicht meinem Wesen entspricht, nicht mit dem zusammenpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt eigentlich Zorn. Das kann durchaus jetzt im äußeren Leben auch in dem Sinn positiv sein, dass ich, wenn die Welt so ist, wie sie vielleicht böse ist und was Negatives drinnen ist, dann ist der Zorn unter Umständen was sehr Gerechtfertigtes, dass ich sage, so darf die Welt nicht bestehen. Jetzt kann ich natürlich, mit dem Zerschlagen allein ist es halt noch nicht getan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt müsste der Impuls dazu kommen, wie kann ich sie aufbauen, dass sie dem, was sie eigentlich sein sollte, näher kommt. Aber der Impuls des Zornes ist eigentlich, ja ich will die schlechte Welt aus der Welt schaffen. Das ist der Impuls des Zornes, der drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese euch einmal zum göttlichen Zorn, menschlichen Zorn, halbgöttlichen Zorn einfach einmal ein nicht ganz glaube ich unbekanntes Gedicht von Goethe vor, wo einer der so ganz aus dem Feuer heraus lebt und auch den Zorn sehr stark entwickeln kann, zu Wort kommt. Nämlich Prometheus. Prometheus, der das Feuer vom Himmel geholt hat, der Zeus gedotzt hat, der der Legende nach sogar die Menschen geformt hat, das wird da angesprochen in dem Gedicht dann, der ihnen das Feuer gebracht hat und der mit dem Zeus da oben nichts zu tun haben will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zeus ist im übrigen eh schon ein bisschen luziferisch verzerrter Vertreter der alten kosmischen Ordnung, darum ist er nämlich luziferisch in Wahrheit. Zeus ist nicht etwas sowas wie die Vater Gottheit, aber Zeus ist auch ein Bild für die Weltenastralität oder sagen wir besser für die Erdenastralität, aber diese Astralität die aus der vorigen kosmischen Inkarnation unserer Erde kommt in Wahrheit. Nicht die Weltenastralität die der Zukunft gehört, die mit der Freiheit des Menschen vereinbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zeus lässt keine Freiheit zu. Er hat zwar die Menschen irgendwie veranlagt auch, ihr seht einerseits hat es der Prometheus sogar die Menschen geschaffen nach seinen Bilden, andererseits kommen die schon von früher woher, nehmt die Bilder einfach so, da gibt es nicht so die logische Ordnung. Es sind verschiedene Bilder, wenn man es aus verschiedenen Perspektiven betrachtet ist beides richtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich lese jetzt einfach einmal das Gedicht, damit wir schauen wie es mit dem Zorn und dem Feuer des Prometheus ist. Prometheus, bedecke deinen Himmel Zeus mit Wolkendunst und übe dem Knaben gleich der Distelköpft an Eichendich und Bergesöhn. Musst mir meine Erde doch lassen stehen und meine Hütte, die du nicht gebaut und meinen Herd, um dessen Glut du mich beneidest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kenne nichts Ärmeres unter der Sonne als euch Götter, ihr näheret kümmerlich von Opfersteuern und Gebetshauch eure Majestät und darbtet, wer nicht Kinder und Bettler, hoffnungsvolle Toren. Da ich ein Kind war, nicht wusste wo aus noch ein, kehrte ich mein verirrtes Auge zur Sonne, als wenn drüber wär ein Ohr zu hören meine Klage, ein Herz wie meins sich des Bedrängten zu erbarmen. Wer half mir wieder der Titanenübermut? Wer rettete vom Tode mich von Sklaverei? Hast du nicht alles selbst vollendet, heilig, glühend Herz, und glühtest jung und gut? Betrogen, Rettungsdank dem Schlafenden der Drogen, ich dich ehren, wofür? Hast du die Schmerzen gelindert, jedes Beladenen? Hast du die Tränen gestillet, jedes Geängsteten? Hat nicht mich zum Manne geschmiedet, die allmächtige Zeit und das ewige Schicksal, meine Herren, wie deine? Fähntest du etwa, ich sollte das Leben hassen, in Wüsten fliehen, weil nicht alle Blütenträume reiften? Hier sitz ich, formen Menschen nach meinem Bilde, ein Geschlecht, das mir gleich sei, zu leiden, zu weinen, zu genießen und zu freuen sich und dein nicht zu achten, wie ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ist ein ziemlicher Appell an das menschliche Ich in Wahrheit. Die Menschen sind geformt nach seinem Bilde. Er formt die Menschen nach seinem Bilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es im Übrigen ja interessante Parallele im Alten Testament, in der Bibel, also da heißt es ja, der Mensch wird geschaffen nach dem göttlichen Bild, also nach dem Bild der Gemeinschaft der Elohim usw. Aber, also da kommt dann der Adam heraus, dann kommt das zweite Kapitel, da kommt die Eva dazu und dann gibt es auch die Nachkommen, also Cain und Abel, das kennen wir ja alle als die Geschichte, da wird es dann schon ein bisschen schwierig und wie wir wissen, wird der Abel getötet. Auch so ganz charakteristisch, also es kommen zuerst einmal die tötenden Kräfte aus dem Astralischen heraus, müssen herauskommen und der Cain ist der, der eigentlich auf Erden weitergeht und die Erde bearbeitet, also scheinbar der Böse, aber eigentlich der, der die Menschheit weiterbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Cains Söhne sind es, die die Menschheit eigentlich weiterbringen und die notwendig sind für die Erdenaufgabe. Ja, der Cain kriegt sogar das Cainsmal und dieses Cainsmal bedeutet ja, keiner soll ihn berühren, keiner soll ihn töten, der dieses Mal auf der Stirne trägt. Ist also nicht einfach ein Zeichen eines Aussätzigen, sondern irgendwie so unberührbar auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade um die Menschen geht es auch. Also man muss vielleicht auch einmal ein bisschen näher mit der Cains Geschichte, Cain und Abel beschäftigen, aber da steckt auch sehr sehr viel drinnen. Also es geht darum auf jeden Fall, dass der Cain ist der Vertreter eben dieser, dieser Ichkraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus eigenem Willen heraus die Welt umzugestalten. Also da fängt es schon an mit diesem Impuls. Aber der Abel wird getötet und dann geht ja die Geschichte weiter, anstelle Abels, der verloren geht, wird Seth geboren, wird also Adam und Eva, der Sohn Seth geboren, also der dritte Sohn, der halt dann der Vertreter, Stellvertreter des Abel auf Erden ist sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dort heißt es dann ganz deutlich, na ich lese es vor, ich lese es vor, wie es im Alten Testament drinnen steht. Da brauche ich jetzt den großen Schmölker im sechsten Kapitel des ersten Buches Moses steht das. Nein, plötzlich im fünften, im fünften, im fünften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, die fünf ist interessant, wir stehen ja jetzt gerade im Bewusstseinsseelenzeitalter, das ist auch so die fünfte Kulturperiode in der es drinnen steht. Die fünf hat immer was zu tun, im Übrigen mit dem Geheimnis des Bösen auch. Aber der Fünfstern steht irgendwie für den Menschen, aber es kann auch zum Todenfuß werden, wenn er am Kopf steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal denke ich mir, die Welt steht gelegentlich am Kopf vor Ihnen heutzutage. Vielleicht schaffen wir das hier wieder auf die Füße zu stehen. Gut, also fünftes Kapitel, erstes Buch Moses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist das Buch von Adams Geschlecht. Als Gott den Menschen schuf, machte er ihn nach dem Bilde Gottes und schuf sie als Mann und Weib und segnete sie und gab ihnen den Namen Mensch zur Zeit, da sie geschaffen wurden. Und Adam war 130 Jahre alt und zeugte einen Sohn, ihm gleich und nach seinem Bilde und nannte ihn Seth und lebte danach 800 Jahre und zeugte Söhne und Töchter und so weiter und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kommt eine ganze Aufzählung eines Geschlechtsregisters, welche Geschlechter alle daraus entstanden sind, das geht dann über den Medusalem und so weiter, bis zum Noah hin geht das. Aber das interessante ist, dass der Seth geschaffen wird nach dem Bild des Adam. Adam zeugte ihm gleich und nach seinem Bilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz interessant. Also ein ähnliches Motiv wie hier, dass der Prometheus die Menschen nach seinem Bilde schafft. Und damit geht es erst so richtig los, die ganze Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Prüfungen beim Prometheus im übrigen für diese Auflehnung gegen Zeus sind bekanntlich auch ziemlich schwierige gewesen. Das erste war, wie nämlich Zeus gemerkt hat, auch die Menschen da unten, so wie sie jetzt der Prometheus geschaffen hat, die gehorchen mir nicht so richtig und sie bringen mir keine Opfer dar. Das Rauchopfer steigt zumindest nicht auf, das funktioniert nicht, ähnlich wie bei der Hein und Abel Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zur Strafe wird den Menschen die Herrschaft über das Feuer entzogen. Sie hatten es eigentlich schon. Und mit der Opfergabe war das übrigens so eine Sache, sie haben es nicht ganz verweigert, der Prometheus hat nämlich geholfen den Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war schlau, der Prometheus war schlau. Also es sollte ein Stier geopfert werden, dem Zeus. Und der Prometheus hat das jetzt so gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eigentlich den Stier opfern lassen, hat aber den Stier komplett zerlegen lassen, also die Knochen und das alles herausgenommen und das Fleisch hat er den Menschen gegeben. Eigentlich nicht gleich, er hat einen Haufen gemacht und den mit einer Stierhaut überspannt, einen großen Haufen, das ganze Fleisch des Stieres und einen kleinen Haufen, wo die ganzen Knochen nur drinnen sind. Und dann hat er den Zeus angerufen, sagt, ja wähle doch welche Gabe du willst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Zeus greift natürlich zum größeren Haufen. Im größeren Haufen waren die Knochen und im kleineren war das Fleisch versteckt. Also den großen Haufen, da hat er offensichtlich auf das ganze Knochengerüst irgendwie diese Stierhaut aufgespannt, das hat ziemlich groß ausgesehen und der Fleischhaufen war der kleine, unter einer kleinen Stierhaut versteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Zeus greift natürlich zum großen Haufen und kriegt halt dann nur die Knochen. Seitdem ist es auch gebraucht, dass wenn den Göttern geopfert wird, wird nicht das Fleisch verbrannt, sondern die Knochen eigentlich verbrannt. Und die Menschen essen das Fleisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat natürlich dem Zeus irgendwie nicht gepasst, dass er da so hinters Licht geführt wurde, obwohl er es wahrscheinlich eh schon geahnt hat, aber jedenfalls hat er dann eine Gelegenheit gehabt, ein Zornesgewitter über die Menschheit zu bringen und dieses Zornesgewitter hat einmal zur Folge gehabt. Offensichtlich war das mit einem ziemlichen Regen auch verbunden, weiß ich nicht, jedenfalls die Herrschaft über das Feuer wurde den Menschen entzogen. Und damit, ja, man muss dazu sagen, das Feuer ist ja zugleich auch ein Bild für das menschliche Ich, die Feuerkraft des Ichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, den Menschen wurde in Wahrheit entzogen die Fähigkeit, selbst aus dem Ich heraus tätig zu werden, weil genau das wollte Zeus nicht. Er wollte, folgt doch meiner kosmischen Ordnung und wenn er das tut, dann lebt er eh wie in einem paradiesischen Zustand, dann ist alles gut. Aber die Menschen wollten halt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls nicht die Menschen, die der Prometheus geschaffen hat oder geformt hat. Aber was tun jetzt? Was tun? Der Prometheus ist schlau. Was heißt der Name Prometheus? Der Vorausdenkende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pro heißt so viel wie nach vorne vorgehen und Meta ist Metin, hat was mit denken zu tun. Meditieren, meditieren kommt davon auch zum Beispiel. Also der Vordenkende, der Vordenkende ist der, der jetzt nicht aus den Gesetzmäßigkeiten der Vergangenheit schöpft, sondern einfach neue erschafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Prometheus, dafür steht er. Das ist die Kraft im Menschen, die das kann. Also das wirklich schöpferische Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Bruder, er hat auch einen Bruder, das ist der Epimetheus. Das ist der Nachdenkende, der hinten Nachdenkende. Der schaut immer, was passiert ist und dann kann er nachdenken, aha, weswegen ist denn das passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erkenne, wieso das passiert ist. Aber das ist noch nichts Schöpferisches, das ist eine Erkenntnis dessen, was in der Vergangenheit passiert ist. Das Prometische Denken ist eine neue Zukunft entwerfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja und was macht er, der Prometheus? Wodurch hat er diese Fähigkeit und wodurch kann er den Menschen das Feuer wieder bringen? Naja, er muss das himmlische Feuer herunterholen und den Menschen geben. Und die Legende schildert es dann so, dass er eine riesige Fenchel nimmt, so eine Fenchelstengel und den hält er hinauf, sodass er von Helios entzündet wird, also von der Sonne. Und diese Fackel trägt er hinunter auf die Erde und jetzt haben die Menschen wieder das Feuer zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, jetzt ist wirklich die Ich-Charakter drinnen und alle Menschen haben dieses Feuer zur Verfügung. Naja, es ist klar, dass die Geschichte dem Zeus nicht so behakt und das kann man natürlich nicht durchgehen lassen. Aber jetzt haben die Menschen unten das Feuer und er kann es ihnen nicht mehr entziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann es ihnen nicht mehr entziehen. Also der Prometheus hat es offenbar geschafft, den Menschen wirklich so das Feuer zu übergeben, dass sie es jetzt selber in ihrer Gewalt haben. Nämlich den Ich-Funken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Prometheus wird dafür aber bestraft. Na klar, wie wird er bestraft? Er wird an den Kaukasus geschmiedet. Also der wird gefangen genommen und der Gott der Schmiedekunst, der Hephaistos, wird dazu berufen ihn jetzt dort anzuketten, anzuschmieden an diesen Felsen, an diesen gewaltigen Felsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig, dass es ein Felsen ist. Und nicht nur das, er soll ja auch leiden. Und jetzt wird ein Adler geschickt, ein himmlischer Adler oder weniger himmlischer Adler, wie auch immer, dass er an der Leber des Prometheus frisst, an der Lebenskraft eigentlich des Prometheus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leber, das Wort Leber ist ja interessant, im Englischen heißt es wunderschön liver. Der Leber eigentlich. Das Organ, das uns belebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Leber schaut es schlecht an uns aus. Das ist ein sehr stark ätherisches Organ im Übrigen, die Leber. Es sind ganz starke Lebenskräfte drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch selbst wenn man es jetzt biochemisch betrachtet, ist die Leber höchst interessant. Die ganzen wichtigsten Stoffwechselprozesse, da ist die Leber beteiligt dran. Da passiert der größte Umsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn die Leber kaputt ist, dann schaut es sehr schlecht für uns aus. Das ist das hauptsächlichste Stoffwechselorgan. Und da steckt eine ungeheure Weisheit drinnen, in der Leber aber auch eine ungeheure Kraft, die Stoffe aufzubrechen, sie eigentlich praktisch bis in den Nullzustand zu bringen und so zu erneuern, dass sie unsere eigenen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Nahrung, die wir aufnehmen, ist eigentlich für uns Gift. Absolutes Gift. Jede Nahrung, die wir aufnehmen, ist Gift für uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wir haben die Lebenskraft in uns, die dieses Gift in etwas Gesundes umwandeln kann. Aber das ist nicht von selber. Aber das verdanken wir der Leber oder dem Leber, dem Organ, das uns belebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es war an dem nagt der Adler. Und welche Kräfte sind es, wenn wir es jetzt von der seelischen Seite her betrachten? Es sind zwei ganz wesentliche Kräfte, die die Leber schädigen. Im Äußeren ist der Alkohol oder was, aber im Inneren ist es einerseits die begierden Kräfte, das ist die eine Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die andere Seite sind die Verstandeskräfte, der tötende Verstand. Der tötet die Kräfte deswegen, weil viel von den Lebenskräften aus dem unteren Stoffwechselbereich abgezogen wird für die Verstandestätigkeit, abgezogen wird zur Gehirnbildung zum Beispiel, um das Gehirn zu erhalten, um mit diesen Kräften zu denken. Aber damit wird Zerstörung in unseren Körper hineingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sind wir letztlich immer auf dem Weg zum Tod hin, als Menschen. Beim Prometheus war es allerdings nicht so gnädig, könnte man jetzt sagen, weil er zählt ja zu den Unsterblichen. Prometheus ist ja ein Übermensch, wenn man so will, zumindest ein halbgöttliches Wesen und daher der Unsterblichkeit teilhaftig und so passiert folgendes, dass die Leber immer wieder angefressen wird von dem Adler, aber sich immer wieder erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er leidet halt unsäglich darunter, dass immer die Lebenskräfte von dem Adler weggefressen werden. Und da er unsterblich ist, geht es also so dahin, über Jahrhunderte hängt er an dem Kaukasus. Darf man sich natürlich nicht äußerlich vorstellen, ist schon klar, ist nur ein Bild dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hellsblock, na was ist das? Das ist der stofflich-physisch-mineralische Leib, an dem wir gekettet sind. Wir alle sind dieser Prometheus in Wahrheit. Wir sind es, die dieses Feuer geraubt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Prometheus steckt in uns. Ich hoffe, dass er ein bisschen vom wirklichen Prometheus in uns steckt, vom vorausdenkenden. Na, oh ja schon, sonst hätte es die ganze Menschheitsgeschichte nicht gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber manchmal ist es ein bisschen zu wenig. Aber es steckt eben in uns auch genau das, dass unsere Lebenskraft ununterbrochen unterhöhlt wird, durch unsere Begierden einerseits und durch die Verstandeskräfte andererseits. Die zerstören unsere Lebenskräfte, die führen uns dem Tod entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist sozusagen der Preis, den wir dafür zahlen müssen, ja, dass wir das himmlische Feuer geraubt haben, um jetzt bei den Bildern zu bleiben. Man kann das nämlich durchaus so auffassen, man kann sagen, man kann es jetzt aus der Einheitsperspektive sagen, uns wurde das Ich geschenkt durch die Elohim. Wenn ich jetzt wieder umschwenke zur biblischen Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben eigentlich ihr Ich hingeopfert, damit wir es haben können. Man kann es aus der menschlichen Perspektive sehen, dieses Entgegennehmen ist zugleich ein Rauben. In dem Moment, wo wir nur ein Zipfel davon fassen, machen wir es zu unserem, uns zu eigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehört uns nicht mehr den Elohim. Und das heißt nämlich nicht nur, okay, sie schenken es uns, ja, also sollte man meinen, sie sind ja glücklich, dass wir es nehmen. Aber wir nehmen es nicht so, dass wir ihren Willen dann erfüllen und ihrer Weisheit folgen, sondern wir erfrechen uns dazu unser eigenes zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist damit zugleich dieses Rauben. Wir machen sofort so etwas Eigenem. Man könnte es aus einer Perspektive so sehen, es war aber in Wahrheit nicht so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil eben der Christus durch die Elohim durchgewirkt hat und daher war es wirklich von daher schon angesehen als ein letztendlich Geschenk zur Freiheit hin. Also etwas, mit dem die Menschen in Freiheit umgehen können sollten. Aber das ist halt ein Weg, der sich erst erfüllt hat dann zur Zeitenwende, als der Christus auf Erden geboren wurde und dann im Jahr 33 am Kreuz gestorben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist es erst eine Realität geworden. Dann ist der Raub vollendet, könnte man sagen. Oder dann ist es zugleich das Geschenk des Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann beides sagen. Also Raub ist es in dem Sinn, dass es für jeden Menschen sein eigenes ist. Und da kann man sagen, das gehört wirklich mir und nur mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was ich damit tue, tue ich aus der völligen Freiheit heraus. Aber nicht aus dem egoistischen Willen, sondern aus dem Schöpferwillen des Ich heraus. Das ist alles mit dem Raub in Wahrheit gemeint, das steckt dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann auch sehr missinterpretiert werden. Es ist nicht aus dem Egoismus heraus, sondern es ist aus dem Willen des Ich heraus. Und der Götte schildert es ja so schön da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich forme Menschen nach meinem Bilde. Hier sitze ich, forme Menschen nach meinem Bilde. Ein Geschlecht, das mir gleich sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also frei zu sein, weil der Prometheus ist dieser erste Freie. Zu leiden, zu weinen, zu genießen und zu freuen sich um Dein Nicht zu achten. Wie Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das letzte Wort ist Ich. Das ist das menschliche Ich. Dieses freie Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt dazu, darum geht es über Jahrhunderte. Er kann zwar leiden, ewig leiden als Unsterblicher, aber sterben kann er nicht. Also die Erlösung durch den Tod ist ihm nicht gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, wie geht die Geschichte weiter? Die Sage geht weiter, dass dann der große Held Herakles kommt. Der Herakles, der große Eingeweihte, im Wahrheit auch wieder ein Bild für eine Facette der Ichkraft, nämlich der, der mit seinem Geistigen im kosmischen Bereich sich auskennt und dort Aufgaben bewältigt. Er erkennt wahrscheinlich die zwölf Aufgaben, die der Herakles zu lösen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu gehört, dass er in die Unterwelt geht und so weiter. Der Gang in die Unterwelt war immer ein Bild dafür, in die Mysterien eingeweiht zu werden. Also das heißt, den Gang der geistigen Entwicklung hin zum Eingeweihten zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu muss man in die Unterwelt gehen, dazu muss man sich mit den dunklen Kräften auseinandersetzen, die da drinnen sind und mit all den Ungeheuern herumschlagen. Im Grunde mit diesen ganzen zwölf Aufgaben geht es darum, sich mit solchen Ungeheuern in irgendeiner Art oder mit solchen Widerlichkeiten auseinanderzusetzen. Und dazu zählt im Übrigen, eine der Widerlichkeiten ist, dass er die lernäische Schlange, mit anderen Worten Hydra auch genannt, den Sehungeheuer, eine Sehschlange mit neuen Köpfen erschlagen muss oder töten soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die hat nur die Tücke, diese Hydra, ihr kennt wahrscheinlich die Geschichte, wenn man den Kopf abschlägt, das wäre noch nicht das Problem gewesen, das hat er geschafft, aber dann in Sprüßen aus dem einen Stumpf, der da kommt, zwei Köpfe heraus. Also je mehr Köpfe er abschlägt, desto mehr werden sie. Im Grunde wäre diese Schlange unbesiegbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Übrigen die Schlange mit den Köpfen kann uns schon ein bisschen so erinnern und das Tier mit den sieben Häuptern und so weiter und den zehn Hörnern. Das ist nicht genau das gleiche, aber auch was sehr ähnliches, weil so wie das Tier mit den sieben Häuptern und den zehn Hörnern ein Bild eigentlich für uns ist. Ein Bild für uns, wie wir im seelischen ausschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann sagen, das ist der kleine Hüter der Schwelle, das ist der Doppelgänger in seiner voll ausgebauten Gestalt. Also alles das, was an uns, an bösen Kräften vorhanden ist. Das Tier ist nicht das böse Tier, das von außen auf uns zukommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erlebnis kommt es von außen auf uns zu, aber im seelischen Erlebnis immer. Die wilden Tiere, die auf uns zustürzen, die Ungeheuer, die auf uns zustürzen, das sind immer unsere eigenen astralischen Unarten. Und denen muss man sich halt in der Einweihung stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Herakles muss jetzt lernen, die Hüterer umzubringen, aber so, dass nicht die Köpfe nachwachsen. Und er schafft das mit Hilfe des Feuers, weil er schlägt den Kopf ab und fährt mit der brennenden Fackel auf den Stumpf und versenkt und verbrennt den so, dass da keine Köpfe mehr nachwachsen können. Also das heißt, mit dem Feuer des Geistes versenkt er das, was an sich immer wieder multiplizierenden astralischen Kräften aus dem Ungeheuer herauskommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopfkräften, Ego-Kräften. Der Verstand hat ja wahnsinnig viel zu tun mit dem Ego. Wir haben den Verstand deswegen entwickelt und er ist eigentlich in erster Linie einmal zu brauchen, um das Ego zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu haben wir ihn entwickelt. Und alles, was Verstandesweisheit ist, dient dem Ego. Sofern es nicht unter einen höheren Dienst gestellt wird, wenn nicht nur der Verstand da ist, sondern das höhere Denken, das lebendige Denken, das Vordenken, das Denken des Prometheus in uns erwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Prometheus nicht da wäre, wenn nur der Epimetheus da wäre, dann würde es uns eben so gehen wie auch dem Epimetheus. Ich muss jetzt noch eine Nebengeschichte einfügen. Der Prometheus hat ja schon vorher eine Bestrafung dadurch bekommen, gleich mit dem Epimetheus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich, dass Zeus, wieder von Hephaistos und mit Hilfe anderer Götter, eine wunderschöne Frauengestalt erschaffen ließ. Eine wunderschöne Frauengestalt, die mit allem begabt ist, mit aller Schönheit, mit allem, was man sich nur vorstellen kann. Sogar den Namen die Allbegabte nennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Griechischen heißt es Pandora. Das ist die Allbegabte, die Allseitigbegabte. Also eine wunderschöne Gestalt, die da geschickt wird, nämlich zu den Brüderpaar Prometheus und Epimetheus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie bringt auch ein wunderbares Geschenk mit. Eine wunderbare Büchse, eine Box, die Büchse der Pandora. Und wie wir wissen, ist es nicht so gut die aufzumachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Prometheus, der die Vorschau hat, die Vorsehung. Im Übrigen, der Prometheus hat auch Kinder, Söhne. Und er zeigt mit der Vorsehung, mit der Pronoia, mit der geistigen Vorschau, zeigt er einen Sohn, das ist der Talkalion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Talkalion entspricht in der Bibel dem Noah. Dem Noah, der also die Menschheit über die Sintflut rettet. Nur so als Nebending.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist Weisheitsvolles drinnen. Also dass der Epimetheus, der Vordenkende, sich vermehlt oder verbindet mit der Vorsehenden. Mit der Vorschauenden, Pronoia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spielt in der Gnostik dann eine große Rolle, die Pronoia zum Beispiel. Ja, aber eben der Epimetheus, obwohl er gewarnt wird vom Prometheus, macht bekanntlich die Büchse auf und da kommen alle Übel der Welt heraus im Grunde. Bis zum Schluss schnell noch den Deckel zumachen können, bleibt nur mehr die Hoffnung zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hoffnung. Ja, dass letztlich aus dem menschlichen Ich heraus sich die Welt trotzdem erneuern lässt und dass sie gegen diese ganzen Übel angehen kann. Hoffnung hängt da mit dem Christlichen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glaube, Liebe, Hoffnung. Da könnte man so viele Zusammenhänge schildern. Glaube hängt mit dem Astralischen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liebe hängt, wie wir öfter schon gesagt haben, eigentlich mit den Ätherkräften zusammen. Oder der Verbindung der astralischen Kräfte mit den Ätherkräften, wenn man so will. Man kann auch sagen Glaube, Glaube, das sind eigentlich die Kräfte des Astralleibs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liebeskräfte sind eigentlich die Lebenskräfte des Ätherleibs. Und die Hoffnung hängt mit dem physischen Leib zusammen. Mit der schöpferischen Erneuerung des physischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Hoffnung, die verweist uns auf eine Zeit, wo der Mensch einmal fähig sein wird aus dem Geistigen heraus das physische, nicht notwendig Stoffliche, aber das physische aus dem Nichts heraus zu schaffen. Das heißt sich selbst den eigenen physisch geistigen Leib, so müsste man ihn nennen, weil er ist äußerlich stofflich, wäre er nicht sichtbar, aus dem Nichts heraus zu schaffen. Das wird allerdings erst ganz am Ende der letzten Entwicklungsstufe der Erde sein, also auf der siebten Stufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort sollten wir dorthin kommen. Das ist dann auch das, was man als die Auferstehung im Großen nennen kann. Der Christus nimmt das zunächst einmal jetzt schon während der Erdentwicklung voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist ein Anstoß gegeben, dass die Menschheit, also die Menschen das irgendwann einmal in der fernen Zukunft auch können. Aber jetzt sind wir halt erst beim Astralischen. Also das heißt wir sind dabei jetzt uns unseren eigenen neuen Glaubensleib aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus unserem alten Astralleib uns einen neuen Glaubensleib aufzubauen. Und bitte Glaube heißt eben nicht, ich glaube was ich nicht weiß. Wir müssen heute eigentlich die Kunst, die umgekehrte Kunst entwickeln, das was wir wissen auch zu glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird es erst Kraft. Denn unsere ganzen wissenschaftlich abstrakten Gedanken sind so lange völlig kraftlos und wirkungslos für die Welt in Wahrheit, aus geistiger Sicht gesehen, solange sie nicht zu Glaubenskräften werden. Und das heißt über die erneuerten astralischen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die, die unsere Erde primär einmal braucht. Die die Menschheit braucht. Also das heißt wir müssen über die Verstandeskräfte hinaus kommen und wirklich in diese schöpferischen Kräfte hineingehen, die Prometheus Kräfte hineingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die, die das Astralische erneuern können. Die Epimetheus Kräfte können das nicht. Die Epimetheus Kräfte schöpfen aus der Weisheit der Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kann sehr viel Weises hereinkommen. Aber da kommt nichts herein, was für die Zukunft wichtig ist. Das sind die Nachwirkungen des Alten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Alte, das eigentlich überwunden werden muss. Und das heißt aber ganz konkret, dass immer mehr jetzt die Zeit kommt, dass alle Kräfte auf Erden, die wirken aus dem Alten. Das heißt aus etwas Zentralistischem heraus, wo die Menschen von irgendwo oben geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo auch immer. Die Götter tun es nicht mehr. Sie führen uns nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die führen uns nicht mehr. Diesbezüglich sind wir frei. So kann man sagen, wir sind als Menschen von allen guten Geistern verlassen, solange wir nicht aus Freiheit heraus sie einladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist sofort eine Verbindung da. Aber da müssen wir sozusagen uns das Türl aufmachen. Vielleicht anklopfen zuerst Höflichkeitshalber bei der geistigen Welt und dann wird das Tor geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann können wir in Verbindung mit der geistigen Welt uns Kräfte hereinholen für das, was wir selber noch nicht können. Nämlich ins Ätherische bis ins Physische hinein. Aber es muss aus Freiheit passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn die Welt geleitet wird aber von Kräften aus dem Alten, aus der Weisheit des Alten Kosmos, die nachwirkt noch, dann ist das ein Weg hinunter zu den Widersachen. Das ist genau das, was ausscheiden wird. Und natürlich braucht es eine Übergangszeit bis sich das entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man muss sehen, dass heute alle Herrschaftssysteme, die es noch auf der Erde gibt, alle inklusive der Demokratie, so wie sie heute gehandhabt werden, alte Kräfte sind oder großteils alte Kräfte sind. Und es ist natürlich in der Demokratie oder so ist schon ein bisschen was Neues auch drinnen. Aber es ist noch sehr, sehr überladen von den alten zentralistischen Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich brauche euch glaube ich nichts Neues sagen, wenn ich sage, dass wir jetzt gerade in der Zeit, in der wir drinnen stehen, eine Blüte erleben an Bestrebungen diese alten Kräfte zur Lenkung der Menschheit einzusetzen. Es ist ein gewaltiger Schub, es regiert zur Zeit, einmal zumindest äußerlich gesehen, absolute Widersache. Und es ist praktisch nichts drinnen oder fast nichts, sehr wenig drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das gilt für praktisch alle Staaten auf Erden. Für manche mehr, für manche weniger, aber es gilt für alle. Sie sind aus einem ganz alten Geist beseelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich will nicht einmal sagen, dass das jetzt ein Versehen ist, dass das so passiert ist. Es musste wahrscheinlich kommen, damit wir das sehen. Damit wir das sehen lernen und nicht hinterräumen, ach wir hätten mit dem, was wir heute erreicht haben an Demokratie oder so, hätten wir schon das Nonplusultra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man das Werk von Steiner kennt, wissen wir, dass das Prinzip des Einheitsstaates als solches schon einfach eine Katastrophe ist. Und dass das nicht in die Zukunft führt, sondern dass eine Dreigliederung des sozialen Lebens, ich will gar nicht einmal sagen gemacht werden muss, weil er hat ja diese Dreigliederung des sozialen Lebens aus der Beobachtung gewonnen. Aus der Beobachtung dessen, was eigentlich heraus will, aber was durch die alten Kräfte ununterbrochen behindert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben heute ein soziales Leben, auf das eine Ordnung von außen aufgesetzt ist, die das, was sich entfalten will, eigentlich behindert. Im Großen und Ganzen. Und hier und da kommt natürlich was durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss man auch sagen. Also es hat sich was geändert. Es kommt schon hier und da was durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es sind im gleichen Maße, als da was durchkommt, stärker geworden die Gegenkräfte, die ins Vergangene ziehen wollen. Und man sieht von dem der Weg in die Vergangenheit zurück oder mit dem was früher gut war, das ist immer das Böse. Rudolf Steiner spricht einmal davon, das Gute, also das Böse ist nichts anderes als ein Zeitversetz des Gutes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas was vor tausend Jahren gut war, wenn ich das in unverwandelter Form in die Jetztzeit verpflanze, dann ist es böse. Dann ist es zerstörerisch. Und da ist einiges in unseren Staatssystemen, in unseren Regierungssystemen, in allen davon drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind gute Sachen auch drinnen. Es ist nicht jetzt einfach nur Böse, keine Frage, es ist viel Gutes auch drinnen. Aber es ist eine ganze Menge Böses drinnen und das ist zur Zeit ziemlich am Zug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dorthin die Menschheit zu leiten aus einer zentralen Quelle heraus. Und nämlich wegzuführen von der Freiheit. Man kann ja durchaus sagen, ok, die Menschen sind vielleicht alle noch nicht so weit, dass jeder aus seinem eigenen Ich frei das soziale Leben mitgestalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche brauchen noch Führung und Leitung. Das wird sicher bis zu einem gewissen Grad der Fall sein, aber dann müsste es ein Weg sein, der die Menschen zur Freiheit hinführt und nicht sie wegführt davon. Und in Wahrheit ist das heute der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nicht wegführt, das hat man gelernt, also nicht wegführt eben in der Art, dass man sich prügelt oder unterdrückt, sondern die Freiheit wird dort geraubt, wo die Menschen glauben, sie sind frei. Wo sie gerne dem Weg folgen, weil er eigentlich der bequemere ist. Und das ist ein Kampf, der eigentlich gegen das Ich geführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Ich bequem wird, das heißt verzichtet darauf seine Freiheit auszuüben, dann ist das ein Weg, der wirklich das Ich angreifen kann. Die Widersacher können das Ich in Wahrheit nicht wirklich zerstören, wenn wir nicht mitarbeiten dran. Also wirklich zerstört kann das Ich nur dann werden, wenn die Menschen es aufgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sie sich dazu überreden lassen es aufzugeben, die Freiheit aufzugeben. Und das ist, naja seit den Zeiten der französischen Revolution, dort war es halt noch nicht so ganz verstanden, Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, da ist im Übrigen die Dreigliederung des sozialen Organismus schon drinnen, aber man hat verstanden das richtig umzusetzen und was ist passiert, die große Katastrophe. Französische Revolution, Blutsäule und was da alles passiert ist, ist ja nicht unbedingt so herausgekommen, wie es eigentlich hätte sein sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich hätte es ein Impuls sein sollen zur Dreigliederung, damals schon. Und aufgreifend in Wahrheit etwas, was etwas früher schon verhindert wurde, nämlich kurz vor Anbruch des Dreißigjährigen Krieges, wo der Dreißigjährige Krieg eigentlich mit dazu beigetragen hat, dass der Impuls der Rosenkreuzer, der damals in die Welt getreten ist und der eigentlich sich die Aufgabe gesetzt hat, Europa geistig zu erneuern. Und zwar vor allem das soziale Leben, das politische Leben sozusagen zu ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war damals schon der Impuls der Rosenkreuzer. Nicht jetzt die vielen äußerlichen Orden, die dann daraus entstanden sind, da ist viel Mist auch passiert, aber der eigentliche Impuls, der halt geschildert ist in der krimischen Hochzeit des Christian Rosenkreuz, der zielte darauf ab, eine neue Ordnung Europa zu geben. Und zwar aus dem wirklichen christlichen Geist heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da war nicht gemeint, jetzt die Kirche soll überall herrschen, ganz im Gegenteil. Sondern aus dem wirklichen christlichen Geist heraus. Und der christliche Geist ist der Geist der Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so sollte Europa schon geordnet werden, damals. Und ein nächster Impuls, wo das herauskommt, ist die französische Revolution. Im Übrigen diese Impulse mit Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit kommen nicht ganz von ungefähr wo herein, weil sie kommen eigentlich durch diesen Christian Rosenkreuz herein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zur damaligen Zeit wiederverkörpert ist. Als der sogenannte Graf von Schirrmöller, der eine sehr schwer zu fassende Figur ist. Es gab viele Menschen, die unter dem Namen aufgetreten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war nicht nur einer und es waren viele, die den Namen missbraucht haben. Und die sozusagen Negatives aus dem Bild getragen haben. In Wahrheit war aber das der geistige Impuls des Christian Rosenkreuz, der nächste Anlauf, eine gesunde politische Struktur in Europa aufzubauen, die die Möglichkeit gibt, dass sich das freie Geistige des Menschen entfalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass dafür der Raum geschaffen ist. Also das, was Rudolf Steiner das freie Geistesleben nennt. Und der nächste Impuls, der kommt, das ist wieder schief gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die französische Revolution hat so viele Schrecken erzeugt. Und dann kam der Napoleon und wieder die napoleonischen Kriege und was Gott was alles. Da war wieder nicht dran zu denken, dass eine politische Neuordnung Europas stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der nächste Impuls ist der, der reinkommt, letztlich schon durch Rudolf Steiner, jetzt wirklich, wo er es eben Dreigliederung nennt, mit dem 20. Jahrhundert. Und über das 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert brauchen wir gar nicht weiterreden. Das war eine Katastrophe schlechthin. Erster Weltkrieg, zweiter Weltkrieg, dann Wirtschaftswunder, ganz aufs Materialistische nur sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen diese Entwicklung mit dem Wirtschaftswunder. Es ist verständlich, ausgehungert durch die Kriege, durch die bittere äußere physische Not, die neben aller seelischen Not damit verbunden war. Dann die Menschen ganz konzentriert nur mehr aufs Äußere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, gute Seite davon, es ist viel Praktisches in der Technik, in der Wirtschaft entwickelt worden, das ist eine gute Seite davon, aber seelisch, geistig ist im Großen und Ganzen nichts passiert, wenig passiert. Und schon gar nicht ist passiert, also diese geistige Neuordnung Europas im Sinne dessen, dass ein wirklicher dreigliederiger sozialer Organismus geschaffen wurde. Nichts da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt haben wir den nächsten Angriff dagegen. Ich meine, was fehlt heute? Es ist stark entwickelt, die drei Glieder sind das Geistesleben, das Rechtsleben oder das eigentliche Staatsleben, um es genauer zu sagen. Die Staatsaufgabe ist zu sorgen dafür, dass ein Recht herrscht, dass alle Menschen gleich sind vor dem Recht und das durchzusetzen und das zu verwalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts anderes. Für mehr ist der Staat nicht zuständig, im Grunde. Also den Staat geht nichts an, das Bildungsleben zum Beispiel, es geht überhaupt nichts, egal vom Kindergarten bis zur Universitätsbildung, bis zur Forschung, wie sie läuft in der Welt, es geht alles den Staat nichts an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Nicht einmal gar nichts. Oder sollte zumindest so sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute geht es ihn alles an. Es ist sogar so, dass jetzt in der gegenwärtigen Situation nur die Wissenschaftler im Grunde gehört werden, die der Staat aussucht. Und dahinter, aber in Wahrheit ist es eh nicht mehr der Staat selber, sondern dahinter steht die Wirtschaft, die längst die Führung übernommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also heute haben wir das überentwickelte Wirtschaft, nämlich dass sie die Richtung angibt und sie benutzt den Staat als Werkzeug der zentralen Kontrolle. In China ist es ein bisschen umgekehrt, dort ist es der Staat, der wirklich alles kontrolliert und aber einen Turbokapitalismus macht, also Wirtschaft zum Exzess, ohne halten. Das haben sie gelernt, irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da geht die zentrale Lenkung vom Staat aus, aber in der Wirtschaft wird auf Teufel komm herausgemacht, was nur geht. Es hat sich über Jahrzehnte entwickelt, es war eigentlich absehbar, dass das ist. Also ein sehr streng zentralistisches Regime, das aber verstanden hat, der Wirtschaft den Raum zu geben, aber zugleich auch die Grenzen zu setzen, sodass sie ganz im Sinne der Staatsidee ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, da werden viele Dinge, im Rechtsleben wird der Weg gebahnt, einfach für die Wirtschaft. Ist so. Und indirekt ist es aber bei uns mittlerweile auch so, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist es aber die Wirtschaft, die bestimmt. Nur die Wege gehen einen umgekehrten Weg, bei uns erzwingt es die Wirtschaft im Grunde und dort ist es der Staat, der es der Wirtschaft ermöglicht, ungehemmt im Grunde zu wachsen. Und Geistesleben? Geistesleben? Freies Geistesleben, nenne ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt schon Geistesleben, es gibt im China Geistesleben, es gibt im Westen Geistesleben, das meiste ist altes Geistesleben und das ist unfreies Geistesleben. Das ist jenes Geistesleben, das auf die Quelle von oben wartet und nicht die Quelle im eigenen Ich sucht. Und das ist aber die einzige Möglichkeit, um den göttlichen Zorn, ich will nicht sagen verwandeln in die andere Seite, aber aus der anderen Seite heraus die Welt zu gestalten, nämlich aus der göttlichen Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist ja dieselbe Kraft, der göttliche Zorn und die göttliche Liebe ist ein und dieselbe Kraft und wir Menschen entscheiden in Wahrheit, in welche Richtung es wirkt. Es ist nicht Gott, der die Freier Brände sozusagen im übertragenen Sinn auf uns wirft. Wir werfen sie selber auf uns in Wahrheit, weil wir diese Kraft nicht in die richtige Richtung leiten oder wenn wir sie nicht in die richtige Richtung leiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Moment schaut es so aus, als würde man da ein bisschen auf Abwägung sein. Also seit einigen Jahrhunderten, das heißt im Grunde schon mit Beginn des Bewusstseinsseelenzeitalters, das eigentlich prädestiniert dafür ist, dich zur Freiheit des individuellen Menschen zu führen, haben wir genug Dinge getan, um gegen diese Freiheit zu arbeiten. Also schon die Entdeckung Amerikas, die Eroberung Amerikas, das waren einerseits Individuen, die ja gelenkt waren von Geistern der Persönlichkeit, die Individuen, naja weniger Individuen als Persönlichkeiten waren, die ganz aus dem eigenen Egoismus gearbeitet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War vielleicht notwendig, damit Amerika wieder einbezogen wurde, aber es hat auch viel Negatives im Hintergrund gebracht. Also wenn ich so spreche, will ich damit nie sagen, das was passiert ist, hat nicht auch eine Notwendigkeit in sich oder etwas, was passieren musste. Das sagte ich ja auch schon heute im Laufe des Vortrags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles das, was der Mensch an Fehlern machen kann, muss er auch machen. Wir werden wirklich alle Fehler machen, die wir machen können. Als Menschheit, das kostet man aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst dann sind wir so weit, dass wir als Freiheit nur mehr das Gute tun können. Das richtige tun können. Das wahre, Schöne und Gute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu müssen wir in einer gewissen Weise, das heißt nicht, dass äußerlich jetzt jede Katastrophe auftreten muss, aber geistig gesehen müssen wir alle die Abirrungen, die möglich sind, real durchgemacht haben. Jeder einzelne für sich. Und die Menschheit insgesamt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wir haben einiges von Abirrungen absolviert in der Vergangenheit. Die Zukunft besteht jetzt also nicht darin, dass wir da immer mehr Irrtümer begehen müssen. Wir sollten langsam auf dem Weg sein, den richtigen Weg zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben, nur wir müssen uns bewusst sein, wir haben in der Vergangenheit gewaltige Irrtümer begangen. Gewaltiges Böses über die Erde gebracht. Und das sind halt alles die Dinge, mit denen wir uns herumschlagen müssen jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt auf uns zu. Also das müssen wir aufarbeiten, aber wir haben eben auch die Kraft dazu. Im Ich ist die Kraft, aber nur im Ich ist die Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht in einer zentralen Lenkung, die sich auf irgendeiner ausgesprochen oder ungesprochen auf eine höhere Instanz bezieht. Ich meine, die höhere Instanz sind heute die Widersacher. Das heißt, man muss sehen, dass die Welt heute unter der Herrschaft der Widersacher steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht kein Verschwörungstheorie machen, welches Grübchen irgendwo böse Absichten hat. Es betrifft alle Regierungen der Welt. Sag ich ein starkes Wort jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, ob es zuhören nimmt. Es betrifft alle Regierungen der Welt. Alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass wir ein Tor sind, die Kräfte der Widersacher hereinzulassen. Jedenfalls in einem Maße, das viel zu hoch ist. Und es ist viel zu wenig noch da, aus dem wirklichen Ich-Impuls heraus zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, könnte noch was. Es ist schwer, das in der Öffentlichkeit zu sagen, aber es sind wenige Staatsmänner, Regierende da, die große Menschen aus dem Ich heraus sind. Wie weit in ihrer Ich-Entwicklung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die führenden Positionen, das wird in der Zukunft stärker werden. Das ganze System hilft dazu, wie es jetzt läuft. Dass es Menschen sind, die schwach in ihrem Ich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die eigentlich dadurch sehr leicht zum Spracharbeiter Widersacher werden. Die Inspirationen von dort holen. Und diese Impulse, die von dort kommen, eben nicht in Freiheit aufnehmen, sondern sich dadurch zwingen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das große Problem. Wir müssen dorthin kommen, wenn es eine fruchtbare Entwicklung sein soll, dass wirklich den einzelnen Menschen Mut gemacht wird, ihr Schicksal und das Schicksal ihrer Mitmenschen selbst in Eigenverantwortung in die Hand zu nehmen. Man kann sich das heute noch gar nicht vorstellen, dass es einmal so sein könnte, dass es überhaupt keine zentrale Stelle gibt, die jetzt alles lenkt und leitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, es wird eine Regierung geben. Aber die Regierung hat die Aufgabe, den Rechtsstaat zu verwalten und zu schauen, dass die Gesetze auch eingehalten werden oder dass ihnen Genüge getan wird. Abgesehen davon, dass sich das auch alles einmal verändern wird, irgendwann wird man auch die Gesetze nicht mehr brauchen in der Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch nur ein Übergangsmittel. Weil letztlich sollte es so weit sein, dass zumindest ein Teil der Menschheit, dass sie sich aus eigener moralischer Intuition führen können. Aus dem heraus wissen, was gut ist zu tun und was schlecht ist zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen den Weg, den wir mit dem Sündenfall begonnen haben, ihr werdet erkennen, was das Gute und das Böse ist. Und dadurch Gott gleich werden, das müssen wir erfüllen irgendwann. Und zwar jeder einzelne Mensch, nicht einer oben, einer der es von oben führt, das zeigt schon einmal, er ist es nicht, der der Freie ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist es nicht. Er ist Sprache. Von wem anderen? Und das kann keiner der guten Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann nicht sein. Das ist kategorisch ausgeschlossen, weil die guten Götter führen nicht von oben. Sondern sie erwarten, dass der freie Mensch sich mit ihnen verbindet, sich mit ihnen in Zusammenhang setzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von sich aus tun die geistigen Wesenheiten über uns nichts für uns. Und das ist gut so. Wir müssen es wollen und indem wir es wollen, die Hilfe besteht ja dann nicht darin, dass sie es für uns einfach machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern dass sie uns die Kraft geben, dass wir es machen können. So läuft es ja dann. Nicht der liebe Gott zaubert dann oder irgendein Engel zaubert oder sonst jemand und tut das, was wir nicht schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern er gibt uns die Kraft, dass wir mit unserem Ich das tun können, was wir alleine noch nicht könnten. Aber wir haben die Führung. Wir bestimmen, wo es hingeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Wichtige. Und das geht es bei der Erdenschöpfung und das geht es letztlich bei den ganzen sieben kosmischen Entwicklungsstufen. Dort immer mehr hinzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alles, was das heute nicht erfüllt, steht im Dienste der Widersacher. Nein, man braucht sich keine Illusion hingeben, dass das morgen schon weg sein wird oder weg sein könnte. Aber wir werden uns immer mehr damit auseinandersetzen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen jedenfalls wachsam sein zu erkennen, wo ist es nicht der Fall, was in die Zukunft führt. Wo sind es Impulse, die in die Gegenrichtung führen. Und einer der wichtigsten Impulse wäre also, dass alles das, was Regierungssystem, Staatssystem ist, dass das alles einer dringenden Erneuerung bedarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ganz anderen Kriterien. Da kann nichts mehr von dem weitergehen, was aus der Vergangenheit kommt. Das müsste transformiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das kann natürlich nicht innerhalb einer Generation passieren. Oder es kann auch nicht durch eine Revolution passieren. Da wird es nur noch schlimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es muss eine Evolution in Gang kommen. Und die sollte eben schon zur Zeit von Christian Rosenkreuz angestoßen werden. Also im 17.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert Anfang, da sollte das beginnen. Da wäre die Menschheit schon so weit gewesen an sich. Oder es wäre vorgesehen gewesen oder möglich gewesen, dass da schon ein Impuls kommt, dass Europa, zumindest zunächst einmal Europa, ein ganz anderes Herrschaftssystem, kann ich es gar nicht nennen, ein ganz anderes soziales Leben entwickelt hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere soziale Gemeinschaft entwickelt hätte. Das wäre eh noch nicht die große Brüderlichkeit gewesen, die für die nächste Kulturepoche ist. Aber die Vorbereitung dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorbereitung dazu, dass die Menschen eben ein freies Geistesleben entwickeln, weil das fehlt komplett noch. Oder fast komplett. Das ist nämlich der Punkt, wo es hinkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben einen starken autoritären Staat, auch wenn er sich Demokratie nennt. Aber er lenkt nach alten Kriterien. Und wir haben eine starke Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Wirtschaft wäre eigentlich in Wahrheit das Bessere sogar. Das Problem ist das Staatssystem. Das ist das eigentliche Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Staatssystem kann nur, wenn ich jetzt gesagt habe, die Wirtschaft hat die Führung übernommen. Ja deswegen, weil der Staat seine Aufgabe nicht erfüllt, die er eigentlich hätte. Und das Geistesleben, das die Führung hat, das freie Geistesleben, gibt es noch kaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Wirtschaft ist stark. Und klar übernimmt die die Führung. Man muss es ihr in gewisser Weise sogar danken, weil sonst wäre es noch Katastrophaler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht nicht sagen, die Wirtschaft hätte das jetzt alles noch schlechter gemacht. Auch wenn da sehr viele Egoismen drinnen sind. Aber die sind wesentlich kompetenter als die, die den Staat führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich kompetenter in dem Sinn, wo es wirklich hingehen soll. Sie haben eine gewaltige Kompetenz durch die Einflüsterung der Widersacher. Und das müsste sich ändern in näherer Zukunft, weil es ist überfällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist seit dem 17. Jahrhundert überfällig. Es hätte sich im 17.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert schon entwickeln sollen. Hätte man eh sicher ein guter Jahrhundert dazu gebraucht. Ist nicht passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hätte im 19. Jahrhundert passieren können, ausgehend von den Impulsen, die eben auch in der französischen Revolution drinnen lebten, aber dort auch katastrophal schief gegangen sind. Und in letzter Konsequenz das Ganze im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert damit zum Vergessen war. Großteils. Es gab gute Sachen auch darin, aber wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Richtung jedenfalls Freiheit hin. Und dann nächster Impuls, 20. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder kommt der geistige Impuls für ein freies Geistesleben herein, jetzt mit der Anthroposophie letztlich. Auch aus der Rosenkreuzer Strömung heraus. Und darauf walzt wieder erster Weltkrieg, zweiter Weltkrieg drüber, Wirtschaftswunder nachher, wo eben eine Wirtschaft jetzt oder eine wirtschaftliche Gesinnung die Führung übernimmt, die aber das freie Geistesleben fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirtschaft wäre wunderbar, wenn es ein freies Geistesleben gäbe. Das fehlt heute. Ich meine viele der Menschen, die jetzt die großen Konzerne führen oder was, die sagen ja auch, sind geniale Menschen in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ihre eigentliche Aufgabe im weiteren Sinn, im geistigen Sinn, verstehen sie nicht. Sie schöpfen eigentlich aus dort. Es ist nicht alles falsch, was da passiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es fehlt das freie Geistesleben dazu. Dass diese Impulse ja richtig in die Welt hineinkommen. So kommen sie schräg irgendwo rein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann werden sie sehr leicht gekaut zu einem Werkzeug, auch um die Freiheit erst recht zu beschränken. Also da haben wir viele Probleme zu lösen, die sind an sich lösbar. Die geistige Kapazität ist da, wir sind soweit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich frage mich jetzt, wie viele Anläufe wir noch brauchen, bis wir es endlich einmal schaffen. Aber wir haben jetzt jedenfalls wieder eine Chance dazu. Eine große Chance, sage ich einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich eine große Chance. Weil die Gegenkraft ist jetzt, dass die ganze Erde letztlich irgendwie unter, nicht eine zentrale Regierung, meine gar nicht, aber unter einem zentralen Denkdogma, eine zentrale Art, wie das Leben sein soll, gesteuert wird. Auf dem Weg sind wir jetzt stark drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist der bis jetzt größte Gegenschlag in gewisser Weise. Damit will ich nicht die Weltkriege oder was verharmlosen. Aber von der geistigen Seite ist das, was jetzt passiert, noch eine weitere Stufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine schlimmere Stufe auf der geistigen Ebene. Und das zeigt aber nur, oder soll uns nur zeigen, Menschen, die Zeit ist reif, ihr könnt den Gegenimpuls machen. Den positiven Impuls dazu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eine bedingt das andere. Aber es ist halt immer so, dass sich zuerst die Schattenseite zeigt. Die ist sofort einmal da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Widersacher haben da keinen Genierer hereinzukommen, ob die Menschen wollen oder nicht. Wenn sie nur ein Tor finden, wo ein Mensch sich nicht dagegen wehrt und nicht den Unterschied erkennt, dann stehen sie auf der Matte und mit freundlichem Gesicht natürlich sozusagen. Nur dass man es nicht erkennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die regelrecht fortgeschrittenen geistigen Wesen dürfen erst und können erst, wenn wir es ganz bewusst wollen. Und die Möglichkeit dazu ist riesengroß. Genau in dem Maße, wie es die Widersacher in unfreier Art machen, können wir es in Wahrheit aus Freiheit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur die müssen wir ergreifen. Und die kann jeder ergreifen auf seinem Platz. Wir brauchen keine Weltrevolution.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen keine Großdemos oder was dazu. Die werden nichts bringen. Sondern jeder muss dort, wo er steht, schauen, dass er aus seiner Freiheit heraus etwas tun kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und selber erkennen, ist mein Impuls bei dem, was ich gerade tue, ist es ein freier oder ist es kein freier Impuls? Bei vielen wird man sich unterordnen müssen mit dem, was uns aufgezwungen wird. Man kann nicht überall nur Freiheit schreiben bringen. Es geht darum, wo finde ich meine Räume, dass ich aus der Freiheit wirklich gestalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Künstlerischen, in der Bildung, das ganze Bildungssystem gehört geändert. Und jeder Lehrer in der Klasse hat zumindest ein bisschen was in der Hand, wie er es ganz konkret mit seinen Schülern tut. Das kann jeder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kann noch so viel Druck von außen sein. Wie er es tut, das macht einen Unterschied, ob er es aus einem alten Impuls macht oder aus der Freiheit heraus macht. Also es geht immer, es geht überall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht nicht um spektakuläre Schritte, sondern um die kleinen Schritte. Die aber getan werden müssen. Wo man nicht dann sagt, kann ich jetzt auch nicht, lassen wir es bleiben, bringt eh nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur das bringt es. Weil der große Schritt entsteht dadurch, dass viele kleine Schritte machen. So läuft es bei der Menschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf irgendwen zu erwarten, der den großen Schritt macht und alles erledigt, den wird es nicht geben. Je mehr Menschen die vor allen kleinen Schritte machen, desto besser wird es der Welt tun. Das ist einfach die Botschaft, die möchte ich euch mitgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir sind bei 21.30 Uhr. Ich sage jetzt nichts mehr dazu. Ich entlasse euch in die Nacht der Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wünsche euch eine gute Nacht. Und danke euch für die Geduld, die ihr mit mir habt. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schönen Abend. Schönen Abend. Danke für den Prometheus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wir sind alle so Prometheus. Wir können es sehen. Hallo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guten Abend. Es ist nicht so spät. Gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Danke.&lt;br /&gt;
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		<author><name>SaKe</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 61. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2024-12-28T21:08:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: /* Rohtranskription von 61. Vortrag */ Korrektur bis Minute 26:30&lt;/p&gt;
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== Rohtranskription von 61. Vortrag ==&lt;br /&gt;
+++ dies ist eine Rohtranskription. Wenn du wissen willst, WIE eine fertige Transkription ausschaut, dann schau dir z.B. als Muster die [[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|10. Folge an]]. Melde ich gerne übers [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] bei uns, wenn du bei der Textarbeit [[MitTun bei Anthro.World|MitTun]] möchtest. Wir freuen uns auf dich! +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Begrüßung zum 61. Vortrag, 11.Wochenspruch   00:00:37 ====&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zum 61. Vortrag zur Apokalypse und wie immer steige ich mit dem Wochenspruch ein, der jetzt schon ganz heftig gegen die Hochsommerzeit, gegen Johanni zu drängt. Das werden wir dann nächste Woche haben und das ist die letzte Stufe davor. Das heißt, es geht mit der Seele hinaus in die sonnendurchflutete Welt. Elfter Wochenspruch seit Ostersonntag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist in dieser Sonnenstunde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dir, die weise Kunde zu erkennen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Weltenschönheit hingegeben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dir dich fühlend zu durchleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlieren kann das Menschen-Ich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und finden sich im Welten-Ich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht darum, dass wir jetzt wirklich ganz mit der Seele hinausfliegen, uns eigentlich ganz verlieren an die Welt da draußen, nicht nur an die sinnliche Welt, sondern auch, was dahinter an Seelischem, an Geistigem, an geistigen Wesen auch wirkt, um letztlich uns selbst da draußen zu finden, unser wirkliches Ich, unser eigentliches Ich, von dem wir ja in unserem Inneren nur den Brennpunkt, das Spiegelbild haben, unser wirkliches Ich da draußen zu finden, zu finden unser Ich im Welten-Ich eben draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher auch dann die Gemeinschaft spüren gerade dadurch auch mit dem Christus, der ja das große Welten-Ich ist. Und das gleicher Art und gleicher Befähigung im Grunde ist, potenziell zumindest, wie dieses Christus-Ich. Die gleiche Vollmacht, das Ich, ist ihm gegeben, &amp;quot;die ich von meinem Vater empfangen habe&amp;quot;, der Satz, den ich sehr oft wiederholt habe. Also hinausgehen in die Welt mit den Sinnen, mit der Seele, um uns selbst dort zu finden. Und etwas in dieses Wachbewusstsein aber dann auch wieder mitzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, es geht darum, dass das immer so ein Atmungsprozess im Grunde ist, ein Wechselschlag, ganz in sich zu sein und da im kleinen Ich sozusagen ganz aufzuwachen zunächst und dann hinauszugehen und sich intuitiv versetzen in das eigentliche Ich, in das große Welten-Ich auch, das dahinter steckt. Intuition heißt ja immer hinüberschlafen, nicht nur in das andere Wesen, sondern eigentlich auch in unser eigenes Wesen, in unser wirkliches Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das passiert eben, im Jahreslauf haben wir diesen Rhythmus drinnen. Die Winterzeit, die Tiefwinterzeit gibt uns die Möglichkeit, einmal ganz wach zu werden in unserem kleinen Ich, als erstes einmal so ganz bei uns zu sein, ganz im Inneren zu sein, unser Ich im Inneren zu erleben. Und die Hochsommerzeit, da ist der Ausatmungsprozess am allerstärksten, uns zu finden im großen Ich, im Welten-Ich, dem wir entstammen und dessen Kräfte wir auch in uns haben, oder aus diesen Kräften, aus denen wir auch wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im kleineren Rhythmus ist das, zum Beispiel im Tagesrhythmus, wenn wir wachen bei Tag, also wenn wir morgens aufwachen bis zum Abend hin, sind wir mehr oder minder normalerweise in unserem kleinen Ich drinnen und wach bei uns. In der Nacht gehen wir hinaus und gehen letztlich hinaus bis zu der Quelle unseres Ichs, also bis hinaus zum großen Welten-Ich. Wie weit wir das bewusst tun, ist ein anderes Kapitel, also wir erleben es wahrscheinlich nicht ganz wachbewusst, also wachbewusst sowieso nicht, aber auch nicht im Schlafbewusstsein, da wird es auch dunkel, je weiter wir hinausgehen. Unser Bewusstsein hält dort eigentlich nur, wenn wir wirklich sehr, sehr stark uns geistig ertüchtigt haben, geistig geübt haben, dann kriegen wir zumindest einen Funken davon mit, von unserem wirklichen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man das dann hereinholt, kann die Ich-Erfahrung eine immer stärkere, eine immer tiefere werden, so dass wir verbinden können das, was wir intuitiv von unserem Ich erfasst haben im Schlaf, und eben auch etwas hineinzunehmen ins Welten-Ich. Das ist überall dort der Fall, wo ein Mensch irgendwie ein bissel was begreift von seiner eigentlichen Lebensaufgabe, die er sich für dieses Erdenleben vorgenommen hat. Da ist schon etwas davon drinnen, weil unsere Lebensaufgabe besteht eigentlich nie in dem, was wir hier äußerlich, verstandesmäßig uns überlegen, als Lebensplanung, als Berufswunsch, als sonstiges, sondern unser wirkliches Ich spricht durch unser Schicksal, das uns sehr sicher dort hinführt oder zumindest dem näher bringt, was wir uns als eigentliche Aufgabe gewählt haben, und wo es eigentlich nur darum geht, wenn so ein Schicksalsimpuls auf uns zukommt, wach genug zu sein, das zu bemerken, dass da ein Impuls ist, der wichtig ist für uns, obwohl wir vielleicht noch gar nicht verstehen, warum das wichtig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber einfach es nicht verschlafen und vorbeigehen daran, sondern merken: Ah, da ist etwas Neues in mein Leben gekommen, und das führt mich näher zu mir selbst hin. Und da ist sehr wichtig eben, dass man aus der Nacht, aus dem Schlaf diese Impulse mitnimmt, Impulse, die uns oft vermittelt werden, auch weil unser Ich-Bewusstsein vielleicht nicht ganz durchträgt bis dorthin, wo wir es erfahren könnten. Uns die Impulse vermittelt werden von Verstorbenen, die hinübergegangen sind, wo sie vermittelt werden auch durch die Engelwesenheit, die uns begleitet. Die helfen uns dabei, also bilden eine Brücke dazu, dass wir das auch hier ins Tagesbewusstsein ein bisschen wenigstens hineinbringen können, weil das ist das Entscheidende. Das ist das Entscheidende, ob wir unsere Lebensaufgabe hier finden oder ob wir immer irgendwo daneben spazieren gehen. Aber in der Regel funktioniert das Schicksal so gut, dass wir immer wieder einen Anstoß bekommen in die richtige Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im ganz Kleinen funktioniert das mit jedem Atemzug. Wenn wir einatmen, sind wir ganz bei uns selbst drinnen, im Inneren sozusagen, also mit unserem kleinen Ich, aber dafür sehr, sehr wach, sehr bewusst. Und wenn wir ausatmen, loslassen, gehen wir so für einen Augenblick hinein in das große Ich, in unser großes Ich, in unser wirkliches Ich. Wir schlafen sozusagen hinüber, mit jedem Atemzug passiert das. Einatmen, hier zu sich kommen, Winterzeit sozusagen, im Moment des Einatmens. Ausatmen, Sommerzeit, hinausgehen in das große kosmische Ich, das eben wirklich bis über die Grenzen des sichtbaren Kosmos hinausgeht, im Raumlosen, im Zeitlosen lebt, das das sinnlich Sichtbare, das räumlich-zeitlich Fassbare noch übersteigt. Mit jedem Atemzug passiert das. Also wir haben ununterbrochen Gelegenheit, das zu spüren, das zu ahnen, das irgendwie zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Punkt ist auch noch, der dabei wichtig ist, auch so ein Rhythmus, der dazwischen liegt: der Durchgang durch die verschiedenen Erdenleben. Wenn wir in ein Erdenleben kommen, dann ist es der Prozess des Einatmens. Wir atmen sozusagen unser Ich ein, atmen es ein in dem Sinn, dass wir uns hier in seinem Spiegelbild zumindest unserer selbst bewusst werden. Und mit dem Tod atmen wir uns wieder aus und gehen hinaus zu unserem wirklichen Ich. Also der Gang durch die verschiedenen Inkarnationen macht das auch, die in der Vergangenheit viel längere Zeiträume brauchten, um aufeinander zu folgen. Also etwa eine halbe Kulturepoche, das wäre das kosmische Maß für die wiederholten Erdenleben, hängt damit zusammen, dass man in der Regel, die aber oft durchbrochen wird, abwechselnd in eine männliche Inkarnation und in eine weibliche Inkarnation kommt, um, ja die Welt aus diesen beiden Perspektiven zu betrachten. Zwei Perspektiven, die also vor allem zusammenhängen mit unserem physischen Leib und unserem Ätherleib.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden heute noch kurz einmal ansprechen, dass es beim Astralischen diese Unterscheidung in gewisser Weise aufhört, indem der Astralleib männlich, weiblich zugleich ist, also mit einem alten Ausdruck hermaphroditisch. Das hat beide Pole in sich. Das heißt, auch in dem Sinn zu sprechen von einer männlichen Seele oder einer weiblichen Seele ist eigentlich falsch. Allerdings gibt es gewisse Modifikationen dadurch in der Verkörperung, dass wir eben einen Ätherleib und einen physischen Leib an uns tragen, die sehr wohl nach diesen Geschlechtern unterschieden sind. Werden wir dann noch besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das nur, um es im Zusammenhang auch mit diesem Wochenspruch zu sehen. Also es gibt Gelegenheit, das in vielfältigster Weise und in vielfältigen zeitlichen Abschnitten zu erleben. Ich lese es noch einmal, den elften Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist in dieser Sonnenstunde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dir, die weise Kunde zu erkennen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Weltenschönheit hingegeben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dir, dich fühlend zu durchleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlieren kann das Menschen-Ich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und finden sich im Welten-Ich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Wesen des Ich ist Erneuerung bis in die astralischen Kräfte und die Lebenskräfte hinein  00:11:40 ====&lt;br /&gt;
Also dieses Welten-Ich ist ja natürlich das Entscheidende, aus dem schöpft unser Ich. Und dieses Ich ist es, wie wir in den letzten Vorträgen auch besprochen haben, das ganz besonders jetzt während unserer Erdentwicklung prädestiniert ist dazu, erstens einmal sich selbst immer wieder neu zu erschaffen, das ist die eigentliche Ich-Tätigkeit, das ist der Kern des Ich. Das Ich besteht nur, indem es sich selber beständig neu schafft. Und dass es sich aber dann über das hinaus weiterentwickeln kann, seine Kräfte noch ausdehnen kann, also über dieses, wie soll ich sagen, Eigenschöpferische hinaus auch weltschöpferisch einmal im ganz Kleinen zu werden, das beginnt damit, dass wir unser Seelisches, unser Astralisches schöpferisch umzuarbeiten zu beginnen, und dass wir aus unserem Seelischen, Astralischen das Geist-Selbst entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war das, was wir in den letzten Vorträgen intensiv besprochen haben und wo es letztlich darum geht, ja, da so weit wie möglich zu kommen und in letzter Konsequenz eben auch die stärksten astralischen Kräfte völlig zu erneuern. Dazu muss man sich aber sehr gut vorbereiten, weil die stärksten astralischen Kräfte sind die Kräfte, die abhängig davon, wie wir sie gebrauchen, zum Bösen, zum wirklich Bösen führen können oder zur höchsten Liebeskraft. Wenn wir also, wie es ja eigentlich sein sollte, dieser Liebeskraft zuströmen wollen, zugehen sollen auf das, dann müssen wir diese Kräfte beherrschen lernen, die, wenn sie nicht gut geleitet sind, tief in den Abgrund hineinführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind exakt die gleichen Kräfte, es ist kein Unterschied in den Kräften, es ist nur die Frage, welche Richtung wir diesen Kräften geben. Das ist der einzige Unterschied, ansonsten sind &#039;&#039;&#039;die verderblichsten Kräfte die gleichen Kräfte, die die höchsten Liebeskräfte sind&#039;&#039;&#039;. Und sie haben gemeinsam, dass mit den höchsten Liebeskräften eben auch die Kräfte, die ins Böse hineinführen können, dass sie eng verbunden sind mit den Lebenskräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Überlappen der unteren astralischen Kräfte mit den oberen Lebenskräften  00:14:22 ====&lt;br /&gt;
Gerade die stärksten astralischen Kräfte, die man manchmal auch, wenn man mehr die böse Seite herauskehren will, als die niedersten Kräfte bezeichnet, die untersten astralischen Kräfte, die sind aber die eigentliche Kraftquelle, aber die entsprechen halt den unteren Regionen des Astralischen, aber genau die brauchen wir, wenn wir wirklich höchste Liebeskraft entwickeln wollen. Und gerade diese untersten astralischen Kräfte hängen zugleich mit den höchsten Lebenskräften zusammen. Wir haben ein paar mal schon darüber gesprochen, dass man es sich nicht so vorstellen darf, Ätherkräfte, also Lebenskräfte und astralische Kräfte, dass das einfach so was Getrenntes ist, dass man da irgendwo eine Grenzlinie ziehen kann und sagen kann: ja, da drunter ist es ätherisch, das sind die Lebenskräfte, und drüber ist es das Astralische, da sind es also diese Seelenkräfte im weitesten Sinn. Sondern nein, sie überlappen sich. Sie überlappen sich, und gerade also die höchsten ätherischen Regionen, also &#039;&#039;&#039;die Region des eigentlichen Lebensätherischen, des Klangätherischen und des Lichtätherischen, die überlappen sich mit den untersten astralischen Kräften&#039;&#039;&#039; und überlappen heißt in Wahrheit, sie sind identisch miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind identisch miteinander, aber sie haben sozusagen zwei Gesichter. Das eine Gesicht, das ätherische Gesicht ist das, das der physischen Welt zugewendet ist und einfach dafür sorgt, dass diese Kräfte bis ins Physische gestaltend eingreifen können. Und die andere Seite ist die nach dem Seelischen zu, naja, da hängen einmal die &#039;&#039;&#039;unterste Region des Astralischen&#039;&#039;&#039;, das ist die &#039;&#039;&#039;Region der Begierdenglut&#039;&#039;&#039;. Die Region der Begierdenglut ist dieselbe Region, die mit dem &#039;&#039;&#039;Lichtätherischen&#039;&#039;&#039; zusammenhängt, höchstes Weisheitslicht. Das ist die Region, die mit der Begierdenglut zusammenhängt und sogar noch hineinreicht dann auf der anderen Seite ins &#039;&#039;&#039;Wärmeätherische&#039;&#039;&#039;, also bis dort hinein geht das. Dann hat man &#039;&#039;&#039;das Klangätherische&#039;&#039;&#039;, das hängt sehr stark zusammen mit unseren Sinnesqualitäten, mit dem, was Rudolf Steiner nennt im Astralischen die &#039;&#039;&#039;Region der flutenden Reizbarkeit&#039;&#039;&#039;. Also die Farben, die Töne, die Geschmacksrichtungen, die Geruchsqualitäten, die unglaublich reich sind, also Geruchsqualitäten sind unglaublich reich, darum auch besonders gefährlich wieder, weil das ist eine ganz starke Region, die Geruchsregion. Und daher: an die Geruchsregion im Astralischen heranzukommen kann sehr gefährlich werden, daher dort auch der Teufelsgestank, der Teufel stinkt. Das zeigt nur an, dass jetzt diese Geruchsqualitäten, dass die halt in die negative Richtung geführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei gleich noch einmal deutlich gesagt: wenn ich jetzt spreche von Farbqualitäten, von Geruchsqualitäten, von Geschmacksqualitäten, darf man sich trotzdem nicht vorstellen, dass das eins zu eins so ist, wie wir es hier im Irdischen erleben. Das ist schon wieder eine Abschattung, die dadurch vorhanden ist, dass wir einfach eine physische Körperlichkeit haben und dass das durch Sinnesorgane vermittelt ist, und dass dadurch das eigentlich rein seelische Erleben, das mit den Farben, mit den Gerüchen, mit dem Geschmack und so weiter zusammenhängt, dass das durch die Sinnesorgane extrem, extrem, extrem verdunkelt wird.  Und wir eigentlich gar nicht mehr merken, dass das ein rein seelisches Erlebnis ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Farbwahrnehmungen, sinnlich und seelisch  00:18:35 ====&lt;br /&gt;
Also man müsste wirklich, um das kennenzulernen - am einfachsten geht es bei den Farben -, kann man &#039;&#039;&#039;Farbmeditationen&#039;&#039;&#039; machen. Man nimmt sich eine Farbe her, schaut sich einmal wirklich die Farbe Rot zum Beispiel ganz intensiv an, verbindet sich damit, macht dann die Augen zu, versucht im Vorstellungsbild das noch einmal aufzurufen und lässt aber dann auch dieses Vorstellungsbild verschwinden und vergegenwärtigt sich nur, was erlebe ich in diesem Rot, an diesem Rot, durch dieses sinnliche Rot. Und die Seelenqualität, die jetzt da überbleibt, das ist erst das eigentliche Rot. Und die ist in Wahrheit aber, wenn man es in reiner Form erlebt, viel, viel intensiver und viel reicher nuanciert als alles das, was wir sinnlich an Rot und Rottönern erleben können. Das ist nur sehr schwer, dort hinzukommen, nicht wahr, wenn wir die Farbe direkt vor den Augen haben, sehen wir sie wahrscheinlich am intensivsten und erleben vielleicht auch die Stimmung des Roten am intensivsten, aber da ist eben trotzdem auch das Seelische getrübt durch den sinnlichen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir es jetzt nur mehr in der Vorstellung haben bei geschlossenen Augen, verblasst das wahrscheinlich gegenüber dem unmittelbaren sinnlichen Eindruck, aber meistens verblasst damit zugleich auch das seelische Erleben, das damit verbunden ist. Und da müssen wir eben trainieren, dass das nicht der Fall ist. Wir müssen also lernen, uns der sinnlichen Farbe auszusetzen, die gibt uns den Fingerzeig, wohin es geht, und jetzt zu versuchen, schon während ich es anschaue: was erlebe ich seelisch dabei? Und dabei muss man noch ganz stark aufpassen: was ist mein persönliches Erleben an der Farbe? Das heißt zum Beispiel: Mah, das Rot, das ist so aggressiv, das stört mich, ich mag das nicht, ich hasse das Rot! Ich will ein kühlendes Blau haben, das würde mich wieder zur Ruhe führen. Das Rot erhitzt mich zu sehr, mich, und darum mag ich es nicht. Dieses &amp;quot;darum mag ich es nicht&amp;quot; ist aber nur meine ganz persönliche Haltung dazu. Ein anderer sagt vielleicht: Hah, das Rot, das ernährt mich mit Energie geradezu, ich fühle mich, fühle mich wie mit Energie erfüllt, indem ich mich dem Roten gegenüber stelle. Das gibt es ja genauso. Rot kann eine ganz wunderbare Farbe sein und Rot weckt einen so auf. Es ist sogar so, man hat sogar Versuche gemacht: selbst wenn Blinde in einem völlig roten, völlig mit Rot ausgemalten Raum drinnen sind, dass die Bluttemperatur leise steigt. Nein, man kriegt nicht Fieber gleich, aber die Bluttemperatur steigt, weil wir in Wahrheit das Licht und die Farben nicht nur mit den Augen wahrnehmen, sondern auch die Haut ist sensitiv, auch für das Licht, in Wahrheit. Die ganze Hautoberfläche nimmt wahr und unser Auge ist eigentlich nur ein spezialisiertes Organ, mit dem wir das halt intensiver erleben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Haut erleben wir es halt mehr unterbewusst und der Blinde kann aber das sogar ins Bewusstsein heben unter Umständen, wenn er sensitiv genug dafür ist und daher kann es durchaus sein, dass ein Blinder spürt, der Gegenstand ist rot. Der andere Gegenstand ist grün. Grün hat etwas sehr Beruhigendes, etwas zur Ruhe führendes und das Rot ist etwas, was ich spüre, das kommt fast aggressiv auf mich zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blau, das Violett zieht mich irgendwie in die Ferne hin. Wenn ich das spüre, in dem Violett, in dem Blau ist was, was meine Seele in die Ferne zieht, dann komme ich schon an das seelische Erlebnis heran. Und wenn ich jetzt weglasse, ob mir das persönlich sympathisch oder antipathisch ist, - aber ich habe reine Sympathiekraft eigentlich drinnen, wenn es da in das Violette hineingeht, den Willen des Seelischen, sich mit dem anderen Seelischen draußen zu verbinden, das drückt sich eigentlich in diesem Farbton auf. Im Blau kündigt sich das an, im Violett geht es ganz dorthin. Und eben erst, wenn wir diese Seelenbewegung erleben und diese intensiv erleben, intensiver erleben als es jeder farbige Eindruck kann, dann sind wir beim wirklichen astralischen Erleben drinnen. Dann sind wir erst dort. Aber man kann sich schulen, dorthin zu kommen, dem näher zu kommen. Also Maler zum Beispiel werden das einfach zumindest halbbewusst erleben, diese Qualität der Farbe, weil aus dem heraus schaffen sie, aus dem heraus malen sie, aus dem heraus können sie ein Porträt zum Beispiel farbig so gestalten, dass da wirklich die Sympathiekräfte und Antipathiekräfte durchkommen, die in dem Menschen leben, den er portraitiert, die sozusagen dort in ihrem Ringen miteinander sind und die beide da sein müssen. Wir brauchen beides. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 00:24:33 ====&lt;br /&gt;
Denkt an den &#039;&#039;&#039;Rhythmus&#039;&#039;&#039;, von dem wir gesprochen haben. &#039;&#039;&#039;Hinausgehen, sich mit der Welt verbinden, das ist die Sympathiebewegung&#039;&#039;&#039;. Seelisch sich mit der Welt verbinden, eins werden, seelisch mit der ganzen Welt. Dann fliegen wir hinaus. Aber wir müssen auch wieder zurückkommen können. Also wir brauchen im Seelischen auch immer diesen Wechselschlag von &#039;&#039;&#039;Sympathie - hinausgehen&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Antipathie - wieder ganz zu mir kommen&#039;&#039;&#039;. Und zwischen diesen wechselt es immer wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja und das haben wir eben in allen Sinnesqualitäten drinnen, beziehungsweise in dem was seelisch dahinter steckt, was das Eigentliche ist, was dahinter steckt. Also das, &#039;&#039;&#039;was Rudolf Steiner die flutende Reizbarkeit nennt, das sind diese Sympathie- und Antipathiebewegungen&#039;&#039;&#039;, die, ja man könnte sagen vibrieren, leben, leben in diesen Sinnesqualitäten. Weil es zugleich ja auch ätherische Qualität ist, klangätherische Qualität und das Klangätherische hat eine ordnende Kraft in sich. Eine ordnende Kraft, die bis ins Physische hinein wirken kann. Und das ist die Vermittlung eigentlich zwischen dem Seelischen und dem Physischen. Ich hatte das schon in früheren Vorträgen erwähnt: solange man nicht diese Brücke des Ätherischen findet und erkennt in den Wissenschaften, wird man vor einem Rätsel stehen: wie kann denn Seelisches, bewusst erlebtes Seelisches irgendwie mit dem Körperlichen in Einklang gebracht werden? Wie kann die Seele auf den Geist wirken? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, in Wahrheit wirkt nicht die Seele auf den Geist, sondern es gibt alle Übergangsstufen und die gehören alle zusammen. In Wahrheit ist das ja alles eine Welt.  &#039;&#039;&#039;00:26:30&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss sich denken, diese Unterscheidungen, physische Welt, ätherische Welt, astralische Welt, niederes Devahan, also untere geistige Welt, obere geistige Welt und was dann noch darüber geht. Das sind alles unsere menschlichen Unterscheidungen, die einen Sinn machen, durchaus, aber nirgendwo in der Welt gibt es diese Grenzen in Wahrheit. Das alles wirkt zusammen und miteinander und geht ineinander über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das physische ist nichts anderes, es ist ein verdichtetes Geistiges, ein verdunkeltes Geistiges, wenn man so will, ein durch die arämanischen Mächte verdunkeltes Geistiges, damit wir es dann greifen können als was physisches, hartes, ein Boden auf dem wir stehen können und uns aufrichten können. Also danke Aräman, dass das funktioniert. Da würde der Lucifer allein nicht ausreichen, der schafft es allein nicht, also da ist schon der Aräman nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist alles seinem Ursprung noch geistig und letztlich nur eine Verwandlungsstufe des Geistigen, aber es ist nichts anderes. Letztlich kommt die Physik heute sehr von Ferne und sehr abstrakt zu demselben. Die Materie, den Stoff als solches gibt es eigentlich gar nicht, das ist Illusion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was dahinter steckt könnte man vielleicht noch als Kraft bezeichnen, als Tätigkeit, als Erregsamkeit, die da ist, als Ereignisse, die passieren, wie immer. Also man spricht da in der Physik sehr Eigenartigkeit darüber. Aber Stoff, so wie man es sich klassisch vorstellt, als ein erfüllter Raum, der halt von irgendwas festen erfüllt ist und wo ich nicht hinein kann, das gibt es eigentlich gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kräfte sind es, die da ausgehen und diese Kräfte sind was Geistiges ihrem Ursprung. Kraft im physikalischen Sinn, sagt Stein einmal, ist nichts anderes als die räumliche Offenbarung des Geistigen. Das ist Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn die Physik heute spricht, es gibt vier verschiedene Naturkräfte, ob das schon der Weisheit letzter Schluss ist oder nicht, ist eine andere Frage, aber es ist irgendwas dran, weil die Vierzahl mit der Erde, mit dem Erdenkosmos tatsächlich was zu tun hat. Also Vierzahl, Würfelgestalt und so weiter, wir sind ja auch die vierte kosmische Evolutionsstufe, die wir durchgemacht haben oder dabei sind sie durchzumachen. Ja, wenn also die Physik von vier Naturkräften spricht, die es gibt, na ja, dann sind es vier Offenbarungen des Geistigen in der räumlichen Welt, nichts anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese vier Naturkräfte mit all ihren Gesetzmäßigkeiten, die damit verbunden sind, weil das sind eben nicht Kräfte, die so blind einfach wirken, sondern die in sich ganz bestimmte Gesetzmäßigkeiten haben und alle vier zusammen sind so aufeinander abgestimmt, dass da auch wieder Gesetzmäßigkeiten drinnen walten, also vor allem in der Stärke dieser Kräfte. Und wenn die nur ein bisschen anders wären, das Verhältnis, wie stark diese Kräfte sind, ein bisschen anders, dann gäbe es unseren Kosmos, so wie wir ihn heute haben, in dieser Form nicht. Dann wäre es nicht möglich, dass es eine physische Erde gäbe, so wie wir sie kennen, dann wäre es nicht möglich, dass sich Leben darauf entwickeln würde, dann wäre es nicht möglich, dass sich bewusstes Leben hier entwickeln könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sagen selbst die Naturwissenschaftler heute. Da gibt es gewisse Naturkonstanten, von denen man spricht, die bestimmen also die Stärke dieser Kräfte. Da weiß man heute noch nicht, ja wie soll ich die ausrechnen, wieso sind die so? Ich kann nur feststellen, ich kann sie messen, die Stärke dieser Kräfte und daraus kann ich die Naturkonstanten heute sehr genau bestimmen, bis auf die, weiß ich nicht, wie viel ist die Nachkommastelle, aber man weiß nicht warum sie gerade so sind, wie sie sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man weiß heute nur eines, wenn sie ein bisschen, ein bisschen heißt also, weiß ich nicht, 0,01 Prozent anders wären, dann gäbe es kein Leben, dann gäbe es, ja vielleicht das maximal einfachste Stoff, den Wasserstoff in der Welt und mehr nicht, wenn überhaupt den. Also der Kosmos wäre relativ eintönig aus heutiger Sicht. Alles das gäbe es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist alles wunderbar aufeinander abgestimmt. Also da sind viele, viele Fragen noch zu klären, wie das mit dem Geistigen zusammenhängt und tatsächlich gibt es ja auch nicht so wenige Naturwissenschaftler, Physiker, die sagen, ja was ist ein Naturgesetz, was Geistiges. Das ist die geistige Ordnung, die das Verhältnis dieser Kräfte zueinander bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist etwas Geistiges. Mehr können sie dazu nicht sagen, ob da jetzt irgendwelche Wesenheiten oder was, das erreden sie natürlich nicht. Das ist klar, das kann man physikalisch nicht erkennen, aber ich kann erkennen, es gibt Kräfte in der Natur, die kann ich messen, die kann ich bestimmen und ich kann deren Gesetzmäßigkeit mit Hilfe meines Denkens erkennen und zwar nur mit Hilfe meines Denkens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich nicht denken kann, dann erscheint mir das alles chaotisch. Nur durch das Denken kann ich die Gesetzmäßigkeit erkennen, die diese Kräfte leitet und daher gehört aber beides eigentlich zusammen, dass ich die Kraft sinnlich erleben kann von mir aus, dass ich sie dann später auch präzise messen kann, dass ich sie aber auch denken kann und in der Wirklichkeit gehört das alles zusammen. Das Weltendenken gehört sozusagen zusammen mit dem, was äußerlich als Kraft erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weltenkräfte sind niemals so, dass sie nicht geleitet werden durch das Weltendenken und auch wir unterscheiden das in Wahrheit voneinander nur deswegen, weil wir halt so komisch organisierte Wesen sind, dass wir einerseits die Wahrnehmung haben, die Sinneswahrnehmung, die Kräfte, die wir spüren mit unseren Händen und dass wir andererseits unser Denken haben. Wir, durch unser Wesen, wir schneiden die Welt auseinander in ein Geistiges, das wir mit dem Denken erfassen und ein Sinnliches, das wir mit den Augen sehen und mit den Händen greifen können. Das liegt an uns, so wie wir während dieser Erdentwicklung geworden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Wirklichkeit gibt es kein Geistiges, das vom Materiellen getrennt ist und kein Materielles, das vom Geistigen getrennt ist. Das heißt nicht, dass alles stofflich im äußeren Sinn sein muss. Es gibt Verwandlungsstufen dazwischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwandlungsstufen sind das, was eben auch jetzt als seelisches erscheint, als ätherisches erscheint, letztlich als physisches erscheint, zunächst gasförmig, dann flüssig und schließlich auch fest. Aber es ist immer ein Geistiges, das sich verwandelt hat in diese Erscheinungsform. Rudolf Steiner gebraucht dazu oft in Vergleichen mit dem Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wie ist es, wenn Wasser dampfwärmig zunächst ist? Ja, dann verdichtet es sich zum flüssigen und dann wird es schließlich fest. Und jetzt stelle man sich ein Wesen vor, dass das flüssige Wasser, das dampfwärmige Wasser nicht sehen könnte und nur das feste Eis erleben kann. Dann würde es denken, ja, das ist das feste Eis, das ist der Stoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es sieht aber nicht, dass sich das verwandeln kann ins flüssige, ins dampfwärmige und in Wahrheit immer weiter, bis ins ätherische hinein, bis ins seelische hinein und die Quelle, aus dem das seelische entspringt, ist das Geistige. Dort ist die Quelle. Das ist die schöpferische Quelle, die all das substanziell hervorbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Substanziell heißt also so, dass es sich selbst tragen kann als Erscheinung in der Welt. Das gehört also alles zusammen. Und wir mit unserem Ich sind halt jetzt so weit, dass wir, ja, Selbstgeistiges zumindest verdichten können, bis zum Astralischen, bis zum Seelischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bisschen zumindest. Und das ist genau dort der Fall, wo wir unser Geist selbst entwickeln. Wo wir also mehr tun, als dass wir unser Seelisches läutern und arbeiten daran, im Sinne, dass wir halt vielleicht negative Eigenschaften irgendwie durch entsprechende Übung loswerden, uns läutern, wie es so schön heißt, uns reinigen davon, Katharsis ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo wir in den früheren Vorträgen oft schon gesagt haben, die große Problematik ist, dass dann dieses Negative, Astralische, ja zwar aus uns, aus unserem Wesen ausgeschieden wird, aber es ist nicht weg aus der Welt. Es ist sozusagen eine seelische Umweltverschmutzung, die wir betreiben damit. Und ganz konkret bürden wir es unseren Mitmenschen auf, wir bürden es den Tieren auf, wir bürden es der Natur auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich auch den Pflanzenwesen, weil auch die Pflanzen auf Astralisches angewiesen sind und alles, was wir an Negativem durch unsere Läuterung, um edler, besser zu werden, aber ohne es wirklich zu verwandeln, na dann kommt es auf die Müllhalde. Und diese Müllhalde ist die Astralatmosphäre unserer Erde. Das ist die große Müllkippe zur Zeit noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Müllkippe, die also zum Himmel stinkt in Wahrheit. Durch die Menschheitsentwicklung hindurch haben wir das angesammelt. Also wenn wir heute von Umweltverschmutzung reden, müssen wir wissen, wir haben begonnen mit dem ersten Tag, an dem wir die Erde betreten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten wir fleißig dran, also die Erde zuzumüllen. Und man kann das jetzt natürlich ganz negativ sehen und kann sagen, das hätte alles nicht passieren dürfen. Ja, aber dann wären wir auch nicht freie Menschen geworden oder hätten überhaupt nicht die Möglichkeit gehabt, freie Menschen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freie Menschen haben das Privileg, auch seelischen Müll zu erzeugen. Also sprich Fehler zu begehen, Böses zu tun, real zu tun. Und das muss auch wirklich passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das darf nicht nur theoretisch als Möglichkeit da sein, sondern das muss Wirklichkeit werden. Wir müssen ja in Wahrheit so ziemlich alles Böse auch als Menschheit auskosten, was uns möglich ist. Das ist eine schlimme Wahrheit, aber man muss auch das sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Menschen, die jetzt vielleicht sich ganz dem Bösen verschreiben, aus ihrem Egoismus heraus. Also sprich ganz aus dem egoistischen Element heraus walten und damit Schreckliches über die Welt, über die Menschheit, aber auch über die Natur gebracht haben und nach wie vor bringen, dann liegt darin eine Notwendigkeit. Die Menschheit als Ganzes muss das ganz real durchleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne das gibt es keine Freiheit. Nur es als Möglichkeit zu sagen, aber nein, ich bin ja eh schon so geläutert, dass ich das natürlich nicht mache. Ja, dort müssen wir erst hinkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das müssen wir erst lernen. Ansonsten könnte uns nur die hohe geistige Führung davor bewahren, dass wir dort hinkommen. Aber der Witz der Freiheit ist, dass wir uns selber davor bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Witz. Wir haben eh in der Vergangenheit viel Hilfe gehabt, dass wir nicht so schnell abstürzen. Wenn wir die Hilfe nicht gehabt hätten, dann hätten wir schon vor Ewigkeiten die Erde komplett zerstört, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gab genug Zeiten in der Erdgeschichte, in der Menschheitsgeschichte, wo durch den Menschen die Erde an der Kippe war, zerstört zu werden. Damals schon. Also wenn man etwa denkt an die sogenannte Lemurische Zeit, wo der Mensch natürlich noch nicht die heutige Gestalt hatte und wo sein Seelische, seine astralischen Kräfte weit, weit, weit über ihn hinausgeragt haben, wo er seelisch eigentlich ganz verbunden war mit dem Astralischen der ganzen Erde, in gewisser Weise eins noch war damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, sicher hat sich schon ein eigener Astralleib abgezeichnet, aber der stand in ganz starker Beziehung noch mit dem Astralischen der Erde. Und das heißt, was man im eigenen Astralischen erlebt hat, hat seinen Widerhall sofort unmittelbar gefunden im Astralischen der Erde. Und wenn man da aber die Kräfte im Dienste des Egoismus gebraucht, na ja, dann schädigt das auch die Erde, weil das schnürt dann die Erde ab vom großen Astralischen im Kosmos draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil eigentlich ist der Kosmos ein Seelenkosmos, eine Seelenwelt seinem Ursprung nach. Wie ich schon oft sagte, das erste Kapitel der Genesis schildert die Erschaffung der Welt als seelischer Kosmos, nichts anderes. Da gibt es noch nichts anderes als was Seelisches oder sprich Astralisches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist der Anfang. Und dieses Astralische da draußen im Kosmos ist weitgehend rein. Ich sage deswegen weitgehend, weil viel von dem Müll, das wir erzeugen, schon auch die Tendenz hat, da weiter hinaus zu gehen, über die Erdensphäre hinaus zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Gefahr ist auch da, dass wir wirklich bis ins Kosmische hinein die Welt vergiften. Es ist noch immer sehr konzentriert auf die Erde, aber da schaut es in Wahrheit schlimm aus. Und wir sind in der bislang dunkelsten Zeit astralisch gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dunkelste Zeit heißt, dass dieser reine Seelenkosmos oder relativ reines Seelenkosmos da draußen, dessen Weisheitslicht, das Astralische ist eigentlich unheimlich weise geordnet, wie wir es letztes Mal auch besprochen, diese Weisheit kommt vom Vorgänger Kosmos unserer Erde, vom alten Mond herüber. Das hat also bewirkt, dass der Kosmos als solcher von allen Anfangen weisheitsvoll geordnet ist. Wo aber gleich damit der Nachsatz ist, das allein genügt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen weiterkommen über das hinaus und es muss mehr werden als dieses alte Weisheitsvolle. Daher kann keine Religion oder keine geistige Lehre, die zurück will zum Anfang, in einer heilsamen Richtung wirken. Das würde nur das, was mit den Menschen angedacht ist, sage ich mal so mit menschlichen Ausdrücken, was den Menschen ermöglicht werden soll, nämlich die Freiheit zu entwickeln, das wäre damit nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann würde es dabei bleiben, dass, jetzt sage ich es sehr menschlich-irdisch, dann würde die geistige Herrschaft ein zentralistisches Regime bleiben. Und es ist der Wille der Gottheit selber, das zu überwinden. Und die Zentren sind die einzelnen Menscheniche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus denen oder mit denen und durch die die Gottheit wirkt oder man kann es auch umgekehrt sagen, die Menscheniche wirken durch die Gottheit. Man kann es genau in der umgekehrten Richtung auch sagen. Da kommt dieser neue freie Impuls hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar sozusagen von der Peripherie der vielen Menscheniche, nicht die eine zentrale Quelle. Es gab, ich habe das glaube ich auch im letzten Vortrag sogar erwähnt, dieser Ausspruch von Meister Eckart, es gibt den einen Spruch, Gott und ich sind eins im Erkennen. Es gibt keine Trennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der andere Ausspruch ist der, ohne mich kann Gott kein Würmchen machen, es müsste vor lauter Not zerkrachen, so ungefähr. Es ist nicht ganz wörtlich. Also das heißt, ohne den Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das gilt jetzt schon ansatzweise. So müsste es straks zerkrachen, genau. Werden wir nie merken wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt musst du aber dem Sinn nach. Also das heißt, wir sind jetzt schon mitbeteiligt daran. Was das Besondere eben der Erdenschöpfung ausmacht, ist dass wir mitbeteiligt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Anfang an. Im Positiven wie im Negativen. Aber das Negative eben, wie ich es eingangs sagte, ist auch eine Notwendigkeit, wenn der Mensch frei schöpferisch tätig werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst hat er diese Möglichkeiten nicht. Also das heißt, wir haben jetzt, wenn wir astralische Kräfte wirklich aus dem Nichts erschaffen, denn damit beginnt unsere Schöpfertätigkeit. Einmal mit unserem eigenen Astralischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aber halt nachbebt, mitbebt mit der Erde. Heute nicht mehr so stark oder so unmittelbar wie in der Vergangenheit. Aber es wird wieder stärker werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer stärker werden. Es musste eine Zeit kommen, wo dieses Mitleben auch des menschlich Astralischen mit dem erdastralischen, naja, abgebremst wurde. Behindert wurde bis zu einem gewissen Grad, weil sonst gäbe es die Erde wahrscheinlich nimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen haben einfach so starke, auch negative Kräfte entwickelt, dass das die Erde zerstört hätte. Und wie gesagt, in dieser sogenannten Lemurischen Zeit, also das liegt weit in der Vergangenheit, wo wir noch wirklich fast eins waren mit dem erdastralischen, überhaupt am Anfang in der Lemurischen Zeit betreten wir erst die Erde mit der ersten Inkarnation. Und bitte bei Gott nicht in so einem Körper wie heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da war es wirklich so, dass wir die Welt an den Rand des Untergangs gebracht haben. Am Ende der Lemurischen Zeit, die Lemurische Zeit geht unter durch gewaltige Vulkankatastrophen. Also das heißt, da palmt sich die ganze Erde auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Feuerige in der Erde palmt sich auf. Das Feuerige hat einen starken Bezug natürlich auch zu dem astralischen Element. Könnte auch einen starken Bezug zum geistigen Element haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn es diese Abstrahlkräfte, diese Triebkräfte sind, der Bereich, der Begierdenglut, wenn es aus dem kommt, naja, dann heißt es, die Erde wird herausgerissen aus dem weisheitsvollen kosmischen Zusammenhang. Und was passiert dann? Die Erde bricht auf. Übrigens eine ganz interessante Sache, die Vulkanausbrüche oder auch Erdbeben, als mildere Stufe des Ganzen, haben nicht nur mit rein irdischem Geschehen was zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird man auch einmal darauf kommen, dass das mit dem Kosmos auch zusammenhängt und daher auch äußerlich gesehen mit kosmischen Konstellationen zusammenhängt. Es ist also nicht ein rein irdisches Ereignis, sondern ist ein Ereignis, das dadurch bedingt ist, dass gewisse kosmische Kräfte gehindert werden daran, auf Erden wirksam zu werden. Da wären ordnende kosmische Kräfte da, die eine weisheitsvolle Ordnung dem irdischen geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn wir das nicht zulassen, ich sage jetzt bewusst, wenn wir das nicht zulassen als Menschheit insgesamt, ja, dann machen sich diese Kräfte selbstständig, die australischen Kräfte im Erdinneren oder in der Erde, unsere erd-australischen Kräfte und dann führen sie zu etwas Zerstörerischen, bis zu einem gewissen Grad. Das natürlich aber auch notwendig ist in der Entwicklung, die Erde umgestaltet und tatsächlich nach dieser Lemurischen Feuerkatastrophe, die sich ja auch durchaus in Spuren zumindest geologisch alles nachweisen lässt, davon sind Spuren da, dass es solche Umwälzungen gab und dass das Erdantlitz danach ganz anders ausgesehen hat. Also das heißt, wenn wir uns fragen, warum schaut die Erde so aus, wie sie ausschaut, dann hängt es schon seit langer Zeit wesentlich mit von uns ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wirken mit an dem. Wir wirken mit an dem. Und wenn wir jetzt eben anfangen unser Seelisches nicht nur so zu leitern, dass wir negatives Ausscheiden unter Erde übergeben, also sprich auf die Müllhalde, auf die seelische Müllhalde werfen, sondern wenn wir negatives Seelisches ins Nichts hinein durch die Kraft, durch die Schöpferkraft unseres Ichs auflösen und ein besseres Astralisches aus dem Nichts heraus stattdessen erschaffen, dass dessen Platz übernehmen kann, also den Platz des Alten, dann hat das auch eine leitende Wirkung auf das Astralische der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also allein, wenn wir nur arbeiten so an unserem Astralischen, tragen wir schon etwas dazu bei, die Erde davor zu bewahren, zumindest frühzeitig zerstört zu werden, durch negative astralische Kräfte, die in Hülle und Fülle vorhanden sind. Und wir müssen dann lernen, wir lernen es einmal mit den, naja, schwächsten astralischen Kräften. Die schwächsten astralischen Kräfte, als aus dieser Perspektive gesehen, sind eigentlich die höchsten, die feinsten Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind eben interessanterweise am leichtesten eigentlich zu erschaffen aus dem Nichts. Und die sind auch am leichtesten, wie soll ich sagen, ins Nichts zu befördern und in individualisierter Form erneuert hereinzubringen. Das sind also die ganz hohen Seelenkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem fangen wir an, jetzt. In der Vergangenheit haben wir am stärksten aus den unteren astralischen Kräften gewirkt. Heute müssen wir anfangen, schöpferisch tätig zu werden, aus den hohen Astralkräften heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber mit der Zeit, solange eben die Erdentwicklung dauert und solange wir astralisch mit ihr verbunden sind, das heißt, diese Arbeit geht noch hinaus über das Ende der physischen Erde, weil wenn die physische Erde einmal zerstäubt sein wird, und das wird einmal der Fall sein, dann wird die Erde in einen astralischen Zustand übergehen und da werden wir immer noch ganz kräftig mitarbeiten. Und gerade da wird es dann auch darum gehen, die letzten Reste an den aller dunkelsten, aller egoistischen Kräfte zu verwandeln, aufzulösen. Und dem allen sollten wir, können wir mitarbeiten, jetzt noch während unserer Erdentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und all das wird mitentscheidend dafür sein, wie dann die nächste große kosmische Evolutionsstufe aussehen wird, das neue Jerusalem. Das wird entscheidend dadurch geprägt sein. Ja, aber wir müssen natürlich auch lernen, bewusst mit den dunkelsten, mit den stärksten Kräften umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit den Kräften der Begierdenglut, mit den Kräften der flutenden Reizbarkeit, mit der Region der Wünsche, mit der Region von Lust und Unlust und wie sie sich ganzen seelischen Bereichen nennen, sind alles menschengeprägte Begriffe, Begriffe mit Namen, Bezeichnungen, wie sie Rudolf Steiner geprägt hat. In der Wirklichkeit geht das alles ineinander rüber. Da gibt es nicht irgendwo Allignet, irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Grenzpfahl vielleicht oder irgend sowas. Das gibt es dort alles nicht. Und das heißt aber auch immer, wenn wir jetzt vor allem einmal an den hohen Kräften arbeiten, verwandelt, ist trotzdem immer was verbunden, auch eine Arbeit an den unteren Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist immer mit dabei, schwingt mit dabei, weil sich auch die höchsten Kräfte im Seelischen in den niedersten Kräften spiegeln. Also die höchste Region des Seelenlebens, des reinen, puren Seelenlebens spiegelt sich in der Region der Begierdenglut in Wahrheit. Das sind in gewisser Weise auch zwei Seiten desselben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer das Höchste spiegelt sich immer im Niedersten, wenn wir es halt so mit menschlichen Begriffen hoch und nieder bezeichnen wollen. Es sind dieselben Qualitäten, aber sie sind unten in den Dienst des Egoismus gestellt, sie sind oben in Sympathie sich verbindend mit der Welt, das heißt in Liebe zur Welt, weil Liebe auf der australischen Ebene heißt, ich habe Sympathie mit der ganzen Welt und das heißt nicht nur, ach ja, ich liebe eh die ganze Welt, sondern das heißt ganz konkret, ich verbinde mich seelisch mit der ganzen Welt. Das ist ja ein realer Vorgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht nur, ach ich habe die Welt lieb und ich fühle mich gut dabei, weil ich die Welt lieb habe. Real heißt es, ich verbinde mein Seelisches mit dem Seelischen der Welt oder zumindest einmal mit dem Seelischen der Erde. Aus eigenem freien Willen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde eins damit, ohne mich zu verlieren. Das ist das großartige, ohne mich zu verlieren und da muss das Ich aber natürlich schon sehr kräftig sein, dass es sich nicht verliert, nämlich sprich sein Bewusstsein nicht verliert. Das ist das Problem, das Ich kann man nicht so leicht verlieren, aber das Bewusstsein verliert das Ich sehr leicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das passiert andauernd. Mein Gott, wie viel tun wir heute noch aus eigentlich nur halbbewussten australischen Antrieben und das Ich schaut irgendwie milde zu und kriegt die Hälfte nicht mit. Nämlich unser Ich-Bewusstsein, um es genauer zu sagen, an dem zieht es vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir arbeiten viel weniger aus unserem Ich-Bewusstsein als wir glauben. Bei vielen könnten wir es auch gar nicht. Allein um unseren Körper zu bewegen, das schaffen wir aus unserem Ich-Bewusstsein gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann müssten wir uns ganz bewusst sein, was alles in unserem australischen Leib sich abspielen muss, in Verbindung zum australischen, nicht nur der Erde, sondern des Kosmos, weil das alles wirkt mit, wenn wir nur einen Wimperschlag machen. Man muss sich denken, bei jedem Wimperschlag, bei jeder Fingerbewegung, bei jedem Schritt, den wir tun, wirkt einmal der ganze Seelenkosmos mit. Diese Kräfte wirken alle mit in Resonanz mit unserem Astralleib.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wirkt alles mit. Wenn das nicht der Fall wäre, wären wir wie Marmorstatuen. Wir könnten uns nicht bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Wir könnten nicht atmen, wir könnten die Augen nicht öffnen, wir könnten die Finger nicht bewegen, die Hände nicht bewegen, die Füße nicht bewegen, das Herz könnte nicht schlagen, alles das ginge nicht, ohne dass nicht der ganze Kosmos mitwirkt. Und dass wir doch eben eine gewisse Sympathie dazu haben, nämlich uns verbindend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser wirkliches Ich weiß was davon, aber bitte wie viel wissen wir davon in unserem Alltags-Ich, das heißt in unserem normalen Tagesbewusstsein. Wer spürt das? Wer spürt schon wirklich deutlich und klar genug, wie viel Seelisches da draußen wirkt, in der Natur draußen und wie das mit uns zusammenhängt. Aber das wäre erst der Anfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss ich als nächste Stufe wissen, was passiert jetzt auf der anderen Seite des Astralischen, auf der unteren Seite, also in den ganz niederen Bereichen, die aber ins Ätherische, in die Lebenskräfte übergehen. Da passiert ja jetzt was ganz anderes. Da geht es jetzt gar nicht so um das Erleben des Ganzen, sondern um das Leben im Sinne von, das wird nicht seelische Form, seelisches Bild, seelisches Erlebnis, sondern es wird jetzt zuletzt physische Gestalt, sogar das machen ja die Ätherkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die machen das, das sind tatsächlich real formende Kräfte, die das Stoffliche ergreifen und das sind die richtigen Bahnenlängen, dass die entsprechenden Formen, Lebensformen herauskommen. Das muss bei jeder Fingerbewegung passieren, bei jedem Blinzeln, bei jedem Nervenimpuls, der da läuft, muss das Ätherische in der richtigen Weise wirken können. Haben wir das in unserem Ich-Bewusstsein, in unserem Tagesbewusstsein? Also ich kann es von mir nicht behaupten, vielleicht hat es wer von euch, aber das ist schon eine sehr weite Stufe, dort hinzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit werden wir das so während der Erdentwicklung gar nicht erreichen. Und wenn wir es später erreichen, wird es wieder einen ganz anderen Charakter haben, weil wir dann natürlich nicht so eine physische Körperlichkeit haben, wie wir sie jetzt haben. Aber von den ätherischen Kräften brauchen wir gar nicht reden, weil die haben wir heute noch selber, aus eigenem Fassen, überhaupt nicht unter der bewussten Kontrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte ich auch in der letzten Zeit immer wieder, da brauchen wir die Christuskraft, die uns hilft dabei. Nämlich, wenn wir wirklich dieses Ätherische schöpferisch erneuern wollen. Was wir bis zu einem gewissen Grad können, ist, dass wir durch unseren Willen die Lebenskräfte beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das heißt noch nicht, dass wir sie wirklich erneuern. Deswegen, wir können einen Einfluss darauf nehmen. Erneuerung noch einmal heißt, sie ins Nichts hineinführen und neu erschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein riesiger Unterschied. Ob ich etwas Vorhandenes umforme oder ob ich das Vorhandene auslöse und etwas vielleicht sehr Ähnliches, aber doch ganz Neues aus dem Nichts heraus erschaffe. Das ist ein riesiger Unterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wir können an unserem Ätherischen überall dort arbeiten, wo wir an unseren Gewohnheiten arbeiten. Im ätherischen Leben zum Beispiel auch unsere Gewohnheiten. Da geht es einmal darum, sich als erster Schritt einmal sich gute Gewohnheiten anzueignen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was immer man jetzt auch darunter verstehen mag. Das muss sich jeder mit sich selber ausmachen, was er unter guten Gewohnheiten versteht. Aber wir wissen alle, es gibt auch schlechte Gewohnheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und je mehr man sich an etwas gewöhnt hat, umso schwerer ist es, das loszuwerden. Das gibt es ja die Unterscheidung zwischen Sünde und Laster. Man sagt, das ist ein lasterhafter Mensch, der andere ist ein sündiger Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst schmeißt man das durcheinander heute. Sünde ist eine Verfehlung aus dem Australischen, also aus einem momentanen australischen Impuls heraus. Laster ist was viel viel schwerwiegenderes, weil es darin besteht, dass man sich eine schlechte Gewohnheit angezüchtet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine schlechte Gewohnheit entwickelt. Laster heißt, ich muss mich täglich besaufen, zum Beispiel, oder weiß Gott, was tun. Wenn ich das einmal mache, ist es von mir, sagen wir mal, eine Sünde oder was auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat natürlich eine Wirkung, vor allem für unser Karma. Wir haben dadurch etwas Negatives getan und wir müssen die Folge irgendwann einmal ausbaden davon. Also sprich, ausbaden in dem Sinn, dass wir irgendwann einmal das wieder gut machen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut machen müssen in dem Sinn, dass das, was dadurch beschädigt wurde in unserem Australischen, dass wir das wegschaffen. Und zwar letztlich eben so wegschaffen, dass wir es wirklich völlig erneuern. Ins Nichts hineinführen und aus dem Nichts heraus neu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum brauchen wir die ganzen Karma-Packerln. Mit denen hängt es nämlich zusammen. Wir brauchen sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen sie, um den Stoff zu haben für das, was wir grundlegend erneuern. Auflösung des Karmas heißt nicht nur, wir stellen den ursprünglichen Zustand wieder her, so wie er vor der Verfehlung war. Sondern wir gehen darüber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir schaffen etwas Neues. Also das verdorbene Australische muss letztendlich, wenn wir das Karma wirklich auflösen wollen, völlig erneuert werden. Also den Anteil, den müssen wir auf jeden Fall irgendwie durchziehen, wenn wir gut über die Erdentwicklung kommen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wenn wir es nicht schaffen, unsere karmischen Verfehlungen aufzuarbeiten, dann bleiben wir an die Erdenwelt, so wie sie jetzt ist, gebunden und können nicht hinübergehen in das neue Australien. Sondern dann sind wir halt auf irgendeinem Nebenplaneten oder Nebenmond oder wie immer man das nennen will, wo eben noch Bedingungen herrschen, die ähnlich sind, aber eigentlich noch viel schlechter sind, als jetzt während unserer Erdentwicklung. Weil wir nur dort eine Chance haben, das aufzulösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also entweder wir schaffen es bis zum Erdenende und zwar konkret gesprochen bis zum Ende unserer physischen Inkarnationen, bis wir unsere Karma-Packungen aufgearbeitet haben. Also das, was man als Karma bezeichnet, zumindest im engeren Sinn, hängt zusammen mit der physischen Inkarnation des Menschen. Also unser Karma haben wir begonnen, uns aufzuladen, seit wir auf Erden physisch verkörpert sind, in irgendeiner Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie dünn unsere Körperlichkeit am Anfang auch noch gewesen sein mag. Aber ab dem Zeitpunkt haben wir mit den Verfehlungen im Grunde begonnen. Mit den Verfehlungen, die wirklich mit uns selbst schuldhaft, wenn man so will, zusammenhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die müssen wir selber auflösen. Und zwar wirklich bis zum Ende der physischen Inkarnationen. Weil diese Fehler haben wir im physischen gemacht und die Fehler, die wir im physischen gemacht haben, können wir auch nur in der physischen Verkörperung auflösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führt kein Weg daran vorbei. Ansonsten zählen wir halt nicht zu den 144.000 Auserwählten, von denen wir wissen, das ist eine Qualität, nicht eine Anzahl. Also dann entwickeln wir diese Qualität 144.000 nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, und beim Laster, also beim Ätherischen, ist es halt so, dass wir erst während der nächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde so richtig lernen werden, Ätherisches eben auch neu zu schaffen, aus dem Nichts heraus. Da müssen wir uns jetzt einmal hauptsächlich begnügen, zumindest aus eigener Kraft, dass wir schlechte Gewohnheiten in gute Gewohnheiten umwandeln. Aber ohne das Ätherische wirklich schöpferisch von Grund auf erneuern zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer mit der Hilfe des Christus. Je mehr wir uns mit dem Christus verbinden, desto mehr können wir daran schon Anteil nehmen. Weil wenn der Christus uns hilft, Ätherisches zu erneuern, dann erneuert er es zwar durch seine Kraft, aber gemäß unseres Willens und unserer Individualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er zwingt uns nicht irgendwas auf, sondern es ist etwas, was gemäß unserer individuellen Entwicklung geschieht. Also er macht es nicht nach seinem Gutdünken sozusagen, sondern nach unserem Gutdünken. Aber er gibt uns die Kraft dazu, es auch in die Tat umsetzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das könnten wir aus eigener Hand. Wir könnten es uns wünschen sozusagen. Wir könnten sagen, das müsste geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Christus gibt uns die Kraft, dass es auch geschieht. Bis zu einem gewissen Grad. Damit wird unser Lebensgeist in einer gewissen Weise vorbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen dann nur später, auf der nächsten kosmischen Entwicklungsstufe, diese Kräfte wirklich dann ganz eigenständig ergreifen können. Und das wird dann im neuen Jerusalem der Fall sein. Dann werden wir diese Aufgabe, die wir jetzt in Wahrheit lernen im Zusammenhang mit dem Christus, dann werden wir diese Aufgabe übernehmen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja, also diese Laster sind daher sehr interessante Sache. Und wenn oft gesprochen wird, auch im Zusammenhang mit der Apokalypse und solchen Dingen, wird oft das Bild mit den sieben Todsünden erwähnt. Das ist doch so ein sehr bekanntes Wort, die sieben Todsünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der englischen Übersetzung wird es auch wirklich auch so übersetzt. Aber eigentlich ist es falsch. Es sind nicht sieben Todsünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Todsünden sind ganz was anderes. Es sind die sieben Hauptlaster. Die sieben Hauptlaster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es nämlich ums Ätherische. Die Sünde ist im Australischen. Mit der Sünde können wir ganz allein selber fertig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Lastern, mit den Todsünden, aber das ist eben die falsche Bezeichnung, also mit den sieben Hauptlastern, können wir nur mit der Hilfe des Christus fertig werden. Und uns so ändern. Dass da eine Erneuerung, eine, wie soll ich sagen, professorische Erneuerung des Ätherischen stattfindet, dass nämlich dieses Ätherische nicht ausgeschieden wird aus der Zukunftsentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es würde nämlich dann alles, was nicht so erneuert ist, kann nicht hinübergehen auf das neue Jerusalem. Das Problem, das kann vielleicht auch eine Nebenwelt hinübergehen, aber nicht hinübergehen in die neue Welt. Und da brauchen wir die Hilfe des Christus dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das gilt letztlich dann auch für die physischen Kräfte auch dort. Da ist dann sogar die Vatergottheit mit beschäftigt. Das so zu erneuern, dass eben das neue Jerusalem möglich wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da können wir schon gar nicht selber heute wirklich aktiv werden, aber wir können die Richtung geben. Wir können die Richtung geben. Wir sollen sie geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen sie geben, wenn wir wollen, dass das so gut wie möglich passiert alles. Ja, aber jetzt im Kleinen Australischen fangen wir an, schöpferisch zu sein. Gehen wir also wieder zu dem Punkt zurück, wo wir wirklich jetzt hier und heute tätig sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da können wir es. Also im Australischen können wir es. Und wir sind daran, mit den höchsten Kräften die untersten auch zu verwandeln langsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dem Zeitalter stehen wir jetzt drinnen. Aber wir müssen uns vorbereiten. Wir müssen also anfangen mit den einerseits höchsten australischen Kräften, aber ja, wie soll ich sagen, den kraftlosesten Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchsten sind eigentlich in gewisser Weise die kraftlosesten. Jedenfalls die kraftlosesten im Sinne dessen wirklich konkret Weltgestaltung zu betreiben. Weil gerade die unteren australischen Kräfte, das sind die, die letztlich bis ins physische hinein wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erhabenen, hohen australischen Kräfte. Sie sind natürlich in einer gewissen Weise geistig gesehen viel höher. Aber die wirken nicht so unmittelbar in das physische hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die brauchen die Übersetzung in die unteren Kräfte, wenn man so will. Das rechtfertigt auch den Namen obere und untere Kräfte. Die unteren Kräfte haben es eben mit dem zu tun, dass sie bis ins physische wirken und da zerstörerisch oder aufbauend wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Liebeskräfte, die höchsten Liebeskräfte zu erzeugen, heißt einmal als Vorbereitung, die höchsten seelischen Kräfte spiegeln in den niedersten seelischen Kräften und die zu verwandeln. Aber dazu müssen wir erst die höchsten eigenständig in den Griff bekommen. Darum haben wir im letzten Mal gesprochen, wie die Entwicklung geht oder die letzten Male.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu gehört, dass wir die entsprechenden Seelenorgane dazu ausbilden. Und gleich noch einmal, man kann sagen, es sind die Hellseherorgane von mir aus, aber sie sind mehr. Sie sind Tätigkeitsorgane.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man darf nicht denken, seelische Wahrnehmung, zum Beispiel mit der zweiblätterigen Lotusblume, also die, die mit dem Stirnchakra zusammenhängt, dass das nur ein Wahrnehmungsorgan ist. Es ist ein Tätigkeitsorgan. Wir werden tätig dadurch auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder so eine Unterscheidung, die wir Menschen haben. Ja, wahrnehmen und tätig sein, das sind zwei verschiedene Dinge. Die Welt sozusagen aufnehmen und das andere in die Welt hinausgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das für uns auf Erden gilt es so. Aber im Geistigen gehört das alles zusammen. Jedes Wahrnehmen ist eine Tat bereits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jede Tat ist ein Wahrnehmen. Das gehört alles zusammen. Also ihr seht, es ist so schwierig, das in Begriffe zu fassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem ich es in Begriffe fasse, spalte ich es sofort und man glaubt, das sind zwei getrennte Dinge. Aber eigentlich sind sie untrennbar miteinander verbunden. Wir brauchen das nur, damit wir es irgendwie geistig fassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst könnte man nicht darüber sprechen, bräuchten auch nicht darüber sprechen, sondern wir würden es einfach tun. Aber wir sind eben erst auf dem Weg dorthin, es aus dem Ich heraus bewusst tun zu können und um das Bewusstsein zu entwickeln, dazu brauchen wir diese Einteilung, diese Spaltung. Die brauchen wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem werden wir bewusst. Aber es gehört zusammen. Also es geht darum auch und jetzt in unserer Zeit langsam, dass wir die Kräfte, die feinsten, höchsten Kräfte immer mehr ausbilden und zugleich aber im Hinterkopf haben, das ist die Voraussetzung dafür oder hat auch seine Wirkung darauf, die unteren mit zu verwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das Eigentliche, um was es geht. Diese Aufgabe müssen wir leisten jetzt bis zum Ende der Erdentwicklung, dass wir alle diese unteren Kräfte auch verwandeln. Wir können nicht sagen, wir nehmen nur die, die eben geistig schon zugewandt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann würde der ganze Sinn der physischen Erdentwicklung, mit dem eben auch, mit der eben auch die unteren astralischen Kräfte zusammenhängen, ganz stark, dann würde der Sinn dieser ganzen Erdentwicklung verloren gehen. Dann könnte man das alles nicht mitnehmen und dem nichts mitnehmen. Das ginge verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da ist eine große Aufgabe drin. Und diese Kräfte sind heftig, die da unten sind. Also es sind Kräfte, ich habe es gesagt, das Astralische überhaupt, das Jenseits von männlich und weiblich, es hat beide Perspektiven drinnen, ist also hermaphroditisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und je tiefer unten die Kräfte sind, desto stärker sind sie. Die stärksten Kräfte unten sind die, die zugleich notwendig sind, um die höchste Liebe hervorzubringen. Wirkliche Liebe, die Kraft hat, die weltschöpferische Kraft hat, besteht aus diesen unteren Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aber jetzt nicht im Dienste des Egoismus verwendet werden, also im Sinne der Abtrennung, der Antipathie, sondern im Sinne von sich verschenken an den ganzen Kosmos. Dann wird Liebeskraft aus, aber es ist dasselbe. Und warum erzähle ich euch das alles, diesen ganzen langen Sermon, was hat das mit unserer Apokalypse zu tun? Wir sind ja jetzt auf der Spur, den Zusammenhang zu erkennen zwischen der göttlichen Liebe und der Ausgießung der Zornesschalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo es eben von Rudolf Steiner ganz deutlich den Hinweis gibt, klarerweise jetzt hoffe ich, nach dem was ich versucht habe zu erzählen, dass das eigentlich genau dasselbe ist. Ich will nicht einmal sagen, zwei Seiten desselben, sondern es sind absolut dieselben Kräfte. Die Kräfte, die sozusagen im absoluten Zorn, im zerstörerischen Zorn sogar drinnen liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zorn ist eigentlich, ich will die Welt um mich vernichten, weil sie so, wie sie ist, mir nicht gefällt. Das ist Zorn, in Wahrheit. Zorn, Wut ist, ich will die Welt, wie sie ist, zerschlagen, weil sie nicht meinem Wesen entspricht, nicht mit dem zusammenpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt eigentlich Zorn. Das kann durchaus jetzt im äußeren Leben auch in dem Sinn positiv sein, dass ich, wenn die Welt so ist, wie sie vielleicht böse ist und was Negatives drinnen ist, dann ist der Zorn unter Umständen was sehr Gerechtfertigtes, dass ich sage, so darf die Welt nicht bestehen. Jetzt kann ich natürlich, mit dem Zerschlagen allein ist es halt noch nicht getan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt müsste der Impuls dazu kommen, wie kann ich sie aufbauen, dass sie dem, was sie eigentlich sein sollte, näher kommt. Aber der Impuls des Zornes ist eigentlich, ja ich will die schlechte Welt aus der Welt schaffen. Das ist der Impuls des Zornes, der drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese euch einmal zum göttlichen Zorn, menschlichen Zorn, halbgöttlichen Zorn einfach einmal ein nicht ganz glaube ich unbekanntes Gedicht von Goethe vor, wo einer der so ganz aus dem Feuer heraus lebt und auch den Zorn sehr stark entwickeln kann, zu Wort kommt. Nämlich Prometheus. Prometheus, der das Feuer vom Himmel geholt hat, der Zeus gedotzt hat, der der Legende nach sogar die Menschen geformt hat, das wird da angesprochen in dem Gedicht dann, der ihnen das Feuer gebracht hat und der mit dem Zeus da oben nichts zu tun haben will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zeus ist im übrigen eh schon ein bisschen luziferisch verzerrter Vertreter der alten kosmischen Ordnung, darum ist er nämlich luziferisch in Wahrheit. Zeus ist nicht etwas sowas wie die Vater Gottheit, aber Zeus ist auch ein Bild für die Weltenastralität oder sagen wir besser für die Erdenastralität, aber diese Astralität die aus der vorigen kosmischen Inkarnation unserer Erde kommt in Wahrheit. Nicht die Weltenastralität die der Zukunft gehört, die mit der Freiheit des Menschen vereinbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zeus lässt keine Freiheit zu. Er hat zwar die Menschen irgendwie veranlagt auch, ihr seht einerseits hat es der Prometheus sogar die Menschen geschaffen nach seinen Bilden, andererseits kommen die schon von früher woher, nehmt die Bilder einfach so, da gibt es nicht so die logische Ordnung. Es sind verschiedene Bilder, wenn man es aus verschiedenen Perspektiven betrachtet ist beides richtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich lese jetzt einfach einmal das Gedicht, damit wir schauen wie es mit dem Zorn und dem Feuer des Prometheus ist. Prometheus, bedecke deinen Himmel Zeus mit Wolkendunst und übe dem Knaben gleich der Distelköpft an Eichendich und Bergesöhn. Musst mir meine Erde doch lassen stehen und meine Hütte, die du nicht gebaut und meinen Herd, um dessen Glut du mich beneidest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kenne nichts Ärmeres unter der Sonne als euch Götter, ihr näheret kümmerlich von Opfersteuern und Gebetshauch eure Majestät und darbtet, wer nicht Kinder und Bettler, hoffnungsvolle Toren. Da ich ein Kind war, nicht wusste wo aus noch ein, kehrte ich mein verirrtes Auge zur Sonne, als wenn drüber wär ein Ohr zu hören meine Klage, ein Herz wie meins sich des Bedrängten zu erbarmen. Wer half mir wieder der Titanenübermut? Wer rettete vom Tode mich von Sklaverei? Hast du nicht alles selbst vollendet, heilig, glühend Herz, und glühtest jung und gut? Betrogen, Rettungsdank dem Schlafenden der Drogen, ich dich ehren, wofür? Hast du die Schmerzen gelindert, jedes Beladenen? Hast du die Tränen gestillet, jedes Geängsteten? Hat nicht mich zum Manne geschmiedet, die allmächtige Zeit und das ewige Schicksal, meine Herren, wie deine? Fähntest du etwa, ich sollte das Leben hassen, in Wüsten fliehen, weil nicht alle Blütenträume reiften? Hier sitz ich, formen Menschen nach meinem Bilde, ein Geschlecht, das mir gleich sei, zu leiden, zu weinen, zu genießen und zu freuen sich und dein nicht zu achten, wie ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ist ein ziemlicher Appell an das menschliche Ich in Wahrheit. Die Menschen sind geformt nach seinem Bilde. Er formt die Menschen nach seinem Bilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es im Übrigen ja interessante Parallele im Alten Testament, in der Bibel, also da heißt es ja, der Mensch wird geschaffen nach dem göttlichen Bild, also nach dem Bild der Gemeinschaft der Elohim usw. Aber, also da kommt dann der Adam heraus, dann kommt das zweite Kapitel, da kommt die Eva dazu und dann gibt es auch die Nachkommen, also Cain und Abel, das kennen wir ja alle als die Geschichte, da wird es dann schon ein bisschen schwierig und wie wir wissen, wird der Abel getötet. Auch so ganz charakteristisch, also es kommen zuerst einmal die tötenden Kräfte aus dem Astralischen heraus, müssen herauskommen und der Cain ist der, der eigentlich auf Erden weitergeht und die Erde bearbeitet, also scheinbar der Böse, aber eigentlich der, der die Menschheit weiterbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Cains Söhne sind es, die die Menschheit eigentlich weiterbringen und die notwendig sind für die Erdenaufgabe. Ja, der Cain kriegt sogar das Cainsmal und dieses Cainsmal bedeutet ja, keiner soll ihn berühren, keiner soll ihn töten, der dieses Mal auf der Stirne trägt. Ist also nicht einfach ein Zeichen eines Aussätzigen, sondern irgendwie so unberührbar auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade um die Menschen geht es auch. Also man muss vielleicht auch einmal ein bisschen näher mit der Cains Geschichte, Cain und Abel beschäftigen, aber da steckt auch sehr sehr viel drinnen. Also es geht darum auf jeden Fall, dass der Cain ist der Vertreter eben dieser, dieser Ichkraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus eigenem Willen heraus die Welt umzugestalten. Also da fängt es schon an mit diesem Impuls. Aber der Abel wird getötet und dann geht ja die Geschichte weiter, anstelle Abels, der verloren geht, wird Seth geboren, wird also Adam und Eva, der Sohn Seth geboren, also der dritte Sohn, der halt dann der Vertreter, Stellvertreter des Abel auf Erden ist sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dort heißt es dann ganz deutlich, na ich lese es vor, ich lese es vor, wie es im Alten Testament drinnen steht. Da brauche ich jetzt den großen Schmölker im sechsten Kapitel des ersten Buches Moses steht das. Nein, plötzlich im fünften, im fünften, im fünften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, die fünf ist interessant, wir stehen ja jetzt gerade im Bewusstseinsseelenzeitalter, das ist auch so die fünfte Kulturperiode in der es drinnen steht. Die fünf hat immer was zu tun, im Übrigen mit dem Geheimnis des Bösen auch. Aber der Fünfstern steht irgendwie für den Menschen, aber es kann auch zum Todenfuß werden, wenn er am Kopf steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal denke ich mir, die Welt steht gelegentlich am Kopf vor Ihnen heutzutage. Vielleicht schaffen wir das hier wieder auf die Füße zu stehen. Gut, also fünftes Kapitel, erstes Buch Moses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist das Buch von Adams Geschlecht. Als Gott den Menschen schuf, machte er ihn nach dem Bilde Gottes und schuf sie als Mann und Weib und segnete sie und gab ihnen den Namen Mensch zur Zeit, da sie geschaffen wurden. Und Adam war 130 Jahre alt und zeugte einen Sohn, ihm gleich und nach seinem Bilde und nannte ihn Seth und lebte danach 800 Jahre und zeugte Söhne und Töchter und so weiter und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kommt eine ganze Aufzählung eines Geschlechtsregisters, welche Geschlechter alle daraus entstanden sind, das geht dann über den Medusalem und so weiter, bis zum Noah hin geht das. Aber das interessante ist, dass der Seth geschaffen wird nach dem Bild des Adam. Adam zeugte ihm gleich und nach seinem Bilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz interessant. Also ein ähnliches Motiv wie hier, dass der Prometheus die Menschen nach seinem Bilde schafft. Und damit geht es erst so richtig los, die ganze Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Prüfungen beim Prometheus im übrigen für diese Auflehnung gegen Zeus sind bekanntlich auch ziemlich schwierige gewesen. Das erste war, wie nämlich Zeus gemerkt hat, auch die Menschen da unten, so wie sie jetzt der Prometheus geschaffen hat, die gehorchen mir nicht so richtig und sie bringen mir keine Opfer dar. Das Rauchopfer steigt zumindest nicht auf, das funktioniert nicht, ähnlich wie bei der Hein und Abel Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zur Strafe wird den Menschen die Herrschaft über das Feuer entzogen. Sie hatten es eigentlich schon. Und mit der Opfergabe war das übrigens so eine Sache, sie haben es nicht ganz verweigert, der Prometheus hat nämlich geholfen den Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war schlau, der Prometheus war schlau. Also es sollte ein Stier geopfert werden, dem Zeus. Und der Prometheus hat das jetzt so gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eigentlich den Stier opfern lassen, hat aber den Stier komplett zerlegen lassen, also die Knochen und das alles herausgenommen und das Fleisch hat er den Menschen gegeben. Eigentlich nicht gleich, er hat einen Haufen gemacht und den mit einer Stierhaut überspannt, einen großen Haufen, das ganze Fleisch des Stieres und einen kleinen Haufen, wo die ganzen Knochen nur drinnen sind. Und dann hat er den Zeus angerufen, sagt, ja wähle doch welche Gabe du willst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Zeus greift natürlich zum größeren Haufen. Im größeren Haufen waren die Knochen und im kleineren war das Fleisch versteckt. Also den großen Haufen, da hat er offensichtlich auf das ganze Knochengerüst irgendwie diese Stierhaut aufgespannt, das hat ziemlich groß ausgesehen und der Fleischhaufen war der kleine, unter einer kleinen Stierhaut versteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Zeus greift natürlich zum großen Haufen und kriegt halt dann nur die Knochen. Seitdem ist es auch gebraucht, dass wenn den Göttern geopfert wird, wird nicht das Fleisch verbrannt, sondern die Knochen eigentlich verbrannt. Und die Menschen essen das Fleisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat natürlich dem Zeus irgendwie nicht gepasst, dass er da so hinters Licht geführt wurde, obwohl er es wahrscheinlich eh schon geahnt hat, aber jedenfalls hat er dann eine Gelegenheit gehabt, ein Zornesgewitter über die Menschheit zu bringen und dieses Zornesgewitter hat einmal zur Folge gehabt. Offensichtlich war das mit einem ziemlichen Regen auch verbunden, weiß ich nicht, jedenfalls die Herrschaft über das Feuer wurde den Menschen entzogen. Und damit, ja, man muss dazu sagen, das Feuer ist ja zugleich auch ein Bild für das menschliche Ich, die Feuerkraft des Ichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, den Menschen wurde in Wahrheit entzogen die Fähigkeit, selbst aus dem Ich heraus tätig zu werden, weil genau das wollte Zeus nicht. Er wollte, folgt doch meiner kosmischen Ordnung und wenn er das tut, dann lebt er eh wie in einem paradiesischen Zustand, dann ist alles gut. Aber die Menschen wollten halt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls nicht die Menschen, die der Prometheus geschaffen hat oder geformt hat. Aber was tun jetzt? Was tun? Der Prometheus ist schlau. Was heißt der Name Prometheus? Der Vorausdenkende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pro heißt so viel wie nach vorne vorgehen und Meta ist Metin, hat was mit denken zu tun. Meditieren, meditieren kommt davon auch zum Beispiel. Also der Vordenkende, der Vordenkende ist der, der jetzt nicht aus den Gesetzmäßigkeiten der Vergangenheit schöpft, sondern einfach neue erschafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Prometheus, dafür steht er. Das ist die Kraft im Menschen, die das kann. Also das wirklich schöpferische Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Bruder, er hat auch einen Bruder, das ist der Epimetheus. Das ist der Nachdenkende, der hinten Nachdenkende. Der schaut immer, was passiert ist und dann kann er nachdenken, aha, weswegen ist denn das passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erkenne, wieso das passiert ist. Aber das ist noch nichts Schöpferisches, das ist eine Erkenntnis dessen, was in der Vergangenheit passiert ist. Das Prometische Denken ist eine neue Zukunft entwerfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja und was macht er, der Prometheus? Wodurch hat er diese Fähigkeit und wodurch kann er den Menschen das Feuer wieder bringen? Naja, er muss das himmlische Feuer herunterholen und den Menschen geben. Und die Legende schildert es dann so, dass er eine riesige Fenchel nimmt, so eine Fenchelstengel und den hält er hinauf, sodass er von Helios entzündet wird, also von der Sonne. Und diese Fackel trägt er hinunter auf die Erde und jetzt haben die Menschen wieder das Feuer zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, jetzt ist wirklich die Ich-Charakter drinnen und alle Menschen haben dieses Feuer zur Verfügung. Naja, es ist klar, dass die Geschichte dem Zeus nicht so behakt und das kann man natürlich nicht durchgehen lassen. Aber jetzt haben die Menschen unten das Feuer und er kann es ihnen nicht mehr entziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann es ihnen nicht mehr entziehen. Also der Prometheus hat es offenbar geschafft, den Menschen wirklich so das Feuer zu übergeben, dass sie es jetzt selber in ihrer Gewalt haben. Nämlich den Ich-Funken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Prometheus wird dafür aber bestraft. Na klar, wie wird er bestraft? Er wird an den Kaukasus geschmiedet. Also der wird gefangen genommen und der Gott der Schmiedekunst, der Hephaistos, wird dazu berufen ihn jetzt dort anzuketten, anzuschmieden an diesen Felsen, an diesen gewaltigen Felsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig, dass es ein Felsen ist. Und nicht nur das, er soll ja auch leiden. Und jetzt wird ein Adler geschickt, ein himmlischer Adler oder weniger himmlischer Adler, wie auch immer, dass er an der Leber des Prometheus frisst, an der Lebenskraft eigentlich des Prometheus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leber, das Wort Leber ist ja interessant, im Englischen heißt es wunderschön liver. Der Leber eigentlich. Das Organ, das uns belebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Leber schaut es schlecht an uns aus. Das ist ein sehr stark ätherisches Organ im Übrigen, die Leber. Es sind ganz starke Lebenskräfte drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch selbst wenn man es jetzt biochemisch betrachtet, ist die Leber höchst interessant. Die ganzen wichtigsten Stoffwechselprozesse, da ist die Leber beteiligt dran. Da passiert der größte Umsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn die Leber kaputt ist, dann schaut es sehr schlecht für uns aus. Das ist das hauptsächlichste Stoffwechselorgan. Und da steckt eine ungeheure Weisheit drinnen, in der Leber aber auch eine ungeheure Kraft, die Stoffe aufzubrechen, sie eigentlich praktisch bis in den Nullzustand zu bringen und so zu erneuern, dass sie unsere eigenen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Nahrung, die wir aufnehmen, ist eigentlich für uns Gift. Absolutes Gift. Jede Nahrung, die wir aufnehmen, ist Gift für uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wir haben die Lebenskraft in uns, die dieses Gift in etwas Gesundes umwandeln kann. Aber das ist nicht von selber. Aber das verdanken wir der Leber oder dem Leber, dem Organ, das uns belebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es war an dem nagt der Adler. Und welche Kräfte sind es, wenn wir es jetzt von der seelischen Seite her betrachten? Es sind zwei ganz wesentliche Kräfte, die die Leber schädigen. Im Äußeren ist der Alkohol oder was, aber im Inneren ist es einerseits die begierden Kräfte, das ist die eine Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die andere Seite sind die Verstandeskräfte, der tötende Verstand. Der tötet die Kräfte deswegen, weil viel von den Lebenskräften aus dem unteren Stoffwechselbereich abgezogen wird für die Verstandestätigkeit, abgezogen wird zur Gehirnbildung zum Beispiel, um das Gehirn zu erhalten, um mit diesen Kräften zu denken. Aber damit wird Zerstörung in unseren Körper hineingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sind wir letztlich immer auf dem Weg zum Tod hin, als Menschen. Beim Prometheus war es allerdings nicht so gnädig, könnte man jetzt sagen, weil er zählt ja zu den Unsterblichen. Prometheus ist ja ein Übermensch, wenn man so will, zumindest ein halbgöttliches Wesen und daher der Unsterblichkeit teilhaftig und so passiert folgendes, dass die Leber immer wieder angefressen wird von dem Adler, aber sich immer wieder erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er leidet halt unsäglich darunter, dass immer die Lebenskräfte von dem Adler weggefressen werden. Und da er unsterblich ist, geht es also so dahin, über Jahrhunderte hängt er an dem Kaukasus. Darf man sich natürlich nicht äußerlich vorstellen, ist schon klar, ist nur ein Bild dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hellsblock, na was ist das? Das ist der stofflich-physisch-mineralische Leib, an dem wir gekettet sind. Wir alle sind dieser Prometheus in Wahrheit. Wir sind es, die dieses Feuer geraubt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Prometheus steckt in uns. Ich hoffe, dass er ein bisschen vom wirklichen Prometheus in uns steckt, vom vorausdenkenden. Na, oh ja schon, sonst hätte es die ganze Menschheitsgeschichte nicht gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber manchmal ist es ein bisschen zu wenig. Aber es steckt eben in uns auch genau das, dass unsere Lebenskraft ununterbrochen unterhöhlt wird, durch unsere Begierden einerseits und durch die Verstandeskräfte andererseits. Die zerstören unsere Lebenskräfte, die führen uns dem Tod entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist sozusagen der Preis, den wir dafür zahlen müssen, ja, dass wir das himmlische Feuer geraubt haben, um jetzt bei den Bildern zu bleiben. Man kann das nämlich durchaus so auffassen, man kann sagen, man kann es jetzt aus der Einheitsperspektive sagen, uns wurde das Ich geschenkt durch die Elohim. Wenn ich jetzt wieder umschwenke zur biblischen Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben eigentlich ihr Ich hingeopfert, damit wir es haben können. Man kann es aus der menschlichen Perspektive sehen, dieses Entgegennehmen ist zugleich ein Rauben. In dem Moment, wo wir nur ein Zipfel davon fassen, machen wir es zu unserem, uns zu eigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehört uns nicht mehr den Elohim. Und das heißt nämlich nicht nur, okay, sie schenken es uns, ja, also sollte man meinen, sie sind ja glücklich, dass wir es nehmen. Aber wir nehmen es nicht so, dass wir ihren Willen dann erfüllen und ihrer Weisheit folgen, sondern wir erfrechen uns dazu unser eigenes zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist damit zugleich dieses Rauben. Wir machen sofort so etwas Eigenem. Man könnte es aus einer Perspektive so sehen, es war aber in Wahrheit nicht so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil eben der Christus durch die Elohim durchgewirkt hat und daher war es wirklich von daher schon angesehen als ein letztendlich Geschenk zur Freiheit hin. Also etwas, mit dem die Menschen in Freiheit umgehen können sollten. Aber das ist halt ein Weg, der sich erst erfüllt hat dann zur Zeitenwende, als der Christus auf Erden geboren wurde und dann im Jahr 33 am Kreuz gestorben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist es erst eine Realität geworden. Dann ist der Raub vollendet, könnte man sagen. Oder dann ist es zugleich das Geschenk des Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann beides sagen. Also Raub ist es in dem Sinn, dass es für jeden Menschen sein eigenes ist. Und da kann man sagen, das gehört wirklich mir und nur mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was ich damit tue, tue ich aus der völligen Freiheit heraus. Aber nicht aus dem egoistischen Willen, sondern aus dem Schöpferwillen des Ich heraus. Das ist alles mit dem Raub in Wahrheit gemeint, das steckt dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann auch sehr missinterpretiert werden. Es ist nicht aus dem Egoismus heraus, sondern es ist aus dem Willen des Ich heraus. Und der Götte schildert es ja so schön da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich forme Menschen nach meinem Bilde. Hier sitze ich, forme Menschen nach meinem Bilde. Ein Geschlecht, das mir gleich sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also frei zu sein, weil der Prometheus ist dieser erste Freie. Zu leiden, zu weinen, zu genießen und zu freuen sich um Dein Nicht zu achten. Wie Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das letzte Wort ist Ich. Das ist das menschliche Ich. Dieses freie Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt dazu, darum geht es über Jahrhunderte. Er kann zwar leiden, ewig leiden als Unsterblicher, aber sterben kann er nicht. Also die Erlösung durch den Tod ist ihm nicht gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, wie geht die Geschichte weiter? Die Sage geht weiter, dass dann der große Held Herakles kommt. Der Herakles, der große Eingeweihte, im Wahrheit auch wieder ein Bild für eine Facette der Ichkraft, nämlich der, der mit seinem Geistigen im kosmischen Bereich sich auskennt und dort Aufgaben bewältigt. Er erkennt wahrscheinlich die zwölf Aufgaben, die der Herakles zu lösen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu gehört, dass er in die Unterwelt geht und so weiter. Der Gang in die Unterwelt war immer ein Bild dafür, in die Mysterien eingeweiht zu werden. Also das heißt, den Gang der geistigen Entwicklung hin zum Eingeweihten zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu muss man in die Unterwelt gehen, dazu muss man sich mit den dunklen Kräften auseinandersetzen, die da drinnen sind und mit all den Ungeheuern herumschlagen. Im Grunde mit diesen ganzen zwölf Aufgaben geht es darum, sich mit solchen Ungeheuern in irgendeiner Art oder mit solchen Widerlichkeiten auseinanderzusetzen. Und dazu zählt im Übrigen, eine der Widerlichkeiten ist, dass er die lernäische Schlange, mit anderen Worten Hydra auch genannt, den Sehungeheuer, eine Sehschlange mit neuen Köpfen erschlagen muss oder töten soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die hat nur die Tücke, diese Hydra, ihr kennt wahrscheinlich die Geschichte, wenn man den Kopf abschlägt, das wäre noch nicht das Problem gewesen, das hat er geschafft, aber dann in Sprüßen aus dem einen Stumpf, der da kommt, zwei Köpfe heraus. Also je mehr Köpfe er abschlägt, desto mehr werden sie. Im Grunde wäre diese Schlange unbesiegbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Übrigen die Schlange mit den Köpfen kann uns schon ein bisschen so erinnern und das Tier mit den sieben Häuptern und so weiter und den zehn Hörnern. Das ist nicht genau das gleiche, aber auch was sehr ähnliches, weil so wie das Tier mit den sieben Häuptern und den zehn Hörnern ein Bild eigentlich für uns ist. Ein Bild für uns, wie wir im seelischen ausschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann sagen, das ist der kleine Hüter der Schwelle, das ist der Doppelgänger in seiner voll ausgebauten Gestalt. Also alles das, was an uns, an bösen Kräften vorhanden ist. Das Tier ist nicht das böse Tier, das von außen auf uns zukommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erlebnis kommt es von außen auf uns zu, aber im seelischen Erlebnis immer. Die wilden Tiere, die auf uns zustürzen, die Ungeheuer, die auf uns zustürzen, das sind immer unsere eigenen astralischen Unarten. Und denen muss man sich halt in der Einweihung stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Herakles muss jetzt lernen, die Hüterer umzubringen, aber so, dass nicht die Köpfe nachwachsen. Und er schafft das mit Hilfe des Feuers, weil er schlägt den Kopf ab und fährt mit der brennenden Fackel auf den Stumpf und versenkt und verbrennt den so, dass da keine Köpfe mehr nachwachsen können. Also das heißt, mit dem Feuer des Geistes versenkt er das, was an sich immer wieder multiplizierenden astralischen Kräften aus dem Ungeheuer herauskommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopfkräften, Ego-Kräften. Der Verstand hat ja wahnsinnig viel zu tun mit dem Ego. Wir haben den Verstand deswegen entwickelt und er ist eigentlich in erster Linie einmal zu brauchen, um das Ego zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu haben wir ihn entwickelt. Und alles, was Verstandesweisheit ist, dient dem Ego. Sofern es nicht unter einen höheren Dienst gestellt wird, wenn nicht nur der Verstand da ist, sondern das höhere Denken, das lebendige Denken, das Vordenken, das Denken des Prometheus in uns erwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Prometheus nicht da wäre, wenn nur der Epimetheus da wäre, dann würde es uns eben so gehen wie auch dem Epimetheus. Ich muss jetzt noch eine Nebengeschichte einfügen. Der Prometheus hat ja schon vorher eine Bestrafung dadurch bekommen, gleich mit dem Epimetheus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich, dass Zeus, wieder von Hephaistos und mit Hilfe anderer Götter, eine wunderschöne Frauengestalt erschaffen ließ. Eine wunderschöne Frauengestalt, die mit allem begabt ist, mit aller Schönheit, mit allem, was man sich nur vorstellen kann. Sogar den Namen die Allbegabte nennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Griechischen heißt es Pandora. Das ist die Allbegabte, die Allseitigbegabte. Also eine wunderschöne Gestalt, die da geschickt wird, nämlich zu den Brüderpaar Prometheus und Epimetheus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie bringt auch ein wunderbares Geschenk mit. Eine wunderbare Büchse, eine Box, die Büchse der Pandora. Und wie wir wissen, ist es nicht so gut die aufzumachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Prometheus, der die Vorschau hat, die Vorsehung. Im Übrigen, der Prometheus hat auch Kinder, Söhne. Und er zeigt mit der Vorsehung, mit der Pronoia, mit der geistigen Vorschau, zeigt er einen Sohn, das ist der Talkalion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Talkalion entspricht in der Bibel dem Noah. Dem Noah, der also die Menschheit über die Sintflut rettet. Nur so als Nebending.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist Weisheitsvolles drinnen. Also dass der Epimetheus, der Vordenkende, sich vermehlt oder verbindet mit der Vorsehenden. Mit der Vorschauenden, Pronoia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spielt in der Gnostik dann eine große Rolle, die Pronoia zum Beispiel. Ja, aber eben der Epimetheus, obwohl er gewarnt wird vom Prometheus, macht bekanntlich die Büchse auf und da kommen alle Übel der Welt heraus im Grunde. Bis zum Schluss schnell noch den Deckel zumachen können, bleibt nur mehr die Hoffnung zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hoffnung. Ja, dass letztlich aus dem menschlichen Ich heraus sich die Welt trotzdem erneuern lässt und dass sie gegen diese ganzen Übel angehen kann. Hoffnung hängt da mit dem Christlichen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glaube, Liebe, Hoffnung. Da könnte man so viele Zusammenhänge schildern. Glaube hängt mit dem Astralischen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liebe hängt, wie wir öfter schon gesagt haben, eigentlich mit den Ätherkräften zusammen. Oder der Verbindung der astralischen Kräfte mit den Ätherkräften, wenn man so will. Man kann auch sagen Glaube, Glaube, das sind eigentlich die Kräfte des Astralleibs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liebeskräfte sind eigentlich die Lebenskräfte des Ätherleibs. Und die Hoffnung hängt mit dem physischen Leib zusammen. Mit der schöpferischen Erneuerung des physischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Hoffnung, die verweist uns auf eine Zeit, wo der Mensch einmal fähig sein wird aus dem Geistigen heraus das physische, nicht notwendig Stoffliche, aber das physische aus dem Nichts heraus zu schaffen. Das heißt sich selbst den eigenen physisch geistigen Leib, so müsste man ihn nennen, weil er ist äußerlich stofflich, wäre er nicht sichtbar, aus dem Nichts heraus zu schaffen. Das wird allerdings erst ganz am Ende der letzten Entwicklungsstufe der Erde sein, also auf der siebten Stufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort sollten wir dorthin kommen. Das ist dann auch das, was man als die Auferstehung im Großen nennen kann. Der Christus nimmt das zunächst einmal jetzt schon während der Erdentwicklung voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist ein Anstoß gegeben, dass die Menschheit, also die Menschen das irgendwann einmal in der fernen Zukunft auch können. Aber jetzt sind wir halt erst beim Astralischen. Also das heißt wir sind dabei jetzt uns unseren eigenen neuen Glaubensleib aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus unserem alten Astralleib uns einen neuen Glaubensleib aufzubauen. Und bitte Glaube heißt eben nicht, ich glaube was ich nicht weiß. Wir müssen heute eigentlich die Kunst, die umgekehrte Kunst entwickeln, das was wir wissen auch zu glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird es erst Kraft. Denn unsere ganzen wissenschaftlich abstrakten Gedanken sind so lange völlig kraftlos und wirkungslos für die Welt in Wahrheit, aus geistiger Sicht gesehen, solange sie nicht zu Glaubenskräften werden. Und das heißt über die erneuerten astralischen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die, die unsere Erde primär einmal braucht. Die die Menschheit braucht. Also das heißt wir müssen über die Verstandeskräfte hinaus kommen und wirklich in diese schöpferischen Kräfte hineingehen, die Prometheus Kräfte hineingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die, die das Astralische erneuern können. Die Epimetheus Kräfte können das nicht. Die Epimetheus Kräfte schöpfen aus der Weisheit der Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kann sehr viel Weises hereinkommen. Aber da kommt nichts herein, was für die Zukunft wichtig ist. Das sind die Nachwirkungen des Alten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Alte, das eigentlich überwunden werden muss. Und das heißt aber ganz konkret, dass immer mehr jetzt die Zeit kommt, dass alle Kräfte auf Erden, die wirken aus dem Alten. Das heißt aus etwas Zentralistischem heraus, wo die Menschen von irgendwo oben geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo auch immer. Die Götter tun es nicht mehr. Sie führen uns nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die führen uns nicht mehr. Diesbezüglich sind wir frei. So kann man sagen, wir sind als Menschen von allen guten Geistern verlassen, solange wir nicht aus Freiheit heraus sie einladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist sofort eine Verbindung da. Aber da müssen wir sozusagen uns das Türl aufmachen. Vielleicht anklopfen zuerst Höflichkeitshalber bei der geistigen Welt und dann wird das Tor geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann können wir in Verbindung mit der geistigen Welt uns Kräfte hereinholen für das, was wir selber noch nicht können. Nämlich ins Ätherische bis ins Physische hinein. Aber es muss aus Freiheit passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn die Welt geleitet wird aber von Kräften aus dem Alten, aus der Weisheit des Alten Kosmos, die nachwirkt noch, dann ist das ein Weg hinunter zu den Widersachen. Das ist genau das, was ausscheiden wird. Und natürlich braucht es eine Übergangszeit bis sich das entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man muss sehen, dass heute alle Herrschaftssysteme, die es noch auf der Erde gibt, alle inklusive der Demokratie, so wie sie heute gehandhabt werden, alte Kräfte sind oder großteils alte Kräfte sind. Und es ist natürlich in der Demokratie oder so ist schon ein bisschen was Neues auch drinnen. Aber es ist noch sehr, sehr überladen von den alten zentralistischen Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich brauche euch glaube ich nichts Neues sagen, wenn ich sage, dass wir jetzt gerade in der Zeit, in der wir drinnen stehen, eine Blüte erleben an Bestrebungen diese alten Kräfte zur Lenkung der Menschheit einzusetzen. Es ist ein gewaltiger Schub, es regiert zur Zeit, einmal zumindest äußerlich gesehen, absolute Widersache. Und es ist praktisch nichts drinnen oder fast nichts, sehr wenig drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das gilt für praktisch alle Staaten auf Erden. Für manche mehr, für manche weniger, aber es gilt für alle. Sie sind aus einem ganz alten Geist beseelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich will nicht einmal sagen, dass das jetzt ein Versehen ist, dass das so passiert ist. Es musste wahrscheinlich kommen, damit wir das sehen. Damit wir das sehen lernen und nicht hinterräumen, ach wir hätten mit dem, was wir heute erreicht haben an Demokratie oder so, hätten wir schon das Nonplusultra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man das Werk von Steiner kennt, wissen wir, dass das Prinzip des Einheitsstaates als solches schon einfach eine Katastrophe ist. Und dass das nicht in die Zukunft führt, sondern dass eine Dreigliederung des sozialen Lebens, ich will gar nicht einmal sagen gemacht werden muss, weil er hat ja diese Dreigliederung des sozialen Lebens aus der Beobachtung gewonnen. Aus der Beobachtung dessen, was eigentlich heraus will, aber was durch die alten Kräfte ununterbrochen behindert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben heute ein soziales Leben, auf das eine Ordnung von außen aufgesetzt ist, die das, was sich entfalten will, eigentlich behindert. Im Großen und Ganzen. Und hier und da kommt natürlich was durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss man auch sagen. Also es hat sich was geändert. Es kommt schon hier und da was durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es sind im gleichen Maße, als da was durchkommt, stärker geworden die Gegenkräfte, die ins Vergangene ziehen wollen. Und man sieht von dem der Weg in die Vergangenheit zurück oder mit dem was früher gut war, das ist immer das Böse. Rudolf Steiner spricht einmal davon, das Gute, also das Böse ist nichts anderes als ein Zeitversetz des Gutes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas was vor tausend Jahren gut war, wenn ich das in unverwandelter Form in die Jetztzeit verpflanze, dann ist es böse. Dann ist es zerstörerisch. Und da ist einiges in unseren Staatssystemen, in unseren Regierungssystemen, in allen davon drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind gute Sachen auch drinnen. Es ist nicht jetzt einfach nur Böse, keine Frage, es ist viel Gutes auch drinnen. Aber es ist eine ganze Menge Böses drinnen und das ist zur Zeit ziemlich am Zug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dorthin die Menschheit zu leiten aus einer zentralen Quelle heraus. Und nämlich wegzuführen von der Freiheit. Man kann ja durchaus sagen, ok, die Menschen sind vielleicht alle noch nicht so weit, dass jeder aus seinem eigenen Ich frei das soziale Leben mitgestalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche brauchen noch Führung und Leitung. Das wird sicher bis zu einem gewissen Grad der Fall sein, aber dann müsste es ein Weg sein, der die Menschen zur Freiheit hinführt und nicht sie wegführt davon. Und in Wahrheit ist das heute der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nicht wegführt, das hat man gelernt, also nicht wegführt eben in der Art, dass man sich prügelt oder unterdrückt, sondern die Freiheit wird dort geraubt, wo die Menschen glauben, sie sind frei. Wo sie gerne dem Weg folgen, weil er eigentlich der bequemere ist. Und das ist ein Kampf, der eigentlich gegen das Ich geführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Ich bequem wird, das heißt verzichtet darauf seine Freiheit auszuüben, dann ist das ein Weg, der wirklich das Ich angreifen kann. Die Widersacher können das Ich in Wahrheit nicht wirklich zerstören, wenn wir nicht mitarbeiten dran. Also wirklich zerstört kann das Ich nur dann werden, wenn die Menschen es aufgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sie sich dazu überreden lassen es aufzugeben, die Freiheit aufzugeben. Und das ist, naja seit den Zeiten der französischen Revolution, dort war es halt noch nicht so ganz verstanden, Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, da ist im Übrigen die Dreigliederung des sozialen Organismus schon drinnen, aber man hat verstanden das richtig umzusetzen und was ist passiert, die große Katastrophe. Französische Revolution, Blutsäule und was da alles passiert ist, ist ja nicht unbedingt so herausgekommen, wie es eigentlich hätte sein sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich hätte es ein Impuls sein sollen zur Dreigliederung, damals schon. Und aufgreifend in Wahrheit etwas, was etwas früher schon verhindert wurde, nämlich kurz vor Anbruch des Dreißigjährigen Krieges, wo der Dreißigjährige Krieg eigentlich mit dazu beigetragen hat, dass der Impuls der Rosenkreuzer, der damals in die Welt getreten ist und der eigentlich sich die Aufgabe gesetzt hat, Europa geistig zu erneuern. Und zwar vor allem das soziale Leben, das politische Leben sozusagen zu ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war damals schon der Impuls der Rosenkreuzer. Nicht jetzt die vielen äußerlichen Orden, die dann daraus entstanden sind, da ist viel Mist auch passiert, aber der eigentliche Impuls, der halt geschildert ist in der krimischen Hochzeit des Christian Rosenkreuz, der zielte darauf ab, eine neue Ordnung Europa zu geben. Und zwar aus dem wirklichen christlichen Geist heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da war nicht gemeint, jetzt die Kirche soll überall herrschen, ganz im Gegenteil. Sondern aus dem wirklichen christlichen Geist heraus. Und der christliche Geist ist der Geist der Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so sollte Europa schon geordnet werden, damals. Und ein nächster Impuls, wo das herauskommt, ist die französische Revolution. Im Übrigen diese Impulse mit Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit kommen nicht ganz von ungefähr wo herein, weil sie kommen eigentlich durch diesen Christian Rosenkreuz herein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zur damaligen Zeit wiederverkörpert ist. Als der sogenannte Graf von Schirrmöller, der eine sehr schwer zu fassende Figur ist. Es gab viele Menschen, die unter dem Namen aufgetreten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war nicht nur einer und es waren viele, die den Namen missbraucht haben. Und die sozusagen Negatives aus dem Bild getragen haben. In Wahrheit war aber das der geistige Impuls des Christian Rosenkreuz, der nächste Anlauf, eine gesunde politische Struktur in Europa aufzubauen, die die Möglichkeit gibt, dass sich das freie Geistige des Menschen entfalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass dafür der Raum geschaffen ist. Also das, was Rudolf Steiner das freie Geistesleben nennt. Und der nächste Impuls, der kommt, das ist wieder schief gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die französische Revolution hat so viele Schrecken erzeugt. Und dann kam der Napoleon und wieder die napoleonischen Kriege und was Gott was alles. Da war wieder nicht dran zu denken, dass eine politische Neuordnung Europas stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der nächste Impuls ist der, der reinkommt, letztlich schon durch Rudolf Steiner, jetzt wirklich, wo er es eben Dreigliederung nennt, mit dem 20. Jahrhundert. Und über das 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert brauchen wir gar nicht weiterreden. Das war eine Katastrophe schlechthin. Erster Weltkrieg, zweiter Weltkrieg, dann Wirtschaftswunder, ganz aufs Materialistische nur sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen diese Entwicklung mit dem Wirtschaftswunder. Es ist verständlich, ausgehungert durch die Kriege, durch die bittere äußere physische Not, die neben aller seelischen Not damit verbunden war. Dann die Menschen ganz konzentriert nur mehr aufs Äußere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, gute Seite davon, es ist viel Praktisches in der Technik, in der Wirtschaft entwickelt worden, das ist eine gute Seite davon, aber seelisch, geistig ist im Großen und Ganzen nichts passiert, wenig passiert. Und schon gar nicht ist passiert, also diese geistige Neuordnung Europas im Sinne dessen, dass ein wirklicher dreigliederiger sozialer Organismus geschaffen wurde. Nichts da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt haben wir den nächsten Angriff dagegen. Ich meine, was fehlt heute? Es ist stark entwickelt, die drei Glieder sind das Geistesleben, das Rechtsleben oder das eigentliche Staatsleben, um es genauer zu sagen. Die Staatsaufgabe ist zu sorgen dafür, dass ein Recht herrscht, dass alle Menschen gleich sind vor dem Recht und das durchzusetzen und das zu verwalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts anderes. Für mehr ist der Staat nicht zuständig, im Grunde. Also den Staat geht nichts an, das Bildungsleben zum Beispiel, es geht überhaupt nichts, egal vom Kindergarten bis zur Universitätsbildung, bis zur Forschung, wie sie läuft in der Welt, es geht alles den Staat nichts an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Nicht einmal gar nichts. Oder sollte zumindest so sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute geht es ihn alles an. Es ist sogar so, dass jetzt in der gegenwärtigen Situation nur die Wissenschaftler im Grunde gehört werden, die der Staat aussucht. Und dahinter, aber in Wahrheit ist es eh nicht mehr der Staat selber, sondern dahinter steht die Wirtschaft, die längst die Führung übernommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also heute haben wir das überentwickelte Wirtschaft, nämlich dass sie die Richtung angibt und sie benutzt den Staat als Werkzeug der zentralen Kontrolle. In China ist es ein bisschen umgekehrt, dort ist es der Staat, der wirklich alles kontrolliert und aber einen Turbokapitalismus macht, also Wirtschaft zum Exzess, ohne halten. Das haben sie gelernt, irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da geht die zentrale Lenkung vom Staat aus, aber in der Wirtschaft wird auf Teufel komm herausgemacht, was nur geht. Es hat sich über Jahrzehnte entwickelt, es war eigentlich absehbar, dass das ist. Also ein sehr streng zentralistisches Regime, das aber verstanden hat, der Wirtschaft den Raum zu geben, aber zugleich auch die Grenzen zu setzen, sodass sie ganz im Sinne der Staatsidee ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, da werden viele Dinge, im Rechtsleben wird der Weg gebahnt, einfach für die Wirtschaft. Ist so. Und indirekt ist es aber bei uns mittlerweile auch so, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist es aber die Wirtschaft, die bestimmt. Nur die Wege gehen einen umgekehrten Weg, bei uns erzwingt es die Wirtschaft im Grunde und dort ist es der Staat, der es der Wirtschaft ermöglicht, ungehemmt im Grunde zu wachsen. Und Geistesleben? Geistesleben? Freies Geistesleben, nenne ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt schon Geistesleben, es gibt im China Geistesleben, es gibt im Westen Geistesleben, das meiste ist altes Geistesleben und das ist unfreies Geistesleben. Das ist jenes Geistesleben, das auf die Quelle von oben wartet und nicht die Quelle im eigenen Ich sucht. Und das ist aber die einzige Möglichkeit, um den göttlichen Zorn, ich will nicht sagen verwandeln in die andere Seite, aber aus der anderen Seite heraus die Welt zu gestalten, nämlich aus der göttlichen Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist ja dieselbe Kraft, der göttliche Zorn und die göttliche Liebe ist ein und dieselbe Kraft und wir Menschen entscheiden in Wahrheit, in welche Richtung es wirkt. Es ist nicht Gott, der die Freier Brände sozusagen im übertragenen Sinn auf uns wirft. Wir werfen sie selber auf uns in Wahrheit, weil wir diese Kraft nicht in die richtige Richtung leiten oder wenn wir sie nicht in die richtige Richtung leiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Moment schaut es so aus, als würde man da ein bisschen auf Abwägung sein. Also seit einigen Jahrhunderten, das heißt im Grunde schon mit Beginn des Bewusstseinsseelenzeitalters, das eigentlich prädestiniert dafür ist, dich zur Freiheit des individuellen Menschen zu führen, haben wir genug Dinge getan, um gegen diese Freiheit zu arbeiten. Also schon die Entdeckung Amerikas, die Eroberung Amerikas, das waren einerseits Individuen, die ja gelenkt waren von Geistern der Persönlichkeit, die Individuen, naja weniger Individuen als Persönlichkeiten waren, die ganz aus dem eigenen Egoismus gearbeitet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War vielleicht notwendig, damit Amerika wieder einbezogen wurde, aber es hat auch viel Negatives im Hintergrund gebracht. Also wenn ich so spreche, will ich damit nie sagen, das was passiert ist, hat nicht auch eine Notwendigkeit in sich oder etwas, was passieren musste. Das sagte ich ja auch schon heute im Laufe des Vortrags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles das, was der Mensch an Fehlern machen kann, muss er auch machen. Wir werden wirklich alle Fehler machen, die wir machen können. Als Menschheit, das kostet man aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst dann sind wir so weit, dass wir als Freiheit nur mehr das Gute tun können. Das richtige tun können. Das wahre, Schöne und Gute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu müssen wir in einer gewissen Weise, das heißt nicht, dass äußerlich jetzt jede Katastrophe auftreten muss, aber geistig gesehen müssen wir alle die Abirrungen, die möglich sind, real durchgemacht haben. Jeder einzelne für sich. Und die Menschheit insgesamt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wir haben einiges von Abirrungen absolviert in der Vergangenheit. Die Zukunft besteht jetzt also nicht darin, dass wir da immer mehr Irrtümer begehen müssen. Wir sollten langsam auf dem Weg sein, den richtigen Weg zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben, nur wir müssen uns bewusst sein, wir haben in der Vergangenheit gewaltige Irrtümer begangen. Gewaltiges Böses über die Erde gebracht. Und das sind halt alles die Dinge, mit denen wir uns herumschlagen müssen jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt auf uns zu. Also das müssen wir aufarbeiten, aber wir haben eben auch die Kraft dazu. Im Ich ist die Kraft, aber nur im Ich ist die Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht in einer zentralen Lenkung, die sich auf irgendeiner ausgesprochen oder ungesprochen auf eine höhere Instanz bezieht. Ich meine, die höhere Instanz sind heute die Widersacher. Das heißt, man muss sehen, dass die Welt heute unter der Herrschaft der Widersacher steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht kein Verschwörungstheorie machen, welches Grübchen irgendwo böse Absichten hat. Es betrifft alle Regierungen der Welt. Sag ich ein starkes Wort jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, ob es zuhören nimmt. Es betrifft alle Regierungen der Welt. Alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass wir ein Tor sind, die Kräfte der Widersacher hereinzulassen. Jedenfalls in einem Maße, das viel zu hoch ist. Und es ist viel zu wenig noch da, aus dem wirklichen Ich-Impuls heraus zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, könnte noch was. Es ist schwer, das in der Öffentlichkeit zu sagen, aber es sind wenige Staatsmänner, Regierende da, die große Menschen aus dem Ich heraus sind. Wie weit in ihrer Ich-Entwicklung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die führenden Positionen, das wird in der Zukunft stärker werden. Das ganze System hilft dazu, wie es jetzt läuft. Dass es Menschen sind, die schwach in ihrem Ich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die eigentlich dadurch sehr leicht zum Spracharbeiter Widersacher werden. Die Inspirationen von dort holen. Und diese Impulse, die von dort kommen, eben nicht in Freiheit aufnehmen, sondern sich dadurch zwingen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das große Problem. Wir müssen dorthin kommen, wenn es eine fruchtbare Entwicklung sein soll, dass wirklich den einzelnen Menschen Mut gemacht wird, ihr Schicksal und das Schicksal ihrer Mitmenschen selbst in Eigenverantwortung in die Hand zu nehmen. Man kann sich das heute noch gar nicht vorstellen, dass es einmal so sein könnte, dass es überhaupt keine zentrale Stelle gibt, die jetzt alles lenkt und leitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, es wird eine Regierung geben. Aber die Regierung hat die Aufgabe, den Rechtsstaat zu verwalten und zu schauen, dass die Gesetze auch eingehalten werden oder dass ihnen Genüge getan wird. Abgesehen davon, dass sich das auch alles einmal verändern wird, irgendwann wird man auch die Gesetze nicht mehr brauchen in der Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch nur ein Übergangsmittel. Weil letztlich sollte es so weit sein, dass zumindest ein Teil der Menschheit, dass sie sich aus eigener moralischer Intuition führen können. Aus dem heraus wissen, was gut ist zu tun und was schlecht ist zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen den Weg, den wir mit dem Sündenfall begonnen haben, ihr werdet erkennen, was das Gute und das Böse ist. Und dadurch Gott gleich werden, das müssen wir erfüllen irgendwann. Und zwar jeder einzelne Mensch, nicht einer oben, einer der es von oben führt, das zeigt schon einmal, er ist es nicht, der der Freie ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist es nicht. Er ist Sprache. Von wem anderen? Und das kann keiner der guten Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann nicht sein. Das ist kategorisch ausgeschlossen, weil die guten Götter führen nicht von oben. Sondern sie erwarten, dass der freie Mensch sich mit ihnen verbindet, sich mit ihnen in Zusammenhang setzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von sich aus tun die geistigen Wesenheiten über uns nichts für uns. Und das ist gut so. Wir müssen es wollen und indem wir es wollen, die Hilfe besteht ja dann nicht darin, dass sie es für uns einfach machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern dass sie uns die Kraft geben, dass wir es machen können. So läuft es ja dann. Nicht der liebe Gott zaubert dann oder irgendein Engel zaubert oder sonst jemand und tut das, was wir nicht schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern er gibt uns die Kraft, dass wir mit unserem Ich das tun können, was wir alleine noch nicht könnten. Aber wir haben die Führung. Wir bestimmen, wo es hingeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Wichtige. Und das geht es bei der Erdenschöpfung und das geht es letztlich bei den ganzen sieben kosmischen Entwicklungsstufen. Dort immer mehr hinzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alles, was das heute nicht erfüllt, steht im Dienste der Widersacher. Nein, man braucht sich keine Illusion hingeben, dass das morgen schon weg sein wird oder weg sein könnte. Aber wir werden uns immer mehr damit auseinandersetzen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen jedenfalls wachsam sein zu erkennen, wo ist es nicht der Fall, was in die Zukunft führt. Wo sind es Impulse, die in die Gegenrichtung führen. Und einer der wichtigsten Impulse wäre also, dass alles das, was Regierungssystem, Staatssystem ist, dass das alles einer dringenden Erneuerung bedarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ganz anderen Kriterien. Da kann nichts mehr von dem weitergehen, was aus der Vergangenheit kommt. Das müsste transformiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das kann natürlich nicht innerhalb einer Generation passieren. Oder es kann auch nicht durch eine Revolution passieren. Da wird es nur noch schlimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es muss eine Evolution in Gang kommen. Und die sollte eben schon zur Zeit von Christian Rosenkreuz angestoßen werden. Also im 17.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert Anfang, da sollte das beginnen. Da wäre die Menschheit schon so weit gewesen an sich. Oder es wäre vorgesehen gewesen oder möglich gewesen, dass da schon ein Impuls kommt, dass Europa, zumindest zunächst einmal Europa, ein ganz anderes Herrschaftssystem, kann ich es gar nicht nennen, ein ganz anderes soziales Leben entwickelt hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere soziale Gemeinschaft entwickelt hätte. Das wäre eh noch nicht die große Brüderlichkeit gewesen, die für die nächste Kulturepoche ist. Aber die Vorbereitung dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorbereitung dazu, dass die Menschen eben ein freies Geistesleben entwickeln, weil das fehlt komplett noch. Oder fast komplett. Das ist nämlich der Punkt, wo es hinkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben einen starken autoritären Staat, auch wenn er sich Demokratie nennt. Aber er lenkt nach alten Kriterien. Und wir haben eine starke Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Wirtschaft wäre eigentlich in Wahrheit das Bessere sogar. Das Problem ist das Staatssystem. Das ist das eigentliche Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Staatssystem kann nur, wenn ich jetzt gesagt habe, die Wirtschaft hat die Führung übernommen. Ja deswegen, weil der Staat seine Aufgabe nicht erfüllt, die er eigentlich hätte. Und das Geistesleben, das die Führung hat, das freie Geistesleben, gibt es noch kaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Wirtschaft ist stark. Und klar übernimmt die die Führung. Man muss es ihr in gewisser Weise sogar danken, weil sonst wäre es noch Katastrophaler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht nicht sagen, die Wirtschaft hätte das jetzt alles noch schlechter gemacht. Auch wenn da sehr viele Egoismen drinnen sind. Aber die sind wesentlich kompetenter als die, die den Staat führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich kompetenter in dem Sinn, wo es wirklich hingehen soll. Sie haben eine gewaltige Kompetenz durch die Einflüsterung der Widersacher. Und das müsste sich ändern in näherer Zukunft, weil es ist überfällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist seit dem 17. Jahrhundert überfällig. Es hätte sich im 17.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert schon entwickeln sollen. Hätte man eh sicher ein guter Jahrhundert dazu gebraucht. Ist nicht passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hätte im 19. Jahrhundert passieren können, ausgehend von den Impulsen, die eben auch in der französischen Revolution drinnen lebten, aber dort auch katastrophal schief gegangen sind. Und in letzter Konsequenz das Ganze im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert damit zum Vergessen war. Großteils. Es gab gute Sachen auch darin, aber wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Richtung jedenfalls Freiheit hin. Und dann nächster Impuls, 20. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder kommt der geistige Impuls für ein freies Geistesleben herein, jetzt mit der Anthroposophie letztlich. Auch aus der Rosenkreuzer Strömung heraus. Und darauf walzt wieder erster Weltkrieg, zweiter Weltkrieg drüber, Wirtschaftswunder nachher, wo eben eine Wirtschaft jetzt oder eine wirtschaftliche Gesinnung die Führung übernimmt, die aber das freie Geistesleben fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirtschaft wäre wunderbar, wenn es ein freies Geistesleben gäbe. Das fehlt heute. Ich meine viele der Menschen, die jetzt die großen Konzerne führen oder was, die sagen ja auch, sind geniale Menschen in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ihre eigentliche Aufgabe im weiteren Sinn, im geistigen Sinn, verstehen sie nicht. Sie schöpfen eigentlich aus dort. Es ist nicht alles falsch, was da passiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es fehlt das freie Geistesleben dazu. Dass diese Impulse ja richtig in die Welt hineinkommen. So kommen sie schräg irgendwo rein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann werden sie sehr leicht gekaut zu einem Werkzeug, auch um die Freiheit erst recht zu beschränken. Also da haben wir viele Probleme zu lösen, die sind an sich lösbar. Die geistige Kapazität ist da, wir sind soweit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich frage mich jetzt, wie viele Anläufe wir noch brauchen, bis wir es endlich einmal schaffen. Aber wir haben jetzt jedenfalls wieder eine Chance dazu. Eine große Chance, sage ich einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich eine große Chance. Weil die Gegenkraft ist jetzt, dass die ganze Erde letztlich irgendwie unter, nicht eine zentrale Regierung, meine gar nicht, aber unter einem zentralen Denkdogma, eine zentrale Art, wie das Leben sein soll, gesteuert wird. Auf dem Weg sind wir jetzt stark drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist der bis jetzt größte Gegenschlag in gewisser Weise. Damit will ich nicht die Weltkriege oder was verharmlosen. Aber von der geistigen Seite ist das, was jetzt passiert, noch eine weitere Stufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine schlimmere Stufe auf der geistigen Ebene. Und das zeigt aber nur, oder soll uns nur zeigen, Menschen, die Zeit ist reif, ihr könnt den Gegenimpuls machen. Den positiven Impuls dazu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eine bedingt das andere. Aber es ist halt immer so, dass sich zuerst die Schattenseite zeigt. Die ist sofort einmal da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Widersacher haben da keinen Genierer hereinzukommen, ob die Menschen wollen oder nicht. Wenn sie nur ein Tor finden, wo ein Mensch sich nicht dagegen wehrt und nicht den Unterschied erkennt, dann stehen sie auf der Matte und mit freundlichem Gesicht natürlich sozusagen. Nur dass man es nicht erkennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die regelrecht fortgeschrittenen geistigen Wesen dürfen erst und können erst, wenn wir es ganz bewusst wollen. Und die Möglichkeit dazu ist riesengroß. Genau in dem Maße, wie es die Widersacher in unfreier Art machen, können wir es in Wahrheit aus Freiheit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur die müssen wir ergreifen. Und die kann jeder ergreifen auf seinem Platz. Wir brauchen keine Weltrevolution.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen keine Großdemos oder was dazu. Die werden nichts bringen. Sondern jeder muss dort, wo er steht, schauen, dass er aus seiner Freiheit heraus etwas tun kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und selber erkennen, ist mein Impuls bei dem, was ich gerade tue, ist es ein freier oder ist es kein freier Impuls? Bei vielen wird man sich unterordnen müssen mit dem, was uns aufgezwungen wird. Man kann nicht überall nur Freiheit schreiben bringen. Es geht darum, wo finde ich meine Räume, dass ich aus der Freiheit wirklich gestalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Künstlerischen, in der Bildung, das ganze Bildungssystem gehört geändert. Und jeder Lehrer in der Klasse hat zumindest ein bisschen was in der Hand, wie er es ganz konkret mit seinen Schülern tut. Das kann jeder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kann noch so viel Druck von außen sein. Wie er es tut, das macht einen Unterschied, ob er es aus einem alten Impuls macht oder aus der Freiheit heraus macht. Also es geht immer, es geht überall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht nicht um spektakuläre Schritte, sondern um die kleinen Schritte. Die aber getan werden müssen. Wo man nicht dann sagt, kann ich jetzt auch nicht, lassen wir es bleiben, bringt eh nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur das bringt es. Weil der große Schritt entsteht dadurch, dass viele kleine Schritte machen. So läuft es bei der Menschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf irgendwen zu erwarten, der den großen Schritt macht und alles erledigt, den wird es nicht geben. Je mehr Menschen die vor allen kleinen Schritte machen, desto besser wird es der Welt tun. Das ist einfach die Botschaft, die möchte ich euch mitgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir sind bei 21.30 Uhr. Ich sage jetzt nichts mehr dazu. Ich entlasse euch in die Nacht der Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wünsche euch eine gute Nacht. Und danke euch für die Geduld, die ihr mit mir habt. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schönen Abend. Schönen Abend. Danke für den Prometheus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wir sind alle so Prometheus. Wir können es sehen. Hallo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guten Abend. Es ist nicht so spät. Gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Danke.&lt;br /&gt;
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		<author><name>SaKe</name></author>
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		<updated>2024-11-04T00:14:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: /* Rohtranskription von 60. Vortrag */&lt;/p&gt;
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{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
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{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
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==Video &amp;amp; Audio==&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Rohtranskription von 60. Vortrag ==&lt;br /&gt;
+++ dies ist eine Rohtranskription in Bearbeitung. Wenn du wissen willst, WIE eine fertige Transkription ausschaut, dann schau dir z.B. als Muster die [[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|10. Folge an]]. Melde ich gerne übers [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] bei uns, wenn du bei der Textarbeit [[MitTun bei Anthro.World|MitTun]] möchtest. Wir freuen uns auf dich! +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Begrüßung und 10. Wochenspruch  00:00:36 =====&lt;br /&gt;
Meine Lieben, heute begrüße ich euch ganz herzlich zu einem irgendwie doch bisschen denkwürdigen Vortrag, zumindest von der Zahl her. Wir stehen bei der Zahl Nummer 60. Es ist heute der 60. Vortrag. Also wir haben schon ein bisschen was hinter uns gebracht. Ich begrüße euch mit einem schönen, schon sehr sommerlichen Wochenspruch. Also die Tendenz, mit der Seele hinaus zu fliegen, in die Welt hinaus zu gehen, zu ahnen, was da draußen an Seelischem, an Geistigem sich auch tun mag und das empfinden zu können auch, das steigert sich jetzt immer mehr. Ich lese es einmal. Der 10. Wochenspruch seit Ostersonntag: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sommerlichen Höhen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhebt der Sonne leuchtend Wesen sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es nimmt mein menschlich Fühlen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seine Raumesweiten mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erahnend regt im Innern sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfindung dumpf mir kündend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennen wirst du einst: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schon eigentlich was sehr, sehr Starkes, was da gesagt wird. Nicht, da - wir waren jetzt schon drinnen in dem, je mehr wir mit dem Bewusstsein hinausgehen, verlieren wir so ein bisschen dieses, so ganz klar und wach bei uns zu sein. Wir träumen ein bisschen hinaus, wir ahnen mehr, was da draußen ist. Wir ahnen vielleicht, dass da ein Seelisches, ein Geistiges auch webt, wenn wir aufmerksam sind. Darüber haben wir ja die letzten Male schon oft gesprochen. Und jetzt wird das aber noch intensiver, noch konkreter, aber eben interessanterweise nicht gleich unmittelbar in dem Moment, in dem man das erlebt in der Natur draußen, sondern in der Nachwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass man in der Nachwirkung dann eben einst erkennen wird, vielleicht Tage später, Wochen später, vielleicht sogar Jahre später, Gott, in dem Gefühl, das mir da entgegengekommen ist, in dem Seelischen, das mir entgegengekommen ist, da hat mich jetzt ein Gotteswesen gefühlt. Da hat eine Begegnung stattgefunden. Und ich habe eigentlich gespürt, wie dieses Wesen da draußen, dieses &#039;&#039;&#039;Gotteswesen&#039;&#039;&#039;, also durchaus etwas, was mehr ist als Elementarwesen. Den &#039;&#039;&#039;Elementarwesen&#039;&#039;&#039; begegnet man relativ leicht, die sind sehr nahe. Aber jetzt die Wesenheiten, die darüber stehen, die die Lenker und Leiter auch dieser Elementarwesen sind, die haben mich jetzt wahrgenommen, fühlend wahrgenommen. Also dem nähern wir uns jetzt, und das ist die beste Voraussetzung dann, sozusagen der Höhepunkt dieser Steigerung, da hinaus zu gehen mit dem Ahnen, sich zu verlieren da draußen, aber eigentlich in Wahrheit gerade in dem sich Verlieren, sich zwar unbewusst zunächst, aber trotzdem intuitiv verbinden mit den Wesen da draußen. Nicht, weil Intuition ist zunächst einmal ein eigentlich Hineinschlafen in die anderen Wesen draußen. Und man muss es erst wieder zurückholen, ins Selbstbewusstsein hereinholen, dann kann man etwas von dieser Intuition ins wache Bewusstsein heben. Aber zunächst heißt es einmal: verliere dich ganz in dem da draußen, werde das Ganze draußen. Nämlich wirklich ganz konkret: werde es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beschreibt so schön ein mittelalterlicher, ja wie soll ich sagen, Weiser würde ich sagen, Theologe könnte man auch sagen, der &#039;&#039;&#039;Johannes Scottus Eriugena,&#039;&#039;&#039; lebte so im 9. Jahrhundert ungefähr. Also Mittelalter, noch nicht ganz Hochmittelalter, davor ist noch Wikingerzeit ganz stark. Hat teilweise also gewirkt am Hofe Karls des Kahlen, in Paris also hatte er den Sitz dort und war dort der Weise. Und der spricht so schön eigentlich davon: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn ich denke und wenn ich über meinen Engel denke, dann ist mein Engel dadurch da, dass ich ihn denke.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Denken wird der Engel sozusagen Wirklichkeit. Jetzt könnte man sagen, ja das habe ich eh schon oft gesagt, ja, die Engel haben wir uns ausgedacht. Nein, so meint er das nicht. Sondern er meint eben: indem ich ihn denke, erlebe ich ganz real diesen Engel. Und eigentlich kann ich ohne ihn gar nicht denken. Nicht wirklich. Nämlich nicht so, dass da wirklich Geistiges in mich hineinkommt. Das heißt, in meinem Denken werde ich berührt oder fließe zusammen sogar, werde eins mit diesem Engelwesen, das ich denke, beziehungsweise das Engelwesen denkt mich. Und er hat auch das Selbstbewusstsein zu sagen: ja eigentlich stehen wir auf gleicher Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Engel denkt mich und ich denke den Engel und dadurch sind wir wechselweise da&#039;&#039;&#039;. Und das ist sehr interessant also, weil da findet also wirklich im Denken halt noch bei diesem Johannes Scottus Eriugena eine geistige Begegnung statt. Aber jetzt sagt der Rudolf Steiner: ja ja, das ist heute eigentlich auch so, wir erleben es halt nur nicht. Nur heute müssen wir schon mehr können. Und zwar die ganze Menschheit. Also alle die, die auch im Materialismus drinnen sind, sie tun es, aber sie wissen es nicht. Wir sind nämlich jetzt auf dem Sprung, &#039;&#039;&#039;die geistige Welt zu schauen&#039;&#039;&#039;. Das ist noch mehr als sie zu denken. Also wirklich, sie zu schauen, also zu einer wirklichen Imagination zu kommen. Geht aus der Steigerung des Denkens hervor. Aber dass ich wirklich zu dem Schauen komme, dazu muss ich das Gefühl haben, ich habe jetzt die Begegnung und die Einswerdung nicht nur mit einem Engelwesen, sondern mit einem &#039;&#039;&#039;Erzengel&#039;&#039;&#039;. Und das hat die Menschheit, dort stehen wir jetzt. In Realität stehen wir dort. Jetzt brauchen wir nur noch das kleine Kunststück zusammenbringen, auch etwas davon in wachem Zustand zu wissen. Das ist das kleine Problem, was wir noch haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, weil wir wissen - vermute ich mal: die meisten Menschen - nicht, wenn sie denken, dass sie in Verbindung mit ihrem Engel stehen. Und noch weniger, dass wenn sie wirklich schauen, und wir schauen, &#039;&#039;&#039;jede Nacht schauen wir geistige Wesen&#039;&#039;&#039;, die uns begleiten und die unerlässlich sind, dass wir überhaupt leben können auf Erden. Also wir schauen sie bereits in der Nacht, aber halt meistens im tiefen Schlafzustand. Nein, es geht meistens nicht einmal bis in den Traumzustand hinein, sondern es ist im Schlafzustand, das ist der tiefste Zustand. Das ist aber auch der Zustand der intuitiven Vereinigung mit diesen Wesen. Also in der Intuition sind sie da, aber damit wir sie wirklich schauen können, müssen wir es halt bis ins Traumbewusstsein zuerst und dann ins Wachbewusstsein heben. Das ist also die große Aufgabe. Und das knüpft auch ein bisschen an das an, was ich in den letzten Vorträgen ja am Ende gesagt habe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit unserem wirklichen Ich sind wir immer schon einen Schritt weiter als mit unserem kleinen Ich. Das weiß halt noch nichts davon. Aber eine große Tugend, die wir heute entwickeln sollten, zu vertrauen darauf, dass unser wirkliches Ich immer uns schon einen Schritt voraus ist, und den Mut zu haben daher, diesen nächsten Schritt zu gehen. Und dann kommen wir auch zu dieser Begegnung auf ganz neue Art wieder mit dem Engelwesen, aber auch mit dem Erzengelwesen. Dorthin steuern wir einmal, und dass das ganz reale Begegnungen sind. Natürlich, das ist etwas, was sich im rein seelischen Erleben dann abspielt. Und man kann es dann natürlich, um es zu kommunizieren, in ein Bild kleiden, aber man muss immer klar sein: alle die Bilder, egal ob sie in einer Geschichte geschildert werden oder ob sie jetzt wirklich als Gemälde vielleicht dargestellt werden, das sind alles Versinnlichungen letztlich, die wir machen, die auch immer einen gewissen kulturspezifischen Einschlag haben. Also das wird nicht überall auf der Welt genau gleich gemacht, sondern je nachdem, was man auch mitbringt. Und das Bild, das man dann versinnlicht hat, ist immer ein exoterisches Bild in Wahrheit. Aber das Wichtige ist, dass der Künstler, der es macht, der Mensch, der diese Schilderung macht, dass der etwas davon in seinem Seelischen erleben kann. Bewusst, halbbewusst, wenigstens ahnend, davon träumend, dass ers zumindest in seiner Gefühlsstimmung drinnen trägt. Und das macht einen riesen-, riesengroßen Unterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann ein Mensch die wunderbarsten Geschichten erzählen, wenn er sie nicht wirklich selbst ehrlich erlebt, nämlich das, was dahinter steckt, was in der Geschichte sich nur in äußere Worte kleidet, wenn er es nicht tief im Herzen, das heißt in der Seele, erlebt, dann berührt es die anderen Menschen nicht wirklich. Dann sagt man, ja, ist eine tolle Geschichte, sehr interessant und ja, tolle Symbole drinnen und ja, sagt mir viel, aber von Herz zu Herz geht es nicht. Und das ist bei allen so. Ich meine, das ist ..., man kann - , man muss es nicht, in einer Geschichte erzählen, ein Komponist kann es vielleicht in Form einer Komposition erzählen. Ist eigentlich der viel direktere Weg, weil eine Musik, also namentlich, wenn es jetzt ohne Text ist, wenn es also ein rein instrumentales Stück oder was ist, Musik spricht unmittelbar zur Seele, viel unmittelbarer, unmittelbar zum Gefühl zumindest. Und wenn der Komponist aber erfunden, gefunden hat oder geschöpft hat, wirklich aus der seelisch-geistigen Quelle, aus der die Musik eigentlich stammt und das auch irgendwie erlebt hat, dann lebt es drinnen in der Komposition. Und jetzt braucht es halt nur noch einen Musiker, der das aber auch so spielen kann. Der nämlich aus derselben Quelle schöpft, wenn er jetzt vor sich die Noten hat und dieses Stück, wie man so schön sagt, interpretiert, das heißt spielt. Auf seine ganz eigene Weise, mit seinem ganz eigenen Erleben, das aber genau aus demselben Feld kommt, aus dem die Komposition geschaffen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erlebt vielleicht nicht genau dasselbe, was der Komponist erlebt hat, aber er ist genau in dem Bereich dieser Imagination drinnen. Imagination kann eben auch eine &#039;&#039;&#039;Klangimagination&#039;&#039;&#039; in Wahrheit sein, ein Klangbild, Musik ist Klangbild, ist sogar ein sehr schöner Ausdruck, weil Musik spielt sich in der Zeit vor allem ab, im Zeitlauf, und Imagination hat immer diese Bewegung. Im Gegensatz zur Musik hat sie nur den einen Unterschied: ich kann jederzeit mich vorwärts und rückwärts bewegen. Also wie wenn ich ein Musikstück hätte und ich kann jederzeit wieder, während eigentlich schon fast der Schluss antönt, den Beginn wieder hören und sozusagen mein inneres Ohr dem Beginn zuwenden. Oder ich kann schon am Beginn das Ende hören, weil sie zusammengehören. Ich kann vor allem die Teile zusammen hören, die eben auch zusammengehören. Das hängt damit zusammen, dass da ätherische Kräfte drinnen auch eine Rolle spielen. Also es ist nicht nur was Seelisch-Astralisches, sondern es ist ja auch etwas Ätherisches drinnen, Klang-Äther zum Beispiel, der eine Rolle spielt. Und da sind immer gesetzmäßige Zusammenhänge zwischen dem Früheren und dem Späteren, in vielfältigster Weise. Also das einfachste ist, dass sich der Anfang am Ende irgendwo spiegelt, dass die Mitte irgendwie was für sich darstellt, aber eigentlich das Zentrum von allem ist. Und so gibt es also sehr sehr viele Zusammenhänge und nicht immer genau die gleichen natürlich, also dadurch unterscheiden sich diese seelisch-ätherischen Wesen, möchte ich geradezu sagen, die in so einem Lied, in so einer Komposition drinnen leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich ist ein Lied zumindest eine seelisch-ätherische Wesenheit. Wo das Ich ist, das dazugehört irgendwo, aus dem es geschöpft ist, das steht jedenfalls in Verbindung, mit dem steht der Komponist in Verbindung irgendwie. Es steht sicher irgendeine hohe Geistwesenheit dahinter, und die sich jetzt in gewisser Weise verkörpert oder kundgibt, offenbart, durch etwas Astralisch-Ätherisches. Und das versucht der Komponist einzufangen. Also begabte Komponisten machen das. Vielleicht wissen sie nicht, jetzt aha, das ist die oder die Engelwesenheit, das ist auch ganz egal. Aber er spürt es, er erlebt die Imagination. Und er könnte das Stück auch nicht komponieren, wenn er nicht auch schon im Anfang das Ende irgendwo spüren würde. Er spürt, wo das Lied hinläuft. Er weiß es zwar noch nicht im Detail, das muss er ausarbeiten und probieren vielleicht und: jaa ..., nein, das ist noch nicht richtig, das passt noch nicht ... Das muss er spüren einfach. Und genau mit derselben Quelle muss sich eigentlich der Künstler, der es dann spielt, verbinden. Und aus der, unabhängig vom Komponisten, spielen, er muss es eigentlich sozusagen für sich neu komponieren, aber er hat eine Hilfe, die große Wegweiser-, halt die Partitur, die da vor ihm steht. Das sind im Grunde nichts als Meilensteine, Wegweiser, die ihm den Weg weisen. Aber er wird es gut dann spielen, wenn er selber zu der Quelle kommt, aus der der Komponist geschöpft ist. Und die ist unglaublich reich. Die ist so reich, dass der Komponist eine andere Schattierung erleben kann, als der eine Interpret. und wenn es tausend gute Interpreten sind, hat jeder seine eigene Nuance. So reich ist das, aus dem es geschöpft ist. Und dann kann man aber spüren, auch in der Musik, eben genau das: &#039;&#039;&#039;Dich berührte ein Gotteswesen.&#039;&#039;&#039;  Und jeder wirklich ... - das kann in einem einfachen Volkslied auch drinnen sein, wo der Komponist namentlich gar nicht bekannt ist, das irgendwie halt noch durch die Gemeinschaft herausgekommen ist. Na nun, auch da lebt ein Gotteswesen drinnen. Also es geht nicht immer darum, dass es eine mordskomplizierte Komposition ist. Das ist nicht immer das Kriterium dafür: das ist jetzt das Höchste, was es gibt. Es kann auch etwas ganz Schlichtes sehr, sehr tief und sehr weitgehend sein. Ich komme deswegen so stark auf &#039;&#039;&#039;die Musik, weil wir uns mit der heute noch sehr beschäftigen müssen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Apokalypse, weiter im 14. Kapitel. Starke Kraft in der Berührung des Gotteswesens  00:16:49 =====&lt;br /&gt;
Weil wir gehen ja jetzt weiter in unserer &#039;&#039;&#039;Apokalypse.&#039;&#039;&#039; Wir hängen zwar immer noch im &#039;&#039;&#039;14. Kapitel&#039;&#039;&#039;, aber wir kommen jetzt langsam ans 15. heran. Und wenn wir ans 15. Kapitel herankommen, naja, dann kündigen sich sonst schon sehr deutlich die Zornesschalen an. Ausgegossen werden sie erst mit dem 16. Kapitel. Und diese Ausgiessung der Zornesschalen hat... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Was ist jetzt los? Ich hoffe, ihr habt mich noch gehört, jetzt war nämlich mir plötzlich mein Bildschirm mit dem Online-Medium weg. Aber er ist, glaube ich, eh noch da. Also wenn nicht, bitte schreit. Ich hoffe, ich höre es dann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also wir gehen dann aufs 15. Kapitel zu, und das geht dann ins &#039;&#039;&#039;16.&#039;&#039;&#039; über, &#039;&#039;&#039;Ausgiessung der Zornesschalen&#039;&#039;&#039;. Also da wirds sehr wild, die ganze Geschichte und wir werden uns sehr damit beschäftigen müssen, was dieser Zorn ist. Ich habe es ein paar Mal schon erwähnt, dass es eigentlich &#039;&#039;&#039;Ausdruck der Liebe Gottes&#039;&#039;&#039; ist. Das ist also... , es scheint sehr merkwürdig zu sein irgendwo. Zorn ist doch fast das Gegenteil von Liebe irgendwo. Aber die hängen also sehr stark miteinander zusammen. Mit dem werden wir uns beschäftigen müssen. Und es geht vor allem darum, was beim Zorn einmal sehr deutlich wird: Zorn hat, wenn er so ein wirklicher Zorn ist, der einen überkommt, hat er ungeheure Energie in sich. Und um die geht es. Die Energie brauchen wir einmal. Und die Frage ist, wie tasten wir uns halt an diese Energie heran, aber gefahrlos. Gefahrlos in dem Sinn, dass nicht da jetzt der wilde Mustang oder der wilde Stier, der damit zusammenhängt, mit uns durchgeht, sondern dass wir souverän diese Kraft leiten können. Dann wird sie eine wohltätige Kraft. Dann wird aus einer zerstörenden Kraft die höchste wohltätige Kraft in Wahrheit. Und die brauchen wir. Also das nur so zur Einleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich lese jetzt noch einmal wie üblich zum zweiten Mal den Wochenspruch. Aber der führt uns hin, dass wir also eben in diesen auch Zornes-Aufwallungen ein Gotteswesen spüren können. Mit dieser Intensität. Nicht nur als: ja, ich bin leise berührt worden von irgendwas, ich weiß noch nicht was. Sondern dass man es spürt dahinter, nämlich selbst bei dem, wenn wir eine ganz zarte Stimmung erleben, der Natur gegenüber, und dann vielleicht ein paar Tage später draufkommen: das war etwas Überirdisches, was mich da berührt hat, das war, ja eigentlich ein göttliches Wesen. Und ... - aber &#039;&#039;&#039;wenn wir dieses göttliche Wesen in seiner wahren Gestalt erleben, puh, dann ist das nicht eine sanfte Berührung. Das ist ein feuriger Vulkan, so viel Kraft ist da.&#039;&#039;&#039; Nicht, weil er uns verzehren will, aber weil er seiner Natur nach einfach so gewaltig ist, dass man es nur durch das Bild eines gewaltigen Feuersturms ausdrücken kann, zum Beispiel. Also nicht als ein lauwarmer Tee oder sowas. Sondern wirklich, wirklich, da steckt Energie dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt an der Stelle, wo wir in der Apokalypse stehen, geht es darum, dass wir uns dessen bewusst werden, immer mehr, welche Kräfte dahinter sind. Und &#039;&#039;&#039;Kräfte, die notwendig sind, um damit Gutes zu tun&#039;&#039;&#039;. Um uns entwickeln zu können. Um der Erde helfen zu können. Um die Erde teilhaftig werden zu lassen an der Freiheit, die wir als Menschen uns erobern. Ich meine, darum geht es einmal als erstes, dass wir die Erde mitnehmen und in eine &#039;&#039;&#039;Welt der Freiheit&#039;&#039;&#039; verwandeln. So richtig ist das eh erst bei der nächsten Inkarnation dann Wirklichkeit geworden, wenn dann eigentlich &#039;&#039;&#039;aus der ganzen Natur Liebe uns entgegenduftet&#039;&#039;&#039;, so schildert es Rudolf Steiner gerne. Ja, aber &#039;&#039;&#039;da steckt diese Feuerkraft dahinter, hinter dieser Liebe.&#039;&#039;&#039; Und eine Feuerkraft, die ... - wirkliche Liebe ist es eben ja nur dann, wenn sie aus Freiheit gegeben wird, wenn es nicht einfach schwappt: da kommt was raus, sondern wo es ein ganz freies Geschenk ist. Dann ist es Liebe. Und wirkliche Liebe, intensive Liebe ist es dann, wenn diese Feuerkraft dahinter steckt, aber so gezügelt und so gelenkt ist, dass sie zwar ihre volle Kraft entfalten kann, aber eben nicht zerstörerisch, sondern ja, lebensschaffend letztlich. Weil diese Feuerkraft überträgt sich, also es sind zunächst dann astralische Kräfte, die darin wirken, die übertragen sich aber aufs Ätherische und im Ätherischen werden sie lebensschaffende, lebensschöpfende Kraft. Und dazu braucht es diese Intensität. Da geht es also nicht mit einem Haucherl irgendwie, sondern da braucht es Intensität. Aber, lesen wir noch einmal den zehnten Wochenspruch. Ist eine gute Einstimmung zu dem Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sommerlichen Höhen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhebt der Sonne leuchtend Wesen sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es nimmt mein menschlich Fühlen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seine Raumesweiten mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erahnend regt im Innern sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfindung dumpf mir kündend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennen wirst du einst: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in diesem Sinne: wie bereiten wir uns darauf vor, &#039;&#039;&#039;dass das immer bewusster und bewusster werden kann, diese Begegnung&#039;&#039;&#039;. Wir haben dazu schon einiges besprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Arbeiten am Seelisch-Astralischen und an den Ätherkräften  00:23:10 =====&lt;br /&gt;
Es geht also - es sind zwei Dinge dazu notwendig. Das eine ist, &#039;&#039;&#039;dass wir wirklich an unserem Seelisch-Astralischen arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und arbeiten mit wachem Bewusstsein, mit immer mehr Bewusstsein. Und wir haben auch gesagt, es geht um mehr als um bloße Läuterung, Reinigung im Sinne: ich scheide aus meinem Seelischen das aus, was halt negativ ist. Sondern es geht noch um eine viel größere Aufgabe, aus der Kraft des Ichs heraus negatives Seelisches, das in uns entstanden ist durch die Wirkung der Widersacher, indem die Widersacher dieses Seelische verdorben haben, dass wir das ins Nichts hineinführen und in einer neuen, reinen Gestalt wieder hervorbringen. Vielleicht in einer ganz ähnlichen Form, aber jetzt ohne all dem Dunkel, was drinnen ist, was in die Tiefe zieht, was Zerstörungskraft ist, was geistig verdunkelnd ist, sondern jetzt hell, strahlend ist, zugleich aber die Intensität hat, die wir halt auch gerade vertragen können noch, um uns dieser Kraft auch bewusst zu werden. Wir haben ja auch davon gesprochen, dass dieses seelische, geistige Licht so intensiv sein kann, dass es uns vollkommen blendet, und dann sehen wir erst recht: Nix. Wir müssen uns also langsam herantasten, wir brauchen also die Sonnenbrille, die geistige, wir müssen ein Eigenlicht entgegenschicken, das uns dieses strahlende Licht, das uns entgegenkommt, dämpft. Das ist das Interessante: wo Licht dem Licht begegnet, entsteht eine Dämpfung, die dieses helle, eigentlich unendlich helle, göttliche Licht, das da kommt, auf ein für uns erträgliches Maß herabdämpft. Und so viel erkennen wir dann von der seelischen und der geistigen Welt. Nur in dem Maße, als wir es abdämpfen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das eine, also dass wir diese seelische Kraft erzeugen müssen. Und das zweite ist, wir müssen mit der Hilfe, mit der Unterstützung des Christus auch lernen, &#039;&#039;&#039;unsere ätherischen Kräfte, unsere Lebenskräfte&#039;&#039;&#039; und namentlich die höchsten Lebenskräfte - was sind die höchsten Lebenskräfte? Also Ätherkräfte, es fängt an bei ätherischer Wärme, das ist das unterste, da ist der Übergang ätherische Wärme-physische Wärme, die physische Wärme wäre die, die ich mit dem Thermometer messen kann, sozusagen. In dem Moment, wo es ätherisch wird, kann ich es mit dem Thermometer nicht mehr messen, da kann ich nur sehen, dass sich vielleicht die Struktur des durchwärmten Gegenstandes, des durchwärmten Wesens ändert. In unserem Blut spielt sich das dauernd ab. Wir pendeln immer um so einen Punkt herum, bei unseren etwa 37 Grad Bluttemperatur ist dauernd ein Übergang von physischer Wärme in ätherische und umgekehrt von ätherischer in physische. Und das ändert immer, ununterbrochen, in ganz leiser Form auch die physische Konstitution unseres Blutes. Da ändert sich dauernd was. Das ist der Weg, wie letztlich unser ganzes Seelisch-Geistiges bis ins Körperliche hinein wirkt. Es geht also eigentlich vor allem übers Blut und das uns, ja, unseren ganzen Organismus durchzieht irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Wärme, &#039;&#039;&#039;die physisch ätherische Wärme&#039;&#039;&#039;, der Übergang, da ist das Tor, wo das hineingeht. Also man darf das Banalste nicht mit - so banal nehmen, wie man sichs denkt, so als: in der Wärme, pfff. Ja, Wärme, da lebt eigentlich das ganze Seelische, das ganze Geistige drinnen. Und es ist ja so, dass in unserem Blutstrom die Temperatur nicht überall gleich ist. Und sie ändert sich dauernd ein bisserl, auch wenn das vielleicht nur ein Zehntelgrad oder weniger ist, wie es sich ändert. Aber jedes Organ hat seine eigene Temperatur. Es ist nicht überall gleich im Körper verteilt. So insgesamt die Kerntemperatur des mittleren Bereichs, man nennt das die Kerntemperatur, also wenn es da anfängt, kalt zu werden, dann wird es gefährlich. Also der Tod, sagt man, steigt von den Beinen auf. Die Beine werden zuerst kalt. Tatsächlich geht die Durchblutung dort zurück und dann steigt die Kälte immer mehr auf, und im Grunde, wenn es dann da die Herzgegend erreicht, dann wird es gefährlich. Aber es ändert sich beständig. Es ist, also, wenn es draußen eisig kalt ist oder was, das Erste, was kalt wird, sind die Gliedmassen, die Beine, die Arme. Da zieht sich das ganze Blut auch wirklich zurück und schaut, dass es die Wärme im Inneren hält. Das ist halt jetzt extrem, aber im Kleinen passiert das jede Minute, jede Sekunde, wo wir leben, ändert sich da was, in ständiger Bewegung. Es ist also ein lebendiges Strömen von ätherischer Wärme, die in physische übergeht und zurück. Da bewegt sich was. Und in dem gibt sich das Seelische und das Geistige kund. Das spricht dadurch. Diese Bewegungen, die da drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Zusammenhänge mit Sprache und Musik  00:29:00 =====&lt;br /&gt;
Und, seht ihr, das sind aber auch die Bewegungen, die hineinkommen zum Beispiel in so eine &#039;&#039;&#039;Komposition&#039;&#039;&#039;. Dort leben sie auf andere Weise in der Art, wie die Musik fließt. Aber es ist genau dasselbe, was sich in unserem Blut abspielt. Und tatsächlich, wenn ich Musik höre, tut sich was im Blut. Und dann sind diese Änderungen, die im Blut sich abspielen, tatsächlich ein Bild dessen, was in der Musik sich abspielt. Wir werden also ganz Musik, gerade mit unserem Blut oder beziehungsweise, genauer gesprochen mit unserer Wärme. Die geht mit mit dem. Ist nicht unabhängig einfach davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der &#039;&#039;&#039;Sprache&#039;&#039;&#039; ist es auch der Fall. Aber da kommt dann noch anderes dazu. Aber bei der &#039;&#039;&#039;Musik&#039;&#039;&#039; ist es also ganz, ganz stark. Also dass unser Wärmeorganismus sozusagen mitschwingt, mitsingt mit der Musik. Und damit holen wir sie herein in unser Wesen. Und umgekehrt gibt uns die Musik über die Vermittlung mit der Wärme, indem sie in die Wärme hineingetragen wird und von dort ins Ätherische, ins Astralische hinaufgetragen wird, ist die Musik eine Hilfe, zum Beispiel unseren Astralleib, auch unseren Ätherleib natürlich, aber vor allem dann auch unseren Astralleib in, naja, in eine schön klingende Form zu bringen. Also Musik kann da helfen. Wir lernen. Wir lernen aneinander. Und, ich meine, was ein &#039;&#039;&#039;Komponist&#039;&#039;&#039; uns gibt, ist: er schenkt uns etwas, was er in seiner Seele empfangen hat und durch ihn durchgegangen ist, das schenkt er uns in seiner Komposition. Und wir können es aufnehmen und müssen es uns zu eigen machen. So wie der Komponist, der hat aus einer Quelle geschöpft, aber er hat etwas ganz Eigenes daraus gemacht, das geschöpft ist aus der Quelle, das heißt aus diesem unerschöpflichen Topf, aus diesem unerschöpflichen Pool sozusagen geholt ist, aber einen bestimmten Aspekt davon herausholt, und das ist seiner geworden. Und aus dem heraus schenkt er es jetzt weiter an alle, die diese Musik hören, die diese Musik spielen. Und jeder macht wieder was Eigenes, aber es ist aus dem selben Bereich herausgeholt. Und so kann &#039;&#039;&#039;Musik&#039;&#039;&#039;, nicht nur kann, sie tut es, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht, hat einen unheimlichen &#039;&#039;&#039;erzieherischen Wert,&#039;&#039;&#039; letztlich auch &#039;&#039;&#039;auf unser Astralisches&#039;&#039;&#039;. Weil, es geht also übers Hören, geht es hinein in die Blutwärme, die ändert sich, die musiziert mit, die schenkt es weiter ans Ätherische und das Astralische freut sich von dem, was da an Ordnungskraft, an kosmischer Weisheit eigentlich hineinkommt, und eine kosmische Weisheit, die zugleich eine immense Kraft hat. Nicht wahr, Astralisches ist einerseits dort, wo es wirklich das kosmisch Astralische, das Welten-Astralische ist, ist die &#039;&#039;&#039;kosmische Weisheit&#039;&#039;&#039; im Grunde. Das ist die kosmische Weisheit, die Wirklichkeit in der Welt geworden ist, die die Welt geschaffen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kosmische Weisheit und Schöpfung  00:32:16 =====&lt;br /&gt;
Wir haben es oft schon besprochen, &#039;&#039;&#039;das erste Kapitel der Genesis&#039;&#039;&#039; bezieht sich auf die Schöpfung der Welt im Astralischen, in der Seelenwelt. Da gibt es noch kein Ätherisches, da gibt es noch kein Physisches, da gibt es nur Seelisches. Und alles wird dort bereits seelisch erlebt, was später Physisch-Ätherisches wird. Dort ist das alles drinnen. Und das ist die Verkörperung, ja, zunächst einmal der großen kosmischen Weisheit, die aus der vorangegangenen Verkörperung unserer Erde hervorgegangen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sogenannte &#039;&#039;&#039;Alte Mond&#039;&#039;&#039;, den Rudolf Steiner oft genannt hat &#039;&#039;&#039;den Planet oder den Kosmos sogar der Weisheit&#039;&#039;&#039;. Das Wort Kosmos der Weisheit ist besser als Planet der Weisheit, weil wir wissen schon, da hängt die ganze restliche Welt mit dran. Also es gibt keinen Alten Mond ohne das ganze Drumherum sozusagen. Das ist eigentlich eines. Es gehört zusammen, auch wenn es für uns jetzt als körperlich, räumlich auf Erden erscheinende Wesen so unglaublich scheint, dass die fernsten Fernen des sichtbaren Kosmos und darüber hinaus, dass das alles zusammen gehört und alles in Wahrheit zusammenspielt. Und, ja, auf der geistigen Ebene in völliger Gleichzeitigkeit zusammenspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äußerlich sagen wir, okay, bis das &#039;&#039;&#039;Licht von der Sonne&#039;&#039;&#039; zu uns kommt, nur von unserer Sonne, dauert es schon acht Minuten. Wir sehen also immer die Sonne, wie sie vor acht Minuten war, in Wahrheit. Und wenn es ein bisschen weiter ist, die Sterne, dann sind es schon ein paar Jahre. Und wenn wir dann entfernte Sterne haben, sind es sehr schnell 10.000, 20.000, 100.000 Jahre. Und wenn wir dann irgend so ein kleines Nebelfleckerl, eine andere Galaxie, sehen, sieht man nur durch die Fernrohre, also kaum eine, die man mit freiem Auge erkennen kann, na dann sind es schon eine Million Jahre oder was. Die nächsten Galaxien. Und dann brrrr - alles das, was dort passiert, überall, was dort passiert, geistig vor allem passiert, hat hier -, ist hier genauso da. Geistig können wir uns damit verbinden, äußerlich, sinnlich haben wir ein Problem. Da müssen wir halt vielleicht Millionen Jahre warten, da sind wir nicht mehr verkörpert auf der Erde. Das werden wir also nicht abwarten können. Aber geistig, seelisch sind wir damit verbunden. Und aus diesem riesigen Gebilde sozusagen, das ist erfüllt, seelisch erfüllt, von ungeheurer Weisheit zunächst einmal, die von dem alten Mond herübergekommen ist. Der alte Mond hat dazu gedient, diese Seelenwelt, diese Astralwelt so zu gestalten, dass sie eigentlich so weisheitsvoll wie nur möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Interessante ist, mit dem fängt die &#039;&#039;&#039;Erdentwicklung&#039;&#039;&#039; schon an. Also das heißt, dort wo die Erdentwicklung kommt, ist eigentlich &#039;&#039;&#039;von Anfang an&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ungeheure Weisheit da und trotzdem reicht das nicht aus, um die Erdenschöpfung so hervorzubringen, dass sie ihren Sinn erfüllen kann,&#039;&#039;&#039; nämlich ein geistiges Wesen zu erschaffen, das die Freiheit hat, die gleiche Freiheit wie die göttliche Quelle selbst. Dazu reicht die ganze kosmische Weisheit, die da herübergekommen ist, nicht aus. Dazu reicht die Weisheit der geistigen Hierarchien, der Engelwesenheiten, die in dieser kosmischen Weisheit leben, nicht aus. Diese Weisheit ist etwas aus der Vergangenheit Gekommenes, Gewordenes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der neue Einschlag kann nur immer kommen durch ein Wesen, das die Freiheit hat. In alten Zeiten war es eben in Wahrheit die Gottheit selber, direkt, unmittelbar, die diesen neuen Impuls hineingebracht hat. Bei der Erdenschöpfung, Anfang der Genesis die Schilderung, ist es so, im ersten Abschnitt drinnen, also am ersten Schöpfungstag, ab dem Moment, wo die Elohims sprechen - &amp;quot;Es werde Licht. Und es ward Licht.&amp;quot; - dann verbindet sich der Christus mit ihnen. &#039;&#039;&#039;Der Christus ist es, der dieses schöpferische Wort hineinbringt&#039;&#039;&#039;. Durch das entsteht erst das Neue, das den Sinn der Erdentwicklung ausmacht, das, mit dem ganzen Kosmos, der damit verbunden ist. Das ist das Neue. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
00:37:25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das jetzt auch zu sehen im Zusammenhang mit dem, was ich vorhin sagte, also dass eben die Musik, dass sich darin letztlich abspiegelt diese Weisheit, die im Astralischen drinnen ist. Aber wir müssen eben noch mehr machen, wir müssen auch noch diesen Ich-Impuls hereinholen, wirklich aus der Freiheit einen Impuls hineingeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum muss jeder Komponist &#039;&#039;&#039;aus der Quelle, aus der er schöpft, noch was Eigenes machen&#039;&#039;&#039;. Darum muss jeder Musiker, der es spielt, etwas Eigenes daraus machen. Wenn er das nicht macht, dann fehlt ihm, ja, die eigentlich menschliche Dimension dabei. Also das heißt, um mal so ein Musikstück richtig zu komponieren, muss ich erst einmal diese kosmische Weisheit überhaupt auffangen können. Und nicht halt nur irgendeinen Lärm machen, sprich irgendwas Chaotisches. Ich meine, es kann in dem, was man vielleicht auch als Lärm bezeichnen kann, kann manchmal auch die nächste Stufe der Entwicklung der Musik liegen. Meine ich jetzt gar nicht zynisch, weil die Menschheit hat sich verändert, wird sich noch weiter verändern und gewisse Intervalle, &#039;&#039;&#039;gewisse Harmonien oder Disharmonien werden sich zu Harmonien verbinden&#039;&#039;&#039;. Wir empfinden sie als Dissonanz, weil wir, nämlich nicht unser äußeres Ohr, sondern unser seelisches Ohr, noch nicht bereit ist dafür, das als Wohlklang, als eine schöpferische Kraft aufzunehmen, die es eigentlich ist, während wir: &amp;quot;äh äh, die bringt mir mein Seelisches durcheinander, das klingt irgendwie ganz schräg&amp;quot;. Es klingt schräg, weil wir seelisch noch nicht so weit sind. Also es gibt eigentlich keine dissonanten Intervalle so gesehen. Die sind immer nur temporär dissonant. Und das ist auch so ein Weg, bisserl zu zeigen, dass Kräfte, die wir jetzt als zerstörend vielleicht oder als, sagen wir vorsichtig, störend empfinden, dass aus denen etwas ganz Wunderbares werden kann. Ja, eigentlich geht es zunächst einmal nur darum, zu erkennen, dass sie eigentlich was Wunderbares sind und wir sind nur nicht reif, das mitzukriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also die erste Stufe. Das ist die erste Stufe, diese Weisheit hereinzuholen und sie zu erleben. Und wie man sieht, das ist gar nicht so leicht, also sie in ihrer Vollständigkeit so als Weisheit zu erkennen, dass das einfach passt, und nicht zu sagen: äh, äh, stört mich, passt nicht, passt nicht, ertrag ich nicht. Nicht wahr, das ist, es heißt eigentlich: ich ertrage es nicht, ich bin seelisch noch nicht so weit, es zu ertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kommen halt die stärkeren Kräfte des Mustangs oder des Stieres herein, in Wahrheit. Gerade dort sind so entscheidende Punkte, wo, ja, starke astralische Kräfte drinnen liegen. Dort lauern natürlich aber auch die &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039;. Das ist, genau die Punkte, wo sie hereinkommen. Und ja, im Mittelalter hat man das deutlich empfunden auch, das, wo der Teufel dann drinnen sitzt in der Musik, wo man ihn hören kann geradezu. Aber dort ist auch immer die Chance, den nächsten Schritt zu machen. Und der besteht im Grunde zunächst einmal nur darin, zu erkennen, dass diese Teufelsmusik eigentlich Engelsmusik ist. Dass nur wir nicht reif genug waren, das zu erkennen. Und dass wir eigentlich also damit Kräfte liegen lassen, die wir benutzen sollten, die wir lernen sollten, benutzen, zur Hand haben und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, &#039;&#039;&#039;der Musik steht eine riesige Entwicklung noch voraus&#039;&#039;&#039;. Wir sind noch lange nicht am Ende der Musik. Das hat gerade erst angefangen. Wir sind jetzt gerade am Punkt, die ersten Versuche zu machen, so richtig. Und da denkt Euch schon den Sprung vom Mittelalter herein, dann, was jetzt in der Neuzeit passiert ist. Da ist eigentlich eine gewaltige Dimension dazugekommen an musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten, an Kompositionsmöglichkeit. Damit will ich nicht die alte Musik oder die jetzt auch bei Naturvölkern ist ... - ist was Großartiges, das ist eine Basis. Aber da gibt es noch sehr, sehr viel mehr drüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Teil davon wurde halt namentlich in Europa hereingeholt. Also gerade in der Musik, in der Weisheit, die da drinnen - wenn man denkt, was ein Bach hereingeholt hat an kosmischen Harmonien, und sich dessen auch bewusst war, dass er da die Sphärenharmonien eigentlich hereinholt. Genauso wie es ja Kepler bewusst war, dass er, wenn er rechnet da drüber, dass er eigentlich versucht zu berechnen die Sphärenharmonien. Ein Zipfel davon. Ein Zipfel davon, weil er berechnet halt ein bissel was von unserem Planetensystem. Aber da hängt ein ganzer Kosmos dran. Das heißt: Milliarden, Billiarden, Trilliarden, ich weiß nicht, wie viele Sonnen, mit sicher auch Planeten, die alle ihre eigenen Rhythmen haben. Das heißt, die alle ihre eigene Komposition haben, wenn wir es jetzt musikalisch ausdrücken wollen. Und die alle zusammen bilden eine riesige, riesige Symphonie. Und wir sollten eigentlich lernen, jetzt während unserer Erdentwicklung diese Symphonie, ja, mit unserem Bewusstsein zu erfassen. Prrr. Das heißt, wir sollten jetzt uns vorbereiten dazu. Das wird nicht mehr im verkörperten Zustand sein und dann: wir werden irgendwann wirklich in dieser Sphärenharmonie leben. Also jetzt der Zustand, wo wir dann übergehen, also &#039;&#039;&#039;wo wir ja stehen jetzt in der Apokalypse: Übergang der Erde in den astralischen Zustand,&#039;&#039;&#039; heißt ja eigentlich, dass wir in diese Weisheitswelt hineingehen. Und da wird sich uns noch sehr viel mehr eröffnen von dem, welche riesige Dimension das hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt geht es darum, uns vorzubereiten. Und es geht darum, unser Seelisches, unser Astralisches, also das heißt, das Astralische ist das, wo bis jetzt unser Ich noch nicht so wirklich selbstständig mitgearbeitet hat, das müssen wir alles erobern eigentlich, vom Ich her. Erobern heißt, uns dessen bewusst werden. Und es verwandeln, verwandeln erneuern, das heißt, Negatives, was durch die Widersacher in uns bewirkt wurde - das heißt, wir haben es bewirkt, weil die Widersacher uns verführt haben und wir uns halt lassen haben. Aber das hat auch sein Gutes. Na, wir werden heute noch, denke ich, darauf kommen. Dass das notwendig ist, also alles, auch das, was - auch nämlich das Umgehen mit den zerstörerischen Kräften. Und in der Vergangenheit, die Menschheit ist mit, pfff, immensen zerstörerischen Kräften umgegangen. Nicht wahr, heute sagen wir: okay, die Menschheit, ja jetzt hat sie die Atomkraft entwickelt und können wir das verantworten? Und - nein, wir sind moralisch sicher noch nicht so reif. Aber die Geschichte ist nur ein blasser Abglanz von dem, was in der Vergangenheit da war.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man zurück geht zum Beispiel in die &#039;&#039;&#039;lemurische Zeit&#039;&#039;&#039;, dann muss man sehen: die Kräfte, die damals diese sogenannte lemurische Zeit, ja, zum Untergang gebracht haben und damit die ganze Konfiguration der Erdoberfläche radikal verändert hat, die ganze zaghaft entwickelte Lebenswelt, die es damals gab, radikal verändert hat und es bis zu einem Aussterben kam von fast 95 Prozent der Lebewesen, hat seine Ursache drin, dass &#039;&#039;&#039;die Menschen diese Macht über das Astralische, die sie damals noch hatten, missbraucht haben.&#039;&#039;&#039; Dadurch ist diese Lemuria, wie es Rudolf Steiner nennt, also was so ein Zentrum hatte in dem Gebiet zwischen Afrika und Indien etwa und Australien unten, da irgendwo, wo es heute kein Landgebiet ist und damals auch einfach noch nicht so verhärtet war, wie heute die Erde verhärtet ist. Also dort hat sich sehr viel halt abgespielt dort in dem Bereich irgendwo, ja, aber hineingehend bis nach Palästina oder so, das gehörte auch noch dazu. Es ist also ganz interessant, gibt es auch von anthroposophischen Geologen interessante Studien, wie eigentlich - ja, &#039;&#039;&#039;dort wo jetzt Jerusalem ist&#039;&#039;&#039;, mit dem hängt zusammen, das ist der erste Keimpunkt eigentlich gewesen, wo die feste Erde entstanden ist. Und &#039;&#039;&#039;das ist der Punkt, wo eigentlich die Menschheit die Erde betreten hat&#039;&#039;&#039;. Das ist wie &#039;&#039;&#039;der Punkt, wo die Erde befruchtet wurde durch das Geistige&#039;&#039;&#039;, was ... Also das ist jetzt keine direkte Aussage von Rudolf Steiner, sondern das ist, aber von anthroposophischen, Geologen gefunden worden und hat eine gewisse Plausibilität. Und, eben dieses Jerusalem ist ein ganz besonderer Punkt auf jeden Fall, an der Erdoberfläche, wenn man so will. Eben der Punkt, wo die stärkste Verbindung mit dem Irdischen möglich ist, wo man am tiefsten auch heute hinuntersteigen kann, sozusagen ins Irdische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nahe Jerusalem liegt ja eben auch die Stätte, wo die &#039;&#039;&#039;Jordan-Taufe&#039;&#039;&#039; stattgefunden hat. Allerdings, Jerusalem liegt oben am Berg und dann geht es hinunter, gewaltig, wie es da hinunter geht dann, ins Jordan-Tal hinunter, weil das Jordan-Tal liegt über 400 Meter unterm Meeresspiegel. Und Jerusalem, ich weiß jetzt nicht genau, wie hoch, aber das - 600-700 Meter sicher über dem Meeresspiegel. Also es ist eine Differenz von gut einem Kilometer. Und das ist auch interessant, also wenn man von Jerusalem runterfährt ins Jordan-Tal, also überhaupt, wenn man runterfährt, Negev-Wüste, das ist zwar die entgegengesetzte Richtung zur Taufstelle, aber da geht es in solchen Serpentinen runter, und pffhh - so eigentlich im Grunde [Handbewegung fast senkrecht von oben nach unten]. Also in sehr kurzer Zeit ist man unten. Oben schneit es zu Weihnachten dort, wenn man Pech hat, hat so um 0 Grad oder was und unten hast locker 30 Grad dann, im Jordan-Tal unten, in der Negev-Wüste. Also ganz krass die Unterschiede, die dort sind. Und ähnlich ist es aber nach der anderen Seite, wo dann die - im Übrigen vermutlich bei dem Ort, der auch Bethanien heißt, aber nicht mit dem Bethanien identisch ist, wo der Lazarus gelebt hat. Aber er heißt auch Bethanien, - also dort vermutet man äußerlich, dass die Stelle war, wo die Jordan-Taufe stattgefunden hat. In der Gegend auf jeden Fall wird es wohl gewesen sein. &#039;&#039;&#039;Und dieses ganze Jordan-Tal, das ist im Grunde der tiefste Punkt des festen Landes, die tiefste Ebene des festen Landes, die es gibt auf der Erde&#039;&#039;&#039;. Also über diese mehr als 400 Meter unterm Meeresspiegel geht es eigentlich nirgends wo sonst auf der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da ist - als wollte da wirklich alles hineinkriechen ins Innere der Erde. Das ist dort, also das heißt, da ist eine immense Kraftquelle auch dort. Und eine Kraftquelle, aber die sucht den Weg nach unten. Die sucht den Weg nach unten. Und den müssen wir eben auch suchen, und im doppelten Sinn, das heißt auch, nach unten, hurra, das Reich der Widersacher, ist aber dort auch. Wir brauchens. Wir brauchens. Also wir sind nicht die Braven, wenn wir an den Widersachern einfach vorbeigehen und sagen: hum da halt ich mich fern, ich will lieber ein Engerl sein. Ja, dann erfüllen wir aber unsere Erdenaufgabe nicht. Erdenaufgabe ja, die uns ermöglicht ist, die wir aus Freiheit ergreifen können oder auch nicht können, es liegt an uns. Aber eben gerade &#039;&#039;&#039;durch dieses Untertauchen ins Festeste, ins Dunkelste, in das Reich der Widersacher, frei zu werden&#039;&#039;&#039;. Freie Menschen zu werden, und aus dem die Kraft herauszuholen, letztlich dem ganzen Kosmos die Freiheit zu geben. Aus dem Kosmos, zumindest aus der nächsten Verkörperung unserer Erde schon ansatzweise einmal einen Kosmos der Freiheit zu machen. &#039;&#039;&#039;So viel als uns gelingt, so viel wird Liebe eine Naturkraft werden&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann sich das heute gar nicht vorstellen, wie das ist. Und das ist mehr als die weisheitsvolle Ordnung der Natur. Und &#039;&#039;&#039;der Prozess beginnt eben am ersten Schöpfungstag&#039;&#039;&#039;, wo die Elohim sprachen: es werde Licht. Wo sich der Christus damit verbindet. Der macht es möglich, indem er sich damals schon beginnt, mit dieser Erdenschöpfung einfach zu verbinden. Da fängt seine Beziehung dazu an sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen Weg müssen wir nachgehen. Und der Christus ist es eben, der uns zugleich auch hilft, indem er sich mit unserem Ich verbindet, eins wird eigentlich mit unserem Ich. Der hilft uns, mit den Ätherkräften auch umgehen zu können. Also in den - ich habs eh schon oft gesagt, mit dem Astralischen, also alles das, was ich jetzt über das Astralische gesagt habe, das ist unsere Aufgabe. Brrhh - da hilft uns niemand. Niemand. Niemand. Hilf dir selbst. Dann hilft dir Gott sozusagen. Aber, also das ist unsere Aufgabe, und der Punkt ist: wir können das. Oder wir werden es können. Wir sind auf dem Weg dorthin. Es steht dem nichts im Wege, als wir selber. Auch nicht die Widersacher sind es, die uns im Wege stehen. Die sind der Reibebaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sorat ist natürlich einer, der sehr gefährlich ist. Der hätte die Macht, uns von dem Weg abzubringen. Aber auch nur, wenn wir aus Freiheit zustimmen, habe ich oft schon gesagt. Also mit Gewalt kann er uns nichts antun und uns von dem Weg abbringen. Aber er hat natürlich eine sehr, sehr stark verführerische Macht. Indem er uns, ja, in Wahrheit ein Reich der Weisheit verspricht, in dem wir zumindest mitherrschen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was uns zugedacht ist, ist mehr. &#039;&#039;&#039;Nicht nur ein Reich der Weisheit, sondern ein Reich der Liebe&#039;&#039;&#039;. Das schließt die Weisheit nicht aus, aber es ist mehr. Es ist mehr. Es ist etwas, was die Weisheit in Wahrheit immer wieder erneuert. Weisheit ist letztlich, so wie sie herübergekommen ist vom alten Mond, bedeutet eine gewaltige kosmische Harmonie. Das ist, eigentlich ist es was Perfektes. Aber damit ist es auch fertig, am Ende in gewisser Weise. Und das, was aus der Freiheit oder was aus der Schöpfung - wenn ein ganzer Kosmos aus der Freiheit heraus geschaffen wird, und zwar so, dass die Freiheit lebt in diesem Kosmos - also geschaffen ist ja der alte Mond worden aus der Freiheit letztlich, der göttlichen Quelle. Aber die Freiheit wurde dem Kosmos selbst nicht gegeben. Das heißt, der Kosmos selbst, beziehungsweise die geistigen Wesen, die drinnen wohnen, leben letztlich dann in einer sehr harmonischen Welt, aber sie können sie nicht wirklich ganz zu ihrer eigenen machen. Und das ist das Neue, was daraus kommt also, und für die Aufgabe ist der Mensch vorgesehen, dass er eigentlich das Zugpferd in die Richtung ist. Also wirklich das wird, was bis jetzt noch keine dieser Hierarchien war, die über uns stehen. Nämlich der Geist der Freiheit und Liebe, wie es Rudolf Steiner auch gelegentlich, sehr selten, nennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist der Freiheit und Liebe. Ja, wir werden zunächst einmal in so was sein, was vergleichbar ist der Engelstufe. Aber man darf sich eben nicht denken, dass wir irgendwie dann nur ähnlich sind den Engeln, die heute da sind. Sondern wir haben eine ganz andere Aufgabe und ganz andere Kräfte. Es wiederholt sich nie etwas. Sonst könnte man denken: okay, baff, wir sind jetzt also Mensche. Das heißt, es ist [??]-Klasse für geistige Wesenheiten, das ist die erste Klasse. Weil Menschheit heißt, man hat ein Ich bekommen, man ist ein geistiges Wesen geworden. Und dann steigen wir brav auf im nächsten Kosmos, in der nächsten kosmischen Verkörperung, in die zweite Klasse. Dann kriegen wir schon Flügerl und sind Engel. So wie jetzt die Engel da sind. Nein. Nein. Wir werden engelartige Wesenheiten, aber völlig anderer Art als die, die es jetzt sind. Also es ist nicht so, dass da Schulstufe für Schulstufe durchgemacht wird und dann sind alle gleich fertig, Maturanten [österreichisch für Abiturienten], wissen dasselbe, können dasselbe und sind tauglich für den Beruf. Nein. Wir sind die, die rebellieren dagegen und sagen: wir machen einen ganz eigenen Kosmos und der ist noch nirgends wo vorgesehen. Nicht einmal die göttliche Quelle weiß, was das werden wird. Und wir werden so einen Teil hineinbringen. Das heißt, es werden wir als Menschen in der nächsten Verkörperung unserer Erde, wir werden Quellpunkte dessen sein, dass ein Kosmos entsteht, der selbst für die Gottheit unvorhersehbar ist. Der für die Gottheit nur dadurch verständlich wird und in seine Allwissenheit aufgenommen ist, dass wir es tun. Dass wir es tun und das müssen wir uns denken kosmischer Dimension. Da arbeiten wir schon mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden dann immer noch irgendwas mit unserem Planetensystem zu tun haben, das in neuer Art halt wieder entstehen wird und natürlich anders die Konstellation etwas, aber wo man zumindest sehen wird, wo das herkommt, welche frühere Entwicklung das hat, wie es halt bei einer nächsten Inkarnation ist. Aber es wird bereits eine Auswirkung auf den ganzen Kosmos haben, auf den neuen Kosmos, auf dieses neue Jerusalem, das hervorkommt. Das heißt, der wird schon deutlich unsere Handschrift auch tragen. Und man wird dann sehen, dass das, was an Liebe dort sowas wie eine Naturkraft ist - kann man sich nicht wirklich vorstellen, wie das ist, aber man kann auch wirklich gar nicht so viel darüber sagen, weil wir müssen es erst machen. Wir müssen es ja machen. Erst wenn wir es machen können, wenn wir so weit sind, dass wir das wirklich können, dann werden wir wissen, wie das wirklich ist. Das kann uns niemand sagen. Nicht einmal der Christus kann uns sagen: na, das wird so und so werden. Er wird uns helfen, dass es so weit kommt. Er wird uns helfen, jetzt während der Erdentwicklung uns vorzubereiten, dass wir dann zur Zeit des neuen Jerusalems, also der nächsten Verkörperung unserer Erde, so weit sind, dass wir es aus eigener Kraft können. Weil dann werden wir so weit sein, dass wir im Ätherischen aus eigener Kraft arbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann können wir noch nicht bis ins Physische hineinarbeiten, da brauchen wir noch Hilfe, aber wir können dann bereits gut hineinarbeiten in die Astralische Welt. Ist noch nicht ganz am Ende, aber wir können schon was und wir fangen an, in der Ätherischen Welt schöpferisch tätig zu sein. Das heißt, ätherische Kräfte, die da sind, ins Nichts verschwinden lassen und in neuer Form sie wieder hervorbringen. Dann sind wir schöpferisch im Ätherischen. Und das haben wir im ganz Kleinen jetzt schon in unserem lebendigen Denken drinnen. Wo wir wirklich lebendig denken, nicht nur beweglich denken. Ich meine, es gibt verschiedene Stufen, bis man dort hinkommt. Ich meine, man kann ein sehr starres, mechanistisches Denken haben, das ist sicher nicht lebendig, hat aber seine Aufgabe, keine Frage, müssen wir uns auseinandersetzen damit, ist gut fürs Bewusstsein, da sind wir eigentlich am wachsten zunächst, an dem lernen wir es, wach zu sein. Wir lernen halt immer am Toten, am Sterbenden, wach zu werden. Aber der nächste Schritt ist, dass wir ein beweglicheres Denken bekommen und nicht immer nur in Kausalschritten denken: aus A folgt B und aus dem folgt C und D. Nicht, das ist eine Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, unser Kosmos funktioniert heute, dass bei jedem Ereignis in Wahrheit, außer es ist auch ganz speziell, fürs physikalische Experiment ausgewählt, sodass alles möglichst ausgeschaltet ist, was aber in der Praxis draußen, in der Natur zumindest, nicht wirklich passiert. Ja, in unseren Maschinen passiert es, da, die bauen wir danach, im Großen und Ganzen. Zumindest solang sie so funktionieren, wie wirs uns wollen, wenn sie dann irgendwann einmal anfangen, Manderln zu machen [österr., Bedeutung etwa &amp;quot;ein ungewolltes Eigenleben führen&amp;quot;], dann kommen halt ein paar Faktoren hinein, die wir übersehen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in der Natur draußen, bei allem, was passiert, dass ein Baum wachsen kann, da sind tausende, hunderttausende, Milliarden Einflussfaktoren, die eine Rolle spielen. Damit der Baum so wachsen kann, wie er kann. Also da gibt es noch viel zu entdecken. Da gibt es noch viel zu entdecken, und da spielen sehr wohl auch äußere Kräfte eine Rolle. In der Biologie beginnt man langsam, das zu erkennen, wie sehr das alles wichtig ist, auch die Umweltsituation, auch die kosmische Situation. Aber auch das ist erst ein müder Anfang, da bin ich noch ganz im äußerlich sinnlich Physischen drinnen. Aber dahinter wirkt Ätherisches, dahinter wirkt die Weisheit des Kosmos, dahinter - das alles spielt eine Rolle. Und das - wir sehen halt, dass er da herauswächst und deswegen glauben wir, es ist nur wichtig, was da sich abspielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fernsten Fernen spielen mit eine Rolle. Und die sind es, die daher trotzdem jedem Baum, jeder Pflanze, auch wenn es die gleiche Art ist, trotzdem den individuellen Touch geben irgendwo. Ja, man sieht es ja selbst schon bei den Eiskristallen. Es ist ja faszinierend, keine zwei Eiskristalle, Schneekristalle sind genau gleich. Sie haben alle dasselbe Prinzip dahinter, sechsstrahlig, beziehungsweise im ganz Extremfall nur dreizählig, dann ist das verkümmert, aber sechsstrahlig ist das Grundprinzip. Aber dann sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Und da spielen real - das ist geradezu die Lust der Natur, damit zu spielen. Ich sage jetzt bewusst die Lust, das sind astralische Kräfte, die damit spielen, die musizieren, indem sie diese Harmonien erzeugen, diese Form-Harmonien, die sich abbilden in den Schneekristallen zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenns schneit im Winter - jetzt haben wir das Gegenbild zum Hochsommer, auf den wir zugehen - dann musiziert der Himmel, indem er jedes Sternchen da - das ist eine kleine Komposition und eine ganz eigenständige. Das schaut nur für uns so simpel und klar aus, das ist ein Meisterwerk. Mit freiem Auge sieht man ja gar nicht alle Details, die drinnen sind, man kann das dann unter das Mikroskop legen oder was und vergrößern, dann sieht man, dass jede kleine Zacke, die da drinnen ist, noch einmal hunderte Zacken hat und das werden immer mehr und immer mehr. Das verästelt sich, das ist aus einem ganz lebendigen Prozess hervorgegangen. Und zwar Kristalle entstehen aus dem Lebendigen. Solange ein Kristall wächst - wächst, ist es ein Lebensprozess. Ist nicht bloß ein physikalischer Prozess, also im Sinne eines toten Prozesses. Natürlich spielt das Physische eine Rolle, aber das Leben nimmt das Physische mit und bildet sich ab darin und das macht die Feinheiten aus. Das Grobe kann ich mit physikalisch-chemischen Gesetzmäßigkeiten erklären, aber das erklärt mir nicht die Feinheiten, die drinnen sind und in denen ist, in jedem ist eine kleine Komposition drin, eigentlich eine große Komposition, komponiert aus der Sternenweisheit heraus. Die Sternenweisheit bildet sich ab, und das heißt, das sind, wenns schneit, wahrscheinlich Milliarden Lieder, die auf uns herunterregnen. Nix anderes. Das äußere Bild für die Lieder, die seelisch auf uns herabregnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt euch vor, was man da eigentlich an Kompositionen auffangen könnte und wie wenig wir schaffen, davon hereinzubringen. Eigentlich müsste man jedes Mal, wenn es schneit im Winter, müssten die Leute schon komponieren und wir hätten Millionen neue Kompositionen. Ja, wir werden einmal so weit kommen, dass wirs erleben, aber das wird schon der Zeitpunkt sein, wo wir nimmer verkörpert sind auf Erden wahrscheinlich. Aber wir werden dem nahe kommen. Wir werden dem nahe kommen, dass wir diese seelische, ich sage jetzt bewusst seelische, Musik hören. Hören ist jetzt mit Anführungsstrichen zu nehmen natürlich, weils nichts Äußerliches ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kraft, diese Kompositionsfähigkeit, weil komponieren tut das Ich. Das Ich ist der Komponist, aber er hört, was da im Kosmos ist, er nimmt es, nimmt es in sich hinein, lässts eigentlich ins Nichts verschwinden und holts als etwas Eigenes heraus. Das passiert eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist vor allem das Wesen der abendländischen Musik. In vorchristlicher Zeit ging das noch nicht, weil das Ich noch nicht erwacht war. Es geht also erst, seit das Ich erwacht ist, na, das fängt also an nach dem Mysterium von Golgatha, so richtig erst ab 333 nach Christus, aber da ist es immer noch sehr, sehr, sehr einfach, das Ganze, im Mittelalter. Mit der Terz sogar hat man Schwierigkeiten: brrr, dissonant, schlecht, brr, böse, nicht gut eigentlich. Erst langsam jetzt dann, wenn wir ins Bewusstseinseelenzeitalter kommen, dann bricht etwas auf. Und eigentlich sind die großen Komponisten, das sind die Vorreiter, die am Geistselbst arbeiten schon. Die holen das herein. Und die größten von ihnen haben das zumindest auch geahnt, womit sie es zu tun haben. Wenn sie es auch noch nicht geschaut haben, sie haben es aber gehört. In sich gehört. Und man muss sich vorstellen, wie viel reicher das ist, was so ein großer Komponist wirklich in sich hört, im Vergleich zu dem, was er dann an paar Noten da niederschreibt. Aber da steckt, zwischen den Noten sozusagen, steckt die eigentliche Botschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Noten, die da stehen aufm Blattel, das sind nur die Marktseiten. Und dazwischen musst du es fühlen mit deinem eigenen seelischen Erleben, das du hereinholst. Das - schöpferisch aus dem Ich fühlst du das. Also du hörst etwas von der kosmischen Harmonie, die draußen als Schöpfung vorhanden ist, du holst sie herein, lässt sie ins Nichts verschwinden und holst sie in veränderter Form neu heraus. Und dann ist der Kosmos um mit eine neue Dimension bereichert worden. Und er wird verwandelt dadurch. Die wird verwandelt dadurch. Und zwar so verwandelt, dass eben dann im Astralischen auch die Anlage entsteht, dass später dann im neuen Jerusalem wirklich auch die Liebeskraft überall in der Natur verankert sein kann. In dem Kosmos der Weisheit, der aus unserer vorigen Erdverkörperung hervorgekommen ist, war das nicht möglich. Es konnte keine Erdenschöpfung entstehen, aus der bereits die Liebe überall uns entgegenkommt. Es ist nicht möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben jetzt die Aufgabe, das vorzubereiten, dass es dann auf dem neuen Jupiter oder auf dem neuen Jerusalem, wie es der Apokalyptiker, also Johannes, nennt, dass es dort als selbstverständliche Kraft aus der Natur blüht. Und dass es dort eine Freiheitskraft ist. Eine Freiheitskraft. Liebe ohne Freiheit geht nicht. Ich weiß auch noch nicht, wie man sich das vorstellen soll. Man kann es nur im Denken, kann mans erfassen erfassen, und da fängt das lebendige Denken an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich will Euch jetzt nur, sozusagen mehr fürs Gemüt, einmal vorbereiten, ahnend, was da dahinter steckt, was wirklich in lebendigem Denken drinnen sein kann. Und der Christus ist es, der uns eben hilft, dass das wirklich jetzt im lebendigen Denken bis ins Ätherische hinein Realität wird. Wir müssens aus dem Seelischen holen, also mit unserem Ich aus dem Seelischen holen, aber damit das lebendiges Denken wird, das Denken bedient sich der Ätherkräfte und das muss dort Realität werden. Und das ist -  von uns kommt der seelische Impuls dazu, der Christus hilft, dass es wirklich im Ätherischen geschehen kann. Das heißt aber auch, wo wir wirklich lebendig denken, denken wir mit dem Christus. Oder er denkt mit uns, wie auch immer. Aber jedenfalls so, dass wir die Richtung angeben. Er gibt natürlich Kraftkomponente dazu, wenn man es so nennen will. Er verstärkt es so, dass es wirksame Kraft werden kann. Und es ist zunächst einmal vor allem eine wirksame Kraft, die uns selber umgestaltet. Mit dem fängt es natürlich an. Den ersten Kosmos, den wir verändern, und an dem, da sind wir jetzt schon ziemlich stark dran, ist unser Mikrokosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Voraussetzung. Und der Makrokosmos verändert sich mit eigentlich dadurch, weil der Makrokosmos das widerspiegelt. Also das heißt, wir müssen nicht jetzt mit irgendeinem Raumschiff da draus fliegen, damit das passiert, sondern, indem wir an unserem Mikrokosmos arbeiten, verändert sich auch der Makrokosmos, der untrennbar mit dem verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vergangenheit war zunächst einmal so, dass die Weisheit unseres Mikrokosmos von da draußen, vom Makrokosmos kommt. Jetzt fangen wir an, ihm etwas völlig Neues, wir können da ja gar nicht sagen, zurückzugeben, sondern zu geben. Frei zu schenken. Was der Kosmos aus sich heraus, nämlich mit den ganzen geistigen Wesen, die über uns stehen, gar nicht herauskommen kann. Wir fangen jetzt schon ganz klein an.  Indem wir an unserem Mikrokosmos arbeiten. Und sich das widerspiegelt im Makrokosmos draußen, weil der eben verbunden ist damit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 01:11:16 =====&lt;br /&gt;
Also das heißt, wenn so ein Komponist etwas hereinholt, etwas von dem Geschenk der Götter annimmt, nehmen wir es jetzt so einmal, und aber nicht einfach so nimmt, wie es da ist, sondern es durch sein Ich, in Wahrheit, verwandelt. Und dann, indem ers komponiert, und indem ers komponiert, selbst ein anderer wird. Das kommt dazu. Also das Eigentliche, es ist ja - geht ja gar nicht um das Blatterl Papier, wo jetzt die Noten draufstehen. Das ist das Wenigste, das ist sozusagen das Abfallprodukt. Gott sei Dank gibt es das, aber das ist das Wenigste. Das Eigentliche ist, was passiert in dem Menschen, der das hereinholt, verwandelt, indem ers komponiert, und dann von mir aus auch niederschreibt. Aber das Wichtige ist: was passiert mit ihm? Weil, er nimmt dann Astralisches, lässt es ins Nichts fallen, und holt es auf neue Weise heraus. Und das schenkt er dem Kosmos damit, einfach, indem ers komponiert, damit schenkt ers schon. Da muss es noch gar kein Mensch gehört haben. Da muss es nirgendwo zur Aufführung gekommen sein. Allein dadurch, dass er es erlebt, das durch ihn durchgeht, und dass ers komponiert hat, das heißt, aus der Freiheit heraus weitergestaltet, umgestaltet hat, und der Durchgang durchs Nichts eben drinnen war. Das ist das Wichtige. Man täuscht sich so leicht: dass vielleicht diese - ja, es ist ja eh fast die Sphärenharmonie, die ich gehört habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch sie hat den kleinen Einschlag des Ichs, das es weitergestaltet hat. Und das ist das Entscheidende. Und es ist etwas darin, was in der Weisheit des Kosmos bisher nicht möglich gewesen wäre. Das heißt, der Komponist schafft im Astralischen etwas, was die ganzen Hierarchien über uns nicht können. Sie können es nicht. Diesen - das ist vielleicht eine Prise nur, die neu ist, klar, es ist etwas Winziges noch. Aber es ist etwas, was niemand da drüber, über uns, von den Engelwesenheiten kann. Der wirkliche Komponist kann es. Und er kann es, wenn er dieses seelische Erlebnis hat. Das, also das können auch Komponisten, die vielleicht gar nicht bekannt geworden sind. Der vielleicht ein einfaches Lied geschrieben hat, aber dieses Lied ist seines geworden. Der macht das auch. Der macht das auch, und jeder Mensch, der dann dieses Lied oder diese Komposition singt, spielt, wie auch immer, vielleicht auch nur für sich, ohne dass es wer hört, in seinem Kammerl nur macht, aber es so wirklich erlebt, dass er es zu seinem Eigenen macht, der arbeitet mit, dem Kosmos die Liebe einzuweben. Und vorzubereiten, so dass sie in der nächsten kosmischen Verkörperung wirklich herauskommen kann. Das ist jetzt die Vorübung dafür. &#039;&#039;&#039;Aus der Welt der Weisheit, die vom alten Mond gekommen ist, eine Welt der Liebe zu machen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weisheit kann eine unheimliche Präzision haben, eine unheimliche Harmonie, die aber auch eiskalt sein kann, zum Beispiel. Ja, alles funktioniert, alles ordnet sich dem unter, Gleichklang überall. Ich meine, alle die Kräfte, die nur aus der Vergangenheit arbeiten, bedienen sich dessen. Und das sind die, die heute maßgebend die Gestaltung der Welt, äußerlich gesehen zumindest, mitbestimmen. Aber da bestimmen sie nur das mit, in Wahrheit, was das Zugrundegehende über kurz oder lang ist. Weil, das ist auf jeden Fall: mit dem Ende der Erdentwicklung spätestens ist das komplett weg und hat in der Form keine Bedeutung mehr. Was Bedeutung hat, sind diese kleinen Anfänge. Diese kleinen Anfänge mit einem bescheidenen Liedchen vielleicht. Also ganz besonders eben in der Musik spielt das eine Rolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 01:15:50 =====&lt;br /&gt;
Ja, da habe ich jetzt also sehr, sehr weit über diese Dinge gesprochen, und eigentlich ist es nur die Einleitung, um das aufzugreifen, den Weg: na, wie gehen wir es denn jetzt konkret an, unser Astralisches so zu verwandeln, dass wir es wirklich bewusst in die Hand bekommen. Einiges hatten wir schon gesagt. Es ging darum, also eben das lebendige Denken auszubilden, das war das eine, über das haben wir gesprochen. Dann geht es darum aber auch, die &#039;&#039;&#039;Seelenorgane&#039;&#039;&#039; auszubilden, die in der Vergangenheit schon veranlagt wurden, die aber jetzt auch im Grunde völlig erneuert werden müssen und - also &#039;&#039;&#039;die sogenannten Chakren oder Lotusblumen&#039;&#039;&#039;. Wir haben die letzten Male gesprochen, beziehungsweise schon früher auch, also vom &#039;&#039;&#039;Stirnchakra&#039;&#039;&#039;, vom &#039;&#039;&#039;Kehlkopfchakra&#039;&#039;&#039;, und das letzte Mal kam das &#039;&#039;&#039;Herzchakra&#039;&#039;&#039; dazu. Es gibt dann noch weitere Chakren, also nach unten zu gibts noch drei. Die sind durchaus bedeutsam, hängen aber gerade auch zusammen mit den allerstärksten astralischen Kräften. Und also mit den stärksten astralischen Kräften und die zumindest zunächst noch einmal am wenigsten unter der bewussten Herrschaft unseres Iches ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich glaube, da ist irgendwo ein Mikro offen und da scheppert es, Geschirr oder irgendwas, im Hintergrund. Also falls wer das bemerken sollte, bitte abschalten, danke.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah ... ja, also diese unteren Chakren. Aber wir müssen letztlich an diese Kräfte auch herankommen und sie verwandeln, weil dort sind die stärksten Kräfte drinnen. Die allerstärksten. Nur, wir müssen sie in der richtigen Weise handhaben können und dazu gehört diese Vorbereitung, also erst einmal über die oberen Chakren. Drüber gibts noch das &#039;&#039;&#039;siebente Chakra,&#039;&#039;&#039; das, was auch mit dem &#039;&#039;&#039;Heiligenschein&#039;&#039;&#039; zusammenhängt oder letztlich die &#039;&#039;&#039;Ganzkörper-Mandorla&#039;&#039;&#039; wird. No, das ist dann der Ausdruck des Ergebnisses, sag ich mal, das rausgekommen ist, wenn wir das ganze restliche System verwandelt haben, und durch die Kraft des Ich. Das heißt, indem wir &#039;&#039;&#039;Astralisches, Seelisches zum Geistselbst verwandelt&#039;&#039;&#039; haben. Also Astralisches, Seelisches ins Nichts geführt haben und im Grunde neu erschaffen haben aus der Kraft unseres Ichs. So viel, als drinnen ist, so viel wird oben diese, dieses siebente Chakra. Das ist Ausdruck eigentlich dieses werdenden Geistselbst, das ja im - auch im Heiligenschein kommt und daher kommt das irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind Bilder, man darf sich das natürlich nicht äußerlich vorstellen, das ist eine Versinnlichung des Erlebnisses, das da ist. Aber man spürt, es kommt da eine mächtige astralische Kraft, über die man verfügt und die man aus der Souveränität des Ichs heraus in der Hand hat. Und wenns ganz groß wird, umfassts letztlich unser ganzes Astralisches. Aber das ist ein weiter Weg. Also das werden die meisten von uns während der Erdentwicklung nicht fertigstellen können. Und tatsächlich ist das auch mit eine große Aufgabe der nächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde, dass das Geistselbst wirklich vollständig fertig wird. Jetzt ist alles noch Vorübung, aber die müssen wir machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht darum, diese Chakren auszubilden und zwar sie auszubilden, so dass wir sie wirklich erneuern. Und das drückt sich in dem Bild aus, dass man sagt: ja es gibt zum Beispiel bei der zwei-, sogenannten zweiblättrigen Lotusblume, da kommt ein Blatt aus der Vergangenheit und wir müssen aber jetzt ein neues dazu gewinnen. Und in Wahrheit drückt es eben aus die Verwandlung des Alten, ein Durchgehen durchs Nichts und eine neue Fähigkeit, ja, aus dem Nichts heraus zu schaffen. Und eine Fähigkeit, in der eben die Ichkraft drinnen lebt, wo im Astralischen die Ichkraft gestaltend tätig wird. Also das ist eigentlich dieses Bild der Lotusblumen. Die Zahl der Lotusblumen hängt eigentlich damit zusammen, dass eine bestimmte Anzahl seelischer Fähigkeiten entwickelt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 01:20:32 =====&lt;br /&gt;
Also es ist - in dem Fall gehts drum, &#039;&#039;&#039;eine alte Fähigkeit in eine neue zu verwandeln&#039;&#039;&#039;. Die alte Fähigkeit war die des &#039;&#039;&#039;alten Hellsehens,&#039;&#039;&#039; der alten imaginativen Kraft, das aber ein traumartiges Hellsehen war, in dem der Mensch nicht wirklich wach war. Ein Hellsehen war, das gebunden war, dass die astralischen Kräfte des Körpers eigentlich, dass das von unten heraufströmt und sich dann durch dieses Organ kundgibt. Das heißt, da waren sehr stark die unteren Chakren tätig, die unteren Lotusblumen, ja, am Anfang und ganz besonders eben in dieser sogenannten &#039;&#039;&#039;Lemurischen Zeit&#039;&#039;&#039;, von der wir schon gesprochen haben, wo gewaltige Veränderungen in der Erde stattgefunden haben, aber leider Gottes auch sehr viele zerstörerische. Ich meine, das war &#039;&#039;&#039;die Zeit, wo die Menschheit das Ich ja gerade erst als Funke bekommen hatte&#039;&#039;&#039;, das &#039;&#039;&#039;Astralische&#039;&#039;&#039; war aber sehr stark und der &#039;&#039;&#039;Einfluss der Widersacher&#039;&#039;&#039; war auch sehr stark. Und da haben sich halt manche Menschen verführen lassen und haben dieses Astralische missbraucht, im Sinne, naja des Egoismus, das beginnt halt da schon unter dem Einfluss Luzifers, der macht das einmal. Und unter dem Einfluss wurde das Antlitz der Erde gewaltig verändert durch, ja man kann sagen, Naturkatastrophen. Vulkankatastrophen und so weiter, die passiert sind. Und die sind aber nicht zufällig gekommen, sondern die sind deswegen gekommen, weil der kosmischen Weisheit entgegengekommen ist eine, na ich sag einmal, irdische Unweisheit, die durch das Astralische dieser Menschen hineingekommen ist, das aber so stark war, dass es Einfluss zumindest auf unsere ganze Erde hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 01:22:30 =====&lt;br /&gt;
Ich meine, wir sind heute zum Glück seelisch so schwach geworden, astralisch so schwach geworden, dass wir noch nicht so einen starken Einfluss haben. Einen leisen Einfluss haben wir schon, viele Veränderungen der Natur, die stattfinden, hängen mit dem zusammen, aber es ist noch ein relativ leiser Einfluss. Eiszeitkatastrophe, Untergang der Atlantis - war es noch stärker als es jetzt ist. Jetzt ist es schwächer, aber immerhin noch da. Und die eigentlichen Probleme, wo man sagt: Natur, Klima und das alles, was sich verändert, im Positiven wie im Negativen, ja, hängt auch mit diesen astralischen Dingen zusammen, aber &#039;&#039;&#039;das ist eine Kleinigkeit gegenüber dem, was Untergang der Atlantis war, Eiszeit war, und erst recht eine Kleinigkeit gegenüber dem, was auf der Lemuria war.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kräfte hängen aber mit den unteren Chakren zusammen. Und wenn wir aber &#039;&#039;&#039;für die Zukunft die Kräfte der Liebe&#039;&#039;&#039; vorbereiten wollen, wie es für uns angedacht ist, und wie es auch notwendig ist, wenn wir ein wirklich freies Ich entwickeln wollen, - weil man kann sagen, &#039;&#039;&#039;das freie Ich ist zugleich eine Quelle der Liebe&#039;&#039;&#039;. Sich verschenken, &#039;&#039;&#039;ein Ich sein heißt sich verschenken.&#039;&#039;&#039; Man besteht daraus, sich zu verschenken. Ohne sich zu verlieren. Weil man wird immer mehr man selbst, man wird immer mehr und deutlicher dieses Ich in seiner ganzen Einzigartigkeit, je mehr man sich verschenkt. Und je mehr man sozusagen weggeben kann und den anderen geben kann, umso reicher wird man innerlich. Also - und das darf man nicht einmal noch mit dem egoistischen Hintergedanken machen: ah gut, ich verschenk mich, ich verschenk mich, dann werd ich immer größer. Wenn das als Seelenstimmung im Untergrund da ist, ist es schon wieder vorbei. Ist schon wieder vorbei, dann fang ich an im Grunde, alten Müll zu verschenken. Weil, es - was soll ich verschenken? Das erneuerte Seelische zunächst einmal. Von dem soll ich was verschenken. Nicht einen alten Kofel [?], der aus der Vergangenheit gekommen ist, das nützt uns nix. Das hat nicht die Kraft, um - weder den Menschen, den Mitmenschen, noch der Natur draußen, den Tieren oder was, wirklich etwas zu geben, was sie höher erhebt. Sondern das schenkt ihnen das Alte, was sie eh haben und was im Grunde auf dem Weg bergab ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es geht da um das Neue, was wir schenken können&#039;&#039;&#039;. Und eben - wieder auf unseren Komponisten zurückzukommen: Er schenkt. Nicht nur den Mitmenschen, auch der Natur draußen, weil es wirkt in der ganzen Welt. Es wirkt für den ganzen Kosmos. Das sieht man natürlich nicht gleich morgen, also jetzt - kriegen die Hasen nicht plötzlich noch längere Ohren oder sonst was, weiss ich was, passiert. Oder die Blumen kriegen Mascherl [Schleifchen] noch drauf oder so Das wird nicht passieren, so einfach. Aber die Natur verändert sich dadurch, längerfristig. Das passiert alles aus solchen Kräften heraus, heute. Und daran mitarbeiten ... Aber damit das im größeren Maßstab geht, brauchen wir also die unteren Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wie kommen wir jetzt also so heran, dass das nicht gefährlich wird? Weil, in der Vergangenheit war es gerade der Missbrauch dieser Kräfte, der immer wieder zum Untergang geführt hat. Und wenn man davon hört, dass Rudolf Steiner davon spricht, ja &#039;&#039;&#039;am Ende unserer Kulturepoche&#039;&#039;&#039;, am Ende der 7. Kulturepoche wirds den &#039;&#039;&#039;Krieg aller gegen alle&#039;&#039;&#039; geben, und so weiter, dann wird man auch sehen halt: also ein Teil der Menschheit hat es halt dann offensichtlich noch nicht geschafft, dieses Liebesprinzip so zu entwickeln, dass sie eben Astralisches ins Nichts - also altes und damit letztlich verdorbenes Astralisches ins Nichts geführt haben, erneuert haben durch das Ich, und das jetzt verschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird ein Teil sein, &#039;&#039;&#039;das sind die 144.000 Auserwählten, von denen wir wissen, es ist keine Anzahl, sondern eine Qualität,&#039;&#039;&#039; die sich darin ausdrückt. Und das ist genau diese Qualität. Diese Qualität, sich verschenken zu können und verschenken zu können das Astralische, das aus dem entstanden ist, neu entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, also wie können wir das - bis hineintragen auch in diese untersten Kräfte? Weil das müssen wir im Grunde einigermaßen schaffen, noch während unserer Erdentwicklung. Zumindest den Anfang dazu zu setzen, also wenn es auch so ist, dass das Geistselbst vollständig erst sich auf der nächsten kosmischen Inkarnation entwickeln wird, heißt das aber trotzdem, dass wir jetzt überall den Anfang setzen müssen. Und das heißt letztlich, alle Chakren bearbeiten müssen. Aber halt in der umgekehrten Richtung wie in der Vergangenheit. In der Vergangenheit sind die Kräfte von unten geholt worden und mit der Zeit immer mehr hinaufgehoben worden. Immer mehr ins Bewusstsein, heißt das. Es hängt nämlich wirklich auch damit zusammen: je weiter unten die Chakren liegen, desto schwerer sind sie dem Bewusstsein zugänglich. Je weiter oben sie liegen, desto eher kann ich ihre Tätigkeit ins Bewusstsein heben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich wirklich es schaffe, das lebendige Denken dann ... - lebendiges Denken braucht die Ätherkräfte, die sind immer auch notwendig dazu. Und wenn ich sie jetzt bis zur Imagination bringe, also zu einem rein seelisch bildhaften Erleben, aber bildhaft heißt: nix Sinnliches drinnen, überhaupt nix Sinnliches drinnen, etwas rein seelisches, das aber doch bildhaft in dem Sinne ist, dass ich alles, was dabei eine Rolle spielt, sozusagen gleichzeitig im - na, Blickwinkel ist wieder ein sinnlicher Ausdruck -, aber es nebeneinander, miteinander erleben kann. Nicht nur in einem Nacheinander, sondern in einem Nebeneinander, in einem Miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Spannende bei einer &#039;&#039;&#039;wirklichen Imagination&#039;&#039;&#039;, dass ich ... auch sonst, wenn ich innerlich eine Seelenstimmung hab, ja, dann merke ich, wie sich die im Laufe der Zeit ändert. Aber meistens ist es so: eine bestimmte Seelennuance oder von mir aus eine bestimmte Mischung hab ich halt zu einem bestimmten Zeitpunkt, und dann verändert sichs und ... wenn ich einen Tag zurückblicke, ist die eigentlich schon weg, ich kann mirs gar nicht mehr vorstellen, wie die war. Ich erlebe sie nicht mehr. Also sie vergeht. In der Imagination ist jede da. Ist jede da, die diese Imagination aufbaut, jede dieser Stimmungen - ich nenns einmal halt jetzt Stimmungen - ist gleichzeitig da sozusagen. Ist gleichzeitig erlebbar. Das ist das Wichtige. Aber wenn das ein bisserl ansatzweise gelingt - das wird am Anfang sehr, sehr unscharf sein, aber immerhin - , dann hab ich das geschafft, es da ins Bewusstsein zu heben, mit dem Chakra da oben. Und jetzt muss ich dran arbeiten, da weiter bewusst zu werden, also weiter üben mit dem lebendigen Denken, mit dem Empfindsamsein im Seelischen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Komponist hat das zumindest halbbewusst, er erlebt sein Musikstück als Ganzes. Halbbewusst zumindest. Nicht fix und fertig, das Fix und Fertige ist sowieso nur das Endprodukt. Aber es geht darum, ah, ein Gespür zu kriegen: ah, das drängt auf ein bestimmtes Ende, oder: da kommt mir das Ende eigentlich schon entgegen, das sagt mir, wie die erste Note sein muss. Und das heißt also: auch so ein Musikerlebnis - und ich sag das ganz bewusst, weil Musik bringt man natürlich viel eher mit Inspiration in Verbindung, und die spielt auch eine Rolle - aber es spielt auch die imaginative Ebene eine Rolle. Es ist auch so schön geschildert, da in den grundlegenden Schriften vom Steiner, in der Theosophie, wo es auch um die Imagination und sowas geht dort - in Klammer: aber dann ist das - genauso gibts aber auch ein geistiges Hören, und das gehört dort auch dazu. Also auch schon auf der Ebene der Imagination spielt das eine Rolle, es gibt also auch Klangbilder sozusagen. Und Bild ist es eben dann, wenn es sich wirklich in diesem Nebeneinander manifestiert. Nebeneinander ist aber schon wieder sinnlich übersetzt, es heißt für mich, dass ichs gleichzeitig im Bewusstsein haben kann. Und jederzeit sozusagen mein Bewusstsein mehr auf das eine fokussieren kann, mehr auf das andere, aber ich kann jederzeit mich im Bewusstsein von einem zum andern wenden. Es geht nix verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich muss nicht, ah, nachgrübeln: wart&#039;, wie war denn die Stimmung jetzt da gar? Hä, ich weiß nimmer. Nein, ich brauche nicht nachgrübeln, ich erlebs einfach. Es ist mir immer präsent, ich brauch nur seelisch sozusagen innerlich den Kopf wenden ein bissel, und ich bin mit meiner Konzentration wieder dort, und die andere bleibt aber genauso da. Sie geht nicht verloren. Ich bin also seelisch so wendig geworden. Das ist - hängt alles mit dem, mit der Übung droben zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt eben die Inspiration dazu, da ist die nächste Stufe - will ich aber jetzt nicht, wir haben eh schon die letzten Male darüber gesprochen - , ist also die nächste, die 16-blätterige Lotusblume, wo 8 Blätter aus der Vergangenheit, also das heißt 8 bestimmte Seelenqualitäten, Seelentätigkeiten, in 8 neue verwandelt werden sollen. Und dann kommt das Herzchakra, das ist das wichtigste. Nein, da jetzt, ist dann alle, wichtig sind alle letztlich, aber das ist das Zentrum, um das sich alles dreht. Weil, &#039;&#039;&#039;es geht also vor allem darum, dass hier das Zentrum entwickelt wird&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht nur diese Lotusblume, sondern es ist dahinter auch ein ätherisches Zentrum, ein Kraftzentrum überhaupt. Es ist also ein ätherisches Zentrum da, aus dem zum Beispiel diese Herzlotusblume ja im Grunde herauswächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, ich habs, glaub ich, schon öfter erzählt: wenn eine Pflanze wächst, dann hats die grünen Blätter, den Spross und die grünen Blätter und das alles, aber damit das einmal zum Blütenkelch kommt, das sind noch grüne Blätter zunächst, aber - ahhh - es geht nimmer hinaus in die Weite, es wird jetzt ein Becher, und der Becher, der deutet nur an, dass da Astralisches empfangen wird. Der Becher ist sozusagen die Geste des Empfangens dieser astralischen Kräfte, die jetzt von außen, mehr oder minder von außen, die Pflanze ergreifen, und dann den Becher bilden, und dann drinnen die zarten Blütenblätter mit den verschiedenen Farben und so weiter. Und, aber das - unten die grünen Blätter, die Voraussetzung, dass überhaupt die Blüte entstehen kann, weil die schwebt nicht einfach in der Luft irgendwo, die braucht den Stängel, den Spross, den zentralen, und sie braucht die Blätter auf der Seite dazu, das muss vorausgehen - so muss auch bei den Lotusblumen im Ätherischen was vorausgehen, aus dem dann dieses Seelenorgan überhaupt wachsen kann. Also es ist eine Tätigkeit, die immer mit dem Ätherischen und dem Astralischen zu tun hat. Und das Wichtigste ist, dass da in der Herzgegend ein ätherisches Kraftzentrum gebildet wird. Aber das geht nicht, es gleich da fertig zu bilden, sondern man muss einmal oben anfangen. Und darum ist da das lebendige Denken so wichtig. Damit fang ich an, provisorisch, so drückt sich Steiner aus, einmal ein Zentrum da oben zu bilden. Und das senkt sich dann langsam hinunter, bis es dann das Herzzentrum bildet. Aus dem dann diese mittlere Lotusblume in richtiger Art herauswächst. Und von diesem Herzzentrum gehen ätherische und astralische Strömungen aus. Das sind die, die nach oben gehen, die aber auch dann nach unten gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Vergangenheit kamen zum Beispiel die astralischen Strömungen praktisch nur von unten, gehn da rauf. Jetzt ist es eigentlich so, dass diese Kräfte von der Mitte nach oben und nach unten gehen. Da ist so eine Art Punkt, ja, wie bei so einer Spirale, wo sich die beiden Arme der Spirale eigentlich gar nicht berühren in der Mitte, sondern dazwischen ist, ja, der Leerraum, der notwendig ist, das Nichts, das notwendig ist, also da kann das Ich eingreifen, da greifts ein, eigentlich. Also für die höhere geistige Entwicklung ist das ein ganz wesentliches Zentrum dann. Und dann wird aus dem Denken, &#039;&#039;&#039;aus dem lebendigen Denken, aus dem imaginativen Denken, - ein Herzdenken&#039;&#039;&#039;. Und das braucht hier dieses Zentrum, das im Astralischen etwas bewirkt, aber vor allem auch im Ätherischen etwas bewirkt. Und man könnte sagen: das ist das &#039;&#039;&#039;Zentrum der Lebenskräfte&#039;&#039;&#039;, die auch jetzt diesen Lotusblumen ja den Lebenssaft geben. So wie in der Natur draußen eine Blütenpflanze halt die Lebenskräfte der grünen Blätter und des Stängels und der Wurzeln von mir aus und das, das alles braucht und dann oben, um oben dann empfangsbereit zu sein für die seelisch-astralischen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Grunde da nicht anders. Und das heißt, es ist eine starke Verwandlung nicht nur des Astralischen, wenn wir diese Organe entwickeln und so weiterentwickeln, dass sie eben zukunftsträchtig sind, also das Alte ins Neue verwandelt wird. Und das heißt wirklich konkret, das Alte verschwinden lassen, Neues aus dem Nichts heraus zu schaffen. Das ist es eigentlich. Also die netten Bilder mit den Blumen da und den Blättern, das ist alles sehr schön, aber es ist eine grobe Versinnlichung einmal, hinter der eigentlich steht: &#039;&#039;&#039;was Altes verschwindet, was Neues kommt heraus&#039;&#039;&#039;. Und das hat die Qualitäten des Alten, aber in ganz neuer Form. Und über das was hinaus, sodass man eben ja damit noch was ganz anderes tun kann. Das ist es eigentlich. Also es ist schon sehr vergleichsweise gesprochen oder abgebildet, wenn ich da die netten Blatterl draufzeichne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss verstehen, dass da seelisch ein Prozess dahinter ist, und ein ätherischer Prozess. Und &#039;&#039;&#039;bei dem ätherischen Prozess, da ist immer der Christus mit dabei&#039;&#039;&#039; - wenn das wirklich aus dem Ich kommt, wenn ich nicht das alles aus den alten Kräften hole, da strömt natürlich auch Ätherisches und Astralisches, aber halt am Ich vorbei. Mit dem kann man heute nix mehr anfangen. Und heute muss ich von dem aus das Ätherische und das Astralische, von der Mitte aus eigentlich, nach oben und nach unten verändern. Also es geht - und eben dieses Zentrum, eben damit ich ganz bewusst dabei sein kann, muss ich eben oben anfangen, weil da bin ich am bewusstesten. Da hab ich auch den Ich-Punkt, so nennt mans. Die Inder haben da den Punkt, das ist gleichzeitig der Punkt, wo die Lotusblume ist, aber es ist auch der Punkt, wo ich mich als Ich erlebe, als geistiges Wesen. Und den Punkt, der geht nicht verloren, aber die Kraft wird trotzdem weitergetragen, dann kann ich anfangen, da in der Gegend bewusster zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dann erwacht die Inspirationskraft&#039;&#039;&#039;. Die hat was zu tun damit, dass ich jetzt beginne, &#039;&#039;&#039;das geistige Wort&#039;&#039;&#039; zu hören. Da hab ich jetzt ganz bewusst auch davon gesprochen, dass ich da die Imagination mit der Musik zusammenbringe, und zwar mit der Musik, die noch keinen Text hat. Die verstehe ich, ja eigentlich schon mit dem Herzen - interessant, man sagt ja eh: ja, wenn ich die Musik mit dem Kopf verstehe, das ist zu wenig. Ich meine, man kann viel herausholen, weil ja sehr viel Weisheit drinnen ist, darum kann ich, grade mit dem logischen Verstand, in der Musik mathematische Zusammenhänge und alles Mögliche erkennen. Das ist ein Bild dieser Weisheit, vor allem aber auch der alten Weisheit. Die neue ist, wenn ich erkenne drinnen, dass es eben mathematisch gerade irgendwo immer ums Einsel nicht ausgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie es auch im Planetensystem ist: eigentlich längerfristig sind die Bahnen nicht vorherberechenbar. Die Rechnung lässt sich nicht hundertprozentig exakt lösen, wir können es sozusagen auf lange Frist nicht vorhersehen. Ich meine, für unsere menschlichen Dimensionen reichts, wir können auf gut einige zehntausend Jahre das ganz gut vorherberechnen und das wird vermutlich ziemlich stimmen, aber was in hunderttausend oder einer Million Jahre ist ... - wird der Rechenfehler dann irgendwann so groß, dass er die Dimension des ganzen Planetensystems erreicht ... , das heißt, ich weiß im Grunde gar nicht mehr, wo das ist, weil der Fehler ist so groß wie der Wert eigentlich selber. Und wenn ich jetzt hier herunterkomme aber, also vom Musik Hören, von der Harmonie Hören, herunterkomme und das zum Wort wird, dann fängts mir an eigentlich, ganz klar fürs Bewusstsein zu erzählen, ja, was ist denn das eigentlich für eine - , was ich jetzt in dieser wunderbaren Imagination erlebt habe, in dieser von mir aus Klang-Imagination, was bedeutet das eigentlich für die Welt? Das weiß ich in der Imagination noch nicht, da erlebe ich sie, ich weiß ganz genau, es muss das so sein und das so, ich merke sofort, wenn was falsch ist, aber warum es so ist, weiß ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich kann jetzt sagen: mathematisch sind schöne Harmonien drinnen und ich kann das mathematisch formulieren, toll, aber dann weiß ich immer noch nicht, welchen Sinn das macht, weil bei den anderen gibts dann halt wieder andere Zusammenhänge, die sind auch schön, aber - phhh, nehme ich halt einmal zur Kenntnis. Dass ich den Zusammenhang auch mit wachem Bewusstsein erfassen kann, das ist die Inspiration, die ist dazu notwendig. Und da höre ich jetzt, ja man könnte sagen, den Sinn-vollen Zusammenklang. Sagen wir mal jetzt so: in der Musik höre ich den gemütvollen Zusammenklang. Da geht es um den sinnvollen Zusammenhang, aber das ist eben nicht ein kaltes verstandesmäßiges Erkennen des Zusammenhangs, sondern ein, fff ja, ein Aussprechen, ein Hören, aber ein sprachliches Hören, wenn man so will, das den Zusammenhang erkennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meine, ein Ansatz dazu sind die Übungen zur Sprachgestaltung oder so. Wenn man erkennt, welche Kräfte in den einzelnen Lauten drinnen sind und wie sie sich aber verändern, wenn sie zusammenwirken, und in jedem Wort steckt was drin, und wenn das Wort im Zusammenhang mit anderen Worten ist, verändert sichs schon wieder und kriegt ein - so dass der ganze Satz oder die Strophe vielleicht eines Gedichts ein Ganzes wird. Der Dichter macht das, er spürt das irgendwo. Er hat ein Wissen davon, ohne es zu wissen. Aber er hats trotzdem mehr, indem ers in Worten hat. Wenn ers in Musik nur hat, dann weiß er nur, es ist richtig. Wenn ers in Worte fassen kann, kommt schon eine nächste Ebene dazu, auch wenn er vielleicht immer noch sehr wenig versteht. Aber dann kommt diese Ebene dazu, wobei ich jetzt nicht irgendwas sagen ... -  Dichtung ist höher als Musik oder so - über das, auf das lasse ich mich jetzt gar nicht ein, es ist einfach eine andere Ebene. Und die hängt also jetzt insbesondere mit der &#039;&#039;&#039;Inspiration&#039;&#039;&#039; zusammen. &#039;&#039;&#039;Und dann gehts halt in die Intuition, im Herzchakra, zwölfblättrig. Sechs alte Eigenschaften in sechs neue Eigenschaften zu verwandeln.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sagte ich das letzte Mal schon: eine gute Übung dafür, um dieses Herzchakra zu entwickeln und damit jetzt auch diesen Mittelpunkt, den wir jetzt von - also das zweiblätterige Chakra bleibt natürlich da oben, aber das eigentliche Zentrum geht also jetzt hinunter, wenn ich die Inspiration entwickle und es geht hinunter ins Herzchakra. Dann sind wir endlich dort, wo es hingehört. Aber ich hab jede Stufe mit Bewusstsein einmal durchgemacht, dann &#039;&#039;&#039;kann ich auch hier ins Bewusstsein etwas heben, was eigentlich zunächst einmal scheinbar gar nicht geht&#039;&#039;&#039;, weil wenn ich in der Intuition bin, werde ich eins mit einem anderen Wesen und vergesse mich vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt muss ich eigentlich &#039;&#039;&#039;in der Intuition trotzdem wieder zu dem Bewusstsein meiner selbst kommen&#039;&#039;&#039; und muss eigentlich hier, auf der seelischen Ebene zumindest, zugleich mich und das andere Wesen verwandeln. Das andere Wesen wird nämlich auch was anderes durch die Begegnung mit uns. Ja weil, ist ja in jeder menschlichen Begegnung in Wahrheit, so, wenn zwei Menschen einander begegnen, nimmt jeder irgendwas mit. Das kann was Gutes sein, das kann manchmal auch was Schlechtes sein, es ist wurscht, aber es ist nicht egal, dass die Begegnung stattgefunden hat. Und sei es auch nur eine ganz flüchtige, an die wir uns vielleicht gar nicht erinnern, aber es ist ein Austausch da. Also man verändert einander wechselseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 01:46:30 =====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und gerade dieses Herzzentrum soll dazu dienen&#039;&#039;&#039;, namentlich auch jetzt während unserer Erdentwicklung noch, &#039;&#039;&#039;dass, wenn Menschen einander begegnen, dass sie einander bewusst wechselseitig verwandeln&#039;&#039;&#039;. Das heißt, ich nehme bewusst das Liebesgeschenk des anderen auf, das gibt mir einen Anstoß, mich zu verwandeln, aber ich nehme nicht einfach ungefiltert das auf, sondern ich spüre seinen Impuls, führe ihn ins Nichts hinein und mach was Neues draus. Aber es kommt von dort der Anstoß. Aber ich mache es zu was Eigenem. Und umgekehrt genauso. Ich geb dem Andern, ich schenke ihm meine seelische Kraft, die ich entwickelt habe, die ich aus dem Nichts geschöpft habe, die lässt seine Seele erklingen und das, was da neu erklingt, was zu sprechen beginnt, was dann bis in die Intuition hineingeht, wo ich eigentlich dieses andere Wesen, den anderen Menschen zumindest in dem Teilaspekt in mir habe und er geworden - also ich bin er geworden. Und umgekehrt: dann nehme ich das wieder zu mir zurück, lass es ins Nichts sinken und mach was Eigenes draus. Und ich - das Ich wird dadurch deswegen reicher, weil das Ich wird stärker mit jeder Tat, die es vollbringen kann. Und die Taten, die es wirklich jetzt so ganz schöpferisch, also wo es wirklich schöpferisch aus dem Nichts tätig sein kann, was das Eigentliche ja ist, was das Ich ausmacht, das können wir bis jetzt nur im Astralischen, im Seelischen - und da machen wirs genau. Also das heißt, wir nehmen ein Seelengeschenk auf, führen es ins Nichts - das müssen wir - , und dann erschaffen wir es neu, aber in unserer Variante. Und sowas wird einmal, ja, wenns gut läuft, auf einem großen Teil der Erde in der nächsten Kulturepoche da sein. Die &#039;&#039;&#039;Epoche der Brüderlichkeit&#039;&#039;&#039;. Die besteht nicht nur drin, dass wir alle: ja, wir sind alle Brüder, - nicht, das wird heute auch oft gesagt. Und, äh, was dann rauskommt also: &amp;quot;... und willst du nicht mein Bruder sein -&amp;quot; und so weiter. Gut, lassen wir das ...  &#039;&#039;[Gelächter im Hintergrund]&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, aber dann wird das Realität werden, dass die Menschen einander seelisch beschenken, dass die Geschenke bewusst gegeben werden, bewusst angenommen werden und bewusst zu etwas Eigenem gemacht werden. Und dadurch fruchtbar werden, weil dadurch wird schon wieder ein neuer Prozess angestoßen. Und der Mensch kann eigentlich schon wieder, indem er das genommen hat, Impuls, verwandelt, kann ers schon wieder schenken, wem Andern zum Beispiel oder dem Gleichen, wie auch immer, wurscht. Und das - dadurch wird erstens das Seelische verwandelt, aber auch unser Ich wird immer kräftiger dabei, wird also immer schöpfungsmächtiger dabei, nur durch diese Taten. Ja, also wenn wir das Herzzentrum entwickelt haben, dann sind wir im Grunde in der Intuition drinnen, das heißt, dann sind wir aber auch wach geworden dort, wo man eigentlich normalerweise nicht wach wird. Also man kann aus dieser Intuition ganz stark zu sich selbst kommen. Gerade am stärksten in Wahrheit dann dort, wo ich mich zunächst ganz an den Andern hingegeben hab. Aus dem komme ich als Allerstärkster zu mir selbst zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, wenn das funktioniert, - und dazu zählen die &#039;&#039;&#039;sechs Nebenübungen&#039;&#039;&#039;, die ich das letzte Mal erwähnt hab, die helfen sehr, dieses Zentrum auszubauen. Und da hab ich - wollt ich sie eigentlich heut ein bissel näher besprechen, aber ich seh schon, das wird sich heute nicht mehr ausgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann sie nur einmal aufzählen: es war &#039;&#039;&#039;die Gedankenkontrolle&#039;&#039;&#039;. Also einfach - und zwar wirklich ganz simpel, äußerlich: &#039;&#039;&#039;ich nehme mir irgendeinen Gegenstand und schaue, dass ich fünf Minuten in Gedanken nur bei diesem Gegenstand bleibe.&#039;&#039;&#039; Und dass nix anderes reinkommt. Zunächst einmal ganz simpel, ganz bewusst nicht irgendeine geistige Vertiefung jetzt suchen oder sowas, sondern mit einem ganz nüchternen Verstand dabei zu bleiben. Weil da habe ich die größte Chance, einmal ganz bei mir zu sein und das einmal zu lernen. Wenn da jetzt plötzlich die große Inspiration kommt und mich überschwemmt, dann habe ich gerade die Übung eigentlich verfehlt. Zumindest in ihrer ersten Stufe. Weil, erst wenn ich da die Trittsicherheit und die Selbstbewusstheit gelernt habe, dann kann ichs vielleicht schaffen, wenn so wirklich so ein großes Geschenk hereinkommt, das so wach mitzukriegen, dass ich mit meinem Ich wirklich dabei sein kann, wach, und nicht einfach überschwemmt werde. Und dass ich das, die Fülle, die da kommt eben, mit klarem Bewusstsein fassen kann. Dass ich die Imagination vielleicht bekomme, die mit klarem, wachem Bewusstsein fassen kann und so, dass ich eben wirklich dieses Panorama, also das heißt, dieses gleichzeitige, jederzeit gleichzeitige Erleben eines riesigen Seelengemäldes, dass ich das locker machen kann. Dass nicht: jesses, wart, was war vorher? - weg!  Nein, es ist jederzeit da. Es ist jederzeit da, da gehört schon ein ziemlicher Bewusstseinshorizont ... Und vor allem, wenn man weiß: ja, wenn man anfängt mit den Übungen, es kommt einem schon so riesig vor, was ich dann überschau, und dann komm ich: da, hier, bitte, das ist nicht einmal das Vorgarterl noch. Das ist ein kleiner Bereich dieser Gesamtimagination, die eigentlich dahintersteckt. Ich meine, letztlich die ultimative Imagination umfasst den ganzen Kosmos, eh klar, kleiner gehts eigentlich nicht. Aber es gibt darin kleinere und größere Bereiche, die zumindest ein bissel ihre Eigenständigkeit haben. Natürlich mit dem Rest zusammenhängen, aber das Ganze ist ja nicht einfach ein Einheitsbrei, sondern ein gegliederter, kosmisch, weisheitsvoll kosmisch gegliederter Organismus, Seelenorganismus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich kann einmal halt das eine Organ und einmal das andere mehr anschauen. Aber die ersten Imaginationen, die sind wirklich das Vorgartel. Da muss man schon froh sein, und das ist schon was ganz Tolles. Aber man muss sich bewusst sein: was einem jetzt heute so reich vorkommt, ist noch tausende, tausende, tausende Male reicher. In Wahrheit, und der Mensch kann aber mit der Zeit die Fähigkeit entwickeln, diese Riesendimension zu überschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man mit dem Bewusstsein so ein bissel liest auch die &#039;&#039;&#039;Schriften von Steiner&#039;&#039;&#039;, dann sieht man: Mensch, der hat einen &#039;&#039;&#039;Riesenhorizont&#039;&#039;&#039; gehabt. Aber der ist sicher auch noch nicht der ganze, muss man auch gleich dazu sagen, hat er auch nie behauptet. Aber er hat im Vergleich zu dem, was man - selbst wenn man ein bissel herankommt an die Imagination, weiß man: Mensch, der Horizont ist schon sehr groß. Und &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank hat er uns genug Wegmarken hinterlassen,&#039;&#039;&#039; an denen wir uns orientieren können. Und wenn einmal so ein bissel eine Imagination aufblitzt, dass ich wenigstens: &amp;quot;... aha, warte, in den Bereich gehört das ungefähr. Und warte, da war noch eine zweite Wegmarke, die führt mich weiter. Ah, schau, da finde ich jetzt selber auch eine kleine Imagination.&amp;quot; Und das ist das so Wertvolle. Und er konnte es deswegen hineinlegen, oder er konnte es deswegen vermitteln, weil er eben nicht nur die Worte sagt. &#039;&#039;&#039;Das Wichtige ist, was zwischen den Worten wirkt.&#039;&#039;&#039; Und zwar, das ist so wie beim Komponisten: &#039;&#039;&#039;die Noten, die aufm Blatterl stehen, machens eigentlich nicht aus&#039;&#039;&#039;. Und sie taugen nix  für den, der - ja, der nicht Noten lesen kann, sowieso nicht, aber selbst der Noten lesen kann und sie einfach allweil spielt und sagt: ja, richtig gespielt - , wenn er nicht erlebt die Klangimagination, aus der es gekommen ist - muss nicht voll bewusst sein, aber er muss sie spüren in seiner Seele - wenn er die nicht spürt, dann hat er gar nix. Es klingt richtig, okay, aber es kommt von dem Eigentlichen nichts. Null. Null. Wirklich null. Also das, was ich fassen kann an der Komposition, ist es noch gar nicht. Das ist nur das Gefäß, durch das die Wirkung hereinkommen kann, wenn der Musiker es zulässt, der es spielt, der es singt. Wenn er das nicht hat, da kann er noch so eine wunderschöne Stimme haben, der Klang kann wunderbar sein, technisch sauber, technisch perfekt, exakt gesungen. Ja, auch das hohe C oder was noch drüber ist, hat er fünfmal getroffen, super toll. &#039;&#039;&#039;Und es kann Nichts sein. Es war Nichts, aus geistiger Sicht gesehen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist, ja, &#039;&#039;&#039;Luzifer&#039;&#039;&#039;, der Luzi ist dahinter, es ist die sinnliche Blendung. Sinnlich gesehen ist es brillant, seelisch gesehen ist es gar nix. Null. So extrem kann das sein. Und es kann umgekehrt ein Musiker, ein Künstler, der halt vielleicht nicht so technisch trainiert ist und nicht die Möglichkeit hatte, das zu schulen, vielleicht auch nicht das Organ dazu hat, dass es so perfekt wird, aber er erlebt ein Funden von dem, was da drinnen steckt, und er kann den Menschen mehr geben als der große Star, der perfekt das hohe C oder sonst was schmettert. Ich meine, damit sag ich nicht, man soll schlecht singen und also - nur weil ich es nicht so gut kann, heißt das auch noch nicht, dass ich deswegen etwas erlebt habe. &#039;&#039;&#039;Aber es kommt auf dieses Erleben an&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist beim Instrumentalmusiker genau dasselbe der Fall: wo das nicht da ist, ist es seelisch gesehen, geistig gesehen, nichts, gar nichts, wirklich gar nichts. Weil, es bewegt und nämlich es bedeutet dann für das soziale Leben der Menschen nichts. Im Grunde bedeutet es dann nichts. Weil, es passiert dann genau das nicht, dass, wie soll ich sagen, der eigene Astralleib des Zuhörers, des Zuhörers, der mitlebt mit der Musik, dass dessen Astralleib wirklich in diese Schwingung kommt. In dieses Neue, was der Komponist hereingeholt hat. Das ist das, was er schenkt. Das, was er jedem schenken will, der dieses Lied hört. Und sei es Jahrzehnte später. Der Komponist ist vielleicht schon tot. Und er schenkt es uns auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bach hat es uns auch geschenkt. Und schenkt es uns immer wieder. Immer noch. Das ist das, was er hereingeholt hat. An neuem Seelischen und neues Seelisches daraus geschaffen hat. Und wenn wir es so aufnehmen, dass wir es auch wirklich spüren, dieses Seelische, und nicht nur hängenbleiben am äußeren brillanten Klang, wie es gespielt wird, sondern die Seele spüren, die da durchkommt. Dieses neue Seelische spüren. Dann bringt das wirklich unseren Astralleib so in Schwingung bzw. unser Ich wird dadurch angeregt, dass es das aufgreift und selber was Neues draus machen kann. Und so bilden wir einander. Der Komponist stößt es an. Der Musiker, der es spielt, gibt es weiter. Und die vielen Zuhörer, die es hören, nehmen als letztes das Geschenk auf und werden andere Menschen dadurch. Nämlich nicht mechanisch, Ursache, Wirkung. Sondern sie machen sich dadurch zu anderen Menschen. Indem sie das ergreifen und selber was Eigenes draus machen. Das heisst, die Musik aufnehmen, und für sie wirds aber seelisch etwas Erneuertes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ihr seht, wo das überall schief gehen kann auch. Es kann jetzt einer da sitzen, der hört sichs an: wunderbar, das Orchester lebt das wirklich, erschafft das neu, das Werk in dem Moment. Aber der ist seelisch so träge, dass er nur das Äußerliche erlebt, sagt: &amp;quot;Ja wunderbar haben die gespielt! So präzise, ja toll, also technisch perfekt und ich war begeistert davon. Eine Artistik, dieser Künstler, großartig!&amp;quot; Aber seelisch hat er nichts erlebt. Er hat nicht, das heisst, nichts erlebt von dem Impuls, um den es eigentlich geht. Er hat nur die schöne Kutsche gesehen, mit der das daherkommt. Das ist nicht mehr als die Kutsche. Aber es geht darum, wer oder was sitzt da drinnen in der Kutsche. Wenn er das nicht mitkriegt, hat er gar nix gewonnen davon.  02:00:06&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also - ja, es ist eigentlich schon fast die Einleitung oder Vorbereitung für den nächsten Vortrag. Weil, es geht darum, dass wir diese Kräfte eben brauchen, um die unteren Chakren gefahrlos und in einer zukunftsträchtigen Form zu entwickeln, das heisst zu erneuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also die 10-blättrige Lotusblume, die 6-blättrige und die 4-blättrige. Die übrigens - alle Lotusblumen hängen sehr stark auch mit unserem Planetensystem zusammen. Und das ist auch nur die Spitze des Eisberges, die, die drüber ist, die - das siebente Chakra, das Kopfchakra da oben, das Kronenchakra, das heißt eh die 1000-blättrige - na die zeigt eh, wos hingeht. Mit den 1000 Blättern, das ist jetzt nicht mit dem Abzählen so genommen, sondern es heißt eigentlich, die umfasst dann die ganze kosmische Welt. Nicht wahr, da gehts noch weit über unser Planetensystem hinaus, in Wahrheit. Man sagt zwar, das ist die -, die oben hängt mit dem Saturn zusammen, aber das ist genau die Grenze, wo es in den Kosmos hinaus geht. Also das ist eigentlich von dort, wo die Verbindung zum ganzen Rest gesucht wird. Ich meine, tatsächlich gibt es heute esoterische Strömungen, die da noch mehr Chakren, die drüber liegen, unterscheiden, die halt außerhalb des Körpers sind. Hat zum Teil also eine gewisse Berechtigung, es hat zumindest die Berechtigung; zu sagen: aus diesem 7., aus diesem Chakra da oben - das ist ein reich differenziertes Gebilde, sagen wir es einmal so. Und das letztlich den ganzen Kosmos umfasst. Und natürlich gibt es da noch sehr viel mehr zu entdeckende Strukturen. Strukturen im Sinne von seelischen Fähigkeiten, die man entwickeln kann. Und die einen inneren Zusammenhang ... - aber das ist jetzt nur eine sehr ferne Andeutung, weil so weit sind wir noch nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das brauchen wir uns jetzt noch nicht so viel den Kopf zerbrechen. Aber wir müssen uns den Kopf zerbrechen, dass wir mit diesen Qualitäten, die ich jetzt anhand der Musik geschildert habe, dass wir mit diesen Kräften gestärkt dann langsam die unteren auch ergreifen können. Und Rudolf Steiner sagt das ganz deutlich: diese unteren Kräfte werden in der Zukunft, eben namentlich dann in der nächsten Kulturepoche, in der Epoche der Brüderlichkeit, eine riesige Bedeutung bekommen. Die alten Inder haben das genannt die &#039;&#039;&#039;Kundalini-Kraft,&#039;&#039;&#039; die da von unten kommt, &#039;&#039;&#039;die Schlangenkraft&#039;&#039;&#039; heißt es auch. Also das ist nämlich, da ist die Quelle dieser astralischen Kräfte, die brauchen wir überhaupt, um uns verkörpern zu können. Da sind die stärksten astralischen Kräfte drinnen, mit dem untersten, mit dem Wurzelschakra, wenn da die Verbindung zwischen dem Astralischen und dem Physischen reißt, ists aus. Dann tritt der Tod ein. Unwiederbringlich, dann gibts auch keine Rückkehr mehr. Das hängt also mit dieser stärksten astralischen Kraft zusammen, die so stark ist, dass sie in der Nacht, wenn wir schlafen, weil es mit dem Kosmos verbunden ist, also das obere Astralische löst sich in der Nacht heraus, ist mit dem Kosmos verbunden, holt sich die kosmischen, weisheitsvollen Bilder wieder herein, und die Kraft da unten sorgt dafür, dass alles, was wir bei Tag durch unser Bewusstsein in unserem Körper ruiniert haben, dass das wieder regeneriert wird. Weil das überträgt seine Kräfte jetzt aufs Ätherische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ätherische liegt eigentlich am Abend, wenn wir dann in Schlaf fallen, liegt das, hängt das in den Seilen eigentlich, im Grunde. Das ist groggy, der Ätherleib. Er ist komplett ausgepowert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Astralische, das die Weisheit aus dem Kosmos holt und da nach unten führt, bis nach unten führt in dieses Wurzelchakra, das macht überhaupt, dass wir den nächsten Tag erleben, im Grunde. Wenn das nicht wäre, täten wir nicht mehr aufwachen. Dann würde in der Nacht der Faden reißen, diese Verbindung mit - das ist eigentlich diese Verbindung mit dem Wurzelchakra, also da ist die allerstärkste Kraft drinnen. Aber wehe, sie wird missbraucht! Sind ganz starke Kräfte, sind - in der Genesis werden diese Geister, die da mitwirken, um diese Weisheit hereinzubringen - es sind &#039;&#039;&#039;Geister der Persönlichkeit&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;Urengel&#039;&#039;&#039;, die das machen. &#039;&#039;&#039;Zeitgeister&#039;&#039;&#039; nennt sie Rudolf Steiner auch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt weiteres Geheimnis: was sind denn die sieben Schöpfungstage? Die sieben Schöpfungstage sind sieben Zeitgeister. Das sind nicht einfach Zeiträume. Ein Tag, der - ja, ein kosmischer Tag dauert sicher lang. Nein, es sind geistige Wesenheiten. Und die haben eine Aufgabe. Und es gibt immer also eine paarweise Wirkung, also von mir aus, sagen wir einmal, es gibt sieben Gruppen solcher Wesenheiten, und die teilen sich auf nach Tag und Nacht. Nicht wahr, es heißt immer &amp;quot;am Ende ...&amp;quot;, &amp;quot;und es war Abend&amp;quot;, &amp;quot;und es war Morgen&amp;quot;, &amp;quot;der erste Tag&amp;quot; und so weiter. Und es ist also immer die Nachtseite und die Tagseite. Die Tagseite ist die, wo das Bewusstsein entwickelt wird, die Nachtseite ist die, die das Leben regeneriert. Und die Nachtgeister - also Tag heißt im Hebräischen Yom und Nacht heißt Laila. Und das sind die zwei verschiedenen Geister, die den ...- Zeitgeister, die den Elohim dienen bei ihrem Schöpfungswerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind die Schöpfungstage. Das heisst, das sind ihre - die Prozesse, die sie machen, die sie übernehmen. Sie übernehmen die Impulse von den Elohim und leiten jetzt weiter diese Entwicklung. Und an jedem Tag was anderes. Da ist also jeden Tag sozusagen ein anderes Paar von mir aus, könnte man auch sagen, von solchen Wesenheiten da. Es ist eigentlich immer ain Paar, also eigentlich kann man sagen, es sind 14, grob gesprochen, weil es sind &#039;&#039;&#039;7 Tag- und 7 Nacht-Wesen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt muss man dazu sagen, es sind also &#039;&#039;&#039;Zeitgeister. Urengel&#039;&#039;&#039; werden sie auch genannt. Ur-Engel deswegen, weil sie ihr Ich bekommen haben bereits auf dem alten Saturn, also auf der ersten kosmischen Verkörperung unserer Erde, da sind die -, haben sie Menschheitsstufe sozusagen durchgemacht, sind Ich-Wesenheiten, geistige Wesenheiten geworden. Jetzt sind sie weiter, sind eben Urengel jetzt, mächtige Wesenheiten im Grunde. Und die &#039;&#039;&#039;Nachtgeister&#039;&#039;&#039; gehören zur selben Gruppe aber der Wesenheiten, die die stärksten Widersacher sind, abgesehen vom Sorat jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Asuras&#039;&#039;&#039;, die sogenannten Asuras, sind &#039;&#039;&#039;zurückgebliebene Geister der Persönlichkeit oder der Urengel,&#039;&#039;&#039; also Geister der Persönlichkeit heißen die auch, Zeitgeister kann man sie nennen. Und dazu gehören auch die &#039;&#039;&#039;Asuras&#039;&#039;&#039;, die &#039;&#039;&#039;Widersachermächte&#039;&#039;&#039;, und zwar gerade zu der &#039;&#039;&#039;Nachtseite&#039;&#039;&#039;. Aber man sieht, auf der anderen Seite - wenn man sie jetzt so aus der Perspektive der Genesis betrachtet, als die Nachtgeister Leila - sind sie die, die uns jede Nacht ermöglichen, wieder aus dem Schlaf aufzuwachen im Grunde. Erfrischt sogar vielleicht, hoffentlich. Jedenfalls zumindest so erfrischt, dass wir nicht während der Nacht die Schwelle übertreten für, zumindest für diese Inkarnation endgültig. Und da seht ihr wieder aber, &#039;&#039;&#039;wie eng beisammen sind Widersachermächte und höchste lebensspendende Kräfte&#039;&#039;&#039;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Taggeister&#039;&#039;&#039; Yom, die können das nicht. Die können uns das Bewusstseinslicht geben und - also sind jedenfalls mitbeteiligt dran. Aber dass wir jede Nacht überleben, das schaffen sie nicht, das schaffen nur die Nachtgeister. Das heißt, die können wirklich bis ins Ätherische, ja sogar bis ins Physische hinein so kräftige Impulse geben, dass das, was wir durch unser Bewusstsein zerstören untertags, dass das wieder regeneriert wird. Also dank diesen Geistern der Nacht. &#039;&#039;&#039;Aber Asuras liegen haarscharf dran&#039;&#039;&#039;. Die selbe Kategorie. Also so, so eng ist das, das ist - da passt nicht einmal ein Blatterl Papier dazwischen, so eng ist das beisammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 02:09:54 =====&lt;br /&gt;
Ja, damit hab ich ein bissel, das hoffe ich, vorbereitet, dass wir das nächste Mal uns jetzt mit diesen starken Kräften noch intensiver befassen können. Und sehen, eben weil dort, &#039;&#039;&#039;genau dort haben wir es zu tun eben mit Kräften, die, wenn sie falsch geleitet sind, letztlich die Welt zerstören können&#039;&#039;&#039;. Mit denen wir uns selbst als erstes einmal zerstören können, mit denen wir unsere nähere Umgebung zerstören können, aber letztlich als Menschheit gemeinsam im Grunde die Erde zerstören können. Und zwar nicht nur im äußeren Sinne, sondern so, dass sie ihre geistige Mission nicht erfüllen kann. Und die Menschheit nicht, oder zumindest ein Teil der Menschheit nicht. Also dort sind die ärgsten Kräfte, und dort sind auch die Kräfte, die, wenn sie in die falsche Richtung gehen, ja die ganze Entrichtung Richtung Sorat leiten. Dort ist es wirklich an der Kippe. Und &#039;&#039;&#039;das sind mächtige Wesenheiten. aber mit dieser Mächtigkeit müssen wir lernen, umzugehen&#039;&#039;&#039;. Nämlich wenigstens mit der Mächtigkeit, die in uns wirkt, da drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dazu müssen wir eben das mit den 1, 2, 3 Stufen einmal vorbereiten. Das ist die Vorübung dazu. Dann kann das anfangen, dass wir uns mit den unteren Kräften beschäftigen.  Und diese &#039;&#039;&#039;Kundalini-Schlange&#039;&#039;&#039; auf ganz bewusste Weise wieder erwecken. In alter Zeit hat man sie auf unbewusste Weise erweckt. Wenn es unter einem guten Einfluss war, dann haben eben diese astralischen Kräfte die Lenkung übernommen, die das Ich noch nicht haben konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Schlange bereitet eigentlich das vor, dass das Ich kommt. Das - tatsächlich wird sogar das Ich oft mit der Schlange eins, mit der Schlange, die sich aufrichtet. Weil in dem Moment, wo die Schlange bis ganz oben aufgerichtet ist, dann kann das Ich sich seiner bewusst werden. Da kommt natürlich das Ich dazu, aber dazu muss allweil auch der Impuls von unten aufsteigen. Im Grund ist das: die Schlange, die zieht sich hinten übers Rückgrat hinauf und da vorne kommt sie - ja, eigentlich da &#039;&#039;[deutet auf die Nasenwurzel]&#039;&#039;. Das sieht man bei den Kronen der &#039;&#039;&#039;Pharaonen&#039;&#039;&#039; sehr deutlich, da ist die &#039;&#039;&#039;Uräus-Schlange&#039;&#039;&#039;. Da ist sogar wirklich - da, &#039;&#039;&#039;genau da, wo das Stirn-Chakra ist, kommt diese Schlange raus&#039;&#039;&#039;. Aber die muss man sich denken, die geht da durch. Die kommt vom Wurzelchakra unten und geht bis rauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und - eben in der Vergangenheit war es so, dass die Kräfte eben wirklich von unten aus erweckt wurden und dann nach oben geführt wurden. Und der Endpunkt wäre eben dann, dass da das Ich erwacht. Also bis dorthin wurde es geführt. Und die Pharaonen sind welche, die vorausgehen, aber trotzdem, auch wenn sie so etwas wie ein Ich-Bewusstsein in gewisser Weise entwickeln, es ist trotzdem anders als unser heutiges. Weil, &#039;&#039;&#039;wies heute ist, gehts halt erst seit dem Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das war alles eine Vorbereitung. Also die Schlange sozusagen zu zähmen lernen, sie zu beschwichtigen, es mit ihr umgehen zu lernen und so weiter. Das ist dasselbe, was noch die &#039;&#039;&#039;Schlangenbeschwörer&#039;&#039;&#039; heute in Indien - das kommt von da her, das ist das Symbol dafür, dass ich die Schlange aufrichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, natürlich wird das jetzt da, wenn das am Jahrmarkt passiert, nicht viel bringen. &#039;&#039;&#039;Es geht ja nicht wirklich um die äußere Schlange, sondern es geht um die, die wir in uns tragen&#039;&#039;&#039; an astralischen Kräften, aber begleitet dann halt auch von den luziferischen Kräften. Ich meine, da mit der Schlange geht halt auch die luziferische Schlange mit, das ist ... Ich meine, dort haben wir eben da unseren &#039;&#039;&#039;Merkurstab&#039;&#039;&#039;, den der Florian mal mitgebracht hat und der sehr schön ist &#039;&#039;[holt ihn hervor ins Bild]&#039;&#039;. Ich meine, die mittlere, das ist die aufgerichtete. Das ist die, um die es geht. Und dann sind zwei, die uns begleiten. Eine lichte und eine dunkle. Eine luziferische, eine ahrimarische von mir aus. Die eigentlich da, das ist sehr schön da unten, quasi verbunden sind miteinander. Nicht nur zusammenstoßen, sondern eigentlich da ineinander übergehen und gemeinsam wirken. &#039;&#039;&#039;Und der Impuls, der negative Impuls der Nachtgeister und dann von Sorat, der kommt von da unten. Der wird uns da runterziehen. Und wir sollen eigentlich da rauf.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das werden wir das nächste Mal noch genauer besprechen. Und wir werden sehen, also dass genau diese starke Kraft, die wir in den Griff bekommen müssen von unserem Ich her, dass das &#039;&#039;&#039;das menschliche Pendant ist zu dem, was dann als Zorn Gottes&#039;&#039;&#039; kommt. Und tatsächlich: dort, wo der Mensch wirklichen Zorn, wirkliche Empörung über irgendwas entwickelt, und das zunächst einmal eben ganz aus dem nicht vom Ich geführten Astralischen kommt, dort ist der Ursprung davon. So wie es in der alten Zeit war. Aber wo einfach die starke Empfindung war: nein, so darf das nicht sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das vielleicht sogar dann ausartet, dass ich jetzt irgend ... - ein ganzes anderes Volk, das das Falsche macht, oder was man die Empfindung hat, ausradiere. Wie es in der Vergangenheit der Fall war - ja, bis in die jüngste Vergangenheit, das ist noch immer manchmal der Fall. Aber man muss wissen, dass das zeitweise in der Vergangenheit ein Kulturprinzip war. Es ging darum. Also das war dieses Ringen dieser Teilkräfte miteinander, und jeder konnte nicht anders als seinen Teilbereich als den einzig möglichen anzusehen. Und danach mit aller Kraft zu streben, dass das für die ganze Erde der tragende Impuls wird. Und die anderen genauso. Und das war ein offenes Spiel damit, welche Gruppierung gewinnt. Das ist eine Zeit, wo eben noch nicht das individuelle Ich so im Vordergrund stand oder noch gar nicht im Vordergrund stand. Im Gegenteil, grad bei der geistigen Entwicklung hat man es aus Weisheit weggelassen, weil es nicht kräftig genug gewesen wäre, um mit den Kräften umzugehen. Aber die Frage war: kriege ich da die richtigen Kräfte raus oder nicht? Vielfach waren es auch halt die - nicht die richtigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber - zuviel für heute, das nächste Mal mehr davon. Weil, ich sehe, ich bin schon wieder drüber, hoffnungslos. Ich fürchte, ich hab mir doch am Kulenkampf, am guten, ein schlechtes Beispiel genommen, ich überzieh immer. Also verzeiht mir das, ich danke euch für eure Geduld, und wir werden das nächste Mal weitergehen. Das nächste Mal haben wir dann schon den 61sten, also übern 60er sind wir drüber. Ich weiß nicht, ob wir dann mit 65 in Pension gehen werden, weiß ich nicht, glaub ich nicht, dass wir dann schon fertig sein werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Danke meine Lieben. Bis zum nächsten Mal. Danke, Francois, fürs Aufnehmen. Baba. &amp;quot;Tschüss.&amp;quot; Baba. &amp;quot;Tschau, danke.&amp;quot; Gerne, meine Lieben. Ah, Renate war wieder der Wächter, gell. Danke, Renate, ja, muss ich auch sagen, vielen, vielen Dank. &amp;quot;Was hat die gemacht?&amp;quot;  Na, Renate passt auf, wenn im Livestream irgendwas schief gehen könnte, weil der Francois, kann net die ganze Zeit dabei sein. &amp;quot;Hat sie ...?&amp;quot; Nein, sag ich dann nachher. Danke. Danke&#039;&#039; &#039;&#039;Wir haben die doppelte Absicherung. Alles Teamwork bei uns.&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Auf Wiedersehen.&amp;quot; Wiedersehn.&#039;&#039; &#039;&#039;Bis zum nächsten Mal, meine Lieben, ich geh jetzt raus und überlass euch&#039;&#039; &#039;&#039;euch&#039;&#039; &#039;&#039;selbst. Danke.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Baba. &amp;quot;Danke schön.&amp;quot; baba, gute Nacht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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== Glossar==&lt;br /&gt;
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== {{Alle Folgen auf einen Blick}} ==&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Live bei anthro.world]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SaKe</name></author>
	</entry>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_60._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=21885</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 60. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2024-11-03T12:14:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: /* Rohtranskription von 60. Vortrag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}} &lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Video &amp;amp; Audio==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:60.apo.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=E27HfTxYn2o]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 60. Vortrag -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|▷ Alle Vorträge zur Apokalypse von Dr. Wolfgang Peter]]&amp;lt;br&amp;gt;[[a:Apokalypse des Johannes|anthro.wiki]]&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;[https://www.dropbox.com/s/pxiif1sqnip7dr8/60.mp3?dl=0 ↘ mp3 Audio zum runterladen]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Rohtranskription von 60. Vortrag ==&lt;br /&gt;
+++ dies ist eine Rohtranskription in Bearbeitung. Wenn du wissen willst, WIE eine fertige Transkription ausschaut, dann schau dir z.B. als Muster die [[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|10. Folge an]]. Melde ich gerne übers [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] bei uns, wenn du bei der Textarbeit [[MitTun bei Anthro.World|MitTun]] möchtest. Wir freuen uns auf dich! +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Begrüßung und 10. Wochenspruch  00:00:36 =====&lt;br /&gt;
Meine Lieben, heute begrüße ich euch ganz herzlich zu einem irgendwie doch bisschen denkwürdigen Vortrag, zumindest von der Zahl her. Wir stehen bei der Zahl Nummer 60. Es ist heute der 60. Vortrag. Also wir haben schon ein bisschen was hinter uns gebracht. Ich begrüße euch mit einem schönen, schon sehr sommerlichen Wochenspruch. Also die Tendenz, mit der Seele hinaus zu fliegen, in die Welt hinaus zu gehen, zu ahnen, was da draußen an Seelischem, an Geistigem sich auch tun mag und das empfinden zu können auch, das steigert sich jetzt immer mehr. Ich lese es einmal. Der 10. Wochenspruch seit Ostersonntag: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sommerlichen Höhen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhebt der Sonne leuchtend Wesen sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es nimmt mein menschlich Fühlen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seine Raumesweiten mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erahnend regt im Innern sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfindung dumpf mir kündend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennen wirst du einst: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schon eigentlich was sehr, sehr Starkes, was da gesagt wird. Nicht, da - wir waren jetzt schon drinnen in dem, je mehr wir mit dem Bewusstsein hinausgehen, verlieren wir so ein bisschen dieses, so ganz klar und wach bei uns zu sein. Wir träumen ein bisschen hinaus, wir ahnen mehr, was da draußen ist. Wir ahnen vielleicht, dass da ein Seelisches, ein Geistiges auch webt, wenn wir aufmerksam sind. Darüber haben wir ja die letzten Male schon oft gesprochen. Und jetzt wird das aber noch intensiver, noch konkreter, aber eben interessanterweise nicht gleich unmittelbar in dem Moment, in dem man das erlebt in der Natur draußen, sondern in der Nachwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass man in der Nachwirkung dann eben einst erkennen wird, vielleicht Tage später, Wochen später, vielleicht sogar Jahre später, Gott, in dem Gefühl, das mir da entgegengekommen ist, in dem Seelischen, das mir entgegengekommen ist, da hat mich jetzt ein Gotteswesen gefühlt. Da hat eine Begegnung stattgefunden. Und ich habe eigentlich gespürt, wie dieses Wesen da draußen, dieses &#039;&#039;&#039;Gotteswesen&#039;&#039;&#039;, also durchaus etwas, was mehr ist als Elementarwesen. Den &#039;&#039;&#039;Elementarwesen&#039;&#039;&#039; begegnet man relativ leicht, die sind sehr nahe. Aber jetzt die Wesenheiten, die darüber stehen, die die Lenker und Leiter auch dieser Elementarwesen sind, die haben mich jetzt wahrgenommen, fühlend wahrgenommen. Also dem nähern wir uns jetzt, und das ist die beste Voraussetzung dann, sozusagen der Höhepunkt dieser Steigerung, da hinaus zu gehen mit dem Ahnen, sich zu verlieren da draußen, aber eigentlich in Wahrheit gerade in dem sich Verlieren, sich zwar unbewusst zunächst, aber trotzdem intuitiv verbinden mit den Wesen da draußen. Nicht, weil Intuition ist zunächst einmal ein eigentlich Hineinschlafen in die anderen Wesen draußen. Und man muss es erst wieder zurückholen, ins Selbstbewusstsein hereinholen, dann kann man etwas von dieser Intuition ins wache Bewusstsein heben. Aber zunächst heißt es einmal: verliere dich ganz in dem da draußen, werde das Ganze draußen. Nämlich wirklich ganz konkret: werde es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beschreibt so schön ein mittelalterlicher, ja wie soll ich sagen, Weiser würde ich sagen, Theologe könnte man auch sagen, der &#039;&#039;&#039;Johannes Scottus Eriugena,&#039;&#039;&#039; lebte so im 9. Jahrhundert ungefähr. Also Mittelalter, noch nicht ganz Hochmittelalter, davor ist noch Wikingerzeit ganz stark. Hat teilweise also gewirkt am Hofe Karls des Kahlen, in Paris also hatte er den Sitz dort und war dort der Weise. Und der spricht so schön eigentlich davon: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn ich denke und wenn ich über meinen Engel denke, dann ist mein Engel dadurch da, dass ich ihn denke.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Denken wird der Engel sozusagen Wirklichkeit. Jetzt könnte man sagen, ja das habe ich eh schon oft gesagt, ja, die Engel haben wir uns ausgedacht. Nein, so meint er das nicht. Sondern er meint eben: indem ich ihn denke, erlebe ich ganz real diesen Engel. Und eigentlich kann ich ohne ihn gar nicht denken. Nicht wirklich. Nämlich nicht so, dass da wirklich Geistiges in mich hineinkommt. Das heißt, in meinem Denken werde ich berührt oder fließe zusammen sogar, werde eins mit diesem Engelwesen, das ich denke, beziehungsweise das Engelwesen denkt mich. Und er hat auch das Selbstbewusstsein zu sagen: ja eigentlich stehen wir auf gleicher Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Engel denkt mich und ich denke den Engel und dadurch sind wir wechselweise da. Und das ist sehr interessant also, weil da findet also wirklich im Denken halt noch bei diesem Johannes Scottus Eriugena eine geistige Begegnung statt. Aber jetzt sagt der Rudolf Steiner: ja ja, das ist heute eigentlich auch so, wir erleben es halt nur nicht. Nur heute müssen wir schon mehr können. Und zwar die ganze Menschheit. Also alle die, die auch im Materialismus drinnen sind, sie tun es, aber sie wissen es nicht. Wir sind nämlich jetzt auf dem Sprung, &#039;&#039;&#039;die geistige Welt zu schauen&#039;&#039;&#039;. Das ist noch mehr als sie zu denken. Also wirklich, sie zu schauen, also zu einer wirklichen Imagination zu kommen. Geht aus der Steigerung des Denkens hervor. Aber dass ich wirklich zu dem Schauen komme, dazu muss ich das Gefühl haben, ich habe jetzt die Begegnung und die Einswerdung nicht nur mit einem Engelwesen, sondern mit einem &#039;&#039;&#039;Erzengel&#039;&#039;&#039;. Und das hat die Menschheit, dort stehen wir jetzt. In Realität stehen wir dort. Jetzt brauchen wir nur noch das kleine Kunststück zusammenbringen, auch etwas davon in wachem Zustand zu wissen. Das ist das kleine Problem, was wir noch haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, weil wir wissen - vermute ich mal: die meisten Menschen, nicht, wenn sie denken, dass sie in Verbindung mit ihrem Engel stehen. Und noch weniger, dass wenn sie wirklich schauen, und wir schauen, &#039;&#039;&#039;jede Nacht schauen wir geistige Wesen&#039;&#039;&#039;, die uns begleiten und die unerlässlich sind, dass wir überhaupt leben können auf Erden. Also wir schauen sie bereits in der Nacht, aber halt meistens im tiefen Schlafzustand. Nein, es geht meistens nicht einmal bis in den Traumzustand hinein, sondern es ist im Schlafzustand, das ist der tiefste Zustand. Das ist aber auch der Zustand der intuitiven Vereinigung mit diesen Wesen. Also in der Intuition sind sie da, aber damit wir sie wirklich schauen können, müssen wir es halt bis ins Traumbewusstsein zuerst und dann ins Wachbewusstsein heben. Das ist also die große Aufgabe. Und das knüpft auch ein bisschen an das an, was ich in den letzten Vorträgen ja am Ende gesagt habe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit unserem wirklichen Ich sind wir immer schon einen Schritt weiter als mit unserem kleinen Ich. Das weiß halt noch nichts davon. Aber eine große Tugend, die wir heute entwickeln sollten, zu vertrauen darauf, dass unser wirkliches Ich immer uns schon einen Schritt voraus ist, und den Mut zu haben daher, diesen nächsten Schritt zu gehen. Und dann kommen wir auch zu dieser Begegnung auf ganz neue Art wieder mit dem Engelwesen, aber auch mit dem Erzengelwesen. Dorthin steuern wir einmal, und dass das ganz reale Begegnungen sind. Natürlich, das ist etwas, was sich im rein seelischen Erleben dann abspielt. Und man kann es dann natürlich, um es zu kommunizieren, in ein Bild kleiden, aber man muss immer klar sein: alle die Bilder, egal ob sie in einer Geschichte geschildert werden oder ob sie jetzt wirklich als Gemälde vielleicht dargestellt werden, das sind alles Versinnlichungen letztlich, die wir machen, die auch immer einen gewissen kulturspezifischen Einschlag haben. Also das wird nicht überall auf der Welt genau gleich gemacht, sondern je nachdem, was man auch mitbringt. Und das Bild, das man dann versinnlicht hat, ist immer ein exoterisches Bild in Wahrheit. Aber das Wichtige ist, dass der Künstler, der es macht, der Mensch, der diese Schilderung macht, dass der etwas davon in seinem Seelischen erleben kann. Bewusst, halbbewusst, wenigstens ahnend, davon träumend, dass ers zumindest in seiner Gefühlsstimmung drinnen trägt. Und das macht einen riesen-, riesengroßen Unterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann ein Mensch die wunderbarsten Geschichten erzählen, wenn er sie nicht wirklich selbst ehrlich erlebt, nämlich das, was dahinter steckt, was in der Geschichte sich nur in äußere Worte kleidet, wenn er es nicht tief im Herzen, das heißt in der Seele, erlebt, dann berührt es die anderen Menschen nicht wirklich. Dann sagt man, ja, ist eine tolle Geschichte, sehr interessant und ja, tolle Symbole drinnen und ja, sagt mir viel, aber von Herz zu Herz geht es nicht. Und das ist bei allen so. Ich meine, das ist ..., man kann - , man muss es nicht, in einer Geschichte erzählen, ein Komponist kann es vielleicht in Form einer Komposition erzählen. Ist eigentlich der viel direktere Weg, weil eine Musik, also namentlich, wenn es jetzt ohne Text ist, wenn es also ein rein instrumentales Stück oder was ist, Musik spricht unmittelbar zur Seele, viel unmittelbarer, unmittelbar zum Gefühl zumindest. Und wenn der Komponist aber erfunden, gefunden hat oder geschöpft hat, wirklich aus der seelisch-geistigen Quelle, aus der die Musik eigentlich stammt und das auch irgendwie erlebt hat, dann lebt es drinnen in der Komposition. Und jetzt braucht es halt nur noch einen Musiker, der das aber auch so spielen kann. Der nämlich aus derselben Quelle schöpft, wenn er jetzt vor sich die Noten hat und dieses Stück, wie man so schön sagt, interpretiert, das heißt spielt. Auf seine ganz eigene Weise, mit seinem ganz eigenen Erleben, das aber genau aus demselben Feld kommt, aus dem die Komposition geschaffen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erlebt vielleicht nicht genau dasselbe, was der Komponist erlebt hat, aber er ist genau in dem Bereich dieser Imagination drinnen. Imagination kann eben auch eine &#039;&#039;&#039;Klangimagination&#039;&#039;&#039; in Wahrheit sein, ein Klangbild, Musik ist Klangbild, ist sogar ein sehr schöner Ausdruck, weil Musik spielt sich in der Zeit vor allem ab, im Zeitlauf, und Imagination hat immer diese Bewegung. Im Gegensatz zur Musik hat sie nur den einen Unterschied: ich kann jederzeit mich vorwärts und rückwärts bewegen. Also wie wenn ich ein Musikstück hätte und ich kann jederzeit wieder, während eigentlich schon fast der Schluss antönt, den Beginn wieder hören und sozusagen mein inneres Ohr dem Beginn zuwenden. Oder ich kann schon am Beginn das Ende hören, weil sie zusammengehören. Ich kann vor allem die Teile zusammen hören, die eben auch zusammengehören. Das hängt damit zusammen, dass da ätherische Kräfte drinnen auch eine Rolle spielen. Also es ist nicht nur was Seelisch-Astralisches, sondern es ist ja auch etwas Ätherisches drinnen, Klang-Äther zum Beispiel, der eine Rolle spielt. Und da sind immer gesetzmäßige Zusammenhänge zwischen dem Früheren und dem Späteren, in vielfältigster Weise. Also das einfachste ist, dass sich der Anfang am Ende irgendwo spiegelt, dass die Mitte irgendwie was für sich darstellt, aber eigentlich das Zentrum von allem ist. Und so gibt es also sehr sehr viele Zusammenhänge und nicht immer genau die gleichen natürlich, also dadurch unterscheiden sich diese seelisch-ätherischen Wesen, möchte ich geradezu sagen, die in so einem Lied, in so einer Komposition drinnen leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich ist ein Lied zumindest eine seelisch-ätherische Wesenheit. Wo das Ich ist, das dazugehört irgendwo, aus dem es geschöpft ist, das steht jedenfalls in Verbindung, mit dem steht der Komponist in Verbindung irgendwie. Es steht sicher irgendeine hohe Geistwesenheit dahinter, und die sich jetzt in gewisser Weise verkörpert oder kundgibt, offenbart, durch etwas Astralisch-Ätherisches. Und das versucht der Komponist einzufangen. Also begabte Komponisten machen das. Vielleicht wissen sie nicht, jetzt aha, das ist die oder die Engelwesenheit, das ist auch ganz egal. Aber er spürt es, er erlebt die Imagination. Und er könnte das Stück auch nicht komponieren, wenn er nicht auch schon im Anfang das Ende irgendwo spüren würde. Er spürt, wo das Lied hinläuft. Er weiß es zwar noch nicht im Detail, das muss er ausarbeiten und probieren vielleicht und: jaa ..., nein, das ist noch nicht richtig, das passt noch nicht ... Das muss er spüren einfach. Und genau mit derselben Quelle muss sich eigentlich der Künstler, der es dann spielt, verbinden. Und aus der, unabhängig vom Komponisten, spielen, er muss es eigentlich sozusagen für sich neu komponieren, aber er hat eine Hilfe, die große Wegweiser-, halt die Partitur, die da vor ihm steht. Das sind im Grunde nichts als Meilensteine, Wegweiser, die ihm den Weg weisen. Aber er wird es gut dann spielen, wenn er selber zu der Quelle kommt, aus der der Komponist geschöpft ist. Und die ist unglaublich reich. Die ist so reich, dass der Komponist eine andere Schattierung erleben kann, als der eine Interpret. und wenn es tausend gute Interpreten sind, hat jeder seine eigene Nuance. So reich ist das, aus dem es geschöpft ist. Und dann kann man aber spüren, auch in der Musik, eben genau das: &#039;&#039;&#039;Dich berührte ein Gotteswesen.&#039;&#039;&#039;  Und jeder wirklich ... - das kann in einem einfachen Volkslied auch drinnen sein, wo der Komponist namentlich gar nicht bekannt ist, das irgendwie halt noch durch die Gemeinschaft herausgekommen ist. Na nun, auch da lebt ein Gotteswesen drinnen. Also es geht nicht immer darum, dass es eine mordskomplizierte Komposition ist. Das ist nicht immer das Kriterium dafür: das ist jetzt das Höchste, was es gibt. Es kann auch etwas ganz Schlichtes sehr, sehr tief und sehr weitgehend sein. Ich komme deswegen so stark auf &#039;&#039;&#039;die Musik, weil wir uns mit der heute noch sehr beschäftigen müssen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Apokalypse, weiter im 14. Kapitel. Starke Kraft in der Berührung des Gotteswesens  00:16:49 =====&lt;br /&gt;
Weil wir gehen ja jetzt weiter in unserer &#039;&#039;&#039;Apokalypse.&#039;&#039;&#039; Wir hängen zwar immer noch im &#039;&#039;&#039;14. Kapitel&#039;&#039;&#039;, aber wir kommen jetzt langsam ans 15. heran. Und wenn wir ans 15. Kapitel herankommen, naja, dann kündigen sich sonst schon sehr deutlich die Zornesschalen an. Ausgegossen werden sie erst mit dem 16. Kapitel. Und diese Ausgiessung der Zornesschalen hat... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Was ist jetzt los? Ich hoffe, ihr habt mich noch gehört, jetzt war nämlich mir plötzlich mein Bildschirm mit dem Online-Medium weg. Aber er ist, glaube ich, eh noch da. Also wenn nicht, bitte schreit. Ich hoffe, ich höre es dann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also wir gehen dann aufs 15. Kapitel zu, und das geht dann ins &#039;&#039;&#039;16.&#039;&#039;&#039; über, &#039;&#039;&#039;Ausgiessung der Zornesschalen&#039;&#039;&#039;. Also da wirds sehr wild, die ganze Geschichte und wir werden uns sehr damit beschäftigen müssen, was dieser Zorn ist. Ich habe es ein paar Mal schon erwähnt, dass es eigentlich &#039;&#039;&#039;Ausdruck der Liebe Gottes&#039;&#039;&#039; ist. Das ist also... , es scheint sehr merkwürdig zu sein irgendwo. Zorn ist doch fast das Gegenteil von Liebe irgendwo. Aber die hängen also sehr stark miteinander zusammen. Mit dem werden wir uns beschäftigen müssen. Und es geht vor allem darum, was beim Zorn einmal sehr deutlich wird: Zorn hat, wenn er so ein wirklicher Zorn ist, der einen überkommt, hat er ungeheure Energie in sich. Und um die geht es. Die Energie brauchen wir einmal. Und die Frage ist, wie tasten wir uns halt an diese Energie heran, aber gefahrlos. Gefahrlos in dem Sinn, dass nicht da jetzt der wilde Mustang oder der wilde Stier, der damit zusammenhängt, mit uns durchgeht, sondern dass wir souverän diese Kraft leiten können. Dann wird sie eine wohltätige Kraft. Dann wird aus einer zerstörenden Kraft die höchste wohltätige Kraft in Wahrheit. Und die brauchen wir. Also das nur so zur Einleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich lese jetzt noch einmal wie üblich zum zweiten Mal den Wochenspruch. Aber der führt uns hin, dass wir also eben in diesen auch Zornes-Aufwallungen ein Gotteswesen spüren können. Mit dieser Intensität. Nicht nur als: ja, ich bin leise berührt worden von irgendwas, ich weiß noch nicht was. Sondern dass man es spürt dahinter, nämlich selbst bei dem, wenn wir eine ganz zarte Stimmung erleben, der Natur gegenüber, und dann vielleicht ein paar Tage später draufkommen: das war etwas Überirdisches, was mich da berührt hat, das war, ja eigentlich ein göttliches Wesen. Und ... - aber &#039;&#039;&#039;wenn wir dieses göttliche Wesen in seiner wahren Gestalt erleben, puh, dann ist das nicht eine sanfte Berührung. Das ist ein feuriger Vulkan, so viel Kraft ist da.&#039;&#039;&#039; Nicht, weil er uns verzehren will, aber weil er seiner Natur nach einfach so gewaltig ist, dass man es nur durch das Bild eines gewaltigen Feuersturms ausdrücken kann, zum Beispiel. Also nicht als ein lauwarmer Tee oder sowas. Sondern wirklich, wirklich, da steckt Energie dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt an der Stelle, wo wir in der Apokalypse stehen, geht es darum, dass wir uns dessen bewusst werden, immer mehr, welche Kräfte dahinter sind. Und &#039;&#039;&#039;Kräfte, die notwendig sind, um damit Gutes zu tun&#039;&#039;&#039;. Um uns entwickeln zu können. Um der Erde helfen zu können. Um die Erde teilhaftig werden zu lassen an der Freiheit, die wir als Menschen uns erobern. Ich meine, darum geht es einmal als erstes, dass wir die Erde mitnehmen und in eine &#039;&#039;&#039;Welt der Freiheit&#039;&#039;&#039; verwandeln. So richtig ist das eh erst bei der nächsten Inkarnation dann Wirklichkeit geworden, wenn dann eigentlich &#039;&#039;&#039;aus der ganzen Natur Liebe uns entgegenduftet&#039;&#039;&#039;, so schildert es Rudolf Steiner gerne. Ja, aber &#039;&#039;&#039;da steckt diese Feuerkraft dahinter, hinter dieser Liebe.&#039;&#039;&#039; Und eine Feuerkraft, die ... - wirkliche Liebe ist es eben ja nur dann, wenn sie aus Freiheit gegeben wird, wenn es nicht einfach schwappt: da kommt was raus, sondern wo es ein ganz freies Geschenk ist. Dann ist es Liebe. Und wirkliche Liebe, intensive Liebe ist es dann, wenn diese Feuerkraft dahinter steckt, aber so gezügelt und so gelenkt ist, dass sie zwar ihre volle Kraft entfalten kann, aber eben nicht zerstörerisch, sondern ja, lebensschaffend letztlich. Weil diese Feuerkraft überträgt sich, also es sind zunächst dann astralische Kräfte, die darin wirken, die übertragen sich aber aufs Ätherische und im Ätherischen werden sie lebensschaffende, lebensschöpfende Kraft. Und dazu braucht es diese Intensität. Da geht es also nicht mit einem Haucherl irgendwie, sondern da braucht es Intensität. Aber, lesen wir noch einmal den zehnten Wochenspruch. Ist eine gute Einstimmung zu dem Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sommerlichen Höhen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhebt der Sonne leuchtend Wesen sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es nimmt mein menschlich Fühlen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seine Raumesweiten mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erahnend regt im Innern sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfindung dumpf mir kündend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennen wirst du einst: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in diesem Sinne: wie bereiten wir uns darauf vor, &#039;&#039;&#039;dass das immer bewusster und bewusster werden kann, diese Begegnung&#039;&#039;&#039;. Wir haben dazu schon einiges besprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht also - es sind zwei Dinge dazu notwendig. Das eine ist, &#039;&#039;&#039;dass wir wirklich an unserem Seelisch-Astralischen arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und arbeiten mit wachem Bewusstsein, mit immer mehr Bewusstsein. Und wir haben auch gesagt, es geht um mehr als um bloße Läuterung, Reinigung im Sinne: ich scheide aus meinem Seelischen das aus, was halt negativ ist. Sondern es geht noch um eine viel größere Aufgabe, aus der Kraft des Ichs heraus negatives Seelisches, das in uns entstanden ist durch die Wirkung der Widersacher, indem die Widersacher dieses Seelische verdorben haben, dass wir das ins Nichts hineinführen und in einer neuen, reinen Gestalt wieder hervorbringen. Vielleicht in einer ganz ähnlichen Form, aber jetzt ohne all dem Dunkel, was drinnen ist, was in die Tiefe zieht, was Zerstörungskraft ist, was geistig verdunkelnd ist, sondern jetzt hell, strahlend ist, zugleich aber die Intensität hat, die wir halt auch gerade vertragen können noch, um uns dieser Kraft auch bewusst zu werden. Wir haben ja auch davon gesprochen, dass dieses seelische, geistige Licht so intensiv sein kann, dass es uns vollkommen blendet, und dann sehen wir erst recht: Nix. Wir müssen uns also langsam herantasten, wir brauchen also die Sonnenbrille, die geistige, wir müssen ein Eigenlicht entgegenschicken, das uns dieses strahlende Licht, das uns entgegenkommt, dämpft. Das ist das Interessante: wo Licht dem Licht begegnet, entsteht eine Dämpfung, die dieses helle, eigentlich unendlich helle, göttliche Licht, das da kommt, auf ein für uns erträgliches Maß herabdämpft. Und so viel erkennen wir dann von der seelischen und der geistigen Welt. Nur in dem Maße, als wir es abdämpfen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das eine, also dass wir diese seelische Kraft erzeugen müssen. Und das zweite ist, wir müssen mit der Hilfe, mit der Unterstützung des Christus auch lernen, unsere ätherischen Kräfte, unsere Lebenskräfte und namentlich die höchsten Lebenskräfte - was sind die höchsten Lebenskräfte? Also Ätherkräfte, es fängt an bei ätherischer Wärme, das ist das unterste, da ist der Übergang ätherische Wärme-physische Wärme, die physische Wärme wäre die, die ich mit dem Thermometer messen kann, sozusagen. In dem Moment, wo es ätherisch wird, kann ich es mit dem Thermometer nicht mehr messen, da kann ich nur sehen, dass sich vielleicht die Struktur des durchwärmten Gegenstandes, des durchwärmten Wesens ändert. In unserem Blut spielt sich das dauernd ab. Wir pendeln immer um so einen Punkt herum, bei unseren etwa 37 Grad Bluttemperatur ist dauernd ein Übergang von physischer Wärme in ätherische und umgekehrt von ätherischer in physische. Und das ändert immer, ununterbrochen, in ganz leiser Form auch die physische Konstitution unseres Blutes. Da ändert sich dauernd was. Das ist der Weg, wie letztlich unser ganzes Seelisch-Geistiges bis ins Körperliche hinein wirkt. Es geht also eigentlich vor allem übers Blut und das uns, ja, unseren ganzen Organismus durchzieht irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Wärme, &#039;&#039;&#039;die physisch ätherische Wärme&#039;&#039;&#039;, der Übergang, da ist das Tor, wo das hineingeht. Also man darf das Banalste nicht mit - so banal nehmen, wie man sichs denkt, so als: in der Wärme, pfff. Ja, Wärme, da lebt eigentlich das ganze Seelische, das ganze Geistige drinnen. Und es ist ja so, dass in unserem Blutstrom die Temperatur nicht überall gleich ist. Und sie ändert sich dauernd ein bisserl, auch wenn das vielleicht nur ein Zehntelgrad oder weniger ist, wie es sich ändert. Aber jedes Organ hat seine eigene Temperatur. Es ist nicht überall gleich im Körper verteilt. So insgesamt die Kerntemperatur des mittleren Bereichs, man nennt das die Kerntemperatur, also wenn es da anfängt, kalt zu werden, dann wird es gefährlich. Also der Tod, sagt man, steigt von den Beinen auf. Die Beine werden zuerst kalt. Tatsächlich geht die Durchblutung dort zurück und dann steigt die Kälte immer mehr auf, und im Grunde, wenn es dann da die Herzgegend erreicht, dann wird es gefährlich. Aber es ändert sich beständig. Es ist, also, wenn es draußen eisig kalt ist oder was: das Erste, was kalt wird, sind die Gliedmassen, die Beine, die Arme. Da zieht sich das ganze Blut auch wirklich zurück und schaut, dass es die Wärme im Inneren hält. Das ist halt jetzt extrem, aber im Kleinen passiert das jede Minute, jede Sekunde, wo wir leben, ändert sich da was, in ständiger Bewegung. Es ist also ein lebendiges Strömen von ätherischer Wärme, die in physische übergeht und zurück. Da bewegt sich was. Und in dem gibt sich das Seelische und das Geistige kund. Das spricht dadurch. Diese Bewegungen, die da drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, seht ihr, das sind aber auch die Bewegungen, die hineinkommen zum Beispiel in so eine &#039;&#039;&#039;Komposition&#039;&#039;&#039;. Dort leben sie auf andere Weise in der Art, wie die Musik fließt. Aber es ist genau dasselbe, was sich in unserem Blut abspielt. Und tatsächlich, wenn ich Musik höre, tut sich was im Blut. Und dann sind diese Änderungen, die im Blut sich abspielen, tatsächlich ein Bild dessen, was in der Musik sich abspielt. Wir werden also ganz Musik, gerade mit unserem Blut oder beziehungsweise, genauer gesprochen mit unserer Wärme. Die geht mit mit dem. Ist nicht unabhängig einfach davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der &#039;&#039;&#039;Sprache&#039;&#039;&#039; ist es auch der Fall. Aber da kommt dann noch anderes dazu. Aber bei der &#039;&#039;&#039;Musik&#039;&#039;&#039; ist es also ganz, ganz stark. Also dass unser Wärmeorganismus sozusagen mitschwingt, mitsingt mit der Musik. Und damit holen wir sie herein in unser Wesen. Und umgekehrt gibt uns die Musik über die Vermittlung mit der Wärme, indem sie in die Wärme hineingetragen wird und von dort ins Ätherische, ins Astralische hinaufgetragen wird, ist die Musik eine Hilfe, zum Beispiel unseren Astralleib, auch unseren Ätherleib natürlich, aber vor allem dann auch unseren Astralleib in, naja, in eine schön klingende Form zu bringen. Also Musik kann da helfen. Wir lernen. Wir lernen aneinander. Und, ich meine, was ein &#039;&#039;&#039;Komponist&#039;&#039;&#039; uns gibt, ist: er schenkt uns etwas, was er in seiner Seele empfangen hat und durch ihn durchgegangen ist, das schenkt er uns in seiner Komposition. Und wir können es aufnehmen und müssen es uns zu eigen machen. So wie der Komponist, der hat aus einer Quelle geschöpft, aber er hat etwas ganz Eigenes daraus gemacht, das geschöpft ist aus der Quelle, das heißt aus diesem unerschöpflichen Topf, aus diesem unerschöpflichen Pool sozusagen geholt ist, aber einen bestimmten Aspekt davon herausholt, und das ist seiner geworden. Und aus dem heraus schenkt er es jetzt weiter an alle, die diese Musik hören, die diese Musik spielen. Und jeder macht wieder was Eigenes, aber es ist aus dem selben Bereich herausgeholt. Und so kann &#039;&#039;&#039;Musik&#039;&#039;&#039;, nicht nur kann, sie tut es, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht, &#039;&#039;&#039;hat einen unheimlichen erzieherischen Wert&#039;&#039;&#039;, letztlich auch &#039;&#039;&#039;auf unser Astralisches&#039;&#039;&#039;. Weil, es geht also übers Hören, geht es hinein in die Blutwärme, die ändert sich, die musiziert mit, die schenkt es weiter ans Ätherische und das Astralische freut sich von dem, was da an Ordnungskraft, an kosmischer Weisheit eigentlich hineinkommt, und eine kosmische Weisheit, die zugleich eine immense Kraft hat. Nicht wahr, Astralisches ist einerseits dort, wo es wirklich das kosmisch Astralische, das Welten-Astralische ist, ist die kosmische Weisheit im Grunde. Das ist die kosmische Weisheit, die Wirklichkeit in der Welt geworden ist, die die Welt geschaffen hat. Wir haben es oft schon besprochen, &#039;&#039;&#039;das erste Kapitel der Genesis bezieht sich auf die Schöpfung der Welt im Astralischen&#039;&#039;&#039;, in der Seelenwelt. Da gibt es noch kein Ätherisches, da gibt es noch kein Physisches, da gibt es nur Seelisches. Und alles wird dort bereits seelisch erlebt, was später Physisch-Ätherisches wird. Dort ist das alles drinnen. Und das ist die Verkörperung, ja, zunächst einmal der großen kosmischen Weisheit, die aus der vorangegangenen Verkörperung unserer Erde hervorgegangen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sogenannte &#039;&#039;&#039;Alte Mond&#039;&#039;&#039;, den Rudolf Steiner oft genannt hat &#039;&#039;&#039;den Planet oder den Kosmos sogar der Weisheit&#039;&#039;&#039;. Das Wort Kosmos der Weisheit ist besser als Planet der Weisheit, weil wir wissen schon, da hängt die ganze restliche Welt mit dran. Also es gibt keinen Alten Mond ohne das ganze Drumherum sozusagen. Das ist eigentlich eines. Es gehört zusammen, auch wenn es für uns jetzt als körperlich, räumlich auf Erden erscheinende Wesen so unglaublich scheint, dass die fernsten Fernen des sichtbaren Kosmos und darüber hinaus, dass das alles zusammen gehört und alles in Wahrheit zusammenspielt. Und, ja, auf der geistigen Ebene in völliger Gleichzeitigkeit zusammenspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äußerlich sagen wir, okay, bis das Licht von der Sonne zu uns kommt, nur von unserer Sonne, dauert es schon acht Minuten. Wir sehen also immer die Sonne, wie sie vor acht Minuten war, in Wahrheit. Und wenn es ein bisschen weiter ist, die Sterne, dann sind es schon ein paar Jahre. Und wenn wir dann entfernte Sterne haben, sind es sehr schnell 10.000, 20.000, 100.000 Jahre. Und wenn wir dann irgend so ein kleines Nebelfleckerl, eine andere Galaxie, sehen, sieht man nur durch die Fernrohre, also kaum eine, die man mit freiem Auge erkennen kann, na dann sind es schon eine Million Jahre oder was. Die nächsten Galaxien. Und dann brrrr - alles das, was dort passiert, überall, was dort passiert, geistig vor allem passiert, hat hier -, ist hier genauso da. Geistig können wir uns damit verbinden, äußerlich, sinnlich haben wir ein Problem. Da müssen wir halt vielleicht Millionen Jahre warten, da sind wir nicht mehr verkörpert auf der Erde. Das werden wir also nicht abwarten können. Aber geistig, seelisch sind wir damit verbunden. Und aus diesem riesigen Gebilde sozusagen, das ist erfüllt, seelisch erfüllt, von ungeheurer Weisheit zunächst einmal, die von dem alten Mond herübergekommen ist. Der alte Mond hat dazu gedient, diese Seelenwelt, diese Astralwelt so zu gestalten, dass sie eigentlich so weisheitsvoll wie nur möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Interessante ist, mit dem fängt die &#039;&#039;&#039;Erdentwicklung&#039;&#039;&#039; schon an. Also das heißt, dort wo die Erdentwicklung kommt, ist eigentlich &#039;&#039;&#039;von Anfang an&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ungeheure Weisheit da und trotzdem reicht das nicht aus, um die Erdenschöpfung so hervorzubringen, dass sie ihren Sinn erfüllen kann,&#039;&#039;&#039; nämlich ein geistiges Wesen zu erschaffen, das die Freiheit hat, die gleiche Freiheit wie die göttliche Quelle selbst. Dazu reicht die ganze kosmische Weisheit, die da herübergekommen ist, nicht aus. Dazu reicht die Weisheit der geistigen Hierarchien, der Engelwesenheiten, die in dieser kosmischen Weisheit leben, nicht aus. Diese Weisheit ist etwas aus der Vergangenheit Gekommenes, Gewordenes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der neue Einschlag kann nur immer kommen durch ein Wesen, das die Freiheit hat. In alten Zeiten war es eben in Wahrheit die Gottheit selber, direkt, unmittelbar, die diesen neuen Impuls hineingebracht hat. Bei der Erdenschöpfung, Anfang der Genesis die Schilderung, ist es so, im ersten Abschnitt drinnen, also am ersten Schöpfungstag, ab dem Moment, wo die Elohims sprechen - &amp;quot;Es werde Licht. Und es ward Licht.&amp;quot; - dann verbindet sich der Christus mit ihnen. &#039;&#039;&#039;Der Christus ist es, der dieses schöpferische Wort hineinbringt&#039;&#039;&#039;. Durch das entsteht erst das Neue, das den Sinn der Erdentwicklung ausmacht, das, mit dem ganzen Kosmos, der damit verbunden ist. Das ist das Neue. Und das jetzt auch zu sehen im Zusammenhang mit dem, was ich vorhin sagte, also dass eben die Musik, dass sich darin letztlich abspiegelt diese Weisheit, die im Astralischen drinnen ist. Aber wir müssen eben noch mehr machen, wir müssen auch noch diesen Ich-Impuls hereinholen, wirklich aus der Freiheit einen Impuls hineingeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum muss jeder Komponist &#039;&#039;&#039;aus der Quelle, aus der er schöpft, noch was Eigenes machen&#039;&#039;&#039;. Darum muss jeder Musiker, der es spielt, etwas Eigenes daraus machen. Wenn er das nicht macht, dann fehlt ihm, ja, die eigentlich menschliche Dimension dabei. Also das heißt, um mal so ein Musikstück richtig zu komponieren, muss ich erst einmal diese kosmische Weisheit überhaupt auffangen können. Und nicht halt nur irgendeinen Lärm machen, sprich irgendwas Chaotisches. Ich meine, es kann in dem, was man vielleicht auch als Lärm bezeichnen kann, kann manchmal auch die nächste Stufe der Entwicklung der Musik liegen. Meine ich jetzt gar nicht zynisch, weil die Menschheit hat sich verändert, wird sich noch weiter verändern und gewisse Intervalle, &#039;&#039;&#039;gewisse Harmonien oder Disharmonien werden sich zu Harmonien verbinden&#039;&#039;&#039;. Wir empfinden sie als Dissonanz, weil wir, nämlich nicht unser äußeres Ohr, sondern unser seelisches Ohr, noch nicht bereit ist dafür, das als Wohlklang, als eine schöpferische Kraft aufzunehmen, die es eigentlich ist, während wir: &amp;quot;äh äh, die bringt mir mein Seelisches durcheinander, das klingt irgendwie ganz schräg&amp;quot;. Es klingt schräg, weil wir seelisch noch nicht so weit sind. Also es gibt eigentlich keine dissonanten Intervalle so gesehen. Die sind immer nur temporär dissonant. Und das ist auch so ein Weg, bisserl zu zeigen, dass Kräfte, die wir jetzt als zerstörend vielleicht oder als, sagen wir vorsichtig, störend empfinden, dass aus denen etwas ganz Wunderbares werden kann. Ja, eigentlich geht es zunächst einmal nur darum, zu erkennen, dass sie eigentlich was Wunderbares sind und wir sind nur nicht reif, das mitzukriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also die erste Stufe. Das ist die erste Stufe, diese Weisheit hereinzuholen und sie zu erleben. Und wie man sieht, das ist gar nicht so leicht, also sie in ihrer Vollständigkeit so als Weisheit zu erkennen, dass das einfach passt, und nicht zu sagen: äh, äh, stört mich, passt nicht, passt nicht, ertrag ich nicht. Nicht wahr, das ist, es heißt eigentlich: ich ertrage es nicht, ich bin seelisch noch nicht so weit, es zu ertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kommen halt die stärkeren Kräfte des Mustangs oder des Stieres herein, in Wahrheit. Gerade dort sind so entscheidende Punkte, wo, ja, starke astralische Kräfte drinnen liegen. Dort lauern natürlich aber auch die &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039;. Das ist, genau die Punkte, wo sie hereinkommen. Und ja, im Mittelalter hat man das deutlich empfunden auch, das, wo der Teufel dann drinnen sitzt in der Musik, wo man ihn hören kann geradezu. Aber dort ist auch immer die Chance, den nächsten Schritt zu machen. Und der besteht im Grunde zunächst einmal nur darin, zu erkennen, dass diese Teufelsmusik eigentlich Engelsmusik ist. Dass nur wir nicht reif genug waren, das zu erkennen. Und dass wir eigentlich also damit Kräfte liegen lassen, die wir benutzen sollten, die wir lernen sollten, benutzen, zur Hand haben und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, &#039;&#039;&#039;der Musik steht eine riesige Entwicklung noch voraus&#039;&#039;&#039;. Wir sind noch lange nicht am Ende der Musik. Das hat gerade erst angefangen. Wir sind jetzt gerade am Punkt, die ersten Versuche zu machen, so richtig. Und da denkt Euch schon den Sprung vom Mittelalter herein, dann, was jetzt in der Neuzeit passiert ist. Da ist eigentlich eine gewaltige Dimension dazugekommen an musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten, an Kompositionsmöglichkeit. Damit will ich nicht die alte Musik oder die jetzt auch bei Naturvölkern ist ... - ist was Großartiges, das ist eine Basis. Aber da gibt es noch sehr, sehr viel mehr drüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Teil davon wurde halt namentlich in Europa hereingeholt. Also gerade in der Musik, in der Weisheit, die da drinnen - wenn man denkt, was ein Bach hereingeholt hat an kosmischen Harmonien, und sich dessen auch bewusst war, dass er da die Sphärenharmonien eigentlich hereinholt. Genauso wie es ja Kepler bewusst war, dass er, wenn er rechnet da drüber, dass er eigentlich versucht zu berechnen die Sphärenharmonien. Ein Zipfel davon. Ein Zipfel davon, weil er berechnet halt ein bissel was von unserem Planetensystem. Aber da hängt ein ganzer Kosmos dran. Das heißt: Milliarden, Billiarden, Trilliarden, ich weiß nicht, wie viele Sonnen, mit sicher auch Planeten, die alle ihre eigenen Rhythmen haben. Das heißt, die alle ihre eigene Komposition haben, wenn wir es jetzt musikalisch ausdrücken wollen. Und die alle zusammen bilden eine riesige, riesige Symphonie. Und wir sollten eigentlich lernen, jetzt während unserer Erdentwicklung diese Symphonie, ja, mit unserem Bewusstsein zu erfassen. Prrr. Das heißt, wir sollten jetzt uns vorbereiten dazu. Das wird nicht mehr im verkörperten Zustand sein und dann: wir werden irgendwann wirklich in dieser Sphärenharmonie leben. Also jetzt der Zustand, wo wir dann übergehen, also &#039;&#039;&#039;wo wir ja stehen jetzt in der Apokalypse: Übergang der Erde in den astralischen Zustand,&#039;&#039;&#039; heißt ja eigentlich, dass wir in diese Weisheitswelt hineingehen. Und da wird sich uns noch sehr viel mehr eröffnen von dem, welche riesige Dimension das hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt geht es darum, uns vorzubereiten. Und es geht darum, unser Seelisches, unser Astralisches, also das heißt, das Astralische ist das, wo bis jetzt unser Ich noch nicht so wirklich selbstständig mitgearbeitet hat, das müssen wir alles erobern eigentlich, vom Ich her. Erobern heißt, uns dessen bewusst werden. Und es verwandeln, verwandeln erneuern, das heißt, Negatives, was durch die Widersacher in uns bewirkt wurde - das heißt, wir haben es bewirkt, weil die Widersacher uns verführt haben und wir uns halt lassen haben. Aber das hat auch sein Gutes. Na, wir werden heute noch, denke ich, darauf kommen. Dass das notwendig ist, also alles, auch das, was - auch nämlich das Umgehen mit den zerstörerischen Kräften. Und in der Vergangenheit, die Menschheit ist mit, pfff, immensen zerstörerischen Kräften umgegangen. Nicht wahr, heute sagen wir: okay, die Menschheit, ja jetzt hat sie die Atomkraft entwickelt und können wir das verantworten? Und - nein, wir sind moralisch sicher noch nicht so reif. Aber die Geschichte ist nur ein blasser Abglanz von dem, was in der Vergangenheit da war.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man zurück geht zum Beispiel in die &#039;&#039;&#039;lemurische Zeit&#039;&#039;&#039;, dann muss man sehen: die Kräfte, die damals diese sogenannte lemurische Zeit, ja, zum Untergang gebracht haben und damit die ganze Konfiguration der Erdoberfläche radikal verändert hat, die ganze zaghaft entwickelte Lebenswelt, die es damals gab, radikal verändert hat und es bis zu einem Aussterben kam von fast 95 Prozent der Lebewesen, hat seine Ursache drin, dass &#039;&#039;&#039;die Menschen diese Macht über das Astralische, die sie damals noch hatten, missbraucht haben.&#039;&#039;&#039; Dadurch ist diese Lemuria, wie es Rudolf Steiner nennt, also was so ein Zentrum hatte in dem Gebiet zwischen Afrika und Indien etwa und Australien unten, da irgendwo, wo es heute kein Landgebiet ist und damals auch einfach noch nicht so verhärtet war, wie heute die Erde verhärtet ist. Also dort hat sich sehr viel halt abgespielt dort in dem Bereich irgendwo, ja, aber hineingehend bis nach Palästina oder so, das gehörte auch noch dazu. Es ist also ganz interessant, gibt es auch von anthroposophischen Geologen interessante Studien, wie eigentlich - ja, &#039;&#039;&#039;dort wo jetzt Jerusalem ist&#039;&#039;&#039;, mit dem hängt zusammen, das ist der erste Keimpunkt eigentlich gewesen, wo die feste Erde entstanden ist. Und &#039;&#039;&#039;das ist der Punkt, wo eigentlich die Menschheit die Erde betreten hat&#039;&#039;&#039;. Das ist wie &#039;&#039;&#039;der Punkt, wo die Erde befruchtet wurde durch das Geistige&#039;&#039;&#039;, was ... Also das ist jetzt keine direkte Aussage von Rudolf Steiner, sondern das ist, aber von anthroposophischen, Geologen gefunden worden und hat eine gewisse Plausibilität. Und, eben dieses Jerusalem ist ein ganz besonderer Punkt auf jeden Fall, an der Erdoberfläche, wenn man so will. Eben der Punkt, wo die stärkste Verbindung mit dem Irdischen möglich ist, wo man am tiefsten auch heute hinuntersteigen kann, sozusagen ins Irdische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nahe Jerusalem liegt ja eben auch die Stätte, wo die &#039;&#039;&#039;Jordan-Taufe&#039;&#039;&#039; stattgefunden hat. Allerdings, Jerusalem liegt oben am Berg und dann geht es hinunter, gewaltig, wie es da hinunter geht dann, ins Jordan-Tal hinunter, weil das Jordan-Tal liegt über 400 Meter unterm Meeresspiegel. Und Jerusalem, ich weiß jetzt nicht genau, wie hoch, aber das - 600-700 Meter sicher über dem Meeresspiegel. Also es ist eine Differenz von gut einem Kilometer. Und das ist auch interessant, also wenn man von Jerusalem runterfährt ins Jordan-Tal, also überhaupt, wenn man runterfährt, Negev-Wüste, das ist zwar die entgegengesetzte Richtung zur Taufstelle, aber da geht es in solchen Serpentinen runter, und pffhh - so eigentlich im Grunde [Handbewegung fast senkrecht von oben nach unten]. Also in sehr kurzer Zeit ist man unten. Oben schneit es zu Weihnachten dort, wenn man Pech hat, hat so um 0 Grad oder was und unten hast locker 30 Grad dann, im Jordan-Tal unten, in der Negev-Wüste. Also ganz krass die Unterschiede, die dort sind. Und ähnlich ist es aber nach der anderen Seite, wo dann die - im Übrigen vermutlich bei dem Ort, der auch Bethanien heißt, aber nicht mit dem Bethanien identisch ist, wo der Lazarus gelebt hat. Aber er heißt auch Bethanien, - also dort vermutet man äußerlich, dass die Stelle war, wo die Jordan-Taufe stattgefunden hat. In der Gegend auf jeden Fall wird es wohl gewesen sein. &#039;&#039;&#039;Und dieses ganze Jordan-Tal, das ist im Grunde der tiefste Punkt des festen Landes, die tiefste Ebene des festen Landes, die es gibt auf der Erde&#039;&#039;&#039;. Also über diese mehr als 400 Meter unterm Meeresspiegel geht es eigentlich nirgends wo sonst auf der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da ist - als wollte da wirklich alles hineinkriechen ins Innere der Erde. Das ist dort, also das heißt, da ist eine immense Kraftquelle auch dort. Und eine Kraftquelle, aber die sucht den Weg nach unten. Die sucht den Weg nach unten. Und den müssen wir eben auch suchen, und im doppelten Sinn, das heißt auch, nach unten, hurra, das Reich der Widersacher, ist aber dort auch. Wir brauchens. Wir brauchens. Also wir sind nicht die Braven, wenn wir an den Widersachern einfach vorbeigehen und sagen: hum da halt ich mich fern, ich will lieber ein Engerl sein. Ja, dann erfüllen wir aber unsere Erdenaufgabe nicht. Erdenaufgabe ja, die uns ermöglicht ist, die wir aus Freiheit ergreifen können oder auch nicht können, es liegt an uns. Aber eben gerade &#039;&#039;&#039;durch dieses Untertauchen ins Festeste, ins Dunkelste, in das Reich der Widersacher, frei zu werden&#039;&#039;&#039;. Freie Menschen zu werden, und aus dem die Kraft herauszuholen, letztlich dem ganzen Kosmos die Freiheit zu geben. Aus dem Kosmos, zumindest aus der nächsten Verkörperung unserer Erde schon ansatzweise einmal einen Kosmos der Freiheit zu machen. &#039;&#039;&#039;So viel als uns gelingt, so viel wird Liebe eine Naturkraft werden&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann sich das heute gar nicht vorstellen, wie das ist. Und das ist mehr als die weisheitsvolle Ordnung der Natur. Und &#039;&#039;&#039;der Prozess beginnt eben am ersten Schöpfungstag&#039;&#039;&#039;, wo die Elohim sprachen: es werde Licht. Wo sich der Christus damit verbindet. Der macht es möglich, indem er sich damals schon beginnt, mit dieser Erdenschöpfung einfach zu verbinden. Da fängt seine Beziehung dazu an sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen Weg müssen wir nachgehen. Und der Christus ist es eben, der uns zugleich auch hilft, indem er sich mit unserem Ich verbindet, eins wird eigentlich mit unserem Ich. Der hilft uns, mit den Ätherkräften auch umgehen zu können. Also in den - ich habs eh schon oft gesagt, mit dem Astralischen, also alles das, was ich jetzt über das Astralische gesagt habe, das ist unsere Aufgabe. Brrhh - da hilft uns niemand. Niemand. Niemand. Hilf dir selbst. Dann hilft dir Gott sozusagen. Aber, also das ist unsere Aufgabe, und der Punkt ist: wir können das. Oder wir werden es können. Wir sind auf dem Weg dorthin. Es steht dem nichts im Wege, als wir selber. Auch nicht die Widersacher sind es, die uns im Wege stehen. Die sind der Reibebaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sorat ist natürlich einer, der sehr gefährlich ist. Der hätte die Macht, uns von dem Weg abzubringen. Aber auch nur, wenn wir aus Freiheit zustimmen, habe ich oft schon gesagt. Also mit Gewalt kann er uns nichts antun und uns von dem Weg abbringen. Aber er hat natürlich eine sehr, sehr stark verführerische Macht. Indem er uns, ja, in Wahrheit ein Reich der Weisheit verspricht, in dem wir zumindest mitherrschen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was uns zugedacht ist, ist mehr. &#039;&#039;&#039;Nicht nur ein Reich der Weisheit, sondern ein Reich der Liebe&#039;&#039;&#039;. Das schließt die Weisheit nicht aus, aber es ist mehr. Es ist mehr. Es ist etwas, was die Weisheit in Wahrheit immer wieder erneuert. Weisheit ist letztlich, so wie sie herübergekommen ist vom alten Mond, bedeutet eine gewaltige kosmische Harmonie. Das ist, eigentlich ist es was Perfektes. Aber damit ist es auch fertig, am Ende in gewisser Weise. Und das, was aus der Freiheit oder was aus der Schöpfung - wenn ein ganzer Kosmos aus der Freiheit heraus geschaffen wird, und zwar so, dass die Freiheit lebt in diesem Kosmos - also geschaffen ist ja der alte Mond worden aus der Freiheit letztlich, der göttlichen Quelle. Aber die Freiheit wurde dem Kosmos selbst nicht gegeben. Das heißt, der Kosmos selbst, beziehungsweise die geistigen Wesen, die drinnen wohnen, leben letztlich dann in einer sehr harmonischen Welt, aber sie können sie nicht wirklich ganz zu ihrer eigenen machen. Und das ist das Neue, was daraus kommt also, und für die Aufgabe ist der Mensch vorgesehen, dass er eigentlich das Zugpferd in die Richtung ist. Also wirklich das wird, was bis jetzt noch keine dieser Hierarchien war, die über uns stehen. Nämlich der Geist der Freiheit und Liebe, wie es Rudolf Steiner auch gelegentlich, sehr selten, nennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist der Freiheit und Liebe. Ja, wir werden zunächst einmal in so was sein, was vergleichbar ist der Engelstufe. Aber man darf sich eben nicht denken, dass wir irgendwie dann nur ähnlich sind den Engeln, die heute da sind. Sondern wir haben eine ganz andere Aufgabe und ganz andere Kräfte. Es wiederholt sich nie etwas. Sonst könnte man denken: okay, baff, wir sind jetzt also Mensche. Das heißt, es ist [??]-Klasse für geistige Wesenheiten, das ist die erste Klasse. Weil Menschheit heißt, man hat ein Ich bekommen, man ist ein geistiges Wesen geworden. Und dann steigen wir brav auf im nächsten Kosmos, in der nächsten kosmischen Verkörperung, in die zweite Klasse. Dann kriegen wir schon Flügerl und sind Engel. So wie jetzt die Engel da sind. Nein. Nein. Wir werden engelartige Wesenheiten, aber völlig anderer Art als die, die es jetzt sind. Also es ist nicht so, dass da Schulstufe für Schulstufe durchgemacht wird und dann sind alle gleich fertig, Maturanten [österreichisch für Abiturienten], wissen dasselbe, können dasselbe und sind tauglich für den Beruf. Nein. Wir sind die, die rebellieren dagegen und sagen: wir machen einen ganz eigenen Kosmos und der ist noch nirgends wo vorgesehen. Nicht einmal die göttliche Quelle weiß, was das werden wird. Und wir werden so einen Teil hineinbringen. Das heißt, es werden wir als Menschen in der nächsten Verkörperung unserer Erde, wir werden Quellpunkte dessen sein, dass ein Kosmos entsteht, der selbst für die Gottheit unvorhersehbar ist. Der für die Gottheit nur dadurch verständlich wird und in seine Allwissenheit aufgenommen ist, dass wir es tun. Dass wir es tun und das müssen wir uns denken kosmischer Dimension. Da arbeiten wir schon mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden dann immer noch irgendwas mit unserem Planetensystem zu tun haben, das in neuer Art halt wieder entstehen wird und natürlich anders die Konstellation etwas, aber wo man zumindest sehen wird, wo das herkommt, welche frühere Entwicklung das hat, wie es halt bei einer nächsten Inkarnation ist. Aber es wird bereits eine Auswirkung auf den ganzen Kosmos haben, auf den neuen Kosmos, auf dieses neue Jerusalem, das hervorkommt. Das heißt, der wird schon deutlich unsere Handschrift auch tragen. Und man wird dann sehen, dass das, was an Liebe dort sowas wie eine Naturkraft ist - kann man sich nicht wirklich vorstellen, wie das ist, aber man kann auch wirklich gar nicht so viel darüber sagen, weil wir müssen es erst machen. Wir müssen es ja machen. Erst wenn wir es machen können, wenn wir so weit sind, dass wir das wirklich können, dann werden wir wissen, wie das wirklich ist. Das kann uns niemand sagen. Nicht einmal der Christus kann uns sagen: na, das wird so und so werden. Er wird uns helfen, dass es so weit kommt. Er wird uns helfen, jetzt während der Erdentwicklung uns vorzubereiten, dass wir dann zur Zeit des neuen Jerusalems, also der nächsten Verkörperung unserer Erde, so weit sind, dass wir es aus eigener Kraft können. Weil dann werden wir so weit sein, dass wir im Ätherischen aus eigener Kraft arbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann können wir noch nicht bis ins Physische hineinarbeiten, da brauchen wir noch Hilfe, aber wir können dann bereits gut hineinarbeiten in die Astralische Welt. Ist noch nicht ganz am Ende, aber wir können schon was und wir fangen an, in der Ätherischen Welt schöpferisch tätig zu sein. Das heißt, ätherische Kräfte, die da sind, ins Nichts verschwinden lassen und in neuer Form sie wieder hervorbringen. Dann sind wir schöpferisch im Ätherischen. Und das haben wir im ganz Kleinen jetzt schon in unserem lebendigen Denken drinnen. Wo wir wirklich lebendig denken, nicht nur beweglich denken. Ich meine, es gibt verschiedene Stufen, bis man dort hinkommt. Ich meine, man kann ein sehr starres, mechanistisches Denken haben, das ist sicher nicht lebendig, hat aber seine Aufgabe, keine Frage, müssen wir uns auseinandersetzen damit, ist gut fürs Bewusstsein, da sind wir eigentlich am wachsten zunächst, an dem lernen wir es, wach zu sein. Wir lernen halt immer am Toten, am Sterbenden, wach zu werden. Aber der nächste Schritt ist, dass wir ein beweglicheres Denken bekommen und nicht immer nur in Kausalschritten denken: aus A folgt B und aus dem folgt C und D. Nicht, das ist eine Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, unser Kosmos funktioniert heute, dass bei jedem Ereignis in Wahrheit, außer es ist auch ganz speziell, fürs physikalische Experiment ausgewählt, sodass alles möglichst ausgeschaltet ist, was aber in der Praxis draußen, in der Natur zumindest, nicht wirklich passiert. Ja, in unseren Maschinen passiert es, da, die bauen wir danach, im Großen und Ganzen. Zumindest solang sie so funktionieren, wie wirs uns wollen, wenn sie dann irgendwann einmal anfangen, Manderln zu machen [österr., Bedeutung etwa &amp;quot;ein ungewolltes Eigenleben führen&amp;quot;], dann kommen halt ein paar Faktoren hinein, die wir übersehen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in der Natur draußen, bei allem, was passiert, dass ein Baum wachsen kann, da sind tausende, hunderttausende, Milliarden Einflussfaktoren, die eine Rolle spielen. Damit der Baum so wachsen kann, wie er kann. Also da gibt es noch viel zu entdecken. Da gibt es noch viel zu entdecken, und da spielen sehr wohl auch äußere Kräfte eine Rolle. In der Biologie beginnt man langsam, das zu erkennen, wie sehr das alles wichtig ist, auch die Umweltsituation, auch die kosmische Situation. Aber auch das ist erst ein müder Anfang, da bin ich noch ganz im äußerlich sinnlich Physischen drinnen. Aber dahinter wirkt Ätherisches, dahinter wirkt die Weisheit des Kosmos, dahinter - das alles spielt eine Rolle. Und das - wir sehen halt, dass er da herauswächst und deswegen glauben wir, es ist nur wichtig, was da sich abspielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fernsten Fernen spielen mit eine Rolle. Und die sind es, die daher trotzdem jedem Baum, jeder Pflanze, auch wenn es die gleiche Art ist, trotzdem den individuellen Touch geben irgendwo. Ja, man sieht es ja selbst schon bei den Eiskristallen. Es ist ja faszinierend, keine zwei Eiskristalle, Schneekristalle sind genau gleich. Sie haben alle dasselbe Prinzip dahinter, sechsstrahlig, beziehungsweise im ganz Extremfall nur dreizählig, dann ist das verkümmert, aber sechsstrahlig ist das Grundprinzip. Aber dann sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Und da spielen real - das ist geradezu die Lust der Natur, damit zu spielen. Ich sage jetzt bewusst die Lust, das sind astralische Kräfte, die damit spielen, die musizieren, indem sie diese Harmonien erzeugen, diese Form-Harmonien, die sich abbilden in den Schneekristallen zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenns schneit im Winter - jetzt haben wir das Gegenbild zum Hochsommer, auf den wir zugehen - dann musiziert der Himmel, indem er jedes Sternchen da - das ist eine kleine Komposition und eine ganz eigenständige. Das schaut nur für uns so simpel und klar aus, das ist ein Meisterwerk. Mit freiem Auge sieht man ja gar nicht alle Details, die drinnen sind, man kann das dann unter das Mikroskop legen oder was und vergrößern, dann sieht man, dass jede kleine Zacke, die da drinnen ist, noch einmal hunderte Zacken hat und das werden immer mehr und immer mehr. Das verästelt sich, das ist aus einem ganz lebendigen Prozess hervorgegangen. Und zwar Kristalle entstehen aus dem Lebendigen. Solange ein Kristall wächst - wächst, ist es ein Lebensprozess. Ist nicht bloß ein physikalischer Prozess, also im Sinne eines toten Prozesses. Natürlich spielt das Physische eine Rolle, aber das Leben nimmt das Physische mit und bildet sich ab darin und das macht die Feinheiten aus. Das Grobe kann ich mit physikalisch-chemischen Gesetzmäßigkeiten erklären, aber das erklärt mir nicht die Feinheiten, die drinnen sind und in denen ist, in jedem ist eine kleine Komposition drin, eigentlich eine große Komposition, komponiert aus der Sternenweisheit heraus. Die Sternenweisheit bildet sich ab, und das heißt, das sind, wenns schneit, wahrscheinlich Milliarden Lieder, die auf uns herunterregnen. Nix anderes. Das äußere Bild für die Lieder, die seelisch auf uns herabregnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt euch vor, was man da eigentlich an Kompositionen auffangen könnte und wie wenig wir schaffen, davon hereinzubringen. Eigentlich müsste man jedes Mal, wenn es schneit im Winter, müssten die Leute schon komponieren und wir hätten Millionen neue Kompositionen. Ja, wir werden einmal so weit kommen, dass wirs erleben, aber das wird schon der Zeitpunkt sein, wo wir nimmer verkörpert sind auf Erden wahrscheinlich. Aber wir werden dem nahe kommen. Wir werden dem nahe kommen, dass wir diese seelische, ich sage jetzt bewusst seelische, Musik hören. Hören ist jetzt mit Anführungsstrichen zu nehmen natürlich, weils nichts Äußerliches ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kraft, diese Kompositionsfähigkeit, weil komponieren tut das Ich. Das Ich ist der Komponist, aber er hört, was da im Kosmos ist, er nimmt es, nimmt es in sich hinein, lässts eigentlich ins Nichts verschwinden und holts als etwas Eigenes heraus. Das passiert eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist vor allem das Wesen der abendländischen Musik. In vorchristlicher Zeit ging das noch nicht, weil das Ich noch nicht erwacht war. Es geht also erst, seit das Ich erwacht ist, na, das fängt also an nach dem Mysterium von Golgatha, so richtig erst ab 333 nach Christus, aber da ist es immer noch sehr, sehr, sehr einfach, das Ganze, im Mittelalter. Mit der Terz sogar hat man Schwierigkeiten: brrr, dissonant, schlecht, brr, böse, nicht gut eigentlich. Erst langsam jetzt dann, wenn wir ins Bewusstseinseelenzeitalter kommen, dann bricht etwas auf. Und eigentlich sind die großen Komponisten, das sind die Vorreiter, die am Geistselbst arbeiten schon. Die holen das herein. Und die größten von ihnen haben das zumindest auch geahnt, womit sie es zu tun haben. Wenn sie es auch noch nicht geschaut haben, sie haben es aber gehört. In sich gehört. Und man muss sich vorstellen, wie viel reicher das ist, was so ein großer Komponist wirklich in sich hört, im Vergleich zu dem, was er dann an paar Noten da niederschreibt. Aber da steckt, zwischen den Noten sozusagen, steckt die eigentliche Botschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Noten, die da stehen aufm Blattel, das sind nur die Marktseiten. Und dazwischen musst du es fühlen mit deinem eigenen seelischen Erleben, das du hereinholst. Das - schöpferisch aus dem Ich fühlst du das. Also du hörst etwas von der kosmischen Harmonie, die draußen als Schöpfung vorhanden ist, du holst sie herein, lässt sie ins Nichts verschwinden und holst sie in veränderter Form neu heraus. Und dann ist der Kosmos um mit eine neue Dimension bereichert worden. Und er wird verwandelt dadurch. Die wird verwandelt dadurch. Und zwar so verwandelt, dass eben dann im Astralischen auch die Anlage entsteht, dass später dann im neuen Jerusalem wirklich auch die Liebeskraft überall in der Natur verankert sein kann. In dem Kosmos der Weisheit, der aus unserer vorigen Erdverkörperung hervorgekommen ist, war das nicht möglich. Es konnte keine Erdenschöpfung entstehen, aus der bereits die Liebe überall uns entgegenkommt. Es ist nicht möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben jetzt die Aufgabe, das vorzubereiten, dass es dann auf dem neuen Jupiter oder auf dem neuen Jerusalem, wie es der Apokalyptiker, also Johannes, nennt, dass es dort als selbstverständliche Kraft aus der Natur blüht. Und dass es dort eine Freiheitskraft ist. Eine Freiheitskraft. Liebe ohne Freiheit geht nicht. Ich weiß auch noch nicht, wie man sich das vorstellen soll. Man kann es nur im Denken, kann mans erfassen erfassen, und da fängt das lebendige Denken an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich will Euch jetzt nur, sozusagen mehr fürs Gemüt, einmal vorbereiten, ahnend, was da dahinter steckt, was wirklich in lebendigem Denken drinnen sein kann. Und der Christus ist es, der uns eben hilft, dass das wirklich jetzt im lebendigen Denken bis ins Ätherische hinein Realität wird. Wir müssens aus dem Seelischen holen, also mit unserem Ich aus dem Seelischen holen, aber damit das lebendiges Denken wird, das Denken bedient sich der Ätherkräfte und das muss dort Realität werden. Und das ist -  von uns kommt der seelische Impuls dazu, der Christus hilft, dass es wirklich im Ätherischen geschehen kann. Das heißt aber auch, wo wir wirklich lebendig denken, denken wir mit dem Christus. Oder er denkt mit uns, wie auch immer. Aber jedenfalls so, dass wir die Richtung angeben. Er gibt natürlich Kraftkomponente dazu, wenn man es so nennen will. Er verstärkt es so, dass es wirksame Kraft werden kann. Und es ist zunächst einmal vor allem eine wirksame Kraft, die uns selber umgestaltet. Mit dem fängt es natürlich an. Den ersten Kosmos, den wir verändern, und an dem, da sind wir jetzt schon ziemlich stark dran, ist unser Mikrokosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Voraussetzung. Und der Makrokosmos verändert sich mit eigentlich dadurch, weil der Makrokosmos das widerspiegelt. Also das heißt, wir müssen nicht jetzt mit irgendeinem Raumschiff da draus fliegen, damit das passiert, sondern, indem wir an unserem Mikrokosmos arbeiten, verändert sich auch der Makrokosmos, der untrennbar mit dem verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vergangenheit war zunächst einmal so, dass die Weisheit unseres Mikrokosmos von da draußen, vom Makrokosmos kommt. Jetzt fangen wir an, ihm etwas völlig Neues, wir können da ja gar nicht sagen, zurückzugeben, sondern zu geben. Frei zu schenken. Was der Kosmos aus sich heraus, nämlich mit den ganzen geistigen Wesen, die über uns stehen, gar nicht herauskommen kann. Wir fangen jetzt schon ganz klein an.  Indem wir an unserem Mikrokosmos arbeiten. Und sich das widerspiegelt im Makrokosmos draußen, weil der eben verbunden ist damit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 01:11:16 =====&lt;br /&gt;
Also das heißt, wenn so ein Komponist etwas hereinholt, etwas von dem Geschenk der Götter annimmt, nehmen wir es jetzt so einmal, und aber nicht einfach so nimmt, wie es da ist, sondern es durch sein Ich, in Wahrheit, verwandelt. Und dann, indem ers komponiert, und indem ers komponiert, selbst ein anderer wird. Das kommt dazu. Also das Eigentliche, es ist ja - geht ja gar nicht um das Blatterl Papier, wo jetzt die Noten draufstehen. Das ist das Wenigste, das ist sozusagen das Abfallprodukt. Gott sei Dank gibt es das, aber das ist das Wenigste. Das Eigentliche ist, was passiert in dem Menschen, der das hereinholt, verwandelt, indem ers komponiert, und dann von mir aus auch niederschreibt. Aber das Wichtige ist: was passiert mit ihm? Weil, er nimmt dann Astralisches, lässt es ins Nichts fallen, und holt es auf neue Weise heraus. Und das schenkt er dem Kosmos damit, einfach, indem ers komponiert, damit schenkt ers schon. Da muss es noch gar kein Mensch gehört haben. Da muss es nirgendwo zur Aufführung gekommen sein. Allein dadurch, dass er es erlebt, das durch ihn durchgeht, und dass ers komponiert hat, das heißt, aus der Freiheit heraus weitergestaltet, umgestaltet hat, und der Durchgang durchs Nichts eben drinnen war. Das ist das Wichtige. Man täuscht sich so leicht: dass vielleicht diese - ja, es ist ja eh fast die Sphärenharmonie, die ich gehört habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch sie hat den kleinen Einschlag des Ichs, das es weitergestaltet hat. Und das ist das Entscheidende. Und es ist etwas darin, was in der Weisheit des Kosmos bisher nicht möglich gewesen wäre. Das heißt, der Komponist schafft im Astralischen etwas, was die ganzen Hierarchien über uns nicht können. Sie können es nicht. Diesen - das ist vielleicht eine Prise nur, die neu ist, klar, es ist etwas Winziges noch. Aber es ist etwas, was niemand da drüber, über uns, von den Engelwesenheiten kann. Der wirkliche Komponist kann es. Und er kann es, wenn er dieses seelische Erlebnis hat. Das, also das können auch Komponisten, die vielleicht gar nicht bekannt geworden sind. Der vielleicht ein einfaches Lied geschrieben hat, aber dieses Lied ist seines geworden. Der macht das auch. Der macht das auch, und jeder Mensch, der dann dieses Lied oder diese Komposition singt, spielt, wie auch immer, vielleicht auch nur für sich, ohne dass es wer hört, in seinem Kammerl nur macht, aber es so wirklich erlebt, dass er es zu seinem Eigenen macht, der arbeitet mit, dem Kosmos die Liebe einzuweben. Und vorzubereiten, so dass sie in der nächsten kosmischen Verkörperung wirklich herauskommen kann. Das ist jetzt die Vorübung dafür. &#039;&#039;&#039;Aus der Welt der Weisheit, die vom alten Mond gekommen ist, eine Welt der Liebe zu machen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weisheit kann eine unheimliche Präzision haben, eine unheimliche Harmonie, die aber auch eiskalt sein kann, zum Beispiel. Ja, alles funktioniert, alles ordnet sich dem unter, Gleichklang überall. Ich meine, alle die Kräfte, die nur aus der Vergangenheit arbeiten, bedienen sich dessen. Und das sind die, die heute maßgebend die Gestaltung der Welt, äußerlich gesehen zumindest, mitbestimmen. Aber da bestimmen sie nur das mit, in Wahrheit, was das Zugrundegehende über kurz oder lang ist. Weil, das ist auf jeden Fall: mit dem Ende der Erdentwicklung spätestens ist das komplett weg und hat in der Form keine Bedeutung mehr. Was Bedeutung hat, sind diese kleinen Anfänge. Diese kleinen Anfänge mit einem bescheidenen Liedchen vielleicht. Also ganz besonders eben in der Musik spielt das eine Rolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 01:15:50 =====&lt;br /&gt;
Ja, da habe ich jetzt also sehr, sehr weit über diese Dinge gesprochen, und eigentlich ist es nur die Einleitung, um das aufzugreifen, den Weg: na, wie gehen wir es denn jetzt konkret an, unser Astralisches so zu verwandeln, dass wir es wirklich bewusst in die Hand bekommen. Einiges hatten wir schon gesagt. Es ging darum, also eben das lebendige Denken auszubilden, das war das eine, über das haben wir gesprochen. Dann geht es darum aber auch, die &#039;&#039;&#039;Seelenorgane&#039;&#039;&#039; auszubilden, die in der Vergangenheit schon veranlagt wurden, die aber jetzt auch im Grunde völlig erneuert werden müssen und - also &#039;&#039;&#039;die sogenannten Chakren oder Lotusblumen&#039;&#039;&#039;. Wir haben die letzten Male gesprochen, beziehungsweise schon früher auch, also vom &#039;&#039;&#039;Stirnchakra&#039;&#039;&#039;, vom &#039;&#039;&#039;Kehlkopfchakra&#039;&#039;&#039;, und das letzte Mal kam das &#039;&#039;&#039;Herzchakra&#039;&#039;&#039; dazu. Es gibt dann noch weitere Chakren, also nach unten zu gibts noch drei. Die sind durchaus bedeutsam, hängen aber gerade auch zusammen mit den allerstärksten astralischen Kräften. Und also mit den stärksten astralischen Kräften und die zumindest zunächst noch einmal am wenigsten unter der bewussten Herrschaft unseres Iches ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich glaube, da ist irgendwo ein Mikro offen und da scheppert es, Geschirr oder irgendwas, im Hintergrund. Also falls wer das bemerken sollte, bitte abschalten, danke.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah ... ja, also diese unteren Chakren. Aber wir müssen letztlich an diese Kräfte auch herankommen und sie verwandeln, weil dort sind die stärksten Kräfte drinnen. Die allerstärksten. Nur, wir müssen sie in der richtigen Weise handhaben können und dazu gehört diese Vorbereitung, also erst einmal über die oberen Chakren. Drüber gibts noch das &#039;&#039;&#039;siebente Chakra,&#039;&#039;&#039; das, was auch mit dem &#039;&#039;&#039;Heiligenschein&#039;&#039;&#039; zusammenhängt oder letztlich die &#039;&#039;&#039;Ganzkörper-Mandorla&#039;&#039;&#039; wird. No, das ist dann der Ausdruck des Ergebnisses, sag ich mal, das rausgekommen ist, wenn wir das ganze restliche System verwandelt haben, und durch die Kraft des Ich. Das heißt, indem wir &#039;&#039;&#039;Astralisches, Seelisches zum Geistselbst verwandelt&#039;&#039;&#039; haben. Also Astralisches, Seelisches ins Nichts geführt haben und im Grunde neu erschaffen haben aus der Kraft unseres Ichs. So viel, als drinnen ist, so viel wird oben diese, dieses siebente Chakra. Das ist Ausdruck eigentlich dieses werdenden Geistselbst, das ja im - auch im Heiligenschein kommt und daher kommt das irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind Bilder, man darf sich das natürlich nicht äußerlich vorstellen, das ist eine Versinnlichung des Erlebnisses, das da ist. Aber man spürt, es kommt da eine mächtige astralische Kraft, über die man verfügt und die man aus der Souveränität des Ichs heraus in der Hand hat. Und wenns ganz groß wird, umfassts letztlich unser ganzes Astralisches. Aber das ist ein weiter Weg. Also das werden die meisten von uns während der Erdentwicklung nicht fertigstellen können. Und tatsächlich ist das auch mit eine große Aufgabe der nächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde, dass das Geistselbst wirklich vollständig fertig wird. Jetzt ist alles noch Vorübung, aber die müssen wir machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht darum, diese Chakren auszubilden und zwar sie auszubilden, so dass wir sie wirklich erneuern. Und das drückt sich in dem Bild aus, dass man sagt: ja es gibt zum Beispiel bei der zwei-, sogenannten zweiblättrigen Lotusblume, da kommt ein Blatt aus der Vergangenheit und wir müssen aber jetzt ein neues dazu gewinnen. Und in Wahrheit drückt es eben aus die Verwandlung des Alten, ein Durchgehen durchs Nichts und eine neue Fähigkeit, ja, aus dem Nichts heraus zu schaffen. Und eine Fähigkeit, in der eben die Ichkraft drinnen lebt, wo im Astralischen die Ichkraft gestaltend tätig wird. Also das ist eigentlich dieses Bild der Lotusblumen. Die Zahl der Lotusblumen hängt eigentlich damit zusammen, dass eine bestimmte Anzahl seelischer Fähigkeiten entwickelt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 01:20:32 =====&lt;br /&gt;
Also es ist - in dem Fall gehts drum, &#039;&#039;&#039;eine alte Fähigkeit in eine neue zu verwandeln&#039;&#039;&#039;. Die alte Fähigkeit war die des &#039;&#039;&#039;alten Hellsehens,&#039;&#039;&#039; der alten imaginativen Kraft, das aber ein traumartiges Hellsehen war, in dem der Mensch nicht wirklich wach war. Ein Hellsehen war, das gebunden war, dass die astralischen Kräfte des Körpers eigentlich, dass das von unten heraufströmt und sich dann durch dieses Organ kundgibt. Das heißt, da waren sehr stark die unteren Chakren tätig, die unteren Lotusblumen, ja, am Anfang und ganz besonders eben in dieser sogenannten &#039;&#039;&#039;Lemurischen Zeit&#039;&#039;&#039;, von der wir schon gesprochen haben, wo gewaltige Veränderungen in der Erde stattgefunden haben, aber leider Gottes auch sehr viele zerstörerische. Ich meine, das war &#039;&#039;&#039;die Zeit, wo die Menschheit das Ich ja gerade erst als Funke bekommen hatte&#039;&#039;&#039;, das &#039;&#039;&#039;Astralische&#039;&#039;&#039; war aber sehr stark und der &#039;&#039;&#039;Einfluss der Widersacher&#039;&#039;&#039; war auch sehr stark. Und da haben sich halt manche Menschen verführen lassen und haben dieses Astralische missbraucht, im Sinne, naja des Egoismus, das beginnt halt da schon unter dem Einfluss Luzifers, der macht das einmal. Und unter dem Einfluss wurde das Antlitz der Erde gewaltig verändert durch, ja man kann sagen, Naturkatastrophen. Vulkankatastrophen und so weiter, die passiert sind. Und die sind aber nicht zufällig gekommen, sondern die sind deswegen gekommen, weil der kosmischen Weisheit entgegengekommen ist eine, na ich sag einmal, irdische Unweisheit, die durch das Astralische dieser Menschen hineingekommen ist, das aber so stark war, dass es Einfluss zumindest auf unsere ganze Erde hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 01:22:30 =====&lt;br /&gt;
Ich meine, wir sind heute zum Glück seelisch so schwach geworden, astralisch so schwach geworden, dass wir noch nicht so einen starken Einfluss haben. Einen leisen Einfluss haben wir schon, viele Veränderungen der Natur, die stattfinden, hängen mit dem zusammen, aber es ist noch ein relativ leiser Einfluss. Eiszeitkatastrophe, Untergang der Atlantis - war es noch stärker als es jetzt ist. Jetzt ist es schwächer, aber immerhin noch da. Und die eigentlichen Probleme, wo man sagt: Natur, Klima und das alles, was sich verändert, im Positiven wie im Negativen, ja, hängt auch mit diesen astralischen Dingen zusammen, aber &#039;&#039;&#039;das ist eine Kleinigkeit gegenüber dem, was Untergang der Atlantis war, Eiszeit war, und erst recht eine Kleinigkeit gegenüber dem, was auf der Lemuria war.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kräfte hängen aber mit den unteren Chakren zusammen. Und wenn wir aber &#039;&#039;&#039;für die Zukunft die Kräfte der Liebe&#039;&#039;&#039; vorbereiten wollen, wie es für uns angedacht ist, und wie es auch notwendig ist, wenn wir ein wirklich freies Ich entwickeln wollen, - weil man kann sagen, &#039;&#039;&#039;das freie Ich ist zugleich eine Quelle der Liebe&#039;&#039;&#039;. Sich verschenken, &#039;&#039;&#039;ein Ich sein heißt sich verschenken.&#039;&#039;&#039; Man besteht daraus, sich zu verschenken. Ohne sich zu verlieren. Weil man wird immer mehr man selbst, man wird immer mehr und deutlicher dieses Ich in seiner ganzen Einzigartigkeit, je mehr man sich verschenkt. Und je mehr man sozusagen weggeben kann und den anderen geben kann, umso reicher wird man innerlich. Also - und das darf man nicht einmal noch mit dem egoistischen Hintergedanken machen: ah gut, ich verschenk mich, ich verschenk mich, dann werd ich immer größer. Wenn das als Seelenstimmung im Untergrund da ist, ist es schon wieder vorbei. Ist schon wieder vorbei, dann fang ich an im Grunde, alten Müll zu verschenken. Weil, es - was soll ich verschenken? Das erneuerte Seelische zunächst einmal. Von dem soll ich was verschenken. Nicht einen alten Kofel [?], der aus der Vergangenheit gekommen ist, das nützt uns nix. Das hat nicht die Kraft, um - weder den Menschen, den Mitmenschen, noch der Natur draußen, den Tieren oder was, wirklich etwas zu geben, was sie höher erhebt. Sondern das schenkt ihnen das Alte, was sie eh haben und was im Grunde auf dem Weg bergab ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es geht da um das Neue, was wir schenken können&#039;&#039;&#039;. Und eben - wieder auf unseren Komponisten zurückzukommen: Er schenkt. Nicht nur den Mitmenschen, auch der Natur draußen, weil es wirkt in der ganzen Welt. Es wirkt für den ganzen Kosmos. Das sieht man natürlich nicht gleich morgen, also jetzt - kriegen die Hasen nicht plötzlich noch längere Ohren oder sonst was, weiss ich was, passiert. Oder die Blumen kriegen Mascherl [Schleifchen] noch drauf oder so Das wird nicht passieren, so einfach. Aber die Natur verändert sich dadurch, längerfristig. Das passiert alles aus solchen Kräften heraus, heute. Und daran mitarbeiten ... Aber damit das im größeren Maßstab geht, brauchen wir also die unteren Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wie kommen wir jetzt also so heran, dass das nicht gefährlich wird? Weil, in der Vergangenheit war es gerade der Missbrauch dieser Kräfte, der immer wieder zum Untergang geführt hat. Und wenn man davon hört, dass Rudolf Steiner davon spricht, ja &#039;&#039;&#039;am Ende unserer Kulturepoche&#039;&#039;&#039;, am Ende der 7. Kulturepoche wirds den &#039;&#039;&#039;Krieg aller gegen alle&#039;&#039;&#039; geben, und so weiter, dann wird man auch sehen halt: also ein Teil der Menschheit hat es halt dann offensichtlich noch nicht geschafft, dieses Liebesprinzip so zu entwickeln, dass sie eben Astralisches ins Nichts - also altes und damit letztlich verdorbenes Astralisches ins Nichts geführt haben, erneuert haben durch das Ich, und das jetzt verschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird ein Teil sein, &#039;&#039;&#039;das sind die 144.000 Auserwählten, von denen wir wissen, es ist keine Anzahl, sondern eine Qualität,&#039;&#039;&#039; die sich darin ausdrückt. Und das ist genau diese Qualität. Diese Qualität, sich verschenken zu können und verschenken zu können das Astralische, das aus dem entstanden ist, neu entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, also wie können wir das - bis hineintragen auch in diese untersten Kräfte? Weil das müssen wir im Grunde einigermaßen schaffen, noch während unserer Erdentwicklung. Zumindest den Anfang dazu zu setzen, also wenn es auch so ist, dass das Geistselbst vollständig erst sich auf der nächsten kosmischen Inkarnation entwickeln wird, heißt das aber trotzdem, dass wir jetzt überall den Anfang setzen müssen. Und das heißt letztlich, alle Chakren bearbeiten müssen. Aber halt in der umgekehrten Richtung wie in der Vergangenheit. In der Vergangenheit sind die Kräfte von unten geholt worden und mit der Zeit immer mehr hinaufgehoben worden. Immer mehr ins Bewusstsein, heißt das. Es hängt nämlich wirklich auch damit zusammen: je weiter unten die Chakren liegen, desto schwerer sind sie dem Bewusstsein zugänglich. Je weiter oben sie liegen, desto eher kann ich ihre Tätigkeit ins Bewusstsein heben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich wirklich es schaffe, das lebendige Denken dann ... - lebendiges Denken braucht die Ätherkräfte, die sind immer auch notwendig dazu. Und wenn ich sie jetzt bis zur Imagination bringe, also zu einem rein seelisch bildhaften Erleben, aber bildhaft heißt: nix Sinnliches drinnen, überhaupt nix Sinnliches drinnen, etwas rein seelisches, das aber doch bildhaft in dem Sinne ist, dass ich alles, was dabei eine Rolle spielt, sozusagen gleichzeitig im - na, Blickwinkel ist wieder ein sinnlicher Ausdruck -, aber es nebeneinander, miteinander erleben kann. Nicht nur in einem Nacheinander, sondern in einem Nebeneinander, in einem Miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Spannende bei einer &#039;&#039;&#039;wirklichen Imagination&#039;&#039;&#039;, dass ich ... auch sonst, wenn ich innerlich eine Seelenstimmung hab, ja, dann merke ich, wie sich die im Laufe der Zeit ändert. Aber meistens ist es so: eine bestimmte Seelennuance oder von mir aus eine bestimmte Mischung hab ich halt zu einem bestimmten Zeitpunkt, und dann verändert sichs und ... wenn ich einen Tag zurückblicke, ist die eigentlich schon weg, ich kann mirs gar nicht mehr vorstellen, wie die war. Ich erlebe sie nicht mehr. Also sie vergeht. In der Imagination ist jede da. Ist jede da, die diese Imagination aufbaut, jede dieser Stimmungen - ich nenns einmal halt jetzt Stimmungen - ist gleichzeitig da sozusagen. Ist gleichzeitig erlebbar. Das ist das Wichtige. Aber wenn das ein bisserl ansatzweise gelingt - das wird am Anfang sehr, sehr unscharf sein, aber immerhin - , dann hab ich das geschafft, es da ins Bewusstsein zu heben, mit dem Chakra da oben. Und jetzt muss ich dran arbeiten, da weiter bewusst zu werden, also weiter üben mit dem lebendigen Denken, mit dem Empfindsamsein im Seelischen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Komponist hat das zumindest halbbewusst, er erlebt sein Musikstück als Ganzes. Halbbewusst zumindest. Nicht fix und fertig, das Fix und Fertige ist sowieso nur das Endprodukt. Aber es geht darum, ah, ein Gespür zu kriegen: ah, das drängt auf ein bestimmtes Ende, oder: da kommt mir das Ende eigentlich schon entgegen, das sagt mir, wie die erste Note sein muss. Und das heißt also: auch so ein Musikerlebnis - und ich sag das ganz bewusst, weil Musik bringt man natürlich viel eher mit Inspiration in Verbindung, und die spielt auch eine Rolle - aber es spielt auch die imaginative Ebene eine Rolle. Es ist auch so schön geschildert, da in den grundlegenden Schriften vom Steiner, in der Theosophie, wo es auch um die Imagination und sowas geht dort - in Klammer: aber dann ist das - genauso gibts aber auch ein geistiges Hören, und das gehört dort auch dazu. Also auch schon auf der Ebene der Imagination spielt das eine Rolle, es gibt also auch Klangbilder sozusagen. Und Bild ist es eben dann, wenn es sich wirklich in diesem Nebeneinander manifestiert. Nebeneinander ist aber schon wieder sinnlich übersetzt, es heißt für mich, dass ichs gleichzeitig im Bewusstsein haben kann. Und jederzeit sozusagen mein Bewusstsein mehr auf das eine fokussieren kann, mehr auf das andere, aber ich kann jederzeit mich im Bewusstsein von einem zum andern wenden. Es geht nix verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich muss nicht, ah, nachgrübeln: wart&#039;, wie war denn die Stimmung jetzt da gar? Hä, ich weiß nimmer. Nein, ich brauche nicht nachgrübeln, ich erlebs einfach. Es ist mir immer präsent, ich brauch nur seelisch sozusagen innerlich den Kopf wenden ein bissel, und ich bin mit meiner Konzentration wieder dort, und die andere bleibt aber genauso da. Sie geht nicht verloren. Ich bin also seelisch so wendig geworden. Das ist - hängt alles mit dem, mit der Übung droben zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt eben die Inspiration dazu, da ist die nächste Stufe - will ich aber jetzt nicht, wir haben eh schon die letzten Male darüber gesprochen - , ist also die nächste, die 16-blätterige Lotusblume, wo 8 Blätter aus der Vergangenheit, also das heißt 8 bestimmte Seelenqualitäten, Seelentätigkeiten, in 8 neue verwandelt werden sollen. Und dann kommt das Herzchakra, das ist das wichtigste. Nein, da jetzt, ist dann alle, wichtig sind alle letztlich, aber das ist das Zentrum, um das sich alles dreht. Weil, &#039;&#039;&#039;es geht also vor allem darum, dass hier das Zentrum entwickelt wird&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht nur diese Lotusblume, sondern es ist dahinter auch ein ätherisches Zentrum, ein Kraftzentrum überhaupt. Es ist also ein ätherisches Zentrum da, aus dem zum Beispiel diese Herzlotusblume ja im Grunde herauswächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, ich habs, glaub ich, schon öfter erzählt: wenn eine Pflanze wächst, dann hats die grünen Blätter, den Spross und die grünen Blätter und das alles, aber damit das einmal zum Blütenkelch kommt, das sind noch grüne Blätter zunächst, aber - ahhh - es geht nimmer hinaus in die Weite, es wird jetzt ein Becher, und der Becher, der deutet nur an, dass da Astralisches empfangen wird. Der Becher ist sozusagen die Geste des Empfangens dieser astralischen Kräfte, die jetzt von außen, mehr oder minder von außen, die Pflanze ergreifen, und dann den Becher bilden, und dann drinnen die zarten Blütenblätter mit den verschiedenen Farben und so weiter. Und, aber das - unten die grünen Blätter, die Voraussetzung, dass überhaupt die Blüte entstehen kann, weil die schwebt nicht einfach in der Luft irgendwo, die braucht den Stängel, den Spross, den zentralen, und sie braucht die Blätter auf der Seite dazu, das muss vorausgehen - so muss auch bei den Lotusblumen im Ätherischen was vorausgehen, aus dem dann dieses Seelenorgan überhaupt wachsen kann. Also es ist eine Tätigkeit, die immer mit dem Ätherischen und dem Astralischen zu tun hat. Und das Wichtigste ist, dass da in der Herzgegend ein ätherisches Kraftzentrum gebildet wird. Aber das geht nicht, es gleich da fertig zu bilden, sondern man muss einmal oben anfangen. Und darum ist da das lebendige Denken so wichtig. Damit fang ich an, provisorisch, so drückt sich Steiner aus, einmal ein Zentrum da oben zu bilden. Und das senkt sich dann langsam hinunter, bis es dann das Herzzentrum bildet. Aus dem dann diese mittlere Lotusblume in richtiger Art herauswächst. Und von diesem Herzzentrum gehen ätherische und astralische Strömungen aus. Das sind die, die nach oben gehen, die aber auch dann nach unten gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Vergangenheit kamen zum Beispiel die astralischen Strömungen praktisch nur von unten, gehn da rauf. Jetzt ist es eigentlich so, dass diese Kräfte von der Mitte nach oben und nach unten gehen. Da ist so eine Art Punkt, ja, wie bei so einer Spirale, wo sich die beiden Arme der Spirale eigentlich gar nicht berühren in der Mitte, sondern dazwischen ist, ja, der Leerraum, der notwendig ist, das Nichts, das notwendig ist, also da kann das Ich eingreifen, da greifts ein, eigentlich. Also für die höhere geistige Entwicklung ist das ein ganz wesentliches Zentrum dann. Und dann wird aus dem Denken, &#039;&#039;&#039;aus dem lebendigen Denken, aus dem imaginativen Denken, - ein Herzdenken&#039;&#039;&#039;. Und das braucht hier dieses Zentrum, das im Astralischen etwas bewirkt, aber vor allem auch im Ätherischen etwas bewirkt. Und man könnte sagen: das ist das &#039;&#039;&#039;Zentrum der Lebenskräfte&#039;&#039;&#039;, die auch jetzt diesen Lotusblumen ja den Lebenssaft geben. So wie in der Natur draußen eine Blütenpflanze halt die Lebenskräfte der grünen Blätter und des Stängels und der Wurzeln von mir aus und das, das alles braucht und dann oben, um oben dann empfangsbereit zu sein für die seelisch-astralischen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Grunde da nicht anders. Und das heißt, es ist eine starke Verwandlung nicht nur des Astralischen, wenn wir diese Organe entwickeln und so weiterentwickeln, dass sie eben zukunftsträchtig sind, also das Alte ins Neue verwandelt wird. Und das heißt wirklich konkret, das Alte verschwinden lassen, Neues aus dem Nichts heraus zu schaffen. Das ist es eigentlich. Also die netten Bilder mit den Blumen da und den Blättern, das ist alles sehr schön, aber es ist eine grobe Versinnlichung einmal, hinter der eigentlich steht: &#039;&#039;&#039;was Altes verschwindet, was Neues kommt heraus&#039;&#039;&#039;. Und das hat die Qualitäten des Alten, aber in ganz neuer Form. Und über das was hinaus, sodass man eben ja damit noch was ganz anderes tun kann. Das ist es eigentlich. Also es ist schon sehr vergleichsweise gesprochen oder abgebildet, wenn ich da die netten Blatterl draufzeichne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss verstehen, dass da seelisch ein Prozess dahinter ist, und ein ätherischer Prozess. Und &#039;&#039;&#039;bei dem ätherischen Prozess, da ist immer der Christus mit dabei&#039;&#039;&#039; - wenn das wirklich aus dem Ich kommt, wenn ich nicht das alles aus den alten Kräften hole, da strömt natürlich auch Ätherisches und Astralisches, aber halt am Ich vorbei. Mit dem kann man heute nix mehr anfangen. Und heute muss ich von dem aus das Ätherische und das Astralische, von der Mitte aus eigentlich, nach oben und nach unten verändern. Also es geht - und eben dieses Zentrum, eben damit ich ganz bewusst dabei sein kann, muss ich eben oben anfangen, weil da bin ich am bewusstesten. Da hab ich auch den Ich-Punkt, so nennt mans. Die Inder haben da den Punkt, das ist gleichzeitig der Punkt, wo die Lotusblume ist, aber es ist auch der Punkt, wo ich mich als Ich erlebe, als geistiges Wesen. Und den Punkt, der geht nicht verloren, aber die Kraft wird trotzdem weitergetragen, dann kann ich anfangen, da in der Gegend bewusster zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dann erwacht die Inspirationskraft&#039;&#039;&#039;. Die hat was zu tun damit, dass ich jetzt beginne, &#039;&#039;&#039;das geistige Wort&#039;&#039;&#039; zu hören. Da hab ich jetzt ganz bewusst auch davon gesprochen, dass ich da die Imagination mit der Musik zusammenbringe, und zwar mit der Musik, die noch keinen Text hat. Die verstehe ich, ja eigentlich schon mit dem Herzen - interessant, man sagt ja eh: ja, wenn ich die Musik mit dem Kopf verstehe, das ist zu wenig. Ich meine, man kann viel herausholen, weil ja sehr viel Weisheit drinnen ist, darum kann ich, grade mit dem logischen Verstand, in der Musik mathematische Zusammenhänge und alles Mögliche erkennen. Das ist ein Bild dieser Weisheit, vor allem aber auch der alten Weisheit. Die neue ist, wenn ich erkenne drinnen, dass es eben mathematisch gerade irgendwo immer ums Einsel nicht ausgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie es auch im Planetensystem ist: eigentlich längerfristig sind die Bahnen nicht vorherberechenbar. Die Rechnung lässt sich nicht hundertprozentig exakt lösen, wir können es sozusagen auf lange Frist nicht vorhersehen. Ich meine, für unsere menschlichen Dimensionen reichts, wir können auf gut einige zehntausend Jahre das ganz gut vorherberechnen und das wird vermutlich ziemlich stimmen, aber was in hunderttausend oder einer Million Jahre ist ... - wird der Rechenfehler dann irgendwann so groß, dass er die Dimension des ganzen Planetensystems erreicht ... , das heißt, ich weiß im Grunde gar nicht mehr, wo das ist, weil der Fehler ist so groß wie der Wert eigentlich selber. Und wenn ich jetzt hier herunterkomme aber, also vom Musik Hören, von der Harmonie Hören, herunterkomme und das zum Wort wird, dann fängts mir an eigentlich, ganz klar fürs Bewusstsein zu erzählen, ja, was ist denn das eigentlich für eine - , was ich jetzt in dieser wunderbaren Imagination erlebt habe, in dieser von mir aus Klang-Imagination, was bedeutet das eigentlich für die Welt? Das weiß ich in der Imagination noch nicht, da erlebe ich sie, ich weiß ganz genau, es muss das so sein und das so, ich merke sofort, wenn was falsch ist, aber warum es so ist, weiß ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich kann jetzt sagen: mathematisch sind schöne Harmonien drinnen und ich kann das mathematisch formulieren, toll, aber dann weiß ich immer noch nicht, welchen Sinn das macht, weil bei den anderen gibts dann halt wieder andere Zusammenhänge, die sind auch schön, aber - phhh, nehme ich halt einmal zur Kenntnis. Dass ich den Zusammenhang auch mit wachem Bewusstsein erfassen kann, das ist die Inspiration, die ist dazu notwendig. Und da höre ich jetzt, ja man könnte sagen, den Sinn-vollen Zusammenklang. Sagen wir mal jetzt so: in der Musik höre ich den gemütvollen Zusammenklang. Da geht es um den sinnvollen Zusammenhang, aber das ist eben nicht ein kaltes verstandesmäßiges Erkennen des Zusammenhangs, sondern ein, fff ja, ein Aussprechen, ein Hören, aber ein sprachliches Hören, wenn man so will, das den Zusammenhang erkennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meine, ein Ansatz dazu sind die Übungen zur Sprachgestaltung oder so. Wenn man erkennt, welche Kräfte in den einzelnen Lauten drinnen sind und wie sie sich aber verändern, wenn sie zusammenwirken, und in jedem Wort steckt was drin, und wenn das Wort im Zusammenhang mit anderen Worten ist, verändert sichs schon wieder und kriegt ein - so dass der ganze Satz oder die Strophe vielleicht eines Gedichts ein Ganzes wird. Der Dichter macht das, er spürt das irgendwo. Er hat ein Wissen davon, ohne es zu wissen. Aber er hats trotzdem mehr, indem ers in Worten hat. Wenn ers in Musik nur hat, dann weiß er nur, es ist richtig. Wenn ers in Worte fassen kann, kommt schon eine nächste Ebene dazu, auch wenn er vielleicht immer noch sehr wenig versteht. Aber dann kommt diese Ebene dazu, wobei ich jetzt nicht irgendwas sagen ... -  Dichtung ist höher als Musik oder so - über das, auf das lasse ich mich jetzt gar nicht ein, es ist einfach eine andere Ebene. Und die hängt also jetzt insbesondere mit der &#039;&#039;&#039;Inspiration&#039;&#039;&#039; zusammen. &#039;&#039;&#039;Und dann gehts halt in die Intuition, im Herzchakra, zwölfblättrig. Sechs alte Eigenschaften in sechs neue Eigenschaften zu verwandeln.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sagte ich das letzte Mal schon: eine gute Übung dafür, um dieses Herzchakra zu entwickeln und damit jetzt auch diesen Mittelpunkt, den wir jetzt von - also das zweiblätterige Chakra bleibt natürlich da oben, aber das eigentliche Zentrum geht also jetzt hinunter, wenn ich die Inspiration entwickle und es geht hinunter ins Herzchakra. Dann sind wir endlich dort, wo es hingehört. Aber ich hab jede Stufe mit Bewusstsein einmal durchgemacht, dann &#039;&#039;&#039;kann ich auch hier ins Bewusstsein etwas heben, was eigentlich zunächst einmal scheinbar gar nicht geht&#039;&#039;&#039;, weil wenn ich in der Intuition bin, werde ich eins mit einem anderen Wesen und vergesse mich vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt muss ich eigentlich &#039;&#039;&#039;in der Intuition trotzdem wieder zu dem Bewusstsein meiner selbst kommen&#039;&#039;&#039; und muss eigentlich hier, auf der seelischen Ebene zumindest, zugleich mich und das andere Wesen verwandeln. Das andere Wesen wird nämlich auch was anderes durch die Begegnung mit uns. Ja weil, ist ja in jeder menschlichen Begegnung in Wahrheit, so, wenn zwei Menschen einander begegnen, nimmt jeder irgendwas mit. Das kann was Gutes sein, das kann manchmal auch was Schlechtes sein, es ist wurscht, aber es ist nicht egal, dass die Begegnung stattgefunden hat. Und sei es auch nur eine ganz flüchtige, an die wir uns vielleicht gar nicht erinnern, aber es ist ein Austausch da. Also man verändert einander wechselseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 01:46:30 =====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und gerade dieses Herzzentrum soll dazu dienen&#039;&#039;&#039;, namentlich auch jetzt während unserer Erdentwicklung noch, &#039;&#039;&#039;dass, wenn Menschen einander begegnen, dass sie einander bewusst wechselseitig verwandeln&#039;&#039;&#039;. Das heißt, ich nehme bewusst das Liebesgeschenk des anderen auf, das gibt mir einen Anstoß, mich zu verwandeln, aber ich nehme nicht einfach ungefiltert das auf, sondern ich spüre seinen Impuls, führe ihn ins Nichts hinein und mach was Neues draus. Aber es kommt von dort der Anstoß. Aber ich mache es zu was Eigenem. Und umgekehrt genauso. Ich geb dem Andern, ich schenke ihm meine seelische Kraft, die ich entwickelt habe, die ich aus dem Nichts geschöpft habe, die lässt seine Seele erklingen und das, was da neu erklingt, was zu sprechen beginnt, was dann bis in die Intuition hineingeht, wo ich eigentlich dieses andere Wesen, den anderen Menschen zumindest in dem Teilaspekt in mir habe und er geworden - also ich bin er geworden. Und umgekehrt: dann nehme ich das wieder zu mir zurück, lass es ins Nichts sinken und mach was Eigenes draus. Und ich - das Ich wird dadurch deswegen reicher, weil das Ich wird stärker mit jeder Tat, die es vollbringen kann. Und die Taten, die es wirklich jetzt so ganz schöpferisch, also wo es wirklich schöpferisch aus dem Nichts tätig sein kann, was das Eigentliche ja ist, was das Ich ausmacht, das können wir bis jetzt nur im Astralischen, im Seelischen - und da machen wirs genau. Also das heißt, wir nehmen ein Seelengeschenk auf, führen es ins Nichts - das müssen wir - , und dann erschaffen wir es neu, aber in unserer Variante. Und sowas wird einmal, ja, wenns gut läuft, auf einem großen Teil der Erde in der nächsten Kulturepoche da sein. Die &#039;&#039;&#039;Epoche der Brüderlichkeit&#039;&#039;&#039;. Die besteht nicht nur drin, dass wir alle: ja, wir sind alle Brüder, - nicht, das wird heute auch oft gesagt. Und, äh, was dann rauskommt also: &amp;quot;... und willst du nicht mein Bruder sein -&amp;quot; und so weiter. Gut, lassen wir das ...  &#039;&#039;[Gelächter im Hintergrund]&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, aber dann wird das Realität werden, dass die Menschen einander seelisch beschenken, dass die Geschenke bewusst gegeben werden, bewusst angenommen werden und bewusst zu etwas Eigenem gemacht werden. Und dadurch fruchtbar werden, weil dadurch wird schon wieder ein neuer Prozess angestoßen. Und der Mensch kann eigentlich schon wieder, indem er das genommen hat, Impuls, verwandelt, kann ers schon wieder schenken, wem Andern zum Beispiel oder dem Gleichen, wie auch immer, wurscht. Und das - dadurch wird erstens das Seelische verwandelt, aber auch unser Ich wird immer kräftiger dabei, wird also immer schöpfungsmächtiger dabei, nur durch diese Taten. Ja, also wenn wir das Herzzentrum entwickelt haben, dann sind wir im Grunde in der Intuition drinnen, das heißt, dann sind wir aber auch wach geworden dort, wo man eigentlich normalerweise nicht wach wird. Also man kann aus dieser Intuition ganz stark zu sich selbst kommen. Gerade am stärksten in Wahrheit dann dort, wo ich mich zunächst ganz an den Andern hingegeben hab. Aus dem komme ich als Allerstärkster zu mir selbst zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, wenn das funktioniert, - und dazu zählen die &#039;&#039;&#039;sechs Nebenübungen&#039;&#039;&#039;, die ich das letzte Mal erwähnt hab, die helfen sehr, dieses Zentrum auszubauen. Und da hab ich - wollt ich sie eigentlich heut ein bissel näher besprechen, aber ich seh schon, das wird sich heute nicht mehr ausgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann sie nur einmal aufzählen: es war &#039;&#039;&#039;die Gedankenkontrolle&#039;&#039;&#039;. Also einfach - und zwar wirklich ganz simpel, äußerlich: &#039;&#039;&#039;ich nehme mir irgendeinen Gegenstand und schaue, dass ich fünf Minuten in Gedanken nur bei diesem Gegenstand bleibe.&#039;&#039;&#039; Und dass nix anderes reinkommt. Zunächst einmal ganz simpel, ganz bewusst nicht irgendeine geistige Vertiefung jetzt suchen oder sowas, sondern mit einem ganz nüchternen Verstand dabei zu bleiben. Weil da habe ich die größte Chance, einmal ganz bei mir zu sein und das einmal zu lernen. Wenn da jetzt plötzlich die große Inspiration kommt und mich überschwemmt, dann habe ich gerade die Übung eigentlich verfehlt. Zumindest in ihrer ersten Stufe. Weil, erst wenn ich da die Trittsicherheit und die Selbstbewusstheit gelernt habe, dann kann ichs vielleicht schaffen, wenn so wirklich so ein großes Geschenk hereinkommt, das so wach mitzukriegen, dass ich mit meinem Ich wirklich dabei sein kann, wach, und nicht einfach überschwemmt werde. Und dass ich das, die Fülle, die da kommt eben, mit klarem Bewusstsein fassen kann. Dass ich die Imagination vielleicht bekomme, die mit klarem, wachem Bewusstsein fassen kann und so, dass ich eben wirklich dieses Panorama, also das heißt, dieses gleichzeitige, jederzeit gleichzeitige Erleben eines riesigen Seelengemäldes, dass ich das locker machen kann. Dass nicht: jesses, wart, was war vorher? - weg!  Nein, es ist jederzeit da. Es ist jederzeit da, da gehört schon ein ziemlicher Bewusstseinshorizont ... Und vor allem, wenn man weiß: ja, wenn man anfängt mit den Übungen, es kommt einem schon so riesig vor, was ich dann überschau, und dann komm ich: da, hier, bitte, das ist nicht einmal das Vorgarterl noch. Das ist ein kleiner Bereich dieser Gesamtimagination, die eigentlich dahintersteckt. Ich meine, letztlich die ultimative Imagination umfasst den ganzen Kosmos, eh klar, kleiner gehts eigentlich nicht. Aber es gibt darin kleinere und größere Bereiche, die zumindest ein bissel ihre Eigenständigkeit haben. Natürlich mit dem Rest zusammenhängen, aber das Ganze ist ja nicht einfach ein Einheitsbrei, sondern ein gegliederter, kosmisch, weisheitsvoll kosmisch gegliederter Organismus, Seelenorganismus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich kann einmal halt das eine Organ und einmal das andere mehr anschauen. Aber die ersten Imaginationen, die sind wirklich das Vorgartel. Da muss man schon froh sein, und das ist schon was ganz Tolles. Aber man muss sich bewusst sein: was einem jetzt heute so reich vorkommt, ist noch tausende, tausende, tausende Male reicher. In Wahrheit, und der Mensch kann aber mit der Zeit die Fähigkeit entwickeln, diese Riesendimension zu überschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man mit dem Bewusstsein so ein bissel liest auch die &#039;&#039;&#039;Schriften von Steiner&#039;&#039;&#039;, dann sieht man: Mensch, der hat einen &#039;&#039;&#039;Riesenhorizont&#039;&#039;&#039; gehabt. Aber der ist sicher auch noch nicht der ganze, muss man auch gleich dazu sagen, hat er auch nie behauptet. Aber er hat im Vergleich zu dem, was man - selbst wenn man ein bissel herankommt an die Imagination, weiß man: Mensch, der Horizont ist schon sehr groß. Und &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank hat er uns genug Wegmarken hinterlassen,&#039;&#039;&#039; an denen wir uns orientieren können. Und wenn einmal so ein bissel eine Imagination aufblitzt, dass ich wenigstens: &amp;quot;... aha, warte, in den Bereich gehört das ungefähr. Und warte, da war noch eine zweite Wegmarke, die führt mich weiter. Ah, schau, da finde ich jetzt selber auch eine kleine Imagination.&amp;quot; Und das ist das so Wertvolle. Und er konnte es deswegen hineinlegen, oder er konnte es deswegen vermitteln, weil er eben nicht nur die Worte sagt. &#039;&#039;&#039;Das Wichtige ist, was zwischen den Worten wirkt.&#039;&#039;&#039; Und zwar, das ist so wie beim Komponisten: &#039;&#039;&#039;die Noten, die aufm Blatterl stehen, machens eigentlich nicht aus&#039;&#039;&#039;. Und sie taugen nix  für den, der - ja, der nicht Noten lesen kann, sowieso nicht, aber selbst der Noten lesen kann und sie einfach allweil spielt und sagt: ja, richtig gespielt - , wenn er nicht erlebt die Klangimagination, aus der es gekommen ist - muss nicht voll bewusst sein, aber er muss sie spüren in seiner Seele - wenn er die nicht spürt, dann hat er gar nix. Es klingt richtig, okay, aber es kommt von dem Eigentlichen nichts. Null. Null. Wirklich null. Also das, was ich fassen kann an der Komposition, ist es noch gar nicht. Das ist nur das Gefäß, durch das die Wirkung hereinkommen kann, wenn der Musiker es zulässt, der es spielt, der es singt. Wenn er das nicht hat, da kann er noch so eine wunderschöne Stimme haben, der Klang kann wunderbar sein, technisch sauber, technisch perfekt, exakt gesungen. Ja, auch das hohe C oder was noch drüber ist, hat er fünfmal getroffen, super toll. &#039;&#039;&#039;Und es kann Nichts sein. Es war Nichts, aus geistiger Sicht gesehen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist, ja, &#039;&#039;&#039;Luzifer&#039;&#039;&#039;, der Luzi ist dahinter, es ist die sinnliche Blendung. Sinnlich gesehen ist es brillant, seelisch gesehen ist es gar nix. Null. So extrem kann das sein. Und es kann umgekehrt ein Musiker, ein Künstler, der halt vielleicht nicht so technisch trainiert ist und nicht die Möglichkeit hatte, das zu schulen, vielleicht auch nicht das Organ dazu hat, dass es so perfekt wird, aber er erlebt ein Funden von dem, was da drinnen steckt, und er kann den Menschen mehr geben als der große Star, der perfekt das hohe C oder sonst was schmettert. Ich meine, damit sag ich nicht, man soll schlecht singen und also - nur weil ich es nicht so gut kann, heißt das auch noch nicht, dass ich deswegen etwas erlebt habe. &#039;&#039;&#039;Aber es kommt auf dieses Erleben an&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist beim Instrumentalmusiker genau dasselbe der Fall: wo das nicht da ist, ist es seelisch gesehen, geistig gesehen, nichts, gar nichts, wirklich gar nichts. Weil, es bewegt und nämlich es bedeutet dann für das soziale Leben der Menschen nichts. Im Grunde bedeutet es dann nichts. Weil, es passiert dann genau das nicht, dass, wie soll ich sagen, der eigene Astralleib des Zuhörers, des Zuhörers, der mitlebt mit der Musik, dass dessen Astralleib wirklich in diese Schwingung kommt. In dieses Neue, was der Komponist hereingeholt hat. Das ist das, was er schenkt. Das, was er jedem schenken will, der dieses Lied hört. Und sei es Jahrzehnte später. Der Komponist ist vielleicht schon tot. Und er schenkt es uns auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bach hat es uns auch geschenkt. Und schenkt es uns immer wieder. Immer noch. Das ist das, was er hereingeholt hat. An neuem Seelischen und neues Seelisches daraus geschaffen hat. Und wenn wir es so aufnehmen, dass wir es auch wirklich spüren, dieses Seelische, und nicht nur hängenbleiben am äußeren brillanten Klang, wie es gespielt wird, sondern die Seele spüren, die da durchkommt. Dieses neue Seelische spüren. Dann bringt das wirklich unseren Astralleib so in Schwingung bzw. unser Ich wird dadurch angeregt, dass es das aufgreift und selber was Neues draus machen kann. Und so bilden wir einander. Der Komponist stößt es an. Der Musiker, der es spielt, gibt es weiter. Und die vielen Zuhörer, die es hören, nehmen als letztes das Geschenk auf und werden andere Menschen dadurch. Nämlich nicht mechanisch, Ursache, Wirkung. Sondern sie machen sich dadurch zu anderen Menschen. Indem sie das ergreifen und selber was Eigenes draus machen. Das heisst, die Musik aufnehmen, und für sie wirds aber seelisch etwas Erneuertes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ihr seht, wo das überall schief gehen kann auch. Es kann jetzt einer da sitzen, der hört sichs an: wunderbar, das Orchester lebt das wirklich, erschafft das neu, das Werk in dem Moment. Aber der ist seelisch so träge, dass er nur das Äußerliche erlebt, sagt: &amp;quot;Ja wunderbar haben die gespielt! So präzise, ja toll, also technisch perfekt und ich war begeistert davon. Eine Artistik, dieser Künstler, großartig!&amp;quot; Aber seelisch hat er nichts erlebt. Er hat nicht, das heisst, nichts erlebt von dem Impuls, um den es eigentlich geht. Er hat nur die schöne Kutsche gesehen, mit der das daherkommt. Das ist nicht mehr als die Kutsche. Aber es geht darum, wer oder was sitzt da drinnen in der Kutsche. Wenn er das nicht mitkriegt, hat er gar nix gewonnen davon.  02:00:06&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also - ja, es ist eigentlich schon fast die Einleitung oder Vorbereitung für den nächsten Vortrag. Weil, es geht darum, dass wir diese Kräfte eben brauchen, um die unteren Chakren gefahrlos und in einer zukunftsträchtigen Form zu entwickeln, das heisst zu erneuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also die 10-blättrige Lotusblume, die 6-blättrige und die 4-blättrige. Die übrigens - alle Lotusblumen hängen sehr stark auch mit unserem Planetensystem zusammen. Und das ist auch nur die Spitze des Eisberges, die, die drüber ist, die - das siebente Chakra, das Kopfchakra da oben, das Kronenchakra, das heißt eh die 1000-blättrige - na die zeigt eh, wos hingeht. Mit den 1000 Blättern, das ist jetzt nicht mit dem Abzählen so genommen, sondern es heißt eigentlich, die umfasst dann die ganze kosmische Welt. Nicht wahr, da gehts noch weit über unser Planetensystem hinaus, in Wahrheit. Man sagt zwar, das ist die -, die oben hängt mit dem Saturn zusammen, aber das ist genau die Grenze, wo es in den Kosmos hinaus geht. Also das ist eigentlich von dort, wo die Verbindung zum ganzen Rest gesucht wird. Ich meine, tatsächlich gibt es heute esoterische Strömungen, die da noch mehr Chakren, die drüber liegen, unterscheiden, die halt außerhalb des Körpers sind. Hat zum Teil also eine gewisse Berechtigung, es hat zumindest die Berechtigung; zu sagen: aus diesem 7., aus diesem Chakra da oben - das ist ein reich differenziertes Gebilde, sagen wir es einmal so. Und das letztlich den ganzen Kosmos umfasst. Und natürlich gibt es da noch sehr viel mehr zu entdeckende Strukturen. Strukturen im Sinne von seelischen Fähigkeiten, die man entwickeln kann. Und die einen inneren Zusammenhang ... - aber das ist jetzt nur eine sehr ferne Andeutung, weil so weit sind wir noch nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das brauchen wir uns jetzt noch nicht so viel den Kopf zerbrechen. Aber wir müssen uns den Kopf zerbrechen, dass wir mit diesen Qualitäten, die ich jetzt anhand der Musik geschildert habe, dass wir mit diesen Kräften gestärkt dann langsam die unteren auch ergreifen können. Und Rudolf Steiner sagt das ganz deutlich: diese unteren Kräfte werden in der Zukunft, eben namentlich dann in der nächsten Kulturepoche, in der Epoche der Brüderlichkeit, eine riesige Bedeutung bekommen. Die alten Inder haben das genannt die &#039;&#039;&#039;Kundalini-Kraft,&#039;&#039;&#039; die da von unten kommt, &#039;&#039;&#039;die Schlangenkraft&#039;&#039;&#039; heißt es auch. Also das ist nämlich, da ist die Quelle dieser astralischen Kräfte, die brauchen wir überhaupt, um uns verkörpern zu können. Da sind die stärksten astralischen Kräfte drinnen, mit dem untersten, mit dem Wurzelschakra, wenn da die Verbindung zwischen dem Astralischen und dem Physischen reißt, ists aus. Dann tritt der Tod ein. Unwiederbringlich, dann gibts auch keine Rückkehr mehr. Das hängt also mit dieser stärksten astralischen Kraft zusammen, die so stark ist, dass sie in der Nacht, wenn wir schlafen, weil es mit dem Kosmos verbunden ist, also das obere Astralische löst sich in der Nacht heraus, ist mit dem Kosmos verbunden, holt sich die kosmischen, weisheitsvollen Bilder wieder herein, und die Kraft da unten sorgt dafür, dass alles, was wir bei Tag durch unser Bewusstsein in unserem Körper ruiniert haben, dass das wieder regeneriert wird. Weil das überträgt seine Kräfte jetzt aufs Ätherische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ätherische liegt eigentlich am Abend, wenn wir dann in Schlaf fallen, liegt das, hängt das in den Seilen eigentlich, im Grunde. Das ist groggy, der Ätherleib. Er ist komplett ausgepowert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Astralische, das die Weisheit aus dem Kosmos holt und da nach unten führt, bis nach unten führt in dieses Wurzelchakra, das macht überhaupt, dass wir den nächsten Tag erleben, im Grunde. Wenn das nicht wäre, täten wir nicht mehr aufwachen. Dann würde in der Nacht der Faden reißen, diese Verbindung mit - das ist eigentlich diese Verbindung mit dem Wurzelchakra, also da ist die allerstärkste Kraft drinnen. Aber wehe, sie wird missbraucht! Sind ganz starke Kräfte, sind - in der Genesis werden diese Geister, die da mitwirken, um diese Weisheit hereinzubringen - es sind &#039;&#039;&#039;Geister der Persönlichkeit&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;Urengel&#039;&#039;&#039;, die das machen. &#039;&#039;&#039;Zeitgeister&#039;&#039;&#039; nennt sie Rudolf Steiner auch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt weiteres Geheimnis: was sind denn die sieben Schöpfungstage? Die sieben Schöpfungstage sind sieben Zeitgeister. Das sind nicht einfach Zeiträume. Ein Tag, der - ja, ein kosmischer Tag dauert sicher lang. Nein, es sind geistige Wesenheiten. Und die haben eine Aufgabe. Und es gibt immer also eine paarweise Wirkung, also von mir aus, sagen wir einmal, es gibt sieben Gruppen solcher Wesenheiten, und die teilen sich auf nach Tag und Nacht. Nicht wahr, es heißt immer &amp;quot;am Ende ...&amp;quot;, &amp;quot;und es war Abend&amp;quot;, &amp;quot;und es war Morgen&amp;quot;, &amp;quot;der erste Tag&amp;quot; und so weiter. Und es ist also immer die Nachtseite und die Tagseite. Die Tagseite ist die, wo das Bewusstsein entwickelt wird, die Nachtseite ist die, die das Leben regeneriert. Und die Nachtgeister - also Tag heißt im Hebräischen Yom und Nacht heißt Laila. Und das sind die zwei verschiedenen Geister, die den ...- Zeitgeister, die den Elohim dienen bei ihrem Schöpfungswerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind die Schöpfungstage. Das heisst, das sind ihre - die Prozesse, die sie machen, die sie übernehmen. Sie übernehmen die Impulse von den Elohim und leiten jetzt weiter diese Entwicklung. Und an jedem Tag was anderes. Da ist also jeden Tag sozusagen ein anderes Paar von mir aus, könnte man auch sagen, von solchen Wesenheiten da. Es ist eigentlich immer ain Paar, also eigentlich kann man sagen, es sind 14, grob gesprochen, weil es sind &#039;&#039;&#039;7 Tag- und 7 Nacht-Wesen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt muss man dazu sagen, es sind also &#039;&#039;&#039;Zeitgeister. Urengel&#039;&#039;&#039; werden sie auch genannt. Ur-Engel deswegen, weil sie ihr Ich bekommen haben bereits auf dem alten Saturn, also auf der ersten kosmischen Verkörperung unserer Erde, da sind die -, haben sie Menschheitsstufe sozusagen durchgemacht, sind Ich-Wesenheiten, geistige Wesenheiten geworden. Jetzt sind sie weiter, sind eben Urengel jetzt, mächtige Wesenheiten im Grunde. Und die &#039;&#039;&#039;Nachtgeister&#039;&#039;&#039; gehören zur selben Gruppe aber der Wesenheiten, die die stärksten Widersacher sind, abgesehen vom Sorat jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Asuras&#039;&#039;&#039;, die sogenannten Asuras, sind &#039;&#039;&#039;zurückgebliebene Geister der Persönlichkeit oder der Urengel,&#039;&#039;&#039; also Geister der Persönlichkeit heißen die auch, Zeitgeister kann man sie nennen. Und dazu gehören auch die &#039;&#039;&#039;Asuras&#039;&#039;&#039;, die &#039;&#039;&#039;Widersachermächte&#039;&#039;&#039;, und zwar gerade zu der &#039;&#039;&#039;Nachtseite&#039;&#039;&#039;. Aber man sieht, auf der anderen Seite - wenn man sie jetzt so aus der Perspektive der Genesis betrachtet, als die Nachtgeister Leila - sind sie die, die uns jede Nacht ermöglichen, wieder aus dem Schlaf aufzuwachen im Grunde. Erfrischt sogar vielleicht, hoffentlich. Jedenfalls zumindest so erfrischt, dass wir nicht während der Nacht die Schwelle übertreten für, zumindest für diese Inkarnation endgültig. Und da seht ihr wieder aber, &#039;&#039;&#039;wie eng beisammen sind Widersachermächte und höchste lebensspendende Kräfte&#039;&#039;&#039;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Taggeister&#039;&#039;&#039; Yom, die können das nicht. Die können uns das Bewusstseinslicht geben und - also sind jedenfalls mitbeteiligt dran. Aber dass wir jede Nacht überleben, das schaffen sie nicht, das schaffen nur die Nachtgeister. Das heißt, die können wirklich bis ins Ätherische, ja sogar bis ins Physische hinein so kräftige Impulse geben, dass das, was wir durch unser Bewusstsein zerstören untertags, dass das wieder regeneriert wird. Also dank diesen Geistern der Nacht. &#039;&#039;&#039;Aber Asuras liegen haarscharf dran&#039;&#039;&#039;. Die selbe Kategorie. Also so, so eng ist das, das ist - da passt nicht einmal ein Blatterl Papier dazwischen, so eng ist das beisammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 02:09:54 =====&lt;br /&gt;
Ja, damit hab ich ein bissel, das hoffe ich, vorbereitet, dass wir das nächste Mal uns jetzt mit diesen starken Kräften noch intensiver befassen können. Und sehen, eben weil dort, &#039;&#039;&#039;genau dort haben wir es zu tun eben mit Kräften, die, wenn sie falsch geleitet sind, letztlich die Welt zerstören können&#039;&#039;&#039;. Mit denen wir uns selbst als erstes einmal zerstören können, mit denen wir unsere nähere Umgebung zerstören können, aber letztlich als Menschheit gemeinsam im Grunde die Erde zerstören können. Und zwar nicht nur im äußeren Sinne, sondern so, dass sie ihre geistige Mission nicht erfüllen kann. Und die Menschheit nicht, oder zumindest ein Teil der Menschheit nicht. Also dort sind die ärgsten Kräfte, und dort sind auch die Kräfte, die, wenn sie in die falsche Richtung gehen, ja die ganze Entrichtung Richtung Sorat leiten. Dort ist es wirklich an der Kippe. Und &#039;&#039;&#039;das sind mächtige Wesenheiten. aber mit dieser Mächtigkeit müssen wir lernen, umzugehen&#039;&#039;&#039;. Nämlich wenigstens mit der Mächtigkeit, die in uns wirkt, da drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dazu müssen wir eben das mit den 1, 2, 3 Stufen einmal vorbereiten. Das ist die Vorübung dazu. Dann kann das anfangen, dass wir uns mit den unteren Kräften beschäftigen.  Und diese &#039;&#039;&#039;Kundalini-Schlange&#039;&#039;&#039; auf ganz bewusste Weise wieder erwecken. In alter Zeit hat man sie auf unbewusste Weise erweckt. Wenn es unter einem guten Einfluss war, dann haben eben diese astralischen Kräfte die Lenkung übernommen, die das Ich noch nicht haben konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Schlange bereitet eigentlich das vor, dass das Ich kommt. Das - tatsächlich wird sogar das Ich oft mit der Schlange eins, mit der Schlange, die sich aufrichtet. Weil in dem Moment, wo die Schlange bis ganz oben aufgerichtet ist, dann kann das Ich sich seiner bewusst werden. Da kommt natürlich das Ich dazu, aber dazu muss allweil auch der Impuls von unten aufsteigen. Im Grund ist das: die Schlange, die zieht sich hinten übers Rückgrat hinauf und da vorne kommt sie - ja, eigentlich da &#039;&#039;[deutet auf die Nasenwurzel]&#039;&#039;. Das sieht man bei den Kronen der &#039;&#039;&#039;Pharaonen&#039;&#039;&#039; sehr deutlich, da ist die &#039;&#039;&#039;Uräus-Schlange&#039;&#039;&#039;. Da ist sogar wirklich - da, &#039;&#039;&#039;genau da, wo das Stirn-Chakra ist, kommt diese Schlange raus&#039;&#039;&#039;. Aber die muss man sich denken, die geht da durch. Die kommt vom Wurzelchakra unten und geht bis rauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und - eben in der Vergangenheit war es so, dass die Kräfte eben wirklich von unten aus erweckt wurden und dann nach oben geführt wurden. Und der Endpunkt wäre eben dann, dass da das Ich erwacht. Also bis dorthin wurde es geführt. Und die Pharaonen sind welche, die vorausgehen, aber trotzdem, auch wenn sie so etwas wie ein Ich-Bewusstsein in gewisser Weise entwickeln, es ist trotzdem anders als unser heutiges. Weil, &#039;&#039;&#039;wies heute ist, gehts halt erst seit dem Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das war alles eine Vorbereitung. Also die Schlange sozusagen zu zähmen lernen, sie zu beschwichtigen, es mit ihr umgehen zu lernen und so weiter. Das ist dasselbe, was noch die &#039;&#039;&#039;Schlangenbeschwörer&#039;&#039;&#039; heute in Indien - das kommt von da her, das ist das Symbol dafür, dass ich die Schlange aufrichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, natürlich wird das jetzt da, wenn das am Jahrmarkt passiert, nicht viel bringen. &#039;&#039;&#039;Es geht ja nicht wirklich um die äußere Schlange, sondern es geht um die, die wir in uns tragen&#039;&#039;&#039; an astralischen Kräften, aber begleitet dann halt auch von den luziferischen Kräften. Ich meine, da mit der Schlange geht halt auch die luziferische Schlange mit, das ist ... Ich meine, dort haben wir eben da unseren &#039;&#039;&#039;Merkurstab&#039;&#039;&#039;, den der Florian mal mitgebracht hat und der sehr schön ist &#039;&#039;[holt ihn hervor ins Bild]&#039;&#039;. Ich meine, die mittlere, das ist die aufgerichtete. Das ist die, um die es geht. Und dann sind zwei, die uns begleiten. Eine lichte und eine dunkle. Eine luziferische, eine ahrimarische von mir aus. Die eigentlich da, das ist sehr schön da unten, quasi verbunden sind miteinander. Nicht nur zusammenstoßen, sondern eigentlich da ineinander übergehen und gemeinsam wirken. &#039;&#039;&#039;Und der Impuls, der negative Impuls der Nachtgeister und dann von Sorat, der kommt von da unten. Der wird uns da runterziehen. Und wir sollen eigentlich da rauf.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das werden wir das nächste Mal noch genauer besprechen. Und wir werden sehen, also dass genau diese starke Kraft, die wir in den Griff bekommen müssen von unserem Ich her, dass das &#039;&#039;&#039;das menschliche Pendant ist zu dem, was dann als Zorn Gottes&#039;&#039;&#039; kommt. Und tatsächlich: dort, wo der Mensch wirklichen Zorn, wirkliche Empörung über irgendwas entwickelt, und das zunächst einmal eben ganz aus dem nicht vom Ich geführten Astralischen kommt, dort ist der Ursprung davon. So wie es in der alten Zeit war. Aber wo einfach die starke Empfindung war: nein, so darf das nicht sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das vielleicht sogar dann ausartet, dass ich jetzt irgend ... - ein ganzes anderes Volk, das das Falsche macht, oder was man die Empfindung hat, ausradiere. Wie es in der Vergangenheit der Fall war - ja, bis in die jüngste Vergangenheit, das ist noch immer manchmal der Fall. Aber man muss wissen, dass das zeitweise in der Vergangenheit ein Kulturprinzip war. Es ging darum. Also das war dieses Ringen dieser Teilkräfte miteinander, und jeder konnte nicht anders als seinen Teilbereich als den einzig möglichen anzusehen. Und danach mit aller Kraft zu streben, dass das für die ganze Erde der tragende Impuls wird. Und die anderen genauso. Und das war ein offenes Spiel damit, welche Gruppierung gewinnt. Das ist eine Zeit, wo eben noch nicht das individuelle Ich so im Vordergrund stand oder noch gar nicht im Vordergrund stand. Im Gegenteil, grad bei der geistigen Entwicklung hat man es aus Weisheit weggelassen, weil es nicht kräftig genug gewesen wäre, um mit den Kräften umzugehen. Aber die Frage war: kriege ich da die richtigen Kräfte raus oder nicht? Vielfach waren es auch halt die - nicht die richtigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber - zuviel für heute, das nächste Mal mehr davon. Weil, ich sehe, ich bin schon wieder drüber, hoffnungslos. Ich fürchte, ich hab mir doch am Kulenkampf, am guten, ein schlechtes Beispiel genommen, ich überzieh immer. Also verzeiht mir das, ich danke euch für eure Geduld, und wir werden das nächste Mal weitergehen. Das nächste Mal haben wir dann schon den 61sten, also übern 60er sind wir drüber. Ich weiß nicht, ob wir dann mit 65 in Pension gehen werden, weiß ich nicht, glaub ich nicht, dass wir dann schon fertig sein werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Danke meine Lieben. Bis zum nächsten Mal. Danke, Francois, fürs Aufnehmen. Baba. &amp;quot;Tschüss.&amp;quot; Baba. &amp;quot;Tschau, danke.&amp;quot; Gerne, meine Lieben. Ah, Renate war wieder der Wächter, gell. Danke, Renate, ja, muss ich auch sagen, vielen, vielen Dank. &amp;quot;Was hat die gemacht?&amp;quot;  Na, Renate passt auf, wenn im Livestream irgendwas schief gehen könnte, weil der Francois, kann net die ganze Zeit dabei sein. &amp;quot;Hat sie ...?&amp;quot; Nein, sag ich dann nachher. Danke. Danke&#039;&#039; &#039;&#039;Wir haben die doppelte Absicherung. Alles Teamwork bei uns.&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Auf Wiedersehen.&amp;quot; Wiedersehn.&#039;&#039; &#039;&#039;Bis zum nächsten Mal, meine Lieben, ich geh jetzt raus und überlass euch&#039;&#039; &#039;&#039;euch&#039;&#039; &#039;&#039;selbst. Danke.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Baba. &amp;quot;Danke schön.&amp;quot; baba, gute Nacht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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		<author><name>SaKe</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 60. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2024-11-02T22:57:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: /* Rohtranskription von 60. Vortrag */&lt;/p&gt;
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&lt;br /&gt;
== Rohtranskription von 60. Vortrag ==&lt;br /&gt;
+++ dies ist eine Rohtranskription in Bearbeitung. Wenn du wissen willst, WIE eine fertige Transkription ausschaut, dann schau dir z.B. als Muster die [[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|10. Folge an]]. Melde ich gerne übers [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] bei uns, wenn du bei der Textarbeit [[MitTun bei Anthro.World|MitTun]] möchtest. Wir freuen uns auf dich! +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Begrüßung und 10. Wochenspruch  00:00:36 =====&lt;br /&gt;
Meine Lieben, heute begrüße ich euch ganz herzlich zu einem irgendwie doch bisschen denkwürdigen Vortrag, zumindest von der Zahl her. Wir stehen bei der Zahl Nummer 60. Es ist heute der 60. Vortrag. Also wir haben schon ein bisschen was hinter uns gebracht. Ich begrüße euch mit einem schönen, schon sehr sommerlichen Wochenspruch. Also die Tendenz, mit der Seele hinaus zu fliegen, in die Welt hinaus zu gehen, zu ahnen, was da draußen an Seelischem, an Geistigem sich auch tun mag und das empfinden zu können auch, das steigert sich jetzt immer mehr. Ich lese es einmal. Der 10. Wochenspruch seit Ostersonntag: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sommerlichen Höhen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhebt der Sonne leuchtend Wesen sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es nimmt mein menschlich Fühlen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seine Raumesweiten mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erahnend regt im Innern sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfindung dumpf mir kündend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennen wirst du einst: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schon eigentlich was sehr, sehr Starkes, was da gesagt wird. Nicht, da - wir waren jetzt schon drinnen in dem, je mehr wir mit dem Bewusstsein hinausgehen, verlieren wir so ein bisschen dieses, so ganz klar und wach bei uns zu sein. Wir träumen ein bisschen hinaus, wir ahnen mehr, was da draußen ist. Wir ahnen vielleicht, dass da ein Seelisches, ein Geistiges auch webt, wenn wir aufmerksam sind. Darüber haben wir ja die letzten Male schon oft gesprochen. Und jetzt wird das aber noch intensiver, noch konkreter, aber eben interessanterweise nicht gleich unmittelbar in dem Moment, in dem man das erlebt in der Natur draußen, sondern in der Nachwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass man in der Nachwirkung dann eben einst erkennen wird, vielleicht Tage später, Wochen später, vielleicht sogar Jahre später, Gott, in dem Gefühl, das mir da entgegengekommen ist, in dem Seelischen, das mir entgegengekommen ist, da hat mich jetzt ein Gotteswesen gefühlt. Da hat eine Begegnung stattgefunden. Und ich habe eigentlich gespürt, wie dieses Wesen da draußen, dieses &#039;&#039;&#039;Gotteswesen&#039;&#039;&#039;, also durchaus etwas, was mehr ist als Elementarwesen. Den &#039;&#039;&#039;Elementarwesen&#039;&#039;&#039; begegnet man relativ leicht, die sind sehr nahe. Aber jetzt die Wesenheiten, die darüber stehen, die die Lenker und Leiter auch dieser Elementarwesen sind, die haben mich jetzt wahrgenommen, fühlend wahrgenommen. Also dem nähern wir uns jetzt, und das ist die beste Voraussetzung dann, sozusagen der Höhepunkt dieser Steigerung, da hinaus zu gehen mit dem Ahnen, sich zu verlieren da draußen, aber eigentlich in Wahrheit gerade in dem sich Verlieren, sich zwar unbewusst zunächst, aber trotzdem intuitiv verbinden mit den Wesen da draußen. Nicht, weil Intuition ist zunächst einmal ein eigentlich Hineinschlafen in die anderen Wesen draußen. Und man muss es erst wieder zurückholen, ins Selbstbewusstsein hereinholen, dann kann man etwas von dieser Intuition ins wache Bewusstsein heben. Aber zunächst heißt es einmal: verliere dich ganz in dem da draußen, werde das Ganze draußen. Nämlich wirklich ganz konkret: werde es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beschreibt so schön ein mittelalterlicher, ja wie soll ich sagen, Weiser würde ich sagen, Theologe könnte man auch sagen, der &#039;&#039;&#039;Johannes Scottus Eriugena,&#039;&#039;&#039; lebte so im 9. Jahrhundert ungefähr. Also Mittelalter, noch nicht ganz Hochmittelalter, davor ist noch Wikingerzeit ganz stark. Hat teilweise also gewirkt am Hofe Karls des Kahlen, in Paris also hatte er den Sitz dort und war dort der Weise. Und der spricht so schön eigentlich davon: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn ich denke und wenn ich über meinen Engel denke, dann ist mein Engel dadurch da, dass ich ihn denke.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Denken wird der Engel sozusagen Wirklichkeit. Jetzt könnte man sagen, ja das habe ich eh schon oft gesagt, ja, die Engel haben wir uns ausgedacht. Nein, so meint er das nicht. Sondern er meint eben: indem ich ihn denke, erlebe ich ganz real diesen Engel. Und eigentlich kann ich ohne ihn gar nicht denken. Nicht wirklich. Nämlich nicht so, dass da wirklich Geistiges in mich hineinkommt. Das heißt, in meinem Denken werde ich berührt oder fließe zusammen sogar, werde eins mit diesem Engelwesen, das ich denke, beziehungsweise das Engelwesen denkt mich. Und er hat auch das Selbstbewusstsein zu sagen: ja eigentlich stehen wir auf gleicher Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Engel denkt mich und ich denke den Engel und dadurch sind wir wechselweise da. Und das ist sehr interessant also, weil da findet also wirklich im Denken halt noch bei diesem Johannes Scottus Eriugena eine geistige Begegnung statt. Aber jetzt sagt der Rudolf Steiner: ja ja, das ist heute eigentlich auch so, wir erleben es halt nur nicht. Nur heute müssen wir schon mehr können. Und zwar die ganze Menschheit. Also alle die, die auch im Materialismus drinnen sind, sie tun es, aber sie wissen es nicht. Wir sind nämlich jetzt auf dem Sprung, &#039;&#039;&#039;die geistige Welt zu schauen&#039;&#039;&#039;. Das ist noch mehr als sie zu denken. Also wirklich, sie zu schauen, also zu einer wirklichen Imagination zu kommen. Geht aus der Steigerung des Denkens hervor. Aber dass ich wirklich zu dem Schauen komme, dazu muss ich das Gefühl haben, ich habe jetzt die Begegnung und die Einswerdung nicht nur mit einem Engelwesen, sondern mit einem &#039;&#039;&#039;Erzengel&#039;&#039;&#039;. Und das hat die Menschheit, dort stehen wir jetzt. In Realität stehen wir dort. Jetzt brauchen wir nur noch das kleine Kunststück zusammenbringen, auch etwas davon in wachem Zustand zu wissen. Das ist das kleine Problem, was wir noch haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, weil wir wissen - vermute ich mal: die meisten Menschen, nicht, wenn sie denken, dass sie in Verbindung mit ihrem Engel stehen. Und noch weniger, dass wenn sie wirklich schauen, und wir schauen, &#039;&#039;&#039;jede Nacht schauen wir geistige Wesen&#039;&#039;&#039;, die uns begleiten und die unerlässlich sind, dass wir überhaupt leben können auf Erden. Also wir schauen sie bereits in der Nacht, aber halt meistens im tiefen Schlafzustand. Nein, es geht meistens nicht einmal bis in den Traumzustand hinein, sondern es ist im Schlafzustand, das ist der tiefste Zustand. Das ist aber auch der Zustand der intuitiven Vereinigung mit diesen Wesen. Also in der Intuition sind sie da, aber damit wir sie wirklich schauen können, müssen wir es halt bis ins Traumbewusstsein zuerst und dann ins Wachbewusstsein heben. Das ist also die große Aufgabe. Und das knüpft auch ein bisschen an das an, was ich in den letzten Vorträgen ja am Ende gesagt habe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit unserem wirklichen Ich sind wir immer schon einen Schritt weiter als mit unserem kleinen Ich. Das weiß halt noch nichts davon. Aber eine große Tugend, die wir heute entwickeln sollten, zu vertrauen darauf, dass unser wirkliches Ich immer uns schon einen Schritt voraus ist, und den Mut zu haben daher, diesen nächsten Schritt zu gehen. Und dann kommen wir auch zu dieser Begegnung auf ganz neue Art wieder mit dem Engelwesen, aber auch mit dem Erzengelwesen. Dorthin steuern wir einmal, und dass das ganz reale Begegnungen sind. Natürlich, das ist etwas, was sich im rein seelischen Erleben dann abspielt. Und man kann es dann natürlich, um es zu kommunizieren, in ein Bild kleiden, aber man muss immer klar sein: alle die Bilder, egal ob sie in einer Geschichte geschildert werden oder ob sie jetzt wirklich als Gemälde vielleicht dargestellt werden, das sind alles Versinnlichungen letztlich, die wir machen, die auch immer einen gewissen kulturspezifischen Einschlag haben. Also das wird nicht überall auf der Welt genau gleich gemacht, sondern je nachdem, was man auch mitbringt. Und das Bild, das man dann versinnlicht hat, ist immer ein exoterisches Bild in Wahrheit. Aber das Wichtige ist, dass der Künstler, der es macht, der Mensch, der diese Schilderung macht, dass der etwas davon in seinem Seelischen erleben kann. Bewusst, halbbewusst, wenigstens ahnend, davon träumend, dass ers zumindest in seiner Gefühlsstimmung drinnen trägt. Und das macht einen riesen-, riesengroßen Unterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann ein Mensch die wunderbarsten Geschichten erzählen, wenn er sie nicht wirklich selbst ehrlich erlebt, nämlich das, was dahinter steckt, was in der Geschichte sich nur in äußere Worte kleidet, wenn er es nicht tief im Herzen, das heißt in der Seele, erlebt, dann berührt es die anderen Menschen nicht wirklich. Dann sagt man, ja, ist eine tolle Geschichte, sehr interessant und ja, tolle Symbole drinnen und ja, sagt mir viel, aber von Herz zu Herz geht es nicht. Und das ist bei allen so. Ich meine, das ist ..., man kann - , man muss es nicht, in einer Geschichte erzählen, ein Komponist kann es vielleicht in Form einer Komposition erzählen. Ist eigentlich der viel direktere Weg, weil eine Musik, also namentlich, wenn es jetzt ohne Text ist, wenn es also ein rein instrumentales Stück oder was ist, Musik spricht unmittelbar zur Seele, viel unmittelbarer, unmittelbar zum Gefühl zumindest. Und wenn der Komponist aber erfunden, gefunden hat oder geschöpft hat, wirklich aus der seelisch-geistigen Quelle, aus der die Musik eigentlich stammt und das auch irgendwie erlebt hat, dann lebt es drinnen in der Komposition. Und jetzt braucht es halt nur noch einen Musiker, der das aber auch so spielen kann. Der nämlich aus derselben Quelle schöpft, wenn er jetzt vor sich die Noten hat und dieses Stück, wie man so schön sagt, interpretiert, das heißt spielt. Auf seine ganz eigene Weise, mit seinem ganz eigenen Erleben, das aber genau aus demselben Feld kommt, aus dem die Komposition geschaffen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erlebt vielleicht nicht genau dasselbe, was der Komponist erlebt hat, aber er ist genau in dem Bereich dieser Imagination drinnen. Imagination kann eben auch eine &#039;&#039;&#039;Klangimagination&#039;&#039;&#039; in Wahrheit sein, ein Klangbild, Musik ist Klangbild, ist sogar ein sehr schöner Ausdruck, weil Musik spielt sich in der Zeit vor allem ab, im Zeitlauf, und Imagination hat immer diese Bewegung. Im Gegensatz zur Musik hat sie nur den einen Unterschied: ich kann jederzeit mich vorwärts und rückwärts bewegen. Also wie wenn ich ein Musikstück hätte und ich kann jederzeit wieder, während eigentlich schon fast der Schluss antönt, den Beginn wieder hören und sozusagen mein inneres Ohr dem Beginn zuwenden. Oder ich kann schon am Beginn das Ende hören, weil sie zusammengehören. Ich kann vor allem die Teile zusammen hören, die eben auch zusammengehören. Das hängt damit zusammen, dass da ätherische Kräfte drinnen auch eine Rolle spielen. Also es ist nicht nur was Seelisch-Astralisches, sondern es ist ja auch etwas Ätherisches drinnen, Klang-Äther zum Beispiel, der eine Rolle spielt. Und da sind immer gesetzmäßige Zusammenhänge zwischen dem Früheren und dem Späteren, in vielfältigster Weise. Also das einfachste ist, dass sich der Anfang am Ende irgendwo spiegelt, dass die Mitte irgendwie was für sich darstellt, aber eigentlich das Zentrum von allem ist. Und so gibt es also sehr sehr viele Zusammenhänge und nicht immer genau die gleichen natürlich, also dadurch unterscheiden sich diese seelisch-ätherischen Wesen, möchte ich geradezu sagen, die in so einem Lied, in so einer Komposition drinnen leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich ist ein Lied zumindest eine seelisch-ätherische Wesenheit. Wo das Ich ist, das dazugehört irgendwo, aus dem es geschöpft ist, das steht jedenfalls in Verbindung, mit dem steht der Komponist in Verbindung irgendwie. Es steht sicher irgendeine hohe Geistwesenheit dahinter, und die sich jetzt in gewisser Weise verkörpert oder kundgibt, offenbart, durch etwas Astralisch-Ätherisches. Und das versucht der Komponist einzufangen. Also begabte Komponisten machen das. Vielleicht wissen sie nicht, jetzt aha, das ist die oder die Engelwesenheit, das ist auch ganz egal. Aber er spürt es, er erlebt die Imagination. Und er könnte das Stück auch nicht komponieren, wenn er nicht auch schon im Anfang das Ende irgendwo spüren würde. Er spürt, wo das Lied hinläuft. Er weiß es zwar noch nicht im Detail, das muss er ausarbeiten und probieren vielleicht und: jaa ..., nein, das ist noch nicht richtig, das passt noch nicht ... Das muss er spüren einfach. Und genau mit derselben Quelle muss sich eigentlich der Künstler, der es dann spielt, verbinden. Und aus der, unabhängig vom Komponisten, spielen, er muss es eigentlich sozusagen für sich neu komponieren, aber er hat eine Hilfe, die große Wegweiser-, halt die Partitur, die da vor ihm steht. Das sind im Grunde nichts als Meilensteine, Wegweiser, die ihm den Weg weisen. Aber er wird es gut dann spielen, wenn er selber zu der Quelle kommt, aus der der Komponist geschöpft ist. Und die ist unglaublich reich. Die ist so reich, dass der Komponist eine andere Schattierung erleben kann, als der eine Interpret. und wenn es tausend gute Interpreten sind, hat jeder seine eigene Nuance. So reich ist das, aus dem es geschöpft ist. Und dann kann man aber spüren, auch in der Musik, eben genau das: &#039;&#039;&#039;Dich berührte ein Gotteswesen.&#039;&#039;&#039;  Und jeder wirklich ... - das kann in einem einfachen Volkslied auch drinnen sein, wo der Komponist namentlich gar nicht bekannt ist, das irgendwie halt noch durch die Gemeinschaft herausgekommen ist. Na nun, auch da lebt ein Gotteswesen drinnen. Also es geht nicht immer darum, dass es eine mordskomplizierte Komposition ist. Das ist nicht immer das Kriterium dafür: das ist jetzt das Höchste, was es gibt. Es kann auch etwas ganz Schlichtes sehr, sehr tief und sehr weitgehend sein. Ich komme deswegen so stark auf &#039;&#039;&#039;die Musik, weil wir uns mit der heute noch sehr beschäftigen müssen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Apokalypse, weiter im 14. Kapitel. Starke Kraft in der Berührung des Gotteswesens  00:16:49 =====&lt;br /&gt;
Weil wir gehen ja jetzt weiter in unserer &#039;&#039;&#039;Apokalypse.&#039;&#039;&#039; Wir hängen zwar immer noch im &#039;&#039;&#039;14. Kapitel&#039;&#039;&#039;, aber wir kommen jetzt langsam ans 15. heran. Und wenn wir ans 15. Kapitel herankommen, naja, dann kündigen sich sonst schon sehr deutlich die Zornesschalen an. Ausgegossen werden sie erst mit dem 16. Kapitel. Und diese Ausgiessung der Zornesschalen hat... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Was ist jetzt los? Ich hoffe, ihr habt mich noch gehört, jetzt war nämlich mir plötzlich mein Bildschirm mit dem Online-Medium weg. Aber er ist, glaube ich, eh noch da. Also wenn nicht, bitte schreit. Ich hoffe, ich höre es dann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also wir gehen dann aufs 15. Kapitel zu, und das geht dann ins &#039;&#039;&#039;16.&#039;&#039;&#039; über, &#039;&#039;&#039;Ausgiessung der Zornesschalen&#039;&#039;&#039;. Also da wirds sehr wild, die ganze Geschichte und wir werden uns sehr damit beschäftigen müssen, was dieser Zorn ist. Ich habe es ein paar Mal schon erwähnt, dass es eigentlich &#039;&#039;&#039;Ausdruck der Liebe Gottes&#039;&#039;&#039; ist. Das ist also... , es scheint sehr merkwürdig zu sein irgendwo. Zorn ist doch fast das Gegenteil von Liebe irgendwo. Aber die hängen also sehr stark miteinander zusammen. Mit dem werden wir uns beschäftigen müssen. Und es geht vor allem darum, was beim Zorn einmal sehr deutlich wird: Zorn hat, wenn er so ein wirklicher Zorn ist, der einen überkommt, hat er ungeheure Energie in sich. Und um die geht es. Die Energie brauchen wir einmal. Und die Frage ist, wie tasten wir uns halt an diese Energie heran, aber gefahrlos. Gefahrlos in dem Sinn, dass nicht da jetzt der wilde Mustang oder der wilde Stier, der damit zusammenhängt, mit uns durchgeht, sondern dass wir souverän diese Kraft leiten können. Dann wird sie eine wohltätige Kraft. Dann wird aus einer zerstörenden Kraft die höchste wohltätige Kraft in Wahrheit. Und die brauchen wir. Also das nur so zur Einleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich lese jetzt noch einmal wie üblich zum zweiten Mal den Wochenspruch. Aber der führt uns hin, dass wir also eben in diesen auch Zornes-Aufwallungen ein Gotteswesen spüren können. Mit dieser Intensität. Nicht nur als: ja, ich bin leise berührt worden von irgendwas, ich weiß noch nicht was. Sondern dass man es spürt dahinter, nämlich selbst bei dem, wenn wir eine ganz zarte Stimmung erleben, der Natur gegenüber, und dann vielleicht ein paar Tage später draufkommen: das war etwas Überirdisches, was mich da berührt hat, das war, ja eigentlich ein göttliches Wesen. Und ... - aber &#039;&#039;&#039;wenn wir dieses göttliche Wesen in seiner wahren Gestalt erleben, puh, dann ist das nicht eine sanfte Berührung. Das ist ein feuriger Vulkan, so viel Kraft ist da.&#039;&#039;&#039; Nicht, weil er uns verzehren will, aber weil er seiner Natur nach einfach so gewaltig ist, dass man es nur durch das Bild eines gewaltigen Feuersturms ausdrücken kann, zum Beispiel. Also nicht als ein lauwarmer Tee oder sowas. Sondern wirklich, wirklich, da steckt Energie dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt an der Stelle, wo wir in der Apokalypse stehen, geht es darum, dass wir uns dessen bewusst werden, immer mehr, welche Kräfte dahinter sind. Und &#039;&#039;&#039;Kräfte, die notwendig sind, um damit Gutes zu tun&#039;&#039;&#039;. Um uns entwickeln zu können. Um der Erde helfen zu können. Um die Erde teilhaftig werden zu lassen an der Freiheit, die wir als Menschen uns erobern. Ich meine, darum geht es einmal als erstes, dass wir die Erde mitnehmen und in eine &#039;&#039;&#039;Welt der Freiheit&#039;&#039;&#039; verwandeln. So richtig ist das eh erst bei der nächsten Inkarnation dann Wirklichkeit geworden, wenn dann eigentlich &#039;&#039;&#039;aus der ganzen Natur Liebe uns entgegenduftet&#039;&#039;&#039;, so schildert es Rudolf Steiner gerne. Ja, aber &#039;&#039;&#039;da steckt diese Feuerkraft dahinter, hinter dieser Liebe.&#039;&#039;&#039; Und eine Feuerkraft, die ... - wirkliche Liebe ist es eben ja nur dann, wenn sie aus Freiheit gegeben wird, wenn es nicht einfach schwappt: da kommt was raus, sondern wo es ein ganz freies Geschenk ist. Dann ist es Liebe. Und wirkliche Liebe, intensive Liebe ist es dann, wenn diese Feuerkraft dahinter steckt, aber so gezügelt und so gelenkt ist, dass sie zwar ihre volle Kraft entfalten kann, aber eben nicht zerstörerisch, sondern ja, lebensschaffend letztlich. Weil diese Feuerkraft überträgt sich, also es sind zunächst dann astralische Kräfte, die darin wirken, die übertragen sich aber aufs Ätherische und im Ätherischen werden sie lebensschaffende, lebensschöpfende Kraft. Und dazu braucht es diese Intensität. Da geht es also nicht mit einem Haucherl irgendwie, sondern da braucht es Intensität. Aber, lesen wir noch einmal den zehnten Wochenspruch. Ist eine gute Einstimmung zu dem Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sommerlichen Höhen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhebt der Sonne leuchtend Wesen sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es nimmt mein menschlich Fühlen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seine Raumesweiten mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erahnend regt im Innern sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfindung dumpf mir kündend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennen wirst du einst: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in diesem Sinne: wie bereiten wir uns darauf vor, &#039;&#039;&#039;dass das immer bewusster und bewusster werden kann, diese Begegnung&#039;&#039;&#039;. Wir haben dazu schon einiges besprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht also - es sind zwei Dinge dazu notwendig. Das eine ist, &#039;&#039;&#039;dass wir wirklich an unserem Seelisch-Astralischen arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und arbeiten mit wachem Bewusstsein, mit immer mehr Bewusstsein. Und wir haben auch gesagt, es geht um mehr als um bloße Läuterung, Reinigung im Sinne: ich scheide aus meinem Seelischen das aus, was halt negativ ist. Sondern es geht noch um eine viel größere Aufgabe, aus der Kraft des Ichs heraus negatives Seelisches, das in uns entstanden ist durch die Wirkung der Widersacher, indem die Widersacher dieses Seelische verdorben haben, dass wir das ins Nichts hineinführen und in einer neuen, reinen Gestalt wieder hervorbringen. Vielleicht in einer ganz ähnlichen Form, aber jetzt ohne all dem Dunkel, was drinnen ist, was in die Tiefe zieht, was Zerstörungskraft ist, was geistig verdunkelnd ist, sondern jetzt hell, strahlend ist, zugleich aber die Intensität hat, die wir halt auch gerade vertragen können noch, um uns dieser Kraft auch bewusst zu werden. Wir haben ja auch davon gesprochen, dass dieses seelische, geistige Licht so intensiv sein kann, dass es uns vollkommen blendet, und dann sehen wir erst recht: Nix. Wir müssen uns also langsam herantasten, wir brauchen also die Sonnenbrille, die geistige, wir müssen ein Eigenlicht entgegenschicken, das uns dieses strahlende Licht, das uns entgegenkommt, dämpft. Das ist das Interessante: wo Licht dem Licht begegnet, entsteht eine Dämpfung, die dieses helle, eigentlich unendlich helle, göttliche Licht, das da kommt, auf ein für uns erträgliches Maß herabdämpft. Und so viel erkennen wir dann von der seelischen und der geistigen Welt. Nur in dem Maße, als wir es abdämpfen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das eine, also dass wir diese seelische Kraft erzeugen müssen. Und das zweite ist, wir müssen mit der Hilfe, mit der Unterstützung des Christus auch lernen, unsere ätherischen Kräfte, unsere Lebenskräfte und namentlich die höchsten Lebenskräfte - was sind die höchsten Lebenskräfte? Also Ätherkräfte, es fängt an bei ätherischer Wärme, das ist das unterste, da ist der Übergang ätherische Wärme-physische Wärme, die physische Wärme wäre die, die ich mit dem Thermometer messen kann, sozusagen. In dem Moment, wo es ätherisch wird, kann ich es mit dem Thermometer nicht mehr messen, da kann ich nur sehen, dass sich vielleicht die Struktur des durchwärmten Gegenstandes, des durchwärmten Wesens ändert. In unserem Blut spielt sich das dauernd ab. Wir pendeln immer um so einen Punkt herum, bei unseren etwa 37 Grad Bluttemperatur ist dauernd ein Übergang von physischer Wärme in ätherische und umgekehrt von ätherischer in physische. Und das ändert immer, ununterbrochen, in ganz leiser Form auch die physische Konstitution unseres Blutes. Da ändert sich dauernd was. Das ist der Weg, wie letztlich unser ganzes Seelisch-Geistiges bis ins Körperliche hinein wirkt. Es geht also eigentlich vor allem übers Blut und das uns, ja, unseren ganzen Organismus durchzieht irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Wärme, &#039;&#039;&#039;die physisch ätherische Wärme&#039;&#039;&#039;, der Übergang, da ist das Tor, wo das hineingeht. Also man darf das Banalste nicht mit - so banal nehmen, wie man sichs denkt, so als: in der Wärme, pfff. Ja, Wärme, da lebt eigentlich das ganze Seelische, das ganze Geistige drinnen. Und es ist ja so, dass in unserem Blutstrom die Temperatur nicht überall gleich ist. Und sie ändert sich dauernd ein bisserl, auch wenn das vielleicht nur ein Zehntelgrad oder weniger ist, wie es sich ändert. Aber jedes Organ hat seine eigene Temperatur. Es ist nicht überall gleich im Körper verteilt. So insgesamt die Kerntemperatur des mittleren Bereichs, man nennt das die Kerntemperatur, also wenn es da anfängt, kalt zu werden, dann wird es gefährlich. Also der Tod, sagt man, steigt von den Beinen auf. Die Beine werden zuerst kalt. Tatsächlich geht die Durchblutung dort zurück und dann steigt die Kälte immer mehr auf, und im Grunde, wenn es dann da die Herzgegend erreicht, dann wird es gefährlich. Aber es ändert sich beständig. Es ist, also, wenn es draußen eisig kalt ist oder was: das Erste, was kalt wird, sind die Gliedmassen, die Beine, die Arme. Da zieht sich das ganze Blut auch wirklich zurück und schaut, dass es die Wärme im Inneren hält. Das ist halt jetzt extrem, aber im Kleinen passiert das jede Minute, jede Sekunde, wo wir leben, ändert sich da was, in ständiger Bewegung. Es ist also ein lebendiges Strömen von ätherischer Wärme, die in physische übergeht und zurück. Da bewegt sich was. Und in dem gibt sich das Seelische und das Geistige kund. Das spricht dadurch. Diese Bewegungen, die da drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, seht ihr, das sind aber auch die Bewegungen, die hineinkommen zum Beispiel in so eine &#039;&#039;&#039;Komposition&#039;&#039;&#039;. Dort leben sie auf andere Weise in der Art, wie die Musik fließt. Aber es ist genau dasselbe, was sich in unserem Blut abspielt. Und tatsächlich, wenn ich Musik höre, tut sich was im Blut. Und dann sind diese Änderungen, die im Blut sich abspielen, tatsächlich ein Bild dessen, was in der Musik sich abspielt. Wir werden also ganz Musik, gerade mit unserem Blut oder beziehungsweise, genauer gesprochen mit unserer Wärme. Die geht mit mit dem. Ist nicht unabhängig einfach davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der &#039;&#039;&#039;Sprache&#039;&#039;&#039; ist es auch der Fall. Aber da kommt dann noch anderes dazu. Aber bei der &#039;&#039;&#039;Musik&#039;&#039;&#039; ist es also ganz, ganz stark. Also dass unser Wärmeorganismus sozusagen mitschwingt, mitsingt mit der Musik. Und damit holen wir sie herein in unser Wesen. Und umgekehrt gibt uns die Musik über die Vermittlung mit der Wärme, indem sie in die Wärme hineingetragen wird und von dort ins Ätherische, ins Astralische hinaufgetragen wird, ist die Musik eine Hilfe, zum Beispiel unseren Astralleib, auch unseren Ätherleib natürlich, aber vor allem dann auch unseren Astralleib in, naja, in eine schön klingende Form zu bringen. Also Musik kann da helfen. Wir lernen. Wir lernen aneinander. Und, ich meine, was ein &#039;&#039;&#039;Komponist&#039;&#039;&#039; uns gibt, ist: er schenkt uns etwas, was er in seiner Seele empfangen hat und durch ihn durchgegangen ist, das schenkt er uns in seiner Komposition. Und wir können es aufnehmen und müssen es uns zu eigen machen. So wie der Komponist, der hat aus einer Quelle geschöpft, aber er hat etwas ganz Eigenes daraus gemacht, das geschöpft ist aus der Quelle, das heißt aus diesem unerschöpflichen Topf, aus diesem unerschöpflichen Pool sozusagen geholt ist, aber einen bestimmten Aspekt davon herausholt, und das ist seiner geworden. Und aus dem heraus schenkt er es jetzt weiter an alle, die diese Musik hören, die diese Musik spielen. Und jeder macht wieder was Eigenes, aber es ist aus dem selben Bereich herausgeholt. Und so kann &#039;&#039;&#039;Musik&#039;&#039;&#039;, nicht nur kann, sie tut es, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht, &#039;&#039;&#039;hat einen unheimlichen erzieherischen Wert&#039;&#039;&#039;, letztlich auch &#039;&#039;&#039;auf unser Astralisches&#039;&#039;&#039;. Weil, es geht also übers Hören, geht es hinein in die Blutwärme, die ändert sich, die musiziert mit, die schenkt es weiter ans Ätherische und das Astralische freut sich von dem, was da an Ordnungskraft, an kosmischer Weisheit eigentlich hineinkommt, und eine kosmische Weisheit, die zugleich eine immense Kraft hat. Nicht wahr, Astralisches ist einerseits dort, wo es wirklich das kosmisch Astralische, das Welten-Astralische ist, ist die kosmische Weisheit im Grunde. Das ist die kosmische Weisheit, die Wirklichkeit in der Welt geworden ist, die die Welt geschaffen hat. Wir haben es oft schon besprochen, &#039;&#039;&#039;das erste Kapitel der Genesis bezieht sich auf die Schöpfung der Welt im Astralischen&#039;&#039;&#039;, in der Seelenwelt. Da gibt es noch kein Ätherisches, da gibt es noch kein Physisches, da gibt es nur Seelisches. Und alles wird dort bereits seelisch erlebt, was später Physisch-Ätherisches wird. Dort ist das alles drinnen. Und das ist die Verkörperung, ja, zunächst einmal der großen kosmischen Weisheit, die aus der vorangegangenen Verkörperung unserer Erde hervorgegangen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sogenannte &#039;&#039;&#039;Alte Mond&#039;&#039;&#039;, den Rudolf Steiner oft genannt hat &#039;&#039;&#039;den Planet oder den Kosmos sogar der Weisheit&#039;&#039;&#039;. Das Wort Kosmos der Weisheit ist besser als Planet der Weisheit, weil wir wissen schon, da hängt die ganze restliche Welt mit dran. Also es gibt keinen Alten Mond ohne das ganze Drumherum sozusagen. Das ist eigentlich eines. Es gehört zusammen, auch wenn es für uns jetzt als körperlich, räumlich auf Erden erscheinende Wesen so unglaublich scheint, dass die fernsten Fernen des sichtbaren Kosmos und darüber hinaus, dass das alles zusammen gehört und alles in Wahrheit zusammenspielt. Und, ja, auf der geistigen Ebene in völliger Gleichzeitigkeit zusammenspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äußerlich sagen wir, okay, bis das Licht von der Sonne zu uns kommt, nur von unserer Sonne, dauert es schon acht Minuten. Wir sehen also immer die Sonne, wie sie vor acht Minuten war, in Wahrheit. Und wenn es ein bisschen weiter ist, die Sterne, dann sind es schon ein paar Jahre. Und wenn wir dann entfernte Sterne haben, sind es sehr schnell 10.000, 20.000, 100.000 Jahre. Und wenn wir dann irgend so ein kleines Nebelfleckerl, eine andere Galaxie, sehen, sieht man nur durch die Fernrohre, also kaum eine, die man mit freiem Auge erkennen kann, na dann sind es schon eine Million Jahre oder was. Die nächsten Galaxien. Und dann brrrr - alles das, was dort passiert, überall, was dort passiert, geistig vor allem passiert, hat hier -, ist hier genauso da. Geistig können wir uns damit verbinden, äußerlich, sinnlich haben wir ein Problem. Da müssen wir halt vielleicht Millionen Jahre warten, da sind wir nicht mehr verkörpert auf der Erde. Das werden wir also nicht abwarten können. Aber geistig, seelisch sind wir damit verbunden. Und aus diesem riesigen Gebilde sozusagen, das ist erfüllt, seelisch erfüllt, von ungeheurer Weisheit zunächst einmal, die von dem alten Mond herübergekommen ist. Der alte Mond hat dazu gedient, diese Seelenwelt, diese Astralwelt so zu gestalten, dass sie eigentlich so weisheitsvoll wie nur möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Interessante ist, mit dem fängt die &#039;&#039;&#039;Erdentwicklung&#039;&#039;&#039; schon an. Also das heißt, dort wo die Erdentwicklung kommt, ist eigentlich &#039;&#039;&#039;von Anfang an&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ungeheure Weisheit da und trotzdem reicht das nicht aus, um die Erdenschöpfung so hervorzubringen, dass sie ihren Sinn erfüllen kann,&#039;&#039;&#039; nämlich ein geistiges Wesen zu erschaffen, das die Freiheit hat, die gleiche Freiheit wie die göttliche Quelle selbst. Dazu reicht die ganze kosmische Weisheit, die da herübergekommen ist, nicht aus. Dazu reicht die Weisheit der geistigen Hierarchien, der Engelwesenheiten, die in dieser kosmischen Weisheit leben, nicht aus. Diese Weisheit ist etwas aus der Vergangenheit Gekommenes, Gewordenes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der neue Einschlag kann nur immer kommen durch ein Wesen, das die Freiheit hat. In alten Zeiten war es eben in Wahrheit die Gottheit selber, direkt, unmittelbar, die diesen neuen Impuls hineingebracht hat. Bei der Erdenschöpfung, Anfang der Genesis die Schilderung, ist es so, im ersten Abschnitt drinnen, also am ersten Schöpfungstag, ab dem Moment, wo die Elohims sprechen - &amp;quot;Es werde Licht. Und es ward Licht.&amp;quot; - dann verbindet sich der Christus mit ihnen. &#039;&#039;&#039;Der Christus ist es, der dieses schöpferische Wort hineinbringt&#039;&#039;&#039;. Durch das entsteht erst das Neue, das den Sinn der Erdentwicklung ausmacht, das, mit dem ganzen Kosmos, der damit verbunden ist. Das ist das Neue. Und das jetzt auch zu sehen im Zusammenhang mit dem, was ich vorhin sagte, also dass eben die Musik, dass sich darin letztlich abspiegelt diese Weisheit, die im Astralischen drinnen ist. Aber wir müssen eben noch mehr machen, wir müssen auch noch diesen Ich-Impuls hereinholen, wirklich aus der Freiheit einen Impuls hineingeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum muss jeder Komponist &#039;&#039;&#039;aus der Quelle, aus der er schöpft, noch was Eigenes machen&#039;&#039;&#039;. Darum muss jeder Musiker, der es spielt, etwas Eigenes daraus machen. Wenn er das nicht macht, dann fehlt ihm, ja, die eigentlich menschliche Dimension dabei. Also das heißt, um mal so ein Musikstück richtig zu komponieren, muss ich erst einmal diese kosmische Weisheit überhaupt auffangen können. Und nicht halt nur irgendeinen Lärm machen, sprich irgendwas Chaotisches. Ich meine, es kann in dem, was man vielleicht auch als Lärm bezeichnen kann, kann manchmal auch die nächste Stufe der Entwicklung der Musik liegen. Meine ich jetzt gar nicht zynisch, weil die Menschheit hat sich verändert, wird sich noch weiter verändern und gewisse Intervalle, &#039;&#039;&#039;gewisse Harmonien oder Disharmonien werden sich zu Harmonien verbinden&#039;&#039;&#039;. Wir empfinden sie als Dissonanz, weil wir, nämlich nicht unser äußeres Ohr, sondern unser seelisches Ohr, noch nicht bereit ist dafür, das als Wohlklang, als eine schöpferische Kraft aufzunehmen, die es eigentlich ist, während wir: &amp;quot;äh äh, die bringt mir mein Seelisches durcheinander, das klingt irgendwie ganz schräg&amp;quot;. Es klingt schräg, weil wir seelisch noch nicht so weit sind. Also es gibt eigentlich keine dissonanten Intervalle so gesehen. Die sind immer nur temporär dissonant. Und das ist auch so ein Weg, bisserl zu zeigen, dass Kräfte, die wir jetzt als zerstörend vielleicht oder als, sagen wir vorsichtig, störend empfinden, dass aus denen etwas ganz Wunderbares werden kann. Ja, eigentlich geht es zunächst einmal nur darum, zu erkennen, dass sie eigentlich was Wunderbares sind und wir sind nur nicht reif, das mitzukriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also die erste Stufe. Das ist die erste Stufe, diese Weisheit hereinzuholen und sie zu erleben. Und wie man sieht, das ist gar nicht so leicht, also sie in ihrer Vollständigkeit so als Weisheit zu erkennen, dass das einfach passt, und nicht zu sagen: äh, äh, stört mich, passt nicht, passt nicht, ertrag ich nicht. Nicht wahr, das ist, es heißt eigentlich: ich ertrage es nicht, ich bin seelisch noch nicht so weit, es zu ertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kommen halt die stärkeren Kräfte des Mustangs oder des Stieres herein, in Wahrheit. Gerade dort sind so entscheidende Punkte, wo, ja, starke astralische Kräfte drinnen liegen. Dort lauern natürlich aber auch die &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039;. Das ist, genau die Punkte, wo sie hereinkommen. Und ja, im Mittelalter hat man das deutlich empfunden auch, das, wo der Teufel dann drinnen sitzt in der Musik, wo man ihn hören kann geradezu. Aber dort ist auch immer die Chance, den nächsten Schritt zu machen. Und der besteht im Grunde zunächst einmal nur darin, zu erkennen, dass diese Teufelsmusik eigentlich Engelsmusik ist. Dass nur wir nicht reif genug waren, das zu erkennen. Und dass wir eigentlich also damit Kräfte liegen lassen, die wir benutzen sollten, die wir lernen sollten, benutzen, zur Hand haben und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, &#039;&#039;&#039;der Musik steht eine riesige Entwicklung noch voraus&#039;&#039;&#039;. Wir sind noch lange nicht am Ende der Musik. Das hat gerade erst angefangen. Wir sind jetzt gerade am Punkt, die ersten Versuche zu machen, so richtig. Und da denkt Euch schon den Sprung vom Mittelalter herein, dann, was jetzt in der Neuzeit passiert ist. Da ist eigentlich eine gewaltige Dimension dazugekommen an musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten, an Kompositionsmöglichkeit. Damit will ich nicht die alte Musik oder die jetzt auch bei Naturvölkern ist ... - ist was Großartiges, das ist eine Basis. Aber da gibt es noch sehr, sehr viel mehr drüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Teil davon wurde halt namentlich in Europa hereingeholt. Also gerade in der Musik, in der Weisheit, die da drinnen - wenn man denkt, was ein Bach hereingeholt hat an kosmischen Harmonien, und sich dessen auch bewusst war, dass er da die Sphärenharmonien eigentlich hereinholt. Genauso wie es ja Kepler bewusst war, dass er, wenn er rechnet da drüber, dass er eigentlich versucht zu berechnen die Sphärenharmonien. Ein Zipfel davon. Ein Zipfel davon, weil er berechnet halt ein bissel was von unserem Planetensystem. Aber da hängt ein ganzer Kosmos dran. Das heißt: Milliarden, Billiarden, Trilliarden, ich weiß nicht, wie viele Sonnen, mit sicher auch Planeten, die alle ihre eigenen Rhythmen haben. Das heißt, die alle ihre eigene Komposition haben, wenn wir es jetzt musikalisch ausdrücken wollen. Und die alle zusammen bilden eine riesige, riesige Symphonie. Und wir sollten eigentlich lernen, jetzt während unserer Erdentwicklung diese Symphonie, ja, mit unserem Bewusstsein zu erfassen. Prrr. Das heißt, wir sollten jetzt uns vorbereiten dazu. Das wird nicht mehr im verkörperten Zustand sein und dann: wir werden irgendwann wirklich in dieser Sphärenharmonie leben. Also jetzt der Zustand, wo wir dann übergehen, also &#039;&#039;&#039;wo wir ja stehen jetzt in der Apokalypse: Übergang der Erde in den astralischen Zustand,&#039;&#039;&#039; heißt ja eigentlich, dass wir in diese Weisheitswelt hineingehen. Und da wird sich uns noch sehr viel mehr eröffnen von dem, welche riesige Dimension das hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt geht es darum, uns vorzubereiten. Und es geht darum, unser Seelisches, unser Astralisches, also das heißt, das Astralische ist das, wo bis jetzt unser Ich noch nicht so wirklich selbstständig mitgearbeitet hat, das müssen wir alles erobern eigentlich, vom Ich her. Erobern heißt, uns dessen bewusst werden. Und es verwandeln, verwandeln erneuern, das heißt, Negatives, was durch die Widersacher in uns bewirkt wurde - das heißt, wir haben es bewirkt, weil die Widersacher uns verführt haben und wir uns halt lassen haben. Aber das hat auch sein Gutes. Na, wir werden heute noch, denke ich, darauf kommen. Dass das notwendig ist, also alles, auch das, was - auch nämlich das Umgehen mit den zerstörerischen Kräften. Und in der Vergangenheit, die Menschheit ist mit, pfff, immensen zerstörerischen Kräften umgegangen. Nicht wahr, heute sagen wir: okay, die Menschheit, ja jetzt hat sie die Atomkraft entwickelt und können wir das verantworten? Und - nein, wir sind moralisch sicher noch nicht so reif. Aber die Geschichte ist nur ein blasser Abglanz von dem, was in der Vergangenheit da war.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man zurück geht zum Beispiel in die &#039;&#039;&#039;lemurische Zeit&#039;&#039;&#039;, dann muss man sehen: die Kräfte, die damals diese sogenannte lemurische Zeit, ja, zum Untergang gebracht haben und damit die ganze Konfiguration der Erdoberfläche radikal verändert hat, die ganze zaghaft entwickelte Lebenswelt, die es damals gab, radikal verändert hat und es bis zu einem Aussterben kam von fast 95 Prozent der Lebewesen, hat seine Ursache drin, dass &#039;&#039;&#039;die Menschen diese Macht über das Astralische, die sie damals noch hatten, missbraucht haben.&#039;&#039;&#039; Dadurch ist diese Lemuria, wie es Rudolf Steiner nennt, also was so ein Zentrum hatte in dem Gebiet zwischen Afrika und Indien etwa und Australien unten, da irgendwo, wo es heute kein Landgebiet ist und damals auch einfach noch nicht so verhärtet war, wie heute die Erde verhärtet ist. Also dort hat sich sehr viel halt abgespielt dort in dem Bereich irgendwo, ja, aber hineingehend bis nach Palästina oder so, das gehörte auch noch dazu. Es ist also ganz interessant, gibt es auch von anthroposophischen Geologen interessante Studien, wie eigentlich - ja, &#039;&#039;&#039;dort wo jetzt Jerusalem ist&#039;&#039;&#039;, mit dem hängt zusammen, das ist der erste Keimpunkt eigentlich gewesen, wo die feste Erde entstanden ist. Und &#039;&#039;&#039;das ist der Punkt, wo eigentlich die Menschheit die Erde betreten hat&#039;&#039;&#039;. Das ist wie &#039;&#039;&#039;der Punkt, wo die Erde befruchtet wurde durch das Geistige&#039;&#039;&#039;, was ... Also das ist jetzt keine direkte Aussage von Rudolf Steiner, sondern das ist, aber von anthroposophischen, Geologen gefunden worden und hat eine gewisse Plausibilität. Und, eben dieses Jerusalem ist ein ganz besonderer Punkt auf jeden Fall, an der Erdoberfläche, wenn man so will. Eben der Punkt, wo die stärkste Verbindung mit dem Irdischen möglich ist, wo man am tiefsten auch heute hinuntersteigen kann, sozusagen ins Irdische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nahe Jerusalem liegt ja eben auch die Stätte, wo die &#039;&#039;&#039;Jordan-Taufe&#039;&#039;&#039; stattgefunden hat. Allerdings, Jerusalem liegt oben am Berg und dann geht es hinunter, gewaltig, wie es da hinunter geht dann, ins Jordan-Tal hinunter, weil das Jordan-Tal liegt über 400 Meter unterm Meeresspiegel. Und Jerusalem, ich weiß jetzt nicht genau, wie hoch, aber das - 600-700 Meter sicher über dem Meeresspiegel. Also es ist eine Differenz von gut einem Kilometer. Und das ist auch interessant, also wenn man von Jerusalem runterfährt ins Jordan-Tal, also überhaupt, wenn man runterfährt, Negev-Wüste, das ist zwar die entgegengesetzte Richtung zur Taufstelle, aber da geht es in solchen Serpentinen runter, und pffhh - so eigentlich im Grunde [Handbewegung fast senkrecht von oben nach unten]. Also in sehr kurzer Zeit ist man unten. Oben schneit es zu Weihnachten dort, wenn man Pech hat, hat so um 0 Grad oder was und unten hast locker 30 Grad dann, im Jordan-Tal unten, in der Negev-Wüste. Also ganz krass die Unterschiede, die dort sind. Und ähnlich ist es aber nach der anderen Seite, wo dann die - im Übrigen vermutlich bei dem Ort, der auch Bethanien heißt, aber nicht mit dem Bethanien identisch ist, wo der Lazarus gelebt hat. Aber er heißt auch Bethanien, - also dort vermutet man äußerlich, dass die Stelle war, wo die Jordan-Taufe stattgefunden hat. In der Gegend auf jeden Fall wird es wohl gewesen sein. &#039;&#039;&#039;Und dieses ganze Jordan-Tal, das ist im Grunde der tiefste Punkt des festen Landes, die tiefste Ebene des festen Landes, die es gibt auf der Erde&#039;&#039;&#039;. Also über diese mehr als 400 Meter unterm Meeresspiegel geht es eigentlich nirgends wo sonst auf der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da ist - als wollte da wirklich alles hineinkriechen ins Innere der Erde. Das ist dort, also das heißt, da ist eine immense Kraftquelle auch dort. Und eine Kraftquelle, aber die sucht den Weg nach unten. Die sucht den Weg nach unten. Und den müssen wir eben auch suchen, und im doppelten Sinn, das heißt auch, nach unten, hurra, das Reich der Widersacher, ist aber dort auch. Wir brauchens. Wir brauchens. Also wir sind nicht die Braven, wenn wir an den Widersachern einfach vorbeigehen und sagen: hum da halt ich mich fern, ich will lieber ein Engerl sein. Ja, dann erfüllen wir aber unsere Erdenaufgabe nicht. Erdenaufgabe ja, die uns ermöglicht ist, die wir aus Freiheit ergreifen können oder auch nicht können, es liegt an uns. Aber eben gerade &#039;&#039;&#039;durch dieses Untertauchen ins Festeste, ins Dunkelste, in das Reich der Widersacher, frei zu werden&#039;&#039;&#039;. Freie Menschen zu werden, und aus dem die Kraft herauszuholen, letztlich dem ganzen Kosmos die Freiheit zu geben. Aus dem Kosmos, zumindest aus der nächsten Verkörperung unserer Erde schon ansatzweise einmal einen Kosmos der Freiheit zu machen. &#039;&#039;&#039;So viel als uns gelingt, so viel wird Liebe eine Naturkraft werden&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann sich das heute gar nicht vorstellen, wie das ist. Und das ist mehr als die weisheitsvolle Ordnung der Natur. Und &#039;&#039;&#039;der Prozess beginnt eben am ersten Schöpfungstag&#039;&#039;&#039;, wo die Elohim sprachen: es werde Licht. Wo sich der Christus damit verbindet. Der macht es möglich, indem er sich damals schon beginnt, mit dieser Erdenschöpfung einfach zu verbinden. Da fängt seine Beziehung dazu an sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen Weg müssen wir nachgehen. Und der Christus ist es eben, der uns zugleich auch hilft, indem er sich mit unserem Ich verbindet, eins wird eigentlich mit unserem Ich. Der hilft uns, mit den Ätherkräften auch umgehen zu können. Also in den - ich habs eh schon oft gesagt, mit dem Astralischen, also alles das, was ich jetzt über das Astralische gesagt habe, das ist unsere Aufgabe. Brrhh - da hilft uns niemand. Niemand. Niemand. Hilf dir selbst. Dann hilft dir Gott sozusagen. Aber, also das ist unsere Aufgabe, und der Punkt ist: wir können das. Oder wir werden es können. Wir sind auf dem Weg dorthin. Es steht dem nichts im Wege, als wir selber. Auch nicht die Widersacher sind es, die uns im Wege stehen. Die sind der Reibebaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sorat ist natürlich einer, der sehr gefährlich ist. Der hätte die Macht, uns von dem Weg abzubringen. Aber auch nur, wenn wir aus Freiheit zustimmen, habe ich oft schon gesagt. Also mit Gewalt kann er uns nichts antun und uns von dem Weg abbringen. Aber er hat natürlich eine sehr, sehr stark verführerische Macht. Indem er uns, ja, in Wahrheit ein Reich der Weisheit verspricht, in dem wir zumindest mitherrschen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was uns zugedacht ist, ist mehr. &#039;&#039;&#039;Nicht nur ein Reich der Weisheit, sondern ein Reich der Liebe&#039;&#039;&#039;. Das schließt die Weisheit nicht aus, aber es ist mehr. Es ist mehr. Es ist etwas, was die Weisheit in Wahrheit immer wieder erneuert. Weisheit ist letztlich, so wie sie herübergekommen ist vom alten Mond, bedeutet eine gewaltige kosmische Harmonie. Das ist, eigentlich ist es was Perfektes. Aber damit ist es auch fertig, am Ende in gewisser Weise. Und das, was aus der Freiheit oder was aus der Schöpfung - wenn ein ganzer Kosmos aus der Freiheit heraus geschaffen wird, und zwar so, dass die Freiheit lebt in diesem Kosmos - also geschaffen ist ja der alte Mond worden aus der Freiheit letztlich, der göttlichen Quelle. Aber die Freiheit wurde dem Kosmos selbst nicht gegeben. Das heißt, der Kosmos selbst, beziehungsweise die geistigen Wesen, die drinnen wohnen, leben letztlich dann in einer sehr harmonischen Welt, aber sie können sie nicht wirklich ganz zu ihrer eigenen machen. Und das ist das Neue, was daraus kommt also, und für die Aufgabe ist der Mensch vorgesehen, dass er eigentlich das Zugpferd in die Richtung ist. Also wirklich das wird, was bis jetzt noch keine dieser Hierarchien war, die über uns stehen. Nämlich der Geist der Freiheit und Liebe, wie es Rudolf Steiner auch gelegentlich, sehr selten, nennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist der Freiheit und Liebe. Ja, wir werden zunächst einmal in so was sein, was vergleichbar ist der Engelstufe. Aber man darf sich eben nicht denken, dass wir irgendwie dann nur ähnlich sind den Engeln, die heute da sind. Sondern wir haben eine ganz andere Aufgabe und ganz andere Kräfte. Es wiederholt sich nie etwas. Sonst könnte man denken: okay, baff, wir sind jetzt also Mensche. Das heißt, es ist [??]-Klasse für geistige Wesenheiten, das ist die erste Klasse. Weil Menschheit heißt, man hat ein Ich bekommen, man ist ein geistiges Wesen geworden. Und dann steigen wir brav auf im nächsten Kosmos, in der nächsten kosmischen Verkörperung, in die zweite Klasse. Dann kriegen wir schon Flügerl und sind Engel. So wie jetzt die Engel da sind. Nein. Nein. Wir werden engelartige Wesenheiten, aber völlig anderer Art als die, die es jetzt sind. Also es ist nicht so, dass da Schulstufe für Schulstufe durchgemacht wird und dann sind alle gleich fertig, Maturanten [österreichisch für Abiturienten], wissen dasselbe, können dasselbe und sind tauglich für den Beruf. Nein. Wir sind die, die rebellieren dagegen und sagen: wir machen einen ganz eigenen Kosmos und der ist noch nirgends wo vorgesehen. Nicht einmal die göttliche Quelle weiß, was das werden wird. Und wir werden so einen Teil hineinbringen. Das heißt, es werden wir als Menschen in der nächsten Verkörperung unserer Erde, wir werden Quellpunkte dessen sein, dass ein Kosmos entsteht, der selbst für die Gottheit unvorhersehbar ist. Der für die Gottheit nur dadurch verständlich wird und in seine Allwissenheit aufgenommen ist, dass wir es tun. Dass wir es tun und das müssen wir uns denken kosmischer Dimension. Da arbeiten wir schon mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden dann immer noch irgendwas mit unserem Planetensystem zu tun haben, das in neuer Art halt wieder entstehen wird und natürlich anders die Konstellation etwas, aber wo man zumindest sehen wird, wo das herkommt, welche frühere Entwicklung das hat, wie es halt bei einer nächsten Inkarnation ist. Aber es wird bereits eine Auswirkung auf den ganzen Kosmos haben, auf den neuen Kosmos, auf dieses neue Jerusalem, das hervorkommt. Das heißt, der wird schon deutlich unsere Handschrift auch tragen. Und man wird dann sehen, dass das, was an Liebe dort sowas wie eine Naturkraft ist - kann man sich nicht wirklich vorstellen, wie das ist, aber man kann auch wirklich gar nicht so viel darüber sagen, weil wir müssen es erst machen. Wir müssen es ja machen. Erst wenn wir es machen können, wenn wir so weit sind, dass wir das wirklich können, dann werden wir wissen, wie das wirklich ist. Das kann uns niemand sagen. Nicht einmal der Christus kann uns sagen: na, das wird so und so werden. Er wird uns helfen, dass es so weit kommt. Er wird uns helfen, jetzt während der Erdentwicklung uns vorzubereiten, dass wir dann zur Zeit des neuen Jerusalems, also der nächsten Verkörperung unserer Erde, so weit sind, dass wir es aus eigener Kraft können. Weil dann werden wir so weit sein, dass wir im Ätherischen aus eigener Kraft arbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann können wir noch nicht bis ins Physische hineinarbeiten, da brauchen wir noch Hilfe, aber wir können dann bereits gut hineinarbeiten in die Astralische Welt. Ist noch nicht ganz am Ende, aber wir können schon was und wir fangen an, in der Ätherischen Welt schöpferisch tätig zu sein. Das heißt, ätherische Kräfte, die da sind, ins Nichts verschwinden lassen und in neuer Form sie wieder hervorbringen. Dann sind wir schöpferisch im Ätherischen. Und das haben wir im ganz Kleinen jetzt schon in unserem lebendigen Denken drinnen. Wo wir wirklich lebendig denken, nicht nur beweglich denken. Ich meine, es gibt verschiedene Stufen, bis man dort hinkommt. Ich meine, man kann ein sehr starres, mechanistisches Denken haben, das ist sicher nicht lebendig, hat aber seine Aufgabe, keine Frage, müssen wir uns auseinandersetzen damit, ist gut fürs Bewusstsein, da sind wir eigentlich am wachsten zunächst, an dem lernen wir es, wach zu sein. Wir lernen halt immer am Toten, am Sterbenden, wach zu werden. Aber der nächste Schritt ist, dass wir ein beweglicheres Denken bekommen und nicht immer nur in Kausalschritten denken: aus A folgt B und aus dem folgt C und D. Nicht, das ist eine Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, unser Kosmos funktioniert heute, dass bei jedem Ereignis in Wahrheit, außer es ist auch ganz speziell, fürs physikalische Experiment ausgewählt, sodass alles möglichst ausgeschaltet ist, was aber in der Praxis draußen, in der Natur zumindest, nicht wirklich passiert. Ja, in unseren Maschinen passiert es, da, die bauen wir danach, im Großen und Ganzen. Zumindest solang sie so funktionieren, wie wirs uns wollen, wenn sie dann irgendwann einmal anfangen, Manderln zu machen [österr., Bedeutung etwa &amp;quot;ein ungewolltes Eigenleben führen&amp;quot;], dann kommen halt ein paar Faktoren hinein, die wir übersehen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in der Natur draußen, bei allem, was passiert, dass ein Baum wachsen kann, da sind tausende, hunderttausende, Milliarden Einflussfaktoren, die eine Rolle spielen. Damit der Baum so wachsen kann, wie er kann. Also da gibt es noch viel zu entdecken. Da gibt es noch viel zu entdecken, und da spielen sehr wohl auch äußere Kräfte eine Rolle. In der Biologie beginnt man langsam, das zu erkennen, wie sehr das alles wichtig ist, auch die Umweltsituation, auch die kosmische Situation. Aber auch das ist erst ein müder Anfang, da bin ich noch ganz im äußerlich sinnlich Physischen drinnen. Aber dahinter wirkt Ätherisches, dahinter wirkt die Weisheit des Kosmos, dahinter - das alles spielt eine Rolle. Und das - wir sehen halt, dass er da herauswächst und deswegen glauben wir, es ist nur wichtig, was da sich abspielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fernsten Fernen spielen mit eine Rolle. Und die sind es, die daher trotzdem jedem Baum, jeder Pflanze, auch wenn es die gleiche Art ist, trotzdem den individuellen Touch geben irgendwo. Ja, man sieht es ja selbst schon bei den Eiskristallen. Es ist ja faszinierend, keine zwei Eiskristalle, Schneekristalle sind genau gleich. Sie haben alle dasselbe Prinzip dahinter, sechsstrahlig, beziehungsweise im ganz Extremfall nur dreizählig, dann ist das verkümmert, aber sechsstrahlig ist das Grundprinzip. Aber dann sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Und da spielen real - das ist geradezu die Lust der Natur, damit zu spielen. Ich sage jetzt bewusst die Lust, das sind astralische Kräfte, die damit spielen, die musizieren, indem sie diese Harmonien erzeugen, diese Form-Harmonien, die sich abbilden in den Schneekristallen zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenns schneit im Winter - jetzt haben wir das Gegenbild zum Hochsommer, auf den wir zugehen - dann musiziert der Himmel, indem er jedes Sternchen da - das ist eine kleine Komposition und eine ganz eigenständige. Das schaut nur für uns so simpel und klar aus, das ist ein Meisterwerk. Mit freiem Auge sieht man ja gar nicht alle Details, die drinnen sind, man kann das dann unter das Mikroskop legen oder was und vergrößern, dann sieht man, dass jede kleine Zacke, die da drinnen ist, noch einmal hunderte Zacken hat und das werden immer mehr und immer mehr. Das verästelt sich, das ist aus einem ganz lebendigen Prozess hervorgegangen. Und zwar Kristalle entstehen aus dem Lebendigen. Solange ein Kristall wächst - wächst, ist es ein Lebensprozess. Ist nicht bloß ein physikalischer Prozess, also im Sinne eines toten Prozesses. Natürlich spielt das Physische eine Rolle, aber das Leben nimmt das Physische mit und bildet sich ab darin und das macht die Feinheiten aus. Das Grobe kann ich mit physikalisch-chemischen Gesetzmäßigkeiten erklären, aber das erklärt mir nicht die Feinheiten, die drinnen sind und in denen ist, in jedem ist eine kleine Komposition drin, eigentlich eine große Komposition, komponiert aus der Sternenweisheit heraus. Die Sternenweisheit bildet sich ab, und das heißt, das sind, wenns schneit, wahrscheinlich Milliarden Lieder, die auf uns herunterregnen. Nix anderes. Das äußere Bild für die Lieder, die seelisch auf uns herabregnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt euch vor, was man da eigentlich an Kompositionen auffangen könnte und wie wenig wir schaffen, davon hereinzubringen. Eigentlich müsste man jedes Mal, wenn es schneit im Winter, müssten die Leute schon komponieren und wir hätten Millionen neue Kompositionen. Ja, wir werden einmal so weit kommen, dass wirs erleben, aber das wird schon der Zeitpunkt sein, wo wir nimmer verkörpert sind auf Erden wahrscheinlich. Aber wir werden dem nahe kommen. Wir werden dem nahe kommen, dass wir diese seelische, ich sage jetzt bewusst seelische, Musik hören. Hören ist jetzt mit Anführungsstrichen zu nehmen natürlich, weils nichts Äußerliches ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kraft, diese Kompositionsfähigkeit, weil komponieren tut das Ich. Das Ich ist der Komponist, aber er hört, was da im Kosmos ist, er nimmt es, nimmt es in sich hinein, lässts eigentlich ins Nichts verschwinden und holts als etwas Eigenes heraus. Das passiert eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist vor allem das Wesen der abendländischen Musik. In vorchristlicher Zeit ging das noch nicht, weil das Ich noch nicht erwacht war. Es geht also erst, seit das Ich erwacht ist, na, das fängt also an nach dem Mysterium von Golgatha, so richtig erst ab 333 nach Christus, aber da ist es immer noch sehr, sehr, sehr einfach, das Ganze, im Mittelalter. Mit der Terz sogar hat man Schwierigkeiten: brrr, dissonant, schlecht, brr, böse, nicht gut eigentlich. Erst langsam jetzt dann, wenn wir ins Bewusstseinseelenzeitalter kommen, dann bricht etwas auf. Und eigentlich sind die großen Komponisten, das sind die Vorreiter, die am Geistselbst arbeiten schon. Die holen das herein. Und die größten von ihnen haben das zumindest auch geahnt, womit sie es zu tun haben. Wenn sie es auch noch nicht geschaut haben, sie haben es aber gehört. In sich gehört. Und man muss sich vorstellen, wie viel reicher das ist, was so ein großer Komponist wirklich in sich hört, im Vergleich zu dem, was er dann an paar Noten da niederschreibt. Aber da steckt, zwischen den Noten sozusagen, steckt die eigentliche Botschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Noten, die da stehen aufm Blattel, das sind nur die Marktseiten. Und dazwischen musst du es fühlen mit deinem eigenen seelischen Erleben, das du hereinholst. Das - schöpferisch aus dem Ich fühlst du das. Also du hörst etwas von der kosmischen Harmonie, die draußen als Schöpfung vorhanden ist, du holst sie herein, lässt sie ins Nichts verschwinden und holst sie in veränderter Form neu heraus. Und dann ist der Kosmos um mit eine neue Dimension bereichert worden. Und er wird verwandelt dadurch. Die wird verwandelt dadurch. Und zwar so verwandelt, dass eben dann im Astralischen auch die Anlage entsteht, dass später dann im neuen Jerusalem wirklich auch die Liebeskraft überall in der Natur verankert sein kann. In dem Kosmos der Weisheit, der aus unserer vorigen Erdverkörperung hervorgekommen ist, war das nicht möglich. Es konnte keine Erdenschöpfung entstehen, aus der bereits die Liebe überall uns entgegenkommt. Es ist nicht möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben jetzt die Aufgabe, das vorzubereiten, dass es dann auf dem neuen Jupiter oder auf dem neuen Jerusalem, wie es der Apokalyptiker, also Johannes, nennt, dass es dort als selbstverständliche Kraft aus der Natur blüht. Und dass es dort eine Freiheitskraft ist. Eine Freiheitskraft. Liebe ohne Freiheit geht nicht. Ich weiß auch noch nicht, wie man sich das vorstellen soll. Man kann es nur im Denken, kann mans erfassen erfassen, und da fängt das lebendige Denken an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich will Euch jetzt nur, sozusagen mehr fürs Gemüt, einmal vorbereiten, ahnend, was da dahinter steckt, was wirklich in lebendigem Denken drinnen sein kann. Und der Christus ist es, der uns eben hilft, dass das wirklich jetzt im lebendigen Denken bis ins Ätherische hinein Realität wird. Wir müssens aus dem Seelischen holen, also mit unserem Ich aus dem Seelischen holen, aber damit das lebendiges Denken wird, das Denken bedient sich der Ätherkräfte und das muss dort Realität werden. Und das ist -  von uns kommt der seelische Impuls dazu, der Christus hilft, dass es wirklich im Ätherischen geschehen kann. Das heißt aber auch, wo wir wirklich lebendig denken, denken wir mit dem Christus. Oder er denkt mit uns, wie auch immer. Aber jedenfalls so, dass wir die Richtung angeben. Er gibt natürlich Kraftkomponente dazu, wenn man es so nennen will. Er verstärkt es so, dass es wirksame Kraft werden kann. Und es ist zunächst einmal vor allem eine wirksame Kraft, die uns selber umgestaltet. Mit dem fängt es natürlich an. Den ersten Kosmos, den wir verändern, und an dem, da sind wir jetzt schon ziemlich stark dran, ist unser Mikrokosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Voraussetzung. Und der Makrokosmos verändert sich mit eigentlich dadurch, weil der Makrokosmos das widerspiegelt. Also das heißt, wir müssen nicht jetzt mit irgendeinem Raumschiff da draus fliegen, damit das passiert, sondern, indem wir an unserem Mikrokosmos arbeiten, verändert sich auch der Makrokosmos, der untrennbar mit dem verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vergangenheit war zunächst einmal so, dass die Weisheit unseres Mikrokosmos von da draußen, vom Makrokosmos kommt. Jetzt fangen wir an, ihm etwas völlig Neues, wir können da ja gar nicht sagen, zurückzugeben, sondern zu geben. Frei zu schenken. Was der Kosmos aus sich heraus, nämlich mit den ganzen geistigen Wesen, die über uns stehen, gar nicht herauskommen kann. Wir fangen jetzt schon ganz klein an.  Indem wir an unserem Mikrokosmos arbeiten. Und sich das widerspiegelt im Makrokosmos draußen, weil der eben verbunden ist damit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 01:11:16 =====&lt;br /&gt;
Also das heißt, wenn so ein Komponist etwas hereinholt, etwas von dem Geschenk der Götter annimmt, nehmen wir es jetzt so einmal, und aber nicht einfach so nimmt, wie es da ist, sondern es durch sein Ich, in Wahrheit, verwandelt. Und dann, indem ers komponiert, und indem ers komponiert, selbst ein anderer wird. Das kommt dazu. Also das Eigentliche, es ist ja - geht ja gar nicht um das Blatterl Papier, wo jetzt die Noten draufstehen. Das ist das Wenigste, das ist sozusagen das Abfallprodukt. Gott sei Dank gibt es das, aber das ist das Wenigste. Das Eigentliche ist, was passiert in dem Menschen, der das hereinholt, verwandelt, indem ers komponiert, und dann von mir aus auch niederschreibt. Aber das Wichtige ist: was passiert mit ihm? Weil, er nimmt dann Astralisches, lässt es ins Nichts fallen, und holt es auf neue Weise heraus. Und das schenkt er dem Kosmos damit, einfach, indem ers komponiert, damit schenkt ers schon. Da muss es noch gar kein Mensch gehört haben. Da muss es nirgendwo zur Aufführung gekommen sein. Allein dadurch, dass er es erlebt, das durch ihn durchgeht, und dass ers komponiert hat, das heißt, aus der Freiheit heraus weitergestaltet, umgestaltet hat, und der Durchgang durchs Nichts eben drinnen war. Das ist das Wichtige. Man täuscht sich so leicht: dass vielleicht diese - ja, es ist ja eh fast die Sphärenharmonie, die ich gehört habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch sie hat den kleinen Einschlag des Ichs, das es weitergestaltet hat. Und das ist das Entscheidende. Und es ist etwas darin, was in der Weisheit des Kosmos bisher nicht möglich gewesen wäre. Das heißt, der Komponist schafft im Astralischen etwas, was die ganzen Hierarchien über uns nicht können. Sie können es nicht. Diesen - das ist vielleicht eine Prise nur, die neu ist, klar, es ist etwas Winziges noch. Aber es ist etwas, was niemand da drüber, über uns, von den Engelwesenheiten kann. Der wirkliche Komponist kann es. Und er kann es, wenn er dieses seelische Erlebnis hat. Das, also das können auch Komponisten, die vielleicht gar nicht bekannt geworden sind. Der vielleicht ein einfaches Lied geschrieben hat, aber dieses Lied ist seines geworden. Der macht das auch. Der macht das auch, und jeder Mensch, der dann dieses Lied oder diese Komposition singt, spielt, wie auch immer, vielleicht auch nur für sich, ohne dass es wer hört, in seinem Kammerl nur macht, aber es so wirklich erlebt, dass er es zu seinem Eigenen macht, der arbeitet mit, dem Kosmos die Liebe einzuweben. Und vorzubereiten, so dass sie in der nächsten kosmischen Verkörperung wirklich herauskommen kann. Das ist jetzt die Vorübung dafür. &#039;&#039;&#039;Aus der Welt der Weisheit, die vom alten Mond gekommen ist, eine Welt der Liebe zu machen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weisheit kann eine unheimliche Präzision haben, eine unheimliche Harmonie, die aber auch eiskalt sein kann, zum Beispiel. Ja, alles funktioniert, alles ordnet sich dem unter, Gleichklang überall. Ich meine, alle die Kräfte, die nur aus der Vergangenheit arbeiten, bedienen sich dessen. Und das sind die, die heute maßgebend die Gestaltung der Welt, äußerlich gesehen zumindest, mitbestimmen. Aber da bestimmen sie nur das mit, in Wahrheit, was das Zugrundegehende über kurz oder lang ist. Weil, das ist auf jeden Fall: mit dem Ende der Erdentwicklung spätestens ist das komplett weg und hat in der Form keine Bedeutung mehr. Was Bedeutung hat, sind diese kleinen Anfänge. Diese kleinen Anfänge mit einem bescheidenen Liedchen vielleicht. Also ganz besonders eben in der Musik spielt das eine Rolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 01:15:50 =====&lt;br /&gt;
Ja, da habe ich jetzt also sehr, sehr weit über diese Dinge gesprochen, und eigentlich ist es nur die Einleitung, um das aufzugreifen, den Weg: na, wie gehen wir es denn jetzt konkret an, unser Astralisches so zu verwandeln, dass wir es wirklich bewusst in die Hand bekommen. Einiges hatten wir schon gesagt. Es ging darum, also eben das lebendige Denken auszubilden, das war das eine, über das haben wir gesprochen. Dann geht es darum aber auch, die &#039;&#039;&#039;Seelenorgane&#039;&#039;&#039; auszubilden, die in der Vergangenheit schon veranlagt wurden, die aber jetzt auch im Grunde völlig erneuert werden müssen und - also &#039;&#039;&#039;die sogenannten Chakren oder Lotusblumen&#039;&#039;&#039;. Wir haben die letzten Male gesprochen, beziehungsweise schon früher auch, also vom &#039;&#039;&#039;Stirnchakra&#039;&#039;&#039;, vom &#039;&#039;&#039;Kehlkopfchakra&#039;&#039;&#039;, und das letzte Mal kam das &#039;&#039;&#039;Herzchakra&#039;&#039;&#039; dazu. Es gibt dann noch weitere Chakren, also nach unten zu gibts noch drei. Die sind durchaus bedeutsam, hängen aber gerade auch zusammen mit den allerstärksten astralischen Kräften. Und also mit den stärksten astralischen Kräften und die zumindest zunächst noch einmal am wenigsten unter der bewussten Herrschaft unseres Iches ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich glaube, da ist irgendwo ein Mikro offen und da scheppert es, Geschirr oder irgendwas, im Hintergrund. Also falls wer das bemerken sollte, bitte abschalten, danke.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah ... ja, also diese unteren Chakren. Aber wir müssen letztlich an diese Kräfte auch herankommen und sie verwandeln, weil dort sind die stärksten Kräfte drinnen. Die allerstärksten. Nur, wir müssen sie in der richtigen Weise handhaben können und dazu gehört diese Vorbereitung, also erst einmal über die oberen Chakren. Drüber gibts noch das &#039;&#039;&#039;siebente Chakra,&#039;&#039;&#039; das, was auch mit dem &#039;&#039;&#039;Heiligenschein&#039;&#039;&#039; zusammenhängt oder letztlich die &#039;&#039;&#039;Ganzkörper-Mandorla&#039;&#039;&#039; wird. No, das ist dann der Ausdruck des Ergebnisses, sag ich mal, das rausgekommen ist, wenn wir das ganze restliche System verwandelt haben, und durch die Kraft des Ich. Das heißt, indem wir &#039;&#039;&#039;Astralisches, Seelisches zum Geistselbst verwandelt&#039;&#039;&#039; haben. Also Astralisches, Seelisches ins Nichts geführt haben und im Grunde neu erschaffen haben aus der Kraft unseres Ichs. So viel, als drinnen ist, so viel wird oben diese, dieses siebente Chakra. Das ist Ausdruck eigentlich dieses werdenden Geistselbst, das ja im - auch im Heiligenschein kommt und daher kommt das irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind Bilder, man darf sich das natürlich nicht äußerlich vorstellen, das ist eine Versinnlichung des Erlebnisses, das da ist. Aber man spürt, es kommt da eine mächtige astralische Kraft, über die man verfügt und die man aus der Souveränität des Ichs heraus in der Hand hat. Und wenns ganz groß wird, umfassts letztlich unser ganzes Astralisches. Aber das ist ein weiter Weg. Also das werden die meisten von uns während der Erdentwicklung nicht fertigstellen können. Und tatsächlich ist das auch mit eine große Aufgabe der nächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde, dass das Geistselbst wirklich vollständig fertig wird. Jetzt ist alles noch Vorübung, aber die müssen wir machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht darum, diese Chakren auszubilden und zwar sie auszubilden, so dass wir sie wirklich erneuern. Und das drückt sich in dem Bild aus, dass man sagt: ja es gibt zum Beispiel bei der zwei-, sogenannten zweiblättrigen Lotusblume, da kommt ein Blatt aus der Vergangenheit und wir müssen aber jetzt ein neues dazu gewinnen. Und in Wahrheit drückt es eben aus die Verwandlung des Alten, ein Durchgehen durchs Nichts und eine neue Fähigkeit, ja, aus dem Nichts heraus zu schaffen. Und eine Fähigkeit, in der eben die Ichkraft drinnen lebt, wo im Astralischen die Ichkraft gestaltend tätig wird. Also das ist eigentlich dieses Bild der Lotusblumen. Die Zahl der Lotusblumen hängt eigentlich damit zusammen, dass eine bestimmte Anzahl seelischer Fähigkeiten entwickelt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 01:20:32 =====&lt;br /&gt;
Also es ist - in dem Fall gehts drum, &#039;&#039;&#039;eine alte Fähigkeit in eine neue zu verwandeln&#039;&#039;&#039;. Die alte Fähigkeit war die des &#039;&#039;&#039;alten Hellsehens,&#039;&#039;&#039; der alten imaginativen Kraft, das aber ein traumartiges Hellsehen war, in dem der Mensch nicht wirklich wach war. Ein Hellsehen war, das gebunden war, dass die astralischen Kräfte des Körpers eigentlich, dass das von unten heraufströmt und sich dann durch dieses Organ kundgibt. Das heißt, da waren sehr stark die unteren Chakren tätig, die unteren Lotusblumen, ja, am Anfang und ganz besonders eben in dieser sogenannten &#039;&#039;&#039;Lemurischen Zeit&#039;&#039;&#039;, von der wir schon gesprochen haben, wo gewaltige Veränderungen in der Erde stattgefunden haben, aber leider Gottes auch sehr viele zerstörerische. Ich meine, das war &#039;&#039;&#039;die Zeit, wo die Menschheit das Ich ja gerade erst als Funke bekommen hatte&#039;&#039;&#039;, das &#039;&#039;&#039;Astralische&#039;&#039;&#039; war aber sehr stark und der &#039;&#039;&#039;Einfluss der Widersacher&#039;&#039;&#039; war auch sehr stark. Und da haben sich halt manche Menschen verführen lassen und haben dieses Astralische missbraucht, im Sinne, naja des Egoismus, das beginnt halt da schon unter dem Einfluss Luzifers, der macht das einmal. Und unter dem Einfluss wurde das Antlitz der Erde gewaltig verändert durch, ja man kann sagen, Naturkatastrophen. Vulkankatastrophen und so weiter, die passiert sind. Und die sind aber nicht zufällig gekommen, sondern die sind deswegen gekommen, weil der kosmischen Weisheit entgegengekommen ist eine, na ich sag einmal, irdische Unweisheit, die durch das Astralische dieser Menschen hineingekommen ist, das aber so stark war, dass es Einfluss zumindest auf unsere ganze Erde hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 01:22:30 =====&lt;br /&gt;
Ich meine, wir sind heute zum Glück seelisch so schwach geworden, astralisch so schwach geworden, dass wir noch nicht so einen starken Einfluss haben. Einen leisen Einfluss haben wir schon, viele Veränderungen der Natur, die stattfinden, hängen mit dem zusammen, aber es ist noch ein relativ leiser Einfluss. Eiszeitkatastrophe, Untergang der Atlantis - war es noch stärker als es jetzt ist. Jetzt ist es schwächer, aber immerhin noch da. Und die eigentlichen Probleme, wo man sagt: Natur, Klima und das alles, was sich verändert, im Positiven wie im Negativen, ja, hängt auch mit diesen astralischen Dingen zusammen, aber &#039;&#039;&#039;das ist eine Kleinigkeit gegenüber dem, was Untergang der Atlantis war, Eiszeit war, und erst recht eine Kleinigkeit gegenüber dem, was auf der Lemuria war.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kräfte hängen aber mit den unteren Chakren zusammen. Und wenn wir aber &#039;&#039;&#039;für die Zukunft die Kräfte der Liebe&#039;&#039;&#039; vorbereiten wollen, wie es für uns angedacht ist, und wie es auch notwendig ist, wenn wir ein wirklich freies Ich entwickeln wollen, - weil man kann sagen, &#039;&#039;&#039;das freie Ich ist zugleich eine Quelle der Liebe&#039;&#039;&#039;. Sich verschenken, &#039;&#039;&#039;ein Ich sein heißt sich verschenken.&#039;&#039;&#039; Man besteht daraus, sich zu verschenken. Ohne sich zu verlieren. Weil man wird immer mehr man selbst, man wird immer mehr und deutlicher dieses Ich in seiner ganzen Einzigartigkeit, je mehr man sich verschenkt. Und je mehr man sozusagen weggeben kann und den anderen geben kann, umso reicher wird man innerlich. Also - und das darf man nicht einmal noch mit dem egoistischen Hintergedanken machen: ah gut, ich verschenk mich, ich verschenk mich, dann werd ich immer größer. Wenn das als Seelenstimmung im Untergrund da ist, ist es schon wieder vorbei. Ist schon wieder vorbei, dann fang ich an im Grunde, alten Müll zu verschenken. Weil, es - was soll ich verschenken? Das erneuerte Seelische zunächst einmal. Von dem soll ich was verschenken. Nicht einen alten Kofel [?], der aus der Vergangenheit gekommen ist, das nützt uns nix. Das hat nicht die Kraft, um - weder den Menschen, den Mitmenschen, noch der Natur draußen, den Tieren oder was, wirklich etwas zu geben, was sie höher erhebt. Sondern das schenkt ihnen das Alte, was sie eh haben und was im Grunde auf dem Weg bergab ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es geht da um das Neue, was wir schenken können&#039;&#039;&#039;. Und eben - wieder auf unseren Komponisten zurückzukommen: Er schenkt. Nicht nur den Mitmenschen, auch der Natur draußen, weil es wirkt in der ganzen Welt. Es wirkt für den ganzen Kosmos. Das sieht man natürlich nicht gleich morgen, also jetzt - kriegen die Hasen nicht plötzlich noch längere Ohren oder sonst was, weiss ich was, passiert. Oder die Blumen kriegen Mascherl [Schleifchen] noch drauf oder so Das wird nicht passieren, so einfach. Aber die Natur verändert sich dadurch, längerfristig. Das passiert alles aus solchen Kräften heraus, heute. Und daran mitarbeiten ... Aber damit das im größeren Maßstab geht, brauchen wir also die unteren Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wie kommen wir jetzt also so heran, dass das nicht gefährlich wird? Weil, in der Vergangenheit war es gerade der Missbrauch dieser Kräfte, der immer wieder zum Untergang geführt hat. Und wenn man davon hört, dass Rudolf Steiner davon spricht, ja &#039;&#039;&#039;am Ende unserer Kulturepoche&#039;&#039;&#039;, am Ende der 7. Kulturepoche wirds den &#039;&#039;&#039;Krieg aller gegen alle&#039;&#039;&#039; geben, und so weiter, dann wird man auch sehen halt: also ein Teil der Menschheit hat es halt dann offensichtlich noch nicht geschafft, dieses Liebesprinzip so zu entwickeln, dass sie eben Astralisches ins Nichts - also altes und damit letztlich verdorbenes Astralisches ins Nichts geführt haben, erneuert haben durch das Ich, und das jetzt verschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird ein Teil sein, &#039;&#039;&#039;das sind die 144.000 Auserwählten, von denen wir wissen, es ist keine Anzahl, sondern eine Qualität,&#039;&#039;&#039; die sich darin ausdrückt. Und das ist genau diese Qualität. Diese Qualität, sich verschenken zu können und verschenken zu können das Astralische, das aus dem entstanden ist, neu entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, also wie können wir das - bis hineintragen auch in diese untersten Kräfte? Weil das müssen wir im Grunde einigermaßen schaffen, noch während unserer Erdentwicklung. Zumindest den Anfang dazu zu setzen, also wenn es auch so ist, dass das Geistselbst vollständig erst sich auf der nächsten kosmischen Inkarnation entwickeln wird, heißt das aber trotzdem, dass wir jetzt überall den Anfang setzen müssen. Und das heißt letztlich, alle Chakren bearbeiten müssen. Aber halt in der umgekehrten Richtung wie in der Vergangenheit. In der Vergangenheit sind die Kräfte von unten geholt worden und mit der Zeit immer mehr hinaufgehoben worden. Immer mehr ins Bewusstsein, heißt das. Es hängt nämlich wirklich auch damit zusammen: je weiter unten die Chakren liegen, desto schwerer sind sie dem Bewusstsein zugänglich. Je weiter oben sie liegen, desto eher kann ich ihre Tätigkeit ins Bewusstsein heben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich wirklich es schaffe, das lebendige Denken dann ... - lebendiges Denken braucht die Ätherkräfte, die sind immer auch notwendig dazu. Und wenn ich sie jetzt bis zur Imagination bringe, also zu einem rein seelisch bildhaften Erleben, aber bildhaft heißt: nix Sinnliches drinnen, überhaupt nix Sinnliches drinnen, etwas rein seelisches, das aber doch bildhaft in dem Sinne ist, dass ich alles, was dabei eine Rolle spielt, sozusagen gleichzeitig im - na, Blickwinkel ist wieder ein sinnlicher Ausdruck -, aber es nebeneinander, miteinander erleben kann. Nicht nur in einem Nacheinander, sondern in einem Nebeneinander, in einem Miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Spannende bei einer &#039;&#039;&#039;wirklichen Imagination&#039;&#039;&#039;, dass ich ... auch sonst, wenn ich innerlich eine Seelenstimmung hab, ja, dann merke ich, wie sich die im Laufe der Zeit ändert. Aber meistens ist es so: eine bestimmte Seelennuance oder von mir aus eine bestimmte Mischung hab ich halt zu einem bestimmten Zeitpunkt, und dann verändert sichs und ... wenn ich einen Tag zurückblicke, ist die eigentlich schon weg, ich kann mirs gar nicht mehr vorstellen, wie die war. Ich erlebe sie nicht mehr. Also sie vergeht. In der Imagination ist jede da. Ist jede da, die diese Imagination aufbaut, jede dieser Stimmungen - ich nenns einmal halt jetzt Stimmungen - ist gleichzeitig da sozusagen. Ist gleichzeitig erlebbar. Das ist das Wichtige. Aber wenn das ein bisserl ansatzweise gelingt - das wird am Anfang sehr, sehr unscharf sein, aber immerhin - , dann hab ich das geschafft, es da ins Bewusstsein zu heben, mit dem Chakra da oben. Und jetzt muss ich dran arbeiten, da weiter bewusst zu werden, also weiter üben mit dem lebendigen Denken, mit dem Empfindsamsein im Seelischen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Komponist hat das zumindest halbbewusst, er erlebt sein Musikstück als Ganzes. Halbbewusst zumindest. Nicht fix und fertig, das Fix und Fertige ist sowieso nur das Endprodukt. Aber es geht darum, ah, ein Gespür zu kriegen: ah, das drängt auf ein bestimmtes Ende, oder: da kommt mir das Ende eigentlich schon entgegen, das sagt mir, wie die erste Note sein muss. Und das heißt also: auch so ein Musikerlebnis - und ich sag das ganz bewusst, weil Musik bringt man natürlich viel eher mit Inspiration in Verbindung, und die spielt auch eine Rolle - aber es spielt auch die imaginative Ebene eine Rolle. Es ist auch so schön geschildert, da in den grundlegenden Schriften vom Steiner, in der Theosophie, wo es auch um die Imagination und sowas geht dort - in Klammer: aber dann ist das - genauso gibts aber auch ein geistiges Hören, und das gehört dort auch dazu. Also auch schon auf der Ebene der Imagination spielt das eine Rolle, es gibt also auch Klangbilder sozusagen. Und Bild ist es eben dann, wenn es sich wirklich in diesem Nebeneinander manifestiert. Nebeneinander ist aber schon wieder sinnlich übersetzt, es heißt für mich, dass ichs gleichzeitig im Bewusstsein haben kann. Und jederzeit sozusagen mein Bewusstsein mehr auf das eine fokussieren kann, mehr auf das andere, aber ich kann jederzeit mich im Bewusstsein von einem zum andern wenden. Es geht nix verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich muss nicht, ah, nachgrübeln: wart&#039;, wie war denn die Stimmung jetzt da gar? Hä, ich weiß nimmer. Nein, ich brauche nicht nachgrübeln, ich erlebs einfach. Es ist mir immer präsent, ich brauch nur seelisch sozusagen innerlich den Kopf wenden ein bissel, und ich bin mit meiner Konzentration wieder dort, und die andere bleibt aber genauso da. Sie geht nicht verloren. Ich bin also seelisch so wendig geworden. Das ist - hängt alles mit dem, mit der Übung droben zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt eben die Inspiration dazu, da ist die nächste Stufe - will ich aber jetzt nicht, wir haben eh schon die letzten Male darüber gesprochen - , ist also die nächste, die 16-blätterige Lotusblume, wo 8 Blätter aus der Vergangenheit, also das heißt 8 bestimmte Seelenqualitäten, Seelentätigkeiten, in 8 neue verwandelt werden sollen. Und dann kommt das Herzchakra, das ist das wichtigste. Nein, da jetzt, ist dann alle, wichtig sind alle letztlich, aber das ist das Zentrum, um das sich alles dreht. Weil, &#039;&#039;&#039;es geht also vor allem darum, dass hier das Zentrum entwickelt wird&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht nur diese Lotusblume, sondern es ist dahinter auch ein ätherisches Zentrum, ein Kraftzentrum überhaupt. Es ist also ein ätherisches Zentrum da, aus dem zum Beispiel diese Herzlotusblume ja im Grunde herauswächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, ich habs, glaub ich, schon öfter erzählt: wenn eine Pflanze wächst, dann hats die grünen Blätter, den Spross und die grünen Blätter und das alles, aber damit das einmal zum Blütenkelch kommt, das sind noch grüne Blätter zunächst, aber - ahhh - es geht nimmer hinaus in die Weite, es wird jetzt ein Becher, und der Becher, der deutet nur an, dass da Astralisches empfangen wird. Der Becher ist sozusagen die Geste des Empfangens dieser astralischen Kräfte, die jetzt von außen, mehr oder minder von außen, die Pflanze ergreifen, und dann den Becher bilden, und dann drinnen die zarten Blütenblätter mit den verschiedenen Farben und so weiter. Und, aber das - unten die grünen Blätter, die Voraussetzung, dass überhaupt die Blüte entstehen kann, weil die schwebt nicht einfach in der Luft irgendwo, die braucht den Stängel, den Spross, den zentralen, und sie braucht die Blätter auf der Seite dazu, das muss vorausgehen - so muss auch bei den Lotusblumen im Ätherischen was vorausgehen, aus dem dann dieses Seelenorgan überhaupt wachsen kann. Also es ist eine Tätigkeit, die immer mit dem Ätherischen und dem Astralischen zu tun hat. Und das Wichtigste ist, dass da in der Herzgegend ein ätherisches Kraftzentrum gebildet wird. Aber das geht nicht, es gleich da fertig zu bilden, sondern man muss einmal oben anfangen. Und darum ist da das lebendige Denken so wichtig. Damit fang ich an, provisorisch, so drückt sich Steiner aus, einmal ein Zentrum da oben zu bilden. Und das senkt sich dann langsam hinunter, bis es dann das Herzzentrum bildet. Aus dem dann diese mittlere Lotusblume in richtiger Art herauswächst. Und von diesem Herzzentrum gehen ätherische und astralische Strömungen aus. Das sind die, die nach oben gehen, die aber auch dann nach unten gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Vergangenheit kamen zum Beispiel die astralischen Strömungen praktisch nur von unten, gehn da rauf. Jetzt ist es eigentlich so, dass diese Kräfte von der Mitte nach oben und nach unten gehen. Da ist so eine Art Punkt, ja, wie bei so einer Spirale, wo sich die beiden Arme der Spirale eigentlich gar nicht berühren in der Mitte, sondern dazwischen ist, ja, der Leerraum, der notwendig ist, das Nichts, das notwendig ist, also da kann das Ich eingreifen, da greifts ein, eigentlich. Also für die höhere geistige Entwicklung ist das ein ganz wesentliches Zentrum dann. Und dann wird aus dem Denken, &#039;&#039;&#039;aus dem lebendigen Denken, aus dem imaginativen Denken, - ein Herzdenken&#039;&#039;&#039;. Und das braucht hier dieses Zentrum, das im Astralischen etwas bewirkt, aber vor allem auch im Ätherischen etwas bewirkt. Und man könnte sagen: das ist das &#039;&#039;&#039;Zentrum der Lebenskräfte&#039;&#039;&#039;, die auch jetzt diesen Lotusblumen ja den Lebenssaft geben. So wie in der Natur draußen eine Blütenpflanze halt die Lebenskräfte der grünen Blätter und des Stängels und der Wurzeln von mir aus und das, das alles braucht und dann oben, um oben dann empfangsbereit zu sein für die seelisch-astralischen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Grunde da nicht anders. Und das heißt, es ist eine starke Verwandlung nicht nur des Astralischen, wenn wir diese Organe entwickeln und so weiterentwickeln, dass sie eben zukunftsträchtig sind, also das Alte ins Neue verwandelt wird. Und das heißt wirklich konkret, das Alte verschwinden lassen, Neues aus dem Nichts heraus zu schaffen. Das ist es eigentlich. Also die netten Bilder mit den Blumen da und den Blättern, das ist alles sehr schön, aber es ist eine grobe Versinnlichung einmal, hinter der eigentlich steht: &#039;&#039;&#039;was Altes verschwindet, was Neues kommt heraus&#039;&#039;&#039;. Und das hat die Qualitäten des Alten, aber in ganz neuer Form. Und über das was hinaus, sodass man eben ja damit noch was ganz anderes tun kann. Das ist es eigentlich. Also es ist schon sehr vergleichsweise gesprochen oder abgebildet, wenn ich da die netten Blatterl draufzeichne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss verstehen, dass da seelisch ein Prozess dahinter ist, und ein ätherischer Prozess. Und &#039;&#039;&#039;bei dem ätherischen Prozess, da ist immer der Christus mit dabei&#039;&#039;&#039; - wenn das wirklich aus dem Ich kommt, wenn ich nicht das alles aus den alten Kräften hole, da strömt natürlich auch Ätherisches und Astralisches, aber halt am Ich vorbei. Mit dem kann man heute nix mehr anfangen. Und heute muss ich von dem aus das Ätherische und das Astralische, von der Mitte aus eigentlich, nach oben und nach unten verändern. Also es geht - und eben dieses Zentrum, eben damit ich ganz bewusst dabei sein kann, muss ich eben oben anfangen, weil da bin ich am bewusstesten. Da hab ich auch den Ich-Punkt, so nennt mans. Die Inder haben da den Punkt, das ist gleichzeitig der Punkt, wo die Lotusblume ist, aber es ist auch der Punkt, wo ich mich als Ich erlebe, als geistiges Wesen. Und den Punkt, der geht nicht verloren, aber die Kraft wird trotzdem weitergetragen, dann kann ich anfangen, da in der Gegend bewusster zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dann erwacht die Inspirationskraft&#039;&#039;&#039;. Die hat was zu tun damit, dass ich jetzt beginne, &#039;&#039;&#039;das geistige Wort&#039;&#039;&#039; zu hören. Da hab ich jetzt ganz bewusst auch davon gesprochen, dass ich da die Imagination mit der Musik zusammenbringe, und zwar mit der Musik, die noch keinen Text hat. Die verstehe ich, ja eigentlich schon mit dem Herzen - interessant, man sagt ja eh: ja, wenn ich die Musik mit dem Kopf verstehe, das ist zu wenig. Ich meine, man kann viel herausholen, weil ja sehr viel Weisheit drinnen ist, darum kann ich, grade mit dem logischen Verstand, in der Musik mathematische Zusammenhänge und alles Mögliche erkennen. Das ist ein Bild dieser Weisheit, vor allem aber auch der alten Weisheit. Die neue ist, wenn ich erkenne drinnen, dass es eben mathematisch gerade irgendwo immer ums Einsel nicht ausgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie es auch im Planetensystem ist: eigentlich längerfristig sind die Bahnen nicht vorherberechenbar. Die Rechnung lässt sich nicht hundertprozentig exakt lösen, wir können es sozusagen auf lange Frist nicht vorhersehen. Ich meine, für unsere menschlichen Dimensionen reichts, wir können auf gut einige zehntausend Jahre das ganz gut vorherberechnen und das wird vermutlich ziemlich stimmen, aber was in hunderttausend oder einer Million Jahre ist ... - wird der Rechenfehler dann irgendwann so groß, dass er die Dimension des ganzen Planetensystems erreicht ... , das heißt, ich weiß im Grunde gar nicht mehr, wo das ist, weil der Fehler ist so groß wie der Wert eigentlich selber. Und wenn ich jetzt hier herunterkomme aber, also vom Musik Hören, von der Harmonie Hören, herunterkomme und das zum Wort wird, dann fängts mir an eigentlich, ganz klar fürs Bewusstsein zu erzählen, ja, was ist denn das eigentlich für eine - , was ich jetzt in dieser wunderbaren Imagination erlebt habe, in dieser von mir aus Klang-Imagination, was bedeutet das eigentlich für die Welt? Das weiß ich in der Imagination noch nicht, da erlebe ich sie, ich weiß ganz genau, es muss das so sein und das so, ich merke sofort, wenn was falsch ist, aber warum es so ist, weiß ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich kann jetzt sagen: mathematisch sind schöne Harmonien drinnen und ich kann das mathematisch formulieren, toll, aber dann weiß ich immer noch nicht, welchen Sinn das macht, weil bei den anderen gibts dann halt wieder andere Zusammenhänge, die sind auch schön, aber - phhh, nehme ich halt einmal zur Kenntnis. Dass ich den Zusammenhang auch mit wachem Bewusstsein erfassen kann, das ist die Inspiration, die ist dazu notwendig. Und da höre ich jetzt, ja man könnte sagen, den Sinn-vollen Zusammenklang. Sagen wir mal jetzt so: in der Musik höre ich den gemütvollen Zusammenklang. Da geht es um den sinnvollen Zusammenhang, aber das ist eben nicht ein kaltes verstandesmäßiges Erkennen des Zusammenhangs, sondern ein, fff ja, ein Aussprechen, ein Hören, aber ein sprachliches Hören, wenn man so will, das den Zusammenhang erkennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meine, ein Ansatz dazu sind die Übungen zur Sprachgestaltung oder so. Wenn man erkennt, welche Kräfte in den einzelnen Lauten drinnen sind und wie sie sich aber verändern, wenn sie zusammenwirken, und in jedem Wort steckt was drin, und wenn das Wort im Zusammenhang mit anderen Worten ist, verändert sichs schon wieder und kriegt ein - so dass der ganze Satz oder die Strophe vielleicht eines Gedichts ein Ganzes wird. Der Dichter macht das, er spürt das irgendwo. Er hat ein Wissen davon, ohne es zu wissen. Aber er hats trotzdem mehr, indem ers in Worten hat. Wenn ers in Musik nur hat, dann weiß er nur, es ist richtig. Wenn ers in Worte fassen kann, kommt schon eine nächste Ebene dazu, auch wenn er vielleicht immer noch sehr wenig versteht. Aber dann kommt diese Ebene dazu, wobei ich jetzt nicht irgendwas sagen ... -  Dichtung ist höher als Musik oder so - über das, auf das lasse ich mich jetzt gar nicht ein, es ist einfach eine andere Ebene. Und die hängt also jetzt insbesondere mit der &#039;&#039;&#039;Inspiration&#039;&#039;&#039; zusammen. &#039;&#039;&#039;Und dann gehts halt in die Intuition, im Herzchakra, zwölfblättrig. Sechs alte Eigenschaften in sechs neue Eigenschaften zu verwandeln.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sagte ich das letzte Mal schon: eine gute Übung dafür, um dieses Herzchakra zu entwickeln und damit jetzt auch diesen Mittelpunkt, den wir jetzt von - also das zweiblätterige Chakra bleibt natürlich da oben, aber das eigentliche Zentrum geht also jetzt hinunter, wenn ich die Inspiration entwickle und es geht hinunter ins Herzchakra. Dann sind wir endlich dort, wo es hingehört. Aber ich hab jede Stufe mit Bewusstsein einmal durchgemacht, dann &#039;&#039;&#039;kann ich auch hier ins Bewusstsein etwas heben, was eigentlich zunächst einmal scheinbar gar nicht geht&#039;&#039;&#039;, weil wenn ich in der Intuition bin, werde ich eins mit einem anderen Wesen und vergesse mich vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt muss ich eigentlich &#039;&#039;&#039;in der Intuition trotzdem wieder zu dem Bewusstsein meiner selbst kommen&#039;&#039;&#039; und muss eigentlich hier, auf der seelischen Ebene zumindest, zugleich mich und das andere Wesen verwandeln. Das andere Wesen wird nämlich auch was anderes durch die Begegnung mit uns. Ja weil, ist ja in jeder menschlichen Begegnung in Wahrheit, so, wenn zwei Menschen einander begegnen, nimmt jeder irgendwas mit. Das kann was Gutes sein, das kann manchmal auch was Schlechtes sein, es ist wurscht, aber es ist nicht egal, dass die Begegnung stattgefunden hat. Und sei es auch nur eine ganz flüchtige, an die wir uns vielleicht gar nicht erinnern, aber es ist ein Austausch da. Also man verändert einander wechselseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 01:46:30 =====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und gerade dieses Herzzentrum soll dazu dienen&#039;&#039;&#039;, namentlich auch jetzt während unserer Erdentwicklung noch, &#039;&#039;&#039;dass, wenn Menschen einander begegnen, dass sie einander bewusst wechselseitig verwandeln&#039;&#039;&#039;. Das heißt, ich nehme bewusst das Liebesgeschenk des anderen auf, das gibt mir einen Anstoß, mich zu verwandeln, aber ich nehme nicht einfach ungefiltert das auf, sondern ich spüre seinen Impuls, führe ihn ins Nichts hinein und mach was Neues draus. Aber es kommt von dort der Anstoß. Aber ich mache es zu was Eigenem. Und umgekehrt genauso. Ich geb dem Andern, ich schenke ihm meine seelische Kraft, die ich entwickelt habe, die ich aus dem Nichts geschöpft habe, die lässt seine Seele erklingen und das, was da neu erklingt, was zu sprechen beginnt, was dann bis in die Intuition hineingeht, wo ich eigentlich dieses andere Wesen, den anderen Menschen zumindest in dem Teilaspekt in mir habe und er geworden - also ich bin er geworden. Und umgekehrt: dann nehme ich das wieder zu mir zurück, lass es ins Nichts sinken und mach was Eigenes draus. Und ich - das Ich wird dadurch deswegen reicher, weil das Ich wird stärker mit jeder Tat, die es vollbringen kann. Und die Taten, die es wirklich jetzt so ganz schöpferisch, also wo es wirklich schöpferisch aus dem Nichts tätig sein kann, was das Eigentliche ja ist, was das Ich ausmacht, das können wir bis jetzt nur im Astralischen, im Seelischen - und da machen wirs genau. Also das heißt, wir nehmen ein Seelengeschenk auf, führen es ins Nichts - das müssen wir - , und dann erschaffen wir es neu, aber in unserer Variante. Und sowas wird einmal, ja, wenns gut läuft, auf einem großen Teil der Erde in der nächsten Kulturepoche da sein. Die &#039;&#039;&#039;Epoche der Brüderlichkeit&#039;&#039;&#039;. Die besteht nicht nur drin, dass wir alle: ja, wir sind alle Brüder, - nicht, das wird heute auch oft gesagt. Und, äh, was dann rauskommt also: &amp;quot;... und willst du nicht mein Bruder sein -&amp;quot; und so weiter. Gut, lassen wir das ...  &#039;&#039;[Gelächter im Hintergrund]&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, aber dann wird das Realität werden, dass die Menschen einander seelisch beschenken, dass die Geschenke bewusst gegeben werden, bewusst angenommen werden und bewusst zu etwas Eigenem gemacht werden. Und dadurch fruchtbar werden, weil dadurch wird schon wieder ein neuer Prozess angestoßen. Und der Mensch kann eigentlich schon wieder, indem er das genommen hat, Impuls, verwandelt, kann ers schon wieder schenken, wem Andern zum Beispiel oder dem Gleichen, wie auch immer, wurscht. Und das - dadurch wird erstens das Seelische verwandelt, aber auch unser Ich wird immer kräftiger dabei, wird also immer schöpfungsmächtiger dabei, nur durch diese Taten. Ja, also wenn wir das Herzzentrum entwickelt haben, dann sind wir im Grunde in der Intuition drinnen, das heißt, dann sind wir aber auch wach geworden dort, wo man eigentlich normalerweise nicht wach wird. Also man kann aus dieser Intuition ganz stark zu sich selbst kommen. Gerade am stärksten in Wahrheit dann dort, wo ich mich zunächst ganz an den Andern hingegeben hab. Aus dem komme ich als Allerstärkster zu mir selbst zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, wenn das funktioniert, - und dazu zählen die &#039;&#039;&#039;sechs Nebenübungen&#039;&#039;&#039;, die ich das letzte Mal erwähnt hab, die helfen sehr, dieses Zentrum auszubauen. Und da hab ich - wollt ich sie eigentlich heut ein bissel näher besprechen, aber ich seh schon, das wird sich heute nicht mehr ausgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann sie nur einmal aufzählen: es war &#039;&#039;&#039;die Gedankenkontrolle&#039;&#039;&#039;. Also einfach - und zwar wirklich ganz simpel, äußerlich: &#039;&#039;&#039;ich nehme mir irgendeinen Gegenstand und schaue, dass ich fünf Minuten in Gedanken nur bei diesem Gegenstand bleibe.&#039;&#039;&#039; Und dass nix anderes reinkommt. Zunächst einmal ganz simpel, ganz bewusst nicht irgendeine geistige Vertiefung jetzt suchen oder sowas, sondern mit einem ganz nüchternen Verstand dabei zu bleiben. Weil da habe ich die größte Chance, einmal ganz bei mir zu sein und das einmal zu lernen. Wenn da jetzt plötzlich die große Inspiration kommt und mich überschwemmt, dann habe ich gerade die Übung eigentlich verfehlt. Zumindest in ihrer ersten Stufe. Weil, erst wenn ich da die Trittsicherheit und die Selbstbewusstheit gelernt habe, dann kann ichs vielleicht schaffen, wenn so wirklich so ein großes Geschenk hereinkommt, das so wach mitzukriegen, dass ich mit meinem Ich wirklich dabei sein kann, wach, und nicht einfach überschwemmt werde. Und dass ich das, die Fülle, die da kommt eben, mit klarem Bewusstsein fassen kann. Dass ich die Imagination vielleicht bekomme, die mit klarem, wachem Bewusstsein fassen kann und so, dass ich eben wirklich dieses Panorama, also das heißt, dieses gleichzeitige, jederzeit gleichzeitige Erleben eines riesigen Seelengemäldes, dass ich das locker machen kann. Dass nicht: jesses, wart, was war vorher? - weg!  Nein, es ist jederzeit da. Es ist jederzeit da, da gehört schon ein ziemlicher Bewusstseinshorizont ... Und vor allem, wenn man weiß: ja, wenn man anfängt mit den Übungen, es kommt einem schon so riesig vor, was ich dann überschau, und dann komm ich: da, hier, bitte, das ist nicht einmal das Vorgarterl noch. Das ist ein kleiner Bereich dieser Gesamtimagination, die eigentlich dahintersteckt. Ich meine, letztlich die ultimative Imagination umfasst den ganzen Kosmos, eh klar, kleiner gehts eigentlich nicht. Aber es gibt darin kleinere und größere Bereiche, die zumindest ein bissel ihre Eigenständigkeit haben. Natürlich mit dem Rest zusammenhängen, aber das Ganze ist ja nicht einfach ein Einheitsbrei, sondern ein gegliederter, kosmisch, weisheitsvoll kosmisch gegliederter Organismus, Seelenorganismus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich kann einmal halt das eine Organ und einmal das andere mehr anschauen. Aber die ersten Imaginationen, die sind wirklich das Vorgartel. Da muss man schon froh sein, und das ist schon was ganz Tolles. Aber man muss sich bewusst sein: was einem jetzt heute so reich vorkommt, ist noch tausende, tausende, tausende Male reicher. In Wahrheit, und der Mensch kann aber mit der Zeit die Fähigkeit entwickeln, diese Riesendimension zu überschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man mit dem Bewusstsein so ein bissel liest auch die &#039;&#039;&#039;Schriften von Steiner&#039;&#039;&#039;, dann sieht man: Mensch, der hat einen &#039;&#039;&#039;Riesenhorizont&#039;&#039;&#039; gehabt. Aber der ist sicher auch noch nicht der ganze, muss man auch gleich dazu sagen, hat er auch nie behauptet. Aber er hat im Vergleich zu dem, was man - selbst wenn man ein bissel herankommt an die Imagination, weiß man: Mensch, der Horizont ist schon sehr groß. Und &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank hat er uns genug Wegmarken hinterlassen,&#039;&#039;&#039; an denen wir uns orientieren können. Und wenn einmal so ein bissel eine Imagination aufblitzt, dass ich wenigstens: &amp;quot;... aha, warte, in den Bereich gehört das ungefähr. Und warte, da war noch eine zweite Wegmarke, die führt mich weiter. Ah, schau, da finde ich jetzt selber auch eine kleine Imagination.&amp;quot; Und das ist das so Wertvolle. Und er konnte es deswegen hineinlegen, oder er konnte es deswegen vermitteln, weil er eben nicht nur die Worte sagt. &#039;&#039;&#039;Das Wichtige ist, was zwischen den Worten wirkt.&#039;&#039;&#039; Und zwar, das ist so wie beim Komponisten: &#039;&#039;&#039;die Noten, die aufm Blatterl stehen, machens eigentlich nicht aus&#039;&#039;&#039;. Und sie taugen nix  für den, der - ja, der nicht Noten lesen kann, sowieso nicht, aber selbst der Noten lesen kann und sie einfach allweil spielt und sagt: ja, richtig gespielt - , wenn er nicht erlebt die Klangimagination, aus der es gekommen ist - muss nicht voll bewusst sein, aber er muss sie spüren in seiner Seele - wenn er die nicht spürt, dann hat er gar nix. Es klingt richtig, okay, aber es kommt von dem Eigentlichen nichts. Null. Null. Wirklich null. Also das, was ich fassen kann an der Komposition, ist es noch gar nicht. Das ist nur das Gefäß, durch das die Wirkung hereinkommen kann, wenn der Musiker es zulässt, der es spielt, der es singt. Wenn er das nicht hat, da kann er noch so eine wunderschöne Stimme haben, der Klang kann wunderbar sein, technisch sauber, technisch perfekt, exakt gesungen. Ja, auch das hohe C oder was noch drüber ist, hat er fünfmal getroffen, super toll. &#039;&#039;&#039;Und es kann Nichts sein. Es war Nichts, aus geistiger Sicht gesehen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist, ja, &#039;&#039;&#039;Luzifer&#039;&#039;&#039;, der Luzi ist dahinter, es ist die sinnliche Blendung. Sinnlich gesehen ist es brillant, seelisch gesehen ist es gar nix. Null. So extrem kann das sein. Und es kann umgekehrt ein Musiker, ein Künstler, der halt vielleicht nicht so technisch trainiert ist und nicht die Möglichkeit hatte, das zu schulen, vielleicht auch nicht das Organ dazu hat, dass es so perfekt wird, aber er erlebt ein Funden von dem, was da drinnen steckt, und er kann den Menschen mehr geben als der große Star, der perfekt das hohe C oder sonst was schmettert. Ich meine, damit sag ich nicht, man soll schlecht singen und also - nur weil ich es nicht so gut kann, heißt das auch noch nicht, dass ich deswegen etwas erlebt habe. &#039;&#039;&#039;Aber es kommt auf dieses Erleben an&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist beim Instrumentalmusiker genau dasselbe der Fall: wo das nicht da ist, ist es seelisch gesehen, geistig gesehen, nichts, gar nichts, wirklich gar nichts. Weil, es bewegt und nämlich es bedeutet dann für das soziale Leben der Menschen nichts. Im Grunde bedeutet es dann nichts. Weil, es passiert dann genau das nicht, dass, wie soll ich sagen, der eigene Astralleib des Zuhörers, des Zuhörers, der mitlebt mit der Musik, dass dessen Astralleib wirklich in diese Schwingung kommt. In dieses Neue, was der Komponist hereingeholt hat. Das ist das, was er schenkt. Das, was er jedem schenken will, der dieses Lied hört. Und sei es Jahrzehnte später. Der Komponist ist vielleicht schon tot. Und er schenkt es uns auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bach hat es uns auch geschenkt. Und schenkt es uns immer wieder. Immer noch. Das ist das, was er hereingeholt hat. An neuem Seelischen und neues Seelisches daraus geschaffen hat. Und wenn wir es so aufnehmen, dass wir es auch wirklich spüren, dieses Seelische, und nicht nur hängenbleiben am äußeren brillanten Klang, wie es gespielt wird, sondern die Seele spüren, die da durchkommt. Dieses neue Seelische spüren. Dann bringt das wirklich unseren Astralleib so in Schwingung bzw. unser Ich wird dadurch angeregt, dass es das aufgreift und selber was Neues draus machen kann. Und so bilden wir einander. Der Komponist stößt es an. Der Musiker, der es spielt, gibt es weiter. Und die vielen Zuhörer, die es hören, nehmen als letztes das Geschenk auf und werden andere Menschen dadurch. Nämlich nicht mechanisch, Ursache, Wirkung. Sondern sie machen sich dadurch zu anderen Menschen. Indem sie das ergreifen und selber was Eigenes draus machen. Das heisst, die Musik aufnehmen, und für sie wirds aber seelisch etwas Erneuertes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ihr seht, wo das überall schief gehen kann auch. Es kann jetzt einer da sitzen, der hört sichs an: wunderbar, das Orchester lebt das wirklich, erschafft das neu, das Werk in dem Moment. Aber der ist seelisch so träge, dass er nur das Äußerliche erlebt, sagt: &amp;quot;Ja wunderbar haben die gespielt! So präzise, ja toll, also technisch perfekt und ich war begeistert davon. Eine Artistik, dieser Künstler, großartig!&amp;quot; Aber seelisch hat er nichts erlebt. Er hat nicht, das heisst, nichts erlebt von dem Impuls, um den es eigentlich geht. Er hat nur die schöne Kutsche gesehen, mit der das daherkommt. Das ist nicht mehr als die Kutsche. Aber es geht darum, wer oder was sitzt da drinnen in der Kutsche. Wenn er das nicht mitkriegt, hat er gar nix gewonnen davon.  02:00:06&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also - ja, es ist eigentlich schon fast die Einleitung oder Vorbereitung für den nächsten Vortrag. Weil, es geht darum, dass wir diese Kräfte eben brauchen, um die unteren Chakren gefahrlos und in einer zukunftsträchtigen Form zu entwickeln, das heisst zu erneuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also die 10-blättrige Lotusblume, die 6-blättrige und die 4-blättrige. Die übrigens - alle Lotusblumen hängen sehr stark auch mit unserem Planetensystem zusammen. Und das ist auch nur die Spitze des Eisberges, die, die drüber ist, die - das siebente Chakra, das Kopfchakra da oben, das Kronenchakra, das heißt eh die 1000-blättrige - na die zeigt eh, wos hingeht. Mit den 1000 Blättern, das ist jetzt nicht mit dem Abzählen so genommen, sondern es heißt eigentlich, die umfasst dann die ganze kosmische Welt. Nicht wahr, da gehts noch weit über unser Planetensystem hinaus, in Wahrheit. Man sagt zwar, das ist die -, die oben hängt mit dem Saturn zusammen, aber das ist genau die Grenze, wo es in den Kosmos hinaus geht. Also das ist eigentlich von dort, wo die Verbindung zum ganzen Rest gesucht wird. Ich meine, tatsächlich gibt es heute esoterische Strömungen, die da noch mehr Chakren, die drüber liegen, unterscheiden, die halt außerhalb des Körpers sind. Hat zum Teil also eine gewisse Berechtigung, es hat zumindest die Berechtigung; zu sagen: aus diesem 7., aus diesem Chakra da oben - das ist ein reich differenziertes Gebilde, sagen wir es einmal so. Und das letztlich den ganzen Kosmos umfasst. Und natürlich gibt es da noch sehr viel mehr zu entdeckende Strukturen. Strukturen im Sinne von seelischen Fähigkeiten, die man entwickeln kann. Und die einen inneren Zusammenhang ... - aber das ist jetzt nur eine sehr ferne Andeutung, weil so weit sind wir noch nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das brauchen wir uns jetzt noch nicht so viel den Kopf zerbrechen. Aber wir müssen uns den Kopf zerbrechen, dass wir mit diesen Qualitäten, die ich jetzt anhand der Musik geschildert habe, dass wir mit diesen Kräften gestärkt dann langsam die unteren auch ergreifen können. Und Rudolf Steiner sagt das ganz deutlich: diese unteren Kräfte werden in der Zukunft, eben namentlich dann in der nächsten Kulturepoche, in der Epoche der Brüderlichkeit, eine riesige Bedeutung bekommen. Die alten Inder haben das genannt die &#039;&#039;&#039;Kundalini-Kraft,&#039;&#039;&#039; die da von unten kommt, &#039;&#039;&#039;die Schlangenkraft&#039;&#039;&#039; heißt es auch. Also das ist nämlich, da ist die Quelle dieser astralischen Kräfte, die brauchen wir überhaupt, um uns verkörpern zu können. Da sind die stärksten astralischen Kräfte drinnen, mit dem untersten, mit dem Wurzelschakra, wenn da die Verbindung zwischen dem Astralischen und dem Physischen reißt, ists aus. Dann tritt der Tod ein. Unwiederbringlich, dann gibts auch keine Rückkehr mehr. Das hängt also mit dieser stärksten astralischen Kraft zusammen, die so stark ist, dass sie in der Nacht, wenn wir schlafen, weil es mit dem Kosmos verbunden ist, also das obere Astralische löst sich in der Nacht heraus, ist mit dem Kosmos verbunden, holt sich die kosmischen, weisheitsvollen Bilder wieder herein, und die Kraft da unten sorgt dafür, dass alles, was wir bei Tag durch unser Bewusstsein in unserem Körper ruiniert haben, dass das wieder regeneriert wird. Weil das überträgt seine Kräfte jetzt aufs Ätherische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ätherische liegt eigentlich am Abend, wenn wir dann in Schlaf fallen, liegt das, hängt das in den Seilen eigentlich, im Grunde. Das ist groggy, der Ätherleib. Er ist komplett ausgepowert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Astralische, das die Weisheit aus dem Kosmos holt und da nach unten führt, bis nach unten führt in dieses Wurzelchakra, das macht überhaupt, dass wir den nächsten Tag erleben, im Grunde. Wenn das nicht wäre, täten wir nicht mehr aufwachen. Dann würde in der Nacht der Faden reißen, diese Verbindung mit - das ist eigentlich diese Verbindung mit dem Wurzelchakra, also da ist die allerstärkste Kraft drinnen. Aber wehe, sie wird missbraucht! Sind ganz starke Kräfte, sind - in der Genesis werden diese Geister, die da mitwirken, um diese Weisheit hereinzubringen - es sind &#039;&#039;&#039;Geister der Persönlichkeit&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;Urengel&#039;&#039;&#039;, die das machen. &#039;&#039;&#039;Zeitgeister&#039;&#039;&#039; nennt sie Rudolf Steiner auch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt weiteres Geheimnis: was sind denn die sieben Schöpfungstage? Die sieben Schöpfungstage sind sieben Zeitgeister. Das sind nicht einfach Zeiträume. Ein Tag, der - ja, ein kosmischer Tag dauert sicher lang. Nein, es sind geistige Wesenheiten. Und die haben eine Aufgabe. Und es gibt immer also eine paarweise Wirkung, also von mir aus, sagen wir einmal, es gibt sieben Gruppen solcher Wesenheiten, und die teilen sich auf nach Tag und Nacht. Nicht wahr, es heißt immer &amp;quot;am Ende ...&amp;quot;, &amp;quot;und es war Abend&amp;quot;, &amp;quot;und es war Morgen&amp;quot;, &amp;quot;der erste Tag&amp;quot; und so weiter. Und es ist also immer die Nachtseite und die Tagseite. Die Tagseite ist die, wo das Bewusstsein entwickelt wird, die Nachtseite ist die, die das Leben regeneriert. Und die Nachtgeister - also Tag heißt im Hebräischen Yom und Nacht heißt Laila. Und das sind die zwei verschiedenen Geister, die den ...- Zeitgeister, die den Elohim dienen bei ihrem Schöpfungswerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind die Schöpfungstage. Das heisst, das sind ihre - die Prozesse, die sie machen, die sie übernehmen. Sie übernehmen die Impulse von den Elohim und leiten jetzt weiter diese Entwicklung. Und an jedem Tag was anderes. Da ist also jeden Tag sozusagen ein anderes Paar von mir aus, könnte man auch sagen, von solchen Wesenheiten da. Es ist eigentlich immer ain Paar, also eigentlich kann man sagen, es sind 14, grob gesprochen, weil es sind 7 Tag- und 7 Nacht-Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt muss man dazu sagen, es sind also &#039;&#039;&#039;Zeitgeister. Urengel&#039;&#039;&#039; werden sie auch genannt, Urengel deswegen, weil sie ihr Ich bekommen haben bereits auf dem alten Saturn, also auf der ersten kosmischen Verkörperung unserer Erde, da sind die,  haben sie Menschheitsstufe sozusagen durchgemacht, sind Ich-Wesenheiten, geistige Wesenheiten geworden. Jetzt sind sie weiter, sind dem Urengel jetzt mächtige Wesenheiten im Grunde. Und die Nachtgeister gehören zur selben Gruppe aber der Wesenheiten die die stärksten Widersacher sind, abgesehen vom Sorat jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Asuras&#039;&#039;&#039;, die sogenannten Asuras sind &#039;&#039;&#039;zurückgebliebene Geister, der Persönlichkeit oder der Urengel,&#039;&#039;&#039; also Geister der Persönlichkeit heißen die auch, Zeitgeister kann man sie nennen und dazu gehören auch die Asuras. die Widersachermächte, und zwar gerade zu der Nachtseite. Aber man sieht, auf der anderen Seite - wenn man sie jetzt so aus der Perspektive der Genesis betrachtet, als die Nachtgeister Leila - sind sie die, die uns jede Nacht ermöglichen, wieder aus dem Schlaf aufzuwachen im Grunde. Erfrischt sogar vielleicht, hoffentlich. Jedenfalls zumindest so erfrischt, dass wir nicht während der Nacht die Schwelle übertreten für, zumindest für diese Inkarnation, endgültig. Und da seht ihr wieder aber, &#039;&#039;&#039;wie eng beisammen sind Widersachermächte und höchste lebensspendende Kräfte&#039;&#039;&#039;. Die Taggeister Yom, die können das nicht. Die können uns das Bewusstseinslicht geben und - also sind jedenfalls mitbeteiligt dran. Aber dass wir jede Nacht überleben das schaffen sie nicht, das schaffen nur die Nachtgeister. Und das heißt, die können wirklich bis ins Ätherische, ja sogar bis ins Physische hinein so kräftige Impulse geben, dass das, was wir durch unser Bewusstsein zerstören untertags, dass das wieder regeneriert wird. Also dank diesen Geistern der Nacht. Aber Asuras liegen haarscharf dran. Die selbe Kategorie. Also so, so eng ist das, das ist - da passt nicht einmal ein Blatterl Papier dazwischen, so eng ist das beisammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, damit habe ich ein bissel, das hoffe ich, vorbereitet, dass wir das nächste Mal uns jetzt mit diesen starken Kräften noch intensiver befassen können. Und sehen, eben weil dort, genau dort haben wir es zu tun mit Kräften, die, wenn sie falsch geleitet sind, letztlich die Welt zerstören können. Mit denen wir uns selbst als erstes einmal zerstören können, indem wir unsere nähere Umgebung zerstören können, aber letztlich als Menschheit gemeinsam im Grunde die Erde zerstören können. Und zwar nicht nur im äußeren Sinne, sondern so, dass sie ihre geistige Mission nicht erfüllen kann. Und die Menschheit nicht, oder zumindest ein Teil der Menschheit nicht. Also dort sind die ärgsten Kräfte, und dort sind auch die Kräfte, die, wenn sie in die falsche Richtung gehen, ja die ganze Entrichtung Richtung Sorat leiten. Dort ist es wirklich an der Kippe. Und das sind mächtige Wesenheiten. aber mit dieser Mächtigkeit muss man lernen umzugehen. Nämlich wenigstens mit der Mächtigkeit, die in uns wirkt, da drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dazu müssen wir das mit den 1, 2, 3 Stufen einmal vorbereiten. Das ist die Vorübung dazu. Dann kann das anfangen, dass wir uns mit den unteren Kräften beschäftigen.   02.-11. 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kundalini-Schlange auf ganz bewusste Weise wieder erwecken. In alter Zeit hat man es auf unbewusste Weise erweckt. Wenn es unter einem guten Einfluss war, dann haben eben diese australischen Kräfte die Lenkung übernommen, die das Ich noch nicht haben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Schlange bereitet eigentlich das vor, dass das Ich kommt. Tatsächlich wird sogar das Ich oft mit der Schlange, die sich auferrichtet. Weil in dem Moment, wo die Schlange bis ganz oben aufgerichtet ist, dann kann das Ich sich seiner bewusst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kommt natürlich das Ich dazu, aber dazu muss auch der Impuls von unten aufsteigen. Im Grunde ist es die Schlange, die zieht sich hinten über das Rückenrad hinauf und da vorne kommt sie ja eigentlich da. Das sieht man bei den Kronen der Pharaonen sehr deutlich, da ist die Oreos-Schlange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist sogar wirklich genau da, wo das Stirn-Chakra ist, kommt diese Schlange raus. Aber die muss man sich denken, die geht da durch. Die kommt vom Wurzelschakra unten und geht bis rauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben in der Vergangenheit war es so, dass die Kräfte eben wirklich von unten aus erweckt wurden und dann nach oben geführt wurden. Und der Endpunkt wäre eben dann, dass dort das Ich erwacht. Also bis dorthin wurde es geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Pharaonen sind welche, die vorausgehen, aber trotzdem, auch wenn sie so etwas wie ein Ich-Bewusstsein in gewisser Weise entwickeln, ist es trotzdem anders als unser heutiges. Weil wie es heute ist, geht es halt erst seit dem Mysterium von Golgatha. Aber das war alles eine Vorbereitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Schlange sozusagen zu zähmen lernen, sie zu beschwichtigen, mit ihr umgehen zu lernen und so weiter. Das ist dasselbe, was noch die Schlangenbeschwerer in Indien das kommt von da her. Das ist das Symbol dafür, dass ich die Schlange aufrichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wird das jetzt, wenn das am Jahrmarkt passiert, nicht viel bringen. Es geht ja nicht wirklich um die äußere Schlange, sondern es geht um die, die wir in uns tragen an astralischen Kräften, aber begleitet dann halt auch von den luziferischen Kräften. Mit der Schlange geht halt auch die luziferische Schlange mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben wir unseren Merkurstab, den der Florian mal mitgebracht hat und der sehr schön ist. Die mittlere, das ist die aufgerichtete. Das ist die, um die es geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sind zwei, die uns begleiten. Eine lichte und eine dunkle. Eine luziferische, eine weimarische von mir aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentlich da, das ist sehr schön da unten, quasi verbunden sind miteinander. Nicht nur zusammenstoßen, sondern eigentlich da ineinander übergehen und gemeinsam wirken. Und der Impuls, der negative Impuls der Nachtgeister und dann von so einer, der kommt von da unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wird uns da runterziehen. Und wir sollen eigentlich da rauf. Aber das werden wir das nächste Mal noch genauer besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden sehen, also dass genau diese starke Kraft, die wir in den Griff bekommen müssen von unserem Ich her, dass das, das menschliche Pantau ist zu dem, was dann als Zorn Gottes kommt. Und tatsächlich dort, wo der Mensch wirklichen Zorn, wirkliche Empörung über irgendwas entwickelt. Und das zunächst einmal im Ganzen aus dem nicht vom Ich geführten australischen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Ursprung davon. So wie es in der alten Zeit war. Wo einfach die starke Empfindung war, nein, so darf das nicht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das vielleicht sogar dann ausartet, dass ich jetzt ein ganz anderes Volk, das Falsche macht, oder die Empfindung hat, ausratiere. Wie es in der Vergangenheit der Fall war. Ja, bis in die jüngste Vergangenheit, das ist noch immer manchmal der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man muss wissen, dass das zeitweise in der Vergangenheit ein Kulturprinzip war. Es ging darum, also das war dieses Ringen dieser Teilkräfte miteinander und jeder konnte nicht anders seinen Teilbereich als den einzig möglichen anzusehen. Und danach mit aller Kraft zu streben, dass das für die ganze Erde der tragende Impuls wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die anderen genauso. Und das war ein offenes Spiel damit, welche Gruppierung gewinnt. Das ist eine Zeit, wo eben noch nicht das individuelle Ich so im Vordergrund stand oder noch gar nicht im Vordergrund stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenteil, gerade bei der geistigen Entwicklung hat man es aus Weisheit weggelassen, weil es nicht kräftig genug gewesen wäre, mit den Kräften umzugehen. Aber die Frage war, kriege ich da die richtigen Kräfte heraus oder nicht? Vielfach waren es auch halt nicht die richtigen. Aber zu viel für heute, das nächste Mal mehr davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ich sehe, ich bin schon wieder drüber, hoffnungslos. Ich fürchte, haben wir doch einen coolen Kampf, ein schlechtes Beispiel genommen. Also verzeiht mir das, ich danke euch für eure Geduld und wir werden das nächste Mal weitergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nächste Mal haben wir dann schon den 61. Also im 60er sind wir darüber. Ich weiß nicht, ob wir dann mit 65 in Pension gehen werden, weiß ich nicht, glaube ich nicht, dass wir dann schon fertig sein werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Danke meine Lieben. Bis zum nächsten Mal. Danke, Frau Sauer, fürs Aufnehmen. Tschüss. Tschau. Gerne, meine Lieben. Ah, Renate war wieder der Wächter. Danke, Renate, muss ich auch sagen. Vielen, vielen Dank. Na, Renate passt auf, wenn im Livestream irgendwas schief gehen könnte, weil der Frau Sauer kann halt die ganze Zeit dabei sein. Sag ich dann nachher. Danke.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wir haben die doppelte Absicherung. Alles Teamwork bei uns. Auf Wiedersehen.Bis zum nächsten Mal, meine Lieben. Ich gehe jetzt raus und überlasse euch selbst. Danke.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Danke, baba. Danke schön. baba, gute Nacht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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		<author><name>SaKe</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 60. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2024-11-02T16:56:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: /* Rohtranskription von 60. Vortrag */&lt;/p&gt;
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&lt;br /&gt;
== Rohtranskription von 60. Vortrag ==&lt;br /&gt;
+++ dies ist eine Rohtranskription in Bearbeitung. Wenn du wissen willst, WIE eine fertige Transkription ausschaut, dann schau dir z.B. als Muster die [[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|10. Folge an]]. Melde ich gerne übers [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] bei uns, wenn du bei der Textarbeit [[MitTun bei Anthro.World|MitTun]] möchtest. Wir freuen uns auf dich! +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Begrüßung und 10. Wochenspruch  00:00:36 =====&lt;br /&gt;
Meine Lieben, heute begrüße ich euch ganz herzlich zu einem irgendwie doch bisschen denkwürdigen Vortrag, zumindest von der Zahl her. Wir stehen bei der Zahl Nummer 60. Es ist heute der 60. Vortrag. Also wir haben schon ein bisschen was hinter uns gebracht. Ich begrüße euch mit einem schönen, schon sehr sommerlichen Wochenspruch. Also die Tendenz, mit der Seele hinaus zu fliegen, in die Welt hinaus zu gehen, zu ahnen, was da draußen an Seelischem, an Geistigem sich auch tun mag und das empfinden zu können auch, das steigert sich jetzt immer mehr. Ich lese es einmal. Der 10. Wochenspruch seit Ostersonntag: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sommerlichen Höhen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhebt der Sonne leuchtend Wesen sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es nimmt mein menschlich Fühlen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seine Raumesweiten mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erahnend regt im Innern sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfindung dumpf mir kündend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennen wirst du einst: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schon eigentlich was sehr, sehr Starkes, was da gesagt wird. Nicht, da - wir waren jetzt schon drinnen in dem, je mehr wir mit dem Bewusstsein hinausgehen, verlieren wir so ein bisschen dieses, so ganz klar und wach bei uns zu sein. Wir träumen ein bisschen hinaus, wir ahnen mehr, was da draußen ist. Wir ahnen vielleicht, dass da ein Seelisches, ein Geistiges auch webt, wenn wir aufmerksam sind. Darüber haben wir ja die letzten Male schon oft gesprochen. Und jetzt wird das aber noch intensiver, noch konkreter, aber eben interessanterweise nicht gleich unmittelbar in dem Moment, in dem man das erlebt in der Natur draußen, sondern in der Nachwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass man in der Nachwirkung dann eben einst erkennen wird, vielleicht Tage später, Wochen später, vielleicht sogar Jahre später, Gott, in dem Gefühl, das mir da entgegengekommen ist, in dem Seelischen, das mir entgegengekommen ist, da hat mich jetzt ein Gotteswesen gefühlt. Da hat eine Begegnung stattgefunden. Und ich habe eigentlich gespürt, wie dieses Wesen da draußen, dieses &#039;&#039;&#039;Gotteswesen&#039;&#039;&#039;, also durchaus etwas, was mehr ist als Elementarwesen. Den &#039;&#039;&#039;Elementarwesen&#039;&#039;&#039; begegnet man relativ leicht, die sind sehr nahe. Aber jetzt die Wesenheiten, die darüber stehen, die die Lenker und Leiter auch dieser Elementarwesen sind, die haben mich jetzt wahrgenommen, fühlend wahrgenommen. Also dem nähern wir uns jetzt, und das ist die beste Voraussetzung dann, sozusagen der Höhepunkt dieser Steigerung, da hinaus zu gehen mit dem Ahnen, sich zu verlieren da draußen, aber eigentlich in Wahrheit gerade in dem sich Verlieren, sich zwar unbewusst zunächst, aber trotzdem intuitiv verbinden mit den Wesen da draußen. Nicht, weil Intuition ist zunächst einmal ein eigentlich Hineinschlafen in die anderen Wesen draußen. Und man muss es erst wieder zurückholen, ins Selbstbewusstsein hereinholen, dann kann man etwas von dieser Intuition ins wache Bewusstsein heben. Aber zunächst heißt es einmal: verliere dich ganz in dem da draußen, werde das Ganze draußen. Nämlich wirklich ganz konkret: werde es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beschreibt so schön ein mittelalterlicher, ja wie soll ich sagen, Weiser würde ich sagen, Theologe könnte man auch sagen, der &#039;&#039;&#039;Johannes Scottus Eriugena,&#039;&#039;&#039; lebte so im 9. Jahrhundert ungefähr. Also Mittelalter, noch nicht ganz Hochmittelalter, davor ist noch Wikingerzeit ganz stark. Hat teilweise also gewirkt am Hofe Karls des Kahlen, in Paris also hatte er den Sitz dort und war dort der Weise. Und der spricht so schön eigentlich davon: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn ich denke und wenn ich über meinen Engel denke, dann ist mein Engel dadurch da, dass ich ihn denke.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Denken wird der Engel sozusagen Wirklichkeit. Jetzt könnte man sagen, ja das habe ich eh schon oft gesagt, ja, die Engel haben wir uns ausgedacht. Nein, so meint er das nicht. Sondern er meint eben: indem ich ihn denke, erlebe ich ganz real diesen Engel. Und eigentlich kann ich ohne ihn gar nicht denken. Nicht wirklich. Nämlich nicht so, dass da wirklich Geistiges in mich hineinkommt. Das heißt, in meinem Denken werde ich berührt oder fließe zusammen sogar, werde eins mit diesem Engelwesen, das ich denke, beziehungsweise das Engelwesen denkt mich. Und er hat auch das Selbstbewusstsein zu sagen: ja eigentlich stehen wir auf gleicher Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Engel denkt mich und ich denke den Engel und dadurch sind wir wechselweise da. Und das ist sehr interessant also, weil da findet also wirklich im Denken halt noch bei diesem Johannes Scottus Eriugena eine geistige Begegnung statt. Aber jetzt sagt der Rudolf Steiner: ja ja, das ist heute eigentlich auch so, wir erleben es halt nur nicht. Nur heute müssen wir schon mehr können. Und zwar die ganze Menschheit. Also alle die, die auch im Materialismus drinnen sind, sie tun es, aber sie wissen es nicht. Wir sind nämlich jetzt auf dem Sprung, &#039;&#039;&#039;die geistige Welt zu schauen&#039;&#039;&#039;. Das ist noch mehr als sie zu denken. Also wirklich, sie zu schauen, also zu einer wirklichen Imagination zu kommen. Geht aus der Steigerung des Denkens hervor. Aber dass ich wirklich zu dem Schauen komme, dazu muss ich das Gefühl haben, ich habe jetzt die Begegnung und die Einswerdung nicht nur mit einem Engelwesen, sondern mit einem &#039;&#039;&#039;Erzengel&#039;&#039;&#039;. Und das hat die Menschheit, dort stehen wir jetzt. In Realität stehen wir dort. Jetzt brauchen wir nur noch das kleine Kunststück zusammenbringen, auch etwas davon in wachem Zustand zu wissen. Das ist das kleine Problem, was wir noch haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, weil wir wissen - vermute ich mal: die meisten Menschen, nicht, wenn sie denken, dass sie in Verbindung mit ihrem Engel stehen. Und noch weniger, dass wenn sie wirklich schauen, und wir schauen, &#039;&#039;&#039;jede Nacht schauen wir geistige Wesen&#039;&#039;&#039;, die uns begleiten und die unerlässlich sind, dass wir überhaupt leben können auf Erden. Also wir schauen sie bereits in der Nacht, aber halt meistens im tiefen Schlafzustand. Nein, es geht meistens nicht einmal bis in den Traumzustand hinein, sondern es ist im Schlafzustand, das ist der tiefste Zustand. Das ist aber auch der Zustand der intuitiven Vereinigung mit diesen Wesen. Also in der Intuition sind sie da, aber damit wir sie wirklich schauen können, müssen wir es halt bis ins Traumbewusstsein zuerst und dann ins Wachbewusstsein heben. Das ist also die große Aufgabe. Und das knüpft auch ein bisschen an das an, was ich in den letzten Vorträgen ja am Ende gesagt habe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit unserem wirklichen Ich sind wir immer schon einen Schritt weiter als mit unserem kleinen Ich. Das weiß halt noch nichts davon. Aber eine große Tugend, die wir heute entwickeln sollten, zu vertrauen darauf, dass unser wirkliches Ich immer uns schon einen Schritt voraus ist, und den Mut zu haben daher, diesen nächsten Schritt zu gehen. Und dann kommen wir auch zu dieser Begegnung auf ganz neue Art wieder mit dem Engelwesen, aber auch mit dem Erzengelwesen. Dorthin steuern wir einmal, und dass das ganz reale Begegnungen sind. Natürlich, das ist etwas, was sich im rein seelischen Erleben dann abspielt. Und man kann es dann natürlich, um es zu kommunizieren, in ein Bild kleiden, aber man muss immer klar sein: alle die Bilder, egal ob sie in einer Geschichte geschildert werden oder ob sie jetzt wirklich als Gemälde vielleicht dargestellt werden, das sind alles Versinnlichungen letztlich, die wir machen, die auch immer einen gewissen kulturspezifischen Einschlag haben. Also das wird nicht überall auf der Welt genau gleich gemacht, sondern je nachdem, was man auch mitbringt. Und das Bild, das man dann versinnlicht hat, ist immer ein exoterisches Bild in Wahrheit. Aber das Wichtige ist, dass der Künstler, der es macht, der Mensch, der diese Schilderung macht, dass der etwas davon in seinem Seelischen erleben kann. Bewusst, halbbewusst, wenigstens ahnend, davon träumend, dass ers zumindest in seiner Gefühlsstimmung drinnen trägt. Und das macht einen riesen-, riesengroßen Unterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann ein Mensch die wunderbarsten Geschichten erzählen, wenn er sie nicht wirklich selbst ehrlich erlebt, nämlich das, was dahinter steckt, was in der Geschichte sich nur in äußere Worte kleidet, wenn er es nicht tief im Herzen, das heißt in der Seele, erlebt, dann berührt es die anderen Menschen nicht wirklich. Dann sagt man, ja, ist eine tolle Geschichte, sehr interessant und ja, tolle Symbole drinnen und ja, sagt mir viel, aber von Herz zu Herz geht es nicht. Und das ist bei allen so. Ich meine, das ist ..., man kann - , man muss es nicht, in einer Geschichte erzählen, ein Komponist kann es vielleicht in Form einer Komposition erzählen. Ist eigentlich der viel direktere Weg, weil eine Musik, also namentlich, wenn es jetzt ohne Text ist, wenn es also ein rein instrumentales Stück oder was ist, Musik spricht unmittelbar zur Seele, viel unmittelbarer, unmittelbar zum Gefühl zumindest. Und wenn der Komponist aber erfunden, gefunden hat oder geschöpft hat, wirklich aus der seelisch-geistigen Quelle, aus der die Musik eigentlich stammt und das auch irgendwie erlebt hat, dann lebt es drinnen in der Komposition. Und jetzt braucht es halt nur noch einen Musiker, der das aber auch so spielen kann. Der nämlich aus derselben Quelle schöpft, wenn er jetzt vor sich die Noten hat und dieses Stück, wie man so schön sagt, interpretiert, das heißt spielt. Auf seine ganz eigene Weise, mit seinem ganz eigenen Erleben, das aber genau aus demselben Feld kommt, aus dem die Komposition geschaffen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erlebt vielleicht nicht genau dasselbe, was der Komponist erlebt hat, aber er ist genau in dem Bereich dieser Imagination drinnen. Imagination kann eben auch eine &#039;&#039;&#039;Klangimagination&#039;&#039;&#039; in Wahrheit sein, ein Klangbild, Musik ist Klangbild, ist sogar ein sehr schöner Ausdruck, weil Musik spielt sich in der Zeit vor allem ab, im Zeitlauf, und Imagination hat immer diese Bewegung. Im Gegensatz zur Musik hat sie nur den einen Unterschied: ich kann jederzeit mich vorwärts und rückwärts bewegen. Also wie wenn ich ein Musikstück hätte und ich kann jederzeit wieder, während eigentlich schon fast der Schluss antönt, den Beginn wieder hören und sozusagen mein inneres Ohr dem Beginn zuwenden. Oder ich kann schon am Beginn das Ende hören, weil sie zusammengehören. Ich kann vor allem die Teile zusammen hören, die eben auch zusammengehören. Das hängt damit zusammen, dass da ätherische Kräfte drinnen auch eine Rolle spielen. Also es ist nicht nur was Seelisch-Astralisches, sondern es ist ja auch etwas Ätherisches drinnen, Klang-Äther zum Beispiel, der eine Rolle spielt. Und da sind immer gesetzmäßige Zusammenhänge zwischen dem Früheren und dem Späteren, in vielfältigster Weise. Also das einfachste ist, dass sich der Anfang am Ende irgendwo spiegelt, dass die Mitte irgendwie was für sich darstellt, aber eigentlich das Zentrum von allem ist. Und so gibt es also sehr sehr viele Zusammenhänge und nicht immer genau die gleichen natürlich, also dadurch unterscheiden sich diese seelisch-ätherischen Wesen, möchte ich geradezu sagen, die in so einem Lied, in so einer Komposition drinnen leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich ist ein Lied zumindest eine seelisch-ätherische Wesenheit. Wo das Ich ist, das dazugehört irgendwo, aus dem es geschöpft ist, das steht jedenfalls in Verbindung, mit dem steht der Komponist in Verbindung irgendwie. Es steht sicher irgendeine hohe Geistwesenheit dahinter, und die sich jetzt in gewisser Weise verkörpert oder kundgibt, offenbart, durch etwas Astralisch-Ätherisches. Und das versucht der Komponist einzufangen. Also begabte Komponisten machen das. Vielleicht wissen sie nicht, jetzt aha, das ist die oder die Engelwesenheit, das ist auch ganz egal. Aber er spürt es, er erlebt die Imagination. Und er könnte das Stück auch nicht komponieren, wenn er nicht auch schon im Anfang das Ende irgendwo spüren würde. Er spürt, wo das Lied hinläuft. Er weiß es zwar noch nicht im Detail, das muss er ausarbeiten und probieren vielleicht und: jaa ..., nein, das ist noch nicht richtig, das passt noch nicht ... Das muss er spüren einfach. Und genau mit derselben Quelle muss sich eigentlich der Künstler, der es dann spielt, verbinden. Und aus der, unabhängig vom Komponisten, spielen, er muss es eigentlich sozusagen für sich neu komponieren, aber er hat eine Hilfe, die große Wegweiser-, halt die Partitur, die da vor ihm steht. Das sind im Grunde nichts als Meilensteine, Wegweiser, die ihm den Weg weisen. Aber er wird es gut dann spielen, wenn er selber zu der Quelle kommt, aus der der Komponist geschöpft ist. Und die ist unglaublich reich. Die ist so reich, dass der Komponist eine andere Schattierung erleben kann, als der eine Interpret. und wenn es tausend gute Interpreten sind, hat jeder seine eigene Nuance. So reich ist das, aus dem es geschöpft ist. Und dann kann man aber spüren, auch in der Musik, eben genau das: &#039;&#039;&#039;Dich berührte ein Gotteswesen.&#039;&#039;&#039;  Und jeder wirklich ... - das kann in einem einfachen Volkslied auch drinnen sein, wo der Komponist namentlich gar nicht bekannt ist, das irgendwie halt noch durch die Gemeinschaft herausgekommen ist. Na nun, auch da lebt ein Gotteswesen drinnen. Also es geht nicht immer darum, dass es eine mordskomplizierte Komposition ist. Das ist nicht immer das Kriterium dafür: das ist jetzt das Höchste, was es gibt. Es kann auch etwas ganz Schlichtes sehr, sehr tief und sehr weitgehend sein. Ich komme deswegen so stark auf &#039;&#039;&#039;die Musik, weil wir uns mit der heute noch sehr beschäftigen müssen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Apokalypse, weiter im 14. Kapitel. Starke Kraft in der Berührung des Gotteswesens  00:16:49 =====&lt;br /&gt;
Weil wir gehen ja jetzt weiter in unserer &#039;&#039;&#039;Apokalypse.&#039;&#039;&#039; Wir hängen zwar immer noch im &#039;&#039;&#039;14. Kapitel&#039;&#039;&#039;, aber wir kommen jetzt langsam ans 15. heran. Und wenn wir ans 15. Kapitel herankommen, naja, dann kündigen sich sonst schon sehr deutlich die Zornesschalen an. Ausgegossen werden sie erst mit dem 16. Kapitel. Und diese Ausgiessung der Zornesschalen hat... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Was ist jetzt los? Ich hoffe, ihr habt mich noch gehört, jetzt war nämlich mir plötzlich mein Bildschirm mit dem Online-Medium weg. Aber er ist, glaube ich, eh noch da. Also wenn nicht, bitte schreit. Ich hoffe, ich höre es dann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also wir gehen dann aufs 15. Kapitel zu, und das geht dann ins &#039;&#039;&#039;16.&#039;&#039;&#039; über, &#039;&#039;&#039;Ausgiessung der Zornesschalen&#039;&#039;&#039;. Also da wirds sehr wild, die ganze Geschichte und wir werden uns sehr damit beschäftigen müssen, was dieser Zorn ist. Ich habe es ein paar Mal schon erwähnt, dass es eigentlich &#039;&#039;&#039;Ausdruck der Liebe Gottes&#039;&#039;&#039; ist. Das ist also... , es scheint sehr merkwürdig zu sein irgendwo. Zorn ist doch fast das Gegenteil von Liebe irgendwo. Aber die hängen also sehr stark miteinander zusammen. Mit dem werden wir uns beschäftigen müssen. Und es geht vor allem darum, was beim Zorn einmal sehr deutlich wird: Zorn hat, wenn er so ein wirklicher Zorn ist, der einen überkommt, hat er ungeheure Energie in sich. Und um die geht es. Die Energie brauchen wir einmal. Und die Frage ist, wie tasten wir uns halt an diese Energie heran, aber gefahrlos. Gefahrlos in dem Sinn, dass nicht da jetzt der wilde Mustang oder der wilde Stier, der damit zusammenhängt, mit uns durchgeht, sondern dass wir souverän diese Kraft leiten können. Dann wird sie eine wohltätige Kraft. Dann wird aus einer zerstörenden Kraft die höchste wohltätige Kraft in Wahrheit. Und die brauchen wir. Also das nur so zur Einleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich lese jetzt noch einmal wie üblich zum zweiten Mal den Wochenspruch. Aber der führt uns hin, dass wir also eben in diesen auch Zornes-Aufwallungen ein Gotteswesen spüren können. Mit dieser Intensität. Nicht nur als: ja, ich bin leise berührt worden von irgendwas, ich weiß noch nicht was. Sondern dass man es spürt dahinter, nämlich selbst bei dem, wenn wir eine ganz zarte Stimmung erleben, der Natur gegenüber, und dann vielleicht ein paar Tage später draufkommen: das war etwas Überirdisches, was mich da berührt hat, das war, ja eigentlich ein göttliches Wesen. Und ... - aber &#039;&#039;&#039;wenn wir dieses göttliche Wesen in seiner wahren Gestalt erleben, puh, dann ist das nicht eine sanfte Berührung. Das ist ein feuriger Vulkan, so viel Kraft ist da.&#039;&#039;&#039; Nicht, weil er uns verzehren will, aber weil er seiner Natur nach einfach so gewaltig ist, dass man es nur durch das Bild eines gewaltigen Feuersturms ausdrücken kann, zum Beispiel. Also nicht als ein lauwarmer Tee oder sowas. Sondern wirklich, wirklich, da steckt Energie dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt an der Stelle, wo wir in der Apokalypse stehen, geht es darum, dass wir uns dessen bewusst werden, immer mehr, welche Kräfte dahinter sind. Und &#039;&#039;&#039;Kräfte, die notwendig sind, um damit Gutes zu tun&#039;&#039;&#039;. Um uns entwickeln zu können. Um der Erde helfen zu können. Um die Erde teilhaftig werden zu lassen an der Freiheit, die wir als Menschen uns erobern. Ich meine, darum geht es einmal als erstes, dass wir die Erde mitnehmen und in eine &#039;&#039;&#039;Welt der Freiheit&#039;&#039;&#039; verwandeln. So richtig ist das eh erst bei der nächsten Inkarnation dann Wirklichkeit geworden, wenn dann eigentlich &#039;&#039;&#039;aus der ganzen Natur Liebe uns entgegenduftet&#039;&#039;&#039;, so schildert es Rudolf Steiner gerne. Ja, aber &#039;&#039;&#039;da steckt diese Feuerkraft dahinter, hinter dieser Liebe.&#039;&#039;&#039; Und eine Feuerkraft, die ... - wirkliche Liebe ist es eben ja nur dann, wenn sie aus Freiheit gegeben wird, wenn es nicht einfach schwappt: da kommt was raus, sondern wo es ein ganz freies Geschenk ist. Dann ist es Liebe. Und wirkliche Liebe, intensive Liebe ist es dann, wenn diese Feuerkraft dahinter steckt, aber so gezügelt und so gelenkt ist, dass sie zwar ihre volle Kraft entfalten kann, aber eben nicht zerstörerisch, sondern ja, lebensschaffend letztlich. Weil diese Feuerkraft überträgt sich, also es sind zunächst dann astralische Kräfte, die darin wirken, die übertragen sich aber aufs Ätherische und im Ätherischen werden sie lebensschaffende, lebensschöpfende Kraft. Und dazu braucht es diese Intensität. Da geht es also nicht mit einem Haucherl irgendwie, sondern da braucht es Intensität. Aber, lesen wir noch einmal den zehnten Wochenspruch. Ist eine gute Einstimmung zu dem Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sommerlichen Höhen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhebt der Sonne leuchtend Wesen sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es nimmt mein menschlich Fühlen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seine Raumesweiten mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erahnend regt im Innern sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfindung dumpf mir kündend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennen wirst du einst: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in diesem Sinne: wie bereiten wir uns darauf vor, &#039;&#039;&#039;dass das immer bewusster und bewusster werden kann, diese Begegnung&#039;&#039;&#039;. Wir haben dazu schon einiges besprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht also - es sind zwei Dinge dazu notwendig. Das eine ist, &#039;&#039;&#039;dass wir wirklich an unserem Seelisch-Astralischen arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und arbeiten mit wachem Bewusstsein, mit immer mehr Bewusstsein. Und wir haben auch gesagt, es geht um mehr als um bloße Läuterung, Reinigung im Sinne: ich scheide aus meinem Seelischen das aus, was halt negativ ist. Sondern es geht noch um eine viel größere Aufgabe, aus der Kraft des Ichs heraus negatives Seelisches, das in uns entstanden ist durch die Wirkung der Widersacher, indem die Widersacher dieses Seelische verdorben haben, dass wir das ins Nichts hineinführen und in einer neuen, reinen Gestalt wieder hervorbringen. Vielleicht in einer ganz ähnlichen Form, aber jetzt ohne all dem Dunkel, was drinnen ist, was in die Tiefe zieht, was Zerstörungskraft ist, was geistig verdunkelnd ist, sondern jetzt hell, strahlend ist, zugleich aber die Intensität hat, die wir halt auch gerade vertragen können noch, um uns dieser Kraft auch bewusst zu werden. Wir haben ja auch davon gesprochen, dass dieses seelische, geistige Licht so intensiv sein kann, dass es uns vollkommen blendet, und dann sehen wir erst recht: Nix. Wir müssen uns also langsam herantasten, wir brauchen also die Sonnenbrille, die geistige, wir müssen ein Eigenlicht entgegenschicken, das uns dieses strahlende Licht, das uns entgegenkommt, dämpft. Das ist das Interessante: wo Licht dem Licht begegnet, entsteht eine Dämpfung, die dieses helle, eigentlich unendlich helle, göttliche Licht, das da kommt, auf ein für uns erträgliches Maß herabdämpft. Und so viel erkennen wir dann von der seelischen und der geistigen Welt. Nur in dem Maße, als wir es abdämpfen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das eine, also dass wir diese seelische Kraft erzeugen müssen. Und das zweite ist, wir müssen mit der Hilfe, mit der Unterstützung des Christus auch lernen, unsere ätherischen Kräfte, unsere Lebenskräfte und namentlich die höchsten Lebenskräfte - was sind die höchsten Lebenskräfte? Also Ätherkräfte, es fängt an bei ätherischer Wärme, das ist das unterste, da ist der Übergang ätherische Wärme-physische Wärme, die physische Wärme wäre die, die ich mit dem Thermometer messen kann, sozusagen. In dem Moment, wo es ätherisch wird, kann ich es mit dem Thermometer nicht mehr messen, da kann ich nur sehen, dass sich vielleicht die Struktur des durchwärmten Gegenstandes, des durchwärmten Wesens ändert. In unserem Blut spielt sich das dauernd ab. Wir pendeln immer um so einen Punkt herum, bei unseren etwa 37 Grad Bluttemperatur ist dauernd ein Übergang von physischer Wärme in ätherische und umgekehrt von ätherischer in physische. Und das ändert immer, ununterbrochen, in ganz leiser Form auch die physische Konstitution unseres Blutes. Da ändert sich dauernd was. Das ist der Weg, wie letztlich unser ganzes Seelisch-Geistiges bis ins Körperliche hinein wirkt. Es geht also eigentlich vor allem übers Blut und das uns, ja, unseren ganzen Organismus durchzieht irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Wärme, &#039;&#039;&#039;die physisch ätherische Wärme&#039;&#039;&#039;, der Übergang, da ist das Tor, wo das hineingeht. Also man darf das Banalste nicht mit - so banal nehmen, wie man sichs denkt, so als: in der Wärme, pfff. Ja, Wärme, da lebt eigentlich das ganze Seelische, das ganze Geistige drinnen. Und es ist ja so, dass in unserem Blutstrom die Temperatur nicht überall gleich ist. Und sie ändert sich dauernd ein bisserl, auch wenn das vielleicht nur ein Zehntelgrad oder weniger ist, wie es sich ändert. Aber jedes Organ hat seine eigene Temperatur. Es ist nicht überall gleich im Körper verteilt. So insgesamt die Kerntemperatur des mittleren Bereichs, man nennt das die Kerntemperatur, also wenn es da anfängt, kalt zu werden, dann wird es gefährlich. Also der Tod, sagt man, steigt von den Beinen auf. Die Beine werden zuerst kalt. Tatsächlich geht die Durchblutung dort zurück und dann steigt die Kälte immer mehr auf, und im Grunde, wenn es dann da die Herzgegend erreicht, dann wird es gefährlich. Aber es ändert sich beständig. Es ist, also, wenn es draußen eisig kalt ist oder was: das Erste, was kalt wird, sind die Gliedmassen, die Beine, die Arme. Da zieht sich das ganze Blut auch wirklich zurück und schaut, dass es die Wärme im Inneren hält. Das ist halt jetzt extrem, aber im Kleinen passiert das jede Minute, jede Sekunde, wo wir leben, ändert sich da was, in ständiger Bewegung. Es ist also ein lebendiges Strömen von ätherischer Wärme, die in physische übergeht und zurück. Da bewegt sich was. Und in dem gibt sich das Seelische und das Geistige kund. Das spricht dadurch. Diese Bewegungen, die da drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, seht ihr, das sind aber auch die Bewegungen, die hineinkommen zum Beispiel in so eine &#039;&#039;&#039;Komposition&#039;&#039;&#039;. Dort leben sie auf andere Weise in der Art, wie die Musik fließt. Aber es ist genau dasselbe, was sich in unserem Blut abspielt. Und tatsächlich, wenn ich Musik höre, tut sich was im Blut. Und dann sind diese Änderungen, die im Blut sich abspielen, tatsächlich ein Bild dessen, was in der Musik sich abspielt. Wir werden also ganz Musik, gerade mit unserem Blut oder beziehungsweise, genauer gesprochen mit unserer Wärme. Die geht mit mit dem. Ist nicht unabhängig einfach davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der &#039;&#039;&#039;Sprache&#039;&#039;&#039; ist es auch der Fall. Aber da kommt dann noch anderes dazu. Aber bei der &#039;&#039;&#039;Musik&#039;&#039;&#039; ist es also ganz, ganz stark. Also dass unser Wärmeorganismus sozusagen mitschwingt, mitsingt mit der Musik. Und damit holen wir sie herein in unser Wesen. Und umgekehrt gibt uns die Musik über die Vermittlung mit der Wärme, indem sie in die Wärme hineingetragen wird und von dort ins Ätherische, ins Astralische hinaufgetragen wird, ist die Musik eine Hilfe, zum Beispiel unseren Astralleib, auch unseren Ätherleib natürlich, aber vor allem dann auch unseren Astralleib in, naja, in eine schön klingende Form zu bringen. Also Musik kann da helfen. Wir lernen. Wir lernen aneinander. Und, ich meine, was ein &#039;&#039;&#039;Komponist&#039;&#039;&#039; uns gibt, ist: er schenkt uns etwas, was er in seiner Seele empfangen hat und durch ihn durchgegangen ist, das schenkt er uns in seiner Komposition. Und wir können es aufnehmen und müssen es uns zu eigen machen. So wie der Komponist, der hat aus einer Quelle geschöpft, aber er hat etwas ganz Eigenes daraus gemacht, das geschöpft ist aus der Quelle, das heißt aus diesem unerschöpflichen Topf, aus diesem unerschöpflichen Pool sozusagen geholt ist, aber einen bestimmten Aspekt davon herausholt, und das ist seiner geworden. Und aus dem heraus schenkt er es jetzt weiter an alle, die diese Musik hören, die diese Musik spielen. Und jeder macht wieder was Eigenes, aber es ist aus dem selben Bereich herausgeholt. Und so kann &#039;&#039;&#039;Musik&#039;&#039;&#039;, nicht nur kann, sie tut es, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht, &#039;&#039;&#039;hat einen unheimlichen erzieherischen Wert&#039;&#039;&#039;, letztlich auch &#039;&#039;&#039;auf unser Astralisches&#039;&#039;&#039;. Weil, es geht also übers Hören, geht es hinein in die Blutwärme, die ändert sich, die musiziert mit, die schenkt es weiter ans Ätherische und das Astralische freut sich von dem, was da an Ordnungskraft, an kosmischer Weisheit eigentlich hineinkommt, und eine kosmische Weisheit, die zugleich eine immense Kraft hat. Nicht wahr, Astralisches ist einerseits dort, wo es wirklich das kosmisch Astralische, das Welten-Astralische ist, ist die kosmische Weisheit im Grunde. Das ist die kosmische Weisheit, die Wirklichkeit in der Welt geworden ist, die die Welt geschaffen hat. Wir haben es oft schon besprochen, &#039;&#039;&#039;das erste Kapitel der Genesis bezieht sich auf die Schöpfung der Welt im Astralischen&#039;&#039;&#039;, in der Seelenwelt. Da gibt es noch kein Ätherisches, da gibt es noch kein Physisches, da gibt es nur Seelisches. Und alles wird dort bereits seelisch erlebt, was später Physisch-Ätherisches wird. Dort ist das alles drinnen. Und das ist die Verkörperung, ja, zunächst einmal der großen kosmischen Weisheit, die aus der vorangegangenen Verkörperung unserer Erde hervorgegangen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sogenannte &#039;&#039;&#039;Alte Mond&#039;&#039;&#039;, den Rudolf Steiner oft genannt hat &#039;&#039;&#039;den Planet oder den Kosmos sogar der Weisheit&#039;&#039;&#039;. Das Wort Kosmos der Weisheit ist besser als Planet der Weisheit, weil wir wissen schon, da hängt die ganze restliche Welt mit dran. Also es gibt keinen Alten Mond ohne das ganze Drumherum sozusagen. Das ist eigentlich eines. Es gehört zusammen, auch wenn es für uns jetzt als körperlich, räumlich auf Erden erscheinende Wesen so unglaublich scheint, dass die fernsten Fernen des sichtbaren Kosmos und darüber hinaus, dass das alles zusammen gehört und alles in Wahrheit zusammenspielt. Und, ja, auf der geistigen Ebene in völliger Gleichzeitigkeit zusammenspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äußerlich sagen wir, okay, bis das Licht von der Sonne zu uns kommt, nur von unserer Sonne, dauert es schon acht Minuten. Wir sehen also immer die Sonne, wie sie vor acht Minuten war, in Wahrheit. Und wenn es ein bisschen weiter ist, die Sterne, dann sind es schon ein paar Jahre. Und wenn wir dann entfernte Sterne haben, sind es sehr schnell 10.000, 20.000, 100.000 Jahre. Und wenn wir dann irgend so ein kleines Nebelfleckerl, eine andere Galaxie, sehen, sieht man nur durch die Fernrohre, also kaum eine, die man mit freiem Auge erkennen kann, na dann sind es schon eine Million Jahre oder was. Die nächsten Galaxien. Und dann brrrr - alles das, was dort passiert, überall, was dort passiert, geistig vor allem passiert, hat hier -, ist hier genauso da. Geistig können wir uns damit verbinden, äußerlich, sinnlich haben wir ein Problem. Da müssen wir halt vielleicht Millionen Jahre warten, da sind wir nicht mehr verkörpert auf der Erde. Das werden wir also nicht abwarten können. Aber geistig, seelisch sind wir damit verbunden. Und aus diesem riesigen Gebilde sozusagen, das ist erfüllt, seelisch erfüllt, von ungeheurer Weisheit zunächst einmal, die von dem alten Mond herübergekommen ist. Der alte Mond hat dazu gedient, diese Seelenwelt, diese Astralwelt so zu gestalten, dass sie eigentlich so weisheitsvoll wie nur möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Interessante ist, mit dem fängt die &#039;&#039;&#039;Erdentwicklung&#039;&#039;&#039; schon an. Also das heißt, dort wo die Erdentwicklung kommt, ist eigentlich &#039;&#039;&#039;von Anfang an&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ungeheure Weisheit da und trotzdem reicht das nicht aus, um die Erdenschöpfung so hervorzubringen, dass sie ihren Sinn erfüllen kann,&#039;&#039;&#039; nämlich ein geistiges Wesen zu erschaffen, das die Freiheit hat, die gleiche Freiheit wie die göttliche Quelle selbst. Dazu reicht die ganze kosmische Weisheit, die da herübergekommen ist, nicht aus. Dazu reicht die Weisheit der geistigen Hierarchien, der Engelwesenheiten, die in dieser kosmischen Weisheit leben, nicht aus. Diese Weisheit ist etwas aus der Vergangenheit Gekommenes, Gewordenes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der neue Einschlag kann nur immer kommen durch ein Wesen, das die Freiheit hat. In alten Zeiten war es eben in Wahrheit die Gottheit selber, direkt, unmittelbar, die diesen neuen Impuls hineingebracht hat. Bei der Erdenschöpfung, Anfang der Genesis die Schilderung, ist es so, im ersten Abschnitt drinnen, also am ersten Schöpfungstag, ab dem Moment, wo die Elohims sprechen - &amp;quot;Es werde Licht. Und es ward Licht.&amp;quot; - dann verbindet sich der Christus mit ihnen. &#039;&#039;&#039;Der Christus ist es, der dieses schöpferische Wort hineinbringt&#039;&#039;&#039;. Durch das entsteht erst das Neue, das den Sinn der Erdentwicklung ausmacht, das, mit dem ganzen Kosmos, der damit verbunden ist. Das ist das Neue. Und das jetzt auch zu sehen im Zusammenhang mit dem, was ich vorhin sagte, also dass eben die Musik, dass sich darin letztlich abspiegelt diese Weisheit, die im Astralischen drinnen ist. Aber wir müssen eben noch mehr machen, wir müssen auch noch diesen Ich-Impuls hereinholen, wirklich aus der Freiheit einen Impuls hineingeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum muss jeder Komponist &#039;&#039;&#039;aus der Quelle, aus der er schöpft, noch was Eigenes machen&#039;&#039;&#039;. Darum muss jeder Musiker, der es spielt, etwas Eigenes daraus machen. Wenn er das nicht macht, dann fehlt ihm, ja, die eigentlich menschliche Dimension dabei. Also das heißt, um mal so ein Musikstück richtig zu komponieren, muss ich erst einmal diese kosmische Weisheit überhaupt auffangen können. Und nicht halt nur irgendeinen Lärm machen, sprich irgendwas Chaotisches. Ich meine, es kann in dem, was man vielleicht auch als Lärm bezeichnen kann, kann manchmal auch die nächste Stufe der Entwicklung der Musik liegen. Meine ich jetzt gar nicht zynisch, weil die Menschheit hat sich verändert, wird sich noch weiter verändern und gewisse Intervalle, &#039;&#039;&#039;gewisse Harmonien oder Disharmonien werden sich zu Harmonien verbinden&#039;&#039;&#039;. Wir empfinden sie als Dissonanz, weil wir, nämlich nicht unser äußeres Ohr, sondern unser seelisches Ohr, noch nicht bereit ist dafür, das als Wohlklang, als eine schöpferische Kraft aufzunehmen, die es eigentlich ist, während wir: &amp;quot;äh äh, die bringt mir mein Seelisches durcheinander, das klingt irgendwie ganz schräg&amp;quot;. Es klingt schräg, weil wir seelisch noch nicht so weit sind. Also es gibt eigentlich keine dissonanten Intervalle so gesehen. Die sind immer nur temporär dissonant. Und das ist auch so ein Weg, bisserl zu zeigen, dass Kräfte, die wir jetzt als zerstörend vielleicht oder als, sagen wir vorsichtig, störend empfinden, dass aus denen etwas ganz Wunderbares werden kann. Ja, eigentlich geht es zunächst einmal nur darum, zu erkennen, dass sie eigentlich was Wunderbares sind und wir sind nur nicht reif, das mitzukriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also die erste Stufe. Das ist die erste Stufe, diese Weisheit hereinzuholen und sie zu erleben. Und wie man sieht, das ist gar nicht so leicht, also sie in ihrer Vollständigkeit so als Weisheit zu erkennen, dass das einfach passt, und nicht zu sagen: äh, äh, stört mich, passt nicht, passt nicht, ertrag ich nicht. Nicht wahr, das ist, es heißt eigentlich: ich ertrage es nicht, ich bin seelisch noch nicht so weit, es zu ertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kommen halt die stärkeren Kräfte des Mustangs oder des Stieres herein, in Wahrheit. Gerade dort sind so entscheidende Punkte, wo, ja, starke astralische Kräfte drinnen liegen. Dort lauern natürlich aber auch die &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039;. Das ist, genau die Punkte, wo sie hereinkommen. Und ja, im Mittelalter hat man das deutlich empfunden auch, das, wo der Teufel dann drinnen sitzt in der Musik, wo man ihn hören kann geradezu. Aber dort ist auch immer die Chance, den nächsten Schritt zu machen. Und der besteht im Grunde zunächst einmal nur darin, zu erkennen, dass diese Teufelsmusik eigentlich Engelsmusik ist. Dass nur wir nicht reif genug waren, das zu erkennen. Und dass wir eigentlich also damit Kräfte liegen lassen, die wir benutzen sollten, die wir lernen sollten, benutzen, zur Hand haben und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, &#039;&#039;&#039;der Musik steht eine riesige Entwicklung noch voraus&#039;&#039;&#039;. Wir sind noch lange nicht am Ende der Musik. Das hat gerade erst angefangen. Wir sind jetzt gerade am Punkt, die ersten Versuche zu machen, so richtig. Und da denkt Euch schon den Sprung vom Mittelalter herein, dann, was jetzt in der Neuzeit passiert ist. Da ist eigentlich eine gewaltige Dimension dazugekommen an musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten, an Kompositionsmöglichkeit. Damit will ich nicht die alte Musik oder die jetzt auch bei Naturvölkern ist ... - ist was Großartiges, das ist eine Basis. Aber da gibt es noch sehr, sehr viel mehr drüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Teil davon wurde halt namentlich in Europa hereingeholt. Also gerade in der Musik, in der Weisheit, die da drinnen - wenn man denkt, was ein Bach hereingeholt hat an kosmischen Harmonien, und sich dessen auch bewusst war, dass er da die Sphärenharmonien eigentlich hereinholt. Genauso wie es ja Kepler bewusst war, dass er, wenn er rechnet da drüber, dass er eigentlich versucht zu berechnen die Sphärenharmonien. Ein Zipfel davon. Ein Zipfel davon, weil er berechnet halt ein bissel was von unserem Planetensystem. Aber da hängt ein ganzer Kosmos dran. Das heißt: Milliarden, Billiarden, Trilliarden, ich weiß nicht, wie viele Sonnen, mit sicher auch Planeten, die alle ihre eigenen Rhythmen haben. Das heißt, die alle ihre eigene Komposition haben, wenn wir es jetzt musikalisch ausdrücken wollen. Und die alle zusammen bilden eine riesige, riesige Symphonie. Und wir sollten eigentlich lernen, jetzt während unserer Erdentwicklung diese Symphonie, ja, mit unserem Bewusstsein zu erfassen. Prrr. Das heißt, wir sollten jetzt uns vorbereiten dazu. Das wird nicht mehr im verkörperten Zustand sein und dann: wir werden irgendwann wirklich in dieser Sphärenharmonie leben. Also jetzt der Zustand, wo wir dann übergehen, also &#039;&#039;&#039;wo wir ja stehen jetzt in der Apokalypse: Übergang der Erde in den astralischen Zustand,&#039;&#039;&#039; heißt ja eigentlich, dass wir in diese Weisheitswelt hineingehen. Und da wird sich uns noch sehr viel mehr eröffnen von dem, welche riesige Dimension das hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt geht es darum, uns vorzubereiten. Und es geht darum, unser Seelisches, unser Astralisches, also das heißt, das Astralische ist das, wo bis jetzt unser Ich noch nicht so wirklich selbstständig mitgearbeitet hat, das müssen wir alles erobern eigentlich, vom Ich her. Erobern heißt, uns dessen bewusst werden. Und es verwandeln, verwandeln erneuern, das heißt, Negatives, was durch die Widersacher in uns bewirkt wurde - das heißt, wir haben es bewirkt, weil die Widersacher uns verführt haben und wir uns halt lassen haben. Aber das hat auch sein Gutes. Na, wir werden heute noch, denke ich, darauf kommen. Dass das notwendig ist, also alles, auch das, was - auch nämlich das Umgehen mit den zerstörerischen Kräften. Und in der Vergangenheit, die Menschheit ist mit, pfff, immensen zerstörerischen Kräften umgegangen. Nicht wahr, heute sagen wir: okay, die Menschheit, ja jetzt hat sie die Atomkraft entwickelt und können wir das verantworten? Und - nein, wir sind moralisch sicher noch nicht so reif. Aber die Geschichte ist nur ein blasser Abglanz von dem, was in der Vergangenheit da war.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man zurück geht zum Beispiel in die &#039;&#039;&#039;lemurische Zeit&#039;&#039;&#039;, dann muss man sehen: die Kräfte, die damals diese sogenannte lemurische Zeit, ja, zum Untergang gebracht haben und damit die ganze Konfiguration der Erdoberfläche radikal verändert hat, die ganze zaghaft entwickelte Lebenswelt, die es damals gab, radikal verändert hat und es bis zu einem Aussterben kam von fast 95 Prozent der Lebewesen, hat seine Ursache drin, dass &#039;&#039;&#039;die Menschen diese Macht über das Astralische, die sie damals noch hatten, missbraucht haben.&#039;&#039;&#039; Dadurch ist diese Lemuria, wie es Rudolf Steiner nennt, also was so ein Zentrum hatte in dem Gebiet zwischen Afrika und Indien etwa und Australien unten, da irgendwo, wo es heute kein Landgebiet ist und damals auch einfach noch nicht so verhärtet war, wie heute die Erde verhärtet ist. Also dort hat sich sehr viel halt abgespielt dort in dem Bereich irgendwo, ja, aber hineingehend bis nach Palästina oder so, das gehörte auch noch dazu. Es ist also ganz interessant, gibt es auch von anthroposophischen Geologen interessante Studien, wie eigentlich - ja, &#039;&#039;&#039;dort wo jetzt Jerusalem ist&#039;&#039;&#039;, mit dem hängt zusammen, das ist der erste Keimpunkt eigentlich gewesen, wo die feste Erde entstanden ist. Und &#039;&#039;&#039;das ist der Punkt, wo eigentlich die Menschheit die Erde betreten hat&#039;&#039;&#039;. Das ist wie &#039;&#039;&#039;der Punkt, wo die Erde befruchtet wurde durch das Geistige&#039;&#039;&#039;, was ... Also das ist jetzt keine direkte Aussage von Rudolf Steiner, sondern das ist, aber von anthroposophischen, Geologen gefunden worden und hat eine gewisse Plausibilität. Und, eben dieses Jerusalem ist ein ganz besonderer Punkt auf jeden Fall, an der Erdoberfläche, wenn man so will. Eben der Punkt, wo die stärkste Verbindung mit dem Irdischen möglich ist, wo man am tiefsten auch heute hinuntersteigen kann, sozusagen ins Irdische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nahe Jerusalem liegt ja eben auch die Stätte, wo die &#039;&#039;&#039;Jordan-Taufe&#039;&#039;&#039; stattgefunden hat. Allerdings, Jerusalem liegt oben am Berg und dann geht es hinunter, gewaltig, wie es da hinunter geht dann, ins Jordan-Tal hinunter, weil das Jordan-Tal liegt über 400 Meter unterm Meeresspiegel. Und Jerusalem, ich weiß jetzt nicht genau, wie hoch, aber das - 600-700 Meter sicher über dem Meeresspiegel. Also es ist eine Differenz von gut einem Kilometer. Und das ist auch interessant, also wenn man von Jerusalem runterfährt ins Jordan-Tal, also überhaupt, wenn man runterfährt, Negev-Wüste, das ist zwar die entgegengesetzte Richtung zur Taufstelle, aber da geht es in solchen Serpentinen runter, und pffhh - so eigentlich im Grunde [Handbewegung fast senkrecht von oben nach unten]. Also in sehr kurzer Zeit ist man unten. Oben schneit es zu Weihnachten dort, wenn man Pech hat, hat so um 0 Grad oder was und unten hast locker 30 Grad dann, im Jordan-Tal unten, in der Negev-Wüste. Also ganz krass die Unterschiede, die dort sind. Und ähnlich ist es aber nach der anderen Seite, wo dann die - im Übrigen vermutlich bei dem Ort, der auch Bethanien heißt, aber nicht mit dem Bethanien identisch ist, wo der Lazarus gelebt hat. Aber er heißt auch Bethanien, - also dort vermutet man äußerlich, dass die Stelle war, wo die Jordan-Taufe stattgefunden hat. In der Gegend auf jeden Fall wird es wohl gewesen sein. &#039;&#039;&#039;Und dieses ganze Jordan-Tal, das ist im Grunde der tiefste Punkt des festen Landes, die tiefste Ebene des festen Landes, die es gibt auf der Erde&#039;&#039;&#039;. Also über diese mehr als 400 Meter unterm Meeresspiegel geht es eigentlich nirgends wo sonst auf der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da ist - als wollte da wirklich alles hineinkriechen ins Innere der Erde. Das ist dort, also das heißt, da ist eine immense Kraftquelle auch dort. Und eine Kraftquelle, aber die sucht den Weg nach unten. Die sucht den Weg nach unten. Und den müssen wir eben auch suchen, und im doppelten Sinn, das heißt auch, nach unten, hurra, das Reich der Widersacher, ist aber dort auch. Wir brauchens. Wir brauchens. Also wir sind nicht die Braven, wenn wir an den Widersachern einfach vorbeigehen und sagen: hum da halt ich mich fern, ich will lieber ein Engerl sein. Ja, dann erfüllen wir aber unsere Erdenaufgabe nicht. Erdenaufgabe ja, die uns ermöglicht ist, die wir aus Freiheit ergreifen können oder auch nicht können, es liegt an uns. Aber eben gerade &#039;&#039;&#039;durch dieses Untertauchen ins Festeste, ins Dunkelste, in das Reich der Widersacher, frei zu werden&#039;&#039;&#039;. Freie Menschen zu werden, und aus dem die Kraft herauszuholen, letztlich dem ganzen Kosmos die Freiheit zu geben. Aus dem Kosmos, zumindest aus der nächsten Verkörperung unserer Erde schon ansatzweise einmal einen Kosmos der Freiheit zu machen. &#039;&#039;&#039;So viel als uns gelingt, so viel wird Liebe eine Naturkraft werden&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann sich das heute gar nicht vorstellen, wie das ist. Und das ist mehr als die weisheitsvolle Ordnung der Natur. Und &#039;&#039;&#039;der Prozess beginnt eben am ersten Schöpfungstag&#039;&#039;&#039;, wo die Elohim sprachen: es werde Licht. Wo sich der Christus damit verbindet. Der macht es möglich, indem er sich damals schon beginnt, mit dieser Erdenschöpfung einfach zu verbinden. Da fängt seine Beziehung dazu an sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen Weg müssen wir nachgehen. Und der Christus ist es eben, der uns zugleich auch hilft, indem er sich mit unserem Ich verbindet, eins wird eigentlich mit unserem Ich. Der hilft uns, mit den Ätherkräften auch umgehen zu können. Also in den - ich habs eh schon oft gesagt, mit dem Astralischen, also alles das, was ich jetzt über das Astralische gesagt habe, das ist unsere Aufgabe. Brrhh - da hilft uns niemand. Niemand. Niemand. Hilf dir selbst. Dann hilft dir Gott sozusagen. Aber, also das ist unsere Aufgabe, und der Punkt ist: wir können das. Oder wir werden es können. Wir sind auf dem Weg dorthin. Es steht dem nichts im Wege, als wir selber. Auch nicht die Widersacher sind es, die uns im Wege stehen. Die sind der Reibebaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sorat ist natürlich einer, der sehr gefährlich ist. Der hätte die Macht, uns von dem Weg abzubringen. Aber auch nur, wenn wir aus Freiheit zustimmen, habe ich oft schon gesagt. Also mit Gewalt kann er uns nichts antun und uns von dem Weg abbringen. Aber er hat natürlich eine sehr, sehr stark verführerische Macht. Indem er uns, ja, in Wahrheit ein Reich der Weisheit verspricht, in dem wir zumindest mitherrschen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was uns zugedacht ist, ist mehr. &#039;&#039;&#039;Nicht nur ein Reich der Weisheit, sondern ein Reich der Liebe&#039;&#039;&#039;. Das schließt die Weisheit nicht aus, aber es ist mehr. Es ist mehr. Es ist etwas, was die Weisheit in Wahrheit immer wieder erneuert. Weisheit ist letztlich, so wie sie herübergekommen ist vom alten Mond, bedeutet eine gewaltige kosmische Harmonie. Das ist, eigentlich ist es was Perfektes. Aber damit ist es auch fertig, am Ende in gewisser Weise. Und das, was aus der Freiheit oder was aus der Schöpfung - wenn ein ganzer Kosmos aus der Freiheit heraus geschaffen wird, und zwar so, dass die Freiheit lebt in diesem Kosmos - also geschaffen ist ja der alte Mond worden aus der Freiheit letztlich, der göttlichen Quelle. Aber die Freiheit wurde dem Kosmos selbst nicht gegeben. Das heißt, der Kosmos selbst, beziehungsweise die geistigen Wesen, die drinnen wohnen, leben letztlich dann in einer sehr harmonischen Welt, aber sie können sie nicht wirklich ganz zu ihrer eigenen machen. Und das ist das Neue, was daraus kommt also, und für die Aufgabe ist der Mensch vorgesehen, dass er eigentlich das Zugpferd in die Richtung ist. Also wirklich das wird, was bis jetzt noch keine dieser Hierarchien war, die über uns stehen. Nämlich der Geist der Freiheit und Liebe, wie es Rudolf Steiner auch gelegentlich, sehr selten, nennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist der Freiheit und Liebe. Ja, wir werden zunächst einmal in so was sein, was vergleichbar ist der Engelstufe. Aber man darf sich eben nicht denken, dass wir irgendwie dann nur ähnlich sind den Engeln, die heute da sind. Sondern wir haben eine ganz andere Aufgabe und ganz andere Kräfte. Es wiederholt sich nie etwas. Sonst könnte man denken: okay, baff, wir sind jetzt also Mensche. Das heißt, es ist [??]-Klasse für geistige Wesenheiten, das ist die erste Klasse. Weil Menschheit heißt, man hat ein Ich bekommen, man ist ein geistiges Wesen geworden. Und dann steigen wir brav auf im nächsten Kosmos, in der nächsten kosmischen Verkörperung, in die zweite Klasse. Dann kriegen wir schon Flügerl und sind Engel. So wie jetzt die Engel da sind. Nein. Nein. Wir werden engelartige Wesenheiten, aber völlig anderer Art als die, die es jetzt sind. Also es ist nicht so, dass da Schulstufe für Schulstufe durchgemacht wird und dann sind alle gleich fertig, Maturanten [österreichisch für Abiturienten], wissen dasselbe, können dasselbe und sind tauglich für den Beruf. Nein. Wir sind die, die rebellieren dagegen und sagen: wir machen einen ganz eigenen Kosmos und der ist noch nirgends wo vorgesehen. Nicht einmal die göttliche Quelle weiß, was das werden wird. Und wir werden so einen Teil hineinbringen. Das heißt, es werden wir als Menschen in der nächsten Verkörperung unserer Erde, wir werden Quellpunkte dessen sein, dass ein Kosmos entsteht, der selbst für die Gottheit unvorhersehbar ist. Der für die Gottheit nur dadurch verständlich wird und in seine Allwissenheit aufgenommen ist, dass wir es tun. Dass wir es tun und das müssen wir uns denken kosmischer Dimension. Da arbeiten wir schon mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden dann immer noch irgendwas mit unserem Planetensystem zu tun haben, das in neuer Art halt wieder entstehen wird und natürlich anders die Konstellation etwas, aber wo man zumindest sehen wird, wo das herkommt, welche frühere Entwicklung das hat, wie es halt bei einer nächsten Inkarnation ist. Aber es wird bereits eine Auswirkung auf den ganzen Kosmos haben, auf den neuen Kosmos, auf dieses neue Jerusalem, das hervorkommt. Das heißt, der wird schon deutlich unsere Handschrift auch tragen. Und man wird dann sehen, dass das, was an Liebe dort sowas wie eine Naturkraft ist - kann man sich nicht wirklich vorstellen, wie das ist, aber man kann auch wirklich gar nicht so viel darüber sagen, weil wir müssen es erst machen. Wir müssen es ja machen. Erst wenn wir es machen können, wenn wir so weit sind, dass wir das wirklich können, dann werden wir wissen, wie das wirklich ist. Das kann uns niemand sagen. Nicht einmal der Christus kann uns sagen: na, das wird so und so werden. Er wird uns helfen, dass es so weit kommt. Er wird uns helfen, jetzt während der Erdentwicklung uns vorzubereiten, dass wir dann zur Zeit des neuen Jerusalems, also der nächsten Verkörperung unserer Erde, so weit sind, dass wir es aus eigener Kraft können. Weil dann werden wir so weit sein, dass wir im Ätherischen aus eigener Kraft arbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann können wir noch nicht bis ins Physische hineinarbeiten, da brauchen wir noch Hilfe, aber wir können dann bereits gut hineinarbeiten in die Astralische Welt. Ist noch nicht ganz am Ende, aber wir können schon was und wir fangen an, in der Ätherischen Welt schöpferisch tätig zu sein. Das heißt, ätherische Kräfte, die da sind, ins Nichts verschwinden lassen und in neuer Form sie wieder hervorbringen. Dann sind wir schöpferisch im Ätherischen. Und das haben wir im ganz Kleinen jetzt schon in unserem lebendigen Denken drinnen. Wo wir wirklich lebendig denken, nicht nur beweglich denken. Ich meine, es gibt verschiedene Stufen, bis man dort hinkommt. Ich meine, man kann ein sehr starres, mechanistisches Denken haben, das ist sicher nicht lebendig, hat aber seine Aufgabe, keine Frage, müssen wir uns auseinandersetzen damit, ist gut fürs Bewusstsein, da sind wir eigentlich am wachsten zunächst, an dem lernen wir es, wach zu sein. Wir lernen halt immer am Toten, am Sterbenden, wach zu werden. Aber der nächste Schritt ist, dass wir ein beweglicheres Denken bekommen und nicht immer nur in Kausalschritten denken: aus A folgt B und aus dem folgt C und D. Nicht, das ist eine Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, unser Kosmos funktioniert heute, dass bei jedem Ereignis in Wahrheit, außer es ist auch ganz speziell, fürs physikalische Experiment ausgewählt, sodass alles möglichst ausgeschaltet ist, was aber in der Praxis draußen, in der Natur zumindest, nicht wirklich passiert. Ja, in unseren Maschinen passiert es, da, die bauen wir danach, im Großen und Ganzen. Zumindest solang sie so funktionieren, wie wirs uns wollen, wenn sie dann irgendwann einmal anfangen, Manderln zu machen [österr., Bedeutung etwa &amp;quot;ein ungewolltes Eigenleben führen&amp;quot;], dann kommen halt ein paar Faktoren hinein, die wir übersehen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in der Natur draußen, bei allem, was passiert, dass ein Baum wachsen kann, da sind tausende, hunderttausende, Milliarden Einflussfaktoren, die eine Rolle spielen. Damit der Baum so wachsen kann, wie er kann. Also da gibt es noch viel zu entdecken. Da gibt es noch viel zu entdecken, und da spielen sehr wohl auch äußere Kräfte eine Rolle. In der Biologie beginnt man langsam, das zu erkennen, wie sehr das alles wichtig ist, auch die Umweltsituation, auch die kosmische Situation. Aber auch das ist erst ein müder Anfang, da bin ich noch ganz im äußerlich sinnlich Physischen drinnen. Aber dahinter wirkt Ätherisches, dahinter wirkt die Weisheit des Kosmos, dahinter - das alles spielt eine Rolle. Und das - wir sehen halt, dass er da herauswächst und deswegen glauben wir, es ist nur wichtig, was da sich abspielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fernsten Fernen spielen mit eine Rolle. Und die sind es, die daher trotzdem jedem Baum, jeder Pflanze, auch wenn es die gleiche Art ist, trotzdem den individuellen Touch geben irgendwo. Ja, man sieht es ja selbst schon bei den Eiskristallen. Es ist ja faszinierend, keine zwei Eiskristalle, Schneekristalle sind genau gleich. Sie haben alle dasselbe Prinzip dahinter, sechsstrahlig, beziehungsweise im ganz Extremfall nur dreizählig, dann ist das verkümmert, aber sechsstrahlig ist das Grundprinzip. Aber dann sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Und da spielen real - das ist geradezu die Lust der Natur, damit zu spielen. Ich sage jetzt bewusst die Lust, das sind astralische Kräfte, die damit spielen, die musizieren, indem sie diese Harmonien erzeugen, diese Form-Harmonien, die sich abbilden in den Schneekristallen zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenns schneit im Winter - jetzt haben wir das Gegenbild zum Hochsommer, auf den wir zugehen - dann musiziert der Himmel, indem er jedes Sternchen da - das ist eine kleine Komposition und eine ganz eigenständige. Das schaut nur für uns so simpel und klar aus, das ist ein Meisterwerk. Mit freiem Auge sieht man ja gar nicht alle Details, die drinnen sind, man kann das dann unter das Mikroskop legen oder was und vergrößern, dann sieht man, dass jede kleine Zacke, die da drinnen ist, noch einmal hunderte Zacken hat und das werden immer mehr und immer mehr. Das verästelt sich, das ist aus einem ganz lebendigen Prozess hervorgegangen. Und zwar Kristalle entstehen aus dem Lebendigen. Solange ein Kristall wächst - wächst, ist es ein Lebensprozess. Ist nicht bloß ein physikalischer Prozess, also im Sinne eines toten Prozesses. Natürlich spielt das Physische eine Rolle, aber das Leben nimmt das Physische mit und bildet sich ab darin und das macht die Feinheiten aus. Das Grobe kann ich mit physikalisch-chemischen Gesetzmäßigkeiten erklären, aber das erklärt mir nicht die Feinheiten, die drinnen sind und in denen ist, in jedem ist eine kleine Komposition drin, eigentlich eine große Komposition, komponiert aus der Sternenweisheit heraus. Die Sternenweisheit bildet sich ab, und das heißt, das sind, wenns schneit, wahrscheinlich Milliarden Lieder, die auf uns herunterregnen. Nix anderes. Das äußere Bild für die Lieder, die seelisch auf uns herabregnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt euch vor, was man da eigentlich an Kompositionen auffangen könnte und wie wenig wir schaffen, davon hereinzubringen. Eigentlich müsste man jedes Mal, wenn es schneit im Winter, müssten die Leute schon komponieren und wir hätten Millionen neue Kompositionen. Ja, wir werden einmal so weit kommen, dass wirs erleben, aber das wird schon der Zeitpunkt sein, wo wir nimmer verkörpert sind auf Erden wahrscheinlich. Aber wir werden dem nahe kommen. Wir werden dem nahe kommen, dass wir diese seelische, ich sage jetzt bewusst seelische, Musik hören. Hören ist jetzt mit Anführungsstrichen zu nehmen natürlich, weils nichts Äußerliches ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kraft, diese Kompositionsfähigkeit, weil komponieren tut das Ich. Das Ich ist der Komponist, aber er hört, was da im Kosmos ist, er nimmt es, nimmt es in sich hinein, lässts eigentlich ins Nichts verschwinden und holts als etwas Eigenes heraus. Das passiert eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist vor allem das Wesen der abendländischen Musik. In vorchristlicher Zeit ging das noch nicht, weil das Ich noch nicht erwacht war. Es geht also erst, seit das Ich erwacht ist, na, das fängt also an nach dem Mysterium von Golgatha, so richtig erst ab 333 nach Christus, aber da ist es immer noch sehr, sehr, sehr einfach, das Ganze, im Mittelalter. Mit der Terz sogar hat man Schwierigkeiten: brrr, dissonant, schlecht, brr, böse, nicht gut eigentlich. Erst langsam jetzt dann, wenn wir ins Bewusstseinseelenzeitalter kommen, dann bricht etwas auf. Und eigentlich sind die großen Komponisten, das sind die Vorreiter, die am Geistselbst arbeiten schon. Die holen das herein. Und die größten von ihnen haben das zumindest auch geahnt, womit sie es zu tun haben. Wenn sie es auch noch nicht geschaut haben, sie haben es aber gehört. In sich gehört. Und man muss sich vorstellen, wie viel reicher das ist, was so ein großer Komponist wirklich in sich hört, im Vergleich zu dem, was er dann an paar Noten da niederschreibt. Aber da steckt, zwischen den Noten sozusagen, steckt die eigentliche Botschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Noten, die da stehen aufm Blattel, das sind nur die Marktseiten. Und dazwischen musst du es fühlen mit deinem eigenen seelischen Erleben, das du hereinholst. Das - schöpferisch aus dem Ich fühlst du das. Also du hörst etwas von der kosmischen Harmonie, die draußen als Schöpfung vorhanden ist, du holst sie herein, lässt sie ins Nichts verschwinden und holst sie in veränderter Form neu heraus. Und dann ist der Kosmos um mit eine neue Dimension bereichert worden. Und er wird verwandelt dadurch. Die wird verwandelt dadurch. Und zwar so verwandelt, dass eben dann im Astralischen auch die Anlage entsteht, dass später dann im neuen Jerusalem wirklich auch die Liebeskraft überall in der Natur verankert sein kann. In dem Kosmos der Weisheit, der aus unserer vorigen Erdverkörperung hervorgekommen ist, war das nicht möglich. Es konnte keine Erdenschöpfung entstehen, aus der bereits die Liebe überall uns entgegenkommt. Es ist nicht möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben jetzt die Aufgabe, das vorzubereiten, dass es dann auf dem neuen Jupiter oder auf dem neuen Jerusalem, wie es der Apokalyptiker, also Johannes, nennt, dass es dort als selbstverständliche Kraft aus der Natur blüht. Und dass es dort eine Freiheitskraft ist. Eine Freiheitskraft. Liebe ohne Freiheit geht nicht. Ich weiß auch noch nicht, wie man sich das vorstellen soll. Man kann es nur im Denken, kann mans erfassen erfassen, und da fängt das lebendige Denken an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich will Euch jetzt nur, sozusagen mehr fürs Gemüt, einmal vorbereiten, ahnend, was da dahinter steckt, was wirklich in lebendigem Denken drinnen sein kann. Und der Christus ist es, der uns eben hilft, dass das wirklich jetzt im lebendigen Denken bis ins Ätherische hinein Realität wird. Wir müssens aus dem Seelischen holen, also mit unserem Ich aus dem Seelischen holen, aber damit das lebendiges Denken wird, das Denken bedient sich der Ätherkräfte und das muss dort Realität werden. Und das ist -  von uns kommt der seelische Impuls dazu, der Christus hilft, dass es wirklich im Ätherischen geschehen kann. Das heißt aber auch, wo wir wirklich lebendig denken, denken wir mit dem Christus. Oder er denkt mit uns, wie auch immer. Aber jedenfalls so, dass wir die Richtung angeben. Er gibt natürlich Kraftkomponente dazu, wenn man es so nennen will. Er verstärkt es so, dass es wirksame Kraft werden kann. Und es ist zunächst einmal vor allem eine wirksame Kraft, die uns selber umgestaltet. Mit dem fängt es natürlich an. Den ersten Kosmos, den wir verändern, und an dem, da sind wir jetzt schon ziemlich stark dran, ist unser Mikrokosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Voraussetzung. Und der Makrokosmos verändert sich mit eigentlich dadurch, weil der Makrokosmos das widerspiegelt. Also das heißt, wir müssen nicht jetzt mit irgendeinem Raumschiff da draus fliegen, damit das passiert, sondern, indem wir an unserem Mikrokosmos arbeiten, verändert sich auch der Makrokosmos, der untrennbar mit dem verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vergangenheit war zunächst einmal so, dass die Weisheit unseres Mikrokosmos von da draußen, vom Makrokosmos kommt. Jetzt fangen wir an, ihm etwas völlig Neues, wir können da ja gar nicht sagen, zurückzugeben, sondern zu geben. Frei zu schenken. Was der Kosmos aus sich heraus, nämlich mit den ganzen geistigen Wesen, die über uns stehen, gar nicht herauskommen kann. Wir fangen jetzt schon ganz klein an.  Indem wir an unserem Mikrokosmos arbeiten. Und sich das widerspiegelt im Makrokosmos draußen, weil der eben verbunden ist damit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 01:11:16 =====&lt;br /&gt;
Also das heißt, wenn so ein Komponist etwas hereinholt, etwas von dem Geschenk der Götter annimmt, nehmen wir es jetzt so einmal, und aber nicht einfach so nimmt, wie es da ist, sondern es durch sein Ich, in Wahrheit, verwandelt. Und dann, indem ers komponiert, und indem ers komponiert, selbst ein anderer wird. Das kommt dazu. Also das Eigentliche, es ist ja - geht ja gar nicht um das Blatterl Papier, wo jetzt die Noten draufstehen. Das ist das Wenigste, das ist sozusagen das Abfallprodukt. Gott sei Dank gibt es das, aber das ist das Wenigste. Das Eigentliche ist, was passiert in dem Menschen, der das hereinholt, verwandelt, indem ers komponiert, und dann von mir aus auch niederschreibt. Aber das Wichtige ist: was passiert mit ihm? Weil, er nimmt dann Astralisches, lässt es ins Nichts fallen, und holt es auf neue Weise heraus. Und das schenkt er dem Kosmos damit, einfach, indem ers komponiert, damit schenkt ers schon. Da muss es noch gar kein Mensch gehört haben. Da muss es nirgendwo zur Aufführung gekommen sein. Allein dadurch, dass er es erlebt, das durch ihn durchgeht, und dass ers komponiert hat, das heißt, aus der Freiheit heraus weitergestaltet, umgestaltet hat, und der Durchgang durchs Nichts eben drinnen war. Das ist das Wichtige. Man täuscht sich so leicht: dass vielleicht diese - ja, es ist ja eh fast die Sphärenharmonie, die ich gehört habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch sie hat den kleinen Einschlag des Ichs, das es weitergestaltet hat. Und das ist das Entscheidende. Und es ist etwas darin, was in der Weisheit des Kosmos bisher nicht möglich gewesen wäre. Das heißt, der Komponist schafft im Astralischen etwas, was die ganzen Hierarchien über uns nicht können. Sie können es nicht. Diesen - das ist vielleicht eine Prise nur, die neu ist, klar, es ist etwas Winziges noch. Aber es ist etwas, was niemand da drüber, über uns, von den Engelwesenheiten kann. Der wirkliche Komponist kann es. Und er kann es, wenn er dieses seelische Erlebnis hat. Das, also das können auch Komponisten, die vielleicht gar nicht bekannt geworden sind. Der vielleicht ein einfaches Lied geschrieben hat, aber dieses Lied ist seines geworden. Der macht das auch. Der macht das auch, und jeder Mensch, der dann dieses Lied oder diese Komposition singt, spielt, wie auch immer, vielleicht auch nur für sich, ohne dass es wer hört, in seinem Kammerl nur macht, aber es so wirklich erlebt, dass er es zu seinem Eigenen macht, der arbeitet mit, dem Kosmos die Liebe einzuweben. Und vorzubereiten, so dass sie in der nächsten kosmischen Verkörperung wirklich herauskommen kann. Das ist jetzt die Vorübung dafür. &#039;&#039;&#039;Aus der Welt der Weisheit, die vom alten Mond gekommen ist, eine Welt der Liebe zu machen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weisheit kann eine unheimliche Präzision haben, eine unheimliche Harmonie, die aber auch eiskalt sein kann, zum Beispiel. Ja, alles funktioniert, alles ordnet sich dem unter, Gleichklang überall. Ich meine, alle die Kräfte, die nur aus der Vergangenheit arbeiten, bedienen sich dessen. Und das sind die, die heute maßgebend die Gestaltung der Welt, äußerlich gesehen zumindest, mitbestimmen. Aber da bestimmen sie nur das mit, in Wahrheit, was das Zugrundegehende über kurz oder lang ist. Weil, das ist auf jeden Fall: mit dem Ende der Erdentwicklung spätestens ist das komplett weg und hat in der Form keine Bedeutung mehr. Was Bedeutung hat, sind diese kleinen Anfänge. Diese kleinen Anfänge mit einem bescheidenen Liedchen vielleicht. Also ganz besonders eben in der Musik spielt das eine Rolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 01:15:50 =====&lt;br /&gt;
Ja, da habe ich jetzt also sehr, sehr weit über diese Dinge gesprochen, und eigentlich ist es nur die Einleitung, um das aufzugreifen, den Weg: na, wie gehen wir es denn jetzt konkret an, unser Astralisches so zu verwandeln, dass wir es wirklich bewusst in die Hand bekommen. Einiges hatten wir schon gesagt. Es ging darum, also eben das lebendige Denken auszubilden, das war das eine, über das haben wir gesprochen. Dann geht es darum aber auch, die &#039;&#039;&#039;Seelenorgane&#039;&#039;&#039; auszubilden, die in der Vergangenheit schon veranlagt wurden, die aber jetzt auch im Grunde völlig erneuert werden müssen und - also &#039;&#039;&#039;die sogenannten Chakren oder Lotusblumen&#039;&#039;&#039;. Wir haben die letzten Male gesprochen, beziehungsweise schon früher auch, also vom &#039;&#039;&#039;Stirnchakra&#039;&#039;&#039;, vom &#039;&#039;&#039;Kehlkopfchakra&#039;&#039;&#039;, und das letzte Mal kam das &#039;&#039;&#039;Herzchakra&#039;&#039;&#039; dazu. Es gibt dann noch weitere Chakren, also nach unten zu gibts noch drei. Die sind durchaus bedeutsam, hängen aber gerade auch zusammen mit den allerstärksten astralischen Kräften. Und also mit den stärksten astralischen Kräften und die zumindest zunächst noch einmal am wenigsten unter der bewussten Herrschaft unseres Iches ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich glaube, da ist irgendwo ein Mikro offen und da scheppert es, Geschirr oder irgendwas, im Hintergrund. Also falls wer das bemerken sollte, bitte abschalten, danke.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah ... ja, also diese unteren Chakren. Aber wir müssen letztlich an diese Kräfte auch herankommen und sie verwandeln, weil dort sind die stärksten Kräfte drinnen. Die allerstärksten. Nur, wir müssen sie in der richtigen Weise handhaben können und dazu gehört diese Vorbereitung, also erst einmal über die oberen Chakren. Drüber gibts noch das &#039;&#039;&#039;siebente Chakra,&#039;&#039;&#039; das, was auch mit dem &#039;&#039;&#039;Heiligenschein&#039;&#039;&#039; zusammenhängt oder letztlich die &#039;&#039;&#039;Ganzkörper-Mandorla&#039;&#039;&#039; wird. No, das ist dann der Ausdruck des Ergebnisses, sag ich mal, das rausgekommen ist, wenn wir das ganze restliche System verwandelt haben, und durch die Kraft des Ich. Das heißt, indem wir &#039;&#039;&#039;Astralisches, Seelisches zum Geistselbst verwandelt&#039;&#039;&#039; haben. Also Astralisches, Seelisches ins Nichts geführt haben und im Grunde neu erschaffen haben aus der Kraft unseres Ichs. So viel, als drinnen ist, so viel wird oben diese, dieses siebente Chakra. Das ist Ausdruck eigentlich dieses werdenden Geistselbst, das ja im - auch im Heiligenschein kommt und daher kommt das irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind Bilder, man darf sich das natürlich nicht äußerlich vorstellen, das ist eine Versinnlichung des Erlebnisses, das da ist. Aber man spürt, es kommt da eine mächtige astralische Kraft, über die man verfügt und die man aus der Souveränität des Ichs heraus in der Hand hat. Und wenns ganz groß wird, umfassts letztlich unser ganzes Astralisches. Aber das ist ein weiter Weg. Also das werden die meisten von uns während der Erdentwicklung nicht fertigstellen können. Und tatsächlich ist das auch mit eine große Aufgabe der nächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde, dass das Geistselbst wirklich vollständig fertig wird. Jetzt ist alles noch Vorübung, aber die müssen wir machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht darum, diese Chakren auszubilden und zwar sie auszubilden, so dass wir sie wirklich erneuern. Und das drückt sich in dem Bild aus, dass man sagt: ja es gibt zum Beispiel bei der zwei-, sogenannten zweiblättrigen Lotusblume, da kommt ein Blatt aus der Vergangenheit und wir müssen aber jetzt ein neues dazu gewinnen. Und in Wahrheit drückt es eben aus die Verwandlung des Alten, ein Durchgehen durchs Nichts und eine neue Fähigkeit, ja, aus dem Nichts heraus zu schaffen. Und eine Fähigkeit, in der eben die Ichkraft drinnen lebt, wo im Astralischen die Ichkraft gestaltend tätig wird. Also das ist eigentlich dieses Bild der Lotusblumen. Die Zahl der Lotusblumen hängt eigentlich damit zusammen, dass eine bestimmte Anzahl seelischer Fähigkeiten entwickelt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 01:20:32 =====&lt;br /&gt;
Also es ist - in dem Fall gehts drum, &#039;&#039;&#039;eine alte Fähigkeit in eine neue zu verwandeln&#039;&#039;&#039;. Die alte Fähigkeit war die des &#039;&#039;&#039;alten Hellsehens,&#039;&#039;&#039; der alten imaginativen Kraft, das aber ein traumartiges Hellsehen war, in dem der Mensch nicht wirklich wach war. Ein Hellsehen war, das gebunden war, dass die astralischen Kräfte des Körpers eigentlich, dass das von unten heraufströmt und sich dann durch dieses Organ kundgibt. Das heißt, da waren sehr stark die unteren Chakren tätig, die unteren Lotusblumen, ja, am Anfang und ganz besonders eben in dieser sogenannten &#039;&#039;&#039;Lemurischen Zeit&#039;&#039;&#039;, von der wir schon gesprochen haben, wo gewaltige Veränderungen in der Erde stattgefunden haben, aber leider Gottes auch sehr viele zerstörerische. Ich meine, das war &#039;&#039;&#039;die Zeit, wo die Menschheit das Ich ja gerade erst als Funke bekommen hatte&#039;&#039;&#039;, das &#039;&#039;&#039;Astralische&#039;&#039;&#039; war aber sehr stark und der &#039;&#039;&#039;Einfluss der Widersacher&#039;&#039;&#039; war auch sehr stark. Und da haben sich halt manche Menschen verführen lassen und haben dieses Astralische missbraucht, im Sinne, naja des Egoismus, das beginnt halt da schon unter dem Einfluss Luzifers, der macht das einmal. Und unter dem Einfluss wurde das Antlitz der Erde gewaltig verändert durch, ja man kann sagen, Naturkatastrophen. Vulkankatastrophen und so weiter, die passiert sind. Und die sind aber nicht zufällig gekommen, sondern die sind deswegen gekommen, weil der kosmischen Weisheit entgegengekommen ist eine, na ich sag einmal, irdische Unweisheit, die durch das Astralische dieser Menschen hineingekommen ist, das aber so stark war, dass es Einfluss zumindest auf unsere ganze Erde hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 01:22:30 =====&lt;br /&gt;
Ich meine, wir sind heute zum Glück seelisch so schwach geworden, astralisch so schwach geworden, dass wir noch nicht so einen starken Einfluss haben. Einen leisen Einfluss haben wir schon, viele Veränderungen der Natur, die stattfinden, hängen mit dem zusammen, aber es ist noch ein relativ leiser Einfluss. Eiszeitkatastrophe, Untergang der Atlantis - war es noch stärker als es jetzt ist. Jetzt ist es schwächer, aber immerhin noch da. Und die eigentlichen Probleme, wo man sagt: Natur, Klima und das alles, was sich verändert, im Positiven wie im Negativen, ja, hängt auch mit diesen astralischen Dingen zusammen, aber &#039;&#039;&#039;das ist eine Kleinigkeit gegenüber dem, was Untergang der Atlantis war, Eiszeit war, und erst recht eine Kleinigkeit gegenüber dem, was auf der Lemuria war.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kräfte hängen aber mit den unteren Chakren zusammen. Und wenn wir aber &#039;&#039;&#039;für die Zukunft die Kräfte der Liebe&#039;&#039;&#039; vorbereiten wollen, wie es für uns angedacht ist, und wie es auch notwendig ist, wenn wir ein wirklich freies Ich entwickeln wollen, - weil man kann sagen, &#039;&#039;&#039;das freie Ich ist zugleich eine Quelle der Liebe&#039;&#039;&#039;. Sich verschenken, &#039;&#039;&#039;ein Ich sein heißt sich verschenken.&#039;&#039;&#039; Man besteht daraus, sich zu verschenken. Ohne sich zu verlieren. Weil man wird immer mehr man selbst, man wird immer mehr und deutlicher dieses Ich in seiner ganzen Einzigartigkeit, je mehr man sich verschenkt. Und je mehr man sozusagen weggeben kann und den anderen geben kann, umso reicher wird man innerlich. Also - und das darf man nicht einmal noch mit dem egoistischen Hintergedanken machen: ah gut, ich verschenk mich, ich verschenk mich, dann werd ich immer größer. Wenn das als Seelenstimmung im Untergrund da ist, ist es schon wieder vorbei. Ist schon wieder vorbei, dann fang ich an im Grunde, alten Müll zu verschenken. Weil, es - was soll ich verschenken? Das erneuerte Seelische zunächst einmal. Von dem soll ich was verschenken. Nicht einen alten Kofel [?], der aus der Vergangenheit gekommen ist, das nützt uns nix. Das hat nicht die Kraft, um - weder den Menschen, den Mitmenschen, noch der Natur draußen, den Tieren oder was, wirklich etwas zu geben, was sie höher erhebt. Sondern das schenkt ihnen das Alte, was sie eh haben und was im Grunde auf dem Weg bergab ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es geht da um das Neue, was wir schenken können&#039;&#039;&#039;. Und eben - wieder auf unseren Komponisten zurückzukommen: Er schenkt. Nicht nur den Mitmenschen, auch der Natur draußen, weil es wirkt in der ganzen Welt. Es wirkt für den ganzen Kosmos. Das sieht man natürlich nicht gleich morgen, also jetzt - kriegen die Hasen nicht plötzlich noch längere Ohren oder sonst was, weiss ich was, passiert. Oder die Blumen kriegen Mascherl [Schleifchen] noch drauf oder so Das wird nicht passieren, so einfach. Aber die Natur verändert sich dadurch, längerfristig. Das passiert alles aus solchen Kräften heraus, heute. Und daran mitarbeiten ... Aber damit das im größeren Maßstab geht, brauchen wir also die unteren Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wie kommen wir jetzt also so heran, dass das nicht gefährlich wird? Weil, in der Vergangenheit war es gerade der Missbrauch dieser Kräfte, der immer wieder zum Untergang geführt hat. Und wenn man davon hört, dass Rudolf Steiner davon spricht, ja &#039;&#039;&#039;am Ende unserer Kulturepoche&#039;&#039;&#039;, am Ende der 7. Kulturepoche wirds den &#039;&#039;&#039;Krieg aller gegen alle&#039;&#039;&#039; geben, und so weiter, dann wird man auch sehen halt: also ein Teil der Menschheit hat es halt dann offensichtlich noch nicht geschafft, dieses Liebesprinzip so zu entwickeln, dass sie eben Astralisches ins Nichts - also altes und damit letztlich verdorbenes Astralisches ins Nichts geführt haben, erneuert haben durch das Ich, und das jetzt verschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird ein Teil sein, &#039;&#039;&#039;das sind die 144.000 Auserwählten, von denen wir wissen, es ist keine Anzahl, sondern eine Qualität,&#039;&#039;&#039; die sich darin ausdrückt. Und das ist genau diese Qualität. Diese Qualität, sich verschenken zu können und verschenken zu können das Astralische, das aus dem entstanden ist, neu entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, also wie können wir das - bis hineintragen auch in diese untersten Kräfte? Weil das müssen wir im Grunde einigermaßen schaffen, noch während unserer Erdentwicklung. Zumindest den Anfang dazu zu setzen, also wenn es auch so ist, dass das Geistselbst vollständig erst sich auf der nächsten kosmischen Inkarnation entwickeln wird, heißt das aber trotzdem, dass wir jetzt überall den Anfang setzen müssen. Und das heißt letztlich, alle Chakren bearbeiten müssen. Aber halt in der umgekehrten Richtung wie in der Vergangenheit. In der Vergangenheit sind die Kräfte von unten geholt worden und mit der Zeit immer mehr hinaufgehoben worden. Immer mehr ins Bewusstsein, heißt das. Es hängt nämlich wirklich auch damit zusammen: je weiter unten die Chakren liegen, desto schwerer sind sie dem Bewusstsein zugänglich. Je weiter oben sie liegen, desto eher kann ich ihre Tätigkeit ins Bewusstsein heben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich wirklich es schaffe, das lebendige Denken dann ... - lebendiges Denken braucht die Ätherkräfte, die sind immer auch notwendig dazu. Und wenn ich sie jetzt bis zur Imagination bringe, also zu einem rein seelisch bildhaften Erleben, aber bildhaft heißt: nix Sinnliches drinnen, überhaupt nix Sinnliches drinnen, etwas rein seelisches, das aber doch bildhaft in dem Sinne ist, dass ich alles, was dabei eine Rolle spielt, sozusagen gleichzeitig im - na, Blickwinkel ist wieder ein sinnlicher Ausdruck -, aber es nebeneinander, miteinander erleben kann. Nicht nur in einem Nacheinander, sondern in einem Nebeneinander, in einem Miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Spannende bei einer &#039;&#039;&#039;wirklichen Imagination&#039;&#039;&#039;, dass ich ... auch sonst, wenn ich innerlich eine Seelenstimmung hab, ja, dann merke ich, wie sich die im Laufe der Zeit ändert. Aber meistens ist es so: eine bestimmte Seelennuance oder von mir aus eine bestimmte Mischung hab ich halt zu einem bestimmten Zeitpunkt, und dann verändert sichs und ... wenn ich einen Tag zurückblicke, ist die eigentlich schon weg, ich kann mirs gar nicht mehr vorstellen, wie die war. Ich erlebe sie nicht mehr. Also sie vergeht. In der Imagination ist jede da. Ist jede da, die diese Imagination aufbaut, jede dieser Stimmungen - ich nenns einmal halt jetzt Stimmungen - ist gleichzeitig da sozusagen. Ist gleichzeitig erlebbar. Das ist das Wichtige. Aber wenn das ein bisserl ansatzweise gelingt - das wird am Anfang sehr, sehr unscharf sein, aber immerhin - , dann hab ich das geschafft, es da ins Bewusstsein zu heben, mit dem Chakra da oben. Und jetzt muss ich dran arbeiten, da weiter bewusst zu werden, also weiter üben mit dem lebendigen Denken, mit dem Empfindsamsein im Seelischen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Komponist hat das zumindest halbbewusst, er erlebt sein Musikstück als Ganzes. Halbbewusst zumindest. Nicht fix und fertig, das Fix und Fertige ist sowieso nur das Endprodukt. Aber es geht darum, ah, ein Gespür zu kriegen: ah, das drängt auf ein bestimmtes Ende, oder: da kommt mir das Ende eigentlich schon entgegen, das sagt mir, wie die erste Note sein muss. Und das heißt also: auch so ein Musikerlebnis - und ich sag das ganz bewusst, weil Musik bringt man natürlich viel eher mit Inspiration in Verbindung, und die spielt auch eine Rolle - aber es spielt auch die imaginative Ebene eine Rolle. Es ist auch so schön geschildert, da in den grundlegenden Schriften vom Steiner, in der Theosophie, wo es auch um die Imagination und sowas geht dort - in Klammer: aber dann ist das - genauso gibts aber auch ein geistiges Hören, und das gehört dort auch dazu. Also auch schon auf der Ebene der Imagination spielt das eine Rolle, es gibt also auch Klangbilder sozusagen. Und Bild ist es eben dann, wenn es sich wirklich in diesem Nebeneinander manifestiert. Nebeneinander ist aber schon wieder sinnlich übersetzt, es heißt für mich, dass ichs gleichzeitig im Bewusstsein haben kann. Und jederzeit sozusagen mein Bewusstsein mehr auf das eine fokussieren kann, mehr auf das andere, aber ich kann jederzeit mich im Bewusstsein von einem zum andern wenden. Es geht nix verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich muss nicht, ah, nachgrübeln: wart&#039;, wie war denn die Stimmung jetzt da gar? Hä, ich weiß nimmer. Nein, ich brauche nicht nachgrübeln, ich erlebs einfach. Es ist mir immer präsent, ich brauch nur seelisch sozusagen innerlich den Kopf wenden ein bissel, und ich bin mit meiner Konzentration wieder dort, und die andere bleibt aber genauso da. Sie geht nicht verloren. Ich bin also seelisch so wendig geworden. Das ist - hängt alles mit dem, mit der Übung droben zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt eben die Inspiration dazu, da ist die nächste Stufe - will ich aber jetzt nicht, wir haben eh schon die letzten Male darüber gesprochen - , ist also die nächste, die 16-blätterige Lotusblume, wo 8 Blätter aus der Vergangenheit, also das heißt 8 bestimmte Seelenqualitäten, Seelentätigkeiten, in 8 neue verwandelt werden sollen. Und dann kommt das Herzchakra, das ist das wichtigste. Nein, da jetzt, ist dann alle, wichtig sind alle letztlich, aber das ist das Zentrum, um das sich alles dreht. Weil, &#039;&#039;&#039;es geht also vor allem darum, dass hier das Zentrum entwickelt wird&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht nur diese Lotusblume, sondern es ist dahinter auch ein ätherisches Zentrum, ein Kraftzentrum überhaupt. Es ist also ein ätherisches Zentrum da, aus dem zum Beispiel diese Herzlotusblume ja im Grunde herauswächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, ich habs, glaub ich, schon öfter erzählt: wenn eine Pflanze wächst, dann hats die grünen Blätter, den Spross und die grünen Blätter und das alles, aber damit das einmal zum Blütenkelch kommt, das sind noch grüne Blätter zunächst, aber - ahhh - es geht nimmer hinaus in die Weite, es wird jetzt ein Becher, und der Becher, der deutet nur an, dass da Astralisches empfangen wird. Der Becher ist sozusagen die Geste des Empfangens dieser astralischen Kräfte, die jetzt von außen, mehr oder minder von außen, die Pflanze ergreifen, und dann den Becher bilden, und dann drinnen die zarten Blütenblätter mit den verschiedenen Farben und so weiter. Und, aber das - unten die grünen Blätter, die Voraussetzung, dass überhaupt die Blüte entstehen kann, weil die schwebt nicht einfach in der Luft irgendwo, die braucht den Stängel, den Spross, den zentralen, und sie braucht die Blätter auf der Seite dazu, das muss vorausgehen - so muss auch bei den Lotusblumen im Ätherischen was vorausgehen, aus dem dann dieses Seelenorgan überhaupt wachsen kann. Also es ist eine Tätigkeit, die immer mit dem Ätherischen und dem Astralischen zu tun hat. Und das Wichtigste ist, dass da in der Herzgegend ein ätherisches Kraftzentrum gebildet wird. Aber das geht nicht, es gleich da fertig zu bilden, sondern man muss einmal oben anfangen. Und darum ist da das lebendige Denken so wichtig. Damit fang ich an, provisorisch, so drückt sich Steiner aus, einmal ein Zentrum da oben zu bilden. Und das senkt sich dann langsam hinunter, bis es dann das Herzzentrum bildet. Aus dem dann diese mittlere Lotusblume in richtiger Art herauswächst. Und von diesem Herzzentrum gehen ätherische und astralische Strömungen aus. Das sind die, die nach oben gehen, die aber auch dann nach unten gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Vergangenheit kamen zum Beispiel die astralischen Strömungen praktisch nur von unten, gehn da rauf. Jetzt ist es eigentlich so, dass diese Kräfte von der Mitte nach oben und nach unten gehen. Da ist so eine Art Punkt, ja, wie bei so einer Spirale, wo sich die beiden Arme der Spirale eigentlich gar nicht berühren in der Mitte, sondern dazwischen ist, ja, der Leerraum, der notwendig ist, das Nichts, das notwendig ist, also da kann das Ich eingreifen, da greifts ein, eigentlich. Also für die höhere geistige Entwicklung ist das ein ganz wesentliches Zentrum dann. Und dann wird aus dem Denken, &#039;&#039;&#039;aus dem lebendigen Denken, aus dem imaginativen Denken, - ein Herzdenken&#039;&#039;&#039;. Und das braucht hier dieses Zentrum, das im Astralischen etwas bewirkt, aber vor allem auch im Ätherischen etwas bewirkt. Und man könnte sagen: das ist das &#039;&#039;&#039;Zentrum der Lebenskräfte&#039;&#039;&#039;, die auch jetzt diesen Lotusblumen ja den Lebenssaft geben. So wie in der Natur draußen eine Blütenpflanze halt die Lebenskräfte der grünen Blätter und des Stängels und der Wurzeln von mir aus und das, das alles braucht und dann oben, um oben dann empfangsbereit zu sein für die seelisch-astralischen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Grunde da nicht anders. Und das heißt, es ist eine starke Verwandlung nicht nur des Astralischen, wenn wir diese Organe entwickeln und so weiterentwickeln, dass sie eben zukunftsträchtig sind, also das Alte ins Neue verwandelt wird. Und das heißt wirklich konkret, das Alte verschwinden lassen, Neues aus dem Nichts heraus zu schaffen. Das ist es eigentlich. Also die netten Bilder mit den Blumen da und den Blättern, das ist alles sehr schön, aber es ist eine grobe Versinnlichung einmal, hinter der eigentlich steht: &#039;&#039;&#039;was Altes verschwindet, was Neues kommt heraus&#039;&#039;&#039;. Und das hat die Qualitäten des Alten, aber in ganz neuer Form. Und über das was hinaus, sodass man eben ja damit noch was ganz anderes tun kann. Das ist es eigentlich. Also es ist schon sehr vergleichsweise gesprochen oder abgebildet, wenn ich da die netten Blatterl draufzeichne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss verstehen, dass da seelisch ein Prozess dahinter ist, und ein ätherischer Prozess. Und &#039;&#039;&#039;bei dem ätherischen Prozess, da ist immer der Christus mit dabei&#039;&#039;&#039; - wenn das wirklich aus dem Ich kommt, wenn ich nicht das alles aus den alten Kräften hole, da strömt natürlich auch Ätherisches und Astralisches, aber halt am Ich vorbei. Mit dem kann man heute nix mehr anfangen. Und heute muss ich von dem aus das Ätherische und das Astralische, von der Mitte aus eigentlich, nach oben und nach unten verändern. Also es geht - und eben dieses Zentrum, eben damit ich ganz bewusst dabei sein kann, muss ich eben oben anfangen, weil da bin ich am bewusstesten. Da hab ich auch den Ich-Punkt, so nennt mans. Die Inder haben da den Punkt, das ist gleichzeitig der Punkt, wo die Lotusblume ist, aber es ist auch der Punkt, wo ich mich als Ich erlebe, als geistiges Wesen. Und den Punkt, der geht nicht verloren, aber die Kraft wird trotzdem weitergetragen, dann kann ich anfangen, da in der Gegend bewusster zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dann erwacht die Inspirationskraft&#039;&#039;&#039;. Die hat was zu tun damit, dass ich jetzt beginne, &#039;&#039;&#039;das geistige Wort&#039;&#039;&#039; zu hören. Da hab ich jetzt ganz bewusst auch davon gesprochen, dass ich da die Imagination mit der Musik zusammenbringe, und zwar mit der Musik, die noch keinen Text hat. Die verstehe ich, ja eigentlich schon mit dem Herzen - interessant, man sagt ja eh: ja, wenn ich die Musik mit dem Kopf verstehe, das ist zu wenig. Ich meine, man kann viel herausholen, weil ja sehr viel Weisheit drinnen ist, darum kann ich, grade mit dem logischen Verstand, in der Musik mathematische Zusammenhänge und alles Mögliche erkennen. Das ist ein Bild dieser Weisheit, vor allem aber auch der alten Weisheit. Die neue ist, wenn ich erkenne drinnen, dass es eben mathematisch gerade irgendwo immer ums Einsel nicht ausgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie es auch im Planetensystem ist: eigentlich längerfristig sind die Bahnen nicht vorherberechenbar. Die Rechnung lässt sich nicht hundertprozentig exakt lösen, wir können es sozusagen auf lange Frist nicht vorhersehen. Ich meine, für unsere menschlichen Dimensionen reichts, wir können auf gut einige zehntausend Jahre das ganz gut vorherberechnen und das wird vermutlich ziemlich stimmen, aber was in hunderttausend oder einer Million Jahre ist ... - wird der Rechenfehler dann irgendwann so groß, dass er die Dimension des ganzen Planetensystems erreicht ... , das heißt, ich weiß im Grunde gar nicht mehr, wo das ist, weil der Fehler ist so groß wie der Wert eigentlich selber. Und wenn ich jetzt hier herunterkomme aber, also vom Musik Hören, von der Harmonie Hören, herunterkomme und das zum Wort wird, dann fängts mir an eigentlich, ganz klar fürs Bewusstsein zu erzählen, ja, was ist denn das eigentlich für eine - , was ich jetzt in dieser wunderbaren Imagination erlebt habe, in dieser von mir aus Klang-Imagination, was bedeutet das eigentlich für die Welt? Das weiß ich in der Imagination noch nicht, da erlebe ich sie, ich weiß ganz genau, es muss das so sein und das so, ich merke sofort, wenn was falsch ist, aber warum es so ist, weiß ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich kann jetzt sagen: mathematisch sind schöne Harmonien drinnen und ich kann das mathematisch formulieren, toll, aber dann weiß ich immer noch nicht, welchen Sinn das macht, weil bei den anderen gibts dann halt wieder andere Zusammenhänge, die sind auch schön, aber - phhh, nehme ich halt einmal zur Kenntnis. Dass ich den Zusammenhang auch mit wachem Bewusstsein erfassen kann, das ist die Inspiration, die ist dazu notwendig. Und da höre ich jetzt, ja man könnte sagen, den Sinn-vollen Zusammenklang. Sagen wir mal jetzt so: in der Musik höre ich den gemütvollen Zusammenklang. Da geht es um den sinnvollen Zusammenhang, aber das ist eben nicht ein kaltes verstandesmäßiges Erkennen des Zusammenhangs, sondern ein, fff ja, ein Aussprechen, ein Hören, aber ein sprachliches Hören, wenn man so will, das den Zusammenhang erkennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meine, ein Ansatz dazu sind die Übungen zur Sprachgestaltung oder so. Wenn man erkennt, welche Kräfte in den einzelnen Lauten drinnen sind und wie sie sich aber verändern, wenn sie zusammenwirken, und in jedem Wort steckt was drin, und wenn das Wort im Zusammenhang mit anderen Worten ist, verändert sichs schon wieder und kriegt ein - so dass der ganze Satz oder die Strophe vielleicht eines Gedichts ein Ganzes wird. Der Dichter macht das, er spürt das irgendwo. Er hat ein Wissen davon, ohne es zu wissen. Aber er hats trotzdem mehr, indem ers in Worten hat. Wenn ers in Musik nur hat, dann weiß er nur, es ist richtig. Wenn ers in Worte fassen kann, kommt schon eine nächste Ebene dazu, auch wenn er vielleicht immer noch sehr wenig versteht. Aber dann kommt diese Ebene dazu, wobei ich jetzt nicht irgendwas sagen ... -  Dichtung ist höher als Musik oder so - über das, auf das lasse ich mich jetzt gar nicht ein, es ist einfach eine andere Ebene. Und die hängt also jetzt insbesondere mit der &#039;&#039;&#039;Inspiration&#039;&#039;&#039; zusammen. &#039;&#039;&#039;Und dann gehts halt in die Intuition, im Herzchakra, zwölfblättrig. Sechs alte Eigenschaften in sechs neue Eigenschaften zu verwandeln.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sagte ich das letzte Mal schon: eine gute Übung dafür, um dieses Herzchakra zu entwickeln und damit jetzt auch diesen Mittelpunkt, den wir jetzt von - also das zweiblätterige Chakra bleibt natürlich da oben, aber das eigentliche Zentrum geht also jetzt hinunter, wenn ich die Inspiration entwickle und es geht hinunter ins Herzchakra. Dann sind wir endlich dort, wo es hingehört. Aber ich hab jede Stufe mit Bewusstsein einmal durchgemacht, dann &#039;&#039;&#039;kann ich auch hier ins Bewusstsein etwas heben, was eigentlich zunächst einmal scheinbar gar nicht geht&#039;&#039;&#039;, weil wenn ich in der Intuition bin, werde ich eins mit einem anderen Wesen und vergesse mich vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt muss ich eigentlich &#039;&#039;&#039;in der Intuition trotzdem wieder zu dem Bewusstsein meiner selbst kommen&#039;&#039;&#039; und muss eigentlich hier, auf der seelischen Ebene zumindest, zugleich mich und das andere Wesen verwandeln. Das andere Wesen wird nämlich auch was anderes durch die Begegnung mit uns. Ja weil, ist ja in jeder menschlichen Begegnung in Wahrheit, so, wenn zwei Menschen einander begegnen, nimmt jeder irgendwas mit. Das kann was Gutes sein, das kann manchmal auch was Schlechtes sein, es ist wurscht, aber es ist nicht egal, dass die Begegnung stattgefunden hat. Und sei es auch nur eine ganz flüchtige, an die wir uns vielleicht gar nicht erinnern, aber es ist ein Austausch da. Also man verändert einander wechselseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 01:46:30 =====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und gerade dieses Herzzentrum soll dazu dienen&#039;&#039;&#039;, namentlich auch jetzt während unserer Erdentwicklung noch, &#039;&#039;&#039;dass, wenn Menschen einander begegnen, dass sie einander bewusst wechselseitig verwandeln&#039;&#039;&#039;. Das heißt, ich nehme bewusst das Liebesgeschenk des anderen auf, das gibt mir einen Anstoß, mich zu verwandeln, aber ich nehme nicht einfach ungefiltert das auf, sondern ich spüre seinen Impuls, führe ihn ins Nichts hinein und mach was Neues draus. Aber es kommt von dort der Anstoß. Aber ich mache es zu was Eigenem. Und umgekehrt genauso. Ich geb dem Andern, ich schenke ihm meine seelische Kraft, die ich entwickelt habe, die ich aus dem Nichts geschöpft habe, die lässt seine Seele erklingen und das, was da neu erklingt, was zu sprechen beginnt, was dann bis in die Intuition hineingeht, wo ich eigentlich dieses andere Wesen, den anderen Menschen zumindest in dem Teilaspekt in mir habe und er geworden - also ich bin er geworden. Und umgekehrt: dann nehme ich das wieder zu mir zurück, lass es ins Nichts sinken und mach was Eigenes draus. Und ich - das Ich wird dadurch deswegen reicher, weil das Ich wird stärker mit jeder Tat, die es vollbringen kann. Und die Taten, die es wirklich jetzt so ganz schöpferisch, also wo es wirklich schöpferisch aus dem Nichts tätig sein kann, was das Eigentliche ja ist, was das Ich ausmacht, das können wir bis jetzt nur im Astralischen, im Seelischen - und da machen wirs genau. Also das heißt, wir nehmen ein Seelengeschenk auf, führen es ins Nichts - das müssen wir - , und dann erschaffen wir es neu, aber in unserer Variante. Und sowas wird einmal, ja, wenns gut läuft, auf einem großen Teil der Erde in der nächsten Kulturepoche da sein. Die &#039;&#039;&#039;Epoche der Brüderlichkeit&#039;&#039;&#039;. Die besteht nicht nur drin, dass wir alle: ja, wir sind alle Brüder, - nicht, das wird heute auch oft gesagt. Und, äh, was dann rauskommt also: &amp;quot;... und willst du nicht mein Bruder sein -&amp;quot; und so weiter. Gut, lassen wir das ...  &#039;&#039;[Gelächter im Hintergrund]&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, aber dann wird das Realität werden, dass die Menschen einander seelisch beschenken, dass die Geschenke bewusst gegeben werden, bewusst angenommen werden und bewusst zu etwas Eigenem gemacht werden. Und dadurch fruchtbar werden, weil dadurch wird schon wieder ein neuer Prozess angestoßen. Und der Mensch kann eigentlich schon wieder, indem er das genommen hat, Impuls, verwandelt, kann ers schon wieder schenken, wem Andern zum Beispiel oder dem Gleichen, wie auch immer, wurscht. Und das - dadurch wird erstens das Seelische verwandelt, aber auch unser Ich wird immer kräftiger dabei, wird also immer schöpfungsmächtiger dabei, nur durch diese Taten. Ja, also wenn wir das Herzzentrum entwickelt haben, dann sind wir im Grunde in der Intuition drinnen, das heißt, dann sind wir aber auch wach geworden dort, wo man eigentlich normalerweise nicht wach wird. Also man kann aus dieser Intuition ganz stark zu sich selbst kommen. Gerade am stärksten in Wahrheit dann dort, wo ich mich zunächst ganz an den Andern hingegeben hab. Aus dem komme ich als Allerstärkster zu mir selbst zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, wenn das funktioniert, - und dazu zählen die &#039;&#039;&#039;sechs Nebenübungen&#039;&#039;&#039;, die ich das letzte Mal erwähnt hab, die helfen sehr, dieses Zentrum auszubauen. Und da hab ich - wollt ich sie eigentlich heut ein bissel näher besprechen, aber ich seh schon, das wird sich heute nicht mehr ausgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann sie nur einmal aufzählen: es war &#039;&#039;&#039;die Gedankenkontrolle&#039;&#039;&#039;. Also einfach - und zwar wirklich ganz simpel, äußerlich: &#039;&#039;&#039;ich nehme mir irgendeinen Gegenstand und schaue, dass ich fünf Minuten in Gedanken nur bei diesem Gegenstand bleibe.&#039;&#039;&#039; Und dass nix anderes reinkommt. Zunächst einmal ganz simpel, ganz bewusst nicht irgendeine geistige Vertiefung jetzt suchen oder sowas, sondern mit einem ganz nüchternen Verstand dabei zu bleiben. Weil da habe ich die größte Chance, einmal ganz bei mir zu sein und das einmal zu lernen. Wenn da jetzt plötzlich die große Inspiration kommt und mich überschwemmt, dann habe ich gerade die Übung eigentlich verfehlt. Zumindest in ihrer ersten Stufe. Weil, erst wenn ich da die Trittsicherheit und die Selbstbewusstheit gelernt habe, dann kann ichs vielleicht schaffen, wenn so wirklich so ein großes Geschenk hereinkommt, das so wach mitzukriegen, dass ich mit meinem Ich wirklich dabei sein kann, wach, und nicht einfach überschwemmt werde. Und dass ich das, die Fülle, die da kommt eben, mit klarem Bewusstsein fassen kann. Dass ich die Imagination vielleicht bekomme, die mit klarem, wachem Bewusstsein fassen kann und so, dass ich eben wirklich dieses Panorama, also das heißt, dieses gleichzeitige, jederzeit gleichzeitige Erleben eines riesigen Seelengemäldes, dass ich das locker machen kann. Dass nicht: jesses, wart, was war vorher? - weg!  Nein, es ist jederzeit da. Es ist jederzeit da, da gehört schon ein ziemlicher Bewusstseinshorizont ... Und vor allem, wenn man weiß: ja, wenn man anfängt mit den Übungen, es kommt einem schon so riesig vor, was ich dann überschau, und dann komm ich: da, hier, bitte, das ist nicht einmal das Vorgarterl noch. Das ist ein kleiner Bereich dieser Gesamtimagination, die eigentlich dahintersteckt. Ich meine, letztlich die ultimative Imagination umfasst den ganzen Kosmos, eh klar, kleiner gehts eigentlich nicht. Aber es gibt darin kleinere und größere Bereiche, die zumindest ein bissel ihre Eigenständigkeit haben. Natürlich mit dem Rest zusammenhängen, aber das Ganze ist ja nicht einfach ein Einheitsbrei, sondern ein gegliederter, kosmisch, weisheitsvoll kosmisch gegliederter Organismus, Seelenorganismus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich kann einmal halt das eine Organ und einmal das andere mehr anschauen. Aber die ersten Imaginationen, die sind wirklich das Vorgartel. Da muss man schon froh sein, und das ist schon was ganz Tolles. Aber man muss sich bewusst sein: was einem jetzt heute so reich vorkommt, ist noch tausende, tausende, tausende Male reicher. In Wahrheit, und der Mensch kann aber mit der Zeit die Fähigkeit entwickeln, diese Riesendimension zu überschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man mit dem Bewusstsein so ein bissel liest auch die &#039;&#039;&#039;Schriften von Steiner&#039;&#039;&#039;, dann sieht man: Mensch, der hat einen &#039;&#039;&#039;Riesenhorizont&#039;&#039;&#039; gehabt. Aber der ist sicher auch noch nicht der ganze, muss man auch gleich dazu sagen, hat er auch nie behauptet. Aber er hat im Vergleich zu dem, was man - selbst wenn man ein bissel herankommt an die Imagination, weiß man: Mensch, der Horizont ist schon sehr groß. Und &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank hat er uns genug Wegmarken hinterlassen,&#039;&#039;&#039; an denen wir uns orientieren können. Und wenn einmal so ein bissel eine Imagination aufblitzt, dass ich wenigstens: &amp;quot;... aha, warte, in den Bereich gehört das ungefähr. Und warte, da war noch eine zweite Wegmarke, die führt mich weiter. Ah, schau, da finde ich jetzt selber auch eine kleine Imagination.&amp;quot; Und das ist das so Wertvolle. Und er konnte es deswegen hineinlegen, oder er konnte es deswegen vermitteln, weil er eben nicht nur die Worte sagt. &#039;&#039;&#039;Das Wichtige ist, was zwischen den Worten wirkt.&#039;&#039;&#039; Und zwar, das ist so wie beim Komponisten: &#039;&#039;&#039;die Noten, die aufm Blatterl stehen, machens eigentlich nicht aus&#039;&#039;&#039;. Und sie taugen nix  für den, der - ja, der nicht Noten lesen kann, sowieso nicht, aber selbst der Noten lesen kann und sie einfach allweil spielt und sagt: ja, richtig gespielt - , wenn er nicht erlebt die Klangimagination, aus der es gekommen ist - muss nicht voll bewusst sein, aber er muss sie spüren in seiner Seele - wenn er die nicht spürt, dann hat er gar nix. Es klingt richtig, okay, aber es kommt von dem Eigentlichen nichts. Null. Null. Wirklich null. Also das, was ich fassen kann an der Komposition, ist es noch gar nicht. Das ist nur das Gefäß, durch das die Wirkung hereinkommen kann, wenn der Musiker es zulässt, der es spielt, der es singt. Wenn er das nicht hat, da kann er noch so eine wunderschöne Stimme haben, der Klang kann wunderbar sein, technisch sauber, technisch perfekt, exakt gesungen. Ja, auch das hohe C oder was noch drüber ist, hat er fünfmal getroffen, super toll. &#039;&#039;&#039;Und es kann Nichts sein. Es war Nichts, aus geistiger Sicht gesehen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist, ja, &#039;&#039;&#039;Luzifer&#039;&#039;&#039;, der Luzi ist dahinter, es ist die sinnliche Blendung. Sinnlich gesehen ist es brillant, seelisch gesehen ist es gar nix. Null. So extrem kann das sein. Und es kann umgekehrt ein Musiker, ein Künstler, der halt vielleicht nicht so technisch trainiert ist und nicht die Möglichkeit hatte, das zu schulen, vielleicht auch nicht das Organ dazu hat, dass es so perfekt wird, aber er erlebt ein Funden von dem, was da drinnen steckt, und er kann den Menschen mehr geben als der große Star, der perfekt das hohe C oder sonst was schmettert. Ich meine, damit sag ich nicht, man soll schlecht singen und also - nur weil ich es nicht so gut kann, heißt das auch noch nicht, dass ich deswegen etwas erlebt habe. &#039;&#039;&#039;Aber es kommt auf dieses Erleben an&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist beim Instrumentalmusiker genau dasselbe der Fall: wo das nicht da ist, ist es seelisch gesehen, geistig gesehen, nichts, gar nichts, wirklich gar nichts. Weil, es bewegt und nämlich es bedeutet dann für das soziale Leben der Menschen nichts. Im Grunde bedeutet es dann nichts. Weil, es passiert dann genau das nicht, dass, wie soll ich sagen, der eigene Astralleib des Zuhörers, des Zuhörers, der mitlebt mit der Musik, dass dessen Astralleib wirklich in diese Schwingung kommt. In dieses Neue, was der Komponist hereingeholt hat. Das ist das, was er schenkt. Das, was er jedem schenken will, der dieses Lied hört. Und sei es Jahrzehnte später. Der Komponist ist vielleicht schon tot. Und er schenkt es uns auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bach hat es uns auch geschenkt. Und schenkt es uns immer wieder. Immer noch. Das ist das, was er hereingeholt hat. An neuem Seelischen und neues Seelisches daraus geschaffen hat. Und wenn wir es so aufnehmen, dass wir es auch wirklich spüren, dieses Seelische, und nicht nur hängenbleiben am äußeren brillanten Klang, wie es gespielt wird, sondern die Seele spüren, die da durchkommt. Dieses neue Seelische spüren. Dann bringt das wirklich unseren Astralleib so in Schwingung bzw. unser Ich wird dadurch angeregt, dass es das aufgreift und selber was Neues draus machen kann. Und so bilden wir einander. Der Komponist stößt es an. Der Musiker, der es spielt, gibt es weiter. Und die vielen Zuhörer, die es hören, nehmen als letztes das Geschenk auf und werden andere Menschen dadurch. Nämlich nicht: mechanisch, Ursache, Wirkung. Sondern sie machen sich dadurch zu anderen Menschen. Indem sie das ergreifen und selber was Eigenes draus machen. Das heisst, die Musik aufnehmen, und für sie wird es aber seelisch etwas Erneuertes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ihr seht, wo das überall schief gehen kann auch. Es kann jetzt einer da sitzen, der hört sichs an: wunderbar, das Orchester lebt das wirklich, erschafft das neu, das Werk in dem Moment. Aber der ist seelisch so träge, dass er nur das Äußerliche erlebt, sagt: &amp;quot;Ja wunderbar haben die gespielt! So präzise, toll, also technisch perfekt und ich war begeistert davon. Eine Artistik, dieser Künstler, großartig!&amp;quot; Aber seelisch hat er nichts erlebt. Er hat nicht, das heisst, nichts erlebt von dem Impuls, um den es eigentlich geht. Er hat nur die schöne Kutsche gesehen, mit der das daherkommt. Das ist nicht mehr als die Kutsche. Aber es geht darum, wer oder was sitzt da drinnen in der Kutsche? Wenn er das nicht mitkriegt, hat er gar nix gewonnen davon.  02:00:06&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eigentlich schon fast die Einleitung oder Vorbereitung für den nächsten Vortrag. Es geht darum, dass wir diese Kräfte eben brauchen, um die unteren Chakren gefahrlos und in einer zukunftsträchtigen Form zu entwickeln. D.h. zu erneuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also die 10 Blätterige Lotusblume, die 6 Blätterige und die 4 Blätterige. Übrigens, alle Lotusblumen hängen sehr stark auch mit unserem Planetensystem zusammen. Und das ist auch nur die Spitze des Eisberges, die darüber ist, das 7. Chakra, das Kopfchakra, das Kronenchakra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D.h. eh die 1000 Blätterige, die zeigt eh, wo es hingeht. Mit den 1000 Blättern, das ist jetzt nicht mit dem Abzählen so genommen, sondern es heißt eigentlich die Unchastan, die ganze kosmische Welt. Da geht es noch weit über unser Planetensystem hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sagt zwar, die oben hängt mit dem Saturn zusammen, aber das ist genau die Grenze, wo es in den Kosmos hinaus geht. Also das ist eigentlich von dort, wo die Verbindung zum ganzen Rest gesucht wird. Ich meine tatsächlich gibt es esoterische Strömungen, die dann noch mehr Chakren, die darüber liegen, unterscheiden, die außerhalb des Körpers sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat zum Teil also eine gewisse Berechtigung, es hat zumindest die Berechtigung zu sagen, aus diesem 7., aus diesem Chakra da oben, das ist ein reich differenziertes Gebilde, sagen wir es einmal so. Und das letztlich den ganzen Kosmos umfasst. Und natürlich gibt es da noch sehr viel mehr zu entdeckende Strukturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strukturen im Sinne von seelischen Fähigkeiten, die man entwickeln kann. Und die einen inneren Zusammenhang haben. Aber das ist jetzt nur eine sehr ferne Andeutung, so weit sind wir noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das brauchen wir uns jetzt noch nicht so viel den Kopf zerbrechen. Aber wir müssen uns den Kopf zerbrechen, dass wir mit diesen Qualitäten, die ich jetzt anhand der Musik geschildert habe, dass wir mit diesen Kräften gestärkt, dann langsam die unteren auch ergreifen können. Und Steiner sagt das ganz deutlich, diese unteren Kräfte werden in der Zukunft, namentlich dann in der nächsten Kulturepoche, in der Epoche der Brüderlichkeit, eine riesige Bedeutung bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alten Inder haben das genannt, die Kundalini-Kraft, die Schlangenkraft heißt es auch. Da ist die Quelle dieser australischen Kräfte, die brauchen wir überhaupt, um uns verkörpern zu können. Da sind die stärksten australischen Kräfte drinnen, mit dem untersten, mit dem Wurzelschakra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn da die Verbindung zwischen dem australischen und dem physischen reißt, ist aus. Dann tritt der Tod ein. Unwiederbringlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gibt es auch keine Rückkehr mehr. Das hängt also mit dieser stärksten australischen Kraft zusammen, die so stark ist, dass sie in der Nacht, wenn wir schlafen, weil es mit dem Kosmos verbunden ist, das obere australische löst sich in der Nacht heraus, ist mit dem Kosmos verbunden, holt sich die kosmischen, weisheitsvollen Bilder wieder herein, und die Kraft da unten sorgt dafür, dass alles, was wir bei Tag durch unser Bewusstsein in unserem Körper römiert haben, dass das wieder regeneriert wird. Weil das überträgt seine Kräfte jetzt aufs Ätherische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ätherische liegt eigentlich am Abend, und wenn man dann in Schlaf fällt, hängt das in den Seilen eigentlich. Das ist Grogi, der Ätherleib. Er ist komplett ausgepowert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Australische, das die Weisheit aus dem Kosmos holt und dann bis nach unten führt, in dieses Wurzelschakra, das macht überhaupt, dass wir den nächsten Tag erleben. Wenn das nicht wäre, würde man nicht mehr aufwachen. Dann würde in der Nacht der Faden erreißen, diese Verbindung, das ist eigentlich diese Verbindung mit dem Wurzelschakra, also da ist die allerstärkste Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wehe, sie wird missbraucht. Das sind ganz starke Kräfte, in der Genesis werden diese Geister, die da mitwirken, um diese Weisheit hereinzubringen. Es sind Geister der Persönlichkeit, also Urengel, die das machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitgeister nennen sie Rudersteiner auch. Jetzt weiteres Geheimnis, was sind denn die sieben Schöpfungstage? Die sieben Schöpfungstage sind sieben Zeitgeister. Das sind nicht einfach Zeiträume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kosmischer Tag dauert sicher lang. Nein, es sind geistige Wesenheiten. Und die haben eine Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt immer eine paarweise Wirkung, es gibt sieben Gruppen solcher Wesenheiten, die teilen sich auf nach Tag und Nacht. Es heißt immer am Ende, und es war Abend und es war Morgen, der erste Tag und so weiter. Es ist also immer die Nachtseite und die Tagseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tagseite ist die, wo das Bewusstsein entwickelt wird, die Nachtseite ist die, die das Leben regeneriert. Tag heißt im Hebräischen Yom und Nacht heißt Layla. Das sind die zwei verschiedenen Zeitgeister, die den Elohim dienen bei einem Schöpfungswerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind die Schöpfungstage. Das sind die Prozesse, die sie machen, die sie übernehmen. Sie übernehmen die Impulse von den Elohim und leiten jetzt weiter diese Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und an jedem Tag was anderes. Das ist ja jeden Tag sozusagen ein anderes Paar von solchen Wesenheiten. Eigentlich kann man sagen, es sind 14, grob gesprochen, weil es sind 7 Tag- und 7 Nachtwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt muss man dazu sagen, es sind also Zeitgeister, Urengel werden sie auch genannt, Urengel deswegen, weil sie ja Ich bekommen haben bereits auf dem alten Saturn, also auf der ersten kosmischen Verkörperung unserer Erde, da sind die, vom sie die Menschheitsstufe sozusagen durchmachen, sind Ich-Wesenheiten, geistige Wesenheiten geworden. Jetzt sind es weiter, sind dem Urengel jetzt mächtige Wesenheiten im Grunde. Und die Nachtgeister gehören zur selben Gruppe, aber der Wesenheiten die die stärksten Widersacher sind, abgesehen vom Sorat jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Asuras, die sogenannten Asuras sind zurückgebliebene Geister der Persönlichkeit oder der Urengel, also Geister der Persönlichkeit heißen die auch, Zeitgeister kann man sie nennen und dazu gehören auch die Asuras die Widersacher mit, und zwar gerade zu der Nachtseite. Aber man sieht auf der anderen Seite, wenn man sie jetzt so aus der Perspektive der Genesis betrachtet, als die Nachtgeister Leila, sind sie die, die uns jede Nacht ermöglichen, wieder aus dem Schlaf aufzuwachen im Grunde. Erfrischt sogar vielleicht, hoffentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls zumindest so erfrischt, dass wir nicht während der Nacht die Schwelle übertreten, zumindest für diese Inkarnation endgültig. Und da seht ihr wieder aber, wie eng beisammen sind Widersachermächte und höchste lebensspendende Kräfte. Die Taggeister Jom, die können das nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die können uns das Bewusstseinslicht geben und also sind jedenfalls mitbeteiligt daran, aber dass wir jede Nacht überleben das schaffen sie nicht, das schaffen nur die Nachtgeister. Und das heißt, die können wirklich bis ins Ätherische, sogar bis ins Physische hinein so kräftige Impulse geben, dass das, was wir durch unser Bewusstsein zerstören untertags, dass das wieder regeneriert wird. Also dank diesen Geistern der Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber aus urwösligen Vorschriften heran. Die selbe Kategorie. Also so, so eng ist das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es passt nicht einmal ein Blatt Papier dazwischen. So eng ist das beisammen. Ja, damit habe ich ein bisschen das hoffe ich vorbereitet, dass wir das nächste Mal uns jetzt mit diesen starken Kräften noch intensiver befassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sehen, weil genau dort haben wir es zu tun mit Kräften, die, wenn sie falsch geleitet sind, letztlich die Welt zerstören können. Mit denen wir uns selbst als erstes einmal zerstören können, indem wir unsere leere Umgebung zerstören können, aber letztlich als Menschheit gemeinsam im Grunde die Erde zerstören können. Und zwar nicht nur im äußeren Sinne, sondern so, dass sie ihre geistige Mission nicht erfüllen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Menschheit nicht. Oder zumindest der Teil der Menschheit nicht. Also dort sind die ärgsten Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dort sind auch die Kräfte, die, wenn sie in die falsche Richtung gehen, ja die ganze Entrichtung Richtung Sorat leiten. Dort ist es wirklich an der Kippe. Und das sind mächtige Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber mit dieser Mächtigkeit muss man lernen umzugehen. Nämlich wenigstens mit der Mächtigkeit, die in uns wirkt. Da drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dazu müssen wir das mit den 1, 2, 3 Stufen einmal vorbereiten. Das ist die Vorübung dazu. Dann kann das anfangen, dass wir uns mit den unteren Kräften beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kundalini-Schlange auf ganz bewusste Weise wieder erwecken. In alter Zeit hat man es auf unbewusste Weise erweckt. Wenn es unter einem guten Einfluss war, dann haben eben diese australischen Kräfte die Lenkung übernommen, die das Ich noch nicht haben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Schlange bereitet eigentlich das vor, dass das Ich kommt. Tatsächlich wird sogar das Ich oft mit der Schlange, die sich auferrichtet. Weil in dem Moment, wo die Schlange bis ganz oben aufgerichtet ist, dann kann das Ich sich seiner bewusst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kommt natürlich das Ich dazu, aber dazu muss auch der Impuls von unten aufsteigen. Im Grunde ist es die Schlange, die zieht sich hinten über das Rückenrad hinauf und da vorne kommt sie ja eigentlich da. Das sieht man bei den Kronen der Pharaonen sehr deutlich, da ist die Oreos-Schlange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist sogar wirklich genau da, wo das Stirn-Chakra ist, kommt diese Schlange raus. Aber die muss man sich denken, die geht da durch. Die kommt vom Wurzelschakra unten und geht bis rauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben in der Vergangenheit war es so, dass die Kräfte eben wirklich von unten aus erweckt wurden und dann nach oben geführt wurden. Und der Endpunkt wäre eben dann, dass dort das Ich erwacht. Also bis dorthin wurde es geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Pharaonen sind welche, die vorausgehen, aber trotzdem, auch wenn sie so etwas wie ein Ich-Bewusstsein in gewisser Weise entwickeln, ist es trotzdem anders als unser heutiges. Weil wie es heute ist, geht es halt erst seit dem Mysterium von Golgatha. Aber das war alles eine Vorbereitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Schlange sozusagen zu zähmen lernen, sie zu beschwichtigen, mit ihr umgehen zu lernen und so weiter. Das ist dasselbe, was noch die Schlangenbeschwerer in Indien das kommt von da her. Das ist das Symbol dafür, dass ich die Schlange aufrichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wird das jetzt, wenn das am Jahrmarkt passiert, nicht viel bringen. Es geht ja nicht wirklich um die äußere Schlange, sondern es geht um die, die wir in uns tragen an astralischen Kräften, aber begleitet dann halt auch von den luziferischen Kräften. Mit der Schlange geht halt auch die luziferische Schlange mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben wir unseren Merkurstab, den der Florian mal mitgebracht hat und der sehr schön ist. Die mittlere, das ist die aufgerichtete. Das ist die, um die es geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sind zwei, die uns begleiten. Eine lichte und eine dunkle. Eine luziferische, eine weimarische von mir aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentlich da, das ist sehr schön da unten, quasi verbunden sind miteinander. Nicht nur zusammenstoßen, sondern eigentlich da ineinander übergehen und gemeinsam wirken. Und der Impuls, der negative Impuls der Nachtgeister und dann von so einer, der kommt von da unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wird uns da runterziehen. Und wir sollen eigentlich da rauf. Aber das werden wir das nächste Mal noch genauer besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden sehen, also dass genau diese starke Kraft, die wir in den Griff bekommen müssen von unserem Ich her, dass das, das menschliche Pantau ist zu dem, was dann als Zorn Gottes kommt. Und tatsächlich dort, wo der Mensch wirklichen Zorn, wirkliche Empörung über irgendwas entwickelt. Und das zunächst einmal im Ganzen aus dem nicht vom Ich geführten australischen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Ursprung davon. So wie es in der alten Zeit war. Wo einfach die starke Empfindung war, nein, so darf das nicht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das vielleicht sogar dann ausartet, dass ich jetzt ein ganz anderes Volk, das Falsche macht, oder die Empfindung hat, ausratiere. Wie es in der Vergangenheit der Fall war. Ja, bis in die jüngste Vergangenheit, das ist noch immer manchmal der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man muss wissen, dass das zeitweise in der Vergangenheit ein Kulturprinzip war. Es ging darum, also das war dieses Ringen dieser Teilkräfte miteinander und jeder konnte nicht anders seinen Teilbereich als den einzig möglichen anzusehen. Und danach mit aller Kraft zu streben, dass das für die ganze Erde der tragende Impuls wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die anderen genauso. Und das war ein offenes Spiel damit, welche Gruppierung gewinnt. Das ist eine Zeit, wo eben noch nicht das individuelle Ich so im Vordergrund stand oder noch gar nicht im Vordergrund stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenteil, gerade bei der geistigen Entwicklung hat man es aus Weisheit weggelassen, weil es nicht kräftig genug gewesen wäre, mit den Kräften umzugehen. Aber die Frage war, kriege ich da die richtigen Kräfte heraus oder nicht? Vielfach waren es auch halt nicht die richtigen. Aber zu viel für heute, das nächste Mal mehr davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ich sehe, ich bin schon wieder drüber, hoffnungslos. Ich fürchte, haben wir doch einen coolen Kampf, ein schlechtes Beispiel genommen. Also verzeiht mir das, ich danke euch für eure Geduld und wir werden das nächste Mal weitergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nächste Mal haben wir dann schon den 61. Also im 60er sind wir darüber. Ich weiß nicht, ob wir dann mit 65 in Pension gehen werden, weiß ich nicht, glaube ich nicht, dass wir dann schon fertig sein werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke meine Lieben. Bis zum nächsten Mal. Danke, Frau Sauer, fürs Aufnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tschüss. Tschau. Gerne, meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, Renate war wieder der Wächter. Danke, Renate, muss ich auch sagen. Vielen, vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na, Renate, passt auf, wenn im Livestream irgendwas schief gehen könnte, weil der Frau Sauer kann halt die ganze Zeit dabei sein. Sag ich dann nachher. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die doppelte Absicherung. Alles Teamwork bei uns. Auf Wiedersehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal, meine Lieben. Ich gehe jetzt raus und überlasse euch selbst. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke, Papa. Danke schön. Papa, gute Nacht.&lt;br /&gt;
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		<author><name>SaKe</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 60. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2024-11-01T18:57:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: /* Rohtranskription von 60. Vortrag */&lt;/p&gt;
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&lt;br /&gt;
== Rohtranskription von 60. Vortrag ==&lt;br /&gt;
+++ dies ist eine Rohtranskription in Bearbeitung. Wenn du wissen willst, WIE eine fertige Transkription ausschaut, dann schau dir z.B. als Muster die [[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|10. Folge an]]. Melde ich gerne übers [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] bei uns, wenn du bei der Textarbeit [[MitTun bei Anthro.World|MitTun]] möchtest. Wir freuen uns auf dich! +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Begrüßung und 10. Wochenspruch  00:00:36 =====&lt;br /&gt;
Meine Lieben, heute begrüße ich euch ganz herzlich zu einem irgendwie doch bisschen denkwürdigen Vortrag, zumindest von der Zahl her. Wir stehen bei der Zahl Nummer 60. Es ist heute der 60. Vortrag. Also wir haben schon ein bisschen was hinter uns gebracht. Ich begrüße euch mit einem schönen, schon sehr sommerlichen Wochenspruch. Also die Tendenz, mit der Seele hinaus zu fliegen, in die Welt hinaus zu gehen, zu ahnen, was da draußen an Seelischem, an Geistigem sich auch tun mag und das empfinden zu können auch, das steigert sich jetzt immer mehr. Ich lese es einmal. Der 10. Wochenspruch seit Ostersonntag: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sommerlichen Höhen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhebt der Sonne leuchtend Wesen sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es nimmt mein menschlich Fühlen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seine Raumesweiten mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erahnend regt im Innern sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfindung dumpf mir kündend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennen wirst du einst: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schon eigentlich was sehr, sehr Starkes, was da gesagt wird. Nicht, da - wir waren jetzt schon drinnen in dem, je mehr wir mit dem Bewusstsein hinausgehen, verlieren wir so ein bisschen dieses, so ganz klar und wach bei uns zu sein. Wir träumen ein bisschen hinaus, wir ahnen mehr, was da draußen ist. Wir ahnen vielleicht, dass da ein Seelisches, ein Geistiges auch webt, wenn wir aufmerksam sind. Darüber haben wir ja die letzten Male schon oft gesprochen. Und jetzt wird das aber noch intensiver, noch konkreter, aber eben interessanterweise nicht gleich unmittelbar in dem Moment, in dem man das erlebt in der Natur draußen, sondern in der Nachwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass man in der Nachwirkung dann eben einst erkennen wird, vielleicht Tage später, Wochen später, vielleicht sogar Jahre später, Gott, in dem Gefühl, das mir da entgegengekommen ist, in dem Seelischen, das mir entgegengekommen ist, da hat mich jetzt ein Gotteswesen gefühlt. Da hat eine Begegnung stattgefunden. Und ich habe eigentlich gespürt, wie dieses Wesen da draußen, dieses &#039;&#039;&#039;Gotteswesen&#039;&#039;&#039;, also durchaus etwas, was mehr ist als Elementarwesen. Den &#039;&#039;&#039;Elementarwesen&#039;&#039;&#039; begegnet man relativ leicht, die sind sehr nahe. Aber jetzt die Wesenheiten, die darüber stehen, die die Lenker und Leiter auch dieser Elementarwesen sind, die haben mich jetzt wahrgenommen, fühlend wahrgenommen. Also dem nähern wir uns jetzt, und das ist die beste Voraussetzung dann, sozusagen der Höhepunkt dieser Steigerung, da hinaus zu gehen mit dem Ahnen, sich zu verlieren da draußen, aber eigentlich in Wahrheit gerade in dem sich Verlieren, sich zwar unbewusst zunächst, aber trotzdem intuitiv verbinden mit den Wesen da draußen. Nicht, weil Intuition ist zunächst einmal ein eigentlich Hineinschlafen in die anderen Wesen draußen. Und man muss es erst wieder zurückholen, ins Selbstbewusstsein hereinholen, dann kann man etwas von dieser Intuition ins wache Bewusstsein heben. Aber zunächst heißt es einmal: verliere dich ganz in dem da draußen, werde das Ganze draußen. Nämlich wirklich ganz konkret: werde es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beschreibt so schön ein mittelalterlicher, ja wie soll ich sagen, Weiser würde ich sagen, Theologe könnte man auch sagen, der &#039;&#039;&#039;Johannes Scottus Eriugena,&#039;&#039;&#039; lebte so im 9. Jahrhundert ungefähr. Also Mittelalter, noch nicht ganz Hochmittelalter, davor ist noch Wikingerzeit ganz stark. Hat teilweise also gewirkt am Hofe Karls des Kahlen, in Paris also hatte er den Sitz dort und war dort der Weise. Und der spricht so schön eigentlich davon: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn ich denke und wenn ich über meinen Engel denke, dann ist mein Engel dadurch da, dass ich ihn denke.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Denken wird der Engel sozusagen Wirklichkeit. Jetzt könnte man sagen, ja das habe ich eh schon oft gesagt, ja, die Engel haben wir uns ausgedacht. Nein, so meint er das nicht. Sondern er meint eben: indem ich ihn denke, erlebe ich ganz real diesen Engel. Und eigentlich kann ich ohne ihn gar nicht denken. Nicht wirklich. Nämlich nicht so, dass da wirklich Geistiges in mich hineinkommt. Das heißt, in meinem Denken werde ich berührt oder fließe zusammen sogar, werde eins mit diesem Engelwesen, das ich denke, beziehungsweise das Engelwesen denkt mich. Und er hat auch das Selbstbewusstsein zu sagen: ja eigentlich stehen wir auf gleicher Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Engel denkt mich und ich denke den Engel und dadurch sind wir wechselweise da. Und das ist sehr interessant also, weil da findet also wirklich im Denken halt noch bei diesem Johannes Scottus Eriugena eine geistige Begegnung statt. Aber jetzt sagt der Rudolf Steiner: ja ja, das ist heute eigentlich auch so, wir erleben es halt nur nicht. Nur heute müssen wir schon mehr können. Und zwar die ganze Menschheit. Also alle die, die auch im Materialismus drinnen sind, sie tun es, aber sie wissen es nicht. Wir sind nämlich jetzt auf dem Sprung, &#039;&#039;&#039;die geistige Welt zu schauen&#039;&#039;&#039;. Das ist noch mehr als sie zu denken. Also wirklich, sie zu schauen, also zu einer wirklichen Imagination zu kommen. Geht aus der Steigerung des Denkens hervor. Aber dass ich wirklich zu dem Schauen komme, dazu muss ich das Gefühl haben, ich habe jetzt die Begegnung und die Einswerdung nicht nur mit einem Engelwesen, sondern mit einem &#039;&#039;&#039;Erzengel&#039;&#039;&#039;. Und das hat die Menschheit, dort stehen wir jetzt. In Realität stehen wir dort. Jetzt brauchen wir nur noch das kleine Kunststück zusammenbringen, auch etwas davon in wachem Zustand zu wissen. Das ist das kleine Problem, was wir noch haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, weil wir wissen - vermute ich mal: die meisten Menschen, nicht, wenn sie denken, dass sie in Verbindung mit ihrem Engel stehen. Und noch weniger, dass wenn sie wirklich schauen, und wir schauen, &#039;&#039;&#039;jede Nacht schauen wir geistige Wesen&#039;&#039;&#039;, die uns begleiten und die unerlässlich sind, dass wir überhaupt leben können auf Erden. Also wir schauen sie bereits in der Nacht, aber halt meistens im tiefen Schlafzustand. Nein, es geht meistens nicht einmal bis in den Traumzustand hinein, sondern es ist im Schlafzustand, das ist der tiefste Zustand. Das ist aber auch der Zustand der intuitiven Vereinigung mit diesen Wesen. Also in der Intuition sind sie da, aber damit wir sie wirklich schauen können, müssen wir es halt bis ins Traumbewusstsein zuerst und dann ins Wachbewusstsein heben. Das ist also die große Aufgabe. Und das knüpft auch ein bisschen an das an, was ich in den letzten Vorträgen ja am Ende gesagt habe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit unserem wirklichen Ich sind wir immer schon einen Schritt weiter als mit unserem kleinen Ich. Das weiß halt noch nichts davon. Aber eine große Tugend, die wir heute entwickeln sollten, zu vertrauen darauf, dass unser wirkliches Ich immer uns schon einen Schritt voraus ist, und den Mut zu haben daher, diesen nächsten Schritt zu gehen. Und dann kommen wir auch zu dieser Begegnung auf ganz neue Art wieder mit dem Engelwesen, aber auch mit dem Erzengelwesen. Dorthin steuern wir einmal, und dass das ganz reale Begegnungen sind. Natürlich, das ist etwas, was sich im rein seelischen Erleben dann abspielt. Und man kann es dann natürlich, um es zu kommunizieren, in ein Bild kleiden, aber man muss immer klar sein: alle die Bilder, egal ob sie in einer Geschichte geschildert werden oder ob sie jetzt wirklich als Gemälde vielleicht dargestellt werden, das sind alles Versinnlichungen letztlich, die wir machen, die auch immer einen gewissen kulturspezifischen Einschlag haben. Also das wird nicht überall auf der Welt genau gleich gemacht, sondern je nachdem, was man auch mitbringt. Und das Bild, das man dann versinnlicht hat, ist immer ein exoterisches Bild in Wahrheit. Aber das Wichtige ist, dass der Künstler, der es macht, der Mensch, der diese Schilderung macht, dass der etwas davon in seinem Seelischen erleben kann. Bewusst, halbbewusst, wenigstens ahnend, davon träumend, dass ers zumindest in seiner Gefühlsstimmung drinnen trägt. Und das macht einen riesen-, riesengroßen Unterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann ein Mensch die wunderbarsten Geschichten erzählen, wenn er sie nicht wirklich selbst ehrlich erlebt, nämlich das, was dahinter steckt, was in der Geschichte sich nur in äußere Worte kleidet, wenn er es nicht tief im Herzen, das heißt in der Seele, erlebt, dann berührt es die anderen Menschen nicht wirklich. Dann sagt man, ja, ist eine tolle Geschichte, sehr interessant und ja, tolle Symbole drinnen und ja, sagt mir viel, aber von Herz zu Herz geht es nicht. Und das ist bei allen so. Ich meine, das ist ..., man kann - , man muss es nicht, in einer Geschichte erzählen, ein Komponist kann es vielleicht in Form einer Komposition erzählen. Ist eigentlich der viel direktere Weg, weil eine Musik, also namentlich, wenn es jetzt ohne Text ist, wenn es also ein rein instrumentales Stück oder was ist, Musik spricht unmittelbar zur Seele, viel unmittelbarer, unmittelbar zum Gefühl zumindest. Und wenn der Komponist aber erfunden, gefunden hat oder geschöpft hat, wirklich aus der seelisch-geistigen Quelle, aus der die Musik eigentlich stammt und das auch irgendwie erlebt hat, dann lebt es drinnen in der Komposition. Und jetzt braucht es halt nur noch einen Musiker, der das aber auch so spielen kann. Der nämlich aus derselben Quelle schöpft, wenn er jetzt vor sich die Noten hat und dieses Stück, wie man so schön sagt, interpretiert, das heißt spielt. Auf seine ganz eigene Weise, mit seinem ganz eigenen Erleben, das aber genau aus demselben Feld kommt, aus dem die Komposition geschaffen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erlebt vielleicht nicht genau dasselbe, was der Komponist erlebt hat, aber er ist genau in dem Bereich dieser Imagination drinnen. Imagination kann eben auch eine &#039;&#039;&#039;Klangimagination&#039;&#039;&#039; in Wahrheit sein, ein Klangbild, Musik ist Klangbild, ist sogar ein sehr schöner Ausdruck, weil Musik spielt sich in der Zeit vor allem ab, im Zeitlauf, und Imagination hat immer diese Bewegung. Im Gegensatz zur Musik hat sie nur den einen Unterschied: ich kann jederzeit mich vorwärts und rückwärts bewegen. Also wie wenn ich ein Musikstück hätte und ich kann jederzeit wieder, während eigentlich schon fast der Schluss antönt, den Beginn wieder hören und sozusagen mein inneres Ohr dem Beginn zuwenden. Oder ich kann schon am Beginn das Ende hören, weil sie zusammengehören. Ich kann vor allem die Teile zusammen hören, die eben auch zusammengehören. Das hängt damit zusammen, dass da ätherische Kräfte drinnen auch eine Rolle spielen. Also es ist nicht nur was Seelisch-Astralisches, sondern es ist ja auch etwas Ätherisches drinnen, Klang-Äther zum Beispiel, der eine Rolle spielt. Und da sind immer gesetzmäßige Zusammenhänge zwischen dem Früheren und dem Späteren, in vielfältigster Weise. Also das einfachste ist, dass sich der Anfang am Ende irgendwo spiegelt, dass die Mitte irgendwie was für sich darstellt, aber eigentlich das Zentrum von allem ist. Und so gibt es also sehr sehr viele Zusammenhänge und nicht immer genau die gleichen natürlich, also dadurch unterscheiden sich diese seelisch-ätherischen Wesen, möchte ich geradezu sagen, die in so einem Lied, in so einer Komposition drinnen leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich ist ein Lied zumindest eine seelisch-ätherische Wesenheit. Wo das Ich ist, das dazugehört irgendwo, aus dem es geschöpft ist, das steht jedenfalls in Verbindung, mit dem steht der Komponist in Verbindung irgendwie. Es steht sicher irgendeine hohe Geistwesenheit dahinter, und die sich jetzt in gewisser Weise verkörpert oder kundgibt, offenbart, durch etwas Astralisch-Ätherisches. Und das versucht der Komponist einzufangen. Also begabte Komponisten machen das. Vielleicht wissen sie nicht, jetzt aha, das ist die oder die Engelwesenheit, das ist auch ganz egal. Aber er spürt es, er erlebt die Imagination. Und er könnte das Stück auch nicht komponieren, wenn er nicht auch schon im Anfang das Ende irgendwo spüren würde. Er spürt, wo das Lied hinläuft. Er weiß es zwar noch nicht im Detail, das muss er ausarbeiten und probieren vielleicht und: jaa ..., nein, das ist noch nicht richtig, das passt noch nicht ... Das muss er spüren einfach. Und genau mit derselben Quelle muss sich eigentlich der Künstler, der es dann spielt, verbinden. Und aus der, unabhängig vom Komponisten, spielen, er muss es eigentlich sozusagen für sich neu komponieren, aber er hat eine Hilfe, die große Wegweiser-, halt die Partitur, die da vor ihm steht. Das sind im Grunde nichts als Meilensteine, Wegweiser, die ihm den Weg weisen. Aber er wird es gut dann spielen, wenn er selber zu der Quelle kommt, aus der der Komponist geschöpft ist. Und die ist unglaublich reich. Die ist so reich, dass der Komponist eine andere Schattierung erleben kann, als der eine Interpret. und wenn es tausend gute Interpreten sind, hat jeder seine eigene Nuance. So reich ist das, aus dem es geschöpft ist. Und dann kann man aber spüren, auch in der Musik, eben genau das: &#039;&#039;&#039;Dich berührte ein Gotteswesen.&#039;&#039;&#039;  Und jeder wirklich ... - das kann in einem einfachen Volkslied auch drinnen sein, wo der Komponist namentlich gar nicht bekannt ist, das irgendwie halt noch durch die Gemeinschaft herausgekommen ist. Na nun, auch da lebt ein Gotteswesen drinnen. Also es geht nicht immer darum, dass es eine mordskomplizierte Komposition ist. Das ist nicht immer das Kriterium dafür: das ist jetzt das Höchste, was es gibt. Es kann auch etwas ganz Schlichtes sehr, sehr tief und sehr weitgehend sein. Ich komme deswegen so stark auf &#039;&#039;&#039;die Musik, weil wir uns mit der heute noch sehr beschäftigen müssen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Apokalypse, weiter im 14. Kapitel. Starke Kraft in der Berührung des Gotteswesens  00:16:49 =====&lt;br /&gt;
Weil wir gehen ja jetzt weiter in unserer &#039;&#039;&#039;Apokalypse.&#039;&#039;&#039; Wir hängen zwar immer noch im &#039;&#039;&#039;14. Kapitel&#039;&#039;&#039;, aber wir kommen jetzt langsam ans 15. heran. Und wenn wir ans 15. Kapitel herankommen, naja, dann kündigen sich sonst schon sehr deutlich die Zornesschalen an. Ausgegossen werden sie erst mit dem 16. Kapitel. Und diese Ausgiessung der Zornesschalen hat... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Was ist jetzt los? Ich hoffe, ihr habt mich noch gehört, jetzt war nämlich mir plötzlich mein Bildschirm mit dem Online-Medium weg. Aber er ist, glaube ich, eh noch da. Also wenn nicht, bitte schreit. Ich hoffe, ich höre es dann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also wir gehen dann aufs 15. Kapitel zu, und das geht dann ins &#039;&#039;&#039;16.&#039;&#039;&#039; über, &#039;&#039;&#039;Ausgiessung der Zornesschalen&#039;&#039;&#039;. Also da wirds sehr wild, die ganze Geschichte und wir werden uns sehr damit beschäftigen müssen, was dieser Zorn ist. Ich habe es ein paar Mal schon erwähnt, dass es eigentlich &#039;&#039;&#039;Ausdruck der Liebe Gottes&#039;&#039;&#039; ist. Das ist also... , es scheint sehr merkwürdig zu sein irgendwo. Zorn ist doch fast das Gegenteil von Liebe irgendwo. Aber die hängen also sehr stark miteinander zusammen. Mit dem werden wir uns beschäftigen müssen. Und es geht vor allem darum, was beim Zorn einmal sehr deutlich wird: Zorn hat, wenn er so ein wirklicher Zorn ist, der einen überkommt, hat er ungeheure Energie in sich. Und um die geht es. Die Energie brauchen wir einmal. Und die Frage ist, wie tasten wir uns halt an diese Energie heran, aber gefahrlos. Gefahrlos in dem Sinn, dass nicht da jetzt der wilde Mustang oder der wilde Stier, der damit zusammenhängt, mit uns durchgeht, sondern dass wir souverän diese Kraft leiten können. Dann wird sie eine wohltätige Kraft. Dann wird aus einer zerstörenden Kraft die höchste wohltätige Kraft in Wahrheit. Und die brauchen wir. Also das nur so zur Einleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich lese jetzt noch einmal wie üblich zum zweiten Mal den Wochenspruch. Aber der führt uns hin, dass wir also eben in diesen auch Zornes-Aufwallungen ein Gotteswesen spüren können. Mit dieser Intensität. Nicht nur als: ja, ich bin leise berührt worden von irgendwas, ich weiß noch nicht was. Sondern dass man es spürt dahinter, nämlich selbst bei dem, wenn wir eine ganz zarte Stimmung erleben, der Natur gegenüber, und dann vielleicht ein paar Tage später draufkommen: das war etwas Überirdisches, was mich da berührt hat, das war, ja eigentlich ein göttliches Wesen. Und ... - aber &#039;&#039;&#039;wenn wir dieses göttliche Wesen in seiner wahren Gestalt erleben, puh, dann ist das nicht eine sanfte Berührung. Das ist ein feuriger Vulkan, so viel Kraft ist da.&#039;&#039;&#039; Nicht, weil er uns verzehren will, aber weil er seiner Natur nach einfach so gewaltig ist, dass man es nur durch das Bild eines gewaltigen Feuersturms ausdrücken kann, zum Beispiel. Also nicht als ein lauwarmer Tee oder sowas. Sondern wirklich, wirklich, da steckt Energie dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt an der Stelle, wo wir in der Apokalypse stehen, geht es darum, dass wir uns dessen bewusst werden, immer mehr, welche Kräfte dahinter sind. Und &#039;&#039;&#039;Kräfte, die notwendig sind, um damit Gutes zu tun&#039;&#039;&#039;. Um uns entwickeln zu können. Um der Erde helfen zu können. Um die Erde teilhaftig werden zu lassen an der Freiheit, die wir als Menschen uns erobern. Ich meine, darum geht es einmal als erstes, dass wir die Erde mitnehmen und in eine &#039;&#039;&#039;Welt der Freiheit&#039;&#039;&#039; verwandeln. So richtig ist das eh erst bei der nächsten Inkarnation dann Wirklichkeit geworden, wenn dann eigentlich &#039;&#039;&#039;aus der ganzen Natur Liebe uns entgegenduftet&#039;&#039;&#039;, so schildert es Rudolf Steiner gerne. Ja, aber &#039;&#039;&#039;da steckt diese Feuerkraft dahinter, hinter dieser Liebe.&#039;&#039;&#039; Und eine Feuerkraft, die ... - wirkliche Liebe ist es eben ja nur dann, wenn sie aus Freiheit gegeben wird, wenn es nicht einfach schwappt: da kommt was raus, sondern wo es ein ganz freies Geschenk ist. Dann ist es Liebe. Und wirkliche Liebe, intensive Liebe ist es dann, wenn diese Feuerkraft dahinter steckt, aber so gezügelt und so gelenkt ist, dass sie zwar ihre volle Kraft entfalten kann, aber eben nicht zerstörerisch, sondern ja, lebensschaffend letztlich. Weil diese Feuerkraft überträgt sich, also es sind zunächst dann astralische Kräfte, die darin wirken, die übertragen sich aber aufs Ätherische und im Ätherischen werden sie lebensschaffende, lebensschöpfende Kraft. Und dazu braucht es diese Intensität. Da geht es also nicht mit einem Haucherl irgendwie, sondern da braucht es Intensität. Aber, lesen wir noch einmal den zehnten Wochenspruch. Ist eine gute Einstimmung zu dem Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sommerlichen Höhen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhebt der Sonne leuchtend Wesen sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es nimmt mein menschlich Fühlen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seine Raumesweiten mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erahnend regt im Innern sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfindung dumpf mir kündend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennen wirst du einst: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in diesem Sinne: wie bereiten wir uns darauf vor, &#039;&#039;&#039;dass das immer bewusster und bewusster werden kann, diese Begegnung&#039;&#039;&#039;. Wir haben dazu schon einiges besprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht also - es sind zwei Dinge dazu notwendig. Das eine ist, &#039;&#039;&#039;dass wir wirklich an unserem Seelisch-Astralischen arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und arbeiten mit wachem Bewusstsein, mit immer mehr Bewusstsein. Und wir haben auch gesagt, es geht um mehr als um bloße Läuterung, Reinigung im Sinne: ich scheide aus meinem Seelischen das aus, was halt negativ ist. Sondern es geht noch um eine viel größere Aufgabe, aus der Kraft des Ichs heraus negatives Seelisches, das in uns entstanden ist durch die Wirkung der Widersacher, indem die Widersacher dieses Seelische verdorben haben, dass wir das ins Nichts hineinführen und in einer neuen, reinen Gestalt wieder hervorbringen. Vielleicht in einer ganz ähnlichen Form, aber jetzt ohne all dem Dunkel, was drinnen ist, was in die Tiefe zieht, was Zerstörungskraft ist, was geistig verdunkelnd ist, sondern jetzt hell, strahlend ist, zugleich aber die Intensität hat, die wir halt auch gerade vertragen können noch, um uns dieser Kraft auch bewusst zu werden. Wir haben ja auch davon gesprochen, dass dieses seelische, geistige Licht so intensiv sein kann, dass es uns vollkommen blendet, und dann sehen wir erst recht: Nix. Wir müssen uns also langsam herantasten, wir brauchen also die Sonnenbrille, die geistige, wir müssen ein Eigenlicht entgegenschicken, das uns dieses strahlende Licht, das uns entgegenkommt, dämpft. Das ist das Interessante: wo Licht dem Licht begegnet, entsteht eine Dämpfung, die dieses helle, eigentlich unendlich helle, göttliche Licht, das da kommt, auf ein für uns erträgliches Maß herabdämpft. Und so viel erkennen wir dann von der seelischen und der geistigen Welt. Nur in dem Maße, als wir es abdämpfen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das eine, also dass wir diese seelische Kraft erzeugen müssen. Und das zweite ist, wir müssen mit der Hilfe, mit der Unterstützung des Christus auch lernen, unsere ätherischen Kräfte, unsere Lebenskräfte und namentlich die höchsten Lebenskräfte - was sind die höchsten Lebenskräfte? Also Ätherkräfte, es fängt an bei ätherischer Wärme, das ist das unterste, da ist der Übergang ätherische Wärme-physische Wärme, die physische Wärme wäre die, die ich mit dem Thermometer messen kann, sozusagen. In dem Moment, wo es ätherisch wird, kann ich es mit dem Thermometer nicht mehr messen, da kann ich nur sehen, dass sich vielleicht die Struktur des durchwärmten Gegenstandes, des durchwärmten Wesens ändert. In unserem Blut spielt sich das dauernd ab. Wir pendeln immer um so einen Punkt herum, bei unseren etwa 37 Grad Bluttemperatur ist dauernd ein Übergang von physischer Wärme in ätherische und umgekehrt von ätherischer in physische. Und das ändert immer, ununterbrochen, in ganz leiser Form auch die physische Konstitution unseres Blutes. Da ändert sich dauernd was. Das ist der Weg, wie letztlich unser ganzes Seelisch-Geistiges bis ins Körperliche hinein wirkt. Es geht also eigentlich vor allem übers Blut und das uns, ja, unseren ganzen Organismus durchzieht irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Wärme, &#039;&#039;&#039;die physisch ätherische Wärme&#039;&#039;&#039;, der Übergang, da ist das Tor, wo das hineingeht. Also man darf das Banalste nicht mit - so banal nehmen, wie man sichs denkt, so als: in der Wärme, pfff. Ja, Wärme, da lebt eigentlich das ganze Seelische, das ganze Geistige drinnen. Und es ist ja so, dass in unserem Blutstrom die Temperatur nicht überall gleich ist. Und sie ändert sich dauernd ein bisserl, auch wenn das vielleicht nur ein Zehntelgrad oder weniger ist, wie es sich ändert. Aber jedes Organ hat seine eigene Temperatur. Es ist nicht überall gleich im Körper verteilt. So insgesamt die Kerntemperatur des mittleren Bereichs, man nennt das die Kerntemperatur, also wenn es da anfängt, kalt zu werden, dann wird es gefährlich. Also der Tod, sagt man, steigt von den Beinen auf. Die Beine werden zuerst kalt. Tatsächlich geht die Durchblutung dort zurück und dann steigt die Kälte immer mehr auf, und im Grunde, wenn es dann da die Herzgegend erreicht, dann wird es gefährlich. Aber es ändert sich beständig. Es ist, also, wenn es draußen eisig kalt ist oder was: das Erste, was kalt wird, sind die Gliedmassen, die Beine, die Arme. Da zieht sich das ganze Blut auch wirklich zurück und schaut, dass es die Wärme im Inneren hält. Das ist halt jetzt extrem, aber im Kleinen passiert das jede Minute, jede Sekunde, wo wir leben, ändert sich da was, in ständiger Bewegung. Es ist also ein lebendiges Strömen von ätherischer Wärme, die in physische übergeht und zurück. Da bewegt sich was. Und in dem gibt sich das Seelische und das Geistige kund. Das spricht dadurch. Diese Bewegungen, die da drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, seht ihr, das sind aber auch die Bewegungen, die hineinkommen zum Beispiel in so eine &#039;&#039;&#039;Komposition&#039;&#039;&#039;. Dort leben sie auf andere Weise in der Art, wie die Musik fließt. Aber es ist genau dasselbe, was sich in unserem Blut abspielt. Und tatsächlich, wenn ich Musik höre, tut sich was im Blut. Und dann sind diese Änderungen, die im Blut sich abspielen, tatsächlich ein Bild dessen, was in der Musik sich abspielt. Wir werden also ganz Musik, gerade mit unserem Blut oder beziehungsweise, genauer gesprochen mit unserer Wärme. Die geht mit mit dem. Ist nicht unabhängig einfach davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der &#039;&#039;&#039;Sprache&#039;&#039;&#039; ist es auch der Fall. Aber da kommt dann noch anderes dazu. Aber bei der &#039;&#039;&#039;Musik&#039;&#039;&#039; ist es also ganz, ganz stark. Also dass unser Wärmeorganismus sozusagen mitschwingt, mitsingt mit der Musik. Und damit holen wir sie herein in unser Wesen. Und umgekehrt gibt uns die Musik über die Vermittlung mit der Wärme, indem sie in die Wärme hineingetragen wird und von dort ins Ätherische, ins Astralische hinaufgetragen wird, ist die Musik eine Hilfe, zum Beispiel unseren Astralleib, auch unseren Ätherleib natürlich, aber vor allem dann auch unseren Astralleib in, naja, in eine schön klingende Form zu bringen. Also Musik kann da helfen. Wir lernen. Wir lernen aneinander. Und, ich meine, was ein &#039;&#039;&#039;Komponist&#039;&#039;&#039; uns gibt, ist: er schenkt uns etwas, was er in seiner Seele empfangen hat und durch ihn durchgegangen ist, das schenkt er uns in seiner Komposition. Und wir können es aufnehmen und müssen es uns zu eigen machen. So wie der Komponist, der hat aus einer Quelle geschöpft, aber er hat etwas ganz Eigenes daraus gemacht, das geschöpft ist aus der Quelle, das heißt aus diesem unerschöpflichen Topf, aus diesem unerschöpflichen Pool sozusagen geholt ist, aber einen bestimmten Aspekt davon herausholt, und das ist seiner geworden. Und aus dem heraus schenkt er es jetzt weiter an alle, die diese Musik hören, die diese Musik spielen. Und jeder macht wieder was Eigenes, aber es ist aus dem selben Bereich herausgeholt. Und so kann &#039;&#039;&#039;Musik&#039;&#039;&#039;, nicht nur kann, sie tut es, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht, &#039;&#039;&#039;hat einen unheimlichen erzieherischen Wert&#039;&#039;&#039;, letztlich auch &#039;&#039;&#039;auf unser Astralisches&#039;&#039;&#039;. Weil, es geht also übers Hören, geht es hinein in die Blutwärme, die ändert sich, die musiziert mit, die schenkt es weiter ans Ätherische und das Astralische freut sich von dem, was da an Ordnungskraft, an kosmischer Weisheit eigentlich hineinkommt, und eine kosmische Weisheit, die zugleich eine immense Kraft hat. Nicht wahr, Astralisches ist einerseits dort, wo es wirklich das kosmisch Astralische, das Welten-Astralische ist, ist die kosmische Weisheit im Grunde. Das ist die kosmische Weisheit, die Wirklichkeit in der Welt geworden ist, die die Welt geschaffen hat. Wir haben es oft schon besprochen, &#039;&#039;&#039;das erste Kapitel der Genesis bezieht sich auf die Schöpfung der Welt im Astralischen&#039;&#039;&#039;, in der Seelenwelt. Da gibt es noch kein Ätherisches, da gibt es noch kein Physisches, da gibt es nur Seelisches. Und alles wird dort bereits seelisch erlebt, was später Physisch-Ätherisches wird. Dort ist das alles drinnen. Und das ist die Verkörperung, ja, zunächst einmal der großen kosmischen Weisheit, die aus der vorangegangenen Verkörperung unserer Erde hervorgegangen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sogenannte &#039;&#039;&#039;Alte Mond&#039;&#039;&#039;, den Rudolf Steiner oft genannt hat &#039;&#039;&#039;den Planet oder den Kosmos sogar der Weisheit&#039;&#039;&#039;. Das Wort Kosmos der Weisheit ist besser als Planet der Weisheit, weil wir wissen schon, da hängt die ganze restliche Welt mit dran. Also es gibt keinen Alten Mond ohne das ganze Drumherum sozusagen. Das ist eigentlich eines. Es gehört zusammen, auch wenn es für uns jetzt als körperlich, räumlich auf Erden erscheinende Wesen so unglaublich scheint, dass die fernsten Fernen des sichtbaren Kosmos und darüber hinaus, dass das alles zusammen gehört und alles in Wahrheit zusammenspielt. Und, ja, auf der geistigen Ebene in völliger Gleichzeitigkeit zusammenspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äußerlich sagen wir, okay, bis das Licht von der Sonne zu uns kommt, nur von unserer Sonne, dauert es schon acht Minuten. Wir sehen also immer die Sonne, wie sie vor acht Minuten war, in Wahrheit. Und wenn es ein bisschen weiter ist, die Sterne, dann sind es schon ein paar Jahre. Und wenn wir dann entfernte Sterne haben, sind es sehr schnell 10.000, 20.000, 100.000 Jahre. Und wenn wir dann irgend so ein kleines Nebelfleckerl, eine andere Galaxie, sehen, sieht man nur durch die Fernrohre, also kaum eine, die man mit freiem Auge erkennen kann, na dann sind es schon eine Million Jahre oder was. Die nächsten Galaxien. Und dann brrrr - alles das, was dort passiert, überall, was dort passiert, geistig vor allem passiert, hat hier -, ist hier genauso da. Geistig können wir uns damit verbinden, äußerlich, sinnlich haben wir ein Problem. Da müssen wir halt vielleicht Millionen Jahre warten, da sind wir nicht mehr verkörpert auf der Erde. Das werden wir also nicht abwarten können. Aber geistig, seelisch sind wir damit verbunden. Und aus diesem riesigen Gebilde sozusagen, das ist erfüllt, seelisch erfüllt, von ungeheurer Weisheit zunächst einmal, die von dem alten Mond herübergekommen ist. Der alte Mond hat dazu gedient, diese Seelenwelt, diese Astralwelt so zu gestalten, dass sie eigentlich so weisheitsvoll wie nur möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Interessante ist, mit dem fängt die &#039;&#039;&#039;Erdentwicklung&#039;&#039;&#039; schon an. Also das heißt, dort wo die Erdentwicklung kommt, ist eigentlich &#039;&#039;&#039;von Anfang an&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ungeheure Weisheit da und trotzdem reicht das nicht aus, um die Erdenschöpfung so hervorzubringen, dass sie ihren Sinn erfüllen kann,&#039;&#039;&#039; nämlich ein geistiges Wesen zu erschaffen, das die Freiheit hat, die gleiche Freiheit wie die göttliche Quelle selbst. Dazu reicht die ganze kosmische Weisheit, die da herübergekommen ist, nicht aus. Dazu reicht die Weisheit der geistigen Hierarchien, der Engelwesenheiten, die in dieser kosmischen Weisheit leben, nicht aus. Diese Weisheit ist etwas aus der Vergangenheit Gekommenes, Gewordenes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der neue Einschlag kann nur immer kommen durch ein Wesen, das die Freiheit hat. In alten Zeiten war es eben in Wahrheit die Gottheit selber, direkt, unmittelbar, die diesen neuen Impuls hineingebracht hat. Bei der Erdenschöpfung, Anfang der Genesis die Schilderung, ist es so, im ersten Abschnitt drinnen, also am ersten Schöpfungstag, ab dem Moment, wo die Elohims sprechen - &amp;quot;Es werde Licht. Und es ward Licht.&amp;quot; - dann verbindet sich der Christus mit ihnen. &#039;&#039;&#039;Der Christus ist es, der dieses schöpferische Wort hineinbringt&#039;&#039;&#039;. Durch das entsteht erst das Neue, das den Sinn der Erdentwicklung ausmacht, das, mit dem ganzen Kosmos, der damit verbunden ist. Das ist das Neue. Und das jetzt auch zu sehen im Zusammenhang mit dem, was ich vorhin sagte, also dass eben die Musik, dass sich darin letztlich abspiegelt diese Weisheit, die im Astralischen drinnen ist. Aber wir müssen eben noch mehr machen, wir müssen auch noch diesen Ich-Impuls hereinholen, wirklich aus der Freiheit einen Impuls hineingeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum muss jeder Komponist &#039;&#039;&#039;aus der Quelle, aus der er schöpft, noch was Eigenes machen&#039;&#039;&#039;. Darum muss jeder Musiker, der es spielt, etwas Eigenes daraus machen. Wenn er das nicht macht, dann fehlt ihm, ja, die eigentlich menschliche Dimension dabei. Also das heißt, um mal so ein Musikstück richtig zu komponieren, muss ich erst einmal diese kosmische Weisheit überhaupt auffangen können. Und nicht halt nur irgendeinen Lärm machen, sprich irgendwas Chaotisches. Ich meine, es kann in dem, was man vielleicht auch als Lärm bezeichnen kann, kann manchmal auch die nächste Stufe der Entwicklung der Musik liegen. Meine ich jetzt gar nicht zynisch, weil die Menschheit hat sich verändert, wird sich noch weiter verändern und gewisse Intervalle, &#039;&#039;&#039;gewisse Harmonien oder Disharmonien werden sich zu Harmonien verbinden&#039;&#039;&#039;. Wir empfinden sie als Dissonanz, weil wir, nämlich nicht unser äußeres Ohr, sondern unser seelisches Ohr, noch nicht bereit ist dafür, das als Wohlklang, als eine schöpferische Kraft aufzunehmen, die es eigentlich ist, während wir: &amp;quot;äh äh, die bringt mir mein Seelisches durcheinander, das klingt irgendwie ganz schräg&amp;quot;. Es klingt schräg, weil wir seelisch noch nicht so weit sind. Also es gibt eigentlich keine dissonanten Intervalle so gesehen. Die sind immer nur temporär dissonant. Und das ist auch so ein Weg, bisserl zu zeigen, dass Kräfte, die wir jetzt als zerstörend vielleicht oder als, sagen wir vorsichtig, störend empfinden, dass aus denen etwas ganz Wunderbares werden kann. Ja, eigentlich geht es zunächst einmal nur darum, zu erkennen, dass sie eigentlich was Wunderbares sind und wir sind nur nicht reif, das mitzukriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also die erste Stufe. Das ist die erste Stufe, diese Weisheit hereinzuholen und sie zu erleben. Und wie man sieht, das ist gar nicht so leicht, also sie in ihrer Vollständigkeit so als Weisheit zu erkennen, dass das einfach passt, und nicht zu sagen: äh, äh, stört mich, passt nicht, passt nicht, ertrag ich nicht. Nicht wahr, das ist, es heißt eigentlich: ich ertrage es nicht, ich bin seelisch noch nicht so weit, es zu ertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kommen halt die stärkeren Kräfte des Mustangs oder des Stieres herein, in Wahrheit. Gerade dort sind so entscheidende Punkte, wo, ja, starke astralische Kräfte drinnen liegen. Dort lauern natürlich aber auch die &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039;. Das ist, genau die Punkte, wo sie hereinkommen. Und ja, im Mittelalter hat man das deutlich empfunden auch, das, wo der Teufel dann drinnen sitzt in der Musik, wo man ihn hören kann geradezu. Aber dort ist auch immer die Chance, den nächsten Schritt zu machen. Und der besteht im Grunde zunächst einmal nur darin, zu erkennen, dass diese Teufelsmusik eigentlich Engelsmusik ist. Dass nur wir nicht reif genug waren, das zu erkennen. Und dass wir eigentlich also damit Kräfte liegen lassen, die wir benutzen sollten, die wir lernen sollten, benutzen, zur Hand haben und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, &#039;&#039;&#039;der Musik steht eine riesige Entwicklung noch voraus&#039;&#039;&#039;. Wir sind noch lange nicht am Ende der Musik. Das hat gerade erst angefangen. Wir sind jetzt gerade am Punkt, die ersten Versuche zu machen, so richtig. Und da denkt Euch schon den Sprung vom Mittelalter herein, dann, was jetzt in der Neuzeit passiert ist. Da ist eigentlich eine gewaltige Dimension dazugekommen an musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten, an Kompositionsmöglichkeit. Damit will ich nicht die alte Musik oder die jetzt auch bei Naturvölkern ist ... - ist was Großartiges, das ist eine Basis. Aber da gibt es noch sehr, sehr viel mehr drüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Teil davon wurde halt namentlich in Europa hereingeholt. Also gerade in der Musik, in der Weisheit, die da drinnen - wenn man denkt, was ein Bach hereingeholt hat an kosmischen Harmonien, und sich dessen auch bewusst war, dass er da die Sphärenharmonien eigentlich hereinholt. Genauso wie es ja Kepler bewusst war, dass er, wenn er rechnet da drüber, dass er eigentlich versucht zu berechnen die Sphärenharmonien. Ein Zipfel davon. Ein Zipfel davon, weil er berechnet halt ein bissel was von unserem Planetensystem. Aber da hängt ein ganzer Kosmos dran. Das heißt: Milliarden, Billiarden, Trilliarden, ich weiß nicht, wie viele Sonnen, mit sicher auch Planeten, die alle ihre eigenen Rhythmen haben. Das heißt, die alle ihre eigene Komposition haben, wenn wir es jetzt musikalisch ausdrücken wollen. Und die alle zusammen bilden eine riesige, riesige Symphonie. Und wir sollten eigentlich lernen, jetzt während unserer Erdentwicklung diese Symphonie, ja, mit unserem Bewusstsein zu erfassen. Prrr. Das heißt, wir sollten jetzt uns vorbereiten dazu. Das wird nicht mehr im verkörperten Zustand sein und dann: wir werden irgendwann wirklich in dieser Sphärenharmonie leben. Also jetzt der Zustand, wo wir dann übergehen, also &#039;&#039;&#039;wo wir ja stehen jetzt in der Apokalypse: Übergang der Erde in den astralischen Zustand,&#039;&#039;&#039; heißt ja eigentlich, dass wir in diese Weisheitswelt hineingehen. Und da wird sich uns noch sehr viel mehr eröffnen von dem, welche riesige Dimension das hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt geht es darum, uns vorzubereiten. Und es geht darum, unser Seelisches, unser Astralisches, also das heißt, das Astralische ist das, wo bis jetzt unser Ich noch nicht so wirklich selbstständig mitgearbeitet hat, das müssen wir alles erobern eigentlich, vom Ich her. Erobern heißt, uns dessen bewusst werden. Und es verwandeln, verwandeln erneuern, das heißt, Negatives, was durch die Widersacher in uns bewirkt wurde - das heißt, wir haben es bewirkt, weil die Widersacher uns verführt haben und wir uns halt lassen haben. Aber das hat auch sein Gutes. Na, wir werden heute noch, denke ich, darauf kommen. Dass das notwendig ist, also alles, auch das, was - auch nämlich das Umgehen mit den zerstörerischen Kräften. Und in der Vergangenheit, die Menschheit ist mit, pfff, immensen zerstörerischen Kräften umgegangen. Nicht wahr, heute sagen wir: okay, die Menschheit, ja jetzt hat sie die Atomkraft entwickelt und können wir das verantworten? Und - nein, wir sind moralisch sicher noch nicht so reif. Aber die Geschichte ist nur ein blasser Abglanz von dem, was in der Vergangenheit da war.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man zurück geht zum Beispiel in die &#039;&#039;&#039;lemurische Zeit&#039;&#039;&#039;, dann muss man sehen: die Kräfte, die damals diese sogenannte lemurische Zeit, ja, zum Untergang gebracht haben und damit die ganze Konfiguration der Erdoberfläche radikal verändert hat, die ganze zaghaft entwickelte Lebenswelt, die es damals gab, radikal verändert hat und es bis zu einem Aussterben kam von fast 95 Prozent der Lebewesen, hat seine Ursache drin, dass &#039;&#039;&#039;die Menschen diese Macht über das Astralische, die sie damals noch hatten, missbraucht haben.&#039;&#039;&#039; Dadurch ist diese Lemuria, wie es Rudolf Steiner nennt, also was so ein Zentrum hatte in dem Gebiet zwischen Afrika und Indien etwa und Australien unten, da irgendwo, wo es heute kein Landgebiet ist und damals auch einfach noch nicht so verhärtet war, wie heute die Erde verhärtet ist. Also dort hat sich sehr viel halt abgespielt dort in dem Bereich irgendwo, ja, aber hineingehend bis nach Palästina oder so, das gehörte auch noch dazu. Es ist also ganz interessant, gibt es auch von anthroposophischen Geologen interessante Studien, wie eigentlich - ja, &#039;&#039;&#039;dort wo jetzt Jerusalem ist&#039;&#039;&#039;, mit dem hängt zusammen, das ist der erste Keimpunkt eigentlich gewesen, wo die feste Erde entstanden ist. Und &#039;&#039;&#039;das ist der Punkt, wo eigentlich die Menschheit die Erde betreten hat&#039;&#039;&#039;. Das ist wie &#039;&#039;&#039;der Punkt, wo die Erde befruchtet wurde durch das Geistige&#039;&#039;&#039;, was ... Also das ist jetzt keine direkte Aussage von Rudolf Steiner, sondern das ist, aber von anthroposophischen, Geologen gefunden worden und hat eine gewisse Plausibilität. Und, eben dieses Jerusalem ist ein ganz besonderer Punkt auf jeden Fall, an der Erdoberfläche, wenn man so will. Eben der Punkt, wo die stärkste Verbindung mit dem Irdischen möglich ist, wo man am tiefsten auch heute hinuntersteigen kann, sozusagen ins Irdische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nahe Jerusalem liegt ja eben auch die Stätte, wo die &#039;&#039;&#039;Jordan-Taufe&#039;&#039;&#039; stattgefunden hat. Allerdings, Jerusalem liegt oben am Berg und dann geht es hinunter, gewaltig, wie es da hinunter geht dann, ins Jordan-Tal hinunter, weil das Jordan-Tal liegt über 400 Meter unterm Meeresspiegel. Und Jerusalem, ich weiß jetzt nicht genau, wie hoch, aber das - 600-700 Meter sicher über dem Meeresspiegel. Also es ist eine Differenz von gut einem Kilometer. Und das ist auch interessant, also wenn man von Jerusalem runterfährt ins Jordan-Tal, also überhaupt, wenn man runterfährt, Negev-Wüste, das ist zwar die entgegengesetzte Richtung zur Taufstelle, aber da geht es in solchen Serpentinen runter, und pffhh - so eigentlich im Grunde [Handbewegung fast senkrecht von oben nach unten]. Also in sehr kurzer Zeit ist man unten. Oben schneit es zu Weihnachten dort, wenn man Pech hat, hat so um 0 Grad oder was und unten hast locker 30 Grad dann, im Jordan-Tal unten, in der Negev-Wüste. Also ganz krass die Unterschiede, die dort sind. Und ähnlich ist es aber nach der anderen Seite, wo dann die - im Übrigen vermutlich bei dem Ort, der auch Bethanien heißt, aber nicht mit dem Bethanien identisch ist, wo der Lazarus gelebt hat. Aber er heißt auch Bethanien, - also dort vermutet man äußerlich, dass die Stelle war, wo die Jordan-Taufe stattgefunden hat. In der Gegend auf jeden Fall wird es wohl gewesen sein. &#039;&#039;&#039;Und dieses ganze Jordan-Tal, das ist im Grunde der tiefste Punkt des festen Landes, die tiefste Ebene des festen Landes, die es gibt auf der Erde&#039;&#039;&#039;. Also über diese mehr als 400 Meter unterm Meeresspiegel geht es eigentlich nirgends wo sonst auf der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da ist - als wollte da wirklich alles hineinkriechen ins Innere der Erde. Das ist dort, also das heißt, da ist eine immense Kraftquelle auch dort. Und eine Kraftquelle, aber die sucht den Weg nach unten. Die sucht den Weg nach unten. Und den müssen wir eben auch suchen, und im doppelten Sinn, das heißt auch, nach unten, hurra, das Reich der Widersacher, ist aber dort auch. Wir brauchens. Wir brauchens. Also wir sind nicht die Braven, wenn wir an den Widersachern einfach vorbeigehen und sagen: hum da halt ich mich fern, ich will lieber ein Engerl sein. Ja, dann erfüllen wir aber unsere Erdenaufgabe nicht. Erdenaufgabe ja, die uns ermöglicht ist, die wir aus Freiheit ergreifen können oder auch nicht können, es liegt an uns. Aber eben gerade &#039;&#039;&#039;durch dieses Untertauchen ins Festeste, ins Dunkelste, in das Reich der Widersacher, frei zu werden&#039;&#039;&#039;. Freie Menschen zu werden, und aus dem die Kraft herauszuholen, letztlich dem ganzen Kosmos die Freiheit zu geben. Aus dem Kosmos, zumindest aus der nächsten Verkörperung unserer Erde schon ansatzweise einmal einen Kosmos der Freiheit zu machen. &#039;&#039;&#039;So viel als uns gelingt, so viel wird Liebe eine Naturkraft werden&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann sich das heute gar nicht vorstellen, wie das ist. Und das ist mehr als die weisheitsvolle Ordnung der Natur. Und &#039;&#039;&#039;der Prozess beginnt eben am ersten Schöpfungstag&#039;&#039;&#039;, wo die Elohim sprachen: es werde Licht. Wo sich der Christus damit verbindet. Der macht es möglich, indem er sich damals schon beginnt, mit dieser Erdenschöpfung einfach zu verbinden. Da fängt seine Beziehung dazu an sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen Weg müssen wir nachgehen. Und der Christus ist es eben, der uns zugleich auch hilft, indem er sich mit unserem Ich verbindet, eins wird eigentlich mit unserem Ich. Der hilft uns, mit den Ätherkräften auch umgehen zu können. Also in den - ich habs eh schon oft gesagt, mit dem Astralischen, also alles das, was ich jetzt über das Astralische gesagt habe, das ist unsere Aufgabe. Brrhh - da hilft uns niemand. Niemand. Niemand. Hilf dir selbst. Dann hilft dir Gott sozusagen. Aber, also das ist unsere Aufgabe, und der Punkt ist: wir können das. Oder wir werden es können. Wir sind auf dem Weg dorthin. Es steht dem nichts im Wege, als wir selber. Auch nicht die Widersacher sind es, die uns im Wege stehen. Die sind der Reibebaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sorat ist natürlich einer, der sehr gefährlich ist. Der hätte die Macht, uns von dem Weg abzubringen. Aber auch nur, wenn wir aus Freiheit zustimmen, habe ich oft schon gesagt. Also mit Gewalt kann er uns nichts antun und uns von dem Weg abbringen. Aber er hat natürlich eine sehr, sehr stark verführerische Macht. Indem er uns, ja, in Wahrheit ein Reich der Weisheit verspricht, in dem wir zumindest mitherrschen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was uns zugedacht ist, ist mehr. &#039;&#039;&#039;Nicht nur ein Reich der Weisheit, sondern ein Reich der Liebe&#039;&#039;&#039;. Das schließt die Weisheit nicht aus, aber es ist mehr. Es ist mehr. Es ist etwas, was die Weisheit in Wahrheit immer wieder erneuert. Weisheit ist letztlich, so wie sie herübergekommen ist vom alten Mond, bedeutet eine gewaltige kosmische Harmonie. Das ist, eigentlich ist es was Perfektes. Aber damit ist es auch fertig, am Ende in gewisser Weise. Und das, was aus der Freiheit oder was aus der Schöpfung - wenn ein ganzer Kosmos aus der Freiheit heraus geschaffen wird, und zwar so, dass die Freiheit lebt in diesem Kosmos - also geschaffen ist ja der alte Mond worden aus der Freiheit letztlich, der göttlichen Quelle. Aber die Freiheit wurde dem Kosmos selbst nicht gegeben. Das heißt, der Kosmos selbst, beziehungsweise die geistigen Wesen, die drinnen wohnen, leben letztlich dann in einer sehr harmonischen Welt, aber sie können sie nicht wirklich ganz zu ihrer eigenen machen. Und das ist das Neue, was daraus kommt also, und für die Aufgabe ist der Mensch vorgesehen, dass er eigentlich das Zugpferd in die Richtung ist. Also wirklich das wird, was bis jetzt noch keine dieser Hierarchien war, die über uns stehen. Nämlich der Geist der Freiheit und Liebe, wie es Rudolf Steiner auch gelegentlich, sehr selten, nennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist der Freiheit und Liebe. Ja, wir werden zunächst einmal in so was sein, was vergleichbar ist der Engelstufe. Aber man darf sich eben nicht denken, dass wir irgendwie dann nur ähnlich sind den Engeln, die heute da sind. Sondern wir haben eine ganz andere Aufgabe und ganz andere Kräfte. Es wiederholt sich nie etwas. Sonst könnte man denken: okay, baff, wir sind jetzt also Mensche. Das heißt, es ist [??]-Klasse für geistige Wesenheiten, das ist die erste Klasse. Weil Menschheit heißt, man hat ein Ich bekommen, man ist ein geistiges Wesen geworden. Und dann steigen wir brav auf im nächsten Kosmos, in der nächsten kosmischen Verkörperung, in die zweite Klasse. Dann kriegen wir schon Flügerl und sind Engel. So wie jetzt die Engel da sind. Nein. Nein. Wir werden engelartige Wesenheiten, aber völlig anderer Art als die, die es jetzt sind. Also es ist nicht so, dass da Schulstufe für Schulstufe durchgemacht wird und dann sind alle gleich fertig, Maturanten [österreichisch für Abiturienten], wissen dasselbe, können dasselbe und sind tauglich für den Beruf. Nein. Wir sind die, die rebellieren dagegen und sagen: wir machen einen ganz eigenen Kosmos und der ist noch nirgends wo vorgesehen. Nicht einmal die göttliche Quelle weiß, was das werden wird. Und wir werden so einen Teil hineinbringen. Das heißt, es werden wir als Menschen in der nächsten Verkörperung unserer Erde, wir werden Quellpunkte dessen sein, dass ein Kosmos entsteht, der selbst für die Gottheit unvorhersehbar ist. Der für die Gottheit nur dadurch verständlich wird und in seine Allwissenheit aufgenommen ist, dass wir es tun. Dass wir es tun und das müssen wir uns denken kosmischer Dimension. Da arbeiten wir schon mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden dann immer noch irgendwas mit unserem Planetensystem zu tun haben, das in neuer Art halt wieder entstehen wird und natürlich anders die Konstellation etwas, aber wo man zumindest sehen wird, wo das herkommt, welche frühere Entwicklung das hat, wie es halt bei einer nächsten Inkarnation ist. Aber es wird bereits eine Auswirkung auf den ganzen Kosmos haben, auf den neuen Kosmos, auf dieses neue Jerusalem, das hervorkommt. Das heißt, der wird schon deutlich unsere Handschrift auch tragen. Und man wird dann sehen, dass das, was an Liebe dort sowas wie eine Naturkraft ist - kann man sich nicht wirklich vorstellen, wie das ist, aber man kann auch wirklich gar nicht so viel darüber sagen, weil wir müssen es erst machen. Wir müssen es ja machen. Erst wenn wir es machen können, wenn wir so weit sind, dass wir das wirklich können, dann werden wir wissen, wie das wirklich ist. Das kann uns niemand sagen. Nicht einmal der Christus kann uns sagen: na, das wird so und so werden. Er wird uns helfen, dass es so weit kommt. Er wird uns helfen, jetzt während der Erdentwicklung uns vorzubereiten, dass wir dann zur Zeit des neuen Jerusalems, also der nächsten Verkörperung unserer Erde, so weit sind, dass wir es aus eigener Kraft können. Weil dann werden wir so weit sein, dass wir im Ätherischen aus eigener Kraft arbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann können wir noch nicht bis ins Physische hineinarbeiten, da brauchen wir noch Hilfe, aber wir können dann bereits gut hineinarbeiten in die Astralische Welt. Ist noch nicht ganz am Ende, aber wir können schon was und wir fangen an, in der Ätherischen Welt schöpferisch tätig zu sein. Das heißt, ätherische Kräfte, die da sind, ins Nichts verschwinden lassen und in neuer Form sie wieder hervorbringen. Dann sind wir schöpferisch im Ätherischen. Und das haben wir im ganz Kleinen jetzt schon in unserem lebendigen Denken drinnen. Wo wir wirklich lebendig denken, nicht nur beweglich denken. Ich meine, es gibt verschiedene Stufen, bis man dort hinkommt. Ich meine, man kann ein sehr starres, mechanistisches Denken haben, das ist sicher nicht lebendig, hat aber seine Aufgabe, keine Frage, müssen wir uns auseinandersetzen damit, ist gut fürs Bewusstsein, da sind wir eigentlich am wachsten zunächst, an dem lernen wir es, wach zu sein. Wir lernen halt immer am Toten, am Sterbenden, wach zu werden. Aber der nächste Schritt ist, dass wir ein beweglicheres Denken bekommen und nicht immer nur in Kausalschritten denken: aus A folgt B und aus dem folgt C und D. Nicht, das ist eine Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, unser Kosmos funktioniert heute, dass bei jedem Ereignis in Wahrheit, außer es ist auch ganz speziell, fürs physikalische Experiment ausgewählt, sodass alles möglichst ausgeschaltet ist, was aber in der Praxis draußen, in der Natur zumindest, nicht wirklich passiert. Ja, in unseren Maschinen passiert es, da, die bauen wir danach, im Großen und Ganzen. Zumindest solang sie so funktionieren, wie wirs uns wollen, wenn sie dann irgendwann einmal anfangen, Manderln zu machen [österr., Bedeutung etwa &amp;quot;ein ungewolltes Eigenleben führen&amp;quot;], dann kommen halt ein paar Faktoren hinein, die wir übersehen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in der Natur draußen, bei allem, was passiert, dass ein Baum wachsen kann, da sind tausende, hunderttausende, Milliarden Einflussfaktoren, die eine Rolle spielen. Damit der Baum so wachsen kann, wie er kann. Also da gibt es noch viel zu entdecken. Da gibt es noch viel zu entdecken, und da spielen sehr wohl auch äußere Kräfte eine Rolle. In der Biologie beginnt man langsam, das zu erkennen, wie sehr das alles wichtig ist, auch die Umweltsituation, auch die kosmische Situation. Aber auch das ist erst ein müder Anfang, da bin ich noch ganz im äußerlich sinnlich Physischen drinnen. Aber dahinter wirkt Ätherisches, dahinter wirkt die Weisheit des Kosmos, dahinter - das alles spielt eine Rolle. Und das - wir sehen halt, dass er da herauswächst und deswegen glauben wir, es ist nur wichtig, was da sich abspielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fernsten Fernen spielen mit eine Rolle. Und die sind es, die daher trotzdem jedem Baum, jeder Pflanze, auch wenn es die gleiche Art ist, trotzdem den individuellen Touch geben irgendwo. Ja, man sieht es ja selbst schon bei den Eiskristallen. Es ist ja faszinierend, keine zwei Eiskristalle, Schneekristalle sind genau gleich. Sie haben alle dasselbe Prinzip dahinter, sechsstrahlig, beziehungsweise im ganz Extremfall nur dreizählig, dann ist das verkümmert, aber sechsstrahlig ist das Grundprinzip. Aber dann sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Und da spielen real - das ist geradezu die Lust der Natur, damit zu spielen. Ich sage jetzt bewusst die Lust, das sind astralische Kräfte, die damit spielen, die musizieren, indem sie diese Harmonien erzeugen, diese Form-Harmonien, die sich abbilden in den Schneekristallen zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenns schneit im Winter - jetzt haben wir das Gegenbild zum Hochsommer, auf den wir zugehen - dann musiziert der Himmel, indem er jedes Sternchen da - das ist eine kleine Komposition und eine ganz eigenständige. Das schaut nur für uns so simpel und klar aus, das ist ein Meisterwerk. Mit freiem Auge sieht man ja gar nicht alle Details, die drinnen sind, man kann das dann unter das Mikroskop legen oder was und vergrößern, dann sieht man, dass jede kleine Zacke, die da drinnen ist, noch einmal hunderte Zacken hat und das werden immer mehr und immer mehr. Das verästelt sich, das ist aus einem ganz lebendigen Prozess hervorgegangen. Und zwar Kristalle entstehen aus dem Lebendigen. Solange ein Kristall wächst - wächst, ist es ein Lebensprozess. Ist nicht bloß ein physikalischer Prozess, also im Sinne eines toten Prozesses. Natürlich spielt das Physische eine Rolle, aber das Leben nimmt das Physische mit und bildet sich ab darin und das macht die Feinheiten aus. Das Grobe kann ich mit physikalisch-chemischen Gesetzmäßigkeiten erklären, aber das erklärt mir nicht die Feinheiten, die drinnen sind und in denen ist, in jedem ist eine kleine Komposition drin, eigentlich eine große Komposition, komponiert aus der Sternenweisheit heraus. Die Sternenweisheit bildet sich ab, und das heißt, das sind, wenns schneit, wahrscheinlich Milliarden Lieder, die auf uns herunterregnen. Nix anderes. Das äußere Bild für die Lieder, die seelisch auf uns herabregnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt euch vor, was man da eigentlich an Kompositionen auffangen könnte und wie wenig wir schaffen, davon hereinzubringen. Eigentlich müsste man jedes Mal, wenn es schneit im Winter, müssten die Leute schon komponieren und wir hätten Millionen neue Kompositionen. Ja, wir werden einmal so weit kommen, dass wirs erleben, aber das wird schon der Zeitpunkt sein, wo wir nimmer verkörpert sind auf Erden wahrscheinlich. Aber wir werden dem nahe kommen. Wir werden dem nahe kommen, dass wir diese seelische, ich sage jetzt bewusst seelische, Musik hören. Hören ist jetzt mit Anführungsstrichen zu nehmen natürlich, weils nichts Äußerliches ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kraft, diese Kompositionsfähigkeit, weil komponieren tut das Ich. Das Ich ist der Komponist, aber er hört, was da im Kosmos ist, er nimmt es, nimmt es in sich hinein, lässts eigentlich ins Nichts verschwinden und holts als etwas Eigenes heraus. Das passiert eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist vor allem das Wesen der abendländischen Musik. In vorchristlicher Zeit ging das noch nicht, weil das Ich noch nicht erwacht war. Es geht also erst, seit das Ich erwacht ist, na, das fängt also an nach dem Mysterium von Golgatha, so richtig erst ab 333 nach Christus, aber da ist es immer noch sehr, sehr, sehr einfach, das Ganze, im Mittelalter. Mit der Terz sogar hat man Schwierigkeiten: brrr, dissonant, schlecht, brr, böse, nicht gut eigentlich. Erst langsam jetzt dann, wenn wir ins Bewusstseinseelenzeitalter kommen, dann bricht etwas auf. Und eigentlich sind die großen Komponisten, das sind die Vorreiter, die am Geistselbst arbeiten schon. Die holen das herein. Und die größten von ihnen haben das zumindest auch geahnt, womit sie es zu tun haben. Wenn sie es auch noch nicht geschaut haben, sie haben es aber gehört. In sich gehört. Und man muss sich vorstellen, wie viel reicher das ist, was so ein großer Komponist wirklich in sich hört, im Vergleich zu dem, was er dann an paar Noten da niederschreibt. Aber da steckt, zwischen den Noten sozusagen, steckt die eigentliche Botschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Noten, die da stehen aufm Blattel, das sind nur die Marktseiten. Und dazwischen musst du es fühlen mit deinem eigenen seelischen Erleben, das du hereinholst. Das - schöpferisch aus dem Ich fühlst du das. Also du hörst etwas von der kosmischen Harmonie, die draußen als Schöpfung vorhanden ist, du holst sie herein, lässt sie ins Nichts verschwinden und holst sie in veränderter Form neu heraus. Und dann ist der Kosmos um mit eine neue Dimension bereichert worden. Und er wird verwandelt dadurch. Die wird verwandelt dadurch. Und zwar so verwandelt, dass eben dann im Astralischen auch die Anlage entsteht, dass später dann im neuen Jerusalem wirklich auch die Liebeskraft überall in der Natur verankert sein kann. In dem Kosmos der Weisheit, der aus unserer vorigen Erdverkörperung hervorgekommen ist, war das nicht möglich. Es konnte keine Erdenschöpfung entstehen, aus der bereits die Liebe überall uns entgegenkommt. Es ist nicht möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben jetzt die Aufgabe, das vorzubereiten, dass es dann auf dem neuen Jupiter oder auf dem neuen Jerusalem, wie es der Apokalyptiker, also Johannes, nennt, dass es dort als selbstverständliche Kraft aus der Natur blüht. Und dass es dort eine Freiheitskraft ist. Eine Freiheitskraft. Liebe ohne Freiheit geht nicht. Ich weiß auch noch nicht, wie man sich das vorstellen soll. Man kann es nur im Denken, kann mans erfassen erfassen, und da fängt das lebendige Denken an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich will Euch jetzt nur, sozusagen mehr fürs Gemüt, einmal vorbereiten, ahnend, was da dahinter steckt, was wirklich in lebendigem Denken drinnen sein kann. Und der Christus ist es, der uns eben hilft, dass das wirklich jetzt im lebendigen Denken bis ins Ätherische hinein Realität wird. Wir müssens aus dem Seelischen holen, also mit unserem Ich aus dem Seelischen holen, aber damit das lebendiges Denken wird, das Denken bedient sich der Ätherkräfte und das muss dort Realität werden. Und das ist -  von uns kommt der seelische Impuls dazu, der Christus hilft, dass es wirklich im Ätherischen geschehen kann. Das heißt aber auch, wo wir wirklich lebendig denken, denken wir mit dem Christus. Oder er denkt mit uns, wie auch immer. Aber jedenfalls so, dass wir die Richtung angeben. Er gibt natürlich Kraftkomponente dazu, wenn man es so nennen will. Er verstärkt es so, dass es wirksame Kraft werden kann. Und es ist zunächst einmal vor allem eine wirksame Kraft, die uns selber umgestaltet. Mit dem fängt es natürlich an. Den ersten Kosmos, den wir verändern, und an dem, da sind wir jetzt schon ziemlich stark dran, ist unser Mikrokosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Voraussetzung. Und der Makrokosmos verändert sich mit eigentlich dadurch, weil der Makrokosmos das widerspiegelt. Also das heißt, wir müssen nicht jetzt mit irgendeinem Raumschiff da draus fliegen, damit das passiert, sondern, indem wir an unserem Mikrokosmos arbeiten, verändert sich auch der Makrokosmos, der untrennbar mit dem verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vergangenheit war zunächst einmal so, dass die Weisheit unseres Mikrokosmos von da draußen, vom Makrokosmos kommt. Jetzt fangen wir an, ihm etwas völlig Neues, wir können da ja gar nicht sagen, zurückzugeben, sondern zu geben. Frei zu schenken. Was der Kosmos aus sich heraus, nämlich mit den ganzen geistigen Wesen, die über uns stehen, gar nicht herauskommen kann. Wir fangen jetzt schon ganz klein an.  Indem wir an unserem Mikrokosmos arbeiten. Und sich das widerspiegelt im Makrokosmos draußen, weil der eben verbunden ist damit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 01:11:16 =====&lt;br /&gt;
Also das heißt, wenn so ein Komponist etwas hereinholt, etwas von dem Geschenk der Götter annimmt, nehmen wir es jetzt so einmal, und aber nicht einfach so nimmt, wie es da ist, sondern es durch sein Ich, in Wahrheit, verwandelt. Und dann, indem ers komponiert, und indem ers komponiert, selbst ein anderer wird. Das kommt dazu. Also das Eigentliche, es ist ja - geht ja gar nicht um das Blatterl Papier, wo jetzt die Noten draufstehen. Das ist das Wenigste, das ist sozusagen das Abfallprodukt. Gott sei Dank gibt es das, aber das ist das Wenigste. Das Eigentliche ist, was passiert in dem Menschen, der das hereinholt, verwandelt, indem ers komponiert, und dann von mir aus auch niederschreibt. Aber das Wichtige ist: was passiert mit ihm? Weil, er nimmt dann Astralisches, lässt es ins Nichts fallen, und holt es auf neue Weise heraus. Und das schenkt er dem Kosmos damit, einfach, indem ers komponiert, damit schenkt ers schon. Da muss es noch gar kein Mensch gehört haben. Da muss es nirgendwo zur Aufführung gekommen sein. Allein dadurch, dass er es erlebt, das durch ihn durchgeht, und dass ers komponiert hat, das heißt, aus der Freiheit heraus weitergestaltet, umgestaltet hat, und der Durchgang durchs Nichts eben drinnen war. Das ist das Wichtige. Man täuscht sich so leicht: dass vielleicht diese - ja, es ist ja eh fast die Sphärenharmonie, die ich gehört habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch sie hat den kleinen Einschlag des Ichs, das es weitergestaltet hat. Und das ist das Entscheidende. Und es ist etwas darin, was in der Weisheit des Kosmos bisher nicht möglich gewesen wäre. Das heißt, der Komponist schafft im Astralischen etwas, was die ganzen Hierarchien über uns nicht können. Sie können es nicht. Diesen - das ist vielleicht eine Prise nur, die neu ist, klar, es ist etwas Winziges noch. Aber es ist etwas, was niemand da drüber, über uns, von den Engelwesenheiten kann. Der wirkliche Komponist kann es. Und er kann es, wenn er dieses seelische Erlebnis hat. Das, also das können auch Komponisten, die vielleicht gar nicht bekannt geworden sind. Der vielleicht ein einfaches Lied geschrieben hat, aber dieses Lied ist seines geworden. Der macht das auch. Der macht das auch, und jeder Mensch, der dann dieses Lied oder diese Komposition singt, spielt, wie auch immer, vielleicht auch nur für sich, ohne dass es wer hört, in seinem Kammerl nur macht, aber es so wirklich erlebt, dass er es zu seinem Eigenen macht, der arbeitet mit, dem Kosmos die Liebe einzuweben. Und vorzubereiten, so dass sie in der nächsten kosmischen Verkörperung wirklich herauskommen kann. Das ist jetzt die Vorübung dafür. &#039;&#039;&#039;Aus der Welt der Weisheit, die vom alten Mond gekommen ist, eine Welt der Liebe zu machen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weisheit kann eine unheimliche Präzision haben, eine unheimliche Harmonie, die aber auch eiskalt sein kann, zum Beispiel. Ja, alles funktioniert, alles ordnet sich dem unter, Gleichklang überall. Ich meine, alle die Kräfte, die nur aus der Vergangenheit arbeiten, bedienen sich dessen. Und das sind die, die heute maßgebend die Gestaltung der Welt, äußerlich gesehen zumindest, mitbestimmen. Aber da bestimmen sie nur das mit, in Wahrheit, was das Zugrundegehende über kurz oder lang ist. Weil, das ist auf jeden Fall: mit dem Ende der Erdentwicklung spätestens ist das komplett weg und hat in der Form keine Bedeutung mehr. Was Bedeutung hat, sind diese kleinen Anfänge. Diese kleinen Anfänge mit einem bescheidenen Liedchen vielleicht. Also ganz besonders eben in der Musik spielt das eine Rolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 01:15:50 =====&lt;br /&gt;
Ja, da habe ich jetzt also sehr, sehr weit über diese Dinge gesprochen, und eigentlich ist es nur die Einleitung, um das aufzugreifen, den Weg: na, wie gehen wir es denn jetzt konkret an, unser Astralisches so zu verwandeln, dass wir es wirklich bewusst in die Hand bekommen. Einiges hatten wir schon gesagt. Es ging darum, also eben das lebendige Denken auszubilden, das war das eine, über das haben wir gesprochen. Dann geht es darum aber auch, die &#039;&#039;&#039;Seelenorgane&#039;&#039;&#039; auszubilden, die in der Vergangenheit schon veranlagt wurden, die aber jetzt auch im Grunde völlig erneuert werden müssen und - also &#039;&#039;&#039;die sogenannten Chakren oder Lotusblumen&#039;&#039;&#039;. Wir haben die letzten Male gesprochen, beziehungsweise schon früher auch, also vom &#039;&#039;&#039;Stirnchakra&#039;&#039;&#039;, vom &#039;&#039;&#039;Kehlkopfchakra&#039;&#039;&#039;, und das letzte Mal kam das &#039;&#039;&#039;Herzchakra&#039;&#039;&#039; dazu. Es gibt dann noch weitere Chakren, also nach unten zu gibts noch drei. Die sind durchaus bedeutsam, hängen aber gerade auch zusammen mit den allerstärksten astralischen Kräften. Und also mit den stärksten astralischen Kräften und die zumindest zunächst noch einmal am wenigsten unter der bewussten Herrschaft unseres Iches ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich glaube, da ist irgendwo ein Mikro offen und da scheppert es, Geschirr oder irgendwas, im Hintergrund. Also falls wer das bemerken sollte, bitte abschalten, danke.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah ... ja, also diese unteren Chakren. Aber wir müssen letztlich an diese Kräfte auch herankommen und sie verwandeln, weil dort sind die stärksten Kräfte drinnen. Die allerstärksten. Nur, wir müssen sie in der richtigen Weise handhaben können und dazu gehört diese Vorbereitung, also erst einmal über die oberen Chakren. Drüber gibts noch das &#039;&#039;&#039;siebente Chakra,&#039;&#039;&#039; das, was auch mit dem &#039;&#039;&#039;Heiligenschein&#039;&#039;&#039; zusammenhängt oder letztlich die &#039;&#039;&#039;Ganzkörper-Mandorla&#039;&#039;&#039; wird. No, das ist dann der Ausdruck des Ergebnisses, sag ich mal, das rausgekommen ist, wenn wir das ganze restliche System verwandelt haben, und durch die Kraft des Ich. Das heißt, indem wir &#039;&#039;&#039;Astralisches, Seelisches zum Geistselbst verwandelt&#039;&#039;&#039; haben. Also Astralisches, Seelisches ins Nichts geführt haben und im Grunde neu erschaffen haben aus der Kraft unseres Ichs. So viel, als drinnen ist, so viel wird oben diese, dieses siebente Chakra. Das ist Ausdruck eigentlich dieses werdenden Geistselbst, das ja im - auch im Heiligenschein kommt und daher kommt das irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind Bilder, man darf sich das natürlich nicht äußerlich vorstellen, das ist eine Versinnlichung des Erlebnisses, das da ist. Aber man spürt, es kommt da eine mächtige astralische Kraft, über die man verfügt und die man aus der Souveränität des Ichs heraus in der Hand hat. Und wenns ganz groß wird, umfassts letztlich unser ganzes Astralisches. Aber das ist ein weiter Weg. Also das werden die meisten von uns während der Erdentwicklung nicht fertigstellen können. Und tatsächlich ist das auch mit eine große Aufgabe der nächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde, dass das Geistselbst wirklich vollständig fertig wird. Jetzt ist alles noch Vorübung, aber die müssen wir machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht darum, diese Chakren auszubilden und zwar sie auszubilden, so dass wir sie wirklich erneuern. Und das drückt sich in dem Bild aus, dass man sagt: ja es gibt zum Beispiel bei der zwei-, sogenannten zweiblättrigen Lotusblume, da kommt ein Blatt aus der Vergangenheit und wir müssen aber jetzt ein neues dazu gewinnen. Und in Wahrheit drückt es eben aus die Verwandlung des Alten, ein Durchgehen durchs Nichts und eine neue Fähigkeit, ja, aus dem Nichts heraus zu schaffen. Und eine Fähigkeit, in der eben die Ichkraft drinnen lebt, wo im Astralischen die Ichkraft gestaltend tätig wird. Also das ist eigentlich dieses Bild der Lotusblumen. Die Zahl der Lotusblumen hängt eigentlich damit zusammen, dass eine bestimmte Anzahl seelischer Fähigkeiten entwickelt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 01:20:32 =====&lt;br /&gt;
Also es ist - in dem Fall gehts drum, &#039;&#039;&#039;eine alte Fähigkeit in eine neue zu verwandeln&#039;&#039;&#039;. Die alte Fähigkeit war die des &#039;&#039;&#039;alten Hellsehens,&#039;&#039;&#039; der alten imaginativen Kraft, das aber ein traumartiges Hellsehen war, in dem der Mensch nicht wirklich wach war. Ein Hellsehen war, das gebunden war, dass die astralischen Kräfte des Körpers eigentlich, dass das von unten heraufströmt und sich dann durch dieses Organ kundgibt. Das heißt, da waren sehr stark die unteren Chakren tätig, die unteren Lotusblumen, ja, am Anfang und ganz besonders eben in dieser sogenannten &#039;&#039;&#039;Lemurischen Zeit&#039;&#039;&#039;, von der wir schon gesprochen haben, wo gewaltige Veränderungen in der Erde stattgefunden haben, aber leider Gottes auch sehr viele zerstörerische. Ich meine, das war &#039;&#039;&#039;die Zeit, wo die Menschheit das Ich ja gerade erst als Funke bekommen hatte&#039;&#039;&#039;, das &#039;&#039;&#039;Astralische&#039;&#039;&#039; war aber sehr stark und der &#039;&#039;&#039;Einfluss der Widersacher&#039;&#039;&#039; war auch sehr stark. Und da haben sich halt manche Menschen verführen lassen und haben dieses Astralische missbraucht, im Sinne, naja des Egoismus, das beginnt halt da schon unter dem Einfluss Luzifers, der macht das einmal. Und unter dem Einfluss wurde das Antlitz der Erde gewaltig verändert durch, ja man kann sagen, Naturkatastrophen. Vulkankatastrophen und so weiter, die passiert sind. Und die sind aber nicht zufällig gekommen, sondern die sind deswegen gekommen, weil der kosmischen Weisheit entgegengekommen ist eine, na ich sag einmal, irdische Unweisheit, die durch das Astralische dieser Menschen hineingekommen ist, das aber so stark war, dass es Einfluss zumindest auf unsere ganze Erde hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 01:22:30 =====&lt;br /&gt;
Ich meine, wir sind heute zum Glück seelisch so schwach geworden, astralisch so schwach geworden, dass wir noch nicht so einen starken Einfluss haben. Einen leisen Einfluss haben wir schon, viele Veränderungen der Natur, die stattfinden, hängen mit dem zusammen, aber es ist noch ein relativ leiser Einfluss. Eiszeitkatastrophe, Untergang der Atlantis - war es noch stärker als es jetzt ist. Jetzt ist es schwächer, aber immerhin noch da. Und die eigentlichen Probleme, wo man sagt: Natur, Klima und das alles, was sich verändert, im Positiven wie im Negativen, ja, hängt auch mit diesen astralischen Dingen zusammen, aber &#039;&#039;&#039;das ist eine Kleinigkeit gegenüber dem, was Untergang der Atlantis war, Eiszeit war, und erst recht eine Kleinigkeit gegenüber dem, was auf der Lemuria war.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kräfte hängen aber mit den unteren Chakren zusammen. Und wenn wir aber &#039;&#039;&#039;für die Zukunft die Kräfte der Liebe&#039;&#039;&#039; vorbereiten wollen, wie es für uns angedacht ist, und wie es auch notwendig ist, wenn wir ein wirklich freies Ich entwickeln wollen, - weil man kann sagen, &#039;&#039;&#039;das freie Ich ist zugleich eine Quelle der Liebe&#039;&#039;&#039;. Sich verschenken, &#039;&#039;&#039;ein Ich sein heißt sich verschenken.&#039;&#039;&#039; Man besteht daraus, sich zu verschenken. Ohne sich zu verlieren. Weil man wird immer mehr man selbst, man wird immer mehr und deutlicher dieses Ich in seiner ganzen Einzigartigkeit, je mehr man sich verschenkt. Und je mehr man sozusagen weggeben kann und den anderen geben kann, umso reicher wird man innerlich. Also - und das darf man nicht einmal noch mit dem egoistischen Hintergedanken machen: ah gut, ich verschenk mich, ich verschenk mich, dann werd ich immer größer. Wenn das als Seelenstimmung im Untergrund da ist, ist es schon wieder vorbei. Ist schon wieder vorbei, dann fang ich an im Grunde, alten Müll zu verschenken. Weil, es - was soll ich verschenken? Das erneuerte Seelische zunächst einmal. Von dem soll ich was verschenken. Nicht einen alten Kofel [?], der aus der Vergangenheit gekommen ist, das nützt uns nix. Das hat nicht die Kraft, um - weder den Menschen, den Mitmenschen, noch der Natur draußen, den Tieren oder was, wirklich etwas zu geben, was sie höher erhebt. Sondern das schenkt ihnen das Alte, was sie eh haben und was im Grunde auf dem Weg bergab ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es geht da um das Neue, was wir schenken können&#039;&#039;&#039;. Und eben - wieder auf unseren Komponisten zurückzukommen: Er schenkt. Nicht nur den Mitmenschen, auch der Natur draußen, weil es wirkt in der ganzen Welt. Es wirkt für den ganzen Kosmos. Das sieht man natürlich nicht gleich morgen, also jetzt - kriegen die Hasen nicht plötzlich noch längere Ohren oder sonst was, weiss ich was, passiert. Oder die Blumen kriegen Mascherl [Schleifchen] noch drauf oder so Das wird nicht passieren, so einfach. Aber die Natur verändert sich dadurch, längerfristig. Das passiert alles aus solchen Kräften heraus, heute. Und daran mitarbeiten ... Aber damit das im größeren Maßstab geht, brauchen wir also die unteren Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wie kommen wir jetzt also so heran, dass das nicht gefährlich wird? Weil, in der Vergangenheit war es gerade der Missbrauch dieser Kräfte, der immer wieder zum Untergang geführt hat. Und wenn man davon hört, dass Rudolf Steiner davon spricht, ja &#039;&#039;&#039;am Ende unserer Kulturepoche&#039;&#039;&#039;, am Ende der 7. Kulturepoche wirds den &#039;&#039;&#039;Krieg aller gegen alle&#039;&#039;&#039; geben, und so weiter, dann wird man auch sehen halt: also ein Teil der Menschheit hat es halt dann offensichtlich noch nicht geschafft, dieses Liebesprinzip so zu entwickeln, dass sie eben Astralisches ins Nichts - also altes und damit letztlich verdorbenes Astralisches ins Nichts geführt haben, erneuert haben durch das Ich, und das jetzt verschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird ein Teil sein, &#039;&#039;&#039;das sind die 144.000 Auserwählten, von denen wir wissen, es ist keine Anzahl, sondern eine Qualität,&#039;&#039;&#039; die sich darin ausdrückt. Und das ist genau diese Qualität. Diese Qualität, sich verschenken zu können und verschenken zu können das Astralische, das aus dem entstanden ist, neu entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, also wie können wir das - bis hineintragen auch in diese untersten Kräfte? Weil das müssen wir im Grunde einigermaßen schaffen, noch während unserer Erdentwicklung. Zumindest den Anfang dazu zu setzen, also wenn es auch so ist, dass das Geistselbst vollständig erst sich auf der nächsten kosmischen Inkarnation entwickeln wird, heißt das aber trotzdem, dass wir jetzt überall den Anfang setzen müssen. Und das heißt letztlich, alle Chakren bearbeiten müssen. Aber halt in der umgekehrten Richtung wie in der Vergangenheit. In der Vergangenheit sind die Kräfte von unten geholt worden und mit der Zeit immer mehr hinaufgehoben worden. Immer mehr ins Bewusstsein, heißt das. Es hängt nämlich wirklich auch damit zusammen: je weiter unten die Chakren liegen, desto schwerer sind sie dem Bewusstsein zugänglich. Je weiter oben sie liegen, desto eher kann ich ihre Tätigkeit ins Bewusstsein heben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich wirklich es schaffe, das lebendige Denken dann ... - lebendiges Denken braucht die Ätherkräfte, die sind immer auch notwendig dazu. Und wenn ich sie jetzt bis zur Imagination bringe, also zu einem rein seelisch bildhaften Erleben, aber bildhaft heißt: nix Sinnliches drinnen, überhaupt nix Sinnliches drinnen, etwas rein seelisches, das aber doch bildhaft in dem Sinne ist, dass ich alles, was dabei eine Rolle spielt, sozusagen gleichzeitig im - na, Blickwinkel ist wieder ein sinnlicher Ausdruck -, aber es nebeneinander, miteinander erleben kann. Nicht nur in einem Nacheinander, sondern in einem Nebeneinander, in einem Miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Spannende bei einer &#039;&#039;&#039;wirklichen Imagination&#039;&#039;&#039;, dass ich ... auch sonst, wenn ich innerlich eine Seelenstimmung hab, ja, dann merke ich, wie sich die im Laufe der Zeit ändert. Aber meistens ist es so: eine bestimmte Seelennuance oder von mir aus eine bestimmte Mischung hab ich halt zu einem bestimmten Zeitpunkt, und dann verändert sichs und ... wenn ich einen Tag zurückblicke, ist die eigentlich schon weg, ich kann mirs gar nicht mehr vorstellen, wie die war. Ich erlebe sie nicht mehr. Also sie vergeht. In der Imagination ist jede da. Ist jede da, die diese Imagination aufbaut, jede dieser Stimmungen - ich nenns einmal halt jetzt Stimmungen - ist gleichzeitig da sozusagen. Ist gleichzeitig erlebbar. Das ist das Wichtige. Aber wenn das ein bisserl ansatzweise gelingt - das wird am Anfang sehr, sehr unscharf sein, aber immerhin - , dann hab ich das geschafft, es da ins Bewusstsein zu heben, mit dem Chakra da oben. Und jetzt muss ich dran arbeiten, da weiter bewusst zu werden, also weiter üben mit dem lebendigen Denken, mit dem Empfindsamsein im Seelischen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Komponist hat das zumindest halbbewusst, er erlebt sein Musikstück als Ganzes. Halbbewusst zumindest. Nicht fix und fertig, das Fix und Fertige ist sowieso nur das Endprodukt. Aber es geht darum, ah, ein Gespür zu kriegen: ah, das drängt auf ein bestimmtes Ende, oder: da kommt mir das Ende eigentlich schon entgegen, das sagt mir, wie die erste Note sein muss. Und das heißt also: auch so ein Musikerlebnis - und ich sag das ganz bewusst, weil Musik bringt man natürlich viel eher mit Inspiration in Verbindung, und die spielt auch eine Rolle - aber es spielt auch die imaginative Ebene eine Rolle. Es ist auch so schön geschildert, da in den grundlegenden Schriften vom Steiner, in der Theosophie, wo es auch um die Imagination und sowas geht dort - in Klammer: aber dann ist das - genauso gibts aber auch ein geistiges Hören, und das gehört dort auch dazu. Also auch schon auf der Ebene der Imagination spielt das eine Rolle, es gibt also auch Klangbilder sozusagen. Und Bild ist es eben dann, wenn es sich wirklich in diesem Nebeneinander manifestiert. Nebeneinander ist aber schon wieder sinnlich übersetzt, es heißt für mich, dass ichs gleichzeitig im Bewusstsein haben kann. Und jederzeit sozusagen mein Bewusstsein mehr auf das eine fokussieren kann, mehr auf das andere, aber ich kann jederzeit mich im Bewusstsein von einem zum andern wenden. Es geht nix verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich muss nicht, ah, nachgrübeln: wart&#039;, wie war denn die Stimmung jetzt da gar? Hä, ich weiß nimmer. Nein, ich brauche nicht nachgrübeln, ich erlebs einfach. Es ist mir immer präsent, ich brauch nur seelisch sozusagen innerlich den Kopf wenden ein bissel, und ich bin mit meiner Konzentration wieder dort, und die andere bleibt aber genauso da. Sie geht nicht verloren. Ich bin also seelisch so wendig geworden. Das ist - hängt alles mit dem, mit der Übung droben zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt eben die Inspiration dazu, da ist die nächste Stufe - will ich aber jetzt nicht, wir haben eh schon die letzten Male darüber gesprochen - , ist also die nächste, die 16-blätterige Lotusblume, wo 8 Blätter aus der Vergangenheit, also das heißt 8 bestimmte Seelenqualitäten, Seelentätigkeiten, in 8 neue verwandelt werden sollen. Und dann kommt das Herzchakra, das ist das wichtigste. Nein, da jetzt, ist dann alle, wichtig sind alle letztlich, aber das ist das Zentrum, um das sich alles dreht. Weil, &#039;&#039;&#039;es geht also vor allem darum, dass hier das Zentrum entwickelt wird&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht nur diese Lotusblume, sondern es ist dahinter auch ein ätherisches Zentrum, ein Kraftzentrum überhaupt. Es ist also ein ätherisches Zentrum da, aus dem zum Beispiel diese Herzlotusblume ja im Grunde herauswächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, ich habs, glaub ich, schon öfter erzählt: wenn eine Pflanze wächst, dann hats die grünen Blätter, den Spross und die grünen Blätter und das alles, aber damit das einmal zum Blütenkelch kommt, das sind noch grüne Blätter zunächst, aber - ahhh - es geht nimmer hinaus in die Weite, es wird jetzt ein Becher, und der Becher, der deutet nur an, dass da Astralisches empfangen wird. Der Becher ist sozusagen die Geste des Empfangens dieser astralischen Kräfte, die jetzt von außen, mehr oder minder von außen, die Pflanze ergreifen, und dann den Becher bilden, und dann drinnen die zarten Blütenblätter mit den verschiedenen Farben und so weiter. Und, aber das - unten die grünen Blätter, die Voraussetzung, dass überhaupt die Blüte entstehen kann, weil die schwebt nicht einfach in der Luft irgendwo, die braucht den Stängel, den Spross, den zentralen, und sie braucht die Blätter auf der Seite dazu, das muss vorausgehen - so muss auch bei den Lotusblumen im Ätherischen was vorausgehen, aus dem dann dieses Seelenorgan überhaupt wachsen kann. Also es ist eine Tätigkeit, die immer mit dem Ätherischen und dem Astralischen zu tun hat. Und das Wichtigste ist, dass da in der Herzgegend ein ätherisches Kraftzentrum gebildet wird. Aber das geht nicht, es gleich da fertig zu bilden, sondern man muss einmal oben anfangen. Und darum ist da das lebendige Denken so wichtig. Damit fang ich an, provisorisch, so drückt sich Steiner aus, einmal ein Zentrum da oben zu bilden. Und das senkt sich dann langsam hinunter, bis es dann das Herzzentrum bildet. Aus dem dann diese mittlere Lotusblume in richtiger Art herauswächst. Und von diesem Herzzentrum gehen ätherische und astralische Strömungen aus. Das sind die, die nach oben gehen, die aber auch dann nach unten gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Vergangenheit kamen zum Beispiel die astralischen Strömungen praktisch nur von unten, gehn da rauf. Jetzt ist es eigentlich so, dass diese Kräfte von der Mitte nach oben und nach unten gehen. Da ist so eine Art Punkt, ja, wie bei so einer Spirale, wo sich die beiden Arme der Spirale eigentlich gar nicht berühren in der Mitte, sondern dazwischen ist, ja, der Leerraum, der notwendig ist, das Nichts, das notwendig ist, also da kann das Ich eingreifen, da greifts ein, eigentlich. Also für die höhere geistige Entwicklung ist das ein ganz wesentliches Zentrum dann. Und dann wird aus dem Denken, &#039;&#039;&#039;aus dem lebendigen Denken, aus dem imaginativen Denken, - ein Herzdenken&#039;&#039;&#039;. Und das braucht hier dieses Zentrum, das im Astralischen etwas bewirkt, aber vor allem auch im Ätherischen etwas bewirkt. Und man könnte sagen: das ist das &#039;&#039;&#039;Zentrum der Lebenskräfte&#039;&#039;&#039;, die auch jetzt diesen Lotusblumen ja den Lebenssaft geben. So wie in der Natur draußen eine Blütenpflanze halt die Lebenskräfte der grünen Blätter und des Stängels und der Wurzeln von mir aus und das, das alles braucht und dann oben, um oben dann empfangsbereit zu sein für die seelisch-astralischen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Grunde da nicht anders. Und das heißt, es ist eine starke Verwandlung nicht nur des Astralischen, wenn wir diese Organe entwickeln und so weiterentwickeln, dass sie eben zukunftsträchtig sind, also das Alte ins Neue verwandelt wird. Und das heißt wirklich konkret, das Alte verschwinden lassen, Neues aus dem Nichts heraus zu schaffen. Das ist es eigentlich. Also die netten Bilder mit den Blumen da und den Blättern, das ist alles sehr schön, aber es ist eine grobe Versinnlichung einmal, hinter der eigentlich steht: &#039;&#039;&#039;was Altes verschwindet, was Neues kommt heraus&#039;&#039;&#039;. Und das hat die Qualitäten des Alten, aber in ganz neuer Form. Und über das was hinaus, sodass man eben ja damit noch was ganz anderes tun kann. Das ist es eigentlich. Also es ist schon sehr vergleichsweise gesprochen oder abgebildet, wenn ich da die netten Blatterl draufzeichne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss verstehen, dass da seelisch ein Prozess dahinter ist, und ein ätherischer Prozess. Und &#039;&#039;&#039;bei dem ätherischen Prozess, da ist immer der Christus mit dabei&#039;&#039;&#039; - wenn das wirklich aus dem Ich kommt, wenn ich nicht das alles aus den alten Kräften hole, da strömt natürlich auch Ätherisches und Astralisches, aber halt am Ich vorbei. Mit dem kann man heute nix mehr anfangen. Und heute muss ich von dem aus das Ätherische und das Astralische, von der Mitte aus eigentlich, nach oben und nach unten verändern. Also es geht - und eben dieses Zentrum, eben damit ich ganz bewusst dabei sein kann, muss ich eben oben anfangen, weil da bin ich am bewusstesten. Da hab ich auch den Ich-Punkt, so nennt mans. Die Inder haben da den Punkt, das ist gleichzeitig der Punkt, wo die Lotusblume ist, aber es ist auch der Punkt, wo ich mich als Ich erlebe, als geistiges Wesen. Und den Punkt, der geht nicht verloren, aber die Kraft wird trotzdem weitergetragen, dann kann ich anfangen, da in der Gegend bewusster zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dann erwacht die Inspirationskraft&#039;&#039;&#039;. Die hat was zu tun damit, dass ich jetzt beginne, &#039;&#039;&#039;das geistige Wort&#039;&#039;&#039; zu hören. Da hab ich jetzt ganz bewusst auch davon gesprochen, dass ich da die Imagination mit der Musik zusammenbringe, und zwar mit der Musik, die noch keinen Text hat. Die verstehe ich, ja eigentlich schon mit dem Herzen - interessant, man sagt ja eh: ja, wenn ich die Musik mit dem Kopf verstehe, das ist zu wenig. Ich meine, man kann viel herausholen, weil ja sehr viel Weisheit drinnen ist, darum kann ich, grade mit dem logischen Verstand, in der Musik mathematische Zusammenhänge und alles Mögliche erkennen. Das ist ein Bild dieser Weisheit, vor allem aber auch der alten Weisheit. Die neue ist, wenn ich erkenne drinnen, dass es eben mathematisch gerade irgendwo immer ums Einsel nicht ausgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie es auch im Planetensystem ist: eigentlich längerfristig sind die Bahnen nicht vorherberechenbar. Die Rechnung lässt sich nicht hundertprozentig exakt lösen, wir können es sozusagen auf lange Frist nicht vorhersehen. Ich meine, für unsere menschlichen Dimensionen reichts, wir können auf gut einige zehntausend Jahre das ganz gut vorherberechnen und das wird vermutlich ziemlich stimmen, aber was in hunderttausend oder einer Million Jahre ist ... - wird der Rechenfehler dann irgendwann so groß, dass er die Dimension des ganzen Planetensystems erreicht ... , das heißt, ich weiß im Grunde gar nicht mehr, wo das ist, weil der Fehler ist so groß wie der Wert eigentlich selber. Und wenn ich jetzt hier herunterkomme aber, also vom Musik Hören, von der Harmonie Hören, herunterkomme und das zum Wort wird, dann fängts mir an eigentlich, ganz klar fürs Bewusstsein zu erzählen, ja, was ist denn das eigentlich für eine - , was ich jetzt in dieser wunderbaren Imagination erlebt habe, in dieser von mir aus Klang-Imagination, was bedeutet das eigentlich für die Welt? Das weiß ich in der Imagination noch nicht, da erlebe ich sie, ich weiß ganz genau, es muss das so sein und das so, ich merke sofort, wenn was falsch ist, aber warum es so ist, weiß ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich kann jetzt sagen: mathematisch sind schöne Harmonien drinnen und ich kann das mathematisch formulieren, toll, aber dann weiß ich immer noch nicht, welchen Sinn das macht, weil bei den anderen gibts dann halt wieder andere Zusammenhänge, die sind auch schön, aber - phhh, nehme ich halt einmal zur Kenntnis. Dass ich den Zusammenhang auch mit wachem Bewusstsein erfassen kann, das ist die Inspiration, die ist dazu notwendig. Und da höre ich jetzt, ja man könnte sagen, den Sinn-vollen Zusammenklang. Sagen wir mal jetzt so: in der Musik höre ich den gemütvollen Zusammenklang, da geht es um den sinnvollen Zusammenhang, aber das ist eben nicht ein kaltes verstandesmäßiges Erkennen des Zusammenhangs, sondern ein, fff ja, ein Aussprechen, ein Hören, aber ein sprachliches Hören, wenn man so will, das den Zusammenhang erkennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meine, ein Ansatz dazu sind die Übungen zur Sprachgestaltung oder so. Wenn man erkennt, welche Kräfte in den einzelnen Lauten drinnen sind und wie sie sich aber verändern, wenn sie zusammenwirken, und in jedem Wort steckt was drin, und wenn das Wort im Zusammenhang mit anderen Worten ist, verändert sichs schon wieder und kriegt ein - so dass der ganze Satz oder die Strophe vielleicht eines Gedichts ein Ganzes wird. Der Dichter macht das, er spürt das irgendwo, er hat ein Wissen davon, ohne es zu wissen. Aber er hats trotzdem mehr, indem er es in Worten hat. Wenn er es in Musik nur hat, dann weiß er nur, es ist richtig. Wenn er es in Worte fassen kann, kommt schon eine nächste Ebene dazu, auch wenn er vielleicht immer noch sehr wenig versteht. Aber dann kommt diese Ebene dazu, wobei ich jetzt nicht irgendwas sagen ... -  Dichtung ist höher als Musik oder so - über das, auf das lasse ich mich jetzt gar nicht ein, es ist einfach eine andere Ebene. Und die hängt also jetzt insbesondere mit der &#039;&#039;&#039;Inspiration&#039;&#039;&#039; zusammen. &#039;&#039;&#039;Und dann gehts halt in die Intuition, im Herzchakra, zwölfblättrig. Sechs alte Eigenschaften in sechs neue Eigenschaften zu verwandeln.&#039;&#039;&#039;  01:44:50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da sagte ich das letzte Mal schon, eine gute Übung dafür, um dieses Herzchakra zu entwickeln und damit jetzt auch diesen Mittelpunkt, also das zweiblätterige Chakra bleibt natürlich da oben, aber das eigentliche Zentrum geht also jetzt hinunter, wenn ich die Inspiration entwickle und es geht hinunter ins Herzchakra. Dann sind wir endlich dort, wo es hingehört. Aber ich habe jede Stufe mit Bewusstsein einmal durchgemacht, dann kann ich auch hier ins Bewusstsein etwas heben, was eigentlich zunächst einmal scheinbar gar nicht geht, weil wenn ich in der Intuition bin, werde ich eins mit einem anderen Wesen und vergesse mich vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt muss ich eigentlich in der Intuition trotzdem wieder zu dem Bewusstsein meiner selbst kommen und muss eigentlich hier auf der seelischen Ebene zumindest zugleich mich und das andere Wesen verwandeln. Das andere Wesen wird nämlich auch etwas anders durch die Begegnung mit uns. Das ist ja auch in jeder menschlichen Begegnung so, wenn zwei Menschen einander begegnen, nimmt jeder irgendwas mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann was gut sein, das kann manchmal auch was schlecht sein, es ist wurscht, aber es ist nicht egal, dass die Begegnung stattgefunden hat. Und sei es auch nur ganz Flüchtige, an die wir uns vielleicht gar nicht erinnern, aber es ist ein Austausch da. Also man verändert einander wechselseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade dieses Herzzentrum soll dazu dienen, namentlich auch jetzt während unserer Erdentwicklung noch, dass wenn Menschen einander begegnen, dass sie einander bewusst wechselseitig verwandeln. Das heißt, ich nehme bewusst das Liebesgeschenk des anderen auf, das gibt mir einen Anstoß, mich zu verwandeln, aber ich nehme nicht einfach ungefiltertes auf, sondern ich spüre seinen Impuls, führe ihn ins Nichts hinein und mache was Neues draus. Aber es kommt von dort der Anstoß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich mache es zu was Eigenem. Und umgekehrt genauso. Ich schenke ihm meine seelische Kraft, die ich entwickelt habe, die ich aus dem Nichts geschöpft habe, die lässt seine Seele erklingen und das was da neu erklingt, was zu sprechen beginnt, was dann bis in die Intuition hineingeht, wo ich eigentlich dieses andere Wesen, den anderen Menschen zumindest in dem Teilaspekt in mir habe und er geworden, also ich bin er geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und umgekehrt, dann nehme ich das wieder zu mir zurück, lasse es ins Nichts sinken und mache was Eigenes draus. Das Ich wird dadurch deswegen reicher, weil das Ich wird stärker mit jeder Tat, die es vollbringen kann. Und die Taten, die es wirklich ganz schöpferisch ist, aus dem Nichts tätig sein kann, was das Eigentliche ist, was das Ich ausmacht, das kennen wir bis jetzt nur im Astralischen, im Seelischen und da machen wir es genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir nehmen ein Seelengeschenk auf, führen es ins Nichts, das müssen wir und dann erschaffen wir es neu, aber in unserer Variante. Und sowas wird einmal, wenn es gut läuft, auf einem großen Teil der Erde in der nächsten Kulturepoche da sein. Die Epoche der Brüderlichkeit, die besteht nicht mehr drin, dass man sagt, ja wir sind alle Brüder, das wird heute auch oft gesagt und was dann herauskommt ist, willst du nicht mein Bruder sein und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen wir das. Nein, aber dann wird das eine Realität werden, dass die Menschen einander seelisch beschenken, dass die Geschenke bewusst gegeben werden, bewusst angenommen werden und bewusst zu etwas Eigenem gemacht werden und dadurch fruchtbar werden, weil dadurch wird schon wieder ein neuer Prozess angestoßen. Und der Mensch kann eigentlich schon wieder, indem er das genommen hat, Impuls verwandelt, kann er schon wieder schenken, wem anderen zum Beispiel oder demgleichen, wie auch immer, wurscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch wird erstens das Seelische verwandelt, aber auch unser Ich wird immer kräftiger dabei, wird also immer schöpfungsmächtiger dabei, nur durch diese Taten. Also wenn wir das Herzzentrum entwickelt haben, dann sind wir im Grunde in der Intuition drinnen, das heißt, dann sind wir aber auch wach geworden dort, wo man eigentlich normalerweise nicht wach wird. Also man kann aus dieser Intuition ganz stark zu sich selbst kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade am stärksten in Wahrheit dann dort, wo ich mich zunächst ganz an den anderen hingegeben habe. Aus dem komme ich als Allerstärkster zu mir selbst zurück. Und dann, wenn das funktioniert, und dazu zählen die sechs Nebenübungen, die ich das letzte Mal erwähnt habe, die helfen sehr, dieses Zentrum auszubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wollte ich Sie eigentlich heute ein bisschen näher besprechen, aber ich sehe schon, das wird sich heute nicht mehr ausgehen, ich kann es nicht mehr aufzählen. Das war die Gedankenkontrolle. Und zwar wirklich ganz simpel, äußerlich, ich nehme mir irgendeinen Gegenstand und schaue, dass ich fünf Minuten in Gedanken nur bei diesem Gegenstand bleibe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass nichts anderes reinkommt. Zunächst einmal ganz simpel, ganz bewusst nicht irgendeine geistige Vertiefung suchen oder sowas, sondern mit einem ganz nüchternen Verstand dabei zu bleiben. Weil da habe ich die größte Chance, einmal ganz bei mir zu sein und das einmal zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn da jetzt plötzlich die große Inspiration kommt und mich überschwemmt, dann habe ich gerade die Übung eigentlich verfehlt. Zumindest in ihrer ersten Stufe. Weil erst wenn ich da die Drittsicherheit und die Selbstbewusstheit gelernt habe, dann kann ich es vielleicht schaffen, wenn wirklich so ein großes Geschenk hereinkommt, das so wach mitzukriegen, dass ich mit meinem Ich wirklich dabei sein kann, wach und nicht einfach überschwemmt werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass ich die Fülle, die da kommt, mit klarem Bewusstsein fassen kann. Dass ich die Imagination vielleicht bekomme, die mit klarem, wachem Bewusstsein fassen kann. Und so dass ich eben wirklich dieses Panorama, also das heißt, dieses jederzeit gleichzeitige Erleben eines riesigen Seelengemäldes, dass ich das locker machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass nicht jedes Wort, was war vorher, weg. Nein, es ist jederzeit da. Es ist jederzeit da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gehört schon ein ziemlicher Bewusstseinshorizont. Und vor allem wenn man weiß, wenn man anfängt mit den Übungen, es kommt einem schon so ein Risiko vor, was ich dann überschaue. Und dann komme ich da und sage, ja bitte, das ist nicht einmal das Vorgabel noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein kleiner Bereich dieser Gesamtimagination, die eigentlich dahintersteckt. Ich meine letztlich die ultimative Imagination umfasst den ganzen Kosmos, eh klar. Kleiner geht es eigentlich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt darin kleinere und größere Bereiche, die zumindest ein bisschen ihre Eigenständigkeit haben. Und natürlich mit dem Rest zusammenhängen. Aber das Ganze ist ja nicht einfach ein Einheitsbereich, sondern ein gegliederter, weisheitsvoll kosmisch gegliederter Organismus, Seelenorganismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich kann einmal das eine Organ und einmal das andere mehr anschauen. Aber die ersten Imaginationen, das sind wirklich das Vorgabel. Da muss man schon froh sein und das ist schon etwas ganz Tolles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man muss sich bewusst sein, was einem jetzt heute so reich vorkommt, ist noch tausende, tausende, tausende Male reicher. In Wahrheit. Und der Mensch kann aber mit der zweiten Fähigkeit entwickeln, diese Riesendimension zu überschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man mit dem Bewusstsein so ein bisschen liest, die Schriften von Steiner, dann sieht man, der Mensch hat einen Riesenhorizont gehabt. Aber der ist sicher auch noch nicht der Ganze. Muss man auch gleich dazu sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat auch nie behauptet. Aber er hat im Vergleich zu dem, was man selbst, wenn man ein bisschen herankommt an die Imagination, weiß man, Mensch, der Horizont ist schon sehr groß. Und Gott sei Dank hat er uns genug Wegmarken hinterlassen, an denen wir uns orientieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn einmal so ein bisschen eine Imagination aufblitzt, dass ich wenigstens sage, aha, in dem Bereich gehört das ungefähr. Und weiter war noch eine zweite Wegmarke, die führt mich weiter. Ah, schau, da finde ich jetzt selber auch eine kleine Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das so Wertvolle. Und er konnte es deswegen hineinlegen, oder er konnte es deswegen vermitteln, weil er eben nicht nur die Worte sagt. Das Wichtige ist, was zwischen den Worten wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so wie beim Komponisten. Die Noten, die am Blatt ausstehen, machen es eigentlich nicht aus. Und sie taugen nichts für den, der, der nicht Noten lesen kann, sowieso nicht, aber selbst der Noten lesen kann und sie einfach runter spült und sagt, ja, richtig gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn er nicht erlebt, die Klangimagination, aus der es gekommen ist, er muss nicht voll bewusst sein, aber er muss sie spüren in seiner Seele. Wenn er die nicht spürt, dann hat er gar nichts. Es klingt ja richtig okay, aber es kommt von dem Eigentlichen nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Null. Wirklich null. Also das, was ich fassen kann an der Komposition, ist es noch gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nur das Gefäß, durch das die Wirkung hereinkommen kann, wenn der Musiker es zulässt. Der es spielt, der es singt. Wenn er das nicht hat, dann kann er noch so wunderschöne Stimme haben, der Klang kann wunderbar sein, technisch sauber, technisch perfekt, exakt gesungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, auch das HEC oder was noch darüber ist, hat er fünfmal getroffen, super toll. Und es kann nichts sein. Es war nichts, aus geistiger Sicht gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist, ja, Lucifer, der Luzi ist dahinter, es ist die sinnliche Blendung. Sinnlich gesehen ist es brillant, seelisch gesehen ist es gar nichts. Null.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So extrem kann das sein. Und es kann umgekehrt ein Musiker, ein Künstler, der vielleicht nicht so technisch trainiert ist und nicht die Möglichkeit hatte, das zu schulen, vielleicht auch nicht das Organ dazu hat, dass es so perfekt wird, aber er erlebt ein Funden von dem, was da drinnen steckt und er kann den Menschen mehr geben als der große Star, der ein perfektes OEC oder sonst was schenkt. Damit sage ich nicht, man soll schlecht singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur weil es nicht so gut kann, heißt das auch noch nicht, dass ich deswegen etwas erlebt habe. Aber es kommt auf dieses Erleben an. Und das ist beim Instrumentalmusiker genau dasselbe der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo das nicht da ist, ist es seelisch gesehen, geistig gesehen, nichts. Gar nichts. Wirklich gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bewegt und es bedeutet dann für das soziale Leben der Menschen nichts. Im Grunde bedeutet es dann nichts. Es passiert dann genau das nicht, dass der eigene Astralleib des Zuhörers, des Zuhörers, der mitlebt mit der Musik, dass dessen Astralleib wirklich in diese Schwingung kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieses Neue, was der Komponist hereingeholt hat. Das ist das, was er schenkt. Das, was er jedem schenken will, der dieses Lied hört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sei es Jahrzehnte später. Der Komponist ist vielleicht schon tot. Und er schenkt es uns auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bach hat es uns auch geschenkt. Und schenkt es uns immer wieder. Immer noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was er hereingeholt hat. Ein neues Seelisches daraus geschaffen hat. Und wenn wir es so aufnehmen, dass wir es auch wirklich spüren, dieses Seelische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht nur hängenbleiben am äußeren brillanten Klang, wie es gespült wird. Sondern die Seele spüren, die da durchkommt. Dieses neue Seelische spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bringt es wirklich unseren Astralleib so in Schwingung, bzw. unser Ich wird dadurch angeregt, dass es das aufgreift und selber was Neues daraus machen kann. Und so bilden wir einander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Komponist stoßt es an. Der Musiker, der es spielt, gibt es weiter. Und die vielen Zuhörer, die es hören, nehmen als letztes das Geschenk auf und werden andere Menschen dadurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich nicht mechanisch Ursache, Wirkung. Sondern sie machen sich dadurch zu anderen Menschen. Indem sie das ergreifen und selber was Eigenes daraus machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D.h. die Musik aufnehmen und für sie wird es aber seelisch etwas Erneuertes. Also ihr seht, wo es überall schief gehen kann. Jetzt kann jetzt einer da sitzen, der hört es an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunderbar, das Orchester lebt es wirklich. Er schafft das neue Werk in dem Moment. Aber der ist seelisch so träge, dass er nur das Äußerliche erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunderbar haben die gespielt. So präzise, toll, technisch perfekt und ich war begeistert davon. Eine Artistik dieser Künstler, großartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber seelisch hat er nichts erlebt. D.h. er hat nichts erlebt von dem Impuls, um den es eigentlich geht. Er hat nur die schöne Kutsche gesehen, mit der das daherkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht mehr als die Kutsche. Aber es geht darum, wer oder was sitzt da drinnen in der Kutsche. Wenn er das nicht mitkriegt, hat er gar nichts gewonnen davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eigentlich schon fast die Einleitung oder Vorbereitung für den nächsten Vortrag. Es geht darum, dass wir diese Kräfte eben brauchen, um die unteren Chakren gefahrlos und in einer zukunftsträchtigen Form zu entwickeln. D.h. zu erneuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also die 10 Blätterige Lotusblume, die 6 Blätterige und die 4 Blätterige. Übrigens, alle Lotusblumen hängen sehr stark auch mit unserem Planetensystem zusammen. Und das ist auch nur die Spitze des Eisberges, die darüber ist, das 7. Chakra, das Kopfchakra, das Kronenchakra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D.h. eh die 1000 Blätterige, die zeigt eh, wo es hingeht. Mit den 1000 Blättern, das ist jetzt nicht mit dem Abzählen so genommen, sondern es heißt eigentlich die Unchastan, die ganze kosmische Welt. Da geht es noch weit über unser Planetensystem hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sagt zwar, die oben hängt mit dem Saturn zusammen, aber das ist genau die Grenze, wo es in den Kosmos hinaus geht. Also das ist eigentlich von dort, wo die Verbindung zum ganzen Rest gesucht wird. Ich meine tatsächlich gibt es esoterische Strömungen, die dann noch mehr Chakren, die darüber liegen, unterscheiden, die außerhalb des Körpers sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat zum Teil also eine gewisse Berechtigung, es hat zumindest die Berechtigung zu sagen, aus diesem 7., aus diesem Chakra da oben, das ist ein reich differenziertes Gebilde, sagen wir es einmal so. Und das letztlich den ganzen Kosmos umfasst. Und natürlich gibt es da noch sehr viel mehr zu entdeckende Strukturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strukturen im Sinne von seelischen Fähigkeiten, die man entwickeln kann. Und die einen inneren Zusammenhang haben. Aber das ist jetzt nur eine sehr ferne Andeutung, so weit sind wir noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das brauchen wir uns jetzt noch nicht so viel den Kopf zerbrechen. Aber wir müssen uns den Kopf zerbrechen, dass wir mit diesen Qualitäten, die ich jetzt anhand der Musik geschildert habe, dass wir mit diesen Kräften gestärkt, dann langsam die unteren auch ergreifen können. Und Steiner sagt das ganz deutlich, diese unteren Kräfte werden in der Zukunft, namentlich dann in der nächsten Kulturepoche, in der Epoche der Brüderlichkeit, eine riesige Bedeutung bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alten Inder haben das genannt, die Kundalini-Kraft, die Schlangenkraft heißt es auch. Da ist die Quelle dieser australischen Kräfte, die brauchen wir überhaupt, um uns verkörpern zu können. Da sind die stärksten australischen Kräfte drinnen, mit dem untersten, mit dem Wurzelschakra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn da die Verbindung zwischen dem australischen und dem physischen reißt, ist aus. Dann tritt der Tod ein. Unwiederbringlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gibt es auch keine Rückkehr mehr. Das hängt also mit dieser stärksten australischen Kraft zusammen, die so stark ist, dass sie in der Nacht, wenn wir schlafen, weil es mit dem Kosmos verbunden ist, das obere australische löst sich in der Nacht heraus, ist mit dem Kosmos verbunden, holt sich die kosmischen, weisheitsvollen Bilder wieder herein, und die Kraft da unten sorgt dafür, dass alles, was wir bei Tag durch unser Bewusstsein in unserem Körper römiert haben, dass das wieder regeneriert wird. Weil das überträgt seine Kräfte jetzt aufs Ätherische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ätherische liegt eigentlich am Abend, und wenn man dann in Schlaf fällt, hängt das in den Seilen eigentlich. Das ist Grogi, der Ätherleib. Er ist komplett ausgepowert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Australische, das die Weisheit aus dem Kosmos holt und dann bis nach unten führt, in dieses Wurzelschakra, das macht überhaupt, dass wir den nächsten Tag erleben. Wenn das nicht wäre, würde man nicht mehr aufwachen. Dann würde in der Nacht der Faden erreißen, diese Verbindung, das ist eigentlich diese Verbindung mit dem Wurzelschakra, also da ist die allerstärkste Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wehe, sie wird missbraucht. Das sind ganz starke Kräfte, in der Genesis werden diese Geister, die da mitwirken, um diese Weisheit hereinzubringen. Es sind Geister der Persönlichkeit, also Urengel, die das machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitgeister nennen sie Rudersteiner auch. Jetzt weiteres Geheimnis, was sind denn die sieben Schöpfungstage? Die sieben Schöpfungstage sind sieben Zeitgeister. Das sind nicht einfach Zeiträume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kosmischer Tag dauert sicher lang. Nein, es sind geistige Wesenheiten. Und die haben eine Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt immer eine paarweise Wirkung, es gibt sieben Gruppen solcher Wesenheiten, die teilen sich auf nach Tag und Nacht. Es heißt immer am Ende, und es war Abend und es war Morgen, der erste Tag und so weiter. Es ist also immer die Nachtseite und die Tagseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tagseite ist die, wo das Bewusstsein entwickelt wird, die Nachtseite ist die, die das Leben regeneriert. Tag heißt im Hebräischen Yom und Nacht heißt Layla. Das sind die zwei verschiedenen Zeitgeister, die den Elohim dienen bei einem Schöpfungswerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind die Schöpfungstage. Das sind die Prozesse, die sie machen, die sie übernehmen. Sie übernehmen die Impulse von den Elohim und leiten jetzt weiter diese Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und an jedem Tag was anderes. Das ist ja jeden Tag sozusagen ein anderes Paar von solchen Wesenheiten. Eigentlich kann man sagen, es sind 14, grob gesprochen, weil es sind 7 Tag- und 7 Nachtwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt muss man dazu sagen, es sind also Zeitgeister, Urengel werden sie auch genannt, Urengel deswegen, weil sie ja Ich bekommen haben bereits auf dem alten Saturn, also auf der ersten kosmischen Verkörperung unserer Erde, da sind die, vom sie die Menschheitsstufe sozusagen durchmachen, sind Ich-Wesenheiten, geistige Wesenheiten geworden. Jetzt sind es weiter, sind dem Urengel jetzt mächtige Wesenheiten im Grunde. Und die Nachtgeister gehören zur selben Gruppe, aber der Wesenheiten die die stärksten Widersacher sind, abgesehen vom Sorat jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Asuras, die sogenannten Asuras sind zurückgebliebene Geister der Persönlichkeit oder der Urengel, also Geister der Persönlichkeit heißen die auch, Zeitgeister kann man sie nennen und dazu gehören auch die Asuras die Widersacher mit, und zwar gerade zu der Nachtseite. Aber man sieht auf der anderen Seite, wenn man sie jetzt so aus der Perspektive der Genesis betrachtet, als die Nachtgeister Leila, sind sie die, die uns jede Nacht ermöglichen, wieder aus dem Schlaf aufzuwachen im Grunde. Erfrischt sogar vielleicht, hoffentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls zumindest so erfrischt, dass wir nicht während der Nacht die Schwelle übertreten, zumindest für diese Inkarnation endgültig. Und da seht ihr wieder aber, wie eng beisammen sind Widersachermächte und höchste lebensspendende Kräfte. Die Taggeister Jom, die können das nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die können uns das Bewusstseinslicht geben und also sind jedenfalls mitbeteiligt daran, aber dass wir jede Nacht überleben das schaffen sie nicht, das schaffen nur die Nachtgeister. Und das heißt, die können wirklich bis ins Ätherische, sogar bis ins Physische hinein so kräftige Impulse geben, dass das, was wir durch unser Bewusstsein zerstören untertags, dass das wieder regeneriert wird. Also dank diesen Geistern der Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber aus urwösligen Vorschriften heran. Die selbe Kategorie. Also so, so eng ist das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es passt nicht einmal ein Blatt Papier dazwischen. So eng ist das beisammen. Ja, damit habe ich ein bisschen das hoffe ich vorbereitet, dass wir das nächste Mal uns jetzt mit diesen starken Kräften noch intensiver befassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sehen, weil genau dort haben wir es zu tun mit Kräften, die, wenn sie falsch geleitet sind, letztlich die Welt zerstören können. Mit denen wir uns selbst als erstes einmal zerstören können, indem wir unsere leere Umgebung zerstören können, aber letztlich als Menschheit gemeinsam im Grunde die Erde zerstören können. Und zwar nicht nur im äußeren Sinne, sondern so, dass sie ihre geistige Mission nicht erfüllen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Menschheit nicht. Oder zumindest der Teil der Menschheit nicht. Also dort sind die ärgsten Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dort sind auch die Kräfte, die, wenn sie in die falsche Richtung gehen, ja die ganze Entrichtung Richtung Sorat leiten. Dort ist es wirklich an der Kippe. Und das sind mächtige Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber mit dieser Mächtigkeit muss man lernen umzugehen. Nämlich wenigstens mit der Mächtigkeit, die in uns wirkt. Da drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dazu müssen wir das mit den 1, 2, 3 Stufen einmal vorbereiten. Das ist die Vorübung dazu. Dann kann das anfangen, dass wir uns mit den unteren Kräften beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kundalini-Schlange auf ganz bewusste Weise wieder erwecken. In alter Zeit hat man es auf unbewusste Weise erweckt. Wenn es unter einem guten Einfluss war, dann haben eben diese australischen Kräfte die Lenkung übernommen, die das Ich noch nicht haben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Schlange bereitet eigentlich das vor, dass das Ich kommt. Tatsächlich wird sogar das Ich oft mit der Schlange, die sich auferrichtet. Weil in dem Moment, wo die Schlange bis ganz oben aufgerichtet ist, dann kann das Ich sich seiner bewusst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kommt natürlich das Ich dazu, aber dazu muss auch der Impuls von unten aufsteigen. Im Grunde ist es die Schlange, die zieht sich hinten über das Rückenrad hinauf und da vorne kommt sie ja eigentlich da. Das sieht man bei den Kronen der Pharaonen sehr deutlich, da ist die Oreos-Schlange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist sogar wirklich genau da, wo das Stirn-Chakra ist, kommt diese Schlange raus. Aber die muss man sich denken, die geht da durch. Die kommt vom Wurzelschakra unten und geht bis rauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben in der Vergangenheit war es so, dass die Kräfte eben wirklich von unten aus erweckt wurden und dann nach oben geführt wurden. Und der Endpunkt wäre eben dann, dass dort das Ich erwacht. Also bis dorthin wurde es geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Pharaonen sind welche, die vorausgehen, aber trotzdem, auch wenn sie so etwas wie ein Ich-Bewusstsein in gewisser Weise entwickeln, ist es trotzdem anders als unser heutiges. Weil wie es heute ist, geht es halt erst seit dem Mysterium von Golgatha. Aber das war alles eine Vorbereitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Schlange sozusagen zu zähmen lernen, sie zu beschwichtigen, mit ihr umgehen zu lernen und so weiter. Das ist dasselbe, was noch die Schlangenbeschwerer in Indien das kommt von da her. Das ist das Symbol dafür, dass ich die Schlange aufrichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wird das jetzt, wenn das am Jahrmarkt passiert, nicht viel bringen. Es geht ja nicht wirklich um die äußere Schlange, sondern es geht um die, die wir in uns tragen an astralischen Kräften, aber begleitet dann halt auch von den luziferischen Kräften. Mit der Schlange geht halt auch die luziferische Schlange mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben wir unseren Merkurstab, den der Florian mal mitgebracht hat und der sehr schön ist. Die mittlere, das ist die aufgerichtete. Das ist die, um die es geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sind zwei, die uns begleiten. Eine lichte und eine dunkle. Eine luziferische, eine weimarische von mir aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentlich da, das ist sehr schön da unten, quasi verbunden sind miteinander. Nicht nur zusammenstoßen, sondern eigentlich da ineinander übergehen und gemeinsam wirken. Und der Impuls, der negative Impuls der Nachtgeister und dann von so einer, der kommt von da unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wird uns da runterziehen. Und wir sollen eigentlich da rauf. Aber das werden wir das nächste Mal noch genauer besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden sehen, also dass genau diese starke Kraft, die wir in den Griff bekommen müssen von unserem Ich her, dass das, das menschliche Pantau ist zu dem, was dann als Zorn Gottes kommt. Und tatsächlich dort, wo der Mensch wirklichen Zorn, wirkliche Empörung über irgendwas entwickelt. Und das zunächst einmal im Ganzen aus dem nicht vom Ich geführten australischen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Ursprung davon. So wie es in der alten Zeit war. Wo einfach die starke Empfindung war, nein, so darf das nicht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das vielleicht sogar dann ausartet, dass ich jetzt ein ganz anderes Volk, das Falsche macht, oder die Empfindung hat, ausratiere. Wie es in der Vergangenheit der Fall war. Ja, bis in die jüngste Vergangenheit, das ist noch immer manchmal der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man muss wissen, dass das zeitweise in der Vergangenheit ein Kulturprinzip war. Es ging darum, also das war dieses Ringen dieser Teilkräfte miteinander und jeder konnte nicht anders seinen Teilbereich als den einzig möglichen anzusehen. Und danach mit aller Kraft zu streben, dass das für die ganze Erde der tragende Impuls wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die anderen genauso. Und das war ein offenes Spiel damit, welche Gruppierung gewinnt. Das ist eine Zeit, wo eben noch nicht das individuelle Ich so im Vordergrund stand oder noch gar nicht im Vordergrund stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenteil, gerade bei der geistigen Entwicklung hat man es aus Weisheit weggelassen, weil es nicht kräftig genug gewesen wäre, mit den Kräften umzugehen. Aber die Frage war, kriege ich da die richtigen Kräfte heraus oder nicht? Vielfach waren es auch halt nicht die richtigen. Aber zu viel für heute, das nächste Mal mehr davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ich sehe, ich bin schon wieder drüber, hoffnungslos. Ich fürchte, haben wir doch einen coolen Kampf, ein schlechtes Beispiel genommen. Also verzeiht mir das, ich danke euch für eure Geduld und wir werden das nächste Mal weitergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nächste Mal haben wir dann schon den 61. Also im 60er sind wir darüber. Ich weiß nicht, ob wir dann mit 65 in Pension gehen werden, weiß ich nicht, glaube ich nicht, dass wir dann schon fertig sein werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke meine Lieben. Bis zum nächsten Mal. Danke, Frau Sauer, fürs Aufnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tschüss. Tschau. Gerne, meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, Renate war wieder der Wächter. Danke, Renate, muss ich auch sagen. Vielen, vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na, Renate, passt auf, wenn im Livestream irgendwas schief gehen könnte, weil der Frau Sauer kann halt die ganze Zeit dabei sein. Sag ich dann nachher. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die doppelte Absicherung. Alles Teamwork bei uns. Auf Wiedersehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal, meine Lieben. Ich gehe jetzt raus und überlasse euch selbst. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke, Papa. Danke schön. Papa, gute Nacht.&lt;br /&gt;
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		<author><name>SaKe</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_60._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=21848</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 60. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2024-11-01T11:16:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: /* Rohtranskription von 60. Vortrag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
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==Video &amp;amp; Audio==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Rohtranskription von 60. Vortrag ==&lt;br /&gt;
+++ dies ist eine Rohtranskription in Bearbeitung. Wenn du wissen willst, WIE eine fertige Transkription ausschaut, dann schau dir z.B. als Muster die [[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|10. Folge an]]. Melde ich gerne übers [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] bei uns, wenn du bei der Textarbeit [[MitTun bei Anthro.World|MitTun]] möchtest. Wir freuen uns auf dich! +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Begrüßung und 10. Wochenspruch  00:00:36 =====&lt;br /&gt;
Meine Lieben, heute begrüße ich euch ganz herzlich zu einem irgendwie doch bisschen denkwürdigen Vortrag, zumindest von der Zahl her. Wir stehen bei der Zahl Nummer 60. Es ist heute der 60. Vortrag. Also wir haben schon ein bisschen was hinter uns gebracht. Ich begrüße euch mit einem schönen, schon sehr sommerlichen Wochenspruch. Also die Tendenz, mit der Seele hinaus zu fliegen, in die Welt hinaus zu gehen, zu ahnen, was da draußen an Seelischem, an Geistigem sich auch tun mag und das empfinden zu können auch, das steigert sich jetzt immer mehr. Ich lese es einmal. Der 10. Wochenspruch seit Ostersonntag: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sommerlichen Höhen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhebt der Sonne leuchtend Wesen sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es nimmt mein menschlich Fühlen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seine Raumesweiten mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erahnend regt im Innern sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfindung dumpf mir kündend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennen wirst du einst: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schon eigentlich was sehr, sehr Starkes, was da gesagt wird. Nicht, da - wir waren jetzt schon drinnen in dem, je mehr wir mit dem Bewusstsein hinausgehen, verlieren wir so ein bisschen dieses, so ganz klar und wach bei uns zu sein. Wir träumen ein bisschen hinaus, wir ahnen mehr, was da draußen ist. Wir ahnen vielleicht, dass da ein Seelisches, ein Geistiges auch webt, wenn wir aufmerksam sind. Darüber haben wir ja die letzten Male schon oft gesprochen. Und jetzt wird das aber noch intensiver, noch konkreter, aber eben interessanterweise nicht gleich unmittelbar in dem Moment, in dem man das erlebt in der Natur draußen, sondern in der Nachwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass man in der Nachwirkung dann eben einst erkennen wird, vielleicht Tage später, Wochen später, vielleicht sogar Jahre später, Gott, in dem Gefühl, das mir da entgegengekommen ist, in dem Seelischen, das mir entgegengekommen ist, da hat mich jetzt ein Gotteswesen gefühlt. Da hat eine Begegnung stattgefunden. Und ich habe eigentlich gespürt, wie dieses Wesen da draußen, dieses &#039;&#039;&#039;Gotteswesen&#039;&#039;&#039;, also durchaus etwas, was mehr ist als Elementarwesen. Den &#039;&#039;&#039;Elementarwesen&#039;&#039;&#039; begegnet man relativ leicht, die sind sehr nahe. Aber jetzt die Wesenheiten, die darüber stehen, die die Lenker und Leiter auch dieser Elementarwesen sind, die haben mich jetzt wahrgenommen, fühlend wahrgenommen. Also dem nähern wir uns jetzt, und das ist die beste Voraussetzung dann, sozusagen der Höhepunkt dieser Steigerung, da hinaus zu gehen mit dem Ahnen, sich zu verlieren da draußen, aber eigentlich in Wahrheit gerade in dem sich Verlieren, sich zwar unbewusst zunächst, aber trotzdem intuitiv verbinden mit den Wesen da draußen. Nicht, weil Intuition ist zunächst einmal ein eigentlich Hineinschlafen in die anderen Wesen draußen. Und man muss es erst wieder zurückholen, ins Selbstbewusstsein hereinholen, dann kann man etwas von dieser Intuition ins wache Bewusstsein heben. Aber zunächst heißt es einmal: verliere dich ganz in dem da draußen, werde das Ganze draußen. Nämlich wirklich ganz konkret: werde es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beschreibt so schön ein mittelalterlicher, ja wie soll ich sagen, Weiser würde ich sagen, Theologe könnte man auch sagen, der &#039;&#039;&#039;Johannes Scottus Eriugena,&#039;&#039;&#039; lebte so im 9. Jahrhundert ungefähr. Also Mittelalter, noch nicht ganz Hochmittelalter, davor ist noch Wikingerzeit ganz stark. Hat teilweise also gewirkt am Hofe Karls des Kahlen, in Paris also hatte er den Sitz dort und war dort der Weise. Und der spricht so schön eigentlich davon: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn ich denke und wenn ich über meinen Engel denke, dann ist mein Engel dadurch da, dass ich ihn denke.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Denken wird der Engel sozusagen Wirklichkeit. Jetzt könnte man sagen, ja das habe ich eh schon oft gesagt, ja, die Engel haben wir uns ausgedacht. Nein, so meint er das nicht. Sondern er meint eben: indem ich ihn denke, erlebe ich ganz real diesen Engel. Und eigentlich kann ich ohne ihn gar nicht denken. Nicht wirklich. Nämlich nicht so, dass da wirklich Geistiges in mich hineinkommt. Das heißt, in meinem Denken werde ich berührt oder fließe zusammen sogar, werde eins mit diesem Engelwesen, das ich denke, beziehungsweise das Engelwesen denkt mich. Und er hat auch das Selbstbewusstsein zu sagen: ja eigentlich stehen wir auf gleicher Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Engel denkt mich und ich denke den Engel und dadurch sind wir wechselweise da. Und das ist sehr interessant also, weil da findet also wirklich im Denken halt noch bei diesem Johannes Scottus Eriugena eine geistige Begegnung statt. Aber jetzt sagt der Rudolf Steiner: ja ja, das ist heute eigentlich auch so, wir erleben es halt nur nicht. Nur heute müssen wir schon mehr können. Und zwar die ganze Menschheit. Also alle die, die auch im Materialismus drinnen sind, sie tun es, aber sie wissen es nicht. Wir sind nämlich jetzt auf dem Sprung, &#039;&#039;&#039;die geistige Welt zu schauen&#039;&#039;&#039;. Das ist noch mehr als sie zu denken. Also wirklich, sie zu schauen, also zu einer wirklichen Imagination zu kommen. Geht aus der Steigerung des Denkens hervor. Aber dass ich wirklich zu dem Schauen komme, dazu muss ich das Gefühl haben, ich habe jetzt die Begegnung und die Einswerdung nicht nur mit einem Engelwesen, sondern mit einem &#039;&#039;&#039;Erzengel&#039;&#039;&#039;. Und das hat die Menschheit, dort stehen wir jetzt. In Realität stehen wir dort. Jetzt brauchen wir nur noch das kleine Kunststück zusammenbringen, auch etwas davon in wachem Zustand zu wissen. Das ist das kleine Problem, was wir noch haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, weil wir wissen - vermute ich mal: die meisten Menschen, nicht, wenn sie denken, dass sie in Verbindung mit ihrem Engel stehen. Und noch weniger, dass wenn sie wirklich schauen, und wir schauen, &#039;&#039;&#039;jede Nacht schauen wir geistige Wesen&#039;&#039;&#039;, die uns begleiten und die unerlässlich sind, dass wir überhaupt leben können auf Erden. Also wir schauen sie bereits in der Nacht, aber halt meistens im tiefen Schlafzustand. Nein, es geht meistens nicht einmal bis in den Traumzustand hinein, sondern es ist im Schlafzustand, das ist der tiefste Zustand. Das ist aber auch der Zustand der intuitiven Vereinigung mit diesen Wesen. Also in der Intuition sind sie da, aber damit wir sie wirklich schauen können, müssen wir es halt bis ins Traumbewusstsein zuerst und dann ins Wachbewusstsein heben. Das ist also die große Aufgabe. Und das knüpft auch ein bisschen an das an, was ich in den letzten Vorträgen ja am Ende gesagt habe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit unserem wirklichen Ich sind wir immer schon einen Schritt weiter als mit unserem kleinen Ich. Das weiß halt noch nichts davon. Aber eine große Tugend, die wir heute entwickeln sollten, zu vertrauen darauf, dass unser wirkliches Ich immer uns schon einen Schritt voraus ist, und den Mut zu haben daher, diesen nächsten Schritt zu gehen. Und dann kommen wir auch zu dieser Begegnung auf ganz neue Art wieder mit dem Engelwesen, aber auch mit dem Erzengelwesen. Dorthin steuern wir einmal, und dass das ganz reale Begegnungen sind. Natürlich, das ist etwas, was sich im rein seelischen Erleben dann abspielt. Und man kann es dann natürlich, um es zu kommunizieren, in ein Bild kleiden, aber man muss immer klar sein: alle die Bilder, egal ob sie in einer Geschichte geschildert werden oder ob sie jetzt wirklich als Gemälde vielleicht dargestellt werden, das sind alles Versinnlichungen letztlich, die wir machen, die auch immer einen gewissen kulturspezifischen Einschlag haben. Also das wird nicht überall auf der Welt genau gleich gemacht, sondern je nachdem, was man auch mitbringt. Und das Bild, das man dann versinnlicht hat, ist immer ein exoterisches Bild in Wahrheit. Aber das Wichtige ist, dass der Künstler, der es macht, der Mensch, der diese Schilderung macht, dass der etwas davon in seinem Seelischen erleben kann. Bewusst, halbbewusst, wenigstens ahnend, davon träumend, dass ers zumindest in seiner Gefühlsstimmung drinnen trägt. Und das macht einen riesen-, riesengroßen Unterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann ein Mensch die wunderbarsten Geschichten erzählen, wenn er sie nicht wirklich selbst ehrlich erlebt, nämlich das, was dahinter steckt, was in der Geschichte sich nur in äußere Worte kleidet, wenn er es nicht tief im Herzen, das heißt in der Seele, erlebt, dann berührt es die anderen Menschen nicht wirklich. Dann sagt man, ja, ist eine tolle Geschichte, sehr interessant und ja, tolle Symbole drinnen und ja, sagt mir viel, aber von Herz zu Herz geht es nicht. Und das ist bei allen so. Ich meine, das ist ..., man kann - , man muss es nicht, in einer Geschichte erzählen, ein Komponist kann es vielleicht in Form einer Komposition erzählen. Ist eigentlich der viel direktere Weg, weil eine Musik, also namentlich, wenn es jetzt ohne Text ist, wenn es also ein rein instrumentales Stück oder was ist, Musik spricht unmittelbar zur Seele, viel unmittelbarer, unmittelbar zum Gefühl zumindest. Und wenn der Komponist aber erfunden, gefunden hat oder geschöpft hat, wirklich aus der seelisch-geistigen Quelle, aus der die Musik eigentlich stammt und das auch irgendwie erlebt hat, dann lebt es drinnen in der Komposition. Und jetzt braucht es halt nur noch einen Musiker, der das aber auch so spielen kann. Der nämlich aus derselben Quelle schöpft, wenn er jetzt vor sich die Noten hat und dieses Stück, wie man so schön sagt, interpretiert, das heißt spielt. Auf seine ganz eigene Weise, mit seinem ganz eigenen Erleben, das aber genau aus demselben Feld kommt, aus dem die Komposition geschaffen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erlebt vielleicht nicht genau dasselbe, was der Komponist erlebt hat, aber er ist genau in dem Bereich dieser Imagination drinnen. Imagination kann eben auch eine &#039;&#039;&#039;Klangimagination&#039;&#039;&#039; in Wahrheit sein, ein Klangbild, Musik ist Klangbild, ist sogar ein sehr schöner Ausdruck, weil Musik spielt sich in der Zeit vor allem ab, im Zeitlauf, und Imagination hat immer diese Bewegung. Im Gegensatz zur Musik hat sie nur den einen Unterschied: ich kann jederzeit mich vorwärts und rückwärts bewegen. Also wie wenn ich ein Musikstück hätte und ich kann jederzeit wieder, während eigentlich schon fast der Schluss antönt, den Beginn wieder hören und sozusagen mein inneres Ohr dem Beginn zuwenden. Oder ich kann schon am Beginn das Ende hören, weil sie zusammengehören. Ich kann vor allem die Teile zusammen hören, die eben auch zusammengehören. Das hängt damit zusammen, dass da ätherische Kräfte drinnen auch eine Rolle spielen. Also es ist nicht nur was Seelisch-Astralisches, sondern es ist ja auch etwas Ätherisches drinnen, Klang-Äther zum Beispiel, der eine Rolle spielt. Und da sind immer gesetzmäßige Zusammenhänge zwischen dem Früheren und dem Späteren, in vielfältigster Weise. Also das einfachste ist, dass sich der Anfang am Ende irgendwo spiegelt, dass die Mitte irgendwie was für sich darstellt, aber eigentlich das Zentrum von allem ist. Und so gibt es also sehr sehr viele Zusammenhänge und nicht immer genau die gleichen natürlich, also dadurch unterscheiden sich diese seelisch-ätherischen Wesen, möchte ich geradezu sagen, die in so einem Lied, in so einer Komposition drinnen leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich ist ein Lied zumindest eine seelisch-ätherische Wesenheit. Wo das Ich ist, das dazugehört irgendwo, aus dem es geschöpft ist, das steht jedenfalls in Verbindung, mit dem steht der Komponist in Verbindung irgendwie. Es steht sicher irgendeine hohe Geistwesenheit dahinter, und die sich jetzt in gewisser Weise verkörpert oder kundgibt, offenbart, durch etwas Astralisch-Ätherisches. Und das versucht der Komponist einzufangen. Also begabte Komponisten machen das. Vielleicht wissen sie nicht, jetzt aha, das ist die oder die Engelwesenheit, das ist auch ganz egal. Aber er spürt es, er erlebt die Imagination. Und er könnte das Stück auch nicht komponieren, wenn er nicht auch schon im Anfang das Ende irgendwo spüren würde. Er spürt, wo das Lied hinläuft. Er weiß es zwar noch nicht im Detail, das muss er ausarbeiten und probieren vielleicht und: jaa ..., nein, das ist noch nicht richtig, das passt noch nicht ... Das muss er spüren einfach. Und genau mit derselben Quelle muss sich eigentlich der Künstler, der es dann spielt, verbinden. Und aus der, unabhängig vom Komponisten, spielen, er muss es eigentlich sozusagen für sich neu komponieren, aber er hat eine Hilfe, die große Wegweiser-, halt die Partitur, die da vor ihm steht. Das sind im Grunde nichts als Meilensteine, Wegweiser, die ihm den Weg weisen. Aber er wird es gut dann spielen, wenn er selber zu der Quelle kommt, aus der der Komponist geschöpft ist. Und die ist unglaublich reich. Die ist so reich, dass der Komponist eine andere Schattierung erleben kann, als der eine Interpret. und wenn es tausend gute Interpreten sind, hat jeder seine eigene Nuance. So reich ist das, aus dem es geschöpft ist. Und dann kann man aber spüren, auch in der Musik, eben genau das: &#039;&#039;&#039;Dich berührte ein Gotteswesen.&#039;&#039;&#039;  Und jeder wirklich ... - das kann in einem einfachen Volkslied auch drinnen sein, wo der Komponist namentlich gar nicht bekannt ist, das irgendwie halt noch durch die Gemeinschaft herausgekommen ist. Na nun, auch da lebt ein Gotteswesen drinnen. Also es geht nicht immer darum, dass es eine mordskomplizierte Komposition ist. Das ist nicht immer das Kriterium dafür: das ist jetzt das Höchste, was es gibt. Es kann auch etwas ganz Schlichtes sehr, sehr tief und sehr weitgehend sein. Ich komme deswegen so stark auf &#039;&#039;&#039;die Musik, weil wir uns mit der heute noch sehr beschäftigen müssen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Apokalypse, weiter im 14. Kapitel. Starke Kraft in der Berührung des Gotteswesens  00:16:49 =====&lt;br /&gt;
Weil wir gehen ja jetzt weiter in unserer &#039;&#039;&#039;Apokalypse.&#039;&#039;&#039; Wir hängen zwar immer noch im &#039;&#039;&#039;14. Kapitel&#039;&#039;&#039;, aber wir kommen jetzt langsam ans 15. heran. Und wenn wir ans 15. Kapitel herankommen, naja, dann kündigen sich sonst schon sehr deutlich die Zornesschalen an. Ausgegossen werden sie erst mit dem 16. Kapitel. Und diese Ausgiessung der Zornesschalen hat... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Was ist jetzt los? Ich hoffe, ihr habt mich noch gehört, jetzt war nämlich mir plötzlich mein Bildschirm mit dem Online-Medium weg. Aber er ist, glaube ich, eh noch da. Also wenn nicht, bitte schreit. Ich hoffe, ich höre es dann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also wir gehen dann aufs 15. Kapitel zu, und das geht dann ins &#039;&#039;&#039;16.&#039;&#039;&#039; über, &#039;&#039;&#039;Ausgiessung der Zornesschalen&#039;&#039;&#039;. Also da wirds sehr wild, die ganze Geschichte und wir werden uns sehr damit beschäftigen müssen, was dieser Zorn ist. Ich habe es ein paar Mal schon erwähnt, dass es eigentlich &#039;&#039;&#039;Ausdruck der Liebe Gottes&#039;&#039;&#039; ist. Das ist also... , es scheint sehr merkwürdig zu sein irgendwo. Zorn ist doch fast das Gegenteil von Liebe irgendwo. Aber die hängen also sehr stark miteinander zusammen. Mit dem werden wir uns beschäftigen müssen. Und es geht vor allem darum, was beim Zorn einmal sehr deutlich wird: Zorn hat, wenn er so ein wirklicher Zorn ist, der einen überkommt, hat er ungeheure Energie in sich. Und um die geht es. Die Energie brauchen wir einmal. Und die Frage ist, wie tasten wir uns halt an diese Energie heran, aber gefahrlos. Gefahrlos in dem Sinn, dass nicht da jetzt der wilde Mustang oder der wilde Stier, der damit zusammenhängt, mit uns durchgeht, sondern dass wir souverän diese Kraft leiten können. Dann wird sie eine wohltätige Kraft. Dann wird aus einer zerstörenden Kraft die höchste wohltätige Kraft in Wahrheit. Und die brauchen wir. Also das nur so zur Einleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich lese jetzt noch einmal wie üblich zum zweiten Mal den Wochenspruch. Aber der führt uns hin, dass wir also eben in diesen auch Zornes-Aufwallungen ein Gotteswesen spüren können. Mit dieser Intensität. Nicht nur als: ja, ich bin leise berührt worden von irgendwas, ich weiß noch nicht was. Sondern dass man es spürt dahinter, nämlich selbst bei dem, wenn wir eine ganz zarte Stimmung erleben, der Natur gegenüber, und dann vielleicht ein paar Tage später draufkommen: das war etwas Überirdisches, was mich da berührt hat, das war, ja eigentlich ein göttliches Wesen. Und ... - aber &#039;&#039;&#039;wenn wir dieses göttliche Wesen in seiner wahren Gestalt erleben, puh, dann ist das nicht eine sanfte Berührung. Das ist ein feuriger Vulkan, so viel Kraft ist da.&#039;&#039;&#039; Nicht, weil er uns verzehren will, aber weil er seiner Natur nach einfach so gewaltig ist, dass man es nur durch das Bild eines gewaltigen Feuersturms ausdrücken kann, zum Beispiel. Also nicht als ein lauwarmer Tee oder sowas. Sondern wirklich, wirklich, da steckt Energie dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt an der Stelle, wo wir in der Apokalypse stehen, geht es darum, dass wir uns dessen bewusst werden, immer mehr, welche Kräfte dahinter sind. Und &#039;&#039;&#039;Kräfte, die notwendig sind, um damit Gutes zu tun&#039;&#039;&#039;. Um uns entwickeln zu können. Um der Erde helfen zu können. Um die Erde teilhaftig werden zu lassen an der Freiheit, die wir als Menschen uns erobern. Ich meine, darum geht es einmal als erstes, dass wir die Erde mitnehmen und in eine &#039;&#039;&#039;Welt der Freiheit&#039;&#039;&#039; verwandeln. So richtig ist das eh erst bei der nächsten Inkarnation dann Wirklichkeit geworden, wenn dann eigentlich &#039;&#039;&#039;aus der ganzen Natur Liebe uns entgegenduftet&#039;&#039;&#039;, so schildert es Rudolf Steiner gerne. Ja, aber &#039;&#039;&#039;da steckt diese Feuerkraft dahinter, hinter dieser Liebe.&#039;&#039;&#039; Und eine Feuerkraft, die ... - wirkliche Liebe ist es eben ja nur dann, wenn sie aus Freiheit gegeben wird, wenn es nicht einfach schwappt: da kommt was raus, sondern wo es ein ganz freies Geschenk ist. Dann ist es Liebe. Und wirkliche Liebe, intensive Liebe ist es dann, wenn diese Feuerkraft dahinter steckt, aber so gezügelt und so gelenkt ist, dass sie zwar ihre volle Kraft entfalten kann, aber eben nicht zerstörerisch, sondern ja, lebensschaffend letztlich. Weil diese Feuerkraft überträgt sich, also es sind zunächst dann astralische Kräfte, die darin wirken, die übertragen sich aber aufs Ätherische und im Ätherischen werden sie lebensschaffende, lebensschöpfende Kraft. Und dazu braucht es diese Intensität. Da geht es also nicht mit einem Haucherl irgendwie, sondern da braucht es Intensität. Aber, lesen wir noch einmal den zehnten Wochenspruch. Ist eine gute Einstimmung zu dem Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sommerlichen Höhen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhebt der Sonne leuchtend Wesen sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es nimmt mein menschlich Fühlen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seine Raumesweiten mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erahnend regt im Innern sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfindung dumpf mir kündend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennen wirst du einst: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in diesem Sinne: wie bereiten wir uns darauf vor, &#039;&#039;&#039;dass das immer bewusster und bewusster werden kann, diese Begegnung&#039;&#039;&#039;. Wir haben dazu schon einiges besprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht also - es sind zwei Dinge dazu notwendig. Das eine ist, &#039;&#039;&#039;dass wir wirklich an unserem Seelisch-Astralischen arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und arbeiten mit wachem Bewusstsein, mit immer mehr Bewusstsein. Und wir haben auch gesagt, es geht um mehr als um bloße Läuterung, Reinigung im Sinne: ich scheide aus meinem Seelischen das aus, was halt negativ ist. Sondern es geht noch um eine viel größere Aufgabe, aus der Kraft des Ichs heraus negatives Seelisches, das in uns entstanden ist durch die Wirkung der Widersacher, indem die Widersacher dieses Seelische verdorben haben, dass wir das ins Nichts hineinführen und in einer neuen, reinen Gestalt wieder hervorbringen. Vielleicht in einer ganz ähnlichen Form, aber jetzt ohne all dem Dunkel, was drinnen ist, was in die Tiefe zieht, was Zerstörungskraft ist, was geistig verdunkelnd ist, sondern jetzt hell, strahlend ist, zugleich aber die Intensität hat, die wir halt auch gerade vertragen können noch, um uns dieser Kraft auch bewusst zu werden. Wir haben ja auch davon gesprochen, dass dieses seelische, geistige Licht so intensiv sein kann, dass es uns vollkommen blendet, und dann sehen wir erst recht: Nix. Wir müssen uns also langsam herantasten, wir brauchen also die Sonnenbrille, die geistige, wir müssen ein Eigenlicht entgegenschicken, das uns dieses strahlende Licht, das uns entgegenkommt, dämpft. Das ist das Interessante: wo Licht dem Licht begegnet, entsteht eine Dämpfung, die dieses helle, eigentlich unendlich helle, göttliche Licht, das da kommt, auf ein für uns erträgliches Maß herabdämpft. Und so viel erkennen wir dann von der seelischen und der geistigen Welt. Nur in dem Maße, als wir es abdämpfen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das eine, also dass wir diese seelische Kraft erzeugen müssen. Und das zweite ist, wir müssen mit der Hilfe, mit der Unterstützung des Christus auch lernen, unsere ätherischen Kräfte, unsere Lebenskräfte und namentlich die höchsten Lebenskräfte - was sind die höchsten Lebenskräfte? Also Ätherkräfte, es fängt an bei ätherischer Wärme, das ist das unterste, da ist der Übergang ätherische Wärme-physische Wärme, die physische Wärme wäre die, die ich mit dem Thermometer messen kann, sozusagen. In dem Moment, wo es ätherisch wird, kann ich es mit dem Thermometer nicht mehr messen, da kann ich nur sehen, dass sich vielleicht die Struktur des durchwärmten Gegenstandes, des durchwärmten Wesens ändert. In unserem Blut spielt sich das dauernd ab. Wir pendeln immer um so einen Punkt herum, bei unseren etwa 37 Grad Bluttemperatur ist dauernd ein Übergang von physischer Wärme in ätherische und umgekehrt von ätherischer in physische. Und das ändert immer, ununterbrochen, in ganz leiser Form auch die physische Konstitution unseres Blutes. Da ändert sich dauernd was. Das ist der Weg, wie letztlich unser ganzes Seelisch-Geistiges bis ins Körperliche hinein wirkt. Es geht also eigentlich vor allem übers Blut und das uns, ja, unseren ganzen Organismus durchzieht irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Wärme, &#039;&#039;&#039;die physisch ätherische Wärme&#039;&#039;&#039;, der Übergang, da ist das Tor, wo das hineingeht. Also man darf das Banalste nicht mit - so banal nehmen, wie man sichs denkt, so als: in der Wärme, pfff. Ja, Wärme, da lebt eigentlich das ganze Seelische, das ganze Geistige drinnen. Und es ist ja so, dass in unserem Blutstrom die Temperatur nicht überall gleich ist. Und sie ändert sich dauernd ein bisserl, auch wenn das vielleicht nur ein Zehntelgrad oder weniger ist, wie es sich ändert. Aber jedes Organ hat seine eigene Temperatur. Es ist nicht überall gleich im Körper verteilt. So insgesamt die Kerntemperatur des mittleren Bereichs, man nennt das die Kerntemperatur, also wenn es da anfängt, kalt zu werden, dann wird es gefährlich. Also der Tod, sagt man, steigt von den Beinen auf. Die Beine werden zuerst kalt. Tatsächlich geht die Durchblutung dort zurück und dann steigt die Kälte immer mehr auf, und im Grunde, wenn es dann da die Herzgegend erreicht, dann wird es gefährlich. Aber es ändert sich beständig. Es ist, also, wenn es draußen eisig kalt ist oder was: das Erste, was kalt wird, sind die Gliedmassen, die Beine, die Arme. Da zieht sich das ganze Blut auch wirklich zurück und schaut, dass es die Wärme im Inneren hält. Das ist halt jetzt extrem, aber im Kleinen passiert das jede Minute, jede Sekunde, wo wir leben, ändert sich da was, in ständiger Bewegung. Es ist also ein lebendiges Strömen von ätherischer Wärme, die in physische übergeht und zurück. Da bewegt sich was. Und in dem gibt sich das Seelische und das Geistige kund. Das spricht dadurch. Diese Bewegungen, die da drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, seht ihr, das sind aber auch die Bewegungen, die hineinkommen zum Beispiel in so eine &#039;&#039;&#039;Komposition&#039;&#039;&#039;. Dort leben sie auf andere Weise in der Art, wie die Musik fließt. Aber es ist genau dasselbe, was sich in unserem Blut abspielt. Und tatsächlich, wenn ich Musik höre, tut sich was im Blut. Und dann sind diese Änderungen, die im Blut sich abspielen, tatsächlich ein Bild dessen, was in der Musik sich abspielt. Wir werden also ganz Musik, gerade mit unserem Blut oder beziehungsweise, genauer gesprochen mit unserer Wärme. Die geht mit mit dem. Ist nicht unabhängig einfach davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der &#039;&#039;&#039;Sprache&#039;&#039;&#039; ist es auch der Fall. Aber da kommt dann noch anderes dazu. Aber bei der &#039;&#039;&#039;Musik&#039;&#039;&#039; ist es also ganz, ganz stark. Also dass unser Wärmeorganismus sozusagen mitschwingt, mitsingt mit der Musik. Und damit holen wir sie herein in unser Wesen. Und umgekehrt gibt uns die Musik über die Vermittlung mit der Wärme, indem sie in die Wärme hineingetragen wird und von dort ins Ätherische, ins Astralische hinaufgetragen wird, ist die Musik eine Hilfe, zum Beispiel unseren Astralleib, auch unseren Ätherleib natürlich, aber vor allem dann auch unseren Astralleib in, naja, in eine schön klingende Form zu bringen. Also Musik kann da helfen. Wir lernen. Wir lernen aneinander. Und, ich meine, was ein &#039;&#039;&#039;Komponist&#039;&#039;&#039; uns gibt, ist: er schenkt uns etwas, was er in seiner Seele empfangen hat und durch ihn durchgegangen ist, das schenkt er uns in seiner Komposition. Und wir können es aufnehmen und müssen es uns zu eigen machen. So wie der Komponist, der hat aus einer Quelle geschöpft, aber er hat etwas ganz Eigenes daraus gemacht, das geschöpft ist aus der Quelle, das heißt aus diesem unerschöpflichen Topf, aus diesem unerschöpflichen Pool sozusagen geholt ist, aber einen bestimmten Aspekt davon herausholt, und das ist seiner geworden. Und aus dem heraus schenkt er es jetzt weiter an alle, die diese Musik hören, die diese Musik spielen. Und jeder macht wieder was Eigenes, aber es ist aus dem selben Bereich herausgeholt. Und so kann &#039;&#039;&#039;Musik&#039;&#039;&#039;, nicht nur kann, sie tut es, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht, &#039;&#039;&#039;hat einen unheimlichen erzieherischen Wert&#039;&#039;&#039;, letztlich auch &#039;&#039;&#039;auf unser Astralisches&#039;&#039;&#039;. Weil, es geht also übers Hören, geht es hinein in die Blutwärme, die ändert sich, die musiziert mit, die schenkt es weiter ans Ätherische und das Astralische freut sich von dem, was da an Ordnungskraft, an kosmischer Weisheit eigentlich hineinkommt, und eine kosmische Weisheit, die zugleich eine immense Kraft hat. Nicht wahr, Astralisches ist einerseits dort, wo es wirklich das kosmisch Astralische, das Welten-Astralische ist, ist die kosmische Weisheit im Grunde. Das ist die kosmische Weisheit, die Wirklichkeit in der Welt geworden ist, die die Welt geschaffen hat. Wir haben es oft schon besprochen, &#039;&#039;&#039;das erste Kapitel der Genesis bezieht sich auf die Schöpfung der Welt im Astralischen&#039;&#039;&#039;, in der Seelenwelt. Da gibt es noch kein Ätherisches, da gibt es noch kein Physisches, da gibt es nur Seelisches. Und alles wird dort bereits seelisch erlebt, was später Physisch-Ätherisches wird. Dort ist das alles drinnen. Und das ist die Verkörperung, ja, zunächst einmal der großen kosmischen Weisheit, die aus der vorangegangenen Verkörperung unserer Erde hervorgegangen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sogenannte &#039;&#039;&#039;Alte Mond&#039;&#039;&#039;, den Rudolf Steiner oft genannt hat &#039;&#039;&#039;den Planet oder den Kosmos sogar der Weisheit&#039;&#039;&#039;. Das Wort Kosmos der Weisheit ist besser als Planet der Weisheit, weil wir wissen schon, da hängt die ganze restliche Welt mit dran. Also es gibt keinen Alten Mond ohne das ganze Drumherum sozusagen. Das ist eigentlich eines. Es gehört zusammen, auch wenn es für uns jetzt als körperlich, räumlich auf Erden erscheinende Wesen so unglaublich scheint, dass die fernsten Fernen des sichtbaren Kosmos und darüber hinaus, dass das alles zusammen gehört und alles in Wahrheit zusammenspielt. Und, ja, auf der geistigen Ebene in völliger Gleichzeitigkeit zusammenspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äußerlich sagen wir, okay, bis das Licht von der Sonne zu uns kommt, nur von unserer Sonne, dauert es schon acht Minuten. Wir sehen also immer die Sonne, wie sie vor acht Minuten war, in Wahrheit. Und wenn es ein bisschen weiter ist, die Sterne, dann sind es schon ein paar Jahre. Und wenn wir dann entfernte Sterne haben, sind es sehr schnell 10.000, 20.000, 100.000 Jahre. Und wenn wir dann irgend so ein kleines Nebelfleckerl, eine andere Galaxie, sehen, sieht man nur durch die Fernrohre, also kaum eine, die man mit freiem Auge erkennen kann, na dann sind es schon eine Million Jahre oder was. Die nächsten Galaxien. Und dann brrrr - alles das, was dort passiert, überall, was dort passiert, geistig vor allem passiert, hat hier -, ist hier genauso da. Geistig können wir uns damit verbinden, äußerlich, sinnlich haben wir ein Problem. Da müssen wir halt vielleicht Millionen Jahre warten, da sind wir nicht mehr verkörpert auf der Erde. Das werden wir also nicht abwarten können. Aber geistig, seelisch sind wir damit verbunden. Und aus diesem riesigen Gebilde sozusagen, das ist erfüllt, seelisch erfüllt, von ungeheurer Weisheit zunächst einmal, die von dem alten Mond herübergekommen ist. Der alte Mond hat dazu gedient, diese Seelenwelt, diese Astralwelt so zu gestalten, dass sie eigentlich so weisheitsvoll wie nur möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Interessante ist, mit dem fängt die &#039;&#039;&#039;Erdentwicklung&#039;&#039;&#039; schon an. Also das heißt, dort wo die Erdentwicklung kommt, ist eigentlich &#039;&#039;&#039;von Anfang an&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ungeheure Weisheit da und trotzdem reicht das nicht aus, um die Erdenschöpfung so hervorzubringen, dass sie ihren Sinn erfüllen kann,&#039;&#039;&#039; nämlich ein geistiges Wesen zu erschaffen, das die Freiheit hat, die gleiche Freiheit wie die göttliche Quelle selbst. Dazu reicht die ganze kosmische Weisheit, die da herübergekommen ist, nicht aus. Dazu reicht die Weisheit der geistigen Hierarchien, der Engelwesenheiten, die in dieser kosmischen Weisheit leben, nicht aus. Diese Weisheit ist etwas aus der Vergangenheit Gekommenes, Gewordenes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der neue Einschlag kann nur immer kommen durch ein Wesen, das die Freiheit hat. In alten Zeiten war es eben in Wahrheit die Gottheit selber, direkt, unmittelbar, die diesen neuen Impuls hineingebracht hat. Bei der Erdenschöpfung, Anfang der Genesis die Schilderung, ist es so, im ersten Abschnitt drinnen, also am ersten Schöpfungstag, ab dem Moment, wo die Elohims sprechen - &amp;quot;Es werde Licht. Und es ward Licht.&amp;quot; - dann verbindet sich der Christus mit ihnen. &#039;&#039;&#039;Der Christus ist es, der dieses schöpferische Wort hineinbringt&#039;&#039;&#039;. Durch das entsteht erst das Neue, das den Sinn der Erdentwicklung ausmacht, das, mit dem ganzen Kosmos, der damit verbunden ist. Das ist das Neue. Und das jetzt auch zu sehen im Zusammenhang mit dem, was ich vorhin sagte, also dass eben die Musik, dass sich darin letztlich abspiegelt diese Weisheit, die im Astralischen drinnen ist. Aber wir müssen eben noch mehr machen, wir müssen auch noch diesen Ich-Impuls hereinholen, wirklich aus der Freiheit einen Impuls hineingeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum muss jeder Komponist &#039;&#039;&#039;aus der Quelle, aus der er schöpft, noch was Eigenes machen&#039;&#039;&#039;. Darum muss jeder Musiker, der es spielt, etwas Eigenes daraus machen. Wenn er das nicht macht, dann fehlt ihm, ja, die eigentlich menschliche Dimension dabei. Also das heißt, um mal so ein Musikstück richtig zu komponieren, muss ich erst einmal diese kosmische Weisheit überhaupt auffangen können. Und nicht halt nur irgendeinen Lärm machen, sprich irgendwas Chaotisches. Ich meine, es kann in dem, was man vielleicht auch als Lärm bezeichnen kann, kann manchmal auch die nächste Stufe der Entwicklung der Musik liegen. Meine ich jetzt gar nicht zynisch, weil die Menschheit hat sich verändert, wird sich noch weiter verändern und gewisse Intervalle, &#039;&#039;&#039;gewisse Harmonien oder Disharmonien werden sich zu Harmonien verbinden&#039;&#039;&#039;. Wir empfinden sie als Dissonanz, weil wir, nämlich nicht unser äußeres Ohr, sondern unser seelisches Ohr, noch nicht bereit ist dafür, das als Wohlklang, als eine schöpferische Kraft aufzunehmen, die es eigentlich ist, während wir: &amp;quot;äh äh, die bringt mir mein Seelisches durcheinander, das klingt irgendwie ganz schräg&amp;quot;. Es klingt schräg, weil wir seelisch noch nicht so weit sind. Also es gibt eigentlich keine dissonanten Intervalle so gesehen. Die sind immer nur temporär dissonant. Und das ist auch so ein Weg, bisserl zu zeigen, dass Kräfte, die wir jetzt als zerstörend vielleicht oder als, sagen wir vorsichtig, störend empfinden, dass aus denen etwas ganz Wunderbares werden kann. Ja, eigentlich geht es zunächst einmal nur darum, zu erkennen, dass sie eigentlich was Wunderbares sind und wir sind nur nicht reif, das mitzukriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also die erste Stufe. Das ist die erste Stufe, diese Weisheit hereinzuholen und sie zu erleben. Und wie man sieht, das ist gar nicht so leicht, also sie in ihrer Vollständigkeit so als Weisheit zu erkennen, dass das einfach passt, und nicht zu sagen: äh, äh, stört mich, passt nicht, passt nicht, ertrag ich nicht. Nicht wahr, das ist, es heißt eigentlich: ich ertrage es nicht, ich bin seelisch noch nicht so weit, es zu ertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kommen halt die stärkeren Kräfte des Mustangs oder des Stieres herein, in Wahrheit. Gerade dort sind so entscheidende Punkte, wo, ja, starke astralische Kräfte drinnen liegen. Dort lauern natürlich aber auch die &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039;. Das ist, genau die Punkte, wo sie hereinkommen. Und ja, im Mittelalter hat man das deutlich empfunden auch, das, wo der Teufel dann drinnen sitzt in der Musik, wo man ihn hören kann geradezu. Aber dort ist auch immer die Chance, den nächsten Schritt zu machen. Und der besteht im Grunde zunächst einmal nur darin, zu erkennen, dass diese Teufelsmusik eigentlich Engelsmusik ist. Dass nur wir nicht reif genug waren, das zu erkennen. Und dass wir eigentlich also damit Kräfte liegen lassen, die wir benutzen sollten, die wir lernen sollten, benutzen, zur Hand haben und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, &#039;&#039;&#039;der Musik steht eine riesige Entwicklung noch voraus&#039;&#039;&#039;. Wir sind noch lange nicht am Ende der Musik. Das hat gerade erst angefangen. Wir sind jetzt gerade am Punkt, die ersten Versuche zu machen, so richtig. Und da denkt Euch schon den Sprung vom Mittelalter herein, dann, was jetzt in der Neuzeit passiert ist. Da ist eigentlich eine gewaltige Dimension dazugekommen an musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten, an Kompositionsmöglichkeit. Damit will ich nicht die alte Musik oder die jetzt auch bei Naturvölkern ist ... - ist was Großartiges, das ist eine Basis. Aber da gibt es noch sehr, sehr viel mehr drüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Teil davon wurde halt namentlich in Europa hereingeholt. Also gerade in der Musik, in der Weisheit, die da drinnen - wenn man denkt, was ein Bach hereingeholt hat an kosmischen Harmonien, und sich dessen auch bewusst war, dass er da die Sphärenharmonien eigentlich hereinholt. Genauso wie es ja Kepler bewusst war, dass er, wenn er rechnet da drüber, dass er eigentlich versucht zu berechnen die Sphärenharmonien. Ein Zipfel davon. Ein Zipfel davon, weil er berechnet halt ein bissel was von unserem Planetensystem. Aber da hängt ein ganzer Kosmos dran. Das heißt: Milliarden, Billiarden, Trilliarden, ich weiß nicht, wie viele Sonnen, mit sicher auch Planeten, die alle ihre eigenen Rhythmen haben. Das heißt, die alle ihre eigene Komposition haben, wenn wir es jetzt musikalisch ausdrücken wollen. Und die alle zusammen bilden eine riesige, riesige Symphonie. Und wir sollten eigentlich lernen, jetzt während unserer Erdentwicklung diese Symphonie, ja, mit unserem Bewusstsein zu erfassen. Prrr. Das heißt, wir sollten jetzt uns vorbereiten dazu. Das wird nicht mehr im verkörperten Zustand sein und dann: wir werden irgendwann wirklich in dieser Sphärenharmonie leben. Also jetzt der Zustand, wo wir dann übergehen, also &#039;&#039;&#039;wo wir ja stehen jetzt in der Apokalypse: Übergang der Erde in den astralischen Zustand,&#039;&#039;&#039; heißt ja eigentlich, dass wir in diese Weisheitswelt hineingehen. Und da wird sich uns noch sehr viel mehr eröffnen von dem, welche riesige Dimension das hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt geht es darum, uns vorzubereiten. Und es geht darum, unser Seelisches, unser Astralisches, also das heißt, das Astralische ist das, wo bis jetzt unser Ich noch nicht so wirklich selbstständig mitgearbeitet hat, das müssen wir alles erobern eigentlich, vom Ich her. Erobern heißt, uns dessen bewusst werden. Und es verwandeln, verwandeln erneuern, das heißt, Negatives, was durch die Widersacher in uns bewirkt wurde - das heißt, wir haben es bewirkt, weil die Widersacher uns verführt haben und wir uns halt lassen haben. Aber das hat auch sein Gutes. Na, wir werden heute noch, denke ich, darauf kommen. Dass das notwendig ist, also alles, auch das, was - auch nämlich das Umgehen mit den zerstörerischen Kräften. Und in der Vergangenheit, die Menschheit ist mit, pfff, immensen zerstörerischen Kräften umgegangen. Nicht wahr, heute sagen wir: okay, die Menschheit, ja jetzt hat sie die Atomkraft entwickelt und können wir das verantworten? Und - nein, wir sind moralisch sicher noch nicht so reif. Aber die Geschichte ist nur ein blasser Abglanz von dem, was in der Vergangenheit da war.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man zurück geht zum Beispiel in die &#039;&#039;&#039;lemurische Zeit&#039;&#039;&#039;, dann muss man sehen: die Kräfte, die damals diese sogenannte lemurische Zeit, ja, zum Untergang gebracht haben und damit die ganze Konfiguration der Erdoberfläche radikal verändert hat, die ganze zaghaft entwickelte Lebenswelt, die es damals gab, radikal verändert hat und es bis zu einem Aussterben kam von fast 95 Prozent der Lebewesen, hat seine Ursache drin, dass &#039;&#039;&#039;die Menschen diese Macht über das Astralische, die sie damals noch hatten, missbraucht haben.&#039;&#039;&#039; Dadurch ist diese Lemuria, wie es Rudolf Steiner nennt, also was so ein Zentrum hatte in dem Gebiet zwischen Afrika und Indien etwa und Australien unten, da irgendwo, wo es heute kein Landgebiet ist und damals auch einfach noch nicht so verhärtet war, wie heute die Erde verhärtet ist. Also dort hat sich sehr viel halt abgespielt dort in dem Bereich irgendwo, ja, aber hineingehend bis nach Palästina oder so, das gehörte auch noch dazu. Es ist also ganz interessant, gibt es auch von anthroposophischen Geologen interessante Studien, wie eigentlich - ja, &#039;&#039;&#039;dort wo jetzt Jerusalem ist&#039;&#039;&#039;, mit dem hängt zusammen, das ist der erste Keimpunkt eigentlich gewesen, wo die feste Erde entstanden ist. Und &#039;&#039;&#039;das ist der Punkt, wo eigentlich die Menschheit die Erde betreten hat&#039;&#039;&#039;. Das ist wie &#039;&#039;&#039;der Punkt, wo die Erde befruchtet wurde durch das Geistige&#039;&#039;&#039;, was ... Also das ist jetzt keine direkte Aussage von Rudolf Steiner, sondern das ist, aber von anthroposophischen, Geologen gefunden worden und hat eine gewisse Plausibilität. Und, eben dieses Jerusalem ist ein ganz besonderer Punkt auf jeden Fall, an der Erdoberfläche, wenn man so will. Eben der Punkt, wo die stärkste Verbindung mit dem Irdischen möglich ist, wo man am tiefsten auch heute hinuntersteigen kann, sozusagen ins Irdische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nahe Jerusalem liegt ja eben auch die Stätte, wo die &#039;&#039;&#039;Jordan-Taufe&#039;&#039;&#039; stattgefunden hat. Allerdings, Jerusalem liegt oben am Berg und dann geht es hinunter, gewaltig, wie es da hinunter geht dann, ins Jordan-Tal hinunter, weil das Jordan-Tal liegt über 400 Meter unterm Meeresspiegel. Und Jerusalem, ich weiß jetzt nicht genau, wie hoch, aber das - 600-700 Meter sicher über dem Meeresspiegel. Also es ist eine Differenz von gut einem Kilometer. Und das ist auch interessant, also wenn man von Jerusalem runterfährt ins Jordan-Tal, also überhaupt, wenn man runterfährt, Negev-Wüste, das ist zwar die entgegengesetzte Richtung zur Taufstelle, aber da geht es in solchen Serpentinen runter, und pffhh - so eigentlich im Grunde [Handbewegung fast senkrecht von oben nach unten]. Also in sehr kurzer Zeit ist man unten. Oben schneit es zu Weihnachten dort, wenn man Pech hat, hat so um 0 Grad oder was und unten hast locker 30 Grad dann, im Jordan-Tal unten, in der Negev-Wüste. Also ganz krass die Unterschiede, die dort sind. Und ähnlich ist es aber nach der anderen Seite, wo dann die - im Übrigen vermutlich bei dem Ort, der auch Bethanien heißt, aber nicht mit dem Bethanien identisch ist, wo der Lazarus gelebt hat. Aber er heißt auch Bethanien, - also dort vermutet man äußerlich, dass die Stelle war, wo die Jordan-Taufe stattgefunden hat. In der Gegend auf jeden Fall wird es wohl gewesen sein. &#039;&#039;&#039;Und dieses ganze Jordan-Tal, das ist im Grunde der tiefste Punkt des festen Landes, die tiefste Ebene des festen Landes, die es gibt auf der Erde&#039;&#039;&#039;. Also über diese mehr als 400 Meter unterm Meeresspiegel geht es eigentlich nirgends wo sonst auf der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da ist - als wollte da wirklich alles hineinkriechen ins Innere der Erde. Das ist dort, also das heißt, da ist eine immense Kraftquelle auch dort. Und eine Kraftquelle, aber die sucht den Weg nach unten. Die sucht den Weg nach unten. Und den müssen wir eben auch suchen, und im doppelten Sinn, das heißt auch, nach unten, hurra, das Reich der Widersacher, ist aber dort auch. Wir brauchens. Wir brauchens. Also wir sind nicht die Braven, wenn wir an den Widersachern einfach vorbeigehen und sagen: hum da halt ich mich fern, ich will lieber ein Engerl sein. Ja, dann erfüllen wir aber unsere Erdenaufgabe nicht. Erdenaufgabe ja, die uns ermöglicht ist, die wir aus Freiheit ergreifen können oder auch nicht können, es liegt an uns. Aber eben gerade &#039;&#039;&#039;durch dieses Untertauchen ins Festeste, ins Dunkelste, in das Reich der Widersacher, frei zu werden&#039;&#039;&#039;. Freie Menschen zu werden, und aus dem die Kraft herauszuholen, letztlich dem ganzen Kosmos die Freiheit zu geben. Aus dem Kosmos, zumindest aus der nächsten Verkörperung unserer Erde schon ansatzweise einmal einen Kosmos der Freiheit zu machen. &#039;&#039;&#039;So viel als uns gelingt, so viel wird Liebe eine Naturkraft werden&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann sich das heute gar nicht vorstellen, wie das ist. Und das ist mehr als die weisheitsvolle Ordnung der Natur. Und &#039;&#039;&#039;der Prozess beginnt eben am ersten Schöpfungstag&#039;&#039;&#039;, wo die Elohim sprachen: es werde Licht. Wo sich der Christus damit verbindet. Der macht es möglich, indem er sich damals schon beginnt, mit dieser Erdenschöpfung einfach zu verbinden. Da fängt seine Beziehung dazu an sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen Weg müssen wir nachgehen. Und der Christus ist es eben, der uns zugleich auch hilft, indem er sich mit unserem Ich verbindet, eins wird eigentlich mit unserem Ich. Der hilft uns, mit den Ätherkräften auch umgehen zu können. Also in den - ich habs eh schon oft gesagt, mit dem Astralischen, also alles das, was ich jetzt über das Astralische gesagt habe, das ist unsere Aufgabe. Brrhh - da hilft uns niemand. Niemand. Niemand. Hilf dir selbst. Dann hilft dir Gott sozusagen. Aber, also das ist unsere Aufgabe, und der Punkt ist: wir können das. Oder wir werden es können. Wir sind auf dem Weg dorthin. Es steht dem nichts im Wege, als wir selber. Auch nicht die Widersacher sind es, die uns im Wege stehen. Die sind der Reibebaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sorat ist natürlich einer, der sehr gefährlich ist. Der hätte die Macht, uns von dem Weg abzubringen. Aber auch nur, wenn wir aus Freiheit zustimmen, habe ich oft schon gesagt. Also mit Gewalt kann er uns nichts antun und uns von dem Weg abbringen. Aber er hat natürlich eine sehr, sehr stark verführerische Macht. Indem er uns, ja, in Wahrheit ein Reich der Weisheit verspricht, in dem wir zumindest mitherrschen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was uns zugedacht ist, ist mehr. &#039;&#039;&#039;Nicht nur ein Reich der Weisheit, sondern ein Reich der Liebe&#039;&#039;&#039;. Das schließt die Weisheit nicht aus, aber es ist mehr. Es ist mehr. Es ist etwas, was die Weisheit in Wahrheit immer wieder erneuert. Weisheit ist letztlich, so wie sie herübergekommen ist vom alten Mond, bedeutet eine gewaltige kosmische Harmonie. Das ist, eigentlich ist es was Perfektes. Aber damit ist es auch fertig, am Ende in gewisser Weise. Und das, was aus der Freiheit oder was aus der Schöpfung - wenn ein ganzer Kosmos aus der Freiheit heraus geschaffen wird, und zwar so, dass die Freiheit lebt in diesem Kosmos - also geschaffen ist ja der alte Mond worden aus der Freiheit letztlich, der göttlichen Quelle. Aber die Freiheit wurde dem Kosmos selbst nicht gegeben. Das heißt, der Kosmos selbst, beziehungsweise die geistigen Wesen, die drinnen wohnen, leben letztlich dann in einer sehr harmonischen Welt, aber sie können sie nicht wirklich ganz zu ihrer eigenen machen. Und das ist das Neue, was daraus kommt also, und für die Aufgabe ist der Mensch vorgesehen, dass er eigentlich das Zugpferd in die Richtung ist. Also wirklich das wird, was bis jetzt noch keine dieser Hierarchien war, die über uns stehen. Nämlich der Geist der Freiheit und Liebe, wie es Rudolf Steiner auch gelegentlich, sehr selten, nennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist der Freiheit und Liebe. Ja, wir werden zunächst einmal in so was sein, was vergleichbar ist der Engelstufe. Aber man darf sich eben nicht denken, dass wir irgendwie dann nur ähnlich sind den Engeln, die heute da sind. Sondern wir haben eine ganz andere Aufgabe und ganz andere Kräfte. Es wiederholt sich nie etwas. Sonst könnte man denken: okay, baff, wir sind jetzt also Mensche. Das heißt, es ist [??]-Klasse für geistige Wesenheiten, das ist die erste Klasse. Weil Menschheit heißt, man hat ein Ich bekommen, man ist ein geistiges Wesen geworden. Und dann steigen wir brav auf im nächsten Kosmos, in der nächsten kosmischen Verkörperung, in die zweite Klasse. Dann kriegen wir schon Flügerl und sind Engel. So wie jetzt die Engel da sind. Nein. Nein. Wir werden engelartige Wesenheiten, aber völlig anderer Art als die, die es jetzt sind. Also es ist nicht so, dass da Schulstufe für Schulstufe durchgemacht wird und dann sind alle gleich fertig, Maturanten [österreichisch für Abiturienten], wissen dasselbe, können dasselbe und sind tauglich für den Beruf. Nein. Wir sind die, die rebellieren dagegen und sagen: wir machen einen ganz eigenen Kosmos und der ist noch nirgends wo vorgesehen. Nicht einmal die göttliche Quelle weiß, was das werden wird. Und wir werden so einen Teil hineinbringen. Das heißt, es werden wir als Menschen in der nächsten Verkörperung unserer Erde, wir werden Quellpunkte dessen sein, dass ein Kosmos entsteht, der selbst für die Gottheit unvorhersehbar ist. Der für die Gottheit nur dadurch verständlich wird und in seine Allwissenheit aufgenommen ist, dass wir es tun. Dass wir es tun und das müssen wir uns denken kosmischer Dimension. Da arbeiten wir schon mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden dann immer noch irgendwas mit unserem Planetensystem zu tun haben, das in neuer Art halt wieder entstehen wird und natürlich anders die Konstellation etwas, aber wo man zumindest sehen wird, wo das herkommt, welche frühere Entwicklung das hat, wie es halt bei einer nächsten Inkarnation ist. Aber es wird bereits eine Auswirkung auf den ganzen Kosmos haben, auf den neuen Kosmos, auf dieses neue Jerusalem, das hervorkommt. Das heißt, der wird schon deutlich unsere Handschrift auch tragen. Und man wird dann sehen, dass das, was an Liebe dort sowas wie eine Naturkraft ist - kann man sich nicht wirklich vorstellen, wie das ist, aber man kann auch wirklich gar nicht so viel darüber sagen, weil wir müssen es erst machen. Wir müssen es ja machen. Erst wenn wir es machen können, wenn wir so weit sind, dass wir das wirklich können, dann werden wir wissen, wie das wirklich ist. Das kann uns niemand sagen. Nicht einmal der Christus kann uns sagen: na, das wird so und so werden. Er wird uns helfen, dass es so weit kommt. Er wird uns helfen, jetzt während der Erdentwicklung uns vorzubereiten, dass wir dann zur Zeit des neuen Jerusalems, also der nächsten Verkörperung unserer Erde, so weit sind, dass wir es aus eigener Kraft können. Weil dann werden wir so weit sein, dass wir im Ätherischen aus eigener Kraft arbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann können wir noch nicht bis ins Physische hineinarbeiten, da brauchen wir noch Hilfe, aber wir können dann bereits gut hineinarbeiten in die Astralische Welt. Ist noch nicht ganz am Ende, aber wir können schon was und wir fangen an, in der Ätherischen Welt schöpferisch tätig zu sein. Das heißt, ätherische Kräfte, die da sind, ins Nichts verschwinden lassen und in neuer Form sie wieder hervorbringen. Dann sind wir schöpferisch im Ätherischen. Und das haben wir im ganz Kleinen jetzt schon in unserem lebendigen Denken drinnen. Wo wir wirklich lebendig denken, nicht nur beweglich denken. Ich meine, es gibt verschiedene Stufen, bis man dort hinkommt. Ich meine, man kann ein sehr starres, mechanistisches Denken haben, das ist sicher nicht lebendig, hat aber seine Aufgabe, keine Frage, müssen wir uns auseinandersetzen damit, ist gut fürs Bewusstsein, da sind wir eigentlich am wachsten zunächst, an dem lernen wir es, wach zu sein. Wir lernen halt immer am Toten, am Sterbenden, wach zu werden. Aber der nächste Schritt ist, dass wir ein beweglicheres Denken bekommen und nicht immer nur in Kausalschritten denken: aus A folgt B und aus dem folgt C und D. Nicht, das ist eine Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, unser Kosmos funktioniert heute, dass bei jedem Ereignis in Wahrheit, außer es ist auch ganz speziell, fürs physikalische Experiment ausgewählt, sodass alles möglichst ausgeschaltet ist, was aber in der Praxis draußen, in der Natur zumindest, nicht wirklich passiert. Ja, in unseren Maschinen passiert es, da, die bauen wir danach, im Großen und Ganzen. Zumindest solang sie so funktionieren, wie wirs uns wollen, wenn sie dann irgendwann einmal anfangen, Manderln zu machen [österr., Bedeutung etwa &amp;quot;ein ungewolltes Eigenleben führen&amp;quot;], dann kommen halt ein paar Faktoren hinein, die wir übersehen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in der Natur draußen, bei allem, was passiert, dass ein Baum wachsen kann, da sind tausende, hunderttausende, Milliarden Einflussfaktoren, die eine Rolle spielen. Damit der Baum so wachsen kann, wie er kann. Also da gibt es noch viel zu entdecken. Da gibt es noch viel zu entdecken, und da spielen sehr wohl auch äußere Kräfte eine Rolle. In der Biologie beginnt man langsam, das zu erkennen, wie sehr das alles wichtig ist, auch die Umweltsituation, auch die kosmische Situation. Aber auch das ist erst ein müder Anfang, da bin ich noch ganz im äußerlich sinnlich Physischen drinnen. Aber dahinter wirkt Ätherisches, dahinter wirkt die Weisheit des Kosmos, dahinter - das alles spielt eine Rolle. Und das - wir sehen halt, dass er da herauswächst und deswegen glauben wir, es ist nur wichtig, was da sich abspielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fernsten Fernen spielen mit eine Rolle. Und die sind es, die daher trotzdem jedem Baum, jeder Pflanze, auch wenn es die gleiche Art ist, trotzdem den individuellen Touch geben irgendwo. Ja, man sieht es ja selbst schon bei den Eiskristallen. Es ist ja faszinierend, keine zwei Eiskristalle, Schneekristalle sind genau gleich. Sie haben alle dasselbe Prinzip dahinter, sechsstrahlig, beziehungsweise im ganz Extremfall nur dreizählig, dann ist das verkümmert, aber sechsstrahlig ist das Grundprinzip. Aber dann sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Und da spielen real - das ist geradezu die Lust der Natur, damit zu spielen. Ich sage jetzt bewusst die Lust, das sind astralische Kräfte, die damit spielen, die musizieren, indem sie diese Harmonien erzeugen, diese Form-Harmonien, die sich abbilden in den Schneekristallen zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenns schneit im Winter - jetzt haben wir das Gegenbild zum Hochsommer, auf den wir zugehen - dann musiziert der Himmel, indem er jedes Sternchen da - das ist eine kleine Komposition und eine ganz eigenständige. Das schaut nur für uns so simpel und klar aus, das ist ein Meisterwerk. Mit freiem Auge sieht man ja gar nicht alle Details, die drinnen sind, man kann das dann unter das Mikroskop legen oder was und vergrößern, dann sieht man, dass jede kleine Zacke, die da drinnen ist, noch einmal hunderte Zacken hat und das werden immer mehr und immer mehr. Das verästelt sich, das ist aus einem ganz lebendigen Prozess hervorgegangen. Und zwar Kristalle entstehen aus dem Lebendigen. Solange ein Kristall wächst - wächst, ist es ein Lebensprozess. Ist nicht bloß ein physikalischer Prozess, also im Sinne eines toten Prozesses. Natürlich spielt das Physische eine Rolle, aber das Leben nimmt das Physische mit und bildet sich ab darin und das macht die Feinheiten aus. Das Grobe kann ich mit physikalisch-chemischen Gesetzmäßigkeiten erklären, aber das erklärt mir nicht die Feinheiten, die drinnen sind und in denen ist, in jedem ist eine kleine Komposition drin, eigentlich eine große Komposition, komponiert aus der Sternenweisheit heraus. Die Sternenweisheit bildet sich ab, und das heißt, das sind, wenns schneit, wahrscheinlich Milliarden Lieder, die auf uns herunterregnen. Nix anderes. Das äußere Bild für die Lieder, die seelisch auf uns herabregnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt euch vor, was man da eigentlich an Kompositionen auffangen könnte und wie wenig wir schaffen, davon hereinzubringen. Eigentlich müsste man jedes Mal, wenn es schneit im Winter, müssten die Leute schon komponieren und wir hätten Millionen neue Kompositionen. Ja, wir werden einmal so weit kommen, dass wirs erleben, aber das wird schon der Zeitpunkt sein, wo wir nimmer verkörpert sind auf Erden wahrscheinlich. Aber wir werden dem nahe kommen. Wir werden dem nahe kommen, dass wir diese seelische, ich sage jetzt bewusst seelische, Musik hören. Hören ist jetzt mit Anführungsstrichen zu nehmen natürlich, weils nichts Äußerliches ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kraft, diese Kompositionsfähigkeit, weil komponieren tut das Ich. Das Ich ist der Komponist, aber er hört, was da im Kosmos ist, er nimmt es, nimmt es in sich hinein, lässts eigentlich ins Nichts verschwinden und holts als etwas Eigenes heraus. Das passiert eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist vor allem das Wesen der abendländischen Musik. In vorchristlicher Zeit ging das noch nicht, weil das Ich noch nicht erwacht war. Es geht also erst, seit das Ich erwacht ist, na, das fängt also an nach dem Mysterium von Golgatha, so richtig erst ab 333 nach Christus, aber da ist es immer noch sehr, sehr, sehr einfach, das Ganze, im Mittelalter. Mit der Terz sogar hat man Schwierigkeiten: brrr, dissonant, schlecht, brr, böse, nicht gut eigentlich. Erst langsam jetzt dann, wenn wir ins Bewusstseinseelenzeitalter kommen, dann bricht etwas auf. Und eigentlich sind die großen Komponisten, das sind die Vorreiter, die am Geistselbst arbeiten schon. Die holen das herein. Und die größten von ihnen haben das zumindest auch geahnt, womit sie es zu tun haben. Wenn sie es auch noch nicht geschaut haben, sie haben es aber gehört. In sich gehört. Und man muss sich vorstellen, wie viel reicher das ist, was so ein großer Komponist wirklich in sich hört, im Vergleich zu dem, was er dann an paar Noten da niederschreibt. Aber da steckt, zwischen den Noten sozusagen, steckt die eigentliche Botschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Noten, die da stehen aufm Blattel, das sind nur die Marktseiten. Und dazwischen musst du es fühlen mit deinem eigenen seelischen Erleben, das du hereinholst. Das - schöpferisch aus dem Ich fühlst du das. Also du hörst etwas von der kosmischen Harmonie, die draußen als Schöpfung vorhanden ist, du holst sie herein, lässt sie ins Nichts verschwinden und holst sie in veränderter Form neu heraus. Und dann ist der Kosmos um mit eine neue Dimension bereichert worden. Und er wird verwandelt dadurch. Die wird verwandelt dadurch. Und zwar so verwandelt, dass eben dann im Astralischen auch die Anlage entsteht, dass später dann im neuen Jerusalem wirklich auch die Liebeskraft überall in der Natur verankert sein kann. In dem Kosmos der Weisheit, der aus unserer vorigen Erdverkörperung hervorgekommen ist, war das nicht möglich. Es konnte keine Erdenschöpfung entstehen, aus der bereits die Liebe überall uns entgegenkommt. Es ist nicht möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben jetzt die Aufgabe, das vorzubereiten, dass es dann auf dem neuen Jupiter oder auf dem neuen Jerusalem, wie es der Apokalyptiker, also Johannes, nennt, dass es dort als selbstverständliche Kraft aus der Natur blüht. Und dass es dort eine Freiheitskraft ist. Eine Freiheitskraft. Liebe ohne Freiheit geht nicht. Ich weiß auch noch nicht, wie man sich das vorstellen soll. Man kann es nur im Denken, kann mans erfassen erfassen, und da fängt das lebendige Denken an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich will Euch jetzt nur, sozusagen mehr fürs Gemüt, einmal vorbereiten, ahnend, was da dahinter steckt, was wirklich in lebendigem Denken drinnen sein kann. Und der Christus ist es, der uns eben hilft, dass das wirklich jetzt im lebendigen Denken bis ins Ätherische hinein Realität wird. Wir müssens aus dem Seelischen holen, also mit unserem Ich aus dem Seelischen holen, aber damit das lebendiges Denken wird, das Denken bedient sich der Ätherkräfte und das muss dort Realität werden. Und das ist -  von uns kommt der seelische Impuls dazu, der Christus hilft, dass es wirklich im Ätherischen geschehen kann. Das heißt aber auch, wo wir wirklich lebendig denken, denken wir mit dem Christus. Oder er denkt mit uns, wie auch immer. Aber jedenfalls so, dass wir die Richtung angeben. Er gibt natürlich Kraftkomponente dazu, wenn man es so nennen will. Er verstärkt es so, dass es wirksame Kraft werden kann. Und es ist zunächst einmal vor allem eine wirksame Kraft, die uns selber umgestaltet. Mit dem fängt es natürlich an. Den ersten Kosmos, den wir verändern, und an dem, da sind wir jetzt schon ziemlich stark dran, ist unser Mikrokosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Voraussetzung. Und der Makrokosmos verändert sich mit eigentlich dadurch, weil der Makrokosmos das widerspiegelt. Also das heißt, wir müssen nicht jetzt mit irgendeinem Raumschiff da draus fliegen, damit das passiert, sondern, indem wir an unserem Mikrokosmos arbeiten, verändert sich auch der Makrokosmos, der untrennbar mit dem verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vergangenheit war zunächst einmal so, dass die Weisheit unseres Mikrokosmos von da draußen, vom Makrokosmos kommt. Jetzt fangen wir an, ihm etwas völlig Neues, wir können da ja gar nicht sagen, zurückzugeben, sondern zu geben. Frei zu schenken. Was der Kosmos aus sich heraus, nämlich mit den ganzen geistigen Wesen, die über uns stehen, gar nicht herauskommen kann. Wir fangen jetzt schon ganz klein an.  Indem wir an unserem Mikrokosmos arbeiten. Und sich das widerspiegelt im Makrokosmos draußen, weil der eben verbunden ist damit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 01:11:16 =====&lt;br /&gt;
Also das heißt, wenn so ein Komponist etwas hereinholt, etwas von dem Geschenk der Götter annimmt, nehmen wir es jetzt so einmal, und aber nicht einfach so nimmt, wie es da ist, sondern es durch sein Ich, in Wahrheit, verwandelt. Und dann, indem ers komponiert, und indem ers komponiert, selbst ein anderer wird. Das kommt dazu. Also das Eigentliche, es ist ja - geht ja gar nicht um das Blatterl Papier, wo jetzt die Noten draufstehen. Das ist das Wenigste, das ist sozusagen das Abfallprodukt. Gott sei Dank gibt es das, aber das ist das Wenigste. Das Eigentliche ist, was passiert in dem Menschen, der das hereinholt, verwandelt, indem ers komponiert, und dann von mir aus auch niederschreibt. Aber das Wichtige ist: was passiert mit ihm? Weil, er nimmt dann Astralisches, lässt es ins Nichts fallen, und holt es auf neue Weise heraus. Und das schenkt er dem Kosmos damit, einfach, indem ers komponiert, damit schenkt ers schon. Da muss es noch gar kein Mensch gehört haben. Da muss es nirgendwo zur Aufführung gekommen sein. Allein dadurch, dass er es erlebt, das durch ihn durchgeht, und dass ers komponiert hat, das heißt, aus der Freiheit heraus weitergestaltet, umgestaltet hat, und der Durchgang durchs Nichts eben drinnen war. Das ist das Wichtige. Man täuscht sich so leicht: dass vielleicht diese - ja, es ist ja eh fast die Sphärenharmonie, die ich gehört habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch sie hat den kleinen Einschlag des Ichs, das es weitergestaltet hat. Und das ist das Entscheidende. Und es ist etwas darin, was in der Weisheit des Kosmos bisher nicht möglich gewesen wäre. Das heißt, der Komponist schafft im Astralischen etwas, was die ganzen Hierarchien über uns nicht können. Sie können es nicht. Diesen - das ist vielleicht eine Prise nur, die neu ist, klar, es ist etwas Winziges noch. Aber es ist etwas, was niemand da drüber, über uns, von den Engelwesenheiten kann. Der wirkliche Komponist kann es. Und er kann es, wenn er dieses seelische Erlebnis hat. Das, also das können auch Komponisten, die vielleicht gar nicht bekannt geworden sind. Der vielleicht ein einfaches Lied geschrieben hat, aber dieses Lied ist seines geworden. Der macht das auch. Der macht das auch, und jeder Mensch, der dann dieses Lied oder diese Komposition singt, spielt, wie auch immer, vielleicht auch nur für sich, ohne dass es wer hört, in seinem Kammerl nur macht, aber es so wirklich erlebt, dass er es zu seinem Eigenen macht, der arbeitet mit, dem Kosmos die Liebe einzuweben. Und vorzubereiten, so dass sie in der nächsten kosmischen Verkörperung wirklich herauskommen kann. Das ist jetzt die Vorübung dafür. &#039;&#039;&#039;Aus der Welt der Weisheit, die vom alten Mond gekommen ist, eine Welt der Liebe zu machen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weisheit kann eine unheimliche Präzision haben, eine unheimliche Harmonie, die aber auch eiskalt sein kann, zum Beispiel. Ja, alles funktioniert, alles ordnet sich dem unter, Gleichklang überall. Ich meine, alle die Kräfte, die nur aus der Vergangenheit arbeiten, bedienen sich dessen. Und das sind die, die heute maßgebend die Gestaltung der Welt, äußerlich gesehen zumindest, mitbestimmen. Aber da bestimmen sie nur das mit, in Wahrheit, was das Zugrundegehende über kurz oder lang ist. Weil, das ist auf jeden Fall: mit dem Ende der Erdentwicklung spätestens ist das komplett weg und hat in der Form keine Bedeutung mehr. Was Bedeutung hat, sind diese kleinen Anfänge. Diese kleinen Anfänge mit einem bescheidenen Liedchen vielleicht. Also ganz besonders eben in der Musik spielt das eine Rolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 01:15:50 =====&lt;br /&gt;
Ja, da habe ich jetzt also sehr, sehr weit über diese Dinge gesprochen, und eigentlich ist es nur die Einleitung, um das aufzugreifen, den Weg: na, wie gehen wir es denn jetzt konkret an, unser Astralisches so zu verwandeln, dass wir es wirklich bewusst in die Hand bekommen. Einiges hatten wir schon gesagt. Es ging darum, also eben das lebendige Denken auszubilden, das war das eine, über das haben wir gesprochen. Dann geht es darum aber auch, die &#039;&#039;&#039;Seelenorgane&#039;&#039;&#039; auszubilden, die in der Vergangenheit schon veranlagt wurden, die aber jetzt auch im Grunde völlig erneuert werden müssen und - also &#039;&#039;&#039;die sogenannten Chakren oder Lotusblumen&#039;&#039;&#039;. Wir haben die letzten Male gesprochen, beziehungsweise schon früher auch, also vom &#039;&#039;&#039;Stirnchakra&#039;&#039;&#039;, vom &#039;&#039;&#039;Kehlkopfchakra&#039;&#039;&#039;, und das letzte Mal kam das &#039;&#039;&#039;Herzchakra&#039;&#039;&#039; dazu. Es gibt dann noch weitere Chakren, also nach unten zu gibts noch drei. Die sind durchaus bedeutsam, hängen aber gerade auch zusammen mit den allerstärksten astralischen Kräften. Und also mit den stärksten astralischen Kräften und die zumindest zunächst noch einmal am wenigsten unter der bewussten Herrschaft unseres Iches ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich glaube, da ist irgendwo ein Mikro offen und da scheppert es, Geschirr oder irgendwas, im Hintergrund. Also falls wer das bemerken sollte, bitte abschalten, danke.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah ... ja, also diese unteren Chakren. Aber wir müssen letztlich an diese Kräfte auch herankommen und sie verwandeln, weil dort sind die stärksten Kräfte drinnen. Die allerstärksten. Nur, wir müssen sie in der richtigen Weise handhaben können und dazu gehört diese Vorbereitung, also erst einmal über die oberen Chakren. Drüber gibts noch das &#039;&#039;&#039;siebente Chakra,&#039;&#039;&#039; das, was auch mit dem &#039;&#039;&#039;Heiligenschein&#039;&#039;&#039; zusammenhängt oder letztlich die &#039;&#039;&#039;Ganzkörper-Mandorla&#039;&#039;&#039; wird. No, das ist dann der Ausdruck des Ergebnisses, sag ich mal, das rausgekommen ist, wenn wir das ganze restliche System verwandelt haben, und durch die Kraft des Ich. Das heißt, indem wir &#039;&#039;&#039;Astralisches, Seelisches zum Geistselbst verwandelt&#039;&#039;&#039; haben. Also Astralisches, Seelisches ins Nichts geführt haben und im Grunde neu erschaffen haben aus der Kraft unseres Ichs. So viel, als drinnen ist, so viel wird oben diese, dieses siebente Chakra. Das ist Ausdruck eigentlich dieses werdenden Geistselbst, das ja im - auch im Heiligenschein kommt und daher kommt das irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind Bilder, man darf sich das natürlich nicht äußerlich vorstellen, das ist eine Versinnlichung des Erlebnisses, das da ist. Aber man spürt, es kommt da eine mächtige astralische Kraft, über die man verfügt und die man aus der Souveränität des Ichs heraus in der Hand hat. Und wenns ganz groß wird, umfassts letztlich unser ganzes Astralisches. Aber das ist ein weiter Weg. Also das werden die meisten von uns während der Erdentwicklung nicht fertigstellen können. Und tatsächlich ist das auch mit eine große Aufgabe der nächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde, dass das Geistselbst wirklich vollständig fertig wird. Jetzt ist alles noch Vorübung, aber die müssen wir machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht darum, diese Chakren auszubilden und zwar sie auszubilden, so dass wir sie wirklich erneuern. Und das drückt sich in dem Bild aus, dass man sagt: ja es gibt zum Beispiel bei der zwei-, sogenannten zweiblättrigen Lotusblume, da kommt ein Blatt aus der Vergangenheit und wir müssen aber jetzt ein neues dazu gewinnen. Und in Wahrheit drückt es eben aus die Verwandlung des Alten, ein Durchgehen durchs Nichts und eine neue Fähigkeit, ja, aus dem Nichts heraus zu schaffen. Und eine Fähigkeit, in der eben die Ichkraft drinnen lebt, wo im Astralischen die Ichkraft gestaltend tätig wird. Also das ist eigentlich dieses Bild der Lotusblumen. Die Zahl der Lotusblumen hängt eigentlich damit zusammen, dass eine bestimmte Anzahl seelischer Fähigkeiten entwickelt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 01:20:32 =====&lt;br /&gt;
Also es ist - in dem Fall gehts drum, &#039;&#039;&#039;eine alte Fähigkeit in eine neue zu verwandeln&#039;&#039;&#039;. Die alte Fähigkeit war die des &#039;&#039;&#039;alten Hellsehens,&#039;&#039;&#039; der alten imaginativen Kraft, das aber ein traumartiges Hellsehen war, in dem der Mensch nicht wirklich wach war. Ein Hellsehen war, das gebunden war, dass die astralischen Kräfte des Körpers eigentlich, dass das von unten heraufströmt und sich dann durch dieses Organ kundgibt. Das heißt, da waren sehr stark die unteren Chakren tätig, die unteren Lotusblumen, ja, am Anfang und ganz besonders eben in dieser sogenannten &#039;&#039;&#039;Lemurischen Zeit&#039;&#039;&#039;, von der wir schon gesprochen haben, wo gewaltige Veränderungen in der Erde stattgefunden haben, aber leider Gottes auch sehr viele zerstörerische. Ich meine, das war &#039;&#039;&#039;die Zeit, wo die Menschheit das Ich ja gerade erst als Funke bekommen hatte&#039;&#039;&#039;, das &#039;&#039;&#039;Astralische&#039;&#039;&#039; war aber sehr stark und der &#039;&#039;&#039;Einfluss der Widersacher&#039;&#039;&#039; war auch sehr stark. Und da haben sich halt manche Menschen verführen lassen und haben dieses Astralische missbraucht, im Sinne, naja des Egoismus, das beginnt halt da schon unter dem Einfluss Luzifers, der macht das einmal. Und unter dem Einfluss wurde das Antlitz der Erde gewaltig verändert durch, ja man kann sagen, Naturkatastrophen. Vulkankatastrophen und so weiter, die passiert sind. Und die sind aber nicht zufällig gekommen, sondern die sind deswegen gekommen, weil der kosmischen Weisheit entgegengekommen ist eine, na ich sag einmal, irdische Unweisheit, die durch das Astralische dieser Menschen hineingekommen ist, das aber so stark war, dass es Einfluss zumindest auf unsere ganze Erde hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 01:22:30 =====&lt;br /&gt;
Ich meine, wir sind heute zum Glück seelisch so schwach geworden, astralisch so schwach geworden, dass wir noch nicht so einen starken Einfluss haben. Einen leisen Einfluss haben wir schon, viele Veränderungen der Natur, die stattfinden, hängen mit dem zusammen, aber es ist noch ein relativ leiser Einfluss. Eiszeitkatastrophe, Untergang der Atlantis - war es noch stärker als es jetzt ist. Jetzt ist es schwächer, aber immerhin noch da. Und die eigentlichen Probleme, wo man sagt: Natur, Klima und das alles, was sich verändert, im Positiven wie im Negativen, ja, hängt auch mit diesen astralischen Dingen zusammen, aber &#039;&#039;&#039;das ist eine Kleinigkeit gegenüber dem, was Untergang der Atlantis war, Eiszeit war, und erst recht eine Kleinigkeit gegenüber dem, was auf der Lemuria war.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kräfte hängen aber mit den unteren Chakren zusammen. Und wenn wir aber &#039;&#039;&#039;für die Zukunft die Kräfte der Liebe&#039;&#039;&#039; vorbereiten wollen, wie es für uns angedacht ist, und wie es auch notwendig ist, wenn wir ein wirklich freies Ich entwickeln wollen, - weil man kann sagen, &#039;&#039;&#039;das freie Ich ist zugleich eine Quelle der Liebe&#039;&#039;&#039;. Sich verschenken, &#039;&#039;&#039;ein Ich sein heißt sich verschenken.&#039;&#039;&#039; Man besteht daraus, sich zu verschenken. Ohne sich zu verlieren. Weil man wird immer mehr man selbst, man wird immer mehr und deutlicher dieses Ich in seiner ganzen Einzigartigkeit, je mehr man sich verschenkt. Und je mehr man sozusagen weggeben kann und den anderen geben kann, umso reicher wird man innerlich. Also - und das darf man nicht einmal noch mit dem egoistischen Hintergedanken machen: ah gut, ich verschenk mich, ich verschenk mich, dann werd ich immer größer. Wenn das als Seelenstimmung im Untergrund da ist, ist es schon wieder vorbei. Ist schon wieder vorbei, dann fang ich an im Grunde, alten Müll zu verschenken. Weil, es - was soll ich verschenken? Das erneuerte Seelische zunächst einmal. Von dem soll ich was verschenken. Nicht einen alten Kofel [?], der aus der Vergangenheit gekommen ist, das nützt uns nix. Das hat nicht die Kraft, um - weder den Menschen, den Mitmenschen, noch der Natur draußen, den Tieren oder was, wirklich etwas zu geben, was sie höher erhebt. Sondern das schenkt ihnen das Alte, was sie eh haben und was im Grunde auf dem Weg bergab ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es geht da um das Neue, was wir schenken können&#039;&#039;&#039;. Und eben - wieder auf unseren Komponisten zurückzukommen: Er schenkt. Nicht nur den Mitmenschen, auch der Natur draußen, weil es wirkt in der ganzen Welt. Es wirkt für den ganzen Kosmos. Das sieht man natürlich nicht gleich morgen, also jetzt - kriegen die Hasen nicht plötzlich noch längere Ohren oder sonst was, weiss ich was, passiert. Oder die Blumen kriegen Mascherl [Schleifchen] noch drauf oder so Das wird nicht passieren, so einfach. Aber die Natur verändert sich dadurch, längerfristig. Das passiert alles aus solchen Kräften heraus, heute. Und daran mitarbeiten ... Aber damit das im größeren Maßstab geht, brauchen wir also die unteren Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wie kommen wir jetzt also so heran, dass das nicht gefährlich wird? Weil, in der Vergangenheit war es gerade der Missbrauch dieser Kräfte, der immer wieder zum Untergang geführt hat. Und wenn man davon hört, dass Rudolf Steiner davon spricht, ja &#039;&#039;&#039;am Ende unserer Kulturepoche&#039;&#039;&#039;, am Ende der 7. Kulturepoche wirds den &#039;&#039;&#039;Krieg aller gegen alle&#039;&#039;&#039; geben, und so weiter, dann wird man auch sehen halt: also ein Teil der Menschheit hat es halt dann offensichtlich noch nicht geschafft, dieses Liebesprinzip so zu entwickeln, dass sie eben Astralisches ins Nichts - also altes und damit letztlich verdorbenes Astralisches ins Nichts geführt haben, erneuert haben durch das Ich, und das jetzt verschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird ein Teil sein, &#039;&#039;&#039;das sind die 144.000 Auserwählten, von denen wir wissen, es ist keine Anzahl, sondern eine Qualität,&#039;&#039;&#039; die sich darin ausdrückt. Und das ist genau diese Qualität. Diese Qualität, sich verschenken zu können und verschenken zu können das Astralische, das aus dem entstanden ist, neu entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, also wie können wir das - bis hineintragen auch in diese untersten Kräfte? Weil das müssen wir im Grunde einigermaßen schaffen, noch während unserer Erdentwicklung. Zumindest den Anfang dazu zu setzen, also wenn es auch so ist, dass das Geistselbst vollständig erst sich auf der nächsten kosmischen Inkarnation entwickeln wird, heißt das aber trotzdem, dass wir jetzt überall den Anfang setzen müssen. Und das heißt letztlich, alle Chakren bearbeiten müssen. Aber halt in der umgekehrten Richtung wie in der Vergangenheit. In der Vergangenheit sind die Kräfte von unten geholt worden und mit der Zeit immer mehr hinaufgehoben worden. Immer mehr ins Bewusstsein, heißt das. Es hängt nämlich wirklich auch damit zusammen: je weiter unten die Chakren liegen, desto schwerer sind sie dem Bewusstsein zugänglich. Je weiter oben sie liegen, desto eher kann ich ihre Tätigkeit ins Bewusstsein heben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich wirklich es schaffe, das lebendige Denken dann ... - lebendiges Denken braucht die Ätherkräfte, die sind immer auch notwendig dazu. Und wenn ich sie jetzt bis zur Imagination bringe, also zu einem rein seelisch bildhaften Erleben, aber bildhaft heißt: nix Sinnliches drinnen, überhaupt nix Sinnliches drinnen, etwas rein seelisches, das aber doch bildhaft in dem Sinne ist, dass ich alles, was dabei eine Rolle spielt, sozusagen gleichzeitig im - na, Blickwinkel ist wieder ein sinnlicher Ausdruck -, aber es nebeneinander, miteinander erleben kann. Nicht nur in einem Nacheinander, sondern in einem Nebeneinander, in einem Miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Spannende bei einer &#039;&#039;&#039;wirklichen Imagination&#039;&#039;&#039;, dass ich ... auch sonst, wenn ich innerlich eine Seelenstimmung hab, ja, dann merke ich, wie sich die im Laufe der Zeit ändert. Aber meistens ist es so: eine bestimmte Seelennuance oder von mir aus eine bestimmte Mischung hab ich halt zu einem bestimmten Zeitpunkt, und dann verändert sichs und ... wenn ich einen Tag zurückblicke, ist die eigentlich schon weg, ich kann mirs gar nicht mehr vorstellen, wie die war. Ich erlebe sie nicht mehr. Also sie vergeht. In der Imagination ist jede da. Ist jede da, die diese Imagination aufbaut, jede dieser Stimmungen - ich nenns einmal halt jetzt Stimmungen - ist gleichzeitig da sozusagen. Ist gleichzeitig erlebbar. Das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn das ein bisserl ansatzweise gelingt - das wird am Anfang sehr, sehr unscharf sein, aber immerhin - , dann hab ich das geschafft, es da ins Bewusstsein zu heben, mit dem Chakra da oben. Und jetzt muss ich dran arbeiten, da weiter bewusst zu werden, also weiter üben mit dem lebendigen Denken, mit dem Empfindsamsein im Seelischen. Ein Komponist hat das zumindest halbbewusst, er erlebt sein Musikstück als Ganzes. Halbbewusst zumindest, nicht fix und fertig. 01:30:35&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fix und Fertige ist sowieso nur das Endprodukt. Aber es geht darum, ein Gespür zu kriegen, ah, das drängt auf ein bestimmtes Ende, oder da kommt mir das Ende eigentlich schon entgegen, das sagt mir, wie die erste Note sein muss. Und das heißt also, auch so ein Musikerlebnis, und ich sage das ganz bewusst, weil Musik bringt mich natürlich viel eher mit Inspirationen verbunden, und die spielt auch eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es spielt auch die imaginative Ebene eine Rolle. Es ist auch so schön geschildert, in den grundlegenden Schriften von Steiner in der Theosophie, wo es auch um die Imagination und sowas geht, in Klammer, aber dann ist das genauso, gibt es aber auch ein geistiges Hören, und das gehört halt auch dazu. Also auch schon auf der Ebene der Imagination spielt das eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt also auch Klangbilder sozusagen. Und Bild ist es eben dann, wenn es sich wirklich in diesem Nebeneinander manifestiert. Nebeneinander ist aber schon wieder sinnlich übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es heißt für mich, dass ich es gleichzeitig im Bewusstsein haben kann. Und jederzeit sozusagen mein Bewusstsein mehr auf das eine fokussieren kann, mehr auf das andere, aber ich kann jederzeit mich im Bewusstsein von einem zum anderen wenden. Es geht nichts verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich muss nicht nachdenken, wie war denn die Stimmung? Ich weiß nicht mehr. Nein, ich brauche nicht nachgrübeln, ich erlebe es einfach. Es ist mir immer präsent, ich brauche nur seelisch sozusagen innerlich den Kopf wenden ein bisschen, und ich bin mit meiner Konzentration wieder dort, und die andere bleibt aber genauso da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie geht nicht verloren. Ich bin also seelisch so wendig geworden. Das hängt alles mit der Übung da oben zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt eben die Inspiration dazu, und da ist die nächste Stufe, will ich aber jetzt nicht, wir haben eh schon die letzten Male darüber gesprochen, ist also die nächste, die 16 Blätterige Lotusblume, wo 8 Blätter aus der Vergangenheit, also das heißt 8 bestimmte Seelenqualitäten, Seelentätigkeiten, in 8 neue verwandelt werden sollen. Und dann kommt das Herzchakra, das ist das Wichtigste. Wichtig sind alle letztlich, aber das ist das Zentrum, und das sich alles dreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es geht also vor allem darum, dass hier das Zentrum entwickelt wird. Das ist nicht nur diese Lotusblume, sondern es ist dahinter auch ein ätherisches Zentrum, ein Kraftzentrum überhaupt. Es ist also ein ätherisches Zentrum da, aus dem zum Beispiel diese Herzlotusblume ja im Grunde herauswächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, ich habe es glaube ich schon öfter erzählt, wenn eine Pflanze wächst, dann hat es die grünen Blätter, den Spross und die grünen Blätter und das alles, aber damit es einmal zum Blütenkelch kommt, es sind noch grüne Blätter zunächst, aber es geht nicht mehr hinaus in die Weite, es wird jetzt ein Becher, und der Becher, der deutet nur an, dass du Astralisches empfangen wirst. Der Becher ist sozusagen die Geste des Empfangens dieser astralischen Kräfte, die jetzt von außen, mehr oder minder von außen, die Pflanze ergreifen, und dann den Becher bilden, und dann drinnen die zarten Blütenblätter mit den verschiedenen Farben und so weiter. Aber unten die grünen Blätter, die Voraussetzung, dass überhaupt die Blüte entstehen kann, weil die schwebt nicht einfach in der Luft irgendwo, die braucht den Stängel, den Spross, den Zentralen, und sie braucht die Blätter aus der Seite dazu, das muss vorausgehen, so muss auch bei den Lotusblumen im Ätherischen was vorausgehen, aus dem dann dieses Seelenorgan überhaupt wachsen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist eine Tätigkeit, die immer mit dem Ätherischen und dem Astralischen zu tun hat. Und das Wichtigste ist, dass da in der Herzgegend ein ätherisches Kraftzentrum gebildet wird. Aber das geht nicht, es gleich da fertig zu bilden, sondern man muss einmal oben anfangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum ist da das lebendige Denken so wichtig. Damit fange ich an, provisorisch, so drückt sich Steiner aus, einmal ein Zentrum da oben zu bilden. Und das senkt sich dann langsam hinunter, bis es dann das Herzzentrum bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem dann diese mittlere Lotusblume in richtiger Art herauswächst. Und von diesem Herzzentrum gehen ätherische und astralische Strömungen aus. Das sind die, die nach oben gehen, die aber auch dann nach unten gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Vergangenheit kamen zum Beispiel die astralischen Strömungen praktisch nur von unten. Jetzt ist es eigentlich so, dass diese Kräfte von der Mitte nach oben und nach unten gehen. Da ist so eine Art Punkt wie bei so einer Spirale, wo sich die beiden Arme der Spirale eigentlich gar nicht berühren in der Mitte, sondern dazwischen ist der Leerraum, der notwendig ist, das Nichts, das notwendig ist, also da kann das Ich eingreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da greift es ein, eigentlich. Also für die höhere geistige Entwicklung ist das ein ganz wesentliches Zentrum. Und dann wird aus dem Denken, aus dem lebendigen Denken, aus dem imaginativen Denken, ein Herzdenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das braucht hier dieses Zentrum, das im astralischen etwas bewirkt, aber vor allem auch im ätherischen etwas bewirkt. Und man könnte sagen, das ist das Zentrum der Lebenskräfte, die auch jetzt diesen Lotusblumen ja den Lebenssaft geben. So wie in der Natur draußen eine Blütenpflanze die Lebenskräfte der grünen Blätter und des Stängels und der Wurzeln von mir aus das alles braucht, um oben dann empfangsbereit zu sein für die seelisch-astralischen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Grunde da nicht anders. Und das heißt, es ist eine starke Verwandlung nicht nur des astralischen, wenn wir diese Organe entwickeln und so weiterentwickeln, dass sie eben zukunftsträchtig sind, also das Alte ins Neue verwandelt wird. Und das heißt wirklich konkret, das Alte verschwinden lassen, Neues aus dem Nichts heraus zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist es eigentlich. Also die netten Bilder mit den Blumen da und den Blättern, das ist alles sehr schön, aber es ist eine grobe Versinnlichung einmal, hinter der eigentlich steht, was Altes verschwindet, was Neues kommt heraus. Und das hat die Qualitäten des Alten aber in ganz neuer Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und über das, was hinaus soll, dass man damit etwas ganz anderes tun kann. Das ist es eigentlich. Also es ist schon sehr vergleichsweise gesprochen oder abgebildet, wenn ich da die netten Blatte darauf zeichne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss verstehen, dass da seelisch ein Prozess dahinter ist und ein ätherischer Prozess. Und bei dem ätherischen Prozess, da ist immer der Christus mit dabei. Wenn das wirklich aus dem Ich kommt, wenn ich nicht das alles aus den alten Kräften hole, da strömt natürlich auch Ätherisches und Australisches aber halt am Ich vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem kann man heute nichts mehr anfangen. Und heute muss ich von dem aus, das Ätherische und das Australische von der Mitte aus eigentlich nach oben und nach unten verändern. Und eben dieses Zentrum, damit ich ganz bewusst dabei sein kann, muss ich eben oben anfangen, weil da bin ich am bewusstersten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich auch den Ich-Punkt. Die Inder haben da den Punkt, das ist gleichzeitig der Punkt, wo die Lotusblume ist, aber es ist auch der Punkt, wo ich mich als Ich erlebe, als geistiges Wesen. Und den Punkt, der geht nicht verloren, aber die Kraft wird trotzdem weitergetragen, dann kann ich anfangen, da in der Gegend bewusster zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erwacht die Inspirationskraft, die hat was zu tun damit, dass ich jetzt beginne, das geistige Wort zu hören. Da habe ich jetzt ganz bewusst davon gesprochen, dass ich da die Imagination mit der Musik zusammenbringe, und zwar mit der Musik, die noch keinen Text hat. Die verstehe ich, ja eigentlich schon mit dem Herzen interessant, man sagt ja eher, wenn ich die Musik mit dem Kopf verstehe, das ist zu wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann viel herausholen, weil ja sehr viel Weisheit drinnen ist, darum kann ich gerade mit logischem Verstand in der Musik mathematische Zusammenhänge und alles mögliche erkennen. Das ist ein Bild dieser Weisheit, vor allem aber auch der alten Weisheit. Die neue ist, wenn ich erkenne drinnen, dass es mathematisch gerade irgendwo immer ums Einzelne nicht rausgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie es auch im Planetensystem ist, eigentlich längerfristig sind die Bahnen nicht vorherberechenbar. Die Rechnung lässt sich nicht hundertprozentig exakt lösen, wir können es sozusagen auf lange Frist nicht vorhersehen. Ich meine für unsere menschlichen Dimensionen reicht es, wir können auf gut einige Zehntausend Jahre das ganz gut vorher berechnen und das wird vermutlich ziemlich stimmen, aber was in Hunderttausend oder einer Million Jahre ist, wird der Rechenfehler dann irgendwann so groß, dass er die Dimension des ganzen Planetensystems erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, ich weiß im Grunde gar nicht mehr, wo das ist, weil der Fehler ist so groß wie der Wert eigentlich selber. Und wenn ich jetzt hier herunterkomme, also vom Musikhören, von der Harmonie hören, herunterkomme und es zum Wort wird, dann fängt es mir an, eigentlich ganz klar für das Bewusstsein zu erzählen, ja was ist denn das eigentlich, was ich jetzt in dieser wunderbaren Imagination erlebt habe, in dieser von mir aus Klang-Imagination, was bedeutet das eigentlich für die Welt. Das weiß ich in der Imagination noch nicht, da erlebe ich sie, ich weiß ganz genau, es muss das so sein und das so, ich merke sofort, wenn etwas falsch ist, aber warum es so ist, weiß ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich kann jetzt sagen, mathematisch sind schöne Harmonien drinnen und ich kann das mathematisch formulieren, toll, aber dann weiß ich immer noch nicht, welchen Sinn das macht, weil bei den anderen sind halt wieder andere Zusammenhänge, die sind auch schön, aber nehme ich halt einmal zur Kenntnis, dass ich den Zusammenhang auch mit wachem Bewusstsein erfassen kann, das ist die Inspiration, die ist dazu notwendig. Und da höre ich jetzt, ja man könnte sagen, den sinnvollen Zusammenklang. Sagen wir mal jetzt so, in der Musik höre ich den gemütvollen Zusammenklang, da geht es um den sinnvollen Zusammenhang, aber das ist eben nicht ein kaltes verstandesmäßiges Erkennen des Zusammenhangs, sondern ein Aussprechen, ein Hören, aber ein sprachliches Hören, wenn man so will, das den Zusammenhang erkennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Ansatz dazu sind die Übungen zur Sprachgestaltung oder so, wenn man erkennt, welche Kräfte in den einzelnen Noten drinnen sind und wie sie sich aber verändern, wenn sie zusammenwirken und in jedem Wort steckt was drinnen und wenn das Wort im Zusammenhang mit anderen Worten ist, verändert es sich schon wieder und kriegt so, dass der ganze Satz oder die Strophe vielleicht eines Gedichts ein Ganzes wird. Der Dichter macht es, er spürt es irgendwo, er hat ein Wissen davon, ohne es zu wissen, aber er hat es trotzdem mehr, indem er es in Worte hat, wenn er es in Musik nur hat, dann weiß er nur, es ist richtig. Wenn er es in Worte fassen kann, kommt schon eine nächste Ebene dazu, auch wenn er vielleicht immer noch sehr wenig versteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann kommt diese Ebene dazu, wobei ich jetzt nicht sagen muss, Dichtung ist höher als Musik oder so, auf das lasse ich mich jetzt gar nicht ein, es ist einfach eine andere Ebene und die hängt jetzt insbesondere mit der Inspiration zusammen. Und dann geht es halt in die Intuition, im Herzchakra, zwölfblätterig. Sechs alte Eigenschaften in sechs neue Eigenschaften zu verwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da sagte ich das letzte Mal schon, eine gute Übung dafür, um dieses Herzchakra zu entwickeln und damit jetzt auch diesen Mittelpunkt, also das zweiblätterige Chakra bleibt natürlich da oben, aber das eigentliche Zentrum geht also jetzt hinunter, wenn ich die Inspiration entwickle und es geht hinunter ins Herzchakra. Dann sind wir endlich dort, wo es hingehört. Aber ich habe jede Stufe mit Bewusstsein einmal durchgemacht, dann kann ich auch hier ins Bewusstsein etwas heben, was eigentlich zunächst einmal scheinbar gar nicht geht, weil wenn ich in der Intuition bin, werde ich eins mit einem anderen Wesen und vergesse mich vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt muss ich eigentlich in der Intuition trotzdem wieder zu dem Bewusstsein meiner selbst kommen und muss eigentlich hier auf der seelischen Ebene zumindest zugleich mich und das andere Wesen verwandeln. Das andere Wesen wird nämlich auch etwas anders durch die Begegnung mit uns. Das ist ja auch in jeder menschlichen Begegnung so, wenn zwei Menschen einander begegnen, nimmt jeder irgendwas mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann was gut sein, das kann manchmal auch was schlecht sein, es ist wurscht, aber es ist nicht egal, dass die Begegnung stattgefunden hat. Und sei es auch nur ganz Flüchtige, an die wir uns vielleicht gar nicht erinnern, aber es ist ein Austausch da. Also man verändert einander wechselseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade dieses Herzzentrum soll dazu dienen, namentlich auch jetzt während unserer Erdentwicklung noch, dass wenn Menschen einander begegnen, dass sie einander bewusst wechselseitig verwandeln. Das heißt, ich nehme bewusst das Liebesgeschenk des anderen auf, das gibt mir einen Anstoß, mich zu verwandeln, aber ich nehme nicht einfach ungefiltertes auf, sondern ich spüre seinen Impuls, führe ihn ins Nichts hinein und mache was Neues draus. Aber es kommt von dort der Anstoß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich mache es zu was Eigenem. Und umgekehrt genauso. Ich schenke ihm meine seelische Kraft, die ich entwickelt habe, die ich aus dem Nichts geschöpft habe, die lässt seine Seele erklingen und das was da neu erklingt, was zu sprechen beginnt, was dann bis in die Intuition hineingeht, wo ich eigentlich dieses andere Wesen, den anderen Menschen zumindest in dem Teilaspekt in mir habe und er geworden, also ich bin er geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und umgekehrt, dann nehme ich das wieder zu mir zurück, lasse es ins Nichts sinken und mache was Eigenes draus. Das Ich wird dadurch deswegen reicher, weil das Ich wird stärker mit jeder Tat, die es vollbringen kann. Und die Taten, die es wirklich ganz schöpferisch ist, aus dem Nichts tätig sein kann, was das Eigentliche ist, was das Ich ausmacht, das kennen wir bis jetzt nur im Astralischen, im Seelischen und da machen wir es genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir nehmen ein Seelengeschenk auf, führen es ins Nichts, das müssen wir und dann erschaffen wir es neu, aber in unserer Variante. Und sowas wird einmal, wenn es gut läuft, auf einem großen Teil der Erde in der nächsten Kulturepoche da sein. Die Epoche der Brüderlichkeit, die besteht nicht mehr drin, dass man sagt, ja wir sind alle Brüder, das wird heute auch oft gesagt und was dann herauskommt ist, willst du nicht mein Bruder sein und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen wir das. Nein, aber dann wird das eine Realität werden, dass die Menschen einander seelisch beschenken, dass die Geschenke bewusst gegeben werden, bewusst angenommen werden und bewusst zu etwas Eigenem gemacht werden und dadurch fruchtbar werden, weil dadurch wird schon wieder ein neuer Prozess angestoßen. Und der Mensch kann eigentlich schon wieder, indem er das genommen hat, Impuls verwandelt, kann er schon wieder schenken, wem anderen zum Beispiel oder demgleichen, wie auch immer, wurscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch wird erstens das Seelische verwandelt, aber auch unser Ich wird immer kräftiger dabei, wird also immer schöpfungsmächtiger dabei, nur durch diese Taten. Also wenn wir das Herzzentrum entwickelt haben, dann sind wir im Grunde in der Intuition drinnen, das heißt, dann sind wir aber auch wach geworden dort, wo man eigentlich normalerweise nicht wach wird. Also man kann aus dieser Intuition ganz stark zu sich selbst kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade am stärksten in Wahrheit dann dort, wo ich mich zunächst ganz an den anderen hingegeben habe. Aus dem komme ich als Allerstärkster zu mir selbst zurück. Und dann, wenn das funktioniert, und dazu zählen die sechs Nebenübungen, die ich das letzte Mal erwähnt habe, die helfen sehr, dieses Zentrum auszubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wollte ich Sie eigentlich heute ein bisschen näher besprechen, aber ich sehe schon, das wird sich heute nicht mehr ausgehen, ich kann es nicht mehr aufzählen. Das war die Gedankenkontrolle. Und zwar wirklich ganz simpel, äußerlich, ich nehme mir irgendeinen Gegenstand und schaue, dass ich fünf Minuten in Gedanken nur bei diesem Gegenstand bleibe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass nichts anderes reinkommt. Zunächst einmal ganz simpel, ganz bewusst nicht irgendeine geistige Vertiefung suchen oder sowas, sondern mit einem ganz nüchternen Verstand dabei zu bleiben. Weil da habe ich die größte Chance, einmal ganz bei mir zu sein und das einmal zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn da jetzt plötzlich die große Inspiration kommt und mich überschwemmt, dann habe ich gerade die Übung eigentlich verfehlt. Zumindest in ihrer ersten Stufe. Weil erst wenn ich da die Drittsicherheit und die Selbstbewusstheit gelernt habe, dann kann ich es vielleicht schaffen, wenn wirklich so ein großes Geschenk hereinkommt, das so wach mitzukriegen, dass ich mit meinem Ich wirklich dabei sein kann, wach und nicht einfach überschwemmt werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass ich die Fülle, die da kommt, mit klarem Bewusstsein fassen kann. Dass ich die Imagination vielleicht bekomme, die mit klarem, wachem Bewusstsein fassen kann. Und so dass ich eben wirklich dieses Panorama, also das heißt, dieses jederzeit gleichzeitige Erleben eines riesigen Seelengemäldes, dass ich das locker machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass nicht jedes Wort, was war vorher, weg. Nein, es ist jederzeit da. Es ist jederzeit da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gehört schon ein ziemlicher Bewusstseinshorizont. Und vor allem wenn man weiß, wenn man anfängt mit den Übungen, es kommt einem schon so ein Risiko vor, was ich dann überschaue. Und dann komme ich da und sage, ja bitte, das ist nicht einmal das Vorgabel noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein kleiner Bereich dieser Gesamtimagination, die eigentlich dahintersteckt. Ich meine letztlich die ultimative Imagination umfasst den ganzen Kosmos, eh klar. Kleiner geht es eigentlich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt darin kleinere und größere Bereiche, die zumindest ein bisschen ihre Eigenständigkeit haben. Und natürlich mit dem Rest zusammenhängen. Aber das Ganze ist ja nicht einfach ein Einheitsbereich, sondern ein gegliederter, weisheitsvoll kosmisch gegliederter Organismus, Seelenorganismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich kann einmal das eine Organ und einmal das andere mehr anschauen. Aber die ersten Imaginationen, das sind wirklich das Vorgabel. Da muss man schon froh sein und das ist schon etwas ganz Tolles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man muss sich bewusst sein, was einem jetzt heute so reich vorkommt, ist noch tausende, tausende, tausende Male reicher. In Wahrheit. Und der Mensch kann aber mit der zweiten Fähigkeit entwickeln, diese Riesendimension zu überschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man mit dem Bewusstsein so ein bisschen liest, die Schriften von Steiner, dann sieht man, der Mensch hat einen Riesenhorizont gehabt. Aber der ist sicher auch noch nicht der Ganze. Muss man auch gleich dazu sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat auch nie behauptet. Aber er hat im Vergleich zu dem, was man selbst, wenn man ein bisschen herankommt an die Imagination, weiß man, Mensch, der Horizont ist schon sehr groß. Und Gott sei Dank hat er uns genug Wegmarken hinterlassen, an denen wir uns orientieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn einmal so ein bisschen eine Imagination aufblitzt, dass ich wenigstens sage, aha, in dem Bereich gehört das ungefähr. Und weiter war noch eine zweite Wegmarke, die führt mich weiter. Ah, schau, da finde ich jetzt selber auch eine kleine Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das so Wertvolle. Und er konnte es deswegen hineinlegen, oder er konnte es deswegen vermitteln, weil er eben nicht nur die Worte sagt. Das Wichtige ist, was zwischen den Worten wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so wie beim Komponisten. Die Noten, die am Blatt ausstehen, machen es eigentlich nicht aus. Und sie taugen nichts für den, der, der nicht Noten lesen kann, sowieso nicht, aber selbst der Noten lesen kann und sie einfach runter spült und sagt, ja, richtig gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn er nicht erlebt, die Klangimagination, aus der es gekommen ist, er muss nicht voll bewusst sein, aber er muss sie spüren in seiner Seele. Wenn er die nicht spürt, dann hat er gar nichts. Es klingt ja richtig okay, aber es kommt von dem Eigentlichen nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Null. Wirklich null. Also das, was ich fassen kann an der Komposition, ist es noch gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nur das Gefäß, durch das die Wirkung hereinkommen kann, wenn der Musiker es zulässt. Der es spielt, der es singt. Wenn er das nicht hat, dann kann er noch so wunderschöne Stimme haben, der Klang kann wunderbar sein, technisch sauber, technisch perfekt, exakt gesungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, auch das HEC oder was noch darüber ist, hat er fünfmal getroffen, super toll. Und es kann nichts sein. Es war nichts, aus geistiger Sicht gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist, ja, Lucifer, der Luzi ist dahinter, es ist die sinnliche Blendung. Sinnlich gesehen ist es brillant, seelisch gesehen ist es gar nichts. Null.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So extrem kann das sein. Und es kann umgekehrt ein Musiker, ein Künstler, der vielleicht nicht so technisch trainiert ist und nicht die Möglichkeit hatte, das zu schulen, vielleicht auch nicht das Organ dazu hat, dass es so perfekt wird, aber er erlebt ein Funden von dem, was da drinnen steckt und er kann den Menschen mehr geben als der große Star, der ein perfektes OEC oder sonst was schenkt. Damit sage ich nicht, man soll schlecht singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur weil es nicht so gut kann, heißt das auch noch nicht, dass ich deswegen etwas erlebt habe. Aber es kommt auf dieses Erleben an. Und das ist beim Instrumentalmusiker genau dasselbe der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo das nicht da ist, ist es seelisch gesehen, geistig gesehen, nichts. Gar nichts. Wirklich gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bewegt und es bedeutet dann für das soziale Leben der Menschen nichts. Im Grunde bedeutet es dann nichts. Es passiert dann genau das nicht, dass der eigene Astralleib des Zuhörers, des Zuhörers, der mitlebt mit der Musik, dass dessen Astralleib wirklich in diese Schwingung kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieses Neue, was der Komponist hereingeholt hat. Das ist das, was er schenkt. Das, was er jedem schenken will, der dieses Lied hört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sei es Jahrzehnte später. Der Komponist ist vielleicht schon tot. Und er schenkt es uns auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bach hat es uns auch geschenkt. Und schenkt es uns immer wieder. Immer noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was er hereingeholt hat. Ein neues Seelisches daraus geschaffen hat. Und wenn wir es so aufnehmen, dass wir es auch wirklich spüren, dieses Seelische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht nur hängenbleiben am äußeren brillanten Klang, wie es gespült wird. Sondern die Seele spüren, die da durchkommt. Dieses neue Seelische spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bringt es wirklich unseren Astralleib so in Schwingung, bzw. unser Ich wird dadurch angeregt, dass es das aufgreift und selber was Neues daraus machen kann. Und so bilden wir einander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Komponist stoßt es an. Der Musiker, der es spielt, gibt es weiter. Und die vielen Zuhörer, die es hören, nehmen als letztes das Geschenk auf und werden andere Menschen dadurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich nicht mechanisch Ursache, Wirkung. Sondern sie machen sich dadurch zu anderen Menschen. Indem sie das ergreifen und selber was Eigenes daraus machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D.h. die Musik aufnehmen und für sie wird es aber seelisch etwas Erneuertes. Also ihr seht, wo es überall schief gehen kann. Jetzt kann jetzt einer da sitzen, der hört es an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunderbar, das Orchester lebt es wirklich. Er schafft das neue Werk in dem Moment. Aber der ist seelisch so träge, dass er nur das Äußerliche erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunderbar haben die gespielt. So präzise, toll, technisch perfekt und ich war begeistert davon. Eine Artistik dieser Künstler, großartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber seelisch hat er nichts erlebt. D.h. er hat nichts erlebt von dem Impuls, um den es eigentlich geht. Er hat nur die schöne Kutsche gesehen, mit der das daherkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht mehr als die Kutsche. Aber es geht darum, wer oder was sitzt da drinnen in der Kutsche. Wenn er das nicht mitkriegt, hat er gar nichts gewonnen davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eigentlich schon fast die Einleitung oder Vorbereitung für den nächsten Vortrag. Es geht darum, dass wir diese Kräfte eben brauchen, um die unteren Chakren gefahrlos und in einer zukunftsträchtigen Form zu entwickeln. D.h. zu erneuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also die 10 Blätterige Lotusblume, die 6 Blätterige und die 4 Blätterige. Übrigens, alle Lotusblumen hängen sehr stark auch mit unserem Planetensystem zusammen. Und das ist auch nur die Spitze des Eisberges, die darüber ist, das 7. Chakra, das Kopfchakra, das Kronenchakra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D.h. eh die 1000 Blätterige, die zeigt eh, wo es hingeht. Mit den 1000 Blättern, das ist jetzt nicht mit dem Abzählen so genommen, sondern es heißt eigentlich die Unchastan, die ganze kosmische Welt. Da geht es noch weit über unser Planetensystem hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sagt zwar, die oben hängt mit dem Saturn zusammen, aber das ist genau die Grenze, wo es in den Kosmos hinaus geht. Also das ist eigentlich von dort, wo die Verbindung zum ganzen Rest gesucht wird. Ich meine tatsächlich gibt es esoterische Strömungen, die dann noch mehr Chakren, die darüber liegen, unterscheiden, die außerhalb des Körpers sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat zum Teil also eine gewisse Berechtigung, es hat zumindest die Berechtigung zu sagen, aus diesem 7., aus diesem Chakra da oben, das ist ein reich differenziertes Gebilde, sagen wir es einmal so. Und das letztlich den ganzen Kosmos umfasst. Und natürlich gibt es da noch sehr viel mehr zu entdeckende Strukturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strukturen im Sinne von seelischen Fähigkeiten, die man entwickeln kann. Und die einen inneren Zusammenhang haben. Aber das ist jetzt nur eine sehr ferne Andeutung, so weit sind wir noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das brauchen wir uns jetzt noch nicht so viel den Kopf zerbrechen. Aber wir müssen uns den Kopf zerbrechen, dass wir mit diesen Qualitäten, die ich jetzt anhand der Musik geschildert habe, dass wir mit diesen Kräften gestärkt, dann langsam die unteren auch ergreifen können. Und Steiner sagt das ganz deutlich, diese unteren Kräfte werden in der Zukunft, namentlich dann in der nächsten Kulturepoche, in der Epoche der Brüderlichkeit, eine riesige Bedeutung bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alten Inder haben das genannt, die Kundalini-Kraft, die Schlangenkraft heißt es auch. Da ist die Quelle dieser australischen Kräfte, die brauchen wir überhaupt, um uns verkörpern zu können. Da sind die stärksten australischen Kräfte drinnen, mit dem untersten, mit dem Wurzelschakra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn da die Verbindung zwischen dem australischen und dem physischen reißt, ist aus. Dann tritt der Tod ein. Unwiederbringlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gibt es auch keine Rückkehr mehr. Das hängt also mit dieser stärksten australischen Kraft zusammen, die so stark ist, dass sie in der Nacht, wenn wir schlafen, weil es mit dem Kosmos verbunden ist, das obere australische löst sich in der Nacht heraus, ist mit dem Kosmos verbunden, holt sich die kosmischen, weisheitsvollen Bilder wieder herein, und die Kraft da unten sorgt dafür, dass alles, was wir bei Tag durch unser Bewusstsein in unserem Körper römiert haben, dass das wieder regeneriert wird. Weil das überträgt seine Kräfte jetzt aufs Ätherische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ätherische liegt eigentlich am Abend, und wenn man dann in Schlaf fällt, hängt das in den Seilen eigentlich. Das ist Grogi, der Ätherleib. Er ist komplett ausgepowert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Australische, das die Weisheit aus dem Kosmos holt und dann bis nach unten führt, in dieses Wurzelschakra, das macht überhaupt, dass wir den nächsten Tag erleben. Wenn das nicht wäre, würde man nicht mehr aufwachen. Dann würde in der Nacht der Faden erreißen, diese Verbindung, das ist eigentlich diese Verbindung mit dem Wurzelschakra, also da ist die allerstärkste Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wehe, sie wird missbraucht. Das sind ganz starke Kräfte, in der Genesis werden diese Geister, die da mitwirken, um diese Weisheit hereinzubringen. Es sind Geister der Persönlichkeit, also Urengel, die das machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitgeister nennen sie Rudersteiner auch. Jetzt weiteres Geheimnis, was sind denn die sieben Schöpfungstage? Die sieben Schöpfungstage sind sieben Zeitgeister. Das sind nicht einfach Zeiträume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kosmischer Tag dauert sicher lang. Nein, es sind geistige Wesenheiten. Und die haben eine Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt immer eine paarweise Wirkung, es gibt sieben Gruppen solcher Wesenheiten, die teilen sich auf nach Tag und Nacht. Es heißt immer am Ende, und es war Abend und es war Morgen, der erste Tag und so weiter. Es ist also immer die Nachtseite und die Tagseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tagseite ist die, wo das Bewusstsein entwickelt wird, die Nachtseite ist die, die das Leben regeneriert. Tag heißt im Hebräischen Yom und Nacht heißt Layla. Das sind die zwei verschiedenen Zeitgeister, die den Elohim dienen bei einem Schöpfungswerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind die Schöpfungstage. Das sind die Prozesse, die sie machen, die sie übernehmen. Sie übernehmen die Impulse von den Elohim und leiten jetzt weiter diese Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und an jedem Tag was anderes. Das ist ja jeden Tag sozusagen ein anderes Paar von solchen Wesenheiten. Eigentlich kann man sagen, es sind 14, grob gesprochen, weil es sind 7 Tag- und 7 Nachtwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt muss man dazu sagen, es sind also Zeitgeister, Urengel werden sie auch genannt, Urengel deswegen, weil sie ja Ich bekommen haben bereits auf dem alten Saturn, also auf der ersten kosmischen Verkörperung unserer Erde, da sind die, vom sie die Menschheitsstufe sozusagen durchmachen, sind Ich-Wesenheiten, geistige Wesenheiten geworden. Jetzt sind es weiter, sind dem Urengel jetzt mächtige Wesenheiten im Grunde. Und die Nachtgeister gehören zur selben Gruppe, aber der Wesenheiten die die stärksten Widersacher sind, abgesehen vom Sorat jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Asuras, die sogenannten Asuras sind zurückgebliebene Geister der Persönlichkeit oder der Urengel, also Geister der Persönlichkeit heißen die auch, Zeitgeister kann man sie nennen und dazu gehören auch die Asuras die Widersacher mit, und zwar gerade zu der Nachtseite. Aber man sieht auf der anderen Seite, wenn man sie jetzt so aus der Perspektive der Genesis betrachtet, als die Nachtgeister Leila, sind sie die, die uns jede Nacht ermöglichen, wieder aus dem Schlaf aufzuwachen im Grunde. Erfrischt sogar vielleicht, hoffentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls zumindest so erfrischt, dass wir nicht während der Nacht die Schwelle übertreten, zumindest für diese Inkarnation endgültig. Und da seht ihr wieder aber, wie eng beisammen sind Widersachermächte und höchste lebensspendende Kräfte. Die Taggeister Jom, die können das nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die können uns das Bewusstseinslicht geben und also sind jedenfalls mitbeteiligt daran, aber dass wir jede Nacht überleben das schaffen sie nicht, das schaffen nur die Nachtgeister. Und das heißt, die können wirklich bis ins Ätherische, sogar bis ins Physische hinein so kräftige Impulse geben, dass das, was wir durch unser Bewusstsein zerstören untertags, dass das wieder regeneriert wird. Also dank diesen Geistern der Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber aus urwösligen Vorschriften heran. Die selbe Kategorie. Also so, so eng ist das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es passt nicht einmal ein Blatt Papier dazwischen. So eng ist das beisammen. Ja, damit habe ich ein bisschen das hoffe ich vorbereitet, dass wir das nächste Mal uns jetzt mit diesen starken Kräften noch intensiver befassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sehen, weil genau dort haben wir es zu tun mit Kräften, die, wenn sie falsch geleitet sind, letztlich die Welt zerstören können. Mit denen wir uns selbst als erstes einmal zerstören können, indem wir unsere leere Umgebung zerstören können, aber letztlich als Menschheit gemeinsam im Grunde die Erde zerstören können. Und zwar nicht nur im äußeren Sinne, sondern so, dass sie ihre geistige Mission nicht erfüllen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Menschheit nicht. Oder zumindest der Teil der Menschheit nicht. Also dort sind die ärgsten Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dort sind auch die Kräfte, die, wenn sie in die falsche Richtung gehen, ja die ganze Entrichtung Richtung Sorat leiten. Dort ist es wirklich an der Kippe. Und das sind mächtige Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber mit dieser Mächtigkeit muss man lernen umzugehen. Nämlich wenigstens mit der Mächtigkeit, die in uns wirkt. Da drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dazu müssen wir das mit den 1, 2, 3 Stufen einmal vorbereiten. Das ist die Vorübung dazu. Dann kann das anfangen, dass wir uns mit den unteren Kräften beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kundalini-Schlange auf ganz bewusste Weise wieder erwecken. In alter Zeit hat man es auf unbewusste Weise erweckt. Wenn es unter einem guten Einfluss war, dann haben eben diese australischen Kräfte die Lenkung übernommen, die das Ich noch nicht haben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Schlange bereitet eigentlich das vor, dass das Ich kommt. Tatsächlich wird sogar das Ich oft mit der Schlange, die sich auferrichtet. Weil in dem Moment, wo die Schlange bis ganz oben aufgerichtet ist, dann kann das Ich sich seiner bewusst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kommt natürlich das Ich dazu, aber dazu muss auch der Impuls von unten aufsteigen. Im Grunde ist es die Schlange, die zieht sich hinten über das Rückenrad hinauf und da vorne kommt sie ja eigentlich da. Das sieht man bei den Kronen der Pharaonen sehr deutlich, da ist die Oreos-Schlange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist sogar wirklich genau da, wo das Stirn-Chakra ist, kommt diese Schlange raus. Aber die muss man sich denken, die geht da durch. Die kommt vom Wurzelschakra unten und geht bis rauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben in der Vergangenheit war es so, dass die Kräfte eben wirklich von unten aus erweckt wurden und dann nach oben geführt wurden. Und der Endpunkt wäre eben dann, dass dort das Ich erwacht. Also bis dorthin wurde es geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Pharaonen sind welche, die vorausgehen, aber trotzdem, auch wenn sie so etwas wie ein Ich-Bewusstsein in gewisser Weise entwickeln, ist es trotzdem anders als unser heutiges. Weil wie es heute ist, geht es halt erst seit dem Mysterium von Golgatha. Aber das war alles eine Vorbereitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Schlange sozusagen zu zähmen lernen, sie zu beschwichtigen, mit ihr umgehen zu lernen und so weiter. Das ist dasselbe, was noch die Schlangenbeschwerer in Indien das kommt von da her. Das ist das Symbol dafür, dass ich die Schlange aufrichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wird das jetzt, wenn das am Jahrmarkt passiert, nicht viel bringen. Es geht ja nicht wirklich um die äußere Schlange, sondern es geht um die, die wir in uns tragen an astralischen Kräften, aber begleitet dann halt auch von den luziferischen Kräften. Mit der Schlange geht halt auch die luziferische Schlange mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben wir unseren Merkurstab, den der Florian mal mitgebracht hat und der sehr schön ist. Die mittlere, das ist die aufgerichtete. Das ist die, um die es geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sind zwei, die uns begleiten. Eine lichte und eine dunkle. Eine luziferische, eine weimarische von mir aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentlich da, das ist sehr schön da unten, quasi verbunden sind miteinander. Nicht nur zusammenstoßen, sondern eigentlich da ineinander übergehen und gemeinsam wirken. Und der Impuls, der negative Impuls der Nachtgeister und dann von so einer, der kommt von da unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wird uns da runterziehen. Und wir sollen eigentlich da rauf. Aber das werden wir das nächste Mal noch genauer besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden sehen, also dass genau diese starke Kraft, die wir in den Griff bekommen müssen von unserem Ich her, dass das, das menschliche Pantau ist zu dem, was dann als Zorn Gottes kommt. Und tatsächlich dort, wo der Mensch wirklichen Zorn, wirkliche Empörung über irgendwas entwickelt. Und das zunächst einmal im Ganzen aus dem nicht vom Ich geführten australischen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Ursprung davon. So wie es in der alten Zeit war. Wo einfach die starke Empfindung war, nein, so darf das nicht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das vielleicht sogar dann ausartet, dass ich jetzt ein ganz anderes Volk, das Falsche macht, oder die Empfindung hat, ausratiere. Wie es in der Vergangenheit der Fall war. Ja, bis in die jüngste Vergangenheit, das ist noch immer manchmal der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man muss wissen, dass das zeitweise in der Vergangenheit ein Kulturprinzip war. Es ging darum, also das war dieses Ringen dieser Teilkräfte miteinander und jeder konnte nicht anders seinen Teilbereich als den einzig möglichen anzusehen. Und danach mit aller Kraft zu streben, dass das für die ganze Erde der tragende Impuls wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die anderen genauso. Und das war ein offenes Spiel damit, welche Gruppierung gewinnt. Das ist eine Zeit, wo eben noch nicht das individuelle Ich so im Vordergrund stand oder noch gar nicht im Vordergrund stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenteil, gerade bei der geistigen Entwicklung hat man es aus Weisheit weggelassen, weil es nicht kräftig genug gewesen wäre, mit den Kräften umzugehen. Aber die Frage war, kriege ich da die richtigen Kräfte heraus oder nicht? Vielfach waren es auch halt nicht die richtigen. Aber zu viel für heute, das nächste Mal mehr davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ich sehe, ich bin schon wieder drüber, hoffnungslos. Ich fürchte, haben wir doch einen coolen Kampf, ein schlechtes Beispiel genommen. Also verzeiht mir das, ich danke euch für eure Geduld und wir werden das nächste Mal weitergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nächste Mal haben wir dann schon den 61. Also im 60er sind wir darüber. Ich weiß nicht, ob wir dann mit 65 in Pension gehen werden, weiß ich nicht, glaube ich nicht, dass wir dann schon fertig sein werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke meine Lieben. Bis zum nächsten Mal. Danke, Frau Sauer, fürs Aufnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tschüss. Tschau. Gerne, meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, Renate war wieder der Wächter. Danke, Renate, muss ich auch sagen. Vielen, vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na, Renate, passt auf, wenn im Livestream irgendwas schief gehen könnte, weil der Frau Sauer kann halt die ganze Zeit dabei sein. Sag ich dann nachher. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die doppelte Absicherung. Alles Teamwork bei uns. Auf Wiedersehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal, meine Lieben. Ich gehe jetzt raus und überlasse euch selbst. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke, Papa. Danke schön. Papa, gute Nacht.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar==&lt;br /&gt;
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== {{Alle Folgen auf einen Blick}} ==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von dem nächsten Freiwilligen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live bei anthro.world]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SaKe</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_60._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=21844</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 60. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2024-10-31T15:50:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: /* Rohtranskription von 60. Vortrag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}} &lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Video &amp;amp; Audio==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:60.apo.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=E27HfTxYn2o]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 60. Vortrag -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|▷ Alle Vorträge zur Apokalypse von Dr. Wolfgang Peter]]&amp;lt;br&amp;gt;[[a:Apokalypse des Johannes|anthro.wiki]]&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;[https://www.dropbox.com/s/pxiif1sqnip7dr8/60.mp3?dl=0 ↘ mp3 Audio zum runterladen]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Rohtranskription von 60. Vortrag ==&lt;br /&gt;
+++ dies ist eine Rohtranskription in Bearbeitung. Wenn du wissen willst, WIE eine fertige Transkription ausschaut, dann schau dir z.B. als Muster die [[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|10. Folge an]]. Melde ich gerne übers [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] bei uns, wenn du bei der Textarbeit [[MitTun bei Anthro.World|MitTun]] möchtest. Wir freuen uns auf dich! +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Begrüßung und 10. Wochenspruch  00:00:36 =====&lt;br /&gt;
Meine Lieben, heute begrüße ich euch ganz herzlich zu einem irgendwie doch bisschen denkwürdigen Vortrag, zumindest von der Zahl her. Wir stehen bei der Zahl Nummer 60. Es ist heute der 60. Vortrag. Also wir haben schon ein bisschen was hinter uns gebracht. Ich begrüße euch mit einem schönen, schon sehr sommerlichen Wochenspruch. Also die Tendenz, mit der Seele hinaus zu fliegen, in die Welt hinaus zu gehen, zu ahnen, was da draußen an Seelischem, an Geistigem sich auch tun mag und das empfinden zu können auch, das steigert sich jetzt immer mehr. Ich lese es einmal. Der 10. Wochenspruch seit Ostersonntag: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sommerlichen Höhen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhebt der Sonne leuchtend Wesen sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es nimmt mein menschlich Fühlen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seine Raumesweiten mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erahnend regt im Innern sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfindung dumpf mir kündend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennen wirst du einst: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schon eigentlich was sehr, sehr Starkes, was da gesagt wird. Nicht, da - wir waren jetzt schon drinnen in dem, je mehr wir mit dem Bewusstsein hinausgehen, verlieren wir so ein bisschen dieses, so ganz klar und wach bei uns zu sein. Wir träumen ein bisschen hinaus, wir ahnen mehr, was da draußen ist. Wir ahnen vielleicht, dass da ein Seelisches, ein Geistiges auch webt, wenn wir aufmerksam sind. Darüber haben wir ja die letzten Male schon oft gesprochen. Und jetzt wird das aber noch intensiver, noch konkreter, aber eben interessanterweise nicht gleich unmittelbar in dem Moment, in dem man das erlebt in der Natur draußen, sondern in der Nachwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass man in der Nachwirkung dann eben einst erkennen wird, vielleicht Tage später, Wochen später, vielleicht sogar Jahre später, Gott, in dem Gefühl, das mir da entgegengekommen ist, in dem Seelischen, das mir entgegengekommen ist, da hat mich jetzt ein Gotteswesen gefühlt. Da hat eine Begegnung stattgefunden. Und ich habe eigentlich gespürt, wie dieses Wesen da draußen, dieses &#039;&#039;&#039;Gotteswesen&#039;&#039;&#039;, also durchaus etwas, was mehr ist als Elementarwesen. Den &#039;&#039;&#039;Elementarwesen&#039;&#039;&#039; begegnet man relativ leicht, die sind sehr nahe. Aber jetzt die Wesenheiten, die darüber stehen, die die Lenker und Leiter auch dieser Elementarwesen sind, die haben mich jetzt wahrgenommen, fühlend wahrgenommen. Also dem nähern wir uns jetzt, und das ist die beste Voraussetzung dann, sozusagen der Höhepunkt dieser Steigerung, da hinaus zu gehen mit dem Ahnen, sich zu verlieren da draußen, aber eigentlich in Wahrheit gerade in dem sich Verlieren, sich zwar unbewusst zunächst, aber trotzdem intuitiv verbinden mit den Wesen da draußen. Nicht, weil Intuition ist zunächst einmal ein eigentlich Hineinschlafen in die anderen Wesen draußen. Und man muss es erst wieder zurückholen, ins Selbstbewusstsein hereinholen, dann kann man etwas von dieser Intuition ins wache Bewusstsein heben. Aber zunächst heißt es einmal: verliere dich ganz in dem da draußen, werde das Ganze draußen. Nämlich wirklich ganz konkret: werde es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beschreibt so schön ein mittelalterlicher, ja wie soll ich sagen, Weiser würde ich sagen, Theologe könnte man auch sagen, der &#039;&#039;&#039;Johannes Scottus Eriugena,&#039;&#039;&#039; lebte so im 9. Jahrhundert ungefähr. Also Mittelalter, noch nicht ganz Hochmittelalter, davor ist noch Wikingerzeit ganz stark. Hat teilweise also gewirkt am Hofe Karls des Kahlen, in Paris also hatte er den Sitz dort und war dort der Weise. Und der spricht so schön eigentlich davon: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn ich denke und wenn ich über meinen Engel denke, dann ist mein Engel dadurch da, dass ich ihn denke.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Denken wird der Engel sozusagen Wirklichkeit. Jetzt könnte man sagen, ja das habe ich eh schon oft gesagt, ja, die Engel haben wir uns ausgedacht. Nein, so meint er das nicht. Sondern er meint eben: indem ich ihn denke, erlebe ich ganz real diesen Engel. Und eigentlich kann ich ohne ihn gar nicht denken. Nicht wirklich. Nämlich nicht so, dass da wirklich Geistiges in mich hineinkommt. Das heißt, in meinem Denken werde ich berührt oder fließe zusammen sogar, werde eins mit diesem Engelwesen, das ich denke, beziehungsweise das Engelwesen denkt mich. Und er hat auch das Selbstbewusstsein zu sagen: ja eigentlich stehen wir auf gleicher Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Engel denkt mich und ich denke den Engel und dadurch sind wir wechselweise da. Und das ist sehr interessant also, weil da findet also wirklich im Denken halt noch bei diesem Johannes Scottus Eriugena eine geistige Begegnung statt. Aber jetzt sagt der Rudolf Steiner: ja ja, das ist heute eigentlich auch so, wir erleben es halt nur nicht. Nur heute müssen wir schon mehr können. Und zwar die ganze Menschheit. Also alle die, die auch im Materialismus drinnen sind, sie tun es, aber sie wissen es nicht. Wir sind nämlich jetzt auf dem Sprung, &#039;&#039;&#039;die geistige Welt zu schauen&#039;&#039;&#039;. Das ist noch mehr als sie zu denken. Also wirklich, sie zu schauen, also zu einer wirklichen Imagination zu kommen. Geht aus der Steigerung des Denkens hervor. Aber dass ich wirklich zu dem Schauen komme, dazu muss ich das Gefühl haben, ich habe jetzt die Begegnung und die Einswerdung nicht nur mit einem Engelwesen, sondern mit einem &#039;&#039;&#039;Erzengel&#039;&#039;&#039;. Und das hat die Menschheit, dort stehen wir jetzt. In Realität stehen wir dort. Jetzt brauchen wir nur noch das kleine Kunststück zusammenbringen, auch etwas davon in wachem Zustand zu wissen. Das ist das kleine Problem, was wir noch haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, weil wir wissen - vermute ich mal: die meisten Menschen, nicht, wenn sie denken, dass sie in Verbindung mit ihrem Engel stehen. Und noch weniger, dass wenn sie wirklich schauen, und wir schauen, &#039;&#039;&#039;jede Nacht schauen wir geistige Wesen&#039;&#039;&#039;, die uns begleiten und die unerlässlich sind, dass wir überhaupt leben können auf Erden. Also wir schauen sie bereits in der Nacht, aber halt meistens im tiefen Schlafzustand. Nein, es geht meistens nicht einmal bis in den Traumzustand hinein, sondern es ist im Schlafzustand, das ist der tiefste Zustand. Das ist aber auch der Zustand der intuitiven Vereinigung mit diesen Wesen. Also in der Intuition sind sie da, aber damit wir sie wirklich schauen können, müssen wir es halt bis ins Traumbewusstsein zuerst und dann ins Wachbewusstsein heben. Das ist also die große Aufgabe. Und das knüpft auch ein bisschen an das an, was ich in den letzten Vorträgen ja am Ende gesagt habe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit unserem wirklichen Ich sind wir immer schon einen Schritt weiter als mit unserem kleinen Ich. Das weiß halt noch nichts davon. Aber eine große Tugend, die wir heute entwickeln sollten, zu vertrauen darauf, dass unser wirkliches Ich immer uns schon einen Schritt voraus ist, und den Mut zu haben daher, diesen nächsten Schritt zu gehen. Und dann kommen wir auch zu dieser Begegnung auf ganz neue Art wieder mit dem Engelwesen, aber auch mit dem Erzengelwesen. Dorthin steuern wir einmal, und dass das ganz reale Begegnungen sind. Natürlich, das ist etwas, was sich im rein seelischen Erleben dann abspielt. Und man kann es dann natürlich, um es zu kommunizieren, in ein Bild kleiden, aber man muss immer klar sein: alle die Bilder, egal ob sie in einer Geschichte geschildert werden oder ob sie jetzt wirklich als Gemälde vielleicht dargestellt werden, das sind alles Versinnlichungen letztlich, die wir machen, die auch immer einen gewissen kulturspezifischen Einschlag haben. Also das wird nicht überall auf der Welt genau gleich gemacht, sondern je nachdem, was man auch mitbringt. Und das Bild, das man dann versinnlicht hat, ist immer ein exoterisches Bild in Wahrheit. Aber das Wichtige ist, dass der Künstler, der es macht, der Mensch, der diese Schilderung macht, dass der etwas davon in seinem Seelischen erleben kann. Bewusst, halbbewusst, wenigstens ahnend, davon träumend, dass ers zumindest in seiner Gefühlsstimmung drinnen trägt. Und das macht einen riesen-, riesengroßen Unterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann ein Mensch die wunderbarsten Geschichten erzählen, wenn er sie nicht wirklich selbst ehrlich erlebt, nämlich das, was dahinter steckt, was in der Geschichte sich nur in äußere Worte kleidet, wenn er es nicht tief im Herzen, das heißt in der Seele, erlebt, dann berührt es die anderen Menschen nicht wirklich. Dann sagt man, ja, ist eine tolle Geschichte, sehr interessant und ja, tolle Symbole drinnen und ja, sagt mir viel, aber von Herz zu Herz geht es nicht. Und das ist bei allen so. Ich meine, das ist ..., man kann - , man muss es nicht, in einer Geschichte erzählen, ein Komponist kann es vielleicht in Form einer Komposition erzählen. Ist eigentlich der viel direktere Weg, weil eine Musik, also namentlich, wenn es jetzt ohne Text ist, wenn es also ein rein instrumentales Stück oder was ist, Musik spricht unmittelbar zur Seele, viel unmittelbarer, unmittelbar zum Gefühl zumindest. Und wenn der Komponist aber erfunden, gefunden hat oder geschöpft hat, wirklich aus der seelisch-geistigen Quelle, aus der die Musik eigentlich stammt und das auch irgendwie erlebt hat, dann lebt es drinnen in der Komposition. Und jetzt braucht es halt nur noch einen Musiker, der das aber auch so spielen kann. Der nämlich aus derselben Quelle schöpft, wenn er jetzt vor sich die Noten hat und dieses Stück, wie man so schön sagt, interpretiert, das heißt spielt. Auf seine ganz eigene Weise, mit seinem ganz eigenen Erleben, das aber genau aus demselben Feld kommt, aus dem die Komposition geschaffen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erlebt vielleicht nicht genau dasselbe, was der Komponist erlebt hat, aber er ist genau in dem Bereich dieser Imagination drinnen. Imagination kann eben auch eine &#039;&#039;&#039;Klangimagination&#039;&#039;&#039; in Wahrheit sein, ein Klangbild, Musik ist Klangbild, ist sogar ein sehr schöner Ausdruck, weil Musik spielt sich in der Zeit vor allem ab, im Zeitlauf, und Imagination hat immer diese Bewegung. Im Gegensatz zur Musik hat sie nur den einen Unterschied: ich kann jederzeit mich vorwärts und rückwärts bewegen. Also wie wenn ich ein Musikstück hätte und ich kann jederzeit wieder, während eigentlich schon fast der Schluss antönt, den Beginn wieder hören und sozusagen mein inneres Ohr dem Beginn zuwenden. Oder ich kann schon am Beginn das Ende hören, weil sie zusammengehören. Ich kann vor allem die Teile zusammen hören, die eben auch zusammengehören. Das hängt damit zusammen, dass da ätherische Kräfte drinnen auch eine Rolle spielen. Also es ist nicht nur was Seelisch-Astralisches, sondern es ist ja auch etwas Ätherisches drinnen, Klang-Äther zum Beispiel, der eine Rolle spielt. Und da sind immer gesetzmäßige Zusammenhänge zwischen dem Früheren und dem Späteren, in vielfältigster Weise. Also das einfachste ist, dass sich der Anfang am Ende irgendwo spiegelt, dass die Mitte irgendwie was für sich darstellt, aber eigentlich das Zentrum von allem ist. Und so gibt es also sehr sehr viele Zusammenhänge und nicht immer genau die gleichen natürlich, also dadurch unterscheiden sich diese seelisch-ätherischen Wesen, möchte ich geradezu sagen, die in so einem Lied, in so einer Komposition drinnen leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich ist ein Lied zumindest eine seelisch-ätherische Wesenheit. Wo das Ich ist, das dazugehört irgendwo, aus dem es geschöpft ist, das steht jedenfalls in Verbindung, mit dem steht der Komponist in Verbindung irgendwie. Es steht sicher irgendeine hohe Geistwesenheit dahinter, und die sich jetzt in gewisser Weise verkörpert oder kundgibt, offenbart, durch etwas Astralisch-Ätherisches. Und das versucht der Komponist einzufangen. Also begabte Komponisten machen das. Vielleicht wissen sie nicht, jetzt aha, das ist die oder die Engelwesenheit, das ist auch ganz egal. Aber er spürt es, er erlebt die Imagination. Und er könnte das Stück auch nicht komponieren, wenn er nicht auch schon im Anfang das Ende irgendwo spüren würde. Er spürt, wo das Lied hinläuft. Er weiß es zwar noch nicht im Detail, das muss er ausarbeiten und probieren vielleicht und: jaa ..., nein, das ist noch nicht richtig, das passt noch nicht ... Das muss er spüren einfach. Und genau mit derselben Quelle muss sich eigentlich der Künstler, der es dann spielt, verbinden. Und aus der, unabhängig vom Komponisten, spielen, er muss es eigentlich sozusagen für sich neu komponieren, aber er hat eine Hilfe, die große Wegweiser-, halt die Partitur, die da vor ihm steht. Das sind im Grunde nichts als Meilensteine, Wegweiser, die ihm den Weg weisen. Aber er wird es gut dann spielen, wenn er selber zu der Quelle kommt, aus der der Komponist geschöpft ist. Und die ist unglaublich reich. Die ist so reich, dass der Komponist eine andere Schattierung erleben kann, als der eine Interpret. und wenn es tausend gute Interpreten sind, hat jeder seine eigene Nuance. So reich ist das, aus dem es geschöpft ist. Und dann kann man aber spüren, auch in der Musik, eben genau das: &#039;&#039;&#039;Dich berührte ein Gotteswesen.&#039;&#039;&#039;  Und jeder wirklich ... - das kann in einem einfachen Volkslied auch drinnen sein, wo der Komponist namentlich gar nicht bekannt ist, das irgendwie halt noch durch die Gemeinschaft herausgekommen ist. Na nun, auch da lebt ein Gotteswesen drinnen. Also es geht nicht immer darum, dass es eine mordskomplizierte Komposition ist. Das ist nicht immer das Kriterium dafür: das ist jetzt das Höchste, was es gibt. Es kann auch etwas ganz Schlichtes sehr, sehr tief und sehr weitgehend sein. Ich komme deswegen so stark auf &#039;&#039;&#039;die Musik, weil wir uns mit der heute noch sehr beschäftigen müssen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Apokalypse, weiter im 14. Kapitel. Starke Kraft in der Berührung des Gotteswesens  00:16:49 =====&lt;br /&gt;
Weil wir gehen ja jetzt weiter in unserer &#039;&#039;&#039;Apokalypse.&#039;&#039;&#039; Wir hängen zwar immer noch im &#039;&#039;&#039;14. Kapitel&#039;&#039;&#039;, aber wir kommen jetzt langsam ans 15. heran. Und wenn wir ans 15. Kapitel herankommen, naja, dann kündigen sich sonst schon sehr deutlich die Zornesschalen an. Ausgegossen werden sie erst mit dem 16. Kapitel. Und diese Ausgiessung der Zornesschalen hat... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Was ist jetzt los? Ich hoffe, ihr habt mich noch gehört, jetzt war nämlich mir plötzlich mein Bildschirm mit dem Online-Medium weg. Aber er ist, glaube ich, eh noch da. Also wenn nicht, bitte schreit. Ich hoffe, ich höre es dann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also wir gehen dann aufs 15. Kapitel zu, und das geht dann ins &#039;&#039;&#039;16.&#039;&#039;&#039; über, &#039;&#039;&#039;Ausgiessung der Zornesschalen&#039;&#039;&#039;. Also da wirds sehr wild, die ganze Geschichte und wir werden uns sehr damit beschäftigen müssen, was dieser Zorn ist. Ich habe es ein paar Mal schon erwähnt, dass es eigentlich &#039;&#039;&#039;Ausdruck der Liebe Gottes&#039;&#039;&#039; ist. Das ist also... , es scheint sehr merkwürdig zu sein irgendwo. Zorn ist doch fast das Gegenteil von Liebe irgendwo. Aber die hängen also sehr stark miteinander zusammen. Mit dem werden wir uns beschäftigen müssen. Und es geht vor allem darum, was beim Zorn einmal sehr deutlich wird: Zorn hat, wenn er so ein wirklicher Zorn ist, der einen überkommt, hat er ungeheure Energie in sich. Und um die geht es. Die Energie brauchen wir einmal. Und die Frage ist, wie tasten wir uns halt an diese Energie heran, aber gefahrlos. Gefahrlos in dem Sinn, dass nicht da jetzt der wilde Mustang oder der wilde Stier, der damit zusammenhängt, mit uns durchgeht, sondern dass wir souverän diese Kraft leiten können. Dann wird sie eine wohltätige Kraft. Dann wird aus einer zerstörenden Kraft die höchste wohltätige Kraft in Wahrheit. Und die brauchen wir. Also das nur so zur Einleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich lese jetzt noch einmal wie üblich zum zweiten Mal den Wochenspruch. Aber der führt uns hin, dass wir also eben in diesen auch Zornes-Aufwallungen ein Gotteswesen spüren können. Mit dieser Intensität. Nicht nur als: ja, ich bin leise berührt worden von irgendwas, ich weiß noch nicht was. Sondern dass man es spürt dahinter, nämlich selbst bei dem, wenn wir eine ganz zarte Stimmung erleben, der Natur gegenüber, und dann vielleicht ein paar Tage später draufkommen: das war etwas Überirdisches, was mich da berührt hat, das war, ja eigentlich ein göttliches Wesen. Und ... - aber &#039;&#039;&#039;wenn wir dieses göttliche Wesen in seiner wahren Gestalt erleben, puh, dann ist das nicht eine sanfte Berührung. Das ist ein feuriger Vulkan, so viel Kraft ist da.&#039;&#039;&#039; Nicht, weil er uns verzehren will, aber weil er seiner Natur nach einfach so gewaltig ist, dass man es nur durch das Bild eines gewaltigen Feuersturms ausdrücken kann, zum Beispiel. Also nicht als ein lauwarmer Tee oder sowas. Sondern wirklich, wirklich, da steckt Energie dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt an der Stelle, wo wir in der Apokalypse stehen, geht es darum, dass wir uns dessen bewusst werden, immer mehr, welche Kräfte dahinter sind. Und &#039;&#039;&#039;Kräfte, die notwendig sind, um damit Gutes zu tun&#039;&#039;&#039;. Um uns entwickeln zu können. Um der Erde helfen zu können. Um die Erde teilhaftig werden zu lassen an der Freiheit, die wir als Menschen uns erobern. Ich meine, darum geht es einmal als erstes, dass wir die Erde mitnehmen und in eine &#039;&#039;&#039;Welt der Freiheit&#039;&#039;&#039; verwandeln. So richtig ist das eh erst bei der nächsten Inkarnation dann Wirklichkeit geworden, wenn dann eigentlich &#039;&#039;&#039;aus der ganzen Natur Liebe uns entgegenduftet&#039;&#039;&#039;, so schildert es Rudolf Steiner gerne. Ja, aber &#039;&#039;&#039;da steckt diese Feuerkraft dahinter, hinter dieser Liebe.&#039;&#039;&#039; Und eine Feuerkraft, die ... - wirkliche Liebe ist es eben ja nur dann, wenn sie aus Freiheit gegeben wird, wenn es nicht einfach schwappt: da kommt was raus, sondern wo es ein ganz freies Geschenk ist. Dann ist es Liebe. Und wirkliche Liebe, intensive Liebe ist es dann, wenn diese Feuerkraft dahinter steckt, aber so gezügelt und so gelenkt ist, dass sie zwar ihre volle Kraft entfalten kann, aber eben nicht zerstörerisch, sondern ja, lebensschaffend letztlich. Weil diese Feuerkraft überträgt sich, also es sind zunächst dann astralische Kräfte, die darin wirken, die übertragen sich aber aufs Ätherische und im Ätherischen werden sie lebensschaffende, lebensschöpfende Kraft. Und dazu braucht es diese Intensität. Da geht es also nicht mit einem Haucherl irgendwie, sondern da braucht es Intensität. Aber, lesen wir noch einmal den zehnten Wochenspruch. Ist eine gute Einstimmung zu dem Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sommerlichen Höhen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhebt der Sonne leuchtend Wesen sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es nimmt mein menschlich Fühlen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seine Raumesweiten mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erahnend regt im Innern sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfindung dumpf mir kündend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennen wirst du einst: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in diesem Sinne: wie bereiten wir uns darauf vor, &#039;&#039;&#039;dass das immer bewusster und bewusster werden kann, diese Begegnung&#039;&#039;&#039;. Wir haben dazu schon einiges besprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht also - es sind zwei Dinge dazu notwendig. Das eine ist, &#039;&#039;&#039;dass wir wirklich an unserem Seelisch-Astralischen arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und arbeiten mit wachem Bewusstsein, mit immer mehr Bewusstsein. Und wir haben auch gesagt, es geht um mehr als um bloße Läuterung, Reinigung im Sinne: ich scheide aus meinem Seelischen das aus, was halt negativ ist. Sondern es geht noch um eine viel größere Aufgabe, aus der Kraft des Ichs heraus negatives Seelisches, das in uns entstanden ist durch die Wirkung der Widersacher, indem die Widersacher dieses Seelische verdorben haben, dass wir das ins Nichts hineinführen und in einer neuen, reinen Gestalt wieder hervorbringen. Vielleicht in einer ganz ähnlichen Form, aber jetzt ohne all dem Dunkel, was drinnen ist, was in die Tiefe zieht, was Zerstörungskraft ist, was geistig verdunkelnd ist, sondern jetzt hell, strahlend ist, zugleich aber die Intensität hat, die wir halt auch gerade vertragen können noch, um uns dieser Kraft auch bewusst zu werden. Wir haben ja auch davon gesprochen, dass dieses seelische, geistige Licht so intensiv sein kann, dass es uns vollkommen blendet, und dann sehen wir erst recht: Nix. Wir müssen uns also langsam herantasten, wir brauchen also die Sonnenbrille, die geistige, wir müssen ein Eigenlicht entgegenschicken, das uns dieses strahlende Licht, das uns entgegenkommt, dämpft. Das ist das Interessante: wo Licht dem Licht begegnet, entsteht eine Dämpfung, die dieses helle, eigentlich unendlich helle, göttliche Licht, das da kommt, auf ein für uns erträgliches Maß herabdämpft. Und so viel erkennen wir dann von der seelischen und der geistigen Welt. Nur in dem Maße, als wir es abdämpfen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das eine, also dass wir diese seelische Kraft erzeugen müssen. Und das zweite ist, wir müssen mit der Hilfe, mit der Unterstützung des Christus auch lernen, unsere ätherischen Kräfte, unsere Lebenskräfte und namentlich die höchsten Lebenskräfte - was sind die höchsten Lebenskräfte? Also Ätherkräfte, es fängt an bei ätherischer Wärme, das ist das unterste, da ist der Übergang ätherische Wärme-physische Wärme, die physische Wärme wäre die, die ich mit dem Thermometer messen kann, sozusagen. In dem Moment, wo es ätherisch wird, kann ich es mit dem Thermometer nicht mehr messen, da kann ich nur sehen, dass sich vielleicht die Struktur des durchwärmten Gegenstandes, des durchwärmten Wesens ändert. In unserem Blut spielt sich das dauernd ab. Wir pendeln immer um so einen Punkt herum, bei unseren etwa 37 Grad Bluttemperatur ist dauernd ein Übergang von physischer Wärme in ätherische und umgekehrt von ätherischer in physische. Und das ändert immer, ununterbrochen, in ganz leiser Form auch die physische Konstitution unseres Blutes. Da ändert sich dauernd was. Das ist der Weg, wie letztlich unser ganzes Seelisch-Geistiges bis ins Körperliche hinein wirkt. Es geht also eigentlich vor allem übers Blut und das uns, ja, unseren ganzen Organismus durchzieht irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Wärme, &#039;&#039;&#039;die physisch ätherische Wärme&#039;&#039;&#039;, der Übergang, da ist das Tor, wo das hineingeht. Also man darf das Banalste nicht mit - so banal nehmen, wie man sichs denkt, so als: in der Wärme, pfff. Ja, Wärme, da lebt eigentlich das ganze Seelische, das ganze Geistige drinnen. Und es ist ja so, dass in unserem Blutstrom die Temperatur nicht überall gleich ist. Und sie ändert sich dauernd ein bisserl, auch wenn das vielleicht nur ein Zehntelgrad oder weniger ist, wie es sich ändert. Aber jedes Organ hat seine eigene Temperatur. Es ist nicht überall gleich im Körper verteilt. So insgesamt die Kerntemperatur des mittleren Bereichs, man nennt das die Kerntemperatur, also wenn es da anfängt, kalt zu werden, dann wird es gefährlich. Also der Tod, sagt man, steigt von den Beinen auf. Die Beine werden zuerst kalt. Tatsächlich geht die Durchblutung dort zurück und dann steigt die Kälte immer mehr auf, und im Grunde, wenn es dann da die Herzgegend erreicht, dann wird es gefährlich. Aber es ändert sich beständig. Es ist, also, wenn es draußen eisig kalt ist oder was: das Erste, was kalt wird, sind die Gliedmassen, die Beine, die Arme. Da zieht sich das ganze Blut auch wirklich zurück und schaut, dass es die Wärme im Inneren hält. Das ist halt jetzt extrem, aber im Kleinen passiert das jede Minute, jede Sekunde, wo wir leben, ändert sich da was, in ständiger Bewegung. Es ist also ein lebendiges Strömen von ätherischer Wärme, die in physische übergeht und zurück. Da bewegt sich was. Und in dem gibt sich das Seelische und das Geistige kund. Das spricht dadurch. Diese Bewegungen, die da drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, seht ihr, das sind aber auch die Bewegungen, die hineinkommen zum Beispiel in so eine &#039;&#039;&#039;Komposition&#039;&#039;&#039;. Dort leben sie auf andere Weise in der Art, wie die Musik fließt. Aber es ist genau dasselbe, was sich in unserem Blut abspielt. Und tatsächlich, wenn ich Musik höre, tut sich was im Blut. Und dann sind diese Änderungen, die im Blut sich abspielen, tatsächlich ein Bild dessen, was in der Musik sich abspielt. Wir werden also ganz Musik, gerade mit unserem Blut oder beziehungsweise, genauer gesprochen mit unserer Wärme. Die geht mit mit dem. Ist nicht unabhängig einfach davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der &#039;&#039;&#039;Sprache&#039;&#039;&#039; ist es auch der Fall. Aber da kommt dann noch anderes dazu. Aber bei der &#039;&#039;&#039;Musik&#039;&#039;&#039; ist es also ganz, ganz stark. Also dass unser Wärmeorganismus sozusagen mitschwingt, mitsingt mit der Musik. Und damit holen wir sie herein in unser Wesen. Und umgekehrt gibt uns die Musik über die Vermittlung mit der Wärme, indem sie in die Wärme hineingetragen wird und von dort ins Ätherische, ins Astralische hinaufgetragen wird, ist die Musik eine Hilfe, zum Beispiel unseren Astralleib, auch unseren Ätherleib natürlich, aber vor allem dann auch unseren Astralleib in, naja, in eine schön klingende Form zu bringen. Also Musik kann da helfen. Wir lernen. Wir lernen aneinander. Und, ich meine, was ein &#039;&#039;&#039;Komponist&#039;&#039;&#039; uns gibt, ist: er schenkt uns etwas, was er in seiner Seele empfangen hat und durch ihn durchgegangen ist, das schenkt er uns in seiner Komposition. Und wir können es aufnehmen und müssen es uns zu eigen machen. So wie der Komponist, der hat aus einer Quelle geschöpft, aber er hat etwas ganz Eigenes daraus gemacht, das geschöpft ist aus der Quelle, das heißt aus diesem unerschöpflichen Topf, aus diesem unerschöpflichen Pool sozusagen geholt ist, aber einen bestimmten Aspekt davon herausholt, und das ist seiner geworden. Und aus dem heraus schenkt er es jetzt weiter an alle, die diese Musik hören, die diese Musik spielen. Und jeder macht wieder was Eigenes, aber es ist aus dem selben Bereich herausgeholt. Und so kann &#039;&#039;&#039;Musik&#039;&#039;&#039;, nicht nur kann, sie tut es, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht, &#039;&#039;&#039;hat einen unheimlichen erzieherischen Wert&#039;&#039;&#039;, letztlich auch &#039;&#039;&#039;auf unser Astralisches&#039;&#039;&#039;. Weil, es geht also übers Hören, geht es hinein in die Blutwärme, die ändert sich, die musiziert mit, die schenkt es weiter ans Ätherische und das Astralische freut sich von dem, was da an Ordnungskraft, an kosmischer Weisheit eigentlich hineinkommt, und eine kosmische Weisheit, die zugleich eine immense Kraft hat. Nicht wahr, Astralisches ist einerseits dort, wo es wirklich das kosmisch Astralische, das Welten-Astralische ist, ist die kosmische Weisheit im Grunde. Das ist die kosmische Weisheit, die Wirklichkeit in der Welt geworden ist, die die Welt geschaffen hat. Wir haben es oft schon besprochen, &#039;&#039;&#039;das erste Kapitel der Genesis bezieht sich auf die Schöpfung der Welt im Astralischen&#039;&#039;&#039;, in der Seelenwelt. Da gibt es noch kein Ätherisches, da gibt es noch kein Physisches, da gibt es nur Seelisches. Und alles wird dort bereits seelisch erlebt, was später Physisch-Ätherisches wird. Dort ist das alles drinnen. Und das ist die Verkörperung, ja, zunächst einmal der großen kosmischen Weisheit, die aus der vorangegangenen Verkörperung unserer Erde hervorgegangen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sogenannte &#039;&#039;&#039;Alte Mond&#039;&#039;&#039;, den Rudolf Steiner oft genannt hat &#039;&#039;&#039;den Planet oder den Kosmos sogar der Weisheit&#039;&#039;&#039;. Das Wort Kosmos der Weisheit ist besser als Planet der Weisheit, weil wir wissen schon, da hängt die ganze restliche Welt mit dran. Also es gibt keinen Alten Mond ohne das ganze Drumherum sozusagen. Das ist eigentlich eines. Es gehört zusammen, auch wenn es für uns jetzt als körperlich, räumlich auf Erden erscheinende Wesen so unglaublich scheint, dass die fernsten Fernen des sichtbaren Kosmos und darüber hinaus, dass das alles zusammen gehört und alles in Wahrheit zusammenspielt. Und, ja, auf der geistigen Ebene in völliger Gleichzeitigkeit zusammenspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äußerlich sagen wir, okay, bis das Licht von der Sonne zu uns kommt, nur von unserer Sonne, dauert es schon acht Minuten. Wir sehen also immer die Sonne, wie sie vor acht Minuten war, in Wahrheit. Und wenn es ein bisschen weiter ist, die Sterne, dann sind es schon ein paar Jahre. Und wenn wir dann entfernte Sterne haben, sind es sehr schnell 10.000, 20.000, 100.000 Jahre. Und wenn wir dann irgend so ein kleines Nebelfleckerl, eine andere Galaxie, sehen, sieht man nur durch die Fernrohre, also kaum eine, die man mit freiem Auge erkennen kann, na dann sind es schon eine Million Jahre oder was. Die nächsten Galaxien. Und dann brrrr - alles das, was dort passiert, überall, was dort passiert, geistig vor allem passiert, hat hier -, ist hier genauso da. Geistig können wir uns damit verbinden, äußerlich, sinnlich haben wir ein Problem. Da müssen wir halt vielleicht Millionen Jahre warten, da sind wir nicht mehr verkörpert auf der Erde. Das werden wir also nicht abwarten können. Aber geistig, seelisch sind wir damit verbunden. Und aus diesem riesigen Gebilde sozusagen, das ist erfüllt, seelisch erfüllt, von ungeheurer Weisheit zunächst einmal, die von dem alten Mond herübergekommen ist. Der alte Mond hat dazu gedient, diese Seelenwelt, diese Astralwelt so zu gestalten, dass sie eigentlich so weisheitsvoll wie nur möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Interessante ist, mit dem fängt die &#039;&#039;&#039;Erdentwicklung&#039;&#039;&#039; schon an. Also das heißt, dort wo die Erdentwicklung kommt, ist eigentlich &#039;&#039;&#039;von Anfang an&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ungeheure Weisheit da und trotzdem reicht das nicht aus, um die Erdenschöpfung so hervorzubringen, dass sie ihren Sinn erfüllen kann,&#039;&#039;&#039; nämlich ein geistiges Wesen zu erschaffen, das die Freiheit hat, die gleiche Freiheit wie die göttliche Quelle selbst. Dazu reicht die ganze kosmische Weisheit, die da herübergekommen ist, nicht aus. Dazu reicht die Weisheit der geistigen Hierarchien, der Engelwesenheiten, die in dieser kosmischen Weisheit leben, nicht aus. Diese Weisheit ist etwas aus der Vergangenheit Gekommenes, Gewordenes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der neue Einschlag kann nur immer kommen durch ein Wesen, das die Freiheit hat. In alten Zeiten war es eben in Wahrheit die Gottheit selber, direkt, unmittelbar, die diesen neuen Impuls hineingebracht hat. Bei der Erdenschöpfung, Anfang der Genesis die Schilderung, ist es so, im ersten Abschnitt drinnen, also am ersten Schöpfungstag, ab dem Moment, wo die Elohims sprechen - &amp;quot;Es werde Licht. Und es ward Licht.&amp;quot; - dann verbindet sich der Christus mit ihnen. &#039;&#039;&#039;Der Christus ist es, der dieses schöpferische Wort hineinbringt&#039;&#039;&#039;. Durch das entsteht erst das Neue, das den Sinn der Erdentwicklung ausmacht, das, mit dem ganzen Kosmos, der damit verbunden ist. Das ist das Neue. Und das jetzt auch zu sehen im Zusammenhang mit dem, was ich vorhin sagte, also dass eben die Musik, dass sich darin letztlich abspiegelt diese Weisheit, die im Astralischen drinnen ist. Aber wir müssen eben noch mehr machen, wir müssen auch noch diesen Ich-Impuls hereinholen, wirklich aus der Freiheit einen Impuls hineingeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum muss jeder Komponist &#039;&#039;&#039;aus der Quelle, aus der er schöpft, noch was Eigenes machen&#039;&#039;&#039;. Darum muss jeder Musiker, der es spielt, etwas Eigenes daraus machen. Wenn er das nicht macht, dann fehlt ihm, ja, die eigentlich menschliche Dimension dabei. Also das heißt, um mal so ein Musikstück richtig zu komponieren, muss ich erst einmal diese kosmische Weisheit überhaupt auffangen können. Und nicht halt nur irgendeinen Lärm machen, sprich irgendwas Chaotisches. Ich meine, es kann in dem, was man vielleicht auch als Lärm bezeichnen kann, kann manchmal auch die nächste Stufe der Entwicklung der Musik liegen. Meine ich jetzt gar nicht zynisch, weil die Menschheit hat sich verändert, wird sich noch weiter verändern und gewisse Intervalle, &#039;&#039;&#039;gewisse Harmonien oder Disharmonien werden sich zu Harmonien verbinden&#039;&#039;&#039;. Wir empfinden sie als Dissonanz, weil wir, nämlich nicht unser äußeres Ohr, sondern unser seelisches Ohr, noch nicht bereit ist dafür, das als Wohlklang, als eine schöpferische Kraft aufzunehmen, die es eigentlich ist, während wir: &amp;quot;äh äh, die bringt mir mein Seelisches durcheinander, das klingt irgendwie ganz schräg&amp;quot;. Es klingt schräg, weil wir seelisch noch nicht so weit sind. Also es gibt eigentlich keine dissonanten Intervalle so gesehen. Die sind immer nur temporär dissonant. Und das ist auch so ein Weg, bisserl zu zeigen, dass Kräfte, die wir jetzt als zerstörend vielleicht oder als, sagen wir vorsichtig, störend empfinden, dass aus denen etwas ganz Wunderbares werden kann. Ja, eigentlich geht es zunächst einmal nur darum, zu erkennen, dass sie eigentlich was Wunderbares sind und wir sind nur nicht reif, das mitzukriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also die erste Stufe. Das ist die erste Stufe, diese Weisheit hereinzuholen und sie zu erleben. Und wie man sieht, das ist gar nicht so leicht, also sie in ihrer Vollständigkeit so als Weisheit zu erkennen, dass das einfach passt, und nicht zu sagen: äh, äh, stört mich, passt nicht, passt nicht, ertrag ich nicht. Nicht wahr, das ist, es heißt eigentlich: ich ertrage es nicht, ich bin seelisch noch nicht so weit, es zu ertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kommen halt die stärkeren Kräfte des Mustangs oder des Stieres herein, in Wahrheit. Gerade dort sind so entscheidende Punkte, wo, ja, starke astralische Kräfte drinnen liegen. Dort lauern natürlich aber auch die &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039;. Das ist, genau die Punkte, wo sie hereinkommen. Und ja, im Mittelalter hat man das deutlich empfunden auch, das, wo der Teufel dann drinnen sitzt in der Musik, wo man ihn hören kann geradezu. Aber dort ist auch immer die Chance, den nächsten Schritt zu machen. Und der besteht im Grunde zunächst einmal nur darin, zu erkennen, dass diese Teufelsmusik eigentlich Engelsmusik ist. Dass nur wir nicht reif genug waren, das zu erkennen. Und dass wir eigentlich also damit Kräfte liegen lassen, die wir benutzen sollten, die wir lernen sollten, benutzen, zur Hand haben und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, &#039;&#039;&#039;der Musik steht eine riesige Entwicklung noch voraus&#039;&#039;&#039;. Wir sind noch lange nicht am Ende der Musik. Das hat gerade erst angefangen. Wir sind jetzt gerade am Punkt, die ersten Versuche zu machen, so richtig. Und da denkt Euch schon den Sprung vom Mittelalter herein, dann, was jetzt in der Neuzeit passiert ist. Da ist eigentlich eine gewaltige Dimension dazugekommen an musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten, an Kompositionsmöglichkeit. Damit will ich nicht die alte Musik oder die jetzt auch bei Naturvölkern ist ... - ist was Großartiges, das ist eine Basis. Aber da gibt es noch sehr, sehr viel mehr drüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Teil davon wurde halt namentlich in Europa hereingeholt. Also gerade in der Musik, in der Weisheit, die da drinnen - wenn man denkt, was ein Bach hereingeholt hat an kosmischen Harmonien, und sich dessen auch bewusst war, dass er da die Sphärenharmonien eigentlich hereinholt. Genauso wie es ja Kepler bewusst war, dass er, wenn er rechnet da drüber, dass er eigentlich versucht zu berechnen die Sphärenharmonien. Ein Zipfel davon. Ein Zipfel davon, weil er berechnet halt ein bissel was von unserem Planetensystem. Aber da hängt ein ganzer Kosmos dran. Das heißt: Milliarden, Billiarden, Trilliarden, ich weiß nicht, wie viele Sonnen, mit sicher auch Planeten, die alle ihre eigenen Rhythmen haben. Das heißt, die alle ihre eigene Komposition haben, wenn wir es jetzt musikalisch ausdrücken wollen. Und die alle zusammen bilden eine riesige, riesige Symphonie. Und wir sollten eigentlich lernen, jetzt während unserer Erdentwicklung diese Symphonie, ja, mit unserem Bewusstsein zu erfassen. Prrr. Das heißt, wir sollten jetzt uns vorbereiten dazu. Das wird nicht mehr im verkörperten Zustand sein und dann: wir werden irgendwann wirklich in dieser Sphärenharmonie leben. Also jetzt der Zustand, wo wir dann übergehen, also &#039;&#039;&#039;wo wir ja stehen jetzt in der Apokalypse: Übergang der Erde in den astralischen Zustand,&#039;&#039;&#039; heißt ja eigentlich, dass wir in diese Weisheitswelt hineingehen. Und da wird sich uns noch sehr viel mehr eröffnen von dem, welche riesige Dimension das hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt geht es darum, uns vorzubereiten. Und es geht darum, unser Seelisches, unser Astralisches, also das heißt, das Astralische ist das, wo bis jetzt unser Ich noch nicht so wirklich selbstständig mitgearbeitet hat, das müssen wir alles erobern eigentlich, vom Ich her. Erobern heißt, uns dessen bewusst werden. Und es verwandeln, verwandeln erneuern, das heißt, Negatives, was durch die Widersacher in uns bewirkt wurde - das heißt, wir haben es bewirkt, weil die Widersacher uns verführt haben und wir uns halt lassen haben. Aber das hat auch sein Gutes. Na, wir werden heute noch, denke ich, darauf kommen. Dass das notwendig ist, also alles, auch das, was - auch nämlich das Umgehen mit den zerstörerischen Kräften. Und in der Vergangenheit, die Menschheit ist mit, pfff, immensen zerstörerischen Kräften umgegangen. Nicht wahr, heute sagen wir: okay, die Menschheit, ja jetzt hat sie die Atomkraft entwickelt und können wir das verantworten? Und - nein, wir sind moralisch sicher noch nicht so reif. Aber die Geschichte ist nur ein blasser Abglanz von dem, was in der Vergangenheit da war.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man zurück geht zum Beispiel in die &#039;&#039;&#039;lemurische Zeit&#039;&#039;&#039;, dann muss man sehen: die Kräfte, die damals diese sogenannte lemurische Zeit, ja, zum Untergang gebracht haben und damit die ganze Konfiguration der Erdoberfläche radikal verändert hat, die ganze zaghaft entwickelte Lebenswelt, die es damals gab, radikal verändert hat und es bis zu einem Aussterben kam von fast 95 Prozent der Lebewesen, hat seine Ursache drin, dass &#039;&#039;&#039;die Menschen diese Macht über das Astralische, die sie damals noch hatten, missbraucht haben.&#039;&#039;&#039; Dadurch ist diese Lemuria, wie es Rudolf Steiner nennt, also was so ein Zentrum hatte in dem Gebiet zwischen Afrika und Indien etwa und Australien unten, da irgendwo, wo es heute kein Landgebiet ist und damals auch einfach noch nicht so verhärtet war, wie heute die Erde verhärtet ist. Also dort hat sich sehr viel halt abgespielt dort in dem Bereich irgendwo, ja, aber hineingehend bis nach Palästina oder so, das gehörte auch noch dazu. Es ist also ganz interessant, gibt es auch von anthroposophischen Geologen interessante Studien, wie eigentlich - ja, &#039;&#039;&#039;dort wo jetzt Jerusalem ist&#039;&#039;&#039;, mit dem hängt zusammen, das ist der erste Keimpunkt eigentlich gewesen, wo die feste Erde entstanden ist. Und &#039;&#039;&#039;das ist der Punkt, wo eigentlich die Menschheit die Erde betreten hat&#039;&#039;&#039;. Das ist wie &#039;&#039;&#039;der Punkt, wo die Erde befruchtet wurde durch das Geistige&#039;&#039;&#039;, was ... Also das ist jetzt keine direkte Aussage von Rudolf Steiner, sondern das ist, aber von anthroposophischen, Geologen gefunden worden und hat eine gewisse Plausibilität. Und, eben dieses Jerusalem ist ein ganz besonderer Punkt auf jeden Fall, an der Erdoberfläche, wenn man so will. Eben der Punkt, wo die stärkste Verbindung mit dem Irdischen möglich ist, wo man am tiefsten auch heute hinuntersteigen kann, sozusagen ins Irdische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nahe Jerusalem liegt ja eben auch die Stätte, wo die &#039;&#039;&#039;Jordan-Taufe&#039;&#039;&#039; stattgefunden hat. Allerdings, Jerusalem liegt oben am Berg und dann geht es hinunter, gewaltig, wie es da hinunter geht dann, ins Jordan-Tal hinunter, weil das Jordan-Tal liegt über 400 Meter unterm Meeresspiegel. Und Jerusalem, ich weiß jetzt nicht genau, wie hoch, aber das - 600-700 Meter sicher über dem Meeresspiegel. Also es ist eine Differenz von gut einem Kilometer. Und das ist auch interessant, also wenn man von Jerusalem runterfährt ins Jordan-Tal, also überhaupt, wenn man runterfährt, Negev-Wüste, das ist zwar die entgegengesetzte Richtung zur Taufstelle, aber da geht es in solchen Serpentinen runter, und pffhh - so eigentlich im Grunde [Handbewegung fast senkrecht von oben nach unten]. Also in sehr kurzer Zeit ist man unten. Oben schneit es zu Weihnachten dort, wenn man Pech hat, hat so um 0 Grad oder was und unten hast locker 30 Grad dann, im Jordan-Tal unten, in der Negev-Wüste. Also ganz krass die Unterschiede, die dort sind. Und ähnlich ist es aber nach der anderen Seite, wo dann die - im Übrigen vermutlich bei dem Ort, der auch Bethanien heißt, aber nicht mit dem Bethanien identisch ist, wo der Lazarus gelebt hat. Aber er heißt auch Bethanien, - also dort vermutet man äußerlich, dass die Stelle war, wo die Jordan-Taufe stattgefunden hat. In der Gegend auf jeden Fall wird es wohl gewesen sein. &#039;&#039;&#039;Und dieses ganze Jordan-Tal, das ist im Grunde der tiefste Punkt des festen Landes, die tiefste Ebene des festen Landes, die es gibt auf der Erde&#039;&#039;&#039;. Also über diese mehr als 400 Meter unterm Meeresspiegel geht es eigentlich nirgends wo sonst auf der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da ist - als wollte da wirklich alles hineinkriechen ins Innere der Erde. Das ist dort, also das heißt, da ist eine immense Kraftquelle auch dort. Und eine Kraftquelle, aber die sucht den Weg nach unten. Die sucht den Weg nach unten. Und den müssen wir eben auch suchen, und im doppelten Sinn, das heißt auch, nach unten, hurra, das Reich der Widersacher, ist aber dort auch. Wir brauchens. Wir brauchens. Also wir sind nicht die Braven, wenn wir an den Widersachern einfach vorbeigehen und sagen: hum da halt ich mich fern, ich will lieber ein Engerl sein. Ja, dann erfüllen wir aber unsere Erdenaufgabe nicht. Erdenaufgabe ja, die uns ermöglicht ist, die wir aus Freiheit ergreifen können oder auch nicht können, es liegt an uns. Aber eben gerade &#039;&#039;&#039;durch dieses Untertauchen ins Festeste, ins Dunkelste, in das Reich der Widersacher, frei zu werden&#039;&#039;&#039;. Freie Menschen zu werden, und aus dem die Kraft herauszuholen, letztlich dem ganzen Kosmos die Freiheit zu geben. Aus dem Kosmos, zumindest aus der nächsten Verkörperung unserer Erde schon ansatzweise einmal einen Kosmos der Freiheit zu machen. &#039;&#039;&#039;So viel als uns gelingt, so viel wird Liebe eine Naturkraft werden&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann sich das heute gar nicht vorstellen, wie das ist. Und das ist mehr als die weisheitsvolle Ordnung der Natur. Und &#039;&#039;&#039;der Prozess beginnt eben am ersten Schöpfungstag&#039;&#039;&#039;, wo die Elohim sprachen: es werde Licht. Wo sich der Christus damit verbindet. Der macht es möglich, indem er sich damals schon beginnt, mit dieser Erdenschöpfung einfach zu verbinden. Da fängt seine Beziehung dazu an sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen Weg müssen wir nachgehen. Und der Christus ist es eben, der uns zugleich auch hilft, indem er sich mit unserem Ich verbindet, eins wird eigentlich mit unserem Ich. Der hilft uns, mit den Ätherkräften auch umgehen zu können. Also in den - ich habs eh schon oft gesagt, mit dem Astralischen, also alles das, was ich jetzt über das Astralische gesagt habe, das ist unsere Aufgabe. Brrhh - da hilft uns niemand. Niemand. Niemand. Hilf dir selbst. Dann hilft dir Gott sozusagen. Aber, also das ist unsere Aufgabe, und der Punkt ist: wir können das. Oder wir werden es können. Wir sind auf dem Weg dorthin. Es steht dem nichts im Wege, als wir selber. Auch nicht die Widersacher sind es, die uns im Wege stehen. Die sind der Reibebaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sorat ist natürlich einer, der sehr gefährlich ist. Der hätte die Macht, uns von dem Weg abzubringen. Aber auch nur, wenn wir aus Freiheit zustimmen, habe ich oft schon gesagt. Also mit Gewalt kann er uns nichts antun und uns von dem Weg abbringen. Aber er hat natürlich eine sehr, sehr stark verführerische Macht. Indem er uns, ja, in Wahrheit ein Reich der Weisheit verspricht, in dem wir zumindest mitherrschen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was uns zugedacht ist, ist mehr. &#039;&#039;&#039;Nicht nur ein Reich der Weisheit, sondern ein Reich der Liebe&#039;&#039;&#039;. Das schließt die Weisheit nicht aus, aber es ist mehr. Es ist mehr. Es ist etwas, was die Weisheit in Wahrheit immer wieder erneuert. Weisheit ist letztlich, so wie sie herübergekommen ist vom alten Mond, bedeutet eine gewaltige kosmische Harmonie. Das ist, eigentlich ist es was Perfektes. Aber damit ist es auch fertig, am Ende in gewisser Weise. Und das, was aus der Freiheit oder was aus der Schöpfung - wenn ein ganzer Kosmos aus der Freiheit heraus geschaffen wird, und zwar so, dass die Freiheit lebt in diesem Kosmos - also geschaffen ist ja der alte Mond worden aus der Freiheit letztlich, der göttlichen Quelle. Aber die Freiheit wurde dem Kosmos selbst nicht gegeben. Das heißt, der Kosmos selbst, beziehungsweise die geistigen Wesen, die drinnen wohnen, leben letztlich dann in einer sehr harmonischen Welt, aber sie können sie nicht wirklich ganz zu ihrer eigenen machen. Und das ist das Neue, was daraus kommt also, und für die Aufgabe ist der Mensch vorgesehen, dass er eigentlich das Zugpferd in die Richtung ist. Also wirklich das wird, was bis jetzt noch keine dieser Hierarchien war, die über uns stehen. Nämlich der Geist der Freiheit und Liebe, wie es Rudolf Steiner auch gelegentlich, sehr selten, nennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist der Freiheit und Liebe. Ja, wir werden zunächst einmal in so was sein, was vergleichbar ist der Engelstufe. Aber man darf sich eben nicht denken, dass wir irgendwie dann nur ähnlich sind den Engeln, die heute da sind. Sondern wir haben eine ganz andere Aufgabe und ganz andere Kräfte. Es wiederholt sich nie etwas. Sonst könnte man denken: okay, baff, wir sind jetzt also Mensche. Das heißt, es ist [??]-Klasse für geistige Wesenheiten, das ist die erste Klasse. Weil Menschheit heißt, man hat ein Ich bekommen, man ist ein geistiges Wesen geworden. Und dann steigen wir brav auf im nächsten Kosmos, in der nächsten kosmischen Verkörperung, in die zweite Klasse. Dann kriegen wir schon Flügerl und sind Engel. So wie jetzt die Engel da sind. Nein. Nein. Wir werden engelartige Wesenheiten, aber völlig anderer Art als die, die es jetzt sind. Also es ist nicht so, dass da Schulstufe für Schulstufe durchgemacht wird und dann sind alle gleich fertig, Maturanten [österreichisch für Abiturienten], wissen dasselbe, können dasselbe und sind tauglich für den Beruf. Nein. Wir sind die, die rebellieren dagegen und sagen: wir machen einen ganz eigenen Kosmos und der ist noch nirgends wo vorgesehen. Nicht einmal die göttliche Quelle weiß, was das werden wird. Und wir werden so einen Teil hineinbringen. Das heißt, es werden wir als Menschen in der nächsten Verkörperung unserer Erde, wir werden Quellpunkte dessen sein, dass ein Kosmos entsteht, der selbst für die Gottheit unvorhersehbar ist. Der für die Gottheit nur dadurch verständlich wird und in seine Allwissenheit aufgenommen ist, dass wir es tun. Dass wir es tun und das müssen wir uns denken kosmischer Dimension. Da arbeiten wir schon mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden dann immer noch irgendwas mit unserem Planetensystem zu tun haben, das in neuer Art halt wieder entstehen wird und natürlich anders die Konstellation etwas, aber wo man zumindest sehen wird, wo das herkommt, welche frühere Entwicklung das hat, wie es halt bei einer nächsten Inkarnation ist. Aber es wird bereits eine Auswirkung auf den ganzen Kosmos haben, auf den neuen Kosmos, auf dieses neue Jerusalem, das hervorkommt. Das heißt, der wird schon deutlich unsere Handschrift auch tragen. Und man wird dann sehen, dass das, was an Liebe dort sowas wie eine Naturkraft ist - kann man sich nicht wirklich vorstellen, wie das ist, aber man kann auch wirklich gar nicht so viel darüber sagen, weil wir müssen es erst machen. Wir müssen es ja machen. Erst wenn wir es machen können, wenn wir so weit sind, dass wir das wirklich können, dann werden wir wissen, wie das wirklich ist. Das kann uns niemand sagen. Nicht einmal der Christus kann uns sagen: na, das wird so und so werden. Er wird uns helfen, dass es so weit kommt. Er wird uns helfen, jetzt während der Erdentwicklung uns vorzubereiten, dass wir dann zur Zeit des neuen Jerusalems, also der nächsten Verkörperung unserer Erde, so weit sind, dass wir es aus eigener Kraft können. Weil dann werden wir so weit sein, dass wir im Ätherischen aus eigener Kraft arbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann können wir noch nicht bis ins Physische hineinarbeiten, da brauchen wir noch Hilfe, aber wir können dann bereits gut hineinarbeiten in die Astralische Welt. Ist noch nicht ganz am Ende, aber wir können schon was und wir fangen an, in der Ätherischen Welt schöpferisch tätig zu sein. Das heißt, ätherische Kräfte, die da sind, ins Nichts verschwinden lassen und in neuer Form sie wieder hervorbringen. Dann sind wir schöpferisch im Ätherischen. Und das haben wir im ganz Kleinen jetzt schon in unserem lebendigen Denken drinnen. Wo wir wirklich lebendig denken, nicht nur beweglich denken. Ich meine, es gibt verschiedene Stufen, bis man dort hinkommt. Ich meine, man kann ein sehr starres, mechanistisches Denken haben, das ist sicher nicht lebendig, hat aber seine Aufgabe, keine Frage, müssen wir uns auseinandersetzen damit, ist gut fürs Bewusstsein, da sind wir eigentlich am wachsten zunächst, an dem lernen wir es, wach zu sein. Wir lernen halt immer am Toten, am Sterbenden, wach zu werden. Aber der nächste Schritt ist, dass wir ein beweglicheres Denken bekommen und nicht immer nur in Kausalschritten denken: aus A folgt B und aus dem folgt C und D. Nicht, das ist eine Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, unser Kosmos funktioniert heute, dass bei jedem Ereignis in Wahrheit, außer es ist auch ganz speziell, fürs physikalische Experiment ausgewählt, sodass alles möglichst ausgeschaltet ist, was aber in der Praxis draußen, in der Natur zumindest, nicht wirklich passiert. Ja, in unseren Maschinen passiert es, da, die bauen wir danach, im Großen und Ganzen. Zumindest solang sie so funktionieren, wie wirs uns wollen, wenn sie dann irgendwann einmal anfangen, Manderln zu machen [österr., Bedeutung etwa &amp;quot;ein ungewolltes Eigenleben führen&amp;quot;], dann kommen halt ein paar Faktoren hinein, die wir übersehen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in der Natur draußen, bei allem, was passiert, dass ein Baum wachsen kann, da sind tausende, hunderttausende, Milliarden Einflussfaktoren, die eine Rolle spielen. Damit der Baum so wachsen kann, wie er kann. Also da gibt es noch viel zu entdecken. Da gibt es noch viel zu entdecken, und da spielen sehr wohl auch äußere Kräfte eine Rolle. In der Biologie beginnt man langsam, das zu erkennen, wie sehr das alles wichtig ist, auch die Umweltsituation, auch die kosmische Situation. Aber auch das ist erst ein müder Anfang, da bin ich noch ganz im äußerlich sinnlich Physischen drinnen. Aber dahinter wirkt Ätherisches, dahinter wirkt die Weisheit des Kosmos, dahinter - das alles spielt eine Rolle. Und das - wir sehen halt, dass er da herauswächst und deswegen glauben wir, es ist nur wichtig, was da sich abspielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fernsten Fernen spielen mit eine Rolle. Und die sind es, die daher trotzdem jedem Baum, jeder Pflanze, auch wenn es die gleiche Art ist, trotzdem den individuellen Touch geben irgendwo. Ja, man sieht es ja selbst schon bei den Eiskristallen. Es ist ja faszinierend, keine zwei Eiskristalle, Schneekristalle sind genau gleich. Sie haben alle dasselbe Prinzip dahinter, sechsstrahlig, beziehungsweise im ganz Extremfall nur dreizählig, dann ist das verkümmert, aber sechsstrahlig ist das Grundprinzip. Aber dann sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Und da spielen real - das ist geradezu die Lust der Natur, damit zu spielen. Ich sage jetzt bewusst die Lust, das sind astralische Kräfte, die damit spielen, die musizieren, indem sie diese Harmonien erzeugen, diese Form-Harmonien, die sich abbilden in den Schneekristallen zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenns schneit im Winter - jetzt haben wir das Gegenbild zum Hochsommer, auf den wir zugehen - dann musiziert der Himmel, indem er jedes Sternchen da - das ist eine kleine Komposition und eine ganz eigenständige. Das schaut nur für uns so simpel und klar aus, das ist ein Meisterwerk. Mit freiem Auge sieht man ja gar nicht alle Details, die drinnen sind, man kann das dann unter das Mikroskop legen oder was und vergrößern, dann sieht man, dass jede kleine Zacke, die da drinnen ist, noch einmal hunderte Zacken hat und das werden immer mehr und immer mehr. Das verästelt sich, das ist aus einem ganz lebendigen Prozess hervorgegangen. Und zwar Kristalle entstehen aus dem Lebendigen. Solange ein Kristall wächst - wächst, ist es ein Lebensprozess. Ist nicht bloß ein physikalischer Prozess, also im Sinne eines toten Prozesses. Natürlich spielt das Physische eine Rolle, aber das Leben nimmt das Physische mit und bildet sich ab darin und das macht die Feinheiten aus. Das Grobe kann ich mit physikalisch-chemischen Gesetzmäßigkeiten erklären, aber das erklärt mir nicht die Feinheiten, die drinnen sind und in denen ist, in jedem ist eine kleine Komposition drin, eigentlich eine große Komposition, komponiert aus der Sternenweisheit heraus. Die Sternenweisheit bildet sich ab, und das heißt, das sind, wenns schneit, wahrscheinlich Milliarden Lieder, die auf uns herunterregnen. Nix anderes. Das äußere Bild für die Lieder, die seelisch auf uns herabregnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt euch vor, was man da eigentlich an Kompositionen auffangen könnte und wie wenig wir schaffen, davon hereinzubringen. Eigentlich müsste man jedes Mal, wenn es schneit im Winter, müssten die Leute schon komponieren und wir hätten Millionen neue Kompositionen. Ja, wir werden einmal so weit kommen, dass wirs erleben, aber das wird schon der Zeitpunkt sein, wo wir nimmer verkörpert sind auf Erden wahrscheinlich. Aber wir werden dem nahe kommen. Wir werden dem nahe kommen, dass wir diese seelische, ich sage jetzt bewusst seelische, Musik hören. Hören ist jetzt mit Anführungsstrichen zu nehmen natürlich, weils nichts Äußerliches ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kraft, diese Kompositionsfähigkeit, weil komponieren tut das Ich. Das Ich ist der Komponist, aber er hört, was da im Kosmos ist, er nimmt es, nimmt es in sich hinein, lässts eigentlich ins Nichts verschwinden und holts als etwas Eigenes heraus. Das passiert eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist vor allem das Wesen der abendländischen Musik. In vorchristlicher Zeit ging das noch nicht, weil das Ich noch nicht erwacht war. Es geht also erst, seit das Ich erwacht ist, na, das fängt also an nach dem Mysterium von Golgatha, so richtig erst ab 333 nach Christus, aber da ist es immer noch sehr, sehr, sehr einfach, das Ganze, im Mittelalter. Mit der Terz sogar hat man Schwierigkeiten: brrr, dissonant, schlecht, brr, böse, nicht gut eigentlich. Erst langsam jetzt dann, wenn wir ins Bewusstseinseelenzeitalter kommen, dann bricht etwas auf. Und eigentlich sind die großen Komponisten, das sind die Vorreiter, die am Geistselbst arbeiten schon. Die holen das herein. Und die größten von ihnen haben das zumindest auch geahnt, womit sie es zu tun haben. Wenn sie es auch noch nicht geschaut haben, sie haben es aber gehört. In sich gehört. Und man muss sich vorstellen, wie viel reicher das ist, was so ein großer Komponist wirklich in sich hört, im Vergleich zu dem, was er dann an paar Noten da niederschreibt. Aber da steckt, zwischen den Noten sozusagen, steckt die eigentliche Botschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Noten, die da stehen aufm Blattel, das sind nur die Marktseiten. Und dazwischen musst du es fühlen mit deinem eigenen seelischen Erleben, das du hereinholst. Das - schöpferisch aus dem Ich fühlst du das. Also du hörst etwas von der kosmischen Harmonie, die draußen als Schöpfung vorhanden ist, du holst sie herein, lässt sie ins Nichts verschwinden und holst sie in veränderter Form neu heraus. Und dann ist der Kosmos um mit eine neue Dimension bereichert worden. Und er wird verwandelt dadurch. Die wird verwandelt dadurch. Und zwar so verwandelt, dass eben dann im Astralischen auch die Anlage entsteht, dass später dann im neuen Jerusalem wirklich auch die Liebeskraft überall in der Natur verankert sein kann. In dem Kosmos der Weisheit, der aus unserer vorigen Erdverkörperung hervorgekommen ist, war das nicht möglich. Es konnte keine Erdenschöpfung entstehen, aus der bereits die Liebe überall uns entgegenkommt. Es ist nicht möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben jetzt die Aufgabe, das vorzubereiten, dass es dann auf dem neuen Jupiter oder auf dem neuen Jerusalem, wie es der Apokalyptiker, also Johannes, nennt, dass es dort als selbstverständliche Kraft aus der Natur blüht. Und dass es dort eine Freiheitskraft ist. Eine Freiheitskraft. Liebe ohne Freiheit geht nicht. Ich weiß auch noch nicht, wie man sich das vorstellen soll. Man kann es nur im Denken, kann mans erfassen erfassen, und da fängt das lebendige Denken an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich will Euch jetzt nur, sozusagen mehr fürs Gemüt, einmal vorbereiten, ahnend, was da dahinter steckt, was wirklich in lebendigem Denken drinnen sein kann. Und der Christus ist es, der uns eben hilft, dass das wirklich jetzt im lebendigen Denken bis ins Ätherische hinein Realität wird. Wir müssens aus dem Seelischen holen, also mit unserem Ich aus dem Seelischen holen, aber damit das lebendiges Denken wird, das Denken bedient sich der Ätherkräfte und das muss dort Realität werden. Und das ist -  von uns kommt der seelische Impuls dazu, der Christus hilft, dass es wirklich im Ätherischen geschehen kann. Das heißt aber auch, wo wir wirklich lebendig denken, denken wir mit dem Christus. Oder er denkt mit uns, wie auch immer. Aber jedenfalls so, dass wir die Richtung angeben. Er gibt natürlich Kraftkomponente dazu, wenn man es so nennen will. Er verstärkt es so, dass es wirksame Kraft werden kann. Und es ist zunächst einmal vor allem eine wirksame Kraft, die uns selber umgestaltet. Mit dem fängt es natürlich an. Den ersten Kosmos, den wir verändern, und an dem, da sind wir jetzt schon ziemlich stark dran, ist unser Mikrokosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Voraussetzung. Und der Makrokosmos verändert sich mit eigentlich dadurch, weil der Makrokosmos das widerspiegelt. Also das heißt, wir müssen nicht jetzt mit irgendeinem Raumschiff da draus fliegen, damit das passiert, sondern, indem wir an unserem Mikrokosmos arbeiten, verändert sich auch der Makrokosmos, der untrennbar mit dem verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vergangenheit war zunächst einmal so, dass die Weisheit unseres Mikrokosmos von da draußen, vom Makrokosmos kommt. Jetzt fangen wir an, ihm etwas völlig Neues, wir können da ja gar nicht sagen, zurückzugeben, sondern zu geben. Frei zu schenken. Was der Kosmos aus sich heraus, nämlich mit den ganzen geistigen Wesen, die über uns stehen, gar nicht herauskommen kann. Wir fangen jetzt schon ganz klein an.  Indem wir an unserem Mikrokosmos arbeiten. Und sich das widerspiegelt im Makrokosmos draußen, weil der eben verbunden ist damit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 01:11:16 =====&lt;br /&gt;
Also das heißt, wenn so ein Komponist etwas hereinholt, etwas von dem Geschenk der Götter annimmt, nehmen wir es jetzt so einmal, und aber nicht einfach so nimmt, wie es da ist, sondern es durch sein Ich, in Wahrheit, verwandelt. Und dann, indem ers komponiert, und indem ers komponiert, selbst ein anderer wird. Das kommt dazu. Also das Eigentliche, es ist ja - geht ja gar nicht um das Blatterl Papier, wo jetzt die Noten draufstehen. Das ist das Wenigste, das ist sozusagen das Abfallprodukt. Gott sei Dank gibt es das, aber das ist das Wenigste. Das Eigentliche ist, was passiert in dem Menschen, der das hereinholt, verwandelt, indem ers komponiert, und dann von mir aus auch niederschreibt. Aber das Wichtige ist: was passiert mit ihm? Weil, er nimmt dann Astralisches, lässt es ins Nichts fallen, und holt es auf neue Weise heraus. Und das schenkt er dem Kosmos damit, einfach, indem ers komponiert, damit schenkt ers schon. Da muss es noch gar kein Mensch gehört haben. Da muss es nirgendwo zur Aufführung gekommen sein. Allein dadurch, dass er es erlebt, das durch ihn durchgeht, und dass ers komponiert hat, das heißt, aus der Freiheit heraus weitergestaltet, umgestaltet hat, und der Durchgang durchs Nichts eben drinnen war. Das ist das Wichtige. Man täuscht sich so leicht: dass vielleicht diese - ja, es ist ja eh fast die Sphärenharmonie, die ich gehört habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch sie hat den kleinen Einschlag des Ichs, das es weitergestaltet hat. Und das ist das Entscheidende. Und es ist etwas darin, was in der Weisheit des Kosmos bisher nicht möglich gewesen wäre. Das heißt, der Komponist schafft im Astralischen etwas, was die ganzen Hierarchien über uns nicht können. Sie können es nicht. Diesen - das ist vielleicht eine Prise nur, die neu ist, klar, es ist etwas Winziges noch. Aber es ist etwas, was niemand da drüber, über uns, von den Engelwesenheiten kann. Der wirkliche Komponist kann es. Und er kann es, wenn er dieses seelische Erlebnis hat. Das, also das können auch Komponisten, die vielleicht gar nicht bekannt geworden sind. Der vielleicht ein einfaches Lied geschrieben hat, aber dieses Lied ist seines geworden. Der macht das auch. Der macht das auch, und jeder Mensch, der dann dieses Lied oder diese Komposition singt, spielt, wie auch immer, vielleicht auch nur für sich, ohne dass es wer hört, in seinem Kammerl nur macht, aber es so wirklich erlebt, dass er es zu seinem Eigenen macht, der arbeitet mit, dem Kosmos die Liebe einzuweben. Und vorzubereiten, so dass sie in der nächsten kosmischen Verkörperung wirklich herauskommen kann. Das ist jetzt die Vorübung dafür. &#039;&#039;&#039;Aus der Welt der Weisheit, die vom alten Mond gekommen ist, eine Welt der Liebe zu machen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weisheit kann eine unheimliche Präzision haben, eine unheimliche Harmonie, die aber auch eiskalt sein kann, zum Beispiel. Ja, alles funktioniert, alles ordnet sich dem unter, Gleichklang überall. Ich meine, alle die Kräfte, die nur aus der Vergangenheit arbeiten, bedienen sich dessen. Und das sind die, die heute maßgebend die Gestaltung der Welt, äußerlich gesehen zumindest, mitbestimmen. Aber da bestimmen sie nur das mit, in Wahrheit, was das Zugrundegehende über kurz oder lang ist. Weil, das ist auf jeden Fall: mit dem Ende der Erdentwicklung spätestens ist das komplett weg und hat in der Form keine Bedeutung mehr. Was Bedeutung hat, sind diese kleinen Anfänge. Diese kleinen Anfänge mit einem bescheidenen Liedchen vielleicht. Also ganz besonders eben in der Musik spielt das eine Rolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 01:15:50 =====&lt;br /&gt;
Ja, da habe ich jetzt also sehr, sehr weit über diese Dinge gesprochen, und eigentlich ist es nur die Einleitung, um das aufzugreifen, den Weg: na, wie gehen wir es denn jetzt konkret an, unser Astralisches so zu verwandeln, dass wir es wirklich bewusst in die Hand bekommen. Einiges hatten wir schon gesagt. Es ging darum, also eben das lebendige Denken auszubilden, das war das eine, über das haben wir gesprochen. Dann geht es darum aber auch, die Seelenorgane auszubilden, die in der Vergangenheit schon veranlagt wurden, die aber jetzt auch im Grunde völlig erneuert werden müssen und - also &#039;&#039;&#039;die sogenannten Chakren oder Lotusblumen&#039;&#039;&#039;. Wir haben die letzten Male gesprochen, beziehungsweise schon früher auch, vom Stirnchakra, vom Kehlkopfchakra, und das letzte Mal kam das Herzchakra dazu. Es gibt dann noch weitere Chakren, also nach unten zu gibt es noch drei. Die sind durchaus bedeutsam, hängen aber gerade auch zusammen mit den allerstärksten astralischen Kräften. Und also mit den stärksten astralischen Kräften und die zumindest zunächst noch einmal am wenigsten unter der bewussten Herrschaft unseres Iches ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich glaube, da ist irgendwo ein Mikro offen und da scheppert es, Geschirr oder irgendwas, im Hintergrund. Also falls wer das bemerken sollte, bitte abschalten, danke.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah ... ja, also diese unteren Chakren. Aber wir müssen letztlich an diese Kräfte auch herankommen und sie verwandeln, weil dort sind die stärksten Kräfte drinnen. Die allerstärksten. Nur, wir müssen sie in der richtigen Weise handhaben können und dazu gehört diese Vorbereitung, also erst einmal über die oberen Chakren. Drüber gibts noch das siebente Chakra, das, was auch mit dem Heiligenschein zusammenhängt oder letztlich die Ganzkörper-Mandorla wird. No, das ist dann der Ausdruck des Ergebnisses, sag ich mal, das rausgekommen ist, wenn wir das ganze restliche System verwandelt haben, und durch die Kraft des Ich. Das heißt, indem wir Astralisches, Seelisches zum Geistselbst verwandelt haben. Also Astralisches, Seelisches ins Nichts geführt haben und im Grunde neu erschaffen haben aus der Kraft unseres Ichs. So viel, als drinnen ist, so viel wird oben diese siebente Chakra. Das ist Ausdruck eigentlich dieses werdenden Geistselbst, das ja im - auch im Heiligenschein kommt und daher kommt das irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind Bilder, man darf sich das natürlich nicht äußerlich vorstellen, das ist eine Versinnlichung des Erlebnisses, das da ist. Aber man spürt, es kommt da eine mächtige astralische Kraft, über die man verfügt und die man aus der Souveränität des Ichs heraus in der Hand hat. Und wenns ganz groß wird, umfassts letztlich unser ganzes Astralisches. Aber das ist ein weiter Weg. Also das werden die meisten von uns während der Erdentwicklung nicht fertigstellen können. Und tatsächlich ist das auch mit eine große Aufgabe der nächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde, dass das Geistselbst wirklich vollständig fertig wird. Jetzt ist alles noch Vorübung, aber die müssen wir machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht darum, diese Chakren auszubilden und zwar auszubilden, so dass wir sie wirklich erneuern. Und das drückt sich in dem Bild aus, dass man sagt, ja es gibt zum Beispiel bei der zwei sogenannten zweiblätterigen Lotusblume, da kommt ein Blatt aus der Vergangenheit und wir müssen aber jetzt ein neues dazu gewinnen. Und in Wahrheit drückt es eben aus, die Verwandlung des Alten, ein Durchgehen durchs Nichts und eine neue Fähigkeit aus dem Nichts heraus zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine Fähigkeit, in der eben die Ichkraft drinnen lebt, wo im Australischen die Ichkraft gestaltend tätig wird. Also das ist eigentlich dieses Bild der Lotusblumen. Die Zahl der Lotusblumen hängt eigentlich damit zusammen, dass eine bestimmte Anzahl seelischer Fähigkeiten entwickelt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht in dem Fall darum, eine alte Fähigkeit in eine neue zu verwandeln. Die alte Fähigkeit war die des alten Hellsehens, der alten imaginativen Kraft, das aber ein traumartiges Hellsehen war, in dem der Mensch nicht wirklich wach war. Ein Hellsehen war, das gebunden war, dass die australischen Kräfte des Körpers eigentlich, dass das von unten heraufströmt und sich dann durch dieses Organ umgibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, da waren sehr stark die unteren Chakren tätig. Die unteren Lotusblumen, ja am Anfang und ganz besonders eben in dieser sogenannten Lemurischen Zeit, von der wir schon gesprochen haben, wo gewaltige Veränderungen in der Erde stattgefunden haben, aber leider Gottes auch sehr viele zerstörerische. Ich meine, das war die Zeit, wo die Menschheit das Ich ja gerade erst als Funke bekommen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Australische war aber sehr stark und der Einfluss der Widersacher war sehr stark. Und da haben sich halt manche Menschen verführen lassen und haben dieses Australische missbraucht, im Sinne des Egoismus, das beginnt halt da schon unter dem Einfluss Lucifers, der macht das einmal. Und unter dem Einfluss wurde das Antlitz der Erde gewaltig verändert durch, ja man kann sagen Naturkatastrophen, Vulkankatastrophen und so weiter, die passiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die sind aber nicht zufällig gekommen, sondern die sind deswegen gekommen, weil der kosmischen Weisheit entgegengekommen ist, eine, ich sage einmal, irdische Unweisheit, die durch das Australische dieser Menschen hineingekommen ist, das aber so stark war, dass es Einfluss zumindest auf unsere ganze Erde hatte. Ich meine, wir sind heute zum Glück seelisch so schwach geworden, australisch so schwach geworden, dass wir noch nicht so einen starken Einfluss haben. Einen leisen Einfluss haben wir schon, viele Veränderungen der Natur, die stattfinden, hängen mit dem zusammen, aber es ist noch ein relativ leiser Einfluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eiszeitkatastrophe, Untergang der Atlantis, war es noch stärker als es jetzt ist. Jetzt ist es schwächer, aber immerhin noch da. Und die eigentlichen Probleme, wie man sagt, Natur, Klima und das alles, was sich verändert, im Positiven wie im Negativen, ja hängt auch mit diesen australischen Dingen zusammen, aber das ist eine Kleinigkeit gegenüber dem, was Untergang der Atlantis war, Eiszeit war und erst recht eine Kleinigkeit gegenüber dem, was auf der Lemuria war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kräfte hängen aber mit den unteren Schakren zusammen. Und wenn wir aber für die Zukunft die Kräfte der Liebe vorbereiten wollen, wie es für uns angedacht ist und wie es auch notwendig ist, wenn wir ein wirklich freies Ich entwickeln wollen, weil man kann sagen, das freie Ich ist zugleich eine Quelle der Liebe. Sich verschenken, ein Ichsein heißt sich verschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man besteht daraus, sich zu verschenken, ohne sich zu verlieren. Weil man wird immer mehr man selbst, man wird immer mehr und deutlicher dieses Ich in seiner ganzen Einzigartigkeit, je mehr man sich verschenkt. Und je mehr man sozusagen weggeben kann und den anderen geben kann, umso reicher wird man innerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das darf man nicht einmal noch mit dem egoistischen Hintergedanken machen, ich verschenke mich, verschenke mich, dann wäre ich immer größer. Wenn das als Seelenstimmung im Untergrund da ist, ist schon wieder vorbei. Ist schon wieder vorbei, dann fange ich an im Grunde alten Müll zu verschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was soll ich verschenken? Das Erneuerte Seelische zunächst einmal. Von dem soll ich was verschenken. Nicht einen alten Kofferl, der aus der Vergangenheit gekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nützt uns nichts. Das hat nicht die Kraft, um weder den Menschen, den Mitmenschen, noch der Natur draußen, den Tieren oder was wirklich etwas zu geben, was sie höher erhebt. Sondern das schenkt ihnen das Alte, was sie eh haben und was im Grunde auf dem Weg bergab ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um das Neue, was wir schenken können. Und wieder auf unseren Komponisten zurückzukommen, er schenkt. Nicht nur den Mitmenschen, auch der Natur draußen, weil es wirkt in der ganzen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wirkt für den ganzen Kosmos. Das sieht man natürlich nicht gleich morgen. Wir kriegen die Hosen nicht plötzlich noch länger, weil einer oder sonst was passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder die Blumen kriegen Marschall noch drauf. Das wird nicht passieren, so einfach. Aber die Natur verändert sich dadurch, längerfristig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das passiert alles aus solchen Kräften heraus, heute. Und daran mitarbeiten. Aber damit es im größeren Maßstab geht, brauchen wir die unteren Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wie kommen wir jetzt so heran, dass das nicht gefährlich wird? Weil in der Vergangenheit war es gerade der Missbrauch dieser Kräfte, der immer wieder zum Untergang geführt hat. Und wenn man davon hört, oder Steiner davon spricht, am Ende unserer Kulturepoche, am Ende der 7. Kulturepoche wird es den Krieg aller gegen alle geben. Dann wird man sehen, ein Teil der Menschheit hat es offensichtlich noch nicht geschafft, dieses Liebesprinzip so zu entwickeln, dass sie Australisches ins Nichts, also Altes, und damit letztlich Verdorbenes Australisches ins Nichts geführt haben, erneuert haben durch das Ich und das Jetzt-Verschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird ein Teil sein, das sind die 144.000 Auserwählten, von denen wir wissen, es ist keine Anzahl, sondern eine Qualität, die sich darin ausdrückt. Und es ist genau diese Qualität. Diese Qualität, sich verschenken zu können, und verschenken zu können, das Australische, das aus dem entstanden ist, neu entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wie können wir das bis hineintragen, auch in diese untersten Kräfte? Weil das müssen wir im Grunde einigermaßen schaffen, noch während unserer Erdentwicklung. Zumindest den Anfang dazu zu setzen. Wenn es auch so ist, dass das Geist selbst vollständig erst sich auf der nächsten kosmischen Inkarnation entwickeln wird, heißt das aber trotzdem, dass wir jetzt überall den Anfang setzen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt letztlich, alle Chakren bearbeiten müssen. Aber halt in der umgekehrten Richtung wie in der Vergangenheit. In der Vergangenheit sind die Kräfte von unten geholt worden und mit der Zeit immer mehr hinaufgehoben worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr ins Bewusstsein heißt das. Es hängt nämlich wirklich auch damit zusammen, je weiter unten die Chakren liegen, desto schwerer sind sie dem Bewusstsein zugänglich. Je weiter oben sie liegen, desto eher kann ich ihre Tätigkeit ins Bewusstsein heben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich wirklich es schaffe, das lebendige Denken, lebendiges Denken braucht die Ätherkräfte, die sind immer auch notwendig dazu. Und wenn ich sie jetzt bis zur Imagination bringe, also zu einem rein seelisch bildhaften Erleben, aber bildhaft heißt nichts Sinnliches drinnen, überhaupt nichts Sinnliches drinnen, etwas rein seelisches, das aber doch bildhaft in dem Sinne ist, dass alles was dabei eine Rolle spielt, sozusagen gleichzeitig im Blickwinkel ist, wieder ein sinnlicher Ausdruck, aber es nebeneinander, miteinander erleben kann. Nicht nur in einem Nacheinander, sondern in einem Nebeneinander, in einem Miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Spannende bei einer wirklichen Imagination. Auch sonst, wenn ich innerlich eine Seelenstimmung habe, dann merke ich, wie sich die im Laufe der Zeit ändert. Aber meistens ist es so, eine bestimmte Seelennuance oder von mir aus eine bestimmte Mischung habe ich halt zu einem bestimmten Zeitpunkt und dann verändert sich es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ich einen Tag zurückblicke, ist die eigentlich schon weg. Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, wie die war. Ich erlebe sie nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sie vergeht. In der Imagination ist jede da. Ist jede da, die diese Imagination aufbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede dieser Stimmung, ich nenne sie mal heute Stimmungen, ist gleichzeitig da sozusagen. Ist gleichzeitig erlebbar. Das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn das ein bisschen ansatzweise gelingt, das wird am Anfang sehr, sehr unscharf sein, aber immerhin, dann habe ich es geschafft, es da ins Bewusstsein zu heben, mit dem Chakra da oben. Und jetzt muss ich dann arbeiten, da weiter bewusst zu werden, also weiter üben mit dem lebendigen Denken, mit dem Empfindsamsein im Seelischen. Ein Komponist hat das zumindest halbbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erlebt sein Musikstück als Ganzes. Halbbewusst zumindest. Nicht fix und fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fix und Fertige ist sowieso nur das Endprodukt. Aber es geht darum, ein Gespür zu kriegen, ah, das drängt auf ein bestimmtes Ende, oder da kommt mir das Ende eigentlich schon entgegen, das sagt mir, wie die erste Note sein muss. Und das heißt also, auch so ein Musikerlebnis, und ich sage das ganz bewusst, weil Musik bringt mich natürlich viel eher mit Inspirationen verbunden, und die spielt auch eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es spielt auch die imaginative Ebene eine Rolle. Es ist auch so schön geschildert, in den grundlegenden Schriften von Steiner in der Theosophie, wo es auch um die Imagination und sowas geht, in Klammer, aber dann ist das genauso, gibt es aber auch ein geistiges Hören, und das gehört halt auch dazu. Also auch schon auf der Ebene der Imagination spielt das eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt also auch Klangbilder sozusagen. Und Bild ist es eben dann, wenn es sich wirklich in diesem Nebeneinander manifestiert. Nebeneinander ist aber schon wieder sinnlich übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es heißt für mich, dass ich es gleichzeitig im Bewusstsein haben kann. Und jederzeit sozusagen mein Bewusstsein mehr auf das eine fokussieren kann, mehr auf das andere, aber ich kann jederzeit mich im Bewusstsein von einem zum anderen wenden. Es geht nichts verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich muss nicht nachdenken, wie war denn die Stimmung? Ich weiß nicht mehr. Nein, ich brauche nicht nachgrübeln, ich erlebe es einfach. Es ist mir immer präsent, ich brauche nur seelisch sozusagen innerlich den Kopf wenden ein bisschen, und ich bin mit meiner Konzentration wieder dort, und die andere bleibt aber genauso da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie geht nicht verloren. Ich bin also seelisch so wendig geworden. Das hängt alles mit der Übung da oben zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt eben die Inspiration dazu, und da ist die nächste Stufe, will ich aber jetzt nicht, wir haben eh schon die letzten Male darüber gesprochen, ist also die nächste, die 16 Blätterige Lotusblume, wo 8 Blätter aus der Vergangenheit, also das heißt 8 bestimmte Seelenqualitäten, Seelentätigkeiten, in 8 neue verwandelt werden sollen. Und dann kommt das Herzchakra, das ist das Wichtigste. Wichtig sind alle letztlich, aber das ist das Zentrum, und das sich alles dreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es geht also vor allem darum, dass hier das Zentrum entwickelt wird. Das ist nicht nur diese Lotusblume, sondern es ist dahinter auch ein ätherisches Zentrum, ein Kraftzentrum überhaupt. Es ist also ein ätherisches Zentrum da, aus dem zum Beispiel diese Herzlotusblume ja im Grunde herauswächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, ich habe es glaube ich schon öfter erzählt, wenn eine Pflanze wächst, dann hat es die grünen Blätter, den Spross und die grünen Blätter und das alles, aber damit es einmal zum Blütenkelch kommt, es sind noch grüne Blätter zunächst, aber es geht nicht mehr hinaus in die Weite, es wird jetzt ein Becher, und der Becher, der deutet nur an, dass du Astralisches empfangen wirst. Der Becher ist sozusagen die Geste des Empfangens dieser astralischen Kräfte, die jetzt von außen, mehr oder minder von außen, die Pflanze ergreifen, und dann den Becher bilden, und dann drinnen die zarten Blütenblätter mit den verschiedenen Farben und so weiter. Aber unten die grünen Blätter, die Voraussetzung, dass überhaupt die Blüte entstehen kann, weil die schwebt nicht einfach in der Luft irgendwo, die braucht den Stängel, den Spross, den Zentralen, und sie braucht die Blätter aus der Seite dazu, das muss vorausgehen, so muss auch bei den Lotusblumen im Ätherischen was vorausgehen, aus dem dann dieses Seelenorgan überhaupt wachsen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist eine Tätigkeit, die immer mit dem Ätherischen und dem Astralischen zu tun hat. Und das Wichtigste ist, dass da in der Herzgegend ein ätherisches Kraftzentrum gebildet wird. Aber das geht nicht, es gleich da fertig zu bilden, sondern man muss einmal oben anfangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum ist da das lebendige Denken so wichtig. Damit fange ich an, provisorisch, so drückt sich Steiner aus, einmal ein Zentrum da oben zu bilden. Und das senkt sich dann langsam hinunter, bis es dann das Herzzentrum bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem dann diese mittlere Lotusblume in richtiger Art herauswächst. Und von diesem Herzzentrum gehen ätherische und astralische Strömungen aus. Das sind die, die nach oben gehen, die aber auch dann nach unten gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Vergangenheit kamen zum Beispiel die astralischen Strömungen praktisch nur von unten. Jetzt ist es eigentlich so, dass diese Kräfte von der Mitte nach oben und nach unten gehen. Da ist so eine Art Punkt wie bei so einer Spirale, wo sich die beiden Arme der Spirale eigentlich gar nicht berühren in der Mitte, sondern dazwischen ist der Leerraum, der notwendig ist, das Nichts, das notwendig ist, also da kann das Ich eingreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da greift es ein, eigentlich. Also für die höhere geistige Entwicklung ist das ein ganz wesentliches Zentrum. Und dann wird aus dem Denken, aus dem lebendigen Denken, aus dem imaginativen Denken, ein Herzdenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das braucht hier dieses Zentrum, das im astralischen etwas bewirkt, aber vor allem auch im ätherischen etwas bewirkt. Und man könnte sagen, das ist das Zentrum der Lebenskräfte, die auch jetzt diesen Lotusblumen ja den Lebenssaft geben. So wie in der Natur draußen eine Blütenpflanze die Lebenskräfte der grünen Blätter und des Stängels und der Wurzeln von mir aus das alles braucht, um oben dann empfangsbereit zu sein für die seelisch-astralischen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Grunde da nicht anders. Und das heißt, es ist eine starke Verwandlung nicht nur des astralischen, wenn wir diese Organe entwickeln und so weiterentwickeln, dass sie eben zukunftsträchtig sind, also das Alte ins Neue verwandelt wird. Und das heißt wirklich konkret, das Alte verschwinden lassen, Neues aus dem Nichts heraus zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist es eigentlich. Also die netten Bilder mit den Blumen da und den Blättern, das ist alles sehr schön, aber es ist eine grobe Versinnlichung einmal, hinter der eigentlich steht, was Altes verschwindet, was Neues kommt heraus. Und das hat die Qualitäten des Alten aber in ganz neuer Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und über das, was hinaus soll, dass man damit etwas ganz anderes tun kann. Das ist es eigentlich. Also es ist schon sehr vergleichsweise gesprochen oder abgebildet, wenn ich da die netten Blatte darauf zeichne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss verstehen, dass da seelisch ein Prozess dahinter ist und ein ätherischer Prozess. Und bei dem ätherischen Prozess, da ist immer der Christus mit dabei. Wenn das wirklich aus dem Ich kommt, wenn ich nicht das alles aus den alten Kräften hole, da strömt natürlich auch Ätherisches und Australisches aber halt am Ich vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem kann man heute nichts mehr anfangen. Und heute muss ich von dem aus, das Ätherische und das Australische von der Mitte aus eigentlich nach oben und nach unten verändern. Und eben dieses Zentrum, damit ich ganz bewusst dabei sein kann, muss ich eben oben anfangen, weil da bin ich am bewusstersten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich auch den Ich-Punkt. Die Inder haben da den Punkt, das ist gleichzeitig der Punkt, wo die Lotusblume ist, aber es ist auch der Punkt, wo ich mich als Ich erlebe, als geistiges Wesen. Und den Punkt, der geht nicht verloren, aber die Kraft wird trotzdem weitergetragen, dann kann ich anfangen, da in der Gegend bewusster zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erwacht die Inspirationskraft, die hat was zu tun damit, dass ich jetzt beginne, das geistige Wort zu hören. Da habe ich jetzt ganz bewusst davon gesprochen, dass ich da die Imagination mit der Musik zusammenbringe, und zwar mit der Musik, die noch keinen Text hat. Die verstehe ich, ja eigentlich schon mit dem Herzen interessant, man sagt ja eher, wenn ich die Musik mit dem Kopf verstehe, das ist zu wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann viel herausholen, weil ja sehr viel Weisheit drinnen ist, darum kann ich gerade mit logischem Verstand in der Musik mathematische Zusammenhänge und alles mögliche erkennen. Das ist ein Bild dieser Weisheit, vor allem aber auch der alten Weisheit. Die neue ist, wenn ich erkenne drinnen, dass es mathematisch gerade irgendwo immer ums Einzelne nicht rausgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie es auch im Planetensystem ist, eigentlich längerfristig sind die Bahnen nicht vorherberechenbar. Die Rechnung lässt sich nicht hundertprozentig exakt lösen, wir können es sozusagen auf lange Frist nicht vorhersehen. Ich meine für unsere menschlichen Dimensionen reicht es, wir können auf gut einige Zehntausend Jahre das ganz gut vorher berechnen und das wird vermutlich ziemlich stimmen, aber was in Hunderttausend oder einer Million Jahre ist, wird der Rechenfehler dann irgendwann so groß, dass er die Dimension des ganzen Planetensystems erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, ich weiß im Grunde gar nicht mehr, wo das ist, weil der Fehler ist so groß wie der Wert eigentlich selber. Und wenn ich jetzt hier herunterkomme, also vom Musikhören, von der Harmonie hören, herunterkomme und es zum Wort wird, dann fängt es mir an, eigentlich ganz klar für das Bewusstsein zu erzählen, ja was ist denn das eigentlich, was ich jetzt in dieser wunderbaren Imagination erlebt habe, in dieser von mir aus Klang-Imagination, was bedeutet das eigentlich für die Welt. Das weiß ich in der Imagination noch nicht, da erlebe ich sie, ich weiß ganz genau, es muss das so sein und das so, ich merke sofort, wenn etwas falsch ist, aber warum es so ist, weiß ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich kann jetzt sagen, mathematisch sind schöne Harmonien drinnen und ich kann das mathematisch formulieren, toll, aber dann weiß ich immer noch nicht, welchen Sinn das macht, weil bei den anderen sind halt wieder andere Zusammenhänge, die sind auch schön, aber nehme ich halt einmal zur Kenntnis, dass ich den Zusammenhang auch mit wachem Bewusstsein erfassen kann, das ist die Inspiration, die ist dazu notwendig. Und da höre ich jetzt, ja man könnte sagen, den sinnvollen Zusammenklang. Sagen wir mal jetzt so, in der Musik höre ich den gemütvollen Zusammenklang, da geht es um den sinnvollen Zusammenhang, aber das ist eben nicht ein kaltes verstandesmäßiges Erkennen des Zusammenhangs, sondern ein Aussprechen, ein Hören, aber ein sprachliches Hören, wenn man so will, das den Zusammenhang erkennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Ansatz dazu sind die Übungen zur Sprachgestaltung oder so, wenn man erkennt, welche Kräfte in den einzelnen Noten drinnen sind und wie sie sich aber verändern, wenn sie zusammenwirken und in jedem Wort steckt was drinnen und wenn das Wort im Zusammenhang mit anderen Worten ist, verändert es sich schon wieder und kriegt so, dass der ganze Satz oder die Strophe vielleicht eines Gedichts ein Ganzes wird. Der Dichter macht es, er spürt es irgendwo, er hat ein Wissen davon, ohne es zu wissen, aber er hat es trotzdem mehr, indem er es in Worte hat, wenn er es in Musik nur hat, dann weiß er nur, es ist richtig. Wenn er es in Worte fassen kann, kommt schon eine nächste Ebene dazu, auch wenn er vielleicht immer noch sehr wenig versteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann kommt diese Ebene dazu, wobei ich jetzt nicht sagen muss, Dichtung ist höher als Musik oder so, auf das lasse ich mich jetzt gar nicht ein, es ist einfach eine andere Ebene und die hängt jetzt insbesondere mit der Inspiration zusammen. Und dann geht es halt in die Intuition, im Herzchakra, zwölfblätterig. Sechs alte Eigenschaften in sechs neue Eigenschaften zu verwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da sagte ich das letzte Mal schon, eine gute Übung dafür, um dieses Herzchakra zu entwickeln und damit jetzt auch diesen Mittelpunkt, also das zweiblätterige Chakra bleibt natürlich da oben, aber das eigentliche Zentrum geht also jetzt hinunter, wenn ich die Inspiration entwickle und es geht hinunter ins Herzchakra. Dann sind wir endlich dort, wo es hingehört. Aber ich habe jede Stufe mit Bewusstsein einmal durchgemacht, dann kann ich auch hier ins Bewusstsein etwas heben, was eigentlich zunächst einmal scheinbar gar nicht geht, weil wenn ich in der Intuition bin, werde ich eins mit einem anderen Wesen und vergesse mich vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt muss ich eigentlich in der Intuition trotzdem wieder zu dem Bewusstsein meiner selbst kommen und muss eigentlich hier auf der seelischen Ebene zumindest zugleich mich und das andere Wesen verwandeln. Das andere Wesen wird nämlich auch etwas anders durch die Begegnung mit uns. Das ist ja auch in jeder menschlichen Begegnung so, wenn zwei Menschen einander begegnen, nimmt jeder irgendwas mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann was gut sein, das kann manchmal auch was schlecht sein, es ist wurscht, aber es ist nicht egal, dass die Begegnung stattgefunden hat. Und sei es auch nur ganz Flüchtige, an die wir uns vielleicht gar nicht erinnern, aber es ist ein Austausch da. Also man verändert einander wechselseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade dieses Herzzentrum soll dazu dienen, namentlich auch jetzt während unserer Erdentwicklung noch, dass wenn Menschen einander begegnen, dass sie einander bewusst wechselseitig verwandeln. Das heißt, ich nehme bewusst das Liebesgeschenk des anderen auf, das gibt mir einen Anstoß, mich zu verwandeln, aber ich nehme nicht einfach ungefiltertes auf, sondern ich spüre seinen Impuls, führe ihn ins Nichts hinein und mache was Neues draus. Aber es kommt von dort der Anstoß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich mache es zu was Eigenem. Und umgekehrt genauso. Ich schenke ihm meine seelische Kraft, die ich entwickelt habe, die ich aus dem Nichts geschöpft habe, die lässt seine Seele erklingen und das was da neu erklingt, was zu sprechen beginnt, was dann bis in die Intuition hineingeht, wo ich eigentlich dieses andere Wesen, den anderen Menschen zumindest in dem Teilaspekt in mir habe und er geworden, also ich bin er geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und umgekehrt, dann nehme ich das wieder zu mir zurück, lasse es ins Nichts sinken und mache was Eigenes draus. Das Ich wird dadurch deswegen reicher, weil das Ich wird stärker mit jeder Tat, die es vollbringen kann. Und die Taten, die es wirklich ganz schöpferisch ist, aus dem Nichts tätig sein kann, was das Eigentliche ist, was das Ich ausmacht, das kennen wir bis jetzt nur im Astralischen, im Seelischen und da machen wir es genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir nehmen ein Seelengeschenk auf, führen es ins Nichts, das müssen wir und dann erschaffen wir es neu, aber in unserer Variante. Und sowas wird einmal, wenn es gut läuft, auf einem großen Teil der Erde in der nächsten Kulturepoche da sein. Die Epoche der Brüderlichkeit, die besteht nicht mehr drin, dass man sagt, ja wir sind alle Brüder, das wird heute auch oft gesagt und was dann herauskommt ist, willst du nicht mein Bruder sein und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen wir das. Nein, aber dann wird das eine Realität werden, dass die Menschen einander seelisch beschenken, dass die Geschenke bewusst gegeben werden, bewusst angenommen werden und bewusst zu etwas Eigenem gemacht werden und dadurch fruchtbar werden, weil dadurch wird schon wieder ein neuer Prozess angestoßen. Und der Mensch kann eigentlich schon wieder, indem er das genommen hat, Impuls verwandelt, kann er schon wieder schenken, wem anderen zum Beispiel oder demgleichen, wie auch immer, wurscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch wird erstens das Seelische verwandelt, aber auch unser Ich wird immer kräftiger dabei, wird also immer schöpfungsmächtiger dabei, nur durch diese Taten. Also wenn wir das Herzzentrum entwickelt haben, dann sind wir im Grunde in der Intuition drinnen, das heißt, dann sind wir aber auch wach geworden dort, wo man eigentlich normalerweise nicht wach wird. Also man kann aus dieser Intuition ganz stark zu sich selbst kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade am stärksten in Wahrheit dann dort, wo ich mich zunächst ganz an den anderen hingegeben habe. Aus dem komme ich als Allerstärkster zu mir selbst zurück. Und dann, wenn das funktioniert, und dazu zählen die sechs Nebenübungen, die ich das letzte Mal erwähnt habe, die helfen sehr, dieses Zentrum auszubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wollte ich Sie eigentlich heute ein bisschen näher besprechen, aber ich sehe schon, das wird sich heute nicht mehr ausgehen, ich kann es nicht mehr aufzählen. Das war die Gedankenkontrolle. Und zwar wirklich ganz simpel, äußerlich, ich nehme mir irgendeinen Gegenstand und schaue, dass ich fünf Minuten in Gedanken nur bei diesem Gegenstand bleibe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass nichts anderes reinkommt. Zunächst einmal ganz simpel, ganz bewusst nicht irgendeine geistige Vertiefung suchen oder sowas, sondern mit einem ganz nüchternen Verstand dabei zu bleiben. Weil da habe ich die größte Chance, einmal ganz bei mir zu sein und das einmal zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn da jetzt plötzlich die große Inspiration kommt und mich überschwemmt, dann habe ich gerade die Übung eigentlich verfehlt. Zumindest in ihrer ersten Stufe. Weil erst wenn ich da die Drittsicherheit und die Selbstbewusstheit gelernt habe, dann kann ich es vielleicht schaffen, wenn wirklich so ein großes Geschenk hereinkommt, das so wach mitzukriegen, dass ich mit meinem Ich wirklich dabei sein kann, wach und nicht einfach überschwemmt werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass ich die Fülle, die da kommt, mit klarem Bewusstsein fassen kann. Dass ich die Imagination vielleicht bekomme, die mit klarem, wachem Bewusstsein fassen kann. Und so dass ich eben wirklich dieses Panorama, also das heißt, dieses jederzeit gleichzeitige Erleben eines riesigen Seelengemäldes, dass ich das locker machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass nicht jedes Wort, was war vorher, weg. Nein, es ist jederzeit da. Es ist jederzeit da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gehört schon ein ziemlicher Bewusstseinshorizont. Und vor allem wenn man weiß, wenn man anfängt mit den Übungen, es kommt einem schon so ein Risiko vor, was ich dann überschaue. Und dann komme ich da und sage, ja bitte, das ist nicht einmal das Vorgabel noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein kleiner Bereich dieser Gesamtimagination, die eigentlich dahintersteckt. Ich meine letztlich die ultimative Imagination umfasst den ganzen Kosmos, eh klar. Kleiner geht es eigentlich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt darin kleinere und größere Bereiche, die zumindest ein bisschen ihre Eigenständigkeit haben. Und natürlich mit dem Rest zusammenhängen. Aber das Ganze ist ja nicht einfach ein Einheitsbereich, sondern ein gegliederter, weisheitsvoll kosmisch gegliederter Organismus, Seelenorganismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich kann einmal das eine Organ und einmal das andere mehr anschauen. Aber die ersten Imaginationen, das sind wirklich das Vorgabel. Da muss man schon froh sein und das ist schon etwas ganz Tolles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man muss sich bewusst sein, was einem jetzt heute so reich vorkommt, ist noch tausende, tausende, tausende Male reicher. In Wahrheit. Und der Mensch kann aber mit der zweiten Fähigkeit entwickeln, diese Riesendimension zu überschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man mit dem Bewusstsein so ein bisschen liest, die Schriften von Steiner, dann sieht man, der Mensch hat einen Riesenhorizont gehabt. Aber der ist sicher auch noch nicht der Ganze. Muss man auch gleich dazu sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat auch nie behauptet. Aber er hat im Vergleich zu dem, was man selbst, wenn man ein bisschen herankommt an die Imagination, weiß man, Mensch, der Horizont ist schon sehr groß. Und Gott sei Dank hat er uns genug Wegmarken hinterlassen, an denen wir uns orientieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn einmal so ein bisschen eine Imagination aufblitzt, dass ich wenigstens sage, aha, in dem Bereich gehört das ungefähr. Und weiter war noch eine zweite Wegmarke, die führt mich weiter. Ah, schau, da finde ich jetzt selber auch eine kleine Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das so Wertvolle. Und er konnte es deswegen hineinlegen, oder er konnte es deswegen vermitteln, weil er eben nicht nur die Worte sagt. Das Wichtige ist, was zwischen den Worten wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so wie beim Komponisten. Die Noten, die am Blatt ausstehen, machen es eigentlich nicht aus. Und sie taugen nichts für den, der, der nicht Noten lesen kann, sowieso nicht, aber selbst der Noten lesen kann und sie einfach runter spült und sagt, ja, richtig gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn er nicht erlebt, die Klangimagination, aus der es gekommen ist, er muss nicht voll bewusst sein, aber er muss sie spüren in seiner Seele. Wenn er die nicht spürt, dann hat er gar nichts. Es klingt ja richtig okay, aber es kommt von dem Eigentlichen nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Null. Wirklich null. Also das, was ich fassen kann an der Komposition, ist es noch gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nur das Gefäß, durch das die Wirkung hereinkommen kann, wenn der Musiker es zulässt. Der es spielt, der es singt. Wenn er das nicht hat, dann kann er noch so wunderschöne Stimme haben, der Klang kann wunderbar sein, technisch sauber, technisch perfekt, exakt gesungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, auch das HEC oder was noch darüber ist, hat er fünfmal getroffen, super toll. Und es kann nichts sein. Es war nichts, aus geistiger Sicht gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist, ja, Lucifer, der Luzi ist dahinter, es ist die sinnliche Blendung. Sinnlich gesehen ist es brillant, seelisch gesehen ist es gar nichts. Null.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So extrem kann das sein. Und es kann umgekehrt ein Musiker, ein Künstler, der vielleicht nicht so technisch trainiert ist und nicht die Möglichkeit hatte, das zu schulen, vielleicht auch nicht das Organ dazu hat, dass es so perfekt wird, aber er erlebt ein Funden von dem, was da drinnen steckt und er kann den Menschen mehr geben als der große Star, der ein perfektes OEC oder sonst was schenkt. Damit sage ich nicht, man soll schlecht singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur weil es nicht so gut kann, heißt das auch noch nicht, dass ich deswegen etwas erlebt habe. Aber es kommt auf dieses Erleben an. Und das ist beim Instrumentalmusiker genau dasselbe der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo das nicht da ist, ist es seelisch gesehen, geistig gesehen, nichts. Gar nichts. Wirklich gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bewegt und es bedeutet dann für das soziale Leben der Menschen nichts. Im Grunde bedeutet es dann nichts. Es passiert dann genau das nicht, dass der eigene Astralleib des Zuhörers, des Zuhörers, der mitlebt mit der Musik, dass dessen Astralleib wirklich in diese Schwingung kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieses Neue, was der Komponist hereingeholt hat. Das ist das, was er schenkt. Das, was er jedem schenken will, der dieses Lied hört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sei es Jahrzehnte später. Der Komponist ist vielleicht schon tot. Und er schenkt es uns auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bach hat es uns auch geschenkt. Und schenkt es uns immer wieder. Immer noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was er hereingeholt hat. Ein neues Seelisches daraus geschaffen hat. Und wenn wir es so aufnehmen, dass wir es auch wirklich spüren, dieses Seelische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht nur hängenbleiben am äußeren brillanten Klang, wie es gespült wird. Sondern die Seele spüren, die da durchkommt. Dieses neue Seelische spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bringt es wirklich unseren Astralleib so in Schwingung, bzw. unser Ich wird dadurch angeregt, dass es das aufgreift und selber was Neues daraus machen kann. Und so bilden wir einander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Komponist stoßt es an. Der Musiker, der es spielt, gibt es weiter. Und die vielen Zuhörer, die es hören, nehmen als letztes das Geschenk auf und werden andere Menschen dadurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich nicht mechanisch Ursache, Wirkung. Sondern sie machen sich dadurch zu anderen Menschen. Indem sie das ergreifen und selber was Eigenes daraus machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D.h. die Musik aufnehmen und für sie wird es aber seelisch etwas Erneuertes. Also ihr seht, wo es überall schief gehen kann. Jetzt kann jetzt einer da sitzen, der hört es an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunderbar, das Orchester lebt es wirklich. Er schafft das neue Werk in dem Moment. Aber der ist seelisch so träge, dass er nur das Äußerliche erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunderbar haben die gespielt. So präzise, toll, technisch perfekt und ich war begeistert davon. Eine Artistik dieser Künstler, großartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber seelisch hat er nichts erlebt. D.h. er hat nichts erlebt von dem Impuls, um den es eigentlich geht. Er hat nur die schöne Kutsche gesehen, mit der das daherkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht mehr als die Kutsche. Aber es geht darum, wer oder was sitzt da drinnen in der Kutsche. Wenn er das nicht mitkriegt, hat er gar nichts gewonnen davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eigentlich schon fast die Einleitung oder Vorbereitung für den nächsten Vortrag. Es geht darum, dass wir diese Kräfte eben brauchen, um die unteren Chakren gefahrlos und in einer zukunftsträchtigen Form zu entwickeln. D.h. zu erneuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also die 10 Blätterige Lotusblume, die 6 Blätterige und die 4 Blätterige. Übrigens, alle Lotusblumen hängen sehr stark auch mit unserem Planetensystem zusammen. Und das ist auch nur die Spitze des Eisberges, die darüber ist, das 7. Chakra, das Kopfchakra, das Kronenchakra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D.h. eh die 1000 Blätterige, die zeigt eh, wo es hingeht. Mit den 1000 Blättern, das ist jetzt nicht mit dem Abzählen so genommen, sondern es heißt eigentlich die Unchastan, die ganze kosmische Welt. Da geht es noch weit über unser Planetensystem hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sagt zwar, die oben hängt mit dem Saturn zusammen, aber das ist genau die Grenze, wo es in den Kosmos hinaus geht. Also das ist eigentlich von dort, wo die Verbindung zum ganzen Rest gesucht wird. Ich meine tatsächlich gibt es esoterische Strömungen, die dann noch mehr Chakren, die darüber liegen, unterscheiden, die außerhalb des Körpers sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat zum Teil also eine gewisse Berechtigung, es hat zumindest die Berechtigung zu sagen, aus diesem 7., aus diesem Chakra da oben, das ist ein reich differenziertes Gebilde, sagen wir es einmal so. Und das letztlich den ganzen Kosmos umfasst. Und natürlich gibt es da noch sehr viel mehr zu entdeckende Strukturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strukturen im Sinne von seelischen Fähigkeiten, die man entwickeln kann. Und die einen inneren Zusammenhang haben. Aber das ist jetzt nur eine sehr ferne Andeutung, so weit sind wir noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das brauchen wir uns jetzt noch nicht so viel den Kopf zerbrechen. Aber wir müssen uns den Kopf zerbrechen, dass wir mit diesen Qualitäten, die ich jetzt anhand der Musik geschildert habe, dass wir mit diesen Kräften gestärkt, dann langsam die unteren auch ergreifen können. Und Steiner sagt das ganz deutlich, diese unteren Kräfte werden in der Zukunft, namentlich dann in der nächsten Kulturepoche, in der Epoche der Brüderlichkeit, eine riesige Bedeutung bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alten Inder haben das genannt, die Kundalini-Kraft, die Schlangenkraft heißt es auch. Da ist die Quelle dieser australischen Kräfte, die brauchen wir überhaupt, um uns verkörpern zu können. Da sind die stärksten australischen Kräfte drinnen, mit dem untersten, mit dem Wurzelschakra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn da die Verbindung zwischen dem australischen und dem physischen reißt, ist aus. Dann tritt der Tod ein. Unwiederbringlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gibt es auch keine Rückkehr mehr. Das hängt also mit dieser stärksten australischen Kraft zusammen, die so stark ist, dass sie in der Nacht, wenn wir schlafen, weil es mit dem Kosmos verbunden ist, das obere australische löst sich in der Nacht heraus, ist mit dem Kosmos verbunden, holt sich die kosmischen, weisheitsvollen Bilder wieder herein, und die Kraft da unten sorgt dafür, dass alles, was wir bei Tag durch unser Bewusstsein in unserem Körper römiert haben, dass das wieder regeneriert wird. Weil das überträgt seine Kräfte jetzt aufs Ätherische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ätherische liegt eigentlich am Abend, und wenn man dann in Schlaf fällt, hängt das in den Seilen eigentlich. Das ist Grogi, der Ätherleib. Er ist komplett ausgepowert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Australische, das die Weisheit aus dem Kosmos holt und dann bis nach unten führt, in dieses Wurzelschakra, das macht überhaupt, dass wir den nächsten Tag erleben. Wenn das nicht wäre, würde man nicht mehr aufwachen. Dann würde in der Nacht der Faden erreißen, diese Verbindung, das ist eigentlich diese Verbindung mit dem Wurzelschakra, also da ist die allerstärkste Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wehe, sie wird missbraucht. Das sind ganz starke Kräfte, in der Genesis werden diese Geister, die da mitwirken, um diese Weisheit hereinzubringen. Es sind Geister der Persönlichkeit, also Urengel, die das machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitgeister nennen sie Rudersteiner auch. Jetzt weiteres Geheimnis, was sind denn die sieben Schöpfungstage? Die sieben Schöpfungstage sind sieben Zeitgeister. Das sind nicht einfach Zeiträume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kosmischer Tag dauert sicher lang. Nein, es sind geistige Wesenheiten. Und die haben eine Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt immer eine paarweise Wirkung, es gibt sieben Gruppen solcher Wesenheiten, die teilen sich auf nach Tag und Nacht. Es heißt immer am Ende, und es war Abend und es war Morgen, der erste Tag und so weiter. Es ist also immer die Nachtseite und die Tagseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tagseite ist die, wo das Bewusstsein entwickelt wird, die Nachtseite ist die, die das Leben regeneriert. Tag heißt im Hebräischen Yom und Nacht heißt Layla. Das sind die zwei verschiedenen Zeitgeister, die den Elohim dienen bei einem Schöpfungswerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind die Schöpfungstage. Das sind die Prozesse, die sie machen, die sie übernehmen. Sie übernehmen die Impulse von den Elohim und leiten jetzt weiter diese Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und an jedem Tag was anderes. Das ist ja jeden Tag sozusagen ein anderes Paar von solchen Wesenheiten. Eigentlich kann man sagen, es sind 14, grob gesprochen, weil es sind 7 Tag- und 7 Nachtwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt muss man dazu sagen, es sind also Zeitgeister, Urengel werden sie auch genannt, Urengel deswegen, weil sie ja Ich bekommen haben bereits auf dem alten Saturn, also auf der ersten kosmischen Verkörperung unserer Erde, da sind die, vom sie die Menschheitsstufe sozusagen durchmachen, sind Ich-Wesenheiten, geistige Wesenheiten geworden. Jetzt sind es weiter, sind dem Urengel jetzt mächtige Wesenheiten im Grunde. Und die Nachtgeister gehören zur selben Gruppe, aber der Wesenheiten die die stärksten Widersacher sind, abgesehen vom Sorat jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Asuras, die sogenannten Asuras sind zurückgebliebene Geister der Persönlichkeit oder der Urengel, also Geister der Persönlichkeit heißen die auch, Zeitgeister kann man sie nennen und dazu gehören auch die Asuras die Widersacher mit, und zwar gerade zu der Nachtseite. Aber man sieht auf der anderen Seite, wenn man sie jetzt so aus der Perspektive der Genesis betrachtet, als die Nachtgeister Leila, sind sie die, die uns jede Nacht ermöglichen, wieder aus dem Schlaf aufzuwachen im Grunde. Erfrischt sogar vielleicht, hoffentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls zumindest so erfrischt, dass wir nicht während der Nacht die Schwelle übertreten, zumindest für diese Inkarnation endgültig. Und da seht ihr wieder aber, wie eng beisammen sind Widersachermächte und höchste lebensspendende Kräfte. Die Taggeister Jom, die können das nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die können uns das Bewusstseinslicht geben und also sind jedenfalls mitbeteiligt daran, aber dass wir jede Nacht überleben das schaffen sie nicht, das schaffen nur die Nachtgeister. Und das heißt, die können wirklich bis ins Ätherische, sogar bis ins Physische hinein so kräftige Impulse geben, dass das, was wir durch unser Bewusstsein zerstören untertags, dass das wieder regeneriert wird. Also dank diesen Geistern der Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber aus urwösligen Vorschriften heran. Die selbe Kategorie. Also so, so eng ist das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es passt nicht einmal ein Blatt Papier dazwischen. So eng ist das beisammen. Ja, damit habe ich ein bisschen das hoffe ich vorbereitet, dass wir das nächste Mal uns jetzt mit diesen starken Kräften noch intensiver befassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sehen, weil genau dort haben wir es zu tun mit Kräften, die, wenn sie falsch geleitet sind, letztlich die Welt zerstören können. Mit denen wir uns selbst als erstes einmal zerstören können, indem wir unsere leere Umgebung zerstören können, aber letztlich als Menschheit gemeinsam im Grunde die Erde zerstören können. Und zwar nicht nur im äußeren Sinne, sondern so, dass sie ihre geistige Mission nicht erfüllen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Menschheit nicht. Oder zumindest der Teil der Menschheit nicht. Also dort sind die ärgsten Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dort sind auch die Kräfte, die, wenn sie in die falsche Richtung gehen, ja die ganze Entrichtung Richtung Sorat leiten. Dort ist es wirklich an der Kippe. Und das sind mächtige Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber mit dieser Mächtigkeit muss man lernen umzugehen. Nämlich wenigstens mit der Mächtigkeit, die in uns wirkt. Da drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dazu müssen wir das mit den 1, 2, 3 Stufen einmal vorbereiten. Das ist die Vorübung dazu. Dann kann das anfangen, dass wir uns mit den unteren Kräften beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kundalini-Schlange auf ganz bewusste Weise wieder erwecken. In alter Zeit hat man es auf unbewusste Weise erweckt. Wenn es unter einem guten Einfluss war, dann haben eben diese australischen Kräfte die Lenkung übernommen, die das Ich noch nicht haben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Schlange bereitet eigentlich das vor, dass das Ich kommt. Tatsächlich wird sogar das Ich oft mit der Schlange, die sich auferrichtet. Weil in dem Moment, wo die Schlange bis ganz oben aufgerichtet ist, dann kann das Ich sich seiner bewusst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kommt natürlich das Ich dazu, aber dazu muss auch der Impuls von unten aufsteigen. Im Grunde ist es die Schlange, die zieht sich hinten über das Rückenrad hinauf und da vorne kommt sie ja eigentlich da. Das sieht man bei den Kronen der Pharaonen sehr deutlich, da ist die Oreos-Schlange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist sogar wirklich genau da, wo das Stirn-Chakra ist, kommt diese Schlange raus. Aber die muss man sich denken, die geht da durch. Die kommt vom Wurzelschakra unten und geht bis rauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben in der Vergangenheit war es so, dass die Kräfte eben wirklich von unten aus erweckt wurden und dann nach oben geführt wurden. Und der Endpunkt wäre eben dann, dass dort das Ich erwacht. Also bis dorthin wurde es geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Pharaonen sind welche, die vorausgehen, aber trotzdem, auch wenn sie so etwas wie ein Ich-Bewusstsein in gewisser Weise entwickeln, ist es trotzdem anders als unser heutiges. Weil wie es heute ist, geht es halt erst seit dem Mysterium von Golgatha. Aber das war alles eine Vorbereitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Schlange sozusagen zu zähmen lernen, sie zu beschwichtigen, mit ihr umgehen zu lernen und so weiter. Das ist dasselbe, was noch die Schlangenbeschwerer in Indien das kommt von da her. Das ist das Symbol dafür, dass ich die Schlange aufrichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wird das jetzt, wenn das am Jahrmarkt passiert, nicht viel bringen. Es geht ja nicht wirklich um die äußere Schlange, sondern es geht um die, die wir in uns tragen an astralischen Kräften, aber begleitet dann halt auch von den luziferischen Kräften. Mit der Schlange geht halt auch die luziferische Schlange mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben wir unseren Merkurstab, den der Florian mal mitgebracht hat und der sehr schön ist. Die mittlere, das ist die aufgerichtete. Das ist die, um die es geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sind zwei, die uns begleiten. Eine lichte und eine dunkle. Eine luziferische, eine weimarische von mir aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentlich da, das ist sehr schön da unten, quasi verbunden sind miteinander. Nicht nur zusammenstoßen, sondern eigentlich da ineinander übergehen und gemeinsam wirken. Und der Impuls, der negative Impuls der Nachtgeister und dann von so einer, der kommt von da unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wird uns da runterziehen. Und wir sollen eigentlich da rauf. Aber das werden wir das nächste Mal noch genauer besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden sehen, also dass genau diese starke Kraft, die wir in den Griff bekommen müssen von unserem Ich her, dass das, das menschliche Pantau ist zu dem, was dann als Zorn Gottes kommt. Und tatsächlich dort, wo der Mensch wirklichen Zorn, wirkliche Empörung über irgendwas entwickelt. Und das zunächst einmal im Ganzen aus dem nicht vom Ich geführten australischen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Ursprung davon. So wie es in der alten Zeit war. Wo einfach die starke Empfindung war, nein, so darf das nicht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das vielleicht sogar dann ausartet, dass ich jetzt ein ganz anderes Volk, das Falsche macht, oder die Empfindung hat, ausratiere. Wie es in der Vergangenheit der Fall war. Ja, bis in die jüngste Vergangenheit, das ist noch immer manchmal der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man muss wissen, dass das zeitweise in der Vergangenheit ein Kulturprinzip war. Es ging darum, also das war dieses Ringen dieser Teilkräfte miteinander und jeder konnte nicht anders seinen Teilbereich als den einzig möglichen anzusehen. Und danach mit aller Kraft zu streben, dass das für die ganze Erde der tragende Impuls wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die anderen genauso. Und das war ein offenes Spiel damit, welche Gruppierung gewinnt. Das ist eine Zeit, wo eben noch nicht das individuelle Ich so im Vordergrund stand oder noch gar nicht im Vordergrund stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenteil, gerade bei der geistigen Entwicklung hat man es aus Weisheit weggelassen, weil es nicht kräftig genug gewesen wäre, mit den Kräften umzugehen. Aber die Frage war, kriege ich da die richtigen Kräfte heraus oder nicht? Vielfach waren es auch halt nicht die richtigen. Aber zu viel für heute, das nächste Mal mehr davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ich sehe, ich bin schon wieder drüber, hoffnungslos. Ich fürchte, haben wir doch einen coolen Kampf, ein schlechtes Beispiel genommen. Also verzeiht mir das, ich danke euch für eure Geduld und wir werden das nächste Mal weitergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nächste Mal haben wir dann schon den 61. Also im 60er sind wir darüber. Ich weiß nicht, ob wir dann mit 65 in Pension gehen werden, weiß ich nicht, glaube ich nicht, dass wir dann schon fertig sein werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke meine Lieben. Bis zum nächsten Mal. Danke, Frau Sauer, fürs Aufnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tschüss. Tschau. Gerne, meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, Renate war wieder der Wächter. Danke, Renate, muss ich auch sagen. Vielen, vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na, Renate, passt auf, wenn im Livestream irgendwas schief gehen könnte, weil der Frau Sauer kann halt die ganze Zeit dabei sein. Sag ich dann nachher. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die doppelte Absicherung. Alles Teamwork bei uns. Auf Wiedersehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal, meine Lieben. Ich gehe jetzt raus und überlasse euch selbst. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke, Papa. Danke schön. Papa, gute Nacht.&lt;br /&gt;
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== Glossar==&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Live bei anthro.world]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SaKe</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 60. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2024-10-30T22:57:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: /* Rohtranskription von 60. Vortrag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}} &lt;br /&gt;
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==Video &amp;amp; Audio==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:60.apo.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=E27HfTxYn2o]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 60. Vortrag -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|▷ Alle Vorträge zur Apokalypse von Dr. Wolfgang Peter]]&amp;lt;br&amp;gt;[[a:Apokalypse des Johannes|anthro.wiki]]&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;[https://www.dropbox.com/s/pxiif1sqnip7dr8/60.mp3?dl=0 ↘ mp3 Audio zum runterladen]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Rohtranskription von 60. Vortrag ==&lt;br /&gt;
+++ dies ist eine Rohtranskription in Bearbeitung. Wenn du wissen willst, WIE eine fertige Transkription ausschaut, dann schau dir z.B. als Muster die [[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|10. Folge an]]. Melde ich gerne übers [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] bei uns, wenn du bei der Textarbeit [[MitTun bei Anthro.World|MitTun]] möchtest. Wir freuen uns auf dich! +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Begrüßung und 10. Wochenspruch  00:00:36 =====&lt;br /&gt;
Meine Lieben, heute begrüße ich euch ganz herzlich zu einem irgendwie doch bisschen denkwürdigen Vortrag, zumindest von der Zahl her. Wir stehen bei der Zahl Nummer 60. Es ist heute der 60. Vortrag. Also wir haben schon ein bisschen was hinter uns gebracht. Ich begrüße euch mit einem schönen, schon sehr sommerlichen Wochenspruch. Also die Tendenz, mit der Seele hinaus zu fliegen, in die Welt hinaus zu gehen, zu ahnen, was da draußen an Seelischem, an Geistigem sich auch tun mag und das empfinden zu können auch, das steigert sich jetzt immer mehr. Ich lese es einmal. Der 10. Wochenspruch seit Ostersonntag: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sommerlichen Höhen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhebt der Sonne leuchtend Wesen sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es nimmt mein menschlich Fühlen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seine Raumesweiten mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erahnend regt im Innern sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfindung dumpf mir kündend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennen wirst du einst: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schon eigentlich was sehr, sehr Starkes, was da gesagt wird. Nicht, da - wir waren jetzt schon drinnen in dem, je mehr wir mit dem Bewusstsein hinausgehen, verlieren wir so ein bisschen dieses, so ganz klar und wach bei uns zu sein. Wir träumen ein bisschen hinaus, wir ahnen mehr, was da draußen ist. Wir ahnen vielleicht, dass da ein Seelisches, ein Geistiges auch webt, wenn wir aufmerksam sind. Darüber haben wir ja die letzten Male schon oft gesprochen. Und jetzt wird das aber noch intensiver, noch konkreter, aber eben interessanterweise nicht gleich unmittelbar in dem Moment, in dem man das erlebt in der Natur draußen, sondern in der Nachwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass man in der Nachwirkung dann eben einst erkennen wird, vielleicht Tage später, Wochen später, vielleicht sogar Jahre später, Gott, in dem Gefühl, das mir da entgegengekommen ist, in dem Seelischen, das mir entgegengekommen ist, da hat mich jetzt ein Gotteswesen gefühlt. Da hat eine Begegnung stattgefunden. Und ich habe eigentlich gespürt, wie dieses Wesen da draußen, dieses &#039;&#039;&#039;Gotteswesen&#039;&#039;&#039;, also durchaus etwas, was mehr ist als Elementarwesen. Den &#039;&#039;&#039;Elementarwesen&#039;&#039;&#039; begegnet man relativ leicht, die sind sehr nahe. Aber jetzt die Wesenheiten, die darüber stehen, die die Lenker und Leiter auch dieser Elementarwesen sind, die haben mich jetzt wahrgenommen, fühlend wahrgenommen. Also dem nähern wir uns jetzt, und das ist die beste Voraussetzung dann, sozusagen der Höhepunkt dieser Steigerung, da hinaus zu gehen mit dem Ahnen, sich zu verlieren da draußen, aber eigentlich in Wahrheit gerade in dem sich Verlieren, sich zwar unbewusst zunächst, aber trotzdem intuitiv verbinden mit den Wesen da draußen. Nicht, weil Intuition ist zunächst einmal ein eigentlich Hineinschlafen in die anderen Wesen draußen. Und man muss es erst wieder zurückholen, ins Selbstbewusstsein hereinholen, dann kann man etwas von dieser Intuition ins wache Bewusstsein heben. Aber zunächst heißt es einmal: verliere dich ganz in dem da draußen, werde das Ganze draußen. Nämlich wirklich ganz konkret: werde es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beschreibt so schön ein mittelalterlicher, ja wie soll ich sagen, Weiser würde ich sagen, Theologe könnte man auch sagen, der &#039;&#039;&#039;Johannes Scottus Eriugena,&#039;&#039;&#039; lebte so im 9. Jahrhundert ungefähr. Also Mittelalter, noch nicht ganz Hochmittelalter, davor ist noch Wikingerzeit ganz stark. Hat teilweise also gewirkt am Hofe Karls des Kahlen, in Paris also hatte er den Sitz dort und war dort der Weise. Und der spricht so schön eigentlich davon: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn ich denke und wenn ich über meinen Engel denke, dann ist mein Engel dadurch da, dass ich ihn denke.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Denken wird der Engel sozusagen Wirklichkeit. Jetzt könnte man sagen, ja das habe ich eh schon oft gesagt, ja, die Engel haben wir uns ausgedacht. Nein, so meint er das nicht. Sondern er meint eben: indem ich ihn denke, erlebe ich ganz real diesen Engel. Und eigentlich kann ich ohne ihn gar nicht denken. Nicht wirklich. Nämlich nicht so, dass da wirklich Geistiges in mich hineinkommt. Das heißt, in meinem Denken werde ich berührt oder fließe zusammen sogar, werde eins mit diesem Engelwesen, das ich denke, beziehungsweise das Engelwesen denkt mich. Und er hat auch das Selbstbewusstsein zu sagen: ja eigentlich stehen wir auf gleicher Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Engel denkt mich und ich denke den Engel und dadurch sind wir wechselweise da. Und das ist sehr interessant also, weil da findet also wirklich im Denken halt noch bei diesem Johannes Scottus Eriugena eine geistige Begegnung statt. Aber jetzt sagt der Rudolf Steiner: ja ja, das ist heute eigentlich auch so, wir erleben es halt nur nicht. Nur heute müssen wir schon mehr können. Und zwar die ganze Menschheit. Also alle die, die auch im Materialismus drinnen sind, sie tun es, aber sie wissen es nicht. Wir sind nämlich jetzt auf dem Sprung, &#039;&#039;&#039;die geistige Welt zu schauen&#039;&#039;&#039;. Das ist noch mehr als sie zu denken. Also wirklich, sie zu schauen, also zu einer wirklichen Imagination zu kommen. Geht aus der Steigerung des Denkens hervor. Aber dass ich wirklich zu dem Schauen komme, dazu muss ich das Gefühl haben, ich habe jetzt die Begegnung und die Einswerdung nicht nur mit einem Engelwesen, sondern mit einem &#039;&#039;&#039;Erzengel&#039;&#039;&#039;. Und das hat die Menschheit, dort stehen wir jetzt. In Realität stehen wir dort. Jetzt brauchen wir nur noch das kleine Kunststück zusammenbringen, auch etwas davon in wachem Zustand zu wissen. Das ist das kleine Problem, was wir noch haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, weil wir wissen - vermute ich mal: die meisten Menschen, nicht, wenn sie denken, dass sie in Verbindung mit ihrem Engel stehen. Und noch weniger, dass wenn sie wirklich schauen, und wir schauen, &#039;&#039;&#039;jede Nacht schauen wir geistige Wesen&#039;&#039;&#039;, die uns begleiten und die unerlässlich sind, dass wir überhaupt leben können auf Erden. Also wir schauen sie bereits in der Nacht, aber halt meistens im tiefen Schlafzustand. Nein, es geht meistens nicht einmal bis in den Traumzustand hinein, sondern es ist im Schlafzustand, das ist der tiefste Zustand. Das ist aber auch der Zustand der intuitiven Vereinigung mit diesen Wesen. Also in der Intuition sind sie da, aber damit wir sie wirklich schauen können, müssen wir es halt bis ins Traumbewusstsein zuerst und dann ins Wachbewusstsein heben. Das ist also die große Aufgabe. Und das knüpft auch ein bisschen an das an, was ich in den letzten Vorträgen ja am Ende gesagt habe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit unserem wirklichen Ich sind wir immer schon einen Schritt weiter als mit unserem kleinen Ich. Das weiß halt noch nichts davon. Aber eine große Tugend, die wir heute entwickeln sollten, zu vertrauen darauf, dass unser wirkliches Ich immer uns schon einen Schritt voraus ist, und den Mut zu haben daher, diesen nächsten Schritt zu gehen. Und dann kommen wir auch zu dieser Begegnung auf ganz neue Art wieder mit dem Engelwesen, aber auch mit dem Erzengelwesen. Dorthin steuern wir einmal, und dass das ganz reale Begegnungen sind. Natürlich, das ist etwas, was sich im rein seelischen Erleben dann abspielt. Und man kann es dann natürlich, um es zu kommunizieren, in ein Bild kleiden, aber man muss immer klar sein: alle die Bilder, egal ob sie in einer Geschichte geschildert werden oder ob sie jetzt wirklich als Gemälde vielleicht dargestellt werden, das sind alles Versinnlichungen letztlich, die wir machen, die auch immer einen gewissen kulturspezifischen Einschlag haben. Also das wird nicht überall auf der Welt genau gleich gemacht, sondern je nachdem, was man auch mitbringt. Und das Bild, das man dann versinnlicht hat, ist immer ein exoterisches Bild in Wahrheit. Aber das Wichtige ist, dass der Künstler, der es macht, der Mensch, der diese Schilderung macht, dass der etwas davon in seinem Seelischen erleben kann. Bewusst, halbbewusst, wenigstens ahnend, davon träumend, dass ers zumindest in seiner Gefühlsstimmung drinnen trägt. Und das macht einen riesen-, riesengroßen Unterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann ein Mensch die wunderbarsten Geschichten erzählen, wenn er sie nicht wirklich selbst ehrlich erlebt, nämlich das, was dahinter steckt, was in der Geschichte sich nur in äußere Worte kleidet, wenn er es nicht tief im Herzen, das heißt in der Seele, erlebt, dann berührt es die anderen Menschen nicht wirklich. Dann sagt man, ja, ist eine tolle Geschichte, sehr interessant und ja, tolle Symbole drinnen und ja, sagt mir viel, aber von Herz zu Herz geht es nicht. Und das ist bei allen so. Ich meine, das ist ..., man kann - , man muss es nicht, in einer Geschichte erzählen, ein Komponist kann es vielleicht in Form einer Komposition erzählen. Ist eigentlich der viel direktere Weg, weil eine Musik, also namentlich, wenn es jetzt ohne Text ist, wenn es also ein rein instrumentales Stück oder was ist, Musik spricht unmittelbar zur Seele, viel unmittelbarer, unmittelbar zum Gefühl zumindest. Und wenn der Komponist aber erfunden, gefunden hat oder geschöpft hat, wirklich aus der seelisch-geistigen Quelle, aus der die Musik eigentlich stammt und das auch irgendwie erlebt hat, dann lebt es drinnen in der Komposition. Und jetzt braucht es halt nur noch einen Musiker, der das aber auch so spielen kann. Der nämlich aus derselben Quelle schöpft, wenn er jetzt vor sich die Noten hat und dieses Stück, wie man so schön sagt, interpretiert, das heißt spielt. Auf seine ganz eigene Weise, mit seinem ganz eigenen Erleben, das aber genau aus demselben Feld kommt, aus dem die Komposition geschaffen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erlebt vielleicht nicht genau dasselbe, was der Komponist erlebt hat, aber er ist genau in dem Bereich dieser Imagination drinnen. Imagination kann eben auch eine &#039;&#039;&#039;Klangimagination&#039;&#039;&#039; in Wahrheit sein, ein Klangbild, Musik ist Klangbild, ist sogar ein sehr schöner Ausdruck, weil Musik spielt sich in der Zeit vor allem ab, im Zeitlauf, und Imagination hat immer diese Bewegung. Im Gegensatz zur Musik hat sie nur den einen Unterschied: ich kann jederzeit mich vorwärts und rückwärts bewegen. Also wie wenn ich ein Musikstück hätte und ich kann jederzeit wieder, während eigentlich schon fast der Schluss antönt, den Beginn wieder hören und sozusagen mein inneres Ohr dem Beginn zuwenden. Oder ich kann schon am Beginn das Ende hören, weil sie zusammengehören. Ich kann vor allem die Teile zusammen hören, die eben auch zusammengehören. Das hängt damit zusammen, dass da ätherische Kräfte drinnen auch eine Rolle spielen. Also es ist nicht nur was Seelisch-Astralisches, sondern es ist ja auch etwas Ätherisches drinnen, Klang-Äther zum Beispiel, der eine Rolle spielt. Und da sind immer gesetzmäßige Zusammenhänge zwischen dem Früheren und dem Späteren, in vielfältigster Weise. Also das einfachste ist, dass sich der Anfang am Ende irgendwo spiegelt, dass die Mitte irgendwie was für sich darstellt, aber eigentlich das Zentrum von allem ist. Und so gibt es also sehr sehr viele Zusammenhänge und nicht immer genau die gleichen natürlich, also dadurch unterscheiden sich diese seelisch-ätherischen Wesen, möchte ich geradezu sagen, die in so einem Lied, in so einer Komposition drinnen leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich ist ein Lied zumindest eine seelisch-ätherische Wesenheit. Wo das Ich ist, das dazugehört irgendwo, aus dem es geschöpft ist, das steht jedenfalls in Verbindung, mit dem steht der Komponist in Verbindung irgendwie. Es steht sicher irgendeine hohe Geistwesenheit dahinter, und die sich jetzt in gewisser Weise verkörpert oder kundgibt, offenbart, durch etwas Astralisch-Ätherisches. Und das versucht der Komponist einzufangen. Also begabte Komponisten machen das. Vielleicht wissen sie nicht, jetzt aha, das ist die oder die Engelwesenheit, das ist auch ganz egal. Aber er spürt es, er erlebt die Imagination. Und er könnte das Stück auch nicht komponieren, wenn er nicht auch schon im Anfang das Ende irgendwo spüren würde. Er spürt, wo das Lied hinläuft. Er weiß es zwar noch nicht im Detail, das muss er ausarbeiten und probieren vielleicht und: jaa ..., nein, das ist noch nicht richtig, das passt noch nicht ... Das muss er spüren einfach. Und genau mit derselben Quelle muss sich eigentlich der Künstler, der es dann spielt, verbinden. Und aus der, unabhängig vom Komponisten, spielen, er muss es eigentlich sozusagen für sich neu komponieren, aber er hat eine Hilfe, die große Wegweiser-, halt die Partitur, die da vor ihm steht. Das sind im Grunde nichts als Meilensteine, Wegweiser, die ihm den Weg weisen. Aber er wird es gut dann spielen, wenn er selber zu der Quelle kommt, aus der der Komponist geschöpft ist. Und die ist unglaublich reich. Die ist so reich, dass der Komponist eine andere Schattierung erleben kann, als der eine Interpret. und wenn es tausend gute Interpreten sind, hat jeder seine eigene Nuance. So reich ist das, aus dem es geschöpft ist. Und dann kann man aber spüren, auch in der Musik, eben genau das: &#039;&#039;&#039;Dich berührte ein Gotteswesen.&#039;&#039;&#039;  Und jeder wirklich ... - das kann in einem einfachen Volkslied auch drinnen sein, wo der Komponist namentlich gar nicht bekannt ist, das irgendwie halt noch durch die Gemeinschaft herausgekommen ist. Na nun, auch da lebt ein Gotteswesen drinnen. Also es geht nicht immer darum, dass es eine mordskomplizierte Komposition ist. Das ist nicht immer das Kriterium dafür: das ist jetzt das Höchste, was es gibt. Es kann auch etwas ganz Schlichtes sehr, sehr tief und sehr weitgehend sein. Ich komme deswegen so stark auf &#039;&#039;&#039;die Musik, weil wir uns mit der heute noch sehr beschäftigen müssen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Apokalypse, weiter im 14. Kapitel. Starke Kraft in der Berührung des Gotteswesens  00:16:49 =====&lt;br /&gt;
Weil wir gehen ja jetzt weiter in unserer &#039;&#039;&#039;Apokalypse.&#039;&#039;&#039; Wir hängen zwar immer noch im &#039;&#039;&#039;14. Kapitel&#039;&#039;&#039;, aber wir kommen jetzt langsam ans 15. heran. Und wenn wir ans 15. Kapitel herankommen, naja, dann kündigen sich sonst schon sehr deutlich die Zornesschalen an. Ausgegossen werden sie erst mit dem 16. Kapitel. Und diese Ausgiessung der Zornesschalen hat... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Was ist jetzt los? Ich hoffe, ihr habt mich noch gehört, jetzt war nämlich mir plötzlich mein Bildschirm mit dem Online-Medium weg. Aber er ist, glaube ich, eh noch da. Also wenn nicht, bitte schreit. Ich hoffe, ich höre es dann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also wir gehen dann aufs 15. Kapitel zu, und das geht dann ins &#039;&#039;&#039;16.&#039;&#039;&#039; über, &#039;&#039;&#039;Ausgiessung der Zornesschalen&#039;&#039;&#039;. Also da wirds sehr wild, die ganze Geschichte und wir werden uns sehr damit beschäftigen müssen, was dieser Zorn ist. Ich habe es ein paar Mal schon erwähnt, dass es eigentlich &#039;&#039;&#039;Ausdruck der Liebe Gottes&#039;&#039;&#039; ist. Das ist also... , es scheint sehr merkwürdig zu sein irgendwo. Zorn ist doch fast das Gegenteil von Liebe irgendwo. Aber die hängen also sehr stark miteinander zusammen. Mit dem werden wir uns beschäftigen müssen. Und es geht vor allem darum, was beim Zorn einmal sehr deutlich wird: Zorn hat, wenn er so ein wirklicher Zorn ist, der einen überkommt, hat er ungeheure Energie in sich. Und um die geht es. Die Energie brauchen wir einmal. Und die Frage ist, wie tasten wir uns halt an diese Energie heran, aber gefahrlos. Gefahrlos in dem Sinn, dass nicht da jetzt der wilde Mustang oder der wilde Stier, der damit zusammenhängt, mit uns durchgeht, sondern dass wir souverän diese Kraft leiten können. Dann wird sie eine wohltätige Kraft. Dann wird aus einer zerstörenden Kraft die höchste wohltätige Kraft in Wahrheit. Und die brauchen wir. Also das nur so zur Einleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich lese jetzt noch einmal wie üblich zum zweiten Mal den Wochenspruch. Aber der führt uns hin, dass wir also eben in diesen auch Zornes-Aufwallungen ein Gotteswesen spüren können. Mit dieser Intensität. Nicht nur als: ja, ich bin leise berührt worden von irgendwas, ich weiß noch nicht was. Sondern dass man es spürt dahinter, nämlich selbst bei dem, wenn wir eine ganz zarte Stimmung erleben, der Natur gegenüber, und dann vielleicht ein paar Tage später draufkommen: das war etwas Überirdisches, was mich da berührt hat, das war, ja eigentlich ein göttliches Wesen. Und ... - aber &#039;&#039;&#039;wenn wir dieses göttliche Wesen in seiner wahren Gestalt erleben, puh, dann ist das nicht eine sanfte Berührung. Das ist ein feuriger Vulkan, so viel Kraft ist da.&#039;&#039;&#039; Nicht, weil er uns verzehren will, aber weil er seiner Natur nach einfach so gewaltig ist, dass man es nur durch das Bild eines gewaltigen Feuersturms ausdrücken kann, zum Beispiel. Also nicht als ein lauwarmer Tee oder sowas. Sondern wirklich, wirklich, da steckt Energie dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt an der Stelle, wo wir in der Apokalypse stehen, geht es darum, dass wir uns dessen bewusst werden, immer mehr, welche Kräfte dahinter sind. Und &#039;&#039;&#039;Kräfte, die notwendig sind, um damit Gutes zu tun&#039;&#039;&#039;. Um uns entwickeln zu können. Um der Erde helfen zu können. Um die Erde teilhaftig werden zu lassen an der Freiheit, die wir als Menschen uns erobern. Ich meine, darum geht es einmal als erstes, dass wir die Erde mitnehmen und in eine &#039;&#039;&#039;Welt der Freiheit&#039;&#039;&#039; verwandeln. So richtig ist das eh erst bei der nächsten Inkarnation dann Wirklichkeit geworden, wenn dann eigentlich &#039;&#039;&#039;aus der ganzen Natur Liebe uns entgegenduftet&#039;&#039;&#039;, so schildert es Rudolf Steiner gerne. Ja, aber &#039;&#039;&#039;da steckt diese Feuerkraft dahinter, hinter dieser Liebe.&#039;&#039;&#039; Und eine Feuerkraft, die ... - wirkliche Liebe ist es eben ja nur dann, wenn sie aus Freiheit gegeben wird, wenn es nicht einfach schwappt: da kommt was raus, sondern wo es ein ganz freies Geschenk ist. Dann ist es Liebe. Und wirkliche Liebe, intensive Liebe ist es dann, wenn diese Feuerkraft dahinter steckt, aber so gezügelt und so gelenkt ist, dass sie zwar ihre volle Kraft entfalten kann, aber eben nicht zerstörerisch, sondern ja, lebensschaffend letztlich. Weil diese Feuerkraft überträgt sich, also es sind zunächst dann astralische Kräfte, die darin wirken, die übertragen sich aber aufs Ätherische und im Ätherischen werden sie lebensschaffende, lebensschöpfende Kraft. Und dazu braucht es diese Intensität. Da geht es also nicht mit einem Haucherl irgendwie, sondern da braucht es Intensität. Aber, lesen wir noch einmal den zehnten Wochenspruch. Ist eine gute Einstimmung zu dem Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sommerlichen Höhen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhebt der Sonne leuchtend Wesen sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es nimmt mein menschlich Fühlen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seine Raumesweiten mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erahnend regt im Innern sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfindung dumpf mir kündend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennen wirst du einst: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in diesem Sinne: wie bereiten wir uns darauf vor, &#039;&#039;&#039;dass das immer bewusster und bewusster werden kann, diese Begegnung&#039;&#039;&#039;. Wir haben dazu schon einiges besprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht also - es sind zwei Dinge dazu notwendig. Das eine ist, &#039;&#039;&#039;dass wir wirklich an unserem Seelisch-Astralischen arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und arbeiten mit wachem Bewusstsein, mit immer mehr Bewusstsein. Und wir haben auch gesagt, es geht um mehr als um bloße Läuterung, Reinigung im Sinne: ich scheide aus meinem Seelischen das aus, was halt negativ ist. Sondern es geht noch um eine viel größere Aufgabe, aus der Kraft des Ichs heraus negatives Seelisches, das in uns entstanden ist durch die Wirkung der Widersacher, indem die Widersacher dieses Seelische verdorben haben, dass wir das ins Nichts hineinführen und in einer neuen, reinen Gestalt wieder hervorbringen. Vielleicht in einer ganz ähnlichen Form, aber jetzt ohne all dem Dunkel, was drinnen ist, was in die Tiefe zieht, was Zerstörungskraft ist, was geistig verdunkelnd ist, sondern jetzt hell, strahlend ist, zugleich aber die Intensität hat, die wir halt auch gerade vertragen können noch, um uns dieser Kraft auch bewusst zu werden. Wir haben ja auch davon gesprochen, dass dieses seelische, geistige Licht so intensiv sein kann, dass es uns vollkommen blendet, und dann sehen wir erst recht: Nix. Wir müssen uns also langsam herantasten, wir brauchen also die Sonnenbrille, die geistige, wir müssen ein Eigenlicht entgegenschicken, das uns dieses strahlende Licht, das uns entgegenkommt, dämpft. Das ist das Interessante: wo Licht dem Licht begegnet, entsteht eine Dämpfung, die dieses helle, eigentlich unendlich helle, göttliche Licht, das da kommt, auf ein für uns erträgliches Maß herabdämpft. Und so viel erkennen wir dann von der seelischen und der geistigen Welt. Nur in dem Maße, als wir es abdämpfen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das eine, also dass wir diese seelische Kraft erzeugen müssen. Und das zweite ist, wir müssen mit der Hilfe, mit der Unterstützung des Christus auch lernen, unsere ätherischen Kräfte, unsere Lebenskräfte und namentlich die höchsten Lebenskräfte - was sind die höchsten Lebenskräfte? Also Ätherkräfte, es fängt an bei ätherischer Wärme, das ist das unterste, da ist der Übergang ätherische Wärme-physische Wärme, die physische Wärme wäre die, die ich mit dem Thermometer messen kann, sozusagen. In dem Moment, wo es ätherisch wird, kann ich es mit dem Thermometer nicht mehr messen, da kann ich nur sehen, dass sich vielleicht die Struktur des durchwärmten Gegenstandes, des durchwärmten Wesens ändert. In unserem Blut spielt sich das dauernd ab. Wir pendeln immer um so einen Punkt herum, bei unseren etwa 37 Grad Bluttemperatur ist dauernd ein Übergang von physischer Wärme in ätherische und umgekehrt von ätherischer in physische. Und das ändert immer, ununterbrochen, in ganz leiser Form auch die physische Konstitution unseres Blutes. Da ändert sich dauernd was. Das ist der Weg, wie letztlich unser ganzes Seelisch-Geistiges bis ins Körperliche hinein wirkt. Es geht also eigentlich vor allem übers Blut und das uns, ja, unseren ganzen Organismus durchzieht irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Wärme, &#039;&#039;&#039;die physisch ätherische Wärme&#039;&#039;&#039;, der Übergang, da ist das Tor, wo das hineingeht. Also man darf das Banalste nicht mit - so banal nehmen, wie man sichs denkt, so als: in der Wärme, pfff. Ja, Wärme, da lebt eigentlich das ganze Seelische, das ganze Geistige drinnen. Und es ist ja so, dass in unserem Blutstrom die Temperatur nicht überall gleich ist. Und sie ändert sich dauernd ein bisserl, auch wenn das vielleicht nur ein Zehntelgrad oder weniger ist, wie es sich ändert. Aber jedes Organ hat seine eigene Temperatur. Es ist nicht überall gleich im Körper verteilt. So insgesamt die Kerntemperatur des mittleren Bereichs, man nennt das die Kerntemperatur, also wenn es da anfängt, kalt zu werden, dann wird es gefährlich. Also der Tod, sagt man, steigt von den Beinen auf. Die Beine werden zuerst kalt. Tatsächlich geht die Durchblutung dort zurück und dann steigt die Kälte immer mehr auf, und im Grunde, wenn es dann da die Herzgegend erreicht, dann wird es gefährlich. Aber es ändert sich beständig. Es ist, also, wenn es draußen eisig kalt ist oder was: das Erste, was kalt wird, sind die Gliedmassen, die Beine, die Arme. Da zieht sich das ganze Blut auch wirklich zurück und schaut, dass es die Wärme im Inneren hält. Das ist halt jetzt extrem, aber im Kleinen passiert das jede Minute, jede Sekunde, wo wir leben, ändert sich da was, in ständiger Bewegung. Es ist also ein lebendiges Strömen von ätherischer Wärme, die in physische übergeht und zurück. Da bewegt sich was. Und in dem gibt sich das Seelische und das Geistige kund. Das spricht dadurch. Diese Bewegungen, die da drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, seht ihr, das sind aber auch die Bewegungen, die hineinkommen zum Beispiel in so eine &#039;&#039;&#039;Komposition&#039;&#039;&#039;. Dort leben sie auf andere Weise in der Art, wie die Musik fließt. Aber es ist genau dasselbe, was sich in unserem Blut abspielt. Und tatsächlich, wenn ich Musik höre, tut sich was im Blut. Und dann sind diese Änderungen, die im Blut sich abspielen, tatsächlich ein Bild dessen, was in der Musik sich abspielt. Wir werden also ganz Musik, gerade mit unserem Blut oder beziehungsweise, genauer gesprochen mit unserer Wärme. Die geht mit mit dem. Ist nicht unabhängig einfach davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der &#039;&#039;&#039;Sprache&#039;&#039;&#039; ist es auch der Fall. Aber da kommt dann noch anderes dazu. Aber bei der &#039;&#039;&#039;Musik&#039;&#039;&#039; ist es also ganz, ganz stark. Also dass unser Wärmeorganismus sozusagen mitschwingt, mitsingt mit der Musik. Und damit holen wir sie herein in unser Wesen. Und umgekehrt gibt uns die Musik über die Vermittlung mit der Wärme, indem sie in die Wärme hineingetragen wird und von dort ins Ätherische, ins Astralische hinaufgetragen wird, ist die Musik eine Hilfe, zum Beispiel unseren Astralleib, auch unseren Ätherleib natürlich, aber vor allem dann auch unseren Astralleib in, naja, in eine schön klingende Form zu bringen. Also Musik kann da helfen. Wir lernen. Wir lernen aneinander. Und, ich meine, was ein &#039;&#039;&#039;Komponist&#039;&#039;&#039; uns gibt, ist: er schenkt uns etwas, was er in seiner Seele empfangen hat und durch ihn durchgegangen ist, das schenkt er uns in seiner Komposition. Und wir können es aufnehmen und müssen es uns zu eigen machen. So wie der Komponist, der hat aus einer Quelle geschöpft, aber er hat etwas ganz Eigenes daraus gemacht, das geschöpft ist aus der Quelle, das heißt aus diesem unerschöpflichen Topf, aus diesem unerschöpflichen Pool sozusagen geholt ist, aber einen bestimmten Aspekt davon herausholt, und das ist seiner geworden. Und aus dem heraus schenkt er es jetzt weiter an alle, die diese Musik hören, die diese Musik spielen. Und jeder macht wieder was Eigenes, aber es ist aus dem selben Bereich herausgeholt. Und so kann &#039;&#039;&#039;Musik&#039;&#039;&#039;, nicht nur kann, sie tut es, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht, &#039;&#039;&#039;hat einen unheimlichen erzieherischen Wert&#039;&#039;&#039;, letztlich auch &#039;&#039;&#039;auf unser Astralisches&#039;&#039;&#039;. Weil, es geht also übers Hören, geht es hinein in die Blutwärme, die ändert sich, die musiziert mit, die schenkt es weiter ans Ätherische und das Astralische freut sich von dem, was da an Ordnungskraft, an kosmischer Weisheit eigentlich hineinkommt, und eine kosmische Weisheit, die zugleich eine immense Kraft hat. Nicht wahr, Astralisches ist einerseits dort, wo es wirklich das kosmisch Astralische, das Welten-Astralische ist, ist die kosmische Weisheit im Grunde. Das ist die kosmische Weisheit, die Wirklichkeit in der Welt geworden ist, die die Welt geschaffen hat. Wir haben es oft schon besprochen, &#039;&#039;&#039;das erste Kapitel der Genesis bezieht sich auf die Schöpfung der Welt im Astralischen&#039;&#039;&#039;, in der Seelenwelt. Da gibt es noch kein Ätherisches, da gibt es noch kein Physisches, da gibt es nur Seelisches. Und alles wird dort bereits seelisch erlebt, was später Physisch-Ätherisches wird. Dort ist das alles drinnen. Und das ist die Verkörperung, ja, zunächst einmal der großen kosmischen Weisheit, die aus der vorangegangenen Verkörperung unserer Erde hervorgegangen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sogenannte &#039;&#039;&#039;Alte Mond&#039;&#039;&#039;, den Rudolf Steiner oft genannt hat &#039;&#039;&#039;den Planet oder den Kosmos sogar der Weisheit&#039;&#039;&#039;. Das Wort Kosmos der Weisheit ist besser als Planet der Weisheit, weil wir wissen schon, da hängt die ganze restliche Welt mit dran. Also es gibt keinen Alten Mond ohne das ganze Drumherum sozusagen. Das ist eigentlich eines. Es gehört zusammen, auch wenn es für uns jetzt als körperlich, räumlich auf Erden erscheinende Wesen so unglaublich scheint, dass die fernsten Fernen des sichtbaren Kosmos und darüber hinaus, dass das alles zusammen gehört und alles in Wahrheit zusammenspielt. Und, ja, auf der geistigen Ebene in völliger Gleichzeitigkeit zusammenspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äußerlich sagen wir, okay, bis das Licht von der Sonne zu uns kommt, nur von unserer Sonne, dauert es schon acht Minuten. Wir sehen also immer die Sonne, wie sie vor acht Minuten war, in Wahrheit. Und wenn es ein bisschen weiter ist, die Sterne, dann sind es schon ein paar Jahre. Und wenn wir dann entfernte Sterne haben, sind es sehr schnell 10.000, 20.000, 100.000 Jahre. Und wenn wir dann irgend so ein kleines Nebelfleckerl, eine andere Galaxie, sehen, sieht man nur durch die Fernrohre, also kaum eine, die man mit freiem Auge erkennen kann, na dann sind es schon eine Million Jahre oder was. Die nächsten Galaxien. Und dann brrrr - alles das, was dort passiert, überall, was dort passiert, geistig vor allem passiert, hat hier -, ist hier genauso da. Geistig können wir uns damit verbinden, äußerlich, sinnlich haben wir ein Problem. Da müssen wir halt vielleicht Millionen Jahre warten, da sind wir nicht mehr verkörpert auf der Erde. Das werden wir also nicht abwarten können. Aber geistig, seelisch sind wir damit verbunden. Und aus diesem riesigen Gebilde sozusagen, das ist erfüllt, seelisch erfüllt, von ungeheurer Weisheit zunächst einmal, die von dem alten Mond herübergekommen ist. Der alte Mond hat dazu gedient, diese Seelenwelt, diese Astralwelt so zu gestalten, dass sie eigentlich so weisheitsvoll wie nur möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Interessante ist, mit dem fängt die &#039;&#039;&#039;Erdentwicklung&#039;&#039;&#039; schon an. Also das heißt, dort wo die Erdentwicklung kommt, ist eigentlich &#039;&#039;&#039;von Anfang an&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ungeheure Weisheit da und trotzdem reicht das nicht aus, um die Erdenschöpfung so hervorzubringen, dass sie ihren Sinn erfüllen kann,&#039;&#039;&#039; nämlich ein geistiges Wesen zu erschaffen, das die Freiheit hat, die gleiche Freiheit wie die göttliche Quelle selbst. Dazu reicht die ganze kosmische Weisheit, die da herübergekommen ist, nicht aus. Dazu reicht die Weisheit der geistigen Hierarchien, der Engelwesenheiten, die in dieser kosmischen Weisheit leben, nicht aus. Diese Weisheit ist etwas aus der Vergangenheit Gekommenes, Gewordenes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der neue Einschlag kann nur immer kommen durch ein Wesen, das die Freiheit hat. In alten Zeiten war es eben in Wahrheit die Gottheit selber, direkt, unmittelbar, die diesen neuen Impuls hineingebracht hat. Bei der Erdenschöpfung, Anfang der Genesis die Schilderung, ist es so, im ersten Abschnitt drinnen, also am ersten Schöpfungstag, ab dem Moment, wo die Elohims sprechen - &amp;quot;Es werde Licht. Und es ward Licht.&amp;quot; - dann verbindet sich der Christus mit ihnen. &#039;&#039;&#039;Der Christus ist es, der dieses schöpferische Wort hineinbringt&#039;&#039;&#039;. Durch das entsteht erst das Neue, das den Sinn der Erdentwicklung ausmacht, das, mit dem ganzen Kosmos, der damit verbunden ist. Das ist das Neue. Und das jetzt auch zu sehen im Zusammenhang mit dem, was ich vorhin sagte, also dass eben die Musik, dass sich darin letztlich abspiegelt diese Weisheit, die im Astralischen drinnen ist. Aber wir müssen eben noch mehr machen, wir müssen auch noch diesen Ich-Impuls hereinholen, wirklich aus der Freiheit einen Impuls hineingeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum muss jeder Komponist &#039;&#039;&#039;aus der Quelle, aus der er schöpft, noch was Eigenes machen&#039;&#039;&#039;. Darum muss jeder Musiker, der es spielt, etwas Eigenes daraus machen. Wenn er das nicht macht, dann fehlt ihm, ja, die eigentlich menschliche Dimension dabei. Also das heißt, um mal so ein Musikstück richtig zu komponieren, muss ich erst einmal diese kosmische Weisheit überhaupt auffangen können. Und nicht halt nur irgendeinen Lärm machen, sprich irgendwas Chaotisches. Ich meine, es kann in dem, was man vielleicht auch als Lärm bezeichnen kann, kann manchmal auch die nächste Stufe der Entwicklung der Musik liegen. Meine ich jetzt gar nicht zynisch, weil die Menschheit hat sich verändert, wird sich noch weiter verändern und gewisse Intervalle, &#039;&#039;&#039;gewisse Harmonien oder Disharmonien werden sich zu Harmonien verbinden&#039;&#039;&#039;. Wir empfinden sie als Dissonanz, weil wir, nämlich nicht unser äußeres Ohr, sondern unser seelisches Ohr, noch nicht bereit ist dafür, das als Wohlklang, als eine schöpferische Kraft aufzunehmen, die es eigentlich ist, während wir: &amp;quot;äh äh, die bringt mir mein Seelisches durcheinander, das klingt irgendwie ganz schräg&amp;quot;. Es klingt schräg, weil wir seelisch noch nicht so weit sind. Also es gibt eigentlich keine dissonanten Intervalle so gesehen. Die sind immer nur temporär dissonant. Und das ist auch so ein Weg, bisserl zu zeigen, dass Kräfte, die wir jetzt als zerstörend vielleicht oder als, sagen wir vorsichtig, störend empfinden, dass aus denen etwas ganz Wunderbares werden kann. Ja, eigentlich geht es zunächst einmal nur darum, zu erkennen, dass sie eigentlich was Wunderbares sind und wir sind nur nicht reif, das mitzukriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also die erste Stufe. Das ist die erste Stufe, diese Weisheit hereinzuholen und sie zu erleben. Und wie man sieht, das ist gar nicht so leicht, also sie in ihrer Vollständigkeit so als Weisheit zu erkennen, dass das einfach passt, und nicht zu sagen: äh, äh, stört mich, passt nicht, passt nicht, ertrag ich nicht. Nicht wahr, das ist, es heißt eigentlich: ich ertrage es nicht, ich bin seelisch noch nicht so weit, es zu ertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kommen halt die stärkeren Kräfte des Mustangs oder des Stieres herein, in Wahrheit. Gerade dort sind so entscheidende Punkte, wo, ja, starke astralische Kräfte drinnen liegen. Dort lauern natürlich aber auch die &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039;. Das ist, genau die Punkte, wo sie hereinkommen. Und ja, im Mittelalter hat man das deutlich empfunden auch, das, wo der Teufel dann drinnen sitzt in der Musik, wo man ihn hören kann geradezu. Aber dort ist auch immer die Chance, den nächsten Schritt zu machen. Und der besteht im Grunde zunächst einmal nur darin, zu erkennen, dass diese Teufelsmusik eigentlich Engelsmusik ist. Dass nur wir nicht reif genug waren, das zu erkennen. Und dass wir eigentlich also damit Kräfte liegen lassen, die wir benutzen sollten, die wir lernen sollten, benutzen, zur Hand haben und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, &#039;&#039;&#039;der Musik steht eine riesige Entwicklung noch voraus&#039;&#039;&#039;. Wir sind noch lange nicht am Ende der Musik. Das hat gerade erst angefangen. Wir sind jetzt gerade am Punkt, die ersten Versuche zu machen, so richtig. Und da denkt Euch schon den Sprung vom Mittelalter herein, dann, was jetzt in der Neuzeit passiert ist. Da ist eigentlich eine gewaltige Dimension dazugekommen an musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten, an Kompositionsmöglichkeit. Damit will ich nicht die alte Musik oder die jetzt auch bei Naturvölkern ist ... - ist was Großartiges, das ist eine Basis. Aber da gibt es noch sehr, sehr viel mehr drüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Teil davon wurde halt namentlich in Europa hereingeholt. Also gerade in der Musik, in der Weisheit, die da drinnen - wenn man denkt, was ein Bach hereingeholt hat an kosmischen Harmonien, und sich dessen auch bewusst war, dass er da die Sphärenharmonien eigentlich hereinholt. Genauso wie es ja Kepler bewusst war, dass er, wenn er rechnet da drüber, dass er eigentlich versucht zu berechnen die Sphärenharmonien. Ein Zipfel davon. Ein Zipfel davon, weil er berechnet halt ein bissel was von unserem Planetensystem. Aber da hängt ein ganzer Kosmos dran. Das heißt: Milliarden, Billiarden, Trilliarden, ich weiß nicht, wie viele Sonnen, mit sicher auch Planeten, die alle ihre eigenen Rhythmen haben. Das heißt, die alle ihre eigene Komposition haben, wenn wir es jetzt musikalisch ausdrücken wollen. Und die alle zusammen bilden eine riesige, riesige Symphonie. Und wir sollten eigentlich lernen, jetzt während unserer Erdentwicklung diese Symphonie, ja, mit unserem Bewusstsein zu erfassen. Prrr. Das heißt, wir sollten jetzt uns vorbereiten dazu. Das wird nicht mehr im verkörperten Zustand sein und dann: wir werden irgendwann wirklich in dieser Sphärenharmonie leben. Also jetzt der Zustand, wo wir dann übergehen, also &#039;&#039;&#039;wo wir ja stehen jetzt in der Apokalypse: Übergang der Erde in den astralischen Zustand,&#039;&#039;&#039; heißt ja eigentlich, dass wir in diese Weisheitswelt hineingehen. Und da wird sich uns noch sehr viel mehr eröffnen von dem, welche riesige Dimension das hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt geht es darum, uns vorzubereiten. Und es geht darum, unser Seelisches, unser Astralisches, also das heißt, das Astralische ist das, wo bis jetzt unser Ich noch nicht so wirklich selbstständig mitgearbeitet hat, das müssen wir alles erobern eigentlich, vom Ich her. Erobern heißt, uns dessen bewusst werden. Und es verwandeln, verwandeln erneuern, das heißt, Negatives, was durch die Widersacher in uns bewirkt wurde - das heißt, wir haben es bewirkt, weil die Widersacher uns verführt haben und wir uns halt lassen haben. Aber das hat auch sein Gutes. Na, wir werden heute noch, denke ich, darauf kommen. Dass das notwendig ist, also alles, auch das, was - auch nämlich das Umgehen mit den zerstörerischen Kräften. Und in der Vergangenheit, die Menschheit ist mit, pfff, immensen zerstörerischen Kräften umgegangen. Nicht wahr, heute sagen wir: okay, die Menschheit, ja jetzt hat sie die Atomkraft entwickelt und können wir das verantworten? Und - nein, wir sind moralisch sicher noch nicht so reif. Aber die Geschichte ist nur ein blasser Abglanz von dem, was in der Vergangenheit da war.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man zurück geht zum Beispiel in die &#039;&#039;&#039;lemurische Zeit&#039;&#039;&#039;, dann muss man sehen: die Kräfte, die damals diese sogenannte lemurische Zeit, ja, zum Untergang gebracht haben und damit die ganze Konfiguration der Erdoberfläche radikal verändert hat, die ganze zaghaft entwickelte Lebenswelt, die es damals gab, radikal verändert hat und es bis zu einem Aussterben kam von fast 95 Prozent der Lebewesen, hat seine Ursache drin, dass &#039;&#039;&#039;die Menschen diese Macht über das Astralische, die sie damals noch hatten, missbraucht haben.&#039;&#039;&#039; Dadurch ist diese Lemuria, wie es Rudolf Steiner nennt, also was so ein Zentrum hatte in dem Gebiet zwischen Afrika und Indien etwa und Australien unten, da irgendwo, wo es heute kein Landgebiet ist und damals auch einfach noch nicht so verhärtet war, wie heute die Erde verhärtet ist. Also dort hat sich sehr viel halt abgespielt dort in dem Bereich irgendwo, ja, aber hineingehend bis nach Palästina oder so, das gehörte auch noch dazu. Es ist also ganz interessant, gibt es auch von anthroposophischen Geologen interessante Studien, wie eigentlich - ja, &#039;&#039;&#039;dort wo jetzt Jerusalem ist&#039;&#039;&#039;, mit dem hängt zusammen, das ist der erste Keimpunkt eigentlich gewesen, wo die feste Erde entstanden ist. Und &#039;&#039;&#039;das ist der Punkt, wo eigentlich die Menschheit die Erde betreten hat&#039;&#039;&#039;. Das ist wie &#039;&#039;&#039;der Punkt, wo die Erde befruchtet wurde durch das Geistige&#039;&#039;&#039;, was ... Also das ist jetzt keine direkte Aussage von Rudolf Steiner, sondern das ist, aber von anthroposophischen, Geologen gefunden worden und hat eine gewisse Plausibilität. Und, eben dieses Jerusalem ist ein ganz besonderer Punkt auf jeden Fall, an der Erdoberfläche, wenn man so will. Eben der Punkt, wo die stärkste Verbindung mit dem Irdischen möglich ist, wo man am tiefsten auch heute hinuntersteigen kann, sozusagen ins Irdische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nahe Jerusalem liegt ja eben auch die Stätte, wo die &#039;&#039;&#039;Jordan-Taufe&#039;&#039;&#039; stattgefunden hat. Allerdings, Jerusalem liegt oben am Berg und dann geht es hinunter, gewaltig, wie es da hinunter geht dann, ins Jordan-Tal hinunter, weil das Jordan-Tal liegt über 400 Meter unterm Meeresspiegel. Und Jerusalem, ich weiß jetzt nicht genau, wie hoch, aber das - 600-700 Meter sicher über dem Meeresspiegel. Also es ist eine Differenz von gut einem Kilometer. Und das ist auch interessant, also wenn man von Jerusalem runterfährt ins Jordan-Tal, also überhaupt, wenn man runterfährt, Negev-Wüste, das ist zwar die entgegengesetzte Richtung zur Taufstelle, aber da geht es in solchen Serpentinen runter, und pffhh - so eigentlich im Grunde [Handbewegung fast senkrecht von oben nach unten]. Also in sehr kurzer Zeit ist man unten. Oben schneit es zu Weihnachten dort, wenn man Pech hat, hat so um 0 Grad oder was und unten hast locker 30 Grad dann, im Jordan-Tal unten, in der Negev-Wüste. Also ganz krass die Unterschiede, die dort sind. Und ähnlich ist es aber nach der anderen Seite, wo dann die - im Übrigen vermutlich bei dem Ort, der auch Bethanien heißt, aber nicht mit dem Bethanien identisch ist, wo der Lazarus gelebt hat. Aber er heißt auch Bethanien, - also dort vermutet man äußerlich, dass die Stelle war, wo die Jordan-Taufe stattgefunden hat. In der Gegend auf jeden Fall wird es wohl gewesen sein. &#039;&#039;&#039;Und dieses ganze Jordan-Tal, das ist im Grunde der tiefste Punkt des festen Landes, die tiefste Ebene des festen Landes, die es gibt auf der Erde&#039;&#039;&#039;. Also über diese mehr als 400 Meter unterm Meeresspiegel geht es eigentlich nirgends wo sonst auf der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da ist - als wollte da wirklich alles hineinkriechen ins Innere der Erde. Das ist dort, also das heißt, da ist eine immense Kraftquelle auch dort. Und eine Kraftquelle, aber die sucht den Weg nach unten. Die sucht den Weg nach unten. Und den müssen wir eben auch suchen, und im doppelten Sinn, das heißt auch, nach unten, hurra, das Reich der Widersacher, ist aber dort auch. Wir brauchens. Wir brauchens. Also wir sind nicht die Braven, wenn wir an den Widersachern einfach vorbeigehen und sagen: hum da halt ich mich fern, ich will lieber ein Engerl sein. Ja, dann erfüllen wir aber unsere Erdenaufgabe nicht. Erdenaufgabe ja, die uns ermöglicht ist, die wir aus Freiheit ergreifen können oder auch nicht können, es liegt an uns. Aber eben gerade &#039;&#039;&#039;durch dieses Untertauchen ins Festeste, ins Dunkelste, in das Reich der Widersacher, frei zu werden&#039;&#039;&#039;. Freie Menschen zu werden, und aus dem die Kraft herauszuholen, letztlich dem ganzen Kosmos die Freiheit zu geben. Aus dem Kosmos, zumindest aus der nächsten Verkörperung unserer Erde schon ansatzweise einmal einen Kosmos der Freiheit zu machen. &#039;&#039;&#039;So viel als uns gelingt, so viel wird Liebe eine Naturkraft werden&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann sich das heute gar nicht vorstellen, wie das ist. Und das ist mehr als die weisheitsvolle Ordnung der Natur. Und &#039;&#039;&#039;der Prozess beginnt eben am ersten Schöpfungstag&#039;&#039;&#039;, wo die Elohim sprachen: es werde Licht. Wo sich der Christus damit verbindet. Der macht es möglich, indem er sich damals schon beginnt, mit dieser Erdenschöpfung einfach zu verbinden. Da fängt seine Beziehung dazu an sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen Weg müssen wir nachgehen. Und der Christus ist es eben, der uns zugleich auch hilft, indem er sich mit unserem Ich verbindet, eins wird eigentlich mit unserem Ich. Der hilft uns, mit den Ätherkräften auch umgehen zu können. Also in den - ich habs eh schon oft gesagt, mit dem Astralischen, also alles das, was ich jetzt über das Astralische gesagt habe, das ist unsere Aufgabe. Brrhh - da hilft uns niemand. Niemand. Niemand. Hilf dir selbst. Dann hilft dir Gott sozusagen. Aber, also das ist unsere Aufgabe, und der Punkt ist: wir können das. Oder wir werden es können. Wir sind auf dem Weg dorthin. Es steht dem nichts im Wege, als wir selber. Auch nicht die Widersacher sind es, die uns im Wege stehen. Die sind der Reibebaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sorat ist natürlich einer, der sehr gefährlich ist. Der hätte die Macht, uns von dem Weg abzubringen. Aber auch nur, wenn wir aus Freiheit zustimmen, habe ich oft schon gesagt. Also mit Gewalt kann er uns nichts antun und uns von dem Weg abbringen. Aber er hat natürlich eine sehr, sehr stark verführerische Macht. Indem er uns, ja, in Wahrheit ein Reich der Weisheit verspricht, in dem wir zumindest mitherrschen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was uns zugedacht ist, ist mehr. &#039;&#039;&#039;Nicht nur ein Reich der Weisheit, sondern ein Reich der Liebe&#039;&#039;&#039;. Das schließt die Weisheit nicht aus, aber es ist mehr. Es ist mehr. Es ist etwas, was die Weisheit in Wahrheit immer wieder erneuert. Weisheit ist letztlich, so wie sie herübergekommen ist vom alten Mond, bedeutet eine gewaltige kosmische Harmonie. Das ist, eigentlich ist es was Perfektes. Aber damit ist es auch fertig, am Ende in gewisser Weise. Und das, was aus der Freiheit oder was aus der Schöpfung - wenn ein ganzer Kosmos aus der Freiheit heraus geschaffen wird, und zwar so, dass die Freiheit lebt in diesem Kosmos - also geschaffen ist ja der alte Mond worden aus der Freiheit letztlich, der göttlichen Quelle. Aber die Freiheit wurde dem Kosmos selbst nicht gegeben. Das heißt, der Kosmos selbst, beziehungsweise die geistigen Wesen, die drinnen wohnen, leben letztlich dann in einer sehr harmonischen Welt, aber sie können sie nicht wirklich ganz zu ihrer eigenen machen. Und das ist das Neue, was daraus kommt also, und für die Aufgabe ist der Mensch vorgesehen, dass er eigentlich das Zugpferd in die Richtung ist. Also wirklich das wird, was bis jetzt noch keine dieser Hierarchien war, die über uns stehen. Nämlich der Geist der Freiheit und Liebe, wie es Rudolf Steiner auch gelegentlich, sehr selten, nennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist der Freiheit und Liebe. Ja, wir werden zunächst einmal in so was sein, was vergleichbar ist der Engelstufe. Aber man darf sich eben nicht denken, dass wir irgendwie dann nur ähnlich sind den Engeln, die heute da sind. Sondern wir haben eine ganz andere Aufgabe und ganz andere Kräfte. Es wiederholt sich nie etwas. Sonst könnte man denken: okay, baff, wir sind jetzt also Mensche. Das heißt, es ist [??]-Klasse für geistige Wesenheiten, das ist die erste Klasse. Weil Menschheit heißt, man hat ein Ich bekommen, man ist ein geistiges Wesen geworden. Und dann steigen wir brav auf im nächsten Kosmos, in der nächsten kosmischen Verkörperung, in die zweite Klasse. Dann kriegen wir schon Flügerl und sind Engel. So wie jetzt die Engel da sind. Nein. Nein. Wir werden engelartige Wesenheiten, aber völlig anderer Art als die, die es jetzt sind. Also es ist nicht so, dass da Schulstufe für Schulstufe durchgemacht wird und dann sind alle gleich fertig, Maturanten [österreichisch für Abiturienten], wissen dasselbe, können dasselbe und sind tauglich für den Beruf. Nein. Wir sind die, die rebellieren dagegen und sagen: wir machen einen ganz eigenen Kosmos und der ist noch nirgends wo vorgesehen. Nicht einmal die göttliche Quelle weiß, was das werden wird. Und wir werden so einen Teil hineinbringen. Das heißt, es werden wir als Menschen in der nächsten Verkörperung unserer Erde, wir werden Quellpunkte dessen sein, dass ein Kosmos entsteht, der selbst für die Gottheit unvorhersehbar ist. Der für die Gottheit nur dadurch verständlich wird und in seine Allwissenheit aufgenommen ist, dass wir es tun. Dass wir es tun und das müssen wir uns denken kosmischer Dimension. Da arbeiten wir schon mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden dann immer noch irgendwas mit unserem Planetensystem zu tun haben, das in neuer Art halt wieder entstehen wird und natürlich anders die Konstellation etwas, aber wo man zumindest sehen wird, wo das herkommt, welche frühere Entwicklung das hat, wie es halt bei einer nächsten Inkarnation ist. Aber es wird bereits eine Auswirkung auf den ganzen Kosmos haben, auf den neuen Kosmos, auf dieses neue Jerusalem, das hervorkommt. Das heißt, der wird schon deutlich unsere Handschrift auch tragen. Und man wird dann sehen, dass das, was an Liebe dort sowas wie eine Naturkraft ist - kann man sich nicht wirklich vorstellen, wie das ist, aber man kann auch wirklich gar nicht so viel darüber sagen, weil wir müssen es erst machen. Wir müssen es ja machen. Erst wenn wir es machen können, wenn wir so weit sind, dass wir das wirklich können, dann werden wir wissen, wie das wirklich ist. Das kann uns niemand sagen. Nicht einmal der Christus kann uns sagen: na, das wird so und so werden. Er wird uns helfen, dass es so weit kommt. Er wird uns helfen, jetzt während der Erdentwicklung uns vorzubereiten, dass wir dann zur Zeit des neuen Jerusalems, also der nächsten Verkörperung unserer Erde, so weit sind, dass wir es aus eigener Kraft können. Weil dann werden wir so weit sein, dass wir im Ätherischen aus eigener Kraft arbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann können wir noch nicht bis ins Physische hineinarbeiten, da brauchen wir noch Hilfe, aber wir können dann bereits gut hineinarbeiten in die Astralische Welt. Ist noch nicht ganz am Ende, aber wir können schon was und wir fangen an, in der Ätherischen Welt schöpferisch tätig zu sein. Das heißt, ätherische Kräfte, die da sind, ins Nichts verschwinden lassen und in neuer Form sie wieder hervorbringen. Dann sind wir schöpferisch im Ätherischen. Und das haben wir im ganz Kleinen jetzt schon in unserem lebendigen Denken drinnen. Wo wir wirklich lebendig denken, nicht nur beweglich denken. Ich meine, es gibt verschiedene Stufen, bis man dort hinkommt. Ich meine, man kann ein sehr starres, mechanistisches Denken haben, das ist sicher nicht lebendig, hat aber seine Aufgabe, keine Frage, müssen wir uns auseinandersetzen damit, ist gut fürs Bewusstsein, da sind wir eigentlich am wachsten zunächst, an dem lernen wir es, wach zu sein. Wir lernen halt immer am Toten, am Sterbenden, wach zu werden. Aber der nächste Schritt ist, dass wir ein beweglicheres Denken bekommen und nicht immer nur in Kausalschritten denken: aus A folgt B und aus dem folgt C und D. Nicht, das ist eine Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, unser Kosmos funktioniert heute, dass bei jedem Ereignis in Wahrheit, außer es ist auch ganz speziell, fürs physikalische Experiment ausgewählt, sodass alles möglichst ausgeschaltet ist, was aber in der Praxis draußen, in der Natur zumindest, nicht wirklich passiert. Ja, in unseren Maschinen passiert es, da, die bauen wir danach, im Großen und Ganzen. Zumindest solang sie so funktionieren, wie wirs uns wollen, wenn sie dann irgendwann einmal anfangen, Manderln zu machen [österr., Bedeutung etwa &amp;quot;ein ungewolltes Eigenleben führen&amp;quot;], dann kommen halt ein paar Faktoren hinein, die wir übersehen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in der Natur draußen, bei allem, was passiert, dass ein Baum wachsen kann, da sind tausende, hunderttausende, Milliarden Einflussfaktoren, die eine Rolle spielen. Damit der Baum so wachsen kann, wie er kann. Also da gibt es noch viel zu entdecken. Da gibt es noch viel zu entdecken, und da spielen sehr wohl auch äußere Kräfte eine Rolle. In der Biologie beginnt man langsam, das zu erkennen, wie sehr das alles wichtig ist, auch die Umweltsituation, auch die kosmische Situation. Aber auch das ist erst ein müder Anfang, da bin ich noch ganz im äußerlich sinnlich Physischen drinnen. Aber dahinter wirkt Ätherisches, dahinter wirkt die Weisheit des Kosmos, dahinter - das alles spielt eine Rolle. Und das - wir sehen halt, dass er da herauswächst und deswegen glauben wir, es ist nur wichtig, was da sich abspielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fernsten Fernen spielen mit eine Rolle. Und die sind es, die daher trotzdem jedem Baum, jeder Pflanze, auch wenn es die gleiche Art ist, trotzdem den individuellen Touch geben irgendwo. Ja, man sieht es ja selbst schon bei den Eiskristallen. Es ist ja faszinierend, keine zwei Eiskristalle, Schneekristalle sind genau gleich. Sie haben alle dasselbe Prinzip dahinter, sechsstrahlig, beziehungsweise im ganz Extremfall nur dreizählig, dann ist das verkümmert, aber sechsstrahlig ist das Grundprinzip. Aber dann sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Und da spielen real - das ist geradezu die Lust der Natur, damit zu spielen. Ich sage jetzt bewusst die Lust, das sind astralische Kräfte, die damit spielen, die musizieren, indem sie diese Harmonien erzeugen, diese Form-Harmonien, die sich abbilden in den Schneekristallen zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenns schneit im Winter - jetzt haben wir das Gegenbild zum Hochsommer, auf den wir zugehen - dann musiziert der Himmel, indem er jedes Sternchen da - das ist eine kleine Komposition und eine ganz eigenständige. Das schaut nur für uns so simpel und klar aus, das ist ein Meisterwerk. Mit freiem Auge sieht man ja gar nicht alle Details, die drinnen sind, man kann das dann unter das Mikroskop legen oder was und vergrößern, dann sieht man, dass jede kleine Zacke, die da drinnen ist, noch einmal hunderte Zacken hat und das werden immer mehr und immer mehr. Das verästelt sich, das ist aus einem ganz lebendigen Prozess hervorgegangen. Und zwar Kristalle entstehen aus dem Lebendigen. Solange ein Kristall wächst - wächst, ist es ein Lebensprozess. Ist nicht bloß ein physikalischer Prozess, also im Sinne eines toten Prozesses. Natürlich spielt das Physische eine Rolle, aber das Leben nimmt das Physische mit und bildet sich ab darin und das macht die Feinheiten aus. Das Grobe kann ich mit physikalisch-chemischen Gesetzmäßigkeiten erklären, aber das erklärt mir nicht die Feinheiten, die drinnen sind und in denen ist, in jedem ist eine kleine Komposition drin, eigentlich eine große Komposition, komponiert aus der Sternenweisheit heraus. Die Sternenweisheit bildet sich ab, und das heißt, das sind, wenns schneit, wahrscheinlich Milliarden Lieder, die auf uns herunterregnen. Nix anderes. Das äußere Bild für die Lieder, die seelisch auf uns herabregnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt euch vor, was man da eigentlich an Kompositionen auffangen könnte und wie wenig wir schaffen, davon hereinzubringen. Eigentlich müsste man jedes Mal, wenn es schneit im Winter, müssten die Leute schon komponieren und wir hätten Millionen neue Kompositionen. Ja, wir werden einmal so weit kommen, dass wirs erleben, aber das wird schon der Zeitpunkt sein, wo wir nimmer verkörpert sind auf Erden wahrscheinlich. Aber wir werden dem nahe kommen. Wir werden dem nahe kommen, dass wir diese seelische, ich sage jetzt bewusst seelische, Musik hören. Hören ist jetzt mit Anführungsstrichen zu nehmen natürlich, weils nichts Äußerliches ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kraft, diese Kompositionsfähigkeit, weil komponieren tut das Ich. Das Ich ist der Komponist, aber er hört, was da im Kosmos ist, er nimmt es, nimmt es in sich hinein, lässts eigentlich ins Nichts verschwinden und holts als etwas Eigenes heraus. Das passiert eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist vor allem das Wesen der abendländischen Musik. In vorchristlicher Zeit ging das noch nicht, weil das Ich noch nicht erwacht war. Es geht also erst, seit das Ich erwacht ist, na, das fängt also an nach dem Mysterium von Golgatha, so richtig erst ab 333 nach Christus, aber da ist es immer noch sehr, sehr, sehr einfach, das Ganze, im Mittelalter. Mit der Terz sogar hat man Schwierigkeiten: brrr, dissonant, schlecht, brr, böse, nicht gut eigentlich. Erst langsam jetzt dann, wenn wir ins Bewusstseinseelenzeitalter kommen, dann bricht etwas auf. Und eigentlich sind die großen Komponisten, das sind die Vorreiter, die am Geistselbst arbeiten schon. Die holen das herein. Und die größten von ihnen haben das zumindest auch geahnt, womit sie es zu tun haben. Wenn sie es auch noch nicht geschaut haben, sie haben es aber gehört. In sich gehört. Und man muss sich vorstellen, wie viel reicher das ist, was so ein großer Komponist wirklich in sich hört, im Vergleich zu dem, was er dann an paar Noten da niederschreibt. Aber da steckt, zwischen den Noten sozusagen, steckt die eigentliche Botschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Noten, die da stehen aufm Blattel, das sind nur die Marktseiten. Und dazwischen musst du es fühlen mit deinem eigenen seelischen Erleben, das du hereinholst. Das - schöpferisch aus dem Ich fühlst du das. Also du hörst etwas von der kosmischen Harmonie, die draußen als Schöpfung vorhanden ist, du holst sie herein, lässt sie ins Nichts verschwinden und holst sie in veränderter Form neu heraus. Und dann ist der Kosmos um mit eine neue Dimension bereichert worden. Und er wird verwandelt dadurch. Die wird verwandelt dadurch. Und zwar so verwandelt, dass eben dann im Astralischen auch die Anlage entsteht, dass später dann im neuen Jerusalem wirklich auch die Liebeskraft überall in der Natur verankert sein kann. In dem Kosmos der Weisheit, der aus unserer vorigen Erdverkörperung hervorgekommen ist, war das nicht möglich. Es konnte keine Erdenschöpfung entstehen, aus der bereits die Liebe überall uns entgegenkommt. Es ist nicht möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben jetzt die Aufgabe, das vorzubereiten, dass es dann auf dem neuen Jupiter oder auf dem neuen Jerusalem, wie es der Apokalyptiker, also Johannes, nennt, dass es dort als selbstverständliche Kraft aus der Natur blüht. Und dass es dort eine Freiheitskraft ist. Eine Freiheitskraft. Liebe ohne Freiheit geht nicht. Ich weiß auch noch nicht, wie man sich das vorstellen soll. Man kann es nur im Denken, kann mans erfassen erfassen, und da fängt das lebendige Denken an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich will Euch jetzt nur, sozusagen mehr fürs Gemüt, einmal vorbereiten, ahnend, was da dahinter steckt, was wirklich in lebendigem Denken drinnen sein kann. Und der Christus ist es, der uns eben hilft, dass das wirklich jetzt im lebendigen Denken bis ins Ätherische hinein Realität wird. Wir müssens aus dem Seelischen holen, also mit unserem Ich aus dem Seelischen holen, aber damit das lebendiges Denken wird, das Denken bedient sich der Ätherkräfte und das muss dort Realität werden. Und das ist -  von uns kommt der seelische Impuls dazu, der Christus hilft, dass es wirklich im Ätherischen geschehen kann. Das heißt aber auch, wo wir wirklich lebendig denken, denken wir mit dem Christus. Oder er denkt mit uns, wie auch immer. Aber jedenfalls so, dass wir die Richtung angeben. Er gibt natürlich Kraftkomponente dazu, wenn man es so nennen will. Er verstärkt es so, dass es wirksame Kraft werden kann. Und es ist zunächst einmal vor allem eine wirksame Kraft, die uns selber umgestaltet. Mit dem fängt es natürlich an. Den ersten Kosmos, den wir verändern, und an dem, da sind wir jetzt schon ziemlich stark dran, ist unser Mikrokosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Voraussetzung. Und der Makrokosmos verändert sich mit eigentlich dadurch, weil der Makrokosmos das widerspiegelt. Also das heißt, wir müssen nicht jetzt mit irgendeinem Raumschiff da draus fliegen, damit das passiert, sondern, indem wir an unserem Mikrokosmos arbeiten, verändert sich auch der Makrokosmos, der untrennbar mit dem verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vergangenheit war zunächst einmal so, dass die Weisheit unseres Mikrokosmos von da draußen, vom Makrokosmos kommt. Jetzt fangen wir an, ihm etwas völlig Neues, wir können da ja gar nicht sagen, zurückzugeben, sondern zu geben. Frei zu schenken. Was der Kosmos aus sich heraus, nämlich mit den ganzen geistigen Wesen, die über uns stehen, gar nicht herauskommen kann. Wir fangen jetzt schon ganz klein an.  Indem wir an unserem Mikrokosmos arbeiten. Und sich das widerspiegelt im Makrokosmos draußen, weil der eben verbunden ist damit. Also das heißt, wenn so ein Komponist etwas herein holt, etwas von dem Geschenk der Götter annimmt, nehmen wir es jetzt so einmal, und aber nicht einfach so nimmt, wie es da ist, sondern es durch sein Ich, in Wahrheit,verwandelt. Und dann, indem ers komponiert, und indem ers komponiert, selbst ein anderer wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt dazu. Also das Eigentliche, es geht ja gar nicht um das Blatt Papier, wo jetzt die Noten draufstehen. Das ist das Wenigste, das ist sozusagen das Abfallprodukt. Gott sei Dank gibt es das, aber das ist das Wenigste. Das Eigentliche ist, was passiert in dem Menschen, der das herein holt, verwandelt, indem ers komponiert, und dann von mir aus auch niederschreibt.  01:12:10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Wichtige ist, was passiert mit ihm. Weil er &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nimmt dann Astralisches, lässt es ins Nichts fallen, und holt es auf neue Weise heraus. Und das schenkt er dem Kosmos damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfach indem er es komponiert, damit schenkt er es schon. Da muss noch gar kein Mensch gehört haben. Da muss es nirgendwo zur Aufführung gekommen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein dadurch, dass er es erlebt, dass es durch ihn durchgeht, und dass er es komponiert hat, das heißt, aus der Freiheit heraus weitergestaltet, umgestaltet hat, und der Durchgang durchs Nichts eben drinnen war. Das ist das Wichtige. Man täuscht sich so leicht, dass vielleicht diese, ja, es ist ja eh fast die Sphärenharmonie, die ich gehört habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie hat einen kleinen Einschlag des Ichs, das es weitergestaltet hat. Und das ist das Entscheidende. Und es ist etwas darin, was in der Weisheit des Kosmos bisher nicht möglich gewesen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, der Komponist schafft im Australischen etwas, was die ganzen Hierarchien über uns nicht können. Sie können es nicht. Das ist vielleicht eine Prise nur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist etwas Winziges noch. Aber es ist etwas, was niemand über uns von den Engelwesenheit kann. Der wirkliche Komponist kann es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er kann es, wenn er dieses seelische Erlebnis hat. Das können auch Komponisten, die vielleicht gar nicht bekannt geworden sind, der vielleicht ein einfaches Lied geschrieben hat, aber dieses Lied ist seines geworden. Der macht es auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der macht es auch. Und jeder Mensch, der dann dieses Lied oder diese Komposition singt, spielt, wie auch immer, vielleicht auch nur für sich, ohne dass wer hört, in sein Kamerl nur macht, aber es so wirklich erlebt, dass er es zu seinem eigenen macht, der arbeitet mit, dem Kosmos die Liebe einzureden. Und vorzubereiten, sodass sie in der nächsten kosmischen Verkörperung wirklich herauskommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt die Vorübung dafür. Aus der Welt der Weisheit, die vom alten Mond gekommen ist, eine Welt der Liebe zu machen. Weisheit kann eine unheimliche Präzision haben, eine unheimliche Harmonie, die aber auch eiskalt sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beispiel. Alles funktioniert. Alles ordnet sich dem Untergleich lang, überall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle die Kräfte, die nur aus der Vergangenheit arbeiten, bedienen sich dessen. Und das sind die, die heute maßgebend die Gestaltung der Welt äußerlich gesehen zumindest mitbestimmen. Aber da mitbestimmen sie nur das mit in Wahrheit, was das zugrunde gehende über kurz oder lang ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das ist auf jeden Fall mit dem Ende der Erdentwicklung spätestens ist das komplett weg und hat in der Form keine Bedeutung mehr. Was Bedeutung hat, sind diese kleinen Anfänge. Diese kleinen Anfänge mit einem bescheidenen Liedchen vielleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ganz besonders eben in der Musik spielt das eine Rolle. Ja, da habe ich jetzt sehr weit über diese Dinge gesprochen und eigentlich ist es nur die Einleitung, um das aufzugreifen, den Weg, wie gehen wir es jetzt konkret an, unser Australisches so zu verwandeln, dass wir es wirklich bewusst in die Hand bekommen. Einiges hatten wir schon gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ging darum, das lebendige Denken auszubilden. Das war das eine, über das haben wir gesprochen. Dann geht es darum, aber auch die Seelenorgane auszubilden, die in der Vergangenheit schon veranlagt wurden, die aber jetzt auch im Grunde völlig erneuert werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die sogenannten Chakren oder Lotusblumen. Wir haben die letzten Male gesprochen, beziehungsweise schon früher auch, vom Stirnchakra, vom Kehlkopfchakra und das letzte Mal kam das Herzchakra dazu. Es gibt dann noch weitere Chakren, also nach unten zu gibt es noch drei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind durchaus bedeutsam, hängen aber gerade auch zusammen mit den allerstärksten australischen Kräften. Also mit den stärksten australischen Kräften und die zumindest zunächst noch einmal am wenigsten unter der bewussten Herrschaft unseres Iches. Ich glaube, da ist irgendwo ein Mikro offen und da scheppert es Gschirr oder irgendwas im Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also falls wer das bemerken sollte, bitte abschalten, danke. Ja, also diese unteren Chakren, aber wir müssen letztlich an diese Kräfte auch herankommen und sie verwandeln, weil dort sind die stärksten Kräfte drinnen. Die allerstärksten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, wir müssen sie in der richtigen Weise handhaben können. Dazu gehört diese Vorbereitung erst einmal über die oberen Chakren. Darüber gibt es noch das siebte Chakra, das was auch mit dem Heiligenschein zusammenhängt oder letztlich die Ganzkörper-Mandala wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist dann der Ausdruck des Ergebnisses, sag ich mal, das rausgekommen ist, wenn wir das ganze westliche System verwandelt haben und durch die Kraft des Ich. Das heißt, indem wir Australisches, Seelisches zum Geist selbst verwandelt haben. Also Australisches, Seelisches ins Nichts geführt haben und im Grunde neu erschaffen haben aus der Kraft unseres Ichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So viel als drinnen ist, so viel wird oben diese siebte Chakra. Das ist Ausdruck eigentlich dieses werdenden Geist selbst, das ja auch im Heiligenschein kommt und daher kommt es irgendwo. Das sind Bilder, man darf sich das natürlich nicht äußerlich vorstellen, das ist eine Versinnlichung des Erlebnisses, das da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man spürt, es kommt da eine mächtige australische Kraft über, die man verfügt und die man aus der Souveränität des Ichs heraus in der Hand hat. Und wenn es ganz groß wird, umfasst es letztlich unser ganzes Australisches. Aber das ist ein weiter Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das werden die meisten von uns während der Erdentwicklung nicht fertigstellen können. Und tatsächlich ist das auch mit eine große Aufgabe der nächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde, dass das Geist selbst wirklich vollständig fertig wird. Jetzt ist alles noch Vorübung, aber die müssen wir machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht darum, diese Schakren auszubilden und zwar auszubilden, so dass wir sie wirklich erneuern. Und das drückt sich in dem Bild aus, dass man sagt, ja es gibt zum Beispiel bei der zwei sogenannten zweiblätterigen Lotusblume, da kommt ein Blatt aus der Vergangenheit und wir müssen aber jetzt ein neues dazu gewinnen. Und in Wahrheit drückt es eben aus, die Verwandlung des Alten, ein Durchgehen durchs Nichts und eine neue Fähigkeit aus dem Nichts heraus zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine Fähigkeit, in der eben die Ichkraft drinnen lebt, wo im Australischen die Ichkraft gestaltend tätig wird. Also das ist eigentlich dieses Bild der Lotusblumen. Die Zahl der Lotusblumen hängt eigentlich damit zusammen, dass eine bestimmte Anzahl seelischer Fähigkeiten entwickelt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht in dem Fall darum, eine alte Fähigkeit in eine neue zu verwandeln. Die alte Fähigkeit war die des alten Hellsehens, der alten imaginativen Kraft, das aber ein traumartiges Hellsehen war, in dem der Mensch nicht wirklich wach war. Ein Hellsehen war, das gebunden war, dass die australischen Kräfte des Körpers eigentlich, dass das von unten heraufströmt und sich dann durch dieses Organ umgibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, da waren sehr stark die unteren Chakren tätig. Die unteren Lotusblumen, ja am Anfang und ganz besonders eben in dieser sogenannten Lemurischen Zeit, von der wir schon gesprochen haben, wo gewaltige Veränderungen in der Erde stattgefunden haben, aber leider Gottes auch sehr viele zerstörerische. Ich meine, das war die Zeit, wo die Menschheit das Ich ja gerade erst als Funke bekommen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Australische war aber sehr stark und der Einfluss der Widersacher war sehr stark. Und da haben sich halt manche Menschen verführen lassen und haben dieses Australische missbraucht, im Sinne des Egoismus, das beginnt halt da schon unter dem Einfluss Lucifers, der macht das einmal. Und unter dem Einfluss wurde das Antlitz der Erde gewaltig verändert durch, ja man kann sagen Naturkatastrophen, Vulkankatastrophen und so weiter, die passiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die sind aber nicht zufällig gekommen, sondern die sind deswegen gekommen, weil der kosmischen Weisheit entgegengekommen ist, eine, ich sage einmal, irdische Unweisheit, die durch das Australische dieser Menschen hineingekommen ist, das aber so stark war, dass es Einfluss zumindest auf unsere ganze Erde hatte. Ich meine, wir sind heute zum Glück seelisch so schwach geworden, australisch so schwach geworden, dass wir noch nicht so einen starken Einfluss haben. Einen leisen Einfluss haben wir schon, viele Veränderungen der Natur, die stattfinden, hängen mit dem zusammen, aber es ist noch ein relativ leiser Einfluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eiszeitkatastrophe, Untergang der Atlantis, war es noch stärker als es jetzt ist. Jetzt ist es schwächer, aber immerhin noch da. Und die eigentlichen Probleme, wie man sagt, Natur, Klima und das alles, was sich verändert, im Positiven wie im Negativen, ja hängt auch mit diesen australischen Dingen zusammen, aber das ist eine Kleinigkeit gegenüber dem, was Untergang der Atlantis war, Eiszeit war und erst recht eine Kleinigkeit gegenüber dem, was auf der Lemuria war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kräfte hängen aber mit den unteren Schakren zusammen. Und wenn wir aber für die Zukunft die Kräfte der Liebe vorbereiten wollen, wie es für uns angedacht ist und wie es auch notwendig ist, wenn wir ein wirklich freies Ich entwickeln wollen, weil man kann sagen, das freie Ich ist zugleich eine Quelle der Liebe. Sich verschenken, ein Ichsein heißt sich verschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man besteht daraus, sich zu verschenken, ohne sich zu verlieren. Weil man wird immer mehr man selbst, man wird immer mehr und deutlicher dieses Ich in seiner ganzen Einzigartigkeit, je mehr man sich verschenkt. Und je mehr man sozusagen weggeben kann und den anderen geben kann, umso reicher wird man innerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das darf man nicht einmal noch mit dem egoistischen Hintergedanken machen, ich verschenke mich, verschenke mich, dann wäre ich immer größer. Wenn das als Seelenstimmung im Untergrund da ist, ist schon wieder vorbei. Ist schon wieder vorbei, dann fange ich an im Grunde alten Müll zu verschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was soll ich verschenken? Das Erneuerte Seelische zunächst einmal. Von dem soll ich was verschenken. Nicht einen alten Kofferl, der aus der Vergangenheit gekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nützt uns nichts. Das hat nicht die Kraft, um weder den Menschen, den Mitmenschen, noch der Natur draußen, den Tieren oder was wirklich etwas zu geben, was sie höher erhebt. Sondern das schenkt ihnen das Alte, was sie eh haben und was im Grunde auf dem Weg bergab ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um das Neue, was wir schenken können. Und wieder auf unseren Komponisten zurückzukommen, er schenkt. Nicht nur den Mitmenschen, auch der Natur draußen, weil es wirkt in der ganzen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wirkt für den ganzen Kosmos. Das sieht man natürlich nicht gleich morgen. Wir kriegen die Hosen nicht plötzlich noch länger, weil einer oder sonst was passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder die Blumen kriegen Marschall noch drauf. Das wird nicht passieren, so einfach. Aber die Natur verändert sich dadurch, längerfristig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das passiert alles aus solchen Kräften heraus, heute. Und daran mitarbeiten. Aber damit es im größeren Maßstab geht, brauchen wir die unteren Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wie kommen wir jetzt so heran, dass das nicht gefährlich wird? Weil in der Vergangenheit war es gerade der Missbrauch dieser Kräfte, der immer wieder zum Untergang geführt hat. Und wenn man davon hört, oder Steiner davon spricht, am Ende unserer Kulturepoche, am Ende der 7. Kulturepoche wird es den Krieg aller gegen alle geben. Dann wird man sehen, ein Teil der Menschheit hat es offensichtlich noch nicht geschafft, dieses Liebesprinzip so zu entwickeln, dass sie Australisches ins Nichts, also Altes, und damit letztlich Verdorbenes Australisches ins Nichts geführt haben, erneuert haben durch das Ich und das Jetzt-Verschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird ein Teil sein, das sind die 144.000 Auserwählten, von denen wir wissen, es ist keine Anzahl, sondern eine Qualität, die sich darin ausdrückt. Und es ist genau diese Qualität. Diese Qualität, sich verschenken zu können, und verschenken zu können, das Australische, das aus dem entstanden ist, neu entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wie können wir das bis hineintragen, auch in diese untersten Kräfte? Weil das müssen wir im Grunde einigermaßen schaffen, noch während unserer Erdentwicklung. Zumindest den Anfang dazu zu setzen. Wenn es auch so ist, dass das Geist selbst vollständig erst sich auf der nächsten kosmischen Inkarnation entwickeln wird, heißt das aber trotzdem, dass wir jetzt überall den Anfang setzen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt letztlich, alle Chakren bearbeiten müssen. Aber halt in der umgekehrten Richtung wie in der Vergangenheit. In der Vergangenheit sind die Kräfte von unten geholt worden und mit der Zeit immer mehr hinaufgehoben worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr ins Bewusstsein heißt das. Es hängt nämlich wirklich auch damit zusammen, je weiter unten die Chakren liegen, desto schwerer sind sie dem Bewusstsein zugänglich. Je weiter oben sie liegen, desto eher kann ich ihre Tätigkeit ins Bewusstsein heben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich wirklich es schaffe, das lebendige Denken, lebendiges Denken braucht die Ätherkräfte, die sind immer auch notwendig dazu. Und wenn ich sie jetzt bis zur Imagination bringe, also zu einem rein seelisch bildhaften Erleben, aber bildhaft heißt nichts Sinnliches drinnen, überhaupt nichts Sinnliches drinnen, etwas rein seelisches, das aber doch bildhaft in dem Sinne ist, dass alles was dabei eine Rolle spielt, sozusagen gleichzeitig im Blickwinkel ist, wieder ein sinnlicher Ausdruck, aber es nebeneinander, miteinander erleben kann. Nicht nur in einem Nacheinander, sondern in einem Nebeneinander, in einem Miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Spannende bei einer wirklichen Imagination. Auch sonst, wenn ich innerlich eine Seelenstimmung habe, dann merke ich, wie sich die im Laufe der Zeit ändert. Aber meistens ist es so, eine bestimmte Seelennuance oder von mir aus eine bestimmte Mischung habe ich halt zu einem bestimmten Zeitpunkt und dann verändert sich es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ich einen Tag zurückblicke, ist die eigentlich schon weg. Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, wie die war. Ich erlebe sie nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sie vergeht. In der Imagination ist jede da. Ist jede da, die diese Imagination aufbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede dieser Stimmung, ich nenne sie mal heute Stimmungen, ist gleichzeitig da sozusagen. Ist gleichzeitig erlebbar. Das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn das ein bisschen ansatzweise gelingt, das wird am Anfang sehr, sehr unscharf sein, aber immerhin, dann habe ich es geschafft, es da ins Bewusstsein zu heben, mit dem Chakra da oben. Und jetzt muss ich dann arbeiten, da weiter bewusst zu werden, also weiter üben mit dem lebendigen Denken, mit dem Empfindsamsein im Seelischen. Ein Komponist hat das zumindest halbbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erlebt sein Musikstück als Ganzes. Halbbewusst zumindest. Nicht fix und fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fix und Fertige ist sowieso nur das Endprodukt. Aber es geht darum, ein Gespür zu kriegen, ah, das drängt auf ein bestimmtes Ende, oder da kommt mir das Ende eigentlich schon entgegen, das sagt mir, wie die erste Note sein muss. Und das heißt also, auch so ein Musikerlebnis, und ich sage das ganz bewusst, weil Musik bringt mich natürlich viel eher mit Inspirationen verbunden, und die spielt auch eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es spielt auch die imaginative Ebene eine Rolle. Es ist auch so schön geschildert, in den grundlegenden Schriften von Steiner in der Theosophie, wo es auch um die Imagination und sowas geht, in Klammer, aber dann ist das genauso, gibt es aber auch ein geistiges Hören, und das gehört halt auch dazu. Also auch schon auf der Ebene der Imagination spielt das eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt also auch Klangbilder sozusagen. Und Bild ist es eben dann, wenn es sich wirklich in diesem Nebeneinander manifestiert. Nebeneinander ist aber schon wieder sinnlich übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es heißt für mich, dass ich es gleichzeitig im Bewusstsein haben kann. Und jederzeit sozusagen mein Bewusstsein mehr auf das eine fokussieren kann, mehr auf das andere, aber ich kann jederzeit mich im Bewusstsein von einem zum anderen wenden. Es geht nichts verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich muss nicht nachdenken, wie war denn die Stimmung? Ich weiß nicht mehr. Nein, ich brauche nicht nachgrübeln, ich erlebe es einfach. Es ist mir immer präsent, ich brauche nur seelisch sozusagen innerlich den Kopf wenden ein bisschen, und ich bin mit meiner Konzentration wieder dort, und die andere bleibt aber genauso da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie geht nicht verloren. Ich bin also seelisch so wendig geworden. Das hängt alles mit der Übung da oben zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt eben die Inspiration dazu, und da ist die nächste Stufe, will ich aber jetzt nicht, wir haben eh schon die letzten Male darüber gesprochen, ist also die nächste, die 16 Blätterige Lotusblume, wo 8 Blätter aus der Vergangenheit, also das heißt 8 bestimmte Seelenqualitäten, Seelentätigkeiten, in 8 neue verwandelt werden sollen. Und dann kommt das Herzchakra, das ist das Wichtigste. Wichtig sind alle letztlich, aber das ist das Zentrum, und das sich alles dreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es geht also vor allem darum, dass hier das Zentrum entwickelt wird. Das ist nicht nur diese Lotusblume, sondern es ist dahinter auch ein ätherisches Zentrum, ein Kraftzentrum überhaupt. Es ist also ein ätherisches Zentrum da, aus dem zum Beispiel diese Herzlotusblume ja im Grunde herauswächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, ich habe es glaube ich schon öfter erzählt, wenn eine Pflanze wächst, dann hat es die grünen Blätter, den Spross und die grünen Blätter und das alles, aber damit es einmal zum Blütenkelch kommt, es sind noch grüne Blätter zunächst, aber es geht nicht mehr hinaus in die Weite, es wird jetzt ein Becher, und der Becher, der deutet nur an, dass du Astralisches empfangen wirst. Der Becher ist sozusagen die Geste des Empfangens dieser astralischen Kräfte, die jetzt von außen, mehr oder minder von außen, die Pflanze ergreifen, und dann den Becher bilden, und dann drinnen die zarten Blütenblätter mit den verschiedenen Farben und so weiter. Aber unten die grünen Blätter, die Voraussetzung, dass überhaupt die Blüte entstehen kann, weil die schwebt nicht einfach in der Luft irgendwo, die braucht den Stängel, den Spross, den Zentralen, und sie braucht die Blätter aus der Seite dazu, das muss vorausgehen, so muss auch bei den Lotusblumen im Ätherischen was vorausgehen, aus dem dann dieses Seelenorgan überhaupt wachsen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist eine Tätigkeit, die immer mit dem Ätherischen und dem Astralischen zu tun hat. Und das Wichtigste ist, dass da in der Herzgegend ein ätherisches Kraftzentrum gebildet wird. Aber das geht nicht, es gleich da fertig zu bilden, sondern man muss einmal oben anfangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum ist da das lebendige Denken so wichtig. Damit fange ich an, provisorisch, so drückt sich Steiner aus, einmal ein Zentrum da oben zu bilden. Und das senkt sich dann langsam hinunter, bis es dann das Herzzentrum bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem dann diese mittlere Lotusblume in richtiger Art herauswächst. Und von diesem Herzzentrum gehen ätherische und astralische Strömungen aus. Das sind die, die nach oben gehen, die aber auch dann nach unten gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Vergangenheit kamen zum Beispiel die astralischen Strömungen praktisch nur von unten. Jetzt ist es eigentlich so, dass diese Kräfte von der Mitte nach oben und nach unten gehen. Da ist so eine Art Punkt wie bei so einer Spirale, wo sich die beiden Arme der Spirale eigentlich gar nicht berühren in der Mitte, sondern dazwischen ist der Leerraum, der notwendig ist, das Nichts, das notwendig ist, also da kann das Ich eingreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da greift es ein, eigentlich. Also für die höhere geistige Entwicklung ist das ein ganz wesentliches Zentrum. Und dann wird aus dem Denken, aus dem lebendigen Denken, aus dem imaginativen Denken, ein Herzdenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das braucht hier dieses Zentrum, das im astralischen etwas bewirkt, aber vor allem auch im ätherischen etwas bewirkt. Und man könnte sagen, das ist das Zentrum der Lebenskräfte, die auch jetzt diesen Lotusblumen ja den Lebenssaft geben. So wie in der Natur draußen eine Blütenpflanze die Lebenskräfte der grünen Blätter und des Stängels und der Wurzeln von mir aus das alles braucht, um oben dann empfangsbereit zu sein für die seelisch-astralischen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Grunde da nicht anders. Und das heißt, es ist eine starke Verwandlung nicht nur des astralischen, wenn wir diese Organe entwickeln und so weiterentwickeln, dass sie eben zukunftsträchtig sind, also das Alte ins Neue verwandelt wird. Und das heißt wirklich konkret, das Alte verschwinden lassen, Neues aus dem Nichts heraus zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist es eigentlich. Also die netten Bilder mit den Blumen da und den Blättern, das ist alles sehr schön, aber es ist eine grobe Versinnlichung einmal, hinter der eigentlich steht, was Altes verschwindet, was Neues kommt heraus. Und das hat die Qualitäten des Alten aber in ganz neuer Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und über das, was hinaus soll, dass man damit etwas ganz anderes tun kann. Das ist es eigentlich. Also es ist schon sehr vergleichsweise gesprochen oder abgebildet, wenn ich da die netten Blatte darauf zeichne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss verstehen, dass da seelisch ein Prozess dahinter ist und ein ätherischer Prozess. Und bei dem ätherischen Prozess, da ist immer der Christus mit dabei. Wenn das wirklich aus dem Ich kommt, wenn ich nicht das alles aus den alten Kräften hole, da strömt natürlich auch Ätherisches und Australisches aber halt am Ich vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem kann man heute nichts mehr anfangen. Und heute muss ich von dem aus, das Ätherische und das Australische von der Mitte aus eigentlich nach oben und nach unten verändern. Und eben dieses Zentrum, damit ich ganz bewusst dabei sein kann, muss ich eben oben anfangen, weil da bin ich am bewusstersten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich auch den Ich-Punkt. Die Inder haben da den Punkt, das ist gleichzeitig der Punkt, wo die Lotusblume ist, aber es ist auch der Punkt, wo ich mich als Ich erlebe, als geistiges Wesen. Und den Punkt, der geht nicht verloren, aber die Kraft wird trotzdem weitergetragen, dann kann ich anfangen, da in der Gegend bewusster zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erwacht die Inspirationskraft, die hat was zu tun damit, dass ich jetzt beginne, das geistige Wort zu hören. Da habe ich jetzt ganz bewusst davon gesprochen, dass ich da die Imagination mit der Musik zusammenbringe, und zwar mit der Musik, die noch keinen Text hat. Die verstehe ich, ja eigentlich schon mit dem Herzen interessant, man sagt ja eher, wenn ich die Musik mit dem Kopf verstehe, das ist zu wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann viel herausholen, weil ja sehr viel Weisheit drinnen ist, darum kann ich gerade mit logischem Verstand in der Musik mathematische Zusammenhänge und alles mögliche erkennen. Das ist ein Bild dieser Weisheit, vor allem aber auch der alten Weisheit. Die neue ist, wenn ich erkenne drinnen, dass es mathematisch gerade irgendwo immer ums Einzelne nicht rausgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie es auch im Planetensystem ist, eigentlich längerfristig sind die Bahnen nicht vorherberechenbar. Die Rechnung lässt sich nicht hundertprozentig exakt lösen, wir können es sozusagen auf lange Frist nicht vorhersehen. Ich meine für unsere menschlichen Dimensionen reicht es, wir können auf gut einige Zehntausend Jahre das ganz gut vorher berechnen und das wird vermutlich ziemlich stimmen, aber was in Hunderttausend oder einer Million Jahre ist, wird der Rechenfehler dann irgendwann so groß, dass er die Dimension des ganzen Planetensystems erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, ich weiß im Grunde gar nicht mehr, wo das ist, weil der Fehler ist so groß wie der Wert eigentlich selber. Und wenn ich jetzt hier herunterkomme, also vom Musikhören, von der Harmonie hören, herunterkomme und es zum Wort wird, dann fängt es mir an, eigentlich ganz klar für das Bewusstsein zu erzählen, ja was ist denn das eigentlich, was ich jetzt in dieser wunderbaren Imagination erlebt habe, in dieser von mir aus Klang-Imagination, was bedeutet das eigentlich für die Welt. Das weiß ich in der Imagination noch nicht, da erlebe ich sie, ich weiß ganz genau, es muss das so sein und das so, ich merke sofort, wenn etwas falsch ist, aber warum es so ist, weiß ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich kann jetzt sagen, mathematisch sind schöne Harmonien drinnen und ich kann das mathematisch formulieren, toll, aber dann weiß ich immer noch nicht, welchen Sinn das macht, weil bei den anderen sind halt wieder andere Zusammenhänge, die sind auch schön, aber nehme ich halt einmal zur Kenntnis, dass ich den Zusammenhang auch mit wachem Bewusstsein erfassen kann, das ist die Inspiration, die ist dazu notwendig. Und da höre ich jetzt, ja man könnte sagen, den sinnvollen Zusammenklang. Sagen wir mal jetzt so, in der Musik höre ich den gemütvollen Zusammenklang, da geht es um den sinnvollen Zusammenhang, aber das ist eben nicht ein kaltes verstandesmäßiges Erkennen des Zusammenhangs, sondern ein Aussprechen, ein Hören, aber ein sprachliches Hören, wenn man so will, das den Zusammenhang erkennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Ansatz dazu sind die Übungen zur Sprachgestaltung oder so, wenn man erkennt, welche Kräfte in den einzelnen Noten drinnen sind und wie sie sich aber verändern, wenn sie zusammenwirken und in jedem Wort steckt was drinnen und wenn das Wort im Zusammenhang mit anderen Worten ist, verändert es sich schon wieder und kriegt so, dass der ganze Satz oder die Strophe vielleicht eines Gedichts ein Ganzes wird. Der Dichter macht es, er spürt es irgendwo, er hat ein Wissen davon, ohne es zu wissen, aber er hat es trotzdem mehr, indem er es in Worte hat, wenn er es in Musik nur hat, dann weiß er nur, es ist richtig. Wenn er es in Worte fassen kann, kommt schon eine nächste Ebene dazu, auch wenn er vielleicht immer noch sehr wenig versteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann kommt diese Ebene dazu, wobei ich jetzt nicht sagen muss, Dichtung ist höher als Musik oder so, auf das lasse ich mich jetzt gar nicht ein, es ist einfach eine andere Ebene und die hängt jetzt insbesondere mit der Inspiration zusammen. Und dann geht es halt in die Intuition, im Herzchakra, zwölfblätterig. Sechs alte Eigenschaften in sechs neue Eigenschaften zu verwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da sagte ich das letzte Mal schon, eine gute Übung dafür, um dieses Herzchakra zu entwickeln und damit jetzt auch diesen Mittelpunkt, also das zweiblätterige Chakra bleibt natürlich da oben, aber das eigentliche Zentrum geht also jetzt hinunter, wenn ich die Inspiration entwickle und es geht hinunter ins Herzchakra. Dann sind wir endlich dort, wo es hingehört. Aber ich habe jede Stufe mit Bewusstsein einmal durchgemacht, dann kann ich auch hier ins Bewusstsein etwas heben, was eigentlich zunächst einmal scheinbar gar nicht geht, weil wenn ich in der Intuition bin, werde ich eins mit einem anderen Wesen und vergesse mich vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt muss ich eigentlich in der Intuition trotzdem wieder zu dem Bewusstsein meiner selbst kommen und muss eigentlich hier auf der seelischen Ebene zumindest zugleich mich und das andere Wesen verwandeln. Das andere Wesen wird nämlich auch etwas anders durch die Begegnung mit uns. Das ist ja auch in jeder menschlichen Begegnung so, wenn zwei Menschen einander begegnen, nimmt jeder irgendwas mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann was gut sein, das kann manchmal auch was schlecht sein, es ist wurscht, aber es ist nicht egal, dass die Begegnung stattgefunden hat. Und sei es auch nur ganz Flüchtige, an die wir uns vielleicht gar nicht erinnern, aber es ist ein Austausch da. Also man verändert einander wechselseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade dieses Herzzentrum soll dazu dienen, namentlich auch jetzt während unserer Erdentwicklung noch, dass wenn Menschen einander begegnen, dass sie einander bewusst wechselseitig verwandeln. Das heißt, ich nehme bewusst das Liebesgeschenk des anderen auf, das gibt mir einen Anstoß, mich zu verwandeln, aber ich nehme nicht einfach ungefiltertes auf, sondern ich spüre seinen Impuls, führe ihn ins Nichts hinein und mache was Neues draus. Aber es kommt von dort der Anstoß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich mache es zu was Eigenem. Und umgekehrt genauso. Ich schenke ihm meine seelische Kraft, die ich entwickelt habe, die ich aus dem Nichts geschöpft habe, die lässt seine Seele erklingen und das was da neu erklingt, was zu sprechen beginnt, was dann bis in die Intuition hineingeht, wo ich eigentlich dieses andere Wesen, den anderen Menschen zumindest in dem Teilaspekt in mir habe und er geworden, also ich bin er geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und umgekehrt, dann nehme ich das wieder zu mir zurück, lasse es ins Nichts sinken und mache was Eigenes draus. Das Ich wird dadurch deswegen reicher, weil das Ich wird stärker mit jeder Tat, die es vollbringen kann. Und die Taten, die es wirklich ganz schöpferisch ist, aus dem Nichts tätig sein kann, was das Eigentliche ist, was das Ich ausmacht, das kennen wir bis jetzt nur im Astralischen, im Seelischen und da machen wir es genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir nehmen ein Seelengeschenk auf, führen es ins Nichts, das müssen wir und dann erschaffen wir es neu, aber in unserer Variante. Und sowas wird einmal, wenn es gut läuft, auf einem großen Teil der Erde in der nächsten Kulturepoche da sein. Die Epoche der Brüderlichkeit, die besteht nicht mehr drin, dass man sagt, ja wir sind alle Brüder, das wird heute auch oft gesagt und was dann herauskommt ist, willst du nicht mein Bruder sein und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen wir das. Nein, aber dann wird das eine Realität werden, dass die Menschen einander seelisch beschenken, dass die Geschenke bewusst gegeben werden, bewusst angenommen werden und bewusst zu etwas Eigenem gemacht werden und dadurch fruchtbar werden, weil dadurch wird schon wieder ein neuer Prozess angestoßen. Und der Mensch kann eigentlich schon wieder, indem er das genommen hat, Impuls verwandelt, kann er schon wieder schenken, wem anderen zum Beispiel oder demgleichen, wie auch immer, wurscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch wird erstens das Seelische verwandelt, aber auch unser Ich wird immer kräftiger dabei, wird also immer schöpfungsmächtiger dabei, nur durch diese Taten. Also wenn wir das Herzzentrum entwickelt haben, dann sind wir im Grunde in der Intuition drinnen, das heißt, dann sind wir aber auch wach geworden dort, wo man eigentlich normalerweise nicht wach wird. Also man kann aus dieser Intuition ganz stark zu sich selbst kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade am stärksten in Wahrheit dann dort, wo ich mich zunächst ganz an den anderen hingegeben habe. Aus dem komme ich als Allerstärkster zu mir selbst zurück. Und dann, wenn das funktioniert, und dazu zählen die sechs Nebenübungen, die ich das letzte Mal erwähnt habe, die helfen sehr, dieses Zentrum auszubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wollte ich Sie eigentlich heute ein bisschen näher besprechen, aber ich sehe schon, das wird sich heute nicht mehr ausgehen, ich kann es nicht mehr aufzählen. Das war die Gedankenkontrolle. Und zwar wirklich ganz simpel, äußerlich, ich nehme mir irgendeinen Gegenstand und schaue, dass ich fünf Minuten in Gedanken nur bei diesem Gegenstand bleibe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass nichts anderes reinkommt. Zunächst einmal ganz simpel, ganz bewusst nicht irgendeine geistige Vertiefung suchen oder sowas, sondern mit einem ganz nüchternen Verstand dabei zu bleiben. Weil da habe ich die größte Chance, einmal ganz bei mir zu sein und das einmal zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn da jetzt plötzlich die große Inspiration kommt und mich überschwemmt, dann habe ich gerade die Übung eigentlich verfehlt. Zumindest in ihrer ersten Stufe. Weil erst wenn ich da die Drittsicherheit und die Selbstbewusstheit gelernt habe, dann kann ich es vielleicht schaffen, wenn wirklich so ein großes Geschenk hereinkommt, das so wach mitzukriegen, dass ich mit meinem Ich wirklich dabei sein kann, wach und nicht einfach überschwemmt werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass ich die Fülle, die da kommt, mit klarem Bewusstsein fassen kann. Dass ich die Imagination vielleicht bekomme, die mit klarem, wachem Bewusstsein fassen kann. Und so dass ich eben wirklich dieses Panorama, also das heißt, dieses jederzeit gleichzeitige Erleben eines riesigen Seelengemäldes, dass ich das locker machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass nicht jedes Wort, was war vorher, weg. Nein, es ist jederzeit da. Es ist jederzeit da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gehört schon ein ziemlicher Bewusstseinshorizont. Und vor allem wenn man weiß, wenn man anfängt mit den Übungen, es kommt einem schon so ein Risiko vor, was ich dann überschaue. Und dann komme ich da und sage, ja bitte, das ist nicht einmal das Vorgabel noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein kleiner Bereich dieser Gesamtimagination, die eigentlich dahintersteckt. Ich meine letztlich die ultimative Imagination umfasst den ganzen Kosmos, eh klar. Kleiner geht es eigentlich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt darin kleinere und größere Bereiche, die zumindest ein bisschen ihre Eigenständigkeit haben. Und natürlich mit dem Rest zusammenhängen. Aber das Ganze ist ja nicht einfach ein Einheitsbereich, sondern ein gegliederter, weisheitsvoll kosmisch gegliederter Organismus, Seelenorganismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich kann einmal das eine Organ und einmal das andere mehr anschauen. Aber die ersten Imaginationen, das sind wirklich das Vorgabel. Da muss man schon froh sein und das ist schon etwas ganz Tolles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man muss sich bewusst sein, was einem jetzt heute so reich vorkommt, ist noch tausende, tausende, tausende Male reicher. In Wahrheit. Und der Mensch kann aber mit der zweiten Fähigkeit entwickeln, diese Riesendimension zu überschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man mit dem Bewusstsein so ein bisschen liest, die Schriften von Steiner, dann sieht man, der Mensch hat einen Riesenhorizont gehabt. Aber der ist sicher auch noch nicht der Ganze. Muss man auch gleich dazu sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat auch nie behauptet. Aber er hat im Vergleich zu dem, was man selbst, wenn man ein bisschen herankommt an die Imagination, weiß man, Mensch, der Horizont ist schon sehr groß. Und Gott sei Dank hat er uns genug Wegmarken hinterlassen, an denen wir uns orientieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn einmal so ein bisschen eine Imagination aufblitzt, dass ich wenigstens sage, aha, in dem Bereich gehört das ungefähr. Und weiter war noch eine zweite Wegmarke, die führt mich weiter. Ah, schau, da finde ich jetzt selber auch eine kleine Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das so Wertvolle. Und er konnte es deswegen hineinlegen, oder er konnte es deswegen vermitteln, weil er eben nicht nur die Worte sagt. Das Wichtige ist, was zwischen den Worten wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so wie beim Komponisten. Die Noten, die am Blatt ausstehen, machen es eigentlich nicht aus. Und sie taugen nichts für den, der, der nicht Noten lesen kann, sowieso nicht, aber selbst der Noten lesen kann und sie einfach runter spült und sagt, ja, richtig gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn er nicht erlebt, die Klangimagination, aus der es gekommen ist, er muss nicht voll bewusst sein, aber er muss sie spüren in seiner Seele. Wenn er die nicht spürt, dann hat er gar nichts. Es klingt ja richtig okay, aber es kommt von dem Eigentlichen nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Null. Wirklich null. Also das, was ich fassen kann an der Komposition, ist es noch gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nur das Gefäß, durch das die Wirkung hereinkommen kann, wenn der Musiker es zulässt. Der es spielt, der es singt. Wenn er das nicht hat, dann kann er noch so wunderschöne Stimme haben, der Klang kann wunderbar sein, technisch sauber, technisch perfekt, exakt gesungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, auch das HEC oder was noch darüber ist, hat er fünfmal getroffen, super toll. Und es kann nichts sein. Es war nichts, aus geistiger Sicht gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist, ja, Lucifer, der Luzi ist dahinter, es ist die sinnliche Blendung. Sinnlich gesehen ist es brillant, seelisch gesehen ist es gar nichts. Null.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So extrem kann das sein. Und es kann umgekehrt ein Musiker, ein Künstler, der vielleicht nicht so technisch trainiert ist und nicht die Möglichkeit hatte, das zu schulen, vielleicht auch nicht das Organ dazu hat, dass es so perfekt wird, aber er erlebt ein Funden von dem, was da drinnen steckt und er kann den Menschen mehr geben als der große Star, der ein perfektes OEC oder sonst was schenkt. Damit sage ich nicht, man soll schlecht singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur weil es nicht so gut kann, heißt das auch noch nicht, dass ich deswegen etwas erlebt habe. Aber es kommt auf dieses Erleben an. Und das ist beim Instrumentalmusiker genau dasselbe der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo das nicht da ist, ist es seelisch gesehen, geistig gesehen, nichts. Gar nichts. Wirklich gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bewegt und es bedeutet dann für das soziale Leben der Menschen nichts. Im Grunde bedeutet es dann nichts. Es passiert dann genau das nicht, dass der eigene Astralleib des Zuhörers, des Zuhörers, der mitlebt mit der Musik, dass dessen Astralleib wirklich in diese Schwingung kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieses Neue, was der Komponist hereingeholt hat. Das ist das, was er schenkt. Das, was er jedem schenken will, der dieses Lied hört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sei es Jahrzehnte später. Der Komponist ist vielleicht schon tot. Und er schenkt es uns auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bach hat es uns auch geschenkt. Und schenkt es uns immer wieder. Immer noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was er hereingeholt hat. Ein neues Seelisches daraus geschaffen hat. Und wenn wir es so aufnehmen, dass wir es auch wirklich spüren, dieses Seelische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht nur hängenbleiben am äußeren brillanten Klang, wie es gespült wird. Sondern die Seele spüren, die da durchkommt. Dieses neue Seelische spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bringt es wirklich unseren Astralleib so in Schwingung, bzw. unser Ich wird dadurch angeregt, dass es das aufgreift und selber was Neues daraus machen kann. Und so bilden wir einander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Komponist stoßt es an. Der Musiker, der es spielt, gibt es weiter. Und die vielen Zuhörer, die es hören, nehmen als letztes das Geschenk auf und werden andere Menschen dadurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich nicht mechanisch Ursache, Wirkung. Sondern sie machen sich dadurch zu anderen Menschen. Indem sie das ergreifen und selber was Eigenes daraus machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D.h. die Musik aufnehmen und für sie wird es aber seelisch etwas Erneuertes. Also ihr seht, wo es überall schief gehen kann. Jetzt kann jetzt einer da sitzen, der hört es an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunderbar, das Orchester lebt es wirklich. Er schafft das neue Werk in dem Moment. Aber der ist seelisch so träge, dass er nur das Äußerliche erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunderbar haben die gespielt. So präzise, toll, technisch perfekt und ich war begeistert davon. Eine Artistik dieser Künstler, großartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber seelisch hat er nichts erlebt. D.h. er hat nichts erlebt von dem Impuls, um den es eigentlich geht. Er hat nur die schöne Kutsche gesehen, mit der das daherkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht mehr als die Kutsche. Aber es geht darum, wer oder was sitzt da drinnen in der Kutsche. Wenn er das nicht mitkriegt, hat er gar nichts gewonnen davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eigentlich schon fast die Einleitung oder Vorbereitung für den nächsten Vortrag. Es geht darum, dass wir diese Kräfte eben brauchen, um die unteren Chakren gefahrlos und in einer zukunftsträchtigen Form zu entwickeln. D.h. zu erneuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also die 10 Blätterige Lotusblume, die 6 Blätterige und die 4 Blätterige. Übrigens, alle Lotusblumen hängen sehr stark auch mit unserem Planetensystem zusammen. Und das ist auch nur die Spitze des Eisberges, die darüber ist, das 7. Chakra, das Kopfchakra, das Kronenchakra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D.h. eh die 1000 Blätterige, die zeigt eh, wo es hingeht. Mit den 1000 Blättern, das ist jetzt nicht mit dem Abzählen so genommen, sondern es heißt eigentlich die Unchastan, die ganze kosmische Welt. Da geht es noch weit über unser Planetensystem hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sagt zwar, die oben hängt mit dem Saturn zusammen, aber das ist genau die Grenze, wo es in den Kosmos hinaus geht. Also das ist eigentlich von dort, wo die Verbindung zum ganzen Rest gesucht wird. Ich meine tatsächlich gibt es esoterische Strömungen, die dann noch mehr Chakren, die darüber liegen, unterscheiden, die außerhalb des Körpers sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat zum Teil also eine gewisse Berechtigung, es hat zumindest die Berechtigung zu sagen, aus diesem 7., aus diesem Chakra da oben, das ist ein reich differenziertes Gebilde, sagen wir es einmal so. Und das letztlich den ganzen Kosmos umfasst. Und natürlich gibt es da noch sehr viel mehr zu entdeckende Strukturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strukturen im Sinne von seelischen Fähigkeiten, die man entwickeln kann. Und die einen inneren Zusammenhang haben. Aber das ist jetzt nur eine sehr ferne Andeutung, so weit sind wir noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das brauchen wir uns jetzt noch nicht so viel den Kopf zerbrechen. Aber wir müssen uns den Kopf zerbrechen, dass wir mit diesen Qualitäten, die ich jetzt anhand der Musik geschildert habe, dass wir mit diesen Kräften gestärkt, dann langsam die unteren auch ergreifen können. Und Steiner sagt das ganz deutlich, diese unteren Kräfte werden in der Zukunft, namentlich dann in der nächsten Kulturepoche, in der Epoche der Brüderlichkeit, eine riesige Bedeutung bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alten Inder haben das genannt, die Kundalini-Kraft, die Schlangenkraft heißt es auch. Da ist die Quelle dieser australischen Kräfte, die brauchen wir überhaupt, um uns verkörpern zu können. Da sind die stärksten australischen Kräfte drinnen, mit dem untersten, mit dem Wurzelschakra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn da die Verbindung zwischen dem australischen und dem physischen reißt, ist aus. Dann tritt der Tod ein. Unwiederbringlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gibt es auch keine Rückkehr mehr. Das hängt also mit dieser stärksten australischen Kraft zusammen, die so stark ist, dass sie in der Nacht, wenn wir schlafen, weil es mit dem Kosmos verbunden ist, das obere australische löst sich in der Nacht heraus, ist mit dem Kosmos verbunden, holt sich die kosmischen, weisheitsvollen Bilder wieder herein, und die Kraft da unten sorgt dafür, dass alles, was wir bei Tag durch unser Bewusstsein in unserem Körper römiert haben, dass das wieder regeneriert wird. Weil das überträgt seine Kräfte jetzt aufs Ätherische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ätherische liegt eigentlich am Abend, und wenn man dann in Schlaf fällt, hängt das in den Seilen eigentlich. Das ist Grogi, der Ätherleib. Er ist komplett ausgepowert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Australische, das die Weisheit aus dem Kosmos holt und dann bis nach unten führt, in dieses Wurzelschakra, das macht überhaupt, dass wir den nächsten Tag erleben. Wenn das nicht wäre, würde man nicht mehr aufwachen. Dann würde in der Nacht der Faden erreißen, diese Verbindung, das ist eigentlich diese Verbindung mit dem Wurzelschakra, also da ist die allerstärkste Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wehe, sie wird missbraucht. Das sind ganz starke Kräfte, in der Genesis werden diese Geister, die da mitwirken, um diese Weisheit hereinzubringen. Es sind Geister der Persönlichkeit, also Urengel, die das machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitgeister nennen sie Rudersteiner auch. Jetzt weiteres Geheimnis, was sind denn die sieben Schöpfungstage? Die sieben Schöpfungstage sind sieben Zeitgeister. Das sind nicht einfach Zeiträume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kosmischer Tag dauert sicher lang. Nein, es sind geistige Wesenheiten. Und die haben eine Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt immer eine paarweise Wirkung, es gibt sieben Gruppen solcher Wesenheiten, die teilen sich auf nach Tag und Nacht. Es heißt immer am Ende, und es war Abend und es war Morgen, der erste Tag und so weiter. Es ist also immer die Nachtseite und die Tagseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tagseite ist die, wo das Bewusstsein entwickelt wird, die Nachtseite ist die, die das Leben regeneriert. Tag heißt im Hebräischen Yom und Nacht heißt Layla. Das sind die zwei verschiedenen Zeitgeister, die den Elohim dienen bei einem Schöpfungswerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind die Schöpfungstage. Das sind die Prozesse, die sie machen, die sie übernehmen. Sie übernehmen die Impulse von den Elohim und leiten jetzt weiter diese Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und an jedem Tag was anderes. Das ist ja jeden Tag sozusagen ein anderes Paar von solchen Wesenheiten. Eigentlich kann man sagen, es sind 14, grob gesprochen, weil es sind 7 Tag- und 7 Nachtwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt muss man dazu sagen, es sind also Zeitgeister, Urengel werden sie auch genannt, Urengel deswegen, weil sie ja Ich bekommen haben bereits auf dem alten Saturn, also auf der ersten kosmischen Verkörperung unserer Erde, da sind die, vom sie die Menschheitsstufe sozusagen durchmachen, sind Ich-Wesenheiten, geistige Wesenheiten geworden. Jetzt sind es weiter, sind dem Urengel jetzt mächtige Wesenheiten im Grunde. Und die Nachtgeister gehören zur selben Gruppe, aber der Wesenheiten die die stärksten Widersacher sind, abgesehen vom Sorat jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Asuras, die sogenannten Asuras sind zurückgebliebene Geister der Persönlichkeit oder der Urengel, also Geister der Persönlichkeit heißen die auch, Zeitgeister kann man sie nennen und dazu gehören auch die Asuras die Widersacher mit, und zwar gerade zu der Nachtseite. Aber man sieht auf der anderen Seite, wenn man sie jetzt so aus der Perspektive der Genesis betrachtet, als die Nachtgeister Leila, sind sie die, die uns jede Nacht ermöglichen, wieder aus dem Schlaf aufzuwachen im Grunde. Erfrischt sogar vielleicht, hoffentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls zumindest so erfrischt, dass wir nicht während der Nacht die Schwelle übertreten, zumindest für diese Inkarnation endgültig. Und da seht ihr wieder aber, wie eng beisammen sind Widersachermächte und höchste lebensspendende Kräfte. Die Taggeister Jom, die können das nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die können uns das Bewusstseinslicht geben und also sind jedenfalls mitbeteiligt daran, aber dass wir jede Nacht überleben das schaffen sie nicht, das schaffen nur die Nachtgeister. Und das heißt, die können wirklich bis ins Ätherische, sogar bis ins Physische hinein so kräftige Impulse geben, dass das, was wir durch unser Bewusstsein zerstören untertags, dass das wieder regeneriert wird. Also dank diesen Geistern der Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber aus urwösligen Vorschriften heran. Die selbe Kategorie. Also so, so eng ist das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es passt nicht einmal ein Blatt Papier dazwischen. So eng ist das beisammen. Ja, damit habe ich ein bisschen das hoffe ich vorbereitet, dass wir das nächste Mal uns jetzt mit diesen starken Kräften noch intensiver befassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sehen, weil genau dort haben wir es zu tun mit Kräften, die, wenn sie falsch geleitet sind, letztlich die Welt zerstören können. Mit denen wir uns selbst als erstes einmal zerstören können, indem wir unsere leere Umgebung zerstören können, aber letztlich als Menschheit gemeinsam im Grunde die Erde zerstören können. Und zwar nicht nur im äußeren Sinne, sondern so, dass sie ihre geistige Mission nicht erfüllen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Menschheit nicht. Oder zumindest der Teil der Menschheit nicht. Also dort sind die ärgsten Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dort sind auch die Kräfte, die, wenn sie in die falsche Richtung gehen, ja die ganze Entrichtung Richtung Sorat leiten. Dort ist es wirklich an der Kippe. Und das sind mächtige Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber mit dieser Mächtigkeit muss man lernen umzugehen. Nämlich wenigstens mit der Mächtigkeit, die in uns wirkt. Da drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dazu müssen wir das mit den 1, 2, 3 Stufen einmal vorbereiten. Das ist die Vorübung dazu. Dann kann das anfangen, dass wir uns mit den unteren Kräften beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kundalini-Schlange auf ganz bewusste Weise wieder erwecken. In alter Zeit hat man es auf unbewusste Weise erweckt. Wenn es unter einem guten Einfluss war, dann haben eben diese australischen Kräfte die Lenkung übernommen, die das Ich noch nicht haben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Schlange bereitet eigentlich das vor, dass das Ich kommt. Tatsächlich wird sogar das Ich oft mit der Schlange, die sich auferrichtet. Weil in dem Moment, wo die Schlange bis ganz oben aufgerichtet ist, dann kann das Ich sich seiner bewusst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kommt natürlich das Ich dazu, aber dazu muss auch der Impuls von unten aufsteigen. Im Grunde ist es die Schlange, die zieht sich hinten über das Rückenrad hinauf und da vorne kommt sie ja eigentlich da. Das sieht man bei den Kronen der Pharaonen sehr deutlich, da ist die Oreos-Schlange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist sogar wirklich genau da, wo das Stirn-Chakra ist, kommt diese Schlange raus. Aber die muss man sich denken, die geht da durch. Die kommt vom Wurzelschakra unten und geht bis rauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben in der Vergangenheit war es so, dass die Kräfte eben wirklich von unten aus erweckt wurden und dann nach oben geführt wurden. Und der Endpunkt wäre eben dann, dass dort das Ich erwacht. Also bis dorthin wurde es geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Pharaonen sind welche, die vorausgehen, aber trotzdem, auch wenn sie so etwas wie ein Ich-Bewusstsein in gewisser Weise entwickeln, ist es trotzdem anders als unser heutiges. Weil wie es heute ist, geht es halt erst seit dem Mysterium von Golgatha. Aber das war alles eine Vorbereitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Schlange sozusagen zu zähmen lernen, sie zu beschwichtigen, mit ihr umgehen zu lernen und so weiter. Das ist dasselbe, was noch die Schlangenbeschwerer in Indien das kommt von da her. Das ist das Symbol dafür, dass ich die Schlange aufrichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wird das jetzt, wenn das am Jahrmarkt passiert, nicht viel bringen. Es geht ja nicht wirklich um die äußere Schlange, sondern es geht um die, die wir in uns tragen an astralischen Kräften, aber begleitet dann halt auch von den luziferischen Kräften. Mit der Schlange geht halt auch die luziferische Schlange mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben wir unseren Merkurstab, den der Florian mal mitgebracht hat und der sehr schön ist. Die mittlere, das ist die aufgerichtete. Das ist die, um die es geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sind zwei, die uns begleiten. Eine lichte und eine dunkle. Eine luziferische, eine weimarische von mir aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentlich da, das ist sehr schön da unten, quasi verbunden sind miteinander. Nicht nur zusammenstoßen, sondern eigentlich da ineinander übergehen und gemeinsam wirken. Und der Impuls, der negative Impuls der Nachtgeister und dann von so einer, der kommt von da unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wird uns da runterziehen. Und wir sollen eigentlich da rauf. Aber das werden wir das nächste Mal noch genauer besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden sehen, also dass genau diese starke Kraft, die wir in den Griff bekommen müssen von unserem Ich her, dass das, das menschliche Pantau ist zu dem, was dann als Zorn Gottes kommt. Und tatsächlich dort, wo der Mensch wirklichen Zorn, wirkliche Empörung über irgendwas entwickelt. Und das zunächst einmal im Ganzen aus dem nicht vom Ich geführten australischen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Ursprung davon. So wie es in der alten Zeit war. Wo einfach die starke Empfindung war, nein, so darf das nicht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das vielleicht sogar dann ausartet, dass ich jetzt ein ganz anderes Volk, das Falsche macht, oder die Empfindung hat, ausratiere. Wie es in der Vergangenheit der Fall war. Ja, bis in die jüngste Vergangenheit, das ist noch immer manchmal der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man muss wissen, dass das zeitweise in der Vergangenheit ein Kulturprinzip war. Es ging darum, also das war dieses Ringen dieser Teilkräfte miteinander und jeder konnte nicht anders seinen Teilbereich als den einzig möglichen anzusehen. Und danach mit aller Kraft zu streben, dass das für die ganze Erde der tragende Impuls wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die anderen genauso. Und das war ein offenes Spiel damit, welche Gruppierung gewinnt. Das ist eine Zeit, wo eben noch nicht das individuelle Ich so im Vordergrund stand oder noch gar nicht im Vordergrund stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenteil, gerade bei der geistigen Entwicklung hat man es aus Weisheit weggelassen, weil es nicht kräftig genug gewesen wäre, mit den Kräften umzugehen. Aber die Frage war, kriege ich da die richtigen Kräfte heraus oder nicht? Vielfach waren es auch halt nicht die richtigen. Aber zu viel für heute, das nächste Mal mehr davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ich sehe, ich bin schon wieder drüber, hoffnungslos. Ich fürchte, haben wir doch einen coolen Kampf, ein schlechtes Beispiel genommen. Also verzeiht mir das, ich danke euch für eure Geduld und wir werden das nächste Mal weitergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nächste Mal haben wir dann schon den 61. Also im 60er sind wir darüber. Ich weiß nicht, ob wir dann mit 65 in Pension gehen werden, weiß ich nicht, glaube ich nicht, dass wir dann schon fertig sein werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke meine Lieben. Bis zum nächsten Mal. Danke, Frau Sauer, fürs Aufnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tschüss. Tschau. Gerne, meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, Renate war wieder der Wächter. Danke, Renate, muss ich auch sagen. Vielen, vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na, Renate, passt auf, wenn im Livestream irgendwas schief gehen könnte, weil der Frau Sauer kann halt die ganze Zeit dabei sein. Sag ich dann nachher. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die doppelte Absicherung. Alles Teamwork bei uns. Auf Wiedersehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal, meine Lieben. Ich gehe jetzt raus und überlasse euch selbst. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke, Papa. Danke schön. Papa, gute Nacht.&lt;br /&gt;
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		<author><name>SaKe</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 60. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2024-10-30T18:20:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: /* Rohtranskription von 60. Vortrag */&lt;/p&gt;
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&lt;br /&gt;
== Rohtranskription von 60. Vortrag ==&lt;br /&gt;
+++ dies ist eine Rohtranskription in Bearbeitung. Wenn du wissen willst, WIE eine fertige Transkription ausschaut, dann schau dir z.B. als Muster die [[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|10. Folge an]]. Melde ich gerne übers [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] bei uns, wenn du bei der Textarbeit [[MitTun bei Anthro.World|MitTun]] möchtest. Wir freuen uns auf dich! +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Begrüßung und 10. Wochenspruch  00:00:36 =====&lt;br /&gt;
Meine Lieben, heute begrüße ich euch ganz herzlich zu einem irgendwie doch bisschen denkwürdigen Vortrag, zumindest von der Zahl her. Wir stehen bei der Zahl Nummer 60. Es ist heute der 60. Vortrag. Also wir haben schon ein bisschen was hinter uns gebracht. Ich begrüße euch mit einem schönen, schon sehr sommerlichen Wochenspruch. Also die Tendenz, mit der Seele hinaus zu fliegen, in die Welt hinaus zu gehen, zu ahnen, was da draußen an Seelischem, an Geistigem sich auch tun mag und das empfinden zu können auch, das steigert sich jetzt immer mehr. Ich lese es einmal. Der 10. Wochenspruch seit Ostersonntag: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sommerlichen Höhen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhebt der Sonne leuchtend Wesen sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es nimmt mein menschlich Fühlen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seine Raumesweiten mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erahnend regt im Innern sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfindung dumpf mir kündend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennen wirst du einst: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schon eigentlich was sehr, sehr Starkes, was da gesagt wird. Nicht, da - wir waren jetzt schon drinnen in dem, je mehr wir mit dem Bewusstsein hinausgehen, verlieren wir so ein bisschen dieses, so ganz klar und wach bei uns zu sein. Wir träumen ein bisschen hinaus, wir ahnen mehr, was da draußen ist. Wir ahnen vielleicht, dass da ein Seelisches, ein Geistiges auch webt, wenn wir aufmerksam sind. Darüber haben wir ja die letzten Male schon oft gesprochen. Und jetzt wird das aber noch intensiver, noch konkreter, aber eben interessanterweise nicht gleich unmittelbar in dem Moment, in dem man das erlebt in der Natur draußen, sondern in der Nachwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass man in der Nachwirkung dann eben einst erkennen wird, vielleicht Tage später, Wochen später, vielleicht sogar Jahre später, Gott, in dem Gefühl, das mir da entgegengekommen ist, in dem Seelischen, das mir entgegengekommen ist, da hat mich jetzt ein Gotteswesen gefühlt. Da hat eine Begegnung stattgefunden. Und ich habe eigentlich gespürt, wie dieses Wesen da draußen, dieses &#039;&#039;&#039;Gotteswesen&#039;&#039;&#039;, also durchaus etwas, was mehr ist als Elementarwesen. Den &#039;&#039;&#039;Elementarwesen&#039;&#039;&#039; begegnet man relativ leicht, die sind sehr nahe. Aber jetzt die Wesenheiten, die darüber stehen, die die Lenker und Leiter auch dieser Elementarwesen sind, die haben mich jetzt wahrgenommen, fühlend wahrgenommen. Also dem nähern wir uns jetzt, und das ist die beste Voraussetzung dann, sozusagen der Höhepunkt dieser Steigerung, da hinaus zu gehen mit dem Ahnen, sich zu verlieren da draußen, aber eigentlich in Wahrheit gerade in dem sich Verlieren, sich zwar unbewusst zunächst, aber trotzdem intuitiv verbinden mit den Wesen da draußen. Nicht, weil Intuition ist zunächst einmal ein eigentlich Hineinschlafen in die anderen Wesen draußen. Und man muss es erst wieder zurückholen, ins Selbstbewusstsein hereinholen, dann kann man etwas von dieser Intuition ins wache Bewusstsein heben. Aber zunächst heißt es einmal: verliere dich ganz in dem da draußen, werde das Ganze draußen. Nämlich wirklich ganz konkret: werde es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beschreibt so schön ein mittelalterlicher, ja wie soll ich sagen, Weiser würde ich sagen, Theologe könnte man auch sagen, der &#039;&#039;&#039;Johannes Scottus Eriugena,&#039;&#039;&#039; lebte so im 9. Jahrhundert ungefähr. Also Mittelalter, noch nicht ganz Hochmittelalter, davor ist noch Wikingerzeit ganz stark. Hat teilweise also gewirkt am Hofe Karls des Kahlen, in Paris also hatte er den Sitz dort und war dort der Weise. Und der spricht so schön eigentlich davon: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn ich denke und wenn ich über meinen Engel denke, dann ist mein Engel dadurch da, dass ich ihn denke.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Denken wird der Engel sozusagen Wirklichkeit. Jetzt könnte man sagen, ja das habe ich eh schon oft gesagt, ja, die Engel haben wir uns ausgedacht. Nein, so meint er das nicht. Sondern er meint eben: indem ich ihn denke, erlebe ich ganz real diesen Engel. Und eigentlich kann ich ohne ihn gar nicht denken. Nicht wirklich. Nämlich nicht so, dass da wirklich Geistiges in mich hineinkommt. Das heißt, in meinem Denken werde ich berührt oder fließe zusammen sogar, werde eins mit diesem Engelwesen, das ich denke, beziehungsweise das Engelwesen denkt mich. Und er hat auch das Selbstbewusstsein zu sagen: ja eigentlich stehen wir auf gleicher Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Engel denkt mich und ich denke den Engel und dadurch sind wir wechselweise da. Und das ist sehr interessant also, weil da findet also wirklich im Denken halt noch bei diesem Johannes Scottus Eriugena eine geistige Begegnung statt. Aber jetzt sagt der Rudolf Steiner: ja ja, das ist heute eigentlich auch so, wir erleben es halt nur nicht. Nur heute müssen wir schon mehr können. Und zwar die ganze Menschheit. Also alle die, die auch im Materialismus drinnen sind, sie tun es, aber sie wissen es nicht. Wir sind nämlich jetzt auf dem Sprung, &#039;&#039;&#039;die geistige Welt zu schauen&#039;&#039;&#039;. Das ist noch mehr als sie zu denken. Also wirklich, sie zu schauen, also zu einer wirklichen Imagination zu kommen. Geht aus der Steigerung des Denkens hervor. Aber dass ich wirklich zu dem Schauen komme, dazu muss ich das Gefühl haben, ich habe jetzt die Begegnung und die Einswerdung nicht nur mit einem Engelwesen, sondern mit einem &#039;&#039;&#039;Erzengel&#039;&#039;&#039;. Und das hat die Menschheit, dort stehen wir jetzt. In Realität stehen wir dort. Jetzt brauchen wir nur noch das kleine Kunststück zusammenbringen, auch etwas davon in wachem Zustand zu wissen. Das ist das kleine Problem, was wir noch haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, weil wir wissen - vermute ich mal: die meisten Menschen, nicht, wenn sie denken, dass sie in Verbindung mit ihrem Engel stehen. Und noch weniger, dass wenn sie wirklich schauen, und wir schauen, &#039;&#039;&#039;jede Nacht schauen wir geistige Wesen&#039;&#039;&#039;, die uns begleiten und die unerlässlich sind, dass wir überhaupt leben können auf Erden. Also wir schauen sie bereits in der Nacht, aber halt meistens im tiefen Schlafzustand. Nein, es geht meistens nicht einmal bis in den Traumzustand hinein, sondern es ist im Schlafzustand, das ist der tiefste Zustand. Das ist aber auch der Zustand der intuitiven Vereinigung mit diesen Wesen. Also in der Intuition sind sie da, aber damit wir sie wirklich schauen können, müssen wir es halt bis ins Traumbewusstsein zuerst und dann ins Wachbewusstsein heben. Das ist also die große Aufgabe. Und das knüpft auch ein bisschen an das an, was ich in den letzten Vorträgen ja am Ende gesagt habe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit unserem wirklichen Ich sind wir immer schon einen Schritt weiter als mit unserem kleinen Ich. Das weiß halt noch nichts davon. Aber eine große Tugend, die wir heute entwickeln sollten, zu vertrauen darauf, dass unser wirkliches Ich immer uns schon einen Schritt voraus ist, und den Mut zu haben daher, diesen nächsten Schritt zu gehen. Und dann kommen wir auch zu dieser Begegnung auf ganz neue Art wieder mit dem Engelwesen, aber auch mit dem Erzengelwesen. Dorthin steuern wir einmal, und dass das ganz reale Begegnungen sind. Natürlich, das ist etwas, was sich im rein seelischen Erleben dann abspielt. Und man kann es dann natürlich, um es zu kommunizieren, in ein Bild kleiden, aber man muss immer klar sein: alle die Bilder, egal ob sie in einer Geschichte geschildert werden oder ob sie jetzt wirklich als Gemälde vielleicht dargestellt werden, das sind alles Versinnlichungen letztlich, die wir machen, die auch immer einen gewissen kulturspezifischen Einschlag haben. Also das wird nicht überall auf der Welt genau gleich gemacht, sondern je nachdem, was man auch mitbringt. Und das Bild, das man dann versinnlicht hat, ist immer ein exoterisches Bild in Wahrheit. Aber das Wichtige ist, dass der Künstler, der es macht, der Mensch, der diese Schilderung macht, dass der etwas davon in seinem Seelischen erleben kann. Bewusst, halbbewusst, wenigstens ahnend, davon träumend, dass ers zumindest in seiner Gefühlsstimmung drinnen trägt. Und das macht einen riesen-, riesengroßen Unterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann ein Mensch die wunderbarsten Geschichten erzählen, wenn er sie nicht wirklich selbst ehrlich erlebt, nämlich das, was dahinter steckt, was in der Geschichte sich nur in äußere Worte kleidet, wenn er es nicht tief im Herzen, das heißt in der Seele, erlebt, dann berührt es die anderen Menschen nicht wirklich. Dann sagt man, ja, ist eine tolle Geschichte, sehr interessant und ja, tolle Symbole drinnen und ja, sagt mir viel, aber von Herz zu Herz geht es nicht. Und das ist bei allen so. Ich meine, das ist ..., man kann - , man muss es nicht, in einer Geschichte erzählen, ein Komponist kann es vielleicht in Form einer Komposition erzählen. Ist eigentlich der viel direktere Weg, weil eine Musik, also namentlich, wenn es jetzt ohne Text ist, wenn es also ein rein instrumentales Stück oder was ist, Musik spricht unmittelbar zur Seele, viel unmittelbarer, unmittelbar zum Gefühl zumindest. Und wenn der Komponist aber erfunden, gefunden hat oder geschöpft hat, wirklich aus der seelisch-geistigen Quelle, aus der die Musik eigentlich stammt und das auch irgendwie erlebt hat, dann lebt es drinnen in der Komposition. Und jetzt braucht es halt nur noch einen Musiker, der das aber auch so spielen kann. Der nämlich aus derselben Quelle schöpft, wenn er jetzt vor sich die Noten hat und dieses Stück, wie man so schön sagt, interpretiert, das heißt spielt. Auf seine ganz eigene Weise, mit seinem ganz eigenen Erleben, das aber genau aus demselben Feld kommt, aus dem die Komposition geschaffen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erlebt vielleicht nicht genau dasselbe, was der Komponist erlebt hat, aber er ist genau in dem Bereich dieser Imagination drinnen. Imagination kann eben auch eine &#039;&#039;&#039;Klangimagination&#039;&#039;&#039; in Wahrheit sein, ein Klangbild, Musik ist Klangbild, ist sogar ein sehr schöner Ausdruck, weil Musik spielt sich in der Zeit vor allem ab, im Zeitlauf, und Imagination hat immer diese Bewegung. Im Gegensatz zur Musik hat sie nur den einen Unterschied: ich kann jederzeit mich vorwärts und rückwärts bewegen. Also wie wenn ich ein Musikstück hätte und ich kann jederzeit wieder, während eigentlich schon fast der Schluss antönt, den Beginn wieder hören und sozusagen mein inneres Ohr dem Beginn zuwenden. Oder ich kann schon am Beginn das Ende hören, weil sie zusammengehören. Ich kann vor allem die Teile zusammen hören, die eben auch zusammengehören. Das hängt damit zusammen, dass da ätherische Kräfte drinnen auch eine Rolle spielen. Also es ist nicht nur was Seelisch-Astralisches, sondern es ist ja auch etwas Ätherisches drinnen, Klang-Äther zum Beispiel, der eine Rolle spielt. Und da sind immer gesetzmäßige Zusammenhänge zwischen dem Früheren und dem Späteren, in vielfältigster Weise. Also das einfachste ist, dass sich der Anfang am Ende irgendwo spiegelt, dass die Mitte irgendwie was für sich darstellt, aber eigentlich das Zentrum von allem ist. Und so gibt es also sehr sehr viele Zusammenhänge und nicht immer genau die gleichen natürlich, also dadurch unterscheiden sich diese seelisch-ätherischen Wesen, möchte ich geradezu sagen, die in so einem Lied, in so einer Komposition drinnen leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich ist ein Lied zumindest eine seelisch-ätherische Wesenheit. Wo das Ich ist, das dazugehört irgendwo, aus dem es geschöpft ist, das steht jedenfalls in Verbindung, mit dem steht der Komponist in Verbindung irgendwie. Es steht sicher irgendeine hohe Geistwesenheit dahinter, und die sich jetzt in gewisser Weise verkörpert oder kundgibt, offenbart, durch etwas Astralisch-Ätherisches. Und das versucht der Komponist einzufangen. Also begabte Komponisten machen das. Vielleicht wissen sie nicht, jetzt aha, das ist die oder die Engelwesenheit, das ist auch ganz egal. Aber er spürt es, er erlebt die Imagination. Und er könnte das Stück auch nicht komponieren, wenn er nicht auch schon im Anfang das Ende irgendwo spüren würde. Er spürt, wo das Lied hinläuft. Er weiß es zwar noch nicht im Detail, das muss er ausarbeiten und probieren vielleicht und: jaa ..., nein, das ist noch nicht richtig, das passt noch nicht ... Das muss er spüren einfach. Und genau mit derselben Quelle muss sich eigentlich der Künstler, der es dann spielt, verbinden. Und aus der, unabhängig vom Komponisten, spielen, er muss es eigentlich sozusagen für sich neu komponieren, aber er hat eine Hilfe, die große Wegweiser-, halt die Partitur, die da vor ihm steht. Das sind im Grunde nichts als Meilensteine, Wegweiser, die ihm den Weg weisen. Aber er wird es gut dann spielen, wenn er selber zu der Quelle kommt, aus der der Komponist geschöpft ist. Und die ist unglaublich reich. Die ist so reich, dass der Komponist eine andere Schattierung erleben kann, als der eine Interpret. und wenn es tausend gute Interpreten sind, hat jeder seine eigene Nuance. So reich ist das, aus dem es geschöpft ist. Und dann kann man aber spüren, auch in der Musik, eben genau das: &#039;&#039;&#039;Dich berührte ein Gotteswesen.&#039;&#039;&#039;  Und jeder wirklich ... - das kann in einem einfachen Volkslied auch drinnen sein, wo der Komponist namentlich gar nicht bekannt ist, das irgendwie halt noch durch die Gemeinschaft herausgekommen ist. Na nun, auch da lebt ein Gotteswesen drinnen. Also es geht nicht immer darum, dass es eine mordskomplizierte Komposition ist. Das ist nicht immer das Kriterium dafür: das ist jetzt das Höchste, was es gibt. Es kann auch etwas ganz Schlichtes sehr, sehr tief und sehr weitgehend sein. Ich komme deswegen so stark auf &#039;&#039;&#039;die Musik, weil wir uns mit der heute noch sehr beschäftigen müssen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Apokalypse, weiter im 14. Kapitel. Starke Kraft in der Berührung des Gotteswesens  00:16:49 =====&lt;br /&gt;
Weil wir gehen ja jetzt weiter in unserer &#039;&#039;&#039;Apokalypse.&#039;&#039;&#039; Wir hängen zwar immer noch im &#039;&#039;&#039;14. Kapitel&#039;&#039;&#039;, aber wir kommen jetzt langsam ans 15. heran. Und wenn wir ans 15. Kapitel herankommen, naja, dann kündigen sich sonst schon sehr deutlich die Zornesschalen an. Ausgegossen werden sie erst mit dem 16. Kapitel. Und diese Ausgiessung der Zornesschalen hat... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Was ist jetzt los? Ich hoffe, ihr habt mich noch gehört, jetzt war nämlich mir plötzlich mein Bildschirm mit dem Online-Medium weg. Aber er ist, glaube ich, eh noch da. Also wenn nicht, bitte schreit. Ich hoffe, ich höre es dann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also wir gehen dann aufs 15. Kapitel zu, und das geht dann ins &#039;&#039;&#039;16.&#039;&#039;&#039; über, &#039;&#039;&#039;Ausgiessung der Zornesschalen&#039;&#039;&#039;. Also da wirds sehr wild, die ganze Geschichte und wir werden uns sehr damit beschäftigen müssen, was dieser Zorn ist. Ich habe es ein paar Mal schon erwähnt, dass es eigentlich &#039;&#039;&#039;Ausdruck der Liebe Gottes&#039;&#039;&#039; ist. Das ist also... , es scheint sehr merkwürdig zu sein irgendwo. Zorn ist doch fast das Gegenteil von Liebe irgendwo. Aber die hängen also sehr stark miteinander zusammen. Mit dem werden wir uns beschäftigen müssen. Und es geht vor allem darum, was beim Zorn einmal sehr deutlich wird: Zorn hat, wenn er so ein wirklicher Zorn ist, der einen überkommt, hat er ungeheure Energie in sich. Und um die geht es. Die Energie brauchen wir einmal. Und die Frage ist, wie tasten wir uns halt an diese Energie heran, aber gefahrlos. Gefahrlos in dem Sinn, dass nicht da jetzt der wilde Mustang oder der wilde Stier, der damit zusammenhängt, mit uns durchgeht, sondern dass wir souverän diese Kraft leiten können. Dann wird sie eine wohltätige Kraft. Dann wird aus einer zerstörenden Kraft die höchste wohltätige Kraft in Wahrheit. Und die brauchen wir. Also das nur so zur Einleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich lese jetzt noch einmal wie üblich zum zweiten Mal den Wochenspruch. Aber der führt uns hin, dass wir also eben in diesen auch Zornes-Aufwallungen ein Gotteswesen spüren können. Mit dieser Intensität. Nicht nur als: ja, ich bin leise berührt worden von irgendwas, ich weiß noch nicht was. Sondern dass man es spürt dahinter, nämlich selbst bei dem, wenn wir eine ganz zarte Stimmung erleben, der Natur gegenüber, und dann vielleicht ein paar Tage später draufkommen: das war etwas Überirdisches, was mich da berührt hat, das war, ja eigentlich ein göttliches Wesen. Und ... - aber &#039;&#039;&#039;wenn wir dieses göttliche Wesen in seiner wahren Gestalt erleben, puh, dann ist das nicht eine sanfte Berührung. Das ist ein feuriger Vulkan, so viel Kraft ist da.&#039;&#039;&#039; Nicht, weil er uns verzehren will, aber weil er seiner Natur nach einfach so gewaltig ist, dass man es nur durch das Bild eines gewaltigen Feuersturms ausdrücken kann, zum Beispiel. Also nicht als ein lauwarmer Tee oder sowas. Sondern wirklich, wirklich, da steckt Energie dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt an der Stelle, wo wir in der Apokalypse stehen, geht es darum, dass wir uns dessen bewusst werden, immer mehr, welche Kräfte dahinter sind. Und &#039;&#039;&#039;Kräfte, die notwendig sind, um damit Gutes zu tun&#039;&#039;&#039;. Um uns entwickeln zu können. Um der Erde helfen zu können. Um die Erde teilhaftig werden zu lassen an der Freiheit, die wir als Menschen uns erobern. Ich meine, darum geht es einmal als erstes, dass wir die Erde mitnehmen und in eine &#039;&#039;&#039;Welt der Freiheit&#039;&#039;&#039; verwandeln. So richtig ist das eh erst bei der nächsten Inkarnation dann Wirklichkeit geworden, wenn dann eigentlich &#039;&#039;&#039;aus der ganzen Natur Liebe uns entgegenduftet&#039;&#039;&#039;, so schildert es Rudolf Steiner gerne. Ja, aber &#039;&#039;&#039;da steckt diese Feuerkraft dahinter, hinter dieser Liebe.&#039;&#039;&#039; Und eine Feuerkraft, die ... - wirkliche Liebe ist es eben ja nur dann, wenn sie aus Freiheit gegeben wird, wenn es nicht einfach schwappt: da kommt was raus, sondern wo es ein ganz freies Geschenk ist. Dann ist es Liebe. Und wirkliche Liebe, intensive Liebe ist es dann, wenn diese Feuerkraft dahinter steckt, aber so gezügelt und so gelenkt ist, dass sie zwar ihre volle Kraft entfalten kann, aber eben nicht zerstörerisch, sondern ja, lebensschaffend letztlich. Weil diese Feuerkraft überträgt sich, also es sind zunächst dann astralische Kräfte, die darin wirken, die übertragen sich aber aufs Ätherische und im Ätherischen werden sie lebensschaffende, lebensschöpfende Kraft. Und dazu braucht es diese Intensität. Da geht es also nicht mit einem Haucherl irgendwie, sondern da braucht es Intensität. Aber, lesen wir noch einmal den zehnten Wochenspruch. Ist eine gute Einstimmung zu dem Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sommerlichen Höhen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhebt der Sonne leuchtend Wesen sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es nimmt mein menschlich Fühlen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seine Raumesweiten mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erahnend regt im Innern sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfindung dumpf mir kündend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennen wirst du einst: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in diesem Sinne: wie bereiten wir uns darauf vor, &#039;&#039;&#039;dass das immer bewusster und bewusster werden kann, diese Begegnung&#039;&#039;&#039;. Wir haben dazu schon einiges besprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht also - es sind zwei Dinge dazu notwendig. Das eine ist, &#039;&#039;&#039;dass wir wirklich an unserem Seelisch-Astralischen arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und arbeiten mit wachem Bewusstsein, mit immer mehr Bewusstsein. Und wir haben auch gesagt, es geht um mehr als um bloße Läuterung, Reinigung im Sinne: ich scheide aus meinem Seelischen das aus, was halt negativ ist. Sondern es geht noch um eine viel größere Aufgabe, aus der Kraft des Ichs heraus negatives Seelisches, das in uns entstanden ist durch die Wirkung der Widersacher, indem die Widersacher dieses Seelische verdorben haben, dass wir das ins Nichts hineinführen und in einer neuen, reinen Gestalt wieder hervorbringen. Vielleicht in einer ganz ähnlichen Form, aber jetzt ohne all dem Dunkel, was drinnen ist, was in die Tiefe zieht, was Zerstörungskraft ist, was geistig verdunkelnd ist, sondern jetzt hell, strahlend ist, zugleich aber die Intensität hat, die wir halt auch gerade vertragen können noch, um uns dieser Kraft auch bewusst zu werden. Wir haben ja auch davon gesprochen, dass dieses seelische, geistige Licht so intensiv sein kann, dass es uns vollkommen blendet, und dann sehen wir erst recht: Nix. Wir müssen uns also langsam herantasten, wir brauchen also die Sonnenbrille, die geistige, wir müssen ein Eigenlicht entgegenschicken, das uns dieses strahlende Licht, das uns entgegenkommt, dämpft. Das ist das Interessante: wo Licht dem Licht begegnet, entsteht eine Dämpfung, die dieses helle, eigentlich unendlich helle, göttliche Licht, das da kommt, auf ein für uns erträgliches Maß herabdämpft. Und so viel erkennen wir dann von der seelischen und der geistigen Welt. Nur in dem Maße, als wir es abdämpfen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das eine, also dass wir diese seelische Kraft erzeugen müssen. Und das zweite ist, wir müssen mit der Hilfe, mit der Unterstützung des Christus auch lernen, unsere ätherischen Kräfte, unsere Lebenskräfte und namentlich die höchsten Lebenskräfte - was sind die höchsten Lebenskräfte? Also Ätherkräfte, es fängt an bei ätherischer Wärme, das ist das unterste, da ist der Übergang ätherische Wärme-physische Wärme, die physische Wärme wäre die, die ich mit dem Thermometer messen kann, sozusagen. In dem Moment, wo es ätherisch wird, kann ich es mit dem Thermometer nicht mehr messen, da kann ich nur sehen, dass sich vielleicht die Struktur des durchwärmten Gegenstandes, des durchwärmten Wesens ändert. In unserem Blut spielt sich das dauernd ab. Wir pendeln immer um so einen Punkt herum, bei unseren etwa 37 Grad Bluttemperatur ist dauernd ein Übergang von physischer Wärme in ätherische und umgekehrt von ätherischer in physische. Und das ändert immer, ununterbrochen, in ganz leiser Form auch die physische Konstitution unseres Blutes. Da ändert sich dauernd was. Das ist der Weg, wie letztlich unser ganzes Seelisch-Geistiges bis ins Körperliche hinein wirkt. Es geht also eigentlich vor allem übers Blut und das uns, ja, unseren ganzen Organismus durchzieht irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Wärme, &#039;&#039;&#039;die physisch ätherische Wärme&#039;&#039;&#039;, der Übergang, da ist das Tor, wo das hineingeht. Also man darf das Banalste nicht mit - so banal nehmen, wie man sichs denkt, so als: in der Wärme, pfff. Ja, Wärme, da lebt eigentlich das ganze Seelische, das ganze Geistige drinnen. Und es ist ja so, dass in unserem Blutstrom die Temperatur nicht überall gleich ist. Und sie ändert sich dauernd ein bisserl, auch wenn das vielleicht nur ein Zehntelgrad oder weniger ist, wie es sich ändert. Aber jedes Organ hat seine eigene Temperatur. Es ist nicht überall gleich im Körper verteilt. So insgesamt die Kerntemperatur des mittleren Bereichs, man nennt das die Kerntemperatur, also wenn es da anfängt, kalt zu werden, dann wird es gefährlich. Also der Tod, sagt man, steigt von den Beinen auf. Die Beine werden zuerst kalt. Tatsächlich geht die Durchblutung dort zurück und dann steigt die Kälte immer mehr auf, und im Grunde, wenn es dann da die Herzgegend erreicht, dann wird es gefährlich. Aber es ändert sich beständig. Es ist, also, wenn es draußen eisig kalt ist oder was: das Erste, was kalt wird, sind die Gliedmassen, die Beine, die Arme. Da zieht sich das ganze Blut auch wirklich zurück und schaut, dass es die Wärme im Inneren hält. Das ist halt jetzt extrem, aber im Kleinen passiert das jede Minute, jede Sekunde, wo wir leben, ändert sich da was, in ständiger Bewegung. Es ist also ein lebendiges Strömen von ätherischer Wärme, die in physische übergeht und zurück. Da bewegt sich was. Und in dem gibt sich das Seelische und das Geistige kund. Das spricht dadurch. Diese Bewegungen, die da drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, seht ihr, das sind aber auch die Bewegungen, die hineinkommen zum Beispiel in so eine &#039;&#039;&#039;Komposition&#039;&#039;&#039;. Dort leben sie auf andere Weise in der Art, wie die Musik fließt. Aber es ist genau dasselbe, was sich in unserem Blut abspielt. Und tatsächlich, wenn ich Musik höre, tut sich was im Blut. Und dann sind diese Änderungen, die im Blut sich abspielen, tatsächlich ein Bild dessen, was in der Musik sich abspielt. Wir werden also ganz Musik, gerade mit unserem Blut oder beziehungsweise, genauer gesprochen mit unserer Wärme. Die geht mit mit dem. Ist nicht unabhängig einfach davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der &#039;&#039;&#039;Sprache&#039;&#039;&#039; ist es auch der Fall. Aber da kommt dann noch anderes dazu. Aber bei der &#039;&#039;&#039;Musik&#039;&#039;&#039; ist es also ganz, ganz stark. Also dass unser Wärmeorganismus sozusagen mitschwingt, mitsingt mit der Musik. Und damit holen wir sie herein in unser Wesen. Und umgekehrt gibt uns die Musik über die Vermittlung mit der Wärme, indem sie in die Wärme hineingetragen wird und von dort ins Ätherische, ins Astralische hinaufgetragen wird, ist die Musik eine Hilfe, zum Beispiel unseren Astralleib, auch unseren Ätherleib natürlich, aber vor allem dann auch unseren Astralleib in, naja, in eine schön klingende Form zu bringen. Also Musik kann da helfen. Wir lernen. Wir lernen aneinander. Und, ich meine, was ein &#039;&#039;&#039;Komponist&#039;&#039;&#039; uns gibt, ist: er schenkt uns etwas, was er in seiner Seele empfangen hat und durch ihn durchgegangen ist, das schenkt er uns in seiner Komposition. Und wir können es aufnehmen und müssen es uns zu eigen machen. So wie der Komponist, der hat aus einer Quelle geschöpft, aber er hat etwas ganz Eigenes daraus gemacht, das geschöpft ist aus der Quelle, das heißt aus diesem unerschöpflichen Topf, aus diesem unerschöpflichen Pool sozusagen geholt ist, aber einen bestimmten Aspekt davon herausholt, und das ist seiner geworden. Und aus dem heraus schenkt er es jetzt weiter an alle, die diese Musik hören, die diese Musik spielen. Und jeder macht wieder was Eigenes, aber es ist aus dem selben Bereich herausgeholt. Und so kann &#039;&#039;&#039;Musik&#039;&#039;&#039;, nicht nur kann, sie tut es, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht, &#039;&#039;&#039;hat einen unheimlichen erzieherischen Wert&#039;&#039;&#039;, letztlich auch &#039;&#039;&#039;auf unser Astralisches&#039;&#039;&#039;. Weil, es geht also übers Hören, geht es hinein in die Blutwärme, die ändert sich, die musiziert mit, die schenkt es weiter ans Ätherische und das Astralische freut sich von dem, was da an Ordnungskraft, an kosmischer Weisheit eigentlich hineinkommt, und eine kosmische Weisheit, die zugleich eine immense Kraft hat. Nicht wahr, Astralisches ist einerseits dort, wo es wirklich das kosmisch Astralische, das Welten-Astralische ist, ist die kosmische Weisheit im Grunde. Das ist die kosmische Weisheit, die Wirklichkeit in der Welt geworden ist, die die Welt geschaffen hat. Wir haben es oft schon besprochen, &#039;&#039;&#039;das erste Kapitel der Genesis bezieht sich auf die Schöpfung der Welt im Astralischen&#039;&#039;&#039;, in der Seelenwelt. Da gibt es noch kein Ätherisches, da gibt es noch kein Physisches, da gibt es nur Seelisches. Und alles wird dort bereits seelisch erlebt, was später Physisch-Ätherisches wird. Dort ist das alles drinnen. Und das ist die Verkörperung, ja, zunächst einmal der großen kosmischen Weisheit, die aus der vorangegangenen Verkörperung unserer Erde hervorgegangen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sogenannte &#039;&#039;&#039;Alte Mond&#039;&#039;&#039;, den Rudolf Steiner oft genannt hat &#039;&#039;&#039;den Planet oder den Kosmos sogar der Weisheit&#039;&#039;&#039;. Das Wort Kosmos der Weisheit ist besser als Planet der Weisheit, weil wir wissen schon, da hängt die ganze restliche Welt mit dran. Also es gibt keinen Alten Mond ohne das ganze Drumherum sozusagen. Das ist eigentlich eines. Es gehört zusammen, auch wenn es für uns jetzt als körperlich, räumlich auf Erden erscheinende Wesen so unglaublich scheint, dass die fernsten Fernen des sichtbaren Kosmos und darüber hinaus, dass das alles zusammen gehört und alles in Wahrheit zusammenspielt. Und, ja, auf der geistigen Ebene in völliger Gleichzeitigkeit zusammenspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äußerlich sagen wir, okay, bis das Licht von der Sonne zu uns kommt, nur von unserer Sonne, dauert es schon acht Minuten. Wir sehen also immer die Sonne, wie sie vor acht Minuten war, in Wahrheit. Und wenn es ein bisschen weiter ist, die Sterne, dann sind es schon ein paar Jahre. Und wenn wir dann entfernte Sterne haben, sind es sehr schnell 10.000, 20.000, 100.000 Jahre. Und wenn wir dann irgend so ein kleines Nebelfleckerl, eine andere Galaxie, sehen, sieht man nur durch die Fernrohre, also kaum eine, die man mit freiem Auge erkennen kann, na dann sind es schon eine Million Jahre oder was. Die nächsten Galaxien. Und dann brrrr - alles das, was dort passiert, überall, was dort passiert, geistig vor allem passiert, hat hier -, ist hier genauso da. Geistig können wir uns damit verbinden, äußerlich, sinnlich haben wir ein Problem. Da müssen wir halt vielleicht Millionen Jahre warten, da sind wir nicht mehr verkörpert auf der Erde. Das werden wir also nicht abwarten können. Aber geistig, seelisch sind wir damit verbunden. Und aus diesem riesigen Gebilde sozusagen, das ist erfüllt, seelisch erfüllt, von ungeheurer Weisheit zunächst einmal, die von dem alten Mond herübergekommen ist. Der alte Mond hat dazu gedient, diese Seelenwelt, diese Astralwelt so zu gestalten, dass sie eigentlich so weisheitsvoll wie nur möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Interessante ist, mit dem fängt die &#039;&#039;&#039;Erdentwicklung&#039;&#039;&#039; schon an. Also das heißt, dort wo die Erdentwicklung kommt, ist eigentlich &#039;&#039;&#039;von Anfang an&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ungeheure Weisheit da und trotzdem reicht das nicht aus, um die Erdenschöpfung so hervorzubringen, dass sie ihren Sinn erfüllen kann,&#039;&#039;&#039; nämlich ein geistiges Wesen zu erschaffen, das die Freiheit hat, die gleiche Freiheit wie die göttliche Quelle selbst. Dazu reicht die ganze kosmische Weisheit, die da herübergekommen ist, nicht aus. Dazu reicht die Weisheit der geistigen Hierarchien, der Engelwesenheiten, die in dieser kosmischen Weisheit leben, nicht aus. Diese Weisheit ist etwas aus der Vergangenheit Gekommenes, Gewordenes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der neue Einschlag kann nur immer kommen durch ein Wesen, das die Freiheit hat. In alten Zeiten war es eben in Wahrheit die Gottheit selber, direkt, unmittelbar, die diesen neuen Impuls hineingebracht hat. Bei der Erdenschöpfung, Anfang der Genesis die Schilderung, ist es so, im ersten Abschnitt drinnen, also am ersten Schöpfungstag, ab dem Moment, wo die Elohims sprechen - &amp;quot;Es werde Licht. Und es ward Licht.&amp;quot; - dann verbindet sich der Christus mit ihnen. &#039;&#039;&#039;Der Christus ist es, der dieses schöpferische Wort hineinbringt&#039;&#039;&#039;. Durch das entsteht erst das Neue, das den Sinn der Erdentwicklung ausmacht, das, mit dem ganzen Kosmos, der damit verbunden ist. Das ist das Neue. Und das jetzt auch zu sehen im Zusammenhang mit dem, was ich vorhin sagte, also dass eben die Musik, dass sich darin letztlich abspiegelt diese Weisheit, die im Astralischen drinnen ist. Aber wir müssen eben noch mehr machen, wir müssen auch noch diesen Ich-Impuls hereinholen, wirklich aus der Freiheit einen Impuls hineingeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum muss jeder Komponist &#039;&#039;&#039;aus der Quelle, aus der er schöpft, noch was Eigenes machen&#039;&#039;&#039;. Darum muss jeder Musiker, der es spielt, etwas Eigenes daraus machen. Wenn er das nicht macht, dann fehlt ihm, ja, die eigentlich menschliche Dimension dabei. Also das heißt, um mal so ein Musikstück richtig zu komponieren, muss ich erst einmal diese kosmische Weisheit überhaupt auffangen können. Und nicht halt nur irgendeinen Lärm machen, sprich irgendwas Chaotisches. Ich meine, es kann in dem, was man vielleicht auch als Lärm bezeichnen kann, kann manchmal auch die nächste Stufe der Entwicklung der Musik liegen. Meine ich jetzt gar nicht zynisch, weil die Menschheit hat sich verändert, wird sich noch weiter verändern und gewisse Intervalle, &#039;&#039;&#039;gewisse Harmonien oder Disharmonien werden sich zu Harmonien verbinden&#039;&#039;&#039;. Wir empfinden sie als Dissonanz, weil wir, nämlich nicht unser äußeres Ohr, sondern unser seelisches Ohr, noch nicht bereit ist dafür, das als Wohlklang, als eine schöpferische Kraft aufzunehmen, die es eigentlich ist, während wir: &amp;quot;äh äh, die bringt mir mein Seelisches durcheinander, das klingt irgendwie ganz schräg&amp;quot;. Es klingt schräg, weil wir seelisch noch nicht so weit sind. Also es gibt eigentlich keine dissonanten Intervalle so gesehen. Die sind immer nur temporär dissonant. Und das ist auch so ein Weg, bisserl zu zeigen, dass Kräfte, die wir jetzt als zerstörend vielleicht oder als, sagen wir vorsichtig, störend empfinden, dass aus denen etwas ganz Wunderbares werden kann. Ja, eigentlich geht es zunächst einmal nur darum, zu erkennen, dass sie eigentlich was Wunderbares sind und wir sind nur nicht reif, das mitzukriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also die erste Stufe. Das ist die erste Stufe, diese Weisheit hereinzuholen und sie zu erleben. Und wie man sieht, das ist gar nicht so leicht, also sie in ihrer Vollständigkeit so als Weisheit zu erkennen, dass das einfach passt, und nicht zu sagen: äh, äh, stört mich, passt nicht, passt nicht, ertrag ich nicht. Nicht wahr, das ist, es heißt eigentlich: ich ertrage es nicht, ich bin seelisch noch nicht so weit, es zu ertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kommen halt die stärkeren Kräfte des Mustangs oder des Stieres herein, in Wahrheit. Gerade dort sind so entscheidende Punkte, wo, ja, starke astralische Kräfte drinnen liegen. Dort lauern natürlich aber auch die &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039;. Das ist, genau die Punkte, wo sie hereinkommen. Und ja, im Mittelalter hat man das deutlich empfunden auch, das, wo der Teufel dann drinnen sitzt in der Musik, wo man ihn hören kann geradezu. Aber dort ist auch immer die Chance, den nächsten Schritt zu machen. Und der besteht im Grunde zunächst einmal nur darin, zu erkennen, dass diese Teufelsmusik eigentlich Engelsmusik ist. Dass nur wir nicht reif genug waren, das zu erkennen. Und dass wir eigentlich also damit Kräfte liegen lassen, die wir benutzen sollten, die wir lernen sollten, benutzen, zur Hand haben und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, &#039;&#039;&#039;der Musik steht eine riesige Entwicklung noch voraus&#039;&#039;&#039;. Wir sind noch lange nicht am Ende der Musik. Das hat gerade erst angefangen. Wir sind jetzt gerade am Punkt, die ersten Versuche zu machen, so richtig. Und da denkt Euch schon den Sprung vom Mittelalter herein, dann, was jetzt in der Neuzeit passiert ist. Da ist eigentlich eine gewaltige Dimension dazugekommen an musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten, an Kompositionsmöglichkeit. Damit will ich nicht die alte Musik oder die jetzt auch bei Naturvölkern ist ... - ist was Großartiges, das ist eine Basis. Aber da gibt es noch sehr, sehr viel mehr drüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Teil davon wurde halt namentlich in Europa hereingeholt. Also gerade in der Musik, in der Weisheit, die da drinnen - wenn man denkt, was ein Bach hereingeholt hat an kosmischen Harmonien, und sich dessen auch bewusst war, dass er da die Sphärenharmonien eigentlich hereinholt. Genauso wie es ja Kepler bewusst war, dass er, wenn er rechnet da drüber, dass er eigentlich versucht zu berechnen die Sphärenharmonien. Ein Zipfel davon. Ein Zipfel davon, weil er berechnet halt ein bissel was von unserem Planetensystem. Aber da hängt ein ganzer Kosmos dran. Das heißt: Milliarden, Billiarden, Trilliarden, ich weiß nicht, wie viele Sonnen, mit sicher auch Planeten, die alle ihre eigenen Rhythmen haben. Das heißt, die alle ihre eigene Komposition haben, wenn wir es jetzt musikalisch ausdrücken wollen. Und die alle zusammen bilden eine riesige, riesige Symphonie. Und wir sollten eigentlich lernen, jetzt während unserer Erdentwicklung diese Symphonie, ja, mit unserem Bewusstsein zu erfassen. Prrr. Das heißt, wir sollten jetzt uns vorbereiten dazu. Das wird nicht mehr im verkörperten Zustand sein und dann: wir werden irgendwann wirklich in dieser Sphärenharmonie leben. Also jetzt der Zustand, wo wir dann übergehen, also &#039;&#039;&#039;wo wir ja stehen jetzt in der Apokalypse: Übergang der Erde in den astralischen Zustand,&#039;&#039;&#039; heißt ja eigentlich, dass wir in diese Weisheitswelt hineingehen. Und da wird sich uns noch sehr viel mehr eröffnen von dem, welche riesige Dimension das hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt geht es darum, uns vorzubereiten. Und es geht darum, unser Seelisches, unser Astralisches, also das heißt, das Astralische ist das, wo bis jetzt unser Ich noch nicht so wirklich selbstständig mitgearbeitet hat, das müssen wir alles erobern eigentlich, vom Ich her. Erobern heißt, uns dessen bewusst werden. Und es verwandeln, verwandeln erneuern, das heißt, Negatives, was durch die Widersacher in uns bewirkt wurde - das heißt, wir haben es bewirkt, weil die Widersacher uns verführt haben und wir uns halt lassen haben. Aber das hat auch sein Gutes. Na, wir werden heute noch, denke ich, darauf kommen. Dass das notwendig ist, also alles, auch das, was - auch nämlich das Umgehen mit den zerstörerischen Kräften. Und in der Vergangenheit, die Menschheit ist mit, pfff, immensen zerstörerischen Kräften umgegangen. Nicht wahr, heute sagen wir: okay, die Menschheit, ja jetzt hat sie die Atomkraft entwickelt und können wir das verantworten? Und - nein, wir sind moralisch sicher noch nicht so reif. Aber die Geschichte ist nur ein blasser Abglanz von dem, was in der Vergangenheit da war.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man zurück geht zum Beispiel in die &#039;&#039;&#039;lemurische Zeit&#039;&#039;&#039;, dann muss man sehen: die Kräfte, die damals diese sogenannte lemurische Zeit, ja, zum Untergang gebracht haben und damit die ganze Konfiguration der Erdoberfläche radikal verändert hat, die ganze zaghaft entwickelte Lebenswelt, die es damals gab, radikal verändert hat und es bis zu einem Aussterben kam von fast 95 Prozent der Lebewesen, hat seine Ursache drin, dass &#039;&#039;&#039;die Menschen diese Macht über das Astralische, die sie damals noch hatten, missbraucht haben.&#039;&#039;&#039; Dadurch ist diese Lemuria, wie es Rudolf Steiner nennt, also was so ein Zentrum hatte in dem Gebiet zwischen Afrika und Indien etwa und Australien unten, da irgendwo, wo es heute kein Landgebiet ist und damals auch einfach noch nicht so verhärtet war, wie heute die Erde verhärtet ist. Also dort hat sich sehr viel halt abgespielt dort in dem Bereich irgendwo, ja, aber hineingehend bis nach Palästina oder so, das gehörte auch noch dazu. Es ist also ganz interessant, gibt es auch von anthroposophischen Geologen interessante Studien, wie eigentlich - ja, &#039;&#039;&#039;dort wo jetzt Jerusalem ist&#039;&#039;&#039;, mit dem hängt zusammen, das ist der erste Keimpunkt eigentlich gewesen, wo die feste Erde entstanden ist. Und &#039;&#039;&#039;das ist der Punkt, wo eigentlich die Menschheit die Erde betreten hat&#039;&#039;&#039;. Das ist wie &#039;&#039;&#039;der Punkt, wo die Erde befruchtet wurde durch das Geistige&#039;&#039;&#039;, was ... Also das ist jetzt keine direkte Aussage von Rudolf Steiner, sondern das ist, aber von anthroposophischen, Geologen gefunden worden und hat eine gewisse Plausibilität. Und, eben dieses Jerusalem ist ein ganz besonderer Punkt auf jeden Fall, an der Erdoberfläche, wenn man so will. Eben der Punkt, wo die stärkste Verbindung mit dem Irdischen möglich ist, wo man am tiefsten auch heute hinuntersteigen kann, sozusagen ins Irdische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nahe Jerusalem liegt ja eben auch die Stätte, wo die &#039;&#039;&#039;Jordan-Taufe&#039;&#039;&#039; stattgefunden hat. Allerdings, Jerusalem liegt oben am Berg und dann geht es hinunter, gewaltig, wie es da hinunter geht dann, ins Jordan-Tal hinunter, weil das Jordan-Tal liegt über 400 Meter unterm Meeresspiegel. Und Jerusalem, ich weiß jetzt nicht genau, wie hoch, aber das - 600-700 Meter sicher über dem Meeresspiegel. Also es ist eine Differenz von gut einem Kilometer. Und das ist auch interessant, also wenn man von Jerusalem runterfährt ins Jordan-Tal, also überhaupt, wenn man runterfährt, Negev-Wüste, das ist zwar die entgegengesetzte Richtung zur Taufstelle, aber da geht es in solchen Serpentinen runter, und pffhh - so eigentlich im Grunde [Handbewegung fast senkrecht von oben nach unten]. Also in sehr kurzer Zeit ist man unten. Oben schneit es zu Weihnachten dort, wenn man Pech hat, hat so um 0 Grad oder was und unten hast locker 30 Grad dann, im Jordan-Tal unten, in der Negev-Wüste. Also ganz krass die Unterschiede, die dort sind. Und ähnlich ist es aber nach der anderen Seite, wo dann die - im Übrigen vermutlich bei dem Ort, der auch Bethanien heißt, aber nicht mit dem Bethanien identisch ist, wo der Lazarus gelebt hat. Aber er heißt auch Bethanien, - also dort vermutet man äußerlich, dass die Stelle war, wo die Jordan-Taufe stattgefunden hat. In der Gegend auf jeden Fall wird es wohl gewesen sein. &#039;&#039;&#039;Und dieses ganze Jordan-Tal, das ist im Grunde der tiefste Punkt des festen Landes, die tiefste Ebene des festen Landes, die es gibt auf der Erde&#039;&#039;&#039;. Also über diese mehr als 400 Meter unterm Meeresspiegel geht es eigentlich nirgends wo sonst auf der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da ist - als wollte da wirklich alles hineinkriechen ins Innere der Erde. Das ist dort, also das heißt, da ist eine immense Kraftquelle auch dort. Und eine Kraftquelle, aber die sucht den Weg nach unten. Die sucht den Weg nach unten. Und den müssen wir eben auch suchen, und im doppelten Sinn, das heißt auch, nach unten, hurra, das Reich der Widersacher, ist aber dort auch. Wir brauchens. Wir brauchens. Also wir sind nicht die Braven, wenn wir an den Widersachern einfach vorbeigehen und sagen: hum da halt ich mich fern, ich will lieber ein Engerl sein. Ja, dann erfüllen wir aber unsere Erdenaufgabe nicht. Erdenaufgabe ja, die uns ermöglicht ist, die wir aus Freiheit ergreifen können oder auch nicht können, es liegt an uns. Aber eben gerade &#039;&#039;&#039;durch dieses Untertauchen ins Festeste, ins Dunkelste, in das Reich der Widersacher, frei zu werden&#039;&#039;&#039;. Freie Menschen zu werden, und aus dem die Kraft herauszuholen, letztlich dem ganzen Kosmos die Freiheit zu geben. Aus dem Kosmos, zumindest aus der nächsten Verkörperung unserer Erde schon ansatzweise einmal einen Kosmos der Freiheit zu machen. &#039;&#039;&#039;So viel als uns gelingt, so viel wird Liebe eine Naturkraft werden&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann sich das heute gar nicht vorstellen, wie das ist. Und das ist mehr als die weisheitsvolle Ordnung der Natur. Und &#039;&#039;&#039;der Prozess beginnt eben am ersten Schöpfungstag&#039;&#039;&#039;, wo die Elohim sprachen: es werde Licht. Wo sich der Christus damit verbindet. Der macht es möglich, indem er sich damals schon beginnt, mit dieser Erdenschöpfung einfach zu verbinden. Da fängt seine Beziehung dazu an sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen Weg müssen wir nachgehen. Und der Christus ist es eben, der uns zugleich auch hilft, indem er sich mit unserem Ich verbindet, eins wird eigentlich mit unserem Ich. Der hilft uns, mit den Ätherkräften auch umgehen zu können. Also in den - ich habs eh schon oft gesagt, mit dem Astralischen, also alles das, was ich jetzt über das Astralische gesagt habe, das ist unsere Aufgabe. Brrhh - da hilft uns niemand. Niemand. Niemand. Hilf dir selbst. Dann hilft dir Gott sozusagen. Aber, also das ist unsere Aufgabe, und der Punkt ist: wir können das. Oder wir werden es können. Wir sind auf dem Weg dorthin. Es steht dem nichts im Wege, als wir selber. Auch nicht die Widersacher sind es, die uns im Wege stehen. Die sind der Reibebaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sorat ist natürlich einer, der sehr gefährlich ist. Der hätte die Macht, uns von dem Weg abzubringen. Aber auch nur, wenn wir aus Freiheit zustimmen, habe ich oft schon gesagt. Also mit Gewalt kann er uns nichts antun und uns von dem Weg abbringen. Aber er hat natürlich eine sehr, sehr stark verführerische Macht. Indem er uns, ja, in Wahrheit ein Reich der Weisheit verspricht, in dem wir zumindest mitherrschen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was uns zugedacht ist, ist mehr. &#039;&#039;&#039;Nicht nur ein Reich der Weisheit, sondern ein Reich der Liebe&#039;&#039;&#039;. Das schließt die Weisheit nicht aus, aber es ist mehr. Es ist mehr. Es ist etwas, was die Weisheit in Wahrheit immer wieder erneuert. Weisheit ist letztlich, so wie sie herübergekommen ist vom alten Mond, bedeutet eine gewaltige kosmische Harmonie. Das ist, eigentlich ist es was Perfektes. Aber damit ist es auch fertig, am Ende in gewisser Weise. Und das, was aus der Freiheit oder was aus der Schöpfung - wenn ein ganzer Kosmos aus der Freiheit heraus geschaffen wird, und zwar so, dass die Freiheit lebt in diesem Kosmos - also geschaffen ist ja der alte Mond worden aus der Freiheit letztlich, der göttlichen Quelle. Aber die Freiheit wurde dem Kosmos selbst nicht gegeben. Das heißt, der Kosmos selbst, beziehungsweise die geistigen Wesen, die drinnen wohnen, leben letztlich dann in einer sehr harmonischen Welt, aber sie können sie nicht wirklich ganz zu ihrer eigenen machen. Und das ist das Neue, was daraus kommt also, und für die Aufgabe ist der Mensch vorgesehen, dass er eigentlich das Zugpferd in die Richtung ist. Also wirklich das wird, was bis jetzt noch keine dieser Hierarchien war, die über uns stehen. Nämlich der Geist der Freiheit und Liebe, wie es Rudolf Steiner auch gelegentlich, sehr selten, nennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist der Freiheit und Liebe. Ja, wir werden zunächst einmal in so was sein, was vergleichbar ist der Engelstufe. Aber man darf sich eben nicht denken, dass wir irgendwie dann nur ähnlich sind den Engeln, die heute da sind. Sondern wir haben eine ganz andere Aufgabe und ganz andere Kräfte. Es wiederholt sich nie etwas. Sonst könnte man denken: okay, baff, wir sind jetzt also Mensche. Das heißt, es ist [??]-Klasse für geistige Wesenheiten, das ist die erste Klasse. Weil Menschheit heißt, man hat ein Ich bekommen, man ist ein geistiges Wesen geworden. Und dann steigen wir brav auf im nächsten Kosmos, in der nächsten kosmischen Verkörperung, in die zweite Klasse. Dann kriegen wir schon Flügerl und sind Engel. So wie jetzt die Engel da sind. Nein. Nein. Wir werden engelartige Wesenheiten, aber völlig anderer Art als die, die es jetzt sind. Also es ist nicht so, dass da Schulstufe für Schulstufe durchgemacht wird und dann sind alle gleich fertig, Maturanten [österreichisch für Abiturienten], wissen dasselbe, können dasselbe und sind tauglich für den Beruf. Nein. Wir sind die, die rebellieren dagegen und sagen: wir machen einen ganz eigenen Kosmos und der ist noch nirgends wo vorgesehen. Nicht einmal die göttliche Quelle weiß, was das werden wird. Und wir werden so einen Teil hineinbringen. Das heißt, es werden wir als Menschen in der nächsten Verkörperung unserer Erde, wir werden Quellpunkte dessen sein, dass ein Kosmos entsteht, der selbst für die Gottheit unvorhersehbar ist. Der für die Gottheit nur dadurch verständlich wird und in seine Allwissenheit aufgenommen ist, dass wir es tun. Dass wir es tun und das müssen wir uns denken kosmischer Dimension. Da arbeiten wir schon mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden dann immer noch irgendwas mit unserem Planetensystem zu tun haben, das in neuer Art halt wieder entstehen wird und natürlich anders die Konstellation etwas, aber wo man zumindest sehen wird, wo das herkommt, welche frühere Entwicklung das hat, wie es halt bei einer nächsten Inkarnation ist. Aber es wird bereits eine Auswirkung auf den ganzen Kosmos haben, auf den neuen Kosmos, auf dieses neue Jerusalem, das hervorkommt. Das heißt, der wird schon deutlich unsere Handschrift auch tragen. Und man wird dann sehen, dass das, was an Liebe dort sowas wie eine Naturkraft ist - kann man sich nicht wirklich vorstellen, wie das ist, aber man kann auch wirklich gar nicht so viel darüber sagen, weil wir müssen es erst machen. Wir müssen es ja machen. Erst wenn wir es machen können, wenn wir so weit sind, dass wir das wirklich können, dann werden wir wissen, wie das wirklich ist. Das kann uns niemand sagen. Nicht einmal der Christus kann uns sagen: na, das wird so und so werden. Er wird uns helfen, dass es so weit kommt. Er wird uns helfen, jetzt während der Erdentwicklung uns vorzubereiten, dass wir dann zur Zeit des neuen Jerusalems, also der nächsten Verkörperung unserer Erde, so weit sind, dass wir es aus eigener Kraft können. Weil dann werden wir so weit sein, dass wir im Ätherischen aus eigener Kraft arbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann können wir noch nicht bis ins Physische hineinarbeiten, da brauchen wir noch Hilfe, aber wir können dann bereits gut hineinarbeiten in die Astralische Welt. Ist noch nicht ganz am Ende, aber wir können schon was und wir fangen an, in der Ätherischen Welt schöpferisch tätig zu sein. Das heißt, ätherische Kräfte, die da sind, ins Nichts verschwinden lassen und in neuer Form sie wieder hervorbringen. Dann sind wir schöpferisch im Ätherischen. Und das haben wir im ganz Kleinen jetzt schon in unserem lebendigen Denken drinnen. Wo wir wirklich lebendig denken, nicht nur beweglich denken. Ich meine, es gibt verschiedene Stufen, bis man dort hinkommt. Ich meine, man kann ein sehr starres, mechanistisches Denken haben, das ist sicher nicht lebendig, hat aber seine Aufgabe, keine Frage, müssen wir uns auseinandersetzen damit, ist gut fürs Bewusstsein, da sind wir eigentlich am wachsten zunächst, an dem lernen wir es, wach zu sein. Wir lernen halt immer am Toten, am Sterbenden, wach zu werden. Aber der nächste Schritt ist, dass wir ein beweglicheres Denken bekommen und nicht immer nur in Kausalschritten denken: aus A folgt B und aus dem folgt C und D. Nicht, das ist eine Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, unser Kosmos funktioniert heute, dass bei jedem Ereignis in Wahrheit, außer es ist auch ganz speziell, fürs physikalische Experiment ausgewählt, sodass alles möglichst ausgeschaltet ist, was aber in der Praxis draußen, in der Natur zumindest, nicht wirklich passiert. Ja, in unseren Maschinen passiert es, da, die bauen wir danach, im Großen und Ganzen. Zumindest solang sie so funktionieren, wie wirs uns wollen, wenn sie dann irgendwann einmal anfangen, Manderln zu machen [österr., Bedeutung etwa &amp;quot;ein ungewolltes Eigenleben führen&amp;quot;], dann kommen halt ein paar Faktoren hinein, die wir übersehen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in der Natur draußen, bei allem, was passiert, dass ein Baum wachsen kann, da sind tausende, hunderttausende, Milliarden Einflussfaktoren, die eine Rolle spielen. Damit der Baum so wachsen kann, wie er kann. Also da gibt es noch viel zu entdecken. Da gibt es noch viel zu entdecken, und da spielen sehr wohl auch äußere Kräfte eine Rolle. In der Biologie beginnt man langsam, das zu erkennen, wie sehr das alles wichtig ist, auch die Umweltsituation, auch die kosmische Situation. Aber auch das ist erst ein müder Anfang, da bin ich noch ganz im äußerlich sinnlich Physischen drinnen. Aber dahinter wirkt Ätherisches, dahinter wirkt die Weisheit des Kosmos, dahinter - das alles spielt eine Rolle. Und das - wir sehen halt, dass er da herauswächst und deswegen glauben wir, es ist nur wichtig, was da sich abspielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fernsten Fernen spielen mit eine Rolle. Und die sind es, die daher trotzdem jedem Baum, jeder Pflanze, auch wenn es die gleiche Art ist, trotzdem den individuellen Touch geben irgendwo. Ja, man sieht es ja selbst schon bei den Eiskristallen. Es ist ja faszinierend, keine zwei Eiskristalle, Schneekristalle sind genau gleich. Sie haben alle dasselbe Prinzip dahinter, sechsstrahlig, beziehungsweise im ganz extremen Fall nur dreizellig, dann ist das verkümmert, aber sechsstrahlig ist das Grundprinzip, aber dann sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Und da spielen real - das ist geradezu die Lust der Natur, damit zu spielen. Ich sage jetzt bewusst die Lust, das sind astralische Kräfte, die damit spielen, die musizieren, indem sie diese Harmonien erzeugen, diese Formen-Harmonien, die sich abbilden in den Schneekristallen zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn es schneit im Winter, jetzt haben wir das Gegenbild zum Hochsommer, auf den wir zugehen, dann musiziert der Himmel jedes Sternchen da. Das ist eine kleine Komposition und eine ganz eigenständige. Das schaut nur für uns so simpel und klar, das ist ein Meisterwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit freiem Auge sieht man ja gar nicht alle Details, die drinnen sind, man kann das dann unter das Mikroskop legen oder was und vergrößern, dann sieht man, dass jede kleine Zacke, die da drinnen ist, noch einmal hunderte Zacken hat und das werden immer mehr und immer mehr. Das verästelt sich, das ist aus einem ganz lebendigen Prozess hervorgegangen, weil Kristalle entstehen aus dem Lebendigen. Solange ein Kristall wächst, wächst, ist es ein Lebensprozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist nicht bloß ein physikalischer Prozess, also im Sinne eines toten Prozesses. Natürlich spielt das Physische eine Rolle, aber das Leben nimmt das Physische mit und bildet sich ab darin und das macht die Feinheiten aus. Das Grobe kann ich mit physikalisch-chemischen Gesetzmäßigkeiten erklären, aber das erklärt man nicht, die Feinheiten, die drinnen sind und in denen ist in jedem ist eine kleine Komposition drin, eigentlich eine große Komposition, komponiert aus der Sternenweisheit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sternenweisheit bildet sich ab und das heißt, es sind, wenn es schneit, wahrscheinlich Milliarden Lieder, die auf uns herunterregnen. Nichts anderes. Das äußere Bild für die Lieder, die seelisch auf uns herabregnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt euch vor, was man da eigentlich an Kompositionen auffangen könnte und wie wenig wir schaffen davon hereinzubringen. Eigentlich müsste man jedes Mal, wenn es schneit im Winter, müsste man die Leute schon komponieren und wir hätten Millionen neue Kompositionen. Ja, wir werden einmal so weit kommen, dass wir es erleben, aber das wird schon der Zeitpunkt sein, wo wir nicht mehr verkörpert sind auf Erden wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir werden dem nahe kommen. Wir werden dem nahe kommen, dass wir diese seelische, ich sage jetzt bewusst seelische Musik hören. Hören ist jetzt mit Anführungsstrichen zu nehmen natürlich, weil es nichts Äußerliches ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kraft, diese Kompositionsfähigkeit, wir komponieren das Ich. Das Ich ist der Komponist, aber er hört, was da im Kosmos ist, er nimmt es, nimmt es in sich hinein, lässt es eigentlich ins Nichts verschwinden und holt es als etwas Eigenes heraus. Das passiert eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist vor allem das Wesen der abendländischen Musik. In vorchristlicher Zeit ging das noch nicht, weil das Ich noch nicht erwacht war. Es geht also erst, seit das Ich erwacht ist, na, das fängt also an nach dem Mysterium von Golgatha, so richtig erst ab 333 nach Christus, aber da ist es immer noch sehr, sehr, sehr einfach das Ganze im Mittelalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Derzogau hat man Schwierigkeiten, dissonant, schlecht, böse, nicht gut eigentlich. Erst langsam jetzt dann, wenn wir ins Bewusstseinseelenzeitalter kommen, dann bricht etwas auf. Und eigentlich sind die großen Komponisten, das sind die Vorarbeiter, die am Geist selbst arbeiten schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die holen das herein. Und die größten von ihnen haben das zumindest auch geahnt, womit sie es zu tun haben. Wenn sie es auch nicht geschaut haben, sie haben es aber gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In sich gehört. Und man muss sich vorstellen, wie viel Reicher das ist, was so ein großer Komponist wirklich in sich hört, im Vergleich zu dem, was er dann an ein paar Noten da niederschaut. Aber da steckt, zwischen den Noten sozusagen, steckt die eigentliche Botschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Noten, die da stehen am Platten, das sind nur die Markzeiten. Und dazwischen musst du es fühlen mit deinem eigenen seelischen Erleben, das du herein holst. Schöpferisch aus dem Ich fühlst du das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also du hörst etwas von der kosmischen Harmonie, die draußen als Schöpfung vorhanden ist. Du holst sie herein, lässt sie ins Nichts verschwinden und holst sie in veränderter Form neu heraus. Und dann ist der Kosmos damit eine neue Dimension bereichert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er wird verwandelt dadurch. Und zwar so verwandelt, dass eben dann im Australischen auch die Anlage entsteht, dass später dann im neuen Jerusalem wirklich auch die Liebeskraft überall in der Natur verankert sein kann. In dem Kosmos der Weisheit, der aus unserer vorigen Erdverkörperung hervorgekommen ist, war das nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnte keine Erdenschöpfung entstehen, aus der bereits die Liebe überall uns entgegenkommt. Das ist nicht möglich. Wir haben jetzt die Aufgabe, das vorzubereiten, dass es dann auf dem neuen Jupiter oder auf dem neuen Jerusalem, wie es der Apokalyptiker Johannes nennt, dass es dort als selbstverständliche Kraft aus der Natur blüht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass es dort eine Freiheitskraft ist. Eine Freiheitskraft. Liebe ohne Freiheit geht nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß auch nicht, wie man sich das vorstellen soll. Man kann es nur im Denken erfassen. Und da fängt das lebendige Denken an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich will jetzt nur sozusagen mehr fürs Gemüter mal vorbereiten, ahnend, was da dahinter steckt, was wirklich in lebendigem Denken drinnen sein kann. Und der Christus ist es, der uns eben hilft, dass das wirklich jetzt im lebendigen Denken bis ins Ätherische hinein eine Realität wird. Wir müssen es aus dem seelischen holen, also mit unserem Ich aus dem seelischen holen, aber damit das lebendiges Denken wird, das Denken bedient sich der Ätherkräfte und es muss dort eine Realität werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von uns kommt der seelische Impuls dazu, der Christus hilft, dass es wirklich im Ätherischen geschehen kann. Das heißt aber auch, wo wir wirklich lebendig denken, denken wir mit dem Christus. Oder er denkt mit uns, wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jedenfalls so, dass wir die Richtung angeben. Er gibt natürlich Kraftkomponente dazu, wenn wir es so nennen. Er verstärkt so, dass es wirksame Kraft werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist zunächst einmal vor allem eine wirksame Kraft, die uns selber umgestaltet. Mit dem fängt es natürlich an. Den ersten Kosmos, den wir verändern, und an dem da sind wir jetzt schon ziemlich stark dran, ist unser Mikrokosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Voraussetzung. Und der Makrokosmos verändert sich mit eigentlich dadurch, weil der Makrokosmos das widerspiegelt. Also das heißt, wir müssen nicht jetzt wie ein Raumschiff da draus fliegen, damit das passiert, sondern indem wir an unserem Mikrokosmos arbeiten, verändert sich auch der Makrokosmos, der untrennbar mit dem verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vergangenheit war zunächst einmal so, dass die Weisheit unseres Mikrokosmos von da draußen, vom Makrokosmos kommt. Jetzt fangen wir an, ihm etwas völlig Neues, er kann ja gar nicht sagen, zurückzugeben, sondern zu geben. Frei zu schenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was der Kosmos aus sich heraus, nämlich mit den ganzen geistigen Wesen, die über uns stehen, gar nicht herauskommen kann. Wir fangen jetzt schon ganz klein an. Indem wir an unserem Mikrokosmos arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sich das widerspiegelt im Makrokosmos draußen, weil der eben verbunden ist damit. Also das heißt, wenn so ein Komponist etwas herein holt, etwas von dem Geschenk der Götter annimmt, nehmen wir es jetzt so einmal, aber nicht einfach so nimmt, wie es da ist, sondern es durch sein Ich in Wahrheit verwandelt. Und dann, indem er es komponiert, und indem er es komponiert, selbst ein anderer wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt dazu. Also das Eigentliche, es geht ja gar nicht um das Blatt Papier, wo jetzt die Noten draufstehen. Das ist das Wenigste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist sozusagen das Abfallprodukt. Gott sei Dank gibt es das, aber das ist das Wenigste. Das Eigentliche ist, was passiert in dem Menschen, der das herein holt, verwandelt, indem er es komponiert, und dann von mir aus ein Niederschreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Wichtige ist, was passiert mit ihm. Weil er nimmt dann Australisches, lässt es ins Nichts fallen, und holt es auf neue Weise heraus. Und das schenkt er dem Kosmos damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfach indem er es komponiert, damit schenkt er es schon. Da muss noch gar kein Mensch gehört haben. Da muss es nirgendwo zur Aufführung gekommen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein dadurch, dass er es erlebt, dass es durch ihn durchgeht, und dass er es komponiert hat, das heißt, aus der Freiheit heraus weitergestaltet, umgestaltet hat, und der Durchgang durchs Nichts eben drinnen war. Das ist das Wichtige. Man täuscht sich so leicht, dass vielleicht diese, ja, es ist ja eh fast die Sphärenharmonie, die ich gehört habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie hat einen kleinen Einschlag des Ichs, das es weitergestaltet hat. Und das ist das Entscheidende. Und es ist etwas darin, was in der Weisheit des Kosmos bisher nicht möglich gewesen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, der Komponist schafft im Australischen etwas, was die ganzen Hierarchien über uns nicht können. Sie können es nicht. Das ist vielleicht eine Prise nur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist etwas Winziges noch. Aber es ist etwas, was niemand über uns von den Engelwesenheit kann. Der wirkliche Komponist kann es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er kann es, wenn er dieses seelische Erlebnis hat. Das können auch Komponisten, die vielleicht gar nicht bekannt geworden sind, der vielleicht ein einfaches Lied geschrieben hat, aber dieses Lied ist seines geworden. Der macht es auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der macht es auch. Und jeder Mensch, der dann dieses Lied oder diese Komposition singt, spielt, wie auch immer, vielleicht auch nur für sich, ohne dass wer hört, in sein Kamerl nur macht, aber es so wirklich erlebt, dass er es zu seinem eigenen macht, der arbeitet mit, dem Kosmos die Liebe einzureden. Und vorzubereiten, sodass sie in der nächsten kosmischen Verkörperung wirklich herauskommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt die Vorübung dafür. Aus der Welt der Weisheit, die vom alten Mond gekommen ist, eine Welt der Liebe zu machen. Weisheit kann eine unheimliche Präzision haben, eine unheimliche Harmonie, die aber auch eiskalt sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beispiel. Alles funktioniert. Alles ordnet sich dem Untergleich lang, überall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle die Kräfte, die nur aus der Vergangenheit arbeiten, bedienen sich dessen. Und das sind die, die heute maßgebend die Gestaltung der Welt äußerlich gesehen zumindest mitbestimmen. Aber da mitbestimmen sie nur das mit in Wahrheit, was das zugrunde gehende über kurz oder lang ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das ist auf jeden Fall mit dem Ende der Erdentwicklung spätestens ist das komplett weg und hat in der Form keine Bedeutung mehr. Was Bedeutung hat, sind diese kleinen Anfänge. Diese kleinen Anfänge mit einem bescheidenen Liedchen vielleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ganz besonders eben in der Musik spielt das eine Rolle. Ja, da habe ich jetzt sehr weit über diese Dinge gesprochen und eigentlich ist es nur die Einleitung, um das aufzugreifen, den Weg, wie gehen wir es jetzt konkret an, unser Australisches so zu verwandeln, dass wir es wirklich bewusst in die Hand bekommen. Einiges hatten wir schon gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ging darum, das lebendige Denken auszubilden. Das war das eine, über das haben wir gesprochen. Dann geht es darum, aber auch die Seelenorgane auszubilden, die in der Vergangenheit schon veranlagt wurden, die aber jetzt auch im Grunde völlig erneuert werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die sogenannten Chakren oder Lotusblumen. Wir haben die letzten Male gesprochen, beziehungsweise schon früher auch, vom Stirnchakra, vom Kehlkopfchakra und das letzte Mal kam das Herzchakra dazu. Es gibt dann noch weitere Chakren, also nach unten zu gibt es noch drei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind durchaus bedeutsam, hängen aber gerade auch zusammen mit den allerstärksten australischen Kräften. Also mit den stärksten australischen Kräften und die zumindest zunächst noch einmal am wenigsten unter der bewussten Herrschaft unseres Iches. Ich glaube, da ist irgendwo ein Mikro offen und da scheppert es Gschirr oder irgendwas im Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also falls wer das bemerken sollte, bitte abschalten, danke. Ja, also diese unteren Chakren, aber wir müssen letztlich an diese Kräfte auch herankommen und sie verwandeln, weil dort sind die stärksten Kräfte drinnen. Die allerstärksten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, wir müssen sie in der richtigen Weise handhaben können. Dazu gehört diese Vorbereitung erst einmal über die oberen Chakren. Darüber gibt es noch das siebte Chakra, das was auch mit dem Heiligenschein zusammenhängt oder letztlich die Ganzkörper-Mandala wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist dann der Ausdruck des Ergebnisses, sag ich mal, das rausgekommen ist, wenn wir das ganze westliche System verwandelt haben und durch die Kraft des Ich. Das heißt, indem wir Australisches, Seelisches zum Geist selbst verwandelt haben. Also Australisches, Seelisches ins Nichts geführt haben und im Grunde neu erschaffen haben aus der Kraft unseres Ichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So viel als drinnen ist, so viel wird oben diese siebte Chakra. Das ist Ausdruck eigentlich dieses werdenden Geist selbst, das ja auch im Heiligenschein kommt und daher kommt es irgendwo. Das sind Bilder, man darf sich das natürlich nicht äußerlich vorstellen, das ist eine Versinnlichung des Erlebnisses, das da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man spürt, es kommt da eine mächtige australische Kraft über, die man verfügt und die man aus der Souveränität des Ichs heraus in der Hand hat. Und wenn es ganz groß wird, umfasst es letztlich unser ganzes Australisches. Aber das ist ein weiter Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das werden die meisten von uns während der Erdentwicklung nicht fertigstellen können. Und tatsächlich ist das auch mit eine große Aufgabe der nächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde, dass das Geist selbst wirklich vollständig fertig wird. Jetzt ist alles noch Vorübung, aber die müssen wir machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht darum, diese Schakren auszubilden und zwar auszubilden, so dass wir sie wirklich erneuern. Und das drückt sich in dem Bild aus, dass man sagt, ja es gibt zum Beispiel bei der zwei sogenannten zweiblätterigen Lotusblume, da kommt ein Blatt aus der Vergangenheit und wir müssen aber jetzt ein neues dazu gewinnen. Und in Wahrheit drückt es eben aus, die Verwandlung des Alten, ein Durchgehen durchs Nichts und eine neue Fähigkeit aus dem Nichts heraus zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine Fähigkeit, in der eben die Ichkraft drinnen lebt, wo im Australischen die Ichkraft gestaltend tätig wird. Also das ist eigentlich dieses Bild der Lotusblumen. Die Zahl der Lotusblumen hängt eigentlich damit zusammen, dass eine bestimmte Anzahl seelischer Fähigkeiten entwickelt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht in dem Fall darum, eine alte Fähigkeit in eine neue zu verwandeln. Die alte Fähigkeit war die des alten Hellsehens, der alten imaginativen Kraft, das aber ein traumartiges Hellsehen war, in dem der Mensch nicht wirklich wach war. Ein Hellsehen war, das gebunden war, dass die australischen Kräfte des Körpers eigentlich, dass das von unten heraufströmt und sich dann durch dieses Organ umgibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, da waren sehr stark die unteren Chakren tätig. Die unteren Lotusblumen, ja am Anfang und ganz besonders eben in dieser sogenannten Lemurischen Zeit, von der wir schon gesprochen haben, wo gewaltige Veränderungen in der Erde stattgefunden haben, aber leider Gottes auch sehr viele zerstörerische. Ich meine, das war die Zeit, wo die Menschheit das Ich ja gerade erst als Funke bekommen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Australische war aber sehr stark und der Einfluss der Widersacher war sehr stark. Und da haben sich halt manche Menschen verführen lassen und haben dieses Australische missbraucht, im Sinne des Egoismus, das beginnt halt da schon unter dem Einfluss Lucifers, der macht das einmal. Und unter dem Einfluss wurde das Antlitz der Erde gewaltig verändert durch, ja man kann sagen Naturkatastrophen, Vulkankatastrophen und so weiter, die passiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die sind aber nicht zufällig gekommen, sondern die sind deswegen gekommen, weil der kosmischen Weisheit entgegengekommen ist, eine, ich sage einmal, irdische Unweisheit, die durch das Australische dieser Menschen hineingekommen ist, das aber so stark war, dass es Einfluss zumindest auf unsere ganze Erde hatte. Ich meine, wir sind heute zum Glück seelisch so schwach geworden, australisch so schwach geworden, dass wir noch nicht so einen starken Einfluss haben. Einen leisen Einfluss haben wir schon, viele Veränderungen der Natur, die stattfinden, hängen mit dem zusammen, aber es ist noch ein relativ leiser Einfluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eiszeitkatastrophe, Untergang der Atlantis, war es noch stärker als es jetzt ist. Jetzt ist es schwächer, aber immerhin noch da. Und die eigentlichen Probleme, wie man sagt, Natur, Klima und das alles, was sich verändert, im Positiven wie im Negativen, ja hängt auch mit diesen australischen Dingen zusammen, aber das ist eine Kleinigkeit gegenüber dem, was Untergang der Atlantis war, Eiszeit war und erst recht eine Kleinigkeit gegenüber dem, was auf der Lemuria war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kräfte hängen aber mit den unteren Schakren zusammen. Und wenn wir aber für die Zukunft die Kräfte der Liebe vorbereiten wollen, wie es für uns angedacht ist und wie es auch notwendig ist, wenn wir ein wirklich freies Ich entwickeln wollen, weil man kann sagen, das freie Ich ist zugleich eine Quelle der Liebe. Sich verschenken, ein Ichsein heißt sich verschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man besteht daraus, sich zu verschenken, ohne sich zu verlieren. Weil man wird immer mehr man selbst, man wird immer mehr und deutlicher dieses Ich in seiner ganzen Einzigartigkeit, je mehr man sich verschenkt. Und je mehr man sozusagen weggeben kann und den anderen geben kann, umso reicher wird man innerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das darf man nicht einmal noch mit dem egoistischen Hintergedanken machen, ich verschenke mich, verschenke mich, dann wäre ich immer größer. Wenn das als Seelenstimmung im Untergrund da ist, ist schon wieder vorbei. Ist schon wieder vorbei, dann fange ich an im Grunde alten Müll zu verschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was soll ich verschenken? Das Erneuerte Seelische zunächst einmal. Von dem soll ich was verschenken. Nicht einen alten Kofferl, der aus der Vergangenheit gekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nützt uns nichts. Das hat nicht die Kraft, um weder den Menschen, den Mitmenschen, noch der Natur draußen, den Tieren oder was wirklich etwas zu geben, was sie höher erhebt. Sondern das schenkt ihnen das Alte, was sie eh haben und was im Grunde auf dem Weg bergab ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um das Neue, was wir schenken können. Und wieder auf unseren Komponisten zurückzukommen, er schenkt. Nicht nur den Mitmenschen, auch der Natur draußen, weil es wirkt in der ganzen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wirkt für den ganzen Kosmos. Das sieht man natürlich nicht gleich morgen. Wir kriegen die Hosen nicht plötzlich noch länger, weil einer oder sonst was passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder die Blumen kriegen Marschall noch drauf. Das wird nicht passieren, so einfach. Aber die Natur verändert sich dadurch, längerfristig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das passiert alles aus solchen Kräften heraus, heute. Und daran mitarbeiten. Aber damit es im größeren Maßstab geht, brauchen wir die unteren Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wie kommen wir jetzt so heran, dass das nicht gefährlich wird? Weil in der Vergangenheit war es gerade der Missbrauch dieser Kräfte, der immer wieder zum Untergang geführt hat. Und wenn man davon hört, oder Steiner davon spricht, am Ende unserer Kulturepoche, am Ende der 7. Kulturepoche wird es den Krieg aller gegen alle geben. Dann wird man sehen, ein Teil der Menschheit hat es offensichtlich noch nicht geschafft, dieses Liebesprinzip so zu entwickeln, dass sie Australisches ins Nichts, also Altes, und damit letztlich Verdorbenes Australisches ins Nichts geführt haben, erneuert haben durch das Ich und das Jetzt-Verschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird ein Teil sein, das sind die 144.000 Auserwählten, von denen wir wissen, es ist keine Anzahl, sondern eine Qualität, die sich darin ausdrückt. Und es ist genau diese Qualität. Diese Qualität, sich verschenken zu können, und verschenken zu können, das Australische, das aus dem entstanden ist, neu entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wie können wir das bis hineintragen, auch in diese untersten Kräfte? Weil das müssen wir im Grunde einigermaßen schaffen, noch während unserer Erdentwicklung. Zumindest den Anfang dazu zu setzen. Wenn es auch so ist, dass das Geist selbst vollständig erst sich auf der nächsten kosmischen Inkarnation entwickeln wird, heißt das aber trotzdem, dass wir jetzt überall den Anfang setzen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt letztlich, alle Chakren bearbeiten müssen. Aber halt in der umgekehrten Richtung wie in der Vergangenheit. In der Vergangenheit sind die Kräfte von unten geholt worden und mit der Zeit immer mehr hinaufgehoben worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr ins Bewusstsein heißt das. Es hängt nämlich wirklich auch damit zusammen, je weiter unten die Chakren liegen, desto schwerer sind sie dem Bewusstsein zugänglich. Je weiter oben sie liegen, desto eher kann ich ihre Tätigkeit ins Bewusstsein heben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich wirklich es schaffe, das lebendige Denken, lebendiges Denken braucht die Ätherkräfte, die sind immer auch notwendig dazu. Und wenn ich sie jetzt bis zur Imagination bringe, also zu einem rein seelisch bildhaften Erleben, aber bildhaft heißt nichts Sinnliches drinnen, überhaupt nichts Sinnliches drinnen, etwas rein seelisches, das aber doch bildhaft in dem Sinne ist, dass alles was dabei eine Rolle spielt, sozusagen gleichzeitig im Blickwinkel ist, wieder ein sinnlicher Ausdruck, aber es nebeneinander, miteinander erleben kann. Nicht nur in einem Nacheinander, sondern in einem Nebeneinander, in einem Miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Spannende bei einer wirklichen Imagination. Auch sonst, wenn ich innerlich eine Seelenstimmung habe, dann merke ich, wie sich die im Laufe der Zeit ändert. Aber meistens ist es so, eine bestimmte Seelennuance oder von mir aus eine bestimmte Mischung habe ich halt zu einem bestimmten Zeitpunkt und dann verändert sich es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ich einen Tag zurückblicke, ist die eigentlich schon weg. Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, wie die war. Ich erlebe sie nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sie vergeht. In der Imagination ist jede da. Ist jede da, die diese Imagination aufbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede dieser Stimmung, ich nenne sie mal heute Stimmungen, ist gleichzeitig da sozusagen. Ist gleichzeitig erlebbar. Das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn das ein bisschen ansatzweise gelingt, das wird am Anfang sehr, sehr unscharf sein, aber immerhin, dann habe ich es geschafft, es da ins Bewusstsein zu heben, mit dem Chakra da oben. Und jetzt muss ich dann arbeiten, da weiter bewusst zu werden, also weiter üben mit dem lebendigen Denken, mit dem Empfindsamsein im Seelischen. Ein Komponist hat das zumindest halbbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erlebt sein Musikstück als Ganzes. Halbbewusst zumindest. Nicht fix und fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fix und Fertige ist sowieso nur das Endprodukt. Aber es geht darum, ein Gespür zu kriegen, ah, das drängt auf ein bestimmtes Ende, oder da kommt mir das Ende eigentlich schon entgegen, das sagt mir, wie die erste Note sein muss. Und das heißt also, auch so ein Musikerlebnis, und ich sage das ganz bewusst, weil Musik bringt mich natürlich viel eher mit Inspirationen verbunden, und die spielt auch eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es spielt auch die imaginative Ebene eine Rolle. Es ist auch so schön geschildert, in den grundlegenden Schriften von Steiner in der Theosophie, wo es auch um die Imagination und sowas geht, in Klammer, aber dann ist das genauso, gibt es aber auch ein geistiges Hören, und das gehört halt auch dazu. Also auch schon auf der Ebene der Imagination spielt das eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt also auch Klangbilder sozusagen. Und Bild ist es eben dann, wenn es sich wirklich in diesem Nebeneinander manifestiert. Nebeneinander ist aber schon wieder sinnlich übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es heißt für mich, dass ich es gleichzeitig im Bewusstsein haben kann. Und jederzeit sozusagen mein Bewusstsein mehr auf das eine fokussieren kann, mehr auf das andere, aber ich kann jederzeit mich im Bewusstsein von einem zum anderen wenden. Es geht nichts verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich muss nicht nachdenken, wie war denn die Stimmung? Ich weiß nicht mehr. Nein, ich brauche nicht nachgrübeln, ich erlebe es einfach. Es ist mir immer präsent, ich brauche nur seelisch sozusagen innerlich den Kopf wenden ein bisschen, und ich bin mit meiner Konzentration wieder dort, und die andere bleibt aber genauso da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie geht nicht verloren. Ich bin also seelisch so wendig geworden. Das hängt alles mit der Übung da oben zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt eben die Inspiration dazu, und da ist die nächste Stufe, will ich aber jetzt nicht, wir haben eh schon die letzten Male darüber gesprochen, ist also die nächste, die 16 Blätterige Lotusblume, wo 8 Blätter aus der Vergangenheit, also das heißt 8 bestimmte Seelenqualitäten, Seelentätigkeiten, in 8 neue verwandelt werden sollen. Und dann kommt das Herzchakra, das ist das Wichtigste. Wichtig sind alle letztlich, aber das ist das Zentrum, und das sich alles dreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es geht also vor allem darum, dass hier das Zentrum entwickelt wird. Das ist nicht nur diese Lotusblume, sondern es ist dahinter auch ein ätherisches Zentrum, ein Kraftzentrum überhaupt. Es ist also ein ätherisches Zentrum da, aus dem zum Beispiel diese Herzlotusblume ja im Grunde herauswächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, ich habe es glaube ich schon öfter erzählt, wenn eine Pflanze wächst, dann hat es die grünen Blätter, den Spross und die grünen Blätter und das alles, aber damit es einmal zum Blütenkelch kommt, es sind noch grüne Blätter zunächst, aber es geht nicht mehr hinaus in die Weite, es wird jetzt ein Becher, und der Becher, der deutet nur an, dass du Astralisches empfangen wirst. Der Becher ist sozusagen die Geste des Empfangens dieser astralischen Kräfte, die jetzt von außen, mehr oder minder von außen, die Pflanze ergreifen, und dann den Becher bilden, und dann drinnen die zarten Blütenblätter mit den verschiedenen Farben und so weiter. Aber unten die grünen Blätter, die Voraussetzung, dass überhaupt die Blüte entstehen kann, weil die schwebt nicht einfach in der Luft irgendwo, die braucht den Stängel, den Spross, den Zentralen, und sie braucht die Blätter aus der Seite dazu, das muss vorausgehen, so muss auch bei den Lotusblumen im Ätherischen was vorausgehen, aus dem dann dieses Seelenorgan überhaupt wachsen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist eine Tätigkeit, die immer mit dem Ätherischen und dem Astralischen zu tun hat. Und das Wichtigste ist, dass da in der Herzgegend ein ätherisches Kraftzentrum gebildet wird. Aber das geht nicht, es gleich da fertig zu bilden, sondern man muss einmal oben anfangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum ist da das lebendige Denken so wichtig. Damit fange ich an, provisorisch, so drückt sich Steiner aus, einmal ein Zentrum da oben zu bilden. Und das senkt sich dann langsam hinunter, bis es dann das Herzzentrum bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem dann diese mittlere Lotusblume in richtiger Art herauswächst. Und von diesem Herzzentrum gehen ätherische und astralische Strömungen aus. Das sind die, die nach oben gehen, die aber auch dann nach unten gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Vergangenheit kamen zum Beispiel die astralischen Strömungen praktisch nur von unten. Jetzt ist es eigentlich so, dass diese Kräfte von der Mitte nach oben und nach unten gehen. Da ist so eine Art Punkt wie bei so einer Spirale, wo sich die beiden Arme der Spirale eigentlich gar nicht berühren in der Mitte, sondern dazwischen ist der Leerraum, der notwendig ist, das Nichts, das notwendig ist, also da kann das Ich eingreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da greift es ein, eigentlich. Also für die höhere geistige Entwicklung ist das ein ganz wesentliches Zentrum. Und dann wird aus dem Denken, aus dem lebendigen Denken, aus dem imaginativen Denken, ein Herzdenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das braucht hier dieses Zentrum, das im astralischen etwas bewirkt, aber vor allem auch im ätherischen etwas bewirkt. Und man könnte sagen, das ist das Zentrum der Lebenskräfte, die auch jetzt diesen Lotusblumen ja den Lebenssaft geben. So wie in der Natur draußen eine Blütenpflanze die Lebenskräfte der grünen Blätter und des Stängels und der Wurzeln von mir aus das alles braucht, um oben dann empfangsbereit zu sein für die seelisch-astralischen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Grunde da nicht anders. Und das heißt, es ist eine starke Verwandlung nicht nur des astralischen, wenn wir diese Organe entwickeln und so weiterentwickeln, dass sie eben zukunftsträchtig sind, also das Alte ins Neue verwandelt wird. Und das heißt wirklich konkret, das Alte verschwinden lassen, Neues aus dem Nichts heraus zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist es eigentlich. Also die netten Bilder mit den Blumen da und den Blättern, das ist alles sehr schön, aber es ist eine grobe Versinnlichung einmal, hinter der eigentlich steht, was Altes verschwindet, was Neues kommt heraus. Und das hat die Qualitäten des Alten aber in ganz neuer Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und über das, was hinaus soll, dass man damit etwas ganz anderes tun kann. Das ist es eigentlich. Also es ist schon sehr vergleichsweise gesprochen oder abgebildet, wenn ich da die netten Blatte darauf zeichne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss verstehen, dass da seelisch ein Prozess dahinter ist und ein ätherischer Prozess. Und bei dem ätherischen Prozess, da ist immer der Christus mit dabei. Wenn das wirklich aus dem Ich kommt, wenn ich nicht das alles aus den alten Kräften hole, da strömt natürlich auch Ätherisches und Australisches aber halt am Ich vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem kann man heute nichts mehr anfangen. Und heute muss ich von dem aus, das Ätherische und das Australische von der Mitte aus eigentlich nach oben und nach unten verändern. Und eben dieses Zentrum, damit ich ganz bewusst dabei sein kann, muss ich eben oben anfangen, weil da bin ich am bewusstersten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich auch den Ich-Punkt. Die Inder haben da den Punkt, das ist gleichzeitig der Punkt, wo die Lotusblume ist, aber es ist auch der Punkt, wo ich mich als Ich erlebe, als geistiges Wesen. Und den Punkt, der geht nicht verloren, aber die Kraft wird trotzdem weitergetragen, dann kann ich anfangen, da in der Gegend bewusster zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erwacht die Inspirationskraft, die hat was zu tun damit, dass ich jetzt beginne, das geistige Wort zu hören. Da habe ich jetzt ganz bewusst davon gesprochen, dass ich da die Imagination mit der Musik zusammenbringe, und zwar mit der Musik, die noch keinen Text hat. Die verstehe ich, ja eigentlich schon mit dem Herzen interessant, man sagt ja eher, wenn ich die Musik mit dem Kopf verstehe, das ist zu wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann viel herausholen, weil ja sehr viel Weisheit drinnen ist, darum kann ich gerade mit logischem Verstand in der Musik mathematische Zusammenhänge und alles mögliche erkennen. Das ist ein Bild dieser Weisheit, vor allem aber auch der alten Weisheit. Die neue ist, wenn ich erkenne drinnen, dass es mathematisch gerade irgendwo immer ums Einzelne nicht rausgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie es auch im Planetensystem ist, eigentlich längerfristig sind die Bahnen nicht vorherberechenbar. Die Rechnung lässt sich nicht hundertprozentig exakt lösen, wir können es sozusagen auf lange Frist nicht vorhersehen. Ich meine für unsere menschlichen Dimensionen reicht es, wir können auf gut einige Zehntausend Jahre das ganz gut vorher berechnen und das wird vermutlich ziemlich stimmen, aber was in Hunderttausend oder einer Million Jahre ist, wird der Rechenfehler dann irgendwann so groß, dass er die Dimension des ganzen Planetensystems erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, ich weiß im Grunde gar nicht mehr, wo das ist, weil der Fehler ist so groß wie der Wert eigentlich selber. Und wenn ich jetzt hier herunterkomme, also vom Musikhören, von der Harmonie hören, herunterkomme und es zum Wort wird, dann fängt es mir an, eigentlich ganz klar für das Bewusstsein zu erzählen, ja was ist denn das eigentlich, was ich jetzt in dieser wunderbaren Imagination erlebt habe, in dieser von mir aus Klang-Imagination, was bedeutet das eigentlich für die Welt. Das weiß ich in der Imagination noch nicht, da erlebe ich sie, ich weiß ganz genau, es muss das so sein und das so, ich merke sofort, wenn etwas falsch ist, aber warum es so ist, weiß ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich kann jetzt sagen, mathematisch sind schöne Harmonien drinnen und ich kann das mathematisch formulieren, toll, aber dann weiß ich immer noch nicht, welchen Sinn das macht, weil bei den anderen sind halt wieder andere Zusammenhänge, die sind auch schön, aber nehme ich halt einmal zur Kenntnis, dass ich den Zusammenhang auch mit wachem Bewusstsein erfassen kann, das ist die Inspiration, die ist dazu notwendig. Und da höre ich jetzt, ja man könnte sagen, den sinnvollen Zusammenklang. Sagen wir mal jetzt so, in der Musik höre ich den gemütvollen Zusammenklang, da geht es um den sinnvollen Zusammenhang, aber das ist eben nicht ein kaltes verstandesmäßiges Erkennen des Zusammenhangs, sondern ein Aussprechen, ein Hören, aber ein sprachliches Hören, wenn man so will, das den Zusammenhang erkennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Ansatz dazu sind die Übungen zur Sprachgestaltung oder so, wenn man erkennt, welche Kräfte in den einzelnen Noten drinnen sind und wie sie sich aber verändern, wenn sie zusammenwirken und in jedem Wort steckt was drinnen und wenn das Wort im Zusammenhang mit anderen Worten ist, verändert es sich schon wieder und kriegt so, dass der ganze Satz oder die Strophe vielleicht eines Gedichts ein Ganzes wird. Der Dichter macht es, er spürt es irgendwo, er hat ein Wissen davon, ohne es zu wissen, aber er hat es trotzdem mehr, indem er es in Worte hat, wenn er es in Musik nur hat, dann weiß er nur, es ist richtig. Wenn er es in Worte fassen kann, kommt schon eine nächste Ebene dazu, auch wenn er vielleicht immer noch sehr wenig versteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann kommt diese Ebene dazu, wobei ich jetzt nicht sagen muss, Dichtung ist höher als Musik oder so, auf das lasse ich mich jetzt gar nicht ein, es ist einfach eine andere Ebene und die hängt jetzt insbesondere mit der Inspiration zusammen. Und dann geht es halt in die Intuition, im Herzchakra, zwölfblätterig. Sechs alte Eigenschaften in sechs neue Eigenschaften zu verwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da sagte ich das letzte Mal schon, eine gute Übung dafür, um dieses Herzchakra zu entwickeln und damit jetzt auch diesen Mittelpunkt, also das zweiblätterige Chakra bleibt natürlich da oben, aber das eigentliche Zentrum geht also jetzt hinunter, wenn ich die Inspiration entwickle und es geht hinunter ins Herzchakra. Dann sind wir endlich dort, wo es hingehört. Aber ich habe jede Stufe mit Bewusstsein einmal durchgemacht, dann kann ich auch hier ins Bewusstsein etwas heben, was eigentlich zunächst einmal scheinbar gar nicht geht, weil wenn ich in der Intuition bin, werde ich eins mit einem anderen Wesen und vergesse mich vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt muss ich eigentlich in der Intuition trotzdem wieder zu dem Bewusstsein meiner selbst kommen und muss eigentlich hier auf der seelischen Ebene zumindest zugleich mich und das andere Wesen verwandeln. Das andere Wesen wird nämlich auch etwas anders durch die Begegnung mit uns. Das ist ja auch in jeder menschlichen Begegnung so, wenn zwei Menschen einander begegnen, nimmt jeder irgendwas mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann was gut sein, das kann manchmal auch was schlecht sein, es ist wurscht, aber es ist nicht egal, dass die Begegnung stattgefunden hat. Und sei es auch nur ganz Flüchtige, an die wir uns vielleicht gar nicht erinnern, aber es ist ein Austausch da. Also man verändert einander wechselseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade dieses Herzzentrum soll dazu dienen, namentlich auch jetzt während unserer Erdentwicklung noch, dass wenn Menschen einander begegnen, dass sie einander bewusst wechselseitig verwandeln. Das heißt, ich nehme bewusst das Liebesgeschenk des anderen auf, das gibt mir einen Anstoß, mich zu verwandeln, aber ich nehme nicht einfach ungefiltertes auf, sondern ich spüre seinen Impuls, führe ihn ins Nichts hinein und mache was Neues draus. Aber es kommt von dort der Anstoß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich mache es zu was Eigenem. Und umgekehrt genauso. Ich schenke ihm meine seelische Kraft, die ich entwickelt habe, die ich aus dem Nichts geschöpft habe, die lässt seine Seele erklingen und das was da neu erklingt, was zu sprechen beginnt, was dann bis in die Intuition hineingeht, wo ich eigentlich dieses andere Wesen, den anderen Menschen zumindest in dem Teilaspekt in mir habe und er geworden, also ich bin er geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und umgekehrt, dann nehme ich das wieder zu mir zurück, lasse es ins Nichts sinken und mache was Eigenes draus. Das Ich wird dadurch deswegen reicher, weil das Ich wird stärker mit jeder Tat, die es vollbringen kann. Und die Taten, die es wirklich ganz schöpferisch ist, aus dem Nichts tätig sein kann, was das Eigentliche ist, was das Ich ausmacht, das kennen wir bis jetzt nur im Astralischen, im Seelischen und da machen wir es genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir nehmen ein Seelengeschenk auf, führen es ins Nichts, das müssen wir und dann erschaffen wir es neu, aber in unserer Variante. Und sowas wird einmal, wenn es gut läuft, auf einem großen Teil der Erde in der nächsten Kulturepoche da sein. Die Epoche der Brüderlichkeit, die besteht nicht mehr drin, dass man sagt, ja wir sind alle Brüder, das wird heute auch oft gesagt und was dann herauskommt ist, willst du nicht mein Bruder sein und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen wir das. Nein, aber dann wird das eine Realität werden, dass die Menschen einander seelisch beschenken, dass die Geschenke bewusst gegeben werden, bewusst angenommen werden und bewusst zu etwas Eigenem gemacht werden und dadurch fruchtbar werden, weil dadurch wird schon wieder ein neuer Prozess angestoßen. Und der Mensch kann eigentlich schon wieder, indem er das genommen hat, Impuls verwandelt, kann er schon wieder schenken, wem anderen zum Beispiel oder demgleichen, wie auch immer, wurscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch wird erstens das Seelische verwandelt, aber auch unser Ich wird immer kräftiger dabei, wird also immer schöpfungsmächtiger dabei, nur durch diese Taten. Also wenn wir das Herzzentrum entwickelt haben, dann sind wir im Grunde in der Intuition drinnen, das heißt, dann sind wir aber auch wach geworden dort, wo man eigentlich normalerweise nicht wach wird. Also man kann aus dieser Intuition ganz stark zu sich selbst kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade am stärksten in Wahrheit dann dort, wo ich mich zunächst ganz an den anderen hingegeben habe. Aus dem komme ich als Allerstärkster zu mir selbst zurück. Und dann, wenn das funktioniert, und dazu zählen die sechs Nebenübungen, die ich das letzte Mal erwähnt habe, die helfen sehr, dieses Zentrum auszubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wollte ich Sie eigentlich heute ein bisschen näher besprechen, aber ich sehe schon, das wird sich heute nicht mehr ausgehen, ich kann es nicht mehr aufzählen. Das war die Gedankenkontrolle. Und zwar wirklich ganz simpel, äußerlich, ich nehme mir irgendeinen Gegenstand und schaue, dass ich fünf Minuten in Gedanken nur bei diesem Gegenstand bleibe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass nichts anderes reinkommt. Zunächst einmal ganz simpel, ganz bewusst nicht irgendeine geistige Vertiefung suchen oder sowas, sondern mit einem ganz nüchternen Verstand dabei zu bleiben. Weil da habe ich die größte Chance, einmal ganz bei mir zu sein und das einmal zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn da jetzt plötzlich die große Inspiration kommt und mich überschwemmt, dann habe ich gerade die Übung eigentlich verfehlt. Zumindest in ihrer ersten Stufe. Weil erst wenn ich da die Drittsicherheit und die Selbstbewusstheit gelernt habe, dann kann ich es vielleicht schaffen, wenn wirklich so ein großes Geschenk hereinkommt, das so wach mitzukriegen, dass ich mit meinem Ich wirklich dabei sein kann, wach und nicht einfach überschwemmt werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass ich die Fülle, die da kommt, mit klarem Bewusstsein fassen kann. Dass ich die Imagination vielleicht bekomme, die mit klarem, wachem Bewusstsein fassen kann. Und so dass ich eben wirklich dieses Panorama, also das heißt, dieses jederzeit gleichzeitige Erleben eines riesigen Seelengemäldes, dass ich das locker machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass nicht jedes Wort, was war vorher, weg. Nein, es ist jederzeit da. Es ist jederzeit da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gehört schon ein ziemlicher Bewusstseinshorizont. Und vor allem wenn man weiß, wenn man anfängt mit den Übungen, es kommt einem schon so ein Risiko vor, was ich dann überschaue. Und dann komme ich da und sage, ja bitte, das ist nicht einmal das Vorgabel noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein kleiner Bereich dieser Gesamtimagination, die eigentlich dahintersteckt. Ich meine letztlich die ultimative Imagination umfasst den ganzen Kosmos, eh klar. Kleiner geht es eigentlich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt darin kleinere und größere Bereiche, die zumindest ein bisschen ihre Eigenständigkeit haben. Und natürlich mit dem Rest zusammenhängen. Aber das Ganze ist ja nicht einfach ein Einheitsbereich, sondern ein gegliederter, weisheitsvoll kosmisch gegliederter Organismus, Seelenorganismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich kann einmal das eine Organ und einmal das andere mehr anschauen. Aber die ersten Imaginationen, das sind wirklich das Vorgabel. Da muss man schon froh sein und das ist schon etwas ganz Tolles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man muss sich bewusst sein, was einem jetzt heute so reich vorkommt, ist noch tausende, tausende, tausende Male reicher. In Wahrheit. Und der Mensch kann aber mit der zweiten Fähigkeit entwickeln, diese Riesendimension zu überschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man mit dem Bewusstsein so ein bisschen liest, die Schriften von Steiner, dann sieht man, der Mensch hat einen Riesenhorizont gehabt. Aber der ist sicher auch noch nicht der Ganze. Muss man auch gleich dazu sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat auch nie behauptet. Aber er hat im Vergleich zu dem, was man selbst, wenn man ein bisschen herankommt an die Imagination, weiß man, Mensch, der Horizont ist schon sehr groß. Und Gott sei Dank hat er uns genug Wegmarken hinterlassen, an denen wir uns orientieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn einmal so ein bisschen eine Imagination aufblitzt, dass ich wenigstens sage, aha, in dem Bereich gehört das ungefähr. Und weiter war noch eine zweite Wegmarke, die führt mich weiter. Ah, schau, da finde ich jetzt selber auch eine kleine Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das so Wertvolle. Und er konnte es deswegen hineinlegen, oder er konnte es deswegen vermitteln, weil er eben nicht nur die Worte sagt. Das Wichtige ist, was zwischen den Worten wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so wie beim Komponisten. Die Noten, die am Blatt ausstehen, machen es eigentlich nicht aus. Und sie taugen nichts für den, der, der nicht Noten lesen kann, sowieso nicht, aber selbst der Noten lesen kann und sie einfach runter spült und sagt, ja, richtig gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn er nicht erlebt, die Klangimagination, aus der es gekommen ist, er muss nicht voll bewusst sein, aber er muss sie spüren in seiner Seele. Wenn er die nicht spürt, dann hat er gar nichts. Es klingt ja richtig okay, aber es kommt von dem Eigentlichen nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Null. Wirklich null. Also das, was ich fassen kann an der Komposition, ist es noch gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nur das Gefäß, durch das die Wirkung hereinkommen kann, wenn der Musiker es zulässt. Der es spielt, der es singt. Wenn er das nicht hat, dann kann er noch so wunderschöne Stimme haben, der Klang kann wunderbar sein, technisch sauber, technisch perfekt, exakt gesungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, auch das HEC oder was noch darüber ist, hat er fünfmal getroffen, super toll. Und es kann nichts sein. Es war nichts, aus geistiger Sicht gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist, ja, Lucifer, der Luzi ist dahinter, es ist die sinnliche Blendung. Sinnlich gesehen ist es brillant, seelisch gesehen ist es gar nichts. Null.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So extrem kann das sein. Und es kann umgekehrt ein Musiker, ein Künstler, der vielleicht nicht so technisch trainiert ist und nicht die Möglichkeit hatte, das zu schulen, vielleicht auch nicht das Organ dazu hat, dass es so perfekt wird, aber er erlebt ein Funden von dem, was da drinnen steckt und er kann den Menschen mehr geben als der große Star, der ein perfektes OEC oder sonst was schenkt. Damit sage ich nicht, man soll schlecht singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur weil es nicht so gut kann, heißt das auch noch nicht, dass ich deswegen etwas erlebt habe. Aber es kommt auf dieses Erleben an. Und das ist beim Instrumentalmusiker genau dasselbe der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo das nicht da ist, ist es seelisch gesehen, geistig gesehen, nichts. Gar nichts. Wirklich gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bewegt und es bedeutet dann für das soziale Leben der Menschen nichts. Im Grunde bedeutet es dann nichts. Es passiert dann genau das nicht, dass der eigene Astralleib des Zuhörers, des Zuhörers, der mitlebt mit der Musik, dass dessen Astralleib wirklich in diese Schwingung kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieses Neue, was der Komponist hereingeholt hat. Das ist das, was er schenkt. Das, was er jedem schenken will, der dieses Lied hört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sei es Jahrzehnte später. Der Komponist ist vielleicht schon tot. Und er schenkt es uns auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bach hat es uns auch geschenkt. Und schenkt es uns immer wieder. Immer noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was er hereingeholt hat. Ein neues Seelisches daraus geschaffen hat. Und wenn wir es so aufnehmen, dass wir es auch wirklich spüren, dieses Seelische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht nur hängenbleiben am äußeren brillanten Klang, wie es gespült wird. Sondern die Seele spüren, die da durchkommt. Dieses neue Seelische spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bringt es wirklich unseren Astralleib so in Schwingung, bzw. unser Ich wird dadurch angeregt, dass es das aufgreift und selber was Neues daraus machen kann. Und so bilden wir einander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Komponist stoßt es an. Der Musiker, der es spielt, gibt es weiter. Und die vielen Zuhörer, die es hören, nehmen als letztes das Geschenk auf und werden andere Menschen dadurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich nicht mechanisch Ursache, Wirkung. Sondern sie machen sich dadurch zu anderen Menschen. Indem sie das ergreifen und selber was Eigenes daraus machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D.h. die Musik aufnehmen und für sie wird es aber seelisch etwas Erneuertes. Also ihr seht, wo es überall schief gehen kann. Jetzt kann jetzt einer da sitzen, der hört es an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunderbar, das Orchester lebt es wirklich. Er schafft das neue Werk in dem Moment. Aber der ist seelisch so träge, dass er nur das Äußerliche erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunderbar haben die gespielt. So präzise, toll, technisch perfekt und ich war begeistert davon. Eine Artistik dieser Künstler, großartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber seelisch hat er nichts erlebt. D.h. er hat nichts erlebt von dem Impuls, um den es eigentlich geht. Er hat nur die schöne Kutsche gesehen, mit der das daherkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht mehr als die Kutsche. Aber es geht darum, wer oder was sitzt da drinnen in der Kutsche. Wenn er das nicht mitkriegt, hat er gar nichts gewonnen davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eigentlich schon fast die Einleitung oder Vorbereitung für den nächsten Vortrag. Es geht darum, dass wir diese Kräfte eben brauchen, um die unteren Chakren gefahrlos und in einer zukunftsträchtigen Form zu entwickeln. D.h. zu erneuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also die 10 Blätterige Lotusblume, die 6 Blätterige und die 4 Blätterige. Übrigens, alle Lotusblumen hängen sehr stark auch mit unserem Planetensystem zusammen. Und das ist auch nur die Spitze des Eisberges, die darüber ist, das 7. Chakra, das Kopfchakra, das Kronenchakra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D.h. eh die 1000 Blätterige, die zeigt eh, wo es hingeht. Mit den 1000 Blättern, das ist jetzt nicht mit dem Abzählen so genommen, sondern es heißt eigentlich die Unchastan, die ganze kosmische Welt. Da geht es noch weit über unser Planetensystem hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sagt zwar, die oben hängt mit dem Saturn zusammen, aber das ist genau die Grenze, wo es in den Kosmos hinaus geht. Also das ist eigentlich von dort, wo die Verbindung zum ganzen Rest gesucht wird. Ich meine tatsächlich gibt es esoterische Strömungen, die dann noch mehr Chakren, die darüber liegen, unterscheiden, die außerhalb des Körpers sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat zum Teil also eine gewisse Berechtigung, es hat zumindest die Berechtigung zu sagen, aus diesem 7., aus diesem Chakra da oben, das ist ein reich differenziertes Gebilde, sagen wir es einmal so. Und das letztlich den ganzen Kosmos umfasst. Und natürlich gibt es da noch sehr viel mehr zu entdeckende Strukturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strukturen im Sinne von seelischen Fähigkeiten, die man entwickeln kann. Und die einen inneren Zusammenhang haben. Aber das ist jetzt nur eine sehr ferne Andeutung, so weit sind wir noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das brauchen wir uns jetzt noch nicht so viel den Kopf zerbrechen. Aber wir müssen uns den Kopf zerbrechen, dass wir mit diesen Qualitäten, die ich jetzt anhand der Musik geschildert habe, dass wir mit diesen Kräften gestärkt, dann langsam die unteren auch ergreifen können. Und Steiner sagt das ganz deutlich, diese unteren Kräfte werden in der Zukunft, namentlich dann in der nächsten Kulturepoche, in der Epoche der Brüderlichkeit, eine riesige Bedeutung bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alten Inder haben das genannt, die Kundalini-Kraft, die Schlangenkraft heißt es auch. Da ist die Quelle dieser australischen Kräfte, die brauchen wir überhaupt, um uns verkörpern zu können. Da sind die stärksten australischen Kräfte drinnen, mit dem untersten, mit dem Wurzelschakra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn da die Verbindung zwischen dem australischen und dem physischen reißt, ist aus. Dann tritt der Tod ein. Unwiederbringlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gibt es auch keine Rückkehr mehr. Das hängt also mit dieser stärksten australischen Kraft zusammen, die so stark ist, dass sie in der Nacht, wenn wir schlafen, weil es mit dem Kosmos verbunden ist, das obere australische löst sich in der Nacht heraus, ist mit dem Kosmos verbunden, holt sich die kosmischen, weisheitsvollen Bilder wieder herein, und die Kraft da unten sorgt dafür, dass alles, was wir bei Tag durch unser Bewusstsein in unserem Körper römiert haben, dass das wieder regeneriert wird. Weil das überträgt seine Kräfte jetzt aufs Ätherische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ätherische liegt eigentlich am Abend, und wenn man dann in Schlaf fällt, hängt das in den Seilen eigentlich. Das ist Grogi, der Ätherleib. Er ist komplett ausgepowert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Australische, das die Weisheit aus dem Kosmos holt und dann bis nach unten führt, in dieses Wurzelschakra, das macht überhaupt, dass wir den nächsten Tag erleben. Wenn das nicht wäre, würde man nicht mehr aufwachen. Dann würde in der Nacht der Faden erreißen, diese Verbindung, das ist eigentlich diese Verbindung mit dem Wurzelschakra, also da ist die allerstärkste Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wehe, sie wird missbraucht. Das sind ganz starke Kräfte, in der Genesis werden diese Geister, die da mitwirken, um diese Weisheit hereinzubringen. Es sind Geister der Persönlichkeit, also Urengel, die das machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitgeister nennen sie Rudersteiner auch. Jetzt weiteres Geheimnis, was sind denn die sieben Schöpfungstage? Die sieben Schöpfungstage sind sieben Zeitgeister. Das sind nicht einfach Zeiträume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kosmischer Tag dauert sicher lang. Nein, es sind geistige Wesenheiten. Und die haben eine Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt immer eine paarweise Wirkung, es gibt sieben Gruppen solcher Wesenheiten, die teilen sich auf nach Tag und Nacht. Es heißt immer am Ende, und es war Abend und es war Morgen, der erste Tag und so weiter. Es ist also immer die Nachtseite und die Tagseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tagseite ist die, wo das Bewusstsein entwickelt wird, die Nachtseite ist die, die das Leben regeneriert. Tag heißt im Hebräischen Yom und Nacht heißt Layla. Das sind die zwei verschiedenen Zeitgeister, die den Elohim dienen bei einem Schöpfungswerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind die Schöpfungstage. Das sind die Prozesse, die sie machen, die sie übernehmen. Sie übernehmen die Impulse von den Elohim und leiten jetzt weiter diese Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und an jedem Tag was anderes. Das ist ja jeden Tag sozusagen ein anderes Paar von solchen Wesenheiten. Eigentlich kann man sagen, es sind 14, grob gesprochen, weil es sind 7 Tag- und 7 Nachtwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt muss man dazu sagen, es sind also Zeitgeister, Urengel werden sie auch genannt, Urengel deswegen, weil sie ja Ich bekommen haben bereits auf dem alten Saturn, also auf der ersten kosmischen Verkörperung unserer Erde, da sind die, vom sie die Menschheitsstufe sozusagen durchmachen, sind Ich-Wesenheiten, geistige Wesenheiten geworden. Jetzt sind es weiter, sind dem Urengel jetzt mächtige Wesenheiten im Grunde. Und die Nachtgeister gehören zur selben Gruppe, aber der Wesenheiten die die stärksten Widersacher sind, abgesehen vom Sorat jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Asuras, die sogenannten Asuras sind zurückgebliebene Geister der Persönlichkeit oder der Urengel, also Geister der Persönlichkeit heißen die auch, Zeitgeister kann man sie nennen und dazu gehören auch die Asuras die Widersacher mit, und zwar gerade zu der Nachtseite. Aber man sieht auf der anderen Seite, wenn man sie jetzt so aus der Perspektive der Genesis betrachtet, als die Nachtgeister Leila, sind sie die, die uns jede Nacht ermöglichen, wieder aus dem Schlaf aufzuwachen im Grunde. Erfrischt sogar vielleicht, hoffentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls zumindest so erfrischt, dass wir nicht während der Nacht die Schwelle übertreten, zumindest für diese Inkarnation endgültig. Und da seht ihr wieder aber, wie eng beisammen sind Widersachermächte und höchste lebensspendende Kräfte. Die Taggeister Jom, die können das nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die können uns das Bewusstseinslicht geben und also sind jedenfalls mitbeteiligt daran, aber dass wir jede Nacht überleben das schaffen sie nicht, das schaffen nur die Nachtgeister. Und das heißt, die können wirklich bis ins Ätherische, sogar bis ins Physische hinein so kräftige Impulse geben, dass das, was wir durch unser Bewusstsein zerstören untertags, dass das wieder regeneriert wird. Also dank diesen Geistern der Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber aus urwösligen Vorschriften heran. Die selbe Kategorie. Also so, so eng ist das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es passt nicht einmal ein Blatt Papier dazwischen. So eng ist das beisammen. Ja, damit habe ich ein bisschen das hoffe ich vorbereitet, dass wir das nächste Mal uns jetzt mit diesen starken Kräften noch intensiver befassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sehen, weil genau dort haben wir es zu tun mit Kräften, die, wenn sie falsch geleitet sind, letztlich die Welt zerstören können. Mit denen wir uns selbst als erstes einmal zerstören können, indem wir unsere leere Umgebung zerstören können, aber letztlich als Menschheit gemeinsam im Grunde die Erde zerstören können. Und zwar nicht nur im äußeren Sinne, sondern so, dass sie ihre geistige Mission nicht erfüllen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Menschheit nicht. Oder zumindest der Teil der Menschheit nicht. Also dort sind die ärgsten Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dort sind auch die Kräfte, die, wenn sie in die falsche Richtung gehen, ja die ganze Entrichtung Richtung Sorat leiten. Dort ist es wirklich an der Kippe. Und das sind mächtige Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber mit dieser Mächtigkeit muss man lernen umzugehen. Nämlich wenigstens mit der Mächtigkeit, die in uns wirkt. Da drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dazu müssen wir das mit den 1, 2, 3 Stufen einmal vorbereiten. Das ist die Vorübung dazu. Dann kann das anfangen, dass wir uns mit den unteren Kräften beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kundalini-Schlange auf ganz bewusste Weise wieder erwecken. In alter Zeit hat man es auf unbewusste Weise erweckt. Wenn es unter einem guten Einfluss war, dann haben eben diese australischen Kräfte die Lenkung übernommen, die das Ich noch nicht haben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Schlange bereitet eigentlich das vor, dass das Ich kommt. Tatsächlich wird sogar das Ich oft mit der Schlange, die sich auferrichtet. Weil in dem Moment, wo die Schlange bis ganz oben aufgerichtet ist, dann kann das Ich sich seiner bewusst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kommt natürlich das Ich dazu, aber dazu muss auch der Impuls von unten aufsteigen. Im Grunde ist es die Schlange, die zieht sich hinten über das Rückenrad hinauf und da vorne kommt sie ja eigentlich da. Das sieht man bei den Kronen der Pharaonen sehr deutlich, da ist die Oreos-Schlange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist sogar wirklich genau da, wo das Stirn-Chakra ist, kommt diese Schlange raus. Aber die muss man sich denken, die geht da durch. Die kommt vom Wurzelschakra unten und geht bis rauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben in der Vergangenheit war es so, dass die Kräfte eben wirklich von unten aus erweckt wurden und dann nach oben geführt wurden. Und der Endpunkt wäre eben dann, dass dort das Ich erwacht. Also bis dorthin wurde es geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Pharaonen sind welche, die vorausgehen, aber trotzdem, auch wenn sie so etwas wie ein Ich-Bewusstsein in gewisser Weise entwickeln, ist es trotzdem anders als unser heutiges. Weil wie es heute ist, geht es halt erst seit dem Mysterium von Golgatha. Aber das war alles eine Vorbereitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Schlange sozusagen zu zähmen lernen, sie zu beschwichtigen, mit ihr umgehen zu lernen und so weiter. Das ist dasselbe, was noch die Schlangenbeschwerer in Indien das kommt von da her. Das ist das Symbol dafür, dass ich die Schlange aufrichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wird das jetzt, wenn das am Jahrmarkt passiert, nicht viel bringen. Es geht ja nicht wirklich um die äußere Schlange, sondern es geht um die, die wir in uns tragen an astralischen Kräften, aber begleitet dann halt auch von den luziferischen Kräften. Mit der Schlange geht halt auch die luziferische Schlange mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben wir unseren Merkurstab, den der Florian mal mitgebracht hat und der sehr schön ist. Die mittlere, das ist die aufgerichtete. Das ist die, um die es geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sind zwei, die uns begleiten. Eine lichte und eine dunkle. Eine luziferische, eine weimarische von mir aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentlich da, das ist sehr schön da unten, quasi verbunden sind miteinander. Nicht nur zusammenstoßen, sondern eigentlich da ineinander übergehen und gemeinsam wirken. Und der Impuls, der negative Impuls der Nachtgeister und dann von so einer, der kommt von da unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wird uns da runterziehen. Und wir sollen eigentlich da rauf. Aber das werden wir das nächste Mal noch genauer besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden sehen, also dass genau diese starke Kraft, die wir in den Griff bekommen müssen von unserem Ich her, dass das, das menschliche Pantau ist zu dem, was dann als Zorn Gottes kommt. Und tatsächlich dort, wo der Mensch wirklichen Zorn, wirkliche Empörung über irgendwas entwickelt. Und das zunächst einmal im Ganzen aus dem nicht vom Ich geführten australischen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Ursprung davon. So wie es in der alten Zeit war. Wo einfach die starke Empfindung war, nein, so darf das nicht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das vielleicht sogar dann ausartet, dass ich jetzt ein ganz anderes Volk, das Falsche macht, oder die Empfindung hat, ausratiere. Wie es in der Vergangenheit der Fall war. Ja, bis in die jüngste Vergangenheit, das ist noch immer manchmal der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man muss wissen, dass das zeitweise in der Vergangenheit ein Kulturprinzip war. Es ging darum, also das war dieses Ringen dieser Teilkräfte miteinander und jeder konnte nicht anders seinen Teilbereich als den einzig möglichen anzusehen. Und danach mit aller Kraft zu streben, dass das für die ganze Erde der tragende Impuls wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die anderen genauso. Und das war ein offenes Spiel damit, welche Gruppierung gewinnt. Das ist eine Zeit, wo eben noch nicht das individuelle Ich so im Vordergrund stand oder noch gar nicht im Vordergrund stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenteil, gerade bei der geistigen Entwicklung hat man es aus Weisheit weggelassen, weil es nicht kräftig genug gewesen wäre, mit den Kräften umzugehen. Aber die Frage war, kriege ich da die richtigen Kräfte heraus oder nicht? Vielfach waren es auch halt nicht die richtigen. Aber zu viel für heute, das nächste Mal mehr davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ich sehe, ich bin schon wieder drüber, hoffnungslos. Ich fürchte, haben wir doch einen coolen Kampf, ein schlechtes Beispiel genommen. Also verzeiht mir das, ich danke euch für eure Geduld und wir werden das nächste Mal weitergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nächste Mal haben wir dann schon den 61. Also im 60er sind wir darüber. Ich weiß nicht, ob wir dann mit 65 in Pension gehen werden, weiß ich nicht, glaube ich nicht, dass wir dann schon fertig sein werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke meine Lieben. Bis zum nächsten Mal. Danke, Frau Sauer, fürs Aufnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tschüss. Tschau. Gerne, meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, Renate war wieder der Wächter. Danke, Renate, muss ich auch sagen. Vielen, vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na, Renate, passt auf, wenn im Livestream irgendwas schief gehen könnte, weil der Frau Sauer kann halt die ganze Zeit dabei sein. Sag ich dann nachher. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die doppelte Absicherung. Alles Teamwork bei uns. Auf Wiedersehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal, meine Lieben. Ich gehe jetzt raus und überlasse euch selbst. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke, Papa. Danke schön. Papa, gute Nacht.&lt;br /&gt;
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		<author><name>SaKe</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 60. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2024-10-28T23:08:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: /* Rohtranskription von 60. Vortrag */&lt;/p&gt;
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&lt;br /&gt;
== Rohtranskription von 60. Vortrag ==&lt;br /&gt;
+++ dies ist eine Rohtranskription in Bearbeitung. Wenn du wissen willst, WIE eine fertige Transkription ausschaut, dann schau dir z.B. als Muster die [[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|10. Folge an]]. Melde ich gerne übers [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] bei uns, wenn du bei der Textarbeit [[MitTun bei Anthro.World|MitTun]] möchtest. Wir freuen uns auf dich! +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Begrüßung und 10. Wochenspruch  00:00:36 =====&lt;br /&gt;
Meine Lieben, heute begrüße ich euch ganz herzlich zu einem irgendwie doch bisschen denkwürdigen Vortrag, zumindest von der Zahl her. Wir stehen bei der Zahl Nummer 60. Es ist heute der 60. Vortrag. Also wir haben schon ein bisschen was hinter uns gebracht. Ich begrüße euch mit einem schönen, schon sehr sommerlichen Wochenspruch. Also die Tendenz, mit der Seele hinaus zu fliegen, in die Welt hinaus zu gehen, zu ahnen, was da draußen an Seelischem, an Geistigem sich auch tun mag und das empfinden zu können auch, das steigert sich jetzt immer mehr. Ich lese es einmal. Der 10. Wochenspruch seit Ostersonntag: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sommerlichen Höhen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhebt der Sonne leuchtend Wesen sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es nimmt mein menschlich Fühlen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seine Raumesweiten mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erahnend regt im Innern sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfindung dumpf mir kündend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennen wirst du einst: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schon eigentlich was sehr, sehr Starkes, was da gesagt wird. Nicht, da - wir waren jetzt schon drinnen in dem, je mehr wir mit dem Bewusstsein hinausgehen, verlieren wir so ein bisschen dieses, so ganz klar und wach bei uns zu sein. Wir träumen ein bisschen hinaus, wir ahnen mehr, was da draußen ist. Wir ahnen vielleicht, dass da ein Seelisches, ein Geistiges auch webt, wenn wir aufmerksam sind. Darüber haben wir ja die letzten Male schon oft gesprochen. Und jetzt wird das aber noch intensiver, noch konkreter, aber eben interessanterweise nicht gleich unmittelbar in dem Moment, in dem man das erlebt in der Natur draußen, sondern in der Nachwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass man in der Nachwirkung dann eben einst erkennen wird, vielleicht Tage später, Wochen später, vielleicht sogar Jahre später, Gott, in dem Gefühl, das mir da entgegengekommen ist, in dem Seelischen, das mir entgegengekommen ist, da hat mich jetzt ein Gotteswesen gefühlt. Da hat eine Begegnung stattgefunden. Und ich habe eigentlich gespürt, wie dieses Wesen da draußen, dieses &#039;&#039;&#039;Gotteswesen&#039;&#039;&#039;, also durchaus etwas, was mehr ist als Elementarwesen. Den &#039;&#039;&#039;Elementarwesen&#039;&#039;&#039; begegnet man relativ leicht, die sind sehr nahe. Aber jetzt die Wesenheiten, die darüber stehen, die die Lenker und Leiter auch dieser Elementarwesen sind, die haben mich jetzt wahrgenommen, fühlend wahrgenommen. Also dem nähern wir uns jetzt, und das ist die beste Voraussetzung dann, sozusagen der Höhepunkt dieser Steigerung, da hinaus zu gehen mit dem Ahnen, sich zu verlieren da draußen, aber eigentlich in Wahrheit gerade in dem sich Verlieren, sich zwar unbewusst zunächst, aber trotzdem intuitiv verbinden mit den Wesen da draußen. Nicht, weil Intuition ist zunächst einmal ein eigentlich Hineinschlafen in die anderen Wesen draußen. Und man muss es erst wieder zurückholen, ins Selbstbewusstsein hereinholen, dann kann man etwas von dieser Intuition ins wache Bewusstsein heben. Aber zunächst heißt es einmal: verliere dich ganz in dem da draußen, werde das Ganze draußen. Nämlich wirklich ganz konkret: werde es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beschreibt so schön ein mittelalterlicher, ja wie soll ich sagen, Weiser würde ich sagen, Theologe könnte man auch sagen, der &#039;&#039;&#039;Johannes Scottus Eriugena,&#039;&#039;&#039; lebte so im 9. Jahrhundert ungefähr. Also Mittelalter, noch nicht ganz Hochmittelalter, davor ist noch Wikingerzeit ganz stark. Hat teilweise also gewirkt am Hofe Karls des Kahlen, in Paris also hatte er den Sitz dort und war dort der Weise. Und der spricht so schön eigentlich davon: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn ich denke und wenn ich über meinen Engel denke, dann ist mein Engel dadurch da, dass ich ihn denke.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Denken wird der Engel sozusagen Wirklichkeit. Jetzt könnte man sagen, ja das habe ich eh schon oft gesagt, ja, die Engel haben wir uns ausgedacht. Nein, so meint er das nicht. Sondern er meint eben: indem ich ihn denke, erlebe ich ganz real diesen Engel. Und eigentlich kann ich ohne ihn gar nicht denken. Nicht wirklich. Nämlich nicht so, dass da wirklich Geistiges in mich hineinkommt. Das heißt, in meinem Denken werde ich berührt oder fließe zusammen sogar, werde eins mit diesem Engelwesen, das ich denke, beziehungsweise das Engelwesen denkt mich. Und er hat auch das Selbstbewusstsein zu sagen: ja eigentlich stehen wir auf gleicher Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Engel denkt mich und ich denke den Engel und dadurch sind wir wechselweise da. Und das ist sehr interessant also, weil da findet also wirklich im Denken halt noch bei diesem Johannes Scottus Eriugena eine geistige Begegnung statt. Aber jetzt sagt der Rudolf Steiner: ja ja, das ist heute eigentlich auch so, wir erleben es halt nur nicht. Nur heute müssen wir schon mehr können. Und zwar die ganze Menschheit. Also alle die, die auch im Materialismus drinnen sind, sie tun es, aber sie wissen es nicht. Wir sind nämlich jetzt auf dem Sprung, &#039;&#039;&#039;die geistige Welt zu schauen&#039;&#039;&#039;. Das ist noch mehr als sie zu denken. Also wirklich, sie zu schauen, also zu einer wirklichen Imagination zu kommen. Geht aus der Steigerung des Denkens hervor. Aber dass ich wirklich zu dem Schauen komme, dazu muss ich das Gefühl haben, ich habe jetzt die Begegnung und die Einswerdung nicht nur mit einem Engelwesen, sondern mit einem &#039;&#039;&#039;Erzengel&#039;&#039;&#039;. Und das hat die Menschheit, dort stehen wir jetzt. In Realität stehen wir dort. Jetzt brauchen wir nur noch das kleine Kunststück zusammenbringen, auch etwas davon in wachem Zustand zu wissen. Das ist das kleine Problem, was wir noch haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, weil wir wissen - vermute ich mal: die meisten Menschen, nicht, wenn sie denken, dass sie in Verbindung mit ihrem Engel stehen. Und noch weniger, dass wenn sie wirklich schauen, und wir schauen, &#039;&#039;&#039;jede Nacht schauen wir geistige Wesen&#039;&#039;&#039;, die uns begleiten und die unerlässlich sind, dass wir überhaupt leben können auf Erden. Also wir schauen sie bereits in der Nacht, aber halt meistens im tiefen Schlafzustand. Nein, es geht meistens nicht einmal bis in den Traumzustand hinein, sondern es ist im Schlafzustand, das ist der tiefste Zustand. Das ist aber auch der Zustand der intuitiven Vereinigung mit diesen Wesen. Also in der Intuition sind sie da, aber damit wir sie wirklich schauen können, müssen wir es halt bis ins Traumbewusstsein zuerst und dann ins Wachbewusstsein heben. Das ist also die große Aufgabe. Und das knüpft auch ein bisschen an das an, was ich in den letzten Vorträgen ja am Ende gesagt habe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit unserem wirklichen Ich sind wir immer schon einen Schritt weiter als mit unserem kleinen Ich. Das weiß halt noch nichts davon. Aber eine große Tugend, die wir heute entwickeln sollten, zu vertrauen darauf, dass unser wirkliches Ich immer uns schon einen Schritt voraus ist, und den Mut zu haben daher, diesen nächsten Schritt zu gehen. Und dann kommen wir auch zu dieser Begegnung auf ganz neue Art wieder mit dem Engelwesen, aber auch mit dem Erzengelwesen. Dorthin steuern wir einmal, und dass das ganz reale Begegnungen sind. Natürlich, das ist etwas, was sich im rein seelischen Erleben dann abspielt. Und man kann es dann natürlich, um es zu kommunizieren, in ein Bild kleiden, aber man muss immer klar sein: alle die Bilder, egal ob sie in einer Geschichte geschildert werden oder ob sie jetzt wirklich als Gemälde vielleicht dargestellt werden, das sind alles Versinnlichungen letztlich, die wir machen, die auch immer einen gewissen kulturspezifischen Einschlag haben. Also das wird nicht überall auf der Welt genau gleich gemacht, sondern je nachdem, was man auch mitbringt. Und das Bild, das man dann versinnlicht hat, ist immer ein exoterisches Bild in Wahrheit. Aber das Wichtige ist, dass der Künstler, der es macht, der Mensch, der diese Schilderung macht, dass der etwas davon in seinem Seelischen erleben kann. Bewusst, halbbewusst, wenigstens ahnend, davon träumend, dass ers zumindest in seiner Gefühlsstimmung drinnen trägt. Und das macht einen riesen-, riesengroßen Unterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann ein Mensch die wunderbarsten Geschichten erzählen, wenn er sie nicht wirklich selbst ehrlich erlebt, nämlich das, was dahinter steckt, was in der Geschichte sich nur in äußere Worte kleidet, wenn er es nicht tief im Herzen, das heißt in der Seele, erlebt, dann berührt es die anderen Menschen nicht wirklich. Dann sagt man, ja, ist eine tolle Geschichte, sehr interessant und ja, tolle Symbole drinnen und ja, sagt mir viel, aber von Herz zu Herz geht es nicht. Und das ist bei allen so. Ich meine, das ist ..., man kann - , man muss es nicht, in einer Geschichte erzählen, ein Komponist kann es vielleicht in Form einer Komposition erzählen. Ist eigentlich der viel direktere Weg, weil eine Musik, also namentlich, wenn es jetzt ohne Text ist, wenn es also ein rein instrumentales Stück oder was ist, Musik spricht unmittelbar zur Seele, viel unmittelbarer, unmittelbar zum Gefühl zumindest. Und wenn der Komponist aber erfunden, gefunden hat oder geschöpft hat, wirklich aus der seelisch-geistigen Quelle, aus der die Musik eigentlich stammt und das auch irgendwie erlebt hat, dann lebt es drinnen in der Komposition. Und jetzt braucht es halt nur noch einen Musiker, der das aber auch so spielen kann. Der nämlich aus derselben Quelle schöpft, wenn er jetzt vor sich die Noten hat und dieses Stück, wie man so schön sagt, interpretiert, das heißt spielt. Auf seine ganz eigene Weise, mit seinem ganz eigenen Erleben, das aber genau aus demselben Feld kommt, aus dem die Komposition geschaffen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erlebt vielleicht nicht genau dasselbe, was der Komponist erlebt hat, aber er ist genau in dem Bereich dieser Imagination drinnen. Imagination kann eben auch eine &#039;&#039;&#039;Klangimagination&#039;&#039;&#039; in Wahrheit sein, ein Klangbild, Musik ist Klangbild, ist sogar ein sehr schöner Ausdruck, weil Musik spielt sich in der Zeit vor allem ab, im Zeitlauf, und Imagination hat immer diese Bewegung. Im Gegensatz zur Musik hat sie nur den einen Unterschied: ich kann jederzeit mich vorwärts und rückwärts bewegen. Also wie wenn ich ein Musikstück hätte und ich kann jederzeit wieder, während eigentlich schon fast der Schluss antönt, den Beginn wieder hören und sozusagen mein inneres Ohr dem Beginn zuwenden. Oder ich kann schon am Beginn das Ende hören, weil sie zusammengehören. Ich kann vor allem die Teile zusammen hören, die eben auch zusammengehören. Das hängt damit zusammen, dass da ätherische Kräfte drinnen auch eine Rolle spielen. Also es ist nicht nur was Seelisch-Astralisches, sondern es ist ja auch etwas Ätherisches drinnen, Klang-Äther zum Beispiel, der eine Rolle spielt. Und da sind immer gesetzmäßige Zusammenhänge zwischen dem Früheren und dem Späteren, in vielfältigster Weise. Also das einfachste ist, dass sich der Anfang am Ende irgendwo spiegelt, dass die Mitte irgendwie was für sich darstellt, aber eigentlich das Zentrum von allem ist. Und so gibt es also sehr sehr viele Zusammenhänge und nicht immer genau die gleichen natürlich, also dadurch unterscheiden sich diese seelisch-ätherischen Wesen, möchte ich geradezu sagen, die in so einem Lied, in so einer Komposition drinnen leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich ist ein Lied zumindest eine seelisch-ätherische Wesenheit. Wo das Ich ist, das dazugehört irgendwo, aus dem es geschöpft ist, das steht jedenfalls in Verbindung, mit dem steht der Komponist in Verbindung irgendwie. Es steht sicher irgendeine hohe Geistwesenheit dahinter, und die sich jetzt in gewisser Weise verkörpert oder kundgibt, offenbart, durch etwas Astralisch-Ätherisches. Und das versucht der Komponist einzufangen. Also begabte Komponisten machen das. Vielleicht wissen sie nicht, jetzt aha, das ist die oder die Engelwesenheit, das ist auch ganz egal. Aber er spürt es, er erlebt die Imagination. Und er könnte das Stück auch nicht komponieren, wenn er nicht auch schon im Anfang das Ende irgendwo spüren würde. Er spürt, wo das Lied hinläuft. Er weiß es zwar noch nicht im Detail, das muss er ausarbeiten und probieren vielleicht und: jaa ..., nein, das ist noch nicht richtig, das passt noch nicht ... Das muss er spüren einfach. Und genau mit derselben Quelle muss sich eigentlich der Künstler, der es dann spielt, verbinden. Und aus der, unabhängig vom Komponisten, spielen, er muss es eigentlich sozusagen für sich neu komponieren, aber er hat eine Hilfe, die große Wegweiser-, halt die Partitur, die da vor ihm steht. Das sind im Grunde nichts als Meilensteine, Wegweiser, die ihm den Weg weisen. Aber er wird es gut dann spielen, wenn er selber zu der Quelle kommt, aus der der Komponist geschöpft ist. Und die ist unglaublich reich. Die ist so reich, dass der Komponist eine andere Schattierung erleben kann, als der eine Interpret. und wenn es tausend gute Interpreten sind, hat jeder seine eigene Nuance. So reich ist das, aus dem es geschöpft ist. Und dann kann man aber spüren, auch in der Musik, eben genau das: &#039;&#039;&#039;Dich berührte ein Gotteswesen.&#039;&#039;&#039;  Und jeder wirklich ... - das kann in einem einfachen Volkslied auch drinnen sein, wo der Komponist namentlich gar nicht bekannt ist, das irgendwie halt noch durch die Gemeinschaft herausgekommen ist. Na nun, auch da lebt ein Gotteswesen drinnen. Also es geht nicht immer darum, dass es eine mordskomplizierte Komposition ist. Das ist nicht immer das Kriterium dafür: das ist jetzt das Höchste, was es gibt. Es kann auch etwas ganz Schlichtes sehr, sehr tief und sehr weitgehend sein. Ich komme deswegen so stark auf &#039;&#039;&#039;die Musik, weil wir uns mit der heute noch sehr beschäftigen müssen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Apokalypse, weiter im 14. Kapitel. Starke Kraft in der Berührung des Gotteswesens  00:16:49 =====&lt;br /&gt;
Weil wir gehen ja jetzt weiter in unserer &#039;&#039;&#039;Apokalypse.&#039;&#039;&#039; Wir hängen zwar immer noch im &#039;&#039;&#039;14. Kapitel&#039;&#039;&#039;, aber wir kommen jetzt langsam ans 15. heran. Und wenn wir ans 15. Kapitel herankommen, naja, dann kündigen sich sonst schon sehr deutlich die Zornesschalen an. Ausgegossen werden sie erst mit dem 16. Kapitel. Und diese Ausgiessung der Zornesschalen hat... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Was ist jetzt los? Ich hoffe, ihr habt mich noch gehört, jetzt war nämlich mir plötzlich mein Bildschirm mit dem Online-Medium weg. Aber er ist, glaube ich, eh noch da. Also wenn nicht, bitte schreit. Ich hoffe, ich höre es dann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also wir gehen dann aufs 15. Kapitel zu, und das geht dann ins &#039;&#039;&#039;16.&#039;&#039;&#039; über, &#039;&#039;&#039;Ausgiessung der Zornesschalen&#039;&#039;&#039;. Also da wirds sehr wild, die ganze Geschichte und wir werden uns sehr damit beschäftigen müssen, was dieser Zorn ist. Ich habe es ein paar Mal schon erwähnt, dass es eigentlich &#039;&#039;&#039;Ausdruck der Liebe Gottes&#039;&#039;&#039; ist. Das ist also... , es scheint sehr merkwürdig zu sein irgendwo. Zorn ist doch fast das Gegenteil von Liebe irgendwo. Aber die hängen also sehr stark miteinander zusammen. Mit dem werden wir uns beschäftigen müssen. Und es geht vor allem darum, was beim Zorn einmal sehr deutlich wird: Zorn hat, wenn er so ein wirklicher Zorn ist, der einen überkommt, hat er ungeheure Energie in sich. Und um die geht es. Die Energie brauchen wir einmal. Und die Frage ist, wie tasten wir uns halt an diese Energie heran, aber gefahrlos. Gefahrlos in dem Sinn, dass nicht da jetzt der wilde Mustang oder der wilde Stier, der damit zusammenhängt, mit uns durchgeht, sondern dass wir souverän diese Kraft leiten können. Dann wird sie eine wohltätige Kraft. Dann wird aus einer zerstörenden Kraft die höchste wohltätige Kraft in Wahrheit. Und die brauchen wir. Also das nur so zur Einleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich lese jetzt noch einmal wie üblich zum zweiten Mal den Wochenspruch. Aber der führt uns hin, dass wir also eben in diesen auch Zornes-Aufwallungen ein Gotteswesen spüren können. Mit dieser Intensität. Nicht nur als: ja, ich bin leise berührt worden von irgendwas, ich weiß noch nicht was. Sondern dass man es spürt dahinter, nämlich selbst bei dem, wenn wir eine ganz zarte Stimmung erleben, der Natur gegenüber, und dann vielleicht ein paar Tage später draufkommen: das war etwas Überirdisches, was mich da berührt hat, das war, ja eigentlich ein göttliches Wesen. Und ... - aber &#039;&#039;&#039;wenn wir dieses göttliche Wesen in seiner wahren Gestalt erleben, puh, dann ist das nicht eine sanfte Berührung. Das ist ein feuriger Vulkan, so viel Kraft ist da.&#039;&#039;&#039; Nicht, weil er uns verzehren will, aber weil er seiner Natur nach einfach so gewaltig ist, dass man es nur durch das Bild eines gewaltigen Feuersturms ausdrücken kann, zum Beispiel. Also nicht als ein lauwarmer Tee oder sowas. Sondern wirklich, wirklich, da steckt Energie dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt an der Stelle, wo wir in der Apokalypse stehen, geht es darum, dass wir uns dessen bewusst werden, immer mehr, welche Kräfte dahinter sind. Und &#039;&#039;&#039;Kräfte, die notwendig sind, um damit Gutes zu tun&#039;&#039;&#039;. Um uns entwickeln zu können. Um der Erde helfen zu können. Um die Erde teilhaftig werden zu lassen an der Freiheit, die wir als Menschen uns erobern. Ich meine, darum geht es einmal als erstes, dass wir die Erde mitnehmen und in eine &#039;&#039;&#039;Welt der Freiheit&#039;&#039;&#039; verwandeln. So richtig ist das eh erst bei der nächsten Inkarnation dann Wirklichkeit geworden, wenn dann eigentlich &#039;&#039;&#039;aus der ganzen Natur Liebe uns entgegenduftet&#039;&#039;&#039;, so schildert es Rudolf Steiner gerne. Ja, aber &#039;&#039;&#039;da steckt diese Feuerkraft dahinter, hinter dieser Liebe.&#039;&#039;&#039; Und eine Feuerkraft, die ... - wirkliche Liebe ist es eben ja nur dann, wenn sie aus Freiheit gegeben wird, wenn es nicht einfach schwappt: da kommt was raus, sondern wo es ein ganz freies Geschenk ist. Dann ist es Liebe. Und wirkliche Liebe, intensive Liebe ist es dann, wenn diese Feuerkraft dahinter steckt, aber so gezügelt und so gelenkt ist, dass sie zwar ihre volle Kraft entfalten kann, aber eben nicht zerstörerisch, sondern ja, lebensschaffend letztlich. Weil diese Feuerkraft überträgt sich, also es sind zunächst dann astralische Kräfte, die darin wirken, die übertragen sich aber aufs Ätherische und im Ätherischen werden sie lebensschaffende, lebensschöpfende Kraft. Und dazu braucht es diese Intensität. Da geht es also nicht mit einem Haucherl irgendwie, sondern da braucht es Intensität. Aber, lesen wir noch einmal den zehnten Wochenspruch. Ist eine gute Einstimmung zu dem Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sommerlichen Höhen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhebt der Sonne leuchtend Wesen sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es nimmt mein menschlich Fühlen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seine Raumesweiten mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erahnend regt im Innern sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfindung dumpf mir kündend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennen wirst du einst: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in diesem Sinne: wie bereiten wir uns darauf vor, &#039;&#039;&#039;dass das immer bewusster und bewusster werden kann, diese Begegnung&#039;&#039;&#039;. Wir haben dazu schon einiges besprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht also - es sind zwei Dinge dazu notwendig. Das eine ist, &#039;&#039;&#039;dass wir wirklich an unserem Seelisch-Astralischen arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und arbeiten mit wachem Bewusstsein, mit immer mehr Bewusstsein. Und wir haben auch gesagt, es geht um mehr als um bloße Läuterung, Reinigung im Sinne: ich scheide aus meinem Seelischen das aus, was halt negativ ist. Sondern es geht noch um eine viel größere Aufgabe, aus der Kraft des Ichs heraus negatives Seelisches, das in uns entstanden ist durch die Wirkung der Widersacher, indem die Widersacher dieses Seelische verdorben haben, dass wir das ins Nichts hineinführen und in einer neuen, reinen Gestalt wieder hervorbringen. Vielleicht in einer ganz ähnlichen Form, aber jetzt ohne all dem Dunkel, was drinnen ist, was in die Tiefe zieht, was Zerstörungskraft ist, was geistig verdunkelnd ist, sondern jetzt hell, strahlend ist, zugleich aber die Intensität hat, die wir halt auch gerade vertragen können noch, um uns dieser Kraft auch bewusst zu werden. Wir haben ja auch davon gesprochen, dass dieses seelische, geistige Licht so intensiv sein kann, dass es uns vollkommen blendet, und dann sehen wir erst recht: Nix. Wir müssen uns also langsam herantasten, wir brauchen also die Sonnenbrille, die geistige, wir müssen ein Eigenlicht entgegenschicken, das uns dieses strahlende Licht, das uns entgegenkommt, dämpft. Das ist das Interessante: wo Licht dem Licht begegnet, entsteht eine Dämpfung, die dieses helle, eigentlich unendlich helle, göttliche Licht, das da kommt, auf ein für uns erträgliches Maß herabdämpft. Und so viel erkennen wir dann von der seelischen und der geistigen Welt. Nur in dem Maße, als wir es abdämpfen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das eine, also dass wir diese seelische Kraft erzeugen müssen. Und das zweite ist, wir müssen mit der Hilfe, mit der Unterstützung des Christus auch lernen, unsere ätherischen Kräfte, unsere Lebenskräfte und namentlich die höchsten Lebenskräfte - was sind die höchsten Lebenskräfte? Also Ätherkräfte, es fängt an bei ätherischer Wärme, das ist das unterste, da ist der Übergang ätherische Wärme-physische Wärme, die physische Wärme wäre die, die ich mit dem Thermometer messen kann, sozusagen. In dem Moment, wo es ätherisch wird, kann ich es mit dem Thermometer nicht mehr messen, da kann ich nur sehen, dass sich vielleicht die Struktur des durchwärmten Gegenstandes, des durchwärmten Wesens ändert. In unserem Blut spielt sich das dauernd ab. Wir pendeln immer um so einen Punkt herum, bei unseren etwa 37 Grad Bluttemperatur ist dauernd ein Übergang von physischer Wärme in ätherische und umgekehrt von ätherischer in physische. Und das ändert immer, ununterbrochen, in ganz leiser Form auch die physische Konstitution unseres Blutes. Da ändert sich dauernd was. Das ist der Weg, wie letztlich unser ganzes Seelisch-Geistiges bis ins Körperliche hinein wirkt. Es geht also eigentlich vor allem übers Blut und das uns, ja, unseren ganzen Organismus durchzieht irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Wärme, &#039;&#039;&#039;die physisch ätherische Wärme&#039;&#039;&#039;, der Übergang, da ist das Tor, wo das hineingeht. Also man darf das Banalste nicht mit - so banal nehmen, wie man sichs denkt, so als: in der Wärme, pfff. Ja, Wärme, da lebt eigentlich das ganze Seelische, das ganze Geistige drinnen. Und es ist ja so, dass in unserem Blutstrom die Temperatur nicht überall gleich ist. Und sie ändert sich dauernd ein bisserl, auch wenn das vielleicht nur ein Zehntelgrad oder weniger ist, wie es sich ändert. Aber jedes Organ hat seine eigene Temperatur. Es ist nicht überall gleich im Körper verteilt. So insgesamt die Kerntemperatur des mittleren Bereichs, man nennt das die Kerntemperatur, also wenn es da anfängt, kalt zu werden, dann wird es gefährlich. Also der Tod, sagt man, steigt von den Beinen auf. Die Beine werden zuerst kalt. Tatsächlich geht die Durchblutung dort zurück und dann steigt die Kälte immer mehr auf, und im Grunde, wenn es dann da die Herzgegend erreicht, dann wird es gefährlich. Aber es ändert sich beständig. Es ist, also, wenn es draußen eisig kalt ist oder was: das Erste, was kalt wird, sind die Gliedmassen, die Beine, die Arme. Da zieht sich das ganze Blut auch wirklich zurück und schaut, dass es die Wärme im Inneren hält. Das ist halt jetzt extrem, aber im Kleinen passiert das jede Minute, jede Sekunde, wo wir leben, ändert sich da was, in ständiger Bewegung. Es ist also ein lebendiges Strömen von ätherischer Wärme, die in physische übergeht und zurück. Da bewegt sich was. Und in dem gibt sich das Seelische und das Geistige kund. Das spricht dadurch. Diese Bewegungen, die da drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, seht ihr, das sind aber auch die Bewegungen, die hineinkommen zum Beispiel in so eine &#039;&#039;&#039;Komposition&#039;&#039;&#039;. Dort leben sie auf andere Weise in der Art, wie die Musik fließt. Aber es ist genau dasselbe, was sich in unserem Blut abspielt. Und tatsächlich, wenn ich Musik höre, tut sich was im Blut. Und dann sind diese Änderungen, die im Blut sich abspielen, tatsächlich ein Bild dessen, was in der Musik sich abspielt. Wir werden also ganz Musik, gerade mit unserem Blut oder beziehungsweise, genauer gesprochen mit unserer Wärme. Die geht mit mit dem. Ist nicht unabhängig einfach davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der &#039;&#039;&#039;Sprache&#039;&#039;&#039; ist es auch der Fall. Aber da kommt dann noch anderes dazu. Aber bei der &#039;&#039;&#039;Musik&#039;&#039;&#039; ist es also ganz, ganz stark. Also dass unser Wärmeorganismus sozusagen mitschwingt, mitsingt mit der Musik. Und damit holen wir sie herein in unser Wesen. Und umgekehrt gibt uns die Musik über die Vermittlung mit der Wärme, indem sie in die Wärme hineingetragen wird und von dort ins Ätherische, ins Astralische hinaufgetragen wird, ist die Musik eine Hilfe, zum Beispiel unseren Astralleib, auch unseren Ätherleib natürlich, aber vor allem dann auch unseren Astralleib in, naja, in eine schön klingende Form zu bringen. Also Musik kann da helfen. Wir lernen. Wir lernen aneinander. Und, ich meine, was ein &#039;&#039;&#039;Komponist&#039;&#039;&#039; uns gibt, ist: er schenkt uns etwas, was er in seiner Seele empfangen hat und durch ihn durchgegangen ist, das schenkt er uns in seiner Komposition. Und wir können es aufnehmen und müssen es uns zu eigen machen. So wie der Komponist, der hat aus einer Quelle geschöpft, aber er hat etwas ganz Eigenes daraus gemacht, das geschöpft ist aus der Quelle, das heißt aus diesem unerschöpflichen Topf, aus diesem unerschöpflichen Pool sozusagen geholt ist, aber einen bestimmten Aspekt davon herausholt, und das ist seiner geworden. Und aus dem heraus schenkt er es jetzt weiter an alle, die diese Musik hören, die diese Musik spielen. Und jeder macht wieder was Eigenes, aber es ist aus dem selben Bereich herausgeholt. Und so kann &#039;&#039;&#039;Musik&#039;&#039;&#039;, nicht nur kann, sie tut es, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht, &#039;&#039;&#039;hat einen unheimlichen erzieherischen Wert&#039;&#039;&#039;, letztlich auch &#039;&#039;&#039;auf unser Astralisches&#039;&#039;&#039;. Weil, es geht also übers Hören, geht es hinein in die Blutwärme, die ändert sich, die musiziert mit, die schenkt es weiter ans Ätherische und das Astralische freut sich von dem, was da an Ordnungskraft, an kosmischer Weisheit eigentlich hineinkommt, und eine kosmische Weisheit, die zugleich eine immense Kraft hat. Nicht wahr, Astralisches ist einerseits dort, wo es wirklich das kosmisch Astralische, das Welten-Astralische ist, ist die kosmische Weisheit im Grunde. Das ist die kosmische Weisheit, die Wirklichkeit in der Welt geworden ist, die die Welt geschaffen hat. Wir haben es oft schon besprochen, &#039;&#039;&#039;das erste Kapitel der Genesis bezieht sich auf die Schöpfung der Welt im Astralischen&#039;&#039;&#039;, in der Seelenwelt. Da gibt es noch kein Ätherisches, da gibt es noch kein Physisches, da gibt es nur Seelisches. Und alles wird dort bereits seelisch erlebt, was später Physisch-Ätherisches wird. Dort ist das alles drinnen. Und das ist die Verkörperung, ja, zunächst einmal der großen kosmischen Weisheit, die aus der vorangegangenen Verkörperung unserer Erde hervorgegangen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sogenannte &#039;&#039;&#039;Alte Mond&#039;&#039;&#039;, den Rudolf Steiner oft genannt hat &#039;&#039;&#039;den Planet oder den Kosmos sogar der Weisheit&#039;&#039;&#039;. Das Wort Kosmos der Weisheit ist besser als Planet der Weisheit, weil wir wissen schon, da hängt die ganze restliche Welt mit dran. Also es gibt keinen Alten Mond ohne das ganze Drumherum sozusagen. Das ist eigentlich eines. Es gehört zusammen, auch wenn es für uns jetzt als körperlich, räumlich auf Erden erscheinende Wesen so unglaublich scheint, dass die fernsten Fernen des sichtbaren Kosmos und darüber hinaus, dass das alles zusammen gehört und alles in Wahrheit zusammenspielt. Und, ja, auf der geistigen Ebene in völliger Gleichzeitigkeit zusammenspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äußerlich sagen wir, okay, bis das Licht von der Sonne zu uns kommt, nur von unserer Sonne, dauert es schon acht Minuten. Wir sehen also immer die Sonne, wie sie vor acht Minuten war, in Wahrheit. Und wenn es ein bisschen weiter ist, die Sterne, dann sind es schon ein paar Jahre. Und wenn wir dann entfernte Sterne haben, sind es sehr schnell 10.000, 20.000, 100.000 Jahre. Und wenn wir dann irgend so ein kleines Nebelfleckerl, eine andere Galaxie, sehen, sieht man nur durch die Fernrohre, also kaum eine, die man mit freiem Auge erkennen kann, na dann sind es schon eine Million Jahre oder was. Die nächsten Galaxien. Und dann brrrr - alles das, was dort passiert, überall, was dort passiert, geistig vor allem passiert, hat hier -, ist hier genauso da. Geistig können wir uns damit verbinden, äußerlich, sinnlich haben wir ein Problem. Da müssen wir halt vielleicht Millionen Jahre warten, da sind wir nicht mehr verkörpert auf der Erde. Das werden wir also nicht abwarten können. Aber geistig, seelisch sind wir damit verbunden. Und aus diesem riesigen Gebilde sozusagen, das ist erfüllt, seelisch erfüllt, von ungeheurer Weisheit zunächst einmal, die von dem alten Mond herübergekommen ist. Der alte Mond hat dazu gedient, diese Seelenwelt, diese Astralwelt so zu gestalten, dass sie eigentlich so weisheitsvoll wie nur möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Interessante ist, mit dem fängt die &#039;&#039;&#039;Erdentwicklung&#039;&#039;&#039; schon an. Also das heißt, dort wo die Erdentwicklung kommt, ist eigentlich &#039;&#039;&#039;von Anfang an&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ungeheure Weisheit da und trotzdem reicht das nicht aus, um die Erdenschöpfung so hervorzubringen, dass sie ihren Sinn erfüllen kann,&#039;&#039;&#039; nämlich ein geistiges Wesen zu erschaffen, das die Freiheit hat, die gleiche Freiheit wie die göttliche Quelle selbst. Dazu reicht die ganze kosmische Weisheit, die da herübergekommen ist, nicht aus. Dazu reicht die Weisheit der geistigen Hierarchien, der Engelwesenheiten, die in dieser kosmischen Weisheit leben, nicht aus. Diese Weisheit ist etwas aus der Vergangenheit Gekommenes, Gewordenes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der neue Einschlag kann nur immer kommen durch ein Wesen, das die Freiheit hat. In alten Zeiten war es eben in Wahrheit die Gottheit selber, direkt, unmittelbar, die diesen neuen Impuls hineingebracht hat. Bei der Erdenschöpfung, Anfang der Genesis die Schilderung, ist es so, im ersten Abschnitt drinnen, also am ersten Schöpfungstag, ab dem Moment, wo die Elohims sprechen - &amp;quot;Es werde Licht. Und es ward Licht.&amp;quot; - dann verbindet sich der Christus mit ihnen. &#039;&#039;&#039;Der Christus ist es, der dieses schöpferische Wort hineinbringt&#039;&#039;&#039;. Durch das entsteht erst das Neue, das den Sinn der Erdentwicklung ausmacht, das, mit dem ganzen Kosmos, der damit verbunden ist. Das ist das Neue. Und das jetzt auch zu sehen im Zusammenhang mit dem, was ich vorhin sagte, also dass eben die Musik, dass sich darin letztlich abspiegelt diese Weisheit, die im Astralischen drinnen ist. Aber wir müssen eben noch mehr machen, wir müssen auch noch diesen Ich-Impuls hereinholen, wirklich aus der Freiheit einen Impuls hineingeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum muss jeder Komponist &#039;&#039;&#039;aus der Quelle, aus der er schöpft, noch was Eigenes machen&#039;&#039;&#039;. Darum muss jeder Musiker, der es spielt, etwas Eigenes daraus machen. Wenn er das nicht macht, dann fehlt ihm, ja, die eigentlich menschliche Dimension dabei. Also das heißt, um mal so ein Musikstück richtig zu komponieren, muss ich erst einmal diese kosmische Weisheit überhaupt auffangen können. Und nicht halt nur irgendeinen Lärm machen, sprich irgendwas Chaotisches. Ich meine, es kann in dem, was man vielleicht auch als Lärm bezeichnen kann, kann manchmal auch die nächste Stufe der Entwicklung der Musik liegen. Meine ich jetzt gar nicht zynisch, weil die Menschheit hat sich verändert, wird sich noch weiter verändern und gewisse Intervalle, &#039;&#039;&#039;gewisse Harmonien oder Disharmonien werden sich zu Harmonien verbinden&#039;&#039;&#039;. Wir empfinden sie als Dissonanz, weil wir, nämlich nicht unser äußeres Ohr, sondern unser seelisches Ohr, noch nicht bereit ist dafür, das als Wohlklang, als eine schöpferische Kraft aufzunehmen, die es eigentlich ist, während wir: &amp;quot;äh äh, die bringt mir mein Seelisches durcheinander, das klingt irgendwie ganz schräg&amp;quot;. Es klingt schräg, weil wir seelisch noch nicht so weit sind. Also es gibt eigentlich keine dissonanten Intervalle so gesehen. Die sind immer nur temporär dissonant. Und das ist auch so ein Weg, bisserl zu zeigen, dass Kräfte, die wir jetzt als zerstörend vielleicht oder als, sagen wir vorsichtig, störend empfinden, dass aus denen etwas ganz Wunderbares werden kann. Ja, eigentlich geht es zunächst einmal nur darum, zu erkennen, dass sie eigentlich was Wunderbares sind und wir sind nur nicht reif, das mitzukriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also die erste Stufe. Das ist die erste Stufe, diese Weisheit hereinzuholen und sie zu erleben. Und wie man sieht, das ist gar nicht so leicht, also sie in ihrer Vollständigkeit so als Weisheit zu erkennen, dass das einfach passt, und nicht zu sagen: äh, äh, stört mich, passt nicht, passt nicht, ertrag ich nicht. Nicht wahr, das ist, es heißt eigentlich: ich ertrage es nicht, ich bin seelisch noch nicht so weit, es zu ertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kommen halt die stärkeren Kräfte des Mustangs oder des Stieres herein, in Wahrheit. Gerade dort sind so entscheidende Punkte, wo, ja, starke astralische Kräfte drinnen liegen. Dort lauern natürlich aber auch die &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039;. Das ist, genau die Punkte, wo sie hereinkommen. Und ja, im Mittelalter hat man das deutlich empfunden auch, das, wo der Teufel dann drinnen sitzt in der Musik, wo man ihn hören kann geradezu. Aber dort ist auch immer die Chance, den nächsten Schritt zu machen. Und der besteht im Grunde zunächst einmal nur darin, zu erkennen, dass diese Teufelsmusik eigentlich Engelsmusik ist. Dass nur wir nicht reif genug waren, das zu erkennen. Und dass wir eigentlich also damit Kräfte liegen lassen, die wir benutzen sollten, die wir lernen sollten, benutzen, zur Hand haben und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, &#039;&#039;&#039;der Musik steht eine riesige Entwicklung noch voraus&#039;&#039;&#039;. Wir sind noch lange nicht am Ende der Musik. Das hat gerade erst angefangen. Wir sind jetzt gerade am Punkt, die ersten Versuche zu machen, so richtig. Und da denkt Euch schon den Sprung vom Mittelalter herein, dann, was jetzt in der Neuzeit passiert ist. Da ist eigentlich eine gewaltige Dimension dazugekommen an musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten, an Kompositionsmöglichkeit. Damit will ich nicht die alte Musik oder die jetzt auch bei Naturvölkern ist ... - ist was Großartiges, das ist eine Basis. Aber da gibt es noch sehr, sehr viel mehr drüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Teil davon wurde halt namentlich in Europa hereingeholt. Also gerade in der Musik, in der Weisheit, die da drinnen - wenn man denkt, was ein Bach hereingeholt hat an kosmischen Harmonien, und sich dessen auch bewusst war, dass er da die Sphärenharmonien eigentlich hereinholt. Genauso wie es ja Kepler bewusst war, dass er, wenn er rechnet da drüber, dass er eigentlich versucht zu berechnen die Sphärenharmonien. Ein Zipfel davon. Ein Zipfel davon, weil er berechnet halt ein bissel was von unserem Planetensystem. Aber da hängt ein ganzer Kosmos dran. Das heißt: Milliarden, Billiarden, Trilliarden, ich weiß nicht, wie viele Sonnen, mit sicher auch Planeten, die alle ihre eigenen Rhythmen haben. Das heißt, die alle ihre eigene Komposition haben, wenn wir es jetzt musikalisch ausdrücken wollen. Und die alle zusammen bilden eine riesige, riesige Symphonie. Und wir sollten eigentlich lernen, jetzt während unserer Erdentwicklung diese Symphonie, ja, mit unserem Bewusstsein zu erfassen. Prrr. Das heißt, wir sollten jetzt uns vorbereiten dazu. Das wird nicht mehr im verkörperten Zustand sein und dann: wir werden irgendwann wirklich in dieser Sphärenharmonie leben. Also jetzt der Zustand, wo wir dann übergehen, also wo wir ja stehen jetzt in der Apokalypse: Übergang der Erde in den astralischen Zustand, heißt ja eigentlich, dass wir in diese Weisheitswelt hineingehen. Und da wird sich uns noch sehr viel mehr eröffnen von dem, welche riesige Dimension das hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt geht es darum, uns vorzubereiten. Und es geht darum, unser Seelisches, unser Astralisches, also das heißt, das Astralische ist das, wo bis jetzt unser Ich noch nicht so wirklich selbstständig mitgearbeitet hat, das müssen wir alles erobern eigentlich, vom Ich her. Erobern heißt, uns dessen bewusst werden. Und es verwandeln, verwandeln erneuern, das heißt, Negatives, was durch die Widersacher in uns bewirkt wurde - das heißt, wir haben es bewirkt, weil die Widersacher uns verführt haben und wir uns halt lassen haben. Aber das hat auch sein Gutes. Na, wir werden heute noch, denke ich, darauf kommen. Dass das notwendig ist, also alles, auch das, was - auch nämlich das Umgehen mit den zerstörerischen Kräften. Und in der Vergangenheit, die Menschheit ist mit, pfff, immensen zerstörerischen Kräften umgegangen. Nicht wahr, heute sagen wir: okay, die Menschheit, ja jetzt hat sie die Atomkraft entwickelt und können wir das verantworten? Und - nein, wir sind moralisch sicher noch nicht so reif. Aber die Geschichte ist nur ein blasser Abglanz von dem, was in der Vergangenheit da war.  45:09&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man zurück geht zum Beispiel in die &#039;&#039;&#039;lemurische Zeit&#039;&#039;&#039;, dann muss man sehen: die Kräfte, die damals diese sogenannte lemurische Zeit, ja, zum Untergang gebracht haben und damit die ganze Konfiguration der Erdoberfläche radikal verändert hat, die ganze zaghaft entwickelte Lebenswelt, die es damals gab, radikal verändert hat und es bis zu einem Aussterben kam von fast 95 Prozent der Lebewesen, hat seine Ursache drin, dass &#039;&#039;&#039;die Menschen diese Macht über das Astralische, die sie damals noch hatten, missbraucht haben.&#039;&#039;&#039; Dadurch ist diese Lemuria, wie es Rudolf Steiner nennt, also was so ein Zentrum hatte in dem Gebiet zwischen Afrika und Indien etwa und Australien unten, da irgendwo, wo es heute kein Landgebiet ist und damals auch einfach noch nicht so verhärtet war, wie heute die Erde verhärtet ist. Also dort hat sich sehr viel halt abgespielt dort in dem Bereich irgendwo, ja, aber hineingehend bis nach Palästina oder so, das gehörte auch noch dazu. Es ist also ganz interessant, gibt es auch von anthroposophischen Geologen interessante Studien, wie eigentlich - ja, &#039;&#039;&#039;dort wo jetzt Jerusalem ist&#039;&#039;&#039;, mit dem hängt zusammen, das ist der erste Keimpunkt eigentlich gewesen, wo die feste Erde entstanden ist. Und &#039;&#039;&#039;das ist der Punkt, wo eigentlich die Menschheit die Erde betreten hat&#039;&#039;&#039;. Das ist wie &#039;&#039;&#039;der Punkt, wo die Erde befruchtet wurde durch das Geistige&#039;&#039;&#039;, was ... Also das ist jetzt keine direkte Aussage von Rudolf Steiner, sondern das ist, aber von anthroposophischen, Geologen gefunden worden und hat eine gewisse Plausibilität. Und, eben dieses Jerusalem ist ein ganz besonderer Punkt auf jeden Fall, an der Erdoberfläche, wenn man so will. Eben der Punkt, wo die stärkste Verbindung mit dem Irdischen möglich ist, wo man am tiefsten auch heute hinuntersteigen kann, sozusagen ins Irdische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nahe Jerusalem liegt ja eben auch die Stätte, wo die &#039;&#039;&#039;Jordan-Taufe&#039;&#039;&#039; stattgefunden hat. Allerdings, Jerusalem liegt oben am Berg und dann geht es hinunter, gewaltig, wie es da hinunter geht dann, ins Jordan-Tal hinunter, weil das Jordan-Tal liegt über 400 Meter unterm Meeresspiegel. Und Jerusalem, ich weiß jetzt nicht genau, wie hoch, aber das - 600-700 Meter sicher über dem Meeresspiegel. Also es ist eine Differenz von gut einem Kilometer. Und das ist auch interessant, also wenn man von Jerusalem runterfährt ins Jordan-Tal, also überhaupt, wenn man runterfährt, Negev-Wüste, das ist zwar die entgegengesetzte Richtung zur Taufstelle, aber da geht es in solchen Serpentinen runter, und pffhh - so eigentlich im Grunde [Handbewegung fast senkrecht von oben nach unten]. Also in sehr kurzer Zeit ist man unten. Oben schneit es zu Weihnachten dort, wenn man Pech hat, hat so um 0 Grad oder was und unten hast locker 30 Grad dann, im Jordan-Tal unten, in der Negev-Wüste. Also ganz krass die Unterschiede, die dort sind. Und ähnlich ist es aber nach der anderen Seite, wo dann die - im Übrigen vermutlich bei dem Ort, der auch Bethanien heißt, aber nicht mit dem Bethanien identisch ist, wo der Lazarus gelebt hat. Aber er heißt auch Bethanien, - also dort vermutet man äußerlich, dass die Stelle war, wo die Jordan-Taufe stattgefunden hat. In der Gegend auf jeden Fall wird es wohl gewesen sein. &#039;&#039;&#039;Und dieses ganze Jordan-Tal, das ist im Grunde der tiefste Punkt des festen Landes, die tiefste Ebene des festen Landes, die es gibt auf der Erde&#039;&#039;&#039;. Also über diese mehr als 400 Meter unterm Meeresspiegel geht es eigentlich nirgends wo sonst auf der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da ist - als wollte da wirklich alles hineinkriechen ins Innere der Erde. Das ist dort, also das heißt, da ist eine immense Kraftquelle auch dort. Und eine Kraftquelle, aber die sucht den Weg nach unten. Die sucht den Weg nach unten. Und den müssen wir eben auch suchen, und im doppelten Sinn, das heißt auch, nach unten, hurra, das Reich der Widersacher, ist aber dort auch. Wir brauchens. Wir brauchens. Also wir sind nicht die Braven, wenn wir an den Widersachern einfach vorbeigehen und sagen: hum da halt ich mich fern, ich will lieber ein Engerl sein. Ja, dann erfüllen wir aber unsere Erdenaufgabe nicht. Erdenaufgabe ja, die uns ermöglicht ist, die wir aus Freiheit ergreifen können oder auch nicht können, es liegt an uns. Aber eben gerade &#039;&#039;&#039;durch dieses Untertauchen ins Festeste, ins Dunkelste, in das Reich der Widersacher, frei zu werden&#039;&#039;&#039;. Freie Menschen zu werden, und aus dem die Kraft herauszuholen, letztlich dem ganzen Kosmos die Freiheit zu geben. Aus dem Kosmos, zumindest aus der nächsten Verkörperung unserer Erde schon ansatzweise einmal einen Kosmos der Freiheit zu machen. &#039;&#039;&#039;So viel als uns gelingt, so viel wird Liebe eine Naturkraft werden&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann sich das heute gar nicht vorstellen, wie das ist. Und das ist mehr als die weisheitsvolle Ordnung der Natur. Und &#039;&#039;&#039;der Prozess beginnt eben am ersten Schöpfungstag&#039;&#039;&#039;, wo die Elohim sprachen: es werde Licht. Wo sich der Christus damit verbindet. Der macht es möglich, indem er sich damals schon beginnt, mit dieser Erdenschöpfung einfach zu verbinden. Da fängt seine Beziehung dazu an sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen Weg müssen wir nachgehen. Und der Christus ist es eben, der uns zugleich auch hilft, indem er sich mit unserem Ich verbindet, eins wird eigentlich mit unserem Ich. Der hilft uns, mit den Ätherkräften auch umgehen zu können. Also in den - ich habs eh schon oft gesagt, mit dem Astralischen, also alles das, was ich jetzt über das Astralische gesagt habe, das ist unsere Aufgabe. Brrhh - da hilft uns niemand. Niemand. Niemand. Hilf dir selbst. Dann hilft dir Gott sozusagen. Aber, also das ist unsere Aufgabe, und der Punkt ist: wir können das. Oder wir werden es können. Wir sind auf dem Weg dorthin. Es steht dem nichts im Wege, als wir selber. Auch nicht die Widersacher sind es, die uns im Wege stehen. Die sind der Reibebaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sorat ist natürlich einer, der sehr gefährlich ist. Der hätte die Macht, uns von dem Weg abzubringen. Aber auch nur, wenn wir aus Freiheit zustimmen, habe ich oft schon gesagt. Also mit Gewalt kann er uns nichts antun und uns von dem Weg abbringen. Aber er hat natürlich eine sehr, sehr stark verführerische Macht. Indem er uns, ja, in Wahrheit ein Reich der Weisheit verspricht, in dem wir zumindest mitherrschen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was uns zugedacht ist, ist mehr. &#039;&#039;&#039;Nicht nur ein Reich der Weisheit, sondern ein Reich der Liebe&#039;&#039;&#039;. Das schließt die Weisheit nicht aus, aber es ist mehr. Es ist mehr. Es ist etwas, was die Weisheit in Wahrheit immer wieder erneuert. Weisheit ist letztlich, so wie sie herübergekommen ist vom alten Mond, bedeutet eine gewaltige kosmische Harmonie. Das ist, eigentlich ist es was Perfektes. Aber damit ist es auch fertig, am Ende in gewisser Weise. Und das, was aus der Freiheit oder was aus der Schöpfung - wenn ein ganzer Kosmos aus der Freiheit heraus geschaffen wird, und zwar so, dass die Freiheit lebt in diesem Kosmos - also geschaffen ist ja der alte Mond worden aus der Freiheit letztlich, der göttlichen Quelle. Aber die Freiheit wurde dem Kosmos selbst nicht gegeben. Das heißt, der Kosmos selbst, beziehungsweise die geistigen Wesen, die drinnen wohnen, leben letztlich dann in einer sehr harmonischen Welt, aber sie können sie nicht wirklich ganz zu ihrer eigenen machen. Und das ist das Neue, was daraus kommt also, und für die Aufgabe ist der Mensch vorgesehen, dass er eigentlich das Zugpferd in die Richtung ist. Also wirklich das wird, was bis jetzt noch keine dieser Hierarchien war, die über uns stehen. Nämlich der Geist der Freiheit und Liebe, wie es Rudolf Steiner auch gelegentlich, sehr selten, nennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist der Freiheit und Liebe. Ja, wir werden zunächst einmal in so was sein, was vergleichbar ist der Engelstufe. Aber man darf sich eben nicht denken, dass wir irgendwie dann nur ähnlich sind den Engeln, die heute da sind. Sondern wir haben eine ganz andere Aufgabe und ganz andere Kräfte. Es wiederholt sich nie etwas. Sonst könnte man denken: okay, baff, wir sind jetzt also Mensche. Das heißt, es ist [??]-Klasse für geistige Wesenheiten, das ist die erste Klasse. Weil Menschheit heißt, man hat ein Ich bekommen, man ist ein geistiges Wesen geworden. Und dann steigen wir brav auf im nächsten Kosmos, in der nächsten kosmischen Verkörperung, in die zweite Klasse. Dann kriegen wir schon Flügerl und sind Engel. So wie jetzt die Engel da sind. Nein. Nein. Wir werden engelartige Wesenheiten, aber völlig anderer Art als die, die es jetzt sind. Also es ist nicht so, dass da Schulstufe für Schulstufe durchgemacht wird und dann sind alle gleich fertig, Maturanten [österreichisch für Abiturienten], wissen dasselbe, können dasselbe und sind tauglich für den Beruf. Nein. Wir sind die, die rebellieren dagegen und sagen: wir machen einen ganz eigenen Kosmos und der ist noch nirgends wo vorgesehen. Nicht einmal die göttliche Quelle weiß, was das werden wird. Und wir werden so einen Teil hineinbringen. Das heißt, es werden wir als Menschen in der nächsten Verkörperung unserer Erde, wir werden Quellpunkte dessen sein, dass ein Kosmos entsteht, der selbst für die Gottheit unvorhersehbar ist. Der für die Gottheit nur dadurch verständlich wird und in seine Allwissenheit aufgenommen ist, dass wir es tun. Dass wir es tun und das müssen wir uns denken kosmischer Dimension. Da arbeiten wir schon mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden dann immer noch irgendwas mit unserem Planetensystem zu tun haben, das in neuer Art halt wieder entstehen wird und natürlich anders die Konstellation etwas, aber wo man zumindest sehen wird, wo das herkommt, welche frühere Entwicklung das hat, wie es halt bei einer nächsten Inkarnation ist. Aber es wird bereits eine Auswirkung auf den ganzen Kosmos haben, auf den neuen Kosmos, auf dieses neue Jerusalem, das hervorkommt. Das heißt, der wird schon deutlich unsere Handschrift auch tragen. Und man wird dann sehen, dass das, was an Liebe dort sowas wie eine Naturkraft ist - kann man sich nicht wirklich vorstellen, wie das ist, aber man kann auch wirklich gar nicht so viel darüber sagen, weil wir müssen es erst machen. Wir müssen es ja machen. Erst wenn wir es machen können, wenn wir so weit sind, dass wir das wirklich können, dann werden wir wissen, wie das wirklich ist. Das kann uns niemand sagen. Nicht einmal der Christus kann uns sagen: na, das wird so und so werden. Er wird uns helfen, dass es so weit kommt. Er wird uns helfen, jetzt während der Erdentwicklung uns vorzubereiten, dass wir dann zur Zeit des neuen Jerusalems, also der nächsten Verkörperung unserer Erde, so weit sind, dass wir es aus eigener Kraft können. Weil dann werden wir so weit sein, dass wir im Ätherischen aus eigener Kraft arbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann können wir noch nicht bis ins Physische hineinarbeiten, da brauchen wir noch Hilfe, aber wir können dann bereits gut hineinarbeiten in die Astralische Welt. Ist noch nicht ganz am Ende, aber wir können schon was und wir fangen an, in der Ätherischen Welt schöpferisch tätig zu sein. Das heißt, ätherische Kräfte, die da sind, ins Nichts verschwinden lassen und in neuer Form sie wieder hervorbringen. Dann sind wir schöpferisch im Ätherischen. Und das haben wir im ganz Kleinen jetzt schon in unserem lebendigen Denken drinnen. Wo wir wirklich lebendig denken, nicht nur beweglich denken. Ich meine, es gibt verschiedene Stufen, bis man dort hinkommt. Ich meine, man kann ein sehr starres mechanistisches Denken haben, das ist sicher nicht lebendig, hat aber seine Aufgabe, keine Frage, müssen wir uns auseinandersetzen damit, ist gut fürs Bewusstsein, da sind wir eigentlich am wachsten zunächst, an dem lernen wir e,s wach zu sein.  59:45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir lernen halt immer am Toten, am Sterbenden wach zu werden. Aber der nächste Schritt ist, dass wir ein beweglicheres Denken bekommen und nicht immer nur in Kausalschritten denken: aus A folgt B und aus dem folgt C und D. Das ist eine Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, unser Kosmos funktioniert heute, dass bei jedem Ereignis in Wahrheit, außer es ist ein ganz spezielles physikalisches Experiment ausgewählt, sodass alles möglichst ausgeschaltet ist, was aber in der Praxis draußen, in der Natur zumindest nicht wirklich passiert. Ja, in unseren Maschinen passiert es da, die bauen wir dann auch, im Großen und Ganzen. Zumindest solange es so funktioniert, wie wir es uns wollen, wenn es dann irgendwann einmal anfängt, eine Manderung zu machen, dann kommen halt ein paar Faktoren hinein, die wir übersehen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in der Natur draußen, bei allem was passiert, dass ein Baum wachsen kann, da sind Tausende, Hunderttausende, Milliarden Einflussfaktoren, die eine Rolle spielen. Damit der Baum so wachsen kann, wie er kann. Also da gibt es noch viel zu entdecken, da gibt es noch viel zu entdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da spielen sehr wohl auch äußere Kräfte eine Rolle. In der Biologie beginnt man langsam das zu erkennen, wie sehr das alles wichtig ist, auch die Umweltsituation, auch die kosmische Situation. Aber auch das ist erst ein müder Anfang, da bin ich noch ganz im äußerlich-sinnlich-physischen drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dahinter wirkt Ätherisches, dahinter wirkt die Weisheit des Kosmos, dahinter, das alles spielt eine Rolle. Und wir sehen halt, dass er da herauswächst und deswegen glauben wir, es ist nur wichtig, was da sich abspielt. Die fernsten Fernen spielen mit eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die sind es, die daher trotzdem jedem Baum, jeder Pflanze, auch wenn es die gleiche Art ist, trotzdem den individuellen Touch geben irgendwo. Ja, man sieht es ja selbst schon bei den Eiskristallen. Es ist ja faszinierend, keine zwei Eiskristalle, Schneekristalle sind genau gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben alle das selbe Prinzip dahinter, sechsstrahlig, beziehungsweise im ganz extremen Fall nur dreizellig, dann ist das verkümmert, aber sechsstrahlig ist das Grundprinzip, aber dann sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Und da spielen real, das ist geradezu die Lust der Natur, damit zu spielen. Ich sage jetzt bewusst die Lust, das sind astralische Kräfte, die damit spielen, die musizieren, indem sie diese Harmonien erzeugen, diese Formen Harmonien, die sich abbilden in den Schneekristallen zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn es schneit im Winter, jetzt haben wir das Gegenbild zum Hochsommer, auf den wir zugehen, dann musiziert der Himmel jedes Sternchen da. Das ist eine kleine Komposition und eine ganz eigenständige. Das schaut nur für uns so simpel und klar, das ist ein Meisterwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit freiem Auge sieht man ja gar nicht alle Details, die drinnen sind, man kann das dann unter das Mikroskop legen oder was und vergrößern, dann sieht man, dass jede kleine Zacke, die da drinnen ist, noch einmal hunderte Zacken hat und das werden immer mehr und immer mehr. Das verästelt sich, das ist aus einem ganz lebendigen Prozess hervorgegangen, weil Kristalle entstehen aus dem Lebendigen. Solange ein Kristall wächst, wächst, ist es ein Lebensprozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist nicht bloß ein physikalischer Prozess, also im Sinne eines toten Prozesses. Natürlich spielt das Physische eine Rolle, aber das Leben nimmt das Physische mit und bildet sich ab darin und das macht die Feinheiten aus. Das Grobe kann ich mit physikalisch-chemischen Gesetzmäßigkeiten erklären, aber das erklärt man nicht, die Feinheiten, die drinnen sind und in denen ist in jedem ist eine kleine Komposition drin, eigentlich eine große Komposition, komponiert aus der Sternenweisheit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sternenweisheit bildet sich ab und das heißt, es sind, wenn es schneit, wahrscheinlich Milliarden Lieder, die auf uns herunterregnen. Nichts anderes. Das äußere Bild für die Lieder, die seelisch auf uns herabregnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt euch vor, was man da eigentlich an Kompositionen auffangen könnte und wie wenig wir schaffen davon hereinzubringen. Eigentlich müsste man jedes Mal, wenn es schneit im Winter, müsste man die Leute schon komponieren und wir hätten Millionen neue Kompositionen. Ja, wir werden einmal so weit kommen, dass wir es erleben, aber das wird schon der Zeitpunkt sein, wo wir nicht mehr verkörpert sind auf Erden wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir werden dem nahe kommen. Wir werden dem nahe kommen, dass wir diese seelische, ich sage jetzt bewusst seelische Musik hören. Hören ist jetzt mit Anführungsstrichen zu nehmen natürlich, weil es nichts Äußerliches ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kraft, diese Kompositionsfähigkeit, wir komponieren das Ich. Das Ich ist der Komponist, aber er hört, was da im Kosmos ist, er nimmt es, nimmt es in sich hinein, lässt es eigentlich ins Nichts verschwinden und holt es als etwas Eigenes heraus. Das passiert eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist vor allem das Wesen der abendländischen Musik. In vorchristlicher Zeit ging das noch nicht, weil das Ich noch nicht erwacht war. Es geht also erst, seit das Ich erwacht ist, na, das fängt also an nach dem Mysterium von Golgatha, so richtig erst ab 333 nach Christus, aber da ist es immer noch sehr, sehr, sehr einfach das Ganze im Mittelalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Derzogau hat man Schwierigkeiten, dissonant, schlecht, böse, nicht gut eigentlich. Erst langsam jetzt dann, wenn wir ins Bewusstseinseelenzeitalter kommen, dann bricht etwas auf. Und eigentlich sind die großen Komponisten, das sind die Vorarbeiter, die am Geist selbst arbeiten schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die holen das herein. Und die größten von ihnen haben das zumindest auch geahnt, womit sie es zu tun haben. Wenn sie es auch nicht geschaut haben, sie haben es aber gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In sich gehört. Und man muss sich vorstellen, wie viel Reicher das ist, was so ein großer Komponist wirklich in sich hört, im Vergleich zu dem, was er dann an ein paar Noten da niederschaut. Aber da steckt, zwischen den Noten sozusagen, steckt die eigentliche Botschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Noten, die da stehen am Platten, das sind nur die Markzeiten. Und dazwischen musst du es fühlen mit deinem eigenen seelischen Erleben, das du herein holst. Schöpferisch aus dem Ich fühlst du das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also du hörst etwas von der kosmischen Harmonie, die draußen als Schöpfung vorhanden ist. Du holst sie herein, lässt sie ins Nichts verschwinden und holst sie in veränderter Form neu heraus. Und dann ist der Kosmos damit eine neue Dimension bereichert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er wird verwandelt dadurch. Und zwar so verwandelt, dass eben dann im Australischen auch die Anlage entsteht, dass später dann im neuen Jerusalem wirklich auch die Liebeskraft überall in der Natur verankert sein kann. In dem Kosmos der Weisheit, der aus unserer vorigen Erdverkörperung hervorgekommen ist, war das nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnte keine Erdenschöpfung entstehen, aus der bereits die Liebe überall uns entgegenkommt. Das ist nicht möglich. Wir haben jetzt die Aufgabe, das vorzubereiten, dass es dann auf dem neuen Jupiter oder auf dem neuen Jerusalem, wie es der Apokalyptiker Johannes nennt, dass es dort als selbstverständliche Kraft aus der Natur blüht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass es dort eine Freiheitskraft ist. Eine Freiheitskraft. Liebe ohne Freiheit geht nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß auch nicht, wie man sich das vorstellen soll. Man kann es nur im Denken erfassen. Und da fängt das lebendige Denken an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich will jetzt nur sozusagen mehr fürs Gemüter mal vorbereiten, ahnend, was da dahinter steckt, was wirklich in lebendigem Denken drinnen sein kann. Und der Christus ist es, der uns eben hilft, dass das wirklich jetzt im lebendigen Denken bis ins Ätherische hinein eine Realität wird. Wir müssen es aus dem seelischen holen, also mit unserem Ich aus dem seelischen holen, aber damit das lebendiges Denken wird, das Denken bedient sich der Ätherkräfte und es muss dort eine Realität werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von uns kommt der seelische Impuls dazu, der Christus hilft, dass es wirklich im Ätherischen geschehen kann. Das heißt aber auch, wo wir wirklich lebendig denken, denken wir mit dem Christus. Oder er denkt mit uns, wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jedenfalls so, dass wir die Richtung angeben. Er gibt natürlich Kraftkomponente dazu, wenn wir es so nennen. Er verstärkt so, dass es wirksame Kraft werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist zunächst einmal vor allem eine wirksame Kraft, die uns selber umgestaltet. Mit dem fängt es natürlich an. Den ersten Kosmos, den wir verändern, und an dem da sind wir jetzt schon ziemlich stark dran, ist unser Mikrokosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Voraussetzung. Und der Makrokosmos verändert sich mit eigentlich dadurch, weil der Makrokosmos das widerspiegelt. Also das heißt, wir müssen nicht jetzt wie ein Raumschiff da draus fliegen, damit das passiert, sondern indem wir an unserem Mikrokosmos arbeiten, verändert sich auch der Makrokosmos, der untrennbar mit dem verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vergangenheit war zunächst einmal so, dass die Weisheit unseres Mikrokosmos von da draußen, vom Makrokosmos kommt. Jetzt fangen wir an, ihm etwas völlig Neues, er kann ja gar nicht sagen, zurückzugeben, sondern zu geben. Frei zu schenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was der Kosmos aus sich heraus, nämlich mit den ganzen geistigen Wesen, die über uns stehen, gar nicht herauskommen kann. Wir fangen jetzt schon ganz klein an. Indem wir an unserem Mikrokosmos arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sich das widerspiegelt im Makrokosmos draußen, weil der eben verbunden ist damit. Also das heißt, wenn so ein Komponist etwas herein holt, etwas von dem Geschenk der Götter annimmt, nehmen wir es jetzt so einmal, aber nicht einfach so nimmt, wie es da ist, sondern es durch sein Ich in Wahrheit verwandelt. Und dann, indem er es komponiert, und indem er es komponiert, selbst ein anderer wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt dazu. Also das Eigentliche, es geht ja gar nicht um das Blatt Papier, wo jetzt die Noten draufstehen. Das ist das Wenigste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist sozusagen das Abfallprodukt. Gott sei Dank gibt es das, aber das ist das Wenigste. Das Eigentliche ist, was passiert in dem Menschen, der das herein holt, verwandelt, indem er es komponiert, und dann von mir aus ein Niederschreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Wichtige ist, was passiert mit ihm. Weil er nimmt dann Australisches, lässt es ins Nichts fallen, und holt es auf neue Weise heraus. Und das schenkt er dem Kosmos damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfach indem er es komponiert, damit schenkt er es schon. Da muss noch gar kein Mensch gehört haben. Da muss es nirgendwo zur Aufführung gekommen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein dadurch, dass er es erlebt, dass es durch ihn durchgeht, und dass er es komponiert hat, das heißt, aus der Freiheit heraus weitergestaltet, umgestaltet hat, und der Durchgang durchs Nichts eben drinnen war. Das ist das Wichtige. Man täuscht sich so leicht, dass vielleicht diese, ja, es ist ja eh fast die Sphärenharmonie, die ich gehört habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie hat einen kleinen Einschlag des Ichs, das es weitergestaltet hat. Und das ist das Entscheidende. Und es ist etwas darin, was in der Weisheit des Kosmos bisher nicht möglich gewesen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, der Komponist schafft im Australischen etwas, was die ganzen Hierarchien über uns nicht können. Sie können es nicht. Das ist vielleicht eine Prise nur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist etwas Winziges noch. Aber es ist etwas, was niemand über uns von den Engelwesenheit kann. Der wirkliche Komponist kann es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er kann es, wenn er dieses seelische Erlebnis hat. Das können auch Komponisten, die vielleicht gar nicht bekannt geworden sind, der vielleicht ein einfaches Lied geschrieben hat, aber dieses Lied ist seines geworden. Der macht es auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der macht es auch. Und jeder Mensch, der dann dieses Lied oder diese Komposition singt, spielt, wie auch immer, vielleicht auch nur für sich, ohne dass wer hört, in sein Kamerl nur macht, aber es so wirklich erlebt, dass er es zu seinem eigenen macht, der arbeitet mit, dem Kosmos die Liebe einzureden. Und vorzubereiten, sodass sie in der nächsten kosmischen Verkörperung wirklich herauskommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt die Vorübung dafür. Aus der Welt der Weisheit, die vom alten Mond gekommen ist, eine Welt der Liebe zu machen. Weisheit kann eine unheimliche Präzision haben, eine unheimliche Harmonie, die aber auch eiskalt sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beispiel. Alles funktioniert. Alles ordnet sich dem Untergleich lang, überall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle die Kräfte, die nur aus der Vergangenheit arbeiten, bedienen sich dessen. Und das sind die, die heute maßgebend die Gestaltung der Welt äußerlich gesehen zumindest mitbestimmen. Aber da mitbestimmen sie nur das mit in Wahrheit, was das zugrunde gehende über kurz oder lang ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das ist auf jeden Fall mit dem Ende der Erdentwicklung spätestens ist das komplett weg und hat in der Form keine Bedeutung mehr. Was Bedeutung hat, sind diese kleinen Anfänge. Diese kleinen Anfänge mit einem bescheidenen Liedchen vielleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ganz besonders eben in der Musik spielt das eine Rolle. Ja, da habe ich jetzt sehr weit über diese Dinge gesprochen und eigentlich ist es nur die Einleitung, um das aufzugreifen, den Weg, wie gehen wir es jetzt konkret an, unser Australisches so zu verwandeln, dass wir es wirklich bewusst in die Hand bekommen. Einiges hatten wir schon gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ging darum, das lebendige Denken auszubilden. Das war das eine, über das haben wir gesprochen. Dann geht es darum, aber auch die Seelenorgane auszubilden, die in der Vergangenheit schon veranlagt wurden, die aber jetzt auch im Grunde völlig erneuert werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die sogenannten Chakren oder Lotusblumen. Wir haben die letzten Male gesprochen, beziehungsweise schon früher auch, vom Stirnchakra, vom Kehlkopfchakra und das letzte Mal kam das Herzchakra dazu. Es gibt dann noch weitere Chakren, also nach unten zu gibt es noch drei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind durchaus bedeutsam, hängen aber gerade auch zusammen mit den allerstärksten australischen Kräften. Also mit den stärksten australischen Kräften und die zumindest zunächst noch einmal am wenigsten unter der bewussten Herrschaft unseres Iches. Ich glaube, da ist irgendwo ein Mikro offen und da scheppert es Gschirr oder irgendwas im Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also falls wer das bemerken sollte, bitte abschalten, danke. Ja, also diese unteren Chakren, aber wir müssen letztlich an diese Kräfte auch herankommen und sie verwandeln, weil dort sind die stärksten Kräfte drinnen. Die allerstärksten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, wir müssen sie in der richtigen Weise handhaben können. Dazu gehört diese Vorbereitung erst einmal über die oberen Chakren. Darüber gibt es noch das siebte Chakra, das was auch mit dem Heiligenschein zusammenhängt oder letztlich die Ganzkörper-Mandala wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist dann der Ausdruck des Ergebnisses, sag ich mal, das rausgekommen ist, wenn wir das ganze westliche System verwandelt haben und durch die Kraft des Ich. Das heißt, indem wir Australisches, Seelisches zum Geist selbst verwandelt haben. Also Australisches, Seelisches ins Nichts geführt haben und im Grunde neu erschaffen haben aus der Kraft unseres Ichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So viel als drinnen ist, so viel wird oben diese siebte Chakra. Das ist Ausdruck eigentlich dieses werdenden Geist selbst, das ja auch im Heiligenschein kommt und daher kommt es irgendwo. Das sind Bilder, man darf sich das natürlich nicht äußerlich vorstellen, das ist eine Versinnlichung des Erlebnisses, das da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man spürt, es kommt da eine mächtige australische Kraft über, die man verfügt und die man aus der Souveränität des Ichs heraus in der Hand hat. Und wenn es ganz groß wird, umfasst es letztlich unser ganzes Australisches. Aber das ist ein weiter Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das werden die meisten von uns während der Erdentwicklung nicht fertigstellen können. Und tatsächlich ist das auch mit eine große Aufgabe der nächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde, dass das Geist selbst wirklich vollständig fertig wird. Jetzt ist alles noch Vorübung, aber die müssen wir machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht darum, diese Schakren auszubilden und zwar auszubilden, so dass wir sie wirklich erneuern. Und das drückt sich in dem Bild aus, dass man sagt, ja es gibt zum Beispiel bei der zwei sogenannten zweiblätterigen Lotusblume, da kommt ein Blatt aus der Vergangenheit und wir müssen aber jetzt ein neues dazu gewinnen. Und in Wahrheit drückt es eben aus, die Verwandlung des Alten, ein Durchgehen durchs Nichts und eine neue Fähigkeit aus dem Nichts heraus zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine Fähigkeit, in der eben die Ichkraft drinnen lebt, wo im Australischen die Ichkraft gestaltend tätig wird. Also das ist eigentlich dieses Bild der Lotusblumen. Die Zahl der Lotusblumen hängt eigentlich damit zusammen, dass eine bestimmte Anzahl seelischer Fähigkeiten entwickelt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht in dem Fall darum, eine alte Fähigkeit in eine neue zu verwandeln. Die alte Fähigkeit war die des alten Hellsehens, der alten imaginativen Kraft, das aber ein traumartiges Hellsehen war, in dem der Mensch nicht wirklich wach war. Ein Hellsehen war, das gebunden war, dass die australischen Kräfte des Körpers eigentlich, dass das von unten heraufströmt und sich dann durch dieses Organ umgibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, da waren sehr stark die unteren Chakren tätig. Die unteren Lotusblumen, ja am Anfang und ganz besonders eben in dieser sogenannten Lemurischen Zeit, von der wir schon gesprochen haben, wo gewaltige Veränderungen in der Erde stattgefunden haben, aber leider Gottes auch sehr viele zerstörerische. Ich meine, das war die Zeit, wo die Menschheit das Ich ja gerade erst als Funke bekommen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Australische war aber sehr stark und der Einfluss der Widersacher war sehr stark. Und da haben sich halt manche Menschen verführen lassen und haben dieses Australische missbraucht, im Sinne des Egoismus, das beginnt halt da schon unter dem Einfluss Lucifers, der macht das einmal. Und unter dem Einfluss wurde das Antlitz der Erde gewaltig verändert durch, ja man kann sagen Naturkatastrophen, Vulkankatastrophen und so weiter, die passiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die sind aber nicht zufällig gekommen, sondern die sind deswegen gekommen, weil der kosmischen Weisheit entgegengekommen ist, eine, ich sage einmal, irdische Unweisheit, die durch das Australische dieser Menschen hineingekommen ist, das aber so stark war, dass es Einfluss zumindest auf unsere ganze Erde hatte. Ich meine, wir sind heute zum Glück seelisch so schwach geworden, australisch so schwach geworden, dass wir noch nicht so einen starken Einfluss haben. Einen leisen Einfluss haben wir schon, viele Veränderungen der Natur, die stattfinden, hängen mit dem zusammen, aber es ist noch ein relativ leiser Einfluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eiszeitkatastrophe, Untergang der Atlantis, war es noch stärker als es jetzt ist. Jetzt ist es schwächer, aber immerhin noch da. Und die eigentlichen Probleme, wie man sagt, Natur, Klima und das alles, was sich verändert, im Positiven wie im Negativen, ja hängt auch mit diesen australischen Dingen zusammen, aber das ist eine Kleinigkeit gegenüber dem, was Untergang der Atlantis war, Eiszeit war und erst recht eine Kleinigkeit gegenüber dem, was auf der Lemuria war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kräfte hängen aber mit den unteren Schakren zusammen. Und wenn wir aber für die Zukunft die Kräfte der Liebe vorbereiten wollen, wie es für uns angedacht ist und wie es auch notwendig ist, wenn wir ein wirklich freies Ich entwickeln wollen, weil man kann sagen, das freie Ich ist zugleich eine Quelle der Liebe. Sich verschenken, ein Ichsein heißt sich verschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man besteht daraus, sich zu verschenken, ohne sich zu verlieren. Weil man wird immer mehr man selbst, man wird immer mehr und deutlicher dieses Ich in seiner ganzen Einzigartigkeit, je mehr man sich verschenkt. Und je mehr man sozusagen weggeben kann und den anderen geben kann, umso reicher wird man innerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das darf man nicht einmal noch mit dem egoistischen Hintergedanken machen, ich verschenke mich, verschenke mich, dann wäre ich immer größer. Wenn das als Seelenstimmung im Untergrund da ist, ist schon wieder vorbei. Ist schon wieder vorbei, dann fange ich an im Grunde alten Müll zu verschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was soll ich verschenken? Das Erneuerte Seelische zunächst einmal. Von dem soll ich was verschenken. Nicht einen alten Kofferl, der aus der Vergangenheit gekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nützt uns nichts. Das hat nicht die Kraft, um weder den Menschen, den Mitmenschen, noch der Natur draußen, den Tieren oder was wirklich etwas zu geben, was sie höher erhebt. Sondern das schenkt ihnen das Alte, was sie eh haben und was im Grunde auf dem Weg bergab ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um das Neue, was wir schenken können. Und wieder auf unseren Komponisten zurückzukommen, er schenkt. Nicht nur den Mitmenschen, auch der Natur draußen, weil es wirkt in der ganzen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wirkt für den ganzen Kosmos. Das sieht man natürlich nicht gleich morgen. Wir kriegen die Hosen nicht plötzlich noch länger, weil einer oder sonst was passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder die Blumen kriegen Marschall noch drauf. Das wird nicht passieren, so einfach. Aber die Natur verändert sich dadurch, längerfristig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das passiert alles aus solchen Kräften heraus, heute. Und daran mitarbeiten. Aber damit es im größeren Maßstab geht, brauchen wir die unteren Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wie kommen wir jetzt so heran, dass das nicht gefährlich wird? Weil in der Vergangenheit war es gerade der Missbrauch dieser Kräfte, der immer wieder zum Untergang geführt hat. Und wenn man davon hört, oder Steiner davon spricht, am Ende unserer Kulturepoche, am Ende der 7. Kulturepoche wird es den Krieg aller gegen alle geben. Dann wird man sehen, ein Teil der Menschheit hat es offensichtlich noch nicht geschafft, dieses Liebesprinzip so zu entwickeln, dass sie Australisches ins Nichts, also Altes, und damit letztlich Verdorbenes Australisches ins Nichts geführt haben, erneuert haben durch das Ich und das Jetzt-Verschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird ein Teil sein, das sind die 144.000 Auserwählten, von denen wir wissen, es ist keine Anzahl, sondern eine Qualität, die sich darin ausdrückt. Und es ist genau diese Qualität. Diese Qualität, sich verschenken zu können, und verschenken zu können, das Australische, das aus dem entstanden ist, neu entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wie können wir das bis hineintragen, auch in diese untersten Kräfte? Weil das müssen wir im Grunde einigermaßen schaffen, noch während unserer Erdentwicklung. Zumindest den Anfang dazu zu setzen. Wenn es auch so ist, dass das Geist selbst vollständig erst sich auf der nächsten kosmischen Inkarnation entwickeln wird, heißt das aber trotzdem, dass wir jetzt überall den Anfang setzen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt letztlich, alle Chakren bearbeiten müssen. Aber halt in der umgekehrten Richtung wie in der Vergangenheit. In der Vergangenheit sind die Kräfte von unten geholt worden und mit der Zeit immer mehr hinaufgehoben worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr ins Bewusstsein heißt das. Es hängt nämlich wirklich auch damit zusammen, je weiter unten die Chakren liegen, desto schwerer sind sie dem Bewusstsein zugänglich. Je weiter oben sie liegen, desto eher kann ich ihre Tätigkeit ins Bewusstsein heben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich wirklich es schaffe, das lebendige Denken, lebendiges Denken braucht die Ätherkräfte, die sind immer auch notwendig dazu. Und wenn ich sie jetzt bis zur Imagination bringe, also zu einem rein seelisch bildhaften Erleben, aber bildhaft heißt nichts Sinnliches drinnen, überhaupt nichts Sinnliches drinnen, etwas rein seelisches, das aber doch bildhaft in dem Sinne ist, dass alles was dabei eine Rolle spielt, sozusagen gleichzeitig im Blickwinkel ist, wieder ein sinnlicher Ausdruck, aber es nebeneinander, miteinander erleben kann. Nicht nur in einem Nacheinander, sondern in einem Nebeneinander, in einem Miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Spannende bei einer wirklichen Imagination. Auch sonst, wenn ich innerlich eine Seelenstimmung habe, dann merke ich, wie sich die im Laufe der Zeit ändert. Aber meistens ist es so, eine bestimmte Seelennuance oder von mir aus eine bestimmte Mischung habe ich halt zu einem bestimmten Zeitpunkt und dann verändert sich es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ich einen Tag zurückblicke, ist die eigentlich schon weg. Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, wie die war. Ich erlebe sie nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sie vergeht. In der Imagination ist jede da. Ist jede da, die diese Imagination aufbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede dieser Stimmung, ich nenne sie mal heute Stimmungen, ist gleichzeitig da sozusagen. Ist gleichzeitig erlebbar. Das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn das ein bisschen ansatzweise gelingt, das wird am Anfang sehr, sehr unscharf sein, aber immerhin, dann habe ich es geschafft, es da ins Bewusstsein zu heben, mit dem Chakra da oben. Und jetzt muss ich dann arbeiten, da weiter bewusst zu werden, also weiter üben mit dem lebendigen Denken, mit dem Empfindsamsein im Seelischen. Ein Komponist hat das zumindest halbbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erlebt sein Musikstück als Ganzes. Halbbewusst zumindest. Nicht fix und fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fix und Fertige ist sowieso nur das Endprodukt. Aber es geht darum, ein Gespür zu kriegen, ah, das drängt auf ein bestimmtes Ende, oder da kommt mir das Ende eigentlich schon entgegen, das sagt mir, wie die erste Note sein muss. Und das heißt also, auch so ein Musikerlebnis, und ich sage das ganz bewusst, weil Musik bringt mich natürlich viel eher mit Inspirationen verbunden, und die spielt auch eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es spielt auch die imaginative Ebene eine Rolle. Es ist auch so schön geschildert, in den grundlegenden Schriften von Steiner in der Theosophie, wo es auch um die Imagination und sowas geht, in Klammer, aber dann ist das genauso, gibt es aber auch ein geistiges Hören, und das gehört halt auch dazu. Also auch schon auf der Ebene der Imagination spielt das eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt also auch Klangbilder sozusagen. Und Bild ist es eben dann, wenn es sich wirklich in diesem Nebeneinander manifestiert. Nebeneinander ist aber schon wieder sinnlich übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es heißt für mich, dass ich es gleichzeitig im Bewusstsein haben kann. Und jederzeit sozusagen mein Bewusstsein mehr auf das eine fokussieren kann, mehr auf das andere, aber ich kann jederzeit mich im Bewusstsein von einem zum anderen wenden. Es geht nichts verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich muss nicht nachdenken, wie war denn die Stimmung? Ich weiß nicht mehr. Nein, ich brauche nicht nachgrübeln, ich erlebe es einfach. Es ist mir immer präsent, ich brauche nur seelisch sozusagen innerlich den Kopf wenden ein bisschen, und ich bin mit meiner Konzentration wieder dort, und die andere bleibt aber genauso da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie geht nicht verloren. Ich bin also seelisch so wendig geworden. Das hängt alles mit der Übung da oben zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt eben die Inspiration dazu, und da ist die nächste Stufe, will ich aber jetzt nicht, wir haben eh schon die letzten Male darüber gesprochen, ist also die nächste, die 16 Blätterige Lotusblume, wo 8 Blätter aus der Vergangenheit, also das heißt 8 bestimmte Seelenqualitäten, Seelentätigkeiten, in 8 neue verwandelt werden sollen. Und dann kommt das Herzchakra, das ist das Wichtigste. Wichtig sind alle letztlich, aber das ist das Zentrum, und das sich alles dreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es geht also vor allem darum, dass hier das Zentrum entwickelt wird. Das ist nicht nur diese Lotusblume, sondern es ist dahinter auch ein ätherisches Zentrum, ein Kraftzentrum überhaupt. Es ist also ein ätherisches Zentrum da, aus dem zum Beispiel diese Herzlotusblume ja im Grunde herauswächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, ich habe es glaube ich schon öfter erzählt, wenn eine Pflanze wächst, dann hat es die grünen Blätter, den Spross und die grünen Blätter und das alles, aber damit es einmal zum Blütenkelch kommt, es sind noch grüne Blätter zunächst, aber es geht nicht mehr hinaus in die Weite, es wird jetzt ein Becher, und der Becher, der deutet nur an, dass du Astralisches empfangen wirst. Der Becher ist sozusagen die Geste des Empfangens dieser astralischen Kräfte, die jetzt von außen, mehr oder minder von außen, die Pflanze ergreifen, und dann den Becher bilden, und dann drinnen die zarten Blütenblätter mit den verschiedenen Farben und so weiter. Aber unten die grünen Blätter, die Voraussetzung, dass überhaupt die Blüte entstehen kann, weil die schwebt nicht einfach in der Luft irgendwo, die braucht den Stängel, den Spross, den Zentralen, und sie braucht die Blätter aus der Seite dazu, das muss vorausgehen, so muss auch bei den Lotusblumen im Ätherischen was vorausgehen, aus dem dann dieses Seelenorgan überhaupt wachsen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist eine Tätigkeit, die immer mit dem Ätherischen und dem Astralischen zu tun hat. Und das Wichtigste ist, dass da in der Herzgegend ein ätherisches Kraftzentrum gebildet wird. Aber das geht nicht, es gleich da fertig zu bilden, sondern man muss einmal oben anfangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum ist da das lebendige Denken so wichtig. Damit fange ich an, provisorisch, so drückt sich Steiner aus, einmal ein Zentrum da oben zu bilden. Und das senkt sich dann langsam hinunter, bis es dann das Herzzentrum bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem dann diese mittlere Lotusblume in richtiger Art herauswächst. Und von diesem Herzzentrum gehen ätherische und astralische Strömungen aus. Das sind die, die nach oben gehen, die aber auch dann nach unten gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Vergangenheit kamen zum Beispiel die astralischen Strömungen praktisch nur von unten. Jetzt ist es eigentlich so, dass diese Kräfte von der Mitte nach oben und nach unten gehen. Da ist so eine Art Punkt wie bei so einer Spirale, wo sich die beiden Arme der Spirale eigentlich gar nicht berühren in der Mitte, sondern dazwischen ist der Leerraum, der notwendig ist, das Nichts, das notwendig ist, also da kann das Ich eingreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da greift es ein, eigentlich. Also für die höhere geistige Entwicklung ist das ein ganz wesentliches Zentrum. Und dann wird aus dem Denken, aus dem lebendigen Denken, aus dem imaginativen Denken, ein Herzdenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das braucht hier dieses Zentrum, das im astralischen etwas bewirkt, aber vor allem auch im ätherischen etwas bewirkt. Und man könnte sagen, das ist das Zentrum der Lebenskräfte, die auch jetzt diesen Lotusblumen ja den Lebenssaft geben. So wie in der Natur draußen eine Blütenpflanze die Lebenskräfte der grünen Blätter und des Stängels und der Wurzeln von mir aus das alles braucht, um oben dann empfangsbereit zu sein für die seelisch-astralischen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Grunde da nicht anders. Und das heißt, es ist eine starke Verwandlung nicht nur des astralischen, wenn wir diese Organe entwickeln und so weiterentwickeln, dass sie eben zukunftsträchtig sind, also das Alte ins Neue verwandelt wird. Und das heißt wirklich konkret, das Alte verschwinden lassen, Neues aus dem Nichts heraus zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist es eigentlich. Also die netten Bilder mit den Blumen da und den Blättern, das ist alles sehr schön, aber es ist eine grobe Versinnlichung einmal, hinter der eigentlich steht, was Altes verschwindet, was Neues kommt heraus. Und das hat die Qualitäten des Alten aber in ganz neuer Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und über das, was hinaus soll, dass man damit etwas ganz anderes tun kann. Das ist es eigentlich. Also es ist schon sehr vergleichsweise gesprochen oder abgebildet, wenn ich da die netten Blatte darauf zeichne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss verstehen, dass da seelisch ein Prozess dahinter ist und ein ätherischer Prozess. Und bei dem ätherischen Prozess, da ist immer der Christus mit dabei. Wenn das wirklich aus dem Ich kommt, wenn ich nicht das alles aus den alten Kräften hole, da strömt natürlich auch Ätherisches und Australisches aber halt am Ich vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem kann man heute nichts mehr anfangen. Und heute muss ich von dem aus, das Ätherische und das Australische von der Mitte aus eigentlich nach oben und nach unten verändern. Und eben dieses Zentrum, damit ich ganz bewusst dabei sein kann, muss ich eben oben anfangen, weil da bin ich am bewusstersten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich auch den Ich-Punkt. Die Inder haben da den Punkt, das ist gleichzeitig der Punkt, wo die Lotusblume ist, aber es ist auch der Punkt, wo ich mich als Ich erlebe, als geistiges Wesen. Und den Punkt, der geht nicht verloren, aber die Kraft wird trotzdem weitergetragen, dann kann ich anfangen, da in der Gegend bewusster zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erwacht die Inspirationskraft, die hat was zu tun damit, dass ich jetzt beginne, das geistige Wort zu hören. Da habe ich jetzt ganz bewusst davon gesprochen, dass ich da die Imagination mit der Musik zusammenbringe, und zwar mit der Musik, die noch keinen Text hat. Die verstehe ich, ja eigentlich schon mit dem Herzen interessant, man sagt ja eher, wenn ich die Musik mit dem Kopf verstehe, das ist zu wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann viel herausholen, weil ja sehr viel Weisheit drinnen ist, darum kann ich gerade mit logischem Verstand in der Musik mathematische Zusammenhänge und alles mögliche erkennen. Das ist ein Bild dieser Weisheit, vor allem aber auch der alten Weisheit. Die neue ist, wenn ich erkenne drinnen, dass es mathematisch gerade irgendwo immer ums Einzelne nicht rausgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie es auch im Planetensystem ist, eigentlich längerfristig sind die Bahnen nicht vorherberechenbar. Die Rechnung lässt sich nicht hundertprozentig exakt lösen, wir können es sozusagen auf lange Frist nicht vorhersehen. Ich meine für unsere menschlichen Dimensionen reicht es, wir können auf gut einige Zehntausend Jahre das ganz gut vorher berechnen und das wird vermutlich ziemlich stimmen, aber was in Hunderttausend oder einer Million Jahre ist, wird der Rechenfehler dann irgendwann so groß, dass er die Dimension des ganzen Planetensystems erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, ich weiß im Grunde gar nicht mehr, wo das ist, weil der Fehler ist so groß wie der Wert eigentlich selber. Und wenn ich jetzt hier herunterkomme, also vom Musikhören, von der Harmonie hören, herunterkomme und es zum Wort wird, dann fängt es mir an, eigentlich ganz klar für das Bewusstsein zu erzählen, ja was ist denn das eigentlich, was ich jetzt in dieser wunderbaren Imagination erlebt habe, in dieser von mir aus Klang-Imagination, was bedeutet das eigentlich für die Welt. Das weiß ich in der Imagination noch nicht, da erlebe ich sie, ich weiß ganz genau, es muss das so sein und das so, ich merke sofort, wenn etwas falsch ist, aber warum es so ist, weiß ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich kann jetzt sagen, mathematisch sind schöne Harmonien drinnen und ich kann das mathematisch formulieren, toll, aber dann weiß ich immer noch nicht, welchen Sinn das macht, weil bei den anderen sind halt wieder andere Zusammenhänge, die sind auch schön, aber nehme ich halt einmal zur Kenntnis, dass ich den Zusammenhang auch mit wachem Bewusstsein erfassen kann, das ist die Inspiration, die ist dazu notwendig. Und da höre ich jetzt, ja man könnte sagen, den sinnvollen Zusammenklang. Sagen wir mal jetzt so, in der Musik höre ich den gemütvollen Zusammenklang, da geht es um den sinnvollen Zusammenhang, aber das ist eben nicht ein kaltes verstandesmäßiges Erkennen des Zusammenhangs, sondern ein Aussprechen, ein Hören, aber ein sprachliches Hören, wenn man so will, das den Zusammenhang erkennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Ansatz dazu sind die Übungen zur Sprachgestaltung oder so, wenn man erkennt, welche Kräfte in den einzelnen Noten drinnen sind und wie sie sich aber verändern, wenn sie zusammenwirken und in jedem Wort steckt was drinnen und wenn das Wort im Zusammenhang mit anderen Worten ist, verändert es sich schon wieder und kriegt so, dass der ganze Satz oder die Strophe vielleicht eines Gedichts ein Ganzes wird. Der Dichter macht es, er spürt es irgendwo, er hat ein Wissen davon, ohne es zu wissen, aber er hat es trotzdem mehr, indem er es in Worte hat, wenn er es in Musik nur hat, dann weiß er nur, es ist richtig. Wenn er es in Worte fassen kann, kommt schon eine nächste Ebene dazu, auch wenn er vielleicht immer noch sehr wenig versteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann kommt diese Ebene dazu, wobei ich jetzt nicht sagen muss, Dichtung ist höher als Musik oder so, auf das lasse ich mich jetzt gar nicht ein, es ist einfach eine andere Ebene und die hängt jetzt insbesondere mit der Inspiration zusammen. Und dann geht es halt in die Intuition, im Herzchakra, zwölfblätterig. Sechs alte Eigenschaften in sechs neue Eigenschaften zu verwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da sagte ich das letzte Mal schon, eine gute Übung dafür, um dieses Herzchakra zu entwickeln und damit jetzt auch diesen Mittelpunkt, also das zweiblätterige Chakra bleibt natürlich da oben, aber das eigentliche Zentrum geht also jetzt hinunter, wenn ich die Inspiration entwickle und es geht hinunter ins Herzchakra. Dann sind wir endlich dort, wo es hingehört. Aber ich habe jede Stufe mit Bewusstsein einmal durchgemacht, dann kann ich auch hier ins Bewusstsein etwas heben, was eigentlich zunächst einmal scheinbar gar nicht geht, weil wenn ich in der Intuition bin, werde ich eins mit einem anderen Wesen und vergesse mich vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt muss ich eigentlich in der Intuition trotzdem wieder zu dem Bewusstsein meiner selbst kommen und muss eigentlich hier auf der seelischen Ebene zumindest zugleich mich und das andere Wesen verwandeln. Das andere Wesen wird nämlich auch etwas anders durch die Begegnung mit uns. Das ist ja auch in jeder menschlichen Begegnung so, wenn zwei Menschen einander begegnen, nimmt jeder irgendwas mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann was gut sein, das kann manchmal auch was schlecht sein, es ist wurscht, aber es ist nicht egal, dass die Begegnung stattgefunden hat. Und sei es auch nur ganz Flüchtige, an die wir uns vielleicht gar nicht erinnern, aber es ist ein Austausch da. Also man verändert einander wechselseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade dieses Herzzentrum soll dazu dienen, namentlich auch jetzt während unserer Erdentwicklung noch, dass wenn Menschen einander begegnen, dass sie einander bewusst wechselseitig verwandeln. Das heißt, ich nehme bewusst das Liebesgeschenk des anderen auf, das gibt mir einen Anstoß, mich zu verwandeln, aber ich nehme nicht einfach ungefiltertes auf, sondern ich spüre seinen Impuls, führe ihn ins Nichts hinein und mache was Neues draus. Aber es kommt von dort der Anstoß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich mache es zu was Eigenem. Und umgekehrt genauso. Ich schenke ihm meine seelische Kraft, die ich entwickelt habe, die ich aus dem Nichts geschöpft habe, die lässt seine Seele erklingen und das was da neu erklingt, was zu sprechen beginnt, was dann bis in die Intuition hineingeht, wo ich eigentlich dieses andere Wesen, den anderen Menschen zumindest in dem Teilaspekt in mir habe und er geworden, also ich bin er geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und umgekehrt, dann nehme ich das wieder zu mir zurück, lasse es ins Nichts sinken und mache was Eigenes draus. Das Ich wird dadurch deswegen reicher, weil das Ich wird stärker mit jeder Tat, die es vollbringen kann. Und die Taten, die es wirklich ganz schöpferisch ist, aus dem Nichts tätig sein kann, was das Eigentliche ist, was das Ich ausmacht, das kennen wir bis jetzt nur im Astralischen, im Seelischen und da machen wir es genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir nehmen ein Seelengeschenk auf, führen es ins Nichts, das müssen wir und dann erschaffen wir es neu, aber in unserer Variante. Und sowas wird einmal, wenn es gut läuft, auf einem großen Teil der Erde in der nächsten Kulturepoche da sein. Die Epoche der Brüderlichkeit, die besteht nicht mehr drin, dass man sagt, ja wir sind alle Brüder, das wird heute auch oft gesagt und was dann herauskommt ist, willst du nicht mein Bruder sein und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen wir das. Nein, aber dann wird das eine Realität werden, dass die Menschen einander seelisch beschenken, dass die Geschenke bewusst gegeben werden, bewusst angenommen werden und bewusst zu etwas Eigenem gemacht werden und dadurch fruchtbar werden, weil dadurch wird schon wieder ein neuer Prozess angestoßen. Und der Mensch kann eigentlich schon wieder, indem er das genommen hat, Impuls verwandelt, kann er schon wieder schenken, wem anderen zum Beispiel oder demgleichen, wie auch immer, wurscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch wird erstens das Seelische verwandelt, aber auch unser Ich wird immer kräftiger dabei, wird also immer schöpfungsmächtiger dabei, nur durch diese Taten. Also wenn wir das Herzzentrum entwickelt haben, dann sind wir im Grunde in der Intuition drinnen, das heißt, dann sind wir aber auch wach geworden dort, wo man eigentlich normalerweise nicht wach wird. Also man kann aus dieser Intuition ganz stark zu sich selbst kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade am stärksten in Wahrheit dann dort, wo ich mich zunächst ganz an den anderen hingegeben habe. Aus dem komme ich als Allerstärkster zu mir selbst zurück. Und dann, wenn das funktioniert, und dazu zählen die sechs Nebenübungen, die ich das letzte Mal erwähnt habe, die helfen sehr, dieses Zentrum auszubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wollte ich Sie eigentlich heute ein bisschen näher besprechen, aber ich sehe schon, das wird sich heute nicht mehr ausgehen, ich kann es nicht mehr aufzählen. Das war die Gedankenkontrolle. Und zwar wirklich ganz simpel, äußerlich, ich nehme mir irgendeinen Gegenstand und schaue, dass ich fünf Minuten in Gedanken nur bei diesem Gegenstand bleibe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass nichts anderes reinkommt. Zunächst einmal ganz simpel, ganz bewusst nicht irgendeine geistige Vertiefung suchen oder sowas, sondern mit einem ganz nüchternen Verstand dabei zu bleiben. Weil da habe ich die größte Chance, einmal ganz bei mir zu sein und das einmal zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn da jetzt plötzlich die große Inspiration kommt und mich überschwemmt, dann habe ich gerade die Übung eigentlich verfehlt. Zumindest in ihrer ersten Stufe. Weil erst wenn ich da die Drittsicherheit und die Selbstbewusstheit gelernt habe, dann kann ich es vielleicht schaffen, wenn wirklich so ein großes Geschenk hereinkommt, das so wach mitzukriegen, dass ich mit meinem Ich wirklich dabei sein kann, wach und nicht einfach überschwemmt werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass ich die Fülle, die da kommt, mit klarem Bewusstsein fassen kann. Dass ich die Imagination vielleicht bekomme, die mit klarem, wachem Bewusstsein fassen kann. Und so dass ich eben wirklich dieses Panorama, also das heißt, dieses jederzeit gleichzeitige Erleben eines riesigen Seelengemäldes, dass ich das locker machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass nicht jedes Wort, was war vorher, weg. Nein, es ist jederzeit da. Es ist jederzeit da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gehört schon ein ziemlicher Bewusstseinshorizont. Und vor allem wenn man weiß, wenn man anfängt mit den Übungen, es kommt einem schon so ein Risiko vor, was ich dann überschaue. Und dann komme ich da und sage, ja bitte, das ist nicht einmal das Vorgabel noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein kleiner Bereich dieser Gesamtimagination, die eigentlich dahintersteckt. Ich meine letztlich die ultimative Imagination umfasst den ganzen Kosmos, eh klar. Kleiner geht es eigentlich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt darin kleinere und größere Bereiche, die zumindest ein bisschen ihre Eigenständigkeit haben. Und natürlich mit dem Rest zusammenhängen. Aber das Ganze ist ja nicht einfach ein Einheitsbereich, sondern ein gegliederter, weisheitsvoll kosmisch gegliederter Organismus, Seelenorganismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich kann einmal das eine Organ und einmal das andere mehr anschauen. Aber die ersten Imaginationen, das sind wirklich das Vorgabel. Da muss man schon froh sein und das ist schon etwas ganz Tolles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man muss sich bewusst sein, was einem jetzt heute so reich vorkommt, ist noch tausende, tausende, tausende Male reicher. In Wahrheit. Und der Mensch kann aber mit der zweiten Fähigkeit entwickeln, diese Riesendimension zu überschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man mit dem Bewusstsein so ein bisschen liest, die Schriften von Steiner, dann sieht man, der Mensch hat einen Riesenhorizont gehabt. Aber der ist sicher auch noch nicht der Ganze. Muss man auch gleich dazu sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat auch nie behauptet. Aber er hat im Vergleich zu dem, was man selbst, wenn man ein bisschen herankommt an die Imagination, weiß man, Mensch, der Horizont ist schon sehr groß. Und Gott sei Dank hat er uns genug Wegmarken hinterlassen, an denen wir uns orientieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn einmal so ein bisschen eine Imagination aufblitzt, dass ich wenigstens sage, aha, in dem Bereich gehört das ungefähr. Und weiter war noch eine zweite Wegmarke, die führt mich weiter. Ah, schau, da finde ich jetzt selber auch eine kleine Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das so Wertvolle. Und er konnte es deswegen hineinlegen, oder er konnte es deswegen vermitteln, weil er eben nicht nur die Worte sagt. Das Wichtige ist, was zwischen den Worten wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so wie beim Komponisten. Die Noten, die am Blatt ausstehen, machen es eigentlich nicht aus. Und sie taugen nichts für den, der, der nicht Noten lesen kann, sowieso nicht, aber selbst der Noten lesen kann und sie einfach runter spült und sagt, ja, richtig gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn er nicht erlebt, die Klangimagination, aus der es gekommen ist, er muss nicht voll bewusst sein, aber er muss sie spüren in seiner Seele. Wenn er die nicht spürt, dann hat er gar nichts. Es klingt ja richtig okay, aber es kommt von dem Eigentlichen nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Null. Wirklich null. Also das, was ich fassen kann an der Komposition, ist es noch gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nur das Gefäß, durch das die Wirkung hereinkommen kann, wenn der Musiker es zulässt. Der es spielt, der es singt. Wenn er das nicht hat, dann kann er noch so wunderschöne Stimme haben, der Klang kann wunderbar sein, technisch sauber, technisch perfekt, exakt gesungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, auch das HEC oder was noch darüber ist, hat er fünfmal getroffen, super toll. Und es kann nichts sein. Es war nichts, aus geistiger Sicht gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist, ja, Lucifer, der Luzi ist dahinter, es ist die sinnliche Blendung. Sinnlich gesehen ist es brillant, seelisch gesehen ist es gar nichts. Null.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So extrem kann das sein. Und es kann umgekehrt ein Musiker, ein Künstler, der vielleicht nicht so technisch trainiert ist und nicht die Möglichkeit hatte, das zu schulen, vielleicht auch nicht das Organ dazu hat, dass es so perfekt wird, aber er erlebt ein Funden von dem, was da drinnen steckt und er kann den Menschen mehr geben als der große Star, der ein perfektes OEC oder sonst was schenkt. Damit sage ich nicht, man soll schlecht singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur weil es nicht so gut kann, heißt das auch noch nicht, dass ich deswegen etwas erlebt habe. Aber es kommt auf dieses Erleben an. Und das ist beim Instrumentalmusiker genau dasselbe der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo das nicht da ist, ist es seelisch gesehen, geistig gesehen, nichts. Gar nichts. Wirklich gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bewegt und es bedeutet dann für das soziale Leben der Menschen nichts. Im Grunde bedeutet es dann nichts. Es passiert dann genau das nicht, dass der eigene Astralleib des Zuhörers, des Zuhörers, der mitlebt mit der Musik, dass dessen Astralleib wirklich in diese Schwingung kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieses Neue, was der Komponist hereingeholt hat. Das ist das, was er schenkt. Das, was er jedem schenken will, der dieses Lied hört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sei es Jahrzehnte später. Der Komponist ist vielleicht schon tot. Und er schenkt es uns auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bach hat es uns auch geschenkt. Und schenkt es uns immer wieder. Immer noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was er hereingeholt hat. Ein neues Seelisches daraus geschaffen hat. Und wenn wir es so aufnehmen, dass wir es auch wirklich spüren, dieses Seelische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht nur hängenbleiben am äußeren brillanten Klang, wie es gespült wird. Sondern die Seele spüren, die da durchkommt. Dieses neue Seelische spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bringt es wirklich unseren Astralleib so in Schwingung, bzw. unser Ich wird dadurch angeregt, dass es das aufgreift und selber was Neues daraus machen kann. Und so bilden wir einander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Komponist stoßt es an. Der Musiker, der es spielt, gibt es weiter. Und die vielen Zuhörer, die es hören, nehmen als letztes das Geschenk auf und werden andere Menschen dadurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich nicht mechanisch Ursache, Wirkung. Sondern sie machen sich dadurch zu anderen Menschen. Indem sie das ergreifen und selber was Eigenes daraus machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D.h. die Musik aufnehmen und für sie wird es aber seelisch etwas Erneuertes. Also ihr seht, wo es überall schief gehen kann. Jetzt kann jetzt einer da sitzen, der hört es an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunderbar, das Orchester lebt es wirklich. Er schafft das neue Werk in dem Moment. Aber der ist seelisch so träge, dass er nur das Äußerliche erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunderbar haben die gespielt. So präzise, toll, technisch perfekt und ich war begeistert davon. Eine Artistik dieser Künstler, großartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber seelisch hat er nichts erlebt. D.h. er hat nichts erlebt von dem Impuls, um den es eigentlich geht. Er hat nur die schöne Kutsche gesehen, mit der das daherkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht mehr als die Kutsche. Aber es geht darum, wer oder was sitzt da drinnen in der Kutsche. Wenn er das nicht mitkriegt, hat er gar nichts gewonnen davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eigentlich schon fast die Einleitung oder Vorbereitung für den nächsten Vortrag. Es geht darum, dass wir diese Kräfte eben brauchen, um die unteren Chakren gefahrlos und in einer zukunftsträchtigen Form zu entwickeln. D.h. zu erneuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also die 10 Blätterige Lotusblume, die 6 Blätterige und die 4 Blätterige. Übrigens, alle Lotusblumen hängen sehr stark auch mit unserem Planetensystem zusammen. Und das ist auch nur die Spitze des Eisberges, die darüber ist, das 7. Chakra, das Kopfchakra, das Kronenchakra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D.h. eh die 1000 Blätterige, die zeigt eh, wo es hingeht. Mit den 1000 Blättern, das ist jetzt nicht mit dem Abzählen so genommen, sondern es heißt eigentlich die Unchastan, die ganze kosmische Welt. Da geht es noch weit über unser Planetensystem hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sagt zwar, die oben hängt mit dem Saturn zusammen, aber das ist genau die Grenze, wo es in den Kosmos hinaus geht. Also das ist eigentlich von dort, wo die Verbindung zum ganzen Rest gesucht wird. Ich meine tatsächlich gibt es esoterische Strömungen, die dann noch mehr Chakren, die darüber liegen, unterscheiden, die außerhalb des Körpers sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat zum Teil also eine gewisse Berechtigung, es hat zumindest die Berechtigung zu sagen, aus diesem 7., aus diesem Chakra da oben, das ist ein reich differenziertes Gebilde, sagen wir es einmal so. Und das letztlich den ganzen Kosmos umfasst. Und natürlich gibt es da noch sehr viel mehr zu entdeckende Strukturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strukturen im Sinne von seelischen Fähigkeiten, die man entwickeln kann. Und die einen inneren Zusammenhang haben. Aber das ist jetzt nur eine sehr ferne Andeutung, so weit sind wir noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das brauchen wir uns jetzt noch nicht so viel den Kopf zerbrechen. Aber wir müssen uns den Kopf zerbrechen, dass wir mit diesen Qualitäten, die ich jetzt anhand der Musik geschildert habe, dass wir mit diesen Kräften gestärkt, dann langsam die unteren auch ergreifen können. Und Steiner sagt das ganz deutlich, diese unteren Kräfte werden in der Zukunft, namentlich dann in der nächsten Kulturepoche, in der Epoche der Brüderlichkeit, eine riesige Bedeutung bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alten Inder haben das genannt, die Kundalini-Kraft, die Schlangenkraft heißt es auch. Da ist die Quelle dieser australischen Kräfte, die brauchen wir überhaupt, um uns verkörpern zu können. Da sind die stärksten australischen Kräfte drinnen, mit dem untersten, mit dem Wurzelschakra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn da die Verbindung zwischen dem australischen und dem physischen reißt, ist aus. Dann tritt der Tod ein. Unwiederbringlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gibt es auch keine Rückkehr mehr. Das hängt also mit dieser stärksten australischen Kraft zusammen, die so stark ist, dass sie in der Nacht, wenn wir schlafen, weil es mit dem Kosmos verbunden ist, das obere australische löst sich in der Nacht heraus, ist mit dem Kosmos verbunden, holt sich die kosmischen, weisheitsvollen Bilder wieder herein, und die Kraft da unten sorgt dafür, dass alles, was wir bei Tag durch unser Bewusstsein in unserem Körper römiert haben, dass das wieder regeneriert wird. Weil das überträgt seine Kräfte jetzt aufs Ätherische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ätherische liegt eigentlich am Abend, und wenn man dann in Schlaf fällt, hängt das in den Seilen eigentlich. Das ist Grogi, der Ätherleib. Er ist komplett ausgepowert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Australische, das die Weisheit aus dem Kosmos holt und dann bis nach unten führt, in dieses Wurzelschakra, das macht überhaupt, dass wir den nächsten Tag erleben. Wenn das nicht wäre, würde man nicht mehr aufwachen. Dann würde in der Nacht der Faden erreißen, diese Verbindung, das ist eigentlich diese Verbindung mit dem Wurzelschakra, also da ist die allerstärkste Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wehe, sie wird missbraucht. Das sind ganz starke Kräfte, in der Genesis werden diese Geister, die da mitwirken, um diese Weisheit hereinzubringen. Es sind Geister der Persönlichkeit, also Urengel, die das machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitgeister nennen sie Rudersteiner auch. Jetzt weiteres Geheimnis, was sind denn die sieben Schöpfungstage? Die sieben Schöpfungstage sind sieben Zeitgeister. Das sind nicht einfach Zeiträume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kosmischer Tag dauert sicher lang. Nein, es sind geistige Wesenheiten. Und die haben eine Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt immer eine paarweise Wirkung, es gibt sieben Gruppen solcher Wesenheiten, die teilen sich auf nach Tag und Nacht. Es heißt immer am Ende, und es war Abend und es war Morgen, der erste Tag und so weiter. Es ist also immer die Nachtseite und die Tagseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tagseite ist die, wo das Bewusstsein entwickelt wird, die Nachtseite ist die, die das Leben regeneriert. Tag heißt im Hebräischen Yom und Nacht heißt Layla. Das sind die zwei verschiedenen Zeitgeister, die den Elohim dienen bei einem Schöpfungswerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind die Schöpfungstage. Das sind die Prozesse, die sie machen, die sie übernehmen. Sie übernehmen die Impulse von den Elohim und leiten jetzt weiter diese Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und an jedem Tag was anderes. Das ist ja jeden Tag sozusagen ein anderes Paar von solchen Wesenheiten. Eigentlich kann man sagen, es sind 14, grob gesprochen, weil es sind 7 Tag- und 7 Nachtwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt muss man dazu sagen, es sind also Zeitgeister, Urengel werden sie auch genannt, Urengel deswegen, weil sie ja Ich bekommen haben bereits auf dem alten Saturn, also auf der ersten kosmischen Verkörperung unserer Erde, da sind die, vom sie die Menschheitsstufe sozusagen durchmachen, sind Ich-Wesenheiten, geistige Wesenheiten geworden. Jetzt sind es weiter, sind dem Urengel jetzt mächtige Wesenheiten im Grunde. Und die Nachtgeister gehören zur selben Gruppe, aber der Wesenheiten die die stärksten Widersacher sind, abgesehen vom Sorat jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Asuras, die sogenannten Asuras sind zurückgebliebene Geister der Persönlichkeit oder der Urengel, also Geister der Persönlichkeit heißen die auch, Zeitgeister kann man sie nennen und dazu gehören auch die Asuras die Widersacher mit, und zwar gerade zu der Nachtseite. Aber man sieht auf der anderen Seite, wenn man sie jetzt so aus der Perspektive der Genesis betrachtet, als die Nachtgeister Leila, sind sie die, die uns jede Nacht ermöglichen, wieder aus dem Schlaf aufzuwachen im Grunde. Erfrischt sogar vielleicht, hoffentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls zumindest so erfrischt, dass wir nicht während der Nacht die Schwelle übertreten, zumindest für diese Inkarnation endgültig. Und da seht ihr wieder aber, wie eng beisammen sind Widersachermächte und höchste lebensspendende Kräfte. Die Taggeister Jom, die können das nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die können uns das Bewusstseinslicht geben und also sind jedenfalls mitbeteiligt daran, aber dass wir jede Nacht überleben das schaffen sie nicht, das schaffen nur die Nachtgeister. Und das heißt, die können wirklich bis ins Ätherische, sogar bis ins Physische hinein so kräftige Impulse geben, dass das, was wir durch unser Bewusstsein zerstören untertags, dass das wieder regeneriert wird. Also dank diesen Geistern der Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber aus urwösligen Vorschriften heran. Die selbe Kategorie. Also so, so eng ist das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es passt nicht einmal ein Blatt Papier dazwischen. So eng ist das beisammen. Ja, damit habe ich ein bisschen das hoffe ich vorbereitet, dass wir das nächste Mal uns jetzt mit diesen starken Kräften noch intensiver befassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sehen, weil genau dort haben wir es zu tun mit Kräften, die, wenn sie falsch geleitet sind, letztlich die Welt zerstören können. Mit denen wir uns selbst als erstes einmal zerstören können, indem wir unsere leere Umgebung zerstören können, aber letztlich als Menschheit gemeinsam im Grunde die Erde zerstören können. Und zwar nicht nur im äußeren Sinne, sondern so, dass sie ihre geistige Mission nicht erfüllen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Menschheit nicht. Oder zumindest der Teil der Menschheit nicht. Also dort sind die ärgsten Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dort sind auch die Kräfte, die, wenn sie in die falsche Richtung gehen, ja die ganze Entrichtung Richtung Sorat leiten. Dort ist es wirklich an der Kippe. Und das sind mächtige Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber mit dieser Mächtigkeit muss man lernen umzugehen. Nämlich wenigstens mit der Mächtigkeit, die in uns wirkt. Da drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dazu müssen wir das mit den 1, 2, 3 Stufen einmal vorbereiten. Das ist die Vorübung dazu. Dann kann das anfangen, dass wir uns mit den unteren Kräften beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kundalini-Schlange auf ganz bewusste Weise wieder erwecken. In alter Zeit hat man es auf unbewusste Weise erweckt. Wenn es unter einem guten Einfluss war, dann haben eben diese australischen Kräfte die Lenkung übernommen, die das Ich noch nicht haben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Schlange bereitet eigentlich das vor, dass das Ich kommt. Tatsächlich wird sogar das Ich oft mit der Schlange, die sich auferrichtet. Weil in dem Moment, wo die Schlange bis ganz oben aufgerichtet ist, dann kann das Ich sich seiner bewusst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kommt natürlich das Ich dazu, aber dazu muss auch der Impuls von unten aufsteigen. Im Grunde ist es die Schlange, die zieht sich hinten über das Rückenrad hinauf und da vorne kommt sie ja eigentlich da. Das sieht man bei den Kronen der Pharaonen sehr deutlich, da ist die Oreos-Schlange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist sogar wirklich genau da, wo das Stirn-Chakra ist, kommt diese Schlange raus. Aber die muss man sich denken, die geht da durch. Die kommt vom Wurzelschakra unten und geht bis rauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben in der Vergangenheit war es so, dass die Kräfte eben wirklich von unten aus erweckt wurden und dann nach oben geführt wurden. Und der Endpunkt wäre eben dann, dass dort das Ich erwacht. Also bis dorthin wurde es geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Pharaonen sind welche, die vorausgehen, aber trotzdem, auch wenn sie so etwas wie ein Ich-Bewusstsein in gewisser Weise entwickeln, ist es trotzdem anders als unser heutiges. Weil wie es heute ist, geht es halt erst seit dem Mysterium von Golgatha. Aber das war alles eine Vorbereitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Schlange sozusagen zu zähmen lernen, sie zu beschwichtigen, mit ihr umgehen zu lernen und so weiter. Das ist dasselbe, was noch die Schlangenbeschwerer in Indien das kommt von da her. Das ist das Symbol dafür, dass ich die Schlange aufrichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wird das jetzt, wenn das am Jahrmarkt passiert, nicht viel bringen. Es geht ja nicht wirklich um die äußere Schlange, sondern es geht um die, die wir in uns tragen an astralischen Kräften, aber begleitet dann halt auch von den luziferischen Kräften. Mit der Schlange geht halt auch die luziferische Schlange mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben wir unseren Merkurstab, den der Florian mal mitgebracht hat und der sehr schön ist. Die mittlere, das ist die aufgerichtete. Das ist die, um die es geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sind zwei, die uns begleiten. Eine lichte und eine dunkle. Eine luziferische, eine weimarische von mir aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentlich da, das ist sehr schön da unten, quasi verbunden sind miteinander. Nicht nur zusammenstoßen, sondern eigentlich da ineinander übergehen und gemeinsam wirken. Und der Impuls, der negative Impuls der Nachtgeister und dann von so einer, der kommt von da unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wird uns da runterziehen. Und wir sollen eigentlich da rauf. Aber das werden wir das nächste Mal noch genauer besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden sehen, also dass genau diese starke Kraft, die wir in den Griff bekommen müssen von unserem Ich her, dass das, das menschliche Pantau ist zu dem, was dann als Zorn Gottes kommt. Und tatsächlich dort, wo der Mensch wirklichen Zorn, wirkliche Empörung über irgendwas entwickelt. Und das zunächst einmal im Ganzen aus dem nicht vom Ich geführten australischen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Ursprung davon. So wie es in der alten Zeit war. Wo einfach die starke Empfindung war, nein, so darf das nicht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das vielleicht sogar dann ausartet, dass ich jetzt ein ganz anderes Volk, das Falsche macht, oder die Empfindung hat, ausratiere. Wie es in der Vergangenheit der Fall war. Ja, bis in die jüngste Vergangenheit, das ist noch immer manchmal der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man muss wissen, dass das zeitweise in der Vergangenheit ein Kulturprinzip war. Es ging darum, also das war dieses Ringen dieser Teilkräfte miteinander und jeder konnte nicht anders seinen Teilbereich als den einzig möglichen anzusehen. Und danach mit aller Kraft zu streben, dass das für die ganze Erde der tragende Impuls wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die anderen genauso. Und das war ein offenes Spiel damit, welche Gruppierung gewinnt. Das ist eine Zeit, wo eben noch nicht das individuelle Ich so im Vordergrund stand oder noch gar nicht im Vordergrund stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenteil, gerade bei der geistigen Entwicklung hat man es aus Weisheit weggelassen, weil es nicht kräftig genug gewesen wäre, mit den Kräften umzugehen. Aber die Frage war, kriege ich da die richtigen Kräfte heraus oder nicht? Vielfach waren es auch halt nicht die richtigen. Aber zu viel für heute, das nächste Mal mehr davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ich sehe, ich bin schon wieder drüber, hoffnungslos. Ich fürchte, haben wir doch einen coolen Kampf, ein schlechtes Beispiel genommen. Also verzeiht mir das, ich danke euch für eure Geduld und wir werden das nächste Mal weitergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nächste Mal haben wir dann schon den 61. Also im 60er sind wir darüber. Ich weiß nicht, ob wir dann mit 65 in Pension gehen werden, weiß ich nicht, glaube ich nicht, dass wir dann schon fertig sein werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke meine Lieben. Bis zum nächsten Mal. Danke, Frau Sauer, fürs Aufnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tschüss. Tschau. Gerne, meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, Renate war wieder der Wächter. Danke, Renate, muss ich auch sagen. Vielen, vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na, Renate, passt auf, wenn im Livestream irgendwas schief gehen könnte, weil der Frau Sauer kann halt die ganze Zeit dabei sein. Sag ich dann nachher. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die doppelte Absicherung. Alles Teamwork bei uns. Auf Wiedersehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal, meine Lieben. Ich gehe jetzt raus und überlasse euch selbst. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke, Papa. Danke schön. Papa, gute Nacht.&lt;br /&gt;
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		<author><name>SaKe</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 60. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2024-10-27T23:45:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: /* Rohtranskription von 60. Vortrag */&lt;/p&gt;
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&lt;br /&gt;
== Rohtranskription von 60. Vortrag ==&lt;br /&gt;
+++ dies ist eine Rohtranskription in Bearbeitung. Wenn du wissen willst, WIE eine fertige Transkription ausschaut, dann schau dir z.B. als Muster die [[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|10. Folge an]]. Melde ich gerne übers [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] bei uns, wenn du bei der Textarbeit [[MitTun bei Anthro.World|MitTun]] möchtest. Wir freuen uns auf dich! +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Begrüßung und 10. Wochenspruch  00:00:36 =====&lt;br /&gt;
Meine Lieben, heute begrüße ich euch ganz herzlich zu einem irgendwie doch bisschen denkwürdigen Vortrag, zumindest von der Zahl her. Wir stehen bei der Zahl Nummer 60. Es ist heute der 60. Vortrag. Also wir haben schon ein bisschen was hinter uns gebracht. Ich begrüße euch mit einem schönen, schon sehr sommerlichen Wochenspruch. Also die Tendenz, mit der Seele hinaus zu fliegen, in die Welt hinaus zu gehen, zu ahnen, was da draußen an Seelischem, an Geistigem sich auch tun mag und das empfinden zu können auch, das steigert sich jetzt immer mehr. Ich lese es einmal. Der 10. Wochenspruch seit Ostersonntag: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sommerlichen Höhen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhebt der Sonne leuchtend Wesen sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es nimmt mein menschlich Fühlen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seine Raumesweiten mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erahnend regt im Innern sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfindung dumpf mir kündend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennen wirst du einst: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schon eigentlich was sehr, sehr Starkes, was da gesagt wird. Nicht, da - wir waren jetzt schon drinnen in dem, je mehr wir mit dem Bewusstsein hinausgehen, verlieren wir so ein bisschen dieses, so ganz klar und wach bei uns zu sein. Wir träumen ein bisschen hinaus, wir ahnen mehr, was da draußen ist. Wir ahnen vielleicht, dass da ein Seelisches, ein Geistiges auch webt, wenn wir aufmerksam sind. Darüber haben wir ja die letzten Male schon oft gesprochen. Und jetzt wird das aber noch intensiver, noch konkreter, aber eben interessanterweise nicht gleich unmittelbar in dem Moment, in dem man das erlebt in der Natur draußen, sondern in der Nachwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass man in der Nachwirkung dann eben einst erkennen wird, vielleicht Tage später, Wochen später, vielleicht sogar Jahre später, Gott, in dem Gefühl, das mir da entgegengekommen ist, in dem Seelischen, das mir entgegengekommen ist, da hat mich jetzt ein Gotteswesen gefühlt. Da hat eine Begegnung stattgefunden. Und ich habe eigentlich gespürt, wie dieses Wesen da draußen, dieses &#039;&#039;&#039;Gotteswesen&#039;&#039;&#039;, also durchaus etwas, was mehr ist als Elementarwesen. Den &#039;&#039;&#039;Elementarwesen&#039;&#039;&#039; begegnet man relativ leicht, die sind sehr nahe. Aber jetzt die Wesenheiten, die darüber stehen, die die Lenker und Leiter auch dieser Elementarwesen sind, die haben mich jetzt wahrgenommen, fühlend wahrgenommen. Also dem nähern wir uns jetzt, und das ist die beste Voraussetzung dann, sozusagen der Höhepunkt dieser Steigerung, da hinaus zu gehen mit dem Ahnen, sich zu verlieren da draußen, aber eigentlich in Wahrheit gerade in dem sich Verlieren, sich zwar unbewusst zunächst, aber trotzdem intuitiv verbinden mit den Wesen da draußen. Nicht, weil Intuition ist zunächst einmal ein eigentlich Hineinschlafen in die anderen Wesen draußen. Und man muss es erst wieder zurückholen, ins Selbstbewusstsein hereinholen, dann kann man etwas von dieser Intuition ins wache Bewusstsein heben. Aber zunächst heißt es einmal: verliere dich ganz in dem da draußen, werde das Ganze draußen. Nämlich wirklich ganz konkret: werde es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beschreibt so schön ein mittelalterlicher, ja wie soll ich sagen, Weiser würde ich sagen, Theologe könnte man auch sagen, der &#039;&#039;&#039;Johannes Scottus Eriugena,&#039;&#039;&#039; lebte so im 9. Jahrhundert ungefähr. Also Mittelalter, noch nicht ganz Hochmittelalter, davor ist noch Wikingerzeit ganz stark. Hat teilweise also gewirkt am Hofe Karls des Kahlen, in Paris also hatte er den Sitz dort und war dort der Weise. Und der spricht so schön eigentlich davon: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn ich denke und wenn ich über meinen Engel denke, dann ist mein Engel dadurch da, dass ich ihn denke.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Denken wird der Engel sozusagen Wirklichkeit. Jetzt könnte man sagen, ja das habe ich eh schon oft gesagt, ja, die Engel haben wir uns ausgedacht. Nein, so meint er das nicht. Sondern er meint eben: indem ich ihn denke, erlebe ich ganz real diesen Engel. Und eigentlich kann ich ohne ihn gar nicht denken. Nicht wirklich. Nämlich nicht so, dass da wirklich Geistiges in mich hineinkommt. Das heißt, in meinem Denken werde ich berührt oder fließe zusammen sogar, werde eins mit diesem Engelwesen, das ich denke, beziehungsweise das Engelwesen denkt mich. Und er hat auch das Selbstbewusstsein zu sagen: ja eigentlich stehen wir auf gleicher Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Engel denkt mich und ich denke den Engel und dadurch sind wir wechselweise da. Und das ist sehr interessant also, weil da findet also wirklich im Denken halt noch bei diesem Johannes Scottus Eriugena eine geistige Begegnung statt. Aber jetzt sagt der Rudolf Steiner: ja ja, das ist heute eigentlich auch so, wir erleben es halt nur nicht. Nur heute müssen wir schon mehr können. Und zwar die ganze Menschheit. Also alle die, die auch im Materialismus drinnen sind, sie tun es, aber sie wissen es nicht. Wir sind nämlich jetzt auf dem Sprung, &#039;&#039;&#039;die geistige Welt zu schauen&#039;&#039;&#039;. Das ist noch mehr als sie zu denken. Also wirklich, sie zu schauen, also zu einer wirklichen Imagination zu kommen. Geht aus der Steigerung des Denkens hervor. Aber dass ich wirklich zu dem Schauen komme, dazu muss ich das Gefühl haben, ich habe jetzt die Begegnung und die Einswerdung nicht nur mit einem Engelwesen, sondern mit einem &#039;&#039;&#039;Erzengel&#039;&#039;&#039;. Und das hat die Menschheit, dort stehen wir jetzt. In Realität stehen wir dort. Jetzt brauchen wir nur noch das kleine Kunststück zusammenbringen, auch etwas davon in wachem Zustand zu wissen. Das ist das kleine Problem, was wir noch haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, weil wir wissen - vermute ich mal: die meisten Menschen, nicht, wenn sie denken, dass sie in Verbindung mit ihrem Engel stehen. Und noch weniger, dass wenn sie wirklich schauen, und wir schauen, &#039;&#039;&#039;jede Nacht schauen wir geistige Wesen&#039;&#039;&#039;, die uns begleiten und die unerlässlich sind, dass wir überhaupt leben können auf Erden. Also wir schauen sie bereits in der Nacht, aber halt meistens im tiefen Schlafzustand. Nein, es geht meistens nicht einmal bis in den Traumzustand hinein, sondern es ist im Schlafzustand, das ist der tiefste Zustand. Das ist aber auch der Zustand der intuitiven Vereinigung mit diesen Wesen. Also in der Intuition sind sie da, aber damit wir sie wirklich schauen können, müssen wir es halt bis ins Traumbewusstsein zuerst und dann ins Wachbewusstsein heben. Das ist also die große Aufgabe. Und das knüpft auch ein bisschen an das an, was ich in den letzten Vorträgen ja am Ende gesagt habe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit unserem wirklichen Ich sind wir immer schon einen Schritt weiter als mit unserem kleinen Ich. Das weiß halt noch nichts davon. Aber eine große Tugend, die wir heute entwickeln sollten, zu vertrauen darauf, dass unser wirkliches Ich immer uns schon einen Schritt voraus ist, und den Mut zu haben daher, diesen nächsten Schritt zu gehen. Und dann kommen wir auch zu dieser Begegnung auf ganz neue Art wieder mit dem Engelwesen, aber auch mit dem Erzengelwesen. Dorthin steuern wir einmal, und dass das ganz reale Begegnungen sind. Natürlich, das ist etwas, was sich im rein seelischen Erleben dann abspielt. Und man kann es dann natürlich, um es zu kommunizieren, in ein Bild kleiden, aber man muss immer klar sein: alle die Bilder, egal ob sie in einer Geschichte geschildert werden oder ob sie jetzt wirklich als Gemälde vielleicht dargestellt werden, das sind alles Versinnlichungen letztlich, die wir machen, die auch immer einen gewissen kulturspezifischen Einschlag haben. Also das wird nicht überall auf der Welt genau gleich gemacht, sondern je nachdem, was man auch mitbringt. Und das Bild, das man dann versinnlicht hat, ist immer ein exoterisches Bild in Wahrheit. Aber das Wichtige ist, dass der Künstler, der es macht, der Mensch, der diese Schilderung macht, dass der etwas davon in seinem Seelischen erleben kann. Bewusst, halbbewusst, wenigstens ahnend, davon träumend, dass ers zumindest in seiner Gefühlsstimmung drinnen trägt. Und das macht einen riesen-, riesengroßen Unterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann ein Mensch die wunderbarsten Geschichten erzählen, wenn er sie nicht wirklich selbst ehrlich erlebt, nämlich das, was dahinter steckt, was in der Geschichte sich nur in äußere Worte kleidet, wenn er es nicht tief im Herzen, das heißt in der Seele, erlebt, dann berührt es die anderen Menschen nicht wirklich. Dann sagt man, ja, ist eine tolle Geschichte, sehr interessant und ja, tolle Symbole drinnen und ja, sagt mir viel, aber von Herz zu Herz geht es nicht. Und das ist bei allen so. Ich meine, das ist ..., man kann - , man muss es nicht, in einer Geschichte erzählen, ein Komponist kann es vielleicht in Form einer Komposition erzählen. Ist eigentlich der viel direktere Weg, weil eine Musik, also namentlich, wenn es jetzt ohne Text ist, wenn es also ein rein instrumentales Stück oder was ist, Musik spricht unmittelbar zur Seele, viel unmittelbarer, unmittelbar zum Gefühl zumindest. Und wenn der Komponist aber erfunden, gefunden hat oder geschöpft hat, wirklich aus der seelisch-geistigen Quelle, aus der die Musik eigentlich stammt und das auch irgendwie erlebt hat, dann lebt es drinnen in der Komposition. Und jetzt braucht es halt nur noch einen Musiker, der das aber auch so spielen kann. Der nämlich aus derselben Quelle schöpft, wenn er jetzt vor sich die Noten hat und dieses Stück, wie man so schön sagt, interpretiert, das heißt spielt. Auf seine ganz eigene Weise, mit seinem ganz eigenen Erleben, das aber genau aus demselben Feld kommt, aus dem die Komposition geschaffen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erlebt vielleicht nicht genau dasselbe, was der Komponist erlebt hat, aber er ist genau in dem Bereich dieser Imagination drinnen. Imagination kann eben auch eine &#039;&#039;&#039;Klangimagination&#039;&#039;&#039; in Wahrheit sein, ein Klangbild, Musik ist Klangbild, ist sogar ein sehr schöner Ausdruck, weil Musik spielt sich in der Zeit vor allem ab, im Zeitlauf, und Imagination hat immer diese Bewegung. Im Gegensatz zur Musik hat sie nur den einen Unterschied: ich kann jederzeit mich vorwärts und rückwärts bewegen. Also wie wenn ich ein Musikstück hätte und ich kann jederzeit wieder, während eigentlich schon fast der Schluss antönt, den Beginn wieder hören und sozusagen mein inneres Ohr dem Beginn zuwenden. Oder ich kann schon am Beginn das Ende hören, weil sie zusammengehören. Ich kann vor allem die Teile zusammen hören, die eben auch zusammengehören. Das hängt damit zusammen, dass da ätherische Kräfte drinnen auch eine Rolle spielen. Also es ist nicht nur was Seelisch-Astralisches, sondern es ist ja auch etwas Ätherisches drinnen, Klang-Äther zum Beispiel, der eine Rolle spielt. Und da sind immer gesetzmäßige Zusammenhänge zwischen dem Früheren und dem Späteren, in vielfältigster Weise. Also das einfachste ist, dass sich der Anfang am Ende irgendwo spiegelt, dass die Mitte irgendwie was für sich darstellt, aber eigentlich das Zentrum von allem ist. Und so gibt es also sehr sehr viele Zusammenhänge und nicht immer genau die gleichen natürlich, also dadurch unterscheiden sich diese seelisch-ätherischen Wesen, möchte ich geradezu sagen, die in so einem Lied, in so einer Komposition drinnen leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich ist ein Lied zumindest eine seelisch-ätherische Wesenheit. Wo das Ich ist, das dazugehört irgendwo, aus dem es geschöpft ist, das steht jedenfalls in Verbindung, mit dem steht der Komponist in Verbindung irgendwie. Es steht sicher irgendeine hohe Geistwesenheit dahinter, und die sich jetzt in gewisser Weise verkörpert oder kundgibt, offenbart, durch etwas Astralisch-Ätherisches. Und das versucht der Komponist einzufangen. Also begabte Komponisten machen das. Vielleicht wissen sie nicht, jetzt aha, das ist die oder die Engelwesenheit, das ist auch ganz egal. Aber er spürt es, er erlebt die Imagination. Und er könnte das Stück auch nicht komponieren, wenn er nicht auch schon im Anfang das Ende irgendwo spüren würde. Er spürt, wo das Lied hinläuft. Er weiß es zwar noch nicht im Detail, das muss er ausarbeiten und probieren vielleicht und: jaa ..., nein, das ist noch nicht richtig, das passt noch nicht ... Das muss er spüren einfach. Und genau mit derselben Quelle muss sich eigentlich der Künstler, der es dann spielt, verbinden. Und aus der, unabhängig vom Komponisten, spielen, er muss es eigentlich sozusagen für sich neu komponieren, aber er hat eine Hilfe, die große Wegweiser-, halt die Partitur, die da vor ihm steht. Das sind im Grunde nichts als Meilensteine, Wegweiser, die ihm den Weg weisen. Aber er wird es gut dann spielen, wenn er selber zu der Quelle kommt, aus der der Komponist geschöpft ist. Und die ist unglaublich reich. Die ist so reich, dass der Komponist eine andere Schattierung erleben kann, als der eine Interpret. und wenn es tausend gute Interpreten sind, hat jeder seine eigene Nuance. So reich ist das, aus dem es geschöpft ist. Und dann kann man aber spüren, auch in der Musik, eben genau das: &#039;&#039;&#039;Dich berührte ein Gotteswesen.&#039;&#039;&#039;  Und jeder wirklich ... - das kann in einem einfachen Volkslied auch drinnen sein, wo der Komponist namentlich gar nicht bekannt ist, das irgendwie halt noch durch die Gemeinschaft herausgekommen ist. Na nun, auch da lebt ein Gotteswesen drinnen. Also es geht nicht immer darum, dass es eine mordskomplizierte Komposition ist. Das ist nicht immer das Kriterium dafür: das ist jetzt das Höchste, was es gibt. Es kann auch etwas ganz Schlichtes sehr, sehr tief und sehr weitgehend sein. Ich komme deswegen so stark auf &#039;&#039;&#039;die Musik, weil wir uns mit der heute noch sehr beschäftigen müssen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Apokalypse, weiter im 14. Kapitel. Starke Kraft in der Berührung des Gotteswesens  00:16:49 =====&lt;br /&gt;
Weil wir gehen ja jetzt weiter in unserer &#039;&#039;&#039;Apokalypse.&#039;&#039;&#039; Wir hängen zwar immer noch im &#039;&#039;&#039;14. Kapitel&#039;&#039;&#039;, aber wir kommen jetzt langsam ans 15. heran. Und wenn wir ans 15. Kapitel herankommen, naja, dann kündigen sich sonst schon sehr deutlich die Zornesschalen an. Ausgegossen werden sie erst mit dem 16. Kapitel. Und diese Ausgiessung der Zornesschalen hat... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Was ist jetzt los? Ich hoffe, ihr habt mich noch gehört, jetzt war nämlich mir plötzlich mein Bildschirm mit dem Online-Medium weg. Aber er ist, glaube ich, eh noch da. Also wenn nicht, bitte schreit. Ich hoffe, ich höre es dann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also wir gehen dann aufs 15. Kapitel zu, und das geht dann ins &#039;&#039;&#039;16.&#039;&#039;&#039; über, &#039;&#039;&#039;Ausgiessung der Zornesschalen&#039;&#039;&#039;. Also da wirds sehr wild, die ganze Geschichte und wir werden uns sehr damit beschäftigen müssen, was dieser Zorn ist. Ich habe es ein paar Mal schon erwähnt, dass es eigentlich &#039;&#039;&#039;Ausdruck der Liebe Gottes&#039;&#039;&#039; ist. Das ist also... , es scheint sehr merkwürdig zu sein irgendwo. Zorn ist doch fast das Gegenteil von Liebe irgendwo. Aber die hängen also sehr stark miteinander zusammen. Mit dem werden wir uns beschäftigen müssen. Und es geht vor allem darum, was beim Zorn einmal sehr deutlich wird: Zorn hat, wenn er so ein wirklicher Zorn ist, der einen überkommt, hat er ungeheure Energie in sich. Und um die geht es. Die Energie brauchen wir einmal. Und die Frage ist, wie tasten wir uns halt an diese Energie heran, aber gefahrlos. Gefahrlos in dem Sinn, dass nicht da jetzt der wilde Mustang oder der wilde Stier, der damit zusammenhängt, mit uns durchgeht, sondern dass wir souverän diese Kraft leiten können. Dann wird sie eine wohltätige Kraft. Dann wird aus einer zerstörenden Kraft die höchste wohltätige Kraft in Wahrheit. Und die brauchen wir. Also das nur so zur Einleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich lese jetzt noch einmal wie üblich zum zweiten Mal den Wochenspruch. Aber der führt uns hin, dass wir also eben in diesen auch Zornes-Aufwallungen ein Gotteswesen spüren können. Mit dieser Intensität. Nicht nur als: ja, ich bin leise berührt worden von irgendwas, ich weiß noch nicht was. Sondern dass man es spürt dahinter, nämlich selbst bei dem, wenn wir eine ganz zarte Stimmung erleben, der Natur gegenüber, und dann vielleicht ein paar Tage später draufkommen: das war etwas Überirdisches, was mich da berührt hat, das war, ja eigentlich ein göttliches Wesen. Und ... - aber &#039;&#039;&#039;wenn wir dieses göttliche Wesen in seiner wahren Gestalt erleben, puh, dann ist das nicht eine sanfte Berührung. Das ist ein feuriger Vulkan, so viel Kraft ist da.&#039;&#039;&#039; Nicht, weil er uns verzehren will, aber weil er seiner Natur nach einfach so gewaltig ist, dass man es nur durch das Bild eines gewaltigen Feuersturms ausdrücken kann, zum Beispiel. Also nicht als ein lauwarmer Tee oder sowas. Sondern wirklich, wirklich, da steckt Energie dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt an der Stelle, wo wir in der Apokalypse stehen, geht es darum, dass wir uns dessen bewusst werden, immer mehr, welche Kräfte dahinter sind. Und &#039;&#039;&#039;Kräfte, die notwendig sind, um damit Gutes zu tun&#039;&#039;&#039;. Um uns entwickeln zu können. Um der Erde helfen zu können. Um die Erde teilhaftig werden zu lassen an der Freiheit, die wir als Menschen uns erobern. Ich meine, darum geht es einmal als erstes, dass wir die Erde mitnehmen und in eine &#039;&#039;&#039;Welt der Freiheit&#039;&#039;&#039; verwandeln. So richtig ist das eh erst bei der nächsten Inkarnation dann Wirklichkeit geworden, wenn dann eigentlich &#039;&#039;&#039;aus der ganzen Natur Liebe uns entgegenduftet&#039;&#039;&#039;, so schildert es Rudolf Steiner gerne. Ja, aber &#039;&#039;&#039;da steckt diese Feuerkraft dahinter, hinter dieser Liebe.&#039;&#039;&#039; Und eine Feuerkraft, die ... - wirkliche Liebe ist es eben ja nur dann, wenn sie aus Freiheit gegeben wird, wenn es nicht einfach schwappt: da kommt was raus, sondern wo es ein ganz freies Geschenk ist. Dann ist es Liebe. Und wirkliche Liebe, intensive Liebe ist es dann, wenn diese Feuerkraft dahinter steckt, aber so gezügelt und so gelenkt ist, dass sie zwar ihre volle Kraft entfalten kann, aber eben nicht zerstörerisch, sondern ja, lebensschaffend letztlich. Weil diese Feuerkraft überträgt sich, also es sind zunächst dann astralische Kräfte, die darin wirken, die übertragen sich aber aufs Ätherische und im Ätherischen werden sie lebensschaffende, lebensschöpfende Kraft. Und dazu braucht es diese Intensität. Da geht es also nicht mit einem Haucherl irgendwie, sondern da braucht es Intensität. Aber, lesen wir noch einmal den zehnten Wochenspruch. Ist eine gute Einstimmung zu dem Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sommerlichen Höhen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhebt der Sonne leuchtend Wesen sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es nimmt mein menschlich Fühlen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seine Raumesweiten mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erahnend regt im Innern sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfindung dumpf mir kündend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennen wirst du einst: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in diesem Sinne: wie bereiten wir uns darauf vor, &#039;&#039;&#039;dass das immer bewusster und bewusster werden kann, diese Begegnung&#039;&#039;&#039;. Wir haben dazu schon einiges besprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht also - es sind zwei Dinge dazu notwendig. Das eine ist, &#039;&#039;&#039;dass wir wirklich an unserem Seelisch-Astralischen arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und arbeiten mit wachem Bewusstsein, mit immer mehr Bewusstsein. Und wir haben auch gesagt, es geht um mehr als um bloße Läuterung, Reinigung im Sinne: ich scheide aus meinem Seelischen das aus, was halt negativ ist. Sondern es geht noch um eine viel größere Aufgabe, aus der Kraft des Ichs heraus negatives Seelisches, das in uns entstanden ist durch die Wirkung der Widersacher, indem die Widersacher dieses Seelische verdorben haben, dass wir das ins Nichts hineinführen und in einer neuen, reinen Gestalt wieder hervorbringen. Vielleicht in einer ganz ähnlichen Form, aber jetzt ohne all dem Dunkel, was drinnen ist, was in die Tiefe zieht, was Zerstörungskraft ist, was geistig verdunkelnd ist, sondern jetzt hell, strahlend ist, zugleich aber die Intensität hat, die wir halt auch gerade vertragen können noch, um uns dieser Kraft auch bewusst zu werden. Wir haben ja auch davon gesprochen, dass dieses seelische, geistige Licht so intensiv sein kann, dass es uns vollkommen blendet, und dann sehen wir erst recht: Nix. Wir müssen uns also langsam herantasten, wir brauchen also die Sonnenbrille, die geistige, wir müssen ein Eigenlicht entgegenschicken, das uns dieses strahlende Licht, das uns entgegenkommt, dämpft. Das ist das Interessante: wo Licht dem Licht begegnet, entsteht eine Dämpfung, die dieses helle, eigentlich unendlich helle, göttliche Licht, das da kommt, auf ein für uns erträgliches Maß herabdämpft. Und so viel erkennen wir dann von der seelischen und der geistigen Welt. Nur in dem Maße, als wir es abdämpfen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das eine, also dass wir diese seelische Kraft erzeugen müssen. Und das zweite ist, wir müssen mit der Hilfe, mit der Unterstützung des Christus auch lernen, unsere ätherischen Kräfte, unsere Lebenskräfte und namentlich die höchsten Lebenskräfte - was sind die höchsten Lebenskräfte? Also Ätherkräfte, es fängt an bei ätherischer Wärme, das ist das unterste, da ist der Übergang ätherische Wärme-physische Wärme, die physische Wärme wäre die, die ich mit dem Thermometer messen kann, sozusagen. In dem Moment, wo es ätherisch wird, kann ich es mit dem Thermometer nicht mehr messen, da kann ich nur sehen, dass sich vielleicht die Struktur des durchwärmten Gegenstandes, des durchwärmten Wesens ändert. In unserem Blut spielt sich das dauernd ab. Wir pendeln immer um so einen Punkt herum, bei unseren etwa 37 Grad Bluttemperatur ist dauernd ein Übergang von physischer Wärme in ätherische und umgekehrt von ätherischer in physische. Und das ändert immer, ununterbrochen, in ganz leiser Form auch die physische Konstitution unseres Blutes. Da ändert sich dauernd was. Das ist der Weg, wie letztlich unser ganzes Seelisch-Geistiges bis ins Körperliche hinein wirkt. Es geht also eigentlich vor allem übers Blut und das uns, ja, unseren ganzen Organismus durchzieht irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Wärme, &#039;&#039;&#039;die physisch ätherische Wärme&#039;&#039;&#039;, der Übergang, da ist das Tor, wo das hineingeht. Also man darf das Banalste nicht mit - so banal nehmen, wie man sichs denkt, so als: in der Wärme, pfff. Ja, Wärme, da lebt eigentlich das ganze Seelische, das ganze Geistige drinnen. Und es ist ja so, dass in unserem Blutstrom die Temperatur nicht überall gleich ist. Und sie ändert sich dauernd ein bisserl, auch wenn das vielleicht nur ein Zehntelgrad oder weniger ist, wie es sich ändert. Aber jedes Organ hat seine eigene Temperatur. Es ist nicht überall gleich im Körper verteilt. So insgesamt die Kerntemperatur des mittleren Bereichs, man nennt das die Kerntemperatur, also wenn es da anfängt, kalt zu werden, dann wird es gefährlich. Also der Tod, sagt man, steigt von den Beinen auf. Die Beine werden zuerst kalt. Tatsächlich geht die Durchblutung dort zurück und dann steigt die Kälte immer mehr auf, und im Grunde, wenn es dann da die Herzgegend erreicht, dann wird es gefährlich. Aber es ändert sich beständig. Es ist, also, wenn es draußen eisig kalt ist oder was: das Erste, was kalt wird, sind die Gliedmassen, die Beine, die Arme. Da zieht sich das ganze Blut auch wirklich zurück und schaut, dass es die Wärme im Inneren hält. Das ist halt jetzt extrem, aber im Kleinen passiert das jede Minute, jede Sekunde, wo wir leben, ändert sich da was, in ständiger Bewegung. Es ist also ein lebendiges Strömen von ätherischer Wärme, die in physische übergeht und zurück. Da bewegt sich was. Und in dem gibt sich das Seelische und das Geistige kund. Das spricht dadurch. Diese Bewegungen, die da drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, seht ihr, das sind aber auch die Bewegungen, die hineinkommen zum Beispiel in so eine &#039;&#039;&#039;Komposition&#039;&#039;&#039;. Dort leben sie auf andere Weise in der Art, wie die Musik fließt. Aber es ist genau dasselbe, was sich in unserem Blut abspielt. Und tatsächlich, wenn ich Musik höre, tut sich was im Blut. Und dann sind diese Änderungen, die im Blut sich abspielen, tatsächlich ein Bild dessen, was in der Musik sich abspielt. Wir werden also ganz Musik, gerade mit unserem Blut oder beziehungsweise, genauer gesprochen mit unserer Wärme. Die geht mit mit dem. Ist nicht unabhängig einfach davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der &#039;&#039;&#039;Sprache&#039;&#039;&#039; ist es auch der Fall. Aber da kommt dann noch anderes dazu. Aber bei der &#039;&#039;&#039;Musik&#039;&#039;&#039; ist es also ganz, ganz stark. Also dass unser Wärmeorganismus sozusagen mitschwingt, mitsingt mit der Musik. Und damit holen wir sie herein in unser Wesen. Und umgekehrt gibt uns die Musik über die Vermittlung mit der Wärme, indem sie in die Wärme hineingetragen wird und von dort ins Ätherische, ins Astralische hinaufgetragen wird, ist die Musik eine Hilfe, zum Beispiel unseren Astralleib, auch unseren Ätherleib natürlich, aber vor allem dann auch unseren Astralleib in, naja, in eine schön klingende Form zu bringen. Also Musik kann da helfen. Wir lernen. Wir lernen aneinander. Und, ich meine, was ein &#039;&#039;&#039;Komponist&#039;&#039;&#039; uns gibt, ist: er schenkt uns etwas, was er in seiner Seele empfangen hat und durch ihn durchgegangen ist, das schenkt er uns in seiner Komposition. Und wir können es aufnehmen und müssen es uns zu eigen machen. So wie der Komponist, der hat aus einer Quelle geschöpft, aber er hat etwas ganz Eigenes daraus gemacht, das geschöpft ist aus der Quelle, das heißt aus diesem unerschöpflichen Topf, aus diesem unerschöpflichen Pool sozusagen geholt ist, aber einen bestimmten Aspekt davon herausholt, und das ist seiner geworden. Und aus dem heraus schenkt er es jetzt weiter an alle, die diese Musik hören, die diese Musik spielen. Und jeder macht wieder was Eigenes, aber es ist aus dem selben Bereich herausgeholt. Und so kann &#039;&#039;&#039;Musik&#039;&#039;&#039;, nicht nur kann, sie tut es, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht, &#039;&#039;&#039;hat einen unheimlichen erzieherischen Wert&#039;&#039;&#039;, letztlich auch &#039;&#039;&#039;auf unser Astralisches&#039;&#039;&#039;. Weil, es geht also übers Hören, geht es hinein in die Blutwärme, die ändert sich, die musiziert mit, die schenkt es weiter ans Ätherische und das Astralische freut sich von dem, was da an Ordnungskraft, an kosmischer Weisheit eigentlich hineinkommt, und eine kosmische Weisheit, die zugleich eine immense Kraft hat. Nicht wahr, Astralisches ist einerseits dort, wo es wirklich das kosmisch Astralische, das Welten-Astralische ist, ist die kosmische Weisheit im Grunde. Das ist die kosmische Weisheit, die Wirklichkeit in der Welt geworden ist, die die Welt geschaffen hat. Wir haben es oft schon besprochen, &#039;&#039;&#039;das erste Kapitel der Genesis bezieht sich auf die Schöpfung der Welt im Astralischen&#039;&#039;&#039;, in der Seelenwelt. Da gibt es noch kein Ätherisches, da gibt es noch kein Physisches, da gibt es nur Seelisches. Und alles wird dort bereits seelisch erlebt, was später Physisch-Ätherisches wird. Dort ist das alles drinnen. Und das ist die Verkörperung, ja, zunächst einmal der großen kosmischen Weisheit, die aus der vorangegangenen Verkörperung unserer Erde hervorgegangen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sogenannte &#039;&#039;&#039;Alte Mond&#039;&#039;&#039;, den Rudolf Steiner oft genannt hat &#039;&#039;&#039;den Planet oder den Kosmos sogar der Weisheit&#039;&#039;&#039;. Das Wort Kosmos der Weisheit ist besser als Planet der Weisheit, weil wir wissen schon, da hängt die ganze restliche Welt mit dran. Also es gibt keinen Alten Mond ohne das ganze Drumherum sozusagen. Das ist eigentlich eines. Es gehört zusammen, auch wenn es für uns jetzt als körperlich, räumlich auf Erden erscheinende Wesen so unglaublich scheint, dass die fernsten Fernen des sichtbaren Kosmos und darüber hinaus, dass das alles zusammen gehört und alles in Wahrheit zusammenspielt. Und, ja, auf der geistigen Ebene in völliger Gleichzeitigkeit zusammenspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äußerlich sagen wir, okay, bis das Licht von der Sonne zu uns kommt, nur von unserer Sonne, dauert es schon acht Minuten. Wir sehen also immer die Sonne, wie sie vor acht Minuten war, in Wahrheit. Und wenn es ein bisschen weiter ist, die Sterne, dann sind es schon ein paar Jahre. Und wenn wir dann entfernte Sterne haben, sind es sehr schnell 10.000, 20.000, 100.000 Jahre. Und wenn wir dann irgend so ein kleines Nebelfleckerl, eine andere Galaxie, sehen, sieht man nur durch die Fernrohre, also kaum eine, die man mit freiem Auge erkennen kann, na dann sind es schon eine Million Jahre oder was. Die nächsten Galaxien. Und dann brrrr - alles das, was dort passiert, überall, was dort passiert, geistig vor allem passiert, hat hier -, ist hier genauso da. Geistig können wir uns damit verbinden, äußerlich, sinnlich haben wir ein Problem. Da müssen wir halt vielleicht Millionen Jahre warten, da sind wir nicht mehr verkörpert auf der Erde. Das werden wir also nicht abwarten können. Aber geistig, seelisch sind wir damit verbunden. Und aus diesem riesigen Gebilde sozusagen, das ist erfüllt, seelisch erfüllt, von ungeheurer Weisheit zunächst einmal, die von dem alten Mond herübergekommen ist. Der alte Mond hat dazu gedient, diese Seelenwelt, diese Astralwelt so zu gestalten, dass sie eigentlich so weisheitsvoll wie nur möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Interessante ist, mit dem fängt die &#039;&#039;&#039;Erdentwicklung&#039;&#039;&#039; schon an. Also das heißt, dort wo die Erdentwicklung kommt, ist eigentlich &#039;&#039;&#039;von Anfang an&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ungeheure Weisheit da und trotzdem reicht das nicht aus, um die Erdenschöpfung so hervorzubringen, dass sie ihren Sinn erfüllen kann,&#039;&#039;&#039; nämlich ein geistiges Wesen zu erschaffen, das die Freiheit hat, die gleiche Freiheit wie die göttliche Quelle selbst. Dazu reicht die ganze kosmische Weisheit, die da herübergekommen ist, nicht aus. Dazu reicht die Weisheit der geistigen Hierarchien, der Engelwesenheiten, die in dieser kosmischen Weisheit leben, nicht aus. Diese Weisheit ist etwas aus der Vergangenheit Gekommenes, Gewordenes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der neue Einschlag kann nur immer kommen durch ein Wesen, das die Freiheit hat. In alten Zeiten war es eben in Wahrheit die Gottheit selber, direkt, unmittelbar, die diesen neuen Impuls hineingebracht hat. Bei der Erdenschöpfung, Anfang der Genesis die Schilderung, ist es so, im ersten Abschnitt drinnen, also am ersten Schöpfungstag, ab dem Moment, wo die Elohims sprechen - &amp;quot;Es werde Licht. Und es ward Licht.&amp;quot; - dann verbindet sich der Christus mit ihnen. &#039;&#039;&#039;Der Christus ist es, der dieses schöpferische Wort hineinbringt&#039;&#039;&#039;. Durch das entsteht erst das Neue, das den Sinn der Erdentwicklung ausmacht, das, mit dem ganzen Kosmos, der damit verbunden ist. Das ist das Neue. Und das jetzt auch zu sehen im Zusammenhang mit dem, was ich vorhin sagte, also dass eben die Musik, dass sich darin letztlich abspiegelt diese Weisheit, die im Astralischen drinnen ist. Aber wir müssen eben noch mehr machen, wir müssen auch noch diesen Ich-Impuls hereinholen, wirklich aus der Freiheit einen Impuls hineingeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum muss jeder Komponist &#039;&#039;&#039;aus der Quelle, aus der er schöpft, noch was Eigenes machen&#039;&#039;&#039;. Darum muss jeder Musiker, der es spielt, etwas Eigenes daraus machen. Wenn er das nicht macht, dann fehlt ihm, ja, die eigentlich menschliche Dimension dabei. Also das heißt, um mal so ein Musikstück richtig zu komponieren, muss ich erst einmal diese kosmische Weisheit überhaupt auffangen können. Und nicht halt nur irgendeinen Lärm machen, sprich irgendwas Chaotisches. Ich meine, es kann in dem, was man vielleicht auch als Lärm bezeichnen kann, kann manchmal auch die nächste Stufe der Entwicklung der Musik liegen. Meine ich jetzt gar nicht zynisch, weil die Menschheit hat sich verändert, wird sich noch weiter verändern und gewisse Intervalle, &#039;&#039;&#039;gewisse Harmonien oder Disharmonien werden sich zu Harmonien verbinden&#039;&#039;&#039;. Wir empfinden sie als Dissonanz, weil wir, nämlich nicht unser äußeres Ohr, sondern unser seelisches Ohr, noch nicht bereit ist dafür, das als Wohlklang, als eine schöpferische Kraft aufzunehmen, die es eigentlich ist, während wir: &amp;quot;äh äh, die bringt mir mein Seelisches durcheinander, das klingt irgendwie ganz schräg&amp;quot;. Es klingt schräg, weil wir seelisch noch nicht so weit sind. Also es gibt eigentlich keine dissonanten Intervalle so gesehen. Die sind immer nur temporär dissonant. Und das ist auch so ein Weg, bisserl zu zeigen, dass Kräfte, die wir jetzt als zerstörend vielleicht oder als, sagen wir vorsichtig, störend empfinden, dass aus denen etwas ganz Wunderbares werden kann. Ja, eigentlich geht es zunächst einmal nur darum, zu erkennen, dass sie eigentlich was Wunderbares sind und wir sind nur nicht reif, das mitzukriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also die erste Stufe. Das ist die erste Stufe, diese Weisheit hereinzuholen und sie zu erleben. Und wie man sieht, das ist gar nicht so leicht, also sie in ihrer Vollständigkeit so als Weisheit zu erkennen, dass das einfach passt, und nicht zu sagen: äh, äh, stört mich, passt nicht, passt nicht, ertrag ich nicht. Nicht wahr, das ist, es heißt eigentlich: ich ertrage es nicht, ich bin seelisch noch nicht so weit, es zu ertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kommen halt die stärkeren Kräfte des Mustangs oder des Stieres herein, in Wahrheit. Gerade dort sind so entscheidende Punkte, wo, ja, starke astralische Kräfte drinnen liegen. Dort lauern natürlich aber auch die &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039;. Das ist, genau die Punkte, wo sie hereinkommen. Und ja, im Mittelalter hat man das deutlich empfunden auch, das, wo der Teufel dann drinnen sitzt in der Musik, wo man ihn hören kann geradezu. Aber dort ist auch immer die Chance, den nächsten Schritt zu machen. Und der besteht im Grunde zunächst einmal nur darin, zu erkennen, dass diese Teufelsmusik eigentlich Engelsmusik ist. Dass nur wir nicht reif genug waren, das zu erkennen. Und dass wir eigentlich also damit Kräfte liegen lassen, die wir benutzen sollten, die wir lernen sollten, benutzen, zur Hand haben und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, &#039;&#039;&#039;der Musik steht eine riesige Entwicklung noch voraus&#039;&#039;&#039;. Wir sind noch lange nicht am Ende der Musik. Das hat gerade erst angefangen. Wir sind jetzt gerade am Punkt, die ersten Versuche zu machen, so richtig. Und da denkt Euch schon den Sprung vom Mittelalter herein, dann, was jetzt in der Neuzeit passiert ist. Da ist eigentlich eine gewaltige Dimension dazugekommen an musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten, an Kompositionsmöglichkeit. Damit will ich nicht die alte Musik oder die jetzt auch bei Naturvölkern ist ... - ist was Großartiges, das ist eine Basis. Aber da gibt es noch sehr, sehr viel mehr drüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Teil davon wurde halt namentlich in Europa hereingeholt. Also gerade in der Musik, in der Weisheit, die da drinnen - wenn man denkt, was ein Bach hereingeholt hat an kosmischen Harmonien, und sich dessen auch bewusst war, dass er da die Sphärenharmonien eigentlich hereinholt. Genauso wie es ja Kepler bewusst war, dass er, wenn er rechnet da drüber, dass er eigentlich versucht zu berechnen die Sphärenharmonien. Ein Zipfel davon. Ein Zipfel davon, weil er berechnet halt ein bissel was von unserem Planetensystem. Aber da hängt ein ganzer Kosmos dran. Das heißt: Milliarden, Billiarden, Trilliarden, ich weiß nicht, wie viele Sonnen, mit sicher auch Planeten, die alle ihre eigenen Rhythmen haben. Das heißt, die alle ihre eigene Komposition haben, wenn wir es jetzt musikalisch ausdrücken wollen. Und die alle zusammen bilden eine riesige, riesige Symphonie. Und wir sollten eigentlich lernen, jetzt während unserer Erdentwicklung diese Symphonie, ja, mit unserem Bewusstsein zu erfassen. Prrr. Das heißt, wir sollten jetzt uns vorbereiten dazu. Das wird nicht mehr im verkörperten Zustand sein und dann: wir werden irgendwann wirklich in dieser Sphärenharmonie leben. Also jetzt der Zustand, wo wir dann übergehen, also wo wir ja stehen jetzt in der Apokalypse: Übergang der Erde in den astralischen Zustand, heißt ja eigentlich, dass wir in diese Weisheitswelt hineingehen. Und da wird sich uns noch sehr viel mehr eröffnen von dem, welche riesige Dimension das hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt geht es darum, uns vorzubereiten. Und es geht darum, unser Seelisches, unser Astralisches, also das heißt, das Astralische ist das, wo bis jetzt unser Ich noch nicht so wirklich selbstständig mitgearbeitet hat, das müssen wir alles erobern eigentlich vom Ich her. Erobern heißt uns dessen bewusst werden. Und es verwandeln, verwandeln, erneuern, das heißt, Negatives, was durch die Widersacher in uns bewirkt wurde - das heißt, wir haben es bewirkt, weil die Widersacher uns verführt haben und wir uns halt lassen haben. Aber das hat auch sein Gutes. Na, wir werden heute noch, denke ich, darauf kommen. Dass das notwendig ist, also alles, auch das, was - auch nämlich das Umgehen mit den zerstörerischen Kräften. Und in der Vergangenheit, die Menschheit ist mit, pfff, immensen zerstörerischen Kräften umgegangen. Nicht wahr, heute sagen wir: okay, die Menschheit, ja jetzt hat sie die Atomkraft entwickelt und können wir das verantworten? Und, nein, wir sind moralisch sicher noch nicht so reif. Aber die Geschichte ist nur ein blasser Abglanz von dem, was in der Vergangenheit da war.  45:09&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man zurück geht zum Beispiel in die lemurische Zeit, dann muss man sehen, die Kräfte, die damals diese sogenannte lemurische Zeit zum Untergang gebracht haben und damit die ganze Konfiguration der Erdoberfläche radikal verändert hat, die ganze zaghaft entwickelte Lebenswelt, die es damals gab, radikal verändert hat und es bis zu einem Aussterben kam von fast 95 Prozent der Lebewesen, hat es eine Ursache drin, dass die Menschen diese Macht über das Australische, das sie damals noch hatten, missbraucht haben. Dadurch ist diese Lemuria, wie es Rudolf Steiner nennt, also was so ein Zentrum hatte in dem Gebiet zwischen Afrika und Indien etwa und Australien unten da irgendwo, was heute kein Landgebiet ist und damals auch einfach noch nicht so verhärtet war, wie heute die Erde verhärtet ist. Also dort hat sich sehr viel abgespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Bereich irgendwo, ja aber hineingehend bis nach Palästina oder so, das gehört ja auch noch dazu. Es ist also ganz interessant, gibt es auch von anthroposophischen Geologen interessante Studien, wie eigentlich, ja dort wo jetzt Jerusalem ist, mit dem hängt zusammen, das ist der erste Keimpunkt eigentlich gewesen, wo die feste Erde entstanden ist und das ist der Punkt, wo eigentlich die Menschheit die Erde betreten hat. Das ist wie der Punkt, wo die Erde befruchtet wurde durch das Geistige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist jetzt keine direkte Aussage von Rudolf Steiner, sondern das ist aber von anthroposophischen Geologen gefunden worden und hat eine gewisse Plausibilität. Und dieses Jerusalem ist ein ganz besonderer Punkt auf jeden Fall an der Erdoberfläche, wenn man so will. Eben der Punkt, wo die stärkste Verbindung mit dem Irdischen möglich ist, wo man am tiefsten auch heute hinuntersteigen kann, sozusagen ins Irdische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nahe Jerusalem liegt ja eben auch die Städte, wo die Jordan-Taufe stattgefunden hat. Allerdings Jerusalem liegt oben am Berg und dann geht es hinunter, gewaltig wie es da hinunter geht, ins Jordan-Tal hinunter, weil das Jordan-Tal liegt über 400 Meter unter dem Meeresspiegel. Und Jerusalem, ich weiß jetzt nicht genau wie hoch, aber das sind 600-700 Meter sicher über dem Meeresspiegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist eine Differenz von gut einem Kilometer. Und das ist auch interessant, wenn man von Jerusalem herunterfährt ins Jordan-Tal, also überhaupt, wenn man herunterfährt, Nägefrüste, das ist zwar die entgegengesetzte Richtung zur Taufstelle, aber da geht es in solchen Serpentinen herunter und so eigentlich im Grunde. Also in sehr kurzer Zeit ist man unten, oben schneit es zu Weihnachten, dort, wenn man Pech hat, hat es so um 0 Grad oder was und unten locker 30 Grad, dann im Jordan-Tal unten, in der Nägefrüste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ganz krass die Unterschiede, die dort sind. Und ähnlich ist es aber nach der anderen Seite, wo dann die, im Übrigen vermutlich bei einem Ort, der auch Bethanien heißt, aber nicht mit dem Bethanien identisch ist, wo der Lazarus gelebt hat. Aber er heißt auch Bethanien, also dort vermutet man äußerlich, dass die Stelle war, wo die Jordan-Taufe stattgefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gegend auf jeden Fall wird es wohl gewesen sein. Und dieses ganze Jordan-Tal, das ist im Grunde der tiefste Punkt des festen Landes, die tiefste Ebene des festen Landes, die es gibt auf der Erde. Also über diese mehr als 400 Meter unter Meeresspiegel geht es eigentlich nirgends wo sonst auf der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es wollte da wirklich alles hineingerichen ins Innere der Erde. Das ist dort, also das heißt, da ist eine immense Kraftquelle auch dort. Und eine Kraftquelle aber, die sucht den Weg nach unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sucht den Weg nach unten. Und den müssen wir eben auch suchen und im doppelten Sinn, das heißt auch nach unten, hurra, das reicht der Widersacher, ist aber dort auch. Wir brauchen es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen es. Also wir sind nicht die Braven, wenn wir an den Widersachern einfach vorbeigehen und sagen, das ist doch halt in mir fern, ich will lieber ein Engel sein. Ja, dann erfüllen wir aber unsere Erdenaufgabe nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erdenaufgabe, die uns ermöglicht ist, die wir aus Freiheit ergreifen können oder auch nicht können. Das liegt an uns. Aber eben gerade durch dieses Untertauchen ins Festeste, ins Dunkelste, in das reicht der Widersacher, frei zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freie Menschen zu werden und aus dem die Kraft herauszuholen, letztlich dem ganzen Kosmos die Freiheit zu geben. Aus dem Kosmos, zumindest aus der nächsten Verkörperung unserer Erde schon ansatzweise, einmal einen Kosmos der Freiheit zu machen. So viel als uns gelingt, so viel wird Liebe eine Naturkraft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann sich das heute gar nicht vorstellen, wie das ist. Und das ist mehr als die weisheitsvolle Ordnung der Natur. Und der Prozess beginnt eben am ersten Schöpfungstag, wo die Elohim sprachen, es werde nie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sich der Christus damit verbindet. Der macht es möglich, indem er sich damals schon beginnt mit dieser Erdenschöpfung einfach zu verbinden. Da fängt seine Beziehung dazu an sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen Weg müssen wir nachgehen. Und der Christus ist es eben, der uns zugleich auch hilft, indem er sich mit unserem Ich verbindet. Eins wird eigentlich mit unserem Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hilft uns mit den Ätherkräften auch umgehen zu können. Ich habe es eh schon oft gesagt, mit dem Astralischen. Also alles das, was ich jetzt über das Astralische gesagt habe, das ist unsere Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hilft uns niemand. Niemand. Niemand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilft dir selbst. Dann hilft dir Gott sozusagen. Aber das ist unsere Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Punkt ist, wir können das. Oder wir werden es können. Wir sind auf dem Weg dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es steht dem nichts im Wege, als wir selber. Auch nicht die Widersacher sind es, die uns im Wege stehen. Die sind der Weibebaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sorat ist natürlich einer, der sehr gefährlich ist. Der hätte die Macht, uns von dem Weg abzubringen. Aber auch nur, wenn wir als Freiheit zustimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das habe ich oft schon gesagt. Also mit Gewalt kann er uns nichts antun. Uns von dem Weg abbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er hat natürlich eine sehr, sehr stark verführerische Macht. In dem er uns in Wahrheit ein Reich der Weisheit verspricht. In dem wir zumindest mitherrschen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was uns zugedacht ist, ist mehr. Nicht nur ein Reich der Weisheit, sondern ein Reich der Liebe. Das schließt die Weisheit nicht aus, aber es ist mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist etwas, was die Weisheit in Wahrheit immer wieder erneuert. Weisheit ist letztlich, so wie sie herübergekommen ist vom alten Mond, bedeutet eine gewaltige kosmische Harmonie. Das ist, eigentlich ist es etwas Perfektes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit ist es auch fertig. Am Ende in gewisser Weise. Und das, was aus der Freiheit oder was aus der Schöpfung, wenn ein ganzer Kosmos aus der Freiheit heraus geschaffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar so, dass die Freiheit lebt in diesem Kosmos. Also geschaffen ist der alte Mond geworden aus der Freiheit, letztlich der göttlichen Quelle. Aber die Freiheit wurde dem Kosmos selbst nicht gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, der Kosmos selbst, beziehungsweise die geistigen Wesen, die drinnen wohnen, leben letztlich dann in einer sehr harmonischen Welt. Aber sie können sie nicht wirklich ganz zu ihrer eigenen machen. Und das ist das Neue, was daraus kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufgabe ist der Mensch vorgesehen, dass er eigentlich das Zugpferd in die Richtung ist. Also wirklich das wird, was bis jetzt noch keine dieser Hierarchien war, die über uns stehen. Nämlich der Geist der Freiheit und Liebe, wie es Rudolf Steiner auch gelegentlich sehr selten nennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist der Freiheit und Liebe. Ja, wir werden zunächst einmal in so etwas sein, was vergleichbar ist der Engelstufe. Aber man darf sich eben nicht denken, dass wir irgendwie dann nur ähnlich sind den Engeln, die heute da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern wir haben eine ganz andere Aufgabe und ganz andere Kräfte. Es wiederholt sich nie etwas. Sonst könnte man denken, okay, wir sind jetzt Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es ist davon Klasse für geistige Wesenheiten. Das ist die erste Klasse. Weil Menschheit heißt, man hat ein Ich bekommen, man ist ein geistiges Wesen geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann steigen wir brav auf im nächsten Kosmos, in der nächsten kosmischen Verkörperung, in die zweite Klasse. Dann gehen wir schon flügeln und sind Engel. So wie jetzt die Engel da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein. Nein. Wir werden engelartige Wesenheiten, aber völlig anderer Art als die, die es jetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht so, dass da Schulstufe für Schulstufe durchgemacht wird und dann sind alle gleichfertig Maturanten, wissen dasselbe, können dasselbe und sind tauglich für den Beruf. Nein. Wir sind die, die rebellieren dagegen und sagen, wir machen einen ganz eigenen Kosmos und der ist noch nirgendwo vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht einmal die göttliche Quelle weiß, was das werden wird. Und wir werden so einen Teil hineinbringen. Das heißt, es werden wir als Menschen in dem nächsten Verkörperung unserer Erde, wir werden Quellpunkte dessen sein, dass ein Kosmos entsteht, der selbst für die Gottheit unvorhersehbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der für die Gottheit nur dadurch verständlich wird und in seine Allwissenheit aufgenommen ist, dass wir es tun. Dass wir es tun und das müssen wir uns denken in kosmischer Dimension. Da arbeiten wir schon mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden dann immer noch irgendwas mit unserem Planetensystem zu tun haben, das in neuer Art halt wieder entstehen wird und natürlich anders die Konstellation etwas, aber wo man zumindest sehen wird, wo das herkommt, welche früher Entwicklung das hat, wie es bei einer nächsten Inkarnation ist. Aber es wird bereits eine Auswirkung auf den ganzen Kosmos haben, auf den neuen Kosmos, auf dieses neue Jerusalem, das hervorkommt. Das heißt, der wird schon deutlich unsere Handschrift auch tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man wird dann sehen, dass das, was an Liebe, dort sowas wie eine Naturkraft ist. Kann man sich nicht wirklich vorstellen, wie das ist, aber man kann wirklich gar nicht so viel darüber sagen, weil wir müssen es erst machen. Wir müssen es ja machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst wenn wir es machen können, wenn wir so weit sind, dass wir das wirklich können, dann werden wir wissen, wie das wirklich ist. Das kann uns niemand sagen. Nicht einmal der Christus kann uns sagen, das wird so und so werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird uns helfen, dass es so weit kommt. Er wird uns helfen, jetzt während der Erdentwicklung uns vorzubereiten, dass wir dann zur Zeit des neuen Jerusalems, also der nächsten Verkörperung unserer Erde, so weit sind, dass wir es aus eigener Kraft können. Weil dann werden wir so weit sein, dass wir im Ätherischen aus eigener Kraft arbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann können wir noch nicht bis ins Physische hineinarbeiten, da brauchen wir noch Hilfe, aber wir können dann bereits gut hineinarbeiten in die Astralische Welt. Ist noch nicht ganz am Ende, aber wir können schon was und wir fangen an in der Ätherischen Welt schöpferisch tätig zu sein. Das heißt, ätherische Kräfte, die da sind, ins Nichts verschwinden lassen und in neuer Form sie wieder hervorbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sind wir schöpferisch im Ätherischen. Und das haben wir im ganz Kleinen jetzt schon in unserem lebendigen Denken drinnen. Wo wir wirklich lebendig denken, nicht nur beweglich denken, ich meine, es gibt verschiedene Stufen, bis man dort hinkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, man kann ein sehr stares mechanistisches Denken haben, das ist sicher nicht lebendig, hat aber seine Aufgabe, keine Frage, müssen wir uns auseinandersetzen, damit ist gut fürs Bewusstsein, da sind wir eigentlich am wachsten zunächst, an dem lernen wir es wach zu sein. Wir lernen halt immer am Toten, am Sterbenden wach zu werden. Aber der nächste Schritt ist, dass wir ein beweglicheres Denken bekommen und nicht immer nur in kausal Schritten denken, aus A folgt B und aus dem folgt C und D. Das ist eine Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, unser Kosmos funktioniert heute, dass bei jedem Ereignis in Wahrheit, außer es ist ein ganz spezielles physikalisches Experiment ausgewählt, sodass alles möglichst ausgeschaltet ist, was aber in der Praxis draußen, in der Natur zumindest nicht wirklich passiert. Ja, in unseren Maschinen passiert es da, die bauen wir dann auch, im Großen und Ganzen. Zumindest solange es so funktioniert, wie wir es uns wollen, wenn es dann irgendwann einmal anfängt, eine Manderung zu machen, dann kommen halt ein paar Faktoren hinein, die wir übersehen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in der Natur draußen, bei allem was passiert, dass ein Baum wachsen kann, da sind Tausende, Hunderttausende, Milliarden Einflussfaktoren, die eine Rolle spielen. Damit der Baum so wachsen kann, wie er kann. Also da gibt es noch viel zu entdecken, da gibt es noch viel zu entdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da spielen sehr wohl auch äußere Kräfte eine Rolle. In der Biologie beginnt man langsam das zu erkennen, wie sehr das alles wichtig ist, auch die Umweltsituation, auch die kosmische Situation. Aber auch das ist erst ein müder Anfang, da bin ich noch ganz im äußerlich-sinnlich-physischen drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dahinter wirkt Ätherisches, dahinter wirkt die Weisheit des Kosmos, dahinter, das alles spielt eine Rolle. Und wir sehen halt, dass er da herauswächst und deswegen glauben wir, es ist nur wichtig, was da sich abspielt. Die fernsten Fernen spielen mit eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die sind es, die daher trotzdem jedem Baum, jeder Pflanze, auch wenn es die gleiche Art ist, trotzdem den individuellen Touch geben irgendwo. Ja, man sieht es ja selbst schon bei den Eiskristallen. Es ist ja faszinierend, keine zwei Eiskristalle, Schneekristalle sind genau gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben alle das selbe Prinzip dahinter, sechsstrahlig, beziehungsweise im ganz extremen Fall nur dreizellig, dann ist das verkümmert, aber sechsstrahlig ist das Grundprinzip, aber dann sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Und da spielen real, das ist geradezu die Lust der Natur, damit zu spielen. Ich sage jetzt bewusst die Lust, das sind astralische Kräfte, die damit spielen, die musizieren, indem sie diese Harmonien erzeugen, diese Formen Harmonien, die sich abbilden in den Schneekristallen zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn es schneit im Winter, jetzt haben wir das Gegenbild zum Hochsommer, auf den wir zugehen, dann musiziert der Himmel jedes Sternchen da. Das ist eine kleine Komposition und eine ganz eigenständige. Das schaut nur für uns so simpel und klar, das ist ein Meisterwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit freiem Auge sieht man ja gar nicht alle Details, die drinnen sind, man kann das dann unter das Mikroskop legen oder was und vergrößern, dann sieht man, dass jede kleine Zacke, die da drinnen ist, noch einmal hunderte Zacken hat und das werden immer mehr und immer mehr. Das verästelt sich, das ist aus einem ganz lebendigen Prozess hervorgegangen, weil Kristalle entstehen aus dem Lebendigen. Solange ein Kristall wächst, wächst, ist es ein Lebensprozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist nicht bloß ein physikalischer Prozess, also im Sinne eines toten Prozesses. Natürlich spielt das Physische eine Rolle, aber das Leben nimmt das Physische mit und bildet sich ab darin und das macht die Feinheiten aus. Das Grobe kann ich mit physikalisch-chemischen Gesetzmäßigkeiten erklären, aber das erklärt man nicht, die Feinheiten, die drinnen sind und in denen ist in jedem ist eine kleine Komposition drin, eigentlich eine große Komposition, komponiert aus der Sternenweisheit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sternenweisheit bildet sich ab und das heißt, es sind, wenn es schneit, wahrscheinlich Milliarden Lieder, die auf uns herunterregnen. Nichts anderes. Das äußere Bild für die Lieder, die seelisch auf uns herabregnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt euch vor, was man da eigentlich an Kompositionen auffangen könnte und wie wenig wir schaffen davon hereinzubringen. Eigentlich müsste man jedes Mal, wenn es schneit im Winter, müsste man die Leute schon komponieren und wir hätten Millionen neue Kompositionen. Ja, wir werden einmal so weit kommen, dass wir es erleben, aber das wird schon der Zeitpunkt sein, wo wir nicht mehr verkörpert sind auf Erden wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir werden dem nahe kommen. Wir werden dem nahe kommen, dass wir diese seelische, ich sage jetzt bewusst seelische Musik hören. Hören ist jetzt mit Anführungsstrichen zu nehmen natürlich, weil es nichts Äußerliches ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kraft, diese Kompositionsfähigkeit, wir komponieren das Ich. Das Ich ist der Komponist, aber er hört, was da im Kosmos ist, er nimmt es, nimmt es in sich hinein, lässt es eigentlich ins Nichts verschwinden und holt es als etwas Eigenes heraus. Das passiert eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist vor allem das Wesen der abendländischen Musik. In vorchristlicher Zeit ging das noch nicht, weil das Ich noch nicht erwacht war. Es geht also erst, seit das Ich erwacht ist, na, das fängt also an nach dem Mysterium von Golgatha, so richtig erst ab 333 nach Christus, aber da ist es immer noch sehr, sehr, sehr einfach das Ganze im Mittelalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Derzogau hat man Schwierigkeiten, dissonant, schlecht, böse, nicht gut eigentlich. Erst langsam jetzt dann, wenn wir ins Bewusstseinseelenzeitalter kommen, dann bricht etwas auf. Und eigentlich sind die großen Komponisten, das sind die Vorarbeiter, die am Geist selbst arbeiten schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die holen das herein. Und die größten von ihnen haben das zumindest auch geahnt, womit sie es zu tun haben. Wenn sie es auch nicht geschaut haben, sie haben es aber gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In sich gehört. Und man muss sich vorstellen, wie viel Reicher das ist, was so ein großer Komponist wirklich in sich hört, im Vergleich zu dem, was er dann an ein paar Noten da niederschaut. Aber da steckt, zwischen den Noten sozusagen, steckt die eigentliche Botschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Noten, die da stehen am Platten, das sind nur die Markzeiten. Und dazwischen musst du es fühlen mit deinem eigenen seelischen Erleben, das du herein holst. Schöpferisch aus dem Ich fühlst du das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also du hörst etwas von der kosmischen Harmonie, die draußen als Schöpfung vorhanden ist. Du holst sie herein, lässt sie ins Nichts verschwinden und holst sie in veränderter Form neu heraus. Und dann ist der Kosmos damit eine neue Dimension bereichert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er wird verwandelt dadurch. Und zwar so verwandelt, dass eben dann im Australischen auch die Anlage entsteht, dass später dann im neuen Jerusalem wirklich auch die Liebeskraft überall in der Natur verankert sein kann. In dem Kosmos der Weisheit, der aus unserer vorigen Erdverkörperung hervorgekommen ist, war das nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnte keine Erdenschöpfung entstehen, aus der bereits die Liebe überall uns entgegenkommt. Das ist nicht möglich. Wir haben jetzt die Aufgabe, das vorzubereiten, dass es dann auf dem neuen Jupiter oder auf dem neuen Jerusalem, wie es der Apokalyptiker Johannes nennt, dass es dort als selbstverständliche Kraft aus der Natur blüht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass es dort eine Freiheitskraft ist. Eine Freiheitskraft. Liebe ohne Freiheit geht nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß auch nicht, wie man sich das vorstellen soll. Man kann es nur im Denken erfassen. Und da fängt das lebendige Denken an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich will jetzt nur sozusagen mehr fürs Gemüter mal vorbereiten, ahnend, was da dahinter steckt, was wirklich in lebendigem Denken drinnen sein kann. Und der Christus ist es, der uns eben hilft, dass das wirklich jetzt im lebendigen Denken bis ins Ätherische hinein eine Realität wird. Wir müssen es aus dem seelischen holen, also mit unserem Ich aus dem seelischen holen, aber damit das lebendiges Denken wird, das Denken bedient sich der Ätherkräfte und es muss dort eine Realität werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von uns kommt der seelische Impuls dazu, der Christus hilft, dass es wirklich im Ätherischen geschehen kann. Das heißt aber auch, wo wir wirklich lebendig denken, denken wir mit dem Christus. Oder er denkt mit uns, wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jedenfalls so, dass wir die Richtung angeben. Er gibt natürlich Kraftkomponente dazu, wenn wir es so nennen. Er verstärkt so, dass es wirksame Kraft werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist zunächst einmal vor allem eine wirksame Kraft, die uns selber umgestaltet. Mit dem fängt es natürlich an. Den ersten Kosmos, den wir verändern, und an dem da sind wir jetzt schon ziemlich stark dran, ist unser Mikrokosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Voraussetzung. Und der Makrokosmos verändert sich mit eigentlich dadurch, weil der Makrokosmos das widerspiegelt. Also das heißt, wir müssen nicht jetzt wie ein Raumschiff da draus fliegen, damit das passiert, sondern indem wir an unserem Mikrokosmos arbeiten, verändert sich auch der Makrokosmos, der untrennbar mit dem verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vergangenheit war zunächst einmal so, dass die Weisheit unseres Mikrokosmos von da draußen, vom Makrokosmos kommt. Jetzt fangen wir an, ihm etwas völlig Neues, er kann ja gar nicht sagen, zurückzugeben, sondern zu geben. Frei zu schenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was der Kosmos aus sich heraus, nämlich mit den ganzen geistigen Wesen, die über uns stehen, gar nicht herauskommen kann. Wir fangen jetzt schon ganz klein an. Indem wir an unserem Mikrokosmos arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sich das widerspiegelt im Makrokosmos draußen, weil der eben verbunden ist damit. Also das heißt, wenn so ein Komponist etwas herein holt, etwas von dem Geschenk der Götter annimmt, nehmen wir es jetzt so einmal, aber nicht einfach so nimmt, wie es da ist, sondern es durch sein Ich in Wahrheit verwandelt. Und dann, indem er es komponiert, und indem er es komponiert, selbst ein anderer wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt dazu. Also das Eigentliche, es geht ja gar nicht um das Blatt Papier, wo jetzt die Noten draufstehen. Das ist das Wenigste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist sozusagen das Abfallprodukt. Gott sei Dank gibt es das, aber das ist das Wenigste. Das Eigentliche ist, was passiert in dem Menschen, der das herein holt, verwandelt, indem er es komponiert, und dann von mir aus ein Niederschreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Wichtige ist, was passiert mit ihm. Weil er nimmt dann Australisches, lässt es ins Nichts fallen, und holt es auf neue Weise heraus. Und das schenkt er dem Kosmos damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfach indem er es komponiert, damit schenkt er es schon. Da muss noch gar kein Mensch gehört haben. Da muss es nirgendwo zur Aufführung gekommen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein dadurch, dass er es erlebt, dass es durch ihn durchgeht, und dass er es komponiert hat, das heißt, aus der Freiheit heraus weitergestaltet, umgestaltet hat, und der Durchgang durchs Nichts eben drinnen war. Das ist das Wichtige. Man täuscht sich so leicht, dass vielleicht diese, ja, es ist ja eh fast die Sphärenharmonie, die ich gehört habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie hat einen kleinen Einschlag des Ichs, das es weitergestaltet hat. Und das ist das Entscheidende. Und es ist etwas darin, was in der Weisheit des Kosmos bisher nicht möglich gewesen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, der Komponist schafft im Australischen etwas, was die ganzen Hierarchien über uns nicht können. Sie können es nicht. Das ist vielleicht eine Prise nur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist etwas Winziges noch. Aber es ist etwas, was niemand über uns von den Engelwesenheit kann. Der wirkliche Komponist kann es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er kann es, wenn er dieses seelische Erlebnis hat. Das können auch Komponisten, die vielleicht gar nicht bekannt geworden sind, der vielleicht ein einfaches Lied geschrieben hat, aber dieses Lied ist seines geworden. Der macht es auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der macht es auch. Und jeder Mensch, der dann dieses Lied oder diese Komposition singt, spielt, wie auch immer, vielleicht auch nur für sich, ohne dass wer hört, in sein Kamerl nur macht, aber es so wirklich erlebt, dass er es zu seinem eigenen macht, der arbeitet mit, dem Kosmos die Liebe einzureden. Und vorzubereiten, sodass sie in der nächsten kosmischen Verkörperung wirklich herauskommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt die Vorübung dafür. Aus der Welt der Weisheit, die vom alten Mond gekommen ist, eine Welt der Liebe zu machen. Weisheit kann eine unheimliche Präzision haben, eine unheimliche Harmonie, die aber auch eiskalt sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beispiel. Alles funktioniert. Alles ordnet sich dem Untergleich lang, überall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle die Kräfte, die nur aus der Vergangenheit arbeiten, bedienen sich dessen. Und das sind die, die heute maßgebend die Gestaltung der Welt äußerlich gesehen zumindest mitbestimmen. Aber da mitbestimmen sie nur das mit in Wahrheit, was das zugrunde gehende über kurz oder lang ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das ist auf jeden Fall mit dem Ende der Erdentwicklung spätestens ist das komplett weg und hat in der Form keine Bedeutung mehr. Was Bedeutung hat, sind diese kleinen Anfänge. Diese kleinen Anfänge mit einem bescheidenen Liedchen vielleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ganz besonders eben in der Musik spielt das eine Rolle. Ja, da habe ich jetzt sehr weit über diese Dinge gesprochen und eigentlich ist es nur die Einleitung, um das aufzugreifen, den Weg, wie gehen wir es jetzt konkret an, unser Australisches so zu verwandeln, dass wir es wirklich bewusst in die Hand bekommen. Einiges hatten wir schon gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ging darum, das lebendige Denken auszubilden. Das war das eine, über das haben wir gesprochen. Dann geht es darum, aber auch die Seelenorgane auszubilden, die in der Vergangenheit schon veranlagt wurden, die aber jetzt auch im Grunde völlig erneuert werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die sogenannten Chakren oder Lotusblumen. Wir haben die letzten Male gesprochen, beziehungsweise schon früher auch, vom Stirnchakra, vom Kehlkopfchakra und das letzte Mal kam das Herzchakra dazu. Es gibt dann noch weitere Chakren, also nach unten zu gibt es noch drei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind durchaus bedeutsam, hängen aber gerade auch zusammen mit den allerstärksten australischen Kräften. Also mit den stärksten australischen Kräften und die zumindest zunächst noch einmal am wenigsten unter der bewussten Herrschaft unseres Iches. Ich glaube, da ist irgendwo ein Mikro offen und da scheppert es Gschirr oder irgendwas im Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also falls wer das bemerken sollte, bitte abschalten, danke. Ja, also diese unteren Chakren, aber wir müssen letztlich an diese Kräfte auch herankommen und sie verwandeln, weil dort sind die stärksten Kräfte drinnen. Die allerstärksten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, wir müssen sie in der richtigen Weise handhaben können. Dazu gehört diese Vorbereitung erst einmal über die oberen Chakren. Darüber gibt es noch das siebte Chakra, das was auch mit dem Heiligenschein zusammenhängt oder letztlich die Ganzkörper-Mandala wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist dann der Ausdruck des Ergebnisses, sag ich mal, das rausgekommen ist, wenn wir das ganze westliche System verwandelt haben und durch die Kraft des Ich. Das heißt, indem wir Australisches, Seelisches zum Geist selbst verwandelt haben. Also Australisches, Seelisches ins Nichts geführt haben und im Grunde neu erschaffen haben aus der Kraft unseres Ichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So viel als drinnen ist, so viel wird oben diese siebte Chakra. Das ist Ausdruck eigentlich dieses werdenden Geist selbst, das ja auch im Heiligenschein kommt und daher kommt es irgendwo. Das sind Bilder, man darf sich das natürlich nicht äußerlich vorstellen, das ist eine Versinnlichung des Erlebnisses, das da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man spürt, es kommt da eine mächtige australische Kraft über, die man verfügt und die man aus der Souveränität des Ichs heraus in der Hand hat. Und wenn es ganz groß wird, umfasst es letztlich unser ganzes Australisches. Aber das ist ein weiter Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das werden die meisten von uns während der Erdentwicklung nicht fertigstellen können. Und tatsächlich ist das auch mit eine große Aufgabe der nächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde, dass das Geist selbst wirklich vollständig fertig wird. Jetzt ist alles noch Vorübung, aber die müssen wir machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht darum, diese Schakren auszubilden und zwar auszubilden, so dass wir sie wirklich erneuern. Und das drückt sich in dem Bild aus, dass man sagt, ja es gibt zum Beispiel bei der zwei sogenannten zweiblätterigen Lotusblume, da kommt ein Blatt aus der Vergangenheit und wir müssen aber jetzt ein neues dazu gewinnen. Und in Wahrheit drückt es eben aus, die Verwandlung des Alten, ein Durchgehen durchs Nichts und eine neue Fähigkeit aus dem Nichts heraus zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine Fähigkeit, in der eben die Ichkraft drinnen lebt, wo im Australischen die Ichkraft gestaltend tätig wird. Also das ist eigentlich dieses Bild der Lotusblumen. Die Zahl der Lotusblumen hängt eigentlich damit zusammen, dass eine bestimmte Anzahl seelischer Fähigkeiten entwickelt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht in dem Fall darum, eine alte Fähigkeit in eine neue zu verwandeln. Die alte Fähigkeit war die des alten Hellsehens, der alten imaginativen Kraft, das aber ein traumartiges Hellsehen war, in dem der Mensch nicht wirklich wach war. Ein Hellsehen war, das gebunden war, dass die australischen Kräfte des Körpers eigentlich, dass das von unten heraufströmt und sich dann durch dieses Organ umgibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, da waren sehr stark die unteren Chakren tätig. Die unteren Lotusblumen, ja am Anfang und ganz besonders eben in dieser sogenannten Lemurischen Zeit, von der wir schon gesprochen haben, wo gewaltige Veränderungen in der Erde stattgefunden haben, aber leider Gottes auch sehr viele zerstörerische. Ich meine, das war die Zeit, wo die Menschheit das Ich ja gerade erst als Funke bekommen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Australische war aber sehr stark und der Einfluss der Widersacher war sehr stark. Und da haben sich halt manche Menschen verführen lassen und haben dieses Australische missbraucht, im Sinne des Egoismus, das beginnt halt da schon unter dem Einfluss Lucifers, der macht das einmal. Und unter dem Einfluss wurde das Antlitz der Erde gewaltig verändert durch, ja man kann sagen Naturkatastrophen, Vulkankatastrophen und so weiter, die passiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die sind aber nicht zufällig gekommen, sondern die sind deswegen gekommen, weil der kosmischen Weisheit entgegengekommen ist, eine, ich sage einmal, irdische Unweisheit, die durch das Australische dieser Menschen hineingekommen ist, das aber so stark war, dass es Einfluss zumindest auf unsere ganze Erde hatte. Ich meine, wir sind heute zum Glück seelisch so schwach geworden, australisch so schwach geworden, dass wir noch nicht so einen starken Einfluss haben. Einen leisen Einfluss haben wir schon, viele Veränderungen der Natur, die stattfinden, hängen mit dem zusammen, aber es ist noch ein relativ leiser Einfluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eiszeitkatastrophe, Untergang der Atlantis, war es noch stärker als es jetzt ist. Jetzt ist es schwächer, aber immerhin noch da. Und die eigentlichen Probleme, wie man sagt, Natur, Klima und das alles, was sich verändert, im Positiven wie im Negativen, ja hängt auch mit diesen australischen Dingen zusammen, aber das ist eine Kleinigkeit gegenüber dem, was Untergang der Atlantis war, Eiszeit war und erst recht eine Kleinigkeit gegenüber dem, was auf der Lemuria war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kräfte hängen aber mit den unteren Schakren zusammen. Und wenn wir aber für die Zukunft die Kräfte der Liebe vorbereiten wollen, wie es für uns angedacht ist und wie es auch notwendig ist, wenn wir ein wirklich freies Ich entwickeln wollen, weil man kann sagen, das freie Ich ist zugleich eine Quelle der Liebe. Sich verschenken, ein Ichsein heißt sich verschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man besteht daraus, sich zu verschenken, ohne sich zu verlieren. Weil man wird immer mehr man selbst, man wird immer mehr und deutlicher dieses Ich in seiner ganzen Einzigartigkeit, je mehr man sich verschenkt. Und je mehr man sozusagen weggeben kann und den anderen geben kann, umso reicher wird man innerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das darf man nicht einmal noch mit dem egoistischen Hintergedanken machen, ich verschenke mich, verschenke mich, dann wäre ich immer größer. Wenn das als Seelenstimmung im Untergrund da ist, ist schon wieder vorbei. Ist schon wieder vorbei, dann fange ich an im Grunde alten Müll zu verschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was soll ich verschenken? Das Erneuerte Seelische zunächst einmal. Von dem soll ich was verschenken. Nicht einen alten Kofferl, der aus der Vergangenheit gekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nützt uns nichts. Das hat nicht die Kraft, um weder den Menschen, den Mitmenschen, noch der Natur draußen, den Tieren oder was wirklich etwas zu geben, was sie höher erhebt. Sondern das schenkt ihnen das Alte, was sie eh haben und was im Grunde auf dem Weg bergab ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um das Neue, was wir schenken können. Und wieder auf unseren Komponisten zurückzukommen, er schenkt. Nicht nur den Mitmenschen, auch der Natur draußen, weil es wirkt in der ganzen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wirkt für den ganzen Kosmos. Das sieht man natürlich nicht gleich morgen. Wir kriegen die Hosen nicht plötzlich noch länger, weil einer oder sonst was passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder die Blumen kriegen Marschall noch drauf. Das wird nicht passieren, so einfach. Aber die Natur verändert sich dadurch, längerfristig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das passiert alles aus solchen Kräften heraus, heute. Und daran mitarbeiten. Aber damit es im größeren Maßstab geht, brauchen wir die unteren Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wie kommen wir jetzt so heran, dass das nicht gefährlich wird? Weil in der Vergangenheit war es gerade der Missbrauch dieser Kräfte, der immer wieder zum Untergang geführt hat. Und wenn man davon hört, oder Steiner davon spricht, am Ende unserer Kulturepoche, am Ende der 7. Kulturepoche wird es den Krieg aller gegen alle geben. Dann wird man sehen, ein Teil der Menschheit hat es offensichtlich noch nicht geschafft, dieses Liebesprinzip so zu entwickeln, dass sie Australisches ins Nichts, also Altes, und damit letztlich Verdorbenes Australisches ins Nichts geführt haben, erneuert haben durch das Ich und das Jetzt-Verschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird ein Teil sein, das sind die 144.000 Auserwählten, von denen wir wissen, es ist keine Anzahl, sondern eine Qualität, die sich darin ausdrückt. Und es ist genau diese Qualität. Diese Qualität, sich verschenken zu können, und verschenken zu können, das Australische, das aus dem entstanden ist, neu entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wie können wir das bis hineintragen, auch in diese untersten Kräfte? Weil das müssen wir im Grunde einigermaßen schaffen, noch während unserer Erdentwicklung. Zumindest den Anfang dazu zu setzen. Wenn es auch so ist, dass das Geist selbst vollständig erst sich auf der nächsten kosmischen Inkarnation entwickeln wird, heißt das aber trotzdem, dass wir jetzt überall den Anfang setzen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt letztlich, alle Chakren bearbeiten müssen. Aber halt in der umgekehrten Richtung wie in der Vergangenheit. In der Vergangenheit sind die Kräfte von unten geholt worden und mit der Zeit immer mehr hinaufgehoben worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr ins Bewusstsein heißt das. Es hängt nämlich wirklich auch damit zusammen, je weiter unten die Chakren liegen, desto schwerer sind sie dem Bewusstsein zugänglich. Je weiter oben sie liegen, desto eher kann ich ihre Tätigkeit ins Bewusstsein heben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich wirklich es schaffe, das lebendige Denken, lebendiges Denken braucht die Ätherkräfte, die sind immer auch notwendig dazu. Und wenn ich sie jetzt bis zur Imagination bringe, also zu einem rein seelisch bildhaften Erleben, aber bildhaft heißt nichts Sinnliches drinnen, überhaupt nichts Sinnliches drinnen, etwas rein seelisches, das aber doch bildhaft in dem Sinne ist, dass alles was dabei eine Rolle spielt, sozusagen gleichzeitig im Blickwinkel ist, wieder ein sinnlicher Ausdruck, aber es nebeneinander, miteinander erleben kann. Nicht nur in einem Nacheinander, sondern in einem Nebeneinander, in einem Miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Spannende bei einer wirklichen Imagination. Auch sonst, wenn ich innerlich eine Seelenstimmung habe, dann merke ich, wie sich die im Laufe der Zeit ändert. Aber meistens ist es so, eine bestimmte Seelennuance oder von mir aus eine bestimmte Mischung habe ich halt zu einem bestimmten Zeitpunkt und dann verändert sich es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ich einen Tag zurückblicke, ist die eigentlich schon weg. Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, wie die war. Ich erlebe sie nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sie vergeht. In der Imagination ist jede da. Ist jede da, die diese Imagination aufbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede dieser Stimmung, ich nenne sie mal heute Stimmungen, ist gleichzeitig da sozusagen. Ist gleichzeitig erlebbar. Das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn das ein bisschen ansatzweise gelingt, das wird am Anfang sehr, sehr unscharf sein, aber immerhin, dann habe ich es geschafft, es da ins Bewusstsein zu heben, mit dem Chakra da oben. Und jetzt muss ich dann arbeiten, da weiter bewusst zu werden, also weiter üben mit dem lebendigen Denken, mit dem Empfindsamsein im Seelischen. Ein Komponist hat das zumindest halbbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erlebt sein Musikstück als Ganzes. Halbbewusst zumindest. Nicht fix und fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fix und Fertige ist sowieso nur das Endprodukt. Aber es geht darum, ein Gespür zu kriegen, ah, das drängt auf ein bestimmtes Ende, oder da kommt mir das Ende eigentlich schon entgegen, das sagt mir, wie die erste Note sein muss. Und das heißt also, auch so ein Musikerlebnis, und ich sage das ganz bewusst, weil Musik bringt mich natürlich viel eher mit Inspirationen verbunden, und die spielt auch eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es spielt auch die imaginative Ebene eine Rolle. Es ist auch so schön geschildert, in den grundlegenden Schriften von Steiner in der Theosophie, wo es auch um die Imagination und sowas geht, in Klammer, aber dann ist das genauso, gibt es aber auch ein geistiges Hören, und das gehört halt auch dazu. Also auch schon auf der Ebene der Imagination spielt das eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt also auch Klangbilder sozusagen. Und Bild ist es eben dann, wenn es sich wirklich in diesem Nebeneinander manifestiert. Nebeneinander ist aber schon wieder sinnlich übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es heißt für mich, dass ich es gleichzeitig im Bewusstsein haben kann. Und jederzeit sozusagen mein Bewusstsein mehr auf das eine fokussieren kann, mehr auf das andere, aber ich kann jederzeit mich im Bewusstsein von einem zum anderen wenden. Es geht nichts verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich muss nicht nachdenken, wie war denn die Stimmung? Ich weiß nicht mehr. Nein, ich brauche nicht nachgrübeln, ich erlebe es einfach. Es ist mir immer präsent, ich brauche nur seelisch sozusagen innerlich den Kopf wenden ein bisschen, und ich bin mit meiner Konzentration wieder dort, und die andere bleibt aber genauso da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie geht nicht verloren. Ich bin also seelisch so wendig geworden. Das hängt alles mit der Übung da oben zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt eben die Inspiration dazu, und da ist die nächste Stufe, will ich aber jetzt nicht, wir haben eh schon die letzten Male darüber gesprochen, ist also die nächste, die 16 Blätterige Lotusblume, wo 8 Blätter aus der Vergangenheit, also das heißt 8 bestimmte Seelenqualitäten, Seelentätigkeiten, in 8 neue verwandelt werden sollen. Und dann kommt das Herzchakra, das ist das Wichtigste. Wichtig sind alle letztlich, aber das ist das Zentrum, und das sich alles dreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es geht also vor allem darum, dass hier das Zentrum entwickelt wird. Das ist nicht nur diese Lotusblume, sondern es ist dahinter auch ein ätherisches Zentrum, ein Kraftzentrum überhaupt. Es ist also ein ätherisches Zentrum da, aus dem zum Beispiel diese Herzlotusblume ja im Grunde herauswächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, ich habe es glaube ich schon öfter erzählt, wenn eine Pflanze wächst, dann hat es die grünen Blätter, den Spross und die grünen Blätter und das alles, aber damit es einmal zum Blütenkelch kommt, es sind noch grüne Blätter zunächst, aber es geht nicht mehr hinaus in die Weite, es wird jetzt ein Becher, und der Becher, der deutet nur an, dass du Astralisches empfangen wirst. Der Becher ist sozusagen die Geste des Empfangens dieser astralischen Kräfte, die jetzt von außen, mehr oder minder von außen, die Pflanze ergreifen, und dann den Becher bilden, und dann drinnen die zarten Blütenblätter mit den verschiedenen Farben und so weiter. Aber unten die grünen Blätter, die Voraussetzung, dass überhaupt die Blüte entstehen kann, weil die schwebt nicht einfach in der Luft irgendwo, die braucht den Stängel, den Spross, den Zentralen, und sie braucht die Blätter aus der Seite dazu, das muss vorausgehen, so muss auch bei den Lotusblumen im Ätherischen was vorausgehen, aus dem dann dieses Seelenorgan überhaupt wachsen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist eine Tätigkeit, die immer mit dem Ätherischen und dem Astralischen zu tun hat. Und das Wichtigste ist, dass da in der Herzgegend ein ätherisches Kraftzentrum gebildet wird. Aber das geht nicht, es gleich da fertig zu bilden, sondern man muss einmal oben anfangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum ist da das lebendige Denken so wichtig. Damit fange ich an, provisorisch, so drückt sich Steiner aus, einmal ein Zentrum da oben zu bilden. Und das senkt sich dann langsam hinunter, bis es dann das Herzzentrum bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem dann diese mittlere Lotusblume in richtiger Art herauswächst. Und von diesem Herzzentrum gehen ätherische und astralische Strömungen aus. Das sind die, die nach oben gehen, die aber auch dann nach unten gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Vergangenheit kamen zum Beispiel die astralischen Strömungen praktisch nur von unten. Jetzt ist es eigentlich so, dass diese Kräfte von der Mitte nach oben und nach unten gehen. Da ist so eine Art Punkt wie bei so einer Spirale, wo sich die beiden Arme der Spirale eigentlich gar nicht berühren in der Mitte, sondern dazwischen ist der Leerraum, der notwendig ist, das Nichts, das notwendig ist, also da kann das Ich eingreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da greift es ein, eigentlich. Also für die höhere geistige Entwicklung ist das ein ganz wesentliches Zentrum. Und dann wird aus dem Denken, aus dem lebendigen Denken, aus dem imaginativen Denken, ein Herzdenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das braucht hier dieses Zentrum, das im astralischen etwas bewirkt, aber vor allem auch im ätherischen etwas bewirkt. Und man könnte sagen, das ist das Zentrum der Lebenskräfte, die auch jetzt diesen Lotusblumen ja den Lebenssaft geben. So wie in der Natur draußen eine Blütenpflanze die Lebenskräfte der grünen Blätter und des Stängels und der Wurzeln von mir aus das alles braucht, um oben dann empfangsbereit zu sein für die seelisch-astralischen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Grunde da nicht anders. Und das heißt, es ist eine starke Verwandlung nicht nur des astralischen, wenn wir diese Organe entwickeln und so weiterentwickeln, dass sie eben zukunftsträchtig sind, also das Alte ins Neue verwandelt wird. Und das heißt wirklich konkret, das Alte verschwinden lassen, Neues aus dem Nichts heraus zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist es eigentlich. Also die netten Bilder mit den Blumen da und den Blättern, das ist alles sehr schön, aber es ist eine grobe Versinnlichung einmal, hinter der eigentlich steht, was Altes verschwindet, was Neues kommt heraus. Und das hat die Qualitäten des Alten aber in ganz neuer Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und über das, was hinaus soll, dass man damit etwas ganz anderes tun kann. Das ist es eigentlich. Also es ist schon sehr vergleichsweise gesprochen oder abgebildet, wenn ich da die netten Blatte darauf zeichne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss verstehen, dass da seelisch ein Prozess dahinter ist und ein ätherischer Prozess. Und bei dem ätherischen Prozess, da ist immer der Christus mit dabei. Wenn das wirklich aus dem Ich kommt, wenn ich nicht das alles aus den alten Kräften hole, da strömt natürlich auch Ätherisches und Australisches aber halt am Ich vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem kann man heute nichts mehr anfangen. Und heute muss ich von dem aus, das Ätherische und das Australische von der Mitte aus eigentlich nach oben und nach unten verändern. Und eben dieses Zentrum, damit ich ganz bewusst dabei sein kann, muss ich eben oben anfangen, weil da bin ich am bewusstersten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich auch den Ich-Punkt. Die Inder haben da den Punkt, das ist gleichzeitig der Punkt, wo die Lotusblume ist, aber es ist auch der Punkt, wo ich mich als Ich erlebe, als geistiges Wesen. Und den Punkt, der geht nicht verloren, aber die Kraft wird trotzdem weitergetragen, dann kann ich anfangen, da in der Gegend bewusster zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erwacht die Inspirationskraft, die hat was zu tun damit, dass ich jetzt beginne, das geistige Wort zu hören. Da habe ich jetzt ganz bewusst davon gesprochen, dass ich da die Imagination mit der Musik zusammenbringe, und zwar mit der Musik, die noch keinen Text hat. Die verstehe ich, ja eigentlich schon mit dem Herzen interessant, man sagt ja eher, wenn ich die Musik mit dem Kopf verstehe, das ist zu wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann viel herausholen, weil ja sehr viel Weisheit drinnen ist, darum kann ich gerade mit logischem Verstand in der Musik mathematische Zusammenhänge und alles mögliche erkennen. Das ist ein Bild dieser Weisheit, vor allem aber auch der alten Weisheit. Die neue ist, wenn ich erkenne drinnen, dass es mathematisch gerade irgendwo immer ums Einzelne nicht rausgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie es auch im Planetensystem ist, eigentlich längerfristig sind die Bahnen nicht vorherberechenbar. Die Rechnung lässt sich nicht hundertprozentig exakt lösen, wir können es sozusagen auf lange Frist nicht vorhersehen. Ich meine für unsere menschlichen Dimensionen reicht es, wir können auf gut einige Zehntausend Jahre das ganz gut vorher berechnen und das wird vermutlich ziemlich stimmen, aber was in Hunderttausend oder einer Million Jahre ist, wird der Rechenfehler dann irgendwann so groß, dass er die Dimension des ganzen Planetensystems erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, ich weiß im Grunde gar nicht mehr, wo das ist, weil der Fehler ist so groß wie der Wert eigentlich selber. Und wenn ich jetzt hier herunterkomme, also vom Musikhören, von der Harmonie hören, herunterkomme und es zum Wort wird, dann fängt es mir an, eigentlich ganz klar für das Bewusstsein zu erzählen, ja was ist denn das eigentlich, was ich jetzt in dieser wunderbaren Imagination erlebt habe, in dieser von mir aus Klang-Imagination, was bedeutet das eigentlich für die Welt. Das weiß ich in der Imagination noch nicht, da erlebe ich sie, ich weiß ganz genau, es muss das so sein und das so, ich merke sofort, wenn etwas falsch ist, aber warum es so ist, weiß ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich kann jetzt sagen, mathematisch sind schöne Harmonien drinnen und ich kann das mathematisch formulieren, toll, aber dann weiß ich immer noch nicht, welchen Sinn das macht, weil bei den anderen sind halt wieder andere Zusammenhänge, die sind auch schön, aber nehme ich halt einmal zur Kenntnis, dass ich den Zusammenhang auch mit wachem Bewusstsein erfassen kann, das ist die Inspiration, die ist dazu notwendig. Und da höre ich jetzt, ja man könnte sagen, den sinnvollen Zusammenklang. Sagen wir mal jetzt so, in der Musik höre ich den gemütvollen Zusammenklang, da geht es um den sinnvollen Zusammenhang, aber das ist eben nicht ein kaltes verstandesmäßiges Erkennen des Zusammenhangs, sondern ein Aussprechen, ein Hören, aber ein sprachliches Hören, wenn man so will, das den Zusammenhang erkennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Ansatz dazu sind die Übungen zur Sprachgestaltung oder so, wenn man erkennt, welche Kräfte in den einzelnen Noten drinnen sind und wie sie sich aber verändern, wenn sie zusammenwirken und in jedem Wort steckt was drinnen und wenn das Wort im Zusammenhang mit anderen Worten ist, verändert es sich schon wieder und kriegt so, dass der ganze Satz oder die Strophe vielleicht eines Gedichts ein Ganzes wird. Der Dichter macht es, er spürt es irgendwo, er hat ein Wissen davon, ohne es zu wissen, aber er hat es trotzdem mehr, indem er es in Worte hat, wenn er es in Musik nur hat, dann weiß er nur, es ist richtig. Wenn er es in Worte fassen kann, kommt schon eine nächste Ebene dazu, auch wenn er vielleicht immer noch sehr wenig versteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann kommt diese Ebene dazu, wobei ich jetzt nicht sagen muss, Dichtung ist höher als Musik oder so, auf das lasse ich mich jetzt gar nicht ein, es ist einfach eine andere Ebene und die hängt jetzt insbesondere mit der Inspiration zusammen. Und dann geht es halt in die Intuition, im Herzchakra, zwölfblätterig. Sechs alte Eigenschaften in sechs neue Eigenschaften zu verwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da sagte ich das letzte Mal schon, eine gute Übung dafür, um dieses Herzchakra zu entwickeln und damit jetzt auch diesen Mittelpunkt, also das zweiblätterige Chakra bleibt natürlich da oben, aber das eigentliche Zentrum geht also jetzt hinunter, wenn ich die Inspiration entwickle und es geht hinunter ins Herzchakra. Dann sind wir endlich dort, wo es hingehört. Aber ich habe jede Stufe mit Bewusstsein einmal durchgemacht, dann kann ich auch hier ins Bewusstsein etwas heben, was eigentlich zunächst einmal scheinbar gar nicht geht, weil wenn ich in der Intuition bin, werde ich eins mit einem anderen Wesen und vergesse mich vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt muss ich eigentlich in der Intuition trotzdem wieder zu dem Bewusstsein meiner selbst kommen und muss eigentlich hier auf der seelischen Ebene zumindest zugleich mich und das andere Wesen verwandeln. Das andere Wesen wird nämlich auch etwas anders durch die Begegnung mit uns. Das ist ja auch in jeder menschlichen Begegnung so, wenn zwei Menschen einander begegnen, nimmt jeder irgendwas mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann was gut sein, das kann manchmal auch was schlecht sein, es ist wurscht, aber es ist nicht egal, dass die Begegnung stattgefunden hat. Und sei es auch nur ganz Flüchtige, an die wir uns vielleicht gar nicht erinnern, aber es ist ein Austausch da. Also man verändert einander wechselseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade dieses Herzzentrum soll dazu dienen, namentlich auch jetzt während unserer Erdentwicklung noch, dass wenn Menschen einander begegnen, dass sie einander bewusst wechselseitig verwandeln. Das heißt, ich nehme bewusst das Liebesgeschenk des anderen auf, das gibt mir einen Anstoß, mich zu verwandeln, aber ich nehme nicht einfach ungefiltertes auf, sondern ich spüre seinen Impuls, führe ihn ins Nichts hinein und mache was Neues draus. Aber es kommt von dort der Anstoß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich mache es zu was Eigenem. Und umgekehrt genauso. Ich schenke ihm meine seelische Kraft, die ich entwickelt habe, die ich aus dem Nichts geschöpft habe, die lässt seine Seele erklingen und das was da neu erklingt, was zu sprechen beginnt, was dann bis in die Intuition hineingeht, wo ich eigentlich dieses andere Wesen, den anderen Menschen zumindest in dem Teilaspekt in mir habe und er geworden, also ich bin er geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und umgekehrt, dann nehme ich das wieder zu mir zurück, lasse es ins Nichts sinken und mache was Eigenes draus. Das Ich wird dadurch deswegen reicher, weil das Ich wird stärker mit jeder Tat, die es vollbringen kann. Und die Taten, die es wirklich ganz schöpferisch ist, aus dem Nichts tätig sein kann, was das Eigentliche ist, was das Ich ausmacht, das kennen wir bis jetzt nur im Astralischen, im Seelischen und da machen wir es genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir nehmen ein Seelengeschenk auf, führen es ins Nichts, das müssen wir und dann erschaffen wir es neu, aber in unserer Variante. Und sowas wird einmal, wenn es gut läuft, auf einem großen Teil der Erde in der nächsten Kulturepoche da sein. Die Epoche der Brüderlichkeit, die besteht nicht mehr drin, dass man sagt, ja wir sind alle Brüder, das wird heute auch oft gesagt und was dann herauskommt ist, willst du nicht mein Bruder sein und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen wir das. Nein, aber dann wird das eine Realität werden, dass die Menschen einander seelisch beschenken, dass die Geschenke bewusst gegeben werden, bewusst angenommen werden und bewusst zu etwas Eigenem gemacht werden und dadurch fruchtbar werden, weil dadurch wird schon wieder ein neuer Prozess angestoßen. Und der Mensch kann eigentlich schon wieder, indem er das genommen hat, Impuls verwandelt, kann er schon wieder schenken, wem anderen zum Beispiel oder demgleichen, wie auch immer, wurscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch wird erstens das Seelische verwandelt, aber auch unser Ich wird immer kräftiger dabei, wird also immer schöpfungsmächtiger dabei, nur durch diese Taten. Also wenn wir das Herzzentrum entwickelt haben, dann sind wir im Grunde in der Intuition drinnen, das heißt, dann sind wir aber auch wach geworden dort, wo man eigentlich normalerweise nicht wach wird. Also man kann aus dieser Intuition ganz stark zu sich selbst kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade am stärksten in Wahrheit dann dort, wo ich mich zunächst ganz an den anderen hingegeben habe. Aus dem komme ich als Allerstärkster zu mir selbst zurück. Und dann, wenn das funktioniert, und dazu zählen die sechs Nebenübungen, die ich das letzte Mal erwähnt habe, die helfen sehr, dieses Zentrum auszubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wollte ich Sie eigentlich heute ein bisschen näher besprechen, aber ich sehe schon, das wird sich heute nicht mehr ausgehen, ich kann es nicht mehr aufzählen. Das war die Gedankenkontrolle. Und zwar wirklich ganz simpel, äußerlich, ich nehme mir irgendeinen Gegenstand und schaue, dass ich fünf Minuten in Gedanken nur bei diesem Gegenstand bleibe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass nichts anderes reinkommt. Zunächst einmal ganz simpel, ganz bewusst nicht irgendeine geistige Vertiefung suchen oder sowas, sondern mit einem ganz nüchternen Verstand dabei zu bleiben. Weil da habe ich die größte Chance, einmal ganz bei mir zu sein und das einmal zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn da jetzt plötzlich die große Inspiration kommt und mich überschwemmt, dann habe ich gerade die Übung eigentlich verfehlt. Zumindest in ihrer ersten Stufe. Weil erst wenn ich da die Drittsicherheit und die Selbstbewusstheit gelernt habe, dann kann ich es vielleicht schaffen, wenn wirklich so ein großes Geschenk hereinkommt, das so wach mitzukriegen, dass ich mit meinem Ich wirklich dabei sein kann, wach und nicht einfach überschwemmt werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass ich die Fülle, die da kommt, mit klarem Bewusstsein fassen kann. Dass ich die Imagination vielleicht bekomme, die mit klarem, wachem Bewusstsein fassen kann. Und so dass ich eben wirklich dieses Panorama, also das heißt, dieses jederzeit gleichzeitige Erleben eines riesigen Seelengemäldes, dass ich das locker machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass nicht jedes Wort, was war vorher, weg. Nein, es ist jederzeit da. Es ist jederzeit da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gehört schon ein ziemlicher Bewusstseinshorizont. Und vor allem wenn man weiß, wenn man anfängt mit den Übungen, es kommt einem schon so ein Risiko vor, was ich dann überschaue. Und dann komme ich da und sage, ja bitte, das ist nicht einmal das Vorgabel noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein kleiner Bereich dieser Gesamtimagination, die eigentlich dahintersteckt. Ich meine letztlich die ultimative Imagination umfasst den ganzen Kosmos, eh klar. Kleiner geht es eigentlich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt darin kleinere und größere Bereiche, die zumindest ein bisschen ihre Eigenständigkeit haben. Und natürlich mit dem Rest zusammenhängen. Aber das Ganze ist ja nicht einfach ein Einheitsbereich, sondern ein gegliederter, weisheitsvoll kosmisch gegliederter Organismus, Seelenorganismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich kann einmal das eine Organ und einmal das andere mehr anschauen. Aber die ersten Imaginationen, das sind wirklich das Vorgabel. Da muss man schon froh sein und das ist schon etwas ganz Tolles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man muss sich bewusst sein, was einem jetzt heute so reich vorkommt, ist noch tausende, tausende, tausende Male reicher. In Wahrheit. Und der Mensch kann aber mit der zweiten Fähigkeit entwickeln, diese Riesendimension zu überschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man mit dem Bewusstsein so ein bisschen liest, die Schriften von Steiner, dann sieht man, der Mensch hat einen Riesenhorizont gehabt. Aber der ist sicher auch noch nicht der Ganze. Muss man auch gleich dazu sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat auch nie behauptet. Aber er hat im Vergleich zu dem, was man selbst, wenn man ein bisschen herankommt an die Imagination, weiß man, Mensch, der Horizont ist schon sehr groß. Und Gott sei Dank hat er uns genug Wegmarken hinterlassen, an denen wir uns orientieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn einmal so ein bisschen eine Imagination aufblitzt, dass ich wenigstens sage, aha, in dem Bereich gehört das ungefähr. Und weiter war noch eine zweite Wegmarke, die führt mich weiter. Ah, schau, da finde ich jetzt selber auch eine kleine Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das so Wertvolle. Und er konnte es deswegen hineinlegen, oder er konnte es deswegen vermitteln, weil er eben nicht nur die Worte sagt. Das Wichtige ist, was zwischen den Worten wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so wie beim Komponisten. Die Noten, die am Blatt ausstehen, machen es eigentlich nicht aus. Und sie taugen nichts für den, der, der nicht Noten lesen kann, sowieso nicht, aber selbst der Noten lesen kann und sie einfach runter spült und sagt, ja, richtig gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn er nicht erlebt, die Klangimagination, aus der es gekommen ist, er muss nicht voll bewusst sein, aber er muss sie spüren in seiner Seele. Wenn er die nicht spürt, dann hat er gar nichts. Es klingt ja richtig okay, aber es kommt von dem Eigentlichen nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Null. Wirklich null. Also das, was ich fassen kann an der Komposition, ist es noch gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nur das Gefäß, durch das die Wirkung hereinkommen kann, wenn der Musiker es zulässt. Der es spielt, der es singt. Wenn er das nicht hat, dann kann er noch so wunderschöne Stimme haben, der Klang kann wunderbar sein, technisch sauber, technisch perfekt, exakt gesungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, auch das HEC oder was noch darüber ist, hat er fünfmal getroffen, super toll. Und es kann nichts sein. Es war nichts, aus geistiger Sicht gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist, ja, Lucifer, der Luzi ist dahinter, es ist die sinnliche Blendung. Sinnlich gesehen ist es brillant, seelisch gesehen ist es gar nichts. Null.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So extrem kann das sein. Und es kann umgekehrt ein Musiker, ein Künstler, der vielleicht nicht so technisch trainiert ist und nicht die Möglichkeit hatte, das zu schulen, vielleicht auch nicht das Organ dazu hat, dass es so perfekt wird, aber er erlebt ein Funden von dem, was da drinnen steckt und er kann den Menschen mehr geben als der große Star, der ein perfektes OEC oder sonst was schenkt. Damit sage ich nicht, man soll schlecht singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur weil es nicht so gut kann, heißt das auch noch nicht, dass ich deswegen etwas erlebt habe. Aber es kommt auf dieses Erleben an. Und das ist beim Instrumentalmusiker genau dasselbe der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo das nicht da ist, ist es seelisch gesehen, geistig gesehen, nichts. Gar nichts. Wirklich gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bewegt und es bedeutet dann für das soziale Leben der Menschen nichts. Im Grunde bedeutet es dann nichts. Es passiert dann genau das nicht, dass der eigene Astralleib des Zuhörers, des Zuhörers, der mitlebt mit der Musik, dass dessen Astralleib wirklich in diese Schwingung kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieses Neue, was der Komponist hereingeholt hat. Das ist das, was er schenkt. Das, was er jedem schenken will, der dieses Lied hört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sei es Jahrzehnte später. Der Komponist ist vielleicht schon tot. Und er schenkt es uns auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bach hat es uns auch geschenkt. Und schenkt es uns immer wieder. Immer noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was er hereingeholt hat. Ein neues Seelisches daraus geschaffen hat. Und wenn wir es so aufnehmen, dass wir es auch wirklich spüren, dieses Seelische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht nur hängenbleiben am äußeren brillanten Klang, wie es gespült wird. Sondern die Seele spüren, die da durchkommt. Dieses neue Seelische spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bringt es wirklich unseren Astralleib so in Schwingung, bzw. unser Ich wird dadurch angeregt, dass es das aufgreift und selber was Neues daraus machen kann. Und so bilden wir einander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Komponist stoßt es an. Der Musiker, der es spielt, gibt es weiter. Und die vielen Zuhörer, die es hören, nehmen als letztes das Geschenk auf und werden andere Menschen dadurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich nicht mechanisch Ursache, Wirkung. Sondern sie machen sich dadurch zu anderen Menschen. Indem sie das ergreifen und selber was Eigenes daraus machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D.h. die Musik aufnehmen und für sie wird es aber seelisch etwas Erneuertes. Also ihr seht, wo es überall schief gehen kann. Jetzt kann jetzt einer da sitzen, der hört es an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunderbar, das Orchester lebt es wirklich. Er schafft das neue Werk in dem Moment. Aber der ist seelisch so träge, dass er nur das Äußerliche erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunderbar haben die gespielt. So präzise, toll, technisch perfekt und ich war begeistert davon. Eine Artistik dieser Künstler, großartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber seelisch hat er nichts erlebt. D.h. er hat nichts erlebt von dem Impuls, um den es eigentlich geht. Er hat nur die schöne Kutsche gesehen, mit der das daherkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht mehr als die Kutsche. Aber es geht darum, wer oder was sitzt da drinnen in der Kutsche. Wenn er das nicht mitkriegt, hat er gar nichts gewonnen davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eigentlich schon fast die Einleitung oder Vorbereitung für den nächsten Vortrag. Es geht darum, dass wir diese Kräfte eben brauchen, um die unteren Chakren gefahrlos und in einer zukunftsträchtigen Form zu entwickeln. D.h. zu erneuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also die 10 Blätterige Lotusblume, die 6 Blätterige und die 4 Blätterige. Übrigens, alle Lotusblumen hängen sehr stark auch mit unserem Planetensystem zusammen. Und das ist auch nur die Spitze des Eisberges, die darüber ist, das 7. Chakra, das Kopfchakra, das Kronenchakra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D.h. eh die 1000 Blätterige, die zeigt eh, wo es hingeht. Mit den 1000 Blättern, das ist jetzt nicht mit dem Abzählen so genommen, sondern es heißt eigentlich die Unchastan, die ganze kosmische Welt. Da geht es noch weit über unser Planetensystem hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sagt zwar, die oben hängt mit dem Saturn zusammen, aber das ist genau die Grenze, wo es in den Kosmos hinaus geht. Also das ist eigentlich von dort, wo die Verbindung zum ganzen Rest gesucht wird. Ich meine tatsächlich gibt es esoterische Strömungen, die dann noch mehr Chakren, die darüber liegen, unterscheiden, die außerhalb des Körpers sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat zum Teil also eine gewisse Berechtigung, es hat zumindest die Berechtigung zu sagen, aus diesem 7., aus diesem Chakra da oben, das ist ein reich differenziertes Gebilde, sagen wir es einmal so. Und das letztlich den ganzen Kosmos umfasst. Und natürlich gibt es da noch sehr viel mehr zu entdeckende Strukturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strukturen im Sinne von seelischen Fähigkeiten, die man entwickeln kann. Und die einen inneren Zusammenhang haben. Aber das ist jetzt nur eine sehr ferne Andeutung, so weit sind wir noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das brauchen wir uns jetzt noch nicht so viel den Kopf zerbrechen. Aber wir müssen uns den Kopf zerbrechen, dass wir mit diesen Qualitäten, die ich jetzt anhand der Musik geschildert habe, dass wir mit diesen Kräften gestärkt, dann langsam die unteren auch ergreifen können. Und Steiner sagt das ganz deutlich, diese unteren Kräfte werden in der Zukunft, namentlich dann in der nächsten Kulturepoche, in der Epoche der Brüderlichkeit, eine riesige Bedeutung bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alten Inder haben das genannt, die Kundalini-Kraft, die Schlangenkraft heißt es auch. Da ist die Quelle dieser australischen Kräfte, die brauchen wir überhaupt, um uns verkörpern zu können. Da sind die stärksten australischen Kräfte drinnen, mit dem untersten, mit dem Wurzelschakra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn da die Verbindung zwischen dem australischen und dem physischen reißt, ist aus. Dann tritt der Tod ein. Unwiederbringlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gibt es auch keine Rückkehr mehr. Das hängt also mit dieser stärksten australischen Kraft zusammen, die so stark ist, dass sie in der Nacht, wenn wir schlafen, weil es mit dem Kosmos verbunden ist, das obere australische löst sich in der Nacht heraus, ist mit dem Kosmos verbunden, holt sich die kosmischen, weisheitsvollen Bilder wieder herein, und die Kraft da unten sorgt dafür, dass alles, was wir bei Tag durch unser Bewusstsein in unserem Körper römiert haben, dass das wieder regeneriert wird. Weil das überträgt seine Kräfte jetzt aufs Ätherische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ätherische liegt eigentlich am Abend, und wenn man dann in Schlaf fällt, hängt das in den Seilen eigentlich. Das ist Grogi, der Ätherleib. Er ist komplett ausgepowert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Australische, das die Weisheit aus dem Kosmos holt und dann bis nach unten führt, in dieses Wurzelschakra, das macht überhaupt, dass wir den nächsten Tag erleben. Wenn das nicht wäre, würde man nicht mehr aufwachen. Dann würde in der Nacht der Faden erreißen, diese Verbindung, das ist eigentlich diese Verbindung mit dem Wurzelschakra, also da ist die allerstärkste Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wehe, sie wird missbraucht. Das sind ganz starke Kräfte, in der Genesis werden diese Geister, die da mitwirken, um diese Weisheit hereinzubringen. Es sind Geister der Persönlichkeit, also Urengel, die das machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitgeister nennen sie Rudersteiner auch. Jetzt weiteres Geheimnis, was sind denn die sieben Schöpfungstage? Die sieben Schöpfungstage sind sieben Zeitgeister. Das sind nicht einfach Zeiträume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kosmischer Tag dauert sicher lang. Nein, es sind geistige Wesenheiten. Und die haben eine Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt immer eine paarweise Wirkung, es gibt sieben Gruppen solcher Wesenheiten, die teilen sich auf nach Tag und Nacht. Es heißt immer am Ende, und es war Abend und es war Morgen, der erste Tag und so weiter. Es ist also immer die Nachtseite und die Tagseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tagseite ist die, wo das Bewusstsein entwickelt wird, die Nachtseite ist die, die das Leben regeneriert. Tag heißt im Hebräischen Yom und Nacht heißt Layla. Das sind die zwei verschiedenen Zeitgeister, die den Elohim dienen bei einem Schöpfungswerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind die Schöpfungstage. Das sind die Prozesse, die sie machen, die sie übernehmen. Sie übernehmen die Impulse von den Elohim und leiten jetzt weiter diese Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und an jedem Tag was anderes. Das ist ja jeden Tag sozusagen ein anderes Paar von solchen Wesenheiten. Eigentlich kann man sagen, es sind 14, grob gesprochen, weil es sind 7 Tag- und 7 Nachtwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt muss man dazu sagen, es sind also Zeitgeister, Urengel werden sie auch genannt, Urengel deswegen, weil sie ja Ich bekommen haben bereits auf dem alten Saturn, also auf der ersten kosmischen Verkörperung unserer Erde, da sind die, vom sie die Menschheitsstufe sozusagen durchmachen, sind Ich-Wesenheiten, geistige Wesenheiten geworden. Jetzt sind es weiter, sind dem Urengel jetzt mächtige Wesenheiten im Grunde. Und die Nachtgeister gehören zur selben Gruppe, aber der Wesenheiten die die stärksten Widersacher sind, abgesehen vom Sorat jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Asuras, die sogenannten Asuras sind zurückgebliebene Geister der Persönlichkeit oder der Urengel, also Geister der Persönlichkeit heißen die auch, Zeitgeister kann man sie nennen und dazu gehören auch die Asuras die Widersacher mit, und zwar gerade zu der Nachtseite. Aber man sieht auf der anderen Seite, wenn man sie jetzt so aus der Perspektive der Genesis betrachtet, als die Nachtgeister Leila, sind sie die, die uns jede Nacht ermöglichen, wieder aus dem Schlaf aufzuwachen im Grunde. Erfrischt sogar vielleicht, hoffentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls zumindest so erfrischt, dass wir nicht während der Nacht die Schwelle übertreten, zumindest für diese Inkarnation endgültig. Und da seht ihr wieder aber, wie eng beisammen sind Widersachermächte und höchste lebensspendende Kräfte. Die Taggeister Jom, die können das nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die können uns das Bewusstseinslicht geben und also sind jedenfalls mitbeteiligt daran, aber dass wir jede Nacht überleben das schaffen sie nicht, das schaffen nur die Nachtgeister. Und das heißt, die können wirklich bis ins Ätherische, sogar bis ins Physische hinein so kräftige Impulse geben, dass das, was wir durch unser Bewusstsein zerstören untertags, dass das wieder regeneriert wird. Also dank diesen Geistern der Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber aus urwösligen Vorschriften heran. Die selbe Kategorie. Also so, so eng ist das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es passt nicht einmal ein Blatt Papier dazwischen. So eng ist das beisammen. Ja, damit habe ich ein bisschen das hoffe ich vorbereitet, dass wir das nächste Mal uns jetzt mit diesen starken Kräften noch intensiver befassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sehen, weil genau dort haben wir es zu tun mit Kräften, die, wenn sie falsch geleitet sind, letztlich die Welt zerstören können. Mit denen wir uns selbst als erstes einmal zerstören können, indem wir unsere leere Umgebung zerstören können, aber letztlich als Menschheit gemeinsam im Grunde die Erde zerstören können. Und zwar nicht nur im äußeren Sinne, sondern so, dass sie ihre geistige Mission nicht erfüllen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Menschheit nicht. Oder zumindest der Teil der Menschheit nicht. Also dort sind die ärgsten Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dort sind auch die Kräfte, die, wenn sie in die falsche Richtung gehen, ja die ganze Entrichtung Richtung Sorat leiten. Dort ist es wirklich an der Kippe. Und das sind mächtige Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber mit dieser Mächtigkeit muss man lernen umzugehen. Nämlich wenigstens mit der Mächtigkeit, die in uns wirkt. Da drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dazu müssen wir das mit den 1, 2, 3 Stufen einmal vorbereiten. Das ist die Vorübung dazu. Dann kann das anfangen, dass wir uns mit den unteren Kräften beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kundalini-Schlange auf ganz bewusste Weise wieder erwecken. In alter Zeit hat man es auf unbewusste Weise erweckt. Wenn es unter einem guten Einfluss war, dann haben eben diese australischen Kräfte die Lenkung übernommen, die das Ich noch nicht haben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Schlange bereitet eigentlich das vor, dass das Ich kommt. Tatsächlich wird sogar das Ich oft mit der Schlange, die sich auferrichtet. Weil in dem Moment, wo die Schlange bis ganz oben aufgerichtet ist, dann kann das Ich sich seiner bewusst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kommt natürlich das Ich dazu, aber dazu muss auch der Impuls von unten aufsteigen. Im Grunde ist es die Schlange, die zieht sich hinten über das Rückenrad hinauf und da vorne kommt sie ja eigentlich da. Das sieht man bei den Kronen der Pharaonen sehr deutlich, da ist die Oreos-Schlange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist sogar wirklich genau da, wo das Stirn-Chakra ist, kommt diese Schlange raus. Aber die muss man sich denken, die geht da durch. Die kommt vom Wurzelschakra unten und geht bis rauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben in der Vergangenheit war es so, dass die Kräfte eben wirklich von unten aus erweckt wurden und dann nach oben geführt wurden. Und der Endpunkt wäre eben dann, dass dort das Ich erwacht. Also bis dorthin wurde es geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Pharaonen sind welche, die vorausgehen, aber trotzdem, auch wenn sie so etwas wie ein Ich-Bewusstsein in gewisser Weise entwickeln, ist es trotzdem anders als unser heutiges. Weil wie es heute ist, geht es halt erst seit dem Mysterium von Golgatha. Aber das war alles eine Vorbereitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Schlange sozusagen zu zähmen lernen, sie zu beschwichtigen, mit ihr umgehen zu lernen und so weiter. Das ist dasselbe, was noch die Schlangenbeschwerer in Indien das kommt von da her. Das ist das Symbol dafür, dass ich die Schlange aufrichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wird das jetzt, wenn das am Jahrmarkt passiert, nicht viel bringen. Es geht ja nicht wirklich um die äußere Schlange, sondern es geht um die, die wir in uns tragen an astralischen Kräften, aber begleitet dann halt auch von den luziferischen Kräften. Mit der Schlange geht halt auch die luziferische Schlange mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben wir unseren Merkurstab, den der Florian mal mitgebracht hat und der sehr schön ist. Die mittlere, das ist die aufgerichtete. Das ist die, um die es geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sind zwei, die uns begleiten. Eine lichte und eine dunkle. Eine luziferische, eine weimarische von mir aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentlich da, das ist sehr schön da unten, quasi verbunden sind miteinander. Nicht nur zusammenstoßen, sondern eigentlich da ineinander übergehen und gemeinsam wirken. Und der Impuls, der negative Impuls der Nachtgeister und dann von so einer, der kommt von da unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wird uns da runterziehen. Und wir sollen eigentlich da rauf. Aber das werden wir das nächste Mal noch genauer besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden sehen, also dass genau diese starke Kraft, die wir in den Griff bekommen müssen von unserem Ich her, dass das, das menschliche Pantau ist zu dem, was dann als Zorn Gottes kommt. Und tatsächlich dort, wo der Mensch wirklichen Zorn, wirkliche Empörung über irgendwas entwickelt. Und das zunächst einmal im Ganzen aus dem nicht vom Ich geführten australischen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Ursprung davon. So wie es in der alten Zeit war. Wo einfach die starke Empfindung war, nein, so darf das nicht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das vielleicht sogar dann ausartet, dass ich jetzt ein ganz anderes Volk, das Falsche macht, oder die Empfindung hat, ausratiere. Wie es in der Vergangenheit der Fall war. Ja, bis in die jüngste Vergangenheit, das ist noch immer manchmal der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man muss wissen, dass das zeitweise in der Vergangenheit ein Kulturprinzip war. Es ging darum, also das war dieses Ringen dieser Teilkräfte miteinander und jeder konnte nicht anders seinen Teilbereich als den einzig möglichen anzusehen. Und danach mit aller Kraft zu streben, dass das für die ganze Erde der tragende Impuls wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die anderen genauso. Und das war ein offenes Spiel damit, welche Gruppierung gewinnt. Das ist eine Zeit, wo eben noch nicht das individuelle Ich so im Vordergrund stand oder noch gar nicht im Vordergrund stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenteil, gerade bei der geistigen Entwicklung hat man es aus Weisheit weggelassen, weil es nicht kräftig genug gewesen wäre, mit den Kräften umzugehen. Aber die Frage war, kriege ich da die richtigen Kräfte heraus oder nicht? Vielfach waren es auch halt nicht die richtigen. Aber zu viel für heute, das nächste Mal mehr davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ich sehe, ich bin schon wieder drüber, hoffnungslos. Ich fürchte, haben wir doch einen coolen Kampf, ein schlechtes Beispiel genommen. Also verzeiht mir das, ich danke euch für eure Geduld und wir werden das nächste Mal weitergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nächste Mal haben wir dann schon den 61. Also im 60er sind wir darüber. Ich weiß nicht, ob wir dann mit 65 in Pension gehen werden, weiß ich nicht, glaube ich nicht, dass wir dann schon fertig sein werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke meine Lieben. Bis zum nächsten Mal. Danke, Frau Sauer, fürs Aufnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tschüss. Tschau. Gerne, meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, Renate war wieder der Wächter. Danke, Renate, muss ich auch sagen. Vielen, vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na, Renate, passt auf, wenn im Livestream irgendwas schief gehen könnte, weil der Frau Sauer kann halt die ganze Zeit dabei sein. Sag ich dann nachher. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die doppelte Absicherung. Alles Teamwork bei uns. Auf Wiedersehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal, meine Lieben. Ich gehe jetzt raus und überlasse euch selbst. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke, Papa. Danke schön. Papa, gute Nacht.&lt;br /&gt;
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		<author><name>SaKe</name></author>
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		<updated>2024-10-26T22:08:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: /* Rohtranskription von 60. Vortrag */&lt;/p&gt;
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+++ dies ist eine Rohtranskription in Bearbeitung. Wenn du wissen willst, WIE eine fertige Transkription ausschaut, dann schau dir z.B. als Muster die [[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|10. Folge an]]. Melde ich gerne übers [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] bei uns, wenn du bei der Textarbeit [[MitTun bei Anthro.World|MitTun]] möchtest. Wir freuen uns auf dich! +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Begrüßung und 10. Wochenspruch  00:00:36 =====&lt;br /&gt;
Meine Lieben, heute begrüße ich euch ganz herzlich zu einem irgendwie doch bisschen denkwürdigen Vortrag, zumindest von der Zahl her. Wir stehen bei der Zahl Nummer 60. Es ist heute der 60. Vortrag. Also wir haben schon ein bisschen was hinter uns gebracht. Ich begrüße euch mit einem schönen, schon sehr sommerlichen Wochenspruch. Also die Tendenz, mit der Seele hinaus zu fliegen, in die Welt hinaus zu gehen, zu ahnen, was da draußen an Seelischem, an Geistigem sich auch tun mag und das empfinden zu können auch, das steigert sich jetzt immer mehr. Ich lese es einmal. Der 10. Wochenspruch seit Ostersonntag: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sommerlichen Höhen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhebt der Sonne leuchtend Wesen sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es nimmt mein menschlich Fühlen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seine Raumesweiten mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erahnend regt im Innern sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfindung dumpf mir kündend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennen wirst du einst: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schon eigentlich was sehr, sehr Starkes, was da gesagt wird. Nicht, da - wir waren jetzt schon drinnen in dem, je mehr wir mit dem Bewusstsein hinausgehen, verlieren wir so ein bisschen dieses, so ganz klar und wach bei uns zu sein. Wir träumen ein bisschen hinaus, wir ahnen mehr, was da draußen ist. Wir ahnen vielleicht, dass da ein Seelisches, ein Geistiges auch webt, wenn wir aufmerksam sind. Darüber haben wir ja die letzten Male schon oft gesprochen. Und jetzt wird das aber noch intensiver, noch konkreter, aber eben interessanterweise nicht gleich unmittelbar in dem Moment, in dem man das erlebt in der Natur draußen, sondern in der Nachwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass man in der Nachwirkung dann eben einst erkennen wird, vielleicht Tage später, Wochen später, vielleicht sogar Jahre später, Gott, in dem Gefühl, das mir da entgegengekommen ist, in dem Seelischen, das mir entgegengekommen ist, da hat mich jetzt ein Gotteswesen gefühlt. Da hat eine Begegnung stattgefunden. Und ich habe eigentlich gespürt, wie dieses Wesen da draußen, dieses &#039;&#039;&#039;Gotteswesen&#039;&#039;&#039;, also durchaus etwas, was mehr ist als Elementarwesen. Den &#039;&#039;&#039;Elementarwesen&#039;&#039;&#039; begegnet man relativ leicht, die sind sehr nahe. Aber jetzt die Wesenheiten, die darüber stehen, die die Lenker und Leiter auch dieser Elementarwesen sind, die haben mich jetzt wahrgenommen, fühlend wahrgenommen. Also dem nähern wir uns jetzt, und das ist die beste Voraussetzung dann, sozusagen der Höhepunkt dieser Steigerung, da hinaus zu gehen mit dem Ahnen, sich zu verlieren da draußen, aber eigentlich in Wahrheit gerade in dem sich Verlieren, sich zwar unbewusst zunächst, aber trotzdem intuitiv verbinden mit den Wesen da draußen. Nicht, weil Intuition ist zunächst einmal ein eigentlich Hineinschlafen in die anderen Wesen draußen. Und man muss es erst wieder zurückholen, ins Selbstbewusstsein hereinholen, dann kann man etwas von dieser Intuition ins wache Bewusstsein heben. Aber zunächst heißt es einmal: verliere dich ganz in dem da draußen, werde das Ganze draußen. Nämlich wirklich ganz konkret: werde es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beschreibt so schön ein mittelalterlicher, ja wie soll ich sagen, Weiser würde ich sagen, Theologe könnte man auch sagen, der &#039;&#039;&#039;Johannes Scottus Eriugena,&#039;&#039;&#039; lebte so im 9. Jahrhundert ungefähr. Also Mittelalter, noch nicht ganz Hochmittelalter, davor ist noch Wikingerzeit ganz stark. Hat teilweise also gewirkt am Hofe Karls des Kahlen, in Paris also hatte er den Sitz dort und war dort der Weise. Und der spricht so schön eigentlich davon: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn ich denke und wenn ich über meinen Engel denke, dann ist mein Engel dadurch da, dass ich ihn denke.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Denken wird der Engel sozusagen Wirklichkeit. Jetzt könnte man sagen, ja das habe ich eh schon oft gesagt, ja, die Engel haben wir uns ausgedacht. Nein, so meint er das nicht. Sondern er meint eben: indem ich ihn denke, erlebe ich ganz real diesen Engel. Und eigentlich kann ich ohne ihn gar nicht denken. Nicht wirklich. Nämlich nicht so, dass da wirklich Geistiges in mich hineinkommt. Das heißt, in meinem Denken werde ich berührt oder fließe zusammen sogar, werde eins mit diesem Engelwesen, das ich denke, beziehungsweise das Engelwesen denkt mich. Und er hat auch das Selbstbewusstsein zu sagen: ja eigentlich stehen wir auf gleicher Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Engel denkt mich und ich denke den Engel und dadurch sind wir wechselweise da. Und das ist sehr interessant also, weil da findet also wirklich im Denken halt noch bei diesem Johannes Scottus Eriugena eine geistige Begegnung statt. Aber jetzt sagt der Rudolf Steiner: ja ja, das ist heute eigentlich auch so, wir erleben es halt nur nicht. Nur heute müssen wir schon mehr können. Und zwar die ganze Menschheit. Also alle die, die auch im Materialismus drinnen sind, sie tun es, aber sie wissen es nicht. Wir sind nämlich jetzt auf dem Sprung, &#039;&#039;&#039;die geistige Welt zu schauen&#039;&#039;&#039;. Das ist noch mehr als sie zu denken. Also wirklich, sie zu schauen, also zu einer wirklichen Imagination zu kommen. Geht aus der Steigerung des Denkens hervor. Aber dass ich wirklich zu dem Schauen komme, dazu muss ich das Gefühl haben, ich habe jetzt die Begegnung und die Einswerdung nicht nur mit einem Engelwesen, sondern mit einem &#039;&#039;&#039;Erzengel&#039;&#039;&#039;. Und das hat die Menschheit, dort stehen wir jetzt. In Realität stehen wir dort. Jetzt brauchen wir nur noch das kleine Kunststück zusammenbringen, auch etwas davon in wachem Zustand zu wissen. Das ist das kleine Problem, was wir noch haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, weil wir wissen - vermute ich mal: die meisten Menschen, nicht, wenn sie denken, dass sie in Verbindung mit ihrem Engel stehen. Und noch weniger, dass wenn sie wirklich schauen, und wir schauen, &#039;&#039;&#039;jede Nacht schauen wir geistige Wesen&#039;&#039;&#039;, die uns begleiten und die unerlässlich sind, dass wir überhaupt leben können auf Erden. Also wir schauen sie bereits in der Nacht, aber halt meistens im tiefen Schlafzustand. Nein, es geht meistens nicht einmal bis in den Traumzustand hinein, sondern es ist im Schlafzustand, das ist der tiefste Zustand. Das ist aber auch der Zustand der intuitiven Vereinigung mit diesen Wesen. Also in der Intuition sind sie da, aber damit wir sie wirklich schauen können, müssen wir es halt bis ins Traumbewusstsein zuerst und dann ins Wachbewusstsein heben. Das ist also die große Aufgabe. Und das knüpft auch ein bisschen an das an, was ich in den letzten Vorträgen ja am Ende gesagt habe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit unserem wirklichen Ich sind wir immer schon einen Schritt weiter als mit unserem kleinen Ich. Das weiß halt noch nichts davon. Aber eine große Tugend, die wir heute entwickeln sollten, zu vertrauen darauf, dass unser wirkliches Ich immer uns schon einen Schritt voraus ist, und den Mut zu haben daher, diesen nächsten Schritt zu gehen. Und dann kommen wir auch zu dieser Begegnung auf ganz neue Art wieder mit dem Engelwesen, aber auch mit dem Erzengelwesen. Dorthin steuern wir einmal, und dass das ganz reale Begegnungen sind. Natürlich, das ist etwas, was sich im rein seelischen Erleben dann abspielt. Und man kann es dann natürlich, um es zu kommunizieren, in ein Bild kleiden, aber man muss immer klar sein: alle die Bilder, egal ob sie in einer Geschichte geschildert werden oder ob sie jetzt wirklich als Gemälde vielleicht dargestellt werden, das sind alles Versinnlichungen letztlich, die wir machen, die auch immer einen gewissen kulturspezifischen Einschlag haben. Also das wird nicht überall auf der Welt genau gleich gemacht, sondern je nachdem, was man auch mitbringt. Und das Bild, das man dann versinnlicht hat, ist immer ein exoterisches Bild in Wahrheit. Aber das Wichtige ist, dass der Künstler, der es macht, der Mensch, der diese Schilderung macht, dass der etwas davon in seinem Seelischen erleben kann. Bewusst, halbbewusst, wenigstens ahnend, davon träumend, dass ers zumindest in seiner Gefühlsstimmung drinnen trägt. Und das macht einen riesen-, riesengroßen Unterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann ein Mensch die wunderbarsten Geschichten erzählen, wenn er sie nicht wirklich selbst ehrlich erlebt, nämlich das, was dahinter steckt, was in der Geschichte sich nur in äußere Worte kleidet, wenn er es nicht tief im Herzen, das heißt in der Seele, erlebt, dann berührt es die anderen Menschen nicht wirklich. Dann sagt man, ja, ist eine tolle Geschichte, sehr interessant und ja, tolle Symbole drinnen und ja, sagt mir viel, aber von Herz zu Herz geht es nicht. Und das ist bei allen so. Ich meine, das ist ..., man kann - , man muss es nicht, in einer Geschichte erzählen, ein Komponist kann es vielleicht in Form einer Komposition erzählen. Ist eigentlich der viel direktere Weg, weil eine Musik, also namentlich, wenn es jetzt ohne Text ist, wenn es also ein rein instrumentales Stück oder was ist, Musik spricht unmittelbar zur Seele, viel unmittelbarer, unmittelbar zum Gefühl zumindest. Und wenn der Komponist aber erfunden, gefunden hat oder geschöpft hat, wirklich aus der seelisch-geistigen Quelle, aus der die Musik eigentlich stammt und das auch irgendwie erlebt hat, dann lebt es drinnen in der Komposition. Und jetzt braucht es halt nur noch einen Musiker, der das aber auch so spielen kann. Der nämlich aus derselben Quelle schöpft, wenn er jetzt vor sich die Noten hat und dieses Stück, wie man so schön sagt, interpretiert, das heißt spielt. Auf seine ganz eigene Weise, mit seinem ganz eigenen Erleben, das aber genau aus demselben Feld kommt, aus dem die Komposition geschaffen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erlebt vielleicht nicht genau dasselbe, was der Komponist erlebt hat, aber er ist genau in dem Bereich dieser Imagination drinnen. Imagination kann eben auch eine &#039;&#039;&#039;Klangimagination&#039;&#039;&#039; in Wahrheit sein, ein Klangbild, Musik ist Klangbild, ist sogar ein sehr schöner Ausdruck, weil Musik spielt sich in der Zeit vor allem ab, im Zeitlauf, und Imagination hat immer diese Bewegung. Im Gegensatz zur Musik hat sie nur den einen Unterschied: ich kann jederzeit mich vorwärts und rückwärts bewegen. Also wie wenn ich ein Musikstück hätte und ich kann jederzeit wieder, während eigentlich schon fast der Schluss antönt, den Beginn wieder hören und sozusagen mein inneres Ohr dem Beginn zuwenden. Oder ich kann schon am Beginn das Ende hören, weil sie zusammengehören. Ich kann vor allem die Teile zusammen hören, die eben auch zusammengehören. Das hängt damit zusammen, dass da ätherische Kräfte drinnen auch eine Rolle spielen. Also es ist nicht nur was Seelisch-Astralisches, sondern es ist ja auch etwas Ätherisches drinnen, Klang-Äther zum Beispiel, der eine Rolle spielt. Und da sind immer gesetzmäßige Zusammenhänge zwischen dem Früheren und dem Späteren, in vielfältigster Weise. Also das einfachste ist, dass sich der Anfang am Ende irgendwo spiegelt, dass die Mitte irgendwie was für sich darstellt, aber eigentlich das Zentrum von allem ist. Und so gibt es also sehr sehr viele Zusammenhänge und nicht immer genau die gleichen natürlich, also dadurch unterscheiden sich diese seelisch-ätherischen Wesen, möchte ich geradezu sagen, die in so einem Lied, in so einer Komposition drinnen leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich ist ein Lied zumindest eine seelisch-ätherische Wesenheit. Wo das Ich ist, das dazugehört irgendwo, aus dem es geschöpft ist, das steht jedenfalls in Verbindung, mit dem steht der Komponist in Verbindung irgendwie. Es steht sicher irgendeine hohe Geistwesenheit dahinter, und die sich jetzt in gewisser Weise verkörpert oder kundgibt, offenbart, durch etwas Australisch-Ätherisches. Und das versucht der Komponist einzufangen. Also begabte Komponisten machen das. Vielleicht wissen sie nicht, jetzt aha, das ist die oder die Engelwesenheit, das ist auch ganz egal. Aber er spürt es, er erlebt die Imagination. Und er könnte das Stück auch nicht komponieren, wenn er nicht auch schon im Anfang das Ende irgendwo spüren würde. Er spürt, wo das Lied hinläuft. Er weiß es zwar noch nicht im Detail, das muss er ausarbeiten und probieren vielleicht und: jaa ..., nein, das ist noch nicht richtig, das passt noch nicht ... Das muss er spüren einfach. Und genau mit derselben Quelle muss sich eigentlich der Künstler, der es dann spielt, verbinden. Und aus der, unabhängig vom Komponisten, spielen, er muss es eigentlich sozusagen für sich neu komponieren, aber er hat eine Hilfe, die große Wegweiser-, halt die Partitur, die da vor ihm steht. Das sind im Grunde nichts als Meilensteine, Wegweiser, die ihm den Weg weisen. Aber er wird es gut dann spielen, wenn er selber zu der Quelle kommt, aus der der Komponist geschöpft ist. Und die ist unglaublich reich. Die ist so reich, dass der Komponist eine andere Schattierung erleben kann, als der eine Interpret. und wenn es tausend gute Interpreten sind, hat jeder seine eigene Nuance. So reich ist das, aus dem es geschöpft ist. Und dann kann man aber spüren, auch in der Musik, eben genau das: &#039;&#039;&#039;Dich berührte ein Gotteswesen.&#039;&#039;&#039;  Und jeder wirklich ... - das kann in einem einfachen Volkslied auch drinnen sein, wo der Komponist namentlich gar nicht bekannt ist, das irgendwie halt noch durch die Gemeinschaft herausgekommen ist. Na nun, auch da lebt ein Gotteswesen drinnen. Also es geht nicht immer darum, dass es eine mordskomplizierte Komposition ist. Das ist nicht immer das Kriterium dafür: das ist jetzt das Höchste, was es gibt. Es kann auch etwas ganz Schlichtes sehr, sehr tief und sehr weitgehend sein. Ich komme deswegen so stark auf &#039;&#039;&#039;die Musik, weil wir uns mit der heute noch sehr beschäftigen müssen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Apokalypse, weiter im 14. Kapitel. Starke Kraft in der Berührung des Gotteswesens  00:16:49 =====&lt;br /&gt;
Weil wir gehen ja jetzt weiter in unserer &#039;&#039;&#039;Apokalypse.&#039;&#039;&#039; Wir hängen zwar immer noch im &#039;&#039;&#039;14. Kapitel&#039;&#039;&#039;, aber wir kommen jetzt langsam ans 15. heran. Und wenn wir ans 15. Kapitel herankommen, naja, dann kündigen sich sonst schon sehr deutlich die Zornesschalen an. Ausgegossen werden sie erst mit dem 16. Kapitel. Und diese Ausgiessung der Zornesschalen hat... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Was ist jetzt los? Ich hoffe, ihr habt mich noch gehört, jetzt war nämlich mir plötzlich mein Bildschirm mit dem Online-Medium weg. Aber er ist, glaube ich, eh noch da. Also wenn nicht, bitte schreit. Ich hoffe, ich höre es dann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also wir gehen dann aufs 15. Kapitel zu, und das geht dann ins &#039;&#039;&#039;16.&#039;&#039;&#039; über, &#039;&#039;&#039;Ausgiessung der Zornesschalen&#039;&#039;&#039;. Also da wirds sehr wild, die ganze Geschichte und wir werden uns sehr damit beschäftigen müssen, was dieser Zorn ist. Ich habe es ein paar Mal schon erwähnt, dass es eigentlich &#039;&#039;&#039;Ausdruck der Liebe Gottes&#039;&#039;&#039; ist. Das ist also... , es scheint sehr merkwürdig zu sein irgendwo. Zorn ist doch fast das Gegenteil von Liebe irgendwo. Aber die hängen also sehr stark miteinander zusammen. Mit dem werden wir uns beschäftigen müssen. Und es geht vor allem darum, was beim Zorn einmal sehr deutlich wird: Zorn hat, wenn er so ein wirklicher Zorn ist, der einen überkommt, hat er ungeheure Energie in sich. Und um die geht es. Die Energie brauchen wir einmal. Und die Frage ist, wie tasten wir uns halt an diese Energie heran, aber gefahrlos. Gefahrlos in dem Sinn, dass nicht da jetzt der wilde Mustang oder der wilde Stier, der damit zusammenhängt, mit uns durchgeht, sondern dass wir souverän diese Kraft leiten können. Dann wird sie eine wohltätige Kraft. Dann wird aus einer zerstörenden Kraft die höchste wohltätige Kraft in Wahrheit. Und die brauchen wir. Also das nur so zur Einleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich lese jetzt noch einmal wie üblich zum zweiten Mal den Wochenspruch. Aber der führt uns hin, dass wir also eben in diesen auch Zornes-Aufwallungen ein Gotteswesen spüren können. Mit dieser Intensität. Nicht nur als: ja, ich bin leise berührt worden von irgendwas, ich weiß noch nicht was. Sondern dass man es spürt dahinter, nämlich selbst bei dem, wenn wir eine ganz zarte Stimmung erleben, der Natur gegenüber, und dann vielleicht ein paar Tage später draufkommen: das war etwas Überirdisches, was mich da berührt hat, das war, ja eigentlich ein göttliches Wesen. Und ... - aber &#039;&#039;&#039;wenn wir dieses göttliche Wesen in seiner wahren Gestalt erleben, puh, dann ist das nicht eine sanfte Berührung. Das ist ein feuriger Vulkan, so viel Kraft ist da.&#039;&#039;&#039; Nicht, weil er uns verzehren will, aber weil er seiner Natur nach einfach so gewaltig ist, dass man es nur durch das Bild eines gewaltigen Feuersturms ausdrücken kann, zum Beispiel. Also nicht als ein lauwarmer Tee oder sowas. Sondern wirklich, wirklich, da steckt Energie dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt an der Stelle, wo wir in der Apokalypse stehen, geht es darum, dass wir uns dessen bewusst werden, immer mehr, welche Kräfte dahinter sind. Und &#039;&#039;&#039;Kräfte, die notwendig sind, um damit Gutes zu tun&#039;&#039;&#039;. Um uns entwickeln zu können. Um der Erde helfen zu können. Um die Erde teilhaftig werden zu lassen an der Freiheit, die wir als Menschen uns erobern. Ich meine, darum geht es einmal als erstes, dass wir die Erde mitnehmen und in eine &#039;&#039;&#039;Welt der Freiheit&#039;&#039;&#039; verwandeln. So richtig ist das eh erst bei der nächsten Inkarnation dann Wirklichkeit geworden, wenn dann eigentlich &#039;&#039;&#039;aus der ganzen Natur Liebe uns entgegenduftet&#039;&#039;&#039;, so schildert es Rudolf Steiner gerne. Ja, aber &#039;&#039;&#039;da steckt diese Feuerkraft dahinter, hinter dieser Liebe.&#039;&#039;&#039; Und eine Feuerkraft, die ... - wirkliche Liebe ist es eben ja nur dann, wenn sie aus Freiheit gegeben wird, wenn es nicht einfach schwappt: da kommt was raus, sondern wo es ein ganz freies Geschenk ist. Dann ist es Liebe. Und wirkliche Liebe, intensive Liebe ist es dann, wenn diese Feuerkraft dahinter steckt, aber so gezügelt und so gelenkt ist, dass sie zwar ihre volle Kraft entfalten kann, aber eben nicht zerstörerisch, sondern ja, lebensschaffend letztlich. Weil diese Feuerkraft überträgt sich, also es sind zunächst dann australische Kräfte, die darin wirken, die übertragen sich aber aufs Ätherische und im Ätherischen werden sie lebensschaffende, lebensschöpfende Kraft. Und dazu braucht es diese Intensität. Da geht es also nicht mit einem Haucherl irgendwie, sondern da braucht es Intensität. Aber, lesen wir noch einmal den zehnten Wochenspruch. Ist eine gute Einstimmung zu dem Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sommerlichen Höhen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhebt der Sonne leuchtend Wesen sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es nimmt mein menschlich Fühlen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seine Raumesweiten mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erahnend regt im Innern sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfindung dumpf mir kündend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennen wirst du einst: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in diesem Sinne: wie bereiten wir uns darauf vor, &#039;&#039;&#039;dass das immer bewusster und bewusster werden kann, diese Begegnung&#039;&#039;&#039;. Wir haben dazu schon einiges besprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht also ..., es sind zwei Dinge dazu notwendig. Das eine ist, &#039;&#039;&#039;dass wir wirklich an unserem Seelisch-Astralischen arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und arbeiten mit wachem Bewusstsein, mit immer mehr Bewusstsein. Und wir haben auch gesagt, es geht um mehr als um bloße Läuterung, Reinigung im Sinne: ich scheide aus meinem Seelischen das aus, was halt negativ ist. Sondern es geht noch um eine viel größere Aufgabe, aus der Kraft des Ichs heraus negatives Seelisches, das in uns entstanden ist durch die Wirkung der Widersacher, indem die Widersacher dieses Seelische verdorben haben, dass wir das ins Nichts hineinführen und in einer neuen, reinen Gestalt wieder hervorbringen. Vielleicht in einer ganz ähnlichen Form, aber jetzt ohne all dem Dunkel, was drinnen ist, was in die Tiefe zieht, was Zerstörungskraft ist, was geistig verdunkelnd ist, sondern jetzt hell, strahlend ist, zugleich aber die Intensität hat, die wir halt auch gerade vertragen können noch, um uns dieser Kraft auch bewusst zu werden. Wir haben ja auch davon gesprochen, dass dieses seelische, geistige Licht so intensiv sein kann, dass es uns vollkommen blendet, und dann sehen wir erst recht: Nix. Wir müssen uns also langsam herantasten, wir brauchen also die Sonnenbrille, die geistige, wir müssen ein Eigenlicht entgegenschicken, das uns dieses strahlende Licht, das uns entgegenkommt, dämpft. Das ist das Interessante: wo Licht dem Licht begegnet, entsteht eine Dämpfung, die dieses helle, eigentlich unendlich helle, göttliche Licht, das da kommt, auf ein für uns erträgliches Maß herabdämpft. Und so viel erkennen wir dann von der seelischen und der geistigen Welt. Nur in dem Maße, als wir es abdämpfen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das eine, also dass wir diese seelische Kraft erzeugen müssen. Und das zweite ist, wir müssen mit der Hilfe, mit der Unterstützung des Christus auch lernen, unsere ätherischen Kräfte, unsere Lebenskräfte und namentlich die höchsten Lebenskräfte - was sind die höchsten Lebenskräfte? Also Ätherkräfte, es fängt an bei ätherischer Wärme, das ist das unterste, da ist der Übergang ätherische Wärme-physische Wärme, die physische Wärme wäre die, die ich mit dem Thermometer messen kann, sozusagen. In dem Moment, wo es ätherisch wird, kann ich es mit dem Thermometer nicht mehr messen, da kann ich nur sehen, dass sich vielleicht die Struktur des durchwärmten Gegenstandes, des durchwärmten Wesens ändert. In unserem Blut spielt sich das dauernd ab. Wir pendeln immer um so einen Punkt herum, bei unseren etwa 37 Grad Bluttemperatur ist dauernd ein Übergang von physischer Wärme in ätherische und umgekehrt von ätherischer in physische. Und das ändert immer, ununterbrochen, in ganz leiser Form auch die physische Konstitution unseres Blutes. Da ändert sich dauernd was. Das ist der Weg, wie letztlich unser ganzes Seelisch-Geistiges bis ins Körperliche hinein wirkt. Es geht also eigentlich vor allem übers Blut und das uns, ja, unseren ganzen Organismus durchzieht irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Wärme, &#039;&#039;&#039;die physisch ätherische Wärme&#039;&#039;&#039;, der Übergang, da ist das Tor, wo das hineingeht. Also man darf das Banalste nicht mit ... - so banal nehmen, wie man sichs denkt, so als: in der Wärme, pfff. Ja, Wärme, da lebt eigentlich das ganze Seelische, das ganze Geistige drinnen. Und es ist ja so, dass in unserem Blutstrom die Temperatur nicht überall gleich ist. Und sie ändert sich dauernd ein bissel, auch wenn das vielleicht nur ein Zehntelgrad oder weniger ist, wie es sich ändert. Aber jedes Organ hat seine eigene Temperatur. Es ist nicht überall gleich im Körper verteilt. So insgesamt die Kerntemperatur des mittleren Bereichs, man nennt es die Kerntemperatur, also wenn es da anfängt kalt zu werden, dann wird es gefährlich. Also der Tod, sagt man, steigt von den Beinen auf. Die Beine werden zuerst kalt. Tatsächlich geht die Durchblutung dort zurück und dann steigt die Kälte immer mehr auf, und im Grunde, wenn es dann da die Herzgegend erreicht, dann wird es gefährlich. Aber es ändert sich beständig. Es ist, also, wenn es draußen eisig kalt ist oder was: das Erste, was kalt wird, sind die Gliedmassen, die Beine, die Arme. Da zieht sich das ganze Blut auch wirklich zurück und schaut, dass es die Wärme im Inneren hält. Das ist halt jetzt extrem. Aber im Kleinen passiert das jede Minute, jede Sekunde, wo wir leben, ändert sich da was, ist in ständiger Bewegung. Es ist also ein lebendiges Strömen von ätherischer Wärme, die in physische übergeht und zurück. Da bewegt sich was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dem gibt sich das Seelische und das Geistige Grund. E spricht dadurch. Diese Bewegungen, die da drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seht ihr, das sind aber auch die Bewegungen, die hineinkommen zum Beispiel in eine Komposition. Dort leben sie auf andere Weise in der Art, wie die Musik fließt. Aber es ist genau dasselbe, was sie in unserem Blut abspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und tatsächlich, wenn ich Musik höre, tut sich was im Blut. Und dann sind diese Änderungen, die im Blut sich abspielen, tatsächlich ein Bild dessen, was in der Musik sich abspielt. Wir werden also ganz Musik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade mit unserem Blut oder genauer gesprochen mit unserer Wärme. Die geht mit mit dem. Ist nicht unabhängig davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Sprache ist es auch der Fall. Aber da kommt dann noch anderes dazu. Aber bei der Musik ist es also ganz, ganz stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dass unser Wärmeorganismus sozusagen mitschwingt, mitsinkt mit der Musik. Und damit holen wir sie herein in unser Wesen. Und umgekehrt gibt uns die Musik über die Vermittlung mit der Wärme, indem sie in die Wärme hineingetragen wird und von dort ins Ätherische, ins Astralische hinaufgetragen wird, ist die Musik eine Hilfe, zum Beispiel unseren Astralleib, auch unseren Ätherleib natürlich, aber vor allem dann auch unseren Astralleib in eine schön klingende Form zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Musik kann da helfen. Wir lernen. Wir lernen aneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was ein Komponist uns gibt, ist er schenkt uns etwas, was er in seiner Seele empfangen hat. Und durch ihn durchgegangen ist, das schenkt er uns in seiner Komposition. Und wir können es aufnehmen und müssen es uns zu eigen machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie der Komponist, der hat aus seiner Quelle geschöpft, aber er hat etwas ganz Eigenes daraus gemacht, das geschöpft ist aus der Quelle, das heißt aus diesem unerschöpflichen Topf, aus diesem unerschöpflichen Pool sozusagen geholt ist, aber einen bestimmten Aspekt davon herausholt und das ist seiner geworden. Und aus dem heraus schenkt er es jetzt weiter an alle, die diese Musik hören, die diese Musik spielen und jeder macht wieder etwas Eigenes, aber es ist aus dem selben Bereich herausgeholt. Und so kann Musik, nicht nur kann, sie tut es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht, hat einen unheimlichen erzieherischen Wert, letztlich auch auf unser Australisches. Weil es geht also übers Hören, geht es hinein in die Blutwärme, die ändert sich, die musiziert mit, die schenkt es weiter ans Ätherische und das Australische freut sich von dem, was da an Ordnungskraft, an kosmischer Weisheit eigentlich hineinkommt und eine kosmische Weisheit, die zugleich eine immense Kraft hat. Australisches ist einerseits dort, wo es wirklich das kosmisch-australische, das welten-australische ist, ist die kosmische Weisheit im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die kosmische Weisheit, die Wirklichkeit in der Welt geworden ist, die die Welt geschaffen hat. Wir haben es oft schon besprochen, das erste Kapitel der Genesis bezieht sich auf die Schöpfung der Welt im Australischen, in der Seelenwelt. Da gibt es noch kein Ätherisches, da gibt es noch kein Physisches, da gibt es nur Seelisches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alles wird dort bereits seelisch erlebt, was später physisch-ätherisches wird. Da ist das alles drinnen. Und das ist die Verkörperung zunächst einmal der großen kosmischen Weisheit, die aus der vorangegangenen Verkörperung unserer Erde hervorgegangen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sogenannte Alte Mond, den Rudolf Steiner oft genannt hat, den Planet oder den Kosmos sogar der Weisheit. Das Wort Kosmos der Weisheit ist besser als Planet der Weisheit, weil wir wissen schon, da hängt die ganze westliche Welt mit dran. Also es gibt keinen Alten Mond ohne das ganze Drumherum sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich eines. Es gehört zusammen, auch wenn es für uns jetzt als körperlich erwärmlich auf Erden erscheinende Wesen so unglaublich scheint, dass die fernsten Fernen des sichtbaren Kosmos und darüber hinaus, dass das alles zusammen gehört und alles in Wahrheit zusammenspielt. Und auf der geistigen Ebene in völliger Gleichzeitigkeit zusammenspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äußerlich sagen wir, okay, bis das Licht von der Sonne zu uns kommt, nur von unserer Sonne, dauert es schon acht Minuten. Wir sehen also immer die Sonne, wie es vor acht Minuten war in Wahrheit. Und wenn es ein bisschen weiter ist, die Sterne, dann sind es schon ein paar Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir dann entfernte Sterne haben, sind es sehr schnell 10.000, 20.000, 100.000 Jahre. Und wenn wir dann in so kleinen Nebelfleckern eine andere Galaxie sehen, sieht man natürlich die Fernereie, also kaum eine, die man mit freiem Auge erkennen kann, na dann sind es schon eine Million Jahre oder was. Die nächsten Galaxien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann alles das, was dort passiert, überall was dort passiert, geistig vor allem passiert, ist hier genauso da. Geistig können wir uns damit verbinden. Äußerlich, sinnlich haben wir ein Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da müssen wir halt vielleicht Millionen Jahre warten. Da sind wir nicht mehr verkörpert auf der Erde. Das werden wir also nicht abwarten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber geistig, seelisch sind wir damit verbunden. Und aus diesem riesigen Gebilde sozusagen, das ist erfüllt, seelisch erfüllt, von ungeheurer Weisheit zunächst einmal die von dem alten Mond herübergekommen ist. Der alte Mond hat dazu gedient, diese Seelenwelt, diese Astralwelt so zu gestalten, dass sie eigentlich so weisheitsvoll wie nur möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Interessante ist, mit dem fängt die Erdentwicklung schon an. Also das heißt, dort wo die Erdentwicklung kommt, ist eigentlich von Anfang an ungeheure Weisheit da und trotzdem reicht es nicht aus, um die Erdenschöpfung so hervorzubringen, dass sie ihren Sinn erfüllen kann, nämlich ein geistiges Wesen zu erschaffen, das die Freiheit hat. Die gleiche Freiheit wie die göttliche Quelle selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu reicht die ganze kosmische Weisheit, die da herübergekommen ist, nicht aus. Dazu reicht die Weisheit der geistigen Hierarchien, der Engelwesenheiten, die in dieser kosmischen Weisheit leben, nicht aus. Diese Weisheit ist etwas aus der Vergangenheit gekommenes gewordenes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der neue Einschlag kann nur immer kommen durch ein Wesen, das die Freiheit hat. In alten Zeiten war es eben in Wahrheit die Gottheit selber, direkt, unmittelbar, die diesen neuen Impuls hineingebracht hat. Bei der Erdenschöpfung, Anfang der Genesis, die Schilderung ist es so, im ersten Abschnitt drinnen, also am ersten Schöpfungstag, ab dem Moment, wo die Elohims sprechen, es werde Licht und es ward Licht, dann verbindet sich der Christus mit ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Christus ist es, der dieses schöpferische Wort hineinbringt. Und durch das entsteht erst das Neue, das den Sinn der Erdentwicklung ausmacht, das mit dem ganzen Kosmos, der damit verbunden ist. Das ist das Neue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das jetzt auch zu sehen, im Zusammenhang mit dem, was ich vorhin sagte, also die Musik, dass sich darin letztlich abspiegelt, diese Weisheit, die im Astralischen drinnen ist. Aber wir müssen eben noch mehr machen. Wir müssen auch noch diesen Ich-Impuls hereinholen, wirklich aus der Freiheit einen Impuls hineingeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum muss jeder Komponist aus der Quelle, aus der er schöpft, noch was Eigenes machen. Darum muss jeder Musiker, der es spielt, etwas Eigenes daraus machen. Wenn er das nicht macht, dann fehlt ihm ja die eigentlich menschliche Dimension dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, um so ein Musikstück richtig zu komponieren, muss ich erst einmal diese kosmische Weisheit überhaupt auffangen können. Und nicht halt nur irgendeinen Lärm machen, sprich irgendwas Chaotisches. Ich meine, es kann in dem, was man vielleicht auch als Lärm bezeichnen kann, manchmal auch die nächste Stufe der Entwicklung der Musik liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine jetzt gar nicht zynisch, weil die Menschheit hat sich verändert, wird sich noch weiter verändern und gewisse Intervalle, gewisse Harmonien oder Disharmonien werden sich zu Harmonien verbinden. Wir empfinden sie als Dissonanz, weil wir nämlich nicht unser äußeres Ohr, sondern unser seelisches Ohr, noch nicht bereit ist dafür. Das als Wohlklang, als eine schöpferische Kraft aufzunehmen, die es eigentlich ist, die bringt man mein seelisches Durcheinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das klingt irgendwie ganz schräg. Es klingt schräg, weil wir seelisch noch nicht so weit sind. Also es gibt eigentlich keine dissonanten Intervalle so gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind immer nur temporär dissonant. Und das ist auch so ein Weg ein bisschen zu zeigen, dass Kräfte, die wir jetzt als zerstörend vielleicht oder als, sagen wir vorsichtig, störend empfinden, dass aus denen etwas ganz Wunderbares werden kann. Ja, eigentlich geht es zunächst einmal nur darum zu erkennen, dass wir eigentlich was Wunderbares sind und wir sind noch nicht darauf, das mitzukriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also die erste Stufe. Das ist die erste Stufe, diese Weisheit hereinzuholen und sie zu erleben. Und wie man sieht, das ist gar nicht so leicht, also in Sinne ihrer Vollständigkeit so als Weisheit zu erkennen, dass das einfach passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht zu sagen, stört mich, passt nicht, passt nicht, ertrage ich nicht. Das heißt eigentlich, ich ertrage es nicht. Ich bin seelisch noch nicht so weit, es zu ertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kommen halt die stärkeren Kräfte des Mustangs oder des Stieres herein in Wahrheit. Gerade dort sind so entscheidende Punkte, wo starke australische Kräfte drinnen liegen. Dort lauern natürlich aber auch die Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist genau die Punkte, wo sie hereinkommen. Und ja, mittlerweile hat man das deutlich empfunden auch, wo der Teufel dann drinnen sitzt in der Musik, wo man ihn hören kann geradezu. Aber dort ist auch immer die Chance, den nächsten Schritt zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der besteht im Grunde zunächst einmal nur darin zu erkennen, dass diese Teufelsmusik eigentlich Engelsmusik ist. Dass nur wir nicht reif genug waren, das zu erkennen. Und das wir eigentlich damit Kräfte liegen lassen, die wir benutzen sollten, die wir lernen sollten, benutzen, zur Hand haben und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, der Musik steht eine riesige Entwicklung noch voraus. Wir sind noch lange nicht am Ende der Musik. Das hat gerade erst angefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind jetzt gerade am Punkt, die ersten Versuche zu machen, so richtig. Man denkt halt schon den Sprung vom Mittelalter herein, dann was jetzt in der Neuzeit passiert ist. Da ist eigentlich eine gewaltige Dimension dazugekommen an musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten, an Kompositionsmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit will ich nicht die alte Musik oder die jetzt auch bei Naturvölkern ist, ist was Großartiges. Das ist eine Basis. Aber da gibt es noch sehr, sehr viel mehr darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Teil davon wurde halt namentlich in Europa hereingeholt. Also gerade in der Musik, in der Weisheit, die da drinnen, wenn man denkt, was er Bach hereingeholt hat, an kosmischen Harmonien und sich dessen auch bewusst war, dass er da die Sphärenharmonien eigentlich herein holt. Genauso wie es ja Kepler bewusst war, dass er, wenn er rechnet hat darüber, dass er eigentlich versucht zu berechnen die Sphärenharmonien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Zipfel davon. Ein Zipfel davon, weil er berechnet halt ein bisschen was von unserem Planetensystem. Aber da hängt der ganze Kosmos dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt Milliarden, Billiarden, Trilliarden, ich weiß nicht wie viele Sonnen, mit sicher auch Planeten, die alle ihre eigenen Rhythmen haben. Das heißt, die alle ihre eigene Komposition haben, wenn wir es jetzt musikalisch austreten wollen. Und die alle zusammen bilden eine riesige, riesige Symphonie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sollten eigentlich lernen, jetzt während unserer Erdentwicklung diese Symphonie mit unserem Bewusstsein zu erfassen. Das heißt, wir sollten jetzt uns vorbereiten dazu. Das wird nicht mehr im verkörperten Zustand sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden irgendwann wirklich in dieser Sphärenharmonie leben. Also jetzt der Zustand, wo wir dann übergehen, also wo wir hier stehen, jetzt in der Apokalypse, Übergang der Erde in den australischen Zustand, heißt ja eigentlich, dass wir in diese Weisheitswelt hineingehen. Und da wird sich uns noch sehr viel mehr eröffnen von dem, welche riesige Dimension das hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt geht es darum, uns vorzubereiten. Und es geht darum, unser seelisches, unser australisches, also das heißt, das australische ist das, wo bis jetzt unser Ich noch nicht so wirklich selbstständig mitgearbeitet hat. Das müssen wir alles erobern eigentlich vom Ich her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erobern heißt uns dessen bewusst werden. Und es verwandeln, verwandeln, erneuern. Das heißt, Negatives, was durch die Widersacher in uns bewirkt wurde, das heißt, wir haben es bewirkt, weil die Widersacher uns verführt haben und wir uns entlassen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das hat auch sehr Gutes. Wir werden heute noch, denke ich, darauf kommen, dass es notwendig ist. Also alles, auch das Umgehen mit den zerstörerischen Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der Vergangenheit, die Menschheit ist mit immensen zerstörerischen Kräften umgegangen. Heute sagen wir, okay, die Menschheit, ja jetzt hat es die Atomkraft entwickelt und können wir das verantworten? Und nein, wir sind moralisch sicher noch nicht so reif. Aber die Geschichte ist nur ein blasser Abglanz von dem, was in der Vergangenheit da war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man zurück geht zum Beispiel in die lemurische Zeit, dann muss man sehen, die Kräfte, die damals diese sogenannte lemurische Zeit zum Untergang gebracht haben und damit die ganze Konfiguration der Erdoberfläche radikal verändert hat, die ganze zaghaft entwickelte Lebenswelt, die es damals gab, radikal verändert hat und es bis zu einem Aussterben kam von fast 95 Prozent der Lebewesen, hat es eine Ursache drin, dass die Menschen diese Macht über das Australische, das sie damals noch hatten, missbraucht haben. Dadurch ist diese Lemuria, wie es Rudolf Steiner nennt, also was so ein Zentrum hatte in dem Gebiet zwischen Afrika und Indien etwa und Australien unten da irgendwo, was heute kein Landgebiet ist und damals auch einfach noch nicht so verhärtet war, wie heute die Erde verhärtet ist. Also dort hat sich sehr viel abgespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Bereich irgendwo, ja aber hineingehend bis nach Palästina oder so, das gehört ja auch noch dazu. Es ist also ganz interessant, gibt es auch von anthroposophischen Geologen interessante Studien, wie eigentlich, ja dort wo jetzt Jerusalem ist, mit dem hängt zusammen, das ist der erste Keimpunkt eigentlich gewesen, wo die feste Erde entstanden ist und das ist der Punkt, wo eigentlich die Menschheit die Erde betreten hat. Das ist wie der Punkt, wo die Erde befruchtet wurde durch das Geistige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist jetzt keine direkte Aussage von Rudolf Steiner, sondern das ist aber von anthroposophischen Geologen gefunden worden und hat eine gewisse Plausibilität. Und dieses Jerusalem ist ein ganz besonderer Punkt auf jeden Fall an der Erdoberfläche, wenn man so will. Eben der Punkt, wo die stärkste Verbindung mit dem Irdischen möglich ist, wo man am tiefsten auch heute hinuntersteigen kann, sozusagen ins Irdische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nahe Jerusalem liegt ja eben auch die Städte, wo die Jordan-Taufe stattgefunden hat. Allerdings Jerusalem liegt oben am Berg und dann geht es hinunter, gewaltig wie es da hinunter geht, ins Jordan-Tal hinunter, weil das Jordan-Tal liegt über 400 Meter unter dem Meeresspiegel. Und Jerusalem, ich weiß jetzt nicht genau wie hoch, aber das sind 600-700 Meter sicher über dem Meeresspiegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist eine Differenz von gut einem Kilometer. Und das ist auch interessant, wenn man von Jerusalem herunterfährt ins Jordan-Tal, also überhaupt, wenn man herunterfährt, Nägefrüste, das ist zwar die entgegengesetzte Richtung zur Taufstelle, aber da geht es in solchen Serpentinen herunter und so eigentlich im Grunde. Also in sehr kurzer Zeit ist man unten, oben schneit es zu Weihnachten, dort, wenn man Pech hat, hat es so um 0 Grad oder was und unten locker 30 Grad, dann im Jordan-Tal unten, in der Nägefrüste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ganz krass die Unterschiede, die dort sind. Und ähnlich ist es aber nach der anderen Seite, wo dann die, im Übrigen vermutlich bei einem Ort, der auch Bethanien heißt, aber nicht mit dem Bethanien identisch ist, wo der Lazarus gelebt hat. Aber er heißt auch Bethanien, also dort vermutet man äußerlich, dass die Stelle war, wo die Jordan-Taufe stattgefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gegend auf jeden Fall wird es wohl gewesen sein. Und dieses ganze Jordan-Tal, das ist im Grunde der tiefste Punkt des festen Landes, die tiefste Ebene des festen Landes, die es gibt auf der Erde. Also über diese mehr als 400 Meter unter Meeresspiegel geht es eigentlich nirgends wo sonst auf der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es wollte da wirklich alles hineingerichen ins Innere der Erde. Das ist dort, also das heißt, da ist eine immense Kraftquelle auch dort. Und eine Kraftquelle aber, die sucht den Weg nach unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sucht den Weg nach unten. Und den müssen wir eben auch suchen und im doppelten Sinn, das heißt auch nach unten, hurra, das reicht der Widersacher, ist aber dort auch. Wir brauchen es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen es. Also wir sind nicht die Braven, wenn wir an den Widersachern einfach vorbeigehen und sagen, das ist doch halt in mir fern, ich will lieber ein Engel sein. Ja, dann erfüllen wir aber unsere Erdenaufgabe nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erdenaufgabe, die uns ermöglicht ist, die wir aus Freiheit ergreifen können oder auch nicht können. Das liegt an uns. Aber eben gerade durch dieses Untertauchen ins Festeste, ins Dunkelste, in das reicht der Widersacher, frei zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freie Menschen zu werden und aus dem die Kraft herauszuholen, letztlich dem ganzen Kosmos die Freiheit zu geben. Aus dem Kosmos, zumindest aus der nächsten Verkörperung unserer Erde schon ansatzweise, einmal einen Kosmos der Freiheit zu machen. So viel als uns gelingt, so viel wird Liebe eine Naturkraft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann sich das heute gar nicht vorstellen, wie das ist. Und das ist mehr als die weisheitsvolle Ordnung der Natur. Und der Prozess beginnt eben am ersten Schöpfungstag, wo die Elohim sprachen, es werde nie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sich der Christus damit verbindet. Der macht es möglich, indem er sich damals schon beginnt mit dieser Erdenschöpfung einfach zu verbinden. Da fängt seine Beziehung dazu an sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen Weg müssen wir nachgehen. Und der Christus ist es eben, der uns zugleich auch hilft, indem er sich mit unserem Ich verbindet. Eins wird eigentlich mit unserem Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hilft uns mit den Ätherkräften auch umgehen zu können. Ich habe es eh schon oft gesagt, mit dem Astralischen. Also alles das, was ich jetzt über das Astralische gesagt habe, das ist unsere Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hilft uns niemand. Niemand. Niemand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilft dir selbst. Dann hilft dir Gott sozusagen. Aber das ist unsere Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Punkt ist, wir können das. Oder wir werden es können. Wir sind auf dem Weg dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es steht dem nichts im Wege, als wir selber. Auch nicht die Widersacher sind es, die uns im Wege stehen. Die sind der Weibebaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sorat ist natürlich einer, der sehr gefährlich ist. Der hätte die Macht, uns von dem Weg abzubringen. Aber auch nur, wenn wir als Freiheit zustimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das habe ich oft schon gesagt. Also mit Gewalt kann er uns nichts antun. Uns von dem Weg abbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er hat natürlich eine sehr, sehr stark verführerische Macht. In dem er uns in Wahrheit ein Reich der Weisheit verspricht. In dem wir zumindest mitherrschen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was uns zugedacht ist, ist mehr. Nicht nur ein Reich der Weisheit, sondern ein Reich der Liebe. Das schließt die Weisheit nicht aus, aber es ist mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist etwas, was die Weisheit in Wahrheit immer wieder erneuert. Weisheit ist letztlich, so wie sie herübergekommen ist vom alten Mond, bedeutet eine gewaltige kosmische Harmonie. Das ist, eigentlich ist es etwas Perfektes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit ist es auch fertig. Am Ende in gewisser Weise. Und das, was aus der Freiheit oder was aus der Schöpfung, wenn ein ganzer Kosmos aus der Freiheit heraus geschaffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar so, dass die Freiheit lebt in diesem Kosmos. Also geschaffen ist der alte Mond geworden aus der Freiheit, letztlich der göttlichen Quelle. Aber die Freiheit wurde dem Kosmos selbst nicht gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, der Kosmos selbst, beziehungsweise die geistigen Wesen, die drinnen wohnen, leben letztlich dann in einer sehr harmonischen Welt. Aber sie können sie nicht wirklich ganz zu ihrer eigenen machen. Und das ist das Neue, was daraus kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufgabe ist der Mensch vorgesehen, dass er eigentlich das Zugpferd in die Richtung ist. Also wirklich das wird, was bis jetzt noch keine dieser Hierarchien war, die über uns stehen. Nämlich der Geist der Freiheit und Liebe, wie es Rudolf Steiner auch gelegentlich sehr selten nennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist der Freiheit und Liebe. Ja, wir werden zunächst einmal in so etwas sein, was vergleichbar ist der Engelstufe. Aber man darf sich eben nicht denken, dass wir irgendwie dann nur ähnlich sind den Engeln, die heute da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern wir haben eine ganz andere Aufgabe und ganz andere Kräfte. Es wiederholt sich nie etwas. Sonst könnte man denken, okay, wir sind jetzt Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es ist davon Klasse für geistige Wesenheiten. Das ist die erste Klasse. Weil Menschheit heißt, man hat ein Ich bekommen, man ist ein geistiges Wesen geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann steigen wir brav auf im nächsten Kosmos, in der nächsten kosmischen Verkörperung, in die zweite Klasse. Dann gehen wir schon flügeln und sind Engel. So wie jetzt die Engel da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein. Nein. Wir werden engelartige Wesenheiten, aber völlig anderer Art als die, die es jetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht so, dass da Schulstufe für Schulstufe durchgemacht wird und dann sind alle gleichfertig Maturanten, wissen dasselbe, können dasselbe und sind tauglich für den Beruf. Nein. Wir sind die, die rebellieren dagegen und sagen, wir machen einen ganz eigenen Kosmos und der ist noch nirgendwo vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht einmal die göttliche Quelle weiß, was das werden wird. Und wir werden so einen Teil hineinbringen. Das heißt, es werden wir als Menschen in dem nächsten Verkörperung unserer Erde, wir werden Quellpunkte dessen sein, dass ein Kosmos entsteht, der selbst für die Gottheit unvorhersehbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der für die Gottheit nur dadurch verständlich wird und in seine Allwissenheit aufgenommen ist, dass wir es tun. Dass wir es tun und das müssen wir uns denken in kosmischer Dimension. Da arbeiten wir schon mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden dann immer noch irgendwas mit unserem Planetensystem zu tun haben, das in neuer Art halt wieder entstehen wird und natürlich anders die Konstellation etwas, aber wo man zumindest sehen wird, wo das herkommt, welche früher Entwicklung das hat, wie es bei einer nächsten Inkarnation ist. Aber es wird bereits eine Auswirkung auf den ganzen Kosmos haben, auf den neuen Kosmos, auf dieses neue Jerusalem, das hervorkommt. Das heißt, der wird schon deutlich unsere Handschrift auch tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man wird dann sehen, dass das, was an Liebe, dort sowas wie eine Naturkraft ist. Kann man sich nicht wirklich vorstellen, wie das ist, aber man kann wirklich gar nicht so viel darüber sagen, weil wir müssen es erst machen. Wir müssen es ja machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst wenn wir es machen können, wenn wir so weit sind, dass wir das wirklich können, dann werden wir wissen, wie das wirklich ist. Das kann uns niemand sagen. Nicht einmal der Christus kann uns sagen, das wird so und so werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird uns helfen, dass es so weit kommt. Er wird uns helfen, jetzt während der Erdentwicklung uns vorzubereiten, dass wir dann zur Zeit des neuen Jerusalems, also der nächsten Verkörperung unserer Erde, so weit sind, dass wir es aus eigener Kraft können. Weil dann werden wir so weit sein, dass wir im Ätherischen aus eigener Kraft arbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann können wir noch nicht bis ins Physische hineinarbeiten, da brauchen wir noch Hilfe, aber wir können dann bereits gut hineinarbeiten in die Astralische Welt. Ist noch nicht ganz am Ende, aber wir können schon was und wir fangen an in der Ätherischen Welt schöpferisch tätig zu sein. Das heißt, ätherische Kräfte, die da sind, ins Nichts verschwinden lassen und in neuer Form sie wieder hervorbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sind wir schöpferisch im Ätherischen. Und das haben wir im ganz Kleinen jetzt schon in unserem lebendigen Denken drinnen. Wo wir wirklich lebendig denken, nicht nur beweglich denken, ich meine, es gibt verschiedene Stufen, bis man dort hinkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, man kann ein sehr stares mechanistisches Denken haben, das ist sicher nicht lebendig, hat aber seine Aufgabe, keine Frage, müssen wir uns auseinandersetzen, damit ist gut fürs Bewusstsein, da sind wir eigentlich am wachsten zunächst, an dem lernen wir es wach zu sein. Wir lernen halt immer am Toten, am Sterbenden wach zu werden. Aber der nächste Schritt ist, dass wir ein beweglicheres Denken bekommen und nicht immer nur in kausal Schritten denken, aus A folgt B und aus dem folgt C und D. Das ist eine Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, unser Kosmos funktioniert heute, dass bei jedem Ereignis in Wahrheit, außer es ist ein ganz spezielles physikalisches Experiment ausgewählt, sodass alles möglichst ausgeschaltet ist, was aber in der Praxis draußen, in der Natur zumindest nicht wirklich passiert. Ja, in unseren Maschinen passiert es da, die bauen wir dann auch, im Großen und Ganzen. Zumindest solange es so funktioniert, wie wir es uns wollen, wenn es dann irgendwann einmal anfängt, eine Manderung zu machen, dann kommen halt ein paar Faktoren hinein, die wir übersehen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in der Natur draußen, bei allem was passiert, dass ein Baum wachsen kann, da sind Tausende, Hunderttausende, Milliarden Einflussfaktoren, die eine Rolle spielen. Damit der Baum so wachsen kann, wie er kann. Also da gibt es noch viel zu entdecken, da gibt es noch viel zu entdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da spielen sehr wohl auch äußere Kräfte eine Rolle. In der Biologie beginnt man langsam das zu erkennen, wie sehr das alles wichtig ist, auch die Umweltsituation, auch die kosmische Situation. Aber auch das ist erst ein müder Anfang, da bin ich noch ganz im äußerlich-sinnlich-physischen drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dahinter wirkt Ätherisches, dahinter wirkt die Weisheit des Kosmos, dahinter, das alles spielt eine Rolle. Und wir sehen halt, dass er da herauswächst und deswegen glauben wir, es ist nur wichtig, was da sich abspielt. Die fernsten Fernen spielen mit eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die sind es, die daher trotzdem jedem Baum, jeder Pflanze, auch wenn es die gleiche Art ist, trotzdem den individuellen Touch geben irgendwo. Ja, man sieht es ja selbst schon bei den Eiskristallen. Es ist ja faszinierend, keine zwei Eiskristalle, Schneekristalle sind genau gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben alle das selbe Prinzip dahinter, sechsstrahlig, beziehungsweise im ganz extremen Fall nur dreizellig, dann ist das verkümmert, aber sechsstrahlig ist das Grundprinzip, aber dann sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Und da spielen real, das ist geradezu die Lust der Natur, damit zu spielen. Ich sage jetzt bewusst die Lust, das sind astralische Kräfte, die damit spielen, die musizieren, indem sie diese Harmonien erzeugen, diese Formen Harmonien, die sich abbilden in den Schneekristallen zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn es schneit im Winter, jetzt haben wir das Gegenbild zum Hochsommer, auf den wir zugehen, dann musiziert der Himmel jedes Sternchen da. Das ist eine kleine Komposition und eine ganz eigenständige. Das schaut nur für uns so simpel und klar, das ist ein Meisterwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit freiem Auge sieht man ja gar nicht alle Details, die drinnen sind, man kann das dann unter das Mikroskop legen oder was und vergrößern, dann sieht man, dass jede kleine Zacke, die da drinnen ist, noch einmal hunderte Zacken hat und das werden immer mehr und immer mehr. Das verästelt sich, das ist aus einem ganz lebendigen Prozess hervorgegangen, weil Kristalle entstehen aus dem Lebendigen. Solange ein Kristall wächst, wächst, ist es ein Lebensprozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist nicht bloß ein physikalischer Prozess, also im Sinne eines toten Prozesses. Natürlich spielt das Physische eine Rolle, aber das Leben nimmt das Physische mit und bildet sich ab darin und das macht die Feinheiten aus. Das Grobe kann ich mit physikalisch-chemischen Gesetzmäßigkeiten erklären, aber das erklärt man nicht, die Feinheiten, die drinnen sind und in denen ist in jedem ist eine kleine Komposition drin, eigentlich eine große Komposition, komponiert aus der Sternenweisheit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sternenweisheit bildet sich ab und das heißt, es sind, wenn es schneit, wahrscheinlich Milliarden Lieder, die auf uns herunterregnen. Nichts anderes. Das äußere Bild für die Lieder, die seelisch auf uns herabregnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt euch vor, was man da eigentlich an Kompositionen auffangen könnte und wie wenig wir schaffen davon hereinzubringen. Eigentlich müsste man jedes Mal, wenn es schneit im Winter, müsste man die Leute schon komponieren und wir hätten Millionen neue Kompositionen. Ja, wir werden einmal so weit kommen, dass wir es erleben, aber das wird schon der Zeitpunkt sein, wo wir nicht mehr verkörpert sind auf Erden wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir werden dem nahe kommen. Wir werden dem nahe kommen, dass wir diese seelische, ich sage jetzt bewusst seelische Musik hören. Hören ist jetzt mit Anführungsstrichen zu nehmen natürlich, weil es nichts Äußerliches ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kraft, diese Kompositionsfähigkeit, wir komponieren das Ich. Das Ich ist der Komponist, aber er hört, was da im Kosmos ist, er nimmt es, nimmt es in sich hinein, lässt es eigentlich ins Nichts verschwinden und holt es als etwas Eigenes heraus. Das passiert eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist vor allem das Wesen der abendländischen Musik. In vorchristlicher Zeit ging das noch nicht, weil das Ich noch nicht erwacht war. Es geht also erst, seit das Ich erwacht ist, na, das fängt also an nach dem Mysterium von Golgatha, so richtig erst ab 333 nach Christus, aber da ist es immer noch sehr, sehr, sehr einfach das Ganze im Mittelalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Derzogau hat man Schwierigkeiten, dissonant, schlecht, böse, nicht gut eigentlich. Erst langsam jetzt dann, wenn wir ins Bewusstseinseelenzeitalter kommen, dann bricht etwas auf. Und eigentlich sind die großen Komponisten, das sind die Vorarbeiter, die am Geist selbst arbeiten schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die holen das herein. Und die größten von ihnen haben das zumindest auch geahnt, womit sie es zu tun haben. Wenn sie es auch nicht geschaut haben, sie haben es aber gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In sich gehört. Und man muss sich vorstellen, wie viel Reicher das ist, was so ein großer Komponist wirklich in sich hört, im Vergleich zu dem, was er dann an ein paar Noten da niederschaut. Aber da steckt, zwischen den Noten sozusagen, steckt die eigentliche Botschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Noten, die da stehen am Platten, das sind nur die Markzeiten. Und dazwischen musst du es fühlen mit deinem eigenen seelischen Erleben, das du herein holst. Schöpferisch aus dem Ich fühlst du das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also du hörst etwas von der kosmischen Harmonie, die draußen als Schöpfung vorhanden ist. Du holst sie herein, lässt sie ins Nichts verschwinden und holst sie in veränderter Form neu heraus. Und dann ist der Kosmos damit eine neue Dimension bereichert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er wird verwandelt dadurch. Und zwar so verwandelt, dass eben dann im Australischen auch die Anlage entsteht, dass später dann im neuen Jerusalem wirklich auch die Liebeskraft überall in der Natur verankert sein kann. In dem Kosmos der Weisheit, der aus unserer vorigen Erdverkörperung hervorgekommen ist, war das nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnte keine Erdenschöpfung entstehen, aus der bereits die Liebe überall uns entgegenkommt. Das ist nicht möglich. Wir haben jetzt die Aufgabe, das vorzubereiten, dass es dann auf dem neuen Jupiter oder auf dem neuen Jerusalem, wie es der Apokalyptiker Johannes nennt, dass es dort als selbstverständliche Kraft aus der Natur blüht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass es dort eine Freiheitskraft ist. Eine Freiheitskraft. Liebe ohne Freiheit geht nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß auch nicht, wie man sich das vorstellen soll. Man kann es nur im Denken erfassen. Und da fängt das lebendige Denken an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich will jetzt nur sozusagen mehr fürs Gemüter mal vorbereiten, ahnend, was da dahinter steckt, was wirklich in lebendigem Denken drinnen sein kann. Und der Christus ist es, der uns eben hilft, dass das wirklich jetzt im lebendigen Denken bis ins Ätherische hinein eine Realität wird. Wir müssen es aus dem seelischen holen, also mit unserem Ich aus dem seelischen holen, aber damit das lebendiges Denken wird, das Denken bedient sich der Ätherkräfte und es muss dort eine Realität werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von uns kommt der seelische Impuls dazu, der Christus hilft, dass es wirklich im Ätherischen geschehen kann. Das heißt aber auch, wo wir wirklich lebendig denken, denken wir mit dem Christus. Oder er denkt mit uns, wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jedenfalls so, dass wir die Richtung angeben. Er gibt natürlich Kraftkomponente dazu, wenn wir es so nennen. Er verstärkt so, dass es wirksame Kraft werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist zunächst einmal vor allem eine wirksame Kraft, die uns selber umgestaltet. Mit dem fängt es natürlich an. Den ersten Kosmos, den wir verändern, und an dem da sind wir jetzt schon ziemlich stark dran, ist unser Mikrokosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Voraussetzung. Und der Makrokosmos verändert sich mit eigentlich dadurch, weil der Makrokosmos das widerspiegelt. Also das heißt, wir müssen nicht jetzt wie ein Raumschiff da draus fliegen, damit das passiert, sondern indem wir an unserem Mikrokosmos arbeiten, verändert sich auch der Makrokosmos, der untrennbar mit dem verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vergangenheit war zunächst einmal so, dass die Weisheit unseres Mikrokosmos von da draußen, vom Makrokosmos kommt. Jetzt fangen wir an, ihm etwas völlig Neues, er kann ja gar nicht sagen, zurückzugeben, sondern zu geben. Frei zu schenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was der Kosmos aus sich heraus, nämlich mit den ganzen geistigen Wesen, die über uns stehen, gar nicht herauskommen kann. Wir fangen jetzt schon ganz klein an. Indem wir an unserem Mikrokosmos arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sich das widerspiegelt im Makrokosmos draußen, weil der eben verbunden ist damit. Also das heißt, wenn so ein Komponist etwas herein holt, etwas von dem Geschenk der Götter annimmt, nehmen wir es jetzt so einmal, aber nicht einfach so nimmt, wie es da ist, sondern es durch sein Ich in Wahrheit verwandelt. Und dann, indem er es komponiert, und indem er es komponiert, selbst ein anderer wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt dazu. Also das Eigentliche, es geht ja gar nicht um das Blatt Papier, wo jetzt die Noten draufstehen. Das ist das Wenigste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist sozusagen das Abfallprodukt. Gott sei Dank gibt es das, aber das ist das Wenigste. Das Eigentliche ist, was passiert in dem Menschen, der das herein holt, verwandelt, indem er es komponiert, und dann von mir aus ein Niederschreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Wichtige ist, was passiert mit ihm. Weil er nimmt dann Australisches, lässt es ins Nichts fallen, und holt es auf neue Weise heraus. Und das schenkt er dem Kosmos damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfach indem er es komponiert, damit schenkt er es schon. Da muss noch gar kein Mensch gehört haben. Da muss es nirgendwo zur Aufführung gekommen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein dadurch, dass er es erlebt, dass es durch ihn durchgeht, und dass er es komponiert hat, das heißt, aus der Freiheit heraus weitergestaltet, umgestaltet hat, und der Durchgang durchs Nichts eben drinnen war. Das ist das Wichtige. Man täuscht sich so leicht, dass vielleicht diese, ja, es ist ja eh fast die Sphärenharmonie, die ich gehört habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie hat einen kleinen Einschlag des Ichs, das es weitergestaltet hat. Und das ist das Entscheidende. Und es ist etwas darin, was in der Weisheit des Kosmos bisher nicht möglich gewesen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, der Komponist schafft im Australischen etwas, was die ganzen Hierarchien über uns nicht können. Sie können es nicht. Das ist vielleicht eine Prise nur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist etwas Winziges noch. Aber es ist etwas, was niemand über uns von den Engelwesenheit kann. Der wirkliche Komponist kann es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er kann es, wenn er dieses seelische Erlebnis hat. Das können auch Komponisten, die vielleicht gar nicht bekannt geworden sind, der vielleicht ein einfaches Lied geschrieben hat, aber dieses Lied ist seines geworden. Der macht es auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der macht es auch. Und jeder Mensch, der dann dieses Lied oder diese Komposition singt, spielt, wie auch immer, vielleicht auch nur für sich, ohne dass wer hört, in sein Kamerl nur macht, aber es so wirklich erlebt, dass er es zu seinem eigenen macht, der arbeitet mit, dem Kosmos die Liebe einzureden. Und vorzubereiten, sodass sie in der nächsten kosmischen Verkörperung wirklich herauskommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt die Vorübung dafür. Aus der Welt der Weisheit, die vom alten Mond gekommen ist, eine Welt der Liebe zu machen. Weisheit kann eine unheimliche Präzision haben, eine unheimliche Harmonie, die aber auch eiskalt sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beispiel. Alles funktioniert. Alles ordnet sich dem Untergleich lang, überall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle die Kräfte, die nur aus der Vergangenheit arbeiten, bedienen sich dessen. Und das sind die, die heute maßgebend die Gestaltung der Welt äußerlich gesehen zumindest mitbestimmen. Aber da mitbestimmen sie nur das mit in Wahrheit, was das zugrunde gehende über kurz oder lang ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das ist auf jeden Fall mit dem Ende der Erdentwicklung spätestens ist das komplett weg und hat in der Form keine Bedeutung mehr. Was Bedeutung hat, sind diese kleinen Anfänge. Diese kleinen Anfänge mit einem bescheidenen Liedchen vielleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ganz besonders eben in der Musik spielt das eine Rolle. Ja, da habe ich jetzt sehr weit über diese Dinge gesprochen und eigentlich ist es nur die Einleitung, um das aufzugreifen, den Weg, wie gehen wir es jetzt konkret an, unser Australisches so zu verwandeln, dass wir es wirklich bewusst in die Hand bekommen. Einiges hatten wir schon gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ging darum, das lebendige Denken auszubilden. Das war das eine, über das haben wir gesprochen. Dann geht es darum, aber auch die Seelenorgane auszubilden, die in der Vergangenheit schon veranlagt wurden, die aber jetzt auch im Grunde völlig erneuert werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die sogenannten Chakren oder Lotusblumen. Wir haben die letzten Male gesprochen, beziehungsweise schon früher auch, vom Stirnchakra, vom Kehlkopfchakra und das letzte Mal kam das Herzchakra dazu. Es gibt dann noch weitere Chakren, also nach unten zu gibt es noch drei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind durchaus bedeutsam, hängen aber gerade auch zusammen mit den allerstärksten australischen Kräften. Also mit den stärksten australischen Kräften und die zumindest zunächst noch einmal am wenigsten unter der bewussten Herrschaft unseres Iches. Ich glaube, da ist irgendwo ein Mikro offen und da scheppert es Gschirr oder irgendwas im Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also falls wer das bemerken sollte, bitte abschalten, danke. Ja, also diese unteren Chakren, aber wir müssen letztlich an diese Kräfte auch herankommen und sie verwandeln, weil dort sind die stärksten Kräfte drinnen. Die allerstärksten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, wir müssen sie in der richtigen Weise handhaben können. Dazu gehört diese Vorbereitung erst einmal über die oberen Chakren. Darüber gibt es noch das siebte Chakra, das was auch mit dem Heiligenschein zusammenhängt oder letztlich die Ganzkörper-Mandala wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist dann der Ausdruck des Ergebnisses, sag ich mal, das rausgekommen ist, wenn wir das ganze westliche System verwandelt haben und durch die Kraft des Ich. Das heißt, indem wir Australisches, Seelisches zum Geist selbst verwandelt haben. Also Australisches, Seelisches ins Nichts geführt haben und im Grunde neu erschaffen haben aus der Kraft unseres Ichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So viel als drinnen ist, so viel wird oben diese siebte Chakra. Das ist Ausdruck eigentlich dieses werdenden Geist selbst, das ja auch im Heiligenschein kommt und daher kommt es irgendwo. Das sind Bilder, man darf sich das natürlich nicht äußerlich vorstellen, das ist eine Versinnlichung des Erlebnisses, das da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man spürt, es kommt da eine mächtige australische Kraft über, die man verfügt und die man aus der Souveränität des Ichs heraus in der Hand hat. Und wenn es ganz groß wird, umfasst es letztlich unser ganzes Australisches. Aber das ist ein weiter Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das werden die meisten von uns während der Erdentwicklung nicht fertigstellen können. Und tatsächlich ist das auch mit eine große Aufgabe der nächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde, dass das Geist selbst wirklich vollständig fertig wird. Jetzt ist alles noch Vorübung, aber die müssen wir machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht darum, diese Schakren auszubilden und zwar auszubilden, so dass wir sie wirklich erneuern. Und das drückt sich in dem Bild aus, dass man sagt, ja es gibt zum Beispiel bei der zwei sogenannten zweiblätterigen Lotusblume, da kommt ein Blatt aus der Vergangenheit und wir müssen aber jetzt ein neues dazu gewinnen. Und in Wahrheit drückt es eben aus, die Verwandlung des Alten, ein Durchgehen durchs Nichts und eine neue Fähigkeit aus dem Nichts heraus zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine Fähigkeit, in der eben die Ichkraft drinnen lebt, wo im Australischen die Ichkraft gestaltend tätig wird. Also das ist eigentlich dieses Bild der Lotusblumen. Die Zahl der Lotusblumen hängt eigentlich damit zusammen, dass eine bestimmte Anzahl seelischer Fähigkeiten entwickelt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht in dem Fall darum, eine alte Fähigkeit in eine neue zu verwandeln. Die alte Fähigkeit war die des alten Hellsehens, der alten imaginativen Kraft, das aber ein traumartiges Hellsehen war, in dem der Mensch nicht wirklich wach war. Ein Hellsehen war, das gebunden war, dass die australischen Kräfte des Körpers eigentlich, dass das von unten heraufströmt und sich dann durch dieses Organ umgibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, da waren sehr stark die unteren Chakren tätig. Die unteren Lotusblumen, ja am Anfang und ganz besonders eben in dieser sogenannten Lemurischen Zeit, von der wir schon gesprochen haben, wo gewaltige Veränderungen in der Erde stattgefunden haben, aber leider Gottes auch sehr viele zerstörerische. Ich meine, das war die Zeit, wo die Menschheit das Ich ja gerade erst als Funke bekommen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Australische war aber sehr stark und der Einfluss der Widersacher war sehr stark. Und da haben sich halt manche Menschen verführen lassen und haben dieses Australische missbraucht, im Sinne des Egoismus, das beginnt halt da schon unter dem Einfluss Lucifers, der macht das einmal. Und unter dem Einfluss wurde das Antlitz der Erde gewaltig verändert durch, ja man kann sagen Naturkatastrophen, Vulkankatastrophen und so weiter, die passiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die sind aber nicht zufällig gekommen, sondern die sind deswegen gekommen, weil der kosmischen Weisheit entgegengekommen ist, eine, ich sage einmal, irdische Unweisheit, die durch das Australische dieser Menschen hineingekommen ist, das aber so stark war, dass es Einfluss zumindest auf unsere ganze Erde hatte. Ich meine, wir sind heute zum Glück seelisch so schwach geworden, australisch so schwach geworden, dass wir noch nicht so einen starken Einfluss haben. Einen leisen Einfluss haben wir schon, viele Veränderungen der Natur, die stattfinden, hängen mit dem zusammen, aber es ist noch ein relativ leiser Einfluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eiszeitkatastrophe, Untergang der Atlantis, war es noch stärker als es jetzt ist. Jetzt ist es schwächer, aber immerhin noch da. Und die eigentlichen Probleme, wie man sagt, Natur, Klima und das alles, was sich verändert, im Positiven wie im Negativen, ja hängt auch mit diesen australischen Dingen zusammen, aber das ist eine Kleinigkeit gegenüber dem, was Untergang der Atlantis war, Eiszeit war und erst recht eine Kleinigkeit gegenüber dem, was auf der Lemuria war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kräfte hängen aber mit den unteren Schakren zusammen. Und wenn wir aber für die Zukunft die Kräfte der Liebe vorbereiten wollen, wie es für uns angedacht ist und wie es auch notwendig ist, wenn wir ein wirklich freies Ich entwickeln wollen, weil man kann sagen, das freie Ich ist zugleich eine Quelle der Liebe. Sich verschenken, ein Ichsein heißt sich verschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man besteht daraus, sich zu verschenken, ohne sich zu verlieren. Weil man wird immer mehr man selbst, man wird immer mehr und deutlicher dieses Ich in seiner ganzen Einzigartigkeit, je mehr man sich verschenkt. Und je mehr man sozusagen weggeben kann und den anderen geben kann, umso reicher wird man innerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das darf man nicht einmal noch mit dem egoistischen Hintergedanken machen, ich verschenke mich, verschenke mich, dann wäre ich immer größer. Wenn das als Seelenstimmung im Untergrund da ist, ist schon wieder vorbei. Ist schon wieder vorbei, dann fange ich an im Grunde alten Müll zu verschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was soll ich verschenken? Das Erneuerte Seelische zunächst einmal. Von dem soll ich was verschenken. Nicht einen alten Kofferl, der aus der Vergangenheit gekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nützt uns nichts. Das hat nicht die Kraft, um weder den Menschen, den Mitmenschen, noch der Natur draußen, den Tieren oder was wirklich etwas zu geben, was sie höher erhebt. Sondern das schenkt ihnen das Alte, was sie eh haben und was im Grunde auf dem Weg bergab ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um das Neue, was wir schenken können. Und wieder auf unseren Komponisten zurückzukommen, er schenkt. Nicht nur den Mitmenschen, auch der Natur draußen, weil es wirkt in der ganzen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wirkt für den ganzen Kosmos. Das sieht man natürlich nicht gleich morgen. Wir kriegen die Hosen nicht plötzlich noch länger, weil einer oder sonst was passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder die Blumen kriegen Marschall noch drauf. Das wird nicht passieren, so einfach. Aber die Natur verändert sich dadurch, längerfristig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das passiert alles aus solchen Kräften heraus, heute. Und daran mitarbeiten. Aber damit es im größeren Maßstab geht, brauchen wir die unteren Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wie kommen wir jetzt so heran, dass das nicht gefährlich wird? Weil in der Vergangenheit war es gerade der Missbrauch dieser Kräfte, der immer wieder zum Untergang geführt hat. Und wenn man davon hört, oder Steiner davon spricht, am Ende unserer Kulturepoche, am Ende der 7. Kulturepoche wird es den Krieg aller gegen alle geben. Dann wird man sehen, ein Teil der Menschheit hat es offensichtlich noch nicht geschafft, dieses Liebesprinzip so zu entwickeln, dass sie Australisches ins Nichts, also Altes, und damit letztlich Verdorbenes Australisches ins Nichts geführt haben, erneuert haben durch das Ich und das Jetzt-Verschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird ein Teil sein, das sind die 144.000 Auserwählten, von denen wir wissen, es ist keine Anzahl, sondern eine Qualität, die sich darin ausdrückt. Und es ist genau diese Qualität. Diese Qualität, sich verschenken zu können, und verschenken zu können, das Australische, das aus dem entstanden ist, neu entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wie können wir das bis hineintragen, auch in diese untersten Kräfte? Weil das müssen wir im Grunde einigermaßen schaffen, noch während unserer Erdentwicklung. Zumindest den Anfang dazu zu setzen. Wenn es auch so ist, dass das Geist selbst vollständig erst sich auf der nächsten kosmischen Inkarnation entwickeln wird, heißt das aber trotzdem, dass wir jetzt überall den Anfang setzen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt letztlich, alle Chakren bearbeiten müssen. Aber halt in der umgekehrten Richtung wie in der Vergangenheit. In der Vergangenheit sind die Kräfte von unten geholt worden und mit der Zeit immer mehr hinaufgehoben worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr ins Bewusstsein heißt das. Es hängt nämlich wirklich auch damit zusammen, je weiter unten die Chakren liegen, desto schwerer sind sie dem Bewusstsein zugänglich. Je weiter oben sie liegen, desto eher kann ich ihre Tätigkeit ins Bewusstsein heben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich wirklich es schaffe, das lebendige Denken, lebendiges Denken braucht die Ätherkräfte, die sind immer auch notwendig dazu. Und wenn ich sie jetzt bis zur Imagination bringe, also zu einem rein seelisch bildhaften Erleben, aber bildhaft heißt nichts Sinnliches drinnen, überhaupt nichts Sinnliches drinnen, etwas rein seelisches, das aber doch bildhaft in dem Sinne ist, dass alles was dabei eine Rolle spielt, sozusagen gleichzeitig im Blickwinkel ist, wieder ein sinnlicher Ausdruck, aber es nebeneinander, miteinander erleben kann. Nicht nur in einem Nacheinander, sondern in einem Nebeneinander, in einem Miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Spannende bei einer wirklichen Imagination. Auch sonst, wenn ich innerlich eine Seelenstimmung habe, dann merke ich, wie sich die im Laufe der Zeit ändert. Aber meistens ist es so, eine bestimmte Seelennuance oder von mir aus eine bestimmte Mischung habe ich halt zu einem bestimmten Zeitpunkt und dann verändert sich es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ich einen Tag zurückblicke, ist die eigentlich schon weg. Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, wie die war. Ich erlebe sie nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sie vergeht. In der Imagination ist jede da. Ist jede da, die diese Imagination aufbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede dieser Stimmung, ich nenne sie mal heute Stimmungen, ist gleichzeitig da sozusagen. Ist gleichzeitig erlebbar. Das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn das ein bisschen ansatzweise gelingt, das wird am Anfang sehr, sehr unscharf sein, aber immerhin, dann habe ich es geschafft, es da ins Bewusstsein zu heben, mit dem Chakra da oben. Und jetzt muss ich dann arbeiten, da weiter bewusst zu werden, also weiter üben mit dem lebendigen Denken, mit dem Empfindsamsein im Seelischen. Ein Komponist hat das zumindest halbbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erlebt sein Musikstück als Ganzes. Halbbewusst zumindest. Nicht fix und fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fix und Fertige ist sowieso nur das Endprodukt. Aber es geht darum, ein Gespür zu kriegen, ah, das drängt auf ein bestimmtes Ende, oder da kommt mir das Ende eigentlich schon entgegen, das sagt mir, wie die erste Note sein muss. Und das heißt also, auch so ein Musikerlebnis, und ich sage das ganz bewusst, weil Musik bringt mich natürlich viel eher mit Inspirationen verbunden, und die spielt auch eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es spielt auch die imaginative Ebene eine Rolle. Es ist auch so schön geschildert, in den grundlegenden Schriften von Steiner in der Theosophie, wo es auch um die Imagination und sowas geht, in Klammer, aber dann ist das genauso, gibt es aber auch ein geistiges Hören, und das gehört halt auch dazu. Also auch schon auf der Ebene der Imagination spielt das eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt also auch Klangbilder sozusagen. Und Bild ist es eben dann, wenn es sich wirklich in diesem Nebeneinander manifestiert. Nebeneinander ist aber schon wieder sinnlich übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es heißt für mich, dass ich es gleichzeitig im Bewusstsein haben kann. Und jederzeit sozusagen mein Bewusstsein mehr auf das eine fokussieren kann, mehr auf das andere, aber ich kann jederzeit mich im Bewusstsein von einem zum anderen wenden. Es geht nichts verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich muss nicht nachdenken, wie war denn die Stimmung? Ich weiß nicht mehr. Nein, ich brauche nicht nachgrübeln, ich erlebe es einfach. Es ist mir immer präsent, ich brauche nur seelisch sozusagen innerlich den Kopf wenden ein bisschen, und ich bin mit meiner Konzentration wieder dort, und die andere bleibt aber genauso da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie geht nicht verloren. Ich bin also seelisch so wendig geworden. Das hängt alles mit der Übung da oben zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt eben die Inspiration dazu, und da ist die nächste Stufe, will ich aber jetzt nicht, wir haben eh schon die letzten Male darüber gesprochen, ist also die nächste, die 16 Blätterige Lotusblume, wo 8 Blätter aus der Vergangenheit, also das heißt 8 bestimmte Seelenqualitäten, Seelentätigkeiten, in 8 neue verwandelt werden sollen. Und dann kommt das Herzchakra, das ist das Wichtigste. Wichtig sind alle letztlich, aber das ist das Zentrum, und das sich alles dreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es geht also vor allem darum, dass hier das Zentrum entwickelt wird. Das ist nicht nur diese Lotusblume, sondern es ist dahinter auch ein ätherisches Zentrum, ein Kraftzentrum überhaupt. Es ist also ein ätherisches Zentrum da, aus dem zum Beispiel diese Herzlotusblume ja im Grunde herauswächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, ich habe es glaube ich schon öfter erzählt, wenn eine Pflanze wächst, dann hat es die grünen Blätter, den Spross und die grünen Blätter und das alles, aber damit es einmal zum Blütenkelch kommt, es sind noch grüne Blätter zunächst, aber es geht nicht mehr hinaus in die Weite, es wird jetzt ein Becher, und der Becher, der deutet nur an, dass du Astralisches empfangen wirst. Der Becher ist sozusagen die Geste des Empfangens dieser astralischen Kräfte, die jetzt von außen, mehr oder minder von außen, die Pflanze ergreifen, und dann den Becher bilden, und dann drinnen die zarten Blütenblätter mit den verschiedenen Farben und so weiter. Aber unten die grünen Blätter, die Voraussetzung, dass überhaupt die Blüte entstehen kann, weil die schwebt nicht einfach in der Luft irgendwo, die braucht den Stängel, den Spross, den Zentralen, und sie braucht die Blätter aus der Seite dazu, das muss vorausgehen, so muss auch bei den Lotusblumen im Ätherischen was vorausgehen, aus dem dann dieses Seelenorgan überhaupt wachsen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist eine Tätigkeit, die immer mit dem Ätherischen und dem Astralischen zu tun hat. Und das Wichtigste ist, dass da in der Herzgegend ein ätherisches Kraftzentrum gebildet wird. Aber das geht nicht, es gleich da fertig zu bilden, sondern man muss einmal oben anfangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum ist da das lebendige Denken so wichtig. Damit fange ich an, provisorisch, so drückt sich Steiner aus, einmal ein Zentrum da oben zu bilden. Und das senkt sich dann langsam hinunter, bis es dann das Herzzentrum bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem dann diese mittlere Lotusblume in richtiger Art herauswächst. Und von diesem Herzzentrum gehen ätherische und astralische Strömungen aus. Das sind die, die nach oben gehen, die aber auch dann nach unten gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Vergangenheit kamen zum Beispiel die astralischen Strömungen praktisch nur von unten. Jetzt ist es eigentlich so, dass diese Kräfte von der Mitte nach oben und nach unten gehen. Da ist so eine Art Punkt wie bei so einer Spirale, wo sich die beiden Arme der Spirale eigentlich gar nicht berühren in der Mitte, sondern dazwischen ist der Leerraum, der notwendig ist, das Nichts, das notwendig ist, also da kann das Ich eingreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da greift es ein, eigentlich. Also für die höhere geistige Entwicklung ist das ein ganz wesentliches Zentrum. Und dann wird aus dem Denken, aus dem lebendigen Denken, aus dem imaginativen Denken, ein Herzdenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das braucht hier dieses Zentrum, das im astralischen etwas bewirkt, aber vor allem auch im ätherischen etwas bewirkt. Und man könnte sagen, das ist das Zentrum der Lebenskräfte, die auch jetzt diesen Lotusblumen ja den Lebenssaft geben. So wie in der Natur draußen eine Blütenpflanze die Lebenskräfte der grünen Blätter und des Stängels und der Wurzeln von mir aus das alles braucht, um oben dann empfangsbereit zu sein für die seelisch-astralischen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Grunde da nicht anders. Und das heißt, es ist eine starke Verwandlung nicht nur des astralischen, wenn wir diese Organe entwickeln und so weiterentwickeln, dass sie eben zukunftsträchtig sind, also das Alte ins Neue verwandelt wird. Und das heißt wirklich konkret, das Alte verschwinden lassen, Neues aus dem Nichts heraus zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist es eigentlich. Also die netten Bilder mit den Blumen da und den Blättern, das ist alles sehr schön, aber es ist eine grobe Versinnlichung einmal, hinter der eigentlich steht, was Altes verschwindet, was Neues kommt heraus. Und das hat die Qualitäten des Alten aber in ganz neuer Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und über das, was hinaus soll, dass man damit etwas ganz anderes tun kann. Das ist es eigentlich. Also es ist schon sehr vergleichsweise gesprochen oder abgebildet, wenn ich da die netten Blatte darauf zeichne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss verstehen, dass da seelisch ein Prozess dahinter ist und ein ätherischer Prozess. Und bei dem ätherischen Prozess, da ist immer der Christus mit dabei. Wenn das wirklich aus dem Ich kommt, wenn ich nicht das alles aus den alten Kräften hole, da strömt natürlich auch Ätherisches und Australisches aber halt am Ich vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem kann man heute nichts mehr anfangen. Und heute muss ich von dem aus, das Ätherische und das Australische von der Mitte aus eigentlich nach oben und nach unten verändern. Und eben dieses Zentrum, damit ich ganz bewusst dabei sein kann, muss ich eben oben anfangen, weil da bin ich am bewusstersten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich auch den Ich-Punkt. Die Inder haben da den Punkt, das ist gleichzeitig der Punkt, wo die Lotusblume ist, aber es ist auch der Punkt, wo ich mich als Ich erlebe, als geistiges Wesen. Und den Punkt, der geht nicht verloren, aber die Kraft wird trotzdem weitergetragen, dann kann ich anfangen, da in der Gegend bewusster zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erwacht die Inspirationskraft, die hat was zu tun damit, dass ich jetzt beginne, das geistige Wort zu hören. Da habe ich jetzt ganz bewusst davon gesprochen, dass ich da die Imagination mit der Musik zusammenbringe, und zwar mit der Musik, die noch keinen Text hat. Die verstehe ich, ja eigentlich schon mit dem Herzen interessant, man sagt ja eher, wenn ich die Musik mit dem Kopf verstehe, das ist zu wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann viel herausholen, weil ja sehr viel Weisheit drinnen ist, darum kann ich gerade mit logischem Verstand in der Musik mathematische Zusammenhänge und alles mögliche erkennen. Das ist ein Bild dieser Weisheit, vor allem aber auch der alten Weisheit. Die neue ist, wenn ich erkenne drinnen, dass es mathematisch gerade irgendwo immer ums Einzelne nicht rausgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie es auch im Planetensystem ist, eigentlich längerfristig sind die Bahnen nicht vorherberechenbar. Die Rechnung lässt sich nicht hundertprozentig exakt lösen, wir können es sozusagen auf lange Frist nicht vorhersehen. Ich meine für unsere menschlichen Dimensionen reicht es, wir können auf gut einige Zehntausend Jahre das ganz gut vorher berechnen und das wird vermutlich ziemlich stimmen, aber was in Hunderttausend oder einer Million Jahre ist, wird der Rechenfehler dann irgendwann so groß, dass er die Dimension des ganzen Planetensystems erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, ich weiß im Grunde gar nicht mehr, wo das ist, weil der Fehler ist so groß wie der Wert eigentlich selber. Und wenn ich jetzt hier herunterkomme, also vom Musikhören, von der Harmonie hören, herunterkomme und es zum Wort wird, dann fängt es mir an, eigentlich ganz klar für das Bewusstsein zu erzählen, ja was ist denn das eigentlich, was ich jetzt in dieser wunderbaren Imagination erlebt habe, in dieser von mir aus Klang-Imagination, was bedeutet das eigentlich für die Welt. Das weiß ich in der Imagination noch nicht, da erlebe ich sie, ich weiß ganz genau, es muss das so sein und das so, ich merke sofort, wenn etwas falsch ist, aber warum es so ist, weiß ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich kann jetzt sagen, mathematisch sind schöne Harmonien drinnen und ich kann das mathematisch formulieren, toll, aber dann weiß ich immer noch nicht, welchen Sinn das macht, weil bei den anderen sind halt wieder andere Zusammenhänge, die sind auch schön, aber nehme ich halt einmal zur Kenntnis, dass ich den Zusammenhang auch mit wachem Bewusstsein erfassen kann, das ist die Inspiration, die ist dazu notwendig. Und da höre ich jetzt, ja man könnte sagen, den sinnvollen Zusammenklang. Sagen wir mal jetzt so, in der Musik höre ich den gemütvollen Zusammenklang, da geht es um den sinnvollen Zusammenhang, aber das ist eben nicht ein kaltes verstandesmäßiges Erkennen des Zusammenhangs, sondern ein Aussprechen, ein Hören, aber ein sprachliches Hören, wenn man so will, das den Zusammenhang erkennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Ansatz dazu sind die Übungen zur Sprachgestaltung oder so, wenn man erkennt, welche Kräfte in den einzelnen Noten drinnen sind und wie sie sich aber verändern, wenn sie zusammenwirken und in jedem Wort steckt was drinnen und wenn das Wort im Zusammenhang mit anderen Worten ist, verändert es sich schon wieder und kriegt so, dass der ganze Satz oder die Strophe vielleicht eines Gedichts ein Ganzes wird. Der Dichter macht es, er spürt es irgendwo, er hat ein Wissen davon, ohne es zu wissen, aber er hat es trotzdem mehr, indem er es in Worte hat, wenn er es in Musik nur hat, dann weiß er nur, es ist richtig. Wenn er es in Worte fassen kann, kommt schon eine nächste Ebene dazu, auch wenn er vielleicht immer noch sehr wenig versteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann kommt diese Ebene dazu, wobei ich jetzt nicht sagen muss, Dichtung ist höher als Musik oder so, auf das lasse ich mich jetzt gar nicht ein, es ist einfach eine andere Ebene und die hängt jetzt insbesondere mit der Inspiration zusammen. Und dann geht es halt in die Intuition, im Herzchakra, zwölfblätterig. Sechs alte Eigenschaften in sechs neue Eigenschaften zu verwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da sagte ich das letzte Mal schon, eine gute Übung dafür, um dieses Herzchakra zu entwickeln und damit jetzt auch diesen Mittelpunkt, also das zweiblätterige Chakra bleibt natürlich da oben, aber das eigentliche Zentrum geht also jetzt hinunter, wenn ich die Inspiration entwickle und es geht hinunter ins Herzchakra. Dann sind wir endlich dort, wo es hingehört. Aber ich habe jede Stufe mit Bewusstsein einmal durchgemacht, dann kann ich auch hier ins Bewusstsein etwas heben, was eigentlich zunächst einmal scheinbar gar nicht geht, weil wenn ich in der Intuition bin, werde ich eins mit einem anderen Wesen und vergesse mich vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt muss ich eigentlich in der Intuition trotzdem wieder zu dem Bewusstsein meiner selbst kommen und muss eigentlich hier auf der seelischen Ebene zumindest zugleich mich und das andere Wesen verwandeln. Das andere Wesen wird nämlich auch etwas anders durch die Begegnung mit uns. Das ist ja auch in jeder menschlichen Begegnung so, wenn zwei Menschen einander begegnen, nimmt jeder irgendwas mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann was gut sein, das kann manchmal auch was schlecht sein, es ist wurscht, aber es ist nicht egal, dass die Begegnung stattgefunden hat. Und sei es auch nur ganz Flüchtige, an die wir uns vielleicht gar nicht erinnern, aber es ist ein Austausch da. Also man verändert einander wechselseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade dieses Herzzentrum soll dazu dienen, namentlich auch jetzt während unserer Erdentwicklung noch, dass wenn Menschen einander begegnen, dass sie einander bewusst wechselseitig verwandeln. Das heißt, ich nehme bewusst das Liebesgeschenk des anderen auf, das gibt mir einen Anstoß, mich zu verwandeln, aber ich nehme nicht einfach ungefiltertes auf, sondern ich spüre seinen Impuls, führe ihn ins Nichts hinein und mache was Neues draus. Aber es kommt von dort der Anstoß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich mache es zu was Eigenem. Und umgekehrt genauso. Ich schenke ihm meine seelische Kraft, die ich entwickelt habe, die ich aus dem Nichts geschöpft habe, die lässt seine Seele erklingen und das was da neu erklingt, was zu sprechen beginnt, was dann bis in die Intuition hineingeht, wo ich eigentlich dieses andere Wesen, den anderen Menschen zumindest in dem Teilaspekt in mir habe und er geworden, also ich bin er geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und umgekehrt, dann nehme ich das wieder zu mir zurück, lasse es ins Nichts sinken und mache was Eigenes draus. Das Ich wird dadurch deswegen reicher, weil das Ich wird stärker mit jeder Tat, die es vollbringen kann. Und die Taten, die es wirklich ganz schöpferisch ist, aus dem Nichts tätig sein kann, was das Eigentliche ist, was das Ich ausmacht, das kennen wir bis jetzt nur im Astralischen, im Seelischen und da machen wir es genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir nehmen ein Seelengeschenk auf, führen es ins Nichts, das müssen wir und dann erschaffen wir es neu, aber in unserer Variante. Und sowas wird einmal, wenn es gut läuft, auf einem großen Teil der Erde in der nächsten Kulturepoche da sein. Die Epoche der Brüderlichkeit, die besteht nicht mehr drin, dass man sagt, ja wir sind alle Brüder, das wird heute auch oft gesagt und was dann herauskommt ist, willst du nicht mein Bruder sein und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen wir das. Nein, aber dann wird das eine Realität werden, dass die Menschen einander seelisch beschenken, dass die Geschenke bewusst gegeben werden, bewusst angenommen werden und bewusst zu etwas Eigenem gemacht werden und dadurch fruchtbar werden, weil dadurch wird schon wieder ein neuer Prozess angestoßen. Und der Mensch kann eigentlich schon wieder, indem er das genommen hat, Impuls verwandelt, kann er schon wieder schenken, wem anderen zum Beispiel oder demgleichen, wie auch immer, wurscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch wird erstens das Seelische verwandelt, aber auch unser Ich wird immer kräftiger dabei, wird also immer schöpfungsmächtiger dabei, nur durch diese Taten. Also wenn wir das Herzzentrum entwickelt haben, dann sind wir im Grunde in der Intuition drinnen, das heißt, dann sind wir aber auch wach geworden dort, wo man eigentlich normalerweise nicht wach wird. Also man kann aus dieser Intuition ganz stark zu sich selbst kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade am stärksten in Wahrheit dann dort, wo ich mich zunächst ganz an den anderen hingegeben habe. Aus dem komme ich als Allerstärkster zu mir selbst zurück. Und dann, wenn das funktioniert, und dazu zählen die sechs Nebenübungen, die ich das letzte Mal erwähnt habe, die helfen sehr, dieses Zentrum auszubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wollte ich Sie eigentlich heute ein bisschen näher besprechen, aber ich sehe schon, das wird sich heute nicht mehr ausgehen, ich kann es nicht mehr aufzählen. Das war die Gedankenkontrolle. Und zwar wirklich ganz simpel, äußerlich, ich nehme mir irgendeinen Gegenstand und schaue, dass ich fünf Minuten in Gedanken nur bei diesem Gegenstand bleibe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass nichts anderes reinkommt. Zunächst einmal ganz simpel, ganz bewusst nicht irgendeine geistige Vertiefung suchen oder sowas, sondern mit einem ganz nüchternen Verstand dabei zu bleiben. Weil da habe ich die größte Chance, einmal ganz bei mir zu sein und das einmal zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn da jetzt plötzlich die große Inspiration kommt und mich überschwemmt, dann habe ich gerade die Übung eigentlich verfehlt. Zumindest in ihrer ersten Stufe. Weil erst wenn ich da die Drittsicherheit und die Selbstbewusstheit gelernt habe, dann kann ich es vielleicht schaffen, wenn wirklich so ein großes Geschenk hereinkommt, das so wach mitzukriegen, dass ich mit meinem Ich wirklich dabei sein kann, wach und nicht einfach überschwemmt werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass ich die Fülle, die da kommt, mit klarem Bewusstsein fassen kann. Dass ich die Imagination vielleicht bekomme, die mit klarem, wachem Bewusstsein fassen kann. Und so dass ich eben wirklich dieses Panorama, also das heißt, dieses jederzeit gleichzeitige Erleben eines riesigen Seelengemäldes, dass ich das locker machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass nicht jedes Wort, was war vorher, weg. Nein, es ist jederzeit da. Es ist jederzeit da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gehört schon ein ziemlicher Bewusstseinshorizont. Und vor allem wenn man weiß, wenn man anfängt mit den Übungen, es kommt einem schon so ein Risiko vor, was ich dann überschaue. Und dann komme ich da und sage, ja bitte, das ist nicht einmal das Vorgabel noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein kleiner Bereich dieser Gesamtimagination, die eigentlich dahintersteckt. Ich meine letztlich die ultimative Imagination umfasst den ganzen Kosmos, eh klar. Kleiner geht es eigentlich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt darin kleinere und größere Bereiche, die zumindest ein bisschen ihre Eigenständigkeit haben. Und natürlich mit dem Rest zusammenhängen. Aber das Ganze ist ja nicht einfach ein Einheitsbereich, sondern ein gegliederter, weisheitsvoll kosmisch gegliederter Organismus, Seelenorganismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich kann einmal das eine Organ und einmal das andere mehr anschauen. Aber die ersten Imaginationen, das sind wirklich das Vorgabel. Da muss man schon froh sein und das ist schon etwas ganz Tolles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man muss sich bewusst sein, was einem jetzt heute so reich vorkommt, ist noch tausende, tausende, tausende Male reicher. In Wahrheit. Und der Mensch kann aber mit der zweiten Fähigkeit entwickeln, diese Riesendimension zu überschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man mit dem Bewusstsein so ein bisschen liest, die Schriften von Steiner, dann sieht man, der Mensch hat einen Riesenhorizont gehabt. Aber der ist sicher auch noch nicht der Ganze. Muss man auch gleich dazu sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat auch nie behauptet. Aber er hat im Vergleich zu dem, was man selbst, wenn man ein bisschen herankommt an die Imagination, weiß man, Mensch, der Horizont ist schon sehr groß. Und Gott sei Dank hat er uns genug Wegmarken hinterlassen, an denen wir uns orientieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn einmal so ein bisschen eine Imagination aufblitzt, dass ich wenigstens sage, aha, in dem Bereich gehört das ungefähr. Und weiter war noch eine zweite Wegmarke, die führt mich weiter. Ah, schau, da finde ich jetzt selber auch eine kleine Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das so Wertvolle. Und er konnte es deswegen hineinlegen, oder er konnte es deswegen vermitteln, weil er eben nicht nur die Worte sagt. Das Wichtige ist, was zwischen den Worten wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so wie beim Komponisten. Die Noten, die am Blatt ausstehen, machen es eigentlich nicht aus. Und sie taugen nichts für den, der, der nicht Noten lesen kann, sowieso nicht, aber selbst der Noten lesen kann und sie einfach runter spült und sagt, ja, richtig gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn er nicht erlebt, die Klangimagination, aus der es gekommen ist, er muss nicht voll bewusst sein, aber er muss sie spüren in seiner Seele. Wenn er die nicht spürt, dann hat er gar nichts. Es klingt ja richtig okay, aber es kommt von dem Eigentlichen nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Null. Wirklich null. Also das, was ich fassen kann an der Komposition, ist es noch gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nur das Gefäß, durch das die Wirkung hereinkommen kann, wenn der Musiker es zulässt. Der es spielt, der es singt. Wenn er das nicht hat, dann kann er noch so wunderschöne Stimme haben, der Klang kann wunderbar sein, technisch sauber, technisch perfekt, exakt gesungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, auch das HEC oder was noch darüber ist, hat er fünfmal getroffen, super toll. Und es kann nichts sein. Es war nichts, aus geistiger Sicht gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist, ja, Lucifer, der Luzi ist dahinter, es ist die sinnliche Blendung. Sinnlich gesehen ist es brillant, seelisch gesehen ist es gar nichts. Null.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So extrem kann das sein. Und es kann umgekehrt ein Musiker, ein Künstler, der vielleicht nicht so technisch trainiert ist und nicht die Möglichkeit hatte, das zu schulen, vielleicht auch nicht das Organ dazu hat, dass es so perfekt wird, aber er erlebt ein Funden von dem, was da drinnen steckt und er kann den Menschen mehr geben als der große Star, der ein perfektes OEC oder sonst was schenkt. Damit sage ich nicht, man soll schlecht singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur weil es nicht so gut kann, heißt das auch noch nicht, dass ich deswegen etwas erlebt habe. Aber es kommt auf dieses Erleben an. Und das ist beim Instrumentalmusiker genau dasselbe der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo das nicht da ist, ist es seelisch gesehen, geistig gesehen, nichts. Gar nichts. Wirklich gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bewegt und es bedeutet dann für das soziale Leben der Menschen nichts. Im Grunde bedeutet es dann nichts. Es passiert dann genau das nicht, dass der eigene Astralleib des Zuhörers, des Zuhörers, der mitlebt mit der Musik, dass dessen Astralleib wirklich in diese Schwingung kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieses Neue, was der Komponist hereingeholt hat. Das ist das, was er schenkt. Das, was er jedem schenken will, der dieses Lied hört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sei es Jahrzehnte später. Der Komponist ist vielleicht schon tot. Und er schenkt es uns auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bach hat es uns auch geschenkt. Und schenkt es uns immer wieder. Immer noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was er hereingeholt hat. Ein neues Seelisches daraus geschaffen hat. Und wenn wir es so aufnehmen, dass wir es auch wirklich spüren, dieses Seelische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht nur hängenbleiben am äußeren brillanten Klang, wie es gespült wird. Sondern die Seele spüren, die da durchkommt. Dieses neue Seelische spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bringt es wirklich unseren Astralleib so in Schwingung, bzw. unser Ich wird dadurch angeregt, dass es das aufgreift und selber was Neues daraus machen kann. Und so bilden wir einander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Komponist stoßt es an. Der Musiker, der es spielt, gibt es weiter. Und die vielen Zuhörer, die es hören, nehmen als letztes das Geschenk auf und werden andere Menschen dadurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich nicht mechanisch Ursache, Wirkung. Sondern sie machen sich dadurch zu anderen Menschen. Indem sie das ergreifen und selber was Eigenes daraus machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D.h. die Musik aufnehmen und für sie wird es aber seelisch etwas Erneuertes. Also ihr seht, wo es überall schief gehen kann. Jetzt kann jetzt einer da sitzen, der hört es an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunderbar, das Orchester lebt es wirklich. Er schafft das neue Werk in dem Moment. Aber der ist seelisch so träge, dass er nur das Äußerliche erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunderbar haben die gespielt. So präzise, toll, technisch perfekt und ich war begeistert davon. Eine Artistik dieser Künstler, großartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber seelisch hat er nichts erlebt. D.h. er hat nichts erlebt von dem Impuls, um den es eigentlich geht. Er hat nur die schöne Kutsche gesehen, mit der das daherkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht mehr als die Kutsche. Aber es geht darum, wer oder was sitzt da drinnen in der Kutsche. Wenn er das nicht mitkriegt, hat er gar nichts gewonnen davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eigentlich schon fast die Einleitung oder Vorbereitung für den nächsten Vortrag. Es geht darum, dass wir diese Kräfte eben brauchen, um die unteren Chakren gefahrlos und in einer zukunftsträchtigen Form zu entwickeln. D.h. zu erneuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also die 10 Blätterige Lotusblume, die 6 Blätterige und die 4 Blätterige. Übrigens, alle Lotusblumen hängen sehr stark auch mit unserem Planetensystem zusammen. Und das ist auch nur die Spitze des Eisberges, die darüber ist, das 7. Chakra, das Kopfchakra, das Kronenchakra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D.h. eh die 1000 Blätterige, die zeigt eh, wo es hingeht. Mit den 1000 Blättern, das ist jetzt nicht mit dem Abzählen so genommen, sondern es heißt eigentlich die Unchastan, die ganze kosmische Welt. Da geht es noch weit über unser Planetensystem hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sagt zwar, die oben hängt mit dem Saturn zusammen, aber das ist genau die Grenze, wo es in den Kosmos hinaus geht. Also das ist eigentlich von dort, wo die Verbindung zum ganzen Rest gesucht wird. Ich meine tatsächlich gibt es esoterische Strömungen, die dann noch mehr Chakren, die darüber liegen, unterscheiden, die außerhalb des Körpers sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat zum Teil also eine gewisse Berechtigung, es hat zumindest die Berechtigung zu sagen, aus diesem 7., aus diesem Chakra da oben, das ist ein reich differenziertes Gebilde, sagen wir es einmal so. Und das letztlich den ganzen Kosmos umfasst. Und natürlich gibt es da noch sehr viel mehr zu entdeckende Strukturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strukturen im Sinne von seelischen Fähigkeiten, die man entwickeln kann. Und die einen inneren Zusammenhang haben. Aber das ist jetzt nur eine sehr ferne Andeutung, so weit sind wir noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das brauchen wir uns jetzt noch nicht so viel den Kopf zerbrechen. Aber wir müssen uns den Kopf zerbrechen, dass wir mit diesen Qualitäten, die ich jetzt anhand der Musik geschildert habe, dass wir mit diesen Kräften gestärkt, dann langsam die unteren auch ergreifen können. Und Steiner sagt das ganz deutlich, diese unteren Kräfte werden in der Zukunft, namentlich dann in der nächsten Kulturepoche, in der Epoche der Brüderlichkeit, eine riesige Bedeutung bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alten Inder haben das genannt, die Kundalini-Kraft, die Schlangenkraft heißt es auch. Da ist die Quelle dieser australischen Kräfte, die brauchen wir überhaupt, um uns verkörpern zu können. Da sind die stärksten australischen Kräfte drinnen, mit dem untersten, mit dem Wurzelschakra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn da die Verbindung zwischen dem australischen und dem physischen reißt, ist aus. Dann tritt der Tod ein. Unwiederbringlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gibt es auch keine Rückkehr mehr. Das hängt also mit dieser stärksten australischen Kraft zusammen, die so stark ist, dass sie in der Nacht, wenn wir schlafen, weil es mit dem Kosmos verbunden ist, das obere australische löst sich in der Nacht heraus, ist mit dem Kosmos verbunden, holt sich die kosmischen, weisheitsvollen Bilder wieder herein, und die Kraft da unten sorgt dafür, dass alles, was wir bei Tag durch unser Bewusstsein in unserem Körper römiert haben, dass das wieder regeneriert wird. Weil das überträgt seine Kräfte jetzt aufs Ätherische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ätherische liegt eigentlich am Abend, und wenn man dann in Schlaf fällt, hängt das in den Seilen eigentlich. Das ist Grogi, der Ätherleib. Er ist komplett ausgepowert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Australische, das die Weisheit aus dem Kosmos holt und dann bis nach unten führt, in dieses Wurzelschakra, das macht überhaupt, dass wir den nächsten Tag erleben. Wenn das nicht wäre, würde man nicht mehr aufwachen. Dann würde in der Nacht der Faden erreißen, diese Verbindung, das ist eigentlich diese Verbindung mit dem Wurzelschakra, also da ist die allerstärkste Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wehe, sie wird missbraucht. Das sind ganz starke Kräfte, in der Genesis werden diese Geister, die da mitwirken, um diese Weisheit hereinzubringen. Es sind Geister der Persönlichkeit, also Urengel, die das machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitgeister nennen sie Rudersteiner auch. Jetzt weiteres Geheimnis, was sind denn die sieben Schöpfungstage? Die sieben Schöpfungstage sind sieben Zeitgeister. Das sind nicht einfach Zeiträume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kosmischer Tag dauert sicher lang. Nein, es sind geistige Wesenheiten. Und die haben eine Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt immer eine paarweise Wirkung, es gibt sieben Gruppen solcher Wesenheiten, die teilen sich auf nach Tag und Nacht. Es heißt immer am Ende, und es war Abend und es war Morgen, der erste Tag und so weiter. Es ist also immer die Nachtseite und die Tagseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tagseite ist die, wo das Bewusstsein entwickelt wird, die Nachtseite ist die, die das Leben regeneriert. Tag heißt im Hebräischen Yom und Nacht heißt Layla. Das sind die zwei verschiedenen Zeitgeister, die den Elohim dienen bei einem Schöpfungswerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind die Schöpfungstage. Das sind die Prozesse, die sie machen, die sie übernehmen. Sie übernehmen die Impulse von den Elohim und leiten jetzt weiter diese Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und an jedem Tag was anderes. Das ist ja jeden Tag sozusagen ein anderes Paar von solchen Wesenheiten. Eigentlich kann man sagen, es sind 14, grob gesprochen, weil es sind 7 Tag- und 7 Nachtwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt muss man dazu sagen, es sind also Zeitgeister, Urengel werden sie auch genannt, Urengel deswegen, weil sie ja Ich bekommen haben bereits auf dem alten Saturn, also auf der ersten kosmischen Verkörperung unserer Erde, da sind die, vom sie die Menschheitsstufe sozusagen durchmachen, sind Ich-Wesenheiten, geistige Wesenheiten geworden. Jetzt sind es weiter, sind dem Urengel jetzt mächtige Wesenheiten im Grunde. Und die Nachtgeister gehören zur selben Gruppe, aber der Wesenheiten die die stärksten Widersacher sind, abgesehen vom Sorat jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Asuras, die sogenannten Asuras sind zurückgebliebene Geister der Persönlichkeit oder der Urengel, also Geister der Persönlichkeit heißen die auch, Zeitgeister kann man sie nennen und dazu gehören auch die Asuras die Widersacher mit, und zwar gerade zu der Nachtseite. Aber man sieht auf der anderen Seite, wenn man sie jetzt so aus der Perspektive der Genesis betrachtet, als die Nachtgeister Leila, sind sie die, die uns jede Nacht ermöglichen, wieder aus dem Schlaf aufzuwachen im Grunde. Erfrischt sogar vielleicht, hoffentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls zumindest so erfrischt, dass wir nicht während der Nacht die Schwelle übertreten, zumindest für diese Inkarnation endgültig. Und da seht ihr wieder aber, wie eng beisammen sind Widersachermächte und höchste lebensspendende Kräfte. Die Taggeister Jom, die können das nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die können uns das Bewusstseinslicht geben und also sind jedenfalls mitbeteiligt daran, aber dass wir jede Nacht überleben das schaffen sie nicht, das schaffen nur die Nachtgeister. Und das heißt, die können wirklich bis ins Ätherische, sogar bis ins Physische hinein so kräftige Impulse geben, dass das, was wir durch unser Bewusstsein zerstören untertags, dass das wieder regeneriert wird. Also dank diesen Geistern der Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber aus urwösligen Vorschriften heran. Die selbe Kategorie. Also so, so eng ist das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es passt nicht einmal ein Blatt Papier dazwischen. So eng ist das beisammen. Ja, damit habe ich ein bisschen das hoffe ich vorbereitet, dass wir das nächste Mal uns jetzt mit diesen starken Kräften noch intensiver befassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sehen, weil genau dort haben wir es zu tun mit Kräften, die, wenn sie falsch geleitet sind, letztlich die Welt zerstören können. Mit denen wir uns selbst als erstes einmal zerstören können, indem wir unsere leere Umgebung zerstören können, aber letztlich als Menschheit gemeinsam im Grunde die Erde zerstören können. Und zwar nicht nur im äußeren Sinne, sondern so, dass sie ihre geistige Mission nicht erfüllen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Menschheit nicht. Oder zumindest der Teil der Menschheit nicht. Also dort sind die ärgsten Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dort sind auch die Kräfte, die, wenn sie in die falsche Richtung gehen, ja die ganze Entrichtung Richtung Sorat leiten. Dort ist es wirklich an der Kippe. Und das sind mächtige Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber mit dieser Mächtigkeit muss man lernen umzugehen. Nämlich wenigstens mit der Mächtigkeit, die in uns wirkt. Da drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dazu müssen wir das mit den 1, 2, 3 Stufen einmal vorbereiten. Das ist die Vorübung dazu. Dann kann das anfangen, dass wir uns mit den unteren Kräften beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kundalini-Schlange auf ganz bewusste Weise wieder erwecken. In alter Zeit hat man es auf unbewusste Weise erweckt. Wenn es unter einem guten Einfluss war, dann haben eben diese australischen Kräfte die Lenkung übernommen, die das Ich noch nicht haben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Schlange bereitet eigentlich das vor, dass das Ich kommt. Tatsächlich wird sogar das Ich oft mit der Schlange, die sich auferrichtet. Weil in dem Moment, wo die Schlange bis ganz oben aufgerichtet ist, dann kann das Ich sich seiner bewusst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kommt natürlich das Ich dazu, aber dazu muss auch der Impuls von unten aufsteigen. Im Grunde ist es die Schlange, die zieht sich hinten über das Rückenrad hinauf und da vorne kommt sie ja eigentlich da. Das sieht man bei den Kronen der Pharaonen sehr deutlich, da ist die Oreos-Schlange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist sogar wirklich genau da, wo das Stirn-Chakra ist, kommt diese Schlange raus. Aber die muss man sich denken, die geht da durch. Die kommt vom Wurzelschakra unten und geht bis rauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben in der Vergangenheit war es so, dass die Kräfte eben wirklich von unten aus erweckt wurden und dann nach oben geführt wurden. Und der Endpunkt wäre eben dann, dass dort das Ich erwacht. Also bis dorthin wurde es geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Pharaonen sind welche, die vorausgehen, aber trotzdem, auch wenn sie so etwas wie ein Ich-Bewusstsein in gewisser Weise entwickeln, ist es trotzdem anders als unser heutiges. Weil wie es heute ist, geht es halt erst seit dem Mysterium von Golgatha. Aber das war alles eine Vorbereitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Schlange sozusagen zu zähmen lernen, sie zu beschwichtigen, mit ihr umgehen zu lernen und so weiter. Das ist dasselbe, was noch die Schlangenbeschwerer in Indien das kommt von da her. Das ist das Symbol dafür, dass ich die Schlange aufrichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wird das jetzt, wenn das am Jahrmarkt passiert, nicht viel bringen. Es geht ja nicht wirklich um die äußere Schlange, sondern es geht um die, die wir in uns tragen an astralischen Kräften, aber begleitet dann halt auch von den luziferischen Kräften. Mit der Schlange geht halt auch die luziferische Schlange mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben wir unseren Merkurstab, den der Florian mal mitgebracht hat und der sehr schön ist. Die mittlere, das ist die aufgerichtete. Das ist die, um die es geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sind zwei, die uns begleiten. Eine lichte und eine dunkle. Eine luziferische, eine weimarische von mir aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentlich da, das ist sehr schön da unten, quasi verbunden sind miteinander. Nicht nur zusammenstoßen, sondern eigentlich da ineinander übergehen und gemeinsam wirken. Und der Impuls, der negative Impuls der Nachtgeister und dann von so einer, der kommt von da unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wird uns da runterziehen. Und wir sollen eigentlich da rauf. Aber das werden wir das nächste Mal noch genauer besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden sehen, also dass genau diese starke Kraft, die wir in den Griff bekommen müssen von unserem Ich her, dass das, das menschliche Pantau ist zu dem, was dann als Zorn Gottes kommt. Und tatsächlich dort, wo der Mensch wirklichen Zorn, wirkliche Empörung über irgendwas entwickelt. Und das zunächst einmal im Ganzen aus dem nicht vom Ich geführten australischen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Ursprung davon. So wie es in der alten Zeit war. Wo einfach die starke Empfindung war, nein, so darf das nicht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das vielleicht sogar dann ausartet, dass ich jetzt ein ganz anderes Volk, das Falsche macht, oder die Empfindung hat, ausratiere. Wie es in der Vergangenheit der Fall war. Ja, bis in die jüngste Vergangenheit, das ist noch immer manchmal der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man muss wissen, dass das zeitweise in der Vergangenheit ein Kulturprinzip war. Es ging darum, also das war dieses Ringen dieser Teilkräfte miteinander und jeder konnte nicht anders seinen Teilbereich als den einzig möglichen anzusehen. Und danach mit aller Kraft zu streben, dass das für die ganze Erde der tragende Impuls wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die anderen genauso. Und das war ein offenes Spiel damit, welche Gruppierung gewinnt. Das ist eine Zeit, wo eben noch nicht das individuelle Ich so im Vordergrund stand oder noch gar nicht im Vordergrund stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenteil, gerade bei der geistigen Entwicklung hat man es aus Weisheit weggelassen, weil es nicht kräftig genug gewesen wäre, mit den Kräften umzugehen. Aber die Frage war, kriege ich da die richtigen Kräfte heraus oder nicht? Vielfach waren es auch halt nicht die richtigen. Aber zu viel für heute, das nächste Mal mehr davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ich sehe, ich bin schon wieder drüber, hoffnungslos. Ich fürchte, haben wir doch einen coolen Kampf, ein schlechtes Beispiel genommen. Also verzeiht mir das, ich danke euch für eure Geduld und wir werden das nächste Mal weitergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nächste Mal haben wir dann schon den 61. Also im 60er sind wir darüber. Ich weiß nicht, ob wir dann mit 65 in Pension gehen werden, weiß ich nicht, glaube ich nicht, dass wir dann schon fertig sein werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke meine Lieben. Bis zum nächsten Mal. Danke, Frau Sauer, fürs Aufnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tschüss. Tschau. Gerne, meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, Renate war wieder der Wächter. Danke, Renate, muss ich auch sagen. Vielen, vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na, Renate, passt auf, wenn im Livestream irgendwas schief gehen könnte, weil der Frau Sauer kann halt die ganze Zeit dabei sein. Sag ich dann nachher. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die doppelte Absicherung. Alles Teamwork bei uns. Auf Wiedersehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal, meine Lieben. Ich gehe jetzt raus und überlasse euch selbst. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke, Papa. Danke schön. Papa, gute Nacht.&lt;br /&gt;
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		<author><name>SaKe</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 60. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2024-10-25T22:53:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: /* Rohtranskription von 60. Vortrag */&lt;/p&gt;
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[[Datei:60.apo.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=E27HfTxYn2o]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 60. Vortrag -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|▷ Alle Vorträge zur Apokalypse von Dr. Wolfgang Peter]]&amp;lt;br&amp;gt;[[a:Apokalypse des Johannes|anthro.wiki]]&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;[https://www.dropbox.com/s/pxiif1sqnip7dr8/60.mp3?dl=0 ↘ mp3 Audio zum runterladen]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Rohtranskription von 60. Vortrag ==&lt;br /&gt;
+++ dies ist eine Rohtranskription in Bearbeitung. Wenn du wissen willst, WIE eine fertige Transkription ausschaut, dann schau dir z.B. als Muster die [[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|10. Folge an]]. Melde ich gerne übers [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] bei uns, wenn du bei der Textarbeit [[MitTun bei Anthro.World|MitTun]] möchtest. Wir freuen uns auf dich! +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Begrüßung und 10. Wochenspruch  00:00:36 =====&lt;br /&gt;
Meine Lieben, heute begrüße ich euch ganz herzlich zu einem irgendwie doch bisschen denkwürdigen Vortrag, zumindest von der Zahl her. Wir stehen bei der Zahl Nummer 60. Es ist heute der 60. Vortrag. Also wir haben schon ein bisschen was hinter uns gebracht. Ich begrüße euch mit einem schönen, schon sehr sommerlichen Wochenspruch. Also die Tendenz, mit der Seele hinaus zu fliegen, in die Welt hinaus zu gehen, zu ahnen, was da draußen an Seelischem, an Geistigem sich auch tun mag und das empfinden zu können auch, das steigert sich jetzt immer mehr. Ich lese es einmal. Der 10. Wochenspruch seit Ostersonntag: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sommerlichen Höhen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhebt der Sonne leuchtend Wesen sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es nimmt mein menschlich Fühlen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seine Raumesweiten mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erahnend regt im Innern sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfindung dumpf mir kündend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennen wirst du einst: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schon eigentlich was sehr, sehr Starkes, was da gesagt wird. Nicht, da - wir waren jetzt schon drinnen in dem, je mehr wir mit dem Bewusstsein hinausgehen, verlieren wir so ein bisschen dieses, so ganz klar und wach bei uns zu sein. Wir träumen ein bisschen hinaus, wir ahnen mehr, was da draußen ist. Wir ahnen vielleicht, dass da ein Seelisches, ein Geistiges auch webt, wenn wir aufmerksam sind. Darüber haben wir ja die letzten Male schon oft gesprochen. Und jetzt wird das aber noch intensiver, noch konkreter, aber eben interessanterweise nicht gleich unmittelbar in dem Moment, in dem man das erlebt in der Natur draußen, sondern in der Nachwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass man in der Nachwirkung dann eben einst erkennen wird, vielleicht Tage später, Wochen später, vielleicht sogar Jahre später, Gott, in dem Gefühl, das mir da entgegengekommen ist, in dem Seelischen, das mir entgegengekommen ist, da hat mich jetzt ein Gotteswesen gefühlt. Da hat eine Begegnung stattgefunden. Und ich habe eigentlich gespürt, wie dieses Wesen da draußen, dieses &#039;&#039;&#039;Gotteswesen&#039;&#039;&#039;, also durchaus etwas, was mehr ist als Elementarwesen. Den &#039;&#039;&#039;Elementarwesen&#039;&#039;&#039; begegnet man relativ leicht, die sind sehr nahe. Aber jetzt die Wesenheiten, die darüber stehen, die die Lenker und Leiter auch dieser Elementarwesen sind, die haben mich jetzt wahrgenommen, fühlend wahrgenommen. Also dem nähern wir uns jetzt, und das ist die beste Voraussetzung dann, sozusagen der Höhepunkt dieser Steigerung, da hinaus zu gehen mit dem Ahnen, sich zu verlieren da draußen, aber eigentlich in Wahrheit gerade in dem sich Verlieren, sich zwar unbewusst zunächst, aber trotzdem intuitiv verbinden mit den Wesen da draußen. Nicht, weil Intuition ist zunächst einmal ein eigentlich Hineinschlafen in die anderen Wesen draußen. Und man muss es erst wieder zurückholen, ins Selbstbewusstsein hereinholen, dann kann man etwas von dieser Intuition ins wache Bewusstsein heben. Aber zunächst heißt es einmal: verliere dich ganz in dem da draußen, werde das Ganze draußen. Nämlich wirklich ganz konkret: werde es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beschreibt so schön ein mittelalterlicher, ja wie soll ich sagen, Weiser würde ich sagen, Theologe könnte man auch sagen, der &#039;&#039;&#039;Johannes Scottus Eriugena,&#039;&#039;&#039; lebte so im 9. Jahrhundert ungefähr. Also Mittelalter, noch nicht ganz Hochmittelalter, davor ist noch Wikingerzeit ganz stark. Hat teilweise also gewirkt am Hofe Karls des Kahlen, in Paris also hatte er den Sitz dort und war dort der Weise. Und der spricht so schön eigentlich davon: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn ich denke und wenn ich über meinen Engel denke, dann ist mein Engel dadurch da, dass ich ihn denke.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Denken wird der Engel sozusagen Wirklichkeit. Jetzt könnte man sagen, ja das habe ich eh schon oft gesagt, ja, die Engel haben wir uns ausgedacht. Nein, so meint er das nicht. Sondern er meint eben: indem ich ihn denke, erlebe ich ganz real diesen Engel. Und eigentlich kann ich ohne ihn gar nicht denken. Nicht wirklich. Nämlich nicht so, dass da wirklich Geistiges in mich hineinkommt. Das heißt, in meinem Denken werde ich berührt oder fließe zusammen sogar, werde eins mit diesem Engelwesen, das ich denke, beziehungsweise das Engelwesen denkt mich. Und er hat auch das Selbstbewusstsein zu sagen: ja eigentlich stehen wir auf gleicher Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Engel denkt mich und ich denke den Engel und dadurch sind wir wechselweise da. Und das ist sehr interessant also, weil da findet also wirklich im Denken halt noch bei diesem Johannes Scottus Eriugena eine geistige Begegnung statt. Aber jetzt sagt der Rudolf Steiner: ja ja, das ist heute eigentlich auch so, wir erleben es halt nur nicht. Nur heute müssen wir schon mehr können. Und zwar die ganze Menschheit. Also alle die, die auch im Materialismus drinnen sind, sie tun es, aber sie wissen es nicht. Wir sind nämlich jetzt auf dem Sprung, &#039;&#039;&#039;die geistige Welt zu schauen&#039;&#039;&#039;. Das ist noch mehr als sie zu denken. Also wirklich, sie zu schauen, also zu einer wirklichen Imagination zu kommen. Geht aus der Steigerung des Denkens hervor. Aber dass ich wirklich zu dem Schauen komme, dazu muss ich das Gefühl haben, ich habe jetzt die Begegnung und die Einswerdung nicht nur mit einem Engelwesen, sondern mit einem &#039;&#039;&#039;Erzengel&#039;&#039;&#039;. Und das hat die Menschheit, dort stehen wir jetzt. In Realität stehen wir dort. Jetzt brauchen wir nur noch das kleine Kunststück zusammenbringen, auch etwas davon in wachem Zustand zu wissen. Das ist das kleine Problem, was wir noch haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, weil wir wissen - vermute ich mal: die meisten Menschen, nicht, wenn sie denken, dass sie in Verbindung mit ihrem Engel stehen. Und noch weniger, dass wenn sie wirklich schauen, und wir schauen, &#039;&#039;&#039;jede Nacht schauen wir geistige Wesen&#039;&#039;&#039;, die uns begleiten und die unerlässlich sind, dass wir überhaupt leben können auf Erden. Also wir schauen sie bereits in der Nacht, aber halt meistens im tiefen Schlafzustand. Nein, es geht meistens nicht einmal bis in den Traumzustand hinein, sondern es ist im Schlafzustand, das ist der tiefste Zustand. Das ist aber auch der Zustand der intuitiven Vereinigung mit diesen Wesen. Also in der Intuition sind sie da, aber damit wir sie wirklich schauen können, müssen wir es halt bis ins Traumbewusstsein zuerst und dann ins Wachbewusstsein heben. Das ist also die große Aufgabe. Und das knüpft auch ein bisschen an das an, was ich in den letzten Vorträgen ja am Ende gesagt habe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit unserem wirklichen Ich sind wir immer schon einen Schritt weiter als mit unserem kleinen Ich. Das weiß halt noch nichts davon. Aber eine große Tugend, die wir heute entwickeln sollten, zu vertrauen darauf, dass unser wirkliches Ich immer uns schon einen Schritt voraus ist, und den Mut zu haben daher, diesen nächsten Schritt zu gehen. Und dann kommen wir auch zu dieser Begegnung auf ganz neue Art wieder mit dem Engelwesen, aber auch mit dem Erzengelwesen. Dorthin steuern wir einmal, und dass das ganz reale Begegnungen sind. Natürlich, das ist etwas, was sich im rein seelischen Erleben dann abspielt. Und man kann es dann natürlich, um es zu kommunizieren, in ein Bild kleiden, aber man muss immer klar sein: alle die Bilder, egal ob sie in einer Geschichte geschildert werden oder ob sie jetzt wirklich als Gemälde vielleicht dargestellt werden, das sind alles Versinnlichungen letztlich, die wir machen, die auch immer einen gewissen kulturspezifischen Einschlag haben. Also das wird nicht überall auf der Welt genau gleich gemacht, sondern je nachdem, was man auch mitbringt. Und das Bild, das man dann versinnlicht hat, ist immer ein exoterisches Bild in Wahrheit. Aber das Wichtige ist, dass der Künstler, der es macht, der Mensch, der diese Schilderung macht, dass der etwas davon in seinem Seelischen erleben kann. Bewusst, halbbewusst, wenigstens ahnend, davon träumend, dass ers zumindest in seiner Gefühlsstimmung drinnen trägt. Und das macht einen riesen-, riesengroßen Unterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann ein Mensch die wunderbarsten Geschichten erzählen, wenn er sie nicht wirklich selbst ehrlich erlebt, nämlich das, was dahinter steckt, was in der Geschichte sich nur in äußere Worte kleidet, wenn er es nicht tief im Herzen, das heißt in der Seele, erlebt, dann berührt es die anderen Menschen nicht wirklich. Dann sagt man, ja, ist eine tolle Geschichte, sehr interessant und ja, tolle Symbole drinnen und ja, sagt mir viel, aber von Herz zu Herz geht es nicht. Und das ist bei allen so. Ich meine, das ist ..., man kann - , man muss es nicht, in einer Geschichte erzählen, ein Komponist kann es vielleicht in Form einer Komposition erzählen. Ist eigentlich der viel direktere Weg, weil eine Musik, also namentlich, wenn es jetzt ohne Text ist, wenn es also ein rein instrumentales Stück oder was ist, Musik spricht unmittelbar zur Seele, viel unmittelbarer, unmittelbar zum Gefühl zumindest. Und wenn der Komponist aber erfunden, gefunden hat oder geschöpft hat, wirklich aus der seelisch-geistigen Quelle, aus der die Musik eigentlich stammt und das auch irgendwie erlebt hat, dann lebt es drinnen in der Komposition. Und jetzt braucht es halt nur noch einen Musiker, der das aber auch so spielen kann. Der nämlich aus derselben Quelle schöpft, wenn er jetzt vor sich die Noten hat und dieses Stück, wie man so schön sagt, interpretiert, das heißt spielt. Auf seine ganz eigene Weise, mit seinem ganz eigenen Erleben, das aber genau aus demselben Feld kommt, aus dem die Komposition geschaffen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erlebt vielleicht nicht genau dasselbe, was der Komponist erlebt hat, aber er ist genau in dem Bereich dieser Imagination drinnen. Imagination kann eben auch eine Klangimagination in Wahrheit sein, ein Klangbild, Musik ist Klangbild, ist sogar ein sehr schöner Ausdruck, weil Musik spielt sich in der Zeit vor allem ab, im Zeitlauf und Imagination hat immer diese Bewegung. Im Gegensatz zur Musik hat sie nur den einen Unterschied: ich kann jederzeit mich vorwärts und rückwärts bewegen. Also wie wenn ich ein Musikstück hätte und ich kann jederzeit wieder, während eigentlich schon fast der Schluss antönt, den Beginn wieder hören und sozusagen mein inneres Ohr den Beginn zuwenden. Oder ich kann schon den Beginn des Endes hören, weil sie zusammengehören. Ich kann vor allem die Teile zusammen hören, die eben auch zusammengehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hängt damit zusammen, dass da ätherische Kräfte drinnen auch eine Rolle spielen. Also es ist nicht nur was seelisch-astralisches, sondern es ist ja auch etwas Ätherisches drinnen, Klang-Äther zum Beispiel, der eine Rolle spielt. Und da sind immer gesetzmäßige Zusammenhänge zwischen dem früheren und dem späteren, in vielfältigster Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das einfachste ist, dass sich der Anfang am Ende irgendwo spiegelt, dass die Mitte irgendwie was für sich darstellt, aber eigentlich das Zentrum von allem ist. Und so gibt es also sehr sehr viele Zusammenhänge und nicht immer genau die gleichen natürlich. Also dadurch unterscheiden sich diese seelisch-ätherischen Wesen, möchte ich gerade so sagen, die in seinem Lied, in seiner Komposition drinnen leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich ist ein Lied zumindest eine seelisch-ätherische Wesenheit. Wo das Ich ist, das dazugehört, irgendwo aus dem es geschöpft ist. Das steht jedenfalls in Verbindung mit dem steht der Komponist in Verbindung irgendwie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es steht sicher eine hohe Geistwesenheit dahinter und die sich jetzt in gewisser Weise verkörpert oder kundgibt offenbar durch etwas Australisch-Ätherisches. Und das versucht der Komponist einzufangen. Also begabte Komponisten machen das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht wissen sie nicht, das ist die oder die Engelwesenheit, das ist auch ganz egal. Aber er spürt es, er erlebt die Imagination und er könnte das Stück ja nicht komponieren, wenn er nicht auch schon im Anfang das Ende irgendwo spüren würde. Er spürt, wo das Lied hinläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er weiß es zwar noch nicht im Detail, das muss er ausarbeiten und probieren vielleicht. Nein, das ist noch nicht richtig, das passt noch nicht. Das muss er spüren einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genau mit derselben Quelle muss sich eigentlich der Künstler, der es dann spielt, verbinden. Und dass er unabhängig vom Komponisten spielen, er muss es eigentlich sozusagen für sich neu komponieren, aber er hat eine Hilfe, die große Wegweiser, halt die Partitur, die da vor ihm steht. Das sind im Grunde nichts als Meilensteine, Wegweiser, die ihm den Weg weisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er wird es gut dann spielen, wenn er selber zu der Quelle kommt, aus der der Komponist geschöpft ist. Und die ist unglaublich reich. Die ist so reich, dass der Komponist eine andere Schattierung erleben kann, als der eine Interpreter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn es tausend gute Interpreten sind, hat jeder seine eigenen Aussagen. So reich ist das, aus dem es geschöpft ist. Und dann kann man aber spüren, auch in der Musik, eben genau das, was dich berührte, ein Gotteswesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann in einem einfachen Volkslied da drinnen sein, wo der Komponist namentlich gar nicht bekannt ist, das irgendwie halt noch durch die Gemeinschaft herausgekommen ist. Na nun, auch da lebt ein Gotteswesen drinnen. Also es geht nicht immer darum, dass es eine mordskomplizierte Komposition ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nicht immer das Kriterium dafür, das ist jetzt das Höchste, was es gibt. Es kann auch etwas ganz Schlichtes, sehr, sehr tief und sehr weitgehend sein. Ich komme deswegen so stark auf die Musik, weil wir uns mit der heute noch sehr beschäftigen müssen, weil wir gehen ja jetzt weiter in unserer Apokalypse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hängen zwar immer noch im 14. Kapitel, aber wir kommen jetzt langsam ans 15. heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir ans 15. Kapitel herankommen, naja, dann kündigen sich sonst schon sehr deutlich die Zornesschalen an. Ausgegossen werden sie erst mit dem 16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel. Und diese Ausgissung der Zornesschalen hat... Was ist jetzt los? Ich hoffe, ihr habt es mir noch gehört. Jetzt warne ich mir plötzlich mein Bildschirm mit dem Online-Medium weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er ist, glaube ich, eh noch da. Also wenn nicht, bitte schreit es. Ich hoffe, ich höre es dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also wir gehen dann aufs 15. Kapitel zu und das geht dann ins 16. über die Ausgissung der Zornesschalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da wird sehr wild die ganze Geschichte und wir werden uns sehr damit beschäftigen müssen, was dieser Zorn ist. Ich habe es ein paar Mal schon erwähnt, dass es eigentlich Ausdruck der Liebe Gottes ist. Das ist also... Es scheint sehr merkwürdig zu sein irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zorn ist doch fast das Gegenteil von Liebe irgendwo. Aber die hängen also sehr stark miteinander zusammen. Und mit dem werden wir uns beschäftigen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht vor allem darum, was beim Zorn einmal sehr deutlich wird. Zorn hat, wenn er so ein wirklicher Zorn ist, der einem überkommt, hat er ungeheure Energie in sich. Und um die geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Energie brauchen wir einmal. Und die Frage ist, wie tasten wir uns halt an diese Energie heran, aber gefahrlos. Gefahrlos in dem Sinn, dass nicht da jetzt der wilde Mustang oder der wilde Stier, der damit zusammenhängt, mit uns durchgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern dass wir souverän diese Kraft leiten können. Dann wird es eine wohltätige Kraft. Dann wird aus einer zerstörenden Kraft die höchste wohltätige Kraft in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die brauchen wir. Also das nur so zur Einleitung. Aber ich lese jetzt noch einmal wie üblich zum zweiten Mal den den Wochenspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der führt uns hin, dass wir eben in diesem Zornes-Aufwahlungen ein Gotteswesen spüren können. Mit dieser Intensität. Nicht nur als, ja ich bin leise berührt worden von irgendwas, ich weiß noch nicht was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern dass man spürt dahinter. Nämlich selbst bei dem, wenn wir eine ganz zarte Stimmung erleben, der Natur gegenüber. Und dann vielleicht ein paar Tage später darauf kommen, das war etwas Überirdisches, was mich da berührt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war ja eigentlich ein göttliches Wesen. Aber wenn wir dieses göttliche Wesen in seiner wahren Gestalt erleben, dann ist das nicht eine sanfte Berührung. Das ist ein feuriger Vulkan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So viel Kraft ist da. Nicht, weil er uns verzehren will. Aber weil er seiner Natur nach einfach so gewaltig ist, dass man es nur durch das Bild eines gewaltigen Feuersturms ausdrücken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beispiel. Also nicht als ein lauwarmer Tee oder sowas. Sondern wirklich, wirklich da steckt Energie dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt an der Stelle, wo wir in der Apokalypse stehen, geht es darum, dass wir uns dessen bewusst werden, immer mehr welche Kräfte dahinter sind. Und Kräfte, die notwendig sind, um damit Gutes zu tun. Um uns entwickeln zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um der Erde helfen zu können. Um die Erde teilhaftig werden zu lassen an der Freiheit, die wir als Menschen uns erobern. Darum geht es einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes, dass wir die Erde mitnehmen und in eine Welt der Freiheit verwandeln. So richtig ist das eh erst bei der nächsten Inkarnation dann Wirklichkeit geworden. Wenn dann eigentlich aus der ganzen Natur Liebe uns entgegentuftet, so schildert Soderlf Steiner gerne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber da steckt diese Feuerkraft dahinter. Hinter dieser Liebe. Und eine Feuerkraft, die wirkliche Liebe, ist es eben ja nur dann, wenn sie als Freiheit gegeben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es nicht einfach schwappt, da kommt was raus, sondern wo es ein ganz freies Geschenk ist. Dann ist es Liebe. Und wirkliche Liebe, intensive Liebe ist es dann, wenn diese Feuerkraft dahinter steckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber so gezügelt und so gelenkt ist, dass sie zwar eine volle Kraft entfalten kann, aber eben nicht zerstörerisch, sondern ja, lebensschaffend letztlich. Weil diese Feuerkraft überträgt sich, es sind zunächst dann australische Kräfte, die darin wirken, die übertragen sich aber aufs Ätherische und im Ätherischen werden sie lebensschaffende, lebensschöpfende Kraft. Und dazu braucht es diese Intensität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es also nicht mit einem Haucherl irgendwie, sondern da braucht es Intensität. Aber, lesen wir noch einmal den zehnten Wochenspruch. Ist eine gute Einstimmung zu dem Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sommerlichen Höhen erhebt der Sonne leuchtend Wesen sich. Es nimmt mein menschlich Fühlen in seine Raumesweiten mit. Erahnend, regt im Innern sich Empfindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dumpf mir kündend, erkennen wirst du einst, ich fühlte jetzt ein Gotteswesen. Also in diesem Sinne, wie bereiten wir uns darauf vor, dass das immer bewusster und bewusster werden kann, diese Begegnung. Wir haben dazu schon einiges besprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht also, es sind zwei Dinge dazu notwendig. Das eine ist, dass wir wirklich an unserem seelisch-astralischen Arbeiten und arbeiten mit wachem Bewusstsein, mit immer mehr Bewusstsein. Und wir haben auch gesagt, es geht um mehr als um bloße Läuterung, Reinigung im Sinne, ich scheide aus meinem Seelischen das aus, was halt negativ ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern es geht noch um eine viel größere Aufgabe aus der Kraft des Ichs heraus, negatives, seelisches, das in uns entstanden ist, durch die Wirkung der Widersacher, indem die Widersacher dieses Seelische vertorben haben, dass wir das ins Nichts hineinführen und in einer neuen, reinen Gestalt wieder hervorbringen. Vielleicht in einer ganz ähnlichen Form, aber jetzt ohne all dem Dunkel, was drinnen ist, was in die Tiefe zieht, was Zerstörungskraft ist, was geistig verdunkelnd ist, sondern jetzt hell, strahlend ist, zugleich aber die Intensität hat, die wir halt auch gerade vertragen können, um uns dieser Kraft auch bewusst zu werden. Wir haben ja auch davon gesprochen, dass dieses seelische, geistige Licht so intensiv sein kann, dass es uns vollkommen blendet und dann sehen wir erst recht nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen uns also langsam herantasten, wir brauchen also die Sonnenbrille, die geistige, wir müssen ein Eigenlicht entgegenschicken, dass uns dieses strahlende Licht, das uns entgegenkommt, dämpft. Das ist das interessante, wo Licht dem Licht begegnet, entsteht eine Dämpfung, die dieses helle, eigentlich unendlich helle, göttliche Licht, das da kommt, auf ein für uns erträgliches Maß herabdämpft und so viel erkennen wir dann von der seelischen und der geistigen Welt. Nur in dem Maße, als wir es abdämpfen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das eine, also dass wir diese seelische Kraft erzeugen müssen und das zweite ist, wir müssen mit der Hilfe, mit der Unterstützung des Christus auch lernen, unsere ätherischen Kräfte, unsere Lebenskräfte und namentlich die höchsten Lebenskräfte. Was sind die höchsten Lebenskräfte? Also Ätherkräfte, es fängt an bei ätherischer Wärme, das ist das unterste, da ist der Übergang, ätherische Wärme, physische Wärme, die physische Wärme wäre die, die ich mit dem Thermometer messen kann, sozusagen. In dem Moment, wo es ätherisch wird, kann ich es mit dem Thermometer nicht mehr messen, da kann ich nur sehen, dass sich vielleicht die Struktur des durchwärmten Gegenstandes, des durchwärmten Wesens ändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Blut spielt sich das dauernd ab. Wir pendeln immer um so einen Punkt herum bei unseren etwa 37 Grad Bluttemperatur, ist dauernd ein Übergang von physischer Wärme in ätherische und umgekehrt von ätherischer in physischer. Und das ändert immer ununterbrochen, in ganz leiser Form auch die physische Konstitution unseres Blutes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ändert sich dauernd was. Das ist der Weg, wie letztlich unser ganzes seelisch-geistiges bis ins körperliche hinein wirkt. Es geht also eigentlich vor allem übers Blut und das hat unseren ganzen Organismus durchzieht irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Wärme, die physisch ätherische Wärme, der Übergang, da ist das Tor, wo das hineingeht. Also man darf das Banalste nicht mit so banal nehmen, wie man es denkt, als eine Wärme. In der Wärme, da lebt eigentlich das ganze Seelische, das ganze Geistige drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist ja so, dass in unserem Blutstrom die Temperatur nicht überall gleich ist. Und sie ändert sich dauernd ein bisschen, auch wenn das vielleicht nur ein Zehntelgrad oder weniger ist, wie es sich ändert. Aber jedes Organ hat seine eigene Temperatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht überall gleich im Körper verteilt. So insgesamt die Kerntemperatur des mittleren Bereichs, man nennt es die Kerntemperatur. Also wenn es da anfängt kalt zu werden, dann wird es gefährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Tod sagt, man steigt von den Beinen auf. Die Beine werden zuerst kalt. Tatsächlich geht die Durchblutung dort zurück und dann steigt die Kälte immer mehr auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Grunde, wenn es dann da die Herzgegend erreicht, dann wird es gefährlich. Aber es ändert sich beständig. Es ist also, wenn es draußen eisig kalt ist oder was, das Erste, was kalt wird, sind die Gliedmassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beine, die Arme, da zieht sich das ganze Blut auch wirklich zurück und schaut, dass es die Wärme im Inneren hält. Das ist halt jetzt extrem. Aber im Kleinen passiert das jede Minute, jede Sekunde, wo wir leben, ändert sich da was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ständiger Bewegung. Es ist ein lebendiges Strömen von ätherischer Wärme, die im Physische übergeht und zurück. Da bewegt sich was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dem gibt sich das seelische und das geistige Grund. Das spricht dadurch. Diese Bewegungen, die da drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seht ihr, das sind aber auch die Bewegungen, die hineinkommen zum Beispiel in eine Komposition. Dort leben sie auf andere Weise in der Art, wie die Musik fließt. Aber es ist genau dasselbe, was sie in unserem Blut abspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und tatsächlich, wenn ich Musik höre, tut sich was im Blut. Und dann sind diese Änderungen, die im Blut sich abspielen, tatsächlich ein Bild dessen, was in der Musik sich abspielt. Wir werden also ganz Musik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade mit unserem Blut oder genauer gesprochen mit unserer Wärme. Die geht mit mit dem. Ist nicht unabhängig davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Sprache ist es auch der Fall. Aber da kommt dann noch anderes dazu. Aber bei der Musik ist es also ganz, ganz stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dass unser Wärmeorganismus sozusagen mitschwingt, mitsinkt mit der Musik. Und damit holen wir sie herein in unser Wesen. Und umgekehrt gibt uns die Musik über die Vermittlung mit der Wärme, indem sie in die Wärme hineingetragen wird und von dort ins Ätherische, ins Astralische hinaufgetragen wird, ist die Musik eine Hilfe, zum Beispiel unseren Astralleib, auch unseren Ätherleib natürlich, aber vor allem dann auch unseren Astralleib in eine schön klingende Form zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Musik kann da helfen. Wir lernen. Wir lernen aneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was ein Komponist uns gibt, ist er schenkt uns etwas, was er in seiner Seele empfangen hat. Und durch ihn durchgegangen ist, das schenkt er uns in seiner Komposition. Und wir können es aufnehmen und müssen es uns zu eigen machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie der Komponist, der hat aus seiner Quelle geschöpft, aber er hat etwas ganz Eigenes daraus gemacht, das geschöpft ist aus der Quelle, das heißt aus diesem unerschöpflichen Topf, aus diesem unerschöpflichen Pool sozusagen geholt ist, aber einen bestimmten Aspekt davon herausholt und das ist seiner geworden. Und aus dem heraus schenkt er es jetzt weiter an alle, die diese Musik hören, die diese Musik spielen und jeder macht wieder etwas Eigenes, aber es ist aus dem selben Bereich herausgeholt. Und so kann Musik, nicht nur kann, sie tut es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht, hat einen unheimlichen erzieherischen Wert, letztlich auch auf unser Australisches. Weil es geht also übers Hören, geht es hinein in die Blutwärme, die ändert sich, die musiziert mit, die schenkt es weiter ans Ätherische und das Australische freut sich von dem, was da an Ordnungskraft, an kosmischer Weisheit eigentlich hineinkommt und eine kosmische Weisheit, die zugleich eine immense Kraft hat. Australisches ist einerseits dort, wo es wirklich das kosmisch-australische, das welten-australische ist, ist die kosmische Weisheit im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die kosmische Weisheit, die Wirklichkeit in der Welt geworden ist, die die Welt geschaffen hat. Wir haben es oft schon besprochen, das erste Kapitel der Genesis bezieht sich auf die Schöpfung der Welt im Australischen, in der Seelenwelt. Da gibt es noch kein Ätherisches, da gibt es noch kein Physisches, da gibt es nur Seelisches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alles wird dort bereits seelisch erlebt, was später physisch-ätherisches wird. Da ist das alles drinnen. Und das ist die Verkörperung zunächst einmal der großen kosmischen Weisheit, die aus der vorangegangenen Verkörperung unserer Erde hervorgegangen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sogenannte Alte Mond, den Rudolf Steiner oft genannt hat, den Planet oder den Kosmos sogar der Weisheit. Das Wort Kosmos der Weisheit ist besser als Planet der Weisheit, weil wir wissen schon, da hängt die ganze westliche Welt mit dran. Also es gibt keinen Alten Mond ohne das ganze Drumherum sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich eines. Es gehört zusammen, auch wenn es für uns jetzt als körperlich erwärmlich auf Erden erscheinende Wesen so unglaublich scheint, dass die fernsten Fernen des sichtbaren Kosmos und darüber hinaus, dass das alles zusammen gehört und alles in Wahrheit zusammenspielt. Und auf der geistigen Ebene in völliger Gleichzeitigkeit zusammenspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äußerlich sagen wir, okay, bis das Licht von der Sonne zu uns kommt, nur von unserer Sonne, dauert es schon acht Minuten. Wir sehen also immer die Sonne, wie es vor acht Minuten war in Wahrheit. Und wenn es ein bisschen weiter ist, die Sterne, dann sind es schon ein paar Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir dann entfernte Sterne haben, sind es sehr schnell 10.000, 20.000, 100.000 Jahre. Und wenn wir dann in so kleinen Nebelfleckern eine andere Galaxie sehen, sieht man natürlich die Fernereie, also kaum eine, die man mit freiem Auge erkennen kann, na dann sind es schon eine Million Jahre oder was. Die nächsten Galaxien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann alles das, was dort passiert, überall was dort passiert, geistig vor allem passiert, ist hier genauso da. Geistig können wir uns damit verbinden. Äußerlich, sinnlich haben wir ein Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da müssen wir halt vielleicht Millionen Jahre warten. Da sind wir nicht mehr verkörpert auf der Erde. Das werden wir also nicht abwarten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber geistig, seelisch sind wir damit verbunden. Und aus diesem riesigen Gebilde sozusagen, das ist erfüllt, seelisch erfüllt, von ungeheurer Weisheit zunächst einmal die von dem alten Mond herübergekommen ist. Der alte Mond hat dazu gedient, diese Seelenwelt, diese Astralwelt so zu gestalten, dass sie eigentlich so weisheitsvoll wie nur möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Interessante ist, mit dem fängt die Erdentwicklung schon an. Also das heißt, dort wo die Erdentwicklung kommt, ist eigentlich von Anfang an ungeheure Weisheit da und trotzdem reicht es nicht aus, um die Erdenschöpfung so hervorzubringen, dass sie ihren Sinn erfüllen kann, nämlich ein geistiges Wesen zu erschaffen, das die Freiheit hat. Die gleiche Freiheit wie die göttliche Quelle selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu reicht die ganze kosmische Weisheit, die da herübergekommen ist, nicht aus. Dazu reicht die Weisheit der geistigen Hierarchien, der Engelwesenheiten, die in dieser kosmischen Weisheit leben, nicht aus. Diese Weisheit ist etwas aus der Vergangenheit gekommenes gewordenes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der neue Einschlag kann nur immer kommen durch ein Wesen, das die Freiheit hat. In alten Zeiten war es eben in Wahrheit die Gottheit selber, direkt, unmittelbar, die diesen neuen Impuls hineingebracht hat. Bei der Erdenschöpfung, Anfang der Genesis, die Schilderung ist es so, im ersten Abschnitt drinnen, also am ersten Schöpfungstag, ab dem Moment, wo die Elohims sprechen, es werde Licht und es ward Licht, dann verbindet sich der Christus mit ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Christus ist es, der dieses schöpferische Wort hineinbringt. Und durch das entsteht erst das Neue, das den Sinn der Erdentwicklung ausmacht, das mit dem ganzen Kosmos, der damit verbunden ist. Das ist das Neue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das jetzt auch zu sehen, im Zusammenhang mit dem, was ich vorhin sagte, also die Musik, dass sich darin letztlich abspiegelt, diese Weisheit, die im Astralischen drinnen ist. Aber wir müssen eben noch mehr machen. Wir müssen auch noch diesen Ich-Impuls hereinholen, wirklich aus der Freiheit einen Impuls hineingeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum muss jeder Komponist aus der Quelle, aus der er schöpft, noch was Eigenes machen. Darum muss jeder Musiker, der es spielt, etwas Eigenes daraus machen. Wenn er das nicht macht, dann fehlt ihm ja die eigentlich menschliche Dimension dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, um so ein Musikstück richtig zu komponieren, muss ich erst einmal diese kosmische Weisheit überhaupt auffangen können. Und nicht halt nur irgendeinen Lärm machen, sprich irgendwas Chaotisches. Ich meine, es kann in dem, was man vielleicht auch als Lärm bezeichnen kann, manchmal auch die nächste Stufe der Entwicklung der Musik liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine jetzt gar nicht zynisch, weil die Menschheit hat sich verändert, wird sich noch weiter verändern und gewisse Intervalle, gewisse Harmonien oder Disharmonien werden sich zu Harmonien verbinden. Wir empfinden sie als Dissonanz, weil wir nämlich nicht unser äußeres Ohr, sondern unser seelisches Ohr, noch nicht bereit ist dafür. Das als Wohlklang, als eine schöpferische Kraft aufzunehmen, die es eigentlich ist, die bringt man mein seelisches Durcheinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das klingt irgendwie ganz schräg. Es klingt schräg, weil wir seelisch noch nicht so weit sind. Also es gibt eigentlich keine dissonanten Intervalle so gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind immer nur temporär dissonant. Und das ist auch so ein Weg ein bisschen zu zeigen, dass Kräfte, die wir jetzt als zerstörend vielleicht oder als, sagen wir vorsichtig, störend empfinden, dass aus denen etwas ganz Wunderbares werden kann. Ja, eigentlich geht es zunächst einmal nur darum zu erkennen, dass wir eigentlich was Wunderbares sind und wir sind noch nicht darauf, das mitzukriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also die erste Stufe. Das ist die erste Stufe, diese Weisheit hereinzuholen und sie zu erleben. Und wie man sieht, das ist gar nicht so leicht, also in Sinne ihrer Vollständigkeit so als Weisheit zu erkennen, dass das einfach passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht zu sagen, stört mich, passt nicht, passt nicht, ertrage ich nicht. Das heißt eigentlich, ich ertrage es nicht. Ich bin seelisch noch nicht so weit, es zu ertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kommen halt die stärkeren Kräfte des Mustangs oder des Stieres herein in Wahrheit. Gerade dort sind so entscheidende Punkte, wo starke australische Kräfte drinnen liegen. Dort lauern natürlich aber auch die Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist genau die Punkte, wo sie hereinkommen. Und ja, mittlerweile hat man das deutlich empfunden auch, wo der Teufel dann drinnen sitzt in der Musik, wo man ihn hören kann geradezu. Aber dort ist auch immer die Chance, den nächsten Schritt zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der besteht im Grunde zunächst einmal nur darin zu erkennen, dass diese Teufelsmusik eigentlich Engelsmusik ist. Dass nur wir nicht reif genug waren, das zu erkennen. Und das wir eigentlich damit Kräfte liegen lassen, die wir benutzen sollten, die wir lernen sollten, benutzen, zur Hand haben und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, der Musik steht eine riesige Entwicklung noch voraus. Wir sind noch lange nicht am Ende der Musik. Das hat gerade erst angefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind jetzt gerade am Punkt, die ersten Versuche zu machen, so richtig. Man denkt halt schon den Sprung vom Mittelalter herein, dann was jetzt in der Neuzeit passiert ist. Da ist eigentlich eine gewaltige Dimension dazugekommen an musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten, an Kompositionsmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit will ich nicht die alte Musik oder die jetzt auch bei Naturvölkern ist, ist was Großartiges. Das ist eine Basis. Aber da gibt es noch sehr, sehr viel mehr darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Teil davon wurde halt namentlich in Europa hereingeholt. Also gerade in der Musik, in der Weisheit, die da drinnen, wenn man denkt, was er Bach hereingeholt hat, an kosmischen Harmonien und sich dessen auch bewusst war, dass er da die Sphärenharmonien eigentlich herein holt. Genauso wie es ja Kepler bewusst war, dass er, wenn er rechnet hat darüber, dass er eigentlich versucht zu berechnen die Sphärenharmonien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Zipfel davon. Ein Zipfel davon, weil er berechnet halt ein bisschen was von unserem Planetensystem. Aber da hängt der ganze Kosmos dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt Milliarden, Billiarden, Trilliarden, ich weiß nicht wie viele Sonnen, mit sicher auch Planeten, die alle ihre eigenen Rhythmen haben. Das heißt, die alle ihre eigene Komposition haben, wenn wir es jetzt musikalisch austreten wollen. Und die alle zusammen bilden eine riesige, riesige Symphonie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sollten eigentlich lernen, jetzt während unserer Erdentwicklung diese Symphonie mit unserem Bewusstsein zu erfassen. Das heißt, wir sollten jetzt uns vorbereiten dazu. Das wird nicht mehr im verkörperten Zustand sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden irgendwann wirklich in dieser Sphärenharmonie leben. Also jetzt der Zustand, wo wir dann übergehen, also wo wir hier stehen, jetzt in der Apokalypse, Übergang der Erde in den australischen Zustand, heißt ja eigentlich, dass wir in diese Weisheitswelt hineingehen. Und da wird sich uns noch sehr viel mehr eröffnen von dem, welche riesige Dimension das hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt geht es darum, uns vorzubereiten. Und es geht darum, unser seelisches, unser australisches, also das heißt, das australische ist das, wo bis jetzt unser Ich noch nicht so wirklich selbstständig mitgearbeitet hat. Das müssen wir alles erobern eigentlich vom Ich her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erobern heißt uns dessen bewusst werden. Und es verwandeln, verwandeln, erneuern. Das heißt, Negatives, was durch die Widersacher in uns bewirkt wurde, das heißt, wir haben es bewirkt, weil die Widersacher uns verführt haben und wir uns entlassen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das hat auch sehr Gutes. Wir werden heute noch, denke ich, darauf kommen, dass es notwendig ist. Also alles, auch das Umgehen mit den zerstörerischen Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der Vergangenheit, die Menschheit ist mit immensen zerstörerischen Kräften umgegangen. Heute sagen wir, okay, die Menschheit, ja jetzt hat es die Atomkraft entwickelt und können wir das verantworten? Und nein, wir sind moralisch sicher noch nicht so reif. Aber die Geschichte ist nur ein blasser Abglanz von dem, was in der Vergangenheit da war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man zurück geht zum Beispiel in die lemurische Zeit, dann muss man sehen, die Kräfte, die damals diese sogenannte lemurische Zeit zum Untergang gebracht haben und damit die ganze Konfiguration der Erdoberfläche radikal verändert hat, die ganze zaghaft entwickelte Lebenswelt, die es damals gab, radikal verändert hat und es bis zu einem Aussterben kam von fast 95 Prozent der Lebewesen, hat es eine Ursache drin, dass die Menschen diese Macht über das Australische, das sie damals noch hatten, missbraucht haben. Dadurch ist diese Lemuria, wie es Rudolf Steiner nennt, also was so ein Zentrum hatte in dem Gebiet zwischen Afrika und Indien etwa und Australien unten da irgendwo, was heute kein Landgebiet ist und damals auch einfach noch nicht so verhärtet war, wie heute die Erde verhärtet ist. Also dort hat sich sehr viel abgespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Bereich irgendwo, ja aber hineingehend bis nach Palästina oder so, das gehört ja auch noch dazu. Es ist also ganz interessant, gibt es auch von anthroposophischen Geologen interessante Studien, wie eigentlich, ja dort wo jetzt Jerusalem ist, mit dem hängt zusammen, das ist der erste Keimpunkt eigentlich gewesen, wo die feste Erde entstanden ist und das ist der Punkt, wo eigentlich die Menschheit die Erde betreten hat. Das ist wie der Punkt, wo die Erde befruchtet wurde durch das Geistige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist jetzt keine direkte Aussage von Rudolf Steiner, sondern das ist aber von anthroposophischen Geologen gefunden worden und hat eine gewisse Plausibilität. Und dieses Jerusalem ist ein ganz besonderer Punkt auf jeden Fall an der Erdoberfläche, wenn man so will. Eben der Punkt, wo die stärkste Verbindung mit dem Irdischen möglich ist, wo man am tiefsten auch heute hinuntersteigen kann, sozusagen ins Irdische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nahe Jerusalem liegt ja eben auch die Städte, wo die Jordan-Taufe stattgefunden hat. Allerdings Jerusalem liegt oben am Berg und dann geht es hinunter, gewaltig wie es da hinunter geht, ins Jordan-Tal hinunter, weil das Jordan-Tal liegt über 400 Meter unter dem Meeresspiegel. Und Jerusalem, ich weiß jetzt nicht genau wie hoch, aber das sind 600-700 Meter sicher über dem Meeresspiegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist eine Differenz von gut einem Kilometer. Und das ist auch interessant, wenn man von Jerusalem herunterfährt ins Jordan-Tal, also überhaupt, wenn man herunterfährt, Nägefrüste, das ist zwar die entgegengesetzte Richtung zur Taufstelle, aber da geht es in solchen Serpentinen herunter und so eigentlich im Grunde. Also in sehr kurzer Zeit ist man unten, oben schneit es zu Weihnachten, dort, wenn man Pech hat, hat es so um 0 Grad oder was und unten locker 30 Grad, dann im Jordan-Tal unten, in der Nägefrüste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ganz krass die Unterschiede, die dort sind. Und ähnlich ist es aber nach der anderen Seite, wo dann die, im Übrigen vermutlich bei einem Ort, der auch Bethanien heißt, aber nicht mit dem Bethanien identisch ist, wo der Lazarus gelebt hat. Aber er heißt auch Bethanien, also dort vermutet man äußerlich, dass die Stelle war, wo die Jordan-Taufe stattgefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gegend auf jeden Fall wird es wohl gewesen sein. Und dieses ganze Jordan-Tal, das ist im Grunde der tiefste Punkt des festen Landes, die tiefste Ebene des festen Landes, die es gibt auf der Erde. Also über diese mehr als 400 Meter unter Meeresspiegel geht es eigentlich nirgends wo sonst auf der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es wollte da wirklich alles hineingerichen ins Innere der Erde. Das ist dort, also das heißt, da ist eine immense Kraftquelle auch dort. Und eine Kraftquelle aber, die sucht den Weg nach unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sucht den Weg nach unten. Und den müssen wir eben auch suchen und im doppelten Sinn, das heißt auch nach unten, hurra, das reicht der Widersacher, ist aber dort auch. Wir brauchen es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen es. Also wir sind nicht die Braven, wenn wir an den Widersachern einfach vorbeigehen und sagen, das ist doch halt in mir fern, ich will lieber ein Engel sein. Ja, dann erfüllen wir aber unsere Erdenaufgabe nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erdenaufgabe, die uns ermöglicht ist, die wir aus Freiheit ergreifen können oder auch nicht können. Das liegt an uns. Aber eben gerade durch dieses Untertauchen ins Festeste, ins Dunkelste, in das reicht der Widersacher, frei zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freie Menschen zu werden und aus dem die Kraft herauszuholen, letztlich dem ganzen Kosmos die Freiheit zu geben. Aus dem Kosmos, zumindest aus der nächsten Verkörperung unserer Erde schon ansatzweise, einmal einen Kosmos der Freiheit zu machen. So viel als uns gelingt, so viel wird Liebe eine Naturkraft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann sich das heute gar nicht vorstellen, wie das ist. Und das ist mehr als die weisheitsvolle Ordnung der Natur. Und der Prozess beginnt eben am ersten Schöpfungstag, wo die Elohim sprachen, es werde nie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sich der Christus damit verbindet. Der macht es möglich, indem er sich damals schon beginnt mit dieser Erdenschöpfung einfach zu verbinden. Da fängt seine Beziehung dazu an sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen Weg müssen wir nachgehen. Und der Christus ist es eben, der uns zugleich auch hilft, indem er sich mit unserem Ich verbindet. Eins wird eigentlich mit unserem Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hilft uns mit den Ätherkräften auch umgehen zu können. Ich habe es eh schon oft gesagt, mit dem Astralischen. Also alles das, was ich jetzt über das Astralische gesagt habe, das ist unsere Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hilft uns niemand. Niemand. Niemand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilft dir selbst. Dann hilft dir Gott sozusagen. Aber das ist unsere Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Punkt ist, wir können das. Oder wir werden es können. Wir sind auf dem Weg dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es steht dem nichts im Wege, als wir selber. Auch nicht die Widersacher sind es, die uns im Wege stehen. Die sind der Weibebaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sorat ist natürlich einer, der sehr gefährlich ist. Der hätte die Macht, uns von dem Weg abzubringen. Aber auch nur, wenn wir als Freiheit zustimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das habe ich oft schon gesagt. Also mit Gewalt kann er uns nichts antun. Uns von dem Weg abbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er hat natürlich eine sehr, sehr stark verführerische Macht. In dem er uns in Wahrheit ein Reich der Weisheit verspricht. In dem wir zumindest mitherrschen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was uns zugedacht ist, ist mehr. Nicht nur ein Reich der Weisheit, sondern ein Reich der Liebe. Das schließt die Weisheit nicht aus, aber es ist mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist etwas, was die Weisheit in Wahrheit immer wieder erneuert. Weisheit ist letztlich, so wie sie herübergekommen ist vom alten Mond, bedeutet eine gewaltige kosmische Harmonie. Das ist, eigentlich ist es etwas Perfektes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit ist es auch fertig. Am Ende in gewisser Weise. Und das, was aus der Freiheit oder was aus der Schöpfung, wenn ein ganzer Kosmos aus der Freiheit heraus geschaffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar so, dass die Freiheit lebt in diesem Kosmos. Also geschaffen ist der alte Mond geworden aus der Freiheit, letztlich der göttlichen Quelle. Aber die Freiheit wurde dem Kosmos selbst nicht gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, der Kosmos selbst, beziehungsweise die geistigen Wesen, die drinnen wohnen, leben letztlich dann in einer sehr harmonischen Welt. Aber sie können sie nicht wirklich ganz zu ihrer eigenen machen. Und das ist das Neue, was daraus kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufgabe ist der Mensch vorgesehen, dass er eigentlich das Zugpferd in die Richtung ist. Also wirklich das wird, was bis jetzt noch keine dieser Hierarchien war, die über uns stehen. Nämlich der Geist der Freiheit und Liebe, wie es Rudolf Steiner auch gelegentlich sehr selten nennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist der Freiheit und Liebe. Ja, wir werden zunächst einmal in so etwas sein, was vergleichbar ist der Engelstufe. Aber man darf sich eben nicht denken, dass wir irgendwie dann nur ähnlich sind den Engeln, die heute da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern wir haben eine ganz andere Aufgabe und ganz andere Kräfte. Es wiederholt sich nie etwas. Sonst könnte man denken, okay, wir sind jetzt Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es ist davon Klasse für geistige Wesenheiten. Das ist die erste Klasse. Weil Menschheit heißt, man hat ein Ich bekommen, man ist ein geistiges Wesen geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann steigen wir brav auf im nächsten Kosmos, in der nächsten kosmischen Verkörperung, in die zweite Klasse. Dann gehen wir schon flügeln und sind Engel. So wie jetzt die Engel da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein. Nein. Wir werden engelartige Wesenheiten, aber völlig anderer Art als die, die es jetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht so, dass da Schulstufe für Schulstufe durchgemacht wird und dann sind alle gleichfertig Maturanten, wissen dasselbe, können dasselbe und sind tauglich für den Beruf. Nein. Wir sind die, die rebellieren dagegen und sagen, wir machen einen ganz eigenen Kosmos und der ist noch nirgendwo vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht einmal die göttliche Quelle weiß, was das werden wird. Und wir werden so einen Teil hineinbringen. Das heißt, es werden wir als Menschen in dem nächsten Verkörperung unserer Erde, wir werden Quellpunkte dessen sein, dass ein Kosmos entsteht, der selbst für die Gottheit unvorhersehbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der für die Gottheit nur dadurch verständlich wird und in seine Allwissenheit aufgenommen ist, dass wir es tun. Dass wir es tun und das müssen wir uns denken in kosmischer Dimension. Da arbeiten wir schon mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden dann immer noch irgendwas mit unserem Planetensystem zu tun haben, das in neuer Art halt wieder entstehen wird und natürlich anders die Konstellation etwas, aber wo man zumindest sehen wird, wo das herkommt, welche früher Entwicklung das hat, wie es bei einer nächsten Inkarnation ist. Aber es wird bereits eine Auswirkung auf den ganzen Kosmos haben, auf den neuen Kosmos, auf dieses neue Jerusalem, das hervorkommt. Das heißt, der wird schon deutlich unsere Handschrift auch tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man wird dann sehen, dass das, was an Liebe, dort sowas wie eine Naturkraft ist. Kann man sich nicht wirklich vorstellen, wie das ist, aber man kann wirklich gar nicht so viel darüber sagen, weil wir müssen es erst machen. Wir müssen es ja machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst wenn wir es machen können, wenn wir so weit sind, dass wir das wirklich können, dann werden wir wissen, wie das wirklich ist. Das kann uns niemand sagen. Nicht einmal der Christus kann uns sagen, das wird so und so werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird uns helfen, dass es so weit kommt. Er wird uns helfen, jetzt während der Erdentwicklung uns vorzubereiten, dass wir dann zur Zeit des neuen Jerusalems, also der nächsten Verkörperung unserer Erde, so weit sind, dass wir es aus eigener Kraft können. Weil dann werden wir so weit sein, dass wir im Ätherischen aus eigener Kraft arbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann können wir noch nicht bis ins Physische hineinarbeiten, da brauchen wir noch Hilfe, aber wir können dann bereits gut hineinarbeiten in die Astralische Welt. Ist noch nicht ganz am Ende, aber wir können schon was und wir fangen an in der Ätherischen Welt schöpferisch tätig zu sein. Das heißt, ätherische Kräfte, die da sind, ins Nichts verschwinden lassen und in neuer Form sie wieder hervorbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sind wir schöpferisch im Ätherischen. Und das haben wir im ganz Kleinen jetzt schon in unserem lebendigen Denken drinnen. Wo wir wirklich lebendig denken, nicht nur beweglich denken, ich meine, es gibt verschiedene Stufen, bis man dort hinkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, man kann ein sehr stares mechanistisches Denken haben, das ist sicher nicht lebendig, hat aber seine Aufgabe, keine Frage, müssen wir uns auseinandersetzen, damit ist gut fürs Bewusstsein, da sind wir eigentlich am wachsten zunächst, an dem lernen wir es wach zu sein. Wir lernen halt immer am Toten, am Sterbenden wach zu werden. Aber der nächste Schritt ist, dass wir ein beweglicheres Denken bekommen und nicht immer nur in kausal Schritten denken, aus A folgt B und aus dem folgt C und D. Das ist eine Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, unser Kosmos funktioniert heute, dass bei jedem Ereignis in Wahrheit, außer es ist ein ganz spezielles physikalisches Experiment ausgewählt, sodass alles möglichst ausgeschaltet ist, was aber in der Praxis draußen, in der Natur zumindest nicht wirklich passiert. Ja, in unseren Maschinen passiert es da, die bauen wir dann auch, im Großen und Ganzen. Zumindest solange es so funktioniert, wie wir es uns wollen, wenn es dann irgendwann einmal anfängt, eine Manderung zu machen, dann kommen halt ein paar Faktoren hinein, die wir übersehen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in der Natur draußen, bei allem was passiert, dass ein Baum wachsen kann, da sind Tausende, Hunderttausende, Milliarden Einflussfaktoren, die eine Rolle spielen. Damit der Baum so wachsen kann, wie er kann. Also da gibt es noch viel zu entdecken, da gibt es noch viel zu entdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da spielen sehr wohl auch äußere Kräfte eine Rolle. In der Biologie beginnt man langsam das zu erkennen, wie sehr das alles wichtig ist, auch die Umweltsituation, auch die kosmische Situation. Aber auch das ist erst ein müder Anfang, da bin ich noch ganz im äußerlich-sinnlich-physischen drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dahinter wirkt Ätherisches, dahinter wirkt die Weisheit des Kosmos, dahinter, das alles spielt eine Rolle. Und wir sehen halt, dass er da herauswächst und deswegen glauben wir, es ist nur wichtig, was da sich abspielt. Die fernsten Fernen spielen mit eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die sind es, die daher trotzdem jedem Baum, jeder Pflanze, auch wenn es die gleiche Art ist, trotzdem den individuellen Touch geben irgendwo. Ja, man sieht es ja selbst schon bei den Eiskristallen. Es ist ja faszinierend, keine zwei Eiskristalle, Schneekristalle sind genau gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben alle das selbe Prinzip dahinter, sechsstrahlig, beziehungsweise im ganz extremen Fall nur dreizellig, dann ist das verkümmert, aber sechsstrahlig ist das Grundprinzip, aber dann sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Und da spielen real, das ist geradezu die Lust der Natur, damit zu spielen. Ich sage jetzt bewusst die Lust, das sind astralische Kräfte, die damit spielen, die musizieren, indem sie diese Harmonien erzeugen, diese Formen Harmonien, die sich abbilden in den Schneekristallen zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn es schneit im Winter, jetzt haben wir das Gegenbild zum Hochsommer, auf den wir zugehen, dann musiziert der Himmel jedes Sternchen da. Das ist eine kleine Komposition und eine ganz eigenständige. Das schaut nur für uns so simpel und klar, das ist ein Meisterwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit freiem Auge sieht man ja gar nicht alle Details, die drinnen sind, man kann das dann unter das Mikroskop legen oder was und vergrößern, dann sieht man, dass jede kleine Zacke, die da drinnen ist, noch einmal hunderte Zacken hat und das werden immer mehr und immer mehr. Das verästelt sich, das ist aus einem ganz lebendigen Prozess hervorgegangen, weil Kristalle entstehen aus dem Lebendigen. Solange ein Kristall wächst, wächst, ist es ein Lebensprozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist nicht bloß ein physikalischer Prozess, also im Sinne eines toten Prozesses. Natürlich spielt das Physische eine Rolle, aber das Leben nimmt das Physische mit und bildet sich ab darin und das macht die Feinheiten aus. Das Grobe kann ich mit physikalisch-chemischen Gesetzmäßigkeiten erklären, aber das erklärt man nicht, die Feinheiten, die drinnen sind und in denen ist in jedem ist eine kleine Komposition drin, eigentlich eine große Komposition, komponiert aus der Sternenweisheit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sternenweisheit bildet sich ab und das heißt, es sind, wenn es schneit, wahrscheinlich Milliarden Lieder, die auf uns herunterregnen. Nichts anderes. Das äußere Bild für die Lieder, die seelisch auf uns herabregnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt euch vor, was man da eigentlich an Kompositionen auffangen könnte und wie wenig wir schaffen davon hereinzubringen. Eigentlich müsste man jedes Mal, wenn es schneit im Winter, müsste man die Leute schon komponieren und wir hätten Millionen neue Kompositionen. Ja, wir werden einmal so weit kommen, dass wir es erleben, aber das wird schon der Zeitpunkt sein, wo wir nicht mehr verkörpert sind auf Erden wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir werden dem nahe kommen. Wir werden dem nahe kommen, dass wir diese seelische, ich sage jetzt bewusst seelische Musik hören. Hören ist jetzt mit Anführungsstrichen zu nehmen natürlich, weil es nichts Äußerliches ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kraft, diese Kompositionsfähigkeit, wir komponieren das Ich. Das Ich ist der Komponist, aber er hört, was da im Kosmos ist, er nimmt es, nimmt es in sich hinein, lässt es eigentlich ins Nichts verschwinden und holt es als etwas Eigenes heraus. Das passiert eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist vor allem das Wesen der abendländischen Musik. In vorchristlicher Zeit ging das noch nicht, weil das Ich noch nicht erwacht war. Es geht also erst, seit das Ich erwacht ist, na, das fängt also an nach dem Mysterium von Golgatha, so richtig erst ab 333 nach Christus, aber da ist es immer noch sehr, sehr, sehr einfach das Ganze im Mittelalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Derzogau hat man Schwierigkeiten, dissonant, schlecht, böse, nicht gut eigentlich. Erst langsam jetzt dann, wenn wir ins Bewusstseinseelenzeitalter kommen, dann bricht etwas auf. Und eigentlich sind die großen Komponisten, das sind die Vorarbeiter, die am Geist selbst arbeiten schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die holen das herein. Und die größten von ihnen haben das zumindest auch geahnt, womit sie es zu tun haben. Wenn sie es auch nicht geschaut haben, sie haben es aber gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In sich gehört. Und man muss sich vorstellen, wie viel Reicher das ist, was so ein großer Komponist wirklich in sich hört, im Vergleich zu dem, was er dann an ein paar Noten da niederschaut. Aber da steckt, zwischen den Noten sozusagen, steckt die eigentliche Botschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Noten, die da stehen am Platten, das sind nur die Markzeiten. Und dazwischen musst du es fühlen mit deinem eigenen seelischen Erleben, das du herein holst. Schöpferisch aus dem Ich fühlst du das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also du hörst etwas von der kosmischen Harmonie, die draußen als Schöpfung vorhanden ist. Du holst sie herein, lässt sie ins Nichts verschwinden und holst sie in veränderter Form neu heraus. Und dann ist der Kosmos damit eine neue Dimension bereichert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er wird verwandelt dadurch. Und zwar so verwandelt, dass eben dann im Australischen auch die Anlage entsteht, dass später dann im neuen Jerusalem wirklich auch die Liebeskraft überall in der Natur verankert sein kann. In dem Kosmos der Weisheit, der aus unserer vorigen Erdverkörperung hervorgekommen ist, war das nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnte keine Erdenschöpfung entstehen, aus der bereits die Liebe überall uns entgegenkommt. Das ist nicht möglich. Wir haben jetzt die Aufgabe, das vorzubereiten, dass es dann auf dem neuen Jupiter oder auf dem neuen Jerusalem, wie es der Apokalyptiker Johannes nennt, dass es dort als selbstverständliche Kraft aus der Natur blüht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass es dort eine Freiheitskraft ist. Eine Freiheitskraft. Liebe ohne Freiheit geht nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß auch nicht, wie man sich das vorstellen soll. Man kann es nur im Denken erfassen. Und da fängt das lebendige Denken an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich will jetzt nur sozusagen mehr fürs Gemüter mal vorbereiten, ahnend, was da dahinter steckt, was wirklich in lebendigem Denken drinnen sein kann. Und der Christus ist es, der uns eben hilft, dass das wirklich jetzt im lebendigen Denken bis ins Ätherische hinein eine Realität wird. Wir müssen es aus dem seelischen holen, also mit unserem Ich aus dem seelischen holen, aber damit das lebendiges Denken wird, das Denken bedient sich der Ätherkräfte und es muss dort eine Realität werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von uns kommt der seelische Impuls dazu, der Christus hilft, dass es wirklich im Ätherischen geschehen kann. Das heißt aber auch, wo wir wirklich lebendig denken, denken wir mit dem Christus. Oder er denkt mit uns, wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jedenfalls so, dass wir die Richtung angeben. Er gibt natürlich Kraftkomponente dazu, wenn wir es so nennen. Er verstärkt so, dass es wirksame Kraft werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist zunächst einmal vor allem eine wirksame Kraft, die uns selber umgestaltet. Mit dem fängt es natürlich an. Den ersten Kosmos, den wir verändern, und an dem da sind wir jetzt schon ziemlich stark dran, ist unser Mikrokosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Voraussetzung. Und der Makrokosmos verändert sich mit eigentlich dadurch, weil der Makrokosmos das widerspiegelt. Also das heißt, wir müssen nicht jetzt wie ein Raumschiff da draus fliegen, damit das passiert, sondern indem wir an unserem Mikrokosmos arbeiten, verändert sich auch der Makrokosmos, der untrennbar mit dem verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vergangenheit war zunächst einmal so, dass die Weisheit unseres Mikrokosmos von da draußen, vom Makrokosmos kommt. Jetzt fangen wir an, ihm etwas völlig Neues, er kann ja gar nicht sagen, zurückzugeben, sondern zu geben. Frei zu schenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was der Kosmos aus sich heraus, nämlich mit den ganzen geistigen Wesen, die über uns stehen, gar nicht herauskommen kann. Wir fangen jetzt schon ganz klein an. Indem wir an unserem Mikrokosmos arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sich das widerspiegelt im Makrokosmos draußen, weil der eben verbunden ist damit. Also das heißt, wenn so ein Komponist etwas herein holt, etwas von dem Geschenk der Götter annimmt, nehmen wir es jetzt so einmal, aber nicht einfach so nimmt, wie es da ist, sondern es durch sein Ich in Wahrheit verwandelt. Und dann, indem er es komponiert, und indem er es komponiert, selbst ein anderer wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt dazu. Also das Eigentliche, es geht ja gar nicht um das Blatt Papier, wo jetzt die Noten draufstehen. Das ist das Wenigste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist sozusagen das Abfallprodukt. Gott sei Dank gibt es das, aber das ist das Wenigste. Das Eigentliche ist, was passiert in dem Menschen, der das herein holt, verwandelt, indem er es komponiert, und dann von mir aus ein Niederschreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Wichtige ist, was passiert mit ihm. Weil er nimmt dann Australisches, lässt es ins Nichts fallen, und holt es auf neue Weise heraus. Und das schenkt er dem Kosmos damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfach indem er es komponiert, damit schenkt er es schon. Da muss noch gar kein Mensch gehört haben. Da muss es nirgendwo zur Aufführung gekommen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein dadurch, dass er es erlebt, dass es durch ihn durchgeht, und dass er es komponiert hat, das heißt, aus der Freiheit heraus weitergestaltet, umgestaltet hat, und der Durchgang durchs Nichts eben drinnen war. Das ist das Wichtige. Man täuscht sich so leicht, dass vielleicht diese, ja, es ist ja eh fast die Sphärenharmonie, die ich gehört habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie hat einen kleinen Einschlag des Ichs, das es weitergestaltet hat. Und das ist das Entscheidende. Und es ist etwas darin, was in der Weisheit des Kosmos bisher nicht möglich gewesen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, der Komponist schafft im Australischen etwas, was die ganzen Hierarchien über uns nicht können. Sie können es nicht. Das ist vielleicht eine Prise nur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist etwas Winziges noch. Aber es ist etwas, was niemand über uns von den Engelwesenheit kann. Der wirkliche Komponist kann es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er kann es, wenn er dieses seelische Erlebnis hat. Das können auch Komponisten, die vielleicht gar nicht bekannt geworden sind, der vielleicht ein einfaches Lied geschrieben hat, aber dieses Lied ist seines geworden. Der macht es auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der macht es auch. Und jeder Mensch, der dann dieses Lied oder diese Komposition singt, spielt, wie auch immer, vielleicht auch nur für sich, ohne dass wer hört, in sein Kamerl nur macht, aber es so wirklich erlebt, dass er es zu seinem eigenen macht, der arbeitet mit, dem Kosmos die Liebe einzureden. Und vorzubereiten, sodass sie in der nächsten kosmischen Verkörperung wirklich herauskommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt die Vorübung dafür. Aus der Welt der Weisheit, die vom alten Mond gekommen ist, eine Welt der Liebe zu machen. Weisheit kann eine unheimliche Präzision haben, eine unheimliche Harmonie, die aber auch eiskalt sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beispiel. Alles funktioniert. Alles ordnet sich dem Untergleich lang, überall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle die Kräfte, die nur aus der Vergangenheit arbeiten, bedienen sich dessen. Und das sind die, die heute maßgebend die Gestaltung der Welt äußerlich gesehen zumindest mitbestimmen. Aber da mitbestimmen sie nur das mit in Wahrheit, was das zugrunde gehende über kurz oder lang ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das ist auf jeden Fall mit dem Ende der Erdentwicklung spätestens ist das komplett weg und hat in der Form keine Bedeutung mehr. Was Bedeutung hat, sind diese kleinen Anfänge. Diese kleinen Anfänge mit einem bescheidenen Liedchen vielleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ganz besonders eben in der Musik spielt das eine Rolle. Ja, da habe ich jetzt sehr weit über diese Dinge gesprochen und eigentlich ist es nur die Einleitung, um das aufzugreifen, den Weg, wie gehen wir es jetzt konkret an, unser Australisches so zu verwandeln, dass wir es wirklich bewusst in die Hand bekommen. Einiges hatten wir schon gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ging darum, das lebendige Denken auszubilden. Das war das eine, über das haben wir gesprochen. Dann geht es darum, aber auch die Seelenorgane auszubilden, die in der Vergangenheit schon veranlagt wurden, die aber jetzt auch im Grunde völlig erneuert werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die sogenannten Chakren oder Lotusblumen. Wir haben die letzten Male gesprochen, beziehungsweise schon früher auch, vom Stirnchakra, vom Kehlkopfchakra und das letzte Mal kam das Herzchakra dazu. Es gibt dann noch weitere Chakren, also nach unten zu gibt es noch drei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind durchaus bedeutsam, hängen aber gerade auch zusammen mit den allerstärksten australischen Kräften. Also mit den stärksten australischen Kräften und die zumindest zunächst noch einmal am wenigsten unter der bewussten Herrschaft unseres Iches. Ich glaube, da ist irgendwo ein Mikro offen und da scheppert es Gschirr oder irgendwas im Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also falls wer das bemerken sollte, bitte abschalten, danke. Ja, also diese unteren Chakren, aber wir müssen letztlich an diese Kräfte auch herankommen und sie verwandeln, weil dort sind die stärksten Kräfte drinnen. Die allerstärksten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, wir müssen sie in der richtigen Weise handhaben können. Dazu gehört diese Vorbereitung erst einmal über die oberen Chakren. Darüber gibt es noch das siebte Chakra, das was auch mit dem Heiligenschein zusammenhängt oder letztlich die Ganzkörper-Mandala wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist dann der Ausdruck des Ergebnisses, sag ich mal, das rausgekommen ist, wenn wir das ganze westliche System verwandelt haben und durch die Kraft des Ich. Das heißt, indem wir Australisches, Seelisches zum Geist selbst verwandelt haben. Also Australisches, Seelisches ins Nichts geführt haben und im Grunde neu erschaffen haben aus der Kraft unseres Ichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So viel als drinnen ist, so viel wird oben diese siebte Chakra. Das ist Ausdruck eigentlich dieses werdenden Geist selbst, das ja auch im Heiligenschein kommt und daher kommt es irgendwo. Das sind Bilder, man darf sich das natürlich nicht äußerlich vorstellen, das ist eine Versinnlichung des Erlebnisses, das da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man spürt, es kommt da eine mächtige australische Kraft über, die man verfügt und die man aus der Souveränität des Ichs heraus in der Hand hat. Und wenn es ganz groß wird, umfasst es letztlich unser ganzes Australisches. Aber das ist ein weiter Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das werden die meisten von uns während der Erdentwicklung nicht fertigstellen können. Und tatsächlich ist das auch mit eine große Aufgabe der nächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde, dass das Geist selbst wirklich vollständig fertig wird. Jetzt ist alles noch Vorübung, aber die müssen wir machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht darum, diese Schakren auszubilden und zwar auszubilden, so dass wir sie wirklich erneuern. Und das drückt sich in dem Bild aus, dass man sagt, ja es gibt zum Beispiel bei der zwei sogenannten zweiblätterigen Lotusblume, da kommt ein Blatt aus der Vergangenheit und wir müssen aber jetzt ein neues dazu gewinnen. Und in Wahrheit drückt es eben aus, die Verwandlung des Alten, ein Durchgehen durchs Nichts und eine neue Fähigkeit aus dem Nichts heraus zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine Fähigkeit, in der eben die Ichkraft drinnen lebt, wo im Australischen die Ichkraft gestaltend tätig wird. Also das ist eigentlich dieses Bild der Lotusblumen. Die Zahl der Lotusblumen hängt eigentlich damit zusammen, dass eine bestimmte Anzahl seelischer Fähigkeiten entwickelt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht in dem Fall darum, eine alte Fähigkeit in eine neue zu verwandeln. Die alte Fähigkeit war die des alten Hellsehens, der alten imaginativen Kraft, das aber ein traumartiges Hellsehen war, in dem der Mensch nicht wirklich wach war. Ein Hellsehen war, das gebunden war, dass die australischen Kräfte des Körpers eigentlich, dass das von unten heraufströmt und sich dann durch dieses Organ umgibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, da waren sehr stark die unteren Chakren tätig. Die unteren Lotusblumen, ja am Anfang und ganz besonders eben in dieser sogenannten Lemurischen Zeit, von der wir schon gesprochen haben, wo gewaltige Veränderungen in der Erde stattgefunden haben, aber leider Gottes auch sehr viele zerstörerische. Ich meine, das war die Zeit, wo die Menschheit das Ich ja gerade erst als Funke bekommen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Australische war aber sehr stark und der Einfluss der Widersacher war sehr stark. Und da haben sich halt manche Menschen verführen lassen und haben dieses Australische missbraucht, im Sinne des Egoismus, das beginnt halt da schon unter dem Einfluss Lucifers, der macht das einmal. Und unter dem Einfluss wurde das Antlitz der Erde gewaltig verändert durch, ja man kann sagen Naturkatastrophen, Vulkankatastrophen und so weiter, die passiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die sind aber nicht zufällig gekommen, sondern die sind deswegen gekommen, weil der kosmischen Weisheit entgegengekommen ist, eine, ich sage einmal, irdische Unweisheit, die durch das Australische dieser Menschen hineingekommen ist, das aber so stark war, dass es Einfluss zumindest auf unsere ganze Erde hatte. Ich meine, wir sind heute zum Glück seelisch so schwach geworden, australisch so schwach geworden, dass wir noch nicht so einen starken Einfluss haben. Einen leisen Einfluss haben wir schon, viele Veränderungen der Natur, die stattfinden, hängen mit dem zusammen, aber es ist noch ein relativ leiser Einfluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eiszeitkatastrophe, Untergang der Atlantis, war es noch stärker als es jetzt ist. Jetzt ist es schwächer, aber immerhin noch da. Und die eigentlichen Probleme, wie man sagt, Natur, Klima und das alles, was sich verändert, im Positiven wie im Negativen, ja hängt auch mit diesen australischen Dingen zusammen, aber das ist eine Kleinigkeit gegenüber dem, was Untergang der Atlantis war, Eiszeit war und erst recht eine Kleinigkeit gegenüber dem, was auf der Lemuria war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kräfte hängen aber mit den unteren Schakren zusammen. Und wenn wir aber für die Zukunft die Kräfte der Liebe vorbereiten wollen, wie es für uns angedacht ist und wie es auch notwendig ist, wenn wir ein wirklich freies Ich entwickeln wollen, weil man kann sagen, das freie Ich ist zugleich eine Quelle der Liebe. Sich verschenken, ein Ichsein heißt sich verschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man besteht daraus, sich zu verschenken, ohne sich zu verlieren. Weil man wird immer mehr man selbst, man wird immer mehr und deutlicher dieses Ich in seiner ganzen Einzigartigkeit, je mehr man sich verschenkt. Und je mehr man sozusagen weggeben kann und den anderen geben kann, umso reicher wird man innerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das darf man nicht einmal noch mit dem egoistischen Hintergedanken machen, ich verschenke mich, verschenke mich, dann wäre ich immer größer. Wenn das als Seelenstimmung im Untergrund da ist, ist schon wieder vorbei. Ist schon wieder vorbei, dann fange ich an im Grunde alten Müll zu verschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was soll ich verschenken? Das Erneuerte Seelische zunächst einmal. Von dem soll ich was verschenken. Nicht einen alten Kofferl, der aus der Vergangenheit gekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nützt uns nichts. Das hat nicht die Kraft, um weder den Menschen, den Mitmenschen, noch der Natur draußen, den Tieren oder was wirklich etwas zu geben, was sie höher erhebt. Sondern das schenkt ihnen das Alte, was sie eh haben und was im Grunde auf dem Weg bergab ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um das Neue, was wir schenken können. Und wieder auf unseren Komponisten zurückzukommen, er schenkt. Nicht nur den Mitmenschen, auch der Natur draußen, weil es wirkt in der ganzen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wirkt für den ganzen Kosmos. Das sieht man natürlich nicht gleich morgen. Wir kriegen die Hosen nicht plötzlich noch länger, weil einer oder sonst was passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder die Blumen kriegen Marschall noch drauf. Das wird nicht passieren, so einfach. Aber die Natur verändert sich dadurch, längerfristig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das passiert alles aus solchen Kräften heraus, heute. Und daran mitarbeiten. Aber damit es im größeren Maßstab geht, brauchen wir die unteren Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wie kommen wir jetzt so heran, dass das nicht gefährlich wird? Weil in der Vergangenheit war es gerade der Missbrauch dieser Kräfte, der immer wieder zum Untergang geführt hat. Und wenn man davon hört, oder Steiner davon spricht, am Ende unserer Kulturepoche, am Ende der 7. Kulturepoche wird es den Krieg aller gegen alle geben. Dann wird man sehen, ein Teil der Menschheit hat es offensichtlich noch nicht geschafft, dieses Liebesprinzip so zu entwickeln, dass sie Australisches ins Nichts, also Altes, und damit letztlich Verdorbenes Australisches ins Nichts geführt haben, erneuert haben durch das Ich und das Jetzt-Verschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird ein Teil sein, das sind die 144.000 Auserwählten, von denen wir wissen, es ist keine Anzahl, sondern eine Qualität, die sich darin ausdrückt. Und es ist genau diese Qualität. Diese Qualität, sich verschenken zu können, und verschenken zu können, das Australische, das aus dem entstanden ist, neu entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wie können wir das bis hineintragen, auch in diese untersten Kräfte? Weil das müssen wir im Grunde einigermaßen schaffen, noch während unserer Erdentwicklung. Zumindest den Anfang dazu zu setzen. Wenn es auch so ist, dass das Geist selbst vollständig erst sich auf der nächsten kosmischen Inkarnation entwickeln wird, heißt das aber trotzdem, dass wir jetzt überall den Anfang setzen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt letztlich, alle Chakren bearbeiten müssen. Aber halt in der umgekehrten Richtung wie in der Vergangenheit. In der Vergangenheit sind die Kräfte von unten geholt worden und mit der Zeit immer mehr hinaufgehoben worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr ins Bewusstsein heißt das. Es hängt nämlich wirklich auch damit zusammen, je weiter unten die Chakren liegen, desto schwerer sind sie dem Bewusstsein zugänglich. Je weiter oben sie liegen, desto eher kann ich ihre Tätigkeit ins Bewusstsein heben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich wirklich es schaffe, das lebendige Denken, lebendiges Denken braucht die Ätherkräfte, die sind immer auch notwendig dazu. Und wenn ich sie jetzt bis zur Imagination bringe, also zu einem rein seelisch bildhaften Erleben, aber bildhaft heißt nichts Sinnliches drinnen, überhaupt nichts Sinnliches drinnen, etwas rein seelisches, das aber doch bildhaft in dem Sinne ist, dass alles was dabei eine Rolle spielt, sozusagen gleichzeitig im Blickwinkel ist, wieder ein sinnlicher Ausdruck, aber es nebeneinander, miteinander erleben kann. Nicht nur in einem Nacheinander, sondern in einem Nebeneinander, in einem Miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Spannende bei einer wirklichen Imagination. Auch sonst, wenn ich innerlich eine Seelenstimmung habe, dann merke ich, wie sich die im Laufe der Zeit ändert. Aber meistens ist es so, eine bestimmte Seelennuance oder von mir aus eine bestimmte Mischung habe ich halt zu einem bestimmten Zeitpunkt und dann verändert sich es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ich einen Tag zurückblicke, ist die eigentlich schon weg. Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, wie die war. Ich erlebe sie nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sie vergeht. In der Imagination ist jede da. Ist jede da, die diese Imagination aufbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede dieser Stimmung, ich nenne sie mal heute Stimmungen, ist gleichzeitig da sozusagen. Ist gleichzeitig erlebbar. Das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn das ein bisschen ansatzweise gelingt, das wird am Anfang sehr, sehr unscharf sein, aber immerhin, dann habe ich es geschafft, es da ins Bewusstsein zu heben, mit dem Chakra da oben. Und jetzt muss ich dann arbeiten, da weiter bewusst zu werden, also weiter üben mit dem lebendigen Denken, mit dem Empfindsamsein im Seelischen. Ein Komponist hat das zumindest halbbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erlebt sein Musikstück als Ganzes. Halbbewusst zumindest. Nicht fix und fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fix und Fertige ist sowieso nur das Endprodukt. Aber es geht darum, ein Gespür zu kriegen, ah, das drängt auf ein bestimmtes Ende, oder da kommt mir das Ende eigentlich schon entgegen, das sagt mir, wie die erste Note sein muss. Und das heißt also, auch so ein Musikerlebnis, und ich sage das ganz bewusst, weil Musik bringt mich natürlich viel eher mit Inspirationen verbunden, und die spielt auch eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es spielt auch die imaginative Ebene eine Rolle. Es ist auch so schön geschildert, in den grundlegenden Schriften von Steiner in der Theosophie, wo es auch um die Imagination und sowas geht, in Klammer, aber dann ist das genauso, gibt es aber auch ein geistiges Hören, und das gehört halt auch dazu. Also auch schon auf der Ebene der Imagination spielt das eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt also auch Klangbilder sozusagen. Und Bild ist es eben dann, wenn es sich wirklich in diesem Nebeneinander manifestiert. Nebeneinander ist aber schon wieder sinnlich übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es heißt für mich, dass ich es gleichzeitig im Bewusstsein haben kann. Und jederzeit sozusagen mein Bewusstsein mehr auf das eine fokussieren kann, mehr auf das andere, aber ich kann jederzeit mich im Bewusstsein von einem zum anderen wenden. Es geht nichts verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich muss nicht nachdenken, wie war denn die Stimmung? Ich weiß nicht mehr. Nein, ich brauche nicht nachgrübeln, ich erlebe es einfach. Es ist mir immer präsent, ich brauche nur seelisch sozusagen innerlich den Kopf wenden ein bisschen, und ich bin mit meiner Konzentration wieder dort, und die andere bleibt aber genauso da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie geht nicht verloren. Ich bin also seelisch so wendig geworden. Das hängt alles mit der Übung da oben zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt eben die Inspiration dazu, und da ist die nächste Stufe, will ich aber jetzt nicht, wir haben eh schon die letzten Male darüber gesprochen, ist also die nächste, die 16 Blätterige Lotusblume, wo 8 Blätter aus der Vergangenheit, also das heißt 8 bestimmte Seelenqualitäten, Seelentätigkeiten, in 8 neue verwandelt werden sollen. Und dann kommt das Herzchakra, das ist das Wichtigste. Wichtig sind alle letztlich, aber das ist das Zentrum, und das sich alles dreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es geht also vor allem darum, dass hier das Zentrum entwickelt wird. Das ist nicht nur diese Lotusblume, sondern es ist dahinter auch ein ätherisches Zentrum, ein Kraftzentrum überhaupt. Es ist also ein ätherisches Zentrum da, aus dem zum Beispiel diese Herzlotusblume ja im Grunde herauswächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, ich habe es glaube ich schon öfter erzählt, wenn eine Pflanze wächst, dann hat es die grünen Blätter, den Spross und die grünen Blätter und das alles, aber damit es einmal zum Blütenkelch kommt, es sind noch grüne Blätter zunächst, aber es geht nicht mehr hinaus in die Weite, es wird jetzt ein Becher, und der Becher, der deutet nur an, dass du Astralisches empfangen wirst. Der Becher ist sozusagen die Geste des Empfangens dieser astralischen Kräfte, die jetzt von außen, mehr oder minder von außen, die Pflanze ergreifen, und dann den Becher bilden, und dann drinnen die zarten Blütenblätter mit den verschiedenen Farben und so weiter. Aber unten die grünen Blätter, die Voraussetzung, dass überhaupt die Blüte entstehen kann, weil die schwebt nicht einfach in der Luft irgendwo, die braucht den Stängel, den Spross, den Zentralen, und sie braucht die Blätter aus der Seite dazu, das muss vorausgehen, so muss auch bei den Lotusblumen im Ätherischen was vorausgehen, aus dem dann dieses Seelenorgan überhaupt wachsen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist eine Tätigkeit, die immer mit dem Ätherischen und dem Astralischen zu tun hat. Und das Wichtigste ist, dass da in der Herzgegend ein ätherisches Kraftzentrum gebildet wird. Aber das geht nicht, es gleich da fertig zu bilden, sondern man muss einmal oben anfangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum ist da das lebendige Denken so wichtig. Damit fange ich an, provisorisch, so drückt sich Steiner aus, einmal ein Zentrum da oben zu bilden. Und das senkt sich dann langsam hinunter, bis es dann das Herzzentrum bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem dann diese mittlere Lotusblume in richtiger Art herauswächst. Und von diesem Herzzentrum gehen ätherische und astralische Strömungen aus. Das sind die, die nach oben gehen, die aber auch dann nach unten gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Vergangenheit kamen zum Beispiel die astralischen Strömungen praktisch nur von unten. Jetzt ist es eigentlich so, dass diese Kräfte von der Mitte nach oben und nach unten gehen. Da ist so eine Art Punkt wie bei so einer Spirale, wo sich die beiden Arme der Spirale eigentlich gar nicht berühren in der Mitte, sondern dazwischen ist der Leerraum, der notwendig ist, das Nichts, das notwendig ist, also da kann das Ich eingreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da greift es ein, eigentlich. Also für die höhere geistige Entwicklung ist das ein ganz wesentliches Zentrum. Und dann wird aus dem Denken, aus dem lebendigen Denken, aus dem imaginativen Denken, ein Herzdenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das braucht hier dieses Zentrum, das im astralischen etwas bewirkt, aber vor allem auch im ätherischen etwas bewirkt. Und man könnte sagen, das ist das Zentrum der Lebenskräfte, die auch jetzt diesen Lotusblumen ja den Lebenssaft geben. So wie in der Natur draußen eine Blütenpflanze die Lebenskräfte der grünen Blätter und des Stängels und der Wurzeln von mir aus das alles braucht, um oben dann empfangsbereit zu sein für die seelisch-astralischen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Grunde da nicht anders. Und das heißt, es ist eine starke Verwandlung nicht nur des astralischen, wenn wir diese Organe entwickeln und so weiterentwickeln, dass sie eben zukunftsträchtig sind, also das Alte ins Neue verwandelt wird. Und das heißt wirklich konkret, das Alte verschwinden lassen, Neues aus dem Nichts heraus zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist es eigentlich. Also die netten Bilder mit den Blumen da und den Blättern, das ist alles sehr schön, aber es ist eine grobe Versinnlichung einmal, hinter der eigentlich steht, was Altes verschwindet, was Neues kommt heraus. Und das hat die Qualitäten des Alten aber in ganz neuer Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und über das, was hinaus soll, dass man damit etwas ganz anderes tun kann. Das ist es eigentlich. Also es ist schon sehr vergleichsweise gesprochen oder abgebildet, wenn ich da die netten Blatte darauf zeichne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss verstehen, dass da seelisch ein Prozess dahinter ist und ein ätherischer Prozess. Und bei dem ätherischen Prozess, da ist immer der Christus mit dabei. Wenn das wirklich aus dem Ich kommt, wenn ich nicht das alles aus den alten Kräften hole, da strömt natürlich auch Ätherisches und Australisches aber halt am Ich vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem kann man heute nichts mehr anfangen. Und heute muss ich von dem aus, das Ätherische und das Australische von der Mitte aus eigentlich nach oben und nach unten verändern. Und eben dieses Zentrum, damit ich ganz bewusst dabei sein kann, muss ich eben oben anfangen, weil da bin ich am bewusstersten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich auch den Ich-Punkt. Die Inder haben da den Punkt, das ist gleichzeitig der Punkt, wo die Lotusblume ist, aber es ist auch der Punkt, wo ich mich als Ich erlebe, als geistiges Wesen. Und den Punkt, der geht nicht verloren, aber die Kraft wird trotzdem weitergetragen, dann kann ich anfangen, da in der Gegend bewusster zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erwacht die Inspirationskraft, die hat was zu tun damit, dass ich jetzt beginne, das geistige Wort zu hören. Da habe ich jetzt ganz bewusst davon gesprochen, dass ich da die Imagination mit der Musik zusammenbringe, und zwar mit der Musik, die noch keinen Text hat. Die verstehe ich, ja eigentlich schon mit dem Herzen interessant, man sagt ja eher, wenn ich die Musik mit dem Kopf verstehe, das ist zu wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann viel herausholen, weil ja sehr viel Weisheit drinnen ist, darum kann ich gerade mit logischem Verstand in der Musik mathematische Zusammenhänge und alles mögliche erkennen. Das ist ein Bild dieser Weisheit, vor allem aber auch der alten Weisheit. Die neue ist, wenn ich erkenne drinnen, dass es mathematisch gerade irgendwo immer ums Einzelne nicht rausgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie es auch im Planetensystem ist, eigentlich längerfristig sind die Bahnen nicht vorherberechenbar. Die Rechnung lässt sich nicht hundertprozentig exakt lösen, wir können es sozusagen auf lange Frist nicht vorhersehen. Ich meine für unsere menschlichen Dimensionen reicht es, wir können auf gut einige Zehntausend Jahre das ganz gut vorher berechnen und das wird vermutlich ziemlich stimmen, aber was in Hunderttausend oder einer Million Jahre ist, wird der Rechenfehler dann irgendwann so groß, dass er die Dimension des ganzen Planetensystems erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, ich weiß im Grunde gar nicht mehr, wo das ist, weil der Fehler ist so groß wie der Wert eigentlich selber. Und wenn ich jetzt hier herunterkomme, also vom Musikhören, von der Harmonie hören, herunterkomme und es zum Wort wird, dann fängt es mir an, eigentlich ganz klar für das Bewusstsein zu erzählen, ja was ist denn das eigentlich, was ich jetzt in dieser wunderbaren Imagination erlebt habe, in dieser von mir aus Klang-Imagination, was bedeutet das eigentlich für die Welt. Das weiß ich in der Imagination noch nicht, da erlebe ich sie, ich weiß ganz genau, es muss das so sein und das so, ich merke sofort, wenn etwas falsch ist, aber warum es so ist, weiß ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich kann jetzt sagen, mathematisch sind schöne Harmonien drinnen und ich kann das mathematisch formulieren, toll, aber dann weiß ich immer noch nicht, welchen Sinn das macht, weil bei den anderen sind halt wieder andere Zusammenhänge, die sind auch schön, aber nehme ich halt einmal zur Kenntnis, dass ich den Zusammenhang auch mit wachem Bewusstsein erfassen kann, das ist die Inspiration, die ist dazu notwendig. Und da höre ich jetzt, ja man könnte sagen, den sinnvollen Zusammenklang. Sagen wir mal jetzt so, in der Musik höre ich den gemütvollen Zusammenklang, da geht es um den sinnvollen Zusammenhang, aber das ist eben nicht ein kaltes verstandesmäßiges Erkennen des Zusammenhangs, sondern ein Aussprechen, ein Hören, aber ein sprachliches Hören, wenn man so will, das den Zusammenhang erkennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Ansatz dazu sind die Übungen zur Sprachgestaltung oder so, wenn man erkennt, welche Kräfte in den einzelnen Noten drinnen sind und wie sie sich aber verändern, wenn sie zusammenwirken und in jedem Wort steckt was drinnen und wenn das Wort im Zusammenhang mit anderen Worten ist, verändert es sich schon wieder und kriegt so, dass der ganze Satz oder die Strophe vielleicht eines Gedichts ein Ganzes wird. Der Dichter macht es, er spürt es irgendwo, er hat ein Wissen davon, ohne es zu wissen, aber er hat es trotzdem mehr, indem er es in Worte hat, wenn er es in Musik nur hat, dann weiß er nur, es ist richtig. Wenn er es in Worte fassen kann, kommt schon eine nächste Ebene dazu, auch wenn er vielleicht immer noch sehr wenig versteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann kommt diese Ebene dazu, wobei ich jetzt nicht sagen muss, Dichtung ist höher als Musik oder so, auf das lasse ich mich jetzt gar nicht ein, es ist einfach eine andere Ebene und die hängt jetzt insbesondere mit der Inspiration zusammen. Und dann geht es halt in die Intuition, im Herzchakra, zwölfblätterig. Sechs alte Eigenschaften in sechs neue Eigenschaften zu verwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da sagte ich das letzte Mal schon, eine gute Übung dafür, um dieses Herzchakra zu entwickeln und damit jetzt auch diesen Mittelpunkt, also das zweiblätterige Chakra bleibt natürlich da oben, aber das eigentliche Zentrum geht also jetzt hinunter, wenn ich die Inspiration entwickle und es geht hinunter ins Herzchakra. Dann sind wir endlich dort, wo es hingehört. Aber ich habe jede Stufe mit Bewusstsein einmal durchgemacht, dann kann ich auch hier ins Bewusstsein etwas heben, was eigentlich zunächst einmal scheinbar gar nicht geht, weil wenn ich in der Intuition bin, werde ich eins mit einem anderen Wesen und vergesse mich vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt muss ich eigentlich in der Intuition trotzdem wieder zu dem Bewusstsein meiner selbst kommen und muss eigentlich hier auf der seelischen Ebene zumindest zugleich mich und das andere Wesen verwandeln. Das andere Wesen wird nämlich auch etwas anders durch die Begegnung mit uns. Das ist ja auch in jeder menschlichen Begegnung so, wenn zwei Menschen einander begegnen, nimmt jeder irgendwas mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann was gut sein, das kann manchmal auch was schlecht sein, es ist wurscht, aber es ist nicht egal, dass die Begegnung stattgefunden hat. Und sei es auch nur ganz Flüchtige, an die wir uns vielleicht gar nicht erinnern, aber es ist ein Austausch da. Also man verändert einander wechselseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade dieses Herzzentrum soll dazu dienen, namentlich auch jetzt während unserer Erdentwicklung noch, dass wenn Menschen einander begegnen, dass sie einander bewusst wechselseitig verwandeln. Das heißt, ich nehme bewusst das Liebesgeschenk des anderen auf, das gibt mir einen Anstoß, mich zu verwandeln, aber ich nehme nicht einfach ungefiltertes auf, sondern ich spüre seinen Impuls, führe ihn ins Nichts hinein und mache was Neues draus. Aber es kommt von dort der Anstoß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich mache es zu was Eigenem. Und umgekehrt genauso. Ich schenke ihm meine seelische Kraft, die ich entwickelt habe, die ich aus dem Nichts geschöpft habe, die lässt seine Seele erklingen und das was da neu erklingt, was zu sprechen beginnt, was dann bis in die Intuition hineingeht, wo ich eigentlich dieses andere Wesen, den anderen Menschen zumindest in dem Teilaspekt in mir habe und er geworden, also ich bin er geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und umgekehrt, dann nehme ich das wieder zu mir zurück, lasse es ins Nichts sinken und mache was Eigenes draus. Das Ich wird dadurch deswegen reicher, weil das Ich wird stärker mit jeder Tat, die es vollbringen kann. Und die Taten, die es wirklich ganz schöpferisch ist, aus dem Nichts tätig sein kann, was das Eigentliche ist, was das Ich ausmacht, das kennen wir bis jetzt nur im Astralischen, im Seelischen und da machen wir es genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir nehmen ein Seelengeschenk auf, führen es ins Nichts, das müssen wir und dann erschaffen wir es neu, aber in unserer Variante. Und sowas wird einmal, wenn es gut läuft, auf einem großen Teil der Erde in der nächsten Kulturepoche da sein. Die Epoche der Brüderlichkeit, die besteht nicht mehr drin, dass man sagt, ja wir sind alle Brüder, das wird heute auch oft gesagt und was dann herauskommt ist, willst du nicht mein Bruder sein und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen wir das. Nein, aber dann wird das eine Realität werden, dass die Menschen einander seelisch beschenken, dass die Geschenke bewusst gegeben werden, bewusst angenommen werden und bewusst zu etwas Eigenem gemacht werden und dadurch fruchtbar werden, weil dadurch wird schon wieder ein neuer Prozess angestoßen. Und der Mensch kann eigentlich schon wieder, indem er das genommen hat, Impuls verwandelt, kann er schon wieder schenken, wem anderen zum Beispiel oder demgleichen, wie auch immer, wurscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch wird erstens das Seelische verwandelt, aber auch unser Ich wird immer kräftiger dabei, wird also immer schöpfungsmächtiger dabei, nur durch diese Taten. Also wenn wir das Herzzentrum entwickelt haben, dann sind wir im Grunde in der Intuition drinnen, das heißt, dann sind wir aber auch wach geworden dort, wo man eigentlich normalerweise nicht wach wird. Also man kann aus dieser Intuition ganz stark zu sich selbst kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade am stärksten in Wahrheit dann dort, wo ich mich zunächst ganz an den anderen hingegeben habe. Aus dem komme ich als Allerstärkster zu mir selbst zurück. Und dann, wenn das funktioniert, und dazu zählen die sechs Nebenübungen, die ich das letzte Mal erwähnt habe, die helfen sehr, dieses Zentrum auszubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wollte ich Sie eigentlich heute ein bisschen näher besprechen, aber ich sehe schon, das wird sich heute nicht mehr ausgehen, ich kann es nicht mehr aufzählen. Das war die Gedankenkontrolle. Und zwar wirklich ganz simpel, äußerlich, ich nehme mir irgendeinen Gegenstand und schaue, dass ich fünf Minuten in Gedanken nur bei diesem Gegenstand bleibe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass nichts anderes reinkommt. Zunächst einmal ganz simpel, ganz bewusst nicht irgendeine geistige Vertiefung suchen oder sowas, sondern mit einem ganz nüchternen Verstand dabei zu bleiben. Weil da habe ich die größte Chance, einmal ganz bei mir zu sein und das einmal zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn da jetzt plötzlich die große Inspiration kommt und mich überschwemmt, dann habe ich gerade die Übung eigentlich verfehlt. Zumindest in ihrer ersten Stufe. Weil erst wenn ich da die Drittsicherheit und die Selbstbewusstheit gelernt habe, dann kann ich es vielleicht schaffen, wenn wirklich so ein großes Geschenk hereinkommt, das so wach mitzukriegen, dass ich mit meinem Ich wirklich dabei sein kann, wach und nicht einfach überschwemmt werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass ich die Fülle, die da kommt, mit klarem Bewusstsein fassen kann. Dass ich die Imagination vielleicht bekomme, die mit klarem, wachem Bewusstsein fassen kann. Und so dass ich eben wirklich dieses Panorama, also das heißt, dieses jederzeit gleichzeitige Erleben eines riesigen Seelengemäldes, dass ich das locker machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass nicht jedes Wort, was war vorher, weg. Nein, es ist jederzeit da. Es ist jederzeit da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gehört schon ein ziemlicher Bewusstseinshorizont. Und vor allem wenn man weiß, wenn man anfängt mit den Übungen, es kommt einem schon so ein Risiko vor, was ich dann überschaue. Und dann komme ich da und sage, ja bitte, das ist nicht einmal das Vorgabel noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein kleiner Bereich dieser Gesamtimagination, die eigentlich dahintersteckt. Ich meine letztlich die ultimative Imagination umfasst den ganzen Kosmos, eh klar. Kleiner geht es eigentlich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt darin kleinere und größere Bereiche, die zumindest ein bisschen ihre Eigenständigkeit haben. Und natürlich mit dem Rest zusammenhängen. Aber das Ganze ist ja nicht einfach ein Einheitsbereich, sondern ein gegliederter, weisheitsvoll kosmisch gegliederter Organismus, Seelenorganismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich kann einmal das eine Organ und einmal das andere mehr anschauen. Aber die ersten Imaginationen, das sind wirklich das Vorgabel. Da muss man schon froh sein und das ist schon etwas ganz Tolles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man muss sich bewusst sein, was einem jetzt heute so reich vorkommt, ist noch tausende, tausende, tausende Male reicher. In Wahrheit. Und der Mensch kann aber mit der zweiten Fähigkeit entwickeln, diese Riesendimension zu überschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man mit dem Bewusstsein so ein bisschen liest, die Schriften von Steiner, dann sieht man, der Mensch hat einen Riesenhorizont gehabt. Aber der ist sicher auch noch nicht der Ganze. Muss man auch gleich dazu sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat auch nie behauptet. Aber er hat im Vergleich zu dem, was man selbst, wenn man ein bisschen herankommt an die Imagination, weiß man, Mensch, der Horizont ist schon sehr groß. Und Gott sei Dank hat er uns genug Wegmarken hinterlassen, an denen wir uns orientieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn einmal so ein bisschen eine Imagination aufblitzt, dass ich wenigstens sage, aha, in dem Bereich gehört das ungefähr. Und weiter war noch eine zweite Wegmarke, die führt mich weiter. Ah, schau, da finde ich jetzt selber auch eine kleine Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das so Wertvolle. Und er konnte es deswegen hineinlegen, oder er konnte es deswegen vermitteln, weil er eben nicht nur die Worte sagt. Das Wichtige ist, was zwischen den Worten wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so wie beim Komponisten. Die Noten, die am Blatt ausstehen, machen es eigentlich nicht aus. Und sie taugen nichts für den, der, der nicht Noten lesen kann, sowieso nicht, aber selbst der Noten lesen kann und sie einfach runter spült und sagt, ja, richtig gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn er nicht erlebt, die Klangimagination, aus der es gekommen ist, er muss nicht voll bewusst sein, aber er muss sie spüren in seiner Seele. Wenn er die nicht spürt, dann hat er gar nichts. Es klingt ja richtig okay, aber es kommt von dem Eigentlichen nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Null. Wirklich null. Also das, was ich fassen kann an der Komposition, ist es noch gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nur das Gefäß, durch das die Wirkung hereinkommen kann, wenn der Musiker es zulässt. Der es spielt, der es singt. Wenn er das nicht hat, dann kann er noch so wunderschöne Stimme haben, der Klang kann wunderbar sein, technisch sauber, technisch perfekt, exakt gesungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, auch das HEC oder was noch darüber ist, hat er fünfmal getroffen, super toll. Und es kann nichts sein. Es war nichts, aus geistiger Sicht gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist, ja, Lucifer, der Luzi ist dahinter, es ist die sinnliche Blendung. Sinnlich gesehen ist es brillant, seelisch gesehen ist es gar nichts. Null.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So extrem kann das sein. Und es kann umgekehrt ein Musiker, ein Künstler, der vielleicht nicht so technisch trainiert ist und nicht die Möglichkeit hatte, das zu schulen, vielleicht auch nicht das Organ dazu hat, dass es so perfekt wird, aber er erlebt ein Funden von dem, was da drinnen steckt und er kann den Menschen mehr geben als der große Star, der ein perfektes OEC oder sonst was schenkt. Damit sage ich nicht, man soll schlecht singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur weil es nicht so gut kann, heißt das auch noch nicht, dass ich deswegen etwas erlebt habe. Aber es kommt auf dieses Erleben an. Und das ist beim Instrumentalmusiker genau dasselbe der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo das nicht da ist, ist es seelisch gesehen, geistig gesehen, nichts. Gar nichts. Wirklich gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bewegt und es bedeutet dann für das soziale Leben der Menschen nichts. Im Grunde bedeutet es dann nichts. Es passiert dann genau das nicht, dass der eigene Astralleib des Zuhörers, des Zuhörers, der mitlebt mit der Musik, dass dessen Astralleib wirklich in diese Schwingung kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieses Neue, was der Komponist hereingeholt hat. Das ist das, was er schenkt. Das, was er jedem schenken will, der dieses Lied hört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sei es Jahrzehnte später. Der Komponist ist vielleicht schon tot. Und er schenkt es uns auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bach hat es uns auch geschenkt. Und schenkt es uns immer wieder. Immer noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was er hereingeholt hat. Ein neues Seelisches daraus geschaffen hat. Und wenn wir es so aufnehmen, dass wir es auch wirklich spüren, dieses Seelische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht nur hängenbleiben am äußeren brillanten Klang, wie es gespült wird. Sondern die Seele spüren, die da durchkommt. Dieses neue Seelische spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bringt es wirklich unseren Astralleib so in Schwingung, bzw. unser Ich wird dadurch angeregt, dass es das aufgreift und selber was Neues daraus machen kann. Und so bilden wir einander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Komponist stoßt es an. Der Musiker, der es spielt, gibt es weiter. Und die vielen Zuhörer, die es hören, nehmen als letztes das Geschenk auf und werden andere Menschen dadurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich nicht mechanisch Ursache, Wirkung. Sondern sie machen sich dadurch zu anderen Menschen. Indem sie das ergreifen und selber was Eigenes daraus machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D.h. die Musik aufnehmen und für sie wird es aber seelisch etwas Erneuertes. Also ihr seht, wo es überall schief gehen kann. Jetzt kann jetzt einer da sitzen, der hört es an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunderbar, das Orchester lebt es wirklich. Er schafft das neue Werk in dem Moment. Aber der ist seelisch so träge, dass er nur das Äußerliche erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunderbar haben die gespielt. So präzise, toll, technisch perfekt und ich war begeistert davon. Eine Artistik dieser Künstler, großartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber seelisch hat er nichts erlebt. D.h. er hat nichts erlebt von dem Impuls, um den es eigentlich geht. Er hat nur die schöne Kutsche gesehen, mit der das daherkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht mehr als die Kutsche. Aber es geht darum, wer oder was sitzt da drinnen in der Kutsche. Wenn er das nicht mitkriegt, hat er gar nichts gewonnen davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eigentlich schon fast die Einleitung oder Vorbereitung für den nächsten Vortrag. Es geht darum, dass wir diese Kräfte eben brauchen, um die unteren Chakren gefahrlos und in einer zukunftsträchtigen Form zu entwickeln. D.h. zu erneuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also die 10 Blätterige Lotusblume, die 6 Blätterige und die 4 Blätterige. Übrigens, alle Lotusblumen hängen sehr stark auch mit unserem Planetensystem zusammen. Und das ist auch nur die Spitze des Eisberges, die darüber ist, das 7. Chakra, das Kopfchakra, das Kronenchakra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D.h. eh die 1000 Blätterige, die zeigt eh, wo es hingeht. Mit den 1000 Blättern, das ist jetzt nicht mit dem Abzählen so genommen, sondern es heißt eigentlich die Unchastan, die ganze kosmische Welt. Da geht es noch weit über unser Planetensystem hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sagt zwar, die oben hängt mit dem Saturn zusammen, aber das ist genau die Grenze, wo es in den Kosmos hinaus geht. Also das ist eigentlich von dort, wo die Verbindung zum ganzen Rest gesucht wird. Ich meine tatsächlich gibt es esoterische Strömungen, die dann noch mehr Chakren, die darüber liegen, unterscheiden, die außerhalb des Körpers sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat zum Teil also eine gewisse Berechtigung, es hat zumindest die Berechtigung zu sagen, aus diesem 7., aus diesem Chakra da oben, das ist ein reich differenziertes Gebilde, sagen wir es einmal so. Und das letztlich den ganzen Kosmos umfasst. Und natürlich gibt es da noch sehr viel mehr zu entdeckende Strukturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strukturen im Sinne von seelischen Fähigkeiten, die man entwickeln kann. Und die einen inneren Zusammenhang haben. Aber das ist jetzt nur eine sehr ferne Andeutung, so weit sind wir noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das brauchen wir uns jetzt noch nicht so viel den Kopf zerbrechen. Aber wir müssen uns den Kopf zerbrechen, dass wir mit diesen Qualitäten, die ich jetzt anhand der Musik geschildert habe, dass wir mit diesen Kräften gestärkt, dann langsam die unteren auch ergreifen können. Und Steiner sagt das ganz deutlich, diese unteren Kräfte werden in der Zukunft, namentlich dann in der nächsten Kulturepoche, in der Epoche der Brüderlichkeit, eine riesige Bedeutung bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alten Inder haben das genannt, die Kundalini-Kraft, die Schlangenkraft heißt es auch. Da ist die Quelle dieser australischen Kräfte, die brauchen wir überhaupt, um uns verkörpern zu können. Da sind die stärksten australischen Kräfte drinnen, mit dem untersten, mit dem Wurzelschakra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn da die Verbindung zwischen dem australischen und dem physischen reißt, ist aus. Dann tritt der Tod ein. Unwiederbringlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gibt es auch keine Rückkehr mehr. Das hängt also mit dieser stärksten australischen Kraft zusammen, die so stark ist, dass sie in der Nacht, wenn wir schlafen, weil es mit dem Kosmos verbunden ist, das obere australische löst sich in der Nacht heraus, ist mit dem Kosmos verbunden, holt sich die kosmischen, weisheitsvollen Bilder wieder herein, und die Kraft da unten sorgt dafür, dass alles, was wir bei Tag durch unser Bewusstsein in unserem Körper römiert haben, dass das wieder regeneriert wird. Weil das überträgt seine Kräfte jetzt aufs Ätherische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ätherische liegt eigentlich am Abend, und wenn man dann in Schlaf fällt, hängt das in den Seilen eigentlich. Das ist Grogi, der Ätherleib. Er ist komplett ausgepowert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Australische, das die Weisheit aus dem Kosmos holt und dann bis nach unten führt, in dieses Wurzelschakra, das macht überhaupt, dass wir den nächsten Tag erleben. Wenn das nicht wäre, würde man nicht mehr aufwachen. Dann würde in der Nacht der Faden erreißen, diese Verbindung, das ist eigentlich diese Verbindung mit dem Wurzelschakra, also da ist die allerstärkste Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wehe, sie wird missbraucht. Das sind ganz starke Kräfte, in der Genesis werden diese Geister, die da mitwirken, um diese Weisheit hereinzubringen. Es sind Geister der Persönlichkeit, also Urengel, die das machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitgeister nennen sie Rudersteiner auch. Jetzt weiteres Geheimnis, was sind denn die sieben Schöpfungstage? Die sieben Schöpfungstage sind sieben Zeitgeister. Das sind nicht einfach Zeiträume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kosmischer Tag dauert sicher lang. Nein, es sind geistige Wesenheiten. Und die haben eine Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt immer eine paarweise Wirkung, es gibt sieben Gruppen solcher Wesenheiten, die teilen sich auf nach Tag und Nacht. Es heißt immer am Ende, und es war Abend und es war Morgen, der erste Tag und so weiter. Es ist also immer die Nachtseite und die Tagseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tagseite ist die, wo das Bewusstsein entwickelt wird, die Nachtseite ist die, die das Leben regeneriert. Tag heißt im Hebräischen Yom und Nacht heißt Layla. Das sind die zwei verschiedenen Zeitgeister, die den Elohim dienen bei einem Schöpfungswerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind die Schöpfungstage. Das sind die Prozesse, die sie machen, die sie übernehmen. Sie übernehmen die Impulse von den Elohim und leiten jetzt weiter diese Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und an jedem Tag was anderes. Das ist ja jeden Tag sozusagen ein anderes Paar von solchen Wesenheiten. Eigentlich kann man sagen, es sind 14, grob gesprochen, weil es sind 7 Tag- und 7 Nachtwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt muss man dazu sagen, es sind also Zeitgeister, Urengel werden sie auch genannt, Urengel deswegen, weil sie ja Ich bekommen haben bereits auf dem alten Saturn, also auf der ersten kosmischen Verkörperung unserer Erde, da sind die, vom sie die Menschheitsstufe sozusagen durchmachen, sind Ich-Wesenheiten, geistige Wesenheiten geworden. Jetzt sind es weiter, sind dem Urengel jetzt mächtige Wesenheiten im Grunde. Und die Nachtgeister gehören zur selben Gruppe, aber der Wesenheiten die die stärksten Widersacher sind, abgesehen vom Sorat jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Asuras, die sogenannten Asuras sind zurückgebliebene Geister der Persönlichkeit oder der Urengel, also Geister der Persönlichkeit heißen die auch, Zeitgeister kann man sie nennen und dazu gehören auch die Asuras die Widersacher mit, und zwar gerade zu der Nachtseite. Aber man sieht auf der anderen Seite, wenn man sie jetzt so aus der Perspektive der Genesis betrachtet, als die Nachtgeister Leila, sind sie die, die uns jede Nacht ermöglichen, wieder aus dem Schlaf aufzuwachen im Grunde. Erfrischt sogar vielleicht, hoffentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls zumindest so erfrischt, dass wir nicht während der Nacht die Schwelle übertreten, zumindest für diese Inkarnation endgültig. Und da seht ihr wieder aber, wie eng beisammen sind Widersachermächte und höchste lebensspendende Kräfte. Die Taggeister Jom, die können das nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die können uns das Bewusstseinslicht geben und also sind jedenfalls mitbeteiligt daran, aber dass wir jede Nacht überleben das schaffen sie nicht, das schaffen nur die Nachtgeister. Und das heißt, die können wirklich bis ins Ätherische, sogar bis ins Physische hinein so kräftige Impulse geben, dass das, was wir durch unser Bewusstsein zerstören untertags, dass das wieder regeneriert wird. Also dank diesen Geistern der Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber aus urwösligen Vorschriften heran. Die selbe Kategorie. Also so, so eng ist das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es passt nicht einmal ein Blatt Papier dazwischen. So eng ist das beisammen. Ja, damit habe ich ein bisschen das hoffe ich vorbereitet, dass wir das nächste Mal uns jetzt mit diesen starken Kräften noch intensiver befassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sehen, weil genau dort haben wir es zu tun mit Kräften, die, wenn sie falsch geleitet sind, letztlich die Welt zerstören können. Mit denen wir uns selbst als erstes einmal zerstören können, indem wir unsere leere Umgebung zerstören können, aber letztlich als Menschheit gemeinsam im Grunde die Erde zerstören können. Und zwar nicht nur im äußeren Sinne, sondern so, dass sie ihre geistige Mission nicht erfüllen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Menschheit nicht. Oder zumindest der Teil der Menschheit nicht. Also dort sind die ärgsten Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dort sind auch die Kräfte, die, wenn sie in die falsche Richtung gehen, ja die ganze Entrichtung Richtung Sorat leiten. Dort ist es wirklich an der Kippe. Und das sind mächtige Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber mit dieser Mächtigkeit muss man lernen umzugehen. Nämlich wenigstens mit der Mächtigkeit, die in uns wirkt. Da drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dazu müssen wir das mit den 1, 2, 3 Stufen einmal vorbereiten. Das ist die Vorübung dazu. Dann kann das anfangen, dass wir uns mit den unteren Kräften beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kundalini-Schlange auf ganz bewusste Weise wieder erwecken. In alter Zeit hat man es auf unbewusste Weise erweckt. Wenn es unter einem guten Einfluss war, dann haben eben diese australischen Kräfte die Lenkung übernommen, die das Ich noch nicht haben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Schlange bereitet eigentlich das vor, dass das Ich kommt. Tatsächlich wird sogar das Ich oft mit der Schlange, die sich auferrichtet. Weil in dem Moment, wo die Schlange bis ganz oben aufgerichtet ist, dann kann das Ich sich seiner bewusst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kommt natürlich das Ich dazu, aber dazu muss auch der Impuls von unten aufsteigen. Im Grunde ist es die Schlange, die zieht sich hinten über das Rückenrad hinauf und da vorne kommt sie ja eigentlich da. Das sieht man bei den Kronen der Pharaonen sehr deutlich, da ist die Oreos-Schlange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist sogar wirklich genau da, wo das Stirn-Chakra ist, kommt diese Schlange raus. Aber die muss man sich denken, die geht da durch. Die kommt vom Wurzelschakra unten und geht bis rauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben in der Vergangenheit war es so, dass die Kräfte eben wirklich von unten aus erweckt wurden und dann nach oben geführt wurden. Und der Endpunkt wäre eben dann, dass dort das Ich erwacht. Also bis dorthin wurde es geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Pharaonen sind welche, die vorausgehen, aber trotzdem, auch wenn sie so etwas wie ein Ich-Bewusstsein in gewisser Weise entwickeln, ist es trotzdem anders als unser heutiges. Weil wie es heute ist, geht es halt erst seit dem Mysterium von Golgatha. Aber das war alles eine Vorbereitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Schlange sozusagen zu zähmen lernen, sie zu beschwichtigen, mit ihr umgehen zu lernen und so weiter. Das ist dasselbe, was noch die Schlangenbeschwerer in Indien das kommt von da her. Das ist das Symbol dafür, dass ich die Schlange aufrichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wird das jetzt, wenn das am Jahrmarkt passiert, nicht viel bringen. Es geht ja nicht wirklich um die äußere Schlange, sondern es geht um die, die wir in uns tragen an astralischen Kräften, aber begleitet dann halt auch von den luziferischen Kräften. Mit der Schlange geht halt auch die luziferische Schlange mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben wir unseren Merkurstab, den der Florian mal mitgebracht hat und der sehr schön ist. Die mittlere, das ist die aufgerichtete. Das ist die, um die es geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sind zwei, die uns begleiten. Eine lichte und eine dunkle. Eine luziferische, eine weimarische von mir aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentlich da, das ist sehr schön da unten, quasi verbunden sind miteinander. Nicht nur zusammenstoßen, sondern eigentlich da ineinander übergehen und gemeinsam wirken. Und der Impuls, der negative Impuls der Nachtgeister und dann von so einer, der kommt von da unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wird uns da runterziehen. Und wir sollen eigentlich da rauf. Aber das werden wir das nächste Mal noch genauer besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden sehen, also dass genau diese starke Kraft, die wir in den Griff bekommen müssen von unserem Ich her, dass das, das menschliche Pantau ist zu dem, was dann als Zorn Gottes kommt. Und tatsächlich dort, wo der Mensch wirklichen Zorn, wirkliche Empörung über irgendwas entwickelt. Und das zunächst einmal im Ganzen aus dem nicht vom Ich geführten australischen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Ursprung davon. So wie es in der alten Zeit war. Wo einfach die starke Empfindung war, nein, so darf das nicht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das vielleicht sogar dann ausartet, dass ich jetzt ein ganz anderes Volk, das Falsche macht, oder die Empfindung hat, ausratiere. Wie es in der Vergangenheit der Fall war. Ja, bis in die jüngste Vergangenheit, das ist noch immer manchmal der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man muss wissen, dass das zeitweise in der Vergangenheit ein Kulturprinzip war. Es ging darum, also das war dieses Ringen dieser Teilkräfte miteinander und jeder konnte nicht anders seinen Teilbereich als den einzig möglichen anzusehen. Und danach mit aller Kraft zu streben, dass das für die ganze Erde der tragende Impuls wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die anderen genauso. Und das war ein offenes Spiel damit, welche Gruppierung gewinnt. Das ist eine Zeit, wo eben noch nicht das individuelle Ich so im Vordergrund stand oder noch gar nicht im Vordergrund stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenteil, gerade bei der geistigen Entwicklung hat man es aus Weisheit weggelassen, weil es nicht kräftig genug gewesen wäre, mit den Kräften umzugehen. Aber die Frage war, kriege ich da die richtigen Kräfte heraus oder nicht? Vielfach waren es auch halt nicht die richtigen. Aber zu viel für heute, das nächste Mal mehr davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ich sehe, ich bin schon wieder drüber, hoffnungslos. Ich fürchte, haben wir doch einen coolen Kampf, ein schlechtes Beispiel genommen. Also verzeiht mir das, ich danke euch für eure Geduld und wir werden das nächste Mal weitergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nächste Mal haben wir dann schon den 61. Also im 60er sind wir darüber. Ich weiß nicht, ob wir dann mit 65 in Pension gehen werden, weiß ich nicht, glaube ich nicht, dass wir dann schon fertig sein werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke meine Lieben. Bis zum nächsten Mal. Danke, Frau Sauer, fürs Aufnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tschüss. Tschau. Gerne, meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, Renate war wieder der Wächter. Danke, Renate, muss ich auch sagen. Vielen, vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na, Renate, passt auf, wenn im Livestream irgendwas schief gehen könnte, weil der Frau Sauer kann halt die ganze Zeit dabei sein. Sag ich dann nachher. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die doppelte Absicherung. Alles Teamwork bei uns. Auf Wiedersehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal, meine Lieben. Ich gehe jetzt raus und überlasse euch selbst. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke, Papa. Danke schön. Papa, gute Nacht.&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SaKe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_236._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=21771</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 236. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2024-10-25T17:03:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: Wochenspruch herausgestellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 235. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 237. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
[[Datei:236.apo.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=73_EGvJOuzI|mini|Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=73_EGvJOuzI Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/nczldmhnv2fk0zvblmrfy/236.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.m4a?rlkey=bock74ksqulqp88dp5yo3akkv&amp;amp;dl=0 Audio]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription | 236. Vortrag vom 22. Oktober 2024 ==&lt;br /&gt;
+++ dies ist eine Rohtranskription. Wenn du wissen willst, WIE eine fertige Transkription ausschaut, dann schau dir z.B. als Muster die [[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|10. Folge an]]. Melde ich gerne übers [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] bei uns, wenn du bei der Textarbeit [[MitTun bei Anthro.World|MitTun]] möchtest. Wir freuen uns auf dich! +++  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, los geht&#039;s. Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zum 236. Vortrag zur Apokalypse und dazu gibt es den 29. Wochenspruch. Wieder ein ganz besonders schöner und wichtiger &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selbst des Denkens Leuchten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Innern kraftvoll zu entfachen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebtes sinnvoll deutend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Weltengeistes Kräftequell &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist mir nun Sommererbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Herbstesruhe und auch Winterhoffnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da steckt eine ganze Menge drinnen. Also es geht um das Licht des Denkens, das Denken wirklich zum Leuchten zu bringen und im Innern kraftvoll zu entfalten. Also das heißt, das erfordert sehr viel Bewusstsein, Wachheit dabei, nicht nur so träumen von der Welt, sondern wirklich wach werden, die Welt eben auch beginnen zu begreifen im Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Erlebte sinnvoll deutend, also auch so ein bisschen eine Rückschau auf die vergangene Zeit, Sommerzeit, auf dieses Jahr oder auch weiter zurückzuschauen, ist sinnvoll deutend. Das heißt, einen tieferen Sinn sehen in den Begebenheiten, die ich erlebt habe, in den positiven oder vielleicht auch zunächst negativ erscheinenden Sachen, die mir begegnet sind in der Vergangenheit, in der näheren oder weiteren Vergangenheit. Und darin überall den Sinn zu suchen, zu finden, der liegt nämlich in allem drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sowohl in den ganz positiven wie aber auch natürlich in den weniger angenehmen Ereignissen. Da hadert man meistens, wenn man mitten drinnen steht, aber in der Rückschau kann man dann schon leichter erkennen, dass es auch etwas Positives gebracht hat. In der Rückschau ist der Schmerz nicht mehr so deutlich, aber es kann dann deutlicher herauskommen, dass man gewachsen ist daran vielleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder dass es jedenfalls eine Chance war daran zu wachsen. Also das ist Sommererbe. Sommererbe im weitesten Sinne, also dort wenn man mitten im Erleben drinnen steht, ist es ja zunächst einmal ein mehr gefühlsmäßiges Erleben, ein begeistert sein, ein niedergeschlagen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Gefühle gehen hoch. Das ist so typisch aber auch die Sommerstimmung. Da ist man nicht so ganz so wach, sondern man lebt halt gefühlsmäßig drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man ist ein bisschen draußen irgendwo, nicht ganz bei sich und wertet halt leichter auch nach Sympathien und Antipathien, also was halt unangenehm ist, nimmt man halt eher antipathisch, kann aber oft ein besonders wichtiger Schubs auch sein, der drinnen ist. Also wenn man wirklich ins Denken hineingeht, ins klare Denken, ins reine Denken hineingeht, dann löst man sich eigentlich von den Sympathien und Antipathien und nimmt es eben einfach als Gegebenheit und versucht zu ergründen, was bedeutet das für mein Leben, was kann mir das vor allem auch helfen. Da ist auch immer der Gedanke der Positivität, die wir in den Nebenübungen immer üben, ein ganz wichtiges, weil es gibt nichts, wo nicht auch was Positives drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist eigentlich immer der Keim, der mich weiterbringt. Es ist schon klar, man kann das negative Erleben nicht einfach wegstreichen, es ist genauso als Faktum da, aber wenn ich in dem hängen bleibe, komme ich nicht weiter. Indem ich sage, ach warum ich und warum schon wieder und immer wieder passiert mir das, warum, also wenn ich das warum beginne zu klären, dann führt es immer grundsätzlich dazu, dass es eine positive Möglichkeit in sich hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und selbst wenn es die schlimmsten Dinge sind, die können den Menschen weiterbringen. Es hängt ja auch mit unseren Schicksalsaufgaben zusammen, es kann aber auch, haben wir auch letztens gesprochen darüber, es kann auch etwas ins Schicksal neu hineinkommen, also nicht jeder Unfall, jede Sache, die mir zustößt, jede Beleidigung, die mir vielleicht passiert, jeder Zusammenstoß mit anderen Menschen, muss ja nicht immer grundsätzlich aus der karmischen Vergangenheit kommen, sondern das kann auch ein Erstereignis sein sozusagen. Und dann knüpft sich daran ein neues Karma an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Menschen, mit dem ich zusammengestoßen bin, aber eben auch für mich. Und wenn es weh tut, heißt es immer, es trifft, wie soll man sagen, einen wunden Punkt. Weil dort, wo ich eh ganz entspannt bin, jemand sagt mir in der Frechheit ins Gesicht und ich sage mir, ja bitte, hab mich gern, danke, aus, Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und errege mich nicht weiter, weil es eben nichts in mir anrührt, wo ich noch etwas in mir arbeiten muss. Weil zum Beispiel, wenn ich mich sehr leicht beleidigt fühle, oder es sehr schwer nehme, wenn jemand anderer etwas, vielleicht sogar Unwahres, Negatives über mich sagt, aber ich habe es in der Hand, wie ich darauf reagiere, wie ich innerlich damit umgehe. Ich kann sagen, vielleicht sogar, ja, du hast zum Teil recht, da ist tatsächlich etwas, was sich an mir ändern könnte, wo ich noch sehr, im Wienerischen sagt man, angerührt bin, also sehr leicht darauf reagiere, auf so etwas und das sofort schmerzlich empfinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn mir da ein bisschen schon etwas weitergekommen ist, sage ich mir, ja bitte, dein Urteil in allen Ehren, aber mich erschüttert das nicht. Wenn du meinst, dass man das ins Gesicht sagen muss, ist ja gut, aber es trifft mich nicht. Treffend ist es mir nämlich vor allem dann, wenn es wirklich nur ein großes Problem in mir ist, und ich am liebsten hätte, dass ich den Mantel des Schweigens, dass sich der darüber breitet, und dass das ja auch nicht angerührt wird, weil es tut ja so weh, wenn ich schon wieder meine Unvollkommenheit sehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber lernen können wir nur daran, in Wahrheit. In den Vollkommenheiten, wie soll ich sagen, dort wo wir schon ausgereift sind, ist es gut, dass wir das haben, aber lernen tun wir eigentlich immer dort, wenn wir aufmerksam werden, na ja, da ist schon vieles gut geworden, aber da gibt es halt doch noch ein paar Aufgaben, die zu bewältigen wären. Dort eigentlich müsste man jubeln, wenn mich wer aufmerksam macht, bitte da ist was, der in die Wunde bohrt, die ich freiwillig mir noch nicht angeschaut habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wunde ist da. Da gehört natürlich eine ziemliche Größe dazu, ist schon ganz klar, dass das nicht einfach ist, aber gerade die Übung der Positivität kann mir helfen zu sagen, jetzt suche ich aber wirklich mit Mühe vielleicht in dem ganzen Unangenehmen den positiven Kern drinnen. Und der lässt sich finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann komme ich weiter und die Folge ist, dass ich dann in der Zukunft, wenn mir sowas wieder passiert, schüttle ich das ab wie nichts. Berührt mich gar nicht. Ja, bitte, schütze über mich, aber mir geht das eigentlich nichts an, weil ich habe schon daran gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das erkannt, ich sehe vielleicht die Aufgabe ist noch nicht vollendet, ja, wir sind alle auf dem Weg. Und dann wird das eben in mir, aber aus diesem sinnvoll deuten, sinnvoll deuten heißt eigentlich nicht das negative Übersehen, aber das positive Fassen als Kraft für die Zukunft. Das Negative zeigt mir ja nur, da ist noch was zu tun, aber die positive Seite rüttelt mich auf, entfalte deine Kraft, du kannst es, weil das Ich-Kanns grundsätzlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist halt nur die Frage, wie lang es dauert, bis das Ich sich aufwarft dazu, den Willensimpuls fast eine Seite an mir weiter auszuarbeiten, weiter zu verbessern. Ja, und das ist jetzt etwas, was wir mitnehmen sollen. Also im Sommer haben wir viele Erfahrungen gemacht, wobei Sommer hier jetzt in Wahrheit eben nicht nur die Jahreszeit ist, sondern es ist eben auch dieses so ein bisschen aus sich herausgehoben sein, ein bisschen träumerisch sein, was angenehm ist in der Regel, aber wo wir halt nicht so genau hinschauen auf die eigentlichen Beinhäuten-Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo wir sagen, ja da muss ich mich aber anstrengen, da muss ich jetzt ganz mit meinem Ich hereingehen, muss mich zusammenreißen, das ist auf den ersten Moment schmerzlich, unangenehm, anstrengend, aber wenn ich drüberkomme oder schon sehe, wie der Weg läuft und drinnen bin eigentlich und sehe, ich kann hier weiterkommen, dann ist es eigentlich eine Quelle großer Freude auch. Weil dann habe ich eben nicht nur die, wie soll ich sagen, billige Freude, ach ich bin herausgehoben, es ist alles so schön um mich herum, ach fühle ich mich wohl. Das ist ja nett dieses Erlebnis, das soll man sich ja durchaus auch gönnen, aber das alleine bringt mich noch nicht weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bringt mich erst dann weiter, wenn ich schon wieder als eine Rätselfrage nehme, ja was sagt mir das über die Welt, was sagt mir das über mich? Dann fangt nämlich die Arbeit an und dann komme ich tiefer hinein, dann komme ich in das hinein, was in dem, wie soll ich sagen, herausgehobenen und sei es bis zum hellsichtig herausgehobenen, also wo ich vielleicht eine schöne Vision habe oder eine enge Erscheinung habe, solange ich die nur habe, dass mir jetzt gerade in dem Moment gut geht, dann ist es noch nicht die volle Kraft, die ich aus dieser Begegnung schöpfen kann, sondern die kommt erst dann, wenn mir so ein Engel oder ein Erzengel wie Michael zeigt, ja aber jetzt tu was. Ich zeige dir das, damit du deinen Weg gehst, damit du eine Aufgabe erfüllst für die Welt. Und weil ich Vertrauen habe, dass in deinem Ich die Kraft ist und die Kraft, die wir entwickeln können, die wertvollste ist immer die, wo wir, wie ich es oft sage, den einen Schritt über die Grenze gehen, also wo wir das Unmögliche bis jetzt Unmögliche möglich machen, wo wir bis jetzt gesagt haben, nein, das kann ich einfach nicht, das schaffe ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann stellt sich die Frage, kann ich trotzdem den einen Schritt gehen? Und dann geht es auch. Irgendwann ist der Moment da. Es ist auch immer natürlich eine Frage des richtigen Augenblicks, man kann nicht alles sofort in einem Zug machen, das wäre ja die nächste Hoffnung, die viele haben, also kann das nicht so sein, dass ich in einem Schwung jetzt das alles schaffe und dann habe ich endlich Ruhe? Nein, das wird sicher nicht sein, weil die Entwicklung geht weiter, die Aufgaben werden immer größer, wir haben ja die Perspektiven uns angeschaut, also bis hin zu dem, dass wir, wenn wir einmal durch die ganze große kosmische Entwicklungskette durchgehen, dann sogar in bescheideneren oder größeren Masse weltschöpferisch werden sollen, so wie die Elohim, von denen in der Bibel die Rede ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um weltschöpferisch tätig zu werden, da gehört aber schon einiges dazu, also da müssen wir uns klar sein, dass wir da noch eine ganze Menge zu lernen haben. Und dass es dabei immer darum geht, also den Schritt ins Unmögliche zu machen und das Unmögliche möglich zu machen. Wie es Emin Faust so schön heißt, den lieb ich, der Unmögliches begehrt, das heißt immer nur über die Grenze zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darin besteht die Entwicklung und wir können das aber jetzt durch das Denken leuchten, wenn wir also das Denken wirklich kraftvoll in uns entfalten, das heißt, wenn da auch wirklich Kraft drinnen ist, das heißt Wille drinnen ist, aber auch seelische Empfindung drinnen ist, Gefühl drinnen ist, weil im wirklichen Denken sind immer Fühlen und Wollen auch dabei. Kreativität ohne Wollen ist nicht möglich. Im abstrakten Denken, auch im wissenschaftlichen Denken, das ist ja eigentlich immer ein Nachdenken über das, was eh schon da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist in der Naturwissenschaft auch die Aufgabe, man denkt nach über das, was bis jetzt in der Welt da ist, so wie sie geworden ist bis zum jetzigen Zeitpunkt. Aber wir gehen auch massiv auf die Zeit zu, wo es ja darum geht, die Zukunft zu schaffen, die ist noch nicht da. Da ist ein Weg gelegt, aber der fährt nicht wie auf Schienen weiter, sondern es kommt ja immer mehr darauf an, dass wir tätig werden, die Welt umzuschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben davon gesprochen, darum geht es niemals zurück zur Natur im alten Sinn, das heißt zur unberührten Natur, wie sie ohne den Eingriff des Menschen war, sondern es geht vorwärts zur Kultur. Das heißt, wir haben eine Aufgabe, die Welt weiterzuentwickeln, wie wir es auch besprochen haben im Zusammenhang mit der Kabbalah, es geht sogar um die Reparatur der Welt, Tikkun olam, wie es dort genannt wird. Also das heißt, es geht auch um die Erkenntnis, dass gerade um unserer Freiheit willen wir auch zur Erkenntnis nehmen müssen, dass der Preis für die ganze Gottheit letztlich auch war, dass die Schöpfung nicht vollkommen sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schöpfung, die vollkommen ist, in der kann es kein freies Wesen geben, außer Gott oder die Trinität selbst. Weil dann gibt es keine Möglichkeit mehr, es zu verbessern. Die gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist das Vollkommene eigentlich da. Also da muss man wirklich auch weiterdenken, es ist ja eine Frage, die auch die Theologen immer wieder beschäftigt hat, seit dem Mittelalter und noch früher, also das Höchste, das Göttliche ist vollkommen, aber die Schöpfung, die es hervorbringt, gerade hier jetzt, wo wir reden davon, also gerade die Erdenschöpfung ist es nicht. Und das liegt aber nicht an einem Fehler der Gottheit, sondern das liegt daran, dass das erwartet wird von uns, erhofft wird von uns, von Hoffnung ist ja da irgendwo die Rede, Hoffnung ist also ein Vertrauen in die Zukunft zu haben, dass etwas möglich werden kann, aber es liegt halt in dem Fall in unserer Hand, wie vollkommen die Schöpfung als solche, nehmen wir es jetzt im engeren Sinn, unserer Erdenwelt werden wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es liegt an uns, das wirklich zur Vollkommenheit hinzuführen oder dem näher zu führen, dem näher zu bringen, was eben aus der Schöpferkraft, aus der göttlichen Schöpferkraft, vermittelt durch die Hierarchien und so weiter, nicht vollkommen sein konnte, auch nicht durfte, weil sonst gibt es die Freiheit nicht. Weil wenn die Welt vollkommen wäre, inklusive uns Menschen, wie sollten wir uns dann aus eigener Kraft entwickeln? Wir wären perfekt, das funktioniert aber nicht, weil dann könnten wir nicht aus uns selbst, Vollkommener als vollkommen geht nicht, wenn wir schon vollkommen wären von Anfang an, dann wäre das ein Zustand von mir was für die Ewigkeit, aber es wäre genau das nicht drinnen, was den Menschen auszeichnet, was den Menschen ausmacht. Also dass er aus eigener Kraft weiter und weiter und weiter und weiter geht, über jede Hürde, auch wenn er zehnmal stolpert, hundertmal stolpert, weiter geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist für die ganze geistige Welt einfach eine neue große Dimension, dass so wirklich Entwicklung gedacht wird. Das konnten die Theologen im Mittelalter zum Beispiel noch nicht wirklich fassen. Und auch nicht die griechischen, die antiken Denker zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also alles was das Höchste ist, konnte man sich nur als vollkommen vorstellen. Ja, die Gottheit als solche ist es, aber die Schöpfung nicht. Und das macht eigentlich die Vollkommenheit Gottes noch größer, dass er eine Schöpfung hervorgebracht hat, die diesen Raum für Entwicklung lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sonst gibt es also nicht, dass der Mensch oder dass überhaupt ein Geisteswesen aus sich selbst heraus diesen Weg weiterführt. Sonst wäre er nur Ausführungsorgan oder überhaupt nur Verzierung in dem Ganzen drinnen, weil eh alles schon von oben gemacht ist. Der Weg der Gottheit ist der, die Schöpfungstätigkeit zu delegieren bis zu einem gewissen Grad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das haben wir ja schon besprochen, es sind ja die ganzen Engel-Hierarchien da, also die ganzen Hierarchien von geistigen Wesenheiten da, die Ausführungsorgane sind. Und bei denen ja auch, wie soll man sagen, zunächst einmal das Problem ist, es ist nicht garantiert, dass sie den göttlichen Auftrag vollkommen erfüllen können. Davon haben wir auch oft gesprochen, also gerade je weiter ich hinunterkomme zu den niedereren Hierarchien, also bis zunächst einmal zu den Engel-Hierarchien herunter, je ferner sie der göttlichen Quelle sind, desto mehr entsteht das, dass sie Fehler machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagen wir es einmal vorsichtig so, dass sie es nicht schaffen, den göttlichen Willen voll und ganz umzusetzen, in Tat zu setzen. Da ist allerdings bei diesen geistigen Hierarchien, die über uns stehen, die Freiheit noch nicht drinnen. Aber trotzdem ist es drinnen, dass sie auch eben scheitern können an der Aufgabe, die ihnen zugedacht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das passiert. Darum gibt es zum Beispiel im Extremfall dann eben auch das, dass Widersacherkräfte entstehen, die einfach bestimmte Aufgaben gar nicht erfüllen können. Und vielleicht andere überstark ausprägen, also es ist dann gar nicht mehr die Schöpfung so im richtigen Gleichgewicht oder scheinbar nicht im richtigen Gleichgewicht, ich sage jetzt scheinbar, weil das eben für die Entwicklung des Menschen notwendig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Widersacher, ohne Luzifer, ohne Ariemann könnten wir uns nicht entwickeln, könnten wir auch die Freiheit nicht entwickeln. Also das heißt, auch das ist in der göttlichen Weisheit enthalten, dass diese Möglichkeit der Widersacherkräfte gegeben ist. Und das bedingt aber auch schon, dass eben die Hierarchien von den Höchsten, von den Seraphim angefangen bis hinunter zu den Elohim, dass da was schief gehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass sie also scheitern können an ihrer Aufgabe. Sie sind also nicht nur Marionetten der Gottheit, sondern sie haben zwar nicht die Freiheit, aber es ist offen, wie weit sie ihre Fähigkeiten wirklich im Sinne der Gottheit einsetzen können oder wie weit sie es nicht können. Also man könnte sagen, es kann Missverständnisse geben oder es erreichen ihre Kräfte nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch gibt es innerhalb jeder einzelnen Gruppe von Engelwesenheiten, also jetzt genommen bis von den Niedersten, von den eigentlichen Engeln im engeren Sinn bis zu den Seraphim hinaus, gibt es halt welche, die alle Aufgaben bewältigen können und es gibt auch welche, die nur wenige Aufgaben bewältigen. Da gibt es ein breites Spektrum und dazwischen alle Abstufungen. Also das heißt insgesamt entsteht aber daraus eine unvollkommene Schöpfung im Endeffekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist eben das große Paradoxon, die ist notwendig, diese Unvollkommenheit der Schöpfung, dass das ganze Schöpfungsgeschehen überhaupt auf eine höhere Ebene gehoben wird, in dem eben einem untergeordneten geistigen Wesen, in dem Fall den Menschen, die Möglichkeit zur Freiheit gegeben wird. Und dazu gehört eben auch, dass die Engelwesenheiten, die Engelhierarchien, die über den Menschen steht, dass die eben auch zwar noch nicht die Freiheit haben, weil sie sind also zu einem Zeitpunkt entstanden, als diese Möglichkeit noch nicht gegeben war. Also auch die Gottheit kann nicht einfach so mit einem Fingerschnipp, wenn wir es menschlich ausdrücken wollen, einfach eine Welt schaffen, die vollkommen womöglich ist und zugleich die Freiheit des Menschen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Welt, die außerhalb dem Bereich des Möglichen liegt, sondern eine vollkommene oder immer vollkommener werdende Welt, die mit der Freiheit vereinbart ist, die geht also einen ziemlich weiten Weg durch viele Unvollkommenheiten, auch durch die aber dann im Zuge der weiteren Entwicklung repariert werden, und zwar gerade durch die unteren geistigen Wesenheiten, in dem Fall also vor allem durch den Menschen. Und vom Menschen wird es ausgehen, dass dann in der Folge, über das haben wir auch schon öfter gesprochen, gerade die Widersacherwesenheiten, also namentlich die luziferischen und hoffentlich auch die arimanischen Wesenheiten, dass die die Nächsten sein werden, die der Freiheit teilhaftig werden. Das sind also gerade die eigentlich, wenn man es aus der göttlichen Perspektive von oben betrachtet, die eigentlich sehr unvollkommenen oder mit sehr einseitigen Kräften versehenen Wesenheiten, aber die werden als Nächstes die Freiheit bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann erst die regulären Engelwesenheiten, also die Angeläue, Erzengel, Urengel und so weiter. Überall dort gibt es welche, die große Unvollkommenheiten drinnen haben oder große Einseitigkeiten haben. Ich meine, Unvollkommenheit ist so eine Frage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sie haben jedenfalls Impulse in sich, die dem eigentlichen Schöpfungsplan widerstreben. Aber nicht aus Freiheit heraus, sondern sie haben halt bestimmte Kräfte in sich, die namentlich jetzt so auf den Menschen einwirken, dass der Mensch vom rechten Weg abkommt. Aber was ist der rechte Weg? Der rechte Weg für den Menschen ist eben kein vordefinierter, sondern der soll aus der Freiheit heraus gefunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacher dienen diesem Ziel, aber nicht wirklich aus der Freiheit heraus. Also die awemanischen praktisch gar nicht, die luziferischen hatten zumindest eine gewisse Wahlmöglichkeit, welchen Weg sie gehen, ob sie Widersacherwesenheiten werden wollen oder ob sie reguläre Engelwesenheiten werden wollen. Die luziferischen Wesenheiten resultieren ja im Wesentlichen daraus, sie haben auf der vorhergehenden kosmischen Entwicklungsstufe, also auf dem sogenannten alten Mond, haben sie die Menschheitsstufe durchgemacht, das heißt sie sind zu geistigen Wesenheiten geworden, das heißt sie haben ein eigenes Ich bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Ich hatte gerade bei den luziferischen Wesenheiten oder bei den Engelwesenheiten, die damals eben auf dem alten Mond, also auf den geistigen Wesenheiten, die damals auf dem Mond entstanden sind, also die damals die Menschheitsstufe durchgemacht haben, Menschheitsstufe heißt Ich-Wesenheit. Aber diese luziferischen Wesenheiten hatten damals die Wahl, welchen Weg gehe ich. Die regulären sind halt dann die jetzigen Engel geworden, also Schutzengel und so weiter, also die Vielzahl an Engelwesenheiten, die anderen sind die luziferischen geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Gruppen waren notwendig, um das Seelenleben des Menschen so zu gestalten, dass darin der Funke des freien Ichs zünden kann. Also ein Seelenleben, das alle Möglichkeiten bietet, damit das Ich aus Freiheit agieren kann. Das heißt aber auch, dass alle die Verlockungen des Luziferischen, die Verlockung in die sinnliche Welt zu gehen und so weiter, die Verlockung, die Verstandeskräfte zu entwickeln, auch der Verstand ist ja letztlich eine Gabe Luzifers zunächst, ich meine, heute ist es jetzt ganz stark zusätzlich vom Alemannischen ergriffen, aber grundsätzlich ist der Zugang zum Sinnlichen und zur Erkenntnis durch die luziferischen Kräfte gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Luzifer ist es, der uns verleitet, vom Baum der Erkenntnis zu essen. Die luziferischen Kräfte sind das. Die also nicht sozusagen, die den Menschen davon abbringen, einfach die Welt als Geschenk Gottes anzunehmen und es dabei im Grunde bewenden zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nicht weiter jetzt daran herumzupasteln, sondern ganz im Gegenteil. Also es ist dann so weit gegangen, dass wir uns verkörpert haben, sogar in der materiellen, stofflichen Welt. Ihr wisst, wir haben oft gesprochen, physisch und stofflich ist nicht ganz dasselbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war sehr wohl von Anfang an vorgesehen, oder es gehört grundsätzlich dazu, dass der Mensch einen physischen Leib hat, aber ob der stofflich und damit sterblich sein muss oder nicht, das ist ein anderes Kapitel. Dass er stofflich und sterblich geworden ist, das ist den luziferischen Wesenheiten zu verdanken, dadurch ist der Mensch aber zugleich nämlich in die Sphäre Arimans gekommen und das Arimanische, das steht hinter den materiellen. Aber dass der Mensch überhaupt dort eintaucht und nicht im Paradieseszustand geblieben ist, wenn der Einfluss luzifers nicht gewesen wäre, dann würden wir heute noch leben in der Mondensphäre, kann man sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mondensphäre ist äußerlich in etwa begrenzt durch die Bahn, wo der Mond um die Erde läuft. Das heißt, wir würden eigentlich leben nicht auf der materiellen Erde, sondern in diesem Bereich. Wir werden auch wieder dort leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden nach der Zeit, also wenn die Kulturepochen vorbei sind, wenn ein größerer Teil der Menschheit, hoffentlich ein größerer Teil, nicht mehr einer physisch-materiellen Inkarnation bedarf, dann werden wir genau in dem Bereich leben wieder. Allerdings jetzt mit einem ganz anderen Bewusstsein als damals. Also wenn wir es jetzt auf Adam und Eva reduzieren wollen, oder was die im Paradiesesgarten sind, dann sind sie da zunächst einmal noch ganz unfreie Geschöpfe, dankbar dafür, dass sie erschaffen wurden und genießen heute die Früchte dieses Paradieses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Früchte sind die geistigen Früchte dort. Das ist alles, was der Mensch haben kann, ist Geschenk von oben. Und nur der Lucifer, die Schlange, die alte Schlange, kommt und sagt sozusagen, ja, das ist ja nur, weil der liebe Gott das für sich behalten will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ihr werdet sein wie Gott und das Gute und das Böse erkennen. Damit fängt die Problematik dann an. Also die Erkenntnis fängt an mit der Erkenntnis des Guten und des Bösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was er aber verschweigt, der Lucifer, und darum ist dieses Wort so entscheidend, die Erkenntnis des Guten und des Bösen. Weil das sind zwei Kräfte, die durch das Ich des Menschen ins Gleichgewicht gebracht werden müssen. Wenn wir als Mensch sozusagen nur das Gute verwirklichen wollten, dann würde die Welt in eine völlige Einseitigkeit kippen und dann würde eine rein luziferische Welt entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder die andere Seite des Bösen ist die, dass wir halt in die arimanische Welt hineinkommen. Und wir müssen das Gleichgewicht halten. Also die Erkenntnis des Guten und des Bösen ist dann nur richtig und göttlich, wenn wir mit unserem Ich die Mitte halten und das ausgleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum ist es ja so, dass in der Menschheitsgeschichte immer wieder oft die größten Ideale, wenn sie mit voller Kraft durchgesetzt wurden, das größte Leid über die Menschen gebracht haben. So nach dem Sprichwort, und willst du nicht mein Bruder sein, so schlage ich dir den Schädel ein. Also wir haben ein Ideal, wie man sich die Welt vorstellt und denkt, das muss es sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist es aber nicht. Weil es gibt eben nicht das eine Ideal, das für alle gültig ist. Das ist der Punkt, sondern es muss die Freiheit darin vorkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Freiheit heißt, es gibt nicht die ideale Welt, sondern es gibt unzählige ideale Welten. Und das Beste ist, wenn das immer wieder in Bewegung ist und wechselt und sich entwickelt. Daher wird für die Zukunft auch nichts funktionieren, wo man jetzt strenge Regeln vorgibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn man gut sein will, muss man das, das, das, das machen. Sicher, die zehn Gebote zum Beispiel sind ein gewisser Leitfaden, aber der erreicht nicht. Der erreicht bei weitem nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern das ist nur eine Grundorientierung, über die wir aber noch weiterkommen müssen und noch viel, viel mehr Details finden müssen. Und wie es in der Praxis sozusagen anzuwenden ist. Wenn ich es einmal so sage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Punkt ist halt, dass der Weg zur Freiheit bedeutet, dass der Mensch wirklich den göttlichen Funken in Form seines Ichs in sich trägt. Und da drinnen ist die freie Schöpferkraft. Auch wenn wir nur ganz klein verfügen können darüber und wenn wir bedingt durch den Einfluss der Widersacher, dem wir heute sehr gern folgen, auch viel falsch machen dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotzdem auf lange Sicht ist das der Weg zu einer viel höheren, viel reicheren Welt noch. Und stellt euch vor, es wird einmal eine Welt entstehen, wo oben die göttliche Quelle ist, aber auch in all den Wesenheiten, die darunter sind. Und es werden immer wieder neue Geiste entstehen und geschaffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Prozess ist eben nicht so, jetzt ist es vollkommen fertig aus und dann Ewigkeit hieß es dann und so bleibt es dann für alle Zeiten. Das wäre Stillstand. Absoluter Stillstand, Erstarrung in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird immer wieder in Bewegung gebracht und neu gemischt das Ganze. Aber eine ferne Zukunft ist die, dass jetzt alle diese geistigen Wesenheiten, also alle Hierarchien, die da sind, dass die alle mit eigenen Impulsen, freien Impulsen mitarbeiten an dem. Und dass wir wegkommen von einer Welt, wo sozusagen von oben alles ausstrahlt, zu einer Welt, wo eigentlich aus dem Zentrum jedes einzelnen geistigen Wesens diese Kraft ausstrahlt, die göttliche Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber so eben, dass es im freien Willen der jeweiligen geistigen Wesenheit liegt. Das ist schwer fassbar. Ich meine, wir sind auch oder kommen erst langsam auch in die Zeit hinein, wo man dafür Verständnis schaffen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder zumindest versuchen kann, Verständnis dafür zu schaffen. Ich meine, wenn ihr euch anschaut, die ganze Welt, auch unsere Menschenwelt, unsere soziale Welt, ist alles noch sehr, sehr stark hierarchisch geordnet. Selbst wenn wir eine Demokratie oder was haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde dürfen wir halt alle paar Jahre irgendwo eine Kreuzung machen. Und damit hat es sich schon. Jetzt sage ich es ein bisschen spitz, aber es wird eigentlich geregelt von irgendwelchen Menschen da oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da sind natürlich auch andere geistige Wesenheiten mit beteiligt, die halt dann Impulse geben. Und die kochen ihr Süppchen. Und es ist der Weg hin, aber jetzt zu einer Welt, wo jedes einzelne geistige Wesen diese göttliche Schöpferkraft aus freiem Willen handhaben kann, tätig werden kann daraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass der göttliche Wille eins ist mit dem Willen des einzelnen geistigen Individuums, des einzelnen geistigen Wesens. Das klingt schon wieder so paradox. Aber es ist eben so, dass diese göttliche Schöpferkraft dann wirkt durch eine Unzahl, eine unüberschaubare Unzahl von geistigen Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht von einem Zentrum ausgehend, sondern im Grunde von der Peripherie ausgehend. Das ist so ein bisschen auch der Punkt mit dem Umkreis. Diese Meditation, die Rudolf Steiner auch schildert, die so sehr wichtig ist eigentlich, in vielen Bereichen wichtig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Punkt des Nichts, wie hängt es zusammen mit dem im Grunde unendlichen Umkreis? Und herauszufinden, dass es eigentlich dasselbe ist, identisch ist. Im Punkt wirkt das Ganze. Je mehr wir zum Beispiel als tätige Menschen, als schöpferisch tätige Menschen, als sozial tätige Menschen, je mehr Bewusstsein wir für unseren ganzen Umkreis haben, sei es einmal für den sozialen Umkreis, sei es für die Natur, je mehr wir das erfassen können und je mehr wir das in unsere Taten, in unsere Willensentschlüsse einfließen lassen können, umso harmonischer wird die Welt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umso reicher wird sie werden, aber auch umso störungsfreier. Trotzdem Gegensätze und dergleichen zuzulassen, weil zu einer vollkommenen Welt gehören in Wahrheit auch Gegensätze. Nicht Einseitigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Schöpfungsziel sozusagen für die ferne Zukunft, noch weit hinaus über das, was jetzt innerhalb unserer großen kosmischen Entwicklungskette vom alten Saturn bis zum Vulkanzustand, über diese sieben riesigen kosmischen Entwicklungsstufen, noch weit hinausgeht. Dort fängt es erst so richtig an. Das heißt, wir stehen mit unserer Entwicklung jetzt ziemlich in der Mitte der Erdentwicklung, in der Mitte auch dieser kosmischen Entwicklungsstufen, dieser sieben großen, aber der Horizont geht dann noch viel, viel weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Fernziel ist dort eben eine Schöpfungsmöglichkeit zu bieten, wo überall von der ganzen Peripherie aus überall die Impulse kommen. Und es ist trotzdem der eine göttliche Impuls zugleich. Dann wird der Wille, der göttliche Wille und der Wille der freien geistigen Wesenheiten eins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist paradox. Aber das liegt daran, dass eben das Göttliche nicht von außen dann wirkt, sozusagen als Befehlsgeber oder dass es von der Spitze der Pyramide herunterkommt, sondern in jedem Ich-Wesen drinnen ist. Von dort aus strahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist eben dort eins. Der göttliche Wille und der menschliche, der Engelwille, der Erzengelwille und so weiter. Das könnte einmal so weit gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Interessante ist, dass diese Entwicklung zur Freiheit, auch bei den höheren Hierarchien, ich werde das bei Steiner jetzt so gar nicht geschildert finden, aber das ist nur die Konsequenz, die daraus kommt, ist die, dass durch den Menschen, durch die Arbeit des Menschen, wir haben schon einmal darüber gesprochen, wenn der Mensch geistig entsprechend arbeitet und sich nicht zu sehr darauf verlässt, dass er immer von seinem Schutzengel verwöhnt wird und der macht alles für mich, sondern wenn ich geistig Aufgaben übernehme, die in der Vergangenheit mein Engel übernommen hat, weil ich es noch nicht konnte, dann entlaste ich ihn, dann kann er sich stärker entwickeln, ansonsten hängen wir halt wie ein Bleigewicht an ihm, er muss immer wieder das machen, was eigentlich wir schon längst tun sollten, also zum Beispiel bewusster unser Schicksal, unser Karma ergreifen, das heißt, lernen zu erkennen, was ist meine Lebensaufgabe, welche Sachen muss ich bewältigen, welche Fehler habe ich, das heißt, erst das Aufwachen des Ich ist, dass ich wirklich wie ein Detektiv auf die Spuren suche, was habe ich denn da alles für Aufgaben, wo bin ich im geistig-moralischen Sinn noch unterentwickelt, wo kann ich was nicht, dann werden wir auf genug drauf kommen, und wir müssen uns auch klar sein, dass wir das nicht in einer einzigen Inkarnation natürlich alles schaffen können, also der Herr ist gerade aus diesem freiheitlich-christlichen Motiv heraus, aus diesem freiheitlich-christlichen Schöpfungsmotiv, Freiheit und christlich ist dasselbe, das hat nichts, aber wirklich gar nichts zu tun mit den verschiedensten christlichen Kirchen, die da sind, die können, wenn sie gut sind, an dem wirklich arbeiten, oft schaffen sie es auch gar nicht so gut, sondern arbeiten manchmal mehr in der Widersacherrichtung, über das haben wir auch schon oft gesprochen, ist ja auch ganz klar, wo geistig gearbeitet wird, was passiert, Widersacher, Stürzen drauf, Stürzen drauf, wie die Motten zum Licht, ganz klar, und das heißt, jeder kleinste Fehler, der noch drinnen ist, Fehler im Sinne von Unvollkommenheit, wo ich aus eigener Kraft noch nicht fähig bin, das zu bewältigen, da saugen sie sich dran, und wir müssen ihnen dankbar sein, dafür, dass sie es uns zu Bewusstsein bringen, auch wenn das weh tut, manchmal, weil nichts tut einem so sehr weh, als wenn man sich die eigene Unfähigkeit erstellen muss, und sagt, schon wieder, jetzt hast du 20 mal schon wieder denselben Fehler gemacht, du schaffst das nicht, aber eigentlich müssen wir dankbar sein, da helfen uns die Widersacher, uns immer wieder das zu präsentieren, bis wir es kapieren, weil die Wahrheit ist, dass ich kann es bewältigen, nur braucht es halt eine geistige Anstrengung dazu, und es ist viel angenehmer, in einem astralisch-seelischen zu leben, wo wir beglückt werden, aber da müssen wir auch wissen, das ist der Lucifer, der uns dann da beglückt und wegführt, weil der will uns in ein geistiges Reich führen, in ein durchaus lichtes Reich, das aber sehr, sehr bescheiden ist, und in dem wir in Wahrheit unsere Freiheit nicht verwirklichen könnten, und wo wir dann in Wahrheit das, was die geistige Welt ist, das heißt, die Gottheit uns zutraut, dass wir uns dem gar nicht stellen, dass wir nur dort bleiben wollen, wo es angenehm ist für uns, das ist die Riesengefahr, das ist die Riesengefahr beim Luziferischen, und da muss man eben schon auch bei jedem geistigen Schulungsweg, Entwicklungsweg verdammt darauf aufpassen, ich sage jetzt bewusst verdammt darauf aufpassen, dass man nicht dort hingeht, weil es so schön ist, so eine Erleichterung ist, und mir alle Mühe abnimmt. Das ist es nicht. Das kann es und darf es zwischendurch zeitweise sein, weil wir es halt noch nicht schaffen, aber wenn wir dort hängenbleiben, dann wird es gefährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also uns muss klar sein, wir kriegen sehr viel Hilfe und Unterstützung, eben auch sogar von den Luziferischen Wesenheiten, sie haben uns ja sehr sehr viel gebracht, sie haben uns eben die Möglichkeit zur Freiheit, ja sie wissen natürlich, die Gottheit wollte sie uns geben, aber dass das möglich war, dazu waren namentlich einmal die Luziferischen Wesenheiten notwendig. Die eben als Vorstufe zu unserer Freiheit eben die gewisse Entscheidungsfreiheit hatten, welchen Weg sie gehen. Ins wirkliche Lichterreich hinein, das bis zum Höchsten offen ist, oder in ein sehr bescheidenes, enges, ja wie soll ich sagen, egoistisches Lichterreich hinein zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade dadurch den Menschen die Möglichkeit zu geben, sich in sich selbst zu finden, selbstständig zu werden, ein kräftiges Ego zu entwickeln, daher ist das ein ganz notwendiges Entwicklungsstadium in der Menschheitsgeschichte, das fängt schon an in der Atlantischen Zeit, Mitte der Atlantischen Zeit, dass schon da Menschen, Einzelne herauskommen, die ein ganz starkes Ego entwickeln und dann besonders stark wird es entwickelt in der griechisch-lateinischen Zeit. Nein, Römer und so, da geht es nur ums Ego, um nichts anderes, da geht es darum, was nützt mir, was tut mir gut, was ist mir angenehm, was gibt mir Machtfühle und so weiter. Und noch wirkt heute noch genug nach, wage ich zu behaupten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ist auch notwendig, also man darf es nicht verteufeln, einseitig. Man muss nur sehen, das ist aber noch lange nicht der Weisheit letzter Schluss, sondern das ist etwas, was mich einmal so weit zu mir bringt, wirklich zu mir bringt, dass ich einmal letztlich ganz auf mich gestellt bin. Das letzte Erlebnis des starken Egoismus ist eigentlich, ja dann bin ich aber auch von allen guten Geistern verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, jetzt beweise es. Du denkst nur an dich selbst, was anderes kennst du nicht. Jetzt schau einmal, was du damit wirklich machen kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Weg führt dann so hin, dass dann sehr bald die Erkenntnis kommt, aber wie kann ich dem Ganzen, was an mich heran drängt, jetzt wirklich widerstehen, wie kann ich bestehen bleiben überhaupt in dem? Weil das große Ego findet meistens das noch Größere, das das dann wegwischt, außerweitiert. Dann kann man es in der nächsten Inkarnation so weiter laufen. Aber es passiert ja an allen Ecken und Enden der Welt, nach wie vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind noch nicht so weit darüber, oder auf ganz andere Art. Wikinger zum Beispiel, mit dem Schwert reinschlagen, mit dem Schwert diskutieren oder Germanisch oder so. Das Ich, das Ego eigentlich, beweist sich dadurch, wer stärker ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer nicht stärker ist, bleibt halt dann auch wirklich physisch auf der Strecke. Das Prinzip wird noch lange nicht vorbei sein, es wird sich nur verwandeln. Es wird sich mehr ins Seelisch-Geistige verwandeln und die modernen Kämpfe werden sich immer mehr im seelisch-geistigen Bereich abspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Krieg aller gegen alle, der am Ende der Kultur-Epochen kommen wird, wird zum Teil natürlich äußerlich sein, aber es wird vor allem ein Kampf ums Ich sein, es wird ein Kampf um die Seele des Menschen sein. Und das wird so stark werden, dass wir ja auch den Kampf in uns tragen. Das heißt, wir müssen mit unserer eigenen Seele erringen und kämpfen, weil da drinnen leben die Widersacher, gerade im seelisch-australischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommen dazu als nächstes die Arimanischen, die im Ätherleib drinnen wirken. Und mit dem gilt es fertig. Da braucht man sich jetzt nicht fürchten davor, überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fürchten muss man sich nur dann, wenn man jetzt über eine ganze Reihe von Inkarnationen sagt, aber nein, ich will eigentlich nicht mich entwickeln. Ich wollte, dass der liebe Gott für mich macht. Wenn ich das tue, dann wird es schwierig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil da gewinnen dann die Widersacher und gewinnen und scheitern zugleich auch dauernd. Weil in Wahrheit gerade die luziferischen, die arimanischen, sogar die asurischen Wesenheiten sind zwar in diese Rolle versetzt worden durch ihre speziellen Fähigkeiten, beziehungsweise Unfähigkeiten, durch die sie sich von den regulären Wesenheiten unterscheiden, etwa Engelwesenheiten sind zu luziferischen geworden, Erzengelwesenheiten zu arimanischen und Urengelwesenheiten zu asurischen. Die haben aber alle eben auch diese Widersacherparts wichtige Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz wichtige Aufgaben. Und damit komme ich zu dem, was wir das letzte Mal ja auch schon besprochen haben. Also wir haben es beschäftigt mit dem Baum des Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Baum der Erkenntnis. Haben wir jetzt heute auch ein bisschen angerissen. Es ist die Frage, wie, oder es ist auch die Frage gestellt worden, wie hängt denn der Baum der Erkenntnis beziehungsweise der Baum des Lebens, so wie es in der Bibel geschildert wird, wie hängt es zum Beispiel zusammen mit dem kabbalistischen Lebensbaum? Es ist einfach, also ganz kurz gesagt, es ist nur eine andere Formulierung, eine andere Perspektive drauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hilft uns, andere Aspekte davon zu entdecken. Aber das Wesentliche ist, also das ist offenbar im Paradies. Das heißt, das ist der Zustand, wo der Mensch noch nicht materiell war, sondern wo er lebte, eben im sogenannten irdischen Paradies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das irdische Paradies ist die Mondensphäre. Das heißt, es war zu einer Zeit, als Erde und Mond noch nicht getrennt waren. Das heißt, sie waren noch keine separaten verdichteten Himmelskörper, sondern eine gewisse Molke, wenn man so will, etwas Gemeinsames noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dort lebte er, im äußersten Bereich eigentlich, dort waren die stärksten Ätherkräfte vorhanden. Dort lebten Adam und Eva, wenn man es so will. Also dort lebte die Menschheit bis zu dem Zeitpunkt, wo halt dann der Sündenfall gekommen ist, der dann dazu geführt hat, dass Erde und Mond sich verdichten, sich trennen voneinander, und der Mensch halt dann auf die Erde stürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das irdische Paradies bezeichnet immer dieses Erden-Monden-Gebilde als ein Ganzes noch. Das heißt, es ist völlig vergebens, das irdische Paradies auf Erden zu suchen. Also jetzt weiß ich nicht, dass Archäologen oder so schauen, wo war denn dieses Paradies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ja oft genug versucht worden, das so äußerlich zu deuten. Das ist aber weit von der Realität entfernt. Ja, natürlich gab es schöne Oasen und irgendwas, die einem paradiesisch anmuten, aber dort ist bereits der verstofflichte, sterbliche Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil in dem wirklichen irdischen Paradies, so steht es ja auch wirklich in der Bibel drinnen, waren die Menschen noch unsterblich. Na klar, wo in einer im Wesentlichen ätherischen Form existiere, zwar schon etwas Physisches als Form, aber alles noch praktisch nicht stofflich im Grunde. Und wenn Stofflichkeit, dann nur die feinste Art von Stofflichkeit, also luftartiges, wärmeartiges vielleicht noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir lebten in den Wärmeluftströmungen, die damals im Grunde noch dieses gemeinsame Erden-Monden-Gebilde ausgemacht haben. Ich darf es mir nicht vorstellen, dass die Erde so von Haus aus ein Felsblock oder irgendwas war. Das war alles sehr, sehr stofflich dünn und fein und von sehr, sehr starken Ätherkräften auch durchdrungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dem Bereich haben wir gelebt, und dann hat sich begonnen, aber zuerst die Erde zu verdichten. Verdichten heißt zu einem flüssigeren Zustand, also vom luftwärmigen zu einem flüssigeren Zustand. Und oben der Mondenbereich war aber noch immer dieses Dünne, dieses sehr Ätherische zunächst einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es war so, dass vom Mondenbereich durchaus verhärtende Kräfte auf die Erde gewirkt haben herunter und sie immer mehr durchdrungen haben. Damit diese Erde nicht völlig in den Griff dieser verhärtenden Mondenkräfte kommt, die aber immer auf der Erde wirksam wurden, dadurch wurde der Mond dann als selbstständiger Himmelskörper abgesenden. Dort hat dann ganz stark diese Verdichtungskraft gewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist ein später Zustand, wo sich das trennt voneinander. Das ist also die sogenannte Folge des Sündenfalls. Es ist eine der Folgen, dass dann der Mond und die Erde sich trennt, weil wenn sie unter dem luziferischen Einfluss vereint geblieben wären, dann wäre das ganze Gebilde in die Erstarrung hineingekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hängt also zusammen damit, dass da auch die arämanischen Kräfte drin stark wirksam sind. Wir haben auf jeden Fall den Baum des Lebens und den Baum der Erkenntnis. Den Baum des Lebens kann man sehr unterschiedlich auffassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben also immer mit den Menschen zu tun, das haben wir ja schon in früheren Vorträgen besprochen, wo wir die Entstehung des Menschen beziehungsweise auch unseres Erdenkosmos, unserer Erdenwelt, in verschiedenen Mythologien nachgespürt sind. Da haben wir öfters gesehen, wie einerseits das Bild da ist, die ganze Erde, letztlich sogar der ganze Kosmos ist aus dem Menschen entstanden. Aber natürlich nicht aus dem Menschen, wie wir heute sind, sondern eben aus diesem geistigen Prinzip, dass der Menschwerdung zugrunde liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir haben dann auch immer, oder bei manchen dieser Mythologien, gesehen, wie es die Stufe gibt. Dann entsteht aber ein Menschenpaar in Form von Bäumen. In der Bibel sowieso, da spielen die Bäume eine wesentliche Rolle, da entstehen sie zwar nicht direkt aus den Bäumen, aber die Bäume spielen eine ganz wesentliche Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in Wahrheit sind nämlich der Baum des Lebens und der Baum der Erkenntnis, die tragen wir beide in uns. Kann man in verschiedenster Weise schildern, sie hängen zum Beispiel zusammen mit dem roten und mit dem blauen Blut. Das rote Blut gibt uns die Kraft der Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch werden die Sinne aufgetan, und zwar aufgetan in der Weise, dass wir wirklich bewusst mit den Sinnen die Welt erfahren können. Das ist ein Prozess, der sich dann natürlich widerspiegelt in der ganzen Entwicklung des Lebens auf Erden. Wir haben ja auch davon gesprochen, dass der Mensch eigentlich der Erstling ist und nur eben halt nicht gleichfertig in der physischen Gestalt, in der physischstofflichen Gestalt, wie wir heute sind, da ist, sondern als geistiges Prinzip im Hintergrund ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alles, was sich an tierischem, ja sogar auch im pflanzlichen Leben heraussetzt, das stammt aus dem Menschen in Wahrheit. Das heißt, der Mensch ist das geistige Prinzip, der Herr in Wahrheit auch, der uns die ganze Natur erklärt. Darum können wir Erkenntnis gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir können das mit Bewusstsein erst seit dem Zeitpunkt, seitdem wir auch das rote Blut haben. Also die Sauerstoffatmung haben, und die halt beim Menschen sehr, sehr differenziert ist. Die einfachen Lebewesen haben dieses rote Blut noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl sie vielleicht auch schon, was heißt nicht nur vielleicht, sondern sicher auch Sinnesorgane haben, eine sinnliche Wahrnehmung? Das ist eben die Frage. Das ist eben die Frage. Wahrnehmung heißt, dass ich mir bewusst werde dessen, was die Sinne aufnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Interessante ist ja, dass das also bei den niederen Tieren sehr wenig bewusst ist. Sie reagieren drauf. Und es waltet, wenn man so will, die Weisheit der Natur in ihnen, das heißt die Weisheit des Astralleibs, die Weisheit auch, die im Ätherischen drinnen lebt, die waltet und reagiert auf das, was die Sinnesorgane aufnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bewusstsein des Tieres, überhaupt der niederen Tiere, kriegt davon gar nichts mit. Das heißt, das Tier weiß gar nichts. Es hat also noch nicht so wirklich vom Baum der Erkenntnis gegessen, obwohl vielleicht mehr Weisheit drinnen wirkt, als bei uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil je bewusster wir sind, desto bewusster pfuschen wir rein in das Ganze und arbeiten oft gegen die Weisheit, die zum Beispiel in unserem ganzen Organismus drinnen ist, die in der Natur drinnen ist. Da braucht man nur herumschauen, was wir alles an unweisen Dingen tun. Sowohl in der Natur draußen, als auch bezüglich von uns selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wenn das alles funktionieren würde, aus der für uns unbewussten Weisheit heraus, dann wäre es wirklich weisheitsvoll. Aber dann könnte man nicht frei werden. Weil frei werden können wir erst, wenn wir das Bewusstsein entwickeln und wenn wir auch bewusst wissen, was wir tun und warum wir es tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das überschauen können. Wir schauen erst wirklich die Oberfläche in Wahrheit. Das heißt, wirkliche Freiheit, da ist noch einiges zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass wir genau überschauen, aus welchen Motiven heraus tun wir etwas. Ist es das Ego, das wirkt? Sind es die Widersacherkräfte, die wirken? Oder ist es wirklich ein Impuls aus meinem Ich heraus, das wird allmählich drängend, dass wir das erkennen einfach, dass wir uns Rechenschaft geben. Also das heißt nicht nur, ich habe ein rein technisches Wissen in der Logik oder sonst was und das spule ich halt ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das reicht noch lange nicht, sondern es geht darum, wirklich zu erkennen, welcher Willensimpuls steckt da dahinter. Wie hängt der eben auch mit dem Guten, mit dem Bösen zusammen? Auf welcher Seite stehen wir dabei? Wie ist es im Gleichgewicht drinnen, dass wir das aus dem Ich heraus erkennen? Dass wir uns wirklich Rechenschaft darüber geben können. Und zwar in immer tiefere Bereiche hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es ist ja eben so, dass unser Seelenleben, das sagt ja sogar die äußere Wissenschaft, die Psychologie oder was der größte Teil ist, unterbewusst. Und da reden wir jetzt nur vom Astralleib im Grunde, oder hauptsächlich vom Astralleib. Der größte Teil davon ist unterbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir kriegen nichts mit davon. Und da sind aber starke Motive drinnen. Da sind natürliche Kräfte drinnen, natürliche Triebe drinnen, wie man sie eben auch im Tierreich drinnen findet, die sicher bei uns nicht so ungefiltert durchkommen, aber doch noch unser Leben sehr wesentlich bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmen müssen wahrscheinlich auch bis zu einem gewissen Grad, weil wir es aus dem Bewusstsein heraus noch gar nicht erkennen. Zum Beispiel, was bei Tieren instinktiv und unbewusst ganz stark ist, welche Nahrung ist ihnen bekömmlich, wenn sie irgendein Leiden haben, sozusagen eine Erkrankung haben, oder was finden sie instinktiv, das richtige Kräuterl in der Natur, das Linderung schaffen kann, oder auch wie sich das Verhalten ändern muss. Wir brauchen halt immer irgendeinen Ratgeber, wo drinsteht, was ich tun soll, was ich essen soll zum Beispiel, was ist gesund für den Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich müsste das aus eigener Erfahrung wissen heraus, weil es gibt nicht die eine besondere Diät, die für jeden Menschen gut ist, sei es jetzt vegetarisch, sei es Fleischnahrung, sei es was auch immer. Man kann bei jedem angeben, in welche Richtung es geht. Man weiß zum Beispiel, vegetarische Ernährung erleichtert den geistigen Schulungsweg, kann aber für den einen oder anderen Grad schlecht sein, weil es es einfach leicht macht, und er sollte mehr Widerstand haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es geht ihm ganz gut, mal ein Gulasch zu essen oder ein Ochsensteak zu verspeisen. Kann ja sein, durchaus. Und es gibt ihm auf der anderen Seite wieder gewisse Kraftkomponente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vegetarische Ernährung erleichtert die geistige Entwicklung deswegen, weil sie Kräfte, die sonst vielleicht ins Triebhafte gehen könnten, dass sie die einfach notwendig brauchen, um überhaupt die Nahrung verdauen zu können, weil die vegetarische eigentlich schwerer verdaulich ist. In Wahrheit. Weil alles, was pflanzlich ist, wir sind halt keine Kühe, oder nur teilweise, weil wir haben ja die Kühe auch aus uns herausgesetzt, aber wir tun uns wesentlich schwerer damit, pflanzliche Nahrung zu verdauen, als die Kühe zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir werden dadurch meditativ in einer gewissen Weise. Wir haben ja schon darüber gesprochen, eigentlich so eine Kuh, die auf der Weide liegt, die meditiert in sich hinein, sie erlebt, was da in den ganzen Verdauungsprozessen passiert, und erlebt, aber natürlich nicht mit so einem wachen Verstand wie wir, aber sie träumt im Grunde vom ganzen Kosmos, weil das eine große Rolle spielt. Und das sind wunderbare Träume, die sie haben muss, da drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kommen wir, also selbst wenn wir ein Naturhellsehen haben oder was, in der Regel gar nicht heran an das, was die Kuh erlebt da drinnen. Nur sie ist sich dessen nicht so bewusst wie wir. Obwohl man dazu sagen muss, dass die Tiere in der Regel wacher träumen als der Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür sind sie beim wirklichen tagwachen Zustand unbewusster als wir. Wir sind viel mehr draußen. Und bei uns kommen die Emotionen oder was, die kommen so ganz aus der Tiefe heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Tier, das erlebt viel mehr dabei mit. Ich meine, wenn wir erleben würden, wenn so jetzt der Zorn mit uns durchgeht oder irgendeine Emotion oder Niedergeschlagenheit, was auch immer, da erleben Tiere geistige Bilder dabei. Viel stärker als wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist etwas, was eben auch in den Träumen widerspiegelt, aber das Traumbewusstsein ist nahe an dem Traum. Das heißt nichts anderes als ein Miterleben dieser unterbewussten, oder einen Style dieser unterbewussten australischen Kräfte, die in uns drinnen sind. Tiere träumen da mehr, dafür sind sie aber im Äußeren viel weniger wach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch selbst dort, obwohl da schon ein gewisses Bewusstsein da ist, wenn man nimmt den Adler, der viel besser sieht als der Mensch zum Beispiel oder überhaupt die Raubvögel haben eine äußerst scharfe Sicht, aber trotzdem ist das Bewusstsein nicht so wach wie bei Menschen. Aber sie erleben etwas dabei. Sie träumen etwas dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, sie nehmen viel mehr eine geistige Seite wahr. Weil in diese Träume spielt etwas Geistiges hinein. Das hängt natürlich dann zusammen mit den Naturverhältnissen äußerlich auch, bezieht sich auf die Beute, auf die Ernährung und so weiter, auf diese Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch, klar, weil sie eben auch in diese Welt versetzt sind. Aber sie werden viel mehr gelenkt durch diese, man könnte sagen, Warträume, die da drinnen sind. Und für uns ist es zunächst einmal noch viel mehr im Unbewussten drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade diese tieferen Kräfte, die eben mit der Gesundheit, mit der Ernährung und so weiter zu tun haben, gerade heute kriegen wir da viel weniger mit, auch noch als die Menschen früherer Zeiten. Atlantis zum Beispiel, atlantische Zeit, also Eiszeit und so. Da lag also in diesen inneren Traumbildern noch viel, viel mehr Sicherheit als heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist viel mehr Fantasterei drinnen. Das liegt natürlich auch auf unserem Weg zur Freiheit drin. Wir würfeln das halt durcheinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir scheren uns nicht um die eigentlich kosmischen Gesetzmäßigkeiten, die im Australischen drinnen sind. Es heißt ja nicht umsonst Astral-Leib. Es heißt ja Astral-Leib, weil da die ganze kosmische Ordnung eigentlich drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade der Astral-Leib ist das klassische Wesensglied des Menschen, in dem sich der ganze Kosmos spiegelt. Wir sind insgesamt ein Mikrokosmos, der den Makrokosmos abbildet. Aber wir sind es ganz besonders durch unseren Astral-Leib, weil der ist eigentlich der kleine Kosmos, der den großen Kosmos abbildet und der in seiner wirklich ursprünglichen Gestalt eben etwas Seelisches ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum auch, was ich jetzt schon öfter erzählt habe, die Schöpfungsgeschichte in der Bibel, erstes Kapitel Genesis, spielt sich von A bis Z in der Seelenwelt ab, in der Astralwelt. Da ist nicht irgendein Fuzzerl davon, was mit dem Äußeren Sinnlichen zu tun hätte. Der Eindruck entsteht nur dadurch, dass es, damit man es überhaupt kommunizieren kann, ist es in sinnliche Bilder gekleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit wird man es schon komplett missverstehen. Aber es ist ein rein seelisches Erlebnis, ein astralisches Erlebnis. Und in diesem astralischen Erlebnis spiegelt sich mit der ganze große Kosmos als seelischer, als astralischer Kosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil er eigentlich ursprünglich das ist, eine Astralwelt eben. Das ist der Kosmos eigentlich. Alles, was dann dazukommt, ist natürlich notwendig für die Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dass das Ätherische dazukommt, dass dann auch das Physische und sogar das Stoffliche dazukommt. Aber eigentlich alles, was Kosmos ist, was Sternenwelt inklusive unserer Erde betrifft, ist eigentlich was Astralisches. Das ist der Kern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles, was dann noch mehr verdichtet wurde daraus, ist halt basiert auf dem ganzen Entwicklungsweg, hängt in Wahrheit zusammen mit dem Sündenfall, wenn wir es so nennen wollen. Aber ursprünglich spitzt sich das in der Seelenwelt ab. Nirgendwo anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Ätherischen ist es ja interessant, dass es da starke Überlappungen gibt. Also Ätherwelt und Astralwelt überlappt sich. Und es sind bezeichnenderweise die niedersten astralischen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht erinnern Sie sich manche noch, die gelesen haben, das Buch Theosophie oder so, dort wird das ja schön aufgelistet, was da für Bereiche gibt in der Astralwelt. Also das Unterste ist die Begierdenglut. Das ist das, was die sicheren Triebe der Tiere ausmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sicheren Begierden eigentlich. Also wo die ganzen Begierden aber weisheitsvoll gelenkt sind. Es ist weisheitsvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen, weil wir viel daran Weisheit verloren haben, geht es oft schief. Dann ist es nicht immer im Dienste der Weisheit. Eben weil wir uns, wie soll ich sagen, in unseren Ego-Kosmos, eben nicht Mikrokosmos, sondern Ego-Kosmos verschlossen haben und nicht den Zusammenhang so stark mehr haben mit dem Makrokosmos, mit dem astralischen Makrokosmos, dann läuft bei uns halt viel schief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Tier eigentlich nicht. Von Haus aus zunächst einmal. Wenn, dann kommt es durch den Menschen hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben ja gesagt, der Weg geht eigentlich von der unberührten Natur zur Kulturwelt, wo der Mensch mitarbeitet. Na ja, dann muss man sagen, da haben wir noch viel zu leisten. Weil wir haben jetzt einmal geleistet, das Naturgegebene auch im Astralischen möglichst zu zerstören oder zu stören, sagen wir es vorsichtig so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zerstören kann man nicht sagen, weil dann würde es ganz schlimm ausschauen. Dann hätten wir eigentlich wenig Chancen. Aber wir haben vieles beschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir beschädigen auch vieles dann im Tierreich, auch bis ins Astralische hinein, indem wir den Tieren Situationen aufzwingen, die ihrem Wesen widersprechen zum Beispiel. Tierhaltung ist nicht immer so, wie sie sein sollte zum Beispiel. Da wird viel zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird nachhaltige Folgen haben. Weil das ist eine Zerstörung, die passiert in der astralischen Welt. Und wenn wir jetzt dann anfangen, irgendwann einmal zu lernen, dass wir bessere Bedingungen schaffen, dass wir wirklich einen kulturellen Umgang mit den Tieren finden, einen guten kulturellen Umgang, dann wird es trotzdem nicht gleich die ganzen Fehler der Vergangenheit auslöschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben wir schon viel getan. Da haben wir viel getan. Wir waren schon sehr groß auch im Zerstören von alter Weisheit, die da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die astralische Weisheit, das ist eben Weisheit. Der Astralleib ist der Weisheitsleib eigentlich. Da lebt die Weisheit drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da entfaltet sie sich. Das ist notwendig. Darin waltet der Heilige Geist sogar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist doch interessant. Der Heilige Geist hat was zu tun mit dem Astralleib. Das ist die Domäne, wo der besonders stark wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir diese Kräfte einmal in Zukunft voll in uns entfalten werden, also diese Kräfte des Heiligen Geistes, dann erwerben wir uns das, was Rudolf Steiner auch nennt, das Geist selbst. Das ist im Prinzip nichts anderes als ein Astralleib, den wir völlig frei aus unserer Geistigkeit erschaffen. Weisheitsvoll erschaffen dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt können wir das erst ansatzweise. Natürlich Menschen, die über manche Inkarnationen geistig gearbeitet haben, sind da schon etwas weiter gekommen. Wir sind alle schon ein bisschen weiter gekommen dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar, wir haben in der Vergangenheit Riesenfehler gemacht. Wir haben in der Atlantischen Zeit gewaltige Fehler gemacht. Wir haben in der Lemurischen Zeit gewaltige Fehler gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da waren wir in Wahrheit gar nicht noch in dieser Gestalt auf Erden. Es heißt zwar mit Recht, dass die Inkarnationen in der sogenannten Lemurischen Zeit begonnen haben. Da kommen wir weit in die Erdvergangenheit zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, da kommen wir in Zeiten zurück, die noch vor den Sauriern oder so waren. Es ist natürlich kein Mensch so, wie wir heute noch herumgelaufen. Aber trotzdem haben wir dann damals diese Welt aus uns herausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass die Saurier so waren, wie sie waren, waren sie deswegen, weil wir solche Saurier waren. Und zwar die Schlimmsten von allen. Allerdings noch nicht äußerlich erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir haben es herausgeschmissen. Oder man hat uns geholfen, das herauszusetzen aus uns. Weil sonst wären wir dann schon nicht weiter gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt euch vor, wir hätten jetzt wirklich so ein Saurier-Astralleib in uns. Und die Saurier sind reine Fressbegierde, nichts anderes. Das kann jetzt heimloser sein bei den vielen Sauriern, die sich vegetarisch ernährt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die können auch gewaltige Räuber gewesen sein. Also die einen haben halt mehr das Kuhprinzip. Die haben sich eben vegetarisch ernährt und waren friedlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es auch, wenn sie wo hingetreten sind, oft kein Gras mehr gewachsen ist. Weil sie halt ziemlich großmächtig waren. Aber während bei den anderen ein unheimliches Kraftpotenzial, wenn man will, Aggressionspotenzial, Jagdpotenzial, Jagdtrieb drinnen war, kann man den Sauriern nicht vorwerfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dass sie so waren, wie sie waren, liegt an uns. Weil wir diese Kräfte in uns hatten. Und in der damaligen Zeit natürlich mit unserem noch ganz anfänglich entfalteten Ich keine Chance gehabt hätten, diese Kräfte nur irgendwie zu beherrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir haben eh viel rausgeworfen und das wird im Übrigen in der Zukunft. Und die Apokalypse blickt ja in die Zukunft. Wird das aber auch bedeuten, dass wir diese Kräfte, alle, die wir aus uns herausgesetzt haben, wieder in uns aufnehmen und sie jetzt aus dem Ich heraus schöpferisch gestalten und führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch die Kräfte der Saurier sozusagen werden wir in verwandelter Form wieder aufnehmen. Aber da müssen wir lernen, sie zu beherrschen, sozusagen. Wir tun uns heute schon schwer mit den bisschen Emotionen, die wir haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und selbst wenn da ein riesiger Wutanfall ist, der vielleicht dazu führt, dass ich mich ein bisschen ohrfeige oder vielleicht sogar in der Rage töte. Was früher noch gang und gäbe war. Mit dem Schwert diskutieren oder so ist ja auch nichts anderes im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, da haben wir noch einen ganz schönen Weg, diese Kräfte so zu läutern und sie dann aber in einer Stärke zu läutern, wie sie die Saurier zum Beispiel hatten. Wir schrecken uns heute schon vor ein bisschen Zorn oder was herauskommt. Mit Recht oft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist eine Kleinigkeit gegen diesen natürlichen Trieb, der sich in der Natur entfaltet hat. Aber das ist einfach das, wo der Mensch noch nicht fertig geworden ist. Dann hat er sich herausgesetzt in Form einer Tiergruppe und dann hat aber die äußere australische Weisheit mitgeholfen, das zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir in uns hätten es nicht führen können. Unmöglich. Unmöglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, man hat etwas aus dem Australischen herausgesetzt aus uns oder wir haben es herausgesetzt, aber mit Hilfe, um überhaupt weiterkommen zu können. Wir wären rettungslos verloren gewesen. Weil unser Ich einfach damals noch nicht stark genug gewesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber uns muss klar sein, wir werden alle diese Kräfte in unser Wesen wieder aufnehmen. Nicht jetzt in der Zeit, wo wir so physisch verkörpert sind auf Erden. Das wird vor allem die Zeit danach betreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt die Zeit nach den Kulturepochen, nach dem Krieg aller gegen alle, wo wir dann nicht mehr in physischstofflicher Gestalt auf Erden herumlaufen werden, sondern wo wir eben wieder in der Mondensphäre leben werden. Das heißt in diesem weiteren Bereich. Da wird es schon noch die Erde geben, da wird es auch den Mond bis zu einem gewissen Grad noch geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir werden in dieser gemeinsamen Sphäre leben. Rudolf Steiner spricht ja auch davon, dass in der Zeit sich Erde und Mond wieder vereinigen werden. Da geht es aber vor allem jetzt einmal darum, diese gemeinsame australische Sphäre zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann werden wir mit diesen Riesenkräften, die wir in Form der Naturwesen herausgesetzt haben, umgehen können. Also die Menschen halt, die das schaffen. Die es nur in den Dienst des Egos stellen, stellen diese Kräfte in den Dienst der Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann werden die immens stark dadurch natürlich auch. Ich meine, das ist ja zum Beispiel etwas, wonach ganz besonders die arimanischen Mächte gieren danach, dieses gewaltige Kraftpotenzial zu bekommen. Herrschaft darüber zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben es nicht. Der Ariman ist ja eigentlich komplett seelenlos. Also die Gefahr des Ariman ist nicht diese überschäumende Astralität, gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern es ist also dieser tötende Intellekt, wenn man so will, wenn man es jetzt mit dem Menschen vergleichen will. Weil die arimanischen Kräfte haben was mit den Ätherkräften zu tun. Und sie wollen alles Lebendige in ein mechanisches überführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so eine Art mechanisches Leben. Mechanisch jetzt in dem Sinn, dass etwas nach einem vollkommenen Mechanismus nachabläuft. Das wäre das arimanische Ideal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die arimanischen Kräfte fühlen auch, oder fühlen kann man eben nicht sagen, aber sie wissen, sie erkennen auch, dass dieses riesige Kraftpotenzial im Grunde ja ein kosmisches Kraftpotenzial ist. Das muss man sich erklären. Also ein Astralleib heißt Mikrokosmos, der ist aber ein Abbild des Großen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn der ein harmonisches Abbild ist, dann hat er den ununterbrochenen Zustrom im Grunde. Ich meine, wir Menschen sind während unseres Tageslebens so, dass wir zerstörerisch arbeiten mit den Astralkräften, im Wesentlichen zerstörerisch arbeiten damit. Darum brauchen wir jede Nacht den Schlaf, um uns wieder zu regenerieren, weil dann im Schlaf passiert nämlich genau das, dass wir uns wirklich aus dem großen Makrokosmos heraus die astralischen Kräfte holen, die astralischen harmonischen Bilder holen, die dann dem Ätherleib wieder eingeprägt werden, damit der Ätherleib all die Schäden reparieren kann, die wir während unseres Tageslebens erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es hat ja schon einen Grund, warum der Mensch maximal so drei, vielleicht vier Tage ohne Schlaf aushält. Wenn er länger nicht schlafen will oder kann, dann hält das der Organismus nicht auf. Er wird durch unser Wachbewusstsein und namentlich also durch das Astralische, das aber ihm jetzt nicht der kosmischen Ordnung folgt, sondern dem Ego folgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch zerstören wir unseren Organismus. Also wir haben die Störung im Astralischen, von dem geht&#039;s aus, dass er erschöpft als nächstes den Ätherleib, weil der Ätherleib lebt eigentlich davon, dass er aus dem Kosmos diese Bilder entgegennimmt, dass sie in ihm leben dürfen. Aber wir geben ihm jetzt die falschen Bilder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser ganzes Tagesleben durch, also unser Wachleben durch, geben wir dem Ätherleib astralische Bilder, die auf Sinnliche gehen, die auf die Begierde gehen und so weiter. Das ist der größte Teil dessen. Und damit runieren wir den Ätherleib, entkräften ihn, und in der Nacht im Schlaf wird das Astralische wieder zurechtgerückt bis zu einem gewissen Grad, nämlich so, dass der Ätherleib die Bilder wieder aufnehmen kann und dadurch fähig wird, in der Nacht im Schlaf jetzt den Organismus wieder halbwegs zu regenerieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehe so, dass es nie vollständig gelingt, daher ist er absehbar, dass es irgendwann vorbei ist. Irgendwann reichen die Kräfte des Ätherleibes nicht mehr aus, um jetzt bis in den physischen Leib so regenerierend hineinzuwirken, dass es weitergeht. Weil das Normale wäre eigentlich, dass es den Verschleiß nicht gäbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann wären wir auch nicht so stofflich-physisch, sondern übersinnlich-physisch. Das ist die nächste Folge davon, dass wir uns dadurch erst so vollgestopft haben mit der physischen Materie und dadurch sind wir aber ganz stark in die Fänge des Arriman gekommen, weil der Arriman ist der Herr der Materie im Grunde. Weil der will im Grunde diese ganze Weisheit materialisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so die Vorstellung, bis hin eben diese große kosmische Weisheit zu materialisieren. Also weiß ich nicht, eine künstliche Intelligenz auszumachen oder sowas. Das hängt also zusammen, diese Zerstörungsprozesse, die passieren aber wirklich auch bei jedem Atemzug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen das rote Blut, um unser Wachbewusstsein aufzubauen. Gerade das Hirnkastl braucht unheimlich viel, muss versorgt werden. Deswegen hat der Aristoteles vielleicht auch gesagt, das Gehirn ist eigentlich ein Blutkühler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da fließt ja unheimlich Blut durch und es muss sehr vorsichtig gehen, dass das ja nicht verunreinigt wird, das Blut. Dann gibt es die sogenannte Bluthirnschranke. Dass da eh vieles, was sonst im restlichen Organismus wütet, dass das da oben nicht rein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die stärksten zerstörenden Kräfte wenigstens abgehalten werden, weil das würde das Hirn nicht aushalten. Das ist eigentlich ein unheimlich empfindliches Organ. Eine sehr, sehr labile Geschichte, die wir da oben haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufwand des Restorganismus ist eigentlich riesig, um das da oben am Leben zu erhalten. Weil das Hirn halt immer knapp am Absterben ist. Aber gerade daran erwacht unser sinnliches Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erwacht dran. Aber der Preis ist eben die Zerstörung des Gesamtorganismus letztlich auf längere Sicht. Also die Sterblichkeit, die damit verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt heißt es ja sehr wichtig in der Paradiesesgeschichte, dass eben dem Menschen aber der Baum des Lebens verwehrt wurde. Nachdem sie gegessen haben vom Baum der Erkenntnis, durften sie nicht mehr kosten vom Baum des Lebens. Vorher war das nämlich gar kein Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Verbot bezieht sich auf den Baum der Erkenntnis. Nicht auf den Baum des Lebens ursprünglich. Sondern das war ganz selbstverständlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt wird ihnen das entzogen. Was heißt das für uns? Also es heißt erstens einmal, dass aus dem Baum des Lebens in uns der Baum des Todes wird. Zum Baum der Erkenntnis, wenn man es jetzt in uns, das ist eine der Widerspiegelungen davon, also das rote Blut, also die ganze arterielle Geschichte, dem steht jetzt entgegen das verbrauchte Blut, das blaue Blut sozusagen, also das sauerstoffarme Blut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Bild für den Baum des Todes. Also das rote Blut, Baum der Erkenntnis, macht es möglich, aber die Folge ist, dass wir jetzt nicht einen belebenden Baum in uns haben, sondern einen, der immer wieder mit dem Absterben zu tun hat. Also das blaue Blut ist ein reales Bild für den Baum des Todes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das haben wir in uns. Und mit dem hängt viel zusammen. Mit dem hängt auch zusammen die Geschichte, was ich das letzte Mal schon erwähnt habe, die sogenannte Kreuzesholz-Legende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es also auch um den Baum des Lebens, und zwar in folgender Form. Also ich habe es das letzte Mal am Ende kurz erwähnt, vielleicht sprechen wir ein bisschen genauer drauf. Also es geht darum, als Adam, weil er ja vom Baum der Erkenntnis gegessen hat und damit sterblich geworden ist, dass es also wirklich so weit ist, dass er dem Tode nahe ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist so, weiß ich nicht, noch 900 Jahre oder so wird es geschildert in der Bibel, das muss man jetzt auch nicht ganz wörtlich nehmen, aber es hängt damit zusammen, dass damit gemeint ist, dass diese Familie, dieser Stamm, aus dem sich die Menschheit entwickelt hat und auch Stämme, Familien entstehen und vergehen. Also gerade im Alten Testament sind ja immer diese ganzen Abstammungsreihen geschildert und wenn dort ein Name vergeben wird, dann ist es eigentlich immer der Name des Familiengründers, des Stammesgründers, des Volksgründers letztlich dann irgendwann, weil es wird halt größer. Also zum Beispiel, wenn von Methusalem die Rede ist, der besonders alt wurde, dann ist das der Gründer einer Großfamilie, eines Stammes, auf den jetzt so und so viele Generationen folgen und wenn dieser Stamm ausstirbt, dann ist Methusalem gestorben, aber er lebt in allen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil er ist tatsächlich zunächst noch das gemeinsame, große Ich-Bewusstsein aller dieser Mitglieder des Stammes. Das heißt, der Weg zum individuellen Ich, das sich seiner selbst wirklich bewusst wird, ist ein sehr weiter Weg. Es hat zwar natürlich jeder Mensch, der geboren wird, auch aus diesem Stamm oder aus dieser Familie, hat sein eigenes Ich, aber wirklich individuell wird es dadurch, durch alles das, was der Mensch bewusst arbeitet an seinem Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder von seinem Ich aus bewusst arbeitet, sagen wir es besser so, an seinen ganzen Leibeshühlen, also an seinem seelischen, an seinem ätherischen, an seinem physischen. Weil durch diese Arbeit reift das Ich. Das Ich ist ja sowas Wunderbares, es kann im Prinzip alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt nichts, was das Ich nicht kann. Nur, es kann diese unerschöpfliche Kraft nicht von Haus aus wirklich anwenden, sondern es muss es erst lernen. Das ist das Große.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es ist der göttliche Funke, nur wir sind weit, weit, weit, weit davon entfernt, nur so ein kleines Zipferl davon schon wirklich aus eigener Kraft machen zu können. Aus dem wirken zu können, aus dem schaffen zu können. Das ist der Weg der Menschheitsentwicklung, dass wir das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden eine größere Vollkommenheit in dem entwickelt haben, wenn wir dann rübergehen auf das neue Jerusalem, beziehungsweise den neuen Jupiter, von dem Rudolf Steiner spricht. Und was eben die Perspektive ist, die eben hier in der Apokalypse eröffnet wird, dann werden wir da schon wesentlich weiter sein. Und wir werden, wenn alles gut läuft und diese nächste kosmische Entwicklungsstufe, also dieser neue Jupiter oder das neue Jerusalem, wenn wir dort alle unsere Aufgaben erfüllt haben, dann werden wir bereits einen Astralleib haben, der vollkommen nicht nur unter unserer Herrschaft ist, sondern den wir selber bis in die letzte Faser hinein gebaut haben, wenn man es so nennen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass wir ihn erschaffen haben. Das heißt, wir sind dann unabhängig geworden von allen astrallischen Kräften der Welt, sondern wir haben einen eigenen Mikrokosmos geschaffen, der unsere eigene Schöpfung ist. Und das wird dann eben auch ein anderes Verhältnis sein zwischen Mikrokosmos und Makrokosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir sehen, jetzt ist es so, dass wir zunächst einmal, ursprünglich einmal eins zu eins ein Abbild sind, astralisch gesehen, der großen Astralwelt. Jetzt fängt aber was Umgekehrtes an. Wir bauen in uns einen Mikrokosmos und spiegeln den hinaus in die Welt und die Welt wird sich dadurch ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir fangen an von unserem Mikrokosmos aus, auch in den Makrokosmos hinaus zu wirken. Halt einmal im engeren Umkreis, bis man wirklich den ganzen großen, das wird lang dauern, also es geht einmal um einen engeren Bereich, aber es dreht sich um in einer gewissen Weise. Und damit wir überhaupt dieses Ziel erreichen können und nicht von Haus aus alles zerstören, weil was zerstören wir mit dem Astralleib, wenn er eben nicht gut entwickelt ist, wenn er noch voll unserer egoistischen Begierden ist, unserer Triebe ist, die aber eben nicht weisheitsvoll gelenkt sind, sondern unserer Lust und Laune allein unterliegen, sprich unserem Ego, dann hat das ja Folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zerstört die Ätherkräfte und zerstört in letzter Konsequenz den physischen Leib, deswegen sind wir sterblich. Und diese Wirkung wäre fatal, und darum ist uns auch eben, so wie es die Bibel schildert, verboten worden, vom Baum des Lebens zu essen. Das heißt, es darf im Moment einmal, aber wir werden dann sehen, dass das ja seit dem Erdenleben des Christus sich geändert hat oder beginnt zu ändern, wir müssen es halt nur erst aufgreifen, aber dass uns zunächst der Zugriff auf die höchsten Ätherkräfte verwehrt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wenn wir ihn hätten, würden wir gerade durch das, was in unserem Astralischen noch nicht in Ordnung ist, diese Kräfte komplett zerstören. Was sind die höchsten Ätherkräfte? Was sind überhaupt die Ätherkräfte, was ist das Ätherische? Es fängt an mit dem Wärme-Äther, der hat eine äußere Seite, wo es in die äußere, wirklich auch sinnlich fassbare Wärme geht, und es hat die andere Seite, die wirklich rein Ätherische. Das ist wichtig für uns, aus dieser ätherischen Wärme heraus erfolgt unsere ganze Willenstätigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wo wir unseren Willen entfalten, da ist diese ätherische Wärme tätig. Das ist übrigens nur so als kleiner Einschub, also ein ganz interessantes Kapitel. Wie kommt denn überhaupt die einfachste Körperbewegung zustande? Wodurch kommt das? Das Bild heute, das die Wissenschaft davon hat, ist, da kommt jetzt ein Nervenimpuls vom Kopf irgendwo, und der löst jetzt durch elektrische Impulse aus, dass sich der Muskel verkürzt, und dadurch kommt die Bewegung zustande.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist aber sehr äußerlich betrachtet. Was wirklich dahinter steckt, ist, dass eigentlich ein Impuls von unserem Ich kommt, und das Ich ist eigentlich draußen. Es lebt im Ganzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat natürlich nur so ein Bewusstseinszentrum, aber wir haben ja oft schon davon gesprochen, das Ich lebt in der Welt draußen, in der geistigen Welt draußen. Aber die geistige Welt steckt ja auch hinter allem, was uns dann sinnlich erscheint. Nur da ist uns halt dann der geistige Zugriff auf den geistigen Hintergrund verdeckt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es steckt hinter allem da draußen. Drum ja auch in dem Wochenspruch wieder das Drinnen, Erinnerung an die Sonnengabe, die hereinkommt, und das dann jetzt in unserem Inneren zum Beispiel das Denken kraftvoll aufleuchten soll. Das haben wir jetzt von draußen mitgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das von draußen, ja, wir bringen es uns eigentlich selber entgegen, weil wir leben in dem Drinnen. Darum können wir überhaupt irgendwas von der Natur erkennen, weil unser Ich dort drinnen lebt. Also das Ich ist halt auch so ein Paradoxon, das auch unter dem Punktfeld, Punkt und Umkreis fällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ich umfasst das ganze Universum und ist jenseits des Sinnlich Sichtbaren sogar. Das heißt, es geht also hinaus über die fernsten Sterne hinaus. Zugleich kann ich sagen, es ist ein Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist in der räumlichen Welt überhaupt nicht fassbar. Es geht darüber hinaus. Dessen sollte man sich beim Ich immer bewusst sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir denken immer, jeder ist ein Ich. Aha, das Ich steckt da drinnen. Nein, es steckt nicht da drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es steckt weder drinnen noch draußen. Es ist überall. Es ist die ganze geistige Welt auch drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade aus dem Ich heraus ist die Begegnung mit allen anderen Ichen möglich. Sie unterscheiden sich zwar und sind trotzdem eins, auch wieder in einer gewissen Weise. Wieder Fragen, Fragen, Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist es? Individuelle Iche, die aber trotzdem alle eins sind, weil sie alle göttliche Iche sind. Es ist immer das göttliche Ich. Und trotzdem ist es individuell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Rätselfrage. Wieder eine große Rätselfrage. Aber das geistige Streben kann einem eigentlich immer wieder neue Fragen enthüllen und offenbaren in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gehört halt auch dazu, dass man sagt, aha, gestern habe ich es noch verstanden. Jetzt habe ich mich wieder beschäftigt damit. Heute verstehe ich es nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute erreicht mir das, was ich geglaubt habe zu verstehen, nicht mehr. Sondern es hat mir zehn neue Fragen gegeben. Wie geht denn das? Sicher versteht man in Summe immer mehr, aber man kommt auch immer mehr darauf, wie wenig man eigentlich versteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, weil es auch im Prinzip unerschöpflich ist. Und es geht ja weit über das hinaus, auch zu erkennen die Gesetzmäßigkeiten des Gewordenen. Es geht von jetzt an überhaupt in die Zukunft immer mehr darum zu erkennen, ja, aber was ist an Möglichkeiten offen? Dazu muss ich kennen, die Basis, die Vergangenheit, die ist sozusagen das Weltenkarma, das wir mittragen auch müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Welt heute so ist, wie sie ist, hängt mit der Vergangenheit zusammen. Da gibt es auch Naturgesetze, wie sie so und so geartet sind. Und daher kann die Naturwissenschaft das auch so erkennen, indem sie auf die Vergangenheit blickt in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Leben geht weiter. Die Zukunft ist offen. Was aus dem ganzen Kosmos werden wird, lässt sich aus der Naturwissenschaft in Wahrheit nicht wirklich erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man denkt sich, ich kann doch heute alles voraus berechnen. Ja, das ist eigentlich nur das, wo das Alte weiterrollt. Da ist das Alte drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann ich berechnen. Aber in das schlägt immer wieder neuer Impuls ein. Daher ist es auch langfristig in Wahrheit nicht vorherberechenbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine reine Theorie. So wäre es, wenn kein neuer schöpferischer Impuls hineinkäme. Aber gerade darum geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es wird sich ganz anders entwickeln und entfalten. Es werden ganz neue Impulse hineinkommen. Und wirklich durch jeden einzelnen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann immer mehr auch, so wie wir es am Anfang besprochen haben, durch andere geistige Wesenheiten, die auch nach und nach der Freiheit teilhaftig werden. Die es jetzt noch nicht haben, aber die es durch den Menschen bekommen werden. Das ist die große Perspektive, die drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber bleiben wir noch kurz beim Baum des Lebens und der Baum der Erkenntnis. Es geht um die Kreuzesholzlegende, von der wir das letzte Mal gesprochen haben. Also es geht die Legende, als Adam so weit war, dass es dem Tode zuging, hat er seinen Sohn Seth ausgesendet, er möge also an das Tor des Paradieses klopfen, also dort hingehen und einen Samen holen vom Baum des Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Überraschende sozusagen ist, dass ihm wirklich dem Seth aufgetan wird und er kann einen Samenkorn oder nach anderen Schilderungen sind es drei Samenkörner mitnehmen. Vom Baum des Lebens. Und als Adam jetzt in den letzten Zügen sozusagen liegt und dann auch stirbt bald, legt er ihm diese Samenkörner oder diese drei Samenkörner auf die Zunge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wird er begraben. Ist natürlich ein äußeres Bild. Ist schon klar, weil wir uns in Wahrheit diesen Adam natürlich nicht vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist jetzt passiert? Ich bin rausgeflogen aus der Übertragung. Ah ja, ich bin wieder da. Verzeiht, es war ein kleiner Fehler jetzt da drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin plötzlich rausgeflogen. Nicht nur aus dem Paradies, sondern auch aus der Übertragung. Aber trotzdem, wir werden das noch schaffen, die Kreuzesholz-Legende in den groben Zügen zu sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Adam ist gestorben. Es hat ihm Seth, das ist also der Sohn, der geboren wurde nach dem Tod von Abel, der eben auch Vertreter, aber dann dieser Abel-Stolmung ist in Wahrheit, und der die Kein-Stolmung gegenübersteht. Beide notwendig in der ganzen Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also jedenfalls, der gibt dieses Samenkorn auf die Zunge des Adams, der ist gestorben, es wird begraben, und es wächst ein Baum heraus mit drei Stämmen. Etwas, was sich zum Beispiel in Wahrheit widerspiegelt, in diesem kabbalistischen Lebensbaum, ihr erinnert euch, da gibt es diese drei Säulen in der Mitte, diese drei senkrechten, damit hängt das zusammen. Das ist eines der Bilder dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes, was Rudolf Steiner dazu auch sagt, diese drei Stämme, womit hängen die zusammen? Sie hängen zusammen, weil das ist ja jetzt der erneuerte Baum des Lebens, oder der erneuerte Paradiesesbaum, wie auch immer, womit hängt das zusammen? Es hängt auch zusammen mit den höheren Wesensgliedern des Menschen, die ihm eben nicht einfach verliehen wurden, sondern die er selbst schafft, indem er die ihm gegebenen Wesensglieder aus eigener Ich-Kraft heraus verwandelt. Also das heißt Astralleib, Ätherleib, physischer Leib. Wenn die verwandelt werden, wird der Astralleib zum sogenannten Geist selbst, der Ätherleib wird zum Lebensgeist und der physische Leib wird zum sogenannten Geistesmenschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das bedeutet eben, dass wir diese Wesensglieder dann, also das heißt einen Astralleib, einen Ätherleib, einen physischen Leib dann selbst schaffen können. Wobei physischer Leib nicht heißt physisch-stofflicher Leib, sondern dann so, wie es eigentlich ursprünglich gedacht war. Ja, doch gedacht war, aber er wisste, es war ihm auch gedacht, dass der Sündenfall irgendwo reinkommt, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gehört halt zur Geschichte mit dazu jedenfalls. Und dadurch ist es anders geworden, aber der jedenfalls auch etwas völlig Übersinnliches gewesen wäre, ursprünglich dieser physische Leib. Also mit diesen drei Wesensgliedern hängt es zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Aspekt dieses erneuerten Baums des Lebens. Und wie wird der Mensch das herangehen können? Was wird es so in nächster Zukunft, innerhalb dieser Kulturepoche, innerhalb der nächsten Kulturepochen, jedenfalls noch während der Zeit der Kulturepochen, welche Konsequenzen wird das haben? Dass sich der Mensch, wenn er aus seinem Ich heraus tätig wird, wieder sozusagen fähig erweist oder würdig erweist, also von den Kräften des Baums des Lebens essen zu dürfen. Also das heißt, diese Kräfte benutzen zu dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voraussetzung ist, er hat seinen Astralleib so weit in den Griff bekommen, dass er nicht einfach nur zerstörerisch wirkt den ganzen Tag während des Wachbewusstseins, sondern dass wir unseren Astralleib auch so während unseres Wachbewusstseins benutzen können, dass er nicht den ätherischen und in der Folge auch den physischen Leib zerstört und trotzdem bewusst bleibt. Das ist ein weiterer Aspekt dessen, dass wir dadurch erwerben werden unser Geist selbst. Also einen Astralleib, den wir ganz selber geschaffen haben und was damit verbunden ist, dass wir in dem auch ganz bewusst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, heute ist sicher der Schnitt, wir haben jetzt ungefähr ausgedrückt, einmal bildhaft, 1% waches Bewusstsein und 99% Unterbewusstsein. Wirkliches Geist selbst haben heißt für alle 100% voll bewusst zu sein. Vorübung dazu, eben bei jedem Wort, das ich zu jemandem spreche, zu jedem Gedanken, den ich mir bilde, bewusst bin, welche astralischen Antriebe sind da in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie weit sind sie egoistischer Natur, was durchaus nötig sein kann. Das heißt nicht, dass wir uns jetzt alles Egoistische sofort ausreißen müssen, aber der erste Schritt ist einmal uns bewusst zu werden. Ich denke einen Gedanken oder ich spreche etwas zu jemand anderem, wie weit liegt da mein Ego drinnen, wie weit liegt mein Ich drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind alles Dinge, die, naja, das kann man schon üben mit den Nebenübungen zum Beispiel. Da ist das ganz stark drinnen schon. Das kann auch, also wenn da ja dann ab einem gewissen Zeitpunkt die ganzen Nebenübungen gemeinsam geübt werden und zusammenkommen, fängt das schon bei der Gedankenkontrolle an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Gedanke, ich konzentriere mich auf einen Gedanken, ja woher kommt der? Aus welchem Antrieb kommt der? Kommt der, hat der mit dem betrachteten Gegenstand zu tun? Hängt es mit meiner Sympathie oder Antipathie zusammen und so weiter. Also da kann man sehr viel beobachten, das ist ganz wichtig. Also dass wir im Grunde immer mehr uns im Leben beobachten lernen und die Kunst ist dabei, trotzdem ganz unbefangen zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nicht in das zu kommen, ich traue mir jetzt eigentlich gar nichts mehr zu tun, weil ich weiß, ob es aus einem richtigen Motiv heraus ist und ist nicht falscher Egoismus. Ich tue eigentlich zunächst einmal so, wie ich immer getan habe, aber ich lerne mir zuschauen dabei. Und habe sozusagen eine zweite Ebene da hinten, die genau beobachtet, aus welchem Motiv kommt es, wo aus dem Astralischen kommt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da lerne ich viel über mein Astralleib. Das ist der Weg aufzuwachen dafür, weil das brodelt ja ununterbrochen heraus in uns. Auch wenn das trotzdem noch die oberflächlichsten Dinge sind, aber selbst die bleiben uns ja unbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir glauben oft, ach ich bin so selbstlos. In Wahrheit ist es nur die eigene Eitelkeit, weil ich will für selbstlos gelten. Und alle sollen das ja schön mitkriegen und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dabei aufzuwachen, das mitzukriegen und trotzdem unbefangen zu sein. Weil ganz schlecht wäre es, wenn ich jetzt mir nichts mehr tun würde. Dann sage ich, ich muss ja selbstlos handeln, muss selbstlos handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann tue ich vielleicht in Wahrheit alles ganz lieblos, weil es mir nur darum geht, weil ich will der Beste sein. Ich will der Weinste sein. Ja, ich muss das anstreben, ohne es zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu wollen, ohne zu wollen. Wenn ich es mache, um besser zu werden als alle anderen, dann ist es schon egoistisch. Ich muss es tun unter Sache-Selbst-Willen sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, aus dem Miterleben der ganzen Welt im Grunde. Aus zu sehen, die Welt braucht das, ich kann das jetzt geben, dann gebe ich es. Ganz, ganz einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in der Praxis ganz, ganz schwierig. Und das werden die entscheidenden Schritte sein, dass sich das, was in der Apokalypse jetzt angepeilt wird, eben dieses neue Jerusalem, dass dieser Zustand entstehen kann. Da fängt es an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Zuge dessen wird immer mehr in unsere Hand gegeben werden, der Baum des Lebens. Und das heißt, wir werden bewusste Herrschaft bekommen über die höheren Äther-Arten. Wir haben es jetzt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben eine gewisse Herrschaft über den Wärme-Äther, nämlich in dem Sinn, dass der Wärme-Äther mit unserer ganzen Tätigkeit, mit unserem Willen zu tun hat. Da sind wir ganz individuell. Das heißt nicht, dass das ein freier Wille deswegen schon ist, weil der freie Wille dazu ist eben notwendig, dass ich das alles durchschauend kenne, was da noch mitspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dass überhaupt der Wille zustande kommt und dass die Willensneigung sehr individuell bei den Menschen ist, der eine will das, der andere jenes, das ist ja ganz legitim, weil auch jedes Ich sich eine andere Aufgabe setzt, einen anderen Weg hat und im Grunde keine zwei Menschen den gleichen Auftrag haben. Daher, wenn einer ausfällt, fehlt das halt einfach. Und das kann zumindest nicht voll und ganz durch jemand anderen ersetzt werden in der Gesamtmenschheitsentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil jeder hat durch sein individuelles Schicksal etwas, was nur er beitragen kann. Aber bleiben wir jetzt dabei, im Willen liegt zunächst einmal der Wärme-Äther drinnen. Der ist uns gelassen worden, auch nachdem wir aus dem Paradies rausgeflogen sind, sonst hätten wir auch nicht einmal ein Ego oder sowas entwickeln können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ein individuelles Wollen. Wollen halt vielleicht eben auch aus einer Begierde heraus, kann durchaus sein. Aber das ist in unserer Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nächste ist, auch über den Licht-Äther haben wir auch, können wir individuell verfügen. Also konnten wir auch nach dem Sündenfall individuell verfügen. Der Licht-Äther hat etwas zu tun mit dem Fühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat auch etwas zu tun mit astralisches Bildhaft in Farben wahrnehmen zu können. Auch das war da. Von Anfang an, also gerade dieses imaginative Wahrnehmen war ja in alten Zeiten sogar noch viel stärker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es heute verschwindet, ist eigentlich nur das positive Zeichen, dass da ein Aufbruch zu was Neuem ist. Aber was nicht in unserer Hand war, und was aber in unsere Hand kommen soll, sind der Klang-Äther und der Lebens-Äther. Der Klang-Äther hat was zu tun, ja, mit dem Klingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat aber sehr viel auch zu tun mit dem Denken. Weil in Wahrheit hat Denken etwas zu tun, den Zusammenklang, die Weltharmonien sozusagen, erkennen zu können. Von daher kommt es eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das was ursprünglich, was uns auch durch Michael ja stark gegeben wird, also das kosmische Denken ja im Grunde das Weltendenken übergeben hat. Wir müssen halt erst lernen damit umzugehen. Aber das besteht eigentlich in dieser Klangharmonie des ganzen Kosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das steckt hinter dem Denken. Das heißt, wir können denken dadurch, dass der Klang-Äther in uns wirkt. Nur er ist bis jetzt noch weitgehend so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist denn das Spannende beim Denken? Wenn wir nur denken an die Denkgesetze, natürlich, der eine kann sich so denken, der andere kann sich was so denken, aber gehen wir mal an die Denkgesetze, an die Logik zum Beispiel. Oder gehen wir auch von mir aus an die Mathematik. Da kann sich nicht jeder individuell denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur ich denke mir das so. Zweimal zwei ist vier. Das ist unabhängig von der Individualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zweimal zwei ist deswegen vier, weil wir es dann mit Sachen zu tun haben, die aus der Vergangenheit kommen, feststehend. Der nächste Schritt muss aber sein, im Denken genauso individuell zu werden, wie wir es eigentlich zunächst nur durch den Willen und durch das Fühlen sind. Da sind wir jeder ein unverwechselbares Ego in dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sage jetzt bewusst Ego. Individualität würde ich es erst nennen, wenn es wirklich ganz bewusst ist. Aber wir sind es noch nicht ganz bewusst, aber wir sind es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sogar bei den Tieren eine deutliche Individualisierung oder Egoisierung, wenn man so will, im Wollen, das heißt im Tun. Und auch in den Gefühlen, die ein Tier auch erlebt. Es erlebt Schmerz, Freude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als wir Menschen natürlich, ganz anders, aber es erlebt etwas, es fühlt etwas, es spürt etwas. Aber im Denken, wie gesagt, haben wir dieses Individuelle noch nicht. Dadurch können wir uns ja sogar verständigen irgendwo, weil wir sagen, aha, ich kann das nachvollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann auch so denken, aha, und ja, wirklich, das funktioniert so. Da sind wir uns in Wahrheit einig. Wenn wir uns nicht einig sind, dann haben wir es halt noch nicht geprüft an der Welt draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber andererseits zeigt es uns auch, wir können schon auch neue Gedankenentwürfe machen. Ja, wenn es die gewordene Welt betrifft, dann müssen wir halt schauen, ob dieser Gedankengang wirklich auch passt. Aber das Spannende ist, es kann ja weitergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können neue, schöpferische Gedanken entwickeln. Das ist genau das zum Beispiel, was wir machen, wenn wir die Naturwelt, das heißt die unberührte Urnatur von früher, zur Kulturwelt umgestalten. Damit ist alles gesagt, weil das betrifft alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgestaltung der ganzen Erde, alles, also vom kleinsten Kunstwerk bis zu Landschaftspflanzungen, bis in die Tiefe der Erde, umgestalten, umgestalten. Kultivieren, im Sinne von kultivieren, bei all den Fehlern, die auch passieren. Aber das ist der Weg des Menschen, und wir werden unsere Aufgabe noch schlechter machen, als wir es jetzt teilweise eh machen, weil wir halt wirklich viel Schäden auch im Moment erzeugen, weil wir noch sehr unsicher sind, weil unser Ego eben hineinspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Kunst ist jetzt, wenn wir diese Kräfte des Baumes des Lebens, das heißt die Kräfte zunächst einmal des Klangethers, der mit dem Denken zu tun hat, wenn wir die im egoistischen Sinn handhaben, dann wird es ein Problem sein, weil dann mangelt uns das Verständnis für die Mitwelt. Wo wir hinkommen sollen, ist, dass wir es individuell gestalten, aber individuell gestalten heißt, ich berücksichtige die ganze Welt darunter und dabei. Das heißt auch die anderen Menschen, die Natur und so weiter, das muss drinnen sein, dass ich da Bezug nehme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur ich sage, ich will das so, ich stelle mir das so vor, sondern ein Impuls aus dem Ich heraus muss eigentlich immer mehr auch prüfen, wie weit ist das vereinbar und steht in einer Harmonie, Klangharmonie mit dem Rest der Welt. Es geht nicht nur darum, einfach ich habe irgendeinen Gedanken, der kann in vielen Fällen zerstörerisch sein, wenn der wirklich in die Praxis umgesetzt wird. Er wird es erst dann nicht oder immer weniger, wenn ich mich in Harmonie setze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was das Klang-Äther-Prinzip ist. Und noch etwas braucht es dazu, und da tritt jetzt der Lebensäther in den Mittelpunkt der tiefere, innerste Sinn der Gedanken. Das ist das Ziel eigentlich, wo es hingehen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schöpfungsziel geradezu hineinzulegen. Das ist das, wo es wirklich geht. Es ist dort, wo ein Gedanke entspringt, in Wahrheit, und jetzt versuche ich, den zu verbinden mit dem, was als Gegebenes bereits da ist, und dann versuche ich, das ins Gleichgewicht zu bringen, den Weg zu finden, wie kann ich das Alte hinüberleiten in das Neue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieser wirkliche, innere Sinn. Warum das auch? Warum dieses Ziel? Warum das? Man hat doch oft, gerade im Künstlerischen, als Autor, man hat eine Idee, man hat noch keine Ahnung, wie man die umsetzt. Es ist keimhaft noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist das, was wir besprochen haben, auch diesen Arupa-Zustand, den formlosen Zustand. Es ist der ganze Gedanke drinnen, aber er hat noch keine konkrete Form. Er kann vielleicht jetzt, wenn man es künstlerisch auf das bezieht, aber es gilt für alles, es könnte ein Musikstück daraus werden, oder vielleicht doch ein Gemälde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, ich mache es als Tanz. Es ist noch alles offen. Vielleicht wird es sogar eine Mischung von beiden, es wird ganz was Neues.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird eine getanzte Symphonie, oder was ich nicht. Ich singe im Tanzen, oder keine Ahnung, was ich nicht. Was noch nie da war, was Neues ist, aber was eine gewisse Harmonie in sich hat, wobei Harmonie durchaus auch Dissonanzen mit einschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Klängen gehört das dazu. Harmonie heißt auch nicht immer, dass das so ruhig und sanft ist, es passt alles wunderbar zusammen, sondern gerade die Weltentwicklung braucht auch manchmal die Dissonanzen. Die können etwas Fruchtbares sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Entwicklung der Musik war das eigentlich immer wieder, wenn man geht vom alten Pentatonischen, dann im Mittelalter, Terzbrach, Katastrophe, grässlich, hässlich, ja, teuflisch sogar, schlimm, also böse und unschön. Und dann ist die ganze europäische Musik auf dem aufgebaut. Und wir finden Klassik und weiß Gott was alles, was dann zur Reife kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber kaum ist es ausgereift, dann kommt Zwölftonmusik, alles mögliche rein. Wieder Dissonanz, grässlich anzuhören, alles wird zerfledert im Grunde wieder. Steiner dann sogar sagt, es wird einmal so sein, der einzelne Ton wird es ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie er sich entfaltet mit seinen Obertönen, das heißt es wird dann auch am Instrument hängen irgendwo, wie das geht, das macht die Musik aus. Da ist alles andere schon wieder weg im Grunde, ganz anders. Gibt es noch kaum Ansätze dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal gibt es das, ich schlage mir irgendeine Taste an und dann Minuten später kommt die nächste. Und der Zuhörer ist aufgefordert, den verklingenden Ton, wo sich immer mehr die Obertöne entfalten, aufzunehmen. Wirklich zu warten, bis der äußerlich als Klang weg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis er nur mehr im seelischen, innerlich da ist. Und dann kommt der nächste dazu. Und tritt sozusagen in ein Gespräch mit dem, was nur mehr innerlich da ist im seelisch-geistigen, äußerlich schon verklungen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also völlig was anderes. Und nächstes Beispiel, was kommen wird, die Sprache. Sprache ist, also Denken, Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lebens-Ether wird mit Recht auch Wort-Ether genannt. Es ist noch mehr als der Klang-Ether in einer gewissen Weise. Eine Sprache, die individualisiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt kein Deutsch, es gibt kein Englisch, es gibt kein Russisch, es gibt kein Chinesisch, nichts. Es gibt die individuelle Sprache, die jeder Mensch aus seinem jetzigen Empfinden heraus schafft. Und der andere versteht sie, indem er sie nachschaffen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, so tief eintaucht in das Geschehen der Sprachbildung, dass er im Hören das so innerlich mitbilden kann, dass er versteht, was der meint. Und es gibt kein Wörterbuch, wo das steht. Sie wird geschaffen im Moment des Sprechens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist etwas, was auch Rudolf Steiner besprochen hat, dass das kommen wird. Und das wird kommen, das wird noch Zeit brauchen natürlich, aber es wird hoch an der Zeit sein in der nächsten Kulturepoche. Also jedenfalls am Höhepunkt zumindest dieser nächsten Kulturepoche müsste das ausgereift sein bis zu einem gewissen Grad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur die Menschen werden sich miteinander verständigen können, die das vermögen. Die anderen können Laute hervorbringen und niemand versteht sie. Weil es wird natürlich eben an der Qualität des Sprechens liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss eben wirklich Geist drinnen liegen in der Bildung des Wortes. Ich mache irgendwann laut, wie er halt kommt. Sondern da muss der geistige Gehalt dessen, über das ich sprechen will, drinnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann werden wir anders sprechen können über übersinnliche Dinge. Weil dann kommt es aus einem rein geistigen Erleben heraus. Und aus dem formen wir das Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und indem der andere hörend, nachahmend das miterlebt, kann ich dem erzählen, was die geistige Erfahrung ist. Ohne auf irgendwas sonstiges Sinnliches zurückzugreifen. Sondern da geht es nur darum, dass unmittelbar die Anregung ist, das geistige Erlebnis des einen, das sich jetzt manifestiert dadurch, dass er das Wort formt, regt beim anderen den selben geistigen Prozess an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er kann ihn nachvollziehen. Dann sind wir drin. Am Anfang war das Wort und am Ende sozusagen irgendwo auch da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass wir es so können und dadurch wirklich unmittelbar uns verständigen können. Weil es unmittelbar das Wort aus dem Geistigen geschöpft ist. Beim Sprecher wie beim Zuhörer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist etwas, was halt seit dem Erdenleben des Christus, beziehungsweise seit dem Mysterium von Golgatha, eben so langsam als Möglichkeit auf uns zukommt. Dass uns der Zugang zum Baum des Lebens, also zu diesen höheren Ätherarten gegeben wird, ohne dass wir damit zerstörerisch umgehen. Weil das Problem ist eben, wenn wir im Astralischen, aus unseren Begierden, aus unserem Ego heraus zerstörerisch werden, dann zerstören wir diese Ätherkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird das nicht funktionieren. Also da müssen wir uns pändigen genügen, dann wird das funktionieren. Und dann ist das Wort mit uns, dann ist der Christus mit uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar dann ganz konkret, in dem er eigentlich die Brücke ist, die zwischen den Menschen verbindet, in dem der eine aus dem Geistigen heraus gestaltet, und der andere nachahmend aus dem Geistigen heraus, das formt wieder. Also da ist eine unglaubliche Zukunft, die auf uns zukommt. Gerade in der Musik, da wird es als erstes sein, da ist es noch nicht so ganz klar im Gedanken dann fassbar, weil es ist auf der Gefühlsebene, kommt es dann rüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das wird sehr, sehr helfen, zu Imaginationen zum Beispiel zu kommen. Weil Musik hat ja auch was mit den Gefühlstönen zu tun, und die Gefühlstöne, das ist schon etwas näher dem, was das eigentlich seelisch-geistige Erlebnis ist. Ein Maler kann es in Farben ausdrücken, auch irgendwo, aber man kann es auch in Tönen ausdrücken, in Farben ist es eigentlich noch ein bisschen näher am Sinnlichen, beim Klang ist es sogar schon ein bisschen weiter weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht eben darum, das seelische Erleben, das damit verbunden ist, mit dem Ton, um das geht es. Es geht nicht um den Ton, wie ich ihn sinnlich höre, sondern darum habe ich das mit der Musik auch so kurz angedeutet, dass da der Moment so wichtig ist, wo der erste Ton verklungen ist. Er ist sinnlich nicht mehr da, aber er hat in meiner Seele etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er regt, und das ist aber nicht willkürlich, sondern das liegt in dem Ton drinnen. Und dann begegnet er sozusagen dem nächsten Ton, der jetzt wieder sinnlich kommt, wieder ins Übersinnliche in Wahrheit übergeht. Wenn das einmal im Musikalischen da ist, dann ist die nächste Stufe, dass es eben in der Sprache kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wird es die individuelle Sprache, die Individualsprache geben. Jeder Mensch spricht seine Sprache. Und jeder andere Mensch kann sie, wenn er sich verbindet mit den Menschen, sie nachahmen, mitvollziehen und teilhaben daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie daher verstehen. Das ist das Idealbild für die nächste Kulturepoche. In der werden wir es wahrscheinlich noch nicht so schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden vielleicht in der Musik schon Ansätze sicher schaffen. Manches kündigt sich schon zart an. Es sind kleine Anfänge natürlich, aber das wird weitergehen.&lt;br /&gt;
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Ja, es ist halb zehn. Lass mir noch einmal das Denken leuchten, sprich den 29. Wochenspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selbst des Denkens leuchten, im Innern kraftvoll zu entfachen, erlebte sinnvoll deutend, aus Welten Geistes Kräftequell, ist mir nun Sommererbe, ist Herbstes Ruhe und auch Winterhoffnung in diesem Sinne. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben. Ich danke euch, dass ihr dabei seid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo Ulla, servus, grüß dich. Schön, danke euch allen beim Livestream. Bis zum nächsten Mal, gerne.&lt;br /&gt;
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Schöne Woche, hallo Rosemarie, servus. Gute Nacht.&lt;br /&gt;
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		<author><name>SaKe</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 215. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2024-10-15T23:34:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: &lt;/p&gt;
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{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:215.apo.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=VYMKnow2npA|thumb|Link zum  [https://www.youtube.com/watch?v=NUi5kDl4U50 Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/8fe9jm7qliywpvc7dvcqe/215.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=wuk7yeh444p180f9pbjwqi4dx&amp;amp;st=4kk2u818&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des 215. Vortrages von Sabine ==&lt;br /&gt;
+++ dies Transkription befindet sich in Arbeit. Wenn du wissen willst, WIE eine fertige Transkription ausschaut, dann schau dir z.B. als Muster die [[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|10. Folge an]]. Melde ich gerne übers [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] bei uns, wenn du bei der Textarbeit [[MitTun bei Anthro.World|MitTun]] möchtest. Wir freuen uns auf dich! +++ &lt;br /&gt;
===== Begrüßung, die Zahl Neun, neunter Wochenspruch [00:00:40] =====&lt;br /&gt;
Gut, meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zum 215. Vortrag zur Apokalypse, und dazu gibts den neunten Wochenspruch. Neun ist auch eine schöne Zahl, das letzte Mal habe ich gesagt, acht ist auch eine schöne Zahl. Es sind eigentlich alle Zahlen schön - doch, haben alle irgendwas Besonderes. Also Neun, die Zahl der himmlischen Hierarchien, die neun Engelhierarchien zum Beispiel spielen eine große Rolle, beim Dante in der Göttlichen Komödie ist die Neunzahl auch ganz wichtig, die kommt auch immer wieder vor. Ja, ja, auch wenn es in die Tiefe geht, neun Stufen in die Tiefe hinunter, neun Stufen wieder hinauf auf den Läuterungsberg, wenn man die Vorstufe und dann das irdische Paradies dazu nimmt, sind es wieder neun Stufen, und dann geht es wieder neun Stufen eigentlich hinauf, aber im Grunde gibt es dann noch die zehnte, die höchste Sphäre, der Feuerhimmel, das Empyreum. Also das ist jenseits von Raum und Zeit, das ist der höchste Sitz der Gottheit dann. Also da kommt sogar ein Zehntes dazu. Und es sind in der Göttlichen Komödie auch interessanterweise immer 33 Gesänge, nur das erste hat 34, weil da ist ein einleitender Gesang noch. Also da ist drei, 33 Dreier drinnen, die drinnen stehen, und die Neunzahl spielt auch eine große Rolle eben halt in den Stufen, und drei mal drei ist ja auch wieder neun. Also das ist ganz bewusst auf diese Zahlenrhythmen auch gebaut, das Ganze. Gut, also der neunte Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergessend meine Willenseigenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfüllet Weltenwärme sommerkündend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir Geist und Seelenwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Licht mich zu verlieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebietet mir das Geistesschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und kraftvoll kündet Ahnung mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verliere dich, um dich zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist jetzt die Stimmung in der wir drinnen stehen. Es ist aber tatsächlich auch sehr wesentlich für die Stimmung, aus der heraus man zu einer geistigen Wahrnehmung kommt, ahnend vielleicht nur auch, aber da geht es auch sehr stark um das &amp;quot;Verliere dich, um dich zu finden&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Geistig-seelische Berührung  [00:03:32] =====&lt;br /&gt;
Also wir fangen einmal an, wir werden berührt von etwas, was seelisch-geistig um uns da ist. Über das haben wir jetzt schon oft und viel gesprochen. Die eigentliche &#039;&#039;&#039;Wahrnehmung&#039;&#039;&#039; beginnt mit dieser Berührung. Die Kunst ist, sie nicht zu verschlafen, sie nicht zu übersehen, sondern die Berührung zu empfinden, aber in der liegt eigentlich schon alles drinnen. Nur, man hat zunächst einmal vielleicht noch gar keine Ahnung, um was geht es da eigentlich? Was ist da alles drinnen? Kann manchmal schneller da sein, aber oft spürt man nur: Es geht mich etwas an, da ist etwas, es geht mich etwas an, und dann fängt die Arbeit an, wie wir es ja jetzt besprochen haben, also dieses bewusste &#039;&#039;&#039;Aufbauen einer Imagination&#039;&#039;&#039;, also dass ich versuche, aus dieser Stimmung heraus &#039;&#039;&#039;das in ein Bild zu fassen&#039;&#039;&#039;, wo ich mir bewusst darüber bin: Ich male dieses Bild, das ist nicht einfach was Fertiges, was kommt, sondern ich baue es auf und beginne dabei zu spüren: das ist tatsächlich sehr stark drin, und das ist auch wichtig. Wenn man es falsch macht, irgendwo: Nja das ist es noch nicht, das muss ich wieder weiter malen, sozusagen wieder bissel auslöschen und neu beginnen. Aber irgendwann ist es dann ... fertig, - fertig ist ein schwieriges Wort dafür, weil fertig ist es eigentlich nie, aber es ist doch einmal ein Gesamtüberblick, das mit dieser Empfindung verbunden ist. Und in diesem Aufbauen wird mir aber eben dadurch immer mehr bewusst von dem, was in der eigentlichen Wahrnehmung, das heißt in dieser seelischen Bewegung drinnen steckt. Weil das Bild ist das, was wir schaffen, das ist eigentlich ein Mittel, um es uns zu &#039;&#039;&#039;Bewusstsein&#039;&#039;&#039; zu führen. Und das Eigentliche ist aber der Impuls, der dahinter ist, der ja eigentlich in Worten gar nicht aussprechbar ist, auch nicht in Bildern zu malen ist, weil er eben übersinnlich ist, also es ist nichts Sinnliches und daher könnte ich es auch gar nicht kommunizieren. Auch in Wahrheit mir selber zunächst nicht. Der Weg ist aber in der Art, dass ich mir dieses Bild aufbaue und dadurch mir immer feinerer Details dieser Berührung bewusst werde. Und dann kann ich, wenn ich das wirklich ganz habe, dann habe ich ein sehr differenziertes &#039;&#039;&#039;seelisches Erlebnis&#039;&#039;&#039;, Erleben. Das ist sehr komplex dann unter Umständen schon. Und da liegt die eigentliche, die wahre Imagination drinnen. Aber das Bild aufzubauen hilft mir, mir dieser Imagination bewusst zu werden, die eigentlich mir entgegenkommt. Und da ist eben dieses drinnen: ich muss einmal selber tätig sein, da bin ich eigentlich ganz da bei mir. Es ist allerdings &#039;&#039;&#039;nicht ein abstraktes Denken&#039;&#039;&#039; oder so, weil wenn ich nachgrüble über etwas, was mich seelisch berührt, da kommt eigentlich nix heraus oder nur Blödsinn heraus. Da kommen vielleicht meine Vorurteile hinein und das darf es eben nicht sein. Es ist also wirklich ein künstlerisch, geradezu ein künstlerisches Gestalten dieses Bildes. Und das trägt &#039;&#039;&#039;durchaus eben auch eine individuelle Note&#039;&#039;&#039;, das darf es auch durchaus tragen, und es ist trotzdem &#039;&#039;&#039;aber geschöpft eben aus der ganz objektiven Berührung&#039;&#039;&#039;, die da ist. Diese seelische Berührung ist eben auch nicht nur: Je, ist das schön! oder: Äh grauslich, was mir da entgegenkommt! Es kann ja sowohl als auch sein. Es ist mehr, es liegt also eine von mir unabhängige Seelenqualität auch drinnen. Aber natürlich, wenn sie mir entgegenkommt, trifft sie zusammen mit meinem Empfinden einmal, ob ich es schön oder nicht schön finde oder so, aber das muss ich versuchen, wegzulassen, aus dem Weg zu lassen. Also das heißt, ich muss schauen, dass ich nicht gleich ... : Hua, weil das ist so schön ...! und mich da hineinsteigern und das schon für das Bild nehmen, sondern ich muss sagen: Ah, da, ich merke, poh, das ist was Starkes, ja, soll es sein, aber jetzt halte dich einmal zurück und lass nur das sprechen, was auf dich zukommt. Und da finde ich die objektive Seelenwelt, die &#039;&#039;&#039;objektive Geisteswelt, die dahinter steht.&#039;&#039;&#039; Die ist nämlich jetzt nicht unabhängig davon, ob es mir gefällt oder nicht gefällt. Sie ist so, wie sie ist, und grade wenn ich meine eigenen, ich sag einmal, Emotionen, eben schön oder hässlich, abstoßend, Sympathie, Antipathie, wenn ich das weglasse, kann ich sie auch in ihrer Klarheit nehmen dann, diese Berührung, und kann durchaus eben auch mich gegenüberstellen dem, was vielleicht hässlich ist, weil es &#039;&#039;&#039;Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039; sind - es sind nicht alle Widersacherkräfte hässlich, alsu gerade das Luziferische, im Gegenteil, das ist eben gerade das, was: ... Ah, schön, toll! Ah, diese Engelerscheinung! Ja, es ist eh ein Engel, aber es ist halt ein luziferischer. Das haben wir auch schon oft besprochen: &#039;&#039;&#039;die wahren Engel&#039;&#039;&#039;, also die nicht luziferischen Engel, da steht immer: Fürchte dich nicht! Und das ist immer die Empfindung dabei, dass das: Pfuh, brrr, das ist so kräftig, so einschüchternd in einer gewissen Weise, dass mir nicht einfällt, als erstes zu sagen: Je das ist schön, sondern: Wow das ist gewaltig, das ist viel größer als ich, ich bin so klein daneben, das ist so, so stark und was will das jetzt von mir? Weil, es ist ja auch - über das haben wir auch schon gesprochen - &#039;&#039;&#039;geistiges Erleben&#039;&#039;&#039;, geistiges Streben nach diesem Erleben &#039;&#039;&#039;ist immer mit einer Aufgabe verbunden&#039;&#039;&#039;. Also es ist eigentlich ein absolutes No-Go, etwas, was nicht sein soll, dass ich: ... ich will die geistige Welt sehen oder erforschen, weil es mir halt jetzt gerade so Spaß macht. Weil es mich interessiert, weil ich neugierig bin darauf. Neugierde ist eigentlich die ganz falsche Motivation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern richtige geistige Wahrnehmung entsteht aus dem, ja, wo eigentlich zusammentrifft: Ich fühle in mir, also ich fühle einmal das, was mich berührt, was auf mich zukommt, wo ich deutlich spüre, das kommt jetzt nicht aus mir, sondern es kommt auf mich zu, auch wenn ich darauf reagiere einmal mit irgendwelchen Empfindungen, klar. Aber da kommt etwas auf mich zu, das bin nicht ich selber, sondern es ist ein anderes Wesen, das mich berührt. Und dann nehme ich aber meine Sympathien, Antipathien ganz heraus, aber es erwacht auch etwas, es spricht etwas in mir an, was mit meinen ganz individuellen Fähigkeiten zu tun hat. Und es zeigt mir: Ich - wenn wir das jetzt weiterspinnen - ich sehe das jetzt oder ich habe die Chance, das zu sehen, indem ich dieses Bild male, weil ich bestimmte Fähigkeiten habe und mir da eigentlich so etwas wie eine Aufgabe entgegenkommt, die ich erfüllen kann, weil ich die Fähigkeiten habe. Auch die geistigen Wesen kommen, stürzen sich nicht so auf uns hin: Ah wir sind halt da und ... - Nein, sondern sie berühren uns dann, wenn es, wie soll ich das menschlich ausdrücken, wenn es Sinn macht. Das heißt, sie sprechen den Menschen an, der etwas leisten kann in diese Richtung, um die es geht. Das heißt, die Engelwesenheit oder was immer es ist, neigt sich in gewisser Weise mit einem - Auftrag ist vielleicht zu stark gesagt, weil wir können ihn auch verweigern, natürlich, aber dann erleben wir auch das Bild nicht, dann werden wir es schwer haben. Also wir können nicht sagen: gut, du kannst, eine Aufgabe für mich haben, aber ich will das eigentlich nur sehen, und es ist schon meine Verantwortung. ob ich dann was tue oder nicht. Ist es auch, ist es auch. Aber wenn ich es innerlich nicht als Auftrag empfinde, dann werde ich es gesunder Weise auch nicht sehen. Die luziferischen Engel, die scheren sich da weniger darum, die zeigen uns alles Mögliche, auch wenn kein Auftrag damit verbunden ist, scheinbar zumindest. Weil die halten uns dann, die ziehen uns dann irgendwo hin und wir merken es gar nicht, weil wir freudig dorthin laufen, es ist aber gar kein freier Willensentschluss, sondern sie dirigieren uns irgendwohin. Sie locken uns damit, dass das eben schöne, erhebende Bilder sind. Aber es geht nicht darum, dass wir einen Auftrag für die geistige Welt erfüllen, sondern für diese geistigen Wesenheiten. Aber sie sagen uns gar nicht, dass es ist ein Auftrag ist, wir kriegen es gar nicht mit, also wir fühlen uns nur einfach wohl dabei und laufen dadurch aber genau in die Richtung, die diese luziferischen Wesenheiten haben wollen. Das ist gerade, also immer beim geistigen Streben ist das eine der großen Hürden, die auf uns zukommen, dass solche Engel sich sehr leicht auf uns stürzen, also wenn sie merken, da ist eh jemand, der zum Geistigen neigt, na den können wir in unsere Richtung ziehen. Und sie zeigen uns alles Mögliche. Da kommt man auch dann dadurch schneller zu den Bildern, aber nicht so, dass wir ganz bewusst bei jedem - wie soll ich das nennen - Pinselstrich, im übertragenen Sinn, voll dabei sind, sondern es steht sehr schnell das Bild da, es ist einfach schön, und wir nehmen es aber im Grunde passiv auf, das heißt zum Teil zumindest passiv auf: Nicht wir malen, sondern wir bekommen es. Wir bekommen es und werden damit, ohne dass wir es merken, auf einen bestimmten Weg gelockt. Und das tun die regulären geistigen Wesenheiten nicht. Ganz streng nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Imaginatives Denken und Schauen, Inspiration beginnt durchzuklingen  [00:15:05] =====&lt;br /&gt;
Und daher ist es eigentlich, also beim modernen imaginativen Denken, imaginativen Schauen, weil es ist ein schauendes Denken, es ist kein ableitendes, logisch ableitendes Denken, sondern man überschaut einen Teil der geistigen Welt und schaut zugleich die Zusammenhänge. Also das heißt, ich muss nicht grübeln: Wie, aber bitte, wie hängt das eine mit dem anderen zusammen? Sondern: Ich seh&#039;s einfach. Aber ich seh&#039;s übersinnlich, zunächst, aber wie gesagt, durch das eigene Malen mache ich mir das ganz bewusst und eben vor allem auch die Zusammenhänge bewusst. Ich weiss genau: ah, das gehört jetzt dahin, das gehört dorthin, das gehört dahin. Aber das ist ein rein seelisches Erlebnis, das sich nicht in sinnliche Bilder übersetzen lässt. Wenn, dann ist es schon eine Übersetzung, indem wir es malen in unserer Seele, ist das schon eine Übersetzung. Die hilft uns, uns der Zusammenhänge bewusst zu werden. Aber die eigentliche Imagination habe ich dann, indem ich los lasse: Jetzt habe ich es gemalt. und jetzt habe ich es vor mir, dann nicht als das Bild, das ich gemalt habe, sondern als das eigentliche, das dahinter steckt. Schwierig, das Ganze. Aber im Gegensatz zu früher, zu der alten Art des Hellsehens, kann man heute diese ganzen Schritte verfolgen, irgendwo. Es ist also nicht: wusch, da geht das geistige Auge auf und ich hab halt die Vision, die überfällt mich, sondern ich bin ganz bewusst dabei, ganz bewusst dabei. Und lerne auch zu unterscheiden, was ist Übersetzung ins Sinnliche - die aber durchaus notwendig ist, um selber es bewusst greifen zu können, und vor allem dann auch notwendig ist, um es kommunizieren zu können. Aber im Endeffekt, dass ich wirklich das erfasse - und da geht&#039;s eigentlich schon in die Stufe der Inspiration hinein, Inspiration ist eben genau die Phase, wo das Bild mir auch wirklich sagt, um was es eigentlich geht. Weil ich könnte ja ein Bild haben, da sehe ich geistige Wesenheiten, also von mir aus male ich sie auch in dem Bild, das ich mir selber aufbaue, könnte es vielleicht sogar wirklich aufs Papier bringen, irgendwo, dieses Abbild der eigentlichen Imagination. Aber das hieße ja noch nicht, dass ich verstehe, wie die jetzt zusammenhängen, warum sind gerade diese Wesenheiten da? Aber in der eigentlichen Imagination, die schon von der Inspiration durchklungen ist, da habe ich die ganzen Zusammenhänge auch drin. Das heißt, jede Figur, jede Wesenheit ist dort, wo sie hingehört, sozusagen, und ich sehe, jede hat ihre eigene Aufgabe und gemeinsam tun sie etwas. Und sie sprechen mich an, dass ich mit tun könnte, weil ich gezeigt habe, unbewusst, nämlich dadurch, wie ich eben bin, dass ich Fähigkeiten habe, die mich in dieses Werk einbinden können, wo ich etwas beitragen kann. Das heißt, ich bin auch ein Partner in dem ganzen drinnen. Und ich fühle diese Berührung eben gerade deswegen, weil ich bestimmte Fähigkeiten habe, die gebraucht werden. Und es ist sozusagen eine Einladung dazu. Und dass mir diese Zusammenhänge in ihrer, wie soll ich sagen, objektiven Form klar werden - und objektiv heißt, wie die geistigen Wesen um mich zusammenhängen, aber auch, wie sie mit mir zusammenhängen. Also es ist beides, ein anderer würde es ein bisschen anders sehen, weil er andere Fähigkeiten hat, eine andere Aufgabe ist, und er würde anders angesprochen werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das zeigt eben auch, dass, wenn Menschen, unterschiedliche Menschen, die sich diese Fähigkeit erworben haben, auch wenn sie sich auf ein ähnliches Geistgebiet und auf ähnliche geistige Wesenheiten konzentrieren, es doch zwar ähnlich, aber nicht ganz gleich schildern. Weil sie sind Teil des Bildes, in Wahrheit ist man Teil des Bildes. Also das ist jenseits von subjektiv und objektiv, es ist einfach eine Geistgemeinschaft, die sich da bildet mit höheren geistigen Wesen, aber auch mit mir, der jetzt eben diese anderen geistigen Wesenheiten beginnt zu erleben, und mit den ganzen Zusammenhängen, also eben zu sehen, wer welche Aufgabe da drinnen hat und zu spüren: was kann ich tun dazu? Was kann ich tun, was die vielleicht, obwohl sie höher sind, nicht tun können, weil sie in einer ganz anderen, ja, wie soll ich das ausdrücken, Lebenssituation sind, sozusagen, sie leben in einer anderen Sphäre, in der sie Dinge nicht tun können, die Menschen, die auf Erden verkörpert sind, tun können. Eben zum Beispiel den Impuls hier in die irdische Welt hineinzutragen, und aber ganz bewusst hineinzutragen. Das ist noch etwas anderes, als wenn wir aus höherer Führung heraus zu etwas hingelenkt werden, gar nicht merken, dass wir gelenkt werden oder geführt werden, und dann etwas tun, was im Sinne der geistigen Welt durchaus ist, aber wir kriegen das gar nicht so richtig mit, daß es passiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat sich aber eben auch in der geistigen Welt geändert, dass die Führung eben nicht mehr so ist wie in der Vergangenheit, dass wir einfach irgendwo hingeführt werden, weil wir halt geeignet sind, um dort eine bestimmte Sache zu tun. Heute sollte das mit vollem Bewusstsein passieren. Also dass wir - ich weiß, das ist jetzt schon sehr viel, sehr weit gehend, was ich da schildere. Aber wir sind jedenfalls auf dem Weg dorthin, dass das immer bewusster wird. Das heißt aber, ich muss, um diese Zusammenhänge erkennen zu können, muss ich einmal selber malend tätig werden, nachdem ich vorher diese Berührung gehabt habe. Um sie mir ins Bewusstsein zu heben, male ich einmal, sehe schon gewisse Konstellationen, verstehe sie aber noch nicht ganz. Und dann muss ich, um die Inspiration, also die mir die Zusammenhänge wirklich mit Sicherheit zeigt, muss ich dieses Bild, das ich gemalt habe, wegschaffen. Das heißt, ich muss das alles, was ich in sinnliche Bilder übersetzt habe, einmal vergessen, schaff&#039;s einmal weg und schaue dann rein seelisch, geistig, also das Bild ist im Seelischen, aber es steckt das Geistige dahinter, das die Zusammenhänge erhellt. Und dann sehe ich also dieses, wie soll ich sagen,  Beziehungsgeflecht, wenn man es so nennen will. Also es ist sozusagen, ja, ich sehe die soziale Situation, wenn man so will, in Gemeinsamkeit mit den geistigen Wesen, die da sind. Das können Engelwesenheiten sein der verschiedensten Hierarchiestufen, da können Elementarwesen mitwirken, das Bild wird immer reicher irgendwo.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schaue ich etwas, wo die reine Imagination da ist, die aber eben durch die Inspiration schon durchklungen und durchdrungen ist. Aber da muss ich das eigene geschaffene Bild wegschaffen vorher. Auch wenn ich es dann später wieder hervorhole, um überhaupt zu sprechen darüber. Aber in der eigentlichen Imagination, so dass sie in ihrer Wahrheit vor mir steht, dazu muss ich zuerst einmal das Selbstgeschaffene völlig aus dem Bewusstsein tilgen, das heißt, ich gehe durch einen Moment der Leere durch, das ist sehr schwer. Weil, wenn wir die ganz komplette Leere haben, neigen wir dazu, schlicht und einfach einzuschlafen. Da ist nichts. Aber wenn wir das weggeschaffen haben, dann sind wir drinnen eben auch - ja, wenn man will, leben wir wirklich in dem Weltendenken drinnen, aber wir gehören als Teil dazu. Und das heißt, ich muß einmal loslassen können, &amp;quot;Verliere Dich ...&amp;quot;, weil da, pfffhhh, wenn so eine Imagination da ist, habe ich eh schon oft gesagt, da sind viele geistige Wesenheiten eigentlich da, selbst wenn jetzt in der Bibel geschildert wird, dass da nur ein Engel erscheint. Aber in Wahrheit gehören zu dem Bild viele andere noch dazu. Das ist also auch nur eine verkürzte Übersetzung, sozusagen, aufs Wesentliche konzentrierte, weil jetzt ein Engel der Sprecher des Ganzen ist, aber da stecken andere sehr wohl dahinter. Und wenn ich aber jetzt das Bild wegstreiche und in dieser von Inspiration durchklungenen Imagination bin, wenn ich also das Bild wegstreiche, das ich mir gemalt habe, da gehe ich durch den Moment wirklich der Leere durch. Der Leere des Bewusstseins und trotzdem wach zu bleiben, das ist der entscheidende Moment. Also nicht einzuschlafen, sozusagen. Einschlafen heißt nicht, dass ich jetzt wirklich schlafen muss, es reicht auch schon, wenn ich jetzt einschlafe wieder für die geistige Wahrnehmung: sie ist weg. Weil die flutscht sehr schnell davon, beziehungsweise versinkt in irgendwelchen Bewusstseinsuntiefen irgendwo, also kann ich nicht mehr zugreifen, das passiert sehr leicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Zeitlosigkeit des inspirativen Erlebens, &amp;quot;stundenlange&amp;quot; Augenblicke im Traum  [00:26:21] =====&lt;br /&gt;
Also da ist ein Moment, Zeitangabe kann man gar nicht machen dafür, das ist ... im Augenblick ist alles da. Das ist ganz interessant, also, ich weiß nicht, ich glaube, ich hab das eh schon geschildert: also man kann in der Meditation, wenn man drinnen ist, und als moderner Mensch trotzdem auch da ist, also ich bin nicht weggetreten, und jetzt: ich sehe zwar sozusagen durch und beachte das Sinnliche jetzt einmal gar nicht, blende es aus, aber es ist trotzdem da und ich kann es trotzdem parallel sehen dazu, wenn ich will, ich nehme es nur nicht wichtig jetzt, es ist so wie eine Tapete im Hintergrund, die jetzt aber gerade keine Rolle spielt. Aber dann kann ich zum Beispiel schauen auf die Uhr: der Sekundenzeiger hängt, er hängt! Da erlebt man, dass man Zeit erleben kann, also einen Ablauf erleben kann, ohne dass äußerlich eigentlich die Zeit vergeht. Ist ganz interessant. Da hat man das Gefühl, äußerlich ist alles stehen geblieben und trotzdem in diesem - zeitlosen Moment eben scheinbar, weil alles steht, entfaltet sich ein riesiges Geschehen. Wir kennen das auf andere Art im Traumleben auch, da kann das auch passieren. Also es ist gerade beim Aufwachtraum häufig so, dass der ausgelöst wird durch irgendwas Äußeres, weil wir sind schon sehr nahe am Aufwachen dran, die Sinne beginnen schon wach zu werden, nur wir sind noch nicht wach, aber die Sinne sind schon da und, weiß ich nicht, dann scheint die Sonne vielleicht rein, und jetzt gibt es ein riesen Drama, das scheint sich über Stunden zu erstrecken, ich bin in einer riesigen Feuersbrunst und man muss sich selber retten, andere retten und weiß Gott, was da alles passiert, tausende Ereignisse, die passieren. Man denkt sich: Pah, das waren Stunden, in denen ich da drinnen war, und das war nur der Moment, wo der erste Lichtstrahl hereingefallen ist und im nächsten Moment schlage ich schon die Augen auf und bin draußen. In diesem zeitlosen Moment spielt sich der Traum ab, aber vom Erleben her scheint er immens lang zu sein. Also das heißt, dieses innere Zeiterleben, dieses rein seelische Zeiterleben, ist ganz anders als das äußere Zeiterleben, also wir lösen uns aus dem äußeren Zeiterleben heraus und gehen auf eine andere Ebene. Und da kann also in null Zeit sozusagen Gewaltiges sich abspielen. Und so ist es auch in der Meditation, also dort, wo man - und eben wenn man dann in dieses imaginative Erleben hereinkommt, das ist unter Umständen wirklich so, das ist nicht einmal ein Sekundenbruchteil, das ist ein Moment, und das ganze Bild ist da, und ich kann herumgehen in dem Bild, jetzt im übertragenen Sinne genommen, das heißt, ich kann mit den verschiedensten geistigen Wesenheiten in Berührung kommen, in Austausch, in Zusammenarbeit kommen. Und da habe ich sehr wohl also den Eindruck, da passiert etwas, da ist ein Zeitablauf drinnen, aber äußerlich ist es null Zeit, es vergeht äußerlich keine Zeit. Also das ist halt die bewusstere, gesteigerte Form dessen, was beim Traum auch häufig passieren kann, und da weiss ich eben nicht, beim Traum: ein Sessel fällt um oder ein Bild fällt von der Wand herunter, das macht einen Mords- Schepperer, und ich träum jetzt, ich bin in einer Riesenschlacht drinnen, zum Beispiel, und da ist ein riesiges Geschehen. Was da nicht alles passiert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist mir einmal passiert: ein gemischter Theater- und Feldzug-Traum. Weiß ich nicht, irgendwo muss ich irgendwann einmal ins Auge gefasst haben, irgendein Drama mit einer Schlacht, weiß nicht, Wallenstein oder irgend so was, gehabt haben, und irgendwas hat das ausgelöst, das war also ein gewaltiges Drama, ich habe gewusst, es ist ein Theaterstück, nur das Theaterstück hat sich in der Landschaft abgespielt. Und das war riesig, riesig lang. Aber in Wahrheit war es nur, daß mich irgendein Geräusch von außen ... , das war da.    - - -     &#039;&#039;Aha, da ist jetzt auch ein Geräusch bei mir&#039;&#039; &#039;&#039;da&#039;&#039; &#039;&#039;haussen. Na ja bitte,&#039;&#039; &#039;&#039;es kommt alles, was dazu notwendig ... ja, da wird irgend so, aha, irgendein Sauggerät oder weiß ja nicht, was das ist. Bohren, ein Bohrer, gut.&#039;&#039;  &#039;&#039;Also ich weiß nicht, ob ihr es hört. Es ist ein bissel stark. Aber es war zum Stichwort, da hat es eingesetzt. Es passt ...&#039;&#039;     - - -    Ja, da habe ich jedenfalls ein ganzes Drama erlebt und dabei noch, was bei Theaterträumen oft vorkommt - die hab ich so regelmäßig, irgendwann einmal so alle ein, zwei Jahre oder so, ich komme auf die Bühne hinaus und    - &#039;&#039;- -   bitte? Der Ton ist weg? Oh! Ah, entschuldigt. Jetzt habe ich den Ton ausgeschaltet, versehentlich. Ich bin wieder da, also jetzt muß ich die Geschichte noch einmal erzählen. Es dürfte passiert sein, weil hier im Haus plötzlich ein Bohrgeräusch, ein ziemlich lautes, war. Und das war genau in dem Moment, wo ich geschildert habe einen Traum von mir, wie mir das passiert ist.&#039;&#039;   - - -   Ein Theatertraum mit einer großen Schlacht, die drinnen ist, weiß ich nicht, wars von Wallenstein angeregt, oder irgendwas, keine Ahnung, was dahinter war, aber die Szene im Traum hat sich abgespielt, aber nicht auf der Bühne, sondern wirklich mitten in der Landschaft drinnen. Und hat stundenlang gedauert, das Ganze, vom Traum-Erleben her, aber verbunden mit dem Typischen eines Theatertraums: man ist mitten drinnen, und ich weiß nicht, was ich sagen soll, ich kann meinen Text nicht. Er ist weg, komplett weg, komplett weg und immer mehr Panik und Panik, die aufkommt &amp;quot;Uuuh, was tu ich da?&amp;quot; Und im Prinzip wrd dieser Traum aber nur ausgelöst durch irgendein Geräusch, das äußerlich da war, das hat das Ganze angestossen, war also ein typischer Aufwachtraum, und wie ich aufgewacht bin, hab ich mir gedacht: poh, das war war ja stundenlang jetzt. Aber es war nur ein Geräusch, irgendwas. Hat die Uhr irgend einen Ton von sich gegeben? Kann durchaus sein, dass es die Uhr war, die mich geweckt hat. Und das heißt, es ist ein kurzer Moment in Wahrheit äußerlich. Innerlich ist der Zeitablauf ganz, ganz anders. Und so ist es auch in der Imagination. Also da kann man es erleben in praktisch null Zeit, aber es ist riesig ausgedehnt vom inneren, vom seelischen Erleben her. Also die äußere Zeit und das innere Zeiterleben in der Seelenwelt, das ist ein komplett anderes. Abgesehen davon, aber das wird jetzt ein bisschen kompliziert, in der Seelenwelt erlebt man Dinge umgekehrt. Das heißt, man erlebt sie von der Zukunft her mir entgegenkommend. Oder das ist auf jeden Fall ein gewisser Anteil, drinnen. Im Traumleben ist das unausgegoren. Also ich hab das in dem Traum erlebt, schon als Geschichte, die im normalen Zeitlauf ist, aber trotzdem auch als etwas, was immer bedrohlicher mir entgegenkommt. Das war eben das: die Panik wird immer größer. Also da bin ich nicht ruhig gewesen drinnen, sondern das wird immer mehr, immer mehr, dieses: Ich kann nicht den Text sagen, ich weiß ihn nicht, und ich muss ihn aber sagen, und der Moment, wo ich ihn sagen muß, kommt immer näher. Der kommt mir entgegen. Und bevor ichs wirklich sagen musste, war es aus, dann war ich munter. Also es gibt keine Lösung sozusagen. Aber es war eigentlich: der Moment des Aufwachens kommt mir entgegen. Aber das in einer stundenlangen Geschichte vom inneren Erleben her. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Entgegenkommen der Zukunft und Zubewegen auf die Zukunft, die eigenen und gemeinsamen Aufgaben  [00:35:26] =====&lt;br /&gt;
Und so ist es im imaginativen Erleben auch, also es ist der Zeitlauf auch in Wahrheit tatsächlich von der Zukunft her bestimmt. Also das heißt, es geht auf eine Aufgabe zu, in Wahrheit, und das spürt man, obwohl auch der andere Zeitlauf irgendwo drinnen ist, aber es kommt mir etwas entgegen und ich gehe auf diese Aufgabe zu, sozusagen, ich gehe ihr entgegen. Aber die Richtung ist angegeben dadurch, dass da eine Aufgabe ist, die wir jetzt alle gemeinsam haben, nämlich die geistigen Wesenheiten, die sich darin ausdrücken, und das, was ich beitragen kann, das, was ich aus meinem Ich heraus beitragen kann. Aber dazu muss ich eben vorher loslassen können. Ich muss auch mein von mir gemaltes Bild loslassen können und dann, dann kommt das auf mich zu: &amp;quot;Verliere dich, um dich zu finden.&amp;quot; Weil darin ist auch genau meine Aufgabe drinnen und die ist ganz wichtig. Und die bestimmte Perspektive, die ich, wenn ich das jetzt so im übertragenen Sinn sagen darf, die ich auf diese Konstellation der geistigen Wesenheiten habe. Ein anderer mit einer anderen Aufgabe hat oft vielleicht die gleichen geistigen Wesenheiten, weil die nämlich nicht nur mit einem Menschen, sondern mit vielen zusammenarbeiten oder zusammenarbeiten wollen, ist die Perspektive ein bisschen eine andere. Aber da kommt eben etwas auf mich zu und ich gehe ihm zugleich entgegen. Es sind also beide Zeitläufe irgendwo drinnen auch in dem. Also es ist jetzt ein Versuch, Euch das so ein bisserl zu schildern, wie das sein könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Frühe imaginative Entwicklung bei Rudolf Steiner  [00:37:25] =====&lt;br /&gt;
Und ich muss dazu sagen, das ist bei mir auch alles anfängliches Erleben, also ich bin nicht ein Hellseher, wie es Rudolf Steiner war, der ... &amp;quot;Pschscht&amp;quot; und sieht das, aber er hat eben genau, Rudolf Steiner hat eben diesen großen Sprung gemacht. Auch diese große Entwicklung von eigentlich angeborenen Fähigkeiten, die so das erste Mal deutlich im neunten Lebensjahr bewusst hervorgekommen sind. Da hat er eben erlebt, eine Tante von ihm, die er aber selber gar nicht kannte, die Selbstmord begangen hat. Die hat weiter entfernt gelebt und er saß, sellmals Knabe, im Wartesaal des Bahnhofs, wo sein Vater eben Bahnhofsvorsteher war, es war niemand drinnen und er erlebt, also die Tür geht auf, da kommt eine Person herein und spricht ihn an: &amp;quot;Bitte tu für mich, was du kannst in Zukunft.&amp;quot; Also sie stellt eine Bitte an ihn. Und in voller Verzweiflung irgendwo. Und er kannte diese Person, die ihm da erschienen ist, ja er hat aber deutlich gewusst: es ist eine Person, es hat sich auch in das Bild gekleidet, unmittelbar, weil es eben wirklich eigentlich eine Vision war, also es war nicht dieses moderne Hellsehen, dieses moderne, imaginative Schauen, wo man selber aufbaut. Das kann man in dem Alter auch noch gar nicht haben, sondern dort kommt es wirklich noch wie eine Vision auf ihn zu. Und dann, nach ein paar Tagen, hat er gemerkt, dass der Vater einen sehr ernsten Eindruck macht und die Familie, die Mutter auch. Und es ist aber nicht gleich herausgekommen, was da war. Also es hat sich eben eine Verwandte, eine Schwester des Vaters, glaube ich, hat eben Selbstmord begangen, und das hat der kleine Steiner miterlebt. Und er hat dann natürlich auch als Knabe in der Natur Elementarwesen und so erlebt. Um aber dann zu dem neuen Schauen zu kommen, musste er durch eine Phase durchgehen, wo diese Kräfte in den Hintergrund getreten sind, diese angeborenen Kräfte. Und es ist sehr interessant, dass er gerade in der Phase, bevor er dann zur Theosophischen Gesellschaft gekommen ist, wo er dann eben ja wirklich aus dem Geistigen voll sprechen konnte, durch eine Phase durchgegangen ist, wo man fast glauben könnte, jetzt ist er ein totaler Materialist geworden, Atheist sogar, Anarchist. Er hat sich ideellen Anarchisten genannt sogar, also wo er - nichts und schon gar nichts mit Kirche oder Christentum am Hut zu haben scheint. Gar nichts. Wo das alles ausgeblendet ist, wo es ganz darum geht, sich auf sich selbst zu stellen, ganz aufs Ich zu stehen, aufs Individuum zu stellen. Und dann kommt aber, eben kurz bevor er beginnt jetzt in der Anthroposophie, in der Theosophischen Gesellschaft seine Vorträge zu halten, beginnt das, was er dann später ja schildert in &amp;quot;Mein Lebensgang&amp;quot;, also in seiner Autobiographie, die ja nicht vollendet ist, die ja dann abbricht irgendwann, aber bis in diese Zeit hinein geht, wo er sagt also dieses Gestandenhaben vor dem Mysterium von Golgatha. Dieses Erleben also des Mysteriums von Golgatha und was es auch für das Ich des Menschen bedeutet. Da war aber die wichtige Voraussetzung, dass er mal ganz da am Boden ist. Und einmal das angeborene Schauen einmal ausblendet. Und dieses Gestandenhaben vor dem Mysterium von Golgatha, dieses innere Gestandenhaben davor, das heißt, dieses Mysterium zu erleben, in seiner Bedeutung zu erleben, es in imaginativen Bildern zu erleben. Und das ist nicht nur ein Erleben des äußeren Geschehens, sondern eben, was da alles geistig sich abspielt dabei. Und damit bricht eigentlich so richtig das Neue aus. Und da ist er aber ganz dabei, das ist eben keineswegs eine Vision, die ihn überfällt, sondern da ist er bereit, dieses Bild selbst, ganz selbst zu malen. Das werdet Ihr nirgends wo drin finden, das schildert er nicht so. Da muss man hinter die Zeilen schauen. Ich weiß nicht, ob es bei irgendeinem Anthroposophen sonst so beschrieben ist. Aber das hat mich lange bewegt, also auch dieses, eben was er sagt, dieses Gestandenhaben vor dem Mysterium von Golgatha und eben auch diese Phase, was ja viele, die kritisch zu Steiner stehen und sagen: ja, der hat ja komplett um 180 Grad sich gewendet. Vorher könnte man denken, er ist ein glühender Anhänger von Heckel, zum Beispiel, Heckel war der deutsche Vertreter der Evolutionslehre, also dessen, was der Darwin halt auch formuliert hat. Nur hat es natürlich der Steiner schon anders gesehen irgendwo,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:43:00] weil er es eher so gesehen hat wie Goethe, der eigentlich auch schon da ganz stark dran war. Und Darwin selber hat sogar anerkannt auch, dass Goethe einer seiner Vorläufer war. Die geniale Leistung des Darwin war eigentlich, dass er viele, die vorher schon an diesen Ideen gearbeitet hatten, dass er das in ein Bild irgendwo - in auch ein einseitiges Bild, wie auch immer, aber trotzdem in ein Bild zusammengefasst hat. Aber beides war notwendig, weil, man sieht, wie stark eigentlich auch der Evolutionsgedanke, der Entwicklungsgedanke, aber halt nicht im materialistischen Sinne dann, sondern im geistigen Sinne, bei Steiner drinnen ist, im Werk Steiners. Wenn man nur nimmt diese riesigen Entwicklungsstufen, die kosmischen Entwicklungsstufen, also mit den &#039;&#039;&#039;sieben kosmischen, kosmisch planetarischen Zuständen&#039;&#039;&#039;, durch die wir durchgehen. Und auf jeder dieser einzelnen Stufen gibt es Entwicklung, Entwicklung, Entwicklung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ich-Entwicklung und Freiheit, Ich-lose Menschen  00:44:05 =====&lt;br /&gt;
Und mit der Erdentwicklung fängt das an, daß der Mensch also die Freiheit entwickelt, mit seinem Ich, daß dem die Freiheit gegeben wird, die Möglichkeit zur Freiheit. Verwirklichen muss er es selber, weil selbst die Freiheit kann einem niemand schenken, die geistige Freiheit, die muss man sich selber nehmen. Das ist ganz wichtig. Also ich kann niemand die geistige Freiheit schenken. Ich kann Rahmenbedingungen schaffen, dass sie sich entfalten kann. Und das ist zum Beispiel eine der großen Aufgaben, die eine Waldorfschule zum Beispiel hat, die Kinder so zu unterstützen in ihrer Entwicklung, dass sie zu ihrer Freiheit kommen, zu ihrer Selbstbestimmung kommen, dass sie auf dem Weg sind, auch wenn das dann erst richtig wird, so das wirkliche Ich-Bewusstsein: was ist denn dieses Ich? - Aber eh noch mit einer großen Rätselfrage verbunden. Ist ja dann erst mit dem 21. Jahr, da wird es erst so richtig geboren, aber das muss vorbereitet werden. Natürlich sagen wir schon vorher: Ich, das Kind sagt &amp;quot;Ich&amp;quot; schon viel früher irgendwo. Solange es noch sagt: Marie / Karli hat das oder das gemacht, wenn es von sich also in der zweiten Person spricht, da ist das noch gar nicht da. Aber irgendwann kommt das Ich: Ich will das, Ich, ich will, nein, will ich nicht. Ääh, nein, die Suppe will ich, ICH nicht. Da sagt er dann nimmer: Karli mag sie nicht, sondern: Ich will sie nicht. Und über das haben wir gesprochen, das ist so drittes, viertes Lebensjahr, manchmal vielleicht ein bisserl früher schon, kommt darauf an. Aber dieses Erlebnis: ich bin was Eigenes und ganz was anderes als alles da um mich herum, vielleicht sogar ganz was anderes als das, was ich so körperlich bin. ICH. Da ist ein Punkt in mir und der ist anders als alles andere. Ich kann es nicht erklären, muss ich als Kind auch nicht, aber es ist, kann ein gewaltiges Erlebnis sein. Und ist der Urquell auch der größeren Ich-Erlebnisse, die man später haben kann. Auch wenn es, wie man es vielleicht als Kind noch nicht bewusst erlebt bzw nicht so erlebt, dass man sichs merken kann, also dass man wieder Zugang hat zu dem Erlebnis. Es kann auch sein, dass es so stark ist, dass es einfach haften bleibt und dass man es nie vergisst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann - also, wie es etwa der Dichter Jean Paul schildert, er hat das ganz deutlich geschildert, und da kann man ganz genau sagen, wie war die ganze Situation, in der das passiert ist. Und das ist wirklich ein reales Ich-Erlebnis, also da kommt etwas eben Geistiges herein, aber das ist dann wieder weg. Dann im Gegenteil, dann - weiß ich nicht - , wenn es in die Pubertät geht und ... , dann weiß man schon gar nicht: wer bin ich eigentlich? Man sucht, sucht, sucht, sucht, um sich zu finden, aber um sich zu finden, muß man sich verlieren, also man hat es als Kind vielleicht schon im dritten Lebensjahr, da ist man ganz, ganz da, man ist: Ja, dieses Ich - nein, so sagt man sich es natürlich nicht - , aber man fühlt es: da ist etwas Einzigartiges, ich bin etwas, was anders ist als alles andere. Und das bin ich. Mehr weiß man nicht, aber es ist großartig, eigentlich, dieses Erlebnis. Und dann verdeckt sich das wieder. Und dann kommt die große Suche: wer bin ich überhaupt? Hat man keine Ahnung: was ist Ego, was ist Ich? Klarerweise nicht, das rührt sich alles durcheinander. Was ist die Gruppenmeinung, was ist die Freundesclique, in der ich drinnen bin? Bin ich das wirklich, daß ich da mitwill? Das weiß man noch gar nicht - ja, zunächst, ja, ich identifiziere mich ganz damit. Später, irgendwann einmal, komme ich drauf: eigentlich bin ich ganz anders. Aber man sucht halt diesen sicheren Punkt wieder, irgendwo. Kann dann auch ganz gefährlich sein, wenn dann in diese Suche hinein irgendeine Indoktrination von außen kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das wird heute ja - ja, muß man auch einmal offen aussprechen - , also von gewissen islamistischen Kreisen, die halt sich ihre Klientel suchen. Und ich möchte deutlich betonen, das ist nicht einfach Islam eins zu eins, obwohl sie sich darauf berufen und auch fest im Koran sehen. Aber sie haben ihre eigenen Intentionen damit, also sie wollen halt einfach im Grunde die Armee schaffen, die, ja in Wahrheit die Welt erobert, geistig, aber durchaus auch mit äußeren Mitteln. Und wenn da ein junger Mensch in sowas hineinkommt und indoktriniert wird, dann wird an die Stelle seines Ichs wird das gesetzt. Weil das ist so klar und so mächtig, das ist so eine gewaltige Kraft, daß man da dann nachrennt, und die haben fast keine Chance also, sich dagegen zu wehren. Weil eben ihr Ich viel zu wenig noch ausgebildet ist, viel zu wenig noch geübt ist, und eben die Chance aber genommen wird, das eigene Ich zu entdecken, sondern es wird da eigentlich ein künstliches Ich ihnen eingetrichtert. Das ist Gehirnwäsche, die da passiert, und kann sogar dazu führen, also dass dann wirklich so etwas wie eine Fast-Ichlosigkeit entsteht und dann statt des menschlichen Ichs in dieser Leibesgestalt eine, nämlich ahrimanische, Wesenheit drinnen lebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden eh jetzt im Zuge der &amp;quot;Apokalypse&amp;quot; an der Stelle eben zu dem kommen, ich hatte es ja schon einmal in früheren Vorträgen einmal kurz angesprochen, aber dass heute eine der großen Gefahren die ist der &#039;&#039;&#039;Ich-losen Menschen&#039;&#039;&#039;. Die aber trotzdem menschlich behandelt gehören, erst recht menschlich behandelt gehören. In vielen Fällen ist es möglich auch, dass das Ich, das eigentlich verdrängt wurde durch so eine ahrimanische Wesenheit, - eine ahrimanische Wesenheit, eigentlich durch ein ahrimanisches Elementarwesen im Grunde, aber ein Ich-haftes Elementarwesen, aber halt kein Menschen-Ich, sondern ein ahrimanisches Ich. Das hat nicht die Freiheit, im Gegenteil, das kämpft dagegen. Und das kann sich an die Stelle des eigenen Ich setzen und das eigene Ich ist machtlos zunächst einmal dagegen. Es kann sein, dass es überhaupt nicht mehr den Weg dazu findet, also die Körperhülle, sozusagen die Leibeshülle zu benutzen. Man kann aber auch dabei helfen, dass das Ich einen Weg finden kann. Finden muss es ihn selber, aber man kann eben Bedingungen schaffen, wo es das Ich vielleicht wieder schafft, diesen Körper zu ergreifen, und sogar dann diese ahrimanische Wesenheit zurückzudrängen, vielleicht sogar, sie hinauszuschmeißen. Weil wir haben ja sowieso, alle haben wir luziferische und ahrimanische Elementarwesen in uns, die geistern in uns, aber nicht alle können das Ich ersetzen. Das ist schon, sind schon ganz spezielle, hoch entwickelte ahrimanische Elementarwesen, die das können, und auch für die ist es nicht so einfach, sich zu, ja, wirklich kann man sagen, zu inkarnieren geradezu, und die kann man aber auch rausschmeißen. Dazu muss man aber mit diesem Menschen, mit diesem zunächst Ich-losen Menschen, weil sein Ich eigentlich ausgeschlossen ist davon, diese Körperhülle zu benutzen, zu beleben, dann kann man aber dieses Ich geistig unterstützen. Wird Thema sicher eines späteren Vortrags einmal sein, wie man das machen kann, weil das ist ein Thema, das immer mehr auf uns zukommt. Also wir sind in der Zeit drin, schon Steiner hat ja eben davon gesprochen, eben auch aus ganz konkreten Beispielen heraus, insbesondere, weil es auch in der Waldorfschule das Problem gab: da waren halt auch Schüler drinnen, einzelne, die, ja, Ich-lose Wesen waren, Ich-lose Menschen waren. Und wo Steiner halt dann auch Anregungen gegeben hat, wie man damit umgehen kann. Und nur das wird heute mehr werden, ist schon mehr geworden. Es sind mehr solche Menschen da, deren Ich aber nicht wirklich hereinkann oder eben hinausgeworfen wurde. Und da werden wir in der Zukunft - was heißt in der Zukunft, in der allernächsten Zukunft, also ab der nächsten Minute, in Wahrheit - versuchen müssen, etwas zu unternehmen dagegen. Und das kann, also ein - nur im im Groben gesagt: das kann nur sein, wenn man an sich so arbeitet, dass man selber immer fester in seinem Ich wird. Dann kann man damit eine Kraft ausstrahlen, die es einem anderen Ich, die einem anderen Ich helfen kann, wieder hineinzufinden in seine Leiblichkeit. Also das heißt, das ist gebunden ganz stark dann an die eigene Ich-Entwicklung und ganz, ganz bewusst da drinnen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Luzifer und Ahriman und ihre Vorhaben mit Mensch und Welt 00:55:05 =====&lt;br /&gt;
Weil, auch uns passiert es halt oft, dass zwar nicht unser Ich herausgeschmissen wird, auch nicht, dass jetzt sicher an dessen Stelle wirklich so eine ichhafte ahrimanische Wesenheit sitzt. Aber wir sind jedenfalls von denen dauernd belagert, die wollen, die wollen herein und sie benutzen aber auch als Hilfe die luziferischen Wesenheiten, die in uns sind, in Wahrheit, auch wenn sie eine Polarität darstellen und auch Gegner sind, bis zu einem gewissen Grad, aber sie sind angewiesen aufeinander, über das haben wir auch schon öfter gesprochen. Also der Ahriman braucht den Luzifer und umgekehrt. Und vor allem aber insbesondere der Ahriman braucht den Luzifer noch mehr als umgekehrt. Der Luzifer nur insoferne, als der Ahriman dafür sorgen sollte, dass die Menschheit möglichst bald keine physischen Lebensbedingungen mehr auf Erden findet. Und in die nächstliegende geistige Sphäre übergeht, das ist nämlich die luziferische Sphäre. Weil was der Luzifer möchte, dass wir möglichst schnell, und zwar aber noch als nicht fertig entwickelte Wesenheiten, das heißt, wo wir noch nicht alles das aus der Erdenentwicklung heraus geschöpft haben, was wir eigentlich schöpfen sollten, um dann in einen geistigeren Zustand überzugehen, der Luzifer will uns schon früher haben. Um uns dann halt eine andere Erziehung angedeihen zu lassen, die in seiner Richtung liegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luzifer möchte uns eigentlich schon immer vergeistigen, in Wahrheit, aber halt nicht auf die rechte Art. Und da würden wir auch nicht sehr hoch, in sehr hohe Bereiche hineinkommen, sondern halt in die relativ niederen luziferischen Bereiche, dort wollen sie uns hineinziehen. Und der Luzifer möchte eigentlich eine, ja, so, wie soll ich sagen, knapp überirdische Sphäre erzeugen, wo, ja, wo sich die Menschen dann herumtummeln und wo er aber das Sagen hat, wo er uns halt die Aufgaben zuteilt.  Wird aber nicht gelingen. Es wird nicht gelingen, jedenfalls nicht en gros. Aber die Gefahr ist halt, dass einzelne Menschen dort hineingezogen werden und aber, wie gesagt, die noch größere Gefahr ist eben heute,, dass diese ahrimanischen Elementarwesen, nur die haben die Kraft, wirklich das Ich, ja, herauszuschmeißen im Grunde, zu verdrängen. Das kann also schon in einem sehr frühen Alter passieren. Ist auch eher der Regelfall, also daß es in einem späteren Lebensalter passiert, wo der Mensch schon ein bissel wenigstens bewusst sich seines Ichs geworden ist. Also abgesehen von diesem einen Moment ums dritte Lebensjahr herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Erdenleben und Freiheit  [00:58:30] =====&lt;br /&gt;
Aber wo es später mal kommt, wo der Mensch in bestimmten Lebenssituationen, Schicksals-Situationen, vielleicht sein Ich wirklich erlebt hat, und dass das noch ganz was anderes ist als sein Ego, das sagt: ja, das will ich machen, das interessiert mich, das freut mich, nein, das freut mich überhaupt nicht. Den mag ich, den mag ich nicht. Das hat ja mit dem Ich alles nichts zu tun. Das ist das Ego, das spricht. Aber es gibt dann Situationen vielleicht, wo man eigentlich das Ego ganz vergisst und etwas tut, was man aus dem Ego heraus nie getan hätte, und aber dabei spürt: das war jetzt das Richtige. Das war das Richtige für die anderen, mit oder für die ich das getan habe, aber es war auch für mich das Richtige. Also es ist ein Moment des Erlebens: das war jetzt was ganz Besonderes. Dort ist das wirkliche Ich da. Und wenn das ein Moment im Leben ist. Aber das ist ein wirkliches Ich-Erlebnis dann. Die Ego-Erlebnisse sind es noch nicht. Ihr wißt, ich schimpfe deswegen gar nicht über das Ego. Wir brauchen es., wir könnten nicht existieren auf Erden. Und das heißt, wir könnten uns auch nicht entwickeln. Ja, gerade unsere erste Aufgabe ist, uns zu entwickeln daran, daß wir das Ego, &#039;&#039;&#039;dem Ego die Form verleihen, dass es dem Weg des Ich nicht im Wege steht&#039;&#039;&#039;, sondern sogar förderlich diesem Wege ist irgendwo. Aber trotzdem sich auch kümmert um die sehr irdischen Bedürfnisse des Menschen, die wir erfüllen müssen, wenn wir auf Erden leben wollen. Ja, sicher, man kann sein Leben auch opfern und kann auch durchaus einen Sinn machen, na klar. Weil ... - gibt es ja viele Situationen. Aber grundsätzlich sind wir eimal da, um unser Erdenleben wirklich zu leben, wie kurz oder lang es auch dauert. Weil wir da, und nur da lernen können. Das ist eben das Interessante, dass wir, wenn wir nur in der geistigen Welt leben würden, könnten wir alles das, was wir als freier Mensch lernen müssen, nicht lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, darüber haben wir ja gesprochen, daß die Wesenheiten, die über uns stehen, haben diese Freiheit nicht. Sondern sie führen den Willen der Gottheit aus, so wie es von oben herunterströmt. Gemäß ihrer Fähigkeiten, die unterschiedlich sind. Daher sind nicht alle geistigen Wesenheiten für alles geeignet. Daher werden sie zu ihren Rollen bestellt auch irgendwo, aber aus dem können sie auch nicht wirklich heraus, wollen es auch gar nicht, weil sie auch gar nicht den Willen in sich entwickeln, sich zu verweigern dieser Aufgabe. Da sind interessanterweise - auch vielleicht etwas zu bedenken - die Widersacher-Wesenheiten und führend eigentlich die luziferischen, die, die den regulären Wesenheiten in gewisser Weise etwas voraus haben, weil, wir haben schon davon gesprochen, da ist eine gewisse Auflehnung da, gerade bei den luziferischen Wesenheiten, die schon aus dem Eigenen kommt. Sie wollen sich das nicht aufdrängen lassen. Und die Gottheit gewährt es ihnen dann auch, und dann werden sie eben zu luziferischen Wesenheiten auch bestellt, und sogar so, dass die Gottheit also nicht da hineingreift in diesen Bereich, also: Ihr kriegt Euern eigenen Bereich. In dem sie zwar dann selber sich noch nicht ganz in Freiheit, eben so wie der Mensch, entfalten kann, aber sie hatten die Entscheidung: gehe ich dort hinein oder bleib ich in dem Reich, in dem eben auch die anderen Engelwesenheiten zum Beispiel sind. Das ist passiert also auf dem alten Mond bzw auf der Übergangstufe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der alte Mond ist, zur Erinnerung, nur die kosmische, kosmisch planetarische Entwicklungsstufe, die unserer Erde vorangeht, unmittelbar vorangeht. Dann kam die Erdentwicklung. Vorher, war die sogenannte alte Sonne. Und eigentlich im Übergang von der alten Sonne zu diesem alten Mond wird ja schon vorbereitet, dass eben neue geistige Wesenheiten, wie soll ich sagen, geboren werden, das heißt, geistige Wesenheiten wird man dadurch, dass etwas, was vorher zwar vielleicht schon ein astralisches, also ein Seelenwesen, ein ätherisches Wesen war, vielleicht in gewisser Weise auch ein physisches Wesen war, dass es aber jetzt den Ich-Funken bekommt, ein Ich bekommt, sagen wir es mal so, weil es ist nicht der höchste göttliche Funke, weil die Freiheit nicht drinnen ist. Und bei den luziferischen Wesenheiten, das sind diese Wesenheiten, die eben auf dem alten Mond ihr Ich bekommen haben. Und sie haben es aber so bekommen, dass da schon so ein Widerstandswille drinnen ist. &amp;quot;Wir wollen selber.&amp;quot; Und die Gottheit gibt ihnen die Möglichkeit, eben, in Wahrheit, um die Freiheit dann des Menschen vorzubereiten. Das heißt, es entsteht ein Reich von geistigen Wesenheiten, nachdem die Mondenentwicklung durch ist, sind sie so weit, jetzt eigentlich Engelstufe zu haben. Auf dem alten Mond sind sie in gewisser Weise vergleichbar mit der Situation, in der wir Menschen heute sind, also das Unterste, die unterste Wesenskategorie, die noch ein Ich wirklich hat, was darunter ist, hat Elementarwesen-Charakter. Aber dass da die luziferischen Wesenheiten, dieses luziferische Prinzip, so wirklich begonnen hat. Die waren eben auf dem alten Mond in einer vergleichbaren Stufe wie wir Menschen sind heute. Also, das heißt, sie haben ihr Ich bekommen. Vorher waren sie nicht nur Glied sowieso der ganzen geistigen Welt, sondern eben ganz bestimmter geistiger Wesenheiten, Ich-Wesenheiten, die sie im Grunde geführt haben. Also so wie es bei den Tieren ist, dass es eben eine Gruppenseele, einen Gruppengeist gibt, der jetzt eine ganze Gruppe sogar von Tieren führt. Und bei den späteren luziferischen Wesenheiten ist es eben so, dass die auf dem Alten Mond ihr Ich bekommen, und sich daher also aus dem Gruppenseelenbereich sowieso herausziehen, weil es ja den eigenen, das eigene Zentrum gibt, aber dass sie noch nicht die vollständige Eigenständigkeit erlangen, so wie wir&#039;s Menschen eigentlich erlangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die Gottheit in uns. Der Mensch als kleinster, aber freier Partner der Gottheit  [01:06:15] =====&lt;br /&gt;
Weil für uns ist ja: was heißt unsere Eigenständigkeit? Das heißt primär das Göttliche, das Höchste in uns, im Ich erleben zu können. Im Ich wacht das auf, das heißt, die Gottheit ist in uns, ohne unsere Freiheit zu beeinträchtigen, sondern der göttliche Wille ist unser Wille, es ist identisch. Es ist identisch, und zwar, weil die Gottheit unseren Willen zu ihrem macht. Es ist eine gewisse Umdrehung. Nämlich dort, wo wir etwas aus unserer Schöpferkraft in die Entwicklung einbringen, nimmt das die Gottheit auf. Das heißt, das ist so, dass da ein neuer Beitrag entsteht, an dem die Gottheit teilhat, aber nicht die bestimmende Kraft ist, sondern was schöpferisch aus uns kommt, ist unser Werk. Das macht nicht die Gottheit für uns, sondern wir machen es. Das ist so winzig, so winzig noch. Aber es geht ja darum, jetzt durch den ganzen Vortragszyklus bis jetzt, und &#039;&#039;&#039;das steckt in Wahrheit in der Apokalypse eben drinnen&#039;&#039;&#039;. Es ist nur nicht so offensichtlich., darum konnte man es auch in der Theologie und in der Kirche oder so teilweise total missinterpretieren, und den Menschen als gehorsamen Diener der Gottheit darstellen. Und der soll aber kleinster, aber freier Partner der Gottheit sein, das ist - Christus - ja. Ja, nehmen wir gleich eine Zeile aus der Apokalypse. Ich hoffe, ich finde sie jetzt sofort. Also da, und das sagt eigentlich in Wahrheit der Christus oder überhaupt, nicht nur der Christus, die Gottheit als Ganzes, ist in der Übersetzung eigentlich sehr schön. Weil da geht&#039;s also vorher - , das ist genau in diesem 19. Kapitel, wo wir stehen, wo also diese Imagination auch mit dem Reiter auf dem weißen Pferd ist, eben das, was nicht der apokalyptische Reiter ist, der viel früher vorkommt, also wo die vier apokalyptischen Reiter sitzen, sondern das ist eine höhere Verwandlungsstufe, viel höhere Verwandlungsstufe da jetzt &#039;&#039;&#039;gegen Ende der Apokalypse, im 19. Kapitel.&#039;&#039;&#039; Das macht das alles so schwierig. &amp;quot;Hä, welcher Reiter? Welcher, Wo?&amp;quot; Wir haben das letzte Mal ja gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Der Jubel der Engel über den Fall der Hure Babylon [01:09:09] =====&lt;br /&gt;
Aha. Die Siegelbilder, die da der Steiner entworfen hat und die dann von jemand anderem aber, ja, von Clara Rettich gemalt wurden, aber war nach Skizzen von Steiner eben und nach Angaben von Steiner. Also da haben wir das erste Siegelbild, das hat mit den sieben Siegeln auf dem Buch mit den sieben Siegeln gar nichts zu tun. Diese sieben Bilder sind andere, und die zeigen gewisse Haupt-Entwicklungsstufen durch die ganze Apokalypse durch. Während das Buch mit den sieben Siegeln, das ist hauptsächlich im sechsten Kapitel der Apokalypse. Auf das Geschehnis dort bezieht sichs und zeigt eigentlich die imaginative Welt, irgendwo, aber dann kommen die Posaunen, dann kommt also die Inspiration usw.. Diese sieben Bilder sind sozusagen die großen Hauptstationen, während die sieben Siegel auf dem Buch, die geöffnet werden nacheinander und bei den ersten vier Siegeln, die geöffnet werden, kommen eben die vier apokalyptischen Reiter, zuerst eben der, auch einer auf einem weißen Pferd, aber der hat mit dem nicht direkt was zu tun. Und ja, also jedenfalls sind wir jetzt im 19. Kapitel. Wir haben das letzte Mal besprochen, dass dort einmal der große Jubel bei den Engeln ausbricht, dass die Hure Babylon, dass Babylon gefallen ist, und es ist ein Jubeln darüber, eigentlich auch über das ganze Leid, was dabei passiert ist. Weil gut, ja, die Bösewichte sozusagen sind ausgeschieden oder gestürzt oder wie auch immer, aber die jubeln darüber. Kann eigentlich was Göttliches oder was gespeist ist aus der göttlichen Quelle, jubeln darüber, dass unten Wesenheiten gestürzt werden, unter Leiden sogar gestürzt werden? Ist doch sehr komisch, irgendwie. Und da ist sehr erhellend eben - das ist jetzt tatsächlich eine Angabe von Steiner, und die ist aber sehr, sehr nachvollziehbar und - da steckt noch mehr dahinter, also gerade wenn man es so betrachtet, dass diese Engel eben nicht die sind, die dem Göttlichen so wirklich ergeben folgen, sondern es sind luziferische Engel. &#039;&#039;Die&#039;&#039; jubilieren, weil sie jubilieren deswegen, weil die ausgeschieden werden, die nämlich auch ihren Interessen nicht dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Hure Babylon, die sind viel zu sehr schon verbunden mit den Kräften des Mammon, mit dem Irdischen verbunden, mit dem Ahrimanischen verbunden. Und das wollen ja die luziferischen Engel gar nicht, die jubilieren, dass die - wwschscht - ausgeschieden werden. Das ist eigentlich auch ein Sieg für sie über die ahrimanische Welt, dass die ausgeschieden werden. Das verbuchen sie also als freudigen Moment für sich selber. Weil die hätten sie niemals gewinnen können für ihr Reich. Das ist eben das Interessante. Also mit dem Babylonischen fängt es an, sehr stark schon in das Ahrimanische hineinzugehen. Es ist ja ganz interessant, ist ja auch in der ägyptischen Kultur drinnen, ist ja dort auch drinnen. Wenn Ihr nehmt das Ganze mit dem Mumifizieren, nur das bei den Ägyptern, also das heißt, diese irdisch-stofflich-physische Gestalt zu konservieren, festzuhalten. Das heißt, genau das Gegenteil zu machen von dem, was zum Beispiel - - &#039;&#039;Ah - gut - was ist denn da? Die Moderation bittet Sie, das Mikrofon - entschuldigt, ich muß kurz -  hinüberschauen zum hm, da ist nix. Die Widersacher funken doch hinein, hab ich so das Gefühl, immer, wenn es gerade spannend wird. Wenn man ihnen auf die Schliche kommt. Macht nix, wir werden ihnen aber trotzen, jetzt erst recht!&#039;&#039;   -  Ja, also das, was mit dieser Hure Babylon war, da geht&#039;s ja eigentlich schon Richtung des - , in Wahrheit des materialistisch Ahrimanischen, die ägyptisch chaldäische Zeit und Chaldäer sind die Neu-Babylonier im Grunde, die bereiten ja unsere Epoche vor, wo jetzt ganz der Materialismus da ist. Ist auch ihre geistige Aufgabe, also heißt nicht, dass die jetzt alles falsch gemacht haben, keineswegs. Es war notwendig, sonst wären wir auch nicht ganz auf die Erde gekommen. Aber es hängt zusammen mit dem starken ahrimanischen Einfluss, der ja schon da ist in der urpersischen Zeit, da ist ja gerade die große Auseinandersetzung, Ormuzd und Ahriman oder Ahura Mazdao -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;no geh! - - - Ah - - Ich bin stumm? Mein Mikro ist aber offen.  &amp;quot;Nein, wir hören dich.&amp;quot;  Ah ja, sehr gut! Nein, ich habe gerade die Meldung. bekommen, mehrmals die Meldung bekommen, dass ich stumm sei. Also ich bin nicht stumm. Wie können wir das weiterkommunizieren?  Ah ja, ich schreibe - - - - Ist also doch kein Widersacher - oder der Widersacher hat das initiiert, dass sie es nicht hören. - - - - wurscht, ist ein Rechtschreibfehler drin, ist auch wurscht. Gut. Ich hoffe, es wird jetzt klappen.&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Sinnliches und übersinnliches Erleben in alter Zeit und in der Zukunft, Entwicklung hin zum individuellen Sehen   [01:16:42] =====&lt;br /&gt;
Also noch einmal: Bereits in der urpersischen Zeit gibt es diese große Spannung zwischen Ahura Mazdao, die mächtige Sonnenaura, wenn man so will. Nachsatz: da ist auch ein bisserl was Luziferisches dabei, auch wenn der Christus da durch wirkt, aber es ist auch was Luziferisches dabei. Und der Gegenpol ist der Ahriman. Und in der persischen Mythologie geht es ja immer um diese Dualität, also um dieses Kämpfen zwischen diesen beiden Prinzipien. Und erst dann, wenn der Christus auf die Erde kommt, gibt es eigentlich die Mitte dazwischen, die diese beiden Kräfte aber auch im Gleichgewicht hält. Das ist ganz wichtig, also in der urpersischen Zeit hat man noch diese Dualität von Gut und Böse auch, wenn man so will. Aber das Gut ist eigentlich - in Wahrheit hats einen luziferischen Einschlag drinnen. Das liegt auch am Erleben, wie wirklich die Menschen die Welt erlebt haben, ich meine vorher, bis in die, eben hin zur urpersischen Zeit hat man auch die Sinneswelt noch anders erlebt. Also gerade in der urindischen Zeit war es immer noch stark da, ja natürlich, es ist schon die Sinneswelt irgendwo da.  -  &#039;&#039;Fein, dass es funktioniert, danke. Also ich hab jetzt die Meldung gekriegt, es klappt wieder, ich bin zu hören. Auch für diese eine Person, für die Daniela, für die Liebe.&#039;&#039;  -  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon damals war es aber noch so, in der urindischen Zeit, man hat das Sinnliche schon erlebt, aber zugleich noch das Übersinnliche. Das war bei vielen Menschen noch der Fall. Das heißt, man hatte damals wirklich so was wie ein sinnlich-übersinnliches Schauen, und daher war das ganze Erleben anders, als wir es heute haben. Anders als wir es heute haben, also wenn man denkt, ah, die haben damals schon genau die Welt genauso gesehen wie wir: stimmt überhaupt nicht. In Wahrheit hat man die Welt - selbst zu Beginn der Neuzeit, da fängt es an, wieder eine andere Art zu sehen und das entspricht in etwa dem, was wir heute haben. In der Zeit vorher, also griechisch-lateinische Epoche, hat man die Welt auch noch anders gesehen als wir, man hat zwar niemals so das Geistige gesehen wie in der urindischen Zeit, jedenfalls die meisten Menschen nicht mehr, aber nicht genauso wie wir. Wir denken immer, das muss alles vom Erleben her so sein, wie wir es jetzt haben. So muss das immer gewesen sein. Nein, ist nicht der Fall und es wird in der Zukunft sich auch ändern. Es wird in der Zukunft sich ganz stark auch ändern. Es wird nämlich in der Zukunft eben wieder, aber auf eine andere Art, das kommen, dass wir das Geistige mitsehen. Das wird aber das ganze Bild verändern. Das heißt, es wird, ja, auch einen individuelleren Charakter haben, weil wir sehr viel bewusster auch in die Art des Schauens hineinarbeiten werden. Wir werden malen, auch da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber ich habe ja schon gesagt: auch bei unserem sinnlichen Schauen also jetzt mit den Augen zum Beispiel: wir zeichnen mit unseren Blicken. Wir malen selber. Und in Wahrheit jeder ein bissel anders. Wir werden zwar uns einigen können, aha, wir sehen alle auf dieselbe Landschaft und, aha, dort ist der Berg, da sind die Bäume und da geht eine Strasse oder irgendwas Aber im Detail gibt es Dinge, die der eine sieht und der andere nicht sieht. Drum kann das auch sehr schön sein, wenn man sich miteinander austauscht, also dem einen ist das aufgefallen und das war ganz besonders da, und für den anderen was anderes. Aber man weiß trotzdem, aha, ja, es war ja eh dieselbe Landschaft, aber die feinen Details - und da wird es ja erst eigentlich interessant - von dem hat der eine das eine gesehen und die andere das andere. Und so kann der Austausch sein, und das wird in der Zukunft stärker sein, also auch das Schauen wird noch mehr individualisiert, aber bewusster werden. Das heißt aber auch, dass wir dann freier darin sind, wir können sehr wohl dann auch freier etwas in den Fokus fassen und folgen nicht dem so, wie es halt einfach unserer Seelenart entspricht. Es gibt halt Menschen, die mehr oberflächlicher schauen, manche hängen sofort an jedem kleinen Detail und sehen aber den Rest nimmer. Die anderen sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht. Ist unterschiedlich, wie Menschen das erleben, in Wahrheit. Ein Mensch erlebt jedes Blümerl, jedes Käferl auf dem Weg, wo er geht, aber den Berg im Hintergrund, vielleicht, sieht er gar nicht, der interessiert ihn nicht. Ja, da war irgendwas, aber wie der genau ausschaut, keine Ahnung. Ein anderer ist fasziniert von der Spitze des Berges droben   - und sieht vielleicht unten gar nix, steigt vielleicht versehentlich sogar auf irgend so einen armen Käfer drauf, weil er gar nicht dort ist mit seinem Bewusstsein. Das heißt, da ist sehr viel Unterschied drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es wird eben dazu kommen, dass wir aber wirklich das Geistige mit schauen, sei es eben von dem Berg, was dort ist, sei es von den Tieren, die da sind, was da herumkriecht am Boden zum Beispiel, von den Bäumen, von den Blumen, die da sind, weil wir das Äußere und das imaginativ Seelische zusammenschauen. Und das wird ein neues Bild ergeben, ein sinnlich-übersinnliches Schauen wieder, so wie es Goethe in einer gewissen Weise hatte, eben wo er in jeder Pflanze zuletzt die Urpflanze gesehen hat. Anfangs war er sich noch gar nicht sicher. Er sucht die Urpflanze, nach der hat er gesucht. Es ist irgendetwas da, er hat sie noch nicht. Und er glaubt anfangs noch, ja das wird irgendeine Pflanze sein, die er halt in der Natur findet. Es wird die Pflanze sein, aus der alle anderen sozusagen sich ableiten. Bis er dann eben in Sizilien erst, also bis er ganz unten ist im botanischen Garten von Palermo unten, dort kommt ihm das erst: das ist gar keine äußere Pflanze. Das ist weder die noch die, sondern die Urpflanze lebt in allen, und die kann ich aber nur geistig erleben. Da geht ihm das Licht auf, dass das keine äußere Pflanze ist. Und da beginnt er zu sehen, das sind zwei Ebenen. Aber Goethe war eben einer, der schon auf der Suche ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird in der Zukunft kommen, dass sich Sinnliches und Übersinnliches, also aus unserer heutigen Perspektive, dass das zusammenkommt. Dass wir im Sinnlichen das Übersinnliche schauen und im Übersinnlichen aber auch schauen, welche Wirkungen hat das im Sinnlichen. Und dass es ganz selbstverständlich ist. Das wird unsere Art des Erlebens der Welt verändern. Das ist halt so, dass innerhalb eines Erdenlebens kommen solche Veränderungen, solche großen, nicht vor, das braucht halt seine Zeit. Da braucht man eine nächste, vielleicht eine übernächste Inkarnation, dann kommt das und dann kommt das ganz selbstverständlich, und dann können wir uns schon wieder nicht mehr vorstellen, wie wir heute das erlebt haben. Da tun wir uns schon schwer. Weil das weg ist und wir erleben die Welt anders. Und ich kann Euch gar nicht schildern, wie. Das werden wir dann sehen, wenn wir so weit sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird etwas eben hineinkommen von dem, auf jeden Fall von dem, dass das Sehen noch sehr viel bewusster wird. Das heißt, wir sehen wirklich, und das heißt nicht nur, das kommt fertig, sondern ich bin mitbeteiligt. Und wir werden uns dessen bewusster werden. Und wir werden eben zugleich mit dem Sinnlichen mitsehen das Übersinnliche. Und erst beides zusammen wird uns das Ganze geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Beobachtung und Denken zusammen ergeben die Wirklichkeit  01:25:57 =====&lt;br /&gt;
Das ist eine höhere Ausbildung dessen, was Rudolf Steiner aber schon ganz klar in seiner &amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot; ja beschreibt, also wo er eben schreibt: die Beobachtung und das Denken, beide zusammen erst ergeben die Wirklichkeit. Solange ich nur in der Beobachtung bleibe, bin ich nicht in der Wirklichkeit. Solange ich nur im abstrakten Denken bleibe, bin ich auch nicht in der Wirklichkeit. Wenn ich beides zusammenschaue, dann führe ich die beiden Hälften, die wir eigentlich durch unsere Bewusstseinsart, durch unsere spezielle Bewusstseinsart, die wir haben, auseinander getrennt haben, um uns in der Mitte eigentlich als Ich zu erleben. Also wir haben eigentlich die Wirklichkeit gespalten, Sinnesschein, wenn man so will, auf der einen Seite, und Denken auf der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar logisch und alles, aber auch nur Scheingebilde. Weil das Denken an sich tut sozusagen noch gar nichts. Also jedenfalls so, wie es wir erleben, was dahintersteckt, hat sehr wohl eine Wirkung in der geistigen Welt, aber die Gedanken, die wir haben, die sind Spiegelbilder. Die sind abgestorbene Spiegelbilder. Das Denken selber: ist sehr wohl was Geistiges darin, das schlägt seine Wellen, aber das, wie wir es dann erst als Gedanke fassen und erleben, das ist schon nichts mehr. Also das ist schon nur mehr ein Abziehbild davon. Und nach außen hin ist es auch so, haben wir auch nur ein Abbild. Aber wenn man beides zusammenbringt, dann kommt man in eine Wirklichkeit hinein. Auf die geistige Seite, wenn man mehr den Denkpol drinnen hat, nicht die fertigen Gedanken, sondern das lebendige, schaffende Denken. Oder ich bin mehr am sinnlichen Pol, dann bin ich mehr an dem, was halt in die auch durchaus materielle Realität hineingeht. Und dann fühle ich mich aber auch hinein, dann tauche ich in die Tiefe, dann spekuliere ich nicht über die sinnliche Welt, sondern ich tauche ein in die Wirklichkeit dieser materiellen Welt. Und dann wird man erkennen, wovon Rudolf Steiner auch sehr deutlich spricht: erstens einmal, ja, wir werden erkennen, auch die Forscher werden erkennen, wie der Christus die Materie angeordnet hat. Und, Nebensatz, wir werden auch erkennen, wie die arimanischen Wesenheiten hineingespuckt haben. Und wie das aber trotzdem auch etwas ist, was im Schöpfungswillen der Gottheit drinnen liegt. Durchaus. Weil, damit wir als Menschen die Freiheit entwickeln können, mussten wir indiese Welt kommen. In diese auch materielle Welt hinein. Bis dato hat das noch keine geistige Wesenheit gemacht, so ins Materielle hineinzugehen, ins dichteste materielle Element hineinzugehen wie der Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Vergangene und kommende Weltentwicklungsstufen  [01:29:30]  =====&lt;br /&gt;
Die ganzen Engelwesenheiten, die uns vorangegangen sind, auch die luziferischen Wesenheiten, sind nicht so hineingegangen. Die haben ihre Ich-Phase, also wo sie ihr Ich bekommen haben, ja auf dem &#039;&#039;&#039;Alten Mond,&#039;&#039;&#039; also auf der kosmischen Entwicklungsstufe, die unserer Erde vorangeht, sich erworben, da war von der festen Materie noch keine Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner spricht davon, dass es eine Art flüssiger Zustand war. Aber den muss man sich auch anders vorstellen, als unser heutiges Wasser zum Beispiel oder so, als unsere heutigen Flüssigkeiten. Es ist so schwer, weil wir es ja nur mit unseren heutigen Begriffen und Vorstellungen, die damit verbunden sind, überhaupt aussprechen können. Aber man muss schon denken, dieses flüssige Dasein des Alten Mondes war nicht so wie unser Wasser heute oder so. Aber es war was Fließendes, etwas Bewegliches, etwas, was nicht in Formen erstarren konnte. Etwas, was auch immer eine gewisse Lebendigkeit hatte. Also da war das ganz stark, dass dieser Alte Mond eigentlich sehr lebendig war, in Wahrheit. Also der Erdboden, die Erde - aber das hat mit unserer Erde heute nichts zu tun - , also der Boden, auf dem man lebte, der war ganz lebendig. Irgendwo beschreibt das Rudolf Steiner als Vergleich, also man muss sich das vorstellen wie so einen Kochsalat. So einen gekochten sogar. Also so was organisch Lebendiges, oder aus dem Lebendigen kommend, aber fließend irgendwo. So und das ist aber auch nur ein Versuch, das in ein Bild zu fassen. Also dürft Ihr Euch nicht vorstellen, der Alte Mond war wirklich unser heutiger Kochsalat in Großdimension. Es ist ein Vergleich. Aber um nur zu zeigen, das war etwas Fließendes, was aber durch und durch lebendig war. Wie es am Anfang unserer Erdentwicklung, wie unsere Erde, bevor sie eben fester geworden ist und zu kristallisieren begonnen hatte, was im Grunde dann eine Wiederholung, schnelle Wiederholung des Mondenzustandes ist, dort auch war. Die Erde noch als Ganzes irgendwo, lebendig, also auch der Erdboden, alles durch und durch lebendig. Also auch noch so eine Art Kochsalat. Und erst dann nur geht es dann bei der Erdentwicklung weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht hinaus über die Mondenentwicklung damit. Aber es ist ja so, dass bei den großen planetarisch-kosmischen Entwicklungsstufen eigentlich immer das Alte wiederholt wird, also das heißt, das, was vorhergegangen ist. Und dann erst geht es über das hinaus. Also da gibt es eine anfängliche Phase, wo tatsächlich auch die Erde ein reiner Wärmezustand war, wie es einstens der &#039;&#039;&#039;Alte Saturn&#039;&#039;&#039; war. Diese Wärmewelt, von der Rudolf Steiner spricht, und die nur deswegen eigentlich Alter Saturn heißt, weil sie, wenn man sich sie von der Größe vorstellt, so groß war wie die Bahn, wo heute der Saturn läuft, der &#039;&#039;&#039;heutige Saturn&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt im Grunde, wenn man es noch präziser sagt, die so groß war wie fast unser ganzes Planetensystem. Weil der Saturn ist bezüglich der klassischen Planeten der äußerste Planet. Ich weiß, es gibt da noch &#039;&#039;&#039;Uranus&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Neptun&#039;&#039;&#039; heute, wo Steiner sagt, eigentlich gehören die nur sehr bedingt zu unserem System, die sind also in gewisser Weise angeflogen. Die Astrophysik kann das noch nicht bestätigen, heute. Aber es ist sehr auffällig, dass jedenfalls diese äußeren Planeten, also Uranus und Neptun, dass die auch besondere Eigenheiten haben, die sie unterscheiden von den anderen sieben Planeten, die drunter sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und erst recht, das was - es gab ja früher auch den Jupiter, ah, nicht den Jupiter, Blödsinn, den &#039;&#039;&#039;Pluto&#039;&#039;&#039;, der als Planet genannt wurde, aber Ihr wisst vielleicht, er ist irgendwann, ich weiß nicht, 2012 oder so in der Größenordnung, ist er degradiert worden zu einem Kleinplaneten, Zwergplaneten. Und das ist eben was anderes als die wirklichen Planeten, das heißt, er zählt gar nimmer dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil er tatsächlich auch seine Eigenheiten hat und weil man drauf gekommen ist, es gibt eine ganze Reihe anderer von vergleichbarer Größe wie der Pluto, die dort herumsausen, die man halt erst später entdeckt hat und die alle relativ irrwitzige Bahnen gehen auch. Und daher nicht mit den regulären Planeten zu vergleichen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändert sich das Bild. Aber egal, jedenfalls, also dieser Alte Saturn, den nennt Rudolf Steiner eben deswegen Alten Saturn, erstens, weil er also diese Größenordnung bis zur heutigen Saturnbahn hatte, also so ein großes Gebilde war, in dem alles sonst drinnen war. Und weil man das aber dadurch erkennen kann, wenn man sich auf den heutigen Saturn konzentriert, geistig, dann kann man mitschauen das, was auf dem Alten Saturn war. Das ist also der geistige Bezugspunkt sozusagen. Ich muss mich eigentlich auf die Saturnsphäre, auf die heutige, konzentrieren, wenn ich den Alten Saturn kennenlernen will. Da brauche ich aber nichts jetzt astronomisch wissen oder astrophysikalisch wissen, wie heute der Saturn aufgebaut ist, das ist ganz unwichtig. Ich muss mich nur auf diese Sphäre konzentrieren, die dort ist. Also ich kann den Ansatzpunkt sicher machen, also dass ich mich auf den Saturn, der am Himmel erscheint, einmal konzentriere, aber das dann ausblende und von dort mich zurückführen lasse zum Alten Saturn. Und umgekehrt ist es, oder anders ist es, wenn ich zum Beispiel jetzt einen künftigen Zustand, wie den künftigen Jupiter, den &#039;&#039;&#039;Neuen Jupiter&#039;&#039;&#039;, oder eben das &#039;&#039;&#039;Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;, von dem in der Apokalypse die Rede ist, wenn ich die ins Auge fassen will, ja dann muss ich mich eben auf den jetzigen Jupiter konzentrieren. Das ist also eine Hilfe einfach jetzt, man könnte sagen, es ist eine Meditationshilfe dazu. Weil es ist eben dann - aber da sehe ich dann eben dieses neue Jerusalem, da kriege ich Einblicke dazu. Und so ist es dann mit der &#039;&#039;&#039;Neuen Venus&#039;&#039;&#039; und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also daher kommen diese Namensgebungen. Aber man darf sie ja nicht vermischen miteinander. Und das ist ja jetzt aus unserer Perspektive, wo wir jetzt stehen, hier und heute, stehen wir ziemlich in der Mitte der Entwicklung, eher so ein bissel drüber weg, aber an sich, die Erdentwicklung als solche ist die Mitte und drei Stufen gehen voran, also &#039;&#039;&#039;Alter Saturn, Alte Sonne, Alter Mond,&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;Erde,&#039;&#039;&#039; und dann kommt eben &#039;&#039;&#039;Neuer Jupiter, Neue Venus&#039;&#039;&#039; und dann der &#039;&#039;&#039;Vulkanzustand,&#039;&#039;&#039; der eben jetzt keine äußere Entsprechung, keine direkte, hat. Da kommt wirklich was Neues heraus, aber da es gewisserweise das Spiegelbild ist, also wenn man es um die Erdentwicklung spiegelt, das Spiegelbild ist des Alten Saturn, kann man zumindest erkennen, also karmische Aufgaben, die für alle Wesenheiten, die damit verbunden sind, also für die ganzen Hierarchien, die durch den alten oder auf dem Alten Saturn angelegt wurden, dass die ihre Erfüllung dann auf dem &#039;&#039;&#039;Vulkanzustand&#039;&#039;&#039; bekommen. Das heißt, dort dann aufgelöst werden, endgültig. Also da werden Aufgaben gestellt, wenn man so will, und dort werden sie gelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Der Fall Babylons, Rolle der luziferischen Engel  01:39:04 =====&lt;br /&gt;
Also, ja, ich will mich aber nicht zu viel verirren in das, weil wir wollen ja das spezielle Thema da angehen mit diesem Bild. Aber es ist wichtig, dieses Umfeld zu sehen. Wir waren vorhin einmal dabei stehen geblieben, dass mit dem Sturz von Babylon, beziehungsweise dem Fall der Hure Babylon, dass eben dann danach die luziferischen Engel jubilieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hab das das letzte Mal ja vorgelesen. Es klingt ja eigentlich alles sehr schön: &amp;lt;u&amp;gt;&amp;quot;Halleluja, das Heil und die Offenbarung und die Weltenkraft gehören dem Gotte, dem wir dienen. Zur Wahrheit und zum Sein des Guten führen seine Entscheidungen. Er hat das Urteil gefällt über die große Hure, die mit ihrer Unzucht alles Erdensein verdorben hat. Gesühnt hat er das von ihrer Hand vergossene Blut seiner Diener ...&amp;quot;&amp;lt;/u&amp;gt; Und so weiter und so weiter. Und: &amp;lt;u&amp;gt;&amp;quot;Halleluja, das Rauch ihres Brandes&amp;quot;&amp;lt;/u&amp;gt; - also eben dieser Gefallenen - &amp;lt;u&amp;gt;&amp;quot;wird nicht aufhören, empor zu steigen von einem Äon zum anderen.&amp;quot;&amp;lt;/u&amp;gt; Also Gott sei Dank ist da alles in Trümmer gesunken, was mit dieser Hure Babylon oder mit Babylon überhaupt zu tun hat. Das sind aber die luziferischen Engel. Das sind eben die, die spüren, dass da in dem Babylonischen schon so ein starker ahrimanischer Einschlag drinnen ist und den wollen sie nicht. Weil sie wollen ja den Menschen eigentlich sehr schnell, viel schneller, als er reif dafür sein könnte, in eine geistige Sphäre heben. Das ist ja das Problematische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die luziferischen Wesenheiten führen uns sehr wohl ins Geistige, sie führen uns ins Licht, aber in einem Zustand, in dem wir noch nicht reif sind, dort als eigenständige geistige Wesen, als freie geistige Wesen wirklich agieren zu können. Und dann hätten sie uns dort, und sie führen uns, zu ihren Zielen, die aber auch nicht aus der Freiheit heraus sind. Aber halt was sie trotzdem mitgenommen haben - sie haben ja auch etwas mitgenommen, als sie, wie soll ich sagen, als der Sturz der luziferischen Geister war, sie haben eine ganze Menge an Kraft mitgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Der ursprünglich göttliche Auftrag der luziferischen Wesenheiten   [01:41:41] =====&lt;br /&gt;
Und aus dem heraus können sie tätig sein, auch wenn es nicht aus der Freiheit ist. Sie erfüllen in Wahrheit also göttliche Dinge, aber zur Unzeit zum Beispiel, weil sie die direkte Führung jetzt nicht mehr haben. Aber sie haben mitbekommen eine ganze Menge an Fähigkeiten, sie haben mitbekommen eigentlich auch eine ganze Menge an Aufgaben, nur sie wissen jetzt in Wahrheit nicht mehr, wann der richtige Zeitpunkt ist, diese Aufgaben zu erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:42:13  Und natürlich, nach, wie soll ich sagen, nach göttlichem Auftrag, ist ja das Ziel, also dass der Mensch immer mehr irgendwann ins Geistige aufsteigen wird. Und dieser Aufgabe fühlen sich die luziferischen Wesenheiten sehr wohl verpflichtet in gewisser Weise, also die füllen sie aus, aber zu früh. Zu früh und in unrechter Weise, weil der Mensch soll also dort erst hinkommen, wenn er auch zugleich seine Erdenfeste gefunden hat und hier sein freies Ich entwickelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ich ihn zu früh hinaushebe, dann kann er seine &#039;&#039;&#039;Freiheit&#039;&#039;&#039; nicht entfalten. Und dann geht eigentlich der ganze Schöpfungsplan verloren. Also die luziferischen Wesenheiten sind schon eigene Wesenheiten, eigentlich erfüllen sie einen göttlichen Auftrag, nur sie stehen nicht mehr mit dem Göttlichen in Beziehung, sondern sie erfüllen den Auftrag, der ihnen in der Vergangenheit gegeben wurde. Also arbeiten mit, dass der Mensch ein lichtvolles geistiges Wesen werde. Nur dass der Mensch also vorher da sich auf Erden herumschlagen muss, hier sogar Fehler machen muss, um sie aus Freiheit überwinden zu können, aus freiem Entschluss heraus überwinden zu können, das haben sie alles nicht mitgekriegt, da waren sie schon, diese luziferischen Wesenheiten, sozusagen abgeschnitten von der göttlichen Quelle. Also das ist das Paradoxe, also dass sie eigentlich einen Auftrag der Gottheit, wenn man es so nennen will, aus der Vergangenheit, auch jetzt noch erfüllen wollen. Und gerade dadurch unzeitgemäß sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:44:13 Also gerade dort, wo das luziferische Übel sozusagen uns trifft, hängt das eigentlich immer damit zusammen, dass sie etwas, was für die Vergangenheit richtig war, jetzt haben wollen. Eigentlich wollen sie uns zurückführen in etwas, was in der urindischen Zeit vielleicht noch gültig war, oder gar in der atlantischen Zeit. Und eigentlich sozusagen den Rückweg, den Rückweg dann dort wieder hinauf in die geistige Welt - je mehr ich dort zurückgehe, desto mehr komme ich ja wieder dorthin, in die Sphäre, aus der der Mensch gekommen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Bestimmung des Menschen auf der Erde  [01:44:51] =====&lt;br /&gt;
Aber der Mensch sollte eben auf die Erde kommen, und er sollte eigentlich aus dem Geistigen bis zu einem gewissen Grad herausfallen, jedenfalls so weit, dass er hier wirklich die Erde ergreift. Dass, ja, der &#039;&#039;&#039;Sündenfall&#039;&#039;&#039; ... - aber, die Schlange dort, die ist nicht so zufällig dort. Man könnte ja sagen, ja, die stört den ganzen göttlichen Willen - eigentlich nicht. Eigentlich nicht! Nämlich dort, wo sie erscheint, nämlich, dass die Menschen also auf die Erde kommen, dass sie auch in die Sterblichkeit zum Beispiel kommen, ist notwendig für die Entwicklung der Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte stellt Euch diese große Sache vor, über die sonst eben keine der höheren geistigen Wesenheiten verfügen, &#039;&#039;&#039;sterben zu können&#039;&#039;&#039;. In zwei Welten dadurch leben zu können. In einer sinnlichen Welt leben zu können und in einer geistigen Welt leben zu können. Das in einem gewissen Rhythmus: Inkarnation, Leben zwischen Tod und neuer Geburt, oder im Kleinen auch dann irgendwann in dem Wechsel zwischen mich wenden zur Sinneswelt, mich wenden zur Geisteswelt. Und jederzeit hin und her gehen zu können einmal. Auf das zielen wir hin irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:46:38  Also es sind, jedenfalls wenn man die Bibel liest, eben also auch das Alte Testament, und dann ganz besonders das Neue Testament auch liest, das ist dort niemals so angebracht, immer diese Schwarz-Weiß-Malerei zwischen Gut und Böse zu machen. Sondern es liegt in der ganzen Erdenentwicklung eigentlich schon drinnen, dass das Göttliche Mensch wird. Dass im Menschen, das heißt, in dem kleinsten geistigen Wesen, das Göttliche lebt. Das ist von Anfang an das Ziel. Und dazu musste der Mensch die Erde betreten, sonst hätte er ... - und zwar mit all den Übeln auch, die damit verbunden sind, mit all den Widerständen, die damit verbunden sind. Weil, so groß die Macht des Göttlichen ist, aber das Göttliche kann niemanden zur Freiheit zwingen, sagen: Du bist jetzt frei. Sie kann eigentlich nur, und das macht sie mit uns Menschen, diesem kleinsten geistigen Wesen, die Möglichkeit dazu zu geben. Aber ergreifen müssen wir die Freiheit selber. Nicht einmal der liebe Gott kann sie uns einfach geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ... - Jean-Paul Sartre sagt doch so schön, also - wie sagt er es genau? Ja, der Mensch ist zur Freiheit verdammt. Aber, diese Verdammung heißt eigentlich nur, es wird uns die Freiheit gegeben, es wird uns die Möglichkeit gegeben, die Freiheit zu ergreifen, in Wahrheit. Und wir werden immer wieder erinnert daran, dass wir die Möglichkeit haben. Nämlich erinnert dadurch, dass jetzt nicht von oben was entschieden wird. Und es liegt an uns, fassen wir einen Impuls, einen richtigen, also richtig in dem Sinne, dass es sich also in das, banal ausgedrückt, in das Weltgefüge richtig einfügt und einen Beitrag dazu leistet, oder bricht es heraus. Aber das liegt an uns, es wird nicht von oben gesteuert, sondern wir haben die Freiheit. Und wir können sie ergreifen, wenn wir das wollen, dann können wir den richtigen Impuls verwirklichen, wir können aber auch, und das können wir besser wahrscheinlich noch, einen Fehler machen dabei. Da sind wir geübt da drinnen. Wurscht, dann haben wir halt den Fehler gemacht, dann kommt die Zusatzaufgabe, diesen Fehler kannst aber jetzt wirklich nur Du wieder ausmerzen. Nämlich vor allem den Fehler, die Zerstörung, die Du in Dir selber angerichtet hast. Weil die groben Folgen für die Welt als Ganzes, die auch daraus entstehen, die hat der Christus auf sich genommen, das ist das, der Heiland hat die Sünden der Welt auf sich genommen. Aber nicht die individuellen Verfehlungen, sondern die Wirkungen, die da sind in der ganzen Welt. Dass nicht, also die ganze Welt auch noch zugrunde geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber den karmischen Ausgleich, der liegt an uns, den kann uns niemand abnehmen. Das gaukeln uns nur die Widersachermächte vor, namentlich die luziferischen Mächte gaukeln uns das vor: Ah nix, da gibt es schon einen Umweg, um den Du diese unangenehme Aufgabe umschiffen kannst. Ins luziferische Reich darfst Du rein. Nur nennt er es halt nicht luziferisch. Ins lichte Reich darfst Du hinein. Und - schchch, macht man schon einen Bogen drum. Und dann hängen natürlich erst recht wieder die ahrimanischen Mächte dran. Dann krallen sie uns. So gesehen arbeiten wieder die beiden zusammen, auch wenn sie sich nicht riechen können, auf gut Deutsch. Aber trotzdem, also sie ergänzen einander. Und wissen auch, dass sie aneinander gekettet sind in gewisser Weise, dass einer ohne dem anderen eh nix erreicht. Es gibt halt das Schwergewicht, dass der Luzifer mehr in der Vergangenheit gewirkt - nein, will ich gar nicht einmal sagen, aber dass er die führende Rolle in der Vergangenheit hat, weil die ahrimanischen Mächte haben auch von Anfang an gewirkt, durchaus. Und jetzt ist es halt umgekehrt, jetzt hat der Ahriman mehr die Führung und der Luzifer dient ihm und kann halt auch noch davon profitieren, weil sonst kriegt er gar nix. Weil, an sich wäre seine Zeit vorbei. Gerade der Ahriman hilft ihm aber, dass er heute sehr sehr wohl auch sehr dick da ist, erst recht dick da ist. Da finden wir wieder das richtige Gleichgewicht oft nicht. weil es ist: Ah, der Ahriman ist stark, wo flüchten wir uns hin, zum Luzifer. Weil der Ahriman, buh, das tut weh, irgendwo, das ist grauslich, wenn man es so in seiner Strenge nimmt. Ja, dann flüchten wir uns halt ins Luziferische. Das gibt eigentlich dem Luziferischen einen gewaltigen Aufschwung wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch wenn wir in diesem ahrimanischen Zeitalter leben oder gerade weil wir eben leben, gibt es paradoxerweise gerade dem Luzifer wieder einen gewaltigen Aufschwung auch. Also Ihr seht, das ist schon sehr kompliziert, die ganze Geschichte. Und - aber kompliziert, es, man sieht es ja eben wirklich an dem Christusprinzip, das steht in der Mitte zwischen den beiden, immer in der Mitte. Also ganz und gar nicht dieses Prinzip Gut und Böse, Licht und Finsternis, und nur die zwei. Und Licht ist das alleinig Gute - Ja, dann bin ich aber beim Luzifer! Dann bin ich beim Luzifer. Und der Luzifer triumphiert, wenn der Finstere fällt. Und deswegen jubilieren hier die luziferischen Engel. Und trotzdem steht es im Neuen Testament drinnen. Oder gerade deswegen, weil es einfach eine Beschreibung ist dessen, was da passiert, und da sind eben die Widersacher auch dabei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Handeln in Freiheit, auch wenn das Göttliche in uns wirkt  [01:54:00] =====&lt;br /&gt;
Und ganz deutlich, und das wollte ich vorher schon, viel früher einmal aussprechen, habe aber jetzt das Umfeld wieder einmal einbezogen vorher noch. Wo es darum geht, also wenn der Mensch frei ist, wenn das Göttliche in ihm wirkt, dann ist das aber nicht so, dass uns die Gottheit führt und uns in ihrer Freiheit einschränkt, sondern dass die Gottheit eigentlich erwartet: werde tätig, bring mir etwas entgegen und ich nehme es in meinen Willen auf - also gerade der Christus auch in uns - und ich gebe dem Weltgeltung sogar. Also der Christus trägt dann dazu bei, dass das wirklich Kraft werden kann auch in der Welt. Aber es ist nicht so, dass uns eben befohlen wird, mach dieses oder das, sondern es wartet die Gottheit darauf, dass wir, so klein es auch sein mag noch, dass wir etwas entgegenbringen. Also das ist dieses, wie soll ich sagen, neue Schöpfungsprinzip, nicht nur von oben, sondern auch von unten. Und das wird hier im 19. Kapitel aber auch sehr deutlich ausgesprochen. Also da wird vorher gesprochen von der Hochzeit des Lammes und dass halt die geistig richtig Strebenden eingeladen sind, berufen sind. Und dann heißt es weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;quot;Und er fuhr fort: dies sind wahrhaftige Gottesworte. Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, um ihn anzubeten.&amp;quot;&amp;lt;/u&amp;gt; Also der Johannes fällt zu seinen Füßen. Es ist im Grunde der Christus, der da spricht, oder durch ihn, mit ihm, die Gottheit selbst sogar. &amp;lt;u&amp;gt;&amp;quot;Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, um ihn anzubeten. Und er sprach zu mir, das sollst du nicht tun. Ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, die sich an das Zeugenschicksal Jesu halten. Dem Vatergotte gelte deine Anbetung.&amp;quot;&amp;lt;/u&amp;gt;  Da geht es also noch auf die Vatergottheit. Klar, also da, das ist eigentlich, also hier gehts darum, dass der Mensch sein Eigenes entwickeln muss. Sein Eigenes entwickeln muss. Das ist in Wahrheit die Zukunftsaufgabe. Und dass das gottgewollt ist. Und dass dazu, zu diesem Zweck eben auch all das zugelassen wurde, was im Prinzip die Widersacherwesenheiten tun, mit einer gewissen Ausnahme, mit den soratischen Wesenheiten. Die haben überhaupt einen eigenen Einschlag. Die sind eigentlich so direkt in den großen Plan nicht einbezogen, beziehungsweise die haben sich wirklich also davon herausgelöst. Das liegt aber eben daran, dass sie schon geistige Wesenheiten, also das heißt Ich-Wesenheiten waren bevor oder abseits dessen. Ihr wisst, ich tue mir da immer schwer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Grenzen unseres Zeitbegriffs [01:57:54] =====&lt;br /&gt;
Weil der Zeitlauf, der Zeitbegriff im äußeren Sinn zumindest, nur einen Sinn macht vom alten Saturn bis zum Vulkan. Und dann fängt eine neue Entwicklung an mit einer neuen Zeit. Wenn man so will. Das können wir uns nicht so wirklich vorstellen, wir denken immer: Zeit, das ist so die unendliche Linie ... Ja, von mir aus hat es mit dem Schöpfungsmoment begonnen, aber dann läuft es halt immer weiter irgendwo. Aber es ist, diese Zeitlinie hat einen Anfang, oder diese Zeitspirale, wie immer man das nennen will, dieser Zeitfluss. Wobei noch dazu kommt, dass aus der Zukunft auch was entgegenfließt. Wir haben eigentlich immer die beiden Ströme drinnen. Also unser moderner Zeitbegriff ist sehr einseitig einfach, weil er nur diese Linie kennt. Aber es ist eigentlich ein, eher noch ein Bild durch den Kreis, zunächst einmal. Das heißt, der Anfang und das Ende fällt zusammen in gewisser Weise. Nur, es ist auch nicht wirklich ein Kreis, sondern es ist eigentlich eine aufsteigende Spirale. Ich lande zwar wieder, na ja, nicht am selben Punkt, aber eine Etage höher darüber. Könnt ihr euch das vorstellen? Es ist also eine Kreisbewegung, aber zugleich eine Aufwärtsbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den alten Kulturen gab es immer das zyklische Weltbild. Das war aber dieses in sich selbst Zurücklaufen. Das ist durchaus auch ein sinnvolles Bild, aber für die Weltentwicklung im Großen muss man dazunehmen die Aufwärtsbewegung, die dazukommt, dann ist es eine spiralige Bewegung. Und drum schildert im Übrigen auch Rudolf Steiner, oder weist ganz deutlich darauf hin, wie zum Beispiel auch die Bewegung unserer Planeten, auch unserer Erde - das ist nicht, Kreisbahn sowieso nicht, aber Ellipse nach moderner Anschau, aber auch die geht nicht immer nur rundherum, sondern sie schreitet fort. Sie schreitet fort, weil sich unser ganzes Planetensystem durch den Kosmos bewegt. Es steht also nicht an einem Ort still, sondern es ist in Bewegung, es gibt eine höhere Bewegung. Und unsere Sonne ist unterwegs, sozusagen. Und unsere Erde folgt dem. In Wahrheit ist das Ganze ja Teil dieser Erdentwicklung, die ganzen Planeten, so wie sie halt heute sind, auch als stofflich feste Gebilde, gehören mit dazu zu dem Ganzen, die wandern alle mit dieser Spiralbahn.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Mitwirken des Menschen aus göttlicher Kraft heraus [02:01:02] =====&lt;br /&gt;
Und das ist eben Ausdruck dessen, wo wir aber jetzt mitwirken, bei diesem Aufstieg, bei dieser Entwicklung, mitzuwirken. Und da eine neue Nuance hineinzugeben, die aus dem göttlichen Funken in uns stammt. Es braucht uns nicht hochmütig machen, aber es ist die wesensgleiche Kraft in uns. Nur diese Kraft ist eben so, dass wir lernen müssen, mit ihr umzugehen. Aber es ist die göttliche Kraft. Und es gibt dann in Wahrheit keinen Unterschied aber mehr zwischen dem göttlichen Willen und unserem Willen. Das fließt in eines zusammen, wenn wir wirklich aus dem Ich, aus der Freiheit heraus, schaffend tätig werden, und das Ganze auch noch gelingt. Das heißt, wenn wir so weit sind, dass wir sagen können dann, ja, endlich, wie es die Elohim in der Genesis sagen: &amp;quot;Und sie sahen, dass es gut war.&amp;quot; Das müssen wir halt lernen, darum müssen wir auch erkennen, die geistige Welt kennenlernen, die Folgen unseres Tuns, dass wir das jederzeit einschätzen können. &#039;&#039;Ich glaube, da ist ein Mikro offen, bitte abschalten.&#039;&#039; Dass wir also, auch wenn wir Fehler machen, sehen: aha, aber ein großer Teil ist gelungen, aber da ist noch ein Fehler drinnen. Also noch einmal, besser machen. Also Werkausgabe Nummer zwei. So wie es manche Künstler machen, dass sie ein bestimmtes Motiv dutzende Male vielleicht sogar malen, weil sie noch nicht ganz zufrieden sind. Weil es noch nicht das ganz Fertige ist. Und so gehen wir durch, und es ist in der Regel nicht eben aufs erste Mal gleich das Vollkommene. Es ist vielleicht paradoxerweise, wie es bei vielen Künstlern ist, es ist das unvollendete letzte Werk in gewisser Weise das Vollkommenste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Vergleich mit Künstlern verschiedener Epochen, unvollendete Werke [02:03:27] =====&lt;br /&gt;
Also gerade die Künstler, die ein großes Werk begonnen haben und dann es nicht mehr fertigstellen konnten, weil sie aus dem Leben geschieden sind, genau in dem Moment aus dem Leben geschieden, wo sie noch etwas, den letzten Strich machen konnten, aber es ist trotzdem noch nicht fertig. Aber mehr konnten sie in diesem Leben nicht leisten. Und es ist gerade dieses Offene auch die Einladung: Führe das weiter. Nämlich die Idee, die dahinter steckt. Das geht jetzt gar nicht darum natürlich, dass jetzt ein anderer Maler kommt und sagt: gut, der hat das nicht fertiggemalt, das mache ich jetzt. Um das geht es gar nicht, sondern: schau dir an, welcher Impuls da drin ist, lerne von dem und geh drüber hinaus. Und dann kannst du das fertig machen oder weiterspinnen jedenfalls, was dort unfertig geblieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit sind alle unsere Werke unfertig, weil sie sind alle einer Erweiterung, einer Weiterentwicklung fähig. Und das ist ganz egal, ob man scheinbar das Werk fertiggestellt hat und halt die ganze Bildfläche irgendwie bemalt ist oder nicht, um das geht es nicht. Aber da ist ein Impuls drinnen, der ist in jedem Fall, selbst bei den Malern, die alle Werke fertiggestellt haben, scheinbar, ist es trotzdem nicht fertig. Sondern es ist die Aufforderung: geh über das hinaus. Da ist eine Richtung gegeben, geh über das hinaus. Nimm das zum Beispiel, was in den Raphael-Bildern drinnen ist - ich warte auf den Künstler, der das weiterführt, und noch näher uns zum Beispiel die Engelwelt bringt, noch näher, auf eine ganz andere Art. Weil diese Bilder sind großartig. Und da steckt unheimlich viel drinnen in diesen Werken von Raphael. Und trotzdem, wenn ihr das nehmt, was ich anfangs heute oder eben auch in den letzten Vorträgen gesagt habe, man kann es nämlich durchaus vergleichen mit dem malenden Schauen, das ich auch bei der Imagination brauche. Aber dieses Bild, das ich malend schaue, ist nur das Hilfsmittel in Wahrheit. Weil die eigentliche Imagination, das eigentliche Bild, ist übersinnlich. Und zur Zeit, als Raphael malte, das war gerade die Zeit, wo man aufgebrochen ist, Renaissance überhaupt, mit der Perspektive, die kommt, wo man sehr stark in die körperliche Darstellung, und zwar wirklich auch in die physisch körperliche Darstellung geht, das ist nämlich bei den alten Griechen mit den Statuen noch anders. Die malen eigentlich in Wahrheit den Ätherleib. Das heißt, das Idealbild, das dahinter steht, das den physischen Leib erst aufbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gibt diese Harmonie, diese unglaubliche Schönheit dieser Statuen. Die eigentlich in Wahrheit auf Erden kein Mensch erreicht. Weil wir auch selber es nicht erreichen, dass - also die Ätherkräfte reichen nicht aus bei uns, um dieses Idealbild hinzukriegen. Und in der Renaissance geht es ganz eigentlich ins physisch-körperliche hinein in der Darstellung. So wie man es vorher nicht getan hat, eben auch die Griechen nicht. Also erst in der Zeit des Hellenismus fängt sowas an, dass nicht mehr Idealgestalten da sind. Da kommt etwas aus dem Äußeren schon hinein, da gibt es die verzerrten Gesichter. Das wäre in der Klassik niemand eingefallen, da eine Statue mit verzerrtem Gesicht, oder zornigem Gesicht oder so zu machen. Das ist alles so erhaben, so ideal, aber daher über die Sphäre des Physischen, in Wahrheit, auch wenn es als physischer Block jetzt, als Statue vor mir steht, aber es ist eigentlich ein reines Bild des Ätherischen, das dahintersteckt. Und daher haben sie in Wahrheit auch nicht nach einem Modell gearbeitet, sondern vor allem aus dem Erleben des eigenen Ätherleibs heraus. Aus dem haben sie es gespürt. Sie haben gespürt, welches Ideal ist da drinnen, das sich aber selbst in ihrem eigenen Körper nicht verwirklichen konnte. Aber da setze ich es hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:08:28 Ja und ... - eben, also es geht darum, dass wir als Menschen alleweil eingeladen sind, aus der Freiheit heraus, ja, das Werk der Gottheit, ich will nicht sagen fortzusetzen, das wäre zu vermessen, aber mit beizutragen dazu. Und, wo das ganze Ideal, das dahintersteckt sozusagen, wirklich schöpferisch aus uns kommt. Ich meine, der Grieche hat das genommen aus dem, was ja eh an sich im Ätherleib drinnen liegt irgendwo, auch wenn es nicht vollkommen ist, aber in der Ätherwelt konnten sie es noch spüren, irgendwo. Auch wenn sie es vielleicht nicht mehr hellsichtig geschaut haben, also gerade die großen Plastiker haben es nicht mehr wirklich hellsichtig geschaut, aber sie haben es in sich gespürt. Auch wenn ihr eigener Ätherleib das nicht alles durchziehen konnte, aber sie spürten das Bild. Sie spürten nämlich auch die Bilder, man muss dazu sagen, ja, dass die Kräfte, die im Ätherleib drinnen wirken, die haben ihr Vorbild aber im Astralischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum jede Nacht, wenn wir schlafen - über das haben wir auch schon früher gesprochen - , untertags zerstören wir ja vieles in unserem Leib, das muss in der Nacht wieder aufgebaut werden, dazu muss aber unser seelisches, unser Astralleib zu einem großen Teil, jedenfalls aus dem oberen Bereich des Leibes, heraustreten und sich aus der großen Astralwelt die Weisheit wiederholen, die notwendig ist, dass der Ätherleib seine Aufgabe erfüllen kann. Also das heißt, diese griechischen Künstler, auch wenn in ihrem Ätherleib das nicht immer ganz vollkommen war, aber sie schauten auch irgendwo mit dieses Astralische, diese astralische Weisheit, die drinnen ist. Vielleicht gar nicht mehr so bewusst hellsichtig, aber in ihr künstlerisches Gefühl hinein, in ihr Gestaltungsgefühl hinein. Da war das unmittelbar drinnen. Weil, es ist also da sehr stark - wirklich, hängt sehr stark mit dem Fühlen dieser Kräfte zusammen. In der griechisch-lateinischen Zeit sind wir ja in der Zeit der Verstandes- und Gemütsseele. Und die Gemütsseele hat sehr viel mit dem Gefühl zu tun, aber auch mit dem Willen zu tun. Es ist ein Gemütes-, sowas fühlend-wollendes, wollend-fühlendes, so irgendwie drinnen. Und aus dem heraus haben die Künstler eigentlich gestaltet, also die haben nicht aus dem Verstand gestaltet, gar nicht. Sie waren aber dadurch, dass sie es als Griechen ihrer Zeit trotzdem auch hatten, wach genug, um das andere ergreifen zu können, das auch in eine äußere Form geschickt hineinfließen zu lassen. Und es ist also dieses Fühlen, fühlende Wollen eigentlich, aus dem es herauskommt. Das war stark drinnen bei ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Wege und Umwege  02:12:10 =====&lt;br /&gt;
Ja, wir sind heute schon wieder zum weißen Pferd mit seinem Reiter noch nicht in weiteren Details gekommen, es war wieder ein bisschen ein großer Umweg rundherum scheinbar, aber ich bitte euch, bedenkt, in der geistigen Welt ist der Umweg der kürzeste Weg. Je mehr man mitnehmen kann auf Seitenwegen, auf den Umwegen, umso besser und umso schneller kommt man zum Ziel, sprich, umso schneller kommt man zur eigenen geistigen Entwicklung. Das ist ja der geistige Weg, den wir gehen, dass er ein Entwicklungsweg ist. Und das ist ja auch das Große, dass das Steiner immer so stark betont hat. Also das steckt in seinem ganzen Werk drinnen. Es ist eben nicht so: da war einmal eine Offenbarung, die haben wir jetzt, und jetzt folgen wir den Anordnungen, die da drinnen stehen. Stehen eh keine Anordnungen in Wirklichkeit drinnen, also es ist nur, es sind Impulse drinnen, auf die wir halt aufpassen, auf die wir achten sollten, die wir aber selber entfalten müssen. Und es ist halt ein bissel - in der Vergangenheit sind die geistigen Schriften, die geistigen Überlieferungen so ein bissel ausgelegt wie ein Regelwerk, das man zu befolgen hätte. Und wo es dann vielleicht also irgendeinen Oberen drüber gibt, der sagt dir dann halt, wie die Regel ist und interpretiert sie. Interpretiert die Schriften des Neuen Testaments oder des Alten Testaments und schreibt dir aber dann vor, was zu tun ist. Aber, das soll es nicht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn wir die Bibel lesen, die zumindest aus Imaginationen und an vielen Stellen auch aus Inspirationen kommt, und Intuitionen, die dahinterstehen. Aber egal, es geht nicht darum, sie eins zu eins anzuglotzen, sondern sie sind eine Hilfe, dass wir - also wenn wir als heutiger Mensch uns damit beschäftigen - sie sind eine Hilfe, um uns selbst, also um uns berühren zu lassen dadurch einmal, um uns selbst im malenden Schauen die Imagination aufzubauen, uns dadurch immer mehr dessen bewusst werden, was da wirklich dahintersteckt, und - nämlich dahintersteckt im Sinne, wie betrifft es mich, meine Aufgabe, was kann ich machen, dass wir das ins Bild schaffen und selber eben dann im Sinne unserer Aufgabe, die aus unseren Fähigkeiten resultiert, und diese Fähigkeiten resultieren wieder aus dem ganzen Weg, den wir durch viele Inkarnationen gegangen sind, dass wir aus dem heraus dann tätig werden. So müsste man die Bibel lesen, man müsste sie ja daher sehr individuell lesen. Weil da sind Bilder drinnen, das sind Anregungen und die können uns berühren und jetzt mach was draus, mach etwas draus, was deiner Aufgabe entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Aufgabe entspricht deinen Fähigkeiten. Und dazu ist es notwendig, dass wir auf einen Weg geführt werden, dass wir erstens einmal unsere Bequemlichkeit, unsere geistige Bequemlichkeit überwinden, dass wir sagen: ja, da ist der große geistige Führer, der hat uns das und das gesagt und das machen wir. Sondern unsere wirkliche Aufgabe, die müssen wir selber entdecken, ja, selber erschaffen im Grunde. Weil es ist eben nicht eine fertige Aufgabe, die zu lösen wäre, sondern wir sollen schöpferisch das finden, wodurch wir zur Welt noch etwas dazugeben können, was sonst nicht da wäre und was sie noch reicher macht, was sie schöner macht, was sie besser macht in einer gewissen Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Neunter Wochenspruch, Bedeutung jedes einzelnen Menschen für die Erdentwicklung  02:17:15 =====&lt;br /&gt;
Also um das geht es hier. Und, Hingabe an die geistige Welt, aber sich selber finden, das ist eben auch in dem Wochenspruch drinnen: &amp;quot;Verliere dich, um dich zu finden.&amp;quot; Wollen wir vielleicht heute Schluss machen damit? Ich lese euch zum Abschluss noch einmal den Wochenspruch, es ist der neunte Wochenspruch. Ihr erinnert euch, was die Neun alles bedeuten kann, was ich am Anfang gesagt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergessend meine Willenseigenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfüllet Weltenwärme sommerkündend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir Geist und Seelenwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Licht mich zu verlieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebietet mir das Geistesschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und kraftvoll kündet Ahnung mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verliere dich, um dich zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist dann der letzte Punkt. Da kommen wir aber wieder ganz zu uns, und da wacht dann zum Beispiel im Herbst wieder das auf, dieses Michaelische auch: jetzt Tatkraft aus dir selber. Jetzt aber zuerst: Verlieren, wir müssen wirklich in die Welt gehen, auch in die geistige Welt letztlich gehen. Dort kommt uns etwas entgegen, das wir zunächst nur ahnen auch, wo wir irgendwas spüren, aber dann heißt es irgendwann: Finde dich wieder. Zuerst verlieren wir uns ganz, wir gehen in dieser Fülle auf, sind offen dafür, aber dann finden wir auf höhere Art zu uns selber, dann erkennen wir erst unsere Aufgabe. Und die ist; Schaffe aus dir selbst. Du bist zum Schaffen aufgerufen, zum Mitschaffenden aufgerufen. Und die Konsequenzen sind riesig für die Weltentwicklung, auch für alles, was gegenwärtig ist. Wir sind aufgerufen, die Erde zu verwandeln und zu etwas zu machen, was mehr ist, als das sein könnte, wenn es nur von oben fließt sozusagen. Und, ja, wir versuchen eh, viel zu tun, und wir machen viele Fehler zur Zeit auch, die längste Zeit schon, dabei. Aber zu lernen aus den Fehlern, es besser zu machen, das ist ganz wichtig. Aber keinesfalls bitte: holt euch Menschen raus, lasst die Erde, wie die Erde ist, und tut möglichst nicht hineinpfuschen. Nein, hineinpfuschen sollen wir nicht, aber wenn wir nicht mitarbeiten würden, wenn wir nicht unsere schöpferischen Impulse hineinbringen würden, dann werden wir der Entwicklung, die angedacht ist für uns, die uns ermöglicht ist, die gottgewollt ist, nicht gerecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit würden wir der Erde, auch wenn man jetzt auf diese engere Perspektive geht, nicht helfen, sondern ihr schaden. Die Erde braucht uns. Unserer Mitarbeit, unserer schöpferisch-kreativen Mitarbeit. Trotz der Fehler, die wir machen. Die Welt würde nicht besser ausschauen, wenn wir uns völlig raushalten würden und nur, ja, im Grunde wie die Tiere aus den Instinkten heraus uns leiten lassen würden, die Welt wäre nicht gesünder und besser. Sie würde noch, noch schneller verfallen. Also wir sind aufgerufen: macht euren Beitrag! Das bringt die Welt und die Erde, jetzt ganz konkret, um es jetzt wirklich auf unsere engere Aufgabe, hier die Erde weiter zu bringen auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Christus hat seinen Teil getan, er hat sich verbunden mit der Erde, aber wenn wir den Impuls nicht ergreifen, wird es trotzdem nichts nützen. Ob diese wirkliche Durchchristung stattfindet, das liegt auch an uns. Die Durchchristung der ganzen Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wenn wir uns - angenommen, wir würden uns alle verweigern, dann wird die ganze Erdentwicklung nicht durchchristet. Dann ist das was, was zerstäubt und weg ist. Und eigentlich - so extrem wird es mit Sicherheit nicht passieren, aber nehmen wir hypothetisch den Fall an, es findet überhaupt nicht das statt, dann würde die Erde zerstäuben und hat ihren Sinn verloren. Und der Christusimpuls wäre ganz umsonst gewesen dann. Sondern er erfüllt sich dadurch, dass wir aus der Freiheit heraus unsere Schöpferkraft, unsere kleine, aber entscheidende, mit hineintragen in das Ganze. Und das betrifft also ganz konkret die Zukunft der Erde, das betrifft also zum Beispiel ganz stark, wie gehen wir in der Landwirtschaft mit der Erde um, wie gehen wir in der Heilkunde um damit, Heilkunde für Menschen, aber auch für Tiere, Heilkunde für die Natur im Grunde. Wobei sich das mit der Landwirtschaft verbinden kann, aber wir brauchen sogar mehr, weil wenn wir jetzt in Landwirtschaft nur verstehe, dass wir halt dort unsere Nahrung anbauen und versorgt werden, es geht aber um mehr, es geht da um wirklich die ganze Natur zu heilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil von sich aus ist sie auf einem absterbenden Weg, sie ist auf einem Weg des Krankseins. Von sich aus, das liegt in der Entwicklung drin, wir sind über der Mitte der Erdentwicklung drüber, die Erde ist auf einem absteigenden Ast. Und das heißt, sie hat alle Symptome halt des langsamen Verfalls irgendwo drinnen, das ist halt so. Wäre auch schrecklich, wenn es nicht so wäre, weil dann würden wirklich die soratischen Wesenheiten siegen, also wir konservieren die Erde so, wie sie jetzt ist, für alle Ewigkeit. Und schauen, dass das also der - scheinbar paradiesische Garten äußerlich ist, aber jede weitere Entwicklung wäre abgesperrt, jede wirkliche Entwicklung. Das wäre alles Schimäre im Grunde, was da wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, die Erde ist, und das muss man halt einfach zur Kenntnis nehmen, auf dem absteigenden Ast, sie ist eigentlich eine Sterbende, aber wir können dazu beitragen, dass dieses Sterben nicht zu früh passiert. Sie soll auch einmal sterben, einmal ist der richtige Zeitpunkt da. Aber erst nachdem wir unsere Schöpferkräfte, und die haben wir noch gar nicht so lang, dass wir sie wirklich so richtig gebrauchen können, auch wenn sie unserem Ich schon von Haus aus ermöglicht sind, aber dass wir so richtig angreifen, das kommt erst, so ganz aus der Freiheit heraus. Also so gesehen ist diese Zeit, in die wir jetzt hineingehen, die entscheidende Zeit. Weil jetzt wird der Beitrag des Menschen immer größer. Das heißt, wenn wir da das verschlafen und untätig sind, oder nur Blödsinn machen und nicht bereit sind, aus dem Blödsinn zu lernen, den wir machen, dann ist die Erdentwicklung zu einem großen Teil verloren einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Aus der Problemlösung entstehen noch größere Probleme - schöpferisches Denken hilft  02:25:26 =====&lt;br /&gt;
Und ... Also da haben wir große Aufgaben. Und da braucht man aber diese weite, weite Perspektive in Wahrheit. Und die fehlt vielfach heute in den sehr gut gemeinten Debatten darüber, über die Probleme, die es heute gibt, wo ja viel Richtiges aufgedeckt wird, aber die meisten Lösungen, die angeboten werden, weil sie nur aus dem Kopfdenken, aus dem ahrimanischen Denken kommen, gehen in die ganz falsche Richtung, auch wenn sie auf den ersten Blick gut klingen. Und in der Praxis zeigt sich das aber dann, dass gerade aus diesen Dingen dann gerade die noch Schlimmeren kommen. Also wir neigen heute dazu, mehr aus dem ahrimanisch Verstandesmäßigen, und zwar im falschen Verstandesmäßigen daher, gerade die Dinge zu tun, die zwar logisch richtig scheinen, die auch gut scheinen, aber die nicht das Ganze überblicken, und daher in Wahrheit total kontraproduktiv sind. Und ich schwöre, wir werden das erleben, mit all den Maßnahmen, die jetzt die Umweltsituation verbessern sollen, werden wir die Erde mehr hineinreiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist schon gut, dass man Dinge probiert, und das geht wohl auch nicht anders. Aber egal, ob es jetzt Solar ist, Windkraftwerke, sonstige Kraftwerke, ist schon klar, aber wenn man die ganze Landschaft zukleistert mit dem, wird es nicht gut sein. Wenn ich die ganze Landschaft zudecke mit Solarpanelen, wird es nicht gut sein. Also man kann sehr wohl - wenn ich alle Autos auf Elektroautos umstelle, wird das auch nicht funktionieren, weil es an anderen Ecken genau und noch stärker herauskommen wird, die Problematik. Damit will ich das nicht verteufeln, und es ist viel guter Wille und viel Gescheitheit drinnen, diese Dinge zu entwickeln, aber wir sollten halt auch ein wachsames Auge darauf haben, dass das in Wahrheit nicht die Lösung ist, sondern das sind alles erst die Fehler, an denen wir lernen können. Wir neigen also gerade in unserer Zeit sehr dazu, aus den Fehlern, die wir schon gemacht haben, noch größere zu machen. In dem sind wir sehr gut. Obwohl sie so einleuchtend sind. Also da muss man verdammt aufpassen. Und daher ist es wichtig, sich da wirklich versuchen, ein individuelles Urteil auch zu bilden, aber das werde ich eben nur bekommen, wenn ich selber kreativ denke, wenn ich schöpferisch denke zumindest einmal. Und nicht sage: aha, Möglichkeit A, B, C - ja, A und B sind gut, sage ich auch ja dazu. Sondern selber vielleicht ganz andere Zusammenhänge zu sehen, und da muss ich nicht ein Experte in allen Feldern sein. Das ist gerade heute das Problem, weil die Experten, und das geht aber gar nicht anders, müssen mit solchen Scheuklappen durch die Welt laufen. Weil die Dinge halt so komplex geworden sind, dass man auch mehr gar nicht überschaut. Und wir haben ganz verloren, dieses weite Panorama zu sehen, das dazugehört. Und das ist riesig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das kann man aber nicht mit unserem Verstandesdenken erfassen, sondern da brauche ich dieses lebendig-schöpferische, dieses schauend-imaginative Denken. Denn das imaginative dazu, weil ich ja wirklich die geistigen Hintergründe, die geistigen Wesen, die mitbeteiligt sind an dem Ganzen, kennenlernen muß. Weil die sind ja heute eigentlich komplett ausgeschlossen. Und die denkt - ja, bei uns in anthroposophischen Kreisen schon mehr, und sicher bei manchen anderen Gruppierungen auch, aber bei denen, die jetzt wirklich die Entscheidungen fällen, wie es in die Zukunft gehen soll, die haben von dem nichts - ja, die habens einmal gehört vielleicht und dann machen sie sich lustig drüber und sagen: so ein Blödsinn! Aber das sind entscheidende Dinge. Und der Fehler entsteht daraus, dass man das alles ausblendet. Und rein technisch gesehen sind die Lösungen logisch und richtig, scheinen gut zu sein, aber sie werden nicht funktionieren. Sie werden nur das nächste Problem schaffen und das wird größer sein als das vorhergehende. Naja, hat auch seinen Sinn, weil an einem noch größeren Problem können wir noch mehr reifen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also kommen einige Aufgaben auf uns zu. Aber darum soll man nicht über alles immer enttäuscht sein, was jetzt schiefläuft, sondern wir können es eigentlich nur nützen, um daraus zu lernen und damit weiterzukommen, irgendwann. Und weiter auch über das Dasein der Erde dann hinaus einmal. Aber entscheidend wird eben sein, was wir jetzt machen, für das, was dann sein wird. Was wir jetzt versäumen hier und nicht tun, das - dann sind die Früchte in der Zukunft auch nicht da. Und dann ist der nächste Schritt schon wieder schwieriger, sagen wir es einmal vorsichtig so. Also diese große Perspektive denken. Man denkt: naja, da muss ich praktisch jetzt vor Ort schauen, wie das halt am besten läuft - enger Bereich. Ja, ich muss schon genau dorthin schauen, das ist schon richtig. Aber ich muss eben auch die weite Perspektive vom alten Saturn bis zum Vulkan in Wahrheit, also über eine riesige Entwicklungskette. Ich weiß, da werden die meisten Menschen, die heute mehr im Materialistischen leben, lachen darüber und sagen: bum bum bum, da stimmt was oben nicht. Naja, ja, muss man ja sehen, ich verstehe das ja, weil diese Denkweise ist halt da, der Ahrimann ist stark heute und der Luzifer ist genauso stark, der hat seine Begeisterung eben dann auch für diese Einseitigkeit davon, und dann entsteht ein Zug aber drinnen, der in die falsche Richtung fährt, sehr schnell. Ah es ist logisch, klar, es begeistert die Menschen, aber es ist der Weg vielleicht in den Abgrund. Und man fährt aber, weil man dem Abgrund entkommen will. Aber man baut die Schiene dann wieder genau hin, dass sie erst recht in den größeren Abgrund fährt, indem man den kleineren vermieden hat. Ist jetzt ein bisschen ins Bild gefasst. Aber, also Mut auf jeden Fall, auch wenn ich kein Experte bin, aber trotzdem ein eigenständiges, kreatives Denken zu erfahren, das Ungewöhnliche denken können auch, das Ungewohnte denken zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die geistigen Wesen, die um uns da sind, sagen uns in Wahrheit dauernd, weisen uns darauf hin, was du, du, du, du machen kannst. Sie sehen unsere Fähigkeiten. Sie sehen eigentlich: du kannst was machen, da und dort. Und sie geben uns eigentlich ja nur einen Schubser: erkenn die Aufgabe! Und trotzdem sind wir frei dabei, sie zwingen uns zu nichts. Wir - und im Gegenteil, also sie sagen ja auch nicht ... - sie könnten es ja selber auch nicht machen, das ist es ja eben. Drum kommen sie zu uns und fordern uns auf, in Wahrheit das zu machen. Sie können es nicht für uns machen. Wir müssen einen, unseren Beitrag dazu zumindest leisten. Es kommt eine ganze Menge, kommt, kommt uns entgegen. Aber das Entscheidende, was nämlich entscheidet darüber, ob es wirklich für die Zukunft etwas Gutes bringt oder eben nicht, ist unser Beitrag. So klein er auch heute ist, aber der gibt der ganzen Schöpfung, mit der ganzen Zukunftsperspektive, also eine ganz neue Qualität. Und um das gehts, und um dessen willen ist diese ganze riesige kosmische Entwicklungskette über die sieben Stufen vom alten Saturn bis zum Vulkan da, damit sich das entfalten kann. Und wir haben jetzt in der Erdentwicklung angefangen, diese Aufgabe wirklich anzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da war eh eine lange Vorlaufzeit, dass wir einmal so weit kommen, dass wir das wirklich, wirklich in die Hand nehmen können. Also da war im Grunde noch alles aus der Vergangenheit mitzubringen und jetzt endlich dann, zur Zeit des Mysteriums von Golgatha, dann so weit zu bringen, dass da, oder eben zur Zeit des Erdenlebens des Christus, dass wirklich das Göttliche Mensch werden kann. Im Christus, aber in jedem von uns, ist der Funke drinnen. In jedem von uns, in jedem von uns ist der Christus. Also indem der Christus Mensch wird, in den Leibeshüllen dieses nathanischen Jesus, wird er Mensch in allen Menschen, in Wahrheit. Nur, es steht in unserer Freiheit, das zur Kenntnis zu nehmen und wirklich das als Aufgabe zu empfinden, aus dem eigenen Ich heraus tätig zu werden oder auch nicht. Also der Christus in uns zwingt uns aber auch nicht. Der am allerwenigsten. Aber es ist sein Wille, dass uns die Freiheit gegeben ist, das zu dürfen, zu können, ich will jetzt gar nicht einmal sagen, zu sollen. Die Gottheit wünscht es sich. Sagen wir es einmal so. Sie befiehlt es nicht, aber sie erhofft es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kirche und Religionen, Apokalypse - das Wesen Jesu Christi  02:36:25 =====&lt;br /&gt;
Und, das wird wohl auch auf die Religionen irgendwann ein anderes Bild, eine andere Perspektive werfen, weil es ist nämlich die Art, wie damit umgegangen ist, also damit meine ich nicht die Schriften als solches. Die sind nämlich durchaus offen für eine andere Perspektive als das, was dann daraus gemacht wurde im Laufe der Zeit. Ohne dass ich es verteufeln will, weil vieles eben auch notwendig war. Weil die Menschen damals zu was anderem noch nicht reif waren, weil wir lernen mussten, aber man hat auch Fehler gemacht, aus denen man wieder lernen kann. Aber im Grunde müssen wir so etwas wie die &#039;&#039;&#039;Apokalypse als Anregung&#039;&#039;&#039; nehmen, dieses ganze Weltendrama, das da beschrieben ist drinnen, aus eigener Perspektive zu schauen, zu erleben und mitzutun, dass es eben keine Katastrophe wird, sondern im Gegenteil eben die Enthüllung des Göttlichen. In uns, um uns. Apokalypsis Jesu Christi, des Wesens Jesu Christi, und damit aber auch des Göttlichen insgesamt, weil die Trinität, also &#039;&#039;&#039;Gott Vater, Gott Sohn und der Heilige Geist, sind eine Einheit&#039;&#039;&#039;, für sich genommen. Nur da muss ich halt sehr hoch hinaufsteigen, dort erlebe ich das. Je mehr es gegen unsere Erdensphäre kommt, desto mehr erscheinen sie in drei Gestalten, wenn man so will, die sehr unterschiedlich in gewisser Weise sind, und die man daher auch deutlich unterscheiden sollte. Und - weil vielfach, das beschreibt ja Rudolf Steiner auch öfters, dass dort, wo die Menschen heute von Christus reden, sie meistens vom Vatergott reden und gar nicht mitkriegen, dass es zwar der Christusname ist, aber sie verstehen ihn eigentlich nach dem alten Prinzip und das ist das, das also von der Spitze herunter sozusagen alles strömen lässt und dem sich alles unterordnet. Das war aber nur die Wegbereitung einmal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade dann insbesondere dadurch, dass das Göttliche Mensch geworden ist und da im Christus oder Christus im Menschen - man kann durchaus beides sagen, weil &#039;&#039;&#039;Er ist der Christus dadurch, dass er Mensch geworden ist&#039;&#039;&#039;, also in diese, bis in diese Sphäre heruntergestiegen ist. Dadurch kommt eben auch diese Aufgliederung, Gott Vater, Gott Sohn und Heiliger Geist. Sie sind eins, aber hier wirken sie in drei verschiedenen Gestalten. Und &#039;&#039;&#039;die Mitte des Ganzen ist das Christusprinzip und das ist aber in jedem Menschen Mensch geworden&#039;&#039;&#039;. Das ist die größte Bejahrung des freien Menschen, die man sich nur vorstellen kann. Aber so ist es nicht immer interpretiert worden, durch die Kirchen und dergleichen. Wie gesagt, ich will nichts verteufeln, es war eine gewisse Notwendigkeit, weil die Menschen auch nichts damit anfangen hätten können. Sondern im Gegenteil, frohsam: bitte hilf uns und mach für uns. Und der Priester ist der Vermittler, und der sagt uns: ja, der liebe Gott wird es schon richten. Aber: Wir sollen es richten. Und wir haben aber alle Unterstützung dabei, das ist die Hilfe: wir haben alle Unterstützung! Aber es ist nie dieses: ach, ich kann nicht, ich lieg&#039; da, mach. Sondern selbst in der schwierigsten Situation noch, einen Funken des Eigen-Wollens, aus dem Ich heraus, also nicht des Ego-Wollens, sondern dieser schöpferische Wille, der aus dem Ich heraus kommt, um das gehts. Ansonsten sind wir gar nicht christlich. Überhaupt nicht. Da bleiben wir irgendwo stecken. Und das ist dann geistige Bequemlichkeit. Und daher betone ich das auch so oft, also wenn ich &#039;&#039;&#039;Geistiges wahrnehmen, erleben, erfassen, erkennen&#039;&#039;&#039; will, dann heißt das, es &#039;&#039;&#039;ist eine Aufgabe für mich, weil ich die Fähigkeit dazu habe&#039;&#039;&#039;. Und jedes andere Motiv, Geistiges sehen wollen, oder Geistiges konsumieren wollen, ist was vollkommen Luziferisches in Wahrheit. Und wenn dann noch der Intellekt dazu kommt, der es jetzt sehr gescheit noch interpretiert, dann ist der Ahrimann auch dabei. Dann haben wir Luzi, Ahri beisammen. Und die, die sind drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, das wird wahrscheinlich zu polemisch, aber man könnte sich die verschiedenen Kirchen anschauen, wo es mehr in den Westen geht, wo es mehr in den Osten geht, wo es mehr in der Mitte ist. Also in der Mitte hat man am stärksten beide zugleich, Luzi und Ahri. Im Osten ist mehr das Luziferische, im Westen ist mehr das Ahrimanische drinnen. Auch in den Religionen, in den christlichen Religionen. Wäre interessant, das einmal zu verfolgen. Also bis nach Amerika hinüber, zu schauen, wie ist es im Osten. Jetzt könnte man noch fragen, wie ist es im Süden und Norden - gebe ich jetzt keine Antwort dazu ...  Aber, man wird drauf kommen, alles sind Einseitigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es sind also die &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039; drinnen, aber sie sind - täte ja noch nichts machen - sie sind nicht im Gleichgewicht. Weil auch in der Mitte, wo beide drinnen sind, heißt das noch lange nicht, dass sie im Gleichgewicht sind. Weil das Gleichgewicht fordert, &#039;&#039;&#039;dass der individuelle Mensch sie im Gleichgewicht hält&#039;&#039;&#039;. Also da ist, bei uns ist dann eher in der Mitte, sag ich einmal, das Problem, dass dann die beiden so auseinanderziehen. Und wir sollten sie eigentlich so in die Waage bringen. Aber die reißen uns auseinander und da ist nichts im Gleichgewicht dann. Sie zerren daran. Also das heißt, für die Zukunft wird eben auch, neben der ganzen Naturaufgabe, auch notwendig sein, den Umgang mit dem Religiösen auf eine neue Ebene zu heben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, einen ersten Anstoß hat ja Rudolf Steiner dadurch gegeben, indem er die Priester, die angehenden Priester der Christengemeinschaft unterstützt hat, da einen neuen Weg zu gehen. Aber auch der ist nur eine Übergangsstufe, so dass es einmal so ist, dass die Kirche nicht da ist oder dort oder indem ich einschreibe, sondern dass das &#039;&#039;&#039;stattfindet in der Begegnung der Menschen überall auf Erden&#039;&#039;&#039;. Dass dort das Geistige lebt. &#039;&#039;&#039;Das Göttliche drinnen lebt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in dem, was man gemeinsam tut&#039;&#039;&#039;. Und dass eigentlich, ja, im Grunde jede Handlung daher eine, wenn man so will, sakramentale Handlung ist, das heißt, dass sie eine geistige Bedeutung auch hat. Aber eben nicht nur, dass es formelhaft irgendwo ist und ein Sprücherl heruntergesprochen wird, das reicht nicht. Sondern ich muss es wirklich aus dem Eigenen - aus dem Eigenen nicht nur erleben, sondern sogar schaffen, mitschaffen. Und gemeinsam können wir mehr schaffen. Dann wird ein Geistiges, ein Göttliches auf Erden noch viel, viel stärker leben, als es heute durch die Kirchen der Fall sein kann. Selbst auch durch die Christengemeinschaft. Auch das ist eine Etappe des Weges. Und das ist nicht, wird nicht bis zum Ende der Erdentwicklung oder der Menschheitsentwicklung so sein, sondern es werden noch höhere Formen möglich sein. Und die werden sich abspielen im sozialen Umgang der Menschen miteinander, im Umgang mit der Natur, im Umgang mit den Tieren, mit den Pflanzen, mit allem, was da draußen ist. Das ist eine Riesenperspektive. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir dürfen uns aber auch nicht täuschen, die Entwicklung ist in Wahrheit so rasant, auch die geistige Entwicklung, die positive Entwicklung, dass wir sehr, sehr viel mehr leisten können noch, als wir in der Vergangenheit geleistet haben. Wir sind jetzt eigentlich drauf, so richtig loszulegen. &#039;&#039;&#039;Es ist jetzt die Zeit, richtig loszulegen.&#039;&#039;&#039; Da braucht man nicht nachzutrauen den alten Kulturen, wie sie waren. Ich meine, wir haben ihnen viel zu danken, weil sonst wären wir nicht dort, wo wir heute wären, im guten wie im schlechten Sinn. Wir brauchten sie auf jeden Fall, aber wir werden weit darüber hinausgehen. Wir werden weit über das Urindische hinausgehen. und da war eine höchste Geistigkeit drinnen. Wenn wir in die atlantische Zeit gehen, war noch mehr drinnen, in Wahrheit. Aber das ist trotzdem auf die Art, wie es damals war, nicht die Zukunft eben. Und das heißt, wir werden weit darüber hinaussteigen, die Möglichkeit dazu ist jedenfalls da. Und dann wird es auch die Trennung zwischen dem sogenannten Profanen und zwischen dem Heiligen nicht geben. Es wird das Profanste geheiligt werden. Und das Heiligste wird auch dem äußeren Sein, solange wir überhaupt noch verkörpert sind, dienen. Und wenn wir nimmer verkörpert sind, wird es zumindest der Erde noch dienen, die noch eine Weile weiter bestehen wird, wenn wir uns gar nimmer verkörpern. Also da werden wir auch noch Kräfte hineinfließen lassen, bis sie dann, wenn sie ihre Aufgabe ganz erfüllt hat, die Erde, auch sterben darf. Und dann der Weg durchs Geistige weitergeht, wo die Früchte dieser ganzen großen Entwicklung, also der Erdentwicklung jetzt im Speziellen, wo diese Früchte reifen können, und dann kommen wir mit dem in ein neues Jerusalem, das bereits wesentlich mitgestaltet sein wird in seinen Feinheiten durch das, was die Menschen dazu beitragen. Das ist so ein Geheimnis des neuen Jerusalems. Und es wird armseliger sein, wenn wir weniger beitragen. Und es wird sehr reich sein, wenn wir viel beitragen. Aber das wird sehr wohl von uns abhängen. Das ist also nicht einfach so, dass uns das hingestellt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erde - noch also bis zur Erdentwicklung bis zu dem Moment, wo unser Ich uns geschenkt wurde und wir uns dann verkörpert haben, bis dahin ist tatsächlich alles für uns gemacht worden, es ist uns also die Basis für unsere Entwicklung geschenkt worden. Und dann war noch eine lange Phase, wo das nachwirkt, wo wir selber das noch nicht aus Eigenem machen konnten, aber vorbereitet werden sollten. Aber dass es möglich wird, das hängt mit dem Mysterium von Golgotha eben zusammen. Und das ist das Große. Dass da wirklich der Entschluss drinnen liegt der Gottheit, Mensch zu werden. Der Entschluss des Göttlichen, Mensch zu werden. Und das auch wirklich zu werden. Und der Christus ist ganz Mensch geworden. Und trotzdem ganz Gott auch, er ist beides. Und das ist der Maßstab, um den es geht. Und wenn wir verweigern halt, da mitzutun, dann werden wir halt mittun müssen, wahrscheinlich, bei den Widersachern irgendwo. Weil dann gibt es halt, es gibt nur die eine Alternative. Der Weg in die fruchtbare Zukunft wird nur fruchtbar sein, wenn wir mittun. Wenn wir es nicht tun, sind wir zwangsläufig in der Widersacherwelt. In welcher auch immer jetzt. Aber da ist jedenfalls der starke Sog, also dann der soratischen Wesenheiten, dass wir es wirklich irgendwann einmal endgültig sind. Das könnte passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Abschluß  02:49:36 =====&lt;br /&gt;
Ja, soviel als Gedanken für heute. Der &amp;quot;Überzug&amp;quot; ist wieder etwas größer geworden heute. Ich danke Euch fürs Dabeisein. Und ich danke Euch wirklich von ganzem Herzen dafür, weil, es ist nicht ohne, bei diesen doch ja nicht einfachen Dingen dabei zu bleiben, und das nicht nach 215 Vorträgen schon öd zu finden, sondern immer noch mit Begeisterung dabei zu sein. Und einfach Freude dran, ich sag bewusst, auch Freude zu haben, gemeinsam das irgendwo durchzugehen, uns heranzutasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja eben wirklich ein gemeinsames Tun, das drinnen ist. Es ist, ich bin halt der Sprecher der ganzen Geschichte irgendwo vielleicht, aber es ist ohne Euch nicht möglich, und ohne den Menschen auch das so empfinden irgendwo, oder es irgendwo mitempfinden können. Und dass das in der Zukunft noch mehr und noch mehr werde, ich sehe durchaus sehr realistische Möglichkeiten dafür. Auch wenn manches so schlecht ausschaut - ich habe jetzt mal irgendein gröberes Wort unterdrückt, drum habe ich eine Pause gemacht vorher. Es schaut ja manches wirklich sehr problematisch aus heute. Aber das sind halt die Hürden. Und die können wir nehmen. Aber es wird es niemand für uns machen. Ist doch schön auch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal, meine Lieben. Danke, danke im Livestream, die Ihr dabei seid. Bis zum nächsten Mal. &amp;quot;Danke, Wolfgang, für die Umwege, die wir mit Dir gehen dürfen.&amp;quot; (lacht:) Gerne! Die sind eh ziemlich, ja ... werden wir schauen ...  &amp;quot;Das ist der kürzeste Weg.&amp;quot;  Ja, genau. In diesem Sinne: Baba, schönen Abend Euch, baba. So ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[#A|&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;A&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;]] [[#B|B]] [[#C|C]] [[#D|D]] [[#E|E]] [[#F|F]] [[#G|G]] [[#H|H]] [[#I|I]] [[#J|J]] [[#K|K]] [[#L|L]] [[#M|M]] [[#N|N]] [[#O|O]] [[#P|P]] [[#Q|Q]] [[#R|R]] [[#S|S]] [[#T|T]] [[#U|U]] [[#V|V]] [[#W|W]] [[#X|X]] [[#Y|Y]] [[#Z|Z]] | [[#0-9|0-9]] |[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#A| Gesamtglossar]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
----&amp;lt;big&amp;gt;[[#A|A]] [[#B|&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;B&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;]] [[#C|C]] [[#D|D]] [[#E|E]] [[#F|F]] [[#G|G]] [[#H|H]] [[#I|I]] [[#J|J]] [[#K|K]] [[#L|L]] [[#M|M]] [[#N|N]] [[#O|O]] [[#P|P]] [[#Q|Q]] [[#R|R]] [[#S|S]] [[#T|T]] [[#U|U]] [[#V|V]] [[#W|W]] [[#X|X]] [[#Y|Y]] [[#Z|Z]] | [[#0-9|0-9]] |[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#B| Gesamtglossar]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|B}}&lt;br /&gt;
----&amp;lt;big&amp;gt;[[#A|A]] [[#B|B]] [[#C|&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;C&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;]] [[#D|D]] [[#E|E]] [[#F|F]] [[#G|G]] [[#H|H]] [[#I|I]] [[#J|J]] [[#K|K]] [[#L|L]] [[#M|M]] [[#N|N]] [[#O|O]] [[#P|P]] [[#Q|Q]] [[#R|R]] [[#S|S]] [[#T|T]] [[#U|U]] [[#V|V]] [[#W|W]] [[#X|X]] [[#Y|Y]] [[#Z|Z]] | [[#0-9|0-9]] |[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#C| Gesamtglossar]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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----&amp;lt;big&amp;gt;[[#A|A]] [[#B|B]] [[#C|C]] [[#D|&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;D&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;]] [[#E|E]] [[#F|F]] [[#G|G]] [[#H|H]] [[#I|I]] [[#J|J]] [[#K|K]] [[#L|L]] [[#M|M]] [[#N|N]] [[#O|O]] [[#P|P]] [[#Q|Q]] [[#R|R]] [[#S|S]] [[#T|T]] [[#U|U]] [[#V|V]] [[#W|W]] [[#X|X]] [[#Y|Y]] [[#Z|Z]] | [[#0-9|0-9]] |[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#D| Gesamtglossar]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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----&amp;lt;big&amp;gt;[[#A|A]] [[#B|B]] [[#C|C]] [[#D|D]] [[#E|&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt;]] [[#F|F]] [[#G|G]] [[#H|H]] [[#I|I]] [[#J|J]] [[#K|K]] [[#L|L]] [[#M|M]] [[#N|N]] [[#O|O]] [[#P|P]] [[#Q|Q]] [[#R|R]] [[#S|S]] [[#T|T]] [[#U|U]] [[#V|V]] [[#W|W]] [[#X|X]] [[#Y|Y]] [[#Z|Z]] | [[#0-9|0-9]] |[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#E| Gesamtglossar]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
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----&amp;lt;big&amp;gt;[[#A|A]] [[#B|B]] [[#C|C]] [[#D|D]] [[#E|E]] [[#F|&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;F&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;]] [[#G|G]] [[#H|H]] [[#I|I]] [[#J|J]] [[#K|K]] [[#L|L]] [[#M|M]] [[#N|N]] [[#O|O]] [[#P|P]] [[#Q|Q]] [[#R|R]] [[#S|S]] [[#T|T]] [[#U|U]] [[#V|V]] [[#W|W]] [[#X|X]] [[#Y|Y]] [[#Z|Z]] | [[#0-9|0-9]] |[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#F| Gesamtglossar]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
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----&amp;lt;big&amp;gt;[[#A|A]] [[#B|B]] [[#C|C]] [[#D|D]] [[#E|E]] [[#F|F]] [[#G|&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;G&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;]] [[#H|H]] [[#I|I]] [[#J|J]] [[#K|K]] [[#L|L]] [[#M|M]] [[#N|N]] [[#O|O]] [[#P|P]] [[#Q|Q]] [[#R|R]] [[#S|S]] [[#T|T]] [[#U|U]] [[#V|V]] [[#W|W]] [[#X|X]] [[#Y|Y]] [[#Z|Z]] | [[#0-9|0-9]] |[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#G| Gesamtglossar]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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----&amp;lt;big&amp;gt;[[#A|A]] [[#B|B]] [[#C|C]] [[#D|D]] [[#E|E]] [[#F|F]] [[#G|G]] [[#H|&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;H&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;]] [[#I|I]] [[#J|J]] [[#K|K]] [[#L|L]] [[#M|M]] [[#N|N]] [[#O|O]] [[#P|P]] [[#Q|Q]] [[#R|R]] [[#S|S]] [[#T|T]] [[#U|U]] [[#V|V]] [[#W|W]] [[#X|X]] [[#Y|Y]] [[#Z|Z]] | [[#0-9|0-9]] |[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#H| Gesamtglossar]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
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----&amp;lt;big&amp;gt;[[#A|A]] [[#B|B]] [[#C|C]] [[#D|D]] [[#E|E]] [[#F|F]] [[#G|G]] [[#H|H]] [[#I|&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;I&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;]] [[#J|J]] [[#K|K]] [[#L|L]] [[#M|M]] [[#N|N]] [[#O|O]] [[#P|P]] [[#Q|Q]] [[#R|R]] [[#S|S]] [[#T|T]] [[#U|U]] [[#V|V]] [[#W|W]] [[#X|X]] [[#Y|Y]] [[#Z|Z]] | [[#0-9|0-9]] |[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#I| Gesamtglossar]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
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----&amp;lt;big&amp;gt;[[#A|A]] [[#B|B]] [[#C|C]] [[#D|D]] [[#E|E]] [[#F|F]] [[#G|G]] [[#H|H]] [[#I|I]] [[#J|&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;J&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;]] [[#K|K]] [[#L|L]] [[#M|M]] [[#N|N]] [[#O|O]] [[#P|P]] [[#Q|Q]] [[#R|R]] [[#S|S]] [[#T|T]] [[#U|U]] [[#V|V]] [[#W|W]] [[#X|X]] [[#Y|Y]] [[#Z|Z]] | [[#0-9|0-9]] |[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#J| Gesamtglossar]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
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----&amp;lt;big&amp;gt;[[#A|A]] [[#B|B]] [[#C|C]] [[#D|D]] [[#E|E]] [[#F|F]] [[#G|G]] [[#H|H]] [[#I|I]] [[#J|J]] [[#K|&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;K&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;]] [[#L|L]] [[#M|M]] [[#N|N]] [[#O|O]] [[#P|P]] [[#Q|Q]] [[#R|R]] [[#S|S]] [[#T|T]] [[#U|U]] [[#V|V]] [[#W|W]] [[#X|X]] [[#Y|Y]] [[#Z|Z]] | [[#0-9|0-9]] |[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#K| Gesamtglossar]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
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----&amp;lt;big&amp;gt;[[#A|A]] [[#B|B]] [[#C|C]] [[#D|D]] [[#E|E]] [[#F|F]] [[#G|G]] [[#H|H]] [[#I|I]] [[#J|J]] [[#K|K]] [[#L|&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt;]] [[#M|M]] [[#N|N]] [[#O|O]] [[#P|P]] [[#Q|Q]] [[#R|R]] [[#S|S]] [[#T|T]] [[#U|U]] [[#V|V]] [[#W|W]] [[#X|X]] [[#Y|Y]] [[#Z|Z]] | [[#0-9|0-9]] |[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#L| Gesamtglossar]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
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----&amp;lt;big&amp;gt;[[#A|A]] [[#B|B]] [[#C|C]] [[#D|D]] [[#E|E]] [[#F|F]] [[#G|G]] [[#H|H]] [[#I|I]] [[#J|J]] [[#K|K]] [[#L|L]] [[#M|&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;M&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;]] [[#N|N]] [[#O|O]] [[#P|P]] [[#Q|Q]] [[#R|R]] [[#S|S]] [[#T|T]] [[#U|U]] [[#V|V]] [[#W|W]] [[#X|X]] [[#Y|Y]] [[#Z|Z]] | [[#0-9|0-9]] |[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#M| Gesamtglossar]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
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----&amp;lt;big&amp;gt;[[#A|A]] [[#B|B]] [[#C|C]] [[#D|D]] [[#E|E]] [[#F|F]] [[#G|G]] [[#H|H]] [[#I|I]] [[#J|J]] [[#K|K]] [[#L|L]] [[#M|M]] [[#N|N]] [[#O|O]] [[#P|&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;P&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;]] [[#Q|Q]] [[#R|R]] [[#S|S]] [[#T|T]] [[#U|U]] [[#V|V]] [[#W|W]] [[#X|X]] [[#Y|Y]] [[#Z|Z]] | [[#0-9|0-9]] |[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#P| Gesamtglossar]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
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----&amp;lt;big&amp;gt;[[#A|A]] [[#B|B]] [[#C|C]] [[#D|D]] [[#E|E]] [[#F|F]] [[#G|G]] [[#H|H]] [[#I|I]] [[#J|J]] [[#K|K]] [[#L|L]] [[#M|M]] [[#N|N]] [[#O|O]] [[#P|P]] [[#Q|&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Q&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;]] [[#R|R]] [[#S|S]] [[#T|T]] [[#U|U]] [[#V|V]] [[#W|W]] [[#X|X]] [[#Y|Y]] [[#Z|Z]] | [[#0-9|0-9]] |[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Q| Gesamtglossar]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
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----&amp;lt;big&amp;gt;[[#A|A]] [[#B|B]] [[#C|C]] [[#D|D]] [[#E|E]] [[#F|F]] [[#G|G]] [[#H|H]] [[#I|I]] [[#J|J]] [[#K|K]] [[#L|L]] [[#M|M]] [[#N|N]] [[#O|O]] [[#P|P]] [[#Q|Q]] [[#R|R]] [[#S|&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt;]] [[#T|T]] [[#U|U]] [[#V|V]] [[#W|W]] [[#X|X]] [[#Y|Y]] [[#Z|Z]] | [[#0-9|0-9]] |[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#S| Gesamtglossar]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
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----&amp;lt;big&amp;gt;[[#A|A]] [[#B|B]] [[#C|C]] [[#D|D]] [[#E|E]] [[#F|F]] [[#G|G]] [[#H|H]] [[#I|I]] [[#J|J]] [[#K|K]] [[#L|L]] [[#M|M]] [[#N|N]] [[#O|O]] [[#P|P]] [[#Q|Q]] [[#R|R]] [[#S|S]] [[#T|&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;T&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;]] [[#U|U]] [[#V|V]] [[#W|W]] [[#X|X]] [[#Y|Y]] [[#Z|Z]] | [[#0-9|0-9]] |[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#T| Gesamtglossar]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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----&amp;lt;big&amp;gt;[[#A|A]] [[#B|B]] [[#C|C]] [[#D|D]] [[#E|E]] [[#F|F]] [[#G|G]] [[#H|H]] [[#I|I]] [[#J|J]] [[#K|K]] [[#L|L]] [[#M|M]] [[#N|N]] [[#O|O]] [[#P|P]] [[#Q|Q]] [[#R|R]] [[#S|S]] [[#T|T]] [[#U|&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;U&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;]] [[#V|V]] [[#W|W]] [[#X|X]] [[#Y|Y]] [[#Z|Z]] | [[#0-9|0-9]] |[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#U| Gesamtglossar]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
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----&amp;lt;big&amp;gt;[[#A|A]] [[#B|B]] [[#C|C]] [[#D|D]] [[#E|E]] [[#F|F]] [[#G|G]] [[#H|H]] [[#I|I]] [[#J|J]] [[#K|K]] [[#L|L]] [[#M|M]] [[#N|N]] [[#O|O]] [[#P|P]] [[#Q|Q]] [[#R|R]] [[#S|S]] [[#T|T]] [[#U|U]] [[#V|&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;V&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;]] [[#W|W]] [[#X|X]] [[#Y|Y]] [[#Z|Z]] | [[#0-9|0-9]] |[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#V| Gesamtglossar]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|Z}}&lt;br /&gt;
----&amp;lt;big&amp;gt;[[#A|A]] [[#B|B]] [[#C|C]] [[#D|D]] [[#E|E]] [[#F|F]] [[#G|G]] [[#H|H]] [[#I|I]] [[#J|J]] [[#K|K]] [[#L|L]] [[#M|M]] [[#N|N]] [[#O|O]] [[#P|P]] [[#Q|Q]] [[#R|R]] [[#S|S]] [[#T|T]] [[#U|U]] [[#V|V]] [[#W|W]] [[#X|X]] [[#Y|Y]] [[#Z|Z]] | [[#0-9|&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;0-9&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;]] |[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#0-9| Gesamtglossar]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 214. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 216. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SaKe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=MitTun_bei_Anthro.World&amp;diff=21651</id>
		<title>MitTun bei Anthro.World</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=MitTun_bei_Anthro.World&amp;diff=21651"/>
		<updated>2024-10-15T17:20:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Warum MitTun? ==&lt;br /&gt;
Der Impuls von anthro.world lebt von der Initiativkraft von Menschen aus Freiwilligkeit. In der Vergangenheit wurde bei anthro.world mit freiwilligen, engagierten Menschen schon vieles bewegt, und es liegt noch einiges vor uns (z.B. sind noch viele Apokalypsevorträge von Wolfgang zu transkribieren. Oder Glossare warten darauf angelegt zu werden. Glossare werden die gezielte Suche ermöglichen. Wenn du dich zum MitTun angesprochen fühlst bitte mit [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ François Kontakt aufnehmen]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend bekommst du einen Überblick welche Vorträge gemacht sind, und welche noch offen/ unbearbeitet sind. Wenn etwas für dich &amp;quot;dabei&amp;quot; sein sollte- bitte melden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Apokalypse Vorträge als volle Transkriptionen ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 7. Oktober 2024 +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wöchentlichen Vorträge von Dr. Wolfgang Peter für Die Apokalypse des Johannes wird von ehrenamtlich tätigen Menschen transkribiert. Zunächst erfolgt eine maschinelle Rohtranskription, und Vorgenannte muss von Hand überarbeitet werden. Der Zeitaufwand für eine volle Transkription (die Vorträge haben i.d.R. eine Länge von 2h) lag mit der älteren Transkriptionssoftware bei ca. 20-30h, aber mit der aktuellen Software &amp;quot;nur noch&amp;quot; bei ca. 10-18h. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Transkription ist &amp;quot;eine Kunst für sich&amp;quot;, weil der transkribierende Mensch entscheiden muss, wo er Absätze macht, wo Interpunktionen entstehen sollen, und mit welchen Überschriften die Absätze versehen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Glossar hat es einen Entwicklungsprozess gegeben. Ab dem 19. Juni 2024 sollten bitte nur noch Originalzitate verwendet werden. Details bitte in der direkten Diskussion mit François ansprechen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nachfolgenden Tabelle könnt ihr einen Überblick erlangen, welche Transkriptionen bereits bearbeitet sind. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Folge&lt;br /&gt;
!Hauptbearbeiter&lt;br /&gt;
!Glossar&lt;br /&gt;
!to-dos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 1. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|1]]&lt;br /&gt;
|Susanne, Ghislaine&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 2. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|2]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]], [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|3]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]], [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 4. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|4]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 5. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|5]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 6. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|6]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 7. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|7]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|8]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|9]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|10]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 11. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|11]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 12. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|12]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 13. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|13]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 14. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|14]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 15. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|15]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 16. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|16]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 17. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|17]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 18. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|18]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 19. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|19]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]/ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 20. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|20]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 21. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|21]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 22. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|22]]&lt;br /&gt;
|Ulrike S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig (nur noch die Großschreibung im Glossar nachbessern)&lt;br /&gt;
Überschriften mit yt verlinken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 23. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|23]]&lt;br /&gt;
|Ulrike S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|in Arbeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 24. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|24]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]/ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 25. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|25]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]] &lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar in Arbeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 26. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|26]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 27. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|27]]&lt;br /&gt;
|Ulrike S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Start Sept. 2023&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 28. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|28]]&lt;br /&gt;
|Bernhard&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 29. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|29]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 30. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|30]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 31. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|31]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Start Mitte September  2023&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 32. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|32]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 33. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|33]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 34. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|34]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 35. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|35]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 36. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|36]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 37. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|37]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|38&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|40&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|41&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|42&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar/YT Verlinkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 44. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|44]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|45]]&lt;br /&gt;
|Marie M.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|in Bearbeitung (Stand Juni 24)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|46&lt;br /&gt;
|Marie&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|in Bearbeitung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|47&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar und Zeitstempel einbringen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|48&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar und Zeitstempel einbringen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|49&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|50&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|51&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|52&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar und Zeitstempel einbringen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|53&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian B.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar und Zeitstempel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|54&lt;br /&gt;
|Luzia, Weiterbearbeitung Damian 9/2024&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|in Bearbeitung 9 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|55&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar und Zeitstempel einbringen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|56&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar und Zeitstempel einbringen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|57&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar und Zeitstempel einbringen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|58&lt;br /&gt;
|Susanne S./ Gabriele H.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|59&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|in Bearbeitung Stand 10.2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|60&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|61&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|62&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|63&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|64&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|65&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|66&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|67&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|68&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|69&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|70&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|71&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|72&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|73&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|74&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|75&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|76&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|77&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|78&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|79&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|80]]&lt;br /&gt;
|Dieter E., Ursula &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/ Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|81&lt;br /&gt;
|Dieter E./ Thomas B.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Vorgemerkt Res. Damian voraussichtlich Okt-Dez&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|82&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Vorgemerkt Res. Damian voraussichtlich Okt-Dez&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|83&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Vorgemerkt Res. Damian voraussichtlich Okt-Dez&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|84&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Vorgemerkt Res. Damian voraussichtlich Okt-Dez&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|85&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Vorgemerkt Res. Damian voraussichtlich Okt-Dez&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|86&lt;br /&gt;
|Christie&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|87&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|89&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|90&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|91&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|92&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|93&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|94&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|95&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|96&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|97&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|98&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|99&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter|100]]&lt;br /&gt;
|Gabriele H.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|101&lt;br /&gt;
|Thomas B.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|prüfe den Status!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 102. Vortrag von Wolfgang Peter|102]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 103. Vortrag von Wolfgang Peter|103]]&lt;br /&gt;
|Ellen W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter|104]]&lt;br /&gt;
|Ursula &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|105&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|106&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|107&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|108&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|109&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|110&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|111&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|112&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|113&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 114. Vortrag von Wolfgang Peter|114]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 115. Vortrag von Wolfgang Peter|115]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 116. Vortrag von Wolfgang Peter|116]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter|117]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 118. Vortrag von Wolfgang Peter|118]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 119. Vortrag von Wolfgang Peter|119]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 120. Vortrag von Wolfgang Peter|120]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 121. Vortrag von Wolfgang Peter|121]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 122. Vortrag von Wolfgang Peter|122]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 123. Vortrag von Wolfgang Peter|123]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter|124]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L./ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter|125]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter|126]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 127. Vortrag von Wolfgang Peter|127]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|128&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine/[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|129&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|130&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
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|[[Die Apokalypse des Johannes - 131. Vortrag von Wolfgang Peter|131]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
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|[[Die Apokalypse des Johannes - 132. Vortrag von Wolfgang Peter|132]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/Eintrag ins GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 133. Vortrag von Wolfgang Peter|133]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 134. Vortrag von Wolfgang Peter|134]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/Eintrag ins GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 135. Vortrag von Wolfgang Peter|135]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|[[Die Apokalypse des Johannes - 136. Vortrag von Wolfgang Peter|136]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 137. Vortrag von Wolfgang Peter|137]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 138. Vortrag von Wolfgang Peter|138]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 139. Vortrag von Wolfgang Peter|139]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 140. Vortrag von Wolfgang Peter|140]]&lt;br /&gt;
|Stefan M.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 141. Vortrag von Wolfgang Peter|141]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|142&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|143&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|145&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|146&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|147&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|148&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|149&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 150. Vortrag von Wolfgang Peter|150]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 151. Vortrag von Wolfgang Peter|151]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 152. Vortrag von Wolfgang Peter|152]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|153&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|154&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|164&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|165&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|166&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 167. Vortrag von Wolfgang Peter|167]]&lt;br /&gt;
|Bernhard K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|168&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|169&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 170. Vortrag von Wolfgang Peter|170]]&lt;br /&gt;
|Bernhard K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|171&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|172&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|173&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|174&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|175&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|176&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|177&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|178&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|182&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|183&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|184&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|185&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|186&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|187&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|188&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|189&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|190&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|191&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|192&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|193&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|194&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|195&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|196&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|197&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|198&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|199&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|200&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|201&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|202&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|203&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|204&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|205&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|206&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|207&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||[[Die Apokalypse des Johannes - 208. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|208]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|209&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|210&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|211&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fettdruck und Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|212&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|213&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|214&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|215&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|in Arbeit, Juli 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 216. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|216]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 217. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|217]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 218. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|218]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|in Arbeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 219. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|219]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 220. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|220]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|221&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 222. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|222]]&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|August 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|223&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 224. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|224]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig, August 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 225. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|225]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig per September 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 226. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|226]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig per Oktober 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|227&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|228&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|229&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|230&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|231&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|232&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|233&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|W.P./Was ist Anthroposophie, 2010&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|W.P./Anregungen für ein lebendiges Denken, 2019&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|W.P./Transhumanismus, 2021&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|W.P./Die Prüfung der Seele, 2023&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|W.P./Faust spricht über Faust, 2023&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|W.P./Kunst-und Sprachgestaltung, 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|W.P./Der Hüter der Schwelle, 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorträge von Christoph Bolleßen ==&lt;br /&gt;
(Stand 30. Juni 2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nachfolgenden Tabelle könnt ihr einen Überblick erlangen, welche Transkriptionen bereits bearbeitet sind. &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Folge&lt;br /&gt;
!Vortragsbezeichung&lt;br /&gt;
!Hauptbearbeiter&lt;br /&gt;
!Glossar&lt;br /&gt;
!to-dos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Grundlagen Anthroposophie Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|18&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|19&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|21&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|24&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|25&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|26&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|27&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|28&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|29&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Der spirituelle Weg und das Denken - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Der spirituelle W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Der spirituelle W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Der spirituelle W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Herbsterwachen - Michael-Zeit - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ulrike Koska|Ulrike K.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ulrike Koska|Ulrike K.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Toten und die Lebenden - Vergangenheit und Zukunft - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|Samara&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|Samara&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]], Sylphe&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]], Sylphe&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 1 von Christoph Bolleßen, 2023|1]]&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 1 von Christoph Bolleßen, 2023|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 2 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 3 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 4 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 5 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 6 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Im Geiste sich finden heißt Menschen verbinden - ein Vortrag von Christoph Bolleßen|Im Geist sich f.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 1 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 2 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 3 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 4 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 5 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 6 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 7 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 8 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 9 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Christi Himmelfahrt 2024 - Ein Vortrag von Chrisoph Bolleßen|Christi Himmelf.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Grundgedanken zur Sozialen Dreigliederung - ein Vortrag von Christoph Bolleßen|Grundgedanken Soz.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 1 von Christoph Bolleßen|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 2 von Christoph Bolleßen|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 3 von Christoph Bolleßen|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grad der Fertigstellung erkennen ==&lt;br /&gt;
+++ Wir haben für die Transkriptionsstufen [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]], [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|25%]], [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 50%|50%]], [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|75%]] und [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]] eingeführt. Daran siehst du was schon geschafft ist, oder wo&#039;s noch fehlt. +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestandteile unserer Transkriptionen ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 17. September 2024 +++&lt;br /&gt;
# Die &#039;&#039;&#039;Wort zu Schrift Transkription&#039;&#039;&#039; ist mit Software nur begrenzt gut. Die menschliche Nachbearbeitung ist unbedingt notwendig. Ziel ist eine Genauigkeit von ca. 99%&lt;br /&gt;
# Nicht jedes &amp;quot;äh&amp;quot; muss geschreiben werden - ansonsten wird aber nur das verschriftlicht, was original gesprochen wurde: Keine Glättung. Charakteristische &#039;&#039;&#039;umgangssprachliche Ausdrücke&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;Sprechart&#039;&#039;&#039;, sollen erhalten bleiben. Wenn die charakteristischen Ausdrücke zu &#039;&#039;&#039;fremd&#039;&#039;&#039; erscheinen, als dass sie in Zukunft nicht sinnvoll automatisch übersetzt werden können (z.B. sagt Dr. Wolfgang Peter in seinen Vorträgen schon mal &amp;quot;Hirnkastel&amp;quot; und meint damit &amp;quot;Gehirn&amp;quot; oder &amp;quot;Kopf&amp;quot; oder &amp;quot;Denkapparat&amp;quot;, dann bietet sich folgende Schreibweise an: &#039;&#039;&#039;Hirnkastel [Gehirn/ Kopf/ Denkapparat]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gestiken&#039;&#039;&#039; werden nicht verschriftlicht&lt;br /&gt;
# Manche Sätze gehen partout nicht auf und können mit [ ... ] gekennzeichnet werden&lt;br /&gt;
# Anmerkungen des Autors bzw. des Transkriptors können mit eckigen Klammern vorgenommen werden [Anmerkung]&lt;br /&gt;
# Bildung von individuellen &#039;&#039;&#039;Sinn-Abschnitten&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Überschriften&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Charakterisieren mit &#039;&#039;&#039;Fett&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Kursiv.&#039;&#039;&#039; Wichtige, charakteristische Aussagen können mit fett herausgehoben werden&lt;br /&gt;
# Links erstellen mit der Taste Strg + k um mit einem kleinen a: einen Link zu Artikeln im [https://Anthrowiki.at anthrowiki.at] zu setzen. Unterscheide dabei interne und externe Links&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Erzeugung von Einzelglossaren&#039;&#039;&#039;. Wie viele Begriffe für das Glossar sind &amp;quot;angemessen&amp;quot;? Das muss diskutiert werden. Mit welchen Worten wird das Glossar geschrieben? Nur mit den Worten des Sprechers. Es können aber zahlreiche Auslassungen mit drei Punkten ... gemacht werden oder wenn Absätze übersprungen werden dann [ ... ]&lt;br /&gt;
# Aus den Einzelglossaren wachsen &#039;&#039;&#039;[https://anthro.world/Die_Apokalypse_des_Johannes_-_alle_Vortr%C3%A4ge_von_Wolfgang_Peter#Gesamtglossar_%C2%ABDie_Apokalypse_des_Johannes_von_Wolfgang_Peter%C2%BB Gesamtglossare]&#039;&#039;&#039; (die Summe von Einzelglossaren)&lt;br /&gt;
# Sonstige auf Anfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Register für die einheitliche Textbearbeitung ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 17. September 2024 +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kürzere Überschriften&lt;br /&gt;
* Nur kurze Bindestriche (-) aber keine langen Spiegelstriche &lt;br /&gt;
* Anführungsstriche nur so &amp;quot;&amp;quot;, aber nicht so »«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiel für eine Methode für beste Transkriptionsergebnisse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Teamarbeit von Ghislaine (Insel Martinique) und Susanne (Berlin) entstehen derzeit Transkriptionsergebnisse von ausgesprochen hoher Güte. Die Arbeit bei Ghislaine und Susanne erfolgt arbeitsteilig. Man kann an der Entwicklung der letzten Wochen sehen, wie sich die Ergebnisse verändert haben. Man erkennt, dass es tendenziell mehr Schlüsselworte gibt (sehr wertvoll für die Verwendung in künftigen Artikeln und im Newsletter) und man erkennt auch, dass die Schlüsselworte mit den Hervorhebungen im Text in fett 1:1 einhergehen. Sozusagen sind die Schlüsselworte ein Spiegel vom Inhalt des verschriftlichten Vortrags. Für künftige Transkriptionen ist es wünschenswert sich an diesem neuen, hohen Qualitätsstandard zu orientieren. Die Frage ist: Nach welcher Methode geht Susanne vor? Ich habe sie gebeten mir das in einer Mail darzulegen, hier die Antwort:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;ich habe mich wirklich sehr, sehr über deine anerkennenden Worte zur Transkription des 120. Vortrags gefreut!!!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &#039;&#039;Ja, seit ich verstanden habe, wie du die Schlüsselwörter &amp;quot;verstehst&amp;quot; und verlinken möchtest, übe ich mich daran, möglichst &amp;quot;passgenau&amp;quot; zu arbeiten. Es könnte noch besser (vielleicht kürzer) sein, aber dann bräuchte ich sicher so einige Tage länger.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Hier, wie vorhin besprochen, eine etwas ausführlichere Darstellung, in welchen Schritten ich mich inzwischen durch die Vorträge &amp;quot;durchtaste&amp;quot;; ich bekomme ja von Ghislaine einen ganz wunderbar bearbeiteten Trint als Fließtext.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: Text lesen und &amp;quot;frei&amp;quot; korrigieren. Vom 2. Durchgang an brauche ich zwei &amp;quot;Geräte&amp;quot;.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: Text nochmals lesen und zur Überprüfung das Video mitlaufen lassen (und immer wieder stoppen); dabei gegebenenfalls auch noch besondere Betonungen und Pausen kenntlich machen.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: wieder durchlesen und versuchen, über den Fettdruck die Aussagen im Fluss &amp;quot;lesbar&amp;quot; hervorzuheben (komplexe Sätze in &amp;quot;einfache&amp;quot; Aussagen bringen, die sich z.T. durch den Absatz &amp;quot;durchschlängeln&amp;quot;). Dabei füge ich dann auch die für mich bereits offensichtlichen Absätze ein.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&amp;lt;s&amp;gt;Durchgang: wieder alles durchgehen, um die Schlüsselwörter (Anmerkung: mit Stand Juli 2023 fallen die Schlüsselworte raus, dafür gibt es jetzt das Glossar) herauszufiltern, auf die ich &amp;quot;systembedingt&amp;quot; durch den Fettdruck stoße. Dabei versuche ich dann, nicht zu &amp;quot;springen&amp;quot; und nicht übergeordnet zusammenzufassen (wie ich es bei den ersten Transkriptionen gemacht habe, um die Anzahl zu reduzieren...), sondern &amp;quot;absatzkonform&amp;quot; oder zumindest &amp;quot;untertitelkonform&amp;quot; zu bleiben.&amp;lt;/s&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: die schon gefügten Absätze in Unterkapitel gliedern, dabei gegebenenfalls Absätze zusammenführen und Formulierungen für die Unterkapitel finden. Dabei achte ich auch darauf, dass die Absätze nicht zu lang werden. Also: gegebenenfalls noch wieder neue Absätze einfügen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: erneuter &amp;quot;optischer Screen&amp;quot;, um vor mir selbst die sehr unterschiedliche Länge von Unterkapiteln zu rechtfertigen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang erst nach einer offenbar absolut notwendigen längeren Pause: Die Zeit brauche ich, um herauszufinden, was denn für mich der rote Faden, die Essenz, ist. Da sitze ich dann manchmal für Stunden vor einer total leeren &amp;quot;Leinwand&amp;quot;. (Bis jetzt ist es gelungen, die Leere irgendwann zu füllen - irgendwie. Mal bin ich zufrieden, mal überhaupt nicht.) Nachdem diese sieben Stufen durchlaufen sind, schicke ich den Text möglichst schnell ab, um nicht der Versuchung zu erliegen, mich in immer wieder neuen Korrekturschleifen zu verfangen...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Das soll&#039;s als kleiner Erfahrungsbericht (mitten im 20. Vortrag, der der 122. ist) mal gewesen sein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Liebe Grüße und ein schönes Wochenende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Susanne&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Stand 19. August 2022)&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lose Liste von offenen Punkten ==&lt;br /&gt;
Stand 10. September 2024&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;2024-8-26: Verlinkung im Glossar und anstelle von 00: nur 0: für Die Zukunft Mitteleuropas Folge [[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 5 von Christoph Bolleßen, 2024|5]], [[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 6 von Christoph Bolleßen, 2024|6]], [[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|7]]&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
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# Bei allen 19 Videotutorialfolgen die Kategorien eintragen, siehe Musterbeispiel hier: https://anthro.world/Die_Philosophie_der_Freiheit_-_1._Folge_Videokurs_von_Jac_Hielema&lt;br /&gt;
# Stand 15. September 2023: Die Volltexte von &amp;quot;Die Philosophie der Freiheit&amp;quot; im anthro.worl löschen (Die Volltexte findet man jetzt auf steiner.wiki)&lt;br /&gt;
# Verlinkung Überschriften in Herbsterwachen von Christoph Bolleßen &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SaKe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_234._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=21628</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 234. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_234._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=21628"/>
		<updated>2024-10-10T11:43:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: Wochenspruch gesetzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 233. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 235. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
[[Datei:234.apo.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=MUJvaFk2DQ4|mini|Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=MUJvaFk2DQ4  Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/omxeopvo1jdv8px8lkrlh/234.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.m4a?rlkey=eh5td6rg5hcii86eneu7fej7z&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription | 234. Vortrag vom 8. Oktober 2024 ==&lt;br /&gt;
+++ dies ist eine Rohtranskription. Wenn du wissen willst, WIE eine fertige Transkription ausschaut, dann schau dir z.B. als Muster die [[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|10. Folge an]]. Melde ich gerne übers [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] bei uns, wenn du bei der Textarbeit [[MitTun bei Anthro.World|MitTun]] möchtest. Wir freuen uns auf dich! +++   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zum 234. Vortrag zur Apokalypse. Und wir hatten letztes Mal den Michaelsspruch, die Michaelsstimmung als Wochenspruch, das war der 26.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wochenspruch, der also genau die Mitte bildet. Und jetzt gehen wir zum 27. Übertitelt ist er mit Herbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also jetzt sind wir so richtig im Herbst drinnen. Astronomisch sind wir schon, meteorologisch sind wir sowieso schon längere Zeit. Welche Stimmung ist damit verbunden? Also wir hatten das letzte Mal gehört bei der Michaelsstimmung, dass wir in uns des Willens Feuermacht spüren und dass das unseres Geistes Triebe steilen kann, stärken kann und dass daraus Selbstgefühl entsteht, dass mich in mir selbst tragen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht jetzt wirklich mehr um die Verinnerlichung. Wir waren in der Sommerzeit seelisch, geistig mehr draußen, aber mit einem, naja bis zu einem gewissen Grad traumhafteren Bewusstsein als wir es in der Herbst- und Winterzeit haben. Je mehr wir in die Winterzeit, in die Weihnachtszeit hineingehen, desto mehr sind wir mit unserem Bewusstsein in uns selber drinnen, sind wacher in Wahrheit, als im Sommer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer sind wir ein bisschen traumverloren. Man denkt ja, wenn man jetzt irgendwo im Süden ist, im Urlaub ist, Meeresplätschern am Strand, die Sonne scheint und man liegt so ganz entspannt dort und träumt so vor sich hin. Da kann in diesem Tag sehr viel hineinkommen von geistigen Wesen, die um uns herum geistern und wir sind ja in Wahrheit umgeben von so vielen geistigen Wesen und kriegen das halt nicht mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beziehungsweise es wird uns überdeckt durch den Sinnenschein irgendwo. Im Winter, und das ist jetzt eben der Aufbruch in dieses Winterbewusstsein langsam, also Herbstbewusstsein zunächst, wo dann irgendwann die äußere Welt im Nebel versinkt, ein bisschen so alles schleierhaft wird außen, aber wir nicht nur äußerlich als Menschen uns in unser Haus zurückziehen, in die Wohnung mehr zurückziehen, vielleicht wird uns eben auch seelisch-geistig, wir ziehen uns in unser Leibeshaus zurück. Und das bringt starkes Erwachen, das bringt auch starkes Selbstbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie man es vorher im einleitenden Gespräch ein bisschen besprochen hat, die Kunst heute, um die geistige Welt so wachbewusst wahrzunehmen, wie wir jetzt nur die Sinneswelt wahrnehmen, besteht eigentlich darin, beide Bewusstseinseiten, also dieses traumhafte, leise, halbunterbewusste oder dreiviertelunterbewusste Miterleben der geistigen Welt draußen zu verbinden mit dem ganz wachen Bewusstsein, wo ich ganz bei mir bin, ganz bei meinem Ich drinnen bin, wo ich zunächst einmal meine eigenen Seelenerregungen ganz bewusst miterlebe, das heißt mich beobachten kann in meinem Seelenleben, nicht nur, wie soll ich sagen, instinktiv reagiere oder wo die Emotionen mit mir durchgehen in der einen oder anderen Weise, freudig, leidvoll, wie auch immer, wo wir halt durch viele Stimmungen durchgehen, sondern wo ich wacher Beobachter zunächst einmal meines eigenen Seelenlebens bin, meiner Gefühle, besonders aber auch meiner Gedanken, wo ich, wenn ich mich entsprechend schule, wirklich keinen Gedanken durch mein Bewusstsein ziehen lasse, den ich nicht durch mein Bewusstsein ziehen lassen will. Das kann durchaus ein Gedanke sein, der aus der geistigen Welt kommt, den also nicht ich primär geformt habe, aber trotzdem ich entscheide, ob ich ihn jetzt zulassen will oder nicht. Das sind so die Eckpunkte eigentlich eines modernen geistigen Schulungsweges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben darüber auch schon insofern gesprochen, als ein geistiges Wahrnehmen heute eigentlich nicht mehr im modernen Sinn ist, eine Vision zu erleben, wie es die alten Propheten erlebt haben, wo sie halt durch die Situation in dieses Bewusstsein versetzt wurden und dann in einem traumartigen Erleben, das sich aber durchaus in sinnliche Bilder gleitet, halt ihre Visionen erlebt haben. Heute wäre es der richtige Weg, die feinsten Seelenerregungen bewusst, die eigenen, zunächst einmal die eigenen Seelenerregungen bewusst zu beobachten, die Stimmungen vor allem, die kommen bewusst zu beobachten und bewusst zu erkennen, ist das jetzt meine Stimmung, hängt das damit zusammen, dass ich halt heute aus irgendeinem Grund gut drauf bin oder einen anderen Tag schlecht drauf bin und daher alles eher negativ sehe, das zu unterscheiden davon, dass wirklich eine Berührung da ist durch einen Menschen, dem ich begegne, durch einem Tier, dem ich begegne oder einer Pflanze, die draußen ist, ja sogar in einem Kristall draußen. Also das sind ja zwei Dinge, das eine ist meine Emotion, ich kann sagen, ja das gefällt mir, ich liebe halt eine Rosen, ein anderer sagt, nein Rosen mag ich gar nicht so, mir sind Gänseblümchen lieber, dann habe ich dort eine andere Empfindung, aber die hat nur mit mir etwas zu tun, die sagt über mich etwas aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Mensch hat halt mehr Beziehung zu Rosen, ein anderer mehr zu Gänseblümchen oder sonst etwas anderem oder genauso mit den Bäumen, das sagt etwas über mich aus. Die andere Seite ist, was kommt mir von dem Baum, von der Pflanze, von dem Tier entgegen, was drückt sich darin aus? Also das heißt, wir lernen unterscheiden, die Seelenwelt, das Seelische, das um uns ist, in Form verschiedenster seelischer Wesenheiten, die da sind, die können uns entgegentreten in Form von Tieren und so weiter, aber auch völlig übersinnlich, unsichtbar eigentlich für das sinnliche Auge sein und trotzdem ist eine Berührung da. Also wenn ich etwa eine Berührung mit einer Pflanze habe, die mich jetzt besonders anspricht, vielleicht wenn noch die Tauterwapfen drauf sind am Morgen, irgendwas, das Sonnenlicht sich bricht drauf, diese ganze Situation spricht zu mir, berührt mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hinter dieser Berührung, wo ich vielleicht jetzt empfinde, das ist schön, das ist mein Empfinden, aber hinter der Berührung steckt eine riesige geistige Wahrnehmung in Wahrheit, die mir aber zunächst nicht bewusst wird. Und wenn ich das jetzt unterscheiden kann, je mehr ich unterscheiden lerne, meine Haltung dazu, meine Sympathie oder Antipathie zu dem, was mir da begegnet, unterscheiden lerne von dem, was mir tatsächlich wirklich entgegenkommt. Und ich einmal ausschalten kann meine Sympathie oder Antipathie, sondern einfach versuche, ja was ist denn das, was da jetzt seelisch zu mir spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fange ich an, wirklich bewusst die Seelenwelt zunächst einmal wahrzunehmen. Da fängt es an. Und was zuerst nur so eine vage Berührung ist, wird mit der Zeit als ein ganzes, wie soll ich sagen, Seelenpanorama, das sich von mir enthüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ich also immer mehr und mehr merke. Das geht aber nur, wenn ich andererseits innerlich so wach geworden bin, wie ich natürlicherweise eigentlich nur in der Winterzeit in mir wach bin. Und wo ich gerade im Sommer zum Beispiel die Schwierigkeit habe, da träume ich leichter weg irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir müssen beides können, wir müssen uns ganz verlieren können an die seelisch-geistige Welt draußen. Zugleich aber auch ganz bei uns selbst sein. Dann bin ich drinnen, man könnte sagen in einer objektiven geistigen Wahrnehmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kann ich unterscheiden eben auch, was an Seelenerregungen, an Ideen, an Gedanken, die in mir reinkommen, ob die von mir kommen oder ob mir die aus der Welt entgegenkommen. Da fange ich an das zu unterscheiden. Ich meine die wunderbarste Vorübung dazu, die unverzichtbare Vorübung ist in den Nebenübungen die Gedankenkontrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine der wichtigsten Übungen, dass ich da merke. Und dann natürlich in der Folge auch insbesondere Gleichmut des Gefühls, die dritte Übung, in der ich Herr werde über meine Emotionen, über meine seelischen Erwägungen. Dann merke ich, was kommt mir entgegen, was steigt auf mich auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lerne also die Quelle kennen. Ich lerne kennen, da steigt aus mir eine Emotion auf, das ist schön oder das will ich haben. Das ist unangenehm, gefällt mir nicht, mag ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der andere sagt vielleicht genau das Gegenteil, weil er es anders empfindet. Das ist nur sein Seelisches, aber in dem was mich berührt ist auch ein Objektivseelisches. Aber ich muss es trennen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss unterscheiden können, was ist meine Tätigkeit, was ist die Tätigkeit der geistigen Wesen, die mir entgegenkommen. Also wir werden das sicher mal ausführlicher behandeln können, aber weil gerade vorhin die Frage aufgetreten ist, nur leiser Hinweis darauf. Das hängt eben auch mit den Wochensprüchen zusammen, die sollen uns helfen, diesen Rhythmus des Seelenlebens im Laufe der Jahreszeiten durch den ganzen Jahreslauf durch mit zu verfolgen, sie mit zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zu beobachten ist, steht ja eigentlich eh drinnen in den Sprüchen. Also lesen wir mal den 27. Wochenspruch, der jetzt für die Herbsteszeit gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Hintergrund haben wir, es ist aber auch die Michaelsstimmung, und die Michaelsstimmung, die ist schon ganz große Anregung, uns aber selbst bewusst zu werden. Sei es einmal im Selbstgefühl, starkes Selbstgefühl. Also zu unterscheiden, was bin ich, was ist die Welt rundherum, dass ich das trennen kann, voneinander. Also, 27. Wochenspruch, der nächste Schritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meines Wesens Tiefen dringen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erregt ein ahnungsvolles Sehnen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ich mich selbst betrachtend finde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sommersonnengabe die als Keim &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Herbstesstimmung wärmend lebt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als meiner Seele Kräftetrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steckt wieder eine ganze Menge drinnen. Also, es erwacht jetzt in meines Wesens tiefen ein ahnungsvolles Sehnen, also man sehnt sich noch etwas, was noch nicht da ist, aber von dem man ahnt, dass es gut wäre, wenn wir dem näher kommen könnten. Also ein ahnungsvolles Sehnen, dass ich mich selbstbetrachtend finde als Sommersonnengabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, unser ganzes Geistiges, unser seelisches auch, also auch alles das, was übersinnlich in uns lebt, denn die übersinnliche Welt lebt ja auch in uns, sie lebt draußen in der Welt, aber eben auch in uns, aber sie ist eine Gabe eben des großen, ganz großen Kosmos. Also jetzt insbesondere der Sonnenwelt natürlich auch, aber auch der Planeten, die sind, aber wenn man will, auch der ganzen Sternenwelt, die dazugehört. Also im Kleinen das Erlebnis, was wir in den letzten Vorträgen ja besprochen haben, wo wir gesprochen haben über die verschiedenen Mythen, wie denn die Welt überhaupt entstanden ist und wo eigentlich immer wieder im Hintergrund der Mensch gestanden ist, der kosmische Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Mensch, der so groß ist wie der ganze Kosmos im Grunde, aus dem dann zuletzt unsere Erde auch entsteht. In vielen Fällen so, dass dann dieser kosmische Mensch ja getötet wird, zerstückelt wird in gewisser Weise. Ja, das ist ein sehr wahres Bild, weil diese gewaltige kosmische Kraft, aus der unser Sonnensystem geboren ist, aus der letztlich aber dann auch wir als Menschen geboren ist, ja das ist eine Verfestigung, eine Zersplitterung eigentlich, Zersplitterung in Einzelwesen, in die Tierwelt, in die Pflanzenwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss ja sehen, dass aus der geistigen Sicht die ganze Natur wirklich sich aus dem Menschenwesen heraus entwickelt hat. Natürlich nicht aus dem, wie wir heute auf der Erde herumlaufen, sondern eben aus dem großen kosmischen Menschen. Aber dort sind alle Kräfte drinnen, die wir jetzt im Kleinen als Mikrokosmos in uns haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von daher ist überhaupt erst die Möglichkeit gegeben, dass wir als Menschen hier auf Erden ja letztlich die ganze große Welt, den Makrokosmos verstehen können. Mit in Wahrheit all den geistigen Wesen, die dort drinnen sind. Also im Kleinen natürlich auch zunächst einmal das Äußere Sinnliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was die Naturwissenschaft macht, wo sie sich Gedanken bildet. Ja, wo kommen die Gedanken her? Die Gedanken kommen daher, dass wir in uns nachbilden können etwas von den Gedanken, die die Welt geformt haben. Wir denken auch die Weltgedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir denken sie auf eine individuelle Weise durchaus. Aber trotzdem ist zugleich die Möglichkeit drinnen, dass sich darin die objektiven Weltgedanken, die Weisheit, aus der die Welt gebaut ist, widerspiegelt. Auf verschiedenen Ebenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da findet die Naturwissenschaft durchaus Wahrheiten drinnen. Es ist halt noch nicht alles. Weil was uns die Naturwissenschaft zeigt, sie steht heute an einer ganz scharfen Grenze mit alledem, was unser Bewusstsein ausmacht, unser Innenleben ausmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem weiß sie im Wesentlichen gar nichts. Ja, ich weiß, es gibt Psychologie und irgendwo, aber die Anschauung dahinter ist ja Seele, Geist gibt es eigentlich nicht. Das sind Gehirnfunktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir stehen eigentlich an bei den Gehirnfunktionen, über die wissen wir sehr viel mittlerweile. Aber, dass daraus Bewusstsein entsteht, null Verständnis vorhanden. Ein ewiges Rätsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das betonen viele Naturforscher heute, viele Neurowissenschaftler und so weiter. Ja, da stehen wir an. Manche sprechen das deutlich aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere sagen, ach Gott, mit dem Bewusstsein beschäftigt man sich gar nicht, weil da kommen wir eh nicht heran. Also blenden wir es einfach aus. Es ist uninteressant für die Forschung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, es ist methodisch natürlich verständlich irgendwo. Man tut halt, was man wirklich fassen kann und den Rest, ja, der bleibt halt für die Zukunft offen. Aber das wird eine ganz wesentliche Frage sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu erkennen, was lebt denn da als Bewusstsein in uns? Das heißt, als seelisches zunächst, als weisheitsvolles seelisches, aber auch als triebhaftes seelisches, das drinnen ist. Welche gewaltigen Kräfte da drinnen sind. Und was steckt dann auf weiterer Ebene hinter dem, was wir als Gedankenwelt erleben, formen, bewusst drinnen leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Denken leben wir ganz bewusst. Das ist das Großartige drinnen. Also beim Gedanken wissen wir, wie das zustande kommt in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wir zumindest bestimmte Gedanken aneinander erreichen. Da ist es nicht mehr nur, wie soll ich sagen, Instinkt oder etwas, was aus dem Unterbewussten kommt, sondern wir verfolgen es. Klar, egal jetzt, ob die Gedankenfolge dann wirklich richtig ist und mit der Welt zusammen stimmt oder nicht, aber wir wissen zumindest, warum wir diese Gedanken aneinander binden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist, ja, glaube ich, die Naturwissenschaft heute ist die eine Seite dessen, was wir in unserer Kulturepoche ja entwickeln sollen, was es so in der Form, ja, erste Ansätze gab es natürlich schon bei den Griechen irgendwo, also in der Antike, aber so systematisch, wie es heute betrieben wird, gibt es seit der Neuzeit. Und das ist das Bewusstseinsseelenzeitalter, dass das Bewusstsein erwacht einmal an der sinnlichen Außenwelt. Das heißt, was wir wirklich mit den Sinnen wach anschauen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt einzelne Vorzüge ja schon zu dem, also sehr viel von dem, was dann später in den abendländischen Naturwissenschaften ausgebildet wurde, hat seinen Ursprung eben schon bei den Griechen, beziehungsweise dann auch gerade bei den Arabern irgendwo. Also dort waren ja die großen Vorschulen eigentlich des wissenschaftlichen Denkens, aber und zwar des materialistischen wissenschaftlichen Denkens. Ganz interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade, wo man sagt, da ist auf der einen Seite eben gerade die Religion mit dem Islam, das ist etwa in die Zeitfeldes hinein, aber da gab es zugleich auch eine ganz materialistische Wissenschaft bereits. Da gab es das schon, dass Leichen seziert wurden und man halt nachgeschaut hat, was da drinnen ist. Man ist nicht mehr stehen geblieben dabei, den alten Philosophen nur zu vertrauen, die eigentlich gar nicht nachgeschaut haben, sondern die nachgedacht haben darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wie könnte denn der Mensch funktionieren? So wie es Aristoteles jetzt so kurz auf einen Nenner gebracht hat. Na ja, das Gehirn ist ein Blutkühler im Prinzip, die Seele sitzt im Herzen. Heute sieht man jetzt zumindest das ganze sinnliche Erleben, aber es hängt tatsächlich mit den Nerven zusammen und es hat halt da oben ein gewisses Zentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist ja sicher, das Gehirn ist ein Blutkühler auch, aber nicht nur, sondern es ist auch mehr. Aber Aristoteles hat seine Erkenntnisse nicht dadurch gewonnen, dass er jetzt Leichen seziert hat, sondern er hat philosophiert darüber. Eine Philosophie, in die aber noch geistige Wahrnehmung bei ihm selber zwar nicht einfließen, aber doch die noch im Umfeld da waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wusste also noch, was die Menschen, manche Menschen noch in seiner Umgebung geistig erlebt haben. Er konnte es eigentlich nicht mehr. Also bei ihm geht das, was vorher geistige Schau war, über eben in ein logisches Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein logisches Denken. Logos, das Wort, spielt eine Rolle. Das ist also die besondere griechische Variante dessen, wo es dann im Christentum später heißt, im Anfang war das Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Logos. Das heißt eigentlich die Weisheit, die hinter der ganzen Natur steckt. Auch hinter den ganzen geistigen Wesen, die dann vielleicht damit zu tun haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Aristoteles hatte ein ausgeprägtes Wissen davon, aber er hatte im Grunde keine hellsichtige Erfahrung. Im Gegensatz zu Platon, der noch zumindest der Weste davon hatte und der daher von seiner Ideenschau noch gesprochen hat. Weil wenn sich Aristoteles noch sehr viel schärfer bewusst war, ich bilde die Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Platon hat mehr gesagt, ich nehme die Gedanken der Welt wahr. Beide zusammen ergeben erst das was den Menschen eigentlich ausmacht in Wahrheit. Wir haben heute auch beides.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nehmen die Weisheit der Welt wahr und wir bilden uns auch Gedanken. Die Kunst ist halt zu erkennen, was ist geistige Wahrnehmung, was ist eigene Bildung. Weil wir sind eben auch Tätige dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Bewusstsein fürs Tätige, das lebt halt da als unserer Seele Kräftetrieb in uns. Weil eben um Gedanken zu bilden, wir unterscheiden ja gerne im Seelenleben Denken, Fühlen und Wollen. Aber wir müssen uns auch klar sein, wenn wir wirklich schöpferisch einen Gedanken bilden, also etwas denken, was so noch keiner gedacht hat und eine ganz neue Perspektive finden, dann kommt es aus dem Willen heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist da schöpferischer Wille drinnen. Also jeder Gedanke entspringt eigentlich aus einem Wollen. Es ist in Wahrheit auch ein Fühlen dabei, also eine seelische Bewegung dabei und dann kristallisiert es als fertiger, sehr abstrakter Gedanke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo also alles das, was früher hellsichtiges Erleben war, eigentlich einmal abgestorben ist und nur der blanke abstrakte Gedanke da bleibt. Das ist aber durchaus nichts Schlechtes oder nicht nur etwas Schlechtes. Schlecht wird es nur, wenn es einseitig so bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht umsonst sagt Rudolf Steiner oder schreibt das auch, gerade in der Beschreibung des geistigen Schulungsweges, also etwa in Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten, spricht er davon, also eine erste Grundregel für den geistig strebenden Menschen ist, die Scheu vor dem Abstrakten zu überwinden. Ja, was heißt das? Heißt das jetzt, ja wir sollen nur mehr abstrakt spekulieren, nach logischen Gesichtspunkten alles zusammensetzen und uns halt ausdenken, wie die Welt funktionieren könnte? Das ist damit gar nicht gemeint. Es ist damit gemeint, dass wir die wirkliche geistige Wahrnehmung erst dort haben, wo wir das sinnliche Bild wegstreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Abstraktion heißt eigentlich, ich sehe ab von dem sinnlichen Gehalt der Wahrnehmungen. Also von den Farben, von den Gerüchen, von dem sehe ich allen ab. Und dahinter steckt das Geistige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist also bezogen auf die Sinneswelt daher abstrakt. Es ist ganz was Dures zunächst. Aber der nächste Schritt ist der, dass ich von dort zur geistigen Wahrnehmung komme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da muss ich durch dieses Nadelöhr sozusagen durchgehen. Also bis zur Abstraktion kommen, durchgehen. Durchgehen und dann zur eigentlichen geistigen Wahrnehmung kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja so, wenn man auf dem geistigen Schulungsweg ist, ist die erste Stufe die sogenannte Imagination. Also ich spüre eine seelisch-geistige Berührung, durch was auch immer, durch einen Menschen, durch ein Tier, durch eine Pflanze, durch einen Stein oder durch ein rein übersinnliches Wesen. Ich fühle mich berührt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich bringe mir das zunächst zu Bewusstsein dadurch, dass ich ein Bild daraus forme. Ein imaginatives Bild forme. Das hat durchaus sinnliche Qualitäten drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man merkt nur an der Anordnung dann, dass es nicht einfach was Äußeres ist. Also, ich weiß nicht, extrem viel Engelwahrnehmung, also ist das Menschengestalt mit Flügeln und so. Also Engel sind keine Menschen mit Flügeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls nicht im sinnlichen Sinn, so wie sie gemalt werden. Und trotzdem ist das Bild richtig. Aber um den Wahrheitsgehalt, den Wirklichkeitsgehalt dieses Bildes zu erleben, muss ich eigentlich das Bild, das sinnliche Bild, das ich mir geschaffen habe, um einmal das überhaupt greifen zu können, muss ich ihn wegschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komplett wegschaffen. So etwas herstellen wie ein leeres Bewusstsein, das ist wahnsinnig schwer. Weil wenn wir uns wirklich aufmerksam beobachten, irgendwas bewegt sich da immer im Hintergrund in unserem Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der denkt und fühlt immer irgendetwas und brodelt im Untergrund. Also selbst wenn man einfach, wie man so schön sagt, ganz entspannt, gedankenlos da sitzt. In Wahrheit rennen dauernd Gedanken ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind dieselben Kräfte im Übrigen, aus denen sich in der Nacht die Träume bilden. Das ist auch nichts anderes. Das sind eigentlich Gedanken, die ablaufen, aber jetzt halt sehr chaotisch ablaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in denen sich ausdrückt meistens etwas von inneren, organischen Zuständen oder auch von seelischen Belastungen, die wir in uns tragen. Das gleitet sich halt dann in ein sinnliches Bild hinein. Das müssen wir aber alles abstreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir bauen zwar die Imagination aber jetzt bewusst mit den gleichen Kräften auf, aber das ist ein Bild erst. Das ist noch nicht die Wirklichkeit. Dann müssen wir es wegstreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann müssen wir es schaffen, auch die unterbewusst oder unterschwellig arbeitenden Gedanken zur Ruhe zu bringen, sodass wir wirklich einen Moment der geistigen Leere schaffen. Und trotzdem nicht einzuschlafen, weil das normale ist, wenn der Zustand eintritt, dann schlafen wir halt ein, dann kommen wir in den Tiefschlaf hinein. Also wach zu sein in einem schlafähnlichen Zustand, das ist der Punkt, wo dann die eigentliche geistige Wahrnehmung erst auftritt, die dann nicht mehr den sinnlichen Charakter hat, sondern wo wir in die geistige Wirklichkeit herankommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist wahnsinnig schwierig zu verstehen und wir werden sicher noch öfter darüber sprechen müssen, um das irgendwie greifen zu können. Aber es sind Dinge, die eigentlich jetzt in unserem Zeitalter uns sehr nahe sind. Weil, ich habe es ja schon oft gesagt, seit Beginn des 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhunderts, paradoxerweise, ist die Welt wieder offen für das Geistige oder die Menschheit ist wieder offen für das Geistige. Das finstere Zeitalter ist zu Ende gegangen. Also grundsätzlich ist die Möglichkeit für alle Menschen wieder da, geistige Wahrnehmungen zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur sie kommen heute eben, Gott sei Dank, wenn es gesund ist, nicht mehr durch Visionen, die uns überfallen. Und da gibt es den oder den Hellseher, den überfallen diese Wahrnehmungen und dann erzählt er halt davon. Das sind alte Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neuen Kräfte sind die, dass ich im Grunde zunächst einmal nur spüre, da ist ein Erlebnis, eine Begegnung mit einem Menschen, Tier, Pflanze, was auch immer, das hat mich berührt. Das berührt mich. Mehr merke ich gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus eigener Kraft heraus vertiefe ich dieses Erlebnis, bis ich immer mehr Details erkenne. Es ist eben nicht nur eine Berührung, sondern in der Berührung liegt viel, viel mehr drinnen. Und dann fangen wir an eben selber diese Imagination ganz bewusst aufzubauen und sind uns dabei voll bewusst, dass wir sie aufbauen, sind uns bewusst, dass sie auch geprägt ist von der Kultur, in der wir leben, wie es ja eben auch bei den alten Visionen der Fall war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man ja deutlich verfolgen, wenn man die verschiedenen Mythologien der Völker anschaut, dann sieht man, die Bilder, die sie gebrauchen, sind alle aus ihrem kulturellen Umkreis entnommen. Na klar, sonst hätte man es auch gar nicht verstehen können. Zeigt aber sehr deutlich, dass dieses Bild, dieses visionäre Bild noch nicht die Wirklichkeit ist, die seelische, die geistige, sondern eben nur Bild ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der nächste Schritt geht eben, dort dieses Bild wegzuschaffen und dann die objektive, seelisch-geistige Wirklichkeit zu ergreifen. Das haben die Eingeweihten dann immer gemacht, das war immer der nächste Schritt, dann eben von der Vision oder Imagination zur Inspiration zu kommen, das Bild, das ich mir gemalt habe, das aber auf einer Erfahrung trotzdem beruht, aber auf einer übersinnlichen Erfahrung, die ich nur in ein sinnliches Bild kleide, aber trotzdem, ich habe etwas noch unterbewusst mitbekommen davon und eigentlich in dem Moment, wo ich das Bild fertig habe und es dann auslösche, was wahnsinnig schwer ist, weil diese alten Visionen sind sehr stark, die fesseln einen irgendwo. Auch wenn man sie sich gar nicht merken kann, aber im Moment des Erlebens fesseln sie einen, da sind sie sehr stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss ich dieses ganz starke Erlebnis wegschaffen und dann fangt die geistige Wirklichkeit an, zu mir zu sprechen. Zu sprechen heißt, ich beginne zu erkennen, was ist denn das überhaupt, was ich da erlebe? Zuerst habe ich es in ein Bild gefasst und weiß eigentlich noch gar nicht so recht, was es bedeutet. Ja, ich habe jetzt Dreiengel gestalten von mir aus und die sagen auch etwas zu mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aha, wenn sie etwas sagen, kommt schon ein bisschen was von der Inspiration durch, also das heißt, das Ganze passiert auch nicht so zack weg und dann im Lernen, sondern es gibt Übergänge, vor allem beim alten Hellsehen. Beim modernen geistigen Erleben ist der Unterschied eigentlich wirklich viel radikaler. Da muss ich wirklich ganz bewusst diese Leere herstellen, die Leere des Bewusstseins, komplett leer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Moment, wo ich gerade spüre diese geistige Berührung, diese seelische Berührung. Dann eben das Bild machen, das ist auch ganz stark, das ist ein unheimlicher künstlerischer Prozess, wenn man so will. Also im modernen Sinn sollte da ganz das Ich dabei sein in dem Schaffen dieses Bildes, so wie ein Künstler dabei ist in seinem Schaffensprozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann das alles wegschaffen und dann warten, was spricht jetzt geistig zu mir durch dieses, in diese Leere hinein. Und es spricht eigentlich in einer, sagen wir es einmal in einer Gedankensprache zu mir, aber so, dass ich es Schritt für Schritt mitverfolgen kann, mit dabei bin. Es denkt in mir, aber ich bin mit dabei in diesem Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fängt sich an, das was vorher Imagination war, ist Inspiration selber auszusprechen. Und wenn das genügend da ist, dann komme ich bis zur Intuition und Intuition ist, ich werde eigentlich, in meinem Bewusstsein zumindest, das andere geistige Wesen, das mich angesprochen hat, dem ich begegnet bin, das mir zuerst nur diese seelische Berührung gegeben hat. Dass ich dann ins Bild gefasst habe, das Bild ausgelöscht habe, Inspiration, es spricht zu mir, ich fange an, die Bedeutung dieses Erlebnisses zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es so weit, das habe ich jetzt alles ganz wach gemacht, und dann bin ich stark genug, mich verlieren zu dürfen in dem anderen Wesen, so sehr mich verlieren zu dürfen, dass ich das andere Wesen werde, in gewisser Weise. Also eins werde mit ihm. Und dort bleibe ich auch nicht stehen, sondern komme zum Schluss wieder ganz zu mir zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich, ich in mir. Dann habe ich was erfasst von dem geistigen Wesen, das dort wirklich da ist. Man kann gar nicht sagen, räumlich, es ist ja nicht räumlich das Ganze, es ist ja überräumlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann kann ich von einer wirklichen Begegnung sprechen und von einer vollbewussten Begegnung sprechen. Ich weiß, dass das nicht leicht verständlich ist. Und um dem näher zu kommen, beschäftigen wir uns halt jetzt eben unter anderem mit der Apokalypse und jetzt im Speziellen haben wir uns die letzte Zeit mit der Kabbalah beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist ein geistiger Weg, der im Judentum entstanden ist und der auch im Grunde genau auf das hin zielt. Natürlich nicht so weit ist, wie wir heute sein können. Muss man auch sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kabbalah ist entstanden ja in der Zeit um das Erdenleben des Christus. Also erste Schritte schon in den ein, zwei Jahrhunderten vor dem Erdenleben des Christus, aber dann besonders wächst es in den Jahrhunderten nach dem Erdenleben des Christus. Insbesondere in den ersten zwei Jahrhunderten nach Christus ist einmal ein ganz starker Impuls da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dahinter stand aber auch immer das Bewusstsein, die ganze Weltschöpfung hängt mit den Menschen zusammen, beziehungsweise durch den Menschen, indem ich sein Wesen verstehe, verstehe ich auch das Wesen des ganzen Kosmos, weil wir eben der Mikrokosmos sind, der in gewisser Weise den gesamten Makrokosmos widerspiegelt. So unglaublich das scheint. Und darum haben eben die Kabbalisten vom Adam-Katmon, vom kosmischen Adam gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, sie haben eine tiefere Schicht aber dessen aufgezeigt, von dem was in der Bibel halt noch sehr in sinnliche Bilder gefasst ist. Das sind auch alles Imaginationen, aber die eben in ein sinnliches Bild gefasst sind. Die ganze Schilderung in der Bibel ist so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss sie nur lesen können. Wenn man den wirklichen geistigen Gehalt sehen will, wird es nicht reichen, dass man den äußeren Inhalt wiedergibt, immer wieder. Und dann womöglich materialistisch fehldeutet, also das Sechs-Tage-Werk, aha, in sechs irdischen Tagen oder so wurde die ganze Welt geschaffen und dann denkt man sich, das ist aber schon schnell gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie soll das funktionieren? Wir haben glaube ich schon davon gesprochen, also die Schöpfungstage ist ja ganz was anderes, das was man in der Bibel Jom nennt, Tag, das sind geistige Wesenheiten, Zeitgeister. Das sind also ganze Schöpfungsperioden, um die es da geht. Urengel, die Urengel, also die Zeitgeister, das waren dienstbare Geister, also die den Elohim, der Gemeinschaft der sieben Elohim, geholfen haben, um das Schöpfungswerk voranzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso wie es sieben Urengel gab, die eben diese Hilfsdienste, wenn man so will, verrichtet haben, so gab es eben auch sieben Elohim und es gab dann unter diesen sieben Elohim in gewisser Weise einen führenden Elohim, den Jahwe-Elohim, der dann später sich mit dem Mond verbunden hat, über das haben wir gesprochen. Die Elohim sind ja Sonnengeister, also zählen zum Pleroma der Sonne, wie es die Mystiker dann genannt haben, also vor allem dann in der Zeit nach Christi auf Erden, wir haben ja davon gesprochen, dass da ein unheimliches Aufleben des Mysterienwesens da war, ja teils gesundes, teils ungesundes, aber jedenfalls ein Aufleuchten trotzdem des Mysterienwesens, das schon fast ganz am Absterben war und wo dann die ganze Gnosis entstanden ist, also unheimlich viele geistige Strömungen, wo sehr viel geistige Wahrnehmung da war, halt in der Qualität sehr unterschiedlich. Also viele der Gnostiker haben ja ganz stark sich zum Beispiel aufgelehnt gegen das Jahwe-Prinzip, also sie haben geradezu in Jahwe den bösen Geist schlechthin gesehen, der nämlich das Verbrechen geradezu begangen hat, die geistige Welt ja materiell werden zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das, weil die Gnostiker hatten ein altes Prinzip, also noch in sich, wo es darum ging, ja nur ja im geistigen bleiben und möglichst sich nicht verunreinigen mit der materiellen Welt. Nur diese Verunreinigung mit der materiellen Welt, sie voll und ganz zu durchdringen, gehört aber geradezu einer zentralen Aufgabe des Menschen dazu. Nur durch dieses Durchdringen der materiellen Welt bis zu der heutigen Auseinandersetzung mit dem Materialismus und im Grunde in weitesten Teilen der Welt grassiert dieser Materialismus, aber man darf gar nicht schimpfen darüber, weil er ist notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden gerade daran das Geistige erkennen können. Es ist halt das Gegenbild. Das Reinmaterielle zeigt uns das, was aus dem Geistigen herausgestorben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das werden wir erkennen in der Kulturepoche. Ganz deutlich irgendwo. Aber dazu braucht man halt wirklich diesen Prozess zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen sehen den Leichnam und das, was aus dem Leichnam aufersteht im Grunde. Also auch das, eben dieses Erlebnis zu haben, wenn der Leichnam abfällt, ist das die Auferstehung des aufleuchtenden Geistes. Wir erleben das bei jedem Tod, den wir durchmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei jedem Tod. Wir gehen ja durch viele Erdenleben durch. Und einer der wesentlichen Gründe ist, ja erstens die Erfahrungen natürlich in jedem Leben mit der äußeren Welt, eben auch mit der äußeren Welt zu machen, aber vor allem auch durch den Tod durchzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur das gibt uns die Möglichkeit, immer bewusster zu werden und immer bewusster auch im Geistigen zu werden und unsere Freiheit mitzunehmen in das Geistige. Das ist die große Aufgabe. Das ist bei jedem Tod, durch den wir durchgehen, und wir sind schon etliche Male alle durchgegangen, es ist heute kaum jemand mehr da, der zum allerersten Mal geboren würde auf Erden, sondern die meisten von uns, die allermeisten sind schon durch einige oder sogar viele Inkarnationen durchgegangen, je halt nach ihrer geistigen Verfassung, nach ihrer seelischen Verfassung, manche mehr, manche weniger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir sind alle, im Grunde fast alle, durch mehrere solche Leben durchgegangen und sind daher auch durch viele Tode durchgegangen. Und die sind der stärkste Anschub für unser waches, freies Ich-Bewusstsein, sich selbst als freies Wesen, als freies, selbst, vollkommen selbstbestimmtes in seinem Willen, vollkommen selbstbestimmtes geistiges Wesen zu erkennen. Und wir haben darüber gesprochen, dass die Hierarchien, die über uns stehen, die Engel, die Erzengel, die Urengel, also das heißt auch eine Wesenheit wie Michael, oder eben die noch darüber stehenden Zeitgeister, die Urengel, also die Schöpfungstage, die eben nicht einfach eine bestimmte Zeitspanne sind, sondern Zeitwesen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was wir als Zeit erleben, ist nur der Schatten ihrer Tätigkeit irgendwo, weil das letztlich dann gemündet ist darin, dass unser Planetensystem halt einen bestimmten Rhythmus hat, wie die Planeten herumschwingen, wie die Sonne sich bewegt, wie der Mond sich bewegt und so weiter. Das ist diese äußere Bewegung, diese äußeren Rhythmen, was wir als Zeit bezeichnen, ist nur der Schatten dieser geistigen Tätigkeit dieser Urengel, die eben als Schöpfungstage bezeichnet werden. Und mit diesen Dingen haben sich auch die Kabbalisten beschäftigt und sie haben auch versucht, das eben gedanklich zu durchdringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind noch nicht so weit gekommen, wie wir heute kommen können, aber es war schon ein Schritt in Wahrheit in die Richtung eines neuen geistigen Bewusstseins. Es ist also eben nicht einfach eine Fortsetzung dessen, was durch die Propheten gegeben wurde, sondern es ist eine neue Stufe. Es ist eine Stufe mit mehr Wachheit verbunden, mehr gedanklicher Klarheit verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zumindest dort angedeutet drinnen. Und es ist eben auch ganz stark dort drinnen, das beherzigt, was später dann Rudolf Steiner gesagt hat, ist, der Geistesschüler darf keine Angst vor dem Abstrakten haben. Das heißt, sich dem übersinnlich Geistigen so zu nähern, dass er irgendwann auf das sinnliche Bild, auf das Sinnbild sozusagen verzichten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er soll es sich zwar aufbauen, aber er soll es wegstreichen und erst wenn ich es wegstreiche, die Gedanken, die dann auftauchen, die abstrakten Gedanken, wenn man so will, abstrakt im Sinne, dass sie des sinnlichen Gehalts entkleidet sind. Sie sind daher keine sinnlichen Vorstellungen mehr, sondern sie sind reine Gedanken. Na ja, dort haben sie versucht, die Kabbalisten hinzutasten, eben in einem reinen abstrakten Denken die Zusammenhänge zu erfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben ja gesprochen über diese verschiedensten Schema da, sie haben zum Beispiel, das habe ich ja gezeigt, also diesen Sephiroth-Baum, das ist ein ganz abstraktes Schema, was da steht. Und natürlich, wenn ich jetzt anfange, das Schema auswendig zu lernen, habe ich noch nicht sehr viel drinnen, sondern ich muss verstehen, wie es zustande kommt. Also im Prinzip steht dieses Bild, das ist nur eine, im Übrigen nur eine Ausformung, die möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt andere, wo diese zehn Kreise, die da sind, die zehn Sephiroth, die zehn Ziffern eigentlich, eine Sephira ist eine Ziffer, Sephiroth ist dann die Mehrzahl, es sind also die Ziffern eins bis zehn, die drinnen sind, die zum Beispiel zusammenhängen in Wahrheit mit den kosmischen Sphären, die so zehn. Wir haben sieben Planetensphären, also von der Erde aufsteigend, die Mondensphäre, die Merkursphäre, die Venusphäre, die Sonnensphäre, dann geht es weiter, Mars, Jupiter, Saturn, alles was dann noch weiter außerhalb unseres, dieses Kreises ist aber noch eigentlich zu unserem Sonnensystem gehört, von dem sagt Rudolf Steiner deutlich dazu. Ja, es gehört aber nicht eigentlich zu unserem System dazu, so ist es in gewisser Weise von außen angeflogen, also es wird jedenfalls nicht zu den sieben Planetensphären gerechnet und mit einer gewissen Berechtigung nicht dazu gerechnet, es hat einen gewissen anderen Charakter, wäre wieder ein riesiges eigenes Thema das zu besprechen, aber das würde uns jetzt zu weit führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es sind diese sieben Sphären und dann ist dann der nächste große Kreis die Sternenwelt und insbesondere der Tierkreis. Also der Tierkreis sind die Sternenkonstellationen, wo sich, wenn wir am Abend oder in die Nacht hineinschauen und die Planeten beobachten, dann bewegen sich die alle innerhalb des Tierkreises. Also nicht irgendwo nach oben zu tief oder nach unten zu tief, sondern alle bewegen sich also durch die Sternbilder, die halt den Tierkreis ausmachen, beziehungsweise dass das der Tierkreis ist, entsteht dadurch, dass sich eben dort die Planeten durchbewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss also sehen, die Sternbilder sind sowas wie Markierungen, wo die Planeten durchgehen. Und diese Konstellationen in diesen Konstellationen, das ist wirklich schon altes Wissen, also das hatten auch natürlich deutlich die Ägypter schon, die Chaldea, die Babylonier, also Chaldea sind die Neu-Babylonier, die haben das dann bereits sehr exakt erfasst, bis zum, ja selbst der Kopernikus noch, also der dann zu Beginn der Neuzeit vom alten geozentrischen System, wo die Erde in der Mitte steht, zum heliozentrischen System übergegangen ist, was es im Übrigen auch schon bei den Griechen gab, da war es halt geteilt, manche haben ein geozentrisches Bild gehabt, andere ein heliozentrisches, aber selbst der Kopernikus noch, also Anfang der Neuzeit im Grunde, baut im Grunde auf auf die Daten, die noch von den alten Chaldean stammen. Die alten Chaldea, also die fallen sowieso in die Zeit hinein, die Chaldea sind die sogenannten Neu-Babylonier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Babylonien gab es schon länger, aber dann so in der Zeit etwa siebentes, sechstes Jahrhundert vor Christus entsteht das Neu-Babylonische, das ist sechstes Jahrhundert vor Christus, das ist die Zeit, wo überall in der europäischen und asiatischen und nordafrikanischen Welt, wo das heranreift, was man die Verstandesseele nennen kann, die Verstandes- oder Gemütsseele, also wo die Philosophie im weitesten Sinne entsteht, halt in verschiedensten Abformungen und wo auch sowohl bei den Griechen als auch bei anderen Völkern und eben auch insbesondere bei den Chaldean eben entsteht eine wirklich eine genaue Vermessung dessen, wie sich die Planeten eben durch den Tierkreis durchbewegen und die genaueste Vermessung hatten die Chaldea. Also selbst die Griechen, selbst der große Ptolemäus, der ein heliozentrisches Weltbild hatte, aber die Messdaten, wenn man so will, die er verwendet hat, um sein ganzes System zu beschreiben, das waren die Tafeln der Chaldea. Die haben also die höchste Präzision gehabt und das ist in der Neuzeit erst, also nach Kopernikus, erst Tichodebrae hat dann genauere Messungen gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals auch noch ohne Fernrohr, ohne optischer Hilfsmittel außer also Visierlinien, die er hatte. Also er hatte schon ein riesiges Observatorium gebaut, das bestand aber da, wenn er so richtige Bauten hatte, wo man anvisieren konnte, die Sterne, sehr präzise, aber mit freiem Auge anvisieren konnte. Er hat erstmals also dann noch bessere Daten geliefert und die haben dann wieder den Johannes Kepler dazu gebracht, dass er sein System mit den elliptischen Bahnen entwickelt hat und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auf den Daten. Und dazwischen war dann irgendwo der Galilee, also die Zeit, wo das Fernrohr entwickelt wurde. Der Galilee war der erste, der halt dann angeschaut hat, ah, da ist der Jupiter, der hat vier Monde, die sieht man mit freiem Auge nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die vier Monde kreisen um den Jupiter. Bis dahin hat das noch kein Mensch sinnlich gesehen, war der Galilee der erste. Und der war halt dann auch der, den man direkt als Vater der modernen, neuzeitlichen Naturwissenschaft bezeichnen kann, der wirklich dann ganz exakt gesagt hat, messen, was messbar ist, messbar machen, was nicht messbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der geheime Nachsatz ist, alles, was sich nicht messbar machen lässt, das lässt sich naturwissenschaftlich nicht erkennen, das brennt man einfach aus. So haben wir das Problem, das Bewusstsein ist ein bisschen schwer zu messen. Ich meine, natürlich, man kann ja Reaktionszeiten und solche Sachen kann man irgendwo messen, aber wie groß oder wie breit ein Gefühl oder ein Gedanke ist, oder wie schwer es wiegt als Gewicht, das kann man nicht erfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das müssen wir mit anderen Mitteln herangehen. Also das heißt, das, was heute bezüglich der Psyche, also der Seele des Menschen gemessen wird, das ist halt dann nur ein Schatten des eigentlichen seelischen Erlebens. Auch wenn ich noch so viel messe, wie schnell die Nervenimpulse durchsausen, sagt mir das überhaupt nichts aus, was ich dabei erlebe, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagt nichts darüber aus. Selbst wenn man heute lokalisieren kann, aha, ich denke an meine Wohnung, da sind also da irgendwo irgendwelche Gehirnzellen besonders aktiv. Das kann man heute gut lokalisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was ich wirklich erlebe dabei und wieso eine Menge von Nervenzellen, die da sind, genau dieses bestimmte Gefühl, diesen bestimmten Sinneseindruck erwecken, warum Rot so ist, wie ich es erlebe, warum Blau so ist, wie ich es erlebe, warum mein Duft so ist, wie ich ihn erlebe, das kann ich aus dem überhaupt nicht ableiten. Also gerade das Qualitative, selbst der sinnlichen Eindrücke kann ich aus dem nicht ableiten. Das kann ich nur zur Kenntnis nehmen, aber das kann ich nicht ausreden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ja zum Beispiel genau das alles, was auch die ganze künstliche Intelligenz oder was immer da weiter daraus wird, nicht kann. Sie erlebt nichts dabei. Nichts, überhaupt nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erkennt auch nichts, sondern es ist ein Rechenvorgang, der abläuft, nichts anderes. Statistische Auswertung von Daten, werden die zusammengesammelt, die mit höchster Wahrscheinlichkeit gut zusammenpassen. Und das funktioniert heute so gut, dass man mit ein bisschen Nachsichtigkeit so sagen kann, aha, das spuckt eigentlich was Vernünftiges aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber im Prinzip verwendet sich nur Gedanken, die wir als Menschen einmal gedacht haben, die gesammelt wurden irgendwo, halt dann gespeichert wurden auf ein Speichermedium und dann wurde die trainiert damit. Und die kann jetzt sehr wohl Wahrscheinlichkeitsberechnungen machen, was gut zusammenpasst. Mit Denken hat das nichts zu tun, überhaupt nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich mit dem, was wir wirklich erleben dabei. Es hat vielleicht etwas zu tun, sehr wohl mit dem, was sich in unseren Nervenzellen, da oben im Gehirn abspült. Aber eben genau das gibt uns keinen Aufschluss darüber, was unser Bewusstsein wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind zwei verschiedene Dinge. Und viele Naturwissenschaftler, sogar mit einem gewissen Recht, reduzieren aber alles auf die Gehirntätigkeit, weil man anderes nicht messen und berechnen kann. Da kann ich messen und kann ich berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann ich so erforschen. Aber die andere Seite ist, was erlebe ich bewusst dabei? Was ist das Erlebnis rot? Und erlebt der andere Mensch das rot genauso wie ich? Oder nicht? Ja gut, wenn er farbenblind ist, ist klar, dass er es anders erlebt. Aber wie ist das eigentlich? Wo kommt das her? Natürlich, ich kann mit einer Fotozelle das Licht vermessen, die Lichtstärke vermessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann es spektroskopisch untersuchen. Das sind Zahlenwerte. Das sagt mir aber mein Erleben trotzdem überhaupt nichts und erklärt es überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja das, was Goethe so bewegt hat in seiner Farbenlehre und warum die so wenig verstanden wird heute. Weil er hat nichts am Hut gehabt mit Licht an irgendwelche Teilchen. Das hat ihn nicht interessiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder Licht an irgendwelche Wellen hat ihn auch nicht interessiert. Er hat gesagt, was sagt mir das über mein Farberleben? Was sagt mir das? Was sagt mir das über die sinnliche, sittliche Wirkung der Farben? Jede errotene aus hat eine ganz bestimmte seelische Wirkung auf mich. Und er wollte eben genau dorthin gehen, diese Wirkung, diese seelische Wirkung jetzt ganz objektiv zu erfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben nicht nur, ja, boah, das Rot ist so toll, das gefällt mir. Das ist so viel Energie, das gefällt mir. Und der andere sagt, boah, das ist so, so stark, das ist mir viel zu wild, ich habe lieber ein kühles Blau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da fühle ich mich wohler dabei. Es ist ja unterschiedlich bei den Menschen. Nein, aber was lebt objektiv in einem bestimmten Rotton, in einem bestimmten Grünton drinnen? Da steckt nämlich eine ganz bestimmte seelische Qualität dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was Rudolf Steiner, ja, der hat dann darüber geschrieben viel, weil er sich mit Goethe beschäftigt hat. Aber was Goethe schon gesagt hat, die sinnlich-sittliche Wirkung der Farben. Mit sittlich meint er jetzt nicht irgendwelche Moralvorstellungen, sondern damit gemeint die geistige Wirkung, die seelische Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche seelische Qualität steckt dahinter, hinter jeder Farbe. Und über das, sagen wir, Wellenlängern oder sonstiges, überhaupt nichts. Was sagt man, dass dieser weiße Rot liegt im Bereich von 600 Nanometer Wellenlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe ich da irgendeine Idee, was das seelisch in mir auslässt, wie mich das berührt? Nein, überhaupt nicht. Und Goethe hat die Farben aber als Maler gesehen im Grunde. Er wollte eine Farbenlehre für Maler eigentlich vor allem machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hat ja dann sehr bewusst, dass er beschäftigt mit der Farbperspektive und mit all diesen Dingen und hat verfolgt, wie entstehen die Farbphänomene. Also wie ist es beim Sonnenaufgang? Warum ist da die Sonne rot? Warum ist es rötlich, wenn das auftaucht, wenn die Sonne aufsteigt? Und wenn sie höher steigt, dann geht es ins Orange, dann wird es gelblich und wenn es dann wirklich vor allem im Sommer ganz hoch oben steht, am klaren Himmel, dann wird es praktisch weiß. Wie entsteht das? Naja, es entsteht, weil das Licht durch eine Trübe durchgehen muss, wenn die Sonne aufgeht, weil halt in der Erdnähe, also ganz unten die dichtesten Staubschichten, Rauchschichten, Dampf, also im Grunde viel Schmutz in der Atmosphäre ist, gerade in den tiefen Schichten unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn sich da das Licht durchkämpfen muss, dann erscheint es rötlich. Also Licht gesehen durch ein weißes Licht, also Licht überhaupt, er hat eben nicht gesprochen, das Licht setzt sich aus so und so vielen Farben zusammen, sondern er hat gesagt, ja das Licht, Licht ist Licht, aber wenn es jetzt erscheint, abgedunkelt, getrübt, dann wird das reine Weiße verfärbt zum gelblichen, zum orangen, zum roten, zum ganz dunklen roten und dann irgendwann sieht man nichts mehr. Das kann man ja sehr leicht als Versuch nachvollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat ihn interessiert. Aber mit jeder Nuance ist eine bestimmte seelische Wirkung auch verbunden. Jede Farbnuance.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da sieht man schon wieder so ein Beispiel, da ist eine seelische Berührung da, mit jeder Farbe, die wir erleben, ist eine Berührung da. Und dahinter steckt eine seelische Wirkung. Er hat einmal die Wirkung betrachtet, die es auf ihn hat natürlich, aber er hat dann eben auch verfolgt, wie das bei anderen Menschen ist, dass dort auch, das ist nicht zufällig, Rot hat eben etwas Wärmendes fürs Gefühl, obwohl, was sogar so weit geht, dass selbst Blinde interessanterweise, also die wirklich blind sind, wenn die eine Zeit lang in einem Zimmer sitzen, das ganz rot ausgemalt ist und rot beleuchtet ist, dann reagiert der Organismus darauf, indem ganz leise die Körpertemperatur ansteigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn derselbe Raum blau ausgekleidet ist, dann sinkt die Körpertemperatur ein bisschen. Also Rot heizt uns sozusagen an, Blau kühlt uns ab. Darum sagen wir ja, das eine ist die warme Seite des Spektrums, die rot-orange-gelb Töne, die anderen, die Blautöne bis ins Violett hinein, das sind die kalten Farben eher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann sich natürlich vermischen, indem dann Farbmischungen da sind, also zum Beispiel, wenn man nimmt, wo sich das Rote, das so richtig intensiv Rote, mit dem Violetten überlagert, da entsteht eine ganz intensive Farbe, eine Farbe, die Goethe als Pfirsichblüt bezeichnet hat, da ist sie in der zarten Form da. Wenn sie sehr intensiv ist, nennt man sie heute Magenta. Ihr kennt diese Magenta-Farbe, das ist so ein sehr intensives, ja, Rot kann man eben nicht sagen, ja, das reine Rot nennt man auch Goethe, aber es ist diese Magenta-Farbe, ihr kennt die wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist eben so etwas, was eigentlich eine Mischung, eine Überlagerung ist aus dem Roten und aus dem Blauen, und Blau-Violetten eigentlich, also aus dem Violetten, Violett und Rot. Das eigentliche Rot nennt Goethe das gelbe Rot eigentlich, das hat einen gelblichen Stich. Das Magenta hat eben keinen gelblichen Stich, sondern es hat etwas von der Kühle auch drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist andererseits aber unheimlich bewegend, also ich empfinde das immer so, vor allem wenn man es nicht nur jetzt als Druckfarbe irgendwo hat, sondern wenn man es wirklich durch ein Glasbar ist, dann kann man das sehr schön sehen. Wenn man das anschaut, das ist eigentlich energiegeladen bis zum Gehtnichtmehr. Da wird man innerlich so ganz, als Wiener würde ich sagen, da wurrelt es in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da wird es ganz lebendig in mir, da tut sich etwas. Kann soweit sein, dass das ganz unangenehmer wird, weil es so stark ist. Also ist die Gegenfarbe zum Grün zum Beispiel, gerade dieses Magenta, das reine Magenta ist die Gegenfarbe zum Grün.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grün ist im Übrigen auch eigentlich eine Mischfarbe, die entsteht, also wenn die Blau-Violett-Töne von der einen Seite sich überlagern mit den gelben Tönen von der anderen Seite. Also an einem Ende des Farbspektrums geht es von Rot, Orange, Gelb, von der anderen Seite kommt Violett, Indigo, Blau und wenn sich Gelb und Blau überlagert, mischt, dort entsteht das Grün. Das heißt eigentlich im normalen Farbspektrum zunächst kommt das Grün gar nicht vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz interessant. Wenn ich die ganze Geschichte jetzt betrachte mit Wellenlängen oder so, dann kann ich dem Grün genauso eine Wellenlänge zuordnen, da merke ich gar nicht, dass das etwas anderes ist irgendwo. Weil es entsteht in der Wirklichkeit durch eine Mischung, durch etwas, wo zwei Pole einander begegnen und durchdringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst ist es gar nicht da. Mit einem Prisma kann man das sehr leicht sehen. Das Prisma erzeugt Farbsäume nur an Kanten, wo ein Übergang ist vom hellen zum dunklen oder vom dunklen zum hellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt immer nur entweder die, vom Roten, Orange, Gelben auf der einen Kante und auf der anderen vom Blauen bis Indigo und bis zum Violetten. Und nur wenn die so nahe zusammenkommen, weil die Kanten halt so eng beisammen sind, überlagern sie sich und dann gibt es in der Mitte halt das Grün. Oder wenn ich es umgekehrt mache, entsteht in der Mitte das Magenta.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind Mischfarben, wo die beiden Pole zusammenkommen, wobei Goethe davon spricht, wo das Magenta entsteht, das nennt er Steigerung. Also Gelb und Blau, das Grüne ergibt sich als Mischung und das andere als Steigerung. Eben weil er erlebt hat, die Intensität, die da drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er nennt es auch Pfirsichblüt und das steckt eigentlich ein bisschen hinter unserer Hautfarbe, nur ganz zart. Weil da nämlich unser Blut durchschimmert. Da ist es also das Blut, das durch die Haut scheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ganz zarte Pfirsichblüt oder Magenta eben, ganz aufs Zarte, ist eigentlich die gesunde Hautfarbe des Menschen. Jetzt weiß ich, es gibt jetzt Völker, die eine dunklere Haut haben und andere, die eine blassere Haut haben. Es ist schon klar, aber dahinter steckt trotzdem immer dieses Magenta eigentlich oder Pfirsichblüt oder reines Rot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind alles nicht zufällige Dinge. Und goetheanistische Naturwissenschaft geht darauf, diese Zusammenhänge zu erkennen. Da brauche ich die ganzen Wellenlängen und das alles gar nicht betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will nicht jetzt das eine oder andere bevorzugen, sondern nur sagen, das was Rudolf Steiner auch gesagt hat, beide Seiten gern betrachtet. Die Wellenlängen des Lichtes, die haben was mit einem Bewegungsvorgang zu tun, das soll sein. Aber das sagt mir nichts über die seelische Qualität dessen aus, was sich da auch durch Wellenlängen beschreiben lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss ich erleben. Und das ist ein tiefes seelisches Erlebnis im Grunde. Das sind auch Tore zur übersinnlichen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Sinnliche. Das war für Goethe das große Anliegen. Er hat da nie einen Gegensatz gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum spricht er von der sinnlich-sittlichen Welt und meint eigentlich die sinnlich-übersinnliche Welt. Das war für ihn kein Gegensatz. Das gehört zusammen im Sinnlichen oder durch das Sinnliche, das Übersinnliche zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kann ich auch so weit gehen, dass ich jetzt die äußere Farbe wegstreiche und nur das Erlebnis, das ich an der Farbe habe, festhalte. Und dann komme ich weiter, dann merke ich, da stecken Wesenheiten dahinter. Also statt Wellenlängen begegne ich dann geistigen Wesenheiten, Elementarwesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beispiel ganz stark dort, wo sich ein Regenbogen bildet oder was, da ist geradezu ein Tanz von Elementarwesen. Nicht umsonst hat man dem früher, wenn man so einen schönen Regenbogen sieht, eine große Bedeutung beigemessen. Dass das ein Phänomen ist, das eben nicht alltäglich ist, dass sich da was tut und dass ich da so ein bisschen im sinnlichen Abglanz halt etwas erlebe von dem, was geistig dahinter ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich rollen dort lauter Elementarwesen herum, wo sich dieser Regenbogen bildet, der räumlich schwer zu fassen ist. Wo ist der eigentlich? Ja, äußerlich heißt es, ja das Sonnenlicht kommt halt in die Regentropfen hinein, dort wird es zweimal umgelenkt, zurückgespiegelt und zugleich wie durch ein Prisma in die verschiedenen Farben zerlegt. Ist auch richtig, keine Frage, ist auch richtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber mit dem Ganzen, was da passiert, sind eben eine Menge Elementarwesen verbunden und denen kann ich mich nähern, wenn ich seelisch offen bin, mich berühren lasse jetzt durch den sinnlichen Eindruck, aber dann tiefer gehe. Nicht nur stehen bleiben beim sinnlichen Eindruck, sondern wirklich spüre, was erlebe ich dabei, was ist meine Sympathie und Antipathie. Es kann ja jeder eine bestimmte Farbe lieber haben als eine andere, das ist aber mein Problem sozusagen, das sagt etwas über mich aus, ist auch eine Erkenntnis, aber was spricht objektiv durch die Farbe, was ist die eigentliche seelische Qualität, die dahintersteckt und wenn ich dort bin, dann bin ich eigentlich schon bei den Wesen, die dahinterstecken, also bei den Elementarwesen, die dahinterstecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Mensch kann das eigentlich erleben in Wahrheit. Es geht nur um die Wahrheit, die da ist. Es zeigt aber auch, wir müssen trotzdem zu dem Sinnlichen gewahr werden, dass da das Übersinnliche, das Sittliche sozusagen, wir verstehen das Wort meistens anders als es Götte verstanden hat, eigentlich wirklich nur damit ausdrücken wollen, dass es die seelisch-geistige Wirkung ist, die dahintersteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da muss ich halt von meinen Sympathien und Antipathien absehen, dann merke ich, das sind seelische Qualitäten und diese seelische Qualitäten, das sind Ausdruck seelischer Wesenheiten, die dort sind. Und genau das sind die Elementarwesen. Elementarwesen sind ja nicht im engeren Sinn, abgesehen von den Salamandern, sind sie nicht ich-hafter Natur, das heißt sie sind nicht im engeren Sinn geistige Wesenheiten, weil da gehört ja ich, eine Individualität dazu, das sind sie nicht, aber es ist etwas Seelisches dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es sind einzelne seelische Wesen, die dahinterstehen, das sind die Elementarwesen dann. Und das ist bei jedem Lichtreflex der Fall, den ich wo sehe in der Natur. Überall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen es nur zu Bewusstsein bringen. Erleben tun wir es eigentlich alle, aber erleben heißt noch nicht immer, dass es bewusstes Erleben ist. Und das ist heute unser Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir gehen ununterbrochen mitten durch die seelische, geistige Welt durch, und die hat noch mehr Vielfalt als die Sinneswelt. Die Sinneswelt ist so wie ein Schleier, aber durch den Schleier spricht sich die dahinterliegende Welt aus. Wir müssen uns nur berühren lassen davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann besteht die gute Chance, etwas von den Wesenheiten, die dahinter sind, zu erleben. Und wir haben eben diese geistigen Wesenheiten ja auch in uns. Sie wirken auch in uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben weil wir eben der Mikrokosmos sind, der den Makrokosmos widerspiegelt. Und der Mikrokosmos, der den Makrokosmos widerspiegelt, darf man eben auch nicht nur das Äußerliche sehen, sondern eben vor allem die geistigen Wesenheiten oder seelischen Wesenheiten, die dahinter stecken. Das ist das Wesentliche dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nur, ja mit Anführungszeichen natürlich, weil offensichtlich ist es doch etwas schwierig, weil sonst wird es eh jeder selbstverständlich erleben, wie es einmal war und wie es einmal wieder werden wird für viele Menschen. Und in dem Zeitalter stehen wir drinnen jetzt. Aber da haben wir dann die ganze Fülle, die eben sich äußerlich ausdrückt durch die verschiedenen Sinnesqualitäten zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die steckt dann dahinter. Das Zeitalter, in dem leben wir jetzt, wo eigentlich das zusammenkommen soll. Also klare naturwissenschaftliche Forschung, und sei sie auch zunächst einmal ganz materialistisch, aber wir lernen daran, objektiv zu beobachten, objektiv nachzudenken drüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sprechen die sinnlichen Phänomene zu uns? Aber durch die sinnlichen Phänomene oder mithilfe der sinnlichen Phänomene kann er die übersinnliche Seite sehen. Das hat Goethe angestrebt. Er schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Besondere bei Goethe war, dass er wirklich immer beides miteinander verbunden hat. Eigentlich es gar nicht wirklich trennen konnte, sondern immer das Übersinnliche mit dem Sinnlichen mitgesehen hat. Und das war eben nicht nur seins seelisches Erlebnis, also seine Sympathie, seine Antipathie, sondern das, was objektiv durchspricht durch die Phänomene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um da wach zu werden, muss man nur beobachten, mit wachen Sinnen durch die Welt gehen, aber auch wach sein dafür, was spricht das zu mir? Was erlebe ich seelisch dabei? Und dann eben noch zu unterscheiden, ist es bloß meine Sympathie oder Antipathie? Gut, dann sagt es was über mich aus. Offensichtlich ist Marot zu bedrängend, mag ich nicht. Ein anderer sagt, Marot fühlt mich wohl, da fühlt mich gekräftigt, das durchfließt mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann ganz unterschiedlich sein. Aber was ist die eigentliche Qualität? Ja, es ist etwas Kraftvolles darin, keine Frage. Marot ist etwas unheimlich Kraftvolles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn man jetzt so ein wirkliches Marot nimmt, man kann ja durch Mischungen alles Mögliche, wenn ich was Blaues hinein mische, dann wird es eben anders. Wenn ich was Violettes hinein mische, dann entsteht eben zum Beispiel diese Magentafarbe, die noch energiegeladener ist im Grunde. Aber Lebensenergie, das Marot kann sich natürlich verschieden ausdrücken, aber es kann auch etwas sehr Aggressives haben, etwas Bedrängendes zumindest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl ich vielleicht eher sage, ich komme mir nicht so nahe, kann man beim Magenta auch sagen, aber es hat eben dieses unglaublich Bewegliche. Ich empfinde es sehr stark, wenn man es nicht nur als Druckfarbe hat, sondern im Spektrum sieht, das gibt keine Ruhe. Aber äußerlich bewegt sich gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass das irgendwo hin und her wackelt, gar nicht. Aber man merkt, wie es das Seelische in Bewegung bringt. Wie gesagt, es kann angenehm oder unangenehm sein, das hängt vielleicht auch von der Tagesverfassung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bewegen tut es. Also das ist für das Seelische eigentlich ein Turboantrieb, das bringt etwas in Bewegung. Dann entsteht vielleicht die Sehnsucht nach dem Blauen oder nach der Abkühlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es wirklich dann die seelische Bewegung beruhigt. Überhaupt, wenn es dann ins Grün hineingeht. Das Gegenbild vom reinen Rot, also von dem Pfirsichblüt Magenta, ist das Grüne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das reine Grüne, das aus den Anteilen von Gelb und Blau entsteht, als Mischung. Also sozusagen die aktive und die passive Seite neutralisiert irgendwo und in einen gewissen Ruhezustand bringt. Es hat etwas Beruhigendes irgendwo drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich objektiv gesehen Beruhigendes. Wenn es halt wirklich das reine Grün dann wieder ist. Man kann eben in jeden Farbton, wenn ich was ein bisschen anderes hinein mische, kann ich dem sofort auch eine aggressive oder zumindest sehr aktive Note geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es kann auch Grün einen Schuss drinnen haben, eben so einen Arterotschuss drinnen haben, der dem dann was auch sehr Aufregendes gibt. Oder ich kann es sogar noch mehr dämpfen. Also zum Beispiel heute darum ist ja die Begleitung bei den Ärzten, bei den Spitälern oder so eben meistens diese Grün, dieses blassere Grün.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist kein so ein massives, starkes Grün, sondern ein grünliches. Weil das beruhigend wirkt. Wirkt seelisch beruhigend einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Objektiv gesehen. Bei fast jedem, außer er blockt sich zu sehr ab dagegen. Aber es wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es läuft alles unterbewusst ab. Also das sind Dinge, die man durchaus anwendet auch heute, solche Sachen. Ja, also das heißt wir können sehr viel von der Welt draußen miterleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sollen es aber, um es zum Verständnis zu bringen, also dann mit klaren, nüchternen Gedanken auch erfassen können. Und das ist, damit wir jetzt wieder ein bisschen zur Kabala zurückkehren, das ist der Versuch in der Kabala, diese Erlebnisse, diese Erfahrungen, die natürlich auch die alten Propheten in ihren Visionen hatten, aber es nicht mit klaren Gedanken fassen konnten. Die Kabalisten haben genau das versucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da haben überhaupt die Juden viel gelernt in dem Babylonischen Exil, was mit den Chaldeanen zusammengekommen sind und so weiter. Das hat viel Rolle gespielt. Natürlich auch der Einfluss dann der griechischen Philosophie, ja sogar das Ölmertum, das natürlich dann gekommen ist, zu Erdlebenszeiten Christi war Palästina ja Teil des Römischen Reiches, wurde also dort eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, da kommt dieses Verstandesdenken hinein, das zu einer Abstraktion führt. Also jetzt den Sinneseindruck wegzustreichen, aber bei den Kabalisten eben zu behalten, die seelisch-geistige Qualität, die dahintersteckt, der ganzen Welterscheinungen. Also die Farben sind halt nur so ein prägnantes Beispiel, aber das kann ich allem gegenüber machen, also auch den Formen der Tiere, der Pflanzen und so weiter, alle dem gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem auch, was ich an anderen Menschen sehe. Das Stand bei den Kabalisten ist ja ganz besonders im Hintergrund. Darum eben auch dort so besonders der Adam-Kartman, der kosmische Mensch, der im Hintergrund steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von dem der kleine Mensch, der sinnlich vor mir steht, sozusagen ein Abbild ist als Mikrokosmos. Naja, was waren diese Versuche also jetzt, diese Abstraktion durchzuführen? Die Schema, das haben wir ja schon besprochen, das will ich jetzt nicht wieder aufwärmen zu sehr, hatten wir ja in den letzten Vorträgen schon. Also es sind einmal die 10 Ziffern, die drinnen sind, die 10 Sephiroth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist durch die 10 Kreise angedeutet und diese 10 Kreise sind durch insgesamt 22 Verbindungslinien miteinander verbunden. Also da geht es so kreuz und quer durch. Und diese 22 Verbindungslinien sind jetzt gar nicht wieder zufällig, sondern die hängen zusammen mit dem hebräischen Alphabet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es gibt 22 Buchstaben im hebräischen Alphabet und die Kabalisten haben tatsächlich wirklich jeden Buchstaben auch als ein geistiges Wesen erlebt. Also da ist schon auch ein sehr starkes Erlebnis des Wortes drinnen. Es ist also nicht nur die, vor allem ja nicht nur die Schreibweise der Buchstaben, sondern der Klang, der drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn so ein hebräischer Text intoniert wird von einem Rapi oder was, dann ist das ja ein Gesang drinnen. Juden sind ja im Allgemeinen auch sehr musikalisch, das ist eine Anlage drinnen. Das hängt auch mit der ganzen seelischen Verfassung zusammen, also wie man herangeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, das alte Testament, die Schöpfungsgeschichte, das kann man durchaus auch wie ein Musikstück auffassen. Und eigentlich muss man den Text singen in Wahrheit. Weil in dem Rhythmus, in dem Klang der Sprache liegt das Eigentliche drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist wieder ein eigenes Thema. Ich habe es ja schon ein paar mal angedeutet, die ersten Zeilen der Genesis oder so. Also nur in dem ersten Wort, Pareschit, liegt eigentlich in den Lauten drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Anerregung drin, die Imagination, das Bild sich der ganzen Schöpfungsgeschichte, also erstes Kapitel der Genesis, sich auszubilden. Es ist alles drinnen. Alles was nach dem Wort Pareschit kommt, ist eigentlich nur eine Ausarbeitung dessen, was erlebt werden kann, wenn ich das Wort Pareschit, was einfach übersetzt wird mit Anfang oder im Anfang, und da merkt man dann nichts mehr davon, aber in dem Klang dieses Wortes, wenn ich mich in das vertiefe, das Wort sozusagen immer widerspreche, meditiere es eigentlich, aber meditieren heißt eben nicht nachgrübeln dran, sondern bewusst mich einleben in diesen Klang und aus dem Klang heraus mehr Bilderformen erlebe, was jeder einzelne Laut drinnen für Formbildekräfte hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im P vom Pareschit ist das P drinnen, das ist eine Blase, eine Kugel, ein Raum, mit dem beginnt die Schöpfungsgeschichte. Und das wird besonders deutlich dann bei den Kabbalisten und mit einem gewissen Höhepunkt dann eigentlich erst so im Übergang zur Neuzeit, da gab es dann einen berühmten Kabbalisten, den Isaac Luria, der hat in Israel tatsächlich gelebt, also nicht in Europa, sondern in Israel gelebt, und der spricht davon ja, womit fängt die Schöpfungsgeschichte an. Also einmal sehr wichtig ist, ohne Absicht, ohne Wille, es strömt aus der Gottheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was strömt? Oder was tut sich? Was tut die Gottheit? Wie beginnt sie erschaffen? Sie zieht sich zurück. Achtung, die Gottheit zieht sich zurück und schafft damit den Raum, in dem die Schöpfung entstehen kann. Da steckt schon sehr viel drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da steckt drinnen, also dort, wo die Schöpfung entsteht, ist das ein Raum, aus dem sich die Gottheit zurückgezogen hat. Das nennt der Isaac Luria dann das Zim-Zum. Klingt lustig, ich weiß, aber Zim-Zum heißt eigentlich Rückzug Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schöpfung konnte nur entstehen, weil sich Gott zurückgezogen hat und jetzt von außen sozusagen in diesen kugelförmigen Raum, so kann man sich das irgendwie vorstellen, der freigegeben wurde von der Gottheit, von da kommt jetzt von außen ein Schöpfungsimpuls hinein. Und dieser Schöpfungsimpuls, ich muss jetzt schauen, ob ich da das richtige Bildchen dabei habe. Ah ja, da haben wir es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, ich hatte es auch schon gezeigt. Es ist wieder dieser Sephirotbaum, also mit den zehn Kreisen, mit den zehn Ziffern. Ich weiß, ich habe irgendwann gesprochen, dass das auch den zehn kosmischen Sphären entspricht und habe es nicht zu Ende geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nur kurz, das sind die sieben Planetensphären, als achtes der Tierkreis, als neuntes kommt der sogenannte Kristallhimmel oder in der Bibel genannt, in der deutschen Übersetzung das Firmament oder die Feste. Das ist also eigentlich das Ende des sichtbaren Universums, kann man sagen. Also der Hintergrund, auf dem die Sterne erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat ja durchaus wirklich eine äußere Realität, weil wir eben nur bis zu einer gewissen Weite sehen, das ist schon sehr weit, was das geht, viele, viele Milliarden, Trilliarden Lichtjahre geht das schon, aber irgendwo ist aus. Es ist ein gewisses Horizontproblem, aber wenn man es jetzt zusammenbringt mit der Kabala, ist es genau der Freiraum, der entstanden ist, den Gott freigegeben hat, in dem die Schöpfung sich abspielen konnte. Also ein Raum, der befreit ist vom Göttlichen, aber es wirkt das göttliche Licht hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Isaak Luria, der also Anfang der Neuzeit eigentlich lebt oder im Übergang zur Neuzeit, spricht davon, also von Gott geht jetzt aus das göttliche Licht. Das steht ja auch in der Genesis drin. Es sprachen die Elohim, es werde Licht und es wird Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also damit beginnt es eigentlich so richtig. Obwohl vorher der Geist, der Elohim, über den Wassern schwebt, wie es so schön heißt, im Übrigen der Himmel, es sind auch Wasser, himmlische Wasser, Wasser unten, ist aber alles nichts Äußeres, sondern ist etwas, was mit der Seelenwelt zu tun hat im Übrigen. Also Wasser kann ein Bild für die Seelenwelt oft sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, aber jedenfalls, es werde Licht. Jetzt kommt, das Licht ist also der Geist Gottes, der jetzt in diesen Raum, den er freigegeben hat, schaffend hinein wirkt. Es ist so etwas wie ein Schöpfungsblitz, der hineinfährt, wie ein Blitzstrahl fährt das hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist natürlich jetzt wie eine Übersetzung in ein sinnliches Bild, das ist schon klar. Wenn man es jetzt ein bisschen übersinnlicher nur denken will und nicht in sinnliche Bilder direkt gleiten will, dann macht man das halt in so einem Schema. Dann seht ihr hier die Zehen Sephiroth und ich hoffe, man kann das ein bisschen sehen, da gibt es jetzt die Verbindungslinien, die sind teilweise gelb angezeichnet, also gelb untermalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das geht von da oben, von da oben, ich muss mich da ein bisschen, dass ich es von vorne sehe, es geht da, da hinunter, hinüber, da hinüber, bis hinunter. Da fährt der Lichtstrahl durch. Und dieser Lichtstrahl, dieses göttliche Licht, das hat jetzt auch etwas ganz Besonderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo kommt denn das her? Also aus dem göttlichen Bereich, also aus dem, was außerhalb des Raumes ist, den Gott freigegeben hat für die Schöpfung. Wobei außerhalb nur ein Hilfsbegriff ist, weil es ist eigentlich raumlos und zeitlos, was da ist. Also nur in dem Bereich, den Gott freigegeben hat, kann man sagen, dort entsteht durch Raum und durch den Schöpfungsblitz auch die Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es tut sich was in dem Raum. Und der fährt jetzt da hinein, dieser Schöpfungsblitz, aber wo kommt er her? Er kommt interessanterweise aus dem Nichts. Das ist ganz deutlich, also das ist hier ausgesagt aus dem Nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein, ein, im Hebräischen. A-I-N geschrieben oder E-I-N geschrieben, das ist übersetzt in unsere Schriftzeichen, ist egal, ein, das Nichts. Ist oft, also A ist oft, wo das A darin ist, vom Klang her, A-I, ist oft die Verneinung ausgedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Verneinung heißt Nichts, im Grunde. Also aus dem Nichts kommt das. Aber jetzt gibt es in der Kabbalah noch die Schriftzeichnung, ja, es gibt das Ein, es gibt das Ein-Soff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ein-Soff ist das Nicht-Begrenzte, also das Unendliche. Aber deutlich gesagt als das Nicht-Begrenzte. Wir würden sagen das Grenzenlose irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Wichtige ist, dass es aus der Verneinung kommt, aus dem Nichts. Über das haben wir ja eigentlich auch schon oft gesprochen. Alles Schöpferische kommt aus dem Nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann es aus Nichts ableiten, es ist nicht etwas, was ich in irgendeiner Form aus einem vielleicht vorher existierenden ableiten kann, sondern es wirklich aus dem Nichts kommt. Jeder schöpferische Impuls kommt aus dem Nichts. Auch wenn er vielleicht etwas, was schon vorhanden wäre, verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der neue Einschlag ist aus dem Nichts. Das ist der Begriff des alleinen Geistigen in Wahrheit. Weil der alleine Geist ist das, das dadurch existiert, dass es sich selbst schafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist sehr schwer zu verstehen, weil es ist nichts da und das Nichts schafft sich selbst. Und dadurch ist es. Aber eigentlich ist es auch nicht, weil es ja das Nichts ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist aber nur ein Problem unseres Denkens. Im schöpferischen Moment kann man das eigentlich erleben. Dass da jetzt was reinkommt, was vorher einfach nicht da war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn ich etwas nur umgestalte. Wir, wenn wir Künstler sind, gestalten ja eigentlich nur da irgendwas um. Wir malen ein Bild oder hämmern ein Plastik, meißeln sich oder wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder machen einen Tanz. Wie auch immer. Also da ist immer schon irgendwas da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir operieren halt nicht im reinen Nichts. Aber der schöpferische Impuls, der was Neues hereinbringt, was noch niemals da war, der kommt völlig aus dem Nichts. Das ist keine Ableitung von irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Nichts, die zweite Stufe, ist das Nichtbegrenzte. Das Nichts und das Nichtbegrenzte. Und aus dem kommt als dritte Stufe, laut Ansicht der Kabbalisten, also eben insbesondere des Isaak Luria dann, das Nichtbegrenzte Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Schöpfungsblitz. Eins of ore. Ore ist das Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachlich nicht zufällig ähnlich mit dem Ore, Gold, im Französischen zum Beispiel. Und dieser Schöpfungsblitz fährt hinein jetzt in dieses Nichts. Aber da ist jetzt angelegt, dass dieses Licht in Gefäßen aufgefangen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sollte das sein. Also es entsteht jetzt eigentlich der makrokosmische Mensch, dieses ganze Schema ist auch der Mensch, der Adam-Katmon, der sozusagen mit dem Kopf da oben ist und mit den Füßen da unten. Und da ist alles, was dazwischen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Mitte, Tiferet, Schönheit, hat mit dem Herzbereich zu tun, mit dem mittleren Bereich. Ist also im Grunde ein abstraktes Bild für den Menschen, für den Adam-Katmon, für den kosmischen Menschen. Das ist also das geistige Urbild, das jetzt hineinkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es ist eigentlich, die Gottheit hat sich im Zimzum zurückgezogen und es kommt aus der Gottheit, wie soll ich sagen, der schöpferische Impuls, den Kosmos bzw. den kosmischen Menschen zu schaffen. Das ist das Schema mit diesen 10 Sephiroth, das eben all diesen himmlischen Sphären entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Kosmos ist der große Mensch. Geht also hinauf bis zum Firmamentum, das ist die Sphäre, die noch über dem Tierkreis liegt, also den Hintergrund bildet sozusagen. Und darüber hinaus gibt es noch als 10.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sphäre, wie es auch der Tante dann später, etwa zur gleichen Zeit, ein bisschen vor dem Isaglurian, völlig unabhängig davon, und andere auch im Mittelalter schildern als das Empyreum. Das ist die 10. Sphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der eigentlich göttliche Bereich. Das ist beim Isaglurian der Bereich, wo das Ein, das Ein-Soph und das Ein-Soph-Or ist. Der Trinität im Übrigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das göttliche in seinen drei Facetten. So, und der göttliche Schöpfungsgedanke sozusagen, das ist dieser Sephiroth-Baum. Der steht auch für den Baum des Lebens zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher wird dieser Sephiroth-Baum auch genannt Edz Chaim. Oder Edz Chaim, wie man es aussprechen will. Und das heißt Baum des Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts anderes. Edz ist der Baum und Chaim ist Leben in Wahrheit. Also das heißt, dieser lebendige Kosmos, dieser lebendige Mensch, das ist der Schöpfungsgedanke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dass er sich, wie soll ich sagen, manifestiert wirklich dann in die Erscheinung tritt dazu, braucht das Licht. Das schöpferische Licht. Und da geht ihm jetzt dieser Schöpfungsblitz durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Licht soll in alle diese ideellen Gefäße gefüllt werden. Soll mit dem Licht erfüllt werden. Und jetzt tritt die große Problematik auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Gefäße sind ja so etwas, wir haben das besprochen schon ein bisschen mit den ganzen Bezeichnungen, die dabei auch sind. Also wo da Binah heißt und Chochmah. Also das oberste ist Keter, das ist der Kopf, die Krone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann gibt es Binah und Chochmah. Das hat was zu tun mit Verstand und mit wirklicher Weisheit. Es sind zwar verschiedene Dinge, es sind also bestimmte Seelenqualitäten, die damit zusammenhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also eigentlich sind diese Gefäße Seelenqualitäten. Es sind seelische Kräfte. Und die Frage ist jetzt, wie fühlt sich das göttliche Licht, das heißt dieser Geistesblitz, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Licht ist jetzt in dem Fall Bild für das Geistige, das hereinkommt. Wie nehmen diese Gefäße, das heißt diese seelischen Qualitäten, das auf? Und da entsteht jetzt die Problematik, dass nur die ersten drei Gefäße, die Krone, der Verstand und die Weisheit dieses Licht voll und ganz ertragen können. Die anderen zerbrechen, gehen zu Scherben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das haben wir auch schon gesprochen, der Herr von Anfang an ist in dem System, der in die Schöpfung ist, unvollkommen. Da ist was passiert, da ist ein großer Unfall sozusagen passiert, dass eigentlich alles was da drunter ist, also unter den oberen Dreien, alles was da unten ist, alle Gefäße sind beschädigt, zerbrochen, in Scherben gegangen. Aber doch jede Scherbe hat etwas von dem göttlichen Funken behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gefäße sind zwar zerstört, aber göttlicher Funke ist trotzdem überall drinnen. Nitzotz heißt das im Hebräischen. Das ist wenigstens wie der Blitz irgendwo drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher, worum geht es, was ist die Aufgabe des Menschen? Tikkun olam. Tikkun kommt im Jüdischen öfter vor, das heißt eigentlich Erreinigung von den Sünden. Erreinigung von den störenden Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Tikkun olam heißt Erreinigung der ganzen Welt von den Folgen der Sünde. Oder auch anders gesagt, Tikkun olam heißt Reparatur der Welt. Das ist unsere Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott hat eine Welt geschaffen, aber die Gefäße haben es nicht ausgehalten. Die geistige Kraft war sozusagen zu stark. Und das ist zum großen Teil ein Scherbenhaufen geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind aufgerufen, hier Reparatur zu machen. Also alles zusammenkippen, es heil machen, es ganz machen, es so machen, dass diese seelischen Qualitäten, die hier angedeutet sind in dem Tensehfirot, dass die wirklich Ausdruck des schöpferisch-geistigen Impulses der Gottheit sind. Dann kann das passieren, wenn das genügend durchgeführt ist, dann kann wirklich die Einwohnung Gottes im Reich, im Erdenreich, Malkuth, das ist da unten, also das ist wirklich unsere Erdenwelt da unten, dann kann die Einwohnung Gottes die Schechina im Erdenreich erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die unterste Stelle. Als Sefir hat es den Namen Malkuth, was soviel wie Reich heißt. Das Reich Gottes auf Erden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht. Und damit das wirklich voll und ganz stattfinden kann, muss der Mensch mitarbeiten, da die ganzen Scherben zu kippen, zu heilen, zu reparieren. Das ist die große Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also der Grundgedanke der Kabbalah, dass die Menschen da mitwirken. Auch ein deutlicher Ausdruck dessen, was ich ja schon oft in den Vorträgen betont habe, weil man so gerne leicht hinsagt, naja die Schöpfung ist vollkommen und dann sagt man noch als Nachsatz, ja wir Menschen haben es zerstört. Die Schöpfung ist von Anfang an nicht vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kann vielleicht sagen, ja weil das Bild war den Menschen zu schaffen. Nämlich in Wahrheit, wenn man es jetzt aus heutiger Sicht sieht, weil es darum geht den freien Menschen zu schaffen. Und dort wo es darum geht, ich habe ein geistiges Vorbild, nennen wir es einmal den geistigen Plan, ein freies geistiges Wesen zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist die notwendige Konsequenz, dass die Schöpfung zunächst einmal nicht vollkommen sein kann. Weil sonst wäre das Wesen nicht frei. Es könnte nur gut sein, es könnte nur das Gute wollen, es könnte nur im Sinne Gottes wirken, dann wäre es aber gerade nicht frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch ist frei, weil er sich sogar gegen Gott stellen kann. Mit allen Konsequenzen. Aber es passiert ja dann in der Bibel eh sehr schnell die Geschichte mit Kain und Abel und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja ganz notwendig, dass das reinkommt. Aber damit erwächst eben auch die Aufgabe des Menschen mitzuhelfen, dass das zur Vollkommenheit wird, eben tikkun olam zu betreiben, eine Reparatur der Welt. Und das ist unsere Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird es immer mehr. Also das heißt, der Weg des Menschen kann nicht mehr sein zurück zur Natur, wie sie war, sondern vorwärts. Vorwärts ist so vollkommen wie möglich zu machen, weil sie es von Haus aus nicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt wartet auf den Beitrag des Menschen. Ganz konkret auf den Beitrag des Menschen. Und dabei ist eben jetzt zu berücksichtigen auch diese 22 Verbindungspfade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wir eben diese ganzen seelischen Qualitäten, die dahinter stehen, wie wir die miteinander verbinden können. Die eben jetzt mit den 22 Buchstaben des hebräischen Alphabets zusammenhängen. Und die 22 Buchstaben des hebräischen Alphabets, die sind wieder nicht ganz zufällig, dass es 22 sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich zeige euch dann noch ein Schema. Ihr seht da oben etwas mit drei Kreisen angedeutet, oder so Kreissegmenten. Das sind einmal im innersten Kreis drei Buchstaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist das, ich werde nicht alle Buchstaben jetzt durchgehen, aber die vielleicht. Das ist das Aleph, das Mem und das Shin. Das sind die sogenannten drei Mütter im hebräischen Alphabet, aber auch in der ganzen Schöpfungsgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat was mit der Schöpfungsquelle zu tun, das hat was zu tun auch mit den drei Ausprägungen des Nichts. Zum Beispiel ein, eins of, eins of or. Also das Nicht, das Nichtendende, also sprich das Unendliche und dann das nicht endende Nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den drei hat es was zu tun. Es hat was zu tun, wenn wir es jetzt anthroposophisch betrachten, sind die drei Mütter, die drei kosmischen Vorstufen, zum Beispiel die da waren, aus denen dann unser Erdenkosmos, unsere Erdenentwicklung entstanden ist. Ihr erinnert euch, wir haben gesprochen immer wieder vom alten Saturn, die Wärmewelt, von der alten Sonne, die eine gasförmige, eine Luft- und Lichtwelt war, und dann der alte Mond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit denen hängt es auch z.B. zusammen. Aschin ist die Feuerwelt des alten Saturn, Aleph hat was zu tun mit der Luftwelt, mit der Sonnenwelt, und Mem ist das wässrige Element. Und mit dem fängt ja z.B. in der Schilderung der Bibel jetzt im Alten Testament bei der Genesis, fängt die ganze Schilderung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Perishit, Barah, Elohim, Haschamayim, ve&#039;et ha&#039;aretz. Haschamayim. Ha ist nur der Artikel, sh, da ist das She drinnen, das Shin, das ist das Feuer eigentlich, das drinnen wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Haschamayim ist das wässrige Element, das drinnen ist. Also diese Elemente sind deutlich drinnen. Wieder diese Dreigliederung, die drinnen ist, das ist nur so als Anregung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind die drei Mütter. Die drei Mütter kommen z.B. beim Faust vor, ganz deutlich, und sind dort in Wahrheit auch nichts anderes als die drei kosmischen Vorstufen. Und das ist alles bewahrt worden, was dort entwickelt wurde auf diesen kosmischen Vorstufen, die uns vorangegangen sind, was jetzt in neuer Form wieder herauskommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Goethe schildert das ja wunderschön, und das kann ich ja vorlesen, das Stück mit den Müttern. Kommt im Zweierteil des Faust vor. Also der Zweierteil des Faust ist in Wahrheit voll von imaginativen Bildern, die sicher bei Goethe angeregt sind, halt stark durch die griechische Mythologie, aber er hat sie ganz eigenständig verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da sind so viele Weisheiten drin. Also gibt&#039;s ja die berühmte Szene am Kaiserhof, also der Faust ist mit Mephisto am Kaiserhof angelangt und kommen dann halt auch dort zu großen Würden und so. Der Mephisto erschafft das Papiergeld im Grunde und gibt dann mit dem Kaiser ein Reichtum, der halt aber ein bisschen auf drinnen an den Füßen steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wird sich herausstellen, dass da Verwicklungen gerade daraus entstehen, aber der Mephisto zaubert quasi aus dem Nichts heraus das Papiergeld. Erinnert mich an unsere Zeiten auch irgendwo. Geld, was ist Geld? Geld ist Vertrauen in die geistige Leistung eigentlich in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist halt dann die Frage, ob die auch kommt oder nicht kommt. Ist ja heute im Spekulationsgeschäft auch nichts anderes. Man vertraut, dass die Firma so innovativ sein wird und mehr verkaufen wird und so weiter, dann gebe ich dort mein Geld hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und kaum sinkt das Vertrauen, nein, man glaubt es doch nicht, dann sinkt der Börsenstand wieder, der Börsenkurs. Also da steckt was Geistiges dahinter, aber wenn es nicht der richtige Geist ist, kann das halt sehr schief gehen und da ist halt der Mephisto, der dahinter steht. Er sagt ja zwar ist das leicht, doch ist das Leichte schwer bezüglich der Geldschöpfung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Kaiser will ja dann also mehr haben, er will vom Faust haben, dass auch die Helena und Paris, also diese Musterbilder aus der griechischen Mythologie, dass die in körperlicher Gestalt am Hof erscheinen. Und der Faust sollte das halt hervorzaubern irgendwo. Und naja, er hat ja den Mephisto, also sagt er, da kommt der König, der Kaiser will das haben, also mach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Mephisto sagt, bist du verrückt? Ich meine, das kann ich nicht. Man kann zwar irgendwelche kilgröpfigen Zwerge und irgendwelche Hexenfechsen hervorbringen, aber diese Teufelsliebchen können nicht als Heroinen gelten, also als Helena und Paris oder sowas. Da musst du dich woanders umschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da sagt er ihm, es gibt schon ein Mittel, aber dann musst du zu den Müttern hinuntersteigen oder hinaufsteigen, wie auch immer. Und den Faust schaudert. Zunächst einmal den Müttern, Müttern, das klingt so wunderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er wagt es aber dann doch, also er sagt dann, ja, doch in meiner Starren suche ich nicht mein Heil, also er sagt, ja, Mütter, es trifft mich immer wie ein Schlag, was ist das Wort, das ich nicht hören mag? Der Mephisto sagt dann darauf, ja, bist du beschränkt, das neue Wort stört dich, willst du nur hören, was du schon gehört? Und dann erwacht natürlich der Widerstandsgeist des Faustes, sagt doch immer, Starren suche ich nicht mein Heil, das Schaudern ist der Menschheit bestes Teil. Also mich schaudert es durch und durch, aber gut, dann gehe dorthin, auch wenn es mich noch so schaudert. Und vorher schon, als er die Mütter das erste Mal erwähnt hat, der Mephisto, dass das notwendig ist, und ihm sagt, dass das halt sehr schwierig wird, dort hinzusteigen, weil nichts wirst du sehen dort, den Schritt nicht einmal hören, den du tust, also du gehst eigentlich ins Nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da verantwortet der Fauste dann bekanntlich, in deinem Nichts hoffe ich das All zu finden. Naja, genau so ist es da, die drei Mütter, das ist das Nichts. Das ist das Nichts aus dem aber in dreigliederiger Gestalt alles entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das kann der Mephisto nicht. Das können die Widersacherkräfte nicht, und das können die regulären Hierarchien, also die guten Hierarchien sozusagen, die geistigen Wesenheiten, nur dadurch, dass durch sie das Göttliche durchwirkt. Von oben, hindurchströmt durch sie, so wie es da im Schöpfungsblitz gezeigt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann das auch durchaus mit den Hierarchien in Zusammenhang bringen. Dann ist es das göttliche Licht, der göttliche Funke, der da durchgeht. Aber, was passiert? Die Gefäße brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwerat hakenim. Bruch der Gefäße. Wichtiger Begriff in der Kabbalah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruch der Gefäße. Es kann nur ausgeglichen werden, und das ist das, was ich oft schon gesagt habe, was ist der Grund, dass die Gottheit jetzt erschaffen will ein freies Wesen? Dass den göttlichen Funken in sich trägt und in Freiheit daraus tätig sein kann, nicht auf göttliche Anordnung von oben, sondern aus eigenem Tun etwas beizutragen zur Schöpfung. Also die Heilung muss vom Menschen erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reparatur der Schöpfung, wie es halt die Kabbalisten sagen. Weil eben dieser Bruch der Gefäße hängt eigentlich nur zusammen mit dem Sündenfall des Menschen. Das ist nur der letzte Zipfel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hängt eigentlich zusammen, dass die Hierarchien selber dieses starke göttliche Licht nicht aushalten. Diesen starken Funken, der notwendig ist, um den freien Menschen zu schaffen, den vertragen die Hierarchien nicht. Nur die höchsten drei halten es aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles, was darunter liegt, scheitert bis zu einem gewissen Grad. Und was ich auch oft erzählt habe, je mehr das göttliche Licht von oben bis zur Erde sozusagen, oder bis zu uns herunterkommt, von Hierarchie zur Hierarchie passieren immer mehr Fehler. So könnte man sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gefäße sind immer ganz fehlerfrei und wenn sie nicht fehlerfrei sind, zerbrechen sie geradezu unter der Last des Geistigen. Das ist das Problem. Und daher unten der Mensch, der diesen Funken in sich trägt, wo es nicht so von oben da bis unten geht und dann letztlich, nicht einen vollständigen Scherbenhaufen, aber halt viele Schäden hinterlassen, sondern wo jetzt von da unten im Ich des Menschen, das sich mit der göttlichen Kraft verbindet, die Reparatur passiert dieser Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So groß ist unsere Aufgabe eigentlich und unsere Möglichkeiten. Also um nichts weniger geht es, als letztlich unsere ganze Schöpfung zu verbessern, zu reparieren. Und das ist eben auch der ganz starke Impuls, der drinnen ist in der Anthroposophie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es ja nicht nur darum, aha, ich verstehe jetzt, wie die Welt funktioniert, sozusagen geistig gesehen. Das ist einmal die Grundlage. Ich muss erkennen, welche Kräfte da walten, wie ich mit ihr umgehen kann, um sie zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es geht vor allem darum, dann wirklich in die Tat rüber zu gehen. Und das ist ganz klar, das wird nicht heute und nicht morgen sich vollenden lassen, weil wir noch so schwach sind und auch selber noch genug Fehler machen. Aber bis zum Ende der regulären Entwicklung, also diese sieben kosmischen Entwicklungsstufen, sollten wir soweit sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Welt repariert ist, sozusagen, und dass dann eine ganz neue Art von Schöpfung entstehen kann. Und wo in Wahrheit immer mehr Wesen an der Freiheit, die der Mensch gewonnen und Schritt für Schritt ausgebaut hat, wo immer mehr geistige Wesen daran teilnehmen können. Zum hundertsten Mal wiederholt, diese Freiheit haben die höheren Hierarchien, die über uns stehen, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Problematik. Sie haben die Erfüllung durch das Göttliche, aber damit nicht den freien Willen. Das Experiment könnte man fast sagen, dass die Gottheit mit uns gemacht hat, ist jetzt, schauen wir, was macht das unterste Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geben wir dem die Chance, so lange zu lernen, dass es aus eigenem einen schöpferischen Impuls hineinbringen kann. Also Licht von oben und Licht von unten. Dass sie dann, ja, irgendwo da in der Mitte trifft in Schönheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiferet, das wäre die Sephira Tiferet, da wo sich&#039;s trifft. Vielleicht, Zeit ist schon ein bisschen über, über Zeit aber noch nicht viel. Ich möchte euch das Schema nur hier noch erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Zusammenstellung, die sich orientiert an einem sehr frühen kabbalistischen Buch, am Sefer Jezira. Jezira ist die Welt der Formgebung. Olam Jezira, Olames Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jezira ist die Welt der Formgebung, das sind die formbildenden Kräfte in Wahrheit, die also in den Lauten eben auch drinnen sind. Also das, was wir zum Beispiel in Sprachgestaltung halt jetzt im Deutschen auch üben. Aber das kann man im Hebräischen also zweifellos auch sehr gut üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das hat eine ganz starke imaginative Kraft also drinnen. Eben wie ich es angedeutet habe, nur in dem Wort Bereshit. Also dem ersten Wort der Bibel, was im Anfang übersetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist im Grunde dieser Schöpfungsfreiraum, der Rückzug der Gottheit in dem B, der gebildet wird R, wo sich drinnen etwas seelisch zu Regen beginnt. Das ist das R, wo dann das Bereshit mit dem Sch schießt hinein. Der Feuerfunke, das geistige Feuer, das geistige Licht, das drinnen ist und im T schlägt es ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit, das macht die Schöpfung aus. Wenn ich das Wort Bereshit meditiere, das heißt mir es ins Bild schaffe, kann ich wie gesagt die ganze Schöpfungsgeschichte, erstes Kapitel Genesis daraus entwickeln. Das ist drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber nur noch was kurzes dazu. Also wir haben die drei Mütter drinnen, über die wir gesprochen haben. Wir haben dann die sieben einfachen Buchstaben oder Laute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man muss dazu sagen, im Hebräischen werden an sich nur die Konsonanten geschrieben, wie in allen alten Sprachen. Die Vokalisierung ist immer noch Gefühl gekommen. Später dann machen die Hebräer alle möglichen Punkten, also sogenannte masoretische Zeichen, um die Vokalisierung anzuteilten, weil dann immer die Sicherheit da war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war die da. Warum besonders die Konsonanten? Weil die Konsonanten eigentlich den Gedankeninhalt der Worte wiedergeben. Braucht ihr nur einmal versuchen, nehmt einen Satz, schmeißt alle Vokale heraus und schreibt nur die Konsonanten auf, man versteht ganz klar, was gemeint ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz klar. Macht es umgekehrt, schmeißt alle Konsonanten raus und behaltet nur die Vokale. Eine wunderschöne Stimmung vielleicht, es ist auch sehr musikalisch, aber bitte um was geht es eigentlich? Keine Ahnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, das Begriffliche, das gestalterisch-geistige Element ist weg, aber es ist eine Seelenstimmung, die ist drinnen. Die Vokale sind das Seelische, wenn man so will, die Konsonanten sind das geistig Formende, das drinnen ist. In allen alten Sprachen sind eigentlich zunächst nur diese geistigen Kräfte drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was ich dabei seelisch empfinde, das war eben eh ganz klar. Später halt nimmer, dann hat man Punkte und so weiter gemacht, dass man weiß, aha, jetzt kommt aber ein Vokal hinten nach, und zwar der Vokal A oder E oder wie auch immer. Dann sind es Punkte drunter, unter den Buchstaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also die drei Mütter, dann kommen sieben einfache, nein sieben Doppelte, Verzeihung, sieben Doppelte, hier sieben Doppelte. Doppelt, warum? Weil man sie hart oder weich aussprechen kann. Also Puh oder Puh zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Sachen. Hat aber was zu tun, sieben, die sieben Zahl hat was mit den sieben Planetensphären zu tun, mit den sieben Klassischen. Wobei die Zuordnung manchmal nicht ganz klar ist, welcher Buchstabe wo dazugehört, aber es sind jedenfalls die sieben Planetensphären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommen zwölf einfache, na das sind die Tierkreiszeiten. Die zwölf Tierkreiszeiten, die es durchgeht. Also wieder der ganze Kosmos oder der ganze kosmische Mensch, der drinnen steckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Adam-Kartman ist eben auch nichts anderes. Er liegt eigentlich seiner Leiblichkeit nach, sogar wenn man will, aber genauso seiner Geistigkeit nach im Tierkreis drinnen, die zwölf. Das ist die ganze menschliche aufrechte Gestalt, vom Wider oben bis zu den Fischen bei den Füßen unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der Mitte da irgendwo die Waage und so drinnen. Also das kann man durchgehen. Und ja, es sind drinnen bei Menschen die Planeten auch drinnen natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind, also Herz zum Beispiel, Sonne, Lunge hat was mit Merkur zu tun, das ist das merkuriale Element, Atmung, Einatmung, Ausatmung, dieses Rhythmische. Der Merkur ist eben der schnell Bewegte, weil der Merkur immer sehr nah an der Sonne steht und einmal davor, einmal danach. Das heißt er ist einmal sichtbar vor Sonnenaufgang, dann geht er der Sonne ein Stück voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder er kann als Abendsterne erscheinen, also kurz nach Sonnenuntergang. Weil wenn die Sonne am Himmel ist, dann ist die so hell, dass man den Merkur einfach nicht sieht, der wird überstrahlt. Bei der Venus, der nächste Planet, die aber auch sehr nah an der Sonne ist, aber doch schon ein bisschen stärker sich weiter entfernt, die kann sogar, die ist sehr hell, also die kann man sogar bei Tageslicht sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sonst kein Planet. Also so wirklich bei Sonnenschein auch. Also kann man durchaus, zumindest am Morgen oder so, da ist die Sonne schon deutlich aufgegangen und die Venus glänzt immer noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ebenso beim Abendsterne. Also beim Merkur ist das nicht, er ist zu lichtschwach, aber er ist immer einmal vorher, einmal nach der Sonne. Das geht sehr schnell, der ist sehr schnell beweglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Mondphasen ist er die schnellste Bewegung, also die zweitschnellste sozusagen nach dem Mond. Daher ist die klassische Planetenordnung im alten geozentrischen System oder im antiken System nicht so, wie wir es heute nach der räumlichen Anordnung sehen. Da sieht man ja, der Sonne am nächsten ist der Merkur und dann die Venus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sieht man es im alten System nicht, sondern da ist, wenn man nach den Rhythmen geht, fängt es an mit dem Mond, der hat den schnellsten Rhythmus, aber dann kommt schon der Merkur, dann kommt die Venus, dann kommt die Sonne. Das heißt, wenn man das räumlich ansehen würde, wäre scheinbar die Venus der Sonne am nächsten Planeten, stimmt aber gar nicht, weil das ist der Merkur in Wahrheit. Aber nach den Rhythmen, nach der Beweglichkeit geht es eben Mondrhythmus, Merkurrhythmus, Venusrhythmus, Sonne entspricht dem Jahresrhythmus, also die Sonne geht sozusagen, wenn wir es von der Erde aus betrachten, einmal im Jahr herum braucht genau ein Jahr, das ist der Sonnenrhythmus und dann geht es weiter Mars, Jupiter, Saturn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die sieben Planeten, die da drinnen sind. Und dann eben wie gesagt die 12 Tierkreiszeiten. Also das Ganze ist ein Beispiel, wie man Geistiges sehr bewusst in sehr abstrakte Schemen hineinbricht, aber eben mit einem guten Sinn, um das sinnliche Bild loszulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sinnliche Bild, das man sich aufgebaut hat, um einmal ein geistiges oder seelisches Erlebnis fassen zu können und beschreiben zu können, dazu muss man es heute in ein sinnliches Bild letztlich fassen. Für seelische Feinheiten und gar für geistige Feinheiten haben wir einfach zu wenig Begriffe dafür, zu wenig klare Begriffe dafür. Da ist halt dann das, ein Bild sagt mehr als tausend Worte, also dann fassen wir es eigentlich in diese Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist, solange es in ein sinnliches Bild gefasst ist, eben noch nicht das Übersinnliche. Das müssen wir abstreiten. Und daher ganz bewusst hat der Gang in so scheinbar ganz abstrakte Schemen, abstrakt sind sie auch in dem Sinne, es ist jetzt nichts Sinnliches mehr da ist, natürlich bei der Zeichnung ist es trotzdem was Sinnliches, aber es ist eben ein Schema, abstraktes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnte man auch anders machen, hat man auch gemacht. Also es gibt verschiedenste Arten, wie das dargestellt wird. Wie gesagt, eben auch mit zehn Sphären, die konzentrisch sind, sieht man, dass das wirklich den zehn Sphären entspricht, bis hinauf zum Empyreum, von dem wir gesprochen haben, ist eine völlig andere Darstellung möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Gedanke dahinter, das Geistige dahinter bleibt dasselbe. Also das sind Hilfsmittel, Krücken. Daher durchaus kann man sich sowas auch selber machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann sich selber überlegen einmal, wie ich mir diese geistigen Dinge in ein Schema fasse, wo ich die Zusammenhänge erkennen kann. Weil die wirkliche Imagination, also die wahre Imagination, also das heißt nicht die sinnliche Verbindlichung, sondern das was dahinter steckt, ist dass ich die Zusammenhänge erkenne und verstehen lerne. Also gerade durch die Stufe der Inspiration dann zu verstehen lerne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wie hängt denn das alles zusammen. Also es ist einfach eine Krücke, wenn man will eine Meditationshilfe, um diese Zusammenhänge zu schauen. Aber das eigentliche geistige Erlebnis ist also hier zum Beispiel, dass ich die ganzen seelischen Qualitäten, die da aufgezählt sind, die eben den zehn Sephiroth entsprechen, dass ich die erleben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Tiefe erleben kann. Und erleben kann dann sogar die geistigen Wesenheiten, die damit verbunden sind. Aber an dem Schema kann ich mich orientieren, anhalten, dass ich den Überblick nicht verliere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das war jedenfalls der Grundgedanke. Das müssen wir heute nicht so machen. Also ich will jetzt nicht Anthroposophie zur Kabala umformen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will euch nur zeigen, wie es halt so verschiedene Wege gibt, da einen Zugang zu finden. Und das mit den Schemen, also vor allem deswegen, weil wir es für unser Apokalypse-Thema eigentlich brauchen. Ihr wisst, ich habe ja schon begonnen und werde sicher noch ein paar Mal darauf eingehen, diese abstrakten Schema mit der Weltentwicklung, diese sieben großen Weltentwicklungsstufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann haben wir gesprochen, jede dieser sieben Stufen vom alten Saturn und so weiter bis zum Vulkanzustand geht durch sieben Lebensstufen durch. Und jede dieser sieben Lebensstufen geht durch sieben Formzustände durch. Und jeder dieser Formzustände untergliedert sich dann in Hauptzeitalter und in Unterzeitalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kann man noch variable kleinere Bereiche auch noch finden. Also die Unterzeitalter werden zum Beispiel entsprechend unseren Kulturepochen, die Hauptzeitalter entsprechend der atlantischen Zeit oder der lemurischen Zeit oder jetzt der nachatlantischen Zeit, in der es sieben Kulturepochen gibt. Notis ist auch im Grunde ein abstraktes Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ja auch eine ganze Menge Zeichnungen dazu, bei denen man sich erst orientieren muss, die aber sehr hilfreicher sein können. Also sich das anzuschauen. Und das heißt keine Angst vor dem Abstrakten auch zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wirklich auf sowas hinzubringen. Aber nicht nur zu sitzen vor dem Schema und jetzt das Schema auswendig zu lernen, sondern das Entscheidende ist, ja habe ich die geistige Berührung, die seelische Berührung draußen mit den Tieren, den Pflanzen, den Steinen, den Menschen. Was ist da wirklich dahinter? Aber es geht dann um die Erfahrung, die ich gemacht habe, wirklich greifen zu können, sie einordnen zu können, kann ich früher an diesen Schema dann auch lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das als Hintergrund. Und wenn wir den Weg zum neuen Jerusalem verstehen wollen, die ganzen Schilderungen, wie dieses neue Jerusalem aufgebaut ist, das ist ja auch nicht eine, es ist als Stadt aufgebaut oder schematisiert, aber das ist eben eigentlich nur das Schema. Da geht es ja nicht darum, dass jetzt wirklich irgendwo so eine Stadt, wie wir sie kennen, gebaut wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern die hat kosmische Bedeutung. Das ist genauso so ein großes kosmisches Schema, das dahinter steckt. Und dass wir das lesen können, mit den ganzen Edelsteinen, die vorkommen, die zwölf Edelsteine, die vorkommen, zwölf Arten von Edelsteinen, was die bedeuten und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann muss ich sowas lesen können. Das Bild, das eigentlich so wie ein sinnliches Bild herüberkommt, obwohl der Johannes eben schon sich sehr bewusst war, dieser Hintergründe, nur eben um es kommunizieren zu können, konnte es nur in solche Bilder gleiten. Aber für den, der ein bisschen tiefer blicken will, geht es darum, die wirklichen Zusammenhänge hinter den Bildern zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum beschäftigt man sich jetzt mit diesen Dingern. Die Menschheit arbeitet schon lange an dem. Und in den verschiedensten Kulturen sind verschiedenste Mittel entwickelt worden, um das zu fassen einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Anthroposophie ist halt meinem Empfinden noch der modernste Weg. Und der bewussteste Weg vor allem. Der gedankenklarste Weg, um das ergreifen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also darum geht es. Aber jetzt lese ich euch noch schnell zum Abschluss noch einmal den Wochenspruch vor den 27. In meines Wesens tiefen Dringen erregt ein ahnungsvolles Sehnen, das ich mich selbst betrachtend finde, als Sommersonnengabe, die als Keim in Herbstestimmung wärmend lebt, als meiner Sehne kräftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal, meine Lieben. Ich danke euch fürs dabei sein. Danke euch allen im Livestream auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Vielen Dank, Wolfgang. Gerne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke, danke, danke. Gerne, meine Lieben. Danke für&#039;s so treu dabei zu sein, ohne dem könnt ich&#039;s auch nicht machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke. Und danke für die Arbeit, die ich manchen von euch mache mit meinen Vorträgen, nämlich die Transkribieren und das Weiter tun. Es ist einfach total was Gemeinsames.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dafür herzlichen Dank. Schönen Abend.&lt;br /&gt;
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		<author><name>SaKe</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 227. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2024-09-20T08:02:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: /* Rohtranskription des 227. Vortrages */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Rohtranskription des 227. Vortrages ==&lt;br /&gt;
+++ dies ist eine Rohtranskription. Wenn du wissen willst, WIE eine fertige Transkription ausschaut, dann schau dir z.B. als Muster die [[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|10. Folge an]]. Melde ich gerne übers [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] bei uns, wenn du bei der Textarbeit [[MitTun bei Anthro.World|MitTun]] möchtest. Wir freuen uns auf dich! +++   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei mir läuft das schon. Aha, hast du ihn jetzt? Genau. Ja, sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das dauert manchmal ein bisschen bis es greift, obwohl es schon eingeschaltet ist. Aber jetzt geht&#039;s. Alles gut, ja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fein. Dann gehen wir&#039;s an. Blinklicht haben wir heute auch keins, das habe ich gerade ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe da eine Birne, die habe ich gewechselt, aber sie hat trotzdem wieder geblinkt. Aber dann schraubt man sie halt auch aus. Dann blinkt nichts mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut. Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zur 227. Folge zur Apokalypse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es beginnt mit dem 20. Wochenspruch. Nimmt wieder auf alles, was wir vorher jetzt, mindestens die letzten drei Wochensprüche hatten, nimmt es jetzt wieder ganz stark auf, bringt es auf einen gewissen Punkt. Ich lese es einmal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So fühl ich erst mein Sein, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fern vom Welten-Dasein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In sich sich selbst erlöschen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bauend nur auf eignem Grunde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In sich sich selbst ertöten müßte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uh, das ist stark! Also wir haben jetzt so die letzte Zeit eben das gehabt, dass wir mit dem Sinnesschein, der von draußen kommt, mit dem Licht, das von draußen kommt, mit den ganzen Sinneseindrücken, die von draußen kommen, das Geistige mit aufnehmen in uns. Und dass es jetzt darum geht, das in sich eben aufzunehmen, sich dessen bewusst zu werden. Im letzten 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wochenspruch war dann das mit der Erinnerung zu umschließen. Erinnerung in dem Sinne gemeint, dass man es eben wirklich im Inneren nimmt und das aber wieder aus eigener Kraft also hervorholen kann, ergreifen kann aus eigenem. Es ist gar nicht also die normale Erinnerung damit gemeint, sondern wirklich im größten Sinne das, was von außen kommt, innen verarbeiten und neu eigentlich herauszubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt aus eigenem herauszubringen ist. Das ist eigentlich im Erinnern wirklich drinnen. Also das heißt etwas, was von außen kommt, jetzt zu meiner Innenwelt zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar eben vor allem auch das Geistige, das mitkommt mit dem ganzen Sinnenschein, der drinnen ist. Das ist oft wirklich ein Weg, um sich geistiger Begegnungen mit Naturwesen zum Beispiel bewusst zu werden. Es ist nicht immer so, dass ich schaue jetzt und sehe gleich zehn Elementarwesen herumtanzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist vielleicht noch beim alten Hellsehen manchmal der Fall. Aber gerade beim neuen Weg ist es oft so, dass gerade erst indem ich das jetzt aufnehme, mich erinnere, das aktiv ergreife, wieder sozusagen mir hole. Aber das ist nicht einfach was Fertiges, was ich hole, sondern ich muss es selber neu erbauen, neu aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist überhaupt die neue Art des Gedächtnisses, die alte Art des Gedächtnisses, wo das einfach so hervorspringt, was einmal war, die wird immer mehr verschwinden. Wir merken es ja heute eigentlich schon, wenn man sich an etwas erinnert, wie blass das eigentlich ist. Also wie abstrakt das eigentlich ist im Vergleich zum ursprünglichen Erlebnis, das da war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Art des Gedächtnisses wird verschwinden. Sie wird umso schneller verschwinden, je mehr wir uns geistig entwickeln. Jetzt darf man sich nicht schrecken, ich merke mir gar nichts mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mir das merken und werde es ergreifen und tiefer ergreifen, mit dem ich mich wirklich geistig bewusst verbinde. Alles andere wird zerrinnen und soll eigentlich auch zerrinnen. Und eben auch, wenn man auf das eigene Leben zurückblickt, wurscht, was gestern war oder vielleicht auch was vor zehn Jahren war, es wird, wenn man es wirklich ganz bewusst geistig ergreift, dann wird sich vor allem der geistige Hintergrund offenbaren von dem, was damals geschehen ist, bei wichtigen Lebensaugenblicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Großen und ganz Starken ist es ja dann das, was wir erleben als Lebenspanorama, wenn wir über die Schwelle gehen. Wenn wir über die Schwelle des Todes gehen, ins geistige Reich hinübergehen, dann haben wir einen Überblick über unser vergangenes Erdenleben. Aber es ist nicht einfach nur so, wie eine Videodokumentation unseres letzten Lebens, sondern was eigentlich herauskommt, ist, welche geistigen Impulse waren da drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sind mir geistige Impulse entgegengekommen, die wichtig waren für mein Leben, die meinen Lebenslauf geprägt haben irgendwo, das wird ganz besonders hervorleuchten. Das sehen wir ja oft nicht, wir erinnern uns vielleicht äußerlich an das Äußerliche. Es wird immer mehr kommen, was geistig drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist es eben auch hier zu verstehen, beim 19. Wochenspruch, wo das mit der Erinnerung drinnen war, es ist nicht einfach nur ein Rückblicken auf, aha, so und so hat sich das abgespielt, sondern das wesentliche Element ist der geistige Hintergrund, der sozusagen verborgen ist in dem Sinnenschein, der aber mit ihm kommt und den wir mit ihm aufnehmen. Aber dass also gerade diese Seite stärker wird, uns bewusster wird, aber da müssen wir aktiv arbeiten dran, das wird nicht von selber passieren, sondern da muss der Wille dazu da sein, wie soll ich sagen, in dem, was mir die Welt entgegenbringt oder entgegengebracht hat in der Vergangenheit, dass ich den Willen habe, die Hintergründe zu erkennen, sozusagen nicht nur die Außenseite des Spiegelbilds zu erleben, sondern das spricht eigentlich von etwas viel Tieferem dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es kann eben wirklich lebensentscheidendes Geistiges durch ganz einfache Erscheinungen sprechen. Eben zum Beispiel, dass ich eine Blume betrachte oder eine bestimmte Wolkenstimmung betrachte, eine Begegnung mit einem Tier, mit einem Menschen, mit einer Pflanze, das habe ich vielleicht zunächst einmal äußerlich nett oder schön empfunden oder was, aber da kann oft sehr viel Tieferes dahinterstecken. Weil im Grunde begegnen wir ja ununterbrochen geistigen Wesenheiten, einmal natürlich in den Menschen, denen wir begegnen, aber eben auch bei den Pflanzen, bei den Steinen sogar, überall sind Elementarwesen dahinter und sie treten immer in eine Beziehung zu uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur oft kriegen wir das im Moment gar nicht mit. Und wenn wir aber das durch die Erinnerung, also durch diesen sehr aktiven Prozess R, das heißt ergreifen eigentlich, also wo das R darin ist und das E darin ist in der deutschen Sprache, das heißt immer, dass es ein aktiver Prozess ist in Wahrheit. Also darum verwende ich jetzt auch nicht das Wort Gedächtnis dafür, Gedächtnis hat was zu tun mit dem Denken, sicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erinnern uns an Dinge, die wir gedacht haben und das ist auch gut, wenn man denkt, weiß ich nicht, ich lege meine Brille irgendwo hin, es ist gut, wenn man denkt dabei, aha, ich lege meine Brille jetzt da her, dann werde ich sie sicher nachher leicht finden. Wenn ich sie einfach gedankenlos, gedankenlos wohin lege, dann kann es sehr leicht passieren, dass ich dann sage, keine Ahnung, wo war meine Brille, die habe ich doch gerade noch gehabt, wo ist sie denn geblieben? Also das heißt, wenn ich sie mit einem Gedanken verbinde, ich lege sie jetzt da auf meinen Tisch hin, dann werde ich sie sicher finden. Aber Erinnerung ist noch etwas viel stärkeres eigentlich, also dieses Ergreifen, was durch das sinnliche Geschehen oder mit dem sinnlichen Geschehen mitgeht, aber was sich zunächst durch den Sinnenschein für unser Bewusstsein verhüllt eigentlich im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde begegnen wir überall geistig, egal wo wir hinschauen, wo wir hinhören, wo wir hinschnuppern, was auch immer, schmecken von mir was auch, da steckt unheimlich viel Geistiges dahinter, geistige Erlebnisse, die da sind, geistige Erlebnisse, die wir eigentlich haben, aber die nicht bis in unser Oberbewusstsein hineinkommen. Wir können sie aber durch diese Erinnerung heraufholen. Dazu ist eigentlich im Grunde nur unter Anführungszeichen notwendig, dass man sich einmal bewusst wird oder sich auf die Spuren zugemacht, ja da könnte doch etwas dahinter gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfach offen zu sein, einfach nicht so, weil wir leben halt in einer Zeit, wo wir ganz auf den äußeren Schein, so im Großen in unserer Kultur ausgerichtet sind, wir kommen gar nicht auf die Idee, dass da noch mehr dahinter sein könnte, an geistigen Impulsen, die drinnen stecken. Ja, wir glauben vielleicht, irgendeine Verschwörung ist im Hintergrund oder sonst etwas, das wird oft hineinspintisiert, ja es gibt da natürlich Verschwörungen schon, aber das meine ich jetzt nicht, sondern ich meine wirklich, wenn ich mit der Einstellung ans Leben herangehe, dass hinter allem was ich sehe, höre, rieche und so weiter, dass da überall ununterbrochen geistige Wesenheiten mit Sicherheit da sind. Und ich kann sie auch entdecken, wenn ich diese Kraft der Erinnerung schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchaus auch beginnend natürlich mit dem, dass ich mir auch das äußere Erlebnis bewusster machen kann. Das ist oft ganz abstrakt, wie kann man sich helfen dabei? Also ich habe jemanden begegnet, Frau Mayer oder Herrn Müller oder wie auch immer, und dann ist ja oft die Frage, was hat denn die Frau Mayer angehabt? Keine Ahnung. Ich meine, außer man ist jetzt sehr modeinteressiert, das Kleid passt ja aber nicht, wenn ich diese Gedanken hege, dann werden wir es vielleicht merken, aber wenn mich das nicht besonders interessiert, geht das vorbei, und ich wäre nachher, ja, die Frau Mayer, aber keine Ahnung, was die angehabt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, dann versuche ich mir einfach einmal ein Bild aufzubauen, das sicher nicht dem Kleid entsprechen wird, was sie hat, aber ich stelle sie mir einmal in einem Kleid vor. Oder vielleicht hat sie auch nur eine Bluse und Jeans angehabt, wie auch immer, aber ich stelle sie mir vor in verschiedenen Bekleidungen. Und mit der Zeit wird es ähnlicher werden dem, wie es wirklich damals war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz interessant. Also man muss nur sozusagen auf die Idee kommen, das abstrakte Denken, weil das normale Gedächtnis ist eben sehr abstrakt. Das heißt, ich weiß, ich habe die Frau Mayer gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das war ja am Vormittag. Vielleicht weiß ich sogar ungefähr die Uhrzeit. Das merkt man sich nämlich noch leichter, als wie es genau in den sinnlichen Details war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wenn ich sie nicht habe, dann lasse ich die Fantasie spielen, bin mir bewusst, das wird jetzt nicht wirklich den Tatsachen entsprechen, aber das Bild wird konkreter. Und mit der Zeit kommt man dann heran an das, wie es wirklich war. Das kann man mal ausprobieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man das weiterspielt und im Bewusstsein hat, ja, aber da überall waren auch geistige Wesenheiten beteiligt. Sicher mal die Frau Mayer selber, die ein geistiges Wesen ist, hoffentlich. Wer ist denn die als Mensch, als Ich-Wesen, als Individualität? Das spricht nämlich durch jedes ihrer Worte, durch jedes ihrer Blicke, durch alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Art, wie sie sich kleidet, spricht ihre Individualität in gewisser Weise durch. Auch wenn wir sehr viel Uniformbekleidung haben. Trotzdem, in der Art, wie man es trägt, wie man sich bewegt, liegt die ganze Individualität drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann die Individualität zum Beispiel unheimlich deutlich aus dem Schritt eines Menschen herauslesen, heraushören. Ihr erkennt das vielleicht im Stiegenhaus, wenn wer geht, man hört es am Schritt, wer das ist. Da brauche ich gar nicht schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Schritt hört man das. Einer ist halt leichter, tänzelt. Es ist ein gewisser Rhythmus, der drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da spricht das Ich dieses Menschen drinnen. Man muss sich nur bewusst sein, dass es das dort zu entdecken gilt. Das heißt, ich muss mir das nur lebendig genug machen, dann hängt etwas an, vom geistigen Hintergrund zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überall. Das liegt halt hier drinnen. Im heutigen Wochenspruch kommt, ich lese ihn gleich noch einmal, damit wir ihn gleich noch einmal ganz vor dem Bewusstsein haben, also der 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So fühle ich erst mein Sein, dass fern vom Welten-Dasein in sich sich selbst erlöschen und bauend nur auf eigenem Grunde in sich sich selbst ertöten müsste. Das heißt, die ganze Welt eigentlich mitnehmen. Und das aber jetzt als Ich ergreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, man ist nicht so total beim Ich, wenn ich sage, was interessiert mich das da draußen, ich interessiere mich nur für mich selbst. Dann bin ich gar nicht beim Ich, dann bin ich beim Ego. Weil mein Ich waltet in allem draußen und mischt mit in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, in Wahrheit sind wir ununterbrochen in einer geistigen Wechselbeziehung mit allem dem, was uns jetzt auch äußerlich umgibt. Mit den Menschen, die uns begegnen, mit den Tieren, die uns begegnen, dem Pflanzen, dem Wind, dem Regen. Überall sind wir in einer geistigen Kommunikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ich kommuniziert dauernd. Nur, wir kriegen es halt nicht mit noch so im Allgemeinen. Also es ist zumindest, schätze ich, noch nicht so ganz stark verbreitet, dass man das sehr bewusst und wach mitbekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, manche Menschen haben noch alte Visionen oder so, also ein altes Hellsehen oder so, wo sie manches mitbekommen. Aber dann eben gerade nicht wieder mitbekommen, wie eigentlich ihr Ich beteiligt ist, wann dann zustande kommt, dieser Wahrnehmung. Weil gerade der geistigen Welt zu begegnen, heißt aktiv sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man nie passiv empfangen. Also gerade im modernen geistigen Wahrnehmen überhaupt nicht. In Wahrheit ist ja auch beim alten Hellsehen sehr wohl, eben nicht nur das Ich, sondern da ist der ganze Organismus sehr stark beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade überhaupt, wenn es Medien sind, wenn es ein Medium ist. Also ich meine jetzt nicht die Zeitungen und diese Medien, sondern ein Medium, das jetzt geistige Erfahrungen aussprechen kann, geistige Erlebnisse hat. Aber eigentlich mit ihrem Ich-Bewusstsein überhaupt nicht dabei ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es spricht durch sie. Also ein wirkliches Medium, das voll im Trance-Zustand drinnen ist, wie es ja auch in manchen Kulturen noch sehr stark gepflegt wird. Also die kommen in einen Bewusstseinszustand hinein, der während sie halt in der Trance sind, wirklich in dieses Tief-Trance-Bewusstsein, von dem haben wir gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte es auch das mineralische Bewusstsein nennen. Es ist eigentlich das Bewusstsein, das unser physischer Körper hat. Der kriegt nämlich das meiste mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt genauer genommen nicht der physische Körper, sondern die geistige Wesenheit, die mit unserem Körper verbunden ist. Wie schaut denn das jetzt aus? Das sind geistige Wesenheiten, die mit dem mineralisch-stofflichen im weitesten Sinne zu tun haben. Das sind geistige Wesen, die ganz ganz hoch oben stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Bewusstsein der Mineralwelt. Und im Grunde, wir bestehen alle aus Mineralien, mehr oder minder. Seien sie jetzt im festen Zustand oder im aufgelösten Zustand, das ist schon relativ egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das, was das Stoffliche in uns ist, da wirken eine ganze Reihe von geistigen Wesenheiten mit, dass das überhaupt existieren kann. Und die haben auch ein Bewusstsein. Und dieses Bewusstsein, von dem kriegen wir halt zunächst nichts mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Medium kriegt sehr wohl etwas davon mit. Oder besser gesagt, es spricht dieses Geistige durch das Medium. Und ihr Ich-Bewusstsein kriegt nichts mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also damit sind wir eigentlich mitten in dem Thema, das ich heute ein bisschen anweisen will. In Wiederholung auch oder in Bezugnahme auf das, was wir in den letzten Malen besprochen haben. Also die ganzen Entwicklungszyklen, wo wir geschaut haben, wie sich da die Welt entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ging es ja darum, dass die sieben großen kosmischen Entwicklungszustände vom alten Saturn bis zum Vulkanzustand mit unserer Erdentwicklung in der Mitte, dass das eigentlich Bewusstseinszustände sind, die da entwickelt werden. Bewusstseinszustände. Bewusstseinszustände, die wir zumindest bis zur vierten Stufe im Wesentlichen entwickelt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Frage ist, wer ist sich da immer bewusst? Also am alten Saturn war es genau dieses mineralische Bewusstsein. Das ist das Bewusstsein, das heute mit unserem physischen Körper verbunden ist. Unser Ich weiß davon zunächst einmal gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber überhaupt nichts. Und Gott sei Dank, wenn wir das alles mitbekommen würden, würde das so schmerzhaft für uns sein, weil es einfach eine Explosion des Bewusstseins wäre, die wir nicht aushalten würden. Weil das mineralische Bewusstsein, das heißt das Bewusstsein, das mit jedem kleinsten Kristall verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur bitte nicht glauben, der Kristall, das Körnchen grübelt jetzt in sich und liegt da und genießt halt, was es alles erlebt, sondern erleben tut es eine sehr hohe geistige Wesenheit. Eben die Gruppenseele oder beziehungsweise das Gruppen-Ich der Mineralien und die sitzen ganz oben im sogenannten oberen Devaghan. Ganz oben, das ist also eine ganz hohe Bewusstseinsstufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber gibt es dann noch die Welt der Vorsehung irgendwo, da wird es schon ganz noch höher. Aber es ist so ziemlich das Höchste, an das man herankommen kann als Mensch. Also als hocheingeweihter Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dort sitzen also geistige Wesenheiten, die mitbekommen, die ein Bewusstsein haben, das Bewusstsein der Mineralien. Was ist in diesem Bewusstseinszustand der Mineralien drinnen? Sie bekommen mit, sie haben ein Mitwissen, Bewusstsein heißt ja, wenn man es genau nimmt, im Lateinischen erkennt man das am besten, Conscientia, Mitwissen. Es ist ein Mitwissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Mitwissen, also alles Bewusstsein beruht auf einem Mitwissen. Ich weiß etwas mit von dem, was in der Welt vor sich geht. Auch in meiner kleinen Welt vielleicht vor sich geht, aber es kann auch sehr groß sein und beim mineralischen Bewusstsein ist es so groß, dass es den ganzen Kosmos umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ganzen Kosmos. Also das heißt namentlich, also das Mineralische des ganzen Kosmos. Irgendwo, glaube ich, gibt es ein Mikro, das offen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt ist es wieder weg, danke. Der kleinste Kristall kann eigentlich nur dadurch existieren, hat dadurch seine Existenz, dass es ein hohes Wesen gibt, also die Gruppenseele, das Gruppen-Ich. Genauer genommen muss man unterscheiden Gruppen-Ich, das ist das Geistige, Gruppenseele ist das Seelische, das dazu gehört, also das diese Wesenheit hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die bekommt mit, was die gesamte Mineralwelt des Kosmos, bis in die fernsten Sternengebiete hinein, weil überall gibt es auch etwas Mineralisches. Und nur dadurch, durch dieses Mitwissen, kann dieses Mineral überhaupt bestehen. Bewusstsein heißt auch das Sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein, sagen wir, okay, ich kann das halt jetzt angreifen, es ist etwas Seiendes, also ein Ding, irgendwie es ist. Das ist die einfachste Sache, die man über etwas aussagen kann, also es existiert sozusagen. Aber es existiert nur dadurch, dass dieses Mitwissen mit dem ganzen Kosmos besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher muss man eigentlich sagen, wenn ich mir so ein Mineral anschaue, sei es nur ein Salzkörnerl, da ist etwas unheimlich Bedeutsames drinnen. Es ist so etwas ganz Kleines, Unscheinbares, aber es lebt ein Mitwissen mit dem ganzen Kosmos drinnen, in der Gestaltung dieses kleinen Körnchens. Also noch einmal, nicht das Körnchen weiß es, aber die Gruppenseele weiß es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppenseele weiß ganz genau, welches, oder das Gruppen-Ich besser noch gesagt, also der Gruppengeist dieser Mineralien, der Salzkristalle zum Beispiel. Also es gibt eben auch unterschiedliche Gruppen-Iche dieser Mineralien, für jede Mineralien-Sorte gibt es welche, da gibt es also viele solcher Gruppen-Iche. Und ein Höchstes noch, das also alle umspannt irgendwo, also da tut sich eine ganze Menge, aber die wissen Bescheid, haben ein Mitwissen, über alles Mineralische im ganzen Kosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur dadurch kann das Einzelne überhaupt sein. Also Sein ohne Bewusstsein gibt es eigentlich gar nicht. Alles Sein würde verschwinden, wenn nicht geistige Wesenheiten da wären, die ein Bewusstsein davon haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Ursprung. Und was wir äußerlich davon sehen, ist eigentlich nur ein müder Abglanz davon. Ich meine, tatsächlich spiegelt sich daher in jedem einzelnen Salzkristall mit die Konfiguration des ganzen Kosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein spezielles Abbild eigentlich in Wahrheit des Geschehens des ganzen Kosmos. Und das ist die gewisse Wahrheit dran, an dem man früher, vor allem im Jahrmarkt Helsing oder so, das halt mehr auf Trixx oder was beruht, aber es hat trotzdem einen Hintergrund, das Schauen in der Kristallkugel oder in den Kristallen zu schauen. Also es hat schon einen wahren Hintergrund, weil darin eigentlich das ganze physisch-mineralische Geschehen im ganzen Kosmos eigentlich drinnen zu lesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss nur herankommen. Herankommen durch das Gruppen-Ich der Mineralien, das höchste Gruppen-Ich, das alle Mineralien umschließt. Das weiß eigentlich Bescheid, das hat ein Mitwissen von allem, was sich im Kosmos tut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir als Menschen kommen nur sehr bedingt an das heran und heute eben überhaupt nur so, dass unser Ich-Bewusstsein ausgelöscht wird und das, wie soll man sagen, dass eigentlich dieses Gruppen-Ich, das mit unserem physischen Leib verbunden ist. Das heißt mit dem mineralisch-substantiellen unseres physischen Leibes. Das ist ja auch drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das haben wir ja. Aber dem zugeordnet, allen physischen Bestandteilen, die da drinnen sind, ist eine hohe geistige Wesenheit, die verbunden ist mit dem ganzen Kosmos. Und aus dem heraus kann sie etwas lesen und kann etwas durch dieses Medium, eben Voraussetzung ist, dass das Ich-Bewusstsein, sogar das Traumbewusstsein, vollkommen ausgeschaltet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass sogar das Tiefschlafbewusstsein, also das traumlose Schlafbewusstsein, das erreicht auch noch nicht, sondern dass es bis in den absoluten Traustzustand versinkt. Das heißt, es ist völlig weggetreten. Dann kann durch dieses Medium etwas ausgesprochen werden von den ganz großen Weltzusammenhängern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, das gibt uns ein Einblick drin, dass wir Menschen mit verschiedensten Bewusstseinszuständen zusammenhängen und dass die alle ihre eigenen Qualitäten haben, dass wir aber an manche Zustände zunächst einmal gar nicht herankommen. Wir werden dieses Bewusstsein haben, wenn wir im Vulkanzustand sind. Weil dann werden wir mit Bewusstsein eintauchen bis in unseren physischen Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir ja sogar so weit dann gekommen sind, dass wir den physischen Körper selber individuell uns gebaut haben. Ihr wisst, es wird kein stofflicher Körper im heutigen Sinn sein, sondern es wird ein übersinnlich physischer Leib sein. Aber das ist ja eigentlich das Ziel der Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher der Gedanke der Auferstehung, der im Christentum ja so hervorgehoben wird, der hängt damit zusammen, weil das das Ziel unserer ganzen Entwicklungskette ist. Daher wird in der Apokalypse beim jüngsten Gericht und so und dann der folgenden Auferstehung der Toten von der ersten Auferstehung gesprochen. Von der ersten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der müde Anfang sozusagen von dem was seine Vollendung erst finden wird am letzten Zustand. Wenn der Vulkanzustand völlig ausgereift ist, am Ende angelangt ist und dann was völlig Neues beginnt. Was kausal, karmisch mit dem was vorher war nichts mehr zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir gehen dann als geistige Wesenheiten weiter aber wir fangen dann was komplett Neues an. Es beginnt was komplett Neues. Während innerhalb dieser sieben Stufen da ein innerer Zusammenhang, ein Entwicklungszusammenhang ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn das vorbei ist, werden sozusagen die Karten völlig neu gemischt. Da wird nicht mehr auf irgendwas Vergangenes zurückgegriffen, sondern es sind nur geistige Wesenheiten da mit ihren Schöpferkräften. Aber die fangen jetzt was völlig Neues an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Völlig Neues an. Das ist das Ziel der Entwicklung. Das ist ein wichtiger Punkt um zu verstehen was mit der Auferstehung gemeint ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass das was hier in der Apokalypse zunächst einmal geschildert wird, was ja ein Geschehen betrifft, das noch während unserer Erdentwicklung beginnt, also diese Auferstehung der Toten, die beginnt dann, wenn die Erde übergeht in einen nächsten Zustand, wo sie nicht mehr physischstofflich ist, sondern wo sie auf die nächste Ebene geht. Aber dann ist das Wesentliche, dass die Auferstehung des physischen Leibes des Menschen oder der physischen Leiber der Menschen, dass der beginnt. Warum? Was ist so wichtig an dem physischen Leib? Physisch hat was mit Form zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings eben nicht die Form eines Stoffes, der geformt wird, sondern das geistige Formprinzip dahinter. Das Gestaltungsprinzip. Eine sehr grobe Vorstellung kann man sich machen, man nimmt die Geometrie, die ganzen Gesetzmäßigkeiten der Geometrie her, ohne irgendwas zu zeichnen, ohne irgendwas zu konstruieren, sondern es nur zu denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die ganzen Gesetzmäßigkeiten zum Beispiel, die in einem Würfel drinnen sind, was man mit dem alles machen kann, was man geometrisch machen kann, wie man andere Formen daraus entwickeln kann, und so weiter. Und jetzt denkt euch das, für jeden Menschen, das ist natürlich komplizierter als ein einfacher Würfel, jeder Mensch hat seine geometrische Figur mit ihren eigenen geometrischen Gesetzmäßigkeiten, ganz individuell. Das ist sozusagen, man könnte sagen, der Geistesraum, den diese Individualität sich geschaffen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raum, jetzt auch sehr unter Anführungszeichen, weil eigentlich sind das Gesetzmäßigkeiten, die drinnen sind. Die können, wenn sie in unsere Welt eintauchen, dann wirklich erweimlich, theoretisch in Erscheinung treten, aber das ist eben gar nicht das Wichtige. Aber es sind Formgesetzmäßigkeiten, die drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die sind absoluter Ausdruck der Individualität des Menschen. Das habe ich oft, oft, oft schon erzählt, um dieser starke Zusammenhang des menschlichen Ichs mit der Mineralwelt, mit der Kristallwelt, mit den kristallbildenden Kräften. Das sind eigentlich dieselben Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann sagen, einmal habe ich es als ausdehnungslosen Punkt, als nichts eigentlich, aus dem aber alles kommen kann. Auf der anderen Seite habe ich es in Form eines ganz individuell gestalteten, übersinnlich geometrischen Gebildes, wenn man so will. Damit man es sich nicht zu einfach vorstellt, sage ich gern dazu, ein lebendiger Kristall im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil dazu nicht gehört eine erstarrte Form. Bei uns schauen die Mineralien ja immer sehr erstarrt aus. Aha, der hat seine Form, die Behälter, und wenn ich nach zehn Jahren hinschaue, schaut er eigentlich nach Möglichkeit immer noch so aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Jahrhunderte und Jahrtausende vergehen, sieht man auch, wie die Mineralien zerbröckeln und sich verändern. Aber es hat zunächst einmal für unser sinnliches Erleben den Eindruck des Unbeweglichen, des Unveränderlichen usw. In Wahrheit ist es aber unheimlich lebendig beweglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss nur die Zeitdistanz anschauen. Selbst wenn es bei den Mineralien ist, man braucht nur genug Zeit vergehen lassen, dann sieht man, dass jedes sich verändert hat. Es sind zwar die Gesetzmäßigkeiten wieder drinnen, aber es verändert sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Gebirge verändert sich. Gebirge sind ja die massivsten Ausdrücke der Mineralwelt irgendwo. Es sind sozusagen die Knochen der Erde irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Riesen-Ümir aus der germanischen Mythologie ist es ja so, dass aus den Knochen die Gebirge gemacht werden. Die leben. In Wahrheit leben sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt nichts, was nicht leben würde auf Erde. Nur, es ist ein Lebensprozess, der so einen langen Atem hat, dass wir mit unserem winzig kleinen Menschlein leben, das nicht überschauen. Für uns scheint sich da fast nichts zu bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, man merkt, der Gletscher am Dachstein verschwindet immer mehr. Das können wir zumindest noch in unserer Lebensspanne irgendwo bemerken, dass da Veränderung ist. Aber sonst wenig im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber alles das, wenn man das über große Zeiträume beachtet, sieht man, wie das alles in lebendiger Bewegung ist. Also die Erde ist ein Lebewesen. Sie ist schon über ihre Blütezeit durchaus hinaus, aber sie ist ein Lebewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie wird irgendwann einmal, wird sie auch natürlich sterben in gewisser Weise, das heißt, dann wird sie zerfallen, zerstäuben in gewisser Weise. Dann wird aber weitergehen, auch da eine Geistgestalt, die sozusagen jetzt das Große ist von dem, was unser physischer Leib im Kleinen ist, der ja eben auch etwas Geistiges in Wahrheit ist, nur mit Stoffen ausgefüllt ist, und der eben auch etwas Bewegliches ist, für den werden wir am Ende der Vulkanentwicklung, also am letzten kosmischen Entwicklungszustand, werden wir diesen physischen Leib, diese physische Gestalt, diese, sagen wir mal, geometrische Gesetzmäßigkeit, aber lebendige geometrische Gesetzmäßigkeit, die da drinnen steckt, voll bewusst erleben können. Das werden wir haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ein Bewusstsein werden wir haben. Und damit wird ein Mitbewusstsein aber auch verbunden sein mit dem ganzen Kosmos. Was ist der ganze Kosmos geworden am Ende der Vulkanentwicklung? Weil, meine Wahrheit eben, wenn ich ein Bewusstsein entwickle für den eigenen physischen Leib, dann ist, damit der überhaupt existieren kann, und jetzt gar nicht in stofflicher Form, um das geht es nicht, sondern in geistig ideeller Form, er könnte nicht existieren ohne den ganzen Kosmos, der dazugehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist Teil davon, spiegelt aber zugleich in gewisser Weise das Ganze wieder. Ich kann das Ganze miterleben dadurch. Das wird der Bewusstseinszustand am Ende sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir unseren Geist des Menschen entwickelt haben, das heißt, unseren physischen Leib vollkommen aus eigener Kraft vergeistigt haben. Ich habe das schon angedeutet. Es ist ja so, die Auferstehung, jetzt die Auferstehung des Christus mit dem Beginntesjahr, die kann er nicht alleine durchführen, sondern er braucht die Vaterkraft dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung geht aber weiter. Auch die Entwicklung des Christus geht weiter, aber auch unsere Entwicklung geht weiter. Am Ende, beim Vulkanzustand, wird die Auferstehung vollkommen aus unserer individuellen Ich-Kraft erfolgen, aber verbunden mit dem Bewusstsein für das Ganze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, mit dem Bewusstsein für den gesamten Kosmos, der am Ende dieser Vulkanentwicklung da ist. Das ist eine unvorstellbare Dimension im Grunde. Trotzdem ist es für unser Verständnis heute auch wichtig, zumindest einmal ein Gefühl für diese Größe zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja immer so, wo wir heute stehen, in jedem Augenblick unseres Lebens, wo wir stehen müssen, wir handeln hier und jetzt. Aber wir werden gut hier und jetzt dann handeln, wenn wir mehr und mehr Bewusstsein entwickeln für das Große. Das heißt, für die Entwicklung des ganzen Kosmos in seiner räumlichen Ausdehnung, in seiner zeitlichen Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das so im Hintergrund zu überschauen. Ich meine, darum schildert Rudolf Steiner und haben auch schon vorher die Theosophen begonnen zu schildern, diese Entwicklung durch die sieben kosmischen Entwicklungszustände. Man könnte sich ja denken, bitte, was brauche ich das alles? Es ist schon die ganze Erdentwicklung, schon wenn man es nur äußerlich nimmt, ist es schon so kompliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für was brauche ich das alles, um weiterzukommen? Ich brauche es deswegen, weil wir ja immer bewusster aus dem Geistigen tätig werden sollen. Und wir können bewusst aus dem Geistigen nur tätig werden, sondern eben aus dem Wachsenden mit Wissen, mit Erleben, ja letztlich der ganzen Welt. Das geht nur Schritt für Schritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht sich gar nicht schrecken. Es wird von niemandem erwartet, dass er heute, jetzt und hier schon nur mitbekommt, was jetzt angenommen hier im Berchtoldsdorf oder in Wien passiert. Das würde alles noch übersteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei es eben nicht ums äußere Geschehen geht, sondern ums geistig, seelisch, ätherische Geschehen im Hintergrund. Auch ins Physische, aber in die geistige Seite des Physischen. Das können wir heute noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da braucht man sich gar keinen Gedanken machen. Aber es ist wichtig, jetzt schon sich darauf einzustimmen, dass das aber alles mitspielt. Dass man dieses Riesenpanorama sozusagen im Hintergrund ein Gespür dafür bekommt, dass es da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig, weil das fehlt eigentlich heute in unserer Kultur weitestgehend. In alten Zeiten war es auf alte Art da, da hat man immer den ganzen Kosmos mitgeschaut, auch mit dem, was irdisch war. Aus dem kommt noch das Horoskopstellen und alles Mögliche, dass die Stellung der Sterne wichtig ist für die irdischen Ereignisse oder so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was man heute noch davon versteht, ist eine andere Frage. Damals hat man das ja nicht einfach nur errechnet, sondern man hat es hellsichtig geschaut, auf alte Weise. Das ist zumindest meine persönliche Meinung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne konkrete geistige Erfahrung ist nur noch ein Schema auszurechnen. Man kann sich ja heute Horoskope oder solche Dinge vom Computer stellen lassen. Ist ja kein Problem, die Daten ausrechnen kann der Computer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommen halt die Standarddeutungen dazu, was was bedeutet. Das ist nichts. Das ist nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Astrologe kann lesen in dem Ganzen, in den Fakten, die da drinnen sind. Weil die Zahlenwerte allein und die Konstellationen allein sagen noch nichts aus, sondern ich muss sie lesen können in Bezug auf die Person, um die es heute geht. Dann ist eine gewisse Möglichkeit drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei, das ist jetzt ganz meine persönliche Meinung, ich es nicht für gut halte, einem Menschen solche Dinge zu erzählen, der sie nicht aus eigenem, was ihn betrifft, geistig erfahren kann. Das ist meine größte Kritik am Horoskopstellen, sage ich ganz deutlich. Weil dann kommt es, dass ich Ratschläge bekomme, die mögen ja richtig sein, aber sie kommen nicht aus mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit ist es nicht mehr aus meinem freien Tun heraus. Sondern, aha, man hat mir gesagt, pass auf an dem Tag, geh dort nicht hin und mach das nicht oder dieses nicht. Es ist nicht meine Freiheit drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es steckt was dahinter. Es steckt das Grundprinzip der Welt dahinter, dass eben alles, was lokal passiert, vor allem bis ins Physische hinein, mit dem ganzen Kosmos zusammenhängt. Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es würde das hier nicht existieren, wenn nicht der ganze Kosmos existieren würde in der Form, wie er gerade ist. Das bestimmt, was da ist, bestimmt das mit auf jeden Fall. Und in gewisser Weise, was die Entwicklung des Menschen, des individuellen Menschen betrifft und so weiter, ist das viel entscheidender als die Dinge, die unmittelbar aus der Nähe kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben natürlich auch einen Einfluss. Man denkt, Erziehung, was ist denn dem Menschen alles passiert? Da muss man schon wieder fragen, warum ist das passiert? Aha, das hängt mit seinem Schicksal, mit seinem Karma zusammen. Womit hängt das Karma wieder zusammen? Karma wäre nicht denkbar ohne die großen Weltbezüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Karma, daher auch jeder Fehler, den ich begehe, ist ein Fehler, der dem Kosmos eingeschrieben wird. Muss uns auch klar sein. Wenn ich irgendwas, nennen wir es jetzt zerstörerisches, tue, ohne das vielleicht zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz egal, ob ich das will. Ich will vielleicht etwas Gutes machen, aber es ist etwas, was die Harmonie des Kosmos nicht fördert, sondern zerstört. In einem kleinen Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das hat seine Wirkung auf den ganzen Kosmos. Das hat seine Wirkung auf den ganzen Kosmos. Und wenn der Christus sagt, ich habe die Sünden der Welt auf mich genommen, dann heißt es nichts anderes, er kümmert sich darum, dass das, was da alles im ganzen Kosmos, bis in die fernste Galaxie hinein, bis ans Ende sozusagen des Kosmos, hat etwas, was wir tun, eine Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die kann aufbauend, die kann zerstörend sein. Wobei zerstörende Sachen manchmal auch notwendig sind. Es geht also darum, dass es zu einer richtigen Zeit an einem richtigen Ort passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es nur aufbauend wäre in der Welt, dann wäre das im Grunde ein Weltenkrebswachstum. Das wäre fürchterlich. Wenn es nur Zerstörung und Zerstäubung gäbe, wäre es genauso fürchterlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also wichtig, dass beide Prozesse da sind und in einem gewissen, gesunden Gleichgewicht drinnen sind. Und jede Abweichung von dem gesunden Gleichgewicht ist halt nicht so gut, sagen wir es einmal so. Da brauchen wir uns jetzt gar nicht schrecken davor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nur im Apokalypse betrachten, Apokalyptiker sein, das heißt, sehend eigentlich werden. Apokalypsis heißt ja nichts anderes als Offenbarung, Aufdeckung von dem, was geistig im Hintergrund läuft, mit dem, was wir äußerlich tun. Nichts anderes heißt das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Apokalypsis Jesu Christi, wie es heißt heute, Enthüllung des Wesens Jesu Christi. Aber Apokalypsis als solches heißt nichts anderes als den geistigen Hintergrund der Welt. Mit einbeziehen, durch Erfahrung, durch immer bewussteres Umgehen damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wenn wir sagen, wir wollen uns mit der Apokalypse beschäftigen, ist das auch verbunden. Das heißt, wir wollen einen Weg gehen, wir wollen aus freiem Entschluss heraus einen Weg gehen, dass sich für unser Ich-Bewusstsein eben der Blick öffnet, langsam, Schritt für Schritt für die Hintergründe, die geistig da sind, des Weltgeschehens bis ins kosmische Geschehen, vor allem aber auch, welche Wirkung unsere Taten und unsere Irrtümer und unsere schöpferischen Beiträge haben. Wir haben beides.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben schöpferische Beiträge, wo wir aus unserem Ich heraus etwas einzigartig Neues in die Welt bringen. Wir haben eh schon oft gesprochen, dass wir das jeden Tag tun können. Und es passiert auch oft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist halt noch nicht ganz wach aus dem Ich-Bewusstsein. Aber das wäre der erste Schritt, einmal bewusst in einer Begegnung mit einem anderen Menschen oder bewusst vom Ich her da zu sein, bewusst von meinem Ich heraus mich mit dem anderen Ich verbinden, und wenn es nur drei Worte sind, die ich mit dem anderen wechsle. Das hat Weltbedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, es ist ein winziger Schritt, aber diese winzigen Schritte von vielen Menschen, die verändern den ganzen Kosmos. Und im positiven Sinn oder durch die Fehler auch im negativen Sinn. Und der Punkt ist, wir sind halt jetzt erst so weit, dass wir natürlich ganz winzig kleine Beiträge leisten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Summe gesehen, bei den vielen Menschen, die es gibt, die auf Erden leben jetzt oder die auch im Leben zwischen Tod und neuer Geburt sind. Insgesamt sind sehr viel mehr Menschen, die sozusagen da unterwegs sind in diesem zunächst einmal Kreislauf drinnen zwischen Erdenleben, geistigem Leben. Es wird irgendwann enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wissen, haben wir schon darüber gesprochen, so sechstes Jahrtausend wird es anfangen, dass wir uns nicht mehr so inkarnieren. Dann wird es halt in anderer Form vonstatten gehen, was nicht heißt, dass wir nicht der Nano-Fehler machen können. Aber die hinterlassen ihre Spuren im Kosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn der Christus jetzt sagt, ich habe die Sünden der Welt auf mich genommen, dann heißt es, dass er diese Fehler, die Wirkungen dieser Fehler, dass er die bis zu einem gewissen Grad auffängt. Wir können an uns arbeiten und sagen, ja, da habe ich jetzt schon das fünfte Mal ein Blödsinn gemacht. Zum fünften Mal schon ist meine Emotion durchgegangen und hat dadurch aber etwas zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe natürlich dann wahrscheinlich eh noch mitgekriegt, okay, der Mensch war sehr betroffen dadurch, der leidet darunter, aber es ist in Wahrheit ja noch viel mehr. Weil die ganze Welt wird eigentlich erschüttert dadurch. Man braucht jetzt nicht gleich an einen Erdbeben denken, aber es ändert sich etwas zum Schlechteren in der Welt drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das schaffen wir nicht, das wieder gut zu machen. Da hilft der Christus mit. Also es gibt Folgen, wenn wir Fehler machen für uns, dann ist das geistiger Rückschritt, den wir machen eigentlich in unserer Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei ich gleich sage, jetzt könnte man sagen, na gut, dann tue ich möglichst gar nichts mehr und unterlasse alles, weil ich könnte ja einen Fehler machen. Das ist dann noch schlimmer. Wenn man tun könnte in einer Situation und das, was man aus seinen Fähigkeiten einbringen könnte, nicht einbringt, weil ich könnte es ja falsch machen, dann ist das der noch größere Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist immer das Bessere, eigentlich den Fehler zu machen, als vor lauter Angst vor Fehlern nichts zu machen. Das ist der größte Fehler. Das ist absolut zerstörerisch, eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt nicht, dass man jetzt größenwahnsinnig, weil man sonst gleich was machen muss, wo man eh weiß, meine Fähigkeiten erreichen nicht aus. Da muss ich mich halt erst entwickeln, das ist schon klar. Es muss in Einklang mit meinen Möglichkeiten auch stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, ihr wisst, der berühmte Schritt über die Grenze hinaus. Aber eben die Zerstörung in der Welt, wenn man so will, die fängt der Christus auf. Das ist das Prinzip, dass er die Sünden der Welt auf sich genommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spart uns nicht die Arbeit an uns selbst, das heißt also unseren karmischen Ausgleich. Der besteht ja eigentlich im Wesentlichen darin, dass wir uns weiterentwickeln müssen, sodass wir diese Fehler nicht mehr machen. Weil das liegt halt daran, dass in uns etwas noch nicht in Ordnung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir müssen energisch an uns selbst arbeiten. Und in dem Maße, in dem wir das tun oder halt nicht tun, davon hängt es ab, wie sich die Welt im Größten entwickelt. Und wie soll ich sagen, im Laufe der Zeit summiert sich das ganz schön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist einfach wichtig, auch vom apokalyptischen Standpunkt aus, uns dieser Größe der Dimension bewusst zu werden. Was jede unserer kleinsten Handlungen, selbst jeder Atemzug hat einen Einfluss auf die Welt. Und wie soll ich sagen, ein Mensch, der nicht an sich arbeitet, atmet auch anders als ein Mensch, der an sich arbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da will ich jetzt gar nicht propagieren irgendwelche Atemschulungen oder sonstiges, weil in Wahrheit eine richtige geistige Schulung, das heißt, wenn man anfängt an sich zu arbeiten bewusst, dann verändert das eben alles, auch den Atem zum Beispiel. Und das verändert den Einfluss, den wir auf die Welt haben. Also darum, wenn wir einen geistigen Entwicklungsweg gehen, ist das eben keineswegs etwas, was nur uns betrifft, dass ich sage, ja, ich will halt weiterkommen und dann kann ich halt mehr und weiß ich nicht, ob ich einen besseren Posten deswegen kriege, weiß ich nicht, aber ich arbeite damit zugleich an der Weltentwicklung mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ich es unterlasse, hemme ich etwas. Das heißt, es wird irgendwas im Weltganzen, wirklich im großen Weltganzen halt nicht dann zustande kommen oder nur verzerrt zustande kommen. Auch wenn wir da jetzt zunächst einmal nur erst ein kleines Rädchen in dem ganzen Spiel sind, aber es wird immer größer werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird immer größer werden. Eben so groß werden, dass wir am letzten Zustand, eben am Vulkanzustand, am Ende, zwar sicher nicht alleine als individueller Mensch oder auch nicht als Menschheit, als solches jetzt den ganzen Kosmos alleine mitbestimmt haben werden, aber wir werden unseren Beitrag geliefert haben. Jeder von uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Endergebnis wird ganz davon abhängen. Und es sollte so sein, dass am Ende, ja, wenn ich sage, jetzt das bestmöglichste Resultat herauskommt, sagen wir es einmal so, und dann ist es so vollendet, dass es wirklich fertig ist und in gewisser Weise einen Endzustand darstellt. Dann kommt komplette Neuschöpfung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht diese Weltentwicklung auch schon einen eigenartigen Weg. Man kann sich ja fragen, also die Welt ist vollkommen geschaffen. Das ist oft so die Idee, die gesagt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na gut, dann bräuchte es also keine Entwicklung mehr in der Welt im Grunde. Oder dann hätten wir vielleicht höchstens die Möglichkeit, sie zu behindern, wenn es eh schon vollkommen wäre. Sie ist es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist es nicht. Sondern sie ist in einer Entwicklung, und wie weit diese Entwicklung kommen wird, an der sind wir mitgefordert. Auch wenn wir, wie gesagt, nur kleine Rädchen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir sind mitgefordert, und es wird bis ins Größte mit von uns abhängen, wie gut die Welt wird. Es wird aber auf der anderen Seite eben auch für uns davon abhängen, welche Kräfte wir entwickelt haben auf dem Weg. Und je mehr Kräfte wir entwickelt haben, desto vollkommener wird erstens dieser Endzustand, dieser Vulkanzustand sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber umso mehr Kräfte werden wir dann auch haben, um mitzuarbeiten an einer völligen Neuschöpfung. Über das haben wir auch schon öfter gesprochen. Wir sind dann, da wir uns hoffentlich ja weiterentwickelt haben, auf ein geistiges Niveau aufgerückt, dass die Elohim haben, die die Schöpfergötter sind, die in der Bibel genannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eben nicht die höchste Gottheit, das ist einiges darunter noch, aber sie waren es, die eigentlich unseren Erdenkosmos, also die Erdenwelt mit allem, was eben dranhängt, geschaffen haben, die sie geformt haben. Geister der Form. Elohim nennt Rudolf Stein auch Geister der Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elohim haben sie die Hebräer genannt. Warum Elohim? El war im Hebräischen der alte Gottesname. Überall dort in den Gebieten war das der alte Gottesname.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Elohim, Him ist die Mehrzahl. Also da ist deutlich in der Bibel drinnen, die Elohim, Mehrzahl, schufen den Himmel und die Erde. Darum es einfach zu übersetzen mit am Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde, ist falsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist einfach dezidiert falsch. Oder ungenau. Genauer müsste ich sagen, die Gemeinschaft der Elohim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ich es noch genauer ausdrücken würde, würde ich sagen die Gemeinschaft der sieben Elohim. Sehr versteckt ist es drinnen, weil die Elohim ihr Werk in sieben Tagen verrichten, mit Hilfe untergeordneter Wesenheiten, die sie als Yom, die als Yom bezeichnet werden. Tag, die sieben Schöpfungstage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Davon sind sechs Tage der Tätigkeit gewidmet und der siebente Tag der Ruhe, wo das ausreifen kann. Die sieben Schöpfungstage sind aber in Wahrheit sieben Wesenheiten. Es sind nämlich die Zeitgeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitgeister sind die Wesenheiten, die man im christlichen Zusammenhang auch als Urengel oder Archei, also die Engel vom Anfang. Archei ist der Ursprung, der Anfang. Die haben sich sozusagen geschöpft als dienstbare Geister, mit denen arbeiten die Elohim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Elohim geben den Impuls, sprechen aus, was geschehen soll. Haben wir das letzte Mal oder öfter schon davon gesprochen, indem sie sprechen. Es ist so deutlich immer wieder Es sprachen die Elohim, es werde Licht und es ward Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sie schaffen durch das Wort, durch den Christus, der durch ihre Gemeinschaft wirkt, der viel höher ist als sie eigentlich. Das ist auch noch dazugenommen. Aber die Elohim sprechen es aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Zeitgeister wird es aber erst wirklich Tat, wird es ausgeführt. Es geht eben durch verschiedene Hierarchiestufen durch, bis so ein Schöpfungswerk zustande kommt. Aber es ist wichtig zu sehen, dass bei der Erdenschöpfung, also die Urengel, die Archei eine wesentliche Aufgabe haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie sich erinnern, die Urengel sind in den Rang geistiger Wesen aufgestiegen am alten Saturn. Dort wurden sie sozusagen als geistige Wesenheiten geboren. Das heißt sie bekamen ihr Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das allerdings anders konfiguriert ist, wenn man es so nennen will, als das menschliche Ich. Weil sie eben die Freiheit nicht haben. Gut, also die Elohim arbeiten zusammen mit den Urengeln, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir unsere Menschheitsentwicklung durchgemacht haben und dann am Vulkanzustand sind und dort fertig sind, dann sind wir bereit dazu aufzusteigen in die Rangstufe der Geister der Form. Wir sind es dann noch nicht, aber wir werden es dann. Sofern man jetzt unseren Zeitbegriff noch verwenden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir sind dann so weit gereift, dass wir Fähigkeiten erlangt haben, die jetzt die Engel haben. Fähigkeiten erlangt haben, die die Erzengel haben. Fähigkeiten erlangt, die die Urengel haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sind wir bereit dazu, Geister der Form zu werden. In einer ganz anderen Art als die Elohim, die in der Bibel genannt werden. Sicher in einer ganz anderen Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wiederholt sich nichts in gleicher Weise. Man muss nicht glauben, dass dann wieder so eine siebene Kette von kosmischen Entwicklungszuständen folgt, die im Prinzip genauso ablaufen wie jetzt. Ja sicher, es wird ein bisschen anders ausschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird komplett anders sein. Da können wir eigentlich wirklich gar nichts sagen dazu. Es wird nämlich dann wesentlich mit an uns liegen in Verbindung mit dem Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da wird schon der große Unterschied der sein, dass der Christus nicht einfach nur wirkt durch die Gemeinschaft der Menschen, die dann sozusagen Elohim erlangt haben werden, sondern in jedem einzelnen Menschen präsent ist. Das ist ja der große Schritt, der hier auf Erden passiert ist, jetzt in der Mitte unserer ganzen Entwicklungskette, dass der Christus voll und ganz Mensch geworden ist. Und damit der Grundstein gelegt wurde, dass für das ganz Besondere des menschlichen Ichs, dass die Christuskraft untrennbar verbunden ist mit unserem individuellen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne uns irgendwo in der Freiheit einzuschränken, ganz im Gegenteil. Aber der Christ, wie soll ich sagen, eine Tat, die aus der Freiheit des Ichs erfolgt, das sind noch nicht so häufig diese Taten, wir arbeiten vielmehr nur aus dem Ego heraus, aber wenn wir wirklich aus dem Ich heraus tätig werden, ist es zugleich eine Tat des Christus. Da gibt es keine Trennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was so schön hier, ich habe es eh schon ein paar Mal gelesen, aber man kann es nicht oft genug lesen, weil es einerseits unsere Verantwortung aufzeigt, aber auch die Möglichkeiten und dass wir von Menschen ja nicht zu klein denken sollten. Da war im 19. Kapitel, wir hatten das schon gelesen, da war die Rede von der Hochzeit des Lammes und dass die Brau, die ein weißes Gewand schon bereitet hat und im Übrigen dieses weiße Gewand ist das Wesen der gerechten Tatenfolgen derer, die dem Geist ergeben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schon dieses Gewand der Braut des Christus hängt von uns ab, von uns Menschen hängt es ab. Es wird also so weiß sein sozusagen, es wird an uns liegen oder es wird einen Graustich kriegen oder wie auch immer. Und es liegt nur an uns, das heißt also die Gottheit oder alle Hierarchien, die über uns stehen, können das nicht ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es liegt an uns, an der Menschheit, an den Menschen, an jedem einzelnen Menschen liegt es. Also da sieht man eigentlich schon welches Risiko die Gottheit eingeht, also das abhängig zu machen von dem jüngsten, kleinsten, unerfahrensten geistigen Wesen, das es überhaupt gibt, nämlich von uns. Wir sind die Babys dort unter den Geistwesen und gerade von uns hängt es ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel mehr als von den über uns, den Engeln und Geistern der Form, Elohim und sonstigen. An uns wird es liegen also wie weiß dieses Gewand sozusagen ist. Also das beschreibt der Johannes alles, also er hört, dass das gesprochen wird und dann geht es weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er sprach zu mir, schreibe selig sind die zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind. Und er fuhr fort, dies sind wahrhaftige Gottesworte. Also das wird noch extra betont, dass das wirklich wahrhaftige Gottesworte sind, das kommt also von höchster Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Johannes weiter, und ich fiel zu seinen Füßen nieder um ihn anzubeten. So, aber jetzt. Und er sprach zu mir, das sollst du nicht tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, die sich an das Zeugenschicksal Jesu halten. Dem Vatergotte gelte deine Anbetung. Warum? Weil selbst der Christus eben das, was durch das Vaterprinzip zu leisten ist, in seiner Form wie ein Mensch geworden ist, über die Kraft der Auferstehung, nicht aus sich selbst heraus verfügt, sondern dazu braucht er das Vaterprinzip, das von oben wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildlich gesprochen. Das Wichtige ist aber, es stellt sich der Christus damit wirklich auf eine Ebene mit den Menschen. Das ist die ganz deutliche Botschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich bin der, der drüber steht und ihr habt zu tun, was ich will. Sondern ihr habt zu tun aus eurem Ich heraus. Und wenn ihr aus eurem Ich heraus aktiv werdet, dann bin ich bei euch, bin ich mit euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt steht noch was sehr Interessantes. Das Zeugenschicksal Jesu ist der Geist der Prophetie. Und zwar wirklich ganz konkret eben gemeint im Sinne einer Vorherschau oder einem Vorsehen auf das, was in der Zukunft an Aufgaben an uns herankommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt drücke ich es einmal bewusst so aus. Die Prophetie besteht nämlich in Wahrheit nicht darin, aha ich weiß eh schon alles, was passieren wird. Also im Grunde bräuchten wir jetzt nur ein paar gute Propheten, die eh alles schon vorher wissen und dann können wir uns zurückländern und es geschehen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich braucht man keinen Finger mehr rühren, weil es ist ja eh schon alles festgeschrieben. Ist es eben gerade nicht. Es ist nur eines festgeschrieben und das ist eben ganz besonders festgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles, was wir in der Vergangenheit an Fehlern gemacht haben, das steht fest. Und das Schicksal der Welt wird sich dann entscheiden, wie weit es uns gelingt, unsere eigene Fehlerhaftigkeit zu überwinden, indem wir uns weiterentwickeln. Das heißt, wie weit es uns gelingt, die Fehler zumindest in Zukunft nicht mehr zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fehler der Vergangenheit, die in der Welt passiert sind, die die Welt eigentlich beeinträchtigt haben, die nimmt der Christus auf sich. Ich habe die Sünden der Welt auf mitgenommen. Aber der Christus löscht nicht einfach aus die Notwendigkeit, dass wir aus unseren Fehlern lernen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn nur dadurch können wir unsere eigenen geistigen Fähigkeiten weiterentwickeln. Im Grunde, wenn man es ganz streng nimmt, besteht darin gerade das Wesen der Menschheitsentwicklung überhaupt. Dass wir hunderttausend Fehler machen, und das ist gering ausgedrückt, und dass wir aber gerade an ihnen wachsen, indem wir lernen, sie in der Zukunft vielleicht noch 50-maligen Versuchen oder 100-maligen Versuchen, ist ganz egal, weil das zieht sich durch durch viele Inkarnationen, dann so weit sind, dass wir diese Fehler nicht mehr machen, dass wir gelernt haben daraus, dass wir uns weiterentwickelt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das macht die Zukunft aus. Und das wird letztlich aber mitentscheidend sein dafür, wie das Ergebnis am Ende wirklich aussehen wird. Also das heißt, der Christus hat die Sünden der Welt auf sich genommen, heißt nicht, dass unsere Fehler bereinigt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fehler, die wir gemacht haben, also nicht die Wirkungen draußen, das meine ich nicht, sondern unser Versagen, unser Nichtkönnen, unser Scheitern daran, muss in ein Können umgewandelt werden. Das ist der Punkt drinnen. Und das heißt, das ist gerade eben der Punkt, der zu berücksichtigen ist, auch bei der sogenannten Sündenvergebung oder sowas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also weil das halt ja leider doch vielfach so aufgefasst wurde, so jetzt verzeiht man die Sünden im Namen Gottes oder Christus, deine Sünden sind dir vergeben, und jetzt hurra, jetzt bin ich das los. Ich bin nicht los, natürlich nicht los, dass ich mich weiterentwickeln muss, außer dass ich das nächste Mal eben nicht mehr so handele. Das bin ich nicht los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist mir die Last genommen davon, ich kann auch nicht in der ganzen Welt das alles, was durch meine Taten passiert ist, ins Gute direkt wenden. Also das Ausmerzen, das kann ich nicht. Da hilft der Christus mit, der die Sünden eben trägt in den Wirkungen in der Welt und schaut, dass die nicht ganz zusammenbricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was die Entwicklung meiner eigenen Fähigkeiten betrifft, da muss ich an mir arbeiten. Da nützt es nichts daran, dass ich jetzt nächste Woche wiederbeigehe. Nein, ich habe den selben Fehler schon wieder gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aha, dann sind wir auch wieder vergeben, vielleicht mit 3 Vater unser mehr, als Wiederholungstäter und so weiter. Aber das allein wird es nicht ändern, wenn wir nicht uns selber ändern, uns selber arbeiten. Also das ist das ganz Wesentliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wesentliche ist aber auch zugleich, dass der Christus sich auf eine Stufe mit uns stellt und eben nicht will, dass wir ihm zu Füßen fallen. Das sollst du nicht tun, ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, die sich an das Zeugenschicksal Jesu halten. Also der Brüder, die sich an das Zeugenschicksal Jesu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also was heißt Zeugenschicksal Jesu? Ja, das heißt ja nichts anderes, als die auch gesehen haben, dass der Christus Mensch geworden ist, voll und ganz Mensch. Nur dadurch, dass der Christus voll und ganz Mensch geworden ist und zugleich im höchsten Sinne auch Gott ist, nur dadurch kann der Christus in unserem Ich wirklich leben. Und nur dadurch kann es dazu kommen, wenn wir wirklich unmittelbar aus unserem Ich heraus tätig werden, dass zugleich der Christus mit dabei ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass kein Unterschied ist zwischen unserem Willen und dem Willen des Christus. Das ist der Punkt. Und ich meine, das ist im Grunde, ich glaube ich habe das eh schon einmal gesagt, ein revolutionäres Prinzip eigentlich in der Welt drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil mit diesem Christusimpuls, dass ein Mensch, dass das höchste Göttliche eigentlich Mensch geworden ist, damit ist in Wahrheit die Verantwortung, und das wird hier gerade in der Apokalypse an der Stelle ganz besonders ausgesprochen, die Verantwortung für die Zukunft in die Hand des Menschen gelegt. Ja, der Christus wird weiterhin natürlich Fehler in der Welt ausbessern, aber die Zukunft wird bestimmt durch die freien Taten des Menschen oder der Menschheit, jedes einzelnen Menschen. Und wie gut oder schlecht das wird, nämlich im Sinne von wie viel entwickelt wird, wird von uns abhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, dass die Sünden der Welt der Christus auf sich nimmt, heißt nicht, dass er uns die Arbeit abnimmt. Er wird Folgen unserer Versäumnisse oder unserer Irrtümer zwar auf sich nehmen, aber das heißt nichts anderes, trotz allem, was letztlich an uns hängt, wie reich oder wie arm die Welt in der Zukunft sein wird, liegt an uns. Wenn wir nicht wollen, wenn wir nicht tun, dann wird sie eben nicht so vollkommen werden, wie sie vielleicht sein könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das liegt in unserer Hand. Also sie geht nicht auf ein fertiges Ziel zu, das durch göttlichen Willen sowieso erreicht wird, sondern es ist in unsere Hand gelegt, wie weit es erreicht wird oder nicht. In unsere Hand, an unser Mittun ist es gebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar jedes einzelnen Menschen. Und das ist mitbestimmend letztlich, nach dem, was wir am Anfang gesprochen haben, für das, was im ganzen Kosmos passiert. Also es hat nicht nur Folgen für unsere Erdentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten, wenn wir es gleich ganz groß mitdenken irgendwo. Auch wenn da vielleicht unser Einfluss, unsere positive oder negative Wirkung vielleicht kleiner ist, aber sie ist trotzdem entscheidend. Aber damit ist ja auch eine immense, das hat immense Folgen ja auch für, wie wir unser Erdenleben jetzt leben, wie wir unsere Gesellschaft gestalten, wie wir unser Sozialleben gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir leben immer noch in dem alten Prinzip, das eigentlich vorchristlich ist, dass von oben her hierarchisch alles geregelt wird und unten sitzen halt die, die mehr oder weniger brav das ausführen, was von oben kommt. Das wird scheitern. Und das Prinzip ist heute noch ganz, ganz stark in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz aller Demokratie, die wir haben. Ich will jetzt gar nichts Negatives gegen die Demokratie sagen, aber man muss erkennen, wo sie ihre Grenzen hat. Und sie besteht also keinesfalls drin, dass das Volk wirklich entscheidet, was passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern es ist immer noch ganz hierarchisch von oben gelegt. In Wahrheit. Ich meine, wir dürfen alle vier Jahre, in anderen Staaten gibt es vielleicht andere Zeiträume, dürfen sie irgendwas wählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann im Grunde kann man natürlich Einsprüche machen und alles Mögliche, aber wirklich mitgestalten ist noch nicht angesagt. In Wahrheit. Und ist auch dezidiert natürlich von der herrschenden Gruppe absolut nicht gewünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem gewissen Recht weiß ich natürlich, mit sage ich auch dazu, weil sie denken, ja, nichts wäre schlimmer als die Diktatur des, wie heißt das, des Böbles, oder die Diktatur des Volkes. Weil natürlich setzt es dann voraus, dass jeder einzelne Mensch nicht als erstes denkt, was will ich haben, was brauche ich, was tut mir gut, sondern der als erstes für das Ganze denkt. Das ist die Voraussetzung, dass das funktionieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also daher kann es ganz schrecklich sein, wenn plötzlich die Masse zu sagen hat, was passiert, und sie aber denkt nur aus dem Ego heraus. Trotzdem, wir müssen es lernen. Die Demokratie ist eigentlich dazu da, um das zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Demokratie, die Ursprungsidee, stammt aus dem alten Griechenland. Sie kommt davon her, dass dort erstmal etwas vom Ich aufgeleuchtet ist, eh noch im Grunde sehr, sehr vage, aber wo man doch schon etwas geahnt hat von dem. Ich meine, die Zeitenwende ist ja nicht so viel später als die Zeit, wo die ganze griechische Philosophie entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein paar Jahrhunderte später. Im Grunde ist es schon ein nächster Schritt, der jetzt noch deutlicher macht, welche Verantwortung der Einzelne hat. Und nur, es ist heute noch weit weg davon wirklich realisiert zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sodass man guten Gewissens dann sagen kann, ja, jeder Einzelne macht seinen Beitrag. Dann wird noch etwas ganz anderes entstehen im sozialen Leben. Aber heute kann man verfolgen, dass überall, also in allen Staaten, in Wahrheit, es ist viel von Demokratie, die ich rede, aber es geht immer darum, dass es ein möglichst kleiner Kreis von Menschen ist, die wirklich bestimmen, wo es lang geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz dezidiert. Also, ja, selbst, ich meine, durchaus mit großem Recht. Also, wird ja Amerika als das Land gepriesen, als das große Land der Demokratie irgendwo, das mit ihrer Freiheitsbewegung eben in die Wege gesetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn man sich die Realität anschaut, wie sie da ist in Wahrheit, ist es eine ganz kleine Gruppe von Menschen, die bestimmen, wo es wirklich lang geht. Und wie soll ich sagen, dadurch aber auch, weil sie Meister sind im materialistischen Denken, also auch im finanziell-materialistischen Denken, dass eigentlich nur das zählt, was materielle Werte sind, was sie letztlich in Geld ausdrücken lassen. Wenn ich es jetzt ganz extrem sage, und das ist aber etwas, was immer mehr die Welt ergreift, die Ameriker drüben waren halt die Ersten, die das so richtig begriffen haben, aber die anderen machen es halt schlechter oder besser, geschickter oder weniger geschickt nach, aber im Grunde läuft es dann hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Qualität, wie wertvoll etwas ist, drückt sich im Preis aus, in nichts anderem, in dem, was man damit verdienen kann. Und das ist ein ganz klares Maß. Ich kann Kunstwerke, ich kann sagen, ja, über Geschmacklose streiten, mir gefällt es nicht, andere sagen, wow, das ist ganz toll, da wird man große Diskussionen haben, wer was als schön, als gut empfindet, aber der klare Ding ist, wie viel ich damit verdiene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Vorstellungen gibt es, wenn es ein Theaterstück oder was ist, wie ausverkauft sind sie, was kommt da rein? Das ist ein ganz klares Maß. Und man kann dann sagen, ja, weil das kommt an, das wollen die Leute sehen. Also so gesehen ist es ja auch dem Volk gemäß getan, in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da kriegen wir halt ein Problem. Da kriegen wir ein Problem. Also den Weg, aber den Weg müssen wir gehen, in dieser Kulturepoche, also zu lernen, dass es wirklich auf den Einzelnen ankommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass ein Gemeinsames nur entstehen kann, dass Menschen mit durchaus unterschiedlichen Impulsen, Willensimpulsen, Antrieben und so weiter, dass die lernen, miteinander zusammen umzugehen. Und das andere als wertvolle Ergänzung sehen. Das nämlich grundsätzlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, es gibt natürlich heute in unserer Kultur tatsächlich viele Arten in der Kunst oder sonst wo viele, wie soll ich sagen, in Wahrheit unästhetische Sachen, sogar grausliche Sachen, wo man sich denkt, muss das wirklich sein? Es ist halt die Frage, kommt es aus dem Ich oder kommt es aus dem Ego, weil sich der Künstler vermarkten will oder weil er seinen Frust über die Welt hinausschreit oder sonst was oder seine Emotionen hinausschreit. Ist es ein schöpferischer Impuls, der aus dem tiefsten Kern kommt? Ist es ein Impuls, der gleich ist dem Christusimpuls? Weil ein Impuls, der wirklich aus dem Ich kommt, ist ein Christusimpuls. Und das müsste man sich halt dann immer wieder die Frage stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Frage kann ich nicht klären, indem ich jetzt zum Pfarrer gehe und den frage, ob das ein Christusimpuls ist oder nicht, den ich habe. Das muss ich selber. Wir müssen immer mehr lernen, die Welt ist so komplex, wie soll ich das entscheiden, wo finde ich eine Anweisung, wie soll ich erkennen, was richtig und falsch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt keine Regel dafür. Das ist der Punkt. Die schwierigste Regel schon, und weil das nämlich mir öfter schon die Frage gestellt wurde, wie erkenne ich denn, ob ich aus dem Ich oder aus dem Ego heraus agiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das musst du selber herausfinden. Es gibt keine Regel dafür. Es gibt keine Regel dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wäre genau der Gegensatz davon. Da stellt irgendwer die Regeln auf, da kann sicher viel Gescheites drin sein, was brauchbar ist, aber wenn ich es nicht aus mir heraus erkenne, dann habe ich es halt eben nicht erkannt. Ich muss es lernen, aus mir heraus erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Weg. Dass der Weg weit, weit, weit, weit, weit ist, ist ein anderes Kapitel. Das macht ja nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das macht nichts. Wir müssen ihn nur gehen, den Weg. Und dazu haben wir nur eine ganze Menge Gelegenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vielleicht schauen wir uns ein bisschen diesbezüglich auch noch unseren Entwicklungsprozess an. Wir haben ja eben schon diese ganzen großen Zyklen uns angeschaut, diese siebener Zyklen, die ja nicht zufällig siebener Zyklen sind, aber ich will das heute gar nicht im Detail wiederholen, nur wir sind noch gar nicht am Ende dieser Geschichte. Wir hatten also jetzt die großen planetarischen, kosmischen Entwicklungszustände, die eigentlich Bewusstseinszustände sind, also da gibt es sieben davon, dann gibt es die sieben Lebensstufen sozusagen, die es gibt, das heißt jeder dieser sieben kosmischen untergliedert sich in sieben solche Lebensstufen, die durchgemacht werden, und jede dieser sieben Lebensstufen von jedem dieser sieben kosmischen Entwicklungszustände geht wieder durch sieben Formzustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das haben wir besprochen, ich will es jetzt gar nicht im Detail wieder aufholen. So, aber jetzt ist ja die Geschichte noch lange nicht zu Ende. Der entscheidende Punkt, und wo ja der Großteil der Apokalypse jetzt konkreter Bezug nimmt, ist im vierten Entwicklungszustand, Erdentwicklung, stehen wir jetzt drinnen während der Erdentwicklung in der Mitte der Erdentwicklung, das heißt von den sieben Lebenszuständen, die da durchgemacht sind, sind wir im vierten drinnen, im vierten Lebenszustand, und dort, der macht jetzt wieder sieben Formzustände durch, dieser mittlere vierte, also vom höchsten geistigen bis zum physischen, und dann wieder zurück, also es gibt die Auflösung dann wieder irgendwo, stehen wir jetzt auch ganz in der Mitte, also im physischen Formzustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt also den, erinnere ich nur, ich sage jetzt nur mehr die Worte, Arupa, ungeformt, Rupa-Zustand, geformtes, geistiges, ausgearbeitete Schöpfungsidee, wenn man so will, australisch, seelisches, und dann das physische. So, dort stehen wir jetzt, also vierter kosmischer Zustand, dort vierter Lebenszustand, und dort vierter Formzustand. Aber, was passiert jetzt alles in diesem mittleren Formzustand, in diesem physischen Formzustand, der jetzt also ganz deutlich auch ein stofflicher Formzustand wird? Viele von euch, die sich schon intensiver mit Anthroposophie beschäftigt haben, werden das kennen, ich will es auch nicht zu sehr ausbehalten, aber ein bisschen in Erinnerung bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es fängt an mit der sogenannten polarischen Zeit. Also da sprechen wir jetzt wirklich von der Entwicklung unserer Erde, oder konkreter gesagt unseres Sonnensystems. Da ist natürlich der ganze Kosmos rundherum da, der gehört dazu irgendwie, aber wir sprechen jetzt ganz konkret davon, wie unser Sonnensystem entsteht, welche geistigen Kräfte da mitspielen, was da abläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist physischer Formzustand, es fängt an, auch das Stoffliche dabei, es ist zunächst, es fängt an als ein Wärmezustand, es ist ein Wärmezustand, der aber in die physische Wärme hinausgeht. Also eine, die man im Prinzip sozusagen messen könnte mit naturwissenschaftlichen Mitteln. Also es ist Wärme, die wirklich ins physische hineingeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die verdichtet sich, wenn man es so nennen will, zum Luftzustand, zum Gaszustand. Also von mir aus kann man das so ähnlich beschreiben, wie es auch äußerlich die Naturwissenschaft beschreibt. Nur die Naturwissenschaft sieht natürlich jetzt nicht, welche geistigen Wesenheiten da mitwirken, was geistig im Hintergrund spielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ohne dem würde sich das nicht abspielen, das Ganze. Nicht wirklich. Also das ist dieser polarische Zustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da fängt an, unser Sonnensystem sich zu bilden. Es ist am Anfang aber Sonne, Planeten, das alles ist nur ein Brei irgendwo. Und das befindet sich zunächst als in einem sehr heißen, sehr warmen Gaszustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so in etwa das, wo die polarische Zeit anfängt. Das ist noch vor dem Zeitpunkt, bei dem die Schilderung der Genesis in der Bibel anfängt. Also im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beschreibt genau den Punkt, wo jetzt, und das wird dann bezeichnet als die nächste große Epoche, die sogenannte hyperpolarische Zeit, da beginnen sich zu trennen die Planeten von der Sonne. Also aus dem einheitlichen Gasgebilde heraus, wenn man es äußerlich jetzt nimmt, aber in dem eben eine ganze Menge geistiger Wesenheiten tätig sind, damit es überhaupt abläuft. Und damit es so geschieht, wie es eben geschehen ist in unserer Erdentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unwiederholbar, weil wir überhaupt nicht schimpfen über die Naturwissenschaft. Ich bin selber Naturwissenschaftler und gerade auch die Kosmologie, Entstehung unseres Planetensystems usw. Das ist zwar nicht mein Spezialgebiet, aber ich habe ein großes Interesse dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da sind sehr interessante Entdeckungen drinnen auch. Und eben zum Beispiel, wie man sieht, dass unser Sonnensystem wirklich ein im Kosmos eigenständiges Gebilde ist. Sogar sowas wie eine Art Haut um sich herum hat und dadurch sich wirklich als etwas Eigenes, als ein eigenes Gesamtwesen bewegt durch den ganzen Kosmos, den wir sonst haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im physischen Sinn genommen. Und das geht von der Sonne aus. Das ist der sogenannte Sonnenwind, der sich austreibt, der die Lichtwärme, auch Gasausatmungen der Sonne umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also eine ganze Menge Strahlung, die drinnen ist, alles Mögliche. Die bildet eine Art Hülle und irgendwo brandet dann dem entgegen die Wirkung der anderen Sterne, der ganzen kosmischen Umgebung. Aber das ist wie von einer Haut umgeben, unser Sonnensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist ganz zart, aber so, dass man wirklich heute sogar das schon messen kann, wo dieser Wirkungsbereich, der zentral von unserer Sonne ausströmt, wo der an das sogenannte interstellare Medium trifft. Das heißt, diese feine, feinste Stofflichkeit, die den nicht ganz leeren Raum ausmacht, der unser Sonnensystem umgibt. Und dann gibt es halt irgendwo wieder andere Sonnensysteme und Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jedenfalls kann man heute deutlich feststellen, dass das, was unsere Sonne an Licht, an Wärme, an feinster, gasförmiger Substanz, wenn man so will, an Strahlung aussendet, wie das trifft auf dieses interstellare Medium. Und dort bildet sich eine Art wirklich Haut. Dort staut sich das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da strömt es von außen, da strömt es von innen. Und da kann man wirklich genau abzirkeln, wo ist wirklich unser Sonnensystem aus, wo hat das seine Haut. Er reicht nämlich weit über den Bereich hinaus, wo die äußersten Planeten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es noch ganz schön ein Stückchen hinaus. Und das ist alles der Bereich, den unsere Sonne ausfüllt, in ihrer Wirkung. Eigentlich ist die Sonne in Wahrheit so groß wie das ganze Gebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotzdem hat sie sich auch mit ihrem Kern sehr zusammengezogen, sodass sie sich von den einzelnen Planeten ausscheiden konnten. Und das passiert eben in der hyperboreäischen Zeit. Dort passiert das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist gemeint damit, im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde. Also dass die Erde als eigenständiges Gebilde sich nämlich aus der Sonne herausgelöst hat. Warum musste das so sein? Damit die geistige Entwicklung des Menschen genügend Zeit bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die geistigen Wesenheiten, die auf der Sonne leben, in der Sonne leben, wie auch immer, also zum Beispiel eben die Elohim, sind also Sonnenwesenheiten, haben natürlich nicht einen Körper wie wir, ist ganz klar, aber sie sind individuelle geistige Wesenheiten, die haben ein ganz anderes Entwicklungstempo. Weil die Entwicklung auf der Sonne, das ist ein höherer Zustand als der planetarische Zustand. Der Sonnenzustand ist eigentlich eine Stufe höher als das, was Planeten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt sehr abfällig, wenn man es sagt, das ist so der Ausschuss, der rauskommt aus der Sonne. Das ist eigentlich noch das Grobe. Gerade so Planeten wie unsere Erde nämlich, die so kristallin ist, die doch ziemlich materiell ist, die ist was wesentlich weniger Feines als das, was in der Sonne ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonne ist hauptsächlich Licht, Wärme, ein bisschen was Stoffliches ist auch drin. Oft sagt Steiner sogar, die Astronomen würden schauen, wenn sie merken, dass das eigentlich leerer Raum ist. Das ist eine eigene Frage, also ich erwähne es nur einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jedenfalls das Dominierende dort ist also Licht, Wärme, also Willenskraft, Weisheit, die drinnen lebt. Mit dem Licht ist Weisheit verbunden, im Lichte lebt die Weisheit, im Lichte strahlt Weisheit. Das heißt, es ist nicht nur einfach, da kommt halt Licht, da kommt Meer, sehr viel Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was ganz wichtig ist für die Entwicklung des Lebens auf Erden zum Beispiel, wenn dann nicht diese Weisheit, die durch die Sonne vermittelt würde, mitgewirkt hätte, wäre das alles nicht entstanden. Nichts wäre entstanden, auch wenn sonst die stofflichen Bedingungen vorhanden gewesen wären. Es ist die Weisheit mit Geister der Weisheit, die ja auch Leben auf der Sonne, die das möglich machen, dass sich dann das Leben auf der Erde so entfalten kann, wie wir es zumindest heute sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und geistige Wesenheiten, die sich auf der Erde entwickeln, haben also ganz andere Bedingungen als geistige Wesenheiten, die sich auf der Sonne entwickeln. Weil die Sonne eben schon Ausdruck ist, in Wahrheit äußerer Ausdruck von viel fortgeschrittenen Wesenheiten, dann besteht dieses Fortgeschrittenen eben vor allem darin, dass sie viel, viel schneller sich weiterentwickeln. Weil auch die sind alle Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt die Elohim, von denen in der Bibel die Rede ist, im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde, von denen darf man sich ja nicht vorstellen, die wären perfekt, die können schon alles, die wissen schon alles, die haben alle Weisheit schon entwickelt. Die Geister der Weisheit dann, nein, die sind auf einem Entwicklungsweg. Die sind noch lange nicht fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind alle noch lange nicht fertig. Aber sie haben es immerhin zustande gebracht, mit der Hilfe des Christus, die Schöpfung unseres Planetensystems, da beschränke ich es jetzt bewusst einmal auf das, das hervorzubringen. Wir hätten als geistige Wesenheiten natürlich auf der Sonne genauso entstehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In gewisser Weise hängen wir ja mit dem Allnah zusammen. Aber wir hätten dieses Entwicklungstempo niemals mithalten können. Weil, denkt, wir haben jetzt die ganze Zeit davon gesprochen, es geht darum, dass wir an uns arbeiten, dass wir aus unseren Fehlern letztlich lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bis wir irgendwann einmal so weit sein werden, dass wir wirklich nur mehr, das ist jetzt ein riesiges Fernziel, nur mehr wirklich schöpferisch aus unserem Ich heraus arbeiten und dass alles, was Ego ist, weg ist. Dass dadurch auch keine Widersacherkräfte irgendwelche Angriffspunkte mehr hätten. Weil das Ich können es eigentlich nicht wirklich angreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden wir auch noch was darüber sprechen, wie das ist. Weil Asuras knabbern ja am Ich irgendwo. Aber das ist nur dann, wenn wir es zulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also an sich können sie nicht heran. Aber da werden wir noch sprechen. Aber es sind natürlich mächtige Wesenheiten, die uns indirekt angreifen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, aber wir brauchen in jedem Fall, weil wir halt noch so klein sind, wir brauchen halt genügend Zeit, um zu lernen. So schnell wie die Wesenheiten, die hohen Wesenheiten, die auf der Sonne leben, können wir es nicht. Also nur zum Beispiel Hinweis auch Erzengel Michael.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erzengel, es gibt sieben große Erzengel, die zusammenhängen mit unserem ganzen kosmischen System, also unserem Planetensystem, die auch den einzelnen Planeten dann zugeordnet sind in gewisser Weise. Da ist der Michael, der mit der Sonne verbunden ist. Und der damit in gewisser Weise höher steht als alle anderen Erzengel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die schnellste Entwicklung durchmacht. Das heißt, er ist schon was ganz Besonderes. Also auch da gibt es Unterschiede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher kann es durchaus manchmal Gegensätze geben. Es gibt Gegensätze anderer Art auch. Zum Beispiel Jahwe Elohim, also einer der sieben Elohim, eigentlich der Führende der Elohim, hat sich getrennt von den anderen sechs im Zuge der Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Entwicklung, weil wann? Wann? Er hat sich getrennt, also es hat sich einmal getrennt die Erde von der Sonne. Das passiert in dieser hyperboreischen Zeit. Im nächsten Zeitalter, da kommen wir hin in die Zeit, wo in der Genesis, also in der Bibel, dann die Rede ist vom Sündenfall, dort die Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beziehungsweise auch dort, wo die zweite Schöpfungsgeschichte in der Bibel spricht. Wir haben ja immer zwei. Ich erinnere mich immer, die ganze Geschichte mit dem Garten Eden, die kommt nicht im ersten Kapitel vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenteil. Man hat fast den Eindruck, das ist eine neue Schöpfungsgeschichte. Weil am Anfang war die Erde Wüste und leer und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorher ist schon alles im ersten Kapitel in der Genesis erschaffen worden. Die Tiere, alles und zum Schluss der Mensch. Und jetzt fängt das Ganze noch einmal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant. Lest euch das nur einmal durch. Die ersten zwei Kapitel in der Bibel sind zwei Schöpfungsgeschichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss sich fragen, warum? Die äußere Erklärung ist immer einfach. Es gab halt zwei Traditionen und irgendwie sind die halt beide in die Bibel hineingekommen. Der eine hat es halt ein bisschen anders beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist aber nicht zufällig so. Es sind nicht einfach zwei unterschiedliche Traditionen. Man mag vielleicht sagen, die einen haben mehr einen Aspekt gesehen, die anderen mehr den anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der große Unterschied in der zweiten Schöpfungsgeschichte ist nicht mehr die Elohim schufen, sondern Jahre Elohim. Also im Original. In der deutschen Übersetzung steht dann schon wieder Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sind eigentlich diese wesentlichen Unterschiede schon wieder verwischt. Ich habe jetzt die Bibel nicht da. Ihr könnt es ja selber nachschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Schöpfungsgeschichten anschauen. Im Anfang sollte es im Original heißen, im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde. Bereschit, Baray, Elohim, Hashamayim, Veth, Haaretz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das habe ich, glaube ich, schon öfter mal erzählt. Im Wort Bereschit steckt eigentlich ein Gesamtbild vom ganzen ersten Kapitel drinnen. Wenn man nur das, mit dem sich dieses Wort als solches versucht, imaginativ zu erfassen, entwickelt sich aus dem das ganze erste Kapitel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wort steckt drinnen das nur so am Rande. Also es heißt nicht nur banal im Anfang oder Beginn, im Beginn oder wie immer. Sondern es ist die paar Laute, die da drinnen sind, wenn ich die anfange zu erleben, also das heißt, das Wort eigentlich zu erleben beginne, das heißt, den Christus zu erleben beginne, dann steigt eine Imagination auf, die eben im ersten Kapitel der Genesis festgehalten ist im Grunde, bis ins kleinste Detail in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie führt mich dorthin, eben wirklich im Geistigen das dann zu schauen. Oder kann dorthin führen. Ich meine, das ist der Sinn, warum auch im Judentum das immer wieder rezitiert wird und in den Thora-Schulen wird das gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viel dann wirklich noch heute geschaut wird, ist ein anderes Kapitel natürlich, aber von dem kommt das eigentlich. Sich in den Laut immer wieder zu vertiefen und dieses Bild entstehen zu lassen. Das ist der Ursprung jedenfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich ist es später dann immer mehr intellektuell interpretiert worden und es ist ja gerade auch im Judentum eine sehr starke Denkfähigkeit drinnen. Es ist dann natürlich auch immer abstrakter geworden. Aber eigentlich in der Sprache selber ursprünglich ist es total imaginativ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon aus den Lauten heraus. Ja, aber ganz anders ist es im zweiten Kapitel. Dort ist eben nicht mehr von den Elohim die Rede, sondern von Jahwe Elohim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist ein großer Schritt passiert. Da ist also wirklich diese Trennung. Erde, Sonne, die ist vollzogen, ist klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist noch etwas passiert. Es ist zunächst einmal noch verbunden der Mond mit der Erde. Es ist nicht gleich so, dass wenn sich die Sonne und die Planeten heraustrennen, dass gleich der Mond sich trennt, sondern es ist also, dass das ganze Eingebilde noch die Erde und Mond umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch schon öfter gesagt, der Tante beschreibt es so schön, das irdische Paradies, das sitzt beim Tante an der Spitze des Läuterungsberges und der Läuterungsberg reicht genau bis zur Mondensphäre hinauf. Das heißt, der Garten Eden war dort, wo sich in etwa jetzt der Mond bewegt. In dieser oberen Sphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, Adam und Eva, von denen da die Rede ist, waren also nicht so Menschen, wie wir nicht einmal annähern, sondern sie waren in dieser feinen Substanz, die noch Erde und Mond gemeinsam umfasst hat. Wobei der Mond, die Bestandteile, die dann Mond geworden sind, die haben sich als selbstständiger Himmelskörper eigentlich erst dann danach herausgetrennt. Also in Folge des Sündenfallgeschehens oder in Verbindung mit dem Sündenfallgeschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Adam und Eva, wenn man so will, ihre Körperlichkeit, ihre Stofflichkeit, es wird ja ganz genau beschrieben, wie es dort ist, es wird ja ganz genau geschrieben, dass dann Jahwe Elohim dem aus dem Erdenstoff, Haadama heißt es, Haadama der Erdenstoff, das ist aber nicht unsere Ackererde. Ja, so wird es meistens übersetzt in der Bibel. Aber das ist eben genau das, was dieses gemeinsame Erden-Mond-Gebilde ausgemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ganze ist noch viel feiner, die Substanz. Allerdings sind die Mondenbestandteile drinnen, sind die gröberen. Aber es wird jedenfalls aus dem Ganzen, wird dieser Adam geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das nennt man Haadama, diese gemeinsame Erden-Mondensphäre noch. Adam, davon kommt der Name Adam. Heißt ja auch, wird ja auch als Ackererde übersetzt, im Grunde, dass es das bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist da oben. Und jetzt wirkt da nicht mehr die Gemeinschaft der sieben Elohim, sondern es ist ein Gegensatz in gewisser Weise entstanden, ich sage bewusst Gegensatz, weil es eben wirklich Auseinandersetzungen gibt zwischen den sechs Sonnen-Elohim, die also auf der Sonne verblieben sind, und dem Monden-Elohim Jahwe. Jahwe ist der Monden-Elohim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Christusprinzip ist zunächst einmal, bleibt zunächst einmal aber bei der Sonne. Bleibt zunächst einmal noch lange bei der Sonne. Steigt dann von dort langsam herab, zeigt aber dann durch, nachdem sich also Mond und Erde wirklich als eigene Körper herausgebildet haben, spiegelt jetzt der Mond die Sonne wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat eine ganz andere Wirkung, als wenn das Sonnenlicht direkt fällt. Also Jahwe hat was zu tun mit dem vom Mond gespiegelten Sonnenlicht, mit der vom Mond gespiegelten Christuskraft, weil der Christus selber noch ganz bei den sechs Sonnen-Elohim verblieben ist. Dort wirkt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, im ersten Kapitel wird etwas beschrieben, wo alle sieben Elohim da sind, durch die der Christus wirkt. Im zweiten Kapitel geht es darum, was macht der eine Elohim, der dann der Monden-Elohim geworden ist, der eben auch mitwirkt dann, dass überhaupt der Mond entsteht, dass diese ganze Konstellation jetzt entsteht, mit Sonne, Erde und Mond. Also dieses Dreiergespann, natürlich auch die anderen Planeten, aber davon ist in der Bibel jetzt nicht direkt der Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die entscheidenden Sachen, die jetzt passieren. Und mit dem Gegensatz, aber jetzt durchaus im Gegensatz, sechs Sonnen-Elohim, ein Monden-Elohim, Jahwe eben, eigentlich der Höchste in gewisser Weise, der aber verzichtet darauf, in der Sonne zu bleiben und damit eigentlich ja Schwierigkeiten sich aufheißt, könnte man sagen, weil er eigentlich jetzt hinuntergeht in ein Feld, was für seine eigene Entwicklung, man könnte sagen, Bremsen wirkt irgendwo. Oder sagen wir es besser so, Bremsen wirkt, gar nicht sagen, was ihm um sein Entwicklungstempo zu halten oder sogar zu steigern, wesentlich mehr Kraft erfordert als für die Sonnen-Elohim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnen-Elohim, die in der wunderbaren Gesellschaft der Geister der Bewegung, der Geister der Weisheit sind, die auch auf der Sonne leben, Jahwe-Elohim zieht sich aus dem heraus. Schon das ein Schritt einer gewissen Eigenständigkeit, sagen wir es einmal so. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da fängt also dieses Prinzip an, was dann letztlich auf den Menschen auch weitergeht. Aha, wir machen uns von der Sonne unabhängig. Und bis dato ist die Sonne der Vermittler überhaupt der göttlichen Kräfte, auf alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt entsteht ein weiteres Zentrum, eben zuerst dieses Erden-Mond-Gebinde, das nur eins zusammen ist, aber wo sich der Jahwe damit verbindet. Und dann dafür sorgt aber, dass mit dem Mond eigentlich die dichtesten, verhärtetsten Kräfte herausgenommen werden. Das ist jetzt auch noch etwas Interessantes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Jahwe-Elohim arbeitet daran einmal, um für den Menschen eine Basis zu bilden, die gereinigt ist, bis zu einem gewissen Grad. Allerdings nutzt das alles nichts, es passiert da trotzdem der Sündenfall. Das ist alles ein Feld, was da passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahwe versucht es zu erweinigen, versucht dadurch zu schauen, die härtersten Mondenkräfte herauszukriegen, aber es fahren die luziferischen Widersacherkräfte hinein, die den Sündenfall bestimmen. Und wodurch es dazu kommt, das hat natürlich auch Einflüsse auf die Rolle, die Jahwe spielen kann dabei. Das hat Einfluss natürlich dann auf den Menschen auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das passiert jetzt aber nicht mehr in der hyperboräischen Zeit, wo die Trennung Erde-Sonne passiert ist, sondern jetzt ist das bestimmende Motiv die Trennung Erde-Mond. Und Jahwe, der aushält jetzt, wie soll man sagen, so dass er beim Mond bleibt, bei dem, was jetzt herausgezogen wird, bei den härtersten Materialien in gewisser Weise, also die am wenigsten bildsam sind, die nicht einmal in Wahrheit Leben hervorbringen können. Am Mond gibt es zumindest so Leben im äußeren Sinn so wie auf der Erde nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann dort nicht existieren. Mit dem hat sich der Höchste der Elohim verbunden und hat sich damit aber zugleich in einen Gegensatz gestellt zu den Sonnen-Elohim. Das ist tatsächlich eine gewisse Konfliktsituation, die dadurch entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil damit etwas vorbereitet wird, dass eben die Menschheit auf Erden zwar zunächst einmal ja sich schon zur Sonne wenden, um das Göttliche anzubeten. Was ja zunächst richtig ist. Also dort durch die ursprüngliche Gemeinschaft der sieben Elohim und den Christus, der darin wirkt, ist dort das Göttliche zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es kündigt sich dann ja schon deutlich an, im Judentum dann, der Monden-Elohim, der sich getrennt hat aus dieser geistigen Quelle und einen eigenständigen Weg gegangen ist. Er spiegelt zwar wieder. Und zwar was spiegelt er wieder? Er spiegelt gerade also die Taten des Christus wieder, der zunächst noch auf der Sonne ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er trennt sich. Er trennt sich aus dem Ereigen der anderen Elohim. Gegensatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchaus sogar bis zu einer Kampfsituation. Weil von der Sonne ginge aus, und das haben wir ja bis in die ägyptische Zeit, können wir das ganz stark verfolgen, das hierarchische Prinzip. Von der Sonne strahlt es aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hierarchische Prinzip im Kleinen sozusagen. Von der Sonne geht alles Geistige aus. Jahwe bereitet vor, dass das, was von der Sonne ausgeht, eigentlich aufgenommen werden soll durch das, was vom Mond gespiegelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indirekt. Was heißt das? Damit ist was ganz Großes passiert. Was ist der Unterschied zwischen dem Bild, das ich sozusagen, oder der Sonnenkraft, die ich direkt bekomme, und dem gespiegelten, jetzt nur als äußeres Bild dafür, und dem gespiegelten Sonnenlicht, wie es durch den Mond kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist überhaupt der Unterschied zwischen, weiß ich nicht, ich, wie ich da sitze, und mein Spiegelbild von mir, das jetzt da in der Kamera drin. Da bin ich nur Bild drinnen. Also zu euch kommt jetzt nur mein Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da bin ich wirklich. Das heißt, wenn im Bild jetzt da irgendwer das Video manipuliert, und immer die Eiferke da im Bild gibt, spüre ich gar nichts davon. Es ist nur Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist Nicht-Wirklichkeit. Und dort, wo Bild und Nicht-Wirklichkeit ist, dort fängt erst die Möglichkeit zur Freiheit an. Das Göttliche wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann mich daran orientieren, an dem Spiegelbild, aber es zwingt mich nicht. Das wird vorbereitet. Das wird vorbereitet durch den Jahwe-Elohim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit. Wenn er geblieben wäre bei der Sonne, und der Christus eben auch dort geblieben wäre, dann hätte von oben zentral das Göttliche gewirkt auf die Menschen. Jetzt wird vorbereitet, dass auf einmal nur mehr das Bild da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, ich kann in dem Bild das Göttliche erkennen, aber es zwingt mich in Wahrheit nicht. Das wird vorbereitet durch das Ganze. Und ja, das sollte uns eine Lehre sein für alles, auch wie wir mit diesen Texten und allem umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können so ein Sollens Wort für Wort durchgehen und uns anschauen. Aber wenn wir einfach dann nur daraus, womöglich dann noch gar durch irgendeine Interpretation, die dazu kommt, nach den Buchstaben vorgehen. Und nicht es uns zu eigen machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also aus Freiheit es ergreifen, und aus dieser Freiheit eigentlich neu schöpfen. Und aus dem heraus tätig werden. Also das heißt, wir werden Apokalyptiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können, und das ist die beste Vorbereitung sicher, immer wieder die Apokalypse des Johannes studieren. Aber wirklichen Wert bekommt sie dann, wenn wir sie aus uns individuell erschaffen. Und sei es nur in einem Teilaspekt, das ist wurscht, aber dort wird es durch uns verwirklicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das verwandelt die Welt. Das macht, und wir haben am Anfang davon gesprochen, wie groß die Wirkung ist davon. Das ist etwas, was die ganze Welt verwandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir es nur nachbeten sozusagen, dann hat es im besten Fall keine Wirkung, oder es hat durch unser Versäumnis jedenfalls eine hemmende Wirkung sogar. Und nur wird dazu nicht ausreichen, ein bloß intellektuelles Verständnis des Ganzen. Obwohl das ein wichtiger Schritt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die viel geschmähte Scholastik im Mittelalter hat schon dazu geführt, dass wir mit einer gewissen Eigenständigkeit herangehen, den Text zu verstehen. Man kennt ja viele dieser Texte, wie ein tibetisches Mantra oder so, verinnerlichen es, immer widersprechen, ich denke mir gar nichts dabei im Grunde, sondern ich lasse es halt wirken. Es wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem, wenn es in der Originalsprache ist. Natürlich wirkt es, aber dann bin ich nicht frei drinnen. Sondern es muss zum Bild werden, dann kann ich es mir anschauen, kann eintauchen, kann beginnen es zu verstehen, kann sogar noch weiter gehen, ich kann es eigenständig denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit fängt der eigene Weg an. Damit werde ich eigentlich erst Apokalyptiker. Da sind wir alle eben aufgerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schaffen wir aber wirklich, wenn wir aus dem eigenen, aus dem Ich heraus schaffen, dann schaffen wir gemeinsam mit dem Christus. Das ist es. Dann ist es eben das, was der Christus sagt, dass er unser Mitknecht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er stellt sich auf eine Stufe mit uns. Und natürlich ist da wieder genau der Punkt, wo wir aufpassen müssen, dass die Anker egoistischer Hochmut in das hineinkommen. Wir sind berufen, die Welt mitzugestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin der Größte oder so. Ein wirklicher Impuls aus dem Ich heraus hat das nie. Sondern er sieht, dass das ein Weg ist, ein Weg, der Schritt für Schritt ist, wo wir eben auch immer wieder Fehler machen werden, aber lernen draus, dranbleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das, was mir dann irgendwann sagt, jetzt ist der Schritt wirklich gelungen. Das wissen wir dann aus dem Ich heraus. Und wir wissen es, weil wir spüren, die ganze geistige Welt sieht zu und sie sieht mit Wohlgefallen darauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch, weil ich erlebe auch an mir selber, ich sehe diese Tat, ich sehe sie, und ich sehe sie mit Wohlgefallen. Ja, das ist richtig. Und ich spüre dann, die ganze geistige Welt schaut zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bekomme ich mit dann dabei. Das ist der entscheidende Moment. Und dafür gibt es halt kein Patentrezept, wie komme ich dorthin, oder wie erfahre ich das, sondern das passiert, wenn ich aus dem Ich heraus tue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dabei irgendwann lerne zu erkennen, ist es Ego, ist es wirklich Ich. Und das Ego darf ja begleitend dabei sein. Bitte, wir brauchen es ja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das haben wir ja oft besprochen. Es soll ja niemand das Ego grundsätzlich schlecht machen. Schlecht ist nur, wenn es einfach zu sehr wuchert und wenn es es ganz eigenständig macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ego sollte dem Ich folgen. Dann ist es in Ordnung. Und das Ego sollte so gebildet werden, dass es dem Ich nicht im Wege steht, sondern im Gegenteil, sondern dass es die Aufgaben übernimmt, für die es eigentlich da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich für die irdischen Bedürfnisse des Menschen zu sorgen, ohne die er sie nicht inkarnieren könnte oder nicht überleben könnte auf Erden. Da hat das Ego eine ganz wichtige Aufgabe. Das brauchen wir auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke an mich überhaupt nicht. Das ist verkehrt. Weil dann bin ich ja gar nicht leistungsfähig in der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kann ich in Wahrheit gar nicht überleben in der Welt. Das heißt, das gehört richtig aus der Welt. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ich ist am stärksten, dass das auch ein starkes Ego hat, das aber trotzdem folgt. Ihr habt eh schon oft das Bild verwendet, es ist halt einfach die Kunst, den wilden Mustang zu erweitern. Das ist das Ego irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es nichts gegen einen Haflinger braucht, aber der ist halt leichter zu handhaben als der wilde Mustang. Der hat schon noch andere Gestaltungskräfte. Da geht noch was weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht darum, dass unser Ich lernt, dass das Ego, dieses große Tier, in gewisser Weise, so zu zähmen, dass es folgt. Dann ist es wunderbar. Dann kann die Kraft gar nicht groß genug sein, dieses große Tier, dieser wilde Mustang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der soll Kraft haben. Der soll nicht einfach nur zahm herunterraben. Der soll Kraft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist sehr, sehr wichtig. Aber das muss man halt trainieren. Und auf dem Weg sind wir, das zu trainieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke, wir werden heute Schluss machen. Es ist natürlich jetzt noch einiges zu sagen über die weiteren Schritte. Wir haben jetzt gesprochen davon, im engeren Sinn diese Erdentwicklung von der polarischen Zeit über die hyperboreische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort, wo der Sündenfall erfolgt, das ist die lemurische Zeit. Das ist die sogenannte lemurische Zeit. Das ist die Zeit, wo der Mensch die Erde im engeren Sinne betritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts mehr Garten Eden, sondern Rausflug aus dem Paradiese. Das sich eigentlich im Erdenumkreis in der heutigen Mondensphäre befunden hat. In einem viel dünneren, viel weniger materiellen Zustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt stürzt hinein immer mehr ins Materielle. Jetzt lernen diese Materie zu schleppen eigentlich. Und bewähre dich hier, aber bleibe aufrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zeichnet den Menschen aus. Und das ist ein weiter Weg. Und auf dem Weg, dass der Mensch da hinunterstürzt auf die Erde, da entfaltet sich aber jetzt auch das Leben auf der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar bis in die Kristalle hinein. Das hat alles damit zu tun, dass der Mensch da hinuntergestürzt ist. Jetzt fängt es zu kristallisieren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt fängt es an, Leben zu sein. Pflanzliches Leben, tierisches Leben. Das alles kommt da hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind ganz zentral mit dabei. Wir sind das Musterbild. Ich war nicht nur für die Tierwelt, für die hat das eh schon Goethe deutlich gezeigt, aber natürlich auch für die Pflanzewelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind dieselben vegetativen Kräfte, die sich in den Pflanzen ausdrücken, haben wir in uns. Darum wirken Heilkräuter unter Umständen, weil sie mit was in uns korrespondieren. Darum können wir das auch erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben diese Prinzipien in uns. Wir werden dann weitersprechen, wie das in die Atlantische Zeit geht. Und wie es in die Zukunft geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben wieder einmal sieben Epochen. Von der polarischen Zeit über die hyperboreische, die memorische, die atlantische Zeit. Das ist wieder einmal die vierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind jetzt aber schon in der fünften Zeit der Kulturepochen. Wir sind über die Mitte hinaus. Und dann wird es noch eine sechste und siebente geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Epochen, diese fünfte große Stufe, beziehungsweise alle diese Stufen, die haben jetzt noch Untergliederungen, weil die untergliedern sich zum Beispiel unsere fünfte Stufe jetzt in sieben Kulturepochen. Und da tut sich auch noch einiges drinnen. Also so komplex ist die Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir kommen jetzt zu den kleineren Maßstäben langsam. Und wir werden sehen, wie die Kulturepochen haben noch einmal eine gewisse Gliederung. Wie zum Beispiel die Erzengeler Regentschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist allerdings nicht mehr so mathematisch ganz exakt bewusst. Das hat einen großen Vorteil. Dadurch ist das Ganze sehr lebendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind dann so 350 Jahre. So in etwa. Aber grob geht sie nie genau aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt sieben Erzengeler Regentschaften und so weiter. Also da ist noch einiges zu entdecken drinnen. Für die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das heben wir uns für das nächste Mal auf. Also ihr seht, das sind jedenfalls jetzt ein bisschen komplizierte Dinge. Aber ich habe vor, das jetzt so ganz auf den Fokus zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden dann irgendwann natürlich noch manche Details aufarbeiten. Also es ist eine sehr berechtigte Entfrage entstanden bei den großen Zyklen da, in die sich zum Beispiel unsere Erde entwickelt und die Euler Glieder und die sieben Lebenszustände. Welche Wesenheiten entwickeln sich dort alle? Weil ich habe ja gesagt, dort entstehen bei jeder dieser sieben Runden sieben also sieben Stufen von Ich-Wesenheiten, die dort geboren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche sind das? Was insgesamt dann die 24 Ältesten ergibt. Und wenn man dann in die Zukunft schaut, kommen in der Zukunft wieder noch einmal so viel. Also was wird sich da alles tun? Da gibt es also endlos Dinge zu entdecken, was da an Wesenheiten mitspielt, was an Wesenheiten entsteht, wie sich das verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist groß einfach. Und man muss sich das auch nicht alles merken. Das geht gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann, wenn man lang genug lebt, schafft man es das irgendwie als Bild vor sich zu haben. Und dann reicht es. Man muss nicht das auswendig lernen und denkt, das ist ganz unwichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ein Gefühl dafür kriegen, wie viele Facetten das Ganze hat, wie viele Lebensrunden das Ganze hat, ein Gefühl dafür zu bekommen. Und das alleine macht schon was aus. Dann sehe ich, wie der Moment, der Augenblick, das Kleinste, was passiert, in das Große eingebettet ist und mit dem zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist wichtig für das Verständnis der Apokalypse. In diesem Sinne. Ich lese euch zum Abschluss noch einmal den 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wochenspruch. Der sagt es eh irgendwo auch. So fühl ich erst mein Sein, das fern vom Weltendasein in sich sich selbst erlöschen und bauend nur auf eigenem Grunde in sich sich selbst ertöten müsste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen ins Große schauen, zeitlich wie räumlich. Dann finden wir uns selbst am allerbesten. Und können unsere Aufgabe am besten bewältigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufgabe, die wir uns geben in der Weltentwicklung. Bis zum nächsten Mal. Ich danke euch fürs Dabeisein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke auch im Livestream. Bis zum nächsten Mal. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank. Gerne. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Alles Gute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>SaKe</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 228. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2024-09-20T07:58:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: /* Rohtranskription vom 228. Vortrag vom 27. August 2024 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Rohtranskription vom 228. Vortrag vom 27. August 2024 ==&lt;br /&gt;
+++ dies ist eine Rohtranskription. Wenn du wissen willst, WIE eine fertige Transkription ausschaut, dann schau dir z.B. als Muster die [[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|10. Folge an]]. Melde ich gerne übers [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] bei uns, wenn du bei der Textarbeit [[MitTun bei Anthro.World|MitTun]] möchtest. Wir freuen uns auf dich! +++   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zur 228. Folge zur Apokalypse und im Moment ist noch kein Ende obseppbar. Wir sind so eigentlich schon in den letzten Kapiteln, aber es kommen jetzt viele Einfügungen, um den Hintergrund zu erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr habt es ja gesehen, die letzten Male waren diese ganzen Runden und diese ganzen Zyklen, die da ablaufen und jetzt werden wir noch ein bisschen da in die Details gehen, weil das wichtig wird, glaube ich, zum Verständnis, wo es jetzt dann in den nächsten Kapiteln weitergeht, wo wir dann wirklich stehen in den Entwicklungsstufen. Weil so im Groben kann man sagen, ja, neues Jerusalem, neuer Jupiter, also das wäre der nächste kosmische große Entwicklungszustand, ist so irgendwie, aber doch nicht ganz dasselbe. Weil die Entwicklung zum neuen Jerusalem fängt im Grunde jetzt schon an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es wird vorbearbeitet. Und das ist eben das, was dann die Basis liefert, dass dann wirklich als großer Zustand, als kosmischer Zustand, aber da haben wir fast noch so viele Zyklen vor uns, wie wir schon hinter uns haben, dass dann wirklich dieser neue Jupiter entstehen kann, also ein ganz neuer kosmischer Entwicklungszustand. Also das heißt jetzt, die zweite Hälfte der Erdentwicklung wird ganz darauf hin zielen, das vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist ja bei diesen Entwicklungsstufen immer so, dass die erste Hälfte arbeitet alles das auf, was aus der Vergangenheit gekommen ist einmal, kommt dann in der Mitte auf den Höhepunkt in etwa und dann wird schon in der zweiten Hälfte vorbereitet der nächste Entwicklungszustand. Und das sind wirklich riesige Entwicklungszyklen. Das sind alles Dinge, die nämlich in unserem abendländischen Wissen kaum beachtet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Bibel zum Beispiel haben wir ja besprochen, und ich werde es heute noch einmal deutlich sagen, die Schöpfungsgeschichte der Bibel beginnt also im physischen Unterzustand in der mittleren großen Lebensrunde unserer Erdentwicklung. Das sind schon drei Zyklen, drei vollständige Zyklen der Erdentwicklung liegen hinter uns. Wir stehen jetzt in der vierten großen Runde drinnen oder Lebenszustand, wie es Rudolf Steiner auch nennt, und der unterteilt sich wieder in sieben Formzustände und da ist der mittlere der physische Zustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Schilderung der Bibel beginnt im Grunde etwas nach Beginn dieses physischen Formzustandes in der mittleren großen Runde drinnen. Dort fängt es an im Grunde. Und was aber Johannes gibt in der Apokalypse eben mit der Perspektive auf das neue Jerusalem, gibt er zumindest schon eine gewisse grobe Vorschau auf das, was sich jetzt einmal in den nächsten drei großen Lebenszuständen der Erde noch abspielen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vorbereitung dann für den großen kosmischen neuen Zustand, den neuen Jupiter. Da werden wir in den Details noch besprechen. Aber steigen wir wie immer ein mit dem Wochenspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist diesmal der 21. Setzt konsequent das fort, was wir vorher schon besprochen haben und bereitet aber auch vorher schon jetzt die Herbsteszeit, also Michael-Fest und so weiter, weil das Michael-Fest ja sehr damit zusammenhängt, auch mit unserer Ich-Kraft. Also das Michael-Schwert, das Flammenschwert, das ist eigentlich zugleich auch unser Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wirkt es. Und da wirken wir mit dem Michael zusammen, da wirken wir mit dem Christus zusammen und der Michael ist eben das Schwert dabei. Das Geistesschwert, das Feuer des Geistes, das da drinnen steckt und das reift jetzt immer mehr heran. Also, 21. Wochenspruch: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle fruchtend fremde Macht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich stärkend mir mich selbst verleihn,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Keim empfind ich reifend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Ahnung lichtvoll weben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Innern an der Selbstheit Macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, es ist schon wieder mal noch vielleicht verstärkt darauf hingewiesen, wir, das heißt unser wirkliches Ich, kommt uns von außen zunächst, ja wir eine fremde Macht im Grunde zu. Weil, es wirkt die ganze geistige Welt darin, das ganze Göttliche wirkt darin, im Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar in einer, wie soll ich sagen, individualisierten Variante, aber es ist im Grunde die ganze geistige Welt darin. Und wir wissen zunächst im Alltagsleben gar nichts davon im Grunde, auch wenn wir tausendmal Ich sagen. Überschauen wir die Dimension nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, auch das ist vielleicht der Punkt mit den ganzen Zyklen, die wir besprochen haben, wo sicherlich viele denken, das ist so verwirrend, das ist ein bisschen abstrakt das Ganze. Was soll das alles, das ist so riesengroß. Aber das alles Riesengroße gehört dazu, um unser Ich zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Grunde eben die noch größere Dimension, weil das ja alles jetzt schon am alten Saturn begonnen hat, dort auch sieben Lebenszustände, alte Sonne sieben Lebenszustände, alter Mond sieben Lebenszustände und jetzt auf der Erde noch einmal drei, die wir schon durchgemacht haben und die vierte, wo wir mittendrin stehen. Und dort jetzt im physischen Formzustand. Und da fängt eben an die Bibel mit ihrer Schöpfungsgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist bei Weitem nicht der Uranfang, sondern da ist viel, viel, viel, viel mehr schon vorher passiert, sozusagen. Um das zu verstehen, was da ist. Also ein gewisses Verständnis dafür hatten mehr als wir im Westen, als wir in Europa oder so, hatten die Inder dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die haben von Anfang an nie eine Scheu gehabt vor diesen großen Zahlen, vor diesen großen Zyklen, vor den ganzen Kalpas, die es da gibt. Also das sind riesige Entwicklungszyklen, die errechnen da mit riesigen Zahlen. Sie geben sogar gewisse Zeitverhältnisse an, wobei das nicht unbedingt jetzt direkt auf unsere Zeitskala zu überlegen ist, aber sie geben jedenfalls in Zahlenwerten das an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist eine unglaubliche Begabung für große Zahlen. Also es gibt heute immer noch, gerade bei den Indern, Menschen, die zwei zehnstellige Zahlen im Kopf innerhalb von ein paar Sekunden multiplizieren miteinander. Das schaffen wir wahrscheinlich meistens nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist eben auch nicht dieses normale Errechnen, wie wir es machen, sondern sie schauen eigentlich in Wahrheit diese Zahlen. Die klingen zusammen und die geben ein Gesamtbild einfach. Also so spielt sich Mathematik in der geistigen Welt im Grunde ab, dass man Zahlenverhältnisse schaut in ihrem Zusammenhang und was daraus wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das kann man halt wieder so, wie wir es normal in Worten ausdrücken, drückt man es halt in Zahlen, in Rhythmen aus. Und Zahlen und Zeit und Entwicklungsschritte, das hängt alles sehr eng miteinander zusammen. Das muss man auch berücksichtigen, wenn man sich anschaut, unser Planetensystem, wenn man sich dann anschaut, wie eine gewisse Beziehung da ist, zum Beispiel das Leben nach dem Tod, da gehen wir durch die Planetensphären durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann stellen wir uns das primär räumlich vor. Aber eigentlich geht es um Entwicklungsschritte, die gehen und das sind etwas primär Zeitliches. Das drückt sich sogar darin deutlich aus, dass die okulte Reihenfolge der Planeten von der Erde aus gesehen anders ist, dass es da besonders eine wesentliche Vertauschung gibt zwischen den Planeten Venus und Merkur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das liegt aber daran, dass man es hier eigentlich mit Zeiterhythmen zu tun hat. Also eigentlich kommt es dort nicht primär darauf an, dass wir durch den Raum fliegen, also zum Beispiel wenn wir jetzt das Leben zwischen Tod und neuer Geburt durchgehen, gehen wir ja eigentlich durch die Planetensphären bis zum Fixsternhimmel im Grunde durch, sogar darüber hinaus, die Frage ist, wie weit bewusst, und dann kommen wir wieder zurück. Aber das ist kein Raumflug sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir fliegen eigentlich überhaupt nicht durch den Raum, sondern wir machen Entwicklungszeiten durch. Und diese Entwicklungszeiten sind eigentlich nicht benannt mit den Planetensphären, das sind also Entwicklungszeiten, die wir durchmachen. Also zum Beispiel, wenn wir durchgehen durchs Kamaloka, also durch die Läuterungsphase, gehen wir durch die Mondensphäre durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da fliegen wir nicht zum Mond rauf, das machen die Astronauten vielleicht, sie haben es jetzt wieder irgendwann einmal vor, das zu machen, verschieben es aber im Moment wieder immer wieder. Aber egal, also wir fliegen nicht wirklich zum Mond, nicht körperlich auch nicht, als entkörpertes Wesen fliegen wir nicht so einfach zum Mond, sondern wir gehen durch die Mondenzeit durch. In den Mysterientrammern beschreibt es Rudolf Steiner ganz deutlich, im vierten Drama, das wir dann irgendwann einmal im nächsten Jahr wieder uns holen werden, wieder aufführen werden, da ist zum Beispiel von der Sonnenzeit und von der Saturnzeit die Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezeichnenderweise nicht von der Sonnensphäre und von der Saturnsphäre, das man nur räumlich auffassen könnte, sondern ganz dezidiert Sonnenzeit, Saturnzeit, um die geht&#039;s. Also das bezeichnet einfach gewisse Entwicklungsstufen, die wir durchmachen. Jedes Mal, wenn wir durch die Mondzeit durchgehen, dann machen wir so einen Läuterungsprozess und wir gehen durch viele Erdenleben, aber auch dann nach dem Tod wieder durch viele Läuterungsepochen durch und gerade dadurch entwickelt sich unser Ich weiter, hoffentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also indem wir auf Erden arbeiten an uns und dann in der Mondenzeit, also das heißt im Durchgang durch dieses Kamaloka oder Fegefeuer oder Läuterungsfeuer, wie immer man es nennt, dort arbeiten wir die Fehler auf bis zu einem gewissen Grad. Jedenfalls haben wir die Chance, dort die Fehler aufzuarbeiten. In der Mondensphäre also vor allem das, was mit den luziferischen Sachen zusammenhängt, also was mit den begierden Kräften in uns zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mit den, ja auch durch luzifer beeinflussten, wie soll ich sagen, Instinkten zu tun hat, die uns bewegen, wo wir halt nicht voll und ganz bewusst dabei sind. Also das ist einmal ein Hinweis, warum es tatsächlich wichtig ist, sich diese ganzen Phasen anzuschauen, weil eben die Mondensphäre oder die Mondenzeit ist halt so ein ganz kleines Ding, aber es gibt größere Bereiche und die hängen eben auch zusammen mit unseren irdischen Entwicklungsstufen. Also da spielt das alles eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, ich lese euch jetzt noch einmal den Wochenspruch. Also nehmt mit, dieses Bewusstsein, das was wir als fremde Macht in uns fruchtend fühlen, das ist dieses ganze Riesengebilde. Eigentlich wirkt da alles drinnen, was vom alten Saturn bis zum jetzigen Zeitpunkt gewirkt hat an Entwicklungsrhythmen, an Entwicklungszeiten, an Entwicklungsepochen, das wirkt alles mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und davon kommt uns immer mehr entgegen, wir verinnerlichen es, wir machen es uns zu eigen. Weil wir ja auf dem Weg sind immer mehr, ja ohne dass man das jetzt blasphemisch auffassen darf, aber immer mehr Schöpfer unserer selbst zu werden, ausgehend vom Ich, von dem ausgehend wir aber auch unser ganzes Wesen bis zum physischen Leib hinein irgendwann einmal verändert haben werden. Jetzt ist das alles erst sehr anfänglich, wir haben jetzt die große Chance an unserem seelischen zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher auch bedeutend gerade diese Phase, wenn wir nach dem Tod durchs Kamerlokker durchgehen. Auch das machen wir im Kleinen, da haben wir wieder einen Rhythmus, jede Nacht im Bild, noch nicht in der Realität, aber in der Imagination, meistens im Tiefschlaf, außer man ist schon sehr geistig erweckt, dann kriegt man ein bisschen was mit davon, aber wir machen das jede Nacht durch. Wir gehen eigentlich immer diesen Weg, den wir dann sozusagen so in der Realität, in der Wirklichkeit, in der geistigen Wirklichkeit dann nach dem Tod gehen, aber auch das ist etwas, was diesen alten Ausspruch, der Schlaf ist der kleine Bruder des Todes, das da sehr viel mehr dran ist, als dass es ein äußerer Vergleich wäre, weil wir tatsächlich also in der Nacht das durchgehen, es muss nicht einmal in der Nacht sein, es kann auch sein, wenn man Mittagsschlaf macht, kann das auch passieren, und es muss unter Umständen nicht langs, gar nicht langs sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann sein, dass man vielleicht so 10 Minuten, Viertelstunde, 20 Minuten töst irgendwo, und doch, wenn man so ganz in den tieferen Bereich hineinkommt, macht man es da genauso durch. Und zwar nämlich das, was im Tagesablauf an diesem Tage passiert ist. Vor allem, da gehen wir halt nicht das Ganze so intensiv durch, sondern da gehen wir insbesondere das durch, und zwar rückläufig, also was wir an diesem Tag durchgemacht haben, und wo unsere Probleme liegen, sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kriegen wir aber ganz, ganz selber betrügen. Weil wir sehen, wie soll ich sagen, man spürt dabei, wie die ganze geistige Welt eigentlich uns betrachtet dabei, und diese Blicke spüren wir, und an denen sehen wir sofort, also wenn wir nicht die richtige Einschätzung hätten dazu, na das war eh eine selbstlose Tat, oder sonst etwas, in Wahrheit war es Egoismus, weil ich mich halt wieder als guter Mensch zeigen wollte, oder sonst irgendwas. Wir merken das sofort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gehen wir jede Nacht im Schlaf durch. Die Kunst ist es, ein bisschen was davon dann ins Tagesbewusstsein zu nehmen, und dort halt auch dann einmal im Geschehen selber aufzuwachen. Das ist ja das Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist das Ziel, dass wir jetzt während unserer Erdentwicklung, solange wir noch so inkarniert sind, eben deutlich lernen sollten. Das wird die ganz große Aufgabe sein in der nächsten Kulturepoche, aber sie fängt jetzt schon deutlich an. Und darum ist es gut, diese ganzen Rhythmen kennenzulernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher werden wir uns noch ein bisschen damit beschäftigen, was es da noch alles gibt. Es geht nicht darum, dass man sich das jetzt alles im Detail merkt, weil als Kopfwissen alleine bringt es eh nichts. Ich meine, man muss ein Gefühl dafür, eine Ahnung davon bekommen, wie komplex, wie groß das Ganze ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass das aber entscheidend ist dafür, was wirklich im Kleinen in den alltäglichen Dingen passiert. Dass da der Zusammenhang da ist. Und man könnte ja sagen, ja bitte gib mir eine praktische Anweisung, wie vermeide ich halt ein paar Fehler oder was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das wirklich funktionieren tut es dann, wenn man langsam das Bewusstsein weitet für die Größe, die da ist. Auch wenn man die Details noch nicht sieht, die kommen mit der Zeit. Ein wirkliches Verständnis für diese Dinge kriegt man mit der Zeit, wenn man sich immer wieder damit beschäftigt und es dann mit der Zeit zum Erlebnis auch wird, zu einem gewissen Erlebnis wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dass man zumindest so im Groben, es ist vielleicht ein verwaschenes Bild noch, aber trotzdem, dass einem das irgendwo im Bewusstsein gegenwärtig ist, was da alles dran hängt. An jedem Schritt, den ich tue, an jedem Wort, das ich spreche, hängt immens Großes dran. Etwas, was gewaltige Zeiträume, gewaltige Entwicklungsperioden mit in sich enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die hängen dran, dass überhaupt unsere kleinen Schrittchen möglich sind. Und umgekehrt, die großen Entwicklungen gehen aber nur dadurch, dass wir auch wirklich diese kleinen Schritte gehen. Das heißt, mit jedem Schritt, den ich verweigere zu gehen, zerstöre ich etwas in dem Ganzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann natürlich versuchen, das jetzt wieder gut zu machen bis zu einem gewissen Grad. Indem ich mich ändere, dann hat das eine Wirkung auf das Ganze. Und wir haben ja auch die Hilfe des Christus, von dem es ja heißt, er hat die Sünden der Welt auf sich genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der zumindest dafür sorgt, dass das System nicht ganz zusammenstürzt irgendwo. Weil bis zu einem gewissen Grad, dass in unserer Macht liege, das wirklich zum Einsturz zu bringen. Wenn wir da nicht die Hilfe hätten, dann, dass trotzdem die Auswirkungen für das Ganze, sagen wir mal, sich vorsichtig in Grenzen halten, dann wäre das noch viel, viel gefährlicher, was durch den Menschen passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so gesehen, ist der Mensch einerseits das Wesen, für den diese ganze riesige Entwicklung da ist und die ohne ihn nicht möglich wäre oder sinnlos wäre, dann wäre es halt irgendeine ganz andere Entwicklung. Aber umgekehrt liegt eben auch die große Verantwortung für den Menschen drinnen, die er für das Ganze irgendwo hat. Und Ziel für die Zukunft ist, dass wir auch den Christus irgendwann befreien davon, immer unsere Fehler, die weltzerstörend letztlich wirken, ausbügeln zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, dass wir weniger gravierende Fehler machen. Das ist ein Teil dieser Erziehung, die uns dorthin führen soll, dass... Nein, es wird gleich aufhören. Entschuldigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So. Ja, das... Jetzt ist mir ein bisschen der Faden gerissen durchs Telefonat. Ja, genau, danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Punkt ist ja der, dass wir am Ende soweit sein sollen, dieser ganzen großen kosmischen Entwicklungszustände, dass wir Menschen letztlich eine solche Stellung übernehmen, wie sie in der Bibel beschrieben ist durch die Gemeinschaft der Elohim. Das ist das ganz Große. Das heißt also, wir sollten zumindest für so ein kosmisches System, wie es jetzt unser Planetensystem ist, für so etwas verantwortlich zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sind wir noch weit entfernt vom Obersten Göttlichen. Aber wir sollen das übernehmen. Und zwar der Unterschied, habe ich eh oft schon erwähnt, aber man kann es sich nicht oft genug bewusst machen, dass gefordert ist dabei, oder erwartet wird, erwünscht wird von uns, dass wir unseren ganz wirklichen schöpferischen Beitrag dazu leisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elohim tun das nicht. Die Elohim arbeiten, wenn man es jetzt so in irdische Sprache übersetzt, auf Befehl von oben. Auf Befehl von oben, die vermittelt wird durch den Christus, der durch sie spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, sie nehmen die Befehle von oben entgegen. Und was jetzt erfolgt ist, ist mit den Menschen, dass eine Umstülpung beginnt, dass geistige Wesenheiten heranreifen, die von sich aus, individuell von sich aus, einen schöpferischen Impuls zur Weltschöpfung beitragen. Sagen wir es einmal vorsichtig so, beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden nicht gleich einen ganzen Kosmos alleine schaffen und die Gottheit absetzen, ganz im Gegenteil. Sondern es wird eben diese Schöpfung von oben und von unten, von zwei Seiten her gestaltet werden. Das ist die fernste Zukunftsperspektive, die über den letzten kosmischen Entwicklungszustand, über den Vulkanzustand hinausgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie das dann funktionieren wird, können wir jetzt überhaupt noch nicht sagen, weil es wird natürlich ganz davon abhängen, wie wir uns entwickeln. Und diese Entwicklung ist letztlich offen, da wir die Freiheit bekommen haben, kann die Menschheit auch theoretisch als Ganzes scheitern. Und dann muss man sich vorstellen, dass ein ganzes System jetzt, wie wir es besprochen haben, also ein alter Saturn mit den sieben Lebenszuständen, die durch sieben Formzustände und dann noch x Unterzustände gehen, und so bei den anderen Planeten auch, dass das alles für nichts war im Grunde, dass es gescheitert wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das liegt an uns, dass es nicht scheitert. Wir haben alle Hilfe, alle Unterstützung dabei, darum hat der Christus die Sünden der Welt auf sich genommen, aber was er nicht für uns tun kann, ist das, was wir als Freiheit schöpferisch tun. Das kann er nicht für uns tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er begleitet uns dabei, er unterstützt uns dabei, er hilft uns, wenn wir stolpern, sozusagen wieder auf die Füße. Aber gehen müssen den Weg wir selber. Das ist der entscheidende Punkt drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es wird sozusagen im allerschlimmsten Fall nichts dabei herauskommen, wenn alle Menschen verweigern würden, den Weg zu gehen. Den Weg aus Eigenverantwortung heraus tätig zu werden. Jetzt machen wir halt die kleinen winzigen Fingerübungen mit jedem Kunstwerk, das wir schaffen, mit jedem wirklich von ich zu ich gesprochenen Wort, das wir an einen anderen Menschen errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In all diesen Dingen. Also es sind die kleinen Dinge, die alltäglichen Dinge eigentlich, die viel wichtiger sind. Zum Beispiel auch für unsere Entwicklung im Leben zwischen Tod und neuer Geburt schon, aber dann durch die ganzen Inkarnationen auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die großen Leistungen, also angenommen, ich war der große Künstler sowieso, oder ich war der große Eingeweihte sowieso, das spielt viel weniger Rolle als die kleinen alltäglichen Dinge. Die spielen die Hauptrolle. Und daher ist wirklich jeder Mensch davon betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also niemand kann sagen, ja das überlassen wir den paar großen Genies, die wissen das besser, ich verstehe ja eh nichts davon. Und das Verstehen vom Kopf her geht es nicht. Weil das schöpferische Tun kommt aus dem Willen heraus, aus dem Schöpferwillen des Ichs heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat nichts mit diesen großen, nach außen hin durchaus wichtigen Taten für unser praktisches Leben, aber das hat eine Bedeutung für unser Erdenleben. Ich meine, dass so und so viele Forscher das entwickeln und dass es die Technik gibt und so, das hat hauptsächlich für unser Erdenleben was zu tun, aber relativ wenig Bedeutung für unsere eigentliche geistige Entwicklung. Das viel entscheidendere ist, wie gehe ich mit meinen Mitmenschen um, wie gehe ich mit den Tieren, mit den Pflanzen, mit den Mineralien um, mit welcher inneren Haltung bin ich da, das sind die entscheidenden Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das andere, das ist etwas, was jetzt für unsere Zeit, natürlich fürs äußere Leben wichtig ist, durchaus, weil wir was lernen können daran, aber an sich hat das alles keine Bedeutung für die Ewigkeit. Also die ganze äußere Wissenschaft, die ganze Technik oder was, ist eigentlich nur ein Hilfsmittel, ein Widerstand, an dem wir uns erproben können, an dem wir unsere Kräfte schulen. Aber das Entscheidende ist, wie wir mit den anderen geistigen Wesen oder überhaupt mit den anderen Wesen, die in der Welt sind, Tiere sind ja auch Wesen, Pflanzen sind Wesen, selbst Mineralien sind Wesen, mit denen wir umgehen, Elementarwesen, die damit verbunden sind und so weiter, das ist das Entscheidende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sozusagen, wie wirken wir in der sozialen Gemeinschaft der im weitesten Sinn gesprochen geistigen Wesen. Das ist es, um das es geht, auch wenn wir jetzt im äußeren Leben noch gar nichts davon mitkriegen, die Mehrzahl der Menschen. Obwohl viel mehr Menschen es heute schon wahrnehmen könnten, weil ihr wisst, das sogenannte finstere Zeitalter des Kali-Yuga hat mit Anfang des 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhunderts aufgehört. Und was man in der geschichtlichen Entwicklung äußerlich sieht, ist nur der tiefschwarze Schatten davon hauptsächlich. Also wenn man sich gerade die Geschichte des 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhunderts anschaut und das 21. ist nicht weniger, hat nicht weniger Schatten, ja sogar mehr, auch wenn es vielleicht auf eine etwas subtilere Art ist. Im 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert war das noch primitiv, es ist heute noch vieles primitiv, zum Beispiel in Form von äußeren Kriegen und diese Dinge. Aber es wird immer mehr sich abspielen im seelischen Bereich zum Beispiel, also die Verdunklung, die stattfindet. Und die kann dann passieren bei durchaus auch äußerem relativem Wohlstand und Wohlgehen und scheinbar friedlich, aber das Geistige vertröpfelt immer mehr und wir fahren mit Juhu Richtung Widersache hinunter, immer mehr ins Dunkle hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Gefahr besteht und die wird im nächsten Jahrhundert noch stärker werden, in den nächsten Jahrhunderten noch stärker werden. Obwohl bis zu einem gewissen Grad äußerlich scheinbar ein Wohlleben relativer Friede und so weiter herrscht. Also das wäre wahrscheinlich das noch gefährlichere, also wenn das alles sehr bequem und sehr angenehm verläuft, dann kann man mit Sicherheit sagen, das ist der Weg in den Abgrund hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist etwas, was uns halt auch bewusst sein muss, wenn es um die geistige Entwicklung geht, die lässt sich nicht messen am äußeren Glück, am äußeren Wohlstand. Das sagt ja Rudolf Steiner ganz deutlich, also das Streben nach äußerem Glück, das ist etwas ganz, ganz Arimanisches. Und der Ariman wird alles daran setzen, dass dieses äußere Glück, dass das funktioniert und dass mehr und mehr Menschen drinnen leben und der Preis dafür ist, dass sie ihre geistige Entwicklung aber abschneiden im Grunde oder sehr zurücktreten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt bitte jetzt nicht im Umkehrschluss, dass es jetzt unterbrochen Katastrophen und Unglück kommen muss, das heißt es überhaupt nicht, aber es wird darum gehen, es gibt ja einen Weg, um das auch zu vermeiden, die äußeren Katastrophen, aber dann heißt es, dass man selber aus eigenem freien Willen heraus sich nämlich anschaut, was ist an dunklen Seiten in mir, bedingt dadurch, dass eben die Widersacherkräfte in uns wirken, einerseits die luziferischen, andererseits die arimanischen und dass wir uns dem bewusst stellen, nicht sozusagen immer die Schuld für alle Miseren den anderen rundherum geben, sondern einmal schauen bei sich selbst, was kann ich bei mir ändern, weil das können nur wir selbst machen. Und die eigentlich weit verbreitete Furcht vor dem Geistigen, nämlich wirklich ernsthaft an sich zu arbeiten, ist diese dunkle Seite anzuschauen. Und noch die Apokalypse gibt uns genug Bilder von den Problemen, die wir zu überwinden haben auf dem Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum sagen wahrscheinlich heute die Mehrzahl der Leute, wenn sie das Wort Apokalypse hören, um Gottes Willen, Weltuntergang, alles schrecklich, alles furchtbar, Katastrophe. Ja, natürlich, die Arbeit ist schwer, weil man muss sich seiner eigenen Unvollkommenheiten bewusst werden und ihnen ins Auge schauen und wissen, da ist eine Aufgabe da. Und die Aufgabe wird niemand vollbringen können als wir selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und davor haben in Wahrheit die Mehrheit der Menschen Angst. Und der Awiman schürt diese Angst. Der Awiman schürt diese Angst und suggeriert uns im Unterbewussten, das Teuflische ist ja, dass das alles im Unterbewusstsein passiert, weil unser Bewusstsein dort noch gar nicht hineintraut oder sich noch nicht gestärkt hat genug, um dort hineinzuleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Apokalypse heißt natürlich schon auch, das Erste ist, leuchte dort hinein in die Finsternis, dann siehst du die ganzen schwarzen Schatten. Da werden nämlich die ganzen dunklen Wesen sozusagen demaskiert. Die werfen ihre Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die lichten Wesen werfen keine Schatten. Das ist der Unterschied. Dann kann man es erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und den Unterschied wird man nur dann erkennen, wenn man selber eben wagt, mit dem Licht vor allem einmal in die Finsternis zu gehen. Und daran überhaupt zu lernen, dann das Licht auch dorthin zu richten, unser Eigenlicht dorthin zu richten, wo eh schon viel Licht ist. Das ist nämlich noch viel schwieriger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir lernen eigentlich in Wahrheit sehr viel gerade daran, dass wir einmal unser noch sehr spärliches, geistiges Eigenlicht einmal anwenden, um in die Dunkelheit zu leuchten. Da merkt man dann sehr bald, dass da Licht von uns ist. Und nur schreckt man sich dann vor den ganzen dunklen Schatten, die da entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn wir mit unserem winzigen Eigenlicht jetzt hineinleuchten, vor allem in die höhere geistige Welt, da ist die Wirkung normalerweise sehr gering heute noch. Weil wir können in der geistigen Welt das sehen, für das unser Licht stark genug ist, um dem Licht, das uns entgegenkommt, gewachsen zu sein. Unser Licht leuchtet dort, wo schon Licht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Interessante. Die geistige Welt ist natürlich jetzt in ein sinnliches Bild übersetzt, aber die kann noch so strahlen, wenn wir nicht ein gleich starkes Licht entgegensetzen, unser Eigenlicht, dann sehen wir gar nichts davon. Dann ist dieses Licht für unser Bewusstsein einfach nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann man sich schon vorstellen, dass das schwierig ist. Wir sehen es nämlich deswegen nicht, wie wir einfach geistig geblendet werden durch das Licht. Wir werden nur dann nicht mehr geistig geblendet, wenn unser Eigenlicht dem gewachsen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und je mehr wir das sind, desto hellere, hellere Regionen der geistigen Welt können wir erblicken. In der Imagination ist natürlich alles jetzt in eine sinnliche Sprache übersetzt, aber das ist das Prinzip dahinter. Daher natürlich heißt Apokalypse auch jetzt lernen, einmal schauen, erhelle die Finsternis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort geht es noch relativ leicht. Aber wir müssen Mut haben. Wir dürfen uns nicht fürchten vor der Finsternis, vor den Schatten, die dann sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil dort leuchten die Schatten auf. Darum geht es. Und wenn wir sprechen von diesen vielen Entwicklungszyklen, soll uns das halt ein gewisses Bewusstsein geben für die Größe dieser Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass wir ja im Grunde erst am Anfang stehen des ganzen Weges. Alles was vorher war, war Vorbereitung. Da hat unser Ich noch nicht mitgemacht, weil es das noch gar nicht gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Ich ist jetzt gezündet worden, wenn man es so nennen will, während der Erdentwicklung. Und zwar während dieser Zeit, die im Grunde in der Bibel beschrieben wird. Wo wir gesprochen haben, das ist aber schon ein ganz kleiner Unterzustand im Grunde unserer Erdentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wird unser Ich gezündet. Und in Wahrheit eigentlich erst so im Übergang. Naja, vielleicht wiederhole ich dazu vorher kurz noch, welche Entwicklungsperioden es da gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben davon gesprochen, wir stehen jetzt in der Erdentwicklung im Mittleren, das heißt im vierten Lebenszustand. Runde nennt es Rudolf Steiner auch. Und haben die Theosophen auch genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die haben wieder etwas davon entnommen, von den alten Indern, weil die dort ein sehr großes Bewusstsein für das gehabt haben. So, dann stehen wir jetzt in der vierten Runde unserer Erdentwicklung. Und dort jetzt im physischen Formzustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erinnert euch, wir haben gesprochen, von einer schöpferischen Idee ausgehend, wenn man so will, die aber noch ganz ungeformt ist. Also von einem Arupa-Zustand, das heißt ungeformt. Im Sanskrit Arupa heißt Form, Arupa ist die Verneinung, also ungeformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ein, sagen wir, göttlicher, schöpferischer Ideenblitz, der da ist. Wie unsere Erde werden soll. Aber keine Details, keine Details.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur im Grunde also die Idee, die sich aber im Grunde schon durchzieht seit dem alten Saturn, da sollen jetzt Menschen geschaffen werden, also neue geistige Wesen, denen die Freiheit ermöglicht werden soll. Das ist im Grunde dieser Geheimgedanke, der da ist. Das ist das, was eben insbesondere unserer Erdentwicklung zugrunde liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was eben etwas Revolutionäres im Grunde ist in der ganzen Weltentwicklung. Weil bis dato war immer klar, es geht von der Gottheit alles aus. Und die Gottheit leitet diese Entwicklung in Souveränität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alle anderen, je nach ihren Fähigkeiten, nach ihrem Entwicklungsalter, auch versuchen halt diese Impulse, die von der Gottheit kommen, je nach ihren Fähigkeiten umzusetzen. Aber der große Schöpfungsplan kommt von oben. Und jetzt soll ein Wesen entstehen, der Mensch, das kleinste, neuerste, jüngste, unerfahrenste geistige Wesen, dem ermöglicht werden soll, da etwas von unten dazuzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kommt ein großer Schöpfungsimpuls von oben. Aber jetzt, um sozusagen in die Details zu gehen, kommt da von unten etwas entgegen. Das wird jetzt vorbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt tun wir es zum Beispiel in der Kunst. Auch in der Kunst, mit anderen Menschen umzugehen zum Beispiel. Sodass wirklich man offen vereist, dass schöpferisch etwas aus dem Ich kommt, dass ich wirklich ehrlich aus meinem Wesenskern herausspreche mit dem anderen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht aus meinen 100.000 Hüllen und Masken, die wir uns im sozialen Leben aufbauen, weil ich bin halt der Herr Generaldirektor oder sonst was, oder ich bin der Herr Polizist oder sonst irgendwas, sondern wer bin ich wirklich? Das alles Äußere zählt nicht dafür, überhaupt nicht. Es ist ganz egal, ich kann der Bundespräsident sein oder der Präsident von Amerika oder sonst irgendwas. Als Mensch, über die Größe des Menschen, seiner Ich-Kraft, sagt das überhaupt nichts aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überhaupt nichts aus. Wir haben gerade in unseren Tagen, und das gehört aber auch zur ganzen Entwicklung dazu, eher sogar das Problem, was in der Vergangenheit noch funktioniert hat, weil da noch viel vom alten Weg, also alles kommt von oben, die Menschheit durch Eliten geführt wurde, teilweise eben wirklich, also die geistigen Eliten noch waren bis zu einem gewissen Grad, die sozusagen den göttlichen Impuls auf Erden umgesetzt haben. Aber die haben noch nicht ihren eigenen Impuls hineingebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute haben wir Eliten genauso noch, die das Weltgeschehen bestimmen, das sind im Grunde eine Handvoll Leute, im Grunde in Wahrheit. Also es sind immer noch ein paar hunderttausend oder was, aber was ist das im Vergleich zu... Also ich will jetzt nicht von einer Verschwörungstheorie reden, bitte gar nicht, überhaupt nicht. Also wenn da Verschwörer dahinter sind, erstens Verschwörungen gibt es überall, Verschwörung heißt Absprechung innerhalb einer kleinen Gruppe zum eigenen Vorteil und zum Nachteil des Rests der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das passiert überall, überall, in fast jedem Betrieb passiert das, in fast jeder sozialen Gemeinschaft passiert das. Also Verschwörungen gibt es überall, aber das ist was Zerstreites. Aber das Problem ist natürlich heute trotzdem, dass die Macht, die bis zu einem gewissen Grad natürlich auch heute noch ausgeübt werden muss, weil die Menschheit noch nicht so weit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wenn die Menschen wirklich alle aus ihrer Freiheit agieren würden, dann bräuchte keine Polizei, dann bräuchte kein Gefängnis oder irgend sowas, weil jeder Mensch aus seinem Wesenskern agieren würde. Und aus dem heraus ist es unmöglich etwas, wenn ich wirklich bewusst aus meinem Ich heraus agiere, dann kann ich eigentlich nur einen schöpferischen Impuls zur Welt beitragen, ohne dass mir etwas aus der Freiheit genommen wird. Es geht eben nicht um die Entscheidung, aha, meine Freiheit liegt darin, ich gehe den guten oder den bösen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat mit Freiheit überhaupt nichts zu tun. Wenn ich den bösen Weg gehe, also das heißt nur zu meinem eigenen Nutzen, aber zum Schaden der anderen agiere, dann gehe ich einen Weg der Widersacher. Und dort hört sich dann aber die Freiheit auf, über das haben wir auch oft gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann mich frei dafür entscheiden, aber nur die Folge davon ist, dass ich dann Gefangener der Widersacher werde immer mehr. Dann ist es der Weg eigentlich auf die Freiheit zu verzichten. Also wenn ich die Freiheit behalten will und weiter ausbauen will, dann heißt es, ich gebe, ich schenke der Welt etwas aus meinen schöpferischen Impulsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trage damit bei, also eine neue, höhere Welt in Zukunft zu schaffen. Und eben wirklich mit den kleinsten Dingen, also man soll sich ja auch nicht so scheuen, ach Gott, diese ganze Riesendimension. Die Riesendimension ist zu erreichen durch die kleinen Schritte, die ich tagtäglich tun kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur dadurch. Und es ist gut, wenn man Bewusstsein für das große Ganze hat, aber es wäre ganz falsch, wenn man daraus jetzt sagt, oh Gottes Willen, das ist ja Wahnsinn, jetzt haben wir unsere Erdentwicklung und jetzt ist schon mein Einzelleben auf Erden eh schon so lang, da komme ich schon nicht zur Wande, jetzt habe ich so und so viele Inkarnationen und dann geht es noch weiter, was, die Erde selbst macht noch so viele Inkarnationen durch und geht durch x Runden durch, das ist ja alles nicht zu schaffen. Es ist zu schaffen, Schritt für Schritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jeder Schritt kann eh nur dementsprechend einen Schritt über meine bisherigen Möglichkeiten hinauszugehen. Das ist der eine winzige Schritt, das ist ein Millimeter. Das ist ein Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das schöpferische Tun beginnt ja damit, dass mein Ich darin besteht, dass es sich selbst immer wieder Neues schafft. Damit fängt es an. Das ist das Wesen des Schöpferischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das es aus sich selbst besteht, aus sich selbst sich erhält und aus sich selbst sich weiterentwickelt. Und das haben wir in uns, das ist dieser göttliche Funke, den wir in uns haben. Und mit dem ist der nächste Schritt immer möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich ihn nicht mache, heißt es eigentlich, dass ich mein Ich verleugne. Naja, dann wird sich das Ego immer breiter machen und das Ich tritt in den Hintergrund, kann dann so weit kommen, dass eben auch auf Erden ichlose Menschen herumlaufen, die zwar durchaus ein Ego haben, was nach außen hin so wie ein Ich ausschaut, aber die diesen schöpferischen Impuls nicht in sich haben. Und das ist alles etwas, was dann den Widersachern zufallen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das große Problem. Aber das liegt ganz an uns, liegt in unserer Hand und im Rahmen unserer Möglichkeiten. Im Rahmen des Menschseins ist eben die Möglichkeit gegeben, das Unmögliche möglich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, etwas, wo meine Fähigkeit bis heute noch nicht ausgeerweicht hat, den einen kleinen Schritt zu machen und diese Fähigkeit zu erweitern. Ein Millimeter sozusagen. Aber diese Millimeter läppern sich im Laufe der Zeit zusammen und dazu brauchen wir aber diese ganzen Zeitarbeite, die da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst war ja diese lange Vorbereitung da. Man muss sich das vorstellen, wie viele geistige Wesenheiten da mitgearbeitet haben, damit erst vorbereitet wurde, dass der Mensch als geistiges Wesen geboren werden kann. Dazu musste für ihn ein physischer Leib vorbereitet werden, weil das neugeborene Ich hätte sich denn nicht bauen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woher? Das ist der erste Funke und das fängt an, sich selbst zu schaffen, in diese geistige Bewegung hineinzukommen. Aber noch einen Schritt weiter zu gehen, das ist schon am Anfang sehr schwer. Wir müssen lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also große Vorbereitung einmal. Bis zur Mitte der Erdentwicklung. Bis zu dem Zustand, von dem dann die Bibel spricht im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was heißt, am Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde. Das haben wir das letzte Mal besprochen. Der Zeitpunkt, wo sich Sonne und Erde voneinander zu trennen beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gab es aber vorher schon eine physische Entwicklungsphase, die sogenannte polarische Zeit, wo alles das, was unser Planetensystem, unser Sonnensystem werden sollte, noch, wie soll ich sagen, wie in einem Brei zusammengerührt war. Brei, Gaswolke, wie man es nennen will. Es hat etwas Stoffliches bereits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fängt eigentlich an als ein Wärmeraum, kann man sagen. Also im Kosmos ein Raum mit bestimmter Temperatur, in dem sich aber jetzt Stoffliches auch bildet oder ansammelt, wie auch immer, aber noch nicht aufgetrennt ist in Sonne, Erde und andere Planeten und so weiter, sondern noch eingebildet ist. Also in dem wirklich ein bisschen ähnlich dem, wie es halt auch die äußere Naturwissenschaft beschreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also bis dorthin kann die äußere Naturwissenschaft irgendwo blicken, aber nur von der einen Seite, weil sie nicht die andere Seite sieht, welche geistigen Wesenheiten dahinterstecken, dass das überhaupt passiert. Das passiert nicht einfach, so wie man es sich heute vorstellt, die Gottheit, das sagen sie natürlich auch gar nicht, aber es gibt halt Naturgesetze, woher auch immer, ist ja schon die nächste Frage, wo kommen die her? Das ist die Frage, die sich die Naturwissenschaft nur mehr in sehr geringem Maße stellt, weil sie es eigentlich gar nicht beantworten kann. Warum sind die Naturgesetze so, wie sie sind und nicht anders? Wir können Erstaunliches feststellen, dass die Naturgesetze und die Naturkonstanten so geschickt angeordnet sind, dass zum Beispiel Planetensysteme überhaupt entstehen können, dass dort Leben entstehen kann oder so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nur ein bisschen was anders wäre, würde das nicht funktionieren, dann wäre der Kosmos, weiß ich nicht, eine Staubwolke und Ende und nicht mehr. Aber letztlich kommt man da nicht heran, man kommt eigentlich nur heran, wenn man dann auch die geistige Seite dazu sieht, dass da ja unheimlich viele geistige Wesenheiten mitwirken, dass das Ganze in Bewegung kommt. Und die Naturgesetze sind letztlich nichts anderes als diese Ausdruck der sozialen Ordnung, die sich diese geistigen Wesenheiten, die da alle mitwirken, gegeben haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind Ausdruck der Beziehungen dieser geistigen Wesenheiten zueinander. Das findet dann letztlich auch seinen Ausdruck in den Naturgesetzen, so wie sie sind. Und es ist immer wieder auch die große Frage aufgetreten, sind die Unverrückbaren darunter, liegen die auch in der Entwicklung? Die Mehrheit der Physiker zum Beispiel und Astrophysiker sagen, die sind von Anfang an gegeben, die sind so, wie sie sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt auch Stimmen, die sagen, nein, auch die Naturgesetze verändern sich, entwickeln sich. Es gibt auch da eine Entwicklung drinnen. Zum Beispiel, ihr wisst, in den Naturwissenschaften ist zur Zeit gängig das Bild vom Urknall, mit dem sich das ganze Universum entwickelt hat oder so, was vielleicht nicht euch allen bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der, der als erster diese Idee gehabt hat, war ein katholischer Priester, George Lemaitre. Er war geistlicher, ist dann zuletzt aufgestiegen im Vatikan bis zum Chef der Wissenschaftsakademie des Vatikans, die es nämlich dort auch gibt. Und der hat eben dieses Bild mit dem Urknall entwickelt und hat dabei auch gesagt, ja, da ist aber eine Evolution, eine Entwicklung drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das geht praktisch von einem Punkt aus, in dem Punkt steckt aber noch nicht alles fertig drinnen, sondern das entwickelt sich. Also ein sehr interessanter Gedanke. Und damit eigentlich auch steckt drinnen, ja, vielleicht ändern sich damit die Naturgesetze und vielleicht ist das in Bewegung, das Ganze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss ja sagen, dieses an starre Gesetze zu glauben, liegt daran, weil das für unser Denken halt, mit unserem Verstandesdenken können wir gar nicht anders denken. Unser Verstandesdenken braucht irgendwelche klaren Grundregeln, sonst ist verloren. Dann kannst du damit was tun, aber es braucht sozusagen einen ganz klaren Rahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist halt sehr starr im Verstandesdenken. Und das kosmische Geschehen, die Weltentwicklung ist halt gar nicht starr, sondern sie ist eben Entwicklung, sie ist Evolution. Und daher war auch ein sehr interessanter Punkt, dass ja das, was der Charles Lemaitre da als Impuls gegeben hat und mit, hat ja auch letztlich dazu geführt, dass auch bis zu einem gewissen Grad die Evolution im Kosmos gesehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dass das Bild überwunden wird. Aha, naja, der Gott hat in sieben Tagen, vielleicht haben es ein bisschen länger gedauert, hat das Ganze geschaffen und dann war es fertig und Ende. Nein, es ist in Bewegung, es ist in ununterbrochener Entwicklung und jetzt schon arbeiten wir an dieser Entwicklung im Kleinen mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind schon beteiligt daran, an dieser Entwicklung. Also das heißt, die Zukunft des Kosmos wird von uns bereits, noch sehr spärlich, aber immerhin schon mitbestimmt. Und eben zum Beispiel, wie weit dieses neue Jerusalem und dann im großen heute neue Jupiter-Zustand, wie der genau sein wird, wird wesentlich bereits von uns mitabhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden nicht alles schaffen können, aber wir werden sozusagen sehr wesentliche Linien dafür angeben und wenn wir da zu wenig angeben, dann wird halt das neue Jerusalem oder dann eben insbesondere dieser neue Jupiter-Zustand halt ein kärglicheres oder ein reicheres Dasein haben, je nachdem, was wir dazu beitragen. Uns ist da also schon ein ziemlicher Raum gegeben, mitzuwirken. Es wird dann Unterstützung geben, natürlich, weil wir dann noch nicht alles selber machen können, aber wir tragen etwas Wesentliches bei zu dem ganzen Plan, nämlich der drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist es nämlich. Also wie das wirklich ausgestaltet werden wird, was an Gesetzmäßigkeiten drinnen liegen wird. Zum Beispiel ein großes Naturgesetz am neuen Jupiter-Zustand wird sein, dass das, was wir jetzt als Liebe bezeichnen, und da muss man deutlich dazu sagen, was ich auch schon oft gesagt habe, Liebe ist nicht einfach nur ein Gefühl oder eine Emotion oder irgend sowas, sondern Liebe ist lebensspendende, lebensschaffende Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Wesentliche dabei. Wenn die fehlt, das heißt ja nicht, dass nicht das Astralische, was in der Liebe drinnen liegt, auch dazu gehört, aber das Wesentliche daran ist die Lebenskraft, die drinnen ist, die lebensschaffende Kraft. Das heißt, dass die Natur des neuen Jupiter, wenn das in genügend Masse die Menschen arbeiten daran, wird so sein, dass alle Wesen einander lebensschaffende Kraft zuströmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, es wird ein viel lebendigerer Zustand werden dort. Da kommt etwas in Bewegung, im Vergleich zu unserer Erdentwicklung, die ist noch zäh in der Lebensentwicklung, und sie quillt eigentlich jetzt schon über in gewisser Weise, auch wenn die Erdentwicklung schon über ihrer Mitte drüber ist und man sieht, die Natur leidet, aber im Grunde ist doch das faszinierend zu sehen, was es an Leben gibt, an allen Ecken und Enden, bis in die tiefsten Meerestiefen, bei Temperaturen unten, wo selbst der Vulkane ausbrechen oder was, da blüht das Leben dort unten, auch wenn es nur kleine Lebewesen sind. Aber es gibt kaum eine Nische auf der Erde, es gibt eigentlich gar keine, wo nicht Leben blüht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer noch. Auch wenn wir im Moment ein bisschen viel dazu tun, um das einzubremsen irgendwo, aber trotzdem, die Erde ist über die Mitte der Entwicklung drüber und sie wird irgendwann einmal sterben. Es wird auch das Leben ersterben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Leben, das dann auf dem neuen Jupiter da sein wird, wird noch viel reicher sein, viel unmittelbarer. Es wird so, weiß ich nicht, wie heute Licht oder was ausstrahlt, wird von allen Naturwesen Leben ausstrahlen. Lebenskraft, das ist Liebeskraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist mehr als, ah, ich hab die gern. Das gehört schon auch dazu, aber das ist eine Kleinigkeit. Es ist das, was hoffentlich noch während der Erdentwicklung, das heißt sogar während unserer Kulturepochen noch so kommen wird, dass Heilung auch von Krankheiten oder so vorwiegend bewirkt wird durch die Lebenskraft, die von anderen Menschen ausgestrahlt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar nicht, dass es einzelne paar Heiler gibt, die das können, sondern dass das selbstverständlich sein wird. Dass die ganze soziale Gemeinschaft so funktioniert, dass Leben ausgeströmt wird, dass die Menschen einander Leben zuströmen, dann wird das eine gesunde soziale Gemeinschaft sein im doppelten Sinne. Also eine soziale Gemeinschaft, gesund, aber auch wirklich körperlich gesund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass etwas Gesundes ausgeht davon. Ich meine, das wird sicher nicht zu 100 Prozent funktionieren, aber es wird kommen. Es gab einmal Ansätze dazu in der alten Zeit, aber das war noch nicht aus unserer eigenen Kraft heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird in der Zukunft mit vollem Bewusstsein passieren. Das heißt, wir werden das auch bewusst miterleben, dass wir diese Kraft ausströmen, und unter anderem wird es auch wahrnehmen, dass er sie entgegennimmt, weil er muss es dann auch bis zu einem gewissen Grad wahrnehmen, weil er es sich zu eigen machen muss. Er muss diese ausgeströmte Lebenskraft sich zu etwas Eigenem machen, zu seiner eigenen Lebenskraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, er muss damit umgehen können. Es wird nicht funktionieren, eben so wie es jetzt... Ich meine, es gibt durchaus Menschen, die heiler sind heute, oder die können nicht alles wegzaubern oder so, aber man kann eine ganze Menge auch dadurch beeinflussen. Aber meistens passiert es heute immer noch mehr nach dem alten Weg, dass der Geheilte oder der Patient sozusagen, oder der andere, dass der passiv das geschehen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird in der Zukunft nicht funktionieren. Man kann sich nicht heilen lassen, sondern man kann nur die Heilkraft, die Lebenskraft, die einem jemand zuströmt, ergreifen und sie sich zu eigen machen. Das heißt, es wird Selbstheilung letztlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie wird unterstützt davon, dass von jemand anderem die Anregung sozusagen dazu kommt, eine Kraft kommt, die aber erst ergreifen und handhaben lernen muss. Also es wird nicht einfach passiv passieren. Es ist überall der Schritt hin zur eigenen Aktivität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allem letztlich irgendwo. Ja, aber wir waren also in der polarischen Zeit, also dieser Zustand, wo jetzt unser Sonnensystem noch, also so eine Einheitsbrei in gewisser Weise, oder eine Einheitsgaswolke oder was auch immer, zuerst nur ein bestimmter Wärmeraum war, aber alles noch durcheinander. Und jetzt beginnt dann tatsächlich, also es beginnt sich dann etwas herauszubilden, was das Zentrum ist, aus dem unsere Sonne werden wird, aber erst in der nächsten Epoche, also in der nächsten Epoche, die auf die polarische folgt, die sogenannte hyperboreische Zeit, das sind im Übrigen solche Abschnitte, auch wenn diese ersten Abschnitte wesentlich länger mit Sicherheit dauern, aber sie sind vergleichbar mit dem, was die Zeit unserer aller Kulturepochen entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eben auch da jetzt sieben solcher Epochen, und die Zeit, in der wir jetzt drinnen stehen, die sieben Kulturepochen, wir stehen jetzt in der fünften Kulturepoche drinnen, aber insgesamt gibt es sieben, beziehungsweise wird es sieben geben, also dieser Abschnitt der Kulturepochen, so etwas dem vergleichbar ist, also diese polarische Zeit und die darauf folgende hyperboreische Zeit, die haben jeweils solche Dimensionen, waren aber sicher zeitlich sogar länger noch, wesentlich länger, weil unsere Zeit der Kulturepochen ist so, jetzt über den Daumen geschätzt, so 14.000, 15.000 Jahre wird das ausmachen. Dann ist die Zeit der Kulturepochen vorbei, also die siebte Kulturepoche von der ersten bis zur siebten, das umspannt einen Zeitraum von etwa 15.000 Jahren, das wird auch die Zeit sein, wo wieder ganz starke klimatische Veränderungen auf der Erde sein werden wahrscheinlich, es hängt auch mit kosmischen Rhythmen zusammen, wir sind jetzt in einer Warmphase der Eiszeit, der letzten Eiszeit oder der Eiszeit, in der wir leben, und dann wird danach wieder eine Kaltphase wahrscheinlich kommen, äußerlich gesehen. Gut, das sagt uns die äußere Wissenschaft, aber die hat interessanterweise auch solche Zeitmaßstäbe in dieser Größenordnung drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hängt also auf jeden Fall mit kosmischen Rhythmen zusammen. Gut, egal, also polarische Zeit, dann kommt die hyperporäische Zeit, in der hyperporäischen Zeit passiert jetzt genau das, dass sich die Sonne so weit ausgebildet hat, dass sie ein eigenständig leuchtender Himmelskörper wird, und dass sich die Planeten aber von ihr absondern, insbesondere eben auch die Erde, aber auch die anderen Planeten. Allerdings ist zu dem Zeitpunkt noch das, was später Mond werden wird, ist noch mit der Erde vereinigt, und so ähnlich vermutlich auch bei den anderen Planeten, die ja teilweise viel, viel mehr Monde sogar haben, ich weiß nicht, Saturn und Jupiter, ich kann es schon nicht mehr mitzählen, irgendwann sind es bei 80 gestanden, aber es sind sicher schon viel mehr mittlerweile, halt teilweise relativ kleine Monde, aber ist egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist aber wichtig für unser ganzes System, dass es diese vielen kleinen und teilweise auch sehr großen Monde gibt, es gibt welche, die sind größer als unser Erdmond, viele, die viel kleiner sind, das spielt also für unser Gesamtsystem eine große Rolle, dass es also diese Monde auch gibt. Wäre wieder ein eigenes großes Thema, welche Bedeutung haben die Monde im Sonnensystem? Na, werden wir irgendwann vielleicht einmal anerweisen. Gut, also hyperporäische Zeit, Sonne und Planeten trennen sich, das ist der Zeitpunkt in der Bibel, wo steht, am Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erde wird ein eigenständiger Himmelskörper. Und der Mensch ist aber noch immer zu dem Zeitpunkt, ja, mehr verbunden mit dem Großen und Ganzen und immer noch sehr stark verbunden mit der Sonne. Also wir sind noch nicht auf der Erde zu dem Zeitpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur die Sonne, in dem sie sich jetzt abgetrennt hat, wird der Ort, an dem die höheren Hierarchien sich versammeln. Also in Wahrheit ist ja die Sonne ein Versammlungsort, wenn man so will, hoher geistiger Wesenheiten, also von den Elohim aufwärts bis zu einem gewissen Grad. Also Elohim, Geister der Bewegung hängen damit zusammen, Geister der Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Gruppe, die man also, wenn man einen anderen Namen findet, als die Götter im engeren Sinn nennen kann, darunter sind die Engelwesenheiten, also Urengel, Erzengel und die normalen Engel. Und über diesen Göttern sind noch erhabenere Wesen wie die Drohne, die Cherubim, Cherubim sind die Tierkreiswesenheiten, und die Seraphim, die die gewaltige Aufgabe haben, jetzt wirklich, wie sagt es Steiner, geradezu die Kommunikation zwischen allen Sternensystemen, die es da draußen gibt, herzustellen. Weil eben solche Systeme wie unsere Sonnensysteme, so gibt es viele draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt viele Sterne, das sehen wir ja am Himmel, die Sterne sind alles Sonnen in verschiedensten Entwicklungszuständen, und es gibt noch mehr, die man sinnlich nicht sehen kann, die gerade in einem Zustand sind, wo sie sich nicht sinnlich offenbaren. Da tut sich sehr viel, aber da sind also Welten genug. Und wir haben auch einen Zusammenhang damit, davon haben wir auch schon gesprochen, weil wir im Leben zwischen Tod und neuer Geburt eine sehr starke Beziehung zu einer bestimmten Sternenregion bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einer ganz bestimmten Sternenregion, ganz individuell, bei keinem Menschen genau gleich, die umfasst vielleicht zehn oder hunderte Sterne mit allen Planeten oder was, die sich dort bewegen. Und wir haben mit den geistigen Wesenheiten, die sich dort versammeln, etwas zu tun und gehen durch damit. Gehen im Leben zwischen Tod und neuer Geburt durch dort, nehmen Impulse auf, Aufgaben mit, und nehmen dadurch etwas mit, was im Großen die Seraphim machen, die vermitteln nämlich zwischen allen diesen Systemen, aber im ganzen Kosmos, die wissen, was überall gespielt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir, jeder individuelle Mensch, lernt etwas auf seinem Weg, also zwischen Tod und neuer Geburt, aus einer ganz bestimmten Sternenregion auch. Nimmt etwas mit davon, mit den geistigen Wesenheiten dort. Also bitte wirklich wieder nicht vorstellen, wir fliegen jetzt wie eine Rakete dort hinaus und grabbeln jetzt auf irgendwelchen anderen Planeten herum, die dort sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat damit gar nichts zu tun. Es geht um die geistigen Wesenheiten, die damit verbunden sind. Und da haben wir immer ganz individuelle Beziehungen, also wir haben da eine sehr starke Geselligkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich nur die Frage ist, wie viel bekommen wir davon mit, bewusst. Auch im Leben zwischen Tod und neuer Geburt, weil in der Regel immer noch bei den meisten Menschen ist es so, dass jenseits der Sonnenzeit, jetzt sage ich ganz bewusst Sonnenzeit, also wenn wir durch die Sonnenzeit durchgehen, das ist der Bereich nach der Sonnenzeit, also inklusive Sonnenzeit zählt alles noch zur Astralwelt. Erst wenn es drüber geht, gehen wir in die höheren geistigen Bereiche, also das, was man auch als Devagant bezeichnen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bis zur Sonnensphäre, das heißt bitte natürlich nicht, dass auf der Sonne keine geistigen Wesenheiten werden. Natürlich, das haben wir ja gerade gesprochen, Elohim, Geister der Bewegung und Geister der Weisheit. Und was dazu noch mitgehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotzdem gehört die Sonnensphäre noch zur Astralwelt. Erst wenn wir über die Sonnenzeit hinausgehen, also in die Jupiter- und die Saturnzeit hineingehen, dann kommen wir in die geistigen Bereiche und dann kommen wir irgendwann auch in die Sternenerregion, die sozusagen unser Sternengebiet ist, ganz individuell. Steiner sagt ganz deutlich, es gibt keine zwei Menschen, bei denen die genau gleich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann Überlappungen geben, durchaus. Das heißt, dort begegnet man auch anderen Menschen, die halt auch vielleicht einen Teil davon zu ihrer Sternenerregion errechnen. Nur, da sind wir sehr weit schon über die Sonnensphäre, ja sogar über die Sphäre unseres Planetensystems hinaus und da muss man schon sehr, sehr weit geistig entwickelt sein, dass man das bewusst noch mitbekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die nächste Schwierigkeit ist dann, dass man im Erdenleben noch etwas von den Impulsen, die man sich dort nämlich mitgenommen hat, weil um das geht es ja. Wir gehen ja nicht auf Sightseeing-Tour sozusagen dort und machen Urlaub jetzt auf unserer Sterneninsel, sondern wir nehmen uns Aufgaben vor dort, menschlich gesprochen in Absprache mit den geistigen Wesen, die dort sind, die uns Anregungen geben, sagen wir es einmal so. Eben weil diese fernen Sternenerregionen eben in Wahrheit nicht unabhängig sind von dem, was bei uns passiert und wir nicht unabhängig sind von dem, was dort passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern da muss eine gewisse Brücke geschaffen werden und wir Menschen machen das halt im Kleinen und die Seraphim machen das aber im ganz Großen über den ganzen Kosmos. Die haben im Prinzip den Überblick über alle Sternensysteme, die da sind. Oder jedenfalls über große Bereiche, da gibt es also gewisse Abstufungen drinnen im Bereich der Seraphim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die haben einen großen Überblick. Und dann kommt erst darüber den Seraphim die Trinität. Also die eigentliche Gottheit, die höchste Gottheit, über dem allen steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch da Riesendimensionen. Ja, also wir stehen jetzt immer noch bei der Hypoporeschen Zeit, wo sich also Erde und Sonne zu trennen beginnt, wo zunächst aber die Menschen noch mit der Sonne verbunden sind. Allerdings dem Entwicklungstempo der Sonne nicht folgen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind hohe geistige Wesenheiten, Elohim, Geister der Bewegung, Geister der Weisheit, die ein gewaltiges Entwicklungstempo haben. Die haben auch viel größere Aufgaben, viel größere Kräfte noch. Was wir an kleinen Schritten machen, machen die in Riesenschritten vergleichsweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und selbst das ist für die ganze kosmische Entwicklung immer noch vergleichsweise langsam. Aber die brauchen jedenfalls ein viel größeres Entwicklungstempo drinnen. Weil die sind halt wirklich für viel größere Bereiche immer zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben die auf der Sonne leben für die Entwicklung unseres ganzen Sonnensystems. Das würden wir noch nicht schaffen. Die vollkommen jetzt zu übernehmen, die Führung jetzt, wie sich unser Planetensystem, unser Erdenkosmos sozusagen, unser kleiner Kosmos mit der Sonne und den paar Planeten, wie sich der im Verhältnis zu den anderen Sternensystemen, die da sind, entwickeln soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind wir komplett überfordert. Wir können eigentlich, was können wir machen? Wir können im Moment einmal vor allem in unserem eigenen Mikrokosmos arbeiten. Und die arbeiten am Makrokosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, die Elohim, Geister der Bewegung, Geister der Weisheit, arbeiten zumindest immerhin schon am ganzen Planetensystem. Und zwar so, dass es aber in Abstimmung ist mit den anderen Planetensystemen. Das heißt, da müssen sich die Impulse letztlich der Seraphim oder auch der Cherubim, der Tierkreiswesenheiten einbeziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die müssen mitwirken. Aber dass das alles da zusammenpasst in unserem Planetensystem, dazu müssen die den Überblick haben. Das haben wir noch lange nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir arbeiten jetzt an unserem Mikrokosmos. Weil wir sind eigentlich ein Abbild des großen Kosmos. Und jeder Mensch ein individuelles Abbild des großen Kosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nicht ein eins zu eins, eine Kopie im kleinen Format sozusagen. Also ein kleines Abzübüdel von dem Großen. Sondern wir sind ein individuelles, ganz individuelles Abbild des Ganzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das macht es geradeaus. Also wir sind keine dutzend Kopien, immer gleich. Sondern jeder Mensch baut, indem er an sich arbeitet, ein eigenes Bild, das aber das Ganze widerspiegelt, aber auf individuelle Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, man darf sich das halt nicht so äußerlich vorstellen. Weil wenn ich einen Spiegel, einen physischen Spiegel nehme und was da vorstelle, dann kann ich das hin und her schieben, wie ich will. Aber es wird immer der gleiche Gegenstand bleiben, der sich spiegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei uns muss man sich vorstellen, wir spiegeln das in unserem Mikrokosmos so, dass sich das Bild bei jedem Menschen anders ausprägt. Und auch im Laufe der Zeit, im Laufe der Entwicklung sich verändert. Also es ist nicht einfach nur eine blanke Abspiegelung, die bei allen gleich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern es wird eine individuelle Spiegelung. Und gerade dadurch, dass wir uns selbst zu einem individuellen Bild aufbauen, werden wir eben erst dieser einzigartige Mikrokosmos. Er bezieht nur alles ein draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist schon Bild, es ist alles berücksichtigt, aber wir verändern dieses Bild kreativ. In Wahrheit. Da sind zwar alle groben Richtlinien drin, aber wir machen noch etwas ganz Eigenes draus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hat doch jeder Mensch seinen eigenen Mikrokosmos. Ihr kennt es ja, die Zuordnungen, Herz mit der Sonne und so weiter. Lunge mit dem Merkur und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese ganzen Zuordnungen. Aber wir sind nicht jeder einfacher 1 zu 1 Abbild des Planetensystems. Wir schauen ja in Wahrheit ganz anders aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gewisse Kräfte, die Sonnenkräfte zum Beispiel, wirken aber auf individuelle Weise in unseren Herzkräften drin. Und dann verbinden wir uns gerade mit den Sonnenkräften. Mit dem Michael zum Beispiel, der ja auch ein Sonnenwesen letztlich ist, der Sonnenerzengel ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der daher auch eine ganz andere Stellung hat als die anderen Erzengel, also auch die früheren Erzengel. Es gibt ja dann noch mehr als die sieben, aber ihr kennt die sieben Erzengel. Orifiel, Anael, Zachariel, Raphael, Samael, Gabriel und Michael.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind wir, also ich habe jetzt auf mein Zettel geschaut, dass ich die Reihenfolge richtig habe. Mit denen haben wir ja auch schon wieder jetzt was Wichtiges angedeutet, obwohl wir nicht einmal noch ganz Menschen geworden sind, weil wir noch gar nicht auf die Erde übersiedelt sind. Aber behaltet es kurz einmal im Hintergrund, ich werde auf das noch zu sprechen kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben auch die sieben Erzengel, weil die Erzengel, soweit die sich schon mit Anthroposophie ein bisschen intensiver beschäftigt haben, wissen, es gibt also so Perioden, wo bestimmte Erzengel die Herrschaft über die Entwicklung übernehmen, im Kleinen. Also gerade bei der Menschheitsentwicklung, wo sie leitende Impulse geben, ohne die Freiheit des Menschen anzutasten. Also vor allem seit dem Mysterium von Golgatha nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Mysterium von Golgatha zum Beispiel ist in ein Orifiel-Zeitalter gefallen. Orifiel-Zeitalter ist immer sehr dramatisch, da sind starke Änderungen drinnen. Wird oft gefürchtet, ist aber eigentlich auch wieder nur ein Zeichen dafür, dass da viel möglich ist, dass viel bewirkt, viel Revolutionen, Umwälzungen, Entwicklungsschritte große passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird im Übrigen auf unsere, jetzt wenn wir unsere Kulturepoche nehmen, also wir sind jetzt im Bewusstseinsseelen-Zeitalter und wir sind jetzt gerade seit 1879 im Michael-Zeitalter. Erzengel Michael, das Sonnenerzengel. Also das heißt, solange die Michael-Zeit wehrt und sie wird gehen bis in ihren letzten Ausläufen, wahrscheinlich bis 2400, die Michael-Herrschaft könnte ja relativ lange dauern, ist im Übrigen auch etwas Interessantes, dass da die Einflusszeiten dieser bestimmten Erzengel, dass die eine ziemliche Schwankungsbreite haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt zwar so ein über den Daumen gepeilt, ein Grundmaß dafür, das sind 354 Jahre, das hängt mit dem Mondarhythmus zusammen, also das Mondjahr ist 354 Tage und ins große übersetzt sind das 354 Jahre. Das ist also die durchschnittliche Dauer dieser Erzengelregentschaft, wenn man so will, wobei Regentschaft vielleicht gar nicht so glücklich gewählt ist, weil es ist nicht so, dass sie uns jetzt an der Hand nehmen und sagen, das musst du jetzt machen und das musst du machen und das musst du machen, sondern sie unterstützen uns eigentlich nur dabei, dass wir die Aufgaben finden, an denen wir lernen können. Bei Michael haben wir ja eine nette Aufgabe bekommen, Sturz der Geister der Finsternis auf die Erde oder genauer gesagt in unser Denken hinein, also ganz zu uns und er wirkt sich jetzt sozusagen mit den arimanischen Wesenheiten namentlich, die damit verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es heißt, ihr seid so weit, dass ihr diese Kräfte überwinden, vielleicht sogar läutern, erlösen könnt. Und das geht es letztlich. Auch wieder was Wichtiges und was sehr Ernstes, der Michael kann zwar diese Wesenheiten herunterstürzen, wie es so schön heißt, auf die Erde und bewahrt damit davor die geistige Welt, dass sie dort hinaufgreifen können, das ist ja der Grund, warum sie gestürzt wurden, weil der Ariman, der zwar seinen Sitz auf der Erde, in der Erde, wenn man so will, hat da sein Reich aufgebaut, aber er will nach oben, er will dorthin greifen und die Gefahr war sehr groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher eine Notwendigkeit auch für die geistige Welt, diese arimanischen Wesenheiten hinunterzustoßen, so wie der Luzifer halt gestürzt wurde, in alten Zeiten. Das ist im Übrigen im Grunde ja gerade die Zeit, die dann nach der hyperpolarischen Zeit kommt, lemurische Zeit, das ist die Zeit, wo der Mensch letztlich aus der Sonnensphäre dann zunächst in die Mondensphäre übergeht, das ist ein weiter Weg, also zuerst lebt der Mensch noch in der Sonnensphäre, also in der polarischen Zeit lebt er ganz dort drinnen, aber jetzt in der lemurischen Zeit kommt zunächst einmal der Schritt, dass er verbunden ist mit der gemeinsamen noch Erden-Mondensphäre, weil die Monde überhaupt im Planetensystem noch verbunden sind mit ihren Planeten, daher Zeit des Paradieses, von der gesprochen wird in der Bibel, also Garten Eden, von dem gesprochen wird, da ist die Rede von der Erden-Mondensphäre, also dort, wo Erde und Mond noch eines sind. Das heißt, ein Gebilde, das erstens noch nicht so, auch materiell noch nicht so dicht war, wie heute unsere Planeten sind, sondern wo Erde und Mond noch in einer lockereren Form, leichteren Form, ein Ganzes gebildet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sogenannte irdische Paradies, wie es Dante nennt, spielt sich im äußeren Bereich, man könnte es so sagen, fast an der Oberfläche dieser gemeinsamen Erden-Mondensphäre ab, und das ist der Bereich, in dem sich heute der Mond bewegt, die Mondbahn ungefähr. Das heißt, wenn man sich vorstellt, das war einmal ein Gebilde, das in etwa so groß war, wie heute die Mondbahn. So groß war das Gebilde, wo Erde und Mond noch gemeinsam waren, entsprechend dünner war das Ganze aber auch noch, das Materielle war noch lange nicht so dicht, wie es heute war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist erst dann passiert, auch im Zuge des Sündenfalls, wo sich Erde und Mond wirklich dann voneinander trennen, und dann die ganz verhärteten Kräfte der Mond mitnimmt, und die Erde etwas weicher, etwas bildsamer bleibt, der Mond eigentlich ganz unbildsam. Also aus eigenen Kräften heraus formt sich da gar nichts mehr. Da passiert nicht viel, da gibt es zum Beispiel das nicht, was unsere Erde so lebendig macht, was ja wirklich im Grunde eine Seltenheit ist, auch bei den Planeten, dass es das gibt auf der Erde, was man Platentektonik nennt, wo eigentlich die Erde lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist eine flüssige Schicht, auf der die Kontinente schwimmen. Die flüssige Schicht ist natürlich nicht Wasser, sondern es ist fließendes Gestein. Allerdings fließt, wenn man es so jetzt angreifen würde, abgesehen davon, dass es dort ein bisschen warm ist, man wird sich die Finger verbrennen, es ist etwas Plastisch-Zähfließendes, was im Laufe von Jahrtausenden fließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so im Kleinen merkt man wenig davon, man merkt es immerhin ein bisschen heute schon, dass der Abstand der Kontinente so im Laufe der Jahre dann um ein paar Zentimeter sich ändert. Wenn man jetzt Jahrtausende oder Jahrzehntausende nimmt, also geologische Zeiträume, und wenn man sich das im Zeitraffer anschauen würde, dann würde man sehen, wie sich total die Erdoberfläche umgestaltet. Dass sich alles verändert, wie die Kontinente, was jetzt Kontinente sind, also diese verhärteten Dinger, die da drauf schwimmen irgendwo, wie sie die zusammenballen, dann gehen sie wieder auseinander und verändern sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja das, was dem Alfred Wegener, der dann diese Theorie der Kontinentalverschiebung entwickelt hat, hat begonnen noch zu Lebzeiten Rudolf Steiners. Also hat das begonnen, nur niemand hat sich interessiert dafür damals. Also keiner hat an sowas gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur interessant, dass Steiner spricht, gerade in den Arbeitervorträgen irgendwo davor, die Kontinente schwimmen auf der Erde. Am Anfang, wie ich das das erste Mal gelesen habe, ist nicht gleich bei mir der Groschen gefallen. Ich habe gedacht, bitte, wie funktioniert das? Wieso geht der Kontinent nicht runter? Wieso schwimmt er da? Er schwimmt natürlich nicht am Wasser, sondern er schwimmt auf dieser plastisch zäh fließenden, weicheren, lebendigeren Schichte der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kontinente sind so wie Gerustenbildung, wenn man sie verletzt und sich eine Geruste bildet. So schwimmt er auf die Kontinente. Das ist eine Verhärtung, die da passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, im Vergleich zu diesem Untergrund sind die Kontinente etwas, was stärker verhärtet ist. Mondenkräfte, die drinnen wirken. Das meiste davon ist hinausgegangen mit dem Mond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mond ist noch verhärtet. Der Mond hat z.B. keine Planeten. Die Planeten-Tektonik gibt es dort nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist er eigentlich wirklich tot, so vom Mineralischen her gesehen. Die Erde nicht. Da tut sie was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber auf jeden Fall ist er noch anfangs der lemurischen Zeit, also das ist die Zeit, in der eigentlich von Paradies gesprochen wird. Zweites Kapitel der Genesis. Garten Eden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es darum, dass wir ihm jetzt Erde und Mond noch als ein Gebilde haben. Es ist zwar schon getrennt. Am Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hat sich Sonne und Erde getrennt und die anderen Planeten auch getrennt. Aber Mond und Erde noch ein riesiges, aber viel dünneres Gebilde, in dem aber die Mondenkräfte immer mehr verhärtet wirken. Am Anfang, und das wirkt sich ganz grass aus, dieses irdische Paradies, der Tante schildert das so schön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss man sagen, das ist wirklich so genial. Er schildert ja in seiner göttlichen Komödie, den Läuterungsberg. Der Läuterungsberg, das entspricht der Phase, wenn wir durch die Mondenzeit durchgehen im Leben zwischen Tod und neuer Geburt, was nichts anderes heißt, durch die Läuterungsphase durchgehen, durch das Kamaloka durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das schildert der Tante, dass das auf dem Läuterungsberg passiert. Das ist aber schon ein ziemlich besonderer Berg, weil er relativ hoch ist, weil er reicht bis zur Mondensphäre hinaus, also dort, wo heute der Mond läuft. Bis dorthin reicht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was ist auf der Spitze des Läuterungsbergs? Das ist der Garten Eden, das irdische Paradies. Er nennt es ganz deutlich das irdische Paradies und hat nichts zu tun mit dem, was er dann im dritten Abschnitt der göttlichen Komödie als Paradies so schildert. Die eigentliche, höhere, höhere geistige Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also alles das, was über dem Kamaloka liegt. Er unterscheidet das ganz deutlich. Das ist selten so klar geschildert wie dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich ist der Berg ein Bild. Es gibt keinen Berg, der so hoch hinauf geht physisch. Es ist auch gar nicht physisch gemeint, das Weltbild, das der Tante zeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist sehr spannend. Aber der Punkt ist, der Mensch lebte am Anfang der lemurischen Zeit, also nachdem sich Erde und Sonne getrennt hatten, lebte er also in diesem großen Umkreis, dort, wo jetzt in etwa die Mondbahn ist. Dort, das ist der Paradieseszustand, dort leben wir damals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat natürlich anders ausgeschaut. Es gab durchaus auch schon ein Stoffliches, aber dort in den äußersten Bereichen am dünnsten. Und zu dem Zeitpunkt noch am lebendig beweglichsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber infolge des Sündenfalls, das heißt also, da passiert etwas in der Astralwelt, besonders etwas in der niederen Astralwelt, das ist nämlich auch diese Sphäre irgendwo, das heißt, da passiert etwas im Astralischen, das eigentlich am Anfang also ein Rhein war, weil es ja vom Göttlichen, von den Göttlichen geschaffen wurde, also das spreche ich von den höheren Hierarchien, die da eine Rolle spielen dabei. Dort passiert etwas jetzt durch den Einfluss Luzifers. Und als Folge dieses luziferischen Einflusses wird die Voraussetzung geschaffen dafür, dass der Mensch ein freies Wesen werden kann, aber es dauert halt noch, bis der Mensch das wirklich ergreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird die erste Voraussetzung jedenfalls damit geschaffen, dass der Mensch frei wird von der Lenkung von oben. Bis zu einem gewissen Grad zumindest. Dass er jetzt in einen Bereich kommt, wo die luziferischen Kräfte namentlich sehr stark werden, aber auch dann mit der Zeit die arimanischen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und äußerlich heißt, dass das jetzt stattfindet, die Trennung von Erde und Mond. Hätte sich das nicht getrennt, wäre durch die Widersacherkräfte, namentlich also durch die arimanischen Kräfte, bereits eine sehr starke Verhärtung passiert. Also wenn angenommen die Erde jetzt ein Himmelskörper geworden wäre, der wirklich so groß ist, wie das, was heute durch die Mondenbahn umschrieben wird, also wenn man sich das jetzt vorstellt als so einen annähernd kugelförmigen Raum oder was, dann wäre das so was Ähnliches geworden wie unser Jupiter heute, der ist ja viel größer als die Erde, also der ist sogar noch größer als das, was die Mondenbahn unterrichtet, wäre halt ein kleiner Jupiter sozusagen geworden, wäre ein Zustand geworden, in dem wir uns nicht entsprechend entwickeln hätten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist eben das passiert, dass die ganz stark verhärteten Kräfte mit dem Mond, mit dem jetzigen Mond weggegangen sind, die Erde eben noch entsprechend lebendig geblieben ist. In der Vergangenheit war sie noch viel lebendiger als sie heute ist, aber sie ist immer noch recht in Bewegung. Das ist übrigens eine Besonderheit der Erde, weil diese Platentektonik, und das gibt es auf den wenigsten Planeten, am Mars gibt es das zum Beispiel auch nicht, und auf der Venus gibt es das nicht, und auf dem Merkur auch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es diese Erscheinung nicht. Das ist schon etwas ganz Besonderes, dass unserer Erde eine gewisse Lebendigkeit geblieben ist, die andere Planeten nicht haben. Und der Mond schon überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der ganz verhärtet ist. Und mit dem Sündenfall, mit dem, dass der Mensch natürlich nicht in unserer heutigen Gestalt ist, ist ganz klar, da sind wir eine Stabwege in dem Ganzen, oder eigentlich nur ein Wärmeraum als allererstes. Aber drinnen steckt bereits unser physischer Leib als Formgestalter, als Übersinnliche, so wie er halt zur damaligen Zeit war, durchaus schon als gewisses Abbild, als Mikrokosmos des Makrokosmos, aber halt noch sehr wenig verstofflicht, aber die Formkräfte sind da, es sind die Lebenskräfte drinnen, also das Ätherische, es ist das Australische drinnen, es ist ein sehr starkes australisches Empfinden, das drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bewusstsein ist allerdings noch sehr, sehr traumhaft, aber es ist da, und es zündet der Ich-Funke. Es zündet der Ich-Funke. Ja, im Grunde, es ist ein Bild, aber es ist ein Bild, dass das richtig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wie geht denn das in der Genesis, erstes, zweites Kapitel, wie geht denn das vor sich? Im ersten Kapitel, am Ende des ersten Kapitels ist der Mensch geschaffen, da ist noch nicht vom Adam die Rede, der Mensch ist geschaffen. Und es geht eigentlich gar nicht hervor, wie der denn jetzt ausschaut, das wird gar nicht näher besprochen. Er ist in Wahrheit zu dem Zeitpunkt ein reines Wärmewesen, so wie es am Saturn war, nur ist jetzt schon dabei, in dem Wärmeleib, den der Mensch hat zu dem Zeitpunkt, also Hyperboreische Zeit, wo sich Erde und Sonne getrennt haben, ein Wärmeleib, ein Wärmekörper eigentlich, der da ist, also im Umkreis, dort wo die Mondenbahn sich bewegt, beziehungsweise also noch früher ist es ja mit der Sonne gemeinsam, aber Hyperboreische Zeit trennt sich das eben, also dann ist der Zustand so, dass zuletzt in der Mondensphäre im äußersten Bereich sind Wärmeströmungen, zunächst einmal sogar ätherische Wärme, das heißt, die würde man äußerlich nicht messen können heute, dann geht es aber in äußere Wärmegebilde auch hinein, das ist der Zustand, in dem der Mensch ist, nachdem sich Erde und Sonne voneinander getrennt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am sechsten Schöpfungstag ist das vollendet und nur da drinnen ist auch Leben, also Ätherisches, es ist ja sogar ätherische Wärme sowieso, die ist sowieso dabei, aber eben auch höhere Ätherkräfte wirken drinnen, also einen Ätherleib hat es bereits und es hat einen Seelenleib, einen Astralleib, da kommt also alles das heraus, was der Mensch schon auf der vorhergehenden kosmischen Inkarnation auf dem alten Mond sich entwickelt hat, dort hat der Mensch den Astralleib bekommen, ja der Mensch, eigentlich die Vorbereitung für den Menschen, weil sein Ich gab es ja auf dem alten Mond noch nicht und auf der alten Sonne schon gar nicht und auf dem alten Saturn überhaupt nicht, allerdings im göttlichen Schöpfungsplan, wenn man so will, ist längst der Wille drinnen, dieses Menschen-Ich, das dann eben in der Folge ein freies Ich werden soll, zu schaffen, aber es ist halt auf die ersten drei Zuständen einfach noch gar nicht da, außer als höchster Impuls in der Gottheit irgendwo drinnen. Zünden tut das Ganze erst, indem der Christus wirkt durch die Gemeinschaft der Elohim, in der Folge der sieben beziehungsweise sechs Schöpfungstage, wir haben sechsten Schöpfungstag, wird dieses Ich, na ja zumindest vorbereitet, indem die Elohim durch den Impuls des Christus etwas von ihrer Ich-Kraft hin opfern. Das ist, wie soll man sich das vorstellen, also die sieben Elohim sind sehr unterschiedlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum ist es so wichtig, dass eigentlich im Original der Bibel auch wirklich steht die Elohim, also Mehrzahl. Elohim ist ja Mehrzahl, sonst müsste man Eli oder Elo sagen, also es wäre eigentlich Einzahl einer. Elohim, Him ist immer im Hebräischen die Mehrzahl, also das ist nicht so ganz direkt offensichtlich ausgesprochen, dass es sieben sind, es sind aber sieben und diese sieben haben auch siebendienstbare Geister, wenn man so will, nämlich sieben Urengel, das sind die sieben Schöpfungstage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Urengel sind Zeitgeister, spielen heute auch eine Rolle, indem sie bestimmte Zeitepochen beeinflussen. Das sind jetzt die Urengel, die haben auch was zu tun, die haben was zu tun damit, dass sie insbesondere die Kulturepochen hängen, also stark mit den Zeitgeistern auch zusammen. Und innerhalb dessen gibt es noch nicht die kürzeren Perioden, dass noch die Erzengel was zu tun haben drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich spielen die auch schon dann im Schöpfungsgeschehen von Anfang an eine Rolle, die sind ja schon da, aber sie haben noch nicht ihre Hauptaufgaben bekommen. Aber wir haben also in der Genesis sieben Elohim und sieben Urengel, das sind die Schöpfungstage. Das heißt, nicht einfach ein Zeitraum, so wie wir es denken, sondern es sind Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind Wesen und die sind sozusagen die Ausführungsorgane der sieben Elohim. Und durch die sieben Elohim wirkt aber noch der Christus mit. Ohne ihn hätten sie das Werk nicht schaffen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also erstens einmal nur, dass alle sieben versammelt sind, dadurch geht das. Einer der Elohim alleine hätte das nicht machen können, auch nicht der höchste, der führende Elohim, der dann später Yahweh-Elohim genannt wird, der was ganz Bemerkenswertes schafft, weil er seine weitere Entwicklung ja nicht auf der Sonne dann später durchmacht, sondern sich mit dem Mond verbindet. Er hat was damit zu tun, also dass der Mond, dass die verhärteten Kräfte des Mondes sich trennen können von der Erde und er jetzt mit dieser Mondensphäre sich verbindet, dort seinen Wohnsitz sozusagen nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu gehört eine gewaltige geistige Kraft, damit wird deutlich, dass er also über den anderen sechs Elohim in Wahrheit steht, aber auch dadurch in einen Gegensatz zu ihnen kommt. Also da gibt es durchaus ein gewisses Spannungsverhältnis drin. Das ist gar nichts Ungesundes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch zwischen den höheren Hierarchien und auch zwischen den Menschen wohlgesonnenen Hierarchien kann es durchaus Spannungsverhältnisse geben. Also auch dort läuft nicht immer alles erweibungslos, weil wenn alles erweibungslos laufen würde, würde es überhaupt kein Fortschritt geben in Wahrheit. Nur ist es so, dass das wirklich von der Gottheit auch so gelenkt wird in einer gewissen Weise, dass da de facto Gegensätze entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil trotzdem auch Yahweh, Elohim hat nicht die Freiheit, die der Mensch hat. Er hat sie nur indirekt dadurch, dass sich der Christus durch ihn spiegelt, könnte man sagen. Und das Spiegeln ist eben im geistigen Bereich auch nicht so wie bei unseren Spiegeln, die man im Badezimmer oder im Vorzimmer oder wo hängen haben, dass das Passiv einfach ein Bild zurückwirft, sondern indem sich der Christus durch den Yahweh, Elohim spiegelt, passiert etwas auch mit dem Yahweh, Elohim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, es ist nicht einfach nur ein Bild des Christus, sondern es bewirkt etwas in dem Yahweh, Elohim. Und da kommen wir im Übrigen auch an einen ganz wichtigen Punkt, an dem man nämlich auch erkennen kann, wie die Menschen, also die zu Christi Lebzeiten, also auf Erden, die sich mit den geistigen Dingen beschäftigt haben, also die Evangelisten, ein Johannes, aber auch andere, dass die sehr wohl da tiefer hineingeschaut haben, weil das ist auch die Zeit, also Erdenleben des Christus und vor allem so die nächsten zwei Jahrhunderte danach, lebt ja, habe ich in früheren Vorträgen ein paar Mal schon erwähnt, ist ganz interessant, dass das Mysterienwesen, das eigentlich schon komplett am Absterben war, also die ägyptischen Mysterien waren im Grunde schon am Ende, auch die griechischen Mysterien waren am Ende und bei den Römern, da wollen wir gar nicht davon reden, weil gerade in der Zeit, also Erdenleben des Christus und dann danach, ist ja eigentlich ein Verfall da bei dem römischen Reich, also was gerade die führende Elite dort ausmacht, also gerade die römischen Kaiser, die wirklich mit Verantwortung gehandelt haben, das waren wenige, also da ist ein starker Verfall gekommen und der größte Verfall dann auch bei den Mysterien, also die schlimmsten Kaiser waren dann die, die sich, wie Rudolf Steiner das manchmal ausdrückt, mit dem Schwert erkämpft haben sozusagen, die Einweihung, die also die Priester gezwungen haben, dass sie die Einweihung durchmachen in den Mysterien, ohne aber dafür nur annähernd geistig reif zu sein. Trotzdem ging das in der damaligen Zeit, dass man also Kräfte wecken konnte, nur die charakterlichen Mängel, die die Menschen mitgebracht haben, haben bewirkt, dass das Ganze sich in sehr schwarzmagischen Bereichen einwendet und dadurch kamen dann also die ganzen grauslichen Cäsaren zustande, von denen die Geschichte ja berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verrückte irgendwo waren im wahrsten Sinne des Wortes verrückt, also die im Geistigen verrückt waren, das heißt verrückt waren, indem sie in die Dienste der Widersacher getreten sind. Das waren also so große Attacken. Es ist auch nicht zufällig, dass das im Anschluss an das Mysterium von Golgotha passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da passiert einerseits das, Mysterien fangen wieder in einer gewissen Weise zu leben an, werden aber teilweise dann total ins Schlechte verzerrt oder driften ab in etwas Luziferisches teilweise hinein und dazwischendurch gibt es Gute auch, aber die Kirche kämpft dann mit denen wieder, weil es ist die Zeit der Gnosis und die Gnosis, also auch so gerade jetzt etwa zwei Jahrhunderte nach dem Erdenleben des Christus, blüht die Gnosis ganz stark auf. Da gibt es x Strömungen und nur man sieht auch, dass eine gewisse Berechtigung auch drinnen ist, dass die Kirche oder die frühen Kirchenschriftsteller oder so oder Gelehrten dagegen gekämpft haben, weil sie gesehen haben, dass da halt auch viel Luziferisches Verzerrtes hineinkommt. Also was aufgeblüht ist, ist bei vielen noch wirklich große hellsichtige Wahrnehmungen, also in den gnostischen Schriften ist da sehr viel drinnen durchaus, aber es ist nicht immer ganz, nicht alles ganz hasenrein, das muss man dazu sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind große Wahrheiten drinnen, aber auch Sachen, wo es daneben geht und wo dann Verwechslungen, Vermischungen hineingekommen sind. Also viele Gnostiker haben eben den Welten-Schöpfer eigentlich oder den Welten-Baumeister den Demiurgen als das Böseste überhaupt angesehen. Ja, weil dadurch fällt der Mensch in die materielle Welt hinunter, wird abgeschnitten vom Geistigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist was Richtiges dran, aber auch was Unrichtiges dran. Und damit kam dann sehr, sehr stark das Hinein, der Jahwe-Elohim, das ist ja auch letztlich der Welten- Baumeister unseres Systems, der ist auch ganz negative Kraft zum Beispiel darin. Also da gab es dann ganz starke Auseinandersetzungen darin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ist denn das überhaupt? Wobei die verschiedensten Namen dann verwendet werden, viele Gnostiker haben den Demiurgen dann Yaldabaut genannt und Dinge. Also das ist so das Böseste, was es gibt. Na was ist es? Der Ahrimann war es drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sehen also dann nur das negative Gegenbild und sehen die lichte Seite, sehen es nicht. Aber dadurch ist vielfach dann auch der Jahwe wieder in Verruf geerwartet. Also bis heute hält sich das nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das, was die Gnostiker als negatives Bild, als diesen Yaldabaut oder wie auch immer genannt haben, als diesen negativen Demiurgen, der schuld ist, dass da die materielle Welt entsteht und der Mensch damit aus dem Geistigen eigentlich herausgerissen wird. Na wer ist das? Rudolf Steiner sagt einmal, das ist niemand anderes als der junge Ahrimann. Der junge Ahrimann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das hat er, ich habe es heute noch einmal nachgeschlagen, das erwähnt er in den Gesprächen beim landwirtschaftlichen Kurs mit der Gräfin Kaiserling. Johanna, Gräfin von Kaiserling. Mit der hat er ja viele Gespräche geführt, die war auch hellsichtig, irgendwie hat es viele Fragen gestellt, dem Rudolf Steiner und eben auch diesbezüglich, wie das eben mit dem Demiurgen und so ist und so weiter und wie das mit dem Jahwe zusammenhängt und da sagt dann der Rudolf Steiner nach den Aufzeichnungen von der Gräfin Kaiserling, na ja, das ist nichts anderes als der junge Ahrimann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ist es auch, ist es auch, genau das ist es auch. Eben als die Erden-Mondentrennung passiert, passiert zwar einerseits die Läuterung der Erde, dass die am meisten verhärteten Kräfte hinausgehen, aber der Ahrimann geht kräftig mit und zieht einmal in die Erde, in die Tiefe der Erde eigentlich ein und fängt von dort an zu wirken. Es sind zwar, und es sind ja auch in weitem Mondenkräfte in der Erde geblieben, es sind ja nicht alle weg, es ist nur ein größerer Teil ist weggegangen, indem also dieser Mondenklumpen da sozusagen außen gebildet wurde, ohne ihn schlecht machen zu wollen, es sind viele positive Geister eben auch mit dem Mond verbunden, eben Jahwe Elohim zum Beispiel, der sich damit verbunden hat, aber auch andere positive Kräfte, also in gewisser Weise ist es eigentlich eine Opfertat und auch eine Kraftleistung, dass sich dort Wesenheiten mit dem Mond oder mit der Mondensphäre jetzt verbunden haben, die aber diese verhärteten Kräfte gesammelt haben, damit sich der Mensch auf der Erde entwickeln kann, die aber dadurch auch jetzt kräftiger werden, weil sie mit diesen starken Widersacherkräften fertig werden müssen, die auch in der Verhärtung des Mondes drin liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der andere Teil ist eben der, der jetzt in der Erde ist, das sind eben jetzt namentlich die arimanischen Kräfte, die Verhärteten, und die sich langsam immer mehr dann herausarbeiten und halt versuchen dann mit der Zeit nach den Menschen zu greifen. Und das ist das, was die Gnostiker in Wahrheit gemerkt haben, dass da eine Wesenheit ist, die die Erde immer mehr ins Materielle hineinführt und es noch mehr getan hätte, wenn der Mond nicht herausgelöst worden wäre, dann wäre die Erde noch viel früher verhärtet, die wird irgendwann einmal auch verhärten, weil die Kräfte sind halt einfach da und da drinnen wirken also die arimanischen Kräfte ganz, ganz stark. Am Anfang ist es halt noch der junge Ariman, jetzt ist er schon ein bisschen älter und reifer geworden, sagen wir so, und arbeitet mit uns stärker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er beginnt sehr stark dann zu arbeiten in der atlantischen Zeit. Wir haben polarische Zeit, das war die erste, alles noch zusammengerührt, dann in der hyperporäischen Zeit, Trennung, Sonne, Erde, dann lemurische Zeit, Sündenfall, Mond wird herausgeschleudert, um die ärgste Verhärtung und den ärgsten Angriff abzuwenden, aber Ursache für den Sündenfall ist zunächst der Luzifer, der ganz mit der großen Mondensphäre verbunden ist, also man muss sich daher denken, der Zeitraum, wo der Mensch noch im Paradies lebt, also in den feinsten Außenbezirken dieser Erden- Mondenwelt, die noch eines bildet, dort lebt, aber dort schleicht sich der Luzifer herein und der wirkt zwar jetzt nicht direkt verhärtend, aber er heizt die Begierden des Menschen an, die Selbstsucht vor allem. Um ist ja auch nicht ganz negativ, weil damit wird das Ego, das wir brauchen auf der Erde, fängt an sich zu bilden, wird gebildet durch den luziferischen Einfluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann passiert durch den luziferischen Einfluss das, dass der Mensch ja auch seine Erkenntnisfähigkeit bekommt. Ist ja auch ganz wichtig. Also was ja dann bis hinein geht in das, ihr wisst ja, in der Bibel wird das immer geschrieben, und Adam erkannte sein Weib und sie gebar dann den Kain und den Abel und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennen hat also was damit zu tun, dass Lebenskräfte in Erkenntniskräfte umgewandelt werden, aber zunächst eben so, dass sie ja abgetötet werden, beziehungsweise eben in den Dienst des Egoismus gestellt werden. Das fängt beim Sündenfeuer an, da ist der Luzifer schuld dran. Später kommt dann natürlich auch noch der Avemann dazu, aber die Entwicklung, dass wir überhaupt erkenntnisfähige Menschen sind und wie heißt es so schön, dass sie erkennen, sie werden sein wie Gott und das Gute und das Böse erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja schon ein ganz genialer Trick im Übrigen vom Luzifer. Wir werden sein wie Gott und das Gute und das Böse erkennen. Das Gute und das Böse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eigentlich sollte man die Mitte finden. Bis heute wirkt nur der Ausspruch sozusagen vom Luzifer, von der Schlange in Wahrheit also in uns mit, dass wir immer klassifizieren Gut oder Böse, Schwarz oder Weiß. Nicht sehen die Mitte, die notwendig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ich in der Mitte, das die Waage hält zwischen eben luziferischen oder avemannischen Kräften. Der Luzifer kennt das, der weiß das, das ist meine, aber da gibt es den Avemann, gibt es halt auch. Also das wird es erkennen und werdet aber nicht das christliche Prinzip finden, dass die Waage hält zwischen beiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis heute wirkt es. Wenn irgendwas in der Welt passiert, ist es sofort Gut oder Böse. Das ist Gut, das ist Böse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wird aber eigentlich schon die Ich-Verantwortung, die wir aus der Freiheit haben und aus der Freiheit gestaltend zu wirken, tritt schon in den Hintergrund dadurch. Wir sagen, das ist Gut, das ist Böse. Das sage nicht ich, das sagt die Welt oder sonst wer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieber Gott sagt es oder die geistige Welt oder wurscht wer auch immer es sagt, aber nicht ich schaffe das Gleichgewicht zwischen beiden Kräften. Und das kann ich sicher nicht schaffen, wenn man sagt, das ist nur die böse Seite und da ist die Gute. Dann gehen wir einen ganz einseitigen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es liegt eben immer daran, das Gleichgewicht zu finden. Und darum, gerade wie in der Menschheitsentwicklung, deswegen, wir brauchen die luziferischen, wir brauchen die alemannischen Kräfte. Das heißt, aus sich selbst heraus sind die weder Gut noch Böse, sie haben eine ganz bestimmte Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eigentlich eine Aufgabe, die uns helfen soll, dass wir da das Gleichgewicht finden. Und zwar ganz individuell finden, nicht noch ein Schema, Gut, Böse, Gut, Böse. Sondern individuell es austarieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das macht so schwer. Und das heißt, man kann 100.000 Bücher mit Moralregeln schreiben. Ich meine, es gibt mit Recht die 10 Gebote oder so, da stehen gewisse Grundlinien drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber im Endeffekt geht es darum, in jeder Situation individuell das Gleichgewicht zu finden. Und es geht ums Gleichgewicht und nicht um wen zu verteufeln. Und das geht es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das werden wir lernen müssen. Aber jedenfalls Sündenfall, und jetzt ist die Zeit schon wieder ein bisschen fortgeschritten, also werden wir uns langsam einbremsen. Wir stehen also jetzt in der lemurischen Zeit, benannt nach den Lemuren, weil man gedacht hat, damals dort gab es eine Landbrücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das haben die Biologen halt gefunden. Wahrscheinlich hat das Ganze anders ausgesehen. Aber jedenfalls Lemurien, die lemurische Zeit ist danach benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wäre wieder einmal ein eigenes Thema. Wie kann man das zusammenschauen mit dem, was uns die äußere Wissenschaft zeigt und die Geologie zeigt und so weiter. Wäre alles ganz spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, werden wir sehen, wo uns das hinführt. Dann haben wir wahrscheinlich irgendwann die 500. Folge oder keine Ahnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange wir atmen und hier auf Erden leben, gehen wir ja weiter tun. Schauen wir, wo uns das hinführt. Ja, ich würde sagen, machen wir damit heute Schluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stehen also jetzt in der lemurischen Zeit drinnen und haben ein bisschen einen Blick auf das Atlantische noch gehabt. Dass dort zu dem luziferischen Impuls, der nach wie vor natürlich stark wirkt, immer stärker wird nach der arimanischen Einfluss. Zugleich aber auch wirkt, dass wir nicht nur in physischer, sondern immer mehr in physisch-stofflicher Form da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar hat der Mensch in der lemurischen Zeit die Erde schon betreten, aber weit entfernt davon, in der Gestalt zu sein. Im Gegenteil, was passiert, ist, dass er alles Mögliche aus sich heraus setzt. Das sind sozusagen die ersten Versuche, könnte man sagen, Mensch zu werden, die aber nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es Mensch wird und das wird in Form der Tiere, der Pflanzen, sogar der Mineralien herausgesetzt. Und damit wird die ganze Erde gebildet. Ein Bild eigentlich in Wahrheit des Läuterungsvorgangs des Menschen, was er alles in sich noch nicht bewältigen kann, wird einmal herausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wartet aber als Aufgabe irgendwann von uns. Letztlich wieder vergeistigt zu werden, weil sonst liefe es Gefahr, ein Raub der Widersacher zu werden. Das sind alles Dinge, die gefährdet sind, dass die Widersacher sich das in ihr Reich hinüberholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das heißt, es wird unsere Aufgabe sein, das mitzunehmen. Aber jedenfalls in der lemurischen Zeit habe ich ja schon oft gesagt, als die ersten Kristalle sich bilden, als die Erde so fest wird, dass etwas zu kristallisieren beginnt, und da aber jetzt gegenüber dem vorhergehenden großen kosmischen Entwicklungszustand, dem alten Mond, dem jetzt etwas Neues hineinkommt, dass diese Kristallgestalten entstehen. Die gab es auf dem alten Mond nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da war alles, wie sagt Rudolf Steiner manchmal, wie Kochsalat. Sehr anschauliches Bild. So etwas ein bisschen weichglatschiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und selbst unser heutiger Kochsalat enthält auch Kristallisiertes in sich. Es ist wirklich der Mondenkochsalat, um den es geht. Aber auf der Erde kommt ein ganz neues Gestaltungsprinzip hinein, das Kristallisationsprinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überhaupt in die Weltentwicklung kommt es hinein. Auf der alten Sonne gab es das sowieso nicht und auf dem alten Saturn schon gar nicht. Ist aber die Voraussetzung dafür, dass der Mensch sein freies Ich entwickeln kann dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss er? Müssen diese Kristallformen entstehen? Muss im Geistigen auch ein physischer Leib zuerst entstehen, der diese kristallbildenden Formen im Geistigen einmal hier drinnen hat? Auf der Erde fangen sie halt dann an zu verstofflichen auch noch. Aber die Kräfte, das habe ich immer wieder gesagt, die Menschliche Ichkraft hat was zu tun mit diesen Kristallisationskräften. Das sind im Grunde die gleichen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit baut sich der Mensch seine individuelle Gestalt. In der Zukunft einmal. Dann, wenn wir am Vulkanzustand sein werden und sogar unseren physischen Leib vollkommen vergeistigt haben, was so viel heißt, wir haben ihn selbst geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber als nichtstofflichen physischen Leib dann. Aber diese ganze geistige Struktur, die dem Kristall inne wohnt, die wird dann in vergeistigter Form drinnen sein. Schwer vorstellbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere äußeren Kristalle mit ihrer ganzen Geometrie sind auch nur ein Abbild davon, was da wirklich dahinter steht. Aber es geht darum, dass da wirklich eine Formgestalt entsteht, die unserem Ich entspricht. Ganz unserem Ich entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die trotzdem lebendig in sich beweglich ist. Über das haben wir auch schon ein paar Mal gesprochen. Dass selbst unsere äußeren Kristalle eine gewisse innere Beweglichkeit brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst zersplittern sie sofort in 100.000 Stücke. Selbst in den stofflich gewordenen Kristallen ist eine Spur dieser Beweglichkeit noch drinnen. Und was wir aus unserem Auferstehungsleib einmal machen, was wir daraus machen werden, das wird noch was ganz anderes Bewegliches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Lebendiges sein. Darum mein Bild dafür der lebendige Kristall. Die geradezu mathematisch-geometrische Gesetzmäßigkeit, der Regelmäßigkeit, die drinnen ist, aber zugleich die lebendige Beweglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei, wie gesagt, auch unsere äußere Geometrie ist auch nur ein Bild für das Ganze. Man darf sich jetzt nicht vorstellen, wir werden jetzt auf dem Vulkanzustand so wie ein Kristall ausschauen, wie man es heute kennt. Auch wenn ich den Stoff weglasse, aber genauso.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es ist nur ein Bild für die Gesetzmäßigkeit, die dahinter steht. Für die Regelmäßigkeit, für die Ordnung, die drinnen ist, die aber trotzdem lebendig ist. Das ist im Übrigen so, wenn man Mathematik oder Geometrie mit dem Beschäftigen, dann arbeitet man mit den Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat was mit dem Ich zu tun, wie sich sein Ich seine individuelle Formgestalt bildet. Dann werden wir schauen, ob die Zeit einmal kommt, wo man Mathematik auch so wirklich verstehen wird, ganz konkret. Ich meine, jetzt gebrauchen wir sie sehr viel, um unsere Technik zu schaffen, unsere Äußeres zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll ja sein, sonst könnte man gar nicht da sitzen, wenn wir die Technik nicht hätten. Also sind wir dankbar, es ist gut, und es ist ein großer Lernprozess für die Menschheit, aber wir werden noch ganz anderes damit tun. Wir werden uns unsere eigene Geistgestalt ganz bewusst bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie so bauen, dass sie auch im harmonischen Zusammenwirken mit dem ganzen Kosmos steht. Und zugleich unserem individuellen Ich entspricht. Das ist nämlich die Krux, was ganz individuell ist zu bauen, was trotzdem aber mit dem ganzen Rest der Welt in Einklang steht, in fruchtbarem Zusammenwirken steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Perspektive. Gut, meine Lieben, ich lese euch zum Abschluss noch einmal den Wochenspruch, der zeigt uns ja eh ein bisschen, wo es hingeht. Das ist der 21.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle fruchtend fremde Macht, sich stärkend mir mich selbst verleihend. Den Keim empfinde ich reifend, und Ahnung lichtvoll Weben im Innern, an der Selbstheit macht. Da kommt die geistige Kraft, aber wir müssen sie uns zu eigen machen im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Frucht zum Blühen zu bringen, den Keim zum Erreifen zu bringen, dass also die Früchte wirklich erreifen. Der Same ist in uns gelegt, aber ob was daraus wird oder nicht, liegt an uns. Wir müssen in unserer Seele den, ich sage jetzt bewusst in unserer Seele, den Boden schaffen, dass dieser Keim gedeihen kann und erreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, lassen wir es gut sein damit für heute. Ich danke euch fürs Dabeisein, bis zum nächsten Mal. Vielen Dank euch, die im Livestream dabei seid, habt bitte alle Geduld mit mir ein bisschen, dass wir durch so viele Zyklen durchgehen, aber sie kehren zum Verständnis der Apokalypse, meinem Empfinden nach, wirklich dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Vielen Dank Wolfgang. Gerne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Nacht euch alle. Gute Nacht, euch auch. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
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{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>SaKe</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 231. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2024-09-20T07:53:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: /* Transkription | 231. Vortrag vom 10.September 2024 */&lt;/p&gt;
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{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zum 231. Vortrag zur Apokalypse. Ende ist noch immer nicht abzusehen, obwohl wir eigentlich schon kurz vor dem Schluss stehen, aber es kommen jetzt so viele Themen, die eigentlich zum Verständnis dazu gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dazu gehörten diese ganzen großen Weltentwicklungszyklen, dass man im Detail darauf eingehen darf. Rudolf Steiner hat sich ja selber auch besprochen, gerade auch sehr ausführlich im Rahmen seiner Apokalypse-Vorträge, also der früheren Apokalypse-Vorträge, da sind ganze Schemern drinnen von den Weltentwicklungsstufen. Man muss sich das ja jetzt nicht alles auswendig merken, das hat eh keinen Sinn, aber es ist gut, ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Größe dahinter steckt und wie viele Perioden da drinnen sind, weil es eben periodische Vorgänge sind, Rhythmen, die drinnen sind, das ist ganz wichtig zum Verständnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben das zweite Zentrale, was wir eben jetzt im Moment ein bisschen besprechen, letztes Mal schon begonnen haben, eben auch so deutlich zu zeigen, wie in vielen Mythologien der Welt die Entstehung der Welt aus dem Menschen herabgeleitet wird. Der Mensch steht am Anfang. Allerdings nicht natürlich der Mensch, so wie er heute auf der Erde steht, sondern der große kosmische Mensch eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also bei den, in der Kabbalah heute, Adam Kadmon oder so im Jüdischen, und haben ein bisschen angedeutet, wäre mal auch ein interessantes Thema, sich das noch genauer anzuschauen, wie die jüdische Kabbalah aufgebaut ist, das braucht sicher ein paar Vorträge. Es ist ein sehr, sehr spannendes Thema, und das Spannende ist, die Übereinstimmung einfach zu sehen. Jede Mythologie bringt ein bisschen eine andere Perspektive hinein, aber im Kern sind sie sich einig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl in Europa bis in den Norden hinauf, als nach Asien hinein, Amerika, indianische Völker, wäre jetzt nur ein eigenes Gebiet, das zu untersuchen. Können wir ja irgendwann einmal vielleicht machen. Aber jetzt möchte ich mich einmal beschränken, das ist eben groß genug, Europa und Asien, also dort diese ganzen Mythologien, vom Norden bis zum Süden, vom Westen bis zum Osten durch, ein ziemlich einheitliches Bild einfach, in feinen Details gibt es dann Nuancen drinnen, Unterschiede kleine, aber der Kern stimmt überein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber vorher fangen wir mal an mit dem Wochenspruch, und der passt eigentlich auch ganz genau, ich lese ihn einfach einmal, und dann spreche ich mal darüber, warum das so genau passt. Es ist der 24. Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selbst erschaffend stets, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird Seelensein sich selbst gewahr;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weltengeist, er strebet fort &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Selbsterkenntnis neu belebt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schafft aus Seelenfinsternis, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Selbstsins Willensfrucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ins Tun geht es hinein, in den Willen hinein. Das Geistig-Schöpferische hat immer was mit dem Willen zu tun, und zwar wirklich aus dem Tun heraus, nicht aus dem Kopf heraus. Zu planen und festlegen und dann ausführen, das eigentlich Kreative kommt im Tun. Und eigentlich aus dem heraus kann man dann unter Umständen einen Plan entwerfen, halt einmal eine erste Skizze zu machen, die man dann verfeinert, aber zuerst muss der schöpferische Impuls da sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst habe ich eigentlich nur einen Abglanz von irgendwas Früheren, was schon da war, das ich halt einsetze. Aber da geht es darum, dass immer wieder wirklich ein ganz neuer Anfang hineingesetzt wird. Aber aufgreift im Zuge der großen Weltentwicklung halt frühere Stadien, die dann entsprechend umgearbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist zwar ein Schaffen aus dem Nichts, es kommt etwas ganz Neues hinein, aber es ist vorbereitet durch viele Stufen schon. Da ist schon etwas da und das wird nicht einfach weggewischt und sagen wir, das ist erledigt, das war nichts und das hat Nachwirkungen. Also das haben wir ja besprochen über die großen Weltentwicklungsstufen vom alten Saturn bis zum Vulkan, wo wir jetzt mit der Erdentwicklung in der Mitte stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles das, was vorher da ist, das hat Folgen. Und auf dem wird aufgebaut. Also wir haben es zu tun mit einem Schaffen aus dem Nichts, aber keineswegs ins Nichts hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern da ist eigentlich schon etwas vorhanden. Und wenn es auch nur in Form des Weltenkarmas vorhanden ist. Weil diese großen kosmischen Entwicklungszustände, die lösen sich eigentlich in gewisser Weise ins Nichts auf, jedenfalls äußerlich gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sie ziehen sich in die höchsten geistigen Gebiete zurück. Aber dort ist etwas aus der Vergangenheit und das bestimmt auch mit das Schicksal der Zukunft. Aber es fährt nicht wie auf Schienen, sondern es ist eine Grundlage für das, dass immer neue Impulse hineinkommen, das Weiterformen, Weitergestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, aus der Vergangenheit sind Aufgaben, aber wie wir sie lösen, was wir daraus machen, das sind nicht nur Aufgaben im Sinne von etwas fertig machen, sondern es heißt sogleich Weitergestalten, Weiterformen. Das ist der große Weg. Und innerhalb dieser großen Weltentwicklungsstufen gibt es dann x Unterzyklen im Grunde noch, also wieder periodische Vorgänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Periodisch heißt immer wieder, es wird Vergangenes wiederholt und Neues vorbereitet. Das ist das ewige Spiel, also dass die Vergangenheit nicht verloren ist, aber dass sie umgewandelt wird, dass sie verwandelt wird. Und in dem stehen wir wirklich mittendrin, in der Mitte drinnen im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also knapp über der Mitte, wenn man es ganz exakt nehmen will, aber praktisch in der Mitte, weil wir haben fast noch einmal so viel in der Erdentwicklung vor uns, als wir es schon hinter uns haben. Und damit meine ich wirklich den Urbeginn der Erdentwicklung, im engeren Sinne jetzt. Das sind große kosmische Zeiträume, auch wobei unser Zeitbegriff in Jahren oder selbst Jahrtausenden oder Jahrmillionen, das sind alles Hausnummern im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also was wirklich passiert ist, ist, dass geistige Wesenheiten da sind, die sich entwickeln, die sich aber nicht alle gleich schnell entwickeln. Manche schneller, manche langsamer und aus dem Zusammenspiel dieser geistigen Wesenheiten entsteht eigentlich erst die Zeit. Wenn sich alle gleich schnell entwickeln würden, dann gäbe es die Zeit nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gäbe es das gar nicht. Die Zeit macht dann Sinn dort, wo diese Differenzen entstehen, also wo Unterschiede entstehen. Und wichtig ist auch zu sehen, dass wenn man das Ganze geistig betrachtet, dass ja eigentlich auch dieses Prinzip gilt, wie es Richard Wagner so schön in seinem Passifal ausdrückt, zum Raum wird hier die Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man die Welt geistig betrachtet, schaut man nicht einfach in den Raum hinaus, sondern man schaut in Zeiträume. Und die hat man vor sich. Also alle Imaginationen sind eigentlich auch ein Zeitpanorama, das drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ganz markantes Beispiel ist, dass wir nach dem Tod, in den ersten drei Tagen nach dem Tod, unser Lebenspanorama erleben. Das heißt, wir blicken auf unser vergangenes Erdenleben zurück. Am Anfang vielleicht, aber in den nächsten Momenten nach dem Tod erlebt man sehr oft, dass das Leben wie ein Film an einem vorbeiläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eigentlich ist es dann nicht so, sondern es ist wie ein räumliches Panorama. Oder wie ein Panorama, räumlich kann man nicht sagen, aber wie ein Panorama vor uns. Das heißt, man sieht die Lebenssituationen, schaut sie zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein großer Unterschied, wir erleben eigentlich nur den Augenblick. Der ist wirklich, und ja, an die Vergangenheit können wir uns erinnern, besser oder schlechter. Die Zukunft können wir uns wünschen, aber wir sehen sie eigentlich Gott sei Dank noch nicht, weil dann wären wir ja sehr gehemmt, wenn wir alles sehen, was uns in der Zukunft noch passieren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da steuern wir einfach darauf zu. Aber in dem großen Lebenspanorama, in den etwa drei, dreieinhalb Tagen nach dem Tod, da haben wir das wie ein großes Bild vor uns. Und wir fangen an, die Zusammenhänge zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist eigentlich ein unheimlich beseligendes Erlebnis. Oder Steiner sagt einmal, das ist zum Beispiel, wenn im Islam die Vorstellung ist, also das Paradies, wie wunderschön das ist, das ist dieses Lebenspanorama. Und das ist nämlich interessanterweise ganz egal, auch wenn das ein schweres Leben war, mit vielen Prüfungen, mit vielen Schmerzen, mit vielen Leiden verbunden war, es ist trotzdem großartig zu sehen, wie man gewachsen ist, geistig gewachsen ist in diesem Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie man erkennt, dass jede, selbst das schlimmste Erlebnis, einen letztlich positiven Beitrag dazu geleistet hat. Dass das Erfahrungen sind, die einfach notwendig waren, und man wird dann erst so richtig gewahr, was das gebracht hat im Leben. Ich meine, es kommt dann natürlich, wenn man durchs Kamaloka geht, also durchs Fegefeuer, wenn man so will, wo man gewisse Aufgaben auch bewältigen muss, nämlich das, was einen noch fesselt an die Erde, das aufzulösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht das Auflösen des Karmas, aber es ist das Auflösen dessen, was einen noch an die Erde bindet, zwanghaft bindet. Wir müssen in ein freieres Verhältnis kommen. Also weiß ich nicht, wenn einer, ja, böses Wort, viel verarscht war, also halt gern und gut und viel gegessen hat, und das im Leben ihm die höchste Freude war, dann muss er sich das abgewöhnen, weil das wird im Leben zwischen Tod und neuer Geburt, gibt es keine Möglichkeit dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man muss es sich abgewöhnen, und das ist schwer. Wir wissen das, viele wollen sich das Rauchen abgewöhnen oder sowas, das funktioniert nicht einfach so, morgen höre ich auf. Ja, eh, aber nach einer Woche fange ich schon wieder an, weil es nicht aushält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht so einfach, das zu tun. Die Begierden sind da und die muss man ablegen. Zwangsläufig, weil ein physischer Leib mit den physischen Sinnen und so weiter einfach dann nach dem Tod nicht mehr zur Verfügung steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt keine Möglichkeit mehr, diese Begierde zu befriedigen. Und je schneller man kapiert, dass sich das loswerden muss sozusagen, umso eher, umso schneller kommt man wieder in einen, ja, wie soll ich sagen, zufriedenen Zustand hinein. Aber wenn ich nachtraue dem, was verloren ist und was nicht mehr erfüllbar ist, dann werde ich mir schwer tun einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also je nachdem gibt es eine Phase im Leben zwischen Tod und neuer Geburt, also relativ bald nach dem Tod, wo es einem schwerer fällt, einem anderen ganz leicht fällt. Der sagt, ja, ich habe das genossen auf Erden, aber das ist vorbei jetzt. Weil alles das, wie soll ich sagen, was dem normalen Maß entspricht, also dass es dem normalen Maß halten entspricht, das heißt, ich esse, ich esse mit Freude, ich esse mit Genuss, aber es ist nicht mein einziger Lebenszweck sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nur, wo mehr und mehr und wieder und wieder viel mehr als eigentlich notwendig ist, was einem nicht gut tut. Naja, diesen Überschuss, den muss man schnell überwinden, nach Möglichkeit halt. Dann kommt man sehr schnell durch dieses sogenannte Fegefeuer durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde, wenn man sich immer noch sehnt, ach, wie schön war das, wie gerne möchte ich das wieder haben. Ja, geht nicht. Aber das liegt an einem selber, wie gut oder schlecht man damit fertig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch keine Bestrafung, sondern es ist eigentlich ein ganz natürlicher Prozess, weil einfach die Möglichkeit nicht mehr da ist. Und wir müssen halt dann lernen im Leben zwischen Tod und neuer Geburt, unser Seelenleben anders zu orientieren. Hier auf Erden ist es natürlich und mit Recht auf die Sinneswelt einmal zunächst orientiert, mit einer gewissen Stärke, das ist ja auch notwendig, aber das fällt dann halt dort weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was das Übermaß ist, was über das notwendige Maß auf Erden hinausgegangen ist, das macht es uns schwer. Das, was wir brauchen, dass wir leben können und gut und angenehmer leben können, das ist nicht das Problem, aber das Übermaß ist es. Weil das liegt eigentlich nicht in der Natur drinnen, sondern da sind wir Opfer der Widersacherkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das nutzt uns nichts. Wir haben es auszubaden. Wir brauchen uns nirgends beschweren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nützt uns nichts, weil die Möglichkeit, das zu ändern, liegt bei uns. Nur bei uns. Das kann niemand anderer für uns machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, das richtige Maß zu finden, weil zum Beispiel ganz schlecht kann es auch sein, was unheimliche Begierden schürt, zum Beispiel Menschen, die jetzt glauben, aha, naja, gut, also das viele Essen, das ist nicht gut, also ich halte Stränge aus Käse, ich lebe von Wasser und Brot und nur sonst etwas. Das kann unheimliche Begierden in der Tiefe züchten. Und das kann völlig kontraproduktiv sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ja, ein Mensch, der einen sehr hohen geistigen Entwicklungsgrad hat und wirklich es schafft, mit wenig auszukommen, ist in Ordnung. Aber wenn man sich so erzwingt und sich geißelt das ganze Leben und glaubt, jetzt hat man etwas Besonderes geleistet, dann wird man merken, nach dem Tod, dass das als immense Begierde auftaucht. Auf Erden hat man es unterdrücken können, aber dort ist man dann mit der vollen Stärke konfrontiert und da wird es einem besonders schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also unter Umständen leidet ein strenger Asket mehr als ein Vielfraß, wenn wir jetzt bei dem bleiben wollen. Das ist oft sehr paradox, das nützt einem gar nichts. Es muss so sein, dass man damit ein gutes, genussvolles Leben durchaus führt, weil jeder Genuss kann einem auch etwas Geistiges erzählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Geschmack bei den Speisen oder auch wenn man etwas sieht in der Natur draußen, da sind ja wertvolle Dinge drinnen. Also zu sagen, ich will ins Geistige, ich schaue nicht in die Sinneswelt, das Essen verweigere ich auch, so weit es irgendwie geht, aufs Minimum reduzieren, deswegen wäre ich besonders geistig, das ist ein Irrtum. Das ist ein Irrtum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehört immer das richtige Maß dazu. Und das ist noch dazu ganz individuell bestimmt. Das gilt genauso für jetzt Fleischnahrung oder vegetarische Nahrung oder was in der Zukunft kommen wird, mineralische Nahrung, haben wir ja auch jetzt als Beigabe, wenn wir salzen oder irgendwas, ist ja auch was Mineralisches dabei, oder Steiner spricht davon, es wird eine Zeit kommen, wo wir überhaupt uns mineralisch ernähren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also das sind vielfältige Dinge, aber auf was ich jetzt eigentlich hinaus wollte, ist nämlich als Kommentar zu diesem Wochenspruch. Weil was haben wir jetzt gemacht? Wir haben eigentlich jetzt im Sommer uns verbunden mit der Welt draußen, sind eigentlich in gewisser Weise, ja durchaus durch die Sinne, muss man jetzt noch gar nichts Übersinnliches erleben, aber sehr verbunden mit der Natur draußen, mit der Welt draußen. Und wie ich schon oft gesagt habe, unser wirkliches Ich ist eigentlich da draußen, es lebt in allen Dingen, es lebt im ganzen Kosmos drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt ziehen wir das stärker in uns hinein, bringen es in uns zu erwachen, dadurch erwacht aber auch mehr Bewusstsein, weil wenn wir so draußen sind, gehen wir sehr leicht ins Träumerische hinein. Wir träumen ein bisschen so in die Natur hinein. Im Sommer, wenn es heiß ist und so, ist man nicht so ganz bei sich da drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt in der Winterzeit gehen wir mehr in uns hinein und merken, aha, diese geistige Kraft, von der ich da draußen geträumt habe, die ist ja auch in mir, die ist ja auch in mir. Das ist sogar ein Brennpunkt da drinnen, in dem es auftaucht. Und da kann es jetzt viel bewusster werden, ganz wach werden, aufwachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist so im Kleinen ein Bild von dem, was aber die ganze Weltentwicklung ausmacht, weil der Mensch ist eigentlich so groß wie der ganze Kosmos ursprünglich. Das haben wir ja das letzte Mal schon ein bisschen angedeutet, ein bisschen besprochen, dass es eigentlich um den kosmischen Menschen geht, um den Adam-Kartman oder wie auch immer der ist, so groß wie der ganze Kosmos, wobei man wieder mit der räumlichen Begriffen vorsichtig sein muss. Aber trotzdem, alle Kräfte, die da draußen sind, die sammeln sich im Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eigentlich eine Zusammenziehung aus dem Allen. Und das machen wir jetzt bewusstseinsmäßig, auch wenn wir jetzt in die Herbst- und Winterzeit hineingehen. Wir machen das im Kleinen durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist es gut, ein Bewusstsein dafür zu haben, ja, aber da lebt das ganze Kosmische drinnen. Da leben nicht nur die Alltagsdinge drin, sondern da lebt eigentlich das ganze Kosmische drinnen. Und das gibt uns die Möglichkeit, auch das alles zu verstehen, auch den geistigen Hintergrund zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder hat die Möglichkeit dazu, weil diese Kräfte alle in ihm drinnen sind, nur vielfach schlafen sie noch. Trotzdem, dass es eine Verdichtung ist und ein Hineingehen ist, aber wir sind ja trotzdem immer nur sehr bewusst für die Sinneswelt und sehen aber nicht, was in der Sinneswelt noch alles geistig wirkt. Unser Denken schöpft aus dem Weltendenken, aus der kosmischen Intelligenz, in unserem Zeitalter überhaupt erst recht, weil auch Michael, mit Beginn des jetzigen Michael-Zeitalters, also 1879, der Beginn des Michael-Zeitalters, da sind einerseits die finsteren Widersacher, also die im weitesten Sinne arämanischen Kräfte, auf die Erde geworfen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, ihr müsst jetzt schauen, wie er mit ihnen fertig wird. Das müsst ihr. Es ist die Freiheit dadurch nicht angetastet, aber die Aufgabe ist da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind also massiv stärker jetzt diesen Kräften ausgesetzt. So wie wir in der Vergangenheit einmal ganz stark den luzepherischen Kräften ausgesetzt waren und es durchaus immer noch sind, aber die führende Kraft sind jetzt die im weitesten Sinne arämanischen Mächte. Und das wird sich noch mehr verdichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stehen am Anfang eigentlich dieses Zeitalters. Aber was auch uns in die Hand gegeben ist, dass wir immer mehr Zugriff haben auf die kosmische Intelligenz, die immer mehr in unser Erkenntnisvermögen einzieht. Der Michael hat das eigentlich aus der Hand gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich aus der Hand gegeben, damit wir es aufnehmen können. Und das ist die Kraft, durch die wir insbesondere den Widersachern und namentlich den finsteren Widersachern begegnen können. Der Aräman, den können wir schlagen, indem wir diese Weltenintelligenz, diese kosmische Intelligenz ihm auf individuelle Weise, also ganz vom Ich durchdrungen, entgegenhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er dann merkt, da kann ich nicht mit. Das ist nämlich das Interessante. Der Aräman kann dort, nämlich dort wo, und das ist Bestandteil dieser kosmischen Intelligenz, dass eben das schöpferische Element drinnen ist, nicht nur das kombinieren können, logisch ableiten können, ausrechnen können, sondern es ist mehr drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist die schöpferische, die intuitive, schöpferische Kraft in der kosmischen Intelligenz drinnen. Und die fehlt dem Aräman. Er kann im Grunde mit seiner zwar sehr, sehr reichen, sagen wir es einmal, Gedankenwelt, da kann er alles Mögliche gestalten damit, indem er kombiniert und immer wieder sich Neues einfallen lässt, aber das ist in Wahrheit nicht schöpferisch Neues.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für wirklich schöpferisch Neues, wo ein Gedanke entsteht, ein geistiger Impuls entsteht, der noch nie da war, das kann er nicht. Da steht er davor und versteht es nicht, er weiß nicht, wie er damit umgehen soll, und das macht ihm Angst. Das bereitet ihm Schmerzen, wirkliche Schmerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich gerade dann, wenn die Menschen diese Fähigkeit haben. Das tut ihm weh. Und trotzdem wird er gerade dadurch erlöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist aber nicht unbedingt ein angenehmer Prozess von ihm. Es wird nicht so sein, dass er sagt, die Menschen erlösen mich dadurch, jetzt lasse ich mich erlösen. Nein, er wird bitter dagegen kämpfen, weil er glaubt, dass die Menschen ihm nur wehtun damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit. Der Schmerz, und Ariman hat ja mit den Schmerzen zu tun, er glaubt, dass das vom Menschen kommt, mit einer gewissen Weise ist das sogar richtig, nur er kann nicht sehen, dass das der Weg zu seiner Erlösung ist. Gerade durchs klare, logische, nüchterne, zugleich aber auch schöpferische Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen beides, die Verbindung von beidem. Der Ariman hat nur die eine Seite davon, aber aus dem Nichts heraus schöpferische Impulse hineinzusteuern, das hat er nicht. Das hat er nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Ariman könnte auch die ganze Technik zum Beispiel so ohne den Menschen auch nicht impulsieren. Ich meine, er kann das wunderbar dann in die Wege leiten, aber es braucht dazu auch, dass die Technik gekommen ist, bedarf schöpferischer Impulse. Und das fängt an, seit Beginn der Menschheitsentwicklung, seit wir in so einem ähnlichen Leib da auf Erden sind wie wir, mit was fängt es an, Werkzeuge zu machen? Das ist eigentlich schon Technik, da fängt die Technik an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Affen können einen Brüll nehmen, einen Ast oder was, mit dem können sie was tun und mit dem können sie auch was herunterfangen, aber das ist noch nicht wirklich ein Werkzeug. Wenn man anfängt, mit einem scharfen Stein den zuzuspitzen, den Holzbrüll, den Holzstab, den möglichst geraden Ast, dann fängt eigentlich im Grunde die Technik an. Also die begleitet uns von Anfang an, ab dem Moment, wo wir wirklich in physisch-stofflicher Gestalt auf Erden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo man wirklich sagen kann, aha, das ist schon Mensch. Das ist nicht mehr Tier, ist auch nicht mehr das Übergangsfeld, sondern ist Mensch geworden. Da ist also eines der wichtigsten Kennzeichen, einerseits der Aufrechte Gang, und zwar der ständige Aufrechte Gang, der da ist, aber aus dem heraus werden die Hände frei zum schöpferischen Tun, zum Gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sieht man schon, aber das ist Willenstätigkeit. Da die Geschicklichkeit in den Händen, die Kraft auch, die drinnen ist, zu gestalten die Welt. Und damit machen wir im Kleinen eben etwas, was im Großen dazu geführt hat, dass unsere ganze Welt, jedenfalls unsere ganze Erde, aber auch unser ganzes Sonnensystem geschaffen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist immer der Mensch von Anfang an dabei. Das heißt, der kosmische Große, kosmische Urmensch, dann zieht sich das halt immer mehr zusammen, dann ist er irgendwann einmal nur mehr so groß wie unser Planetensystem, und dann schrumpft es immer mehr, bis wir irgendwann einmal dann so als Mikrokosmos auf Erden stehen. Jeder ein kleiner Kosmos für sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Zusammenhang bleibt aber trotzdem immer da. Aber es ist ein ganz freier Zusammenhang. Es zwingt uns nichts, aber wir stehen immer in Beziehung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieselben Kräfte, die da draußen weiten, sind in uns. Und wenn wir uns das zu Bewusstsein bringen, es mit Bewusstsein ergreifen können, begreifen können, dann fangen wir an, die Weltzusammenhänge zu verstehen. Und das ist Anthroposophie im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heißt ja nicht umsonst, Anthroposophie hat was mit der Weisheit zu tun und mit dem Menschen zu tun. Der Anthropos ist der Mensch. Und aus dem Menschen heraus erklärt sich die ganze Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind umgekehrt so, weil die ganze Welt so ist. Also das ist wechselseitig. Eins zu eins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem jeder auf individuelle Weise. Jeder auf individuelle Weise. Jetzt vielleicht vom Äußeren, ja am deutlichsten im Gesicht, in den Händen zum Beispiel deutlich, auch die Handlinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist alles einzigartig, ist nichts Zufälliges drinnen. Und dann in den Gesichtszügen und so ist besonders deutlich, also man wird weniger auf den entzückenden Rücken schauen, um jemanden zu erkennen. Ja kann man sich ja auch, wenn man ihn gut kennt, erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber am ehesten da oben. Weil natürlich der Kopf als solches ein allerdings ganz stark verhärtetes Bild auch des Kosmos ist. Also auch der da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist schon auch was ganz Interessantes. Also diese Kugel da, die es ja eigentlich ist, die nur unten dann ein bisschen auseinandergezogen ist, weil der Kopf halt eben auch im Grunde Gliedmaßen hat. Das sind die Kiefer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was wir halt da auch haben. Oder sogar mit den Füßen haben. Das ist da der Ding.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist ein kleiner Mensch im großen Menschen noch einmal. Und wir haben das ja das letzte Mal ein bisschen besprochen, der kosmische Urmensch, den kann man mit den Tierkreiszeichen zusammenbringen. Wir werden das sicher noch einmal aufgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spielt eben auch in der Kabala dann eine große Rolle, dieser Zusammenhang. Dort findet man das auch. Da sind die ganzen kosmischen Sphären drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kabala nennt man das die Sephiroth, die Zeichen, die Gefäße. Im Grunde sind das die ganzen kosmischen Sphären, nichts anderes. Es gibt auch durchaus Abbildungen, die sind allerdings Sentiner, wo es genauso wie die kosmischen Sphären gezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie soll man sagen, das sind die Gefäße, in die sich das Geistige hineingießt. Sphäre für Sphäre. Und dann gießt sich das Ganze im Kleinen und wir finden es im Menschen wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist sehr interessant in der Kabala dann das. Naja, werden wir vielleicht einen eigenen Vortrag dazu machen. Das Interessante ist, es finden sich auch in diesen himmlischen Sphären drinnen die ganzen Hierarchien natürlich, die dort ihre Kraftzentren, ihre Herrschaftsgebiete haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die leben auch in diesen Sephiroth dann drinnen, in diesen Bereichen. Aber das Interessante ist in der Kabala, vor allem in der späteren Kabala, wo die Aufgabe geschildert wird, ja, aber die Gefäße halten diese große geistige Kraft nicht aus. Vor allem die ganzen Sphären, die mit unserem Planetensystem zu tun haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt es zu einem Bruch der Gefäße, man nennt es dann die Gefäße. Klippot im Hebräischen, die Gefäße, die zerbrechen. Und Aufgabe des Menschen ist die Reparatur der Schöpfung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schöpfung kommt, die Schöpfungskraft kommt eigentlich ganz vollkommen herein, nur was sich hier an Gefäßen bildet, hält es nicht aus, weil die Kraft zu stark ist. Weil es also geschwächt ist natürlich auch durch die Widersacherkräfte, die bewirken, dass die Gefäße, das ist jetzt bitte ein Bild natürlich nur, aber dass die Gefäße zerbrechen, ist ein ganz großer Gedanke drinnen. Weil eben dieser geistige Impuls fährt wie ein Schöpfungsblitz hinein in das Ganze und soll eben die verschiedenen geistigen Kräfte auffangen in diesen kosmischen Sphären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Sphären unseres Planetensystems halten das nicht aus, sie zerbrechen. Und sie sind beschädigt dadurch. Mit ein Grund dadurch, warum wir jetzt nur unser Planetensystem und unsere Erde im engeren Sinn dann betrachten, wo ich oft gesagt habe, die Natur ist nicht vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wäre es vom Schöpfungsimpuls her, aber erstens dadurch, dass die Hierarchien, das was aus der göttlichen Quelle gekommen ist, nicht vollkommen umsetzen konnten. Dadurch wurden schon die Gefäße sozusagen, die sie geschaffen haben, waren dadurch nicht stark genug, dass sie den Schöpfungsimpuls in ihrer vollen Reinheit aufnehmen konnten. Sie zerbrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden beschädigt. Sagen wir mal so, sie zerbrechen nicht vollständig, aber sie werden beschädigt dadurch. Und der Mensch ist aufgefordert mitzuhelfen, diesen Schaden in Ordnung zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dem lebt der Impuls drin, was wir oft gesprochen haben. Es kommt dem der schöpferische Impuls vom Göttlichen von oben, aber es muss was entgegenkommen vom Menschen, aus seinem Ich heraus. Und zwar wirklich ein schöpferischer Impuls, eine schöpferische Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie von oben herunter zu leiten sozusagen, funktioniert nicht. Das wird von Stufe zu Stufe, kriegen die Gefäße sozusagen immer mehr Sprünge und werden eigentlich immer mehr beschädigt, weil einfach die Hierarchien es nicht schaffen. Je weiter es herunter geht, schaffen sie es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ich nur schon hernehme, die Elohim, die in der Bibel genannt werden, wo dann in der deutschen Übersetzung noch Gott steht, im Grunde eine unheimliche Blasphemie fast, weil das ist eine mittlere Ebene, das ist so in der Mitte. Da sind schon etliche Hierarchien drüber, auf denen schon etwas an Kraft verloren geht. Und dann darunter noch mehr, geht noch mehr verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da ist ein Schaden entstanden und der kann eigentlich nur dadurch, natürlich im Laufe eines langen Prozesses, einer langen Entwicklung dadurch ausgeglichen werden, dass von unten, vom untersten Wesen etwas entgegenkommt. Aber wo etwas entgegenkommt, wo das Göttliche in seiner Weinheit da ist. Bei den Hierarchien, so erhaben sie Sinn über uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie scheitern an manchen Dingen. Natürlich, der Mensch scheitert auch. Aber der Punkt ist eben, dass die Hierarchien darauf angewiesen sind, auf das, was von oben über eine weite Kette von Wesenheiten zu ihnen heruntergegeben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nehmen wir an, jetzt die Engel als die Hierarchie, die gerade über uns steht, also die außer uns jetzt die Niederste eigentlich ist an geistigen Wesenheiten, von uns jetzt abgesehen, wir sind Neustufe darunter. Da türmen sich andere Hierarchien, Erzengel, Urengel, Elohim, Geister der Bewegung, Geister der Weisheit, Throne, Cherubim, Seraphim, die alle geben Schritt für Schritt etwas weiter. Was da unten ankommt, hat vieles verloren von dem göttlichen Impuls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei uns, und das ist eben der große Unterschied, ist, dass der göttliche Impuls direkt aus unserem Ich strömt. Natürlich, wir müssen lernen, im Laufe einer langen Zeit jetzt mit dem richtig umzugehen. Aber es kommt direkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem, was zum Beispiel die Engelwesenheiten machen, oder auch die Erzengelwesenheiten machen, da kommt der Impuls nicht direkt aus innen, sondern er kommt von weit, weit oben. Und auf diesem weiten Weg passieren Fehler sozusagen, Abweichungen. Dadurch entsteht es ja auch, dass es geistige Wesenheiten gibt, die schnell voranschreiten, andere bleiben zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus denen, die zurückbleiben, entstehen dann bis zu einem gewissen Grad sogar die Widersacherwesenheiten, bei denen, die das ganz stark können, die werden sogar abkommentiert dann extra, um den Menschen immer wieder zu fordern, damit der Mensch aus seiner Freiheit macht. Wir haben auch davon gesprochen, dass die Hierarchien, die über uns stehen, diese Freiheit nicht haben. Sondern in ihnen, es spricht durch sie das Göttliche, nur es spricht so, wie es von oben über eine weite Kette an sie weitergegeben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da passieren halt Fehler dabei. Das ist der Punkt. Und der Mensch ist der, der wirklich der Mikrokosmos ist, der die ganze Kraft in sich zusammengenommen hat und das im Kleinen jetzt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Gottheit wartet eben darauf, dass da der göttliche Impuls der Gottheit selber entgegenkommt. Weil der liegt in unserem Ich auch drin, aber in voller Freiheit. In voller Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil schon das ist der entscheidende Punkt. Eine Weltgestaltung wird anders, wenn sie aus der Freiheit, aus dem ganz eigensten Impuls erfolgt, ist anders, als wenn es, jetzt sag ich es ein bisschen äußerlich, wenn es Auftragsarbeit ist. Der Chef hat gesagt, ich soll das machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde so läuft es bei den Hierarchien über uns. Wir sind die Einzigen unter der Trinität, die im Prinzip, denen die Möglichkeit gegeben ist, ihr eigener Chef zu sein. Wirklich ihr eigener Chef.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die Engel nicht, das sind die Ärzte, das ist nicht einmal ein Michael. Nicht einmal ein Michael ist es. Also dessen muss man sich einmal bewusst werden, was da im Menschen als Möglichkeit da ist, aber natürlich noch lange nicht Wirklichkeit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil Wirklichkeit wird es dadurch, dass es unser eigener Willensimpuls wird. Also wie es da in dem Wochenspruch heißt zum Beispiel. Und schafft aus Seelenfinsternis des Selbstseins Willensfrucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz aus der Freiheit heraus. Das hat uns niemand angeschafft. Auf diese Impulse kommt es an, wenn sie jetzt so winzig klein sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben doch jetzt gesehen, da bei uns in Österreich und da im Osten haben wir das Hochwasser gehabt und wie klein der Mensch mit seiner Kraft ist gegen diese Naturgewalten. Und da stecken ja auch geistige Wesenheiten dahinter, die mitspielen dabei. Also wir sind noch ganz am Anfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Ziel ist, dass wir einmal selbst eine Natur schaffen. Da haben wir ja davon gesprochen. Ich meine wir sind, wenn unsere ganzen sieben kosmischen Entwicklungsstufen vom alten Saturn über Erde in der Mitte bis zum Vulkanzustand, wenn wir durch sind, sind wir so weit wie die Elohim bei der Erdenschöpfung geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das, was in den meisten Bibelübersetzungen sogar mit Gott bezeichnet wird. Was aber eben nicht stimmt, weil es ist nur eine mittlere Charge im Grunde. Die Elohim, sie sind nicht das Höchste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann sind wir so weit. Und dann heißt es, geh halt Welten schaffen. Im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mal wenigstens ein Planetensystem oder so. Das ist schon eine ganze Menge. Weil es ja auch nur bestehen kann, wenn es in klarer Abstimmung mit allen anderen Systemen ist, die es da draußen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir wissen, da gibt es, weiß ich nicht, 100 Trilliarden Sterne geschätzt. Und alle sind Welten, auf denen geistige Wesenheiten wohnen. In welcher Form auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber kein Stern, der nicht voll von geistigen Wesenheiten wäre. Auf jedem Stern gibt es zumindest die Wesenheiten von den Elohim. Geister der Bewegung, Geister der Weisheit, die sind auf jeden Fall drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Throne sind schon darüber etwas. Und natürlich sind auch Erzengelwesenheiten, Urengelwesenheiten. Engelwesenheiten sind damit verbunden im Grunde, mit jedem Sternensystem, das es da draußen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt aber fast unzählig viele, diese geschätzten 100 Trilliarden, aber das ist auch nur eine Hausnummer. Kann sich eh kein Mensch vorstellen. Aber man braucht nur einmal in einer klaren Nacht hinausschauen, da sehen wir vielleicht 6, 7, 8.000 Sterne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das kommt uns schon voll vor. Und das ist aber ein Bruchteil, ein winziger Bruchteil von dem, was da draußen ist. Und wenn die Weltentwicklung vorbei ist, also diese sieben kosmischen Stufen, die wir irgendwo teils eh nur ahnend überschauen können, dann sollen wir zumindest so eine einzige Sternenwelt mit ihren Begleitern aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt eine Aufgabe wie die Elohim, wie die Geister der Form übernehmen. Und dann aber auf ganz andere Weise eben nicht nur als Befehlsempfänger von oben, sondern es wirkt das Göttliche unmittelbar aus unserem Ich, durch unser Ich, aber eben in voller Freiheit. Aber es ist die gleiche Kraft, die das Göttliche hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist eins dadurch. Es ist göttlicher Wille und Schöpferwille der Menschen, der Menschheit dann. Das ist die große Perspektive.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was jetzt folgen wird, was das Thema der Apokalypse besonders ist, Neues Jerusalem, einmal zunächst, das ist die Vorbereitung, ein nächster Schritt. Also das betrifft jetzt dann vor allem die zweite Hälfte der Erdentwicklung. Ja, das so einmal als Überblick, aber damit wir zu dem eigentlichen Thema kommen, ich möchte einfach nur ein paar solche Schöpfungsmythen aus verschiedenen Völkern, aus verschiedenen Kulturen, aus verschiedenen Mythologien so ein bisschen erzählen, dass man so ein Gefühl dafür kriegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie die Bilder geschaffen werden, erzählen im Grunde alle die gleiche Geschichte irgendwo, aber in eigenen Nuancen. Also wir haben das letzte Mal gesprochen von einem riesen Ymir. Ein riesen Ymir, mit Y geschrieben am Anfang, ist eben nichts anderes als der große kosmische Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man so will, der Tierkreismensch, über das haben wir ja auch ein bisschen gesprochen. Also das heißt, wenn man im Kosmos draußen sucht, dann müssen wir es für unsere Erdentwicklung suchen. Im Tierkreis, da fängt es an mit dem Vita, das entspricht dem Kopfprinzip der Stirne, dem oberen Sinnesorganen, Augen und dergleichen, besonders Hörn hängt damit zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht darunter bis zu den Füßen, die Fische, die sich ganz mit dem Element verbinden. Und so diese zwölf Hauptgruppen, das sind halt so die wesentlichen Abschnitte drinnen. Und dann haben wir davon gesprochen, dass das aber natürlich noch nicht alles ist zum wirklichen Mikrokosmos, das gehört in unser Planetensystem auch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also namentlich unsere ganzen inneren Organe hängen dann damit zusammen. Also die Mondenkräfte hängen mit dem Gehirn zusammen, aber auch mit den Fortpflanzungskräften ganz stark. Zum Beispiel, oder das Herz mit der Sonne und einiges mehr noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das werden wir uns einmal noch ganz genau im Detail anschauen. Und dann gibt es auch schöne Listen, also ihr könnt es ja auf AndroWiki auch nachschauen, Tierkreis Mensch oder so, da gibt es eh die ganzen Tabellen. Aber wir werden es einmal noch genauer durchbesprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt einmal so ein Anfangsbild. Also diese Geschichte mit dem riesen Ymir war so nur als kurze Wiederholung. Es gibt am Anfang zwei, wie soll man sagen, Weltenpole.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eine ist das Feuer, die Hitze, Muspelheim im Süden, wo immer der Süden ist, weil eigentlich die Erde so wie wir sie jetzt kennen, gibt es noch gar nicht. Dazu muss man sagen, wo spielt sich denn das ab? Noch lange nicht in der äußeren Welt. Diese ganze Geschichte spielt nicht in der äußeren, sinnlichen und schon gar nicht in der materiellen Welt, sondern sie spielt in der Astralwelt, in der Seelenwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wie das erste Kapitel der Genesis. Wenn man glaubt, aha, die Götter sprachen, also die Elohim sprachen und es werde dieses oder jenes, dass man sich vorstellt, das sind jetzt die Pflanzen, die wir kennen oder die Tiere, die wir kennen. Nein, alles erst im Astralischen, im Seelischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, die ganze Welt wird vorbereitet im Seelischen. Und was dann davon bis ins Physische verwirklicht wird, dazu braucht es also die nächste Stufe in der Bibel, dadurch, dass es eine zweite Schöpfungsgeschichte gibt. Dort spielt es sich aber immer noch nicht im physischen, stofflichen ab, sondern in der Ätherwelt im Wesentlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt zwar schon äußerlich dann das Luftelement, also was Gasförmiges irgendwo, aber die eigentliche Entwicklung entsteht dadurch, dass die Ätherkräfte jetzt aufnehmen, wie soll ich sagen, das astralische, sprich kosmische Urbild, das seelische Urbild. Seht ihr den Zusammenhang? Seelisch, astralisch hat was zu tun mit dieser ganzen kosmischen Welt. Alles, was wir im Seelischen haben, hat was zu tun mit der kosmischen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also eigentlich kann man ein Seelisches nicht verstehen, wenn man nicht den ganzen Kosmos draußen versteht. Das heißt aber in Wahrheit nicht das Äußerliche, sondern das Seelische, das dem Kosmos zugrunde liegt. Weil jeder Stern, jede Welt da draußen trägt etwas bei, trägt ganz bestimmte Impulse dazu bei, die im Seelischen bei uns auch Regel werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja, die Menschen haben dann in der Mythologie ja manche Sternbilder zusammengefasst, haben damit bestimmte Kräfte verbunden. Jetzt darf man sich nicht vorstellen, aha, da strahlt jetzt was von dort irgendwo her. Nein, gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind seelische Kräfte, die wir aber auch in uns haben. Und die es zu entwickeln gilt. Und die aber eben auch besonders zum Beispiel in diesen bestimmten Sternregionen dort wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nicht, dass die Kraft daherkommen muss zu uns durch den Raum, weil das Seelische kennt keinen äußeren Raum, da gibt es ja keine Distanz. Es sind eben mit den Sternenwelten, sind bestimmte seelische Impulse verbunden, und die sind auch in uns da. Und sie wirken mit dem zusammen, aber da geht keine Wirkung durch den Raum, sondern im Australischen ist es eben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sogar noch jenseits von Raum und Zeit sogar. Es ist nur ein Schritt weiter, wenn wir vorhin gesprochen haben davon, im Parsifal, was so schön heißt, Raum wird hier die Zeit. Also da vergessen wir mal den äußeren sinnlichen Raum, aber wir überschauen die Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen also nebeneinander die verschiedenen Situationen, die verschiedenen Entwicklungsstufen, können sie zusammenschauen, können wie in einem Puzzle ein gesamtes Bild sozusagen bauen draus, wo wir immer sehen, wie was mit was zusammenhängt. Ah, als kleines Kind ist das passiert, das hängt mit dem zusammen, was mir jetzt vielleicht mit 80 Jahren passiert ist, und wo ich jetzt vielleicht die Verrückte auch dadurch habe. Vielleicht ist es schmerzhaft, die Verrückte zu erwecken, aber es hängt zusammen, das übersieht man.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was man in diesem wunderbaren Lebenspanorama unmittelbar im Grunde nach dem Tod erlebt. Und das ist so unheimlich beglückend, weil man das sieht, selbst der faulste Mensch hat was weitergebracht. Und das zu sehen und das zu überschauen, was einem im Leben normalerweise nicht gelingt, außer damit man schon eine sehr starke geistige Schulung durchgemacht hat, dass man ein bisschen was davon auch schon während des Erdenlebens überschauen kann, das ist nicht so einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn es jetzt ins Australische geht, geht es noch eine Stufe weiter. Da überwindet man nicht nur den Raum, sondern in gewisser Weise auch die Zeit. Es ist eine Art gegenläufige Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Australischen bewegt sich der Zeitstrom, wenn man davon überhaupt sprechen will, uns entgegen. Er kommt uns aus der Zukunft entgegen. Das heißt so viel wie, es tauchen auf alle die Entwicklungsmöglichkeiten, ob sie verwirklicht werden oder nicht, liegt wieder an uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber im Australischen sehen wir sehr, sehr stark auch das, was an Möglichkeiten da ist. Da haben wir was aus der Vergangenheit vorbereitet, aber da kommt was entgegen. Und die Frage ist, können wir diese Seelenkraft ergreifen oder können wir es nicht ergreifen? Und später einmal wird es, wenn wir unser Geist selbst entwickelt haben, also wenn wir wirklich brav und fleißig sind sozusagen, dann werden wir das auf dem neuen Jupiter, also auf der nächsten kosmischen Verkörperung, werden wir das abschließen können, also die, die wirklich fleißig waren, dann schaffen wir Neues.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann schaffen wir Neues. Dann sind wir nicht angewiesen auf Seelisches, das uns von den Welten dazukommt, sondern wir strahlen etwas aus. Wir werden eigentlich australisch zu einem strahlenden Stern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja fast eine Verdopplung, weil australisch Aster heißt ja Stern im Griechischen. Also dann werden wir schon ein kleiner Stern, wir werden ja nicht gleich eine ganze Sonne oder was, aber wir sind ein kleiner leuchtender Stern in der Seelenwelt, in der Astralwelt. Weil wir einfach Neues hineinbringen, Seelenkräfte, die es noch gar nicht gibt, die wir schaffen, individuell, individuell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist die große Aufgabe. Wir kommen aus diesem Seelisch-Astralischen und wir gehen wieder dorthin und wir geben etwas dazu. Und je weiter wir kommen, umso mehr geben wir dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn genügend Menschen da sind, die ihr Geist selbst entwickelt haben, dann ist das schon eine ganz schöne Bereicherung für die astralische Welt. Also eben dieses Bewusstsein, dass der Mensch mit diesem ganzen Kosmos, mit dieser ganzen, sagen wir es jetzt einmal eingegrenzt, australischen Welt eng zusammenhängt, das war ihm in vielen Mythologien der Fall. Nehmen wir mal, also Ymir haben wir gesprochen, also aus Muspelheim, und dann das andere war Niflheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Pole gibt es da im Grunde. Das ist auch etwas, was fast überall vorkommt, dass es zwei Pole gibt, ob man es jetzt Hitze und Kälte nennt oder ob man es Yin und Yang nennt, wie bei den Chinesen, das ist praktisch dasselbe, hat denselben Hintergrund. Weil es ist ja auch bei der Hitze in Muspelheim in Wahrheit kein äußeres Feuer gemeint, sondern es ist eben eine feurige Seelenkraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also was eigentlich unheimlich Starkes, was da drinnen ist. Und das andere ist eine verhärtete Kraft, wo alles einfriert, aber wichtig auch, weil wenn was gestaltet werden soll, muss es sich ja auch eine Form bilden und die Form soll ja auch Stabilität haben, die soll nicht gleich wieder zerdavon fließen. Und im Idealfall bleibt sie trotzdem beweglich noch, weil sonst kann kein Leben drin sein, wenn es bis zur Statue sich verfestigt, lebt es auch nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es soll Gestalt halten, aber es soll lebendige Gestalt sein. Und die Feuerkraft ist eine gestaltende Kraft, im Extremfall löst es dann alles auf, dann wird es zu beweglich. Zwei Kräfte, die ins Gleichgewicht gebracht werden müssen, so wie im Chinesischen Yin und Yang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yin, die dunkle Erde, und Yang, der strahlende Himmel, der nicht erfüllte Himmel. Ja, also wie war das beim Ümir? Also Muspelheim, Niflheim, Hitze, Kälte, dazwischen eine riesige Kluft, Genungagap. Genungagap, die ist eigentlich grundlos, diese Tiefe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann fliegen Feuerfunken aus Muspelheim hinüber nach Niflheim, sodass dort Eis geschmolzen wird, es fließt etwas hinein, es fliegen Funken hinein in die Schlucht, dort sammelt sich alles. Dort wirken die beiden Kräfte zuerst noch chaotisch durcheinander, aber es ordnet sich, weil dahinter eben steckt diese kosmische Kraft, und aus der formt sich der riesige Ümir. Also das heißt, eigentlich aus dieser kosmisch-astralischen Kraft wird gestaltet dieser riesige Ümir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wird er, kurz vorm Jetzt, wird er getötet durch drei der wesentlichen Götter in der germanischen Mythologie, also den Wotan, der Willi und der Weh, oder Odin, Willi und Weh, Odin oder Wotan ist dasselbe, hat übrigens, wie Rudolf Steiner sagt, eine Wandbemerkung, Wotan hat was mit Bodan, Boda, Buda zu tun mit Budi, mit der Lebenskraft hat das was zu tun, nur so als Beispiel. Aber sie jedenfalls zerlegen sozusagen diesen Ur-Riesen-Ümir, und aus dem entsteht dann die Erde. Aber natürlich auch nicht gleich so äußerlich, wie wir es haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist jetzt ein nächster Formungsschritt, wo vorbereitet wird, im astralischen, dann im ätherischen, dass das irgendwann so der Mensch hervorkommen kann. Dass die ätherische Phase wichtig ist, ist auch gesagt, weil diese drei Götter Odin, Willi und Weh, pflanzen dann überall Bäume, wir haben auch gesprochen von der Weltenesche Yggdrasil, die bis in den Himmel erreicht und bis in die Tiefe der Erde hinunter geht, mit ihren Wurzeln, Yggdrasil, haben wir gesagt, Ichträger, Ichträger, das ist praktisch die wörtliche Übersetzung, Drasil ist sowas wie Tragen, hat dasselbe sprachliche Wurzel, und Ygg, Ygg, ist das Ich, Ygg, im Norden sagen sie mehr Ygg oder so, also heißt nichts anderes. Und dann auch noch in dieser nordischen, germanischen Sage, dass Odin, Willi und Weh am Strande zwei Bäume vorfinden, Ulme und Esche, und aus denen wird das erste Menschenpaar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entsteht also aus zwei Bäumen. Auch ein Motiv, das sich fast in allen Mythologien drinnen findet, im Grunde ist es ein bisschen versteckt in der Bibel auch drin, aber der Baum der Erkenntnis und der Baum des Lebens hat mit dem auch zu tun. Es wird dort ein bisschen anders formuliert, aber dort sind auch die Bäume drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die nächste, das ist jetzt die Stufe dort, wo es um die Ätherkräfte geht. Und wenn das da ist, aus dem heraus, kommt dann irgendwann einmal der physische Mensch, das physische Menschenpaar. Während der Riese Ymir ist weder Mandel noch Weiberl, er ist beides zugleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es noch keine Geschlechtertrennung, das ist noch vor der Geschlechtertrennung. Erst dann, am Ende dieser Entwicklung, bevor es mit den Bäumen dann die Geschichte kommt, dann findet die Geschlechtertrennung statt. In der Bibel ist das die Geschichte mit dem Sündenfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da spielen natürlich auch die Widersacherkräfte irgendwo eine Rolle. Sie werden nicht überall so genau so deutlich erwähnt, aber es ist überall drinnen. Wie schaut es aus, zum Beispiel in der chinesischen Mythologie? Gibt es genauso den kosmischen Urmenschen, dort heißt er Pangu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pangu mit harten B, Pangu. Also auch so groß wie der ganze Kosmos im Grunde ist er zunächst einmal. Und wie er entsteht, er entsteht aus dem Nichts heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem Nichts, aus diesem Nichts quillt ein eigenschaftsloser Urzustand, in dem aber doch sich irgendwie so etwas wie ein Chaos bildet, miteinander widerstrebender, aber gerade durch das widerstrebende zugleich formender Kräfte, eben Yin und Yang. Die Kräfte der Finsternis, die Kräfte des Lichtes. Also die entstehen aus dem Nichts heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles entsteht aus dem Nichts heraus. Das Nichts ist also der Bereich, wo immer die Schöpfungsquelle, das eigentlich Göttliche zu suchen ist. Das ist das Nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum kann man in Wahrheit eben über Gott Nichts aussagen. Weil er nicht irgendwie fest zu nageln ist. Er besteht darin, dass immer ununterbrochen aus der Quelle etwas sprudelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann ich verfolgen, was da heraus sprudelt. Aber ich kann nicht ahnen, was als nächstes kommen wird. Weil die Gottheit natürlich ganz frei ist in ihrem Schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wie sie aber im ganz winzigsten, winzigsten Kleinen in uns als Möglichkeit vorhanden ist. Aus der Freiheit etwas zu machen, was völlig unvorhersehbar ist und trotzdem mit dem Großen und Ganzen vollkommen zusammen stimmt. Ich habe immer so das Bild, Schöpfen heißt, Schöpfen würde ich sagen, in der deutschen Sprache zumindest, ist wie ein Schöpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was schöpfe ich? Ich schöpfe die ganze Welt, ziehe sie durch mein Ich durch und was herauskommt, ist etwas Neues. Und es ist so, dass es sich mit dem Ganzen, was ich da durchgezogen habe, harmonisch verbindet. Das ist eine sinnvolle Beziehung eigentlich dazu ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der schöpferische Impuls wirklich vollkommen gewinkt. Also das heißt, es ist nicht, ich pflocke irgendwas in die Welt hinein, weil mir es halt gerade so einfällt oder so gefällt, sondern schon, es ist mein individueller Impuls, aber er ist so, dass er eigentlich mit dem ganzen Kosmos in Beziehung steht. Und zwar in einer wohlgeordneten Beziehung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacher sorgen halt dann dafür, dass das nicht so immer so hundertprozentig gelingt natürlich, aber vom schöpferischen Impuls her ist er in dem Sinn vollkommen, dass eben einfach im Grunde das Ganze ergriffen wird und aus dem Ganzen, das Ganze, aus dem ein neuer Impuls heraus geschaffen wird. Aber das leitet sich nicht ab von dem anderen, aber es ist in harmonischer Beziehung mit allem. Also wirkliche schöpferische Impulse sind so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es jetzt wem gefällt oder nicht, ist ein anderes Kapitel. Aber es geht nicht um Sympathie oder Antipathie, aber es ist etwas, was, wie soll ich sagen, zur Welt, wie sie besteht, etwas hinzufügt, was zu ihr passt, was sie weiterführt. Es ist kein Fremdkörper drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schöpfungen aus dem Ich sind eigentlich niemals Fremdkörper drinnen. Auch wenn es duscht und sich bewegt und heftig wird, das macht nichts. Das kann vielleicht unangenehm sein und Ding.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oft sieht man das in der Kunst zum Beispiel, wenn eine neue Kunstrichtung kommt, da weiß ich, wie der Picasso zu meinem Anfang, was soll denn das? Auf einmal ist das Auge am Knie oder sonst wo auf der Seite, was soll das? Blurr, grauslich, schierig oder moderne Musik oder was? Puh, atonal, wo möge ich noch gehen, wo ist die Melodie geblieben? Es ist alles schrecklich. Im Grunde, wenn es wirklich aus dem Ich kommt, ist es das nicht. Es ist nur ein Schritt, der die Welt verändert halt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles in Wahrheit. Irgendwann wird es selbstverständlich sein. Ihr wisst, im Mittelalter war die Terz noch völlige Dissonanz im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist als unangenehmer Laut empfunden worden. Heute schon wieder nicht mehr ganz, aber zumindest bis zur klassischen Periode war dann im Grunde alles darauf aufgebaut. Das hat der Musik einen Aufschwung gegeben in einem unglaublichen Maße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles, was vorher war, ist klein im Grunde. Man muss ja sehen, was da passiert ist in den paar Jahrhunderten der Neuzeit, wo die abendländische Musik entstanden ist. Da ist eine ganz neue Klangwelt aufgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass ich sage, das Alte vom Frühjahr ist schlecht, aber es ist ganz was anderes, was da reingekommen ist. Unser ganzes Musiksystem ist ein Aufbruch des Bewusstseins im Zeitalters. Die Terz, da sind wir in unserem Inneren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind wir drinnen. Die Pentatronik ist noch an der Grenze. Aber mit der Terz kommen wir ins Innerste hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es halt weiter. Dann kommen die schrillen Töne, die einfach angetan sind, die Welt umzukrempeln, wo es die normalen Melodien nicht mehr gibt. Da gibt es einen Ton, oder Steiner war ganz modern bezüglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt, die Musik wird erst noch eine nächste Stufe kriegen, wo der einzelne Ton die Musik entfaltet. Der einzelne Ton. Das heißt, ich mache einmal und lausche, wie sich dieser Ton entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dauert ein, zwei, drei Minuten. Dann kommt der nächste Ton vielleicht und entfaltet sie. Und ich erlebe den Zusammenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo eigentlich der einzelne Ton eine ganze Melodie entfaltet. Das tut er ja, indem wir die Obertöne unterschiedlich lang brauchen, um zu verklingen. Es verändert sich der Ton ja auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hören zu können. Ich höre ja ein hohes C oder irgendwas. Aber das hohe C ist eine ganze Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gilt es zu entdecken. Aber ungewohnt noch. Klingt schräg irgendwie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche sagen, ich bin modern, mir gefällt das super toll. Aber hören Sie? Hören Sie, wie dieser eine Ton sich entfaltet? Sind Sie ganz bewusst dabei, dass wir es auch wirklich hören können? Also, solche Sachen sind drinnen. Ja, aber gehen wir zum Pangu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pangu entsteht also aus dem Nichts. Und aus dem Nichts entsteht zuerst so etwas wie eine chaotische Bewegung von Yin und Yang. Licht und Finsternis in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dasselbe wie in der persischen Mythologie. Licht und Finsternis. Steht im Übrigen auch alles in sehr enger Verbindung miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vieles im Chinesischen hängt mit dem zusammen. Oder dann im Indischen genauso wieder. Es sind enge Zusammenhänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist Licht und Finsternis. Yin und Yang gehen chaotisch noch durcheinander. Beginnen sich aber irgendwie dann zu ordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es entsteht daraus Leben. Ein Ei. Ein Weltenei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch so ein bekanntes Motiv aus den Schöpfungsgeschichten. In vielen Mythologien gibt es dann das Weltenei. Und dieses Weltenei besteht im Grunde jetzt aus dem Yin und Yang, das heute jetzt gelernt hat, irgendwie da miteinander umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser beiden gegensätzlichen Kräfte, die da sind. Das braucht nach der chinesischen Mythologie 18.000 Jahre. Das hat nichts mit unseren äußeren Jahren in Wahrheit zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind alles eher symbolische Bedeutungen, die dahinter stehen. Da muss man die Zahlen qualitativ nehmen. Wobei ich im Moment keine besondere Assoziation habe, was 18.000 bedeuten soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist auffällig, dass in der chinesischen Mythologie immer wieder dreimal solche Abschnitte kommen, die 18.000 Jahre dauern. Eins und acht. Ich weiß es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Rudolf Steiner gibt es dazu meines Wissens auch keine Angabe. Naja, jetzt ist dieses Weltenei. Und in diesem Weltenei, in diesem lebendigen Zusammenfließen von yin und yang, aus dem entsteht eben jetzt dieser Pangu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ganz winziger Keim zunächst drinnen, so wie das Küken oder das Embryo des Kükens im Ei drinnen aufwacht. Das meiste ist ja alles Totersack, also Nahrungssack, alles was nährt es. Zunächst ist das nur ein Punkt, aus dem dann das Küken wird oder aus dem dann dieser Pangu wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wird eben der Urmensch, Pangu, daraus. Und irgendwann klopft da halt die Eischale, sagen wir mal so, und löst sich heraus aus diesem Weltenei. Und alles spielt sich, noch einmal gesagt, in der Astralwelt ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist überhaupt nichts Äußerliches. Es sind nur die äußeren Bilder genommen. Also es gibt auch noch nicht die Scheidung zum Beispiel von Himmel und Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil Himmel und Erde, die werden aus yin und yang. Diese Kräfte, die drinnen sind, aus denen sich der Pangu aufgebaut hat im Grunde. Aber jetzt muss er ein mächtiges Werk tun, er ist eigentlich zwergenhaft klein am Anfang, aber er muss so groß werden, dass das ganze Himmelsgewölbe entstehen kann und dass die ganze Erde entstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wächst er, wächst er langsam wie eine Art Baum, wie eine Weltenachse, die da in der Mitte wächst. Er wird immer größer, wird immer mehr zum Riesen. Und er stemmt sozusagen den Himmel hinauf, den ganzen Himmel, und unten festigt er die Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ganz klein und der Himmel entsteht dadurch, dass er immer größer wird, sich immer mehr streckt, immer mehr streckt. Und unten, dagegen Pole, ist halt, dass sich die Erde mehr festigt, mehr verdichtet, dunkler wird dadurch auch. Und damit trägt er auch dazu bei, dass eben immer deutlicher jetzt yin und yang, Himmel und Erde eben voneinander geschieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu braucht er wieder 18.000 Jahre. Es braucht wieder einmal 18.000 Jahre, dass dieser Prozess passiert. Da ist noch immer die Erde, so wie wir sie kennen, selbst im Australischen noch nicht da, sondern da bedarf es etwas Weiteren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie in der germanischen Mythologie der Riese Ymir im Grunde zerteilt, zerstückelt wird und daraus die Erde und auch der Himmel gebildet wird, weil beim Riesen Ymir war es ja so, aus der Hirnschale wird das ganze Himmelsgewölbe. Das sind Bilder einfach. So eine Zerstückelung, so eine Aufteilung findet da auch statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der große Unterschied zur germanischen Mythologie ist, dass er sich selbst opfert. Ein Selbstopfer. Er bringt ein Opfer da, in dem er sich in die Welt verstreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seinem Atem heraus entstehen die Winde, die Stürme, aus seiner Stimme heraus der Donner, aus seinem Blut die Flüsse und die Meere, ganz ähnlich wie beim Riesen Ymir, aus dem Blut das Meer und die Flüsse und so weiter. Alles bildet sich aus dem. Er wird unterstützt dabei in manchen Erzählungen von den vier kosmischen Tieren oder von den vier heiligen Tieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier heiligen Tiere sind nichts anderes als die großen Viereckpfeiler des Tierkreises, die Tierkreiswesenheiten. Aber die Zentralen bei uns sind der Stier, der Löwe, der Adler und der Mensch, der Wassermann. Das sind die Eckpfeiler des Tierkreises.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes dieser vier hat dann noch zwei Begleiter, dann kommen wir insgesamt auf die zwölf. Im Grunde sind diese vier heiligen Tiere, die in der chinesischen Mythologie vorkommen, im Grunde genau diese Eckpfeiler. Dort ist es halt die Schildkröte, die spielt wieder in der indischen Mythologie eine große Rolle, da die ganze Welt eigentlich auf dem Rücken der Schildkröte entsteht irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist dort. Dann ist der Quilin, das ist sowas ähnliches wie ein Einhorn. Dann im Prinzip der Phönix, der Vogelfönix, also ein Vogel, aber der Vogel, der sich selbst immer wieder aus sich erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Drache. Ein Drache gehört auch dazu, aber ein Glücksdrache natürlich. Also gerade im chinesischen ist der Drache, es hat ein bisschen was mit dem luziferischen Element zu tun, aber es ist ja nicht nur was Negatives, gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War ja was für die Entwicklung Wichtiges. Also die vier unterstützen ihn. Es ist nicht immer in allen Erzählungen, weil die Geschichte wird endlos erzählt, in x Varianten drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also was ich euch erzähle, ist so der Grundriss des Ganzen. Ja, und aus dem entsteht der Mensch. Also, dass ich nichts vergesse, ich hab da einen Schwindelzettel liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, was entsteht aus ihm? Aus den Augen, aus dem linken Auge entsteht die Sonne, aus dem rechten Auge bindet sich der Mond zum Beispiel. Also die Augen werden zu diesen Gestirnen da draußen. Ist auch sehr weise, dass die Gestirne, die uns sehen, wir sehen sie, sie sehen uns, ja die geistigen Wesenheiten sehen uns, die damit verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich eben auch Knochen, Zähne und so weiter, aus dem entstehen ähnlich wie beim Riesen-Ümir heute die Gesteine, die Mineralien, die Gebirge. Aus dem Knochenmark zum Beispiel werden Perlen und die Jade. Also es ist ein Versuch eben, das in Bilder zu fassen, es sind seelische Bilder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles stimmig irgendwo. Also da seht ihr auch dran, das Schöne, dass auch in diesen Mythologien, sie schildern im Kern alle das Gleiche. Aber sie schildern manchmal ein bisschen mit anderen Bildern, ein bisschen mit anderen Bildern, weil wir müssen dieses seelisch-geistige Geschehen, also das, was im seelischen See abspürt, da wirkt ja das Geistige drinnen, wir müssen es in Bilder fassen, um überhaupt darüber reden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind äußere Bilder. Und da ist, wie soll ich das jetzt überspitzt sagen, eine gewisse künstlerische Freiheit nicht nur zulässig, sondern notwendig. Dass das Selbe im modernen, imaginativen Schauen, wir müssen die Bilder selber aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir sie dann wirklich aufgebaut haben, dann müssen wir soweit sein, dass wir sie jetzt wieder wegwischen können und trotzdem das, was da drinnen steckt in dem Bild, als solches im Bewusstsein haben. Aber das können wir mit unserer Sprache, die wir heute gar nicht mehr reden. Aber erleben kann ich es innerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bin ich bei der eigentlichen, imaginativen Wirklichkeit. Aber ich brauche den Zwischenschritt, es zu verbildlichen sozusagen, es durchaus auch in sinnliche Bilder zu fassen, um es eben erstens erzählen zu können und um auch mir selber dessen bewusst zu werden, was drinnen ist. Weil ja beim alten Hellsehen, auch im Grunde so, die ganzen Visionen gleiten sich alle in sinnliche Bilder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn Situationen dann darin vorkommen, die so im Äußeren nicht vorkommen würden. Aber trotzdem, es sind sinnliche Bilder, nichts anderes. Die ganze Bibel ist voll davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sonst müssten dort lauter Leerzeichen stehen oder irgendwas. Weil wir einfach kein Wort, kein Zeichen dafür haben. Weil es eben nichts Äußeres ist, sondern es ist eine seelische Qualität, um die es geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kann ich halt innerlich erleben. Aber indem ich mir diese Bilder schaffe und daran im Schaffen oder auch dann im Hören seelisch etwas erlebe, das, was ich dabei erlebe, die Seelenstimmungen, die ich erfahre dabei, das sind eigentlich das, um was es geht. Das heißt, es geht darum, nicht diese Geschichten jetzt wissenschaftlich zu analysieren, ja, soll ich auch sein, sicher, um die Überlieferung irgendwo zu sichern, aber es geht darum, was erlebe ich dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was erlebe ich seelisch? Was ich gar nicht in Worte fassen kann im Grunde. Weil das ist viel differenzierter. Das ist nicht nur, ah, das ist schmerzvoll oder das ist grauslich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz differenziert. Und das ist das eigentliche Erlebnis. Und das es geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Bilder sollen hinführen dort. Also das heißt, dass diese Aufteilung passiert, also nachdem der Pangu eben beschlossen hat, sich zu opfern. Also das ganze Prozess dauert jetzt wieder 18.000 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder. Nehmen Sie es mehr als Qualität. Es hat sicher nichts mit unseren äußeren Jahren zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist ein langer, langer Prozess, der da ist. Also das ist der Pangu. Na, was gibt es denn noch? Was gibt es denn noch? Es gibt die persische Mythologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist es Geomard oder Geomard mit Y geschrieben. Geomard bedeutet in der persischen Sprache, im Awestischen, also im alten Persischen, so viel wie sterbendes Leben. Sterbendes Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz interessant. Na ja, wie entsteht der? Wer ist denn der Schöpfergott, der Demiurg, der Weltenschaffende in der persischen Mythologie? Es ist Ahura Mazdao. Also die große Sonnenaura eigentlich, davon kommt der Name.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die ganze Sache spielt sich ja im Grunde ab, bevor es noch eine Sonne oder sonst irgendwas gibt. Also es ist auch eine kosmische Kraft. Es ist ja auch eigentlich schon der Christus, der da mitwirkt im Hintergrund, der dahinter steht irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir wissen, der Ahura Mazdao, Ormuzd auch genannt, hat einen großen Gegenspieler, den wir heute gut kennen, den Herrn Ariman. Angra Mainyu. Angra Mainyu, der finstere Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sage immer Angry Man. Zornige Ding. Ja, er ist zornig in einer gewissen Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich ganz stark, weil er spürt, haben wir eh heute schon gesprochen, dass er eigentlich, dass der Mensch ihm Schmerzen bereitet. Das spürt er. Dass da mit der Schaffung des Menschen, dass das was für ihn gefährliches in gewisser Weise ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann will er von Anfang an diese Schöpfung des Menschen, des kosmischen Menschen, schon damals fängt es schon an, verhindern. Er will es verhindern. Und der Ahura Mazdao erzeugt diesen Urmenschen gemeinsam mit seiner Tochter und Gattin Armaity.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Armaity ist eine von den sieben beziehungsweise zwölf sogenannten Amshas-Pants. So heißen sie in der persischen Mythologie. Die Amshas-Pants sind so Wesenheiten aus der Hierarchiegruppe der Erzengel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So in der Größenordnung. Vielleicht sogar zwischen Erzengel und Urengel, irgendwo da dazwischen. Es sind auf jeden Fall zwölf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Interessante ist, von diesen zwölf sind sieben die offenbaren, die sich sozusagen zeigen und fünf, die im Dunkeln bleiben. Und er hat was zu tun, wir sprechen auch von Tagsternbildern und von Nachtsternbildern. Und da ist die Aufteilung eigentlich immer sieben und fünf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ihr es zusammenzählt, kommen zwölf heraus. Also die Nacht, weil die Dämmerungsstunden werden noch zum Tag gezählt. Also erst dort, wo es ganz weg ist, das sind die alleinen Nachtstunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wechselspiel von Licht und Finsternis, das spielt ja in der persischen Mythologie überhaupt eine große Rolle. Aura, Master, sowas wie das Weltenlicht, das göttliche Licht schlechthin. Und der Angra Mainyu ist die absolute Finsternis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht und Finsternis. Yin und Yang, Yin wäre das Dunkle und Yang wäre das Helle. Also praktisch fast dasselbe wie in der chinesischen Mythologie, nur ein bisschen anders ausgedrückt, mit anderen Zeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr kennt das Yin-Yang Zeichen, mit der einen Hälfte weiß, mit der anderen Hälfte schwarz und so. Aber dass es dynamisch ist, dass das so schön nicht einfach nur halbiert, eine weiße Hälfte, eine schwarze, sondern dass es so dynamisch ineinander übergeht, im ewigen Wechselspiel irgendwo drin ist. Da ist es eben Ariman mit seinen Scharen und auf der anderen Seite ist es Aura Mastao mit seinen Amchaspanz, mit seinen zwölf beziehungsweise sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sieben sind die Lichten und es gibt aber auch welche, die mit der Nachtseite was zu tun haben, die vorsichtig ausgedrückt anfälliger für die Einflüsterungen Arimans sind. Aber eben notwendig in dem Ganzen. Weil wo es keine gegensätzlichen Kräfte gibt, gibt es keine Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde. Das heißt, wo Gegensätze, Widersprüche sind, auch Konfrontationen sind, ist das nicht grundsätzlich etwas Schlechtes, sondern da ist eine Notwendigkeit. Wenn es das nicht gäbe, dann würde sich nichts entwickeln in der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann würde es stehen, dann wäre es eine fertige Skulptur, die da steht und so bleibt, höchstens noch verfallen kann vielleicht irgendwo. Aber wo sich nichts aus sich heraus weiterentwickeln könnte. Also es braucht eigentlich immer einander widerstrebende Kräfte, aber es braucht auch, wenn der die in ein gesundes Gleichgewicht bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist eben das, was Aura Mastao versucht und eben auch das richtige Gleichgewicht zwischen den hellen Amchaspanz und den dunklen Amchaspanz bringt und schaut. Ja, das Interessante ist, und da kommen wir jetzt einen Schritt weiter, auch ein Motiv, das sehr oft vorkommt, zugleich mit diesem kosmischen Urmenschen, dieser Gaiomard ist eben auch wieder ein kosmischer Urmensch, also auch wieder groß, auch wieder gedacht mit dem Tierkreis, selbstverständlich mit dem Tierkreis gedacht. Das ist also immer das Bild vom Vida, vom Kopfprinzip bis zu den Fischen hinunter, zu den Füßen, Herz da in der Mitte und so weiter, also im Brustbereich, Waage, da irgendwo drinnen, also diese zwölf Zeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist immer der astralische Mensch, das heißt immer eben auch da, das Ganze spielt sich zunächst in der Astralwelt ab. Und was aber eben jetzt dazukommt, es wird nicht nur dieser Urmensch geschaffen oder gezeigt, weil er es ja mit seiner Gattin oder Tochter eben hervorbringt, diesen Gaiomard, hat aber nichts mit Inzest oder sowas zu tun, das sind nur Bilder einfach. Man muss es halt wieder in für Menschen begreifbare Worte übersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist eben da drinnen das Prinzip, was auch in vielen Mythologien vorkommt, dass das Göttliche auf jeden Fall auch eine weibliche Seite hat oder einen weiblichen Partner braucht. Das ist halt im Alten Testament, und so kommt es nicht so deutlich heraus, im Hintergrund stecken diese Dinge auch drinnen. Nur eben gerade das Judentum und so, das ist alles einerseits sehr patriarchalisch geprägt, die ganzen Patriachen kennt man ja im Alten Testament, andererseits ist man aber interessanterweise auch Jude, gerade durch die Abstammung von der Mutter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn man eine jüdische Mutter hat, ist man automatisch Jude. Wenn es nur der Vater ist, dann kann man beitreten sozusagen und kann auch diesen Glauben annehmen, aber man ist es nicht automatisch. Aber wenn du von einer jüdischen Mutter geboren bist, dann bist du auf jeden Fall in dem Jüdischen drinnen, bist du Teil dieser Religionsgemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob du das jetzt ausübst oder nicht, ist ein anderes Kapitel. Also hier in der persischen Mythologie ist auf jeden Fall ein bisschen im Hintergrund, aber doch ganz wichtig mit dabei auch die weibliche Seite. Und sie gemeinsam bringen hervor diesen Urmenschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil eine normale Zeugung ist das natürlich nicht, spielt sich ja eh alles in der Astralwelt ab. Und das Interessante ist eben, es wird eben nicht nur dieser Urmensch gezeugt oder erzeugt, es wird auch erschaffen der Ur, das Urrind oder der Urochse oder der Urstier. Also dieses Stierelement ist ganz, ganz, ganz entscheidend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist auch ein Himmelsstier. Hat natürlich jetzt besonders was mit dem entsprechenden Sternbild auch zu tun. Also es sind bestimmte Kräfte, um die es da geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mit dem Hintergrund, da oben der Kopfbereich, das ist eigentlich ein Kosmos für sich. Das ist schon ein kleiner Mikrokosmos. Er ist ein Abbild des ganzen Kosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es aber da noch etwas, der ganze Rest. Mit da fängt dann der Stirnnaken an. Also es ist eigentlich, das ist der obere Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist der ganze untere Mensch, der ganz wichtig ist, das ist nichts Niederes deswegen, sondern das sind die Verdauungsorgane, alles was notwendig ist, dass der Mensch überhaupt auf Erden leben kann. Und dazu wird extra also der Stier auch erschaffen. Es wird dann in der Folge gesehen, es geht aber auch darum, den Stier zu beherrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der persischen Mythologie, das hat dann ja Einfluss gehabt, auch auf das Römertum zum Beispiel. Der Mitraskult, der kommt eigentlich von den Römern her, greift aber sehr viele Motive gerade aus der persischen Mythologie auf. Und da geht es darum, dass erstens einmal dieser Urmensch und vor allem einmal der Urstier, dass der getötet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ähnliche Erzählung wie wir sie haben im Gilgamesch-Epos zum Beispiel, wie die andere Mythologie. Dort geht es um den Himmelsstier. Und die große Aufgabe, die der Gilgamesch und sein Begleiter, der Enkidu, die die erfüllen müssen, sie müssen den Himmelsstier töten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie müssen den Himmelsstier töten, er muss getötet werden, damit er auf Erden was werden kann. Wenn er nur in der Äthersphäre bleibt, Astralsphäre, Äthersphäre nur bleibt, dann kommt auf die Erde nichts in Wahrheit. Und zwar ist da das Töten eigentlich gemeint, das ist auch interessant, sagt man ja im Deutschen auch, wenn ein Mensch stirbt, wird er Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Geist stirbt, wird er Mensch. Das heißt, wenn im Geistigen etwas getötet wird, oder im seelischen Bereich etwas getötet wird, dann kommt es auf die Erde herunter, sozusagen tritt in die äußere Erscheinung erst. Dazu muss es heruntersteigen, herunterfallen, auch in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher der Sündenfall ist eigentlich eine Notwendigkeit dazu, dass so wie wir heute sind, dass wir so entstehen konnten. Sonst wären wir, wenn überhaupt nichts hier angedeutet wäre, dann wären wir eigentlich nur geblieben maximal in der Astralwelt, in der Ätherwelt vielleicht noch, aber weiter nicht. Das heißt, dann müsste sein Geist sterben, sozusagen, um dann wirklich auf die Erde herunterzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sieht man im Übrigen, dass der Tod eigentlich sowohl von der drüberen Seite als auch von unserer erdischen Seite einer der großartigsten Entwicklungsfaktoren ist. Natürlich trifft einem das, wenn ein Mensch stirbt oder was, aber ohne das könnte die Welt nicht bestehen. Und zwar beide Bereiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss immer wieder ein Geist sterben, um irdisches Wesen werden zu können, und es muss ein irdisches Wesen sterben, um wieder ganz im Geistigen aufgehen zu können. Das ist der ewige Weg, der Entwicklungsweg, der aber viele, viele Male durchgegangen werden muss, und immer wieder durch diese Durchgänge entwickelt sich das Ganze weiter. Das heißt, das, was in den Mythologien geschildert wird, ist in Wahrheit immer im kleinen Präsent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Geist stirbt, wird Mensch auf Erden, und der irdische Mensch stirbt und wird wieder Geist. Das heißt, da wiederholt sich mit jeder Inkarnation, wiederholt sich der Prozess, wobei das, was hier die Tötung ist, ist, dass der Geist oder das seelisch-geistige stirbt, das sprich in die äußere Welt herunterfallen muss. Also der Schöpfungsprozess ist eigentlich so gesehen auch ein Todesprozess, das ist halt in der anderen Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann aus dem wieder sich erlösen zu können, der Aufstieg, das ist halt der normale Tod, wie wir ihn auch äußerlich kennen. Das ist ganz wichtig. Ja, aber wie kommt das jetzt, wie geht das weiter mit dem Geomat? Also Geomat ist geschaffen worden oder gezeigt worden von Aura Mastero gemeinsam mit seiner Gattin Armaity.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gattin und Tochter Armaity, also mit der weiblichen Seite. Und dieser Urmensch ist natürlich doppelgeschlechtlich, ein androgynes Wesen, das ist bei allen diesen Dingen. Also die Geschlechtertrennung, die erfolgt immer erst später, dann auf Erden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch ein gemeinsamer Zug, wie es in der Bibel drinnen steht. Und dieser Geomat lebt jetzt 3000 Jahre einmal in dieser seelisch-geistigen Form, also als australisches Wesen. Wieder nicht 3000 Jahre, wie wir es im Kalender in unserer Zeiterrechnung drinnen haben, sondern es hat eine symbolische Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ganze spielt sich in der Astralwelt ab, wie auch beim Pangu. Da möchte ich euch erinnern an die Formzustände, über die wir bereits gesprochen haben. Also jede kosmische Entwicklungsstufe geht durch sieben Lebensstufen durch und jede dieser sieben Lebensstufen, die da durchgemacht werden, geht durch sieben Formzustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fängt an vom geistigen Keim zum noch Ungeformten, was man mit dem indischen Ausdruck Arupa nennt, formlos. Aber da ist alles schon drinnen, aber hat noch unendlich viele Möglichkeiten, wie sich es konkret ausgestalten kann. Aber der eigentliche Impuls ist drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist das Erste. Und dann geht es weiter in den geformten Zustand, ist aber noch rein geistig, nicht einmal noch seelisch, sondern das alles spielt sich noch im Geistigen ab. Also obere geistige Welt ist der formlose Zustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist es nur ein schöpferischer Keim, so könnte man das sagen. Ein schöpferischer Keim in dem Fall zu dem Geomat. Und dann die nächste Form, dann wird es im Geistigen geformt, man könnte sagen, wenn man es mit dem Menschlichen vergleicht, wie ein großes Gedankengebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der große Gedanke, der Begriff des Urmenschen-Geomat, wenn man so will. Da ist es nicht einmal noch australisch, es ist geistig. Es ist rein geistig, also eine rein geistige Form aber, die entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also vom Arupa in den Rupa-Zustand. So, jetzt geht es nächste Stufe, und das ist die, die jetzt genauer besprochen wird. Da geht es um diese 3000 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist die Dreizahl drin, merkt ihr was? Es geht also vom Arupa über den Rupa-Zustand in den australischen Zustand. Es sind drei große Zyklen, die dahinter sind. Ich schätze mal, dass das was mit den 3000 zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Null hat was damit zu tun, dass eine Entwicklung abgeschlossen ist. Also das heißt Arupa-Zustand abgeschlossen. Rupa-Zustand abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweite Null. Steiner sagt, die Null ist das Ei, aus dem dann das Nächste entstehen kann. Also aus dem ersten Ei entsteht das zweite Ei sozusagen, das dritte Ei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt tritt es hervor. Jetzt fängt es an hervorzutreten, jetzt erscheint es also in der Astralwelt. Das ist die dritte Stufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da entsteht also dieser Geomard, wie man ihn ausspricht. Dieses sterbende Leben. Und Ariman mit seinen Scharen zittert im Grunde davor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er entwickelt also Hass eigentlich auf das, was da herunterkommt. Und hat also nichts anderes im Sinn als diesen Urmenschen zu zerstören, zu zerschneiden, zu zerlegen. Irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gewisse Notwendigkeit, dass dann eben die äußere Welt daraus entsteht. Und tatsächlich ist das jetzt so, dass also die Scharen Arimans und vor allem aber die Gefährtin des Ariman. Der Ariman hat auch eine Gefährtin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der persischen Mythologie hat er auch eine, die heißt Yahi. Die ist also auch eher eine finstere, weil die ist sogar die Ausführende bei dem Ganzen. Oder die führt die arimanischen Scharen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der große Ariman gibt sozusagen den Befehl, aber die Yahi, seine Gefährtin, die lässt es wirklich jetzt durchführen. Die lässt es zur Ausführung bringen. Und wieder daraus, dass jetzt dieser Geomat getötet und zerstückelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist aber erst möglich. Noch ein wichtiger Aspekt. Das ist erst möglich, als eben der Ahura Mastero nach 3000 Jahren, als er die dritte Stufe ist, beschlossen hat eben jetzt, diesen Geomat, diesen Urmenschen in Fleisch und Blut erscheinen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kann erst der Ariman heran. Obwohl das in Wahrheit ja immer noch in der, zumindest in der Äthersphäre ist. Also es ist in Wahrheit noch immer nicht äußerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotzdem da, gerade was die ätherische Ebene erfasst, Äther ist die Lebenskraft, Ätherleib sprechen wir ja als der Lebensleib, also das sind die Lebenskräfte, erst als Ahura Mastero ihn bis in diese Sphäre gehen hat lassen, diesen Geomat, diesen Urmenschen, erst dort kann der Ariman zugreifen. Also wirklich bis in die Astralwelt hinauf kann er nicht greifen. Da sieht er nur geistig eine Bedrohung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bedrohung. Also da entwickelt sich schon diese, ja in Wahrheit Angst vor diesem Wesen, das da entstehen soll. Angst vor dem werdenden Menschen, das ist schon da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja interessant, unsere Beziehung zum Ariman. Wir fürchten uns von ihm, wir fürchten uns gerade besonders vor den arimanischen Sachen. Vom Luzifer fürchten wir uns viel weniger, der macht uns meistens high irgendwie, dann gehen wir einen Höhenflug, bis wir halt dann irgendwann später die Folgen merken und ausbüßen müssen vielleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Luzifer hat ja was mit Schönheit zu tun und mit Lust und dergleichen. Der Ariman hat von Anfang an etwas mit Angst zu tun. Und dass wir uns vor ihm fürchten, spiegelt uns eigentlich nur wieder die Angst des Ariman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist es im Grunde. Und wir spüren auch diesen aus der Angst geborenen, Hass kann man nicht sagen, weil dieses Feuer des Hasses gibt es gar nicht, aber es ist einfach ein starker Zerstörungstrang drinnen bei dem Ariman. Das ist ganz besonders stark drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geht aber erst ab dem Moment, als dieser Geomat in die Lebenssphäre, in die ätherische Sphäre abgestiegen ist. Bis dorthin. Das ist damit gemeint, dass der Aura Mastro eben gewartet hat oder beschlossen hat, dass er jetzt auch in Fleisch und Blut erscheinen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist also noch immer nicht die Gestalt, aber es ist jetzt bis auf die Äther-Ebene heruntergesunken. Und dass es jetzt wirklich äußerer Mensch letztlich auch wird, da spielt jetzt der Ariman und seine Gefährtin, die Nagatin kann man nicht sagen, ich würde sagen Gefährtin, sie hat nämlich viel auch mit Ausschweifung zu tun, sie wird als die große Hure bezeichnet, das erinnert mich ein bisschen an Hure Babylon irgendwo, also hat mit dem Element irgendwas zu tun. Ist wohl irgendwie auch wahrscheinlich das luziferische Prinzip stark drinnen, aber zugleich auch mit den tötenden Kräften Arimans im Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also durch ihre Wirkung wird also jetzt dieser Urmensch zerstückelt, und daraus entsteht wieder einmal die ganze Welt. Also wieder ganz ähnlich, dass aus dem Blut wieder die Flüsse entstehen und so weiter. Das ist eigentlich immer das ähnliche Bild, das daraus entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bevor es so weit ist, wo dieser Lebensstrom da ist, das ist nämlich ganz interessant, da wird sehr genau angedeutet, damit eben dieser Übergang vom australischen in die ätherische Sache, Wasser hat was zu tun, das kann nämlich in Wahrheit sogar beides sein, ein Bild für das wildbewegte Australische, wenn zum Beispiel der Christus auf die Meere wandelt, dort sogar der Sturm tobt oder was, naja, was ist damit gemeint? Die bewegte Australwelt. Primär einmal. Die bewegte Australwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo er dann dem Petrus zum Beispiel sagt, fürchte dich nicht, komm zu mir, du kannst auch übers Wasser gehen. Ja, da ertrinken wir nicht, da ertrinkt unser Ich nicht in den Wogen des Australischen. Das heißt, der Kräfte, die halt so aus dem unterbewussten Fallen herauskommen, nicht die feinen Gefühlsstimmungen, sondern diese gewaltigen Kräfte, die halt da von unten kommen aus dem Australischen heraus, die ja wichtige Kräfte sind, nur das Problem ist, wir beherrschen sie oft nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher eben dann auch immer wieder in der Mythologie auch, eben im Mithras-Kult, der sich aus dem Persischen entwickelt hat, das mit der Stiertötung. Diese Kräfte müssen eingebremst werden. Das sind diese australischen Stierkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und davon gesprochen, oben der kleine Mikrokosmos im Grunde und da ab dem Stier, der ist mächtig, das ist der ganze Rest da unten. Und es geht darum, wie kann ich den beherrschen, oder wenn ich ihn nicht beherrschen kann, muss ich ihn sozusagen töten, aber mit dieser Tötung ist eigentlich auch nur gemeint, ich muss ihn halt unter meine Herrschaft bringen. Das heißt, das Schwert des Ichs muss eigentlich das durchdringen können, dann sind diese Kräfte in meiner Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war ja der Kerngedanke des Mithras-Kults. Das war bis heute der Kerngedanke der Stierspiele in Spanien oder so, der Matadores oder so. Da ist das halt ganz ins Äußere und eigentlich Grausliche gezogen, weil das ist eigentlich eher eine Tierquälerei bis zum geht nicht mehr, was da passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber im Prinzip steckt das dahinter. Toll war es ja in der kretisch-minoischen Kultur, die haben auch die Stierspiele gehabt. Da ging es aber nicht darum, den Stier zu töten, sondern da ist halt der wilde Stier losgelassen worden, auf den Matador kann man nicht sagen, aber auf den der halt diese Prüfung bestehen wollte und der musste einen Salto machen über den anstürmenden Stier darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im Grunde ging das so, dass er halt wirklich der Stier stürmt auf ihn zu, er packt ihn bei den Hörnern und schwingt sich drüber, über den Stier, ohne den Stier zu töten. Ich meine, eher sind dann öfter mit Sicherheit welche von den Kandidaten, die das probiert haben, umgekommen, weil wenn so ein Stier auf dich zustürzt, das ist nicht so ohne. Aber es ging darum, diese Seelenqualität zu entwickeln in dieser, wo jeder in Panik davonrennen würde, die Nerven zu behalten und genau den richtigen Moment zu erwischen und richtig loszuspringen, die Hörner zu packen, mich drüber zu schwingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gehört was dazu. Und früher hat man dann natürlich viel, was eben auch zu einer geistigen Übung dann beigetragen hat, aber auf körperlichem Wege durchgeführt. In der ägyptischen Mythologie haben wir schon gesprochen, drüber die ganzen Fallen in den Pyramiden oder so, wo man dann gedacht hat, das ist, dass die Grabaräuber halt dort umkommen oder nicht hineinkönnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, die Einzuweihenden sind den Weg gegangen, weil sie diese körperlichen Prüfungen überstehen mussten. Und nur wer das geschafft hat, bis in die Grabkammer zu kommen, auf dem Weg, wo x Fallen drinnen waren, der war bereit dazu, diese Einweihung durchzumachen. Selbst die, die dann Pharao werden mussten, mussten den Weg gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da hat es durchaus auch wohl Ausfälle gegeben dabei, die das nicht geschafft haben. Ich meine, sie waren gründlich vorbereitet, weil sie vorher schon alle möglichen schweren Prüfungen körperlicher Natur durchaus durchmachen mussten. Also da ging es um den Willen primär einmal, den zu schulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da anzukämpfen gegen die Angst auch. Das heißt, auch anzukämpfen, das ist nämlich genau der Kampf mit dem Ariman auch. Also in einer bedrohlichen Situation drinstehen und nicht in Panik geraten, die Nerven wegschmeißen, sondern einfach dieser gefährlichen Situation, die ist eigentlich durchaus arimanischen Kraft, die da drinnen ist, dir zu zeigen, es geht nicht ums Körperliche stärker, aber ich bin geistig stärker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin geistig stärker. Ich behalte, ich bin zentriert in mir und schaffe mich, im richtigen Moment die Hörner, den Stier bei den Hörnern zu packen, sozusagen, bevor mich der umrennt. Also da sieht man, wie schon ganz stark so vorbereitet wird das Ich-Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So richtig kam das ja als Kommandant durchs Mysterium von Golgotha. Aber die Einweihung soll ja das vorwegnehmen. Sie soll dorthin führen schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sie soll vorbereiten dazu, sie soll etwas davon vorwegnehmen. Also wie zum Beispiel die kretisch-minoische Kultur oder die ägyptische Kultur, das ist so etwa die gleiche Zeit. Minoische Kultur, das ist zwar Griechenland, aber Frühzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühzeit, das fällt also eigentlich noch in die ägyptische Kulturepoche hinein. Das ist noch nicht wirklich das klassische Griechenland. Ja, aber ich wollte sprechen von einem Fluss, der also ein Bild sein kann für Lebenskräfte, aber auch für australische Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Bild ist so schön, auf dem einen Ufer sitzt, liegt, steht der Geomat und auf dem anderen Ufer ist der Urstier oder die Urkuh, das Urrind, wie auch immer. Aber beide, wie gesagt, haben beide Geschlechter in sich, also sind Androgynen im Grunde. Und beide sind also einer an dem einen Ufer, einer an dem anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Punkt ist da, dass in der persischen Mythologie damit eine gewisse Trennung da ist, dass eines das geistigere Prinzip ist, das andere, nämlich aus dem Urstier, der eben auch dann getötet wird und auch zerstückelt wird, aus dem entstehen alle guten Tiere. Also das heißt, alles, das wir haben ja davon gesprochen, wie überhaupt die Welt entsteht, also dass der Mensch aus sich heraus setzt, die Tiere, die Pflanzen, die Mineralien. Also es fängt eigentlich mit dem Mineralisieren an, dann kommen die Pflanzen, dann kommen die Tiere und als das alles herausgesetzt ist, dann kann der Mensch da sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wird besonders eben Bezug genommen auf die Tiere, also die guten Tiere, die wohlgeformten Tiere, die aber der Mensch trotzdem aus sich heraus setzt oder beziehungsweise die herausgesetzt werden eben aus dem Urstier oder aus der Urkuh, aus dem Urrind. Und der Mensch selber ist dann das, was aus dem Geomat entsteht, also aus dem entsteht aber auch der Rest der Erde. Aber die Tiere, eben das alles, was mit dem Verdauungsprinzip, was mit diesen Prinzipien zu tun hat, dazu braucht es eben auch diesen Urstier beides.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist das also sehr schön differenziert irgendwo. Und interessant ist noch etwas, wieder eine Gemeinsamkeit, zum Beispiel zur germanischen Mythologie, was passiert. Also es wird der Geomat getötet und zerstückelt, es wird der Urstier oder die Urkuh, das Urrind getötet und zerstückelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt gibt es noch etwas ganz Besonderes. Der Same des sterbenden Stieres wird vom Mondgott Ma aufgefangen und später dann über die Erde verteilt und die Erde wird befruchtet dadurch. Also da spielt der Mondgott eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mondenkräfte haben ja tatsächlich etwas mit der Fortpflanzung zu tun, also das Bild kommt da hinein. Aber was zunächst entsteht, nach einer Reifezeit von 40 Jahren, entstehen daraus zuerst einmal die sieben Metalle, die sieben Planetenmetalle. Also das betrifft einerseits den Stier, aber es betrifft eben auch den Geomat selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Was entsteht jetzt? Wie entsteht der Mensch, wie wir ihn kennen? Langsam, allmählich. Es ist ja alles immer noch, zumindest die Äthersphäre dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fängt erst an, äußerlich-physisch zu werden. Es entstehen also die sieben Metalle. Ja, das sind zunächst auch ätherische Ströme, zuerst sind es australische Ströme, werden ätherische Ströme und dann, weil eben auch die arimanischen Kräfte da sind, wird es sich dann auch bis zum physischen verdichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da, die Schilderung geht maximal bis zur ätherischen Ebene runter. Also die sieben Metalle als lebendige Strömungen, die da sind. Und eine besondere Strömung ist das Gold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das lebendige Gold. Und aus diesem strömenden, die Erde durchströmenden Gold, wächst eine Pflanze heraus. Also zuerst sind die Metalle da, das steht eben auch für die Planetenwirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist es also australisch, aber mit den australischen, mit den kosmischen Rhythmen hängen auch die Ätherkräfte dann zusammen, weil die Ätherkräfte nehmen dieses Bild auf, setzen es aber um, dann letztlich etwas Lebendiges daraus entstehen zu lassen. Und die Goldkräfte sind die Sonnenkräfte, das sind die wichtigsten. So wie der Löwe vom Brustprinzip her die Mitte da ist, so ist es im Planetensystem oder bei den Metallen, bei den Planeten die Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, Sonne ist zwar eigentlich im astronomischen Sinn kein Planet, aber früher waren es alles die Wandelsterne, die die Erde umkreisen. Also da wird es eben auch zu den Planeten gezählt. Und da ist das Sonnenprinzip, das Prinzip der Mitte, das Wichtigste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus diesem Prinzip der Mitte, aus diesem Sonnengold sozusagen, wächst eine Pflanze heraus. Was für eine. Es ist eine Rhabarberpflanze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der persischen Mythologie. Eine Rhabarberpflanze. Und jetzt erwartet einmal, was entsteht aus dieser Pflanze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit, dann habe ich es eh schon fast angedeutet, das erste Menschenpaar entsteht aus dieser Rhabarberpflanze. So wie es mit leichten Variationen in den anderen Mythologien nahe ist, wie es in der germanischen Mythologie ist, wie es in der chinesischen Mythologie ist. Wieder dieses Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Pflanze entsteht dann das erste Menschenpaar. Und die sind jetzt Männer und Weiber. Da ist die Geschlechtertrennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praktisch dieselbe Geschichte wie in der Bibel auch drinnen. Nur mit anderen Schwerpunkten, anderen Nuancen. Es ist jetzt gar nicht in dem Fall von einem Sündenfall die Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist halt ein sehr dramatisches Geschehen da. Es ist hier wesentlich nicht so sehr der Luzifer, der die zwei verführt, wie in der Bibel, sondern da ist der Ahriman der Wesentliche. Dass es zum Beispiel zu dieser Geschlechtertrennung kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also die Folge irgendwo. Oder es ist hier sogar, könnte man sagen, dass noch etwas Gutes daraus gemacht wurde, dass der Ahriman das alles zerstückelt hat. Weil der Mondgott Ma sich angenommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondgott Ma, das ist im Prinzip dasselbe, wie der im Jüdischen als Jahwe Elohim vorkommt. Das ist der Mondgott Ma, nichts anderes. Der eben auch mit diesen Fortpflanzungskräften, mit diesen lebenspendenden Kräften zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so entsteht also das erste Urmenschenpaar, das Maschia und Maschiaei heißt. Maschia, wieder mit einem Y geschrieben, Maschia und Maschiaei. Das erste Menschenpaar auf Erden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute machen wir ein bisschen früher Schluss. Also wir sind eben schon ein bisschen übernäht drüber, aber drei Stunden machen wir heute nicht mehr. Wir heben uns das ein bisschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, das ist auch in eurem Sinne, das letzte Mal war es wirklich ein Marathon das Ganze. Jetzt sind wir es ein bisschen in Portionen schaffen, vielleicht schauen wir uns das nächste Mal noch ein bisschen genauer die Kabala an. Die bringt es also auf einen ganz tollen Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hat eine Entwicklung, die ist ja sehr stark, sie hat natürlich schon ein bisschen vorchristlichen Ursprung, im Alten Testament auch Grundlagen. Es baut auf, auf den fünf Büchern Moses, aber ist erst viel, viel später herausgekommen und hat sich dann sehr stark weiterentwickelt, auch in der Zeit des Christentums. Und da gibt es ganz deutlich auch einen gewissen Austausch drinnen, wenn man so genauer schaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Ursprung da ist aus einem Art Nichts, in dem aber eine weite Trinität dahintersteckt, aus dem Nichts entsteht das, aus dem Nichts, das Nächste ist das Nichtbegrenzte, und dann kommt das Nichtbegrenzte Licht. Im Hebräischen heißt es Ein, Einsoph und Einsophor. Or ist dann das Licht, das Nichtbegrenzte Licht, das ist die Schöpfungsquelle, das ist das Ohr, das ist das Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das oberste Prinzip, aus dem sich dann dieser ganze Weltenbaum der Kabbalah aufbaut. Der Sefirotbaum, der Lebensbaum der Kabbalah. Ez-Hachayim, Baum des Lebens heißt es eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit ist aber der Baum des Lebens, der Baum der Erkenntnis und sogar noch ein dritter Baum drinnen, eine Mittelachse, die da drinnen ist. Säule der Milde oft genannt, weil aus den Bäumen werden dann später auch Säulen, Säulen des Salomonischen Tempels z.B. und so weiter. Also da gibt es noch spannende Dinge zu entdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen wir es gut sein, ich lese euch zum Abschluss noch das kleine Abbild von den ganzen Geschichten jetzt in Form des Wochenspruchs, wo aus dem großen Weltganzen heraus das Ganze in uns bringen, in uns zentrieren. Der 24. Sich selbst erschaffen stets, wird Seelen sein, sich selbst gewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weltengeist erstrebet fort, in Selbsterkenntnis neu belebt und schafft aus Seelen Finsternis des Selbstsinns Willens. Es gibt viele Elemente drinnen, die da in der Mythologie vorkommen. Ich sage Kurzfassung sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnte man alle diese Bilder daraus entwickeln. Ich danke euch fürs dabei sein. Wir werden nächste Woche dann noch besprechen, wie wir Michael-Zeitlesungen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
machen, was da kommt. Wir denken daran, die letzte Ansprache von Rudolf Steiner auch zu machen. Ob wir auch die Michael-Imagination, die wir sonst nicht mehr lesen, auch machen werden, wenn wir noch herauskristallisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber diese letzte Ansprache von Rudolf Steiner, die er gehalten hat, Ende September, also genau am 28. September 1924, die geht auch ganz auf das Michaelische Thema ein und hängt auch ganz eng mit der Apokalypse zusammen. Weil dort in einzigartiger Weise das Geheimnis des Johannes besprochen wird, was das mit seiner Einweihung auf sich hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur er konnte es, weil er schon zu schwach war dafür, nicht mehr voll ausführen, sondern er hat es nur andeuten können. Und scheinbar, die meisten Zuhörer haben gedacht, vielleicht hat er sich versprochen, weil er geht ein auf die Inkarnationen des Johannes, die er sonst immer erzählt hat, über Elias bzw. Johannes den Täufer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele haben dann gedacht, er hat sich halt versprochen. Nein, hat er eben nicht. Wir haben es eh in unseren Vorträgen schon öfters angedeutet, was da passiert, aber das hat dort seine Quelle, die Erkenntnis, dass der Täufer, der enthauptet wurde schon von der geistigen Welt, wirkt zusammen mit dem Johannes von unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit bilden sie in dem Moment der Einweihung eine große Person, die im irdischen sowohl als im geistigen voll drinnen steht. Sozusagen durch alle Dimensionen erreicht irgendwo. Nachdem vorher der Johannes der Täufer schon war etwas wie der Gruppengeist der ganzen Apostel, also der Zwölf überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann der Drei, die bei der Verklärung dabei waren. Und dann konzentriert es sich eben auf den einen Johannes, wobei es da auch einen äußeren Stellvertreter gibt, es gibt den Zepeteus-Johannes und es gibt den Lazarus, den Auferweckten, der der eigentliche Johannes ist, der die Apokalypse schreibt. Diese Dinge tönen an, aber werden eben nicht fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schicksal hat es so gegeben und es ist genial, wie immer, die größten Sachen sind die, die nicht vollendet sind. Und die geben einem den meisten Ansporn, was mache ich jetzt damit? Wie mache ich aus dem weiter was? Das ist nicht fix und fertig, überhaupt nicht. Genauso wie die Mysteriendramen eigentlich nicht fertig sind mit dem Vierten, da ging es erst so richtig, wird so richtig spannend und da ist es aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr konnte damals durch den Ersten Weltkrieg nicht geschrieben werden. Das müssen wir selber weiterführen, geistig auf jeden Fall. Gut, in diesem Sinne nochmals Danke, bis zum nächsten Mal, meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank, bei euch im Livestream, wenn ihr dabei seid. Bis zum nächsten Mal. Danke vielmals, lieber Wolfgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne. Gerne, meine Lieben. Gute Nacht euch alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Tschüss. &lt;br /&gt;
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		<author><name>SaKe</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_230._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=21318</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 230. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2024-09-20T07:46:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: /* Transkription | 230. Vortrag vom 10.September 2024 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
[[Datei:230.apo.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=vbz56yQuJdQ|mini|Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=vbz56yQuJdQ Video] oder  [https://www.dropbox.com/scl/fi/qo4ckczn7qmv849gxchbj/230.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.m4a?rlkey=3ijquxbeve5lb0cmuspzx6gsc&amp;amp;dl=0 Audio]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription | 230. Vortrag vom 10.September 2024 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++ dies ist eine Rohtranskription. Wenn du wissen willst, WIE eine fertige Transkription ausschaut, dann schau dir z.B. als Muster die [[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|10. Folge an]]. Melde ich gerne übers [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] bei uns, wenn du bei der Textarbeit [[MitTun bei Anthro.World|MitTun]] möchtest. Wir freuen uns auf dich! +++   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zur 230. Folge der Apokalypse. Wir sind schon ziemlich fortgeschritten, ihr wisst, es sind viele extra Themen hinein verwoben, die zum Verständnis notwendig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sehe, da wird noch einiges möglich und notwendig sein, um zu verstehen, die Zukunftsperspektive, die darin steckt. Gehen wir zuerst mit dem Wochenspruch los, und dann werde ich euch heranführen. Wir stehen beim 23.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wochenspruch und er entspricht so ganz dem Wetterumschwung ein bisschen. Wir hatten vorher sehr heißes Wetter, jetzt ist es schön, sonnig, aber auch bewölkt zeitweise. Angenehme Temperaturen, aber es ist deutlich, dass es schon in die Herbstesstimmung übergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darauf geht der 23. Wochenspruch ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dämpfet herbstlich sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sinne Reizesstreben;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lichtesoffenbarung mischen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nebel dumpfe Schatten sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich selber schaue in Raumesweiten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Herbstes Winterschlaf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sommer hat an mich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selber hingegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, alles was da draußen ist, was auch in der sinnlichen Welt lebt, an Eindrücken, was aber eben auch an Geistigem, an Seelischem dahinter wirkt, oder darinnen besser gesagt wirkt, das hat sich an uns hingegeben. Jedes Jahr passiert das, dass es sich an uns hingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben heute in der Sommerzeit die beste Möglichkeit, das einfach einmal so ganz naiv zu inhalieren, möchte ich sagen, und es zu einem Geistesschatz in uns werden zu lassen. Weil das Geistige, wo ist es? Es ist nicht da, es ist nicht dort, es ist überall. Es ist in der Welt draußen und es kann in uns aber einen bewussten Brennpunkt finden, kann da zum Bewusstsein erwachen und indem wir es in unsere Erkenntnis aufnehmen, in unser Denken aufnehmen, geben wir aber dadurch auch der Welt etwas zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also ein wesentlicher Prozess. Man könnte es auch sagen, also die Welt wird sich in uns ihrer selbst bewusst. Die Wesen, die da draußen sind, das ist ganz was Wesentliches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir spiegeln ihnen auch die geistige Seite zurück, auf unsere Art eben, und das ist eine Bereicherung für die geistige Welt. Also diese ganze Fülle und inklusive Sternenhimmel allem, was da draußen ist. Das was wir dabei erleben, was wir daran erleben, was wir eben aufgreifen daraus, das ist ein Geschenk zugleich an die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade auch wenn wir etwas erleben, wenn wir etwas fühlen dabei, aber auch wenn wir uns unsere Gedanken formen, unsere individuellen, obwohl wir aus einer Gedankengeistesphäre schöpfen, eigentlich sind die Gedanken ja in der Welt drinnen und schaffen die Welt und bauen die Welt, aber es ist eben etwas ganz Besonderes, wenn wir sie ergreifen, wir sie erfassen, wir es jetzt der Welt zurückspiegeln, der geistigen Welt zurückspiegeln. Das ist ein ganz ganz großer Prozess, der drinnen ist. Und damit hängt auch die Frage zusammen, auf die ich heute näher eingehen will, weil sie ja jetzt gut passt auch zu unserem Thema, wie ist denn das mit dem Zusammenhang des Mikrokosmos Mensch mit dem großen Makrokosmos? Wie ist diese Beziehung zu verstehen, so im Detail? Wir haben natürlich schon oft dazu etwas gesagt, aber heute möchte ich einmal so konsequent dieses Thema angehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch ein bisschen eingehen auf die Mythologie verschiedener Völker, die sich auch damit beschäftigt haben, die das auch in ein Bild gebracht haben und wo man sieht, wo eigentlich ein und dieselbe Sache, ein und dasselbe Geschehen auf durchaus sehr unterschiedliche Weise präsentiert werden kann, geschildert werden kann, in ein Bild gefasst werden kann, in eine Erzählung gefasst werden kann, und doch ist es eigentlich immer das gleiche geistig-objektive Geschehen, das dahinter steckt. Das ist ja die große Frage in der Geisteswissenschaft oder andererseits in der Naturwissenschaft. Die Naturwissenschaft sagt, ja, ich kann die Welt ja eigentlich nur beurteilen, wenn ich sie mir als Objekt gegenüberstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was ich erlebe dabei, ist eigentlich ganz gleichgültig. Ich muss mir Gedanken machen und die Gedanken sind aber ganz bestimmt auch die Objekte draußen. Und ansonsten, dass mir eine Blume vielleicht gefällt oder was, hat in der Wissenschaft sozusagen nichts zu suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der offiziellen Wissenschaft, in der materialistischen Wissenschaft, wie es heute ist. Ihr wisst wahrscheinlich, dass Goethe ja gegen das zum Beispiel ganz rebelliert hat und zum Beispiel seine metamorphosen Lehre der Pflanzen eben ganz anders angegangen ist, indem er eben mitlebt mit den Pflanzen, miterlebt mit den Pflanzen, wie sie wachsen, wie sie sich verwandeln, wie die Formen sich verwandeln. Und er taucht ganz in diese Formverwandlungen ein und kommt dadurch schon sehr nahe daran, zu verstehen, was Leben wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist in gewisser Weise viel mehr Verständnis, als man es heute hat, obwohl ich das jetzt nicht geringschätzen will. Aber es ist etwas ganz anderes, wenn man sich jetzt anschaut, aha, was machen die Gene drinnen, was spielt sich in den Genen ab, wie werden die ausgedrückt und so weiter. Aus dem heraus, wenn man nur die Gene kennt, selbst mit dem besten Rechenprogramm würde man nicht ausrechnen können, wie das Wesen selber dann ausschauen wird, das daraus entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, man weiß es halt vorher als Forscher, weil ich ja weiß, von welchem Tier oder von welcher Pflanze ich es genommen habe, aber aus den Genen heraus würden wir nie alleine verstehen, wie das Wesen ausschaut. Ist ja auch, das habe ich eh schon oft erzählt, so einfach funktioniert es ja auch nicht. Man hat Tiere geklont, zum Beispiel Haustiere geklont, also das heißt mit identischem Gensatz, neu erzeugt sozusagen mit dem Versprechen, ja, er ist jahrhundertlich gestorben, aber wir erzeugen ihnen sozusagen auf gentechnischem Weg eine absolute Kopie davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfahrung war dann sehr schnell da, dass das Tier zwar schon natürlich der gleichen Art oder Rasse, Hunderasse angehört, aber es schaut anders aus, als das Tier, von dem man die DNA entnommen hat. Weil es eben nicht nur in den Genen drinnen liegt. Heute weiß man, dass viel mehr Prozesse dabei eine Rolle spielen, man spricht von epigenetischen Prozessen, also das heißt, die außerhalb des Genetischen sind und die aber eine wesentliche Rolle spielen, was mit den Genen überhaupt passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade diese epigenetische Seite kann sogar vererbt werden, da können sogar individuelle Erfahrungen bis zu einem gewissen Grad vererbt werden, also nicht gerade jetzt das, was man in der Schule gelernt hat, aber zum Beispiel, wenn man Traumata erlebt in seinem Leben, dann kann das weitergegeben werden an die Nachkommen, oft an die übernächste Generation, an die Enkel zum Beispiel, ganz besonders. Oder wenn man eine Hungersnot durchgemacht hat, das hat man in einem kleinen Dorf irgendwo, da war das sehr auffällig, die Menschen sind dort alle sehr gesund vom Herzen her, also auffällig weniger Herzprobleme als sonst wo, und dann ist man draufgekommen, die Menschen dort haben, die Großväter nämlich, haben in der Jugendzeit, also in der Pubertät, eine schwere Hungersnot durchgemacht. Und das hat bei der Enkelgeneration dann hervorgerufen, ein besonders gesundes Herz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat mit den Genen nichts zu tun, sondern ist eine epigenetische Erfahrung, also das heißt, die wird in viel weiterreichenden Prozessen weitergegeben, durchaus weitergegeben, auf ganz natürlichem Wege weitergegeben, die dann anfangen, die Erbanlagen zwar nicht zu verändern, aber den Zugriff auf bestimmte Gene zu erleichtern oder zu erschweren. Und damit ist das, was wirklich, weil in den Genen steht eigentlich viel mehr drinnen, als verwendet wird. Also man weiß halt, dass zum Beispiel in der DNA, also in dieser Erbanlage, früher hat man das genannt, Chunk-DNA, da gibt es riesige Stellen, die scheinbar überhaupt nicht verwendet werden, die keinen Sinn und Zweck zu haben scheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist sogar also die Mehrheit der Erbanlage. Aber in Wahrheit wird mit diesen Bausteinen, die dort drinnen sind, dann wird experimentiert und dann wird sehr wohl etwas davon verwendet. Und das heißt, es ist absolut nicht vorherberechenbar, was im Endeffekt genau herauskommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, es wird ein, wenn es ein Mensch ist, ein Mensch herauskommen und er wird gewisse Eigenschaften haben, die sich deutlich in der Vererbung zeigen, was ich nicht, Ohrläppchen oft und solche Dinge oder musikalische Begabung kann sich zeigen, ist die Frage, ob das jetzt wirklich eine genetische oder eine epigenetische Vererbung ist. Also meines Wissens gibt es dazu noch keine direkten Untersuchungen, aber es sind so Fragen. Also wir Menschen sind bis ins kleinste Detail hinein so gebaut, dass die Zukunft immer offen ist in Wahrheit, vom ersten Anfang schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, auch die Vererbung kann uns etwas mitgeben, aber sie zwingt uns nicht. Sondern es kann sehr viel anderes auch passieren drinnen. Und man wird wahrscheinlich in der Zukunft auch darauf kommen, wie eben auch natürlich die seelisch-geistigen Eigenschaften, die sich der Mensch mitbringt, dass das eine Rolle spielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass eben der Mensch, das glaubt ja heute die Wissenschaft, dass sich der Mensch im materiellen Dasein erschöpft und es wird halt jetzt von Generation zu Generation durch Vererbung weitergegeben, aber von etwas Geistigem oder Seelischem weiß die Wissenschaft im Grunde nichts. Das ist ausgeklammert, absolut ausgeklammert. Wobei viele Forscher so bis zum Ende des 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhunderts, Anfang 20. Jahrhundert, das immer noch irgendwo im Hintergrund hatten. Aber heute ist das, wenn vielleicht Privatmeinung von wem, aber ins Wissenschaftliche darf da nichts hineinkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist das komplett ausgeschlossen. Daher auch das Problem des Bewusstseins. Viele schließen das komplett aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil man nicht herankommt auf dem Weg der äußeren Beobachtung. Und die innere Beobachtung, ui, da wird es subjektiv, da komme ich ins völlig Unsichere, da schwimme ich drinnen herum, da fährt man geradezu Angst. Aber das ist eigentlich die Angst vor dem Geistigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir erleben das Geistige halt in unserem Bewusstsein. Irgendwo schneit es da herein. Und überhaupt, wenn wir den geistigen Schulungsweg gehen, dann sehen wir, dass wir da sehr viel sogar erkennen könnten oder können, wenn wir weiter fortschreiten auf dem Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist eben die andere Seite der Welt, die heute in der äußeren Wissenschaft vollkommen verloren gegangen ist, die vollkommen ausgeblendet ist. Aber damit sind wir im Bild der Naturwissenschaft als Menschen eigentlich alle das, was man als Zombies bezeichnet. Also es sieht äußerlich wie ein Mensch aus, spricht auch so wie ein Mensch, aber es ist halt kein Bewusstsein, eigentlich nicht wirklich etwas Geistiges dahinter, sondern es wäre nur materielle Prozesse, die dahinter stecken und Nervenreaktionen und solches, das das tut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit wird man aber den Menschen, den wirklichen Menschen niemals verstehen. Im Gegenteil. Und man kann auf diese Art in Wahrheit auch nicht wirklich verstehen, wie der Mensch überhaupt als das Wesen, als das er heute erscheint, auf Erden erschienen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, es gibt die ganze Evolutionslehre und da sind viele wirklich interessante, spannende Sachen drinnen. Also man sollte auf diese Forschungen überhaupt nicht verzichten. Das ist ganz interessant, aber es ist nur die eine Hälfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die andere Hälfte, die uns erst zum wirklichen Menschen macht und nicht nur zu einem, weiß ich nicht, Bioautomaten oder irgend sowas, Biocomputer oder sowas macht, die verschwindet völlig dabei. Und dazu muss man eben sehen, dass der Mensch erstens einen langen Weg durchgemacht hat, bis er zu dem geworden ist, was er heute ist. Weil eben aus dem geistigen Bild zeigt sich sogleich, dass der Mensch als geistig-seelisches Wesen eigentlich am Anfang steht und die anderen Lebewesen, die auf Erden kommen, dass die eigentlich von dem abstammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind zwar früher in die Verhärtung gegangen, also haben sich früher, wenn man so will, materialisiert und sind daher in der Evolutionsarbeit viel früher als der Mensch zu finden, aber eigentlich der Ursprung von allen diesen Wesen, von den Tieren, aber auch von den Pflanzen, bis hinunter zu den kleinsten Einzellern. Am Anfang steht der Mensch, aber nicht als physischer Mensch natürlich, sondern als geistig-seelischer Mensch. Also da ist ein Ich da, das sich inkarnieren will, da ist etwas Astralisches da, das sich als Hülle bildet um dieses Ich herum, wenn der Mensch zur Inkarnation herunterkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt irgendwann einmal der spannende Moment, wo sich auch etwas Ätherisches zu bilden beginnt, und dann erst kommt der physische Leib. Dann kommt erst das Physische, das ist das Letzte, was zum Ausdruck kommt. Obwohl es geistig ganz lange schon vorbereitet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Mensch baut sich in Wahrheit, also auch seinen physischen Leib in Wahrheit selber. Er braucht dazu zwar, wie soll ich sagen, gewissermaßen die durch die Vererbung gegebene Vorlage, aber er fängt an sich jetzt in den feinen Details seiner Individualität gemäß zu formen. Und das ist ja ein großer Teil des Weges, den der Mensch dann zwischen Tod und neuer Geburt durchmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also vor allem, wenn er dann wieder heruntersteigt zur neuen Inkarnation, ist ein ganz wesentlicher Teil, dass er den Geistkeim des physischen Leibes vorbereitet. Und das sind alles Faktoren, die hineinspielen, was aus dem, wie soll ich sagen, Stofflichen, was die Vererbung geben kann, was dann mitwirkt daran, dass wirklich der Leib dieses individuellen Menschen draus wird. Ganz individuell, und das wirkt weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das so einmal als Einleitung, weil wir ja bei jeder Inkarnation aus dem Geistigen kommen, heruntersteigen durch die ganzen geistigen Sphären und dann etwas aus dem, was uns da unten angeboten wird, als befruchteter Keim, dass wir aus dem etwas machen. Das passiert nicht einfach nur auf Erden von selbst, sondern das ist etwas, dass dieser physisch-stoffliche Keim von unten, der wird ergriffen und wird durchformt eben von dem Geistkeim des physischen Leibes. Und da spielen die Ätherkräfte dann mit, da spielt aber natürlich mit eben auch, was wir als Seelisches mitbringen, und hinter alle dem steht das Ich des Menschen, also der göttliche Funke des Menschen, der eben mitgestaltet an diesen ganzen Wesensgliedern, an allen eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja die Aufgabe. Also dass wir hier auf Erden arbeiten können, in unserem Seelischen, in unseren Lebenskräften arbeiten können, das ist schon sehr viel schwieriger. Es ist schon, wie wir alle wissen, schwierig, am eigenen Seelischen zu arbeiten und das, wie soll ich sagen, unter unserer eigenen Herrschaft zu haben, und dass nicht das Australische, die Begierden und dergleichen mit uns durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zornaufwahlung oder sonst etwas, oder die Fresslust, die uns packt, oder sonst irgendwas, gibt es ja hunderttausend Sachen, im Grunde die ganze Geschichte der Menschheit, ein großer Teil der Geschichte der Menschheit, dreht sich darum, wie arbeiten wir an unserem Seelischen, an unserem seelisch-australischen, eben vor allem an den Kräften, die mehr im Unterbewussten sitzen, und die sind viel größer, und die fegen unser Ich weg, wenn sie wild sind, wenn sie losgelassen werden, und nicht die Führung, das Ich übernehmen kann darüber, dann fegen sie uns oft weg, was tun wir nicht alles im Affekt, und bereuen es nachher, aber da ist halt dann schon zu spät. Dabei sind aber diese Kräfte, gerade die im Australischen zum Beispiel drinnen sind, sind unheimlich starke, an sich unheimlich wertvolle Kräfte, nur die Frage ist halt, wer führt sie? Lassen sie sich aufstacheln von den Widersacherkräften, der Lucifer tut alles, um bestimmte Begierden in uns zu erwecken, um Egoismen in uns hoch zu züchten, oder gelingt es dem Ich, das zu führen? Das ist der große Krieg, der geführt wird in der ganzen Menschheitsgeschichte vom Anfang an. Also wenn der Heraklit gesagt hat, der Krieg ist der Vater aller Dinge, dann darf man das nicht so im äußeren Sinn nehmen, sondern er hat sehr wohl gewusst, da ist halt ein großer Kampf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kampf wird aber in uns ausgeführt, in Wahrheit. Und wenn er äußerlich wird, ist es nur ein Spiegel des Kampfes oder der Kämpfe, die in den Menschen selber stattfinden. Und je mehr Menschen beisammen sind, die den Kampf in sich nicht führen, die werden ihn dann irgendwo äußerlich erleben, weil dann stoßen halt die Egoismen äußerlich zusammen miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir uns die Welt ansehen, sehen wir, dass das heute noch sehr stark passiert. Es spielen dann natürlich heute auch die arimanischen Kräfte eine große Rolle, die sozusagen die Regie dahinter führen und sich die Begierden der Menschen zu Nutze machen. Sie aufheizen noch, ihre Ängste auch schüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was tut der Mensch nicht alles aus Angst? Vor allem, wenn man Angst um sein Leben hat, berechtigt oder unberechtigt, dann fängt man sehr leicht an, um sich zu schlagen, um ein Jahr davon zu kommen und vielleicht die anderen wegzutreten, nur damit man selber überleben kann. Das sind natürlich ganz, ganz starke Kräfte. Muss man auch verstehen, dass sowas immer wieder passiert in der Welt, aber es zeigt eben nur, dass wir noch eine ganze Menge zu tun haben da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um nur diese eine Ebene, die Ebene der australischen Kräfte unter unsere eigene Herrschaft zu bringen. Das Ich muss Macht ausüben, aber nicht Macht über andere Menschen, sondern Macht über das eigene Wesen. Das ist Ohnmacht gegenüber der Welt, aber Macht über sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je weniger Macht man über sich selbst hat, desto mehr neigen die Menschen dazu, Macht über andere auszuüben. Das ist aber nur das, ja nicht offene Bekenntnis, aber es zeigt auf jeden Fall, dass wir heute da noch vieles zu tun haben, dass wir die Herrschaft über uns selbst, über unser ganzes Menschenwesen bekommen müssen, sollen, wenn wir in eine gute Zukunft gehen wollen. Niemand kann uns zwingen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es liegt vieles in unserer Freiheit und darum ist Gott da, wo den Menschen die Freiheit ermöglicht werden soll. Heißt es aber dann irgendwann einmal, ja bitte, ihr macht. Ihr habt Freiheit bekommen, dann tut etwas damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nicht so sein, dass jemand von oben jetzt unseren Astralleib bis in alle Ewigkeit bändigt. Das ist in der Vergangenheit ohnehin sehr viel passiert zu unserer Hilfe, damit die Kräfte und die namentlich durch den Sündenfall, durch die luziferische Versuchung letztlich in uns gekommen sind und die luziferischen Kräfte schüren halt immer diesen Egoismus. Also da geht es immer nur um das eigene Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist etwas, ich betone es noch einmal, was wir notwendig brauchen. Nur es hat seine Grenzen. Wie die Geschichte zeigt, werden diese Grenzen aber laufend überschritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist schon klar, dass wir etwas, um überhaupt unser irdisches Dasein leben zu können, etwas für uns benötigen. Nur für uns, um unser Wesen überhaupt erhalten zu können. Sicher, wir können es sogar, auch diese Entscheidung können wir treffen, in einer Notsituation, uns zu opfern für andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann eben diese Inkarnation damit zu beenden. Also sich wirklich zu opfern. Das ist halt ein ganz extremer Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt ja auch die vielen weniger extremen Fälle, wo man halt etwas von seinem Egoismus opfert, um anderen etwas Gutes zu tun. Auf etwas zu verzichten, weil es vielleicht ein anderer dringender braucht, als man selbst. Und wir leben ja jetzt im Bewusstseinseelenzeitalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nächste Zeitalter wird aber dann das Zeitalter sein, wo also das Geist selbst große Fortschritte machen soll. Das heißt aber, dass der Astralleib immer mehr unter unsere Herrschaft kommt. Nur es ist jetzt schon die Zeit, Gas zu geben in die Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eben eine Entwicklung, die hat schon begonnen in der atlantischen Zeit, wenn man so will. Das Geist selbst wird nicht erst in der nächsten Kulturepoche plötzlich angegangen werden. Es hat sich vorbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur dort soll es schon eine gewisse Reife bekommen. Und das ist auch erst eine Vorstufe zu dem, was dann im neuen Jerusalem passieren wird. Beziehungsweise auf dem neuen Jupiter, der dann aus dieser Entwicklung resultieren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort sollten wir, wenn wir das Entwicklungsziel dort erreichen wollen, erreichen können, dann werden wir dort unser Geist selbst zur Reife bringen. Das heißt nicht, dass es sich dann noch weiter verändert und weiterentwickelt, aber dann wird es, insofern die Reife erlangen, indem es ab einem gewissen Zeitpunkt so weit sein wird, dass wir daher alles, was astralisch ist, das Geist selbst ist das verwandelte Astralische. Nichts anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wenn wir unseren gesamten Astralleib zu unserer eigenen Schöpfung gemacht haben, dann haben wir Geist selbst. Substantiell, wenn man so will, ist es nach wie vor ein Astralleib, nur es ist wirklich unserer. Ohne irgendeine Hilfe irgendeines anderen geistigen Wesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wäre also der Idealzustand, wenn wir den erreichen, am Ende dieses neuen Jupiter-Zustandes, also der kosmischen Entwicklungsstufe, die unserer folgt. Am Ende sollte das so weit sein. Damit kann man sich schon denken, wie wenig wir jetzt erst erreicht haben, weil es ist ein ganzer kosmischer Entwicklungszustand, der so viele Stufen umfasst, wie jetzt unsere Erdentwicklung, wo wir erst in der Mitte im Grunde oder ein bisschen über der Mitte stehen und jetzt noch einiges zu tun haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber so ein riesiger Entwicklungszyklus liegt vor uns noch. Die Aufgabe ist also sehr groß. Wir brauchen uns aber trotzdem nicht schrecken davor, weil es geht in Schritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht nicht anders. Es geht niemals in einem Sprung, in einem Schwung, sondern es geht in vielen, vielen kleinen Schritten. Darum sprechen wir in der letzten Zeit eben auch um diese ganzen Zyklen, die die Weltentwicklung durchgemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben gesprochen über die großen kosmischen Entwicklungsstufen vom alten Saturn bis zum Vulkanzustand, wo die Erde in der Mitte ist. Wir haben davon gesprochen, von den Lebenszuständen, die durchgemacht werden. Jeder dieser einzelnen Zustände macht also sieben solche Lebensstufen durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht jeder dieser sieben Lebensstufen durch sieben Formzustände durch. Da kommt es ganz aus dem Geistigen, bis es dann in der Mitte in die physische und sogar physisch-stoffliche Erscheinung in unserem Fall jetzt tritt. Und dann zieht es sich langsam wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also eben zum Beispiel das, was die Apokalypse jetzt schildert, gerade dort, wo es hingeht, Richtung neues Jerusalem betrifft, diese zweite Hälfte, wo wir dann schon nicht mehr im Physischen drinnen sind, wo wir aber doch noch gewaltige Entwicklungsstufen durchzumachen haben. Weil jetzt der physische Zustand ist die Mitte. Und dann kommen noch große, große Lebenszustände, durch die wir durchgehen, die alle, also drei große Lebenszustände kommen dann noch, weil wir sind jetzt von den sieben Lebenszuständen unserer Erde in der Mitte, also im vierten Lebenszustand, heißt so viel wie es werden noch drei weitere folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei waren schon in der Vergangenheit unserer Erdentwicklung. Jetzt sind wir im vierten Zustand drinnen. Drei solche riesige Zyklen werden noch während der Erdentwicklung folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da entfaltet sich bereits etwas von diesem neuen Jerusalem, das dann die Vorbereitung ist für den neuen Jupiter. Dann kommen eben noch die letzten beiden kosmischen Entwicklungszustände, der Venuszustand, der Vulkanzustand. Ich weiß, ich habe das oft schon erzählt, aber man kann es nicht oft genug erwähnen, weil, ich betone das ja eh gern immer wieder, die kleinste Kleinigkeit im alltäglichen Leben hängt an diesem riesigen Ding, an diesen riesigen Entwicklungszyklen dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jeder Schritt, den wir jetzt machen oder nicht machen, oder fehlerhaft machen, hat eine Auswirkung. Und zwar gewaltige Auswirkungen auf das. Und zwar gerade die alltäglichen Dinge, die Kleinigkeiten im Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also vor allem das, wie wir mit den Mitmenschen umgehen, wie wir mit den Tieren umgehen, mit den Pflanzen umgehen, mit der mineralischen Natur sogar umgehen. Welche Empfindungen wir dabei haben, welche Gefühle wir dabei entwickeln, welche Gedanken wir dabei entwickeln. Das hat einen mächtigen Einfluss darauf, wie die Zukunft werden wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die Gestaltung dieser ganzen Weltgebilde, die dann entstehen, als neuer Jupiter zum Beispiel. Der kann eine sehr reiche, eine sehr fruchtbare Welt sein, eine von Liebe erfüllte Welt sein, weil Liebe dort zu einer Naturkraft werden soll. Das heißt, da ist von Anfang an überhaupt nicht das drinnen, was Darwin zum Beispiel genannt hat, den Kampf ums Dasein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also alle Entwicklung entsteht dadurch, dass ein Kampf ums Dasein da ist und wer stärker ist, überlebt im Grunde. Heute weiß man, dass das eh sehr relativ zu nehmen ist. Die äußeren Kämpfe gibt es eigentlich sehr wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, es gibt Raubtiere und es gibt Beutetiere, da passiert es immer wieder. Aber es ist eigentlich, wenn die Natur gut funktioniert, immer im Gleichgewicht. Es ist immer im Gleichgewicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wenn die Raubtiere zu gierig werden, dann werden sie schneller ihr Futter verlieren, weil sie einfach die Beutetiere dezimieren. Und auch die Beutetiere haben in Wahrheit etwas davon gejagt zu werden. Auch sie lernen was dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das habe ich ja schon erzählt, wie das sowohl für das Raubtier als auch für das Beutetier der Moment, wo wirklich dieses Beutetier getötet wird, dass das für beide ein großes und positives Erlebnis ist. Kein negatives Erlebnis. Wie im Allgemeinen ja überhaupt der Tod das schönste Erlebnis ist, was es geben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn man diese Schönheit, diese volle Bewusstheit, eben etwas Geistiges zu sein, ein geistiges Wesen zu sein beim Menschen, beim Tier ist es dieses sich geborgen fühlen in der Gruppenseele dann. Beim Tier ist es ja nicht so, dass es als Einzelseele weitergeht und sich dann eventuell wieder auf Erden inkarnieren könnte. Das ist nicht der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht auf im Mutterschoß seiner Gruppenseele. Und das ist was Großartiges. Dort erlebt es sich als vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort erlebt es sich nämlich als Glied, als Teil, als tätige Kraft in einem Wesen, das eben dann auch ein Ich hat. Das Tier auf Erden hat es ja nicht. Das ist im Grunde das, was zumindest bei den höheren Tieren ein gewisses Leiden sogar daran ist, ein Spüren, da fehlt etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe dieses Zentrum nicht in mir. Je höher entwickelte Tiere sind, desto deutlicher kommt das heraus. Dass da eine Sehnsucht danach ist, wo ist denn mein Ich? Aber das Ich ist halt in dem Fall eben das Gruppen-Ich der Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was ich auch schon erzählt habe, eine ganz große Bedeutung hat die Beziehung des Menschen zu den Tieren, sei es zu den Haustieren, zu den Weidetieren usw. Selbst sogar zu Wildtieren, wenn man dazu eine Beziehung kriegt, was so einzelne Forscher ja hatten, die dann eben auch mit gefährlichen Tieren sogar aber umgehen können irgendwo. Und erleben jetzt das Ich des Menschen, das bis zu einem gewissen Grad das Gruppen-Ich des Tieres ergänzt, erweitert, aber eben bereits schon so einen leisen Vorblick gibt, wie ist denn das, ein individuelles Wesen zu sein? Das ist das einzelne Tier heute nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte sagen, es ist eine Hundepersönlichkeit oder eine Katzenpersönlichkeit oder sonst was. Personare, Persönlichkeit, kommt ja von Personare, habe ich auch schon oft erzählt, kommt aus dem griechischen Theater, weil da die Schauspieler eine Maske mit so einem Schallverstärker hatten, also mit so einem Sprechrichter, vor allem im Frühentheater drinnen, und durch das klingt die Stimme hindurch sozusagen. Und so klingt also durch die Persönlichkeit, durch die Persona, durch die Maske eigentlich, klingt das Ich durch in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist beim Tier auch so, es klingt etwas durch, es klingt die Gruppenseele durch und sie klingt bei jedem einzelnen Exemplar in anderer Weise durch, weil eben die Maske etwas anders gebaut ist, aber es ist das Gruppen-Ich. Aber wenn das Tier mit dem Menschen zusammen ist, dann erlebt es an dem, wie es ist, wirklich eine Individualität zu sein. Natürlich kann das Tier jetzt nicht darüber nachdenken oder so, aber es sieht darin etwas, nachdem es unbewusst strebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist etwas sehr Beglückendes für das Tier. Es nimmt etwas mit und es nimmt damit etwas auch mit hinauf, natürlich in die Gruppenseele, in der war das Gruppen-Ich auch drin. Es wird bereichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Gruppen-Iche der Tiere samt Gruppenseele, die haben sehr wohl eine Zukunft. Und die werden einmal ein Einzelwesen werden. Nicht das einzelne Hund oder die einzelne Katze oder das einzelne Rind oder der einzelne Löwe, aber das Löwen-Ich mit der Löwenseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird einmal ein eigenes geistiges Wesen sein, ein ganz eigenes, ein individuelles Wesen. Und es wird etwas lernen oder hat etwas gelernt oder kann etwas lernen durch die Begegnung mit dem Menschen, der diese Besonderheit hat der Freiheit. Das hat zum Beispiel die Gruppenseele jetzt noch nicht, die Gruppenseele der Tiere, sie hat die Freiheit nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie geht in den Bahnen sozusagen, die von oben vorgegeben werden, wenn man so will, die also aus der göttlichen Quelle herunterfließen. Und vermittelt, indem der Mensch hier dem Tier begegnet, dem einzelnen Tier begegnet, wird der Gruppenseele und dem Gruppen-Ich etwas vermittelt, eine Ahnung vermittelt von dem, was das sein könnte, ein freies Wesen zu sein. Und das ist so wie ein Licht am Horizont, ja, dort werden wir auch einmal hinkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist was Großartiges eigentlich. Auch wenn man nimmt den Übergang vom Wolfsrudel zum Haushund dann irgendwo. Ja, da geht viel an Urkraft vielleicht verloren, weil so ein Wolf, der in der Natur sich bewähren muss und die sehr starke Persönlichkeit durchaus haben, also wenn man nimmt so einen Alphawolf sozusagen, der eine ganze Gruppe führt, da ist eine starke Persönlichkeit, wenn man so will, da eine Wolfspersönlichkeit, und trotzdem ist kein individuelles Ich da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also das Gruppen-Ich darüber. Also, da können wir viel tun. Aber gehen wir zurück zu dem eigentlichen Thema, Makrokosmos, Mikrokosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist der Mensch wirklich geworden? Wie hängt das zusammen, damit das ein Abbild in gewisser Weise des ganzen Kosmos da draußen ist? Und wie ist das überhaupt zu verstehen? Es gab manche Menschen, die das so geschildert haben, ja, eigentlich, wenn man den ganzen Kosmos sich anschauen würde, ist das ein großer Mensch. Nur darf man sich natürlich nicht vorstellen, dass jetzt der Kosmos so ausschaut, wie wir jetzt auf Erden ausschauen, also, dass der Kosmos auch irgendwo seine Hände hat und seine Füße hat, seine Beine hat, seine Kniescheibe hat. Ja, äußerlich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es kommen aus dem Kosmos genau die Kräfte, die all das bauen. Und dort kommen sie. Und dieses Bild, also, dass der Mensch aus dem Großen herauskommt und dass aus diesem großen Menschen eigentlich dann die ganze Welt gebaut wird, also namentlich dann unsere Erde gebaut wird und mit all den Tieren, die drauf sind, mit den Pflanzen, die drauf sind, dieses Bild findet sich in der Mythologie vieler Völker drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, mit sehr, sehr großen Ähnlichkeiten drinnen. Also, nehmen wir mal... Nein, ich fange mal mit einem kleinen Beispiel, also ein kleines Beispiel, es ist schon ein großes Beispiel, aber es geht noch nicht ganz in die kosmischen Weiten hinaus. Nehmen wir die nordische Mythologie, also germanische Mythologie, Wikinger und so weiter bis dort hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es ja die Erzählung von dem Riesen Ymir, mit Y geschrieben, Ymir, der Riese Ymir. Das Wort Riese sagt schon etwas. Der Riese, da ist nämlich nicht gemeint, aha, der ist jetzt vielleicht vier Meter groß oder fünf Meter von mir aus oder so etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit, dort wo in den Mythen, auch in den Märchen von Riesen die Rede ist, dann ist primär mal gemeint, etwas Großes Kosmisches. Es wird halt nur in ein Bild hineingegleitet, das dann halt den Eindruck erweckt, aha, das wäre ein übergroßer Mensch irgendwo. Ja, es ist ein übergroßer Mensch, aber es ist ein kosmischer Mensch, er ist auch nicht physisch, er ist nicht einmal ätherisch in dem Fall, sondern er ist geistig-seelisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es ist ein Ich-Funke drinnen und es ist zunächst einmal etwas Australisches drinnen. Das heißt, dort, wo von diesem Ur-Menschen sozusagen, von dem die ganze Menschheit ihren Ausgang genommen hat, die Rede ist von diesem makrokosmischen Menschen, ist gemeint also ein geistig-seelisches Wesen. Und das wird also in der germanischen Mythologie, in der nordischen Mythologie, also ausgedrückt durch den Riesen-Jünger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erzähle euch einmal so, viele werden es wahrscheinlich eh wissen, wie die Geschichte gegangen ist, aber so in groben Zügen will ich es euch erzählen, wie man sich das Bild vorstellt. Also, es gab schon etwas vorher. Es gab nämlich Muspelheim und Niefelheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazwischen, zwischen Muspelheim und Niefelheim, Niefelheim klingt eh schon so nach Nebel. Es ist also die kalte Welt, die neblige Welt. Aber wie man sich die genau vorstellt, ist noch ganz unklar zunächst einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt die heiße Welt, Muspelheim. Da ist Feuer, da ist Glut. Und dazwischen ist eine Kluft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine tiefe, tiefe Kluft. Genungagap wird sie genannt. Genungagap.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehnender Abgrund. Gehnender Grund, wenn man so will. In dem Wort Genungagap liegt es sogar drinnen irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann passiert auch etwas. Es passiert etwas. Feuerfunken aus Muspelheim fliegen in diesen tiefen Abgrund hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fliegen sogar drüber über diesen Abgrund. Drüber bringen etwas von den Eismassen in Niefelheim zum Schmelzen. Und es entstehen Wasserströme, Flüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fließen jetzt auch hinein in diese Kluft. Kluft, Kluft. Dort hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und elf Ströme sind es in dem Fall, die aus Niefelheim hinunter fließen. Elf Ströme sind es. Nicht zwölf, elf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch interessant. Weil die Zwölfzahl steht immer so für das Kosmische. Für den Tierkreis zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind aber jetzt elf Ströme, die da hineinfließen. Und entgegen kommen ihnen die Funken. Und aus diesen Funken, die Formen, diese Eisbrocken, die jetzt auch fliegen hinüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommen nicht nur Ströme, es fliegen sogar Eisbrocken hinüber. Und die Formen sich zu tropfen, durch die Hitze zu tropfen. Und diese Tropfen gerinnen zu einem Wesen, das jetzt aus dieser Tiefe heraussteigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem klaffenden Abgrund, aus diesem gehenden Abgrund steigt ein Wesen heraus. Und das ist der Riese Ymir. Der wird daraus geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er liegt halt dann mehr so auf der Eisseite. Klar, also im Glühenden ist es nicht so gemütlich. Also er liegt mehr auf dieser Eisfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich, mit diesem Riesen Ymir, entsteht aber noch etwas, noch ein Wesen. Eine Kuh. Die Kuh Aut Humbler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von der Milch nähert sich der Riese Ymir. Also ohne diese Kuh könnte er nicht überleben. Er nähert sich, er wird gesäugt von dieser Kuh Aut Humbler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss sich jetzt auf jeden Fall Muspelheim, Niflheim, so wie es jetzt in dem Stadium ist und auch diese Kluft, noch ganz im seelisch-geistigen Bereich vorstellen. Also noch nichts Äußeres da. Auch wenn vom Eis die Rede ist, dann ist seelische Kälte gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn von der Hitze, von der Glut die Rede ist, ist seelisches Feuer gemeint. Seelische Wärme. Also aus diesen beiden, aus Seelenkälte und Seelenwärme, die strömen da jetzt zusammen in dieser Kluft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In gewisser Weise ist diese Kluft, naja, gehen wir später darüber. Es ist diese Kluft jedenfalls. Aus dieser Kluft steigt also auf der Wiese Ymir und es wird also die Kuh Aut Humbler geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es findet sich in dem Eis noch ein anderes Wesen. Buri genannt. Buri, der Vater aller Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ihr seht, es ist nicht so einfach ein irdisches Geschehen, auch keines im engeren Kreis ein Geschehen. Da spielen jetzt Kräfte eine Rolle, die sehr gewaltig sind. Der Vater aller Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also bei den Germanen sind es die Divanen und die Asen dann später. Da gibt es eine ganze Menge dieser Götter. Ich will jetzt nicht alle besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig werden drei dann davon sein. Drei der Asen spielen dann eine Rolle. Aber gehen wir Schritt für Schritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buri, dieser Vater der Götter, steckt ganz in dem Eis drinnen. Der Riese Ymir liegt irgendwo schon auf dem Eis. Er ist also frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist offensichtlich mehr auf der warmen Seite des Ganzen. Buri steckt dicht im Eis drinnen. Und die Kuh Aut Humbler hat jetzt nicht nur die Aufgabe, den Riesen Ymir zu ernähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie muss auch dafür sorgen, dass dieser Buri aus dem Eis herauskommt. Sie leckt ihn aus dem Eis heraus. Also mit ihrer großen Zunge sozusagen ist natürlich alles nur ein Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein sinnliches Bild für einen rein geistigen Vorgang. Also aus diesem ganz im Eis gefangen sein, wird befreit der Vater aller Götter. Und dieser Buri hat einen Sohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So genau kommt es nicht heraus, wie der zustande kommt. Aber jedenfalls dieser Sohn heißt Böhr. Buri hat also den Sohn Böhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Sohn Böhr hat wieder Nachkommen. Und diese Nachkommen sind Odin, Veli und Ve. Drei Götter aus der germanischen Mythologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, dass alles, was bis jetzt besprochen war, ist eigentlich in Wahrheit noch vor den Göttern. Vor den Göttern, die genannt werden. Ist also noch was Größeres, was Höheres eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die eigentlichen Götter, die dann in der germanischen Mythologie besprochen werden, die stammen alle von dem Böhr ab. Der ist eigentlich der richtige Vater aller Götter. Der Buri ist der Vater des Böhr und der Böhr ist dann der Vater aller Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, jetzt kommen also Odin, Veli und Ve. Diese Namen sind auch sehr interessant. Der Odin, auch Wotan genannt, Wodan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese drei Götter haben etwas zu tun, Odin zum Beispiel mit den drei Seelenkräften, die später auch der Mensch haben wird. Der Odin hat etwas mit dem Denken zu tun. Der Vili oder Vili hat etwas mit dem Willen zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar in der Sprache liegt es drinnen. Und der Ve hat was mit dem Gefühl zu tun. In dem Fall halt, wo es weh tut oder wo das Gefühl weht irgendwie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das weist uns darauf hin, diese ganzen Geschehnisse sind absolut nicht äußerlich zu nehmen. Es sind äußere Bilder, weil anders kann man es gar nicht erzählen. In Wahrheit sind das Prozesse, die sich alle im Australischen abspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Astralwelt, in der Seelenwelt. Es sind also Ereignisse, die in der Seelenwelt sich abspielen. Daher sagte ich vorhin, das Feuer ist Seelenfeuer eigentlich und die Kälte ist Seelenkälte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die zwei Pole. Im Übrigen, Randbemerkung, in der Bibel, die Schöpfungsgeschichte, erstes Kapitel der Genesis, was dort geschildert wird, spielt sich, und darauf weiß Rudolf Steiner ganz deutlich und mehrfach hin, alle diese Schilderungen beziehen sich auf die Seelenwelt, auf die Astralwelt. Hat noch überhaupt nichts zu tun mit einem äußeren Geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, wir brauchen die äußeren Bilder, um sie überhaupt aussprechen zu können, um sie in Worte fassen zu können. Aber es ist reines Geschehen in der Astralwelt und erst im zweiten Kapitel, im Garten Eden, geht es dann in die Ätherwelt hinein und von dort, wenn dann der Sündenfall erfolgt, dann geht es langsam auch Richtung physischer Welt hinunter. Also das heißt, da ist schon eine riesige Entwicklung vorher, die sich zuerst im Geistigen anbahnt, dann richtig ausformt im Seelischen, also in der Astralwelt, von dort die Ätherkräfte ergreift, die die Astralwelt und die Ätherwelt überschneiden sich ja sogar, also so, dass eigentlich die höheren Bereiche der Ätherwelt interessanterweise praktisch identisch sind oder zusammenfallen mit den niederen Bereichen der Astralwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uh, das ist schon wieder was ganz Spannendes. Die höchsten Ätherkräfte hängen mit den niedersten Astralkräften zusammen. Daher eben das Bild, also da haben wir die physische Erde vom Eros, dann haben wir die Äthersphäre, dann haben wir aber die Astralsphäre und dann geht es ins Geistige und so weiter hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn wir jetzt hernehmen dieses ganze Geschehen, so stehen wir also in der Bibel eben zuerst Astralwelt, dann im wesentlichen Ätherwelt. Es kommt aber schon ein bisschen was vom Physischen hinein, aber da muss man auch noch sich die Frage stellen, ist das schon unsere materielle Luft? Weil es ist ja im zweiten Kapitel der Genesis, wo Jahwe Elohim, der spätere Monden Elohim, dem Adam den lebendigen Odem einhaucht, den lebendigen Atem. Das heißt, da ist eine Andeutung des Luftelements bereits drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, da kommt auch so ganz zart einmal das Physische dazu, in Form des Luftelementes, heißt noch nicht, dass es so äußerlich stofflich schon geworden ist, aber es ist auf dem Wege dorthin. Und genauso wie wir in der Bibel diese Abstufungen haben, findet man sie im Übrigen in der germanischen Mythologie auch. Sie werden auch in der Folge darauf eingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gehen wir jetzt wieder zurück zur germanischen Mythologie. Also wir haben Muspelheim, Feuerwelt im Süden. Wir haben im Norden Niflheim, die Eis- und Nebelwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazwischen Genungagap, der gehende Abgrund. Aus dem kommt also der Riese Ymir heraus. Es kommt die Kuh Autumbla heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kuh Autumbla nährt den Riesen Ymir und leckt den Buri aus dem Eis. Der hat den Sohn Boer und aus dem entspringen die Götter Odin, Willi und We. Geistig-seelische Kräfte zunächst, die sich im Menschen im Kleinen widerspiegeln, eben in Denken, Fühlen und Wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist einmal das Wichtige. Was passiert aber jetzt, als Odin, Willi und We zu dem Riesen Ymir kommen? Sie töten ihn. Sie töten ihn, sie zerspalten ihn geradezu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Riese Ymir wird getötet und aus ihm entsteht unsere Welt. Und zwar in Wahrheit nicht nur die Erdenwelt, sondern der ganze sichtbare Kosmos mit darunter. Also zum Beispiel aus der Schädeldecke des Riesen Ymir entsteht das ganze Himmelsgewölbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den ganzen Sternen drauf, mit den Planeten, mit dem allen. Aus den Knochen des Riesen Ymir entstehen die Gebirge. Aus seinem Blut entstehen das Meer und die Flüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gewässer entstehen aus seinem Blut. Aus seinem Fleisch entsteht die Erde. Also wirklich auch die Ackererde, der Erdboden entsteht aus dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ein Bild. Ist ein Bild. Ist nichts, was irgendwie äußerlich passiert ist, sondern ist ein Bild, das da unserem Kosmos, der Mensch zugrunde liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Menschengestalt zugrunde liegt in gewisser Weise. Das drückt sich darin aus. Wenn so das ganze Himmelsgewölbe entsteht aus seiner Schädeldecke und so weiter, dann gehört der ganze Kosmos dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ganz besonders, machen wir es anders, gehen wir weiter, was tun Odin, Willi und Weh noch? Was tun sie noch? Oder was kommt noch vor in der germanischen Mythologie? Was man vielleicht auch erwähnen sollte, nur so nebenbei, hängt eh auch mit Odin, Willi und Weh zusammen, sie pflanzen Bäume. Sie pflanzen Bäume. Ein ganz wesentlicher Baum, der Himmel und Erde verbindet und sogar die Unterwelt verbindet, ist die Weltenesche Yggdrasil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yggdrasil. Yggdrasil. Wenn man es übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich träge ein Baum. Ein mächtiger Baum, der tief in der Erde wurzelt, der jetzt aus dem Riesen Ymir entstanden ist, aus dem ist ja vor allem auch die Erde entstanden, also aus seinem Fleisch, alles Erdige, aus seinen Knochen, die Gebirge und dergleichen, aus seinem Blut, die Meere, die Flüsse und in das alles hinein und darüber seine Schädeldecke als Himmelsgewölbe, also der ganze Kosmos, zumindest so wie er aus unserer Sicht ausschaut und jetzt pflanzen Odin, Willi und Weh die Weltenesche Yggdrasil. Ist im Übrigen nicht in allen Erzählungen gleich geschildert, manchmal hat der Odin andere Begleiter dabei, aber am besten drückt man es jetzt aus mit Odin, Willi und Weh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da ist sehr deutlich drinnen, welche Kräfte nämlich drinnen sind, im Denken, Fühlen und Wollen. Aber im kosmischen Maßstab, im großen Maßstab. So, es entsteht also die Weltenesche Yggdrasil, die hat drei Wurzeln, die tief in der Erde wurzeln drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das wollen wir jetzt nicht im Detail eingehen. Ist auch eine unheimlich spannende Geschichte. Aber das ist die Weltenesche, die eigentlich das alles trägt, die Himmel und Erde damit verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bis in den sprachlichen Ausdruck hinein, weil das kann man sogar etymologisch nachweisen, dass dieses Ich mit Ich zusammenhängt. Im Norden sagt man auch Ich bin Mensch. Also das liegt drinnen und Rudolf Steiner weiß das ganz ausdrücklich hin, dass damit nichts anderes gemeint ist als Ich-Träger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Ich-Träger ist zunächst einmal die ganze Welt, die jetzt dadurch entstanden ist, dass eben dieser riesige Ymir zerstückelt wurde im Grunde und dass daraus die ganze Erdenwelt mit dem Kosmos dazu erschaffen wurde. Und jetzt kann es aufgerichtet werden, eigentlich dieser Ich-Träger. Aber als Baum, ein Baum zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ganz voller Leben. Das ist das Wichtige drinnen. Und aus den Quellen, wo die Wurzeln hineinlangen, da fließt alles Mögliche hinein an Kräften, die der Mensch braucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder drei Wurzeln, das ist interessant, hängt wieder mit den drei Seelenkräften in Wahrheit zusammen. Jetzt gehe ich doch ganz kurz darauf ein. Das eine hat zu tun mit dem Denken, das andere mit dem Fühlen, das andere mit dem Wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wollen hängt zum Beispiel dann auch zusammen mit dem Karma, mit dem Schicksal des Menschen. Daher liegen dort an dieser Quelle, an der Quelle Ur, liegen dann später die Nornen, die Schicksalsgöttinnen, die den Schicksalsfaden des Menschen weben, spannen und auch abschneiden. Also die letztlich dann verwalten, wie das Seelische des Menschen sich weiterentwickelt, wie das Ich sich weiterentwickelt, im Zuge in Wahrheit verschiedener Inkarnationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steckt dann in Wahrheit auch im Hintergrund drinnen. Gut, wie geht es weiter? Wir haben jetzt die Weltenesche Yggdrasil. Die ist also gepflanzt von Odin, Willi und We.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind also vor allem einmal Bäumepflanzer. Und aus diesen Bäumen entstehen dann von selbst auch weitere Bäume. Also sie pflanzen sich fort und eines Tages kommen sie an den Meeresstrand und auf dem Strand wächst eine Ulme und eine Esche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus dieser Ulme und Esche entsteht das erste Menschenpaar auf Erden. Ask und Embla genannt in der germanischen Mythologie oder Askar manchmal mit einem R noch hinten dran. Ask und Embla, die entstehen aus den Bäumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Übrigen ein Bild, das in anderen Mythologien bei anderen Völkern auch vorkommt. In der biblischen Geschichte haben wir den Garten Eden mit allen möglichen Bäumen drinnen, mit dem Baum des Lebens drinnen. Aber da kommt Adam und Eva nicht aus dem Baum heraus, sondern um den Baum oder so schlängelt sich dort die Schlange, der Lucifer, die alte Schlange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der germanischen Mythologie, aber auch in anderen Mythologien entsteht das erste irdische Menschenpaar aus diesen Bäumen. Darf man sich immer bitte noch natürlich nicht so vorstellen, wie jetzt Bäume da draußen sind. Man muss denken, dass die Zeit der Zeit entspricht, wo zum Beispiel Erde und Mond keineswegs noch voneinander getrennt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir ja das letzte Mal davon gesprochen. Das irdische Paradies, das betrifft eine Zeit, wo Erde und Mond noch miteinander verbunden sind. Der Mond hat sich erst in der Folge, in den Nachwirkungen des Sündenfalls herausgelöst von der Erde, weil die Menschen wurden jetzt da hinunter gestürzt auf das viel engere, dichtere, was sich da herausglittert und der Mond geht heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit geht aber das Paradies, das irdische Paradies für sie verloren. Aber dieses irdische Paradies war eben Mond plus Erde damals noch. So in etwa muss man sich auch vorstellen, die Schilderungen, die jetzt in der germanischen Mythologie sind, die passieren auch nicht so auf unserer Erde, wie sie heute ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss davon sprechen, dass das alles passiert genau zu der Zeit, wo Erde und Mond noch miteinander verbunden sind. Davon haben wir ja auch letztens gesprochen oder überhaupt schon öfter gesprochen, dass eigentlich in der lemurischen Zeit das passiert, dass der Sündenfall dort passiert, dass in der Folge des Sündenfalls die Menschen in den viel dichteren Bereich hineinversetzt werden und der Mond die verhärteten Kräfte mitnimmt. Die Menschen es dadurch aber schwer haben, sich jetzt auf Erden zu inkarnieren in Wahrheit, weil eben die verhärteten Kräfte des Mondes noch drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Sündenfall gehen aber gerade die durch, diese Verhärtung, die da passiert, durch die Mondenkräfte, die das am besten noch aushalten. Das ist im Wesentlichen eben das Urpaar Adam und Eva in der Bibel. Die halten das aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner spricht öfter davon, dass im Wesentlichen dieses Urpaar mit einigen Nachkommen dann sozusagen ausgehalten hat, diese Verbindung. Ist aber alles noch nicht im so dichten Physischen, wie wir es jetzt haben. Also ist von Menschen, so wie wir ihn heute angreifen können, noch lange keine Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir müssen uns das alles denken, jetzt wo wir in der Schilderung stehen, im astralisch ätherischen und ganz dünnen physischen Bereich. Dort spielt sich das ab. Äußerlich hätte man da von Menschen, so wie wir ihn kennen, noch gar nichts gemerkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch gar nichts. Aber es ist eben das eine große Gebilde da, das Erde und Mond umfasst. Und nur durch den Mond erfolgt Verhärtung, Verhärtung, Verhärtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, die Zeit, wo die Menschen leben im Paradieseszustand, das ist also ein Zustand, der noch ganz im Ätherischen ist. Daher eben auch dort der Baum des Lebens nach der Schilderung der Genesis, also der Bibel. Ist ganz in diesen Lebenskräften noch drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, und das ist dann ja die Tat, das haben wir das letzte Mal besprochen, des Monden Elohims Jahwe, der der führende Elohim ist, oder der stärkste der Elohim ist. Die Frage ist auch aufgetreten, ja wieso ist er der stärkste? Wieso gerade der? Naja, er beweist seine Kraft dadurch, dass er als einziger der Elohim mit diesen verhärtenden Kräften des Mondes fertig werden kann. Die anderen sechs Elohim können das nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die leben in der Sonne sozusagen, die Sonne hat sich etwas früher schon abgetrennt, über das haben wir auch schon gesprochen, über diese kleinen Unterperioden, die es gibt, also die polarische Zeit, da war alles, was unser Sonnensystem bildet, noch ein Einheitsbrei. In der hyperboräischen Zeit, die folgt, trennt sich Sonne und Erde, die aber noch den Mond in sich hat. Und erst in der lemurischen, sogenannten lemurischen Zeit, dritte kleine Unterperiode, also das ist noch eine Unterperiode von den sieben Formzuständen, jeder Formzustand gliedert sich in sieben Hauptzeitalter, und da ist eben das erste das polarische, als zweites folgt das hyperboräische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hyperboräische ist eben das, wo die Sonne sich trennt, wo die Planeten herausgehen, wo eben auch die Erde herausgeht, aber die Erde noch den Mond in sich hat. Und in ähnlicher Weise wahrscheinlich bei den anderen Planeten, die ja auch in Wahrheit eine ganze Menge Monde haben. Also das ist noch ein nächster Schritt, und der nächste Schritt passiert eben in der lemurischen Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die lemurische Zeit ist die, wo im Übergang, also am Ende der hyperboräischen Zeit kann man sagen, spielen die Geschichten, die in der Bibel geschildert werden, eben das Sechs-Tage-Werk und das alles, im nächsten Kapitel geht es schon über, ist schon Übergang eigentlich in die nächste Epoche, geht es schon in die lemurische Zeit hinüber, das heißt, da im Übergang von der hyperboräischen Zeit in die lemurische Zeit findet dieses Geschehen statt, dass es im zweiten Kapitel der Genesis geschildert wird, Garten Eden, und dann der sich anschließende Sündenfall, der etwas zu tun hat mit der Verhärtung, die durch die Mondenkräfte passiert ist. Und die, wo der Mensch mit auch eine Rolle spielt, sagen wir es einmal so, dass diese Kräfte wirksam werden, weil der Mensch, der da entstehen soll, eben heranzieht, mal namentlich die luziferischen Kräfte, die stürzen sich drauf, und wenn sich der Luzifer dann darauf stürzt, dann werden besonders stark aktiviert, aber auch unten in der Erde jetzt, durch Ariman, die asurischen Kräfte, und auch die soratischen Kräfte, wird dort die Verhärtung vorangetrieben. Also das ist auch wichtig zu sehen, dass das im Hintergrund sozusagen passiert, dass durch den luziferischen Eingriff auf der anderen Seite unten die arimanischen Kräfte, die asurischen Kräfte, die soratischen Kräfte sehr erwecksam werden, die hängen alle zusammen mit diesen verhärtenden Mondenkräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es wird eben jetzt dann durch Yahweh, Elohim, das Schlimmste verhindert, dass es eine zu starke Verhärtung stattfindet, es wird ein eigener Körper jetzt herausgesondert, eben der Mond, in dem sich alle diese verhärtenden Kräfte, besser gesagt nicht alle, aber ein großer Teil dieser verhärtenden Kräfte konzentriert, der wird herausgenommen, und die Erde behält zwar noch, gar nicht so wenig, auch noch verhärtende Mondenkräfte in sich, aber so, dass ein Maß ist, dass der Mensch sich trotzdem entwickeln kann hier und nicht gleich alles geschluckt wird von den Widersacherkräften. Im Übrigen hätten sie sich da auch noch nichts so Gutes getan, weil dann hätten sie den Menschen noch in einem ganz frühen Entwicklungsstadium geraubt und er hätte gar nicht so große Kräfte mitbringen können, als er sie jetzt und in der näheren Zukunft mit hineinbringen könnte in ihr Reich. Also, das ist sehr interessant, weil die dunklen Kräfte, also die arimanischen, asurischen, suratischen Kräfte, natürlich schon von Anfang gern hingreifen wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hatten nicht, wenn man es jetzt in menschlichen Ausdrücken sagt, die Geduld, zu sagen, jetzt warten wir mal, bis der Mensch sich genug entwickelt hat, und dann schnappen wir ihn uns. Nein, sie greifen sofort nach ihm. Sie greifen sofort nach ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eben, dass sie nicht so stark greifen können, dafür sorgt Yahweh, Elohim, dass er also die stärksten, verhärtenden, materialisierenden Kräfte herausnimmt in Form des Mondes. Im Übrigen, der Mond dann ja sogar Sitz wird der weisen Mondenlehrer, die dann später die Menschen auf Erden belehren werden. Auch noch interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade durch Yahweh und im Gefolge von Yahweh sammeln sich dort Wesenheiten, die gerade besondere Helfer der Erde auch sein können und für die Entwicklung der Menschheit sehr, sehr wichtig sind. Der Mond ist sowas Zwiespältiges irgendwo, hat zwei verschiedene Gesichter, so wie Vollmond und Neumond. Und dazwischen Janusgesichtig, hell und dunkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Mit den Mondenkräften ist es halt so, wir haben vor allem das Problem, das Problem mit den Mondenkräften, die noch in der Erde geblieben sind, die noch da sind. Mit denen haben wir das große Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Mondenkräften, die rausgegangen sind, haben wir gar nicht das Problem, sondern das Problem mit den Kräften, die noch drinnen geblieben sind. Das heißt, indem Yahweh Elohim den Mond herausgezogen hat, hat er dadurch aber auch diesen armenischen, asurischen, soratischen Kräften eine ganze Menge weggenommen. Mit dem sie hier auf der Erde nicht mehr operieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Teil ist eigentlich weggezogen worden. Daher so ganz wichtig, dieses Werk des Monden Elohims Yahweh, der teilweise auch wieder verteufelt wurde sogar. Gerade in der Zeit, als Christus auf der Erde gelebt hat und danach, also in den zwei Jahrhunderten danach, über das haben wir schon gesprochen, wo die Gnosis aufblüht, wo das alte Mysterienwesen wieder erneuert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber teilweise verzerrt eben auch die geistigen Tatsachen. Da haben ja viele auch ganz stark gewettet gegen den Yahweh Elohim. Und der Yahweh ist eigentlich der böse Weltenbaumeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ist schuld, dass das alles materialisiert. Der hat verhindert, dass die Menschen geistig geblieben sollen, weil viele Gnostiker haben gestrebt nach dem Aufgang eigentlich in das Pläroma. Das Pläroma ist aber die Gemeinschaft der Elohim auf der Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit denen soll sich der Mensch verbinden. Über das haben wir schon gesprochen, das letzte Mal das Entwicklungstempo, das dort herrscht, könnten wir niemals mithalten. Niemals mithalten und dabei zugleich freie Menschen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wären wir reine Mitläufer sozusagen dort oben. Also die Freiheit können wir nur hier auf Erden entwickeln. Daher war es ganz wichtig, dass wir dorthin versetzt worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass Yahweh Elohim mitgeholfen hat, diese Erde zu einem Platz zu machen, auf dem die Menschen sich entwickeln können. Und dass da eben nicht zu wenig Sonnenkraft da ist, aber eben auch nicht zu viel. Und dass die stärksten verhärteten, materialisierenden Kräfte hinausgezogen sind, aber doch nicht alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sodass der Mensch wirklich auch hier den festen Boden betreten kann. Und hier seine Freiheit holt. Ja sogar eben auch in Wahrheit an den Bereich herankommt, wo die Widersacher, nämlich die ganz gefährlichen Widersacher, die uns in die schwarze Magie hineinführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarze Magie heißt nichts anderes in letzter Konsequenz, als dass damit ein ganz anderer geistiger Entwicklungsweg verbunden ist. Eben die Impulse, die mit Ariman, mit den Asuras und insbesondere mit den soratischen Wesenheiten verbunden sind. Und die eine eigene Welt machen wollen, die in gewisser Weise bis in alle Ewigkeit eine materielle Welt sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Bild, das dahintersteckt. Ja, wir waren also auch noch bei der germanischen Mythologie. Gehen wir jetzt vielleicht über uns das Bild des kosmischen Menschen, der aus dem Makrokosmos kommt und dann hier zum Mikrokosmos wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schauen wir uns das an, wie es woanders, wie es zum Beispiel in der Kabbalah geschildert wird, wie es aber vor allem auch in vielen mittelalterlichen Schriften zu finden ist. Die Kabbalah kommt aus dem Judentum, hat sich aber entwickelt zu einer Zeit, die auch schon so um die Zeitenwende herum ist. Sie hat ihre Ursprünge ein bisschen früher, es geht aus von der sogenannten Thronwagenmystik, und mit der fängt es an irgendwo, auf die wir jetzt nicht im Detail eingehen, und reift dann aus in den schon mehr oder minder christlichen Jahrhunderten, das heißt in der Zeit nach dem Mysterium von Golgatha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da reift sehr viel aus. Die Kabbalah hat dann große Fortschritte gemacht, schon in der Neuzeit auch, also Beginn der Neuzeit, das heißt 15. Jahrhundert, 16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert, da ist sehr viel entstanden und ausgefeilt worden. Und im Mittelalter, aber auch in den Übergang in die Neuzeit hinein, finden sich dann auch Bilder im Christentum letztlich, halt nicht direkt in der theologischen Lehre, aber sozusagen in der Geheimlehre, die dahintersteckt, und findet man im Mittelalter immer wieder Bilder des Tierkreismenschen. In der Kabbalah findet man den Adam-Katmon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Adam-Katmon, das heißt übersetzt nichts anderes als der kosmische Adam. Wo findet man den? Jetzt haben wir vorher eh schon sehr allgemein davon gesprochen, jetzt nehmen wir es ein bisschen konkreter. Es hängt zusammen mit dem Tierkreis, mit den Tierkreiszeichen auch, und zwar mit den geistigen Wesenheiten, die dahinterstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, wir haben die zwölf Tierkreisbilder, bei uns zumindest, ist aber in anderen Kulturen auch, also die zwölf Zahlen, die sprechen dann manchmal von anderen Sternbildern, oder benennen sie anders, das macht aber nichts aus. Es sind tatsächlich also zwölf Tierkreiswesenheiten, die dahinterstehen, und diese Tierkreiswesenheiten zusammen schaffen die menschliche Gestalt. Stehen also im Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit zählen die Tierkreiswesenheiten zur Hierarchie der Cherubim, die stehen über den Göttern im engeren Sinne. Also Götter im engeren Sinne sind zum Beispiel die Elohim, also auch Geister der Form genannt, sind die Geister der Bewegung, die Dynamis, und die Geister der Weisheit. Also überall, wo so in den Mythologien von Göttern direkt gesprochen wird, bezieht sich das auf Wesenheiten primär aus diesem Bereich, also Elohim, Geister der Bewegung und Geister der Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt eben noch was drüber, und die Tierkreiswesenheiten stehen deutlich darüber. Da gibt es eben die Trone, die Cherubim und die Seraphim. Cherubim sind also die Tierkreiswesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben einen großen Einfluss auf die Entwicklung überhaupt unseres ganzen Sonnensystems. Und auf die Entwicklung des Menschen. Ist also sehr kompliziert, weil wir haben gesprochen zum Beispiel davon, ja jetzt sind sie ja eigentlich das, was in der Bibel als Gott genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde. In Wahrheit heißt es ja, im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde. Naja, diese Elohim gehören also zu diesen, wenn man so will, kleinen Göttern, also zu diesem Götterbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass der Mensch daraus wird, dazu war notwendig erstens einmal, dass durch die Gemeinschaft der Elohim der Christus wirkt. Das haben wir auch schon gesprochen. Dort, wo die Elohim zu sprechen beginnen, denn wie schaffen sie? Sie schaffen, indem sie sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird immer gesprochen, sie sprechen aus. Vajomar Elohim, jehior, vajior. Es sprachen die Elohim, es werde Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ward Licht. Also sie sprechen es aus, aus diesem Aussprechen heraus, werden dann auch andere Wesenheiten tätig, weil sie das ja gar nicht allein machen, sie sind sozusagen nicht die Handwerker, sondern sie sind die Architekten des Weltenplanes, wenn man so will. Sie arbeiten also aus, wie dieses Gebilde werden soll, das da als Welt entsteht, als unser Sonnensystem entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man kann durchaus sagen, sie sind ein Vergleichsbild, sie sind die Architekten unseres Sonnensystems, aber sie sind nicht die Handwerker. Und zu den Handwerkern gehören dann die Urenge, sie sind die Dienstbaren Geister, könnte man sagen, der Elohim. Archei werden sie auch genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe ich auch schon erwähnt, dass in der Bibel das in versteckter Form darin vorkommt, deutlich im hebräischen Urtext, in den Übersetzungen wird es dann noch schwammiger, aber es ist schon im hebräischen Urtext nicht mehr so ganz klar, weil wenn man es ganz klar sehen würde, müsste man wissen, die Schöpfungstage, die sieben Schöpfungstage, habe ich das letzte Mal erzählt, sind sieben Urengel, die sieben großen, sieben große Urengel, nicht Erzengel, Urengel, sieben Urengel, das sind die sieben Schöpfungstage. Das heißt, die Schöpfungstage sind in Wahrheit nicht so einfach als Zeiträume zu nehmen, sondern das sind Wesenheiten, die etwas tun und die sich abwechseln in ihrem Tun. Sieben Tage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die Elohim sind die Architekten, die Urengel sind, die diese Werke ausführen in den entsprechenden Schöpfungstagen. Und was tun sie jetzt, um bis dorthin zu kommen, dass am sechsten Tag der Mensch geschaffen werden kann, nach dem Bilde der Elohim, nach dem gemeinsamen Bilde der Elohim. Und zwar auch deutlich im Übrigen, was auch in den anderen Mythologien vorkommt, es wird ja gesagt am sechsten Schöpfungstag, also eben, dass die Elohim den Menschen nach ihrem Bilde schaffen wollen, es wird sogar noch einmal wiederholt drinnen, also nach ihrem Gleichnis sollen sie geschaffen werden, und zwar männlich-weiblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist in den deutschen Übersetzungen schon wieder unscharf, man könnte dann aha, es wird ein Männlein und ein Weiblein geschaffen. Man fragt sich dann, wie passt das wieder zusammen mit der Geschichte im zweiten Kapitel der Genesis, wo der Adam aus der Ackererde geschaffen wird und so weiter, und dann aus seiner Rippe die Eva entsteht. Was ist damit gemeint? Es ist ein zweigeschlechtliches Wesen, das entsteht, also der Ur-Adam ist weder Mann noch Frau, sondern er ist beides.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist beides. Dass diese Eigenschaft, weil er ja damals noch ein wirklich, könnte man sagen, göttlicher Mensch ist, also ein ganz reiner Mensch ist, da ist also diese Geschlechtertrennung noch nicht erfolgt. Die kommt dann erst in der Folge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit wir nicht zu weit abschweifen, ihr seht, das ist schwierig, das Thema. Wir waren also beim Tierkreis. Beim Tierkreis bei den Cherubin, also das heißt, die Cherubin, diese Tierkreiswesenheiten wirken an dem Ganzen auch mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben die Elohim, wir haben den Christus, der durch sie wirkt, der immer das Wort als das wirksame Weltenwort in ihnen ist, also das heißt, wenn die Elohim sprechen, spricht der Christus eigentlich durch sie. Das ist wichtig. Und dazu kommen jetzt die Wirkungen der Cherubin, der Tierkreiswesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist in der Bibel jetzt nicht so scharf betont drinnen. Es kommt aber dann ganz deutlich eben in der Kabala heraus, also in der, wenn man so will, jüdischen Geheimlehre. So geheim war es im Übrigen gar nicht, auch damals nicht, nur die meisten haben es nicht verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in der Kabala wird eben gesagt, also am Anfang, das was eigentlich geschaffen wurde, als die Rede ist, dass der Adam geschaffen wurde und eben namentlich der Adam geschaffen wurde, von dem jetzt im zweiten Schöpfungstag, im zweiten Kapitel der Genesis die Rede ist, dort kommt es dann ganz, steht es im Hintergrund, dass dieser Adam eigentlich ein Abbild der Kräfte dieser zwölf Tierkreiswesenheiten ist. Diese zwölf Tierkreiswesenheiten arbeiten zusammen und aus diesem Zusammenarbeiten dieser Tierkreiswesenheiten, Zusammenarbeiten mit den Elohim, Zusammenarbeiten mit dem Christus, der durch das alles wirkt, aus dem entsteht jetzt die Menschengestalt. Und das war den Menschen, also den Kabalisten bewusst, das war auch bewusst aber den nichtjüdischen, den christlichen, mittelalterlichen Menschen und daher hat man den Tierkreismenschen sehr gerne gezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich unsere menschliche Gestalt entsteht durch diese zwölf Kräfte der Cherubin. Dadurch entsteht die Menschengestalt. Es beginnt oben mit dem Tierkreiszeichen Wider, also das heißt mit dem Cherubin, der zuständig ist für das Tierkreiszeichen Wider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was die Stirne baut, den Kopf baut, das da oben, der Wider, das hat was mit dem Stoßen mit der Stirne zu tun, wir machen das auch, wir stoßen halt jetzt vor allem mit unserem Denken. Da ist ganz stark die Kraft drinnen, das heißt wir haben doch auch was verinnerlicht davon. Was kommt als nächstes? Der Stirnacken, der Stier ist das nächste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese ganz starken Kräfte, die da drinnen sind, sind starke Muskeln eigentlich, die da drinnen sind. Wenn sich die Muskeln da verspannen, dann kriegt man Kopfweh zum Beispiel. Also man muss schauen, dass unser Denken zum Beispiel nicht zu stark das hinten versteift, da die Muskeln und dass das elastisch bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, dass auch der Stier zur Geltung kommt, weil sonst wird er hart da oben. Also der Stier, dann kommen die Zwillinge, die Arme, die Hände, überhaupt alles, was die zweiseitige Symmetrie des Menschen ausmacht, also die Symmetrie an der Mittelachse ausmacht. Das ist bei anderen Tierkreiszeichen auch noch drinnen irgendwo, also wenn man an die Fische denkt, sind ja auch zwei Fische gezeichnet zum Beispiel, aber ausgehend tut das also von den Zwillingen ursprünglich einmal, das hängt damit zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann, was kommt als nächstes? Der Brustkorb hat mit dem Krebs zu tun. Tierkreiszeichen Krebs, der Krebs, der sich zurückzieht oder herauskommt. Einatmen, ausatmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt. Und die Krebse zum Beispiel oder so, die es in der Natur gibt, sind erste Versuche, so etwas in der materiellen Welt zu gestalten. Es gelingt also dann äußerlich, obwohl es im Geistigen schon alles da ist, jetzt wird es in das Seelische übersetzt, es geht in die Ätherkräfte hinein, aber es wird lange noch nicht geschafft, das alles in einer Gestalt zu vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind wir vom Kopf, vom Vita, über den Stier zu den Zwillingen bis zum Krebs gekommen. Na ja, jetzt geht es weiter. Der Bauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauch mit den ganzen inneren Organen, was da drinnen ist. Jungfrau. Bauch ist die Jungfrau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie geht es weiter? Wie geht es weiter? Die Waage, die Waage, die im Übrigen sehr viel mit dem Gleichgewichtssinn zu tun hat. Ist das nächste, was kommt? Bitte? Ah, den Löwen habe ich vergessen, genau. Den Löwen da drinnen habe ich vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke. Ja, der ist drinnen. Er steckt eigentlich drinnen, also vor allem dann hängt mit dem Herz zusammen, auch mit den Herzkräften sehr stark zusammen, also während der Krebs mit der Atmung zu tun hat, der Löwe hängt mit dem Herzen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich ein Nebensatz, ich werde es dann später genauer ausführen, die Organe wie Herz und so weiter haben auch was mit den Planeten zu tun. Das ist also der nächste Punkt. Also es ist der ganze Tierkreismensch hängt nicht nur mit den Tierkreiszeichen zusammen, sondern da drinnen sind die Planeten, die sich bewegen und was tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die bauen dann im Inneren was. Das heißt, die Tierkreiswesenheiten bauen vor allem einmal die äußere Gestalt. Oder das Gesamtgerüst, wenn man so will, des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das, was dann als lebendige Organe hineinkommt, da hängen die Planeten sehr viel zusammen. Gut, also der Löwe, dann haben wir jetzt die Jungfrau und die Waage. Die Waage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich ganz die Mitte des Menschen. Gleichgewichtssinn ist ganz wichtig, auch für unser Ich, dass wir dieses Gleichgewicht haben. Da braucht man sich nur auf ein Bein stellen, Augen zumachen und man merkt, wie man ununterbrochen austarieren muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das tun wir untertags ununterbrochen. Wenn wir gehen, wenn wir stehen, immer pendeln wir da aus. Nur ist das meistens nicht bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben nur, wenn wir so die Sondersituation machen, auf einem Bein stehen und dann noch Augen zu, dann wird es nicht mehr besonders schwer, dann merkt man, dass man wie bitter unten schwankt. Und vielleicht sogar, wenn man nicht aufpasst, wirklich hinfällt. Wenn man sich an Fixpunkten wenigstens äußerlich anhalten kann, optisch geht es noch leichter, als wenn ich Augen zu, nur seelisch innerlich bei mir bin und plötzlich, wo bin ich? Das ist nämlich eine ganz starke Ich-Tätigkeit, dieses Austarieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und an dem spüren wir uns als Ich sehr stark in Wahrheit. Nur bleibt es normalerweise im Unterbewusstsein. Aber es ist eines der ganz starken Dinge, an denen wir uns spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist das Ich drinnen, das Ich kämpft mit den schweren Kräften. So, wie geht es weiter? Von der Waage geht es jetzt runter zu den Oberschenkeln zum Schützen. Dein Skorpion habe ich schon wieder vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke. Seht ihr? Zusammenarbeit. Also, der Skorpion hat was zu tun einerseits und hauptsächlich mit den Reproduktionskräften, Fortpflanzungskräften, also Geschlechtsorgane dieses, also ganz was wichtiges eigentlich, weil sonst gibt es keine Menschheit auf der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat aber auch etwas zu tun mit den Verstandeskräften. Ganz interessant. Also, da wirkt etwas auch hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Skorpionkräfte haben etwas Tötendes. Der Skorpion ist der, der sogar sich selber tötet. Das machen wir, um unser Denken zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir töten unser eigenes Geistiges ab, lähmen es ab auf jeden Fall, und dann haben wir unsere mehr oder weniger abstrakten Gedanken. Was eigentlich das ganze komplizierte Bild wäre, was wir jetzt immer haben, weil das ist in uns ununterbrochen in Tätigkeit, da wirken alle diese Kräfte mit, eigentlich müsste man das alles miterleben, und dann wäre das unser Denken. Das ist das wirklich große kosmische Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Denken, das uns der Michael gegeben hat, und wir noch nicht so ein wichtiges genommen haben. Dieses Weltendenken eigentlich. In diesen großen Dimensionen, in diesen geistigen Dimensionen denken zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Skorpion sozusagen reinkommt, diese Kräfte, dann töten sie das Ganze ab, und dann kommt die nüchterne Logik raus. Die soll sein, es ist notwendig, es ist notwendig für die Menschheitsentwicklung, aber man sieht also, dass das eigentlich einerseits hängt der Skorpion mit den Fortpflanzungskräften zusammen, also mit den lebensspendenden Kräften, einmal von mir aus im äußeren Sinn, aber auch im erweiterten Sinn, hängt er mit den lebensspendenden Kräften zusammen, aber er hängt auch mit den tötenden Kräften zusammen, und er ist sogar aber auch dann, wie alles, was eigentlich Gift ist, ist es auch Medizin. Kann auch heilend wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz interessant. Also da sind Gegensätze ineinander vereint, in gewisser Weise. So, aber jetzt kommen wir wirklich zum Schützen, Oberschenkel, wenn man so einen richtigen Bogen spannt, merkt man, da brauche ich die Muskeln auch, aber ich brauche auch die Muskeln da unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz, ganz stark. Wenn man das Bild mit dem knierenden Schützen hat, da spürt man, da sind immense Kräfte drinnen. Das sind die stärksten Muskeln, die wir haben, die Oberschenkelmuskeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da ist eine immense Kraft drinnen, eine immense Willenskraft da drinnen. Sowohl im Äußeren tun, aber auch, man kann es natürlich auch ins Seelische hineinschicken, dann ist es eine starke seelische Kraft, die da drinnen ist. Also ein Schütze, der die Schützekräfte in sich stark hat, der wird einen starken Willen entwickeln, der weiß, was er will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist also auch für die Ich-Entwicklung sehr, sehr wichtig, das zu haben. Ja, dann kommen die Knie, da sind die Kniegelenke, die Sprunggelenke, Steinbock, die sind stark in diesen Gelenken drinnen, dann können sie so toll springen, dann muss man da ganz, ganz stark drinnen sein. Aber denkt im Hintergrund immer mit, das sind alles zugleich in Wahrheit seelische Kräfte, die wir haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was da äußerlich ist, was wir angreifen können, das ist nur der Abglanz davon. Das ist eigentlich nur der Abglanz davon. Und an dem, dass wir den haben und, jetzt sag ich einmal, zu tragen haben daran und uns mit dem auch abmühen müssen, es lernen müssen, damit umzugehen, schon zum Beispiel das Kind, wenn es gehen lernt oder was, muss ja alles diese Kräfte in Bewegung setzen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der eigentliche Erfolg dann für die Zukunft ist der, was davon alles ins Seelische hineingeht. Das sind alles Dinge, die im Seelischen auch arbeiten. Ganz wesentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, dann geht es weiter zu den Unterschenkeln. Da ist der Wassermann. Der Wassermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild kommt daher, dass man durchs Wasser, durchs fließende Wasser wartet und das spürt, dass es wieder was fließt, um die Wadeln herum fließt. Das ist das Bild des Wassermanns. Diese Kräfte bauen, dass es damit hängt, also diese Cherubim zusammen oder der Cherubim, nicht nur der, weil er hat immer Begleiter auch, die eben mit dem Bau dieser Kräfte zusammenhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einfluss dahinter, der steckt, liegt in den Tierkreiswesenheiten. Nicht in den äußeren Sternen, dass da irgendwelche Strahlungen kommen, aber in den geistigen Kräften. Die bauen das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zum Beispiel, wenn wir zu einer neuen Inkarnation runtergehen, wirken die mit. Die sind beteiligt dabei. Die müssen was tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können das selber alles noch nicht. Wir werden irgendwann einmal so weit sein, dass wir das können. Dann ist die Auferstehung vollendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann werden wir allerdings nicht so einen Körper haben, aber wir werden die ganzen seelischen Kräfte haben, die wir jetzt auf dem Umweg, dass wir mit unserem Körper umgehen und bauen, bis dass man in den materiellen Körper baut. Irgendwann werden wir den so nicht mehr haben, aber wir werden es als Auferstehungskraft haben, dann werden wir es als geistige Kraft haben. Also die geistige Kraft, ein physisches zu schaffen, das sowas kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn wir uns selber nicht mehr verkörpern. Aber wir werden das als geistige Fähigkeit, als seelische Fähigkeit haben. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem heraus wird dann irgendwann einmal das kommen, wovon wir schon öfter gesprochen haben. Wenn diese ganze große Entwicklung durch die sieben planetarischen Zustände, kosmischen Zustände vom alten Saturn bis zum Vulkan vorbei ist, dann sind wir so weit, selber kleine Götter zu werden. So wie es die Elohim jetzt wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt zumindest ein ganzes Weltsystem, ein Planetensystem von hier aus zu schaffen. Und wir können es dann deswegen, weil uns eben die Hierarchien, die über uns stehen, die im Dienste der Gottheit arbeiten, uns letztlich unseren physischen Leib, sogar unseren physisch-stofflichen Körper dann letztlich gegeben haben, das Stoffliche hat uns mehr der Areman gegeben, ist egal, aber der Plan dahinter, den haben uns die Cherubim gegeben, damit wir später lernen, sowas Kosmisches. Nicht gleich einen ganzen Tierkreis zu machen, aber immerhin ein Planetensystem zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Blick in die Zukunft. Und als letztes gehören jetzt noch die Fische dazu, von den Tierkreiszeichen, die mit den Füßen zusammenhängen. Das ist, wie gesagt gerade Fische, wie kommt man drauf? Wenn ich mir so meine Füße anschaue, ja, im Wasser plansche ich auch gerne mal, aber dann beneide ich die Fische, wie die locker da drin schwimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist das, dass die Füße, die menschlichen Füße, wenn sowas hat kein Tier, nicht einmal die Affen haben das. Nicht einmal die Menschenaffen haben das in der Ausführung, wie es der Mensch hat, mit diesem Bogengewölbe, das da drinnen ist, das ganz absolut gebaut ist auf dem aufrechten Gang, dieser elastische Bogen, den wir haben. Die Affen haben alle Blattfüße, sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich schon vom Fußbau her nicht geeignet für durchgehend aufrechte Haltung. Sie versuchen zwar hochzukommen, sie können eh ganz gut schon, aber trotzdem ist es unbeholfen. Im Vergleich zum Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir könnten unsere aufrechte Haltung nicht haben, wenn wir nicht diesen Bogen hätten drinnen. Dass wir es geschafft haben, diese Brücke da zu bauen. Und eigentlich mit wenig Substanz eigentlich den Boden zu bewirken im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dafür aber ganz elastisch zu sein, also federn zu können. Diese Beweglichkeit ist unheimlich wichtig, dass wir die aufrechte halten können. Das heißt aber, wir können uns dadurch ideal mit dem Boden verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz ideal. Mit zwei Füßen und nicht mit vier Pfoten. Auch wenn die Pfoten eh schon mehr bei den Affen zum Beispiel Hände oder Füße geworden sind, aber sie sind noch nicht menschlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist es noch nicht ganz gelungen. Und eben die ganze Tierwelt also gerade bei den höheren Tieren kann man das eigentlich sehr leicht sehen und das ist etwas, was Goethe zum Beispiel so deutlich gesehen hat. Klar hängt es zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur hat er nie gesagt, der Mensch stammt vom Affen ab, sondern eher hat es deutlich so ausgesprochen, wenn ich die Tierwelt, zumindest die höhere Tierwelt, die Säugetiere verstehen will, die Wirbeltiere verstehen will, dann muss ich als Bild den Menschen hernehmen. Von dem her kann ich alles verstehen und kann dann sehen, jede dieser Tiergruppen ist eine einseitige Entwicklung, wo etwas, was bei Menschen zwar auch da ist, aber gemildert da ist, dort extremer geworden ist. Also es ist das Kopfprinzip sehr stark da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht aber in die Schnauze nach vorne zum Beispiel. Oder es ist ein mittleres Prinzip sehr stark da. Also beim Löwen zum Beispiel ist es gar nicht so, dass es die starke Schnauze ist, es ist vor allem der mächtige Brustkorb, der da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das mittlere Prinzip zum Beispiel, das ganz ganz stark ausgebildet ist und dann hat der Löwe auch ein sehr sehr starkes Herz, das das aushält. Was beim Löwen wieder ganz schwach ist, ist aber dann eigentlich die Verdauungsregion, die jetzt wieder beim Stier oder bei der Kuh sehr stark ausgeprägt ist. Die Kuh lebt eigentlich fürs Verdauen die ganze Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Löwe braucht natürlich auch das Verdauen, dann schläft er halt, dann interessiert ihn auch kein Beutetier in Wahrheit, da kann es vorbeispazieren, im Grunde wenn er satt ist, ist er satt aus. Also auch das als Bild dafür, dass im Tierreich eben auch dort wo Jagdtier und Beutetier ist, dass das schon wunderbar dadurch ausgeglichen ist, wenn das Jagdtier, der Jäger satt ist, ist die Beute nicht existent für ihn. Sie ist nicht Beute, der kann es vorbeimarschieren wie man will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein Löwe wird sich dann aufraffen die Beute zu erweisen. Dann wird er die ganze Kraft, die er jetzt sammeln will durch die letzte Beute, die er erst verdauen muss, durch die er erst seine Kraft aufbauen muss, das wird er verschleudern einfach. Das wäre völlig unsinnig das zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich denkt der Löwe nicht, dass das unsinnig ist. Beim Löwen ist es einfach so, dass er dann die Beute im Grunde gar nicht als Beute erkennt, nicht registriert. Er sieht sie anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, der Löwe sieht die Welt anders, wenn er hungrig ist und er sieht sie anders, wenn er gesättigt ist. Unter Umständen sieht er es dann gar nicht, weil dann hat er die Augen zu. Das interessiert ihn das nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber natürlich die Ohrengeräusche schon, weil Gefahrgründe kommen. Das ist schon da. Dann ist er schon sehr schnell wach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also jedenfalls in der freien Wildbahn. Ja, also damit haben wir so ein bisschen den Tierkreis Menschen durch. Und dieses Bild findet man etwas anders auch in der Kabala drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt aber auch kabalistische Zeichnungen, wo ganz deutlich das auch genau an der Menschengestalt eingezeichnet ist mit den Tierkreiszeichen. Aber das werden wir heute nicht mehr schaffen, das noch weiter zu spinnen. Vielleicht bringe ich nächstes Mal noch ein paar Beispiele dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eins ist noch wichtig zu erwähnen, das Planetensystem. Habe ich schon heute angesprochen. Die Planeten hängen mit den inneren Organen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Herz zum Beispiel mit der Sonne. Die Venus hängen da mit den Nieren, mit da hinten zusammen. Und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich will es jetzt gar nicht im Detail. Es wird dann wieder zu lang für heute, glaube ich. Können wir auch noch das nächste Mal ein bisschen ansprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlunge mit dem Merkur einatmen, ausatmen und so weiter. Gehirn ist der Mond. Genauso wie die Fortpflanzungskräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, unten oben. Haben wir beim Skorpion heute schon irgendwas gesprochen. Fortpflanzungskräfte hat was zu tun mit Denken, auch wenn der tötende Stachel kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es Beziehungen zueinander. Das sind die Dinge, mit denen sich Geistesforscher der älteren Zeiten, sprich Okkultisten, Seher und dergleichen, sich beschäftigt haben, diese Zusammenhänge zu verstehen. Wie der Mensch aus dem ganzen Kosmos herausgeholt ist, wie der Mensch eigentlich seines Ursprungs nach ein Adam-Katmon ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kosmischer Mensch, in dem ist aber die ganze Menschheit im Grunde beschlossen. Und aus diesem kosmischen Urbild heraus, das realisiert sich halt dann in jedem einzelnen Menschen, der geboren wird, aber auf individuelle Weise, aber es ist trotzdem immer dieses Urbild drinnen und es ist immer der ganze Kosmos in uns. Im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zumindest das ganze Tierkreisgeschehen und in Wahrheit wirklich noch mehr, weil die Seraphim letztlich auch noch eine Rolle spielen, die dann noch über den Tierkreis hinaus verbinden. Und es spielen die Planetenbewegungen eine Rolle. Und aus denen heraus ist zu verstehen, dass wir so sind, wie wir heute sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und anders könnte so ein Wesen wie der Mensch nicht entstehen, wenn nicht alle diese Kräfte mitwirken würden. Und bei den Tieren ist es eben so, dass Einseitigkeiten herauskommen, man könnte sagen, das sind so die ersten Versuche der Menschwerdung. Da wird eines dieser Prinzipien jetzt besonders ausgearbeitet und der Rest ist noch nicht im Gleichgewicht, damit dann entsteht, wenn es das Kopfprinzip ist, ein sicher sehr sinneswaches Tier, es ist eher ein Fluchttier in der Regel, sofort auf alles Nervöse reagieren, aber da Kraft ist weniger da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Raubtier hat halt mehr dort in den Atmungsbereich drinnen. Je nachdem. Ein Verdauungstier hat den Verdauungsbereich stark ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kuh mit ihren vielen Mägen, wo das immer hin und her geht, die dann ganz in die Meditation geht, die so ganz Nabelschau sozusagen hält, Innenschau hält. Und im Inneren, was sie in Wahrheit sieht, natürlich nicht wie man es jetzt äußerlich sieht, aber in Wahrheit erlebt den ganzen Kosmos. Sie träumt vom ganzen Kosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir gehen auch. Aber eben die geistige Seite, nicht wie man es äußerlich mit den Augen oder mit dem Fernrohr anschauen kann, sondern die geistige Seite davon. Davon träumt die Kuh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz stark. Wir tun es auch in der Nacht. Gerade dort, wo man nicht im Aufwachtraum, weil meistens erinnern können wir uns eh nur an die letzte Zipfel vom Aufwachtraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir träumen aber öfter in der Nacht. Und da habe ich schon auch, glaube ich, erzählt, eigentlich gehen wir da schon im Bilde durch den Weg, eben durch die ganzen kosmischen Sphären, wenn wir auch im Leben zwischen Tod und neuer Geburt durchgehen. Da üben wir sozusagen schon im Kleinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Nacht. Und das sind Erlebnisse, die könnte man oder kann man ins Bewusstsein heben. Die Kunst ist sozusagen ein bisschen was von dem bei Tag zu träumen oder sprich mit einem wacheren Bewusstsein es zu träumen, es zu erleben oder besser noch in einer wirklich bewusst geformten Imagination zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das können wir mit Sicherheit heran, weil das steckt in uns drin. Wir machen es ja. Jede Nacht machen wir es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben nur noch die Schwierigkeit, bewusst dabei zu sein. Also wir müssen lernen sozusagen zu schlafen, zu träumen und dabei trotzdem auch wach zu sein. Das ist die Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Kunst der geistigen Schulung eigentlich, dort hinzukommen. Ich meine, die buddhistische Meditation oder so, die sehr stark da in Sonnengeflecht hineingeht, das macht es jetzt natürlich auf einer höheren Ebene, einer viel bewussteren Ebene, aber das, was die Kur auch macht im Grunde, das ist da. Also da sieht man schon aus einem ganz normalen Verdauungsprozess könnte man unendlich viel lernen über den Kosmos und welche geistigen Wesen da wirken, denen wir es zu verdanken haben, dass wir da sein dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht nur da, sondern frei sein dürfen und unsere Zukunft selbst bestimmen dürfen. Und damit mitbestimmen die Zukunft der Welt, wie ich es am Anfang gesagt habe. Das hat Auswirkungen sowieso auf die Zukunft der Erdentwicklung noch, wo wir noch eine ganze Menge vor uns haben und dann halt für den neuen Jupiter, also für den nächsten kosmischen Zustand und so weiter, da werden wir bereits einen mächtigen Einfluss darauf haben, wie das geschehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden zwar nicht alles, wie soll ich sagen, aus eigener Kraft machen können, aber was da sein wird und nicht da sein wird, wird sehr stark davon abhängen, was wir jetzt auf Erden noch machen. Also das heißt, die Zukunft, die zweite Hälfte der Erdentwicklung, die zweite Hälfte überhaupt der großen kosmischen Entwicklung, wenn ich es jetzt vom alten Saturn über die Erde dann bis zum Vulkan nehme, also die Zukunft von jetzt bis zum Ende des Vulkanzustands, die wird in wesentlichen Punkten von dem abhängen, wie wir uns entwickeln. Wie wir uns entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir sind aus dem Kosmos geboren, sind dadurch aus dem Makrokosmos, als Mikrokosmos geboren, aber die Zukunft geht hin, dass wir eben auch, dass dieser Mikrokosmos den Makrokosmos verändern wird. Und das heißt, dass jede kleinste Seelenerregung, die wir machen, wenn wir mal bei der Ebene stehen, dass die eine Auswirkung hat für die Zukunft. Davon wird es abhängen, weil es werden also wesentlich unsere seelischen Kräfte, wir tragen ja etwas, wenn wir zum Beispiel nur durch die Astralwelt durchgehen, wenn wir dort unser Karma aufarbeiten, das heißt, jetzt deponieren wir halt unsere Karma-Packerl, aufarbeiten können wir es auf der Erde, aber eben was wir auf der Erde machen, hat entscheidenden Einfluss schon auf die Astralwelt, auf die Astralsphäre, weil die ist zur Zeit ziemlich vergiftet, könnte man sagen, durch das, was wir an Seelenmüll dort abgelagert haben, indem wir einfach in unserem Karma alles Mögliche nicht so Gute getan haben, sagen wir es einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, nicht gut für die Weltentwicklung, nicht gut für uns selbst, warum bin ich vorsichtig dabei? Weil wir gerade an der Überwindung dieser ganzen Dinge erst so richtig unsere Freiheit erarbeiten können. Also daher bleibt uns das auch nicht erspart irgendwo. Das zeigt nur, welche Verantwortung wir halt dafür haben, und nicht nur für uns und für unseren kleinsten Kreis, sondern wirklich fürs große Ganze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil jeder Impuls, der nicht gesetzt wird von Menschen, wird fehlen. Und in der Menge macht es schon was aus, wenn zu viele fehlen. Dann wird es halt einfach eine nicht so gut ausgebildete Welt werden, was dann dieser neue Jupiter, also der nächste kosmische Zustand sein, also wo das neue Jerusalem dann übergeht in diesen neuen Jupiter, es ist offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was nicht offen ist, alle Verfehlungen aus der Vergangenheit haben Folgen. Und diese Folgen werden sich auswirken. Und damit entsteht eine gewisse Notwendigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Naturwissenschaftler sagen, es gibt den strengen Determinismus, also letztlich erfolgt alles nach strengen Gesetzmäßigkeiten. Wir sind zwar überfordert, das auszurechnen, aber im Prinzip ist alles vorherbestimmt. Der herfreien Willen und sowas gibt es nicht, und dergleichen sind nicht alle, die das in der Schärfe sagen, aber das ist eh ein großer Streit auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber immerhin, es gibt das. Das wäre das Ideal der sowatischen Wesenheiten im Übrigen. Aber wahr ist natürlich schon, dass alles, was wir tun hier, hat Folgen, und die werden sich auswirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, nicht einmal die Gottheit kann sagen, wie die Zukunft exakt werden wird. Was man aber sehr wohl sagen kann ist, und das kann die Gottheit dann natürlich sehr gut, weil sie überschaut ja, was wir alles getan und verfehlt auch haben. Sie sieht, welche Aufgaben in der Zukunft kommen, und die Aufgaben bestehen darin, das, was wir jetzt vielleicht falsch gemacht haben, was wir versäumt haben, das dann unter erschwerten Bedingungen zu machen, unseren Fehler zu tilgen, unsere Karma sozusagen aufzulösen dadurch, und dann kann die Weltentwicklung wieder verruchtbar weitergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn wir zu viel versäumen, wird es eben nicht verruchtbar weitergehen. Und die Widersachermächte, also namentlich die sowatischen Kräfte, die scheren sich darum gar nichts um die Aufgaben, die wir eigentlich haben, sondern das wird auch immer mehr eine Verlockung werden. Ich übersetze es jetzt halt in unserer Sprache, warum willst du das antun, dein Karma auszugleichen? Ich verlang das nicht von dir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bring deine Fähigkeiten mit, die sind für uns interessant, du kannst bei uns eine führende Position sozusagen einnehmen, weil du Experte für dieses oder jenes bist, sagst jetzt bewusst so trocken, deine Fehler da, die interessieren uns gar nicht, für uns sind sie gar keine. Weil der Fehler besteht ja nur darin, scheinbar aus Sicht dieser oberen Wesenheiten, aber für uns ist das alles gut. Weil die Fehler bestehen ja darin, dass wir eigentlich den Widersachern gefolgt sind im Wesentlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die werden das nicht als Fehler bezeichnen, wenn wir ihnen folgen, ganz und gar nicht. Es wird nur die Folge sein, dass die Welt dann sich immer mehr verhärtet, dass sie bis zu einem gewissen Grad also in dem Materiellen gefangen bleibt. Das ist das Ziel der sowatischen Wesenheiten letztlich, die dahinterstehen, also dass sie ja, wie soll ich sagen, den ultimativen Materiellenkosmos bauen, der perfekt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der dann aber auch so bleibt. Wenn ich mit dem mitdenke ein bisschen, dann muss man sehen, das Vergleichen mit manchen mittelalterlichen Aussagen, wie ist es mit Gott, der die perfekte Welt schafft, aus seiner Vollkommenheit heraus, vielleicht ist das gar nicht so das Ziel der Welt. Wir haben schon öfter davon gesprochen, das ist nämlich auch zum Teil ein bisschen ein Widersachergedanke drin, wir wollen so einen quasi berechenbaren Kosmos haben, wo alles perfekt läuft, wo alles vorhersehbar ist, das wird aber dann genau der Widersacherkosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gottheit geht eigentlich genau den umgekehrten Weg, von einer eigentlich am Anfang von oben bestimmten Welt, die daher wirklich von einem Zentrum aus geführt und geleitet ist und wirklich einen gewissen Determinismus darin drinnen hat, ist der Entschluss der Gottheit aber der gewesen, mit dem Menschen ein freies Wesen zu machen, das im Grunde die Aufgabe hat, den ganzen Kosmos durcheinander zu würfeln, in dem die Freiheit hineinkommt. Das sind wir. Gegen eine perfekte Welt, die aber dann in ihrer Perfektion absolut wie auf Schienen abläuft, in keiner Weise beeinflussbar mehr wäre, weil perfekter als perfekt geht nicht, das ist die Tragik des Vollkommenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommener als vollkommen geht nicht. Der nächste Schritt ist, etwas von dieser Vollkommenheit zu opfern und anderen Wesen die Möglichkeit zu geben, da hinein zu pfuschen. Und vielleicht sogar was, nicht vielleicht Perfekteres zu machen, weil perfekter als perfekt geht nicht, aber es anders zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es immer in Bewegung zu halten. Also überhaupt dieser Gedanke, dass es die eine perfekte Welt geben könnte. Eine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt unendlich viele Welten, die sich der Perfektion nähern können. Aber die sind trotzdem immer in Veränderung. Es erreicht nie den Endzustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Endzustand, der dann für alle Ewigkeit so bleiben sollte oder könnte, das ist die svaratische Welt. Das ist dann wie eine Präzisionsuhr, die nicht kaputt gehen kann, die immer im Kreis läuft. Immer präzise, immer in gleichen Schritten vorangeht, auf den Sekundenbruchteil genau geht, bis in alle Ewigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber immer dasselbe im Grunde. Immer dasselbe. Also das Ziel ist, dass nichts an Reichtum verloren geht dabei, aber dass immer die Chance besteht, es nach einer gewissen Zeit in etwas ganz anderes zu verwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, eine wirklich schöpferische Welt dann, in der das Schöpferische aus allen Ecken und Enden quillt. Und daher ist das, was der Mensch in Zukunft tun wird und was er im Kleinen eh auch tut, man muss ins Chaos führen bis zu einem gewissen Chaos. Also Chaos, das heißt in Auflösung, in einem Zustand, wo etwas, was vorher alles zusammen gepasst hat, sich löst und aus dem etwas Neues, vielleicht noch Schöneres oder zumindest anderes zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da muss ich die alte Ordnung auflösen, bis zu einem gewissen Grad. Immer mit Maß und Ziel. Aber selbst unter Umständen einen großen Bereich völlig zerlegen, komplettes Chaos und aus dem etwas ganz Großes, Neues machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommt auf uns zu. Das erleben wir im Kleinen in unserem Leben auch immer wieder. Es ist aber manchmal nicht heilsam, wenn das Chaos ausbricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich dann anfangen muss anpacken, so jetzt, wie mache ich das? Das Neuordnen. Und da kommt mehr heraus als vorher. Ich sage, ist eh schon alles gut, bin ich eh zufrieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich zufrieden bin, dann setze ich mich hin und tue eigentlich nichts mehr, weil es nicht notwendig ist. Ja, ein bisschen putzen kann ich sozusagen dran, aber mehr kann ich nicht. Aber zu sagen, nein, von Grund auf neu, von Grund auf neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kommt es in einen Zustand, wie man bei Bauarbeiten weiß, bei Umbauarbeiten weiß, da ist der Dreck, da ist das Chaos, man weiß nicht, wohin es da vorne ist. Aber danach wird es. Und es ist anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt einem selber das Gefühl, ich bin ein anderer Mensch, ich lebe jetzt in einer Welt, die mir, wie sie jetzt ist, entspricht. Ich meine, im Grunde machen wir das mit unserem Organismus. Solange es geht, solange wir auf Erden leben, versuchen wir das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir bauen ja da drinnen was um. Ja, nicht komplett, aber schon allein dadurch, dass wir ein Stoffwechselwesen sind. Damit schlagen wir ja schon eine gewisse Schnippe den Widersachern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind eben kein Roboter oder irgendwas, sondern wir sind ein Stoffwechselwesen. Bis ins kleinste Detail fließt alles durch und bei jedem wieder Neues, wir bauen uns eigentlich immer wieder neu auf. Wenn tatsächlich, was der Steiner schon gesagt hat, was heute sogar, also unabhängig davon Wissenschaftler untersucht haben, wirklich im Schnitt alle sieben Jahre erneuert sich stofflich der Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir sind alle sieben Jahre stofflich komplett neu. Indem sich das aber jetzt wieder neu anordnet, ja folgt es dem alten Vorbild natürlich, weil es ist nicht so, dass wir nach sieben Jahre dann nimmer zum Wiedererkennen sind. Das geht schon, wenn es ein längerer Zeitraum ist, wird es manchmal ein bisschen schwieriger, aber es gibt Menschen, die sind 80 und wenn man sie lang kennt, dann sagst du eigentlich du bist wie du warst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, sicher ein bisschen mehr Folten, aber doch, das bist du auch in der Erscheinung. Andere Menschen können sich stark verändern, gibt es auch, also wo es dann nicht so leicht ist, sie wieder zu erkennen, ist sehr unterschiedlich. Aber jedenfalls, wir bauen ununterbrochen, wir tun das, wir tun das alles, wir arbeiten an dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist immer wieder das Chaos, wir nehmen Nahrung zu uns, wird ins Chaos gestürzt, aufgelöst, komplett und aus dem bauen wir uns neu, wir haben da überall was innen und außen was abgerökelt, da schubbt die Haut ab, innen verlieren wir die Zellen und es wird ausgeschieden und erneuert. Wir renovieren ununterbrochen. Es ist eine Dauerrenovierung drinnen und da geht alles durchs Chaos durch und wird neu erschaffen draus und hinter dem allen steht das kosmische Urbild, das einmal so der Leitfaden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir müssen die Details dann selber ausarbeiten, wir müssen halt ein guter Polier und ein guter Handwerker sein, die das jetzt wirklich aber da umsetzen. Wir tun das noch nicht selber bewusst. Aber indem wir geistig an uns arbeiten und das ist eben das Ziel, dass wir es wirklich dann bis ins kleinste Detail irgendwann einmal bewusst machen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles. Natürlich, wenn wir auf dem Vulkanzustand sind, werden wir nicht mehr so einen Körper haben, dann brauchen wir uns nicht mehr um Stoffaustausch kümmern. Aber die Dynamik dahinter, unser eigenes Wesen zu verändern, ihm wieder neue Aspekte zu geben, also sprich zu renovieren, zu erneuern, das wird trotzdem bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür ist uns aber jetzt eben das kosmische Vorbild gegeben, das wir individualisieren müssen. Also aus dem Adam-Katmon, den Menschheitsmenschen, das heißt das Urbild aller Menschen, aus dem ein ganz individueller Mensch zu werden. In allen Bereichen, vom Ich her sowieso, aber auch im seelischen, also seelisch-australischen, in den Lebenskräften und auch im physischen, auch wenn das dann irgendwann einmal gar nicht mehr stofflich sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern wo wir halt dann, wenn man will, diesen Geistleib haben. Aber es ist trotzdem, hat etwas mit physisch zu tun. Das ist eben die stärkste Kraft sogar, die notwendig ist, um das zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das rundet dann eben das Wesen des Menschen überhaupt, jedes Wesens, letztlich ab irgendwo. Das ist der Schlussstein. Und nicht umsonst gibt es den berühmten Ausspruch Leiblichkeit ist das Ende der Werke Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leiblichkeit. Aber eben Auferstehungsleiblichkeit. Dann ist es fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leiblichkeit. Das heißt im Übrigen, die Gottheit entwickelt sich mit damit. Und der Christus entwickelt sich mit dem Ganzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist das Große, was halt und da ist eben viel zu verdanken. Und das hat Rudolf Steiner ja ganz deutlich betont. Die Evolutionslehre, auch wenn sie materialistisch war und heute immer noch ist oder vielleicht noch materialistischer ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ganz egal. Aber dieser Gedanke weg von dem Ah, der liebe Gott in seiner Vollkommenheit hat Hokuspokus gemacht, sieben Tage hat er gebraucht, kürzer oder länger aber dann war das perfekte Ding fertig und alles alle Tiere, alle Pflanzen und alles war einfach so da. Zack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Evolution ist reingekommen Nein, gar nicht. Das ist ein langer Prozess, in dem sich das entwickelt hat. Und wenn man dann so denkt wie Goethe auch, dann ist man eben schon an dem dran zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aha, wenn ich zum Beispiel die Tierwelt verstehen will, dann muss ich sie vom Menschen aus verstehen, weil in dem ist eigentlich die ganze Tierwelt versammelt. Und alles, was an Tieren in der Welt zu finden ist, ist eine einseitige Ausprägung davon. Dadurch können die Tiere einseitig, haben sie bestimmte Fähigkeiten, die wir so nie erreichen können, körperlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können sie erreichen, indem wir uns der Technik oder sonst was bedienen. Aber wie eine Kuh verdauen können wir nicht. Wie ein Löwe jagen können wir nicht, ohne Hilfsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fliegen wie ein Adler können wir schon gar nicht. Aber wir können Flugzeuge bauen. Ja, wir können uns trotzdem den Traum des Fliegens auch wahren machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn vielleicht zu viele Flugzeuge fliegen, aber trotzdem, das ist kein Fehler, dass sowas in der Welt jetzt da ist. Wir mussten das lernen und brauchen diese Station sozusagen, um geistig fliegen zu lernen. Das sind alle diese Dinge notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nichts zufällig. Wir können schimpfen über die Zeit, wie wir wollen und Materialismus alles Äußere. Wir wollen zurück zur Natur, wie sie war, zur Urnatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg ist, dass wir durch das durchgehen. Und es ist kein Zufall, dass wir jetzt durch das technische Zeitalter durchgehen. Und das wird nicht aufhören, das wird mitspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit allem, was da ist. Natürlich, wir lernen daran auch, wie kann ich verantwortungsvoll damit umgehen, dass ich nicht alles gleicher umgehe. Sondern, dass ich so dosiere, dass es langsam geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Erde und auch wir als Menschheit und auch die Tier- und Pflanzenwelt wird einmal sterben. Soll sie auch einmal. Nur wir sollen nicht jetzt Vollgas geben, um das alles wegzubügeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern wir sollten einen Weg finden, wo wir diese eigentlich Sterbenskräfte, die wir in der Technik verwenden, benutzen. Aber eben auch benutzen, um vielleicht sogar mit der Erde zu helfen. Weil sie ist Sterben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist über die Hälfte und sie ist, weil die Widersacher sehr stark wirken, ist sie rapide sterbend. Vor allem so in der Form, wie wir sie jetzt äußerlich kennen, ist sie, ich meine bitte nicht jetzt gleich, dass wir das in der last generation noch nicht irgendwo, es wird schon große Zeiträume dauern, aber es wird veröden. Es wird veröden und es wird noch schneller veröden, wenn wir nicht etwas unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da gehört aber auch das Gleichgewicht zwischen zum Beispiel sowas wie biologisch dynamische Landwirtschaft, also bewusst Landschafts- oder Landwirtschaftspflege, aber eben auch Landschaftspflege im Sinne als belebende Kraft für die Natur, weil sie es von selber nicht mehr voll kann, sondern wo wir sie unterstützen müssen. Und da kann man vieles tun. Jetzt schon einiges tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beispiel, dass wir den Unsinn aufgehört haben, die Bäche in Betonröhren einzuschließen, dass man jetzt wieder den Rückbau macht. Dann kann man aber sogar mehr tun, als es von Ursprung da war. Man kann sogar, wenn man das versteht, wie das wirkt, wie man einen Gewässerbau macht, kann man sogar der Natur auf die Sprünge helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem der Natur, jetzt der Motiviert, Vorherruniertraum. Aber wir können mehr noch. Das ist der Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird gehen aus einem Zusammenarbeiten von den, wie soll ich sagen, Arbeiten mit den Lebenskräften, aber auch Arbeiten mit der Technik. Und es ist nicht nur schlecht. Genauso wie es ja auch notwendig ist, dass in uns die Todeskräfte sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schlimmste wäre, wenn man uns den Tod wegnehmen würde. Was hieße das? Dann haben die soratischen Wesenheiten, die dunklen Wesenheiten eigentlich gewonnen, weil das Ideal war, wie es heute die Transhumanisten haben, eigentlich den materiellen Dasein unsterblichen Menschen. Was würde das heißen? Das würde heißen, dass wir so in die Erstarrung kommen, dass jede geistige Weiterentwicklung, nämlich wirkliche geistige Weiterentwicklung, unmöglich wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, das ist ja der Sinn auch des Todes und des Großartige des Todes, dass wir einfach dann das Werkzeug, das einfach nicht mehr angemessen ist, unserer geistigen Entwicklung, die wir hoffentlich in dem ablaufenden Erdenleben durchgemacht haben, dass wir es ablegen dürfen, ablegen können, um uns dann bereits, natürlich jetzt noch mit Hilfe höherer geistiger Wesenheiten, einen physischen Körper zu bauen, der unserer geistigen Entwicklung, die wir im letzten Leben durchgemacht haben, angemessen ist. Im Grunde ist es so, dass es, weiß ich nicht, wie wenn man heute noch mit einer Detektorradio oder was die Radiosendungen hören würde, wie in den 20er, 30er Jahren oder wo. Es geht weiter, die Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht angemessen. Ich meine, sterben müssen wir im Grunde deswegen, weil wir geistig so stark uns entwickeln, dass unser Körper, unser physischer Körper überhaupt, wenn er jetzt so stofflich geworden ist, weil Auferstehungsleib haben wir halt noch nicht, das wäre dann was anderes, aber der ist so steif, der kann nimmer mit, der gibt das nicht her, da sind geistige Fähigkeiten da, aber das physische Werkzeug passt nicht mehr dazu, das Hirn passt nimmer dazu, das Nervensystem passt nicht dazu, alles andere passt nicht dazu. Es ist nicht mehr fähig, diese geistige Kapazität auch aufzunehmen und sie ins Bewusstsein zu bringen, eigentlich sind wir schon so weit, aber das Werkzeug geht nimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann müssen wir doch glücklich sein, dass wir uns ablegen dürfen. Dass uns der Körper entlässt. Eigentlich ist es der Körper, der uns entlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sagt, ich kann nimmer, mit dir kann ich nimmer mithalten. In Wahrheit ist es ja unser Geistiges, das den Körper zersprengt. Es ist das, was der Christus die drei Erdenjahre durchgemacht hat, in drei Jahren war es ein körperliches Werkzeug und das war das edelste Gefäß, das es wahrscheinlich in der ganzen Menschheitsentwicklung gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben diese Körperlichkeit des natanischen Jesus, die was ganz Besonderes ist, was einzigartig Einmaliges ist. In dieser Körperlichkeit hat sich der Christus inkarniert, schrittweise im Laufe von drei Jahren. Ihr wisst wahrscheinlich, ich habe es ja auch selber schon öfters gesagt, aber ihr wisst es wahrscheinlich auch aus den Evangelien, dieses Gebet des Christus am grünen Donnerstag im Garten Gethsemane mein Gott, mein Gott oder Herr, lass diesen Kälchern mir vorüber gehen, wo alle interpretieren, bitte, schau, dass mir die Kreuzigung erspart bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steht natürlich so nicht drin, aber viele glauben das, dass er da noch schwach wird, Angst hat davor, die Aufgabe durchzuführen. Nein, er hat nur die Sorge, dass der Leib durch seine starke geistige Kraft zerbricht, stirbt, bevor diese Kreuzigung passiert. Dass er also diesen Opferweg nicht zu Ende gehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Aufgabe war doch das durchzugehen und bis zu diesem Moment auszuharren. Da treffen mehrere Faktoren zusammen. Aber der Leib des Christus, also dieser edelste, dieser lebendigste Leib, den es überhaupt wahrscheinlich jemals in der Menschheitsgeschichte gab, also diese Leibeshüllen, die es wahrscheinlich mit Sicherheit nicht gab und nicht mehr geben wird, dieser von Lebenskraft strotzende Leib dieses Nathanischen Jesus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst der konnte die Christuskraft nicht länger aushalten als die drei Jahre. Bei uns Menschen ist es so, dass wir ähnlich starke Kräfte, trotzdem um ein paar Größenordnungen kleiner, aber im Prinzip auch diese starken Kräfte als Kind in den ersten drei Jahren in uns haben. Und wenn diese Kräfte, die in der Kindheit wirken, in diesen ersten drei Jahren, wenn die weiter wirken würden, dann würden wir erstens niemals wach werden, also so wirklich ganz wach eben zu diesem Ich-Erlebnis kommen, und der Körper wäre innerhalb kürzester Zeit kaputt im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir zerstören durch unsere Geistigkeit den Leib, den stofflichen Leib, wie wir ihn haben. Dadurch erwerben wir uns unser Ich-Bewusstsein. Aber wir zerstören ihn eigentlich dadurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben da ein gewaltiges Potenzial. Rudolf Steiner spricht ja davon, dass wir in uns, gerade also im Vertrauensbereich, im unteren Bereich, einen gewaltigen Zerstörungsherd in uns haben. Und wir brauchen ihn auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Gefahr besteht nur, wenn von diesen Kräften etwas auf die Welt draußen losgelassen wird. Also alles, was Gewaltzerstörung in der Welt ist, hängt mit diesen Kräften zusammen. Und die hat jeder Mensch in sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind halt normalerweise unsere, unseren bewussten Zugriff entzogen. Aber wenn ein bisschen was hinaufkommt, dann kommen die zerstörerischen Kräfte auch in die Welt hinein. Und die hat jeder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt bei keinem Menschen die Garantie, dass das nicht zum Ausbruch kommt. Es gibt bei keinem. Da kann ja der bravste Mensch sein, integriert in die Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es die Widersacher schaffen, uns vom Weg abzubringen, kann das passieren, dass das herauskommt. Und da ist eben die Frage, ob das Ich wirklich stark genug ist, das aufzuhalten. Weil das ist eine Sturmflut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, das ist hinter so vielen Dingen drinnen, wir hatten ja jetzt wieder diese ganzen Terrorgeschichten, zum Glück ist es nicht wirklich zur Ausführung oder nicht so stark zur Ausführung gekommen, aber allein das Potenzial, Menschen töten zu wollen. Und dann hängt man das jetzt dem Islam an oder den Islamisten. Der politische Islam sucht es sicher zu schüren, aber was steckt wirklich dahinter? Das sind Menschen, die mit sich, mit ihrer Umwelt, mit den Menschen herum aus irgendeinem Grund nicht fertig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also das Hauptpotenzial. Das sind nicht Überzeugungstäter in Wahrheit, weil ihnen Allah so wichtig ist, sondern da bricht etwas herauf und sie wollen einfach im Grunde nur, ich wäre es mir nicht mehr zu helfen, ich will alles zusammenschlagen. Ich will alles vernichten rundherum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wäre es mir nicht mehr anders zu helfen. Weil der Punkt ist nämlich, wenn ich mit meinem Leben nicht fertig werde, brauche ich genau die Kräfte, die brauche ich in mir drinnen, um mit mir fertig zu werden. Das ist nämlich das Interessante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich komme um die Kräfte nicht herum, aber nur wenn ich sie weggehe, ohne sie führen zu können, dann machen sie das, was sie am besten können, zerstören. Sie zu aufbauenden Kräften zu verwandeln, zu vergeistigenden Kräften zu verwandeln, dann muss das ich wirklich führen dabei. Es ist interessant, dass es auch jetzt manche Studien gibt, dass sich gerade im Terrorismus oder so, gerade aus Islamgegend, so etwas geändert hat seit einigen Jahren, seit einem Jahrzehnt oder noch etwas länger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden zwar viele indoktriniert oder so, aber gerade die, die Attentäter sind, die dann wirklich was tun oder tun wollen zumindest und vielleicht glücklicherweise vorher noch erwischt werden, dass die eigentlich, ja sie bekennen sich dazu, unterschreiben ein Bekenntnis dazu, aber in Wahrheit haben sie mit dem Ganzen nichts am Hut. Sie sitzen nicht den ganzen Tag dort und studieren den Koran oder was, haben eigentlich keine Ahnung und schon gar nicht diskutieren sie jetzt darüber oder sonst was, sondern in Wahrheit geht es so, dass es ein Ventil ist für diese Kräfte, die in ihnen walten, mit denen sie nicht fertig werden. Weil sie halt in eine Welt vielleicht auch hineingekommen sind, wo das fehlt, was Menschen, vor allem heranwachsende Menschen, junge Menschen brauchen, dass ein guter sozialer Einfluss da ist, der ihnen hilft, dabei mit sich selbst fertig zu werden, weil das ist das Schwerste überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo das fehlt, wo sie mit der Gemeinschaft nicht zurein gekommen sind, da kann sehr, sehr leicht dieses Gewaltpotenzial ausbrechen. Das hat keinen anderen Grund als purer Vernichtungswille und der Vernichtungswillen. Zerstören um des Zerstörenwillens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann entfessele ich etwas von diesen Kräften drinnen, die aber unheimlich was Großartiges wären, wenn ich sie führen kann. Weil dann sind sie genau die Kräfte, mit denen ich mich im Griff habe, in dem ich Macht über mich selbst gewinne, mich selbst führen kann. Das sind die selben Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die muss ich bändigen. Da oben mache ich mir einen guten Vorsatz. Das ist ein blasser Gedanke, der wird noch nicht wirklich funktionieren, da gehört mehr schon dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist schon gut einmal den Gedanken zu haben, das ist ein Beginn, aber dann hast du irgendwann geistig gesehen, sie in die Hände zu spucken und dann spürt man aber was da durch die Widersacher, namentlich in unserem australischen, erzeugt wird. Das ist nicht ohne. Das sind gewaltige Kräfte und das heißt, ich muss lernen, mit diesen Kräften umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich muss sie so gut handhaben, dass ich sie besser handhaben kann, als die Widersacher, die da reinfahren. Nur, wenn ich scheitere, und das passiert halt alles ja nicht bewusst, gerade bei solchen Menschen, dann kann das völlig in die andere Richtung gehen. Es kann gerade ein Mensch sein, der eigentlich Ideale hat, hohe Ideale hat, aber letztlich an sich selber scheitert, er kann sie nicht erfüllen und es bricht da drin was heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wäre mir interessant, das zu beobachten, wie sich das weiterentwickelt. Natürlich wird diese Situation, dass das in der Menschheit da ist, von allen möglichen Interessensgruppen, die politische oder religiöse Interessen haben geschürt und gefördert. Ich meine, der islamische Staat macht das ja das Leichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben eine Webseite, da kann man sich dann bekennen irgendwo dazu, und sie haben schon einen Pluspunkt. Aha, irgendwer hat einen Attentat aus irgendeinem Grund gemacht, ja, bekenne mich dazu. Das hat mit denen eigentlich gar nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, die tun es nur für sich, die Punkte sammeln sozusagen. Also, das muss man auch sehen. Und es gibt genug Interessensgruppen, die solche Dinge fördern, also nicht nur da, sondern nicht nur im Islam oder im Islamismus oder so, sondern auf anderen Ebenen auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss aufpassen, dass man nicht Opfer und Täter zugleich wird. Ja, es ist spät geworden, meine Lieben. Lassen wir es damit gut sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war ein sehr buntes Thema heute, ein sehr kräftiges Thema nehme ich an. Wir werden sicher noch was dazu fügen können und wird, glaube ich, gut sein, auch zu verstehen, welche Aufgabe in der Zukunft auch aus uns zukommt. Weil es kann ja vielen jetzt die Frage kommen, was hat das jetzt mit der Apokalypse zu tun, wo wir gerade stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat extrem viel damit zu tun. Es hat extrem viel damit zu tun, weil wenn wir das nicht verstehen, dann können wir nicht bewusst und wach und aus Freiheit heraus die nächsten Schritte in Wahrheit tun. Dann gehen wir auch so als Halbblinde irgendwo, ja, aber wir wissen nicht eigentlich, was da alles lauert und welche Größe da ist, um die es geht, also mit der wir arbeiten müssen, aber noch mehr zu erkennen, was in unserem Ich alles drinnen liegt, an Kraft, mit dieser Dimension fertig zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also denkt jetzt an die Dimension vom alten Saturn bis zum Vulkanzustand mit den ganzen Unterzuständen, wo alles saust und rast. Unser Ich kann damit umgehen. Schritt für Schritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, noch nicht jetzt fertig alles, ist klar. Aber es geht darum, dass wir das können, wenn wir wollen. Um das geht es in der Apokalypse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist eigentlich was absolut Positives. Wir können es aus eigener Kraft. Und dann geht die ganze geistige Welt mit uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie hat das strikte Verbot, uns immer hinzuschubsen dort. Und das für uns zu machen. Sie unterstützt uns, wenn wir einen entsprechenden Schritt machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gibt sie uns die Kraft mit dazu, die wir noch nicht aufbringen können. Aber sie sieht den Impuls. Aber da muss unser Antrieb kommen, sozusagen zu Worten, bitte Himmel, mach für mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geht absolut nicht. Im Gegenteil. Es ist so, dass Michael als große Tat, als notwendige Tat dafür die geistige Welt, die Geister der Finsternis auf die Erde gestürzt hat zu uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde in unser Wesen. Wir haben damit zu tun. Das ist die große Tat des Michael.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie ist die Anregung dazu, werdet aus eurem Ich wach, ihr habt auch ein feuriges Schwert. Und vom feurigen Schwert ist öfters in der Apokalypse die Rede. Haben wir ja schon gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das Ich. Das ist das flammende Schwert. Und das sollen wir handhaben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gleiche, was der Michael in Groß sozusagen hat. Und trotzdem, er kann in der geistigen Welt mit diesen Kräften, mit den Widersacherkräften nicht fertig werden. Drum sind sie bei uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mit ein Grund. Also es ist eigentlich die Aufforderung Michaels, und wir gehen ja jetzt langsam in die Michaelizeit hinein, ist, ihr müsst das Flammenschwert führen. Wir können es gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können es gar nicht. Der Michael kann nicht antreten, nicht einmal gegen die asurischen Kräfte in Wahrheit. Er ist zwar schon jetzt, der Michael auf dem Aufstieg vom Erzengel zum Urengel, also zum Archae, wäre damit also gleichwertige Stufe wie die Asurers, aber die sind wesentlich weiter, kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hat der Michael keine Chance gegen die. Wir, wir haben die Chance mit den Widersachern so umzugehen, dass wir sie letztlich erlösen. Das heißt, dass wir ihnen, wie soll ich sagen, den Wind aus den Segeln nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das können nur wir. Die geistige Welt, die Gottheit riskiert sich solche Widersacher in die Welt zu setzen, die sie gar nicht bezwingen können. Wir können sie bezwingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder in seiner eigenen Arbeit, jeder in sich beginnend. Das muss man sich einmal vor Augen halten. Der große Michael ist machtlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er konnte sich aus der geistigen Welt werfen, sonst wäre die geistige Welt als solche geschädigt worden. Aber hier können nur wir sie bezwingen. Es ist unsere Aufgabe, aber es ist eben auch die Möglichkeit, die wir haben, und das gehört dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem, dass das Ich seine Freiheit entwickelt. Wir müssen es nur wollen. Wir haben, wie gesagt, jegliche Unterstützung, die wir brauchen aus dem Geistigen, aber die an der Front stehen, sind wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist aber ein Kampf, den wir in uns führen müssen und nicht ins Äußere projizieren dürfen. Je mehr wir ihn in uns führen und Schritt für Schritt auch mal gewinnen, umso friedlicher wird es in der Welt draußen werden. Das wird aber noch lange sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja auch so, dass die Zeit am Ende der Kulturepochen der Krieg aller gegen alle sein wird. Das wird kein äußerer Krieg sein, überhaupt nicht. Aber da wird es ganz virulent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage, sind Menschen da, die in sich diesen Krieg gewinnen, oder sind es andere, die ihn ins Äußere tragen? Ins Äußere allerdings nicht mit Kanonen oder sowas. Das wird das Wenigste sein. Es wird viel geistiger trotzdem sein, mit Seelenkräften und seelischer Zerstörung und solchen Dingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir haben die Macht, dagegen anzugehen. Wir haben wirklich die Macht. Das ist aber die Macht, die wir bei uns selber gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Macht heraus kann eine große Zukunft sein. Je weniger Menschen diese Macht über sich erringen, desto armseliger wird die Zukunft werden. Aber es ist das Vertrauen des Christus, es ist das Vertrauen des Göttlichen da, dass wir das können, dass wir das schaffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wurde der Mensch erschaffen. Weil auch geistig die Zeit reif dazu war, ein solches Wesen wie den Menschen hervorzubringen. Es wiederholt sich nichts in der ganzen Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst müsste man sagen, ja Mensch, dann wird er Engel, dann wird er Erzengel, Urengel und so weiter, immer dasselbe Leier durch. Das stimmt überhaupt nicht. Wenn wir auf dem neuen Jupiter in gewisser Weise engelartiges Wesen sein werden, dann werden wir trotzdem ganz anders sein als die Engel, die es jetzt gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Völlig anders. Wir werden auch nicht so in so einer Körperlichkeit herumlaufen, aber trotzdem ist es ganz anders. Es wiederholt sich nichts gleich, auch wenn es gewisse Rangstufen gibt, aber sie werden anders erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist eine unheimliche Dynamik drin, eine kleine Entwicklung ohne Dynamik geht nicht, auch wenn es zwischendurch mal Ruhephasen gibt. Und es gibt Phasen, wie durchaus jetzt unsere Zeit, wo ein rasendes Tempo drinnen ist. Es ist im Moment drinnen, es wird sicher noch eine Zeit dauern, und es gibt uns viele Chancen jetzt in unserer Zeit, in diesem Jahrhundert auf jeden Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum beschäftigt man sich mit der Apokalypse, um unser Potenzial kennen zu lernen. Gut, es ist spät, ich sage nichts mehr. Soll ich den Spruch noch einmal lesen? Ja, ich mache es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwei Minuten sind auch noch egal. Es dämpft herbstlich sich der Sinne Reizes strebend, in Lichtes Offenbarung mischen der Nebel dumpfe Schleier sich. Ich selber schau in Raumesweiten des Herbstes Weltenschlaf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sommer hat an mich, sich selber, damit alles eine geistige Kraft, die uns zur Verfügung steht. Bis zum nächsten Mal. Ich danke euch, meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke. Danke euch allen im Livestream auch. Wir danken, lieber Wolfgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war wieder mal so interessant. Die Überstunde war großartig. Ja, heute haben wir Überstunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht kriegen wir irgendwann einen Sonderurlaub. Schauen wir mal. Ich bin gar nicht müde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passt, ich auch nicht. Du bist müde. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tata, meine Lieben.&lt;br /&gt;
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		<author><name>SaKe</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 229. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2024-09-10T21:20:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
[[Datei:229.apo.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Vt88MX4YkNA|mini|Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=Vt88MX4YkNA Video] oder  [https://www.dropbox.com/scl/fi/ej0ar9bcxligv0af78qcx/229.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.m4a?rlkey=k7g0myvsh27o8yb49op644hjb&amp;amp;dl=0 Audio]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rohtranskription vom 229. Vortrag vom 3.September 2024 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++ dies ist eine Rohtranskription. Wenn du wissen willst, WIE eine fertige Transkription ausschaut, dann schau dir z.B. als Muster die [[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|10. Folge an]]. Melde ich gerne übers [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] bei uns, wenn du bei der Textarbeit [[MitTun bei Anthro.World|MitTun]] möchtest. Wir freuen uns auf dich! +++   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zum 229. Vortrag zur Apokalypse. Gibt es ein Problem? Achso, näher sollen wir es abstellen? Es wird halt sehr schnell dunstig hier drinnen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entschuldigt mich bitte noch einmal ein Momentchen, ich muss die Klimaanlage abstellen. So, aber jetzt geht es los, fangen wir einfach noch einmal ganz von vorne an. Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zum 229.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vortrag zur Apokalypse. Wir stehen in einem schwierigen Themenkreis im Moment drinnen. Das wird uns wahrscheinlich noch einige Zeit beschäftigen, weil es wirklich komplizierte Dinge sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn der Hintergrund, dieser eigentlich teilweise sehr abstrakt scheinende Hintergrund nicht da ist, versteht man den Schluss der Apokalypse und den Ausblick aufs neue Jerusalem nicht wirklich. Weil wir wollen ja nicht nur, wie soll ich sagen, eine positive Gefühlsstimmung mitnehmen, sondern wirklich eben das Wichtige bei der Anthroposophie ist, dass man bis in die Kleinigkeiten gedanklich nachvollziehen kann, um was es da geht. Das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also mehr, als dass wir sagen, ich fühle mich in meinem Gefühl erhoben, erhaben durch den Inhalt. Das muss sein, das ist ganz wichtig, dass diese Seelenstimmung da ist, dass ich es auch nicht nur nüchtern als Aha, wie ein naturwissenschaftliches Thema mitnehme, wo ich sage, es sind halt Fakten, Fakten, Gesetze, Gesetze. Aber es gehört dazu trotzdem dieses ganz klare gedankliche Verständnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist auf dem Gebiet jetzt, wo wir stehen jetzt, ich weiß, dass seit mindestens 30 Vorträgen, dass das auf mich zukommt, dass das sehr, sehr schwierig ist. Und doppelt schwierig ist, weil es sich von verschiedensten Seiten beleuchten lässt, die aber scheinbar widersprüchlich sind und sein müssen. Also der Punkt ist eben, dass Wahrheit immer einen perspektivischen Charakter haben muss, zumindest für unsere menschliche Wahrheit, die Gottheit sieht von allen Seiten gleichzeitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können zunächst einmal die Wahrheit nur von einer Seite betrachten, dann müssen wir uns weiter bewegen und sehen es von einer anderen Seite, gehen noch einmal weiter und dann sehen wir es von der gegenteiligen Seite und dann schaut alles wieder komplett anders aus. Also das heißt, ich denke, ich habe es verstanden, kann es logisch nachvollziehen und dann kommt eine andere Perspektive, die genau das Gegenteil aussagt und die genauso logisch nachvollziehbar ist. Und der Punkt ist, dass die Wahrheit schlechthin im Grunde den ganzen Kreis von allen Perspektiven umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher lässt sich die Wahrheit weder berechnen noch auf einen Punkt bringen, sondern wir als ich müssen alle oder möglichst viele dieser Perspektiven zusammenschauen. Das ist die Schwierigkeit. Also wir müssen auch mit Widersprüchen leben, weil das Leben und insbesondere das geistige Leben in sich widersprüchlich sein muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst wäre keine Freiheit möglich. Es ist immer wieder Bewegung drinnen. Es ist die eine Seite wahr, es ist die andere Seite wahr und wir müssen in der Lebenspraxis ein Gleichgewicht finden zwischen einander widerstrebenden Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum haben wir zum Beispiel auch das ganze Heer von Widersachern drinnen, ohne die wir uns nicht entwickeln könnten. Und trotzdem müssen wir auch mit ihnen kämpfen irgendwo. Also wir können schon einerseits dankbar sein dafür, dass sie da sind, aber andererseits müssen wir uns beinhart mit ihnen auseinandersetzen und ihnen Grenzen setzen, dass sie nicht mit uns machen, was sie wollen, sondern dass eigentlich das Umgekehrte passiert, dass sie unserer Entwicklung dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist auch letztlich der Weg zu ihrer Erlösung. Nämlich Erlösung aus ihrer Aufgabe, Erlösung aus ihrer Gebundenheit jetzt in Reiche, wo ihnen vieles verschlossen ist. Und sie, also namentlich die dunkle Seite, die alemanischen Kräfte, aber auch die luziferischen Kräfte haben nur einen beschränkten Zugang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sie sind eigentlich von den höheren Reichen ausgeschlossen worden. Und es wird einmal eine Zukunft kommen, wo sie ihnen wieder zugänglich werden. Aber da hat der Mensch eine bedeutende Rolle zu spielen dabei, dass diese Erlösung kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die können nur wir bewirken. Mit aller möglicher Hilfe, natürlich insbesondere der Hilfe des Christus. Nur er macht es nicht für uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern er unterstützt uns dabei, wenn wir es angehen. Das gilt also für alle Sachen, dass es eben immer um die eigene Tat geht. Und das eigene Tun geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der entscheidende Punkt. Und das macht gerade die Apokalypse dann manchmal vielleicht auch so ein bisschen unbeliebt bei vielen Menschen, weil sie eigentlich ununterbrochen uns zeigt, ihr könnt was tun. Aber wenn ihr es nicht tut, dann geht es halt auf die schiefe Bahn irgendwo sehr leicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist niemand da, der es für uns löst, das Problem. Wenn wir es nicht lösen wollen, das ist die Schwierigkeit drinnen. Aber wir haben so viel Unterstützung dabei, auch so viel Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch da liegt es wieder an uns, nehmen wir sie an oder nehmen wir sie nicht an. Und das drückt sich auch jetzt im 22. Wochenspruch eigentlich sehr deutlich aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind ja noch in der Sommerzeit drinnen, also im Kalender. Nach dem Astronomischen haben wir noch ein bisschen Zeit zum Herbst. In der Wetterkunde wird es jetzt schon mit Ende August, schwenkt es schon um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da fängt es schon mit September an, der Herbst. Aber astronomisch beginnt er ja erst zur Tag- und Nachtgleiche, zur Herbst-Tag- und Nachtgleiche. Also da haben wir noch Zeit, da geht es dann schon ganz gegen Michaeli hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt jedenfalls haben wir sehr viel Licht mitgenommen und darauf geht dieser 22. Wochenspruch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Licht aus Weltenweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Innern lebt es kräftig fort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird zum Seelenlichte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und leuchtet in die Geistestiefen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Früchte zu entbinden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschenselbst aus Weltenselbst &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zeitenlaufe reifen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich ganz unser Thema, bei dem wir gerade stehen. Es geht darum, dass wir im Zeitenlaufe, und wir haben jetzt besprochen, riesige Epochen von den großen kosmisch-planetarischen Entwicklungszuständen bis zu immer kleineren Zuständen hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind jetzt also bei den Hauptzeitaltern, oder in veralteter Form hat Stein auch in Anlehnung an die Theosophie Wurzelerlassen genannt, hat er später nicht mehr so bezeichnet. Also es sind große Hauptzeitalter, eben wie wir es letztens besprochen haben, die polarische Zeit, die hyperboreische Zeit, die sind weniger bekannt. Dann kommt aber die Lemuria, die lemurische Zeit, das ist die Zeitvertreibung aus dem Paradies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss immer mehr auf die Erde herunterkommen, also da fängt es erst so richtig interessant an für uns zu werden. Dann die atlantische Zeit, da wird unsere, sagen wir mal, moderne Menschengestalt geboren, langsam, Schritt für Schritt, da nähern wir uns dem. Und dann kommen die nacheiszeitlichen Überflutungen, oder besser gesagt nicht nacheiszeitlichen, sondern der Übergang in die Warmphase der letzten Eiszeit, in der wir noch immer drinnen stehen, also wir leben, auch wenn die Temperaturen draußen hoch sind, mitten in einer Eiszeit drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind nicht in einer großen Warmphase drinnen, sondern wir sind nur in einer kleinen Warmphase innerhalb einer großen Eiszeit. Und die wird, soweit man das abschätzen kann, in etwa eben so lange dauern, als die Zeit unserer Kulturepochen dauert. Das sind in etwa 14.000, 15.000 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind so die typischen Warmphasenzeiten, und Kultur entwickelt sich immer dort am stärksten, wo Warmphasen drinnen sind. In Kaltphasen stagniert die Entwicklung bis zu einem gewissen Grad. Und wir müssen halt schauen, dass wir jetzt in dieser Warmphase, in der wir drinnen stehen, also mit dem Ende der eiszeitlichen Überflutungen, also so 7.000, 8.000 vor Christus hat das begonnen, und es wird die Zeit unserer Kulturepochen so im 7.000, 8.000 Jahrtausend nach Christus enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird es wieder anders sein, und dann werden wir zum Teil, also ein Teil der Menschheit zumindest, der Teil, der entsprechend geistig sich schon entwickelt hat, und ich betone nochmals, auch wenn man es nicht glauben sollte, das geistige Entwicklungstempo ist zurzeit sehr, sehr hoch. Auch wenn es äußerlich nicht so ausschaut, weil wahrscheinlich die Menschen, die sich intensiver mit diesen geistigen Themen befassen, ist im Vergleich zur Gesamtmenschheit von mittlerweile 8 Milliarden Menschen auf Erden eine kleine Hand voll. Eine kleine Hand voll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn wir es jetzt im engeren Sinn aufs Anthroposophische nehmen, sind das, weiß ich nicht, vielleicht 100.000 Leute, da habe ich mir aber schon sehr viel, ist also eigentlich ein kleiner Teil, die bewusst nach dem Geistigen streben. Aber ein viel größerer Teil scheint sich jetzt inhaltlich gar nicht so mit geistigen Themen zu beschäftigen, ist aber trotzdem geistig tätig. Nur der Unterschied ist, das ist ihnen nicht bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Mensch arbeitet an sich geistig, das macht das Wesen des Menschen aus. So gesehen arbeiten alle am Geistigen. Alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man wäre kein Mensch, wenn man nicht geistig an sich arbeiten würde. Also der große Unterschied ist nur, ist ein Bewusstsein dafür dabei oder nicht. In beiden Fällen ist es letztlich das eigene Ich, das einen leitet, aber die Frage ist, kriegt man das mit oder kriegt man es nicht mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, in vielen Bereichen ist es das Schicksal, das uns leitet, das Schicksal sind aber letztlich wir selbst, niemand anderer. Karma ist nicht ein Schicksalsverhängnis, das irgendwer bei uns verhängt, sondern das sind Aufgaben, die wir uns selber setzen. Also das heißt, wir brauchen uns auch nie bei irgendwo beschweren, bitte warum wäre ich schon wieder geschlagen, wir sind selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind es selber und es geht nicht darum uns zu bestrafen, es geht überhaupt nicht um Strafe, sondern es geht um einen Anstoß, die Entwicklung weiterzuführen und eben Sachen, die noch nicht in Ordnung sind, in Ordnung zu bringen und nichts anderes. Also das Schicksal sind wir. Das hat schon der alte Philosoph, der griechische Heraklit erkannt, dass das Schicksal wir selbst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat es auch so ausgesprochen. Niemand anderer. Und die geistige Welt unterstützt uns im Grunde nur dabei, dass wir diesen Weg gehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie gibt uns halt den Stupser, der manchmal notwendig ist, aber nur zu dem, was eigentlich unser Ich will, aber noch nicht wach genug ist, um das bewusst mitzubekommen. Das ist das Problem. Also bei allem, was im Leben scheint, wenn etwas schief läuft, brauchen wir uns bei niemand anderem zu beschweren, als bei uns selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Lösung besteht immer daran, einen nächsten Entwicklungsschritt zu machen und ein gravierendes Schicksalsproblem, was vielleicht auftritt, als Chance auch zu sehen, einen Schritt weiterzukommen. Also es passiert nichts einfach so. Natürlich, es gibt immer wieder neue Einschläge ins Schicksalsgeschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das findet auch wieder seinen Ausgleich. Es findet Möglichkeiten. Es ist auch nicht so, dass alles, was uns trifft, schon Karma aus der Vergangenheit sein muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn uns etwas trifft, was nicht aus der Vergangenheit verursacht ist, dann hat es in der Zukunft positive Folgen, wenn wir es schaffen, da durchzugehen. Und wir haben ja immer die Möglichkeit, in unserem Schicksal ganz neue Akzente zu setzen. Darin besteht ja unsere Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben wirklich dieses Schaffen aus dem Nichts heraus. Also das heißt, wo uns keine Notwendigkeit, keine karmische oder sonstige Notwendigkeit zwingt dazu, sondern wo wir aus Freiheit einfach einen neuen Strang, eine neue Bewegung, eine neue Entwicklung in Gang bringen. Das können wir im Prinzip jederzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was wir versuchen, ist jetzt diese Dinge, die an sich sowieso passieren, aber uns zu Bewusstsein zu bringen. Und es wird natürlich die ganze Entwicklung auf eine neue Ebene gehoben, wenn wir also ganz bewusst dabei sind, beobachten können, was passiert, welche Fragen stehen an. Dann natürlich hat das auch einen Einfluss auf die Art, wie sich das Schicksal auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also viele Dinge, die man rechtzeitig erkennt und aus eigenem tätig wird, ohne dass ein äußeres Schicksalszwang kommt, ja, dann löst sich das Problem auf die Art. Also es geht nicht darum, dass die Menschen gebrügelt werden sozusagen, dass sie Strafe bekommen, dass sie leiden müssen, nur um eine Strafe zu bekommen. Die Leiden sind eigentlich nur ein Ergebnis dessen, dass wir halt Mühe haben und es schwerfällt mit den Aufgaben, die wir uns aber letztlich selber gestellt haben, fertig zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin besteht das Leiden. Und das kann natürlich in allen Lebensbereichen passieren. Überall stellen sich diese Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir uns der Aufgaben bewusst sind, können wir viel freier umgehen damit einfach. Und auch Aufgaben bewältigen, die vielleicht noch gar nicht anstehen, sondern die wir uns suchen. Also das ist dann wahrscheinlich die Menschen, die als erste so weit sind, dass sie in eine neue Daseinsstufe aufsteigen, also das heißt in eine Daseinsstufe, wo sie nicht mehr physisch in einem stofflichen Leib verkörpert sind, sondern auf einer höheren Ebene die Entwicklung weitermachen, trotzdem einen physischen Leib haben, aber der dann übersinnlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also einen ganz anderen Charakter hat. Dann werden das die sein, die Aufgaben sich gerade zu suchen. Die eben erkennen, wo ist ein Bedarf in der Welt da und kann ich vielleicht eine Fähigkeit entwickeln, um diesen Bedarf, den die Welt hat, zu decken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist auch das Typische, man arbeitet am stärksten an der Ich-Entwicklung, wo es einem nicht darum geht, wie komme ich weiter. Dann bin ich schon sehr in Gefahr eigentlich, dass ich in den Egoismus hineinkomme, sondern dass ich frage, was braucht die Welt, was kann ich tun, welche Fähigkeit muss ich entwickeln. Und das auch mit der Verantwortung zu machen, nicht gleich immer mit Enthusiasmus in etwas hineinzustürzen, ohne vorher wirklich mich auch zu vergewissern, dass ich wenigstens den Ansatz dazu habe, diese Fähigkeiten zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich muss wissen, das ist ein Weg. Es gibt viele Menschen, die wollen helfen, wollen anderen Menschen helfen, wollen der Welt helfen, erzeugen aber oft die schlimmsten Störungen, weil sie die Fähigkeit dazu gar nicht haben. Und das ist die Schicksalsschwierigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht muss ich mich einmal 30 Jahre durchquälen, dass ich die Fähigkeit entwickle, um dann das tun zu können, was ich vielleicht schon 30 Jahre früher tun wollte, und es mir ein Herzenswunsch war, aber ich schlicht und einfach die Fähigkeiten nicht hatte. Und es kann sehr viel Unheil auch passieren dadurch, dass ich, ja ich möchte es fast sagen, aus Fahrlässigkeit, aber mit großem Enthusiasmus etwas tun will, zu dem ich noch nicht bereit bin. Wo ich mich einfach falsch einschätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind Dinge, das passiert natürlich vielfach in der Welt, Menschen stürzen sich hinein und sind der Aufgabe nicht gewachsen, aber irgendwann 30 Jahre später sind sie es. Aber in der Zwischenzeit passiert halt sehr viel Chaos, nicht nur für sich selbst, sondern auch für die, denen eigentlich geholfen werden soll, oder für das, was in der Welt verbessert werden soll. Also das ist wirklich ein ernstes Problem, weil es ist wahnsinnig viel Wille in der Menschheit eigentlich da, die Dinge zum Besseren zu wenden, und es wird aber auch sehr viel läuft schief und verschlechtert die Situation, weil es nicht mit der nötigen, wie soll ich sagen, Kompetenz, mit den nötigen Fähigkeiten angegangen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man glaubt, ich will es tun, dann wird es schon laufen. Für vieles sind viele, viele Entwicklungsschritte notwendig, und das ist schwierig. Und wir leben heute sehr in einer Zeit der Ungeduld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen, ich habe ein Problem erkannt, am besten gehen wir es heute an. Und wir sehen das also im Kleinen wie im Großen heute. Es wird so viel getan, nehmen wir die ganze Umweltproblematik, Klimaproblematik, sonst was es ist, 99 Prozent von dem, was passiert ist, sind kontraproduktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird man dann in den nächsten 30 Jahren erkennen. Man hat es gesehen bei vielen Dingen, Bio-Sprit oder sonst was, was die Landwirtschaft ruiniert, was dann erst recht nicht gut funktioniert. Man sieht es an den ganzen Winterrädern, die überall stehen und wo ganze Landschaften verwüstet werden, wo die Tiere auf einmal keinen Lebensraum mehr haben, wo die Vögel gefährdet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Solarpanelen, die überall in der Landschaft stehen, wenn es auf den Dächern ist, ist es bis zu einem gewissen Grad okay. Aber wenn die Felder zudecken, ja es ist Solarstrom. Aber der Schaden ist eigentlich viel größer als sonst irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es viele, viele, viele Sachen. Das liegt eben auch an der Problematik, die ich am Anfang angesprochen habe. Die Wahrheit kann man nie eindimensional sehen, sondern man muss alle Perspektiven sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss auch sehen, die andere, die eigentlich genau das Gegenteil fordert. Und wenn ich die eine Wahrheit, die eine Perspektive zur absoluten Wahrheit erhebe, dann ist die Katastrophe im Grunde da. Das ist das Problem, dass wir halt diese Allseitigkeit des göttlichen Denkens sicher noch lange nicht haben werden, aber wir können zumindest beweglich werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können zumindest versuchen herumzugehen und wenigstens ein paar verschiedene Perspektiven zu betrachten. Das ist im Übrigen das, was dann ein lebendiges Denken wird. Da geht es nicht mehr darum, aha, ich habe eine logische Schlussreihe, die sagt mir ganz klar, so ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich schon beweglich genug werden zu sehen, vielleicht gibt es die andere Schlussreihe, die genau sagt, das Gegenteil davon es war. Und was Wirklichkeit werden soll, besteht in einem gesunden Gleichgewicht drinnen. Auseinander widerstrebenden Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die ganze Weltentwicklung. Im Grunde schon vom alten Saturn beginnend besteht darin, dass Widersprüche in ein furchtbares Wechselspiel miteinander kommen. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir müssen lernen, mit dem Widerspruch zu leben, und zwar wirklich aktiv zu leben. Das heißt, immer wieder ausgleichen wollen. Ich meine, dass wir jetzt zum Beispiel in ein Zeitalter des Materialismus drinnen stecken, wird eine Katastrophe, wenn es einseitig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn wir jetzt nur mehr an Spiritualismus leben würden, dann wäre es auch die Katastrophe. Dann würden wir unsere Aufgabe, die wir eben jetzt noch auf Erden haben, mit dem Umgestalten des Materiellen, dann würden wir diese Aufgabe nicht leisten, die aber Voraussetzung ist, dass wir dann auf eine höhere Ebene aufsteigen können. Dazu müssen wir das bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und uns auch damit beschäftigen, das Materialismus interessiert mich nicht. Also da stehen wir auch immer wieder in der Gefahr, von den Widersacherkräften zerrissen zu werden. Also da ist halt sehr gern der Luzifer drin, der wir uns wegheben in unerreifem Zustand, wäre eine Katastrophe für die geistige Welt, wenn zu viele unreife Menschen darauf kommen und sich dieses luziferische Erreich dazu aufbläht im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und statt dass wir wirklich eine geistige, eine höhere Entwicklung haben, dann nur in diesem vergleichsweise bescheidenen Lichtenerreich des Luzifer drinnen sein. Und uns aber die Zukunft damit abschneiden würden und damit die Zukunft auch der ganzen Weltentwicklung abschneiden würden. Weil das ist ein Kernpunkt der ganzen Sache, dass diese ganze große Entwicklungskette über die sieben kosmisch-planetarischen Entwicklungszustände mit all den Unterzuständen, dass die darauf zielen, dass der Mensch seine Entwicklung zur Freiheit durchmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann danach, oder abseits davon, wie ich oft sage, weil es nicht einfach so ein kontinuierlicher Zeitlauf ist, auch wieder was, was wir uns kaum vorstellen können, wann fängt die Zeit an, wann hört sie auf, was ist nach dem Ende der Zeit? Das ist für uns so schwer zu denken. Aber es gibt die verschiedensten Zeitlinien. Kreuz und quer im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können im Moment nur linear denken in der Zeit. Von der Vergangenheit in die Zukunft. Daher die Frage, am Anfang, wann war denn der am Anfang? Und bitte, was war vor dem Anfang? Da sind die Fragen falsch gestellt eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind Äußerlichkeiten. Also zum Beispiel Zeit, in unserem Sinne, hat ganz konkret etwas zu tun, und damit gehe ich ein bisschen auf die Fragen ein, die gestellt wurden. Zeit ist nicht irgend so ein abstrakter Begriff, sondern Zeit sind ganz konkret Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesen, geistige Wesenheiten. Und es sind ganz spezielle Wesenheiten, ich hatte es schon öfter erwähnt, Urengel oder Urbeginne. Die sind in Wahrheit die Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Verhältnis zueinander. Es geht darum, es ist eine Gemeinschaft von Urengeln, und die sind ganz speziell dafür zuständig, dass dieses Phänomen, das wir nur im äußerlichen Abglanz als Zeit kennen, dass das da ist. Das heißt, wo diese Wesenheiten bevorzugt wirksam sind, das macht die Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat nichts zu tun mit der äußeren Zeit, die wir auf der Uhr ablesen können, nicht einmal so einfach an der Zeit, wie die Sonne geht, oder die Erde ihre Umkreisungen macht. Das sind nur Folgen davon. Aber dahinter stehen Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage ist, wie kann man ihnen begegnen? Wie kann man diesem Urbeginn, dem Anfang, die heißen ja nicht umsonst so begegnen, sie heißen deswegen Urbeginne, oder Archai im Griechischen, was letztlich dasselbe bedeutet, weil sie eben die sind, die wesentlich beteiligt waren daran, dass überhaupt unsere ganze kosmische Entwicklungskette in Gang gekommen sind. Wer sind also diese Urbeginne? Diese Urbeginne haben was zu tun mit der Entwicklung des alten Saturn. Dort haben sie ihre Menschheitsstufe durchgemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, sie haben ihr Ich bekommen. Menschheitsstufe ist der Zeitpunkt gemeint, wo ein Wesen ein eigenständiges, geistiges Wesen wird. Nicht notwendigerweise frei, wir wissen, das ist besonders unsere Aufgabe, aber ein eigenständiges, geistiges Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, dass ein eigenes Ich hat. Vorher gibt es auch Wesen, Elementarwesen zum Beispiel, eine große Zahl von Elementarwesen haben eben kein eigenes Ich, sondern da steht darüber ein größeres Ich, das sie leitet. Bei den Tieren ist es genauso, das Tier, das einzelne Tier, der einzelne Kater oder Hund oder sonst was, oder der einzelne Stier oder die Kuh, hat nicht ein Ich für sich, sondern sie steht unter der Leitung eines Gruppenichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist höher, das ist nicht inkarniert, das ist also nicht in dem Wesen drinnen, sozusagen lebt nicht drinnen, sondern bestimmt von außen könnte man sagen, ist natürlich jetzt auch nicht so erheimlich zu sehen, aber leitet von außen eine ganze Gruppe dieser Tiere zum Beispiel. So ist es bei den Elementarwesen, bei der Mehrzahl der Elementarwesen, der Naturelementarwesen auch. Sie haben nicht das eigene Ich, sondern sie stehen unter der Leitung höherer Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spielt eine ganz wesentliche Rolle. Zum Beispiel die Engelwesenheiten, die uns begleiten, die also uns helfen, solange wir unser Ichbewusstsein nicht so weit entwickelt haben, dass wir wissen, was wirklich unser Ich will. Und das wissen wir normalerweise eigentlich als Durchschnittsmensch von heute eben noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind alles die Äußerlichkeiten, also unsere Wünsche, die wir im Leben haben, unsere Ziele, die wir im Leben haben. Ich möchte halt eine Karriere machen oder ich möchte Feuerwehrmann werden oder dieses oder jenes. Das ist noch nicht unbedingt wirklich bewusst aus dem Ich geschöpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann sein, das kann sein. In der Regel sind es Ereignisse im Leben, die ja wie eine Weichenstellung machen, die man aber überhaupt nicht geplant hat, die völlig von außen daherkommen. Weil das Ich kommt uns eigentlich in Wahrheit immer von außen zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss man schon sehr, sehr weit sein, dass man das, was einem normalerweise von außen kommt, dass man das wirklich, diesen Moment im Inneren erkennt. Das ist aber schon sehr, sehr viel. Ich sage einmal, zu einem Großteil wissen wir das noch nicht heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut ist es dort, wo Menschen gerade bei Dingen, die in den bisherigen Lebenslauf so hineinschlagen und jetzt irgendeine Änderung bewirken. Plötzlich muss sich alles ändern irgendwo. Ich weiß nicht, ich bin in einer weichen Familie geboren, sonst was, plötzlich geht der Familienbetrieb Konkurs und man steht da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und muss sich ganz, ganz in eine andere Richtung wenden, ganz was anderes, als die Planung war. Und vielleicht erkennt man 30 Jahre später, genau das war aber mein Weg. Die Kunst ist, das im Moment zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Moment, wo es passiert, oder sogar noch vorher, bevor es passiert, zu erkennen. Und sagt, in meinem Leben muss ich jetzt was ändern. Aber nicht aus äußeren Gründen, sondern aus innerer Notwendigkeit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter anderem ist Anthroposophie, oder sagen wir es so, das ist der erste Schritt in der Anthroposophie. Oder ist es der zweite? Weiß ich nicht, aber der wichtigste auf jeden Fall. Die eigene, zu erkennen, was das Ich wirklich will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Aufgabe es lösen will. Und welche es lösen will, weil es auch ein Bewusstsein dafür hat, welche Fähigkeiten liegen in mir, was muss ich mir noch erwerben, um in diese oder jene Richtung tätig werden zu können. Dass man das bewusst erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird wesentlich für die Zukunft sein, dass das nicht einfach nur durch die äußere Schicksalsführung passiert, sondern dass wir das selber erkennen. Also, dass wir das erkennen, was schon der Heraklit erkannte, das Schicksal bin ich selbst. Also, wo er ganz deutlich sagt, dass das Menschen Daimon ist sein Schicksal, und mit Daimon war im Griechischen das Wort Daimoneon, da war das Ich gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben das schon geahnt, irgendwo, später hat man es dann auch Genius genannt, der Genius des Menschen. Also, das heißt, das Wichtige ist, dass wir alle Genies werden. Ja, aber nicht Genies jetzt im, ah, boah, was hat der für eine Riesenleistung vollbracht im Leben, sondern es geht um die Genialität im Kleinsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da nicht nur aus Äußerem zu reagieren, sondern aus der inneren Berufung, die eigentlich von einem selber kommt. Weil man das erkennt, das ist wahnsinnig schwierig in Wahrheit, und um es bewusst tun zu können, ist halt notwendig so ein gewisser Blick auf das Weltganze irgendwo. Also, auf die geistige Weltentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum ist es so wichtig, man könnte ja sagen, was brauche ich das, ich will jetzt Handwerker werden, ich weiß, das ist meine Berufung, ich kann das, ich bin Tischler, und ich kann Menschen damit einfach etwas machen, mit dem sie Freude haben, das für ihr Leben wichtig ist. Und Punkt, das ist es. Also, man muss ja nicht jetzt Hellseher werden deswegen, um das geht es überhaupt gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht darum, aus eigenem, nicht aus dem äußeren Druck, sondern aus dem Bedarf der Welt, zu sehen, aha, da kann ich, da will ich meine Fähigkeiten einsetzen. Das ganz bewusst zu erkennen. Das ist eine große Aufgabe, aber der Punkt ist, je kleiner, je bescheidener die Dinge sind, desto mehr spielt das große Ganze mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum, darum reden wir von dem. Und wenn ich mir das Ichs bewusst werden will, wirklich bewusst werden will, dann gehört einfach ein Überblick über dieses riesige Panorama irgendwo damit zusammen. Ansonsten kann ich auch aus dem Ich tätig werden, nur werde ich es dann unbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mehr ich dieses ganze Panorama überschaue, dieses riesige, desto mehr kann es eine immer bewusstere Entscheidung werden. Und das heißt, ich kann dann, ja, den kürzesten Weg in der geistigen Welt gehen, nämlich alle Umwege, die möglich sind. Und auf denen mitnehmen, was ich dazu brauche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil in der geistigen Welt ist der kürzeste Weg der mit den meisten Umwegen. Während wir im Äußeren immer denken, wie ist der kürzeste Weg dorthin. Und darum dauert so vieles 30, 40, 50 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist nur zu wenig. Es dauert vielleicht 3, 4, 5, 6, 7, 8 Inkarnationen zu so und so vielen Jahren. Und trotzdem habe ich schon eine Perspektive drinnen, wenn ich mir dessen bewusst werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann beginne ich irgendwann zu erkennen, was liegt schon hinter mir. Dann sehe ich schon, welche Umwege bin ich da gegangen, was habe ich mitgenommen, was habe ich an karmischen Aufgaben namentlich mitgenommen, durch all die Fehler, die ich gemacht habe, die aber auch zugleich dazugehören zu dem Ganzen, weil man ihnen lernen kann. Also es ist nicht unbedingt so, dass der Mensch, der die wenigsten Fehler auf seinem Weg gemacht hat, dass der die schnellste Entwicklung macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieber nichts falsch machen, da rühre ich gar nicht an. Da kann nichts passieren. Es gehört also auch der Mut dazu, weil die entscheidenden Sachen sind die, wo ich wirklich auch scheitern kann, und zwar vielleicht sogar ordentlich scheitern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo es so bequem ist, ja gut, ich probiere es halt, und werden wir sehen, wenn es klappt, klappt es, wenn nicht, ist auch nichts Besonderes passiert. Das ist vielleicht auch äußerlich im Leben. Es ist also, das sind die Entscheidungen, hopp oder dropp sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidungen sind so. Das sind schwerwiegende Entscheidungen. Die haben eine Konsequenz für das ganze Leben, ja für das zukünftige Leben noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem ist die richtige Entscheidung, ich treffe sie, ich gehe den Schritt, selbst wenn ich dann scheitere, das ist immer noch das viel geringere Problem, als einfach aus, ja ich sage es jetzt ganz brutal, aus Feigheit auszuweichen. Nein, ich traue mich nicht, es könnte ja schief gehen, und wer weiß, was das für Folgen hat. Also bleibe ich brav auf meinem Weg, das ist zwar nicht so ganz der Richtige, aber jedenfalls kann ich ohne Probleme gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist das in letzter Konsequenz der größte Fehler. Also der geistig bequeme Weg ist grundsätzlich der Fehler, weil damit trete ich meiner eigenen Entwicklung in den Weg, und damit trete ich vor allem dem in den Weg, dass es nicht möglich wird, dass ich das der Welt geben kann, was ich geben könnte. Es geht ja nicht nur um mich, sondern es geht um die ganze Menschheit, es geht um alles, was mit der Menschheit verbunden ist, und das ist mindestens die ganze Erde, und damit ist es noch klein gerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Beitrag zur gesamten Weltentwicklung, auch wenn das heute noch alles sehr klein scheint, weil die kleinen Taten, die kleinen Weichenstellungen haben letztlich eine große Bedeutung. Das ist die umgekehrte Seite. Es haben die alltäglichsten Sachen, sage ich jemandem ein Wort, wo ich ganz mit dem Ich dabei bin, ich schenke mich dir, ich verschenke meine Ich-Kraft an dich, und bin bereit, auch dich aufzunehmen, oder lasse ich es einfach bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt eigentlich nur routinemäßig, ohne dass ich mich mit dem verbinde. Diese Momente gibt es ununterbrochen. Schon nur wenn Leute an mir vorbeigehen, auf der Straße, dann ist es ein Blick, ich muss ihn gar nicht einmal ansprechen, den Menschen wahrzunehmen, wird uns nicht bei allen gelingen, aber vielleicht geht gerade einer vorbei, mit dem mich ein Karma verbindet, aus der Vergangenheit, wo eine Chance wäre, nur durch den Blick irgendwas zu wecken, oder es eben sein zu lassen, dann schläft es vielleicht für die nächste, übernächste Inkarnation, und dann wird es wieder relevant, was entgegengetragen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich ist es ja unser Ich, das uns das präsentiert, und das Ich des anderen Menschen auch. Die wollen eigentlich zusammenkommen, aber wir können es heute als äußere Menschen, wie wir es erleben, verschlafen. Wir haben in der Vergangenheit sehr viel verschlafen, und es geht jetzt nur darum, dass wir ein bisschen wacher werden dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hängt aber eben wirklich mit dieser Riesendimension zusammen, weil wir sind alle schon durch eine Reihe von Inkarnationen durchgegangen, manche weniger, manche mehr, es gibt junge Seelen, wie es Rudolf Steiner oft auch nennt, also junge Seelen ist damit gemeint, dass sie noch wenige Inkarnationen auf Erden hatten, ein ganz exzeptioneller Fall dafür ist der natanische Jesusknabe, der zur Zeitenwende seine erste, und ich wage ganz fest zu behaupten, auch seine letzte und seine einzige Inkarnation auf Erden hat. Es ist also ein ganz spezieller Fall. Aber es gibt grundsätzlich Menschen, die erst sehr spät sich auf Erden inkarniert haben, und es gibt Menschen, die vom ersten Moment an dabei sind, immer wieder durchgegangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist aber jetzt durchaus keine Wertung, es sind nicht die einen besser, die anderen schlechter, es sind teilweise einfach unterschiedliche Aufgaben. So wie es auch Menschen gibt, wie der historische Buddha zum Beispiel, oder die Wesenheiten, die die Buddhawürde überhaupt erlangen, die ja dann sich nicht mehr inkarnieren, die in der Entwicklung so weit sind, dass sie sich auf Erden nicht mehr inkarnieren müssen. Es gibt aber auch andere, zum Beispiel große Eingeweihte, die sich in jedem Jahrhundert inkarnieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht oft nur mit sehr, sehr kurzen, extrem kurzen Zeiträumen zwischen ihrem letzten Erdenleben und dem nächsten, wo sie schon wieder herunterkommen. Die es für ihre Entwicklung nicht brauchen, aber die eben wissen, dass sie Kräfte, Kräfte haben, mit denen sie auf der Welt wirken können, und die sie aber nur zur Wirkung bringen können, wenn sie auch inkarniert sind auf Erden. Die anderen sind eben so wie ein Buddha, die am besten wirken können, wenn sie aus der geistigen Welt herunterwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist etwas, was zusammenwirken muss. Es gibt immer diese zwei Strömungen, die sehr schnell durch wenige Inkarnationen eigentlich durchgehen, um in der geistigen Welt wirken zu können. Das ist eine ganz beteilsame Aufgabe, aber es gibt andere, die am besten wirken können, wenn sie inkarniert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl sie es für ihre eigene Entwicklung nicht mehr brauchen würden. Das heißt, sie hätten an sich auch die Buddha-Stufe erreicht, sie würden es für sich nicht brauchen, und sie kommen trotzdem. Und sie kommen trotzdem sogar mit der Gefahr, sie brauchen sich dann nicht mehr auf Erden inkarnieren, wenn man die ganzen karmischen Knoten, die da sind, aufgelöst hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist schon eine große Aufgabe. Aber wenn ich mich dann freiwillig wieder inkarniere, ist nicht gesagt, dass nicht wieder eine karmische Verwicklung passieren könnte, die mich herunterzwingt dann. Weil ich einmal schon die Stufe erreicht habe, ist nicht gesagt, dass ich sie auch behalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die größten Eingeweihten sind vor Fehlern nicht gefeit, und man muss ja auch denken, dass sie am meisten Angriffsziel der Widersacher sind. Und dass das ja sogar im Dienste der Entwicklung ist, dass diese hohen Eingeweihten dann ganz besonders aufpassen. Da ist nicht so der bequeme Weg, da kann nichts mehr passieren, die sind eh schon so weit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann können erst recht ganz große Abirrungen sogar passieren. Und das kann im Extremfall umschlagen. Zum Beispiel Menschen, die dann in den schwarzmagischen Bereich gehen, haben in der Regel nicht so begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind einen regulären geistigen Entwicklungsweg gegangen, und dann ist das irgendwann umgekippt. Weil natürlich, je höher geistig entwickelt ein Mensch ist, desto interessanter wird es für die Widersachermächte, die zu ergreifen. Da gehört dann sehr viel Kraft dazu, dem zu widerstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also es gibt jedenfalls Menschen, junge Seelen, alte Seelen, also alte Seelen, solche, die schon sehr früh sich inkarniert haben auf Erden, und auch sehr oft gekommen sind. Ganz junge Seelen auch. Zum Beispiel, sagt Rudolf Steiner, große Philosophen oder so, sind in der Regel junge Seelen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Grunde durch wenige Erdenleben Erfahrung haben. Das sind junge Seelen. Man würde eher denken, das sind ja eigentlich eh schon große Eingeweihte oder was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, das sind junge Seelen. Junge, frische Seelen. Das hat ja auch etwas ganz Besonderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieses ganz Frische herangehen können an etwas. Aber gehen wir mal wieder an den Anfang zurück. Also zu den Urbeginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Urbeginne, die Archei, sind die, die ihre Menschheitsstufe auf dem alten Saturn durchgemacht haben, und die ganz anders in ihrem Wesen waren zur damaligen Zeit, als sie heute sind. Sie haben sich ja jetzt über weitere Stufen weiterentwickelt, über die alte Sonne, über den alten Mond, und jetzt sind sie auf der Erde, die waren schon am alten Saturn da. Und ihr Wesensaufbau, ganz anders als er heute ist, ist ganz anders als er beim Menschen, oder nicht ganz anders, aber doch, es gibt beträchtliche Unterschiede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch wurde damals der physische Leib als Wärmekörper entwickelt. Und da haben diese Urbeginne mitgewirkt. Und wer steht hinter diesen Urbeginnen? Das unterste Wesensglied, das sie überhaupt haben, ist nämlich das Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sie haben keinen physischen Leib, sie haben kein Ätherleib, sie haben keinen Astralleib, aber sie stehen unterstes Wesensglied. Damals, auf dem alten Saturn. Heute ist das schon wieder anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist es schon wieder anders geworden. Aber damals ist ihr Ich ihr unterstes Wesensglied. Was würde darüber folgen, wenn man es mit den Menschen vergleicht? Dann würde folgen das Geist selbst, der Lebensgeist und Geistesmensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings in dem Fall natürlich nicht durch die eigene Geistlichkeit nichts erworben, sondern verliehen von oben. Also diese hohen geistigen Wesensglieder. Dafür haben sie unten nicht einen Astralleib, Ätherleib, physischen Leib, aber sie haben das Ich als unterstes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber haben sie die höheren Glieder, also Geist selbst, Lebensgeist und Geistesmensch. Damit ist es aber noch nicht aus. Darüber ist die Trinität als Ganzes und sie zählt zu ihrem Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, der dritte Logos, der Heilige Geist oder was man jetzt Heiligen Geist nennt, der zweite Logos, der Sohn der Christus und der erste Logos, die Vatergottheit. Das zählt zu ihren Wesensgliedern. Also das heißt, sie haben Vater, Sohn, Heiliger Geist, Geistesmensch, Lebensgeist, Geist selbst und dann das Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch sieben Wesensglieder, aber ganz anders geartet. Das heißt, am Anfang stehen aber, an der Spitze stehen die drei Logos. Der erste, der zweite und der dritte Logos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit möchte ich jetzt eben beantworten diese Frage, die auch gestellt war. Auf welche Zeit bezieht sich dieser Ausspruch aus dem Johannesevangelium? Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht ist. Im größten Stil weiß aber nicht, ob Johannes selber das schon ganz klar gesehen hat, weil die Perspektive bis zu dem ersten Entwicklungszustand ist wirklich sehr weit und alles das was in der Bibel drinnen steht, egal ob im Alten oder Neuen Testament bezieht sich auf unsere Erdentwicklung. Es steckt eben viel mehr noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das geht explizit die Bibel inklusive des Neuen Testaments nicht ein. Ein Unterschied ist nur, dass Johannes auf jeden Fall die Perspektive in die Zukunft mit dem Neuen Jerusalem aufzeigt. Allerdings ist das auch etwas, was sich auf die zweite Hälfte der Erdentwicklung befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind jetzt so knapp über die Mitte in Wahrheit hinaus und diese Zeit des Neuen Jerusalems wird für uns immer wichtiger werden jetzt für die zweite Entwicklungshälfte der Erde, also namentlich in der Zeit, wo wir nicht mehr in solchen Körpern inkarniert sind auf Erden. Da geht es erst richtig los. Da werden wir mitbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt hat trotzdem noch eine ganze Menge vor sich und da wird einiges passieren. Da werden wir mitbauen, naja, an dem Neuen Jerusalem. Das wird ohne uns nicht gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird dann die Vorbedingung sein, dass der neue Jupiterzustand, der nächste Entwicklungszustand kommen kann. Also das heißt, am Anfang war das natürlich einmal auf unsere Erdentwicklung, im Kleinen. Es bezieht sich aber im Großen auf die gesamte kosmische Entwicklungskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil eben schon die Urengel, die Urbeginne, die Zeitgeister, wie man sie auch nennen kann, weil es sind verschiedene Bezeichnungen, die Rudolf Steiner verwendet. Es ist gut, dass er das macht. Also die Urengel, wie sie heißen, sind auch die Zeitgeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind die Zeit. Sie sind die Zeit. Sie sind zum Beispiel, allerdings jetzt während der Erdentwicklung, sind sie die sieben Schöpfungstage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sieben Schöpfungstage sind nicht einfach Zeitarbeit, die man mit der Uhr oder mit irgendwas stoppen kann, sondern es sind sieben hervorragende Urbeginne, und ohne diese Zeitgeister hätten die Elohim nicht die Erde schaffen können und unser ganzes Sonnensystem. Und was wir äußerlich als Zeit jetzt irgendwie versuchen zu messen oder Ding, ist höchstens der äußere Schatten von dem Ganzen. Aber in der Realität sind es geistige Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist vielleicht auch das Wichtige, es gibt eigentlich nichts anderes als geistige Wesenheiten im weiteren oder engeren Sinn. Also wenn ich jetzt Elementarwesen dazu nehme, die nicht das eigene Ich haben, dann kann man vielleicht nicht hundertprozentig sagen, sie sind geistige Wesenheiten, aber sie sind Wesenheiten auf jeden Fall. Und was anderes gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles andere ist in Wahrheit Illusion. Also genau das Gegenbild zu dem, was uns heute der Materialismus und der Technologie, egal, sonst gibt es nichts. Das ist alles Illusion in einer gewissen Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notwendige Illusion durchaus. Aber die eigentliche Wirklichkeit sind geistige Wesenheiten. Und Zeit entsteht durch bestimmte Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und insbesondere eben durch die Zeitgeister. Die sind die, die da also die Ordnung auch drinnen schaffen. Im Grunde kann man es noch allgemein sagen, dass es in meiner Sehne auf Zeit hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer Zeit fängt dort an zu stehen. Anfangen sich zu entwickeln, wenn ich es in einem bisschen weiteren Sinne noch nehme, wo geistige Wesenheiten in Entwicklung sind und manche sich schneller, manche sich langsamer entwickeln. Dadurch entsteht die Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sich alle geistigen Wesenheiten gleich schnell entwickeln würden, dann gäbe es keine Zeit. Dann wären wir in der Ewigkeit drinnen. Klar, dann wäre alles im Grunde auf gleichem Niveau, würde so weitergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst dadurch, dass es Unterschiede gibt, dass Wesenheiten schneller sich entwickeln, andere sich langsamer entwickeln. Ist schon wieder natürlich der Zeitbegriff drinnen. Aber gerade dadurch, dass manche mehr Kräfte entfalten, andere weniger Kräfte entfalten, entsteht das, was wir halt äußerlich als Zeit bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben ganz speziell hängen damit die Urenkleben, die Urbeginne zusammen, durch die das göttliche Wort von Anfang an gewirkt hat, könnte man sagen. Eben weil in ihren Wesensgliedern ist die ganze Trinität eigentlich drinnen. In ihren Wesensgliedern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem sind sie nicht mit Gott identisch, mit dem Höchsten. Aber es lebt, alle drei Logoi leben in den höchsten Wesensgliedern dieser Urbeginne von damals. Heute nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind sie von ihren Wesensgliedern praktisch gleich geartet wie der Mensch, nur mit ganz kleinen Unterschieden. Aber sie verfügen im Prinzip über dieselben Wesensglieder wie der Mensch, nur sind sie bei den Urengeln, auch bei den Erzengeln und bei den einfachen Engeln, wenn man so will, gibt es einen kleinen Unterschied diesbezüglich, dass die untersten Wesensglieder nicht in gleichem Maße eine Einheit mit den höheren bilden wie bei uns. Also bei uns alle Wesensglieder, die wir haben, sind in gewisser Weise verkörpert auf Erden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Engelwesenheiten ist das nicht der Fall. Da gibt es eine Trennung. Also zum Beispiel zwischen ich und dann was darunter ist, Astralleib, Eterlleib.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schaut es nämlich bei den Engeln aus, bei den einfachen Engeln. Sie haben einen oberen Teil, der in der geistigen Welt wohnt, und sie haben aber auch einen Astralleib, einen Eterleib und einen physischen Leib, allerdings völlig anders als unser physischer Leib, weil er eigentlich mit dem Wasser heruntergeht. Das habe ich eh schon öfter erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, es leben 500 Engel verstreut auf 20 Seen irgendwo auf der Welt. Nichts zusammenhängend, überhaupt nichts zusammenhängend, keine geschlossene Form bildend, sondern sie sind also verbunden aber damit bis zum wässerigen Element, aber auch Luft- und Wärme-Element. Ein anderes Beispiel zu nehmen, bei den Urbeginnern ist es heute so, dass sie im Prinzip genau dieselben Wesensglieder auch haben wie der Mensch, also es geht vom Geist des Menschen bis hinunter zum physischen Leib, aber bei den Urbeginnern ist es so, dass sie nur in der Wärme wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der physische Leib ist getrennt vom ganzen Rest. Und das physische bei ihnen ist die Wärme. Sie leben in der Wärme, überall wo Wärme ist, sind sie drinnen und alle ihre anderen Wesensglieder sind in höheren Bereichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das heißt, wir sehen daraus, dass was für uns Menschen so normal ist, dass wir im Grunde alles unter einer Hülle versammeln, das ist bei den höheren Wesenheiten gar nicht so der Fall. Und es hat sich auch eben das Wesensgliedergefüge der Engelwesenheiten, also namentlich der Wesen, ganz wesentlich, wie ihr seht, verändert. Sie haben es mittlerweile geschafft, wo es am Anfang natürlich nicht da war, also am alten Saturn, wo eben die Trinität als solche ihre obersten Wesensglieder ausgemacht hat, also das Vaterprinzip, das Sohnesprinzip, das Heilige Geistprinzip, und dann kamen Geist des Menschen, Lebensgeist, Geist selbst, also das sind die Wesensglieder, von denen wir ja wissen, da steckt drin die Kraft, im Geist selbst einen eigenen Astralleib zu schaffen, im Lebensgeist einen eigenen Ätherleib zu schaffen, und im Geist des Menschen sogar einen physischen Leib, wie immer er auch geartet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also bitte nicht immer vergleichen, dass es notwendigerweise ein stofflicher Leib sein muss, das ist also eher sogar die Ausnahme, das ist also die Sache, wo wir jetzt vor allem bei der Erdentwicklung damit beschäftigt sind. Das liegt daran, dass sehr stark die arämanischen Wesen geworden sind. Eigentlich wäre die ganze Welt übersinnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst durch die Wirkung der Widersachermächte ist es immer mehr gezwungen. Also aller Stoff ist, wie Rudolf Steiner deutlich sagt, zerbrochene geistige Form. Alles physische wäre eigentlich eine allein-geistige Form, aber wenn sie zerbrochen wird, dann entsteht der äußere Stoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ist Eiber in Wahrheit eigentlich Illusion? Also das, was wir da so fest angreifen können, ist in Wahrheit Illusion. Und das, was der Arab interessiert von euren geistigen Wesenheiten, das ist ja nur Fantasterei. Das ist die eigentliche Wirklichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist, was die Weltentwicklung bewirkt. Und das von mir aus ist nur die Schlacke davon, die zeitweilig überbleibt und sich sowieso irgendwann einmal wieder auflösen wird. Das ist etwas, was also durch die Widersacher, namentlich durch die arämanischen Werte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also die Urbeginne. Die Urbeginne sind seit Anfang dabei und sie wirken mit, aber auch bei der Erdenschöpfung, so wie es in der Bibel geschrieben wird. Die sieben Schöpfungstage sind nichts anderes als die sieben führenden Urenge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts anderes. Es ist kein Zeitbegriff in unserem Sinn. Nicht wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist unsere Übersetzung. Aber es besteht nichts anderes. Alles, was da passiert, hängt zusammen mit den Taten dieser sieben Urenge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was in der Bibel, also im ersten Kapitel der Genesis geschildert wird. Und wenn wir dort jetzt die Übersetzung haben, im Anfang oder im Urbeginn schufen die Elohim den Himmel und die Erde, dann ist schon in den ersten Worten gewisserweise drinnen, der Urbeginn, dass es ohne der Urenge, ohne der Urbeginne nicht geht. Die Elohim alleine könnten es nicht machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben auch schon davon gesprochen, sie können es auch aus einer anderen Sicht nicht alleine machen, weil der Christus durch sie wirkt. Also wir haben die besondere Konstellation bei den Elohim, dass durch die Gemeinschaft oder mitten in der Gemeinschaft Christus lebt und wirkt. Und dadurch den Elohim die Fähigkeit überhaupt erst gibt, diese Erdenschöpfung so zu machen, nämlich sie so zu machen, dass der Mensch entstehen kann mit der Möglichkeit seines freien Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hätten die Elohim niemals machen können. Sie hätten zwar etwas von ihrer Ichkraft verschenken können, weil jedes Ich-Wesen das kann, das ist eigentlich etwas ganz Normales. Ein Wesen, das ein geistiges Wesen ist und daher ein Ich hat, hat die Fähigkeit sich zu verschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das Ich-Prinzip besteht darin, sich zu verschenken, in nichts anderem. Und dadurch etwas in der Welt zu bewirken. Dadurch etwas zum Erreifen zu bringen, wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Elohim machen das ja auch. Also wenn jetzt die ganze Entwicklung durch die sieben Schöpfungstage durchgeht. Das Letzte, wenn sie beschließen, den Menschen nach ihrem gemeinsamen Bild zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Interessante. Also der Mensch wird nach dem Bild nicht dieses oder jenes Elohim geschaffen, sondern nach dem gemeinsamen Bild. Alleine nicht einmal der Höchste, der Jahwe, der also der Stärkste eigentlich ist in der ganzen Entwicklung, wäre fähig gewesen, den Menschen zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil mit dem Menschen eine Fähigkeit ermöglicht wird, über die selbst die Elohim selber nicht verfügen. Die nur da ist, dadurch, dass ein höchstes Göttliches der Christus durch sie wirkt. Weil der Christus als Teil der Trinität, wenn man eben überhaupt von Teil sprechen darf, weil wenn man es in ihrer eigentlichen geistigen Heimat betrachtet, gibt es die Unterscheidung nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist es die einige Gottheit. Das ist ja immer das ewige Problem. Also als Trinität erscheint es uns in den niederen Sphären, weil es sich auf drei verschiedene Orten offenbaren kann und wirken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist letztlich immer in der Apokalypse. Wir haben schon gesprochen von dem Reiter auf dem weißen Pferd. Der erscheint im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel. Also da ist vorher die Rede gewesen von der Hochzeit des Lammes. Und danach erscheint aber der Reiter auf dem weißen Pferd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Himmel tut sich auf und es erscheint der Reiter auf dem weißen Pferd. Und es wird dann deutlich gesagt, also wenn man sich das mal anschaut, welche Eigenschaften er hat. Ich lese es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe es schon ein paar Mal gelesen, aber man kann es nicht oft genug lesen. Und ich sah, wie der Himmel sich auftat. Siehe, ein weißes Pferd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Reiter, der auf ihm saß, er ist es, der Glauben und Erkenntnis wahr macht. Durch seine Entscheidungen und seinen Kampf entsteht das Sein des Moralischen. Seine Augen sind wie Feuerflammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seinem Haupte leuchten viele Kronen. Leuchten viele Kronen. Ihm ist ein Name eingeschrieben, den niemand versteht, außer ihm selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na, das ist der Ich-Name, weil ich kann nur jedes Wesen zu sich selber sagen. Ich kann nicht zu dir Ich sagen. Ich kann nur zu mir selber Ich sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hoffentlich meine ich da nicht nur bloß das Ego, sondern wirklich das Ich. Obwohl das Ego kleiner ein Schub wichtig war, weil die Urbeginne, nennt Rudolf Steiner, auch die Geister des Egoismus. Und sie haben die Voraussetzung dafür geschaffen, dass das freie Ich des Menden entstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals auf dem alten Saturn. Wenn sie heute genauso wirken, dann werden sie sehr leicht zu der Widersachergruppe der Arroganz Asuras. Das sind die gefallenen Urbeginne, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gefallenen Urengel. Und heute, wenn sie heute nur diese Aufgabe des Egoismus vertreten, dann wird es ein Problem. Sie tun es schon auch mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und stehen zum Beispiel, sind sehr aktiv geworden, so Beginn der Neuzeit, hängt sehr zusammen mit den Entdeckungsreisen, mit den Entdeckungsreisen der Kolonisierung und die ganzen Leute, die da die Vorarbeiter waren und meistens sehr kriegerisch das angegangen sind, waren sehr von diesen Kräften impulsiert. Geister des Egoismus, Urengel, eigentlich aber halt nimmer so ganz hasenreine, wenn man so will. Andererseits sind die Urengel, hat auch Rudolf Steiner deutlich gesagt um die Anthroposophie in die Welt zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das waren die Urengel. Und zwar, wieso es ist eigentlich ganz klar, weil das was der geistige Weg der Anthroposophie ist, ganz auf das individuelle Ich gestellt ist. Und nicht aus einer Gemeinschaft heraus oder aus irgend so, sondern schon eine Gemeinschaft, eine Gemeinschaft freier Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, der Anthroposoph zählt. Der ist das Wichtige. Daher lernen von Steiner, aber nicht einfach immer nur Steiner zitieren und sagen, er hat es gesagt, ich weiß ja nicht, er hat es gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern das Entscheidende, wo ich wirklich erst anfange Anthroposoph zu sein, tätiger Anthroposoph, in dem aus meinem Ich, und wenn es so ein Fuzzerl ist, so ein kleines kommt. Das machen wir dann, wenn wir einen Steiner lesen, aus unserem Ich heraus vielleicht einen Fehler und den falsch interpretieren. Kann auch sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht auch nichts. Kann passieren. Wenn man liest, werdet ihr sehen, wie es da unterschiedlichste Interpretationen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott sei Dank. Und die sind teilweise so weit auseinander. So weit auseinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann passieren. Es ist absolut auf die eigene Verantwortung gerechnet. Das ist das Entscheidende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem soll man uns nicht schrecken. Im Gegenteil. Das gehört dazu und das soll uns freuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Weg, der uns zugedacht ist. Und man sieht auf der anderen Seite, wie hohe geistige Wesen da jetzt um den Menschen herum sind, die aber auch sehr leicht auf die Widersacherseite kommen. Asuras, Geister des Egoismus, Urbeginne, die sogar die Anthroposophie impulsieren, die aber auch Impulse geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann werden es halt mehr die Asuras, die halt Gewalttaten in der Welt, gewaltige Gewalttaten in der Welt gesetzt haben. Wenn man nur nimmt, was also durch die Fast-Auserotung der indigenen Bevölkerung in den letzten Jahren in Nordamerika, in Südamerika passiert ist, oder was in Australien passiert ist, im halt kleineren Maßstab, aber auch genug, das ist aus ihren Impulsen. Und das ist ein Impuls auch wie die Anthroposophie, wie die Geisteswissenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter denen stehen sie. Die Frage ist letztlich immer, was tun wir damit? Das heißt, kriegt man die Geisteswissenschaft, bringt man mit, woher kommt der Impuls? Ja, ich habe eine Intuition, eine Inspiration. Ja, von welcher Seite? Solange ich es nicht aus dem eigenen Ich klar beurteilen kann, bin ich auf der unsicheren Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da tun wir uns noch schwer. Ich meine, wie schwer tun wir uns zu wissen, ach ja, das ist ja eh selbstlos von mir. Ist es wirklich so? Oder es ist eh völlig unvoreingenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist es das wirklich? Sind wir uns immer ganz gewiss, oder bilden wir es uns ein? Das müsste man mal herauskriegen. Da sind wir also im Allgemeinen noch nicht so ganz sattelfest drinnen, wage ich zu behaupten. Es entsteht ja auch oft die Frage, wie erkenne ich denn das? Aus welcher Seite, mit welchem Impuls ich das wirklich mache? Ja, leider kein Handbuch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt kein Handbuch dazu. Das ist das Problem, ich muss es selber herausfinden. Ja, natürlich, die Beschäftigung mit Geisteswissenschaft zu erkennen, was da alles läuft in der geistigen Welt und von der halt viele Menschen Bewusstheit gar nichts mitkriegen ja, einmal sich hineinleben, einmal sicher gedanklich erfassen, weil es ist wichtig, dass die Gedankenklarheit dabei ist, weil nur wenn ich die habe, dann kann ich die Sicherheit gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sicherheit gewinnen, auch wenn ich anfange wirklich eigene geistige Erfahrungen zu machen. In Wahrheit machte jeder eine eigene Erfahrung. Wir haben darüber gesprochen, dass mit Beginn des 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhunderts eigentlich das Kali-Yuga geendet hat. Nicht nur eigentlich, es ist geendet, das finstere Zeitalter. Es war vorher ein praktisch 5000-jähriger Zeitraum, wo der natürliche Zugang zur geistigen Welt verschlossen war, im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo man zwar durch gewisse Kulturen und Menschen sich erheben dazu, das ist also dann besonders in der ägyptischen Kultur gepflegt worden, ist dann in der griechisch-lateinischen Zeit im Mysterienwesen gepflegt worden, irgendwo mit größerem oder kleinerem Erfolg. Typisch die Zeit, wo es gegen die Zeitenwende zugeht, wird das immer problematischer, zunächst spaltet es sich ganz krass in den absoluten Missbrauch der Mysterien, namentlich durch die römischen Kaiser, die die Einweihung erzwungen haben. Andererseits das große Chaos, was entsteht in der Zeit der Gnosis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt 100.000 Strömungen im Grunde, die passieren. Da ist viel Hochgeistiges dabei. Da sind die ersten Kirchenväter da, die Nachschauungen da, das Erwahrenes teilweise auch drinnen ist, neben Gutem und Richtigem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es blüht eigentlich wie noch einmal auf ein Mysterienwesen, aber kein Mensch kann damit umgehen noch. Weil alles das letztlich trotzdem noch beruhte auf eine Wiedererweckung alter Kräfte. Also die ganze Gnosis beruht auf dem, was nicht da drin ist, sondern nicht darauf beruht, also am allerstärksten nicht darauf beruht ist das, was der Johannes schreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der ist ein vollkommen neuer Eingeweihter, noch mehr als die anderen Evangelisten. Weil er durch den Christus selber eingeweiht wurde, bei der Erweckung des Lazarus. Er ist ja der auferweckte Lazarus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Totenerweckung war ja im Grunde eine Eingeweihung. Das heißt, er ist der erste wirkliche christliche Eingeweihte. Im neuen Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum ist das, was er schreibt, sowohl im Johannes Evangelium als in der Apokalypse des Johannes, als auch in den Briefen, die er schreibt, hat er dadurch eine ganz eigene Dimension auch drinnen. Damit möchte ich die Frage beantworten. Er fängt wirklich an, den neuen Weg zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen arbeiten noch mit den alten Kräften. Der Unterschied liegt eben einfach drin, dass ein anderes Bewusstsein dabei ist. Eben das Bewusstsein, ich habe eine Vision oder sowas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern wo er mit Bewusstsein dabei ist, ist das Bewusstsein, das da ist, um diese Bilder zu holen. Sie überfallen ihn nicht einfach nur. Natürlich schreibt er oft, ich sah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in dem Sehen ist er selber mittätig. Das ist das ganz Wichtige. Ist vielleicht auch etwas, was wir für unsere Zeit lernen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit sage ich jetzt nichts Negatives gegen die Naturwissenschaften, aber dort muss man auch etwas sagen. Ich berufe mich auf Fakten, die völlig unabhängig von mir sind. Glaube ich zumindest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit gibt es das gar nicht. Aber die meisten Menschen denken, wenn ich wissen will, wie die Sachen wirklich sind, dann kann es ja nicht so sein, wie das alles ausschaut, wie das erscheint, dass das von mir gestaltet ist. Sondern das muss ich wissen, wie soll es dann sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit bin ich nicht an der Wirklichkeit dran. Da bin ich nur am Schein dran. Wir müssen das lernen, dass wir eben die Bilder, die wir hervorbringen, dass wir uns bewusst sind, wir bringen sie hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem ist es eine für sich bestehende geistige Wirklichkeit, weil das Geistige ist ein Bild. Das Bild müssen wir schaffen. Das Geistige, wie schaut das Geistige aus, wie lang ist es, wie dick ist es, wie dünn ist es, wie nebelhaft ist es, das hängt von uns ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist, schaffen wir es, ein Bild so zu schaffen, dass es mit der geistigen Wirklichkeit, mit dem was wirkt, wir haben es eben nur mit Wirklichkeiten, mit Wirksamkeiten zu tun, nur dazu müssen wir es schaffen im geistigen Wahrnehmen. Niemand anderer. Niemand anderer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geistige ist nicht sinnlich sichtbar. Es ist nicht gegenständlich. Das alles ist es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich einen Engel sehe, dann sehe ich ihn nicht wie einen äußeren Gegenstand. Dann wäre es nur Erscheinung. Die Wirklichkeit des Erzengels Michael oder des anderen Engels oder des eigenen Engels, der uns begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich das Bild nicht schaffe, dann ist es nicht da. Der Engel ist da. Und ich schaffe das Bild, indem ich in eine geistige Begegnung mit dem komme, das aber zunächst einmal überhaupt nicht sichtbar ist, sondern dass eine Begegnung vom Geistwesen zu Geistwesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das Geistwesen. Und das in ein Bild zu bringen, damit es eben auch kommunizieren kann, darüber sprechen kann oder so wie Johannes eine ganze Apokalypse schreiben kann, dazu ist seine individuelle Fähigkeit notwendig. Ein anderer würde es anders schreiben, aber es hatte zu damaligen Zeit wohl nur er die Fähigkeit wirklich diese Apokalypse zu schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jedes Engel schreibt mit der geistigen Wirklichkeit. Aber die Bilder muss er schaffen. Und ein anderer würde sie anders schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das soll auch Mut machen dazu, aber man muss natürlich aufpassen, man darf nicht in eine Fantasterei hineinkommen. Also ich male meinen Engel aus, wie man halt so einfach irgendwie vorstellt, und ja im Traum ist das so. Und so ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, ich muss ganz bewusst dabei sein. Ganz bewusst dabei sein, muss man bewusst sein, das Bild mache ich. Und ich nur kann entscheiden, mit welcher geistigen Wirklichkeit habe ich es zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe ich es erstens einmal nur mit meiner eigenen zu tun, also mit meiner Fantasterei? Ich male halt einen Engel, wie man vorstellt. Oder ist es wirklich eine Fantasterei? Es ist eine Begegnung. Das Ich kann das erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ego kann es nicht erkennen. Das Ich kann es erkennen, weil es eine Schicksalsbegegnung ist. Es ist eine Schicksalsbegegnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine Tat in der geistigen Welt. Und ich kann sie mitbekommen oder nicht mitbekommen. Wenn ich sie mitbekomme, wenn ich bewusst mir bin, ich begegne dieser geistigen Welt, dieser geistigen Wesenheit, dann kann ich auch ein entsprechendes, angemessenes Bild schaffen, das diesem geistigen Wesen gerecht wird, so wie ich ihm begegne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ein anderer diesem geistigen Wesen begegnet, wird es vielleicht viele Gemeinsamkeiten geben, aber es wird trotzdem anders sein. Wie es ja durchaus auch ist. Jeder eingeweihte beschreibt die Dinge so, dass man zwar erkennen kann, es geht ums selbe, aber doch hat er seine eigenen Nuancen drin und das muss drinnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist sogar ganz wichtig, weil das das Zeugnis davon ist, seiner Begegnung, seiner Schicksalsgemeinschaft mit dieser Wesenheit. Es ist eine Begegnung und diese Begegnung hat eine Wirkung in der geistigen Welt. Es gibt kein Schauen in der geistigen Welt, das nicht eigentlich eine Wirkung in der geistigen Welt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine große Wirkung hat natürlich für uns, wenn wir unser eigenes Wesen schauen können, in gewisser Weise. Und wenn wir sozusagen unseren unaussprechlichen Namen auch erkennen. Das heißt jetzt nicht, dass man schnell möglichst in einen äußeren Namen übersetzt, das geht nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist in dem eigenen Namen steht drinnen im Grunde eben meine ganze Wesenheit. Mit all dem, was ich schon in der Vergangenheit mir erworben habe an Fähigkeiten, mit all dem, was ich als Möglichkeiten für die Zukunft mir schon eröffnet habe. Das steht drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, der Name ist ziemlich lang dann in Wahrheit. Weil er Ausdruck unseres Wesens ist. Ja, er ist in gewisser Weise unser Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich mir dessen bewusst bin, dann kenne ich meinen Namen. Nur ich. In dieser Vollständigkeit kann ihn tatsächlich nur ich kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht einmal der Engel, den ich mir gegenüberstehe, kennt ihn in der Vollständigkeit. Und trotzdem muss er uns im Moment nur ununterbrochen helfen, dass wir ein bisschen was von unserem Ich mitkriegen. Aber im Kern können wir es dann letztlich nur selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dort stehen wir jetzt irgendwo. Ja. Also der Reiter auf dem weißen Pferd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann steht ja dort noch drinnen, das ist ja Wesens stehen geblieben, ihm ist ein Name eingeschrieben, den niemand versteht, außer ihm selber. Das ist dieser Ich-Name. Aber es ist jetzt bezogen auf den Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das große Christus-Ich. Und dann hat er noch sein Gewand. Das ist der Christus-Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist mit einem blutbesprengten Gewand begleitet. Blutbesprengt. Blut als Träger des Ichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ich-Kraft. Dessen Name heißt der Logos Gottes. Das Gleit hat diesen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ist zugleich auch der Reiter selbstengeliebt. Gehört zu ihm. Logos Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Heere des Himmels folgen ihm auf weißem Pferd und werden mit reiner weißer Leinwand begleitet. Und jetzt kommt wieder das scharfe Schwert. Aus seinem Munde geht ein scharfes Schwert hervor, mit dem er die Völker trifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist der Hirte der Völker und trägt den Ehrenanstab. Er tritt die Kälte, aus der der Wein des göttlichen Willens als Zorn des Weltgebietes hervorgequillt. Ich habe schon öfters geschrieben, ich habe schon davon gesprochen, der Zorn Gottes ist die Liebe Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts anderes. Das heißt dort, wo wir den Eindruck haben, die Gottheit zürnt, sie straft uns, sie schlägt uns, dann ist das die Liebe Gottes, die uns hilft zu erkennen, wo ist deine Aufgabe. Du musst sie selber erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass das nach außen hin als Strafe vielleicht erscheint, als Belastung erscheint, wenn wir wirklich aus unserem Ich es erkennen würden, würden wir sagen, wir lieben es, weil das ist es, egal wie schwer es ist, die Aufgabe muss ich bewältigen, will ich bewältigen. Weil wenn ich sie nicht bewältige, dann schöpfe ich nicht aus meinem Ich heraus, dann verweigere ich es eigentlich. Das Ich ist das Unbequemste, das ist die Unbequemtheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, wir als Menschen, wie wir heute auf Erden leben, halten dieses Tempo, das eigentlich das Ich haben will, noch nicht durch. Darum sind wir ja auch auf die Erde versetzt worden. Darum sind Himmel und Erde getrennt worden, wo wir schon drüber gesprochen haben, da geht es darum, dass Sonne und Erde getrennt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir leben auf der Sonne, auch was unsere geistige Entwicklung betrifft, gemütlich langsam, sodass wir irgendwie eine Chance haben, mitzukommen. Im Sonnengeschehen hätte man das Tempo einfach nicht halten können. Das ist ein ganz anderes Entwicklungstempo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar, da sind wesentlich höhere geistige Wesenheiten, die zwar nicht die Möglichkeit zur Freiheit so wie wir haben, aber ein Vielfaches. Wie soll ich sagen? Natürlich, äußerlich könnte man es nicht überleben, in der Sonne zu sein, aber wir würden es auch geistig nicht bewältigen können, dieses Tempo, das da drinnen ist. Da sieht man, was in so einer Sonne passiert, in Wahrheit, und wie viele gibt es da im Himmel, weil alle Sterne sind Sonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da passieren immense geistige Entwicklungen in der Sonne. Alle Sonnen haben auch so etwas wie Elohim, also geisterter Form und dergleichen, geisterter Weisheit, die dort wirken. Also da ist eine reiche Welt da draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die hat trotzdem alles mit uns zu tun, alles mit uns zu tun. Und jetzt brauchen wir uns aber nicht schrecken vor der Größe des Ganzen, sondern es geht darum, langsam hineinzuwachsen in die Welt. Die Elohim, die Geister der Form, haben ihre Ichkraft, von ihrer Ichkraft etwas geopfert, wie es alle geistigen Wesen tun, wie es die Wesenheit des Ich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ich verschenkt sich immer. Das Ich ist nichts, es ist nicht, sondern es wird beständig. Und aus dem Werden heraus verschenkt es sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus dem Werden heraus entstehen Impulse wieder in der Welt. Das geht weiter. Und dieser Ichfunke, den verschenken die Elohim am sechsten Schöpfungstag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wo sie gemeinsam nach ihrem Bilde den Menschen schaffen, dann geht es einmal darum, dass dieser Ichfunke des Menschen entsteht. Es ist aber dafür schon vorbereitet, das eben ja durch die ganzen kosmischen Entwicklungsstufen zu machen, da gibt es ja schon einen physischen Leib in irgendeiner Form, da gibt es einen Ätherleib, der ist auf der alten Sonne dazukommen, physischer Leib, erste Anlage auf dem alten Saturn, auf der alten Sonne Ätherleib, auf dem alten Mond, Vorgänger unserer unmittelbaren Erdentwicklung, der Astralleib. Und jetzt kommt das Ich dazu und darf sozusagen diese Hülle, die bereits vorbereitet sind, beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist aber ein langer Weg, auch während der Erdentwicklung ein langer Weg. Aber es beginnt im Grunde dort so richtig im Paradies, beziehungsweise mit dem Sündenfall, da geht es so richtig los, weil dann kommen die ersten Inkarnationen. Da fängt es eigentlich so richtig an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da beginnt dieser Ich-Funke. Da fängt der Ansicht, also die ersten Regungen zu machen, da ist es noch zunächst der Adam, wenn man so will, im Garten Eden, im irdischen Paradies, wir haben letztes Mal darüber gesprochen, dass das eigentlich die Mondsphäre ist, hat also nichts zu tun, sondern das ist die Zeit, wo noch Erde und Mond ein gemeinsames Gebilde ausmachen, und sozusagen an der Peripherie lebt der Mensch, nicht in so einer Stofflichkeit, wie wir es jetzt haben, sondern als zwar bereits physisches Wesen, vom physischen ist damals am Ende des ersten Kapitels der Genesis, also das heißt die Geschichte mit den Elohim, am Ende, wo sie am sechsten Tag den Menschen schaffen, ist da ein Wärmegebilde als physischer Leib. Das heißt, diese Erden-Mondensphäre hat jetzt einen bestimmten Wärmegrad, der aber das physische, der erste Ansatz des physischen des Menschen ist, während der Erdentwicklung jetzt, nichts anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im zweiten Kapitel der Genesis, wo jetzt Jahwe Elohim, also der eine Elohim, der mittlerweile sich mit der Mondensphäre verbunden hat, wo der dann dem Adam den lebendigen Odem einbläst, was nichts anderes heißt, als jetzt kommt das Luftelement dazu. Das heißt, der Mensch besteht dann physisch gesehen aus Wärme und Luft, also etwas Gasartigem. Das heißt, er ist eine Luftströmung oder irgend sowas, fängt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es weiter, das sind die Ereignisse, die passieren in der lemurischen Zeit. Also wir haben die polarische Zeit, da ist unser ganzes Sonnensystem noch ganz am Anfang und alles noch in Einheit, es leuchtet die Sonne noch nicht wirklich, es sind die Planeten noch nicht ausgebildet, in dem es rumort, während unserer Erdentwicklung. Dann kommt dazu die hyperporeische Zeit, das ist die, wo Himmel und Erde geschieden werden, also Sonne und Erde trennt sich, wo Erde und Mond aber noch ein Ganzes bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der lemurischen Zeit trennt sich Erde und Mond. Das ist der Zeitpunkt, wo der Mensch absteigt auf unsere Erde, da im Sinne von er fliegt aus dem Paradies heraus. Der Paradieseszustand ist noch der Zustand von Erde und Mond, noch ein Ganzes bilden und der Mensch in den feinsten Schichten lebt, also die wärmeartig und luftartig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Sündenfall, als Folge des Sündenfalls, kommt es zur Abtrennung des Mondes und jetzt steigt der Mensch auf das herunter, was halt jetzt als Erdgebilde übergeblieben ist, der zunächst natürlich auch noch hat, also Wärme, Luftelement hat, flüssiges Element hat, und jetzt, wo der Mensch herunter steigt, bis da in dieses von mir aus zähflüssige Element, jetzt fängt er sich an, wirklich im Stofflichen zu verkörpern, so wichtig. Also bis ins flüssige Element, bis ins zähflüssige Element, und dort sein Ich ist als Geschenk der Elohim bereits da, aber dass der Mensch wirklich etwas zu tun hat, also dass man sagen kann, es zündet als etwas Eigenes, ist jetzt, wo er unten die Erde betritt. Vorher, Adam, wer ist der Adam? Adam ist eigentlich die ganze Menschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel der Genesis heißt es ja sogar, dass der Mensch männlich- weiblich geschaffen wird. Es gibt also nichts in sich. Die Geschichte mit der Rippe und so weiter kommt ja erst im zweiten Kapitel der Genesis, also dort, wo Yahweh Elohim tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel, keine Rede davon, kommt erst im zweiten Kapitel. Aber jetzt, wo der Mensch da hinunter kommt, wo der Mond herausgegangen ist, wo auch jetzt die Geschlechtertrennung da ist, jetzt zündet der Ich Funke, sodass wirklich der Mensch aus dem eigenen Willen heraus, auch wenn noch ganz dumpf, tätig wird. Und da gibt es aber jetzt Menschen, die eben sehr früh bereits sich in einer irdisch, sogar stofflichen Körperlichkeit verkörpern und andere, die noch länger oben bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es dadurch jetzt junge Seelen, alte Seelen, müsste man noch viel im Umfeld sagen, Rudolf Steiner spricht ja deutlich zu dem Zeitpunkt, wo die Erde sich von der Sonne getrennt hat und sich langsam eben auch bei die anderen Planeten trennen, dann waren die Menschen zunächst einmal verbunden mit dem Erdenmondengebilde. Aber, bevor sich der Mond jetzt wirklich als eigenständiges abgetrennt hat, hat der Mond eine verhärtende Kraft ausgewirkt auf die Erde. Das ist mit ein Grund ja, warum der Mond abgetrennt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verhärtende Kräfte. Der Mensch hätte sich nicht entwickeln können auf der Erde. So wie er für die Sonne, auf der Sonne das Entwicklungstempo zu groß war, für ihn, und er nicht nachgekommen wäre, wäre er jetzt in die Erstarrung nicht möglich geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum geht der Mond hinaus. Yahweh Elohim verbindet sich mit den Mondenkräften ganz stark. Schaut es ins richtige Gleichgewicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein richtiges Gleichgewicht zwischen den beschleunigenden Sonnenkräften und den hemmenden Mondenkräften. Und wieder Gegensätzliches. Daher auch der Gegensatz des Yahweh Elohim, der jetzt entsteht zu den Mondenkräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großer Gegensatz drinnen. Daher auch etwas was thematisiert wird zur Zeit, also in den ersten zwei christlichen Jahrhunderten im Grunde wo die Gnosis kommt, dort ist das ein ganz starkes Thema drinnen. Dieser Gegensatz auch, er wird da nicht immer Yahweh Elohim genannt, er wird halt dann genannt, der Schöpfer der Erdenentwicklung, wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Demiurge genannt oder was. Den man viele Gnostiker als das Böse sogar ansehen, weil der Mensch jetzt auf die Erde in die irdisch-stoffliche Verkörperung kommt. Und der Gegensatz wäre eben die reinen Sonnen Elohim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit ist aber, sind beide notwendig und Yahweh Elohim ist der, der dafür sorgt, dass eben die verhärteten Kräfte nicht zu stark in den Mondenkörper herausgezogen, aber dass trotzdem das Tempo entsprechend verringert ist gegenüber dem, was in der Sonne möglich gewesen wäre. Dort wäre alles rasend gewesen. Wir wären nicht mitgekommen, wir hätten nie die Chance gehabt, unsere eigenes Geistiges aus Freiheit zu entwickeln, weil so viel stärkeres Geistiges da ist, dass das alles schon längst gemacht worden ist, wenn wir auf der Sonne aus Freiheit an der Schöpfung mitarbeiten sollten, ja, da sind so viele große geistige Wesenheiten, die viel schneller sind drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind jetzt im Grunde in eine Sphäre hineinversetzt, wo die unseren Entwicklungsmöglichkeiten angemessen ist. Wir können hier aus Freiheit was entwickeln. Hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind hier zunächst einmal sehr vielfältig umgeben mit den hemmenden Widersacherkräften. Und eigentlich, ja, mit einem gewissen Grade muss das auch so sein, weniger ausgesetzt aber dem, was von höheren geistigen Wesenheiten da kommt, dass wir einfach mit dem Strom mitgerissen werden, sondern dass darauf kommt, Stopp, Stopp, Stopp, nicht wir entwickeln euch, sondern ihr haltet uns raus. Also ganz stark eben dann, seit dem Mysterium von Golgatha, seit dem Erdenleben des Christus, ist die Entwicklung des individuellen Menschen in seiner Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Hand. Das heißt, nicht wir werden entwickelt, sondern wir müssen es selber tun. Wie soll man sonst Freiheit bekommen? Bis jetzt können wir ja im Großen und Ganzen erst von unserer eigenen, geistigen Entwicklung ganz bewusst in die Hand nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz bewusst in die Hand nehmen. Mit diesem Ich-Funken, weil ich sehe da meinen Zettel mit den Fragen wieder stehen, haben wir noch nicht alles abgearbeitet, geht auch nicht, aber es ist ja interessant, dass Rudolf Steiner spricht es ja nie selber so direkt aus, dass er sagt, man spricht nicht wirklich jetzt zu einer Öffentlichkeit von seinen eigenen Inkarnationen. Man darf eigentlich in Wahrheit von seinen eigenen Inkarnationen nur zu jemandem sprechen, der eine Ahnung davon hat, der es nämlich mitkriegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann merkt man, ja klar, wir waren in einer letzten Inkarnation miteinander beisammen, dann kann man eigentlich darüber sprechen, aber es ist also gar nicht gut, einem anderen Menschen zu sagen, du warst in dem früheren Leben der und der hat noch gar keine Ahnung davon. Das ist nicht sehr gut. Wird aber oft gesucht, weil manche wollen ja gern wissen, wie waren denn meine früheren Inkarnationen? Ja, selber weiß ich nicht, wie ich es finden soll, gib bitte, gibt es nicht zu wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann sogar wichtig sein, könnte durchaus sein, aber trotzdem ist es für die eigene geistige Entwicklung nicht förderlich. Man kommt dann einfach geistig sehr viel weniger schnell weiter, als wenn ich einfach warte, bis ich so weit bin, bis ich es eben selber erkenne. Darum bitte fragt nicht immer wen anderen, wer war ich denn früher? Und auch nicht, wenn ihr glaubt, ihr wisst, wer der andere war, ihm das gleich darüber zu erzählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein sehr starkes Entwicklungshemmnis. Da muss man erst darüber wegkommen, weil da wird immer auch der Zweifel bleiben. Da wird einer sagen, super, wenn das eine schöne Inkarnation war, dann wird man sich freuen zunächst, aber dann kommen auch schon Zweifel, war es nicht so, man kann es aus eigenem nicht beurteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, erst wenn ich das ganz losgeworden bin und dem ganz Unbefangenen gegenüberstehen kann und sage, ok, streichen wir das einmal, dann wird nämlich meistens das passieren, dass man gerade die Inkarnation, die dem der andere gesagt hat, zunächst einmal nicht gleich hat, sondern auf den anderen kommt und von der Inkarnation her, das ist das Wichtigste, dass man es frühzeitig weiß. Wenn man bereit ist dazu, erfährt man es. Wenn man es selber ergreifen kann, selber sehen kann, dann ist der richtige Zeitpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles andere ist im Grunde Unfug. Ist wirklich Unfug. Und wie gesagt, wenn ein Mensch verstorben ist, dann kann man darüber sprechen, da weiß man, dass er wiedergeboren wird in der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, rückblickend kann man es dann sagen, das schadet dem Menschen, der verstorben ist, nicht, dann kann es ihm sogar Hilfe sein, aber nicht, solange er da auf Erden herummarschiert. Abwarten und tätering, also das ist das Wichtigste im Geistigen. Ja, geistig tätig sein, aber nicht erwarten, dass einem die Erkenntnis von wem geliehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern nur dort, wo ich ganz bewusst dabei bin, eben auch, dass es ja nicht eine Vision einfach ist. Selbst wenn sie ja richtig sein sollte, dann wird sie nicht fruchtbar für den Menschen, solange sie nicht selber sich erringen muss, diese Erkenntnis. So, dass er ganz wach mit dem Ich dabei ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich das Wichtigste, das Neue an dem antroposophischen Weg, und da wage ich wirklich zu sagen, dass das das ganz Besondere der Antroposophie ist. Also alle anderen Wege, die mir bekannt sind, ich kenne natürlich auch nicht alle, weil es gibt so viele Wege, es gibt so viele Menschen, die sich damit beschäftigen, also ich kenne natürlich nicht alle, aber mir ist nichts bekannt geworden, mit der Klarheit ist, und mit der Verantwortung, mit der man wirklich auf sich selber gestellt wird. Nur dort gibt es die Sicherheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur dort. Ansonsten glaube ich es gern, wenn es mir angenehm ist, oder wenn es nicht so angenehm ist, zweifle ich vielleicht, aber ich kann es nicht beurteilen. Also erst wenn die Erkenntnis aus mir kommt, dann ist der richtige Zeitpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hilft vielmehr, dass ich vielleicht in einer Schicksalssituation einfach wach mitkriege, es ist eine Schicksalssituation, und ich weiß, jetzt muss ich so handeln, und dann weiß ich auch letztlich, warum ich so gehandelt habe, und so handeln wollte, nicht musste, sondern wollte, aus meinem Ich heraus. Dann ist halt der richtige Zeitpunkt. Ich will nicht sagen, wir haben die Möglichkeit, irgendwann abzustürzen, aber es geht nicht darum, wie soll ich sagen, diesbezüglich eine Hektik zu entwickeln, was wissen zu wollen, für das wir noch nicht bereit sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Streben danach. Jeder kann. Jeder kann heute alle diese Dinge in Erfahrung bringen, wenn er will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder. Es bedarf nicht einer besonderen Anlage oder sonst was. Natürlich ist es wichtig, es hängt von früheren Inkarnationen ab, wie leicht oder wie schwer es ist, diese Fähigkeiten zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann aber unter Umständen sogar schwer sein, wenn man in der Vergangenheit alte Fähigkeiten sehr stark ausgeprägt hatte, weil dann muss man es jetzt überwinden. Umwandeln in was Neues. Das kann unter Umständen mindestens so schwer sein, als wir aus den Fähigkeiten heraus jetzt den nächsten Schritt zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob junge Seele, ob alte Seele, ist auch nicht das Kriterium, wie groß ein Eingeweihter ist oder nicht. Wenn man dem folgen darf, was an Inkarnationen von Rudolf Steiner, er hat es ja selber nie gesagt, außer im Gespräch namentlich mit Ida Weck, der hat es ja selber nie gesagt. Mit Ida Weckmann natürlich auch mit Marie Steiner teilweise, aber noch mehr mit Ida Weckmann ist manches herausgekommen, wo man sagen kann, da ist was dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann war er eigentlich eine vergleichsweise junge Seele. Weil er das erste Mal geboren wird, so im dritten Jahrtausend vor Christus. Das ist spät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich sehr spät. Und gerade er ist aber der Vorreiter eines ganz neuen geistigen Zugangs zur geistigen Erkenntnis. Obwohl er im Zuge seiner Inkarnationen ganz offensichtlich, weil er ja schon als junger Mensch, als Kind eigentlich hellsichtig war, mit alten Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst als Kind, geht ja gar nicht anders, wenn es das eine oder andere als Kind heißt, ist es nicht aus dem wachen, bewussten Ich heraus. Das geht zu dem Zeitpunkt nicht. Also wenn man als Kind hellsichtig ist, ist man aus alten Kräften heraus noch, die dann irgendwann verschwinden und dann neugeschaffen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben schon darüber gesprochen, dass genau den Weg Rudolf Steiner gegangen ist. Weil seine Erfahrungen als Kind sind aus ganz alten Kräften. Und er geht sehr deutlich durch, durch eine Zeit, wo er die letzten Reste der alten Kräfte abstreift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist die Zeit kurz vor dem Ende des Kali-Yuga. Das ist die Phase, wo manche Autoren, die über Steiner schreiben, Biografien schreiben oder so, dann von einem Bruch in seinem Leben sprechen. Wo er aber dann auch deutlich, dass er nicht mehr selbst sagt, dass aus einer ganz anderen Ebene heraus, dass Gestanden haben vor dem Mysterium von Golgatha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Schlüsselerlebnis für ihn. Und das ist keine alte Vision. Das kommt mitten heraus aus einer Situation, wo er eigentlich unheimlich kritisch sogar gegenübersteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Religion in Wahrheit. Und dem Kirchenchristentum, mit dem er sich befindet. Aber wo er eigentlich einen gewissen Schnitt darin machen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um alles, was an alten Fähigkeiten da ist, umzuwandern, also mal loszuwerden und dann neu durchzustarten, ganz aus dem Ich heraus. Also da ist ein gewaltiger Umbruch darin. Dieser Umbruch oder Aufbruch kann für jeden Menschen heute da sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben alle irgendwann alte Fähigkeiten gehabt. Stärker, weniger. Und wenn es nur sei, aus der Zeit vor dem Eintritt des Kali-Yuga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kommen wir im Übrigen so in die Zeit hinein. Beginn Kali-Yuga ist die Zeit, wo Rudolf Steiner in etwa seine erste Inkarnation hatte. Sofern diese Vermutungen stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das, was er auch angedeutet hat. Also zur Zeit, wo das Gilgamesch-Epos spielt. Also das ist so drittes Jahrtausend, viertes Jahrtausend vor Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Inkarnation. Zumindest ist nichts Früheres angedeutet. Also eine junge Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist sehr weise eben in der Entwicklung verteilt. Es gab als sich die Erde getrennt hat von der Sonne und sich die anderen Planeten getrennt haben, solange der Mond noch mit der Erde verbunden war, haben es durch die verhärteten Kräfte des Mondes, die noch in der Erde waren, viele Menschen nicht mehr geschafft sich auf Erden zu inkarnieren. Sie sollten sich eigentlich da inkarnieren, an einem Planeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, Inkarnation, bitte, man darf sich nicht vorstellen in so einer Körperlichkeit wie da. Da ist zwar schon ein physischer Körper da, der ist aber vielleicht nur ein Wärmekörper, nichts anderes. Vielleicht ein bisschen luftig, also das heißt, wenn ich es jetzt ein bisschen parodistisch sage, wir sind ein warmer Lufthauch oder sowas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nicht auf Erden dann. Viele schaffen das auf Erden nicht, sondern ziehen sich für längere Zeit auf die anderen Planeten. Nicht, dass sie eben in so einer Gestalt dort herumgelaufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotzdem sind es Inkarnationen, in gewisser Weise, aber keine irdischen Inkarnationen. Also sie sind abgewandert. Und viele Menschen sind erst relativ spät von dort auf die Erde gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie waren vorher schon einmal auf der Erde, nur durch die verhärteten Mondenkräfte konnten sie nicht dort zurückkehren. Das heißt, sie sind eigentlich im Grunde, wenn sie durch diese Sphäre, die wir sonst zwischen Tod und neuer Geburt durchgehen, eben einfach nicht mehr bis hinuntergekommen auf die Erde, sondern sind in einer anderen Planetensphäre, haben sie sich dort ihren Platz gesucht. Lange Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur konnten sie sich dort nicht zur Freiheit entwickeln. Dazu mussten sie hinunter. Dazu mussten sie hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Freiheit kann man nur hier auf Erden entwickeln. Also das ist ja was, was Steiner in seiner Geheimwissenschaft im Umar ist und so sehr deutlich schildert, wie eben verschiedenste Seelen dann auf die einzelnen Planeten sozusagen abgewandert sind und dann erst viel später sich inkarniert haben. Also es gibt junge und alte Seelen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jedes hat seinen Vorteil und seinen Nachteil, wenn man so will. Alte Seelen haben viel Erdenerfahrung durchgemacht, haben aber auch viel, schleppen auch viel Probleme und viel Ballast mit durch. Junge Seelen haben noch wenig Erfahrung, haben aber, wie soll ich sagen, vielleicht gerade dadurch oft die sprühende Kraft der geistigen Jugend, nennen wir es einmal so irgendwie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man durch lange Inkarnationen durchgegangen ist, besteht halt immer eine gewisse Gefahr einer Starrheit drin. Es ist viel Erfahrung drin, es kann aber auch Starrung drin sein. Es ist nicht so bei Eingeweihten zum Beispiel, die jetzt regelmäßig wiederkommen aus ganz freiem Entschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist schon wieder was anderes. Aber die Menschen, die sowieso schon oft auf der Erde waren, schon in früheren Zeiten, haben das ja damals noch nicht aus einem bewussten Entschluss gemacht. So weit waren sie noch gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie schleppen vielleicht viel Ballast mit, hängen an alten Sachen. Das Ich des Menschen, ursprünglich ist der Adam und sein Ich die gesamte Menschheit. Und von da gehen die Ich-Funken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, mit jedem Nachkommen des Adam geht auch etwas von der Ich-Kraft mit. Das heißt, er verschenkt auch etwas von seiner Ich-Kraft, die aber dann eigenständig wird, in letzter Konsequenz. Allerdings wissen wir, dass das sehr sehr lang dauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher eben auch bei Adam, ich weiß jetzt nicht mehr ganz auswendig, ich glaube 930 Jahre oder irgend sowas, ist sein Alter – bitte nagelt es mich nicht fest, ob es jetzt genau stimmt – das ist natürlich nicht ein einzelner Mensch, so wie wir heute. Das ist die ganze Gemeinschaft, die ganze Familie, wenn man so will, solange dieser Geist des Ur-Adam da drinnen war. Dann löst sich das auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich ist das Adam-Prinzip immer noch da, und das ist die Quelle aller Iche. Ist aber dann immer so, dass wieder ein neuer Gründer eines Stammes, Volkes kann man gar nicht sagen, also einer Stammesgruppe, braucht es nur die ganze Bibel lesen, im Alten Testament am Anfang, ist ja ununterbrochen nur die Geschichte, wer wen zeigte und wie sich das fortsetzt. Und dann steht drinnen der Medusalem, da geht es aber auch nicht um den einzelnen Medusalem, sondern um den Stamm-Medusalem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist ein Stammvater, da ist ein Ich, das sich selbstständig macht, reinkommt, das hat xxx nachgekommen, und irgendwann werden die auch selbstständige Iche. Sind sie natürlich aber noch sehr gebunden an dieses Gruppen-Ich im Grunde, das halt der Stammesgründer ist. Am Anfang war das der Adam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber langsam überwunden wird dieses Prinzip. Und wir haben aber heute, wenn man in die Welt schaut, die Familienglanz und solche Dinge ja immer noch. Bei uns ist es jetzt vielleicht ein bisschen schwächer geworden mit dem Ding, dass dann manchmal vielleicht ungute Familien zerrissen werden, weil das Ideal wäre, dass man als Freiheit zusammenfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Alte ist, da gibt es eben einfach das Über-Ich des Familiengründers, des Stammesgründers, und alles ist gebunden dran. Das haben wir mindestens in der Hälfte der Welt noch mehr als stark drinnen. Und das ist auch eine der Konflikte, die es in der Welt gibt, dass das einerseits überwunden werden muss, aber andererseits halt eine immense Kraft hat gegenüber den Einzelindividuen, der jetzt ganz auf sich gestellt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aus Freiheit mit seiner Familie verkehrt. Aber nicht aus Blutszusammenhang heraus. Gerade die Überwindung dessen ist ja auch notwendig, um zur neuen geistigen Wahrnehmung zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher musste, haben wir in der Bibel drinnen, im Neuen Testament drinnen, Hochzeit von Kana zum Beispiel, und solche Sachen spielen eine Rolle. Der Wein, gerade in der griechisch-lateinischen Zeit, in der ja auch das Erdenleben des Christus ist, dient dazu, diese alten Kräfte, die aus dem Blutschöpfen, das alte, visionäre Hellsehen, das mit dem Blut zusammenhängt, zu überwinden. Damals schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist bis heute noch nicht ganz überwunden. Aber damals fängt es an, eine der ganz großen Aufgaben. Aber zugleich das alte Hellsehen zum Verschwinden zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ein Neues auftreten kann. Jetzt haben wir halt so eine wilde Mischung in der Welt. Wir haben Leute, die noch die alten Kräfte haben, wir haben die Leute, die alle Kräfte verloren haben, und wir haben ganz wenige noch, die sich ganz bewusst so klar handhaben können, wie wir unser logisches Denken handhaben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sicher und klar. Und so klar ist das, auf was die Anthroposophie, die Geisteswissenschaft abzielt. Dass es so klar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur dort gibt es die wirkliche Sicherheit. Selbst im Grunde auch beim alten Hellsehen, bei den alten Propheten und so, in Wahrheit ist die volle Sicherheit dort nie drinnen gewesen. Es ist schon richtig, ich will nicht sagen, dass da irgendwas Falsches drinnen steht, aber das lag an der Führung der geistigen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht aus ihnen selbst. Weil es gab genug andere Leute, die auch Visionen hatten, die halt irgendwo daneben lagen. Oder die nicht wussten, was das ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo wieder Sacherkräfte drin sind. Das steht in den Büchern nicht so stark drinnen. Aus gutem Grund auch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind Dinge, die vielleicht irgendwelche Gemeinschaften hervorbringen, die mehr von den Widersachern unterlaufen sind. Wo es dann ins Schwarzmagische hineingeht. Was aber nicht an die Öffentlichkeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ganz bewusst auch nicht. Ja, damit sind wir ein Stückerl, ein kleines Stückerl weitergekommen. Es gibt noch viel zu sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich glaube, heute nicht mehr. Das nächste Mal. Ich gebe euch noch einmal den Wochenspruch mit, zur Erinnerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passt ja eh auch gut dazu. Das ist der 22. Das Licht aus Weltenweiten, im Innern lebt es kräftig fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird zum Seelenlichte und leuchtet in die Geistestiefen. Um Früchte zu entbinden, die Menschen selbst, aus Welten selbst, im Zeitentlaufe reifen lassen. Im Grunde haben wir über das heute gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch für eure Geduld, für eure Aufmerksamkeit, für euer Dabeisein. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben. Herzlichen Dank im Livestream, dass ihr dabei seid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Vielen Dank, Wolfgang. Gerne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke, danke, danke, Wolfgang. Vielen Dank an euch. Ich danke euch, dass ihr so mit dabei seid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne dem tut sich nichts. Ohne euch gäbe es das alles nicht. Es ist wirklich so schön, was Gemeinsames, was wir tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist gut. Bis zum nächsten Mal. Ich erlebe das jedes Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So viel Kraft und Klarheit. Ich danke dir so sehr. Gerne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ihr seid Teil dieser Kraft. Ohne euch wäre es nicht möglich. Gemeinsam ist so eine starke Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das macht es aus. Ich bin halt der Sprecher irgendwo. Ich bin halt der, der immer Quatsch dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir sind es gemeinsam. Das macht es aus. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tschüss. Tschüss.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>SaKe</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 229. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2024-09-10T21:14:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: /* Rohtranskription vom 229. Vortrag vom 27. August 2028 */&lt;/p&gt;
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{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
[[Datei:229.apo.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Vt88MX4YkNA|mini|Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=Vt88MX4YkNA Video] oder  [https://www.dropbox.com/scl/fi/ej0ar9bcxligv0af78qcx/229.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.m4a?rlkey=k7g0myvsh27o8yb49op644hjb&amp;amp;dl=0 Audio]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rohtranskription vom 229. Vortrag vom 3.September 2024 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++ dies ist eine Rohtranskription. Wenn du wissen willst, WIE eine fertige Transkription ausschaut, dann schau dir z.B. als Muster die [[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|10. Folge an]]. Melde ich gerne übers [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] bei uns, wenn du bei der Textarbeit [[MitTun bei Anthro.World|MitTun]] möchtest. Wir freuen uns auf dich! +++   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zum 229. Vortrag zur Apokalypse. Gibt es ein Problem? Achso, näher sollen wir es abstellen? Es wird halt sehr schnell dunstig hier drinnen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entschuldigt mich bitte noch einmal ein Momentchen, ich muss die Klimaanlage abstellen. So, aber jetzt geht es los, fangen wir einfach noch einmal ganz von vorne an. Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zum 229.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vortrag zur Apokalypse. Wir stehen in einem schwierigen Themenkreis im Moment drinnen. Das wird uns wahrscheinlich noch einige Zeit beschäftigen, weil es wirklich komplizierte Dinge sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn der Hintergrund, dieser eigentlich teilweise sehr abstrakt scheinende Hintergrund nicht da ist, versteht man den Schluss der Apokalypse und den Ausblick aufs neue Jerusalem nicht wirklich. Weil wir wollen ja nicht nur, wie soll ich sagen, eine positive Gefühlsstimmung mitnehmen, sondern wirklich eben das Wichtige bei der Anthroposophie ist, dass man bis in die Kleinigkeiten gedanklich nachvollziehen kann, um was es da geht. Das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also mehr, als dass wir sagen, ich fühle mich in meinem Gefühl erhoben, erhaben durch den Inhalt. Das muss sein, das ist ganz wichtig, dass diese Seelenstimmung da ist, dass ich es auch nicht nur nüchtern als Aha, wie ein naturwissenschaftliches Thema mitnehme, wo ich sage, es sind halt Fakten, Fakten, Gesetze, Gesetze. Aber es gehört dazu trotzdem dieses ganz klare gedankliche Verständnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist auf dem Gebiet jetzt, wo wir stehen jetzt, ich weiß, dass seit mindestens 30 Vorträgen, dass das auf mich zukommt, dass das sehr, sehr schwierig ist. Und doppelt schwierig ist, weil es sich von verschiedensten Seiten beleuchten lässt, die aber scheinbar widersprüchlich sind und sein müssen. Also der Punkt ist eben, dass Wahrheit immer einen perspektivischen Charakter haben muss, zumindest für unsere menschliche Wahrheit, die Gottheit sieht von allen Seiten gleichzeitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können zunächst einmal die Wahrheit nur von einer Seite betrachten, dann müssen wir uns weiter bewegen und sehen es von einer anderen Seite, gehen noch einmal weiter und dann sehen wir es von der gegenteiligen Seite und dann schaut alles wieder komplett anders aus. Also das heißt, ich denke, ich habe es verstanden, kann es logisch nachvollziehen und dann kommt eine andere Perspektive, die genau das Gegenteil aussagt und die genauso logisch nachvollziehbar ist. Und der Punkt ist, dass die Wahrheit schlechthin im Grunde den ganzen Kreis von allen Perspektiven umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher lässt sich die Wahrheit weder berechnen noch auf einen Punkt bringen, sondern wir als ich müssen alle oder möglichst viele dieser Perspektiven zusammenschauen. Das ist die Schwierigkeit. Also wir müssen auch mit Widersprüchen leben, weil das Leben und insbesondere das geistige Leben in sich widersprüchlich sein muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst wäre keine Freiheit möglich. Es ist immer wieder Bewegung drinnen. Es ist die eine Seite wahr, es ist die andere Seite wahr und wir müssen in der Lebenspraxis ein Gleichgewicht finden zwischen einander widerstrebenden Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum haben wir zum Beispiel auch das ganze Heer von Widersachern drinnen, ohne die wir uns nicht entwickeln könnten. Und trotzdem müssen wir auch mit ihnen kämpfen irgendwo. Also wir können schon einerseits dankbar sein dafür, dass sie da sind, aber andererseits müssen wir uns beinhart mit ihnen auseinandersetzen und ihnen Grenzen setzen, dass sie nicht mit uns machen, was sie wollen, sondern dass eigentlich das Umgekehrte passiert, dass sie unserer Entwicklung dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist auch letztlich der Weg zu ihrer Erlösung. Nämlich Erlösung aus ihrer Aufgabe, Erlösung aus ihrer Gebundenheit jetzt in Reiche, wo ihnen vieles verschlossen ist. Und sie, also namentlich die dunkle Seite, die alemanischen Kräfte, aber auch die luziferischen Kräfte haben nur einen beschränkten Zugang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sie sind eigentlich von den höheren Reichen ausgeschlossen worden. Und es wird einmal eine Zukunft kommen, wo sie ihnen wieder zugänglich werden. Aber da hat der Mensch eine bedeutende Rolle zu spielen dabei, dass diese Erlösung kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die können nur wir bewirken. Mit aller möglicher Hilfe, natürlich insbesondere der Hilfe des Christus. Nur er macht es nicht für uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern er unterstützt uns dabei, wenn wir es angehen. Das gilt also für alle Sachen, dass es eben immer um die eigene Tat geht. Und das eigene Tun geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der entscheidende Punkt. Und das macht gerade die Apokalypse dann manchmal vielleicht auch so ein bisschen unbeliebt bei vielen Menschen, weil sie eigentlich ununterbrochen uns zeigt, ihr könnt was tun. Aber wenn ihr es nicht tut, dann geht es halt auf die schiefe Bahn irgendwo sehr leicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist niemand da, der es für uns löst, das Problem. Wenn wir es nicht lösen wollen, das ist die Schwierigkeit drinnen. Aber wir haben so viel Unterstützung dabei, auch so viel Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch da liegt es wieder an uns, nehmen wir sie an oder nehmen wir sie nicht an. Und das drückt sich auch jetzt im 22. Wochenspruch eigentlich sehr deutlich aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind ja noch in der Sommerzeit drinnen, also im Kalender. Nach dem Astronomischen haben wir noch ein bisschen Zeit zum Herbst. In der Wetterkunde wird es jetzt schon mit Ende August, schwenkt es schon um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da fängt es schon mit September an, der Herbst. Aber astronomisch beginnt er ja erst zur Tag- und Nachtgleiche, zur Herbst-Tag- und Nachtgleiche. Also da haben wir noch Zeit, da geht es dann schon ganz gegen Michaeli hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt jedenfalls haben wir sehr viel Licht mitgenommen und darauf geht dieser 22. Wochenspruch. Das Licht aus Weltenweiten, im Innern lebt es kräftig fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird zum Seelenlichte und leuchtet in die Geistestiefen, um Früchte zu entbinden, die Menschen selbst, aus Welten selbst, im Zeitenlaufe reifen lassen. Das ist eigentlich ganz unser Thema, bei dem wir gerade stehen. Es geht darum, dass wir im Zeitenlaufe, und wir haben jetzt besprochen, riesige Epochen von den großen kosmisch-planetarischen Entwicklungszuständen bis zu immer kleineren Zuständen hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind jetzt also bei den Hauptzeitaltern, oder in veralteter Form hat Stein auch in Anlehnung an die Theosophie Wurzelerlassen genannt, hat er später nicht mehr so bezeichnet. Also es sind große Hauptzeitalter, eben wie wir es letztens besprochen haben, die polarische Zeit, die hyperboreische Zeit, die sind weniger bekannt. Dann kommt aber die Lemuria, die lemurische Zeit, das ist die Zeitvertreibung aus dem Paradies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss immer mehr auf die Erde herunterkommen, also da fängt es erst so richtig interessant an für uns zu werden. Dann die atlantische Zeit, da wird unsere, sagen wir mal, moderne Menschengestalt geboren, langsam, Schritt für Schritt, da nähern wir uns dem. Und dann kommen die nacheiszeitlichen Überflutungen, oder besser gesagt nicht nacheiszeitlichen, sondern der Übergang in die Warmphase der letzten Eiszeit, in der wir noch immer drinnen stehen, also wir leben, auch wenn die Temperaturen draußen hoch sind, mitten in einer Eiszeit drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind nicht in einer großen Warmphase drinnen, sondern wir sind nur in einer kleinen Warmphase innerhalb einer großen Eiszeit. Und die wird, soweit man das abschätzen kann, in etwa eben so lange dauern, als die Zeit unserer Kulturepochen dauert. Das sind in etwa 14.000, 15.000 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind so die typischen Warmphasenzeiten, und Kultur entwickelt sich immer dort am stärksten, wo Warmphasen drinnen sind. In Kaltphasen stagniert die Entwicklung bis zu einem gewissen Grad. Und wir müssen halt schauen, dass wir jetzt in dieser Warmphase, in der wir drinnen stehen, also mit dem Ende der eiszeitlichen Überflutungen, also so 7.000, 8.000 vor Christus hat das begonnen, und es wird die Zeit unserer Kulturepochen so im 7.000, 8.000 Jahrtausend nach Christus enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird es wieder anders sein, und dann werden wir zum Teil, also ein Teil der Menschheit zumindest, der Teil, der entsprechend geistig sich schon entwickelt hat, und ich betone nochmals, auch wenn man es nicht glauben sollte, das geistige Entwicklungstempo ist zurzeit sehr, sehr hoch. Auch wenn es äußerlich nicht so ausschaut, weil wahrscheinlich die Menschen, die sich intensiver mit diesen geistigen Themen befassen, ist im Vergleich zur Gesamtmenschheit von mittlerweile 8 Milliarden Menschen auf Erden eine kleine Hand voll. Eine kleine Hand voll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn wir es jetzt im engeren Sinn aufs Anthroposophische nehmen, sind das, weiß ich nicht, vielleicht 100.000 Leute, da habe ich mir aber schon sehr viel, ist also eigentlich ein kleiner Teil, die bewusst nach dem Geistigen streben. Aber ein viel größerer Teil scheint sich jetzt inhaltlich gar nicht so mit geistigen Themen zu beschäftigen, ist aber trotzdem geistig tätig. Nur der Unterschied ist, das ist ihnen nicht bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Mensch arbeitet an sich geistig, das macht das Wesen des Menschen aus. So gesehen arbeiten alle am Geistigen. Alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man wäre kein Mensch, wenn man nicht geistig an sich arbeiten würde. Also der große Unterschied ist nur, ist ein Bewusstsein dafür dabei oder nicht. In beiden Fällen ist es letztlich das eigene Ich, das einen leitet, aber die Frage ist, kriegt man das mit oder kriegt man es nicht mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, in vielen Bereichen ist es das Schicksal, das uns leitet, das Schicksal sind aber letztlich wir selbst, niemand anderer. Karma ist nicht ein Schicksalsverhängnis, das irgendwer bei uns verhängt, sondern das sind Aufgaben, die wir uns selber setzen. Also das heißt, wir brauchen uns auch nie bei irgendwo beschweren, bitte warum wäre ich schon wieder geschlagen, wir sind selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind es selber und es geht nicht darum uns zu bestrafen, es geht überhaupt nicht um Strafe, sondern es geht um einen Anstoß, die Entwicklung weiterzuführen und eben Sachen, die noch nicht in Ordnung sind, in Ordnung zu bringen und nichts anderes. Also das Schicksal sind wir. Das hat schon der alte Philosoph, der griechische Heraklit erkannt, dass das Schicksal wir selbst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat es auch so ausgesprochen. Niemand anderer. Und die geistige Welt unterstützt uns im Grunde nur dabei, dass wir diesen Weg gehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie gibt uns halt den Stupser, der manchmal notwendig ist, aber nur zu dem, was eigentlich unser Ich will, aber noch nicht wach genug ist, um das bewusst mitzubekommen. Das ist das Problem. Also bei allem, was im Leben scheint, wenn etwas schief läuft, brauchen wir uns bei niemand anderem zu beschweren, als bei uns selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Lösung besteht immer daran, einen nächsten Entwicklungsschritt zu machen und ein gravierendes Schicksalsproblem, was vielleicht auftritt, als Chance auch zu sehen, einen Schritt weiterzukommen. Also es passiert nichts einfach so. Natürlich, es gibt immer wieder neue Einschläge ins Schicksalsgeschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das findet auch wieder seinen Ausgleich. Es findet Möglichkeiten. Es ist auch nicht so, dass alles, was uns trifft, schon Karma aus der Vergangenheit sein muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn uns etwas trifft, was nicht aus der Vergangenheit verursacht ist, dann hat es in der Zukunft positive Folgen, wenn wir es schaffen, da durchzugehen. Und wir haben ja immer die Möglichkeit, in unserem Schicksal ganz neue Akzente zu setzen. Darin besteht ja unsere Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben wirklich dieses Schaffen aus dem Nichts heraus. Also das heißt, wo uns keine Notwendigkeit, keine karmische oder sonstige Notwendigkeit zwingt dazu, sondern wo wir aus Freiheit einfach einen neuen Strang, eine neue Bewegung, eine neue Entwicklung in Gang bringen. Das können wir im Prinzip jederzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was wir versuchen, ist jetzt diese Dinge, die an sich sowieso passieren, aber uns zu Bewusstsein zu bringen. Und es wird natürlich die ganze Entwicklung auf eine neue Ebene gehoben, wenn wir also ganz bewusst dabei sind, beobachten können, was passiert, welche Fragen stehen an. Dann natürlich hat das auch einen Einfluss auf die Art, wie sich das Schicksal auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also viele Dinge, die man rechtzeitig erkennt und aus eigenem tätig wird, ohne dass ein äußeres Schicksalszwang kommt, ja, dann löst sich das Problem auf die Art. Also es geht nicht darum, dass die Menschen gebrügelt werden sozusagen, dass sie Strafe bekommen, dass sie leiden müssen, nur um eine Strafe zu bekommen. Die Leiden sind eigentlich nur ein Ergebnis dessen, dass wir halt Mühe haben und es schwerfällt mit den Aufgaben, die wir uns aber letztlich selber gestellt haben, fertig zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin besteht das Leiden. Und das kann natürlich in allen Lebensbereichen passieren. Überall stellen sich diese Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir uns der Aufgaben bewusst sind, können wir viel freier umgehen damit einfach. Und auch Aufgaben bewältigen, die vielleicht noch gar nicht anstehen, sondern die wir uns suchen. Also das ist dann wahrscheinlich die Menschen, die als erste so weit sind, dass sie in eine neue Daseinsstufe aufsteigen, also das heißt in eine Daseinsstufe, wo sie nicht mehr physisch in einem stofflichen Leib verkörpert sind, sondern auf einer höheren Ebene die Entwicklung weitermachen, trotzdem einen physischen Leib haben, aber der dann übersinnlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also einen ganz anderen Charakter hat. Dann werden das die sein, die Aufgaben sich gerade zu suchen. Die eben erkennen, wo ist ein Bedarf in der Welt da und kann ich vielleicht eine Fähigkeit entwickeln, um diesen Bedarf, den die Welt hat, zu decken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist auch das Typische, man arbeitet am stärksten an der Ich-Entwicklung, wo es einem nicht darum geht, wie komme ich weiter. Dann bin ich schon sehr in Gefahr eigentlich, dass ich in den Egoismus hineinkomme, sondern dass ich frage, was braucht die Welt, was kann ich tun, welche Fähigkeit muss ich entwickeln. Und das auch mit der Verantwortung zu machen, nicht gleich immer mit Enthusiasmus in etwas hineinzustürzen, ohne vorher wirklich mich auch zu vergewissern, dass ich wenigstens den Ansatz dazu habe, diese Fähigkeiten zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich muss wissen, das ist ein Weg. Es gibt viele Menschen, die wollen helfen, wollen anderen Menschen helfen, wollen der Welt helfen, erzeugen aber oft die schlimmsten Störungen, weil sie die Fähigkeit dazu gar nicht haben. Und das ist die Schicksalsschwierigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht muss ich mich einmal 30 Jahre durchquälen, dass ich die Fähigkeit entwickle, um dann das tun zu können, was ich vielleicht schon 30 Jahre früher tun wollte, und es mir ein Herzenswunsch war, aber ich schlicht und einfach die Fähigkeiten nicht hatte. Und es kann sehr viel Unheil auch passieren dadurch, dass ich, ja ich möchte es fast sagen, aus Fahrlässigkeit, aber mit großem Enthusiasmus etwas tun will, zu dem ich noch nicht bereit bin. Wo ich mich einfach falsch einschätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind Dinge, das passiert natürlich vielfach in der Welt, Menschen stürzen sich hinein und sind der Aufgabe nicht gewachsen, aber irgendwann 30 Jahre später sind sie es. Aber in der Zwischenzeit passiert halt sehr viel Chaos, nicht nur für sich selbst, sondern auch für die, denen eigentlich geholfen werden soll, oder für das, was in der Welt verbessert werden soll. Also das ist wirklich ein ernstes Problem, weil es ist wahnsinnig viel Wille in der Menschheit eigentlich da, die Dinge zum Besseren zu wenden, und es wird aber auch sehr viel läuft schief und verschlechtert die Situation, weil es nicht mit der nötigen, wie soll ich sagen, Kompetenz, mit den nötigen Fähigkeiten angegangen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man glaubt, ich will es tun, dann wird es schon laufen. Für vieles sind viele, viele Entwicklungsschritte notwendig, und das ist schwierig. Und wir leben heute sehr in einer Zeit der Ungeduld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen, ich habe ein Problem erkannt, am besten gehen wir es heute an. Und wir sehen das also im Kleinen wie im Großen heute. Es wird so viel getan, nehmen wir die ganze Umweltproblematik, Klimaproblematik, sonst was es ist, 99 Prozent von dem, was passiert ist, sind kontraproduktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird man dann in den nächsten 30 Jahren erkennen. Man hat es gesehen bei vielen Dingen, Bio-Sprit oder sonst was, was die Landwirtschaft ruiniert, was dann erst recht nicht gut funktioniert. Man sieht es an den ganzen Winterrädern, die überall stehen und wo ganze Landschaften verwüstet werden, wo die Tiere auf einmal keinen Lebensraum mehr haben, wo die Vögel gefährdet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Solarpanelen, die überall in der Landschaft stehen, wenn es auf den Dächern ist, ist es bis zu einem gewissen Grad okay. Aber wenn die Felder zudecken, ja es ist Solarstrom. Aber der Schaden ist eigentlich viel größer als sonst irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es viele, viele, viele Sachen. Das liegt eben auch an der Problematik, die ich am Anfang angesprochen habe. Die Wahrheit kann man nie eindimensional sehen, sondern man muss alle Perspektiven sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss auch sehen, die andere, die eigentlich genau das Gegenteil fordert. Und wenn ich die eine Wahrheit, die eine Perspektive zur absoluten Wahrheit erhebe, dann ist die Katastrophe im Grunde da. Das ist das Problem, dass wir halt diese Allseitigkeit des göttlichen Denkens sicher noch lange nicht haben werden, aber wir können zumindest beweglich werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können zumindest versuchen herumzugehen und wenigstens ein paar verschiedene Perspektiven zu betrachten. Das ist im Übrigen das, was dann ein lebendiges Denken wird. Da geht es nicht mehr darum, aha, ich habe eine logische Schlussreihe, die sagt mir ganz klar, so ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich schon beweglich genug werden zu sehen, vielleicht gibt es die andere Schlussreihe, die genau sagt, das Gegenteil davon es war. Und was Wirklichkeit werden soll, besteht in einem gesunden Gleichgewicht drinnen. Auseinander widerstrebenden Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die ganze Weltentwicklung. Im Grunde schon vom alten Saturn beginnend besteht darin, dass Widersprüche in ein furchtbares Wechselspiel miteinander kommen. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir müssen lernen, mit dem Widerspruch zu leben, und zwar wirklich aktiv zu leben. Das heißt, immer wieder ausgleichen wollen. Ich meine, dass wir jetzt zum Beispiel in ein Zeitalter des Materialismus drinnen stecken, wird eine Katastrophe, wenn es einseitig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn wir jetzt nur mehr an Spiritualismus leben würden, dann wäre es auch die Katastrophe. Dann würden wir unsere Aufgabe, die wir eben jetzt noch auf Erden haben, mit dem Umgestalten des Materiellen, dann würden wir diese Aufgabe nicht leisten, die aber Voraussetzung ist, dass wir dann auf eine höhere Ebene aufsteigen können. Dazu müssen wir das bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und uns auch damit beschäftigen, das Materialismus interessiert mich nicht. Also da stehen wir auch immer wieder in der Gefahr, von den Widersacherkräften zerrissen zu werden. Also da ist halt sehr gern der Luzifer drin, der wir uns wegheben in unerreifem Zustand, wäre eine Katastrophe für die geistige Welt, wenn zu viele unreife Menschen darauf kommen und sich dieses luziferische Erreich dazu aufbläht im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und statt dass wir wirklich eine geistige, eine höhere Entwicklung haben, dann nur in diesem vergleichsweise bescheidenen Lichtenerreich des Luzifer drinnen sein. Und uns aber die Zukunft damit abschneiden würden und damit die Zukunft auch der ganzen Weltentwicklung abschneiden würden. Weil das ist ein Kernpunkt der ganzen Sache, dass diese ganze große Entwicklungskette über die sieben kosmisch-planetarischen Entwicklungszustände mit all den Unterzuständen, dass die darauf zielen, dass der Mensch seine Entwicklung zur Freiheit durchmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann danach, oder abseits davon, wie ich oft sage, weil es nicht einfach so ein kontinuierlicher Zeitlauf ist, auch wieder was, was wir uns kaum vorstellen können, wann fängt die Zeit an, wann hört sie auf, was ist nach dem Ende der Zeit? Das ist für uns so schwer zu denken. Aber es gibt die verschiedensten Zeitlinien. Kreuz und quer im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können im Moment nur linear denken in der Zeit. Von der Vergangenheit in die Zukunft. Daher die Frage, am Anfang, wann war denn der am Anfang? Und bitte, was war vor dem Anfang? Da sind die Fragen falsch gestellt eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind Äußerlichkeiten. Also zum Beispiel Zeit, in unserem Sinne, hat ganz konkret etwas zu tun, und damit gehe ich ein bisschen auf die Fragen ein, die gestellt wurden. Zeit ist nicht irgend so ein abstrakter Begriff, sondern Zeit sind ganz konkret Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesen, geistige Wesenheiten. Und es sind ganz spezielle Wesenheiten, ich hatte es schon öfter erwähnt, Urengel oder Urbeginne. Die sind in Wahrheit die Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Verhältnis zueinander. Es geht darum, es ist eine Gemeinschaft von Urengeln, und die sind ganz speziell dafür zuständig, dass dieses Phänomen, das wir nur im äußerlichen Abglanz als Zeit kennen, dass das da ist. Das heißt, wo diese Wesenheiten bevorzugt wirksam sind, das macht die Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat nichts zu tun mit der äußeren Zeit, die wir auf der Uhr ablesen können, nicht einmal so einfach an der Zeit, wie die Sonne geht, oder die Erde ihre Umkreisungen macht. Das sind nur Folgen davon. Aber dahinter stehen Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage ist, wie kann man ihnen begegnen? Wie kann man diesem Urbeginn, dem Anfang, die heißen ja nicht umsonst so begegnen, sie heißen deswegen Urbeginne, oder Archai im Griechischen, was letztlich dasselbe bedeutet, weil sie eben die sind, die wesentlich beteiligt waren daran, dass überhaupt unsere ganze kosmische Entwicklungskette in Gang gekommen sind. Wer sind also diese Urbeginne? Diese Urbeginne haben was zu tun mit der Entwicklung des alten Saturn. Dort haben sie ihre Menschheitsstufe durchgemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, sie haben ihr Ich bekommen. Menschheitsstufe ist der Zeitpunkt gemeint, wo ein Wesen ein eigenständiges, geistiges Wesen wird. Nicht notwendigerweise frei, wir wissen, das ist besonders unsere Aufgabe, aber ein eigenständiges, geistiges Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, dass ein eigenes Ich hat. Vorher gibt es auch Wesen, Elementarwesen zum Beispiel, eine große Zahl von Elementarwesen haben eben kein eigenes Ich, sondern da steht darüber ein größeres Ich, das sie leitet. Bei den Tieren ist es genauso, das Tier, das einzelne Tier, der einzelne Kater oder Hund oder sonst was, oder der einzelne Stier oder die Kuh, hat nicht ein Ich für sich, sondern sie steht unter der Leitung eines Gruppenichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist höher, das ist nicht inkarniert, das ist also nicht in dem Wesen drinnen, sozusagen lebt nicht drinnen, sondern bestimmt von außen könnte man sagen, ist natürlich jetzt auch nicht so erheimlich zu sehen, aber leitet von außen eine ganze Gruppe dieser Tiere zum Beispiel. So ist es bei den Elementarwesen, bei der Mehrzahl der Elementarwesen, der Naturelementarwesen auch. Sie haben nicht das eigene Ich, sondern sie stehen unter der Leitung höherer Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spielt eine ganz wesentliche Rolle. Zum Beispiel die Engelwesenheiten, die uns begleiten, die also uns helfen, solange wir unser Ichbewusstsein nicht so weit entwickelt haben, dass wir wissen, was wirklich unser Ich will. Und das wissen wir normalerweise eigentlich als Durchschnittsmensch von heute eben noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind alles die Äußerlichkeiten, also unsere Wünsche, die wir im Leben haben, unsere Ziele, die wir im Leben haben. Ich möchte halt eine Karriere machen oder ich möchte Feuerwehrmann werden oder dieses oder jenes. Das ist noch nicht unbedingt wirklich bewusst aus dem Ich geschöpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann sein, das kann sein. In der Regel sind es Ereignisse im Leben, die ja wie eine Weichenstellung machen, die man aber überhaupt nicht geplant hat, die völlig von außen daherkommen. Weil das Ich kommt uns eigentlich in Wahrheit immer von außen zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss man schon sehr, sehr weit sein, dass man das, was einem normalerweise von außen kommt, dass man das wirklich, diesen Moment im Inneren erkennt. Das ist aber schon sehr, sehr viel. Ich sage einmal, zu einem Großteil wissen wir das noch nicht heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut ist es dort, wo Menschen gerade bei Dingen, die in den bisherigen Lebenslauf so hineinschlagen und jetzt irgendeine Änderung bewirken. Plötzlich muss sich alles ändern irgendwo. Ich weiß nicht, ich bin in einer weichen Familie geboren, sonst was, plötzlich geht der Familienbetrieb Konkurs und man steht da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und muss sich ganz, ganz in eine andere Richtung wenden, ganz was anderes, als die Planung war. Und vielleicht erkennt man 30 Jahre später, genau das war aber mein Weg. Die Kunst ist, das im Moment zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Moment, wo es passiert, oder sogar noch vorher, bevor es passiert, zu erkennen. Und sagt, in meinem Leben muss ich jetzt was ändern. Aber nicht aus äußeren Gründen, sondern aus innerer Notwendigkeit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter anderem ist Anthroposophie, oder sagen wir es so, das ist der erste Schritt in der Anthroposophie. Oder ist es der zweite? Weiß ich nicht, aber der wichtigste auf jeden Fall. Die eigene, zu erkennen, was das Ich wirklich will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Aufgabe es lösen will. Und welche es lösen will, weil es auch ein Bewusstsein dafür hat, welche Fähigkeiten liegen in mir, was muss ich mir noch erwerben, um in diese oder jene Richtung tätig werden zu können. Dass man das bewusst erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird wesentlich für die Zukunft sein, dass das nicht einfach nur durch die äußere Schicksalsführung passiert, sondern dass wir das selber erkennen. Also, dass wir das erkennen, was schon der Heraklit erkannte, das Schicksal bin ich selbst. Also, wo er ganz deutlich sagt, dass das Menschen Daimon ist sein Schicksal, und mit Daimon war im Griechischen das Wort Daimoneon, da war das Ich gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben das schon geahnt, irgendwo, später hat man es dann auch Genius genannt, der Genius des Menschen. Also, das heißt, das Wichtige ist, dass wir alle Genies werden. Ja, aber nicht Genies jetzt im, ah, boah, was hat der für eine Riesenleistung vollbracht im Leben, sondern es geht um die Genialität im Kleinsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da nicht nur aus Äußerem zu reagieren, sondern aus der inneren Berufung, die eigentlich von einem selber kommt. Weil man das erkennt, das ist wahnsinnig schwierig in Wahrheit, und um es bewusst tun zu können, ist halt notwendig so ein gewisser Blick auf das Weltganze irgendwo. Also, auf die geistige Weltentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum ist es so wichtig, man könnte ja sagen, was brauche ich das, ich will jetzt Handwerker werden, ich weiß, das ist meine Berufung, ich kann das, ich bin Tischler, und ich kann Menschen damit einfach etwas machen, mit dem sie Freude haben, das für ihr Leben wichtig ist. Und Punkt, das ist es. Also, man muss ja nicht jetzt Hellseher werden deswegen, um das geht es überhaupt gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht darum, aus eigenem, nicht aus dem äußeren Druck, sondern aus dem Bedarf der Welt, zu sehen, aha, da kann ich, da will ich meine Fähigkeiten einsetzen. Das ganz bewusst zu erkennen. Das ist eine große Aufgabe, aber der Punkt ist, je kleiner, je bescheidener die Dinge sind, desto mehr spielt das große Ganze mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum, darum reden wir von dem. Und wenn ich mir das Ichs bewusst werden will, wirklich bewusst werden will, dann gehört einfach ein Überblick über dieses riesige Panorama irgendwo damit zusammen. Ansonsten kann ich auch aus dem Ich tätig werden, nur werde ich es dann unbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mehr ich dieses ganze Panorama überschaue, dieses riesige, desto mehr kann es eine immer bewusstere Entscheidung werden. Und das heißt, ich kann dann, ja, den kürzesten Weg in der geistigen Welt gehen, nämlich alle Umwege, die möglich sind. Und auf denen mitnehmen, was ich dazu brauche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil in der geistigen Welt ist der kürzeste Weg der mit den meisten Umwegen. Während wir im Äußeren immer denken, wie ist der kürzeste Weg dorthin. Und darum dauert so vieles 30, 40, 50 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist nur zu wenig. Es dauert vielleicht 3, 4, 5, 6, 7, 8 Inkarnationen zu so und so vielen Jahren. Und trotzdem habe ich schon eine Perspektive drinnen, wenn ich mir dessen bewusst werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann beginne ich irgendwann zu erkennen, was liegt schon hinter mir. Dann sehe ich schon, welche Umwege bin ich da gegangen, was habe ich mitgenommen, was habe ich an karmischen Aufgaben namentlich mitgenommen, durch all die Fehler, die ich gemacht habe, die aber auch zugleich dazugehören zu dem Ganzen, weil man ihnen lernen kann. Also es ist nicht unbedingt so, dass der Mensch, der die wenigsten Fehler auf seinem Weg gemacht hat, dass der die schnellste Entwicklung macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieber nichts falsch machen, da rühre ich gar nicht an. Da kann nichts passieren. Es gehört also auch der Mut dazu, weil die entscheidenden Sachen sind die, wo ich wirklich auch scheitern kann, und zwar vielleicht sogar ordentlich scheitern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo es so bequem ist, ja gut, ich probiere es halt, und werden wir sehen, wenn es klappt, klappt es, wenn nicht, ist auch nichts Besonderes passiert. Das ist vielleicht auch äußerlich im Leben. Es ist also, das sind die Entscheidungen, hopp oder dropp sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidungen sind so. Das sind schwerwiegende Entscheidungen. Die haben eine Konsequenz für das ganze Leben, ja für das zukünftige Leben noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem ist die richtige Entscheidung, ich treffe sie, ich gehe den Schritt, selbst wenn ich dann scheitere, das ist immer noch das viel geringere Problem, als einfach aus, ja ich sage es jetzt ganz brutal, aus Feigheit auszuweichen. Nein, ich traue mich nicht, es könnte ja schief gehen, und wer weiß, was das für Folgen hat. Also bleibe ich brav auf meinem Weg, das ist zwar nicht so ganz der Richtige, aber jedenfalls kann ich ohne Probleme gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist das in letzter Konsequenz der größte Fehler. Also der geistig bequeme Weg ist grundsätzlich der Fehler, weil damit trete ich meiner eigenen Entwicklung in den Weg, und damit trete ich vor allem dem in den Weg, dass es nicht möglich wird, dass ich das der Welt geben kann, was ich geben könnte. Es geht ja nicht nur um mich, sondern es geht um die ganze Menschheit, es geht um alles, was mit der Menschheit verbunden ist, und das ist mindestens die ganze Erde, und damit ist es noch klein gerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Beitrag zur gesamten Weltentwicklung, auch wenn das heute noch alles sehr klein scheint, weil die kleinen Taten, die kleinen Weichenstellungen haben letztlich eine große Bedeutung. Das ist die umgekehrte Seite. Es haben die alltäglichsten Sachen, sage ich jemandem ein Wort, wo ich ganz mit dem Ich dabei bin, ich schenke mich dir, ich verschenke meine Ich-Kraft an dich, und bin bereit, auch dich aufzunehmen, oder lasse ich es einfach bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt eigentlich nur routinemäßig, ohne dass ich mich mit dem verbinde. Diese Momente gibt es ununterbrochen. Schon nur wenn Leute an mir vorbeigehen, auf der Straße, dann ist es ein Blick, ich muss ihn gar nicht einmal ansprechen, den Menschen wahrzunehmen, wird uns nicht bei allen gelingen, aber vielleicht geht gerade einer vorbei, mit dem mich ein Karma verbindet, aus der Vergangenheit, wo eine Chance wäre, nur durch den Blick irgendwas zu wecken, oder es eben sein zu lassen, dann schläft es vielleicht für die nächste, übernächste Inkarnation, und dann wird es wieder relevant, was entgegengetragen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich ist es ja unser Ich, das uns das präsentiert, und das Ich des anderen Menschen auch. Die wollen eigentlich zusammenkommen, aber wir können es heute als äußere Menschen, wie wir es erleben, verschlafen. Wir haben in der Vergangenheit sehr viel verschlafen, und es geht jetzt nur darum, dass wir ein bisschen wacher werden dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hängt aber eben wirklich mit dieser Riesendimension zusammen, weil wir sind alle schon durch eine Reihe von Inkarnationen durchgegangen, manche weniger, manche mehr, es gibt junge Seelen, wie es Rudolf Steiner oft auch nennt, also junge Seelen ist damit gemeint, dass sie noch wenige Inkarnationen auf Erden hatten, ein ganz exzeptioneller Fall dafür ist der natanische Jesusknabe, der zur Zeitenwende seine erste, und ich wage ganz fest zu behaupten, auch seine letzte und seine einzige Inkarnation auf Erden hat. Es ist also ein ganz spezieller Fall. Aber es gibt grundsätzlich Menschen, die erst sehr spät sich auf Erden inkarniert haben, und es gibt Menschen, die vom ersten Moment an dabei sind, immer wieder durchgegangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist aber jetzt durchaus keine Wertung, es sind nicht die einen besser, die anderen schlechter, es sind teilweise einfach unterschiedliche Aufgaben. So wie es auch Menschen gibt, wie der historische Buddha zum Beispiel, oder die Wesenheiten, die die Buddhawürde überhaupt erlangen, die ja dann sich nicht mehr inkarnieren, die in der Entwicklung so weit sind, dass sie sich auf Erden nicht mehr inkarnieren müssen. Es gibt aber auch andere, zum Beispiel große Eingeweihte, die sich in jedem Jahrhundert inkarnieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht oft nur mit sehr, sehr kurzen, extrem kurzen Zeiträumen zwischen ihrem letzten Erdenleben und dem nächsten, wo sie schon wieder herunterkommen. Die es für ihre Entwicklung nicht brauchen, aber die eben wissen, dass sie Kräfte, Kräfte haben, mit denen sie auf der Welt wirken können, und die sie aber nur zur Wirkung bringen können, wenn sie auch inkarniert sind auf Erden. Die anderen sind eben so wie ein Buddha, die am besten wirken können, wenn sie aus der geistigen Welt herunterwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist etwas, was zusammenwirken muss. Es gibt immer diese zwei Strömungen, die sehr schnell durch wenige Inkarnationen eigentlich durchgehen, um in der geistigen Welt wirken zu können. Das ist eine ganz beteilsame Aufgabe, aber es gibt andere, die am besten wirken können, wenn sie inkarniert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl sie es für ihre eigene Entwicklung nicht mehr brauchen würden. Das heißt, sie hätten an sich auch die Buddha-Stufe erreicht, sie würden es für sich nicht brauchen, und sie kommen trotzdem. Und sie kommen trotzdem sogar mit der Gefahr, sie brauchen sich dann nicht mehr auf Erden inkarnieren, wenn man die ganzen karmischen Knoten, die da sind, aufgelöst hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist schon eine große Aufgabe. Aber wenn ich mich dann freiwillig wieder inkarniere, ist nicht gesagt, dass nicht wieder eine karmische Verwicklung passieren könnte, die mich herunterzwingt dann. Weil ich einmal schon die Stufe erreicht habe, ist nicht gesagt, dass ich sie auch behalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die größten Eingeweihten sind vor Fehlern nicht gefeit, und man muss ja auch denken, dass sie am meisten Angriffsziel der Widersacher sind. Und dass das ja sogar im Dienste der Entwicklung ist, dass diese hohen Eingeweihten dann ganz besonders aufpassen. Da ist nicht so der bequeme Weg, da kann nichts mehr passieren, die sind eh schon so weit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann können erst recht ganz große Abirrungen sogar passieren. Und das kann im Extremfall umschlagen. Zum Beispiel Menschen, die dann in den schwarzmagischen Bereich gehen, haben in der Regel nicht so begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind einen regulären geistigen Entwicklungsweg gegangen, und dann ist das irgendwann umgekippt. Weil natürlich, je höher geistig entwickelt ein Mensch ist, desto interessanter wird es für die Widersachermächte, die zu ergreifen. Da gehört dann sehr viel Kraft dazu, dem zu widerstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also es gibt jedenfalls Menschen, junge Seelen, alte Seelen, also alte Seelen, solche, die schon sehr früh sich inkarniert haben auf Erden, und auch sehr oft gekommen sind. Ganz junge Seelen auch. Zum Beispiel, sagt Rudolf Steiner, große Philosophen oder so, sind in der Regel junge Seelen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Grunde durch wenige Erdenleben Erfahrung haben. Das sind junge Seelen. Man würde eher denken, das sind ja eigentlich eh schon große Eingeweihte oder was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, das sind junge Seelen. Junge, frische Seelen. Das hat ja auch etwas ganz Besonderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieses ganz Frische herangehen können an etwas. Aber gehen wir mal wieder an den Anfang zurück. Also zu den Urbeginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Urbeginne, die Archei, sind die, die ihre Menschheitsstufe auf dem alten Saturn durchgemacht haben, und die ganz anders in ihrem Wesen waren zur damaligen Zeit, als sie heute sind. Sie haben sich ja jetzt über weitere Stufen weiterentwickelt, über die alte Sonne, über den alten Mond, und jetzt sind sie auf der Erde, die waren schon am alten Saturn da. Und ihr Wesensaufbau, ganz anders als er heute ist, ist ganz anders als er beim Menschen, oder nicht ganz anders, aber doch, es gibt beträchtliche Unterschiede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch wurde damals der physische Leib als Wärmekörper entwickelt. Und da haben diese Urbeginne mitgewirkt. Und wer steht hinter diesen Urbeginnen? Das unterste Wesensglied, das sie überhaupt haben, ist nämlich das Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sie haben keinen physischen Leib, sie haben kein Ätherleib, sie haben keinen Astralleib, aber sie stehen unterstes Wesensglied. Damals, auf dem alten Saturn. Heute ist das schon wieder anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist es schon wieder anders geworden. Aber damals ist ihr Ich ihr unterstes Wesensglied. Was würde darüber folgen, wenn man es mit den Menschen vergleicht? Dann würde folgen das Geist selbst, der Lebensgeist und Geistesmensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings in dem Fall natürlich nicht durch die eigene Geistlichkeit nichts erworben, sondern verliehen von oben. Also diese hohen geistigen Wesensglieder. Dafür haben sie unten nicht einen Astralleib, Ätherleib, physischen Leib, aber sie haben das Ich als unterstes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber haben sie die höheren Glieder, also Geist selbst, Lebensgeist und Geistesmensch. Damit ist es aber noch nicht aus. Darüber ist die Trinität als Ganzes und sie zählt zu ihrem Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, der dritte Logos, der Heilige Geist oder was man jetzt Heiligen Geist nennt, der zweite Logos, der Sohn der Christus und der erste Logos, die Vatergottheit. Das zählt zu ihren Wesensgliedern. Also das heißt, sie haben Vater, Sohn, Heiliger Geist, Geistesmensch, Lebensgeist, Geist selbst und dann das Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch sieben Wesensglieder, aber ganz anders geartet. Das heißt, am Anfang stehen aber, an der Spitze stehen die drei Logos. Der erste, der zweite und der dritte Logos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit möchte ich jetzt eben beantworten diese Frage, die auch gestellt war. Auf welche Zeit bezieht sich dieser Ausspruch aus dem Johannesevangelium? Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht ist. Im größten Stil weiß aber nicht, ob Johannes selber das schon ganz klar gesehen hat, weil die Perspektive bis zu dem ersten Entwicklungszustand ist wirklich sehr weit und alles das was in der Bibel drinnen steht, egal ob im Alten oder Neuen Testament bezieht sich auf unsere Erdentwicklung. Es steckt eben viel mehr noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das geht explizit die Bibel inklusive des Neuen Testaments nicht ein. Ein Unterschied ist nur, dass Johannes auf jeden Fall die Perspektive in die Zukunft mit dem Neuen Jerusalem aufzeigt. Allerdings ist das auch etwas, was sich auf die zweite Hälfte der Erdentwicklung befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind jetzt so knapp über die Mitte in Wahrheit hinaus und diese Zeit des Neuen Jerusalems wird für uns immer wichtiger werden jetzt für die zweite Entwicklungshälfte der Erde, also namentlich in der Zeit, wo wir nicht mehr in solchen Körpern inkarniert sind auf Erden. Da geht es erst richtig los. Da werden wir mitbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt hat trotzdem noch eine ganze Menge vor sich und da wird einiges passieren. Da werden wir mitbauen, naja, an dem Neuen Jerusalem. Das wird ohne uns nicht gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird dann die Vorbedingung sein, dass der neue Jupiterzustand, der nächste Entwicklungszustand kommen kann. Also das heißt, am Anfang war das natürlich einmal auf unsere Erdentwicklung, im Kleinen. Es bezieht sich aber im Großen auf die gesamte kosmische Entwicklungskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil eben schon die Urengel, die Urbeginne, die Zeitgeister, wie man sie auch nennen kann, weil es sind verschiedene Bezeichnungen, die Rudolf Steiner verwendet. Es ist gut, dass er das macht. Also die Urengel, wie sie heißen, sind auch die Zeitgeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind die Zeit. Sie sind die Zeit. Sie sind zum Beispiel, allerdings jetzt während der Erdentwicklung, sind sie die sieben Schöpfungstage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sieben Schöpfungstage sind nicht einfach Zeitarbeit, die man mit der Uhr oder mit irgendwas stoppen kann, sondern es sind sieben hervorragende Urbeginne, und ohne diese Zeitgeister hätten die Elohim nicht die Erde schaffen können und unser ganzes Sonnensystem. Und was wir äußerlich als Zeit jetzt irgendwie versuchen zu messen oder Ding, ist höchstens der äußere Schatten von dem Ganzen. Aber in der Realität sind es geistige Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist vielleicht auch das Wichtige, es gibt eigentlich nichts anderes als geistige Wesenheiten im weiteren oder engeren Sinn. Also wenn ich jetzt Elementarwesen dazu nehme, die nicht das eigene Ich haben, dann kann man vielleicht nicht hundertprozentig sagen, sie sind geistige Wesenheiten, aber sie sind Wesenheiten auf jeden Fall. Und was anderes gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles andere ist in Wahrheit Illusion. Also genau das Gegenbild zu dem, was uns heute der Materialismus und der Technologie, egal, sonst gibt es nichts. Das ist alles Illusion in einer gewissen Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notwendige Illusion durchaus. Aber die eigentliche Wirklichkeit sind geistige Wesenheiten. Und Zeit entsteht durch bestimmte Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und insbesondere eben durch die Zeitgeister. Die sind die, die da also die Ordnung auch drinnen schaffen. Im Grunde kann man es noch allgemein sagen, dass es in meiner Sehne auf Zeit hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer Zeit fängt dort an zu stehen. Anfangen sich zu entwickeln, wenn ich es in einem bisschen weiteren Sinne noch nehme, wo geistige Wesenheiten in Entwicklung sind und manche sich schneller, manche sich langsamer entwickeln. Dadurch entsteht die Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sich alle geistigen Wesenheiten gleich schnell entwickeln würden, dann gäbe es keine Zeit. Dann wären wir in der Ewigkeit drinnen. Klar, dann wäre alles im Grunde auf gleichem Niveau, würde so weitergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst dadurch, dass es Unterschiede gibt, dass Wesenheiten schneller sich entwickeln, andere sich langsamer entwickeln. Ist schon wieder natürlich der Zeitbegriff drinnen. Aber gerade dadurch, dass manche mehr Kräfte entfalten, andere weniger Kräfte entfalten, entsteht das, was wir halt äußerlich als Zeit bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben ganz speziell hängen damit die Urenkleben, die Urbeginne zusammen, durch die das göttliche Wort von Anfang an gewirkt hat, könnte man sagen. Eben weil in ihren Wesensgliedern ist die ganze Trinität eigentlich drinnen. In ihren Wesensgliedern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem sind sie nicht mit Gott identisch, mit dem Höchsten. Aber es lebt, alle drei Logoi leben in den höchsten Wesensgliedern dieser Urbeginne von damals. Heute nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind sie von ihren Wesensgliedern praktisch gleich geartet wie der Mensch, nur mit ganz kleinen Unterschieden. Aber sie verfügen im Prinzip über dieselben Wesensglieder wie der Mensch, nur sind sie bei den Urengeln, auch bei den Erzengeln und bei den einfachen Engeln, wenn man so will, gibt es einen kleinen Unterschied diesbezüglich, dass die untersten Wesensglieder nicht in gleichem Maße eine Einheit mit den höheren bilden wie bei uns. Also bei uns alle Wesensglieder, die wir haben, sind in gewisser Weise verkörpert auf Erden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Engelwesenheiten ist das nicht der Fall. Da gibt es eine Trennung. Also zum Beispiel zwischen ich und dann was darunter ist, Astralleib, Eterlleib.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schaut es nämlich bei den Engeln aus, bei den einfachen Engeln. Sie haben einen oberen Teil, der in der geistigen Welt wohnt, und sie haben aber auch einen Astralleib, einen Eterleib und einen physischen Leib, allerdings völlig anders als unser physischer Leib, weil er eigentlich mit dem Wasser heruntergeht. Das habe ich eh schon öfter erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, es leben 500 Engel verstreut auf 20 Seen irgendwo auf der Welt. Nichts zusammenhängend, überhaupt nichts zusammenhängend, keine geschlossene Form bildend, sondern sie sind also verbunden aber damit bis zum wässerigen Element, aber auch Luft- und Wärme-Element. Ein anderes Beispiel zu nehmen, bei den Urbeginnern ist es heute so, dass sie im Prinzip genau dieselben Wesensglieder auch haben wie der Mensch, also es geht vom Geist des Menschen bis hinunter zum physischen Leib, aber bei den Urbeginnern ist es so, dass sie nur in der Wärme wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der physische Leib ist getrennt vom ganzen Rest. Und das physische bei ihnen ist die Wärme. Sie leben in der Wärme, überall wo Wärme ist, sind sie drinnen und alle ihre anderen Wesensglieder sind in höheren Bereichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das heißt, wir sehen daraus, dass was für uns Menschen so normal ist, dass wir im Grunde alles unter einer Hülle versammeln, das ist bei den höheren Wesenheiten gar nicht so der Fall. Und es hat sich auch eben das Wesensgliedergefüge der Engelwesenheiten, also namentlich der Wesen, ganz wesentlich, wie ihr seht, verändert. Sie haben es mittlerweile geschafft, wo es am Anfang natürlich nicht da war, also am alten Saturn, wo eben die Trinität als solche ihre obersten Wesensglieder ausgemacht hat, also das Vaterprinzip, das Sohnesprinzip, das Heilige Geistprinzip, und dann kamen Geist des Menschen, Lebensgeist, Geist selbst, also das sind die Wesensglieder, von denen wir ja wissen, da steckt drin die Kraft, im Geist selbst einen eigenen Astralleib zu schaffen, im Lebensgeist einen eigenen Ätherleib zu schaffen, und im Geist des Menschen sogar einen physischen Leib, wie immer er auch geartet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also bitte nicht immer vergleichen, dass es notwendigerweise ein stofflicher Leib sein muss, das ist also eher sogar die Ausnahme, das ist also die Sache, wo wir jetzt vor allem bei der Erdentwicklung damit beschäftigt sind. Das liegt daran, dass sehr stark die arämanischen Wesen geworden sind. Eigentlich wäre die ganze Welt übersinnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst durch die Wirkung der Widersachermächte ist es immer mehr gezwungen. Also aller Stoff ist, wie Rudolf Steiner deutlich sagt, zerbrochene geistige Form. Alles physische wäre eigentlich eine allein-geistige Form, aber wenn sie zerbrochen wird, dann entsteht der äußere Stoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ist Eiber in Wahrheit eigentlich Illusion? Also das, was wir da so fest angreifen können, ist in Wahrheit Illusion. Und das, was der Arab interessiert von euren geistigen Wesenheiten, das ist ja nur Fantasterei. Das ist die eigentliche Wirklichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist, was die Weltentwicklung bewirkt. Und das von mir aus ist nur die Schlacke davon, die zeitweilig überbleibt und sich sowieso irgendwann einmal wieder auflösen wird. Das ist etwas, was also durch die Widersacher, namentlich durch die arämanischen Werte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also die Urbeginne. Die Urbeginne sind seit Anfang dabei und sie wirken mit, aber auch bei der Erdenschöpfung, so wie es in der Bibel geschrieben wird. Die sieben Schöpfungstage sind nichts anderes als die sieben führenden Urenge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts anderes. Es ist kein Zeitbegriff in unserem Sinn. Nicht wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist unsere Übersetzung. Aber es besteht nichts anderes. Alles, was da passiert, hängt zusammen mit den Taten dieser sieben Urenge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was in der Bibel, also im ersten Kapitel der Genesis geschildert wird. Und wenn wir dort jetzt die Übersetzung haben, im Anfang oder im Urbeginn schufen die Elohim den Himmel und die Erde, dann ist schon in den ersten Worten gewisserweise drinnen, der Urbeginn, dass es ohne der Urenge, ohne der Urbeginne nicht geht. Die Elohim alleine könnten es nicht machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben auch schon davon gesprochen, sie können es auch aus einer anderen Sicht nicht alleine machen, weil der Christus durch sie wirkt. Also wir haben die besondere Konstellation bei den Elohim, dass durch die Gemeinschaft oder mitten in der Gemeinschaft Christus lebt und wirkt. Und dadurch den Elohim die Fähigkeit überhaupt erst gibt, diese Erdenschöpfung so zu machen, nämlich sie so zu machen, dass der Mensch entstehen kann mit der Möglichkeit seines freien Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hätten die Elohim niemals machen können. Sie hätten zwar etwas von ihrer Ichkraft verschenken können, weil jedes Ich-Wesen das kann, das ist eigentlich etwas ganz Normales. Ein Wesen, das ein geistiges Wesen ist und daher ein Ich hat, hat die Fähigkeit sich zu verschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das Ich-Prinzip besteht darin, sich zu verschenken, in nichts anderem. Und dadurch etwas in der Welt zu bewirken. Dadurch etwas zum Erreifen zu bringen, wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Elohim machen das ja auch. Also wenn jetzt die ganze Entwicklung durch die sieben Schöpfungstage durchgeht. Das Letzte, wenn sie beschließen, den Menschen nach ihrem gemeinsamen Bild zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Interessante. Also der Mensch wird nach dem Bild nicht dieses oder jenes Elohim geschaffen, sondern nach dem gemeinsamen Bild. Alleine nicht einmal der Höchste, der Jahwe, der also der Stärkste eigentlich ist in der ganzen Entwicklung, wäre fähig gewesen, den Menschen zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil mit dem Menschen eine Fähigkeit ermöglicht wird, über die selbst die Elohim selber nicht verfügen. Die nur da ist, dadurch, dass ein höchstes Göttliches der Christus durch sie wirkt. Weil der Christus als Teil der Trinität, wenn man eben überhaupt von Teil sprechen darf, weil wenn man es in ihrer eigentlichen geistigen Heimat betrachtet, gibt es die Unterscheidung nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist es die einige Gottheit. Das ist ja immer das ewige Problem. Also als Trinität erscheint es uns in den niederen Sphären, weil es sich auf drei verschiedene Orten offenbaren kann und wirken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist letztlich immer in der Apokalypse. Wir haben schon gesprochen von dem Reiter auf dem weißen Pferd. Der erscheint im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel. Also da ist vorher die Rede gewesen von der Hochzeit des Lammes. Und danach erscheint aber der Reiter auf dem weißen Pferd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Himmel tut sich auf und es erscheint der Reiter auf dem weißen Pferd. Und es wird dann deutlich gesagt, also wenn man sich das mal anschaut, welche Eigenschaften er hat. Ich lese es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe es schon ein paar Mal gelesen, aber man kann es nicht oft genug lesen. Und ich sah, wie der Himmel sich auftat. Siehe, ein weißes Pferd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Reiter, der auf ihm saß, er ist es, der Glauben und Erkenntnis wahr macht. Durch seine Entscheidungen und seinen Kampf entsteht das Sein des Moralischen. Seine Augen sind wie Feuerflammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seinem Haupte leuchten viele Kronen. Leuchten viele Kronen. Ihm ist ein Name eingeschrieben, den niemand versteht, außer ihm selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na, das ist der Ich-Name, weil ich kann nur jedes Wesen zu sich selber sagen. Ich kann nicht zu dir Ich sagen. Ich kann nur zu mir selber Ich sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hoffentlich meine ich da nicht nur bloß das Ego, sondern wirklich das Ich. Obwohl das Ego kleiner ein Schub wichtig war, weil die Urbeginne, nennt Rudolf Steiner, auch die Geister des Egoismus. Und sie haben die Voraussetzung dafür geschaffen, dass das freie Ich des Menden entstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals auf dem alten Saturn. Wenn sie heute genauso wirken, dann werden sie sehr leicht zu der Widersachergruppe der Arroganz Asuras. Das sind die gefallenen Urbeginne, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gefallenen Urengel. Und heute, wenn sie heute nur diese Aufgabe des Egoismus vertreten, dann wird es ein Problem. Sie tun es schon auch mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und stehen zum Beispiel, sind sehr aktiv geworden, so Beginn der Neuzeit, hängt sehr zusammen mit den Entdeckungsreisen, mit den Entdeckungsreisen der Kolonisierung und die ganzen Leute, die da die Vorarbeiter waren und meistens sehr kriegerisch das angegangen sind, waren sehr von diesen Kräften impulsiert. Geister des Egoismus, Urengel, eigentlich aber halt nimmer so ganz hasenreine, wenn man so will. Andererseits sind die Urengel, hat auch Rudolf Steiner deutlich gesagt um die Anthroposophie in die Welt zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das waren die Urengel. Und zwar, wieso es ist eigentlich ganz klar, weil das was der geistige Weg der Anthroposophie ist, ganz auf das individuelle Ich gestellt ist. Und nicht aus einer Gemeinschaft heraus oder aus irgend so, sondern schon eine Gemeinschaft, eine Gemeinschaft freier Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, der Anthroposoph zählt. Der ist das Wichtige. Daher lernen von Steiner, aber nicht einfach immer nur Steiner zitieren und sagen, er hat es gesagt, ich weiß ja nicht, er hat es gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern das Entscheidende, wo ich wirklich erst anfange Anthroposoph zu sein, tätiger Anthroposoph, in dem aus meinem Ich, und wenn es so ein Fuzzerl ist, so ein kleines kommt. Das machen wir dann, wenn wir einen Steiner lesen, aus unserem Ich heraus vielleicht einen Fehler und den falsch interpretieren. Kann auch sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht auch nichts. Kann passieren. Wenn man liest, werdet ihr sehen, wie es da unterschiedlichste Interpretationen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott sei Dank. Und die sind teilweise so weit auseinander. So weit auseinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann passieren. Es ist absolut auf die eigene Verantwortung gerechnet. Das ist das Entscheidende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem soll man uns nicht schrecken. Im Gegenteil. Das gehört dazu und das soll uns freuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Weg, der uns zugedacht ist. Und man sieht auf der anderen Seite, wie hohe geistige Wesen da jetzt um den Menschen herum sind, die aber auch sehr leicht auf die Widersacherseite kommen. Asuras, Geister des Egoismus, Urbeginne, die sogar die Anthroposophie impulsieren, die aber auch Impulse geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann werden es halt mehr die Asuras, die halt Gewalttaten in der Welt, gewaltige Gewalttaten in der Welt gesetzt haben. Wenn man nur nimmt, was also durch die Fast-Auserotung der indigenen Bevölkerung in den letzten Jahren in Nordamerika, in Südamerika passiert ist, oder was in Australien passiert ist, im halt kleineren Maßstab, aber auch genug, das ist aus ihren Impulsen. Und das ist ein Impuls auch wie die Anthroposophie, wie die Geisteswissenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter denen stehen sie. Die Frage ist letztlich immer, was tun wir damit? Das heißt, kriegt man die Geisteswissenschaft, bringt man mit, woher kommt der Impuls? Ja, ich habe eine Intuition, eine Inspiration. Ja, von welcher Seite? Solange ich es nicht aus dem eigenen Ich klar beurteilen kann, bin ich auf der unsicheren Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da tun wir uns noch schwer. Ich meine, wie schwer tun wir uns zu wissen, ach ja, das ist ja eh selbstlos von mir. Ist es wirklich so? Oder es ist eh völlig unvoreingenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist es das wirklich? Sind wir uns immer ganz gewiss, oder bilden wir es uns ein? Das müsste man mal herauskriegen. Da sind wir also im Allgemeinen noch nicht so ganz sattelfest drinnen, wage ich zu behaupten. Es entsteht ja auch oft die Frage, wie erkenne ich denn das? Aus welcher Seite, mit welchem Impuls ich das wirklich mache? Ja, leider kein Handbuch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt kein Handbuch dazu. Das ist das Problem, ich muss es selber herausfinden. Ja, natürlich, die Beschäftigung mit Geisteswissenschaft zu erkennen, was da alles läuft in der geistigen Welt und von der halt viele Menschen Bewusstheit gar nichts mitkriegen ja, einmal sich hineinleben, einmal sicher gedanklich erfassen, weil es ist wichtig, dass die Gedankenklarheit dabei ist, weil nur wenn ich die habe, dann kann ich die Sicherheit gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sicherheit gewinnen, auch wenn ich anfange wirklich eigene geistige Erfahrungen zu machen. In Wahrheit machte jeder eine eigene Erfahrung. Wir haben darüber gesprochen, dass mit Beginn des 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhunderts eigentlich das Kali-Yuga geendet hat. Nicht nur eigentlich, es ist geendet, das finstere Zeitalter. Es war vorher ein praktisch 5000-jähriger Zeitraum, wo der natürliche Zugang zur geistigen Welt verschlossen war, im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo man zwar durch gewisse Kulturen und Menschen sich erheben dazu, das ist also dann besonders in der ägyptischen Kultur gepflegt worden, ist dann in der griechisch-lateinischen Zeit im Mysterienwesen gepflegt worden, irgendwo mit größerem oder kleinerem Erfolg. Typisch die Zeit, wo es gegen die Zeitenwende zugeht, wird das immer problematischer, zunächst spaltet es sich ganz krass in den absoluten Missbrauch der Mysterien, namentlich durch die römischen Kaiser, die die Einweihung erzwungen haben. Andererseits das große Chaos, was entsteht in der Zeit der Gnosis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt 100.000 Strömungen im Grunde, die passieren. Da ist viel Hochgeistiges dabei. Da sind die ersten Kirchenväter da, die Nachschauungen da, das Erwahrenes teilweise auch drinnen ist, neben Gutem und Richtigem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es blüht eigentlich wie noch einmal auf ein Mysterienwesen, aber kein Mensch kann damit umgehen noch. Weil alles das letztlich trotzdem noch beruhte auf eine Wiedererweckung alter Kräfte. Also die ganze Gnosis beruht auf dem, was nicht da drin ist, sondern nicht darauf beruht, also am allerstärksten nicht darauf beruht ist das, was der Johannes schreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der ist ein vollkommen neuer Eingeweihter, noch mehr als die anderen Evangelisten. Weil er durch den Christus selber eingeweiht wurde, bei der Erweckung des Lazarus. Er ist ja der auferweckte Lazarus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Totenerweckung war ja im Grunde eine Eingeweihung. Das heißt, er ist der erste wirkliche christliche Eingeweihte. Im neuen Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum ist das, was er schreibt, sowohl im Johannes Evangelium als in der Apokalypse des Johannes, als auch in den Briefen, die er schreibt, hat er dadurch eine ganz eigene Dimension auch drinnen. Damit möchte ich die Frage beantworten. Er fängt wirklich an, den neuen Weg zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen arbeiten noch mit den alten Kräften. Der Unterschied liegt eben einfach drin, dass ein anderes Bewusstsein dabei ist. Eben das Bewusstsein, ich habe eine Vision oder sowas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern wo er mit Bewusstsein dabei ist, ist das Bewusstsein, das da ist, um diese Bilder zu holen. Sie überfallen ihn nicht einfach nur. Natürlich schreibt er oft, ich sah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in dem Sehen ist er selber mittätig. Das ist das ganz Wichtige. Ist vielleicht auch etwas, was wir für unsere Zeit lernen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit sage ich jetzt nichts Negatives gegen die Naturwissenschaften, aber dort muss man auch etwas sagen. Ich berufe mich auf Fakten, die völlig unabhängig von mir sind. Glaube ich zumindest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit gibt es das gar nicht. Aber die meisten Menschen denken, wenn ich wissen will, wie die Sachen wirklich sind, dann kann es ja nicht so sein, wie das alles ausschaut, wie das erscheint, dass das von mir gestaltet ist. Sondern das muss ich wissen, wie soll es dann sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit bin ich nicht an der Wirklichkeit dran. Da bin ich nur am Schein dran. Wir müssen das lernen, dass wir eben die Bilder, die wir hervorbringen, dass wir uns bewusst sind, wir bringen sie hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem ist es eine für sich bestehende geistige Wirklichkeit, weil das Geistige ist ein Bild. Das Bild müssen wir schaffen. Das Geistige, wie schaut das Geistige aus, wie lang ist es, wie dick ist es, wie dünn ist es, wie nebelhaft ist es, das hängt von uns ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist, schaffen wir es, ein Bild so zu schaffen, dass es mit der geistigen Wirklichkeit, mit dem was wirkt, wir haben es eben nur mit Wirklichkeiten, mit Wirksamkeiten zu tun, nur dazu müssen wir es schaffen im geistigen Wahrnehmen. Niemand anderer. Niemand anderer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geistige ist nicht sinnlich sichtbar. Es ist nicht gegenständlich. Das alles ist es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich einen Engel sehe, dann sehe ich ihn nicht wie einen äußeren Gegenstand. Dann wäre es nur Erscheinung. Die Wirklichkeit des Erzengels Michael oder des anderen Engels oder des eigenen Engels, der uns begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich das Bild nicht schaffe, dann ist es nicht da. Der Engel ist da. Und ich schaffe das Bild, indem ich in eine geistige Begegnung mit dem komme, das aber zunächst einmal überhaupt nicht sichtbar ist, sondern dass eine Begegnung vom Geistwesen zu Geistwesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das Geistwesen. Und das in ein Bild zu bringen, damit es eben auch kommunizieren kann, darüber sprechen kann oder so wie Johannes eine ganze Apokalypse schreiben kann, dazu ist seine individuelle Fähigkeit notwendig. Ein anderer würde es anders schreiben, aber es hatte zu damaligen Zeit wohl nur er die Fähigkeit wirklich diese Apokalypse zu schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jedes Engel schreibt mit der geistigen Wirklichkeit. Aber die Bilder muss er schaffen. Und ein anderer würde sie anders schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das soll auch Mut machen dazu, aber man muss natürlich aufpassen, man darf nicht in eine Fantasterei hineinkommen. Also ich male meinen Engel aus, wie man halt so einfach irgendwie vorstellt, und ja im Traum ist das so. Und so ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, ich muss ganz bewusst dabei sein. Ganz bewusst dabei sein, muss man bewusst sein, das Bild mache ich. Und ich nur kann entscheiden, mit welcher geistigen Wirklichkeit habe ich es zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe ich es erstens einmal nur mit meiner eigenen zu tun, also mit meiner Fantasterei? Ich male halt einen Engel, wie man vorstellt. Oder ist es wirklich eine Fantasterei? Es ist eine Begegnung. Das Ich kann das erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ego kann es nicht erkennen. Das Ich kann es erkennen, weil es eine Schicksalsbegegnung ist. Es ist eine Schicksalsbegegnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine Tat in der geistigen Welt. Und ich kann sie mitbekommen oder nicht mitbekommen. Wenn ich sie mitbekomme, wenn ich bewusst mir bin, ich begegne dieser geistigen Welt, dieser geistigen Wesenheit, dann kann ich auch ein entsprechendes, angemessenes Bild schaffen, das diesem geistigen Wesen gerecht wird, so wie ich ihm begegne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ein anderer diesem geistigen Wesen begegnet, wird es vielleicht viele Gemeinsamkeiten geben, aber es wird trotzdem anders sein. Wie es ja durchaus auch ist. Jeder eingeweihte beschreibt die Dinge so, dass man zwar erkennen kann, es geht ums selbe, aber doch hat er seine eigenen Nuancen drin und das muss drinnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist sogar ganz wichtig, weil das das Zeugnis davon ist, seiner Begegnung, seiner Schicksalsgemeinschaft mit dieser Wesenheit. Es ist eine Begegnung und diese Begegnung hat eine Wirkung in der geistigen Welt. Es gibt kein Schauen in der geistigen Welt, das nicht eigentlich eine Wirkung in der geistigen Welt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine große Wirkung hat natürlich für uns, wenn wir unser eigenes Wesen schauen können, in gewisser Weise. Und wenn wir sozusagen unseren unaussprechlichen Namen auch erkennen. Das heißt jetzt nicht, dass man schnell möglichst in einen äußeren Namen übersetzt, das geht nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist in dem eigenen Namen steht drinnen im Grunde eben meine ganze Wesenheit. Mit all dem, was ich schon in der Vergangenheit mir erworben habe an Fähigkeiten, mit all dem, was ich als Möglichkeiten für die Zukunft mir schon eröffnet habe. Das steht drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, der Name ist ziemlich lang dann in Wahrheit. Weil er Ausdruck unseres Wesens ist. Ja, er ist in gewisser Weise unser Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich mir dessen bewusst bin, dann kenne ich meinen Namen. Nur ich. In dieser Vollständigkeit kann ihn tatsächlich nur ich kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht einmal der Engel, den ich mir gegenüberstehe, kennt ihn in der Vollständigkeit. Und trotzdem muss er uns im Moment nur ununterbrochen helfen, dass wir ein bisschen was von unserem Ich mitkriegen. Aber im Kern können wir es dann letztlich nur selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dort stehen wir jetzt irgendwo. Ja. Also der Reiter auf dem weißen Pferd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann steht ja dort noch drinnen, das ist ja Wesens stehen geblieben, ihm ist ein Name eingeschrieben, den niemand versteht, außer ihm selber. Das ist dieser Ich-Name. Aber es ist jetzt bezogen auf den Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das große Christus-Ich. Und dann hat er noch sein Gewand. Das ist der Christus-Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist mit einem blutbesprengten Gewand begleitet. Blutbesprengt. Blut als Träger des Ichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ich-Kraft. Dessen Name heißt der Logos Gottes. Das Gleit hat diesen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ist zugleich auch der Reiter selbstengeliebt. Gehört zu ihm. Logos Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Heere des Himmels folgen ihm auf weißem Pferd und werden mit reiner weißer Leinwand begleitet. Und jetzt kommt wieder das scharfe Schwert. Aus seinem Munde geht ein scharfes Schwert hervor, mit dem er die Völker trifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist der Hirte der Völker und trägt den Ehrenanstab. Er tritt die Kälte, aus der der Wein des göttlichen Willens als Zorn des Weltgebietes hervorgequillt. Ich habe schon öfters geschrieben, ich habe schon davon gesprochen, der Zorn Gottes ist die Liebe Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts anderes. Das heißt dort, wo wir den Eindruck haben, die Gottheit zürnt, sie straft uns, sie schlägt uns, dann ist das die Liebe Gottes, die uns hilft zu erkennen, wo ist deine Aufgabe. Du musst sie selber erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass das nach außen hin als Strafe vielleicht erscheint, als Belastung erscheint, wenn wir wirklich aus unserem Ich es erkennen würden, würden wir sagen, wir lieben es, weil das ist es, egal wie schwer es ist, die Aufgabe muss ich bewältigen, will ich bewältigen. Weil wenn ich sie nicht bewältige, dann schöpfe ich nicht aus meinem Ich heraus, dann verweigere ich es eigentlich. Das Ich ist das Unbequemste, das ist die Unbequemtheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, wir als Menschen, wie wir heute auf Erden leben, halten dieses Tempo, das eigentlich das Ich haben will, noch nicht durch. Darum sind wir ja auch auf die Erde versetzt worden. Darum sind Himmel und Erde getrennt worden, wo wir schon drüber gesprochen haben, da geht es darum, dass Sonne und Erde getrennt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir leben auf der Sonne, auch was unsere geistige Entwicklung betrifft, gemütlich langsam, sodass wir irgendwie eine Chance haben, mitzukommen. Im Sonnengeschehen hätte man das Tempo einfach nicht halten können. Das ist ein ganz anderes Entwicklungstempo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar, da sind wesentlich höhere geistige Wesenheiten, die zwar nicht die Möglichkeit zur Freiheit so wie wir haben, aber ein Vielfaches. Wie soll ich sagen? Natürlich, äußerlich könnte man es nicht überleben, in der Sonne zu sein, aber wir würden es auch geistig nicht bewältigen können, dieses Tempo, das da drinnen ist. Da sieht man, was in so einer Sonne passiert, in Wahrheit, und wie viele gibt es da im Himmel, weil alle Sterne sind Sonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da passieren immense geistige Entwicklungen in der Sonne. Alle Sonnen haben auch so etwas wie Elohim, also geisterter Form und dergleichen, geisterter Weisheit, die dort wirken. Also da ist eine reiche Welt da draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die hat trotzdem alles mit uns zu tun, alles mit uns zu tun. Und jetzt brauchen wir uns aber nicht schrecken vor der Größe des Ganzen, sondern es geht darum, langsam hineinzuwachsen in die Welt. Die Elohim, die Geister der Form, haben ihre Ichkraft, von ihrer Ichkraft etwas geopfert, wie es alle geistigen Wesen tun, wie es die Wesenheit des Ich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ich verschenkt sich immer. Das Ich ist nichts, es ist nicht, sondern es wird beständig. Und aus dem Werden heraus verschenkt es sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus dem Werden heraus entstehen Impulse wieder in der Welt. Das geht weiter. Und dieser Ichfunke, den verschenken die Elohim am sechsten Schöpfungstag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wo sie gemeinsam nach ihrem Bilde den Menschen schaffen, dann geht es einmal darum, dass dieser Ichfunke des Menschen entsteht. Es ist aber dafür schon vorbereitet, das eben ja durch die ganzen kosmischen Entwicklungsstufen zu machen, da gibt es ja schon einen physischen Leib in irgendeiner Form, da gibt es einen Ätherleib, der ist auf der alten Sonne dazukommen, physischer Leib, erste Anlage auf dem alten Saturn, auf der alten Sonne Ätherleib, auf dem alten Mond, Vorgänger unserer unmittelbaren Erdentwicklung, der Astralleib. Und jetzt kommt das Ich dazu und darf sozusagen diese Hülle, die bereits vorbereitet sind, beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist aber ein langer Weg, auch während der Erdentwicklung ein langer Weg. Aber es beginnt im Grunde dort so richtig im Paradies, beziehungsweise mit dem Sündenfall, da geht es so richtig los, weil dann kommen die ersten Inkarnationen. Da fängt es eigentlich so richtig an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da beginnt dieser Ich-Funke. Da fängt der Ansicht, also die ersten Regungen zu machen, da ist es noch zunächst der Adam, wenn man so will, im Garten Eden, im irdischen Paradies, wir haben letztes Mal darüber gesprochen, dass das eigentlich die Mondsphäre ist, hat also nichts zu tun, sondern das ist die Zeit, wo noch Erde und Mond ein gemeinsames Gebilde ausmachen, und sozusagen an der Peripherie lebt der Mensch, nicht in so einer Stofflichkeit, wie wir es jetzt haben, sondern als zwar bereits physisches Wesen, vom physischen ist damals am Ende des ersten Kapitels der Genesis, also das heißt die Geschichte mit den Elohim, am Ende, wo sie am sechsten Tag den Menschen schaffen, ist da ein Wärmegebilde als physischer Leib. Das heißt, diese Erden-Mondensphäre hat jetzt einen bestimmten Wärmegrad, der aber das physische, der erste Ansatz des physischen des Menschen ist, während der Erdentwicklung jetzt, nichts anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im zweiten Kapitel der Genesis, wo jetzt Jahwe Elohim, also der eine Elohim, der mittlerweile sich mit der Mondensphäre verbunden hat, wo der dann dem Adam den lebendigen Odem einbläst, was nichts anderes heißt, als jetzt kommt das Luftelement dazu. Das heißt, der Mensch besteht dann physisch gesehen aus Wärme und Luft, also etwas Gasartigem. Das heißt, er ist eine Luftströmung oder irgend sowas, fängt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es weiter, das sind die Ereignisse, die passieren in der lemurischen Zeit. Also wir haben die polarische Zeit, da ist unser ganzes Sonnensystem noch ganz am Anfang und alles noch in Einheit, es leuchtet die Sonne noch nicht wirklich, es sind die Planeten noch nicht ausgebildet, in dem es rumort, während unserer Erdentwicklung. Dann kommt dazu die hyperporeische Zeit, das ist die, wo Himmel und Erde geschieden werden, also Sonne und Erde trennt sich, wo Erde und Mond aber noch ein Ganzes bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der lemurischen Zeit trennt sich Erde und Mond. Das ist der Zeitpunkt, wo der Mensch absteigt auf unsere Erde, da im Sinne von er fliegt aus dem Paradies heraus. Der Paradieseszustand ist noch der Zustand von Erde und Mond, noch ein Ganzes bilden und der Mensch in den feinsten Schichten lebt, also die wärmeartig und luftartig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Sündenfall, als Folge des Sündenfalls, kommt es zur Abtrennung des Mondes und jetzt steigt der Mensch auf das herunter, was halt jetzt als Erdgebilde übergeblieben ist, der zunächst natürlich auch noch hat, also Wärme, Luftelement hat, flüssiges Element hat, und jetzt, wo der Mensch herunter steigt, bis da in dieses von mir aus zähflüssige Element, jetzt fängt er sich an, wirklich im Stofflichen zu verkörpern, so wichtig. Also bis ins flüssige Element, bis ins zähflüssige Element, und dort sein Ich ist als Geschenk der Elohim bereits da, aber dass der Mensch wirklich etwas zu tun hat, also dass man sagen kann, es zündet als etwas Eigenes, ist jetzt, wo er unten die Erde betritt. Vorher, Adam, wer ist der Adam? Adam ist eigentlich die ganze Menschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel der Genesis heißt es ja sogar, dass der Mensch männlich- weiblich geschaffen wird. Es gibt also nichts in sich. Die Geschichte mit der Rippe und so weiter kommt ja erst im zweiten Kapitel der Genesis, also dort, wo Yahweh Elohim tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel, keine Rede davon, kommt erst im zweiten Kapitel. Aber jetzt, wo der Mensch da hinunter kommt, wo der Mond herausgegangen ist, wo auch jetzt die Geschlechtertrennung da ist, jetzt zündet der Ich Funke, sodass wirklich der Mensch aus dem eigenen Willen heraus, auch wenn noch ganz dumpf, tätig wird. Und da gibt es aber jetzt Menschen, die eben sehr früh bereits sich in einer irdisch, sogar stofflichen Körperlichkeit verkörpern und andere, die noch länger oben bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es dadurch jetzt junge Seelen, alte Seelen, müsste man noch viel im Umfeld sagen, Rudolf Steiner spricht ja deutlich zu dem Zeitpunkt, wo die Erde sich von der Sonne getrennt hat und sich langsam eben auch bei die anderen Planeten trennen, dann waren die Menschen zunächst einmal verbunden mit dem Erdenmondengebilde. Aber, bevor sich der Mond jetzt wirklich als eigenständiges abgetrennt hat, hat der Mond eine verhärtende Kraft ausgewirkt auf die Erde. Das ist mit ein Grund ja, warum der Mond abgetrennt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verhärtende Kräfte. Der Mensch hätte sich nicht entwickeln können auf der Erde. So wie er für die Sonne, auf der Sonne das Entwicklungstempo zu groß war, für ihn, und er nicht nachgekommen wäre, wäre er jetzt in die Erstarrung nicht möglich geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum geht der Mond hinaus. Yahweh Elohim verbindet sich mit den Mondenkräften ganz stark. Schaut es ins richtige Gleichgewicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein richtiges Gleichgewicht zwischen den beschleunigenden Sonnenkräften und den hemmenden Mondenkräften. Und wieder Gegensätzliches. Daher auch der Gegensatz des Yahweh Elohim, der jetzt entsteht zu den Mondenkräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großer Gegensatz drinnen. Daher auch etwas was thematisiert wird zur Zeit, also in den ersten zwei christlichen Jahrhunderten im Grunde wo die Gnosis kommt, dort ist das ein ganz starkes Thema drinnen. Dieser Gegensatz auch, er wird da nicht immer Yahweh Elohim genannt, er wird halt dann genannt, der Schöpfer der Erdenentwicklung, wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Demiurge genannt oder was. Den man viele Gnostiker als das Böse sogar ansehen, weil der Mensch jetzt auf die Erde in die irdisch-stoffliche Verkörperung kommt. Und der Gegensatz wäre eben die reinen Sonnen Elohim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit ist aber, sind beide notwendig und Yahweh Elohim ist der, der dafür sorgt, dass eben die verhärteten Kräfte nicht zu stark in den Mondenkörper herausgezogen, aber dass trotzdem das Tempo entsprechend verringert ist gegenüber dem, was in der Sonne möglich gewesen wäre. Dort wäre alles rasend gewesen. Wir wären nicht mitgekommen, wir hätten nie die Chance gehabt, unsere eigenes Geistiges aus Freiheit zu entwickeln, weil so viel stärkeres Geistiges da ist, dass das alles schon längst gemacht worden ist, wenn wir auf der Sonne aus Freiheit an der Schöpfung mitarbeiten sollten, ja, da sind so viele große geistige Wesenheiten, die viel schneller sind drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind jetzt im Grunde in eine Sphäre hineinversetzt, wo die unseren Entwicklungsmöglichkeiten angemessen ist. Wir können hier aus Freiheit was entwickeln. Hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind hier zunächst einmal sehr vielfältig umgeben mit den hemmenden Widersacherkräften. Und eigentlich, ja, mit einem gewissen Grade muss das auch so sein, weniger ausgesetzt aber dem, was von höheren geistigen Wesenheiten da kommt, dass wir einfach mit dem Strom mitgerissen werden, sondern dass darauf kommt, Stopp, Stopp, Stopp, nicht wir entwickeln euch, sondern ihr haltet uns raus. Also ganz stark eben dann, seit dem Mysterium von Golgatha, seit dem Erdenleben des Christus, ist die Entwicklung des individuellen Menschen in seiner Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Hand. Das heißt, nicht wir werden entwickelt, sondern wir müssen es selber tun. Wie soll man sonst Freiheit bekommen? Bis jetzt können wir ja im Großen und Ganzen erst von unserer eigenen, geistigen Entwicklung ganz bewusst in die Hand nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz bewusst in die Hand nehmen. Mit diesem Ich-Funken, weil ich sehe da meinen Zettel mit den Fragen wieder stehen, haben wir noch nicht alles abgearbeitet, geht auch nicht, aber es ist ja interessant, dass Rudolf Steiner spricht es ja nie selber so direkt aus, dass er sagt, man spricht nicht wirklich jetzt zu einer Öffentlichkeit von seinen eigenen Inkarnationen. Man darf eigentlich in Wahrheit von seinen eigenen Inkarnationen nur zu jemandem sprechen, der eine Ahnung davon hat, der es nämlich mitkriegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann merkt man, ja klar, wir waren in einer letzten Inkarnation miteinander beisammen, dann kann man eigentlich darüber sprechen, aber es ist also gar nicht gut, einem anderen Menschen zu sagen, du warst in dem früheren Leben der und der hat noch gar keine Ahnung davon. Das ist nicht sehr gut. Wird aber oft gesucht, weil manche wollen ja gern wissen, wie waren denn meine früheren Inkarnationen? Ja, selber weiß ich nicht, wie ich es finden soll, gib bitte, gibt es nicht zu wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann sogar wichtig sein, könnte durchaus sein, aber trotzdem ist es für die eigene geistige Entwicklung nicht förderlich. Man kommt dann einfach geistig sehr viel weniger schnell weiter, als wenn ich einfach warte, bis ich so weit bin, bis ich es eben selber erkenne. Darum bitte fragt nicht immer wen anderen, wer war ich denn früher? Und auch nicht, wenn ihr glaubt, ihr wisst, wer der andere war, ihm das gleich darüber zu erzählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein sehr starkes Entwicklungshemmnis. Da muss man erst darüber wegkommen, weil da wird immer auch der Zweifel bleiben. Da wird einer sagen, super, wenn das eine schöne Inkarnation war, dann wird man sich freuen zunächst, aber dann kommen auch schon Zweifel, war es nicht so, man kann es aus eigenem nicht beurteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, erst wenn ich das ganz losgeworden bin und dem ganz Unbefangenen gegenüberstehen kann und sage, ok, streichen wir das einmal, dann wird nämlich meistens das passieren, dass man gerade die Inkarnation, die dem der andere gesagt hat, zunächst einmal nicht gleich hat, sondern auf den anderen kommt und von der Inkarnation her, das ist das Wichtigste, dass man es frühzeitig weiß. Wenn man bereit ist dazu, erfährt man es. Wenn man es selber ergreifen kann, selber sehen kann, dann ist der richtige Zeitpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles andere ist im Grunde Unfug. Ist wirklich Unfug. Und wie gesagt, wenn ein Mensch verstorben ist, dann kann man darüber sprechen, da weiß man, dass er wiedergeboren wird in der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, rückblickend kann man es dann sagen, das schadet dem Menschen, der verstorben ist, nicht, dann kann es ihm sogar Hilfe sein, aber nicht, solange er da auf Erden herummarschiert. Abwarten und tätering, also das ist das Wichtigste im Geistigen. Ja, geistig tätig sein, aber nicht erwarten, dass einem die Erkenntnis von wem geliehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern nur dort, wo ich ganz bewusst dabei bin, eben auch, dass es ja nicht eine Vision einfach ist. Selbst wenn sie ja richtig sein sollte, dann wird sie nicht fruchtbar für den Menschen, solange sie nicht selber sich erringen muss, diese Erkenntnis. So, dass er ganz wach mit dem Ich dabei ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich das Wichtigste, das Neue an dem antroposophischen Weg, und da wage ich wirklich zu sagen, dass das das ganz Besondere der Antroposophie ist. Also alle anderen Wege, die mir bekannt sind, ich kenne natürlich auch nicht alle, weil es gibt so viele Wege, es gibt so viele Menschen, die sich damit beschäftigen, also ich kenne natürlich nicht alle, aber mir ist nichts bekannt geworden, mit der Klarheit ist, und mit der Verantwortung, mit der man wirklich auf sich selber gestellt wird. Nur dort gibt es die Sicherheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur dort. Ansonsten glaube ich es gern, wenn es mir angenehm ist, oder wenn es nicht so angenehm ist, zweifle ich vielleicht, aber ich kann es nicht beurteilen. Also erst wenn die Erkenntnis aus mir kommt, dann ist der richtige Zeitpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hilft vielmehr, dass ich vielleicht in einer Schicksalssituation einfach wach mitkriege, es ist eine Schicksalssituation, und ich weiß, jetzt muss ich so handeln, und dann weiß ich auch letztlich, warum ich so gehandelt habe, und so handeln wollte, nicht musste, sondern wollte, aus meinem Ich heraus. Dann ist halt der richtige Zeitpunkt. Ich will nicht sagen, wir haben die Möglichkeit, irgendwann abzustürzen, aber es geht nicht darum, wie soll ich sagen, diesbezüglich eine Hektik zu entwickeln, was wissen zu wollen, für das wir noch nicht bereit sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Streben danach. Jeder kann. Jeder kann heute alle diese Dinge in Erfahrung bringen, wenn er will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder. Es bedarf nicht einer besonderen Anlage oder sonst was. Natürlich ist es wichtig, es hängt von früheren Inkarnationen ab, wie leicht oder wie schwer es ist, diese Fähigkeiten zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann aber unter Umständen sogar schwer sein, wenn man in der Vergangenheit alte Fähigkeiten sehr stark ausgeprägt hatte, weil dann muss man es jetzt überwinden. Umwandeln in was Neues. Das kann unter Umständen mindestens so schwer sein, als wir aus den Fähigkeiten heraus jetzt den nächsten Schritt zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob junge Seele, ob alte Seele, ist auch nicht das Kriterium, wie groß ein Eingeweihter ist oder nicht. Wenn man dem folgen darf, was an Inkarnationen von Rudolf Steiner, er hat es ja selber nie gesagt, außer im Gespräch namentlich mit Ida Weck, der hat es ja selber nie gesagt. Mit Ida Weckmann natürlich auch mit Marie Steiner teilweise, aber noch mehr mit Ida Weckmann ist manches herausgekommen, wo man sagen kann, da ist was dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann war er eigentlich eine vergleichsweise junge Seele. Weil er das erste Mal geboren wird, so im dritten Jahrtausend vor Christus. Das ist spät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich sehr spät. Und gerade er ist aber der Vorreiter eines ganz neuen geistigen Zugangs zur geistigen Erkenntnis. Obwohl er im Zuge seiner Inkarnationen ganz offensichtlich, weil er ja schon als junger Mensch, als Kind eigentlich hellsichtig war, mit alten Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst als Kind, geht ja gar nicht anders, wenn es das eine oder andere als Kind heißt, ist es nicht aus dem wachen, bewussten Ich heraus. Das geht zu dem Zeitpunkt nicht. Also wenn man als Kind hellsichtig ist, ist man aus alten Kräften heraus noch, die dann irgendwann verschwinden und dann neugeschaffen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben schon darüber gesprochen, dass genau den Weg Rudolf Steiner gegangen ist. Weil seine Erfahrungen als Kind sind aus ganz alten Kräften. Und er geht sehr deutlich durch, durch eine Zeit, wo er die letzten Reste der alten Kräfte abstreift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist die Zeit kurz vor dem Ende des Kali-Yuga. Das ist die Phase, wo manche Autoren, die über Steiner schreiben, Biografien schreiben oder so, dann von einem Bruch in seinem Leben sprechen. Wo er aber dann auch deutlich, dass er nicht mehr selbst sagt, dass aus einer ganz anderen Ebene heraus, dass Gestanden haben vor dem Mysterium von Golgatha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Schlüsselerlebnis für ihn. Und das ist keine alte Vision. Das kommt mitten heraus aus einer Situation, wo er eigentlich unheimlich kritisch sogar gegenübersteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Religion in Wahrheit. Und dem Kirchenchristentum, mit dem er sich befindet. Aber wo er eigentlich einen gewissen Schnitt darin machen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um alles, was an alten Fähigkeiten da ist, umzuwandern, also mal loszuwerden und dann neu durchzustarten, ganz aus dem Ich heraus. Also da ist ein gewaltiger Umbruch darin. Dieser Umbruch oder Aufbruch kann für jeden Menschen heute da sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben alle irgendwann alte Fähigkeiten gehabt. Stärker, weniger. Und wenn es nur sei, aus der Zeit vor dem Eintritt des Kali-Yuga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kommen wir im Übrigen so in die Zeit hinein. Beginn Kali-Yuga ist die Zeit, wo Rudolf Steiner in etwa seine erste Inkarnation hatte. Sofern diese Vermutungen stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das, was er auch angedeutet hat. Also zur Zeit, wo das Gilgamesch-Epos spielt. Also das ist so drittes Jahrtausend, viertes Jahrtausend vor Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Inkarnation. Zumindest ist nichts Früheres angedeutet. Also eine junge Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist sehr weise eben in der Entwicklung verteilt. Es gab als sich die Erde getrennt hat von der Sonne und sich die anderen Planeten getrennt haben, solange der Mond noch mit der Erde verbunden war, haben es durch die verhärteten Kräfte des Mondes, die noch in der Erde waren, viele Menschen nicht mehr geschafft sich auf Erden zu inkarnieren. Sie sollten sich eigentlich da inkarnieren, an einem Planeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, Inkarnation, bitte, man darf sich nicht vorstellen in so einer Körperlichkeit wie da. Da ist zwar schon ein physischer Körper da, der ist aber vielleicht nur ein Wärmekörper, nichts anderes. Vielleicht ein bisschen luftig, also das heißt, wenn ich es jetzt ein bisschen parodistisch sage, wir sind ein warmer Lufthauch oder sowas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nicht auf Erden dann. Viele schaffen das auf Erden nicht, sondern ziehen sich für längere Zeit auf die anderen Planeten. Nicht, dass sie eben in so einer Gestalt dort herumgelaufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotzdem sind es Inkarnationen, in gewisser Weise, aber keine irdischen Inkarnationen. Also sie sind abgewandert. Und viele Menschen sind erst relativ spät von dort auf die Erde gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie waren vorher schon einmal auf der Erde, nur durch die verhärteten Mondenkräfte konnten sie nicht dort zurückkehren. Das heißt, sie sind eigentlich im Grunde, wenn sie durch diese Sphäre, die wir sonst zwischen Tod und neuer Geburt durchgehen, eben einfach nicht mehr bis hinuntergekommen auf die Erde, sondern sind in einer anderen Planetensphäre, haben sie sich dort ihren Platz gesucht. Lange Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur konnten sie sich dort nicht zur Freiheit entwickeln. Dazu mussten sie hinunter. Dazu mussten sie hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Freiheit kann man nur hier auf Erden entwickeln. Also das ist ja was, was Steiner in seiner Geheimwissenschaft im Umar ist und so sehr deutlich schildert, wie eben verschiedenste Seelen dann auf die einzelnen Planeten sozusagen abgewandert sind und dann erst viel später sich inkarniert haben. Also es gibt junge und alte Seelen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jedes hat seinen Vorteil und seinen Nachteil, wenn man so will. Alte Seelen haben viel Erdenerfahrung durchgemacht, haben aber auch viel, schleppen auch viel Probleme und viel Ballast mit durch. Junge Seelen haben noch wenig Erfahrung, haben aber, wie soll ich sagen, vielleicht gerade dadurch oft die sprühende Kraft der geistigen Jugend, nennen wir es einmal so irgendwie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man durch lange Inkarnationen durchgegangen ist, besteht halt immer eine gewisse Gefahr einer Starrheit drin. Es ist viel Erfahrung drin, es kann aber auch Starrung drin sein. Es ist nicht so bei Eingeweihten zum Beispiel, die jetzt regelmäßig wiederkommen aus ganz freiem Entschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist schon wieder was anderes. Aber die Menschen, die sowieso schon oft auf der Erde waren, schon in früheren Zeiten, haben das ja damals noch nicht aus einem bewussten Entschluss gemacht. So weit waren sie noch gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie schleppen vielleicht viel Ballast mit, hängen an alten Sachen. Das Ich des Menschen, ursprünglich ist der Adam und sein Ich die gesamte Menschheit. Und von da gehen die Ich-Funken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, mit jedem Nachkommen des Adam geht auch etwas von der Ich-Kraft mit. Das heißt, er verschenkt auch etwas von seiner Ich-Kraft, die aber dann eigenständig wird, in letzter Konsequenz. Allerdings wissen wir, dass das sehr sehr lang dauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher eben auch bei Adam, ich weiß jetzt nicht mehr ganz auswendig, ich glaube 930 Jahre oder irgend sowas, ist sein Alter – bitte nagelt es mich nicht fest, ob es jetzt genau stimmt – das ist natürlich nicht ein einzelner Mensch, so wie wir heute. Das ist die ganze Gemeinschaft, die ganze Familie, wenn man so will, solange dieser Geist des Ur-Adam da drinnen war. Dann löst sich das auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich ist das Adam-Prinzip immer noch da, und das ist die Quelle aller Iche. Ist aber dann immer so, dass wieder ein neuer Gründer eines Stammes, Volkes kann man gar nicht sagen, also einer Stammesgruppe, braucht es nur die ganze Bibel lesen, im Alten Testament am Anfang, ist ja ununterbrochen nur die Geschichte, wer wen zeigte und wie sich das fortsetzt. Und dann steht drinnen der Medusalem, da geht es aber auch nicht um den einzelnen Medusalem, sondern um den Stamm-Medusalem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist ein Stammvater, da ist ein Ich, das sich selbstständig macht, reinkommt, das hat xxx nachgekommen, und irgendwann werden die auch selbstständige Iche. Sind sie natürlich aber noch sehr gebunden an dieses Gruppen-Ich im Grunde, das halt der Stammesgründer ist. Am Anfang war das der Adam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber langsam überwunden wird dieses Prinzip. Und wir haben aber heute, wenn man in die Welt schaut, die Familienglanz und solche Dinge ja immer noch. Bei uns ist es jetzt vielleicht ein bisschen schwächer geworden mit dem Ding, dass dann manchmal vielleicht ungute Familien zerrissen werden, weil das Ideal wäre, dass man als Freiheit zusammenfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Alte ist, da gibt es eben einfach das Über-Ich des Familiengründers, des Stammesgründers, und alles ist gebunden dran. Das haben wir mindestens in der Hälfte der Welt noch mehr als stark drinnen. Und das ist auch eine der Konflikte, die es in der Welt gibt, dass das einerseits überwunden werden muss, aber andererseits halt eine immense Kraft hat gegenüber den Einzelindividuen, der jetzt ganz auf sich gestellt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aus Freiheit mit seiner Familie verkehrt. Aber nicht aus Blutszusammenhang heraus. Gerade die Überwindung dessen ist ja auch notwendig, um zur neuen geistigen Wahrnehmung zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher musste, haben wir in der Bibel drinnen, im Neuen Testament drinnen, Hochzeit von Kana zum Beispiel, und solche Sachen spielen eine Rolle. Der Wein, gerade in der griechisch-lateinischen Zeit, in der ja auch das Erdenleben des Christus ist, dient dazu, diese alten Kräfte, die aus dem Blutschöpfen, das alte, visionäre Hellsehen, das mit dem Blut zusammenhängt, zu überwinden. Damals schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist bis heute noch nicht ganz überwunden. Aber damals fängt es an, eine der ganz großen Aufgaben. Aber zugleich das alte Hellsehen zum Verschwinden zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ein Neues auftreten kann. Jetzt haben wir halt so eine wilde Mischung in der Welt. Wir haben Leute, die noch die alten Kräfte haben, wir haben die Leute, die alle Kräfte verloren haben, und wir haben ganz wenige noch, die sich ganz bewusst so klar handhaben können, wie wir unser logisches Denken handhaben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sicher und klar. Und so klar ist das, auf was die Anthroposophie, die Geisteswissenschaft abzielt. Dass es so klar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur dort gibt es die wirkliche Sicherheit. Selbst im Grunde auch beim alten Hellsehen, bei den alten Propheten und so, in Wahrheit ist die volle Sicherheit dort nie drinnen gewesen. Es ist schon richtig, ich will nicht sagen, dass da irgendwas Falsches drinnen steht, aber das lag an der Führung der geistigen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht aus ihnen selbst. Weil es gab genug andere Leute, die auch Visionen hatten, die halt irgendwo daneben lagen. Oder die nicht wussten, was das ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo wieder Sacherkräfte drin sind. Das steht in den Büchern nicht so stark drinnen. Aus gutem Grund auch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind Dinge, die vielleicht irgendwelche Gemeinschaften hervorbringen, die mehr von den Widersachern unterlaufen sind. Wo es dann ins Schwarzmagische hineingeht. Was aber nicht an die Öffentlichkeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ganz bewusst auch nicht. Ja, damit sind wir ein Stückerl, ein kleines Stückerl weitergekommen. Es gibt noch viel zu sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich glaube, heute nicht mehr. Das nächste Mal. Ich gebe euch noch einmal den Wochenspruch mit, zur Erinnerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passt ja eh auch gut dazu. Das ist der 22. Das Licht aus Weltenweiten, im Innern lebt es kräftig fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird zum Seelenlichte und leuchtet in die Geistestiefen. Um Früchte zu entbinden, die Menschen selbst, aus Welten selbst, im Zeitentlaufe reifen lassen. Im Grunde haben wir über das heute gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch für eure Geduld, für eure Aufmerksamkeit, für euer Dabeisein. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben. Herzlichen Dank im Livestream, dass ihr dabei seid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Vielen Dank, Wolfgang. Gerne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke, danke, danke, Wolfgang. Vielen Dank an euch. Ich danke euch, dass ihr so mit dabei seid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne dem tut sich nichts. Ohne euch gäbe es das alles nicht. Es ist wirklich so schön, was Gemeinsames, was wir tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist gut. Bis zum nächsten Mal. Ich erlebe das jedes Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So viel Kraft und Klarheit. Ich danke dir so sehr. Gerne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ihr seid Teil dieser Kraft. Ohne euch wäre es nicht möglich. Gemeinsam ist so eine starke Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das macht es aus. Ich bin halt der Sprecher irgendwo. Ich bin halt der, der immer Quatsch dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir sind es gemeinsam. Das macht es aus. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tschüss. Tschüss.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SaKe</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 228. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2024-09-10T21:12:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: /* Rohtranskription vom 228. Vortrag vom 27. August 2028 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:228.apo.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=sx3ABVS4WD0|thumb|Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=sx3ABVS4WD0 Video] oder  [https://www.dropbox.com/scl/fi/mg7auila9zy5rv09o1flh/228.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.m4a?rlkey=k9g6955cz1zhd46xfnmhsy3hj&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rohtranskription vom 228. Vortrag vom 27. August 2024 ==&lt;br /&gt;
+++ dies ist eine Rohtranskription. Wenn du wissen willst, WIE eine fertige Transkription ausschaut, dann schau dir z.B. als Muster die [[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|10. Folge an]]. Melde ich gerne übers [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] bei uns, wenn du bei der Textarbeit [[MitTun bei Anthro.World|MitTun]] möchtest. Wir freuen uns auf dich! +++   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zur 228. Folge zur Apokalypse und im Moment ist noch kein Ende obseppbar. Wir sind so eigentlich schon in den letzten Kapiteln, aber es kommen jetzt viele Einfügungen, um den Hintergrund zu erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr habt es ja gesehen, die letzten Male waren diese ganzen Runden und diese ganzen Zyklen, die da ablaufen und jetzt werden wir noch ein bisschen da in die Details gehen, weil das wichtig wird, glaube ich, zum Verständnis, wo es jetzt dann in den nächsten Kapiteln weitergeht, wo wir dann wirklich stehen in den Entwicklungsstufen. Weil so im Groben kann man sagen, ja, neues Jerusalem, neuer Jupiter, also das wäre der nächste kosmische große Entwicklungszustand, ist so irgendwie, aber doch nicht ganz dasselbe. Weil die Entwicklung zum neuen Jerusalem fängt im Grunde jetzt schon an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es wird vorbearbeitet. Und das ist eben das, was dann die Basis liefert, dass dann wirklich als großer Zustand, als kosmischer Zustand, aber da haben wir fast noch so viele Zyklen vor uns, wie wir schon hinter uns haben, dass dann wirklich dieser neue Jupiter entstehen kann, also ein ganz neuer kosmischer Entwicklungszustand. Also das heißt jetzt, die zweite Hälfte der Erdentwicklung wird ganz darauf hin zielen, das vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist ja bei diesen Entwicklungsstufen immer so, dass die erste Hälfte arbeitet alles das auf, was aus der Vergangenheit gekommen ist einmal, kommt dann in der Mitte auf den Höhepunkt in etwa und dann wird schon in der zweiten Hälfte vorbereitet der nächste Entwicklungszustand. Und das sind wirklich riesige Entwicklungszyklen. Das sind alles Dinge, die nämlich in unserem abendländischen Wissen kaum beachtet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Bibel zum Beispiel haben wir ja besprochen, und ich werde es heute noch einmal deutlich sagen, die Schöpfungsgeschichte der Bibel beginnt also im physischen Unterzustand in der mittleren großen Lebensrunde unserer Erdentwicklung. Das sind schon drei Zyklen, drei vollständige Zyklen der Erdentwicklung liegen hinter uns. Wir stehen jetzt in der vierten großen Runde drinnen oder Lebenszustand, wie es Rudolf Steiner auch nennt, und der unterteilt sich wieder in sieben Formzustände und da ist der mittlere der physische Zustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Schilderung der Bibel beginnt im Grunde etwas nach Beginn dieses physischen Formzustandes in der mittleren großen Runde drinnen. Dort fängt es an im Grunde. Und was aber Johannes gibt in der Apokalypse eben mit der Perspektive auf das neue Jerusalem, gibt er zumindest schon eine gewisse grobe Vorschau auf das, was sich jetzt einmal in den nächsten drei großen Lebenszuständen der Erde noch abspielen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vorbereitung dann für den großen kosmischen neuen Zustand, den neuen Jupiter. Da werden wir in den Details noch besprechen. Aber steigen wir wie immer ein mit dem Wochenspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist diesmal der 21. Setzt konsequent das fort, was wir vorher schon besprochen haben und bereitet aber auch vorher schon jetzt die Herbsteszeit, also Michael-Fest und so weiter, weil das Michael-Fest ja sehr damit zusammenhängt, auch mit unserer Ich-Kraft. Also das Michael-Schwert, das Flammenschwert, das ist eigentlich zugleich auch unser Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wirkt es. Und da wirken wir mit dem Michael zusammen, da wirken wir mit dem Christus zusammen und der Michael ist eben das Schwert dabei. Das Geistesschwert, das Feuer des Geistes, das da drinnen steckt und das reift jetzt immer mehr heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, 21. Wochenspruch. Ich fühle fruchtend fremde Macht, sich stärkend mir mich selbst verleihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Keim empfinde ich reifend und Ahnung, lichtvoll Weben im Innern an der Selbstheit Macht. Also das heißt, es ist schon wieder mal noch vielleicht verstärkt darauf hingewiesen, wir, das heißt unser wirkliches Ich, kommt uns von außen zunächst, ja wir eine fremde Macht im Grunde zu. Weil es wirkt die ganze geistige Welt darin, das ganze Göttliche wirkt darin, im Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar in einer, wie soll ich sagen, individualisierten Variante, aber es ist im Grunde die ganze geistige Welt darin. Und wir wissen zunächst im Alltagsleben gar nichts davon im Grunde, auch wenn wir tausendmal Ich sagen. Überschauen wir die Dimension nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, auch das ist vielleicht der Punkt mit den ganzen Zyklen, die wir besprochen haben, wo sicherlich viele denken, das ist so verwirrend, das ist ein bisschen abstrakt das Ganze. Was soll das alles, das ist so riesengroß. Aber das alles Riesengroße gehört dazu, um unser Ich zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Grunde eben die noch größere Dimension, weil das ja alles jetzt schon am alten Saturn begonnen hat, dort auch sieben Lebenszustände, alte Sonne sieben Lebenszustände, alter Mond sieben Lebenszustände und jetzt auf der Erde noch einmal drei, die wir schon durchgemacht haben und die vierte, wo wir mittendrin stehen. Und dort jetzt im physischen Formzustand. Und da fängt eben an die Bibel mit ihrer Schöpfungsgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist bei Weitem nicht der Uranfang, sondern da ist viel, viel, viel, viel mehr schon vorher passiert, sozusagen. Um das zu verstehen, was da ist. Also ein gewisses Verständnis dafür hatten mehr als wir im Westen, als wir in Europa oder so, hatten die Inder dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die haben von Anfang an nie eine Scheu gehabt vor diesen großen Zahlen, vor diesen großen Zyklen, vor den ganzen Kalpas, die es da gibt. Also das sind riesige Entwicklungszyklen, die errechnen da mit riesigen Zahlen. Sie geben sogar gewisse Zeitverhältnisse an, wobei das nicht unbedingt jetzt direkt auf unsere Zeitskala zu überlegen ist, aber sie geben jedenfalls in Zahlenwerten das an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist eine unglaubliche Begabung für große Zahlen. Also es gibt heute immer noch, gerade bei den Indern, Menschen, die zwei zehnstellige Zahlen im Kopf innerhalb von ein paar Sekunden multiplizieren miteinander. Das schaffen wir wahrscheinlich meistens nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist eben auch nicht dieses normale Errechnen, wie wir es machen, sondern sie schauen eigentlich in Wahrheit diese Zahlen. Die klingen zusammen und die geben ein Gesamtbild einfach. Also so spielt sich Mathematik in der geistigen Welt im Grunde ab, dass man Zahlenverhältnisse schaut in ihrem Zusammenhang und was daraus wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das kann man halt wieder so, wie wir es normal in Worten ausdrücken, drückt man es halt in Zahlen, in Rhythmen aus. Und Zahlen und Zeit und Entwicklungsschritte, das hängt alles sehr eng miteinander zusammen. Das muss man auch berücksichtigen, wenn man sich anschaut, unser Planetensystem, wenn man sich dann anschaut, wie eine gewisse Beziehung da ist, zum Beispiel das Leben nach dem Tod, da gehen wir durch die Planetensphären durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann stellen wir uns das primär räumlich vor. Aber eigentlich geht es um Entwicklungsschritte, die gehen und das sind etwas primär Zeitliches. Das drückt sich sogar darin deutlich aus, dass die okulte Reihenfolge der Planeten von der Erde aus gesehen anders ist, dass es da besonders eine wesentliche Vertauschung gibt zwischen den Planeten Venus und Merkur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das liegt aber daran, dass man es hier eigentlich mit Zeiterhythmen zu tun hat. Also eigentlich kommt es dort nicht primär darauf an, dass wir durch den Raum fliegen, also zum Beispiel wenn wir jetzt das Leben zwischen Tod und neuer Geburt durchgehen, gehen wir ja eigentlich durch die Planetensphären bis zum Fixsternhimmel im Grunde durch, sogar darüber hinaus, die Frage ist, wie weit bewusst, und dann kommen wir wieder zurück. Aber das ist kein Raumflug sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir fliegen eigentlich überhaupt nicht durch den Raum, sondern wir machen Entwicklungszeiten durch. Und diese Entwicklungszeiten sind eigentlich nicht benannt mit den Planetensphären, das sind also Entwicklungszeiten, die wir durchmachen. Also zum Beispiel, wenn wir durchgehen durchs Kamaloka, also durch die Läuterungsphase, gehen wir durch die Mondensphäre durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da fliegen wir nicht zum Mond rauf, das machen die Astronauten vielleicht, sie haben es jetzt wieder irgendwann einmal vor, das zu machen, verschieben es aber im Moment wieder immer wieder. Aber egal, also wir fliegen nicht wirklich zum Mond, nicht körperlich auch nicht, als entkörpertes Wesen fliegen wir nicht so einfach zum Mond, sondern wir gehen durch die Mondenzeit durch. In den Mysterientrammern beschreibt es Rudolf Steiner ganz deutlich, im vierten Drama, das wir dann irgendwann einmal im nächsten Jahr wieder uns holen werden, wieder aufführen werden, da ist zum Beispiel von der Sonnenzeit und von der Saturnzeit die Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezeichnenderweise nicht von der Sonnensphäre und von der Saturnsphäre, das man nur räumlich auffassen könnte, sondern ganz dezidiert Sonnenzeit, Saturnzeit, um die geht&#039;s. Also das bezeichnet einfach gewisse Entwicklungsstufen, die wir durchmachen. Jedes Mal, wenn wir durch die Mondzeit durchgehen, dann machen wir so einen Läuterungsprozess und wir gehen durch viele Erdenleben, aber auch dann nach dem Tod wieder durch viele Läuterungsepochen durch und gerade dadurch entwickelt sich unser Ich weiter, hoffentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also indem wir auf Erden arbeiten an uns und dann in der Mondenzeit, also das heißt im Durchgang durch dieses Kamaloka oder Fegefeuer oder Läuterungsfeuer, wie immer man es nennt, dort arbeiten wir die Fehler auf bis zu einem gewissen Grad. Jedenfalls haben wir die Chance, dort die Fehler aufzuarbeiten. In der Mondensphäre also vor allem das, was mit den luziferischen Sachen zusammenhängt, also was mit den begierden Kräften in uns zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mit den, ja auch durch luzifer beeinflussten, wie soll ich sagen, Instinkten zu tun hat, die uns bewegen, wo wir halt nicht voll und ganz bewusst dabei sind. Also das ist einmal ein Hinweis, warum es tatsächlich wichtig ist, sich diese ganzen Phasen anzuschauen, weil eben die Mondensphäre oder die Mondenzeit ist halt so ein ganz kleines Ding, aber es gibt größere Bereiche und die hängen eben auch zusammen mit unseren irdischen Entwicklungsstufen. Also da spielt das alles eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, ich lese euch jetzt noch einmal den Wochenspruch. Also nehmt mit, dieses Bewusstsein, das was wir als fremde Macht in uns fruchtend fühlen, das ist dieses ganze Riesengebilde. Eigentlich wirkt da alles drinnen, was vom alten Saturn bis zum jetzigen Zeitpunkt gewirkt hat an Entwicklungsrhythmen, an Entwicklungszeiten, an Entwicklungsepochen, das wirkt alles mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und davon kommt uns immer mehr entgegen, wir verinnerlichen es, wir machen es uns zu eigen. Weil wir ja auf dem Weg sind immer mehr, ja ohne dass man das jetzt blasphemisch auffassen darf, aber immer mehr Schöpfer unserer selbst zu werden, ausgehend vom Ich, von dem ausgehend wir aber auch unser ganzes Wesen bis zum physischen Leib hinein irgendwann einmal verändert haben werden. Jetzt ist das alles erst sehr anfänglich, wir haben jetzt die große Chance an unserem seelischen zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher auch bedeutend gerade diese Phase, wenn wir nach dem Tod durchs Kamerlokker durchgehen. Auch das machen wir im Kleinen, da haben wir wieder einen Rhythmus, jede Nacht im Bild, noch nicht in der Realität, aber in der Imagination, meistens im Tiefschlaf, außer man ist schon sehr geistig erweckt, dann kriegt man ein bisschen was mit davon, aber wir machen das jede Nacht durch. Wir gehen eigentlich immer diesen Weg, den wir dann sozusagen so in der Realität, in der Wirklichkeit, in der geistigen Wirklichkeit dann nach dem Tod gehen, aber auch das ist etwas, was diesen alten Ausspruch, der Schlaf ist der kleine Bruder des Todes, das da sehr viel mehr dran ist, als dass es ein äußerer Vergleich wäre, weil wir tatsächlich also in der Nacht das durchgehen, es muss nicht einmal in der Nacht sein, es kann auch sein, wenn man Mittagsschlaf macht, kann das auch passieren, und es muss unter Umständen nicht langs, gar nicht langs sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann sein, dass man vielleicht so 10 Minuten, Viertelstunde, 20 Minuten töst irgendwo, und doch, wenn man so ganz in den tieferen Bereich hineinkommt, macht man es da genauso durch. Und zwar nämlich das, was im Tagesablauf an diesem Tage passiert ist. Vor allem, da gehen wir halt nicht das Ganze so intensiv durch, sondern da gehen wir insbesondere das durch, und zwar rückläufig, also was wir an diesem Tag durchgemacht haben, und wo unsere Probleme liegen, sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kriegen wir aber ganz, ganz selber betrügen. Weil wir sehen, wie soll ich sagen, man spürt dabei, wie die ganze geistige Welt eigentlich uns betrachtet dabei, und diese Blicke spüren wir, und an denen sehen wir sofort, also wenn wir nicht die richtige Einschätzung hätten dazu, na das war eh eine selbstlose Tat, oder sonst etwas, in Wahrheit war es Egoismus, weil ich mich halt wieder als guter Mensch zeigen wollte, oder sonst irgendwas. Wir merken das sofort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gehen wir jede Nacht im Schlaf durch. Die Kunst ist es, ein bisschen was davon dann ins Tagesbewusstsein zu nehmen, und dort halt auch dann einmal im Geschehen selber aufzuwachen. Das ist ja das Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist das Ziel, dass wir jetzt während unserer Erdentwicklung, solange wir noch so inkarniert sind, eben deutlich lernen sollten. Das wird die ganz große Aufgabe sein in der nächsten Kulturepoche, aber sie fängt jetzt schon deutlich an. Und darum ist es gut, diese ganzen Rhythmen kennenzulernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher werden wir uns noch ein bisschen damit beschäftigen, was es da noch alles gibt. Es geht nicht darum, dass man sich das jetzt alles im Detail merkt, weil als Kopfwissen alleine bringt es eh nichts. Ich meine, man muss ein Gefühl dafür, eine Ahnung davon bekommen, wie komplex, wie groß das Ganze ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass das aber entscheidend ist dafür, was wirklich im Kleinen in den alltäglichen Dingen passiert. Dass da der Zusammenhang da ist. Und man könnte ja sagen, ja bitte gib mir eine praktische Anweisung, wie vermeide ich halt ein paar Fehler oder was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das wirklich funktionieren tut es dann, wenn man langsam das Bewusstsein weitet für die Größe, die da ist. Auch wenn man die Details noch nicht sieht, die kommen mit der Zeit. Ein wirkliches Verständnis für diese Dinge kriegt man mit der Zeit, wenn man sich immer wieder damit beschäftigt und es dann mit der Zeit zum Erlebnis auch wird, zu einem gewissen Erlebnis wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dass man zumindest so im Groben, es ist vielleicht ein verwaschenes Bild noch, aber trotzdem, dass einem das irgendwo im Bewusstsein gegenwärtig ist, was da alles dran hängt. An jedem Schritt, den ich tue, an jedem Wort, das ich spreche, hängt immens Großes dran. Etwas, was gewaltige Zeiträume, gewaltige Entwicklungsperioden mit in sich enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die hängen dran, dass überhaupt unsere kleinen Schrittchen möglich sind. Und umgekehrt, die großen Entwicklungen gehen aber nur dadurch, dass wir auch wirklich diese kleinen Schritte gehen. Das heißt, mit jedem Schritt, den ich verweigere zu gehen, zerstöre ich etwas in dem Ganzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann natürlich versuchen, das jetzt wieder gut zu machen bis zu einem gewissen Grad. Indem ich mich ändere, dann hat das eine Wirkung auf das Ganze. Und wir haben ja auch die Hilfe des Christus, von dem es ja heißt, er hat die Sünden der Welt auf sich genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der zumindest dafür sorgt, dass das System nicht ganz zusammenstürzt irgendwo. Weil bis zu einem gewissen Grad, dass in unserer Macht liege, das wirklich zum Einsturz zu bringen. Wenn wir da nicht die Hilfe hätten, dann, dass trotzdem die Auswirkungen für das Ganze, sagen wir mal, sich vorsichtig in Grenzen halten, dann wäre das noch viel, viel gefährlicher, was durch den Menschen passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so gesehen, ist der Mensch einerseits das Wesen, für den diese ganze riesige Entwicklung da ist und die ohne ihn nicht möglich wäre oder sinnlos wäre, dann wäre es halt irgendeine ganz andere Entwicklung. Aber umgekehrt liegt eben auch die große Verantwortung für den Menschen drinnen, die er für das Ganze irgendwo hat. Und Ziel für die Zukunft ist, dass wir auch den Christus irgendwann befreien davon, immer unsere Fehler, die weltzerstörend letztlich wirken, ausbügeln zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, dass wir weniger gravierende Fehler machen. Das ist ein Teil dieser Erziehung, die uns dorthin führen soll, dass... Nein, es wird gleich aufhören. Entschuldigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So. Ja, das... Jetzt ist mir ein bisschen der Faden gerissen durchs Telefonat. Ja, genau, danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Punkt ist ja der, dass wir am Ende soweit sein sollen, dieser ganzen großen kosmischen Entwicklungszustände, dass wir Menschen letztlich eine solche Stellung übernehmen, wie sie in der Bibel beschrieben ist durch die Gemeinschaft der Elohim. Das ist das ganz Große. Das heißt also, wir sollten zumindest für so ein kosmisches System, wie es jetzt unser Planetensystem ist, für so etwas verantwortlich zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sind wir noch weit entfernt vom Obersten Göttlichen. Aber wir sollen das übernehmen. Und zwar der Unterschied, habe ich eh oft schon erwähnt, aber man kann es sich nicht oft genug bewusst machen, dass gefordert ist dabei, oder erwartet wird, erwünscht wird von uns, dass wir unseren ganz wirklichen schöpferischen Beitrag dazu leisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elohim tun das nicht. Die Elohim arbeiten, wenn man es jetzt so in irdische Sprache übersetzt, auf Befehl von oben. Auf Befehl von oben, die vermittelt wird durch den Christus, der durch sie spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, sie nehmen die Befehle von oben entgegen. Und was jetzt erfolgt ist, ist mit den Menschen, dass eine Umstülpung beginnt, dass geistige Wesenheiten heranreifen, die von sich aus, individuell von sich aus, einen schöpferischen Impuls zur Weltschöpfung beitragen. Sagen wir es einmal vorsichtig so, beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden nicht gleich einen ganzen Kosmos alleine schaffen und die Gottheit absetzen, ganz im Gegenteil. Sondern es wird eben diese Schöpfung von oben und von unten, von zwei Seiten her gestaltet werden. Das ist die fernste Zukunftsperspektive, die über den letzten kosmischen Entwicklungszustand, über den Vulkanzustand hinausgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie das dann funktionieren wird, können wir jetzt überhaupt noch nicht sagen, weil es wird natürlich ganz davon abhängen, wie wir uns entwickeln. Und diese Entwicklung ist letztlich offen, da wir die Freiheit bekommen haben, kann die Menschheit auch theoretisch als Ganzes scheitern. Und dann muss man sich vorstellen, dass ein ganzes System jetzt, wie wir es besprochen haben, also ein alter Saturn mit den sieben Lebenszuständen, die durch sieben Formzustände und dann noch x Unterzustände gehen, und so bei den anderen Planeten auch, dass das alles für nichts war im Grunde, dass es gescheitert wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das liegt an uns, dass es nicht scheitert. Wir haben alle Hilfe, alle Unterstützung dabei, darum hat der Christus die Sünden der Welt auf sich genommen, aber was er nicht für uns tun kann, ist das, was wir als Freiheit schöpferisch tun. Das kann er nicht für uns tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er begleitet uns dabei, er unterstützt uns dabei, er hilft uns, wenn wir stolpern, sozusagen wieder auf die Füße. Aber gehen müssen den Weg wir selber. Das ist der entscheidende Punkt drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es wird sozusagen im allerschlimmsten Fall nichts dabei herauskommen, wenn alle Menschen verweigern würden, den Weg zu gehen. Den Weg aus Eigenverantwortung heraus tätig zu werden. Jetzt machen wir halt die kleinen winzigen Fingerübungen mit jedem Kunstwerk, das wir schaffen, mit jedem wirklich von ich zu ich gesprochenen Wort, das wir an einen anderen Menschen errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In all diesen Dingen. Also es sind die kleinen Dinge, die alltäglichen Dinge eigentlich, die viel wichtiger sind. Zum Beispiel auch für unsere Entwicklung im Leben zwischen Tod und neuer Geburt schon, aber dann durch die ganzen Inkarnationen auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die großen Leistungen, also angenommen, ich war der große Künstler sowieso, oder ich war der große Eingeweihte sowieso, das spielt viel weniger Rolle als die kleinen alltäglichen Dinge. Die spielen die Hauptrolle. Und daher ist wirklich jeder Mensch davon betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also niemand kann sagen, ja das überlassen wir den paar großen Genies, die wissen das besser, ich verstehe ja eh nichts davon. Und das Verstehen vom Kopf her geht es nicht. Weil das schöpferische Tun kommt aus dem Willen heraus, aus dem Schöpferwillen des Ichs heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat nichts mit diesen großen, nach außen hin durchaus wichtigen Taten für unser praktisches Leben, aber das hat eine Bedeutung für unser Erdenleben. Ich meine, dass so und so viele Forscher das entwickeln und dass es die Technik gibt und so, das hat hauptsächlich für unser Erdenleben was zu tun, aber relativ wenig Bedeutung für unsere eigentliche geistige Entwicklung. Das viel entscheidendere ist, wie gehe ich mit meinen Mitmenschen um, wie gehe ich mit den Tieren, mit den Pflanzen, mit den Mineralien um, mit welcher inneren Haltung bin ich da, das sind die entscheidenden Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das andere, das ist etwas, was jetzt für unsere Zeit, natürlich fürs äußere Leben wichtig ist, durchaus, weil wir was lernen können daran, aber an sich hat das alles keine Bedeutung für die Ewigkeit. Also die ganze äußere Wissenschaft, die ganze Technik oder was, ist eigentlich nur ein Hilfsmittel, ein Widerstand, an dem wir uns erproben können, an dem wir unsere Kräfte schulen. Aber das Entscheidende ist, wie wir mit den anderen geistigen Wesen oder überhaupt mit den anderen Wesen, die in der Welt sind, Tiere sind ja auch Wesen, Pflanzen sind Wesen, selbst Mineralien sind Wesen, mit denen wir umgehen, Elementarwesen, die damit verbunden sind und so weiter, das ist das Entscheidende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sozusagen, wie wirken wir in der sozialen Gemeinschaft der im weitesten Sinn gesprochen geistigen Wesen. Das ist es, um das es geht, auch wenn wir jetzt im äußeren Leben noch gar nichts davon mitkriegen, die Mehrzahl der Menschen. Obwohl viel mehr Menschen es heute schon wahrnehmen könnten, weil ihr wisst, das sogenannte finstere Zeitalter des Kali-Yuga hat mit Anfang des 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhunderts aufgehört. Und was man in der geschichtlichen Entwicklung äußerlich sieht, ist nur der tiefschwarze Schatten davon hauptsächlich. Also wenn man sich gerade die Geschichte des 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhunderts anschaut und das 21. ist nicht weniger, hat nicht weniger Schatten, ja sogar mehr, auch wenn es vielleicht auf eine etwas subtilere Art ist. Im 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert war das noch primitiv, es ist heute noch vieles primitiv, zum Beispiel in Form von äußeren Kriegen und diese Dinge. Aber es wird immer mehr sich abspielen im seelischen Bereich zum Beispiel, also die Verdunklung, die stattfindet. Und die kann dann passieren bei durchaus auch äußerem relativem Wohlstand und Wohlgehen und scheinbar friedlich, aber das Geistige vertröpfelt immer mehr und wir fahren mit Juhu Richtung Widersache hinunter, immer mehr ins Dunkle hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Gefahr besteht und die wird im nächsten Jahrhundert noch stärker werden, in den nächsten Jahrhunderten noch stärker werden. Obwohl bis zu einem gewissen Grad äußerlich scheinbar ein Wohlleben relativer Friede und so weiter herrscht. Also das wäre wahrscheinlich das noch gefährlichere, also wenn das alles sehr bequem und sehr angenehm verläuft, dann kann man mit Sicherheit sagen, das ist der Weg in den Abgrund hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist etwas, was uns halt auch bewusst sein muss, wenn es um die geistige Entwicklung geht, die lässt sich nicht messen am äußeren Glück, am äußeren Wohlstand. Das sagt ja Rudolf Steiner ganz deutlich, also das Streben nach äußerem Glück, das ist etwas ganz, ganz Arimanisches. Und der Ariman wird alles daran setzen, dass dieses äußere Glück, dass das funktioniert und dass mehr und mehr Menschen drinnen leben und der Preis dafür ist, dass sie ihre geistige Entwicklung aber abschneiden im Grunde oder sehr zurücktreten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt bitte jetzt nicht im Umkehrschluss, dass es jetzt unterbrochen Katastrophen und Unglück kommen muss, das heißt es überhaupt nicht, aber es wird darum gehen, es gibt ja einen Weg, um das auch zu vermeiden, die äußeren Katastrophen, aber dann heißt es, dass man selber aus eigenem freien Willen heraus sich nämlich anschaut, was ist an dunklen Seiten in mir, bedingt dadurch, dass eben die Widersacherkräfte in uns wirken, einerseits die luziferischen, andererseits die arimanischen und dass wir uns dem bewusst stellen, nicht sozusagen immer die Schuld für alle Miseren den anderen rundherum geben, sondern einmal schauen bei sich selbst, was kann ich bei mir ändern, weil das können nur wir selbst machen. Und die eigentlich weit verbreitete Furcht vor dem Geistigen, nämlich wirklich ernsthaft an sich zu arbeiten, ist diese dunkle Seite anzuschauen. Und noch die Apokalypse gibt uns genug Bilder von den Problemen, die wir zu überwinden haben auf dem Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum sagen wahrscheinlich heute die Mehrzahl der Leute, wenn sie das Wort Apokalypse hören, um Gottes Willen, Weltuntergang, alles schrecklich, alles furchtbar, Katastrophe. Ja, natürlich, die Arbeit ist schwer, weil man muss sich seiner eigenen Unvollkommenheiten bewusst werden und ihnen ins Auge schauen und wissen, da ist eine Aufgabe da. Und die Aufgabe wird niemand vollbringen können als wir selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und davor haben in Wahrheit die Mehrheit der Menschen Angst. Und der Awiman schürt diese Angst. Der Awiman schürt diese Angst und suggeriert uns im Unterbewussten, das Teuflische ist ja, dass das alles im Unterbewusstsein passiert, weil unser Bewusstsein dort noch gar nicht hineintraut oder sich noch nicht gestärkt hat genug, um dort hineinzuleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Apokalypse heißt natürlich schon auch, das Erste ist, leuchte dort hinein in die Finsternis, dann siehst du die ganzen schwarzen Schatten. Da werden nämlich die ganzen dunklen Wesen sozusagen demaskiert. Die werfen ihre Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die lichten Wesen werfen keine Schatten. Das ist der Unterschied. Dann kann man es erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und den Unterschied wird man nur dann erkennen, wenn man selber eben wagt, mit dem Licht vor allem einmal in die Finsternis zu gehen. Und daran überhaupt zu lernen, dann das Licht auch dorthin zu richten, unser Eigenlicht dorthin zu richten, wo eh schon viel Licht ist. Das ist nämlich noch viel schwieriger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir lernen eigentlich in Wahrheit sehr viel gerade daran, dass wir einmal unser noch sehr spärliches, geistiges Eigenlicht einmal anwenden, um in die Dunkelheit zu leuchten. Da merkt man dann sehr bald, dass da Licht von uns ist. Und nur schreckt man sich dann vor den ganzen dunklen Schatten, die da entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn wir mit unserem winzigen Eigenlicht jetzt hineinleuchten, vor allem in die höhere geistige Welt, da ist die Wirkung normalerweise sehr gering heute noch. Weil wir können in der geistigen Welt das sehen, für das unser Licht stark genug ist, um dem Licht, das uns entgegenkommt, gewachsen zu sein. Unser Licht leuchtet dort, wo schon Licht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Interessante. Die geistige Welt ist natürlich jetzt in ein sinnliches Bild übersetzt, aber die kann noch so strahlen, wenn wir nicht ein gleich starkes Licht entgegensetzen, unser Eigenlicht, dann sehen wir gar nichts davon. Dann ist dieses Licht für unser Bewusstsein einfach nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann man sich schon vorstellen, dass das schwierig ist. Wir sehen es nämlich deswegen nicht, wie wir einfach geistig geblendet werden durch das Licht. Wir werden nur dann nicht mehr geistig geblendet, wenn unser Eigenlicht dem gewachsen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und je mehr wir das sind, desto hellere, hellere Regionen der geistigen Welt können wir erblicken. In der Imagination ist natürlich alles jetzt in eine sinnliche Sprache übersetzt, aber das ist das Prinzip dahinter. Daher natürlich heißt Apokalypse auch jetzt lernen, einmal schauen, erhelle die Finsternis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort geht es noch relativ leicht. Aber wir müssen Mut haben. Wir dürfen uns nicht fürchten vor der Finsternis, vor den Schatten, die dann sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil dort leuchten die Schatten auf. Darum geht es. Und wenn wir sprechen von diesen vielen Entwicklungszyklen, soll uns das halt ein gewisses Bewusstsein geben für die Größe dieser Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass wir ja im Grunde erst am Anfang stehen des ganzen Weges. Alles was vorher war, war Vorbereitung. Da hat unser Ich noch nicht mitgemacht, weil es das noch gar nicht gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Ich ist jetzt gezündet worden, wenn man es so nennen will, während der Erdentwicklung. Und zwar während dieser Zeit, die im Grunde in der Bibel beschrieben wird. Wo wir gesprochen haben, das ist aber schon ein ganz kleiner Unterzustand im Grunde unserer Erdentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wird unser Ich gezündet. Und in Wahrheit eigentlich erst so im Übergang. Naja, vielleicht wiederhole ich dazu vorher kurz noch, welche Entwicklungsperioden es da gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben davon gesprochen, wir stehen jetzt in der Erdentwicklung im Mittleren, das heißt im vierten Lebenszustand. Runde nennt es Rudolf Steiner auch. Und haben die Theosophen auch genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die haben wieder etwas davon entnommen, von den alten Indern, weil die dort ein sehr großes Bewusstsein für das gehabt haben. So, dann stehen wir jetzt in der vierten Runde unserer Erdentwicklung. Und dort jetzt im physischen Formzustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erinnert euch, wir haben gesprochen, von einer schöpferischen Idee ausgehend, wenn man so will, die aber noch ganz ungeformt ist. Also von einem Arupa-Zustand, das heißt ungeformt. Im Sanskrit Arupa heißt Form, Arupa ist die Verneinung, also ungeformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ein, sagen wir, göttlicher, schöpferischer Ideenblitz, der da ist. Wie unsere Erde werden soll. Aber keine Details, keine Details.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur im Grunde also die Idee, die sich aber im Grunde schon durchzieht seit dem alten Saturn, da sollen jetzt Menschen geschaffen werden, also neue geistige Wesen, denen die Freiheit ermöglicht werden soll. Das ist im Grunde dieser Geheimgedanke, der da ist. Das ist das, was eben insbesondere unserer Erdentwicklung zugrunde liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was eben etwas Revolutionäres im Grunde ist in der ganzen Weltentwicklung. Weil bis dato war immer klar, es geht von der Gottheit alles aus. Und die Gottheit leitet diese Entwicklung in Souveränität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alle anderen, je nach ihren Fähigkeiten, nach ihrem Entwicklungsalter, auch versuchen halt diese Impulse, die von der Gottheit kommen, je nach ihren Fähigkeiten umzusetzen. Aber der große Schöpfungsplan kommt von oben. Und jetzt soll ein Wesen entstehen, der Mensch, das kleinste, neuerste, jüngste, unerfahrenste geistige Wesen, dem ermöglicht werden soll, da etwas von unten dazuzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kommt ein großer Schöpfungsimpuls von oben. Aber jetzt, um sozusagen in die Details zu gehen, kommt da von unten etwas entgegen. Das wird jetzt vorbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt tun wir es zum Beispiel in der Kunst. Auch in der Kunst, mit anderen Menschen umzugehen zum Beispiel. Sodass wirklich man offen vereist, dass schöpferisch etwas aus dem Ich kommt, dass ich wirklich ehrlich aus meinem Wesenskern herausspreche mit dem anderen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht aus meinen 100.000 Hüllen und Masken, die wir uns im sozialen Leben aufbauen, weil ich bin halt der Herr Generaldirektor oder sonst was, oder ich bin der Herr Polizist oder sonst irgendwas, sondern wer bin ich wirklich? Das alles Äußere zählt nicht dafür, überhaupt nicht. Es ist ganz egal, ich kann der Bundespräsident sein oder der Präsident von Amerika oder sonst irgendwas. Als Mensch, über die Größe des Menschen, seiner Ich-Kraft, sagt das überhaupt nichts aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überhaupt nichts aus. Wir haben gerade in unseren Tagen, und das gehört aber auch zur ganzen Entwicklung dazu, eher sogar das Problem, was in der Vergangenheit noch funktioniert hat, weil da noch viel vom alten Weg, also alles kommt von oben, die Menschheit durch Eliten geführt wurde, teilweise eben wirklich, also die geistigen Eliten noch waren bis zu einem gewissen Grad, die sozusagen den göttlichen Impuls auf Erden umgesetzt haben. Aber die haben noch nicht ihren eigenen Impuls hineingebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute haben wir Eliten genauso noch, die das Weltgeschehen bestimmen, das sind im Grunde eine Handvoll Leute, im Grunde in Wahrheit. Also es sind immer noch ein paar hunderttausend oder was, aber was ist das im Vergleich zu... Also ich will jetzt nicht von einer Verschwörungstheorie reden, bitte gar nicht, überhaupt nicht. Also wenn da Verschwörer dahinter sind, erstens Verschwörungen gibt es überall, Verschwörung heißt Absprechung innerhalb einer kleinen Gruppe zum eigenen Vorteil und zum Nachteil des Rests der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das passiert überall, überall, in fast jedem Betrieb passiert das, in fast jeder sozialen Gemeinschaft passiert das. Also Verschwörungen gibt es überall, aber das ist was Zerstreites. Aber das Problem ist natürlich heute trotzdem, dass die Macht, die bis zu einem gewissen Grad natürlich auch heute noch ausgeübt werden muss, weil die Menschheit noch nicht so weit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wenn die Menschen wirklich alle aus ihrer Freiheit agieren würden, dann bräuchte keine Polizei, dann bräuchte kein Gefängnis oder irgend sowas, weil jeder Mensch aus seinem Wesenskern agieren würde. Und aus dem heraus ist es unmöglich etwas, wenn ich wirklich bewusst aus meinem Ich heraus agiere, dann kann ich eigentlich nur einen schöpferischen Impuls zur Welt beitragen, ohne dass mir etwas aus der Freiheit genommen wird. Es geht eben nicht um die Entscheidung, aha, meine Freiheit liegt darin, ich gehe den guten oder den bösen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat mit Freiheit überhaupt nichts zu tun. Wenn ich den bösen Weg gehe, also das heißt nur zu meinem eigenen Nutzen, aber zum Schaden der anderen agiere, dann gehe ich einen Weg der Widersacher. Und dort hört sich dann aber die Freiheit auf, über das haben wir auch oft gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann mich frei dafür entscheiden, aber nur die Folge davon ist, dass ich dann Gefangener der Widersacher werde immer mehr. Dann ist es der Weg eigentlich auf die Freiheit zu verzichten. Also wenn ich die Freiheit behalten will und weiter ausbauen will, dann heißt es, ich gebe, ich schenke der Welt etwas aus meinen schöpferischen Impulsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trage damit bei, also eine neue, höhere Welt in Zukunft zu schaffen. Und eben wirklich mit den kleinsten Dingen, also man soll sich ja auch nicht so scheuen, ach Gott, diese ganze Riesendimension. Die Riesendimension ist zu erreichen durch die kleinen Schritte, die ich tagtäglich tun kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur dadurch. Und es ist gut, wenn man Bewusstsein für das große Ganze hat, aber es wäre ganz falsch, wenn man daraus jetzt sagt, oh Gottes Willen, das ist ja Wahnsinn, jetzt haben wir unsere Erdentwicklung und jetzt ist schon mein Einzelleben auf Erden eh schon so lang, da komme ich schon nicht zur Wande, jetzt habe ich so und so viele Inkarnationen und dann geht es noch weiter, was, die Erde selbst macht noch so viele Inkarnationen durch und geht durch x Runden durch, das ist ja alles nicht zu schaffen. Es ist zu schaffen, Schritt für Schritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jeder Schritt kann eh nur dementsprechend einen Schritt über meine bisherigen Möglichkeiten hinauszugehen. Das ist der eine winzige Schritt, das ist ein Millimeter. Das ist ein Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das schöpferische Tun beginnt ja damit, dass mein Ich darin besteht, dass es sich selbst immer wieder Neues schafft. Damit fängt es an. Das ist das Wesen des Schöpferischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das es aus sich selbst besteht, aus sich selbst sich erhält und aus sich selbst sich weiterentwickelt. Und das haben wir in uns, das ist dieser göttliche Funke, den wir in uns haben. Und mit dem ist der nächste Schritt immer möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich ihn nicht mache, heißt es eigentlich, dass ich mein Ich verleugne. Naja, dann wird sich das Ego immer breiter machen und das Ich tritt in den Hintergrund, kann dann so weit kommen, dass eben auch auf Erden ichlose Menschen herumlaufen, die zwar durchaus ein Ego haben, was nach außen hin so wie ein Ich ausschaut, aber die diesen schöpferischen Impuls nicht in sich haben. Und das ist alles etwas, was dann den Widersachern zufallen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das große Problem. Aber das liegt ganz an uns, liegt in unserer Hand und im Rahmen unserer Möglichkeiten. Im Rahmen des Menschseins ist eben die Möglichkeit gegeben, das Unmögliche möglich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, etwas, wo meine Fähigkeit bis heute noch nicht ausgeerweicht hat, den einen kleinen Schritt zu machen und diese Fähigkeit zu erweitern. Ein Millimeter sozusagen. Aber diese Millimeter läppern sich im Laufe der Zeit zusammen und dazu brauchen wir aber diese ganzen Zeitarbeite, die da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst war ja diese lange Vorbereitung da. Man muss sich das vorstellen, wie viele geistige Wesenheiten da mitgearbeitet haben, damit erst vorbereitet wurde, dass der Mensch als geistiges Wesen geboren werden kann. Dazu musste für ihn ein physischer Leib vorbereitet werden, weil das neugeborene Ich hätte sich denn nicht bauen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woher? Das ist der erste Funke und das fängt an, sich selbst zu schaffen, in diese geistige Bewegung hineinzukommen. Aber noch einen Schritt weiter zu gehen, das ist schon am Anfang sehr schwer. Wir müssen lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also große Vorbereitung einmal. Bis zur Mitte der Erdentwicklung. Bis zu dem Zustand, von dem dann die Bibel spricht im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was heißt, am Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde. Das haben wir das letzte Mal besprochen. Der Zeitpunkt, wo sich Sonne und Erde voneinander zu trennen beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gab es aber vorher schon eine physische Entwicklungsphase, die sogenannte polarische Zeit, wo alles das, was unser Planetensystem, unser Sonnensystem werden sollte, noch, wie soll ich sagen, wie in einem Brei zusammengerührt war. Brei, Gaswolke, wie man es nennen will. Es hat etwas Stoffliches bereits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fängt eigentlich an als ein Wärmeraum, kann man sagen. Also im Kosmos ein Raum mit bestimmter Temperatur, in dem sich aber jetzt Stoffliches auch bildet oder ansammelt, wie auch immer, aber noch nicht aufgetrennt ist in Sonne, Erde und andere Planeten und so weiter, sondern noch eingebildet ist. Also in dem wirklich ein bisschen ähnlich dem, wie es halt auch die äußere Naturwissenschaft beschreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also bis dorthin kann die äußere Naturwissenschaft irgendwo blicken, aber nur von der einen Seite, weil sie nicht die andere Seite sieht, welche geistigen Wesenheiten dahinterstecken, dass das überhaupt passiert. Das passiert nicht einfach, so wie man es sich heute vorstellt, die Gottheit, das sagen sie natürlich auch gar nicht, aber es gibt halt Naturgesetze, woher auch immer, ist ja schon die nächste Frage, wo kommen die her? Das ist die Frage, die sich die Naturwissenschaft nur mehr in sehr geringem Maße stellt, weil sie es eigentlich gar nicht beantworten kann. Warum sind die Naturgesetze so, wie sie sind und nicht anders? Wir können Erstaunliches feststellen, dass die Naturgesetze und die Naturkonstanten so geschickt angeordnet sind, dass zum Beispiel Planetensysteme überhaupt entstehen können, dass dort Leben entstehen kann oder so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nur ein bisschen was anders wäre, würde das nicht funktionieren, dann wäre der Kosmos, weiß ich nicht, eine Staubwolke und Ende und nicht mehr. Aber letztlich kommt man da nicht heran, man kommt eigentlich nur heran, wenn man dann auch die geistige Seite dazu sieht, dass da ja unheimlich viele geistige Wesenheiten mitwirken, dass das Ganze in Bewegung kommt. Und die Naturgesetze sind letztlich nichts anderes als diese Ausdruck der sozialen Ordnung, die sich diese geistigen Wesenheiten, die da alle mitwirken, gegeben haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind Ausdruck der Beziehungen dieser geistigen Wesenheiten zueinander. Das findet dann letztlich auch seinen Ausdruck in den Naturgesetzen, so wie sie sind. Und es ist immer wieder auch die große Frage aufgetreten, sind die Unverrückbaren darunter, liegen die auch in der Entwicklung? Die Mehrheit der Physiker zum Beispiel und Astrophysiker sagen, die sind von Anfang an gegeben, die sind so, wie sie sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt auch Stimmen, die sagen, nein, auch die Naturgesetze verändern sich, entwickeln sich. Es gibt auch da eine Entwicklung drinnen. Zum Beispiel, ihr wisst, in den Naturwissenschaften ist zur Zeit gängig das Bild vom Urknall, mit dem sich das ganze Universum entwickelt hat oder so, was vielleicht nicht euch allen bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der, der als erster diese Idee gehabt hat, war ein katholischer Priester, George Lemaitre. Er war geistlicher, ist dann zuletzt aufgestiegen im Vatikan bis zum Chef der Wissenschaftsakademie des Vatikans, die es nämlich dort auch gibt. Und der hat eben dieses Bild mit dem Urknall entwickelt und hat dabei auch gesagt, ja, da ist aber eine Evolution, eine Entwicklung drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das geht praktisch von einem Punkt aus, in dem Punkt steckt aber noch nicht alles fertig drinnen, sondern das entwickelt sich. Also ein sehr interessanter Gedanke. Und damit eigentlich auch steckt drinnen, ja, vielleicht ändern sich damit die Naturgesetze und vielleicht ist das in Bewegung, das Ganze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss ja sagen, dieses an starre Gesetze zu glauben, liegt daran, weil das für unser Denken halt, mit unserem Verstandesdenken können wir gar nicht anders denken. Unser Verstandesdenken braucht irgendwelche klaren Grundregeln, sonst ist verloren. Dann kannst du damit was tun, aber es braucht sozusagen einen ganz klaren Rahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist halt sehr starr im Verstandesdenken. Und das kosmische Geschehen, die Weltentwicklung ist halt gar nicht starr, sondern sie ist eben Entwicklung, sie ist Evolution. Und daher war auch ein sehr interessanter Punkt, dass ja das, was der Charles Lemaitre da als Impuls gegeben hat und mit, hat ja auch letztlich dazu geführt, dass auch bis zu einem gewissen Grad die Evolution im Kosmos gesehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dass das Bild überwunden wird. Aha, naja, der Gott hat in sieben Tagen, vielleicht haben es ein bisschen länger gedauert, hat das Ganze geschaffen und dann war es fertig und Ende. Nein, es ist in Bewegung, es ist in ununterbrochener Entwicklung und jetzt schon arbeiten wir an dieser Entwicklung im Kleinen mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind schon beteiligt daran, an dieser Entwicklung. Also das heißt, die Zukunft des Kosmos wird von uns bereits, noch sehr spärlich, aber immerhin schon mitbestimmt. Und eben zum Beispiel, wie weit dieses neue Jerusalem und dann im großen heute neue Jupiter-Zustand, wie der genau sein wird, wird wesentlich bereits von uns mitabhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden nicht alles schaffen können, aber wir werden sozusagen sehr wesentliche Linien dafür angeben und wenn wir da zu wenig angeben, dann wird halt das neue Jerusalem oder dann eben insbesondere dieser neue Jupiter-Zustand halt ein kärglicheres oder ein reicheres Dasein haben, je nachdem, was wir dazu beitragen. Uns ist da also schon ein ziemlicher Raum gegeben, mitzuwirken. Es wird dann Unterstützung geben, natürlich, weil wir dann noch nicht alles selber machen können, aber wir tragen etwas Wesentliches bei zu dem ganzen Plan, nämlich der drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist es nämlich. Also wie das wirklich ausgestaltet werden wird, was an Gesetzmäßigkeiten drinnen liegen wird. Zum Beispiel ein großes Naturgesetz am neuen Jupiter-Zustand wird sein, dass das, was wir jetzt als Liebe bezeichnen, und da muss man deutlich dazu sagen, was ich auch schon oft gesagt habe, Liebe ist nicht einfach nur ein Gefühl oder eine Emotion oder irgend sowas, sondern Liebe ist lebensspendende, lebensschaffende Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Wesentliche dabei. Wenn die fehlt, das heißt ja nicht, dass nicht das Astralische, was in der Liebe drinnen liegt, auch dazu gehört, aber das Wesentliche daran ist die Lebenskraft, die drinnen ist, die lebensschaffende Kraft. Das heißt, dass die Natur des neuen Jupiter, wenn das in genügend Masse die Menschen arbeiten daran, wird so sein, dass alle Wesen einander lebensschaffende Kraft zuströmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, es wird ein viel lebendigerer Zustand werden dort. Da kommt etwas in Bewegung, im Vergleich zu unserer Erdentwicklung, die ist noch zäh in der Lebensentwicklung, und sie quillt eigentlich jetzt schon über in gewisser Weise, auch wenn die Erdentwicklung schon über ihrer Mitte drüber ist und man sieht, die Natur leidet, aber im Grunde ist doch das faszinierend zu sehen, was es an Leben gibt, an allen Ecken und Enden, bis in die tiefsten Meerestiefen, bei Temperaturen unten, wo selbst der Vulkane ausbrechen oder was, da blüht das Leben dort unten, auch wenn es nur kleine Lebewesen sind. Aber es gibt kaum eine Nische auf der Erde, es gibt eigentlich gar keine, wo nicht Leben blüht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer noch. Auch wenn wir im Moment ein bisschen viel dazu tun, um das einzubremsen irgendwo, aber trotzdem, die Erde ist über die Mitte der Entwicklung drüber und sie wird irgendwann einmal sterben. Es wird auch das Leben ersterben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Leben, das dann auf dem neuen Jupiter da sein wird, wird noch viel reicher sein, viel unmittelbarer. Es wird so, weiß ich nicht, wie heute Licht oder was ausstrahlt, wird von allen Naturwesen Leben ausstrahlen. Lebenskraft, das ist Liebeskraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist mehr als, ah, ich hab die gern. Das gehört schon auch dazu, aber das ist eine Kleinigkeit. Es ist das, was hoffentlich noch während der Erdentwicklung, das heißt sogar während unserer Kulturepochen noch so kommen wird, dass Heilung auch von Krankheiten oder so vorwiegend bewirkt wird durch die Lebenskraft, die von anderen Menschen ausgestrahlt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar nicht, dass es einzelne paar Heiler gibt, die das können, sondern dass das selbstverständlich sein wird. Dass die ganze soziale Gemeinschaft so funktioniert, dass Leben ausgeströmt wird, dass die Menschen einander Leben zuströmen, dann wird das eine gesunde soziale Gemeinschaft sein im doppelten Sinne. Also eine soziale Gemeinschaft, gesund, aber auch wirklich körperlich gesund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass etwas Gesundes ausgeht davon. Ich meine, das wird sicher nicht zu 100 Prozent funktionieren, aber es wird kommen. Es gab einmal Ansätze dazu in der alten Zeit, aber das war noch nicht aus unserer eigenen Kraft heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird in der Zukunft mit vollem Bewusstsein passieren. Das heißt, wir werden das auch bewusst miterleben, dass wir diese Kraft ausströmen, und unter anderem wird es auch wahrnehmen, dass er sie entgegennimmt, weil er muss es dann auch bis zu einem gewissen Grad wahrnehmen, weil er es sich zu eigen machen muss. Er muss diese ausgeströmte Lebenskraft sich zu etwas Eigenem machen, zu seiner eigenen Lebenskraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, er muss damit umgehen können. Es wird nicht funktionieren, eben so wie es jetzt... Ich meine, es gibt durchaus Menschen, die heiler sind heute, oder die können nicht alles wegzaubern oder so, aber man kann eine ganze Menge auch dadurch beeinflussen. Aber meistens passiert es heute immer noch mehr nach dem alten Weg, dass der Geheilte oder der Patient sozusagen, oder der andere, dass der passiv das geschehen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird in der Zukunft nicht funktionieren. Man kann sich nicht heilen lassen, sondern man kann nur die Heilkraft, die Lebenskraft, die einem jemand zuströmt, ergreifen und sie sich zu eigen machen. Das heißt, es wird Selbstheilung letztlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie wird unterstützt davon, dass von jemand anderem die Anregung sozusagen dazu kommt, eine Kraft kommt, die aber erst ergreifen und handhaben lernen muss. Also es wird nicht einfach passiv passieren. Es ist überall der Schritt hin zur eigenen Aktivität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allem letztlich irgendwo. Ja, aber wir waren also in der polarischen Zeit, also dieser Zustand, wo jetzt unser Sonnensystem noch, also so eine Einheitsbrei in gewisser Weise, oder eine Einheitsgaswolke oder was auch immer, zuerst nur ein bestimmter Wärmeraum war, aber alles noch durcheinander. Und jetzt beginnt dann tatsächlich, also es beginnt sich dann etwas herauszubilden, was das Zentrum ist, aus dem unsere Sonne werden wird, aber erst in der nächsten Epoche, also in der nächsten Epoche, die auf die polarische folgt, die sogenannte hyperboreische Zeit, das sind im Übrigen solche Abschnitte, auch wenn diese ersten Abschnitte wesentlich länger mit Sicherheit dauern, aber sie sind vergleichbar mit dem, was die Zeit unserer aller Kulturepochen entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eben auch da jetzt sieben solcher Epochen, und die Zeit, in der wir jetzt drinnen stehen, die sieben Kulturepochen, wir stehen jetzt in der fünften Kulturepoche drinnen, aber insgesamt gibt es sieben, beziehungsweise wird es sieben geben, also dieser Abschnitt der Kulturepochen, so etwas dem vergleichbar ist, also diese polarische Zeit und die darauf folgende hyperboreische Zeit, die haben jeweils solche Dimensionen, waren aber sicher zeitlich sogar länger noch, wesentlich länger, weil unsere Zeit der Kulturepochen ist so, jetzt über den Daumen geschätzt, so 14.000, 15.000 Jahre wird das ausmachen. Dann ist die Zeit der Kulturepochen vorbei, also die siebte Kulturepoche von der ersten bis zur siebten, das umspannt einen Zeitraum von etwa 15.000 Jahren, das wird auch die Zeit sein, wo wieder ganz starke klimatische Veränderungen auf der Erde sein werden wahrscheinlich, es hängt auch mit kosmischen Rhythmen zusammen, wir sind jetzt in einer Warmphase der Eiszeit, der letzten Eiszeit oder der Eiszeit, in der wir leben, und dann wird danach wieder eine Kaltphase wahrscheinlich kommen, äußerlich gesehen. Gut, das sagt uns die äußere Wissenschaft, aber die hat interessanterweise auch solche Zeitmaßstäbe in dieser Größenordnung drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hängt also auf jeden Fall mit kosmischen Rhythmen zusammen. Gut, egal, also polarische Zeit, dann kommt die hyperporäische Zeit, in der hyperporäischen Zeit passiert jetzt genau das, dass sich die Sonne so weit ausgebildet hat, dass sie ein eigenständig leuchtender Himmelskörper wird, und dass sich die Planeten aber von ihr absondern, insbesondere eben auch die Erde, aber auch die anderen Planeten. Allerdings ist zu dem Zeitpunkt noch das, was später Mond werden wird, ist noch mit der Erde vereinigt, und so ähnlich vermutlich auch bei den anderen Planeten, die ja teilweise viel, viel mehr Monde sogar haben, ich weiß nicht, Saturn und Jupiter, ich kann es schon nicht mehr mitzählen, irgendwann sind es bei 80 gestanden, aber es sind sicher schon viel mehr mittlerweile, halt teilweise relativ kleine Monde, aber ist egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist aber wichtig für unser ganzes System, dass es diese vielen kleinen und teilweise auch sehr großen Monde gibt, es gibt welche, die sind größer als unser Erdmond, viele, die viel kleiner sind, das spielt also für unser Gesamtsystem eine große Rolle, dass es also diese Monde auch gibt. Wäre wieder ein eigenes großes Thema, welche Bedeutung haben die Monde im Sonnensystem? Na, werden wir irgendwann vielleicht einmal anerweisen. Gut, also hyperporäische Zeit, Sonne und Planeten trennen sich, das ist der Zeitpunkt in der Bibel, wo steht, am Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erde wird ein eigenständiger Himmelskörper. Und der Mensch ist aber noch immer zu dem Zeitpunkt, ja, mehr verbunden mit dem Großen und Ganzen und immer noch sehr stark verbunden mit der Sonne. Also wir sind noch nicht auf der Erde zu dem Zeitpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur die Sonne, in dem sie sich jetzt abgetrennt hat, wird der Ort, an dem die höheren Hierarchien sich versammeln. Also in Wahrheit ist ja die Sonne ein Versammlungsort, wenn man so will, hoher geistiger Wesenheiten, also von den Elohim aufwärts bis zu einem gewissen Grad. Also Elohim, Geister der Bewegung hängen damit zusammen, Geister der Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Gruppe, die man also, wenn man einen anderen Namen findet, als die Götter im engeren Sinn nennen kann, darunter sind die Engelwesenheiten, also Urengel, Erzengel und die normalen Engel. Und über diesen Göttern sind noch erhabenere Wesen wie die Drohne, die Cherubim, Cherubim sind die Tierkreiswesenheiten, und die Seraphim, die die gewaltige Aufgabe haben, jetzt wirklich, wie sagt es Steiner, geradezu die Kommunikation zwischen allen Sternensystemen, die es da draußen gibt, herzustellen. Weil eben solche Systeme wie unsere Sonnensysteme, so gibt es viele draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt viele Sterne, das sehen wir ja am Himmel, die Sterne sind alles Sonnen in verschiedensten Entwicklungszuständen, und es gibt noch mehr, die man sinnlich nicht sehen kann, die gerade in einem Zustand sind, wo sie sich nicht sinnlich offenbaren. Da tut sich sehr viel, aber da sind also Welten genug. Und wir haben auch einen Zusammenhang damit, davon haben wir auch schon gesprochen, weil wir im Leben zwischen Tod und neuer Geburt eine sehr starke Beziehung zu einer bestimmten Sternenregion bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einer ganz bestimmten Sternenregion, ganz individuell, bei keinem Menschen genau gleich, die umfasst vielleicht zehn oder hunderte Sterne mit allen Planeten oder was, die sich dort bewegen. Und wir haben mit den geistigen Wesenheiten, die sich dort versammeln, etwas zu tun und gehen durch damit. Gehen im Leben zwischen Tod und neuer Geburt durch dort, nehmen Impulse auf, Aufgaben mit, und nehmen dadurch etwas mit, was im Großen die Seraphim machen, die vermitteln nämlich zwischen allen diesen Systemen, aber im ganzen Kosmos, die wissen, was überall gespielt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir, jeder individuelle Mensch, lernt etwas auf seinem Weg, also zwischen Tod und neuer Geburt, aus einer ganz bestimmten Sternenregion auch. Nimmt etwas mit davon, mit den geistigen Wesenheiten dort. Also bitte wirklich wieder nicht vorstellen, wir fliegen jetzt wie eine Rakete dort hinaus und grabbeln jetzt auf irgendwelchen anderen Planeten herum, die dort sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat damit gar nichts zu tun. Es geht um die geistigen Wesenheiten, die damit verbunden sind. Und da haben wir immer ganz individuelle Beziehungen, also wir haben da eine sehr starke Geselligkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich nur die Frage ist, wie viel bekommen wir davon mit, bewusst. Auch im Leben zwischen Tod und neuer Geburt, weil in der Regel immer noch bei den meisten Menschen ist es so, dass jenseits der Sonnenzeit, jetzt sage ich ganz bewusst Sonnenzeit, also wenn wir durch die Sonnenzeit durchgehen, das ist der Bereich nach der Sonnenzeit, also inklusive Sonnenzeit zählt alles noch zur Astralwelt. Erst wenn es drüber geht, gehen wir in die höheren geistigen Bereiche, also das, was man auch als Devagant bezeichnen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bis zur Sonnensphäre, das heißt bitte natürlich nicht, dass auf der Sonne keine geistigen Wesenheiten werden. Natürlich, das haben wir ja gerade gesprochen, Elohim, Geister der Bewegung und Geister der Weisheit. Und was dazu noch mitgehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotzdem gehört die Sonnensphäre noch zur Astralwelt. Erst wenn wir über die Sonnenzeit hinausgehen, also in die Jupiter- und die Saturnzeit hineingehen, dann kommen wir in die geistigen Bereiche und dann kommen wir irgendwann auch in die Sternenerregion, die sozusagen unser Sternengebiet ist, ganz individuell. Steiner sagt ganz deutlich, es gibt keine zwei Menschen, bei denen die genau gleich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann Überlappungen geben, durchaus. Das heißt, dort begegnet man auch anderen Menschen, die halt auch vielleicht einen Teil davon zu ihrer Sternenerregion errechnen. Nur, da sind wir sehr weit schon über die Sonnensphäre, ja sogar über die Sphäre unseres Planetensystems hinaus und da muss man schon sehr, sehr weit geistig entwickelt sein, dass man das bewusst noch mitbekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die nächste Schwierigkeit ist dann, dass man im Erdenleben noch etwas von den Impulsen, die man sich dort nämlich mitgenommen hat, weil um das geht es ja. Wir gehen ja nicht auf Sightseeing-Tour sozusagen dort und machen Urlaub jetzt auf unserer Sterneninsel, sondern wir nehmen uns Aufgaben vor dort, menschlich gesprochen in Absprache mit den geistigen Wesen, die dort sind, die uns Anregungen geben, sagen wir es einmal so. Eben weil diese fernen Sternenerregionen eben in Wahrheit nicht unabhängig sind von dem, was bei uns passiert und wir nicht unabhängig sind von dem, was dort passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern da muss eine gewisse Brücke geschaffen werden und wir Menschen machen das halt im Kleinen und die Seraphim machen das aber im ganz Großen über den ganzen Kosmos. Die haben im Prinzip den Überblick über alle Sternensysteme, die da sind. Oder jedenfalls über große Bereiche, da gibt es also gewisse Abstufungen drinnen im Bereich der Seraphim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die haben einen großen Überblick. Und dann kommt erst darüber den Seraphim die Trinität. Also die eigentliche Gottheit, die höchste Gottheit, über dem allen steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch da Riesendimensionen. Ja, also wir stehen jetzt immer noch bei der Hypoporeschen Zeit, wo sich also Erde und Sonne zu trennen beginnt, wo zunächst aber die Menschen noch mit der Sonne verbunden sind. Allerdings dem Entwicklungstempo der Sonne nicht folgen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind hohe geistige Wesenheiten, Elohim, Geister der Bewegung, Geister der Weisheit, die ein gewaltiges Entwicklungstempo haben. Die haben auch viel größere Aufgaben, viel größere Kräfte noch. Was wir an kleinen Schritten machen, machen die in Riesenschritten vergleichsweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und selbst das ist für die ganze kosmische Entwicklung immer noch vergleichsweise langsam. Aber die brauchen jedenfalls ein viel größeres Entwicklungstempo drinnen. Weil die sind halt wirklich für viel größere Bereiche immer zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben die auf der Sonne leben für die Entwicklung unseres ganzen Sonnensystems. Das würden wir noch nicht schaffen. Die vollkommen jetzt zu übernehmen, die Führung jetzt, wie sich unser Planetensystem, unser Erdenkosmos sozusagen, unser kleiner Kosmos mit der Sonne und den paar Planeten, wie sich der im Verhältnis zu den anderen Sternensystemen, die da sind, entwickeln soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind wir komplett überfordert. Wir können eigentlich, was können wir machen? Wir können im Moment einmal vor allem in unserem eigenen Mikrokosmos arbeiten. Und die arbeiten am Makrokosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, die Elohim, Geister der Bewegung, Geister der Weisheit, arbeiten zumindest immerhin schon am ganzen Planetensystem. Und zwar so, dass es aber in Abstimmung ist mit den anderen Planetensystemen. Das heißt, da müssen sich die Impulse letztlich der Seraphim oder auch der Cherubim, der Tierkreiswesenheiten einbeziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die müssen mitwirken. Aber dass das alles da zusammenpasst in unserem Planetensystem, dazu müssen die den Überblick haben. Das haben wir noch lange nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir arbeiten jetzt an unserem Mikrokosmos. Weil wir sind eigentlich ein Abbild des großen Kosmos. Und jeder Mensch ein individuelles Abbild des großen Kosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nicht ein eins zu eins, eine Kopie im kleinen Format sozusagen. Also ein kleines Abzübüdel von dem Großen. Sondern wir sind ein individuelles, ganz individuelles Abbild des Ganzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das macht es geradeaus. Also wir sind keine dutzend Kopien, immer gleich. Sondern jeder Mensch baut, indem er an sich arbeitet, ein eigenes Bild, das aber das Ganze widerspiegelt, aber auf individuelle Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, man darf sich das halt nicht so äußerlich vorstellen. Weil wenn ich einen Spiegel, einen physischen Spiegel nehme und was da vorstelle, dann kann ich das hin und her schieben, wie ich will. Aber es wird immer der gleiche Gegenstand bleiben, der sich spiegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei uns muss man sich vorstellen, wir spiegeln das in unserem Mikrokosmos so, dass sich das Bild bei jedem Menschen anders ausprägt. Und auch im Laufe der Zeit, im Laufe der Entwicklung sich verändert. Also es ist nicht einfach nur eine blanke Abspiegelung, die bei allen gleich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern es wird eine individuelle Spiegelung. Und gerade dadurch, dass wir uns selbst zu einem individuellen Bild aufbauen, werden wir eben erst dieser einzigartige Mikrokosmos. Er bezieht nur alles ein draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist schon Bild, es ist alles berücksichtigt, aber wir verändern dieses Bild kreativ. In Wahrheit. Da sind zwar alle groben Richtlinien drin, aber wir machen noch etwas ganz Eigenes draus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hat doch jeder Mensch seinen eigenen Mikrokosmos. Ihr kennt es ja, die Zuordnungen, Herz mit der Sonne und so weiter. Lunge mit dem Merkur und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese ganzen Zuordnungen. Aber wir sind nicht jeder einfacher 1 zu 1 Abbild des Planetensystems. Wir schauen ja in Wahrheit ganz anders aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gewisse Kräfte, die Sonnenkräfte zum Beispiel, wirken aber auf individuelle Weise in unseren Herzkräften drin. Und dann verbinden wir uns gerade mit den Sonnenkräften. Mit dem Michael zum Beispiel, der ja auch ein Sonnenwesen letztlich ist, der Sonnenerzengel ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der daher auch eine ganz andere Stellung hat als die anderen Erzengel, also auch die früheren Erzengel. Es gibt ja dann noch mehr als die sieben, aber ihr kennt die sieben Erzengel. Orifiel, Anael, Zachariel, Raphael, Samael, Gabriel und Michael.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind wir, also ich habe jetzt auf mein Zettel geschaut, dass ich die Reihenfolge richtig habe. Mit denen haben wir ja auch schon wieder jetzt was Wichtiges angedeutet, obwohl wir nicht einmal noch ganz Menschen geworden sind, weil wir noch gar nicht auf die Erde übersiedelt sind. Aber behaltet es kurz einmal im Hintergrund, ich werde auf das noch zu sprechen kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben auch die sieben Erzengel, weil die Erzengel, soweit die sich schon mit Anthroposophie ein bisschen intensiver beschäftigt haben, wissen, es gibt also so Perioden, wo bestimmte Erzengel die Herrschaft über die Entwicklung übernehmen, im Kleinen. Also gerade bei der Menschheitsentwicklung, wo sie leitende Impulse geben, ohne die Freiheit des Menschen anzutasten. Also vor allem seit dem Mysterium von Golgatha nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Mysterium von Golgatha zum Beispiel ist in ein Orifiel-Zeitalter gefallen. Orifiel-Zeitalter ist immer sehr dramatisch, da sind starke Änderungen drinnen. Wird oft gefürchtet, ist aber eigentlich auch wieder nur ein Zeichen dafür, dass da viel möglich ist, dass viel bewirkt, viel Revolutionen, Umwälzungen, Entwicklungsschritte große passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird im Übrigen auf unsere, jetzt wenn wir unsere Kulturepoche nehmen, also wir sind jetzt im Bewusstseinsseelen-Zeitalter und wir sind jetzt gerade seit 1879 im Michael-Zeitalter. Erzengel Michael, das Sonnenerzengel. Also das heißt, solange die Michael-Zeit wehrt und sie wird gehen bis in ihren letzten Ausläufen, wahrscheinlich bis 2400, die Michael-Herrschaft könnte ja relativ lange dauern, ist im Übrigen auch etwas Interessantes, dass da die Einflusszeiten dieser bestimmten Erzengel, dass die eine ziemliche Schwankungsbreite haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt zwar so ein über den Daumen gepeilt, ein Grundmaß dafür, das sind 354 Jahre, das hängt mit dem Mondarhythmus zusammen, also das Mondjahr ist 354 Tage und ins große übersetzt sind das 354 Jahre. Das ist also die durchschnittliche Dauer dieser Erzengelregentschaft, wenn man so will, wobei Regentschaft vielleicht gar nicht so glücklich gewählt ist, weil es ist nicht so, dass sie uns jetzt an der Hand nehmen und sagen, das musst du jetzt machen und das musst du machen und das musst du machen, sondern sie unterstützen uns eigentlich nur dabei, dass wir die Aufgaben finden, an denen wir lernen können. Bei Michael haben wir ja eine nette Aufgabe bekommen, Sturz der Geister der Finsternis auf die Erde oder genauer gesagt in unser Denken hinein, also ganz zu uns und er wirkt sich jetzt sozusagen mit den arimanischen Wesenheiten namentlich, die damit verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es heißt, ihr seid so weit, dass ihr diese Kräfte überwinden, vielleicht sogar läutern, erlösen könnt. Und das geht es letztlich. Auch wieder was Wichtiges und was sehr Ernstes, der Michael kann zwar diese Wesenheiten herunterstürzen, wie es so schön heißt, auf die Erde und bewahrt damit davor die geistige Welt, dass sie dort hinaufgreifen können, das ist ja der Grund, warum sie gestürzt wurden, weil der Ariman, der zwar seinen Sitz auf der Erde, in der Erde, wenn man so will, hat da sein Reich aufgebaut, aber er will nach oben, er will dorthin greifen und die Gefahr war sehr groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher eine Notwendigkeit auch für die geistige Welt, diese arimanischen Wesenheiten hinunterzustoßen, so wie der Luzifer halt gestürzt wurde, in alten Zeiten. Das ist im Übrigen im Grunde ja gerade die Zeit, die dann nach der hyperpolarischen Zeit kommt, lemurische Zeit, das ist die Zeit, wo der Mensch letztlich aus der Sonnensphäre dann zunächst in die Mondensphäre übergeht, das ist ein weiter Weg, also zuerst lebt der Mensch noch in der Sonnensphäre, also in der polarischen Zeit lebt er ganz dort drinnen, aber jetzt in der lemurischen Zeit kommt zunächst einmal der Schritt, dass er verbunden ist mit der gemeinsamen noch Erden-Mondensphäre, weil die Monde überhaupt im Planetensystem noch verbunden sind mit ihren Planeten, daher Zeit des Paradieses, von der gesprochen wird in der Bibel, also Garten Eden, von dem gesprochen wird, da ist die Rede von der Erden-Mondensphäre, also dort, wo Erde und Mond noch eines sind. Das heißt, ein Gebilde, das erstens noch nicht so, auch materiell noch nicht so dicht war, wie heute unsere Planeten sind, sondern wo Erde und Mond noch in einer lockereren Form, leichteren Form, ein Ganzes gebildet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sogenannte irdische Paradies, wie es Dante nennt, spielt sich im äußeren Bereich, man könnte es so sagen, fast an der Oberfläche dieser gemeinsamen Erden-Mondensphäre ab, und das ist der Bereich, in dem sich heute der Mond bewegt, die Mondbahn ungefähr. Das heißt, wenn man sich vorstellt, das war einmal ein Gebilde, das in etwa so groß war, wie heute die Mondbahn. So groß war das Gebilde, wo Erde und Mond noch gemeinsam waren, entsprechend dünner war das Ganze aber auch noch, das Materielle war noch lange nicht so dicht, wie es heute war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist erst dann passiert, auch im Zuge des Sündenfalls, wo sich Erde und Mond wirklich dann voneinander trennen, und dann die ganz verhärteten Kräfte der Mond mitnimmt, und die Erde etwas weicher, etwas bildsamer bleibt, der Mond eigentlich ganz unbildsam. Also aus eigenen Kräften heraus formt sich da gar nichts mehr. Da passiert nicht viel, da gibt es zum Beispiel das nicht, was unsere Erde so lebendig macht, was ja wirklich im Grunde eine Seltenheit ist, auch bei den Planeten, dass es das gibt auf der Erde, was man Platentektonik nennt, wo eigentlich die Erde lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist eine flüssige Schicht, auf der die Kontinente schwimmen. Die flüssige Schicht ist natürlich nicht Wasser, sondern es ist fließendes Gestein. Allerdings fließt, wenn man es so jetzt angreifen würde, abgesehen davon, dass es dort ein bisschen warm ist, man wird sich die Finger verbrennen, es ist etwas Plastisch-Zähfließendes, was im Laufe von Jahrtausenden fließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so im Kleinen merkt man wenig davon, man merkt es immerhin ein bisschen heute schon, dass der Abstand der Kontinente so im Laufe der Jahre dann um ein paar Zentimeter sich ändert. Wenn man jetzt Jahrtausende oder Jahrzehntausende nimmt, also geologische Zeiträume, und wenn man sich das im Zeitraffer anschauen würde, dann würde man sehen, wie sich total die Erdoberfläche umgestaltet. Dass sich alles verändert, wie die Kontinente, was jetzt Kontinente sind, also diese verhärteten Dinger, die da drauf schwimmen irgendwo, wie sie die zusammenballen, dann gehen sie wieder auseinander und verändern sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja das, was dem Alfred Wegener, der dann diese Theorie der Kontinentalverschiebung entwickelt hat, hat begonnen noch zu Lebzeiten Rudolf Steiners. Also hat das begonnen, nur niemand hat sich interessiert dafür damals. Also keiner hat an sowas gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur interessant, dass Steiner spricht, gerade in den Arbeitervorträgen irgendwo davor, die Kontinente schwimmen auf der Erde. Am Anfang, wie ich das das erste Mal gelesen habe, ist nicht gleich bei mir der Groschen gefallen. Ich habe gedacht, bitte, wie funktioniert das? Wieso geht der Kontinent nicht runter? Wieso schwimmt er da? Er schwimmt natürlich nicht am Wasser, sondern er schwimmt auf dieser plastisch zäh fließenden, weicheren, lebendigeren Schichte der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kontinente sind so wie Gerustenbildung, wenn man sie verletzt und sich eine Geruste bildet. So schwimmt er auf die Kontinente. Das ist eine Verhärtung, die da passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, im Vergleich zu diesem Untergrund sind die Kontinente etwas, was stärker verhärtet ist. Mondenkräfte, die drinnen wirken. Das meiste davon ist hinausgegangen mit dem Mond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mond ist noch verhärtet. Der Mond hat z.B. keine Planeten. Die Planeten-Tektonik gibt es dort nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist er eigentlich wirklich tot, so vom Mineralischen her gesehen. Die Erde nicht. Da tut sie was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber auf jeden Fall ist er noch anfangs der lemurischen Zeit, also das ist die Zeit, in der eigentlich von Paradies gesprochen wird. Zweites Kapitel der Genesis. Garten Eden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es darum, dass wir ihm jetzt Erde und Mond noch als ein Gebilde haben. Es ist zwar schon getrennt. Am Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hat sich Sonne und Erde getrennt und die anderen Planeten auch getrennt. Aber Mond und Erde noch ein riesiges, aber viel dünneres Gebilde, in dem aber die Mondenkräfte immer mehr verhärtet wirken. Am Anfang, und das wirkt sich ganz grass aus, dieses irdische Paradies, der Tante schildert das so schön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss man sagen, das ist wirklich so genial. Er schildert ja in seiner göttlichen Komödie, den Läuterungsberg. Der Läuterungsberg, das entspricht der Phase, wenn wir durch die Mondenzeit durchgehen im Leben zwischen Tod und neuer Geburt, was nichts anderes heißt, durch die Läuterungsphase durchgehen, durch das Kamaloka durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das schildert der Tante, dass das auf dem Läuterungsberg passiert. Das ist aber schon ein ziemlich besonderer Berg, weil er relativ hoch ist, weil er reicht bis zur Mondensphäre hinaus, also dort, wo heute der Mond läuft. Bis dorthin reicht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was ist auf der Spitze des Läuterungsbergs? Das ist der Garten Eden, das irdische Paradies. Er nennt es ganz deutlich das irdische Paradies und hat nichts zu tun mit dem, was er dann im dritten Abschnitt der göttlichen Komödie als Paradies so schildert. Die eigentliche, höhere, höhere geistige Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also alles das, was über dem Kamaloka liegt. Er unterscheidet das ganz deutlich. Das ist selten so klar geschildert wie dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich ist der Berg ein Bild. Es gibt keinen Berg, der so hoch hinauf geht physisch. Es ist auch gar nicht physisch gemeint, das Weltbild, das der Tante zeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist sehr spannend. Aber der Punkt ist, der Mensch lebte am Anfang der lemurischen Zeit, also nachdem sich Erde und Sonne getrennt hatten, lebte er also in diesem großen Umkreis, dort, wo jetzt in etwa die Mondbahn ist. Dort, das ist der Paradieseszustand, dort leben wir damals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat natürlich anders ausgeschaut. Es gab durchaus auch schon ein Stoffliches, aber dort in den äußersten Bereichen am dünnsten. Und zu dem Zeitpunkt noch am lebendig beweglichsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber infolge des Sündenfalls, das heißt also, da passiert etwas in der Astralwelt, besonders etwas in der niederen Astralwelt, das ist nämlich auch diese Sphäre irgendwo, das heißt, da passiert etwas im Astralischen, das eigentlich am Anfang also ein Rhein war, weil es ja vom Göttlichen, von den Göttlichen geschaffen wurde, also das spreche ich von den höheren Hierarchien, die da eine Rolle spielen dabei. Dort passiert etwas jetzt durch den Einfluss Luzifers. Und als Folge dieses luziferischen Einflusses wird die Voraussetzung geschaffen dafür, dass der Mensch ein freies Wesen werden kann, aber es dauert halt noch, bis der Mensch das wirklich ergreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird die erste Voraussetzung jedenfalls damit geschaffen, dass der Mensch frei wird von der Lenkung von oben. Bis zu einem gewissen Grad zumindest. Dass er jetzt in einen Bereich kommt, wo die luziferischen Kräfte namentlich sehr stark werden, aber auch dann mit der Zeit die arimanischen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und äußerlich heißt, dass das jetzt stattfindet, die Trennung von Erde und Mond. Hätte sich das nicht getrennt, wäre durch die Widersacherkräfte, namentlich also durch die arimanischen Kräfte, bereits eine sehr starke Verhärtung passiert. Also wenn angenommen die Erde jetzt ein Himmelskörper geworden wäre, der wirklich so groß ist, wie das, was heute durch die Mondenbahn umschrieben wird, also wenn man sich das jetzt vorstellt als so einen annähernd kugelförmigen Raum oder was, dann wäre das so was Ähnliches geworden wie unser Jupiter heute, der ist ja viel größer als die Erde, also der ist sogar noch größer als das, was die Mondenbahn unterrichtet, wäre halt ein kleiner Jupiter sozusagen geworden, wäre ein Zustand geworden, in dem wir uns nicht entsprechend entwickeln hätten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist eben das passiert, dass die ganz stark verhärteten Kräfte mit dem Mond, mit dem jetzigen Mond weggegangen sind, die Erde eben noch entsprechend lebendig geblieben ist. In der Vergangenheit war sie noch viel lebendiger als sie heute ist, aber sie ist immer noch recht in Bewegung. Das ist übrigens eine Besonderheit der Erde, weil diese Platentektonik, und das gibt es auf den wenigsten Planeten, am Mars gibt es das zum Beispiel auch nicht, und auf der Venus gibt es das nicht, und auf dem Merkur auch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es diese Erscheinung nicht. Das ist schon etwas ganz Besonderes, dass unserer Erde eine gewisse Lebendigkeit geblieben ist, die andere Planeten nicht haben. Und der Mond schon überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der ganz verhärtet ist. Und mit dem Sündenfall, mit dem, dass der Mensch natürlich nicht in unserer heutigen Gestalt ist, ist ganz klar, da sind wir eine Stabwege in dem Ganzen, oder eigentlich nur ein Wärmeraum als allererstes. Aber drinnen steckt bereits unser physischer Leib als Formgestalter, als Übersinnliche, so wie er halt zur damaligen Zeit war, durchaus schon als gewisses Abbild, als Mikrokosmos des Makrokosmos, aber halt noch sehr wenig verstofflicht, aber die Formkräfte sind da, es sind die Lebenskräfte drinnen, also das Ätherische, es ist das Australische drinnen, es ist ein sehr starkes australisches Empfinden, das drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bewusstsein ist allerdings noch sehr, sehr traumhaft, aber es ist da, und es zündet der Ich-Funke. Es zündet der Ich-Funke. Ja, im Grunde, es ist ein Bild, aber es ist ein Bild, dass das richtig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wie geht denn das in der Genesis, erstes, zweites Kapitel, wie geht denn das vor sich? Im ersten Kapitel, am Ende des ersten Kapitels ist der Mensch geschaffen, da ist noch nicht vom Adam die Rede, der Mensch ist geschaffen. Und es geht eigentlich gar nicht hervor, wie der denn jetzt ausschaut, das wird gar nicht näher besprochen. Er ist in Wahrheit zu dem Zeitpunkt ein reines Wärmewesen, so wie es am Saturn war, nur ist jetzt schon dabei, in dem Wärmeleib, den der Mensch hat zu dem Zeitpunkt, also Hyperboreische Zeit, wo sich Erde und Sonne getrennt haben, ein Wärmeleib, ein Wärmekörper eigentlich, der da ist, also im Umkreis, dort wo die Mondenbahn sich bewegt, beziehungsweise also noch früher ist es ja mit der Sonne gemeinsam, aber Hyperboreische Zeit trennt sich das eben, also dann ist der Zustand so, dass zuletzt in der Mondensphäre im äußersten Bereich sind Wärmeströmungen, zunächst einmal sogar ätherische Wärme, das heißt, die würde man äußerlich nicht messen können heute, dann geht es aber in äußere Wärmegebilde auch hinein, das ist der Zustand, in dem der Mensch ist, nachdem sich Erde und Sonne voneinander getrennt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am sechsten Schöpfungstag ist das vollendet und nur da drinnen ist auch Leben, also Ätherisches, es ist ja sogar ätherische Wärme sowieso, die ist sowieso dabei, aber eben auch höhere Ätherkräfte wirken drinnen, also einen Ätherleib hat es bereits und es hat einen Seelenleib, einen Astralleib, da kommt also alles das heraus, was der Mensch schon auf der vorhergehenden kosmischen Inkarnation auf dem alten Mond sich entwickelt hat, dort hat der Mensch den Astralleib bekommen, ja der Mensch, eigentlich die Vorbereitung für den Menschen, weil sein Ich gab es ja auf dem alten Mond noch nicht und auf der alten Sonne schon gar nicht und auf dem alten Saturn überhaupt nicht, allerdings im göttlichen Schöpfungsplan, wenn man so will, ist längst der Wille drinnen, dieses Menschen-Ich, das dann eben in der Folge ein freies Ich werden soll, zu schaffen, aber es ist halt auf die ersten drei Zuständen einfach noch gar nicht da, außer als höchster Impuls in der Gottheit irgendwo drinnen. Zünden tut das Ganze erst, indem der Christus wirkt durch die Gemeinschaft der Elohim, in der Folge der sieben beziehungsweise sechs Schöpfungstage, wir haben sechsten Schöpfungstag, wird dieses Ich, na ja zumindest vorbereitet, indem die Elohim durch den Impuls des Christus etwas von ihrer Ich-Kraft hin opfern. Das ist, wie soll man sich das vorstellen, also die sieben Elohim sind sehr unterschiedlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum ist es so wichtig, dass eigentlich im Original der Bibel auch wirklich steht die Elohim, also Mehrzahl. Elohim ist ja Mehrzahl, sonst müsste man Eli oder Elo sagen, also es wäre eigentlich Einzahl einer. Elohim, Him ist immer im Hebräischen die Mehrzahl, also das ist nicht so ganz direkt offensichtlich ausgesprochen, dass es sieben sind, es sind aber sieben und diese sieben haben auch siebendienstbare Geister, wenn man so will, nämlich sieben Urengel, das sind die sieben Schöpfungstage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Urengel sind Zeitgeister, spielen heute auch eine Rolle, indem sie bestimmte Zeitepochen beeinflussen. Das sind jetzt die Urengel, die haben auch was zu tun, die haben was zu tun damit, dass sie insbesondere die Kulturepochen hängen, also stark mit den Zeitgeistern auch zusammen. Und innerhalb dessen gibt es noch nicht die kürzeren Perioden, dass noch die Erzengel was zu tun haben drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich spielen die auch schon dann im Schöpfungsgeschehen von Anfang an eine Rolle, die sind ja schon da, aber sie haben noch nicht ihre Hauptaufgaben bekommen. Aber wir haben also in der Genesis sieben Elohim und sieben Urengel, das sind die Schöpfungstage. Das heißt, nicht einfach ein Zeitraum, so wie wir es denken, sondern es sind Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind Wesen und die sind sozusagen die Ausführungsorgane der sieben Elohim. Und durch die sieben Elohim wirkt aber noch der Christus mit. Ohne ihn hätten sie das Werk nicht schaffen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also erstens einmal nur, dass alle sieben versammelt sind, dadurch geht das. Einer der Elohim alleine hätte das nicht machen können, auch nicht der höchste, der führende Elohim, der dann später Yahweh-Elohim genannt wird, der was ganz Bemerkenswertes schafft, weil er seine weitere Entwicklung ja nicht auf der Sonne dann später durchmacht, sondern sich mit dem Mond verbindet. Er hat was damit zu tun, also dass der Mond, dass die verhärteten Kräfte des Mondes sich trennen können von der Erde und er jetzt mit dieser Mondensphäre sich verbindet, dort seinen Wohnsitz sozusagen nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu gehört eine gewaltige geistige Kraft, damit wird deutlich, dass er also über den anderen sechs Elohim in Wahrheit steht, aber auch dadurch in einen Gegensatz zu ihnen kommt. Also da gibt es durchaus ein gewisses Spannungsverhältnis drin. Das ist gar nichts Ungesundes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch zwischen den höheren Hierarchien und auch zwischen den Menschen wohlgesonnenen Hierarchien kann es durchaus Spannungsverhältnisse geben. Also auch dort läuft nicht immer alles erweibungslos, weil wenn alles erweibungslos laufen würde, würde es überhaupt kein Fortschritt geben in Wahrheit. Nur ist es so, dass das wirklich von der Gottheit auch so gelenkt wird in einer gewissen Weise, dass da de facto Gegensätze entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil trotzdem auch Yahweh, Elohim hat nicht die Freiheit, die der Mensch hat. Er hat sie nur indirekt dadurch, dass sich der Christus durch ihn spiegelt, könnte man sagen. Und das Spiegeln ist eben im geistigen Bereich auch nicht so wie bei unseren Spiegeln, die man im Badezimmer oder im Vorzimmer oder wo hängen haben, dass das Passiv einfach ein Bild zurückwirft, sondern indem sich der Christus durch den Yahweh, Elohim spiegelt, passiert etwas auch mit dem Yahweh, Elohim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, es ist nicht einfach nur ein Bild des Christus, sondern es bewirkt etwas in dem Yahweh, Elohim. Und da kommen wir im Übrigen auch an einen ganz wichtigen Punkt, an dem man nämlich auch erkennen kann, wie die Menschen, also die zu Christi Lebzeiten, also auf Erden, die sich mit den geistigen Dingen beschäftigt haben, also die Evangelisten, ein Johannes, aber auch andere, dass die sehr wohl da tiefer hineingeschaut haben, weil das ist auch die Zeit, also Erdenleben des Christus und vor allem so die nächsten zwei Jahrhunderte danach, lebt ja, habe ich in früheren Vorträgen ein paar Mal schon erwähnt, ist ganz interessant, dass das Mysterienwesen, das eigentlich schon komplett am Absterben war, also die ägyptischen Mysterien waren im Grunde schon am Ende, auch die griechischen Mysterien waren am Ende und bei den Römern, da wollen wir gar nicht davon reden, weil gerade in der Zeit, also Erdenleben des Christus und dann danach, ist ja eigentlich ein Verfall da bei dem römischen Reich, also was gerade die führende Elite dort ausmacht, also gerade die römischen Kaiser, die wirklich mit Verantwortung gehandelt haben, das waren wenige, also da ist ein starker Verfall gekommen und der größte Verfall dann auch bei den Mysterien, also die schlimmsten Kaiser waren dann die, die sich, wie Rudolf Steiner das manchmal ausdrückt, mit dem Schwert erkämpft haben sozusagen, die Einweihung, die also die Priester gezwungen haben, dass sie die Einweihung durchmachen in den Mysterien, ohne aber dafür nur annähernd geistig reif zu sein. Trotzdem ging das in der damaligen Zeit, dass man also Kräfte wecken konnte, nur die charakterlichen Mängel, die die Menschen mitgebracht haben, haben bewirkt, dass das Ganze sich in sehr schwarzmagischen Bereichen einwendet und dadurch kamen dann also die ganzen grauslichen Cäsaren zustande, von denen die Geschichte ja berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verrückte irgendwo waren im wahrsten Sinne des Wortes verrückt, also die im Geistigen verrückt waren, das heißt verrückt waren, indem sie in die Dienste der Widersacher getreten sind. Das waren also so große Attacken. Es ist auch nicht zufällig, dass das im Anschluss an das Mysterium von Golgotha passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da passiert einerseits das, Mysterien fangen wieder in einer gewissen Weise zu leben an, werden aber teilweise dann total ins Schlechte verzerrt oder driften ab in etwas Luziferisches teilweise hinein und dazwischendurch gibt es Gute auch, aber die Kirche kämpft dann mit denen wieder, weil es ist die Zeit der Gnosis und die Gnosis, also auch so gerade jetzt etwa zwei Jahrhunderte nach dem Erdenleben des Christus, blüht die Gnosis ganz stark auf. Da gibt es x Strömungen und nur man sieht auch, dass eine gewisse Berechtigung auch drinnen ist, dass die Kirche oder die frühen Kirchenschriftsteller oder so oder Gelehrten dagegen gekämpft haben, weil sie gesehen haben, dass da halt auch viel Luziferisches Verzerrtes hineinkommt. Also was aufgeblüht ist, ist bei vielen noch wirklich große hellsichtige Wahrnehmungen, also in den gnostischen Schriften ist da sehr viel drinnen durchaus, aber es ist nicht immer ganz, nicht alles ganz hasenrein, das muss man dazu sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind große Wahrheiten drinnen, aber auch Sachen, wo es daneben geht und wo dann Verwechslungen, Vermischungen hineingekommen sind. Also viele Gnostiker haben eben den Welten-Schöpfer eigentlich oder den Welten-Baumeister den Demiurgen als das Böseste überhaupt angesehen. Ja, weil dadurch fällt der Mensch in die materielle Welt hinunter, wird abgeschnitten vom Geistigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist was Richtiges dran, aber auch was Unrichtiges dran. Und damit kam dann sehr, sehr stark das Hinein, der Jahwe-Elohim, das ist ja auch letztlich der Welten- Baumeister unseres Systems, der ist auch ganz negative Kraft zum Beispiel darin. Also da gab es dann ganz starke Auseinandersetzungen darin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ist denn das überhaupt? Wobei die verschiedensten Namen dann verwendet werden, viele Gnostiker haben den Demiurgen dann Yaldabaut genannt und Dinge. Also das ist so das Böseste, was es gibt. Na was ist es? Der Ahrimann war es drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sehen also dann nur das negative Gegenbild und sehen die lichte Seite, sehen es nicht. Aber dadurch ist vielfach dann auch der Jahwe wieder in Verruf geerwartet. Also bis heute hält sich das nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das, was die Gnostiker als negatives Bild, als diesen Yaldabaut oder wie auch immer genannt haben, als diesen negativen Demiurgen, der schuld ist, dass da die materielle Welt entsteht und der Mensch damit aus dem Geistigen eigentlich herausgerissen wird. Na wer ist das? Rudolf Steiner sagt einmal, das ist niemand anderes als der junge Ahrimann. Der junge Ahrimann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das hat er, ich habe es heute noch einmal nachgeschlagen, das erwähnt er in den Gesprächen beim landwirtschaftlichen Kurs mit der Gräfin Kaiserling. Johanna, Gräfin von Kaiserling. Mit der hat er ja viele Gespräche geführt, die war auch hellsichtig, irgendwie hat es viele Fragen gestellt, dem Rudolf Steiner und eben auch diesbezüglich, wie das eben mit dem Demiurgen und so ist und so weiter und wie das mit dem Jahwe zusammenhängt und da sagt dann der Rudolf Steiner nach den Aufzeichnungen von der Gräfin Kaiserling, na ja, das ist nichts anderes als der junge Ahrimann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ist es auch, ist es auch, genau das ist es auch. Eben als die Erden-Mondentrennung passiert, passiert zwar einerseits die Läuterung der Erde, dass die am meisten verhärteten Kräfte hinausgehen, aber der Ahrimann geht kräftig mit und zieht einmal in die Erde, in die Tiefe der Erde eigentlich ein und fängt von dort an zu wirken. Es sind zwar, und es sind ja auch in weitem Mondenkräfte in der Erde geblieben, es sind ja nicht alle weg, es ist nur ein größerer Teil ist weggegangen, indem also dieser Mondenklumpen da sozusagen außen gebildet wurde, ohne ihn schlecht machen zu wollen, es sind viele positive Geister eben auch mit dem Mond verbunden, eben Jahwe Elohim zum Beispiel, der sich damit verbunden hat, aber auch andere positive Kräfte, also in gewisser Weise ist es eigentlich eine Opfertat und auch eine Kraftleistung, dass sich dort Wesenheiten mit dem Mond oder mit der Mondensphäre jetzt verbunden haben, die aber diese verhärteten Kräfte gesammelt haben, damit sich der Mensch auf der Erde entwickeln kann, die aber dadurch auch jetzt kräftiger werden, weil sie mit diesen starken Widersacherkräften fertig werden müssen, die auch in der Verhärtung des Mondes drin liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der andere Teil ist eben der, der jetzt in der Erde ist, das sind eben jetzt namentlich die arimanischen Kräfte, die Verhärteten, und die sich langsam immer mehr dann herausarbeiten und halt versuchen dann mit der Zeit nach den Menschen zu greifen. Und das ist das, was die Gnostiker in Wahrheit gemerkt haben, dass da eine Wesenheit ist, die die Erde immer mehr ins Materielle hineinführt und es noch mehr getan hätte, wenn der Mond nicht herausgelöst worden wäre, dann wäre die Erde noch viel früher verhärtet, die wird irgendwann einmal auch verhärten, weil die Kräfte sind halt einfach da und da drinnen wirken also die arimanischen Kräfte ganz, ganz stark. Am Anfang ist es halt noch der junge Ariman, jetzt ist er schon ein bisschen älter und reifer geworden, sagen wir so, und arbeitet mit uns stärker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er beginnt sehr stark dann zu arbeiten in der atlantischen Zeit. Wir haben polarische Zeit, das war die erste, alles noch zusammengerührt, dann in der hyperporäischen Zeit, Trennung, Sonne, Erde, dann lemurische Zeit, Sündenfall, Mond wird herausgeschleudert, um die ärgste Verhärtung und den ärgsten Angriff abzuwenden, aber Ursache für den Sündenfall ist zunächst der Luzifer, der ganz mit der großen Mondensphäre verbunden ist, also man muss sich daher denken, der Zeitraum, wo der Mensch noch im Paradies lebt, also in den feinsten Außenbezirken dieser Erden- Mondenwelt, die noch eines bildet, dort lebt, aber dort schleicht sich der Luzifer herein und der wirkt zwar jetzt nicht direkt verhärtend, aber er heizt die Begierden des Menschen an, die Selbstsucht vor allem. Um ist ja auch nicht ganz negativ, weil damit wird das Ego, das wir brauchen auf der Erde, fängt an sich zu bilden, wird gebildet durch den luziferischen Einfluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann passiert durch den luziferischen Einfluss das, dass der Mensch ja auch seine Erkenntnisfähigkeit bekommt. Ist ja auch ganz wichtig. Also was ja dann bis hinein geht in das, ihr wisst ja, in der Bibel wird das immer geschrieben, und Adam erkannte sein Weib und sie gebar dann den Kain und den Abel und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennen hat also was damit zu tun, dass Lebenskräfte in Erkenntniskräfte umgewandelt werden, aber zunächst eben so, dass sie ja abgetötet werden, beziehungsweise eben in den Dienst des Egoismus gestellt werden. Das fängt beim Sündenfeuer an, da ist der Luzifer schuld dran. Später kommt dann natürlich auch noch der Avemann dazu, aber die Entwicklung, dass wir überhaupt erkenntnisfähige Menschen sind und wie heißt es so schön, dass sie erkennen, sie werden sein wie Gott und das Gute und das Böse erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja schon ein ganz genialer Trick im Übrigen vom Luzifer. Wir werden sein wie Gott und das Gute und das Böse erkennen. Das Gute und das Böse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eigentlich sollte man die Mitte finden. Bis heute wirkt nur der Ausspruch sozusagen vom Luzifer, von der Schlange in Wahrheit also in uns mit, dass wir immer klassifizieren Gut oder Böse, Schwarz oder Weiß. Nicht sehen die Mitte, die notwendig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ich in der Mitte, das die Waage hält zwischen eben luziferischen oder avemannischen Kräften. Der Luzifer kennt das, der weiß das, das ist meine, aber da gibt es den Avemann, gibt es halt auch. Also das wird es erkennen und werdet aber nicht das christliche Prinzip finden, dass die Waage hält zwischen beiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis heute wirkt es. Wenn irgendwas in der Welt passiert, ist es sofort Gut oder Böse. Das ist Gut, das ist Böse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wird aber eigentlich schon die Ich-Verantwortung, die wir aus der Freiheit haben und aus der Freiheit gestaltend zu wirken, tritt schon in den Hintergrund dadurch. Wir sagen, das ist Gut, das ist Böse. Das sage nicht ich, das sagt die Welt oder sonst wer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieber Gott sagt es oder die geistige Welt oder wurscht wer auch immer es sagt, aber nicht ich schaffe das Gleichgewicht zwischen beiden Kräften. Und das kann ich sicher nicht schaffen, wenn man sagt, das ist nur die böse Seite und da ist die Gute. Dann gehen wir einen ganz einseitigen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es liegt eben immer daran, das Gleichgewicht zu finden. Und darum, gerade wie in der Menschheitsentwicklung, deswegen, wir brauchen die luziferischen, wir brauchen die alemannischen Kräfte. Das heißt, aus sich selbst heraus sind die weder Gut noch Böse, sie haben eine ganz bestimmte Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eigentlich eine Aufgabe, die uns helfen soll, dass wir da das Gleichgewicht finden. Und zwar ganz individuell finden, nicht noch ein Schema, Gut, Böse, Gut, Böse. Sondern individuell es austarieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das macht so schwer. Und das heißt, man kann 100.000 Bücher mit Moralregeln schreiben. Ich meine, es gibt mit Recht die 10 Gebote oder so, da stehen gewisse Grundlinien drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber im Endeffekt geht es darum, in jeder Situation individuell das Gleichgewicht zu finden. Und es geht ums Gleichgewicht und nicht um wen zu verteufeln. Und das geht es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das werden wir lernen müssen. Aber jedenfalls Sündenfall, und jetzt ist die Zeit schon wieder ein bisschen fortgeschritten, also werden wir uns langsam einbremsen. Wir stehen also jetzt in der lemurischen Zeit, benannt nach den Lemuren, weil man gedacht hat, damals dort gab es eine Landbrücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das haben die Biologen halt gefunden. Wahrscheinlich hat das Ganze anders ausgesehen. Aber jedenfalls Lemurien, die lemurische Zeit ist danach benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wäre wieder einmal ein eigenes Thema. Wie kann man das zusammenschauen mit dem, was uns die äußere Wissenschaft zeigt und die Geologie zeigt und so weiter. Wäre alles ganz spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, werden wir sehen, wo uns das hinführt. Dann haben wir wahrscheinlich irgendwann die 500. Folge oder keine Ahnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange wir atmen und hier auf Erden leben, gehen wir ja weiter tun. Schauen wir, wo uns das hinführt. Ja, ich würde sagen, machen wir damit heute Schluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stehen also jetzt in der lemurischen Zeit drinnen und haben ein bisschen einen Blick auf das Atlantische noch gehabt. Dass dort zu dem luziferischen Impuls, der nach wie vor natürlich stark wirkt, immer stärker wird nach der arimanischen Einfluss. Zugleich aber auch wirkt, dass wir nicht nur in physischer, sondern immer mehr in physisch-stofflicher Form da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar hat der Mensch in der lemurischen Zeit die Erde schon betreten, aber weit entfernt davon, in der Gestalt zu sein. Im Gegenteil, was passiert, ist, dass er alles Mögliche aus sich heraus setzt. Das sind sozusagen die ersten Versuche, könnte man sagen, Mensch zu werden, die aber nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es Mensch wird und das wird in Form der Tiere, der Pflanzen, sogar der Mineralien herausgesetzt. Und damit wird die ganze Erde gebildet. Ein Bild eigentlich in Wahrheit des Läuterungsvorgangs des Menschen, was er alles in sich noch nicht bewältigen kann, wird einmal herausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wartet aber als Aufgabe irgendwann von uns. Letztlich wieder vergeistigt zu werden, weil sonst liefe es Gefahr, ein Raub der Widersacher zu werden. Das sind alles Dinge, die gefährdet sind, dass die Widersacher sich das in ihr Reich hinüberholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das heißt, es wird unsere Aufgabe sein, das mitzunehmen. Aber jedenfalls in der lemurischen Zeit habe ich ja schon oft gesagt, als die ersten Kristalle sich bilden, als die Erde so fest wird, dass etwas zu kristallisieren beginnt, und da aber jetzt gegenüber dem vorhergehenden großen kosmischen Entwicklungszustand, dem alten Mond, dem jetzt etwas Neues hineinkommt, dass diese Kristallgestalten entstehen. Die gab es auf dem alten Mond nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da war alles, wie sagt Rudolf Steiner manchmal, wie Kochsalat. Sehr anschauliches Bild. So etwas ein bisschen weichglatschiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und selbst unser heutiger Kochsalat enthält auch Kristallisiertes in sich. Es ist wirklich der Mondenkochsalat, um den es geht. Aber auf der Erde kommt ein ganz neues Gestaltungsprinzip hinein, das Kristallisationsprinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überhaupt in die Weltentwicklung kommt es hinein. Auf der alten Sonne gab es das sowieso nicht und auf dem alten Saturn schon gar nicht. Ist aber die Voraussetzung dafür, dass der Mensch sein freies Ich entwickeln kann dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss er? Müssen diese Kristallformen entstehen? Muss im Geistigen auch ein physischer Leib zuerst entstehen, der diese kristallbildenden Formen im Geistigen einmal hier drinnen hat? Auf der Erde fangen sie halt dann an zu verstofflichen auch noch. Aber die Kräfte, das habe ich immer wieder gesagt, die Menschliche Ichkraft hat was zu tun mit diesen Kristallisationskräften. Das sind im Grunde die gleichen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit baut sich der Mensch seine individuelle Gestalt. In der Zukunft einmal. Dann, wenn wir am Vulkanzustand sein werden und sogar unseren physischen Leib vollkommen vergeistigt haben, was so viel heißt, wir haben ihn selbst geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber als nichtstofflichen physischen Leib dann. Aber diese ganze geistige Struktur, die dem Kristall inne wohnt, die wird dann in vergeistigter Form drinnen sein. Schwer vorstellbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere äußeren Kristalle mit ihrer ganzen Geometrie sind auch nur ein Abbild davon, was da wirklich dahinter steht. Aber es geht darum, dass da wirklich eine Formgestalt entsteht, die unserem Ich entspricht. Ganz unserem Ich entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die trotzdem lebendig in sich beweglich ist. Über das haben wir auch schon ein paar Mal gesprochen. Dass selbst unsere äußeren Kristalle eine gewisse innere Beweglichkeit brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst zersplittern sie sofort in 100.000 Stücke. Selbst in den stofflich gewordenen Kristallen ist eine Spur dieser Beweglichkeit noch drinnen. Und was wir aus unserem Auferstehungsleib einmal machen, was wir daraus machen werden, das wird noch was ganz anderes Bewegliches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Lebendiges sein. Darum mein Bild dafür der lebendige Kristall. Die geradezu mathematisch-geometrische Gesetzmäßigkeit, der Regelmäßigkeit, die drinnen ist, aber zugleich die lebendige Beweglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei, wie gesagt, auch unsere äußere Geometrie ist auch nur ein Bild für das Ganze. Man darf sich jetzt nicht vorstellen, wir werden jetzt auf dem Vulkanzustand so wie ein Kristall ausschauen, wie man es heute kennt. Auch wenn ich den Stoff weglasse, aber genauso.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es ist nur ein Bild für die Gesetzmäßigkeit, die dahinter steht. Für die Regelmäßigkeit, für die Ordnung, die drinnen ist, die aber trotzdem lebendig ist. Das ist im Übrigen so, wenn man Mathematik oder Geometrie mit dem Beschäftigen, dann arbeitet man mit den Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat was mit dem Ich zu tun, wie sich sein Ich seine individuelle Formgestalt bildet. Dann werden wir schauen, ob die Zeit einmal kommt, wo man Mathematik auch so wirklich verstehen wird, ganz konkret. Ich meine, jetzt gebrauchen wir sie sehr viel, um unsere Technik zu schaffen, unsere Äußeres zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll ja sein, sonst könnte man gar nicht da sitzen, wenn wir die Technik nicht hätten. Also sind wir dankbar, es ist gut, und es ist ein großer Lernprozess für die Menschheit, aber wir werden noch ganz anderes damit tun. Wir werden uns unsere eigene Geistgestalt ganz bewusst bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie so bauen, dass sie auch im harmonischen Zusammenwirken mit dem ganzen Kosmos steht. Und zugleich unserem individuellen Ich entspricht. Das ist nämlich die Krux, was ganz individuell ist zu bauen, was trotzdem aber mit dem ganzen Rest der Welt in Einklang steht, in fruchtbarem Zusammenwirken steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Perspektive. Gut, meine Lieben, ich lese euch zum Abschluss noch einmal den Wochenspruch, der zeigt uns ja eh ein bisschen, wo es hingeht. Das ist der 21.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle fruchtend fremde Macht, sich stärkend mir mich selbst verleihend. Den Keim empfinde ich reifend, und Ahnung lichtvoll Weben im Innern, an der Selbstheit macht. Da kommt die geistige Kraft, aber wir müssen sie uns zu eigen machen im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Frucht zum Blühen zu bringen, den Keim zum Erreifen zu bringen, dass also die Früchte wirklich erreifen. Der Same ist in uns gelegt, aber ob was daraus wird oder nicht, liegt an uns. Wir müssen in unserer Seele den, ich sage jetzt bewusst in unserer Seele, den Boden schaffen, dass dieser Keim gedeihen kann und erreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, lassen wir es gut sein damit für heute. Ich danke euch fürs Dabeisein, bis zum nächsten Mal. Vielen Dank euch, die im Livestream dabei seid, habt bitte alle Geduld mit mir ein bisschen, dass wir durch so viele Zyklen durchgehen, aber sie kehren zum Verständnis der Apokalypse, meinem Empfinden nach, wirklich dazu.&lt;br /&gt;
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Bis zum nächsten Mal. Vielen Dank Wolfgang. Gerne.&lt;br /&gt;
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Gute Nacht euch alle. Gute Nacht, euch auch. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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		<author><name>SaKe</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 222. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2024-09-04T17:38:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: &lt;/p&gt;
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[[Datei:222.apo.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Y8T9zHaTz38|thumb|Link zum  [https://www.youtube.com/watch?v=Y8T9zHaTz38 Video] oder  [https://www.dropbox.com/scl/fi/mi1b62r0s0wfdrtpxqaze/222.-Folge-Die-Apokalypse-des-Johannes-Dr.-Wolfgang-Peter-Anthroposophie-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=d9y3snkyqk1hhoymbif0udyhg&amp;amp;st=v06g1wau&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rohtranskription des 222. Vortrages ==&lt;br /&gt;
+++ dies ist eine Rohtranskription. Wenn du wissen willst, WIE eine fertige Transkription ausschaut, dann schau dir z.B. als Muster die [[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|10. Folge an]]. Melde ich gerne übers [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] bei uns, wenn du bei der Textarbeit [[MitTun bei Anthro.World|MitTun]] möchtest. Wir freuen uns auf dich! +++ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription der 222. Folge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Begrüssung und 15. Wochenspruch  [00:00:40] ====&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zur Folge Zwei Zwei Zwei. 222. Folge der Apokalypse, und dazu der 15. Wochenspruch. Der letzte Wochenspruch, der 14., war ja ganz groß auch mit &amp;quot;Sommer&amp;quot; übertitelt. Sommer ist es immer noch, auch wenn es jetzt vielleicht gar zu regnen beginnt bei uns draußen oder zumindest sich einigewolkt hat. Aber es ist sommerlich heiß und dazu passt der 15. Wochenspruch jetzt auch sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle wie verzaubert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weltenschein des Geistes Weben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat in Sinnesdumpfheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehüllt mein Eigenwesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu schenken mir die Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ohnmächtig sich selbst zu geben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein Ich in seinen Schranken ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Ich in seinen Schranken. Wir sind einmal jetzt sehr hinausgeflogen. Wir sind in diese, ja, Sinnesdumpfheit gekommen, also wir sind ein bisserl weggetreten, bisserl weg von uns. Aber es kommt also gerade auch jetzt die Kraft herein, die zunächst einmal unser Ich in unseren Schranken schafft. Also das bereitet uns ja eigentlich schon wieder irgendwie jetzt für die Herbst- und Winterzeit vor, wo wir dann vor allem einmal auch das Ich in seinen Schranken, in uns einmal erleben, also wirklich unser irdisches Ich sozusagen. Und das ist ja für jede geistige Erkenntnis ja auch wichtig, dass wir beides haben können, also dieses hinausfliegen Können in die geistige Welt, aber auch ganz fest am Boden stehen können und so wirklich im Alltag drinnen stehen zu können. Eigentlich ist das ein wunderschönes Wort, der All-Tag. Für mich ist dort immer der ganze Kosmos drinnen, in Wahrheit, das Ganze All, alles, alles ist drinnen, man merkt es nur nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Apokalypse konkret in unserer Zeit [00:02:47] ====&lt;br /&gt;
Und das ist ja auch so ein bissel mein Anliegen bei den Vorträgen hier, es geht ja nicht nur darum, jetzt in zehn, zwanzig Vorträgen halt den Inhalt der Apokalypse durchzugehen, sondern es kommt, mir zumindest, sehr darauf an, Bezugspunkte zu finden, halt zum all-täglichen Leben, also dort, wo es uns wirklich tagtäglich etwas angeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Apokalypse oder der Hintergrund, der geistige, der da steht, ist nicht irgendwas Fernes, ist nicht irgendwas Abgehobenes, sondern es ist tagtäglich eigentlich da. Wir sind gerade heute in einer Zeit, in der die Apokalypse sehr, sehr aktuell ist. Gar nicht jetzt in einem negativen Sinn, ihr wisst, also Apokalypse wird ja meistens, wenn es irgendwo in der Zeitung steht oder so, denkt man sich: um Gottes Willen, was ist denn schon wieder passiert. Also man denkt sofort an Schrecken, Unglück und weiß Gott, Strafe und was alles über einen hereinbricht, aber es ist nichts anderes als Enthüllung. Apokalypsis heißt nichts anderes als Enthüllung, Offenbarung. Und ich habe es ja eh schon immer wieder gesagt, ganz konkret dann: &#039;&#039;&#039;Apokalypsis Jesu Christi, also Enthüllung des Wesens Jesu Christi und damit zugleich Enthüllung des Wesens des eigenen Ichs&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das - und das ist die zentrale Aufgabe heute, den Durchbruch einmal zu schaffen, neben dem kleinen Alltags-Ich eben auch die größere Dimension des Ichs zu erleben, was wirklich dahintersteckt. Und wo man dann merkt, also unser Alltags-Ich oder überhaupt unser Ego ist ein winziger, ja im Vergleich dazu kümmerlicher Ausschnitt zu dem, was hinter dem Ich steht. Weil das Ich hat Zugang zur gesamten geistigen Welt bis zur höchsten Spitze hinauf im Grunde. Und das lebt aber in unserem Ich auf individuelle Weise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt eigentlich im Grunde nichts, wozu wir keinen Zugang hätten von der geistigen Seite her. Nur, es ist ein weiter Weg, das auch ins Bewusstsein zu heben. Das ist das Problem. Also wir haben dieses Ich, es ist auch tätig, es ist in seiner vollen Kraft durchaus tätig, aber wir kriegen es hier im Erdenleben, wenn wir inkarniert sind auf Erden, noch kaum mit. Wir wissen zwar, ich bin ein Ich, und wir reden auch dauernd vom Ich, Ich ... - viel, viel mehr als früher. Also, weiß ja nicht, wenn wir nur die Literatur nehmen, Romane oder irgendwas in Ich-Form zu schreiben, ist heute was ganz Gewöhnliches. Noch vor - also noch im 19. Jahrhundert oder so war das also absolut unüblich. War eigentlich irgendwie befremdlich sogar. Also dann hat man von sich als dem Autor oder als den - , weiß ich nicht, was zu nennen, aber man hat sich in der dritten Person genannt. Also man ist kaum auf die Idee gekommen, sich als &amp;quot;ich sage dieses&amp;quot; oder&amp;quot; ich habe das erlebt&amp;quot;, sondern &amp;quot;der Autor hat vor Jahren dieses oder jenes erlebt&amp;quot;. Das ist heute eher ungewöhnlich, dass so geschrieben wird. Also, ja, hängt vielleicht auch, im guten Sinne genommen, mit einer heiligen Scheue zusammen, also an dieses Ich heranzutreten, weil es ist eigentlich, wie es Rudolf Steiner ja oft auch nennt, das verhangene Heiligtum in unserem Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, wir sind halt eine ganze Menge, wir sind auch mehr noch als ein Ich, in gewisser Weise, weil wir haben unsere ganzen Leibeshüllen, die uns zunächst einmal verliehen wurden, die uns gegeben wurden, die wir nicht selber gemacht haben. Niemand von uns hat seinen physischen Körper wirklich selber gemacht, aus dem Nichts heraus, denn, weiß ich nicht, nein, mit dem Finger schnippen kann man nicht, wenn man noch keinen Körper hat. Aber geistig geht halt ein Blitz auf und schwupps - steht der Körper da. Nein, das können wir noch lange nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stufenweise Auferstehung des Menschen [00:07:08] ====&lt;br /&gt;
Es wird einmal so weit kommen, dass wir durchaus auch, in ferner Zukunft einmal, etwas Physisches haben werden, was man durchaus &#039;&#039;&#039;als physischen Leib bezeichnen kann, aber was nichts Stoffliches zum Beispiel haben wird. Und der wird ganz unsere individuelle Schöpfung sein&#039;&#039;&#039;. Unsere individuelle Schöpfung sein. Das hängt zusammen mit dem Auferstehungsgedanken, die eigentlich auf Raten erfolgt. Und das ist interessant, mir ist das erst heute, weil ich so wieder die Nase hineingesteckt habe in die Apokalypse, und da ist mir das so richtig entgegengesprungen, dass da im Zusammenhang dann mit der Auferstehung der Toten, also &#039;&#039;&#039;im Zuge des jüngsten Gerichtes&#039;&#039;&#039; oder so, &#039;&#039;&#039;die Rede ist von der ersten Auferstehung.&#039;&#039;&#039; Die erste Auferstehung. Wo von einer ersten Auferstehung die Rede ist, wenn man ein bisschen weiterdenkt, müsste es eigentlich dann, ja, zumindest eine zweite oder weitere geben. Also &#039;&#039;&#039;die Auferstehung im höchsten Sinne ist ein sukzessiver Prozess.&#039;&#039;&#039; Und die Auferstehung wird mit jeder, vor allem mit jeder kosmischen Entwicklungsstufe, durch die wir durchgehen, eine höhere Ebene erreichen, weil fertig ist sie - darüber haben wir auch schon gesprochen - dann, wenn wir das entwickelt haben, was Rudolf Steiner als den Geistesmenschen bezeichnet. &#039;&#039;&#039;Der Geistesmensch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vergeistigte physische Leib&#039;&#039;&#039;. Und vergeistigt heißt aber nicht nur, wir vergeistigen das so, wie er jetzt ist, sondern wir werden ihn überhaupt aus dem Geistigen, aus dem Nichts sozusagen, hervorbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht in der stofflichen Gestalt, weil die wird uns nicht mehr tangieren in weiterer Ferne irgendwann. Ihr wisst, wir haben oft gesprochen darüber, dass selbst jetzt schon während der Erdentwicklung die Zeit der physisch-stofflichen Inkarnationen, dass die relativ bald enden wird, im - wenn man es so im historischen Maßstab sich betrachtet, also fünftes, sechstes, siebentes, achtes Jahrtausend, werden schon etliche Menschen so, also ein größerer Teil der Menschheit, so weit sein, dass sie sich nicht mehr in einem physisch-stofflichen Körper inkarnieren. Sie werden trotzdem einen physischen Körper haben, aber er wird nicht stofflich sein, das heißt, er wird völlig übersinnlicher Natur sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Formen und Dauer der Verkörperung des Menschen und der Naturreiche  [00:09:49] ====&lt;br /&gt;
Wir werden ja dann, also in der Zeit, wenn die Kultur, die Zeit der Kulturepochen zu Ende geht - also wir sind jetzt in der 5. Kulturepoche drinnen und insgesamt gibt es sieben - , dann ist, eine große Veränderung findet dann statt, dann ist eigentlich, also nach der 7. Kulturepoche sollte eigentlich der Zeitraum sein, wo wir uns nicht mehr in solcher irdischer Form, also in irdisch stofflicher Form inkarnieren. Aber es wird sicher Menschen geben, die das bis zu dem Zeitpunkt nicht schaffen, so weit zu sein. Also es wird sicher noch nicht gleich im achten, neunten Jahrtausend die gesamte Menschheit ausgestorben sein, aber trotzdem wird es nicht ewig dauern, sozusagen, bis die Menschheit für die sinnliche Sichtbarkeit verschwunden sein wird auf der Erde. Ich habe das auch letztens schon betont, also dass der Mensch wahrscheinlich das Lebewesen auf Erden ist, das am allerschnellsten seine Entwicklung durchmacht und dann - whhhuit - wieder weg ist, also ausgestorben ist, sozusagen, für den äußeren Anblick. Es gibt zwar dann keinen Menschen mehr, der das sehen könnte, aber dann sind wir als physisch-stoffliches Wesen nicht mehr auf Erden da, da werden Tiere, werden noch sehr, sehr viel länger in physisch-stofflicher Form auf der Erde sein. Und sie werden noch ganz andere Entwicklungsschritte auch durchmachen und wir werden sehr intensiv daran mitarbeiten. Also wie die Evolution im äußeren Sinne weitergeht, wird sehr, sehr stark an uns liegen. Wir arbeiten an dem mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also daher, das, was manchmal, ja, fast verständlicherweise gesagt wird, ja der Mensch ist ja schuld an den ganzen Umweltproblemen und er richtet die Natur zugrunde bis zu einem gewissen Grade, das ist, oberflächlich gesehen stimmt es, wir beschädigen vieles, weil wir eben noch nicht den geistigen Einblick haben, was wirklich dahinter steckt, und wir merken unsere Fehler halt immer erst dann, wenn die Folgen groß genug geworden sind, die Schäden groß genug geworden sind, und wenn sie uns dann zu schmerzen beginnen, dann fangen wir an zu grübeln: aha, das war doch nicht so gescheit. Das ist halt alles ein Teil des Lernprozesses, den wir auch durchmachen. Und natürlich wird dabei in der Natur etwas geschädigt, es geht etwas zugrunde und vieles geht durch unsere Fahrlässigkeit frühzeitig zugrunde, was also natürlich nicht gut ist, aber grundsätzlich liegt es in der Natur immer drinnen, dass Wesenheiten entstehen und wieder vergehen. Nicht nur als Einzelwesen, sondern auch als ganze Art, als ganze Tierart, als ganze Pflanzenart. Es sind also gerade die - das ist ja auffällig, das kann man auch äußerlich zeigen - die einfachsten Tiere, Pflanzen, Pilze, was auch immer es ist, die leben seit Ewigkeiten schon. Also die ersten Kleinlebewesen, die entstanden sind vor weiß Gott wie vielen Millionen Jahren, die gibt es heute noch und die blühen und gedeihen nach wie vor, ist nichts zu sehen, dass die am verschwinden wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je höher etwas entwickelt ist, interessanterweise, desto kürzer wird, auch im Tierreich in Wahrheit - das müsste man einmal wirklich genauer untersuchen: wie lange leben denn, lebt eine Tierart auf Erden, dann wird man mit Sicherheit dazu kommen: je höher entwickelt sie ist in gewisser Weise, umso kürzer ist ihre Lebensspanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Menschen, bei unserem physisch stofflichen Menschengeschlecht ist es - wir brechen also alle Rekorde wahrscheinlich, indem wir die allerkürzeste Erscheinungszeit in physisch stofflicher Form auf Erden haben, und dann sind wir - bwit - verschwunden für den äußeren Anblick. Wir werden dann aber auch schon eine ganz andere Wahrnehmungsperspektive auch haben, wir werden dann nicht mehr gebunden daran sein an die äußere sinnliche Wahrnehmung, sondern wir werden es halt dann von der geistigen Seite wahrnehmen, und dann sehen wir, dass da auch noch ganz anderes dahinter ist. Dann sehen wir auch, dass zum Beispiel ausgestorbene Tierarten, dass die sehr lebendig in höheren Reichen sind, nämlich die Gruppenseele dieser Tierart. Und um die geht es halt vor allem im Tierreich, also die werden auch wirklich aufsteigen zu höheren Wesenheiten. Und zwar zu wirklich ganz individualisierten Wesenheiten. Und die Vorbereitung jetzt dazu ist, dass sie, ja, wie soll ich sagen, sich ausleben in vielleicht Millionen Einzelexemplaren, jedes zur selben Art gehörend, aber doch einzigartig. Man könnte das selbst - wahrscheinlich selbst bei den Regenwürmern ist es so, dass jeder Regenwurm einzigartig ist. Drum braucht man wahrscheinlich schon einen sehr guten Blick, aber das, diese Einzigartigkeit geht ja sogar bis ins Mineralreich hinunter. Das habe ich ja immer wieder schon gesagt: jede Schneeflocke, jeder Schneestern ist in seiner Form einzigartig. Die Gesetzmäßigkeiten sind bei allen gleich, aber wenn man es jetzt genauer, vielleicht unter der Lupe, anschaut oder gar unter dem Mikroskop anschaut, dann sieht man: die genaue Ausprägung ist bei jedem anders. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Inkarnation des Menschen und Kristallkräfte,  [00:15:41] ====&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;Individualisierung ist ein Zug, der durch die Natur durchgeht&#039;&#039;&#039;, lange bevor der Mensch da war. Äußerlich gesehen. In Wahrheit steckt &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; dahinter &#039;&#039;&#039;als treibende Kraft dieser Individualisierung&#039;&#039;&#039;, aber da waren wir lange noch nicht in physisch-stofflicher Form auf Erden. Ich habe es ja erzählt auch, im Grunde: die erste Inkarnation, wo man sprechen kann, dass es der Anfang der Inkarnationen ist, der erste &#039;&#039;&#039;Fußabdruck des Menschen, sind die Kristalle&#039;&#039;&#039;, die entstehen, die Mineralien, die entstehen. Das hat bereits etwas mit uns zu tun und die hätte es nicht gegeben, wenn nicht der Mensch sich inkarniert hätte, wenn nicht der Mensch seine Ich-Kräfte da hineingebracht hat und die &#039;&#039;&#039;kristallbildenden Kräfte sind eben ganz, ganz hohe Kräfte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht umsonst hat man früher vom &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; gesprochen, vom &#039;&#039;&#039;Firmamentum&#039;&#039;&#039;, das ist im Grunde genau dasselbe. Also das ist das, was den Hintergrund bildet, sozusagen, das ist jenseits der Sterne, die wir sehen können. Wo dann später die Interpretation entstanden ist: okay, da sind die Sterne angeklebt, weil sonst täten sie ja runterfallen irgendwie. Das ist aber wirklich dann schon Unverständnis, das entstanden ist. Aber das Wirkliche ist das, dass die kristallbildenden Kräfte kommen von - eigentlich schon: die bilden die Grenze, wo der Kosmos, ja, aus der räumlich-zeitlichen Welt ins Überräumlich-Überzeitliche eingeht. Wo es auch jenseits eben der sinnlichen Wahrnehmbarkeit ist, absolut. Und von dort kommen die kristallbildenden Kräfte und mit denen sind ganz stark verwandt die Ich-Kräfte. Und wir werden uns, wenn wir wirklich diesen &#039;&#039;&#039;Geistesmenschen&#039;&#039;&#039;, also den individualisierten, völlig vergeistigten physischen Leib gebildet haben werden, dann werden - kann man diesen physischen Leib, diesen völlig individualisierten physischen Leib eben am besten als Kristall beschreiben. Allerdings als einen lebendigen Kristall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weltenzustände, &amp;quot;Beginn&amp;quot; mit dem Alten Saturn  [00:18:15] ====&lt;br /&gt;
Das kann man sich jetzt schwer vorstellen. Aber es wird schon so sein, und das ist sehr wichtig für unser Thema, eben Apokalypse des Johannes und &#039;&#039;&#039;Vorausblick eben auf das neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;, auf das Kommende, was ja nichts anderes ist als die nächste Verkörperung unserer Erde, weil eben unsere Welt, mit der wir verbunden sind, eben auch durch wiederholte, nein, Erdenleben kann man nicht sagen, aber durch wiederholte kosmisch-planetarische Leben durchgeht, weil eben &#039;&#039;&#039;Reinkarnation im großen Stil ein kosmisches Grundgesetz&#039;&#039;&#039; ist. So funktioniert die Entwicklung, das heißt, es tritt etwas aus dem höchsten Geistigen, das heißt aus der schöpferischen Quelle, aus dem Nichts, wenn man so will, weil es eben von nichts Geschaffenem abhängig ist, sondern nur aus seiner eigeneren Tätigkeit etwas aus sich heraus setzt, und das ist das Geschaffene dann. Und so, so ists, ist am Anfang entstanden eben unser &#039;&#039;&#039;Alter Saturn&#039;&#039;&#039;, eine reine Wärmewelt, da gabs noch keine Mineralien, nichts Mineralisches, gabs nicht, kein Mineralreich, kein Pflanzenreich, kein Tierreich, es gab eine reine Wärmewelt und &#039;&#039;&#039;diese reine Wärmewelt war im Grunde das Menschenreich&#039;&#039;&#039;. Da war zwar &#039;&#039;&#039;von unserem Ich noch gar keine Rede&#039;&#039;&#039;, aber es wurden die Voraussetzungen geschaffen, dass das Ich sich entwickeln kann irgendwann, es wurde nämlich die Grundlage für den physischen Leib des Menschen geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Saturn war eine reine Wärmewelt, ich habe es letztens besprochen, eine reine Wärmewelt, und dort lebt das Physische drinnen. Und der ganze Alte Saturn war nichts anderes im Grunde als das Menschenreich, was anderes gab es nicht. &#039;&#039;&#039;Keine Tierformen, keine Pflanzenformen, schon gar keine Mineralformen. Alles war Mensch&#039;&#039;&#039;. Also der Alte Saturn war Mensch, im Grunde, aber physischer Mensch, aber im allerdünnstmöglichen Zustand halt, im Wärmezustand. Weil die Wärme steht immer am Übergang vom Physisch-Sinnlichen zum Übersinnlich-Ätherischen, zumindest zur nächsten Ebene. Und da passiert tatsächlich auch ständig ein Übergang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vom wissenschaftlich abstrakten Denken hinauf auf höhere Ebenen  [00:20:57] ====&lt;br /&gt;
Also etwas heute noch so, zumindest für die äußeren Naturwissenschaften, völlig Rätselhaftes: wie könnte Geistiges oder Übersinnliches, sofern es das überhaupt geben sollte, und das glaubt heute eh kein Wissenschaftler mehr oder die wenigsten, aber - na doch, es gibt schon einige, die an zumindest etwas Geistiges glauben, sogar gewisse geistige Erfahrungen haben, und daher wirklich von innen her, auch aus innerer Erfahrung, überzeugt sind, dass es da etwas gibt, aber eine Erklärung, wie das - pffhh - mit dem Physischen, Stofflichen zusammenkommen kann: völlig offen die Frage, völlig offen. Ich meine, viele lehnen dann ab, viele Wissenschaftler, sich mit dem überhaupt zu beschäftigen, mit einem guten Grund, weil sie einfach keine Idee haben, wie man herankommen soll. Und mit der Art des Denkens, wie wir sie jetzt in den Wissenschaften anwenden, großteils, kommt man an das auch nicht heran. Weil da müsste man zumindest schon auf die nächste Ebene kommen, zum imaginativen Denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind heute noch im abstrakten Denken eigentlich drinnen. Und das ist nichts Schlechtes, dass wir es haben, das musste entwickelt werden. Und es ist gut, sich damit auseinanderzusetzen, und eben auch, wenn man die höheren Welten erfahren will, muss man eigentlich das Opfer des Intellekts bringen, davon habe ich auch schon gesprochen. Aber opfern kann man nur das, was man hat. Also wenn wer sagt: ich, oh, ich hab eh keinen Intellekt, da verstehe ich eh nichts davon, also werde ich ja weit leicht tun. Nein, der kommt niemals in ein wirklich modernes, imaginatives Denken hinein, in ein modernes, geistiges Wahrnehmen hinein. Sondern da muss ich eigentlich in Wahrheit den sturen, irdischen Intellekt zu einer gewissen Blüte sogar gebracht haben. Und zwar so weit, dass ich ihn dann sogar in Bewegung bringen kann. Und im - noch in dieser Art des Denkens aber beweglich, lebendig werde, und dann auch über die äußere Logik bis zu einem gewissen Grad hinausschreiten kann, indem ich sehe, dass die Logik eigentlich was - so wie sie heute ist - was Lineares hat. Also von Ursache zu Wirkung, die ist wieder Ursache fürs Nächste und so weiter. Also das kausale Denken und das einbahnige Denken, dann darf ja auch nur eine Folgerung daraus kommen. Also entweder ist rot oder ist schwarz, aber nicht beides gleichzeitig. Aber wo Leben drinnen ist, ist Vielfalt drinnen. Das heißt, es gibt eigentlich unendlich viele solche Strahlen, die alle zu einem irgendwie anderen Ergebnis führen, und alle aber aus derselben Quelle gespeist sind. Das macht den Reichtum unserer Welt aus. Und das haben wir in unserem modernen wissenschaftlichen Denken noch nicht, im Allgemeinen zumindest noch nicht, drinnen, aber es klopft massiv an, dass wir diese Beweglichkeit lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Klarheit des Intellekts, der jetzt verbreitet ist, zu verbinden mit der Beweglichkeit, mit der Lebendigkeit, mit dem - weil in dem Lebendigen drückt sich dann bereits ja noch was Höheres, was Schöpferisches aus, was das formt, das Lebendige. Und mit dem mitdenken zu können, miterleben zu können, es ist zugleich dieses lebendige Denken ein erlebtes Denken. Das heißt, nicht nur: ich denke und bin halt ganz bei dem, über das ich nachdenke, sondern ich erlebe ganz bewusst auch mit: was passiert denn da, wenn ich denke? Also eigentlich: ich muss mir zuschauen können dabei, in Wahrheit. Da fängt das Geheimnis an, nämlich das lebendige Denken zu erleben. Das fängt damit an, dass ich mir selber zuschaue dabei. Das geht am schwierigsten mit dem abstrakten Denken, da ist man ganz beschäftigt damit, dass ich das alles zusammenbringe. Beim lebendigen Denken, wenn ich das in den Fluss bringe, kann ich mir viel leichter zuschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vergleich des lebendigen Denkens mit dem künstlerischem Gestaltungsprozeß  [00:25:40] ====&lt;br /&gt;
Das ist wie bei einem künstlerischen Gestaltungsprozess. Ich meine, für einen Künstler, in Wahrheit: er weiß, wenn etwas gut geworden ist, weiß er es, weil er sich im Tun erlebt hat, in Wahrheit. Ob das jetzt ganz bewusst schon ist oder nicht, aber er spürt es aus dem: ah ja, das stimmt mit der Intention, sozusagen, mit meinem Schöpfungsimpuls, den ich hineingeben wollte, stimmt das überein oder weitgehend überein. Und wenn es nicht ganz hundertprozentig übereinstimmt, nun, dann muss ich es halt vielleicht noch einmal machen eben. Große Künstler machen oft also bestimmte Werke x-, x-mal. Weil sie sehen: da ist noch ein anderes Potenzial drin. Das war gut und richtig, aber es ist eine Einseitigkeit noch, da ist noch mehr drin. Und bis es so hingeht, dass es sich sogar löst eben von der sinnlichen Anschauung, bis zu einem gewissen Grad, und andere Perspektiven eröffnet. Das ist das große Thema im 20. Jahrhundert gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mein, heute ist es schon etwas Selbstverständliches, dass man - die normale Art, wie man mit den Sinnen wahrnimmt, das alleine genügt schon nimmer. Man sieht es anders, so wie man es eigentlich mit dem normalen physischen Sehen, wie wir es haben, nicht sehen würde. Ich meine, nehmt eben einen Picasso oder was her. Das ist nicht nur eine Spinnerei: Ah, der malt das Auge irgendwo hin, wo es gar nicht hingehört, und solche Sachen. Nein, das ist - oder die, eben die Kubisten, das alles. Also, da - eine andere Perspektive kann man gar nicht sehen, der Kubismus entsteht daraus, dass die Perspektive, die wir mühsam zu Beginn der Neuzeit langsam hineinbekommen haben in die Malerei, um dann ganz naturalistisch zu werden - aber kaum ist das fertig, kommt interessanterweise die Erfindung der Fotografie und auf einmal ist das uninteressant. Zumindest für die führenden Künstler. Viele - und es gibt ja heute noch viele, die das meisterhaft können, also den sinnlichen Eindruck wiederzugeben, also fotorealistisch zu malen. Ist ja eine Strömung, durchaus, in der modernen Malerei auch, Fotorealismus, also dass man es malt, dass es von einem Foto gar nicht mehr zu unterscheiden ist. Nur: das eröffnet in gewisser Weise noch keine neuen Perspektiven. Die neue Perspektive entsteht dort, wo es mit dem, was ich mit den Sinnen sehe, gar nicht mehr übereinstimmt. Wo zum Beispiel die Perspektive, die im Mittelalter nicht da war, auf einmal wieder verschwindet, aber auf eine andere Art verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man sieht es so, wie man es sinnlich in Wahrheit nicht sieht. Es ist zwar immer noch mit sinnlichen Farben gemalt, weil sonst kann ich kein Bild malen. Ich meine, ja, es gibt schon welche: der hängt dann die leere Leinwand hin und sagt, voilà, das ist es. Dann ist es halt ganz übersinnlich drinnen, ist vielleicht auch guter Geschäftsschmäh. Nein, solche Sachen sind ja, sind ja durchaus in die Welt gesetzt worden, ganz bewusst. Und manche waren vif genug also, dieses Nichts, was sie eigentlich machen, teuer zu verkaufen. Und sind angesehene Künstler auch. Ich meine, sie haben schon vorher gezeigt, dass sie auch das handwerkliche Können haben, auch anders malen zu können. Aber es ist der Wunsch da, über das hinauszugehen. Also das ist überall ja anklopfen ans Übersinnliche, eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Übersinnliche kriegt man halt durch das lebendige, imaginative Denken. Da muss das Denken so lebendig werden, dass es so, so - wie soll ich sagen - so kraftvoll, so intensiv wird, wie es sonst, wir es nur jetzt durch die Sinneswahrnehmung erleben. Und das ist schwer, also selbst wenn man einen geistigen Schulungsweg geht, also - pfh - das jetzt gleich mit solcher Intensität vor dem geistigen Auge zu haben, dass es vergleichbar wäre an Intensität der sinnlichen Wahrnehmung, wenn wir wirklich hinschauen, na, das dauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das - braucht man vielleicht also mehrere Inkarnationen dazu, dass das auf neue Art herauskommt. Ich meine, relativ leicht tun sich noch Menschen, die es auf alte Art haben, wo es also wie eine Vision aufsteigt. Das heißt also, ohne dass ich bewusst etwas dazu tue. Und das ist gerade heute unser Problem, also dass wir lernen müssen, wenn wir die geistige Welt auf neue Art sehen wollen, dass das eine unheimliche Steigerung des Bewusstseins braucht. Es ist alles eigentlich da. Wir können es, nur wir kriegen es nicht mit. Und da wir es nicht mitkriegen, finden wir uns auch nicht zurecht. Also wenn wir - das ist paradox eigentlich! Wir alle haben zwar verloren, die meisten von uns zumindest, das alte Hellsehen, das von selber durchbricht - und das ist auch letztlich höchst notwendig, weil das neue, das wirklich also dann eben mit voller Gedankenklarheit da ist, dazu muss das alte verschwinden. Wobei eben Rudolf Steiner auch deutlich sagt, an gewisse Sachen kommen wir mit dem neuen noch gar nicht heran, also es wird eine Übergangszeit, eine längere Übergangszeit geben müssen, wo alte Kräfte trotzdem noch von einzelnen Menschen oder Menschengruppen bewahrt werden. Aber trotzdem: der neue Weg ist der, wo man aus eigener Kraft heraus bildschaffend tätig wird. Bild schaffend. Aber eben auch die Farben, die Formen darf man sich halt dann nicht mehr sinnlich so wirklich vorstellen, sondern dann kommt man zu dem, was wirklich dahinter steckt auf höherer Ebene. Also von dem unsere sinnlichen Farben und Formen eben auch nur ein Abglanz sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Es braucht wirkliche Berührung mit der geistigen Welt, um die Apokalypse zu verstehen  [00:32:17] ====&lt;br /&gt;
Und daher gehe ich scheinbar oft auch so weg halt jetzt von der unmittelbaren Besprechung des Textes der Apokalypse, um diese Hintergründe aufzudecken. Weil, wir werden überhaupt nichts verstehen von dem Neuen Jerusalem - und wir stehen ja jetzt in unseren Vorträgen relativ kurz davor - wir werden nichts verstehen, wenn wir nicht ein Verständnis für diese Art des Sehens bekommen. Weil man kann diese Dinge eben in Wahrheit mit dem äußeren Verstand nur sehr schwer erfassen. Das, was Rudolf Steiner geschrieben hat, ist schon etwas leichter zu erfassen (aber auch nicht ganz leicht). Weil er es eben in einer sehr gedankenklaren Sprache verfasst hat und zwar wirklich, wie sie halt unserem Intellekt auch heute entspricht. Aber dort, wo es gerade interessant wird, geht er ja auch, das sieht man, in die Übersetzung, in etwas sehr Bildhaftes hinein. Und das ist ja auch letztlich etwas, was wir in der Imagination machen müssen, also selber einmal bildschaffend zu werden, dass der Meditationsinhalt für uns irgendwann einmal so präsent wird, als hätten wir ihn sinnlich vor Augen sozusagen. Übersinnlich vor Augen in Wahrheit. Aber das muss mindestens diese Intensität haben. Weil selbst unsere Sinneswahrnehmung, die sich uns so aufdrängt und so massiv ist, ist noch schwach gegenüber dem, was in der geistigen Welt an Kraft da ist. Und wenn wir das - einsteigen in dieses imaginativ lebendige Denken hinein, dann wird einmal darin etwas so stark auftauchen, was noch die Intensität der sinnlichen Wahrnehmung, der Sinnlichkeit überhaupt, übertreffen wird. Nur, wir werden es voll und ganz beherrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wie sich das Bild gestaltet, wird - da steckt unsere bildschaffende Kraft drinnen. Wir bilden dann nichts Äußeres ab, sondern wir - wie soll ich sagen? - verbinden uns mit den seelischen, mit den geistigen Kräften, die um uns sind, zum Beispiel, und wir sind geistig stark genug, um diese Kräfte zu bemeistern, sozusagen. Und sie zu benutzen, um das Bild zu schaffen. Aber dazu müssen wir sie uns zu eigen machen, in Wahrheit. Also wirklich ergreifen. Und dann sind es zugleich wir, aber zugleich auch die geistigen Wesen, die wir ergreifen, die tätig sind in dem Ganzen drinnen. Das ist so schwer vorstellbar. Also wir verbinden uns sozusagen mit den geistigen Wesenheiten, die wir abbilden. Und die - es ist dann da kein Unterschied, also weil, selbst wenn es jetzt nur, unter Anführungszeichen, um die Stufe der Imagination geht - das ist die erste übersinnliche Erkenntnisstufe - , aber damit wir überhaupt dorthin kommen, steckt vor allem einmal auch Intuition dahinter. Intuition ist in Wahrheit der erste Punkt, wo wir die Berührung haben mit der geistigen Welt. Das ist ein Willensakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stoßen mit unserem Willen mit dem Willen der anderen geistigen Wesen um uns herum zusammen. Nur, das kriegen wir meistens gar nicht mit. Oder wenn, dann - wenn wir schon ein bisschen wacher sind, spüren wir: ach, da bin ich jetzt von einem geistigen Wesen berührt worden. Oder vielleicht sogar umgekehrt: ein geistiges Wesen fühlte mich, berührte mich, nahm mich wahr dadurch. Es ist eigentlich wirklich wie ein betastet worden Sein. Wirklich wie ein - die Empfindung ist ähnlich. Weil, es ist nicht gleich Bild oder sowas, sondern es ist wie: da war was. Es ist so, fast, wie wenn man einen Schubs bekommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erlebnis der Berührung durch ein geistiges Wesen  [00:36:58] ====&lt;br /&gt;
Und das ist sehr intensiv, also es kann einen so ganz plötzlich wie ein Schlag treffen, nur man weiß noch gar nicht, was es ist. Also gerade, wenn wir auf dem Weg sind, das moderne Hellsehen, das heißt, das lebendige, imaginative Schauen, bei dem wir voll selbst tätig sein müssen, um es uns zu Bewusstsein zu bringen. Aber: die intuitive Berührung, die kann einmal sehr massiv da sein, also deutlich da sein, aber - pfff - was war das jetzt? Da kann man nur sagen: ah, da war was. Höchstens das. Jetzt in der Natur draußen, eine Stimmung in der Natur oder irgendwas, die mich besonders berührt. Und damit meine ich nicht nur das im äußerlichen Sinn: ah, schön, der Sonnenuntergang! Das ist mehr, das ist - das sich Erfreuen an der sinnlichen Schönheit des Sonnenuntergangs oder an der Schönheit der Natur, das ist es noch nicht. Das ist ein feines, ein sensibles, wie soll ich sagen, künstlerisches Wahrnehmen der Natur, zunächst. Das offen ist für die Schönheit der Natur, also die sinnliche Schönheit der Natur. Aber dann kann da drinnen noch die besondere Berührung drinnen sein: da! war jetzt ein Elementarwesen vielleicht. Ich weiß es noch gar nicht, was es war, aber vermutlich war es in der Natur, ein geistiges Wesen jedenfalls, dass das da wirkt. Und das ist wie ein Schubs, den ich bekomme, wie eine Berührung, die ich spüre. Nicht äußerlich, körperlich, aber die ich seelisch, geistig spüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, irgendwo in den Wochensprüchen kommt ja auch so: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, ich weiß jetzt nicht mehr, welcher Wochenspruch es ist. Aber das zu spüren, das ist: ah pfuuhh, oder es rieselt einem wie über den Rücken hinunter, irgendwo, angenehm, unangenehm, wie auch immer. Da ist etwas. Also es ist - es ist: man spürt, da ist, da kommt einem ein Geistwesen mit seinem Willen entgegen und stößt auf unseren Willen irgendwo. Da, das ist die höhere Form der Berührung. Das ist eben kein äußeres Betasten, sondern - es ist natürlich jetzt vergleichsweise nur gesprochen, aber jedenfalls: drum ist es wichtig, sich berühren zu lassen in der sinnlichen Wahrnehmung. Und dabei zugleich, aber ohne, wie soll ich sagen, einer Sentimentalität, die drinnen - : &amp;quot;Ah, wie schön! Die Natur so grün und die gelben Blümerln drauf und die ... &amp;quot; Das ist noch zu wenig. Das ist schon schön als Vorbereitung, aber es ist noch mehr. Es ist noch mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und - ja, ich weiß nicht, wie viele von euch das schon erlebt haben, es sind besondere Momente zunächst einmal. Es wird irgendwann einmal selbstverständlich werden, aber jetzt, sage ich einmal, sind es für die meisten Menschen noch ganz besondere Momente, wo es eben über dieses sich an der äußeren Schönheit zu erfreuen, dass da eben noch was dazukommt, noch etwas. Und das ist so: wenn es da ist, da gibt es keinen Zweifel drüber, dass es da ist, das ist so stark, das ist so eindeutig, das ist eben fast wie ein Schlag. Es kommt meistens ganz überraschend. Und dann heißt es halt, dieses Erlebnis, ja, mit sich zu tragen - . Man kann später wieder herankommen, nämlich ans wirkliche Erlebnis heran. Es ist eigentlich immer wieder ein Zurückgehen zu dem Moment, aber es ist nicht ein: ich erinnere mich daran, sondern - und damit fängt eigentlich schon die nächste Stufe der geistigen Wahrnehmung an - : ich gehe eigentlich in der Zeit zurück, ich gehe im ätherischen, im Zeitstrom, zu dem Moment zurück und erlebe es wieder. Ich erlebe es wieder und je öfter ich das mache, umso deutlicher wird das Erlebnis. Zuerst war es zu überraschend, ich habe nur die Berührung gespürt, aber in der Berührung steckt eine ganze Welt drinnen, weil da steckt ein ganzes Wesen drinnen, das mich berührt hat. Sei es ein Elementarwesen, sei es was Höheres, was auch immer. Und indem ich mir das einmal zunächst in die Erinnerung hole, aber dann   durch die Erinnerung durchgehe und wirklich wieder zurückgehe zum eigentlichen Erlebnis - und das ist eben stark genug dazu, dass das möglich ist. Weil, in Wahrheit, das eigentliche Erlebnis selber kann ich nämlich gar nicht im herkömmlichen Sinn erinnern. Das geht gar nicht, da sind eigentlich nur drinnen die Begleitumstände: Aha, das war da oder dort und da bin ich durch den Wald gegangen, da ist das passiert ... oder - weiß ich nicht - in der U-Bahn ist mir passiert ... , wie auch immer. Da erinnere ich mich an das sinnliche Umfeld. Und da drin war irgendwas. Aber das ist noch fast ein undefinierter Punkt irgendwo. Das Eigentliche kommt nach und nach heraus, indem ich zurückgehe, hingehe. Dort im übersinnlichen Bereich ist es mit der Zeit anders als hier. Dort kann ich mich bewegen. Wie heißt es im Parsifal so schön: &#039;&#039;&#039;zum Raum wird hier die Zeit&#039;&#039;&#039;. Ich kann mich bewegen in der Zeit. Das ist kein Hindernis, das heißt also, wenn ich zurückgehe zu dem Erlebnis, gehe ich nicht wirklich zurück, sondern dann erlebe ich es eben wieder. Wieder. Und vielleicht dann schon etwas mehr davon, etwas intensiver. Weil diese Berührung war in Wahrheit was ganz Differenziertes, nur das erste Erleben ist noch ganz grob. Das ist so, wie wenn man - wie wer halt auf die Schulter greift. Aber mit der Zeit kann ich mir das Bild immer lebendiger gestalten. Aus der Kraft, die mir da entgegenkommt, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich arbeite sozusagen dann im Einklang mit diesem Naturwesen, mit diesem höheren Geistwesen, was auch immer es war. Ich arbeite im Einklang, ich fühle mich in die Kraft dieses Wesens ein, und aus der heraus schaffe ich das Bild. Das kann also durchaus ein Prozess sein, der sich über längere Zeit erstreckt. Kann auch sein, dass ich erst Wochen, Monate danach so richtig das in seiner ganzen Größe vor mir habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der persönliche Schicksalsweg: Überwinden alter hellsichtiger Kräfte, um neue selbst zu erlangen  [00:44:33] ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== Hinweise aus Rudolf  Steiners Leben ======&lt;br /&gt;
Das - ja, &#039;&#039;&#039;ein Mensch wie Rudolf Steiner konnte das sehr zügig&#039;&#039;&#039;. Aber ich habe euch ja auch schon davon erzählt, dass es bei ihm auch also einen starken Wandel gibt, und geben musste, wo die alten Fähigkeiten, die er sich mitgebracht hat, in etwas Neues sich umwandelt, und dann gerade dadurch etwas ganz anderes wird. Also man darf nicht glauben, die Erlebnisse, die er etwa als Kind hatte oder auch als junger Mensch, wenn er durch die Natur gegangen ist, dass das die gleichen Fähigkeiten sind, mit denen er dann über die Anthroposophie gesprochen hat. Und das ist eben relativ kurz vor der Zeit, wo er dann beginnt, eben über Anthroposophie zu sprechen. Da ist der Moment, also, wo er die alten Kräfte überwindet und wo etwas Neues kommt. Und darum kann er gerade also so wertvolle Anregungen geben dazu, wie man heute, auch als Mensch, der gar keine geistige Erfahrung zunächst hat - weil das ist eigentlich das Gesunde für unsere Zeit, das einmal zunächst nicht zu haben. Also, weil die, die es noch als alten Kräften haben, müssen sich auch klar sein, dass sie die früher oder später loswerden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich sage einmal, spätestens, nach Möglichkeit, in der nächsten Inkarnation, wenn es schon in der nicht klappt. Weil, auch das ist eigentlich eine große Leistung von Rudolf Steiner - oder ja, man kann auch sagen, von seinem Schicksalsweg, von seinem Schicksalsgang. Aber das Schicksal, wer ist das &#039;&#039;&#039;Schicksal&#039;&#039;&#039;? Wir sind es selber, in Wahrheit. Wir haben Hilfe dabei - aber ist vielleicht auch wichtig für Menschen, die da jetzt zuhören und nicht das Ganze kennen, was ich da schon über 222 Vorträge erzählt habe: Alles was Schicksal ist, also was uns trifft, im Guten wie im Bösen - ich meine, Schicksal kann ja ganz positiv sein, also wo sich plötzlich ein Weg eröffnet und wo ich alle meine Kräfte entfalten kann und - den gibt es ja auch. Das nehmen wir halt viel lieber zur Kenntnis und werten es dann oft im Nachhinein gar nicht so groß, als dort, wo uns was hart getroffen hat. Wo uns etwas aus der Bahn geworfen hat, geradezu, weil wir nämlich auf der falschen Bahn waren, die uns wegführt von uns und von dem, was eigentlich unser Ich will. Weil unser Ego halt die andere Bahn haben will. Das klafft sehr leicht bei uns auseinander, noch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im Grunde ist ja der erste Weg, um &#039;&#039;&#039;Karma&#039;&#039;&#039; zu verstehen und damit eben über das auch hinaus zu kommen, was über Karma und Reinkarnation in früheren Zeiten gesprochen wurde. Also was, namentlich ja aus dem Osten, ein ganz starker Impuls gekommen ist. Das ist noch lange nicht das Karma-Verständnis, das wir heute brauchen. Also darum, ohne jetzt irgendwas klein zu machen in den östlichen Philosophien und Lehren und Religionen oder so, aber - und die haben sich ja auch verändert, muss man auch dazu sagen, also da ist ja auch Neues gewachsen dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil &#039;&#039;&#039;niemand kann mit geistigen Mitteln aus der Vergangenheit Gegenwärtiges und künftiges Geistiges wirklich ergreifen&#039;&#039;&#039; und bewusst wahrnehmen. Es ist also ein Weg, der sich immer weiterentwickelt, Methoden, die vor Jahrhunderten noch aktuell waren, sind heute zwar nicht, keineswegs überflüssig, aber sie müssen letztlich auch verwandelt werden. Alles. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Selbst die Anthroposophie als Weg wird einmal überwunden werden.&#039;&#039;&#039; Das sagt Rudolf Steiner selber ganz deutlich. Also den Anspruch hat er nie erhoben, dass das jetzt der Weisheit letzter Schluss ist. Es geht ja gar nicht, weil der Mensch entwickelt sich weiter und nach einer gewissen Zeit, in, weiß ich nicht, drei-, vierhundert Jahren, wird man einen neuen Weg finden. Oder wird den nächsten Entwicklungsschritt gehen, müssen, wenn man weiterkommen will. Sonst bleibt man wieder in was stecken drinnen. Also die Perspektiven erweitern sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, Steiner sagt das ganz deutlich, also dass Anthroposophie nicht diesen Anspruch erhebt, für ewig gültig zu sein, sondern dass nach einer gewissen Zeit eben sich wieder etwas ändern wird müssen. Noch in unserer Kulturepoche, weil wenn ich jetzt von drei-, vierhundert Jahren spreche, in etwa, - ich meine, es wird sicher noch, nehm ich einmal -, schätze ich, hundert Jahre vielleicht dauern, dass sie wirklich von einer größeren Zahl von Menschen als das ergriffen wird, was sie wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
00:49:58  Und Rudolf Steiner hat ja selbst einmal gesagt, ja, was wird - auf die Frage, &#039;&#039;&#039;was wird von Ihren Werken überbleiben: die &amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;. Sonst nichts.&#039;&#039;&#039; Aber das heißt nur die Aufforderung: gut, es wird die Zeit kommen, wo Menschen da sind, die an der Art des Denkens, das dort geübt wird, und das da den Weg bahnt eigentlich zu dem lebendig imaginativen Denken - obwohl es äußerlich gesehen eigentlich sehr philosophisch noch geschrieben ist und mit der äußeren Logik und - also, da ist so ein Übergang drin. Es war sicher also dieses Werk auch für Steiner, das zu schreiben, ein wesentlicher Schritt, um dann weiterzukommen, um das alte Hellsehen, das er eben hatte, das er sich mitgebracht hat, in was Neues umzuwandeln. Also der Bruch, der Unbruch ist mit ziemlicher Sicherheit danach erst. Also nach dem Erscheinen der &amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;. Das dauert also dann noch, eine Weile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das - war aber natürlich noch vor 1900, also das Ganze. Also der Unbruch ist bei Steiner dann wirklich relativ kurz vor der Jahrhundertwende gekommen. Und dann war er bereit dazu, also man sieht dann wirklich, wie das Schicksal alles so zusammenführt, dass er eingeladen wird halt dann, in der theosophischen Gesellschaft einen Vortrag zu halten. Und er da jetzt schon hineinkommt, aber mit seinen neuen Kräften. Mit seinen neuen Kräften in das hineinkommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, das - &#039;&#039;&#039;diese neuen Kräfte brauchen wir eben auch, um wirklich diese Apokalypse des Johannes, um mit der was anfangen zu können&#039;&#039;&#039;, um sie wirklich verstehen zu können, in einer zeitgemäßen Form verstehen zu können. Also mit einer, wie soll ich sagen, Auslegung des Neuen Testaments, Auslegung der Apokalypse im klassischen Sinne, mit den Verstandeskräften, die noch ja eigentlich stammen aus der griechisch-lateinischen Zeit im Grunde, die halt heute, ja, die höchste Raffinesse erfahren haben, weil im Grunde ist unser modernes wissenschaftliches Denken zu einem großen Teil, ja, das Feinste, feinst Ausgearbeitete dessen, was schon die Griechen begonnen haben, was auch Aristoteles in etwa begonnen hat, namentlich. &#039;&#039;&#039;Platon ist noch mehr: mit den alten Kräften zurückschauen&#039;&#039;&#039;. Sie dämmern zwar bei ihm auch schon ab, aber der &#039;&#039;&#039;Aristoteles ist schon einer, der ganz dezidiert nicht hellsichtig ist&#039;&#039;&#039;. Der dort schon kämpft gegen, in Wahrheit, ohne es zu wissen, gegen die hellsichtige Anlage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== Thomas von Aquin ======&lt;br /&gt;
Und - oder später dann, der &#039;&#039;&#039;Thomas von Aquin&#039;&#039;&#039;, der ganz, eben aus diesen Verstandeskräften, aus diesen logischen Verstandeskräften, aus dem, was der Aristoteles begonnen hat, das jetzt eben wirklich ganz aufs Geistige zu wenden, ganz auf die Christuserfahrung sozusagen anzuwenden. Und das, was halt überliefert ist aber von der Christuserfahrung, noch durch äußere Quellen. Weil, durch eigenes inneres Erleben kann er noch nicht herankommen. Ja, es ist natürlich, im Gefühlsleben ist alles mögliche da, aber wirklich schauen kann er es nicht. Ihr wisst, ich habe es ja auch schon oft erzählt, dass er eigentlich erst relativ kurz vor seinem Tod, also am Nikolaustag, im nächsten Jahr ist er dann sehr bald verstorben - oder &amp;quot;verstorben worden&amp;quot;, weil, es gibt ja die Vermutung, dass er vielleicht vergiftet wurde. Aber jedenfalls, er hatte also am Nikolaustag, im Jahr bevor er verstorben ist - also es war der Nikolaustag 1273 damit, weil 1274 ist er dann verstorben im Frühjahr - hatte er eine -- &#039;&#039;bitte?&#039;&#039;  -- Thomas von Aquin ist &#039;74, 1274 ist er verstorben und 1273 eben am Nikolaustag, also das ist überliefert, dass er da eben eine große &amp;quot;Schau&amp;quot; hatte, also wirklich eine Vision in dem Fall, die ihn geradezu überfallen hat. Obwohl er also das - die ganze Zeit seines Lebens sonst eben nicht hellsichtig war. Ist auch also sehr, sehr interessant im Übrigen, wie das kam, dass Kräfte, die eigentlich schon früher heraus wollten, nicht heraus konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine ganz interessante Geschichte, die erzählt wird und die wohl auf Wahrheit beruhen wird: Als der Thomas von Aquin noch sehr jung war, ist seine Schwester getötet worden in der Wiege durch einen Blitzschlag. Und er war knapp daneben, er ist davon gekommen. Aber das war also ein ganz, ganz dramatisches Erlebnis. Und, und also ein sehr entscheidendes für seinen ganzen Weg, es wurden da irgendwie Kräfte in ihm geweckt, aber eben gerade nicht die hellsichtigen Kräfte, sondern die wurden weggespült geradezu. Sonst hätte er diese Aufgabe, die er als Thomas von Aquin hatte, nämlich jetzt dieses griechisch-logische Denken eben bis auf die Auslegung des Christentums, das hineinzubringen - also: selig sind die, die nicht schauen und doch glauben und dann sogar nicht nur glauben, sondern wissen bis zu einem gewissen Grad. Und der er es, dieser Thomas von Aquin, so ganz stark ausarbeitet, also: was kann man wissen davon, und was - also was kann man wissen, indem man es sich selber erarbeitet und was kann ich nur glauben, indem ich also vertraue der Überlieferung, die drinnen ist in der christlichen Lehre. Also das heißt, wie kann ich mich dem Christentum nähern, von dem man weiß, also da steckt das höchste Göttliche, also sprich, die ganze Geistige Welt in Wahrheit dahinter, mit dem Wissen auch von den höheren Hierarchien, die aber der Thomas von Aquin nicht schauen konnte. Die hat er nicht gesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== Lehre des Dionysius Areapagita ======&lt;br /&gt;
Ich meine, er wusste es, dass es diese Lehre gibt, die eben über den &#039;&#039;&#039;Dionysius Areopagita&#039;&#039;&#039; kommt oder genauer gesagt, über einige Eingeweihte, die diesen Namen dann trugen. Und diese Lehre, weil die Lehre ist eigentlich erst lang niedergeschrieben worden, nachdem der erste Dionysius Areopagita gelebt hat, eben als Zeitgenosse noch des Christus und des Paulus vor allem - da wurde das aber alles nicht niedergeschrieben, das war also noch strengste Geheimlehre. Erst im 6. Jahrhundert sowas, wurde das niedergeschrieben, und daher wird dieser Dionysius Areopagita dann versetzt ins 6. Jahrhundert heute, und von dem in der Bibel die Rede ist, das ist halt dann der Pseudo-Areopagita oder so. Das ist in der äußeren Forschung, mit dem kommt man nicht zu Rande, dass es niedergeschrieben wurde von einem späteren Schüler, weil es ja gerade da, in dieser Zeit halt vom Mysterium von Golgotha letztlich angefangen bis ins 6., 7., 8. Jahrhundert hinein, also es immer wieder Menschen gab, die diesen Einweihungsweg im Grunde des ursprünglichen Dionysius Areopagita weitergegangen sind oder auch gegangen sind und daher auch diese Erfahrungen hatten. Irgendwann war es halt an der Zeit, das auch der Schrift zu übergeben. Aber das war dann nimmer der ursprüngliche, der in der Apostelgeschichte genannt ist. Aber das konnten die Theologen alle nicht wissen im Grunde, das - weil, sie waren angewiesen auf das, was sie mit ihrem Verstand erfassen können und dazu brauchen sie aber eine äußere Grundlage und das ist die überlieferte Schrift. Nix anderes. Mehr gabs im Grunde nicht. Ich meine, sicher, es gab hier und da einzelne auch, die hellsichtige Erfahrungen, alte hellsichtige Erfahrungen hatten dazu, aber keiner eigentlich so klar, dass er sagen hätte können: ja, eigentlich, die Bibel ist sehr schön, das ist richtig, was da drinnen steht, aber die brauche ich eigentlich nicht, weil ich es ja geistig vor mir sehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== Wovon in der Bibel nicht die Rede ist  01:00:17 ======&lt;br /&gt;
Ja, wir werden einmal dort hinkommen, dann werden wir - ich meine, Rudolf Steiner ist in vielen Bereichen dorthin gekommen und deswegen konnte er ja auch einiges schildern davon, von dem der Bibel nicht der Rede ist. Davon haben wir schon gesprochen, &#039;&#039;&#039;das sogenannte fünfte Evangelium, von dem Rudolf Steiner spricht&#039;&#039;&#039;, wo er schildert insbesondere die Zeit, die, ja interessanterweise in den vier Evangelien nirgendwo geschildert wird: &#039;&#039;&#039;was macht denn dieser Jesus von Nazareth von seinem zwölften Lebensjahr bis zur Jordan-Taufe&#039;&#039;&#039;? Weil, es gibt also die zwei Evangelien, wo es die Kindheitsgeschichte gibt, ja, aber dann hört es auf und dann fängt es eigentlich wieder - geht es weiter mit der Jordan-Taufe. Was dazwischen ist, ist im Grunde nicht wirklich geschildert. Also höchstens, dass herauskommt, ja, dass er Handwerker war und halt durch das Land gezogen ist, also als fahrender Handwerker, wie es eben damals üblich war, aber damit erschöpft sich schon die ganze Geschichte. Und da sind aber wichtige Vorbereitungsschritte drinnen dazu, dass sich der Christus in dem Jesus von Nazareth inkarnieren kann, und dass da - damit in dieser Leibeshülle des Christus von Nazareth, dass da also alle Strömungen, alle wichtigen geistigen Strömungen zusammenkommen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber davon erfährt man nichts in der Bibel, gar nix. Steht nix drinnen. Weil sie es damals auch gar nicht sehen konnten. Sie konnten es nicht sehen. Das alte Hellsehen war nicht mehr geeignet dazu. Hat also vieles verborgen, im Grunde. Das heißt, wir kennen auch bezüglich auch des Alten Testaments nicht die ganze Geschichte. Da gibt es noch Ebenen, die zu entdecken sind. Deswegen ist die Bibel nicht falsch und es ist das Neue Testament nicht falsch, weder das Alte noch das Neue. Es ist eine großartige Sache, dass die Dinge wirklich doch sehr getreu festgehalten wurden da drinnen. Aber es ist nicht vollständig. Es ist bei Weitem nicht vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das - und eben auch alles, was über den Christus zu sagen ist, steht nicht alles da drinnen. Er sagt es ja selber: ich bin bei euch alle Tage der Welt, also bis zum Ende der Welt eigentlich. Und da wird er nicht immer wieder dieselben Geschichten erzählen, sozusagen, oder es wird nicht immer nur um das gehen, was da eh schon drinnen steht. Das ist einmal der Teil, der notwendig war, um, ja, bis in unsere Zeit hineinzukommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== Was hilft uns heute? ======&lt;br /&gt;
Und wir sehen es ja, also gerade in der westlichen Welt, dass viele Menschen aber jetzt nicht mehr diese Gläubigkeit dazu haben, sondern - ja, sie arbeiten halt mit dem Text vielleicht, wenn es Theologen sind, aber es haben viele durchaus auch Probleme mit dem Glauben. Also wir sind in der Zeit, wo das, was für einen Thomas von Aquin noch sichere, solide Basis sein konnte, einfach für die Menschen nicht mehr ausreicht. Sie - und das ist, diese Art von Unglaube ist dann nicht irgendein böswillig: ach die, ich bin halt Atheist oder irgend sowas. Nein, eben gerade auch bei denen, die glauben wollen, eigentlich, aber sagen: pfff - mit der Art, wie ich, wie wir heute denken müssen, pff - hab ich Schwierigkeiten damit. Das nennt man dann ehrlich sein, wenigstens das zuzugeben. Auch als Theologe das vielleicht zuzugeben. Und man sieht es ganz deutlich, also dass gerade an wichtigsten Themen, wie zum Beispiel...  - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin:&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Was gibt es für Möglichkeiten, was gibt es für Techniken, wie kann man überhaupt etwas ... &amp;quot;&#039;&#039; Ja, es ist jetzt, glaube ich, eine Frage durchgekommen, ich nehme an, dass die vom Publikum irgendwo war. Ja, das ist ein weites Thema, &#039;&#039;&#039;welche Techniken und Möglichkeiten es dazu gibt.&#039;&#039;&#039; Ich werde das in den Vorträgen, hab ichs teilweise schon, Hinweise dazu gegeben, ich werde es auch in der Zukunft noch intensiver geben. Es gibt keine schnellen Antworten dazu, sagen wir mal so. Ich meine, Rudolf Steiner selber hat sehr viel über den &#039;&#039;&#039;geistigen Schulungsweg&#039;&#039;&#039; gesprochen, der zu gehen ist, also das Grundlagenbuch dazu ist: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?&amp;quot;.&#039;&#039;&#039; Das würde ich wirklich empfehlen als Grundausstattung, nur: &#039;&#039;&#039;auch wenn man es zehnmal gelesen hat, braucht man deswegen noch nicht glauben, dass man jetzt schon das neue Sehen hat.&#039;&#039;&#039; Das wird in Ausnahmefällen vielleicht passieren, wenn man schon sehr gut vorbereitet ist darauf, aber in der Regel braucht man lange dazu. Und ich kann nicht garantieren, &#039;&#039;&#039;dass das jetzt in einer Inkarnation, vor allem in der, in der wir jetzt drinnen stehen, funktionieren wird&#039;&#039;&#039; oder schon in einer Weise funktionieren wird, dass es dem alten Hellsehen an Intensität, an Verlässlichkeit, an Reichhaltigkeit ebenbürtig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, das alte Hellsehen war verlässlich, also bei den Menschen, die entsprechend auch gelebt haben, dass keine falschen Impulse hineingekommen sind. Ist im Übrigen beim neuen genauso, also wenn die innere Gesinnung nicht ganz stimmt, dann bringen wir Verzerrungen hinein. Weil, es ist halt auch so, dass die Widersachermächte, die halt da sind, uns natürlich nicht gern dorthin führen, wo es für sie schwierig wird. Und wenn wir also gerade &#039;&#039;&#039;den wirklichen, den Weg des Christus&#039;&#039;&#039; und was damit verbunden ist, wobei ich ganz deutlich sage: &#039;&#039;&#039;es hat der Weg des Christus im Grunde überhaupt nichts zu tun mit dem, was heute äußerlich an Religionsgemeinschaften besteht.&#039;&#039;&#039; Das werden wir einmal erkennen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== Das Christentum als Zwischenlösung ======&lt;br /&gt;
Ich meine, es gibt jetzt natürlich im Christentum - wir brauchen noch die Kirchen in einer gewissen Weise, aber es ist nicht gesagt, dass dort immer der richtige Weg lebt drinnen. Nicht aus irgendeiner Bosheit oder schlechten Absichten heraus, aber es schöpft das alles noch aus den alten Kräften, also dort, wo die Einzelnen, die drinnen stehen, der Pfarrer zum Beispiel, - ich meine, welcher Pfarrer schaut das geistige Geschehen zum Beispiel wirklich, das bei der Wandlung passiert? &amp;quot;Dies ist mein Leib&amp;quot; und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Zwischenlösung, dass es jemand - darüber spricht und auch glaubt daran und ein gewisses Grundverständnis hat zu dem, was da passiert. Aber erlebt er es und erlebt es die ganze Gemeinde real, in dem Moment, wo es passiert, mit - oder nicht? Wahrscheinlich nicht, in der Regel. Ich meine, es war in alten Zeiten durchaus in der Kirche, in der - wo noch Menschen da waren, die stark auch die alten Kräfte hatten, war das unter Umständen noch da, auf alte Weise. Die ist aber praktisch weg und ich wage zu behaupten, dass sie gerade in den Kirchen am meisten weg ist. Das ist - ja, auch mit eine Folge des theologischen Denkens, des Verstandesdenkens, das aus der griechischen Zeit mitkommt, die löscht das einfach aus. Damit schimpfe ich aber überhaupt nicht über die Theologie, weil was blieb ihnen über. Ich meine, das alte Sehen, das alte Miterleben können, konnten nur mehr ganz ganz wenige, also sicher nicht jeder Dorfpfarrer oder sonst was. Das konnte man nicht verlangen. Man konnte aber sich halten eben an die Schrift, weil da die Wahrheit drinnen steht. Auch wenn man sie oft nicht richtig versteht, das ist ein Problem, aber es ist eigentlich also in den Schriften, die sind ganz aus der Wahrheit herausgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:09:54  Aber die Wahrheit wird natürlich schon verzerrt bei Übersetzungen. Das ist schon die große Problematik: ist der, der es übersetzt, so weit im geistigen Erleben drinnen, dass er es wirklich richtig, exakt übersetzt und damit - heißt nicht, dass er den Wortlaut exakt überträgt, sondern das, um was es geht eben. Dazu muss ich es aber selber erleben, in Wahrheit. Und das sind winzige Nuancen, die schon das verfälschen können. Winzigste Nuancen können schon so sein, dass es eigentlich nicht so ganz stimmt. Auch wenn man es noch so mit philologischer Genauigkeit macht, weil mit vielen - viele Worte, die drinnen verwendet werden, haben halt dann nicht die alltägliche Bedeutung, die dem Wort zukommt, sondern da steckt noch was Tieferes dahinter. Und wenn man das nicht erleben kann, dann pffh, dann ist dieser Geist in der Übersetzung eigentlich nicht mehr drinnen, im Grunde. Ich übersetze halt das mit dem sinngemäßen deutschen oder sonstigen Wort, aber es ist nicht mehr dasselbe. Es ist wahnsinnig schwierig. Das ist die große Schwierigkeit. Ich meine, die Urtexte sind exakt, aber sie haben bei den, bei vielen Begriffen, die drinnen sind, eine ganz eigene Bedeutung im Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, weil auch die griechisch Schreibenden, es ist ja also das Neue Testament im Griechischen auch drinnen, sie können es aber eben auch nur mit den Worten ausdrücken, die in der Sprache drinnen sind. Und die aber eigentlich durch das Christusereignis namentlich dann eine neue Bedeutungsnuance bekommen haben, die auch nicht mehr ganz dem entspricht, was im alten Griechischen drinnen lag. Aber mit welcher Sprache soll man es sonst schreiben? Die Sprache für das Christentum, für das wirkliche Verständnis des Christentums, die gibt es noch gar nicht. Die haben wir noch nicht, in Wahrheit. In dem - wo wir das alles, was da drinnen steckt, ausdrücken können. Das, was man ausdrücken kann davon, das steht eh im Neuen Testament drinnen. Was man mit den Sprachen, die wir haben, ausdrücken kann. Und, man kann dann höchstens versuchen, mit bestimmten ungewöhnlichen Wendungen, oder wo man sich denkt: ähng, wieso ist das so, so irgendwie ungewöhnlich halt formuliert drinnen? Das ist der Versuch, das, was man eigentlich mit der Sprache nicht ausdrücken kann, doch irgendwo fühlbar zu machen. Aber ohne es wirklich voll ausdrücken zu können. Das ist das Riesenproblem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== Künftiges Christentum ======&lt;br /&gt;
Also, die Zeit des Christentums fängt in Wahrheit überhaupt erst an. Und es wird dann keine Religion im herkömmlichen Sinn sein. Es wird keine - ja, eine der Ausdeutungen des Wortes Religion ist ja: Rückverbindung, zum Vergangenen. Aber das Christentum ist ganz dezidiert - ohne diese Rückverbindung, also das Vergangene zu verlieren, aber vor allem: zukunftsorientiert. Auf ganz was Neues und auf ein offenes Ziel hin. Auf etwas Offenes. Es geht nicht, zurückzukehren, wieder in den Schoß der Gottheit sozusagen, von wo wir einmal gekommen sind. Weil letztlich von dort kommen wir. Aber: der Weg, der eben, ja eben erstmals mit den Menschen beschritten wird, der Weg zur Freiheit drinnen, die bedingt, dass im Menschen selbst, in seinem Ich, der göttliche Funke selber drin ist. Das ist dieselbe Schöpferkraft, die die Gottheit hat, nur: wir sind halt ungeübt, damit umzugehen. Weil es muss aus unserem Willen dann entspringen, diese Kraft auch rege zu machen. Aber dann wird göttlicher Wille und menschlicher Wille eins. Eins! Aber es ist dann eben das, was wir oft gesagt haben: es kommt von oben und es kommt von unten. Und beides zusammen. Das ist die absolute Revolution in der geistigen Welt, im Grunde. Also das Göttliche und das Christentum ist das Revolutionärste, was es gibt. Es stellt alles auf den Kopf und es stellt vor allem alles, und das ist das große Risiko eigentlich, das damit verbunden ist, in den Willen des einzelnen Menschen. Auch in dem: aber nicht mein Wille, sondern Dein Wille geschehe. Da liegt trotzdem auch unser Wille drinnen. Das - - weil es eben auf den Beitrag jedes einzelnen Menschen ankommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Christentum. Und wir haben heute immer noch auch die alte Form, ja, und wir brauchen sie, und wir werden sie noch lange brauchen, die Form des Trostes, dass uns von oben geholfen wird. Aber die Zukunft ist die: wie helfen wir der ganzen geistigen Welt, wie tragen wir etwas dazu bei? Das ist das Neue. Ich meine, es ist klar, also dass die Religion so, wie sie heute ist, Menschen trösten soll in schwierigen Lebenssituationen, wenn ein geliebter Mensch stirbt oder sonst etwas, oder man an einer schweren Krankheit leidet und dergleichen, wo man jetzt schwer verlangen kann: ja puh, jetzt bring die Kraft auf und vermehre die geistige Welt. Ich meine, da hat man mit sich selbst genug zu tun, das ist schon klar. Aber die Kraft, die im Christentum drinnen ist, im Christlichen, in diesem christlichen Ich drinnen ist, ist viel mehr. Und sie wird das, was an Trost von außen kommt, durch innere Kraft ersetzen. Weil in dem ja, in unserem Ich, fest verbunden ist damit die Christuskraft als solche. Die müssen wir nur zur Wirksamkeit bringen sozusagen, weil der Christus drängt sich nicht auf. Wir müssen ihn wollen in uns, Ihn wirklich wollen, das ist nicht - und das ist mehr als: bitte, hilf mir! Das ist zu wenig. Sondern das ist ein ganz konkreter Willensimpuls, der aus uns kommt, der den Christus einlädt, mitzutun. Und uns dort zu stärken, wo wir es noch nicht können, uns dort weiterzuhelfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir halt erst am Anfang sind. Eben mit dem ganzen Christentum, in Wahrheit, sind wir: ganz am Anfang. Ganz am Anfang. Und wir können froh sein, wenn wir zu einem gewissen Teil fertig sind damit, auf einer ersten Stufe fertig sind, gegen Ende der Zeit der Kulturepochen.  Schön wäre es, wenn schon in der nächsten Kulturepoche, also in dieser sogenannten Slawischen Kulturepoche, die aber natürlich eine weltweite ist, aber die diese, wie soll ich sagen, diese Grundmentalität, die im Slawischen drinnen ist, wo das eine sehr wesentliche Rolle spielen wird. Da ist nämlich ein gewaltiges Potential, diese Kräfte, alte Kräfte, in die neuen umzuwandeln. Da sind Gemütskräfte, Seelenkräfte drinnen, die den Boden bereiten, die wir schon längst verloren haben, im Grunde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== Wir leben jetzt in einer Umbruchzeit - wie schafft der Einzelne den Übergang? ======&lt;br /&gt;
Das ist das Problem, weil wir müssen halt überall den Übergang von alten Kräften zu neuen Kräften schaffen. Und wir verlieren die alten viel schneller, als wir die neuen entwickeln. Also zur Zeit sind wir genau in dem Problem, drum sind wir in so einer Zerreißphase geradezu drinnen. Das Alte ist weg, die meisten glauben gar nicht einmal mehr dran, dass da irgendwas sein könnte, nämlich so wirklich tief, und die neuen - also das selber in die Hand zu nehmen, zu wissen: ich muss tätig sein. Es kommt mir nicht einfach zu, sondern ich muss es tun. Ich muss tätig werden. Und das ist auch die Grundregel also zu dem, also: wie schaut der neue Weg aus? Der Weg schaut auf jeden Fall aus, dass es auf die eigene Tätigkeit ankommt. Und dass ich alles, was ich tue, mir zu eigen machen muss. Also da kann man jetzt Anleitungen und Ding, für geistiges Schauen, für geistige Entwicklung, kann man hunderttausende lesen. Man kann Steiner von A bis Z lesen, man kann andere Wege lesen, weil nicht jeder Weg - nicht für jeden Menschen ist der Schulungsweg der Anthroposophie der richtige, muss man auch dazu sagen. Also das muss auch jeder frei entscheiden einmal, welchen Weg er geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:20:12   Am besten zu empfehlen ist: nicht zehn Wege auf einmal und alle durchprobieren und einen Mischmasch draus machen, sondern einmal zu spüren: mit welcher geistigen Strömung bin ich am ehesten verwandt, wo klingt etwas an bei mir, dann kann ich dort lernen daran etwas, muss aber dann letztlich sehen, dass ich mein Eigenes daraus machen muss. Dann fängt es erst an, wirksam zu werden, so wirklich. Also ich kann nicht sklavisch irgendein Rezept, sozusagen, tun, da kann ich Mantren oder was, die vorgegeben sind, kann ich bis zur Vergasung beten oder meditieren, wie auch immer. Es wird nicht wirklich funktionieren, wenn ich nicht meinen eigenen Weg finde. Weil, wir haben alle unsere Fähigkeiten und auch unsere Mängel, und mit dem müssen wir umgehen irgendwo, dass wir es durchdringen können. Also da wird in der Zukunft noch viel dazu zu sagen sein, aber ich setze mich dann wieder der Gefahr aus, dass ich über - gar nichts über die Apokalypse sage. In Wahrheit sage ich aber doch sehr viel, weil: ohne aller dieser Dinge fangen wir mit dem im Grunde gar nichts an. Es ist sicher notwendig zum Einstieg, einmal so ein bisserl einen Durchgang zu machen, so das Ganze, und ein bisserl kommentaren: was bedeutet das? Aber das ist erst der spärlichste Anfang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Interessant wird es dort, wo jeder seine individuellen Ansatzpunkte findet, Apokalyptiker zu werden&#039;&#039;&#039;. - Ich glaube, das habe ich schon wahrscheinlich im ersten Vortrag gesagt, dass es darum geht. Es geht nicht darum, zu wissen, was steht alles in der Apokalypse. Das ist schon gut, das will ich nicht klein machen, aber das reicht alles nicht. Es genügt nicht, zu wissen, was Steiner alles an Mantren oder auch sonstigen Übungen gegeben hat. Das reicht alles nicht. Es - man muss selbst Apokalyptiker werden, man muss selbst - Geistesforscher, äh pfffh, ist - vielleicht gar nicht das richtige Wort. Christ zu werden eigentlich wäre das richtige Wort. Christ wirklich zu werden. Heute haben wir noch hauptsächlich also das Etikett halt darauf, wir sind eingeschrieben, wir bekennen uns dazu. Das heißt noch nicht, dass wir es im tiefsten Sinne sind. Im tiefsten Sinne sind wir es dann, wenn wir aus unserem Ich heraus entsprechend schöpferisch tätig werden. Weil, das ist genau die Liebeskraft, die wir der Welt geben können. Wir machen unser ureigenstes Ding und machen es aber so, dass wir es verschenken können. So, dass es nicht die Welt bedrängt, sondern die Welt beschenkt und es kann genommen werden oder nicht genommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Um und Auf &#039;&#039;(österreichisch, etwa: das umfassend Wesentliche)&#039;&#039;. Ich meine, darum ist das alles, ja, verständlich aus dem Lauf der Geschichte heraus, alles, aber Christentum so zu verbreiten, dass man es den Menschen dann aufzwingen will im Grunde, das ist sehr gewagt. Da kann sehr viel schief gehen dabei und sehr viel Negatives hineinkommen. Das heißt nicht, spricht nicht dagegen, dass der Missionsgedanke ja durchaus drinnen ist und ja auch deutlich geäußert wird, aber der heißt: geh in die Welt, strahle deine Impulse aus, erzähl von mir aus auch davon, aber nicht, indem du einfach etwas vorbetest, fertige Formeln, sondern indem du es lebst, indem du sprichst durch das, was du bist. Das heißt, durch das, was du geworden bist, indem du diesen Impuls in dir lebendig gemacht hast. Das ist die Botschaft, das ist die Botschaft, die ja auch eigentlich im Pfingstgeheimnis drinnen steckt, so dass es alle Menschen verstehen können. Also du sprichst durch das, was du geworden bist dadurch. Das ist das Um und Auf - und bitte, da sind wir alle weit weg noch davon, ein bisserl was ist - blitzt einmal da und dort durch, aber da haben wir noch einen riesigen Weg zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== Vom Sollen zum Wollen ======&lt;br /&gt;
Und drum werden wir auch brauchen diese, ja, &#039;&#039;&#039;unheimliche Beschleunigung&#039;&#039;&#039; eigentlich in der Entwicklung, jetzt nicht im äußeren Sinne, sondern &#039;&#039;&#039;in der geistigen Entwicklung&#039;&#039;&#039; - und die ist drinnen. Die ist drinnen, es wird dann wieder eine ruhigere Phase auch kommen, aber im Moment, im Moment stehen alle Signale drauf, dass die Menschheit wirklich einen Sprung machen könnte. Also dass das Tempo gewaltig ansteigt. Dass wir kommen - wir sind jetzt in die Pha-, und zwar nämlich so, dass dann, wenn die mittlere Periode unserer Kulturepoche - da haben wir noch ein bisschen Zeit dorthin, wir sind ja immer noch am Anfang, und der Anfang heißt immer, Anfang einer Kulturepoche: das erste Drittel ist im Grunde Aufarbeitung des Alten und es so zu verändern, dass es anschlussfähig wird an das, was wirklich kommen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben schon das Problem: das was kommen soll, wird einmal abhängen davon, was die einzelnen Menschen aus ihrem Ich heraus wollen. Also es gibt keine fertige Regel dafür. Niemand kann das sagen: das sollst du. Du musst wollen. Es ist also ein Vom-Sollen-zum-Wollen. Und das ist aber dann ganz verpflichtend für einen selber, weil sonst, ja, zerstört man etwas am eigenen Ich. Das ist vielleicht auch für unsere Zeit die Botschaft: man soll sich auch nicht übernehmen, man muss immer schauen: was kann ich wirklich leisten, wo kann ich wirklich dranbleiben? Es einfach dann hinzuschmeißen ist für einen Menschen, der wirklich aus seinem Ich heraus tätig sein will oder tätig sein soll, ist das so ziemlich das Schlimmste, was man machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, ich kann die bewusste Entscheidung treffen bei irgendwas: gut, das geht in dieser Inkarnation nicht. Man kann sich auch manches vornehmen und dann kommt man aber drauf: ich brauche schon bei dem einen vielleicht nicht nur dieses Leben, sondern ein nächstes auch noch dazu. Dann ist es legitim, andere Sachen, die man vielleicht ins Auge gefasst hat, einmal liegen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das heißt nicht: ununterbrochen im Hamsterrad &amp;quot;ich muss tätig sein, ich muss tätig sein&amp;quot; und alles probieren, das bringts gar nicht. Das ist eher, dass dann ein - den Punkt zu finden, wo ich wirklich weiterkomme und dort dann ganz stark drinnen zu bleiben. Das - auch im anthroposophischen Bereich, ich meine, es gibt vielleicht einen Bereich, wo ich wirklich weiterkommen kann, dass ich zu eigenen geistigen Erfahrungen auch kommen kann, das heißt, dass ich mir bewusst werde, was da drinnen ist, weil die Zeit ist reif jetzt einfach dazu. Es ist notwendig, da geht es jetzt nicht darum: ah, ich bin neugierig darauf oder ich will überprüfen, ob der Steiner eh recht gehabt hat. Um das geht es nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== Umgang mit den Impulsen Steiners und anderer Menschen ======&lt;br /&gt;
Es geht darum, ja, das weiterzuführen, das Werk Steiners. Wahrscheinlich werden die Wenigsten also das schaffen, das in dieser Universalität, in diesem Umfang zu machen, wie es Steiner konnte. Ohne ihn jetzt auf den höchsten Thron heben zu wollen, um das geht es gar nicht, weil ihr wßt, er hat es selber immer gesagt: ich will nicht verehrt werden, sondern verstanden werden. Also es geht nicht darum, ihn als den großen Guru zu sehen, sondern - das wird uns nämlich gar nichts nützen, überhaupt nichts. Da kann ich das, jedes Mal &amp;quot;Steiner, Steiner&amp;quot; beschwören, wenn ich nicht selber tätig werde, wird das überhaupt nichts nützen. Also das geht darum und dazu gehört dann halt auch der - irgendwann einmal nach gründlicher Vorbereitung, man soll sich schulen an dem, was gegeben ist, aber dann den ersten Schritt einmal zu wagen darüber hinaus. Weil das halt dann eben gerade in der Kraft des eigenen Ichs liegt, diesen Schritt zu machen. Und dadurch es aber, indem ich ihn mache, anderen leichter macht, auch Schritte zu machen. Nicht genau den gleichen, das muss gar nicht sein. Weil wir gehen eben jeder unseren Weg, in Wahrheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird den, immer mehr den Reichtum der Menschheit ausmachen, dass jeder seinen Weg geht und dass er aber die Früchte dessen mit allen teilen kann. Aber eben  nicht mit der, mit dem Hinterton: ja du musst genau auch diesen Weg gehen. Sondern wir geben einander wechselseitig Anregungen. Das wird halt dann was anderes sein als die üblichen Wirtshausgespräche wahrscheinlich - obwohl da auch viel drinnen liegen kann. Nur weil, man kann über das sprechen überall heute. Überall, in Wahrheit. Es verlangt nur, dass die Menschen es wollen. Und eben, wie ich am Anfang schon gesagt habe: im Alltag. Also es muss so sein, dass das wirklich im Alltag passieren kann, in einem Gespräch irgendwo. Es zieht sich nicht auf den Sonntag irgendwo zurück oder vielleicht gar in irgendeine gedeckte Loge, wo man sich zurückzieht, vom Rest der Welt abgeschieden. Sondern es muss möglich sein, das überall zu besprechen mit Menschen, die dafür offen sind, sich auszutauschen mit ihnen. Und das aber niemand aufzudrängen, der nichts davon wissen will. Weil wir alle eben auch schon vielleicht durchgegangen sind oder noch durch müssen durch die Phase, dass die alten Kräfte - whuit! - weg sind. Es funktioniert überhaupt nicht, einfach auf Dauer sich hinüberzuschwindeln von den alten Kräften in die neuen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== Zwischen äußeren Stützen und notwendiger Einsamkeit ======&lt;br /&gt;
Es kommt der Moment in der oder in einer nächsten Inkarnation, wo das Alte einfach weg ist. Und wo die notwendige Erfahrung die ist: ich bin verlassen von allen guten Geistern. Ich bin ganz einsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:32:10  &#039;&#039;&#039;Und in dieser Einsamkeit entdecke ich die Christuskraft in mir.&#039;&#039;&#039; In meiner eigenen Ich-Kraft. Und merke dann: diese Kraft - mir steht ein riesiges Kraftpotential zur Verfügung, wenn ICH will. Aber es hängt von meinem Willen ab, tätig zu werden. Und von dem strahlt eben eine gewaltige Heilkraft aus, in Wahrheit. Für mich selber, aber vor allem auch für die Welt um mich herum. Im weitesten Sinn Heilung, im Seelischen, ja, bis irgendwann ins Körperliche hinein. Und damit wird eben das, was wir als eine Religion heute bezeichnen, ganz was anderes werden noch. Es wird eine selbstverständliche menschliche Fähigkeit sein, dass wir einander eben geistige Anregungen geben, die wieder Impuls sind, dass jeder aus seinem Ich heraus tätig werden kann. Dort muss es hingehen, mir ist ganz bewusst, dass die Übergangszeit lang ist. Und das macht ja nichts, niemand braucht sich klein fühlen, weil, uns gehts allen jetzt noch so. Dass wir erst auf dem Weg dorthin sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher ist es legitim, dass es die ganzen Stützen und äußeren Stützen und so noch gibt. Nur wir dürfen den Zeitpunkt nicht verschlafen, wo das ins Gegenteil umkippen kann irgendwo. Und wo wir dann in eine Passivität vielleicht hineinkommen, weil wir uns erwarten, och, es strömt mir von außen etwas zu an Kraft, was dann aber nicht mehr funktionieren wird. Und ich dadurch aber versäume, aus dem eigenen Ich heraus tätig zu werden. Und das kann man, zumindest theoretisch, in jeder und auch in der schlimmsten Situation, ja, vielleicht sogar gerade in - gerade bei Menschen, die in wirklich schlimmen Situationen sind, die in der absoluten Notlage sind, und wo aber niemand da ist, der sagt: nuja, es wird schon gehen. Sondern die einfach drauf angewiesen sind, jetzt tätig zu werden, dass da plötzlich was aufgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass sie da erst, im Tun nämlich, im Nachhinein, merken: das hätte ich nie gedacht, dass ich das durchstehen kann. Dass ich da durchkomme und vielleicht noch andere mitnehmen kann, dass sie durchkommen, das hätte ich nie gedacht. Wir kennen unsere Kraft noch nicht. Sie ist da, die - wuuuh, die tut schon am Stand durchdrehen in uns, in Wahrheit. Da ist einiges an Kraft da, bei jedem von uns. Aber wir kennen die Kraft in Wahrheit noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir kennen die Apokalypsis Jesu Christu und Jesu Christu ist zugleich eben: Ich. Auf das weist ja Rudolf Steiner auch so oft hin, dass die Initialen des Jesu Christu eben nicht zufällig, das deutsche Wort ICh ist. Weil das, durch das Mysterium von Golgatha ist das untrennbar miteinander verbunden. Ja dadurch können wir die göttliche Kraft in uns wirklich regsam machen. Und zwar - aus Eigenem heraus. Weil sich der Christus mit den Menschen, mit allen verbunden hat. Er ist Mensch geworden eigentlich in jedem Menschen, in Wahrheit. In jedem Menschen ist das Potenzial drinnen. Das ist genau der Punkt, warum der Christus wirklich also in - als Verkörperung einmal kommt. Weil dann ist er, lebt er in allen Menschen, im Grunde. Egal welcher, welchem Bekenntnis sie angehören ob es also -. Kann auch ruhig ein atheistisches Bekenntnis sein. weil das ist genauso ein Glaubensbekenntnis. Da kann diese Kraft trotzdem drinnen leben. Ich meine, die Atheisten sind die, die, unbewusst vielleicht, aber doch aus der Perspektive leben: das Alte muss ich verlieren, um das Neue zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist vielleicht so da: das Auflehnen gegen das Alte, unbewusst wissend: ich muss es überwinden, um das Eigene zu kriegen. Und wenn das Ich wirklich tätig wird, dann bricht es auf ins Christentum. Auch selbst dann, wenn ich mich noch als Atheist fühle und gläubiger Atheist bin, aber vielleicht in der Realität mehr Christ als einer, der brav jeden Sonntag in die Kirche geht und seine Gebeterln runtermurmelt und im Grunde nichts mehr damit anfängt. Es ist nicht gesagt, dass das alles so automatisch von selber funktioniert. Das muss nicht sein, das kann ganz unheilig auch sein, in Wahrheit.  Und, und eben - weil es wird unheilig dort, wo es nicht wirklich mit dem Ich-Impuls verbunden ist. Da macht das Christentum keinen Sinn. Und die anderen Religionen sind ein Weg, dorthin zu führen. Ich meine, alle Wege führen letztlich irgendwann dorthin, nur wird es manchem dann flau irgendwo. Und selbst im offiziellen Christentum ist es auch noch sehr flau. Also, es ist: so massiv wird noch nicht gesagt, du musst tätig werden, du, der Christus lebt in dir. Dort müssen wir ihn entdecken. Und das ist das, was - dadurch können wir entdecken den ätherischen Christus, dadurch können wir ihn erleben. Ja, wo im Ätherischen? Ja, in unseren Lebenskräften. Wenn in uns das Christentum so lebendig wird, dann steht der Christus ja vor mir oder wie auch immer ich das ausdrücken will. Dann erlebe ich ihn geistig. Dann erlebe ich ihn, dann erfahre ich ihn ganz konkret. Ganz konkret. Dann erlebe ich nämlich, wie er stärkt auch die eigenen Ätherkräfte, die eigenen Lebenskräfte. Wirklich stärkt. Aber das muss ich wollen. Wir können selbst noch nicht so an den Ätherkräften arbeiten, aber er unterstützt uns dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt: das ist der Weg, am eigenen Ätherischen zu arbeiten. An dem müssen wir auch schon arbeiten. Also wir haben viel zu tun.  Wir müssen erstens einmal uns trauen, sich auf unser Ich zu stellen. Also: ich habe meine Sach auf Nichts gestellt in Wahrheit. Im Wort Nichts ist übrigens auch das Ich ja drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:39:58   Also das muss man sich trauen einmal, weil, das heißt auf sich selber stellen: da kann ich nicht: ... ja, warte, wo, ich find&#039; ich nicht da ein Handbuch ... oder: was hat der gesagt? ... Das ist alles gut und schön, aber im entscheidenden Moment muss ich es, nicht wissen, sondern tun. Und im Tun wissen: Ja! Das war der kleine Schritt! Und - das heißt, wir müssen lernen, die ganze Bequemlichkeit eigentlich, die - ja ich nenne es jetzt einmal durchaus Bequemlichkeit - die in uns halt drinnen steckt, die zu überwinden. Zu wissen: selbst wenn wer anderer mir was schenkt, noch so viel schenkt, es ist nichts wert für mich, wenn ich es nicht ergreife und zu was Eigenem mache. Und das verlangt die eigene Tätigkeit. Sonst wird es nicht funktionieren. Die Zeit ist vorbei, wo irgendwelche Sachen passiv funktionieren. Also auch die größten Geschenke, die größte Unterstützung, die kommt, auch die Unterstützung des Christus, die unendlich geradezu ist, wird nur funktionieren, wenn ich es ergreifen will, wenn ich seine Hand nehmen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird so schön im zweiten Mysteriendrama von Steiner geschildert, bei dem Juden Simon, der immer wieder dieses Erlebnis hat, das Christus-Erlebnis, und der eben sozusagen so also erlebt hat, dass halt in der Vision, dass er ihm die Hand reicht, und im letzten Moment stößt er sie zurück. Er will das nicht ergreifen, das heißt, er will sich nicht auf sich selber stellen. Weil das ist gleichbedeutend damit. Da muss ich selber tätig werden. Und wenn ich die Unterstützung dabei des Christus haben will, dass er meine Kräfte verstärkt, dann muss ich mir diese Kräfte zu eigen machen. Darin besteht es nämlich. Und dadurch erwerbe ich mir auch diese Kräfte. Das heißt, letztlich mache ich es dann doch selber. Und das, das ist das Um und Auf dabei. Und das ist wirklich revolutionär. Ich habe das jetzt schon ein paar Mal, glaube ich, gesagt, dass das wirklich - also &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaft im modernen Sinne ist revolutionär. Absolut revolutionär.&#039;&#039;&#039; Und das ist vielleicht auch der Grund, warum viele noch nicht heranwollen oder können. Und selbst viele, die herangekommen sind, das auch noch nicht so ergriffen haben, dass es ihr ureigenstes Tun ist. Und eben auch dann der Mut kommt, in Lebenssituationen über das, was man halt in der Anthroposophie von Steiner oder sonst wo gelernt hat, über das hinauszugehen. Aber in Wahrheit kann ich erst dadurch im konkreten Moment tätig werden, Ich-tätig werden. Nur fertiges Rezept anwenden wird nirgendwo funktionieren. Da muss ich mit meinem Ich drinnen liegen, mit meinem ganz individuellen. Und daher wird von jedem Menschen in einer ähnlichen Situation aber was anderes kommen. Es gibt unendlich viele Wege, die gut sein können. Und es gibt unendlich viele, die daneben hauen können. Aber selbst das ist nicht das Drama, das muss das Ich riskieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, &#039;&#039;&#039;auch wenn ich wirklich aus meinem Ich heraus tätig bin: wir haben halt noch genug andere Wesensglieder und alle möglichen Wesen, die da drin herumwurreln in uns.&#039;&#039;&#039; Es - wss&#039;s - wir sind ja wirklich interessante Wesen. Ich meine, in uns wurreln - letztes Mal habe ich, glaube ich, gesprochen von den Bakterien und den kleinen Lebewesen und Viren, die einen nicht unbeträchtlichen Teil unseres Organismus ausmachen. Also da wurrelt es, ja, es wurreln aber Elementarwesen genug her- ja, Ihr wisst, wurrelt, glaube ich, brauche ich schon nimmer übersetzen. &amp;quot;Wurrelt&amp;quot; heißt &amp;quot;bewegt sich lebendig&amp;quot;. Ww, ww, ist das W drinnen, Uuu gehts eng durch, im Err ist es bewegt - ww...w, wurr-l-t Und irgendwo trifft es dann aufs Ziel. Also sehr lebendig beweglich einfach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem müssen wir einmal fertig werden, das zu akzeptieren, dass - dass: Ja, da, ich, Ich bin der Mittelpunkt, aber ich habe alle möglichen Wesensglieder, in denen bewegt sich alles Mögliche, im Physischen, im Ätherischen, im Astralischen. &#039;&#039;&#039;Nur im Ich, da sind wir selbst zu Hause. Und da können wir den Christus finden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt eben genug anderes, was uns halt noch - wo wir die Kraft darüber noch nicht so haben, wo wir es lernen können. Also über das Seelische, hoffentlich, gewinnen wir es zügig, immer mehr Kraft, dass also wirklich &#039;&#039;&#039;im Zeitalter der Bewusstseins-Seele schon sehr viel umgewandelt wird von unserem Seelisch-Astralischen zum Geist-Selbst&#039;&#039;&#039;. Wenn wir das haben, dann ist noch ein großer Schritt getan, weil &#039;&#039;&#039;dann ist unsere Seele unsere Schöpfung, unser Astralisches sogar unsere Schöpfung&#039;&#039;&#039;. Das ist auch ein schrittweiser Prozess, also Seelisches ist ein Teil des Astralischen, lebt im Astralischen, aber der Astralleib ist wesentlich umfangreicher noch, weil da ist auch alles das drinnen, was wir im tiefsten Unbewussten haben, was für die Körperfunktionen wichtig ist. Also bis - es wird schon viel sein, wenn wir den engeren Teil des Seelischen einmal wirklich zu unserem Eigenen gemacht haben, selber gemacht haben. Dann haben wir erst die wirklich unsterbliche Seele. Dann haben wir die wirklich unsterbliche Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also gerade in dem Übergangsfeld, also von der alten Zeit, wo durch die höheren Mächte dafür gesorgt wurde, dass die wichtigsten Seelenelemente weitergehen in eine nächste Inkarnation und so fort, dass das nicht ganz zerfleddert. Heute besteht sehr wohl die Gefahr, dass große Teile unseres Seelischen - pfhh - sich auflösen - ich meine, das habe ich auch schon gesagt. Das Einzige, was uns mit Garantie bleibt im seelischen Bereich, das sind unsere Karma-Päckchen. Also das, was - das - die Aufgaben, die zu erfüllen sind, die - die werden wir nicht los - Gott sei Dank! Gott sei Dank werden wir sie nicht los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt ja vieles drinnen, was nicht karmisch belastet ist, und das wird es erst dann, wirklich unser Eigenes sein - und das heißt also, vor der Auflösung bewahrt sein, wenn wir es bewusst ergriffen haben. Geist-Selbst heißt letztlich - in vollster Ausprägung ist Geist-Selbst dann, wenn es also letztlich das ganze Astralische zur eigenen Schöpfung gemacht hat und immer weiter tut, - weil das ist ja nichts Statisches dann - sondern an dem weiterarbeitet. &#039;&#039;&#039;Das wird die große Aufgabe sein im Neuen Jerusalem.&#039;&#039;&#039; Dort geht es dazu - wir können jetzt bereits also energisch daran arbeiten und sogar jetzt schon im Bewusstseinsseelen-Zeitalter, vom Geist-Selbst zumindest den seelischen Teil, also den engeren Teil, der wo, der zunächst einmal leichter unserem Bewusstsein zugänglich ist, den uns zu eigen zu machen. Oder Teile davon zumindest uns zu eigen zu machen, so dass in der Seele nichts passiert, wo nicht mein wirklicher Wille dabei ist. Und nicht irgendeine Triebkraft, die reinkommt, irgendein luziferisches Wesen, das uns anschiebt oder irgendein ahrimanisches, das drinnen wirkt. Sondern dass wir Herr in unserer Seele sind. Wir stehen erst ziemlich am Anfang davon. Aber immerhin, ein bisserl was ist schon geschehen, und es ist jetzt unsere Zeit. Das Bewusstseinsseelenzeitalter ist prädestiniert dafür, da diesen Bereich aber weiter auszuarbeiten. Weil Bewusstseinsseele und Geist-Selbst hängen stark zusammen, sind eigentlich in gewisser Weise zwei Seiten desselben. Und - und das betrifft also vor allem den seelischen Bereich eben, den vor allem also, eben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:49:50  Fertig im Großen, dass das ganze Astralische verwandelt ist, wird bei den Menschen, die mit der Entwicklung Schritt halten, so sein, dass es am Ende des Neuen Jerusalems, also des Neuen Jupiter, dass es wirklich fertig ist. Fertig heißt also, dass es dann wirklich unsere Schöpfung ist, das heißt aber bitte dann nicht, fertig im Sinn: so, jetzt ist das so, wie es ist und so bleibts auch. Nein, nein, das heißt, es geht sowieso immer weiter und verändert sich und - aber dann sind es wir aus unserem Ich heraus, die an dem arbeiten, sonst niemand, nix. Das heißt, spätestens nach dem, nach dem - nach der Zeit des Neuen Jerusalem oder Neuer Jupiter, wie es Rudolf Steiner nennt, wird es so sein, dass das Seelische komplett und das Astralische komplett unsere Schöpfung ist, unsere. Unsere. Und wir übernehmen nichts aus der Seelenwelt, nichts Fertiges, sondern wir schaffen es selbst und wir geben es als Geschenk dann irgendwann einmal, wenn sichs halt, der Organismus wieder löst von der irdischen Verkörperung, wir geben es an die Seelenwelt weiter. Und - dort stehts zur Verfügung. Für die Menschen, die auch diese Ich-Entwicklung durchmachen, die werden es gar nicht brauchen, aber es wird eine sehr große Rolle spielen für die anderen Wesen, die in der Natur sind, also für die Tierwelt zum Beispiel und so weiter, für Elementarwesen und so weiter. Da kann das ein ganz großes Geschenk sein, das wir einbringen in die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was uns selber betrifft, ist es dann eben einfach irgendwann einmal zu hundert Prozent unsere Schöpfung. Also das heißt, wenn ich einmal - aber jetzt die Perspektive noch weiter spanne, also sie spannt dann über das Neue Jerusalem hinaus, Venus-Zustand, Vulkan-Zustand, also die letzten drei, die zukünftigen drei kosmischen Verkörperungen unserer Erde, dann geht es letztlich darum, am Ende - und dann, da nehme ich jetzt Bezug zu dem, was ich heute schon gesagt habe: in der Apokalypse ist die Rede von der ersten Auferstehung. Die letzte Auferstehung, wenn man so - nein, die - nein, so kann man es gar nicht sagen, aber - oh ja doch, in gewisser Weise: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenn am Vulkanzustand der Mensch sich seinen Geistesmenschen selber geschaffen hat, das heißt, damit seinen vergeistigten physischen Leib komplett selber geschaffen hat, dann ist er in seinem Wesen sein eigenes Werk geworden. Das heißt, er hat das erfüllt, was die Gottheit intendiert hat.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dass wir am Ende Schöpfer unserer selbst sind. Am Ende der Entwicklung.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Vom Geschöpf zum Schöpfer.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir so weit gekommen sind, dass wir von A bis Z, das heißt durch alle unsere Wesensglieder Schöpfer unserer selbst geworden sind, dass wir also dann - so werden wir aus diesem Vulkanzustand herauskommen, dass wir unser Ich haben, klar, aber wir haben unseren eigenen Astralleib, unseren eigenen Seelenleib, also unser eigenes Seelisch-Astralisches, wir haben unseren eigenen Ätherleib selbst geschaffen, ganz individuell und wir haben den Geistesmenschen, wir haben den physischen Leib selber geschaffen, dann sind wir Geschöpf unserer selbst. Und dann sind wir reif für alles, was danach liegt, also darüber haben wir ja auch schon Andeutungen gemacht, man kann wirklich nur Andeutungen machen, aber wir stehen dann eben auf derselben Stufe wie die Schöpfergötter, die in der Bibel genannt werden, das ist ja nicht die höchste Gottheit, um die es da geht, in Wahrheit, sondern es geht um die Geister der Form und die Elohim und die Sonnengeister, die eben diese Erdentwicklung geformt haben, durchformt haben. Dann, also wenn wir jetzt durch alle sieben Stufen, sieben kosmischen Stufen durchgegangen sind, dann sind wir an der Stufe angelangt, auf der die Elohim in anderer Art zu Beginn der Erdentwicklung gestanden sind. Aber eben auf anderer Art, in gewisser Weise auf höherer Art, weil wir eben die Freiheit haben, weil wir ganz individuelles Geschöpf unserer selbst sind. Das ist bei den Elohim, die in der Bibel genannt werden, nicht der Fall. Es ist also ein Unterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und - das ist das, was als - ja, wie soll man sagen? - das, was die Gottheit in den Weltenplan hineingelegt hat. Weltenplan heißt also: in welche Richtung soll es gehen? Es geht in die Richtung, dass freie Schöpfergeister entstehen, die das ergänzen, mit dem zusammenarbeiten, was von oben kommt. Beziehungsweise, man kann es vielleicht irgendwann einmal auch so sehen, dass es, dass das, was früher von oben gekommen ist, dann von innen kommt, dass die Gottheit eins ist mit dem, immer mehr wird. Nein, da haben wir - gibts Stufen noch genug, also die Perspektiven sind riesig, die kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich weiß, dass das alles auch sehr ketzerisch klingen kann. Aber meine offizielle Adresse ist die Ketzergasse. Hat zwar mit den Ketzern nichts zu tun, sondern das war irgendein Bürgermeister oder irgendsowas in Wien einmal, der Josef Ketzer geheißen hat, aber es passt irgendwo. Ja, aber niemand sollte sich schrecken, auch niemand sollte Angst haben vor der Größe der Aufgabe, das - Ich mein, der erste Schritt ist halt einfach, dass man, weiß nicht: - phhf heh ah, d da - ich soll das alles - ? Ja, das ist der erste Schritt für einen neuen geistigen Weg überhaupt. Und dass wir wirklich eben gerecht werden dem, dass wir dieses freie - die Möglichkeit zu dem freien Ich bekommen haben. Damit ergreifen wir den göttlichen Willen, damit folgen wir dem göttlichen Willen. Wenn ich es verweigere, dann arbeite ich gegen den göttlichen Willen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade, wenn ich mir diese Freiheit erkämpfe, diese - nämlich indem ich sie in die Tat umsetze, weil, wie gesagt, die Freiheit muss ich selber mir erringern, die kann man - man kann mir nur die Möglichkeit schenken, das hat die Gottheit gemacht, aber wenn ich in der Starre daliege und mich nichts tun traue, dann wird es nicht passieren. Die Gottheit kann mich nicht zwingen dazu, sie kann mich nicht zur Freiheit zwingen, das wäre ein Widerspruch in sich selbst und das ist - also in dem Fall ist wirlich ein, wäre das ein die Schöpfung geradezu zerstörender Widerspruch drinnen. Also sie kann uns nicht zwingen. Sie hat sich ihrer Allmacht begeben. Sie hat also ihre Macht eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind alles auch noch Dinge, die man in, ja, in philosophische, theologische Überlegungen einbeziehen müsste. Es ist immer noch sehr viel - es haben in der Neuzeit noch die Menschen sich auch gefragt, ja, zum Beispiel: wie ist das Übel der Welt? Das Böse, was passiert? Wie ist das eben mit der Allmacht und Allwissenheit Gottes vereinbar? und so weiter. Das - aber man ist immer noch davon ausgegangen: ja das muss ja Allmacht sein, aber die Macht Gottes besteht darin, gerade diese Macht abzugeben, aufzugeben. Jedenfalls bezüglich dessen, was den Willen des Menschen betrifft. Die anderen, gerade die, alle höheren Hierarchien, die über uns stehen, die brauchen das noch. Sie können es noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also von dem her ist die Erdentwicklung, das Erdenleben des Christus - hat überhaupt die Weltrevolution schlechthin gebracht, für den ganzen Kosmos im Grunde. Das wäre auch zu klein gedacht, das zu sehen: naja da, jetzt unser kleines Fleckerl da, das Erdkugele da. Das betrifft den ganzen Kosmos, das erschüttert den ganzen Kosmos, in Wahrheit. Das heißt, alle geistigen Wesen, die da sind, überall, alle, alle Sterne, alle Sonnen, alle Planeten, alle, ja selbst die kleinsten Meteoriten, die irgendwo herumschwirren, sind geistige Wesenheiten, und wenn es nur Elementarwesenheiten sind, sind mit dabei, weil überall Geistiges ist. Wir werden das alles erleben können einmal. Wir werden das sehen können, und das wird noch eine spannende Astronomie werden, die dann das Geistige sieht, auf neue Art sieht. In alter Form gab es das. Die Babylonier, die Neu-Babylonier, die Chaldäer, waren wunderbar in dem, dass eine Astronomie oder Astrologie oder wie immer man es - das war eben nicht getrennt zu lesen, die geistigen Taten der Wesenheiten, die drinnen sind, die sich äußerlich halt dann in den Konstellationen und sonstigem widerspiegeln. Und auch die Gesetzmäßigkeiten, die Weisheit, die sie hineinlegen, die wir halt dann heute als Naturgesetze oder so herauskratzen irgendwo, das ist eh alles nur die Oberfläche davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die haben noch in den Konstellationen, indem sie sie angeschaut haben, aber zugleich auch sie geistig gesehen haben, nicht nur äußerlich - das ist gerade der spannende Moment bei den - in der ägyptisch-chaldäischen Zeit. Weil ägyptisch-chaldäische Zeit heißt ja, kurz davor beginnt das finstere Zeitalter, das heißt, das natürliche Hellsehen beginnt damals bereits zu erlöschen. Für eine Mehrzahl von Menschen. Bis dahin waren alle hellsichtig. Alle. Also urpersische Zeit noch, alle hellsichtig. Alle. Einweihung bestand dann geradezu darin, das zu verlieren. Oder zumindest sich durchzukämpfen zu einer ganz klaren Sicht des Sinnlichen. Wo sich nicht durchmischt das geistige Erleben. Man hat schon sinnlich wahrgenommen, durchaus, aber man hat mit wahrgenommen immer das Seelisch-Geistige, die Aura. Ahura Mazdao. Das heißt ja eigentlich &amp;quot;die große Aura, die mächtige Aura.&amp;quot; Ist ja indogermanische Sprache auch, also es ist wirklich, kommt wirklich aus demselben Stamm heraus. Ahura Mazdao - heißt nichts anderes als Aura, mächtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:03:09  Das steht dahinter. Und nur - man konnte das erleben, sie haben gesehen also schon die äußere Sonne, sie haben aber gesehen auch die ganze Aura noch mit. Alle. Manche halt mehr und manche weniger schon, aber das haben sie noch gesehen. Und sie haben aber gesehen: ah, jetzt kommt das Ahrimanische. Das verdunkelt das. Das kommt herauf. Das greift nach dem, das greift zuallererst nach dem, was ich da unten auf der Erde sehe, aber es greift auch nach dem da oben, es beginnt auch nach dem oben, nach den Sternen zu greifen, nach der Sonne zu greifen und will sie verdunkeln. Und das hat man als dramatisch erlebt einfach. Also da sieht man schon aber auch, wie sich das Bewusstsein der Menschen, auch in historischen Zeiten, und das sind Zeiten, wo man noch - gut, bei der urpersischen Zeit ist es schon ziemlich schwierig, es - so die Details historisch zu erfassen, weil, es gab noch keine Schrift und sowas zu der Zeit, also das heißt, es gibt keine Aufzeichnungen, es gibt Funde natürlich, aber - von allen möglichen Utensilien, aber keine Schrift. Also kennt man von der Seite nicht, wie die wirklich die Welt erlebt haben. Die konnten es nicht niederschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man wirklich dann nur eben auf geistigem Wege in Erfahrung bringen, dass man wirklich also eben in der Zeit zurückgehen kann bis dorthin und gleichsam durch die Augen dieser Menschen zu sehen. Also zu sehen, zu erleben, was die in ihrer Seele erlebt haben. Also das, was Rudolf Steiner halt dann nennt das Lesen in der sogenannten Akasha-Chronik. Das heißt also im Grunde nichts anderes als Lesen im Fluss der Zeit. Dort kann ich das lesen. Und - und da kann ich lesen die Vergangenheit, ich kann lesen aber auch, welche Möglichkeiten es für die Zukunft gibt. Die Zukunft ist trotzdem offen. Also es ist noch nicht gesagt, was sich realisiert, also bis in die physisch-sinnliche Welt hinein. Es sind viele Strömungen, von denen eine konkret dann wird und bis ins physische Geschehen hinein sich verdichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist auch so eine Sache. Nicht wahr, aber aus dem die Möglichkeiten der Zukunft zu sehen, aus dem kommen Fähigkeiten wie Prophezeiungen, die also die Zukunft betreffen. Weil, wie kann Rudolf Steiner sprechen davon, ja wie wird denn das sein mit dem Neuen Jerusalem - also sprich, mit dem Neuen Jupiter. Oder wie wird das sein mit dem Venus-Zustand, der dann noch folgen wird. Oder gar dem Vulkan-Zustand. Das ist ja noch nicht passiert. Und das soll aus Freiheit heraus passieren. Weil der Mensch mitwirkt, wird sehr vieles aus Freiheit passieren, und wir sind jetzt schon ganz schön tätig, diese zukünftigen Zustände mit vorzubereiten. Wir werden sie nicht alleine hervorbringen können, aber sie werden wesentlich sein bestimmt durch uns. Ich meine - vielleicht noch ein kleines Beispiel, wie wichtig Erscheinungen unserer Zeit heute sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Berufsleben unserer Zeit heute. Das Berufsleben, wo Menschen in einen Beruf gestellt sind, den sie machen, ohne besonderer innerer Verbindung. Das Leben hat sich hineingestellt, sie machen ihn, weil sie ihn machen müssen. Rudolf Steiner sagt, das wird in der Zukunft immer mehr so werden, man wird immer weniger sagen können: ach mit meinem ganzen innersten Wesen, mit allem dem, was ich will, bin ich verbunden mit meiner Arbeit, was anderes würde ich mir gar nicht wünschen machen zu können. Wenn alle Menschen das so machen würden, dann würde der allerletzte Zustand, der Vulkan-Zustand, der also die Spiegelung des alten Saturn ist, dieser Wärmewelt, der also den Abschluss der Entwicklung bringt, die wird zum großen Teil durch solche Sachen geschaffen, wo wir mit unserem Inneren, unserer inneren Freude, mit unserem Enthusiasmus nicht verbunden sind. Und die wir tun, weil wir sie tun müssen in gewisser Weise. Schon auch, weil wir sie tun wollen, aber nicht, weil es uns jetzt so besonders Spaß macht oder was, sondern wo wir ganz aus der Notwendigkeit heraus handeln, ohne dass unsere Gefühle, unsere Emotionen drinnen stecken. Ist ein starker Anspruch für unsere Zeit heute, weil es ist heute ja: im Berufsleben ist das schon fast der Standardfall, dass man halt in einem Beruf drinnen steht, weil man davon leben muss, aber dass ich sage, das ist jetzt mein Leben, ist es oft gar nicht. Das ist keine Fehlentwicklung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wo das - kann ich nur empfehlen, ich weiß jetzt die GA-Nummer nicht, aber es heißt der Band: &amp;quot;Das Karma des Berufes&amp;quot;. Das sind ganz wesentliche Dinge, wo wir etwas tun, sehr wohl unsere Kraft, unser Können hineingeben, aber völlig unser Astralisches, unser Wohlgefühl und diese Dinge trennen davon. Wir machen es aus - nicht aus Zwang. Ich meine, heute machen es viele Menschen aus Zwang, weil sie sonst nicht überleben könnten, aber es wird die Zukunft kommen, dass man solche Dinge tut, die ich nicht jetzt zu meiner besonderen Freude oder sowas mache, sondern die ich mache, weil ich die Notwendigkeit sehe. Nur aus dem. Das ist deswegen jetzt nicht, nicht also auch mit einem Glücksgefühl verbunden, aus dem heraus. Also mit dem, was wir heute als Glücksgefühl bezeichnen. Also, auch das ist was ganz, ganz Wesentliches halt auf dem Weg, jetzt Bewusstseinsseele, weiter Geist-Selbst zu entwickeln. Ich meine, der Geist selbst, da ist das - ist ja eine Verwandlung des Astralischen, aber da geht es um Weisheit drinnen, Weisheit im Zusammenklang mit dem Rest der Welt. Da geht es nicht um Glücksgefühle. Überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine objektive Seelenwelt. Damit sage ich bitte nicht, dass wir heute jetzt bei nichts mehr Freude haben dürfen. Das sage ich überhaupt nicht. Aber gerade bei den Dingen, die wir tun für die Welt, darf es überhaupt nicht darum gehen, dass ich da jetzt ein Glücksgefühl habe. Da die Maria sagt es im Mysteriendrama so deutlich: dass sie dann schwört vor der geistigen Welt, dass sie also von ihrem, in ihrem ganzen geistigen Streben, daß sie das Glücksgefühl, das damit verbunden ist, das sich gut zu fühlen, dass sie das tilgen wird. Damit rettet sie den Johannes, im Grunde. Damit rettet sie ihn. Das ist eine starke Äußerung, bitte. Und das heißt also auch, fhh, natürlich für unsere geistige Entwicklung, wir sollen es mit Wille, mit Enthusiasmus machen, aber wir müssen uns die üblichen Glücksgefühle abgewöhnen dabei, die wir so im normalen Leben haben. Die dürfen wir uns für das normale Leben durchaus noch aufbewahren, aber gerade im Zuge der geistigen Entwicklung: dort nicht. Das heißt jetzt bitte nicht, also jetzt mache ich geistige Entwicklung und ich übe und jetzt sitze ich mit einem langen Gesicht dort und: öhh, äh, ng hn. Das meine ich auch nicht. Es muss neutral werden. Es muss neutral werden. Ich mache es, weil es eigentlich eine Weltnotwendigkeit ist, zu die mich aber keiner zwingen kann, aber die ich eingehe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;quot;Wohlfühl-Esoterik&amp;quot; als luziferischer Fluchtversuch, der vom echten Wirken für die Welt wegführt [02:12:45] ====&lt;br /&gt;
Uh, da sind wir aber von der ganzen Wohlfühl-Esoterik dann weit weg. Nicht weil, ihr wißt, ich nenne gerne die Esoterik, die, naja, im Grunde den Sorgen des Alltags entfliehen will in eine höhere Welt, die schöner und erhebender ist und sich dort wieder aufzutanken, um den Alltag ertragen zu können. Das ist nicht ein geistiger Schulungsweg. Das ist ein luziferischer Fluchtversuch, der nicht gelingen wird. Das wird ihm eben nicht gelingen, dem Luzifer. Aber er tut alles dazu, um uns zu verführen dorthin und jedenfalls fürchte ich, dass nicht so wenige Menschen eine ganze Inkarnation oder vielleicht mehrere verplempern damit, sich in sowas hineinzuleben, was sie total schwächt, in Wahrheit, und ihnen den Weg in Wahrheit erschwert. Den Weg wirklich zu gehen. Also Freude im Leben dürfen wir überall haben, aber gerade in den wichtigen geistigen Dingen geht es um ganz was anderes. Das ist in einer gewissen Weise sehr, sehr viel ernster. Aber auch nicht: hmm - langes Gesicht machen. Aber es ist einfach eine Notwendigkeit, man sieht die eigenen Kräfte, die man hat, und die bringe ich ein. Und weiß: damit wird die Welt einen Schritt weiter kommen, ich kann meinen Beitrag leisten, dass andere wieder Impulse aufgreifen können und weiterführen können, das - Und das, das ist das Wichtige, aber es ist wichtig eben, dass aus dem Ganzen dann das Luziferische rauskommt. Und das besteht eigentlich da drinnen. Das zieht man so leicht rein, das zieht man so leicht rein. Das ist - etwas erhebend und schön zu finden, auch im geistigen Erlebnis ist was anderes als dieses, wie soll ich sagen, dieser gefühlsmäßige Höhenflug. Das muss man unterscheiden lernen. Das - ich sage das auch ganz dezidiert deswegen, weil ich schon den Eindruck habe, dass manches und nicht weniges, was heute an geistigen Strömungen in der Welt ist, dass das ein vollkommener Missbrauch ist. Da geht es darum, eigentlich mich über die negativen Dinge, die mich halt quälen, mich hinweg zu trösten und was - hffhh, ich befreie mich. Und das schadet der Weltentwicklung, das spielt den Widersachern in die Hände. Also da, gerade da: Freude, wirkliche Freude ist was anderes. Ich darf mich darüber freuen, wenn ich einen guten Schritt in der geistigen Entwicklung mache. Aber das ist nicht dieses - hwhh -, dieses luziferische Glücksgefühl. Das ist es nicht. Sondern ich freue mich daran, dass ich es geschafft habe, etwas zu tun, was die Welt weiterbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich etwas ganz Klares, Nüchternes in gewisser Weise. Da brauche ich weder stolz noch sonst was sein, ich - sage ich: schön, dass ich es geschafft habe, einen Schritt beizutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so, auf Neudeutsch, cool muss man dabei sein. Das ist sehr wichtig und - weil nämlich, wenn solche Emotionen, die es eigentlich sind, hineinspielen in den geistigen Weg, dann kann das in Wahrheit auf die Dauer sehr viel Verderbliches hineinbringen. Man denkt sich gar nichts dabei: ja ich fühle mich ja nur wohl, wenn - und dann tu ich was dabei, ach, es ist so schön! Aber, da öffne ich Tür und Tor für die luziferischen Wesenheiten. Und die sind nach wie vor sehr gefährlich. Also eben gerade im dritten Mysteriendrama, am Beispiel des Johannes Thomasius, der halt eine starke Neigung zum Luziferischen hat, ist das stark merkbar - er kommt dadurch sowieso dann auch in den Bereich des Ahriman ganz stark hinein, und das heißt, er hat dann als &amp;quot;Geschenk&amp;quot; beides stark. Und da muss er irgendwann drüber kommen. Und - so geht es uns allen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Schätze der Mysteriendramen  [02:17:40] ====&lt;br /&gt;
Also es ist eben gerade auch: in den Mysteriendramen sind so viele Dinge drinnen, die der Steiner sonst so explizit nirgendwo sagt, so detailliert. Aber da ist - so ganz konkrete Beispiele, wo was durchblitzt, was eigentlich total erschütternd ist. Und was einem, ja, den Ernst, die Verantwortung, die damit verbunden ist, so wirklich deutlich machen kann. Ich meine, wahrscheinlich, um das mitzukriegen überhaupt, wie dramatisch das ist, muss man sich wahrscheinlich selber intensiv mit dem Text beschäftigen. Und eben am besten - das ist der beste Umgang damit, den Text zu lernen. Vielleicht von einer Person zu lernen, auch wenn man es jetzt nicht auf einer Bühne spielen will, aber ihn zu lernen. Und zu leben, Jahre damit zu leben. Dann gehen - ptt - solche Lichter auf! Da stehen so viele Weisheiten drinnen, so viele scheinbar beiläufige Bemerkungen, die ganz, ganz extrem wichtig sind - und ich komme nicht drauf, wenn ich jetzt zweimal nur das Buch gelesen habe, und dann anfange, mit dem Kopf es auszudeuten. Da komme ich nicht drauf! Da bin ich nur sehr gefährdet wieder in der intellektuellen Eitelkeit drin, es ist: ah, ich verstehe das alles. Ich muss es erleben können, dann, dann - und das kann ich nur, wenn ich mit dem Text lebe. Dann kann ich mit allem darüber nachdenken und tun. Aber ich muss wirklich verbunden sein und wahrscheinlich über Jahre damit. Da sind Schätze, sind Schätze drinnen. Weil eh bei allem, was Steiner sagt, oder auch was andere Menschen sagen, es steht zwischen den Zeilen immer mehr, als man auf den ersten Blick vermutet. Weil das, was dazwischen steht, ist, dass Anstöße kommen, wo plötzlich eine Frage auftaucht. Oft gar nicht am Anfang. Am Anfang denkt man: ja, ich habs eh verstanden. Dann lese ich es wieder, denke mir: nein, eigentlich habe ich es da noch nicht so ganz verstanden. Wie ist das jetzt wirklich genau? Es tauchen immer mehr Fragen auf. Und die Fragen sind die Vorboten der Antworten. Und die werden durch diese Sachen angestoßen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte fast sagen, also die Kunst eines Autors überhaupt, und besonders eines solchen, wie es Rudolf Steiner ist, also im geisteswissenschaftlichen Bereich, ist das, was nicht ausdrücklich drinnen steht, sondern was die Fragen aufdeckt, die mich dort hinführen, was da alles noch dazwischen steht. Das ist das, was zwischen den Zeilen steht, zwischen den Zeilen stehen die Fragen, und die Fragen sind eigentlich das, wo ich selber drauf kommen muss. Wirklich selber drauf kommen muss, da muss ich mit dem eigenen Ich dabei sein. Und da ist es dann am besten, nicht: warte, jetzt, wo ist denn jetzt ein erfahrener Anthroposoph: &amp;quot;bitte erklär mir das, ich habs nicht verstanden&amp;quot;. Ja, kann man natürlich machen, anfangs einmal, um sich zu orientieren. Aber auf Dauer wird das nicht funktionieren. Da muss ich froh sein: Ah, 30 Jahre mit dem beschäftigt und hab mir gedacht, ich verstehe das. Und jetzt komme ich drauf - null Ahnung eigentlich, keine Ahnung, es ist alles ganz anders, das war alles unwichtig! Ist schon richtig alles, aber das war unwesentlich. Da tauchen Fragen auf, die führen weiter, die führen genau dorthin, dass wir selber unseren Entdeckungsweg gehen können und aus dem heraus tätig werden können. Weil, das Ganze, auch selbst, was Steiner gegeben hat, was alle Geisteswissenschaftler und Mystiker oder sonst was zusammen gegeben haben, ist eine riesige Landkarte mit noch riesigeren weißen Flecken. Die warten drauf, von uns entdeckt zu werden, erforscht zu werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Mensch als selbständig Forschender im Geistigen ====&lt;br /&gt;
Jeder Mensch, der sich mit Geistigem beschäftigt, ernsthaft beschäftigt, ist eigentlich Pionier, wieder so ein Fleckerl aufzudecken. Selber etwas zu finden, und zwar zu finden eben dadurch, dass eine - in dem schon verstanden geglaubten eine Frage auftaucht, wo ich mir denke: eigentlich, wenn ich ganz ehrlich bin, ich habe 20 Jahre geglaubt, ich verstehe es, oder 30 Jahre, aber eigentlich ist es mir völlig rätselhaft, wenn ich ganz ehrlich bin. Dann sind wir auf der Spur! Apokalypsis. Offenbarung, Enthüllung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist sowas, die Frage ist, da wird die Decke weggezogen von was - Hah, ganz was Neues taucht auf. Und ich muss es erfüllen. Ich muss die Frage beantworten. Und ich kann sie beantworten, irgendwann, es dauert halt ein bisschen. Die Frage ist nämlich schon der Vorbote der Kraft. Weil ich entdecke sie nämlich, die Frage, nur dadurch, dass ich eigentlich schon die Fähigkeit habe, da was zu entdecken. Drum wird es fraglich für mich. Drum gebe ich mich nicht mehr zufrieden mit dem, was ich jetzt 20 oder 30 Jahre geglaubt habe, dass das alles schon wäre. Sondern wo ich sehe: da ist ein Riesenloch noch drinnen. Und das ist für mich da. Ein anderer wird eine andere Stelle entdecken drinnen. Also - &#039;&#039;&#039;das ist schrittweise der Weg, Geistesforscher zu werden&#039;&#039;&#039;. Da muss ich jetzt eben keinen - offiziellen Zettel dazu haben, da muss ich mich in keine Universität setzen dazu, sondern ich muss einfach warten, dass Fragen auftauchen. Und nicht gleich rennen: wer kann mir bitte die Frage beantworten? Du selbst. Sonst hat es keinen Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil - auch wenn sie von wer anderem wäre beantwortet irgendwie, dann ist es nur zugedeckt, aber das Eigentliche entsteht eben erst, wenn ich selber tätig werde. Das ist die Antwort, die zählt. Nicht die Antwort, die ich fertig kriege. Das ist, glaube ich, heute notwendig, das mit aller Deutlichkeit zu sagen. Also ganz nachdrücklich zu sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das - ich meine, der Steiner sagt es eh immer wieder irgendwo. Das ist eh immer wieder drinnen. Aber es wird oft nicht gehört. Es wird oft nicht gehört. Wir sollten froh sein über jede Sache, die mir zur Frage wird. Selbst wenn - und gerade dann, wenn ich vielleicht lange, lange Jahre gedacht habe: ja, ich weiß eh alles darüber. Oder: es ist mir eh klar. Und dann taucht auf: nein, nein, da fehlt noch etwas ganz Entscheidendes. Dort wird es interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da die Geduld haben, dann ist einmal die Frage da, und wenn ich da: keine Ahnung, wie ich sie lösen kann, dann muss ich halt lernen, mit der Frage zu leben. Mit der Frage zu leben, so dass sie mich nicht loslässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht gleich wieder zum Nächsten: du, weißt du, wie das ist? Nee, selber. Selber. Sagen: poouoh, mir stehen die Haare zu Berge, alles purzelt plötzlich zusammen wieder, durcheinander, weil das ganze System - plötzlich komme ich drauf: da fehlt was, das trägts auf einmal gar nimmer. Das war ja - das, so solid ausgeschaut, jetzt merke ich: es liegt aber nur an mir, weil jetzt eben das wesentliche Glied fehlt. Das habe ich vorher nicht gemerkt. Und da ist - eröffnet sich der Horizont, selber weiterzuforschen. Und das - dazu regt schon die Apokalypse an. Das ist eigentlich das erste große, moderne, neue Einweihungsbuch, in Wahrheit. Ich meine, es ist ja eben halt, der Johannes, der Evangelist, ist der Erste, der durch den Christus selbst eingeweiht wurde. Damit ist der Startschuss gegeben für die neue Art, ans Geistige heranzugehen. Bis sich das halt - bis es zu dem gekommen ist, wie man heute eben damit umgehen kann, wie Rudolf Steiner auch umgehen konnte, das musste ja dann noch viele Wege durchgehen. Aber der Grundstein ist da gelegt und man kann es aus dem schon sich holen, wenn man die offenen Fragen nimmt, wenn man schaut, welche Leerräume drinnen sind, die ich füllen muss. Die ICH füllen muss. Die Frage heißt nur: ich entdecke die Räume, eigentlich - die Frage heißt nur: aha, wo ich geglaubt habe, das ist fester Boden, da ist plötzlich so ein offenes Loch. Und ich sehe nichts. Und da jetzt gehen, dann wird es aktiv. Dann - weil geistig wahrnehmen auch, geistig forschen, ist halt nicht nur passiv was aufnehmen. Ist nicht nur ein Wissen erwerben. Wissen erwerben heißt eigentlich, es hat wer anderer gedacht, es hat wer anderer erforscht, und ich lese das halt jetzt und memoriere das, präge mirs ein. Damit habe ich aber selber noch gar nichts gemacht. Nicht wirklich. Das ist eine Vorbereitung, das ist schon notwendig. Wir sollen das machen. Aber das Studium ist nur die erste Stufe, die soll gründlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich habe sicher selber eine ganze Menge von Steiners Werken gelesen. Die GA steht ziemlich vollständig da, die neueren Bände habe ich elektronisch dann, aber ich habe nicht alle gelesen, sicher nicht, das bringts auch nicht. Aber das Entscheidende sind eigentlich die wenigen, die einem zur richtigen Frage werden. Zur wirklichen Frage und vielleicht nach Jahrzehnten zur Frage werden. Das erlebe ich zur Zeit wieder sehr stark, dass man vieles - aha, dacht - denkste, dass was schon - dass dir das klar ist, da ist noch vieles offen. Da ist noch vieles offen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist spannend. Auch dank eurer Hilfe, die ihr mit dabei seid. Weil es kommen oft Fragen, die dann - bing - was anstoßen, und jetzt denke ich mir: ja, könnte man ja einfach beantworten. aha - nein, so einfach eigentlich nicht. Wenn ich es genau betrachte: ich könnte zwar jetzt sicher eine Stunde drüber reden, aber das ist noch nicht die ganze Sache. Da hat es noch was. Da ist noch was offen. Und da wird es interessant. Da wird es interessant. Also in dem Sinn können wir das gemeinsam tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich hoffe, dass ich bei euch manchmal Fragen anstoße, dass die Apokalypse vor allem Fragen anstößt für Sie, dass die Werke Steiners Fragen anstoßen für euch, und dass ich ein paar Fragen anstoßen kann. Die Antworten müsst ihr euch letztlich selber geben. Nur die zählen dann wirklich, die anderen sind Krücken, über die kann man mal ein bisschen auf den Weg kommen, aber das sind nur die Krücken. Es zählen die Antworten, die man sich selber geben kann. Und wenn man anderen antwortet, zählt das, dass man ihnen einen Anstoß gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, aber jetzt sind wir schon wieder lange unterwegs. Ich glaube, wir lassen es gut sein für heute, meine Lieben. Ich danke euch wie immer und wirklich mit Herzen, dass ihr so dabei seid, dass ihr so mittut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch im Livestream alle, bis zum nächsten Mal. &#039;&#039;&amp;quot;Vielen Dank, Wolfgang!&amp;quot;&#039;&#039; Gerne. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben. Baba.&lt;br /&gt;
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== Glossar==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 223. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SaKe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_222._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=20757</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 222. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2024-08-27T21:47:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 223. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:222.apo.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Y8T9zHaTz38|thumb|Link zum  [https://www.youtube.com/watch?v=Y8T9zHaTz38 Video] oder  [https://www.dropbox.com/scl/fi/mi1b62r0s0wfdrtpxqaze/222.-Folge-Die-Apokalypse-des-Johannes-Dr.-Wolfgang-Peter-Anthroposophie-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=d9y3snkyqk1hhoymbif0udyhg&amp;amp;st=v06g1wau&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rohtranskription des 222. Vortrages ==&lt;br /&gt;
+++ dies ist eine Rohtranskription. Wenn du wissen willst, WIE eine fertige Transkription ausschaut, dann schau dir z.B. als Muster die [[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|10. Folge an]]. Melde ich gerne übers [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] bei uns, wenn du bei der Textarbeit [[MitTun bei Anthro.World|MitTun]] möchtest. Wir freuen uns auf dich! +++ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription der 222. Folge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Begrüssung und 15. Wochenspruch  [00:00:40] =====&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zur Folge Zwei Zwei Zwei. 222. Folge der Apokalypse, und dazu der 15. Wochenspruch. Der letzte Wochenspruch, der 14., war ja ganz groß auch mit &amp;quot;Sommer&amp;quot; übertitelt. Sommer ist es immer noch, auch wenn es jetzt vielleicht gar zu regnen beginnt bei uns draußen oder zumindest sich einigewolkt hat. Aber es ist sommerlich heiß und dazu passt der 15. Wochenspruch jetzt auch sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle wie verzaubert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weltenschein des Geistes Weben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat in Sinnesdumpfheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehüllt mein Eigenwesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu schenken mir die Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ohnmächtig sich selbst zu geben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein Ich in seinen Schranken ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Ich in seinen Schranken. Wir sind einmal jetzt sehr hinausgeflogen. Wir sind in diese, ja, Sinnesdumpfheit gekommen, also wir sind ein bisserl weggetreten, bisserl weg von uns. Aber es kommt also gerade auch jetzt die Kraft herein, die zunächst einmal unser Ich in unseren Schranken schafft. Also das bereitet uns ja eigentlich schon wieder irgendwie jetzt für die Herbst- und Winterzeit vor, wo wir dann vor allem einmal auch das Ich in seinen Schranken, in uns einmal erleben, also wirklich unser irdisches Ich sozusagen. Und das ist ja für jede geistige Erkenntnis ja auch wichtig, dass wir beides haben können, also dieses hinausfliegen Können in die geistige Welt, aber auch ganz fest am Boden stehen können und so wirklich im Alltag drinnen stehen zu können. Eigentlich ist das ein wunderschönes Wort, der All-Tag. Für mich ist dort immer der ganze Kosmos drinnen, in Wahrheit, das Ganze All, alles, alles ist drinnen, man merkt es nur nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Apokalypse konkret in unserer Zeit [00:02:47] =====&lt;br /&gt;
Und das ist ja auch so ein bissel mein Anliegen bei den Vorträgen hier, es geht ja nicht nur darum, jetzt in zehn, zwanzig Vorträgen halt den Inhalt der Apokalypse durchzugehen, sondern es kommt, mir zumindest, sehr darauf an, Bezugspunkte zu finden, halt zum all-täglichen Leben, also dort, wo es uns wirklich tagtäglich etwas angeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Apokalypse oder der Hintergrund, der geistige, der da steht, ist nicht irgendwas Fernes, ist nicht irgendwas Abgehobenes, sondern es ist tagtäglich eigentlich da. Wir sind gerade heute in einer Zeit, in der die Apokalypse sehr, sehr aktuell ist. Gar nicht jetzt in einem negativen Sinn, ihr wisst, also Apokalypse wird ja meistens, wenn es irgendwo in der Zeitung steht oder so, denkt man sich: um Gottes Willen, was ist denn schon wieder passiert. Also man denkt sofort an Schrecken, Unglück und weiß Gott, Strafe und was alles über einen hereinbricht, aber es ist nichts anderes als Enthüllung. Apokalypsis heißt nichts anderes als Enthüllung, Offenbarung. Und ich habe es ja eh schon immer wieder gesagt, ganz konkret dann: &#039;&#039;&#039;Apokalypsis Jesu Christi, also Enthüllung des Wesens Jesu Christi und damit zugleich Enthüllung des Wesens des eigenen Ichs&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das - und das ist die zentrale Aufgabe heute, den Durchbruch einmal zu schaffen, neben dem kleinen Alltags-Ich eben auch die größere Dimension des Ichs zu erleben, was wirklich dahintersteckt. Und wo man dann merkt, also unser Alltags-Ich oder überhaupt unser Ego ist ein winziger, ja im Vergleich dazu kümmerlicher Ausschnitt zu dem, was hinter dem Ich steht. Weil das Ich hat Zugang zur gesamten geistigen Welt bis zur höchsten Spitze hinauf im Grunde. Und das lebt aber in unserem Ich auf individuelle Weise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt eigentlich im Grunde nichts, wozu wir keinen Zugang hätten von der geistigen Seite her. Nur, es ist ein weiter Weg, das auch ins Bewusstsein zu heben. Das ist das Problem. Also wir haben dieses Ich, es ist auch tätig, es ist in seiner vollen Kraft durchaus tätig, aber wir kriegen es hier im Erdenleben, wenn wir inkarniert sind auf Erden, noch kaum mit. Wir wissen zwar, ich bin ein Ich, und wir reden auch dauernd vom Ich, Ich ... - viel, viel mehr als früher. Also, weiß ja nicht, wenn wir nur die Literatur nehmen, Romane oder irgendwas in Ich-Form zu schreiben, ist heute was ganz Gewöhnliches. Noch vor - also noch im 19. Jahrhundert oder so war das also absolut unüblich. War eigentlich irgendwie befremdlich sogar. Also dann hat man von sich als dem Autor oder als den - , weiß ich nicht, was zu nennen, aber man hat sich in der dritten Person genannt. Also man ist kaum auf die Idee gekommen, sich als &amp;quot;ich sage dieses&amp;quot; oder&amp;quot; ich habe das erlebt&amp;quot;, sondern &amp;quot;der Autor hat vor Jahren dieses oder jenes erlebt&amp;quot;. Das ist heute eher ungewöhnlich, dass so geschrieben wird. Also, ja, hängt vielleicht auch, im guten Sinne genommen, mit einer heiligen Scheue zusammen, also an dieses Ich heranzutreten, weil es ist eigentlich, wie es Rudolf Steiner ja oft auch nennt, das verhangene Heiligtum in unserem Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, wir sind halt eine ganze Menge, wir sind auch mehr noch als ein Ich, in gewisser Weise, weil wir haben unsere ganzen Leibeshüllen, die uns zunächst einmal verliehen wurden, die uns gegeben wurden, die wir nicht selber gemacht haben. Niemand von uns hat seinen physischen Körper wirklich selber gemacht, aus dem Nichts heraus, denn, weiß ich nicht, nein, mit dem Finger schnippen kann man nicht, wenn man noch keinen Körper hat. Aber geistig geht halt ein Blitz auf und schwupps - steht der Körper da. Nein, das können wir noch lange nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Stufenweise Auferstehung des Menschen [00:07:08] =====&lt;br /&gt;
Es wird einmal so weit kommen, dass wir durchaus auch, in ferner Zukunft einmal, etwas Physisches haben werden, was man durchaus &#039;&#039;&#039;als physischen Leib bezeichnen kann, aber was nichts Stoffliches zum Beispiel haben wird. Und der wird ganz unsere individuelle Schöpfung sein&#039;&#039;&#039;. Unsere individuelle Schöpfung sein. Das hängt zusammen mit dem Auferstehungsgedanken, die eigentlich auf Raten erfolgt. Und das ist interessant, mir ist das erst heute, weil ich so wieder die Nase hineingesteckt habe in die Apokalypse, und da ist mir das so richtig entgegengesprungen, dass da im Zusammenhang dann mit der Auferstehung der Toten, also &#039;&#039;&#039;im Zuge des jüngsten Gerichtes&#039;&#039;&#039; oder so, &#039;&#039;&#039;die Rede ist von der ersten Auferstehung.&#039;&#039;&#039; Die erste Auferstehung. Wo von einer ersten Auferstehung die Rede ist, wenn man ein bisschen weiterdenkt, müsste es eigentlich dann, ja, zumindest eine zweite oder weitere geben. Also &#039;&#039;&#039;die Auferstehung im höchsten Sinne ist ein sukzessiver Prozess.&#039;&#039;&#039; Und die Auferstehung wird mit jeder, vor allem mit jeder kosmischen Entwicklungsstufe, durch die wir durchgehen, eine höhere Ebene erreichen, weil fertig ist sie - darüber haben wir auch schon gesprochen - dann, wenn wir das entwickelt haben, was Rudolf Steiner als den Geistesmenschen bezeichnet. &#039;&#039;&#039;Der Geistesmensch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vergeistigte physische Leib&#039;&#039;&#039;. Und vergeistigt heißt aber nicht nur, wir vergeistigen das so, wie er jetzt ist, sondern wir werden ihn überhaupt aus dem Geistigen, aus dem Nichts sozusagen, hervorbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht in der stofflichen Gestalt, weil die wird uns nicht mehr tangieren in weiterer Ferne irgendwann. Ihr wisst, wir haben oft gesprochen darüber, dass selbst jetzt schon während der Erdentwicklung die Zeit der physisch-stofflichen Inkarnationen, dass die relativ bald enden wird, im - wenn man es so im historischen Maßstab sich betrachtet, also fünftes, sechstes, siebentes, achtes Jahrtausend, werden schon etliche Menschen so, also ein größerer Teil der Menschheit, so weit sein, dass sie sich nicht mehr in einem physisch-stofflichen Körper inkarnieren. Sie werden trotzdem einen physischen Körper haben, aber er wird nicht stofflich sein, das heißt, er wird völlig übersinnlicher Natur sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Formen und Dauer der Verkörperung des Menschen und der Naturreiche  [00:09:49] =====&lt;br /&gt;
Wir werden ja dann, also in der Zeit, wenn die Kultur, die Zeit der Kulturepochen zu Ende geht - also wir sind jetzt in der 5. Kulturepoche drinnen und insgesamt gibt es sieben - , dann ist, eine große Veränderung findet dann statt, dann ist eigentlich, also nach der 7. Kulturepoche sollte eigentlich der Zeitraum sein, wo wir uns nicht mehr in solcher irdischer Form, also in irdisch stofflicher Form inkarnieren. Aber es wird sicher Menschen geben, die das bis zu dem Zeitpunkt nicht schaffen, so weit zu sein. Also es wird sicher noch nicht gleich im achten, neunten Jahrtausend die gesamte Menschheit ausgestorben sein, aber trotzdem wird es nicht ewig dauern, sozusagen, bis die Menschheit für die sinnliche Sichtbarkeit verschwunden sein wird auf der Erde. Ich habe das auch letztens schon betont, also dass der Mensch wahrscheinlich das Lebewesen auf Erden ist, das am allerschnellsten seine Entwicklung durchmacht und dann - whhhuit - wieder weg ist, also ausgestorben ist, sozusagen, für den äußeren Anblick. Es gibt zwar dann keinen Menschen mehr, der das sehen könnte, aber dann sind wir als physisch-stoffliches Wesen nicht mehr auf Erden da, da werden Tiere, werden noch sehr, sehr viel länger in physisch-stofflicher Form auf der Erde sein. Und sie werden noch ganz andere Entwicklungsschritte auch durchmachen und wir werden sehr intensiv daran mitarbeiten. Also wie die Evolution im äußeren Sinne weitergeht, wird sehr, sehr stark an uns liegen. Wir arbeiten an dem mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also daher, das, was manchmal, ja, fast verständlicherweise gesagt wird, ja der Mensch ist ja schuld an den ganzen Umweltproblemen und er richtet die Natur zugrunde bis zu einem gewissen Grade, das ist, oberflächlich gesehen stimmt es, wir beschädigen vieles, weil wir eben noch nicht den geistigen Einblick haben, was wirklich dahinter steckt, und wir merken unsere Fehler halt immer erst dann, wenn die Folgen groß genug geworden sind, die Schäden groß genug geworden sind, und wenn sie uns dann zu schmerzen beginnen, dann fangen wir an zu grübeln: aha, das war doch nicht so gescheit. Das ist halt alles ein Teil des Lernprozesses, den wir auch durchmachen. Und natürlich wird dabei in der Natur etwas geschädigt, es geht etwas zugrunde und vieles geht durch unsere Fahrlässigkeit frühzeitig zugrunde, was also natürlich nicht gut ist, aber grundsätzlich liegt es in der Natur immer drinnen, dass Wesenheiten entstehen und wieder vergehen. Nicht nur als Einzelwesen, sondern auch als ganze Art, als ganze Tierart, als ganze Pflanzenart. Es sind also gerade die - das ist ja auffällig, das kann man auch äußerlich zeigen - die einfachsten Tiere, Pflanzen, Pilze, was auch immer es ist, die leben seit Ewigkeiten schon. Also die ersten Kleinlebewesen, die entstanden sind vor weiß Gott wie vielen Millionen Jahren, die gibt es heute noch und die blühen und gedeihen nach wie vor, ist nichts zu sehen, dass die am verschwinden wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je höher etwas entwickelt ist, interessanterweise, desto kürzer wird, auch im Tierreich in Wahrheit - das müsste man einmal wirklich genauer untersuchen: wie lange leben denn, lebt eine Tierart auf Erden, dann wird man mit Sicherheit dazu kommen: je höher entwickelt sie ist in gewisser Weise, umso kürzer ist ihre Lebensspanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Menschen, bei unserem physisch stofflichen Menschengeschlecht ist es - wir brechen also alle Rekorde wahrscheinlich, indem wir die allerkürzeste Erscheinungszeit in physisch stofflicher Form auf Erden haben, und dann sind wir - bwit - verschwunden für den äußeren Anblick. Wir werden dann aber auch schon eine ganz andere Wahrnehmungsperspektive auch haben, wir werden dann nicht mehr gebunden daran sein an die äußere sinnliche Wahrnehmung, sondern wir werden es halt dann von der geistigen Seite wahrnehmen, und dann sehen wir, dass da auch noch ganz anderes dahinter ist. Dann sehen wir auch, dass zum Beispiel ausgestorbene Tierarten, dass die sehr lebendig in höheren Reichen sind, nämlich die Gruppenseele dieser Tierart. Und um die geht es halt vor allem im Tierreich, also die werden auch wirklich aufsteigen zu höheren Wesenheiten. Und zwar zu wirklich ganz individualisierten Wesenheiten. Und die Vorbereitung jetzt dazu ist, dass sie, ja, wie soll ich sagen, sich ausleben in vielleicht Millionen Einzelexemplaren, jedes zur selben Art gehörend, aber doch einzigartig. Man könnte das selbst - wahrscheinlich selbst bei den Regenwürmern ist es so, dass jeder Regenwurm einzigartig ist. Drum braucht man wahrscheinlich schon einen sehr guten Blick, aber das, diese Einzigartigkeit geht ja sogar bis ins Mineralreich hinunter. Das habe ich ja immer wieder schon gesagt: jede Schneeflocke, jeder Schneestern ist in seiner Form einzigartig. Die Gesetzmäßigkeiten sind bei allen gleich, aber wenn man es jetzt genauer, vielleicht unter der Lupe, anschaut oder gar unter dem Mikroskop anschaut, dann sieht man: die genaue Ausprägung ist bei jedem anders. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Inkarnation des Menschen und Kristallkräfte,  [00:15:41] =====&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;Individualisierung ist ein Zug, der durch die Natur durchgeht&#039;&#039;&#039;, lange bevor der Mensch da war. Äußerlich gesehen. In Wahrheit steckt &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; dahinter &#039;&#039;&#039;als treibende Kraft dieser Individualisierung&#039;&#039;&#039;, aber da waren wir lange noch nicht in physisch-stofflicher Form auf Erden. Ich habe es ja erzählt auch, im Grunde: die erste Inkarnation, wo man sprechen kann, dass es der Anfang der Inkarnationen ist, der erste &#039;&#039;&#039;Fußabdruck des Menschen, sind die Kristalle&#039;&#039;&#039;, die entstehen, die Mineralien, die entstehen. Das hat bereits etwas mit uns zu tun und die hätte es nicht gegeben, wenn nicht der Mensch sich inkarniert hätte, wenn nicht der Mensch seine Ich-Kräfte da hineingebracht hat und die &#039;&#039;&#039;kristallbildenden Kräfte sind eben ganz, ganz hohe Kräfte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht umsonst hat man früher vom &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; gesprochen, vom &#039;&#039;&#039;Firmamentum&#039;&#039;&#039;, das ist im Grunde genau dasselbe. Also das ist das, was den Hintergrund bildet, sozusagen, das ist jenseits der Sterne, die wir sehen können. Wo dann später die Interpretation entstanden ist: okay, da sind die Sterne angeklebt, weil sonst täten sie ja runterfallen irgendwie. Das ist aber wirklich dann schon Unverständnis, das entstanden ist. Aber das Wirkliche ist das, dass die kristallbildenden Kräfte kommen von - eigentlich schon: die bilden die Grenze, wo der Kosmos, ja, aus der räumlich-zeitlichen Welt ins Überräumlich-Überzeitliche eingeht. Wo es auch jenseits eben der sinnlichen Wahrnehmbarkeit ist, absolut. Und von dort kommen die kristallbildenden Kräfte und mit denen sind ganz stark verwandt die Ich-Kräfte. Und wir werden uns, wenn wir wirklich diesen &#039;&#039;&#039;Geistesmenschen&#039;&#039;&#039;, also den individualisierten, völlig vergeistigten physischen Leib gebildet haben werden, dann werden - kann man diesen physischen Leib, diesen völlig individualisierten physischen Leib eben am besten als Kristall beschreiben. Allerdings als einen lebendigen Kristall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Weltenzustände, &amp;quot;Beginn&amp;quot; mit dem Alten Saturn  [00:18:15] =====&lt;br /&gt;
Das kann man sich jetzt schwer vorstellen. Aber es wird schon so sein, und das ist sehr wichtig für unser Thema, eben Apokalypse des Johannes und &#039;&#039;&#039;Vorausblick eben auf das neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;, auf das Kommende, was ja nichts anderes ist als die nächste Verkörperung unserer Erde, weil eben unsere Welt, mit der wir verbunden sind, eben auch durch wiederholte, nein, Erdenleben kann man nicht sagen, aber durch wiederholte kosmisch-planetarische Leben durchgeht, weil eben &#039;&#039;&#039;Reinkarnation im großen Stil ein kosmisches Grundgesetz&#039;&#039;&#039; ist. So funktioniert die Entwicklung, das heißt, es tritt etwas aus dem höchsten Geistigen, das heißt aus der schöpferischen Quelle, aus dem Nichts, wenn man so will, weil es eben von nichts Geschaffenem abhängig ist, sondern nur aus seiner eigeneren Tätigkeit etwas aus sich heraus setzt, und das ist das Geschaffene dann. Und so, so ists, ist am Anfang entstanden eben unser &#039;&#039;&#039;Alter Saturn&#039;&#039;&#039;, eine reine Wärmewelt, da gabs noch keine Mineralien, nichts Mineralisches, gabs nicht, kein Mineralreich, kein Pflanzenreich, kein Tierreich, es gab eine reine Wärmewelt und &#039;&#039;&#039;diese reine Wärmewelt war im Grunde das Menschenreich&#039;&#039;&#039;. Da war zwar &#039;&#039;&#039;von unserem Ich noch gar keine Rede&#039;&#039;&#039;, aber es wurden die Voraussetzungen geschaffen, dass das Ich sich entwickeln kann irgendwann, es wurde nämlich die Grundlage für den physischen Leib des Menschen geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Saturn war eine reine Wärmewelt, ich habe es letztens besprochen, eine reine Wärmewelt, und dort lebt das Physische drinnen. Und der ganze Alte Saturn war nichts anderes im Grunde als das Menschenreich, was anderes gab es nicht. &#039;&#039;&#039;Keine Tierformen, keine Pflanzenformen, schon gar keine Mineralformen. Alles war Mensch&#039;&#039;&#039;. Also der Alte Saturn war Mensch, im Grunde, aber physischer Mensch, aber im allerdünnstmöglichen Zustand halt, im Wärmezustand. Weil die Wärme steht immer am Übergang vom Physisch-Sinnlichen zum Übersinnlich-Ätherischen, zumindest zur nächsten Ebene. Und da passiert tatsächlich auch ständig ein Übergang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Vom wissenschaftlich abstrakten Denken hinauf auf höhere Ebenen  [00:20:57] =====&lt;br /&gt;
Also etwas heute noch so, zumindest für die äußeren Naturwissenschaften, völlig Rätselhaftes: wie könnte Geistiges oder Übersinnliches, sofern es das überhaupt geben sollte, und das glaubt heute eh kein Wissenschaftler mehr oder die wenigsten, aber - na doch, es gibt schon einige, die an zumindest etwas Geistiges glauben, sogar gewisse geistige Erfahrungen haben, und daher wirklich von innen her, auch aus innerer Erfahrung, überzeugt sind, dass es da etwas gibt, aber eine Erklärung, wie das - pffhh - mit dem Physischen, Stofflichen zusammenkommen kann: völlig offen die Frage, völlig offen. Ich meine, viele lehnen dann ab, viele Wissenschaftler, sich mit dem überhaupt zu beschäftigen, mit einem guten Grund, weil sie einfach keine Idee haben, wie man herankommen soll. Und mit der Art des Denkens, wie wir sie jetzt in den Wissenschaften anwenden, großteils, kommt man an das auch nicht heran. Weil da müsste man zumindest schon auf die nächste Ebene kommen, zum imaginativen Denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind heute noch im abstrakten Denken eigentlich drinnen. Und das ist nichts Schlechtes, dass wir es haben, das musste entwickelt werden. Und es ist gut, sich damit auseinanderzusetzen, und eben auch, wenn man die höheren Welten erfahren will, muss man eigentlich das Opfer des Intellekts bringen, davon habe ich auch schon gesprochen. Aber opfern kann man nur das, was man hat. Also wenn wer sagt: ich, oh, ich hab eh keinen Intellekt, da verstehe ich eh nichts davon, also werde ich ja weit leicht tun. Nein, der kommt niemals in ein wirklich modernes, imaginatives Denken hinein, in ein modernes, geistiges Wahrnehmen hinein. Sondern da muss ich eigentlich in Wahrheit den sturen, irdischen Intellekt zu einer gewissen Blüte sogar gebracht haben. Und zwar so weit, dass ich ihn dann sogar in Bewegung bringen kann. Und im - noch in dieser Art des Denkens aber beweglich, lebendig werde, und dann auch über die äußere Logik bis zu einem gewissen Grad hinausschreiten kann, indem ich sehe, dass die Logik eigentlich was - so wie sie heute ist - was Lineares hat. Also von Ursache zu Wirkung, die ist wieder Ursache fürs Nächste und so weiter. Also das kausale Denken und das einbahnige Denken, dann darf ja auch nur eine Folgerung daraus kommen. Also entweder ist rot oder ist schwarz, aber nicht beides gleichzeitig. Aber wo Leben drinnen ist, ist Vielfalt drinnen. Das heißt, es gibt eigentlich unendlich viele solche Strahlen, die alle zu einem irgendwie anderen Ergebnis führen, und alle aber aus derselben Quelle gespeist sind. Das macht den Reichtum unserer Welt aus. Und das haben wir in unserem modernen wissenschaftlichen Denken noch nicht, im Allgemeinen zumindest noch nicht, drinnen, aber es klopft massiv an, dass wir diese Beweglichkeit lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Klarheit des Intellekts, der jetzt verbreitet ist, zu verbinden mit der Beweglichkeit, mit der Lebendigkeit, mit dem - weil in dem Lebendigen drückt sich dann bereits ja noch was Höheres, was Schöpferisches aus, was das formt, das Lebendige. Und mit dem mitdenken zu können, miterleben zu können, es ist zugleich dieses lebendige Denken ein erlebtes Denken. Das heißt, nicht nur: ich denke und bin halt ganz bei dem, über das ich nachdenke, sondern ich erlebe ganz bewusst auch mit: was passiert denn da, wenn ich denke? Also eigentlich: ich muss mir zuschauen können dabei, in Wahrheit. Da fängt das Geheimnis an, nämlich das lebendige Denken zu erleben. Das fängt damit an, dass ich mir selber zuschaue dabei. Das geht am schwierigsten mit dem abstrakten Denken, da ist man ganz beschäftigt damit, dass ich das alles zusammenbringe. Beim lebendigen Denken, wenn ich das in den Fluss bringe, kann ich mir viel leichter zuschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Vergleich des lebendigen Denkens mit dem künstlerischem Gestaltungsprozeß  [00:25:40] =====&lt;br /&gt;
Das ist wie bei einem künstlerischen Gestaltungsprozess. Ich meine, für einen Künstler, in Wahrheit: er weiß, wenn etwas gut geworden ist, weiß er es, weil er sich im Tun erlebt hat, in Wahrheit. Ob das jetzt ganz bewusst schon ist oder nicht, aber er spürt es aus dem: ah ja, das stimmt mit der Intention, sozusagen, mit meinem Schöpfungsimpuls, den ich hineingeben wollte, stimmt das überein oder weitgehend überein. Und wenn es nicht ganz hundertprozentig übereinstimmt, nun, dann muss ich es halt vielleicht noch einmal machen eben. Große Künstler machen oft also bestimmte Werke x-, x-mal. Weil sie sehen: da ist noch ein anderes Potenzial drin. Das war gut und richtig, aber es ist eine Einseitigkeit noch, da ist noch mehr drin. Und bis es so hingeht, dass es sich sogar löst eben von der sinnlichen Anschauung, bis zu einem gewissen Grad, und andere Perspektiven eröffnet. Das ist das große Thema im 20. Jahrhundert gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mein, heute ist es schon etwas Selbstverständliches, dass man - die normale Art, wie man mit den Sinnen wahrnimmt, das alleine genügt schon nimmer. Man sieht es anders, so wie man es eigentlich mit dem normalen physischen Sehen, wie wir es haben, nicht sehen würde. Ich meine, nehmt eben einen Picasso oder was her. Das ist nicht nur eine Spinnerei: Ah, der malt das Auge irgendwo hin, wo es gar nicht hingehört, und solche Sachen. Nein, das ist - oder die, eben die Kubisten, das alles. Also, da - eine andere Perspektive kann man gar nicht sehen, der Kubismus entsteht daraus, dass die Perspektive, die wir mühsam zu Beginn der Neuzeit langsam hineinbekommen haben in die Malerei, um dann ganz naturalistisch zu werden - aber kaum ist das fertig, kommt interessanterweise die Erfindung der Fotografie und auf einmal ist das uninteressant. Zumindest für die führenden Künstler. Viele - und es gibt ja heute noch viele, die das meisterhaft können, also den sinnlichen Eindruck wiederzugeben, also fotorealistisch zu malen. Ist ja eine Strömung, durchaus, in der modernen Malerei auch, Fotorealismus, also dass man es malt, dass es von einem Foto gar nicht mehr zu unterscheiden ist. Nur: das eröffnet in gewisser Weise noch keine neuen Perspektiven. Die neue Perspektive entsteht dort, wo es mit dem, was ich mit den Sinnen sehe, gar nicht mehr übereinstimmt. Wo zum Beispiel die Perspektive, die im Mittelalter nicht da war, auf einmal wieder verschwindet, aber auf eine andere Art verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man sieht es so, wie man es sinnlich in Wahrheit nicht sieht. Es ist zwar immer noch mit sinnlichen Farben gemalt, weil sonst kann ich kein Bild malen. Ich meine, ja, es gibt schon welche: der hängt dann die leere Leinwand hin und sagt, voilà, das ist es. Dann ist es halt ganz übersinnlich drinnen, ist vielleicht auch guter Geschäftsschmäh. Nein, solche Sachen sind ja, sind ja durchaus in die Welt gesetzt worden, ganz bewusst. Und manche waren vif genug also, dieses Nichts, was sie eigentlich machen, teuer zu verkaufen. Und sind angesehene Künstler auch. Ich meine, sie haben schon vorher gezeigt, dass sie auch das handwerkliche Können haben, auch anders malen zu können. Aber es ist der Wunsch da, über das hinauszugehen. Also das ist überall ja anklopfen ans Übersinnliche, eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Übersinnliche kriegt man halt durch das lebendige, imaginative Denken. Da muss das Denken so lebendig werden, dass es so, so - wie soll ich sagen - so kraftvoll, so intensiv wird, wie es sonst, wir es nur jetzt durch die Sinneswahrnehmung erleben. Und das ist schwer, also selbst wenn man einen geistigen Schulungsweg geht, also - pfh - das jetzt gleich mit solcher Intensität vor dem geistigen Auge zu haben, dass es vergleichbar wäre an Intensität der sinnlichen Wahrnehmung, wenn wir wirklich hinschauen, na, das dauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das - braucht man vielleicht also mehrere Inkarnationen dazu, dass das auf neue Art herauskommt. Ich meine, relativ leicht tun sich noch Menschen, die es auf alte Art haben, wo es also wie eine Vision aufsteigt. Das heißt also, ohne dass ich bewusst etwas dazu tue. Und das ist gerade heute unser Problem, also dass wir lernen müssen, wenn wir die geistige Welt auf neue Art sehen wollen, dass das eine unheimliche Steigerung des Bewusstseins braucht. Es ist alles eigentlich da. Wir können es, nur wir kriegen es nicht mit. Und da wir es nicht mitkriegen, finden wir uns auch nicht zurecht. Also wenn wir - das ist paradox eigentlich! Wir alle haben zwar verloren, die meisten von uns zumindest, das alte Hellsehen, das von selber durchbricht - und das ist auch letztlich höchst notwendig, weil das neue, das wirklich also dann eben mit voller Gedankenklarheit da ist, dazu muss das alte verschwinden. Wobei eben Rudolf Steiner auch deutlich sagt, an gewisse Sachen kommen wir mit dem neuen noch gar nicht heran, also es wird eine Übergangszeit, eine längere Übergangszeit geben müssen, wo alte Kräfte trotzdem noch von einzelnen Menschen oder Menschengruppen bewahrt werden. Aber trotzdem: der neue Weg ist der, wo man aus eigener Kraft heraus bildschaffend tätig wird. Bild schaffend. Aber eben auch die Farben, die Formen darf man sich halt dann nicht mehr sinnlich so wirklich vorstellen, sondern dann kommt man zu dem, was wirklich dahinter steckt auf höherer Ebene. Also von dem unsere sinnlichen Farben und Formen eben auch nur ein Abglanz sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Es braucht wirkliche Berührung mit der geistigen Welt, um die Apokalypse zu verstehen  [00:32:17] =====&lt;br /&gt;
Und daher gehe ich scheinbar oft auch so weg halt jetzt von der unmittelbaren Besprechung des Textes der Apokalypse, um diese Hintergründe aufzudecken. Weil, wir werden überhaupt nichts verstehen von dem Neuen Jerusalem - und wir stehen ja jetzt in unseren Vorträgen relativ kurz davor - wir werden nichts verstehen, wenn wir nicht ein Verständnis für diese Art des Sehens bekommen. Weil man kann diese Dinge eben in Wahrheit mit dem äußeren Verstand nur sehr schwer erfassen. Das, was Rudolf Steiner geschrieben hat, ist schon etwas leichter zu erfassen (aber auch nicht ganz leicht). Weil er es eben in einer sehr gedankenklaren Sprache verfasst hat und zwar wirklich, wie sie halt unserem Intellekt auch heute entspricht. Aber dort, wo es gerade interessant wird, geht er ja auch, das sieht man, in die Übersetzung, in etwas sehr Bildhaftes hinein. Und das ist ja auch letztlich etwas, was wir in der Imagination machen müssen, also selber einmal bildschaffend zu werden, dass der Meditationsinhalt für uns irgendwann einmal so präsent wird, als hätten wir ihn sinnlich vor Augen sozusagen. Übersinnlich vor Augen in Wahrheit. Aber das muss mindestens diese Intensität haben. Weil selbst unsere Sinneswahrnehmung, die sich uns so aufdrängt und so massiv ist, ist noch schwach gegenüber dem, was in der geistigen Welt an Kraft da ist. Und wenn wir das - einsteigen in dieses imaginativ lebendige Denken hinein, dann wird einmal darin etwas so stark auftauchen, was noch die Intensität der sinnlichen Wahrnehmung, der Sinnlichkeit überhaupt, übertreffen wird. Nur, wir werden es voll und ganz beherrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wie sich das Bild gestaltet, wird - da steckt unsere bildschaffende Kraft drinnen. Wir bilden dann nichts Äußeres ab, sondern wir - wie soll ich sagen? - verbinden uns mit den seelischen, mit den geistigen Kräften, die um uns sind, zum Beispiel, und wir sind geistig stark genug, um diese Kräfte zu bemeistern, sozusagen. Und sie zu benutzen, um das Bild zu schaffen. Aber dazu müssen wir sie uns zu eigen machen, in Wahrheit. Also wirklich ergreifen. Und dann sind es zugleich wir, aber zugleich auch die geistigen Wesen, die wir ergreifen, die tätig sind in dem Ganzen drinnen. Das ist so schwer vorstellbar. Also wir verbinden uns sozusagen mit den geistigen Wesenheiten, die wir abbilden. Und die - es ist dann da kein Unterschied, also weil, selbst wenn es jetzt nur, unter Anführungszeichen, um die Stufe der Imagination geht - das ist die erste übersinnliche Erkenntnisstufe - , aber damit wir überhaupt dorthin kommen, steckt vor allem einmal auch Intuition dahinter. Intuition ist in Wahrheit der erste Punkt, wo wir die Berührung haben mit der geistigen Welt. Das ist ein Willensakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stoßen mit unserem Willen mit dem Willen der anderen geistigen Wesen um uns herum zusammen. Nur, das kriegen wir meistens gar nicht mit. Oder wenn, dann - wenn wir schon ein bisschen wacher sind, spüren wir: ach, da bin ich jetzt von einem geistigen Wesen berührt worden. Oder vielleicht sogar umgekehrt: ein geistiges Wesen fühlte mich, berührte mich, nahm mich wahr dadurch. Es ist eigentlich wirklich wie ein betastet worden Sein. Wirklich wie ein - die Empfindung ist ähnlich. Weil, es ist nicht gleich Bild oder sowas, sondern es ist wie: da war was. Es ist so, fast, wie wenn man einen Schubs bekommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Erlebnis der Berührung durch ein geistiges Wesen  [00:36:58] =====&lt;br /&gt;
Und das ist sehr intensiv, also es kann einen so ganz plötzlich wie ein Schlag treffen, nur man weiß noch gar nicht, was es ist. Also gerade, wenn wir auf dem Weg sind, das moderne Hellsehen, das heißt, das lebendige, imaginative Schauen, bei dem wir voll selbst tätig sein müssen, um es uns zu Bewusstsein zu bringen. Aber: die intuitive Berührung, die kann einmal sehr massiv da sein, also deutlich da sein, aber - pfff - was war das jetzt? Da kann man nur sagen: ah, da war was. Höchstens das. Jetzt in der Natur draußen, eine Stimmung in der Natur oder irgendwas, die mich besonders berührt. Und damit meine ich nicht nur das im äußerlichen Sinn: ah, schön, der Sonnenuntergang! Das ist mehr, das ist - das sich Erfreuen an der sinnlichen Schönheit des Sonnenuntergangs oder an der Schönheit der Natur, das ist es noch nicht. Das ist ein feines, ein sensibles, wie soll ich sagen, künstlerisches Wahrnehmen der Natur, zunächst. Das offen ist für die Schönheit der Natur, also die sinnliche Schönheit der Natur. Aber dann kann da drinnen noch die besondere Berührung drinnen sein: da! war jetzt ein Elementarwesen vielleicht. Ich weiß es noch gar nicht, was es war, aber vermutlich war es in der Natur, ein geistiges Wesen jedenfalls, dass das da wirkt. Und das ist wie ein Schubs, den ich bekomme, wie eine Berührung, die ich spüre. Nicht äußerlich, körperlich, aber die ich seelisch, geistig spüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, irgendwo in den Wochensprüchen kommt ja auch so: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, ich weiß jetzt nicht mehr, welcher Wochenspruch es ist. Aber das zu spüren, das ist: ah pfuuhh, oder es rieselt einem wie über den Rücken hinunter, irgendwo, angenehm, unangenehm, wie auch immer. Da ist etwas. Also es ist - es ist: man spürt, da ist, da kommt einem ein Geistwesen mit seinem Willen entgegen und stößt auf unseren Willen irgendwo. Da, das ist die höhere Form der Berührung. Das ist eben kein äußeres Betasten, sondern - es ist natürlich jetzt vergleichsweise nur gesprochen, aber jedenfalls: drum ist es wichtig, sich berühren zu lassen in der sinnlichen Wahrnehmung. Und dabei zugleich, aber ohne, wie soll ich sagen, einer Sentimentalität, die drinnen - : &amp;quot;Ah, wie schön! Die Natur so grün und die gelben Blümerln drauf und die ... &amp;quot; Das ist noch zu wenig. Das ist schon schön als Vorbereitung, aber es ist noch mehr. Es ist noch mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und - ja, ich weiß nicht, wie viele von euch das schon erlebt haben, es sind besondere Momente zunächst einmal. Es wird irgendwann einmal selbstverständlich werden, aber jetzt, sage ich einmal, sind es für die meisten Menschen noch ganz besondere Momente, wo es eben über dieses sich an der äußeren Schönheit zu erfreuen, dass da eben noch was dazukommt, noch etwas. Und das ist so: wenn es da ist, da gibt es keinen Zweifel drüber, dass es da ist, das ist so stark, das ist so eindeutig, das ist eben fast wie ein Schlag. Es kommt meistens ganz überraschend. Und dann heißt es halt, dieses Erlebnis, ja, mit sich zu tragen - . Man kann später wieder herankommen, nämlich ans wirkliche Erlebnis heran. Es ist eigentlich immer wieder ein Zurückgehen zu dem Moment, aber es ist nicht ein: ich erinnere mich daran, sondern - und damit fängt eigentlich schon die nächste Stufe der geistigen Wahrnehmung an - : ich gehe eigentlich in der Zeit zurück, ich gehe im ätherischen, im Zeitstrom, zu dem Moment zurück und erlebe es wieder. Ich erlebe es wieder und je öfter ich das mache, umso deutlicher wird das Erlebnis. Zuerst war es zu überraschend, ich habe nur die Berührung gespürt, aber in der Berührung steckt eine ganze Welt drinnen, weil da steckt ein ganzes Wesen drinnen, das mich berührt hat. Sei es ein Elementarwesen, sei es was Höheres, was auch immer. Und indem ich mir das einmal zunächst in die Erinnerung hole, aber dann   durch die Erinnerung durchgehe und wirklich wieder zurückgehe zum eigentlichen Erlebnis - und das ist eben stark genug dazu, dass das möglich ist. Weil, in Wahrheit, das eigentliche Erlebnis selber kann ich nämlich gar nicht im herkömmlichen Sinn erinnern. Das geht gar nicht, da sind eigentlich nur drinnen die Begleitumstände: Aha, das war da oder dort und da bin ich durch den Wald gegangen, da ist das passiert ... oder - weiß ich nicht - in der U-Bahn ist mir passiert ... , wie auch immer. Da erinnere ich mich an das sinnliche Umfeld. Und da drin war irgendwas. Aber das ist noch fast ein undefinierter Punkt irgendwo. Das Eigentliche kommt nach und nach heraus, indem ich zurückgehe, hingehe. Dort im übersinnlichen Bereich ist es mit der Zeit anders als hier. Dort kann ich mich bewegen. Wie heißt es im Parsifal so schön: &#039;&#039;&#039;zum Raum wird hier die Zeit&#039;&#039;&#039;. Ich kann mich bewegen in der Zeit. Das ist kein Hindernis, das heißt also, wenn ich zurückgehe zu dem Erlebnis, gehe ich nicht wirklich zurück, sondern dann erlebe ich es eben wieder. Wieder. Und vielleicht dann schon etwas mehr davon, etwas intensiver. Weil diese Berührung war in Wahrheit was ganz Differenziertes, nur das erste Erleben ist noch ganz grob. Das ist so, wie wenn man - wie wer halt auf die Schulter greift. Aber mit der Zeit kann ich mir das Bild immer lebendiger gestalten. Aus der Kraft, die mir da entgegenkommt, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich arbeite sozusagen dann im Einklang mit diesem Naturwesen, mit diesem höheren Geistwesen, was auch immer es war. Ich arbeite im Einklang, ich fühle mich in die Kraft dieses Wesens ein, und aus der heraus schaffe ich das Bild. Das kann also durchaus ein Prozess sein, der sich über längere Zeit erstreckt. Kann auch sein, dass ich erst Wochen, Monate danach so richtig das in seiner ganzen Größe vor mir habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Der persönliche Schicksalsweg: Überwinden alter hellsichtiger Kräfte, um neue selbst zu erlangen  [00:44:33] =====&lt;br /&gt;
Das - ja, ein Mensch wie Rudolf Steiner konnte das sehr zügig. Aber ich habe euch ja auch schon davon erzählt, dass es bei ihm auch also einen starken Wandel gibt, und geben musste, wo die alten Fähigkeiten, die er sich mitgebracht hat, in etwas Neues sich umwandelt, und dann gerade dadurch etwas ganz anderes wird. Also man darf nicht glauben, die Erlebnisse, die er etwa als Kind hatte oder auch als junger Mensch, wenn er durch die Natur gegangen ist, dass das die gleichen Fähigkeiten sind, mit denen er dann über die Anthroposophie gesprochen hat. Und das ist eben relativ kurz vor der Zeit, wo er dann beginnt, eben über Anthroposophie zu sprechen. Da ist der Moment, also, wo er die alten Kräfte überwindet und wo etwas Neues kommt. Und darum kann er gerade also so wertvolle Anregungen geben dazu, wie man heute, auch als Mensch, der gar keine geistige Erfahrung zunächst hat - weil das ist eigentlich das Gesunde für unsere Zeit, das einmal zunächst nicht zu haben. Also, weil die, die es noch als alten Kräften haben, müssen sich auch klar sein, dass sie die früher oder später loswerden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich sage einmal, spätestens, nach Möglichkeit, in der nächsten Inkarnation, wenn es schon in der nicht klappt. Weil, auch das ist eigentlich eine große Leistung von Rudolf Steiner - oder ja, man kann auch sagen von seinem Schicksalsweg, von seinem Schicksalsgang. Aber das Schicksal, wer ist das Schicksal? Wir sind es selber, in Wahrheit. Wir haben Hilfe dabei - aber ist vielleicht auch wichtig für Menschen, die da jetzt zuhören und nicht das Ganze kennen, was ich da schon über 222 Vorträge erzählt habe: Alles was Schicksal ist, also was uns trifft, im Guten wie im Bösen - ich meine, Schicksal kann ja ganz positiv sein, also wo sich plötzlich ein Weg eröffnet und wo ich alle meine Kräfte entfalten kann und - den gibt es ja auch. Das nehmen wir halt viel lieber zur Kenntnis und werten es dann oft im Nachhinein gar nicht so groß, als dort, wo uns was hart getroffen hat. Wo uns etwas aus der Bahn geworfen hat, geradezu, weil wir nämlich auf der falschen Bahn waren, die uns wegführt von uns und von dem, was eigentlich unser Ich will. Weil unser Ego halt die andere Bahn haben will. Das klafft sehr leicht bei uns auseinander, noch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im Grunde ist ja der erste Weg, um &#039;&#039;&#039;Karma&#039;&#039;&#039; zu verstehen und damit eben über das auch hinaus zu kommen, was über Karma und Reinkarnation in früheren Zeiten gesprochen wurde. Also was, namentlich ja aus dem Osten, ein ganz starker Impuls gekommen ist. Das ist noch lange nicht das Karma-Verständnis, das wir heute brauchen. Also darum, ohne jetzt irgendwas klein zu machen in den östlichen Philosophien und Lehren und Religionen oder so, aber - und die haben sich ja auch verändert, muss man auch dazu sagen, also da ist ja auch Neues gewachsen dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil &#039;&#039;&#039;niemand kann mit geistigen Mitteln aus der Vergangenheit Gegenwärtiges und künftiges Geistiges wirklich ergreifen&#039;&#039;&#039; und bewusst wahrnehmen. Es ist also ein Weg, der sich immer weiterentwickelt, Methoden, die vor Jahrhunderten noch aktuell waren, sind heute zwar nicht, keineswegs überflüssig, aber sie müssen letztlich auch verwandelt werden. Alles. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Selbst die Anthroposophie als Weg wird einmal überwunden werden.&#039;&#039;&#039; Das sagt Rudolf Steiner selber ganz deutlich. Also den Anspruch hat er nie erhoben, dass das jetzt der Weisheit letzter Schluss ist. Es geht ja gar nicht, weil der Mensch entwickelt sich weiter und nach einer gewissen Zeit, in, weiß ich nicht, drei-, vierhundert Jahren, wird man einen neuen Weg finden. Oder wird den nächsten Entwicklungsschritt gehen, müssen, wenn man weiterkommen will. Sonst bleibt man wieder in was stecken drinnen. Also die Perspektiven erweitern sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, Steiner sagt das ganz deutlich, also dass Anthroposophie nicht diesen Anspruch erhebt, für ewig gültig zu sein, sondern dass nach einer gewissen Zeit eben sich wieder etwas ändern wird müssen. Noch in unserer Kulturepoche, weil wenn ich jetzt von drei-, vierhundert Jahren spreche, in etwa, - ich meine, es wird sicher noch, nehm ich einmal -, schätze ich, hundert Jahre vielleicht dauern, dass sie wirklich von einer größeren Zahl von Menschen als das ergriffen wird, was sie wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
00:49:58  Und Rudolf Steiner hat ja selbst einmal gesagt, ja, was wird - auf die Frage, &#039;&#039;&#039;was wird von Ihren Werken überbleiben: die &amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;. Sonst nichts.&#039;&#039;&#039; Aber das heißt nur die Aufforderung: gut, es wird die Zeit kommen, wo Menschen da sind, die an der Art des Denkens, das dort geübt wird, und das da den Weg bahnt eigentlich zu dem lebendig imaginativen Denken - obwohl es äußerlich gesehen eigentlich sehr philosophisch noch geschrieben ist und mit der äußeren Logik und - also, da ist so ein Übergang drin. Es war sicher also dieses Werk auch für Steiner, das zu schreiben, ein wesentlicher Schritt, um dann weiterzukommen, um das alte Hellsehen, das er eben hatte, das er sich mitgebracht hat, in was Neues umzuwandeln. Also der Bruch, der Unbruch ist mit ziemlicher Sicherheit danach erst. Also nach dem Erscheinen der &amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;. Das dauert also dann noch, eine Weile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das - war aber natürlich noch vor 1900, also das Ganze. Also der Unbruch ist bei Steiner dann wirklich relativ kurz vor der Jahrhundertwende gekommen. Und dann war er bereit dazu, also man sieht dann wirklich, wie das Schicksal alles so zusammenführt, dass er eingeladen wird halt dann, in der theosophischen Gesellschaft einen Vortrag zu halten. Und er da jetzt schon hineinkommt, aber mit seinen neuen Kräften. Mit seinen neuen Kräften in das hineinkommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, das - diese neuen Kräfte brauchen wir eben auch, um wirklich diese Apokalypse des Johannes, um mit der was anfangen zu können, um sie wirklich verstehen zu können, in einer zeitgemäßen Form verstehen zu können. Also mit einer, wie soll ich sagen, Auslegung des Neuen Testaments, Auslegung der Apokalypse im klassischen Sinne, mit den Verstandeskräften, die noch ja eigentlich stammen aus der griechisch-lateinischen Zeit im Grunde, die halt heute, ja, die höchste Raffinesse erfahren haben, weil im Grunde ist unser modernes wissenschaftliches Denken zu einem großen Teil, ja, das Feinste, feinst Ausgearbeitete dessen, was schon die Griechen begonnen haben, was auch Aristoteles in etwa begonnen hat, namentlich. &#039;&#039;&#039;Platon ist noch mehr: mit den alten Kräften zurückschauen&#039;&#039;&#039;. Sie dämmern zwar bei ihm auch schon ab, aber der &#039;&#039;&#039;Aristoteles ist schon einer, der ganz dezidiert nicht hellsichtig ist&#039;&#039;&#039;. Der dort schon kämpft gegen, in Wahrheit, ohne es zu wissen, gegen die hellsichtige Anlage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und - oder später dann, der &#039;&#039;&#039;Thomas von Aquin&#039;&#039;&#039;, der ganz, eben aus diesen Verstandeskräften, aus diesen logischen Verstandeskräften, aus dem, was der Aristoteles begonnen hat, das jetzt eben wirklich ganz aufs Geistige zu wenden, ganz auf die Christuserfahrung sozusagen anzuwenden. Und das, was halt überliefert ist aber von der Christuserfahrung, noch durch äußere Quellen. Weil, durch eigenes inneres Erleben kann er noch nicht herankommen. Ja, es ist natürlich, im Gefühlsleben ist alles mögliche da, aber wirklich schauen kann er es nicht. Ihr wisst, ich habe es ja auch schon oft erzählt, dass er eigentlich erst relativ kurz vor seinem Tod, also am Nikolaustag, im nächsten Jahr ist er dann sehr bald verstorben - oder &amp;quot;verstorben worden&amp;quot;, weil, es gibt ja die Vermutung, dass er vielleicht vergiftet wurde. Aber jedenfalls, er hatte also am Nikolaustag, im Jahr bevor er verstorben ist - also es war der Nikolaustag 1273 damit, weil 1274 ist er dann verstorben im Frühjahr - hatte er eine -- &#039;&#039;bitte?&#039;&#039;  -- Thomas von Aquin ist &#039;74, 1274 ist er verstorben und 1273 eben am Nikolaustag, also das ist überliefert, dass er da eben eine große &amp;quot;Schau&amp;quot; hatte, also wirklich eine Vision in dem Fall, die ihn geradezu überfallen hat. Obwohl er also das - die ganze Zeit seines Lebens sonst eben nicht hellsichtig war. Ist auch also sehr, sehr interessant im Übrigen, wie das kam, dass Kräfte, die eigentlich schon früher heraus wollten, nicht heraus konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine ganz interessante Geschichte, die erzählt wird und die wohl auf Wahrheit beruhen wird: Als der Thomas von Aquin noch sehr jung war, ist seine Schwester getötet worden in der Wiege durch einen Blitzschlag. Und er war knapp daneben, er ist davon gekommen. Aber das war also ein ganz, ganz dramatisches Erlebnis. Und, und also ein sehr entscheidendes für seinen ganzen Weg, es wurden da irgendwie Kräfte in ihm geweckt, aber eben gerade nicht die hellsichtigen Kräfte, sondern die wurden weggespült geradezu. Sonst hätte er diese Aufgabe, die er als Thomas von Aquin hatte, nämlich jetzt dieses griechisch-logische Denken eben bis auf die Auslegung des Christentums, das hineinzubringen - also: selig sind die, die nicht schauen und doch glauben und dann sogar nicht nur glauben, sondern wissen bis zu einem gewissen Grad. Und der er es, dieser Thomas von Aquin, so ganz stark ausarbeitet, also: was kann man wissen davon, und was - also was kann man wissen, indem man es sich selber erarbeitet und was kann ich nur glauben, indem ich also vertraue der Überlieferung, die drinnen ist in der christlichen Lehre. Also das heißt, wie kann ich mich dem Christentum nähern, von dem man weiß, also da steckt das höchste Göttliche, also sprich, die ganze Geistige Welt in Wahrheit dahinter, mit dem Wissen auch von den höheren Hierarchien, die aber der Thomas von Aquin nicht schauen konnte. Die hat er nicht gesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, er wusste es, dass es diese Lehre gibt, die eben über den &#039;&#039;&#039;Dionysius Areopagita&#039;&#039;&#039; kommt oder genauer gesagt, über einige Eingeweihte, die diesen Namen dann trugen. Und diese Lehre, weil die Lehre ist eigentlich erst lang niedergeschrieben worden, nachdem der erste Dionysius Areopagita gelebt hat, eben als Zeitgenosse noch des Christus und des Paulus vor allem - da wurde das aber alles nicht niedergeschrieben, das war also noch strengste Geheimlehre. Erst im 6. Jahrhundert sowas, wurde das niedergeschrieben, und daher wird dieser Dionysius Areopagita dann versetzt ins 6. Jahrhundert heute, und von dem in der Bibel die Rede ist, das ist halt dann der Pseudo-Areopagita oder so. Das ist in der äußeren Forschung, mit dem kommt man nicht zu Rande, dass es niedergeschrieben wurde von einem späteren Schüler, weil es ja gerade da, in dieser Zeit halt vom Mysterium von Golgotha letztlich angefangen bis ins 6., 7., 8. Jahrhundert hinein, also es immer wieder Menschen gab, die diesen Einweihungsweg im Grunde des ursprünglichen Dionysius Areopagita weitergegangen sind oder auch gegangen sind und daher auch diese Erfahrungen hatten. Irgendwann war es halt an der Zeit, das auch der Schrift zu übergeben. Aber das war dann nimmer der ursprüngliche, der in der Apostelgeschichte genannt ist. Aber das konnten die Theologen alle nicht wissen im Grunde, das -weil, sie waren angewiesen auf das, was sie mit ihrem Verstand erfassen können und dazu brauchen sie aber eine äußere Grundlage und das ist die überlieferte Schrift. Nix anderes. Mehr gabs im Grunde nicht. Ich meine, sicher, es gab hier und da einzelne auch, die hellsichtige Erfahrungen, alte hellsichtige Erfahrungen hatten dazu, aber keiner eigentlich so klar, dass er sagen hätte können: ja, eigentlich, die Bibel ist sehr schön, das ist richtig, was da drinnen steht, aber die brauche ich eigentlich nicht, weil ich es ja geistig vor mir sehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:00:17  Ja, wir werden einmal dort hinkommen, dann werden wir - ich meine, Rudolf Steiner ist in vielen Bereichen dorthin gekommen und deswegen konnte er ja auch einiges schildern davon, von dem der Bibel nicht der Rede ist. Davon haben wir schon gesprochen, &#039;&#039;&#039;das sogenannte fünfte Evangelium, von dem Rudolf Steiner spricht&#039;&#039;&#039;, wo er schildert insbesondere die Zeit, die, ja interessanterweise in den vier Evangelien nirgendwo geschildert wird: was macht denn dieser Jesus von Nazareth von seinem zwölften Lebensjahr bis zur Jordan-Taufe? Weil, es gibt also die zwei Evangelien, wo es die Kindheitsgeschichte gibt, ja, aber dann hört es auf und dann fängt es eigentlich wieder - geht es weiter mit der Jordan-Taufe. Was dazwischen ist, ist im Grunde nicht wirklich geschildert. Also höchstens, dass herauskommt, ja, dass er Handwerker war und halt durch das Land gezogen ist, also als fahrender Handwerker, wie es eben damals üblich war, aber damit erschöpft sich schon die ganze Geschichte. Und da sind aber wichtige Vorbereitungsschritte drinnen dazu, dass sich der Christus in dem Jesus von Nazareth inkarnieren kann, und dass da - damit in dieser Leibeshülle des Christus von Nazareth, dass da also alle Strömungen, alle wichtigen geistigen Strömungen zusammenkommen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber davon erfährt man nichts in der Bibel, gar nix. Steht nix drinnen. Weil sie es damals auch gar nicht sehen konnten. Sie konnten es nicht sehen. Das alte Hellsehen war nicht mehr geeignet dazu. Hat also vieles verborgen, im Grunde. Das heißt, wir kennen auch bezüglich auch des Alten Testaments nicht die ganze Geschichte. Da gibt es noch Ebenen, die zu entdecken sind. Deswegen ist die Bibel nicht falsch und es ist das Neue Testament nicht falsch, weder das Alte noch das Neue. Es ist eine großartige Sache, dass die Dinge wirklich doch sehr getreu festgehalten wurden da drinnen. Aber es ist nicht vollständig. Es ist bei Weitem nicht vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das - und eben auch alles, was über den Christus zu sagen ist, steht nicht alles da drinnen. Er sagt es ja selber: ich bin bei euch alle Tage der Welt, also bis zum Ende der Welt eigentlich. Und da wird er nicht immer wieder dieselben Geschichten erzählen, sozusagen, oder es wird nicht immer nur um das gehen, was da eh schon drinnen steht. Das ist einmal der Teil, der notwendig war, um, ja, bis in unsere Zeit hineinzukommen. Und wir sehen es ja, also gerade in der westlichen Welt, dass viele Menschen aber jetzt nicht mehr diese Gläubigkeit dazu haben, sondern - fffh - ja, sie arbeiten halt mit dem Text vielleicht, wenn es Theologen sind, aber es haben viele durchaus auch Probleme mit dem Glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir sind in der Zeit, wo das, was für einen Thomas von Aquin noch sichere, solide Basis sein konnte, einfach für die Menschen nicht mehr ausreicht. Sie - phh - und das ist, diese Art von Unglaube ist dann nicht irgendein böswillig: ach die, ich bin halt Atheist oder irgend sowas. Nein, eben gerade auch bei denen, die glauben wollen, eigentlich, aber sagen: pfff - mit der Art, wie ich, wie wir heute denken müssen, pff - hab ich Schwierigkeiten damit. Das nennt man dann ehrlich sein, wenigstens das zuzugeben. Auch als Theologe das vielleicht zuzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man sieht es ganz deutlich, also dass gerade an wichtigsten Themen, wie zum Beispiel...  - &#039;&#039;&amp;quot;Was gibt es für Möglichkeiten, was gibt es für Techniken, wie kann man überhaupt etwas ... &amp;quot;&#039;&#039; Ja, es ist jetzt, glaube ich, eine Frage durchgekommen, ich nehme an, dass die vom Publikum irgendwo war. Ja, das ist ein weites Thema, welche Techniken und Möglichkeiten es dazu gibt. Ich werde das in den Vorträgen, hab ichs teilweise schon, Hinweise dazu gegeben, ich werde es auch in der Zukunft noch intensiver geben. Es gibt keine schnellen Antworten dazu, sagen wir mal so. Ich meine, Rudolf Steiner selber hat sehr viel über den geistigen Schulungsweg gesprochen, der zu gehen ist, also das Grundlagenbuch dazu ist: &amp;quot;Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?&amp;quot;. Das würde ich wirklich empfehlen als Grundausstattung, nur: auch wenn man es zehnmal gelesen hat, braucht man deswegen noch nicht glauben, dass man jetzt schon das neue Sehen hat. Das wird in Ausnahmefällen vielleicht passieren, wenn man schon sehr gut vorbereitet ist darauf, aber in der Regel braucht man lange dazu. Und ich kann nicht garantieren, dass das jetzt in einer Inkarnation, vor allem in der, in der wir jetzt drinnen stehen, funktionieren wird oder schon in einer Weise funktionieren wird, dass es dem alten Hellsehen an Intensität, an Verlässlichkeit, an Reichhaltigkeit ebenbürtig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, das alte Hellsehen war verlässlich, also bei den Menschen, die entsprechend auch gelebt haben, dass keine falschen Impulse hineingekommen sind. Ist im Übrigen beim neuen genauso, also wenn die innere Gesinnung nicht ganz stimmt, dann bringen wir Verzerrungen hinein. Weil, es ist halt auch so, dass die Widersachermächte, die halt da sind, uns natürlich nicht gern dorthin führen, wo es für sie schwierig wird. Und wenn wir also gerade den wirklichen, den Weg des Christus und was damit verbunden ist, wobei ich ganz deutlich sage: es hat der Weg des Christus im Grunde überhaupt nichts zu tun mit dem, was heute äußerlich an Religionsgemeinschaften besteht. Das werden wir einmal erkennen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, es gibt jetzt natürlich im Christentum - wir brauchen noch die Kirchen in einer gewissen Weise, aber es ist nicht gesagt, dass dort immer der richtige Weg lebt drinnen. Nicht aus irgendeiner Bosheit oder schlechten Absichten heraus, aber es schöpft das alles noch aus den alten Kräften, also dort, wo die Einzelnen, die drinnen stehen, der Pfarrer zum Beispiel, - ich meine, welcher Pfarrer schaut das geistige Geschehen zum Beispiel wirklich, das bei der Wandlung passiert? &amp;quot;Dies ist mein Leib&amp;quot; und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Zwischenlösung, dass es jemand - darüber spricht und auch glaubt daran und ein gewisses Grundverständnis hat zu dem, was da passiert. Aber erlebt er es und erlebt es die ganze Gemeinde real, in dem Moment, wo es passiert, mit - oder nicht? Wahrscheinlich nicht, in der Regel. Ich meine, es war in alten Zeiten durchaus in der Kirche, in der - wo noch Menschen da waren, die stark auch die alten Kräfte hatten, war das unter Umständen noch da, auf alte Weise. Die ist aber praktisch weg und ich wage zu behaupten, dass sie gerade in den Kirchen am meisten weg ist. Das ist - ja, auch mit eine Folge des theologischen Denkens, des Verstandesdenkens, das aus der griechischen Zeit mitkommt, die löscht das einfach aus. Damit schimpfe ich aber überhaupt nicht über die Theologie, weil was blieb ihnen über. Ich meine, das alte Sehen, das alte Miterleben können, konnten nur mehr ganz ganz wenige, also sicher nicht jeder Dorfpfarrer oder sonst was. Das konnte man nicht verlangen. Man konnte aber sich halten eben an die Schrift, weil da die Wahrheit drinnen steht. Auch wenn man sie oft nicht richtig versteht, das ist ein Problem, aber es ist eigentlich also in den Schriften, die sind ganz aus der Wahrheit herausgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:09:54  Aber die Wahrheit wird natürlich schon verzerrt bei Übersetzungen. Das ist schon die große Problematik: ist der, der es übersetzt, so weit im geistigen Erleben drinnen, dass er es wirklich richtig, exakt übersetzt und damit - heißt nicht, dass er den Wortlaut exakt überträgt, sondern das, um was es geht eben. Dazu muss ich es aber selber erleben, in Wahrheit. Und das sind winzige Nuancen, die schon das verfälschen können. Winzigste Nuancen können schon so sein, dass es eigentlich nicht so ganz stimmt. Auch wenn man es noch so mit philologischer Genauigkeit macht, weil mit vielen - viele Worte, die drinnen verwendet werden, haben halt dann nicht die alltägliche Bedeutung, die dem Wort zukommt, sondern da steckt noch was Tieferes dahinter. Und wenn man das nicht erleben kann, dann pffh, dann ist dieser Geist in der Übersetzung eigentlich nicht mehr drinnen, im Grunde. Ich übersetze halt das mit dem sinngemäßen deutschen oder sonstigen Wort, aber es ist nicht mehr dasselbe. Es ist wahnsinnig schwierig. Das ist die große Schwierigkeit. Ich meine, die Urtexte sind exakt, aber sie haben bei den, bei vielen Begriffen, die drinnen sind, eine ganz eigene Bedeutung im Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, weil auch die griechisch Schreibenden, es ist ja also das Neue Testament im Griechischen auch drinnen, sie können es aber eben auch nur mit den Worten ausdrücken, die in der Sprache drinnen sind. Und die aber eigentlich durch das Christusereignis namentlich dann eine neue Bedeutungsnuance bekommen haben, die auch nicht mehr ganz dem entspricht, was im alten Griechischen drinnen lag. Aber mit welcher Sprache soll man es sonst schreiben? Die Sprache für das Christentum, für das wirkliche Verständnis des Christentums, die gibt es noch gar nicht. Die haben wir noch nicht, in Wahrheit. In dem - wo wir das alles, was da drinnen steckt, ausdrücken können. Das, was man ausdrücken kann davon, das steht eh im Neuen Testament drinnen. Was man mit den Sprachen, die wir haben, ausdrücken kann. Und, man kann dann höchstens versuchen, mit bestimmten ungewöhnlichen Wendungen, oder wo man sich denkt: ähng, wieso ist das so, so irgendwie ungewöhnlich halt formuliert drinnen? Das ist der Versuch, das, was man eigentlich mit der Sprache nicht ausdrücken kann, doch irgendwo fühlbar zu machen. Aber ohne es wirklich voll ausdrücken zu können. Das ist das Riesenproblem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, die Zeit des Christentums fängt in Wahrheit überhaupt erst an. Und es wird dann keine Religion im herkömmlichen Sinn sein. Es wird keine - ja, eine der Ausdeutungen des Wortes Religion ist ja: Rückverbindung, zum Vergangenen. Aber das Christentum ist ganz dezidiert - ohne diese Rückverbindung, also das Vergangene zu verlieren, aber vor allem: zukunftsorientiert. Auf ganz was Neues und auf ein offenes Ziel hin. Auf etwas Offenes. Es geht nicht, zurückzukehren, wieder in den Schoß der Gottheit sozusagen, von wo wir einmal gekommen sind. Weil letztlich von dort kommen wir. Aber: der Weg, der eben, ja eben erstmals mit den Menschen beschritten wird, der Weg zur Freiheit drinnen, die bedingt, dass im Menschen selbst, in seinem Ich, der göttliche Funke selber drin ist. Das ist dieselbe Schöpferkraft, die die Gottheit hat, nur: wir sind halt ungeübt, damit umzugehen. Weil es muss aus unserem Willen dann entspringen, diese Kraft auch rege zu machen. Aber dann wird göttlicher Wille und menschlicher Wille eins. Eins! Aber es ist dann eben das, was wir oft gesagt haben: es kommt von oben und es kommt von unten. Und beides zusammen. Das ist die absolute Revolution in der geistigen Welt, im Grunde. Also das Göttliche und das Christentum ist das Revolutionärste, was es gibt. Es stellt alles auf den Kopf und es stellt vor allem alles, und das ist das große Risiko eigentlich, das damit verbunden ist, in den Willen des einzelnen Menschen. Auch in dem: aber nicht mein Wille, sondern Dein Wille geschehe. Da liegt trotzdem auch unser Wille drinnen. Das - - weil es eben auf den Beitrag jedes einzelnen Menschen ankommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Christentum. Und wir haben heute immer noch auch die alte Form, ja, und wir brauchen sie, und wir werden sie noch lange brauchen, die Form des Trostes, dass uns von oben geholfen wird. Aber die Zukunft ist die: wie helfen wir der ganzen geistigen Welt, wie tragen wir etwas dazu bei? Das ist das Neue. Ich meine, es ist klar, also dass die Religion so, wie sie heute ist, Menschen trösten soll in schwierigen Lebenssituationen, wenn ein geliebter Mensch stirbt oder sonst etwas, oder man an einer schweren Krankheit leidet und dergleichen, wo man jetzt schwer verlangen kann: ja puh, jetzt bring die Kraft auf und vermehre die geistige Welt. Ich meine, da hat man mit sich selbst genug zu tun, das ist schon klar. Aber die Kraft, die im Christentum drinnen ist, im Christlichen, in diesem christlichen Ich drinnen ist, ist viel mehr. Und sie wird das, was an Trost von außen kommt, durch innere Kraft ersetzen. Weil in dem ja, in unserem Ich, fest verbunden ist damit die Christuskraft als solche. Die müssen wir nur zur Wirksamkeit bringen sozusagen, weil der Christus drängt sich nicht auf. Wir müssen ihn wollen in uns, Ihn wirklich wollen, das ist nicht - und das ist mehr als: bitte, hilf mir! Das ist zu wenig. Sondern das ist ein ganz konkreter Willensimpuls, der aus uns kommt, der den Christus einlädt, mitzutun. Und uns dort zu stärken, wo wir es noch nicht können, uns dort weiterzuhelfen. Weil wir halt erst am Anfang sind. Eben mit dem ganzen Christentum, in Wahrheit, sind wir: ganz am Anfang. Ganz am Anfang. Und wir können froh sein, wenn wir zu einem gewissen Teil fertig sind damit, auf einer ersten Stufe fertig sind, gegen Ende der Zeit der Kulturepochen. Schön wäre es, wenn schon in der nächsten Kulturepoche, also in dieser sogenannten Slawischen Kulturepoche, die aber natürlich eine weltweite ist, aber die diese, wie soll ich sagen, diese Grundmentalität, die im Slawischen drinnen ist, wo das eine sehr wesentliche Rolle spielen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist nämlich ein gewaltiges Potential, diese Kräfte, alte Kräfte, in die neuen umzuwandeln. Da sind Gemütskräfte, Seelenkräfte drinnen, die den Boden bereiten, die wir schon längst verloren haben, im Grunde. Das ist das Problem, weil wir müssen halt überall den Übergang von alten Kräften zu neuen Kräften schaffen. Und wir verlieren die alten viel schneller, als wir die neuen entwickeln. Also zur Zeit sind wir genau in dem Problem, drum sind wir in so einer Zerreißphase geradezu drinnen. Das Alte ist weg, die meisten glauben gar nicht einmal mehr dran, dass da irgendwas sein könnte, nämlich so wirklich tief, und die neuen - also das selber in die Hand zu nehmen, zu wissen: ich muss tätig sein. Es kommt mir nicht einfach zu, sondern ich muss es tun. Ich muss tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist auch die Grundregel also zu dem, also: wie schaut der neue Weg aus? Der Weg schaut auf jeden Fall aus, dass es auf die eigene Tätigkeit ankommt. Und dass ich alles, was ich tue, mir zu eigen machen muss. Also da kann man jetzt Anleitungen und Ding, für geistiges Schauen, für geistige Entwicklung, kann man hunderttausende lesen. Man kann Steiner von A bis Z lesen, man kann andere Wege lesen, weil nicht jeder Weg - nicht für jeden Menschen ist der Schulungsweg der Anthroposophie der richtige, muss man auch dazu sagen. Also das muss auch jeder frei entscheiden einmal, welchen Weg er geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:20:12   Am besten zu empfehlen ist: nicht zehn Wege auf einmal und alle durchprobieren und einen Mischmasch draus machen, sondern einmal zu spüren: mit welcher geistigen Strömung bin ich am ehesten verwandt, wo klingt etwas an bei mir, dann kann ich dort lernen daran etwas, muss aber dann letztlich sehen, dass ich mein Eigenes daraus machen muss. Dann fängt es erst an, wirksam zu werden, so wirklich. Also ich kann nicht sklavisch irgendein Rezept, sozusagen, tun, da kann ich Mantren oder was, die vorgegeben sind, kann ich bis zur Vergasung beten oder meditieren, wie auch immer. Es wird nicht wirklich funktionieren, wenn ich nicht meinen eigenen Weg finde. Weil, wir haben alle unsere Fähigkeiten und auch unsere Mängel, und mit dem müssen wir umgehen irgendwo, dass wir es durchdringen können. Also da wird in der Zukunft noch viel dazu zu sagen sein, aber ich setze mich dann wieder der Gefahr aus, dass ich über - gar nichts über die Apokalypse sage. In Wahrheit sage ich aber doch sehr viel, weil: ohne aller dieser Dinge fangen wir mit dem im Grunde gar nichts an. Es ist sicher notwendig zum Einstieg, einmal so ein bisserl einen Durchgang zu machen, so das Ganze, und ein bisserl kommentaren: was bedeutet das? Aber das ist erst der spärlichste Anfang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant wird es dort, wo jeder seine individuellen Ansatzpunkte findet, Apokalyptiker zu werden. - Ich glaube, das habe ich schon wahrscheinlich im ersten Vortrag gesagt, dass es darum geht. Es geht nicht darum, zu wissen, was steht alles in der Apokalypse. Das ist schon gut, das will ich nicht klein machen, aber das reicht alles nicht. Es genügt nicht, zu wissen, was Steiner alles an Mantren oder auch sonstigen Übungen gegeben hat. Das reicht alles nicht. Es - man muss selbst Apokalyptiker werden, man muss selbst - Geistesforscher, äh pfffh, ist - vielleicht gar nicht das richtige Wort. Christ zu werden eigentlich wäre das richtige Wort. Christ wirklich zu werden. Heute haben wir noch hauptsächlich also das Etikett halt darauf, wir sind eingeschrieben, wir bekennen uns dazu. Das heißt noch nicht, dass wir es im tiefsten Sinne sind. Im tiefsten Sinne sind wir es dann, wenn wir aus unserem Ich heraus entsprechend schöpferisch tätig werden. Weil, das ist genau die Liebeskraft, die wir der Welt geben können. Wir machen unser ureigenstes Ding und machen es aber so, dass wir es verschenken können. So, dass es nicht die Welt bedrängt, sondern die Welt beschenkt und es kann genommen werden oder nicht genommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Um und Auf &#039;&#039;(österreichisch, etwa: das umfassend Wesentliche)&#039;&#039;. Ich meine, darum ist das alles, ja, verständlich aus dem Lauf der Geschichte heraus, alles, aber Christentum so zu verbreiten, dass man es den Menschen dann aufzwingen will im Grunde, das ist sehr gewagt. Da kann sehr viel schief gehen dabei und sehr viel Negatives hineinkommen. Das heißt nicht, spricht nicht dagegen, dass der Missionsgedanke ja durchaus drinnen ist und ja auch deutlich geäußert wird, aber der heißt: geh in die Welt, strahle deine Impulse aus, erzähl von mir aus auch davon, aber nicht, indem du einfach etwas vorbetest, fertige Formeln, sondern indem du es lebst, indem du sprichst durch das, was du bist. Das heißt, durch das, was du geworden bist, indem du diesen Impuls in dir lebendig gemacht hast. Das ist die Botschaft, das ist die Botschaft, die ja auch eigentlich im Pfingstgeheimnis drinnen steckt, so dass es alle Menschen verstehen können. Also du sprichst durch das, was du geworden bist dadurch. Das ist das Um und Auf - und bitte, da sind wir alle weit weg noch davon, ein bisserl was ist - blitzt einmal da und dort durch, aber da haben wir noch einen riesigen Weg zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und drum werden wir auch brauchen diese, ja, unheimliche Beschleunigung eigentlich in der Entwicklung, jetzt nicht im äußeren Sinne, sondern in der geistigen Entwicklung - und die ist drinnen. Die ist drinnen, es wird dann wieder eine ruhigere Phase auch kommen, aber im Moment, im Moment stehen alle Signale drauf, dass die Menschheit wirklich einen Sprung machen könnte. Also dass das Tempo gewaltig ansteigt. Dass wir kommen - wir sind jetzt in die Pha-, und zwar nämlich so, dass dann, wenn die mittlere Periode unserer Kulturepoche - da haben wir noch ein bisschen Zeit dorthin, wir sind ja immer noch am Anfang, und der Anfang heißt immer, Anfang einer Kulturepoche: das erste Drittel ist im Grunde Aufarbeitung des Alten und es so zu verändern, dass es anschlussfähig wird an das, was wirklich kommen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben schon das Problem: das was kommen soll, wird einmal abhängen davon, was die einzelnen Menschen aus ihrem Ich heraus wollen. Also es gibt keine fertige Regel dafür. Niemand kann das sagen: das sollst du. Du musst wollen. Es ist also ein Vom-Sollen-zum-Wollen. Und das ist aber dann ganz verpflichtend für einen selber, weil sonst, ja, zerstört man etwas am eigenen Ich. Das ist vielleicht auch für unsere Zeit die Botschaft: man soll sich auch nicht übernehmen, man muss immer schauen: was kann ich wirklich leisten, wo kann ich wirklich dranbleiben? Es einfach dann hinzuschmeißen ist für einen Menschen, der wirklich aus seinem Ich heraus tätig sein will oder tätig sein soll, ist das so ziemlich das Schlimmste, was man machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, ich kann die bewusste Entscheidung treffen bei irgendwas: gut, das geht in dieser Inkarnation nicht. Man kann sich auch manches vornehmen und dann kommt man aber drauf: ich brauche schon bei dem einen vielleicht nicht nur dieses Leben, sondern ein nächstes auch noch dazu. Dann ist es legitim, andere Sachen, die man vielleicht ins Auge gefasst hat, einmal liegen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das heißt nicht: ununterbrochen im Hamsterrad &amp;quot;ich muss tätig sein, ich muss tätig sein&amp;quot; und alles probieren, das bringts gar nicht. Das ist eher, dass dann ein - den Punkt zu finden, wo ich wirklich weiterkomme und dort dann ganz stark drinnen zu bleiben. Das - auch im anthroposophischen Bereich, ich meine, es gibt vielleicht einen Bereich, wo ich wirklich weiterkommen kann, dass ich zu eigenen geistigen Erfahrungen auch kommen kann, das heißt, dass ich mir bewusst werde, was da drinnen ist, weil die Zeit ist reif jetzt einfach dazu. Es ist notwendig, da geht es jetzt nicht darum: ah, ich bin neugierig darauf oder ich will überprüfen, ob der Steiner eh recht gehabt hat. Um das geht es nicht. Es geht darum, ja, das weiterzuführen, das Werk Steiners. Wahrscheinlich werden die Wenigsten also das schaffen, das in dieser Universalität, in diesem Umfang zu machen, wie es Steiner konnte. Ohne ihn jetzt auf den höchsten Thron heben zu wollen, um das geht es gar nicht, weil ihr wßt, er hat es selber immer gesagt: ich will nicht verehrt werden, sondern verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht nicht darum, ihn als den großen Guru zu sehen, sondern - das wird uns nämlich gar nichts nützen, überhaupt nichts. Da kann ich das, jedes Mal &amp;quot;Steiner, Steiner&amp;quot; beschwören, wenn ich nicht selber tätig werde, wird das überhaupt nichts nützen. Also das geht darum und dazu gehört dann halt auch der - irgendwann einmal nach gründlicher Vorbereitung, man soll sich schulen an dem, was gegeben ist, aber dann den ersten Schritt einmal zu wagen darüber hinaus. Weil das halt dann eben gerade in der Kraft des eigenen Ichs liegt, diesen Schritt zu machen. Und dadurch es aber, indem ich ihn mache, anderen leichter macht, auch Schritte zu machen. Nicht genau den gleichen, das muss gar nicht sein. Weil wir gehen eben jeder unseren Weg, in Wahrheit. Das wird den, immer mehr den Reichtum der Menschheit ausmachen, dass jeder seinen Weg geht und dass er aber die Früchte dessen mit allen teilen kann. Aber eben  nicht mit der, mit dem Hinterton: ja du musst genau auch diesen Weg gehen. Sondern wir geben einander wechselseitig Anregungen. Das wird halt dann was anderes sein als die üblichen Wirtshausgespräche wahrscheinlich - obwohl da auch viel drinnen liegen kann. Nur weil, man kann über das sprechen überall heute. Überall, in Wahrheit. Es verlangt nur, dass die Menschen es wollen. Und eben, wie ich am Anfang schon gesagt habe: im Alltag. Also es muss so sein, dass das wirklich im Alltag passieren kann, in einem Gespräch irgendwo. Es zieht sich nicht auf den Sonntag irgendwo zurück oder vielleicht gar in irgendeine gedeckte Loge, wo man sich zurückzieht, vom Rest der Welt abgeschieden. Sondern es muss möglich sein, das überall zu besprechen mit Menschen, die dafür offen sind, sich auszutauschen mit ihnen. Und das aber niemand aufzudrängen, der nichts davon wissen will. Weil wir alle eben auch schon vielleicht durchgegangen sind oder noch durch müssen durch die Phase, dass die alten Kräfte - whuit! - weg sind. Es funktioniert überhaupt nicht, einfach auf Dauer sich hinüberzuschwindeln von den alten Kräften in die neuen. Es kommt der Moment in der oder in einer nächsten Inkarnation, wo das Alte einfach weg ist. Und wo die notwendige Erfahrung die ist: ich bin verlassen von allen guten Geistern. Ich bin ganz einsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01: 32:10  Und in dieser Einsamkeit entdecke ich die Christuskraft in mir. In meiner eigenen Ich-Kraft. Und merke dann: diese Kraft - mir steht ein riesiges Kraftpotential zur Verfügung, wenn ICH will. Aber es hängt von meinem Willen ab, tätig zu werden. Und von dem strahlt eben eine gewaltige Heilkraft aus, in Wahrheit. Für mich selber, aber vor allem auch für die Welt um mich herum. Im weitesten Sinn Heilung, im Seelischen, ja, bis irgendwann ins Körperliche hinein. Und damit wird eben das, was wir als eine Religion heute bezeichnen, ganz was anderes werden noch. Es wird eine selbstverständliche menschliche Fähigkeit sein, dass wir einander eben geistige Anregungen geben, die wieder Impuls sind, dass jeder aus seinem Ich heraus tätig werden kann. Dort muss es hingehen, mir ist ganz bewusst, dass die Übergangszeit lang ist. Und das macht ja nichts, niemand braucht sich klein fühlen, weil, uns gehts allen jetzt noch so. Dass wir erst auf dem Weg dorthin sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher ist es legitim, dass es die ganzen Stützen und äußeren Stützen und so noch gibt. Nur wir dürfen den Zeitpunkt nicht verschlafen, wo das ins Gegenteil umkippen kann irgendwo. Und wo wir dann in eine Passivität vielleicht hineinkommen, weil wir uns erwarten, och, es strömt mir von außen etwas zu an Kraft, was dann aber nicht mehr funktionieren wird. Und ich dadurch aber versäume, aus dem eigenen Ich heraus tätig zu werden. Und das kann man, zumindest theoretisch, in jeder und auch in der schlimmsten Situation, ja, vielleicht sogar gerade in - gerade bei Menschen, die in wirklich schlimmen Situationen sind, die in der absoluten Notlage sind, und wo aber niemand da ist, der sagt: nuja, es wird schon gehen. Sondern die einfach drauf angewiesen sind, jetzt tätig zu werden, dass da plötzlich was aufgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass sie da erst, im Tun nämlich, im Nachhinein, merken: das hätte ich nie gedacht, dass ich das durchstehen kann. Dass ich da durchkomme und vielleicht noch andere mitnehmen kann, dass sie durchkommen, das hätte ich nie gedacht. Wir kennen unsere Kraft noch nicht. Sie ist da, die - wuuuh, die tut schon am Stand durchdrehen in uns, in Wahrheit. Da ist einiges an Kraft da, bei jedem von uns. Aber wir kennen die Kraft in Wahrheit noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir kennen die Apokalypsis Jesu Christu und Jesu Christu ist zugleich eben: Ich. Auf das weist ja Rudolf Steiner auch so oft hin, dass die Initialen des Jesu Christu eben nicht zufällig, das deutsche Wort ICh ist. Weil das, durch das Mysterium von Golgatha ist das untrennbar miteinander verbunden. Ja dadurch können wir die göttliche Kraft in uns wirklich regsam machen. Und zwar - aus Eigenem heraus. Weil sich der Christus mit den Menschen, mit allen verbunden hat. Er ist Mensch geworden eigentlich in jedem Menschen, in Wahrheit. In jedem Menschen ist das Potenzial drinnen. Das ist genau der Punkt, warum der Christus wirklich also in - als Verkörperung einmal kommt. Weil dann ist er, lebt er in allen Menschen, im Grunde. Egal welcher, welchem Bekenntnis sie angehören ob es also -. Kann auch ruhig ein atheistisches Bekenntnis sein. weil das ist genauso ein Glaubensbekenntnis. Da kann diese Kraft trotzdem drinnen leben. Ich meine, die Atheisten sind die, die, unbewusst vielleicht, aber doch aus der Perspektive leben: das Alte muss ich verlieren, um das Neue zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist vielleicht so da: das Auflehnen gegen das Alte, unbewusst wissend: ich muss es überwinden, um das Eigene zu kriegen. Und wenn das Ich wirklich tätig wird, dann bricht es auf ins Christentum. Auch selbst dann, wenn ich mich noch als Atheist fühle und gläubiger Atheist bin, aber vielleicht in der Realität mehr Christ als einer, der brav jeden Sonntag in die Kirche geht und seine Gebeterln runtermurmelt und im Grunde nichts mehr damit anfängt. Es ist nicht gesagt, dass das alles so automatisch von selber funktioniert. Das muss nicht sein, das kann ganz unheilig auch sein, in Wahrheit.  Und, und eben - weil es wird unheilig dort, wo es nicht wirklich mit dem Ich-Impuls verbunden ist. Da macht das Christentum keinen Sinn. Und die anderen Religionen sind ein Weg, dorthin zu führen. Ich meine, alle Wege führen letztlich irgendwann dorthin, nur wird es manchem dann flau irgendwo. Und selbst im offiziellen Christentum ist es auch noch sehr flau. Also, es ist: so massiv wird noch nicht gesagt, du musst tätig werden, du, der Christus lebt in dir. Dort müssen wir ihn entdecken. Und das ist das, was - dadurch können wir entdecken den ätherischen Christus, dadurch können wir ihn erleben. Ja, wo im Ätherischen? Ja, in unseren Lebenskräften. Wenn in uns das Christentum so lebendig wird, dann steht der Christus ja vor mir oder wie auch immer ich das ausdrücken will. Dann erlebe ich ihn geistig. Dann erlebe ich ihn, dann erfahre ich ihn ganz konkret. Ganz konkret. Dann erlebe ich nämlich, wie er stärkt auch die eigenen Ätherkräfte, die eigenen Lebenskräfte. Wirklich stärkt. Aber das muss ich wollen. Wir können selbst noch nicht so an den Ätherkräften arbeiten, aber er unterstützt uns dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt: das ist der Weg, am eigenen Ätherischen zu arbeiten. An dem müssen wir auch schon arbeiten. Also wir haben viel zu tun.  Wir müssen erstens einmal uns trauen, sich auf unser Ich zu stellen. Also: ich habe meine Sach auf Nichts gestellt in Wahrheit. Im Wort Nichts ist übrigens auch das Ich ja drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:39:58   Also das muss man sich trauen einmal, weil, das heißt auf sich selber stellen: da kann ich nicht: ... ja, warte, wo, ich find&#039; ich nicht da ein Handbuch ... oder: was hat der gesagt? ... Das ist alles gut und schön, aber im entscheidenden Moment muss ich es, nicht wissen, sondern tun. Und im Tun wissen: Ja! Das war der kleine Schritt! Und - das heißt, wir müssen lernen, die ganze Bequemlichkeit eigentlich, die - ja ich nenne es jetzt einmal durchaus Bequemlichkeit - die in uns halt drinnen steckt, die zu überwinden. Zu wissen: selbst wenn wer anderer mir was schenkt, noch so viel schenkt, es ist nichts wert für mich, wenn ich es nicht ergreife und zu was Eigenem mache. Und das verlangt die eigene Tätigkeit. Sonst wird es nicht funktionieren. Die Zeit ist vorbei, wo irgendwelche Sachen passiv funktionieren. Also auch die größten Geschenke, die größte Unterstützung, die kommt, auch die Unterstützung des Christus, die unendlich geradezu ist, wird nur funktionieren, wenn ich es ergreifen will, wenn ich seine Hand nehmen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird so schön im zweiten Mysteriendrama von Steiner geschildert, bei dem Juden Simon, der immer wieder dieses Erlebnis hat, das Christus-Erlebnis, und der eben sozusagen so also erlebt hat, dass halt in der Vision, dass er ihm die Hand reicht, und im letzten Moment stößt er sie zurück. Er will das nicht ergreifen, das heißt, er will sich nicht auf sich selber stellen. Weil das ist gleichbedeutend damit. Da muss ich selber tätig werden. Und wenn ich die Unterstützung dabei des Christus haben will, dass er meine Kräfte verstärkt, dann muss ich mir diese Kräfte zu eigen machen. Darin besteht es nämlich. Und dadurch erwerbe ich mir auch diese Kräfte. Das heißt, letztlich mache ich es dann doch selber. Und das, das ist das Um und Auf dabei. Und das ist wirklich revolutionär. Ich habe das jetzt schon ein paar Mal, glaube ich, gesagt, dass das wirklich - also &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaft im modernen Sinne ist revolutionär. Absolut revolutionär.&#039;&#039;&#039; Und das ist vielleicht auch der Grund, warum viele noch nicht heranwollen oder können. Und selbst viele, die herangekommen sind, das auch noch nicht so ergriffen haben, dass es ihr ureigenstes Tun ist. Und eben auch dann der Mut kommt, in Lebenssituationen über das, was man halt in der Anthroposophie von Steiner oder sonst wo gelernt hat, über das hinauszugehen. Aber in Wahrheit kann ich erst dadurch im konkreten Moment tätig werden, Ich-tätig werden. Nur fertiges Rezept anwenden wird nirgendwo funktionieren. Da muss ich mit meinem Ich drinnen liegen, mit meinem ganz individuellen. Und daher wird von jedem Menschen in einer ähnlichen Situation aber was anderes kommen. Es gibt unendlich viele Wege, die gut sein können. Und es gibt unendlich viele, die daneben hauen können. Aber selbst das ist nicht das Drama, das muss das Ich riskieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, &#039;&#039;&#039;auch wenn ich wirklich aus meinem Ich heraus tätig bin: wir haben halt noch genug andere Wesensglieder und alle möglichen Wesen, die da drin herumwurreln in uns.&#039;&#039;&#039; Es - wss&#039;s - wir sind ja wirklich interessante Wesen. Ich meine, in uns wurreln - letztes Mal habe ich, glaube ich, gesprochen von den Bakterien und den kleinen Lebewesen und Viren, die einen nicht unbeträchtlichen Teil unseres Organismus ausmachen. Also da wurrelt es, ja, es wurreln aber Elementarwesen genug her- ja, Ihr wisst, wurrelt, glaube ich, brauche ich schon nimmer übersetzen. &amp;quot;Wurrelt&amp;quot; heißt &amp;quot;bewegt sich lebendig&amp;quot;. Ww, ww, ist das W drinnen, Uuu gehts eng durch, im Err ist es bewegt - ww...w, wurr-l-t Und irgendwo trifft es dann aufs Ziel. Also sehr lebendig beweglich einfach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem müssen wir einmal fertig werden, das zu akzeptieren, dass - dass: Ja, da, ich, Ich bin der Mittelpunkt, aber ich habe alle möglichen Wesensglieder, in denen bewegt sich alles Mögliche, im Physischen, im Ätherischen, im Astralischen. &#039;&#039;&#039;Nur im Ich, da sind wir selbst zu Hause. Und da können wir den Christus finden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt eben genug anderes, was uns halt noch - wo wir die Kraft darüber noch nicht so haben, wo wir es lernen können. Also über das Seelische, hoffentlich, gewinnen wir es zügig, immer mehr Kraft, dass also wirklich &#039;&#039;&#039;im Zeitalter der Bewusstseins-Seele schon sehr viel umgewandelt wird von unserem Seelisch-Astralischen zum Geist-Selbst&#039;&#039;&#039;. Wenn wir das haben, dann ist noch ein großer Schritt getan, weil &#039;&#039;&#039;dann ist unsere Seele unsere Schöpfung, unser Astralisches sogar unsere Schöpfung&#039;&#039;&#039;. Das ist auch ein schrittweiser Prozess, also Seelisches ist ein Teil des Astralischen, lebt im Astralischen, aber der Astralleib ist wesentlich umfangreicher noch, weil da ist auch alles das drinnen, was wir im tiefsten Unbewussten haben, was für die Körperfunktionen wichtig ist. Also bis - es wird schon viel sein, wenn wir den engeren Teil des Seelischen einmal wirklich zu unserem Eigenen gemacht haben, selber gemacht haben. Dann haben wir erst die wirklich unsterbliche Seele. Dann haben wir die wirklich unsterbliche Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also gerade in dem Übergangsfeld, also von der alten Zeit, wo durch die höheren Mächte dafür gesorgt wurde, dass die wichtigsten Seelenelemente weitergehen in eine nächste Inkarnation und so fort, dass das nicht ganz zerfleddert. Heute besteht sehr wohl die Gefahr, dass große Teile unseres Seelischen - pfhh - sich auflösen - ich meine, das habe ich auch schon gesagt. Das Einzige, was uns mit Garantie bleibt im seelischen Bereich, das sind unsere Karma-Päckchen. Also das, was - das - die Aufgaben, die zu erfüllen sind, die - die werden wir nicht los - Gott sei Dank! Gott sei Dank werden wir sie nicht los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt ja vieles drinnen, was nicht karmisch belastet ist, und das wird es erst dann, wirklich unser Eigenes sein - und das heißt also, vor der Auflösung bewahrt sein, wenn wir es bewusst ergriffen haben. Geist-Selbst heißt letztlich - in vollster Ausprägung ist Geist-Selbst dann, wenn es also letztlich das ganze Astralische zur eigenen Schöpfung gemacht hat und immer weiter tut, - weil das ist ja nichts Statisches dann - sondern an dem weiterarbeitet. &#039;&#039;&#039;Das wird die große Aufgabe sein im Neuen Jerusalem.&#039;&#039;&#039; Dort geht es dazu - wir können jetzt bereits also energisch daran arbeiten und sogar jetzt schon im Bewusstseinsseelen-Zeitalter, vom Geist-Selbst zumindest den seelischen Teil, also den engeren Teil, der wo, der zunächst einmal leichter unserem Bewusstsein zugänglich ist, den uns zu eigen zu machen. Oder Teile davon zumindest uns zu eigen zu machen, so dass in der Seele nichts passiert, wo nicht mein wirklicher Wille dabei ist. Und nicht irgendeine Triebkraft, die reinkommt, irgendein luziferisches Wesen, das uns anschiebt oder irgendein ahrimanisches, das drinnen wirkt. Sondern dass wir Herr in unserer Seele sind. Wir stehen erst ziemlich am Anfang davon. Aber immerhin, ein bisserl was ist schon geschehen, und es ist jetzt unsere Zeit. Das Bewusstseinsseelenzeitalter ist prädestiniert dafür, da diesen Bereich aber weiter auszuarbeiten. Weil Bewusstseinsseele und Geist-Selbst hängen stark zusammen, sind eigentlich in gewisser Weise zwei Seiten desselben. Und - und das betrifft also vor allem den seelischen Bereich eben, den vor allem also, eben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:49:50  Fertig im Großen, dass das ganze Astralische verwandelt ist, wird bei den Menschen, die mit der Entwicklung Schritt halten, so sein, dass es am Ende des Neuen Jerusalems, also des Neuen Jupiter, dass es wirklich fertig ist. Fertig heißt also, dass es dann wirklich unsere Schöpfung ist, das heißt aber bitte dann nicht, fertig im Sinn: so, jetzt ist das so, wie es ist und so bleibts auch. Nein, nein, das heißt, es geht sowieso immer weiter und verändert sich und - aber dann sind es wir aus unserem Ich heraus, die an dem arbeiten, sonst niemand, nix. Das heißt, spätestens nach dem, nach dem - nach der Zeit des Neuen Jerusalem oder Neuer Jupiter, wie es Rudolf Steiner nennt, wird es so sein, dass das Seelische komplett und das Astralische komplett unsere Schöpfung ist, unsere. Unsere. Und wir übernehmen nichts aus der Seelenwelt, nichts Fertiges, sondern wir schaffen es selbst und wir geben es als Geschenk dann irgendwann einmal, wenn sichs halt, der Organismus wieder löst von der irdischen Verkörperung, wir geben es an die Seelenwelt weiter. Und - dort stehts zur Verfügung. Für die Menschen, die auch diese Ich-Entwicklung durchmachen, die werden es gar nicht brauchen, aber es wird eine sehr große Rolle spielen für die anderen Wesen, die in der Natur sind, also für die Tierwelt zum Beispiel und so weiter, für Elementarwesen und so weiter. Da kann das ein ganz großes Geschenk sein, das wir einbringen in die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was uns selber betrifft, ist es dann eben einfach irgendwann einmal zu hundert Prozent unsere Schöpfung. Also das heißt, wenn ich einmal - aber jetzt die Perspektive noch weiter spanne, also sie spannt dann über das Neue Jerusalem hinaus, Venus-Zustand, Vulkan-Zustand, also die letzten drei, die zukünftigen drei kosmischen Verkörperungen unserer Erde, dann geht es letztlich darum, am Ende - und dann, da nehme ich jetzt Bezug zu dem, was ich heute schon gesagt habe: in der Apokalypse ist die Rede von der ersten Auferstehung. Die letzte Auferstehung, wenn man so - nein, die - nein, so kann man es gar nicht sagen, aber - oh ja doch, in gewisser Weise: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenn am Vulkanzustand der Mensch sich seinen Geistesmenschen selber geschaffen hat, das heißt, damit seinen vergeistigten physischen Leib komplett selber geschaffen hat, dann ist er in seinem Wesen sein eigenes Werk geworden. Das heißt, er hat das erfüllt, was die Gottheit intendiert hat.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dass wir am Ende Schöpfer unserer selbst sind. Am Ende der Entwicklung.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Vom Geschöpf zum Schöpfer.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir so weit gekommen sind, dass wir von A bis Z, das heißt durch alle unsere Wesensglieder Schöpfer unserer selbst geworden sind, dass wir also dann - so werden wir aus diesem Vulkanzustand herauskommen, dass wir unser Ich haben, klar, aber wir haben unseren eigenen Astralleib, unseren eigenen Seelenleib, also unser eigenes Seelisch-Astralisches, wir haben unseren eigenen Ätherleib selbst geschaffen, ganz individuell und wir haben den Geistesmenschen, wir haben den physischen Leib selber geschaffen, dann sind wir Geschöpf unserer selbst. Und dann sind wir reif für alles, was danach liegt, also darüber haben wir ja auch schon Andeutungen gemacht, man kann wirklich nur Andeutungen machen, aber wir stehen dann eben auf derselben Stufe wie die Schöpfergötter, die in der Bibel genannt werden, das ist ja nicht die höchste Gottheit, um die es da geht, in Wahrheit, sondern es geht um die Geister der Form und die Elohim und die Sonnengeister, die eben diese Erdentwicklung geformt haben, durchformt haben. Dann, also wenn wir jetzt durch alle sieben Stufen, sieben kosmischen Stufen durchgegangen sind, dann sind wir an der Stufe angelangt, auf der die Elohim in anderer Art zu Beginn der Erdentwicklung gestanden sind. Aber eben auf anderer Art, in gewisser Weise auf höherer Art, weil wir eben die Freiheit haben, weil wir ganz individuelles Geschöpf unserer selbst sind. Das ist bei den Elohim, die in der Bibel genannt werden, nicht der Fall. Es ist also ein Unterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und - das ist das, was als - ja, wie soll man sagen? - das, was die Gottheit in den Weltenplan hineingelegt hat. Weltenplan heißt also: in welche Richtung soll es gehen? Es geht in die Richtung, dass freie Schöpfergeister entstehen, die das ergänzen, mit dem zusammenarbeiten, was von oben kommt. Beziehungsweise, man kann es vielleicht irgendwann einmal auch so sehen, dass es, dass das, was früher von oben gekommen ist, dann von innen kommt, dass die Gottheit eins ist mit dem, immer mehr wird. Nein, da haben wir - gibts Stufen noch genug, also die Perspektiven sind riesig, die kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich weiß, dass das alles auch sehr ketzerisch klingen kann. Aber meine offizielle Adresse ist die Ketzergasse. Hat zwar mit den Ketzern nichts zu tun, sondern das war irgendein Bürgermeister oder irgendsowas in Wien einmal, der Josef Ketzer geheißen hat, aber es passt irgendwo. Ja, aber niemand sollte sich schrecken, auch niemand sollte Angst haben vor der Größe der Aufgabe, das - Ich mein, der erste Schritt ist halt einfach, dass man, weiß nicht: - phhf heh ah, d da - ich soll das alles - ? Ja, das ist der erste Schritt für einen neuen geistigen Weg überhaupt. Und dass wir wirklich eben gerecht werden dem, dass wir dieses freie - die Möglichkeit zu dem freien Ich bekommen haben. Damit ergreifen wir den göttlichen Willen, damit folgen wir dem göttlichen Willen. Wenn ich es verweigere, dann arbeite ich gegen den göttlichen Willen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade, wenn ich mir diese Freiheit erkämpfe, diese - nämlich indem ich sie in die Tat umsetze, weil, wie gesagt, die Freiheit muss ich selber mir erringern, die kann man - man kann mir nur die Möglichkeit schenken, das hat die Gottheit gemacht, aber wenn ich in der Starre daliege und mich nichts tun traue, dann wird es nicht passieren. Die Gottheit kann mich nicht zwingen dazu, sie kann mich nicht zur Freiheit zwingen, das wäre ein Widerspruch in sich selbst und das ist - also in dem Fall ist wirlich ein, wäre das ein die Schöpfung geradezu zerstörender Widerspruch drinnen. Also sie kann uns nicht zwingen. Sie hat sich ihrer Allmacht begeben. Sie hat also ihre Macht eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind alles auch noch Dinge, die man in, ja, in philosophische, theologische Überlegungen einbeziehen müsste. Es ist immer noch sehr viel - es haben in der Neuzeit noch die Menschen sich auch gefragt, ja, zum Beispiel: wie ist das Übel der Welt? Das Böse, was passiert? Wie ist das eben mit der Allmacht und Allwissenheit Gottes vereinbar? und so weiter. Das - aber man ist immer noch davon ausgegangen: ja das muss ja Allmacht sein, aber die Macht Gottes besteht darin, gerade diese Macht abzugeben, aufzugeben. Jedenfalls bezüglich dessen, was den Willen des Menschen betrifft. Die anderen, gerade die, alle höheren Hierarchien, die über uns stehen, die brauchen das noch. Sie können es noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also von dem her ist die Erdentwicklung, das Erdenleben des Christus - hat überhaupt die Weltrevolution schlechthin gebracht, für den ganzen Kosmos im Grunde. Das wäre auch zu klein gedacht, das zu sehen: naja da, jetzt unser kleines Fleckerl da, das Erdkugele da. Das betrifft den ganzen Kosmos, das erschüttert den ganzen Kosmos, in Wahrheit. Das heißt, alle geistigen Wesen, die da sind, überall, alle, alle Sterne, alle Sonnen, alle Planeten, alle, ja selbst die kleinsten Meteoriten, die irgendwo herumschwirren, sind geistige Wesenheiten, und wenn es nur Elementarwesenheiten sind, sind mit dabei, weil überall Geistiges ist. Wir werden das alles erleben können einmal. Wir werden das sehen können, und das wird noch eine spannende Astronomie werden, die dann das Geistige sieht, auf neue Art sieht. In alter Form gab es das. Die Babylonier, die Neu-Babylonier, die Chaldäer, waren wunderbar in dem, dass eine Astronomie oder Astrologie oder wie immer man es - das war eben nicht getrennt zu lesen, die geistigen Taten der Wesenheiten, die drinnen sind, die sich äußerlich halt dann in den Konstellationen und sonstigem widerspiegeln. Und auch die Gesetzmäßigkeiten, die Weisheit, die sie hineinlegen, die wir halt dann heute als Naturgesetze oder so herauskratzen irgendwo, das ist eh alles nur die Oberfläche davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die haben noch in den Konstellationen, indem sie sie angeschaut haben, aber zugleich auch sie geistig gesehen haben, nicht nur äußerlich - das ist gerade der spannende Moment bei den - in der ägyptisch-chaldäischen Zeit. Weil ägyptisch-chaldäische Zeit heißt ja, kurz davor beginnt das finstere Zeitalter, das heißt, das natürliche Hellsehen beginnt damals bereits zu erlöschen. Für eine Mehrzahl von Menschen. Bis dahin waren alle hellsichtig. Alle. Also urpersische Zeit noch, alle hellsichtig. Alle. Einweihung bestand dann geradezu darin, das zu verlieren. Oder zumindest sich durchzukämpfen zu einer ganz klaren Sicht des Sinnlichen. Wo sich nicht durchmischt das geistige Erleben. Man hat schon sinnlich wahrgenommen, durchaus, aber man hat mit wahrgenommen immer das Seelisch-Geistige, die Aura. Ahura Mazdao. Das heißt ja eigentlich &amp;quot;die große Aura, die mächtige Aura.&amp;quot; Ist ja indogermanische Sprache auch, also es ist wirklich, kommt wirklich aus demselben Stamm heraus. Ahura Mazdao - heißt nichts anderes als Aura, mächtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:03:09  Das steht dahinter. Und nur - man konnte das erleben, sie haben gesehen also schon die äußere Sonne, sie haben aber gesehen auch die ganze Aura noch mit. Alle. Manche halt mehr und manche weniger schon, aber das haben sie noch gesehen. Und sie haben aber gesehen: ah, jetzt kommt das Ahrimanische. Das verdunkelt das. Das kommt herauf. Das greift nach dem, das greift zuallererst nach dem, was ich da unten auf der Erde sehe, aber es greift auch nach dem da oben, es beginnt auch nach dem oben, nach den Sternen zu greifen, nach der Sonne zu greifen und will sie verdunkeln. Und das hat man als dramatisch erlebt einfach. Also da sieht man schon aber auch, wie sich das Bewusstsein der Menschen, auch in historischen Zeiten, und das sind Zeiten, wo man noch - gut, bei der urpersischen Zeit ist es schon ziemlich schwierig, es - so die Details historisch zu erfassen, weil, es gab noch keine Schrift und sowas zu der Zeit, also das heißt, es gibt keine Aufzeichnungen, es gibt Funde natürlich, aber - von allen möglichen Utensilien, aber keine Schrift. Also kennt man von der Seite nicht, wie die wirklich die Welt erlebt haben. Die konnten es nicht niederschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man wirklich dann nur eben auf geistigem Wege in Erfahrung bringen, dass man wirklich also eben in der Zeit zurückgehen kann bis dorthin und gleichsam durch die Augen dieser Menschen zu sehen. Also zu sehen, zu erleben, was die in ihrer Seele erlebt haben. Also das, was Rudolf Steiner halt dann nennt das Lesen in der sogenannten Akasha-Chronik. Das heißt also im Grunde nichts anderes als Lesen im Fluss der Zeit. Dort kann ich das lesen. Und - und da kann ich lesen die Vergangenheit, ich kann lesen aber auch, welche Möglichkeiten es für die Zukunft gibt. Die Zukunft ist trotzdem offen. Also es ist noch nicht gesagt, was sich realisiert, also bis in die physisch-sinnliche Welt hinein. Es sind viele Strömungen, von denen eine konkret dann wird und bis ins physische Geschehen hinein sich verdichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist auch so eine Sache. Nicht wahr, aber aus dem die Möglichkeiten der Zukunft zu sehen, aus dem kommen Fähigkeiten wie Prophezeiungen, die also die Zukunft betreffen. Weil, wie kann Rudolf Steiner sprechen davon, ja wie wird denn das sein mit dem Neuen Jerusalem - also sprich, mit dem Neuen Jupiter. Oder wie wird das sein mit dem Venus-Zustand, der dann noch folgen wird. Oder gar dem Vulkan-Zustand. Das ist ja noch nicht passiert. Und das soll aus Freiheit heraus passieren. Weil der Mensch mitwirkt, wird sehr vieles aus Freiheit passieren, und wir sind jetzt schon ganz schön tätig, diese zukünftigen Zustände mit vorzubereiten. Wir werden sie nicht alleine hervorbringen können, aber sie werden wesentlich sein bestimmt durch uns. Ich meine - vielleicht noch ein kleines Beispiel, wie wichtig Erscheinungen unserer Zeit heute sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Berufsleben unserer Zeit heute. Das Berufsleben, wo Menschen in einen Beruf gestellt sind, den sie machen, ohne besonderer innerer Verbindung. Das Leben hat sich hineingestellt, sie machen ihn, weil sie ihn machen müssen. Rudolf Steiner sagt, das wird in der Zukunft immer mehr so werden, man wird immer weniger sagen können: ach mit meinem ganzen innersten Wesen, mit allem dem, was ich will, bin ich verbunden mit meiner Arbeit, was anderes würde ich mir gar nicht wünschen machen zu können. Wenn alle Menschen das so machen würden, dann würde der allerletzte Zustand, der Vulkan-Zustand, der also die Spiegelung des alten Saturn ist, dieser Wärmewelt, der also den Abschluss der Entwicklung bringt, die wird zum großen Teil durch solche Sachen geschaffen, wo wir mit unserem Inneren, unserer inneren Freude, mit unserem Enthusiasmus nicht verbunden sind. Und die wir tun, weil wir sie tun müssen in gewisser Weise. Schon auch, weil wir sie tun wollen, aber nicht, weil es uns jetzt so besonders Spaß macht oder was, sondern wo wir ganz aus der Notwendigkeit heraus handeln, ohne dass unsere Gefühle, unsere Emotionen drinnen stecken. Ist ein starker Anspruch für unsere Zeit heute, weil es ist heute ja: im Berufsleben ist das schon fast der Standardfall, dass man halt in einem Beruf drinnen steht, weil man davon leben muss, aber dass ich sage, das ist jetzt mein Leben, ist es oft gar nicht. Das ist keine Fehlentwicklung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wo das - kann ich nur empfehlen, ich weiß jetzt die GA-Nummer nicht, aber es heißt der Band: &amp;quot;Das Karma des Berufes&amp;quot;. Das sind ganz wesentliche Dinge, wo wir etwas tun, sehr wohl unsere Kraft, unser Können hineingeben, aber völlig unser Astralisches, unser Wohlgefühl und diese Dinge trennen davon. Wir machen es aus - nicht aus Zwang. Ich meine, heute machen es viele Menschen aus Zwang, weil sie sonst nicht überleben könnten, aber es wird die Zukunft kommen, dass man solche Dinge tut, die ich nicht jetzt zu meiner besonderen Freude oder sowas mache, sondern die ich mache, weil ich die Notwendigkeit sehe. Nur aus dem. Das ist deswegen jetzt nicht, nicht also auch mit einem Glücksgefühl verbunden, aus dem heraus. Also mit dem, was wir heute als Glücksgefühl bezeichnen. Also, auch das ist was ganz, ganz Wesentliches halt auf dem Weg, jetzt Bewusstseinsseele, weiter Geist-Selbst zu entwickeln. Ich meine, der Geist selbst, da ist das - ist ja eine Verwandlung des Astralischen, aber da geht es um Weisheit drinnen, Weisheit im Zusammenklang mit dem Rest der Welt. Da geht es nicht um Glücksgefühle. Überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine objektive Seelenwelt. Damit sage ich bitte nicht, dass wir heute jetzt bei nichts mehr Freude haben dürfen. Das sage ich überhaupt nicht. Aber gerade bei den Dingen, die wir tun für die Welt, darf es überhaupt nicht darum gehen, dass ich da jetzt ein Glücksgefühl habe. Da die Maria sagt es im Mysteriendrama so deutlich: dass sie dann schwört vor der geistigen Welt, dass sie also von ihrem, in ihrem ganzen geistigen Streben, daß sie das Glücksgefühl, das damit verbunden ist, das sich gut zu fühlen, dass sie das tilgen wird. Damit rettet sie den Johannes, im Grunde. Damit rettet sie ihn. Das ist eine starke Äußerung, bitte. Und das heißt also auch, fhh, natürlich für unsere geistige Entwicklung, wir sollen es mit Wille, mit Enthusiasmus machen, aber wir müssen uns die üblichen Glücksgefühle abgewöhnen dabei, die wir so im normalen Leben haben. Die dürfen wir uns für das normale Leben durchaus noch aufbewahren, aber gerade im Zuge der geistigen Entwicklung: dort nicht. Das heißt jetzt bitte nicht, also jetzt mache ich geistige Entwicklung und ich übe und jetzt sitze ich mit einem langen Gesicht dort und: öhh, äh, ng hn. Das meine ich auch nicht. Es muss neutral werden. Es muss neutral werden. Ich mache es, weil es eigentlich eine Weltnotwendigkeit ist, zu die mich aber keiner zwingen kann, aber die ich eingehe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &amp;quot;Wohlfühl-Esoterik&amp;quot; als luziferischer Fluchtversuch, der vom echten Wirken für die Welt wegführt [02:12:45] =====&lt;br /&gt;
Uh, da sind wir aber von der ganzen Wohlfühl-Esoterik dann weit weg. Nicht weil, ihr wißt, ich nenne gerne die Esoterik, die, naja, im Grunde den Sorgen des Alltags entfliehen will in eine höhere Welt, die schöner und erhebender ist und sich dort wieder aufzutanken, um den Alltag ertragen zu können. Das ist nicht ein geistiger Schulungsweg. Das ist ein luziferischer Fluchtversuch, der nicht gelingen wird. Das wird ihm eben nicht gelingen, dem Luzifer. Aber er tut alles dazu, um uns zu verführen dorthin und jedenfalls fürchte ich, dass nicht so wenige Menschen eine ganze Inkarnation oder vielleicht mehrere verplempern damit, sich in sowas hineinzuleben, was sie total schwächt, in Wahrheit, und ihnen den Weg in Wahrheit erschwert. Den Weg wirklich zu gehen. Also Freude im Leben dürfen wir überall haben, aber gerade in den wichtigen geistigen Dingen geht es um ganz was anderes. Das ist in einer gewissen Weise sehr, sehr viel ernster. Aber auch nicht: hmm - langes Gesicht machen. Aber es ist einfach eine Notwendigkeit, man sieht die eigenen Kräfte, die man hat, und die bringe ich ein. Und weiß: damit wird die Welt einen Schritt weiter kommen, ich kann meinen Beitrag leisten, dass andere wieder Impulse aufgreifen können und weiterführen können, das - Und das, das ist das Wichtige, aber es ist wichtig eben, dass aus dem Ganzen dann das Luziferische rauskommt. Und das besteht eigentlich da drinnen. Das zieht man so leicht rein, das zieht man so leicht rein. Das ist - etwas erhebend und schön zu finden, auch im geistigen Erlebnis ist was anderes als dieses, wie soll ich sagen, dieser gefühlsmäßige Höhenflug. Das muss man unterscheiden lernen. Das - ich sage das auch ganz dezidiert deswegen, weil ich schon den Eindruck habe, dass manches und nicht weniges, was heute an geistigen Strömungen in der Welt ist, dass das ein vollkommener Missbrauch ist. Da geht es darum, eigentlich mich über die negativen Dinge, die mich halt quälen, mich hinweg zu trösten und was - hffhh, ich befreie mich. Und das schadet der Weltentwicklung, das spielt den Widersachern in die Hände. Also da, gerade da: Freude, wirkliche Freude ist was anderes. Ich darf mich darüber freuen, wenn ich einen guten Schritt in der geistigen Entwicklung mache. Aber das ist nicht dieses - hwhh -, dieses luziferische Glücksgefühl. Das ist es nicht. Sondern ich freue mich daran, dass ich es geschafft habe, etwas zu tun, was die Welt weiterbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich etwas ganz Klares, Nüchternes in gewisser Weise. Da brauche ich weder stolz noch sonst was sein, ich - sage ich: schön, dass ich es geschafft habe, einen Schritt beizutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so, auf Neudeutsch, cool muss man dabei sein. Das ist sehr wichtig und - weil nämlich, wenn solche Emotionen, die es eigentlich sind, hineinspielen in den geistigen Weg, dann kann das in Wahrheit auf die Dauer sehr viel Verderbliches hineinbringen. Man denkt sich gar nichts dabei: ja ich fühle mich ja nur wohl, wenn - und dann tu ich was dabei, ach, es ist so schön! Aber, da öffne ich Tür und Tor für die luziferischen Wesenheiten. Und die sind nach wie vor sehr gefährlich. Also eben gerade im dritten Mysteriendrama, am Beispiel des Johannes Thomasius, der halt eine starke Neigung zum Luziferischen hat, ist das stark merkbar - er kommt dadurch sowieso dann auch in den Bereich des Ahriman ganz stark hinein, und das heißt, er hat dann als &amp;quot;Geschenk&amp;quot; beides stark. Und da muss er irgendwann drüber kommen. Und - so geht es uns allen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die Schätze der Mysteriendramen  [02:17:40] =====&lt;br /&gt;
Also es ist eben gerade auch: in den Mysteriendramen sind so viele Dinge drinnen, die der Steiner sonst so explizit nirgendwo sagt, so detailliert. Aber da ist - so ganz konkrete Beispiele, wo was durchblitzt, was eigentlich total erschütternd ist. Und was einem, ja, den Ernst, die Verantwortung, die damit verbunden ist, so wirklich deutlich machen kann. Ich meine, wahrscheinlich, um das mitzukriegen überhaupt, wie dramatisch das ist, muss man sich wahrscheinlich selber intensiv mit dem Text beschäftigen. Und eben am besten - das ist der beste Umgang damit, den Text zu lernen. Vielleicht von einer Person zu lernen, auch wenn man es jetzt nicht auf einer Bühne spielen will, aber ihn zu lernen. Und zu leben, Jahre damit zu leben. Dann gehen - ptt - solche Lichter auf! Da stehen so viele Weisheiten drinnen, so viele scheinbar beiläufige Bemerkungen, die ganz, ganz extrem wichtig sind - und ich komme nicht drauf, wenn ich jetzt zweimal nur das Buch gelesen habe, und dann anfange, mit dem Kopf es auszudeuten. Da komme ich nicht drauf! Da bin ich nur sehr gefährdet wieder in der intellektuellen Eitelkeit drin, es ist: ah, ich verstehe das alles. Ich muss es erleben können, dann, dann - und das kann ich nur, wenn ich mit dem Text lebe. Dann kann ich mit allem darüber nachdenken und tun. Aber ich muss wirklich verbunden sein und wahrscheinlich über Jahre damit. Da sind Schätze, sind Schätze drinnen. Weil eh bei allem, was Steiner sagt, oder auch was andere Menschen sagen, es steht zwischen den Zeilen immer mehr, als man auf den ersten Blick vermutet. Weil das, was dazwischen steht, ist, dass Anstöße kommen, wo plötzlich eine Frage auftaucht. Oft gar nicht am Anfang. Am Anfang denkt man: ja, ich habs eh verstanden. Dann lese ich es wieder, denke mir: nein, eigentlich habe ich es da noch nicht so ganz verstanden. Wie ist das jetzt wirklich genau? Es tauchen immer mehr Fragen auf. Und die Fragen sind die Vorboten der Antworten. Und die werden durch diese Sachen angestoßen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte fast sagen, also die Kunst eines Autors überhaupt, und besonders eines solchen, wie es Rudolf Steiner ist, also im geisteswissenschaftlichen Bereich, ist das, was nicht ausdrücklich drinnen steht, sondern was die Fragen aufdeckt, die mich dort hinführen, was da alles noch dazwischen steht. Das ist das, was zwischen den Zeilen steht, zwischen den Zeilen stehen die Fragen, und die Fragen sind eigentlich das, wo ich selber drauf kommen muss. Wirklich selber drauf kommen muss, da muss ich mit dem eigenen Ich dabei sein. Und da ist es dann am besten, nicht: warte, jetzt, wo ist denn jetzt ein erfahrener Anthroposoph: &amp;quot;bitte erklär mir das, ich habs nicht verstanden&amp;quot;. Ja, kann man natürlich machen, anfangs einmal, um sich zu orientieren. Aber auf Dauer wird das nicht funktionieren. Da muss ich froh sein: Ah, 30 Jahre mit dem beschäftigt und hab mir gedacht, ich verstehe das. Und jetzt komme ich drauf - null Ahnung eigentlich, keine Ahnung, es ist alles ganz anders, das war alles unwichtig! Ist schon richtig alles, aber das war unwesentlich. Da tauchen Fragen auf, die führen weiter, die führen genau dorthin, dass wir selber unseren Entdeckungsweg gehen können und aus dem heraus tätig werden können. Weil, das Ganze, auch selbst, was Steiner gegeben hat, was alle Geisteswissenschaftler und Mystiker oder sonst was zusammen gegeben haben, ist eine riesige Landkarte mit noch riesigeren weißen Flecken. Die warten drauf, von uns entdeckt zu werden, erforscht zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Der Mensch als selbständig Forschender im Geistigen =====&lt;br /&gt;
Jeder Mensch, der sich mit Geistigem beschäftigt, ernsthaft beschäftigt, ist eigentlich Pionier, wieder so ein Fleckerl aufzudecken. Selber etwas zu finden, und zwar zu finden eben dadurch, dass eine - in dem schon verstanden geglaubten eine Frage auftaucht, wo ich mir denke: eigentlich, wenn ich ganz ehrlich bin, ich habe 20 Jahre geglaubt, ich verstehe es, oder 30 Jahre, aber eigentlich ist es mir völlig rätselhaft, wenn ich ganz ehrlich bin. Dann sind wir auf der Spur! Apokalypsis. Offenbarung, Enthüllung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist sowas, die Frage ist, da wird die Decke weggezogen von was - Hah, ganz was Neues taucht auf. Und ich muss es erfüllen. Ich muss die Frage beantworten. Und ich kann sie beantworten, irgendwann, es dauert halt ein bisschen. Die Frage ist nämlich schon der Vorbote der Kraft. Weil ich entdecke sie nämlich, die Frage, nur dadurch, dass ich eigentlich schon die Fähigkeit habe, da was zu entdecken. Drum wird es fraglich für mich. Drum gebe ich mich nicht mehr zufrieden mit dem, was ich jetzt 20 oder 30 Jahre geglaubt habe, dass das alles schon wäre. Sondern wo ich sehe: da ist ein Riesenloch noch drinnen. Und das ist für mich da. Ein anderer wird eine andere Stelle entdecken drinnen. Also - &#039;&#039;&#039;das ist schrittweise der Weg, Geistesforscher zu werden&#039;&#039;&#039;. Da muss ich jetzt eben keinen - offiziellen Zettel dazu haben, da muss ich mich in keine Universität setzen dazu, sondern ich muss einfach warten, dass Fragen auftauchen. Und nicht gleich rennen: wer kann mir bitte die Frage beantworten? Du selbst. Sonst hat es keinen Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil - auch wenn sie von wer anderem wäre beantwortet irgendwie, dann ist es nur zugedeckt, aber das Eigentliche entsteht eben erst, wenn ich selber tätig werde. Das ist die Antwort, die zählt. Nicht die Antwort, die ich fertig kriege. Das ist, glaube ich, heute notwendig, das mit aller Deutlichkeit zu sagen. Also ganz nachdrücklich zu sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das - ich meine, der Steiner sagt es eh immer wieder irgendwo. Das ist eh immer wieder drinnen. Aber es wird oft nicht gehört. Es wird oft nicht gehört. Wir sollten froh sein über jede Sache, die mir zur Frage wird. Selbst wenn - und gerade dann, wenn ich vielleicht lange, lange Jahre gedacht habe: ja, ich weiß eh alles darüber. Oder: es ist mir eh klar. Und dann taucht auf: nein, nein, da fehlt noch etwas ganz Entscheidendes. Dort wird es interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da die Geduld haben, dann ist einmal die Frage da, und wenn ich da: keine Ahnung, wie ich sie lösen kann, dann muss ich halt lernen, mit der Frage zu leben. Mit der Frage zu leben, so dass sie mich nicht loslässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht gleich wieder zum Nächsten: du, weißt du, wie das ist? Nee, selber. Selber. Sagen: poouoh, mir stehen die Haare zu Berge, alles purzelt plötzlich zusammen wieder, durcheinander, weil das ganze System - plötzlich komme ich drauf: da fehlt was, das trägts auf einmal gar nimmer. Das war ja - das, so solid ausgeschaut, jetzt merke ich: es liegt aber nur an mir, weil jetzt eben das wesentliche Glied fehlt. Das habe ich vorher nicht gemerkt. Und da ist - eröffnet sich der Horizont, selber weiterzuforschen. Und das - dazu regt schon die Apokalypse an. Das ist eigentlich das erste große, moderne, neue Einweihungsbuch, in Wahrheit. Ich meine, es ist ja eben halt, der Johannes, der Evangelist, ist der Erste, der durch den Christus selbst eingeweiht wurde. Damit ist der Startschuss gegeben für die neue Art, ans Geistige heranzugehen. Bis sich das halt - bis es zu dem gekommen ist, wie man heute eben damit umgehen kann, wie Rudolf Steiner auch umgehen konnte, das musste ja dann noch viele Wege durchgehen. Aber der Grundstein ist da gelegt und man kann es aus dem schon sich holen, wenn man die offenen Fragen nimmt, wenn man schaut, welche Leerräume drinnen sind, die ich füllen muss. Die ICH füllen muss. Die Frage heißt nur: ich entdecke die Räume, eigentlich - die Frage heißt nur: aha, wo ich geglaubt habe, das ist fester Boden, da ist plötzlich so ein offenes Loch. Und ich sehe nichts. Und da jetzt gehen, dann wird es aktiv. Dann - weil geistig wahrnehmen auch, geistig forschen, ist halt nicht nur passiv was aufnehmen. Ist nicht nur ein Wissen erwerben. Wissen erwerben heißt eigentlich, es hat wer anderer gedacht, es hat wer anderer erforscht, und ich lese das halt jetzt und memoriere das, präge mirs ein. Damit habe ich aber selber noch gar nichts gemacht. Nicht wirklich. Das ist eine Vorbereitung, das ist schon notwendig. Wir sollen das machen. Aber das Studium ist nur die erste Stufe, die soll gründlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich habe sicher selber eine ganze Menge von Steiners Werken gelesen. Die GA steht ziemlich vollständig da, die neueren Bände habe ich elektronisch dann, aber ich habe nicht alle gelesen, sicher nicht, das bringts auch nicht. Aber das Entscheidende sind eigentlich die wenigen, die einem zur richtigen Frage werden. Zur wirklichen Frage und vielleicht nach Jahrzehnten zur Frage werden. Das erlebe ich zur Zeit wieder sehr stark, dass man vieles - aha, dacht - denkste, dass was schon - dass dir das klar ist, da ist noch vieles offen. Da ist noch vieles offen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist spannend. Auch dank eurer Hilfe, die ihr mit dabei seid. Weil es kommen oft Fragen, die dann - bing - was anstoßen, und jetzt denke ich mir: ja, könnte man ja einfach beantworten. aha - nein, so einfach eigentlich nicht. Wenn ich es genau betrachte: ich könnte zwar jetzt sicher eine Stunde drüber reden, aber das ist noch nicht die ganze Sache. Da hat es noch was. Da ist noch was offen. Und da wird es interessant. Da wird es interessant. Also in dem Sinn können wir das gemeinsam tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich hoffe, dass ich bei euch manchmal Fragen anstoße, dass die Apokalypse vor allem Fragen anstößt für Sie, dass die Werke Steiners Fragen anstoßen für euch, und dass ich ein paar Fragen anstoßen kann. Die Antworten müsst ihr euch letztlich selber geben. Nur die zählen dann wirklich, die anderen sind Krücken, über die kann man mal ein bisschen auf den Weg kommen, aber das sind nur die Krücken. Es zählen die Antworten, die man sich selber geben kann. Und wenn man anderen antwortet, zählt das, dass man ihnen einen Anstoß gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, aber jetzt sind wir schon wieder lange unterwegs. Ich glaube, wir lassen es gut sein für heute, meine Lieben. Ich danke euch wie immer und wirklich mit Herzen, dass ihr so dabei seid, dass ihr so mittut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch im Livestream alle, bis zum nächsten Mal. &#039;&#039;&amp;quot;Vielen Dank, Wolfgang!&amp;quot;&#039;&#039; Gerne. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben. Baba.&lt;br /&gt;
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== Glossar==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 223. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SaKe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_222._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=20750</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 222. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_222._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=20750"/>
		<updated>2024-08-27T12:01:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: /* &amp;quot;Wohlfühl-Esoterik&amp;quot; als luziferischer Fluchtversuch, der vom wirklichen Beitrag wegführt [02:12:45] */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 223. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:222.apo.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Y8T9zHaTz38|thumb|Link zum  [https://www.youtube.com/watch?v=Y8T9zHaTz38 Video] oder  [https://www.dropbox.com/scl/fi/mi1b62r0s0wfdrtpxqaze/222.-Folge-Die-Apokalypse-des-Johannes-Dr.-Wolfgang-Peter-Anthroposophie-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=d9y3snkyqk1hhoymbif0udyhg&amp;amp;st=v06g1wau&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rohtranskription des 222. Vortrages ==&lt;br /&gt;
+++ dies ist eine Rohtranskription. Wenn du wissen willst, WIE eine fertige Transkription ausschaut, dann schau dir z.B. als Muster die [[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|10. Folge an]]. Melde ich gerne übers [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] bei uns, wenn du bei der Textarbeit [[MitTun bei Anthro.World|MitTun]] möchtest. Wir freuen uns auf dich! +++ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription der 222. Folge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Begrüssung und 15. Wochenspruch  [00:00:40] =====&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zur Folge Zwei Zwei Zwei. 222. Folge der Apokalypse, und dazu der 15. Wochenspruch. Der letzte Wochenspruch, der 14., war ja ganz groß auch mit &amp;quot;Sommer&amp;quot; übertitelt. Sommer ist es immer noch, auch wenn es jetzt vielleicht gar zu regnen beginnt bei uns draußen oder zumindest sich einigewolkt hat. Aber es ist sommerlich heiß und dazu passt der 15. Wochenspruch jetzt auch sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle wie verzaubert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weltenschein des Geistes Weben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat in Sinnesdumpfheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehüllt mein Eigenwesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu schenken mir die Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ohnmächtig sich selbst zu geben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein Ich in seinen Schranken ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Ich in seinen Schranken. Wir sind einmal jetzt sehr hinausgeflogen. Wir sind in diese, ja, Sinnesdumpfheit gekommen, also wir sind ein bisserl weggetreten, bisserl weg von uns. Aber es kommt also gerade auch jetzt die Kraft herein, die zunächst einmal unser Ich in unseren Schranken schafft. Also das bereitet uns ja eigentlich schon wieder irgendwie jetzt für die Herbst- und Winterzeit vor, wo wir dann vor allem einmal auch das Ich in seinen Schranken, in uns einmal erleben, also wirklich unser irdisches Ich sozusagen. Und das ist ja für jede geistige Erkenntnis ja auch wichtig, dass wir beides haben können, also dieses hinausfliegen Können in die geistige Welt, aber auch ganz fest am Boden stehen können und so wirklich im Alltag drinnen stehen zu können. Eigentlich ist das ein wunderschönes Wort, der All-Tag. Für mich ist dort immer der ganze Kosmos drinnen, in Wahrheit, das Ganze All, alles, alles ist drinnen, man merkt es nur nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Apokalypse konkret in unserer Zeit [00:02:47] =====&lt;br /&gt;
Und das ist ja auch so ein bissel mein Anliegen bei den Vorträgen hier, es geht ja nicht nur darum, jetzt in zehn, zwanzig Vorträgen halt den Inhalt der Apokalypse durchzugehen, sondern es kommt, mir zumindest, sehr darauf an, Bezugspunkte zu finden, halt zum all-täglichen Leben, also dort, wo es uns wirklich tagtäglich etwas angeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Apokalypse oder der Hintergrund, der geistige, der da steht, ist nicht irgendwas Fernes, ist nicht irgendwas Abgehobenes, sondern es ist tagtäglich eigentlich da. Wir sind gerade heute in einer Zeit, in der die Apokalypse sehr, sehr aktuell ist. Gar nicht jetzt in einem negativen Sinn, ihr wisst, also Apokalypse wird ja meistens, wenn es irgendwo in der Zeitung steht oder so, denkt man sich: um Gottes Willen, was ist denn schon wieder passiert. Also man denkt sofort an Schrecken, Unglück und weiß Gott, Strafe und was alles über einen hereinbricht, aber es ist nichts anderes als Enthüllung. Apokalypsis heißt nichts anderes als Enthüllung, Offenbarung. Und ich habe es ja eh schon immer wieder gesagt, ganz konkret dann: &#039;&#039;&#039;Apokalypsis Jesu Christi, also Enthüllung des Wesens Jesu Christi und damit zugleich Enthüllung des Wesens des eigenen Ichs&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das - und das ist die zentrale Aufgabe heute, den Durchbruch einmal zu schaffen, neben dem kleinen Alltags-Ich eben auch die größere Dimension des Ichs zu erleben, was wirklich dahintersteckt. Und wo man dann merkt, also unser Alltags-Ich oder überhaupt unser Ego ist ein winziger, ja im Vergleich dazu kümmerlicher Ausschnitt zu dem, was hinter dem Ich steht. Weil das Ich hat Zugang zur gesamten geistigen Welt bis zur höchsten Spitze hinauf im Grunde. Und das lebt aber in unserem Ich auf individuelle Weise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt eigentlich im Grunde nichts, wozu wir keinen Zugang hätten von der geistigen Seite her. Nur, es ist ein weiter Weg, das auch ins Bewusstsein zu heben. Das ist das Problem. Also wir haben dieses Ich, es ist auch tätig, es ist in seiner vollen Kraft durchaus tätig, aber wir kriegen es hier im Erdenleben, wenn wir inkarniert sind auf Erden, noch kaum mit. Wir wissen zwar, ich bin ein Ich, und wir reden auch dauernd vom Ich, Ich ... - viel, viel mehr als früher. Also, weiß ja nicht, wenn wir nur die Literatur nehmen, Romane oder irgendwas in Ich-Form zu schreiben, ist heute was ganz Gewöhnliches. Noch vor - also noch im 19. Jahrhundert oder so war das also absolut unüblich. War eigentlich irgendwie befremdlich sogar. Also dann hat man von sich als dem Autor oder als den - , weiß ich nicht, was zu nennen, aber man hat sich in der dritten Person genannt. Also man ist kaum auf die Idee gekommen, sich als &amp;quot;ich sage dieses&amp;quot; oder&amp;quot; ich habe das erlebt&amp;quot;, sondern &amp;quot;der Autor hat vor Jahren dieses oder jenes erlebt&amp;quot;. Das ist heute eher ungewöhnlich, dass so geschrieben wird. Also, ja, hängt vielleicht auch, im guten Sinne genommen, mit einer heiligen Scheue zusammen, also an dieses Ich heranzutreten, weil es ist eigentlich, wie es Rudolf Steiner ja oft auch nennt, das verhangene Heiligtum in unserem Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, wir sind halt eine ganze Menge, wir sind auch mehr noch als ein Ich, in gewisser Weise, weil wir haben unsere ganzen Leibeshüllen, die uns zunächst einmal verliehen wurden, die uns gegeben wurden, die wir nicht selber gemacht haben. Niemand von uns hat seinen physischen Körper wirklich selber gemacht, aus dem Nichts heraus, denn, weiß ich nicht, nein, mit dem Finger schnippen kann man nicht, wenn man noch keinen Körper hat. Aber geistig geht halt ein Blitz auf und schwupps - steht der Körper da. Nein, das können wir noch lange nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Stufenweise Auferstehung des Menschen [00:07:08] =====&lt;br /&gt;
Es wird einmal so weit kommen, dass wir durchaus auch, in ferner Zukunft einmal, etwas Physisches haben werden, was man durchaus &#039;&#039;&#039;als physischen Leib bezeichnen kann, aber was nichts Stoffliches zum Beispiel haben wird. Und der wird ganz unsere individuelle Schöpfung sein&#039;&#039;&#039;. Unsere individuelle Schöpfung sein. Das hängt zusammen mit dem Auferstehungsgedanken, die eigentlich auf Raten erfolgt. Und das ist interessant, mir ist das erst heute, weil ich so wieder die Nase hineingesteckt habe in die Apokalypse, und da ist mir das so richtig entgegengesprungen, dass da im Zusammenhang dann mit der Auferstehung der Toten, also &#039;&#039;&#039;im Zuge des jüngsten Gerichtes&#039;&#039;&#039; oder so, &#039;&#039;&#039;die Rede ist von der ersten Auferstehung.&#039;&#039;&#039; Die erste Auferstehung. Wo von einer ersten Auferstehung die Rede ist, wenn man ein bisschen weiterdenkt, müsste es eigentlich dann, ja, zumindest eine zweite oder weitere geben. Also &#039;&#039;&#039;die Auferstehung im höchsten Sinne ist ein sukzessiver Prozess.&#039;&#039;&#039; Und die Auferstehung wird mit jeder, vor allem mit jeder kosmischen Entwicklungsstufe, durch die wir durchgehen, eine höhere Ebene erreichen, weil fertig ist sie - darüber haben wir auch schon gesprochen - dann, wenn wir das entwickelt haben, was Rudolf Steiner als den Geistesmenschen bezeichnet. &#039;&#039;&#039;Der Geistesmensch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vergeistigte physische Leib&#039;&#039;&#039;. Und vergeistigt heißt aber nicht nur, wir vergeistigen das so, wie er jetzt ist, sondern wir werden ihn überhaupt aus dem Geistigen, aus dem Nichts sozusagen, hervorbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht in der stofflichen Gestalt, weil die wird uns nicht mehr tangieren in weiterer Ferne irgendwann. Ihr wisst, wir haben oft gesprochen darüber, dass selbst jetzt schon während der Erdentwicklung die Zeit der physisch-stofflichen Inkarnationen, dass die relativ bald enden wird, im - wenn man es so im historischen Maßstab sich betrachtet, also fünftes, sechstes, siebentes, achtes Jahrtausend, werden schon etliche Menschen so, also ein größerer Teil der Menschheit, so weit sein, dass sie sich nicht mehr in einem physisch-stofflichen Körper inkarnieren. Sie werden trotzdem einen physischen Körper haben, aber er wird nicht stofflich sein, das heißt, er wird völlig übersinnlicher Natur sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Formen und Dauer der Verkörperung des Menschen und der Naturreiche  [00:09:49] =====&lt;br /&gt;
Wir werden ja dann, also in der Zeit, wenn die Kultur, die Zeit der Kulturepochen zu Ende geht - also wir sind jetzt in der 5. Kulturepoche drinnen und insgesamt gibt es sieben - , dann ist, eine große Veränderung findet dann statt, dann ist eigentlich, also nach der 7. Kulturepoche sollte eigentlich der Zeitraum sein, wo wir uns nicht mehr in solcher irdischer Form, also in irdisch stofflicher Form inkarnieren. Aber es wird sicher Menschen geben, die das bis zu dem Zeitpunkt nicht schaffen, so weit zu sein. Also es wird sicher noch nicht gleich im achten, neunten Jahrtausend die gesamte Menschheit ausgestorben sein, aber trotzdem wird es nicht ewig dauern, sozusagen, bis die Menschheit für die sinnliche Sichtbarkeit verschwunden sein wird auf der Erde. Ich habe das auch letztens schon betont, also dass der Mensch wahrscheinlich das Lebewesen auf Erden ist, das am allerschnellsten seine Entwicklung durchmacht und dann - whhhuit - wieder weg ist, also ausgestorben ist, sozusagen, für den äußeren Anblick. Es gibt zwar dann keinen Menschen mehr, der das sehen könnte, aber dann sind wir als physisch-stoffliches Wesen nicht mehr auf Erden da, da werden Tiere, werden noch sehr, sehr viel länger in physisch-stofflicher Form auf der Erde sein. Und sie werden noch ganz andere Entwicklungsschritte auch durchmachen und wir werden sehr intensiv daran mitarbeiten. Also wie die Evolution im äußeren Sinne weitergeht, wird sehr, sehr stark an uns liegen. Wir arbeiten an dem mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also daher, das, was manchmal, ja, fast verständlicherweise gesagt wird, ja der Mensch ist ja schuld an den ganzen Umweltproblemen und er richtet die Natur zugrunde bis zu einem gewissen Grade, das ist, oberflächlich gesehen stimmt es, wir beschädigen vieles, weil wir eben noch nicht den geistigen Einblick haben, was wirklich dahinter steckt, und wir merken unsere Fehler halt immer erst dann, wenn die Folgen groß genug geworden sind, die Schäden groß genug geworden sind, und wenn sie uns dann zu schmerzen beginnen, dann fangen wir an zu grübeln: aha, das war doch nicht so gescheit. Das ist halt alles ein Teil des Lernprozesses, den wir auch durchmachen. Und natürlich wird dabei in der Natur etwas geschädigt, es geht etwas zugrunde und vieles geht durch unsere Fahrlässigkeit frühzeitig zugrunde, was also natürlich nicht gut ist, aber grundsätzlich liegt es in der Natur immer drinnen, dass Wesenheiten entstehen und wieder vergehen. Nicht nur als Einzelwesen, sondern auch als ganze Art, als ganze Tierart, als ganze Pflanzenart. Es sind also gerade die - das ist ja auffällig, das kann man auch äußerlich zeigen - die einfachsten Tiere, Pflanzen, Pilze, was auch immer es ist, die leben seit Ewigkeiten schon. Also die ersten Kleinlebewesen, die entstanden sind vor weiß Gott wie vielen Millionen Jahren, die gibt es heute noch und die blühen und gedeihen nach wie vor, ist nichts zu sehen, dass die am verschwinden wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je höher etwas entwickelt ist, interessanterweise, desto kürzer wird, auch im Tierreich in Wahrheit - das müsste man einmal wirklich genauer untersuchen: wie lange leben denn, lebt eine Tierart auf Erden, dann wird man mit Sicherheit dazu kommen: je höher entwickelt sie ist in gewisser Weise, umso kürzer ist ihre Lebensspanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Menschen, bei unserem physisch stofflichen Menschengeschlecht ist es - wir brechen also alle Rekorde wahrscheinlich, indem wir die allerkürzeste Erscheinungszeit in physisch stofflicher Form auf Erden haben, und dann sind wir - bwit - verschwunden für den äußeren Anblick. Wir werden dann aber auch schon eine ganz andere Wahrnehmungsperspektive auch haben, wir werden dann nicht mehr gebunden daran sein an die äußere sinnliche Wahrnehmung, sondern wir werden es halt dann von der geistigen Seite wahrnehmen, und dann sehen wir, dass da auch noch ganz anderes dahinter ist. Dann sehen wir auch, dass zum Beispiel ausgestorbene Tierarten, dass die sehr lebendig in höheren Reichen sind, nämlich die Gruppenseele dieser Tierart. Und um die geht es halt vor allem im Tierreich, also die werden auch wirklich aufsteigen zu höheren Wesenheiten. Und zwar zu wirklich ganz individualisierten Wesenheiten. Und die Vorbereitung jetzt dazu ist, dass sie, ja, wie soll ich sagen, sich ausleben in vielleicht Millionen Einzelexemplaren, jedes zur selben Art gehörend, aber doch einzigartig. Man könnte das selbst - wahrscheinlich selbst bei den Regenwürmern ist es so, dass jeder Regenwurm einzigartig ist. Drum braucht man wahrscheinlich schon einen sehr guten Blick, aber das, diese Einzigartigkeit geht ja sogar bis ins Mineralreich hinunter. Das habe ich ja immer wieder schon gesagt: jede Schneeflocke, jeder Schneestern ist in seiner Form einzigartig. Die Gesetzmäßigkeiten sind bei allen gleich, aber wenn man es jetzt genauer, vielleicht unter der Lupe, anschaut oder gar unter dem Mikroskop anschaut, dann sieht man: die genaue Ausprägung ist bei jedem anders. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Inkarnation des Menschen und Kristallkräfte,  [00:15:41] =====&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;Individualisierung ist ein Zug, der durch die Natur durchgeht&#039;&#039;&#039;, lange bevor der Mensch da war. Äußerlich gesehen. In Wahrheit steckt &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; dahinter &#039;&#039;&#039;als treibende Kraft dieser Individualisierung&#039;&#039;&#039;, aber da waren wir lange noch nicht in physisch-stofflicher Form auf Erden. Ich habe es ja erzählt auch, im Grunde: die erste Inkarnation, wo man sprechen kann, dass es der Anfang der Inkarnationen ist, der erste &#039;&#039;&#039;Fußabdruck des Menschen, sind die Kristalle&#039;&#039;&#039;, die entstehen, die Mineralien, die entstehen. Das hat bereits etwas mit uns zu tun und die hätte es nicht gegeben, wenn nicht der Mensch sich inkarniert hätte, wenn nicht der Mensch seine Ich-Kräfte da hineingebracht hat und die &#039;&#039;&#039;kristallbildenden Kräfte sind eben ganz, ganz hohe Kräfte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht umsonst hat man früher vom &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; gesprochen, vom &#039;&#039;&#039;Firmamentum&#039;&#039;&#039;, das ist im Grunde genau dasselbe. Also das ist das, was den Hintergrund bildet, sozusagen, das ist jenseits der Sterne, die wir sehen können. Wo dann später die Interpretation entstanden ist: okay, da sind die Sterne angeklebt, weil sonst täten sie ja runterfallen irgendwie. Das ist aber wirklich dann schon Unverständnis, das entstanden ist. Aber das Wirkliche ist das, dass die kristallbildenden Kräfte kommen von - eigentlich schon: die bilden die Grenze, wo der Kosmos, ja, aus der räumlich-zeitlichen Welt ins Überräumlich-Überzeitliche eingeht. Wo es auch jenseits eben der sinnlichen Wahrnehmbarkeit ist, absolut. Und von dort kommen die kristallbildenden Kräfte und mit denen sind ganz stark verwandt die Ich-Kräfte. Und wir werden uns, wenn wir wirklich diesen &#039;&#039;&#039;Geistesmenschen&#039;&#039;&#039;, also den individualisierten, völlig vergeistigten physischen Leib gebildet haben werden, dann werden - kann man diesen physischen Leib, diesen völlig individualisierten physischen Leib eben am besten als Kristall beschreiben. Allerdings als einen lebendigen Kristall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Weltenzustände, &amp;quot;Beginn&amp;quot; mit dem Alten Saturn  [00:18:15] =====&lt;br /&gt;
Das kann man sich jetzt schwer vorstellen. Aber es wird schon so sein, und das ist sehr wichtig für unser Thema, eben Apokalypse des Johannes und &#039;&#039;&#039;Vorausblick eben auf das neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;, auf das Kommende, was ja nichts anderes ist als die nächste Verkörperung unserer Erde, weil eben unsere Welt, mit der wir verbunden sind, eben auch durch wiederholte, nein, Erdenleben kann man nicht sagen, aber durch wiederholte kosmisch-planetarische Leben durchgeht, weil eben &#039;&#039;&#039;Reinkarnation im großen Stil ein kosmisches Grundgesetz&#039;&#039;&#039; ist. So funktioniert die Entwicklung, das heißt, es tritt etwas aus dem höchsten Geistigen, das heißt aus der schöpferischen Quelle, aus dem Nichts, wenn man so will, weil es eben von nichts Geschaffenem abhängig ist, sondern nur aus seiner eigeneren Tätigkeit etwas aus sich heraus setzt, und das ist das Geschaffene dann. Und so, so ists, ist am Anfang entstanden eben unser &#039;&#039;&#039;Alter Saturn&#039;&#039;&#039;, eine reine Wärmewelt, da gabs noch keine Mineralien, nichts Mineralisches, gabs nicht, kein Mineralreich, kein Pflanzenreich, kein Tierreich, es gab eine reine Wärmewelt und &#039;&#039;&#039;diese reine Wärmewelt war im Grunde das Menschenreich&#039;&#039;&#039;. Da war zwar &#039;&#039;&#039;von unserem Ich noch gar keine Rede&#039;&#039;&#039;, aber es wurden die Voraussetzungen geschaffen, dass das Ich sich entwickeln kann irgendwann, es wurde nämlich die Grundlage für den physischen Leib des Menschen geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Saturn war eine reine Wärmewelt, ich habe es letztens besprochen, eine reine Wärmewelt, und dort lebt das Physische drinnen. Und der ganze Alte Saturn war nichts anderes im Grunde als das Menschenreich, was anderes gab es nicht. &#039;&#039;&#039;Keine Tierformen, keine Pflanzenformen, schon gar keine Mineralformen. Alles war Mensch&#039;&#039;&#039;. Also der Alte Saturn war Mensch, im Grunde, aber physischer Mensch, aber im allerdünnstmöglichen Zustand halt, im Wärmezustand. Weil die Wärme steht immer am Übergang vom Physisch-Sinnlichen zum Übersinnlich-Ätherischen, zumindest zur nächsten Ebene. Und da passiert tatsächlich auch ständig ein Übergang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Vom wissenschaftlich abstrakten Denken hinauf auf höhere Ebenen  [00:20:57] =====&lt;br /&gt;
Also etwas heute noch so, zumindest für die äußeren Naturwissenschaften, völlig Rätselhaftes: wie könnte Geistiges oder Übersinnliches, sofern es das überhaupt geben sollte, und das glaubt heute eh kein Wissenschaftler mehr oder die wenigsten, aber - na doch, es gibt schon einige, die an zumindest etwas Geistiges glauben, sogar gewisse geistige Erfahrungen haben, und daher wirklich von innen her, auch aus innerer Erfahrung, überzeugt sind, dass es da etwas gibt, aber eine Erklärung, wie das - pffhh - mit dem Physischen, Stofflichen zusammenkommen kann: völlig offen die Frage, völlig offen. Ich meine, viele lehnen dann ab, viele Wissenschaftler, sich mit dem überhaupt zu beschäftigen, mit einem guten Grund, weil sie einfach keine Idee haben, wie man herankommen soll. Und mit der Art des Denkens, wie wir sie jetzt in den Wissenschaften anwenden, großteils, kommt man an das auch nicht heran. Weil da müsste man zumindest schon auf die nächste Ebene kommen, zum imaginativen Denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind heute noch im abstrakten Denken eigentlich drinnen. Und das ist nichts Schlechtes, dass wir es haben, das musste entwickelt werden. Und es ist gut, sich damit auseinanderzusetzen, und eben auch, wenn man die höheren Welten erfahren will, muss man eigentlich das Opfer des Intellekts bringen, davon habe ich auch schon gesprochen. Aber opfern kann man nur das, was man hat. Also wenn wer sagt: ich, oh, ich hab eh keinen Intellekt, da verstehe ich eh nichts davon, also werde ich ja weit leicht tun. Nein, der kommt niemals in ein wirklich modernes, imaginatives Denken hinein, in ein modernes, geistiges Wahrnehmen hinein. Sondern da muss ich eigentlich in Wahrheit den sturen, irdischen Intellekt zu einer gewissen Blüte sogar gebracht haben. Und zwar so weit, dass ich ihn dann sogar in Bewegung bringen kann. Und im - noch in dieser Art des Denkens aber beweglich, lebendig werde, und dann auch über die äußere Logik bis zu einem gewissen Grad hinausschreiten kann, indem ich sehe, dass die Logik eigentlich was - so wie sie heute ist - was Lineares hat. Also von Ursache zu Wirkung, die ist wieder Ursache fürs Nächste und so weiter. Also das kausale Denken und das einbahnige Denken, dann darf ja auch nur eine Folgerung daraus kommen. Also entweder ist rot oder ist schwarz, aber nicht beides gleichzeitig. Aber wo Leben drinnen ist, ist Vielfalt drinnen. Das heißt, es gibt eigentlich unendlich viele solche Strahlen, die alle zu einem irgendwie anderen Ergebnis führen, und alle aber aus derselben Quelle gespeist sind. Das macht den Reichtum unserer Welt aus. Und das haben wir in unserem modernen wissenschaftlichen Denken noch nicht, im Allgemeinen zumindest noch nicht, drinnen, aber es klopft massiv an, dass wir diese Beweglichkeit lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Klarheit des Intellekts, der jetzt verbreitet ist, zu verbinden mit der Beweglichkeit, mit der Lebendigkeit, mit dem - weil in dem Lebendigen drückt sich dann bereits ja noch was Höheres, was Schöpferisches aus, was das formt, das Lebendige. Und mit dem mitdenken zu können, miterleben zu können, es ist zugleich dieses lebendige Denken ein erlebtes Denken. Das heißt, nicht nur: ich denke und bin halt ganz bei dem, über das ich nachdenke, sondern ich erlebe ganz bewusst auch mit: was passiert denn da, wenn ich denke? Also eigentlich: ich muss mir zuschauen können dabei, in Wahrheit. Da fängt das Geheimnis an, nämlich das lebendige Denken zu erleben. Das fängt damit an, dass ich mir selber zuschaue dabei. Das geht am schwierigsten mit dem abstrakten Denken, da ist man ganz beschäftigt damit, dass ich das alles zusammenbringe. Beim lebendigen Denken, wenn ich das in den Fluss bringe, kann ich mir viel leichter zuschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Vergleich des lebendigen Denkens mit dem künstlerischem Gestaltungsprozeß  [00:25:40] =====&lt;br /&gt;
Das ist wie bei einem künstlerischen Gestaltungsprozess. Ich meine, für einen Künstler, in Wahrheit: er weiß, wenn etwas gut geworden ist, weiß er es, weil er sich im Tun erlebt hat, in Wahrheit. Ob das jetzt ganz bewusst schon ist oder nicht, aber er spürt es aus dem: ah ja, das stimmt mit der Intention, sozusagen, mit meinem Schöpfungsimpuls, den ich hineingeben wollte, stimmt das überein oder weitgehend überein. Und wenn es nicht ganz hundertprozentig übereinstimmt, nun, dann muss ich es halt vielleicht noch einmal machen eben. Große Künstler machen oft also bestimmte Werke x-, x-mal. Weil sie sehen: da ist noch ein anderes Potenzial drin. Das war gut und richtig, aber es ist eine Einseitigkeit noch, da ist noch mehr drin. Und bis es so hingeht, dass es sich sogar löst eben von der sinnlichen Anschauung, bis zu einem gewissen Grad, und andere Perspektiven eröffnet. Das ist das große Thema im 20. Jahrhundert gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mein, heute ist es schon etwas Selbstverständliches, dass man - die normale Art, wie man mit den Sinnen wahrnimmt, das alleine genügt schon nimmer. Man sieht es anders, so wie man es eigentlich mit dem normalen physischen Sehen, wie wir es haben, nicht sehen würde. Ich meine, nehmt eben einen Picasso oder was her. Das ist nicht nur eine Spinnerei: Ah, der malt das Auge irgendwo hin, wo es gar nicht hingehört, und solche Sachen. Nein, das ist - oder die, eben die Kubisten, das alles. Also, da - eine andere Perspektive kann man gar nicht sehen, der Kubismus entsteht daraus, dass die Perspektive, die wir mühsam zu Beginn der Neuzeit langsam hineinbekommen haben in die Malerei, um dann ganz naturalistisch zu werden - aber kaum ist das fertig, kommt interessanterweise die Erfindung der Fotografie und auf einmal ist das uninteressant. Zumindest für die führenden Künstler. Viele - und es gibt ja heute noch viele, die das meisterhaft können, also den sinnlichen Eindruck wiederzugeben, also fotorealistisch zu malen. Ist ja eine Strömung, durchaus, in der modernen Malerei auch, Fotorealismus, also dass man es malt, dass es von einem Foto gar nicht mehr zu unterscheiden ist. Nur: das eröffnet in gewisser Weise noch keine neuen Perspektiven. Die neue Perspektive entsteht dort, wo es mit dem, was ich mit den Sinnen sehe, gar nicht mehr übereinstimmt. Wo zum Beispiel die Perspektive, die im Mittelalter nicht da war, auf einmal wieder verschwindet, aber auf eine andere Art verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man sieht es so, wie man es sinnlich in Wahrheit nicht sieht. Es ist zwar immer noch mit sinnlichen Farben gemalt, weil sonst kann ich kein Bild malen. Ich meine, ja, es gibt schon welche: der hängt dann die leere Leinwand hin und sagt, voilà, das ist es. Dann ist es halt ganz übersinnlich drinnen, ist vielleicht auch guter Geschäftsschmäh. Nein, solche Sachen sind ja, sind ja durchaus in die Welt gesetzt worden, ganz bewusst. Und manche waren vif genug also, dieses Nichts, was sie eigentlich machen, teuer zu verkaufen. Und sind angesehene Künstler auch. Ich meine, sie haben schon vorher gezeigt, dass sie auch das handwerkliche Können haben, auch anders malen zu können. Aber es ist der Wunsch da, über das hinauszugehen. Also das ist überall ja anklopfen ans Übersinnliche, eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Übersinnliche kriegt man halt durch das lebendige, imaginative Denken. Da muss das Denken so lebendig werden, dass es so, so - wie soll ich sagen - so kraftvoll, so intensiv wird, wie es sonst, wir es nur jetzt durch die Sinneswahrnehmung erleben. Und das ist schwer, also selbst wenn man einen geistigen Schulungsweg geht, also - pfh - das jetzt gleich mit solcher Intensität vor dem geistigen Auge zu haben, dass es vergleichbar wäre an Intensität der sinnlichen Wahrnehmung, wenn wir wirklich hinschauen, na, das dauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das - braucht man vielleicht also mehrere Inkarnationen dazu, dass das auf neue Art herauskommt. Ich meine, relativ leicht tun sich noch Menschen, die es auf alte Art haben, wo es also wie eine Vision aufsteigt. Das heißt also, ohne dass ich bewusst etwas dazu tue. Und das ist gerade heute unser Problem, also dass wir lernen müssen, wenn wir die geistige Welt auf neue Art sehen wollen, dass das eine unheimliche Steigerung des Bewusstseins braucht. Es ist alles eigentlich da. Wir können es, nur wir kriegen es nicht mit. Und da wir es nicht mitkriegen, finden wir uns auch nicht zurecht. Also wenn wir - das ist paradox eigentlich! Wir alle haben zwar verloren, die meisten von uns zumindest, das alte Hellsehen, das von selber durchbricht - und das ist auch letztlich höchst notwendig, weil das neue, das wirklich also dann eben mit voller Gedankenklarheit da ist, dazu muss das alte verschwinden. Wobei eben Rudolf Steiner auch deutlich sagt, an gewisse Sachen kommen wir mit dem neuen noch gar nicht heran, also es wird eine Übergangszeit, eine längere Übergangszeit geben müssen, wo alte Kräfte trotzdem noch von einzelnen Menschen oder Menschengruppen bewahrt werden. Aber trotzdem: der neue Weg ist der, wo man aus eigener Kraft heraus bildschaffend tätig wird. Bild schaffend. Aber eben auch die Farben, die Formen darf man sich halt dann nicht mehr sinnlich so wirklich vorstellen, sondern dann kommt man zu dem, was wirklich dahinter steckt auf höherer Ebene. Also von dem unsere sinnlichen Farben und Formen eben auch nur ein Abglanz sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Es braucht wirkliche Berührung mit der geistigen Welt, um die Apokalypse zu verstehen  [00:32:17] =====&lt;br /&gt;
Und daher gehe ich scheinbar oft auch so weg halt jetzt von der unmittelbaren Besprechung des Textes der Apokalypse, um diese Hintergründe aufzudecken. Weil, wir werden überhaupt nichts verstehen von dem Neuen Jerusalem - und wir stehen ja jetzt in unseren Vorträgen relativ kurz davor - wir werden nichts verstehen, wenn wir nicht ein Verständnis für diese Art des Sehens bekommen. Weil man kann diese Dinge eben in Wahrheit mit dem äußeren Verstand nur sehr schwer erfassen. Das, was Rudolf Steiner geschrieben hat, ist schon etwas leichter zu erfassen (aber auch nicht ganz leicht). Weil er es eben in einer sehr gedankenklaren Sprache verfasst hat und zwar wirklich, wie sie halt unserem Intellekt auch heute entspricht. Aber dort, wo es gerade interessant wird, geht er ja auch, das sieht man, in die Übersetzung, in etwas sehr Bildhaftes hinein. Und das ist ja auch letztlich etwas, was wir in der Imagination machen müssen, also selber einmal bildschaffend zu werden, dass der Meditationsinhalt für uns irgendwann einmal so präsent wird, als hätten wir ihn sinnlich vor Augen sozusagen. Übersinnlich vor Augen in Wahrheit. Aber das muss mindestens diese Intensität haben. Weil selbst unsere Sinneswahrnehmung, die sich uns so aufdrängt und so massiv ist, ist noch schwach gegenüber dem, was in der geistigen Welt an Kraft da ist. Und wenn wir das - einsteigen in dieses imaginativ lebendige Denken hinein, dann wird einmal darin etwas so stark auftauchen, was noch die Intensität der sinnlichen Wahrnehmung, der Sinnlichkeit überhaupt, übertreffen wird. Nur, wir werden es voll und ganz beherrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wie sich das Bild gestaltet, wird - da steckt unsere bildschaffende Kraft drinnen. Wir bilden dann nichts Äußeres ab, sondern wir - wie soll ich sagen? - verbinden uns mit den seelischen, mit den geistigen Kräften, die um uns sind, zum Beispiel, und wir sind geistig stark genug, um diese Kräfte zu bemeistern, sozusagen. Und sie zu benutzen, um das Bild zu schaffen. Aber dazu müssen wir sie uns zu eigen machen, in Wahrheit. Also wirklich ergreifen. Und dann sind es zugleich wir, aber zugleich auch die geistigen Wesen, die wir ergreifen, die tätig sind in dem Ganzen drinnen. Das ist so schwer vorstellbar. Also wir verbinden uns sozusagen mit den geistigen Wesenheiten, die wir abbilden. Und die - es ist dann da kein Unterschied, also weil, selbst wenn es jetzt nur, unter Anführungszeichen, um die Stufe der Imagination geht - das ist die erste übersinnliche Erkenntnisstufe - , aber damit wir überhaupt dorthin kommen, steckt vor allem einmal auch Intuition dahinter. Intuition ist in Wahrheit der erste Punkt, wo wir die Berührung haben mit der geistigen Welt. Das ist ein Willensakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stoßen mit unserem Willen mit dem Willen der anderen geistigen Wesen um uns herum zusammen. Nur, das kriegen wir meistens gar nicht mit. Oder wenn, dann - wenn wir schon ein bisschen wacher sind, spüren wir: ach, da bin ich jetzt von einem geistigen Wesen berührt worden. Oder vielleicht sogar umgekehrt: ein geistiges Wesen fühlte mich, berührte mich, nahm mich wahr dadurch. Es ist eigentlich wirklich wie ein betastet worden Sein. Wirklich wie ein - die Empfindung ist ähnlich. Weil, es ist nicht gleich Bild oder sowas, sondern es ist wie: da war was. Es ist so, fast, wie wenn man einen Schubs bekommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Erlebnis der Berührung durch ein geistiges Wesen  [00:36:58] =====&lt;br /&gt;
Und das ist sehr intensiv, also es kann einen so ganz plötzlich wie ein Schlag treffen, nur man weiß noch gar nicht, was es ist. Also gerade, wenn wir auf dem Weg sind, das moderne Hellsehen, das heißt, das lebendige, imaginative Schauen, bei dem wir voll selbst tätig sein müssen, um es uns zu Bewusstsein zu bringen. Aber: die intuitive Berührung, die kann einmal sehr massiv da sein, also deutlich da sein, aber - pfff - was war das jetzt? Da kann man nur sagen: ah, da war was. Höchstens das. Jetzt in der Natur draußen, eine Stimmung in der Natur oder irgendwas, die mich besonders berührt. Und damit meine ich nicht nur das im äußerlichen Sinn: ah, schön, der Sonnenuntergang! Das ist mehr, das ist - das sich Erfreuen an der sinnlichen Schönheit des Sonnenuntergangs oder an der Schönheit der Natur, das ist es noch nicht. Das ist ein feines, ein sensibles, wie soll ich sagen, künstlerisches Wahrnehmen der Natur, zunächst. Das offen ist für die Schönheit der Natur, also die sinnliche Schönheit der Natur. Aber dann kann da drinnen noch die besondere Berührung drinnen sein: da! war jetzt ein Elementarwesen vielleicht. Ich weiß es noch gar nicht, was es war, aber vermutlich war es in der Natur, ein geistiges Wesen jedenfalls, dass das da wirkt. Und das ist wie ein Schubs, den ich bekomme, wie eine Berührung, die ich spüre. Nicht äußerlich, körperlich, aber die ich seelisch, geistig spüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, irgendwo in den Wochensprüchen kommt ja auch so: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, ich weiß jetzt nicht mehr, welcher Wochenspruch es ist. Aber das zu spüren, das ist: ah pfuuhh, oder es rieselt einem wie über den Rücken hinunter, irgendwo, angenehm, unangenehm, wie auch immer. Da ist etwas. Also es ist - es ist: man spürt, da ist, da kommt einem ein Geistwesen mit seinem Willen entgegen und stößt auf unseren Willen irgendwo. Da, das ist die höhere Form der Berührung. Das ist eben kein äußeres Betasten, sondern - es ist natürlich jetzt vergleichsweise nur gesprochen, aber jedenfalls: drum ist es wichtig, sich berühren zu lassen in der sinnlichen Wahrnehmung. Und dabei zugleich, aber ohne, wie soll ich sagen, einer Sentimentalität, die drinnen - : &amp;quot;Ah, wie schön! Die Natur so grün und die gelben Blümerln drauf und die ... &amp;quot; Das ist noch zu wenig. Das ist schon schön als Vorbereitung, aber es ist noch mehr. Es ist noch mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und - ja, ich weiß nicht, wie viele von euch das schon erlebt haben, es sind besondere Momente zunächst einmal. Es wird irgendwann einmal selbstverständlich werden, aber jetzt, sage ich einmal, sind es für die meisten Menschen noch ganz besondere Momente, wo es eben über dieses sich an der äußeren Schönheit zu erfreuen, dass da eben noch was dazukommt, noch etwas. Und das ist so: wenn es da ist, da gibt es keinen Zweifel drüber, dass es da ist, das ist so stark, das ist so eindeutig, das ist eben fast wie ein Schlag. Es kommt meistens ganz überraschend. Und dann heißt es halt, dieses Erlebnis, ja, mit sich zu tragen - . Man kann später wieder herankommen, nämlich ans wirkliche Erlebnis heran. Es ist eigentlich immer wieder ein Zurückgehen zu dem Moment, aber es ist nicht ein: ich erinnere mich daran, sondern - und damit fängt eigentlich schon die nächste Stufe der geistigen Wahrnehmung an - : ich gehe eigentlich in der Zeit zurück, ich gehe im ätherischen, im Zeitstrom, zu dem Moment zurück und erlebe es wieder. Ich erlebe es wieder und je öfter ich das mache, umso deutlicher wird das Erlebnis. Zuerst war es zu überraschend, ich habe nur die Berührung gespürt, aber in der Berührung steckt eine ganze Welt drinnen, weil da steckt ein ganzes Wesen drinnen, das mich berührt hat. Sei es ein Elementarwesen, sei es was Höheres, was auch immer. Und indem ich mir das einmal zunächst in die Erinnerung hole, aber dann   durch die Erinnerung durchgehe und wirklich wieder zurückgehe zum eigentlichen Erlebnis - und das ist eben stark genug dazu, dass das möglich ist. Weil, in Wahrheit, das eigentliche Erlebnis selber kann ich nämlich gar nicht im herkömmlichen Sinn erinnern. Das geht gar nicht, da sind eigentlich nur drinnen die Begleitumstände: Aha, das war da oder dort und da bin ich durch den Wald gegangen, da ist das passiert ... oder - weiß ich nicht - in der U-Bahn ist mir passiert ... , wie auch immer. Da erinnere ich mich an das sinnliche Umfeld. Und da drin war irgendwas. Aber das ist noch fast ein undefinierter Punkt irgendwo. Das Eigentliche kommt nach und nach heraus, indem ich zurückgehe, hingehe. Dort im übersinnlichen Bereich ist es mit der Zeit anders als hier. Dort kann ich mich bewegen. Wie heißt es im Parsifal so schön: &#039;&#039;&#039;zum Raum wird hier die Zeit&#039;&#039;&#039;. Ich kann mich bewegen in der Zeit. Das ist kein Hindernis, das heißt also, wenn ich zurückgehe zu dem Erlebnis, gehe ich nicht wirklich zurück, sondern dann erlebe ich es eben wieder. Wieder. Und vielleicht dann schon etwas mehr davon, etwas intensiver. Weil diese Berührung war in Wahrheit was ganz Differenziertes, nur das erste Erleben ist noch ganz grob. Das ist so, wie wenn man - wie wer halt auf die Schulter greift. Aber mit der Zeit kann ich mir das Bild immer lebendiger gestalten. Aus der Kraft, die mir da entgegenkommt, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich arbeite sozusagen dann im Einklang mit diesem Naturwesen, mit diesem höheren Geistwesen, was auch immer es war. Ich arbeite im Einklang, ich fühle mich in die Kraft dieses Wesens ein, und aus der heraus schaffe ich das Bild. Das kann also durchaus ein Prozess sein, der sich über längere Zeit erstreckt. Kann auch sein, dass ich erst Wochen, Monate danach so richtig das in seiner ganzen Größe vor mir habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Der persönliche Schicksalsweg: Überwinden alter hellsichtiger Kräfte, um neue selbst zu erlangen  [00:44:33] =====&lt;br /&gt;
Das - ja, ein Mensch wie Rudolf Steiner konnte das sehr zügig. Aber ich habe euch ja auch schon davon erzählt, dass es bei ihm auch also einen starken Wandel gibt, und geben musste, wo die alten Fähigkeiten, die er sich mitgebracht hat, in etwas Neues sich umwandelt, und dann gerade dadurch etwas ganz anderes wird. Also man darf nicht glauben, die Erlebnisse, die er etwa als Kind hatte oder auch als junger Mensch, wenn er durch die Natur gegangen ist, dass das die gleichen Fähigkeiten sind, mit denen er dann über die Anthroposophie gesprochen hat. Und das ist eben relativ kurz vor der Zeit, wo er dann beginnt, eben über Anthroposophie zu sprechen. Da ist der Moment, also, wo er die alten Kräfte überwindet und wo etwas Neues kommt. Und darum kann er gerade also so wertvolle Anregungen geben dazu, wie man heute, auch als Mensch, der gar keine geistige Erfahrung zunächst hat - weil das ist eigentlich das Gesunde für unsere Zeit, das einmal zunächst nicht zu haben. Also, weil die, die es noch als alten Kräften haben, müssen sich auch klar sein, dass sie die früher oder später loswerden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich sage einmal, spätestens, nach Möglichkeit, in der nächsten Inkarnation, wenn es schon in der nicht klappt. Weil, auch das ist eigentlich eine große Leistung von Rudolf Steiner - oder ja, man kann auch sagen von seinem Schicksalsweg, von seinem Schicksalsgang. Aber das Schicksal, wer ist das Schicksal? Wir sind es selber, in Wahrheit. Wir haben Hilfe dabei - aber ist vielleicht auch wichtig für Menschen, die da jetzt zuhören und nicht das Ganze kennen, was ich da schon über 222 Vorträge erzählt habe: Alles was Schicksal ist, also was uns trifft, im Guten wie im Bösen - ich meine, Schicksal kann ja ganz positiv sein, also wo sich plötzlich ein Weg eröffnet und wo ich alle meine Kräfte entfalten kann und - den gibt es ja auch. Das nehmen wir halt viel lieber zur Kenntnis und werten es dann oft im Nachhinein gar nicht so groß, als dort, wo uns was hart getroffen hat. Wo uns etwas aus der Bahn geworfen hat, geradezu, weil wir nämlich auf der falschen Bahn waren, die uns wegführt von uns und von dem, was eigentlich unser Ich will. Weil unser Ego halt die andere Bahn haben will. Das klafft sehr leicht bei uns auseinander, noch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im Grunde ist ja der erste Weg, um &#039;&#039;&#039;Karma&#039;&#039;&#039; zu verstehen und damit eben über das auch hinaus zu kommen, was über Karma und Reinkarnation in früheren Zeiten gesprochen wurde. Also was, namentlich ja aus dem Osten, ein ganz starker Impuls gekommen ist. Das ist noch lange nicht das Karma-Verständnis, das wir heute brauchen. Also darum, ohne jetzt irgendwas klein zu machen in den östlichen Philosophien und Lehren und Religionen oder so, aber - und die haben sich ja auch verändert, muss man auch dazu sagen, also da ist ja auch Neues gewachsen dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil &#039;&#039;&#039;niemand kann mit geistigen Mitteln aus der Vergangenheit Gegenwärtiges und künftiges Geistiges wirklich ergreifen&#039;&#039;&#039; und bewusst wahrnehmen. Es ist also ein Weg, der sich immer weiterentwickelt, Methoden, die vor Jahrhunderten noch aktuell waren, sind heute zwar nicht, keineswegs überflüssig, aber sie müssen letztlich auch verwandelt werden. Alles. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Selbst die Anthroposophie als Weg wird einmal überwunden werden.&#039;&#039;&#039; Das sagt Rudolf Steiner selber ganz deutlich. Also den Anspruch hat er nie erhoben, dass das jetzt der Weisheit letzter Schluss ist. Es geht ja gar nicht, weil der Mensch entwickelt sich weiter und nach einer gewissen Zeit, in, weiß ich nicht, drei-, vierhundert Jahren, wird man einen neuen Weg finden. Oder wird den nächsten Entwicklungsschritt gehen, müssen, wenn man weiterkommen will. Sonst bleibt man wieder in was stecken drinnen. Also die Perspektiven erweitern sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, Steiner sagt das ganz deutlich, also dass Anthroposophie nicht diesen Anspruch erhebt, für ewig gültig zu sein, sondern dass nach einer gewissen Zeit eben sich wieder etwas ändern wird müssen. Noch in unserer Kulturepoche, weil wenn ich jetzt von drei-, vierhundert Jahren spreche, in etwa, - ich meine, es wird sicher noch, nehm ich einmal -, schätze ich, hundert Jahre vielleicht dauern, dass sie wirklich von einer größeren Zahl von Menschen als das ergriffen wird, was sie wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
00:49:58  Und Rudolf Steiner hat ja selbst einmal gesagt, ja, was wird - auf die Frage, &#039;&#039;&#039;was wird von Ihren Werken überbleiben: die &amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;. Sonst nichts.&#039;&#039;&#039; Aber das heißt nur die Aufforderung: gut, es wird die Zeit kommen, wo Menschen da sind, die an der Art des Denkens, das dort geübt wird, und das da den Weg bahnt eigentlich zu dem lebendig imaginativen Denken - obwohl es äußerlich gesehen eigentlich sehr philosophisch noch geschrieben ist und mit der äußeren Logik und - also, da ist so ein Übergang drin. Es war sicher also dieses Werk auch für Steiner, das zu schreiben, ein wesentlicher Schritt, um dann weiterzukommen, um das alte Hellsehen, das er eben hatte, das er sich mitgebracht hat, in was Neues umzuwandeln. Also der Bruch, der Unbruch ist mit ziemlicher Sicherheit danach erst. Also nach dem Erscheinen der &amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;. Das dauert also dann noch, eine Weile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das - war aber natürlich noch vor 1900, also das Ganze. Also der Unbruch ist bei Steiner dann wirklich relativ kurz vor der Jahrhundertwende gekommen. Und dann war er bereit dazu, also man sieht dann wirklich, wie das Schicksal alles so zusammenführt, dass er eingeladen wird halt dann, in der theosophischen Gesellschaft einen Vortrag zu halten. Und er da jetzt schon hineinkommt, aber mit seinen neuen Kräften. Mit seinen neuen Kräften in das hineinkommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, das - diese neuen Kräfte brauchen wir eben auch, um wirklich diese Apokalypse des Johannes, um mit der was anfangen zu können, um sie wirklich verstehen zu können, in einer zeitgemäßen Form verstehen zu können. Also mit einer, wie soll ich sagen, Auslegung des Neuen Testaments, Auslegung der Apokalypse im klassischen Sinne, mit den Verstandeskräften, die noch ja eigentlich stammen aus der griechisch-lateinischen Zeit im Grunde, die halt heute, ja, die höchste Raffinesse erfahren haben, weil im Grunde ist unser modernes wissenschaftliches Denken zu einem großen Teil, ja, das Feinste, feinst Ausgearbeitete dessen, was schon die Griechen begonnen haben, was auch Aristoteles in etwa begonnen hat, namentlich. &#039;&#039;&#039;Platon ist noch mehr: mit den alten Kräften zurückschauen&#039;&#039;&#039;. Sie dämmern zwar bei ihm auch schon ab, aber der &#039;&#039;&#039;Aristoteles ist schon einer, der ganz dezidiert nicht hellsichtig ist&#039;&#039;&#039;. Der dort schon kämpft gegen, in Wahrheit, ohne es zu wissen, gegen die hellsichtige Anlage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und - oder später dann, der &#039;&#039;&#039;Thomas von Aquin&#039;&#039;&#039;, der ganz, eben aus diesen Verstandeskräften, aus diesen logischen Verstandeskräften, aus dem, was der Aristoteles begonnen hat, das jetzt eben wirklich ganz aufs Geistige zu wenden, ganz auf die Christuserfahrung sozusagen anzuwenden. Und das, was halt überliefert ist aber von der Christuserfahrung, noch durch äußere Quellen. Weil, durch eigenes inneres Erleben kann er noch nicht herankommen. Ja, es ist natürlich, im Gefühlsleben ist alles mögliche da, aber wirklich schauen kann er es nicht. Ihr wisst, ich habe es ja auch schon oft erzählt, dass er eigentlich erst relativ kurz vor seinem Tod, also am Nikolaustag, im nächsten Jahr ist er dann sehr bald verstorben - oder &amp;quot;verstorben worden&amp;quot;, weil, es gibt ja die Vermutung, dass er vielleicht vergiftet wurde. Aber jedenfalls, er hatte also am Nikolaustag, im Jahr bevor er verstorben ist - also es war der Nikolaustag 1273 damit, weil 1274 ist er dann verstorben im Frühjahr - hatte er eine -- &#039;&#039;bitte?&#039;&#039;  -- Thomas von Aquin ist &#039;74, 1274 ist er verstorben und 1273 eben am Nikolaustag, also das ist überliefert, dass er da eben eine große &amp;quot;Schau&amp;quot; hatte, also wirklich eine Vision in dem Fall, die ihn geradezu überfallen hat. Obwohl er also das - die ganze Zeit seines Lebens sonst eben nicht hellsichtig war. Ist auch also sehr, sehr interessant im Übrigen, wie das kam, dass Kräfte, die eigentlich schon früher heraus wollten, nicht heraus konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine ganz interessante Geschichte, die erzählt wird und die wohl auf Wahrheit beruhen wird: Als der Thomas von Aquin noch sehr jung war, ist seine Schwester getötet worden in der Wiege durch einen Blitzschlag. Und er war knapp daneben, er ist davon gekommen. Aber das war also ein ganz, ganz dramatisches Erlebnis. Und, und also ein sehr entscheidendes für seinen ganzen Weg, es wurden da irgendwie Kräfte in ihm geweckt, aber eben gerade nicht die hellsichtigen Kräfte, sondern die wurden weggespült geradezu. Sonst hätte er diese Aufgabe, die er als Thomas von Aquin hatte, nämlich jetzt dieses griechisch-logische Denken eben bis auf die Auslegung des Christentums, das hineinzubringen - also: selig sind die, die nicht schauen und doch glauben und dann sogar nicht nur glauben, sondern wissen bis zu einem gewissen Grad. Und der er es, dieser Thomas von Aquin, so ganz stark ausarbeitet, also: was kann man wissen davon, und was - also was kann man wissen, indem man es sich selber erarbeitet und was kann ich nur glauben, indem ich also vertraue der Überlieferung, die drinnen ist in der christlichen Lehre. Also das heißt, wie kann ich mich dem Christentum nähern, von dem man weiß, also da steckt das höchste Göttliche, also sprich, die ganze Geistige Welt in Wahrheit dahinter, mit dem Wissen auch von den höheren Hierarchien, die aber der Thomas von Aquin nicht schauen konnte. Die hat er nicht gesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, er wusste es, dass es diese Lehre gibt, die eben über den &#039;&#039;&#039;Dionysius Areopagita&#039;&#039;&#039; kommt oder genauer gesagt, über einige Eingeweihte, die diesen Namen dann trugen. Und diese Lehre, weil die Lehre ist eigentlich erst lang niedergeschrieben worden, nachdem der erste Dionysius Areopagita gelebt hat, eben als Zeitgenosse noch des Christus und des Paulus vor allem - da wurde das aber alles nicht niedergeschrieben, das war also noch strengste Geheimlehre. Erst im 6. Jahrhundert sowas, wurde das niedergeschrieben, und daher wird dieser Dionysius Areopagita dann versetzt ins 6. Jahrhundert heute, und von dem in der Bibel die Rede ist, das ist halt dann der Pseudo-Areopagita oder so. Das ist in der äußeren Forschung, mit dem kommt man nicht zu Rande, dass es niedergeschrieben wurde von einem späteren Schüler, weil es ja gerade da, in dieser Zeit halt vom Mysterium von Golgotha letztlich angefangen bis ins 6., 7., 8. Jahrhundert hinein, also es immer wieder Menschen gab, die diesen Einweihungsweg im Grunde des ursprünglichen Dionysius Areopagita weitergegangen sind oder auch gegangen sind und daher auch diese Erfahrungen hatten. Irgendwann war es halt an der Zeit, das auch der Schrift zu übergeben. Aber das war dann nimmer der ursprüngliche, der in der Apostelgeschichte genannt ist. Aber das konnten die Theologen alle nicht wissen im Grunde, das -weil, sie waren angewiesen auf das, was sie mit ihrem Verstand erfassen können und dazu brauchen sie aber eine äußere Grundlage und das ist die überlieferte Schrift. Nix anderes. Mehr gabs im Grunde nicht. Ich meine, sicher, es gab hier und da einzelne auch, die hellsichtige Erfahrungen, alte hellsichtige Erfahrungen hatten dazu, aber keiner eigentlich so klar, dass er sagen hätte können: ja, eigentlich, die Bibel ist sehr schön, das ist richtig, was da drinnen steht, aber die brauche ich eigentlich nicht, weil ich es ja geistig vor mir sehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:00:17  Ja, wir werden einmal dort hinkommen, dann werden wir - ich meine, Rudolf Steiner ist in vielen Bereichen dorthin gekommen und deswegen konnte er ja auch einiges schildern davon, von dem der Bibel nicht der Rede ist. Davon haben wir schon gesprochen, &#039;&#039;&#039;das sogenannte fünfte Evangelium, von dem Rudolf Steiner spricht&#039;&#039;&#039;, wo er schildert insbesondere die Zeit, die, ja interessanterweise in den vier Evangelien nirgendwo geschildert wird: was macht denn dieser Jesus von Nazareth von seinem zwölften Lebensjahr bis zur Jordan-Taufe? Weil, es gibt also die zwei Evangelien, wo es die Kindheitsgeschichte gibt, ja, aber dann hört es auf und dann fängt es eigentlich wieder - geht es weiter mit der Jordan-Taufe. Was dazwischen ist, ist im Grunde nicht wirklich geschildert. Also höchstens, dass herauskommt, ja, dass er Handwerker war und halt durch das Land gezogen ist, also als fahrender Handwerker, wie es eben damals üblich war, aber damit erschöpft sich schon die ganze Geschichte. Und da sind aber wichtige Vorbereitungsschritte drinnen dazu, dass sich der Christus in dem Jesus von Nazareth inkarnieren kann, und dass da - damit in dieser Leibeshülle des Christus von Nazareth, dass da also alle Strömungen, alle wichtigen geistigen Strömungen zusammenkommen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber davon erfährt man nichts in der Bibel, gar nix. Steht nix drinnen. Weil sie es damals auch gar nicht sehen konnten. Sie konnten es nicht sehen. Das alte Hellsehen war nicht mehr geeignet dazu. Hat also vieles verborgen, im Grunde. Das heißt, wir kennen auch bezüglich auch des Alten Testaments nicht die ganze Geschichte. Da gibt es noch Ebenen, die zu entdecken sind. Deswegen ist die Bibel nicht falsch und es ist das Neue Testament nicht falsch, weder das Alte noch das Neue. Es ist eine großartige Sache, dass die Dinge wirklich doch sehr getreu festgehalten wurden da drinnen. Aber es ist nicht vollständig. Es ist bei Weitem nicht vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das - und eben auch alles, was über den Christus zu sagen ist, steht nicht alles da drinnen. Er sagt es ja selber: ich bin bei euch alle Tage der Welt, also bis zum Ende der Welt eigentlich. Und da wird er nicht immer wieder dieselben Geschichten erzählen, sozusagen, oder es wird nicht immer nur um das gehen, was da eh schon drinnen steht. Das ist einmal der Teil, der notwendig war, um, ja, bis in unsere Zeit hineinzukommen. Und wir sehen es ja, also gerade in der westlichen Welt, dass viele Menschen aber jetzt nicht mehr diese Gläubigkeit dazu haben, sondern - fffh - ja, sie arbeiten halt mit dem Text vielleicht, wenn es Theologen sind, aber es haben viele durchaus auch Probleme mit dem Glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir sind in der Zeit, wo das, was für einen Thomas von Aquin noch sichere, solide Basis sein konnte, einfach für die Menschen nicht mehr ausreicht. Sie - phh - und das ist, diese Art von Unglaube ist dann nicht irgendein böswillig: ach die, ich bin halt Atheist oder irgend sowas. Nein, eben gerade auch bei denen, die glauben wollen, eigentlich, aber sagen: pfff - mit der Art, wie ich, wie wir heute denken müssen, pff - hab ich Schwierigkeiten damit. Das nennt man dann ehrlich sein, wenigstens das zuzugeben. Auch als Theologe das vielleicht zuzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man sieht es ganz deutlich, also dass gerade an wichtigsten Themen, wie zum Beispiel...  - &#039;&#039;&amp;quot;Was gibt es für Möglichkeiten, was gibt es für Techniken, wie kann man überhaupt etwas ... &amp;quot;&#039;&#039; Ja, es ist jetzt, glaube ich, eine Frage durchgekommen, ich nehme an, dass die vom Publikum irgendwo war. Ja, das ist ein weites Thema, welche Techniken und Möglichkeiten es dazu gibt. Ich werde das in den Vorträgen, hab ichs teilweise schon, Hinweise dazu gegeben, ich werde es auch in der Zukunft noch intensiver geben. Es gibt keine schnellen Antworten dazu, sagen wir mal so. Ich meine, Rudolf Steiner selber hat sehr viel über den geistigen Schulungsweg gesprochen, der zu gehen ist, also das Grundlagenbuch dazu ist: &amp;quot;Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?&amp;quot;. Das würde ich wirklich empfehlen als Grundausstattung, nur: auch wenn man es zehnmal gelesen hat, braucht man deswegen noch nicht glauben, dass man jetzt schon das neue Sehen hat. Das wird in Ausnahmefällen vielleicht passieren, wenn man schon sehr gut vorbereitet ist darauf, aber in der Regel braucht man lange dazu. Und ich kann nicht garantieren, dass das jetzt in einer Inkarnation, vor allem in der, in der wir jetzt drinnen stehen, funktionieren wird oder schon in einer Weise funktionieren wird, dass es dem alten Hellsehen an Intensität, an Verlässlichkeit, an Reichhaltigkeit ebenbürtig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, das alte Hellsehen war verlässlich, also bei den Menschen, die entsprechend auch gelebt haben, dass keine falschen Impulse hineingekommen sind. Ist im Übrigen beim neuen genauso, also wenn die innere Gesinnung nicht ganz stimmt, dann bringen wir Verzerrungen hinein. Weil, es ist halt auch so, dass die Widersachermächte, die halt da sind, uns natürlich nicht gern dorthin führen, wo es für sie schwierig wird. Und wenn wir also gerade den wirklichen, den Weg des Christus und was damit verbunden ist, wobei ich ganz deutlich sage: es hat der Weg des Christus im Grunde überhaupt nichts zu tun mit dem, was heute äußerlich an Religionsgemeinschaften besteht. Das werden wir einmal erkennen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, es gibt jetzt natürlich im Christentum - wir brauchen noch die Kirchen in einer gewissen Weise, aber es ist nicht gesagt, dass dort immer der richtige Weg lebt drinnen. Nicht aus irgendeiner Bosheit oder schlechten Absichten heraus, aber es schöpft das alles noch aus den alten Kräften, also dort, wo die Einzelnen, die drinnen stehen, der Pfarrer zum Beispiel, - ich meine, welcher Pfarrer schaut das geistige Geschehen zum Beispiel wirklich, das bei der Wandlung passiert? &amp;quot;Dies ist mein Leib&amp;quot; und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Zwischenlösung, dass es jemand - darüber spricht und auch glaubt daran und ein gewisses Grundverständnis hat zu dem, was da passiert. Aber erlebt er es und erlebt es die ganze Gemeinde real, in dem Moment, wo es passiert, mit - oder nicht? Wahrscheinlich nicht, in der Regel. Ich meine, es war in alten Zeiten durchaus in der Kirche, in der - wo noch Menschen da waren, die stark auch die alten Kräfte hatten, war das unter Umständen noch da, auf alte Weise. Die ist aber praktisch weg und ich wage zu behaupten, dass sie gerade in den Kirchen am meisten weg ist. Das ist - ja, auch mit eine Folge des theologischen Denkens, des Verstandesdenkens, das aus der griechischen Zeit mitkommt, die löscht das einfach aus. Damit schimpfe ich aber überhaupt nicht über die Theologie, weil was blieb ihnen über. Ich meine, das alte Sehen, das alte Miterleben können, konnten nur mehr ganz ganz wenige, also sicher nicht jeder Dorfpfarrer oder sonst was. Das konnte man nicht verlangen. Man konnte aber sich halten eben an die Schrift, weil da die Wahrheit drinnen steht. Auch wenn man sie oft nicht richtig versteht, das ist ein Problem, aber es ist eigentlich also in den Schriften, die sind ganz aus der Wahrheit herausgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:09:54  Aber die Wahrheit wird natürlich schon verzerrt bei Übersetzungen. Das ist schon die große Problematik: ist der, der es übersetzt, so weit im geistigen Erleben drinnen, dass er es wirklich richtig, exakt übersetzt und damit - heißt nicht, dass er den Wortlaut exakt überträgt, sondern das, um was es geht eben. Dazu muss ich es aber selber erleben, in Wahrheit. Und das sind winzige Nuancen, die schon das verfälschen können. Winzigste Nuancen können schon so sein, dass es eigentlich nicht so ganz stimmt. Auch wenn man es noch so mit philologischer Genauigkeit macht, weil mit vielen - viele Worte, die drinnen verwendet werden, haben halt dann nicht die alltägliche Bedeutung, die dem Wort zukommt, sondern da steckt noch was Tieferes dahinter. Und wenn man das nicht erleben kann, dann pffh, dann ist dieser Geist in der Übersetzung eigentlich nicht mehr drinnen, im Grunde. Ich übersetze halt das mit dem sinngemäßen deutschen oder sonstigen Wort, aber es ist nicht mehr dasselbe. Es ist wahnsinnig schwierig. Das ist die große Schwierigkeit. Ich meine, die Urtexte sind exakt, aber sie haben bei den, bei vielen Begriffen, die drinnen sind, eine ganz eigene Bedeutung im Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, weil auch die griechisch Schreibenden, es ist ja also das Neue Testament im Griechischen auch drinnen, sie können es aber eben auch nur mit den Worten ausdrücken, die in der Sprache drinnen sind. Und die aber eigentlich durch das Christusereignis namentlich dann eine neue Bedeutungsnuance bekommen haben, die auch nicht mehr ganz dem entspricht, was im alten Griechischen drinnen lag. Aber mit welcher Sprache soll man es sonst schreiben? Die Sprache für das Christentum, für das wirkliche Verständnis des Christentums, die gibt es noch gar nicht. Die haben wir noch nicht, in Wahrheit. In dem - wo wir das alles, was da drinnen steckt, ausdrücken können. Das, was man ausdrücken kann davon, das steht eh im Neuen Testament drinnen. Was man mit den Sprachen, die wir haben, ausdrücken kann. Und, man kann dann höchstens versuchen, mit bestimmten ungewöhnlichen Wendungen, oder wo man sich denkt: ähng, wieso ist das so, so irgendwie ungewöhnlich halt formuliert drinnen? Das ist der Versuch, das, was man eigentlich mit der Sprache nicht ausdrücken kann, doch irgendwo fühlbar zu machen. Aber ohne es wirklich voll ausdrücken zu können. Das ist das Riesenproblem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, die Zeit des Christentums fängt in Wahrheit überhaupt erst an. Und es wird dann keine Religion im herkömmlichen Sinn sein. Es wird keine - ja, eine der Ausdeutungen des Wortes Religion ist ja: Rückverbindung, zum Vergangenen. Aber das Christentum ist ganz dezidiert - ohne diese Rückverbindung, also das Vergangene zu verlieren, aber vor allem: zukunftsorientiert. Auf ganz was Neues und auf ein offenes Ziel hin. Auf etwas Offenes. Es geht nicht, zurückzukehren, wieder in den Schoß der Gottheit sozusagen, von wo wir einmal gekommen sind. Weil letztlich von dort kommen wir. Aber: der Weg, der eben, ja eben erstmals mit den Menschen beschritten wird, der Weg zur Freiheit drinnen, die bedingt, dass im Menschen selbst, in seinem Ich, der göttliche Funke selber drin ist. Das ist dieselbe Schöpferkraft, die die Gottheit hat, nur: wir sind halt ungeübt, damit umzugehen. Weil es muss aus unserem Willen dann entspringen, diese Kraft auch rege zu machen. Aber dann wird göttlicher Wille und menschlicher Wille eins. Eins! Aber es ist dann eben das, was wir oft gesagt haben: es kommt von oben und es kommt von unten. Und beides zusammen. Das ist die absolute Revolution in der geistigen Welt, im Grunde. Also das Göttliche und das Christentum ist das Revolutionärste, was es gibt. Es stellt alles auf den Kopf und es stellt vor allem alles, und das ist das große Risiko eigentlich, das damit verbunden ist, in den Willen des einzelnen Menschen. Auch in dem: aber nicht mein Wille, sondern Dein Wille geschehe. Da liegt trotzdem auch unser Wille drinnen. Das - - weil es eben auf den Beitrag jedes einzelnen Menschen ankommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Christentum. Und wir haben heute immer noch auch die alte Form, ja, und wir brauchen sie, und wir werden sie noch lange brauchen, die Form des Trostes, dass uns von oben geholfen wird. Aber die Zukunft ist die: wie helfen wir der ganzen geistigen Welt, wie tragen wir etwas dazu bei? Das ist das Neue. Ich meine, es ist klar, also dass die Religion so, wie sie heute ist, Menschen trösten soll in schwierigen Lebenssituationen, wenn ein geliebter Mensch stirbt oder sonst etwas, oder man an einer schweren Krankheit leidet und dergleichen, wo man jetzt schwer verlangen kann: ja puh, jetzt bring die Kraft auf und vermehre die geistige Welt. Ich meine, da hat man mit sich selbst genug zu tun, das ist schon klar. Aber die Kraft, die im Christentum drinnen ist, im Christlichen, in diesem christlichen Ich drinnen ist, ist viel mehr. Und sie wird das, was an Trost von außen kommt, durch innere Kraft ersetzen. Weil in dem ja, in unserem Ich, fest verbunden ist damit die Christuskraft als solche. Die müssen wir nur zur Wirksamkeit bringen sozusagen, weil der Christus drängt sich nicht auf. Wir müssen ihn wollen in uns, Ihn wirklich wollen, das ist nicht - und das ist mehr als: bitte, hilf mir! Das ist zu wenig. Sondern das ist ein ganz konkreter Willensimpuls, der aus uns kommt, der den Christus einlädt, mitzutun. Und uns dort zu stärken, wo wir es noch nicht können, uns dort weiterzuhelfen. Weil wir halt erst am Anfang sind. Eben mit dem ganzen Christentum, in Wahrheit, sind wir: ganz am Anfang. Ganz am Anfang. Und wir können froh sein, wenn wir zu einem gewissen Teil fertig sind damit, auf einer ersten Stufe fertig sind, gegen Ende der Zeit der Kulturepochen. Schön wäre es, wenn schon in der nächsten Kulturepoche, also in dieser sogenannten Slawischen Kulturepoche, die aber natürlich eine weltweite ist, aber die diese, wie soll ich sagen, diese Grundmentalität, die im Slawischen drinnen ist, wo das eine sehr wesentliche Rolle spielen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist nämlich ein gewaltiges Potential, diese Kräfte, alte Kräfte, in die neuen umzuwandeln. Da sind Gemütskräfte, Seelenkräfte drinnen, die den Boden bereiten, die wir schon längst verloren haben, im Grunde. Das ist das Problem, weil wir müssen halt überall den Übergang von alten Kräften zu neuen Kräften schaffen. Und wir verlieren die alten viel schneller, als wir die neuen entwickeln. Also zur Zeit sind wir genau in dem Problem, drum sind wir in so einer Zerreißphase geradezu drinnen. Das Alte ist weg, die meisten glauben gar nicht einmal mehr dran, dass da irgendwas sein könnte, nämlich so wirklich tief, und die neuen - also das selber in die Hand zu nehmen, zu wissen: ich muss tätig sein. Es kommt mir nicht einfach zu, sondern ich muss es tun. Ich muss tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist auch die Grundregel also zu dem, also: wie schaut der neue Weg aus? Der Weg schaut auf jeden Fall aus, dass es auf die eigene Tätigkeit ankommt. Und dass ich alles, was ich tue, mir zu eigen machen muss. Also da kann man jetzt Anleitungen und Ding, für geistiges Schauen, für geistige Entwicklung, kann man hunderttausende lesen. Man kann Steiner von A bis Z lesen, man kann andere Wege lesen, weil nicht jeder Weg - nicht für jeden Menschen ist der Schulungsweg der Anthroposophie der richtige, muss man auch dazu sagen. Also das muss auch jeder frei entscheiden einmal, welchen Weg er geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:20:12   Am besten zu empfehlen ist: nicht zehn Wege auf einmal und alle durchprobieren und einen Mischmasch draus machen, sondern einmal zu spüren: mit welcher geistigen Strömung bin ich am ehesten verwandt, wo klingt etwas an bei mir, dann kann ich dort lernen daran etwas, muss aber dann letztlich sehen, dass ich mein Eigenes daraus machen muss. Dann fängt es erst an, wirksam zu werden, so wirklich. Also ich kann nicht sklavisch irgendein Rezept, sozusagen, tun, da kann ich Mantren oder was, die vorgegeben sind, kann ich bis zur Vergasung beten oder meditieren, wie auch immer. Es wird nicht wirklich funktionieren, wenn ich nicht meinen eigenen Weg finde. Weil, wir haben alle unsere Fähigkeiten und auch unsere Mängel, und mit dem müssen wir umgehen irgendwo, dass wir es durchdringen können. Also da wird in der Zukunft noch viel dazu zu sagen sein, aber ich setze mich dann wieder der Gefahr aus, dass ich über - gar nichts über die Apokalypse sage. In Wahrheit sage ich aber doch sehr viel, weil: ohne aller dieser Dinge fangen wir mit dem im Grunde gar nichts an. Es ist sicher notwendig zum Einstieg, einmal so ein bisserl einen Durchgang zu machen, so das Ganze, und ein bisserl kommentaren: was bedeutet das? Aber das ist erst der spärlichste Anfang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant wird es dort, wo jeder seine individuellen Ansatzpunkte findet, Apokalyptiker zu werden. - Ich glaube, das habe ich schon wahrscheinlich im ersten Vortrag gesagt, dass es darum geht. Es geht nicht darum, zu wissen, was steht alles in der Apokalypse. Das ist schon gut, das will ich nicht klein machen, aber das reicht alles nicht. Es genügt nicht, zu wissen, was Steiner alles an Mantren oder auch sonstigen Übungen gegeben hat. Das reicht alles nicht. Es - man muss selbst Apokalyptiker werden, man muss selbst - Geistesforscher, äh pfffh, ist - vielleicht gar nicht das richtige Wort. Christ zu werden eigentlich wäre das richtige Wort. Christ wirklich zu werden. Heute haben wir noch hauptsächlich also das Etikett halt darauf, wir sind eingeschrieben, wir bekennen uns dazu. Das heißt noch nicht, dass wir es im tiefsten Sinne sind. Im tiefsten Sinne sind wir es dann, wenn wir aus unserem Ich heraus entsprechend schöpferisch tätig werden. Weil, das ist genau die Liebeskraft, die wir der Welt geben können. Wir machen unser ureigenstes Ding und machen es aber so, dass wir es verschenken können. So, dass es nicht die Welt bedrängt, sondern die Welt beschenkt und es kann genommen werden oder nicht genommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Um und Auf &#039;&#039;(österreichisch, etwa: das umfassend Wesentliche)&#039;&#039;. Ich meine, darum ist das alles, ja, verständlich aus dem Lauf der Geschichte heraus, alles, aber Christentum so zu verbreiten, dass man es den Menschen dann aufzwingen will im Grunde, das ist sehr gewagt. Da kann sehr viel schief gehen dabei und sehr viel Negatives hineinkommen. Das heißt nicht, spricht nicht dagegen, dass der Missionsgedanke ja durchaus drinnen ist und ja auch deutlich geäußert wird, aber der heißt: geh in die Welt, strahle deine Impulse aus, erzähl von mir aus auch davon, aber nicht, indem du einfach etwas vorbetest, fertige Formeln, sondern indem du es lebst, indem du sprichst durch das, was du bist. Das heißt, durch das, was du geworden bist, indem du diesen Impuls in dir lebendig gemacht hast. Das ist die Botschaft, das ist die Botschaft, die ja auch eigentlich im Pfingstgeheimnis drinnen steckt, so dass es alle Menschen verstehen können. Also du sprichst durch das, was du geworden bist dadurch. Das ist das Um und Auf - und bitte, da sind wir alle weit weg noch davon, ein bisserl was ist - blitzt einmal da und dort durch, aber da haben wir noch einen riesigen Weg zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und drum werden wir auch brauchen diese, ja, unheimliche Beschleunigung eigentlich in der Entwicklung, jetzt nicht im äußeren Sinne, sondern in der geistigen Entwicklung - und die ist drinnen. Die ist drinnen, es wird dann wieder eine ruhigere Phase auch kommen, aber im Moment, im Moment stehen alle Signale drauf, dass die Menschheit wirklich einen Sprung machen könnte. Also dass das Tempo gewaltig ansteigt. Dass wir kommen - wir sind jetzt in die Pha-, und zwar nämlich so, dass dann, wenn die mittlere Periode unserer Kulturepoche - da haben wir noch ein bisschen Zeit dorthin, wir sind ja immer noch am Anfang, und der Anfang heißt immer, Anfang einer Kulturepoche: das erste Drittel ist im Grunde Aufarbeitung des Alten und es so zu verändern, dass es anschlussfähig wird an das, was wirklich kommen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben schon das Problem: das was kommen soll, wird einmal abhängen davon, was die einzelnen Menschen aus ihrem Ich heraus wollen. Also es gibt keine fertige Regel dafür. Niemand kann das sagen: das sollst du. Du musst wollen. Es ist also ein Vom-Sollen-zum-Wollen. Und das ist aber dann ganz verpflichtend für einen selber, weil sonst, ja, zerstört man etwas am eigenen Ich. Das ist vielleicht auch für unsere Zeit die Botschaft: man soll sich auch nicht übernehmen, man muss immer schauen: was kann ich wirklich leisten, wo kann ich wirklich dranbleiben? Es einfach dann hinzuschmeißen ist für einen Menschen, der wirklich aus seinem Ich heraus tätig sein will oder tätig sein soll, ist das so ziemlich das Schlimmste, was man machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, ich kann die bewusste Entscheidung treffen bei irgendwas: gut, das geht in dieser Inkarnation nicht. Man kann sich auch manches vornehmen und dann kommt man aber drauf: ich brauche schon bei dem einen vielleicht nicht nur dieses Leben, sondern ein nächstes auch noch dazu. Dann ist es legitim, andere Sachen, die man vielleicht ins Auge gefasst hat, einmal liegen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das heißt nicht: ununterbrochen im Hamsterrad &amp;quot;ich muss tätig sein, ich muss tätig sein&amp;quot; und alles probieren, das bringts gar nicht. Das ist eher, dass dann ein - den Punkt zu finden, wo ich wirklich weiterkomme und dort dann ganz stark drinnen zu bleiben. Das - auch im anthroposophischen Bereich, ich meine, es gibt vielleicht einen Bereich, wo ich wirklich weiterkommen kann, dass ich zu eigenen geistigen Erfahrungen auch kommen kann, das heißt, dass ich mir bewusst werde, was da drinnen ist, weil die Zeit ist reif jetzt einfach dazu. Es ist notwendig, da geht es jetzt nicht darum: ah, ich bin neugierig darauf oder ich will überprüfen, ob der Steiner eh recht gehabt hat. Um das geht es nicht. Es geht darum, ja, das weiterzuführen, das Werk Steiners. Wahrscheinlich werden die Wenigsten also das schaffen, das in dieser Universalität, in diesem Umfang zu machen, wie es Steiner konnte. Ohne ihn jetzt auf den höchsten Thron heben zu wollen, um das geht es gar nicht, weil ihr wßt, er hat es selber immer gesagt: ich will nicht verehrt werden, sondern verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht nicht darum, ihn als den großen Guru zu sehen, sondern - das wird uns nämlich gar nichts nützen, überhaupt nichts. Da kann ich das, jedes Mal &amp;quot;Steiner, Steiner&amp;quot; beschwören, wenn ich nicht selber tätig werde, wird das überhaupt nichts nützen. Also das geht darum und dazu gehört dann halt auch der - irgendwann einmal nach gründlicher Vorbereitung, man soll sich schulen an dem, was gegeben ist, aber dann den ersten Schritt einmal zu wagen darüber hinaus. Weil das halt dann eben gerade in der Kraft des eigenen Ichs liegt, diesen Schritt zu machen. Und dadurch es aber, indem ich ihn mache, anderen leichter macht, auch Schritte zu machen. Nicht genau den gleichen, das muss gar nicht sein. Weil wir gehen eben jeder unseren Weg, in Wahrheit. Das wird den, immer mehr den Reichtum der Menschheit ausmachen, dass jeder seinen Weg geht und dass er aber die Früchte dessen mit allen teilen kann. Aber eben  nicht mit der, mit dem Hinterton: ja du musst genau auch diesen Weg gehen. Sondern wir geben einander wechselseitig Anregungen. Das wird halt dann was anderes sein als die üblichen Wirtshausgespräche wahrscheinlich - obwohl da auch viel drinnen liegen kann. Nur weil, man kann über das sprechen überall heute. Überall, in Wahrheit. Es verlangt nur, dass die Menschen es wollen. Und eben, wie ich am Anfang schon gesagt habe: im Alltag. Also es muss so sein, dass das wirklich im Alltag passieren kann, in einem Gespräch irgendwo. Es zieht sich nicht auf den Sonntag irgendwo zurück oder vielleicht gar in irgendeine gedeckte Loge, wo man sich zurückzieht, vom Rest der Welt abgeschieden. Sondern es muss möglich sein, das überall zu besprechen mit Menschen, die dafür offen sind, sich auszutauschen mit ihnen. Und das aber niemand aufzudrängen, der nichts davon wissen will. Weil wir alle eben auch schon vielleicht durchgegangen sind oder noch durch müssen durch die Phase, dass die alten Kräfte - whuit! - weg sind. Es funktioniert überhaupt nicht, einfach auf Dauer sich hinüberzuschwindeln von den alten Kräften in die neuen. Es kommt der Moment in der oder in einer nächsten Inkarnation, wo das Alte einfach weg ist. Und wo die notwendige Erfahrung die ist: ich bin verlassen von allen guten Geistern. Ich bin ganz einsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01: 32:10  Und in dieser Einsamkeit entdecke ich die Christuskraft in mir. In meiner eigenen Ich-Kraft. Und merke dann: diese Kraft - mir steht ein riesiges Kraftpotential zur Verfügung, wenn ICH will. Aber es hängt von meinem Willen ab, tätig zu werden. Und von dem strahlt eben eine gewaltige Heilkraft aus, in Wahrheit. Für mich selber, aber vor allem auch für die Welt um mich herum. Im weitesten Sinn Heilung, im Seelischen, ja, bis irgendwann ins Körperliche hinein. Und damit wird eben das, was wir als eine Religion heute bezeichnen, ganz was anderes werden noch. Es wird eine selbstverständliche menschliche Fähigkeit sein, dass wir einander eben geistige Anregungen geben, die wieder Impuls sind, dass jeder aus seinem Ich heraus tätig werden kann. Dort muss es hingehen, mir ist ganz bewusst, dass die Übergangszeit lang ist. Und das macht ja nichts, niemand braucht sich klein fühlen, weil, uns gehts allen jetzt noch so. Dass wir erst auf dem Weg dorthin sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher ist es legitim, dass es die ganzen Stützen und äußeren Stützen und so noch gibt. Nur wir dürfen den Zeitpunkt nicht verschlafen, wo das ins Gegenteil umkippen kann irgendwo. Und wo wir dann in eine Passivität vielleicht hineinkommen, weil wir uns erwarten, och, es strömt mir von außen etwas zu an Kraft, was dann aber nicht mehr funktionieren wird. Und ich dadurch aber versäume, aus dem eigenen Ich heraus tätig zu werden. Und das kann man, zumindest theoretisch, in jeder und auch in der schlimmsten Situation, ja, vielleicht sogar gerade in - gerade bei Menschen, die in wirklich schlimmen Situationen sind, die in der absoluten Notlage sind, und wo aber niemand da ist, der sagt: nuja, es wird schon gehen. Sondern die einfach drauf angewiesen sind, jetzt tätig zu werden, dass da plötzlich was aufgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass sie da erst, im Tun nämlich, im Nachhinein, merken: das hätte ich nie gedacht, dass ich das durchstehen kann. Dass ich da durchkomme und vielleicht noch andere mitnehmen kann, dass sie durchkommen, das hätte ich nie gedacht. Wir kennen unsere Kraft noch nicht. Sie ist da, die - wuuuh, die tut schon am Stand durchdrehen in uns, in Wahrheit. Da ist einiges an Kraft da, bei jedem von uns. Aber wir kennen die Kraft in Wahrheit noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir kennen die Apokalypsis Jesu Christu und Jesu Christu ist zugleich eben: Ich. Auf das weist ja Rudolf Steiner auch so oft hin, dass die Initialen des Jesu Christu eben nicht zufällig, das deutsche Wort ICh ist. Weil das, durch das Mysterium von Golgatha ist das untrennbar miteinander verbunden. Ja dadurch können wir die göttliche Kraft in uns wirklich regsam machen. Und zwar - aus Eigenem heraus. Weil sich der Christus mit den Menschen, mit allen verbunden hat. Er ist Mensch geworden eigentlich in jedem Menschen, in Wahrheit. In jedem Menschen ist das Potenzial drinnen. Das ist genau der Punkt, warum der Christus wirklich also in - als Verkörperung einmal kommt. Weil dann ist er, lebt er in allen Menschen, im Grunde. Egal welcher, welchem Bekenntnis sie angehören ob es also -. Kann auch ruhig ein atheistisches Bekenntnis sein. weil das ist genauso ein Glaubensbekenntnis. Da kann diese Kraft trotzdem drinnen leben. Ich meine, die Atheisten sind die, die, unbewusst vielleicht, aber doch aus der Perspektive leben: das Alte muss ich verlieren, um das Neue zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist vielleicht so da: das Auflehnen gegen das Alte, unbewusst wissend: ich muss es überwinden, um das Eigene zu kriegen. Und wenn das Ich wirklich tätig wird, dann bricht es auf ins Christentum. Auch selbst dann, wenn ich mich noch als Atheist fühle und gläubiger Atheist bin, aber vielleicht in der Realität mehr Christ als einer, der brav jeden Sonntag in die Kirche geht und seine Gebeterln runtermurmelt und im Grunde nichts mehr damit anfängt. Es ist nicht gesagt, dass das alles so automatisch von selber funktioniert. Das muss nicht sein, das kann ganz unheilig auch sein, in Wahrheit.  Und, und eben - weil es wird unheilig dort, wo es nicht wirklich mit dem Ich-Impuls verbunden ist. Da macht das Christentum keinen Sinn. Und die anderen Religionen sind ein Weg, dorthin zu führen. Ich meine, alle Wege führen letztlich irgendwann dorthin, nur wird es manchem dann flau irgendwo. Und selbst im offiziellen Christentum ist es auch noch sehr flau. Also, es ist: so massiv wird noch nicht gesagt, du musst tätig werden, du, der Christus lebt in dir. Dort müssen wir ihn entdecken. Und das ist das, was - dadurch können wir entdecken den ätherischen Christus, dadurch können wir ihn erleben. Ja, wo im Ätherischen? Ja, in unseren Lebenskräften. Wenn in uns das Christentum so lebendig wird, dann steht der Christus ja vor mir oder wie auch immer ich das ausdrücken will. Dann erlebe ich ihn geistig. Dann erlebe ich ihn, dann erfahre ich ihn ganz konkret. Ganz konkret. Dann erlebe ich nämlich, wie er stärkt auch die eigenen Ätherkräfte, die eigenen Lebenskräfte. Wirklich stärkt. Aber das muss ich wollen. Wir können selbst noch nicht so an den Ätherkräften arbeiten, aber er unterstützt uns dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt: das ist der Weg, am eigenen Ätherischen zu arbeiten. An dem müssen wir auch schon arbeiten. Also wir haben viel zu tun.  Wir müssen erstens einmal uns trauen, sich auf unser Ich zu stellen. Also: ich habe meine Sach auf Nichts gestellt in Wahrheit. Im Wort Nichts ist übrigens auch das Ich ja drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:39:58   Also das muss man sich trauen einmal, weil, das heißt auf sich selber stellen: da kann ich nicht: ... ja, warte, wo, ich find&#039; ich nicht da ein Handbuch ... oder: was hat der gesagt? ... Das ist alles gut und schön, aber im entscheidenden Moment muss ich es, nicht wissen, sondern tun. Und im Tun wissen: Ja! Das war der kleine Schritt! Und - das heißt, wir müssen lernen, die ganze Bequemlichkeit eigentlich, die - ja ich nenne es jetzt einmal durchaus Bequemlichkeit - die in uns halt drinnen steckt, die zu überwinden. Zu wissen: selbst wenn wer anderer mir was schenkt, noch so viel schenkt, es ist nichts wert für mich, wenn ich es nicht ergreife und zu was Eigenem mache. Und das verlangt die eigene Tätigkeit. Sonst wird es nicht funktionieren. Die Zeit ist vorbei, wo irgendwelche Sachen passiv funktionieren. Also auch die größten Geschenke, die größte Unterstützung, die kommt, auch die Unterstützung des Christus, die unendlich geradezu ist, wird nur funktionieren, wenn ich es ergreifen will, wenn ich seine Hand nehmen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird so schön im zweiten Mysteriendrama von Steiner geschildert, bei dem Juden Simon, der immer wieder dieses Erlebnis hat, das Christus-Erlebnis, und der eben sozusagen so also erlebt hat, dass halt in der Vision, dass er ihm die Hand reicht, und im letzten Moment stößt er sie zurück. Er will das nicht ergreifen, das heißt, er will sich nicht auf sich selber stellen. Weil das ist gleichbedeutend damit. Da muss ich selber tätig werden. Und wenn ich die Unterstützung dabei des Christus haben will, dass er meine Kräfte verstärkt, dann muss ich mir diese Kräfte zu eigen machen. Darin besteht es nämlich. Und dadurch erwerbe ich mir auch diese Kräfte. Das heißt, letztlich mache ich es dann doch selber. Und das, das ist das Um und Auf dabei. Und das ist wirklich revolutionär. Ich habe das jetzt schon ein paar Mal, glaube ich, gesagt, dass das wirklich - also &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaft im modernen Sinne ist revolutionär. Absolut revolutionär.&#039;&#039;&#039; Und das ist vielleicht auch der Grund, warum viele noch nicht heranwollen oder können. Und selbst viele, die herangekommen sind, das auch noch nicht so ergriffen haben, dass es ihr ureigenstes Tun ist. Und eben auch dann der Mut kommt, in Lebenssituationen über das, was man halt in der Anthroposophie von Steiner oder sonst wo gelernt hat, über das hinauszugehen. Aber in Wahrheit kann ich erst dadurch im konkreten Moment tätig werden, Ich-tätig werden. Nur fertiges Rezept anwenden wird nirgendwo funktionieren. Da muss ich mit meinem Ich drinnen liegen, mit meinem ganz individuellen. Und daher wird von jedem Menschen in einer ähnlichen Situation aber was anderes kommen. Es gibt unendlich viele Wege, die gut sein können. Und es gibt unendlich viele, die daneben hauen können. Aber selbst das ist nicht das Drama, das muss das Ich riskieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, &#039;&#039;&#039;auch wenn ich wirklich aus meinem Ich heraus tätig bin: wir haben halt noch genug andere Wesensglieder und alle möglichen Wesen, die da drin herumwurreln in uns.&#039;&#039;&#039; Es - wss&#039;s - wir sind ja wirklich interessante Wesen. Ich meine, in uns wurreln - letztes Mal habe ich, glaube ich, gesprochen von den Bakterien und den kleinen Lebewesen und Viren, die einen nicht unbeträchtlichen Teil unseres Organismus ausmachen. Also da wurrelt es, ja, es wurreln aber Elementarwesen genug her- ja, Ihr wisst, wurrelt, glaube ich, brauche ich schon nimmer übersetzen. &amp;quot;Wurrelt&amp;quot; heißt &amp;quot;bewegt sich lebendig&amp;quot;. Ww, ww, ist das W drinnen, Uuu gehts eng durch, im Err ist es bewegt - ww...w, wurr-l-t Und irgendwo trifft es dann aufs Ziel. Also sehr lebendig beweglich einfach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem müssen wir einmal fertig werden, das zu akzeptieren, dass - dass: Ja, da, ich, Ich bin der Mittelpunkt, aber ich habe alle möglichen Wesensglieder, in denen bewegt sich alles Mögliche, im Physischen, im Ätherischen, im Astralischen. &#039;&#039;&#039;Nur im Ich, da sind wir selbst zu Hause. Und da können wir den Christus finden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt eben genug anderes, was uns halt noch - wo wir die Kraft darüber noch nicht so haben, wo wir es lernen können. Also über das Seelische, hoffentlich, gewinnen wir es zügig, immer mehr Kraft, dass also wirklich &#039;&#039;&#039;im Zeitalter der Bewusstseins-Seele schon sehr viel umgewandelt wird von unserem Seelisch-Astralischen zum Geist-Selbst&#039;&#039;&#039;. Wenn wir das haben, dann ist noch ein großer Schritt getan, weil &#039;&#039;&#039;dann ist unsere Seele unsere Schöpfung, unser Astralisches sogar unsere Schöpfung&#039;&#039;&#039;. Das ist auch ein schrittweiser Prozess, also Seelisches ist ein Teil des Astralischen, lebt im Astralischen, aber der Astralleib ist wesentlich umfangreicher noch, weil da ist auch alles das drinnen, was wir im tiefsten Unbewussten haben, was für die Körperfunktionen wichtig ist. Also bis - es wird schon viel sein, wenn wir den engeren Teil des Seelischen einmal wirklich zu unserem Eigenen gemacht haben, selber gemacht haben. Dann haben wir erst die wirklich unsterbliche Seele. Dann haben wir die wirklich unsterbliche Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also gerade in dem Übergangsfeld, also von der alten Zeit, wo durch die höheren Mächte dafür gesorgt wurde, dass die wichtigsten Seelenelemente weitergehen in eine nächste Inkarnation und so fort, dass das nicht ganz zerfleddert. Heute besteht sehr wohl die Gefahr, dass große Teile unseres Seelischen - pfhh - sich auflösen - ich meine, das habe ich auch schon gesagt. Das Einzige, was uns mit Garantie bleibt im seelischen Bereich, das sind unsere Karma-Päckchen. Also das, was - das - die Aufgaben, die zu erfüllen sind, die - die werden wir nicht los - Gott sei Dank! Gott sei Dank werden wir sie nicht los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt ja vieles drinnen, was nicht karmisch belastet ist, und das wird es erst dann, wirklich unser Eigenes sein - und das heißt also, vor der Auflösung bewahrt sein, wenn wir es bewusst ergriffen haben. Geist-Selbst heißt letztlich - in vollster Ausprägung ist Geist-Selbst dann, wenn es also letztlich das ganze Astralische zur eigenen Schöpfung gemacht hat und immer weiter tut, - weil das ist ja nichts Statisches dann - sondern an dem weiterarbeitet. &#039;&#039;&#039;Das wird die große Aufgabe sein im Neuen Jerusalem.&#039;&#039;&#039; Dort geht es dazu - wir können jetzt bereits also energisch daran arbeiten und sogar jetzt schon im Bewusstseinsseelen-Zeitalter, vom Geist-Selbst zumindest den seelischen Teil, also den engeren Teil, der wo, der zunächst einmal leichter unserem Bewusstsein zugänglich ist, den uns zu eigen zu machen. Oder Teile davon zumindest uns zu eigen zu machen, so dass in der Seele nichts passiert, wo nicht mein wirklicher Wille dabei ist. Und nicht irgendeine Triebkraft, die reinkommt, irgendein luziferisches Wesen, das uns anschiebt oder irgendein ahrimanisches, das drinnen wirkt. Sondern dass wir Herr in unserer Seele sind. Wir stehen erst ziemlich am Anfang davon. Aber immerhin, ein bisserl was ist schon geschehen, und es ist jetzt unsere Zeit. Das Bewusstseinsseelenzeitalter ist prädestiniert dafür, da diesen Bereich aber weiter auszuarbeiten. Weil Bewusstseinsseele und Geist-Selbst hängen stark zusammen, sind eigentlich in gewisser Weise zwei Seiten desselben. Und - und das betrifft also vor allem den seelischen Bereich eben, den vor allem also, eben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:49:50  Fertig im Großen, dass das ganze Astralische verwandelt ist, wird bei den Menschen, die mit der Entwicklung Schritt halten, so sein, dass es am Ende des Neuen Jerusalems, also des Neuen Jupiter, dass es wirklich fertig ist. Fertig heißt also, dass es dann wirklich unsere Schöpfung ist, das heißt aber bitte dann nicht, fertig im Sinn: so, jetzt ist das so, wie es ist und so bleibts auch. Nein, nein, das heißt, es geht sowieso immer weiter und verändert sich und - aber dann sind es wir aus unserem Ich heraus, die an dem arbeiten, sonst niemand, nix. Das heißt, spätestens nach dem, nach dem - nach der Zeit des Neuen Jerusalem oder Neuer Jupiter, wie es Rudolf Steiner nennt, wird es so sein, dass das Seelische komplett und das Astralische komplett unsere Schöpfung ist, unsere. Unsere. Und wir übernehmen nichts aus der Seelenwelt, nichts Fertiges, sondern wir schaffen es selbst und wir geben es als Geschenk dann irgendwann einmal, wenn sichs halt, der Organismus wieder löst von der irdischen Verkörperung, wir geben es an die Seelenwelt weiter. Und - dort stehts zur Verfügung. Für die Menschen, die auch diese Ich-Entwicklung durchmachen, die werden es gar nicht brauchen, aber es wird eine sehr große Rolle spielen für die anderen Wesen, die in der Natur sind, also für die Tierwelt zum Beispiel und so weiter, für Elementarwesen und so weiter. Da kann das ein ganz großes Geschenk sein, das wir einbringen in die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was uns selber betrifft, ist es dann eben einfach irgendwann einmal zu hundert Prozent unsere Schöpfung. Also das heißt, wenn ich einmal - aber jetzt die Perspektive noch weiter spanne, also sie spannt dann über das Neue Jerusalem hinaus, Venus-Zustand, Vulkan-Zustand, also die letzten drei, die zukünftigen drei kosmischen Verkörperungen unserer Erde, dann geht es letztlich darum, am Ende - und dann, da nehme ich jetzt Bezug zu dem, was ich heute schon gesagt habe: in der Apokalypse ist die Rede von der ersten Auferstehung. Die letzte Auferstehung, wenn man so - nein, die - nein, so kann man es gar nicht sagen, aber - oh ja doch, in gewisser Weise: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenn am Vulkanzustand der Mensch sich seinen Geistesmenschen selber geschaffen hat, das heißt, damit seinen vergeistigten physischen Leib komplett selber geschaffen hat, dann ist er in seinem Wesen sein eigenes Werk geworden. Das heißt, er hat das erfüllt, was die Gottheit intendiert hat.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dass wir am Ende Schöpfer unserer selbst sind. Am Ende der Entwicklung.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Vom Geschöpf zum Schöpfer.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir so weit gekommen sind, dass wir von A bis Z, das heißt durch alle unsere Wesensglieder Schöpfer unserer selbst geworden sind, dass wir also dann - so werden wir aus diesem Vulkanzustand herauskommen, dass wir unser Ich haben, klar, aber wir haben unseren eigenen Astralleib, unseren eigenen Seelenleib, also unser eigenes Seelisch-Astralisches, wir haben unseren eigenen Ätherleib selbst geschaffen, ganz individuell und wir haben den Geistesmenschen, wir haben den physischen Leib selber geschaffen, dann sind wir Geschöpf unserer selbst. Und dann sind wir reif für alles, was danach liegt, also darüber haben wir ja auch schon Andeutungen gemacht, man kann wirklich nur Andeutungen machen, aber wir stehen dann eben auf derselben Stufe wie die Schöpfergötter, die in der Bibel genannt werden, das ist ja nicht die höchste Gottheit, um die es da geht, in Wahrheit, sondern es geht um die Geister der Form und die Elohim und die Sonnengeister, die eben diese Erdentwicklung geformt haben, durchformt haben. Dann, also wenn wir jetzt durch alle sieben Stufen, sieben kosmischen Stufen durchgegangen sind, dann sind wir an der Stufe angelangt, auf der die Elohim in anderer Art zu Beginn der Erdentwicklung gestanden sind. Aber eben auf anderer Art, in gewisser Weise auf höherer Art, weil wir eben die Freiheit haben, weil wir ganz individuelles Geschöpf unserer selbst sind. Das ist bei den Elohim, die in der Bibel genannt werden, nicht der Fall. Es ist also ein Unterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und - das ist das, was als - ja, wie soll man sagen? - das, was die Gottheit in den Weltenplan hineingelegt hat. Weltenplan heißt also: in welche Richtung soll es gehen? Es geht in die Richtung, dass freie Schöpfergeister entstehen, die das ergänzen, mit dem zusammenarbeiten, was von oben kommt. Beziehungsweise, man kann es vielleicht irgendwann einmal auch so sehen, dass es, dass das, was früher von oben gekommen ist, dann von innen kommt, dass die Gottheit eins ist mit dem, immer mehr wird. Nein, da haben wir - gibts Stufen noch genug, also die Perspektiven sind riesig, die kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich weiß, dass das alles auch sehr ketzerisch klingen kann. Aber meine offizielle Adresse ist die Ketzergasse. Hat zwar mit den Ketzern nichts zu tun, sondern das war irgendein Bürgermeister oder irgendsowas in Wien einmal, der Josef Ketzer geheißen hat, aber es passt irgendwo. Ja, aber niemand sollte sich schrecken, auch niemand sollte Angst haben vor der Größe der Aufgabe, das - Ich mein, der erste Schritt ist halt einfach, dass man, weiß nicht: - phhf heh ah, d da - ich soll das alles - ? Ja, das ist der erste Schritt für einen neuen geistigen Weg überhaupt. Und dass wir wirklich eben gerecht werden dem, dass wir dieses freie - die Möglichkeit zu dem freien Ich bekommen haben. Damit ergreifen wir den göttlichen Willen, damit folgen wir dem göttlichen Willen. Wenn ich es verweigere, dann arbeite ich gegen den göttlichen Willen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade, wenn ich mir diese Freiheit erkämpfe, diese - nämlich indem ich sie in die Tat umsetze, weil, wie gesagt, die Freiheit muss ich selber mir erringern, die kann man - man kann mir nur die Möglichkeit schenken, das hat die Gottheit gemacht, aber wenn ich in der Starre daliege und mich nichts tun traue, dann wird es nicht passieren. Die Gottheit kann mich nicht zwingen dazu, sie kann mich nicht zur Freiheit zwingen, das wäre ein Widerspruch in sich selbst und das ist - also in dem Fall ist wirlich ein, wäre das ein die Schöpfung geradezu zerstörender Widerspruch drinnen. Also sie kann uns nicht zwingen. Sie hat sich ihrer Allmacht begeben. Sie hat also ihre Macht eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind alles auch noch Dinge, die man in, ja, in philosophische, theologische Überlegungen einbeziehen müsste. Es ist immer noch sehr viel - es haben in der Neuzeit noch die Menschen sich auch gefragt, ja, zum Beispiel: wie ist das Übel der Welt? Das Böse, was passiert? Wie ist das eben mit der Allmacht und Allwissenheit Gottes vereinbar? und so weiter. Das - aber man ist immer noch davon ausgegangen: ja das muss ja Allmacht sein, aber die Macht Gottes besteht darin, gerade diese Macht abzugeben, aufzugeben. Jedenfalls bezüglich dessen, was den Willen des Menschen betrifft. Die anderen, gerade die, alle höheren Hierarchien, die über uns stehen, die brauchen das noch. Sie können es noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also von dem her ist die Erdentwicklung, das Erdenleben des Christus - hat überhaupt die Weltrevolution schlechthin gebracht, für den ganzen Kosmos im Grunde. Das wäre auch zu klein gedacht, das zu sehen: naja da, jetzt unser kleines Fleckerl da, das Erdkugele da. Das betrifft den ganzen Kosmos, das erschüttert den ganzen Kosmos, in Wahrheit. Das heißt, alle geistigen Wesen, die da sind, überall, alle, alle Sterne, alle Sonnen, alle Planeten, alle, ja selbst die kleinsten Meteoriten, die irgendwo herumschwirren, sind geistige Wesenheiten, und wenn es nur Elementarwesenheiten sind, sind mit dabei, weil überall Geistiges ist. Wir werden das alles erleben können einmal. Wir werden das sehen können, und das wird noch eine spannende Astronomie werden, die dann das Geistige sieht, auf neue Art sieht. In alter Form gab es das. Die Babylonier, die Neu-Babylonier, die Chaldäer, waren wunderbar in dem, dass eine Astronomie oder Astrologie oder wie immer man es - das war eben nicht getrennt zu lesen, die geistigen Taten der Wesenheiten, die drinnen sind, die sich äußerlich halt dann in den Konstellationen und sonstigem widerspiegeln. Und auch die Gesetzmäßigkeiten, die Weisheit, die sie hineinlegen, die wir halt dann heute als Naturgesetze oder so herauskratzen irgendwo, das ist eh alles nur die Oberfläche davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die haben noch in den Konstellationen, indem sie sie angeschaut haben, aber zugleich auch sie geistig gesehen haben, nicht nur äußerlich - das ist gerade der spannende Moment bei den - in der ägyptisch-chaldäischen Zeit. Weil ägyptisch-chaldäische Zeit heißt ja, kurz davor beginnt das finstere Zeitalter, das heißt, das natürliche Hellsehen beginnt damals bereits zu erlöschen. Für eine Mehrzahl von Menschen. Bis dahin waren alle hellsichtig. Alle. Also urpersische Zeit noch, alle hellsichtig. Alle. Einweihung bestand dann geradezu darin, das zu verlieren. Oder zumindest sich durchzukämpfen zu einer ganz klaren Sicht des Sinnlichen. Wo sich nicht durchmischt das geistige Erleben. Man hat schon sinnlich wahrgenommen, durchaus, aber man hat mit wahrgenommen immer das Seelisch-Geistige, die Aura. Ahura Mazdao. Das heißt ja eigentlich &amp;quot;die große Aura, die mächtige Aura.&amp;quot; Ist ja indogermanische Sprache auch, also es ist wirklich, kommt wirklich aus demselben Stamm heraus. Ahura Mazdao - heißt nichts anderes als Aura, mächtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:03:09  Das steht dahinter. Und nur - man konnte das erleben, sie haben gesehen also schon die äußere Sonne, sie haben aber gesehen auch die ganze Aura noch mit. Alle. Manche halt mehr und manche weniger schon, aber das haben sie noch gesehen. Und sie haben aber gesehen: ah, jetzt kommt das Ahrimanische. Das verdunkelt das. Das kommt herauf. Das greift nach dem, das greift zuallererst nach dem, was ich da unten auf der Erde sehe, aber es greift auch nach dem da oben, es beginnt auch nach dem oben, nach den Sternen zu greifen, nach der Sonne zu greifen und will sie verdunkeln. Und das hat man als dramatisch erlebt einfach. Also da sieht man schon aber auch, wie sich das Bewusstsein der Menschen, auch in historischen Zeiten, und das sind Zeiten, wo man noch - gut, bei der urpersischen Zeit ist es schon ziemlich schwierig, es - so die Details historisch zu erfassen, weil, es gab noch keine Schrift und sowas zu der Zeit, also das heißt, es gibt keine Aufzeichnungen, es gibt Funde natürlich, aber - von allen möglichen Utensilien, aber keine Schrift. Also kennt man von der Seite nicht, wie die wirklich die Welt erlebt haben. Die konnten es nicht niederschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man wirklich dann nur eben auf geistigem Wege in Erfahrung bringen, dass man wirklich also eben in der Zeit zurückgehen kann bis dorthin und gleichsam durch die Augen dieser Menschen zu sehen. Also zu sehen, zu erleben, was die in ihrer Seele erlebt haben. Also das, was Rudolf Steiner halt dann nennt das Lesen in der sogenannten Akasha-Chronik. Das heißt also im Grunde nichts anderes als Lesen im Fluss der Zeit. Dort kann ich das lesen. Und - und da kann ich lesen die Vergangenheit, ich kann lesen aber auch, welche Möglichkeiten es für die Zukunft gibt. Die Zukunft ist trotzdem offen. Also es ist noch nicht gesagt, was sich realisiert, also bis in die physisch-sinnliche Welt hinein. Es sind viele Strömungen, von denen eine konkret dann wird und bis ins physische Geschehen hinein sich verdichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist auch so eine Sache. Nicht wahr, aber aus dem die Möglichkeiten der Zukunft zu sehen, aus dem kommen Fähigkeiten wie Prophezeiungen, die also die Zukunft betreffen. Weil, wie kann Rudolf Steiner sprechen davon, ja wie wird denn das sein mit dem Neuen Jerusalem - also sprich, mit dem Neuen Jupiter. Oder wie wird das sein mit dem Venus-Zustand, der dann noch folgen wird. Oder gar dem Vulkan-Zustand. Das ist ja noch nicht passiert. Und das soll aus Freiheit heraus passieren. Weil der Mensch mitwirkt, wird sehr vieles aus Freiheit passieren, und wir sind jetzt schon ganz schön tätig, diese zukünftigen Zustände mit vorzubereiten. Wir werden sie nicht alleine hervorbringen können, aber sie werden wesentlich sein bestimmt durch uns. Ich meine - vielleicht noch ein kleines Beispiel, wie wichtig Erscheinungen unserer Zeit heute sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Berufsleben unserer Zeit heute. Das Berufsleben, wo Menschen in einen Beruf gestellt sind, den sie machen, ohne besonderer innerer Verbindung. Das Leben hat sich hineingestellt, sie machen ihn, weil sie ihn machen müssen. Rudolf Steiner sagt, das wird in der Zukunft immer mehr so werden, man wird immer weniger sagen können: ach mit meinem ganzen innersten Wesen, mit allem dem, was ich will, bin ich verbunden mit meiner Arbeit, was anderes würde ich mir gar nicht wünschen machen zu können. Wenn alle Menschen das so machen würden, dann würde der allerletzte Zustand, der Vulkan-Zustand, der also die Spiegelung des alten Saturn ist, dieser Wärmewelt, der also den Abschluss der Entwicklung bringt, die wird zum großen Teil durch solche Sachen geschaffen, wo wir mit unserem Inneren, unserer inneren Freude, mit unserem Enthusiasmus nicht verbunden sind. Und die wir tun, weil wir sie tun müssen in gewisser Weise. Schon auch, weil wir sie tun wollen, aber nicht, weil es uns jetzt so besonders Spaß macht oder was, sondern wo wir ganz aus der Notwendigkeit heraus handeln, ohne dass unsere Gefühle, unsere Emotionen drinnen stecken. Ist ein starker Anspruch für unsere Zeit heute, weil es ist heute ja: im Berufsleben ist das schon fast der Standardfall, dass man halt in einem Beruf drinnen steht, weil man davon leben muss, aber dass ich sage, das ist jetzt mein Leben, ist es oft gar nicht. Das ist keine Fehlentwicklung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wo das - kann ich nur empfehlen, ich weiß jetzt die GA-Nummer nicht, aber es heißt der Band: &amp;quot;Das Karma des Berufes&amp;quot;. Das sind ganz wesentliche Dinge, wo wir etwas tun, sehr wohl unsere Kraft, unser Können hineingeben, aber völlig unser Astralisches, unser Wohlgefühl und diese Dinge trennen davon. Wir machen es aus - nicht aus Zwang. Ich meine, heute machen es viele Menschen aus Zwang, weil sie sonst nicht überleben könnten, aber es wird die Zukunft kommen, dass man solche Dinge tut, die ich nicht jetzt zu meiner besonderen Freude oder sowas mache, sondern die ich mache, weil ich die Notwendigkeit sehe. Nur aus dem. Das ist deswegen jetzt nicht, nicht also auch mit einem Glücksgefühl verbunden, aus dem heraus. Also mit dem, was wir heute als Glücksgefühl bezeichnen. Also, auch das ist was ganz, ganz Wesentliches halt auf dem Weg, jetzt Bewusstseinsseele, weiter Geist-Selbst zu entwickeln. Ich meine, der Geist selbst, da ist das - ist ja eine Verwandlung des Astralischen, aber da geht es um Weisheit drinnen, Weisheit im Zusammenklang mit dem Rest der Welt. Da geht es nicht um Glücksgefühle. Überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine objektive Seelenwelt. Damit sage ich bitte nicht, dass wir heute jetzt bei nichts mehr Freude haben dürfen. Das sage ich überhaupt nicht. Aber gerade bei den Dingen, die wir tun für die Welt, darf es überhaupt nicht darum gehen, dass ich da jetzt ein Glücksgefühl habe. Da die Maria sagt es im Mysteriendrama so deutlich: dass sie dann schwört vor der geistigen Welt, dass sie also von ihrem, in ihrem ganzen geistigen Streben, daß sie das Glücksgefühl, das damit verbunden ist, das sich gut zu fühlen, dass sie das tilgen wird. Damit rettet sie den Johannes, im Grunde. Damit rettet sie ihn. Das ist eine starke Äußerung, bitte. Und das heißt also auch, fhh, natürlich für unsere geistige Entwicklung, wir sollen es mit Wille, mit Enthusiasmus machen, aber wir müssen uns die üblichen Glücksgefühle abgewöhnen dabei, die wir so im normalen Leben haben. Die dürfen wir uns für das normale Leben durchaus noch aufbewahren, aber gerade im Zuge der geistigen Entwicklung: dort nicht. Das heißt jetzt bitte nicht, also jetzt mache ich geistige Entwicklung und ich übe und jetzt sitze ich mit einem langen Gesicht dort und: öhh, äh, ng hn. Das meine ich auch nicht. Es muss neutral werden. Es muss neutral werden. Ich mache es, weil es eigentlich eine Weltnotwendigkeit ist, zu die mich aber keiner zwingen kann, aber die ich eingehe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &amp;quot;Wohlfühl-Esoterik&amp;quot; als luziferischer Fluchtversuch, der vom echten Wirken für die Welt wegführt [02:12:45] =====&lt;br /&gt;
Uh, da sind wir aber von der ganzen Wohlfühl-Esoterik dann weit weg. Nicht weil, ihr wißt, ich nenne gerne die Esoterik, die, naja, im Grunde den Sorgen des Alltags entfliehen will in eine höhere Welt, die schöner und erhebender ist und sich dort wieder aufzutanken, um den Alltag ertragen zu können. Das ist nicht ein geistiger Schulungsweg. Das ist ein luziferischer Fluchtversuch, der nicht gelingen wird. Das wird ihm eben nicht gelingen, dem Luzifer. Aber er tut alles dazu, um uns zu verführen dorthin und jedenfalls fürchte ich, dass nicht so wenige Menschen eine ganze Inkarnation oder vielleicht mehrere verplempern damit, sich in sowas hineinzuleben, was sie total schwächt, in Wahrheit, und ihnen den Weg in Wahrheit erschwert. Den Weg wirklich zu gehen. Also Freude im Leben dürfen wir überall haben, aber gerade in den wichtigen geistigen Dingen geht es um ganz was anderes. Das ist in einer gewissen Weise sehr, sehr viel ernster. Aber auch nicht: hmm - langes Gesicht machen. Aber es ist einfach eine Notwendigkeit, man sieht die eigenen Kräfte, die man hat, und die bringe ich ein. Und weiß: damit wird die Welt einen Schritt weiter kommen, ich kann meinen Beitrag leisten, dass andere wieder Impulse aufgreifen können und weiterführen können, das - Und das, das ist das Wichtige, aber es ist wichtig eben, dass aus dem Ganzen dann das Luziferische rauskommt. Und das besteht eigentlich da drinnen. Das zieht man so leicht rein, das zieht man so leicht rein. Das ist - etwas erhebend und schön zu finden, auch im geistigen Erlebnis ist was anderes als dieses, wie soll ich sagen, dieser gefühlsmäßige Höhenflug. Das muss man unterscheiden lernen. Das - ich sage das auch ganz dezidiert deswegen, weil ich schon den Eindruck habe, dass manches und nicht weniges, was heute an geistigen Strömungen in der Welt ist, dass das ein vollkommener Missbrauch ist. Da geht es darum, eigentlich mich über die negativen Dinge, die mich halt quälen, mich hinweg zu trösten und was - hffhh, ich befreie mich. Und das schadet der Weltentwicklung, das spielt den Widersachern in die Hände. Also da, gerade da: Freude, wirkliche Freude ist was anderes. Ich darf mich darüber freuen, wenn ich einen guten Schritt in der geistigen Entwicklung mache. Aber das ist nicht dieses - hwhh -, dieses luziferische Glücksgefühl. Das ist es nicht. Sondern ich freue mich daran, dass ich es geschafft habe, etwas zu tun, was die Welt weiterbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich etwas ganz Klares, Nüchternes in gewisser Weise. Da brauche ich weder stolz noch sonst was sein, ich - sage ich: schön, dass ich es geschafft habe, einen Schritt beizutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so, auf Neudeutsch, cool muss man dabei sein. Das ist sehr wichtig und - weil nämlich, wenn solche Emotionen, die es eigentlich sind, hineinspielen in den geistigen Weg, dann kann das in Wahrheit auf die Dauer sehr viel Verderbliches hineinbringen. Man denkt sich gar nichts dabei: ja ich fühle mich ja nur wohl, wenn - und dann tu ich was dabei, ach, es ist so schön! Aber, da öffne ich Tür und Tor für die luziferischen Wesenheiten. Und die sind nach wie vor sehr gefährlich. Also eben gerade im dritten Mysteriendrama, am Beispiel des Johannes Thomasius, der halt eine starke Neigung zum Luziferischen hat, ist das stark merkbar - er kommt dadurch sowieso dann auch in den Bereich des Ahriman ganz stark hinein, und das heißt, er hat dann als &amp;quot;Geschenk&amp;quot; beides stark. Und da muss er irgendwann drüber kommen. Und - so geht es uns allen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die Schätze der Mysteriendramen  [02:17:40] =====&lt;br /&gt;
Also es ist eben gerade auch: in den Mysteriendramen sind so viele Dinge drinnen, die der Steiner sonst so explizit nirgendwo sagt, so detailliert. Aber da ist - so ganz konkrete Beispiele, wo was durchblitzt, was eigentlich total erschütternd ist. Und was einem, ja, den Ernst, die Verantwortung, die damit verbunden ist, so wirklich deutlich machen kann. Ich meine, wahrscheinlich, um das mitzukriegen überhaupt, wie dramatisch das ist, muss man sich wahrscheinlich selber intensiv mit dem Text beschäftigen. Und eben am besten - das ist der beste Umgang damit, den Text zu lernen. Vielleicht von einer Person zu lernen, auch wenn man es jetzt nicht auf einer Bühne spielen will, aber ihn zu lernen. Und zu leben, Jahre damit zu leben. Dann gehen - ptt - solche Lichter auf! Da stehen so viele Weisheiten drinnen, so viele scheinbar beiläufige Bemerkungen, die ganz, ganz extrem wichtig sind - und ich komme nicht drauf, wenn ich jetzt zweimal nur das Buch gelesen habe, und dann anfange, mit dem Kopf es auszudeuten. Da komme ich nicht drauf! Da bin ich nur sehr gefährdet wieder in der intellektuellen Eitelkeit drin, es ist: ah, ich verstehe das alles. Ich muss es erleben können, dann, dann - und das kann ich nur, wenn ich mit dem Text lebe. Dann kann ich mit allem darüber nachdenken und tun. Aber ich muss wirklich verbunden sein und wahrscheinlich über Jahre damit. Da sind Schätze, sind Schätze drinnen. Weil eh bei allem, was Steiner sagt, oder auch was andere Menschen sagen, es steht zwischen den Zeilen immer mehr, als man auf den ersten Blick vermutet. Weil das, was dazwischen steht, ist, dass Anstöße kommen, wo plötzlich eine Frage auftaucht. Oft gar nicht am Anfang. Am Anfang denkt man: ja, ich habs eh verstanden. Dann lese ich es wieder, denke mir: nein, eigentlich habe ich es da noch nicht so ganz verstanden. Wie ist das jetzt wirklich genau? Es tauchen immer mehr Fragen auf. Und die Fragen sind die Vorboten der Antworten. Und die werden durch diese Sachen angestoßen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte fast sagen, also die Kunst eines Autors überhaupt, und besonders eines solchen, wie es Rudolf Steiner ist, also im geisteswissenschaftlichen Bereich, ist das, was nicht ausdrücklich drinnen steht, sondern was die Fragen aufdeckt, die mich dort hinführen, was da alles noch dazwischen steht. Das ist das, was zwischen den Zeilen steht, zwischen den Zeilen stehen die Fragen, und die Fragen sind eigentlich das, wo ich selber drauf kommen muss. Wirklich selber drauf kommen muss, da muss ich mit dem eigenen Ich dabei sein. Und da ist es dann am besten, nicht: warte, jetzt, wo ist denn jetzt ein erfahrener Anthroposoph: &amp;quot;bitte erklär mir das, ich habs nicht verstanden&amp;quot;. Ja, kann man natürlich machen, anfangs einmal, um sich zu orientieren. Aber auf Dauer wird das nicht funktionieren. Da muss ich froh sein: Ah, 30 Jahre mit dem beschäftigt und hab mir gedacht, ich verstehe das. Und jetzt komme ich drauf - null Ahnung eigentlich, keine Ahnung, es ist alles ganz anders, das war alles unwichtig! Ist schon richtig alles, aber das war unwesentlich. Da tauchen Fragen auf, die führen weiter, die führen genau dorthin, dass wir selber unseren Entdeckungsweg gehen können und aus dem heraus tätig werden können. Weil, das Ganze, auch selbst, was Steiner gegeben hat, was alle Geisteswissenschaftler und Mystiker oder sonst was zusammen gegeben haben, ist eine riesige Landkarte mit noch riesigeren weißen Flecken. Die warten drauf, von uns entdeckt zu werden, erforscht zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Mensch, der sich mit Geistigem beschäftigt, ernsthaft beschäftigt, ist eigentlich Pionier, wieder so ein Fleckerl aufzudecken. Selber etwas zu finden, und zwar zu finden eben dadurch, dass eine - in dem schon verstanden geglaubten eine Frage auftaucht, wo ich mir denke: eigentlich, wenn ich ganz ehrlich bin, ich habe 20 Jahre geglaubt, ich verstehe es, oder 30 Jahre, aber eigentlich ist es mir völlig rätselhaft, wenn ich ganz ehrlich bin. Dann sind wir auf der Spur! Apokalypsis. Offenbarung, Enthüllung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist sowas. Die Frage ist, da wird die Decke weggezogen von was - Hah, ganz was Neues taucht auf. Und ich muss es erfüllen. Ich muss die Frage beantworten. Und ich kann sie beantworten. Irgendwann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauert halt ein bisschen. Die Frage ist nämlich schon der Vorbote der Kraft. Weil ich entdecke es nämlich die Frage nur dadurch, dass ich eigentlich schon die Fähigkeit habe, da was zu entdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum wird es fraglich für mich. Darum gebe ich mich nicht mehr zufrieden mit dem, was ich jetzt 20 oder 30 Jahre geglaubt habe, dass das alles schon wäre. Sondern wo ich sehe, da ist ein Riesenloch noch drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist für mich da. Ein anderer wird eine andere Stelle entdecken drinnen. Das ist schrittweise der Weg geistesforscher zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich jetzt keinen offiziellen Zettel dazu haben. Da muss ich mich in keine Universität setzen dazu. Sondern ich muss einfach wartendes Fragen auftauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht gleich erinnern. Wer kann mir bitte die Frage beantworten? Du selbst. Sonst hat es keinen Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es von jemand anderem wäre beantwortet irgendwie, dann ist es nur zugedeckt. Aber das Eigentliche entsteht eben erst, wenn ich selber tätig werde. Das ist die Antwort, die zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht die Antwort, die ich fertig kriege. Das ist, glaube ich, heute notwendig, das mit aller Deutlichkeit zu sagen. Also ganz nachdrücklich zu sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Steiner sagt es eh immer wieder irgendwo. Das ist eh immer wieder drinnen. Aber es wird oft nicht gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird oft nicht gehört. Wir sollten froh sein über jede Sache, die mir zur Frage wird. Und gerade dann, wenn ich vielleicht lange, lange Jahre gedacht habe, ja, ich weiß eh alles darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder es ist mir eh klar. Und dann taucht auf, nein, nein, da fehlt noch etwas ganz Entscheidendes. Dort wird es interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da, die Geduld haben, dann ist einmal die Frage da. Und wenn ich keine Ahnung, wie ich sie lösen kann, dann muss ich halt lernen, mit der Frage zu leben. Mit der Frage zu leben, sodass sie mich nicht loslässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht gleich wieder zum Nächsten. Du, weißt du, wie das ist? Nein. Selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selber. Wir stehen die Haare zu Berge, alles purzelt plötzlich zusammen, wieder durcheinander, weil das ganze System plötzlich, komme ich da auf, da fehlt was. Das trägt es auf einmal gar nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war ja heute so solid ausgeschaut, jetzt merke ich, es liegt aber nur an mir, weil eben das wesentliche Glied fehlt. Das habe ich vorher nicht gemerkt. Und da eröffnet sich der Horizont, selber weiter zu forschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das dazu regt schon die Apokalypse an. Das ist eigentlich das erste große, moderne, neue Einweihungsbuch in Wahrheit. Ich meine, es ist ja eben, der Johannes, der Evangelist, ist der Erste, der durch den Christus selbst eingeweiht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist der Startschuss gegeben, für die neue Art, ans Geistige heranzugehen. Bis es zu dem gekommen ist, wie man heute, eben damit umgehen kann, wie auch Rudolf Steiner umgehen konnte, das musste ja dann noch viele Wege durchgehen. Aber der Grundstein ist da gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man kann es aus dem schon sich holen, wenn man die offenen Fragen nimmt, wenn man schaut, welche Leerräume drinnen sind, die ich füllen muss. Die ich füllen muss. Die Frage heißt nur, ich entdecke Leerräume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich die Frage heißt nur, aha, wo ich geglaubt habe, das ist fester Boden, da ist plötzlich so ein offenes Loch. Und ich sehe nichts. Und da jetzt gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird es aktiv. Weil geistig wahrnehmen auch, geistig forschen, ist halt nicht nur passiv etwas aufnehmen. Ist nicht nur ein Wissen erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissen erwerben heißt eigentlich, es hat jemand anderer gedacht, es hat jemand anderer erforscht. Und ich lese das heute jetzt und memoriere das, präge es mir ein, damit habe ich aber selber noch gar nichts gemacht. Nicht wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Vorbereitung, das ist schon notwendig. Wir sollen das machen. Aber das Studium ist nur die erste Stufe, die soll gründlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich habe sicher selber eine ganze Menge von Steiners Werken gelesen. Die GA steht ziemlich vollständig da, die neueren Bände habe ich elektronisch dann, aber ich habe nicht alle gelesen, sicher nicht, das bringt es auch nicht. Aber das Entscheidende sind eigentlich die wenigen, die einem zur richtigen Frage werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur wirklichen Frage. Und vielleicht noch Jahrzehnte zur Frage werden. Das erlebe ich zur Zeit wieder sehr stark, dass man vieles denkt, dass dir das klar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist noch vieles offen. Da ist noch vieles offen. Das ist spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dank eurer Hilfe, die ihr mit dabei seid. Es kommen oft Fragen, die dann was anstoßen, und jetzt denke ich mir, das könnte man ja einfach beantworten. Nein, so einfach eigentlich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich es genau betrachte, ich könnte zwar jetzt sicher eine Stunde darüber reden, aber das ist noch nicht die ganze Sache. Da hat es noch was. Da ist noch was offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wird es interessant. Da wird es interessant. In dem Sinn können wir das gemeinsam tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe, dass ich bei euch manchmal Fragen anstoße, dass die Apokalypse vor allen Fragen anstößt für sie, dass die Werke Steiners Fragen anstoßen für euch, und dass ich ein paar Fragen anstoßen kann. Die Antworten müsst ihr euch letztlich selber geben. Nur die zählen dann wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen sind Krücken, über die kann man ein bisschen auf den Weg kommen, aber das sind nur die Krücken. Es zählen die Antworten, die man sich selber geben kann. Und wenn man anderen antwortet, zählt das, dass man ihnen einen Anstoß gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, aber jetzt sind wir schon wieder lange unterwegs. Ich glaube, wir lassen es gut sein für heute, meine Lieben. Ich danke euch wie immer und wirklich mit Herzen, dass ihr so dabei seid, dass ihr so mittut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch im Livestream alle, bis zum nächsten Mal. Gerne. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben.&lt;br /&gt;
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Baba.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
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== Glossar==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 223. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SaKe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_222._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=20748</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 222. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2024-08-27T09:58:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 223. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:222.apo.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Y8T9zHaTz38|thumb|Link zum  [https://www.youtube.com/watch?v=Y8T9zHaTz38 Video] oder  [https://www.dropbox.com/scl/fi/mi1b62r0s0wfdrtpxqaze/222.-Folge-Die-Apokalypse-des-Johannes-Dr.-Wolfgang-Peter-Anthroposophie-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=d9y3snkyqk1hhoymbif0udyhg&amp;amp;st=v06g1wau&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rohtranskription des 222. Vortrages ==&lt;br /&gt;
+++ dies ist eine Rohtranskription. Wenn du wissen willst, WIE eine fertige Transkription ausschaut, dann schau dir z.B. als Muster die [[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|10. Folge an]]. Melde ich gerne übers [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] bei uns, wenn du bei der Textarbeit [[MitTun bei Anthro.World|MitTun]] möchtest. Wir freuen uns auf dich! +++ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription der 222. Folge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Begrüssung und 15. Wochenspruch  [00:00:40] =====&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zur Folge Zwei Zwei Zwei. 222. Folge der Apokalypse, und dazu der 15. Wochenspruch. Der letzte Wochenspruch, der 14., war ja ganz groß auch mit &amp;quot;Sommer&amp;quot; übertitelt. Sommer ist es immer noch, auch wenn es jetzt vielleicht gar zu regnen beginnt bei uns draußen oder zumindest sich einigewolkt hat. Aber es ist sommerlich heiß und dazu passt der 15. Wochenspruch jetzt auch sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle wie verzaubert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weltenschein des Geistes Weben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat in Sinnesdumpfheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehüllt mein Eigenwesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu schenken mir die Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ohnmächtig sich selbst zu geben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein Ich in seinen Schranken ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Ich in seinen Schranken. Wir sind einmal jetzt sehr hinausgeflogen. Wir sind in diese, ja, Sinnesdumpfheit gekommen, also wir sind ein bisserl weggetreten, bisserl weg von uns. Aber es kommt also gerade auch jetzt die Kraft herein, die zunächst einmal unser Ich in unseren Schranken schafft. Also das bereitet uns ja eigentlich schon wieder irgendwie jetzt für die Herbst- und Winterzeit vor, wo wir dann vor allem einmal auch das Ich in seinen Schranken, in uns einmal erleben, also wirklich unser irdisches Ich sozusagen. Und das ist ja für jede geistige Erkenntnis ja auch wichtig, dass wir beides haben können, also dieses hinausfliegen Können in die geistige Welt, aber auch ganz fest am Boden stehen können und so wirklich im Alltag drinnen stehen zu können. Eigentlich ist das ein wunderschönes Wort, der All-Tag. Für mich ist dort immer der ganze Kosmos drinnen, in Wahrheit, das Ganze All, alles, alles ist drinnen, man merkt es nur nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Apokalypse konkret in unserer Zeit [00:02:47] =====&lt;br /&gt;
Und das ist ja auch so ein bissel mein Anliegen bei den Vorträgen hier, es geht ja nicht nur darum, jetzt in zehn, zwanzig Vorträgen halt den Inhalt der Apokalypse durchzugehen, sondern es kommt, mir zumindest, sehr darauf an, Bezugspunkte zu finden, halt zum all-täglichen Leben, also dort, wo es uns wirklich tagtäglich etwas angeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Apokalypse oder der Hintergrund, der geistige, der da steht, ist nicht irgendwas Fernes, ist nicht irgendwas Abgehobenes, sondern es ist tagtäglich eigentlich da. Wir sind gerade heute in einer Zeit, in der die Apokalypse sehr, sehr aktuell ist. Gar nicht jetzt in einem negativen Sinn, ihr wisst, also Apokalypse wird ja meistens, wenn es irgendwo in der Zeitung steht oder so, denkt man sich: um Gottes Willen, was ist denn schon wieder passiert. Also man denkt sofort an Schrecken, Unglück und weiß Gott, Strafe und was alles über einen hereinbricht, aber es ist nichts anderes als Enthüllung. Apokalypsis heißt nichts anderes als Enthüllung, Offenbarung. Und ich habe es ja eh schon immer wieder gesagt, ganz konkret dann: &#039;&#039;&#039;Apokalypsis Jesu Christi, also Enthüllung des Wesens Jesu Christi und damit zugleich Enthüllung des Wesens des eigenen Ichs&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das - und das ist die zentrale Aufgabe heute, den Durchbruch einmal zu schaffen, neben dem kleinen Alltags-Ich eben auch die größere Dimension des Ichs zu erleben, was wirklich dahintersteckt. Und wo man dann merkt, also unser Alltags-Ich oder überhaupt unser Ego ist ein winziger, ja im Vergleich dazu kümmerlicher Ausschnitt zu dem, was hinter dem Ich steht. Weil das Ich hat Zugang zur gesamten geistigen Welt bis zur höchsten Spitze hinauf im Grunde. Und das lebt aber in unserem Ich auf individuelle Weise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt eigentlich im Grunde nichts, wozu wir keinen Zugang hätten von der geistigen Seite her. Nur, es ist ein weiter Weg, das auch ins Bewusstsein zu heben. Das ist das Problem. Also wir haben dieses Ich, es ist auch tätig, es ist in seiner vollen Kraft durchaus tätig, aber wir kriegen es hier im Erdenleben, wenn wir inkarniert sind auf Erden, noch kaum mit. Wir wissen zwar, ich bin ein Ich, und wir reden auch dauernd vom Ich, Ich ... - viel, viel mehr als früher. Also, weiß ja nicht, wenn wir nur die Literatur nehmen, Romane oder irgendwas in Ich-Form zu schreiben, ist heute was ganz Gewöhnliches. Noch vor - also noch im 19. Jahrhundert oder so war das also absolut unüblich. War eigentlich irgendwie befremdlich sogar. Also dann hat man von sich als dem Autor oder als den - , weiß ich nicht, was zu nennen, aber man hat sich in der dritten Person genannt. Also man ist kaum auf die Idee gekommen, sich als &amp;quot;ich sage dieses&amp;quot; oder&amp;quot; ich habe das erlebt&amp;quot;, sondern &amp;quot;der Autor hat vor Jahren dieses oder jenes erlebt&amp;quot;. Das ist heute eher ungewöhnlich, dass so geschrieben wird. Also, ja, hängt vielleicht auch, im guten Sinne genommen, mit einer heiligen Scheue zusammen, also an dieses Ich heranzutreten, weil es ist eigentlich, wie es Rudolf Steiner ja oft auch nennt, das verhangene Heiligtum in unserem Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, wir sind halt eine ganze Menge, wir sind auch mehr noch als ein Ich, in gewisser Weise, weil wir haben unsere ganzen Leibeshüllen, die uns zunächst einmal verliehen wurden, die uns gegeben wurden, die wir nicht selber gemacht haben. Niemand von uns hat seinen physischen Körper wirklich selber gemacht, aus dem Nichts heraus, denn, weiß ich nicht, nein, mit dem Finger schnippen kann man nicht, wenn man noch keinen Körper hat. Aber geistig geht halt ein Blitz auf und schwupps - steht der Körper da. Nein, das können wir noch lange nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Stufenweise Auferstehung des Menschen [00:07:08] =====&lt;br /&gt;
Es wird einmal so weit kommen, dass wir durchaus auch, in ferner Zukunft einmal, etwas Physisches haben werden, was man durchaus &#039;&#039;&#039;als physischen Leib bezeichnen kann, aber was nichts Stoffliches zum Beispiel haben wird. Und der wird ganz unsere individuelle Schöpfung sein&#039;&#039;&#039;. Unsere individuelle Schöpfung sein. Das hängt zusammen mit dem Auferstehungsgedanken, die eigentlich auf Raten erfolgt. Und das ist interessant, mir ist das erst heute, weil ich so wieder die Nase hineingesteckt habe in die Apokalypse, und da ist mir das so richtig entgegengesprungen, dass da im Zusammenhang dann mit der Auferstehung der Toten, also &#039;&#039;&#039;im Zuge des jüngsten Gerichtes&#039;&#039;&#039; oder so, &#039;&#039;&#039;die Rede ist von der ersten Auferstehung.&#039;&#039;&#039; Die erste Auferstehung. Wo von einer ersten Auferstehung die Rede ist, wenn man ein bisschen weiterdenkt, müsste es eigentlich dann, ja, zumindest eine zweite oder weitere geben. Also &#039;&#039;&#039;die Auferstehung im höchsten Sinne ist ein sukzessiver Prozess.&#039;&#039;&#039; Und die Auferstehung wird mit jeder, vor allem mit jeder kosmischen Entwicklungsstufe, durch die wir durchgehen, eine höhere Ebene erreichen, weil fertig ist sie - darüber haben wir auch schon gesprochen - dann, wenn wir das entwickelt haben, was Rudolf Steiner als den Geistesmenschen bezeichnet. &#039;&#039;&#039;Der Geistesmensch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vergeistigte physische Leib&#039;&#039;&#039;. Und vergeistigt heißt aber nicht nur, wir vergeistigen das so, wie er jetzt ist, sondern wir werden ihn überhaupt aus dem Geistigen, aus dem Nichts sozusagen, hervorbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht in der stofflichen Gestalt, weil die wird uns nicht mehr tangieren in weiterer Ferne irgendwann. Ihr wisst, wir haben oft gesprochen darüber, dass selbst jetzt schon während der Erdentwicklung die Zeit der physisch-stofflichen Inkarnationen, dass die relativ bald enden wird, im - wenn man es so im historischen Maßstab sich betrachtet, also fünftes, sechstes, siebentes, achtes Jahrtausend, werden schon etliche Menschen so, also ein größerer Teil der Menschheit, so weit sein, dass sie sich nicht mehr in einem physisch-stofflichen Körper inkarnieren. Sie werden trotzdem einen physischen Körper haben, aber er wird nicht stofflich sein, das heißt, er wird völlig übersinnlicher Natur sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Formen und Dauer der Verkörperung des Menschen und der Naturreiche  [00:09:49] =====&lt;br /&gt;
Wir werden ja dann, also in der Zeit, wenn die Kultur, die Zeit der Kulturepochen zu Ende geht - also wir sind jetzt in der 5. Kulturepoche drinnen und insgesamt gibt es sieben - , dann ist, eine große Veränderung findet dann statt, dann ist eigentlich, also nach der 7. Kulturepoche sollte eigentlich der Zeitraum sein, wo wir uns nicht mehr in solcher irdischer Form, also in irdisch stofflicher Form inkarnieren. Aber es wird sicher Menschen geben, die das bis zu dem Zeitpunkt nicht schaffen, so weit zu sein. Also es wird sicher noch nicht gleich im achten, neunten Jahrtausend die gesamte Menschheit ausgestorben sein, aber trotzdem wird es nicht ewig dauern, sozusagen, bis die Menschheit für die sinnliche Sichtbarkeit verschwunden sein wird auf der Erde. Ich habe das auch letztens schon betont, also dass der Mensch wahrscheinlich das Lebewesen auf Erden ist, das am allerschnellsten seine Entwicklung durchmacht und dann - whhhuit - wieder weg ist, also ausgestorben ist, sozusagen, für den äußeren Anblick. Es gibt zwar dann keinen Menschen mehr, der das sehen könnte, aber dann sind wir als physisch-stoffliches Wesen nicht mehr auf Erden da, da werden Tiere, werden noch sehr, sehr viel länger in physisch-stofflicher Form auf der Erde sein. Und sie werden noch ganz andere Entwicklungsschritte auch durchmachen und wir werden sehr intensiv daran mitarbeiten. Also wie die Evolution im äußeren Sinne weitergeht, wird sehr, sehr stark an uns liegen. Wir arbeiten an dem mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also daher, das, was manchmal, ja, fast verständlicherweise gesagt wird, ja der Mensch ist ja schuld an den ganzen Umweltproblemen und er richtet die Natur zugrunde bis zu einem gewissen Grade, das ist, oberflächlich gesehen stimmt es, wir beschädigen vieles, weil wir eben noch nicht den geistigen Einblick haben, was wirklich dahinter steckt, und wir merken unsere Fehler halt immer erst dann, wenn die Folgen groß genug geworden sind, die Schäden groß genug geworden sind, und wenn sie uns dann zu schmerzen beginnen, dann fangen wir an zu grübeln: aha, das war doch nicht so gescheit. Das ist halt alles ein Teil des Lernprozesses, den wir auch durchmachen. Und natürlich wird dabei in der Natur etwas geschädigt, es geht etwas zugrunde und vieles geht durch unsere Fahrlässigkeit frühzeitig zugrunde, was also natürlich nicht gut ist, aber grundsätzlich liegt es in der Natur immer drinnen, dass Wesenheiten entstehen und wieder vergehen. Nicht nur als Einzelwesen, sondern auch als ganze Art, als ganze Tierart, als ganze Pflanzenart. Es sind also gerade die - das ist ja auffällig, das kann man auch äußerlich zeigen - die einfachsten Tiere, Pflanzen, Pilze, was auch immer es ist, die leben seit Ewigkeiten schon. Also die ersten Kleinlebewesen, die entstanden sind vor weiß Gott wie vielen Millionen Jahren, die gibt es heute noch und die blühen und gedeihen nach wie vor, ist nichts zu sehen, dass die am verschwinden wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je höher etwas entwickelt ist, interessanterweise, desto kürzer wird, auch im Tierreich in Wahrheit - das müsste man einmal wirklich genauer untersuchen: wie lange leben denn, lebt eine Tierart auf Erden, dann wird man mit Sicherheit dazu kommen: je höher entwickelt sie ist in gewisser Weise, umso kürzer ist ihre Lebensspanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Menschen, bei unserem physisch stofflichen Menschengeschlecht ist es - wir brechen also alle Rekorde wahrscheinlich, indem wir die allerkürzeste Erscheinungszeit in physisch stofflicher Form auf Erden haben, und dann sind wir - bwit - verschwunden für den äußeren Anblick. Wir werden dann aber auch schon eine ganz andere Wahrnehmungsperspektive auch haben, wir werden dann nicht mehr gebunden daran sein an die äußere sinnliche Wahrnehmung, sondern wir werden es halt dann von der geistigen Seite wahrnehmen, und dann sehen wir, dass da auch noch ganz anderes dahinter ist. Dann sehen wir auch, dass zum Beispiel ausgestorbene Tierarten, dass die sehr lebendig in höheren Reichen sind, nämlich die Gruppenseele dieser Tierart. Und um die geht es halt vor allem im Tierreich, also die werden auch wirklich aufsteigen zu höheren Wesenheiten. Und zwar zu wirklich ganz individualisierten Wesenheiten. Und die Vorbereitung jetzt dazu ist, dass sie, ja, wie soll ich sagen, sich ausleben in vielleicht Millionen Einzelexemplaren, jedes zur selben Art gehörend, aber doch einzigartig. Man könnte das selbst - wahrscheinlich selbst bei den Regenwürmern ist es so, dass jeder Regenwurm einzigartig ist. Drum braucht man wahrscheinlich schon einen sehr guten Blick, aber das, diese Einzigartigkeit geht ja sogar bis ins Mineralreich hinunter. Das habe ich ja immer wieder schon gesagt: jede Schneeflocke, jeder Schneestern ist in seiner Form einzigartig. Die Gesetzmäßigkeiten sind bei allen gleich, aber wenn man es jetzt genauer, vielleicht unter der Lupe, anschaut oder gar unter dem Mikroskop anschaut, dann sieht man: die genaue Ausprägung ist bei jedem anders. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Inkarnation des Menschen und Kristallkräfte,  [00:15:41] =====&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;Individualisierung ist ein Zug, der durch die Natur durchgeht&#039;&#039;&#039;, lange bevor der Mensch da war. Äußerlich gesehen. In Wahrheit steckt &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; dahinter &#039;&#039;&#039;als treibende Kraft dieser Individualisierung&#039;&#039;&#039;, aber da waren wir lange noch nicht in physisch-stofflicher Form auf Erden. Ich habe es ja erzählt auch, im Grunde: die erste Inkarnation, wo man sprechen kann, dass es der Anfang der Inkarnationen ist, der erste &#039;&#039;&#039;Fußabdruck des Menschen, sind die Kristalle&#039;&#039;&#039;, die entstehen, die Mineralien, die entstehen. Das hat bereits etwas mit uns zu tun und die hätte es nicht gegeben, wenn nicht der Mensch sich inkarniert hätte, wenn nicht der Mensch seine Ich-Kräfte da hineingebracht hat und die &#039;&#039;&#039;kristallbildenden Kräfte sind eben ganz, ganz hohe Kräfte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht umsonst hat man früher vom &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; gesprochen, vom &#039;&#039;&#039;Firmamentum&#039;&#039;&#039;, das ist im Grunde genau dasselbe. Also das ist das, was den Hintergrund bildet, sozusagen, das ist jenseits der Sterne, die wir sehen können. Wo dann später die Interpretation entstanden ist: okay, da sind die Sterne angeklebt, weil sonst täten sie ja runterfallen irgendwie. Das ist aber wirklich dann schon Unverständnis, das entstanden ist. Aber das Wirkliche ist das, dass die kristallbildenden Kräfte kommen von - eigentlich schon: die bilden die Grenze, wo der Kosmos, ja, aus der räumlich-zeitlichen Welt ins Überräumlich-Überzeitliche eingeht. Wo es auch jenseits eben der sinnlichen Wahrnehmbarkeit ist, absolut. Und von dort kommen die kristallbildenden Kräfte und mit denen sind ganz stark verwandt die Ich-Kräfte. Und wir werden uns, wenn wir wirklich diesen &#039;&#039;&#039;Geistesmenschen&#039;&#039;&#039;, also den individualisierten, völlig vergeistigten physischen Leib gebildet haben werden, dann werden - kann man diesen physischen Leib, diesen völlig individualisierten physischen Leib eben am besten als Kristall beschreiben. Allerdings als einen lebendigen Kristall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Weltenzustände, &amp;quot;Beginn&amp;quot; mit dem Alten Saturn  [00:18:15] =====&lt;br /&gt;
Das kann man sich jetzt schwer vorstellen. Aber es wird schon so sein, und das ist sehr wichtig für unser Thema, eben Apokalypse des Johannes und &#039;&#039;&#039;Vorausblick eben auf das neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;, auf das Kommende, was ja nichts anderes ist als die nächste Verkörperung unserer Erde, weil eben unsere Welt, mit der wir verbunden sind, eben auch durch wiederholte, nein, Erdenleben kann man nicht sagen, aber durch wiederholte kosmisch-planetarische Leben durchgeht, weil eben &#039;&#039;&#039;Reinkarnation im großen Stil ein kosmisches Grundgesetz&#039;&#039;&#039; ist. So funktioniert die Entwicklung, das heißt, es tritt etwas aus dem höchsten Geistigen, das heißt aus der schöpferischen Quelle, aus dem Nichts, wenn man so will, weil es eben von nichts Geschaffenem abhängig ist, sondern nur aus seiner eigeneren Tätigkeit etwas aus sich heraus setzt, und das ist das Geschaffene dann. Und so, so ists, ist am Anfang entstanden eben unser &#039;&#039;&#039;Alter Saturn&#039;&#039;&#039;, eine reine Wärmewelt, da gabs noch keine Mineralien, nichts Mineralisches, gabs nicht, kein Mineralreich, kein Pflanzenreich, kein Tierreich, es gab eine reine Wärmewelt und &#039;&#039;&#039;diese reine Wärmewelt war im Grunde das Menschenreich&#039;&#039;&#039;. Da war zwar &#039;&#039;&#039;von unserem Ich noch gar keine Rede&#039;&#039;&#039;, aber es wurden die Voraussetzungen geschaffen, dass das Ich sich entwickeln kann irgendwann, es wurde nämlich die Grundlage für den physischen Leib des Menschen geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Saturn war eine reine Wärmewelt, ich habe es letztens besprochen, eine reine Wärmewelt, und dort lebt das Physische drinnen. Und der ganze Alte Saturn war nichts anderes im Grunde als das Menschenreich, was anderes gab es nicht. &#039;&#039;&#039;Keine Tierformen, keine Pflanzenformen, schon gar keine Mineralformen. Alles war Mensch&#039;&#039;&#039;. Also der Alte Saturn war Mensch, im Grunde, aber physischer Mensch, aber im allerdünnstmöglichen Zustand halt, im Wärmezustand. Weil die Wärme steht immer am Übergang vom Physisch-Sinnlichen zum Übersinnlich-Ätherischen, zumindest zur nächsten Ebene. Und da passiert tatsächlich auch ständig ein Übergang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Vom wissenschaftlich abstrakten Denken hinauf auf höhere Ebenen  [00:20:57] =====&lt;br /&gt;
Also etwas heute noch so, zumindest für die äußeren Naturwissenschaften, völlig Rätselhaftes: wie könnte Geistiges oder Übersinnliches, sofern es das überhaupt geben sollte, und das glaubt heute eh kein Wissenschaftler mehr oder die wenigsten, aber - na doch, es gibt schon einige, die an zumindest etwas Geistiges glauben, sogar gewisse geistige Erfahrungen haben, und daher wirklich von innen her, auch aus innerer Erfahrung, überzeugt sind, dass es da etwas gibt, aber eine Erklärung, wie das - pffhh - mit dem Physischen, Stofflichen zusammenkommen kann: völlig offen die Frage, völlig offen. Ich meine, viele lehnen dann ab, viele Wissenschaftler, sich mit dem überhaupt zu beschäftigen, mit einem guten Grund, weil sie einfach keine Idee haben, wie man herankommen soll. Und mit der Art des Denkens, wie wir sie jetzt in den Wissenschaften anwenden, großteils, kommt man an das auch nicht heran. Weil da müsste man zumindest schon auf die nächste Ebene kommen, zum imaginativen Denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind heute noch im abstrakten Denken eigentlich drinnen. Und das ist nichts Schlechtes, dass wir es haben, das musste entwickelt werden. Und es ist gut, sich damit auseinanderzusetzen, und eben auch, wenn man die höheren Welten erfahren will, muss man eigentlich das Opfer des Intellekts bringen, davon habe ich auch schon gesprochen. Aber opfern kann man nur das, was man hat. Also wenn wer sagt: ich, oh, ich hab eh keinen Intellekt, da verstehe ich eh nichts davon, also werde ich ja weit leicht tun. Nein, der kommt niemals in ein wirklich modernes, imaginatives Denken hinein, in ein modernes, geistiges Wahrnehmen hinein. Sondern da muss ich eigentlich in Wahrheit den sturen, irdischen Intellekt zu einer gewissen Blüte sogar gebracht haben. Und zwar so weit, dass ich ihn dann sogar in Bewegung bringen kann. Und im - noch in dieser Art des Denkens aber beweglich, lebendig werde, und dann auch über die äußere Logik bis zu einem gewissen Grad hinausschreiten kann, indem ich sehe, dass die Logik eigentlich was - so wie sie heute ist - was Lineares hat. Also von Ursache zu Wirkung, die ist wieder Ursache fürs Nächste und so weiter. Also das kausale Denken und das einbahnige Denken, dann darf ja auch nur eine Folgerung daraus kommen. Also entweder ist rot oder ist schwarz, aber nicht beides gleichzeitig. Aber wo Leben drinnen ist, ist Vielfalt drinnen. Das heißt, es gibt eigentlich unendlich viele solche Strahlen, die alle zu einem irgendwie anderen Ergebnis führen, und alle aber aus derselben Quelle gespeist sind. Das macht den Reichtum unserer Welt aus. Und das haben wir in unserem modernen wissenschaftlichen Denken noch nicht, im Allgemeinen zumindest noch nicht, drinnen, aber es klopft massiv an, dass wir diese Beweglichkeit lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Klarheit des Intellekts, der jetzt verbreitet ist, zu verbinden mit der Beweglichkeit, mit der Lebendigkeit, mit dem - weil in dem Lebendigen drückt sich dann bereits ja noch was Höheres, was Schöpferisches aus, was das formt, das Lebendige. Und mit dem mitdenken zu können, miterleben zu können, es ist zugleich dieses lebendige Denken ein erlebtes Denken. Das heißt, nicht nur: ich denke und bin halt ganz bei dem, über das ich nachdenke, sondern ich erlebe ganz bewusst auch mit: was passiert denn da, wenn ich denke? Also eigentlich: ich muss mir zuschauen können dabei, in Wahrheit. Da fängt das Geheimnis an, nämlich das lebendige Denken zu erleben. Das fängt damit an, dass ich mir selber zuschaue dabei. Das geht am schwierigsten mit dem abstrakten Denken, da ist man ganz beschäftigt damit, dass ich das alles zusammenbringe. Beim lebendigen Denken, wenn ich das in den Fluss bringe, kann ich mir viel leichter zuschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Vergleich des lebendigen Denkens mit dem künstlerischem Gestaltungsprozeß  [00:25:40] =====&lt;br /&gt;
Das ist wie bei einem künstlerischen Gestaltungsprozess. Ich meine, für einen Künstler, in Wahrheit: er weiß, wenn etwas gut geworden ist, weiß er es, weil er sich im Tun erlebt hat, in Wahrheit. Ob das jetzt ganz bewusst schon ist oder nicht, aber er spürt es aus dem: ah ja, das stimmt mit der Intention, sozusagen, mit meinem Schöpfungsimpuls, den ich hineingeben wollte, stimmt das überein oder weitgehend überein. Und wenn es nicht ganz hundertprozentig übereinstimmt, nun, dann muss ich es halt vielleicht noch einmal machen eben. Große Künstler machen oft also bestimmte Werke x-, x-mal. Weil sie sehen: da ist noch ein anderes Potenzial drin. Das war gut und richtig, aber es ist eine Einseitigkeit noch, da ist noch mehr drin. Und bis es so hingeht, dass es sich sogar löst eben von der sinnlichen Anschauung, bis zu einem gewissen Grad, und andere Perspektiven eröffnet. Das ist das große Thema im 20. Jahrhundert gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mein, heute ist es schon etwas Selbstverständliches, dass man - die normale Art, wie man mit den Sinnen wahrnimmt, das alleine genügt schon nimmer. Man sieht es anders, so wie man es eigentlich mit dem normalen physischen Sehen, wie wir es haben, nicht sehen würde. Ich meine, nehmt eben einen Picasso oder was her. Das ist nicht nur eine Spinnerei: Ah, der malt das Auge irgendwo hin, wo es gar nicht hingehört, und solche Sachen. Nein, das ist - oder die, eben die Kubisten, das alles. Also, da - eine andere Perspektive kann man gar nicht sehen, der Kubismus entsteht daraus, dass die Perspektive, die wir mühsam zu Beginn der Neuzeit langsam hineinbekommen haben in die Malerei, um dann ganz naturalistisch zu werden - aber kaum ist das fertig, kommt interessanterweise die Erfindung der Fotografie und auf einmal ist das uninteressant. Zumindest für die führenden Künstler. Viele - und es gibt ja heute noch viele, die das meisterhaft können, also den sinnlichen Eindruck wiederzugeben, also fotorealistisch zu malen. Ist ja eine Strömung, durchaus, in der modernen Malerei auch, Fotorealismus, also dass man es malt, dass es von einem Foto gar nicht mehr zu unterscheiden ist. Nur: das eröffnet in gewisser Weise noch keine neuen Perspektiven. Die neue Perspektive entsteht dort, wo es mit dem, was ich mit den Sinnen sehe, gar nicht mehr übereinstimmt. Wo zum Beispiel die Perspektive, die im Mittelalter nicht da war, auf einmal wieder verschwindet, aber auf eine andere Art verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man sieht es so, wie man es sinnlich in Wahrheit nicht sieht. Es ist zwar immer noch mit sinnlichen Farben gemalt, weil sonst kann ich kein Bild malen. Ich meine, ja, es gibt schon welche: der hängt dann die leere Leinwand hin und sagt, voilà, das ist es. Dann ist es halt ganz übersinnlich drinnen, ist vielleicht auch guter Geschäftsschmäh. Nein, solche Sachen sind ja, sind ja durchaus in die Welt gesetzt worden, ganz bewusst. Und manche waren vif genug also, dieses Nichts, was sie eigentlich machen, teuer zu verkaufen. Und sind angesehene Künstler auch. Ich meine, sie haben schon vorher gezeigt, dass sie auch das handwerkliche Können haben, auch anders malen zu können. Aber es ist der Wunsch da, über das hinauszugehen. Also das ist überall ja anklopfen ans Übersinnliche, eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Übersinnliche kriegt man halt durch das lebendige, imaginative Denken. Da muss das Denken so lebendig werden, dass es so, so - wie soll ich sagen - so kraftvoll, so intensiv wird, wie es sonst, wir es nur jetzt durch die Sinneswahrnehmung erleben. Und das ist schwer, also selbst wenn man einen geistigen Schulungsweg geht, also - pfh - das jetzt gleich mit solcher Intensität vor dem geistigen Auge zu haben, dass es vergleichbar wäre an Intensität der sinnlichen Wahrnehmung, wenn wir wirklich hinschauen, na, das dauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das - braucht man vielleicht also mehrere Inkarnationen dazu, dass das auf neue Art herauskommt. Ich meine, relativ leicht tun sich noch Menschen, die es auf alte Art haben, wo es also wie eine Vision aufsteigt. Das heißt also, ohne dass ich bewusst etwas dazu tue. Und das ist gerade heute unser Problem, also dass wir lernen müssen, wenn wir die geistige Welt auf neue Art sehen wollen, dass das eine unheimliche Steigerung des Bewusstseins braucht. Es ist alles eigentlich da. Wir können es, nur wir kriegen es nicht mit. Und da wir es nicht mitkriegen, finden wir uns auch nicht zurecht. Also wenn wir - das ist paradox eigentlich! Wir alle haben zwar verloren, die meisten von uns zumindest, das alte Hellsehen, das von selber durchbricht - und das ist auch letztlich höchst notwendig, weil das neue, das wirklich also dann eben mit voller Gedankenklarheit da ist, dazu muss das alte verschwinden. Wobei eben Rudolf Steiner auch deutlich sagt, an gewisse Sachen kommen wir mit dem neuen noch gar nicht heran, also es wird eine Übergangszeit, eine längere Übergangszeit geben müssen, wo alte Kräfte trotzdem noch von einzelnen Menschen oder Menschengruppen bewahrt werden. Aber trotzdem: der neue Weg ist der, wo man aus eigener Kraft heraus bildschaffend tätig wird. Bild schaffend. Aber eben auch die Farben, die Formen darf man sich halt dann nicht mehr sinnlich so wirklich vorstellen, sondern dann kommt man zu dem, was wirklich dahinter steckt auf höherer Ebene. Also von dem unsere sinnlichen Farben und Formen eben auch nur ein Abglanz sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Es braucht wirkliche Berührung mit der geistigen Welt, um die Apokalypse zu verstehen  [00:32:17] =====&lt;br /&gt;
Und daher gehe ich scheinbar oft auch so weg halt jetzt von der unmittelbaren Besprechung des Textes der Apokalypse, um diese Hintergründe aufzudecken. Weil, wir werden überhaupt nichts verstehen von dem Neuen Jerusalem - und wir stehen ja jetzt in unseren Vorträgen relativ kurz davor - wir werden nichts verstehen, wenn wir nicht ein Verständnis für diese Art des Sehens bekommen. Weil man kann diese Dinge eben in Wahrheit mit dem äußeren Verstand nur sehr schwer erfassen. Das, was Rudolf Steiner geschrieben hat, ist schon etwas leichter zu erfassen (aber auch nicht ganz leicht). Weil er es eben in einer sehr gedankenklaren Sprache verfasst hat und zwar wirklich, wie sie halt unserem Intellekt auch heute entspricht. Aber dort, wo es gerade interessant wird, geht er ja auch, das sieht man, in die Übersetzung, in etwas sehr Bildhaftes hinein. Und das ist ja auch letztlich etwas, was wir in der Imagination machen müssen, also selber einmal bildschaffend zu werden, dass der Meditationsinhalt für uns irgendwann einmal so präsent wird, als hätten wir ihn sinnlich vor Augen sozusagen. Übersinnlich vor Augen in Wahrheit. Aber das muss mindestens diese Intensität haben. Weil selbst unsere Sinneswahrnehmung, die sich uns so aufdrängt und so massiv ist, ist noch schwach gegenüber dem, was in der geistigen Welt an Kraft da ist. Und wenn wir das - einsteigen in dieses imaginativ lebendige Denken hinein, dann wird einmal darin etwas so stark auftauchen, was noch die Intensität der sinnlichen Wahrnehmung, der Sinnlichkeit überhaupt, übertreffen wird. Nur, wir werden es voll und ganz beherrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wie sich das Bild gestaltet, wird - da steckt unsere bildschaffende Kraft drinnen. Wir bilden dann nichts Äußeres ab, sondern wir - wie soll ich sagen? - verbinden uns mit den seelischen, mit den geistigen Kräften, die um uns sind, zum Beispiel, und wir sind geistig stark genug, um diese Kräfte zu bemeistern, sozusagen. Und sie zu benutzen, um das Bild zu schaffen. Aber dazu müssen wir sie uns zu eigen machen, in Wahrheit. Also wirklich ergreifen. Und dann sind es zugleich wir, aber zugleich auch die geistigen Wesen, die wir ergreifen, die tätig sind in dem Ganzen drinnen. Das ist so schwer vorstellbar. Also wir verbinden uns sozusagen mit den geistigen Wesenheiten, die wir abbilden. Und die - es ist dann da kein Unterschied, also weil, selbst wenn es jetzt nur, unter Anführungszeichen, um die Stufe der Imagination geht - das ist die erste übersinnliche Erkenntnisstufe - , aber damit wir überhaupt dorthin kommen, steckt vor allem einmal auch Intuition dahinter. Intuition ist in Wahrheit der erste Punkt, wo wir die Berührung haben mit der geistigen Welt. Das ist ein Willensakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stoßen mit unserem Willen mit dem Willen der anderen geistigen Wesen um uns herum zusammen. Nur, das kriegen wir meistens gar nicht mit. Oder wenn, dann - wenn wir schon ein bisschen wacher sind, spüren wir: ach, da bin ich jetzt von einem geistigen Wesen berührt worden. Oder vielleicht sogar umgekehrt: ein geistiges Wesen fühlte mich, berührte mich, nahm mich wahr dadurch. Es ist eigentlich wirklich wie ein betastet worden Sein. Wirklich wie ein - die Empfindung ist ähnlich. Weil, es ist nicht gleich Bild oder sowas, sondern es ist wie: da war was. Es ist so, fast, wie wenn man einen Schubs bekommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Erlebnis der Berührung durch ein geistiges Wesen  [00:36:58] =====&lt;br /&gt;
Und das ist sehr intensiv, also es kann einen so ganz plötzlich wie ein Schlag treffen, nur man weiß noch gar nicht, was es ist. Also gerade, wenn wir auf dem Weg sind, das moderne Hellsehen, das heißt, das lebendige, imaginative Schauen, bei dem wir voll selbst tätig sein müssen, um es uns zu Bewusstsein zu bringen. Aber: die intuitive Berührung, die kann einmal sehr massiv da sein, also deutlich da sein, aber - pfff - was war das jetzt? Da kann man nur sagen: ah, da war was. Höchstens das. Jetzt in der Natur draußen, eine Stimmung in der Natur oder irgendwas, die mich besonders berührt. Und damit meine ich nicht nur das im äußerlichen Sinn: ah, schön, der Sonnenuntergang! Das ist mehr, das ist - das sich Erfreuen an der sinnlichen Schönheit des Sonnenuntergangs oder an der Schönheit der Natur, das ist es noch nicht. Das ist ein feines, ein sensibles, wie soll ich sagen, künstlerisches Wahrnehmen der Natur, zunächst. Das offen ist für die Schönheit der Natur, also die sinnliche Schönheit der Natur. Aber dann kann da drinnen noch die besondere Berührung drinnen sein: da! war jetzt ein Elementarwesen vielleicht. Ich weiß es noch gar nicht, was es war, aber vermutlich war es in der Natur, ein geistiges Wesen jedenfalls, dass das da wirkt. Und das ist wie ein Schubs, den ich bekomme, wie eine Berührung, die ich spüre. Nicht äußerlich, körperlich, aber die ich seelisch, geistig spüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, irgendwo in den Wochensprüchen kommt ja auch so: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, ich weiß jetzt nicht mehr, welcher Wochenspruch es ist. Aber das zu spüren, das ist: ah pfuuhh, oder es rieselt einem wie über den Rücken hinunter, irgendwo, angenehm, unangenehm, wie auch immer. Da ist etwas. Also es ist - es ist: man spürt, da ist, da kommt einem ein Geistwesen mit seinem Willen entgegen und stößt auf unseren Willen irgendwo. Da, das ist die höhere Form der Berührung. Das ist eben kein äußeres Betasten, sondern - es ist natürlich jetzt vergleichsweise nur gesprochen, aber jedenfalls: drum ist es wichtig, sich berühren zu lassen in der sinnlichen Wahrnehmung. Und dabei zugleich, aber ohne, wie soll ich sagen, einer Sentimentalität, die drinnen - : &amp;quot;Ah, wie schön! Die Natur so grün und die gelben Blümerln drauf und die ... &amp;quot; Das ist noch zu wenig. Das ist schon schön als Vorbereitung, aber es ist noch mehr. Es ist noch mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und - ja, ich weiß nicht, wie viele von euch das schon erlebt haben, es sind besondere Momente zunächst einmal. Es wird irgendwann einmal selbstverständlich werden, aber jetzt, sage ich einmal, sind es für die meisten Menschen noch ganz besondere Momente, wo es eben über dieses sich an der äußeren Schönheit zu erfreuen, dass da eben noch was dazukommt, noch etwas. Und das ist so: wenn es da ist, da gibt es keinen Zweifel drüber, dass es da ist, das ist so stark, das ist so eindeutig, das ist eben fast wie ein Schlag. Es kommt meistens ganz überraschend. Und dann heißt es halt, dieses Erlebnis, ja, mit sich zu tragen - . Man kann später wieder herankommen, nämlich ans wirkliche Erlebnis heran. Es ist eigentlich immer wieder ein Zurückgehen zu dem Moment, aber es ist nicht ein: ich erinnere mich daran, sondern - und damit fängt eigentlich schon die nächste Stufe der geistigen Wahrnehmung an - : ich gehe eigentlich in der Zeit zurück, ich gehe im ätherischen, im Zeitstrom, zu dem Moment zurück und erlebe es wieder. Ich erlebe es wieder und je öfter ich das mache, umso deutlicher wird das Erlebnis. Zuerst war es zu überraschend, ich habe nur die Berührung gespürt, aber in der Berührung steckt eine ganze Welt drinnen, weil da steckt ein ganzes Wesen drinnen, das mich berührt hat. Sei es ein Elementarwesen, sei es was Höheres, was auch immer. Und indem ich mir das einmal zunächst in die Erinnerung hole, aber dann   durch die Erinnerung durchgehe und wirklich wieder zurückgehe zum eigentlichen Erlebnis - und das ist eben stark genug dazu, dass das möglich ist. Weil, in Wahrheit, das eigentliche Erlebnis selber kann ich nämlich gar nicht im herkömmlichen Sinn erinnern. Das geht gar nicht, da sind eigentlich nur drinnen die Begleitumstände: Aha, das war da oder dort und da bin ich durch den Wald gegangen, da ist das passiert ... oder - weiß ich nicht - in der U-Bahn ist mir passiert ... , wie auch immer. Da erinnere ich mich an das sinnliche Umfeld. Und da drin war irgendwas. Aber das ist noch fast ein undefinierter Punkt irgendwo. Das Eigentliche kommt nach und nach heraus, indem ich zurückgehe, hingehe. Dort im übersinnlichen Bereich ist es mit der Zeit anders als hier. Dort kann ich mich bewegen. Wie heißt es im Parsifal so schön: &#039;&#039;&#039;zum Raum wird hier die Zeit&#039;&#039;&#039;. Ich kann mich bewegen in der Zeit. Das ist kein Hindernis, das heißt also, wenn ich zurückgehe zu dem Erlebnis, gehe ich nicht wirklich zurück, sondern dann erlebe ich es eben wieder. Wieder. Und vielleicht dann schon etwas mehr davon, etwas intensiver. Weil diese Berührung war in Wahrheit was ganz Differenziertes, nur das erste Erleben ist noch ganz grob. Das ist so, wie wenn man - wie wer halt auf die Schulter greift. Aber mit der Zeit kann ich mir das Bild immer lebendiger gestalten. Aus der Kraft, die mir da entgegenkommt, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich arbeite sozusagen dann im Einklang mit diesem Naturwesen, mit diesem höheren Geistwesen, was auch immer es war. Ich arbeite im Einklang, ich fühle mich in die Kraft dieses Wesens ein, und aus der heraus schaffe ich das Bild. Das kann also durchaus ein Prozess sein, der sich über längere Zeit erstreckt. Kann auch sein, dass ich erst Wochen, Monate danach so richtig das in seiner ganzen Größe vor mir habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Der persönliche Schicksalsweg: Überwinden alter hellsichtiger Kräfte, um neue selbst zu erlangen  [00:44:33] =====&lt;br /&gt;
Das - ja, ein Mensch wie Rudolf Steiner konnte das sehr zügig. Aber ich habe euch ja auch schon davon erzählt, dass es bei ihm auch also einen starken Wandel gibt, und geben musste, wo die alten Fähigkeiten, die er sich mitgebracht hat, in etwas Neues sich umwandelt, und dann gerade dadurch etwas ganz anderes wird. Also man darf nicht glauben, die Erlebnisse, die er etwa als Kind hatte oder auch als junger Mensch, wenn er durch die Natur gegangen ist, dass das die gleichen Fähigkeiten sind, mit denen er dann über die Anthroposophie gesprochen hat. Und das ist eben relativ kurz vor der Zeit, wo er dann beginnt, eben über Anthroposophie zu sprechen. Da ist der Moment, also, wo er die alten Kräfte überwindet und wo etwas Neues kommt. Und darum kann er gerade also so wertvolle Anregungen geben dazu, wie man heute, auch als Mensch, der gar keine geistige Erfahrung zunächst hat - weil das ist eigentlich das Gesunde für unsere Zeit, das einmal zunächst nicht zu haben. Also, weil die, die es noch als alten Kräften haben, müssen sich auch klar sein, dass sie die früher oder später loswerden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich sage einmal, spätestens, nach Möglichkeit, in der nächsten Inkarnation, wenn es schon in der nicht klappt. Weil, auch das ist eigentlich eine große Leistung von Rudolf Steiner - oder ja, man kann auch sagen von seinem Schicksalsweg, von seinem Schicksalsgang. Aber das Schicksal, wer ist das Schicksal? Wir sind es selber, in Wahrheit. Wir haben Hilfe dabei - aber ist vielleicht auch wichtig für Menschen, die da jetzt zuhören und nicht das Ganze kennen, was ich da schon über 222 Vorträge erzählt habe: Alles was Schicksal ist, also was uns trifft, im Guten wie im Bösen - ich meine, Schicksal kann ja ganz positiv sein, also wo sich plötzlich ein Weg eröffnet und wo ich alle meine Kräfte entfalten kann und - den gibt es ja auch. Das nehmen wir halt viel lieber zur Kenntnis und werten es dann oft im Nachhinein gar nicht so groß, als dort, wo uns was hart getroffen hat. Wo uns etwas aus der Bahn geworfen hat, geradezu, weil wir nämlich auf der falschen Bahn waren, die uns wegführt von uns und von dem, was eigentlich unser Ich will. Weil unser Ego halt die andere Bahn haben will. Das klafft sehr leicht bei uns auseinander, noch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im Grunde ist ja der erste Weg, um &#039;&#039;&#039;Karma&#039;&#039;&#039; zu verstehen und damit eben über das auch hinaus zu kommen, was über Karma und Reinkarnation in früheren Zeiten gesprochen wurde. Also was, namentlich ja aus dem Osten, ein ganz starker Impuls gekommen ist. Das ist noch lange nicht das Karma-Verständnis, das wir heute brauchen. Also darum, ohne jetzt irgendwas klein zu machen in den östlichen Philosophien und Lehren und Religionen oder so, aber - und die haben sich ja auch verändert, muss man auch dazu sagen, also da ist ja auch Neues gewachsen dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil &#039;&#039;&#039;niemand kann mit geistigen Mitteln aus der Vergangenheit Gegenwärtiges und künftiges Geistiges wirklich ergreifen&#039;&#039;&#039; und bewusst wahrnehmen. Es ist also ein Weg, der sich immer weiterentwickelt, Methoden, die vor Jahrhunderten noch aktuell waren, sind heute zwar nicht, keineswegs überflüssig, aber sie müssen letztlich auch verwandelt werden. Alles. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Selbst die Anthroposophie als Weg wird einmal überwunden werden.&#039;&#039;&#039; Das sagt Rudolf Steiner selber ganz deutlich. Also den Anspruch hat er nie erhoben, dass das jetzt der Weisheit letzter Schluss ist. Es geht ja gar nicht, weil der Mensch entwickelt sich weiter und nach einer gewissen Zeit, in, weiß ich nicht, drei-, vierhundert Jahren, wird man einen neuen Weg finden. Oder wird den nächsten Entwicklungsschritt gehen, müssen, wenn man weiterkommen will. Sonst bleibt man wieder in was stecken drinnen. Also die Perspektiven erweitern sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, Steiner sagt das ganz deutlich, also dass Anthroposophie nicht diesen Anspruch erhebt, für ewig gültig zu sein, sondern dass nach einer gewissen Zeit eben sich wieder etwas ändern wird müssen. Noch in unserer Kulturepoche, weil wenn ich jetzt von drei-, vierhundert Jahren spreche, in etwa, - ich meine, es wird sicher noch, nehm ich einmal -, schätze ich, hundert Jahre vielleicht dauern, dass sie wirklich von einer größeren Zahl von Menschen als das ergriffen wird, was sie wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
00:49:58  Und Rudolf Steiner hat ja selbst einmal gesagt, ja, was wird - auf die Frage, &#039;&#039;&#039;was wird von Ihren Werken überbleiben: die &amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;. Sonst nichts.&#039;&#039;&#039; Aber das heißt nur die Aufforderung: gut, es wird die Zeit kommen, wo Menschen da sind, die an der Art des Denkens, das dort geübt wird, und das da den Weg bahnt eigentlich zu dem lebendig imaginativen Denken - obwohl es äußerlich gesehen eigentlich sehr philosophisch noch geschrieben ist und mit der äußeren Logik und - also, da ist so ein Übergang drin. Es war sicher also dieses Werk auch für Steiner, das zu schreiben, ein wesentlicher Schritt, um dann weiterzukommen, um das alte Hellsehen, das er eben hatte, das er sich mitgebracht hat, in was Neues umzuwandeln. Also der Bruch, der Unbruch ist mit ziemlicher Sicherheit danach erst. Also nach dem Erscheinen der &amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;. Das dauert also dann noch, eine Weile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das - war aber natürlich noch vor 1900, also das Ganze. Also der Unbruch ist bei Steiner dann wirklich relativ kurz vor der Jahrhundertwende gekommen. Und dann war er bereit dazu, also man sieht dann wirklich, wie das Schicksal alles so zusammenführt, dass er eingeladen wird halt dann, in der theosophischen Gesellschaft einen Vortrag zu halten. Und er da jetzt schon hineinkommt, aber mit seinen neuen Kräften. Mit seinen neuen Kräften in das hineinkommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, das - diese neuen Kräfte brauchen wir eben auch, um wirklich diese Apokalypse des Johannes, um mit der was anfangen zu können, um sie wirklich verstehen zu können, in einer zeitgemäßen Form verstehen zu können. Also mit einer, wie soll ich sagen, Auslegung des Neuen Testaments, Auslegung der Apokalypse im klassischen Sinne, mit den Verstandeskräften, die noch ja eigentlich stammen aus der griechisch-lateinischen Zeit im Grunde, die halt heute, ja, die höchste Raffinesse erfahren haben, weil im Grunde ist unser modernes wissenschaftliches Denken zu einem großen Teil, ja, das Feinste, feinst Ausgearbeitete dessen, was schon die Griechen begonnen haben, was auch Aristoteles in etwa begonnen hat, namentlich. &#039;&#039;&#039;Platon ist noch mehr: mit den alten Kräften zurückschauen&#039;&#039;&#039;. Sie dämmern zwar bei ihm auch schon ab, aber der &#039;&#039;&#039;Aristoteles ist schon einer, der ganz dezidiert nicht hellsichtig ist&#039;&#039;&#039;. Der dort schon kämpft gegen, in Wahrheit, ohne es zu wissen, gegen die hellsichtige Anlage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und - oder später dann, der &#039;&#039;&#039;Thomas von Aquin&#039;&#039;&#039;, der ganz, eben aus diesen Verstandeskräften, aus diesen logischen Verstandeskräften, aus dem, was der Aristoteles begonnen hat, das jetzt eben wirklich ganz aufs Geistige zu wenden, ganz auf die Christuserfahrung sozusagen anzuwenden. Und das, was halt überliefert ist aber von der Christuserfahrung, noch durch äußere Quellen. Weil, durch eigenes inneres Erleben kann er noch nicht herankommen. Ja, es ist natürlich, im Gefühlsleben ist alles mögliche da, aber wirklich schauen kann er es nicht. Ihr wisst, ich habe es ja auch schon oft erzählt, dass er eigentlich erst relativ kurz vor seinem Tod, also am Nikolaustag, im nächsten Jahr ist er dann sehr bald verstorben - oder &amp;quot;verstorben worden&amp;quot;, weil, es gibt ja die Vermutung, dass er vielleicht vergiftet wurde. Aber jedenfalls, er hatte also am Nikolaustag, im Jahr bevor er verstorben ist - also es war der Nikolaustag 1273 damit, weil 1274 ist er dann verstorben im Frühjahr - hatte er eine -- &#039;&#039;bitte?&#039;&#039;  -- Thomas von Aquin ist &#039;74, 1274 ist er verstorben und 1273 eben am Nikolaustag, also das ist überliefert, dass er da eben eine große &amp;quot;Schau&amp;quot; hatte, also wirklich eine Vision in dem Fall, die ihn geradezu überfallen hat. Obwohl er also das - die ganze Zeit seines Lebens sonst eben nicht hellsichtig war. Ist auch also sehr, sehr interessant im Übrigen, wie das kam, dass Kräfte, die eigentlich schon früher heraus wollten, nicht heraus konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine ganz interessante Geschichte, die erzählt wird und die wohl auf Wahrheit beruhen wird: Als der Thomas von Aquin noch sehr jung war, ist seine Schwester getötet worden in der Wiege durch einen Blitzschlag. Und er war knapp daneben, er ist davon gekommen. Aber das war also ein ganz, ganz dramatisches Erlebnis. Und, und also ein sehr entscheidendes für seinen ganzen Weg, es wurden da irgendwie Kräfte in ihm geweckt, aber eben gerade nicht die hellsichtigen Kräfte, sondern die wurden weggespült geradezu. Sonst hätte er diese Aufgabe, die er als Thomas von Aquin hatte, nämlich jetzt dieses griechisch-logische Denken eben bis auf die Auslegung des Christentums, das hineinzubringen - also: selig sind die, die nicht schauen und doch glauben und dann sogar nicht nur glauben, sondern wissen bis zu einem gewissen Grad. Und der er es, dieser Thomas von Aquin, so ganz stark ausarbeitet, also: was kann man wissen davon, und was - also was kann man wissen, indem man es sich selber erarbeitet und was kann ich nur glauben, indem ich also vertraue der Überlieferung, die drinnen ist in der christlichen Lehre. Also das heißt, wie kann ich mich dem Christentum nähern, von dem man weiß, also da steckt das höchste Göttliche, also sprich, die ganze Geistige Welt in Wahrheit dahinter, mit dem Wissen auch von den höheren Hierarchien, die aber der Thomas von Aquin nicht schauen konnte. Die hat er nicht gesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, er wusste es, dass es diese Lehre gibt, die eben über den &#039;&#039;&#039;Dionysius Areopagita&#039;&#039;&#039; kommt oder genauer gesagt, über einige Eingeweihte, die diesen Namen dann trugen. Und diese Lehre, weil die Lehre ist eigentlich erst lang niedergeschrieben worden, nachdem der erste Dionysius Areopagita gelebt hat, eben als Zeitgenosse noch des Christus und des Paulus vor allem - da wurde das aber alles nicht niedergeschrieben, das war also noch strengste Geheimlehre. Erst im 6. Jahrhundert sowas, wurde das niedergeschrieben, und daher wird dieser Dionysius Areopagita dann versetzt ins 6. Jahrhundert heute, und von dem in der Bibel die Rede ist, das ist halt dann der Pseudo-Areopagita oder so. Das ist in der äußeren Forschung, mit dem kommt man nicht zu Rande, dass es niedergeschrieben wurde von einem späteren Schüler, weil es ja gerade da, in dieser Zeit halt vom Mysterium von Golgotha letztlich angefangen bis ins 6., 7., 8. Jahrhundert hinein, also es immer wieder Menschen gab, die diesen Einweihungsweg im Grunde des ursprünglichen Dionysius Areopagita weitergegangen sind oder auch gegangen sind und daher auch diese Erfahrungen hatten. Irgendwann war es halt an der Zeit, das auch der Schrift zu übergeben. Aber das war dann nimmer der ursprüngliche, der in der Apostelgeschichte genannt ist. Aber das konnten die Theologen alle nicht wissen im Grunde, das -weil, sie waren angewiesen auf das, was sie mit ihrem Verstand erfassen können und dazu brauchen sie aber eine äußere Grundlage und das ist die überlieferte Schrift. Nix anderes. Mehr gabs im Grunde nicht. Ich meine, sicher, es gab hier und da einzelne auch, die hellsichtige Erfahrungen, alte hellsichtige Erfahrungen hatten dazu, aber keiner eigentlich so klar, dass er sagen hätte können: ja, eigentlich, die Bibel ist sehr schön, das ist richtig, was da drinnen steht, aber die brauche ich eigentlich nicht, weil ich es ja geistig vor mir sehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:00:17  Ja, wir werden einmal dort hinkommen, dann werden wir - ich meine, Rudolf Steiner ist in vielen Bereichen dorthin gekommen und deswegen konnte er ja auch einiges schildern davon, von dem der Bibel nicht der Rede ist. Davon haben wir schon gesprochen, &#039;&#039;&#039;das sogenannte fünfte Evangelium, von dem Rudolf Steiner spricht&#039;&#039;&#039;, wo er schildert insbesondere die Zeit, die, ja interessanterweise in den vier Evangelien nirgendwo geschildert wird: was macht denn dieser Jesus von Nazareth von seinem zwölften Lebensjahr bis zur Jordan-Taufe? Weil, es gibt also die zwei Evangelien, wo es die Kindheitsgeschichte gibt, ja, aber dann hört es auf und dann fängt es eigentlich wieder - geht es weiter mit der Jordan-Taufe. Was dazwischen ist, ist im Grunde nicht wirklich geschildert. Also höchstens, dass herauskommt, ja, dass er Handwerker war und halt durch das Land gezogen ist, also als fahrender Handwerker, wie es eben damals üblich war, aber damit erschöpft sich schon die ganze Geschichte. Und da sind aber wichtige Vorbereitungsschritte drinnen dazu, dass sich der Christus in dem Jesus von Nazareth inkarnieren kann, und dass da - damit in dieser Leibeshülle des Christus von Nazareth, dass da also alle Strömungen, alle wichtigen geistigen Strömungen zusammenkommen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber davon erfährt man nichts in der Bibel, gar nix. Steht nix drinnen. Weil sie es damals auch gar nicht sehen konnten. Sie konnten es nicht sehen. Das alte Hellsehen war nicht mehr geeignet dazu. Hat also vieles verborgen, im Grunde. Das heißt, wir kennen auch bezüglich auch des Alten Testaments nicht die ganze Geschichte. Da gibt es noch Ebenen, die zu entdecken sind. Deswegen ist die Bibel nicht falsch und es ist das Neue Testament nicht falsch, weder das Alte noch das Neue. Es ist eine großartige Sache, dass die Dinge wirklich doch sehr getreu festgehalten wurden da drinnen. Aber es ist nicht vollständig. Es ist bei Weitem nicht vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das - und eben auch alles, was über den Christus zu sagen ist, steht nicht alles da drinnen. Er sagt es ja selber: ich bin bei euch alle Tage der Welt, also bis zum Ende der Welt eigentlich. Und da wird er nicht immer wieder dieselben Geschichten erzählen, sozusagen, oder es wird nicht immer nur um das gehen, was da eh schon drinnen steht. Das ist einmal der Teil, der notwendig war, um, ja, bis in unsere Zeit hineinzukommen. Und wir sehen es ja, also gerade in der westlichen Welt, dass viele Menschen aber jetzt nicht mehr diese Gläubigkeit dazu haben, sondern - fffh - ja, sie arbeiten halt mit dem Text vielleicht, wenn es Theologen sind, aber es haben viele durchaus auch Probleme mit dem Glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir sind in der Zeit, wo das, was für einen Thomas von Aquin noch sichere, solide Basis sein konnte, einfach für die Menschen nicht mehr ausreicht. Sie - phh - und das ist, diese Art von Unglaube ist dann nicht irgendein böswillig: ach die, ich bin halt Atheist oder irgend sowas. Nein, eben gerade auch bei denen, die glauben wollen, eigentlich, aber sagen: pfff - mit der Art, wie ich, wie wir heute denken müssen, pff - hab ich Schwierigkeiten damit. Das nennt man dann ehrlich sein, wenigstens das zuzugeben. Auch als Theologe das vielleicht zuzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man sieht es ganz deutlich, also dass gerade an wichtigsten Themen, wie zum Beispiel...  - &#039;&#039;&amp;quot;Was gibt es für Möglichkeiten, was gibt es für Techniken, wie kann man überhaupt etwas ... &amp;quot;&#039;&#039; Ja, es ist jetzt, glaube ich, eine Frage durchgekommen, ich nehme an, dass die vom Publikum irgendwo war. Ja, das ist ein weites Thema, welche Techniken und Möglichkeiten es dazu gibt. Ich werde das in den Vorträgen, hab ichs teilweise schon, Hinweise dazu gegeben, ich werde es auch in der Zukunft noch intensiver geben. Es gibt keine schnellen Antworten dazu, sagen wir mal so. Ich meine, Rudolf Steiner selber hat sehr viel über den geistigen Schulungsweg gesprochen, der zu gehen ist, also das Grundlagenbuch dazu ist: &amp;quot;Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?&amp;quot;. Das würde ich wirklich empfehlen als Grundausstattung, nur: auch wenn man es zehnmal gelesen hat, braucht man deswegen noch nicht glauben, dass man jetzt schon das neue Sehen hat. Das wird in Ausnahmefällen vielleicht passieren, wenn man schon sehr gut vorbereitet ist darauf, aber in der Regel braucht man lange dazu. Und ich kann nicht garantieren, dass das jetzt in einer Inkarnation, vor allem in der, in der wir jetzt drinnen stehen, funktionieren wird oder schon in einer Weise funktionieren wird, dass es dem alten Hellsehen an Intensität, an Verlässlichkeit, an Reichhaltigkeit ebenbürtig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, das alte Hellsehen war verlässlich, also bei den Menschen, die entsprechend auch gelebt haben, dass keine falschen Impulse hineingekommen sind. Ist im Übrigen beim neuen genauso, also wenn die innere Gesinnung nicht ganz stimmt, dann bringen wir Verzerrungen hinein. Weil, es ist halt auch so, dass die Widersachermächte, die halt da sind, uns natürlich nicht gern dorthin führen, wo es für sie schwierig wird. Und wenn wir also gerade den wirklichen, den Weg des Christus und was damit verbunden ist, wobei ich ganz deutlich sage: es hat der Weg des Christus im Grunde überhaupt nichts zu tun mit dem, was heute äußerlich an Religionsgemeinschaften besteht. Das werden wir einmal erkennen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, es gibt jetzt natürlich im Christentum - wir brauchen noch die Kirchen in einer gewissen Weise, aber es ist nicht gesagt, dass dort immer der richtige Weg lebt drinnen. Nicht aus irgendeiner Bosheit oder schlechten Absichten heraus, aber es schöpft das alles noch aus den alten Kräften, also dort, wo die Einzelnen, die drinnen stehen, der Pfarrer zum Beispiel, - ich meine, welcher Pfarrer schaut das geistige Geschehen zum Beispiel wirklich, das bei der Wandlung passiert? &amp;quot;Dies ist mein Leib&amp;quot; und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Zwischenlösung, dass es jemand - darüber spricht und auch glaubt daran und ein gewisses Grundverständnis hat zu dem, was da passiert. Aber erlebt er es und erlebt es die ganze Gemeinde real, in dem Moment, wo es passiert, mit - oder nicht? Wahrscheinlich nicht, in der Regel. Ich meine, es war in alten Zeiten durchaus in der Kirche, in der - wo noch Menschen da waren, die stark auch die alten Kräfte hatten, war das unter Umständen noch da, auf alte Weise. Die ist aber praktisch weg und ich wage zu behaupten, dass sie gerade in den Kirchen am meisten weg ist. Das ist - ja, auch mit eine Folge des theologischen Denkens, des Verstandesdenkens, das aus der griechischen Zeit mitkommt, die löscht das einfach aus. Damit schimpfe ich aber überhaupt nicht über die Theologie, weil was blieb ihnen über. Ich meine, das alte Sehen, das alte Miterleben können, konnten nur mehr ganz ganz wenige, also sicher nicht jeder Dorfpfarrer oder sonst was. Das konnte man nicht verlangen. Man konnte aber sich halten eben an die Schrift, weil da die Wahrheit drinnen steht. Auch wenn man sie oft nicht richtig versteht, das ist ein Problem, aber es ist eigentlich also in den Schriften, die sind ganz aus der Wahrheit herausgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:09:54  Aber die Wahrheit wird natürlich schon verzerrt bei Übersetzungen. Das ist schon die große Problematik: ist der, der es übersetzt, so weit im geistigen Erleben drinnen, dass er es wirklich richtig, exakt übersetzt und damit - heißt nicht, dass er den Wortlaut exakt überträgt, sondern das, um was es geht eben. Dazu muss ich es aber selber erleben, in Wahrheit. Und das sind winzige Nuancen, die schon das verfälschen können. Winzigste Nuancen können schon so sein, dass es eigentlich nicht so ganz stimmt. Auch wenn man es noch so mit philologischer Genauigkeit macht, weil mit vielen - viele Worte, die drinnen verwendet werden, haben halt dann nicht die alltägliche Bedeutung, die dem Wort zukommt, sondern da steckt noch was Tieferes dahinter. Und wenn man das nicht erleben kann, dann pffh, dann ist dieser Geist in der Übersetzung eigentlich nicht mehr drinnen, im Grunde. Ich übersetze halt das mit dem sinngemäßen deutschen oder sonstigen Wort, aber es ist nicht mehr dasselbe. Es ist wahnsinnig schwierig. Das ist die große Schwierigkeit. Ich meine, die Urtexte sind exakt, aber sie haben bei den, bei vielen Begriffen, die drinnen sind, eine ganz eigene Bedeutung im Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, weil auch die griechisch Schreibenden, es ist ja also das Neue Testament im Griechischen auch drinnen, sie können es aber eben auch nur mit den Worten ausdrücken, die in der Sprache drinnen sind. Und die aber eigentlich durch das Christusereignis namentlich dann eine neue Bedeutungsnuance bekommen haben, die auch nicht mehr ganz dem entspricht, was im alten Griechischen drinnen lag. Aber mit welcher Sprache soll man es sonst schreiben? Die Sprache für das Christentum, für das wirkliche Verständnis des Christentums, die gibt es noch gar nicht. Die haben wir noch nicht, in Wahrheit. In dem - wo wir das alles, was da drinnen steckt, ausdrücken können. Das, was man ausdrücken kann davon, das steht eh im Neuen Testament drinnen. Was man mit den Sprachen, die wir haben, ausdrücken kann. Und, man kann dann höchstens versuchen, mit bestimmten ungewöhnlichen Wendungen, oder wo man sich denkt: ähng, wieso ist das so, so irgendwie ungewöhnlich halt formuliert drinnen? Das ist der Versuch, das, was man eigentlich mit der Sprache nicht ausdrücken kann, doch irgendwo fühlbar zu machen. Aber ohne es wirklich voll ausdrücken zu können. Das ist das Riesenproblem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, die Zeit des Christentums fängt in Wahrheit überhaupt erst an. Und es wird dann keine Religion im herkömmlichen Sinn sein. Es wird keine - ja, eine der Ausdeutungen des Wortes Religion ist ja: Rückverbindung, zum Vergangenen. Aber das Christentum ist ganz dezidiert - ohne diese Rückverbindung, also das Vergangene zu verlieren, aber vor allem: zukunftsorientiert. Auf ganz was Neues und auf ein offenes Ziel hin. Auf etwas Offenes. Es geht nicht, zurückzukehren, wieder in den Schoß der Gottheit sozusagen, von wo wir einmal gekommen sind. Weil letztlich von dort kommen wir. Aber: der Weg, der eben, ja eben erstmals mit den Menschen beschritten wird, der Weg zur Freiheit drinnen, die bedingt, dass im Menschen selbst, in seinem Ich, der göttliche Funke selber drin ist. Das ist dieselbe Schöpferkraft, die die Gottheit hat, nur: wir sind halt ungeübt, damit umzugehen. Weil es muss aus unserem Willen dann entspringen, diese Kraft auch rege zu machen. Aber dann wird göttlicher Wille und menschlicher Wille eins. Eins! Aber es ist dann eben das, was wir oft gesagt haben: es kommt von oben und es kommt von unten. Und beides zusammen. Das ist die absolute Revolution in der geistigen Welt, im Grunde. Also das Göttliche und das Christentum ist das Revolutionärste, was es gibt. Es stellt alles auf den Kopf und es stellt vor allem alles, und das ist das große Risiko eigentlich, das damit verbunden ist, in den Willen des einzelnen Menschen. Auch in dem: aber nicht mein Wille, sondern Dein Wille geschehe. Da liegt trotzdem auch unser Wille drinnen. Das - - weil es eben auf den Beitrag jedes einzelnen Menschen ankommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Christentum. Und wir haben heute immer noch auch die alte Form, ja, und wir brauchen sie, und wir werden sie noch lange brauchen, die Form des Trostes, dass uns von oben geholfen wird. Aber die Zukunft ist die: wie helfen wir der ganzen geistigen Welt, wie tragen wir etwas dazu bei? Das ist das Neue. Ich meine, es ist klar, also dass die Religion so, wie sie heute ist, Menschen trösten soll in schwierigen Lebenssituationen, wenn ein geliebter Mensch stirbt oder sonst etwas, oder man an einer schweren Krankheit leidet und dergleichen, wo man jetzt schwer verlangen kann: ja puh, jetzt bring die Kraft auf und vermehre die geistige Welt. Ich meine, da hat man mit sich selbst genug zu tun, das ist schon klar. Aber die Kraft, die im Christentum drinnen ist, im Christlichen, in diesem christlichen Ich drinnen ist, ist viel mehr. Und sie wird das, was an Trost von außen kommt, durch innere Kraft ersetzen. Weil in dem ja, in unserem Ich, fest verbunden ist damit die Christuskraft als solche. Die müssen wir nur zur Wirksamkeit bringen sozusagen, weil der Christus drängt sich nicht auf. Wir müssen ihn wollen in uns, Ihn wirklich wollen, das ist nicht - und das ist mehr als: bitte, hilf mir! Das ist zu wenig. Sondern das ist ein ganz konkreter Willensimpuls, der aus uns kommt, der den Christus einlädt, mitzutun. Und uns dort zu stärken, wo wir es noch nicht können, uns dort weiterzuhelfen. Weil wir halt erst am Anfang sind. Eben mit dem ganzen Christentum, in Wahrheit, sind wir: ganz am Anfang. Ganz am Anfang. Und wir können froh sein, wenn wir zu einem gewissen Teil fertig sind damit, auf einer ersten Stufe fertig sind, gegen Ende der Zeit der Kulturepochen. Schön wäre es, wenn schon in der nächsten Kulturepoche, also in dieser sogenannten Slawischen Kulturepoche, die aber natürlich eine weltweite ist, aber die diese, wie soll ich sagen, diese Grundmentalität, die im Slawischen drinnen ist, wo das eine sehr wesentliche Rolle spielen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist nämlich ein gewaltiges Potential, diese Kräfte, alte Kräfte, in die neuen umzuwandeln. Da sind Gemütskräfte, Seelenkräfte drinnen, die den Boden bereiten, die wir schon längst verloren haben, im Grunde. Das ist das Problem, weil wir müssen halt überall den Übergang von alten Kräften zu neuen Kräften schaffen. Und wir verlieren die alten viel schneller, als wir die neuen entwickeln. Also zur Zeit sind wir genau in dem Problem, drum sind wir in so einer Zerreißphase geradezu drinnen. Das Alte ist weg, die meisten glauben gar nicht einmal mehr dran, dass da irgendwas sein könnte, nämlich so wirklich tief, und die neuen - also das selber in die Hand zu nehmen, zu wissen: ich muss tätig sein. Es kommt mir nicht einfach zu, sondern ich muss es tun. Ich muss tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist auch die Grundregel also zu dem, also: wie schaut der neue Weg aus? Der Weg schaut auf jeden Fall aus, dass es auf die eigene Tätigkeit ankommt. Und dass ich alles, was ich tue, mir zu eigen machen muss. Also da kann man jetzt Anleitungen und Ding, für geistiges Schauen, für geistige Entwicklung, kann man hunderttausende lesen. Man kann Steiner von A bis Z lesen, man kann andere Wege lesen, weil nicht jeder Weg - nicht für jeden Menschen ist der Schulungsweg der Anthroposophie der richtige, muss man auch dazu sagen. Also das muss auch jeder frei entscheiden einmal, welchen Weg er geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:20:12   Am besten zu empfehlen ist: nicht zehn Wege auf einmal und alle durchprobieren und einen Mischmasch draus machen, sondern einmal zu spüren: mit welcher geistigen Strömung bin ich am ehesten verwandt, wo klingt etwas an bei mir, dann kann ich dort lernen daran etwas, muss aber dann letztlich sehen, dass ich mein Eigenes daraus machen muss. Dann fängt es erst an, wirksam zu werden, so wirklich. Also ich kann nicht sklavisch irgendein Rezept, sozusagen, tun, da kann ich Mantren oder was, die vorgegeben sind, kann ich bis zur Vergasung beten oder meditieren, wie auch immer. Es wird nicht wirklich funktionieren, wenn ich nicht meinen eigenen Weg finde. Weil, wir haben alle unsere Fähigkeiten und auch unsere Mängel, und mit dem müssen wir umgehen irgendwo, dass wir es durchdringen können. Also da wird in der Zukunft noch viel dazu zu sagen sein, aber ich setze mich dann wieder der Gefahr aus, dass ich über - gar nichts über die Apokalypse sage. In Wahrheit sage ich aber doch sehr viel, weil: ohne aller dieser Dinge fangen wir mit dem im Grunde gar nichts an. Es ist sicher notwendig zum Einstieg, einmal so ein bisserl einen Durchgang zu machen, so das Ganze, und ein bisserl kommentaren: was bedeutet das? Aber das ist erst der spärlichste Anfang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant wird es dort, wo jeder seine individuellen Ansatzpunkte findet, Apokalyptiker zu werden. - Ich glaube, das habe ich schon wahrscheinlich im ersten Vortrag gesagt, dass es darum geht. Es geht nicht darum, zu wissen, was steht alles in der Apokalypse. Das ist schon gut, das will ich nicht klein machen, aber das reicht alles nicht. Es genügt nicht, zu wissen, was Steiner alles an Mantren oder auch sonstigen Übungen gegeben hat. Das reicht alles nicht. Es - man muss selbst Apokalyptiker werden, man muss selbst - Geistesforscher, äh pfffh, ist - vielleicht gar nicht das richtige Wort. Christ zu werden eigentlich wäre das richtige Wort. Christ wirklich zu werden. Heute haben wir noch hauptsächlich also das Etikett halt darauf, wir sind eingeschrieben, wir bekennen uns dazu. Das heißt noch nicht, dass wir es im tiefsten Sinne sind. Im tiefsten Sinne sind wir es dann, wenn wir aus unserem Ich heraus entsprechend schöpferisch tätig werden. Weil, das ist genau die Liebeskraft, die wir der Welt geben können. Wir machen unser ureigenstes Ding und machen es aber so, dass wir es verschenken können. So, dass es nicht die Welt bedrängt, sondern die Welt beschenkt und es kann genommen werden oder nicht genommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Um und Auf &#039;&#039;(österreichisch, etwa: das umfassend Wesentliche)&#039;&#039;. Ich meine, darum ist das alles, ja, verständlich aus dem Lauf der Geschichte heraus, alles, aber Christentum so zu verbreiten, dass man es den Menschen dann aufzwingen will im Grunde, das ist sehr gewagt. Da kann sehr viel schief gehen dabei und sehr viel Negatives hineinkommen. Das heißt nicht, spricht nicht dagegen, dass der Missionsgedanke ja durchaus drinnen ist und ja auch deutlich geäußert wird, aber der heißt: geh in die Welt, strahle deine Impulse aus, erzähl von mir aus auch davon, aber nicht, indem du einfach etwas vorbetest, fertige Formeln, sondern indem du es lebst, indem du sprichst durch das, was du bist. Das heißt, durch das, was du geworden bist, indem du diesen Impuls in dir lebendig gemacht hast. Das ist die Botschaft, das ist die Botschaft, die ja auch eigentlich im Pfingstgeheimnis drinnen steckt, so dass es alle Menschen verstehen können. Also du sprichst durch das, was du geworden bist dadurch. Das ist das Um und Auf - und bitte, da sind wir alle weit weg noch davon, ein bisserl was ist - blitzt einmal da und dort durch, aber da haben wir noch einen riesigen Weg zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und drum werden wir auch brauchen diese, ja, unheimliche Beschleunigung eigentlich in der Entwicklung, jetzt nicht im äußeren Sinne, sondern in der geistigen Entwicklung - und die ist drinnen. Die ist drinnen, es wird dann wieder eine ruhigere Phase auch kommen, aber im Moment, im Moment stehen alle Signale drauf, dass die Menschheit wirklich einen Sprung machen könnte. Also dass das Tempo gewaltig ansteigt. Dass wir kommen - wir sind jetzt in die Pha-, und zwar nämlich so, dass dann, wenn die mittlere Periode unserer Kulturepoche - da haben wir noch ein bisschen Zeit dorthin, wir sind ja immer noch am Anfang, und der Anfang heißt immer, Anfang einer Kulturepoche: das erste Drittel ist im Grunde Aufarbeitung des Alten und es so zu verändern, dass es anschlussfähig wird an das, was wirklich kommen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben schon das Problem: das was kommen soll, wird einmal abhängen davon, was die einzelnen Menschen aus ihrem Ich heraus wollen. Also es gibt keine fertige Regel dafür. Niemand kann das sagen: das sollst du. Du musst wollen. Es ist also ein Vom-Sollen-zum-Wollen. Und das ist aber dann ganz verpflichtend für einen selber, weil sonst, ja, zerstört man etwas am eigenen Ich. Das ist vielleicht auch für unsere Zeit die Botschaft: man soll sich auch nicht übernehmen, man muss immer schauen: was kann ich wirklich leisten, wo kann ich wirklich dranbleiben? Es einfach dann hinzuschmeißen ist für einen Menschen, der wirklich aus seinem Ich heraus tätig sein will oder tätig sein soll, ist das so ziemlich das Schlimmste, was man machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, ich kann die bewusste Entscheidung treffen bei irgendwas: gut, das geht in dieser Inkarnation nicht. Man kann sich auch manches vornehmen und dann kommt man aber drauf: ich brauche schon bei dem einen vielleicht nicht nur dieses Leben, sondern ein nächstes auch noch dazu. Dann ist es legitim, andere Sachen, die man vielleicht ins Auge gefasst hat, einmal liegen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das heißt nicht: ununterbrochen im Hamsterrad &amp;quot;ich muss tätig sein, ich muss tätig sein&amp;quot; und alles probieren, das bringts gar nicht. Das ist eher, dass dann ein - den Punkt zu finden, wo ich wirklich weiterkomme und dort dann ganz stark drinnen zu bleiben. Das - auch im anthroposophischen Bereich, ich meine, es gibt vielleicht einen Bereich, wo ich wirklich weiterkommen kann, dass ich zu eigenen geistigen Erfahrungen auch kommen kann, das heißt, dass ich mir bewusst werde, was da drinnen ist, weil die Zeit ist reif jetzt einfach dazu. Es ist notwendig, da geht es jetzt nicht darum: ah, ich bin neugierig darauf oder ich will überprüfen, ob der Steiner eh recht gehabt hat. Um das geht es nicht. Es geht darum, ja, das weiterzuführen, das Werk Steiners. Wahrscheinlich werden die Wenigsten also das schaffen, das in dieser Universalität, in diesem Umfang zu machen, wie es Steiner konnte. Ohne ihn jetzt auf den höchsten Thron heben zu wollen, um das geht es gar nicht, weil ihr wßt, er hat es selber immer gesagt: ich will nicht verehrt werden, sondern verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht nicht darum, ihn als den großen Guru zu sehen, sondern - das wird uns nämlich gar nichts nützen, überhaupt nichts. Da kann ich das, jedes Mal &amp;quot;Steiner, Steiner&amp;quot; beschwören, wenn ich nicht selber tätig werde, wird das überhaupt nichts nützen. Also das geht darum und dazu gehört dann halt auch der - irgendwann einmal nach gründlicher Vorbereitung, man soll sich schulen an dem, was gegeben ist, aber dann den ersten Schritt einmal zu wagen darüber hinaus. Weil das halt dann eben gerade in der Kraft des eigenen Ichs liegt, diesen Schritt zu machen. Und dadurch es aber, indem ich ihn mache, anderen leichter macht, auch Schritte zu machen. Nicht genau den gleichen, das muss gar nicht sein. Weil wir gehen eben jeder unseren Weg, in Wahrheit. Das wird den, immer mehr den Reichtum der Menschheit ausmachen, dass jeder seinen Weg geht und dass er aber die Früchte dessen mit allen teilen kann. Aber eben  nicht mit der, mit dem Hinterton: ja du musst genau auch diesen Weg gehen. Sondern wir geben einander wechselseitig Anregungen. Das wird halt dann was anderes sein als die üblichen Wirtshausgespräche wahrscheinlich - obwohl da auch viel drinnen liegen kann. Nur weil, man kann über das sprechen überall heute. Überall, in Wahrheit. Es verlangt nur, dass die Menschen es wollen. Und eben, wie ich am Anfang schon gesagt habe: im Alltag. Also es muss so sein, dass das wirklich im Alltag passieren kann, in einem Gespräch irgendwo. Es zieht sich nicht auf den Sonntag irgendwo zurück oder vielleicht gar in irgendeine gedeckte Loge, wo man sich zurückzieht, vom Rest der Welt abgeschieden. Sondern es muss möglich sein, das überall zu besprechen mit Menschen, die dafür offen sind, sich auszutauschen mit ihnen. Und das aber niemand aufzudrängen, der nichts davon wissen will. Weil wir alle eben auch schon vielleicht durchgegangen sind oder noch durch müssen durch die Phase, dass die alten Kräfte - whuit! - weg sind. Es funktioniert überhaupt nicht, einfach auf Dauer sich hinüberzuschwindeln von den alten Kräften in die neuen. Es kommt der Moment in der oder in einer nächsten Inkarnation, wo das Alte einfach weg ist. Und wo die notwendige Erfahrung die ist: ich bin verlassen von allen guten Geistern. Ich bin ganz einsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01: 32:10  Und in dieser Einsamkeit entdecke ich die Christuskraft in mir. In meiner eigenen Ich-Kraft. Und merke dann: diese Kraft - mir steht ein riesiges Kraftpotential zur Verfügung, wenn ICH will. Aber es hängt von meinem Willen ab, tätig zu werden. Und von dem strahlt eben eine gewaltige Heilkraft aus, in Wahrheit. Für mich selber, aber vor allem auch für die Welt um mich herum. Im weitesten Sinn Heilung, im Seelischen, ja, bis irgendwann ins Körperliche hinein. Und damit wird eben das, was wir als eine Religion heute bezeichnen, ganz was anderes werden noch. Es wird eine selbstverständliche menschliche Fähigkeit sein, dass wir einander eben geistige Anregungen geben, die wieder Impuls sind, dass jeder aus seinem Ich heraus tätig werden kann. Dort muss es hingehen, mir ist ganz bewusst, dass die Übergangszeit lang ist. Und das macht ja nichts, niemand braucht sich klein fühlen, weil, uns gehts allen jetzt noch so. Dass wir erst auf dem Weg dorthin sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher ist es legitim, dass es die ganzen Stützen und äußeren Stützen und so noch gibt. Nur wir dürfen den Zeitpunkt nicht verschlafen, wo das ins Gegenteil umkippen kann irgendwo. Und wo wir dann in eine Passivität vielleicht hineinkommen, weil wir uns erwarten, och, es strömt mir von außen etwas zu an Kraft, was dann aber nicht mehr funktionieren wird. Und ich dadurch aber versäume, aus dem eigenen Ich heraus tätig zu werden. Und das kann man, zumindest theoretisch, in jeder und auch in der schlimmsten Situation, ja, vielleicht sogar gerade in - gerade bei Menschen, die in wirklich schlimmen Situationen sind, die in der absoluten Notlage sind, und wo aber niemand da ist, der sagt: nuja, es wird schon gehen. Sondern die einfach drauf angewiesen sind, jetzt tätig zu werden, dass da plötzlich was aufgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass sie da erst, im Tun nämlich, im Nachhinein, merken: das hätte ich nie gedacht, dass ich das durchstehen kann. Dass ich da durchkomme und vielleicht noch andere mitnehmen kann, dass sie durchkommen, das hätte ich nie gedacht. Wir kennen unsere Kraft noch nicht. Sie ist da, die - wuuuh, die tut schon am Stand durchdrehen in uns, in Wahrheit. Da ist einiges an Kraft da, bei jedem von uns. Aber wir kennen die Kraft in Wahrheit noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir kennen die Apokalypsis Jesu Christu und Jesu Christu ist zugleich eben: Ich. Auf das weist ja Rudolf Steiner auch so oft hin, dass die Initialen des Jesu Christu eben nicht zufällig, das deutsche Wort ICh ist. Weil das, durch das Mysterium von Golgatha ist das untrennbar miteinander verbunden. Ja dadurch können wir die göttliche Kraft in uns wirklich regsam machen. Und zwar - aus Eigenem heraus. Weil sich der Christus mit den Menschen, mit allen verbunden hat. Er ist Mensch geworden eigentlich in jedem Menschen, in Wahrheit. In jedem Menschen ist das Potenzial drinnen. Das ist genau der Punkt, warum der Christus wirklich also in - als Verkörperung einmal kommt. Weil dann ist er, lebt er in allen Menschen, im Grunde. Egal welcher, welchem Bekenntnis sie angehören ob es also -. Kann auch ruhig ein atheistisches Bekenntnis sein. weil das ist genauso ein Glaubensbekenntnis. Da kann diese Kraft trotzdem drinnen leben. Ich meine, die Atheisten sind die, die, unbewusst vielleicht, aber doch aus der Perspektive leben: das Alte muss ich verlieren, um das Neue zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist vielleicht so da: das Auflehnen gegen das Alte, unbewusst wissend: ich muss es überwinden, um das Eigene zu kriegen. Und wenn das Ich wirklich tätig wird, dann bricht es auf ins Christentum. Auch selbst dann, wenn ich mich noch als Atheist fühle und gläubiger Atheist bin, aber vielleicht in der Realität mehr Christ als einer, der brav jeden Sonntag in die Kirche geht und seine Gebeterln runtermurmelt und im Grunde nichts mehr damit anfängt. Es ist nicht gesagt, dass das alles so automatisch von selber funktioniert. Das muss nicht sein, das kann ganz unheilig auch sein, in Wahrheit.  Und, und eben - weil es wird unheilig dort, wo es nicht wirklich mit dem Ich-Impuls verbunden ist. Da macht das Christentum keinen Sinn. Und die anderen Religionen sind ein Weg, dorthin zu führen. Ich meine, alle Wege führen letztlich irgendwann dorthin, nur wird es manchem dann flau irgendwo. Und selbst im offiziellen Christentum ist es auch noch sehr flau. Also, es ist: so massiv wird noch nicht gesagt, du musst tätig werden, du, der Christus lebt in dir. Dort müssen wir ihn entdecken. Und das ist das, was - dadurch können wir entdecken den ätherischen Christus, dadurch können wir ihn erleben. Ja, wo im Ätherischen? Ja, in unseren Lebenskräften. Wenn in uns das Christentum so lebendig wird, dann steht der Christus ja vor mir oder wie auch immer ich das ausdrücken will. Dann erlebe ich ihn geistig. Dann erlebe ich ihn, dann erfahre ich ihn ganz konkret. Ganz konkret. Dann erlebe ich nämlich, wie er stärkt auch die eigenen Ätherkräfte, die eigenen Lebenskräfte. Wirklich stärkt. Aber das muss ich wollen. Wir können selbst noch nicht so an den Ätherkräften arbeiten, aber er unterstützt uns dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt: das ist der Weg, am eigenen Ätherischen zu arbeiten. An dem müssen wir auch schon arbeiten. Also wir haben viel zu tun.  Wir müssen erstens einmal uns trauen, sich auf unser Ich zu stellen. Also: ich habe meine Sach auf Nichts gestellt in Wahrheit. Im Wort Nichts ist übrigens auch das Ich ja drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:39:58   Also das muss man sich trauen einmal, weil, das heißt auf sich selber stellen: da kann ich nicht: ... ja, warte, wo, ich find&#039; ich nicht da ein Handbuch ... oder: was hat der gesagt? ... Das ist alles gut und schön, aber im entscheidenden Moment muss ich es, nicht wissen, sondern tun. Und im Tun wissen: Ja! Das war der kleine Schritt! Und - das heißt, wir müssen lernen, die ganze Bequemlichkeit eigentlich, die - ja ich nenne es jetzt einmal durchaus Bequemlichkeit - die in uns halt drinnen steckt, die zu überwinden. Zu wissen: selbst wenn wer anderer mir was schenkt, noch so viel schenkt, es ist nichts wert für mich, wenn ich es nicht ergreife und zu was Eigenem mache. Und das verlangt die eigene Tätigkeit. Sonst wird es nicht funktionieren. Die Zeit ist vorbei, wo irgendwelche Sachen passiv funktionieren. Also auch die größten Geschenke, die größte Unterstützung, die kommt, auch die Unterstützung des Christus, die unendlich geradezu ist, wird nur funktionieren, wenn ich es ergreifen will, wenn ich seine Hand nehmen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird so schön im zweiten Mysteriendrama von Steiner geschildert, bei dem Juden Simon, der immer wieder dieses Erlebnis hat, das Christus-Erlebnis, und der eben sozusagen so also erlebt hat, dass halt in der Vision, dass er ihm die Hand reicht, und im letzten Moment stößt er sie zurück. Er will das nicht ergreifen, das heißt, er will sich nicht auf sich selber stellen. Weil das ist gleichbedeutend damit. Da muss ich selber tätig werden. Und wenn ich die Unterstützung dabei des Christus haben will, dass er meine Kräfte verstärkt, dann muss ich mir diese Kräfte zu eigen machen. Darin besteht es nämlich. Und dadurch erwerbe ich mir auch diese Kräfte. Das heißt, letztlich mache ich es dann doch selber. Und das, das ist das Um und Auf dabei. Und das ist wirklich revolutionär. Ich habe das jetzt schon ein paar Mal, glaube ich, gesagt, dass das wirklich - also &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaft im modernen Sinne ist revolutionär. Absolut revolutionär.&#039;&#039;&#039; Und das ist vielleicht auch der Grund, warum viele noch nicht heranwollen oder können. Und selbst viele, die herangekommen sind, das auch noch nicht so ergriffen haben, dass es ihr ureigenstes Tun ist. Und eben auch dann der Mut kommt, in Lebenssituationen über das, was man halt in der Anthroposophie von Steiner oder sonst wo gelernt hat, über das hinauszugehen. Aber in Wahrheit kann ich erst dadurch im konkreten Moment tätig werden, Ich-tätig werden. Nur fertiges Rezept anwenden wird nirgendwo funktionieren. Da muss ich mit meinem Ich drinnen liegen, mit meinem ganz individuellen. Und daher wird von jedem Menschen in einer ähnlichen Situation aber was anderes kommen. Es gibt unendlich viele Wege, die gut sein können. Und es gibt unendlich viele, die daneben hauen können. Aber selbst das ist nicht das Drama, das muss das Ich riskieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, &#039;&#039;&#039;auch wenn ich wirklich aus meinem Ich heraus tätig bin: wir haben halt noch genug andere Wesensglieder und alle möglichen Wesen, die da drin herumwurreln in uns.&#039;&#039;&#039; Es - wss&#039;s - wir sind ja wirklich interessante Wesen. Ich meine, in uns wurreln - letztes Mal habe ich, glaube ich, gesprochen von den Bakterien und den kleinen Lebewesen und Viren, die einen nicht unbeträchtlichen Teil unseres Organismus ausmachen. Also da wurrelt es, ja, es wurreln aber Elementarwesen genug her- ja, Ihr wisst, wurrelt, glaube ich, brauche ich schon nimmer übersetzen. &amp;quot;Wurrelt&amp;quot; heißt &amp;quot;bewegt sich lebendig&amp;quot;. Ww, ww, ist das W drinnen, Uuu gehts eng durch, im Err ist es bewegt - ww...w, wurr-l-t Und irgendwo trifft es dann aufs Ziel. Also sehr lebendig beweglich einfach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem müssen wir einmal fertig werden, das zu akzeptieren, dass - dass: Ja, da, ich, Ich bin der Mittelpunkt, aber ich habe alle möglichen Wesensglieder, in denen bewegt sich alles Mögliche, im Physischen, im Ätherischen, im Astralischen. &#039;&#039;&#039;Nur im Ich, da sind wir selbst zu Hause. Und da können wir den Christus finden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt eben genug anderes, was uns halt noch - wo wir die Kraft darüber noch nicht so haben, wo wir es lernen können. Also über das Seelische, hoffentlich, gewinnen wir es zügig, immer mehr Kraft, dass also wirklich &#039;&#039;&#039;im Zeitalter der Bewusstseins-Seele schon sehr viel umgewandelt wird von unserem Seelisch-Astralischen zum Geist-Selbst&#039;&#039;&#039;. Wenn wir das haben, dann ist noch ein großer Schritt getan, weil &#039;&#039;&#039;dann ist unsere Seele unsere Schöpfung, unser Astralisches sogar unsere Schöpfung&#039;&#039;&#039;. Das ist auch ein schrittweiser Prozess, also Seelisches ist ein Teil des Astralischen, lebt im Astralischen, aber der Astralleib ist wesentlich umfangreicher noch, weil da ist auch alles das drinnen, was wir im tiefsten Unbewussten haben, was für die Körperfunktionen wichtig ist. Also bis - es wird schon viel sein, wenn wir den engeren Teil des Seelischen einmal wirklich zu unserem Eigenen gemacht haben, selber gemacht haben. Dann haben wir erst die wirklich unsterbliche Seele. Dann haben wir die wirklich unsterbliche Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also gerade in dem Übergangsfeld, also von der alten Zeit, wo durch die höheren Mächte dafür gesorgt wurde, dass die wichtigsten Seelenelemente weitergehen in eine nächste Inkarnation und so fort, dass das nicht ganz zerfleddert. Heute besteht sehr wohl die Gefahr, dass große Teile unseres Seelischen - pfhh - sich auflösen - ich meine, das habe ich auch schon gesagt. Das Einzige, was uns mit Garantie bleibt im seelischen Bereich, das sind unsere Karma-Päckchen. Also das, was - das - die Aufgaben, die zu erfüllen sind, die - die werden wir nicht los - Gott sei Dank! Gott sei Dank werden wir sie nicht los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt ja vieles drinnen, was nicht karmisch belastet ist, und das wird es erst dann, wirklich unser Eigenes sein - und das heißt also, vor der Auflösung bewahrt sein, wenn wir es bewusst ergriffen haben. Geist-Selbst heißt letztlich - in vollster Ausprägung ist Geist-Selbst dann, wenn es also letztlich das ganze Astralische zur eigenen Schöpfung gemacht hat und immer weiter tut, - weil das ist ja nichts Statisches dann - sondern an dem weiterarbeitet. &#039;&#039;&#039;Das wird die große Aufgabe sein im Neuen Jerusalem.&#039;&#039;&#039; Dort geht es dazu - wir können jetzt bereits also energisch daran arbeiten und sogar jetzt schon im Bewusstseinsseelen-Zeitalter, vom Geist-Selbst zumindest den seelischen Teil, also den engeren Teil, der wo, der zunächst einmal leichter unserem Bewusstsein zugänglich ist, den uns zu eigen zu machen. Oder Teile davon zumindest uns zu eigen zu machen, so dass in der Seele nichts passiert, wo nicht mein wirklicher Wille dabei ist. Und nicht irgendeine Triebkraft, die reinkommt, irgendein luziferisches Wesen, das uns anschiebt oder irgendein ahrimanisches, das drinnen wirkt. Sondern dass wir Herr in unserer Seele sind. Wir stehen erst ziemlich am Anfang davon. Aber immerhin, ein bisserl was ist schon geschehen, und es ist jetzt unsere Zeit. Das Bewusstseinsseelenzeitalter ist prädestiniert dafür, da diesen Bereich aber weiter auszuarbeiten. Weil Bewusstseinsseele und Geist-Selbst hängen stark zusammen, sind eigentlich in gewisser Weise zwei Seiten desselben. Und - und das betrifft also vor allem den seelischen Bereich eben, den vor allem also, eben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:49:50  Fertig im Großen, dass das ganze Astralische verwandelt ist, wird bei den Menschen, die mit der Entwicklung Schritt halten, so sein, dass es am Ende des Neuen Jerusalems, also des Neuen Jupiter, dass es wirklich fertig ist. Fertig heißt also, dass es dann wirklich unsere Schöpfung ist, das heißt aber bitte dann nicht, fertig im Sinn: so, jetzt ist das so, wie es ist und so bleibts auch. Nein, nein, das heißt, es geht sowieso immer weiter und verändert sich und - aber dann sind es wir aus unserem Ich heraus, die an dem arbeiten, sonst niemand, nix. Das heißt, spätestens nach dem, nach dem - nach der Zeit des Neuen Jerusalem oder Neuer Jupiter, wie es Rudolf Steiner nennt, wird es so sein, dass das Seelische komplett und das Astralische komplett unsere Schöpfung ist, unsere. Unsere. Und wir übernehmen nichts aus der Seelenwelt, nichts Fertiges, sondern wir schaffen es selbst und wir geben es als Geschenk dann irgendwann einmal, wenn sichs halt, der Organismus wieder löst von der irdischen Verkörperung, wir geben es an die Seelenwelt weiter. Und - dort stehts zur Verfügung. Für die Menschen, die auch diese Ich-Entwicklung durchmachen, die werden es gar nicht brauchen, aber es wird eine sehr große Rolle spielen für die anderen Wesen, die in der Natur sind, also für die Tierwelt zum Beispiel und so weiter, für Elementarwesen und so weiter. Da kann das ein ganz großes Geschenk sein, das wir einbringen in die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was uns selber betrifft, ist es dann eben einfach irgendwann einmal zu hundert Prozent unsere Schöpfung. Also das heißt, wenn ich einmal - aber jetzt die Perspektive noch weiter spanne, also sie spannt dann über das Neue Jerusalem hinaus, Venus-Zustand, Vulkan-Zustand, also die letzten drei, die zukünftigen drei kosmischen Verkörperungen unserer Erde, dann geht es letztlich darum, am Ende - und dann, da nehme ich jetzt Bezug zu dem, was ich heute schon gesagt habe: in der Apokalypse ist die Rede von der ersten Auferstehung. Die letzte Auferstehung, wenn man so - nein, die - nein, so kann man es gar nicht sagen, aber - oh ja doch, in gewisser Weise: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenn am Vulkanzustand der Mensch sich seinen Geistesmenschen selber geschaffen hat, das heißt, damit seinen vergeistigten physischen Leib komplett selber geschaffen hat, dann ist er in seinem Wesen sein eigenes Werk geworden. Das heißt, er hat das erfüllt, was die Gottheit intendiert hat.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dass wir am Ende Schöpfer unserer selbst sind. Am Ende der Entwicklung.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Vom Geschöpf zum Schöpfer.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir so weit gekommen sind, dass wir von A bis Z, das heißt durch alle unsere Wesensglieder Schöpfer unserer selbst geworden sind, dass wir also dann - so werden wir aus diesem Vulkanzustand herauskommen, dass wir unser Ich haben, klar, aber wir haben unseren eigenen Astralleib, unseren eigenen Seelenleib, also unser eigenes Seelisch-Astralisches, wir haben unseren eigenen Ätherleib selbst geschaffen, ganz individuell und wir haben den Geistesmenschen, wir haben den physischen Leib selber geschaffen, dann sind wir Geschöpf unserer selbst. Und dann sind wir reif für alles, was danach liegt, also darüber haben wir ja auch schon Andeutungen gemacht, man kann wirklich nur Andeutungen machen, aber wir stehen dann eben auf derselben Stufe wie die Schöpfergötter, die in der Bibel genannt werden, das ist ja nicht die höchste Gottheit, um die es da geht, in Wahrheit, sondern es geht um die Geister der Form und die Elohim und die Sonnengeister, die eben diese Erdentwicklung geformt haben, durchformt haben. Dann, also wenn wir jetzt durch alle sieben Stufen, sieben kosmischen Stufen durchgegangen sind, dann sind wir an der Stufe angelangt, auf der die Elohim in anderer Art zu Beginn der Erdentwicklung gestanden sind. Aber eben auf anderer Art, in gewisser Weise auf höherer Art, weil wir eben die Freiheit haben, weil wir ganz individuelles Geschöpf unserer selbst sind. Das ist bei den Elohim, die in der Bibel genannt werden, nicht der Fall. Es ist also ein Unterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und - das ist das, was als - ja, wie soll man sagen? - das, was die Gottheit in den Weltenplan hineingelegt hat. Weltenplan heißt also: in welche Richtung soll es gehen? Es geht in die Richtung, dass freie Schöpfergeister entstehen, die das ergänzen, mit dem zusammenarbeiten, was von oben kommt. Beziehungsweise, man kann es vielleicht irgendwann einmal auch so sehen, dass es, dass das, was früher von oben gekommen ist, dann von innen kommt, dass die Gottheit eins ist mit dem, immer mehr wird. Nein, da haben wir - gibts Stufen noch genug, also die Perspektiven sind riesig, die kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich weiß, dass das alles auch sehr ketzerisch klingen kann. Aber meine offizielle Adresse ist die Ketzergasse. Hat zwar mit den Ketzern nichts zu tun, sondern das war irgendein Bürgermeister oder irgendsowas in Wien einmal, der Josef Ketzer geheißen hat, aber es passt irgendwo. Ja, aber niemand sollte sich schrecken, auch niemand sollte Angst haben vor der Größe der Aufgabe, das - Ich mein, der erste Schritt ist halt einfach, dass man, weiß nicht: - phhf heh ah, d da - ich soll das alles - ? Ja, das ist der erste Schritt für einen neuen geistigen Weg überhaupt. Und dass wir wirklich eben gerecht werden dem, dass wir dieses freie - die Möglichkeit zu dem freien Ich bekommen haben. Damit ergreifen wir den göttlichen Willen, damit folgen wir dem göttlichen Willen. Wenn ich es verweigere, dann arbeite ich gegen den göttlichen Willen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade, wenn ich mir diese Freiheit erkämpfe, diese - nämlich indem ich sie in die Tat umsetze, weil, wie gesagt, die Freiheit muss ich selber mir erringern, die kann man - man kann mir nur die Möglichkeit schenken, das hat die Gottheit gemacht, aber wenn ich in der Starre daliege und mich nichts tun traue, dann wird es nicht passieren. Die Gottheit kann mich nicht zwingen dazu, sie kann mich nicht zur Freiheit zwingen, das wäre ein Widerspruch in sich selbst und das ist - also in dem Fall ist wirlich ein, wäre das ein die Schöpfung geradezu zerstörender Widerspruch drinnen. Also sie kann uns nicht zwingen. Sie hat sich ihrer Allmacht begeben. Sie hat also ihre Macht eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind alles auch noch Dinge, die man in, ja, in philosophische, theologische Überlegungen einbeziehen müsste. Es ist immer noch sehr viel - es haben in der Neuzeit noch die Menschen sich auch gefragt, ja, zum Beispiel: wie ist das Übel der Welt? Das Böse, was passiert? Wie ist das eben mit der Allmacht und Allwissenheit Gottes vereinbar? und so weiter. Das - aber man ist immer noch davon ausgegangen: ja das muss ja Allmacht sein, aber die Macht Gottes besteht darin, gerade diese Macht abzugeben, aufzugeben. Jedenfalls bezüglich dessen, was den Willen des Menschen betrifft. Die anderen, gerade die, alle höheren Hierarchien, die über uns stehen, die brauchen das noch. Sie können es noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also von dem her ist die Erdentwicklung, das Erdenleben des Christus - hat überhaupt die Weltrevolution schlechthin gebracht, für den ganzen Kosmos im Grunde. Das wäre auch zu klein gedacht, das zu sehen: naja da, jetzt unser kleines Fleckerl da, das Erdkugele da. Das betrifft den ganzen Kosmos, das erschüttert den ganzen Kosmos, in Wahrheit. Das heißt, alle geistigen Wesen, die da sind, überall, alle, alle Sterne, alle Sonnen, alle Planeten, alle, ja selbst die kleinsten Meteoriten, die irgendwo herumschwirren, sind geistige Wesenheiten, und wenn es nur Elementarwesenheiten sind, sind mit dabei, weil überall Geistiges ist. Wir werden das alles erleben können einmal. Wir werden das sehen können, und das wird noch eine spannende Astronomie werden, die dann das Geistige sieht, auf neue Art sieht. In alter Form gab es das. Die Babylonier, die Neu-Babylonier, die Chaldäer, waren wunderbar in dem, dass eine Astronomie oder Astrologie oder wie immer man es - das war eben nicht getrennt zu lesen, die geistigen Taten der Wesenheiten, die drinnen sind, die sich äußerlich halt dann in den Konstellationen und sonstigem widerspiegeln. Und auch die Gesetzmäßigkeiten, die Weisheit, die sie hineinlegen, die wir halt dann heute als Naturgesetze oder so herauskratzen irgendwo, das ist eh alles nur die Oberfläche davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die haben noch in den Konstellationen, indem sie sie angeschaut haben, aber zugleich auch sie geistig gesehen haben, nicht nur äußerlich - das ist gerade der spannende Moment bei den - in der ägyptisch-chaldäischen Zeit. Weil ägyptisch-chaldäische Zeit heißt ja, kurz davor beginnt das finstere Zeitalter, das heißt, das natürliche Hellsehen beginnt damals bereits zu erlöschen. Für eine Mehrzahl von Menschen. Bis dahin waren alle hellsichtig. Alle. Also urpersische Zeit noch, alle hellsichtig. Alle. Einweihung bestand dann geradezu darin, das zu verlieren. Oder zumindest sich durchzukämpfen zu einer ganz klaren Sicht des Sinnlichen. Wo sich nicht durchmischt das geistige Erleben. Man hat schon sinnlich wahrgenommen, durchaus, aber man hat mit wahrgenommen immer das Seelisch-Geistige, die Aura. Ahura Mazdao. Das heißt ja eigentlich &amp;quot;die große Aura, die mächtige Aura.&amp;quot; Ist ja indogermanische Sprache auch, also es ist wirklich, kommt wirklich aus demselben Stamm heraus. Ahura Mazdao - heißt nichts anderes als Aura, mächtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:03:09  Das steht dahinter. Und nur - man konnte das erleben, sie haben gesehen also schon die äußere Sonne, sie haben aber gesehen auch die ganze Aura noch mit. Alle. Manche halt mehr und manche weniger schon, aber das haben sie noch gesehen. Und sie haben aber gesehen: ah, jetzt kommt das Ahrimanische. Das verdunkelt das. Das kommt herauf. Das greift nach dem, das greift zuallererst nach dem, was ich da unten auf der Erde sehe, aber es greift auch nach dem da oben, es beginnt auch nach dem oben, nach den Sternen zu greifen, nach der Sonne zu greifen und will sie verdunkeln. Und das hat man als dramatisch erlebt einfach. Also da sieht man schon aber auch, wie sich das Bewusstsein der Menschen, auch in historischen Zeiten, und das sind Zeiten, wo man noch - gut, bei der urpersischen Zeit ist es schon ziemlich schwierig, es - so die Details historisch zu erfassen, weil, es gab noch keine Schrift und sowas zu der Zeit, also das heißt, es gibt keine Aufzeichnungen, es gibt Funde natürlich, aber - von allen möglichen Utensilien, aber keine Schrift. Also kennt man von der Seite nicht, wie die wirklich die Welt erlebt haben. Die konnten es nicht niederschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man wirklich dann nur eben auf geistigem Wege in Erfahrung bringen, dass man wirklich also eben in der Zeit zurückgehen kann bis dorthin und gleichsam durch die Augen dieser Menschen zu sehen. Also zu sehen, zu erleben, was die in ihrer Seele erlebt haben. Also das, was Rudolf Steiner halt dann nennt das Lesen in der sogenannten Akasha-Chronik. Das heißt also im Grunde nichts anderes als Lesen im Fluss der Zeit. Dort kann ich das lesen. Und - und da kann ich lesen die Vergangenheit, ich kann lesen aber auch, welche Möglichkeiten es für die Zukunft gibt. Die Zukunft ist trotzdem offen. Also es ist noch nicht gesagt, was sich realisiert, also bis in die physisch-sinnliche Welt hinein. Es sind viele Strömungen, von denen eine konkret dann wird und bis ins physische Geschehen hinein sich verdichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist auch so eine Sache. Nicht wahr, aber aus dem die Möglichkeiten der Zukunft zu sehen, aus dem kommen Fähigkeiten wie Prophezeiungen, die also die Zukunft betreffen. Weil, wie kann Rudolf Steiner sprechen davon, ja wie wird denn das sein mit dem Neuen Jerusalem - also sprich, mit dem Neuen Jupiter. Oder wie wird das sein mit dem Venus-Zustand, der dann noch folgen wird. Oder gar dem Vulkan-Zustand. Das ist ja noch nicht passiert. Und das soll aus Freiheit heraus passieren. Weil der Mensch mitwirkt, wird sehr vieles aus Freiheit passieren, und wir sind jetzt schon ganz schön tätig, diese zukünftigen Zustände mit vorzubereiten. Wir werden sie nicht alleine hervorbringen können, aber sie werden wesentlich sein bestimmt durch uns. Ich meine - vielleicht noch ein kleines Beispiel, wie wichtig Erscheinungen unserer Zeit heute sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Berufsleben unserer Zeit heute. Das Berufsleben, wo Menschen in einen Beruf gestellt sind, den sie machen, ohne besonderer innerer Verbindung. Das Leben hat sich hineingestellt, sie machen ihn, weil sie ihn machen müssen. Rudolf Steiner sagt, das wird in der Zukunft immer mehr so werden, man wird immer weniger sagen können: ach mit meinem ganzen innersten Wesen, mit allem dem, was ich will, bin ich verbunden mit meiner Arbeit, was anderes würde ich mir gar nicht wünschen machen zu können. Wenn alle Menschen das so machen würden, dann würde der allerletzte Zustand, der Vulkan-Zustand, der also die Spiegelung des alten Saturn ist, dieser Wärmewelt, der also den Abschluss der Entwicklung bringt, die wird zum großen Teil durch solche Sachen geschaffen, wo wir mit unserem Inneren, unserer inneren Freude, mit unserem Enthusiasmus nicht verbunden sind. Und die wir tun, weil wir sie tun müssen in gewisser Weise. Schon auch, weil wir sie tun wollen, aber nicht, weil es uns jetzt so besonders Spaß macht oder was, sondern wo wir ganz aus der Notwendigkeit heraus handeln, ohne dass unsere Gefühle, unsere Emotionen drinnen stecken. Ist ein starker Anspruch für unsere Zeit heute, weil es ist heute ja: im Berufsleben ist das schon fast der Standardfall, dass man halt in einem Beruf drinnen steht, weil man davon leben muss, aber dass ich sage, das ist jetzt mein Leben, ist es oft gar nicht. Das ist keine Fehlentwicklung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wo das - kann ich nur empfehlen, ich weiß jetzt die GA-Nummer nicht, aber es heißt der Band: &amp;quot;Das Karma des Berufes&amp;quot;. Das sind ganz wesentliche Dinge, wo wir etwas tun, sehr wohl unsere Kraft, unser Können hineingeben, aber völlig unser Astralisches, unser Wohlgefühl und diese Dinge trennen davon. Wir machen es aus - nicht aus Zwang. Ich meine, heute machen es viele Menschen aus Zwang, weil sie sonst nicht überleben könnten, aber es wird die Zukunft kommen, dass man solche Dinge tut, die ich nicht jetzt zu meiner besonderen Freude oder sowas mache, sondern die ich mache, weil ich die Notwendigkeit sehe. Nur aus dem. Das ist deswegen jetzt nicht, nicht also auch mit einem Glücksgefühl verbunden, aus dem heraus. Also mit dem, was wir heute als Glücksgefühl bezeichnen. Also, auch das ist was ganz, ganz Wesentliches halt auf dem Weg, jetzt Bewusstseinsseele, weiter Geist-Selbst zu entwickeln. Ich meine, der Geist selbst, da ist das - ist ja eine Verwandlung des Astralischen, aber da geht es um Weisheit drinnen, Weisheit im Zusammenklang mit dem Rest der Welt. Da geht es nicht um Glücksgefühle. Überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:10:53   Das ist eine objektive Seelenwelt. Damit sage ich bitte nicht, dass wir heute jetzt bei nichts mehr Freude haben dürfen. Das sage ich überhaupt nicht. Aber gerade bei den Dingen, die wir tun für die Welt, darf es überhaupt nicht darum gehen, dass ich da jetzt ein Glücksgefühl habe. Da die Maria sagt es im Mysteriendrama so deutlich: dass sie dann schwört vor der geistigen Welt, dass sie also von ihrem, in ihrem ganzen geistigen Streben, daß sie das Glücksgefühl, das damit verbunden ist, das sich gut zu fühlen, dass sie das tilgen wird. Damit rettet sie den Johannes, im Grunde. Damit rettet sie ihn. Das ist eine starke Äußerung, bitte. Und das heißt also auch, fhh, natürlich für unsere geistige Entwicklung, wir sollen es mit Wille, mit Enthusiasmus machen, aber wir müssen uns die üblichen Glücksgefühle abgewöhnen dabei, die wir so im normalen Leben haben. Die dürfen wir uns für das normale Leben durchaus noch aufbewahren, aber gerade im Zuge der geistigen Entwicklung: dort nicht. Das heißt jetzt bitte nicht, also jetzt mache ich geistige Entwicklung und ich übe und jetzt sitze ich mit einem langen Gesicht dort und: öhh, äh, ng hn. Das meine ich auch nicht. Es muss neutral werden. Es muss neutral werden. Ich mache es, weil es eigentlich eine Weltnotwendigkeit ist, zu die mich aber keiner zwingen kann, aber die ich eingehe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &amp;quot;Wohlfühl-Esoterik&amp;quot; als luziferischer Fluchtversuch, der vom wirklichen Beitrag wegführt [02:12:45] =====&lt;br /&gt;
Uh, da sind wir aber von der ganzen Wohlfühl-Esoterik dann weit weg. Nicht weil, ihr wißt, ich nenne gerne die Esoterik, die, naja, im Grunde den Sorgen des Alltags entfliehen will in eine höhere Welt, die schöner und erhebender ist und sich dort wieder aufzutanken, um den Alltag ertragen zu können. Das ist nicht ein geistiger Schulungsweg. Das ist ein luziferischer Fluchtversuch, der nicht gelingen wird. Das wird ihm eben nicht gelingen, dem Luzifer. Aber er tut alles dazu, um uns zu verführen dorthin und jedenfalls fürchte ich, dass nicht so wenige Menschen eine ganze Inkarnation oder vielleicht mehrere verplempern damit, sich in sowas hineinzuleben, was sie total schwächt, in Wahrheit, und ihnen den Weg in Wahrheit erschwert. Den Weg wirklich zu gehen. Also Freude im Leben dürfen wir überall haben, aber gerade in den wichtigen geistigen Dingen geht es um ganz was anderes. Das ist in einer gewissen Weise sehr, sehr viel ernster. Aber auch nicht: hmm - langes Gesicht machen. Aber es ist einfach eine Notwendigkeit, man sieht die eigenen Kräfte, die man hat, und die bringe ich ein. Und weiß: damit wird die Welt einen Schritt weiter kommen, ich kann meinen Beitrag leisten, dass andere wieder Impulse aufgreifen können und weiterführen können, das - Und das, das ist das Wichtige, aber es ist wichtig eben, dass aus dem Ganzen dann das Luziferische rauskommt. Und das besteht eigentlich da drinnen. Das zieht man so leicht rein, das zieht man so leicht rein. Das ist - etwas erhebend und schön zu finden, auch im geistigen Erlebnis ist was anderes als dieses, wie soll ich sagen, dieser gefühlsmäßige Höhenflug. Das muss man unterscheiden lernen. Das - ich sage das auch ganz dezidiert deswegen, weil ich schon den Eindruck habe, dass manches und nicht weniges, was heute an geistigen Strömungen in der Welt ist, dass das ein vollkommener Missbrauch ist. Da geht es darum, eigentlich mich über die negativen Dinge, die mich halt quälen, mich hinweg zu trösten und was - hffhh, ich befreie mich. Und das schadet der Weltentwicklung, das spielt den Widersachern in die Hände. Also da, gerade da: Freude, wirkliche Freude ist was anderes. Ich darf mich darüber freuen, wenn ich einen guten Schritt in der geistigen Entwicklung mache. Aber das ist nicht dieses - hwhh -, dieses luziferische Glücksgefühl. Das ist es nicht. Sondern ich freue mich daran, dass ich es geschafft habe, etwas zu tun, was die Welt weiterbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich etwas ganz Klares, Nüchternes in gewisser Weise. Da brauche ich weder stolz noch sonst was sein, ich - sage ich: schön, dass ich es geschafft habe, einen Schritt beizutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:16:25  Also so, auf Neudeutsch, cool muss man dabei sein. Das ist sehr wichtig. Wenn solche Emotionen, die es eigentlich sind, hineinspielen in den geistigen Weg, dann kann das in Wahrheit auf die Dauer sehr viel Verderbliches hineinbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man denkt sich gar nichts dabei. Ich fühle mich nur wohl, wenn ich etwas dabei mache. Ach, es ist so schön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da öffne ich Tür und Tor für die luziferischen Wesenheiten. Und die sind nach wie vor sehr gefährlich. Gerade im dritten Mysterientrauma, am Beispiel des Johannes Thomasius, der eine starke Neigung zum Luziferischen hat, ist das stark merkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kommt sowieso in den Bereich des Arimann ganz stark hinein. Das heißt, er hat dann als Geschenk beides stark. Und da muss er irgendwann drüber kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So geht es uns allen. Gerade in den Mysterientraumas sind so viele Dinge drinnen, die der Steiner sonst so explizit nirgendwo sagt. So detailliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da ist so ganz konkrete Beispiele, wo etwas durchblitzt, was eigentlich total erschütternd ist. Und was den Ernst, die Verantwortung, die damit verbunden ist, so wirklich deutlich machen kann. Um das mitzubekommen, wie dramatisch das ist, muss man sich wahrscheinlich selber intensiv mit dem Text beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist der beste Umgang damit, den Text zu lernen. Vielleicht von einer Person zu lernen, auch wenn man es jetzt nicht auf einer Bühne spielen will. Aber ihn zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Jahre damit zu leben. Dann gehen solche Lichter auf. Da stehen so viele Weisheiten drinnen, so viele scheinbar beiläufige Bemerkungen, die ganz, ganz extrem wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich komme nicht drauf, wenn ich jetzt zweimal nur das Buch gelesen habe, und dann anfange mit dem Kopf es auszudeuten. Da komme ich nicht drauf. Da bin ich nur sehr gefährdet wieder in der intellektuellen Eitelkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist das, ah, ich verstehe das alles. Ich muss es erleben können. Und das kann ich nur, wenn ich mit dem Text lebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kann ich mit allen darüber nachdenken und tun. Aber ich muss wirklich verbunden sein und wahrscheinlich über Jahre damit. Da sind Schätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind Schätze drinnen. Weil ich bei allem, was Steiner sagt, oder auch was andere Menschen sagen, steht zwischen den Zeilen immer mehr, als man auf den ersten Blick vermutet. Weil das, was dazwischen steht, ist das Anstöße kommen, wo plötzlich eine Frage auftaucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft gar nicht am Anfang. Am Anfang denkt man, ich habe es eh verstanden. Dann lese ich es wieder und denke mir, nein, eigentlich habe ich es da noch nicht so ganz verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist das jetzt wirklich genau? Es rauchen immer mehr Fragen auf. Und die Fragen sind die Vorboten der Antworten. Und die werden durch diese Sachen angestoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte fast sagen, die Kunst eines Autors überhaupt, und besonders eines solchen, wie es Olaf Steiner ist, im geisteswissenschaftlichen Bereich, ist das, was nicht ausdrücklich drinnen steht, sondern was die Fragen aufdeckt, die mich dort hinführen, was da alles nur dazwischen steht. Das ist das, was zwischen den Zeilen steht. Die Fragen und die Fragen sind eigentlich das, wo ich selber drauf kommen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich selber drauf kommen muss. Da muss ich mit dem eigenen Ich dabei sein. Und da ist es dann am besten nicht, wo ist denn jetzt ein erfahrener Anthroposoph, bitte erklär mir das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe es nicht verstanden. Ja, kann man natürlich machen, anfangs einmal um sich zu orientieren. Aber auf Dauer wird das nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich froh sein. Ah, 30 Jahre mit dem beschäftigt und dachte, ich verstehe das. Und jetzt komme ich drauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Null Ahnung eigentlich. Keine Ahnung, es ist alles ganz anders. Das war alles unwichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist schon richtig alles, aber das war unwesentlich. Da tauchen Fragen auf, die führen weiter. Die führen genau dorthin, dass wir selber unseren Entdeckungsweg gehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus dem heraus tätig werden können. Weil das Ganze, was Steiner gegeben hat, was alle Geisteswissenschaftler und Mystiker zusammen gegeben haben, ist eine riesige Landkarte mit nur riesigen weißen Flecken. Die warten darauf, von uns entdeckt zu werden, erforscht zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Mensch, der sich mit Geistigem beschäftigt, ernsthaft beschäftigt, ist eigentlich Pionier, wieder so ein Fleckerl aufzudecken. Selber etwas zu finden. Und zwar zu finden eben dadurch, dass eine in dem schon verstanden geglaubten Frage auftaucht, wo ich mir denke, eigentlich, wenn ich ganz ehrlich bin, ich habe 20 Jahre geglaubt, ich verstehe es, oder 30 Jahre, aber eigentlich ist es mir völlig rätselhaft, wenn ich ganz ehrlich bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sind wir auf der Spur. Apokalypsis. Offenbarung, Enthüllung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist sowas. Die Frage ist, da wird die Decke weggezogen von was ganz was Neues taucht auf. Und ich muss es erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss die Frage beantworten. Und ich kann sie beantworten. Irgendwann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauert halt ein bisschen. Die Frage ist nämlich schon der Vorbote der Kraft. Weil ich entdecke es nämlich die Frage nur dadurch, dass ich eigentlich schon die Fähigkeit habe, da was zu entdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum wird es fraglich für mich. Darum gebe ich mich nicht mehr zufrieden mit dem, was ich jetzt 20 oder 30 Jahre geglaubt habe, dass das alles schon wäre. Sondern wo ich sehe, da ist ein Riesenloch noch drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist für mich da. Ein anderer wird eine andere Stelle entdecken drinnen. Das ist schrittweise der Weg geistesforscher zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich jetzt keinen offiziellen Zettel dazu haben. Da muss ich mich in keine Universität setzen dazu. Sondern ich muss einfach wartendes Fragen auftauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht gleich erinnern. Wer kann mir bitte die Frage beantworten? Du selbst. Sonst hat es keinen Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es von jemand anderem wäre beantwortet irgendwie, dann ist es nur zugedeckt. Aber das Eigentliche entsteht eben erst, wenn ich selber tätig werde. Das ist die Antwort, die zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht die Antwort, die ich fertig kriege. Das ist, glaube ich, heute notwendig, das mit aller Deutlichkeit zu sagen. Also ganz nachdrücklich zu sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Steiner sagt es eh immer wieder irgendwo. Das ist eh immer wieder drinnen. Aber es wird oft nicht gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird oft nicht gehört. Wir sollten froh sein über jede Sache, die mir zur Frage wird. Und gerade dann, wenn ich vielleicht lange, lange Jahre gedacht habe, ja, ich weiß eh alles darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder es ist mir eh klar. Und dann taucht auf, nein, nein, da fehlt noch etwas ganz Entscheidendes. Dort wird es interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da, die Geduld haben, dann ist einmal die Frage da. Und wenn ich keine Ahnung, wie ich sie lösen kann, dann muss ich halt lernen, mit der Frage zu leben. Mit der Frage zu leben, sodass sie mich nicht loslässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht gleich wieder zum Nächsten. Du, weißt du, wie das ist? Nein. Selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selber. Wir stehen die Haare zu Berge, alles purzelt plötzlich zusammen, wieder durcheinander, weil das ganze System plötzlich, komme ich da auf, da fehlt was. Das trägt es auf einmal gar nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war ja heute so solid ausgeschaut, jetzt merke ich, es liegt aber nur an mir, weil eben das wesentliche Glied fehlt. Das habe ich vorher nicht gemerkt. Und da eröffnet sich der Horizont, selber weiter zu forschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das dazu regt schon die Apokalypse an. Das ist eigentlich das erste große, moderne, neue Einweihungsbuch in Wahrheit. Ich meine, es ist ja eben, der Johannes, der Evangelist, ist der Erste, der durch den Christus selbst eingeweiht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist der Startschuss gegeben, für die neue Art, ans Geistige heranzugehen. Bis es zu dem gekommen ist, wie man heute, eben damit umgehen kann, wie auch Rudolf Steiner umgehen konnte, das musste ja dann noch viele Wege durchgehen. Aber der Grundstein ist da gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man kann es aus dem schon sich holen, wenn man die offenen Fragen nimmt, wenn man schaut, welche Leerräume drinnen sind, die ich füllen muss. Die ich füllen muss. Die Frage heißt nur, ich entdecke Leerräume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich die Frage heißt nur, aha, wo ich geglaubt habe, das ist fester Boden, da ist plötzlich so ein offenes Loch. Und ich sehe nichts. Und da jetzt gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird es aktiv. Weil geistig wahrnehmen auch, geistig forschen, ist halt nicht nur passiv etwas aufnehmen. Ist nicht nur ein Wissen erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissen erwerben heißt eigentlich, es hat jemand anderer gedacht, es hat jemand anderer erforscht. Und ich lese das heute jetzt und memoriere das, präge es mir ein, damit habe ich aber selber noch gar nichts gemacht. Nicht wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Vorbereitung, das ist schon notwendig. Wir sollen das machen. Aber das Studium ist nur die erste Stufe, die soll gründlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich habe sicher selber eine ganze Menge von Steiners Werken gelesen. Die GA steht ziemlich vollständig da, die neueren Bände habe ich elektronisch dann, aber ich habe nicht alle gelesen, sicher nicht, das bringt es auch nicht. Aber das Entscheidende sind eigentlich die wenigen, die einem zur richtigen Frage werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur wirklichen Frage. Und vielleicht noch Jahrzehnte zur Frage werden. Das erlebe ich zur Zeit wieder sehr stark, dass man vieles denkt, dass dir das klar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist noch vieles offen. Da ist noch vieles offen. Das ist spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dank eurer Hilfe, die ihr mit dabei seid. Es kommen oft Fragen, die dann was anstoßen, und jetzt denke ich mir, das könnte man ja einfach beantworten. Nein, so einfach eigentlich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich es genau betrachte, ich könnte zwar jetzt sicher eine Stunde darüber reden, aber das ist noch nicht die ganze Sache. Da hat es noch was. Da ist noch was offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wird es interessant. Da wird es interessant. In dem Sinn können wir das gemeinsam tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe, dass ich bei euch manchmal Fragen anstoße, dass die Apokalypse vor allen Fragen anstößt für sie, dass die Werke Steiners Fragen anstoßen für euch, und dass ich ein paar Fragen anstoßen kann. Die Antworten müsst ihr euch letztlich selber geben. Nur die zählen dann wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen sind Krücken, über die kann man ein bisschen auf den Weg kommen, aber das sind nur die Krücken. Es zählen die Antworten, die man sich selber geben kann. Und wenn man anderen antwortet, zählt das, dass man ihnen einen Anstoß gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, aber jetzt sind wir schon wieder lange unterwegs. Ich glaube, wir lassen es gut sein für heute, meine Lieben. Ich danke euch wie immer und wirklich mit Herzen, dass ihr so dabei seid, dass ihr so mittut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch im Livestream alle, bis zum nächsten Mal. Gerne. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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== Glossar==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 223. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SaKe</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 222. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2024-08-26T19:44:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 223. Vortrag von Wolfgang Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:222.apo.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Y8T9zHaTz38|thumb|Link zum  [https://www.youtube.com/watch?v=Y8T9zHaTz38 Video] oder  [https://www.dropbox.com/scl/fi/mi1b62r0s0wfdrtpxqaze/222.-Folge-Die-Apokalypse-des-Johannes-Dr.-Wolfgang-Peter-Anthroposophie-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=d9y3snkyqk1hhoymbif0udyhg&amp;amp;st=v06g1wau&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rohtranskription des 222. Vortrages ==&lt;br /&gt;
+++ dies ist eine Rohtranskription. Wenn du wissen willst, WIE eine fertige Transkription ausschaut, dann schau dir z.B. als Muster die [[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter|10. Folge an]]. Melde ich gerne übers [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] bei uns, wenn du bei der Textarbeit [[MitTun bei Anthro.World|MitTun]] möchtest. Wir freuen uns auf dich! +++ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription der 222. Folge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Begrüssung und 15. Wochenspruch  [00:00:40] =====&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zur Folge Zwei Zwei Zwei. 222. Folge der Apokalypse, und dazu der 15. Wochenspruch. Der letzte Wochenspruch, der 14., war ja ganz groß auch mit &amp;quot;Sommer&amp;quot; übertitelt. Sommer ist es immer noch, auch wenn es jetzt vielleicht gar zu regnen beginnt bei uns draußen oder zumindest sich einigewolkt hat. Aber es ist sommerlich heiß und dazu passt der 15. Wochenspruch jetzt auch sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle wie verzaubert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weltenschein des Geistes Weben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat in Sinnesdumpfheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehüllt mein Eigenwesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu schenken mir die Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ohnmächtig sich selbst zu geben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein Ich in seinen Schranken ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Ich in seinen Schranken. Wir sind einmal jetzt sehr hinausgeflogen. Wir sind in diese, ja, Sinnesdumpfheit gekommen, also wir sind ein bisserl weggetreten, bisserl weg von uns. Aber es kommt also gerade auch jetzt die Kraft herein, die zunächst einmal unser Ich in unseren Schranken schafft. Also das bereitet uns ja eigentlich schon wieder irgendwie jetzt für die Herbst- und Winterzeit vor, wo wir dann vor allem einmal auch das Ich in seinen Schranken, in uns einmal erleben, also wirklich unser irdisches Ich sozusagen. Und das ist ja für jede geistige Erkenntnis ja auch wichtig, dass wir beides haben können, also dieses hinausfliegen Können in die geistige Welt, aber auch ganz fest am Boden stehen können und so wirklich im Alltag drinnen stehen zu können. Eigentlich ist das ein wunderschönes Wort, der All-Tag. Für mich ist dort immer der ganze Kosmos drinnen, in Wahrheit, das Ganze All, alles, alles ist drinnen, man merkt es nur nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Apokalypse konkret in unserer Zeit [00:02:47] =====&lt;br /&gt;
Und das ist ja auch so ein bissel mein Anliegen bei den Vorträgen hier, es geht ja nicht nur darum, jetzt in zehn, zwanzig Vorträgen halt den Inhalt der Apokalypse durchzugehen, sondern es kommt, mir zumindest, sehr darauf an, Bezugspunkte zu finden, halt zum all-täglichen Leben, also dort, wo es uns wirklich tagtäglich etwas angeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Apokalypse oder der Hintergrund, der geistige, der da steht, ist nicht irgendwas Fernes, ist nicht irgendwas Abgehobenes, sondern es ist tagtäglich eigentlich da. Wir sind gerade heute in einer Zeit, in der die Apokalypse sehr, sehr aktuell ist. Gar nicht jetzt in einem negativen Sinn, ihr wisst, also Apokalypse wird ja meistens, wenn es irgendwo in der Zeitung steht oder so, denkt man sich: um Gottes Willen, was ist denn schon wieder passiert. Also man denkt sofort an Schrecken, Unglück und weiß Gott, Strafe und was alles über einen hereinbricht, aber es ist nichts anderes als Enthüllung. Apokalypsis heißt nichts anderes als Enthüllung, Offenbarung. Und ich habe es ja eh schon immer wieder gesagt, ganz konkret dann: &#039;&#039;&#039;Apokalypsis Jesu Christi, also Enthüllung des Wesens Jesu Christi und damit zugleich Enthüllung des Wesens des eigenen Ichs&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das - und das ist die zentrale Aufgabe heute, den Durchbruch einmal zu schaffen, neben dem kleinen Alltags-Ich eben auch die größere Dimension des Ichs zu erleben, was wirklich dahintersteckt. Und wo man dann merkt, also unser Alltags-Ich oder überhaupt unser Ego ist ein winziger, ja im Vergleich dazu kümmerlicher Ausschnitt zu dem, was hinter dem Ich steht. Weil das Ich hat Zugang zur gesamten geistigen Welt bis zur höchsten Spitze hinauf im Grunde. Und das lebt aber in unserem Ich auf individuelle Weise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt eigentlich im Grunde nichts, wozu wir keinen Zugang hätten von der geistigen Seite her. Nur, es ist ein weiter Weg, das auch ins Bewusstsein zu heben. Das ist das Problem. Also wir haben dieses Ich, es ist auch tätig, es ist in seiner vollen Kraft durchaus tätig, aber wir kriegen es hier im Erdenleben, wenn wir inkarniert sind auf Erden, noch kaum mit. Wir wissen zwar, ich bin ein Ich, und wir reden auch dauernd vom Ich, Ich ... - viel, viel mehr als früher. Also, weiß ja nicht, wenn wir nur die Literatur nehmen, Romane oder irgendwas in Ich-Form zu schreiben, ist heute was ganz Gewöhnliches. Noch vor - also noch im 19. Jahrhundert oder so war das also absolut unüblich. War eigentlich irgendwie befremdlich sogar. Also dann hat man von sich als dem Autor oder als den - , weiß ich nicht, was zu nennen, aber man hat sich in der dritten Person genannt. Also man ist kaum auf die Idee gekommen, sich als &amp;quot;ich sage dieses&amp;quot; oder&amp;quot; ich habe das erlebt&amp;quot;, sondern &amp;quot;der Autor hat vor Jahren dieses oder jenes erlebt&amp;quot;. Das ist heute eher ungewöhnlich, dass so geschrieben wird. Also, ja, hängt vielleicht auch, im guten Sinne genommen, mit einer heiligen Scheue zusammen, also an dieses Ich heranzutreten, weil es ist eigentlich, wie es Rudolf Steiner ja oft auch nennt, das verhangene Heiligtum in unserem Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, wir sind halt eine ganze Menge, wir sind auch mehr noch als ein Ich, in gewisser Weise, weil wir haben unsere ganzen Leibeshüllen, die uns zunächst einmal verliehen wurden, die uns gegeben wurden, die wir nicht selber gemacht haben. Niemand von uns hat seinen physischen Körper wirklich selber gemacht, aus dem Nichts heraus, denn, weiß ich nicht, nein, mit dem Finger schnippen kann man nicht, wenn man noch keinen Körper hat. Aber geistig geht halt ein Blitz auf und schwupps - steht der Körper da. Nein, das können wir noch lange nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Stufenweise Auferstehung des Menschen [00:07:08] =====&lt;br /&gt;
Es wird einmal so weit kommen, dass wir durchaus auch, in ferner Zukunft einmal, etwas Physisches haben werden, was man durchaus &#039;&#039;&#039;als physischen Leib bezeichnen kann, aber was nichts Stoffliches zum Beispiel haben wird. Und der wird ganz unsere individuelle Schöpfung sein&#039;&#039;&#039;. Unsere individuelle Schöpfung sein. Das hängt zusammen mit dem Auferstehungsgedanken, die eigentlich auf Raten erfolgt. Und das ist interessant, mir ist das erst heute, weil ich so wieder die Nase hineingesteckt habe in die Apokalypse, und da ist mir das so richtig entgegengesprungen, dass da im Zusammenhang dann mit der Auferstehung der Toten, also &#039;&#039;&#039;im Zuge des jüngsten Gerichtes&#039;&#039;&#039; oder so, &#039;&#039;&#039;die Rede ist von der ersten Auferstehung.&#039;&#039;&#039; Die erste Auferstehung. Wo von einer ersten Auferstehung die Rede ist, wenn man ein bisschen weiterdenkt, müsste es eigentlich dann, ja, zumindest eine zweite oder weitere geben. Also &#039;&#039;&#039;die Auferstehung im höchsten Sinne ist ein sukzessiver Prozess.&#039;&#039;&#039; Und die Auferstehung wird mit jeder, vor allem mit jeder kosmischen Entwicklungsstufe, durch die wir durchgehen, eine höhere Ebene erreichen, weil fertig ist sie - darüber haben wir auch schon gesprochen - dann, wenn wir das entwickelt haben, was Rudolf Steiner als den Geistesmenschen bezeichnet. &#039;&#039;&#039;Der Geistesmensch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vergeistigte physische Leib&#039;&#039;&#039;. Und vergeistigt heißt aber nicht nur, wir vergeistigen das so, wie er jetzt ist, sondern wir werden ihn überhaupt aus dem Geistigen, aus dem Nichts sozusagen, hervorbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht in der stofflichen Gestalt, weil die wird uns nicht mehr tangieren in weiterer Ferne irgendwann. Ihr wisst, wir haben oft gesprochen darüber, dass selbst jetzt schon während der Erdentwicklung die Zeit der physisch-stofflichen Inkarnationen, dass die relativ bald enden wird, im - wenn man es so im historischen Maßstab sich betrachtet, also fünftes, sechstes, siebentes, achtes Jahrtausend, werden schon etliche Menschen so, also ein größerer Teil der Menschheit, so weit sein, dass sie sich nicht mehr in einem physisch-stofflichen Körper inkarnieren. Sie werden trotzdem einen physischen Körper haben, aber er wird nicht stofflich sein, das heißt, er wird völlig übersinnlicher Natur sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Formen und Dauer der Verkörperung des Menschen und der Naturreiche  [00:09:49] =====&lt;br /&gt;
Wir werden ja dann, also in der Zeit, wenn die Kultur, die Zeit der Kulturepochen zu Ende geht - also wir sind jetzt in der 5. Kulturepoche drinnen und insgesamt gibt es sieben - , dann ist, eine große Veränderung findet dann statt, dann ist eigentlich, also nach der 7. Kulturepoche sollte eigentlich der Zeitraum sein, wo wir uns nicht mehr in solcher irdischer Form, also in irdisch stofflicher Form inkarnieren. Aber es wird sicher Menschen geben, die das bis zu dem Zeitpunkt nicht schaffen, so weit zu sein. Also es wird sicher noch nicht gleich im achten, neunten Jahrtausend die gesamte Menschheit ausgestorben sein, aber trotzdem wird es nicht ewig dauern, sozusagen, bis die Menschheit für die sinnliche Sichtbarkeit verschwunden sein wird auf der Erde. Ich habe das auch letztens schon betont, also dass der Mensch wahrscheinlich das Lebewesen auf Erden ist, das am allerschnellsten seine Entwicklung durchmacht und dann - whhhuit - wieder weg ist, also ausgestorben ist, sozusagen, für den äußeren Anblick. Es gibt zwar dann keinen Menschen mehr, der das sehen könnte, aber dann sind wir als physisch-stoffliches Wesen nicht mehr auf Erden da, da werden Tiere, werden noch sehr, sehr viel länger in physisch-stofflicher Form auf der Erde sein. Und sie werden noch ganz andere Entwicklungsschritte auch durchmachen und wir werden sehr intensiv daran mitarbeiten. Also wie die Evolution im äußeren Sinne weitergeht, wird sehr, sehr stark an uns liegen. Wir arbeiten an dem mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also daher, das, was manchmal, ja, fast verständlicherweise gesagt wird, ja der Mensch ist ja schuld an den ganzen Umweltproblemen und er richtet die Natur zugrunde bis zu einem gewissen Grade, das ist, oberflächlich gesehen stimmt es, wir beschädigen vieles, weil wir eben noch nicht den geistigen Einblick haben, was wirklich dahinter steckt, und wir merken unsere Fehler halt immer erst dann, wenn die Folgen groß genug geworden sind, die Schäden groß genug geworden sind, und wenn sie uns dann zu schmerzen beginnen, dann fangen wir an zu grübeln: aha, das war doch nicht so gescheit. Das ist halt alles ein Teil des Lernprozesses, den wir auch durchmachen. Und natürlich wird dabei in der Natur etwas geschädigt, es geht etwas zugrunde und vieles geht durch unsere Fahrlässigkeit frühzeitig zugrunde, was also natürlich nicht gut ist, aber grundsätzlich liegt es in der Natur immer drinnen, dass Wesenheiten entstehen und wieder vergehen. Nicht nur als Einzelwesen, sondern auch als ganze Art, als ganze Tierart, als ganze Pflanzenart. Es sind also gerade die - das ist ja auffällig, das kann man auch äußerlich zeigen - die einfachsten Tiere, Pflanzen, Pilze, was auch immer es ist, die leben seit Ewigkeiten schon. Also die ersten Kleinlebewesen, die entstanden sind vor weiß Gott wie vielen Millionen Jahren, die gibt es heute noch und die blühen und gedeihen nach wie vor, ist nichts zu sehen, dass die am verschwinden wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je höher etwas entwickelt ist, interessanterweise, desto kürzer wird, auch im Tierreich in Wahrheit - das müsste man einmal wirklich genauer untersuchen: wie lange leben denn, lebt eine Tierart auf Erden, dann wird man mit Sicherheit dazu kommen: je höher entwickelt sie ist in gewisser Weise, umso kürzer ist ihre Lebensspanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Menschen, bei unserem physisch stofflichen Menschengeschlecht ist es - wir brechen also alle Rekorde wahrscheinlich, indem wir die allerkürzeste Erscheinungszeit in physisch stofflicher Form auf Erden haben, und dann sind wir - bwit - verschwunden für den äußeren Anblick. Wir werden dann aber auch schon eine ganz andere Wahrnehmungsperspektive auch haben, wir werden dann nicht mehr gebunden daran sein an die äußere sinnliche Wahrnehmung, sondern wir werden es halt dann von der geistigen Seite wahrnehmen, und dann sehen wir, dass da auch noch ganz anderes dahinter ist. Dann sehen wir auch, dass zum Beispiel ausgestorbene Tierarten, dass die sehr lebendig in höheren Reichen sind, nämlich die Gruppenseele dieser Tierart. Und um die geht es halt vor allem im Tierreich, also die werden auch wirklich aufsteigen zu höheren Wesenheiten. Und zwar zu wirklich ganz individualisierten Wesenheiten. Und die Vorbereitung jetzt dazu ist, dass sie, ja, wie soll ich sagen, sich ausleben in vielleicht Millionen Einzelexemplaren, jedes zur selben Art gehörend, aber doch einzigartig. Man könnte das selbst - wahrscheinlich selbst bei den Regenwürmern ist es so, dass jeder Regenwurm einzigartig ist. Drum braucht man wahrscheinlich schon einen sehr guten Blick, aber das, diese Einzigartigkeit geht ja sogar bis ins Mineralreich hinunter. Das habe ich ja immer wieder schon gesagt: jede Schneeflocke, jeder Schneestern ist in seiner Form einzigartig. Die Gesetzmäßigkeiten sind bei allen gleich, aber wenn man es jetzt genauer, vielleicht unter der Lupe, anschaut oder gar unter dem Mikroskop anschaut, dann sieht man: die genaue Ausprägung ist bei jedem anders. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Inkarnation des Menschen und Kristallkräfte,  [00:15:41] =====&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;Individualisierung ist ein Zug, der durch die Natur durchgeht&#039;&#039;&#039;, lange bevor der Mensch da war. Äußerlich gesehen. In Wahrheit steckt &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; dahinter &#039;&#039;&#039;als treibende Kraft dieser Individualisierung&#039;&#039;&#039;, aber da waren wir lange noch nicht in physisch-stofflicher Form auf Erden. Ich habe es ja erzählt auch, im Grunde: die erste Inkarnation, wo man sprechen kann, dass es der Anfang der Inkarnationen ist, der erste &#039;&#039;&#039;Fußabdruck des Menschen, sind die Kristalle&#039;&#039;&#039;, die entstehen, die Mineralien, die entstehen. Das hat bereits etwas mit uns zu tun und die hätte es nicht gegeben, wenn nicht der Mensch sich inkarniert hätte, wenn nicht der Mensch seine Ich-Kräfte da hineingebracht hat und die &#039;&#039;&#039;kristallbildenden Kräfte sind eben ganz, ganz hohe Kräfte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht umsonst hat man früher vom &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; gesprochen, vom &#039;&#039;&#039;Firmamentum&#039;&#039;&#039;, das ist im Grunde genau dasselbe. Also das ist das, was den Hintergrund bildet, sozusagen, das ist jenseits der Sterne, die wir sehen können. Wo dann später die Interpretation entstanden ist: okay, da sind die Sterne angeklebt, weil sonst täten sie ja runterfallen irgendwie. Das ist aber wirklich dann schon Unverständnis, das entstanden ist. Aber das Wirkliche ist das, dass die kristallbildenden Kräfte kommen von - eigentlich schon: die bilden die Grenze, wo der Kosmos, ja, aus der räumlich-zeitlichen Welt ins Überräumlich-Überzeitliche eingeht. Wo es auch jenseits eben der sinnlichen Wahrnehmbarkeit ist, absolut. Und von dort kommen die kristallbildenden Kräfte und mit denen sind ganz stark verwandt die Ich-Kräfte. Und wir werden uns, wenn wir wirklich diesen &#039;&#039;&#039;Geistesmenschen&#039;&#039;&#039;, also den individualisierten, völlig vergeistigten physischen Leib gebildet haben werden, dann werden - kann man diesen physischen Leib, diesen völlig individualisierten physischen Leib eben am besten als Kristall beschreiben. Allerdings als einen lebendigen Kristall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Weltenzustände, &amp;quot;Beginn&amp;quot; mit dem Alten Saturn  [00:18:15] =====&lt;br /&gt;
Das kann man sich jetzt schwer vorstellen. Aber es wird schon so sein, und das ist sehr wichtig für unser Thema, eben Apokalypse des Johannes und &#039;&#039;&#039;Vorausblick eben auf das neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;, auf das Kommende, was ja nichts anderes ist als die nächste Verkörperung unserer Erde, weil eben unsere Welt, mit der wir verbunden sind, eben auch durch wiederholte, nein, Erdenleben kann man nicht sagen, aber durch wiederholte kosmisch-planetarische Leben durchgeht, weil eben &#039;&#039;&#039;Reinkarnation im großen Stil ein kosmisches Grundgesetz&#039;&#039;&#039; ist. So funktioniert die Entwicklung, das heißt, es tritt etwas aus dem höchsten Geistigen, das heißt aus der schöpferischen Quelle, aus dem Nichts, wenn man so will, weil es eben von nichts Geschaffenem abhängig ist, sondern nur aus seiner eigeneren Tätigkeit etwas aus sich heraus setzt, und das ist das Geschaffene dann. Und so, so ists, ist am Anfang entstanden eben unser &#039;&#039;&#039;Alter Saturn&#039;&#039;&#039;, eine reine Wärmewelt, da gabs noch keine Mineralien, nichts Mineralisches, gabs nicht, kein Mineralreich, kein Pflanzenreich, kein Tierreich, es gab eine reine Wärmewelt und &#039;&#039;&#039;diese reine Wärmewelt war im Grunde das Menschenreich&#039;&#039;&#039;. Da war zwar &#039;&#039;&#039;von unserem Ich noch gar keine Rede&#039;&#039;&#039;, aber es wurden die Voraussetzungen geschaffen, dass das Ich sich entwickeln kann irgendwann, es wurde nämlich die Grundlage für den physischen Leib des Menschen geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Saturn war eine reine Wärmewelt, ich habe es letztens besprochen, eine reine Wärmewelt, und dort lebt das Physische drinnen. Und der ganze Alte Saturn war nichts anderes im Grunde als das Menschenreich, was anderes gab es nicht. &#039;&#039;&#039;Keine Tierformen, keine Pflanzenformen, schon gar keine Mineralformen. Alles war Mensch&#039;&#039;&#039;. Also der Alte Saturn war Mensch, im Grunde, aber physischer Mensch, aber im allerdünnstmöglichen Zustand halt, im Wärmezustand. Weil die Wärme steht immer am Übergang vom Physisch-Sinnlichen zum Übersinnlich-Ätherischen, zumindest zur nächsten Ebene. Und da passiert tatsächlich auch ständig ein Übergang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Vom wissenschaftlich abstrakten Denken hinauf auf höhere Ebenen  [00:20:57] =====&lt;br /&gt;
Also etwas heute noch so, zumindest für die äußeren Naturwissenschaften, völlig Rätselhaftes: wie könnte Geistiges oder Übersinnliches, sofern es das überhaupt geben sollte, und das glaubt heute eh kein Wissenschaftler mehr oder die wenigsten, aber - na doch, es gibt schon einige, die an zumindest etwas Geistiges glauben, sogar gewisse geistige Erfahrungen haben, und daher wirklich von innen her, auch aus innerer Erfahrung, überzeugt sind, dass es da etwas gibt, aber eine Erklärung, wie das - pffhh - mit dem Physischen, Stofflichen zusammenkommen kann: völlig offen die Frage, völlig offen. Ich meine, viele lehnen dann ab, viele Wissenschaftler, sich mit dem überhaupt zu beschäftigen, mit einem guten Grund, weil sie einfach keine Idee haben, wie man herankommen soll. Und mit der Art des Denkens, wie wir sie jetzt in den Wissenschaften anwenden, großteils, kommt man an das auch nicht heran. Weil da müsste man zumindest schon auf die nächste Ebene kommen, zum imaginativen Denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind heute noch im abstrakten Denken eigentlich drinnen. Und das ist nichts Schlechtes, dass wir es haben, das musste entwickelt werden. Und es ist gut, sich damit auseinanderzusetzen, und eben auch, wenn man die höheren Welten erfahren will, muss man eigentlich das Opfer des Intellekts bringen, davon habe ich auch schon gesprochen. Aber opfern kann man nur das, was man hat. Also wenn wer sagt: ich, oh, ich hab eh keinen Intellekt, da verstehe ich eh nichts davon, also werde ich ja weit leicht tun. Nein, der kommt niemals in ein wirklich modernes, imaginatives Denken hinein, in ein modernes, geistiges Wahrnehmen hinein. Sondern da muss ich eigentlich in Wahrheit den sturen, irdischen Intellekt zu einer gewissen Blüte sogar gebracht haben. Und zwar so weit, dass ich ihn dann sogar in Bewegung bringen kann. Und im - noch in dieser Art des Denkens aber beweglich, lebendig werde, und dann auch über die äußere Logik bis zu einem gewissen Grad hinausschreiten kann, indem ich sehe, dass die Logik eigentlich was - so wie sie heute ist - was Lineares hat. Also von Ursache zu Wirkung, die ist wieder Ursache fürs Nächste und so weiter. Also das kausale Denken und das einbahnige Denken, dann darf ja auch nur eine Folgerung daraus kommen. Also entweder ist rot oder ist schwarz, aber nicht beides gleichzeitig. Aber wo Leben drinnen ist, ist Vielfalt drinnen. Das heißt, es gibt eigentlich unendlich viele solche Strahlen, die alle zu einem irgendwie anderen Ergebnis führen, und alle aber aus derselben Quelle gespeist sind. Das macht den Reichtum unserer Welt aus. Und das haben wir in unserem modernen wissenschaftlichen Denken noch nicht, im Allgemeinen zumindest noch nicht, drinnen, aber es klopft massiv an, dass wir diese Beweglichkeit lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Klarheit des Intellekts, der jetzt verbreitet ist, zu verbinden mit der Beweglichkeit, mit der Lebendigkeit, mit dem - weil in dem Lebendigen drückt sich dann bereits ja noch was Höheres, was Schöpferisches aus, was das formt, das Lebendige. Und mit dem mitdenken zu können, miterleben zu können, es ist zugleich dieses lebendige Denken ein erlebtes Denken. Das heißt, nicht nur: ich denke und bin halt ganz bei dem, über das ich nachdenke, sondern ich erlebe ganz bewusst auch mit: was passiert denn da, wenn ich denke? Also eigentlich: ich muss mir zuschauen können dabei, in Wahrheit. Da fängt das Geheimnis an, nämlich das lebendige Denken zu erleben. Das fängt damit an, dass ich mir selber zuschaue dabei. Das geht am schwierigsten mit dem abstrakten Denken, da ist man ganz beschäftigt damit, dass ich das alles zusammenbringe. Beim lebendigen Denken, wenn ich das in den Fluss bringe, kann ich mir viel leichter zuschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Vergleich des lebendigen Denkens mit dem künstlerischem Gestaltungsprozeß  [00:25:40] =====&lt;br /&gt;
Das ist wie bei einem künstlerischen Gestaltungsprozess. Ich meine, für einen Künstler, in Wahrheit: er weiß, wenn etwas gut geworden ist, weiß er es, weil er sich im Tun erlebt hat, in Wahrheit. Ob das jetzt ganz bewusst schon ist oder nicht, aber er spürt es aus dem: ah ja, das stimmt mit der Intention, sozusagen, mit meinem Schöpfungsimpuls, den ich hineingeben wollte, stimmt das überein oder weitgehend überein. Und wenn es nicht ganz hundertprozentig übereinstimmt, nun, dann muss ich es halt vielleicht noch einmal machen eben. Große Künstler machen oft also bestimmte Werke x-, x-mal. Weil sie sehen: da ist noch ein anderes Potenzial drin. Das war gut und richtig, aber es ist eine Einseitigkeit noch, da ist noch mehr drin. Und bis es so hingeht, dass es sich sogar löst eben von der sinnlichen Anschauung, bis zu einem gewissen Grad, und andere Perspektiven eröffnet. Das ist das große Thema im 20. Jahrhundert gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mein, heute ist es schon etwas Selbstverständliches, dass man - die normale Art, wie man mit den Sinnen wahrnimmt, das alleine genügt schon nimmer. Man sieht es anders, so wie man es eigentlich mit dem normalen physischen Sehen, wie wir es haben, nicht sehen würde. Ich meine, nehmt eben einen Picasso oder was her. Das ist nicht nur eine Spinnerei: Ah, der malt das Auge irgendwo hin, wo es gar nicht hingehört, und solche Sachen. Nein, das ist - oder die, eben die Kubisten, das alles. Also, da - eine andere Perspektive kann man gar nicht sehen, der Kubismus entsteht daraus, dass die Perspektive, die wir mühsam zu Beginn der Neuzeit langsam hineinbekommen haben in die Malerei, um dann ganz naturalistisch zu werden - aber kaum ist das fertig, kommt interessanterweise die Erfindung der Fotografie und auf einmal ist das uninteressant. Zumindest für die führenden Künstler. Viele - und es gibt ja heute noch viele, die das meisterhaft können, also den sinnlichen Eindruck wiederzugeben, also fotorealistisch zu malen. Ist ja eine Strömung, durchaus, in der modernen Malerei auch, Fotorealismus, also dass man es malt, dass es von einem Foto gar nicht mehr zu unterscheiden ist. Nur: das eröffnet in gewisser Weise noch keine neuen Perspektiven. Die neue Perspektive entsteht dort, wo es mit dem, was ich mit den Sinnen sehe, gar nicht mehr übereinstimmt. Wo zum Beispiel die Perspektive, die im Mittelalter nicht da war, auf einmal wieder verschwindet, aber auf eine andere Art verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man sieht es so, wie man es sinnlich in Wahrheit nicht sieht. Es ist zwar immer noch mit sinnlichen Farben gemalt, weil sonst kann ich kein Bild malen. Ich meine, ja, es gibt schon welche: der hängt dann die leere Leinwand hin und sagt, voilà, das ist es. Dann ist es halt ganz übersinnlich drinnen, ist vielleicht auch guter Geschäftsschmäh. Nein, solche Sachen sind ja, sind ja durchaus in die Welt gesetzt worden, ganz bewusst. Und manche waren vif genug also, dieses Nichts, was sie eigentlich machen, teuer zu verkaufen. Und sind angesehene Künstler auch. Ich meine, sie haben schon vorher gezeigt, dass sie auch das handwerkliche Können haben, auch anders malen zu können. Aber es ist der Wunsch da, über das hinauszugehen. Also das ist überall ja anklopfen ans Übersinnliche, eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Übersinnliche kriegt man halt durch das lebendige, imaginative Denken. Da muss das Denken so lebendig werden, dass es so, so - wie soll ich sagen - so kraftvoll, so intensiv wird, wie es sonst, wir es nur jetzt durch die Sinneswahrnehmung erleben. Und das ist schwer, also selbst wenn man einen geistigen Schulungsweg geht, also - pfh - das jetzt gleich mit solcher Intensität vor dem geistigen Auge zu haben, dass es vergleichbar wäre an Intensität der sinnlichen Wahrnehmung, wenn wir wirklich hinschauen, na, das dauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das - braucht man vielleicht also mehrere Inkarnationen dazu, dass das auf neue Art herauskommt. Ich meine, relativ leicht tun sich noch Menschen, die es auf alte Art haben, wo es also wie eine Vision aufsteigt. Das heißt also, ohne dass ich bewusst etwas dazu tue. Und das ist gerade heute unser Problem, also dass wir lernen müssen, wenn wir die geistige Welt auf neue Art sehen wollen, dass das eine unheimliche Steigerung des Bewusstseins braucht. Es ist alles eigentlich da. Wir können es, nur wir kriegen es nicht mit. Und da wir es nicht mitkriegen, finden wir uns auch nicht zurecht. Also wenn wir - das ist paradox eigentlich! Wir alle haben zwar verloren, die meisten von uns zumindest, das alte Hellsehen, das von selber durchbricht - und das ist auch letztlich höchst notwendig, weil das neue, das wirklich also dann eben mit voller Gedankenklarheit da ist, dazu muss das alte verschwinden. Wobei eben Rudolf Steiner auch deutlich sagt, an gewisse Sachen kommen wir mit dem neuen noch gar nicht heran, also es wird eine Übergangszeit, eine längere Übergangszeit geben müssen, wo alte Kräfte trotzdem noch von einzelnen Menschen oder Menschengruppen bewahrt werden. Aber trotzdem: der neue Weg ist der, wo man aus eigener Kraft heraus bildschaffend tätig wird. Bild schaffend. Aber eben auch die Farben, die Formen darf man sich halt dann nicht mehr sinnlich so wirklich vorstellen, sondern dann kommt man zu dem, was wirklich dahinter steckt auf höherer Ebene. Also von dem unsere sinnlichen Farben und Formen eben auch nur ein Abglanz sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Es braucht wirkliche Berührung mit der geistigen Welt, um die Apokalypse zu verstehen  [00:32:17] =====&lt;br /&gt;
Und daher gehe ich scheinbar oft auch so weg halt jetzt von der unmittelbaren Besprechung des Textes der Apokalypse, um diese Hintergründe aufzudecken. Weil, wir werden überhaupt nichts verstehen von dem Neuen Jerusalem - und wir stehen ja jetzt in unseren Vorträgen relativ kurz davor - wir werden nichts verstehen, wenn wir nicht ein Verständnis für diese Art des Sehens bekommen. Weil man kann diese Dinge eben in Wahrheit mit dem äußeren Verstand nur sehr schwer erfassen. Das, was Rudolf Steiner geschrieben hat, ist schon etwas leichter zu erfassen (aber auch nicht ganz leicht). Weil er es eben in einer sehr gedankenklaren Sprache verfasst hat und zwar wirklich, wie sie halt unserem Intellekt auch heute entspricht. Aber dort, wo es gerade interessant wird, geht er ja auch, das sieht man, in die Übersetzung, in etwas sehr Bildhaftes hinein. Und das ist ja auch letztlich etwas, was wir in der Imagination machen müssen, also selber einmal bildschaffend zu werden, dass der Meditationsinhalt für uns irgendwann einmal so präsent wird, als hätten wir ihn sinnlich vor Augen sozusagen. Übersinnlich vor Augen in Wahrheit. Aber das muss mindestens diese Intensität haben. Weil selbst unsere Sinneswahrnehmung, die sich uns so aufdrängt und so massiv ist, ist noch schwach gegenüber dem, was in der geistigen Welt an Kraft da ist. Und wenn wir das - einsteigen in dieses imaginativ lebendige Denken hinein, dann wird einmal darin etwas so stark auftauchen, was noch die Intensität der sinnlichen Wahrnehmung, der Sinnlichkeit überhaupt, übertreffen wird. Nur, wir werden es voll und ganz beherrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wie sich das Bild gestaltet, wird - da steckt unsere bildschaffende Kraft drinnen. Wir bilden dann nichts Äußeres ab, sondern wir - wie soll ich sagen? - verbinden uns mit den seelischen, mit den geistigen Kräften, die um uns sind, zum Beispiel, und wir sind geistig stark genug, um diese Kräfte zu bemeistern, sozusagen. Und sie zu benutzen, um das Bild zu schaffen. Aber dazu müssen wir sie uns zu eigen machen, in Wahrheit. Also wirklich ergreifen. Und dann sind es zugleich wir, aber zugleich auch die geistigen Wesen, die wir ergreifen, die tätig sind in dem Ganzen drinnen. Das ist so schwer vorstellbar. Also wir verbinden uns sozusagen mit den geistigen Wesenheiten, die wir abbilden. Und die - es ist dann da kein Unterschied, also weil, selbst wenn es jetzt nur, unter Anführungszeichen, um die Stufe der Imagination geht - das ist die erste übersinnliche Erkenntnisstufe - , aber damit wir überhaupt dorthin kommen, steckt vor allem einmal auch Intuition dahinter. Intuition ist in Wahrheit der erste Punkt, wo wir die Berührung haben mit der geistigen Welt. Das ist ein Willensakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stoßen mit unserem Willen mit dem Willen der anderen geistigen Wesen um uns herum zusammen. Nur, das kriegen wir meistens gar nicht mit. Oder wenn, dann - wenn wir schon ein bisschen wacher sind, spüren wir: ach, da bin ich jetzt von einem geistigen Wesen berührt worden. Oder vielleicht sogar umgekehrt: ein geistiges Wesen fühlte mich, berührte mich, nahm mich wahr dadurch. Es ist eigentlich wirklich wie ein betastet worden Sein. Wirklich wie ein - die Empfindung ist ähnlich. Weil, es ist nicht gleich Bild oder sowas, sondern es ist wie: da war was. Es ist so, fast, wie wenn man einen Schubs bekommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Erlebnis der Berührung durch ein geistiges Wesen  [00:36:58] =====&lt;br /&gt;
Und das ist sehr intensiv, also es kann einen so ganz plötzlich wie ein Schlag treffen, nur man weiß noch gar nicht, was es ist. Also gerade, wenn wir auf dem Weg sind, das moderne Hellsehen, das heißt, das lebendige, imaginative Schauen, bei dem wir voll selbst tätig sein müssen, um es uns zu Bewusstsein zu bringen. Aber: die intuitive Berührung, die kann einmal sehr massiv da sein, also deutlich da sein, aber - pfff - was war das jetzt? Da kann man nur sagen: ah, da war was. Höchstens das. Jetzt in der Natur draußen, eine Stimmung in der Natur oder irgendwas, die mich besonders berührt. Und damit meine ich nicht nur das im äußerlichen Sinn: ah, schön, der Sonnenuntergang! Das ist mehr, das ist - das sich Erfreuen an der sinnlichen Schönheit des Sonnenuntergangs oder an der Schönheit der Natur, das ist es noch nicht. Das ist ein feines, ein sensibles, wie soll ich sagen, künstlerisches Wahrnehmen der Natur, zunächst. Das offen ist für die Schönheit der Natur, also die sinnliche Schönheit der Natur. Aber dann kann da drinnen noch die besondere Berührung drinnen sein: da! war jetzt ein Elementarwesen vielleicht. Ich weiß es noch gar nicht, was es war, aber vermutlich war es in der Natur, ein geistiges Wesen jedenfalls, dass das da wirkt. Und das ist wie ein Schubs, den ich bekomme, wie eine Berührung, die ich spüre. Nicht äußerlich, körperlich, aber die ich seelisch, geistig spüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, irgendwo in den Wochensprüchen kommt ja auch so: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, ich weiß jetzt nicht mehr, welcher Wochenspruch es ist. Aber das zu spüren, das ist: ah pfuuhh, oder es rieselt einem wie über den Rücken hinunter, irgendwo, angenehm, unangenehm, wie auch immer. Da ist etwas. Also es ist - es ist: man spürt, da ist, da kommt einem ein Geistwesen mit seinem Willen entgegen und stößt auf unseren Willen irgendwo. Da, das ist die höhere Form der Berührung. Das ist eben kein äußeres Betasten, sondern - es ist natürlich jetzt vergleichsweise nur gesprochen, aber jedenfalls: drum ist es wichtig, sich berühren zu lassen in der sinnlichen Wahrnehmung. Und dabei zugleich, aber ohne, wie soll ich sagen, einer Sentimentalität, die drinnen - : &amp;quot;Ah, wie schön! Die Natur so grün und die gelben Blümerln drauf und die ... &amp;quot; Das ist noch zu wenig. Das ist schon schön als Vorbereitung, aber es ist noch mehr. Es ist noch mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und - ja, ich weiß nicht, wie viele von euch das schon erlebt haben, es sind besondere Momente zunächst einmal. Es wird irgendwann einmal selbstverständlich werden, aber jetzt, sage ich einmal, sind es für die meisten Menschen noch ganz besondere Momente, wo es eben über dieses sich an der äußeren Schönheit zu erfreuen, dass da eben noch was dazukommt, noch etwas. Und das ist so: wenn es da ist, da gibt es keinen Zweifel drüber, dass es da ist, das ist so stark, das ist so eindeutig, das ist eben fast wie ein Schlag. Es kommt meistens ganz überraschend. Und dann heißt es halt, dieses Erlebnis, ja, mit sich zu tragen - . Man kann später wieder herankommen, nämlich ans wirkliche Erlebnis heran. Es ist eigentlich immer wieder ein Zurückgehen zu dem Moment, aber es ist nicht ein: ich erinnere mich daran, sondern - und damit fängt eigentlich schon die nächste Stufe der geistigen Wahrnehmung an - : ich gehe eigentlich in der Zeit zurück, ich gehe im ätherischen, im Zeitstrom, zu dem Moment zurück und erlebe es wieder. Ich erlebe es wieder und je öfter ich das mache, umso deutlicher wird das Erlebnis. Zuerst war es zu überraschend, ich habe nur die Berührung gespürt, aber in der Berührung steckt eine ganze Welt drinnen, weil da steckt ein ganzes Wesen drinnen, das mich berührt hat. Sei es ein Elementarwesen, sei es was Höheres, was auch immer. Und indem ich mir das einmal zunächst in die Erinnerung hole, aber dann   durch die Erinnerung durchgehe und wirklich wieder zurückgehe zum eigentlichen Erlebnis - und das ist eben stark genug dazu, dass das möglich ist. Weil, in Wahrheit, das eigentliche Erlebnis selber kann ich nämlich gar nicht im herkömmlichen Sinn erinnern. Das geht gar nicht, da sind eigentlich nur drinnen die Begleitumstände: Aha, das war da oder dort und da bin ich durch den Wald gegangen, da ist das passiert ... oder - weiß ich nicht - in der U-Bahn ist mir passiert ... , wie auch immer. Da erinnere ich mich an das sinnliche Umfeld. Und da drin war irgendwas. Aber das ist noch fast ein undefinierter Punkt irgendwo. Das Eigentliche kommt nach und nach heraus, indem ich zurückgehe, hingehe. Dort im übersinnlichen Bereich ist es mit der Zeit anders als hier. Dort kann ich mich bewegen. Wie heißt es im Parsifal so schön: &#039;&#039;&#039;zum Raum wird hier die Zeit&#039;&#039;&#039;. Ich kann mich bewegen in der Zeit. Das ist kein Hindernis, das heißt also, wenn ich zurückgehe zu dem Erlebnis, gehe ich nicht wirklich zurück, sondern dann erlebe ich es eben wieder. Wieder. Und vielleicht dann schon etwas mehr davon, etwas intensiver. Weil diese Berührung war in Wahrheit was ganz Differenziertes, nur das erste Erleben ist noch ganz grob. Das ist so, wie wenn man - wie wer halt auf die Schulter greift. Aber mit der Zeit kann ich mir das Bild immer lebendiger gestalten. Aus der Kraft, die mir da entgegenkommt, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich arbeite sozusagen dann im Einklang mit diesem Naturwesen, mit diesem höheren Geistwesen, was auch immer es war. Ich arbeite im Einklang, ich fühle mich in die Kraft dieses Wesens ein, und aus der heraus schaffe ich das Bild. Das kann also durchaus ein Prozess sein, der sich über längere Zeit erstreckt. Kann auch sein, dass ich erst Wochen, Monate danach so richtig das in seiner ganzen Größe vor mir habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Der persönliche Schicksalsweg: Überwinden alter hellsichtiger Kräfte, um neue selbst zu erlangen  [00:44:33] =====&lt;br /&gt;
Das - ja, ein Mensch wie Rudolf Steiner konnte das sehr zügig. Aber ich habe euch ja auch schon davon erzählt, dass es bei ihm auch also einen starken Wandel gibt, und geben musste, wo die alten Fähigkeiten, die er sich mitgebracht hat, in etwas Neues sich umwandelt, und dann gerade dadurch etwas ganz anderes wird. Also man darf nicht glauben, die Erlebnisse, die er etwa als Kind hatte oder auch als junger Mensch, wenn er durch die Natur gegangen ist, dass das die gleichen Fähigkeiten sind, mit denen er dann über die Anthroposophie gesprochen hat. Und das ist eben relativ kurz vor der Zeit, wo er dann beginnt, eben über Anthroposophie zu sprechen. Da ist der Moment, also, wo er die alten Kräfte überwindet und wo etwas Neues kommt. Und darum kann er gerade also so wertvolle Anregungen geben dazu, wie man heute, auch als Mensch, der gar keine geistige Erfahrung zunächst hat - weil das ist eigentlich das Gesunde für unsere Zeit, das einmal zunächst nicht zu haben. Also, weil die, die es noch als alten Kräften haben, müssen sich auch klar sein, dass sie die früher oder später loswerden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich sage einmal, spätestens, nach Möglichkeit, in der nächsten Inkarnation, wenn es schon in der nicht klappt. Weil, auch das ist eigentlich eine große Leistung von Rudolf Steiner - oder ja, man kann auch sagen von seinem Schicksalsweg, von seinem Schicksalsgang. Aber das Schicksal, wer ist das Schicksal? Wir sind es selber, in Wahrheit. Wir haben Hilfe dabei - aber ist vielleicht auch wichtig für Menschen, die da jetzt zuhören und nicht das Ganze kennen, was ich da schon über 222 Vorträge erzählt habe: Alles was Schicksal ist, also was uns trifft, im Guten wie im Bösen - ich meine, Schicksal kann ja ganz positiv sein, also wo sich plötzlich ein Weg eröffnet und wo ich alle meine Kräfte entfalten kann und - den gibt es ja auch. Das nehmen wir halt viel lieber zur Kenntnis und werten es dann oft im Nachhinein gar nicht so groß, als dort, wo uns was hart getroffen hat. Wo uns etwas aus der Bahn geworfen hat, geradezu, weil wir nämlich auf der falschen Bahn waren, die uns wegführt von uns und von dem, was eigentlich unser Ich will. Weil unser Ego halt die andere Bahn haben will. Das klafft sehr leicht bei uns auseinander, noch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im Grunde ist ja der erste Weg, um &#039;&#039;&#039;Karma&#039;&#039;&#039; zu verstehen und damit eben über das auch hinaus zu kommen, was über Karma und Reinkarnation in früheren Zeiten gesprochen wurde. Also was, namentlich ja aus dem Osten, ein ganz starker Impuls gekommen ist. Das ist noch lange nicht das Karma-Verständnis, das wir heute brauchen. Also darum, ohne jetzt irgendwas klein zu machen in den östlichen Philosophien und Lehren und Religionen oder so, aber - und die haben sich ja auch verändert, muss man auch dazu sagen, also da ist ja auch Neues gewachsen dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil &#039;&#039;&#039;niemand kann mit geistigen Mitteln aus der Vergangenheit Gegenwärtiges und künftiges Geistiges wirklich ergreifen&#039;&#039;&#039; und bewusst wahrnehmen. Es ist also ein Weg, der sich immer weiterentwickelt, Methoden, die vor Jahrhunderten noch aktuell waren, sind heute zwar nicht, keineswegs überflüssig, aber sie müssen letztlich auch verwandelt werden. Alles. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Selbst die Anthroposophie als Weg wird einmal überwunden werden.&#039;&#039;&#039; Das sagt Rudolf Steiner selber ganz deutlich. Also den Anspruch hat er nie erhoben, dass das jetzt der Weisheit letzter Schluss ist. Es geht ja gar nicht, weil der Mensch entwickelt sich weiter und nach einer gewissen Zeit, in, weiß ich nicht, drei-, vierhundert Jahren, wird man einen neuen Weg finden. Oder wird den nächsten Entwicklungsschritt gehen, müssen, wenn man weiterkommen will. Sonst bleibt man wieder in was stecken drinnen. Also die Perspektiven erweitern sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, Steiner sagt das ganz deutlich, also dass Anthroposophie nicht diesen Anspruch erhebt, für ewig gültig zu sein, sondern dass nach einer gewissen Zeit eben sich wieder etwas ändern wird müssen. Noch in unserer Kulturepoche, weil wenn ich jetzt von drei-, vierhundert Jahren spreche, in etwa, - ich meine, es wird sicher noch, nehm ich einmal -, schätze ich, hundert Jahre vielleicht dauern, dass sie wirklich von einer größeren Zahl von Menschen als das ergriffen wird, was sie wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
00:49:58  Und Rudolf Steiner hat ja selbst einmal gesagt, ja, was wird - auf die Frage, &#039;&#039;&#039;was wird von Ihren Werken überbleiben: die &amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;. Sonst nichts.&#039;&#039;&#039; Aber das heißt nur die Aufforderung: gut, es wird die Zeit kommen, wo Menschen da sind, die an der Art des Denkens, das dort geübt wird, und das da den Weg bahnt eigentlich zu dem lebendig imaginativen Denken - obwohl es äußerlich gesehen eigentlich sehr philosophisch noch geschrieben ist und mit der äußeren Logik und - also, da ist so ein Übergang drin. Es war sicher also dieses Werk auch für Steiner, das zu schreiben, ein wesentlicher Schritt, um dann weiterzukommen, um das alte Hellsehen, das er eben hatte, das er sich mitgebracht hat, in was Neues umzuwandeln. Also der Bruch, der Unbruch ist mit ziemlicher Sicherheit danach erst. Also nach dem Erscheinen der &amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;. Das dauert also dann noch, eine Weile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das - war aber natürlich noch vor 1900, also das Ganze. Also der Unbruch ist bei Steiner dann wirklich relativ kurz vor der Jahrhundertwende gekommen. Und dann war er bereit dazu, also man sieht dann wirklich, wie das Schicksal alles so zusammenführt, dass er eingeladen wird halt dann, in der theosophischen Gesellschaft einen Vortrag zu halten. Und er da jetzt schon hineinkommt, aber mit seinen neuen Kräften. Mit seinen neuen Kräften in das hineinkommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, das - diese neuen Kräfte brauchen wir eben auch, um wirklich diese Apokalypse des Johannes, um mit der was anfangen zu können, um sie wirklich verstehen zu können, in einer zeitgemäßen Form verstehen zu können. Also mit einer, wie soll ich sagen, Auslegung des Neuen Testaments, Auslegung der Apokalypse im klassischen Sinne, mit den Verstandeskräften, die noch ja eigentlich stammen aus der griechisch-lateinischen Zeit im Grunde, die halt heute, ja, die höchste Raffinesse erfahren haben, weil im Grunde ist unser modernes wissenschaftliches Denken zu einem großen Teil, ja, das Feinste, feinst Ausgearbeitete dessen, was schon die Griechen begonnen haben, was auch Aristoteles in etwa begonnen hat, namentlich. &#039;&#039;&#039;Platon ist noch mehr: mit den alten Kräften zurückschauen&#039;&#039;&#039;. Sie dämmern zwar bei ihm auch schon ab, aber der &#039;&#039;&#039;Aristoteles ist schon einer, der ganz dezidiert nicht hellsichtig ist&#039;&#039;&#039;. Der dort schon kämpft gegen, in Wahrheit, ohne es zu wissen, gegen die hellsichtige Anlage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und - oder später dann, der &#039;&#039;&#039;Thomas von Aquin&#039;&#039;&#039;, der ganz, eben aus diesen Verstandeskräften, aus diesen logischen Verstandeskräften, aus dem, was der Aristoteles begonnen hat, das jetzt eben wirklich ganz aufs Geistige zu wenden, ganz auf die Christuserfahrung sozusagen anzuwenden. Und das, was halt überliefert ist aber von der Christuserfahrung, noch durch äußere Quellen. Weil, durch eigenes inneres Erleben kann er noch nicht herankommen. Ja, es ist natürlich, im Gefühlsleben ist alles mögliche da, aber wirklich schauen kann er es nicht. Ihr wisst, ich habe es ja auch schon oft erzählt, dass er eigentlich erst relativ kurz vor seinem Tod, also am Nikolaustag, im nächsten Jahr ist er dann sehr bald verstorben - oder &amp;quot;verstorben worden&amp;quot;, weil, es gibt ja die Vermutung, dass er vielleicht vergiftet wurde. Aber jedenfalls, er hatte also am Nikolaustag, im Jahr bevor er verstorben ist - also es war der Nikolaustag 1273 damit, weil 1274 ist er dann verstorben im Frühjahr - hatte er eine -- &#039;&#039;bitte?&#039;&#039;  -- Thomas von Aquin ist &#039;74, 1274 ist er verstorben und 1273 eben am Nikolaustag, also das ist überliefert, dass er da eben eine große &amp;quot;Schau&amp;quot; hatte, also wirklich eine Vision in dem Fall, die ihn geradezu überfallen hat. Obwohl er also das - die ganze Zeit seines Lebens sonst eben nicht hellsichtig war. Ist auch also sehr, sehr interessant im Übrigen, wie das kam, dass Kräfte, die eigentlich schon früher heraus wollten, nicht heraus konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine ganz interessante Geschichte, die erzählt wird und die wohl auf Wahrheit beruhen wird: Als der Thomas von Aquin noch sehr jung war, ist seine Schwester getötet worden in der Wiege durch einen Blitzschlag. Und er war knapp daneben, er ist davon gekommen. Aber das war also ein ganz, ganz dramatisches Erlebnis. Und, und also ein sehr entscheidendes für seinen ganzen Weg, es wurden da irgendwie Kräfte in ihm geweckt, aber eben gerade nicht die hellsichtigen Kräfte, sondern die wurden weggespült geradezu. Sonst hätte er diese Aufgabe, die er als Thomas von Aquin hatte, nämlich jetzt dieses griechisch-logische Denken eben bis auf die Auslegung des Christentums, das hineinzubringen - also: selig sind die, die nicht schauen und doch glauben und dann sogar nicht nur glauben, sondern wissen bis zu einem gewissen Grad. Und der er es, dieser Thomas von Aquin, so ganz stark ausarbeitet, also: was kann man wissen davon, und was - also was kann man wissen, indem man es sich selber erarbeitet und was kann ich nur glauben, indem ich also vertraue der Überlieferung, die drinnen ist in der christlichen Lehre. Also das heißt, wie kann ich mich dem Christentum nähern, von dem man weiß, also da steckt das höchste Göttliche, also sprich, die ganze Geistige Welt in Wahrheit dahinter, mit dem Wissen auch von den höheren Hierarchien, die aber der Thomas von Aquin nicht schauen konnte. Die hat er nicht gesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, er wusste es, dass es diese Lehre gibt, die eben über den &#039;&#039;&#039;Dionysius Areopagita&#039;&#039;&#039; kommt oder genauer gesagt, über einige Eingeweihte, die diesen Namen dann trugen. Und diese Lehre, weil die Lehre ist eigentlich erst lang niedergeschrieben worden, nachdem der erste Dionysius Areopagita gelebt hat, eben als Zeitgenosse noch des Christus und des Paulus vor allem - da wurde das aber alles nicht niedergeschrieben, das war also noch strengste Geheimlehre. Erst im 6. Jahrhundert sowas, wurde das niedergeschrieben, und daher wird dieser Dionysius Areopagita dann versetzt ins 6. Jahrhundert heute, und von dem in der Bibel die Rede ist, das ist halt dann der Pseudo-Areopagita oder so. Das ist in der äußeren Forschung, mit dem kommt man nicht zu Rande, dass es niedergeschrieben wurde von einem späteren Schüler, weil es ja gerade da, in dieser Zeit halt vom Mysterium von Golgotha letztlich angefangen bis ins 6., 7., 8. Jahrhundert hinein, also es immer wieder Menschen gab, die diesen Einweihungsweg im Grunde des ursprünglichen Dionysius Areopagita weitergegangen sind oder auch gegangen sind und daher auch diese Erfahrungen hatten. Irgendwann war es halt an der Zeit, das auch der Schrift zu übergeben. Aber das war dann nimmer der ursprüngliche, der in der Apostelgeschichte genannt ist. Aber das konnten die Theologen alle nicht wissen im Grunde, das -weil, sie waren angewiesen auf das, was sie mit ihrem Verstand erfassen können und dazu brauchen sie aber eine äußere Grundlage und das ist die überlieferte Schrift. Nix anderes. Mehr gabs im Grunde nicht. Ich meine, sicher, es gab hier und da einzelne auch, die hellsichtige Erfahrungen, alte hellsichtige Erfahrungen hatten dazu, aber keiner eigentlich so klar, dass er sagen hätte können: ja, eigentlich, die Bibel ist sehr schön, das ist richtig, was da drinnen steht, aber die brauche ich eigentlich nicht, weil ich es ja geistig vor mir sehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:00:17  Ja, wir werden einmal dort hinkommen, dann werden wir - ich meine, Rudolf Steiner ist in vielen Bereichen dorthin gekommen und deswegen konnte er ja auch einiges schildern davon, von dem der Bibel nicht der Rede ist. Davon haben wir schon gesprochen, &#039;&#039;&#039;das sogenannte fünfte Evangelium, von dem Rudolf Steiner spricht&#039;&#039;&#039;, wo er schildert insbesondere die Zeit, die, ja interessanterweise in den vier Evangelien nirgendwo geschildert wird: was macht denn dieser Jesus von Nazareth von seinem zwölften Lebensjahr bis zur Jordan-Taufe? Weil, es gibt also die zwei Evangelien, wo es die Kindheitsgeschichte gibt, ja, aber dann hört es auf und dann fängt es eigentlich wieder - geht es weiter mit der Jordan-Taufe. Was dazwischen ist, ist im Grunde nicht wirklich geschildert. Also höchstens, dass herauskommt, ja, dass er Handwerker war und halt durch das Land gezogen ist, also als fahrender Handwerker, wie es eben damals üblich war, aber damit erschöpft sich schon die ganze Geschichte. Und da sind aber wichtige Vorbereitungsschritte drinnen dazu, dass sich der Christus in dem Jesus von Nazareth inkarnieren kann, und dass da - damit in dieser Leibeshülle des Christus von Nazareth, dass da also alle Strömungen, alle wichtigen geistigen Strömungen zusammenkommen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber davon erfährt man nichts in der Bibel, gar nix. Steht nix drinnen. Weil sie es damals auch gar nicht sehen konnten. Sie konnten es nicht sehen. Das alte Hellsehen war nicht mehr geeignet dazu. Hat also vieles verborgen, im Grunde. Das heißt, wir kennen auch bezüglich auch des Alten Testaments nicht die ganze Geschichte. Da gibt es noch Ebenen, die zu entdecken sind. Deswegen ist die Bibel nicht falsch und es ist das Neue Testament nicht falsch, weder das Alte noch das Neue. Es ist eine großartige Sache, dass die Dinge wirklich doch sehr getreu festgehalten wurden da drinnen. Aber es ist nicht vollständig. Es ist bei Weitem nicht vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das - und eben auch alles, was über den Christus zu sagen ist, steht nicht alles da drinnen. Er sagt es ja selber: ich bin bei euch alle Tage der Welt, also bis zum Ende der Welt eigentlich. Und da wird er nicht immer wieder dieselben Geschichten erzählen, sozusagen, oder es wird nicht immer nur um das gehen, was da eh schon drinnen steht. Das ist einmal der Teil, der notwendig war, um, ja, bis in unsere Zeit hineinzukommen. Und wir sehen es ja, also gerade in der westlichen Welt, dass viele Menschen aber jetzt nicht mehr diese Gläubigkeit dazu haben, sondern - fffh - ja, sie arbeiten halt mit dem Text vielleicht, wenn es Theologen sind, aber es haben viele durchaus auch Probleme mit dem Glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir sind in der Zeit, wo das, was für einen Thomas von Aquin noch sichere, solide Basis sein konnte, einfach für die Menschen nicht mehr ausreicht. Sie - phh - und das ist, diese Art von Unglaube ist dann nicht irgendein böswillig: ach die, ich bin halt Atheist oder irgend sowas. Nein, eben gerade auch bei denen, die glauben wollen, eigentlich, aber sagen: pfff - mit der Art, wie ich, wie wir heute denken müssen, pff - hab ich Schwierigkeiten damit. Das nennt man dann ehrlich sein, wenigstens das zuzugeben. Auch als Theologe das vielleicht zuzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man sieht es ganz deutlich, also dass gerade an wichtigsten Themen, wie zum Beispiel...  - &#039;&#039;&amp;quot;Was gibt es für Möglichkeiten, was gibt es für Techniken, wie kann man überhaupt etwas ... &amp;quot;&#039;&#039; Ja, es ist jetzt, glaube ich, eine Frage durchgekommen, ich nehme an, dass die vom Publikum irgendwo war. Ja, das ist ein weites Thema, welche Techniken und Möglichkeiten es dazu gibt. Ich werde das in den Vorträgen, hab ichs teilweise schon, Hinweise dazu gegeben, ich werde es auch in der Zukunft noch intensiver geben. Es gibt keine schnellen Antworten dazu, sagen wir mal so. Ich meine, Rudolf Steiner selber hat sehr viel über den geistigen Schulungsweg gesprochen, der zu gehen ist, also das Grundlagenbuch dazu ist: &amp;quot;Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?&amp;quot;. Das würde ich wirklich empfehlen als Grundausstattung, nur: auch wenn man es zehnmal gelesen hat, braucht man deswegen noch nicht glauben, dass man jetzt schon das neue Sehen hat. Das wird in Ausnahmefällen vielleicht passieren, wenn man schon sehr gut vorbereitet ist darauf, aber in der Regel braucht man lange dazu. Und ich kann nicht garantieren, dass das jetzt in einer Inkarnation, vor allem in der, in der wir jetzt drinnen stehen, funktionieren wird oder schon in einer Weise funktionieren wird, dass es dem alten Hellsehen an Intensität, an Verlässlichkeit, an Reichhaltigkeit ebenbürtig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, das alte Hellsehen war verlässlich, also bei den Menschen, die entsprechend auch gelebt haben, dass keine falschen Impulse hineingekommen sind. Ist im Übrigen beim neuen genauso, also wenn die innere Gesinnung nicht ganz stimmt, dann bringen wir Verzerrungen hinein. Weil, es ist halt auch so, dass die Widersachermächte, die halt da sind, uns natürlich nicht gern dorthin führen, wo es für sie schwierig wird. Und wenn wir also gerade den wirklichen, den Weg des Christus und was damit verbunden ist, wobei ich ganz deutlich sage: es hat der Weg des Christus im Grunde überhaupt nichts zu tun mit dem, was heute äußerlich an Religionsgemeinschaften besteht. Das werden wir einmal erkennen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, es gibt jetzt natürlich im Christentum - wir brauchen noch die Kirchen in einer gewissen Weise, aber es ist nicht gesagt, dass dort immer der richtige Weg lebt drinnen. Nicht aus irgendeiner Bosheit oder schlechten Absichten heraus, aber es schöpft das alles noch aus den alten Kräften, also dort, wo die Einzelnen, die drinnen stehen, der Pfarrer zum Beispiel, - ich meine, welcher Pfarrer schaut das geistige Geschehen zum Beispiel wirklich, das bei der Wandlung passiert? &amp;quot;Dies ist mein Leib&amp;quot; und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Zwischenlösung, dass es jemand - darüber spricht und auch glaubt daran und ein gewisses Grundverständnis hat zu dem, was da passiert. Aber erlebt er es und erlebt es die ganze Gemeinde real, in dem Moment, wo es passiert, mit - oder nicht? Wahrscheinlich nicht, in der Regel. Ich meine, es war in alten Zeiten durchaus in der Kirche, in der - wo noch Menschen da waren, die stark auch die alten Kräfte hatten, war das unter Umständen noch da, auf alte Weise. Die ist aber praktisch weg und ich wage zu behaupten, dass sie gerade in den Kirchen am meisten weg ist. Das ist - ja, auch mit eine Folge des theologischen Denkens, des Verstandesdenkens, das aus der griechischen Zeit mitkommt, die löscht das einfach aus. Damit schimpfe ich aber überhaupt nicht über die Theologie, weil was blieb ihnen über. Ich meine, das alte Sehen, das alte Miterleben können, konnten nur mehr ganz ganz wenige, also sicher nicht jeder Dorfpfarrer oder sonst was. Das konnte man nicht verlangen. Man konnte aber sich halten eben an die Schrift, weil da die Wahrheit drinnen steht. Auch wenn man sie oft nicht richtig versteht, das ist ein Problem, aber es ist eigentlich also in den Schriften, die sind ganz aus der Wahrheit herausgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:09:54  Aber die Wahrheit wird natürlich schon verzerrt bei Übersetzungen. Das ist schon die große Problematik: ist der, der es übersetzt, so weit im geistigen Erleben drinnen, dass er es wirklich richtig, exakt übersetzt und damit - heißt nicht, dass er den Wortlaut exakt überträgt, sondern das, um was es geht eben. Dazu muss ich es aber selber erleben, in Wahrheit. Und das sind winzige Nuancen, die schon das verfälschen können. Winzigste Nuancen können schon so sein, dass es eigentlich nicht so ganz stimmt. Auch wenn man es noch so mit philologischer Genauigkeit macht, weil mit vielen - viele Worte, die drinnen verwendet werden, haben halt dann nicht die alltägliche Bedeutung, die dem Wort zukommt, sondern da steckt noch was Tieferes dahinter. Und wenn man das nicht erleben kann, dann pffh, dann ist dieser Geist in der Übersetzung eigentlich nicht mehr drinnen, im Grunde. Ich übersetze halt das mit dem sinngemäßen deutschen oder sonstigen Wort, aber es ist nicht mehr dasselbe. Es ist wahnsinnig schwierig. Das ist die große Schwierigkeit. Ich meine, die Urtexte sind exakt, aber sie haben bei den, bei vielen Begriffen, die drinnen sind, eine ganz eigene Bedeutung im Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, weil auch die griechisch Schreibenden, es ist ja also das Neue Testament im Griechischen auch drinnen, sie können es aber eben auch nur mit den Worten ausdrücken, die in der Sprache drinnen sind. Und die aber eigentlich durch das Christusereignis namentlich dann eine neue Bedeutungsnuance bekommen haben, die auch nicht mehr ganz dem entspricht, was im alten Griechischen drinnen lag. Aber mit welcher Sprache soll man es sonst schreiben? Die Sprache für das Christentum, für das wirkliche Verständnis des Christentums, die gibt es noch gar nicht. Die haben wir noch nicht, in Wahrheit. In dem - wo wir das alles, was da drinnen steckt, ausdrücken können. Das, was man ausdrücken kann davon, das steht eh im Neuen Testament drinnen. Was man mit den Sprachen, die wir haben, ausdrücken kann. Und, man kann dann höchstens versuchen, mit bestimmten ungewöhnlichen Wendungen, oder wo man sich denkt: ähng, wieso ist das so, so irgendwie ungewöhnlich halt formuliert drinnen? Das ist der Versuch, das, was man eigentlich mit der Sprache nicht ausdrücken kann, doch irgendwo fühlbar zu machen. Aber ohne es wirklich voll ausdrücken zu können. Das ist das Riesenproblem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, die Zeit des Christentums fängt in Wahrheit überhaupt erst an. Und es wird dann keine Religion im herkömmlichen Sinn sein. Es wird keine - ja, eine der Ausdeutungen des Wortes Religion ist ja: Rückverbindung, zum Vergangenen. Aber das Christentum ist ganz dezidiert - ohne diese Rückverbindung, also das Vergangene zu verlieren, aber vor allem: zukunftsorientiert. Auf ganz was Neues und auf ein offenes Ziel hin. Auf etwas Offenes. Es geht nicht, zurückzukehren, wieder in den Schoß der Gottheit sozusagen, von wo wir einmal gekommen sind. Weil letztlich von dort kommen wir. Aber: der Weg, der eben, ja eben erstmals mit den Menschen beschritten wird, der Weg zur Freiheit drinnen, die bedingt, dass im Menschen selbst, in seinem Ich, der göttliche Funke selber drin ist. Das ist dieselbe Schöpferkraft, die die Gottheit hat, nur: wir sind halt ungeübt, damit umzugehen. Weil es muss aus unserem Willen dann entspringen, diese Kraft auch rege zu machen. Aber dann wird göttlicher Wille und menschlicher Wille eins. Eins! Aber es ist dann eben das, was wir oft gesagt haben: es kommt von oben und es kommt von unten. Und beides zusammen. Das ist die absolute Revolution in der geistigen Welt, im Grunde. Also das Göttliche und das Christentum ist das Revolutionärste, was es gibt. Es stellt alles auf den Kopf und es stellt vor allem alles, und das ist das große Risiko eigentlich, das damit verbunden ist, in den Willen des einzelnen Menschen. Auch in dem: aber nicht mein Wille, sondern Dein Wille geschehe. Da liegt trotzdem auch unser Wille drinnen. Das - - weil es eben auf den Beitrag jedes einzelnen Menschen ankommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Christentum. Und wir haben heute immer noch auch die alte Form, ja, und wir brauchen sie, und wir werden sie noch lange brauchen, die Form des Trostes, dass uns von oben geholfen wird. Aber die Zukunft ist die: wie helfen wir der ganzen geistigen Welt, wie tragen wir etwas dazu bei? Das ist das Neue. Ich meine, es ist klar, also dass die Religion so, wie sie heute ist, Menschen trösten soll in schwierigen Lebenssituationen, wenn ein geliebter Mensch stirbt oder sonst etwas, oder man an einer schweren Krankheit leidet und dergleichen, wo man jetzt schwer verlangen kann: ja puh, jetzt bring die Kraft auf und vermehre die geistige Welt. Ich meine, da hat man mit sich selbst genug zu tun, das ist schon klar. Aber die Kraft, die im Christentum drinnen ist, im Christlichen, in diesem christlichen Ich drinnen ist, ist viel mehr. Und sie wird das, was an Trost von außen kommt, durch innere Kraft ersetzen. Weil in dem ja, in unserem Ich, fest verbunden ist damit die Christuskraft als solche. Die müssen wir nur zur Wirksamkeit bringen sozusagen, weil der Christus drängt sich nicht auf. Wir müssen ihn wollen in uns, Ihn wirklich wollen, das ist nicht - und das ist mehr als: bitte, hilf mir! Das ist zu wenig. Sondern das ist ein ganz konkreter Willensimpuls, der aus uns kommt, der den Christus einlädt, mitzutun. Und uns dort zu stärken, wo wir es noch nicht können, uns dort weiterzuhelfen. Weil wir halt erst am Anfang sind. Eben mit dem ganzen Christentum, in Wahrheit, sind wir: ganz am Anfang. Ganz am Anfang. Und wir können froh sein, wenn wir zu einem gewissen Teil fertig sind damit, auf einer ersten Stufe fertig sind, gegen Ende der Zeit der Kulturepochen. Schön wäre es, wenn schon in der nächsten Kulturepoche, also in dieser sogenannten Slawischen Kulturepoche, die aber natürlich eine weltweite ist, aber die diese, wie soll ich sagen, diese Grundmentalität, die im Slawischen drinnen ist, wo das eine sehr wesentliche Rolle spielen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist nämlich ein gewaltiges Potential, diese Kräfte, alte Kräfte, in die neuen umzuwandeln. Da sind Gemütskräfte, Seelenkräfte drinnen, die den Boden bereiten, die wir schon längst verloren haben, im Grunde. Das ist das Problem, weil wir müssen halt überall den Übergang von alten Kräften zu neuen Kräften schaffen. Und wir verlieren die alten viel schneller, als wir die neuen entwickeln. Also zur Zeit sind wir genau in dem Problem, drum sind wir in so einer Zerreißphase geradezu drinnen. Das Alte ist weg, die meisten glauben gar nicht einmal mehr dran, dass da irgendwas sein könnte, nämlich so wirklich tief, und die neuen - also das selber in die Hand zu nehmen, zu wissen: ich muss tätig sein. Es kommt mir nicht einfach zu, sondern ich muss es tun. Ich muss tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist auch die Grundregel also zu dem, also: wie schaut der neue Weg aus? Der Weg schaut auf jeden Fall aus, dass es auf die eigene Tätigkeit ankommt. Und dass ich alles, was ich tue, mir zu eigen machen muss. Also da kann man jetzt Anleitungen und Ding, für geistiges Schauen, für geistige Entwicklung, kann man hunderttausende lesen. Man kann Steiner von A bis Z lesen, man kann andere Wege lesen, weil nicht jeder Weg - nicht für jeden Menschen ist der Schulungsweg der Anthroposophie der richtige, muss man auch dazu sagen. Also das muss auch jeder frei entscheiden einmal, welchen Weg er geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:20:12   Am besten zu empfehlen ist: nicht zehn Wege auf einmal und alle durchprobieren und einen Mischmasch draus machen, sondern einmal zu spüren: mit welcher geistigen Strömung bin ich am ehesten verwandt, wo klingt etwas an bei mir, dann kann ich dort lernen daran etwas, muss aber dann letztlich sehen, dass ich mein Eigenes daraus machen muss. Dann fängt es erst an, wirksam zu werden, so wirklich. Also ich kann nicht sklavisch irgendein Rezept, sozusagen, tun, da kann ich Mantren oder was, die vorgegeben sind, kann ich bis zur Vergasung beten oder meditieren, wie auch immer. Es wird nicht wirklich funktionieren, wenn ich nicht meinen eigenen Weg finde. Weil, wir haben alle unsere Fähigkeiten und auch unsere Mängel, und mit dem müssen wir umgehen irgendwo, dass wir es durchdringen können. Also da wird in der Zukunft noch viel dazu zu sagen sein, aber ich setze mich dann wieder der Gefahr aus, dass ich über - gar nichts über die Apokalypse sage. In Wahrheit sage ich aber doch sehr viel, weil: ohne aller dieser Dinge fangen wir mit dem im Grunde gar nichts an. Es ist sicher notwendig zum Einstieg, einmal so ein bisserl einen Durchgang zu machen, so das Ganze, und ein bisserl kommentaren: was bedeutet das? Aber das ist erst der spärlichste Anfang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant wird es dort, wo jeder seine individuellen Ansatzpunkte findet, Apokalyptiker zu werden. - Ich glaube, das habe ich schon wahrscheinlich im ersten Vortrag gesagt, dass es darum geht. Es geht nicht darum, zu wissen, was steht alles in der Apokalypse. Das ist schon gut, das will ich nicht klein machen, aber das reicht alles nicht. Es genügt nicht, zu wissen, was Steiner alles an Mantren oder auch sonstigen Übungen gegeben hat. Das reicht alles nicht. Es - man muss selbst Apokalyptiker werden, man muss selbst - Geistesforscher, äh pfffh, ist - vielleicht gar nicht das richtige Wort. Christ zu werden eigentlich wäre das richtige Wort. Christ wirklich zu werden. Heute haben wir noch hauptsächlich also das Etikett halt darauf, wir sind eingeschrieben, wir bekennen uns dazu. Das heißt noch nicht, dass wir es im tiefsten Sinne sind. Im tiefsten Sinne sind wir es dann, wenn wir aus unserem Ich heraus entsprechend schöpferisch tätig werden. Weil, das ist genau die Liebeskraft, die wir der Welt geben können. Wir machen unser ureigenstes Ding und machen es aber so, dass wir es verschenken können. So, dass es nicht die Welt bedrängt, sondern die Welt beschenkt und es kann genommen werden oder nicht genommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Um und Auf &#039;&#039;(österreichisch, etwa: das umfassend Wesentliche)&#039;&#039;. Ich meine, darum ist das alles, ja, verständlich aus dem Lauf der Geschichte heraus, alles, aber Christentum so zu verbreiten, dass man es den Menschen dann aufzwingen will im Grunde, das ist sehr gewagt. Da kann sehr viel schief gehen dabei und sehr viel Negatives hineinkommen. Das heißt nicht, spricht nicht dagegen, dass der Missionsgedanke ja durchaus drinnen ist und ja auch deutlich geäußert wird, aber der heißt: geh in die Welt, strahle deine Impulse aus, erzähl von mir aus auch davon, aber nicht, indem du einfach etwas vorbetest, fertige Formeln, sondern indem du es lebst, indem du sprichst durch das, was du bist. Das heißt, durch das, was du geworden bist, indem du diesen Impuls in dir lebendig gemacht hast. Das ist die Botschaft, das ist die Botschaft, die ja auch eigentlich im Pfingstgeheimnis drinnen steckt, so dass es alle Menschen verstehen können. Also du sprichst durch das, was du geworden bist dadurch. Das ist das Um und Auf - und bitte, da sind wir alle weit weg noch davon, ein bisserl was ist - blitzt einmal da und dort durch, aber da haben wir noch einen riesigen Weg zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und drum werden wir auch brauchen diese, ja, unheimliche Beschleunigung eigentlich in der Entwicklung, jetzt nicht im äußeren Sinne, sondern in der geistigen Entwicklung - und die ist drinnen. Die ist drinnen, es wird dann wieder eine ruhigere Phase auch kommen, aber im Moment, im Moment stehen alle Signale drauf, dass die Menschheit wirklich einen Sprung machen könnte. Also dass das Tempo gewaltig ansteigt. Dass wir kommen - wir sind jetzt in die Pha-, und zwar nämlich so, dass dann, wenn die mittlere Periode unserer Kulturepoche - da haben wir noch ein bisschen Zeit dorthin, wir sind ja immer noch am Anfang, und der Anfang heißt immer, Anfang einer Kulturepoche: das erste Drittel ist im Grunde Aufarbeitung des Alten und es so zu verändern, dass es anschlussfähig wird an das, was wirklich kommen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben schon das Problem: das was kommen soll, wird einmal abhängen davon, was die einzelnen Menschen aus ihrem Ich heraus wollen. Also es gibt keine fertige Regel dafür. Niemand kann das sagen: das sollst du. Du musst wollen. Es ist also ein Vom-Sollen-zum-Wollen. Und das ist aber dann ganz verpflichtend für einen selber, weil sonst, ja, zerstört man etwas am eigenen Ich. Das ist vielleicht auch für unsere Zeit die Botschaft: man soll sich auch nicht übernehmen, man muss immer schauen: was kann ich wirklich leisten, wo kann ich wirklich dranbleiben? Es einfach dann hinzuschmeißen ist für einen Menschen, der wirklich aus seinem Ich heraus tätig sein will oder tätig sein soll, ist das so ziemlich das Schlimmste, was man machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, ich kann die bewusste Entscheidung treffen bei irgendwas: gut, das geht in dieser Inkarnation nicht. Man kann sich auch manches vornehmen und dann kommt man aber drauf: ich brauche schon bei dem einen vielleicht nicht nur dieses Leben, sondern ein nächstes auch noch dazu. Dann ist es legitim, andere Sachen, die man vielleicht ins Auge gefasst hat, einmal liegen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das heißt nicht: ununterbrochen im Hamsterrad &amp;quot;ich muss tätig sein, ich muss tätig sein&amp;quot; und alles probieren, das bringts gar nicht. Das ist eher, dass dann ein - den Punkt zu finden, wo ich wirklich weiterkomme und dort dann ganz stark drinnen zu bleiben. Das - auch im anthroposophischen Bereich, ich meine, es gibt vielleicht einen Bereich, wo ich wirklich weiterkommen kann, dass ich zu eigenen geistigen Erfahrungen auch kommen kann, das heißt, dass ich mir bewusst werde, was da drinnen ist, weil die Zeit ist reif jetzt einfach dazu. Es ist notwendig, da geht es jetzt nicht darum: ah, ich bin neugierig darauf oder ich will überprüfen, ob der Steiner eh recht gehabt hat. Um das geht es nicht. Es geht darum, ja, das weiterzuführen, das Werk Steiners. Wahrscheinlich werden die Wenigsten also das schaffen, das in dieser Universalität, in diesem Umfang zu machen, wie es Steiner konnte. Ohne ihn jetzt auf den höchsten Thron heben zu wollen, um das geht es gar nicht, weil ihr wßt, er hat es selber immer gesagt: ich will nicht verehrt werden, sondern verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht nicht darum, ihn als den großen Guru zu sehen, sondern - das wird uns nämlich gar nichts nützen, überhaupt nichts. Da kann ich das, jedes Mal &amp;quot;Steiner, Steiner&amp;quot; beschwören, wenn ich nicht selber tätig werde, wird das überhaupt nichts nützen. Also das geht darum und dazu gehört dann halt auch der - irgendwann einmal nach gründlicher Vorbereitung, man soll sich schulen an dem, was gegeben ist, aber dann den ersten Schritt einmal zu wagen darüber hinaus. Weil das halt dann eben gerade in der Kraft des eigenen Ichs liegt, diesen Schritt zu machen. Und dadurch es aber, indem ich ihn mache, anderen leichter macht, auch Schritte zu machen. Nicht genau den gleichen, das muss gar nicht sein. Weil wir gehen eben jeder unseren Weg, in Wahrheit. Das wird den, immer mehr den Reichtum der Menschheit ausmachen, dass jeder seinen Weg geht und dass er aber die Früchte dessen mit allen teilen kann. Aber eben  nicht mit der, mit dem Hinterton: ja du musst genau auch diesen Weg gehen. Sondern wir geben einander wechselseitig Anregungen. Das wird halt dann was anderes sein als die üblichen Wirtshausgespräche wahrscheinlich - obwohl da auch viel drinnen liegen kann. Nur weil, man kann über das sprechen überall heute. Überall, in Wahrheit. Es verlangt nur, dass die Menschen es wollen. Und eben, wie ich am Anfang schon gesagt habe: im Alltag. Also es muss so sein, dass das wirklich im Alltag passieren kann, in einem Gespräch irgendwo. Es zieht sich nicht auf den Sonntag irgendwo zurück oder vielleicht gar in irgendeine gedeckte Loge, wo man sich zurückzieht, vom Rest der Welt abgeschieden. Sondern es muss möglich sein, das überall zu besprechen mit Menschen, die dafür offen sind, sich auszutauschen mit ihnen. Und das aber niemand aufzudrängen, der nichts davon wissen will. Weil wir alle eben auch schon vielleicht durchgegangen sind oder noch durch müssen durch die Phase, dass die alten Kräfte - whuit! - weg sind. Es funktioniert überhaupt nicht, einfach auf Dauer sich hinüberzuschwindeln von den alten Kräften in die neuen. Es kommt der Moment in der oder in einer nächsten Inkarnation, wo das Alte einfach weg ist. Und wo die notwendige Erfahrung die ist: ich bin verlassen von allen guten Geistern. Ich bin ganz einsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01: 32:10  Und in dieser Einsamkeit entdecke ich die Christuskraft in mir. In meiner eigenen Ich-Kraft. Und merke dann: diese Kraft - mir steht ein riesiges Kraftpotential zur Verfügung, wenn ICH will. Aber es hängt von meinem Willen ab, tätig zu werden. Und von dem strahlt eben eine gewaltige Heilkraft aus, in Wahrheit. Für mich selber, aber vor allem auch für die Welt um mich herum. Im weitesten Sinn Heilung, im Seelischen, ja, bis irgendwann ins Körperliche hinein. Und damit wird eben das, was wir als eine Religion heute bezeichnen, ganz was anderes werden noch. Es wird eine selbstverständliche menschliche Fähigkeit sein, dass wir einander eben geistige Anregungen geben, die wieder Impuls sind, dass jeder aus seinem Ich heraus tätig werden kann. Dort muss es hingehen, mir ist ganz bewusst, dass die Übergangszeit lang ist. Und das macht ja nichts, niemand braucht sich klein fühlen, weil, uns gehts allen jetzt noch so. Dass wir erst auf dem Weg dorthin sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher ist es legitim, dass es die ganzen Stützen und äußeren Stützen und so noch gibt. Nur wir dürfen den Zeitpunkt nicht verschlafen, wo das ins Gegenteil umkippen kann irgendwo. Und wo wir dann in eine Passivität vielleicht hineinkommen, weil wir uns erwarten, och, es strömt mir von außen etwas zu an Kraft, was dann aber nicht mehr funktionieren wird. Und ich dadurch aber versäume, aus dem eigenen Ich heraus tätig zu werden. Und das kann man, zumindest theoretisch, in jeder und auch in der schlimmsten Situation, ja, vielleicht sogar gerade in - gerade bei Menschen, die in wirklich schlimmen Situationen sind, die in der absoluten Notlage sind, und wo aber niemand da ist, der sagt: nuja, es wird schon gehen. Sondern die einfach drauf angewiesen sind, jetzt tätig zu werden, dass da plötzlich was aufgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass sie da erst, im Tun nämlich, im Nachhinein, merken: das hätte ich nie gedacht, dass ich das durchstehen kann. Dass ich da durchkomme und vielleicht noch andere mitnehmen kann, dass sie durchkommen, das hätte ich nie gedacht. Wir kennen unsere Kraft noch nicht. Sie ist da, die - wuuuh, die tut schon am Stand durchdrehen in uns, in Wahrheit. Da ist einiges an Kraft da, bei jedem von uns. Aber wir kennen die Kraft in Wahrheit noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir kennen die Apokalypsis Jesu Christu und Jesu Christu ist zugleich eben: Ich. Auf das weist ja Rudolf Steiner auch so oft hin, dass die Initialen des Jesu Christu eben nicht zufällig, das deutsche Wort ICh ist. Weil das, durch das Mysterium von Golgatha ist das untrennbar miteinander verbunden. Ja dadurch können wir die göttliche Kraft in uns wirklich regsam machen. Und zwar - aus Eigenem heraus. Weil sich der Christus mit den Menschen, mit allen verbunden hat. Er ist Mensch geworden eigentlich in jedem Menschen, in Wahrheit. In jedem Menschen ist das Potenzial drinnen. Das ist genau der Punkt, warum der Christus wirklich also in - als Verkörperung einmal kommt. Weil dann ist er, lebt er in allen Menschen, im Grunde. Egal welcher, welchem Bekenntnis sie angehören ob es also -. Kann auch ruhig ein atheistisches Bekenntnis sein. weil das ist genauso ein Glaubensbekenntnis. Da kann diese Kraft trotzdem drinnen leben. Ich meine, die Atheisten sind die, die, unbewusst vielleicht, aber doch aus der Perspektive leben: das Alte muss ich verlieren, um das Neue zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist vielleicht so da: das Auflehnen gegen das Alte, unbewusst wissend: ich muss es überwinden, um das Eigene zu kriegen. Und wenn das Ich wirklich tätig wird, dann bricht es auf ins Christentum. Auch selbst dann, wenn ich mich noch als Atheist fühle und gläubiger Atheist bin, aber vielleicht in der Realität mehr Christ als einer, der brav jeden Sonntag in die Kirche geht und seine Gebeterln runtermurmelt und im Grunde nichts mehr damit anfängt. Es ist nicht gesagt, dass das alles so automatisch von selber funktioniert. Das muss nicht sein, das kann ganz unheilig auch sein, in Wahrheit.  Und, und eben - weil es wird unheilig dort, wo es nicht wirklich mit dem Ich-Impuls verbunden ist. Da macht das Christentum keinen Sinn. Und die anderen Religionen sind ein Weg, dorthin zu führen. Ich meine, alle Wege führen letztlich irgendwann dorthin, nur wird es manchem dann flau irgendwo. Und selbst im offiziellen Christentum ist es auch noch sehr flau. Also, es ist: so massiv wird noch nicht gesagt, du musst tätig werden, du, der Christus lebt in dir. Dort müssen wir ihn entdecken. Und das ist das, was - dadurch können wir entdecken den ätherischen Christus, dadurch können wir ihn erleben. Ja, wo im Ätherischen? Ja, in unseren Lebenskräften. Wenn in uns das Christentum so lebendig wird, dann steht der Christus ja vor mir oder wie auch immer ich das ausdrücken will. Dann erlebe ich ihn geistig. Dann erlebe ich ihn, dann erfahre ich ihn ganz konkret. Ganz konkret. Dann erlebe ich nämlich, wie er stärkt auch die eigenen Ätherkräfte, die eigenen Lebenskräfte. Wirklich stärkt. Aber das muss ich wollen. Wir können selbst noch nicht so an den Ätherkräften arbeiten, aber er unterstützt uns dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt: das ist der Weg, am eigenen Ätherischen zu arbeiten. An dem müssen wir auch schon arbeiten. Also wir haben viel zu tun.  Wir müssen erstens einmal uns trauen, sich auf unser Ich zu stellen. Also: ich habe meine Sach auf Nichts gestellt in Wahrheit. Im Wort Nichts ist übrigens auch das Ich ja drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:39:58   Also das muss man sich trauen einmal, weil, das heißt auf sich selber stellen: da kann ich nicht: ... ja, warte, wo, ich find&#039; ich nicht da ein Handbuch ... oder: was hat der gesagt? ... Das ist alles gut und schön, aber im entscheidenden Moment muss ich es, nicht wissen, sondern tun. Und im Tun wissen: Ja! Das war der kleine Schritt! Und - das heißt, wir müssen lernen, die ganze Bequemlichkeit eigentlich, die - ja ich nenne es jetzt einmal durchaus Bequemlichkeit - die in uns halt drinnen steckt, die zu überwinden. Zu wissen: selbst wenn wer anderer mir was schenkt, noch so viel schenkt, es ist nichts wert für mich, wenn ich es nicht ergreife und zu was Eigenem mache. Und das verlangt die eigene Tätigkeit. Sonst wird es nicht funktionieren. Die Zeit ist vorbei, wo irgendwelche Sachen passiv funktionieren. Also auch die größten Geschenke, die größte Unterstützung, die kommt, auch die Unterstützung des Christus, die unendlich geradezu ist, wird nur funktionieren, wenn ich es ergreifen will, wenn ich seine Hand nehmen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird so schön im zweiten Mysteriendrama von Steiner geschildert, bei dem Juden Simon, der immer wieder dieses Erlebnis hat, das Christus-Erlebnis, und der eben sozusagen so also erlebt hat, dass halt in der Vision, dass er ihm die Hand reicht, und im letzten Moment stößt er sie zurück. Er will das nicht ergreifen, das heißt, er will sich nicht auf sich selber stellen. Weil das ist gleichbedeutend damit. Da muss ich selber tätig werden. Und wenn ich die Unterstützung dabei des Christus haben will, dass er meine Kräfte verstärkt, dann muss ich mir diese Kräfte zu eigen machen. Darin besteht es nämlich. Und dadurch erwerbe ich mir auch diese Kräfte. Das heißt, letztlich mache ich es dann doch selber. Und das, das ist das Um und Auf dabei. Und das ist wirklich revolutionär. Ich habe das jetzt schon ein paar Mal, glaube ich, gesagt, dass das wirklich - also &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaft im modernen Sinne ist revolutionär. Absolut revolutionär.&#039;&#039;&#039; Und das ist vielleicht auch der Grund, warum viele noch nicht heranwollen oder können. Und selbst viele, die herangekommen sind, das auch noch nicht so ergriffen haben, dass es ihr ureigenstes Tun ist. Und eben auch dann der Mut kommt, in Lebenssituationen über das, was man halt in der Anthroposophie von Steiner oder sonst wo gelernt hat, über das hinauszugehen. Aber in Wahrheit kann ich erst dadurch im konkreten Moment tätig werden, Ich-tätig werden. Nur fertiges Rezept anwenden wird nirgendwo funktionieren. Da muss ich mit meinem Ich drinnen liegen, mit meinem ganz individuellen. Und daher wird von jedem Menschen in einer ähnlichen Situation aber was anderes kommen. Es gibt unendlich viele Wege, die gut sein können. Und es gibt unendlich viele, die daneben hauen können. Aber selbst das ist nicht das Drama, das muss das Ich riskieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, &#039;&#039;&#039;auch wenn ich wirklich aus meinem Ich heraus tätig bin: wir haben halt noch genug andere Wesensglieder und alle möglichen Wesen, die da drin herumwurreln in uns.&#039;&#039;&#039; Es - wss&#039;s - wir sind ja wirklich interessante Wesen. Ich meine, in uns wurreln - letztes Mal habe ich, glaube ich, gesprochen von den Bakterien und den kleinen Lebewesen und Viren, die einen nicht unbeträchtlichen Teil unseres Organismus ausmachen. Also da wurrelt es, ja, es wurreln aber Elementarwesen genug her- ja, Ihr wisst, wurrelt, glaube ich, brauche ich schon nimmer übersetzen. &amp;quot;Wurrelt&amp;quot; heißt &amp;quot;bewegt sich lebendig&amp;quot;. Ww, ww, ist das W drinnen, Uuu gehts eng durch, im Err ist es bewegt - ww...w, wurr-l-t Und irgendwo trifft es dann aufs Ziel. Also sehr lebendig beweglich einfach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem müssen wir einmal fertig werden, das zu akzeptieren, dass - dass: Ja, da, ich, Ich bin der Mittelpunkt, aber ich habe alle möglichen Wesensglieder, in denen bewegt sich alles Mögliche, im Physischen, im Ätherischen, im Astralischen. &#039;&#039;&#039;Nur im Ich, da sind wir selbst zu Hause. Und da können wir den Christus finden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt eben genug anderes, was uns halt noch - wo wir die Kraft darüber noch nicht so haben, wo wir es lernen können. Also über das Seelische, hoffentlich, gewinnen wir es zügig, immer mehr Kraft, dass also wirklich &#039;&#039;&#039;im Zeitalter der Bewusstseins-Seele schon sehr viel umgewandelt wird von unserem Seelisch-Astralischen zum Geist-Selbst&#039;&#039;&#039;. Wenn wir das haben, dann ist noch ein großer Schritt getan, weil &#039;&#039;&#039;dann ist unsere Seele unsere Schöpfung, unser Astralisches sogar unsere Schöpfung&#039;&#039;&#039;. Das ist auch ein schrittweiser Prozess, also Seelisches ist ein Teil des Astralischen, lebt im Astralischen, aber der Astralleib ist wesentlich umfangreicher noch, weil da ist auch alles das drinnen, was wir im tiefsten Unbewussten haben, was für die Körperfunktionen wichtig ist. Also bis - es wird schon viel sein, wenn wir den engeren Teil des Seelischen einmal wirklich zu unserem Eigenen gemacht haben, selber gemacht haben. Dann haben wir erst die wirklich unsterbliche Seele. Dann haben wir die wirklich unsterbliche Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also gerade in dem Übergangsfeld, also von der alten Zeit, wo durch die höheren Mächte dafür gesorgt wurde, dass die wichtigsten Seelenelemente weitergehen in eine nächste Inkarnation und so fort, dass das nicht ganz zerfleddert. Heute besteht sehr wohl die Gefahr, dass große Teile unseres Seelischen - pfhh - sich auflösen - ich meine, das habe ich auch schon gesagt. Das Einzige, was uns mit Garantie bleibt im seelischen Bereich, das sind unsere Karma-Päckchen. Also das, was - das - die Aufgaben, die zu erfüllen sind, die - die werden wir nicht los - Gott sei Dank! Gott sei Dank werden wir sie nicht los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt ja vieles drinnen, was nicht karmisch belastet ist, und das wird es erst dann, wirklich unser Eigenes sein - und das heißt also, vor der Auflösung bewahrt sein, wenn wir es bewusst ergriffen haben. Geist-Selbst heißt letztlich - in vollster Ausprägung ist Geist-Selbst dann, wenn es also letztlich das ganze Astralische zur eigenen Schöpfung gemacht hat und immer weiter tut, - weil das ist ja nichts Statisches dann - sondern an dem weiterarbeitet. &#039;&#039;&#039;Das wird die große Aufgabe sein im Neuen Jerusalem.&#039;&#039;&#039; Dort geht es dazu - wir können jetzt bereits also energisch daran arbeiten und sogar jetzt schon im Bewusstseinsseelen-Zeitalter, vom Geist-Selbst zumindest den seelischen Teil, also den engeren Teil, der wo, der zunächst einmal leichter unserem Bewusstsein zugänglich ist, den uns zu eigen zu machen. Oder Teile davon zumindest uns zu eigen zu machen, so dass in der Seele nichts passiert, wo nicht mein wirklicher Wille dabei ist. Und nicht irgendeine Triebkraft, die reinkommt, irgendein luziferisches Wesen, das uns anschiebt oder irgendein ahrimanisches, das drinnen wirkt. Sondern dass wir Herr in unserer Seele sind. Wir stehen erst ziemlich am Anfang davon. Aber immerhin, ein bisserl was ist schon geschehen, und es ist jetzt unsere Zeit. Das Bewusstseinsseelenzeitalter ist prädestiniert dafür, da diesen Bereich aber weiter auszuarbeiten. Weil Bewusstseinsseele und Geist-Selbst hängen stark zusammen, sind eigentlich in gewisser Weise zwei Seiten desselben. Und - und das betrifft also vor allem den seelischen Bereich eben, den vor allem also, eben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:49:50  Fertig im Großen, dass das ganze Astralische verwandelt ist, wird bei den Menschen, die mit der Entwicklung Schritt halten, so sein, dass es am Ende des Neuen Jerusalems, also des Neuen Jupiter, dass es wirklich fertig ist. Fertig heißt also, dass es dann wirklich unsere Schöpfung ist, das heißt aber bitte dann nicht, fertig im Sinn: so, jetzt ist das so, wie es ist und so bleibts auch. Nein, nein, das heißt, es geht sowieso immer weiter und verändert sich und - aber dann sind es wir aus unserem Ich heraus, die an dem arbeiten, sonst niemand, nix. Das heißt, spätestens nach dem, nach dem - nach der Zeit des Neuen Jerusalem oder Neuer Jupiter, wie es Rudolf Steiner nennt, wird es so sein, dass das Seelische komplett und das Astralische komplett unsere Schöpfung ist, unsere. Unsere. Und wir übernehmen nichts aus der Seelenwelt, nichts Fertiges, sondern wir schaffen es selbst und wir geben es als Geschenk dann irgendwann einmal, wenn sichs halt, der Organismus wieder löst von der irdischen Verkörperung, wir geben es an die Seelenwelt weiter. Und - dort stehts zur Verfügung. Für die Menschen, die auch diese Ich-Entwicklung durchmachen, die werden es gar nicht brauchen, aber es wird eine sehr große Rolle spielen für die anderen Wesen, die in der Natur sind, also für die Tierwelt zum Beispiel und so weiter, für Elementarwesen und so weiter. Da kann das ein ganz großes Geschenk sein, das wir einbringen in die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was uns selber betrifft, ist es dann eben einfach irgendwann einmal zu hundert Prozent unsere Schöpfung. Also das heißt, wenn ich einmal - aber jetzt die Perspektive noch weiter spanne, also sie spannt dann über das Neue Jerusalem hinaus, Venus-Zustand, Vulkan-Zustand, also die letzten drei, die zukünftigen drei kosmischen Verkörperungen unserer Erde, dann geht es letztlich darum, am Ende - und dann, da nehme ich jetzt Bezug zu dem, was ich heute schon gesagt habe: in der Apokalypse ist die Rede von der ersten Auferstehung. Die letzte Auferstehung, wenn man so - nein, die - nein, so kann man es gar nicht sagen, aber - oh ja doch, in gewisser Weise: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenn am Vulkanzustand der Mensch sich seinen Geistesmenschen selber geschaffen hat, das heißt, damit seinen vergeistigten physischen Leib komplett selber geschaffen hat, dann ist er in seinem Wesen sein eigenes Werk geworden. Das heißt, er hat das erfüllt, was die Gottheit intendiert hat.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dass wir am Ende Schöpfer unserer selbst sind. Am Ende der Entwicklung.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Vom Geschöpf zum Schöpfer.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir so weit gekommen sind, dass wir von A bis Z, das heißt durch alle unsere Wesensglieder Schöpfer unserer selbst geworden sind, dass wir also dann - so werden wir aus diesem Vulkanzustand herauskommen, dass wir unser Ich haben, klar, aber wir haben unseren eigenen Astralleib, unseren eigenen Seelenleib, also unser eigenes Seelisch-Astralisches, wir haben unseren eigenen Ätherleib selbst geschaffen, ganz individuell und wir haben den Geistesmenschen, wir haben den physischen Leib selber geschaffen, dann sind wir Geschöpf unserer selbst. Und dann sind wir reif für alles, was danach liegt, also darüber haben wir ja auch schon Andeutungen gemacht, man kann wirklich nur Andeutungen machen, aber wir stehen dann eben auf derselben Stufe wie die Schöpfergötter, die in der Bibel genannt werden, das ist ja nicht die höchste Gottheit, um die es da geht, in Wahrheit, sondern es geht um die Geister der Form und die Elohim und die Sonnengeister, die eben diese Erdentwicklung geformt haben, durchformt haben. Dann, also wenn wir jetzt durch alle sieben Stufen, sieben kosmischen Stufen durchgegangen sind, dann sind wir an der Stufe angelangt, auf der die Elohim in anderer Art zu Beginn der Erdentwicklung gestanden sind. Aber eben auf anderer Art, in gewisser Weise auf höherer Art, weil wir eben die Freiheit haben, weil wir ganz individuelles Geschöpf unserer selbst sind. Das ist bei den Elohim, die in der Bibel genannt werden, nicht der Fall. Es ist also ein Unterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und - das ist das, was als - ja, wie soll man sagen? - das, was die Gottheit in den Weltenplan hineingelegt hat. Weltenplan heißt also: in welche Richtung soll es gehen? Es geht in die Richtung, dass freie Schöpfergeister entstehen, die das ergänzen, mit dem zusammenarbeiten, was von oben kommt. Beziehungsweise, man kann es vielleicht irgendwann einmal auch so sehen, dass es, dass das, was früher von oben gekommen ist, dann von innen kommt, dass die Gottheit eins ist mit dem, immer mehr wird. Nein, da haben wir - gibts Stufen noch genug, also die Perspektiven sind riesig, die kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich weiß, dass das alles auch sehr ketzerisch klingen kann. Aber meine offizielle Adresse ist die Ketzergasse. Hat zwar mit den Ketzern nichts zu tun, sondern das war irgendein Bürgermeister oder irgendsowas in Wien einmal, der Josef Ketzer geheißen hat, aber es passt irgendwo. Ja, aber niemand sollte sich schrecken, auch niemand sollte Angst haben vor der Größe der Aufgabe, das - Ich mein, der erste Schritt ist halt einfach, dass man, weiß nicht: - phhf heh ah, d da - ich soll das alles - ? Ja, das ist der erste Schritt für einen neuen geistigen Weg überhaupt. Und dass wir wirklich eben gerecht werden dem, dass wir dieses freie - die Möglichkeit zu dem freien Ich bekommen haben. Damit ergreifen wir den göttlichen Willen, damit folgen wir dem göttlichen Willen. Wenn ich es verweigere, dann arbeite ich gegen den göttlichen Willen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade, wenn ich mir diese Freiheit erkämpfe, diese - nämlich indem ich sie in die Tat umsetze, weil, wie gesagt, die Freiheit muss ich selber mir erringern, die kann man - man kann mir nur die Möglichkeit schenken, das hat die Gottheit gemacht, aber wenn ich in der Starre daliege und mich nichts tun traue, dann wird es nicht passieren. Die Gottheit kann mich nicht zwingen dazu, sie kann mich nicht zur Freiheit zwingen, das wäre ein Widerspruch in sich selbst und das ist - also in dem Fall ist wirlich ein, wäre das ein die Schöpfung geradezu zerstörender Widerspruch drinnen. Also sie kann uns nicht zwingen. Sie hat sich ihrer Allmacht begeben. Sie hat also ihre Macht eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind alles auch noch Dinge, die man in, ja, in philosophische, theologische Überlegungen einbeziehen müsste. Es ist immer noch sehr viel - es haben in der Neuzeit noch die Menschen sich auch gefragt, ja, zum Beispiel: wie ist das Übel der Welt? Das Böse, was passiert? Wie ist das eben mit der Allmacht und Allwissenheit Gottes vereinbar? und so weiter. Das - aber man ist immer noch davon ausgegangen: ja das muss ja Allmacht sein, aber die Macht Gottes besteht darin, gerade diese Macht abzugeben, aufzugeben. Jedenfalls bezüglich dessen, was den Willen des Menschen betrifft. Die anderen, gerade die, alle höheren Hierarchien, die über uns stehen, die brauchen das noch. Sie können es noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also von dem her ist die Erdentwicklung, das Erdenleben des Christus - hat überhaupt die Weltrevolution schlechthin gebracht, für den ganzen Kosmos im Grunde. Das wäre auch zu klein gedacht, das zu sehen: naja da, jetzt unser kleines Fleckerl da, das Erdkugele da. Das betrifft den ganzen Kosmos, das erschüttert den ganzen Kosmos, in Wahrheit. Das heißt, alle geistigen Wesen, die da sind, überall, alle, alle Sterne, alle Sonnen, alle Planeten, alle, ja selbst die kleinsten Meteoriten, die irgendwo herumschwirren, sind geistige Wesenheiten, und wenn es nur Elementarwesenheiten sind, sind mit dabei, weil überall Geistiges ist. Wir werden das alles erleben können einmal. Wir werden das sehen können, und das wird noch eine spannende Astronomie werden, die dann das Geistige sieht, auf neue Art sieht. In alter Form gab es das. Die Babylonier, die Neu-Babylonier, die Chaldäer, waren wunderbar in dem, dass eine Astronomie oder Astrologie oder wie immer man es - das war eben nicht getrennt zu lesen, die geistigen Taten der Wesenheiten, die drinnen sind, die sich äußerlich halt dann in den Konstellationen und sonstigem widerspiegeln. Und auch die Gesetzmäßigkeiten, die Weisheit, die sie hineinlegen, die wir halt dann heute als Naturgesetze oder so herauskratzen irgendwo, das ist eh alles nur die Oberfläche davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die haben noch in den Konstellationen, indem sie sie angeschaut haben, aber zugleich auch sie geistig gesehen haben, nicht nur äußerlich - das ist gerade der spannende Moment bei den - in der ägyptisch-chaldäischen Zeit. Weil ägyptisch-chaldäische Zeit heißt ja, kurz davor beginnt das finstere Zeitalter, das heißt, das natürliche Hellsehen beginnt damals bereits zu erlöschen. Für eine Mehrzahl von Menschen. Bis dahin waren alle hellsichtig. Alle. Also urpersische Zeit noch, alle hellsichtig. Alle. Einweihung bestand dann geradezu darin, das zu verlieren. Oder zumindest sich durchzukämpfen zu einer ganz klaren Sicht des Sinnlichen. Wo sich nicht durchmischt das geistige Erleben. Man hat schon sinnlich wahrgenommen, durchaus, aber man hat mit wahrgenommen immer das Seelisch-Geistige, die Aura. Ahura Mazdao. Das heißt ja eigentlich &amp;quot;die große Aura, die mächtige Aura.&amp;quot; Ist ja indogermanische Sprache auch, also es ist wirklich, kommt wirklich aus demselben Stamm heraus. Ahura Mazdao - heißt nichts anderes als Aura, mächtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:03:09  Das steht dahinter. Und nur - man konnte das erleben, sie haben gesehen also schon die äußere Sonne, sie haben aber gesehen auch die ganze Aura noch mit. Alle. Manche halt mehr und manche weniger schon, aber das haben sie noch gesehen. Und sie haben aber gesehen: ah, jetzt kommt das Ahrimanische. Das verdunkelt das. Das kommt herauf. Das greift nach dem, das greift zuallererst nach dem, was ich da unten auf der Erde sehe, aber es greift auch nach dem da oben, es beginnt auch nach dem oben, nach den Sternen zu greifen, nach der Sonne zu greifen und will sie verdunkeln. Und das hat man als dramatisch erlebt einfach. Also da sieht man schon aber auch, wie sich das Bewusstsein der Menschen, auch in historischen Zeiten, und das sind Zeiten, wo man noch - gut, bei der urpersischen Zeit ist es schon ziemlich schwierig, es - so die Details historisch zu erfassen, weil, es gab noch keine Schrift und sowas zu der Zeit, also das heißt, es gibt keine Aufzeichnungen, es gibt Funde natürlich, aber - von allen möglichen Utensilien, aber keine Schrift. Also kennt man von der Seite nicht, wie die wirklich die Welt erlebt haben. Die konnten es nicht niederschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man wirklich dann nur eben auf geistigem Wege in Erfahrung bringen, dass man wirklich also eben in der Zeit zurückgehen kann bis dorthin und gleichsam durch die Augen dieser Menschen zu sehen. Also zu sehen, zu erleben, was die in ihrer Seele erlebt haben. Also das, was Rudolf Steiner halt dann nennt das Lesen in der sogenannten Akasha-Chronik. Das heißt also im Grunde nichts anderes als Lesen im Fluss der Zeit. Dort kann ich das lesen. Und - und da kann ich lesen die Vergangenheit, ich kann lesen aber auch, welche Möglichkeiten es für die Zukunft gibt. Die Zukunft ist trotzdem offen. Also es ist noch nicht gesagt, was sich realisiert, also bis in die physisch-sinnliche Welt hinein. Es sind viele Strömungen, von denen eine konkret dann wird und bis ins physische Geschehen hinein sich verdichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist auch so eine Sache. Nicht wahr, aber aus dem die Möglichkeiten der Zukunft zu sehen, aus dem kommen Fähigkeiten wie Prophezeiungen, die also die Zukunft betreffen. Weil, wie kann Rudolf Steiner sprechen davon, ja wie wird denn das sein mit dem Neuen Jerusalem - also sprich, mit dem Neuen Jupiter. Oder wie wird das sein mit dem Venus-Zustand, der dann noch folgen wird. Oder gar dem Vulkan-Zustand. Das ist ja noch nicht passiert. Und das soll aus Freiheit heraus passieren. Weil der Mensch mitwirkt, wird sehr vieles aus Freiheit passieren, und wir sind jetzt schon ganz schön tätig, diese zukünftigen Zustände mit vorzubereiten. Wir werden sie nicht alleine hervorbringen können, aber sie werden wesentlich sein bestimmt durch uns. Ich meine - vielleicht noch ein kleines Beispiel, wie wichtig Erscheinungen unserer Zeit heute sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Berufsleben unserer Zeit heute. Das Berufsleben, wo Menschen in einen Beruf gestellt sind, den sie machen, ohne besondere innere Verbindung. Das Leben hat sich hineingestellt, sie machen ihn, weil sie ihn machen müssen. Rudolf Steiner sagt, das wird in der Zukunft immer mehr so werden, man wird immer weniger sagen können: ach mit meinem ganzen innersten Wesen, mit allem dem, was ich will, bin ich verbunden mit meiner Arbeit, was anderes würde ich mir gar nicht wünschen machen zu können. Wenn alle Menschen das so machen würden, dann würde der allerletzte Zustand, der Vulkan-Zustand, der also die Spiegelung des alten Saturn ist, dieser Wärmewelt, der also den Abschluss der Entwicklung bringt, die wird zum großen Teil durch solche Sachen geschaffen, wo wir mit unserem Inneren, unserer inneren Freude, mit unserem Enthusiasmus nicht verbunden sind. Und die wir tun, weil wir sie tun müssen in gewisser Weise. Schon auch, weil wir sie tun wollen, aber nicht, weil es uns jetzt so besonders Spaß macht oder was, sondern wo wir ganz aus der Notwendigkeit heraus handeln, ohne dass unsere Gefühle, unsere Emotionen drinnen stecken. Ist ein starker Anspruch für unsere Zeit heute, weil es ist heute ja: im Berufsleben ist das schon fast der Standardfall, dass man halt in einem Beruf drinnen steht, weil man davon leben muss, aber dass ich sage, das ist jetzt mein Leben, ist es oft gar nicht. Das ist keine Fehlentwicklung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wo das - kann ich nur empfehlen, ich weiß jetzt die GA-Nummer nicht, aber es heißt der Band: &amp;quot;Das Karma des Berufes&amp;quot;. Das sind ganz wesentliche Dinge, wo wir etwas tun, sehr wohl unsere Kraft, unser Können hineingeben, aber völlig unser Astralisches, unser Wohlgefühl und diese Dinge trennen davon. Wir machen es aus - nicht aus Zwang. Ich meine, heute machen es viele Menschen aus Zwang, weil sie sonst nicht überleben könnten, aber es wird die Zukunft kommen, dass man solche Dinge tut, die ich nicht jetzt zu meiner besonderen Freude oder sowas mache, sondern die ich mache, weil ich die Notwendigkeit sehe. Nur aus dem. Das ist deswegen jetzt nicht, nicht also auch mit einem Glücksgefühl verbunden, aus dem heraus. Also mit dem, was wir heute als Glücksgefühl bezeichnen. Also, auch das ist was ganz, ganz Wesentliches halt auf dem Weg, jetzt Bewusstseinsseele, weiter Geist-Selbst zu entwickeln. Ich meine, der Geist selbst, da ist das - ist die eine Verwandlung des Astralischen, aber da geht es um Weisheit drinnen, Weisheit im Zusammenklang mit dem Rest der Welt. Da geht es nicht um Glücksgefühle. Überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:10:53   Das ist eine objektive Seelenwelt. Damit sage ich bitte nicht, dass wir heute bei nichts mehr Freude haben dürfen. Das sage ich überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade bei den Dingen, die wir tun für die Welt, darf es überhaupt nicht darum gehen, dass ich da jetzt ein Glücksgefühl habe. Die Maria sagt es im Mysteriendrama so deutlich. Dass sie dann schwört vor der geistigen Welt, dass sie in ihrem ganzen geistigen Streben das Glücksgefühl, das damit verbunden ist, sich gut zu fühlen, dass sie das tilgen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit rettet sie den Johannes im Grunde. Damit rettet sie ihn. Das ist eine starke Äußerung, bitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt also auch, natürlich für unsere Geistigkeit zu entwickeln, wir sollen es mit Wille, mit Enthusiasmus machen, aber wir müssen uns die üblichen Glücksgefühle abgewöhnen dabei, die wir so im normalen Leben haben. Die dürfen wir uns für das normale Leben durchaus noch aufbewahren, aber gerade im Zuge der geistigen Entwicklung dort nicht. Das heißt jetzt bitte nicht, dass ich jetzt geistige Entwicklung mache und ich übe und jetzt sitze ich mit einem langen Gesicht dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das meine ich auch nicht. Es muss neutral werden. Es muss neutral werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mache es, weil es eigentlich eine Weltnotwendigkeit ist, zu die mich aber keiner zwingen kann, aber die ich eingehe. Uh, da sind wir aber von der ganzen Wohlfühl-Esoterik dann weit weg. Wer wüsste, ich nenne gerne die Esoterik, die im Grunde den Sorgen des Alltags entfliehen will in eine höhere Welt, die schöner und erhebender ist und sie dort wieder aufzudanken, um den Alltag ertragen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nicht ein geistiger Schulungsweg. Das ist ein luziferischer Fluchtversuch, der nicht gelingen wird. Das würde mir nicht gelingen, den Luzifer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er tut alles dazu, um uns zu verführen dorthin und jedenfalls fürchte ich, dass nicht so wenige Menschen eine ganze Inkarnation oder vielleicht mehrere verplempern, damit sich in so etwas hineinzuleben, was sie total schwächt in Wahrheit und ihnen den Weg in Wahrheit erschwert, den Weg wirklich zu gehen. Also Freude im Leben darf man überall haben, aber gerade in den wichtigen geistigen Dingen geht es um ganz etwas anderes. Das ist in einer gewissen Weise sehr, sehr viel ernster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch nicht ein langes Gesicht machen. Aber es ist einfach eine Notwendigkeit. Man sieht die eigenen Kräfte, die man hat und die bringe ich ein und weiß, damit wird die Welt einen Schritt weiter kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann meinen Beitrag leisten, dass andere wieder Impulse aufgreifen können und weiterführen können. Und das ist das Wichtige. Aber es ist wichtig eben, dass aus dem Ganzen dann das Luziferische rauskommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das besteht eigentlich da drinnen. Das zieht man so leicht rein. Das ist etwas erhebend und schön zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Geistiges Erlebnis ist etwas anderes als dieser gefühlsmäßige Höhenflug. Das muss man unterscheiden lernen. Ich sage das ganz dezidiert deswegen, weil ich schon den Eindruck habe, dass manches und nicht weniges, was heute an geistigen Strömungen in der Welt ist, dass das ein vollkommener Missbrauch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es darum, mich über die negativen Dinge, die mich heute quälen, mich hinweg zu trösten. Ich befreie mich. Und das schadet der Weltentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spielt den Widersachern in die Hände. Gerade da ist wirkliche Freude etwas anderes. Ich darf mich darüber freuen, wenn ich einen guten Schritt in der geistigen Entwicklung mache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist nicht dieses luziferische Glücksgefühl. Das ist es nicht. Ich freue mich daran, dass ich es geschafft habe, etwas zu tun, was die Welt weiterbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich etwas ganz Klares, Nüchternes in gewisser Weise. Da brauche ich weder stolz noch sonst etwas sein. Ich sage schön, dass ich es geschafft habe, einen Schritt beizutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so auf Neudeutsch cool muss man dabei sein. Das ist sehr wichtig. Wenn solche Emotionen, die es eigentlich sind, hineinspielen in den geistigen Weg, dann kann das in Wahrheit auf die Dauer sehr viel Verderbliches hineinbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man denkt sich gar nichts dabei. Ich fühle mich nur wohl, wenn ich etwas dabei mache. Ach, es ist so schön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da öffne ich Tür und Tor für die luziferischen Wesenheiten. Und die sind nach wie vor sehr gefährlich. Gerade im dritten Mysterientrauma, am Beispiel des Johannes Thomasius, der eine starke Neigung zum Luziferischen hat, ist das stark merkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kommt sowieso in den Bereich des Arimann ganz stark hinein. Das heißt, er hat dann als Geschenk beides stark. Und da muss er irgendwann drüber kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So geht es uns allen. Gerade in den Mysterientraumas sind so viele Dinge drinnen, die der Steiner sonst so explizit nirgendwo sagt. So detailliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da ist so ganz konkrete Beispiele, wo etwas durchblitzt, was eigentlich total erschütternd ist. Und was den Ernst, die Verantwortung, die damit verbunden ist, so wirklich deutlich machen kann. Um das mitzubekommen, wie dramatisch das ist, muss man sich wahrscheinlich selber intensiv mit dem Text beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist der beste Umgang damit, den Text zu lernen. Vielleicht von einer Person zu lernen, auch wenn man es jetzt nicht auf einer Bühne spielen will. Aber ihn zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Jahre damit zu leben. Dann gehen solche Lichter auf. Da stehen so viele Weisheiten drinnen, so viele scheinbar beiläufige Bemerkungen, die ganz, ganz extrem wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich komme nicht drauf, wenn ich jetzt zweimal nur das Buch gelesen habe, und dann anfange mit dem Kopf es auszudeuten. Da komme ich nicht drauf. Da bin ich nur sehr gefährdet wieder in der intellektuellen Eitelkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist das, ah, ich verstehe das alles. Ich muss es erleben können. Und das kann ich nur, wenn ich mit dem Text lebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kann ich mit allen darüber nachdenken und tun. Aber ich muss wirklich verbunden sein und wahrscheinlich über Jahre damit. Da sind Schätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind Schätze drinnen. Weil ich bei allem, was Steiner sagt, oder auch was andere Menschen sagen, steht zwischen den Zeilen immer mehr, als man auf den ersten Blick vermutet. Weil das, was dazwischen steht, ist das Anstöße kommen, wo plötzlich eine Frage auftaucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft gar nicht am Anfang. Am Anfang denkt man, ich habe es eh verstanden. Dann lese ich es wieder und denke mir, nein, eigentlich habe ich es da noch nicht so ganz verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist das jetzt wirklich genau? Es rauchen immer mehr Fragen auf. Und die Fragen sind die Vorboten der Antworten. Und die werden durch diese Sachen angestoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte fast sagen, die Kunst eines Autors überhaupt, und besonders eines solchen, wie es Olaf Steiner ist, im geisteswissenschaftlichen Bereich, ist das, was nicht ausdrücklich drinnen steht, sondern was die Fragen aufdeckt, die mich dort hinführen, was da alles nur dazwischen steht. Das ist das, was zwischen den Zeilen steht. Die Fragen und die Fragen sind eigentlich das, wo ich selber drauf kommen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich selber drauf kommen muss. Da muss ich mit dem eigenen Ich dabei sein. Und da ist es dann am besten nicht, wo ist denn jetzt ein erfahrener Anthroposoph, bitte erklär mir das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe es nicht verstanden. Ja, kann man natürlich machen, anfangs einmal um sich zu orientieren. Aber auf Dauer wird das nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich froh sein. Ah, 30 Jahre mit dem beschäftigt und dachte, ich verstehe das. Und jetzt komme ich drauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Null Ahnung eigentlich. Keine Ahnung, es ist alles ganz anders. Das war alles unwichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist schon richtig alles, aber das war unwesentlich. Da tauchen Fragen auf, die führen weiter. Die führen genau dorthin, dass wir selber unseren Entdeckungsweg gehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus dem heraus tätig werden können. Weil das Ganze, was Steiner gegeben hat, was alle Geisteswissenschaftler und Mystiker zusammen gegeben haben, ist eine riesige Landkarte mit nur riesigen weißen Flecken. Die warten darauf, von uns entdeckt zu werden, erforscht zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Mensch, der sich mit Geistigem beschäftigt, ernsthaft beschäftigt, ist eigentlich Pionier, wieder so ein Fleckerl aufzudecken. Selber etwas zu finden. Und zwar zu finden eben dadurch, dass eine in dem schon verstanden geglaubten Frage auftaucht, wo ich mir denke, eigentlich, wenn ich ganz ehrlich bin, ich habe 20 Jahre geglaubt, ich verstehe es, oder 30 Jahre, aber eigentlich ist es mir völlig rätselhaft, wenn ich ganz ehrlich bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sind wir auf der Spur. Apokalypsis. Offenbarung, Enthüllung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist sowas. Die Frage ist, da wird die Decke weggezogen von was ganz was Neues taucht auf. Und ich muss es erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss die Frage beantworten. Und ich kann sie beantworten. Irgendwann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauert halt ein bisschen. Die Frage ist nämlich schon der Vorbote der Kraft. Weil ich entdecke es nämlich die Frage nur dadurch, dass ich eigentlich schon die Fähigkeit habe, da was zu entdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum wird es fraglich für mich. Darum gebe ich mich nicht mehr zufrieden mit dem, was ich jetzt 20 oder 30 Jahre geglaubt habe, dass das alles schon wäre. Sondern wo ich sehe, da ist ein Riesenloch noch drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist für mich da. Ein anderer wird eine andere Stelle entdecken drinnen. Das ist schrittweise der Weg geistesforscher zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich jetzt keinen offiziellen Zettel dazu haben. Da muss ich mich in keine Universität setzen dazu. Sondern ich muss einfach wartendes Fragen auftauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht gleich erinnern. Wer kann mir bitte die Frage beantworten? Du selbst. Sonst hat es keinen Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es von jemand anderem wäre beantwortet irgendwie, dann ist es nur zugedeckt. Aber das Eigentliche entsteht eben erst, wenn ich selber tätig werde. Das ist die Antwort, die zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht die Antwort, die ich fertig kriege. Das ist, glaube ich, heute notwendig, das mit aller Deutlichkeit zu sagen. Also ganz nachdrücklich zu sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Steiner sagt es eh immer wieder irgendwo. Das ist eh immer wieder drinnen. Aber es wird oft nicht gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird oft nicht gehört. Wir sollten froh sein über jede Sache, die mir zur Frage wird. Und gerade dann, wenn ich vielleicht lange, lange Jahre gedacht habe, ja, ich weiß eh alles darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder es ist mir eh klar. Und dann taucht auf, nein, nein, da fehlt noch etwas ganz Entscheidendes. Dort wird es interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da, die Geduld haben, dann ist einmal die Frage da. Und wenn ich keine Ahnung, wie ich sie lösen kann, dann muss ich halt lernen, mit der Frage zu leben. Mit der Frage zu leben, sodass sie mich nicht loslässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht gleich wieder zum Nächsten. Du, weißt du, wie das ist? Nein. Selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selber. Wir stehen die Haare zu Berge, alles purzelt plötzlich zusammen, wieder durcheinander, weil das ganze System plötzlich, komme ich da auf, da fehlt was. Das trägt es auf einmal gar nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war ja heute so solid ausgeschaut, jetzt merke ich, es liegt aber nur an mir, weil eben das wesentliche Glied fehlt. Das habe ich vorher nicht gemerkt. Und da eröffnet sich der Horizont, selber weiter zu forschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das dazu regt schon die Apokalypse an. Das ist eigentlich das erste große, moderne, neue Einweihungsbuch in Wahrheit. Ich meine, es ist ja eben, der Johannes, der Evangelist, ist der Erste, der durch den Christus selbst eingeweiht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist der Startschuss gegeben, für die neue Art, ans Geistige heranzugehen. Bis es zu dem gekommen ist, wie man heute, eben damit umgehen kann, wie auch Rudolf Steiner umgehen konnte, das musste ja dann noch viele Wege durchgehen. Aber der Grundstein ist da gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man kann es aus dem schon sich holen, wenn man die offenen Fragen nimmt, wenn man schaut, welche Leerräume drinnen sind, die ich füllen muss. Die ich füllen muss. Die Frage heißt nur, ich entdecke Leerräume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich die Frage heißt nur, aha, wo ich geglaubt habe, das ist fester Boden, da ist plötzlich so ein offenes Loch. Und ich sehe nichts. Und da jetzt gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird es aktiv. Weil geistig wahrnehmen auch, geistig forschen, ist halt nicht nur passiv etwas aufnehmen. Ist nicht nur ein Wissen erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissen erwerben heißt eigentlich, es hat jemand anderer gedacht, es hat jemand anderer erforscht. Und ich lese das heute jetzt und memoriere das, präge es mir ein, damit habe ich aber selber noch gar nichts gemacht. Nicht wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Vorbereitung, das ist schon notwendig. Wir sollen das machen. Aber das Studium ist nur die erste Stufe, die soll gründlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich habe sicher selber eine ganze Menge von Steiners Werken gelesen. Die GA steht ziemlich vollständig da, die neueren Bände habe ich elektronisch dann, aber ich habe nicht alle gelesen, sicher nicht, das bringt es auch nicht. Aber das Entscheidende sind eigentlich die wenigen, die einem zur richtigen Frage werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur wirklichen Frage. Und vielleicht noch Jahrzehnte zur Frage werden. Das erlebe ich zur Zeit wieder sehr stark, dass man vieles denkt, dass dir das klar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist noch vieles offen. Da ist noch vieles offen. Das ist spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dank eurer Hilfe, die ihr mit dabei seid. Es kommen oft Fragen, die dann was anstoßen, und jetzt denke ich mir, das könnte man ja einfach beantworten. Nein, so einfach eigentlich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich es genau betrachte, ich könnte zwar jetzt sicher eine Stunde darüber reden, aber das ist noch nicht die ganze Sache. Da hat es noch was. Da ist noch was offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wird es interessant. Da wird es interessant. In dem Sinn können wir das gemeinsam tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe, dass ich bei euch manchmal Fragen anstoße, dass die Apokalypse vor allen Fragen anstößt für sie, dass die Werke Steiners Fragen anstoßen für euch, und dass ich ein paar Fragen anstoßen kann. Die Antworten müsst ihr euch letztlich selber geben. Nur die zählen dann wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen sind Krücken, über die kann man ein bisschen auf den Weg kommen, aber das sind nur die Krücken. Es zählen die Antworten, die man sich selber geben kann. Und wenn man anderen antwortet, zählt das, dass man ihnen einen Anstoß gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, aber jetzt sind wir schon wieder lange unterwegs. Ich glaube, wir lassen es gut sein für heute, meine Lieben. Ich danke euch wie immer und wirklich mit Herzen, dass ihr so dabei seid, dass ihr so mittut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch im Livestream alle, bis zum nächsten Mal. Gerne. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baba.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 223. Vortrag von Wolfgang Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Glossar==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 223. Vortrag von Wolfgang Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SaKe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_222._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=20493</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 222. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2024-08-25T21:57:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 223. Vortrag von Wolfgang Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:222.apo.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Y8T9zHaTz38|thumb|Link zum  [https://www.youtube.com/watch?v=Y8T9zHaTz38 Video] oder  [https://www.dropbox.com/scl/fi/mi1b62r0s0wfdrtpxqaze/222.-Folge-Die-Apokalypse-des-Johannes-Dr.-Wolfgang-Peter-Anthroposophie-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=d9y3snkyqk1hhoymbif0udyhg&amp;amp;st=v06g1wau&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rohtranskription des 222. Vortrages ==&lt;br /&gt;
+++ dies ist eine Rohtranskription. Wenn du wissen willst, WIE eine fertige Transkription ausschaut, dann schau dir z.B. als Muster die [[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter|10. Folge an]]. Melde ich gerne übers [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] bei uns, wenn du bei der Textarbeit [[MitTun bei Anthro.World|MitTun]] möchtest. Wir freuen uns auf dich! +++ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription der 222. Folge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Begrüssung und 15. Wochenspruch  [00:00:40] =====&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zur Folge Zwei Zwei Zwei. 222. Folge der Apokalypse, und dazu der 15. Wochenspruch. Der letzte Wochenspruch, der 14., war ja ganz groß auch mit &amp;quot;Sommer&amp;quot; übertitelt. Sommer ist es immer noch, auch wenn es jetzt vielleicht gar zu regnen beginnt bei uns draußen oder zumindest sich einigewolkt hat. Aber es ist sommerlich heiß und dazu passt der 15. Wochenspruch jetzt auch sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle wie verzaubert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weltenschein des Geistes Weben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat in Sinnesdumpfheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehüllt mein Eigenwesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu schenken mir die Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ohnmächtig sich selbst zu geben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein Ich in seinen Schranken ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Ich in seinen Schranken. Wir sind einmal jetzt sehr hinausgeflogen. Wir sind in diese, ja, Sinnesdumpfheit gekommen, also wir sind ein bisserl weggetreten, bisserl weg von uns. Aber es kommt also gerade auch jetzt die Kraft herein, die zunächst einmal unser Ich in unseren Schranken schafft. Also das bereitet uns ja eigentlich schon wieder irgendwie jetzt für die Herbst- und Winterzeit vor, wo wir dann vor allem einmal auch das Ich in seinen Schranken, in uns einmal erleben, also wirklich unser irdisches Ich sozusagen. Und das ist ja für jede geistige Erkenntnis ja auch wichtig, dass wir beides haben können, also dieses hinausfliegen Können in die geistige Welt, aber auch ganz fest am Boden stehen können und so wirklich im Alltag drinnen stehen zu können. Eigentlich ist das ein wunderschönes Wort, der All-Tag. Für mich ist dort immer der ganze Kosmos drinnen, in Wahrheit, das Ganze All, alles, alles ist drinnen, man merkt es nur nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Apokalypse konkret in unserer Zeit [00:02:47] =====&lt;br /&gt;
Und das ist ja auch so ein bissel mein Anliegen bei den Vorträgen hier, es geht ja nicht nur darum, jetzt in zehn, zwanzig Vorträgen halt den Inhalt der Apokalypse durchzugehen, sondern es kommt, mir zumindest, sehr darauf an, Bezugspunkte zu finden, halt zum all-täglichen Leben, also dort, wo es uns wirklich tagtäglich etwas angeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Apokalypse oder der Hintergrund, der geistige, der da steht, ist nicht irgendwas Fernes, ist nicht irgendwas Abgehobenes, sondern es ist tagtäglich eigentlich da. Wir sind gerade heute in einer Zeit, in der die Apokalypse sehr, sehr aktuell ist. Gar nicht jetzt in einem negativen Sinn, ihr wisst, also Apokalypse wird ja meistens, wenn es irgendwo in der Zeitung steht oder so, denkt man sich: um Gottes Willen, was ist denn schon wieder passiert. Also man denkt sofort an Schrecken, Unglück und weiß Gott, Strafe und was alles über einen hereinbricht, aber es ist nichts anderes als Enthüllung. Apokalypsis heißt nichts anderes als Enthüllung, Offenbarung. Und ich habe es ja eh schon immer wieder gesagt, ganz konkret dann: &#039;&#039;&#039;Apokalypsis Jesu Christi, also Enthüllung des Wesens Jesu Christi und damit zugleich Enthüllung des Wesens des eigenen Ichs&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das - und das ist die zentrale Aufgabe heute, den Durchbruch einmal zu schaffen, neben dem kleinen Alltags-Ich eben auch die größere Dimension des Ichs zu erleben, was wirklich dahintersteckt. Und wo man dann merkt, also unser Alltags-Ich oder überhaupt unser Ego ist ein winziger, ja im Vergleich dazu kümmerlicher Ausschnitt zu dem, was hinter dem Ich steht. Weil das Ich hat Zugang zur gesamten geistigen Welt bis zur höchsten Spitze hinauf im Grunde. Und das lebt aber in unserem Ich auf individuelle Weise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt eigentlich im Grunde nichts, wozu wir keinen Zugang hätten von der geistigen Seite her. Nur, es ist ein weiter Weg, das auch ins Bewusstsein zu heben. Das ist das Problem. Also wir haben dieses Ich, es ist auch tätig, es ist in seiner vollen Kraft durchaus tätig, aber wir kriegen es hier im Erdenleben, wenn wir inkarniert sind auf Erden, noch kaum mit. Wir wissen zwar, ich bin ein Ich, und wir reden auch dauernd vom Ich, Ich ... - viel, viel mehr als früher. Also, weiß ja nicht, wenn wir nur die Literatur nehmen, Romane oder irgendwas in Ich-Form zu schreiben, ist heute was ganz Gewöhnliches. Noch vor - also noch im 19. Jahrhundert oder so war das also absolut unüblich. War eigentlich irgendwie befremdlich sogar. Also dann hat man von sich als dem Autor oder als den - , weiß ich nicht, was zu nennen, aber man hat sich in der dritten Person genannt. Also man ist kaum auf die Idee gekommen, sich als &amp;quot;ich sage dieses&amp;quot; oder&amp;quot; ich habe das erlebt&amp;quot;, sondern &amp;quot;der Autor hat vor Jahren dieses oder jenes erlebt&amp;quot;. Das ist heute eher ungewöhnlich, dass so geschrieben wird. Also, ja, hängt vielleicht auch, im guten Sinne genommen, mit einer heiligen Scheue zusammen, also an dieses Ich heranzutreten, weil es ist eigentlich, wie es Rudolf Steiner ja oft auch nennt, das verhangene Heiligtum in unserem Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, wir sind halt eine ganze Menge, wir sind auch mehr noch als ein Ich, in gewisser Weise, weil wir haben unsere ganzen Leibeshüllen, die uns zunächst einmal verliehen wurden, die uns gegeben wurden, die wir nicht selber gemacht haben. Niemand von uns hat seinen physischen Körper wirklich selber gemacht, aus dem Nichts heraus, denn, weiß ich nicht, nein, mit dem Finger schnippen kann man nicht, wenn man noch keinen Körper hat. Aber geistig geht halt ein Blitz auf und schwupps - steht der Körper da. Nein, das können wir noch lange nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Stufenweise Auferstehung des Menschen [00:07:08] =====&lt;br /&gt;
Es wird einmal so weit kommen, dass wir durchaus auch, in ferner Zukunft einmal, etwas Physisches haben werden, was man durchaus &#039;&#039;&#039;als physischen Leib bezeichnen kann, aber was nichts Stoffliches zum Beispiel haben wird. Und der wird ganz unsere individuelle Schöpfung sein&#039;&#039;&#039;. Unsere individuelle Schöpfung sein. Das hängt zusammen mit dem Auferstehungsgedanken, die eigentlich auf Raten erfolgt. Und das ist interessant, mir ist das erst heute, weil ich so wieder die Nase hineingesteckt habe in die Apokalypse, und da ist mir das so richtig entgegengesprungen, dass da im Zusammenhang dann mit der Auferstehung der Toten, also &#039;&#039;&#039;im Zuge des jüngsten Gerichtes&#039;&#039;&#039; oder so, &#039;&#039;&#039;die Rede ist von der ersten Auferstehung.&#039;&#039;&#039; Die erste Auferstehung. Wo von einer ersten Auferstehung die Rede ist, wenn man ein bisschen weiterdenkt, müsste es eigentlich dann, ja, zumindest eine zweite oder weitere geben. Also &#039;&#039;&#039;die Auferstehung im höchsten Sinne ist ein sukzessiver Prozess.&#039;&#039;&#039; Und die Auferstehung wird mit jeder, vor allem mit jeder kosmischen Entwicklungsstufe, durch die wir durchgehen, eine höhere Ebene erreichen, weil fertig ist sie - darüber haben wir auch schon gesprochen - dann, wenn wir das entwickelt haben, was Rudolf Steiner als den Geistesmenschen bezeichnet. &#039;&#039;&#039;Der Geistesmensch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vergeistigte physische Leib&#039;&#039;&#039;. Und vergeistigt heißt aber nicht nur, wir vergeistigen das so, wie er jetzt ist, sondern wir werden ihn überhaupt aus dem Geistigen, aus dem Nichts sozusagen, hervorbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht in der stofflichen Gestalt, weil die wird uns nicht mehr tangieren in weiterer Ferne irgendwann. Ihr wisst, wir haben oft gesprochen darüber, dass selbst jetzt schon während der Erdentwicklung die Zeit der physisch-stofflichen Inkarnationen, dass die relativ bald enden wird, im - wenn man es so im historischen Maßstab sich betrachtet, also fünftes, sechstes, siebentes, achtes Jahrtausend, werden schon etliche Menschen so, also ein größerer Teil der Menschheit, so weit sein, dass sie sich nicht mehr in einem physisch-stofflichen Körper inkarnieren. Sie werden trotzdem einen physischen Körper haben, aber er wird nicht stofflich sein, das heißt, er wird völlig übersinnlicher Natur sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Formen und Dauer der Verkörperung des Menschen und der Naturreiche  [00:09:49] =====&lt;br /&gt;
Wir werden ja dann, also in der Zeit, wenn die Kultur, die Zeit der Kulturepochen zu Ende geht - also wir sind jetzt in der 5. Kulturepoche drinnen und insgesamt gibt es sieben - , dann ist, eine große Veränderung findet dann statt, dann ist eigentlich, also nach der 7. Kulturepoche sollte eigentlich der Zeitraum sein, wo wir uns nicht mehr in solcher irdischer Form, also in irdisch stofflicher Form inkarnieren. Aber es wird sicher Menschen geben, die das bis zu dem Zeitpunkt nicht schaffen, so weit zu sein. Also es wird sicher noch nicht gleich im achten, neunten Jahrtausend die gesamte Menschheit ausgestorben sein, aber trotzdem wird es nicht ewig dauern, sozusagen, bis die Menschheit für die sinnliche Sichtbarkeit verschwunden sein wird auf der Erde. Ich habe das auch letztens schon betont, also dass der Mensch wahrscheinlich das Lebewesen auf Erden ist, das am allerschnellsten seine Entwicklung durchmacht und dann - whhhuit - wieder weg ist, also ausgestorben ist, sozusagen, für den äußeren Anblick. Es gibt zwar dann keinen Menschen mehr, der das sehen könnte, aber dann sind wir als physisch-stoffliches Wesen nicht mehr auf Erden da, da werden Tiere, werden noch sehr, sehr viel länger in physisch-stofflicher Form auf der Erde sein. Und sie werden noch ganz andere Entwicklungsschritte auch durchmachen und wir werden sehr intensiv daran mitarbeiten. Also wie die Evolution im äußeren Sinne weitergeht, wird sehr, sehr stark an uns liegen. Wir arbeiten an dem mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also daher, das, was manchmal, ja, fast verständlicherweise gesagt wird, ja der Mensch ist ja schuld an den ganzen Umweltproblemen und er richtet die Natur zugrunde bis zu einem gewissen Grade, das ist, oberflächlich gesehen stimmt es, wir beschädigen vieles, weil wir eben noch nicht den geistigen Einblick haben, was wirklich dahinter steckt, und wir merken unsere Fehler halt immer erst dann, wenn die Folgen groß genug geworden sind, die Schäden groß genug geworden sind, und wenn sie uns dann zu schmerzen beginnen, dann fangen wir an zu grübeln: aha, das war doch nicht so gescheit. Das ist halt alles ein Teil des Lernprozesses, den wir auch durchmachen. Und natürlich wird dabei in der Natur etwas geschädigt, es geht etwas zugrunde und vieles geht durch unsere Fahrlässigkeit frühzeitig zugrunde, was also natürlich nicht gut ist, aber grundsätzlich liegt es in der Natur immer drinnen, dass Wesenheiten entstehen und wieder vergehen. Nicht nur als Einzelwesen, sondern auch als ganze Art, als ganze Tierart, als ganze Pflanzenart. Es sind also gerade die - das ist ja auffällig, das kann man auch äußerlich zeigen - die einfachsten Tiere, Pflanzen, Pilze, was auch immer es ist, die leben seit Ewigkeiten schon. Also die ersten Kleinlebewesen, die entstanden sind vor weiß Gott wie vielen Millionen Jahren, die gibt es heute noch und die blühen und gedeihen nach wie vor, ist nichts zu sehen, dass die am verschwinden wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je höher etwas entwickelt ist, interessanterweise, desto kürzer wird, auch im Tierreich in Wahrheit - das müsste man einmal wirklich genauer untersuchen: wie lange leben denn, lebt eine Tierart auf Erden, dann wird man mit Sicherheit dazu kommen: je höher entwickelt sie ist in gewisser Weise, umso kürzer ist ihre Lebensspanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Menschen, bei unserem physisch stofflichen Menschengeschlecht ist es - wir brechen also alle Rekorde wahrscheinlich, indem wir die allerkürzeste Erscheinungszeit in physisch stofflicher Form auf Erden haben, und dann sind wir - bwit - verschwunden für den äußeren Anblick. Wir werden dann aber auch schon eine ganz andere Wahrnehmungsperspektive auch haben, wir werden dann nicht mehr gebunden daran sein an die äußere sinnliche Wahrnehmung, sondern wir werden es halt dann von der geistigen Seite wahrnehmen, und dann sehen wir, dass da auch noch ganz anderes dahinter ist. Dann sehen wir auch, dass zum Beispiel ausgestorbene Tierarten, dass die sehr lebendig in höheren Reichen sind, nämlich die Gruppenseele dieser Tierart. Und um die geht es halt vor allem im Tierreich, also die werden auch wirklich aufsteigen zu höheren Wesenheiten. Und zwar zu wirklich ganz individualisierten Wesenheiten. Und die Vorbereitung jetzt dazu ist, dass sie, ja, wie soll ich sagen, sich ausleben in vielleicht Millionen Einzelexemplaren, jedes zur selben Art gehörend, aber doch einzigartig. Man könnte das selbst - wahrscheinlich selbst bei den Regenwürmern ist es so, dass jeder Regenwurm einzigartig ist. Drum braucht man wahrscheinlich schon einen sehr guten Blick, aber das, diese Einzigartigkeit geht ja sogar bis ins Mineralreich hinunter. Das habe ich ja immer wieder schon gesagt: jede Schneeflocke, jeder Schneestern ist in seiner Form einzigartig. Die Gesetzmäßigkeiten sind bei allen gleich, aber wenn man es jetzt genauer, vielleicht unter der Lupe, anschaut oder gar unter dem Mikroskop anschaut, dann sieht man: die genaue Ausprägung ist bei jedem anders. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Inkarnation des Menschen und Kristallkräfte,  [00:15:41] =====&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;Individualisierung ist ein Zug, der durch die Natur durchgeht&#039;&#039;&#039;, lange bevor der Mensch da war. Äußerlich gesehen. In Wahrheit steckt &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; dahinter &#039;&#039;&#039;als treibende Kraft dieser Individualisierung&#039;&#039;&#039;, aber da waren wir lange noch nicht in physisch-stofflicher Form auf Erden. Ich habe es ja erzählt auch, im Grunde: die erste Inkarnation, wo man sprechen kann, dass es der Anfang der Inkarnationen ist, der erste &#039;&#039;&#039;Fußabdruck des Menschen, sind die Kristalle&#039;&#039;&#039;, die entstehen, die Mineralien, die entstehen. Das hat bereits etwas mit uns zu tun und die hätte es nicht gegeben, wenn nicht der Mensch sich inkarniert hätte, wenn nicht der Mensch seine Ich-Kräfte da hineingebracht hat und die &#039;&#039;&#039;kristallbildenden Kräfte sind eben ganz, ganz hohe Kräfte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht umsonst hat man früher vom &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; gesprochen, vom &#039;&#039;&#039;Firmamentum&#039;&#039;&#039;, das ist im Grunde genau dasselbe. Also das ist das, was den Hintergrund bildet, sozusagen, das ist jenseits der Sterne, die wir sehen können. Wo dann später die Interpretation entstanden ist: okay, da sind die Sterne angeklebt, weil sonst täten sie ja runterfallen irgendwie. Das ist aber wirklich dann schon Unverständnis, das entstanden ist. Aber das Wirkliche ist das, dass die kristallbildenden Kräfte kommen von - eigentlich schon: die bilden die Grenze, wo der Kosmos, ja, aus der räumlich-zeitlichen Welt ins Überräumlich-Überzeitliche eingeht. Wo es auch jenseits eben der sinnlichen Wahrnehmbarkeit ist, absolut. Und von dort kommen die kristallbildenden Kräfte und mit denen sind ganz stark verwandt die Ich-Kräfte. Und wir werden uns, wenn wir wirklich diesen &#039;&#039;&#039;Geistesmenschen&#039;&#039;&#039;, also den individualisierten, völlig vergeistigten physischen Leib gebildet haben werden, dann werden - kann man diesen physischen Leib, diesen völlig individualisierten physischen Leib eben am besten als Kristall beschreiben. Allerdings als einen lebendigen Kristall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Weltenzustände, &amp;quot;Beginn&amp;quot; mit dem Alten Saturn  [00:18:15] =====&lt;br /&gt;
Das kann man sich jetzt schwer vorstellen. Aber es wird schon so sein, und das ist sehr wichtig für unser Thema, eben Apokalypse des Johannes und &#039;&#039;&#039;Vorausblick eben auf das neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;, auf das Kommende, was ja nichts anderes ist als die nächste Verkörperung unserer Erde, weil eben unsere Welt, mit der wir verbunden sind, eben auch durch wiederholte, nein, Erdenleben kann man nicht sagen, aber durch wiederholte kosmisch-planetarische Leben durchgeht, weil eben &#039;&#039;&#039;Reinkarnation im großen Stil ein kosmisches Grundgesetz&#039;&#039;&#039; ist. So funktioniert die Entwicklung, das heißt, es tritt etwas aus dem höchsten Geistigen, das heißt aus der schöpferischen Quelle, aus dem Nichts, wenn man so will, weil es eben von nichts Geschaffenem abhängig ist, sondern nur aus seiner eigeneren Tätigkeit etwas aus sich heraus setzt, und das ist das Geschaffene dann. Und so, so ists, ist am Anfang entstanden eben unser &#039;&#039;&#039;Alter Saturn&#039;&#039;&#039;, eine reine Wärmewelt, da gabs noch keine Mineralien, nichts Mineralisches, gabs nicht, kein Mineralreich, kein Pflanzenreich, kein Tierreich, es gab eine reine Wärmewelt und &#039;&#039;&#039;diese reine Wärmewelt war im Grunde das Menschenreich&#039;&#039;&#039;. Da war zwar &#039;&#039;&#039;von unserem Ich noch gar keine Rede&#039;&#039;&#039;, aber es wurden die Voraussetzungen geschaffen, dass das Ich sich entwickeln kann irgendwann, es wurde nämlich die Grundlage für den physischen Leib des Menschen geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Saturn war eine reine Wärmewelt, ich habe es letztens besprochen, eine reine Wärmewelt, und dort lebt das Physische drinnen. Und der ganze Alte Saturn war nichts anderes im Grunde als das Menschenreich, was anderes gab es nicht. &#039;&#039;&#039;Keine Tierformen, keine Pflanzenformen, schon gar keine Mineralformen. Alles war Mensch&#039;&#039;&#039;. Also der Alte Saturn war Mensch, im Grunde, aber physischer Mensch, aber im allerdünnstmöglichen Zustand halt, im Wärmezustand. Weil die Wärme steht immer am Übergang vom Physisch-Sinnlichen zum Übersinnlich-Ätherischen, zumindest zur nächsten Ebene. Und da passiert tatsächlich auch ständig ein Übergang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Vom wissenschaftlich abstrakten Denken hinauf auf höhere Ebenen  [00:20:57] =====&lt;br /&gt;
Also etwas heute noch so, zumindest für die äußeren Naturwissenschaften, völlig Rätselhaftes: wie könnte Geistiges oder Übersinnliches, sofern es das überhaupt geben sollte, und das glaubt heute eh kein Wissenschaftler mehr oder die wenigsten, aber - na doch, es gibt schon einige, die an zumindest etwas Geistiges glauben, sogar gewisse geistige Erfahrungen haben, und daher wirklich von innen her, auch aus innerer Erfahrung, überzeugt sind, dass es da etwas gibt, aber eine Erklärung, wie das - pffhh - mit dem Physischen, Stofflichen zusammenkommen kann: völlig offen die Frage, völlig offen. Ich meine, viele lehnen dann ab, viele Wissenschaftler, sich mit dem überhaupt zu beschäftigen, mit einem guten Grund, weil sie einfach keine Idee haben, wie man herankommen soll. Und mit der Art des Denkens, wie wir sie jetzt in den Wissenschaften anwenden, großteils, kommt man an das auch nicht heran. Weil da müsste man zumindest schon auf die nächste Ebene kommen, zum imaginativen Denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind heute noch im abstrakten Denken eigentlich drinnen. Und das ist nichts Schlechtes, dass wir es haben, das musste entwickelt werden. Und es ist gut, sich damit auseinanderzusetzen, und eben auch, wenn man die höheren Welten erfahren will, muss man eigentlich das Opfer des Intellekts bringen, davon habe ich auch schon gesprochen. Aber opfern kann man nur das, was man hat. Also wenn wer sagt: ich, oh, ich hab eh keinen Intellekt, da verstehe ich eh nichts davon, also werde ich ja weit leicht tun. Nein, der kommt niemals in ein wirklich modernes, imaginatives Denken hinein, in ein modernes, geistiges Wahrnehmen hinein. Sondern da muss ich eigentlich in Wahrheit den sturen, irdischen Intellekt zu einer gewissen Blüte sogar gebracht haben. Und zwar so weit, dass ich ihn dann sogar in Bewegung bringen kann. Und im - noch in dieser Art des Denkens aber beweglich, lebendig werde, und dann auch über die äußere Logik bis zu einem gewissen Grad hinausschreiten kann, indem ich sehe, dass die Logik eigentlich was - so wie sie heute ist - was Lineares hat. Also von Ursache zu Wirkung, die ist wieder Ursache fürs Nächste und so weiter. Also das kausale Denken und das einbahnige Denken, dann darf ja auch nur eine Folgerung daraus kommen. Also entweder ist rot oder ist schwarz, aber nicht beides gleichzeitig. Aber wo Leben drinnen ist, ist Vielfalt drinnen. Das heißt, es gibt eigentlich unendlich viele solche Strahlen, die alle zu einem irgendwie anderen Ergebnis führen, und alle aber aus derselben Quelle gespeist sind. Das macht den Reichtum unserer Welt aus. Und das haben wir in unserem modernen wissenschaftlichen Denken noch nicht, im Allgemeinen zumindest noch nicht, drinnen, aber es klopft massiv an, dass wir diese Beweglichkeit lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Klarheit des Intellekts, der jetzt verbreitet ist, zu verbinden mit der Beweglichkeit, mit der Lebendigkeit, mit dem - weil in dem Lebendigen drückt sich dann bereits ja noch was Höheres, was Schöpferisches aus, was das formt, das Lebendige. Und mit dem mitdenken zu können, miterleben zu können, es ist zugleich dieses lebendige Denken ein erlebtes Denken. Das heißt, nicht nur: ich denke und bin halt ganz bei dem, über das ich nachdenke, sondern ich erlebe ganz bewusst auch mit: was passiert denn da, wenn ich denke? Also eigentlich: ich muss mir zuschauen können dabei, in Wahrheit. Da fängt das Geheimnis an, nämlich das lebendige Denken zu erleben. Das fängt damit an, dass ich mir selber zuschaue dabei. Das geht am schwierigsten mit dem abstrakten Denken, da ist man ganz beschäftigt damit, dass ich das alles zusammenbringe. Beim lebendigen Denken, wenn ich das in den Fluss bringe, kann ich mir viel leichter zuschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Vergleich des lebendigen Denkens mit dem künstlerischem Gestaltungsprozeß  [00:25:40] =====&lt;br /&gt;
Das ist wie bei einem künstlerischen Gestaltungsprozess. Ich meine, für einen Künstler, in Wahrheit: er weiß, wenn etwas gut geworden ist, weiß er es, weil er sich im Tun erlebt hat, in Wahrheit. Ob das jetzt ganz bewusst schon ist oder nicht, aber er spürt es aus dem: ah ja, das stimmt mit der Intention, sozusagen, mit meinem Schöpfungsimpuls, den ich hineingeben wollte, stimmt das überein oder weitgehend überein. Und wenn es nicht ganz hundertprozentig übereinstimmt, nun, dann muss ich es halt vielleicht noch einmal machen eben. Große Künstler machen oft also bestimmte Werke x-, x-mal. Weil sie sehen: da ist noch ein anderes Potenzial drin. Das war gut und richtig, aber es ist eine Einseitigkeit noch, da ist noch mehr drin. Und bis es so hingeht, dass es sich sogar löst eben von der sinnlichen Anschauung, bis zu einem gewissen Grad, und andere Perspektiven eröffnet. Das ist das große Thema im 20. Jahrhundert gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mein, heute ist es schon etwas Selbstverständliches, dass man - die normale Art, wie man mit den Sinnen wahrnimmt, das alleine genügt schon nimmer. Man sieht es anders, so wie man es eigentlich mit dem normalen physischen Sehen, wie wir es haben, nicht sehen würde. Ich meine, nehmt eben einen Picasso oder was her. Das ist nicht nur eine Spinnerei: Ah, der malt das Auge irgendwo hin, wo es gar nicht hingehört, und solche Sachen. Nein, das ist - oder die, eben die Kubisten, das alles. Also, da - eine andere Perspektive kann man gar nicht sehen, der Kubismus entsteht daraus, dass die Perspektive, die wir mühsam zu Beginn der Neuzeit langsam hineinbekommen haben in die Malerei, um dann ganz naturalistisch zu werden - aber kaum ist das fertig, kommt interessanterweise die Erfindung der Fotografie und auf einmal ist das uninteressant. Zumindest für die führenden Künstler. Viele - und es gibt ja heute noch viele, die das meisterhaft können, also den sinnlichen Eindruck wiederzugeben, also fotorealistisch zu malen. Ist ja eine Strömung, durchaus, in der modernen Malerei auch, Fotorealismus, also dass man es malt, dass es von einem Foto gar nicht mehr zu unterscheiden ist. Nur: das eröffnet in gewisser Weise noch keine neuen Perspektiven. Die neue Perspektive entsteht dort, wo es mit dem, was ich mit den Sinnen sehe, gar nicht mehr übereinstimmt. Wo zum Beispiel die Perspektive, die im Mittelalter nicht da war, auf einmal wieder verschwindet, aber auf eine andere Art verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man sieht es so, wie man es sinnlich in Wahrheit nicht sieht. Es ist zwar immer noch mit sinnlichen Farben gemalt, weil sonst kann ich kein Bild malen. Ich meine, ja, es gibt schon welche: der hängt dann die leere Leinwand hin und sagt, voilà, das ist es. Dann ist es halt ganz übersinnlich drinnen, ist vielleicht auch guter Geschäftsschmäh. Nein, solche Sachen sind ja, sind ja durchaus in die Welt gesetzt worden, ganz bewusst. Und manche waren vif genug also, dieses Nichts, was sie eigentlich machen, teuer zu verkaufen. Und sind angesehene Künstler auch. Ich meine, sie haben schon vorher gezeigt, dass sie auch das handwerkliche Können haben, auch anders malen zu können. Aber es ist der Wunsch da, über das hinauszugehen. Also das ist überall ja anklopfen ans Übersinnliche, eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Übersinnliche kriegt man halt durch das lebendige, imaginative Denken. Da muss das Denken so lebendig werden, dass es so, so - wie soll ich sagen - so kraftvoll, so intensiv wird, wie es sonst, wir es nur jetzt durch die Sinneswahrnehmung erleben. Und das ist schwer, also selbst wenn man einen geistigen Schulungsweg geht, also - pfh - das jetzt gleich mit solcher Intensität vor dem geistigen Auge zu haben, dass es vergleichbar wäre an Intensität der sinnlichen Wahrnehmung, wenn wir wirklich hinschauen, na, das dauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das - braucht man vielleicht also mehrere Inkarnationen dazu, dass das auf neue Art herauskommt. Ich meine, relativ leicht tun sich noch Menschen, die es auf alte Art haben, wo es also wie eine Vision aufsteigt. Das heißt also, ohne dass ich bewusst etwas dazu tue. Und das ist gerade heute unser Problem, also dass wir lernen müssen, wenn wir die geistige Welt auf neue Art sehen wollen, dass das eine unheimliche Steigerung des Bewusstseins braucht. Es ist alles eigentlich da. Wir können es, nur wir kriegen es nicht mit. Und da wir es nicht mitkriegen, finden wir uns auch nicht zurecht. Also wenn wir - das ist paradox eigentlich! Wir alle haben zwar verloren, die meisten von uns zumindest, das alte Hellsehen, das von selber durchbricht - und das ist auch letztlich höchst notwendig, weil das neue, das wirklich also dann eben mit voller Gedankenklarheit da ist, dazu muss das alte verschwinden. Wobei eben Rudolf Steiner auch deutlich sagt, an gewisse Sachen kommen wir mit dem neuen noch gar nicht heran, also es wird eine Übergangszeit, eine längere Übergangszeit geben müssen, wo alte Kräfte trotzdem noch von einzelnen Menschen oder Menschengruppen bewahrt werden. Aber trotzdem: der neue Weg ist der, wo man aus eigener Kraft heraus bildschaffend tätig wird. Bild schaffend. Aber eben auch die Farben, die Formen darf man sich halt dann nicht mehr sinnlich so wirklich vorstellen, sondern dann kommt man zu dem, was wirklich dahinter steckt auf höherer Ebene. Also von dem unsere sinnlichen Farben und Formen eben auch nur ein Abglanz sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Es braucht wirkliche Berührung mit der geistigen Welt, um die Apokalypse zu verstehen  [00:32:17] =====&lt;br /&gt;
Und daher gehe ich scheinbar oft auch so weg halt jetzt von der unmittelbaren Besprechung des Textes der Apokalypse, um diese Hintergründe aufzudecken. Weil, wir werden überhaupt nichts verstehen von dem Neuen Jerusalem - und wir stehen ja jetzt in unseren Vorträgen relativ kurz davor - wir werden nichts verstehen, wenn wir nicht ein Verständnis für diese Art des Sehens bekommen. Weil man kann diese Dinge eben in Wahrheit mit dem äußeren Verstand nur sehr schwer erfassen. Das, was Rudolf Steiner geschrieben hat, ist schon etwas leichter zu erfassen (aber auch nicht ganz leicht). Weil er es eben in einer sehr gedankenklaren Sprache verfasst hat und zwar wirklich, wie sie halt unserem Intellekt auch heute entspricht. Aber dort, wo es gerade interessant wird, geht er ja auch, das sieht man, in die Übersetzung, in etwas sehr Bildhaftes hinein. Und das ist ja auch letztlich etwas, was wir in der Imagination machen müssen, also selber einmal bildschaffend zu werden, dass der Meditationsinhalt für uns irgendwann einmal so präsent wird, als hätten wir ihn sinnlich vor Augen sozusagen. Übersinnlich vor Augen in Wahrheit. Aber das muss mindestens diese Intensität haben. Weil selbst unsere Sinneswahrnehmung, die sich uns so aufdrängt und so massiv ist, ist noch schwach gegenüber dem, was in der geistigen Welt an Kraft da ist. Und wenn wir das - einsteigen in dieses imaginativ lebendige Denken hinein, dann wird einmal darin etwas so stark auftauchen, was noch die Intensität der sinnlichen Wahrnehmung, der Sinnlichkeit überhaupt, übertreffen wird. Nur, wir werden es voll und ganz beherrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wie sich das Bild gestaltet, wird - da steckt unsere bildschaffende Kraft drinnen. Wir bilden dann nichts Äußeres ab, sondern wir - wie soll ich sagen? - verbinden uns mit den seelischen, mit den geistigen Kräften, die um uns sind, zum Beispiel, und wir sind geistig stark genug, um diese Kräfte zu bemeistern, sozusagen. Und sie zu benutzen, um das Bild zu schaffen. Aber dazu müssen wir sie uns zu eigen machen, in Wahrheit. Also wirklich ergreifen. Und dann sind es zugleich wir, aber zugleich auch die geistigen Wesen, die wir ergreifen, die tätig sind in dem Ganzen drinnen. Das ist so schwer vorstellbar. Also wir verbinden uns sozusagen mit den geistigen Wesenheiten, die wir abbilden. Und die - es ist dann da kein Unterschied, also weil, selbst wenn es jetzt nur, unter Anführungszeichen, um die Stufe der Imagination geht - das ist die erste übersinnliche Erkenntnisstufe - , aber damit wir überhaupt dorthin kommen, steckt vor allem einmal auch Intuition dahinter. Intuition ist in Wahrheit der erste Punkt, wo wir die Berührung haben mit der geistigen Welt. Das ist ein Willensakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stoßen mit unserem Willen mit dem Willen der anderen geistigen Wesen um uns herum zusammen. Nur, das kriegen wir meistens gar nicht mit. Oder wenn, dann - wenn wir schon ein bisschen wacher sind, spüren wir: ach, da bin ich jetzt von einem geistigen Wesen berührt worden. Oder vielleicht sogar umgekehrt: ein geistiges Wesen fühlte mich, berührte mich, nahm mich wahr dadurch. Es ist eigentlich wirklich wie ein betastet worden Sein. Wirklich wie ein - die Empfindung ist ähnlich. Weil, es ist nicht gleich Bild oder sowas, sondern es ist wie: da war was. Es ist so, fast, wie wenn man einen Schubs bekommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Erlebnis der Berührung durch ein geistiges Wesen  [00:36:58] =====&lt;br /&gt;
Und das ist sehr intensiv, also es kann einen so ganz plötzlich wie ein Schlag treffen, nur man weiß noch gar nicht, was es ist. Also gerade, wenn wir auf dem Weg sind, das moderne Hellsehen, das heißt, das lebendige, imaginative Schauen, bei dem wir voll selbst tätig sein müssen, um es uns zu Bewusstsein zu bringen. Aber: die intuitive Berührung, die kann einmal sehr massiv da sein, also deutlich da sein, aber - pfff - was war das jetzt? Da kann man nur sagen: ah, da war was. Höchstens das. Jetzt in der Natur draußen, eine Stimmung in der Natur oder irgendwas, die mich besonders berührt. Und damit meine ich nicht nur das im äußerlichen Sinn: ah, schön, der Sonnenuntergang! Das ist mehr, das ist - das sich Erfreuen an der sinnlichen Schönheit des Sonnenuntergangs oder an der Schönheit der Natur, das ist es noch nicht. Das ist ein feines, ein sensibles, wie soll ich sagen, künstlerisches Wahrnehmen der Natur, zunächst. Das offen ist für die Schönheit der Natur, also die sinnliche Schönheit der Natur. Aber dann kann da drinnen noch die besondere Berührung drinnen sein: da! war jetzt ein Elementarwesen vielleicht. Ich weiß es noch gar nicht, was es war, aber vermutlich war es in der Natur, ein geistiges Wesen jedenfalls, dass das da wirkt. Und das ist wie ein Schubs, den ich bekomme, wie eine Berührung, die ich spüre. Nicht äußerlich, körperlich, aber die ich seelisch, geistig spüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, irgendwo in den Wochensprüchen kommt ja auch so: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, ich weiß jetzt nicht mehr, welcher Wochenspruch es ist. Aber das zu spüren, das ist: ah pfuuhh, oder es rieselt einem wie über den Rücken hinunter, irgendwo, angenehm, unangenehm, wie auch immer. Da ist etwas. Also es ist - es ist: man spürt, da ist, da kommt einem ein Geistwesen mit seinem Willen entgegen und stößt auf unseren Willen irgendwo. Da, das ist die höhere Form der Berührung. Das ist eben kein äußeres Betasten, sondern - es ist natürlich jetzt vergleichsweise nur gesprochen, aber jedenfalls: drum ist es wichtig, sich berühren zu lassen in der sinnlichen Wahrnehmung. Und dabei zugleich, aber ohne, wie soll ich sagen, einer Sentimentalität, die drinnen - : &amp;quot;Ah, wie schön! Die Natur so grün und die gelben Blümerln drauf und die ... &amp;quot; Das ist noch zu wenig. Das ist schon schön als Vorbereitung, aber es ist noch mehr. Es ist noch mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und - ja, ich weiß nicht, wie viele von euch das schon erlebt haben, es sind besondere Momente zunächst einmal. Es wird irgendwann einmal selbstverständlich werden, aber jetzt, sage ich einmal, sind es für die meisten Menschen noch ganz besondere Momente, wo es eben über dieses sich an der äußeren Schönheit zu erfreuen, dass da eben noch was dazukommt, noch etwas. Und das ist so: wenn es da ist, da gibt es keinen Zweifel drüber, dass es da ist, das ist so stark, das ist so eindeutig, das ist eben fast wie ein Schlag. Es kommt meistens ganz überraschend. Und dann heißt es halt, dieses Erlebnis, ja, mit sich zu tragen - . Man kann später wieder herankommen, nämlich ans wirkliche Erlebnis heran. Es ist eigentlich immer wieder ein Zurückgehen zu dem Moment, aber es ist nicht ein: ich erinnere mich daran, sondern - und damit fängt eigentlich schon die nächste Stufe der geistigen Wahrnehmung an - : ich gehe eigentlich in der Zeit zurück, ich gehe im ätherischen, im Zeitstrom, zu dem Moment zurück und erlebe es wieder. Ich erlebe es wieder und je öfter ich das mache, umso deutlicher wird das Erlebnis. Zuerst war es zu überraschend, ich habe nur die Berührung gespürt, aber in der Berührung steckt eine ganze Welt drinnen, weil da steckt ein ganzes Wesen drinnen, das mich berührt hat. Sei es ein Elementarwesen, sei es was Höheres, was auch immer. Und indem ich mir das einmal zunächst in die Erinnerung hole, aber dann   durch die Erinnerung durchgehe und wirklich wieder zurückgehe zum eigentlichen Erlebnis - und das ist eben stark genug dazu, dass das möglich ist. Weil, in Wahrheit, das eigentliche Erlebnis selber kann ich nämlich gar nicht im herkömmlichen Sinn erinnern. Das geht gar nicht, da sind eigentlich nur drinnen die Begleitumstände: Aha, das war da oder dort und da bin ich durch den Wald gegangen, da ist das passiert ... oder - weiß ich nicht - in der U-Bahn ist mir passiert ... , wie auch immer. Da erinnere ich mich an das sinnliche Umfeld. Und da drin war irgendwas. Aber das ist noch fast ein undefinierter Punkt irgendwo. Das Eigentliche kommt nach und nach heraus, indem ich zurückgehe, hingehe. Dort im übersinnlichen Bereich ist es mit der Zeit anders als hier. Dort kann ich mich bewegen. Wie heißt es im Parsifal so schön: &#039;&#039;&#039;zum Raum wird hier die Zeit&#039;&#039;&#039;. Ich kann mich bewegen in der Zeit. Das ist kein Hindernis, das heißt also, wenn ich zurückgehe zu dem Erlebnis, gehe ich nicht wirklich zurück, sondern dann erlebe ich es eben wieder. Wieder. Und vielleicht dann schon etwas mehr davon, etwas intensiver. Weil diese Berührung war in Wahrheit was ganz Differenziertes, nur das erste Erleben ist noch ganz grob. Das ist so, wie wenn man - wie wer halt auf die Schulter greift. Aber mit der Zeit kann ich mir das Bild immer lebendiger gestalten. Aus der Kraft, die mir da entgegenkommt, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich arbeite sozusagen dann im Einklang mit diesem Naturwesen, mit diesem höheren Geistwesen, was auch immer es war. Ich arbeite im Einklang, ich fühle mich in die Kraft dieses Wesens ein, und aus der heraus schaffe ich das Bild. Das kann also durchaus ein Prozess sein, der sich über längere Zeit erstreckt. Kann auch sein, dass ich erst Wochen, Monate danach so richtig das in seiner ganzen Größe vor mir habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Der persönliche Schicksalsweg: Überwinden alter hellsichtiger Kräfte, um neue selbst zu erlangen  [00:44:33] =====&lt;br /&gt;
Das - ja, ein Mensch wie Rudolf Steiner konnte das sehr zügig. Aber ich habe euch ja auch schon davon erzählt, dass es bei ihm auch also einen starken Wandel gibt, und geben musste, wo die alten Fähigkeiten, die er sich mitgebracht hat, in etwas Neues sich umwandelt, und dann gerade dadurch etwas ganz anderes wird. Also man darf nicht glauben, die Erlebnisse, die er etwa als Kind hatte oder auch als junger Mensch, wenn er durch die Natur gegangen ist, dass das die gleichen Fähigkeiten sind, mit denen er dann über die Anthroposophie gesprochen hat. Und das ist eben relativ kurz vor der Zeit, wo er dann beginnt, eben über Anthroposophie zu sprechen. Da ist der Moment, also, wo er die alten Kräfte überwindet und wo etwas Neues kommt. Und darum kann er gerade also so wertvolle Anregungen geben dazu, wie man heute, auch als Mensch, der gar keine geistige Erfahrung zunächst hat - weil das ist eigentlich das Gesunde für unsere Zeit, das einmal zunächst nicht zu haben. Also, weil die, die es noch als alten Kräften haben, müssen sich auch klar sein, dass sie die früher oder später loswerden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich sage einmal, spätestens, nach Möglichkeit, in der nächsten Inkarnation, wenn es schon in der nicht klappt. Weil, auch das ist eigentlich eine große Leistung von Rudolf Steiner - oder ja, man kann auch sagen von seinem Schicksalsweg, von seinem Schicksalsgang. Aber das Schicksal, wer ist das Schicksal? Wir sind es selber, in Wahrheit. Wir haben Hilfe dabei - aber ist vielleicht auch wichtig für Menschen, die da jetzt zuhören und nicht das Ganze kennen, was ich da schon über 222 Vorträge erzählt habe: Alles was Schicksal ist, also was uns trifft, im Guten wie im Bösen - ich meine, Schicksal kann ja ganz positiv sein, also wo sich plötzlich ein Weg eröffnet und wo ich alle meine Kräfte entfalten kann und - den gibt es ja auch. Das nehmen wir halt viel lieber zur Kenntnis und werten es dann oft im Nachhinein gar nicht so groß, als dort, wo uns was hart getroffen hat. Wo uns etwas aus der Bahn geworfen hat, geradezu, weil wir nämlich auf der falschen Bahn waren, die uns wegführt von uns und von dem, was eigentlich unser Ich will. Weil unser Ego halt die andere Bahn haben will. Das klafft sehr leicht bei uns auseinander, noch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im Grunde ist ja der erste Weg, um &#039;&#039;&#039;Karma&#039;&#039;&#039; zu verstehen und damit eben über das auch hinaus zu kommen, was über Karma und Reinkarnation in früheren Zeiten gesprochen wurde. Also was, namentlich ja aus dem Osten, ein ganz starker Impuls gekommen ist. Das ist noch lange nicht das Karma-Verständnis, das wir heute brauchen. Also darum, ohne jetzt irgendwas klein zu machen in den östlichen Philosophien und Lehren und Religionen oder so, aber - und die haben sich ja auch verändert, muss man auch dazu sagen, also da ist ja auch Neues gewachsen dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil &#039;&#039;&#039;niemand kann mit geistigen Mitteln aus der Vergangenheit Gegenwärtiges und künftiges Geistiges wirklich ergreifen&#039;&#039;&#039; und bewusst wahrnehmen. Es ist also ein Weg, der sich immer weiterentwickelt, Methoden, die vor Jahrhunderten noch aktuell waren, sind heute zwar nicht, keineswegs überflüssig, aber sie müssen letztlich auch verwandelt werden. Alles. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Selbst die Anthroposophie als Weg wird einmal überwunden werden.&#039;&#039;&#039; Das sagt Rudolf Steiner selber ganz deutlich. Also den Anspruch hat er nie erhoben, dass das jetzt der Weisheit letzter Schluss ist. Es geht ja gar nicht, weil der Mensch entwickelt sich weiter und nach einer gewissen Zeit, in, weiß ich nicht, drei-, vierhundert Jahren, wird man einen neuen Weg finden. Oder wird den nächsten Entwicklungsschritt gehen, müssen, wenn man weiterkommen will. Sonst bleibt man wieder in was stecken drinnen. Also die Perspektiven erweitern sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, Steiner sagt das ganz deutlich, also dass Anthroposophie nicht diesen Anspruch erhebt, für ewig gültig zu sein, sondern dass nach einer gewissen Zeit eben sich wieder etwas ändern wird müssen. Noch in unserer Kulturepoche, weil wenn ich jetzt von drei-, vierhundert Jahren spreche, in etwa, - ich meine, es wird sicher noch, nehm ich einmal -, schätze ich, hundert Jahre vielleicht dauern, dass sie wirklich von einer größeren Zahl von Menschen als das ergriffen wird, was sie wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
00:49:58  Und Rudolf Steiner hat ja selbst einmal gesagt, ja, was wird - auf die Frage, &#039;&#039;&#039;was wird von Ihren Werken überbleiben: die &amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;. Sonst nichts.&#039;&#039;&#039; Aber das heißt nur die Aufforderung: gut, es wird die Zeit kommen, wo Menschen da sind, die an der Art des Denkens, das dort geübt wird, und das da den Weg bahnt eigentlich zu dem lebendig imaginativen Denken - obwohl es äußerlich gesehen eigentlich sehr philosophisch noch geschrieben ist und mit der äußeren Logik und - also, da ist so ein Übergang drin. Es war sicher also dieses Werk auch für Steiner, das zu schreiben, ein wesentlicher Schritt, um dann weiterzukommen, um das alte Hellsehen, das er eben hatte, das er sich mitgebracht hat, in was Neues umzuwandeln. Also der Bruch, der Unbruch ist mit ziemlicher Sicherheit danach erst. Also nach dem Erscheinen der &amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;. Das dauert also dann noch, eine Weile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das - war aber natürlich noch vor 1900, also das Ganze. Also der Unbruch ist bei Steiner dann wirklich relativ kurz vor der Jahrhundertwende gekommen. Und dann war er bereit dazu, also man sieht dann wirklich, wie das Schicksal alles so zusammenführt, dass er eingeladen wird halt dann, in der theosophischen Gesellschaft einen Vortrag zu halten. Und er da jetzt schon hineinkommt, aber mit seinen neuen Kräften. Mit seinen neuen Kräften in das hineinkommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, das - diese neuen Kräfte brauchen wir eben auch, um wirklich diese Apokalypse des Johannes, um mit der was anfangen zu können, um sie wirklich verstehen zu können, in einer zeitgemäßen Form verstehen zu können. Also mit einer, wie soll ich sagen, Auslegung des Neuen Testaments, Auslegung der Apokalypse im klassischen Sinne, mit den Verstandeskräften, die noch ja eigentlich stammen aus der griechisch-lateinischen Zeit im Grunde, die halt heute, ja, die höchste Raffinesse erfahren haben, weil im Grunde ist unser modernes wissenschaftliches Denken zu einem großen Teil, ja, das Feinste, feinst Ausgearbeitete dessen, was schon die Griechen begonnen haben, was auch Aristoteles in etwa begonnen hat, namentlich. &#039;&#039;&#039;Platon ist noch mehr: mit den alten Kräften zurückschauen&#039;&#039;&#039;. Sie dämmern zwar bei ihm auch schon ab, aber der &#039;&#039;&#039;Aristoteles ist schon einer, der ganz dezidiert nicht hellsichtig ist&#039;&#039;&#039;. Der dort schon kämpft gegen, in Wahrheit, ohne es zu wissen, gegen die hellsichtige Anlage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und - oder später dann, der &#039;&#039;&#039;Thomas von Aquin&#039;&#039;&#039;, der ganz, eben aus diesen Verstandeskräften, aus diesen logischen Verstandeskräften, aus dem, was der Aristoteles begonnen hat, das jetzt eben wirklich ganz aufs Geistige zu wenden, ganz auf die Christuserfahrung sozusagen anzuwenden. Und das, was halt überliefert ist aber von der Christuserfahrung, noch durch äußere Quellen. Weil, durch eigenes inneres Erleben kann er noch nicht herankommen. Ja, es ist natürlich, im Gefühlsleben ist alles mögliche da, aber wirklich schauen kann er es nicht. Ihr wisst, ich habe es ja auch schon oft erzählt, dass er eigentlich erst relativ kurz vor seinem Tod, also am Nikolaustag, im nächsten Jahr ist er dann sehr bald verstorben - oder &amp;quot;verstorben worden&amp;quot;, weil, es gibt ja die Vermutung, dass er vielleicht vergiftet wurde. Aber jedenfalls, er hatte also am Nikolaustag, im Jahr bevor er verstorben ist - also es war der Nikolaustag 1273 damit, weil 1274 ist er dann verstorben im Frühjahr - hatte er eine -- &#039;&#039;bitte?&#039;&#039;  -- Thomas von Aquin ist &#039;74, 1274 ist er verstorben und 1273 eben am Nikolaustag, also das ist überliefert, dass er da eben eine große &amp;quot;Schau&amp;quot; hatte, also wirklich eine Vision in dem Fall, die ihn geradezu überfallen hat. Obwohl er also das - die ganze Zeit seines Lebens sonst eben nicht hellsichtig war. Ist auch also sehr, sehr interessant im Übrigen, wie das kam, dass Kräfte, die eigentlich schon früher heraus wollten, nicht heraus konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine ganz interessante Geschichte, die erzählt wird und die wohl auf Wahrheit beruhen wird: Als der Thomas von Aquin noch sehr jung war, ist seine Schwester getötet worden in der Wiege durch einen Blitzschlag. Und er war knapp daneben, er ist davon gekommen. Aber das war also ein ganz, ganz dramatisches Erlebnis. Und, und also ein sehr entscheidendes für seinen ganzen Weg, es wurden da irgendwie Kräfte in ihm geweckt, aber eben gerade nicht die hellsichtigen Kräfte, sondern die wurden weggespült geradezu. Sonst hätte er diese Aufgabe, die er als Thomas von Aquin hatte, nämlich jetzt dieses griechisch-logische Denken eben bis auf die Auslegung des Christentums, das hineinzubringen - also: selig sind die, die nicht schauen und doch glauben und dann sogar nicht nur glauben, sondern wissen bis zu einem gewissen Grad. Und der er es, dieser Thomas von Aquin, so ganz stark ausarbeitet, also: was kann man wissen davon, und was - also was kann man wissen, indem man es sich selber erarbeitet und was kann ich nur glauben, indem ich also vertraue der Überlieferung, die drinnen ist in der christlichen Lehre. Also das heißt, wie kann ich mich dem Christentum nähern, von dem man weiß, also da steckt das höchste Göttliche, also sprich, die ganze Geistige Welt in Wahrheit dahinter, mit dem Wissen auch von den höheren Hierarchien, die aber der Thomas von Aquin nicht schauen konnte. Die hat er nicht gesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, er wusste es, dass es diese Lehre gibt, die eben über den &#039;&#039;&#039;Dionysius Areopagita&#039;&#039;&#039; kommt oder genauer gesagt, über einige Eingeweihte, die diesen Namen dann trugen. Und diese Lehre, weil die Lehre ist eigentlich erst lang niedergeschrieben worden, nachdem der erste Dionysius Areopagita gelebt hat, eben als Zeitgenosse noch des Christus und des Paulus vor allem - da wurde das aber alles nicht niedergeschrieben, das war also noch strengste Geheimlehre. Erst im 6. Jahrhundert sowas, wurde das niedergeschrieben, und daher wird dieser Dionysius Areopagita dann versetzt ins 6. Jahrhundert heute, und von dem in der Bibel die Rede ist, das ist halt dann der Pseudo-Areopagita oder so. Das ist in der äußeren Forschung, mit dem kommt man nicht zu Rande, dass es niedergeschrieben wurde von einem späteren Schüler, weil es ja gerade da, in dieser Zeit halt vom Mysterium von Golgotha letztlich angefangen bis ins 6., 7., 8. Jahrhundert hinein, also es immer wieder Menschen gab, die diesen Einweihungsweg im Grunde des ursprünglichen Dionysius Areopagita weitergegangen sind oder auch gegangen sind und daher auch diese Erfahrungen hatten. Irgendwann war es halt an der Zeit, das auch der Schrift zu übergeben. Aber das war dann nimmer der ursprüngliche, der in der Apostelgeschichte genannt ist. Aber das konnten die Theologen alle nicht wissen im Grunde, das -weil, sie waren angewiesen auf das, was sie mit ihrem Verstand erfassen können und dazu brauchen sie aber eine äußere Grundlage und das ist die überlieferte Schrift. Nix anderes. Mehr gabs im Grunde nicht. Ich meine, sicher, es gab hier und da einzelne auch, die hellsichtige Erfahrungen, alte hellsichtige Erfahrungen hatten dazu, aber keiner eigentlich so klar, dass er sagen hätte können: ja, eigentlich, die Bibel ist sehr schön, das ist richtig, was da drinnen steht, aber die brauche ich eigentlich nicht, weil ich es ja geistig vor mir sehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:00:17  Ja, wir werden einmal dort hinkommen, dann werden wir - ich meine, Rudolf Steiner ist in vielen Bereichen dorthin gekommen und deswegen konnte er ja auch einiges schildern davon, von dem der Bibel nicht der Rede ist. Davon haben wir schon gesprochen, &#039;&#039;&#039;das sogenannte fünfte Evangelium, von dem Rudolf Steiner spricht&#039;&#039;&#039;, wo er schildert insbesondere die Zeit, die, ja interessanterweise in den vier Evangelien nirgendwo geschildert wird: was macht denn dieser Jesus von Nazareth von seinem zwölften Lebensjahr bis zur Jordan-Taufe? Weil, es gibt also die zwei Evangelien, wo es die Kindheitsgeschichte gibt, ja, aber dann hört es auf und dann fängt es eigentlich wieder - geht es weiter mit der Jordan-Taufe. Was dazwischen ist, ist im Grunde nicht wirklich geschildert. Also höchstens, dass herauskommt, ja, dass er Handwerker war und halt durch das Land gezogen ist, also als fahrender Handwerker, wie es eben damals üblich war, aber damit erschöpft sich schon die ganze Geschichte. Und da sind aber wichtige Vorbereitungsschritte drinnen dazu, dass sich der Christus in dem Jesus von Nazareth inkarnieren kann, und dass da - damit in dieser Leibeshülle des Christus von Nazareth, dass da also alle Strömungen, alle wichtigen geistigen Strömungen zusammenkommen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber davon erfährt man nichts in der Bibel, gar nix. Steht nix drinnen. Weil sie es damals auch gar nicht sehen konnten. Sie konnten es nicht sehen. Das alte Hellsehen war nicht mehr geeignet dazu. Hat also vieles verborgen, im Grunde. Das heißt, wir kennen auch bezüglich auch des Alten Testaments nicht die ganze Geschichte. Da gibt es noch Ebenen, die zu entdecken sind. Deswegen ist die Bibel nicht falsch und es ist das Neue Testament nicht falsch, weder das Alte noch das Neue. Es ist eine großartige Sache, dass die Dinge wirklich doch sehr getreu festgehalten wurden da drinnen. Aber es ist nicht vollständig. Es ist bei Weitem nicht vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das - und eben auch alles, was über den Christus zu sagen ist, steht nicht alles da drinnen. Er sagt es ja selber: ich bin bei euch alle Tage der Welt, also bis zum Ende der Welt eigentlich. Und da wird er nicht immer wieder dieselben Geschichten erzählen, sozusagen, oder es wird nicht immer nur um das gehen, was da eh schon drinnen steht. Das ist einmal der Teil, der notwendig war, um, ja, bis in unsere Zeit hineinzukommen. Und wir sehen es ja, also gerade in der westlichen Welt, dass viele Menschen aber jetzt nicht mehr diese Gläubigkeit dazu haben, sondern - fffh - ja, sie arbeiten halt mit dem Text vielleicht, wenn es Theologen sind, aber es haben viele durchaus auch Probleme mit dem Glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir sind in der Zeit, wo das, was für einen Thomas von Aquin noch sichere, solide Basis sein konnte, einfach für die Menschen nicht mehr ausreicht. Sie - phh - und das ist, diese Art von Unglaube ist dann nicht irgendein böswillig: ach die, ich bin halt Atheist oder irgend sowas. Nein, eben gerade auch bei denen, die glauben wollen, eigentlich, aber sagen: pfff - mit der Art, wie ich, wie wir heute denken müssen, pff - hab ich Schwierigkeiten damit. Das nennt man dann ehrlich sein, wenigstens das zuzugeben. Auch als Theologe das vielleicht zuzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man sieht es ganz deutlich, also dass gerade an wichtigsten Themen, wie zum Beispiel...  - &#039;&#039;&amp;quot;Was gibt es für Möglichkeiten, was gibt es für Techniken, wie kann man überhaupt etwas ... &amp;quot;&#039;&#039; Ja, es ist jetzt, glaube ich, eine Frage durchgekommen, ich nehme an, dass die vom Publikum irgendwo war. Ja, das ist ein weites Thema, welche Techniken und Möglichkeiten es dazu gibt. Ich werde das in den Vorträgen, hab ichs teilweise schon, Hinweise dazu gegeben, ich werde es auch in der Zukunft noch intensiver geben. Es gibt keine schnellen Antworten dazu, sagen wir mal so. Ich meine, Rudolf Steiner selber hat sehr viel über den geistigen Schulungsweg gesprochen, der zu gehen ist, also das Grundlagenbuch dazu ist: &amp;quot;Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?&amp;quot;. Das würde ich wirklich empfehlen als Grundausstattung, nur: auch wenn man es zehnmal gelesen hat, braucht man deswegen noch nicht glauben, dass man jetzt schon das neue Sehen hat. Das wird in Ausnahmefällen vielleicht passieren, wenn man schon sehr gut vorbereitet ist darauf, aber in der Regel braucht man lange dazu. Und ich kann nicht garantieren, dass das jetzt in einer Inkarnation, vor allem in der, in der wir jetzt drinnen stehen, funktionieren wird oder schon in einer Weise funktionieren wird, dass es dem alten Hellsehen an Intensität, an Verlässlichkeit, an Reichhaltigkeit ebenbürtig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, das alte Hellsehen war verlässlich, also bei den Menschen, die entsprechend auch gelebt haben, dass keine falschen Impulse hineingekommen sind. Ist im Übrigen beim neuen genauso, also wenn die innere Gesinnung nicht ganz stimmt, dann bringen wir Verzerrungen hinein. Weil, es ist halt auch so, dass die Widersachermächte, die halt da sind, uns natürlich nicht gern dorthin führen, wo es für sie schwierig wird. Und wenn wir also gerade den wirklichen, den Weg des Christus und was damit verbunden ist, wobei ich ganz deutlich sage: es hat der Weg des Christus im Grunde überhaupt nichts zu tun mit dem, was heute äußerlich an Religionsgemeinschaften besteht. Das werden wir einmal erkennen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, es gibt jetzt natürlich im Christentum - wir brauchen noch die Kirchen in einer gewissen Weise, aber es ist nicht gesagt, dass dort immer der richtige Weg lebt drinnen. Nicht aus irgendeiner Bosheit oder schlechten Absichten heraus, aber es schöpft das alles noch aus den alten Kräften, also dort, wo die Einzelnen, die drinnen stehen, der Pfarrer zum Beispiel, - ich meine, welcher Pfarrer schaut das geistige Geschehen zum Beispiel wirklich, das bei der Wandlung passiert? &amp;quot;Dies ist mein Leib&amp;quot; und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Zwischenlösung, dass es jemand - darüber spricht und auch glaubt daran und ein gewisses Grundverständnis hat zu dem, was da passiert. Aber erlebt er es und erlebt es die ganze Gemeinde real, in dem Moment, wo es passiert, mit - oder nicht? Wahrscheinlich nicht, in der Regel. Ich meine, es war in alten Zeiten durchaus in der Kirche, in der - wo noch Menschen da waren, die stark auch die alten Kräfte hatten, war das unter Umständen noch da, auf alte Weise. Die ist aber praktisch weg und ich wage zu behaupten, dass sie gerade in den Kirchen am meisten weg ist. Das ist - ja, auch mit eine Folge des theologischen Denkens, des Verstandesdenkens, das aus der griechischen Zeit mitkommt, die löscht das einfach aus. Damit schimpfe ich aber überhaupt nicht über die Theologie, weil was blieb ihnen über. Ich meine, das alte Sehen, das alte Miterleben können, konnten nur mehr ganz ganz wenige, also sicher nicht jeder Dorfpfarrer oder sonst was. Das konnte man nicht verlangen. Man konnte aber sich halten eben an die Schrift, weil da die Wahrheit drinnen steht. Auch wenn man sie oft nicht richtig versteht, das ist ein Problem, aber es ist eigentlich also in den Schriften, die sind ganz aus der Wahrheit herausgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:09:54  Aber die Wahrheit wird natürlich schon verzerrt bei Übersetzungen. Das ist schon die große Problematik: ist der, der es übersetzt, so weit im geistigen Erleben drinnen, dass er es wirklich richtig, exakt übersetzt und damit - heißt nicht, dass er den Wortlaut exakt überträgt, sondern das, um was es geht eben. Dazu muss ich es aber selber erleben, in Wahrheit. Und das sind winzige Nuancen, die schon das verfälschen können. Winzigste Nuancen können schon so sein, dass es eigentlich nicht so ganz stimmt. Auch wenn man es noch so mit philologischer Genauigkeit macht, weil mit vielen - viele Worte, die drinnen verwendet werden, haben halt dann nicht die alltägliche Bedeutung, die dem Wort zukommt, sondern da steckt noch was Tieferes dahinter. Und wenn man das nicht erleben kann, dann pffh, dann ist dieser Geist in der Übersetzung eigentlich nicht mehr drinnen, im Grunde. Ich übersetze halt das mit dem sinngemäßen deutschen oder sonstigen Wort, aber es ist nicht mehr dasselbe. Es ist wahnsinnig schwierig. Das ist die große Schwierigkeit. Ich meine, die Urtexte sind exakt, aber sie haben bei den, bei vielen Begriffen, die drinnen sind, eine ganz eigene Bedeutung im Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, weil auch die griechisch Schreibenden, es ist ja also das Neue Testament im Griechischen auch drinnen, sie können es aber eben auch nur mit den Worten ausdrücken, die in der Sprache drinnen sind. Und die aber eigentlich durch das Christusereignis namentlich dann eine neue Bedeutungsnuance bekommen haben, die auch nicht mehr ganz dem entspricht, was im alten Griechischen drinnen lag. Aber mit welcher Sprache soll man es sonst schreiben? Die Sprache für das Christentum, für das wirkliche Verständnis des Christentums, die gibt es noch gar nicht. Die haben wir noch nicht, in Wahrheit. In dem - wo wir das alles, was da drinnen steckt, ausdrücken können. Das, was man ausdrücken kann davon, das steht eh im Neuen Testament drinnen. Was man mit den Sprachen, die wir haben, ausdrücken kann. Und, man kann dann höchstens versuchen, mit bestimmten ungewöhnlichen Wendungen, oder wo man sich denkt: ähng, wieso ist das so, so irgendwie ungewöhnlich halt formuliert drinnen? Das ist der Versuch, das, was man eigentlich mit der Sprache nicht ausdrücken kann, doch irgendwo fühlbar zu machen. Aber ohne es wirklich voll ausdrücken zu können. Das ist das Riesenproblem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, die Zeit des Christentums fängt in Wahrheit überhaupt erst an. Und es wird dann keine Religion im herkömmlichen Sinn sein. Es wird keine - ja, eine der Ausdeutungen des Wortes Religion ist ja: Rückverbindung, zum Vergangenen. Aber das Christentum ist ganz dezidiert - ohne diese Rückverbindung, also das Vergangene zu verlieren, aber vor allem: zukunftsorientiert. Auf ganz was Neues und auf ein offenes Ziel hin. Auf etwas Offenes. Es geht nicht, zurückzukehren, wieder in den Schoß der Gottheit sozusagen, von wo wir einmal gekommen sind. Weil letztlich von dort kommen wir. Aber: der Weg, der eben, ja eben erstmals mit den Menschen beschritten wird, der Weg zur Freiheit drinnen, die bedingt, dass im Menschen selbst, in seinem Ich, der göttliche Funke selber drin ist. Das ist dieselbe Schöpferkraft, die die Gottheit hat, nur: wir sind halt ungeübt, damit umzugehen. Weil es muss aus unserem Willen dann entspringen, diese Kraft auch rege zu machen. Aber dann wird göttlicher Wille und menschlicher Wille eins. Eins! Aber es ist dann eben das, was wir oft gesagt haben: es kommt von oben und es kommt von unten. Und beides zusammen. Das ist die absolute Revolution in der geistigen Welt, im Grunde. Also das Göttliche und das Christentum ist das Revolutionärste, was es gibt. Es stellt alles auf den Kopf und es stellt vor allem alles, und das ist das große Risiko eigentlich, das damit verbunden ist, in den Willen des einzelnen Menschen. Auch in dem: aber nicht mein Wille, sondern Dein Wille geschehe. Da liegt trotzdem auch unser Wille drinnen. Das - - weil es eben auf den Beitrag jedes einzelnen Menschen ankommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Christentum. Und wir haben heute immer noch auch die alte Form, ja, und wir brauchen sie, und wir werden sie noch lange brauchen, die Form des Trostes, dass uns von oben geholfen wird. Aber die Zukunft ist die: wie helfen wir der ganzen geistigen Welt, wie tragen wir etwas dazu bei? Das ist das Neue. Ich meine, es ist klar, also dass die Religion so, wie sie heute ist, Menschen trösten soll in schwierigen Lebenssituationen, wenn ein geliebter Mensch stirbt oder sonst etwas, oder man an einer schweren Krankheit leidet und dergleichen, wo man jetzt schwer verlangen kann: ja puh, jetzt bring die Kraft auf und vermehre die geistige Welt. Ich meine, da hat man mit sich selbst genug zu tun, das ist schon klar. Aber die Kraft, die im Christentum drinnen ist, im Christlichen, in diesem christlichen Ich drinnen ist, ist viel mehr. Und sie wird das, was an Trost von außen kommt, durch innere Kraft ersetzen. Weil in dem ja, in unserem Ich, fest verbunden ist damit die Christuskraft als solche. Die müssen wir nur zur Wirksamkeit bringen sozusagen, weil der Christus drängt sich nicht auf. Wir müssen ihn wollen in uns, Ihn wirklich wollen, das ist nicht - und das ist mehr als: bitte, hilf mir! Das ist zu wenig. Sondern das ist ein ganz konkreter Willensimpuls, der aus uns kommt, der den Christus einlädt, mitzutun. Und uns dort zu stärken, wo wir es noch nicht können, uns dort weiterzuhelfen. Weil wir halt erst am Anfang sind. Eben mit dem ganzen Christentum, in Wahrheit, sind wir: ganz am Anfang. Ganz am Anfang. Und wir können froh sein, wenn wir zu einem gewissen Teil fertig sind damit, auf einer ersten Stufe fertig sind, gegen Ende der Zeit der Kulturepochen. Schön wäre es, wenn schon in der nächsten Kulturepoche, also in dieser sogenannten Slawischen Kulturepoche, die aber natürlich eine weltweite ist, aber die diese, wie soll ich sagen, diese Grundmentalität, die im Slawischen drinnen ist, wo das eine sehr wesentliche Rolle spielen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist nämlich ein gewaltiges Potential, diese Kräfte, alte Kräfte, in die neuen umzuwandeln. Da sind Gemütskräfte, Seelenkräfte drinnen, die den Boden bereiten, die wir schon längst verloren haben, im Grunde. Das ist das Problem, weil wir müssen halt überall den Übergang von alten Kräften zu neuen Kräften schaffen. Und wir verlieren die alten viel schneller, als wir die neuen entwickeln. Also zur Zeit sind wir genau in dem Problem, drum sind wir in so einer Zerreißphase geradezu drinnen. Das Alte ist weg, die meisten glauben gar nicht einmal mehr dran, dass da irgendwas sein könnte, nämlich so wirklich tief, und die neuen - also das selber in die Hand zu nehmen, zu wissen: ich muss tätig sein. Es kommt mir nicht einfach zu, sondern ich muss es tun. Ich muss tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist auch die Grundregel also zu dem, also: wie schaut der neue Weg aus? Der Weg schaut auf jeden Fall aus, dass es auf die eigene Tätigkeit ankommt. Und dass ich alles, was ich tue, mir zu eigen machen muss. Also da kann man jetzt Anleitungen und Ding, für geistiges Schauen, für geistige Entwicklung, kann man hunderttausende lesen. Man kann Steiner von A bis Z lesen, man kann andere Wege lesen, weil nicht jeder Weg - nicht für jeden Menschen ist der Schulungsweg der Anthroposophie der richtige, muss man auch dazu sagen. Also das muss auch jeder frei entscheiden einmal, welchen Weg er geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:20:12   Am besten zu empfehlen ist: nicht zehn Wege auf einmal und alle durchprobieren und einen Mischmasch draus machen, sondern einmal zu spüren: mit welcher geistigen Strömung bin ich am ehesten verwandt, wo klingt etwas an bei mir, dann kann ich dort lernen daran etwas, muss aber dann letztlich sehen, dass ich mein Eigenes daraus machen muss. Dann fängt es erst an, wirksam zu werden, so wirklich. Also ich kann nicht sklavisch irgendein Rezept, sozusagen, tun, da kann ich Mantren oder was, die vorgegeben sind, kann ich bis zur Vergasung beten oder meditieren, wie auch immer. Es wird nicht wirklich funktionieren, wenn ich nicht meinen eigenen Weg finde. Weil, wir haben alle unsere Fähigkeiten und auch unsere Mängel, und mit dem müssen wir umgehen irgendwo, dass wir es durchdringen können. Also da wird in der Zukunft noch viel dazu zu sagen sein, aber ich setze mich dann wieder der Gefahr aus, dass ich über - gar nichts über die Apokalypse sage. In Wahrheit sage ich aber doch sehr viel, weil: ohne aller dieser Dinge fangen wir mit dem im Grunde gar nichts an. Es ist sicher notwendig zum Einstieg, einmal so ein bisserl einen Durchgang zu machen, so das Ganze, und ein bisserl kommentaren: was bedeutet das? Aber das ist erst der spärlichste Anfang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant wird es dort, wo jeder seine individuellen Ansatzpunkte findet, Apokalyptiker zu werden. - Ich glaube, das habe ich schon wahrscheinlich im ersten Vortrag gesagt, dass es darum geht. Es geht nicht darum, zu wissen, was steht alles in der Apokalypse. Das ist schon gut, das will ich nicht klein machen, aber das reicht alles nicht. Es genügt nicht, zu wissen, was Steiner alles an Mantren oder auch sonstigen Übungen gegeben hat. Das reicht alles nicht. Es - man muss selbst Apokalyptiker werden, man muss selbst - Geistesforscher, äh pfffh, ist - vielleicht gar nicht das richtige Wort. Christ zu werden eigentlich wäre das richtige Wort. Christ wirklich zu werden. Heute haben wir noch hauptsächlich also das Etikett halt darauf, wir sind eingeschrieben, wir bekennen uns dazu. Das heißt noch nicht, dass wir es im tiefsten Sinne sind. Im tiefsten Sinne sind wir es dann, wenn wir aus unserem Ich heraus entsprechend schöpferisch tätig werden. Weil, das ist genau die Liebeskraft, die wir der Welt geben können. Wir machen unser ureigenstes Ding und machen es aber so, dass wir es verschenken können. So, dass es nicht die Welt bedrängt, sondern die Welt beschenkt und es kann genommen werden oder nicht genommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Um und Auf &#039;&#039;(österreichisch, etwa: das umfassend Wesentliche)&#039;&#039;. Ich meine, darum ist das alles, ja, verständlich aus dem Lauf der Geschichte heraus, alles, aber Christentum so zu verbreiten, dass man es den Menschen dann aufzwingen will im Grunde, das ist sehr gewagt. Da kann sehr viel schief gehen dabei und sehr viel Negatives hineinkommen. Das heißt nicht, spricht nicht dagegen, dass der Missionsgedanke ja durchaus drinnen ist und ja auch deutlich geäußert wird, aber der heißt: geh in die Welt, strahle deine Impulse aus, erzähl von mir aus auch davon, aber nicht, indem du einfach etwas vorbetest, fertige Formeln, sondern indem du es lebst, indem du sprichst durch das, was du bist. Das heißt, durch das, was du geworden bist, indem du diesen Impuls in dir lebendig gemacht hast. Das ist die Botschaft, das ist die Botschaft, die ja auch eigentlich im Pfingstgeheimnis drinnen steckt, so dass es alle Menschen verstehen können. Also du sprichst durch das, was du geworden bist dadurch. Das ist das Um und Auf - und bitte, da sind wir alle weit weg noch davon, ein bisserl was ist - blitzt einmal da und dort durch, aber da haben wir noch einen riesigen Weg zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und drum werden wir auch brauchen diese, ja, unheimliche Beschleunigung eigentlich in der Entwicklung, jetzt nicht im äußeren Sinne, sondern in der geistigen Entwicklung - und die ist drinnen. Die ist drinnen, es wird dann wieder eine ruhigere Phase auch kommen, aber im Moment, im Moment stehen alle Signale drauf, dass die Menschheit wirklich einen Sprung machen könnte. Also dass das Tempo gewaltig ansteigt. Dass wir kommen - wir sind jetzt in die Pha-, und zwar nämlich so, dass dann, wenn die mittlere Periode unserer Kulturepoche - da haben wir noch ein bisschen Zeit dorthin, wir sind ja immer noch am Anfang, und der Anfang heißt immer, Anfang einer Kulturepoche: das erste Drittel ist im Grunde Aufarbeitung des Alten und es so zu verändern, dass es anschlussfähig wird an das, was wirklich kommen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben schon das Problem: das was kommen soll, wird einmal abhängen davon, was die einzelnen Menschen aus ihrem Ich heraus wollen. Also es gibt keine fertige Regel dafür. Niemand kann das sagen: das sollst du. Du musst wollen. Es ist also ein Vom-Sollen-zum-Wollen. Und das ist aber dann ganz verpflichtend für einen selber, weil sonst, ja, zerstört man etwas am eigenen Ich. Das ist vielleicht auch für unsere Zeit die Botschaft: man soll sich auch nicht übernehmen, man muss immer schauen: was kann ich wirklich leisten, wo kann ich wirklich dranbleiben? Es einfach dann hinzuschmeißen ist für einen Menschen, der wirklich aus seinem Ich heraus tätig sein will oder tätig sein soll, ist das so ziemlich das Schlimmste, was man machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, ich kann die bewusste Entscheidung treffen bei irgendwas: gut, das geht in dieser Inkarnation nicht. Man kann sich auch manches vornehmen und dann kommt man aber drauf: ich brauche schon bei dem einen vielleicht nicht nur dieses Leben, sondern ein nächstes auch noch dazu. Dann ist es legitim, andere Sachen, die man vielleicht ins Auge gefasst hat, einmal liegen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das heißt nicht: ununterbrochen im Hamsterrad &amp;quot;ich muss tätig sein, ich muss tätig sein&amp;quot; und alles probieren, das bringts gar nicht. Das ist eher, dass dann ein - den Punkt zu finden, wo ich wirklich weiterkomme und dort dann ganz stark drinnen zu bleiben. Das - auch im anthroposophischen Bereich, ich meine, es gibt vielleicht einen Bereich, wo ich wirklich weiterkommen kann, dass ich zu eigenen geistigen Erfahrungen auch kommen kann, das heißt, dass ich mir bewusst werde, was da drinnen ist, weil die Zeit ist reif jetzt einfach dazu. Es ist notwendig, da geht es jetzt nicht darum: ah, ich bin neugierig darauf oder ich will überprüfen, ob der Steiner eh recht gehabt hat. Um das geht es nicht. Es geht darum, ja, das weiterzuführen, das Werk Steiners. Wahrscheinlich werden die Wenigsten also das schaffen, das in dieser Universalität, in diesem Umfang zu machen, wie es Steiner konnte. Ohne ihn jetzt auf den höchsten Thron heben zu wollen, um das geht es gar nicht, weil ihr wßt, er hat es selber immer gesagt: ich will nicht verehrt werden, sondern verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht nicht darum, ihn als den großen Guru zu sehen, sondern - das wird uns nämlich gar nichts nützen, überhaupt nichts. Da kann ich das, jedes Mal &amp;quot;Steiner, Steiner&amp;quot; beschwören, wenn ich nicht selber tätig werde, wird das überhaupt nichts nützen. Also das geht darum und dazu gehört dann halt auch der - irgendwann einmal nach gründlicher Vorbereitung, man soll sich schulen an dem, was gegeben ist, aber dann den ersten Schritt einmal zu wagen darüber hinaus. Weil das halt dann eben gerade in der Kraft des eigenen Ichs liegt, diesen Schritt zu machen. Und dadurch es aber, indem ich ihn mache, anderen leichter macht, auch Schritte zu machen. Nicht genau den gleichen, das muss gar nicht sein. Weil wir gehen eben jeder unseren Weg, in Wahrheit. Das wird den, immer mehr den Reichtum der Menschheit ausmachen, dass jeder seinen Weg geht und dass er aber die Früchte dessen mit allen teilen kann. Aber eben  nicht mit der, mit dem Hinterton: ja du musst genau auch diesen Weg gehen. Sondern wir geben einander wechselseitig Anregungen. Das wird halt dann was anderes sein als die üblichen Wirtshausgespräche wahrscheinlich - obwohl da auch viel drinnen liegen kann. Nur weil, man kann über das sprechen überall heute. Überall, in Wahrheit. Es verlangt nur, dass die Menschen es wollen. Und eben, wie ich am Anfang schon gesagt habe: im Alltag. Also es muss so sein, dass das wirklich im Alltag passieren kann, in einem Gespräch irgendwo. Es zieht sich nicht auf den Sonntag irgendwo zurück oder vielleicht gar in irgendeine gedeckte Loge, wo man sich zurückzieht, vom Rest der Welt abgeschieden. Sondern es muss möglich sein, das überall zu besprechen mit Menschen, die dafür offen sind, sich auszutauschen mit ihnen. Und das aber niemand aufzudrängen, der nichts davon wissen will. Weil wir alle eben auch schon vielleicht durchgegangen sind oder noch durch müssen durch die Phase, dass die alten Kräfte - whuit! - weg sind. Es funktioniert überhaupt nicht, einfach auf Dauer sich hinüberzuschwindeln von den alten Kräften in die neuen. Es kommt der Moment in der oder in einer nächsten Inkarnation, wo das Alte einfach weg ist. Und wo die notwendige Erfahrung die ist: ich bin verlassen von allen guten Geistern. Ich bin ganz einsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01: 32:10  Und in dieser Einsamkeit entdecke ich die Christuskraft in mir. In meiner eigenen Ich-Kraft. Und merke dann: diese Kraft - mir steht ein riesiges Kraftpotential zur Verfügung, wenn ICH will. Aber es hängt von meinem Willen ab, tätig zu werden. Und von dem strahlt eben eine gewaltige Heilkraft aus, in Wahrheit. Für mich selber, aber vor allem auch für die Welt um mich herum. Im weitesten Sinn Heilung, im Seelischen, ja, bis irgendwann ins Körperliche hinein. Und damit wird eben das, was wir als eine Religion heute bezeichnen, ganz was anderes werden noch. Es wird eine selbstverständliche menschliche Fähigkeit sein, dass wir einander eben geistige Anregungen geben, die wieder Impuls sind, dass jeder aus seinem Ich heraus tätig werden kann. Dort muss es hingehen, mir ist ganz bewusst, dass die Übergangszeit lang ist. Und das macht ja nichts, niemand braucht sich klein fühlen, weil, uns gehts allen jetzt noch so. Dass wir erst auf dem Weg dorthin sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher ist es legitim, dass es die ganzen Stützen und äußeren Stützen und so noch gibt. Nur wir dürfen den Zeitpunkt nicht verschlafen, wo das ins Gegenteil umkippen kann irgendwo. Und wo wir dann in eine Passivität vielleicht hineinkommen, weil wir uns erwarten, och, es strömt mir von außen etwas zu an Kraft, was dann aber nicht mehr funktionieren wird. Und ich dadurch aber versäume, aus dem eigenen Ich heraus tätig zu werden. Und das kann man, zumindest theoretisch, in jeder und auch in der schlimmsten Situation, ja, vielleicht sogar gerade in - gerade bei Menschen, die in wirklich schlimmen Situationen sind, die in der absoluten Notlage sind, und wo aber niemand da ist, der sagt: nuja, es wird schon gehen. Sondern die einfach drauf angewiesen sind, jetzt tätig zu werden, dass da plötzlich was aufgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass sie da erst, im Tun nämlich, im Nachhinein, merken: das hätte ich nie gedacht, dass ich das durchstehen kann. Dass ich da durchkomme und vielleicht noch andere mitnehmen kann, dass sie durchkommen, das hätte ich nie gedacht. Wir kennen unsere Kraft noch nicht. Sie ist da, die - wuuuh, die tut schon am Stand durchdrehen in uns, in Wahrheit. Da ist einiges an Kraft da, bei jedem von uns. Aber wir kennen die Kraft in Wahrheit noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir kennen die Apokalypsis Jesu Christu und Jesu Christu ist zugleich eben: Ich. Auf das weist ja Rudolf Steiner auch so oft hin, dass die Initialen des Jesu Christu eben nicht zufällig, das deutsche Wort ICh ist. Weil das, durch das Mysterium von Golgatha ist das untrennbar miteinander verbunden. Ja dadurch können wir die göttliche Kraft in uns wirklich regsam machen. Und zwar - aus Eigenem heraus. Weil sich der Christus mit den Menschen, mit allen verbunden hat. Er ist Mensch geworden eigentlich in jedem Menschen, in Wahrheit. In jedem Menschen ist das Potenzial drinnen. Das ist genau der Punkt, warum der Christus wirklich also in - als Verkörperung einmal kommt. Weil dann ist er, lebt er in allen Menschen, im Grunde. Egal welcher, welchem Bekenntnis sie angehören ob es also -. Kann auch ruhig ein atheistisches Bekenntnis sein. weil das ist genauso ein Glaubensbekenntnis. Da kann diese Kraft trotzdem drinnen leben. Ich meine, die Atheisten sind die, die, unbewusst vielleicht, aber doch aus der Perspektive leben: das Alte muss ich verlieren, um das Neue zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist vielleicht so da: das Auflehnen gegen das Alte, unbewusst wissend: ich muss es überwinden, um das Eigene zu kriegen. Und wenn das Ich wirklich tätig wird, dann bricht es auf ins Christentum. Auch selbst dann, wenn ich mich noch als Atheist fühle und gläubiger Atheist bin, aber vielleicht in der Realität mehr Christ als einer, der brav jeden Sonntag in die Kirche geht und seine Gebeterln runtermurmelt und im Grunde nichts mehr damit anfängt. Es ist nicht gesagt, dass das alles so automatisch von selber funktioniert. Das muss nicht sein, das kann ganz unheilig auch sein, in Wahrheit.  Und, und eben - weil es wird unheilig dort, wo es nicht wirklich mit dem Ich-Impuls verbunden ist. Da macht das Christentum keinen Sinn. Und die anderen Religionen sind ein Weg, dorthin zu führen. Ich meine, alle Wege führen letztlich irgendwann dorthin, nur wird es manchem dann flau irgendwo. Und selbst im offiziellen Christentum ist es auch noch sehr flau. Also, es ist: so massiv wird noch nicht gesagt, du musst tätig werden, du, der Christus lebt in dir. Dort müssen wir ihn entdecken. Und das ist das, was - dadurch können wir entdecken den ätherischen Christus, dadurch können wir ihn erleben. Ja, wo im Ätherischen? Ja, in unseren Lebenskräften. Wenn in uns das Christentum so lebendig wird, dann steht der Christus ja vor mir oder wie auch immer ich das ausdrücken will. Dann erlebe ich ihn geistig. Dann erlebe ich ihn, dann erfahre ich ihn ganz konkret. Ganz konkret. Dann erlebe ich nämlich, wie er stärkt auch die eigenen Ätherkräfte, die eigenen Lebenskräfte. Wirklich stärkt. Aber das muss ich wollen. Wir können selbst noch nicht so an den Ätherkräften arbeiten, aber er unterstützt uns dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt: das ist der Weg, am eigenen Ätherischen zu arbeiten. An dem müssen wir auch schon arbeiten. Also wir haben viel zu tun.  Wir müssen erstens einmal uns trauen, sich auf unser Ich zu stellen. Also: ich habe meine Sach auf Nichts gestellt in Wahrheit. Im Wort Nichts ist übrigens auch das Ich ja drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:39:58   Also das muss man sich trauen einmal, weil, das heißt auf sich selber stellen: da kann ich nicht: ... ja, warte, wo, ich find&#039; ich nicht da ein Handbuch ... oder: was hat der gesagt? ... Das ist alles gut und schön, aber im entscheidenden Moment muss ich es, nicht wissen, sondern tun. Und im Tun wissen: Ja! Das war der kleine Schritt! Und - das heißt, wir müssen lernen, die ganze Bequemlichkeit eigentlich, die - ja ich nenne es jetzt einmal durchaus Bequemlichkeit - die in uns halt drinnen steckt, die zu überwinden. Zu wissen: selbst wenn wer anderer mir was schenkt, noch so viel schenkt, es ist nichts wert für mich, wenn ich es nicht ergreife und zu was Eigenem mache. Und das verlangt die eigene Tätigkeit. Sonst wird es nicht funktionieren. Die Zeit ist vorbei, wo irgendwelche Sachen passiv funktionieren. Also auch die größten Geschenke, die größte Unterstützung, die kommt, auch die Unterstützung des Christus, die unendlich geradezu ist, wird nur funktionieren, wenn ich es ergreifen will, wenn ich seine Hand nehmen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird so schön im zweiten Mysteriendrama von Steiner geschildert, bei dem Juden Simon, der immer wieder dieses Erlebnis hat, das Christus-Erlebnis, und der eben sozusagen so also erlebt hat, dass halt in der Vision, dass er ihm die Hand reicht, und im letzten Moment stößt er sie zurück. Er will das nicht ergreifen, das heißt, er will sich nicht auf sich selber stellen. Weil das ist gleichbedeutend damit. Da muss ich selber tätig werden. Und wenn ich die Unterstützung dabei des Christus haben will, dass er meine Kräfte verstärkt, dann muss ich mir diese Kräfte zu eigen machen. Darin besteht es nämlich. Und dadurch erwerbe ich mir auch diese Kräfte. Das heißt, letztlich mache ich es dann doch selber. Und das, das ist das Um und Auf dabei. Und das ist wirklich revolutionär. Ich habe das jetzt schon ein paar Mal, glaube ich, gesagt, dass das wirklich - also &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaft im modernen Sinne ist revolutionär. Absolut revolutionär.&#039;&#039;&#039; Und das ist vielleicht auch der Grund, warum viele noch nicht heranwollen oder können. Und selbst viele, die herangekommen sind, das auch noch nicht so ergriffen haben, dass es ihr ureigenstes Tun ist. Und eben auch dann der Mut kommt, in Lebenssituationen über das, was man halt in der Anthroposophie von Steiner oder sonst wo gelernt hat, über das hinauszugehen. Aber in Wahrheit kann ich erst dadurch im konkreten Moment tätig werden, Ich-tätig werden. Nur fertiges Rezept anwenden wird nirgendwo funktionieren. Da muss ich mit meinem Ich drinnen liegen, mit meinem ganz individuellen. Und daher wird von jedem Menschen in einer ähnlichen Situation aber was anderes kommen. Es gibt unendlich viele Wege, die gut sein können. Und es gibt unendlich viele, die daneben hauen können. Aber selbst das ist nicht das Drama, das muss das Ich riskieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, &#039;&#039;&#039;auch wenn ich wirklich aus meinem Ich heraus tätig bin: wir haben halt noch genug andere Wesensglieder und alle möglichen Wesen, die da drin herumwurreln in uns.&#039;&#039;&#039; Es - wss&#039;s - wir sind ja wirklich interessante Wesen. Ich meine, in uns wurreln - letztes Mal habe ich, glaube ich, gesprochen von den Bakterien und den kleinen Lebewesen und Viren, die einen nicht unbeträchtlichen Teil unseres Organismus ausmachen. Also da wurrelt es, ja, es wurreln aber Elementarwesen genug her- ja, Ihr wisst, wurrelt, glaube ich, brauche ich schon nimmer übersetzen. &amp;quot;Wurrelt&amp;quot; heißt &amp;quot;bewegt sich lebendig&amp;quot;. Ww, ww, ist das W drinnen, Uuu gehts eng durch, im Err ist es bewegt - ww...w, wurr-l-t Und irgendwo trifft es dann aufs Ziel. Also sehr lebendig beweglich einfach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem müssen wir einmal fertig werden, das zu akzeptieren, dass - dass: Ja, da, ich, Ich bin der Mittelpunkt, aber ich habe alle möglichen Wesensglieder, in denen bewegt sich alles Mögliche, im Physischen, im Ätherischen, im Astralischen. &#039;&#039;&#039;Nur im Ich, da sind wir selbst zu Hause. Und da können wir den Christus finden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt eben genug anderes, was uns halt noch - wo wir die Kraft darüber noch nicht so haben, wo wir es lernen können. Also über das Seelische, hoffentlich, gewinnen wir es zügig, immer mehr Kraft, dass also wirklich &#039;&#039;&#039;im Zeitalter der Bewusstseins-Seele schon sehr viel umgewandelt wird von unserem Seelisch-Astralischen zum Geist-Selbst&#039;&#039;&#039;. Wenn wir das haben, dann ist noch ein großer Schritt getan, weil &#039;&#039;&#039;dann ist unsere Seele unsere Schöpfung, unser Astralisches sogar unsere Schöpfung&#039;&#039;&#039;. Das ist auch ein schrittweiser Prozess, also Seelisches ist ein Teil des Astralischen, lebt im Astralischen, aber der Astralleib ist wesentlich umfangreicher noch, weil da ist auch alles das drinnen, was wir im tiefsten Unbewussten haben, was für die Körperfunktionen wichtig ist. Also bis - es wird schon viel sein, wenn wir den engeren Teil des Seelischen einmal wirklich zu unserem Eigenen gemacht haben, selber gemacht haben. Dann haben wir erst die wirklich unsterbliche Seele. Dann haben wir die wirklich unsterbliche Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also gerade in dem Übergangsfeld, also von der alten Zeit, wo durch die höheren Mächte dafür gesorgt wurde, dass die wichtigsten Seelenelemente weitergehen in eine nächste Inkarnation und so fort, dass das nicht ganz zerfleddert. Heute besteht sehr wohl die Gefahr, dass große Teile unseres Seelischen - pfhh - sich auflösen - ich meine, das habe ich auch schon gesagt. Das Einzige, was uns mit Garantie bleibt im seelischen Bereich, das sind unsere Karma-Päckchen. Also das, was - das - die Aufgaben, die zu erfüllen sind, die - die werden wir nicht los - Gott sei Dank! Gott sei Dank werden wir sie nicht los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt ja vieles drinnen, was nicht karmisch belastet ist, und das wird es erst dann, wirklich unser Eigenes sein - und das heißt also, vor der Auflösung bewahrt sein, wenn wir es bewusst ergriffen haben. Geist-Selbst heißt letztlich - in vollster Ausprägung ist Geist-Selbst dann, wenn es also letztlich das ganze Astralische zur eigenen Schöpfung gemacht hat und immer weiter tut, - weil das ist ja nichts Statisches dann - sondern an dem weiterarbeitet. &#039;&#039;&#039;Das wird die große Aufgabe sein im Neuen Jerusalem.&#039;&#039;&#039; Dort geht es dazu - wir können jetzt bereits also energisch daran arbeiten und sogar jetzt schon im Bewusstseinsseelen-Zeitalter, vom Geist-Selbst zumindest den seelischen Teil, also den engeren Teil, der wo, der zunächst einmal leichter unserem Bewusstsein zugänglich ist, den uns zu eigen zu machen. Oder Teile davon zumindest uns zu eigen zu machen, so dass in der Seele nichts passiert, wo nicht mein wirklicher Wille dabei ist. Und nicht irgendeine Triebkraft, die reinkommt, irgendein luziferisches Wesen, das uns anschiebt oder irgendein ahrimanisches, das drinnen wirkt. Sondern dass wir Herr in unserer Seele sind. Wir stehen erst ziemlich am Anfang davon. Aber immerhin, ein bisserl was ist schon geschehen, und es ist jetzt unsere Zeit. Das Bewusstseinsseelenzeitalter ist prädestiniert dafür, da diesen Bereich aber weiter auszuarbeiten. Weil Bewusstseinsseele und Geist-Selbst hängen stark zusammen, sind eigentlich in gewisser Weise zwei Seiten desselben. Und - und das betrifft also vor allem den seelischen Bereich eben, den vor allem also, eben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:49:50  Fertig im Großen, dass das ganze Astralische verwandelt ist, wird bei den Menschen, die mit der Entwicklung Schritt halten, so sein, dass es am Ende des Neuen Jerusalems, also des Neuen Jupiter, dass es wirklich fertig ist. Fertig heißt also, dass es dann wirklich unsere Schöpfung ist, das heißt aber bitte dann nicht, fertig im Sinn: so, jetzt ist das so, wie es ist und so bleibts auch. Nein, nein, das heißt, es geht sowieso immer weiter und verändert sich und - aber dann sind es wir aus unserem Ich heraus, die an dem arbeiten, sonst niemand, nix. Das heißt, spätestens nach dem, nach dem - nach der Zeit des Neuen Jerusalem oder Neuer Jupiter, wie es Rudolf Steiner nennt, wird es so sein, dass das Seelische komplett und das Astralische komplett unsere Schöpfung ist, unsere. Unsere. Und wir übernehmen nichts aus der Seelenwelt, nichts Fertiges, sondern wir schaffen es selbst und wir geben es als Geschenk dann irgendwann einmal, wenn sichs halt, der Organismus wieder löst von der irdischen Verkörperung, wir geben es an die Seelenwelt weiter. Und - dort stehts zur Verfügung. Für die Menschen, die auch diese Ich-Entwicklung durchmachen, die werden es gar nicht brauchen, aber es wird eine sehr große Rolle spielen für die anderen Wesen, die in der Natur sind, also für die Tierwelt zum Beispiel und so weiter, für Elementarwesen und so weiter. Da kann das ein ganz großes Geschenk sein, das wir einbringen in die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was uns selber betrifft, ist es dann eben einfach irgendwann einmal zu hundert Prozent unsere Schöpfung. Also das heißt, wenn ich einmal - aber jetzt die Perspektive noch weiter spanne, also sie spannt dann über das Neue Jerusalem hinaus, Venus-Zustand, Vulkan-Zustand, also die letzten drei, die zukünftigen drei kosmischen Verkörperungen unserer Erde, dann geht es letztlich darum, am Ende - und dann, da nehme ich jetzt Bezug zu dem, was ich heute schon gesagt habe: in der Apokalypse ist die Rede von der ersten Auferstehung. Die letzte Auferstehung, wenn man so - nein, die - nein, so kann man es gar nicht sagen, aber - oh ja doch, in gewisser Weise: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenn am Vulkanzustand der Mensch sich seinen Geistesmenschen selber geschaffen hat, das heißt, damit seinen vergeistigten physischen Leib komplett selber geschaffen hat, dann ist er in seinem Wesen sein eigenes Werk geworden. Das heißt, er hat das erfüllt, was die Gottheit intendiert hat.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dass wir am Ende Schöpfer unserer selbst sind. Am Ende der Entwicklung.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Vom Geschöpf zum Schöpfer.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir so weit gekommen sind, dass wir von A bis Z, das heißt durch alle unsere Wesensglieder Schöpfer unserer selbst geworden sind, dass wir also dann - so werden wir aus diesem Vulkanzustand herauskommen, dass wir unser Ich haben, klar, aber wir haben unseren eigenen Astralleib, unseren eigenen Seelenleib, also unser eigenes Seelisch-Astralisches, wir haben unseren eigenen Ätherleib selbst geschaffen, ganz individuell und wir haben den Geistesmenschen, wir haben den physischen Leib selber geschaffen, dann sind wir Geschöpf unserer selbst. Und dann sind wir reif für alles, was danach liegt, also darüber haben wir ja auch schon Andeutungen gemacht, man kann wirklich nur Andeutungen machen, aber wir stehen dann eben auf derselben Stufe wie die Schöpfergötter, die in der Bibel genannt werden, das ist ja nicht die höchste Gottheit, um die es da geht, in Wahrheit, sondern es geht um die Geister der Form und die Elohim und die Sonnengeister, die eben diese Erdentwicklung geformt haben, durchformt haben. Dann, also wenn wir jetzt durch alle sieben Stufen, sieben kosmischen Stufen durchgegangen sind, dann sind wir an der Stufe angelangt, auf der die Elohim in anderer Art zu Beginn der Erdentwicklung gestanden sind. Aber eben auf anderer Art, in gewisser Weise auf höherer Art, weil wir eben die Freiheit haben, weil wir ganz individuelles Geschöpf unserer selbst sind. Das ist bei den Elohim, die in der Bibel genannt werden, nicht der Fall. Es ist also ein Unterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und - das ist das, was als - ja, wie soll man sagen? - das, was die Gottheit in den Weltenplan hineingelegt hat. Weltenplan heißt also: in welche Richtung soll es gehen? Es geht in die Richtung, dass freie Schöpfergeister entstehen, die das ergänzen, mit dem zusammenarbeiten, was von oben kommt. Beziehungsweise, man kann es vielleicht irgendwann einmal auch so sehen, dass es, dass das, was früher von oben gekommen ist, dann von innen kommt, dass die Gottheit eins ist mit dem, immer mehr wird. Nein, da haben wir - gibts Stufen noch genug, also die Perspektiven sind riesig, die kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich weiß, dass das alles auch sehr ketzerisch klingen kann. Aber meine offizielle Adresse ist die Ketzergasse. Hat zwar mit den Ketzern nichts zu tun, sondern das war irgendein Bürgermeister oder irgendsowas in Wien einmal, der Josef Ketzer geheißen hat, aber es passt irgendwo. Ja, aber niemand sollte sich schrecken, auch niemand sollte Angst haben vor der Größe der Aufgabe, das - Ich mein, der erste Schritt ist halt einfach, dass man, weiß nicht: - phhf heh ah, d da - ich soll das alles - ? Ja, das ist der erste Schritt für einen neuen geistigen Weg überhaupt. Und dass wir wirklich eben gerecht werden dem, dass wir dieses freie - die Möglichkeit zu dem freien Ich bekommen haben. Damit ergreifen wir den göttlichen Willen, damit folgen wir dem göttlichen Willen. Wenn ich es verweigere, dann arbeite ich gegen den göttlichen Willen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade, wenn ich mir diese Freiheit erkämpfe, diese - nämlich indem ich sie in die Tat umsetze, weil, wie gesagt, die Freiheit muss ich selber mir erringern, die kann man - man kann mir nur die Möglichkeit schenken, das hat die Gottheit gemacht, aber wenn ich in der Starre daliege und mich nichts tun traue, dann wird es nicht passieren. Die Gottheit kann mich nicht zwingen dazu, sie kann mich nicht zur Freiheit zwingen, das wäre ein Widerspruch in sich selbst und das ist - also in dem Fall ist wirlich ein, wäre das ein die Schöpfung geradezu zerstörender Widerspruch drinnen. Also sie kann uns nicht zwingen. Sie hat sich ihrer Allmacht begeben. Sie hat also ihre Macht eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind alles auch noch Dinge, die man in, ja, in philosophische, theologische Überlegungen einbeziehen müsste. Es ist immer noch sehr viel - es haben in der Neuzeit noch die Menschen sich auch gefragt, ja, zum Beispiel: wie ist das Übel der Welt? Das Böse, was passiert? Wie ist das eben mit der Allmacht und Allwissenheit Gottes vereinbar? und so weiter. Das - aber man ist immer noch davon ausgegangen: ja das muss ja Allmacht sein, aber die Macht Gottes besteht darin, gerade diese Macht abzugeben, aufzugeben. Jedenfalls bezüglich dessen, was den Willen des Menschen betrifft. Die anderen, gerade die, alle höheren Hierarchien, die über uns stehen, die brauchen das noch. Sie können es noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also von dem her ist die Erdentwicklung, das Erdenleben des Christus - hat überhaupt die Weltrevolution schlechthin gebracht, für den ganzen Kosmos im Grunde. Das wäre auch zu klein gedacht, das zu sehen: naja da, jetzt unser kleines Fleckerl da, das Erdkugele da. Das betrifft den ganzen Kosmos, das erschüttert den ganzen Kosmos, in Wahrheit. Das heißt, alle geistigen Wesen, die da sind, überall, alle, alle Sterne, alle Sonnen, alle Planeten, alle, ja selbst die kleinsten Meteoriten, die irgendwo herumschwirren, sind geistige Wesenheiten, und wenn es nur Elementarwesenheiten sind, sind mit dabei, weil überall Geistiges ist. Wir werden das alles erleben können einmal. Wir werden das sehen können, und das wird noch eine spannende Astronomie werden, die dann das Geistige sieht, auf neue Art sieht. In alter Form gab es das. Die Babylonier, die Neu-Babylonier, die Chaldäer, waren wunderbar in dem, dass eine Astronomie oder Astrologie oder wie immer man es - das war eben nicht getrennt zu lesen, die geistigen Taten der Wesenheiten, die drinnen sind, die sich äußerlich halt dann in den Konstellationen und sonstigem widerspiegeln. Und auch die Gesetzmäßigkeiten, die Weisheit, die sie hineinlegen, die wir halt dann heute als Naturgesetze oder so herauskratzen irgendwo, das ist eh alles nur die Oberfläche davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die haben noch in den Konstellationen, indem sie sie angeschaut haben, aber zugleich auch sie geistig gesehen haben, nicht nur äußerlich - das ist gerade der spannende Moment bei den - in der ägyptisch-chaldäischen Zeit. Weil ägyptisch-chaldäische Zeit heißt ja, kurz davor beginnt das finstere Zeitalter, das heißt, das natürliche Hellsehen beginnt damals bereits zu erlöschen. Für eine Mehrzahl von Menschen. Bis dahin waren alle hellsichtig. Alle. Also urpersische Zeit noch, alle hellsichtig. Alle. Einweihung bestand dann geradezu darin, das zu verlieren. Oder zumindest sich durchzukämpfen zu einer ganz klaren Sicht des Sinnlichen. Wo sich nicht durchmischt das geistige Erleben. Man hat schon sinnlich wahrgenommen, durchaus, aber man hat mit wahrgenommen immer das Seelisch-Geistige, die Aura. Ahura Mazdao. Das heißt ja eigentlich &amp;quot;die große Aura, die mächtige Aura.&amp;quot; Ist ja indogermanische Sprache auch. Also es ist wirklich, kommt wirklich aus demselben Stamm heraus. Ahura Mazdao - heißt nichts anderes als Aura, mächtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:03:09  Das steht dahinter. Und man konnte das erleben. Sie haben gesehen, es ist ja schon die äußere Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben aber gesehen, auch die ganze Aura noch mit. Alle. Manche halt mehr und manche weniger schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das haben sie noch gesehen. Und sie haben aber gesehen, jetzt kommt das Alemannische. Das verdunkelt das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt herauf. Das greift nach dem, das greift zuallererst nach dem, was ich da unten auf der Erde sehe, aber es greift auch nach dem da oben. Es beginnt auch nach dem oben, nach den Sternen zu greifen, nach der Sonne zu greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie sie verdunkeln. Und das hat man als dramatisch erlebt einfach. Da sieht man schon aber auch, wie sich das Bewusstsein der Menschen, auch in historischen Zeiten, und das sind Zeiten, wo man sagt, bei der urpersischen Zeit ist es so, es gab noch keine Schrift und sowas zu der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es gibt keine Aufzeichnungen, es gibt Funde natürlich von allen möglichen Utensilien, aber keine Schrift. Also kennt man von der Seite nicht, wie die wirklich die Welt erlebt haben. Wir konnten es nicht niederschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man wirklich dann nur auf geistigem Wege in Erfahrung bringen, dass man wirklich in der Zeit zurückgehen kann, bis dorthin und gleichsam durch die Augen dieser Menschen zu sehen. Also zu erleben, was die in ihrer Seele erlebt haben. Also das, was Södersteiner halt dann nennt, das Lesen in der sogenannten Akasha-Chronik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also im Grunde nichts anderes als Lesen im Fluss der Zeit. Dort kann ich das Lesen. Und da kann ich lesen die Vergangenheit, ich kann lesen aber auch, welche Möglichkeiten es für die Zukunft gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zukunft ist trotzdem offen. Also es ist noch nicht gesagt, was sich realisiert, also bis in die physisch-sinnliche Welt hinein. Es sind viele Strömungen, von denen eine konkret dann wird und bis ins physische Geschehen hinein sich verdichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist auch so eine Sache. Aber aus dem die Möglichkeiten der Zukunft zu sehen, aus dem kommen Fähigkeiten wie Prophezeiungen, die also die Zukunft betreffen. Wie kann man Rudolf Steiner sprechen davon, wie wird denn das sein mit dem neuen Jerusalem? Also sprich mit dem neuen Jupiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder wie wird das sein mit dem Venus-Zustand, der dann noch folgen wird. Oder gar dem Vulkan-Zustand. Das ist ja noch nicht passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das soll aus Freiheit heraus passieren. Weil der Mensch mitwirkt, wird sehr vieles aus Freiheit passieren. Und wir sind jetzt schon ganz schön tätig, diese zukünftigen Zustände mit vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden sie nicht alleine hervorbringen können, aber sie werden wesentlich sein, bestimmt durch uns. Vielleicht noch ein kleines Beispiel, wie wichtig Erscheinungen unserer Zeit heute sind. Das Berufsleben unserer Zeit heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Berufsleben, wo Menschen in einen Beruf gestellt sind, den sie machen, ohne besondere innere Verbindung. Das Leben hat sich hineingestellt, sie machen ihn, weil sie ihn machen müssen. Rudolf Steiner sagt, das wird in der Zukunft immer mehr so werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man wird immer weniger sagen können, ach mit meinem ganzen innersten Wesen, mit all dem was ich will, bin ich verbunden mit meiner Arbeit, was anderes würde ich mir gar nicht wünschen machen zu können. Wenn alle Menschen das so machen würden, dann würde der allerletzte Zustand, der Vulkan-Zustand, der also die Spiegelung des alten Saturn ist, dieser Wärmewelt, der also den Abschluss der Entwicklung bringt, die wird zum großen Teil durch solche Sachen geschaffen, wo wir mit unserer inneren Freude, mit unserem Enthusiasmus nicht verbunden sind. Und die wir tun, weil wir sie tun müssen in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon auch, weil wir sie tun wollen, aber nicht, weil es uns jetzt so besonders Spaß macht oder was, sondern wo wir ganz aus der Notwendigkeit heraus handeln, ohne dass unsere Gefühle, unsere Emotionen drinnen stecken. Das ist ein starker Ausspruch für unsere Zeit heute, weil es ist heute ja im Berufsleben ist das schon fast der Standardfall, dass man halt in einem Beruf drinnen steht, weil man davon leben muss, aber dass ich sage, das ist jetzt mein Leben, ist es oft gar nicht. Es ist keine Fehlentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann ich nur empfehlen, ich weiß jetzt die GA-Nummer nicht, aber es heißt der Band, das Karma des Berufes. Das sind ganz wesentliche Dinge, wo wir etwas tun, sehr wohl unsere Kraft, unser Können hineingeben, aber völlig unser Australisches, unser Wohlgefühl und diese Dinge trennen davon. Wir machen es nicht aus Zwang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute machen es viele Menschen aus Zwang, weil sie uns nicht überleben könnten, aber es wird die Zukunft kommen, dass man solche Dinge tut, die nicht jetzt zu meiner besonderen Freude oder sowas machen, sondern die ich mache, weil ich die Notwendigkeit sehe. Nur aus dem. Das ist deswegen jetzt nicht mit einem Glücksgefühl verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem heraus. Mit dem, was wir heute als Glücksgefühl bezeichnen. Das ist was ganz, ganz Wesentliches auf dem Weg, jetzt Bewusstseinsseele, weiter Geist selbst zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist selbst, da ist die eine Verwandlung des Australischen, aber da geht es um Weisheit drinnen, Weisheit im Zusammenklang mit dem Rest der Welt. Da geht es nicht um Glücksgefühle. Überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine objektive Seelenwelt. Damit sage ich bitte nicht, dass wir heute bei nichts mehr Freude haben dürfen. Das sage ich überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade bei den Dingen, die wir tun für die Welt, darf es überhaupt nicht darum gehen, dass ich da jetzt ein Glücksgefühl habe. Die Maria sagt es im Mysteriendrama so deutlich. Dass sie dann schwört vor der geistigen Welt, dass sie in ihrem ganzen geistigen Streben das Glücksgefühl, das damit verbunden ist, sich gut zu fühlen, dass sie das tilgen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit rettet sie den Johannes im Grunde. Damit rettet sie ihn. Das ist eine starke Äußerung, bitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt also auch, natürlich für unsere Geistigkeit zu entwickeln, wir sollen es mit Wille, mit Enthusiasmus machen, aber wir müssen uns die üblichen Glücksgefühle abgewöhnen dabei, die wir so im normalen Leben haben. Die dürfen wir uns für das normale Leben durchaus noch aufbewahren, aber gerade im Zuge der geistigen Entwicklung dort nicht. Das heißt jetzt bitte nicht, dass ich jetzt geistige Entwicklung mache und ich übe und jetzt sitze ich mit einem langen Gesicht dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das meine ich auch nicht. Es muss neutral werden. Es muss neutral werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mache es, weil es eigentlich eine Weltnotwendigkeit ist, zu die mich aber keiner zwingen kann, aber die ich eingehe. Uh, da sind wir aber von der ganzen Wohlfühl-Esoterik dann weit weg. Wer wüsste, ich nenne gerne die Esoterik, die im Grunde den Sorgen des Alltags entfliehen will in eine höhere Welt, die schöner und erhebender ist und sie dort wieder aufzudanken, um den Alltag ertragen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nicht ein geistiger Schulungsweg. Das ist ein luziferischer Fluchtversuch, der nicht gelingen wird. Das würde mir nicht gelingen, den Luzifer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er tut alles dazu, um uns zu verführen dorthin und jedenfalls fürchte ich, dass nicht so wenige Menschen eine ganze Inkarnation oder vielleicht mehrere verplempern, damit sich in so etwas hineinzuleben, was sie total schwächt in Wahrheit und ihnen den Weg in Wahrheit erschwert, den Weg wirklich zu gehen. Also Freude im Leben darf man überall haben, aber gerade in den wichtigen geistigen Dingen geht es um ganz etwas anderes. Das ist in einer gewissen Weise sehr, sehr viel ernster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch nicht ein langes Gesicht machen. Aber es ist einfach eine Notwendigkeit. Man sieht die eigenen Kräfte, die man hat und die bringe ich ein und weiß, damit wird die Welt einen Schritt weiter kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann meinen Beitrag leisten, dass andere wieder Impulse aufgreifen können und weiterführen können. Und das ist das Wichtige. Aber es ist wichtig eben, dass aus dem Ganzen dann das Luziferische rauskommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das besteht eigentlich da drinnen. Das zieht man so leicht rein. Das ist etwas erhebend und schön zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Geistiges Erlebnis ist etwas anderes als dieser gefühlsmäßige Höhenflug. Das muss man unterscheiden lernen. Ich sage das ganz dezidiert deswegen, weil ich schon den Eindruck habe, dass manches und nicht weniges, was heute an geistigen Strömungen in der Welt ist, dass das ein vollkommener Missbrauch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es darum, mich über die negativen Dinge, die mich heute quälen, mich hinweg zu trösten. Ich befreie mich. Und das schadet der Weltentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spielt den Widersachern in die Hände. Gerade da ist wirkliche Freude etwas anderes. Ich darf mich darüber freuen, wenn ich einen guten Schritt in der geistigen Entwicklung mache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist nicht dieses luziferische Glücksgefühl. Das ist es nicht. Ich freue mich daran, dass ich es geschafft habe, etwas zu tun, was die Welt weiterbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich etwas ganz Klares, Nüchternes in gewisser Weise. Da brauche ich weder stolz noch sonst etwas sein. Ich sage schön, dass ich es geschafft habe, einen Schritt beizutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so auf Neudeutsch cool muss man dabei sein. Das ist sehr wichtig. Wenn solche Emotionen, die es eigentlich sind, hineinspielen in den geistigen Weg, dann kann das in Wahrheit auf die Dauer sehr viel Verderbliches hineinbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man denkt sich gar nichts dabei. Ich fühle mich nur wohl, wenn ich etwas dabei mache. Ach, es ist so schön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da öffne ich Tür und Tor für die luziferischen Wesenheiten. Und die sind nach wie vor sehr gefährlich. Gerade im dritten Mysterientrauma, am Beispiel des Johannes Thomasius, der eine starke Neigung zum Luziferischen hat, ist das stark merkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kommt sowieso in den Bereich des Arimann ganz stark hinein. Das heißt, er hat dann als Geschenk beides stark. Und da muss er irgendwann drüber kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So geht es uns allen. Gerade in den Mysterientraumas sind so viele Dinge drinnen, die der Steiner sonst so explizit nirgendwo sagt. So detailliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da ist so ganz konkrete Beispiele, wo etwas durchblitzt, was eigentlich total erschütternd ist. Und was den Ernst, die Verantwortung, die damit verbunden ist, so wirklich deutlich machen kann. Um das mitzubekommen, wie dramatisch das ist, muss man sich wahrscheinlich selber intensiv mit dem Text beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist der beste Umgang damit, den Text zu lernen. Vielleicht von einer Person zu lernen, auch wenn man es jetzt nicht auf einer Bühne spielen will. Aber ihn zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Jahre damit zu leben. Dann gehen solche Lichter auf. Da stehen so viele Weisheiten drinnen, so viele scheinbar beiläufige Bemerkungen, die ganz, ganz extrem wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich komme nicht drauf, wenn ich jetzt zweimal nur das Buch gelesen habe, und dann anfange mit dem Kopf es auszudeuten. Da komme ich nicht drauf. Da bin ich nur sehr gefährdet wieder in der intellektuellen Eitelkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist das, ah, ich verstehe das alles. Ich muss es erleben können. Und das kann ich nur, wenn ich mit dem Text lebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kann ich mit allen darüber nachdenken und tun. Aber ich muss wirklich verbunden sein und wahrscheinlich über Jahre damit. Da sind Schätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind Schätze drinnen. Weil ich bei allem, was Steiner sagt, oder auch was andere Menschen sagen, steht zwischen den Zeilen immer mehr, als man auf den ersten Blick vermutet. Weil das, was dazwischen steht, ist das Anstöße kommen, wo plötzlich eine Frage auftaucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft gar nicht am Anfang. Am Anfang denkt man, ich habe es eh verstanden. Dann lese ich es wieder und denke mir, nein, eigentlich habe ich es da noch nicht so ganz verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist das jetzt wirklich genau? Es rauchen immer mehr Fragen auf. Und die Fragen sind die Vorboten der Antworten. Und die werden durch diese Sachen angestoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte fast sagen, die Kunst eines Autors überhaupt, und besonders eines solchen, wie es Olaf Steiner ist, im geisteswissenschaftlichen Bereich, ist das, was nicht ausdrücklich drinnen steht, sondern was die Fragen aufdeckt, die mich dort hinführen, was da alles nur dazwischen steht. Das ist das, was zwischen den Zeilen steht. Die Fragen und die Fragen sind eigentlich das, wo ich selber drauf kommen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich selber drauf kommen muss. Da muss ich mit dem eigenen Ich dabei sein. Und da ist es dann am besten nicht, wo ist denn jetzt ein erfahrener Anthroposoph, bitte erklär mir das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe es nicht verstanden. Ja, kann man natürlich machen, anfangs einmal um sich zu orientieren. Aber auf Dauer wird das nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich froh sein. Ah, 30 Jahre mit dem beschäftigt und dachte, ich verstehe das. Und jetzt komme ich drauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Null Ahnung eigentlich. Keine Ahnung, es ist alles ganz anders. Das war alles unwichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist schon richtig alles, aber das war unwesentlich. Da tauchen Fragen auf, die führen weiter. Die führen genau dorthin, dass wir selber unseren Entdeckungsweg gehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus dem heraus tätig werden können. Weil das Ganze, was Steiner gegeben hat, was alle Geisteswissenschaftler und Mystiker zusammen gegeben haben, ist eine riesige Landkarte mit nur riesigen weißen Flecken. Die warten darauf, von uns entdeckt zu werden, erforscht zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Mensch, der sich mit Geistigem beschäftigt, ernsthaft beschäftigt, ist eigentlich Pionier, wieder so ein Fleckerl aufzudecken. Selber etwas zu finden. Und zwar zu finden eben dadurch, dass eine in dem schon verstanden geglaubten Frage auftaucht, wo ich mir denke, eigentlich, wenn ich ganz ehrlich bin, ich habe 20 Jahre geglaubt, ich verstehe es, oder 30 Jahre, aber eigentlich ist es mir völlig rätselhaft, wenn ich ganz ehrlich bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sind wir auf der Spur. Apokalypsis. Offenbarung, Enthüllung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist sowas. Die Frage ist, da wird die Decke weggezogen von was ganz was Neues taucht auf. Und ich muss es erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss die Frage beantworten. Und ich kann sie beantworten. Irgendwann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauert halt ein bisschen. Die Frage ist nämlich schon der Vorbote der Kraft. Weil ich entdecke es nämlich die Frage nur dadurch, dass ich eigentlich schon die Fähigkeit habe, da was zu entdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum wird es fraglich für mich. Darum gebe ich mich nicht mehr zufrieden mit dem, was ich jetzt 20 oder 30 Jahre geglaubt habe, dass das alles schon wäre. Sondern wo ich sehe, da ist ein Riesenloch noch drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist für mich da. Ein anderer wird eine andere Stelle entdecken drinnen. Das ist schrittweise der Weg geistesforscher zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich jetzt keinen offiziellen Zettel dazu haben. Da muss ich mich in keine Universität setzen dazu. Sondern ich muss einfach wartendes Fragen auftauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht gleich erinnern. Wer kann mir bitte die Frage beantworten? Du selbst. Sonst hat es keinen Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es von jemand anderem wäre beantwortet irgendwie, dann ist es nur zugedeckt. Aber das Eigentliche entsteht eben erst, wenn ich selber tätig werde. Das ist die Antwort, die zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht die Antwort, die ich fertig kriege. Das ist, glaube ich, heute notwendig, das mit aller Deutlichkeit zu sagen. Also ganz nachdrücklich zu sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Steiner sagt es eh immer wieder irgendwo. Das ist eh immer wieder drinnen. Aber es wird oft nicht gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird oft nicht gehört. Wir sollten froh sein über jede Sache, die mir zur Frage wird. Und gerade dann, wenn ich vielleicht lange, lange Jahre gedacht habe, ja, ich weiß eh alles darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder es ist mir eh klar. Und dann taucht auf, nein, nein, da fehlt noch etwas ganz Entscheidendes. Dort wird es interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da, die Geduld haben, dann ist einmal die Frage da. Und wenn ich keine Ahnung, wie ich sie lösen kann, dann muss ich halt lernen, mit der Frage zu leben. Mit der Frage zu leben, sodass sie mich nicht loslässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht gleich wieder zum Nächsten. Du, weißt du, wie das ist? Nein. Selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selber. Wir stehen die Haare zu Berge, alles purzelt plötzlich zusammen, wieder durcheinander, weil das ganze System plötzlich, komme ich da auf, da fehlt was. Das trägt es auf einmal gar nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war ja heute so solid ausgeschaut, jetzt merke ich, es liegt aber nur an mir, weil eben das wesentliche Glied fehlt. Das habe ich vorher nicht gemerkt. Und da eröffnet sich der Horizont, selber weiter zu forschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das dazu regt schon die Apokalypse an. Das ist eigentlich das erste große, moderne, neue Einweihungsbuch in Wahrheit. Ich meine, es ist ja eben, der Johannes, der Evangelist, ist der Erste, der durch den Christus selbst eingeweiht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist der Startschuss gegeben, für die neue Art, ans Geistige heranzugehen. Bis es zu dem gekommen ist, wie man heute, eben damit umgehen kann, wie auch Rudolf Steiner umgehen konnte, das musste ja dann noch viele Wege durchgehen. Aber der Grundstein ist da gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man kann es aus dem schon sich holen, wenn man die offenen Fragen nimmt, wenn man schaut, welche Leerräume drinnen sind, die ich füllen muss. Die ich füllen muss. Die Frage heißt nur, ich entdecke Leerräume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich die Frage heißt nur, aha, wo ich geglaubt habe, das ist fester Boden, da ist plötzlich so ein offenes Loch. Und ich sehe nichts. Und da jetzt gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird es aktiv. Weil geistig wahrnehmen auch, geistig forschen, ist halt nicht nur passiv etwas aufnehmen. Ist nicht nur ein Wissen erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissen erwerben heißt eigentlich, es hat jemand anderer gedacht, es hat jemand anderer erforscht. Und ich lese das heute jetzt und memoriere das, präge es mir ein, damit habe ich aber selber noch gar nichts gemacht. Nicht wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Vorbereitung, das ist schon notwendig. Wir sollen das machen. Aber das Studium ist nur die erste Stufe, die soll gründlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich habe sicher selber eine ganze Menge von Steiners Werken gelesen. Die GA steht ziemlich vollständig da, die neueren Bände habe ich elektronisch dann, aber ich habe nicht alle gelesen, sicher nicht, das bringt es auch nicht. Aber das Entscheidende sind eigentlich die wenigen, die einem zur richtigen Frage werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur wirklichen Frage. Und vielleicht noch Jahrzehnte zur Frage werden. Das erlebe ich zur Zeit wieder sehr stark, dass man vieles denkt, dass dir das klar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist noch vieles offen. Da ist noch vieles offen. Das ist spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dank eurer Hilfe, die ihr mit dabei seid. Es kommen oft Fragen, die dann was anstoßen, und jetzt denke ich mir, das könnte man ja einfach beantworten. Nein, so einfach eigentlich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich es genau betrachte, ich könnte zwar jetzt sicher eine Stunde darüber reden, aber das ist noch nicht die ganze Sache. Da hat es noch was. Da ist noch was offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wird es interessant. Da wird es interessant. In dem Sinn können wir das gemeinsam tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe, dass ich bei euch manchmal Fragen anstoße, dass die Apokalypse vor allen Fragen anstößt für sie, dass die Werke Steiners Fragen anstoßen für euch, und dass ich ein paar Fragen anstoßen kann. Die Antworten müsst ihr euch letztlich selber geben. Nur die zählen dann wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen sind Krücken, über die kann man ein bisschen auf den Weg kommen, aber das sind nur die Krücken. Es zählen die Antworten, die man sich selber geben kann. Und wenn man anderen antwortet, zählt das, dass man ihnen einen Anstoß gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, aber jetzt sind wir schon wieder lange unterwegs. Ich glaube, wir lassen es gut sein für heute, meine Lieben. Ich danke euch wie immer und wirklich mit Herzen, dass ihr so dabei seid, dass ihr so mittut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch im Livestream alle, bis zum nächsten Mal. Gerne. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben.&lt;br /&gt;
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Baba.&lt;br /&gt;
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== Glossar==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 223. Vortrag von Wolfgang Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SaKe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_222._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=20451</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 222. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2024-08-25T17:19:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 223. Vortrag von Wolfgang Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:222.apo.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Y8T9zHaTz38|thumb|Link zum  [https://www.youtube.com/watch?v=Y8T9zHaTz38 Video] oder  [https://www.dropbox.com/scl/fi/mi1b62r0s0wfdrtpxqaze/222.-Folge-Die-Apokalypse-des-Johannes-Dr.-Wolfgang-Peter-Anthroposophie-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=d9y3snkyqk1hhoymbif0udyhg&amp;amp;st=v06g1wau&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rohtranskription des 222. Vortrages ==&lt;br /&gt;
+++ dies ist eine Rohtranskription. Wenn du wissen willst, WIE eine fertige Transkription ausschaut, dann schau dir z.B. als Muster die [[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter|10. Folge an]]. Melde ich gerne übers [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] bei uns, wenn du bei der Textarbeit [[MitTun bei Anthro.World|MitTun]] möchtest. Wir freuen uns auf dich! +++ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription der 222. Folge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Begrüssung und 15. Wochenspruch  [00:00:40] =====&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zur Folge Zwei Zwei Zwei. 222. Folge der Apokalypse, und dazu der 15. Wochenspruch. Der letzte Wochenspruch, der 14., war ja ganz groß auch mit &amp;quot;Sommer&amp;quot; übertitelt. Sommer ist es immer noch, auch wenn es jetzt vielleicht gar zu regnen beginnt bei uns draußen oder zumindest sich einigewolkt hat. Aber es ist sommerlich heiß und dazu passt der 15. Wochenspruch jetzt auch sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle wie verzaubert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weltenschein des Geistes Weben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat in Sinnesdumpfheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehüllt mein Eigenwesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu schenken mir die Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ohnmächtig sich selbst zu geben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein Ich in seinen Schranken ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Ich in seinen Schranken. Wir sind einmal jetzt sehr hinausgeflogen. Wir sind in diese, ja, Sinnesdumpfheit gekommen, also wir sind ein bisserl weggetreten, bisserl weg von uns. Aber es kommt also gerade auch jetzt die Kraft herein, die zunächst einmal unser Ich in unseren Schranken schafft. Also das bereitet uns ja eigentlich schon wieder irgendwie jetzt für die Herbst- und Winterzeit vor, wo wir dann vor allem einmal auch das Ich in seinen Schranken, in uns einmal erleben, also wirklich unser irdisches Ich sozusagen. Und das ist ja für jede geistige Erkenntnis ja auch wichtig, dass wir beides haben können, also dieses hinausfliegen Können in die geistige Welt, aber auch ganz fest am Boden stehen können und so wirklich im Alltag drinnen stehen zu können. Eigentlich ist das ein wunderschönes Wort, der All-Tag. Für mich ist dort immer der ganze Kosmos drinnen, in Wahrheit, das Ganze All, alles, alles ist drinnen, man merkt es nur nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Apokalypse konkret in unserer Zeit [00:02:47] =====&lt;br /&gt;
Und das ist ja auch so ein bissel mein Anliegen bei den Vorträgen hier, es geht ja nicht nur darum, jetzt in zehn, zwanzig Vorträgen halt den Inhalt der Apokalypse durchzugehen, sondern es kommt, mir zumindest, sehr darauf an, Bezugspunkte zu finden, halt zum all-täglichen Leben, also dort, wo es uns wirklich tagtäglich etwas angeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Apokalypse oder der Hintergrund, der geistige, der da steht, ist nicht irgendwas Fernes, ist nicht irgendwas Abgehobenes, sondern es ist tagtäglich eigentlich da. Wir sind gerade heute in einer Zeit, in der die Apokalypse sehr, sehr aktuell ist. Gar nicht jetzt in einem negativen Sinn, ihr wisst, also Apokalypse wird ja meistens, wenn es irgendwo in der Zeitung steht oder so, denkt man sich: um Gottes Willen, was ist denn schon wieder passiert. Also man denkt sofort an Schrecken, Unglück und weiß Gott, Strafe und was alles über einen hereinbricht, aber es ist nichts anderes als Enthüllung. Apokalypsis heißt nichts anderes als Enthüllung, Offenbarung. Und ich habe es ja eh schon immer wieder gesagt, ganz konkret dann: &#039;&#039;&#039;Apokalypsis Jesu Christi, also Enthüllung des Wesens Jesu Christi und damit zugleich Enthüllung des Wesens des eigenen Ichs&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das - und das ist die zentrale Aufgabe heute, den Durchbruch einmal zu schaffen, neben dem kleinen Alltags-Ich eben auch die größere Dimension des Ichs zu erleben, was wirklich dahintersteckt. Und wo man dann merkt, also unser Alltags-Ich oder überhaupt unser Ego ist ein winziger, ja im Vergleich dazu kümmerlicher Ausschnitt zu dem, was hinter dem Ich steht. Weil das Ich hat Zugang zur gesamten geistigen Welt bis zur höchsten Spitze hinauf im Grunde. Und das lebt aber in unserem Ich auf individuelle Weise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt eigentlich im Grunde nichts, wozu wir keinen Zugang hätten von der geistigen Seite her. Nur, es ist ein weiter Weg, das auch ins Bewusstsein zu heben. Das ist das Problem. Also wir haben dieses Ich, es ist auch tätig, es ist in seiner vollen Kraft durchaus tätig, aber wir kriegen es hier im Erdenleben, wenn wir inkarniert sind auf Erden, noch kaum mit. Wir wissen zwar, ich bin ein Ich, und wir reden auch dauernd vom Ich, Ich ... - viel, viel mehr als früher. Also, weiß ja nicht, wenn wir nur die Literatur nehmen, Romane oder irgendwas in Ich-Form zu schreiben, ist heute was ganz Gewöhnliches. Noch vor - also noch im 19. Jahrhundert oder so war das also absolut unüblich. War eigentlich irgendwie befremdlich sogar. Also dann hat man von sich als dem Autor oder als den - , weiß ich nicht, was zu nennen, aber man hat sich in der dritten Person genannt. Also man ist kaum auf die Idee gekommen, sich als &amp;quot;ich sage dieses&amp;quot; oder&amp;quot; ich habe das erlebt&amp;quot;, sondern &amp;quot;der Autor hat vor Jahren dieses oder jenes erlebt&amp;quot;. Das ist heute eher ungewöhnlich, dass so geschrieben wird. Also, ja, hängt vielleicht auch, im guten Sinne genommen, mit einer heiligen Scheue zusammen, also an dieses Ich heranzutreten, weil es ist eigentlich, wie es Rudolf Steiner ja oft auch nennt, das verhangene Heiligtum in unserem Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, wir sind halt eine ganze Menge, wir sind auch mehr noch als ein Ich, in gewisser Weise, weil wir haben unsere ganzen Leibeshüllen, die uns zunächst einmal verliehen wurden, die uns gegeben wurden, die wir nicht selber gemacht haben. Niemand von uns hat seinen physischen Körper wirklich selber gemacht, aus dem Nichts heraus, denn, weiß ich nicht, nein, mit dem Finger schnippen kann man nicht, wenn man noch keinen Körper hat. Aber geistig geht halt ein Blitz auf und schwupps - steht der Körper da. Nein, das können wir noch lange nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Stufenweise Auferstehung des Menschen [00:07:08] =====&lt;br /&gt;
Es wird einmal so weit kommen, dass wir durchaus auch, in ferner Zukunft einmal, etwas Physisches haben werden, was man durchaus &#039;&#039;&#039;als physischen Leib bezeichnen kann, aber was nichts Stoffliches zum Beispiel haben wird. Und der wird ganz unsere individuelle Schöpfung sein&#039;&#039;&#039;. Unsere individuelle Schöpfung sein. Das hängt zusammen mit dem Auferstehungsgedanken, die eigentlich auf Raten erfolgt. Und das ist interessant, mir ist das erst heute, weil ich so wieder die Nase hineingesteckt habe in die Apokalypse, und da ist mir das so richtig entgegengesprungen, dass da im Zusammenhang dann mit der Auferstehung der Toten, also &#039;&#039;&#039;im Zuge des jüngsten Gerichtes&#039;&#039;&#039; oder so, &#039;&#039;&#039;die Rede ist von der ersten Auferstehung.&#039;&#039;&#039; Die erste Auferstehung. Wo von einer ersten Auferstehung die Rede ist, wenn man ein bisschen weiterdenkt, müsste es eigentlich dann, ja, zumindest eine zweite oder weitere geben. Also &#039;&#039;&#039;die Auferstehung im höchsten Sinne ist ein sukzessiver Prozess.&#039;&#039;&#039; Und die Auferstehung wird mit jeder, vor allem mit jeder kosmischen Entwicklungsstufe, durch die wir durchgehen, eine höhere Ebene erreichen, weil fertig ist sie - darüber haben wir auch schon gesprochen - dann, wenn wir das entwickelt haben, was Rudolf Steiner als den Geistesmenschen bezeichnet. &#039;&#039;&#039;Der Geistesmensch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vergeistigte physische Leib&#039;&#039;&#039;. Und vergeistigt heißt aber nicht nur, wir vergeistigen das so, wie er jetzt ist, sondern wir werden ihn überhaupt aus dem Geistigen, aus dem Nichts sozusagen, hervorbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht in der stofflichen Gestalt, weil die wird uns nicht mehr tangieren in weiterer Ferne irgendwann. Ihr wisst, wir haben oft gesprochen darüber, dass selbst jetzt schon während der Erdentwicklung die Zeit der physisch-stofflichen Inkarnationen, dass die relativ bald enden wird, im - wenn man es so im historischen Maßstab sich betrachtet, also fünftes, sechstes, siebentes, achtes Jahrtausend, werden schon etliche Menschen so, also ein größerer Teil der Menschheit, so weit sein, dass sie sich nicht mehr in einem physisch-stofflichen Körper inkarnieren. Sie werden trotzdem einen physischen Körper haben, aber er wird nicht stofflich sein, das heißt, er wird völlig übersinnlicher Natur sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Formen und Dauer der Verkörperung des Menschen und der Naturreiche  [00:09:49] =====&lt;br /&gt;
Wir werden ja dann, also in der Zeit, wenn die Kultur, die Zeit der Kulturepochen zu Ende geht - also wir sind jetzt in der 5. Kulturepoche drinnen und insgesamt gibt es sieben - , dann ist, eine große Veränderung findet dann statt, dann ist eigentlich, also nach der 7. Kulturepoche sollte eigentlich der Zeitraum sein, wo wir uns nicht mehr in solcher irdischer Form, also in irdisch stofflicher Form inkarnieren. Aber es wird sicher Menschen geben, die das bis zu dem Zeitpunkt nicht schaffen, so weit zu sein. Also es wird sicher noch nicht gleich im achten, neunten Jahrtausend die gesamte Menschheit ausgestorben sein, aber trotzdem wird es nicht ewig dauern, sozusagen, bis die Menschheit für die sinnliche Sichtbarkeit verschwunden sein wird auf der Erde. Ich habe das auch letztens schon betont, also dass der Mensch wahrscheinlich das Lebewesen auf Erden ist, das am allerschnellsten seine Entwicklung durchmacht und dann - whhhuit - wieder weg ist, also ausgestorben ist, sozusagen, für den äußeren Anblick. Es gibt zwar dann keinen Menschen mehr, der das sehen könnte, aber dann sind wir als physisch-stoffliches Wesen nicht mehr auf Erden da, da werden Tiere, werden noch sehr, sehr viel länger in physisch-stofflicher Form auf der Erde sein. Und sie werden noch ganz andere Entwicklungsschritte auch durchmachen und wir werden sehr intensiv daran mitarbeiten. Also wie die Evolution im äußeren Sinne weitergeht, wird sehr, sehr stark an uns liegen. Wir arbeiten an dem mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also daher, das, was manchmal, ja, fast verständlicherweise gesagt wird, ja der Mensch ist ja schuld an den ganzen Umweltproblemen und er richtet die Natur zugrunde bis zu einem gewissen Grade, das ist, oberflächlich gesehen stimmt es, wir beschädigen vieles, weil wir eben noch nicht den geistigen Einblick haben, was wirklich dahinter steckt, und wir merken unsere Fehler halt immer erst dann, wenn die Folgen groß genug geworden sind, die Schäden groß genug geworden sind, und wenn sie uns dann zu schmerzen beginnen, dann fangen wir an zu grübeln: aha, das war doch nicht so gescheit. Das ist halt alles ein Teil des Lernprozesses, den wir auch durchmachen. Und natürlich wird dabei in der Natur etwas geschädigt, es geht etwas zugrunde und vieles geht durch unsere Fahrlässigkeit frühzeitig zugrunde, was also natürlich nicht gut ist, aber grundsätzlich liegt es in der Natur immer drinnen, dass Wesenheiten entstehen und wieder vergehen. Nicht nur als Einzelwesen, sondern auch als ganze Art, als ganze Tierart, als ganze Pflanzenart. Es sind also gerade die - das ist ja auffällig, das kann man auch äußerlich zeigen - die einfachsten Tiere, Pflanzen, Pilze, was auch immer es ist, die leben seit Ewigkeiten schon. Also die ersten Kleinlebewesen, die entstanden sind vor weiß Gott wie vielen Millionen Jahren, die gibt es heute noch und die blühen und gedeihen nach wie vor, ist nichts zu sehen, dass die am verschwinden wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je höher etwas entwickelt ist, interessanterweise, desto kürzer wird, auch im Tierreich in Wahrheit - das müsste man einmal wirklich genauer untersuchen: wie lange leben denn, lebt eine Tierart auf Erden, dann wird man mit Sicherheit dazu kommen: je höher entwickelt sie ist in gewisser Weise, umso kürzer ist ihre Lebensspanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Menschen, bei unserem physisch stofflichen Menschengeschlecht ist es - wir brechen also alle Rekorde wahrscheinlich, indem wir die allerkürzeste Erscheinungszeit in physisch stofflicher Form auf Erden haben, und dann sind wir - bwit - verschwunden für den äußeren Anblick. Wir werden dann aber auch schon eine ganz andere Wahrnehmungsperspektive auch haben, wir werden dann nicht mehr gebunden daran sein an die äußere sinnliche Wahrnehmung, sondern wir werden es halt dann von der geistigen Seite wahrnehmen, und dann sehen wir, dass da auch noch ganz anderes dahinter ist. Dann sehen wir auch, dass zum Beispiel ausgestorbene Tierarten, dass die sehr lebendig in höheren Reichen sind, nämlich die Gruppenseele dieser Tierart. Und um die geht es halt vor allem im Tierreich, also die werden auch wirklich aufsteigen zu höheren Wesenheiten. Und zwar zu wirklich ganz individualisierten Wesenheiten. Und die Vorbereitung jetzt dazu ist, dass sie, ja, wie soll ich sagen, sich ausleben in vielleicht Millionen Einzelexemplaren, jedes zur selben Art gehörend, aber doch einzigartig. Man könnte das selbst - wahrscheinlich selbst bei den Regenwürmern ist es so, dass jeder Regenwurm einzigartig ist. Drum braucht man wahrscheinlich schon einen sehr guten Blick, aber das, diese Einzigartigkeit geht ja sogar bis ins Mineralreich hinunter. Das habe ich ja immer wieder schon gesagt: jede Schneeflocke, jeder Schneestern ist in seiner Form einzigartig. Die Gesetzmäßigkeiten sind bei allen gleich, aber wenn man es jetzt genauer, vielleicht unter der Lupe, anschaut oder gar unter dem Mikroskop anschaut, dann sieht man: die genaue Ausprägung ist bei jedem anders. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Inkarnation des Menschen und Kristallkräfte,  [00:15:41] =====&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;Individualisierung ist ein Zug, der durch die Natur durchgeht&#039;&#039;&#039;, lange bevor der Mensch da war. Äußerlich gesehen. In Wahrheit steckt &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; dahinter &#039;&#039;&#039;als treibende Kraft dieser Individualisierung&#039;&#039;&#039;, aber da waren wir lange noch nicht in physisch-stofflicher Form auf Erden. Ich habe es ja erzählt auch, im Grunde: die erste Inkarnation, wo man sprechen kann, dass es der Anfang der Inkarnationen ist, der erste &#039;&#039;&#039;Fußabdruck des Menschen, sind die Kristalle&#039;&#039;&#039;, die entstehen, die Mineralien, die entstehen. Das hat bereits etwas mit uns zu tun und die hätte es nicht gegeben, wenn nicht der Mensch sich inkarniert hätte, wenn nicht der Mensch seine Ich-Kräfte da hineingebracht hat und die &#039;&#039;&#039;kristallbildenden Kräfte sind eben ganz, ganz hohe Kräfte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht umsonst hat man früher vom &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; gesprochen, vom &#039;&#039;&#039;Firmamentum&#039;&#039;&#039;, das ist im Grunde genau dasselbe. Also das ist das, was den Hintergrund bildet, sozusagen, das ist jenseits der Sterne, die wir sehen können. Wo dann später die Interpretation entstanden ist: okay, da sind die Sterne angeklebt, weil sonst täten sie ja runterfallen irgendwie. Das ist aber wirklich dann schon Unverständnis, das entstanden ist. Aber das Wirkliche ist das, dass die kristallbildenden Kräfte kommen von - eigentlich schon: die bilden die Grenze, wo der Kosmos, ja, aus der räumlich-zeitlichen Welt ins Überräumlich-Überzeitliche eingeht. Wo es auch jenseits eben der sinnlichen Wahrnehmbarkeit ist, absolut. Und von dort kommen die kristallbildenden Kräfte und mit denen sind ganz stark verwandt die Ich-Kräfte. Und wir werden uns, wenn wir wirklich diesen &#039;&#039;&#039;Geistesmenschen&#039;&#039;&#039;, also den individualisierten, völlig vergeistigten physischen Leib gebildet haben werden, dann werden - kann man diesen physischen Leib, diesen völlig individualisierten physischen Leib eben am besten als Kristall beschreiben. Allerdings als einen lebendigen Kristall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Weltenzustände, &amp;quot;Beginn&amp;quot; mit dem Alten Saturn  [00:18:15] =====&lt;br /&gt;
Das kann man sich jetzt schwer vorstellen. Aber es wird schon so sein, und das ist sehr wichtig für unser Thema, eben Apokalypse des Johannes und &#039;&#039;&#039;Vorausblick eben auf das neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;, auf das Kommende, was ja nichts anderes ist als die nächste Verkörperung unserer Erde, weil eben unsere Welt, mit der wir verbunden sind, eben auch durch wiederholte, nein, Erdenleben kann man nicht sagen, aber durch wiederholte kosmisch-planetarische Leben durchgeht, weil eben &#039;&#039;&#039;Reinkarnation im großen Stil ein kosmisches Grundgesetz&#039;&#039;&#039; ist. So funktioniert die Entwicklung, das heißt, es tritt etwas aus dem höchsten Geistigen, das heißt aus der schöpferischen Quelle, aus dem Nichts, wenn man so will, weil es eben von nichts Geschaffenem abhängig ist, sondern nur aus seiner eigeneren Tätigkeit etwas aus sich heraus setzt, und das ist das Geschaffene dann. Und so, so ists, ist am Anfang entstanden eben unser &#039;&#039;&#039;Alter Saturn&#039;&#039;&#039;, eine reine Wärmewelt, da gabs noch keine Mineralien, nichts Mineralisches, gabs nicht, kein Mineralreich, kein Pflanzenreich, kein Tierreich, es gab eine reine Wärmewelt und &#039;&#039;&#039;diese reine Wärmewelt war im Grunde das Menschenreich&#039;&#039;&#039;. Da war zwar &#039;&#039;&#039;von unserem Ich noch gar keine Rede&#039;&#039;&#039;, aber es wurden die Voraussetzungen geschaffen, dass das Ich sich entwickeln kann irgendwann, es wurde nämlich die Grundlage für den physischen Leib des Menschen geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Saturn war eine reine Wärmewelt, ich habe es letztens besprochen, eine reine Wärmewelt, und dort lebt das Physische drinnen. Und der ganze Alte Saturn war nichts anderes im Grunde als das Menschenreich, was anderes gab es nicht. &#039;&#039;&#039;Keine Tierformen, keine Pflanzenformen, schon gar keine Mineralformen. Alles war Mensch&#039;&#039;&#039;. Also der Alte Saturn war Mensch, im Grunde, aber physischer Mensch, aber im allerdünnstmöglichen Zustand halt, im Wärmezustand. Weil die Wärme steht immer am Übergang vom Physisch-Sinnlichen zum Übersinnlich-Ätherischen, zumindest zur nächsten Ebene. Und da passiert tatsächlich auch ständig ein Übergang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Vom wissenschaftlich abstrakten Denken hinauf auf höhere Ebenen  [00:20:57] =====&lt;br /&gt;
Also etwas heute noch so, zumindest für die äußeren Naturwissenschaften, völlig Rätselhaftes: wie könnte Geistiges oder Übersinnliches, sofern es das überhaupt geben sollte, und das glaubt heute eh kein Wissenschaftler mehr oder die wenigsten, aber - na doch, es gibt schon einige, die an zumindest etwas Geistiges glauben, sogar gewisse geistige Erfahrungen haben, und daher wirklich von innen her, auch aus innerer Erfahrung, überzeugt sind, dass es da etwas gibt, aber eine Erklärung, wie das - pffhh - mit dem Physischen, Stofflichen zusammenkommen kann: völlig offen die Frage, völlig offen. Ich meine, viele lehnen dann ab, viele Wissenschaftler, sich mit dem überhaupt zu beschäftigen, mit einem guten Grund, weil sie einfach keine Idee haben, wie man herankommen soll. Und mit der Art des Denkens, wie wir sie jetzt in den Wissenschaften anwenden, großteils, kommt man an das auch nicht heran. Weil da müsste man zumindest schon auf die nächste Ebene kommen, zum imaginativen Denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind heute noch im abstrakten Denken eigentlich drinnen. Und das ist nichts Schlechtes, dass wir es haben, das musste entwickelt werden. Und es ist gut, sich damit auseinanderzusetzen, und eben auch, wenn man die höheren Welten erfahren will, muss man eigentlich das Opfer des Intellekts bringen, davon habe ich auch schon gesprochen. Aber opfern kann man nur das, was man hat. Also wenn wer sagt: ich, oh, ich hab eh keinen Intellekt, da verstehe ich eh nichts davon, also werde ich ja weit leicht tun. Nein, der kommt niemals in ein wirklich modernes, imaginatives Denken hinein, in ein modernes, geistiges Wahrnehmen hinein. Sondern da muss ich eigentlich in Wahrheit den sturen, irdischen Intellekt zu einer gewissen Blüte sogar gebracht haben. Und zwar so weit, dass ich ihn dann sogar in Bewegung bringen kann. Und im - noch in dieser Art des Denkens aber beweglich, lebendig werde, und dann auch über die äußere Logik bis zu einem gewissen Grad hinausschreiten kann, indem ich sehe, dass die Logik eigentlich was - so wie sie heute ist - was Lineares hat. Also von Ursache zu Wirkung, die ist wieder Ursache fürs Nächste und so weiter. Also das kausale Denken und das einbahnige Denken, dann darf ja auch nur eine Folgerung daraus kommen. Also entweder ist rot oder ist schwarz, aber nicht beides gleichzeitig. Aber wo Leben drinnen ist, ist Vielfalt drinnen. Das heißt, es gibt eigentlich unendlich viele solche Strahlen, die alle zu einem irgendwie anderen Ergebnis führen, und alle aber aus derselben Quelle gespeist sind. Das macht den Reichtum unserer Welt aus. Und das haben wir in unserem modernen wissenschaftlichen Denken noch nicht, im Allgemeinen zumindest noch nicht, drinnen, aber es klopft massiv an, dass wir diese Beweglichkeit lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Klarheit des Intellekts, der jetzt verbreitet ist, zu verbinden mit der Beweglichkeit, mit der Lebendigkeit, mit dem - weil in dem Lebendigen drückt sich dann bereits ja noch was Höheres, was Schöpferisches aus, was das formt, das Lebendige. Und mit dem mitdenken zu können, miterleben zu können, es ist zugleich dieses lebendige Denken ein erlebtes Denken. Das heißt, nicht nur: ich denke und bin halt ganz bei dem, über das ich nachdenke, sondern ich erlebe ganz bewusst auch mit: was passiert denn da, wenn ich denke? Also eigentlich: ich muss mir zuschauen können dabei, in Wahrheit. Da fängt das Geheimnis an, nämlich das lebendige Denken zu erleben. Das fängt damit an, dass ich mir selber zuschaue dabei. Das geht am schwierigsten mit dem abstrakten Denken, da ist man ganz beschäftigt damit, dass ich das alles zusammenbringe. Beim lebendigen Denken, wenn ich das in den Fluss bringe, kann ich mir viel leichter zuschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Vergleich des lebendigen Denkens mit dem künstlerischem Gestaltungsprozeß  [00:25:40] =====&lt;br /&gt;
Das ist wie bei einem künstlerischen Gestaltungsprozess. Ich meine, für einen Künstler, in Wahrheit: er weiß, wenn etwas gut geworden ist, weiß er es, weil er sich im Tun erlebt hat, in Wahrheit. Ob das jetzt ganz bewusst schon ist oder nicht, aber er spürt es aus dem: ah ja, das stimmt mit der Intention, sozusagen, mit meinem Schöpfungsimpuls, den ich hineingeben wollte, stimmt das überein oder weitgehend überein. Und wenn es nicht ganz hundertprozentig übereinstimmt, nun, dann muss ich es halt vielleicht noch einmal machen eben. Große Künstler machen oft also bestimmte Werke x-, x-mal. Weil sie sehen: da ist noch ein anderes Potenzial drin. Das war gut und richtig, aber es ist eine Einseitigkeit noch, da ist noch mehr drin. Und bis es so hingeht, dass es sich sogar löst eben von der sinnlichen Anschauung, bis zu einem gewissen Grad, und andere Perspektiven eröffnet. Das ist das große Thema im 20. Jahrhundert gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mein, heute ist es schon etwas Selbstverständliches, dass man - die normale Art, wie man mit den Sinnen wahrnimmt, das alleine genügt schon nimmer. Man sieht es anders, so wie man es eigentlich mit dem normalen physischen Sehen, wie wir es haben, nicht sehen würde. Ich meine, nehmt eben einen Picasso oder was her. Das ist nicht nur eine Spinnerei: Ah, der malt das Auge irgendwo hin, wo es gar nicht hingehört, und solche Sachen. Nein, das ist - oder die, eben die Kubisten, das alles. Also, da - eine andere Perspektive kann man gar nicht sehen, der Kubismus entsteht daraus, dass die Perspektive, die wir mühsam zu Beginn der Neuzeit langsam hineinbekommen haben in die Malerei, um dann ganz naturalistisch zu werden - aber kaum ist das fertig, kommt interessanterweise die Erfindung der Fotografie und auf einmal ist das uninteressant. Zumindest für die führenden Künstler. Viele - und es gibt ja heute noch viele, die das meisterhaft können, also den sinnlichen Eindruck wiederzugeben, also fotorealistisch zu malen. Ist ja eine Strömung, durchaus, in der modernen Malerei auch, Fotorealismus, also dass man es malt, dass es von einem Foto gar nicht mehr zu unterscheiden ist. Nur: das eröffnet in gewisser Weise noch keine neuen Perspektiven. Die neue Perspektive entsteht dort, wo es mit dem, was ich mit den Sinnen sehe, gar nicht mehr übereinstimmt. Wo zum Beispiel die Perspektive, die im Mittelalter nicht da war, auf einmal wieder verschwindet, aber auf eine andere Art verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man sieht es so, wie man es sinnlich in Wahrheit nicht sieht. Es ist zwar immer noch mit sinnlichen Farben gemalt, weil sonst kann ich kein Bild malen. Ich meine, ja, es gibt schon welche: der hängt dann die leere Leinwand hin und sagt, voilà, das ist es. Dann ist es halt ganz übersinnlich drinnen, ist vielleicht auch guter Geschäftsschmäh. Nein, solche Sachen sind ja, sind ja durchaus in die Welt gesetzt worden, ganz bewusst. Und manche waren vif genug also, dieses Nichts, was sie eigentlich machen, teuer zu verkaufen. Und sind angesehene Künstler auch. Ich meine, sie haben schon vorher gezeigt, dass sie auch das handwerkliche Können haben, auch anders malen zu können. Aber es ist der Wunsch da, über das hinauszugehen. Also das ist überall ja anklopfen ans Übersinnliche, eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Übersinnliche kriegt man halt durch das lebendige, imaginative Denken. Da muss das Denken so lebendig werden, dass es so, so - wie soll ich sagen - so kraftvoll, so intensiv wird, wie es sonst, wir es nur jetzt durch die Sinneswahrnehmung erleben. Und das ist schwer, also selbst wenn man einen geistigen Schulungsweg geht, also - pfh - das jetzt gleich mit solcher Intensität vor dem geistigen Auge zu haben, dass es vergleichbar wäre an Intensität der sinnlichen Wahrnehmung, wenn wir wirklich hinschauen, na, das dauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das - braucht man vielleicht also mehrere Inkarnationen dazu, dass das auf neue Art herauskommt. Ich meine, relativ leicht tun sich noch Menschen, die es auf alte Art haben, wo es also wie eine Vision aufsteigt. Das heißt also, ohne dass ich bewusst etwas dazu tue. Und das ist gerade heute unser Problem, also dass wir lernen müssen, wenn wir die geistige Welt auf neue Art sehen wollen, dass das eine unheimliche Steigerung des Bewusstseins braucht. Es ist alles eigentlich da. Wir können es, nur wir kriegen es nicht mit. Und da wir es nicht mitkriegen, finden wir uns auch nicht zurecht. Also wenn wir - das ist paradox eigentlich! Wir alle haben zwar verloren, die meisten von uns zumindest, das alte Hellsehen, das von selber durchbricht - und das ist auch letztlich höchst notwendig, weil das neue, das wirklich also dann eben mit voller Gedankenklarheit da ist, dazu muss das alte verschwinden. Wobei eben Rudolf Steiner auch deutlich sagt, an gewisse Sachen kommen wir mit dem neuen noch gar nicht heran, also es wird eine Übergangszeit, eine längere Übergangszeit geben müssen, wo alte Kräfte trotzdem noch von einzelnen Menschen oder Menschengruppen bewahrt werden. Aber trotzdem: der neue Weg ist der, wo man aus eigener Kraft heraus bildschaffend tätig wird. Bild schaffend. Aber eben auch die Farben, die Formen darf man sich halt dann nicht mehr sinnlich so wirklich vorstellen, sondern dann kommt man zu dem, was wirklich dahinter steckt auf höherer Ebene. Also von dem unsere sinnlichen Farben und Formen eben auch nur ein Abglanz sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Es braucht wirkliche Berührung mit der geistigen Welt, um die Apokalypse zu verstehen  [00:32:17] =====&lt;br /&gt;
Und daher gehe ich scheinbar oft auch so weg halt jetzt von der unmittelbaren Besprechung des Textes der Apokalypse, um diese Hintergründe aufzudecken. Weil, wir werden überhaupt nichts verstehen von dem Neuen Jerusalem - und wir stehen ja jetzt in unseren Vorträgen relativ kurz davor - wir werden nichts verstehen, wenn wir nicht ein Verständnis für diese Art des Sehens bekommen. Weil man kann diese Dinge eben in Wahrheit mit dem äußeren Verstand nur sehr schwer erfassen. Das, was Rudolf Steiner geschrieben hat, ist schon etwas leichter zu erfassen (aber auch nicht ganz leicht). Weil er es eben in einer sehr gedankenklaren Sprache verfasst hat und zwar wirklich, wie sie halt unserem Intellekt auch heute entspricht. Aber dort, wo es gerade interessant wird, geht er ja auch, das sieht man, in die Übersetzung, in etwas sehr Bildhaftes hinein. Und das ist ja auch letztlich etwas, was wir in der Imagination machen müssen, also selber einmal bildschaffend zu werden, dass der Meditationsinhalt für uns irgendwann einmal so präsent wird, als hätten wir ihn sinnlich vor Augen sozusagen. Übersinnlich vor Augen in Wahrheit. Aber das muss mindestens diese Intensität haben. Weil selbst unsere Sinneswahrnehmung, die sich uns so aufdrängt und so massiv ist, ist noch schwach gegenüber dem, was in der geistigen Welt an Kraft da ist. Und wenn wir das - einsteigen in dieses imaginativ lebendige Denken hinein, dann wird einmal darin etwas so stark auftauchen, was noch die Intensität der sinnlichen Wahrnehmung, der Sinnlichkeit überhaupt, übertreffen wird. Nur, wir werden es voll und ganz beherrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wie sich das Bild gestaltet, wird - da steckt unsere bildschaffende Kraft drinnen. Wir bilden dann nichts Äußeres ab, sondern wir - wie soll ich sagen? - verbinden uns mit den seelischen, mit den geistigen Kräften, die um uns sind, zum Beispiel, und wir sind geistig stark genug, um diese Kräfte zu bemeistern, sozusagen. Und sie zu benutzen, um das Bild zu schaffen. Aber dazu müssen wir sie uns zu eigen machen, in Wahrheit. Also wirklich ergreifen. Und dann sind es zugleich wir, aber zugleich auch die geistigen Wesen, die wir ergreifen, die tätig sind in dem Ganzen drinnen. Das ist so schwer vorstellbar. Also wir verbinden uns sozusagen mit den geistigen Wesenheiten, die wir abbilden. Und die - es ist dann da kein Unterschied, also weil, selbst wenn es jetzt nur, unter Anführungszeichen, um die Stufe der Imagination geht - das ist die erste übersinnliche Erkenntnisstufe - , aber damit wir überhaupt dorthin kommen, steckt vor allem einmal auch Intuition dahinter. Intuition ist in Wahrheit der erste Punkt, wo wir die Berührung haben mit der geistigen Welt. Das ist ein Willensakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stoßen mit unserem Willen mit dem Willen der anderen geistigen Wesen um uns herum zusammen. Nur, das kriegen wir meistens gar nicht mit. Oder wenn, dann - wenn wir schon ein bisschen wacher sind, spüren wir: ach, da bin ich jetzt von einem geistigen Wesen berührt worden. Oder vielleicht sogar umgekehrt: ein geistiges Wesen fühlte mich, berührte mich, nahm mich wahr dadurch. Es ist eigentlich wirklich wie ein betastet worden Sein. Wirklich wie ein - die Empfindung ist ähnlich. Weil, es ist nicht gleich Bild oder sowas, sondern es ist wie: da war was. Es ist so, fast, wie wenn man einen Schubs bekommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Erlebnis der Berührung durch ein geistiges Wesen  [00:36:58] =====&lt;br /&gt;
Und das ist sehr intensiv, also es kann einen so ganz plötzlich wie ein Schlag treffen, nur man weiß noch gar nicht, was es ist. Also gerade, wenn wir auf dem Weg sind, das moderne Hellsehen, das heißt, das lebendige, imaginative Schauen, bei dem wir voll selbst tätig sein müssen, um es uns zu Bewusstsein zu bringen. Aber: die intuitive Berührung, die kann einmal sehr massiv da sein, also deutlich da sein, aber - pfff - was war das jetzt? Da kann man nur sagen: ah, da war was. Höchstens das. Jetzt in der Natur draußen, eine Stimmung in der Natur oder irgendwas, die mich besonders berührt. Und damit meine ich nicht nur das im äußerlichen Sinn: ah, schön, der Sonnenuntergang! Das ist mehr, das ist - das sich Erfreuen an der sinnlichen Schönheit des Sonnenuntergangs oder an der Schönheit der Natur, das ist es noch nicht. Das ist ein feines, ein sensibles, wie soll ich sagen, künstlerisches Wahrnehmen der Natur, zunächst. Das offen ist für die Schönheit der Natur, also die sinnliche Schönheit der Natur. Aber dann kann da drinnen noch die besondere Berührung drinnen sein: da! war jetzt ein Elementarwesen vielleicht. Ich weiß es noch gar nicht, was es war, aber vermutlich war es in der Natur, ein geistiges Wesen jedenfalls, dass das da wirkt. Und das ist wie ein Schubs, den ich bekomme, wie eine Berührung, die ich spüre. Nicht äußerlich, körperlich, aber die ich seelisch, geistig spüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, irgendwo in den Wochensprüchen kommt ja auch so: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, ich weiß jetzt nicht mehr, welcher Wochenspruch es ist. Aber das zu spüren, das ist: ah pfuuhh, oder es rieselt einem wie über den Rücken hinunter, irgendwo, angenehm, unangenehm, wie auch immer. Da ist etwas. Also es ist - es ist: man spürt, da ist, da kommt einem ein Geistwesen mit seinem Willen entgegen und stößt auf unseren Willen irgendwo. Da, das ist die höhere Form der Berührung. Das ist eben kein äußeres Betasten, sondern - es ist natürlich jetzt vergleichsweise nur gesprochen, aber jedenfalls: drum ist es wichtig, sich berühren zu lassen in der sinnlichen Wahrnehmung. Und dabei zugleich, aber ohne, wie soll ich sagen, einer Sentimentalität, die drinnen - : &amp;quot;Ah, wie schön! Die Natur so grün und die gelben Blümerln drauf und die ... &amp;quot; Das ist noch zu wenig. Das ist schon schön als Vorbereitung, aber es ist noch mehr. Es ist noch mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und - ja, ich weiß nicht, wie viele von euch das schon erlebt haben, es sind besondere Momente zunächst einmal. Es wird irgendwann einmal selbstverständlich werden, aber jetzt, sage ich einmal, sind es für die meisten Menschen noch ganz besondere Momente, wo es eben über dieses sich an der äußeren Schönheit zu erfreuen, dass da eben noch was dazukommt, noch etwas. Und das ist so: wenn es da ist, da gibt es keinen Zweifel drüber, dass es da ist, das ist so stark, das ist so eindeutig, das ist eben fast wie ein Schlag. Es kommt meistens ganz überraschend. Und dann heißt es halt, dieses Erlebnis, ja, mit sich zu tragen - . Man kann später wieder herankommen, nämlich ans wirkliche Erlebnis heran. Es ist eigentlich immer wieder ein Zurückgehen zu dem Moment, aber es ist nicht ein: ich erinnere mich daran, sondern - und damit fängt eigentlich schon die nächste Stufe der geistigen Wahrnehmung an - : ich gehe eigentlich in der Zeit zurück, ich gehe im ätherischen, im Zeitstrom, zu dem Moment zurück und erlebe es wieder. Ich erlebe es wieder und je öfter ich das mache, umso deutlicher wird das Erlebnis. Zuerst war es zu überraschend, ich habe nur die Berührung gespürt, aber in der Berührung steckt eine ganze Welt drinnen, weil da steckt ein ganzes Wesen drinnen, das mich berührt hat. Sei es ein Elementarwesen, sei es was Höheres, was auch immer. Und indem ich mir das einmal zunächst in die Erinnerung hole, aber dann   durch die Erinnerung durchgehe und wirklich wieder zurückgehe zum eigentlichen Erlebnis - und das ist eben stark genug dazu, dass das möglich ist. Weil, in Wahrheit, das eigentliche Erlebnis selber kann ich nämlich gar nicht im herkömmlichen Sinn erinnern. Das geht gar nicht, da sind eigentlich nur drinnen die Begleitumstände: Aha, das war da oder dort und da bin ich durch den Wald gegangen, da ist das passiert ... oder - weiß ich nicht - in der U-Bahn ist mir passiert ... , wie auch immer. Da erinnere ich mich an das sinnliche Umfeld. Und da drin war irgendwas. Aber das ist noch fast ein undefinierter Punkt irgendwo. Das Eigentliche kommt nach und nach heraus, indem ich zurückgehe, hingehe. Dort im übersinnlichen Bereich ist es mit der Zeit anders als hier. Dort kann ich mich bewegen. Wie heißt es im Parsifal so schön: &#039;&#039;&#039;zum Raum wird hier die Zeit&#039;&#039;&#039;. Ich kann mich bewegen in der Zeit. Das ist kein Hindernis, das heißt also, wenn ich zurückgehe zu dem Erlebnis, gehe ich nicht wirklich zurück, sondern dann erlebe ich es eben wieder. Wieder. Und vielleicht dann schon etwas mehr davon, etwas intensiver. Weil diese Berührung war in Wahrheit was ganz Differenziertes, nur das erste Erleben ist noch ganz grob. Das ist so, wie wenn man - wie wer halt auf die Schulter greift. Aber mit der Zeit kann ich mir das Bild immer lebendiger gestalten. Aus der Kraft, die mir da entgegenkommt, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich arbeite sozusagen dann im Einklang mit diesem Naturwesen, mit diesem höheren Geistwesen, was auch immer es war. Ich arbeite im Einklang, ich fühle mich in die Kraft dieses Wesens ein, und aus der heraus schaffe ich das Bild. Das kann also durchaus ein Prozess sein, der sich über längere Zeit erstreckt. Kann auch sein, dass ich erst Wochen, Monate danach so richtig das in seiner ganzen Größe vor mir habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Der persönliche Schicksalsweg: Überwinden alter hellsichtiger Kräfte, um neue selbst zu erlangen  [00:44:33] =====&lt;br /&gt;
Das - ja, ein Mensch wie Rudolf Steiner konnte das sehr zügig. Aber ich habe euch ja auch schon davon erzählt, dass es bei ihm auch also einen starken Wandel gibt, und geben musste, wo die alten Fähigkeiten, die er sich mitgebracht hat, in etwas Neues sich umwandelt, und dann gerade dadurch etwas ganz anderes wird. Also man darf nicht glauben, die Erlebnisse, die er etwa als Kind hatte oder auch als junger Mensch, wenn er durch die Natur gegangen ist, dass das die gleichen Fähigkeiten sind, mit denen er dann über die Anthroposophie gesprochen hat. Und das ist eben relativ kurz vor der Zeit, wo er dann beginnt, eben über Anthroposophie zu sprechen. Da ist der Moment, also, wo er die alten Kräfte überwindet und wo etwas Neues kommt. Und darum kann er gerade also so wertvolle Anregungen geben dazu, wie man heute, auch als Mensch, der gar keine geistige Erfahrung zunächst hat - weil das ist eigentlich das Gesunde für unsere Zeit, das einmal zunächst nicht zu haben. Also, weil die, die es noch als alten Kräften haben, müssen sich auch klar sein, dass sie die früher oder später loswerden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich sage einmal, spätestens, nach Möglichkeit, in der nächsten Inkarnation, wenn es schon in der nicht klappt. Weil, auch das ist eigentlich eine große Leistung von Rudolf Steiner - oder ja, man kann auch sagen von seinem Schicksalsweg, von seinem Schicksalsgang. Aber das Schicksal, wer ist das Schicksal? Wir sind es selber, in Wahrheit. Wir haben Hilfe dabei - aber ist vielleicht auch wichtig für Menschen, die da jetzt zuhören und nicht das Ganze kennen, was ich da schon über 222 Vorträge erzählt habe: Alles was Schicksal ist, also was uns trifft, im Guten wie im Bösen - ich meine, Schicksal kann ja ganz positiv sein, also wo sich plötzlich ein Weg eröffnet und wo ich alle meine Kräfte entfalten kann und - den gibt es ja auch. Das nehmen wir halt viel lieber zur Kenntnis und werten es dann oft im Nachhinein gar nicht so groß, als dort, wo uns was hart getroffen hat. Wo uns etwas aus der Bahn geworfen hat, geradezu, weil wir nämlich auf der falschen Bahn waren, die uns wegführt von uns und von dem, was eigentlich unser Ich will. Weil unser Ego halt die andere Bahn haben will. Das klafft sehr leicht bei uns auseinander, noch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im Grunde ist ja der erste Weg, um &#039;&#039;&#039;Karma&#039;&#039;&#039; zu verstehen und damit eben über das auch hinaus zu kommen, was über Karma und Reinkarnation in früheren Zeiten gesprochen wurde. Also was, namentlich ja aus dem Osten, ein ganz starker Impuls gekommen ist. Das ist noch lange nicht das Karma-Verständnis, das wir heute brauchen. Also darum, ohne jetzt irgendwas klein zu machen in den östlichen Philosophien und Lehren und Religionen oder so, aber - und die haben sich ja auch verändert, muss man auch dazu sagen, also da ist ja auch Neues gewachsen dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil &#039;&#039;&#039;niemand kann mit geistigen Mitteln aus der Vergangenheit Gegenwärtiges und künftiges Geistiges wirklich ergreifen&#039;&#039;&#039; und bewusst wahrnehmen. Es ist also ein Weg, der sich immer weiterentwickelt, Methoden, die vor Jahrhunderten noch aktuell waren, sind heute zwar nicht, keineswegs überflüssig, aber sie müssen letztlich auch verwandelt werden. Alles. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Selbst die Anthroposophie als Weg wird einmal überwunden werden.&#039;&#039;&#039; Das sagt Rudolf Steiner selber ganz deutlich. Also den Anspruch hat er nie erhoben, dass das jetzt der Weisheit letzter Schluss ist. Es geht ja gar nicht, weil der Mensch entwickelt sich weiter und nach einer gewissen Zeit, in, weiß ich nicht, drei-, vierhundert Jahren, wird man einen neuen Weg finden. Oder wird den nächsten Entwicklungsschritt gehen, müssen, wenn man weiterkommen will. Sonst bleibt man wieder in was stecken drinnen. Also die Perspektiven erweitern sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, Steiner sagt das ganz deutlich, also dass Anthroposophie nicht diesen Anspruch erhebt, für ewig gültig zu sein, sondern dass nach einer gewissen Zeit eben sich wieder etwas ändern wird müssen. Noch in unserer Kulturepoche, weil wenn ich jetzt von drei-, vierhundert Jahren spreche, in etwa, - ich meine, es wird sicher noch, nehm ich einmal -, schätze ich, hundert Jahre vielleicht dauern, dass sie wirklich von einer größeren Zahl von Menschen als das ergriffen wird, was sie wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
00:49:58  Und Rudolf Steiner hat ja selbst einmal gesagt, ja, was wird - auf die Frage, &#039;&#039;&#039;was wird von Ihren Werken überbleiben: die &amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;. Sonst nichts.&#039;&#039;&#039; Aber das heißt nur die Aufforderung: gut, es wird die Zeit kommen, wo Menschen da sind, die an der Art des Denkens, das dort geübt wird, und das da den Weg bahnt eigentlich zu dem lebendig imaginativen Denken - obwohl es äußerlich gesehen eigentlich sehr philosophisch noch geschrieben ist und mit der äußeren Logik und - also, da ist so ein Übergang drin. Es war sicher also dieses Werk auch für Steiner, das zu schreiben, ein wesentlicher Schritt, um dann weiterzukommen, um das alte Hellsehen, das er eben hatte, das er sich mitgebracht hat, in was Neues umzuwandeln. Also der Bruch, der Unbruch ist mit ziemlicher Sicherheit danach erst. Also nach dem Erscheinen der &amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;. Das dauert also dann noch, eine Weile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das - war aber natürlich noch vor 1900, also das Ganze. Also der Unbruch ist bei Steiner dann wirklich relativ kurz vor der Jahrhundertwende gekommen. Und dann war er bereit dazu, also man sieht dann wirklich, wie das Schicksal alles so zusammenführt, dass er eingeladen wird halt dann, in der theosophischen Gesellschaft einen Vortrag zu halten. Und er da jetzt schon hineinkommt, aber mit seinen neuen Kräften. Mit seinen neuen Kräften in das hineinkommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, das - diese neuen Kräfte brauchen wir eben auch, um wirklich diese Apokalypse des Johannes, um mit der was anfangen zu können, um sie wirklich verstehen zu können, in einer zeitgemäßen Form verstehen zu können. Also mit einer, wie soll ich sagen, Auslegung des Neuen Testaments, Auslegung der Apokalypse im klassischen Sinne, mit den Verstandeskräften, die noch ja eigentlich stammen aus der griechisch-lateinischen Zeit im Grunde, die halt heute, ja, die höchste Raffinesse erfahren haben, weil im Grunde ist unser modernes wissenschaftliches Denken zu einem großen Teil, ja, das Feinste, feinst Ausgearbeitete dessen, was schon die Griechen begonnen haben, was auch Aristoteles in etwa begonnen hat, namentlich. &#039;&#039;&#039;Platon ist noch mehr: mit den alten Kräften zurückschauen&#039;&#039;&#039;. Sie dämmern zwar bei ihm auch schon ab, aber der &#039;&#039;&#039;Aristoteles ist schon einer, der ganz dezidiert nicht hellsichtig ist&#039;&#039;&#039;. Der dort schon kämpft gegen, in Wahrheit, ohne es zu wissen, gegen die hellsichtige Anlage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und - oder später dann, der &#039;&#039;&#039;Thomas von Aquin&#039;&#039;&#039;, der ganz, eben aus diesen Verstandeskräften, aus diesen logischen Verstandeskräften, aus dem, was der Aristoteles begonnen hat, das jetzt eben wirklich ganz aufs Geistige zu wenden, ganz auf die Christuserfahrung sozusagen anzuwenden. Und das, was halt überliefert ist aber von der Christuserfahrung, noch durch äußere Quellen. Weil, durch eigenes inneres Erleben kann er noch nicht herankommen. Ja, es ist natürlich, im Gefühlsleben ist alles mögliche da, aber wirklich schauen kann er es nicht. Ihr wisst, ich habe es ja auch schon oft erzählt, dass er eigentlich erst relativ kurz vor seinem Tod, also am Nikolaustag, im nächsten Jahr ist er dann sehr bald verstorben - oder &amp;quot;verstorben worden&amp;quot;, weil, es gibt ja die Vermutung, dass er vielleicht vergiftet wurde. Aber jedenfalls, er hatte also am Nikolaustag, im Jahr bevor er verstorben ist - also es war der Nikolaustag 1273 damit, weil 1274 ist er dann verstorben im Frühjahr - hatte er eine -- &#039;&#039;bitte?&#039;&#039;  -- Thomas von Aquin ist &#039;74, 1274 ist er verstorben und 1273 eben am Nikolaustag, also das ist überliefert, dass er da eben eine große &amp;quot;Schau&amp;quot; hatte, also wirklich eine Vision in dem Fall, die ihn geradezu überfallen hat. Obwohl er also das - die ganze Zeit seines Lebens sonst eben nicht hellsichtig war. Ist auch also sehr, sehr interessant im Übrigen, wie das kam, dass Kräfte, die eigentlich schon früher heraus wollten, nicht heraus konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine ganz interessante Geschichte, die erzählt wird und die wohl auf Wahrheit beruhen wird: Als der Thomas von Aquin noch sehr jung war, ist seine Schwester getötet worden in der Wiege durch einen Blitzschlag. Und er war knapp daneben, er ist davon gekommen. Aber das war also ein ganz, ganz dramatisches Erlebnis. Und, und also ein sehr entscheidendes für seinen ganzen Weg, es wurden da irgendwie Kräfte in ihm geweckt, aber eben gerade nicht die hellsichtigen Kräfte, sondern die wurden weggespült geradezu. Sonst hätte er diese Aufgabe, die er als Thomas von Aquin hatte, nämlich jetzt dieses griechisch-logische Denken eben bis auf die Auslegung des Christentums, das hineinzubringen - also: selig sind die, die nicht schauen und doch glauben und dann sogar nicht nur glauben, sondern wissen bis zu einem gewissen Grad. Und der er es, dieser Thomas von Aquin, so ganz stark ausarbeitet, also: was kann man wissen davon, und was - also was kann man wissen, indem man es sich selber erarbeitet und was kann ich nur glauben, indem ich also vertraue der Überlieferung, die drinnen ist in der christlichen Lehre. Also das heißt, wie kann ich mich dem Christentum nähern, von dem man weiß, also da steckt das höchste Göttliche, also sprich, die ganze Geistige Welt in Wahrheit dahinter, mit dem Wissen auch von den höheren Hierarchien, die aber der Thomas von Aquin nicht schauen konnte. Die hat er nicht gesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, er wusste es, dass es diese Lehre gibt, die eben über den &#039;&#039;&#039;Dionysius Areopagita&#039;&#039;&#039; kommt oder genauer gesagt, über einige Eingeweihte, die diesen Namen dann trugen. Und diese Lehre, weil die Lehre ist eigentlich erst lang niedergeschrieben worden, nachdem der erste Dionysius Areopagita gelebt hat, eben als Zeitgenosse noch des Christus und des Paulus vor allem - da wurde das aber alles nicht niedergeschrieben, das war also noch strengste Geheimlehre. Erst im 6. Jahrhundert sowas, wurde das niedergeschrieben, und daher wird dieser Dionysius Areopagita dann versetzt ins 6. Jahrhundert heute, und von dem in der Bibel die Rede ist, das ist halt dann der Pseudo-Areopagita oder so. Das ist in der äußeren Forschung, mit dem kommt man nicht zu Rande, dass es niedergeschrieben wurde von einem späteren Schüler, weil es ja gerade da, in dieser Zeit halt vom Mysterium von Golgotha letztlich angefangen bis ins 6., 7., 8. Jahrhundert hinein, also es immer wieder Menschen gab, die diesen Einweihungsweg im Grunde des ursprünglichen Dionysius Areopagita weitergegangen sind oder auch gegangen sind und daher auch diese Erfahrungen hatten. Irgendwann war es halt an der Zeit, das auch der Schrift zu übergeben. Aber das war dann nimmer der ursprüngliche, der in der Apostelgeschichte genannt ist. Aber das konnten die Theologen alle nicht wissen im Grunde, das -weil, sie waren angewiesen auf das, was sie mit ihrem Verstand erfassen können und dazu brauchen sie aber eine äußere Grundlage und das ist die überlieferte Schrift. Nix anderes. Mehr gabs im Grunde nicht. Ich meine, sicher, es gab hier und da einzelne auch, die hellsichtige Erfahrungen, alte hellsichtige Erfahrungen hatten dazu, aber keiner eigentlich so klar, dass er sagen hätte können: ja, eigentlich, die Bibel ist sehr schön, das ist richtig, was da drinnen steht, aber die brauche ich eigentlich nicht, weil ich es ja geistig vor mir sehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:00:17  Ja, wir werden einmal dort hinkommen, dann werden wir - ich meine, Rudolf Steiner ist in vielen Bereichen dorthin gekommen und deswegen konnte er ja auch einiges schildern davon, von dem der Bibel nicht der Rede ist. Davon haben wir schon gesprochen, &#039;&#039;&#039;das sogenannte fünfte Evangelium, von dem Rudolf Steiner spricht&#039;&#039;&#039;, wo er schildert insbesondere die Zeit, die, ja interessanterweise in den vier Evangelien nirgendwo geschildert wird: was macht denn dieser Jesus von Nazareth von seinem zwölften Lebensjahr bis zur Jordan-Taufe? Weil, es gibt also die zwei Evangelien, wo es die Kindheitsgeschichte gibt, ja, aber dann hört es auf und dann fängt es eigentlich wieder - geht es weiter mit der Jordan-Taufe. Was dazwischen ist, ist im Grunde nicht wirklich geschildert. Also höchstens, dass herauskommt, ja, dass er Handwerker war und halt durch das Land gezogen ist, also als fahrender Handwerker, wie es eben damals üblich war, aber damit erschöpft sich schon die ganze Geschichte. Und da sind aber wichtige Vorbereitungsschritte drinnen dazu, dass sich der Christus in dem Jesus von Nazareth inkarnieren kann, und dass da - damit in dieser Leibeshülle des Christus von Nazareth, dass da also alle Strömungen, alle wichtigen geistigen Strömungen zusammenkommen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber davon erfährt man nichts in der Bibel, gar nix. Steht nix drinnen. Weil sie es damals auch gar nicht sehen konnten. Sie konnten es nicht sehen. Das alte Hellsehen war nicht mehr geeignet dazu. Hat also vieles verborgen, im Grunde. Das heißt, wir kennen auch bezüglich auch des Alten Testaments nicht die ganze Geschichte. Da gibt es noch Ebenen, die zu entdecken sind. Deswegen ist die Bibel nicht falsch und es ist das Neue Testament nicht falsch, weder das Alte noch das Neue. Es ist eine großartige Sache, dass die Dinge wirklich doch sehr getreu festgehalten wurden da drinnen. Aber es ist nicht vollständig. Es ist bei Weitem nicht vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das - und eben auch alles, was über den Christus zu sagen ist, steht nicht alles da drinnen. Er sagt es ja selber: ich bin bei euch alle Tage der Welt, also bis zum Ende der Welt eigentlich. Und da wird er nicht immer wieder dieselben Geschichten erzählen, sozusagen, oder es wird nicht immer nur um das gehen, was da eh schon drinnen steht. Das ist einmal der Teil, der notwendig war, um, ja, bis in unsere Zeit hineinzukommen. Und wir sehen es ja, also gerade in der westlichen Welt, dass viele Menschen aber jetzt nicht mehr diese Gläubigkeit dazu haben, sondern - fffh - ja, sie arbeiten halt mit dem Text vielleicht, wenn es Theologen sind, aber es haben viele durchaus auch Probleme mit dem Glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir sind in der Zeit, wo das, was für einen Thomas von Aquin noch sichere, solide Basis sein konnte, einfach für die Menschen nicht mehr ausreicht. Sie - phh - und das ist, diese Art von Unglaube ist dann nicht irgendein böswillig: ach die, ich bin halt Atheist oder irgend sowas. Nein, eben gerade auch bei denen, die glauben wollen, eigentlich, aber sagen: pfff - mit der Art, wie ich, wie wir heute denken müssen, pff - hab ich Schwierigkeiten damit. Das nennt man dann ehrlich sein, wenigstens das zuzugeben. Auch als Theologe das vielleicht zuzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man sieht es ganz deutlich, also dass gerade an wichtigsten Themen, wie zum Beispiel...  - &#039;&#039;&amp;quot;Was gibt es für Möglichkeiten, was gibt es für Techniken, wie kann man überhaupt etwas ... &amp;quot;&#039;&#039; Ja, es ist jetzt, glaube ich, eine Frage durchgekommen, ich nehme an, dass die vom Publikum irgendwo war. Ja, das ist ein weites Thema, welche Techniken und Möglichkeiten es dazu gibt. Ich werde das in den Vorträgen, hab ichs teilweise schon, Hinweise dazu gegeben, ich werde es auch in der Zukunft noch intensiver geben. Es gibt keine schnellen Antworten dazu, sagen wir mal so. Ich meine, Rudolf Steiner selber hat sehr viel über den geistigen Schulungsweg gesprochen, der zu gehen ist, also das Grundlagenbuch dazu ist: &amp;quot;Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?&amp;quot;. Das würde ich wirklich empfehlen als Grundausstattung, nur: auch wenn man es zehnmal gelesen hat, braucht man deswegen noch nicht glauben, dass man jetzt schon das neue Sehen hat. Das wird in Ausnahmefällen vielleicht passieren, wenn man schon sehr gut vorbereitet ist darauf, aber in der Regel braucht man lange dazu. Und ich kann nicht garantieren, dass das jetzt in einer Inkarnation, vor allem in der, in der wir jetzt drinnen stehen, funktionieren wird oder schon in einer Weise funktionieren wird, dass es dem alten Hellsehen an Intensität, an Verlässlichkeit, an Reichhaltigkeit ebenbürtig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, das alte Hellsehen war verlässlich, also bei den Menschen, die entsprechend auch gelebt haben, dass keine falschen Impulse hineingekommen sind. Ist im Übrigen beim neuen genauso, also wenn die innere Gesinnung nicht ganz stimmt, dann bringen wir Verzerrungen hinein. Weil, es ist halt auch so, dass die Widersachermächte, die halt da sind, uns natürlich nicht gern dorthin führen, wo es für sie schwierig wird. Und wenn wir also gerade den wirklichen, den Weg des Christus und was damit verbunden ist, wobei ich ganz deutlich sage: es hat der Weg des Christus im Grunde überhaupt nichts zu tun mit dem, was heute äußerlich an Religionsgemeinschaften besteht. Das werden wir einmal erkennen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, es gibt jetzt natürlich im Christentum - wir brauchen noch die Kirchen in einer gewissen Weise, aber es ist nicht gesagt, dass dort immer der richtige Weg lebt drinnen. Nicht aus irgendeiner Bosheit oder schlechten Absichten heraus, aber es schöpft das alles noch aus den alten Kräften, also dort, wo die Einzelnen, die drinnen stehen, der Pfarrer zum Beispiel, - ich meine, welcher Pfarrer schaut das geistige Geschehen zum Beispiel wirklich, das bei der Wandlung passiert? &amp;quot;Dies ist mein Leib&amp;quot; und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Zwischenlösung, dass es jemand - darüber spricht und auch glaubt daran und ein gewisses Grundverständnis hat zu dem, was da passiert. Aber erlebt er es und erlebt es die ganze Gemeinde real, in dem Moment, wo es passiert, mit - oder nicht? Wahrscheinlich nicht, in der Regel. Ich meine, es war in alten Zeiten durchaus in der Kirche, in der - wo noch Menschen da waren, die stark auch die alten Kräfte hatten, war das unter Umständen noch da, auf alte Weise. Die ist aber praktisch weg und ich wage zu behaupten, dass sie gerade in den Kirchen am meisten weg ist. Das ist - ja, auch mit eine Folge des theologischen Denkens, des Verstandesdenkens, das aus der griechischen Zeit mitkommt, die löscht das einfach aus. Damit schimpfe ich aber überhaupt nicht über die Theologie, weil was blieb ihnen über. Ich meine, das alte Sehen, das alte Miterleben können, konnten nur mehr ganz ganz wenige, also sicher nicht jeder Dorfpfarrer oder sonst was. Das konnte man nicht verlangen. Man konnte aber sich halten eben an die Schrift, weil da die Wahrheit drinnen steht. Auch wenn man sie oft nicht richtig versteht, das ist ein Problem, aber es ist eigentlich also in den Schriften, die sind ganz aus der Wahrheit herausgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:09:54  Aber die Wahrheit wird natürlich schon verzerrt bei Übersetzungen. Das ist schon die große Problematik: ist der, der es übersetzt, so weit im geistigen Erleben drinnen, dass er es wirklich richtig, exakt übersetzt und damit - heißt nicht, dass er den Wortlaut exakt überträgt, sondern das, um was es geht eben. Dazu muss ich es aber selber erleben, in Wahrheit. Und das sind winzige Nuancen, die schon das verfälschen können. Winzigste Nuancen können schon so sein, dass es eigentlich nicht so ganz stimmt. Auch wenn man es noch so mit philologischer Genauigkeit macht, weil mit vielen - viele Worte, die drinnen verwendet werden, haben halt dann nicht die alltägliche Bedeutung, die dem Wort zukommt, sondern da steckt noch was Tieferes dahinter. Und wenn man das nicht erleben kann, dann pffh, dann ist dieser Geist in der Übersetzung eigentlich nicht mehr drinnen, im Grunde. Ich übersetze halt das mit dem sinngemäßen deutschen oder sonstigen Wort, aber es ist nicht mehr dasselbe. Es ist wahnsinnig schwierig. Das ist die große Schwierigkeit. Ich meine, die Urtexte sind exakt, aber sie haben bei den, bei vielen Begriffen, die drinnen sind, eine ganz eigene Bedeutung im Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, weil auch die griechisch Schreibenden, es ist ja also das Neue Testament im Griechischen auch drinnen, sie können es aber eben auch nur mit den Worten ausdrücken, die in der Sprache drinnen sind. Und die aber eigentlich durch das Christusereignis namentlich dann eine neue Bedeutungsnuance bekommen haben, die auch nicht mehr ganz dem entspricht, was im alten Griechischen drinnen lag. Aber mit welcher Sprache soll man es sonst schreiben? Die Sprache für das Christentum, für das wirkliche Verständnis des Christentums, die gibt es noch gar nicht. Die haben wir noch nicht, in Wahrheit. In dem - wo wir das alles, was da drinnen steckt, ausdrücken können. Das, was man ausdrücken kann davon, das steht eh im Neuen Testament drinnen. Was man mit den Sprachen, die wir haben, ausdrücken kann. Und, man kann dann höchstens versuchen, mit bestimmten ungewöhnlichen Wendungen, oder wo man sich denkt: ähng, wieso ist das so, so irgendwie ungewöhnlich halt formuliert drinnen? Das ist der Versuch, das, was man eigentlich mit der Sprache nicht ausdrücken kann, doch irgendwo fühlbar zu machen. Aber ohne es wirklich voll ausdrücken zu können. Das ist das Riesenproblem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, die Zeit des Christentums fängt in Wahrheit überhaupt erst an. Und es wird dann keine Religion im herkömmlichen Sinn sein. Es wird keine - ja, eine der Ausdeutungen des Wortes Religion ist ja: Rückverbindung, zum Vergangenen. Aber das Christentum ist ganz dezidiert - ohne diese Rückverbindung, also das Vergangene zu verlieren, aber vor allem: zukunftsorientiert. Auf ganz was Neues und auf ein offenes Ziel hin. Auf etwas Offenes. Es geht nicht, zurückzukehren, wieder in den Schoß der Gottheit sozusagen, von wo wir einmal gekommen sind. Weil letztlich von dort kommen wir. Aber: der Weg, der eben, ja eben erstmals mit den Menschen beschritten wird, der Weg zur Freiheit drinnen, die bedingt, dass im Menschen selbst, in seinem Ich, der göttliche Funke selber drin ist. Das ist dieselbe Schöpferkraft, die die Gottheit hat, nur: wir sind halt ungeübt, damit umzugehen. Weil es muss aus unserem Willen dann entspringen, diese Kraft auch rege zu machen. Aber dann wird göttlicher Wille und menschlicher Wille eins. Eins! Aber es ist dann eben das, was wir oft gesagt haben: es kommt von oben und es kommt von unten. Und beides zusammen. Das ist die absolute Revolution in der geistigen Welt, im Grunde. Also das Göttliche und das Christentum ist das Revolutionärste, was es gibt. Es stellt alles auf den Kopf und es stellt vor allem alles, und das ist das große Risiko eigentlich, das damit verbunden ist, in den Willen des einzelnen Menschen. Auch in dem: aber nicht mein Wille, sondern Dein Wille geschehe. Da liegt trotzdem auch unser Wille drinnen. Das - - weil es eben auf den Beitrag jedes einzelnen Menschen ankommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Christentum. Und wir haben heute immer noch auch die alte Form, ja, und wir brauchen sie, und wir werden sie noch lange brauchen, die Form des Trostes, dass uns von oben geholfen wird. Aber die Zukunft ist die: wie helfen wir der ganzen geistigen Welt, wie tragen wir etwas dazu bei? Das ist das Neue. Ich meine, es ist klar, also dass die Religion so, wie sie heute ist, Menschen trösten soll in schwierigen Lebenssituationen, wenn ein geliebter Mensch stirbt oder sonst etwas, oder man an einer schweren Krankheit leidet und dergleichen, wo man jetzt schwer verlangen kann: ja puh, jetzt bring die Kraft auf und vermehre die geistige Welt. Ich meine, da hat man mit sich selbst genug zu tun, das ist schon klar. Aber die Kraft, die im Christentum drinnen ist, im Christlichen, in diesem christlichen Ich drinnen ist, ist viel mehr. Und sie wird das, was an Trost von außen kommt, durch innere Kraft ersetzen. Weil in dem ja, in unserem Ich, fest verbunden ist damit die Christuskraft als solche. Die müssen wir nur zur Wirksamkeit bringen sozusagen, weil der Christus drängt sich nicht auf. Wir müssen ihn wollen in uns, Ihn wirklich wollen, das ist nicht - und das ist mehr als: bitte, hilf mir! Das ist zu wenig. Sondern das ist ein ganz konkreter Willensimpuls, der aus uns kommt, der den Christus einlädt, mitzutun. Und uns dort zu stärken, wo wir es noch nicht können, uns dort weiterzuhelfen. Weil wir halt erst am Anfang sind. Eben mit dem ganzen Christentum, in Wahrheit, sind wir: ganz am Anfang. Ganz am Anfang. Und wir können froh sein, wenn wir zu einem gewissen Teil fertig sind damit, auf einer ersten Stufe fertig sind, gegen Ende der Zeit der Kulturepochen. Schön wäre es, wenn schon in der nächsten Kulturepoche, also in dieser sogenannten Slawischen Kulturepoche, die aber natürlich eine weltweite ist, aber die diese, wie soll ich sagen, diese Grundmentalität, die im Slawischen drinnen ist, wo das eine sehr wesentliche Rolle spielen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist nämlich ein gewaltiges Potential, diese Kräfte, alte Kräfte, in die neuen umzuwandeln. Da sind Gemütskräfte, Seelenkräfte drinnen, die den Boden bereiten, die wir schon längst verloren haben, im Grunde. Das ist das Problem, weil wir müssen halt überall den Übergang von alten Kräften zu neuen Kräften schaffen. Und wir verlieren die alten viel schneller, als wir die neuen entwickeln. Also zur Zeit sind wir genau in dem Problem, drum sind wir in so einer Zerreißphase geradezu drinnen. Das Alte ist weg, die meisten glauben gar nicht einmal mehr dran, dass da irgendwas sein könnte, nämlich so wirklich tief, und die neuen - also das selber in die Hand zu nehmen, zu wissen: ich muss tätig sein. Es kommt mir nicht einfach zu, sondern ich muss es tun. Ich muss tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist auch die Grundregel also zu dem, also: wie schaut der neue Weg aus? Der Weg schaut auf jeden Fall aus, dass es auf die eigene Tätigkeit ankommt. Und dass ich alles, was ich tue, mir zu eigen machen muss. Also da kann man jetzt Anleitungen und Ding, für geistiges Schauen, für geistige Entwicklung, kann man hunderttausende lesen. Man kann Steiner von A bis Z lesen, man kann andere Wege lesen, weil nicht jeder Weg - nicht für jeden Menschen ist der Schulungsweg der Anthroposophie der richtige, muss man auch dazu sagen. Also das muss auch jeder frei entscheiden einmal, welchen Weg er geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:20:12   Am besten zu empfehlen ist: nicht zehn Wege auf einmal und alle durchprobieren und einen Mischmasch draus machen, sondern einmal zu spüren: mit welcher geistigen Strömung bin ich am ehesten verwandt, wo klingt etwas an bei mir, dann kann ich dort lernen daran etwas, muss aber dann letztlich sehen, dass ich mein Eigenes daraus machen muss. Dann fängt es erst an, wirksam zu werden, so wirklich. Also ich kann nicht sklavisch irgendein Rezept, sozusagen, tun, da kann ich Mantren oder was, die vorgegeben sind, kann ich bis zur Vergasung beten oder meditieren, wie auch immer. Es wird nicht wirklich funktionieren, wenn ich nicht meinen eigenen Weg finde. Weil, wir haben alle unsere Fähigkeiten und auch unsere Mängel, und mit dem müssen wir umgehen irgendwo, dass wir es durchdringen können. Also da wird in der Zukunft noch viel dazu zu sagen sein, aber ich setze mich dann wieder der Gefahr aus, dass ich über - gar nichts über die Apokalypse sage. In Wahrheit sage ich aber doch sehr viel, weil: ohne aller dieser Dinge fangen wir mit dem im Grunde gar nichts an. Es ist sicher notwendig zum Einstieg, einmal so ein bisserl einen Durchgang zu machen, so das Ganze, und ein bisserl kommentaren: was bedeutet das? Aber das ist erst der spärlichste Anfang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant wird es dort, wo jeder seine individuellen Ansatzpunkte findet, Apokalyptiker zu werden. - Ich glaube, das habe ich schon wahrscheinlich im ersten Vortrag gesagt, dass es darum geht. Es geht nicht darum, zu wissen, was steht alles in der Apokalypse. Das ist schon gut, das will ich nicht klein machen, aber das reicht alles nicht. Es genügt nicht, zu wissen, was Steiner alles an Mantren oder auch sonstigen Übungen gegeben hat. Das reicht alles nicht. Es - man muss selbst Apokalyptiker werden, man muss selbst - Geistesforscher, äh pfffh, ist - vielleicht gar nicht das richtige Wort. Christ zu werden eigentlich wäre das richtige Wort. Christ wirklich zu werden. Heute haben wir noch hauptsächlich also das Etikett halt darauf, wir sind eingeschrieben, wir bekennen uns dazu. Das heißt noch nicht, dass wir es im tiefsten Sinne sind. Im tiefsten Sinne sind wir es dann, wenn wir aus unserem Ich heraus entsprechend schöpferisch tätig werden. Weil, das ist genau die Liebeskraft, die wir der Welt geben können. Wir machen unser ureigenstes Ding und machen es aber so, dass wir es verschenken können. So, dass es nicht die Welt bedrängt, sondern die Welt beschenkt und es kann genommen werden oder nicht genommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Um und Auf &#039;&#039;(österreichisch, etwa: das umfassend Wesentliche)&#039;&#039;. Ich meine, darum ist das alles, ja, verständlich aus dem Lauf der Geschichte heraus, alles, aber Christentum so zu verbreiten, dass man es den Menschen dann aufzwingen will im Grunde, das ist sehr gewagt. Da kann sehr viel schief gehen dabei und sehr viel Negatives hineinkommen. Das heißt nicht, spricht nicht dagegen, dass der Missionsgedanke ja durchaus drinnen ist und ja auch deutlich geäußert wird, aber der heißt: geh in die Welt, strahle deine Impulse aus, erzähl von mir aus auch davon, aber nicht, indem du einfach etwas vorbetest, fertige Formeln, sondern indem du es lebst, indem du sprichst durch das, was du bist. Das heißt, durch das, was du geworden bist, indem du diesen Impuls in dir lebendig gemacht hast. Das ist die Botschaft, das ist die Botschaft, die ja auch eigentlich im Pfingstgeheimnis drinnen steckt, so dass es alle Menschen verstehen können. Also du sprichst durch das, was du geworden bist dadurch. Das ist das Um und Auf - und bitte, da sind wir alle weit weg noch davon, ein bisserl was ist - blitzt einmal da und dort durch, aber da haben wir noch einen riesigen Weg zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und drum werden wir auch brauchen diese, ja, unheimliche Beschleunigung eigentlich in der Entwicklung, jetzt nicht im äußeren Sinne, sondern in der geistigen Entwicklung - und die ist drinnen. Die ist drinnen, es wird dann wieder eine ruhigere Phase auch kommen, aber im Moment, im Moment stehen alle Signale drauf, dass die Menschheit wirklich einen Sprung machen könnte. Also dass das Tempo gewaltig ansteigt. Dass wir kommen - wir sind jetzt in die Pha-, und zwar nämlich so, dass dann, wenn die mittlere Periode unserer Kulturepoche - da haben wir noch ein bisschen Zeit dorthin, wir sind ja immer noch am Anfang, und der Anfang heißt immer, Anfang einer Kulturepoche: das erste Drittel ist im Grunde Aufarbeitung des Alten und es so zu verändern, dass es anschlussfähig wird an das, was wirklich kommen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben schon das Problem: das was kommen soll, wird einmal abhängen davon, was die einzelnen Menschen aus ihrem Ich heraus wollen. Also es gibt keine fertige Regel dafür. Niemand kann das sagen: das sollst du. Du musst wollen. Es ist also ein Vom-Sollen-zum-Wollen. Und das ist aber dann ganz verpflichtend für einen selber, weil sonst, ja, zerstört man etwas am eigenen Ich. Das ist vielleicht auch für unsere Zeit die Botschaft: man soll sich auch nicht übernehmen, man muss immer schauen: was kann ich wirklich leisten, wo kann ich wirklich dranbleiben? Es einfach dann hinzuschmeißen ist für einen Menschen, der wirklich aus seinem Ich heraus tätig sein will oder tätig sein soll, ist das so ziemlich das Schlimmste, was man machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, ich kann die bewusste Entscheidung treffen bei irgendwas: gut, das geht in dieser Inkarnation nicht. Man kann sich auch manches vornehmen und dann kommt man aber drauf: ich brauche schon bei dem einen vielleicht nicht nur dieses Leben, sondern ein nächstes auch noch dazu. Dann ist es legitim, andere Sachen, die man vielleicht ins Auge gefasst hat, einmal liegen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das heißt nicht: ununterbrochen im Hamsterrad &amp;quot;ich muss tätig sein, ich muss tätig sein&amp;quot; und alles probieren, das bringts gar nicht. Das ist eher, dass dann ein - den Punkt zu finden, wo ich wirklich weiterkomme und dort dann ganz stark drinnen zu bleiben. Das - auch im anthroposophischen Bereich, ich meine, es gibt vielleicht einen Bereich, wo ich wirklich weiterkommen kann, dass ich zu eigenen geistigen Erfahrungen auch kommen kann, das heißt, dass ich mir bewusst werde, was da drinnen ist, weil die Zeit ist reif jetzt einfach dazu. Es ist notwendig, da geht es jetzt nicht darum: ah, ich bin neugierig darauf oder ich will überprüfen, ob der Steiner eh recht gehabt hat. Um das geht es nicht. Es geht darum, ja, das weiterzuführen, das Werk Steiners. Wahrscheinlich werden die Wenigsten also das schaffen, das in dieser Universalität, in diesem Umfang zu machen, wie es Steiner konnte. Ohne ihn jetzt auf den höchsten Thron heben zu wollen, um das geht es gar nicht, weil ihr wßt, er hat es selber immer gesagt: ich will nicht verehrt werden, sondern verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht nicht darum, ihn als den großen Guru zu sehen, sondern - das wird uns nämlich gar nichts nützen, überhaupt nichts. Da kann ich das, jedes Mal &amp;quot;Steiner, Steiner&amp;quot; beschwören, wenn ich nicht selber tätig werde, wird das überhaupt nichts nützen. Also das geht darum und dazu gehört dann halt auch der - irgendwann einmal nach gründlicher Vorbereitung, man soll sich schulen an dem, was gegeben ist, aber dann den ersten Schritt einmal zu wagen darüber hinaus. Weil das halt dann eben gerade in der Kraft des eigenen Ichs liegt, diesen Schritt zu machen. Und dadurch es aber, indem ich ihn mache, anderen leichter macht, auch Schritte zu machen. Nicht genau den gleichen, das muss gar nicht sein. Weil wir gehen eben jeder unseren Weg, in Wahrheit. Das wird den, immer mehr den Reichtum der Menschheit ausmachen, dass jeder seinen Weg geht und dass er aber die Früchte dessen mit allen teilen kann. Aber eben  nicht mit der, mit dem Hinterton: ja du musst genau auch diesen Weg gehen. Sondern wir geben einander wechselseitig Anregungen. Das wird halt dann was anderes sein als die üblichen Wirtshausgespräche wahrscheinlich - obwohl da auch viel drinnen liegen kann. Nur weil, man kann über das sprechen überall heute. Überall, in Wahrheit. Es verlangt nur, dass die Menschen es wollen. Und eben, wie ich am Anfang schon gesagt habe: im Alltag. Also es muss so sein, dass das wirklich im Alltag passieren kann, in einem Gespräch irgendwo. Es zieht sich nicht auf den Sonntag irgendwo zurück oder vielleicht gar in irgendeine gedeckte Loge, wo man sich zurückzieht, vom Rest der Welt abgeschieden. Sondern es muss möglich sein, das überall zu besprechen mit Menschen, die dafür offen sind, sich auszutauschen mit ihnen. Und das aber niemand aufzudrängen, der nichts davon wissen will. Weil wir alle eben auch schon vielleicht durchgegangen sind oder noch durch müssen durch die Phase, dass die alten Kräfte - whuit! - weg sind. Es funktioniert überhaupt nicht, einfach auf Dauer sich hinüberzuschwindeln von den alten Kräften in die neuen. Es kommt der Moment in der oder in einer nächsten Inkarnation, wo das Alte einfach weg ist. Und wo die notwendige Erfahrung die ist: ich bin verlassen von allen guten Geistern. Ich bin ganz einsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01: 32:10  Und in dieser Einsamkeit entdecke ich die Christuskraft in mir. In meiner eigenen Ich-Kraft. Und merke dann: diese Kraft - mir steht ein riesiges Kraftpotential zur Verfügung, wenn ICH will. Aber es hängt von meinem Willen ab, tätig zu werden. Und von dem strahlt eben eine gewaltige Heilkraft aus, in Wahrheit. Für mich selber, aber vor allem auch für die Welt um mich herum. Im weitesten Sinn Heilung, im Seelischen, ja, bis irgendwann ins Körperliche hinein. Und damit wird eben das, was wir als eine Religion heute bezeichnen, ganz was anderes werden noch. Es wird eine selbstverständliche menschliche Fähigkeit sein, dass wir einander eben geistige Anregungen geben, die wieder Impuls sind, dass jeder aus seinem Ich heraus tätig werden kann. Dort muss es hingehen, mir ist ganz bewusst, dass die Übergangszeit lang ist. Und das macht ja nichts, niemand braucht sich klein fühlen, weil, uns gehts allen jetzt noch so. Dass wir erst auf dem Weg dorthin sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher ist es legitim, dass es die ganzen Stützen und äußeren Stützen und so noch gibt. Nur wir dürfen den Zeitpunkt nicht verschlafen, wo das ins Gegenteil umkippen kann irgendwo. Und wo wir dann in eine Passivität vielleicht hineinkommen, weil wir uns erwarten, och, es strömt mir von außen etwas zu an Kraft, was dann aber nicht mehr funktionieren wird. Und ich dadurch aber versäume, aus dem eigenen Ich heraus tätig zu werden. Und das kann man, zumindest theoretisch, in jeder und auch in der schlimmsten Situation, ja, vielleicht sogar gerade in - gerade bei Menschen, die in wirklich schlimmen Situationen sind, die in der absoluten Notlage sind, und wo aber niemand da ist, der sagt: nuja, es wird schon gehen. Sondern die einfach drauf angewiesen sind, jetzt tätig zu werden, dass da plötzlich was aufgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass sie da erst, im Tun nämlich, im Nachhinein, merken: das hätte ich nie gedacht, dass ich das durchstehen kann. Dass ich da durchkomme und vielleicht noch andere mitnehmen kann, dass sie durchkommen, das hätte ich nie gedacht. Wir kennen unsere Kraft noch nicht. Sie ist da, die - wuuuh, die tut schon am Stand durchdrehen in uns, in Wahrheit. Da ist einiges an Kraft da, bei jedem von uns. Aber wir kennen die Kraft in Wahrheit noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir kennen die Apokalypsis Jesu Christu und Jesu Christu ist zugleich eben: Ich. Auf das weist ja Rudolf Steiner auch so oft hin, dass die Initialen des Jesu Christu eben nicht zufällig, das deutsche Wort ICh ist. Weil das, durch das Mysterium von Golgatha ist das untrennbar miteinander verbunden. Ja dadurch können wir die göttliche Kraft in uns wirklich regsam machen. Und zwar - aus Eigenem heraus. Weil sich der Christus mit den Menschen, mit allen verbunden hat. Er ist Mensch geworden eigentlich in jedem Menschen, in Wahrheit. In jedem Menschen ist das Potenzial drinnen. Das ist genau der Punkt, warum der Christus wirklich also in - als Verkörperung einmal kommt. Weil dann ist er, lebt er in allen Menschen, im Grunde. Egal welcher, welchem Bekenntnis sie angehören ob es also -. Kann auch ruhig ein atheistisches Bekenntnis sein. weil das ist genauso ein Glaubensbekenntnis. Da kann diese Kraft trotzdem drinnen leben. Ich meine, die Atheisten sind die, die, unbewusst vielleicht, aber doch aus der Perspektive leben: das Alte muss ich verlieren, um das Neue zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist vielleicht so da: das Auflehnen gegen das Alte, unbewusst wissend: ich muss es überwinden, um das Eigene zu kriegen. Und wenn das Ich wirklich tätig wird, dann bricht es auf ins Christentum. Auch selbst dann, wenn ich mich noch als Atheist fühle und gläubiger Atheist bin, aber vielleicht in der Realität mehr Christ als einer, der brav jeden Sonntag in die Kirche geht und seine Gebeterln runtermurmelt und im Grunde nichts mehr damit anfängt. Es ist nicht gesagt, dass das alles so automatisch von selber funktioniert. Das muss nicht sein, das kann ganz unheilig auch sein, in Wahrheit.  Und, und eben - weil es wird unheilig dort, wo es nicht wirklich mit dem Ich-Impuls verbunden ist. Da macht das Christentum keinen Sinn. Und die anderen Religionen sind ein Weg, dorthin zu führen. Ich meine, alle Wege führen letztlich irgendwann dorthin, nur wird es manchem dann flau irgendwo. Und selbst im offiziellen Christentum ist es auch noch sehr flau. Also, es ist: so massiv wird noch nicht gesagt, du musst tätig werden, du, der Christus lebt in dir. Dort müssen wir ihn entdecken. Und das ist das, was - dadurch können wir entdecken den ätherischen Christus, dadurch können wir ihn erleben. Ja, wo im Ätherischen? Ja, in unseren Lebenskräften. Wenn in uns das Christentum so lebendig wird, dann steht der Christus ja vor mir oder wie auch immer ich das ausdrücken will. Dann erlebe ich ihn geistig. Dann erlebe ich ihn, dann erfahre ich ihn ganz konkret. Ganz konkret. Dann erlebe ich nämlich, wie er stärkt auch die eigenen Ätherkräfte, die eigenen Lebenskräfte. Wirklich stärkt. Aber das muss ich wollen. Wir können selbst noch nicht so an den Ätherkräften arbeiten, aber er unterstützt uns dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt: das ist der Weg, am eigenen Ätherischen zu arbeiten. An dem müssen wir auch schon arbeiten. Also wir haben viel zu tun.  Wir müssen erstens einmal uns trauen, sich auf unser Ich zu stellen. Also: ich habe meine Sach auf Nichts gestellt in Wahrheit. Im Wort Nichts ist übrigens auch das Ich ja drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:39:58   Also das muss man sich trauen einmal, weil, das heißt auf sich selber stellen: da kann ich nicht: ... ja, warte, wo, ich find&#039; ich nicht da ein Handbuch ... oder: was hat der gesagt? ... Das ist alles gut und schön, aber im entscheidenden Moment muss ich es, nicht wissen, sondern tun. Und im Tun wissen: Ja! Das war der kleine Schritt! Und - das heißt, wir müssen lernen, die ganze Bequemlichkeit eigentlich, die - ja ich nenne es jetzt einmal durchaus Bequemlichkeit - die in uns halt drinnen steckt, die zu überwinden. Zu wissen: selbst wenn wer anderer mir was schenkt, noch so viel schenkt, es ist nichts wert für mich, wenn ich es nicht ergreife und zu was Eigenem mache. Und das verlangt die eigene Tätigkeit. Sonst wird es nicht funktionieren. Die Zeit ist vorbei, wo irgendwelche Sachen passiv funktionieren. Also auch die größten Geschenke, die größte Unterstützung, die kommt, auch die Unterstützung des Christus, die unendlich geradezu ist, wird nur funktionieren, wenn ich es ergreifen will, wenn ich seine Hand nehmen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird so schön im zweiten Mysteriendrama von Steiner geschildert, bei dem Juden Simon, der immer wieder dieses Erlebnis hat, das Christus-Erlebnis, und der eben sozusagen so also erlebt hat, dass halt in der Vision, dass er ihm die Hand reicht, und im letzten Moment stößt er sie zurück. Er will das nicht ergreifen, das heißt, er will sich nicht auf sich selber stellen. Weil das ist gleichbedeutend damit. Da muss ich selber tätig werden. Und wenn ich die Unterstützung dabei des Christus haben will, dass er meine Kräfte verstärkt, dann muss ich mir diese Kräfte zu eigen machen. Darin besteht es nämlich. Und dadurch erwerbe ich mir auch diese Kräfte. Das heißt, letztlich mache ich es dann doch selber. Und das, das ist das Um und Auf dabei. Und das ist wirklich revolutionär. Ich habe das jetzt schon ein paar Mal, glaube ich, gesagt, dass das wirklich - also &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaft im modernen Sinne ist revolutionär. Absolut revolutionär.&#039;&#039;&#039; Und das ist vielleicht auch der Grund, warum viele noch nicht heranwollen oder können. Und selbst viele, die herangekommen sind, das auch noch nicht so ergriffen haben, dass es ihr ureigenstes Tun ist. Und eben auch dann der Mut kommt, in Lebenssituationen über das, was man halt in der Anthroposophie von Steiner oder sonst wo gelernt hat, über das hinauszugehen. Aber in Wahrheit kann ich erst dadurch im konkreten Moment tätig werden, Ich-tätig werden. Nur fertiges Rezept anwenden wird nirgendwo funktionieren. Da muss ich mit meinem Ich drinnen liegen, mit meinem ganz individuellen. Und daher wird von jedem Menschen in einer ähnlichen Situation aber was anderes kommen. Es gibt unendlich viele Wege, die gut sein können. Und es gibt unendlich viele, die daneben hauen können. Aber selbst das ist nicht das Drama, das muss das Ich riskieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, &#039;&#039;&#039;auch wenn ich wirklich aus meinem Ich heraus tätig bin: wir haben halt noch genug andere Wesensglieder und alle möglichen Wesen, die da drin herumwurreln in uns.&#039;&#039;&#039; Es - wss&#039;s - wir sind ja wirklich interessante Wesen. Ich meine, in uns wurreln - letztes Mal habe ich, glaube ich, gesprochen von den Bakterien und den kleinen Lebewesen und Viren, die einen nicht unbeträchtlichen Teil unseres Organismus ausmachen. Also da wurrelt es, ja, es wurreln aber Elementarwesen genug her- ja, Ihr wisst, wurrelt, glaube ich, brauche ich schon nimmer übersetzen. &amp;quot;Wurrelt&amp;quot; heißt &amp;quot;bewegt sich lebendig&amp;quot;. Ww, ww, ist das W drinnen, Uuu gehts eng durch, im Err ist es bewegt - ww...w, wurr-l-t Und irgendwo trifft es dann aufs Ziel. Also sehr lebendig beweglich einfach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem müssen wir einmal fertig werden, das zu akzeptieren, dass - dass: Ja, da, ich, Ich bin der Mittelpunkt, aber ich habe alle möglichen Wesensglieder, in denen bewegt sich alles Mögliche, im Physischen, im Ätherischen, im Astralischen. &#039;&#039;&#039;Nur im Ich, da sind wir selbst zu Hause. Und da können wir den Christus finden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt eben genug anderes, was uns halt noch - wo wir die Kraft darüber noch nicht so haben, wo wir es lernen können. Also über das Seelische, hoffentlich, gewinnen wir es zügig, immer mehr Kraft, dass also wirklich &#039;&#039;&#039;im Zeitalter der Bewusstseins-Seele schon sehr viel umgewandelt wird von unserem Seelisch-Astralischen zum Geist-Selbst&#039;&#039;&#039;. Wenn wir das haben, dann ist noch ein großer Schritt getan, weil &#039;&#039;&#039;dann ist unsere Seele unsere Schöpfung, unser Astralisches sogar unsere Schöpfung&#039;&#039;&#039;. Das ist auch ein schrittweiser Prozess, also Seelisches ist ein Teil des Astralischen, lebt im Astralischen, aber der Astralleib ist wesentlich umfangreicher noch, weil da ist auch alles das drinnen, was wir im tiefsten Unbewussten haben, was für die Körperfunktionen wichtig ist. Also bis - es wird schon viel sein, wenn wir den engeren Teil des Seelischen einmal wirklich zu unserem Eigenen gemacht haben, selber gemacht haben. Dann haben wir erst die wirklich unsterbliche Seele. Dann haben wir die wirklich unsterbliche Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also gerade in dem Übergangsfeld, also von der alten Zeit, wo durch die höheren Mächte dafür gesorgt wurde, dass die wichtigsten Seelenelemente weitergehen in eine nächste Inkarnation und so fort, dass das nicht ganz zerfleddert. Heute besteht sehr wohl die Gefahr, dass große Teile unseres Seelischen - pfhh - sich auflösen - ich meine, das habe ich auch schon gesagt. Das Einzige, was uns mit Garantie bleibt im seelischen Bereich, das sind unsere Karma-Päckchen. Also das, was - das - die Aufgaben, die zu erfüllen sind, die - die werden wir nicht los - Gott sei Dank! Gott sei Dank werden wir sie nicht los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt ja vieles drinnen, was nicht karmisch belastet ist, und das wird es erst dann, wirklich unser Eigenes sein - und das heißt also, vor der Auflösung bewahrt sein, wenn wir es bewusst ergriffen haben. Geist-Selbst heißt letztlich - in vollster Ausprägung ist Geist-Selbst dann, wenn es also letztlich das ganze Australische zur eigenen Schöpfung gemacht hat und immer weiter tut, weil das ist ja nichts Statisches dann, sondern an dem weiterarbeitet. &#039;&#039;&#039;Das wird die große Aufgabe sein im Neuen Jerusalem.&#039;&#039;&#039; Dort geht es dazu - wir können jetzt bereits also energisch daran arbeiten und sogar jetzt schon im Bewusstseinsseelen-Zeitalter, vom Geist-Selbst zumindest den seelischen Teil, also den engeren Teil, der wo, der zunächst einmal leichter unserem Bewusstsein zugänglich ist, den uns zu eigen zu machen. Oder Teile davon zumindest uns zu eigen zu machen, so dass in der Seele nichts passiert, wo nicht mein wirklicher Wille dabei ist. Und nicht irgendeine Triebkraft, die reinkommt, irgendein luziferisches Wesen, das uns anschiebt oder irgendein ahrimanisches, das drinnen wirkt. Sondern dass wir Herr in unserer Seele sind. Wir stehen erst ziemlich am Anfang davon. Aber immerhin, ein bisserl was ist schon geschehen, und es ist jetzt unsere Zeit. Das Bewusstseinsseelenzeitalter ist prädestiniert dafür, da diesen Bereich aber weiter auszuarbeiten. Weil Bewusstseinsseele und Geist-Selbst hängen stark zusammen, sind eigentlich in gewisser Weise zwei Seiten desselben. Und - und das betrifft also vor allem den seelischen Bereich eben, den vor allem also, eben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:49:50  Fertig im Großen, dass das ganze Australische verwandelt ist, wird bei den Menschen, die mit der Entwicklung Schritt halten, so sein, dass es am Ende des Neuen Jerusalems, also des Neuen Jupiter, dass es wirklich fertig ist. Fertig heißt also, dass es dann wirklich unsere Schöpfung ist. Das heißt aber bitte dann nicht, fertig im Sinn: so, jetzt ist das so, wie es ist und so bleibts auch. Nein, nein, das heißt, es geht sowieso immer weiter und verändert sich und - aber dann sind es wir aus unserem Ich heraus, die an dem arbeiten, sonst niemand, nix. Das heißt, spätestens nach der Zeit des Neuen Jerusalem oder Neuer Jupiter, wie es Rudolf Steiner nennt, wird es so sein, dass das seelische Komplett und das australische Komplett unsere Schöpfung ist. Unsere. Unsere. Und wir übernehmen nichts aus der Seelenwelt, nichts Fertiges, sondern wir schaffen es selbst und wir geben es als Geschenk dann irgendwann einmal, wenn sich der Organismus wieder löst von der irdischen Verkörperung, wir geben es an die Seelenwelt weiter. Dort steht es zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Menschen, die auch diese Ich-Entwicklung durchführen, die werden es gar nicht brauchen, aber es wird eine sehr große Rolle spielen für die anderen Wesen, die in der Natur sind. Also für die Tierwelt zum Beispiel und so weiter, für Elementarwesen und so weiter. Da kann das ein ganz großes Geschenk sein, das wir einbringen in die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was uns selber betrifft, ist es dann einfach irgendwann einmal zu 100 Prozent unsere Schöpfung. Also das heißt, wenn man jetzt die Perspektive noch weiter spannt, also sie spannt dann über das neue Jerusalem hinaus, Venus-Zustand, Vulkan-Zustand, also die letzten drei, die zukünftigen drei kosmischen Verkörperungen unserer Erde, dann geht es letztlich darum, am Ende, und dann, da nehme ich jetzt Bezug zu dem, was ich heute schon gesagt habe, in der Apokalypse ist die Rede von der ersten Auferstehung, die letzte Auferstehung, so kann man es gar nicht sagen, aber in gewisser Weise, wenn am Vulkanzustand der Mensch sich seinen Geistesmenschen selber geschaffen hat, das heißt damit seinen vergeistigten physischen Leib komplett selber geschaffen hat, dann ist er in seinem Wesen sein eigenes Werk geworden. Das heißt, er hat das erfüllt, was die Gottheit intendiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass wir am Ende Schöpfer unserer selbst sind. Am Ende der Entwicklung. Vom Geschöpf zum Schöpfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir so weit gekommen sind, dass wir von A bis Z, das heißt durch alle unsere Wesensglieder Schöpfer unserer selbst geworden sind, dass wir also dann, so werden wir aus diesem Vulkanzustand herauskommen, dass wir unser Ich haben, klar, aber wir haben unseren eigenen Astralleib, unseren eigenen Seelenleib, also unser eigenes seelisch-astralisches, wir haben unseren eigenen Ätherleib selbst geschaffen, ganz individuell und wir haben den Geistesmenschen, wir haben den physischen Leib selber geschaffen, dann sind wir Geschöpf unserer selbst. Und dann sind wir reif für alles, was danach liegt. Darüber haben wir ja auch schon Andeutungen gemacht, man kann wirklich nur Andeutungen machen, aber wir stehen da auf derselben Stufe wie die Schöpfergötter, die in der Bibel genannt werden, das ist ja nicht die höchste Gottheit, um die es da geht, in Wahrheit, sondern es geht um die Geister der Form und die Elohim und die Sonnengeister, die eben diese Erdentwicklung geformt haben, durchformt haben, dann, also wenn wir jetzt durch alle sieben Stufen, sieben kosmischen Stufen durchgegangen sind, dann sind wir an der Stufe angelangt, auf der die Elohim in anderer Art zu Beginn der Erdentwicklung gestanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eben auf andere Art, in gewisser Weise auf höhere Art, weil wir eben die Freiheit haben, weil wir ganz individuelles Geschöpf unserer selbst sind. Das ist bei den Elohim, die in der Bibel genannt werden, nicht der Fall. Es ist ein Unterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was die Gottheit in den Weltenplan hineingelegt hat. Weltenplan heißt also, in welche Richtung soll es gehen? Es geht in die Richtung, dass freie Schöpfergeister entstehen, die das ergänzen mit dem Zusammenarbeiten, was von oben kommt. Beziehungsweise man kann es vielleicht irgendwann einmal auch so sehen, dass das, was früher von oben gekommen ist, dann von innen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Gottheit eins ist mit dem. Immer mehr wird. Da gibt es Stufen noch genug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perspektiven sind riesig gekommen. Ich weiß, dass das alles auch sehr ketzerisch klingen kann. Aber meine offizielle Adresse ist die Ketzergasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat zwar mit den Ketzern nichts zu tun, das war irgendein Bürgermeister oder irgendetwas in Wien, der Josef Ketzer geheißen hat, aber es passt irgendwo. Ja, aber niemand sollte sich schrecken, niemand sollte Angst haben vor der Größe der Aufgabe. Der erste Schritt ist halt einfach, dass man, ich weiß nicht, ich soll das alles, ja, das ist der erste Schritt für einen neuen geistigen Weg überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass wir wirklich gerecht werden dem, dass wir die Möglichkeit zu dem freien Ich bekommen haben. Damit ergreifen wir den göttlichen Willen, damit folgen wir dem göttlichen Willen. Wenn ich es verweigere, dann arbeite ich gegen den göttlichen Willen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade wenn ich mir diese Freiheit erkämpfe, nämlich indem ich sie in die Tat umsetze, weil wie gesagt, die Freiheit muss ich selber mir erringern. Man kann mir nur die Möglichkeit schenken, das hat die Gottheit gemacht, aber wenn ich in der starre Tolle liege und mir nichts tun darf, dann wird es nicht passieren. Die Gottheit kann mich nicht zwingen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kann mich nicht zur Freiheit zwingen. Das wäre ein Widerspruch in sich selbst. In dem Fall wäre das eine Entschöpfung geradezu zerstörender Widerspruch drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sie kann uns nicht zwingen. Sie hat sich ihrer Allmacht begeben. Sie hat sich ihrer Macht eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind alles Dinge, die man in philosophische, theologische Überlegungen einbeziehen müsste. Es haben in der Neuzeit noch die Menschen sehr gefragt, wie ist das Übel der Welt, das Böse, was passiert, wie ist das mit der Allmacht und Allwissenheit, Gott ist vereinbar und so weiter. Aber man ist immer noch davon ausgegangen, ja das muss ja Allmacht sein, aber die Macht Gottes besteht darin, gerade diese Macht abzugeben, aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls bezüglich dessen, was den Willen des Menschen betrifft. Die anderen, gerade alle höheren Hierarchien, die über uns stehen, die brauchen das noch. Sie können es noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also von dem her ist die Erdentwicklung, das Erdenleben des Christus, hat überhaupt die Weltrevolution schlecht hingebracht, für den ganzen Kosmos im Grunde. Das wäre zu klein gedacht, das zu sehen, ja da jetzt unser kleines Fleckern, das Erdkugelle da, das betrifft den ganzen Kosmos, das erschüttert den ganzen Kosmos in Wahrheit. Das heißt, alle geistigen Wesen, die da sind, überall, alle Sterne, alle Sonnen, alle Planeten, alle, ja selbst die kleinsten Meteoriten, die irgendwo herumschwirren, sind geistige Wesenheiten, und wenn es nur Elementarwesenheiten sind, sind mit dabei, weil überall Geistiges ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden das alles erleben können einmal. Wir werden das sehen können. Das wird noch eine spannende Astronomie werden, die dann das Geistige sieht, auf neue Art sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In alter Form gab es das. Die Babylonier, die Neu-Babylonier, die Chaldea waren wunderbar in dem, dass eine Astronomie oder Astrologie oder wie immer man es, es war eben nicht getrennt zu lesen, die geistigen Taten der Wesenheiten, die drinnen sind, die sich äußerlich halt dann in den Konstellationen und sonstigem widerspiegeln. Und auch die Gesetzmäßigkeiten, die Weisheit, die sie hineinlegen, die wir halt dann heute als Naturgesetze oder so herauskratzen irgendwo, das ist eher als nur die Oberfläche davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die haben noch in den Konstellationen, in denen sie sich angeschaut haben, aber zugleich auch sie geistig gesehen haben, nicht nur äußerlich. Das ist gerade der spannende Moment in der ägyptisch-chaldeeschen Zeit. Weil ägyptisch-chaldeesche Zeit heißt ja, kurz davor beginnt das finstere Zeitalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, das natürliche Hellsehen beginnt damals bereits zu erlöschen. Für eine Mehrzahl von Menschen. Bis dahin waren alle hellsichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle. Also urpersische Zeit noch, alle hellsichtig. Alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einweihung bestand dann gerade darin, das zu verlieren. Oder zumindest sich durchzukämpfen zu einer ganz klaren Sicht des Sinnlichen. Wo sich nicht durchmischt, das geistige Erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat es schon sinnlich wahrgenommen, durchaus. Aber man hat mit wahrgenommen, immer das seelisch-geistige, die Aura. Aura Masta O. Das heißt ja eigentlich, die große Aura, die mächtige Aura.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ja indogermanische Sprache auch. Es kommt wirklich aus demselben Stamm heraus. Aura Masta O. Heißt nichts anderes als Aura Mächtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das steht dahinter. Und man konnte das erleben. Sie haben gesehen, es ist ja schon die äußere Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben aber gesehen, auch die ganze Aura noch mit. Alle. Manche halt mehr und manche weniger schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das haben sie noch gesehen. Und sie haben aber gesehen, jetzt kommt das Alemannische. Das verdunkelt das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt herauf. Das greift nach dem, das greift zuallererst nach dem, was ich da unten auf der Erde sehe, aber es greift auch nach dem da oben. Es beginnt auch nach dem oben, nach den Sternen zu greifen, nach der Sonne zu greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie sie verdunkeln. Und das hat man als dramatisch erlebt einfach. Da sieht man schon aber auch, wie sich das Bewusstsein der Menschen, auch in historischen Zeiten, und das sind Zeiten, wo man sagt, bei der urpersischen Zeit ist es so, es gab noch keine Schrift und sowas zu der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es gibt keine Aufzeichnungen, es gibt Funde natürlich von allen möglichen Utensilien, aber keine Schrift. Also kennt man von der Seite nicht, wie die wirklich die Welt erlebt haben. Wir konnten es nicht niederschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man wirklich dann nur auf geistigem Wege in Erfahrung bringen, dass man wirklich in der Zeit zurückgehen kann, bis dorthin und gleichsam durch die Augen dieser Menschen zu sehen. Also zu erleben, was die in ihrer Seele erlebt haben. Also das, was Södersteiner halt dann nennt, das Lesen in der sogenannten Akasha-Chronik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also im Grunde nichts anderes als Lesen im Fluss der Zeit. Dort kann ich das Lesen. Und da kann ich lesen die Vergangenheit, ich kann lesen aber auch, welche Möglichkeiten es für die Zukunft gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zukunft ist trotzdem offen. Also es ist noch nicht gesagt, was sich realisiert, also bis in die physisch-sinnliche Welt hinein. Es sind viele Strömungen, von denen eine konkret dann wird und bis ins physische Geschehen hinein sich verdichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist auch so eine Sache. Aber aus dem die Möglichkeiten der Zukunft zu sehen, aus dem kommen Fähigkeiten wie Prophezeiungen, die also die Zukunft betreffen. Wie kann man Rudolf Steiner sprechen davon, wie wird denn das sein mit dem neuen Jerusalem? Also sprich mit dem neuen Jupiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder wie wird das sein mit dem Venus-Zustand, der dann noch folgen wird. Oder gar dem Vulkan-Zustand. Das ist ja noch nicht passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das soll aus Freiheit heraus passieren. Weil der Mensch mitwirkt, wird sehr vieles aus Freiheit passieren. Und wir sind jetzt schon ganz schön tätig, diese zukünftigen Zustände mit vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden sie nicht alleine hervorbringen können, aber sie werden wesentlich sein, bestimmt durch uns. Vielleicht noch ein kleines Beispiel, wie wichtig Erscheinungen unserer Zeit heute sind. Das Berufsleben unserer Zeit heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Berufsleben, wo Menschen in einen Beruf gestellt sind, den sie machen, ohne besondere innere Verbindung. Das Leben hat sich hineingestellt, sie machen ihn, weil sie ihn machen müssen. Rudolf Steiner sagt, das wird in der Zukunft immer mehr so werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man wird immer weniger sagen können, ach mit meinem ganzen innersten Wesen, mit all dem was ich will, bin ich verbunden mit meiner Arbeit, was anderes würde ich mir gar nicht wünschen machen zu können. Wenn alle Menschen das so machen würden, dann würde der allerletzte Zustand, der Vulkan-Zustand, der also die Spiegelung des alten Saturn ist, dieser Wärmewelt, der also den Abschluss der Entwicklung bringt, die wird zum großen Teil durch solche Sachen geschaffen, wo wir mit unserer inneren Freude, mit unserem Enthusiasmus nicht verbunden sind. Und die wir tun, weil wir sie tun müssen in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon auch, weil wir sie tun wollen, aber nicht, weil es uns jetzt so besonders Spaß macht oder was, sondern wo wir ganz aus der Notwendigkeit heraus handeln, ohne dass unsere Gefühle, unsere Emotionen drinnen stecken. Das ist ein starker Ausspruch für unsere Zeit heute, weil es ist heute ja im Berufsleben ist das schon fast der Standardfall, dass man halt in einem Beruf drinnen steht, weil man davon leben muss, aber dass ich sage, das ist jetzt mein Leben, ist es oft gar nicht. Es ist keine Fehlentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann ich nur empfehlen, ich weiß jetzt die GA-Nummer nicht, aber es heißt der Band, das Karma des Berufes. Das sind ganz wesentliche Dinge, wo wir etwas tun, sehr wohl unsere Kraft, unser Können hineingeben, aber völlig unser Australisches, unser Wohlgefühl und diese Dinge trennen davon. Wir machen es nicht aus Zwang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute machen es viele Menschen aus Zwang, weil sie uns nicht überleben könnten, aber es wird die Zukunft kommen, dass man solche Dinge tut, die nicht jetzt zu meiner besonderen Freude oder sowas machen, sondern die ich mache, weil ich die Notwendigkeit sehe. Nur aus dem. Das ist deswegen jetzt nicht mit einem Glücksgefühl verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem heraus. Mit dem, was wir heute als Glücksgefühl bezeichnen. Das ist was ganz, ganz Wesentliches auf dem Weg, jetzt Bewusstseinsseele, weiter Geist selbst zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist selbst, da ist die eine Verwandlung des Australischen, aber da geht es um Weisheit drinnen, Weisheit im Zusammenklang mit dem Rest der Welt. Da geht es nicht um Glücksgefühle. Überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine objektive Seelenwelt. Damit sage ich bitte nicht, dass wir heute bei nichts mehr Freude haben dürfen. Das sage ich überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade bei den Dingen, die wir tun für die Welt, darf es überhaupt nicht darum gehen, dass ich da jetzt ein Glücksgefühl habe. Die Maria sagt es im Mysteriendrama so deutlich. Dass sie dann schwört vor der geistigen Welt, dass sie in ihrem ganzen geistigen Streben das Glücksgefühl, das damit verbunden ist, sich gut zu fühlen, dass sie das tilgen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit rettet sie den Johannes im Grunde. Damit rettet sie ihn. Das ist eine starke Äußerung, bitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt also auch, natürlich für unsere Geistigkeit zu entwickeln, wir sollen es mit Wille, mit Enthusiasmus machen, aber wir müssen uns die üblichen Glücksgefühle abgewöhnen dabei, die wir so im normalen Leben haben. Die dürfen wir uns für das normale Leben durchaus noch aufbewahren, aber gerade im Zuge der geistigen Entwicklung dort nicht. Das heißt jetzt bitte nicht, dass ich jetzt geistige Entwicklung mache und ich übe und jetzt sitze ich mit einem langen Gesicht dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das meine ich auch nicht. Es muss neutral werden. Es muss neutral werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mache es, weil es eigentlich eine Weltnotwendigkeit ist, zu die mich aber keiner zwingen kann, aber die ich eingehe. Uh, da sind wir aber von der ganzen Wohlfühl-Esoterik dann weit weg. Wer wüsste, ich nenne gerne die Esoterik, die im Grunde den Sorgen des Alltags entfliehen will in eine höhere Welt, die schöner und erhebender ist und sie dort wieder aufzudanken, um den Alltag ertragen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nicht ein geistiger Schulungsweg. Das ist ein luziferischer Fluchtversuch, der nicht gelingen wird. Das würde mir nicht gelingen, den Luzifer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er tut alles dazu, um uns zu verführen dorthin und jedenfalls fürchte ich, dass nicht so wenige Menschen eine ganze Inkarnation oder vielleicht mehrere verplempern, damit sich in so etwas hineinzuleben, was sie total schwächt in Wahrheit und ihnen den Weg in Wahrheit erschwert, den Weg wirklich zu gehen. Also Freude im Leben darf man überall haben, aber gerade in den wichtigen geistigen Dingen geht es um ganz etwas anderes. Das ist in einer gewissen Weise sehr, sehr viel ernster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch nicht ein langes Gesicht machen. Aber es ist einfach eine Notwendigkeit. Man sieht die eigenen Kräfte, die man hat und die bringe ich ein und weiß, damit wird die Welt einen Schritt weiter kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann meinen Beitrag leisten, dass andere wieder Impulse aufgreifen können und weiterführen können. Und das ist das Wichtige. Aber es ist wichtig eben, dass aus dem Ganzen dann das Luziferische rauskommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das besteht eigentlich da drinnen. Das zieht man so leicht rein. Das ist etwas erhebend und schön zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Geistiges Erlebnis ist etwas anderes als dieser gefühlsmäßige Höhenflug. Das muss man unterscheiden lernen. Ich sage das ganz dezidiert deswegen, weil ich schon den Eindruck habe, dass manches und nicht weniges, was heute an geistigen Strömungen in der Welt ist, dass das ein vollkommener Missbrauch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es darum, mich über die negativen Dinge, die mich heute quälen, mich hinweg zu trösten. Ich befreie mich. Und das schadet der Weltentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spielt den Widersachern in die Hände. Gerade da ist wirkliche Freude etwas anderes. Ich darf mich darüber freuen, wenn ich einen guten Schritt in der geistigen Entwicklung mache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist nicht dieses luziferische Glücksgefühl. Das ist es nicht. Ich freue mich daran, dass ich es geschafft habe, etwas zu tun, was die Welt weiterbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich etwas ganz Klares, Nüchternes in gewisser Weise. Da brauche ich weder stolz noch sonst etwas sein. Ich sage schön, dass ich es geschafft habe, einen Schritt beizutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so auf Neudeutsch cool muss man dabei sein. Das ist sehr wichtig. Wenn solche Emotionen, die es eigentlich sind, hineinspielen in den geistigen Weg, dann kann das in Wahrheit auf die Dauer sehr viel Verderbliches hineinbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man denkt sich gar nichts dabei. Ich fühle mich nur wohl, wenn ich etwas dabei mache. Ach, es ist so schön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da öffne ich Tür und Tor für die luziferischen Wesenheiten. Und die sind nach wie vor sehr gefährlich. Gerade im dritten Mysterientrauma, am Beispiel des Johannes Thomasius, der eine starke Neigung zum Luziferischen hat, ist das stark merkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kommt sowieso in den Bereich des Arimann ganz stark hinein. Das heißt, er hat dann als Geschenk beides stark. Und da muss er irgendwann drüber kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So geht es uns allen. Gerade in den Mysterientraumas sind so viele Dinge drinnen, die der Steiner sonst so explizit nirgendwo sagt. So detailliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da ist so ganz konkrete Beispiele, wo etwas durchblitzt, was eigentlich total erschütternd ist. Und was den Ernst, die Verantwortung, die damit verbunden ist, so wirklich deutlich machen kann. Um das mitzubekommen, wie dramatisch das ist, muss man sich wahrscheinlich selber intensiv mit dem Text beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist der beste Umgang damit, den Text zu lernen. Vielleicht von einer Person zu lernen, auch wenn man es jetzt nicht auf einer Bühne spielen will. Aber ihn zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Jahre damit zu leben. Dann gehen solche Lichter auf. Da stehen so viele Weisheiten drinnen, so viele scheinbar beiläufige Bemerkungen, die ganz, ganz extrem wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich komme nicht drauf, wenn ich jetzt zweimal nur das Buch gelesen habe, und dann anfange mit dem Kopf es auszudeuten. Da komme ich nicht drauf. Da bin ich nur sehr gefährdet wieder in der intellektuellen Eitelkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist das, ah, ich verstehe das alles. Ich muss es erleben können. Und das kann ich nur, wenn ich mit dem Text lebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kann ich mit allen darüber nachdenken und tun. Aber ich muss wirklich verbunden sein und wahrscheinlich über Jahre damit. Da sind Schätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind Schätze drinnen. Weil ich bei allem, was Steiner sagt, oder auch was andere Menschen sagen, steht zwischen den Zeilen immer mehr, als man auf den ersten Blick vermutet. Weil das, was dazwischen steht, ist das Anstöße kommen, wo plötzlich eine Frage auftaucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft gar nicht am Anfang. Am Anfang denkt man, ich habe es eh verstanden. Dann lese ich es wieder und denke mir, nein, eigentlich habe ich es da noch nicht so ganz verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist das jetzt wirklich genau? Es rauchen immer mehr Fragen auf. Und die Fragen sind die Vorboten der Antworten. Und die werden durch diese Sachen angestoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte fast sagen, die Kunst eines Autors überhaupt, und besonders eines solchen, wie es Olaf Steiner ist, im geisteswissenschaftlichen Bereich, ist das, was nicht ausdrücklich drinnen steht, sondern was die Fragen aufdeckt, die mich dort hinführen, was da alles nur dazwischen steht. Das ist das, was zwischen den Zeilen steht. Die Fragen und die Fragen sind eigentlich das, wo ich selber drauf kommen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich selber drauf kommen muss. Da muss ich mit dem eigenen Ich dabei sein. Und da ist es dann am besten nicht, wo ist denn jetzt ein erfahrener Anthroposoph, bitte erklär mir das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe es nicht verstanden. Ja, kann man natürlich machen, anfangs einmal um sich zu orientieren. Aber auf Dauer wird das nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich froh sein. Ah, 30 Jahre mit dem beschäftigt und dachte, ich verstehe das. Und jetzt komme ich drauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Null Ahnung eigentlich. Keine Ahnung, es ist alles ganz anders. Das war alles unwichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist schon richtig alles, aber das war unwesentlich. Da tauchen Fragen auf, die führen weiter. Die führen genau dorthin, dass wir selber unseren Entdeckungsweg gehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus dem heraus tätig werden können. Weil das Ganze, was Steiner gegeben hat, was alle Geisteswissenschaftler und Mystiker zusammen gegeben haben, ist eine riesige Landkarte mit nur riesigen weißen Flecken. Die warten darauf, von uns entdeckt zu werden, erforscht zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Mensch, der sich mit Geistigem beschäftigt, ernsthaft beschäftigt, ist eigentlich Pionier, wieder so ein Fleckerl aufzudecken. Selber etwas zu finden. Und zwar zu finden eben dadurch, dass eine in dem schon verstanden geglaubten Frage auftaucht, wo ich mir denke, eigentlich, wenn ich ganz ehrlich bin, ich habe 20 Jahre geglaubt, ich verstehe es, oder 30 Jahre, aber eigentlich ist es mir völlig rätselhaft, wenn ich ganz ehrlich bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sind wir auf der Spur. Apokalypsis. Offenbarung, Enthüllung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist sowas. Die Frage ist, da wird die Decke weggezogen von was ganz was Neues taucht auf. Und ich muss es erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss die Frage beantworten. Und ich kann sie beantworten. Irgendwann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauert halt ein bisschen. Die Frage ist nämlich schon der Vorbote der Kraft. Weil ich entdecke es nämlich die Frage nur dadurch, dass ich eigentlich schon die Fähigkeit habe, da was zu entdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum wird es fraglich für mich. Darum gebe ich mich nicht mehr zufrieden mit dem, was ich jetzt 20 oder 30 Jahre geglaubt habe, dass das alles schon wäre. Sondern wo ich sehe, da ist ein Riesenloch noch drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist für mich da. Ein anderer wird eine andere Stelle entdecken drinnen. Das ist schrittweise der Weg geistesforscher zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich jetzt keinen offiziellen Zettel dazu haben. Da muss ich mich in keine Universität setzen dazu. Sondern ich muss einfach wartendes Fragen auftauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht gleich erinnern. Wer kann mir bitte die Frage beantworten? Du selbst. Sonst hat es keinen Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es von jemand anderem wäre beantwortet irgendwie, dann ist es nur zugedeckt. Aber das Eigentliche entsteht eben erst, wenn ich selber tätig werde. Das ist die Antwort, die zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht die Antwort, die ich fertig kriege. Das ist, glaube ich, heute notwendig, das mit aller Deutlichkeit zu sagen. Also ganz nachdrücklich zu sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Steiner sagt es eh immer wieder irgendwo. Das ist eh immer wieder drinnen. Aber es wird oft nicht gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird oft nicht gehört. Wir sollten froh sein über jede Sache, die mir zur Frage wird. Und gerade dann, wenn ich vielleicht lange, lange Jahre gedacht habe, ja, ich weiß eh alles darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder es ist mir eh klar. Und dann taucht auf, nein, nein, da fehlt noch etwas ganz Entscheidendes. Dort wird es interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da, die Geduld haben, dann ist einmal die Frage da. Und wenn ich keine Ahnung, wie ich sie lösen kann, dann muss ich halt lernen, mit der Frage zu leben. Mit der Frage zu leben, sodass sie mich nicht loslässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht gleich wieder zum Nächsten. Du, weißt du, wie das ist? Nein. Selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selber. Wir stehen die Haare zu Berge, alles purzelt plötzlich zusammen, wieder durcheinander, weil das ganze System plötzlich, komme ich da auf, da fehlt was. Das trägt es auf einmal gar nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war ja heute so solid ausgeschaut, jetzt merke ich, es liegt aber nur an mir, weil eben das wesentliche Glied fehlt. Das habe ich vorher nicht gemerkt. Und da eröffnet sich der Horizont, selber weiter zu forschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das dazu regt schon die Apokalypse an. Das ist eigentlich das erste große, moderne, neue Einweihungsbuch in Wahrheit. Ich meine, es ist ja eben, der Johannes, der Evangelist, ist der Erste, der durch den Christus selbst eingeweiht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist der Startschuss gegeben, für die neue Art, ans Geistige heranzugehen. Bis es zu dem gekommen ist, wie man heute, eben damit umgehen kann, wie auch Rudolf Steiner umgehen konnte, das musste ja dann noch viele Wege durchgehen. Aber der Grundstein ist da gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man kann es aus dem schon sich holen, wenn man die offenen Fragen nimmt, wenn man schaut, welche Leerräume drinnen sind, die ich füllen muss. Die ich füllen muss. Die Frage heißt nur, ich entdecke Leerräume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich die Frage heißt nur, aha, wo ich geglaubt habe, das ist fester Boden, da ist plötzlich so ein offenes Loch. Und ich sehe nichts. Und da jetzt gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird es aktiv. Weil geistig wahrnehmen auch, geistig forschen, ist halt nicht nur passiv etwas aufnehmen. Ist nicht nur ein Wissen erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissen erwerben heißt eigentlich, es hat jemand anderer gedacht, es hat jemand anderer erforscht. Und ich lese das heute jetzt und memoriere das, präge es mir ein, damit habe ich aber selber noch gar nichts gemacht. Nicht wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Vorbereitung, das ist schon notwendig. Wir sollen das machen. Aber das Studium ist nur die erste Stufe, die soll gründlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich habe sicher selber eine ganze Menge von Steiners Werken gelesen. Die GA steht ziemlich vollständig da, die neueren Bände habe ich elektronisch dann, aber ich habe nicht alle gelesen, sicher nicht, das bringt es auch nicht. Aber das Entscheidende sind eigentlich die wenigen, die einem zur richtigen Frage werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur wirklichen Frage. Und vielleicht noch Jahrzehnte zur Frage werden. Das erlebe ich zur Zeit wieder sehr stark, dass man vieles denkt, dass dir das klar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist noch vieles offen. Da ist noch vieles offen. Das ist spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dank eurer Hilfe, die ihr mit dabei seid. Es kommen oft Fragen, die dann was anstoßen, und jetzt denke ich mir, das könnte man ja einfach beantworten. Nein, so einfach eigentlich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich es genau betrachte, ich könnte zwar jetzt sicher eine Stunde darüber reden, aber das ist noch nicht die ganze Sache. Da hat es noch was. Da ist noch was offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wird es interessant. Da wird es interessant. In dem Sinn können wir das gemeinsam tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe, dass ich bei euch manchmal Fragen anstoße, dass die Apokalypse vor allen Fragen anstößt für sie, dass die Werke Steiners Fragen anstoßen für euch, und dass ich ein paar Fragen anstoßen kann. Die Antworten müsst ihr euch letztlich selber geben. Nur die zählen dann wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen sind Krücken, über die kann man ein bisschen auf den Weg kommen, aber das sind nur die Krücken. Es zählen die Antworten, die man sich selber geben kann. Und wenn man anderen antwortet, zählt das, dass man ihnen einen Anstoß gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, aber jetzt sind wir schon wieder lange unterwegs. Ich glaube, wir lassen es gut sein für heute, meine Lieben. Ich danke euch wie immer und wirklich mit Herzen, dass ihr so dabei seid, dass ihr so mittut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch im Livestream alle, bis zum nächsten Mal. Gerne. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben.&lt;br /&gt;
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Baba.&lt;br /&gt;
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== Glossar==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 223. Vortrag von Wolfgang Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SaKe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_222._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=20410</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 222. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2024-08-24T20:39:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 223. Vortrag von Wolfgang Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:222.apo.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Y8T9zHaTz38|thumb|Link zum  [https://www.youtube.com/watch?v=Y8T9zHaTz38 Video] oder  [https://www.dropbox.com/scl/fi/mi1b62r0s0wfdrtpxqaze/222.-Folge-Die-Apokalypse-des-Johannes-Dr.-Wolfgang-Peter-Anthroposophie-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=d9y3snkyqk1hhoymbif0udyhg&amp;amp;st=v06g1wau&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rohtranskription des 222. Vortrages ==&lt;br /&gt;
+++ dies ist eine Rohtranskription. Wenn du wissen willst, WIE eine fertige Transkription ausschaut, dann schau dir z.B. als Muster die [[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter|10. Folge an]]. Melde ich gerne übers [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] bei uns, wenn du bei der Textarbeit [[MitTun bei Anthro.World|MitTun]] möchtest. Wir freuen uns auf dich! +++ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription der 222. Folge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Begrüssung und 15. Wochenspruch  [00:00:40] =====&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zur Folge Zwei Zwei Zwei. 222. Folge der Apokalypse, und dazu der 15. Wochenspruch. Der letzte Wochenspruch, der 14., war ja ganz groß auch mit &amp;quot;Sommer&amp;quot; übertitelt. Sommer ist es immer noch, auch wenn es jetzt vielleicht gar zu regnen beginnt bei uns draußen oder zumindest sich einigewolkt hat. Aber es ist sommerlich heiß und dazu passt der 15. Wochenspruch jetzt auch sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle wie verzaubert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weltenschein des Geistes Weben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat in Sinnesdumpfheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehüllt mein Eigenwesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu schenken mir die Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ohnmächtig sich selbst zu geben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein Ich in seinen Schranken ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Ich in seinen Schranken. Wir sind einmal jetzt sehr hinausgeflogen. Wir sind in diese, ja, Sinnesdumpfheit gekommen, also wir sind ein bisserl weggetreten, bisserl weg von uns. Aber es kommt also gerade auch jetzt die Kraft herein, die zunächst einmal unser Ich in unseren Schranken schafft. Also das bereitet uns ja eigentlich schon wieder irgendwie jetzt für die Herbst- und Winterzeit vor, wo wir dann vor allem einmal auch das Ich in seinen Schranken, in uns einmal erleben, also wirklich unser irdisches Ich sozusagen. Und das ist ja für jede geistige Erkenntnis ja auch wichtig, dass wir beides haben können, also dieses hinausfliegen Können in die geistige Welt, aber auch ganz fest am Boden stehen können und so wirklich im Alltag drinnen stehen zu können. Eigentlich ist das ein wunderschönes Wort, der All-Tag. Für mich ist dort immer der ganze Kosmos drinnen, in Wahrheit, das Ganze All, alles, alles ist drinnen, man merkt es nur nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Apokalypse konkret in unserer Zeit [00:02:47] =====&lt;br /&gt;
Und das ist ja auch so ein bissel mein Anliegen bei den Vorträgen hier, es geht ja nicht nur darum, jetzt in zehn, zwanzig Vorträgen halt den Inhalt der Apokalypse durchzugehen, sondern es kommt, mir zumindest, sehr darauf an, Bezugspunkte zu finden, halt zum all-täglichen Leben, also dort, wo es uns wirklich tagtäglich etwas angeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Apokalypse oder der Hintergrund, der geistige, der da steht, ist nicht irgendwas Fernes, ist nicht irgendwas Abgehobenes, sondern es ist tagtäglich eigentlich da. Wir sind gerade heute in einer Zeit, in der die Apokalypse sehr, sehr aktuell ist. Gar nicht jetzt in einem negativen Sinn, ihr wisst, also Apokalypse wird ja meistens, wenn es irgendwo in der Zeitung steht oder so, denkt man sich: um Gottes Willen, was ist denn schon wieder passiert. Also man denkt sofort an Schrecken, Unglück und weiß Gott, Strafe und was alles über einen hereinbricht, aber es ist nichts anderes als Enthüllung. Apokalypsis heißt nichts anderes als Enthüllung, Offenbarung. Und ich habe es ja eh schon immer wieder gesagt, ganz konkret dann: &#039;&#039;&#039;Apokalypsis Jesu Christi, also Enthüllung des Wesens Jesu Christi und damit zugleich Enthüllung des Wesens des eigenen Ichs&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das - und das ist die zentrale Aufgabe heute, den Durchbruch einmal zu schaffen, neben dem kleinen Alltags-Ich eben auch die größere Dimension des Ichs zu erleben, was wirklich dahintersteckt. Und wo man dann merkt, also unser Alltags-Ich oder überhaupt unser Ego ist ein winziger, ja im Vergleich dazu kümmerlicher Ausschnitt zu dem, was hinter dem Ich steht. Weil das Ich hat Zugang zur gesamten geistigen Welt bis zur höchsten Spitze hinauf im Grunde. Und das lebt aber in unserem Ich auf individuelle Weise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt eigentlich im Grunde nichts, wozu wir keinen Zugang hätten von der geistigen Seite her. Nur, es ist ein weiter Weg, das auch ins Bewusstsein zu heben. Das ist das Problem. Also wir haben dieses Ich, es ist auch tätig, es ist in seiner vollen Kraft durchaus tätig, aber wir kriegen es hier im Erdenleben, wenn wir inkarniert sind auf Erden, noch kaum mit. Wir wissen zwar, ich bin ein Ich, und wir reden auch dauernd vom Ich, Ich ... - viel, viel mehr als früher. Also, weiß ja nicht, wenn wir nur die Literatur nehmen, Romane oder irgendwas in Ich-Form zu schreiben, ist heute was ganz Gewöhnliches. Noch vor - also noch im 19. Jahrhundert oder so war das also absolut unüblich. War eigentlich irgendwie befremdlich sogar. Also dann hat man von sich als dem Autor oder als den - , weiß ich nicht, was zu nennen, aber man hat sich in der dritten Person genannt. Also man ist kaum auf die Idee gekommen, sich als &amp;quot;ich sage dieses&amp;quot; oder&amp;quot; ich habe das erlebt&amp;quot;, sondern &amp;quot;der Autor hat vor Jahren dieses oder jenes erlebt&amp;quot;. Das ist heute eher ungewöhnlich, dass so geschrieben wird. Also, ja, hängt vielleicht auch, im guten Sinne genommen, mit einer heiligen Scheue zusammen, also an dieses Ich heranzutreten, weil es ist eigentlich, wie es Rudolf Steiner ja oft auch nennt, das verhangene Heiligtum in unserem Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, wir sind halt eine ganze Menge, wir sind auch mehr noch als ein Ich, in gewisser Weise, weil wir haben unsere ganzen Leibeshüllen, die uns zunächst einmal verliehen wurden, die uns gegeben wurden, die wir nicht selber gemacht haben. Niemand von uns hat seinen physischen Körper wirklich selber gemacht, aus dem Nichts heraus, denn, weiß ich nicht, nein, mit dem Finger schnippen kann man nicht, wenn man noch keinen Körper hat. Aber geistig geht halt ein Blitz auf und schwupps - steht der Körper da. Nein, das können wir noch lange nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Stufenweise Auferstehung des Menschen [00:07:08] =====&lt;br /&gt;
Es wird einmal so weit kommen, dass wir durchaus auch, in ferner Zukunft einmal, etwas Physisches haben werden, was man durchaus &#039;&#039;&#039;als physischen Leib bezeichnen kann, aber was nichts Stoffliches zum Beispiel haben wird. Und der wird ganz unsere individuelle Schöpfung sein&#039;&#039;&#039;. Unsere individuelle Schöpfung sein. Das hängt zusammen mit dem Auferstehungsgedanken, die eigentlich auf Raten erfolgt. Und das ist interessant, mir ist das erst heute, weil ich so wieder die Nase hineingesteckt habe in die Apokalypse, und da ist mir das so richtig entgegengesprungen, dass da im Zusammenhang dann mit der Auferstehung der Toten, also &#039;&#039;&#039;im Zuge des jüngsten Gerichtes&#039;&#039;&#039; oder so, &#039;&#039;&#039;die Rede ist von der ersten Auferstehung.&#039;&#039;&#039; Die erste Auferstehung. Wo von einer ersten Auferstehung die Rede ist, wenn man ein bisschen weiterdenkt, müsste es eigentlich dann, ja, zumindest eine zweite oder weitere geben. Also &#039;&#039;&#039;die Auferstehung im höchsten Sinne ist ein sukzessiver Prozess.&#039;&#039;&#039; Und die Auferstehung wird mit jeder, vor allem mit jeder kosmischen Entwicklungsstufe, durch die wir durchgehen, eine höhere Ebene erreichen, weil fertig ist sie - darüber haben wir auch schon gesprochen - dann, wenn wir das entwickelt haben, was Rudolf Steiner als den Geistesmenschen bezeichnet. &#039;&#039;&#039;Der Geistesmensch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vergeistigte physische Leib&#039;&#039;&#039;. Und vergeistigt heißt aber nicht nur, wir vergeistigen das so, wie er jetzt ist, sondern wir werden ihn überhaupt aus dem Geistigen, aus dem Nichts sozusagen, hervorbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht in der stofflichen Gestalt, weil die wird uns nicht mehr tangieren in weiterer Ferne irgendwann. Ihr wisst, wir haben oft gesprochen darüber, dass selbst jetzt schon während der Erdentwicklung die Zeit der physisch-stofflichen Inkarnationen, dass die relativ bald enden wird, im - wenn man es so im historischen Maßstab sich betrachtet, also fünftes, sechstes, siebentes, achtes Jahrtausend, werden schon etliche Menschen so, also ein größerer Teil der Menschheit, so weit sein, dass sie sich nicht mehr in einem physisch-stofflichen Körper inkarnieren. Sie werden trotzdem einen physischen Körper haben, aber er wird nicht stofflich sein, das heißt, er wird völlig übersinnlicher Natur sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Formen und Dauer der Verkörperung des Menschen und der Naturreiche  [00:09:49] =====&lt;br /&gt;
Wir werden ja dann, also in der Zeit, wenn die Kultur, die Zeit der Kulturepochen zu Ende geht - also wir sind jetzt in der 5. Kulturepoche drinnen und insgesamt gibt es sieben - , dann ist, eine große Veränderung findet dann statt, dann ist eigentlich, also nach der 7. Kulturepoche sollte eigentlich der Zeitraum sein, wo wir uns nicht mehr in solcher irdischer Form, also in irdisch stofflicher Form inkarnieren. Aber es wird sicher Menschen geben, die das bis zu dem Zeitpunkt nicht schaffen, so weit zu sein. Also es wird sicher noch nicht gleich im achten, neunten Jahrtausend die gesamte Menschheit ausgestorben sein, aber trotzdem wird es nicht ewig dauern, sozusagen, bis die Menschheit für die sinnliche Sichtbarkeit verschwunden sein wird auf der Erde. Ich habe das auch letztens schon betont, also dass der Mensch wahrscheinlich das Lebewesen auf Erden ist, das am allerschnellsten seine Entwicklung durchmacht und dann - whhhuit - wieder weg ist, also ausgestorben ist, sozusagen, für den äußeren Anblick. Es gibt zwar dann keinen Menschen mehr, der das sehen könnte, aber dann sind wir als physisch-stoffliches Wesen nicht mehr auf Erden da, da werden Tiere, werden noch sehr, sehr viel länger in physisch-stofflicher Form auf der Erde sein. Und sie werden noch ganz andere Entwicklungsschritte auch durchmachen und wir werden sehr intensiv daran mitarbeiten. Also wie die Evolution im äußeren Sinne weitergeht, wird sehr, sehr stark an uns liegen. Wir arbeiten an dem mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also daher, das, was manchmal, ja, fast verständlicherweise gesagt wird, ja der Mensch ist ja schuld an den ganzen Umweltproblemen und er richtet die Natur zugrunde bis zu einem gewissen Grade, das ist, oberflächlich gesehen stimmt es, wir beschädigen vieles, weil wir eben noch nicht den geistigen Einblick haben, was wirklich dahinter steckt, und wir merken unsere Fehler halt immer erst dann, wenn die Folgen groß genug geworden sind, die Schäden groß genug geworden sind, und wenn sie uns dann zu schmerzen beginnen, dann fangen wir an zu grübeln: aha, das war doch nicht so gescheit. Das ist halt alles ein Teil des Lernprozesses, den wir auch durchmachen. Und natürlich wird dabei in der Natur etwas geschädigt, es geht etwas zugrunde und vieles geht durch unsere Fahrlässigkeit frühzeitig zugrunde, was also natürlich nicht gut ist, aber grundsätzlich liegt es in der Natur immer drinnen, dass Wesenheiten entstehen und wieder vergehen. Nicht nur als Einzelwesen, sondern auch als ganze Art, als ganze Tierart, als ganze Pflanzenart. Es sind also gerade die - das ist ja auffällig, das kann man auch äußerlich zeigen - die einfachsten Tiere, Pflanzen, Pilze, was auch immer es ist, die leben seit Ewigkeiten schon. Also die ersten Kleinlebewesen, die entstanden sind vor weiß Gott wie vielen Millionen Jahren, die gibt es heute noch und die blühen und gedeihen nach wie vor, ist nichts zu sehen, dass die am verschwinden wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je höher etwas entwickelt ist, interessanterweise, desto kürzer wird, auch im Tierreich in Wahrheit - das müsste man einmal wirklich genauer untersuchen: wie lange leben denn, lebt eine Tierart auf Erden, dann wird man mit Sicherheit dazu kommen: je höher entwickelt sie ist in gewisser Weise, umso kürzer ist ihre Lebensspanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Menschen, bei unserem physisch stofflichen Menschengeschlecht ist es - wir brechen also alle Rekorde wahrscheinlich, indem wir die allerkürzeste Erscheinungszeit in physisch stofflicher Form auf Erden haben, und dann sind wir - bwit - verschwunden für den äußeren Anblick. Wir werden dann aber auch schon eine ganz andere Wahrnehmungsperspektive auch haben, wir werden dann nicht mehr gebunden daran sein an die äußere sinnliche Wahrnehmung, sondern wir werden es halt dann von der geistigen Seite wahrnehmen, und dann sehen wir, dass da auch noch ganz anderes dahinter ist. Dann sehen wir auch, dass zum Beispiel ausgestorbene Tierarten, dass die sehr lebendig in höheren Reichen sind, nämlich die Gruppenseele dieser Tierart. Und um die geht es halt vor allem im Tierreich, also die werden auch wirklich aufsteigen zu höheren Wesenheiten. Und zwar zu wirklich ganz individualisierten Wesenheiten. Und die Vorbereitung jetzt dazu ist, dass sie, ja, wie soll ich sagen, sich ausleben in vielleicht Millionen Einzelexemplaren, jedes zur selben Art gehörend, aber doch einzigartig. Man könnte das selbst - wahrscheinlich selbst bei den Regenwürmern ist es so, dass jeder Regenwurm einzigartig ist. Drum braucht man wahrscheinlich schon einen sehr guten Blick, aber das, diese Einzigartigkeit geht ja sogar bis ins Mineralreich hinunter. Das habe ich ja immer wieder schon gesagt: jede Schneeflocke, jeder Schneestern ist in seiner Form einzigartig. Die Gesetzmäßigkeiten sind bei allen gleich, aber wenn man es jetzt genauer, vielleicht unter der Lupe, anschaut oder gar unter dem Mikroskop anschaut, dann sieht man: die genaue Ausprägung ist bei jedem anders. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Inkarnation des Menschen und Kristallkräfte,  [00:15:41] =====&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;Individualisierung ist ein Zug, der durch die Natur durchgeht&#039;&#039;&#039;, lange bevor der Mensch da war. Äußerlich gesehen. In Wahrheit steckt &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; dahinter &#039;&#039;&#039;als treibende Kraft dieser Individualisierung&#039;&#039;&#039;, aber da waren wir lange noch nicht in physisch-stofflicher Form auf Erden. Ich habe es ja erzählt auch, im Grunde: die erste Inkarnation, wo man sprechen kann, dass es der Anfang der Inkarnationen ist, der erste &#039;&#039;&#039;Fußabdruck des Menschen, sind die Kristalle&#039;&#039;&#039;, die entstehen, die Mineralien, die entstehen. Das hat bereits etwas mit uns zu tun und die hätte es nicht gegeben, wenn nicht der Mensch sich inkarniert hätte, wenn nicht der Mensch seine Ich-Kräfte da hineingebracht hat und die &#039;&#039;&#039;kristallbildenden Kräfte sind eben ganz, ganz hohe Kräfte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht umsonst hat man früher vom &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; gesprochen, vom &#039;&#039;&#039;Firmamentum&#039;&#039;&#039;, das ist im Grunde genau dasselbe. Also das ist das, was den Hintergrund bildet, sozusagen, das ist jenseits der Sterne, die wir sehen können. Wo dann später die Interpretation entstanden ist: okay, da sind die Sterne angeklebt, weil sonst täten sie ja runterfallen irgendwie. Das ist aber wirklich dann schon Unverständnis, das entstanden ist. Aber das Wirkliche ist das, dass die kristallbildenden Kräfte kommen von - eigentlich schon: die bilden die Grenze, wo der Kosmos, ja, aus der räumlich-zeitlichen Welt ins Überräumlich-Überzeitliche eingeht. Wo es auch jenseits eben der sinnlichen Wahrnehmbarkeit ist, absolut. Und von dort kommen die kristallbildenden Kräfte und mit denen sind ganz stark verwandt die Ich-Kräfte. Und wir werden uns, wenn wir wirklich diesen &#039;&#039;&#039;Geistesmenschen&#039;&#039;&#039;, also den individualisierten, völlig vergeistigten physischen Leib gebildet haben werden, dann werden - kann man diesen physischen Leib, diesen völlig individualisierten physischen Leib eben am besten als Kristall beschreiben. Allerdings als einen lebendigen Kristall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Weltenzustände, &amp;quot;Beginn&amp;quot; mit dem Alten Saturn  [00:18:15] =====&lt;br /&gt;
Das kann man sich jetzt schwer vorstellen. Aber es wird schon so sein, und das ist sehr wichtig für unser Thema, eben Apokalypse des Johannes und &#039;&#039;&#039;Vorausblick eben auf das neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;, auf das Kommende, was ja nichts anderes ist als die nächste Verkörperung unserer Erde, weil eben unsere Welt, mit der wir verbunden sind, eben auch durch wiederholte, nein, Erdenleben kann man nicht sagen, aber durch wiederholte kosmisch-planetarische Leben durchgeht, weil eben &#039;&#039;&#039;Reinkarnation im großen Stil ein kosmisches Grundgesetz&#039;&#039;&#039; ist. So funktioniert die Entwicklung, das heißt, es tritt etwas aus dem höchsten Geistigen, das heißt aus der schöpferischen Quelle, aus dem Nichts, wenn man so will, weil es eben von nichts Geschaffenem abhängig ist, sondern nur aus seiner eigeneren Tätigkeit etwas aus sich heraus setzt, und das ist das Geschaffene dann. Und so, so ists, ist am Anfang entstanden eben unser &#039;&#039;&#039;Alter Saturn&#039;&#039;&#039;, eine reine Wärmewelt, da gabs noch keine Mineralien, nichts Mineralisches, gabs nicht, kein Mineralreich, kein Pflanzenreich, kein Tierreich, es gab eine reine Wärmewelt und &#039;&#039;&#039;diese reine Wärmewelt war im Grunde das Menschenreich&#039;&#039;&#039;. Da war zwar &#039;&#039;&#039;von unserem Ich noch gar keine Rede&#039;&#039;&#039;, aber es wurden die Voraussetzungen geschaffen, dass das Ich sich entwickeln kann irgendwann, es wurde nämlich die Grundlage für den physischen Leib des Menschen geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Saturn war eine reine Wärmewelt, ich habe es letztens besprochen, eine reine Wärmewelt, und dort lebt das Physische drinnen. Und der ganze Alte Saturn war nichts anderes im Grunde als das Menschenreich, was anderes gab es nicht. &#039;&#039;&#039;Keine Tierformen, keine Pflanzenformen, schon gar keine Mineralformen. Alles war Mensch&#039;&#039;&#039;. Also der Alte Saturn war Mensch, im Grunde, aber physischer Mensch, aber im allerdünnstmöglichen Zustand halt, im Wärmezustand. Weil die Wärme steht immer am Übergang vom Physisch-Sinnlichen zum Übersinnlich-Ätherischen, zumindest zur nächsten Ebene. Und da passiert tatsächlich auch ständig ein Übergang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Vom wissenschaftlich abstrakten Denken hinauf auf höhere Ebenen  [00:20:57] =====&lt;br /&gt;
Also etwas heute noch so, zumindest für die äußeren Naturwissenschaften, völlig Rätselhaftes: wie könnte Geistiges oder Übersinnliches, sofern es das überhaupt geben sollte, und das glaubt heute eh kein Wissenschaftler mehr oder die wenigsten, aber - na doch, es gibt schon einige, die an zumindest etwas Geistiges glauben, sogar gewisse geistige Erfahrungen haben, und daher wirklich von innen her, auch aus innerer Erfahrung, überzeugt sind, dass es da etwas gibt, aber eine Erklärung, wie das - pffhh - mit dem Physischen, Stofflichen zusammenkommen kann: völlig offen die Frage, völlig offen. Ich meine, viele lehnen dann ab, viele Wissenschaftler, sich mit dem überhaupt zu beschäftigen, mit einem guten Grund, weil sie einfach keine Idee haben, wie man herankommen soll. Und mit der Art des Denkens, wie wir sie jetzt in den Wissenschaften anwenden, großteils, kommt man an das auch nicht heran. Weil da müsste man zumindest schon auf die nächste Ebene kommen, zum imaginativen Denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind heute noch im abstrakten Denken eigentlich drinnen. Und das ist nichts Schlechtes, dass wir es haben, das musste entwickelt werden. Und es ist gut, sich damit auseinanderzusetzen, und eben auch, wenn man die höheren Welten erfahren will, muss man eigentlich das Opfer des Intellekts bringen, davon habe ich auch schon gesprochen. Aber opfern kann man nur das, was man hat. Also wenn wer sagt: ich, oh, ich hab eh keinen Intellekt, da verstehe ich eh nichts davon, also werde ich ja weit leicht tun. Nein, der kommt niemals in ein wirklich modernes, imaginatives Denken hinein, in ein modernes, geistiges Wahrnehmen hinein. Sondern da muss ich eigentlich in Wahrheit den sturen, irdischen Intellekt zu einer gewissen Blüte sogar gebracht haben. Und zwar so weit, dass ich ihn dann sogar in Bewegung bringen kann. Und im - noch in dieser Art des Denkens aber beweglich, lebendig werde, und dann auch über die äußere Logik bis zu einem gewissen Grad hinausschreiten kann, indem ich sehe, dass die Logik eigentlich was - so wie sie heute ist - was Lineares hat. Also von Ursache zu Wirkung, die ist wieder Ursache fürs Nächste und so weiter. Also das kausale Denken und das einbahnige Denken, dann darf ja auch nur eine Folgerung daraus kommen. Also entweder ist rot oder ist schwarz, aber nicht beides gleichzeitig. Aber wo Leben drinnen ist, ist Vielfalt drinnen. Das heißt, es gibt eigentlich unendlich viele solche Strahlen, die alle zu einem irgendwie anderen Ergebnis führen, und alle aber aus derselben Quelle gespeist sind. Das macht den Reichtum unserer Welt aus. Und das haben wir in unserem modernen wissenschaftlichen Denken noch nicht, im Allgemeinen zumindest noch nicht, drinnen, aber es klopft massiv an, dass wir diese Beweglichkeit lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Klarheit des Intellekts, der jetzt verbreitet ist, zu verbinden mit der Beweglichkeit, mit der Lebendigkeit, mit dem - weil in dem Lebendigen drückt sich dann bereits ja noch was Höheres, was Schöpferisches aus, was das formt, das Lebendige. Und mit dem mitdenken zu können, miterleben zu können, es ist zugleich dieses lebendige Denken ein erlebtes Denken. Das heißt, nicht nur: ich denke und bin halt ganz bei dem, über das ich nachdenke, sondern ich erlebe ganz bewusst auch mit: was passiert denn da, wenn ich denke? Also eigentlich: ich muss mir zuschauen können dabei, in Wahrheit. Da fängt das Geheimnis an, nämlich das lebendige Denken zu erleben. Das fängt damit an, dass ich mir selber zuschaue dabei. Das geht am schwierigsten mit dem abstrakten Denken, da ist man ganz beschäftigt damit, dass ich das alles zusammenbringe. Beim lebendigen Denken, wenn ich das in den Fluss bringe, kann ich mir viel leichter zuschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Vergleich des lebendigen Denkens mit dem künstlerischem Gestaltungsprozeß  [00:25:40] =====&lt;br /&gt;
Das ist wie bei einem künstlerischen Gestaltungsprozess. Ich meine, für einen Künstler, in Wahrheit: er weiß, wenn etwas gut geworden ist, weiß er es, weil er sich im Tun erlebt hat, in Wahrheit. Ob das jetzt ganz bewusst schon ist oder nicht, aber er spürt es aus dem: ah ja, das stimmt mit der Intention, sozusagen, mit meinem Schöpfungsimpuls, den ich hineingeben wollte, stimmt das überein oder weitgehend überein. Und wenn es nicht ganz hundertprozentig übereinstimmt, nun, dann muss ich es halt vielleicht noch einmal machen eben. Große Künstler machen oft also bestimmte Werke x-, x-mal. Weil sie sehen: da ist noch ein anderes Potenzial drin. Das war gut und richtig, aber es ist eine Einseitigkeit noch, da ist noch mehr drin. Und bis es so hingeht, dass es sich sogar löst eben von der sinnlichen Anschauung, bis zu einem gewissen Grad, und andere Perspektiven eröffnet. Das ist das große Thema im 20. Jahrhundert gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mein, heute ist es schon etwas Selbstverständliches, dass man - die normale Art, wie man mit den Sinnen wahrnimmt, das alleine genügt schon nimmer. Man sieht es anders, so wie man es eigentlich mit dem normalen physischen Sehen, wie wir es haben, nicht sehen würde. Ich meine, nehmt eben einen Picasso oder was her. Das ist nicht nur eine Spinnerei: Ah, der malt das Auge irgendwo hin, wo es gar nicht hingehört, und solche Sachen. Nein, das ist - oder die, eben die Kubisten, das alles. Also, da - eine andere Perspektive kann man gar nicht sehen, der Kubismus entsteht daraus, dass die Perspektive, die wir mühsam zu Beginn der Neuzeit langsam hineinbekommen haben in die Malerei, um dann ganz naturalistisch zu werden - aber kaum ist das fertig, kommt interessanterweise die Erfindung der Fotografie und auf einmal ist das uninteressant. Zumindest für die führenden Künstler. Viele - und es gibt ja heute noch viele, die das meisterhaft können, also den sinnlichen Eindruck wiederzugeben, also fotorealistisch zu malen. Ist ja eine Strömung, durchaus, in der modernen Malerei auch, Fotorealismus, also dass man es malt, dass es von einem Foto gar nicht mehr zu unterscheiden ist. Nur: das eröffnet in gewisser Weise noch keine neuen Perspektiven. Die neue Perspektive entsteht dort, wo es mit dem, was ich mit den Sinnen sehe, gar nicht mehr übereinstimmt. Wo zum Beispiel die Perspektive, die im Mittelalter nicht da war, auf einmal wieder verschwindet, aber auf eine andere Art verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man sieht es so, wie man es sinnlich in Wahrheit nicht sieht. Es ist zwar immer noch mit sinnlichen Farben gemalt, weil sonst kann ich kein Bild malen. Ich meine, ja, es gibt schon welche: der hängt dann die leere Leinwand hin und sagt, voilà, das ist es. Dann ist es halt ganz übersinnlich drinnen, ist vielleicht auch guter Geschäftsschmäh. Nein, solche Sachen sind ja, sind ja durchaus in die Welt gesetzt worden, ganz bewusst. Und manche waren vif genug also, dieses Nichts, was sie eigentlich machen, teuer zu verkaufen. Und sind angesehene Künstler auch. Ich meine, sie haben schon vorher gezeigt, dass sie auch das handwerkliche Können haben, auch anders malen zu können. Aber es ist der Wunsch da, über das hinauszugehen. Also das ist überall ja anklopfen ans Übersinnliche, eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Übersinnliche kriegt man halt durch das lebendige, imaginative Denken. Da muss das Denken so lebendig werden, dass es so, so - wie soll ich sagen - so kraftvoll, so intensiv wird, wie es sonst, wir es nur jetzt durch die Sinneswahrnehmung erleben. Und das ist schwer, also selbst wenn man einen geistigen Schulungsweg geht, also - pfh - das jetzt gleich mit solcher Intensität vor dem geistigen Auge zu haben, dass es vergleichbar wäre an Intensität der sinnlichen Wahrnehmung, wenn wir wirklich hinschauen, na, das dauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das - braucht man vielleicht also mehrere Inkarnationen dazu, dass das auf neue Art herauskommt. Ich meine, relativ leicht tun sich noch Menschen, die es auf alte Art haben, wo es also wie eine Vision aufsteigt. Das heißt also, ohne dass ich bewusst etwas dazu tue. Und das ist gerade heute unser Problem, also dass wir lernen müssen, wenn wir die geistige Welt auf neue Art sehen wollen, dass das eine unheimliche Steigerung des Bewusstseins braucht. Es ist alles eigentlich da. Wir können es, nur wir kriegen es nicht mit. Und da wir es nicht mitkriegen, finden wir uns auch nicht zurecht. Also wenn wir - das ist paradox eigentlich! Wir alle haben zwar verloren, die meisten von uns zumindest, das alte Hellsehen, das von selber durchbricht - und das ist auch letztlich höchst notwendig, weil das neue, das wirklich also dann eben mit voller Gedankenklarheit da ist, dazu muss das alte verschwinden. Wobei eben Rudolf Steiner auch deutlich sagt, an gewisse Sachen kommen wir mit dem neuen noch gar nicht heran, also es wird eine Übergangszeit, eine längere Übergangszeit geben müssen, wo alte Kräfte trotzdem noch von einzelnen Menschen oder Menschengruppen bewahrt werden. Aber trotzdem: der neue Weg ist der, wo man aus eigener Kraft heraus bildschaffend tätig wird. Bild schaffend. Aber eben auch die Farben, die Formen darf man sich halt dann nicht mehr sinnlich so wirklich vorstellen, sondern dann kommt man zu dem, was wirklich dahinter steckt auf höherer Ebene. Also von dem unsere sinnlichen Farben und Formen eben auch nur ein Abglanz sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Es braucht wirkliche Berührung mit der geistigen Welt, um die Apokalypse zu verstehen  [00:32:17] =====&lt;br /&gt;
Und daher gehe ich scheinbar oft auch so weg halt jetzt von der unmittelbaren Besprechung des Textes der Apokalypse, um diese Hintergründe aufzudecken. Weil, wir werden überhaupt nichts verstehen von dem Neuen Jerusalem - und wir stehen ja jetzt in unseren Vorträgen relativ kurz davor - wir werden nichts verstehen, wenn wir nicht ein Verständnis für diese Art des Sehens bekommen. Weil man kann diese Dinge eben in Wahrheit mit dem äußeren Verstand nur sehr schwer erfassen. Das, was Rudolf Steiner geschrieben hat, ist schon etwas leichter zu erfassen (aber auch nicht ganz leicht). Weil er es eben in einer sehr gedankenklaren Sprache verfasst hat und zwar wirklich, wie sie halt unserem Intellekt auch heute entspricht. Aber dort, wo es gerade interessant wird, geht er ja auch, das sieht man, in die Übersetzung, in etwas sehr Bildhaftes hinein. Und das ist ja auch letztlich etwas, was wir in der Imagination machen müssen, also selber einmal bildschaffend zu werden, dass der Meditationsinhalt für uns irgendwann einmal so präsent wird, als hätten wir ihn sinnlich vor Augen sozusagen. Übersinnlich vor Augen in Wahrheit. Aber das muss mindestens diese Intensität haben. Weil selbst unsere Sinneswahrnehmung, die sich uns so aufdrängt und so massiv ist, ist noch schwach gegenüber dem, was in der geistigen Welt an Kraft da ist. Und wenn wir das - einsteigen in dieses imaginativ lebendige Denken hinein, dann wird einmal darin etwas so stark auftauchen, was noch die Intensität der sinnlichen Wahrnehmung, der Sinnlichkeit überhaupt, übertreffen wird. Nur, wir werden es voll und ganz beherrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wie sich das Bild gestaltet, wird - da steckt unsere bildschaffende Kraft drinnen. Wir bilden dann nichts Äußeres ab, sondern wir - wie soll ich sagen? - verbinden uns mit den seelischen, mit den geistigen Kräften, die um uns sind, zum Beispiel, und wir sind geistig stark genug, um diese Kräfte zu bemeistern, sozusagen. Und sie zu benutzen, um das Bild zu schaffen. Aber dazu müssen wir sie uns zu eigen machen, in Wahrheit. Also wirklich ergreifen. Und dann sind es zugleich wir, aber zugleich auch die geistigen Wesen, die wir ergreifen, die tätig sind in dem Ganzen drinnen. Das ist so schwer vorstellbar. Also wir verbinden uns sozusagen mit den geistigen Wesenheiten, die wir abbilden. Und die - es ist dann da kein Unterschied, also weil, selbst wenn es jetzt nur, unter Anführungszeichen, um die Stufe der Imagination geht - das ist die erste übersinnliche Erkenntnisstufe - , aber damit wir überhaupt dorthin kommen, steckt vor allem einmal auch Intuition dahinter. Intuition ist in Wahrheit der erste Punkt, wo wir die Berührung haben mit der geistigen Welt. Das ist ein Willensakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stoßen mit unserem Willen mit dem Willen der anderen geistigen Wesen um uns herum zusammen. Nur, das kriegen wir meistens gar nicht mit. Oder wenn, dann - wenn wir schon ein bisschen wacher sind, spüren wir: ach, da bin ich jetzt von einem geistigen Wesen berührt worden. Oder vielleicht sogar umgekehrt: ein geistiges Wesen fühlte mich, berührte mich, nahm mich wahr dadurch. Es ist eigentlich wirklich wie ein betastet worden Sein. Wirklich wie ein - die Empfindung ist ähnlich. Weil, es ist nicht gleich Bild oder sowas, sondern es ist wie: da war was. Es ist so, fast, wie wenn man einen Schubs bekommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Erlebnis der Berührung durch ein geistiges Wesen  [00:36:58] =====&lt;br /&gt;
Und das ist sehr intensiv, also es kann einen so ganz plötzlich wie ein Schlag treffen, nur man weiß noch gar nicht, was es ist. Also gerade, wenn wir auf dem Weg sind, das moderne Hellsehen, das heißt, das lebendige, imaginative Schauen, bei dem wir voll selbst tätig sein müssen, um es uns zu Bewusstsein zu bringen. Aber: die intuitive Berührung, die kann einmal sehr massiv da sein, also deutlich da sein, aber - pfff - was war das jetzt? Da kann man nur sagen: ah, da war was. Höchstens das. Jetzt in der Natur draußen, eine Stimmung in der Natur oder irgendwas, die mich besonders berührt. Und damit meine ich nicht nur das im äußerlichen Sinn: ah, schön, der Sonnenuntergang! Das ist mehr, das ist - das sich Erfreuen an der sinnlichen Schönheit des Sonnenuntergangs oder an der Schönheit der Natur, das ist es noch nicht. Das ist ein feines, ein sensibles, wie soll ich sagen, künstlerisches Wahrnehmen der Natur, zunächst. Das offen ist für die Schönheit der Natur, also die sinnliche Schönheit der Natur. Aber dann kann da drinnen noch die besondere Berührung drinnen sein: da! war jetzt ein Elementarwesen vielleicht. Ich weiß es noch gar nicht, was es war, aber vermutlich war es in der Natur, ein geistiges Wesen jedenfalls, dass das da wirkt. Und das ist wie ein Schubs, den ich bekomme, wie eine Berührung, die ich spüre. Nicht äußerlich, körperlich, aber die ich seelisch, geistig spüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, irgendwo in den Wochensprüchen kommt ja auch so: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, ich weiß jetzt nicht mehr, welcher Wochenspruch es ist. Aber das zu spüren, das ist: ah pfuuhh, oder es rieselt einem wie über den Rücken hinunter, irgendwo, angenehm, unangenehm, wie auch immer. Da ist etwas. Also es ist - es ist: man spürt, da ist, da kommt einem ein Geistwesen mit seinem Willen entgegen und stößt auf unseren Willen irgendwo. Da, das ist die höhere Form der Berührung. Das ist eben kein äußeres Betasten, sondern - es ist natürlich jetzt vergleichsweise nur gesprochen, aber jedenfalls: drum ist es wichtig, sich berühren zu lassen in der sinnlichen Wahrnehmung. Und dabei zugleich, aber ohne, wie soll ich sagen, einer Sentimentalität, die drinnen - : &amp;quot;Ah, wie schön! Die Natur so grün und die gelben Blümerln drauf und die ... &amp;quot; Das ist noch zu wenig. Das ist schon schön als Vorbereitung, aber es ist noch mehr. Es ist noch mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und - ja, ich weiß nicht, wie viele von euch das schon erlebt haben, es sind besondere Momente zunächst einmal. Es wird irgendwann einmal selbstverständlich werden, aber jetzt, sage ich einmal, sind es für die meisten Menschen noch ganz besondere Momente, wo es eben über dieses sich an der äußeren Schönheit zu erfreuen, dass da eben noch was dazukommt, noch etwas. Und das ist so: wenn es da ist, da gibt es keinen Zweifel drüber, dass es da ist, das ist so stark, das ist so eindeutig, das ist eben fast wie ein Schlag. Es kommt meistens ganz überraschend. Und dann heißt es halt, dieses Erlebnis, ja, mit sich zu tragen - . Man kann später wieder herankommen, nämlich ans wirkliche Erlebnis heran. Es ist eigentlich immer wieder ein Zurückgehen zu dem Moment, aber es ist nicht ein: ich erinnere mich daran, sondern - und damit fängt eigentlich schon die nächste Stufe der geistigen Wahrnehmung an - : ich gehe eigentlich in der Zeit zurück, ich gehe im ätherischen, im Zeitstrom, zu dem Moment zurück und erlebe es wieder. Ich erlebe es wieder und je öfter ich das mache, umso deutlicher wird das Erlebnis. Zuerst war es zu überraschend, ich habe nur die Berührung gespürt, aber in der Berührung steckt eine ganze Welt drinnen, weil da steckt ein ganzes Wesen drinnen, das mich berührt hat. Sei es ein Elementarwesen, sei es was Höheres, was auch immer. Und indem ich mir das einmal zunächst in die Erinnerung hole, aber dann   durch die Erinnerung durchgehe und wirklich wieder zurückgehe zum eigentlichen Erlebnis - und das ist eben stark genug dazu, dass das möglich ist. Weil, in Wahrheit, das eigentliche Erlebnis selber kann ich nämlich gar nicht im herkömmlichen Sinn erinnern. Das geht gar nicht, da sind eigentlich nur drinnen die Begleitumstände: Aha, das war da oder dort und da bin ich durch den Wald gegangen, da ist das passiert ... oder - weiß ich nicht - in der U-Bahn ist mir passiert ... , wie auch immer. Da erinnere ich mich an das sinnliche Umfeld. Und da drin war irgendwas. Aber das ist noch fast ein undefinierter Punkt irgendwo. Das Eigentliche kommt nach und nach heraus, indem ich zurückgehe, hingehe. Dort im übersinnlichen Bereich ist es mit der Zeit anders als hier. Dort kann ich mich bewegen. Wie heißt es im Parsifal so schön: &#039;&#039;&#039;zum Raum wird hier die Zeit&#039;&#039;&#039;. Ich kann mich bewegen in der Zeit. Das ist kein Hindernis, das heißt also, wenn ich zurückgehe zu dem Erlebnis, gehe ich nicht wirklich zurück, sondern dann erlebe ich es eben wieder. Wieder. Und vielleicht dann schon etwas mehr davon, etwas intensiver. Weil diese Berührung war in Wahrheit was ganz Differenziertes, nur das erste Erleben ist noch ganz grob. Das ist so, wie wenn man - wie wer halt auf die Schulter greift. Aber mit der Zeit kann ich mir das Bild immer lebendiger gestalten. Aus der Kraft, die mir da entgegenkommt, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich arbeite sozusagen dann im Einklang mit diesem Naturwesen, mit diesem höheren Geistwesen, was auch immer es war. Ich arbeite im Einklang, ich fühle mich in die Kraft dieses Wesens ein, und aus der heraus schaffe ich das Bild. Das kann also durchaus ein Prozess sein, der sich über längere Zeit erstreckt. Kann auch sein, dass ich erst Wochen, Monate danach so richtig das in seiner ganzen Größe vor mir habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Der persönliche Schicksalsweg: Überwinden alter hellsichtiger Kräfte, um neue selbst zu erlangen  [00:44:33] =====&lt;br /&gt;
Das - ja, ein Mensch wie Rudolf Steiner konnte das sehr zügig. Aber ich habe euch ja auch schon davon erzählt, dass es bei ihm auch also einen starken Wandel gibt, und geben musste, wo die alten Fähigkeiten, die er sich mitgebracht hat, in etwas Neues sich umwandelt, und dann gerade dadurch etwas ganz anderes wird. Also man darf nicht glauben, die Erlebnisse, die er etwa als Kind hatte oder auch als junger Mensch, wenn er durch die Natur gegangen ist, dass das die gleichen Fähigkeiten sind, mit denen er dann über die Anthroposophie gesprochen hat. Und das ist eben relativ kurz vor der Zeit, wo er dann beginnt, eben über Anthroposophie zu sprechen. Da ist der Moment, also, wo er die alten Kräfte überwindet und wo etwas Neues kommt. Und darum kann er gerade also so wertvolle Anregungen geben dazu, wie man heute, auch als Mensch, der gar keine geistige Erfahrung zunächst hat - weil das ist eigentlich das Gesunde für unsere Zeit, das einmal zunächst nicht zu haben. Also, weil die, die es noch als alten Kräften haben, müssen sich auch klar sein, dass sie die früher oder später loswerden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich sage einmal, spätestens, nach Möglichkeit, in der nächsten Inkarnation, wenn es schon in der nicht klappt. Weil, auch das ist eigentlich eine große Leistung von Rudolf Steiner - oder ja, man kann auch sagen von seinem Schicksalsweg, von seinem Schicksalsgang. Aber das Schicksal, wer ist das Schicksal? Wir sind es selber, in Wahrheit. Wir haben Hilfe dabei - aber ist vielleicht auch wichtig für Menschen, die da jetzt zuhören und nicht das Ganze kennen, was ich da schon über 222 Vorträge erzählt habe: Alles was Schicksal ist, also was uns trifft, im Guten wie im Bösen - ich meine, Schicksal kann ja ganz positiv sein, also wo sich plötzlich ein Weg eröffnet und wo ich alle meine Kräfte entfalten kann und - den gibt es ja auch. Das nehmen wir halt viel lieber zur Kenntnis und werten es dann oft im Nachhinein gar nicht so groß, als dort, wo uns was hart getroffen hat. Wo uns etwas aus der Bahn geworfen hat, geradezu, weil wir nämlich auf der falschen Bahn waren, die uns wegführt von uns und von dem, was eigentlich unser Ich will. Weil unser Ego halt die andere Bahn haben will. Das klafft sehr leicht bei uns auseinander, noch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im Grunde ist ja der erste Weg, um &#039;&#039;&#039;Karma&#039;&#039;&#039; zu verstehen und damit eben über das auch hinaus zu kommen, was über Karma und Reinkarnation in früheren Zeiten gesprochen wurde. Also was, namentlich ja aus dem Osten, ein ganz starker Impuls gekommen ist. Das ist noch lange nicht das Karma-Verständnis, das wir heute brauchen. Also darum, ohne jetzt irgendwas klein zu machen in den östlichen Philosophien und Lehren und Religionen oder so, aber - und die haben sich ja auch verändert, muss man auch dazu sagen, also da ist ja auch Neues gewachsen dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil &#039;&#039;&#039;niemand kann mit geistigen Mitteln aus der Vergangenheit Gegenwärtiges und künftiges Geistiges wirklich ergreifen&#039;&#039;&#039; und bewusst wahrnehmen. Es ist also ein Weg, der sich immer weiterentwickelt, Methoden, die vor Jahrhunderten noch aktuell waren, sind heute zwar nicht, keineswegs überflüssig, aber sie müssen letztlich auch verwandelt werden. Alles. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Selbst die Anthroposophie als Weg wird einmal überwunden werden.&#039;&#039;&#039; Das sagt Rudolf Steiner selber ganz deutlich. Also den Anspruch hat er nie erhoben, dass das jetzt der Weisheit letzter Schluss ist. Es geht ja gar nicht, weil der Mensch entwickelt sich weiter und nach einer gewissen Zeit, in, weiß ich nicht, drei-, vierhundert Jahren, wird man einen neuen Weg finden. Oder wird den nächsten Entwicklungsschritt gehen, müssen, wenn man weiterkommen will. Sonst bleibt man wieder in was stecken drinnen. Also die Perspektiven erweitern sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, Steiner sagt das ganz deutlich, also dass Anthroposophie nicht diesen Anspruch erhebt, für ewig gültig zu sein, sondern dass nach einer gewissen Zeit eben sich wieder etwas ändern wird müssen. Noch in unserer Kulturepoche, weil wenn ich jetzt von drei-, vierhundert Jahren spreche, in etwa, - ich meine, es wird sicher noch, nehm ich einmal -, schätze ich, hundert Jahre vielleicht dauern, dass sie wirklich von einer größeren Zahl von Menschen als das ergriffen wird, was sie wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
00:49:58  Und Rudolf Steiner hat ja selbst einmal gesagt, ja, was wird - auf die Frage, &#039;&#039;&#039;was wird von Ihren Werken überbleiben: die &amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;. Sonst nichts.&#039;&#039;&#039; Aber das heißt nur die Aufforderung: gut, es wird die Zeit kommen, wo Menschen da sind, die an der Art des Denkens, das dort geübt wird, und das da den Weg bahnt eigentlich zu dem lebendig imaginativen Denken - obwohl es äußerlich gesehen eigentlich sehr philosophisch noch geschrieben ist und mit der äußeren Logik und - also, da ist so ein Übergang drin. Es war sicher also dieses Werk auch für Steiner, das zu schreiben, ein wesentlicher Schritt, um dann weiterzukommen, um das alte Hellsehen, das er eben hatte, das er sich mitgebracht hat, in was Neues umzuwandeln. Also der Bruch, der Unbruch ist mit ziemlicher Sicherheit danach erst. Also nach dem Erscheinen der &amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;. Das dauert also dann noch, eine Weile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das - war aber natürlich noch vor 1900, also das Ganze. Also der Unbruch ist bei Steiner dann wirklich relativ kurz vor der Jahrhundertwende gekommen. Und dann war er bereit dazu, also man sieht dann wirklich, wie das Schicksal alles so zusammenführt, dass er eingeladen wird halt dann, in der theosophischen Gesellschaft einen Vortrag zu halten. Und er da jetzt schon hineinkommt, aber mit seinen neuen Kräften. Mit seinen neuen Kräften in das hineinkommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, das - diese neuen Kräfte brauchen wir eben auch, um wirklich diese Apokalypse des Johannes, um mit der was anfangen zu können, um sie wirklich verstehen zu können, in einer zeitgemäßen Form verstehen zu können. Also mit einer, wie soll ich sagen, Auslegung des Neuen Testaments, Auslegung der Apokalypse im klassischen Sinne, mit den Verstandeskräften, die noch ja eigentlich stammen aus der griechisch-lateinischen Zeit im Grunde, die halt heute, ja, die höchste Raffinesse erfahren haben, weil im Grunde ist unser modernes wissenschaftliches Denken zu einem großen Teil, ja, das Feinste, feinst Ausgearbeitete dessen, was schon die Griechen begonnen haben, was auch Aristoteles in etwa begonnen hat, namentlich. &#039;&#039;&#039;Platon ist noch mehr: mit den alten Kräften zurückschauen&#039;&#039;&#039;. Sie dämmern zwar bei ihm auch schon ab, aber der &#039;&#039;&#039;Aristoteles ist schon einer, der ganz dezidiert nicht hellsichtig ist&#039;&#039;&#039;. Der dort schon kämpft gegen, in Wahrheit, ohne es zu wissen, gegen die hellsichtige Anlage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und - oder später dann, der &#039;&#039;&#039;Thomas von Aquin&#039;&#039;&#039;, der ganz, eben aus diesen Verstandeskräften, aus diesen logischen Verstandeskräften, aus dem, was der Aristoteles begonnen hat, das jetzt eben wirklich ganz aufs Geistige zu wenden, ganz auf die Christuserfahrung sozusagen anzuwenden. Und das, was halt überliefert ist aber von der Christuserfahrung, noch durch äußere Quellen. Weil, durch eigenes inneres Erleben kann er noch nicht herankommen. Ja, es ist natürlich, im Gefühlsleben ist alles mögliche da, aber wirklich schauen kann er es nicht. Ihr wisst, ich habe es ja auch schon oft erzählt, dass er eigentlich erst relativ kurz vor seinem Tod, also am Nikolaustag, im nächsten Jahr ist er dann sehr bald verstorben - oder &amp;quot;verstorben worden&amp;quot;, weil, es gibt ja die Vermutung, dass er vielleicht vergiftet wurde. Aber jedenfalls, er hatte also am Nikolaustag, im Jahr bevor er verstorben ist - also es war der Nikolaustag 1273 damit, weil 1274 ist er dann verstorben im Frühjahr - hatte er eine -- &#039;&#039;bitte?&#039;&#039;  -- Thomas von Aquin ist &#039;74, 1274 ist er verstorben und 1273 eben am Nikolaustag, also das ist überliefert, dass er da eben eine große &amp;quot;Schau&amp;quot; hatte, also wirklich eine Vision in dem Fall, die ihn geradezu überfallen hat. Obwohl er also das - die ganze Zeit seines Lebens sonst eben nicht hellsichtig war. Ist auch also sehr, sehr interessant im Übrigen, wie das kam, dass Kräfte, die eigentlich schon früher heraus wollten, nicht heraus konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine ganz interessante Geschichte, die erzählt wird und die wohl auf Wahrheit beruhen wird: Als der Thomas von Aquin noch sehr jung war, ist seine Schwester getötet worden in der Wiege durch einen Blitzschlag. Und er war knapp daneben, er ist davon gekommen. Aber das war also ein ganz, ganz dramatisches Erlebnis. Und, und also ein sehr entscheidendes für seinen ganzen Weg, es wurden da irgendwie Kräfte in ihm geweckt, aber eben gerade nicht die hellsichtigen Kräfte, sondern die wurden weggespült geradezu. Sonst hätte er diese Aufgabe, die er als Thomas von Aquin hatte, nämlich jetzt dieses griechisch-logische Denken eben bis auf die Auslegung des Christentums, das hineinzubringen - also: selig sind die, die nicht schauen und doch glauben und dann sogar nicht nur glauben, sondern wissen bis zu einem gewissen Grad. Und der er es, dieser Thomas von Aquin, so ganz stark ausarbeitet, also: was kann man wissen davon, und was - also was kann man wissen, indem man es sich selber erarbeitet und was kann ich nur glauben, indem ich also vertraue der Überlieferung, die drinnen ist in der christlichen Lehre. Also das heißt, wie kann ich mich dem Christentum nähern, von dem man weiß, also da steckt das höchste Göttliche, also sprich, die ganze Geistige Welt in Wahrheit dahinter, mit dem Wissen auch von den höheren Hierarchien, die aber der Thomas von Aquin nicht schauen konnte. Die hat er nicht gesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, er wusste es, dass es diese Lehre gibt, die eben über den &#039;&#039;&#039;Dionysius Areopagita&#039;&#039;&#039; kommt oder genauer gesagt, über einige Eingeweihte, die diesen Namen dann trugen. Und diese Lehre, weil die Lehre ist eigentlich erst lang niedergeschrieben worden, nachdem der erste Dionysius Areopagita gelebt hat, eben als Zeitgenosse noch des Christus und des Paulus vor allem - da wurde das aber alles nicht niedergeschrieben, das war also noch strengste Geheimlehre. Erst im 6. Jahrhundert sowas, wurde das niedergeschrieben, und daher wird dieser Dionysius Areopagita dann versetzt ins 6. Jahrhundert heute, und von dem in der Bibel die Rede ist, das ist halt dann der Pseudo-Areopagita oder so. Das ist in der äußeren Forschung, mit dem kommt man nicht zu Rande, dass es niedergeschrieben wurde von einem späteren Schüler, weil es ja gerade da, in dieser Zeit halt vom Mysterium von Golgotha letztlich angefangen bis ins 6., 7., 8. Jahrhundert hinein, also es immer wieder Menschen gab, die diesen Einweihungsweg im Grunde des ursprünglichen Dionysius Areopagita weitergegangen sind oder auch gegangen sind und daher auch diese Erfahrungen hatten. Irgendwann war es halt an der Zeit, das auch der Schrift zu übergeben. Aber das war dann nimmer der ursprüngliche, der in der Apostelgeschichte genannt ist. Aber das konnten die Theologen alle nicht wissen im Grunde, das -weil, sie waren angewiesen auf das, was sie mit ihrem Verstand erfassen können und dazu brauchen sie aber eine äußere Grundlage und das ist die überlieferte Schrift. Nix anderes. Mehr gabs im Grunde nicht. Ich meine, sicher, es gab hier und da einzelne auch, die hellsichtige Erfahrungen, alte hellsichtige Erfahrungen hatten dazu, aber keiner eigentlich so klar, dass er sagen hätte können: ja, eigentlich, die Bibel ist sehr schön, das ist richtig, was da drinnen steht, aber die brauche ich eigentlich nicht, weil ich es ja geistig vor mir sehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:00:17  Ja, wir werden einmal dort hinkommen, dann werden wir - ich meine, Rudolf Steiner ist in vielen Bereichen dorthin gekommen und deswegen konnte er ja auch einiges schildern davon, von dem der Bibel nicht der Rede ist. Davon haben wir schon gesprochen, &#039;&#039;&#039;das sogenannte fünfte Evangelium, von dem Rudolf Steiner spricht&#039;&#039;&#039;, wo er schildert insbesondere die Zeit, die, ja interessanterweise in den vier Evangelien nirgendwo geschildert wird: was macht denn dieser Jesus von Nazareth von seinem zwölften Lebensjahr bis zur Jordan-Taufe? Weil, es gibt also die zwei Evangelien, wo es die Kindheitsgeschichte gibt, ja, aber dann hört es auf und dann fängt es eigentlich wieder - geht es weiter mit der Jordan-Taufe. Was dazwischen ist, ist im Grunde nicht wirklich geschildert. Also höchstens, dass herauskommt, ja, dass er Handwerker war und halt durch das Land gezogen ist, also als fahrender Handwerker, wie es eben damals üblich war, aber damit erschöpft sich schon die ganze Geschichte. Und da sind aber wichtige Vorbereitungsschritte drinnen dazu, dass sich der Christus in dem Jesus von Nazareth inkarnieren kann, und dass da - damit in dieser Leibeshülle des Christus von Nazareth, dass da also alle Strömungen, alle wichtigen geistigen Strömungen zusammenkommen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber davon erfährt man nichts in der Bibel, gar nix. Steht nix drinnen. Weil sie es damals auch gar nicht sehen konnten. Sie konnten es nicht sehen. Das alte Hellsehen war nicht mehr geeignet dazu. Hat also vieles verborgen, im Grunde. Das heißt, wir kennen auch bezüglich auch des Alten Testaments nicht die ganze Geschichte. Da gibt es noch Ebenen, die zu entdecken sind. Deswegen ist die Bibel nicht falsch und es ist das Neue Testament nicht falsch, weder das Alte noch das Neue. Es ist eine großartige Sache, dass die Dinge wirklich doch sehr getreu festgehalten wurden da drinnen. Aber es ist nicht vollständig. Es ist bei Weitem nicht vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das - und eben auch alles, was über den Christus zu sagen ist, steht nicht alles da drinnen. Er sagt es ja selber: ich bin bei euch alle Tage der Welt, also bis zum Ende der Welt eigentlich. Und da wird er nicht immer wieder dieselben Geschichten erzählen, sozusagen, oder es wird nicht immer nur um das gehen, was da eh schon drinnen steht. Das ist einmal der Teil, der notwendig war, um, ja, bis in unsere Zeit hineinzukommen. Und wir sehen es ja, also gerade in der westlichen Welt, dass viele Menschen aber jetzt nicht mehr diese Gläubigkeit dazu haben, sondern - fffh - ja, sie arbeiten halt mit dem Text vielleicht, wenn es Theologen sind, aber es haben viele durchaus auch Probleme mit dem Glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir sind in der Zeit, wo das, was für einen Thomas von Aquin noch sichere, solide Basis sein konnte, einfach für die Menschen nicht mehr ausreicht. Sie - phh - und das ist, diese Art von Unglaube ist dann nicht irgendein böswillig: ach die, ich bin halt Atheist oder irgend sowas. Nein, eben gerade auch bei denen, die glauben wollen, eigentlich, aber sagen: pfff - mit der Art, wie ich, wie wir heute denken müssen, pff - hab ich Schwierigkeiten damit. Das nennt man dann ehrlich sein, wenigstens das zuzugeben. Auch als Theologe das vielleicht zuzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man sieht es ganz deutlich, also dass gerade an wichtigsten Themen, wie zum Beispiel...  - &#039;&#039;&amp;quot;Was gibt es für Möglichkeiten, was gibt es für Techniken, wie kann man überhaupt etwas ... &amp;quot;&#039;&#039; Ja, es ist jetzt, glaube ich, eine Frage durchgekommen, ich nehme an, dass die vom Publikum irgendwo war. Ja, das ist ein weites Thema, welche Techniken und Möglichkeiten es dazu gibt. Ich werde das in den Vorträgen, hab ichs teilweise schon, Hinweise dazu gegeben, ich werde es auch in der Zukunft noch intensiver geben. Es gibt keine schnellen Antworten dazu, sagen wir mal so. Ich meine, Rudolf Steiner selber hat sehr viel über den geistigen Schulungsweg gesprochen, der zu gehen ist, also das Grundlagenbuch dazu ist: &amp;quot;Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?&amp;quot;. Das würde ich wirklich empfehlen als Grundausstattung, nur: auch wenn man es zehnmal gelesen hat, braucht man deswegen noch nicht glauben, dass man jetzt schon das neue Sehen hat. Das wird in Ausnahmefällen vielleicht passieren, wenn man schon sehr gut vorbereitet ist darauf, aber in der Regel braucht man lange dazu. Und ich kann nicht garantieren, dass das jetzt in einer Inkarnation, vor allem in der, in der wir jetzt drinnen stehen, funktionieren wird oder schon in einer Weise funktionieren wird, dass es dem alten Hellsehen an Intensität, an Verlässlichkeit, an Reichhaltigkeit ebenbürtig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, das alte Hellsehen war verlässlich, also bei den Menschen, die entsprechend auch gelebt haben, dass keine falschen Impulse hineingekommen sind. Ist im Übrigen beim neuen genauso, also wenn die innere Gesinnung nicht ganz stimmt, dann bringen wir Verzerrungen hinein. Weil, es ist halt auch so, dass die Widersachermächte, die halt da sind, uns natürlich nicht gern dorthin führen, wo es für sie schwierig wird. Und wenn wir also gerade den wirklichen, den Weg des Christus und was damit verbunden ist, wobei ich ganz deutlich sage: es hat der Weg des Christus im Grunde überhaupt nichts zu tun mit dem, was heute äußerlich an Religionsgemeinschaften besteht. Das werden wir einmal erkennen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, es gibt jetzt natürlich im Christentum - wir brauchen noch die Kirchen in einer gewissen Weise, aber es ist nicht gesagt, dass dort immer der richtige Weg lebt drinnen. Nicht aus irgendeiner Bosheit oder schlechten Absichten heraus, aber es schöpft das alles noch aus den alten Kräften, also dort, wo die Einzelnen, die drinnen stehen, der Pfarrer zum Beispiel, - ich meine, welcher Pfarrer schaut das geistige Geschehen zum Beispiel wirklich, das bei der Wandlung passiert? &amp;quot;Dies ist mein Leib&amp;quot; und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Zwischenlösung, dass es jemand - darüber spricht und auch glaubt daran und ein gewisses Grundverständnis hat zu dem, was da passiert. Aber erlebt er es und erlebt es die ganze Gemeinde real, in dem Moment, wo es passiert, mit - oder nicht? Wahrscheinlich nicht, in der Regel. Ich meine, es war in alten Zeiten durchaus in der Kirche, in der - wo noch Menschen da waren, die stark auch die alten Kräfte hatten, war das unter Umständen noch da, auf alte Weise. Die ist aber praktisch weg und ich wage zu behaupten, dass sie gerade in den Kirchen am meisten weg ist. Das ist - ja, auch mit eine Folge des theologischen Denkens, des Verstandesdenkens, das aus der griechischen Zeit mitkommt, die löscht das einfach aus. Damit schimpfe ich aber überhaupt nicht über die Theologie, weil was blieb ihnen über. Ich meine, das alte Sehen, das alte Miterleben können, konnten nur mehr ganz ganz wenige, also sicher nicht jeder Dorfpfarrer oder sonst was. Das konnte man nicht verlangen. Man konnte aber sich halten eben an die Schrift, weil da die Wahrheit drinnen steht. Auch wenn man sie oft nicht richtig versteht, das ist ein Problem, aber es ist eigentlich also in den Schriften, die sind ganz aus der Wahrheit herausgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:09:54  Aber die Wahrheit wird natürlich schon verzerrt bei Übersetzungen. Das ist schon die große Problematik: ist der, der es übersetzt, so weit im geistigen Erleben drinnen, dass er es wirklich richtig, exakt übersetzt und damit - heißt nicht, dass er den Wortlaut exakt überträgt, sondern das, um was es geht eben. Dazu muss ich es aber selber erleben, in Wahrheit. Und das sind winzige Nuancen, die schon das verfälschen können. Winzigste Nuancen können schon so sein, dass es eigentlich nicht so ganz stimmt. Auch wenn man es noch so mit philologischer Genauigkeit macht, weil mit vielen - viele Worte, die drinnen verwendet werden, haben halt dann nicht die alltägliche Bedeutung, die dem Wort zukommt, sondern da steckt noch was Tieferes dahinter. Und wenn man das nicht erleben kann, dann pffh, dann ist dieser Geist in der Übersetzung eigentlich nicht mehr drinnen, im Grunde. Ich übersetze halt das mit dem sinngemäßen deutschen oder sonstigen Wort, aber es ist nicht mehr dasselbe. Es ist wahnsinnig schwierig. Das ist die große Schwierigkeit. Ich meine, die Urtexte sind exakt, aber sie haben bei den, bei vielen Begriffen, die drinnen sind, eine ganz eigene Bedeutung im Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, weil auch die griechisch Schreibenden, es ist ja also das Neue Testament im Griechischen auch drinnen, sie können es aber eben auch nur mit den Worten ausdrücken, die in der Sprache drinnen sind. Und die aber eigentlich durch das Christusereignis namentlich dann eine neue Bedeutungsnuance bekommen haben, die auch nicht mehr ganz dem entspricht, was im alten Griechischen drinnen lag. Aber mit welcher Sprache soll man es sonst schreiben? Die Sprache für das Christentum, für das wirkliche Verständnis des Christentums, die gibt es noch gar nicht. Die haben wir noch nicht, in Wahrheit. In dem - wo wir das alles, was da drinnen steckt, ausdrücken können. Das, was man ausdrücken kann davon, das steht eh im Neuen Testament drinnen. Was man mit den Sprachen, die wir haben, ausdrücken kann. Und, man kann dann höchstens versuchen, mit bestimmten ungewöhnlichen Wendungen, oder wo man sich denkt: ähng, wieso ist das so, so irgendwie ungewöhnlich halt formuliert drinnen? Das ist der Versuch, das, was man eigentlich mit der Sprache nicht ausdrücken kann, doch irgendwo fühlbar zu machen. Aber ohne es wirklich voll ausdrücken zu können. Das ist das Riesenproblem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, die Zeit des Christentums fängt in Wahrheit überhaupt erst an. Und es wird dann keine Religion im herkömmlichen Sinn sein. Es wird keine - ja, eine der Ausdeutungen des Wortes Religion ist ja: Rückverbindung, zum Vergangenen. Aber das Christentum ist ganz dezidiert - ohne diese Rückverbindung, also das Vergangene zu verlieren, aber vor allem: zukunftsorientiert. Auf ganz was Neues und auf ein offenes Ziel hin. Auf etwas Offenes. Es geht nicht, zurückzukehren, wieder in den Schoß der Gottheit sozusagen, von wo wir einmal gekommen sind. Weil letztlich von dort kommen wir. Aber: der Weg, der eben, ja eben erstmals mit den Menschen beschritten wird, der Weg zur Freiheit drinnen, die bedingt, dass im Menschen selbst, in seinem Ich, der göttliche Funke selber drin ist. Das ist dieselbe Schöpferkraft, die die Gottheit hat, nur: wir sind halt ungeübt, damit umzugehen. Weil es muss aus unserem Willen dann entspringen, diese Kraft auch rege zu machen. Aber dann wird göttlicher Wille und menschlicher Wille eins. Eins! Aber es ist dann eben das, was wir oft gesagt haben: es kommt von oben und es kommt von unten. Und beides zusammen. Das ist die absolute Revolution in der geistigen Welt, im Grunde. Also das Göttliche und das Christentum ist das Revolutionärste, was es gibt. Es stellt alles auf den Kopf und es stellt vor allem alles, und das ist das große Risiko eigentlich, das damit verbunden ist, in den Willen des einzelnen Menschen. Auch in dem: aber nicht mein Wille, sondern Dein Wille geschehe. Da liegt trotzdem auch unser Wille drinnen. Das - - weil es eben auf den Beitrag jedes einzelnen Menschen ankommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Christentum. Und wir haben heute immer noch auch die alte Form, ja, und wir brauchen sie, und wir werden sie noch lange brauchen, die Form des Trostes, dass uns von oben geholfen wird. Aber die Zukunft ist die: wie helfen wir der ganzen geistigen Welt, wie tragen wir etwas dazu bei? Das ist das Neue. Ich meine, es ist klar, also dass die Religion so, wie sie heute ist, Menschen trösten soll in schwierigen Lebenssituationen, wenn ein geliebter Mensch stirbt oder sonst etwas, oder man an einer schweren Krankheit leidet und dergleichen, wo man jetzt schwer verlangen kann: ja puh, jetzt bring die Kraft auf und vermehre die geistige Welt. Ich meine, da hat man mit sich selbst genug zu tun, das ist schon klar. Aber die Kraft, die im Christentum drinnen ist, im Christlichen, in diesem christlichen Ich drinnen ist, ist viel mehr. Und sie wird das, was an Trost von außen kommt, durch innere Kraft ersetzen. Weil in dem ja, in unserem Ich, fest verbunden ist damit die Christuskraft als solche. Die müssen wir nur zur Wirksamkeit bringen sozusagen, weil der Christus drängt sich nicht auf. Wir müssen ihn wollen in uns, Ihn wirklich wollen, das ist nicht - und das ist mehr als: bitte, hilf mir! Das ist zu wenig. Sondern das ist ein ganz konkreter Willensimpuls, der aus uns kommt, der den Christus einlädt, mitzutun. Und uns dort zu stärken, wo wir es noch nicht können, uns dort weiterzuhelfen. Weil wir halt erst am Anfang sind. Eben mit dem ganzen Christentum, in Wahrheit, sind wir: ganz am Anfang. Ganz am Anfang. Und wir können froh sein, wenn wir zu einem gewissen Teil fertig sind damit, auf einer ersten Stufe fertig sind, gegen Ende der Zeit der Kulturepochen. Schön wäre es, wenn schon in der nächsten Kulturepoche, also in dieser sogenannten Slawischen Kulturepoche, die aber natürlich eine weltweite ist, aber die diese, wie soll ich sagen, diese Grundmentalität, die im Slawischen drinnen ist, wo das eine sehr wesentliche Rolle spielen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist nämlich ein gewaltiges Potential, diese Kräfte, alte Kräfte, in die neuen umzuwandeln. Da sind Gemütskräfte, Seelenkräfte drinnen, die den Boden bereiten, die wir schon längst verloren haben, im Grunde. Das ist das Problem, weil wir müssen halt überall den Übergang von alten Kräften zu neuen Kräften schaffen. Und wir verlieren die alten viel schneller, als wir die neuen entwickeln. Also zur Zeit sind wir genau in dem Problem, drum sind wir in so einer Zerreißphase geradezu drinnen. Das Alte ist weg, die meisten glauben gar nicht einmal mehr dran, dass da irgendwas sein könnte, nämlich so wirklich tief, und die neuen - also das selber in die Hand zu nehmen, zu wissen: ich muss tätig sein. Es kommt mir nicht einfach zu, sondern ich muss es tun. Ich muss tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist auch die Grundregel also zu dem, also: wie schaut der neue Weg aus? Der Weg schaut auf jeden Fall aus, dass es auf die eigene Tätigkeit ankommt. Und dass ich alles, was ich tue, mir zu eigen machen muss. Also da kann man jetzt Anleitungen und Ding, für geistiges Schauen, für geistige Entwicklung, kann man hunderttausende lesen. Man kann Steiner von A bis Z lesen, man kann andere Wege lesen, weil nicht jeder Weg - nicht für jeden Menschen ist der Schulungsweg der Anthroposophie der richtige, muss man auch dazu sagen. Also das muss auch jeder frei entscheiden einmal, welchen Weg er geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:20:12   Am besten zu empfehlen ist: nicht zehn Wege auf einmal und alle durchprobieren und einen Mischmasch draus machen, sondern einmal zu spüren: mit welcher geistigen Strömung bin ich am ehesten verwandt, wo klingt etwas an bei mir, dann kann ich dort lernen daran etwas, muss aber dann letztlich sehen, dass ich mein Eigenes daraus machen muss. Dann fängt es erst an, wirksam zu werden, so wirklich. Also ich kann nicht sklavisch irgendein Rezept, sozusagen, tun, da kann ich Mantren oder was, die vorgegeben sind, kann ich bis zur Vergasung beten oder meditieren, wie auch immer. Es wird nicht wirklich funktionieren, wenn ich nicht meinen eigenen Weg finde. Weil, wir haben alle unsere Fähigkeiten und auch unsere Mängel, und mit dem müssen wir umgehen irgendwo, dass wir es durchdringen können. Also da wird in der Zukunft noch viel dazu zu sagen sein, aber ich setze mich dann wieder der Gefahr aus, dass ich über - gar nichts über die Apokalypse sage. In Wahrheit sage ich aber doch sehr viel, weil: ohne aller dieser Dinge fangen wir mit dem im Grunde gar nichts an. Es ist sicher notwendig zum Einstieg, einmal so ein bisserl einen Durchgang zu machen, so das Ganze, und ein bisserl kommentaren: was bedeutet das? Aber das ist erst der spärlichste Anfang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant wird es dort, wo jeder seine individuellen Ansatzpunkte findet, Apokalyptiker zu werden. - Ich glaube, das habe ich schon wahrscheinlich im ersten Vortrag gesagt, dass es darum geht. Es geht nicht darum, zu wissen, was steht alles in der Apokalypse. Das ist schon gut, das will ich nicht klein machen, aber das reicht alles nicht. Es genügt nicht, zu wissen, was Steiner alles an Mantren oder auch sonstigen Übungen gegeben hat. Das reicht alles nicht. Es - man muss selbst Apokalyptiker werden, man muss selbst - Geistesforscher, äh pfffh, ist - vielleicht gar nicht das richtige Wort. Christ zu werden eigentlich wäre das richtige Wort. Christ wirklich zu werden. Heute haben wir noch hauptsächlich also das Etikett halt darauf, wir sind eingeschrieben, wir bekennen uns dazu. Das heißt noch nicht, dass wir es im tiefsten Sinne sind. Im tiefsten Sinne sind wir es dann, wenn wir aus unserem Ich heraus entsprechend schöpferisch tätig werden. Weil, das ist genau die Liebeskraft, die wir der Welt geben können. Wir machen unser ureigenstes Ding und machen es aber so, dass wir es verschenken können. So, dass es nicht die Welt bedrängt, sondern die Welt beschenkt und es kann genommen werden oder nicht genommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Um und Auf &#039;&#039;(österreichisch, etwa: das umfassend Wesentliche)&#039;&#039;. Ich meine, darum ist das alles, ja, verständlich aus dem Lauf der Geschichte heraus, alles, aber Christentum so zu verbreiten, dass man es den Menschen dann aufzwingen will im Grunde, das ist sehr gewagt. Da kann sehr viel schief gehen dabei und sehr viel Negatives hineinkommen. Das heißt nicht, spricht nicht dagegen, dass der Missionsgedanke ja durchaus drinnen ist und ja auch deutlich geäußert wird, aber der heißt: geh in die Welt, strahle deine Impulse aus, erzähl von mir aus auch davon, aber nicht, indem du einfach etwas vorbetest, fertige Formeln, sondern indem du es lebst, indem du sprichst durch das, was du bist. Das heißt, durch das, was du geworden bist, indem du diesen Impuls in dir lebendig gemacht hast. Das ist die Botschaft, das ist die Botschaft, die ja auch eigentlich im Pfingstgeheimnis drinnen steckt, so dass es alle Menschen verstehen können. Also du sprichst durch das, was du geworden bist dadurch. Das ist das Um und Auf - und bitte, da sind wir alle weit weg noch davon, ein bisserl was ist - blitzt einmal da und dort durch, aber da haben wir noch einen riesigen Weg zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und drum werden wir auch brauchen diese, ja, unheimliche Beschleunigung eigentlich in der Entwicklung, jetzt nicht im äußeren Sinne, sondern in der geistigen Entwicklung - und die ist drinnen. Die ist drinnen, es wird dann wieder eine ruhigere Phase auch kommen, aber im Moment, im Moment stehen alle Signale drauf, dass die Menschheit wirklich einen Sprung machen könnte. Also dass das Tempo gewaltig ansteigt. Dass wir kommen - wir sind jetzt in die Pha-, und zwar nämlich so, dass dann, wenn die mittlere Periode unserer Kulturepoche - da haben wir noch ein bisschen Zeit dorthin, wir sind ja immer noch am Anfang, und der Anfang heißt immer, Anfang einer Kulturepoche: das erste Drittel ist im Grunde Aufarbeitung des Alten und es so zu verändern, dass es anschlussfähig wird an das, was wirklich kommen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben schon das Problem: das was kommen soll, wird einmal abhängen davon, was die einzelnen Menschen aus ihrem Ich heraus wollen. Also es gibt keine fertige Regel dafür. Niemand kann das sagen: das sollst du. Du musst wollen. Es ist also ein Vom-Sollen-zum-Wollen. Und das ist aber dann ganz verpflichtend für einen selber, weil sonst, ja, zerstört man etwas am eigenen Ich. Das ist vielleicht auch für unsere Zeit die Botschaft: man soll sich auch nicht übernehmen, man muss immer schauen: was kann ich wirklich leisten, wo kann ich wirklich dranbleiben? Es einfach dann hinzuschmeißen ist für einen Menschen, der wirklich aus seinem Ich heraus tätig sein will oder tätig sein soll, ist das so ziemlich das Schlimmste, was man machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, ich kann die bewusste Entscheidung treffen bei irgendwas: gut, das geht in dieser Inkarnation nicht. Man kann sich auch manches vornehmen und dann kommt man aber drauf: ich brauche schon bei dem einen vielleicht nicht nur dieses Leben, sondern ein nächstes auch noch dazu. Dann ist es legitim, andere Sachen, die man vielleicht ins Auge gefasst hat, einmal liegen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das heißt nicht: ununterbrochen im Hamsterrad &amp;quot;ich muss tätig sein, ich muss tätig sein&amp;quot; und alles probieren, das bringts gar nicht. Das ist eher, dass dann ein - den Punkt zu finden, wo ich wirklich weiterkomme und dort dann ganz stark drinnen zu bleiben. Das, ah - auch im anthroposophischen Bereich, ich meine, es gibt vielleicht einen Bereich, wo ich wirklich weiterkommen kann, dass ich zu eigenen geistigen Erfahrungen auch kommen kann, das heißt, dass ich mir bewusst werde, was da drinnen ist, weil die Zeit ist reif jetzt einfach dazu. Es ist notwendig, da geht es jetzt nicht darum: ah, ich bin neugierig darauf oder ich willüberprüfen, ob der Steiner eh recht gehabt hat. Um das geht es nicht. Es geht darum, ja, das weiterzuführen, das Werk Steiners. Wahrscheinlich werden die Wenigsten also das schaffen, das in dieser Universalität, in diesem Umfang zu machen, wie es Steiner konnte. Ohne ihn jetzt auf den höchsten Thron heben zu wollen, um das geht es gar nicht, weil ihr wßt, er hat es selber immer gesagt: ich will nicht verehrt werden, sondern verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht nicht darum, ihn als den großen Guru zu sehen, sondern - das wird uns nämlich gar nichts nützen, überhaupt nichts. Da kann ich das jedes Mal &amp;quot;Steiner, Steiner&amp;quot;-Beschwören, wenn ich nicht selber tätig werde, wird das überhaupt nichts nützen. Also das geht darum und dazu gehört dann halt auch der - irgendwann einmal nach gründlicher Vorbereitung, man soll sich schulen an dem, was gegeben ist, aber dann den ersten Schritt einmal zu wagen darüber hinaus. Weil das halt dann eben gerade in der Kraft des eigenen Ichs liegt, diesen Schritt zu machen. Und dadurch es aber, indem ich ihn mache, anderen leichter macht, auch Schritte zu machen. Nicht genau den gleichen, das muss gar nicht sein. Weil wir gehen eben jeder unseren Weg, in Wahrheit. Das wird den, immer mehr den Reichtum der Menschheit ausmachen, dass jeder seinen Weg geht und dass er aber die Früchte dessen mit allen teilen kann. Aber eben  nicht mit der, mit dem Hinterton: ja du musst genau auch diesen Weg gehen. Sondern wir geben einander wechselseitig Anregungen. Das wird halt dann was anderes sein als die üblichen Wirtshausgespräche wahrscheinlich - obwohl da auch viel drinnen liegen kann. Nur weil, man kann über das sprechen überall heute. Überall, in Wahrheit. Es verlangt nur, dass die Menschen es wollen. Und eben, wie ich am Anfang schon gesagt habe: im Alltag. Also es muss so sein, dass das wirklich im Alltag passieren kann, in einem Gespräch irgendwo. Es zieht sich nicht auf den Sonntag irgendwo zurück oder vielleicht gar in irgendeine gedeckte Loge, wo man sich zurückzieht, vom Rest der Welt abgeschieden. Sondern es muss möglich sein, das überall zu besprechen mit Menschen, die dafür offen sind, sich auszutauschen mit ihnen. Und das aber niemand aufzudrängen, der nichts davon wissen will. Weil wir alle eben auch schon vielleicht durchgegangen sind oder noch durch müssen durch die Phase, dass die alten Kräfte - whuit! - weg sind. Es funktioniert überhaupt nicht, einfach auf Dauer sich hinüberzuschwindeln von den alten Kräften in die neuen. Es kommt der Moment in der oder in einer nächsten Inkarnation, wo das Alte einfach weg ist. Und wo die notwendige Erfahrung die ist: ich bin verlassen von allen guten Geistern. Ich bin ganz einsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01: 32:10  Und in dieser Einsamkeit entdecke ich die Christuskraft in mir. In meiner eigenen Ich-Kraft. Und merke dann: diese Kraft - mir steht ein riesiges Kraftpotential zur Verfügung, wenn ICH will. Aber es hängt von meinem Willen ab, tätig zu werden. Und von dem strahlt eben eine gewaltige Heilkraft aus, in Wahrheit. Für mich selber, aber vor allem auch für die Welt um mich herum. Im weitesten Sinn Heilung, im Seelischen, ja, bis irgendwann ins Körperliche hinein. Und damit wird eben das, was wir als eine Religion heute bezeichnen, ganz was anderes werden noch. Es wird eine selbstverständliche menschliche Fähigkeit sein, dass wir einander eben geistige Anregungen geben, die wieder Impuls sind, dass jeder aus seinem Ich heraus tätig werden kann. Dort muss es hingehen, mir ist ganz bewusst, dass die Übergangszeit lang ist. Und das macht ja nichts, niemand braucht sich klein fühlen, weil, uns gehts allen jetzt noch so. Dass wir erst auf dem Weg dorthin sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher ist es legitim, dass es die ganzen Stützen und äußeren Stützen und so noch gibt. Nur wir dürfen den Zeitpunkt nicht verschlafen, wo das ins Gegenteil umkippen kann irgendwo. Und wo wir dann in eine Passivität vielleicht hineinkommen, weil wir uns erwarten, och, es strömt mir von außen etwas zu an Kraft, was dann aber nicht mehr funktionieren wird. Und ich dadurch aber versäume, aus dem eigenen Ich heraus tätig zu werden. Und das kann man, zumindest theoretisch, in jeder und auch in der schlimmsten Situation, ja, vielleicht sogar gerade in - gerade bei Menschen, die in wirklich schlimmen Situationen sind, die in der absoluten Notlage sind, und wo aber niemand da ist, der sagt: nuja, es wird schon gehen. Sondern die einfach drauf angewiesen sind, jetzt tätig zu werden, dass da plötzlich was aufgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass sie da erst, im Tun nämlich, im Nachhinein, merken: das hätte ich nie gedacht, dass ich das durchstehen kann. Dass ich da durchkomme und vielleicht noch andere mitnehmen kann, dass sie durchkommen, das hätte ich nie gedacht. Wir kennen unsere Kraft noch nicht. Sie ist da, die - wuuuh, die tut schon am Stand durchdrehen in uns, in Wahrheit. Da ist einiges an Kraft da, bei jedem von uns. Aber wir kennen die Kraft in Wahrheit noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir kennen die Apokalypsis Jesu Christu und Jesu Christu ist zugleich eben: Ich. Auf das weist ja Rudolf Steiner auch so oft hin, dass die Initialen des Jesu Christu eben nicht zufällig, das deutsche Wort ICh ist. Weil das, durch das Mysterium von Golgatha ist das untrennbar miteinander verbunden. Ja dadurch können wir die göttliche Kraft in uns wirklich regsam machen. Und zwar - aus Eigenem heraus. Weil sich der Christus mit den Menschen, mit allen verbunden hat. Er ist Mensch geworden eigentlich in jedem Menschen, in Wahrheit. In jedem Menschen ist das Potenzial drinnen. Das ist genau der Punkt, warum der Christus wirklich also in - als Verkörperung einmal kommt. Weil dann ist er, lebt er in allen Menschen, im Grunde. Egal welcher, welchem Bekenntnis sie angehören ob es also -. Kann auch ruhig ein atheistisches Bekenntnis sein. weil das ist genauso ein Glaubensbekenntnis. Da kann diese Kraft trotzdem drinnen leben. Ich meine, die Atheisten sind die, die, unbewusst vielleicht, aber doch aus der Perspektive leben: das Alte muss ich verlieren, um das Neue zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist vielleicht so da: das Auflehnen gegen das Alte, unbewusst wissend: ich muss es überwinden, um das Eigene zu kriegen. Und wenn das Ich wirklich tätig wird, dann bricht es auf ins Christentum. Auch selbst dann, wenn ich mich noch als Atheist fühle und gläubiger Atheist bin, aber vielleicht in der Realität mehr Christ als einer, der brav jeden Sonntag in die Kirche geht und seine Gebeterln runtermurmelt und im Grunde nichts mehr damit anfängt. Es ist nicht gesagt, dass das alles so automatisch von selber funktioniert. Das muss nicht sein, das kann ganz unheilig auch sein, in Wahrheit.  Und, und eben - weil es wird unheilig dort, wo es nicht wirklich mit dem Ich-Impuls verbunden ist. Da macht das Christentum keinen Sinn. Und die anderen Religionen sind ein Weg, dorthin zu führen. Ich meine, alle Wege führen letztlich irgendwann dorthin, nur wird es manchem dann flau irgendwo. Und selbst im offiziellen Christentum ist es auch noch sehr flau. Also, es ist: so massiv wird noch nicht gesagt, du musst tätig werden, du, der Christus lebt in dir. Dort müssen wir ihn entdecken. Und das ist das, was - dadurch können wir entdecken den ätherischen Christus, dadurch können wir ihn erleben. Ja, wo im Ätherischen? Ja, in unseren Lebenskräften. Wenn in uns das Christentum so lebendig wird, dann steht der Christus ja vor mir oder wie auch immer ich das ausdrücken will. Dann erlebe ich ihn geistig. Dann erlebe ich ihn, dann erfahre ich ihn ganz konkret. Ganz konkret. Dann erlebe ich nämlich, wie er stärkt auch die eigenen Ätherkräfte, die eigenen Lebenskräfte. Wirklich stärkt. Aber das muss ich wollen. Wir können selbst noch nicht so an den Ätherkräften arbeiten, aber er unterstützt uns dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt: das ist der Weg, am eigenen Ätherischen zu arbeiten. An dem müssen wir auch schon arbeiten. Also wir haben viel zu tun.  Wir müssen erstens einmal uns trauen, sich auf unser Ich zu stellen. Also: ich habe meine Sache auf Nichts gestellt in Wahrheit. Im Wort Nichts ist übrigens auch das Ich ja drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:39:58   Also das muss man sich trauen einmal, weil das heißt auf sich selber stellen. Da kann ich nicht, ich finde nicht da ein Handbuch oder was hat der gesagt. Das ist alles gut und schön, aber im entscheidenden Moment muss ich es nicht wissen, sondern tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Tun wissen, ja, das war der kleine Schritt. Das heißt, wir müssen lernen, die ganze Bequemlichkeit eigentlich, ja ich nenne es jetzt einmal durchaus Bequemlichkeit, die in uns halt drinnen steckt, die zu überwinden. Zu wissen, selbst wenn wer anderen was schenkt, noch so viel schenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nichts wert für mich, wenn ich es nicht ergreife und zu was Eigenem mache. Und das verlangt die eigene Tätigkeit. Sonst wird es nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit ist vorbei, wo irgendwelche Sachen passiv funktionieren. Also auch die größten Geschenke, die größte Unterstützung, die kommt, auch die Unterstützung des Christus, die unendlich geradezu ist, wird nur funktionieren, wenn ich es ergreifen will, wenn ich seine Hand nehmen will. Es wird so schön im zweiten Mysterientrama von Steiner geschildert, bei dem Juden Simon, der immer wieder dieses Erlebnis hat, das Christus-Erlebnis, und der sozusagen so erlebt hat, das halt in der Vision, dass er ihm die Hand erreicht und im letzten Moment stößt er sie zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er will das nicht ergreifen. Das heißt, er will sich nicht auf sich selber stellen. Weil das ist gleichbedeutend damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich selber tätig werden. Und wenn ich die Unterstützung dabei des Christus haben will, dass er meine Kräfte verstärkt, dann muss ich mir diese Kräfte zu eigen machen. Darin besteht es nämlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch erwerbe ich mir auch diese Kräfte. Das heißt, letztlich mache ich es dann doch selber. Das ist das Um und Auf dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist wirklich revolutionär. Ich habe das jetzt schon ein paar Mal gesagt, dass Geisteswissenschaft im modernen Sinne revolutionär ist. Absolut revolutionär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist vielleicht auch der Grund, warum viele noch nicht heranwollen oder können. Und selbst viele, die herangekommen sind, das auch noch nicht so ergriffen haben, dass es ihr ureigenstes Tun ist. Und eben auch dann der Mut kommt, in Lebenssituationen über das, was man halt in der Anthroposophie von Steiner oder sonst wo gelernt hat, über das hinauszugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in Wahrheit kann ich erst dadurch im konkreten Moment tätig werden. Ich tätig werden. Nur fertiges Rezept anwenden wird nirgendwo funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich mit meinem Ich drinnen liegen, mit meinem ganz Individuellen. Und daher wird von jedem Menschen in einer ähnlichen Situation aber was anderes kommen. Es gibt unendlich viele Wege, die gut sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt unendlich viele, die daneben hauen können. Aber selbst das ist nicht das Drama, das muss das Ich riskieren. Weil auch wenn ich wirklich aus meinem Ich heraus tätig bin, wir haben halt noch genug andere Wesensglieder und alle möglichen Wesen, die da drinnen herumwurreln in uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind ja wirklich interessante Wesen. Ich meine, in uns wurreln, letztes Mal habe ich gesprochen von den Bakterien und den kleinen Lebewesen und Viren, die einen nicht unbeträchtlichen Teil unseres Organismus ausmachen. Also da wurrelt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, es wurreln aber Elementarwesen genug. Ihr wisst, wurrelt, glaube ich, brauche ich schon nimmer übersetzen. Wurrelt heißt, bewegt sich lebendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurr ist das W da drinnen. U geht es eng durch. Im R ist es bewegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und irgendwo trifft es dann aufs Ziel. Also sehr lebendig beweglich einfach. Also mit dem müssen wir einmal fertig werden, das zu akzeptieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich bin der Mittelpunkt, aber ich habe alle möglichen Wesensglieder, in denen bewegt sich alles Mögliche, im physischen, im ätherischen, im astralischen. Nur im Ich, da sind wir selbst zu Hause. Und da können wir den Christus finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt eben genug anderes, wo wir die Kraft darüber noch nicht so haben, wo wir es lernen können. Über das Seelische hoffentlich gewinnen wir es zügig immer mehr Kraft, dass wir wirklich im Zeitalter der Bewusstsein schon sehr viel umgewandelt wird von unserem seelisch-astralischen zum Geist selbst. Wenn wir das haben, dann ist noch ein großer Schritt getan, weil dann ist unsere Seele unsere Schöpfung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Astralisches sogar unsere Schöpfung. Das ist auch ein schrittweiser Prozess. Also Seelisches ist ein Teil des Astralischen, lebt im Astralischen, aber der Astral-Alp ist wesentlich umfangreicher noch, weil da ist alles das drinnen, was wir im tiefsten Unbewussten haben, was für die Körper Funktionen wichtig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es wird schon viel sein, wenn wir den engeren Teil des Seelischen einmal wirklich zu unserem eigenen gemacht haben, selber gemacht haben. Dann haben wir erst die unsterbliche Seele. Dann haben wir die wirklich unsterbliche Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also gerade in dem Übergangsfeld von der alten Zeit, wo durch die höheren Mächte dafür gesorgt wurde, dass die wichtigsten Seelenelemente weitergehen in der nächsten Inkarnation und so fort, dass das nicht ganz zerfledert. Heute besteht sehr wohl die Gefahr, dass große Teile unseres Seelischen sich auflösen. Das habe ich auch schon gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einzige, was uns mit Garantie bleibt im seelischen Bereich, das sind unsere Karma-Päckchen. Also die Aufgaben, die zu erfüllen sind, die werden wir nicht los. Gott sei Dank werden wir sie nicht los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt ja vieles drinnen, was nicht karmisch belastet ist. Das wird erst dann wirklich unser eigenes sein und das heißt also vor der Auflösung bewahrt sein, wenn wir es bewusst ergriffen haben. Geist selbst heißt letztlich, vollster Ausprägung ist Geist selbst dann, wenn es letztlich das ganze Australische zur eigenen Schöpfung gemacht hat und immer weiter tut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das ist ja nichts Statisches, sondern an dem weiterarbeitet. Das wird die große Aufgabe sein im neuen Jerusalem. Dort geht es dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können jetzt bereits, also energisch daran arbeiten und sogar jetzt schon im Bewusstseinsseelenzeitalter, vom Geist selbst zumindest den seelischen Teil, also den engeren Teil, der zunächst einmal leichter unserem Bewusstsein zugänglich ist, den uns zu eigen zu machen. Oder Teile davon zumindest uns zu eigen zu machen. Sodass in der Seele nichts passiert, wo nicht mein wirklicher Wille dabei ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht irgendeine Triebkraft, die hereinkommt, irgendein luziferisches Wesen, das uns anschiebt oder irgendein arimanisches, das drinnen wirkt. Sondern dass wir Herr in unserer Seele sind. Wir stehen erst ziemlich am Anfang davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber immerhin, ein bisschen was ist schon geschehen und es ist jetzt unsere Zeit. Das Bewusstseinsseelenzeitalter ist prädestiniert dafür, dort diesen Bereich aber weiter auszuarbeiten. Weil Bewusstseinsseele und Geist selbst hängen stark zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind eigentlich in gewisser Weise zwei Seiten desselben. Und das betrifft also vor allem den seelischen Bereich. Im Großen, dass das ganze Australische verwandelt ist, wird bei den Menschen, die mit der Entwicklung Schritt halten, so sein, dass es am Ende des Neuen Jerusalem, also des Neuen Jupiter, dass es wirklich fertig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fertig heißt also, dass es dann wirklich unsere Schöpfung ist. Das heißt aber bitte dann nicht fertig im Sinn. So, jetzt ist es so, wie es ist und so bleibt es auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, nein, das heißt, es geht sowieso immer weiter und verändert sich. Aber dann sind es wir aus unserem Ich heraus, die an dem arbeiten. Sonst niemand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nix. Das heißt, spätestens nach der Zeit des Neuen Jerusalem oder Neuer Jupiter, wie es Rudolf Steiner nennt, wird es so sein, dass das seelische Komplett und das australische Komplett unsere Schöpfung ist. Unsere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere. Und wir übernehmen nichts aus der Seelenwelt, nichts Fertiges, sondern wir schaffen es selbst und wir geben es als Geschenk dann irgendwann einmal, wenn sich der Organismus wieder löst von der irdischen Verkörperung, wir geben es an die Seelenwelt weiter. Dort steht es zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Menschen, die auch diese Ich-Entwicklung durchführen, die werden es gar nicht brauchen, aber es wird eine sehr große Rolle spielen für die anderen Wesen, die in der Natur sind. Also für die Tierwelt zum Beispiel und so weiter, für Elementarwesen und so weiter. Da kann das ein ganz großes Geschenk sein, das wir einbringen in die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was uns selber betrifft, ist es dann einfach irgendwann einmal zu 100 Prozent unsere Schöpfung. Also das heißt, wenn man jetzt die Perspektive noch weiter spannt, also sie spannt dann über das neue Jerusalem hinaus, Venus-Zustand, Vulkan-Zustand, also die letzten drei, die zukünftigen drei kosmischen Verkörperungen unserer Erde, dann geht es letztlich darum, am Ende, und dann, da nehme ich jetzt Bezug zu dem, was ich heute schon gesagt habe, in der Apokalypse ist die Rede von der ersten Auferstehung, die letzte Auferstehung, so kann man es gar nicht sagen, aber in gewisser Weise, wenn am Vulkanzustand der Mensch sich seinen Geistesmenschen selber geschaffen hat, das heißt damit seinen vergeistigten physischen Leib komplett selber geschaffen hat, dann ist er in seinem Wesen sein eigenes Werk geworden. Das heißt, er hat das erfüllt, was die Gottheit intendiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass wir am Ende Schöpfer unserer selbst sind. Am Ende der Entwicklung. Vom Geschöpf zum Schöpfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir so weit gekommen sind, dass wir von A bis Z, das heißt durch alle unsere Wesensglieder Schöpfer unserer selbst geworden sind, dass wir also dann, so werden wir aus diesem Vulkanzustand herauskommen, dass wir unser Ich haben, klar, aber wir haben unseren eigenen Astralleib, unseren eigenen Seelenleib, also unser eigenes seelisch-astralisches, wir haben unseren eigenen Ätherleib selbst geschaffen, ganz individuell und wir haben den Geistesmenschen, wir haben den physischen Leib selber geschaffen, dann sind wir Geschöpf unserer selbst. Und dann sind wir reif für alles, was danach liegt. Darüber haben wir ja auch schon Andeutungen gemacht, man kann wirklich nur Andeutungen machen, aber wir stehen da auf derselben Stufe wie die Schöpfergötter, die in der Bibel genannt werden, das ist ja nicht die höchste Gottheit, um die es da geht, in Wahrheit, sondern es geht um die Geister der Form und die Elohim und die Sonnengeister, die eben diese Erdentwicklung geformt haben, durchformt haben, dann, also wenn wir jetzt durch alle sieben Stufen, sieben kosmischen Stufen durchgegangen sind, dann sind wir an der Stufe angelangt, auf der die Elohim in anderer Art zu Beginn der Erdentwicklung gestanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eben auf andere Art, in gewisser Weise auf höhere Art, weil wir eben die Freiheit haben, weil wir ganz individuelles Geschöpf unserer selbst sind. Das ist bei den Elohim, die in der Bibel genannt werden, nicht der Fall. Es ist ein Unterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was die Gottheit in den Weltenplan hineingelegt hat. Weltenplan heißt also, in welche Richtung soll es gehen? Es geht in die Richtung, dass freie Schöpfergeister entstehen, die das ergänzen mit dem Zusammenarbeiten, was von oben kommt. Beziehungsweise man kann es vielleicht irgendwann einmal auch so sehen, dass das, was früher von oben gekommen ist, dann von innen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Gottheit eins ist mit dem. Immer mehr wird. Da gibt es Stufen noch genug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perspektiven sind riesig gekommen. Ich weiß, dass das alles auch sehr ketzerisch klingen kann. Aber meine offizielle Adresse ist die Ketzergasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat zwar mit den Ketzern nichts zu tun, das war irgendein Bürgermeister oder irgendetwas in Wien, der Josef Ketzer geheißen hat, aber es passt irgendwo. Ja, aber niemand sollte sich schrecken, niemand sollte Angst haben vor der Größe der Aufgabe. Der erste Schritt ist halt einfach, dass man, ich weiß nicht, ich soll das alles, ja, das ist der erste Schritt für einen neuen geistigen Weg überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass wir wirklich gerecht werden dem, dass wir die Möglichkeit zu dem freien Ich bekommen haben. Damit ergreifen wir den göttlichen Willen, damit folgen wir dem göttlichen Willen. Wenn ich es verweigere, dann arbeite ich gegen den göttlichen Willen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade wenn ich mir diese Freiheit erkämpfe, nämlich indem ich sie in die Tat umsetze, weil wie gesagt, die Freiheit muss ich selber mir erringern. Man kann mir nur die Möglichkeit schenken, das hat die Gottheit gemacht, aber wenn ich in der starre Tolle liege und mir nichts tun darf, dann wird es nicht passieren. Die Gottheit kann mich nicht zwingen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kann mich nicht zur Freiheit zwingen. Das wäre ein Widerspruch in sich selbst. In dem Fall wäre das eine Entschöpfung geradezu zerstörender Widerspruch drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sie kann uns nicht zwingen. Sie hat sich ihrer Allmacht begeben. Sie hat sich ihrer Macht eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind alles Dinge, die man in philosophische, theologische Überlegungen einbeziehen müsste. Es haben in der Neuzeit noch die Menschen sehr gefragt, wie ist das Übel der Welt, das Böse, was passiert, wie ist das mit der Allmacht und Allwissenheit, Gott ist vereinbar und so weiter. Aber man ist immer noch davon ausgegangen, ja das muss ja Allmacht sein, aber die Macht Gottes besteht darin, gerade diese Macht abzugeben, aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls bezüglich dessen, was den Willen des Menschen betrifft. Die anderen, gerade alle höheren Hierarchien, die über uns stehen, die brauchen das noch. Sie können es noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also von dem her ist die Erdentwicklung, das Erdenleben des Christus, hat überhaupt die Weltrevolution schlecht hingebracht, für den ganzen Kosmos im Grunde. Das wäre zu klein gedacht, das zu sehen, ja da jetzt unser kleines Fleckern, das Erdkugelle da, das betrifft den ganzen Kosmos, das erschüttert den ganzen Kosmos in Wahrheit. Das heißt, alle geistigen Wesen, die da sind, überall, alle Sterne, alle Sonnen, alle Planeten, alle, ja selbst die kleinsten Meteoriten, die irgendwo herumschwirren, sind geistige Wesenheiten, und wenn es nur Elementarwesenheiten sind, sind mit dabei, weil überall Geistiges ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden das alles erleben können einmal. Wir werden das sehen können. Das wird noch eine spannende Astronomie werden, die dann das Geistige sieht, auf neue Art sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In alter Form gab es das. Die Babylonier, die Neu-Babylonier, die Chaldea waren wunderbar in dem, dass eine Astronomie oder Astrologie oder wie immer man es, es war eben nicht getrennt zu lesen, die geistigen Taten der Wesenheiten, die drinnen sind, die sich äußerlich halt dann in den Konstellationen und sonstigem widerspiegeln. Und auch die Gesetzmäßigkeiten, die Weisheit, die sie hineinlegen, die wir halt dann heute als Naturgesetze oder so herauskratzen irgendwo, das ist eher als nur die Oberfläche davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die haben noch in den Konstellationen, in denen sie sich angeschaut haben, aber zugleich auch sie geistig gesehen haben, nicht nur äußerlich. Das ist gerade der spannende Moment in der ägyptisch-chaldeeschen Zeit. Weil ägyptisch-chaldeesche Zeit heißt ja, kurz davor beginnt das finstere Zeitalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, das natürliche Hellsehen beginnt damals bereits zu erlöschen. Für eine Mehrzahl von Menschen. Bis dahin waren alle hellsichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle. Also urpersische Zeit noch, alle hellsichtig. Alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einweihung bestand dann gerade darin, das zu verlieren. Oder zumindest sich durchzukämpfen zu einer ganz klaren Sicht des Sinnlichen. Wo sich nicht durchmischt, das geistige Erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat es schon sinnlich wahrgenommen, durchaus. Aber man hat mit wahrgenommen, immer das seelisch-geistige, die Aura. Aura Masta O. Das heißt ja eigentlich, die große Aura, die mächtige Aura.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ja indogermanische Sprache auch. Es kommt wirklich aus demselben Stamm heraus. Aura Masta O. Heißt nichts anderes als Aura Mächtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das steht dahinter. Und man konnte das erleben. Sie haben gesehen, es ist ja schon die äußere Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben aber gesehen, auch die ganze Aura noch mit. Alle. Manche halt mehr und manche weniger schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das haben sie noch gesehen. Und sie haben aber gesehen, jetzt kommt das Alemannische. Das verdunkelt das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt herauf. Das greift nach dem, das greift zuallererst nach dem, was ich da unten auf der Erde sehe, aber es greift auch nach dem da oben. Es beginnt auch nach dem oben, nach den Sternen zu greifen, nach der Sonne zu greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie sie verdunkeln. Und das hat man als dramatisch erlebt einfach. Da sieht man schon aber auch, wie sich das Bewusstsein der Menschen, auch in historischen Zeiten, und das sind Zeiten, wo man sagt, bei der urpersischen Zeit ist es so, es gab noch keine Schrift und sowas zu der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es gibt keine Aufzeichnungen, es gibt Funde natürlich von allen möglichen Utensilien, aber keine Schrift. Also kennt man von der Seite nicht, wie die wirklich die Welt erlebt haben. Wir konnten es nicht niederschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man wirklich dann nur auf geistigem Wege in Erfahrung bringen, dass man wirklich in der Zeit zurückgehen kann, bis dorthin und gleichsam durch die Augen dieser Menschen zu sehen. Also zu erleben, was die in ihrer Seele erlebt haben. Also das, was Södersteiner halt dann nennt, das Lesen in der sogenannten Akasha-Chronik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also im Grunde nichts anderes als Lesen im Fluss der Zeit. Dort kann ich das Lesen. Und da kann ich lesen die Vergangenheit, ich kann lesen aber auch, welche Möglichkeiten es für die Zukunft gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zukunft ist trotzdem offen. Also es ist noch nicht gesagt, was sich realisiert, also bis in die physisch-sinnliche Welt hinein. Es sind viele Strömungen, von denen eine konkret dann wird und bis ins physische Geschehen hinein sich verdichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist auch so eine Sache. Aber aus dem die Möglichkeiten der Zukunft zu sehen, aus dem kommen Fähigkeiten wie Prophezeiungen, die also die Zukunft betreffen. Wie kann man Rudolf Steiner sprechen davon, wie wird denn das sein mit dem neuen Jerusalem? Also sprich mit dem neuen Jupiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder wie wird das sein mit dem Venus-Zustand, der dann noch folgen wird. Oder gar dem Vulkan-Zustand. Das ist ja noch nicht passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das soll aus Freiheit heraus passieren. Weil der Mensch mitwirkt, wird sehr vieles aus Freiheit passieren. Und wir sind jetzt schon ganz schön tätig, diese zukünftigen Zustände mit vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden sie nicht alleine hervorbringen können, aber sie werden wesentlich sein, bestimmt durch uns. Vielleicht noch ein kleines Beispiel, wie wichtig Erscheinungen unserer Zeit heute sind. Das Berufsleben unserer Zeit heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Berufsleben, wo Menschen in einen Beruf gestellt sind, den sie machen, ohne besondere innere Verbindung. Das Leben hat sich hineingestellt, sie machen ihn, weil sie ihn machen müssen. Rudolf Steiner sagt, das wird in der Zukunft immer mehr so werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man wird immer weniger sagen können, ach mit meinem ganzen innersten Wesen, mit all dem was ich will, bin ich verbunden mit meiner Arbeit, was anderes würde ich mir gar nicht wünschen machen zu können. Wenn alle Menschen das so machen würden, dann würde der allerletzte Zustand, der Vulkan-Zustand, der also die Spiegelung des alten Saturn ist, dieser Wärmewelt, der also den Abschluss der Entwicklung bringt, die wird zum großen Teil durch solche Sachen geschaffen, wo wir mit unserer inneren Freude, mit unserem Enthusiasmus nicht verbunden sind. Und die wir tun, weil wir sie tun müssen in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon auch, weil wir sie tun wollen, aber nicht, weil es uns jetzt so besonders Spaß macht oder was, sondern wo wir ganz aus der Notwendigkeit heraus handeln, ohne dass unsere Gefühle, unsere Emotionen drinnen stecken. Das ist ein starker Ausspruch für unsere Zeit heute, weil es ist heute ja im Berufsleben ist das schon fast der Standardfall, dass man halt in einem Beruf drinnen steht, weil man davon leben muss, aber dass ich sage, das ist jetzt mein Leben, ist es oft gar nicht. Es ist keine Fehlentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann ich nur empfehlen, ich weiß jetzt die GA-Nummer nicht, aber es heißt der Band, das Karma des Berufes. Das sind ganz wesentliche Dinge, wo wir etwas tun, sehr wohl unsere Kraft, unser Können hineingeben, aber völlig unser Australisches, unser Wohlgefühl und diese Dinge trennen davon. Wir machen es nicht aus Zwang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute machen es viele Menschen aus Zwang, weil sie uns nicht überleben könnten, aber es wird die Zukunft kommen, dass man solche Dinge tut, die nicht jetzt zu meiner besonderen Freude oder sowas machen, sondern die ich mache, weil ich die Notwendigkeit sehe. Nur aus dem. Das ist deswegen jetzt nicht mit einem Glücksgefühl verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem heraus. Mit dem, was wir heute als Glücksgefühl bezeichnen. Das ist was ganz, ganz Wesentliches auf dem Weg, jetzt Bewusstseinsseele, weiter Geist selbst zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist selbst, da ist die eine Verwandlung des Australischen, aber da geht es um Weisheit drinnen, Weisheit im Zusammenklang mit dem Rest der Welt. Da geht es nicht um Glücksgefühle. Überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine objektive Seelenwelt. Damit sage ich bitte nicht, dass wir heute bei nichts mehr Freude haben dürfen. Das sage ich überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade bei den Dingen, die wir tun für die Welt, darf es überhaupt nicht darum gehen, dass ich da jetzt ein Glücksgefühl habe. Die Maria sagt es im Mysteriendrama so deutlich. Dass sie dann schwört vor der geistigen Welt, dass sie in ihrem ganzen geistigen Streben das Glücksgefühl, das damit verbunden ist, sich gut zu fühlen, dass sie das tilgen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit rettet sie den Johannes im Grunde. Damit rettet sie ihn. Das ist eine starke Äußerung, bitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt also auch, natürlich für unsere Geistigkeit zu entwickeln, wir sollen es mit Wille, mit Enthusiasmus machen, aber wir müssen uns die üblichen Glücksgefühle abgewöhnen dabei, die wir so im normalen Leben haben. Die dürfen wir uns für das normale Leben durchaus noch aufbewahren, aber gerade im Zuge der geistigen Entwicklung dort nicht. Das heißt jetzt bitte nicht, dass ich jetzt geistige Entwicklung mache und ich übe und jetzt sitze ich mit einem langen Gesicht dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das meine ich auch nicht. Es muss neutral werden. Es muss neutral werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mache es, weil es eigentlich eine Weltnotwendigkeit ist, zu die mich aber keiner zwingen kann, aber die ich eingehe. Uh, da sind wir aber von der ganzen Wohlfühl-Esoterik dann weit weg. Wer wüsste, ich nenne gerne die Esoterik, die im Grunde den Sorgen des Alltags entfliehen will in eine höhere Welt, die schöner und erhebender ist und sie dort wieder aufzudanken, um den Alltag ertragen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nicht ein geistiger Schulungsweg. Das ist ein luziferischer Fluchtversuch, der nicht gelingen wird. Das würde mir nicht gelingen, den Luzifer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er tut alles dazu, um uns zu verführen dorthin und jedenfalls fürchte ich, dass nicht so wenige Menschen eine ganze Inkarnation oder vielleicht mehrere verplempern, damit sich in so etwas hineinzuleben, was sie total schwächt in Wahrheit und ihnen den Weg in Wahrheit erschwert, den Weg wirklich zu gehen. Also Freude im Leben darf man überall haben, aber gerade in den wichtigen geistigen Dingen geht es um ganz etwas anderes. Das ist in einer gewissen Weise sehr, sehr viel ernster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch nicht ein langes Gesicht machen. Aber es ist einfach eine Notwendigkeit. Man sieht die eigenen Kräfte, die man hat und die bringe ich ein und weiß, damit wird die Welt einen Schritt weiter kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann meinen Beitrag leisten, dass andere wieder Impulse aufgreifen können und weiterführen können. Und das ist das Wichtige. Aber es ist wichtig eben, dass aus dem Ganzen dann das Luziferische rauskommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das besteht eigentlich da drinnen. Das zieht man so leicht rein. Das ist etwas erhebend und schön zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Geistiges Erlebnis ist etwas anderes als dieser gefühlsmäßige Höhenflug. Das muss man unterscheiden lernen. Ich sage das ganz dezidiert deswegen, weil ich schon den Eindruck habe, dass manches und nicht weniges, was heute an geistigen Strömungen in der Welt ist, dass das ein vollkommener Missbrauch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es darum, mich über die negativen Dinge, die mich heute quälen, mich hinweg zu trösten. Ich befreie mich. Und das schadet der Weltentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spielt den Widersachern in die Hände. Gerade da ist wirkliche Freude etwas anderes. Ich darf mich darüber freuen, wenn ich einen guten Schritt in der geistigen Entwicklung mache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist nicht dieses luziferische Glücksgefühl. Das ist es nicht. Ich freue mich daran, dass ich es geschafft habe, etwas zu tun, was die Welt weiterbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich etwas ganz Klares, Nüchternes in gewisser Weise. Da brauche ich weder stolz noch sonst etwas sein. Ich sage schön, dass ich es geschafft habe, einen Schritt beizutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so auf Neudeutsch cool muss man dabei sein. Das ist sehr wichtig. Wenn solche Emotionen, die es eigentlich sind, hineinspielen in den geistigen Weg, dann kann das in Wahrheit auf die Dauer sehr viel Verderbliches hineinbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man denkt sich gar nichts dabei. Ich fühle mich nur wohl, wenn ich etwas dabei mache. Ach, es ist so schön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da öffne ich Tür und Tor für die luziferischen Wesenheiten. Und die sind nach wie vor sehr gefährlich. Gerade im dritten Mysterientrauma, am Beispiel des Johannes Thomasius, der eine starke Neigung zum Luziferischen hat, ist das stark merkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kommt sowieso in den Bereich des Arimann ganz stark hinein. Das heißt, er hat dann als Geschenk beides stark. Und da muss er irgendwann drüber kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So geht es uns allen. Gerade in den Mysterientraumas sind so viele Dinge drinnen, die der Steiner sonst so explizit nirgendwo sagt. So detailliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da ist so ganz konkrete Beispiele, wo etwas durchblitzt, was eigentlich total erschütternd ist. Und was den Ernst, die Verantwortung, die damit verbunden ist, so wirklich deutlich machen kann. Um das mitzubekommen, wie dramatisch das ist, muss man sich wahrscheinlich selber intensiv mit dem Text beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist der beste Umgang damit, den Text zu lernen. Vielleicht von einer Person zu lernen, auch wenn man es jetzt nicht auf einer Bühne spielen will. Aber ihn zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Jahre damit zu leben. Dann gehen solche Lichter auf. Da stehen so viele Weisheiten drinnen, so viele scheinbar beiläufige Bemerkungen, die ganz, ganz extrem wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich komme nicht drauf, wenn ich jetzt zweimal nur das Buch gelesen habe, und dann anfange mit dem Kopf es auszudeuten. Da komme ich nicht drauf. Da bin ich nur sehr gefährdet wieder in der intellektuellen Eitelkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist das, ah, ich verstehe das alles. Ich muss es erleben können. Und das kann ich nur, wenn ich mit dem Text lebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kann ich mit allen darüber nachdenken und tun. Aber ich muss wirklich verbunden sein und wahrscheinlich über Jahre damit. Da sind Schätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind Schätze drinnen. Weil ich bei allem, was Steiner sagt, oder auch was andere Menschen sagen, steht zwischen den Zeilen immer mehr, als man auf den ersten Blick vermutet. Weil das, was dazwischen steht, ist das Anstöße kommen, wo plötzlich eine Frage auftaucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft gar nicht am Anfang. Am Anfang denkt man, ich habe es eh verstanden. Dann lese ich es wieder und denke mir, nein, eigentlich habe ich es da noch nicht so ganz verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist das jetzt wirklich genau? Es rauchen immer mehr Fragen auf. Und die Fragen sind die Vorboten der Antworten. Und die werden durch diese Sachen angestoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte fast sagen, die Kunst eines Autors überhaupt, und besonders eines solchen, wie es Olaf Steiner ist, im geisteswissenschaftlichen Bereich, ist das, was nicht ausdrücklich drinnen steht, sondern was die Fragen aufdeckt, die mich dort hinführen, was da alles nur dazwischen steht. Das ist das, was zwischen den Zeilen steht. Die Fragen und die Fragen sind eigentlich das, wo ich selber drauf kommen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich selber drauf kommen muss. Da muss ich mit dem eigenen Ich dabei sein. Und da ist es dann am besten nicht, wo ist denn jetzt ein erfahrener Anthroposoph, bitte erklär mir das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe es nicht verstanden. Ja, kann man natürlich machen, anfangs einmal um sich zu orientieren. Aber auf Dauer wird das nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich froh sein. Ah, 30 Jahre mit dem beschäftigt und dachte, ich verstehe das. Und jetzt komme ich drauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Null Ahnung eigentlich. Keine Ahnung, es ist alles ganz anders. Das war alles unwichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist schon richtig alles, aber das war unwesentlich. Da tauchen Fragen auf, die führen weiter. Die führen genau dorthin, dass wir selber unseren Entdeckungsweg gehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus dem heraus tätig werden können. Weil das Ganze, was Steiner gegeben hat, was alle Geisteswissenschaftler und Mystiker zusammen gegeben haben, ist eine riesige Landkarte mit nur riesigen weißen Flecken. Die warten darauf, von uns entdeckt zu werden, erforscht zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Mensch, der sich mit Geistigem beschäftigt, ernsthaft beschäftigt, ist eigentlich Pionier, wieder so ein Fleckerl aufzudecken. Selber etwas zu finden. Und zwar zu finden eben dadurch, dass eine in dem schon verstanden geglaubten Frage auftaucht, wo ich mir denke, eigentlich, wenn ich ganz ehrlich bin, ich habe 20 Jahre geglaubt, ich verstehe es, oder 30 Jahre, aber eigentlich ist es mir völlig rätselhaft, wenn ich ganz ehrlich bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sind wir auf der Spur. Apokalypsis. Offenbarung, Enthüllung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist sowas. Die Frage ist, da wird die Decke weggezogen von was ganz was Neues taucht auf. Und ich muss es erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss die Frage beantworten. Und ich kann sie beantworten. Irgendwann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauert halt ein bisschen. Die Frage ist nämlich schon der Vorbote der Kraft. Weil ich entdecke es nämlich die Frage nur dadurch, dass ich eigentlich schon die Fähigkeit habe, da was zu entdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum wird es fraglich für mich. Darum gebe ich mich nicht mehr zufrieden mit dem, was ich jetzt 20 oder 30 Jahre geglaubt habe, dass das alles schon wäre. Sondern wo ich sehe, da ist ein Riesenloch noch drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist für mich da. Ein anderer wird eine andere Stelle entdecken drinnen. Das ist schrittweise der Weg geistesforscher zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich jetzt keinen offiziellen Zettel dazu haben. Da muss ich mich in keine Universität setzen dazu. Sondern ich muss einfach wartendes Fragen auftauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht gleich erinnern. Wer kann mir bitte die Frage beantworten? Du selbst. Sonst hat es keinen Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es von jemand anderem wäre beantwortet irgendwie, dann ist es nur zugedeckt. Aber das Eigentliche entsteht eben erst, wenn ich selber tätig werde. Das ist die Antwort, die zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht die Antwort, die ich fertig kriege. Das ist, glaube ich, heute notwendig, das mit aller Deutlichkeit zu sagen. Also ganz nachdrücklich zu sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Steiner sagt es eh immer wieder irgendwo. Das ist eh immer wieder drinnen. Aber es wird oft nicht gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird oft nicht gehört. Wir sollten froh sein über jede Sache, die mir zur Frage wird. Und gerade dann, wenn ich vielleicht lange, lange Jahre gedacht habe, ja, ich weiß eh alles darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder es ist mir eh klar. Und dann taucht auf, nein, nein, da fehlt noch etwas ganz Entscheidendes. Dort wird es interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da, die Geduld haben, dann ist einmal die Frage da. Und wenn ich keine Ahnung, wie ich sie lösen kann, dann muss ich halt lernen, mit der Frage zu leben. Mit der Frage zu leben, sodass sie mich nicht loslässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht gleich wieder zum Nächsten. Du, weißt du, wie das ist? Nein. Selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selber. Wir stehen die Haare zu Berge, alles purzelt plötzlich zusammen, wieder durcheinander, weil das ganze System plötzlich, komme ich da auf, da fehlt was. Das trägt es auf einmal gar nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war ja heute so solid ausgeschaut, jetzt merke ich, es liegt aber nur an mir, weil eben das wesentliche Glied fehlt. Das habe ich vorher nicht gemerkt. Und da eröffnet sich der Horizont, selber weiter zu forschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das dazu regt schon die Apokalypse an. Das ist eigentlich das erste große, moderne, neue Einweihungsbuch in Wahrheit. Ich meine, es ist ja eben, der Johannes, der Evangelist, ist der Erste, der durch den Christus selbst eingeweiht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist der Startschuss gegeben, für die neue Art, ans Geistige heranzugehen. Bis es zu dem gekommen ist, wie man heute, eben damit umgehen kann, wie auch Rudolf Steiner umgehen konnte, das musste ja dann noch viele Wege durchgehen. Aber der Grundstein ist da gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man kann es aus dem schon sich holen, wenn man die offenen Fragen nimmt, wenn man schaut, welche Leerräume drinnen sind, die ich füllen muss. Die ich füllen muss. Die Frage heißt nur, ich entdecke Leerräume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich die Frage heißt nur, aha, wo ich geglaubt habe, das ist fester Boden, da ist plötzlich so ein offenes Loch. Und ich sehe nichts. Und da jetzt gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird es aktiv. Weil geistig wahrnehmen auch, geistig forschen, ist halt nicht nur passiv etwas aufnehmen. Ist nicht nur ein Wissen erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissen erwerben heißt eigentlich, es hat jemand anderer gedacht, es hat jemand anderer erforscht. Und ich lese das heute jetzt und memoriere das, präge es mir ein, damit habe ich aber selber noch gar nichts gemacht. Nicht wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Vorbereitung, das ist schon notwendig. Wir sollen das machen. Aber das Studium ist nur die erste Stufe, die soll gründlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich habe sicher selber eine ganze Menge von Steiners Werken gelesen. Die GA steht ziemlich vollständig da, die neueren Bände habe ich elektronisch dann, aber ich habe nicht alle gelesen, sicher nicht, das bringt es auch nicht. Aber das Entscheidende sind eigentlich die wenigen, die einem zur richtigen Frage werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur wirklichen Frage. Und vielleicht noch Jahrzehnte zur Frage werden. Das erlebe ich zur Zeit wieder sehr stark, dass man vieles denkt, dass dir das klar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist noch vieles offen. Da ist noch vieles offen. Das ist spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dank eurer Hilfe, die ihr mit dabei seid. Es kommen oft Fragen, die dann was anstoßen, und jetzt denke ich mir, das könnte man ja einfach beantworten. Nein, so einfach eigentlich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich es genau betrachte, ich könnte zwar jetzt sicher eine Stunde darüber reden, aber das ist noch nicht die ganze Sache. Da hat es noch was. Da ist noch was offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wird es interessant. Da wird es interessant. In dem Sinn können wir das gemeinsam tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe, dass ich bei euch manchmal Fragen anstoße, dass die Apokalypse vor allen Fragen anstößt für sie, dass die Werke Steiners Fragen anstoßen für euch, und dass ich ein paar Fragen anstoßen kann. Die Antworten müsst ihr euch letztlich selber geben. Nur die zählen dann wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen sind Krücken, über die kann man ein bisschen auf den Weg kommen, aber das sind nur die Krücken. Es zählen die Antworten, die man sich selber geben kann. Und wenn man anderen antwortet, zählt das, dass man ihnen einen Anstoß gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, aber jetzt sind wir schon wieder lange unterwegs. Ich glaube, wir lassen es gut sein für heute, meine Lieben. Ich danke euch wie immer und wirklich mit Herzen, dass ihr so dabei seid, dass ihr so mittut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch im Livestream alle, bis zum nächsten Mal. Gerne. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben.&lt;br /&gt;
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Baba.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Glossar==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 223. Vortrag von Wolfgang Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SaKe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_222._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=20328</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 222. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2024-08-22T21:24:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 223. Vortrag von Wolfgang Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
== Video &amp;amp; Audio ==&lt;br /&gt;
[[Datei:222.apo.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Y8T9zHaTz38|zentriert|450x450px]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 222. Vortrag -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|▷ Alle Vorträge zur Apokalypse von Dr. Wolfgang Peter]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[a:Apokalypse des Johannes|anthro.wiki]]&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;[https://www.dropbox.com/scl/fi/mi1b62r0s0wfdrtpxqaze/222.-Folge-Die-Apokalypse-des-Johannes-Dr.-Wolfgang-Peter-Anthroposophie-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=d9y3snkyqk1hhoymbif0udyhg&amp;amp;st=v06g1wau&amp;amp;dl=0 mp3 Audio zum Runterladen]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rohtranskription des 222. Vortrages ==&lt;br /&gt;
+++ dies ist eine Rohtranskription. Sie wird derzeit, August &#039;24, bearbeitet von Sabine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du wissen willst, WIE eine fertige Transkription ausschaut, dann schau dir z.B. als Muster die [https://anthro.world/Die_Apokalypse_des_Johannes_-_10._Vortrag_von_Wolfgang_Peter 10. Folge an]. Melde ich gerne übers [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] bei uns, wenn du bei der Textarbeit [https://anthro.world/MitTun MitTun] möchtest. Wir freuen uns auf dich! +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
222. Folge Die Apokalypse des Johannes Dr. Wolfgang Peter Anthroposophie Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Begrüssung und 15. Wochenspruch  [00:00:40] =====&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zur Folge Zwei Zwei Zwei. 222. Folge der Apokalypse, und dazu der 15. Wochenspruch. Der letzte Wochenspruch, der 14., war ja ganz groß auch mit &amp;quot;Sommer&amp;quot; übertitelt. Sommer ist es immer noch, auch wenn es jetzt vielleicht gar zu regnen beginnt bei uns draußen oder zumindest sich einigewolkt hat. Aber es ist sommerlich heiß und dazu passt der 15. Wochenspruch jetzt auch sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle wie verzaubert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weltenschein des Geistes Weben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat in Sinnesdumpfheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehüllt mein Eigenwesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu schenken mir die Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ohnmächtig sich selbst zu geben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein Ich in seinen Schranken ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Ich in seinen Schranken. Wir sind einmal jetzt sehr hinausgeflogen. Wir sind in diese, ja, Sinnesdumpfheit gekommen, also wir sind ein bisserl weggetreten, bisserl weg von uns. Aber es kommt also gerade auch jetzt die Kraft herein, die zunächst einmal unser Ich in unseren Schranken schafft. Also das bereitet uns ja eigentlich schon wieder irgendwie jetzt für die Herbst- und Winterzeit vor, wo wir dann vor allem einmal auch das Ich in seinen Schranken, in uns einmal erleben, also wirklich unser irdisches Ich sozusagen. Und das ist ja für jede geistige Erkenntnis ja auch wichtig, dass wir beides haben können, also dieses hinausfliegen Können in die geistige Welt, aber auch ganz fest am Boden stehen können und so wirklich im Alltag drinnen stehen zu können. Eigentlich ist das ein wunderschönes Wort, der All-Tag. Für mich ist dort immer der ganze Kosmos drinnen, in Wahrheit, das Ganze All, alles, alles ist drinnen, man merkt es nur nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Apokalypse konkret in unserer Zeit [00:02:47] =====&lt;br /&gt;
Und das ist ja auch so ein bissel mein Anliegen bei den Vorträgen hier, es geht ja nicht nur darum, jetzt in zehn, zwanzig Vorträgen halt den Inhalt der Apokalypse durchzugehen, sondern es kommt, mir zumindest, sehr darauf an, Bezugspunkte zu finden, halt zum all-täglichen Leben, also dort, wo es uns wirklich tagtäglich etwas angeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Apokalypse oder der Hintergrund, der geistige, der da steht, ist nicht irgendwas Fernes, ist nicht irgendwas Abgehobenes, sondern es ist tagtäglich eigentlich da. Wir sind gerade heute in einer Zeit, in der die Apokalypse sehr, sehr aktuell ist. Gar nicht jetzt in einem negativen Sinn, ihr wisst, also Apokalypse wird ja meistens, wenn es irgendwo in der Zeitung steht oder so, denkt man sich: um Gottes Willen, was ist denn schon wieder passiert. Also man denkt sofort an Schrecken, Unglück und weiß Gott, Strafe und was alles über einen hereinbricht, aber es ist nichts anderes als Enthüllung. Apokalypsis heißt nichts anderes als Enthüllung, Offenbarung. Und ich habe es ja eh schon immer wieder gesagt, ganz konkret dann: &#039;&#039;&#039;Apokalypsis Jesu Christi, also Enthüllung des Wesens Jesu Christi und damit zugleich Enthüllung des Wesens des eigenen Ichs&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das - und das ist die zentrale Aufgabe heute, den Durchbruch einmal zu schaffen, neben dem kleinen Alltags-Ich eben auch die größere Dimension des Ichs zu erleben, was wirklich dahintersteckt. Und wo man dann merkt, also unser Alltags-Ich oder überhaupt unser Ego ist ein winziger, ja im Vergleich dazu kümmerlicher Ausschnitt zu dem, was hinter dem Ich steht. Weil das Ich hat Zugang zur gesamten geistigen Welt bis zur höchsten Spitze hinauf im Grunde. Und das lebt aber in unserem Ich auf individuelle Weise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt eigentlich im Grunde nichts, wozu wir keinen Zugang hätten von der geistigen Seite her. Nur, es ist ein weiter Weg, das auch ins Bewusstsein zu heben. Das ist das Problem. Also wir haben dieses Ich, es ist auch tätig, es ist in seiner vollen Kraft durchaus tätig, aber wir kriegen es hier im Erdenleben, wenn wir inkarniert sind auf Erden, noch kaum mit. Wir wissen zwar, ich bin ein Ich, und wir reden auch dauernd vom Ich, Ich ... - viel, viel mehr als früher. Also, weiß ja nicht, wenn wir nur die Literatur nehmen, Romane oder irgendwas in Ich-Form zu schreiben, ist heute was ganz Gewöhnliches. Noch vor - also noch im 19. Jahrhundert oder so war das also absolut unüblich. War eigentlich irgendwie befremdlich sogar. Also dann hat man von sich als dem Autor oder als den - , weiß ich nicht, was zu nennen, aber man hat sich in der dritten Person genannt. Also man ist kaum auf die Idee gekommen, sich als &amp;quot;ich sage dieses&amp;quot; oder&amp;quot; ich habe das erlebt&amp;quot;, sondern &amp;quot;der Autor hat vor Jahren dieses oder jenes erlebt&amp;quot;. Das ist heute eher ungewöhnlich, dass so geschrieben wird. Also, ja, hängt vielleicht auch, im guten Sinne genommen, mit einer heiligen Scheue zusammen, also an dieses Ich heranzutreten, weil es ist eigentlich, wie es Rudolf Steiner ja oft auch nennt, das verhangene Heiligtum in unserem Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, wir sind halt eine ganze Menge, wir sind auch mehr noch als ein Ich, in gewisser Weise, weil wir haben unsere ganzen Leibeshüllen, die uns zunächst einmal verliehen wurden, die uns gegeben wurden, die wir nicht selber gemacht haben. Niemand von uns hat seinen physischen Körper wirklich selber gemacht, aus dem Nichts heraus, denn, weiß ich nicht, nein, mit dem Finger schnippen kann man nicht, wenn man noch keinen Körper hat. Aber geistig geht halt ein Blitz auf und schwupps - steht der Körper da. Nein, das können wir noch lange nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Stufenweise Auferstehung des Menschen [00:07:08] =====&lt;br /&gt;
Es wird einmal so weit kommen, dass wir durchaus auch, in ferner Zukunft einmal, etwas Physisches haben werden, was man durchaus &#039;&#039;&#039;als physischen Leib bezeichnen kann, aber was nichts Stoffliches zum Beispiel haben wird. Und der wird ganz unsere individuelle Schöpfung sein&#039;&#039;&#039;. Unsere individuelle Schöpfung sein. Das hängt zusammen mit dem Auferstehungsgedanken, die eigentlich auf Raten erfolgt. Und das ist interessant, mir ist das erst heute, weil ich so wieder die Nase hineingesteckt habe in die Apokalypse, und da ist mir das so richtig entgegengesprungen, dass da im Zusammenhang dann mit der Auferstehung der Toten, also &#039;&#039;&#039;im Zuge des jüngsten Gerichtes&#039;&#039;&#039; oder so, &#039;&#039;&#039;die Rede ist von der ersten Auferstehung.&#039;&#039;&#039; Die erste Auferstehung. Wo von einer ersten Auferstehung die Rede ist, wenn man ein bisschen weiterdenkt, müsste es eigentlich dann, ja, zumindest eine zweite oder weitere geben. Also &#039;&#039;&#039;die Auferstehung im höchsten Sinne ist ein sukzessiver Prozess.&#039;&#039;&#039; Und die Auferstehung wird mit jeder, vor allem mit jeder kosmischen Entwicklungsstufe, durch die wir durchgehen, eine höhere Ebene erreichen, weil fertig ist sie - darüber haben wir auch schon gesprochen - dann, wenn wir das entwickelt haben, was Rudolf Steiner als den Geistesmenschen bezeichnet. &#039;&#039;&#039;Der Geistesmensch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vergeistigte physische Leib&#039;&#039;&#039;. Und vergeistigt heißt aber nicht nur, wir vergeistigen das so, wie er jetzt ist, sondern wir werden ihn überhaupt aus dem Geistigen, aus dem Nichts sozusagen, hervorbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht in der stofflichen Gestalt, weil die wird uns nicht mehr tangieren in weiterer Ferne irgendwann. Ihr wisst, wir haben oft gesprochen darüber, dass selbst jetzt schon während der Erdentwicklung die Zeit der physisch-stofflichen Inkarnationen, dass die relativ bald enden wird, im - wenn man es so im historischen Maßstab sich betrachtet, also fünftes, sechstes, siebentes, achtes Jahrtausend, werden schon etliche Menschen so, also ein größerer Teil der Menschheit, so weit sein, dass sie sich nicht mehr in einem physisch-stofflichen Körper inkarnieren. Sie werden trotzdem einen physischen Körper haben, aber er wird nicht stofflich sein, das heißt, er wird völlig übersinnlicher Natur sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Formen und Dauer der Verkörperung des Menschen und der Naturreiche  [00:09:49] =====&lt;br /&gt;
Wir werden ja dann, also in der Zeit, wenn die Kultur, die Zeit der Kulturepochen zu Ende geht - also wir sind jetzt in der 5. Kulturepoche drinnen und insgesamt gibt es sieben - , dann ist, eine große Veränderung findet dann statt, dann ist eigentlich, also nach der 7. Kulturepoche sollte eigentlich der Zeitraum sein, wo wir uns nicht mehr in solcher irdischer Form, also in irdisch stofflicher Form inkarnieren. Aber es wird sicher Menschen geben, die das bis zu dem Zeitpunkt nicht schaffen, so weit zu sein. Also es wird sicher noch nicht gleich im achten, neunten Jahrtausend die gesamte Menschheit ausgestorben sein, aber trotzdem wird es nicht ewig dauern, sozusagen, bis die Menschheit für die sinnliche Sichtbarkeit verschwunden sein wird auf der Erde. Ich habe das auch letztens schon betont, also dass der Mensch wahrscheinlich das Lebewesen auf Erden ist, das am allerschnellsten seine Entwicklung durchmacht und dann - whhhuit - wieder weg ist, also ausgestorben ist, sozusagen, für den äußeren Anblick. Es gibt zwar dann keinen Menschen mehr, der das sehen könnte, aber dann sind wir als physisch-stoffliches Wesen nicht mehr auf Erden da, da werden Tiere, werden noch sehr, sehr viel länger in physisch-stofflicher Form auf der Erde sein. Und sie werden noch ganz andere Entwicklungsschritte auch durchmachen und wir werden sehr intensiv daran mitarbeiten. Also wie die Evolution im äußeren Sinne weitergeht, wird sehr, sehr stark an uns liegen. Wir arbeiten an dem mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also daher, das, was manchmal, ja, fast verständlicherweise gesagt wird, ja der Mensch ist ja schuld an den ganzen Umweltproblemen und er richtet die Natur zugrunde bis zu einem gewissen Grade, das ist, oberflächlich gesehen stimmt es, wir beschädigen vieles, weil wir eben noch nicht den geistigen Einblick haben, was wirklich dahinter steckt, und wir merken unsere Fehler halt immer erst dann, wenn die Folgen groß genug geworden sind, die Schäden groß genug geworden sind, und wenn sie uns dann zu schmerzen beginnen, dann fangen wir an zu grübeln: aha, das war doch nicht so gescheit. Das ist halt alles ein Teil des Lernprozesses, den wir auch durchmachen. Und natürlich wird dabei in der Natur etwas geschädigt, es geht etwas zugrunde und vieles geht durch unsere Fahrlässigkeit frühzeitig zugrunde, was also natürlich nicht gut ist, aber grundsätzlich liegt es in der Natur immer drinnen, dass Wesenheiten entstehen und wieder vergehen. Nicht nur als Einzelwesen, sondern auch als ganze Art, als ganze Tierart, als ganze Pflanzenart. Es sind also gerade die - das ist ja auffällig, das kann man auch äußerlich zeigen - die einfachsten Tiere, Pflanzen, Pilze, was auch immer es ist, die leben seit Ewigkeiten schon. Also die ersten Kleinlebewesen, die entstanden sind vor weiß Gott wie vielen Millionen Jahren, die gibt es heute noch und die blühen und gedeihen nach wie vor, ist nichts zu sehen, dass die am verschwinden wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je höher etwas entwickelt ist, interessanterweise, desto kürzer wird, auch im Tierreich in Wahrheit - das müsste man einmal wirklich genauer untersuchen: wie lange leben denn, lebt eine Tierart auf Erden, dann wird man mit Sicherheit dazu kommen: je höher entwickelt sie ist in gewisser Weise, umso kürzer ist ihre Lebensspanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Menschen, bei unserem physisch stofflichen Menschengeschlecht ist es - wir brechen also alle Rekorde wahrscheinlich, indem wir die allerkürzeste Erscheinungszeit in physisch stofflicher Form auf Erden haben, und dann sind wir - bwit - verschwunden für den äußeren Anblick. Wir werden dann aber auch schon eine ganz andere Wahrnehmungsperspektive auch haben, wir werden dann nicht mehr gebunden daran sein an die äußere sinnliche Wahrnehmung, sondern wir werden es halt dann von der geistigen Seite wahrnehmen, und dann sehen wir, dass da auch noch ganz anderes dahinter ist. Dann sehen wir auch, dass zum Beispiel ausgestorbene Tierarten, dass die sehr lebendig in höheren Reichen sind, nämlich die Gruppenseele dieser Tierart. Und um die geht es halt vor allem im Tierreich, also die werden auch wirklich aufsteigen zu höheren Wesenheiten. Und zwar zu wirklich ganz individualisierten Wesenheiten. Und die Vorbereitung jetzt dazu ist, dass sie, ja, wie soll ich sagen, sich ausleben in vielleicht Millionen Einzelexemplaren, jedes zur selben Art gehörend, aber doch einzigartig. Man könnte das selbst - wahrscheinlich selbst bei den Regenwürmern ist es so, dass jeder Regenwurm einzigartig ist. Drum braucht man wahrscheinlich schon einen sehr guten Blick, aber das, diese Einzigartigkeit geht ja sogar bis ins Mineralreich hinunter. Das habe ich ja immer wieder schon gesagt: jede Schneeflocke, jeder Schneestern ist in seiner Form einzigartig. Die Gesetzmäßigkeiten sind bei allen gleich, aber wenn man es jetzt genauer, vielleicht unter der Lupe, anschaut oder gar unter dem Mikroskop anschaut, dann sieht man: die genaue Ausprägung ist bei jedem anders. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Inkarnation des Menschen und Kristallkräfte,  [00:15:41] =====&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;Individualisierung ist ein Zug, der durch die Natur durchgeht&#039;&#039;&#039;, lange bevor der Mensch da war. Äußerlich gesehen. In Wahrheit steckt &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; dahinter &#039;&#039;&#039;als treibende Kraft dieser Individualisierung&#039;&#039;&#039;, aber da waren wir lange noch nicht in physisch-stofflicher Form auf Erden. Ich habe es ja erzählt auch, im Grunde: die erste Inkarnation, wo man sprechen kann, dass es der Anfang der Inkarnationen ist, der erste &#039;&#039;&#039;Fußabdruck des Menschen, sind die Kristalle&#039;&#039;&#039;, die entstehen, die Mineralien, die entstehen. Das hat bereits etwas mit uns zu tun und die hätte es nicht gegeben, wenn nicht der Mensch sich inkarniert hätte, wenn nicht der Mensch seine Ich-Kräfte da hineingebracht hat und die &#039;&#039;&#039;kristallbildenden Kräfte sind eben ganz, ganz hohe Kräfte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht umsonst hat man früher vom &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; gesprochen, vom &#039;&#039;&#039;Firmamentum&#039;&#039;&#039;, das ist im Grunde genau dasselbe. Also das ist das, was den Hintergrund bildet, sozusagen, das ist jenseits der Sterne, die wir sehen können. Wo dann später die Interpretation entstanden ist: okay, da sind die Sterne angeklebt, weil sonst täten sie ja runterfallen irgendwie. Das ist aber wirklich dann schon Unverständnis, das entstanden ist. Aber das Wirkliche ist das, dass die kristallbildenden Kräfte kommen von - eigentlich schon: die bilden die Grenze, wo der Kosmos, ja, aus der räumlich-zeitlichen Welt ins Überräumlich-Überzeitliche eingeht. Wo es auch jenseits eben der sinnlichen Wahrnehmbarkeit ist, absolut. Und von dort kommen die kristallbildenden Kräfte und mit denen sind ganz stark verwandt die Ich-Kräfte. Und wir werden uns, wenn wir wirklich diesen &#039;&#039;&#039;Geistesmenschen&#039;&#039;&#039;, also den individualisierten, völlig vergeistigten physischen Leib gebildet haben werden, dann werden - kann man diesen physischen Leib, diesen völlig individualisierten physischen Leib eben am besten als Kristall beschreiben. Allerdings als einen lebendigen Kristall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Weltenzustände, &amp;quot;Beginn&amp;quot; mit dem Alten Saturn  [00:18:15] =====&lt;br /&gt;
Das kann man sich jetzt schwer vorstellen. Aber es wird schon so sein, und das ist sehr wichtig für unser Thema, eben Apokalypse des Johannes und &#039;&#039;&#039;Vorausblick eben auf das neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;, auf das Kommende, was ja nichts anderes ist als die nächste Verkörperung unserer Erde, weil eben unsere Welt, mit der wir verbunden sind, eben auch durch wiederholte, nein, Erdenleben kann man nicht sagen, aber durch wiederholte kosmisch-planetarische Leben durchgeht, weil eben &#039;&#039;&#039;Reinkarnation im großen Stil ein kosmisches Grundgesetz&#039;&#039;&#039; ist. So funktioniert die Entwicklung, das heißt, es tritt etwas aus dem höchsten Geistigen, das heißt aus der schöpferischen Quelle, aus dem Nichts, wenn man so will, weil es eben von nichts Geschaffenem abhängig ist, sondern nur aus seiner eigeneren Tätigkeit etwas aus sich heraus setzt, und das ist das Geschaffene dann. Und so, so ists, ist am Anfang entstanden eben unser &#039;&#039;&#039;Alter Saturn&#039;&#039;&#039;, eine reine Wärmewelt, da gabs noch keine Mineralien, nichts Mineralisches, gabs nicht, kein Mineralreich, kein Pflanzenreich, kein Tierreich, es gab eine reine Wärmewelt und &#039;&#039;&#039;diese reine Wärmewelt war im Grunde das Menschenreich&#039;&#039;&#039;. Da war zwar &#039;&#039;&#039;von unserem Ich noch gar keine Rede&#039;&#039;&#039;, aber es wurden die Voraussetzungen geschaffen, dass das Ich sich entwickeln kann irgendwann, es wurde nämlich die Grundlage für den physischen Leib des Menschen geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Saturn war eine reine Wärmewelt, ich habe es letztens besprochen, eine reine Wärmewelt, und dort lebt das Physische drinnen. Und der ganze Alte Saturn war nichts anderes im Grunde als das Menschenreich, was anderes gab es nicht. &#039;&#039;&#039;Keine Tierformen, keine Pflanzenformen, schon gar keine Mineralformen. Alles war Mensch&#039;&#039;&#039;. Also der Alte Saturn war Mensch, im Grunde, aber physischer Mensch, aber im allerdünnstmöglichen Zustand halt, im Wärmezustand. Weil die Wärme steht immer am Übergang vom Physisch-Sinnlichen zum Übersinnlich-Ätherischen, zumindest zur nächsten Ebene. Und da passiert tatsächlich auch ständig ein Übergang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Vom wissenschaftlich abstrakten Denken hinauf auf höhere Ebenen  [00:20:57] =====&lt;br /&gt;
Also etwas heute noch so, zumindest für die äußeren Naturwissenschaften, völlig Rätselhaftes: wie könnte Geistiges oder Übersinnliches, sofern es das überhaupt geben sollte, und das glaubt heute eh kein Wissenschaftler mehr oder die wenigsten, aber - na doch, es gibt schon einige, die an zumindest etwas Geistiges glauben, sogar gewisse geistige Erfahrungen haben, und daher wirklich von innen her, auch aus innerer Erfahrung, überzeugt sind, dass es da etwas gibt, aber eine Erklärung, wie das - pffhh - mit dem Physischen, Stofflichen zusammenkommen kann: völlig offen die Frage, völlig offen. Ich meine, viele lehnen dann ab, viele Wissenschaftler, sich mit dem überhaupt zu beschäftigen, mit einem guten Grund, weil sie einfach keine Idee haben, wie man herankommen soll. Und mit der Art des Denkens, wie wir sie jetzt in den Wissenschaften anwenden, großteils, kommt man an das auch nicht heran. Weil da müsste man zumindest schon auf die nächste Ebene kommen, zum imaginativen Denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind heute noch im abstrakten Denken eigentlich drinnen. Und das ist nichts Schlechtes, dass wir es haben, das musste entwickelt werden. Und es ist gut, sich damit auseinanderzusetzen, und eben auch, wenn man die höheren Welten erfahren will, muss man eigentlich das Opfer des Intellekts bringen, davon habe ich auch schon gesprochen. Aber opfern kann man nur das, was man hat. Also wenn wer sagt: ich, oh, ich hab eh keinen Intellekt, da verstehe ich eh nichts davon, also werde ich ja weit leicht tun. Nein, der kommt niemals in ein wirklich modernes, imaginatives Denken hinein, in ein modernes, geistiges Wahrnehmen hinein. Sondern da muss ich eigentlich in Wahrheit den sturen, irdischen Intellekt zu einer gewissen Blüte sogar gebracht haben. Und zwar so weit, dass ich ihn dann sogar in Bewegung bringen kann. Und im - noch in dieser Art des Denkens aber beweglich, lebendig werde, und dann auch über die äußere Logik bis zu einem gewissen Grad hinausschreiten kann, indem ich sehe, dass die Logik eigentlich was - so wie sie heute ist - was Lineares hat. Also von Ursache zu Wirkung, die ist wieder Ursache fürs Nächste und so weiter. Also das kausale Denken und das einbahnige Denken, dann darf ja auch nur eine Folgerung daraus kommen. Also entweder ist rot oder ist schwarz, aber nicht beides gleichzeitig. Aber wo Leben drinnen ist, ist Vielfalt drinnen. Das heißt, es gibt eigentlich unendlich viele solche Strahlen, die alle zu einem irgendwie anderen Ergebnis führen, und alle aber aus derselben Quelle gespeist sind. Das macht den Reichtum unserer Welt aus. Und das haben wir in unserem modernen wissenschaftlichen Denken noch nicht, im Allgemeinen zumindest noch nicht, drinnen, aber es klopft massiv an, dass wir diese Beweglichkeit lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Klarheit des Intellekts, der jetzt verbreitet ist, zu verbinden mit der Beweglichkeit, mit der Lebendigkeit, mit dem - weil in dem Lebendigen drückt sich dann bereits ja noch was Höheres, was Schöpferisches aus, was das formt, das Lebendige. Und mit dem mitdenken zu können, miterleben zu können, es ist zugleich dieses lebendige Denken ein erlebtes Denken. Das heißt, nicht nur: ich denke und bin halt ganz bei dem, über das ich nachdenke, sondern ich erlebe ganz bewusst auch mit: was passiert denn da, wenn ich denke? Also eigentlich: ich muss mir zuschauen können dabei, in Wahrheit. Da fängt das Geheimnis an, nämlich das lebendige Denken zu erleben. Das fängt damit an, dass ich mir selber zuschaue dabei. Das geht am schwierigsten mit dem abstrakten Denken, da ist man ganz beschäftigt damit, dass ich das alles zusammenbringe. Beim lebendigen Denken, wenn ich das in den Fluss bringe, kann ich mir viel leichter zuschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Vergleich des lebendigen Denkens mit dem künstlerischem Gestaltungsprozeß  [00:25:40] =====&lt;br /&gt;
Das ist wie bei einem künstlerischen Gestaltungsprozess. Ich meine, für einen Künstler, in Wahrheit: er weiß, wenn etwas gut geworden ist, weiß er es, weil er sich im Tun erlebt hat, in Wahrheit. Ob das jetzt ganz bewusst schon ist oder nicht, aber er spürt es aus dem: ah ja, das stimmt mit der Intention, sozusagen, mit meinem Schöpfungsimpuls, den ich hineingeben wollte, stimmt das überein oder weitgehend überein. Und wenn es nicht ganz hundertprozentig übereinstimmt, nun, dann muss ich es halt vielleicht noch einmal machen eben. Große Künstler machen oft also bestimmte Werke x-, x-mal. Weil sie sehen: da ist noch ein anderes Potenzial drin. Das war gut und richtig, aber es ist eine Einseitigkeit noch, da ist noch mehr drin. Und bis es so hingeht, dass es sich sogar löst eben von der sinnlichen Anschauung, bis zu einem gewissen Grad, und andere Perspektiven eröffnet. Das ist das große Thema im 20. Jahrhundert gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mein, heute ist es schon etwas Selbstverständliches, dass man - die normale Art, wie man mit den Sinnen wahrnimmt, das alleine genügt schon nimmer. Man sieht es anders, so wie man es eigentlich mit dem normalen physischen Sehen, wie wir es haben, nicht sehen würde. Ich meine, nehmt eben einen Picasso oder was her. Das ist nicht nur eine Spinnerei: Ah, der malt das Auge irgendwo hin, wo es gar nicht hingehört, und solche Sachen. Nein, das ist - oder die, eben die Kubisten, das alles. Also, da - eine andere Perspektive kann man gar nicht sehen, der Kubismus entsteht daraus, dass die Perspektive, die wir mühsam zu Beginn der Neuzeit langsam hineinbekommen haben in die Malerei, um dann ganz naturalistisch zu werden - aber kaum ist das fertig, kommt interessanterweise die Erfindung der Fotografie und auf einmal ist das uninteressant. Zumindest für die führenden Künstler. Viele - und es gibt ja heute noch viele, die das meisterhaft können, also den sinnlichen Eindruck wiederzugeben, also fotorealistisch zu malen. Ist ja eine Strömung, durchaus, in der modernen Malerei auch, Fotorealismus, also dass man es malt, dass es von einem Foto gar nicht mehr zu unterscheiden ist. Nur: das eröffnet in gewisser Weise noch keine neuen Perspektiven. Die neue Perspektive entsteht dort, wo es mit dem, was ich mit den Sinnen sehe, gar nicht mehr übereinstimmt. Wo zum Beispiel die Perspektive, die im Mittelalter nicht da war, auf einmal wieder verschwindet, aber auf eine andere Art verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man sieht es so, wie man es sinnlich in Wahrheit nicht sieht. Es ist zwar immer noch mit sinnlichen Farben gemalt, weil sonst kann ich kein Bild malen. Ich meine, ja, es gibt schon welche: der hängt dann die leere Leinwand hin und sagt, voilà, das ist es. Dann ist es halt ganz übersinnlich drinnen, ist vielleicht auch guter Geschäftsschmäh. Nein, solche Sachen sind ja, sind ja durchaus in die Welt gesetzt worden, ganz bewusst. Und manche waren vif genug also, dieses Nichts, was sie eigentlich machen, teuer zu verkaufen. Und sind angesehene Künstler auch. Ich meine, sie haben schon vorher gezeigt, dass sie auch das handwerkliche Können haben, auch anders malen zu können. Aber es ist der Wunsch da, über das hinauszugehen. Also das ist überall ja anklopfen ans Übersinnliche, eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Übersinnliche kriegt man halt durch das lebendige, imaginative Denken. Da muss das Denken so lebendig werden, dass es so, so - wie soll ich sagen - so kraftvoll, so intensiv wird, wie es sonst, wir es nur jetzt durch die Sinneswahrnehmung erleben. Und das ist schwer, also selbst wenn man einen geistigen Schulungsweg geht, also - pfh - das jetzt gleich mit solcher Intensität vor dem geistigen Auge zu haben, dass es vergleichbar wäre an Intensität der sinnlichen Wahrnehmung, wenn wir wirklich hinschauen, na, das dauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das - braucht man vielleicht also mehrere Inkarnationen dazu, dass das auf neue Art herauskommt. Ich meine, relativ leicht tun sich noch Menschen, die es auf alte Art haben, wo es also wie eine Vision aufsteigt. Das heißt also, ohne dass ich bewusst etwas dazu tue. Und das ist gerade heute unser Problem, also dass wir lernen müssen, wenn wir die geistige Welt auf neue Art sehen wollen, dass das eine unheimliche Steigerung des Bewusstseins braucht. Es ist alles eigentlich da. Wir können es, nur wir kriegen es nicht mit. Und da wir es nicht mitkriegen, finden wir uns auch nicht zurecht. Also wenn wir - das ist paradox eigentlich! Wir alle haben zwar verloren, die meisten von uns zumindest, das alte Hellsehen, das von selber durchbricht - und das ist auch letztlich höchst notwendig, weil das neue, das wirklich also dann eben mit voller Gedankenklarheit da ist, dazu muss das alte verschwinden. Wobei eben Rudolf Steiner auch deutlich sagt, an gewisse Sachen kommen wir mit dem neuen noch gar nicht heran, also es wird eine Übergangszeit, eine längere Übergangszeit geben müssen, wo alte Kräfte trotzdem noch von einzelnen Menschen oder Menschengruppen bewahrt werden. Aber trotzdem: der neue Weg ist der, wo man aus eigener Kraft heraus bildschaffend tätig wird. Bild schaffend. Aber eben auch die Farben, die Formen darf man sich halt dann nicht mehr sinnlich so wirklich vorstellen, sondern dann kommt man zu dem, was wirklich dahinter steckt auf höherer Ebene. Also von dem unsere sinnlichen Farben und Formen eben auch nur ein Abglanz sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Es braucht wirkliche Berührung mit der geistigen Welt, um die Apokalypse zu verstehen  [00:32:17] =====&lt;br /&gt;
Und daher gehe ich scheinbar oft auch so weg halt jetzt von der unmittelbaren Besprechung des Textes der Apokalypse, um diese Hintergründe aufzudecken. Weil, wir werden überhaupt nichts verstehen von dem Neuen Jerusalem - und wir stehen ja jetzt in unseren Vorträgen relativ kurz davor - wir werden nichts verstehen, wenn wir nicht ein Verständnis für diese Art des Sehens bekommen. Weil man kann diese Dinge eben in Wahrheit mit dem äußeren Verstand nur sehr schwer erfassen. Das, was Rudolf Steiner geschrieben hat, ist schon etwas leichter zu erfassen (aber auch nicht ganz leicht). Weil er es eben in einer sehr gedankenklaren Sprache verfasst hat und zwar wirklich, wie sie halt unserem Intellekt auch heute entspricht. Aber dort, wo es gerade interessant wird, geht er ja auch, das sieht man, in die Übersetzung, in etwas sehr Bildhaftes hinein. Und das ist ja auch letztlich etwas, was wir in der Imagination machen müssen, also selber einmal bildschaffend zu werden, dass der Meditationsinhalt für uns irgendwann einmal so präsent wird, als hätten wir ihn sinnlich vor Augen sozusagen. Übersinnlich vor Augen in Wahrheit. Aber das muss mindestens diese Intensität haben. Weil selbst unsere Sinneswahrnehmung, die sich uns so aufdrängt und so massiv ist, ist noch schwach gegenüber dem, was in der geistigen Welt an Kraft da ist. Und wenn wir das - einsteigen in dieses imaginativ lebendige Denken hinein, dann wird einmal darin etwas so stark auftauchen, was noch die Intensität der sinnlichen Wahrnehmung, der Sinnlichkeit überhaupt, übertreffen wird. Nur, wir werden es voll und ganz beherrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wie sich das Bild gestaltet, wird - da steckt unsere bildschaffende Kraft drinnen. Wir bilden dann nichts Äußeres ab, sondern wir - wie soll ich sagen? - verbinden uns mit den seelischen, mit den geistigen Kräften, die um uns sind, zum Beispiel, und wir sind geistig stark genug, um diese Kräfte zu bemeistern, sozusagen. Und sie zu benutzen, um das Bild zu schaffen. Aber dazu müssen wir sie uns zu eigen machen, in Wahrheit. Also wirklich ergreifen. Und dann sind es zugleich wir, aber zugleich auch die geistigen Wesen, die wir ergreifen, die tätig sind in dem Ganzen drinnen. Das ist so schwer vorstellbar. Also wir verbinden uns sozusagen mit den geistigen Wesenheiten, die wir abbilden. Und die - es ist dann da kein Unterschied, also weil, selbst wenn es jetzt nur, unter Anführungszeichen, um die Stufe der Imagination geht - das ist die erste übersinnliche Erkenntnisstufe - , aber damit wir überhaupt dorthin kommen, steckt vor allem einmal auch Intuition dahinter. Intuition ist in Wahrheit der erste Punkt, wo wir die Berührung haben mit der geistigen Welt. Das ist ein Willensakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stoßen mit unserem Willen mit dem Willen der anderen geistigen Wesen um uns herum zusammen. Nur, das kriegen wir meistens gar nicht mit. Oder wenn, dann - wenn wir schon ein bisschen wacher sind, spüren wir: ach, da bin ich jetzt von einem geistigen Wesen berührt worden. Oder vielleicht sogar umgekehrt: ein geistiges Wesen fühlte mich, berührte mich, nahm mich wahr dadurch. Es ist eigentlich wirklich wie ein betastet worden Sein. Wirklich wie ein - die Empfindung ist ähnlich. Weil, es ist nicht gleich Bild oder sowas, sondern es ist wie: da war was. Es ist so, fast, wie wenn man einen Schubs bekommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Erlebnis der Berührung durch ein geistiges Wesen  [00:36:58] =====&lt;br /&gt;
Und das ist sehr intensiv, also es kann einen so ganz plötzlich wie ein Schlag treffen, nur man weiß noch gar nicht, was es ist. Also gerade, wenn wir auf dem Weg sind, das moderne Hellsehen, das heißt, das lebendige, imaginative Schauen, bei dem wir voll selbst tätig sein müssen, um es uns zu Bewusstsein zu bringen. Aber: die intuitive Berührung, die kann einmal sehr massiv da sein, also deutlich da sein, aber - pfff - was war das jetzt? Da kann man nur sagen: ah, da war was. Höchstens das. Jetzt in der Natur draußen, eine Stimmung in der Natur oder irgendwas, die mich besonders berührt. Und damit meine ich nicht nur das im äußerlichen Sinn: ah, schön, der Sonnenuntergang! Das ist mehr, das ist - das sich Erfreuen an der sinnlichen Schönheit des Sonnenuntergangs oder an der Schönheit der Natur, das ist es noch nicht. Das ist ein feines, ein sensibles, wie soll ich sagen, künstlerisches Wahrnehmen der Natur, zunächst. Das offen ist für die Schönheit der Natur, also die sinnliche Schönheit der Natur. Aber dann kann da drinnen noch die besondere Berührung drinnen sein: da! war jetzt ein Elementarwesen vielleicht. Ich weiß es noch gar nicht, was es war, aber vermutlich war es in der Natur, ein geistiges Wesen jedenfalls, dass das da wirkt. Und das ist wie ein Schubs, den ich bekomme, wie eine Berührung, die ich spüre. Nicht äußerlich, körperlich, aber die ich seelisch, geistig spüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, irgendwo in den Wochensprüchen kommt ja auch so: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, ich weiß jetzt nicht mehr, welcher Wochenspruch es ist. Aber das zu spüren, das ist: ah pfuuhh, oder es rieselt einem wie über den Rücken hinunter, irgendwo, angenehm, unangenehm, wie auch immer. Da ist etwas. Also es ist - es ist: man spürt, da ist, da kommt einem ein Geistwesen mit seinem Willen entgegen und stößt auf unseren Willen irgendwo. Da, das ist die höhere Form der Berührung. Das ist eben kein äußeres Betasten, sondern - es ist natürlich jetzt vergleichsweise nur gesprochen, aber jedenfalls: drum ist es wichtig, sich berühren zu lassen in der sinnlichen Wahrnehmung. Und dabei zugleich, aber ohne, wie soll ich sagen, einer Sentimentalität, die drinnen - : &amp;quot;Ah, wie schön! Die Natur so grün und die gelben Blümerln drauf und die ... &amp;quot; Das ist noch zu wenig. Das ist schon schön als Vorbereitung, aber es ist noch mehr. Es ist noch mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und - ja, ich weiß nicht, wie viele von euch das schon erlebt haben, es sind besondere Momente zunächst einmal. Es wird irgendwann einmal selbstverständlich werden, aber jetzt, sage ich einmal, sind es für die meisten Menschen noch ganz besondere Momente, wo es eben über dieses sich an der äußeren Schönheit zu erfreuen, dass da eben noch was dazukommt, noch etwas. Und das ist so: wenn es da ist, da gibt es keinen Zweifel drüber, dass es da ist, das ist so stark, das ist so eindeutig, das ist eben fast wie ein Schlag. Es kommt meistens ganz überraschend. Und dann heißt es halt, dieses Erlebnis, ja, mit sich zu tragen - . Man kann später wieder herankommen, nämlich ans wirkliche Erlebnis heran. Es ist eigentlich immer wieder ein Zurückgehen zu dem Moment, aber es ist nicht ein: ich erinnere mich daran, sondern - und damit fängt eigentlich schon die nächste Stufe der geistigen Wahrnehmung an - : ich gehe eigentlich in der Zeit zurück, ich gehe im ätherischen, im Zeitstrom, zu dem Moment zurück und erlebe es wieder. Ich erlebe es wieder und je öfter ich das mache, umso deutlicher wird das Erlebnis. Zuerst war es zu überraschend, ich habe nur die Berührung gespürt, aber in der Berührung steckt eine ganze Welt drinnen, weil da steckt ein ganzes Wesen drinnen, das mich berührt hat. Sei es ein Elementarwesen, sei es was Höheres, was auch immer. Und indem ich mir das einmal zunächst in die Erinnerung hole, aber dann   durch die Erinnerung durchgehe und wirklich wieder zurückgehe zum eigentlichen Erlebnis - und das ist eben stark genug dazu, dass das möglich ist. Weil, in Wahrheit, das eigentliche Erlebnis selber kann ich nämlich gar nicht im herkömmlichen Sinn erinnern. Das geht gar nicht, da sind eigentlich nur drinnen die Begleitumstände: Aha, das war da oder dort und da bin ich durch den Wald gegangen, da ist das passiert ... oder - weiß ich nicht - in der U-Bahn ist mir passiert ... , wie auch immer. Da erinnere ich mich an das sinnliche Umfeld. Und da drin war irgendwas. Aber das ist noch fast ein undefinierter Punkt irgendwo. Das Eigentliche kommt nach und nach heraus, indem ich zurückgehe, hingehe. Dort im übersinnlichen Bereich ist es mit der Zeit anders als hier. Dort kann ich mich bewegen. Wie heißt es im Parsifal so schön: &#039;&#039;&#039;zum Raum wird hier die Zeit&#039;&#039;&#039;. Ich kann mich bewegen in der Zeit. Das ist kein Hindernis, das heißt also, wenn ich zurückgehe zu dem Erlebnis, gehe ich nicht wirklich zurück, sondern dann erlebe ich es eben wieder. Wieder. Und vielleicht dann schon etwas mehr davon, etwas intensiver. Weil diese Berührung war in Wahrheit was ganz Differenziertes, nur das erste Erleben ist noch ganz grob. Das ist so, wie wenn man - wie wer halt auf die Schulter greift. Aber mit der Zeit kann ich mir das Bild immer lebendiger gestalten. Aus der Kraft, die mir da entgegenkommt, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich arbeite sozusagen dann im Einklang mit diesem Naturwesen, mit diesem höheren Geistwesen, was auch immer es war. Ich arbeite im Einklang, ich fühle mich in die Kraft dieses Wesens ein, und aus der heraus schaffe ich das Bild. Das kann also durchaus ein Prozess sein, der sich über längere Zeit erstreckt. Kann auch sein, dass ich erst Wochen, Monate danach so richtig das in seiner ganzen Größe vor mir habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Der persönliche Schicksalsweg: Überwinden alter hellsichtiger Kräfte, um neue selbst zu erlangen  [00:44:33] =====&lt;br /&gt;
Das - ja, ein Mensch wie Rudolf Steiner konnte das sehr zügig. Aber ich habe euch ja auch schon davon erzählt, dass es bei ihm auch also einen starken Wandel gibt, und geben musste, wo die alten Fähigkeiten, die er sich mitgebracht hat, in etwas Neues sich umwandelt, und dann gerade dadurch etwas ganz anderes wird. Also man darf nicht glauben, die Erlebnisse, die er etwa als Kind hatte oder auch als junger Mensch, wenn er durch die Natur gegangen ist, dass das die gleichen Fähigkeiten sind, mit denen er dann über die Anthroposophie gesprochen hat. Und das ist eben relativ kurz vor der Zeit, wo er dann beginnt, eben über Anthroposophie zu sprechen. Da ist der Moment, also, wo er die alten Kräfte überwindet und wo etwas Neues kommt. Und darum kann er gerade also so wertvolle Anregungen geben dazu, wie man heute, auch als Mensch, der gar keine geistige Erfahrung zunächst hat - weil das ist eigentlich das Gesunde für unsere Zeit, das einmal zunächst nicht zu haben. Also, weil die, die es noch als alten Kräften haben, müssen sich auch klar sein, dass sie die früher oder später loswerden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich sage einmal, spätestens, nach Möglichkeit, in der nächsten Inkarnation, wenn es schon in der nicht klappt. Weil, auch das ist eigentlich eine große Leistung von Rudolf Steiner - oder ja, man kann auch sagen von seinem Schicksalsweg, von seinem Schicksalsgang. Aber das Schicksal, wer ist das Schicksal? Wir sind es selber, in Wahrheit. Wir haben Hilfe dabei - aber ist vielleicht auch wichtig für Menschen, die da jetzt zuhören und nicht das Ganze kennen, was ich da schon über 222 Vorträge erzählt habe: Alles was Schicksal ist, also was uns trifft, im Guten wie im Bösen - ich meine, Schicksal kann ja ganz positiv sein, also wo sich plötzlich ein Weg eröffnet und wo ich alle meine Kräfte entfalten kann und - den gibt es ja auch. Das nehmen wir halt viel lieber zur Kenntnis und werten es dann oft im Nachhinein gar nicht so groß, als dort, wo uns was hart getroffen hat. Wo uns etwas aus der Bahn geworfen hat, geradezu, weil wir nämlich auf der falschen Bahn waren, die uns wegführt von uns und von dem, was eigentlich unser Ich will. Weil unser Ego halt die andere Bahn haben will. Das klafft sehr leicht bei uns auseinander, noch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im Grunde ist ja der erste Weg, um &#039;&#039;&#039;Karma&#039;&#039;&#039; zu verstehen und damit eben über das auch hinaus zu kommen, was über Karma und Reinkarnation in früheren Zeiten gesprochen wurde. Also was, namentlich ja aus dem Osten, ein ganz starker Impuls gekommen ist. Das ist noch lange nicht das Karma-Verständnis, das wir heute brauchen. Also darum, ohne jetzt irgendwas klein zu machen in den östlichen Philosophien und Lehren und Religionen oder so, aber - und die haben sich ja auch verändert, muss man auch dazu sagen, also da ist ja auch Neues gewachsen dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil &#039;&#039;&#039;niemand kann mit geistigen Mitteln aus der Vergangenheit Gegenwärtiges und künftiges Geistiges wirklich ergreifen&#039;&#039;&#039; und bewusst wahrnehmen. Es ist also ein Weg, der sich immer weiterentwickelt, Methoden, die vor Jahrhunderten noch aktuell waren, sind heute zwar nicht, keineswegs überflüssig, aber sie müssen letztlich auch verwandelt werden. Alles. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Selbst die Anthroposophie als Weg wird einmal überwunden werden.&#039;&#039;&#039; Das sagt Rudolf Steiner selber ganz deutlich. Also den Anspruch hat er nie erhoben, dass das jetzt der Weisheit letzter Schluss ist. Es geht ja gar nicht, weil der Mensch entwickelt sich weiter und nach einer gewissen Zeit, in, weiß ich nicht, drei-, vierhundert Jahren, wird man einen neuen Weg finden. Oder wird den nächsten Entwicklungsschritt gehen, müssen, wenn man weiterkommen will. Sonst bleibt man wieder in was stecken drinnen. Also die Perspektiven erweitern sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, Steiner sagt das ganz deutlich, also dass Anthroposophie nicht diesen Anspruch erhebt, für ewig gültig zu sein, sondern dass nach einer gewissen Zeit eben sich wieder etwas ändern wird müssen. Noch in unserer Kulturepoche, weil wenn ich jetzt von drei-, vierhundert Jahren spreche, in etwa, - ich meine, es wird sicher noch, nehm ich einmal -, schätze ich, hundert Jahre vielleicht dauern, dass sie wirklich von einer größeren Zahl von Menschen als das ergriffen wird, was sie wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
00:49:58  Und Rudolf Steiner hat ja selbst einmal gesagt, ja, was wird - auf die Frage, &#039;&#039;&#039;was wird von Ihren Werken überbleiben: die &amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;. Sonst nichts.&#039;&#039;&#039; Aber das heißt nur die Aufforderung: gut, es wird die Zeit kommen, wo Menschen da sind, die an der Art des Denkens, das dort geübt wird, und das da den Weg bahnt eigentlich zu dem lebendig imaginativen Denken - obwohl es äußerlich gesehen eigentlich sehr philosophisch noch geschrieben ist und mit der äußeren Logik und - also, da ist so ein Übergang drin. Es war sicher also dieses Werk auch für Steiner, das zu schreiben, ein wesentlicher Schritt, um dann weiterzukommen, um das alte Hellsehen, das er eben hatte, das er sich mitgebracht hat, in was Neues umzuwandeln. Also der Bruch, der Unbruch ist mit ziemlicher Sicherheit danach erst. Also nach dem Erscheinen der &amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;. Das dauert also dann noch, eine Weile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das - war aber natürlich noch vor 1900, also das Ganze. Also der Unbruch ist bei Steiner dann wirklich relativ kurz vor der Jahrhundertwende gekommen. Und dann war er bereit dazu, also man sieht dann wirklich, wie das Schicksal alles so zusammenführt, dass er eingeladen wird halt dann, in der theosophischen Gesellschaft einen Vortrag zu halten. Und er da jetzt schon hineinkommt, aber mit seinen neuen Kräften. Mit seinen neuen Kräften in das hineinkommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, das - diese neuen Kräfte brauchen wir eben auch, um wirklich diese Apokalypse des Johannes, um mit der was anfangen zu können, um sie wirklich verstehen zu können, in einer zeitgemäßen Form verstehen zu können. Also mit einer, wie soll ich sagen, Auslegung des Neuen Testaments, Auslegung der Apokalypse im klassischen Sinne, mit den Verstandeskräften, die noch ja eigentlich stammen aus der griechisch-lateinischen Zeit im Grunde, die halt heute, ja, die höchste Raffinesse erfahren haben, weil im Grunde ist unser modernes wissenschaftliches Denken zu einem großen Teil, ja, das Feinste, feinst Ausgearbeitete dessen, was schon die Griechen begonnen haben, was auch Aristoteles in etwa begonnen hat, namentlich. &#039;&#039;&#039;Platon ist noch mehr: mit den alten Kräften zurückschauen&#039;&#039;&#039;. Sie dämmern zwar bei ihm auch schon ab, aber der &#039;&#039;&#039;Aristoteles ist schon einer, der ganz dezidiert nicht hellsichtig ist&#039;&#039;&#039;. Der dort schon kämpft gegen, in Wahrheit, ohne es zu wissen, gegen die hellsichtige Anlage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und - oder später dann, der &#039;&#039;&#039;Thomas von Aquin&#039;&#039;&#039;, der ganz, eben aus diesen Verstandeskräften, aus diesen logischen Verstandeskräften, aus dem, was der Aristoteles begonnen hat, das jetzt eben wirklich ganz aufs Geistige zu wenden, ganz auf die Christuserfahrung sozusagen anzuwenden. Und das, was halt überliefert ist aber von der Christuserfahrung, noch durch äußere Quellen. Weil, durch eigenes inneres Erleben kann er noch nicht herankommen. Ja, es ist natürlich, im Gefühlsleben ist alles mögliche da, aber wirklich schauen kann er es nicht. Ihr wisst, ich habe es ja auch schon oft erzählt, dass er eigentlich erst relativ kurz vor seinem Tod, also am Nikolaustag, im nächsten Jahr ist er dann sehr bald verstorben - oder &amp;quot;verstorben worden&amp;quot;, weil, es gibt ja die Vermutung, dass er vielleicht vergiftet wurde. Aber jedenfalls, er hatte also am Nikolaustag, im Jahr bevor er verstorben ist - also es war der Nikolaustag 1273 damit, weil 1274 ist er dann verstorben im Frühjahr - hatte er eine -- &#039;&#039;bitte?&#039;&#039;  -- Thomas von Aquin ist &#039;74, 1274 ist er verstorben und 1273 eben am Nikolaustag, also das ist überliefert, dass er da eben eine große &amp;quot;Schau&amp;quot; hatte, also wirklich eine Vision in dem Fall, die ihn geradezu überfallen hat. Obwohl er also das - die ganze Zeit seines Lebens sonst eben nicht hellsichtig war. Ist auch also sehr, sehr interessant im Übrigen, wie das kam, dass Kräfte, die eigentlich schon früher heraus wollten, nicht heraus konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine ganz interessante Geschichte, die erzählt wird und die wohl auf Wahrheit beruhen wird: Als der Thomas von Aquin noch sehr jung war, ist seine Schwester getötet worden in der Wiege durch einen Blitzschlag. Und er war knapp daneben, er ist davon gekommen. Aber das war also ein ganz, ganz dramatisches Erlebnis. Und, und also ein sehr entscheidendes für seinen ganzen Weg, es wurden da irgendwie Kräfte in ihm geweckt, aber eben gerade nicht die hellsichtigen Kräfte, sondern die wurden weggespült geradezu. Sonst hätte er diese Aufgabe, die er als Thomas von Aquin hatte, nämlich jetzt dieses griechisch-logische Denken eben bis auf die Auslegung des Christentums, das hineinzubringen - also: selig sind die, die nicht schauen und doch glauben und dann sogar nicht nur glauben, sondern wissen bis zu einem gewissen Grad. Und der er es, dieser Thomas von Aquin, so ganz stark ausarbeitet, also: was kann man wissen davon, und was - also was kann man wissen, indem man es sich selber erarbeitet und was kann ich nur glauben, indem ich also vertraue der Überlieferung, die drinnen ist in der christlichen Lehre. Also das heißt, wie kann ich mich dem Christentum nähern, von dem man weiß, also da steckt das höchste Göttliche, also sprich, die ganze Geistige Welt in Wahrheit dahinter, mit dem Wissen auch von den höheren Hierarchien, die aber der Thomas von Aquin nicht schauen konnte. Die hat er nicht gesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, er wusste es, dass es diese Lehre gibt, die eben über den &#039;&#039;&#039;Dionysius Areopagita&#039;&#039;&#039; kommt oder genauer gesagt, über einige Eingeweihte, die diesen Namen dann trugen. Und diese Lehre, weil die Lehre ist eigentlich erst lang niedergeschrieben worden, nachdem der erste Dionysius Areopagita gelebt hat, eben als Zeitgenosse noch des Christus und des Paulus vor allem - da wurde das aber alles nicht niedergeschrieben, das war also noch strengste Geheimlehre. Erst im 6. Jahrhundert sowas, wurde das niedergeschrieben, und daher wird dieser Dionysius Areopagita dann versetzt ins 6. Jahrhundert heute, und von dem in der Bibel die Rede ist, das ist halt dann der Pseudo-Areopagita oder so. Das ist in der äußeren Forschung, mit dem kommt man nicht zu Rande, dass es niedergeschrieben wurde von einem späteren Schüler, weil es ja gerade da, in dieser Zeit halt vom Mysterium von Golgotha letztlich angefangen bis ins 6., 7., 8. Jahrhundert hinein, also es immer wieder Menschen gab, die diesen Einweihungsweg im Grunde des ursprünglichen Dionysius Areopagita weitergegangen sind oder auch gegangen sind und daher auch diese Erfahrungen hatten. Irgendwann war es halt an der Zeit, das auch der Schrift zu übergeben. Aber das war dann nimmer der ursprüngliche, der in der Apostelgeschichte genannt ist. Aber das konnten die Theologen alle nicht wissen im Grunde, das -weil, sie waren angewiesen auf das, was sie mit ihrem Verstand erfassen können und dazu brauchen sie aber eine äußere Grundlage und das ist die überlieferte Schrift. Nix anderes. Mehr gabs im Grunde nicht. Ich meine, sicher, es gab hier und da einzelne auch, die hellsichtige Erfahrungen, alte hellsichtige Erfahrungen hatten dazu, aber keiner eigentlich so klar, dass er sagen hätte können: ja, eigentlich, die Bibel ist sehr schön, das ist richtig, was da drinnen steht, aber die brauche ich eigentlich nicht, weil ich es ja geistig vor mir sehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:00:17  Ja, wir werden einmal dort hinkommen, dann werden wir - ich meine, Rudolf Steiner ist in vielen Bereichen dorthin gekommen und deswegen konnte er ja auch einiges schildern davon, von dem der Bibel nicht der Rede ist. Davon haben wir schon gesprochen, &#039;&#039;&#039;das sogenannte fünfte Evangelium, von dem Rudolf Steiner spricht&#039;&#039;&#039;, wo er schildert insbesondere die Zeit, die, ja interessanterweise in den vier Evangelien nirgendwo geschildert wird: was macht denn dieser Jesus von Nazareth von seinem zwölften Lebensjahr bis zur Jordan-Taufe? Weil, es gibt also die zwei Evangelien, wo es die Kindheitsgeschichte gibt, ja, aber dann hört es auf und dann fängt es eigentlich wieder - geht es weiter mit der Jordan-Taufe. Was dazwischen ist, ist im Grunde nicht wirklich geschildert. Also höchstens, dass herauskommt, ja, dass er Handwerker war und halt durch das Land gezogen ist, also als fahrender Handwerker, wie es eben damals üblich war, aber damit erschöpft sich schon die ganze Geschichte. Und da sind aber wichtige Vorbereitungsschritte drinnen dazu, dass sich der Christus in dem Jesus von Nazareth inkarnieren kann, und dass da - damit in dieser Leibeshülle des Christus von Nazareth, dass da also alle Strömungen, alle wichtigen geistigen Strömungen zusammenkommen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber davon erfährt man nichts in der Bibel, gar nix. Steht nix drinnen. Weil sie es damals auch gar nicht sehen konnten. Sie konnten es nicht sehen. Das alte Hellsehen war nicht mehr geeignet dazu. Hat also vieles verborgen, im Grunde. Das heißt, wir kennen auch bezüglich auch des Alten Testaments nicht die ganze Geschichte. Da gibt es noch Ebenen, die zu entdecken sind. Deswegen ist die Bibel nicht falsch und es ist das Neue Testament nicht falsch, weder das Alte noch das Neue. Es ist eine großartige Sache, dass die Dinge wirklich doch sehr getreu festgehalten wurden da drinnen. Aber es ist nicht vollständig. Es ist bei Weitem nicht vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das - und eben auch alles, was über den Christus zu sagen ist, steht nicht alles da drinnen. Er sagt es ja selber: ich bin bei euch alle Tage der Welt, also bis zum Ende der Welt eigentlich. Und da wird er nicht immer wieder dieselben Geschichten erzählen, sozusagen, oder es wird nicht immer nur um das gehen, was da eh schon drinnen steht. Das ist einmal der Teil, der notwendig war, um, ja, bis in unsere Zeit hineinzukommen. Und wir sehen es ja, also gerade in der westlichen Welt, dass viele Menschen aber jetzt nicht mehr diese Gläubigkeit dazu haben, sondern - fffh - ja, sie arbeiten halt mit dem Text vielleicht, wenn es Theologen sind, aber es haben viele durchaus auch Probleme mit dem Glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir sind in der Zeit, wo das, was für einen Thomas von Aquin noch sichere, solide Basis sein konnte, einfach für die Menschen nicht mehr ausreicht. Sie - phh - und das ist, diese Art von Unglaube ist dann nicht irgendein böswillig: ach die, ich bin halt Atheist oder irgend sowas. Nein, eben gerade auch bei denen, die glauben wollen, eigentlich, aber sagen: pfff - mit der Art, wie ich, wie wir heute denken müssen, pff - hab ich Schwierigkeiten damit. Das nennt man dann ehrlich sein, wenigstens das zuzugeben. Auch als Theologe das vielleicht zuzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man sieht es ganz deutlich, also dass gerade an wichtigsten Themen, wie zum Beispiel...  - &#039;&#039;&amp;quot;Was gibt es für Möglichkeiten, was gibt es für Techniken, wie kann man überhaupt etwas ... &amp;quot;&#039;&#039; Ja, es ist jetzt, glaube ich, eine Frage durchgekommen, ich nehme an, dass die vom Publikum irgendwo war. Ja, das ist ein weites Thema, welche Techniken und Möglichkeiten es dazu gibt. Ich werde das in den Vorträgen, hab ichs teilweise schon, Hinweise dazu gegeben, ich werde es auch in der Zukunft noch intensiver geben. Es gibt keine schnellen Antworten dazu, sagen wir mal so. Ich meine, Rudolf Steiner selber hat sehr viel über den geistigen Schulungsweg gesprochen, der zu gehen ist, also das Grundlagenbuch dazu ist: &amp;quot;Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?&amp;quot;. Das würde ich wirklich empfehlen als Grundausstattung, nur: auch wenn man es zehnmal gelesen hat, braucht man deswegen noch nicht glauben, dass man jetzt schon das neue Sehen hat. Das wird in Ausnahmefällen vielleicht passieren, wenn man schon sehr gut vorbereitet ist darauf, aber in der Regel braucht man lange dazu. Und ich kann nicht garantieren, dass das jetzt in einer Inkarnation, vor allem in der, in der wir jetzt drinnen stehen, funktionieren wird oder schon in einer Weise funktionieren wird, dass es dem alten Hellsehen an Intensität, an Verlässlichkeit, an Reichhaltigkeit ebenbürtig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, das alte Hellsehen war verlässlich, also bei den Menschen, die entsprechend auch gelebt haben, dass keine falschen Impulse hineingekommen sind. Ist im Übrigen beim neuen genauso, also wenn die innere Gesinnung nicht ganz stimmt, dann bringen wir Verzerrungen hinein. Weil, es ist halt auch so, dass die Widersachermächte, die halt da sind, uns natürlich nicht gern dorthin führen, wo es für sie schwierig wird. Und wenn wir also gerade den wirklichen, den Weg des Christus und was damit verbunden ist, wobei ich ganz deutlich sage: es hat der Weg des Christus im Grunde überhaupt nichts zu tun mit dem, was heute äußerlich an Religionsgemeinschaften besteht. Das werden wir einmal erkennen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, es gibt jetzt natürlich im Christentum - wir brauchen noch die Kirchen in einer gewissen Weise, aber es ist nicht gesagt, dass dort immer der richtige Weg lebt drinnen. Nicht aus irgendeiner Bosheit oder schlechten Absichten heraus, aber es schöpft das alles noch aus den alten Kräften, also dort, wo die Einzelnen, die drinnen stehen, der Pfarrer zum Beispiel, - ich meine, welcher Pfarrer schaut das geistige Geschehen zum Beispiel wirklich, das bei der Wandlung passiert? &amp;quot;Dies ist mein Leib&amp;quot; und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Zwischenlösung, dass es jemand - darüber spricht und auch glaubt daran und ein gewisses Grundverständnis hat zu dem, was da passiert. Aber erlebt er es und erlebt es die ganze Gemeinde real, in dem Moment, wo es passiert, mit - oder nicht? Wahrscheinlich nicht, in der Regel. Ich meine, es war in alten Zeiten durchaus in der Kirche, in der - wo noch Menschen da waren, die stark auch die alten Kräfte hatten, war das unter Umständen noch da, auf alte Weise. Die ist aber praktisch weg und ich wage zu behaupten, dass sie gerade in den Kirchen am meisten weg ist. Das ist - ja, auch mit eine Folge des theologischen Denkens, des Verstandesdenkens, das aus der griechischen Zeit mitkommt, die löscht das einfach aus. Damit schimpfe ich aber überhaupt nicht über die Theologie, weil was blieb ihnen über. Ich meine, das alte Sehen, das alte Miterleben können, konnten nur mehr ganz ganz wenige, also sicher nicht jeder Dorfpfarrer oder sonst was. Das konnte man nicht verlangen. Man konnte aber sich halten eben an die Schrift, weil da die Wahrheit drinnen steht. Auch wenn man sie oft nicht richtig versteht, das ist ein Problem, aber es ist eigentlich also in den Schriften, die sind ganz aus der Wahrheit herausgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:09:54  Aber die Wahrheit wird natürlich schon verzerrt bei Übersetzungen. Das ist schon die große Problematik: ist der, der es übersetzt, so weit im geistigen Erleben drinnen, dass er es wirklich richtig, exakt übersetzt und damit - heißt nicht, dass er den Wortlaut exakt überträgt, sondern das, um was es geht eben. Dazu muss ich es aber selber erleben, in Wahrheit. Und das sind winzige Nuancen, die schon das verfälschen können. Winzigste Nuancen können schon so sein, dass es eigentlich nicht so ganz stimmt. Auch wenn man es noch so mit philologischer Genauigkeit macht, weil mit vielen - viele Worte, die drinnen verwendet werden, haben halt dann nicht die alltägliche Bedeutung, die dem Wort zukommt, sondern da steckt noch was Tieferes dahinter. Und wenn man das nicht erleben kann, dann pffh, dann ist dieser Geist in der Übersetzung eigentlich nicht mehr drinnen, im Grunde. Ich übersetze halt das mit dem sinngemäßen deutschen oder sonstigen Wort, aber es ist nicht mehr dasselbe. Es ist wahnsinnig schwierig. Das ist die große Schwierigkeit. Ich meine, die Urtexte sind exakt, aber sie haben bei den, bei vielen Begriffen, die drinnen sind, eine ganz eigene Bedeutung im Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, weil auch die griechisch Schreibenden, es ist ja also das Neue Testament im Griechischen auch drinnen, sie können es aber eben auch nur mit den Worten ausdrücken, die in der Sprache drinnen sind. Und die aber eigentlich durch das Christusereignis namentlich dann eine neue Bedeutungsnuance bekommen haben, die auch nicht mehr ganz dem entspricht, was im alten Griechischen drinnen lag. Aber mit welcher Sprache soll man es sonst schreiben? Die Sprache für das Christentum, für das wirkliche Verständnis des Christentums, die gibt es noch gar nicht. Die haben wir noch nicht, in Wahrheit. In dem - wo wir das alles, was da drinnen steckt, ausdrücken können. Das, was man ausdrücken kann davon, das steht eh im Neuen Testament drinnen. Was man mit den Sprachen, die wir haben, ausdrücken kann. Und, man kann dann höchstens versuchen, mit bestimmten ungewöhnlichen Wendungen, oder wo man sich denkt: ähng, wieso ist das so, so irgendwie ungewöhnlich halt formuliert drinnen? Das ist der Versuch, das, was man eigentlich mit der Sprache nicht ausdrücken kann, doch irgendwo fühlbar zu machen. Aber ohne es wirklich voll ausdrücken zu können. Das ist das Riesenproblem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, die Zeit des Christentums fängt in Wahrheit überhaupt erst an. Und es wird dann keine Religion im herkömmlichen Sinn sein. Es wird keine - ja, eine der Ausdeutungen des Wortes Religion ist ja: Rückverbindung, zum Vergangenen. Aber das Christentum ist ganz dezidiert - ohne diese Rückverbindung, also das Vergangene zu verlieren, aber vor allem: zukunftsorientiert. Auf ganz was Neues und auf ein offenes Ziel hin. Auf etwas Offenes. Es geht nicht, zurückzukehren, wieder in den Schoß der Gottheit sozusagen, von wo wir einmal gekommen sind. Weil letztlich von dort kommen wir. Aber: der Weg, der eben, ja eben erstmals mit den Menschen beschritten wird, der Weg zur Freiheit drinnen, die bedingt, dass im Menschen selbst, in seinem Ich, der göttliche Funke selber drin ist. Das ist dieselbe Schöpferkraft, die die Gottheit hat, nur: wir sind halt ungeübt, damit umzugehen. Weil es muss aus unserem Willen dann entspringen, diese Kraft auch rege zu machen. Aber dann wird göttlicher Wille und menschlicher Wille eins. Eins! Aber es ist dann eben das, was wir oft gesagt haben: es kommt von oben und es kommt von unten. Und beides zusammen. Das ist die absolute Revolution in der geistigen Welt, im Grunde. Also das Göttliche und das Christentum ist das Revolutionärste, was es gibt. Es stellt alles auf den Kopf und es stellt vor allem alles, und das ist das große Risiko eigentlich, das damit verbunden ist, in den Willen des einzelnen Menschen. Auch in dem: aber nicht mein Wille, sondern Dein Wille geschehe. Da liegt trotzdem auch unser Wille drinnen. Das - - weil es eben auf den Beitrag jedes einzelnen Menschen ankommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Christentum. Und wir haben heute immer noch auch die alte Form, ja, und wir brauchen sie, und wir werden sie noch lange brauchen, die Form des Trostes, dass uns von oben geholfen wird. Aber die Zukunft ist die: wie helfen wir der ganzen geistigen Welt, wie tragen wir etwas dazu bei? Das ist das Neue. Ich meine, es ist klar, also dass die Religion so, wie sie heute ist, Menschen trösten soll in schwierigen Lebenssituationen, wenn ein geliebter Mensch stirbt oder sonst etwas, oder man an einer schweren Krankheit leidet und dergleichen, wo man jetzt schwer verlangen kann: ja puh, jetzt bring die Kraft auf und vermehre die geistige Welt. Ich meine, da hat man mit sich selbst genug zu tun, das ist schon klar. Aber die Kraft, die im Christentum drinnen ist, im Christlichen, in diesem christlichen Ich drinnen ist, ist viel mehr. Und sie wird das, was an Trost von außen kommt, durch innere Kraft ersetzen. Weil in dem ja, in unserem Ich, fest verbunden ist damit die Christuskraft als solche. Die müssen wir nur zur Wirksamkeit bringen sozusagen, weil der Christus drängt sich nicht auf. Wir müssen ihn wollen in uns, Ihn wirklich wollen, das ist nicht - und das ist mehr als: bitte, hilf mir! Das ist zu wenig. Sondern das ist ein ganz konkreter Willensimpuls, der aus uns kommt, der den Christus einlädt, mitzutun. Und uns dort zu stärken, wo wir es noch nicht können, uns dort weiterzuhelfen. Weil wir halt erst am Anfang sind. Eben mit dem ganzen Christentum, in Wahrheit, sind wir: ganz am Anfang. Ganz am Anfang. Und wir können froh sein, wenn wir zu einem gewissen Teil fertig sind damit, auf einer ersten Stufe fertig sind, gegen Ende der Zeit der Kulturepochen. Schön wäre es, wenn schon in der nächsten Kulturepoche, also in dieser sogenannten Slawischen Kulturepoche, die aber natürlich eine weltweite ist, aber die diese, wie soll ich sagen, diese Grundmentalität, die im Slawischen drinnen ist, wo das eine sehr wesentliche Rolle spielen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist nämlich ein gewaltiges Potential, diese Kräfte, alte Kräfte, in die neuen umzuwandeln. Da sind Gemütskräfte, Seelenkräfte drinnen, die den Boden bereiten, die wir schon längst verloren haben, im Grunde. Das ist das Problem, weil wir müssen halt überall den Übergang von alten Kräften zu neuen Kräften schaffen. Und wir verlieren die alten viel schneller, als wir die neuen entwickeln. Also zur Zeit sind wir genau in dem Problem, drum sind wir in so einer Zerreißphase geradezu drinnen. Das Alte ist weg, die meisten glauben gar nicht einmal mehr dran, dass da irgendwas sein könnte, nämlich so wirklich tief, und die neuen - also das selber in die Hand zu nehmen, zu wissen: ich muss tätig sein. Es kommt mir nicht einfach zu, sondern ich muss es tun. Ich muss tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist auch die Grundregel also zu dem, also: wie schaut der neue Weg aus? Der Weg schaut auf jeden Fall aus, dass es auf die eigene Tätigkeit ankommt. Und dass ich alles, was ich tue, mir zu eigen machen muss. Also da kann man jetzt Anleitungen und Ding, für geistiges Schauen, für geistige Entwicklung, kann man hunderttausende lesen. Man kann Steiner von A bis Z lesen, man kann andere Wege lesen, weil nicht jeder Weg - nicht für jeden Menschen ist der Schulungsweg der Anthroposophie der richtige, muss man auch dazu sagen. Also das muss auch jeder frei entscheiden einmal, welchen Weg er geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:20:12   Am besten zu empfehlen ist nicht zehn Wege auf einmal und alle durchprobieren und einen Mischmasch draus machen, sondern einmal zu spüren, mit welcher geistigen Strömung bin ich am ehesten verwandt, wo klingt etwas an bei mir, dann kann ich dort lernen daran etwas, muss aber dann letztlich sehen, dass ich mein eigenes daraus machen muss. Dann fängt es erst an wirksam zu werden, so wirklich. Also ich kann jetzt sklavisch irgendein Rezept sozusagen tun, da kann ich Mantren oder was die vorgegeben sind, kann ich bis zur Vergasung beten oder meditieren, wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nicht wirklich funktionieren, wenn ich nicht meinen eigenen Weg finde. Weil wir haben alle unsere Fähigkeiten und auch unsere Mängel und mit dem müssen wir umgehen irgendwo, dass wir es durchdringen können. Also da wird in der Zukunft noch viel dazu zu sagen sein, aber ich setze mich dann wieder der Gefahr aus, dass ich über gar nichts über die Apokalypse sage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit sage ich aber doch sehr viel, weil ohne all dieser Dinge fangen wir mit dem im Grunde gar nichts an. Es ist sicher notwendig zum Einstieg einmal so ein Durchgang zu machen zu dem Ganzen und ein bisschen zu kommentieren, was bedeutet das, aber das ist erst der spärlichste Anfang. Interessant wird es dort, wo jeder seine individuellen Ansatzpunkte Apokalyptiker zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, das habe ich schon wahrscheinlich im ersten Vortrag gesagt, dass es darum geht. Es geht nicht darum zu wissen, was steht alles in der Apokalypse. Es ist schon gut, es will nicht klein machen, aber das reicht alles nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es genügt nicht zu wissen, was Steiner alles an Mantren oder sonstigen Übungen gegeben hat. Das reicht alles nicht. Man muss selbst Apokalyptiker werden, man muss selbst Geistesforscher werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist vielleicht gar nicht das richtige Wort. Christ zu werden eigentlich wäre das richtige Wort. Christ wirklich zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute haben wir noch hauptsächlich das Etikett darauf eingeschrieben, wir bekennen uns dazu. Das heißt noch nicht, dass wir es im tiefsten Sinne sind. Im tiefsten Sinne sind wir es dann, wenn wir aus unserem Ich entsprechend schöpferisch tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das ist genau die Liebeskraft, die wir der Welt geben können. Wir machen unser ureigenstes Ding und machen es aber so, dass wir es verschenken können. So, dass es nicht die Welt bedrängt, sondern die Welt beschenkt und es kann genommen werden oder nicht genommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Um und Auf. Ich meine, darum ist das alles, ja, verständlich aus dem Lauf der Geschichte heraus, alles, aber Christentum so zu verbreiten, dass man es den Menschen dann aufzwingen will im Grunde, das ist sehr gewagt. Da kann sehr viel schief gehen dabei und sehr viel Negatives hineinkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spricht nicht dagegen, dass der Missionsgedanke ja durchaus drinnen ist und dir auch deutlich geäußert wird, aber der heißt, geh in die Welt, strahle deine Impulse aus, erzähl von mir auch davon, aber nicht indem du einfach etwas vorbetest, fertige Formeln, sondern indem du es lebst, indem du sprichst durch das, was du bist. Das heißt, durch das, was du geworden bist, indem du diesen Impuls in dir lebendig gemacht hast. Das ist die Botschaft, das ist die Botschaft, die eigentlich im Pfingstgeheimnis drinnen steckt, sodass es alle Menschen verstehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also du sprichst durch das, was du geworden bist dadurch. Das ist das Um und Auf. Und bitte, da sind wir alle weit weg noch davon, ein bisschen was, es blitzt einmal da und dort durch, aber da haben wir noch einen riesigen Weg zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum werden wir auch brauchen diese unheimliche Beschleunigung eigentlich in der Entwicklung, die jetzt nicht im äußeren Sinne, sondern in der geistigen Entwicklung. Und die ist drinnen, die ist drinnen. Es werden dann wieder ruhigere Phasen auch kommen, aber im Moment stehen alle Signale drauf, dass die Menschheit wirklich einen Sprung machen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dass das Tempo gewaltig ansteigt. Dass wir kommen, wir sind jetzt in die Phase, und zwar nämlich so, dass dann die mittlere Periode unserer Kulturepoche, da haben wir noch ein bisschen Zeit dorthin, wir sind ja immer noch am Anfang, und Anfang heißt immer Anfang einer Kulturepoche. Das erste Drittel ist im Grunde Aufarbeitung des Alten und es so zu verändern, dass es anschlussfähig wird an das, was wirklich kommen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben schon das Problem, das was kommen soll, wird einmal abhängig davon, was die einzelnen Menschen aus ihrem Ich heraus wollen. Also es gibt keine fertige Regel dafür. Niemand kann das sagen, das sollst du.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du musst wollen. Es ist also ein vom Sollen zum Wollen. Und das ist aber dann ganz verpflichtend für einen selber, weil sonst zerstört man etwas am eigenen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist vielleicht auch für unsere Zeit die Botschaft, man soll es ja nicht übernehmen. Man muss immer schauen, was kann ich wirklich leisten, wo kann ich wirklich dranbleiben. Es einfach dann hinzuschmeißen ist für einen Menschen, der wirklich aus seinem Ich heraus tätig sein will oder tätig sein soll, ist das so ziemlich Schlimmste, was man machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann die bewusste Entscheidung treffen bei irgendwas, gut das geht in dieser Inkarnation nicht. Man kann sich manches vornehmen und dann kommt man aber drauf, ich brauche schon bei dem einen, vielleicht nicht nur dieses Leben, sondern ein nächstes auch noch dazu. Dann ist es legitim, andere Sachen, die man vielleicht ins Auge gefasst hat, einmal liegen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt nicht ununterbrochen im Hamsterrad, ich muss tätig sein, ich muss tätig sein und alles probieren, das bringt es gar nicht. Das ist eher, den Punkt zu finden, wo ich wirklich weiterkomme und dort dann ganz stark drinnen zu bleiben. Auch im anthroposophischen Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt vielleicht einen Bereich, wo ich wirklich weiterkommen kann, dass ich zu eigenen geistigen Erfahrungen auch kommen kann. Das heißt, dass ich mir bewusst werde, was da drinnen ist, weil die Zeit ist reif jetzt einfach dazu. Es ist notwendig, da geht es jetzt nicht darum, ich bin neugierig darauf oder ich überprüfe, ob der Steiner eh recht gehabt hat und das geht es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht darum, er das weiterzuführen, des Werksteiners. Wahrscheinlich werden die wenigsten das schaffen, das in dieser Universalität, in diesem Umfang zu machen, wie es Steiner konnte. Ohne ihn jetzt auf den höchsten Thron heben zu wollen, das geht es gar nicht, weil der Wiesner hat selber immer gesagt, ich will nicht verehrt werden, sondern verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht nicht darum, ihn als den großen Guru zu sehen, sondern das wird uns nämlich gar nichts nützen. Überhaupt nichts. Da kann ich das jedes Mal Steiner Steiner beschwören, wenn ich nicht selber tätig wäre, wird das überhaupt nichts nützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das geht darum und dazu gehört dann halt auch der irgendwann einmal nach gründlicher Vorbereitung, man soll sich schulen an dem, was gegeben ist, aber dann den ersten Schritt einmal zu wagen darüber hinaus. Weil das halt dann eben gerade in der Kraft des eigenen Ichs liegt, diesen Schritt zu machen. Und dadurch es aber, indem ich ihn mache, anderen leichter macht, auch Schritte zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht genau den gleichen, das muss gar nicht sein. Weil wir gehen eben jeder unseren Weg in Wahrheit. Das wird immer mehr den Reichtum der Menschheit ausmachen, dass jeder seinen Weg geht und dass er aber die Früchte dessen mit allen teilen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eben nicht mit dem Hinterton, ja du musst genau auch diesen Weg gehen, sondern wir geben einander wechselseitig Anregungen. Das wird halt dann was anderes sein als die üblichen Wirtshausgespräche wahrscheinlich, obwohl da auch viel darin anliegen kann. Man kann über das sprechen überall heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überall in Wahrheit. Es verlangt nur, dass die Menschen es wollen. Und eben wie ich am Anfang schon gesagt habe, im Alltag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es muss so sein, dass das wirklich im Alltag passieren kann, in einem Gespräch irgendwo. Es zieht sich nicht auf den Sonntag irgendwo zurück oder vielleicht in irgendeine gedeckte Loge, wo man sich zurückzieht vom Rest der Welt abgeschieden. Sondern es muss möglich sein, das überall zu besprechen mit Menschen, die dafür offen sind, sich auszutauschen mit ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das aber niemand aufzudrängen, der nichts davon wissen will. Weil wir alle eben auch schon vielleicht durchgegangen sind oder noch durch müssen durch die Phase, dass die alten Kräfte weg sind. Es funktioniert überhaupt nicht einfach auf Dauer sich hinüber zu schwindeln von den alten Kräften in die Neuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt der Moment in der oder in einer nächsten Inkarnation, wo das Alte einfach weg ist. Und wo die notwendige Erfahrung die ist, ich bin verlassen von allen guten Geistern. Ich bin ganz einsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dieser Einsamkeit entdecke ich die Christuskraft in mir. In meiner eigenen Ich-Kraft. Und merke dann diese Kraft, mir steht ein riesiges Kraftpotential zur Verfügung, wenn ich will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es hängt von meinem Willen ab, tätig zu werden. Und von dem strahlt eine gewaltige Heilkraft aus in Wahrheit. Für mich selber, aber vor allem auch für die Welt um mich herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weitesten Sinn Heilung, im seelischen, bis irgendwann ins Körperliche hinein. Und damit wird eben das, was wir als eine Religion heute bezeichnen, ganz was anderes werden. Es wird eine selbstverständliche menschliche Fähigkeit sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass wir einander geistige Anregungen geben, die wie der Impuls sind, dass jeder aus seinem Ich heraus tätig werden kann. Da muss es hingehen. Mir ist ganz bewusst, dass die Übergangszeit lang ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das macht ja nichts. Niemand braucht sich klein fühlen, weil uns geht es allen jetzt noch so. Dass wir erst auf dem Weg dorthin sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher ist es legitim, dass es die ganzen Stützen und äußeren Stützen und so noch gibt. Nur wir dürfen den Zeitpunkt nicht verschlafen, wo das ins Gegenteil umkippen kann. Und wo wir dann in eine Passivität hineinkommen, weil wir uns erwarten, es strömt mir von außen etwas zu an Kraft, was dann aber nicht mehr funktionieren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich dadurch aber versäume, aus dem eigenen Ich heraus tätig zu werden. Und das kann man zumindest theoretisch in jeder und auch in der schlimmsten Situation. Vielleicht sogar gerade bei Menschen, die in wirklich schlimmen Situationen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der absoluten Notlage sind. Und wo aber niemand da ist, der sagt, es wird schon gehen. Sondern die einfach darauf angewiesen sind, jetzt tätig zu werden, dass da plötzlich was aufgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass sie da erst im Tun, im Nachhinein merken, das hätte ich nie gedacht, dass ich das durchstehen kann. Dass ich da durchkomme und vielleicht noch andere mitnehmen kann, dass sie durchkommen, das hätte ich nie gedacht. Wir kennen unsere Kraft noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist da, die tut schon am Stand durchdrehen in uns in Wahrheit. Da ist einiges an Kraft da, bei jedem von uns. Aber wir kennen die Kraft in Wahrheit noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir kennen die Apokalypsis Jesu Christus. Und Jesu Christus ist zugleich eben Ich. Auf das weist ja Rudolf Steiner auch so oft hin, dass die Initialen des Jesu Christus, eben nicht zufällig, das deutsche Wort Ich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil durch das Mysterium von Golgatha ist das untrennbar miteinander verbunden. Dadurch können wir die göttliche Kraft in uns wirklich erregsam machen. Und zwar aus eigenem heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sich der Christus mit den Menschen, mit allen verbunden hat. Er ist Mensch geworden eigentlich in jedem Menschen. In Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Menschen ist das Potenzial drinnen. Das ist genau der Punkt, warum der Christus wirklich als Verkörperung einmal kommt. Weil dann lebt er in allen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde. Egal welchen Bekenntnisse angehören. Kann ein atheistisches Bekenntnis sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das ist genauso ein Glaubensbekenntnis. Da kann diese Kraft trotzdem drinnen leben. Ich meine, die Atheisten sind die, die unbewusst vielleicht, aber doch aus der Perspektive leben, das alte muss ich verlieren, um das neue zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist vielleicht so, das Auflehnen gegen das Alte, unbewusst wissend, ich muss es überwinden, um das eigene zu kriegen. Und wenn das Ich wirklich tätig wird, dann bricht es auf ins Christentum. Selbst dann, wenn ich mich noch als Atheist fühle und gläubiger Atheist bin, aber vielleicht in der Realität mehr Christ als einer, der brav jeden Sonntag in die Kirche geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seine Gebete runtermurmelt und im Grunde nichts mehr damit anfängt. Es ist nicht gesagt, dass das alles so automatisch von selber funktioniert. Das muss nicht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann ganz unheilig auch sein in Wahrheit. Weil es wird unheilig dort, wo es nicht wirklich mit dem Ich-Impuls verbunden ist. Da macht das Christentum keinen Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die anderen Religionen sind ein Weg, dorthin zu führen. Alle Wege führen letztlich irgendwann dorthin. Nur wird es manchen dann flau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst im offiziellen Christentum ist es auch noch sehr flau. So massiv wird noch nicht gesagt, du musst tätig werden. Du.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Christus lebt in dir. Dort muss man entdecken. Und dadurch können wir den ätherischen Christus entdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch können wir ihn erleben. Wo im Ätherischen? In unseren Lebenskräften. Wenn in uns das Christentum so lebendig wird, dann steht der Christus vor mir oder wie auch immer ich das ausdrücken will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erlebe ich ihn geistig. Dann erlebe ich ihn, dann erfahre ich ihn ganz konkret. Dann erlebe ich nämlich wie er stärkt auch die eigenen Ätherkräfte, die eigenen Lebenskräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich stärkt. Aber das muss ich wollen. Wir können selbst noch nicht so an den Ätherkräften arbeiten, aber er unterstützt uns dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, das ist der Weg am eigenen Ätherischen zu arbeiten. An dem müssen wir auch schon arbeiten. Wir haben viel zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen erstens einmal uns trauen, sich auf unser Ich zu stellen. Ich habe meine Sache auf Nichts gestellt in Wahrheit. Im Wort Nichts ist übrigens auch das Ich hier drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das muss man sich trauen einmal, weil das heißt auf sich selber stellen. Da kann ich nicht, ich finde nicht da ein Handbuch oder was hat der gesagt. Das ist alles gut und schön, aber im entscheidenden Moment muss ich es nicht wissen, sondern tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Tun wissen, ja, das war der kleine Schritt. Das heißt, wir müssen lernen, die ganze Bequemlichkeit eigentlich, ja ich nenne es jetzt einmal durchaus Bequemlichkeit, die in uns halt drinnen steckt, die zu überwinden. Zu wissen, selbst wenn wer anderen was schenkt, noch so viel schenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nichts wert für mich, wenn ich es nicht ergreife und zu was Eigenem mache. Und das verlangt die eigene Tätigkeit. Sonst wird es nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit ist vorbei, wo irgendwelche Sachen passiv funktionieren. Also auch die größten Geschenke, die größte Unterstützung, die kommt, auch die Unterstützung des Christus, die unendlich geradezu ist, wird nur funktionieren, wenn ich es ergreifen will, wenn ich seine Hand nehmen will. Es wird so schön im zweiten Mysterientrama von Steiner geschildert, bei dem Juden Simon, der immer wieder dieses Erlebnis hat, das Christus-Erlebnis, und der sozusagen so erlebt hat, das halt in der Vision, dass er ihm die Hand erreicht und im letzten Moment stößt er sie zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er will das nicht ergreifen. Das heißt, er will sich nicht auf sich selber stellen. Weil das ist gleichbedeutend damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich selber tätig werden. Und wenn ich die Unterstützung dabei des Christus haben will, dass er meine Kräfte verstärkt, dann muss ich mir diese Kräfte zu eigen machen. Darin besteht es nämlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch erwerbe ich mir auch diese Kräfte. Das heißt, letztlich mache ich es dann doch selber. Das ist das Um und Auf dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist wirklich revolutionär. Ich habe das jetzt schon ein paar Mal gesagt, dass Geisteswissenschaft im modernen Sinne revolutionär ist. Absolut revolutionär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist vielleicht auch der Grund, warum viele noch nicht heranwollen oder können. Und selbst viele, die herangekommen sind, das auch noch nicht so ergriffen haben, dass es ihr ureigenstes Tun ist. Und eben auch dann der Mut kommt, in Lebenssituationen über das, was man halt in der Anthroposophie von Steiner oder sonst wo gelernt hat, über das hinauszugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in Wahrheit kann ich erst dadurch im konkreten Moment tätig werden. Ich tätig werden. Nur fertiges Rezept anwenden wird nirgendwo funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich mit meinem Ich drinnen liegen, mit meinem ganz Individuellen. Und daher wird von jedem Menschen in einer ähnlichen Situation aber was anderes kommen. Es gibt unendlich viele Wege, die gut sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt unendlich viele, die daneben hauen können. Aber selbst das ist nicht das Drama, das muss das Ich riskieren. Weil auch wenn ich wirklich aus meinem Ich heraus tätig bin, wir haben halt noch genug andere Wesensglieder und alle möglichen Wesen, die da drinnen herumwurreln in uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind ja wirklich interessante Wesen. Ich meine, in uns wurreln, letztes Mal habe ich gesprochen von den Bakterien und den kleinen Lebewesen und Viren, die einen nicht unbeträchtlichen Teil unseres Organismus ausmachen. Also da wurrelt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, es wurreln aber Elementarwesen genug. Ihr wisst, wurrelt, glaube ich, brauche ich schon nimmer übersetzen. Wurrelt heißt, bewegt sich lebendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurr ist das W da drinnen. U geht es eng durch. Im R ist es bewegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und irgendwo trifft es dann aufs Ziel. Also sehr lebendig beweglich einfach. Also mit dem müssen wir einmal fertig werden, das zu akzeptieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich bin der Mittelpunkt, aber ich habe alle möglichen Wesensglieder, in denen bewegt sich alles Mögliche, im physischen, im ätherischen, im astralischen. Nur im Ich, da sind wir selbst zu Hause. Und da können wir den Christus finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt eben genug anderes, wo wir die Kraft darüber noch nicht so haben, wo wir es lernen können. Über das Seelische hoffentlich gewinnen wir es zügig immer mehr Kraft, dass wir wirklich im Zeitalter der Bewusstsein schon sehr viel umgewandelt wird von unserem seelisch-astralischen zum Geist selbst. Wenn wir das haben, dann ist noch ein großer Schritt getan, weil dann ist unsere Seele unsere Schöpfung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Astralisches sogar unsere Schöpfung. Das ist auch ein schrittweiser Prozess. Also Seelisches ist ein Teil des Astralischen, lebt im Astralischen, aber der Astral-Alp ist wesentlich umfangreicher noch, weil da ist alles das drinnen, was wir im tiefsten Unbewussten haben, was für die Körper Funktionen wichtig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es wird schon viel sein, wenn wir den engeren Teil des Seelischen einmal wirklich zu unserem eigenen gemacht haben, selber gemacht haben. Dann haben wir erst die unsterbliche Seele. Dann haben wir die wirklich unsterbliche Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also gerade in dem Übergangsfeld von der alten Zeit, wo durch die höheren Mächte dafür gesorgt wurde, dass die wichtigsten Seelenelemente weitergehen in der nächsten Inkarnation und so fort, dass das nicht ganz zerfledert. Heute besteht sehr wohl die Gefahr, dass große Teile unseres Seelischen sich auflösen. Das habe ich auch schon gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einzige, was uns mit Garantie bleibt im seelischen Bereich, das sind unsere Karma-Päckchen. Also die Aufgaben, die zu erfüllen sind, die werden wir nicht los. Gott sei Dank werden wir sie nicht los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt ja vieles drinnen, was nicht karmisch belastet ist. Das wird erst dann wirklich unser eigenes sein und das heißt also vor der Auflösung bewahrt sein, wenn wir es bewusst ergriffen haben. Geist selbst heißt letztlich, vollster Ausprägung ist Geist selbst dann, wenn es letztlich das ganze Australische zur eigenen Schöpfung gemacht hat und immer weiter tut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das ist ja nichts Statisches, sondern an dem weiterarbeitet. Das wird die große Aufgabe sein im neuen Jerusalem. Dort geht es dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können jetzt bereits, also energisch daran arbeiten und sogar jetzt schon im Bewusstseinsseelenzeitalter, vom Geist selbst zumindest den seelischen Teil, also den engeren Teil, der zunächst einmal leichter unserem Bewusstsein zugänglich ist, den uns zu eigen zu machen. Oder Teile davon zumindest uns zu eigen zu machen. Sodass in der Seele nichts passiert, wo nicht mein wirklicher Wille dabei ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht irgendeine Triebkraft, die hereinkommt, irgendein luziferisches Wesen, das uns anschiebt oder irgendein arimanisches, das drinnen wirkt. Sondern dass wir Herr in unserer Seele sind. Wir stehen erst ziemlich am Anfang davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber immerhin, ein bisschen was ist schon geschehen und es ist jetzt unsere Zeit. Das Bewusstseinsseelenzeitalter ist prädestiniert dafür, dort diesen Bereich aber weiter auszuarbeiten. Weil Bewusstseinsseele und Geist selbst hängen stark zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind eigentlich in gewisser Weise zwei Seiten desselben. Und das betrifft also vor allem den seelischen Bereich. Im Großen, dass das ganze Australische verwandelt ist, wird bei den Menschen, die mit der Entwicklung Schritt halten, so sein, dass es am Ende des Neuen Jerusalem, also des Neuen Jupiter, dass es wirklich fertig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fertig heißt also, dass es dann wirklich unsere Schöpfung ist. Das heißt aber bitte dann nicht fertig im Sinn. So, jetzt ist es so, wie es ist und so bleibt es auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, nein, das heißt, es geht sowieso immer weiter und verändert sich. Aber dann sind es wir aus unserem Ich heraus, die an dem arbeiten. Sonst niemand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nix. Das heißt, spätestens nach der Zeit des Neuen Jerusalem oder Neuer Jupiter, wie es Rudolf Steiner nennt, wird es so sein, dass das seelische Komplett und das australische Komplett unsere Schöpfung ist. Unsere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere. Und wir übernehmen nichts aus der Seelenwelt, nichts Fertiges, sondern wir schaffen es selbst und wir geben es als Geschenk dann irgendwann einmal, wenn sich der Organismus wieder löst von der irdischen Verkörperung, wir geben es an die Seelenwelt weiter. Dort steht es zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Menschen, die auch diese Ich-Entwicklung durchführen, die werden es gar nicht brauchen, aber es wird eine sehr große Rolle spielen für die anderen Wesen, die in der Natur sind. Also für die Tierwelt zum Beispiel und so weiter, für Elementarwesen und so weiter. Da kann das ein ganz großes Geschenk sein, das wir einbringen in die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was uns selber betrifft, ist es dann einfach irgendwann einmal zu 100 Prozent unsere Schöpfung. Also das heißt, wenn man jetzt die Perspektive noch weiter spannt, also sie spannt dann über das neue Jerusalem hinaus, Venus-Zustand, Vulkan-Zustand, also die letzten drei, die zukünftigen drei kosmischen Verkörperungen unserer Erde, dann geht es letztlich darum, am Ende, und dann, da nehme ich jetzt Bezug zu dem, was ich heute schon gesagt habe, in der Apokalypse ist die Rede von der ersten Auferstehung, die letzte Auferstehung, so kann man es gar nicht sagen, aber in gewisser Weise, wenn am Vulkanzustand der Mensch sich seinen Geistesmenschen selber geschaffen hat, das heißt damit seinen vergeistigten physischen Leib komplett selber geschaffen hat, dann ist er in seinem Wesen sein eigenes Werk geworden. Das heißt, er hat das erfüllt, was die Gottheit intendiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass wir am Ende Schöpfer unserer selbst sind. Am Ende der Entwicklung. Vom Geschöpf zum Schöpfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir so weit gekommen sind, dass wir von A bis Z, das heißt durch alle unsere Wesensglieder Schöpfer unserer selbst geworden sind, dass wir also dann, so werden wir aus diesem Vulkanzustand herauskommen, dass wir unser Ich haben, klar, aber wir haben unseren eigenen Astralleib, unseren eigenen Seelenleib, also unser eigenes seelisch-astralisches, wir haben unseren eigenen Ätherleib selbst geschaffen, ganz individuell und wir haben den Geistesmenschen, wir haben den physischen Leib selber geschaffen, dann sind wir Geschöpf unserer selbst. Und dann sind wir reif für alles, was danach liegt. Darüber haben wir ja auch schon Andeutungen gemacht, man kann wirklich nur Andeutungen machen, aber wir stehen da auf derselben Stufe wie die Schöpfergötter, die in der Bibel genannt werden, das ist ja nicht die höchste Gottheit, um die es da geht, in Wahrheit, sondern es geht um die Geister der Form und die Elohim und die Sonnengeister, die eben diese Erdentwicklung geformt haben, durchformt haben, dann, also wenn wir jetzt durch alle sieben Stufen, sieben kosmischen Stufen durchgegangen sind, dann sind wir an der Stufe angelangt, auf der die Elohim in anderer Art zu Beginn der Erdentwicklung gestanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eben auf andere Art, in gewisser Weise auf höhere Art, weil wir eben die Freiheit haben, weil wir ganz individuelles Geschöpf unserer selbst sind. Das ist bei den Elohim, die in der Bibel genannt werden, nicht der Fall. Es ist ein Unterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was die Gottheit in den Weltenplan hineingelegt hat. Weltenplan heißt also, in welche Richtung soll es gehen? Es geht in die Richtung, dass freie Schöpfergeister entstehen, die das ergänzen mit dem Zusammenarbeiten, was von oben kommt. Beziehungsweise man kann es vielleicht irgendwann einmal auch so sehen, dass das, was früher von oben gekommen ist, dann von innen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Gottheit eins ist mit dem. Immer mehr wird. Da gibt es Stufen noch genug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perspektiven sind riesig gekommen. Ich weiß, dass das alles auch sehr ketzerisch klingen kann. Aber meine offizielle Adresse ist die Ketzergasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat zwar mit den Ketzern nichts zu tun, das war irgendein Bürgermeister oder irgendetwas in Wien, der Josef Ketzer geheißen hat, aber es passt irgendwo. Ja, aber niemand sollte sich schrecken, niemand sollte Angst haben vor der Größe der Aufgabe. Der erste Schritt ist halt einfach, dass man, ich weiß nicht, ich soll das alles, ja, das ist der erste Schritt für einen neuen geistigen Weg überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass wir wirklich gerecht werden dem, dass wir die Möglichkeit zu dem freien Ich bekommen haben. Damit ergreifen wir den göttlichen Willen, damit folgen wir dem göttlichen Willen. Wenn ich es verweigere, dann arbeite ich gegen den göttlichen Willen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade wenn ich mir diese Freiheit erkämpfe, nämlich indem ich sie in die Tat umsetze, weil wie gesagt, die Freiheit muss ich selber mir erringern. Man kann mir nur die Möglichkeit schenken, das hat die Gottheit gemacht, aber wenn ich in der starre Tolle liege und mir nichts tun darf, dann wird es nicht passieren. Die Gottheit kann mich nicht zwingen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kann mich nicht zur Freiheit zwingen. Das wäre ein Widerspruch in sich selbst. In dem Fall wäre das eine Entschöpfung geradezu zerstörender Widerspruch drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sie kann uns nicht zwingen. Sie hat sich ihrer Allmacht begeben. Sie hat sich ihrer Macht eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind alles Dinge, die man in philosophische, theologische Überlegungen einbeziehen müsste. Es haben in der Neuzeit noch die Menschen sehr gefragt, wie ist das Übel der Welt, das Böse, was passiert, wie ist das mit der Allmacht und Allwissenheit, Gott ist vereinbar und so weiter. Aber man ist immer noch davon ausgegangen, ja das muss ja Allmacht sein, aber die Macht Gottes besteht darin, gerade diese Macht abzugeben, aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls bezüglich dessen, was den Willen des Menschen betrifft. Die anderen, gerade alle höheren Hierarchien, die über uns stehen, die brauchen das noch. Sie können es noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also von dem her ist die Erdentwicklung, das Erdenleben des Christus, hat überhaupt die Weltrevolution schlecht hingebracht, für den ganzen Kosmos im Grunde. Das wäre zu klein gedacht, das zu sehen, ja da jetzt unser kleines Fleckern, das Erdkugelle da, das betrifft den ganzen Kosmos, das erschüttert den ganzen Kosmos in Wahrheit. Das heißt, alle geistigen Wesen, die da sind, überall, alle Sterne, alle Sonnen, alle Planeten, alle, ja selbst die kleinsten Meteoriten, die irgendwo herumschwirren, sind geistige Wesenheiten, und wenn es nur Elementarwesenheiten sind, sind mit dabei, weil überall Geistiges ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden das alles erleben können einmal. Wir werden das sehen können. Das wird noch eine spannende Astronomie werden, die dann das Geistige sieht, auf neue Art sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In alter Form gab es das. Die Babylonier, die Neu-Babylonier, die Chaldea waren wunderbar in dem, dass eine Astronomie oder Astrologie oder wie immer man es, es war eben nicht getrennt zu lesen, die geistigen Taten der Wesenheiten, die drinnen sind, die sich äußerlich halt dann in den Konstellationen und sonstigem widerspiegeln. Und auch die Gesetzmäßigkeiten, die Weisheit, die sie hineinlegen, die wir halt dann heute als Naturgesetze oder so herauskratzen irgendwo, das ist eher als nur die Oberfläche davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die haben noch in den Konstellationen, in denen sie sich angeschaut haben, aber zugleich auch sie geistig gesehen haben, nicht nur äußerlich. Das ist gerade der spannende Moment in der ägyptisch-chaldeeschen Zeit. Weil ägyptisch-chaldeesche Zeit heißt ja, kurz davor beginnt das finstere Zeitalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, das natürliche Hellsehen beginnt damals bereits zu erlöschen. Für eine Mehrzahl von Menschen. Bis dahin waren alle hellsichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle. Also urpersische Zeit noch, alle hellsichtig. Alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einweihung bestand dann gerade darin, das zu verlieren. Oder zumindest sich durchzukämpfen zu einer ganz klaren Sicht des Sinnlichen. Wo sich nicht durchmischt, das geistige Erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat es schon sinnlich wahrgenommen, durchaus. Aber man hat mit wahrgenommen, immer das seelisch-geistige, die Aura. Aura Masta O. Das heißt ja eigentlich, die große Aura, die mächtige Aura.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ja indogermanische Sprache auch. Es kommt wirklich aus demselben Stamm heraus. Aura Masta O. Heißt nichts anderes als Aura Mächtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das steht dahinter. Und man konnte das erleben. Sie haben gesehen, es ist ja schon die äußere Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben aber gesehen, auch die ganze Aura noch mit. Alle. Manche halt mehr und manche weniger schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das haben sie noch gesehen. Und sie haben aber gesehen, jetzt kommt das Alemannische. Das verdunkelt das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt herauf. Das greift nach dem, das greift zuallererst nach dem, was ich da unten auf der Erde sehe, aber es greift auch nach dem da oben. Es beginnt auch nach dem oben, nach den Sternen zu greifen, nach der Sonne zu greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie sie verdunkeln. Und das hat man als dramatisch erlebt einfach. Da sieht man schon aber auch, wie sich das Bewusstsein der Menschen, auch in historischen Zeiten, und das sind Zeiten, wo man sagt, bei der urpersischen Zeit ist es so, es gab noch keine Schrift und sowas zu der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es gibt keine Aufzeichnungen, es gibt Funde natürlich von allen möglichen Utensilien, aber keine Schrift. Also kennt man von der Seite nicht, wie die wirklich die Welt erlebt haben. Wir konnten es nicht niederschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man wirklich dann nur auf geistigem Wege in Erfahrung bringen, dass man wirklich in der Zeit zurückgehen kann, bis dorthin und gleichsam durch die Augen dieser Menschen zu sehen. Also zu erleben, was die in ihrer Seele erlebt haben. Also das, was Södersteiner halt dann nennt, das Lesen in der sogenannten Akasha-Chronik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also im Grunde nichts anderes als Lesen im Fluss der Zeit. Dort kann ich das Lesen. Und da kann ich lesen die Vergangenheit, ich kann lesen aber auch, welche Möglichkeiten es für die Zukunft gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zukunft ist trotzdem offen. Also es ist noch nicht gesagt, was sich realisiert, also bis in die physisch-sinnliche Welt hinein. Es sind viele Strömungen, von denen eine konkret dann wird und bis ins physische Geschehen hinein sich verdichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist auch so eine Sache. Aber aus dem die Möglichkeiten der Zukunft zu sehen, aus dem kommen Fähigkeiten wie Prophezeiungen, die also die Zukunft betreffen. Wie kann man Rudolf Steiner sprechen davon, wie wird denn das sein mit dem neuen Jerusalem? Also sprich mit dem neuen Jupiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder wie wird das sein mit dem Venus-Zustand, der dann noch folgen wird. Oder gar dem Vulkan-Zustand. Das ist ja noch nicht passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das soll aus Freiheit heraus passieren. Weil der Mensch mitwirkt, wird sehr vieles aus Freiheit passieren. Und wir sind jetzt schon ganz schön tätig, diese zukünftigen Zustände mit vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden sie nicht alleine hervorbringen können, aber sie werden wesentlich sein, bestimmt durch uns. Vielleicht noch ein kleines Beispiel, wie wichtig Erscheinungen unserer Zeit heute sind. Das Berufsleben unserer Zeit heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Berufsleben, wo Menschen in einen Beruf gestellt sind, den sie machen, ohne besondere innere Verbindung. Das Leben hat sich hineingestellt, sie machen ihn, weil sie ihn machen müssen. Rudolf Steiner sagt, das wird in der Zukunft immer mehr so werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man wird immer weniger sagen können, ach mit meinem ganzen innersten Wesen, mit all dem was ich will, bin ich verbunden mit meiner Arbeit, was anderes würde ich mir gar nicht wünschen machen zu können. Wenn alle Menschen das so machen würden, dann würde der allerletzte Zustand, der Vulkan-Zustand, der also die Spiegelung des alten Saturn ist, dieser Wärmewelt, der also den Abschluss der Entwicklung bringt, die wird zum großen Teil durch solche Sachen geschaffen, wo wir mit unserer inneren Freude, mit unserem Enthusiasmus nicht verbunden sind. Und die wir tun, weil wir sie tun müssen in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon auch, weil wir sie tun wollen, aber nicht, weil es uns jetzt so besonders Spaß macht oder was, sondern wo wir ganz aus der Notwendigkeit heraus handeln, ohne dass unsere Gefühle, unsere Emotionen drinnen stecken. Das ist ein starker Ausspruch für unsere Zeit heute, weil es ist heute ja im Berufsleben ist das schon fast der Standardfall, dass man halt in einem Beruf drinnen steht, weil man davon leben muss, aber dass ich sage, das ist jetzt mein Leben, ist es oft gar nicht. Es ist keine Fehlentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann ich nur empfehlen, ich weiß jetzt die GA-Nummer nicht, aber es heißt der Band, das Karma des Berufes. Das sind ganz wesentliche Dinge, wo wir etwas tun, sehr wohl unsere Kraft, unser Können hineingeben, aber völlig unser Australisches, unser Wohlgefühl und diese Dinge trennen davon. Wir machen es nicht aus Zwang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute machen es viele Menschen aus Zwang, weil sie uns nicht überleben könnten, aber es wird die Zukunft kommen, dass man solche Dinge tut, die nicht jetzt zu meiner besonderen Freude oder sowas machen, sondern die ich mache, weil ich die Notwendigkeit sehe. Nur aus dem. Das ist deswegen jetzt nicht mit einem Glücksgefühl verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem heraus. Mit dem, was wir heute als Glücksgefühl bezeichnen. Das ist was ganz, ganz Wesentliches auf dem Weg, jetzt Bewusstseinsseele, weiter Geist selbst zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist selbst, da ist die eine Verwandlung des Australischen, aber da geht es um Weisheit drinnen, Weisheit im Zusammenklang mit dem Rest der Welt. Da geht es nicht um Glücksgefühle. Überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine objektive Seelenwelt. Damit sage ich bitte nicht, dass wir heute bei nichts mehr Freude haben dürfen. Das sage ich überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade bei den Dingen, die wir tun für die Welt, darf es überhaupt nicht darum gehen, dass ich da jetzt ein Glücksgefühl habe. Die Maria sagt es im Mysteriendrama so deutlich. Dass sie dann schwört vor der geistigen Welt, dass sie in ihrem ganzen geistigen Streben das Glücksgefühl, das damit verbunden ist, sich gut zu fühlen, dass sie das tilgen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit rettet sie den Johannes im Grunde. Damit rettet sie ihn. Das ist eine starke Äußerung, bitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt also auch, natürlich für unsere Geistigkeit zu entwickeln, wir sollen es mit Wille, mit Enthusiasmus machen, aber wir müssen uns die üblichen Glücksgefühle abgewöhnen dabei, die wir so im normalen Leben haben. Die dürfen wir uns für das normale Leben durchaus noch aufbewahren, aber gerade im Zuge der geistigen Entwicklung dort nicht. Das heißt jetzt bitte nicht, dass ich jetzt geistige Entwicklung mache und ich übe und jetzt sitze ich mit einem langen Gesicht dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das meine ich auch nicht. Es muss neutral werden. Es muss neutral werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mache es, weil es eigentlich eine Weltnotwendigkeit ist, zu die mich aber keiner zwingen kann, aber die ich eingehe. Uh, da sind wir aber von der ganzen Wohlfühl-Esoterik dann weit weg. Wer wüsste, ich nenne gerne die Esoterik, die im Grunde den Sorgen des Alltags entfliehen will in eine höhere Welt, die schöner und erhebender ist und sie dort wieder aufzudanken, um den Alltag ertragen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nicht ein geistiger Schulungsweg. Das ist ein luziferischer Fluchtversuch, der nicht gelingen wird. Das würde mir nicht gelingen, den Luzifer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er tut alles dazu, um uns zu verführen dorthin und jedenfalls fürchte ich, dass nicht so wenige Menschen eine ganze Inkarnation oder vielleicht mehrere verplempern, damit sich in so etwas hineinzuleben, was sie total schwächt in Wahrheit und ihnen den Weg in Wahrheit erschwert, den Weg wirklich zu gehen. Also Freude im Leben darf man überall haben, aber gerade in den wichtigen geistigen Dingen geht es um ganz etwas anderes. Das ist in einer gewissen Weise sehr, sehr viel ernster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch nicht ein langes Gesicht machen. Aber es ist einfach eine Notwendigkeit. Man sieht die eigenen Kräfte, die man hat und die bringe ich ein und weiß, damit wird die Welt einen Schritt weiter kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann meinen Beitrag leisten, dass andere wieder Impulse aufgreifen können und weiterführen können. Und das ist das Wichtige. Aber es ist wichtig eben, dass aus dem Ganzen dann das Luziferische rauskommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das besteht eigentlich da drinnen. Das zieht man so leicht rein. Das ist etwas erhebend und schön zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Geistiges Erlebnis ist etwas anderes als dieser gefühlsmäßige Höhenflug. Das muss man unterscheiden lernen. Ich sage das ganz dezidiert deswegen, weil ich schon den Eindruck habe, dass manches und nicht weniges, was heute an geistigen Strömungen in der Welt ist, dass das ein vollkommener Missbrauch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es darum, mich über die negativen Dinge, die mich heute quälen, mich hinweg zu trösten. Ich befreie mich. Und das schadet der Weltentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spielt den Widersachern in die Hände. Gerade da ist wirkliche Freude etwas anderes. Ich darf mich darüber freuen, wenn ich einen guten Schritt in der geistigen Entwicklung mache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist nicht dieses luziferische Glücksgefühl. Das ist es nicht. Ich freue mich daran, dass ich es geschafft habe, etwas zu tun, was die Welt weiterbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich etwas ganz Klares, Nüchternes in gewisser Weise. Da brauche ich weder stolz noch sonst etwas sein. Ich sage schön, dass ich es geschafft habe, einen Schritt beizutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so auf Neudeutsch cool muss man dabei sein. Das ist sehr wichtig. Wenn solche Emotionen, die es eigentlich sind, hineinspielen in den geistigen Weg, dann kann das in Wahrheit auf die Dauer sehr viel Verderbliches hineinbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man denkt sich gar nichts dabei. Ich fühle mich nur wohl, wenn ich etwas dabei mache. Ach, es ist so schön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da öffne ich Tür und Tor für die luziferischen Wesenheiten. Und die sind nach wie vor sehr gefährlich. Gerade im dritten Mysterientrauma, am Beispiel des Johannes Thomasius, der eine starke Neigung zum Luziferischen hat, ist das stark merkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kommt sowieso in den Bereich des Arimann ganz stark hinein. Das heißt, er hat dann als Geschenk beides stark. Und da muss er irgendwann drüber kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So geht es uns allen. Gerade in den Mysterientraumas sind so viele Dinge drinnen, die der Steiner sonst so explizit nirgendwo sagt. So detailliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da ist so ganz konkrete Beispiele, wo etwas durchblitzt, was eigentlich total erschütternd ist. Und was den Ernst, die Verantwortung, die damit verbunden ist, so wirklich deutlich machen kann. Um das mitzubekommen, wie dramatisch das ist, muss man sich wahrscheinlich selber intensiv mit dem Text beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist der beste Umgang damit, den Text zu lernen. Vielleicht von einer Person zu lernen, auch wenn man es jetzt nicht auf einer Bühne spielen will. Aber ihn zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Jahre damit zu leben. Dann gehen solche Lichter auf. Da stehen so viele Weisheiten drinnen, so viele scheinbar beiläufige Bemerkungen, die ganz, ganz extrem wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich komme nicht drauf, wenn ich jetzt zweimal nur das Buch gelesen habe, und dann anfange mit dem Kopf es auszudeuten. Da komme ich nicht drauf. Da bin ich nur sehr gefährdet wieder in der intellektuellen Eitelkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist das, ah, ich verstehe das alles. Ich muss es erleben können. Und das kann ich nur, wenn ich mit dem Text lebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kann ich mit allen darüber nachdenken und tun. Aber ich muss wirklich verbunden sein und wahrscheinlich über Jahre damit. Da sind Schätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind Schätze drinnen. Weil ich bei allem, was Steiner sagt, oder auch was andere Menschen sagen, steht zwischen den Zeilen immer mehr, als man auf den ersten Blick vermutet. Weil das, was dazwischen steht, ist das Anstöße kommen, wo plötzlich eine Frage auftaucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft gar nicht am Anfang. Am Anfang denkt man, ich habe es eh verstanden. Dann lese ich es wieder und denke mir, nein, eigentlich habe ich es da noch nicht so ganz verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist das jetzt wirklich genau? Es rauchen immer mehr Fragen auf. Und die Fragen sind die Vorboten der Antworten. Und die werden durch diese Sachen angestoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte fast sagen, die Kunst eines Autors überhaupt, und besonders eines solchen, wie es Olaf Steiner ist, im geisteswissenschaftlichen Bereich, ist das, was nicht ausdrücklich drinnen steht, sondern was die Fragen aufdeckt, die mich dort hinführen, was da alles nur dazwischen steht. Das ist das, was zwischen den Zeilen steht. Die Fragen und die Fragen sind eigentlich das, wo ich selber drauf kommen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich selber drauf kommen muss. Da muss ich mit dem eigenen Ich dabei sein. Und da ist es dann am besten nicht, wo ist denn jetzt ein erfahrener Anthroposoph, bitte erklär mir das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe es nicht verstanden. Ja, kann man natürlich machen, anfangs einmal um sich zu orientieren. Aber auf Dauer wird das nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich froh sein. Ah, 30 Jahre mit dem beschäftigt und dachte, ich verstehe das. Und jetzt komme ich drauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Null Ahnung eigentlich. Keine Ahnung, es ist alles ganz anders. Das war alles unwichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist schon richtig alles, aber das war unwesentlich. Da tauchen Fragen auf, die führen weiter. Die führen genau dorthin, dass wir selber unseren Entdeckungsweg gehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus dem heraus tätig werden können. Weil das Ganze, was Steiner gegeben hat, was alle Geisteswissenschaftler und Mystiker zusammen gegeben haben, ist eine riesige Landkarte mit nur riesigen weißen Flecken. Die warten darauf, von uns entdeckt zu werden, erforscht zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Mensch, der sich mit Geistigem beschäftigt, ernsthaft beschäftigt, ist eigentlich Pionier, wieder so ein Fleckerl aufzudecken. Selber etwas zu finden. Und zwar zu finden eben dadurch, dass eine in dem schon verstanden geglaubten Frage auftaucht, wo ich mir denke, eigentlich, wenn ich ganz ehrlich bin, ich habe 20 Jahre geglaubt, ich verstehe es, oder 30 Jahre, aber eigentlich ist es mir völlig rätselhaft, wenn ich ganz ehrlich bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sind wir auf der Spur. Apokalypsis. Offenbarung, Enthüllung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist sowas. Die Frage ist, da wird die Decke weggezogen von was ganz was Neues taucht auf. Und ich muss es erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss die Frage beantworten. Und ich kann sie beantworten. Irgendwann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauert halt ein bisschen. Die Frage ist nämlich schon der Vorbote der Kraft. Weil ich entdecke es nämlich die Frage nur dadurch, dass ich eigentlich schon die Fähigkeit habe, da was zu entdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum wird es fraglich für mich. Darum gebe ich mich nicht mehr zufrieden mit dem, was ich jetzt 20 oder 30 Jahre geglaubt habe, dass das alles schon wäre. Sondern wo ich sehe, da ist ein Riesenloch noch drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist für mich da. Ein anderer wird eine andere Stelle entdecken drinnen. Das ist schrittweise der Weg geistesforscher zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich jetzt keinen offiziellen Zettel dazu haben. Da muss ich mich in keine Universität setzen dazu. Sondern ich muss einfach wartendes Fragen auftauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht gleich erinnern. Wer kann mir bitte die Frage beantworten? Du selbst. Sonst hat es keinen Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es von jemand anderem wäre beantwortet irgendwie, dann ist es nur zugedeckt. Aber das Eigentliche entsteht eben erst, wenn ich selber tätig werde. Das ist die Antwort, die zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht die Antwort, die ich fertig kriege. Das ist, glaube ich, heute notwendig, das mit aller Deutlichkeit zu sagen. Also ganz nachdrücklich zu sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Steiner sagt es eh immer wieder irgendwo. Das ist eh immer wieder drinnen. Aber es wird oft nicht gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird oft nicht gehört. Wir sollten froh sein über jede Sache, die mir zur Frage wird. Und gerade dann, wenn ich vielleicht lange, lange Jahre gedacht habe, ja, ich weiß eh alles darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder es ist mir eh klar. Und dann taucht auf, nein, nein, da fehlt noch etwas ganz Entscheidendes. Dort wird es interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da, die Geduld haben, dann ist einmal die Frage da. Und wenn ich keine Ahnung, wie ich sie lösen kann, dann muss ich halt lernen, mit der Frage zu leben. Mit der Frage zu leben, sodass sie mich nicht loslässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht gleich wieder zum Nächsten. Du, weißt du, wie das ist? Nein. Selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selber. Wir stehen die Haare zu Berge, alles purzelt plötzlich zusammen, wieder durcheinander, weil das ganze System plötzlich, komme ich da auf, da fehlt was. Das trägt es auf einmal gar nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war ja heute so solid ausgeschaut, jetzt merke ich, es liegt aber nur an mir, weil eben das wesentliche Glied fehlt. Das habe ich vorher nicht gemerkt. Und da eröffnet sich der Horizont, selber weiter zu forschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das dazu regt schon die Apokalypse an. Das ist eigentlich das erste große, moderne, neue Einweihungsbuch in Wahrheit. Ich meine, es ist ja eben, der Johannes, der Evangelist, ist der Erste, der durch den Christus selbst eingeweiht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist der Startschuss gegeben, für die neue Art, ans Geistige heranzugehen. Bis es zu dem gekommen ist, wie man heute, eben damit umgehen kann, wie auch Rudolf Steiner umgehen konnte, das musste ja dann noch viele Wege durchgehen. Aber der Grundstein ist da gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man kann es aus dem schon sich holen, wenn man die offenen Fragen nimmt, wenn man schaut, welche Leerräume drinnen sind, die ich füllen muss. Die ich füllen muss. Die Frage heißt nur, ich entdecke Leerräume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich die Frage heißt nur, aha, wo ich geglaubt habe, das ist fester Boden, da ist plötzlich so ein offenes Loch. Und ich sehe nichts. Und da jetzt gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird es aktiv. Weil geistig wahrnehmen auch, geistig forschen, ist halt nicht nur passiv etwas aufnehmen. Ist nicht nur ein Wissen erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissen erwerben heißt eigentlich, es hat jemand anderer gedacht, es hat jemand anderer erforscht. Und ich lese das heute jetzt und memoriere das, präge es mir ein, damit habe ich aber selber noch gar nichts gemacht. Nicht wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Vorbereitung, das ist schon notwendig. Wir sollen das machen. Aber das Studium ist nur die erste Stufe, die soll gründlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich habe sicher selber eine ganze Menge von Steiners Werken gelesen. Die GA steht ziemlich vollständig da, die neueren Bände habe ich elektronisch dann, aber ich habe nicht alle gelesen, sicher nicht, das bringt es auch nicht. Aber das Entscheidende sind eigentlich die wenigen, die einem zur richtigen Frage werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur wirklichen Frage. Und vielleicht noch Jahrzehnte zur Frage werden. Das erlebe ich zur Zeit wieder sehr stark, dass man vieles denkt, dass dir das klar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist noch vieles offen. Da ist noch vieles offen. Das ist spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dank eurer Hilfe, die ihr mit dabei seid. Es kommen oft Fragen, die dann was anstoßen, und jetzt denke ich mir, das könnte man ja einfach beantworten. Nein, so einfach eigentlich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich es genau betrachte, ich könnte zwar jetzt sicher eine Stunde darüber reden, aber das ist noch nicht die ganze Sache. Da hat es noch was. Da ist noch was offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wird es interessant. Da wird es interessant. In dem Sinn können wir das gemeinsam tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe, dass ich bei euch manchmal Fragen anstoße, dass die Apokalypse vor allen Fragen anstößt für sie, dass die Werke Steiners Fragen anstoßen für euch, und dass ich ein paar Fragen anstoßen kann. Die Antworten müsst ihr euch letztlich selber geben. Nur die zählen dann wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen sind Krücken, über die kann man ein bisschen auf den Weg kommen, aber das sind nur die Krücken. Es zählen die Antworten, die man sich selber geben kann. Und wenn man anderen antwortet, zählt das, dass man ihnen einen Anstoß gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, aber jetzt sind wir schon wieder lange unterwegs. Ich glaube, wir lassen es gut sein für heute, meine Lieben. Ich danke euch wie immer und wirklich mit Herzen, dass ihr so dabei seid, dass ihr so mittut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch im Livestream alle, bis zum nächsten Mal. Gerne. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben.&lt;br /&gt;
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Baba.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 223. Vortrag von Wolfgang Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SaKe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_222._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=20293</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 222. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2024-08-22T17:26:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: /* Rohtranskription des 222. Vortrages */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 223. Vortrag von Wolfgang Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
== Video &amp;amp; Audio ==&lt;br /&gt;
[[Datei:222.apo.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Y8T9zHaTz38|zentriert|450x450px]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 222. Vortrag -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|▷ Alle Vorträge zur Apokalypse von Dr. Wolfgang Peter]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[a:Apokalypse des Johannes|anthro.wiki]]&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;[https://www.dropbox.com/scl/fi/mi1b62r0s0wfdrtpxqaze/222.-Folge-Die-Apokalypse-des-Johannes-Dr.-Wolfgang-Peter-Anthroposophie-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=d9y3snkyqk1hhoymbif0udyhg&amp;amp;st=v06g1wau&amp;amp;dl=0 mp3 Audio zum Runterladen]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rohtranskription des 222. Vortrages ==&lt;br /&gt;
+++ dies ist eine Rohtranskription. Sie wird derzeit, August &#039;24, bearbeitet von Sabine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du wissen willst, WIE eine fertige Transkription ausschaut, dann schau dir z.B. als Muster die [https://anthro.world/Die_Apokalypse_des_Johannes_-_10._Vortrag_von_Wolfgang_Peter 10. Folge an]. Melde ich gerne übers [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] bei uns, wenn du bei der Textarbeit [https://anthro.world/MitTun MitTun] möchtest. Wir freuen uns auf dich! +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
222. Folge Die Apokalypse des Johannes Dr. Wolfgang Peter Anthroposophie Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Begrüssung und 15. Wochenspruch  [00:00:40] =====&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zur Folge Zwei Zwei Zwei. 222. Folge der Apokalypse, und dazu der 15. Wochenspruch. Der letzte Wochenspruch, der 14., war ja ganz groß auch mit &amp;quot;Sommer&amp;quot; übertitelt. Sommer ist es immer noch, auch wenn es jetzt vielleicht gar zu regnen beginnt bei uns draußen oder zumindest sich einigewolkt hat. Aber es ist sommerlich heiß und dazu passt der 15. Wochenspruch jetzt auch sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle wie verzaubert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weltenschein des Geistes Weben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat in Sinnesdumpfheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehüllt mein Eigenwesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu schenken mir die Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ohnmächtig sich selbst zu geben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein Ich in seinen Schranken ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Ich in seinen Schranken. Wir sind einmal jetzt sehr hinausgeflogen. Wir sind in diese, ja, Sinnesdumpfheit gekommen, also wir sind ein bisserl weggetreten, bisserl weg von uns. Aber es kommt also gerade auch jetzt die Kraft herein, die zunächst einmal unser Ich in unseren Schranken schafft. Also das bereitet uns ja eigentlich schon wieder irgendwie jetzt für die Herbst- und Winterzeit vor, wo wir dann vor allem einmal auch das Ich in seinen Schranken, in uns einmal erleben, also wirklich unser irdisches Ich sozusagen. Und das ist ja für jede geistige Erkenntnis ja auch wichtig, dass wir beides haben können, also dieses hinausfliegen Können in die geistige Welt, aber auch ganz fest am Boden stehen können und so wirklich im Alltag drinnen stehen zu können. Eigentlich ist das ein wunderschönes Wort, der All-Tag. Für mich ist dort immer der ganze Kosmos drinnen, in Wahrheit, das Ganze All, alles, alles ist drinnen, man merkt es nur nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Apokalypse konkret in unserer Zeit [00:02:47] =====&lt;br /&gt;
Und das ist ja auch so ein bissel mein Anliegen bei den Vorträgen hier, es geht ja nicht nur darum, jetzt in zehn, zwanzig Vorträgen halt den Inhalt der Apokalypse durchzugehen, sondern es kommt, mir zumindest, sehr darauf an, Bezugspunkte zu finden, halt zum all-täglichen Leben, also dort, wo es uns wirklich tagtäglich etwas angeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Apokalypse oder der Hintergrund, der geistige, der da steht, ist nicht irgendwas Fernes, ist nicht irgendwas Abgehobenes, sondern es ist tagtäglich eigentlich da. Wir sind gerade heute in einer Zeit, in der die Apokalypse sehr, sehr aktuell ist. Gar nicht jetzt in einem negativen Sinn, ihr wisst, also Apokalypse wird ja meistens, wenn es irgendwo in der Zeitung steht oder so, denkt man sich: um Gottes Willen, was ist denn schon wieder passiert. Also man denkt sofort an Schrecken, Unglück und weiß Gott, Strafe und was alles über einen hereinbricht, aber es ist nichts anderes als Enthüllung. Apokalypsis heißt nichts anderes als Enthüllung, Offenbarung. Und ich habe es ja eh schon immer wieder gesagt, ganz konkret dann: &#039;&#039;&#039;Apokalypsis Jesu Christi, also Enthüllung des Wesens Jesu Christi und damit zugleich Enthüllung des Wesens des eigenen Ichs&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das - und das ist die zentrale Aufgabe heute, den Durchbruch einmal zu schaffen, neben dem kleinen Alltags-Ich eben auch die größere Dimension des Ichs zu erleben, was wirklich dahintersteckt. Und wo man dann merkt, also unser Alltags-Ich oder überhaupt unser Ego ist ein winziger, ja im Vergleich dazu kümmerlicher Ausschnitt zu dem, was hinter dem Ich steht. Weil das Ich hat Zugang zur gesamten geistigen Welt bis zur höchsten Spitze hinauf im Grunde. Und das lebt aber in unserem Ich auf individuelle Weise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt eigentlich im Grunde nichts, wozu wir keinen Zugang hätten von der geistigen Seite her. Nur, es ist ein weiter Weg, das auch ins Bewusstsein zu heben. Das ist das Problem. Also wir haben dieses Ich, es ist auch tätig, es ist in seiner vollen Kraft durchaus tätig, aber wir kriegen es hier im Erdenleben, wenn wir inkarniert sind auf Erden, noch kaum mit. Wir wissen zwar, ich bin ein Ich, und wir reden auch dauernd vom Ich, Ich ... - viel, viel mehr als früher. Also, weiß ja nicht, wenn wir nur die Literatur nehmen, Romane oder irgendwas in Ich-Form zu schreiben, ist heute was ganz Gewöhnliches. Noch vor - also noch im 19. Jahrhundert oder so war das also absolut unüblich. War eigentlich irgendwie befremdlich sogar. Also dann hat man von sich als dem Autor oder als den - , weiß ich nicht, was zu nennen, aber man hat sich in der dritten Person genannt. Also man ist kaum auf die Idee gekommen, sich als &amp;quot;ich sage dieses&amp;quot; oder&amp;quot; ich habe das erlebt&amp;quot;, sondern &amp;quot;der Autor hat vor Jahren dieses oder jenes erlebt&amp;quot;. Das ist heute eher ungewöhnlich, dass so geschrieben wird. Also, ja, hängt vielleicht auch, im guten Sinne genommen, mit einer heiligen Scheue zusammen, also an dieses Ich heranzutreten, weil es ist eigentlich, wie es Rudolf Steiner ja oft auch nennt, das verhangene Heiligtum in unserem Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, wir sind halt eine ganze Menge, wir sind auch mehr noch als ein Ich, in gewisser Weise, weil wir haben unsere ganzen Leibeshüllen, die uns zunächst einmal verliehen wurden, die uns gegeben wurden, die wir nicht selber gemacht haben. Niemand von uns hat seinen physischen Körper wirklich selber gemacht, aus dem Nichts heraus, denn, weiß ich nicht, nein, mit dem Finger schnippen kann man nicht, wenn man noch keinen Körper hat. Aber geistig geht halt ein Blitz auf und schwupps - steht der Körper da. Nein, das können wir noch lange nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Stufenweise Auferstehung des Menschen [00:07:08] =====&lt;br /&gt;
Es wird einmal so weit kommen, dass wir durchaus auch, in ferner Zukunft einmal, etwas Physisches haben werden, was man durchaus &#039;&#039;&#039;als physischen Leib bezeichnen kann, aber was nichts Stoffliches zum Beispiel haben wird. Und der wird ganz unsere individuelle Schöpfung sein&#039;&#039;&#039;. Unsere individuelle Schöpfung sein. Das hängt zusammen mit dem Auferstehungsgedanken, die eigentlich auf Raten erfolgt. Und das ist interessant, mir ist das erst heute, weil ich so wieder die Nase hineingesteckt habe in die Apokalypse, und da ist mir das so richtig entgegengesprungen, dass da im Zusammenhang dann mit der Auferstehung der Toten, also &#039;&#039;&#039;im Zuge des jüngsten Gerichtes&#039;&#039;&#039; oder so, &#039;&#039;&#039;die Rede ist von der ersten Auferstehung.&#039;&#039;&#039; Die erste Auferstehung. Wo von einer ersten Auferstehung die Rede ist, wenn man ein bisschen weiterdenkt, müsste es eigentlich dann, ja, zumindest eine zweite oder weitere geben. Also &#039;&#039;&#039;die Auferstehung im höchsten Sinne ist ein sukzessiver Prozess.&#039;&#039;&#039; Und die Auferstehung wird mit jeder, vor allem mit jeder kosmischen Entwicklungsstufe, durch die wir durchgehen, eine höhere Ebene erreichen, weil fertig ist sie - darüber haben wir auch schon gesprochen - dann, wenn wir das entwickelt haben, was Rudolf Steiner als den Geistesmenschen bezeichnet. &#039;&#039;&#039;Der Geistesmensch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vergeistigte physische Leib&#039;&#039;&#039;. Und vergeistigt heißt aber nicht nur, wir vergeistigen das so, wie er jetzt ist, sondern wir werden ihn überhaupt aus dem Geistigen, aus dem Nichts sozusagen, hervorbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht in der stofflichen Gestalt, weil die wird uns nicht mehr tangieren in weiterer Ferne irgendwann. Ihr wisst, wir haben oft gesprochen darüber, dass selbst jetzt schon während der Erdentwicklung die Zeit der physisch-stofflichen Inkarnationen, dass die relativ bald enden wird, im - wenn man es so im historischen Maßstab sich betrachtet, also fünftes, sechstes, siebentes, achtes Jahrtausend, werden schon etliche Menschen so, also ein größerer Teil der Menschheit, so weit sein, dass sie sich nicht mehr in einem physisch-stofflichen Körper inkarnieren. Sie werden trotzdem einen physischen Körper haben, aber er wird nicht stofflich sein, das heißt, er wird völlig übersinnlicher Natur sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Formen und Dauer der Verkörperung des Menschen und der Naturreiche  [00:09:49] =====&lt;br /&gt;
Wir werden ja dann, also in der Zeit, wenn die Kultur, die Zeit der Kulturepochen zu Ende geht - also wir sind jetzt in der 5. Kulturepoche drinnen und insgesamt gibt es sieben - , dann ist, eine große Veränderung findet dann statt, dann ist eigentlich, also nach der 7. Kulturepoche sollte eigentlich der Zeitraum sein, wo wir uns nicht mehr in solcher irdischer Form, also in irdisch stofflicher Form inkarnieren. Aber es wird sicher Menschen geben, die das bis zu dem Zeitpunkt nicht schaffen, so weit zu sein. Also es wird sicher noch nicht gleich im achten, neunten Jahrtausend die gesamte Menschheit ausgestorben sein, aber trotzdem wird es nicht ewig dauern, sozusagen, bis die Menschheit für die sinnliche Sichtbarkeit verschwunden sein wird auf der Erde. Ich habe das auch letztens schon betont, also dass der Mensch wahrscheinlich das Lebewesen auf Erden ist, das am allerschnellsten seine Entwicklung durchmacht und dann - whhhuit - wieder weg ist, also ausgestorben ist, sozusagen, für den äußeren Anblick. Es gibt zwar dann keinen Menschen mehr, der das sehen könnte, aber dann sind wir als physisch-stoffliches Wesen nicht mehr auf Erden da, da werden Tiere, werden noch sehr, sehr viel länger in physisch-stofflicher Form auf der Erde sein. Und sie werden noch ganz andere Entwicklungsschritte auch durchmachen und wir werden sehr intensiv daran mitarbeiten. Also wie die Evolution im äußeren Sinne weitergeht, wird sehr, sehr stark an uns liegen. Wir arbeiten an dem mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also daher, das, was manchmal, ja, fast verständlicherweise gesagt wird, ja der Mensch ist ja schuld an den ganzen Umweltproblemen und er richtet die Natur zugrunde bis zu einem gewissen Grade, das ist, oberflächlich gesehen stimmt es, wir beschädigen vieles, weil wir eben noch nicht den geistigen Einblick haben, was wirklich dahinter steckt, und wir merken unsere Fehler halt immer erst dann, wenn die Folgen groß genug geworden sind, die Schäden groß genug geworden sind, und wenn sie uns dann zu schmerzen beginnen, dann fangen wir an zu grübeln: aha, das war doch nicht so gescheit. Das ist halt alles ein Teil des Lernprozesses, den wir auch durchmachen. Und natürlich wird dabei in der Natur etwas geschädigt, es geht etwas zugrunde und vieles geht durch unsere Fahrlässigkeit frühzeitig zugrunde, was also natürlich nicht gut ist, aber grundsätzlich liegt es in der Natur immer drinnen, dass Wesenheiten entstehen und wieder vergehen. Nicht nur als Einzelwesen, sondern auch als ganze Art, als ganze Tierart, als ganze Pflanzenart. Es sind also gerade die - das ist ja auffällig, das kann man auch äußerlich zeigen - die einfachsten Tiere, Pflanzen, Pilze, was auch immer es ist, die leben seit Ewigkeiten schon. Also die ersten Kleinlebewesen, die entstanden sind vor weiß Gott wie vielen Millionen Jahren, die gibt es heute noch und die blühen und gedeihen nach wie vor, ist nichts zu sehen, dass die am verschwinden wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je höher etwas entwickelt ist, interessanterweise, desto kürzer wird, auch im Tierreich in Wahrheit - das müsste man einmal wirklich genauer untersuchen: wie lange leben denn, lebt eine Tierart auf Erden, dann wird man mit Sicherheit dazu kommen: je höher entwickelt sie ist in gewisser Weise, umso kürzer ist ihre Lebensspanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Menschen, bei unserem physisch stofflichen Menschengeschlecht ist es - wir brechen also alle Rekorde wahrscheinlich, indem wir die allerkürzeste Erscheinungszeit in physisch stofflicher Form auf Erden haben, und dann sind wir - bwit - verschwunden für den äußeren Anblick. Wir werden dann aber auch schon eine ganz andere Wahrnehmungsperspektive auch haben, wir werden dann nicht mehr gebunden daran sein an die äußere sinnliche Wahrnehmung, sondern wir werden es halt dann von der geistigen Seite wahrnehmen, und dann sehen wir, dass da auch noch ganz anderes dahinter ist. Dann sehen wir auch, dass zum Beispiel ausgestorbene Tierarten, dass die sehr lebendig in höheren Reichen sind, nämlich die Gruppenseele dieser Tierart. Und um die geht es halt vor allem im Tierreich, also die werden auch wirklich aufsteigen zu höheren Wesenheiten. Und zwar zu wirklich ganz individualisierten Wesenheiten. Und die Vorbereitung jetzt dazu ist, dass sie, ja, wie soll ich sagen, sich ausleben in vielleicht Millionen Einzelexemplaren, jedes zur selben Art gehörend, aber doch einzigartig. Man könnte das selbst - wahrscheinlich selbst bei den Regenwürmern ist es so, dass jeder Regenwurm einzigartig ist. Drum braucht man wahrscheinlich schon einen sehr guten Blick, aber das, diese Einzigartigkeit geht ja sogar bis ins Mineralreich hinunter. Das habe ich ja immer wieder schon gesagt: jede Schneeflocke, jeder Schneestern ist in seiner Form einzigartig. Die Gesetzmäßigkeiten sind bei allen gleich, aber wenn man es jetzt genauer, vielleicht unter der Lupe, anschaut oder gar unter dem Mikroskop anschaut, dann sieht man: die genaue Ausprägung ist bei jedem anders. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Inkarnation des Menschen und Kristallkräfte,  [00:15:41] =====&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;Individualisierung ist ein Zug, der durch die Natur durchgeht&#039;&#039;&#039;, lange bevor der Mensch da war. Äußerlich gesehen. In Wahrheit steckt &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; dahinter &#039;&#039;&#039;als treibende Kraft dieser Individualisierung&#039;&#039;&#039;, aber da waren wir lange noch nicht in physisch-stofflicher Form auf Erden. Ich habe es ja erzählt auch, im Grunde: die erste Inkarnation, wo man sprechen kann, dass es der Anfang der Inkarnationen ist, der erste &#039;&#039;&#039;Fußabdruck des Menschen, sind die Kristalle&#039;&#039;&#039;, die entstehen, die Mineralien, die entstehen. Das hat bereits etwas mit uns zu tun und die hätte es nicht gegeben, wenn nicht der Mensch sich inkarniert hätte, wenn nicht der Mensch seine Ich-Kräfte da hineingebracht hat und die &#039;&#039;&#039;kristallbildenden Kräfte sind eben ganz, ganz hohe Kräfte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht umsonst hat man früher vom &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; gesprochen, vom &#039;&#039;&#039;Firmamentum&#039;&#039;&#039;, das ist im Grunde genau dasselbe. Also das ist das, was den Hintergrund bildet, sozusagen, das ist jenseits der Sterne, die wir sehen können. Wo dann später die Interpretation entstanden ist: okay, da sind die Sterne angeklebt, weil sonst täten sie ja runterfallen irgendwie. Das ist aber wirklich dann schon Unverständnis, das entstanden ist. Aber das Wirkliche ist das, dass die kristallbildenden Kräfte kommen von - eigentlich schon: die bilden die Grenze, wo der Kosmos, ja, aus der räumlich-zeitlichen Welt ins Überräumlich-Überzeitliche eingeht. Wo es auch jenseits eben der sinnlichen Wahrnehmbarkeit ist, absolut. Und von dort kommen die kristallbildenden Kräfte und mit denen sind ganz stark verwandt die Ich-Kräfte. Und wir werden uns, wenn wir wirklich diesen &#039;&#039;&#039;Geistesmenschen&#039;&#039;&#039;, also den individualisierten, völlig vergeistigten physischen Leib gebildet haben werden, dann werden - kann man diesen physischen Leib, diesen völlig individualisierten physischen Leib eben am besten als Kristall beschreiben. Allerdings als einen lebendigen Kristall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Weltenzustände, &amp;quot;Beginn&amp;quot; mit dem Alten Saturn  [00:18:15] =====&lt;br /&gt;
Das kann man sich jetzt schwer vorstellen. Aber es wird schon so sein, und das ist sehr wichtig für unser Thema, eben Apokalypse des Johannes und &#039;&#039;&#039;Vorausblick eben auf das neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;, auf das Kommende, was ja nichts anderes ist als die nächste Verkörperung unserer Erde, weil eben unsere Welt, mit der wir verbunden sind, eben auch durch wiederholte, nein, Erdenleben kann man nicht sagen, aber durch wiederholte kosmisch-planetarische Leben durchgeht, weil eben &#039;&#039;&#039;Reinkarnation im großen Stil ein kosmisches Grundgesetz&#039;&#039;&#039; ist. So funktioniert die Entwicklung, das heißt, es tritt etwas aus dem höchsten Geistigen, das heißt aus der schöpferischen Quelle, aus dem Nichts, wenn man so will, weil es eben von nichts Geschaffenem abhängig ist, sondern nur aus seiner eigeneren Tätigkeit etwas aus sich heraus setzt, und das ist das Geschaffene dann. Und so, so ists, ist am Anfang entstanden eben unser &#039;&#039;&#039;Alter Saturn&#039;&#039;&#039;, eine reine Wärmewelt, da gabs noch keine Mineralien, nichts Mineralisches, gabs nicht, kein Mineralreich, kein Pflanzenreich, kein Tierreich, es gab eine reine Wärmewelt und &#039;&#039;&#039;diese reine Wärmewelt war im Grunde das Menschenreich&#039;&#039;&#039;. Da war zwar &#039;&#039;&#039;von unserem Ich noch gar keine Rede&#039;&#039;&#039;, aber es wurden die Voraussetzungen geschaffen, dass das Ich sich entwickeln kann irgendwann, es wurde nämlich die Grundlage für den physischen Leib des Menschen geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Saturn war eine reine Wärmewelt, ich habe es letztens besprochen, eine reine Wärmewelt, und dort lebt das Physische drinnen. Und der ganze Alte Saturn war nichts anderes im Grunde als das Menschenreich, was anderes gab es nicht. &#039;&#039;&#039;Keine Tierformen, keine Pflanzenformen, schon gar keine Mineralformen. Alles war Mensch&#039;&#039;&#039;. Also der Alte Saturn war Mensch, im Grunde, aber physischer Mensch, aber im allerdünnstmöglichen Zustand halt, im Wärmezustand. Weil die Wärme steht immer am Übergang vom Physisch-Sinnlichen zum Übersinnlich-Ätherischen, zumindest zur nächsten Ebene. Und da passiert tatsächlich auch ständig ein Übergang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Vom wissenschaftlich abstrakten Denken hinauf auf höhere Ebenen  [00:20:57] =====&lt;br /&gt;
Also etwas heute noch so, zumindest für die äußeren Naturwissenschaften, völlig Rätselhaftes: wie könnte Geistiges oder Übersinnliches, sofern es das überhaupt geben sollte, und das glaubt heute eh kein Wissenschaftler mehr oder die wenigsten, aber - na doch, es gibt schon einige, die an zumindest etwas Geistiges glauben, sogar gewisse geistige Erfahrungen haben, und daher wirklich von innen her, auch aus innerer Erfahrung, überzeugt sind, dass es da etwas gibt, aber eine Erklärung, wie das - pffhh - mit dem Physischen, Stofflichen zusammenkommen kann: völlig offen die Frage, völlig offen. Ich meine, viele lehnen dann ab, viele Wissenschaftler, sich mit dem überhaupt zu beschäftigen, mit einem guten Grund, weil sie einfach keine Idee haben, wie man herankommen soll. Und mit der Art des Denkens, wie wir sie jetzt in den Wissenschaften anwenden, großteils, kommt man an das auch nicht heran. Weil da müsste man zumindest schon auf die nächste Ebene kommen, zum imaginativen Denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind heute noch im abstrakten Denken eigentlich drinnen. Und das ist nichts Schlechtes, dass wir es haben, das musste entwickelt werden. Und es ist gut, sich damit auseinanderzusetzen, und eben auch, wenn man die höheren Welten erfahren will, muss man eigentlich das Opfer des Intellekts bringen, davon habe ich auch schon gesprochen. Aber opfern kann man nur das, was man hat. Also wenn wer sagt: ich, oh, ich hab eh keinen Intellekt, da verstehe ich eh nichts davon, also werde ich ja weit leicht tun. Nein, der kommt niemals in ein wirklich modernes, imaginatives Denken hinein, in ein modernes, geistiges Wahrnehmen hinein. Sondern da muss ich eigentlich in Wahrheit den sturen, irdischen Intellekt zu einer gewissen Blüte sogar gebracht haben. Und zwar so weit, dass ich ihn dann sogar in Bewegung bringen kann. Und im - noch in dieser Art des Denkens aber beweglich, lebendig werde, und dann auch über die äußere Logik bis zu einem gewissen Grad hinausschreiten kann, indem ich sehe, dass die Logik eigentlich was - so wie sie heute ist - was Lineares hat. Also von Ursache zu Wirkung, die ist wieder Ursache fürs Nächste und so weiter. Also das kausale Denken und das einbahnige Denken, dann darf ja auch nur eine Folgerung daraus kommen. Also entweder ist rot oder ist schwarz, aber nicht beides gleichzeitig. Aber wo Leben drinnen ist, ist Vielfalt drinnen. Das heißt, es gibt eigentlich unendlich viele solche Strahlen, die alle zu einem irgendwie anderen Ergebnis führen, und alle aber aus derselben Quelle gespeist sind. Das macht den Reichtum unserer Welt aus. Und das haben wir in unserem modernen wissenschaftlichen Denken noch nicht, im Allgemeinen zumindest noch nicht, drinnen, aber es klopft massiv an, dass wir diese Beweglichkeit lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Klarheit des Intellekts, der jetzt verbreitet ist, zu verbinden mit der Beweglichkeit, mit der Lebendigkeit, mit dem - weil in dem Lebendigen drückt sich dann bereits ja noch was Höheres, was Schöpferisches aus, was das formt, das Lebendige. Und mit dem mitdenken zu können, miterleben zu können, es ist zugleich dieses lebendige Denken ein erlebtes Denken. Das heißt, nicht nur: ich denke und bin halt ganz bei dem, über das ich nachdenke, sondern ich erlebe ganz bewusst auch mit: was passiert denn da, wenn ich denke? Also eigentlich: ich muss mir zuschauen können dabei, in Wahrheit. Da fängt das Geheimnis an, nämlich das lebendige Denken zu erleben. Das fängt damit an, dass ich mir selber zuschaue dabei. Das geht am schwierigsten mit dem abstrakten Denken, da ist man ganz beschäftigt damit, dass ich das alles zusammenbringe. Beim lebendigen Denken, wenn ich das in den Fluss bringe, kann ich mir viel leichter zuschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Vergleich des lebendigen Denkens mit dem künstlerischem Gestaltungsprozeß  [00:25:40] =====&lt;br /&gt;
Das ist wie bei einem künstlerischen Gestaltungsprozess. Ich meine, für einen Künstler, in Wahrheit: er weiß, wenn etwas gut geworden ist, weiß er es, weil er sich im Tun erlebt hat, in Wahrheit. Ob das jetzt ganz bewusst schon ist oder nicht, aber er spürt es aus dem: ah ja, das stimmt mit der Intention, sozusagen, mit meinem Schöpfungsimpuls, den ich hineingeben wollte, stimmt das überein oder weitgehend überein. Und wenn es nicht ganz hundertprozentig übereinstimmt, nun, dann muss ich es halt vielleicht noch einmal machen eben. Große Künstler machen oft also bestimmte Werke x-, x-mal. Weil sie sehen: da ist noch ein anderes Potenzial drin. Das war gut und richtig, aber es ist eine Einseitigkeit noch, da ist noch mehr drin. Und bis es so hingeht, dass es sich sogar löst eben von der sinnlichen Anschauung, bis zu einem gewissen Grad, und andere Perspektiven eröffnet. Das ist das große Thema im 20. Jahrhundert gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mein, heute ist es schon etwas Selbstverständliches, dass man - die normale Art, wie man mit den Sinnen wahrnimmt, das alleine genügt schon nimmer. Man sieht es anders, so wie man es eigentlich mit dem normalen physischen Sehen, wie wir es haben, nicht sehen würde. Ich meine, nehmt eben einen Picasso oder was her. Das ist nicht nur eine Spinnerei: Ah, der malt das Auge irgendwo hin, wo es gar nicht hingehört, und solche Sachen. Nein, das ist - oder die, eben die Kubisten, das alles. Also, da - eine andere Perspektive kann man gar nicht sehen, der Kubismus entsteht daraus, dass die Perspektive, die wir mühsam zu Beginn der Neuzeit langsam hineinbekommen haben in die Malerei, um dann ganz naturalistisch zu werden - aber kaum ist das fertig, kommt interessanterweise die Erfindung der Fotografie und auf einmal ist das uninteressant. Zumindest für die führenden Künstler. Viele - und es gibt ja heute noch viele, die das meisterhaft können, also den sinnlichen Eindruck wiederzugeben, also fotorealistisch zu malen. Ist ja eine Strömung, durchaus, in der modernen Malerei auch, Fotorealismus, also dass man es malt, dass es von einem Foto gar nicht mehr zu unterscheiden ist. Nur: das eröffnet in gewisser Weise noch keine neuen Perspektiven. Die neue Perspektive entsteht dort, wo es mit dem, was ich mit den Sinnen sehe, gar nicht mehr übereinstimmt. Wo zum Beispiel die Perspektive, die im Mittelalter nicht da war, auf einmal wieder verschwindet, aber auf eine andere Art verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man sieht es so, wie man es sinnlich in Wahrheit nicht sieht. Es ist zwar immer noch mit sinnlichen Farben gemalt, weil sonst kann ich kein Bild malen. Ich meine, ja, es gibt schon welche: der hängt dann die leere Leinwand hin und sagt, voilà, das ist es. Dann ist es halt ganz übersinnlich drinnen, ist vielleicht auch guter Geschäftsschmäh. Nein, solche Sachen sind ja, sind ja durchaus in die Welt gesetzt worden, ganz bewusst. Und manche waren vif genug also, dieses Nichts, was sie eigentlich machen, teuer zu verkaufen. Und sind angesehene Künstler auch. Ich meine, sie haben schon vorher gezeigt, dass sie auch das handwerkliche Können haben, auch anders malen zu können. Aber es ist der Wunsch da, über das hinauszugehen. Also das ist überall ja anklopfen ans Übersinnliche, eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Übersinnliche kriegt man halt durch das lebendige, imaginative Denken. Da muss das Denken so lebendig werden, dass es so, so - wie soll ich sagen - so kraftvoll, so intensiv wird, wie es sonst, wir es nur jetzt durch die Sinneswahrnehmung erleben. Und das ist schwer, also selbst wenn man einen geistigen Schulungsweg geht, also - pfh - das jetzt gleich mit solcher Intensität vor dem geistigen Auge zu haben, dass es vergleichbar wäre an Intensität der sinnlichen Wahrnehmung, wenn wir wirklich hinschauen, na, das dauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das - braucht man vielleicht also mehrere Inkarnationen dazu, dass das auf neue Art herauskommt. Ich meine, relativ leicht tun sich noch Menschen, die es auf alte Art haben, wo es also wie eine Vision aufsteigt. Das heißt also, ohne dass ich bewusst etwas dazu tue. Und das ist gerade heute unser Problem, also dass wir lernen müssen, wenn wir die geistige Welt auf neue Art sehen wollen, dass das eine unheimliche Steigerung des Bewusstseins braucht. Es ist alles eigentlich da. Wir können es, nur wir kriegen es nicht mit. Und da wir es nicht mitkriegen, finden wir uns auch nicht zurecht. Also wenn wir - das ist paradox eigentlich! Wir alle haben zwar verloren, die meisten von uns zumindest, das alte Hellsehen, das von selber durchbricht - und das ist auch letztlich höchst notwendig, weil das neue, das wirklich also dann eben mit voller Gedankenklarheit da ist, dazu muss das alte verschwinden. Wobei eben Rudolf Steiner auch deutlich sagt, an gewisse Sachen kommen wir mit dem neuen noch gar nicht heran, also es wird eine Übergangszeit, eine längere Übergangszeit geben müssen, wo alte Kräfte trotzdem noch von einzelnen Menschen oder Menschengruppen bewahrt werden. Aber trotzdem: der neue Weg ist der, wo man aus eigener Kraft heraus bildschaffend tätig wird. Bild schaffend. Aber eben auch die Farben, die Formen darf man sich halt dann nicht mehr sinnlich so wirklich vorstellen, sondern dann kommt man zu dem, was wirklich dahinter steckt auf höherer Ebene. Also von dem unsere sinnlichen Farben und Formen eben auch nur ein Abglanz sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Es braucht wirkliche Berührung mit der geistigen Welt, um die Apokalypse zu verstehen  [00:32:17] =====&lt;br /&gt;
Und daher gehe ich scheinbar oft auch so weg halt jetzt von der unmittelbaren Besprechung des Textes der Apokalypse, um diese Hintergründe aufzudecken. Weil, wir werden überhaupt nichts verstehen von dem Neuen Jerusalem - und wir stehen ja jetzt in unseren Vorträgen relativ kurz davor - wir werden nichts verstehen, wenn wir nicht ein Verständnis für diese Art des Sehens bekommen. Weil man kann diese Dinge eben in Wahrheit mit dem äußeren Verstand nur sehr schwer erfassen. Das, was Rudolf Steiner geschrieben hat, ist schon etwas leichter zu erfassen (aber auch nicht ganz leicht). Weil er es eben in einer sehr gedankenklaren Sprache verfasst hat und zwar wirklich, wie sie halt unserem Intellekt auch heute entspricht. Aber dort, wo es gerade interessant wird, geht er ja auch, das sieht man, in die Übersetzung, in etwas sehr Bildhaftes hinein. Und das ist ja auch letztlich etwas, was wir in der Imagination machen müssen, also selber einmal bildschaffend zu werden, dass der Meditationsinhalt für uns irgendwann einmal so präsent wird, als hätten wir ihn sinnlich vor Augen sozusagen. Übersinnlich vor Augen in Wahrheit. Aber das muss mindestens diese Intensität haben. Weil selbst unsere Sinneswahrnehmung, die sich uns so aufdrängt und so massiv ist, ist noch schwach gegenüber dem, was in der geistigen Welt an Kraft da ist. Und wenn wir das - einsteigen in dieses imaginativ lebendige Denken hinein, dann wird einmal darin etwas so stark auftauchen, was noch die Intensität der sinnlichen Wahrnehmung, der Sinnlichkeit überhaupt, übertreffen wird. Nur, wir werden es voll und ganz beherrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wie sich das Bild gestaltet, wird - da steckt unsere bildschaffende Kraft drinnen. Wir bilden dann nichts Äußeres ab, sondern wir - wie soll ich sagen? - verbinden uns mit den seelischen, mit den geistigen Kräften, die um uns sind, zum Beispiel, und wir sind geistig stark genug, um diese Kräfte zu bemeistern, sozusagen. Und sie zu benutzen, um das Bild zu schaffen. Aber dazu müssen wir sie uns zu eigen machen, in Wahrheit. Also wirklich ergreifen. Und dann sind es zugleich wir, aber zugleich auch die geistigen Wesen, die wir ergreifen, die tätig sind in dem Ganzen drinnen. Das ist so schwer vorstellbar. Also wir verbinden uns sozusagen mit den geistigen Wesenheiten, die wir abbilden. Und die - es ist dann da kein Unterschied, also weil, selbst wenn es jetzt nur, unter Anführungszeichen, um die Stufe der Imagination geht - das ist die erste übersinnliche Erkenntnisstufe - , aber damit wir überhaupt dorthin kommen, steckt vor allem einmal auch Intuition dahinter. Intuition ist in Wahrheit der erste Punkt, wo wir die Berührung haben mit der geistigen Welt. Das ist ein Willensakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stoßen mit unserem Willen mit dem Willen der anderen geistigen Wesen um uns herum zusammen. Nur, das kriegen wir meistens gar nicht mit. Oder wenn, dann - wenn wir schon ein bisschen wacher sind, spüren wir: ach, da bin ich jetzt von einem geistigen Wesen berührt worden. Oder vielleicht sogar umgekehrt: ein geistiges Wesen fühlte mich, berührte mich, nahm mich wahr dadurch. Es ist eigentlich wirklich wie ein betastet worden Sein. Wirklich wie ein - die Empfindung ist ähnlich. Weil, es ist nicht gleich Bild oder sowas, sondern es ist wie: da war was. Es ist so, fast, wie wenn man einen Schubs bekommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Erlebnis der Berührung durch ein geistiges Wesen  [00:36:58] =====&lt;br /&gt;
Und das ist sehr intensiv, also es kann einen so ganz plötzlich wie ein Schlag treffen, nur man weiß noch gar nicht, was es ist. Also gerade, wenn wir auf dem Weg sind, das moderne Hellsehen, das heißt, das lebendige, imaginative Schauen, bei dem wir voll selbst tätig sein müssen, um es uns zu Bewusstsein zu bringen. Aber: die intuitive Berührung, die kann einmal sehr massiv da sein, also deutlich da sein, aber - pfff - was war das jetzt? Da kann man nur sagen: ah, da war was. Höchstens das. Jetzt in der Natur draußen, eine Stimmung in der Natur oder irgendwas, die mich besonders berührt. Und damit meine ich nicht nur das im äußerlichen Sinn: ah, schön, der Sonnenuntergang! Das ist mehr, das ist - das sich Erfreuen an der sinnlichen Schönheit des Sonnenuntergangs oder an der Schönheit der Natur, das ist es noch nicht. Das ist ein feines, ein sensibles, wie soll ich sagen, künstlerisches Wahrnehmen der Natur, zunächst. Das offen ist für die Schönheit der Natur, also die sinnliche Schönheit der Natur. Aber dann kann da drinnen noch die besondere Berührung drinnen sein: da! war jetzt ein Elementarwesen vielleicht. Ich weiß es noch gar nicht, was es war, aber vermutlich war es in der Natur, ein geistiges Wesen jedenfalls, dass das da wirkt. Und das ist wie ein Schubs, den ich bekomme, wie eine Berührung, die ich spüre. Nicht äußerlich, körperlich, aber die ich seelisch, geistig spüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, irgendwo in den Wochensprüchen kommt ja auch so: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, ich weiß jetzt nicht mehr, welcher Wochenspruch es ist. Aber das zu spüren, das ist: ah pfuuhh, oder es rieselt einem wie über den Rücken hinunter, irgendwo, angenehm, unangenehm, wie auch immer. Da ist etwas. Also es ist - es ist: man spürt, da ist, da kommt einem ein Geistwesen mit seinem Willen entgegen und stößt auf unseren Willen irgendwo. Da, das ist die höhere Form der Berührung. Das ist eben kein äußeres Betasten, sondern - es ist natürlich jetzt vergleichsweise nur gesprochen, aber jedenfalls: drum ist es wichtig, sich berühren zu lassen in der sinnlichen Wahrnehmung. Und dabei zugleich, aber ohne, wie soll ich sagen, einer Sentimentalität, die drinnen - : &amp;quot;Ah, wie schön! Die Natur so grün und die gelben Blümerln drauf und die ... &amp;quot; Das ist noch zu wenig. Das ist schon schön als Vorbereitung, aber es ist noch mehr. Es ist noch mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und - ja, ich weiß nicht, wie viele von euch das schon erlebt haben, es sind besondere Momente zunächst einmal. Es wird irgendwann einmal selbstverständlich werden, aber jetzt, sage ich einmal, sind es für die meisten Menschen noch ganz besondere Momente, wo es eben über dieses sich an der äußeren Schönheit zu erfreuen, dass da eben noch was dazukommt, noch etwas. Und das ist so: wenn es da ist, da gibt es keinen Zweifel drüber, dass es da ist, das ist so stark, das ist so eindeutig, das ist eben fast wie ein Schlag. Es kommt meistens ganz überraschend. Und dann heißt es halt, dieses Erlebnis, ja, mit sich zu tragen - . Man kann später wieder herankommen, nämlich ans wirkliche Erlebnis heran. Es ist eigentlich immer wieder ein Zurückgehen zu dem Moment, aber es ist nicht ein: ich erinnere mich daran, sondern - und damit fängt eigentlich schon die nächste Stufe der geistigen Wahrnehmung an - : ich gehe eigentlich in der Zeit zurück, ich gehe im ätherischen, im Zeitstrom, zu dem Moment zurück und erlebe es wieder. Ich erlebe es wieder und je öfter ich das mache, umso deutlicher wird das Erlebnis. Zuerst war es zu überraschend, ich habe nur die Berührung gespürt, aber in der Berührung steckt eine ganze Welt drinnen, weil da steckt ein ganzes Wesen drinnen, das mich berührt hat. Sei es ein Elementarwesen, sei es was Höheres, was auch immer. Und indem ich mir das einmal zunächst in die Erinnerung hole, aber dann   durch die Erinnerung durchgehe und wirklich wieder zurückgehe zum eigentlichen Erlebnis - und das ist eben stark genug dazu, dass das möglich ist. Weil, in Wahrheit, das eigentliche Erlebnis selber kann ich nämlich gar nicht im herkömmlichen Sinn erinnern. Das geht gar nicht, da sind eigentlich nur drinnen die Begleitumstände: Aha, das war da oder dort und da bin ich durch den Wald gegangen, da ist das passiert ... oder - weiß ich nicht - in der U-Bahn ist mir passiert ... , wie auch immer. Da erinnere ich mich an das sinnliche Umfeld. Und da drin war irgendwas. Aber das ist noch fast ein undefinierter Punkt irgendwo. Das Eigentliche kommt nach und nach heraus, indem ich zurückgehe, hingehe. Dort im übersinnlichen Bereich ist es mit der Zeit anders als hier. Dort kann ich mich bewegen. Wie heißt es im Parsifal so schön: &#039;&#039;&#039;zum Raum wird hier die Zeit&#039;&#039;&#039;. Ich kann mich bewegen in der Zeit. Das ist kein Hindernis, das heißt also, wenn ich zurückgehe zu dem Erlebnis, gehe ich nicht wirklich zurück, sondern dann erlebe ich es eben wieder. Wieder. Und vielleicht dann schon etwas mehr davon, etwas intensiver. Weil diese Berührung war in Wahrheit was ganz Differenziertes, nur das erste Erleben ist noch ganz grob. Das ist so, wie wenn man - wie wer halt auf die Schulter greift. Aber mit der Zeit kann ich mir das Bild immer lebendiger gestalten. Aus der Kraft, die mir da entgegenkommt, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich arbeite sozusagen dann im Einklang mit diesem Naturwesen, mit diesem höheren Geistwesen, was auch immer es war. Ich arbeite im Einklang, ich fühle mich in die Kraft dieses Wesens ein, und aus der heraus schaffe ich das Bild. Das kann also durchaus ein Prozess sein, der sich über längere Zeit erstreckt. Kann auch sein, dass ich erst Wochen, Monate danach so richtig das in seiner ganzen Größe vor mir habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Der persönliche Schicksalsweg: Überwinden alter hellsichtiger Kräfte, um neue selbst zu erlangen  [00:44:33] =====&lt;br /&gt;
Das - ja, ein Mensch wie Rudolf Steiner konnte das sehr zügig. Aber ich habe euch ja auch schon davon erzählt, dass es bei ihm auch also einen starken Wandel gibt, und geben musste, wo die alten Fähigkeiten, die er sich mitgebracht hat, in etwas Neues sich umwandelt, und dann gerade dadurch etwas ganz anderes wird. Also man darf nicht glauben, die Erlebnisse, die er etwa als Kind hatte oder auch als junger Mensch, wenn er durch die Natur gegangen ist, dass das die gleichen Fähigkeiten sind, mit denen er dann über die Anthroposophie gesprochen hat. Und das ist eben relativ kurz vor der Zeit, wo er dann beginnt, eben über Anthroposophie zu sprechen. Da ist der Moment, also, wo er die alten Kräfte überwindet und wo etwas Neues kommt. Und darum kann er gerade also so wertvolle Anregungen geben dazu, wie man heute, auch als Mensch, der gar keine geistige Erfahrung zunächst hat - weil das ist eigentlich das Gesunde für unsere Zeit, das einmal zunächst nicht zu haben. Also, weil die, die es noch als alten Kräften haben, müssen sich auch klar sein, dass sie die früher oder später loswerden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich sage einmal, spätestens, nach Möglichkeit, in der nächsten Inkarnation, wenn es schon in der nicht klappt. Weil, auch das ist eigentlich eine große Leistung von Rudolf Steiner - oder ja, man kann auch sagen von seinem Schicksalsweg, von seinem Schicksalsgang. Aber das Schicksal, wer ist das Schicksal? Wir sind es selber, in Wahrheit. Wir haben Hilfe dabei - aber ist vielleicht auch wichtig für Menschen, die da jetzt zuhören und nicht das Ganze kennen, was ich da schon über 222 Vorträge erzählt habe: Alles was Schicksal ist, also was uns trifft, im Guten wie im Bösen - ich meine, Schicksal kann ja ganz positiv sein, also wo sich plötzlich ein Weg eröffnet und wo ich alle meine Kräfte entfalten kann und - den gibt es ja auch. Das nehmen wir halt viel lieber zur Kenntnis und werten es dann oft im Nachhinein gar nicht so groß, als dort, wo uns was hart getroffen hat. Wo uns etwas aus der Bahn geworfen hat, geradezu, weil wir nämlich auf der falschen Bahn waren, die uns wegführt von uns und von dem, was eigentlich unser Ich will. Weil unser Ego halt die andere Bahn haben will. Das klafft sehr leicht bei uns auseinander, noch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im Grunde ist ja der erste Weg, um &#039;&#039;&#039;Karma&#039;&#039;&#039; zu verstehen und damit eben über das auch hinaus zu kommen, was über Karma und Reinkarnation in früheren Zeiten gesprochen wurde. Also was, namentlich ja aus dem Osten, ein ganz starker Impuls gekommen ist. Das ist noch lange nicht das Karma-Verständnis, das wir heute brauchen. Also darum, ohne jetzt irgendwas klein zu machen in den östlichen Philosophien und Lehren und Religionen oder so, aber - und die haben sich ja auch verändert, muss man auch dazu sagen, also da ist ja auch Neues gewachsen dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil &#039;&#039;&#039;niemand kann mit geistigen Mitteln aus der Vergangenheit Gegenwärtiges und künftiges Geistiges wirklich ergreifen&#039;&#039;&#039; und bewusst wahrnehmen. Es ist also ein Weg, der sich immer weiterentwickelt, Methoden, die vor Jahrhunderten noch aktuell waren, sind heute zwar nicht, keineswegs überflüssig, aber sie müssen letztlich auch verwandelt werden. Alles. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Selbst die Anthroposophie als Weg wird einmal überwunden werden.&#039;&#039;&#039; Das sagt Rudolf Steiner selber ganz deutlich. Also den Anspruch hat er nie erhoben, dass das jetzt der Weisheit letzter Schluss ist. Es geht ja gar nicht, weil der Mensch entwickelt sich weiter und nach einer gewissen Zeit, in, weiß ich nicht, drei-, vierhundert Jahren, wird man einen neuen Weg finden. Oder wird den nächsten Entwicklungsschritt gehen, müssen, wenn man weiterkommen will. Sonst bleibt man wieder in was stecken drinnen. Also die Perspektiven erweitern sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, Steiner sagt das ganz deutlich, also dass Anthroposophie nicht diesen Anspruch erhebt, für ewig gültig zu sein, sondern dass nach einer gewissen Zeit eben sich wieder etwas ändern wird müssen. Noch in unserer Kulturepoche, weil wenn ich jetzt von drei-, vierhundert Jahren spreche, in etwa, - ich meine, es wird sicher noch, nehm ich einmal -, schätze ich, hundert Jahre vielleicht dauern, dass sie wirklich von einer größeren Zahl von Menschen als das ergriffen wird, was sie wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
00:49:58  Und Rudolf Steiner hat ja selbst einmal gesagt, ja, was wird - auf die Frage, &#039;&#039;&#039;was wird von ihren Werken überbleiben: die &amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;. Sonst nichts.&#039;&#039;&#039; Aber das heißt nur die Aufforderung: gut, es wird die Zeit kommen, wo Menschen da sind, die an der Art des Denkens, das dort geübt wird, und das da den Weg bahnt eigentlich zu dem lebendig imaginativen Denken - obwohl es äußerlich gesehen eigentlich sehr philosophisch noch geschrieben ist und mit der äußeren Logik und - also, da ist so ein Übergang drin. Es war sicher also dieses Werk auch für Steiner, das zu schreiben, ein wesentlicher Schritt, um dann weiterzukommen, um das alte Hellsehen, das er eben hatte, das er sich mitgebracht hat, in was Neues umzuwandeln. Also der Bruch, der Unbruch ist mit ziemlicher Sicherheit danach erst. Also nach dem Erscheinen der &amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;. Das dauert also dann noch, eine Weile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das - war aber natürlich noch vor 1900, also das Ganze. Also der Unbruch ist bei Steiner dann wirklich relativ kurz vor der Jahrhundertwende gekommen. Und dann war er bereit dazu, also man sieht dann wirklich, wie das Schicksal alles so zusammenführt, dass er eingeladen wird halt dann, in der theosophischen Gesellschaft einen Vortrag zu halten. Und er da jetzt schon hineinkommt, aber mit seinen neuen Kräften. Mit seinen neuen Kräften in das hineinkommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, das - diese neuen Kräfte brauchen wir eben auch, um wirklich diese Apokalypse des Johannes, um mit der was anfangen zu können, um sie wirklich verstehen zu können, in einer zeitgemäßen Form verstehen zu können. Also mit einer, wie soll ich sagen, Auslegung des Neuen Testaments, Auslegung der Apokalypse im klassischen Sinne, mit den Verstandeskräften, die noch ja eigentlich stammen aus der griechisch-lateinischen Zeit im Grunde, die halt heute, ja, die höchste Raffinesse erfahren haben, weil im Grunde ist unser modernes wissenschaftliches Denken zu einem großen Teil, ja, das Feinste, feinst Ausgearbeitete dessen, was schon die Griechen begonnen haben, was auch Aristoteles in etwa begonnen hat, namentlich. &#039;&#039;&#039;Platon ist noch mehr: mit den alten Kräften zurückschauen&#039;&#039;&#039;. Sie dämmern zwar bei ihm auch schon ab, aber der &#039;&#039;&#039;Aristoteles ist schon einer, der ganz dezidiert nicht hellsichtig ist&#039;&#039;&#039;. Der dort schon kämpft gegen, in Wahrheit, ohne es zu wissen, gegen die hellsichtige Anlage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und - oder später dann, der &#039;&#039;&#039;Thomas von Aquin&#039;&#039;&#039;, der ganz, eben aus diesen Verstandeskräften, aus diesen logischen Verstandeskräften, aus dem, was der Aristoteles begonnen hat, das jetzt eben wirklich ganz aufs Geistige zu wenden, ganz auf die Christuserfahrung sozusagen anzuwenden. Und das, was halt überliefert ist aber von der Christuserfahrung, noch durch äußere Quellen. Weil, durch eigenes inneres Erleben kann er noch nicht herankommen. Ja, es ist natürlich, im Gefühlsleben ist alles mögliche da, aber wirklich schauen kann er es nicht. Ihr wisst, ich habe es ja auch schon oft erzählt, dass er eigentlich erst relativ kurz vor seinem Tod, also am Nikolaustag, im nächsten Jahr ist er dann sehr bald verstorben - oder &amp;quot;verstorben worden&amp;quot;, weil, es gibt ja die Vermutung, dass er vielleicht vergiftet wurde. Aber jedenfalls, er hatte also am Nikolaustag, im Jahr bevor er verstorben ist - also es war der Nikolaustag 1273 damit, weil 1274 ist er dann verstorben im Frühjahr - hatte er eine -- &#039;&#039;bitte?&#039;&#039;  -- Thomas von Aquin ist &#039;74, 1274 ist er verstorben und 1273 eben am Nikolaustag, also das ist überliefert, dass er da eben eine große &amp;quot;Schau&amp;quot; hatte, also wirklich eine Vision in dem Fall, die ihn geradezu überfallen hat. Obwohl er also das - die ganze Zeit seines Lebens sonst eben nicht hellsichtig war. Ist auch also sehr, sehr interessant im Übrigen, wie das kam, dass Kräfte, die eigentlich schon früher heraus wollten, nicht heraus konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine ganz interessante Geschichte, die erzählt wird und die wohl auf Wahrheit beruhen wird: Als der Thomas von Aquin noch sehr jung war, ist seine Schwester getötet worden in der Wiege durch einen Blitzschlag. Und er war knapp daneben, er ist davon gekommen. Aber das war also ein ganz, ganz dramatisches Erlebnis. Und, und also ein sehr entscheidendes für seinen ganzen Weg, es wurden da irgendwie Kräfte in ihm geweckt, aber eben gerade nicht die hellsichtigen Kräfte, sondern die wurden weggespült geradezu. Sonst hätte er diese Aufgabe, die er als Thomas von Aquin hatte, nämlich jetzt dieses griechisch-logische Denken eben bis auf die Auslegung des Christentums, das hineinzubringen - also: selig sind die, die nicht schauen und doch glauben und dann sogar nicht nur glauben, sondern wissen bis zu einem gewissen Grad. Und der er es, dieser Thomas von Aquin, so ganz stark ausarbeitet, also: was kann man wissen davon, und was - also was kann man wissen, indem man es sich selber erarbeitet und was kann ich nur glauben, indem ich also vertraue der Überlieferung, die drinnen ist in der christlichen Lehre. Also das heißt, wie kann ich mich dem Christentum nähern, von dem man weiß, also da steckt das höchste Göttliche, also sprich, die ganze Geistige Welt in Wahrheit dahinter, mit dem Wissen auch von den höheren Hierarchien, die aber der Thomas von Aquin nicht schauen konnte. Die hat er nicht gesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, er wusste es, dass es diese Lehre gibt, die eben über den &#039;&#039;&#039;Dionysius Areopagita&#039;&#039;&#039; kommt oder genauer gesagt, über einige Eingeweihte, die diesen Namen dann trugen. Und diese Lehre, weil die Lehre ist eigentlich erst lang niedergeschrieben worden, nachdem der erste Dionysius Areopagita gelebt hat, eben als Zeitgenosse noch des Christus und des Paulus vor allem - da wurde das aber alles nicht niedergeschrieben, das war also noch strengste Geheimlehre. Erst im 6. Jahrhundert sowas, wurde das niedergeschrieben, und daher wird dieser Dionysius Areopagita dann versetzt ins 6. Jahrhundert heute, und von dem in der Bibel die Rede ist, das ist halt dann der Pseudo-Areopagita oder so. Das ist in der äußeren Forschung, mit dem kommt man nicht zu Rande, dass es niedergeschrieben wurde von einem späteren Schüler, weil es ja gerade da, in dieser Zeit halt vom Mysterium von Golgotha letztlich angefangen bis ins 6., 7., 8. Jahrhundert hinein, also es immer wieder Menschen gab, die diesen Einweihungsweg im Grunde des ursprünglichen Dionysius Areopagita weitergegangen sind oder auch gegangen sind und daher auch diese Erfahrungen hatten. Irgendwann war es halt an der Zeit, das auch der Schrift zu übergeben. Aber das war dann nimmer der ursprüngliche, der in der Apostelgeschichte genannt ist. Aber das konnten die Theologen alle nicht wissen im Grunde, das -weil, sie waren angewiesen auf das, was sie mit ihrem Verstand erfassen können und dazu brauchen sie aber eine äußere Grundlage und das ist die überlieferte Schrift. Nix anderes. Mehr gabs im Grunde nicht. Ich meine, sicher, es gab hier und da einzelne auch, die hellsichtige Erfahrungen, alte hellsichtige Erfahrungen hatten dazu, aber keiner eigentlich so klar, dass er sagen hätte können: ja, eigentlich, die Bibel ist sehr schön, das ist richtig, was da drinnen steht, aber die brauche ich eigentlich nicht, weil ich es ja geistig vor mir sehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:00:17  Ja, wir werden einmal dort hinkommen, dann werden wir, ich meine Rudolf Steiner ist in vielen Bereichen dorthin gekommen und deswegen konnte er ja auch einiges schildern davon, von dem der Bibel nicht der Rede ist. Davon haben wir schon gesprochen, das sogenannte fünfte Evangelium, von dem Rudolf Steiner spricht, schildert insbesondere die Zeit, die interessanterweise in den vier Evangelien nirgendwo geschildert wird, was macht denn dieser Jesus von Nazareth von seinem zwölften Lebensjahr bis zur Jordan-Taufe. Es gibt also die zwei Evangelien, wo es die Kindheitsgeschichte gibt, ja, aber dann hört es auf und dann fängt es eigentlich wieder, geht es weiter mit der Jordan-Taufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was dazwischen ist, ist im Grunde nicht wirklich geschildert. Also höchstens, dass herauskommt ja, dass er Handwerker war und halt durch das Land gezogen ist, als fahrender Handwerker, wie es eben damals üblich war, aber damit erschöpft sich schon die Geschichte. Und da sind aber wichtige Vorbereitungsschritte drinnen dazu, dass sich der Christus in dem Jesus von Nazareth inkarnieren kann und dass da in dieser Leibeshülle des Christus von Nazareth, dass da also alle Strömungen, alle wichtigen geistigen Strömungen zusammenkommen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber davon erfährt man nichts in der Bibel, gar nichts. Steht nichts drinnen. Weil sie es damals auch gar nicht sehen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie konnten es nicht sehen. Das alte Hellsehen war nicht mehr geeignet dazu. Hat also vieles verborgen im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir kennen auch bezüglich des Alten Testaments nicht die ganze Geschichte. Da gibt es noch Ebenen, die zu entdecken sind. Deswegen ist die Bibel nicht falsch und das ist das Neue Testament nicht falsch, weder das Alte noch das Neue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine großartige Sache, dass die Dinge wirklich doch sehr getreu festgehalten wurden da drinnen. Aber es ist nicht vollständig. Es ist bei Weitem nicht vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben auch alles, was über den Christus zu sagen ist, steht nicht alles da drinnen. Er sagt es ja selber, ich bin bei euch alle Tage der Welt, also bis zum Ende der Welt eigentlich. Und da wird er nicht immer wieder dieselben Geschichten erzählen, sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nicht immer nur um das gehen, was da eh schon drinnen steht. Das ist einmal der Teil, der notwendig war, um bis in unsere Zeit hineinzukommen. Und wir sehen es ja gerade in der westlichen Welt, dass viele Menschen jetzt nicht mehr diese Gläubigkeit dazu haben, sondern sie arbeiten halt mit dem Text, vielleicht wenn es Biologen sind, aber es haben viele durchaus auch Probleme mit dem Glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir sind in der Zeit, wo das, was für einen Thomas von Aquin noch sichere, solide Basis sein konnte, einfach für die Menschen nicht mehr ausreicht. Und diese Art von Unglaube ist dann nicht irgendein Böswilligacht, ich bin halt Atheist oder irgend sowas. Nein, eben gerade auch bei denen, die glauben wollen eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber mit der Art, wie wir heute denken müssen, habe ich Schwierigkeiten damit. Das nennt man dann ehrlich sein, wenigstens das zuzugeben. Oder als Theologe das vielleicht zuzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man sieht es ganz deutlich, also das gerade an wichtigste Themen, wie zum Beispiel... Was gibt es an Möglichkeiten, was gibt es an Techniken, die kann man überhaupt... Ja, es ist jetzt glaube ich eine Frage durchgekommen, ich nehme an, dass die vom Publikum irgendwo war. Ja, das ist ein weites Thema, welche Techniken und Möglichkeiten es dazu gibt. Ich werde das in den Vorträgen, habe es teilweise schon Hinweise dazu gegeben, ich werde es auch in der Zukunft noch intensiver geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt keine schnellen Antworten dazu, sagen wir mal so. Mein Rudolf Steiner selber hat sehr viel über den geistigen Schulungsweg gesprochen. Der zu gehen ist, also das Grundlagenbuch dazu ist, wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das würde ich wirklich empfehlen als Grundausstattung, nur auch wenn man es zehnmal gelesen hat, braucht man deswegen noch nicht glauben, dass man jetzt schon das neue Sehen hat. Das wird in Ausnahmefällen vielleicht passieren, wenn man schon sehr gut vorbereitet ist darauf, aber in der Regel braucht man lange dazu. Und ich kann nicht garantieren, dass das jetzt in einer Inkarnation, vor allem in der, in der wir jetzt drinnen stehen, funktionieren wird oder schon in einer Weise funktionieren wird, dass es dem alten Hellsehen an Intensität, an Verlässlichkeit, an Reichhaltigkeit ebenbürtig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, das alte Hellsehen war verlässlich, also bei den Menschen, die entsprechend auch gelebt haben, dass keine falschen Impulse hineingekommen sind. Ist im Übrigen beim Neuen genauso. Also wenn die innere Gesinnung nicht ganz stimmt, dann bringen wir Verzerrungen hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist halt auch so, dass die Widersachermächte, die halt da sind, uns natürlich nicht gern dorthin führen, wo es für sie schwierig wird. Und wenn wir also gerade den wirklichen, den Weg des Christus und was damit verbunden ist, wobei ich ganz deutlich sage, es hat der Weg des Christus im Grunde überhaupt nichts zu tun mit dem, was heute äußerlich an Religionsgemeinschaften besteht. Das werden wir einmal erkennen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, es gibt jetzt natürlich im Christentum, wir brauchen noch die Kirchen in einer gewissen Weise, aber es ist nicht gesagt, dass dort immer der richtige Weg lebt drinnen. Nicht aus irgendeiner Bosheit oder schlechten Absichten heraus, aber es schöpft das alles noch aus den alten Kräften, also dort, wo die Einzelnen, die drinnen stehen, der Pfarrer zum Beispiel, welcher Pfarrer schaut, dass das geistige Geschehen zum Beispiel wirklich das bei der Wandlung passiert. Dies ist mein Leib und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Zwischenlösung, dass es jemand, der darüber spricht und auch glaubt daran und ein gewisses Grundverständnis hat zu dem, was da passiert, aber erlebt er es und erlebt es die ganze Gemeinde real in dem Moment, wo es passiert, mit oder nicht? Wahrscheinlich nicht in der Regel. Ich meine, es war in alten Zeiten durchaus in der Kirche, wo noch Menschen da waren, die stark auch die alten Kräfte hatten, war das unter Umständen noch da, auf alte Weise. Die ist aber praktisch weg und ich wage zu behaupten, dass sie gerade in den Kirchen am meisten weg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch mit eine Folge des theologischen Denkens, des Verstandesdenkens, das aus der griechischen Zeit mitkommt, die löscht das einfach aus. Damit schimpfe ich aber überhaupt nicht über die Theologie, weil was blieb ihnen über. Ich meine, das alte Sehen, das alte Miterleben können, konnten nur mehr ganz ganz wenige, also sicher nicht jeder Dorfpfarrer oder sonst was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das konnte man nicht verlangen. Man konnte aber sich halten eben an die Schrift, weil da die Wahrheit drinnen steht. Auch wenn man sie oft nicht richtig versteht, das ist ein Problem, aber es ist eigentlich in den Schriften, die sind ganz aus der Wahrheit herausgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Wahrheit wird natürlich schon verzerrt bei Übersetzungen. Das ist schon die große Problematik, ist der, der es übersetzt so weit im geistigen Erleben drinnen, dass er es wirklich richtig exakt übersetzt und damit heißt es nicht, dass er den Wortlaut exakt überträgt, sondern das, um was es geht eben. Dazu muss ich es aber selber erleben in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es sind winzige Nuancen, die schon das verfälschen können. Winzigste Nuancen können schon so sein, dass es eigentlich nicht so ganz stimmt. Auch wenn man es noch so mit philologischer Genauigkeit macht, weil viele Worte, die drinnen verwendet werden, haben halt dann nicht die alltägliche Bedeutung, die dem Wort zukommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da steckt noch was Tieferes dahinter. Und wenn man das nicht erleben kann, dann ist dieser Geist in der Übersetzung eigentlich nicht mehr drinnen, im Grunde. Ich übersetze das mit dem sinngemäßen Deutschen oder sonstigen Wort, aber es ist nicht mehr dasselbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wahnsinnig schwierig. Das ist die große Schwierigkeit. Ich meine, die Urtexte sind exakt, aber sie haben bei vielen Begriffen, die drinnen sind, eine ganz eigene Bedeutung im Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil auch die Griechischschreibenden, es ist ja das Neue Testament im Griechischen drinnen, sie können es aber eben auch nur mit den Worten ausdrücken, die in der Sprache drinnen sind. Und die aber durch das Christusereignis namentlich dann eine neue Bedeutungsnähe ausbekommen haben, die auch nicht mehr ganz dem entspricht, was im alten Griechischen drinnen lag. Aber mit welcher Sprache soll man es sonst schreiben? Die Sprache für das Christentum, für das wirkliche Verständnis des Christentums, die gibt es noch gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben wir noch nicht. In Wahrheit. Wo wir das alles, was da drinnen steckt, ausdrücken können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was man ausdrücken kann davon, das steht eh im Neuen Testament drinnen. Was man mit den Sprachen, die wir haben, ausdrücken kann. Und man kann dann höchstens versuchen mit bestimmten ungewöhnlichen Wendungen oder wo man sich denkt, wieso ist das so ungewöhnlich formuliert drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Versuch, das, was man eigentlich mit der Sprache nicht ausdrücken kann, doch irgendwo fühlbar zu machen. Aber ohne es wirklich voll ausdrücken zu können. Das ist das Riesenproblem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit des Christentums fängt in Wahrheit überhaupt erst an. Und es wird dann keine Religion im herkömmlichen Sinn sein. Eine der Ausdeutungen des Wortes Religion ist die Rückverbindung zum Vergangenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Christentum ist ganz dezidiert, ohne diese Rückverbindung, also das Vergangene zu verlieren, aber vor allem zukunftsorientiert. Auf ganz was Neues und auf ein offenes Ziel hin. Auf etwas Offenes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht nicht zurückzukehren, wieder in den Schoß der Gottheit sozusagen, von wo wir einmal gekommen sind. Weil letztlich von dort kommen wir. Aber der Weg, der eben erstmals mit den Menschen beschritten wird, der Weg zur Freiheit drinnen, die bedingt, dass im Menschen selbst, in seinem Ich, der göttliche Funke selber drin ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist dieselbe Schöpferkraft, die die Gottheit hat, nur wir sind halt ungeübt, damit umzugehen. Weil es muss aus unserem Willen dann entspringen, diese Kraft auch Rege zu machen. Aber dann wird göttlicher Wille und menschlicher Wille eins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eins. Aber es ist dann eben das, was wir oft gesagt haben, es kommt von oben und es kommt von unten. Und beides zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die absolute Revolution in der geistigen Welt im Grunde. Also das Göttliche und das Christentum ist das Revolutionärste, was es gibt. Es stellt alles auf den Kopf und es stellt vor allem alles, und das ist das große Risiko eigentlich, das damit verbunden ist, in den Willen des einzelnen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in dem aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe. Da liegt trotzdem auch unser Wille drinnen. Weil es eben auf den Beitrag jedes einzelnen Menschen ankommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Christentum. Und wir haben heute immer noch die alte Form, ja und wir brauchen sie, und wir werden sie noch lange brauchen, die Form des Trostes, dass uns von oben geholfen wird. Aber die Zukunft ist die, wie helfen wir der ganzen geistigen Welt, wie tragen wir etwas dazu bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Neue. Ich meine, es ist klar, dass die Religion so wie sie heute ist, Menschen trösten soll in schwierigen Lebenssituationen, wenn ein geliebter Mensch stirbt oder sonst etwas, oder man an einer schweren Krankheit leidet, und dergleichen, wo man jetzt schwer verlangen kann, jetzt bringe ich die Kraft auf und vermehre die geistige Welt. Ich meine, da hat man mit sich selbst genug zu tun, das ist schon klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Kraft, die im Christentum drinnen ist, in diesem christlichen Ich drinnen ist, ist viel mehr. Und sie wird das, was an Trost von außen kommt, durch innere Kraft ersetzen. Weil in dem ja in unserem Ich fest verbunden ist damit die Christuskraft als solche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die muss man nur zur Wirksamkeit bringen sozusagen, weil der Christus drängt sich nicht auf. Wir müssen ihn wollen in uns. Ihn wirklich wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist mehr als bitte, hilf mir. Das ist zu wenig. Das ist ein ganz konkreter Willensimpuls, der aus uns kommt, der den Christus einlädt mitzutun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und uns dort zu stärken, wo wir es noch nicht können, uns dort weiterzuhelfen. Weil wir halt erst am Anfang sind. Eben mit dem ganzen Christentum in Freiheit sind wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz am Anfang. Und wir können froh sein, wenn wir zu einem gewissen Teil fertig sind damit, auf einer ersten Stufe fertig sind, gegen Ende der Zeit der Kulturepochen. Schön wäre es, wenn schon in der nächsten Kulturepoche, also in dieser sogenannten slavischen Kulturepoche, die aber natürlich eine weltweite ist, aber die diese Grundmentalität im Slavischen drinnen ist, wo das eine sehr wesentliche Rolle spielen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist ein mehr gewaltiges Potential, diese Kräfte, alte Kräfte in die neuen umzuwandeln. Da sind Gemütskräfte, Seelenkräfte drinnen, die den Boden bereiten, die wir schon längst verloren haben im Grunde. Das ist das Problem, weil wir müssen halt überall den Übergang von alten Kräften zu neuen Kräften schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir verlieren die alten viel schneller, als wir die neuen entwickeln. Zurzeit sind wir genau in dem Problem, da sind wir in so einer Zerreißphase gerade zu drinnen. Das Alte ist weg, die meisten glauben gar nicht einmal mehr dran, dass da irgendwas sein könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich so wirklich tief, um das selber in die Hand zu nehmen und zu wissen, ich muss tätig sein. Es kommt mir nicht einfach zu, sondern ich muss es tun. Ich muss tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist auch die Grundregel zu dem, wie schaut der neue Weg aus. Der Weg schaut auf jeden Fall aus, dass es auf die eigene Tätigkeit ankommt. Und dass ich alles, was ich tue, mir zu eigen machen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kann man Anleitungen und Dinge für geistiges Schauen, für geistige Entwicklung, kann man hunderttausende lesen. Man kann Steiner von A bis Z lesen, man kann andere Wege lesen, weil nicht jeder Weg, nicht für jeden Menschen ist der Schulungsweg der Anthroposophie der richtige, muss man auch dazu sagen. Also das muss auch jeder frei entscheiden, welchen Weg er geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten zu empfehlen ist nicht zehn Wege auf einmal und alle durchprobieren und einen Mischmasch draus machen, sondern einmal zu spüren, mit welcher geistigen Strömung bin ich am ehesten verwandt, wo klingt etwas an bei mir, dann kann ich dort lernen daran etwas, muss aber dann letztlich sehen, dass ich mein eigenes daraus machen muss. Dann fängt es erst an wirksam zu werden, so wirklich. Also ich kann jetzt sklavisch irgendein Rezept sozusagen tun, da kann ich Mantren oder was die vorgegeben sind, kann ich bis zur Vergasung beten oder meditieren, wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nicht wirklich funktionieren, wenn ich nicht meinen eigenen Weg finde. Weil wir haben alle unsere Fähigkeiten und auch unsere Mängel und mit dem müssen wir umgehen irgendwo, dass wir es durchdringen können. Also da wird in der Zukunft noch viel dazu zu sagen sein, aber ich setze mich dann wieder der Gefahr aus, dass ich über gar nichts über die Apokalypse sage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit sage ich aber doch sehr viel, weil ohne all dieser Dinge fangen wir mit dem im Grunde gar nichts an. Es ist sicher notwendig zum Einstieg einmal so ein Durchgang zu machen zu dem Ganzen und ein bisschen zu kommentieren, was bedeutet das, aber das ist erst der spärlichste Anfang. Interessant wird es dort, wo jeder seine individuellen Ansatzpunkte Apokalyptiker zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, das habe ich schon wahrscheinlich im ersten Vortrag gesagt, dass es darum geht. Es geht nicht darum zu wissen, was steht alles in der Apokalypse. Es ist schon gut, es will nicht klein machen, aber das reicht alles nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es genügt nicht zu wissen, was Steiner alles an Mantren oder sonstigen Übungen gegeben hat. Das reicht alles nicht. Man muss selbst Apokalyptiker werden, man muss selbst Geistesforscher werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist vielleicht gar nicht das richtige Wort. Christ zu werden eigentlich wäre das richtige Wort. Christ wirklich zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute haben wir noch hauptsächlich das Etikett darauf eingeschrieben, wir bekennen uns dazu. Das heißt noch nicht, dass wir es im tiefsten Sinne sind. Im tiefsten Sinne sind wir es dann, wenn wir aus unserem Ich entsprechend schöpferisch tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das ist genau die Liebeskraft, die wir der Welt geben können. Wir machen unser ureigenstes Ding und machen es aber so, dass wir es verschenken können. So, dass es nicht die Welt bedrängt, sondern die Welt beschenkt und es kann genommen werden oder nicht genommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Um und Auf. Ich meine, darum ist das alles, ja, verständlich aus dem Lauf der Geschichte heraus, alles, aber Christentum so zu verbreiten, dass man es den Menschen dann aufzwingen will im Grunde, das ist sehr gewagt. Da kann sehr viel schief gehen dabei und sehr viel Negatives hineinkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spricht nicht dagegen, dass der Missionsgedanke ja durchaus drinnen ist und dir auch deutlich geäußert wird, aber der heißt, geh in die Welt, strahle deine Impulse aus, erzähl von mir auch davon, aber nicht indem du einfach etwas vorbetest, fertige Formeln, sondern indem du es lebst, indem du sprichst durch das, was du bist. Das heißt, durch das, was du geworden bist, indem du diesen Impuls in dir lebendig gemacht hast. Das ist die Botschaft, das ist die Botschaft, die eigentlich im Pfingstgeheimnis drinnen steckt, sodass es alle Menschen verstehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also du sprichst durch das, was du geworden bist dadurch. Das ist das Um und Auf. Und bitte, da sind wir alle weit weg noch davon, ein bisschen was, es blitzt einmal da und dort durch, aber da haben wir noch einen riesigen Weg zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum werden wir auch brauchen diese unheimliche Beschleunigung eigentlich in der Entwicklung, die jetzt nicht im äußeren Sinne, sondern in der geistigen Entwicklung. Und die ist drinnen, die ist drinnen. Es werden dann wieder ruhigere Phasen auch kommen, aber im Moment stehen alle Signale drauf, dass die Menschheit wirklich einen Sprung machen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dass das Tempo gewaltig ansteigt. Dass wir kommen, wir sind jetzt in die Phase, und zwar nämlich so, dass dann die mittlere Periode unserer Kulturepoche, da haben wir noch ein bisschen Zeit dorthin, wir sind ja immer noch am Anfang, und Anfang heißt immer Anfang einer Kulturepoche. Das erste Drittel ist im Grunde Aufarbeitung des Alten und es so zu verändern, dass es anschlussfähig wird an das, was wirklich kommen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben schon das Problem, das was kommen soll, wird einmal abhängig davon, was die einzelnen Menschen aus ihrem Ich heraus wollen. Also es gibt keine fertige Regel dafür. Niemand kann das sagen, das sollst du.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du musst wollen. Es ist also ein vom Sollen zum Wollen. Und das ist aber dann ganz verpflichtend für einen selber, weil sonst zerstört man etwas am eigenen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist vielleicht auch für unsere Zeit die Botschaft, man soll es ja nicht übernehmen. Man muss immer schauen, was kann ich wirklich leisten, wo kann ich wirklich dranbleiben. Es einfach dann hinzuschmeißen ist für einen Menschen, der wirklich aus seinem Ich heraus tätig sein will oder tätig sein soll, ist das so ziemlich Schlimmste, was man machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann die bewusste Entscheidung treffen bei irgendwas, gut das geht in dieser Inkarnation nicht. Man kann sich manches vornehmen und dann kommt man aber drauf, ich brauche schon bei dem einen, vielleicht nicht nur dieses Leben, sondern ein nächstes auch noch dazu. Dann ist es legitim, andere Sachen, die man vielleicht ins Auge gefasst hat, einmal liegen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt nicht ununterbrochen im Hamsterrad, ich muss tätig sein, ich muss tätig sein und alles probieren, das bringt es gar nicht. Das ist eher, den Punkt zu finden, wo ich wirklich weiterkomme und dort dann ganz stark drinnen zu bleiben. Auch im anthroposophischen Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt vielleicht einen Bereich, wo ich wirklich weiterkommen kann, dass ich zu eigenen geistigen Erfahrungen auch kommen kann. Das heißt, dass ich mir bewusst werde, was da drinnen ist, weil die Zeit ist reif jetzt einfach dazu. Es ist notwendig, da geht es jetzt nicht darum, ich bin neugierig darauf oder ich überprüfe, ob der Steiner eh recht gehabt hat und das geht es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht darum, er das weiterzuführen, des Werksteiners. Wahrscheinlich werden die wenigsten das schaffen, das in dieser Universalität, in diesem Umfang zu machen, wie es Steiner konnte. Ohne ihn jetzt auf den höchsten Thron heben zu wollen, das geht es gar nicht, weil der Wiesner hat selber immer gesagt, ich will nicht verehrt werden, sondern verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht nicht darum, ihn als den großen Guru zu sehen, sondern das wird uns nämlich gar nichts nützen. Überhaupt nichts. Da kann ich das jedes Mal Steiner Steiner beschwören, wenn ich nicht selber tätig wäre, wird das überhaupt nichts nützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das geht darum und dazu gehört dann halt auch der irgendwann einmal nach gründlicher Vorbereitung, man soll sich schulen an dem, was gegeben ist, aber dann den ersten Schritt einmal zu wagen darüber hinaus. Weil das halt dann eben gerade in der Kraft des eigenen Ichs liegt, diesen Schritt zu machen. Und dadurch es aber, indem ich ihn mache, anderen leichter macht, auch Schritte zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht genau den gleichen, das muss gar nicht sein. Weil wir gehen eben jeder unseren Weg in Wahrheit. Das wird immer mehr den Reichtum der Menschheit ausmachen, dass jeder seinen Weg geht und dass er aber die Früchte dessen mit allen teilen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eben nicht mit dem Hinterton, ja du musst genau auch diesen Weg gehen, sondern wir geben einander wechselseitig Anregungen. Das wird halt dann was anderes sein als die üblichen Wirtshausgespräche wahrscheinlich, obwohl da auch viel darin anliegen kann. Man kann über das sprechen überall heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überall in Wahrheit. Es verlangt nur, dass die Menschen es wollen. Und eben wie ich am Anfang schon gesagt habe, im Alltag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es muss so sein, dass das wirklich im Alltag passieren kann, in einem Gespräch irgendwo. Es zieht sich nicht auf den Sonntag irgendwo zurück oder vielleicht in irgendeine gedeckte Loge, wo man sich zurückzieht vom Rest der Welt abgeschieden. Sondern es muss möglich sein, das überall zu besprechen mit Menschen, die dafür offen sind, sich auszutauschen mit ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das aber niemand aufzudrängen, der nichts davon wissen will. Weil wir alle eben auch schon vielleicht durchgegangen sind oder noch durch müssen durch die Phase, dass die alten Kräfte weg sind. Es funktioniert überhaupt nicht einfach auf Dauer sich hinüber zu schwindeln von den alten Kräften in die Neuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt der Moment in der oder in einer nächsten Inkarnation, wo das Alte einfach weg ist. Und wo die notwendige Erfahrung die ist, ich bin verlassen von allen guten Geistern. Ich bin ganz einsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dieser Einsamkeit entdecke ich die Christuskraft in mir. In meiner eigenen Ich-Kraft. Und merke dann diese Kraft, mir steht ein riesiges Kraftpotential zur Verfügung, wenn ich will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es hängt von meinem Willen ab, tätig zu werden. Und von dem strahlt eine gewaltige Heilkraft aus in Wahrheit. Für mich selber, aber vor allem auch für die Welt um mich herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weitesten Sinn Heilung, im seelischen, bis irgendwann ins Körperliche hinein. Und damit wird eben das, was wir als eine Religion heute bezeichnen, ganz was anderes werden. Es wird eine selbstverständliche menschliche Fähigkeit sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass wir einander geistige Anregungen geben, die wie der Impuls sind, dass jeder aus seinem Ich heraus tätig werden kann. Da muss es hingehen. Mir ist ganz bewusst, dass die Übergangszeit lang ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das macht ja nichts. Niemand braucht sich klein fühlen, weil uns geht es allen jetzt noch so. Dass wir erst auf dem Weg dorthin sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher ist es legitim, dass es die ganzen Stützen und äußeren Stützen und so noch gibt. Nur wir dürfen den Zeitpunkt nicht verschlafen, wo das ins Gegenteil umkippen kann. Und wo wir dann in eine Passivität hineinkommen, weil wir uns erwarten, es strömt mir von außen etwas zu an Kraft, was dann aber nicht mehr funktionieren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich dadurch aber versäume, aus dem eigenen Ich heraus tätig zu werden. Und das kann man zumindest theoretisch in jeder und auch in der schlimmsten Situation. Vielleicht sogar gerade bei Menschen, die in wirklich schlimmen Situationen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der absoluten Notlage sind. Und wo aber niemand da ist, der sagt, es wird schon gehen. Sondern die einfach darauf angewiesen sind, jetzt tätig zu werden, dass da plötzlich was aufgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass sie da erst im Tun, im Nachhinein merken, das hätte ich nie gedacht, dass ich das durchstehen kann. Dass ich da durchkomme und vielleicht noch andere mitnehmen kann, dass sie durchkommen, das hätte ich nie gedacht. Wir kennen unsere Kraft noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist da, die tut schon am Stand durchdrehen in uns in Wahrheit. Da ist einiges an Kraft da, bei jedem von uns. Aber wir kennen die Kraft in Wahrheit noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir kennen die Apokalypsis Jesu Christus. Und Jesu Christus ist zugleich eben Ich. Auf das weist ja Rudolf Steiner auch so oft hin, dass die Initialen des Jesu Christus, eben nicht zufällig, das deutsche Wort Ich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil durch das Mysterium von Golgatha ist das untrennbar miteinander verbunden. Dadurch können wir die göttliche Kraft in uns wirklich erregsam machen. Und zwar aus eigenem heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sich der Christus mit den Menschen, mit allen verbunden hat. Er ist Mensch geworden eigentlich in jedem Menschen. In Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Menschen ist das Potenzial drinnen. Das ist genau der Punkt, warum der Christus wirklich als Verkörperung einmal kommt. Weil dann lebt er in allen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde. Egal welchen Bekenntnisse angehören. Kann ein atheistisches Bekenntnis sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das ist genauso ein Glaubensbekenntnis. Da kann diese Kraft trotzdem drinnen leben. Ich meine, die Atheisten sind die, die unbewusst vielleicht, aber doch aus der Perspektive leben, das alte muss ich verlieren, um das neue zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist vielleicht so, das Auflehnen gegen das Alte, unbewusst wissend, ich muss es überwinden, um das eigene zu kriegen. Und wenn das Ich wirklich tätig wird, dann bricht es auf ins Christentum. Selbst dann, wenn ich mich noch als Atheist fühle und gläubiger Atheist bin, aber vielleicht in der Realität mehr Christ als einer, der brav jeden Sonntag in die Kirche geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seine Gebete runtermurmelt und im Grunde nichts mehr damit anfängt. Es ist nicht gesagt, dass das alles so automatisch von selber funktioniert. Das muss nicht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann ganz unheilig auch sein in Wahrheit. Weil es wird unheilig dort, wo es nicht wirklich mit dem Ich-Impuls verbunden ist. Da macht das Christentum keinen Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die anderen Religionen sind ein Weg, dorthin zu führen. Alle Wege führen letztlich irgendwann dorthin. Nur wird es manchen dann flau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst im offiziellen Christentum ist es auch noch sehr flau. So massiv wird noch nicht gesagt, du musst tätig werden. Du.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Christus lebt in dir. Dort muss man entdecken. Und dadurch können wir den ätherischen Christus entdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch können wir ihn erleben. Wo im Ätherischen? In unseren Lebenskräften. Wenn in uns das Christentum so lebendig wird, dann steht der Christus vor mir oder wie auch immer ich das ausdrücken will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erlebe ich ihn geistig. Dann erlebe ich ihn, dann erfahre ich ihn ganz konkret. Dann erlebe ich nämlich wie er stärkt auch die eigenen Ätherkräfte, die eigenen Lebenskräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich stärkt. Aber das muss ich wollen. Wir können selbst noch nicht so an den Ätherkräften arbeiten, aber er unterstützt uns dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, das ist der Weg am eigenen Ätherischen zu arbeiten. An dem müssen wir auch schon arbeiten. Wir haben viel zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen erstens einmal uns trauen, sich auf unser Ich zu stellen. Ich habe meine Sache auf Nichts gestellt in Wahrheit. Im Wort Nichts ist übrigens auch das Ich hier drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das muss man sich trauen einmal, weil das heißt auf sich selber stellen. Da kann ich nicht, ich finde nicht da ein Handbuch oder was hat der gesagt. Das ist alles gut und schön, aber im entscheidenden Moment muss ich es nicht wissen, sondern tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Tun wissen, ja, das war der kleine Schritt. Das heißt, wir müssen lernen, die ganze Bequemlichkeit eigentlich, ja ich nenne es jetzt einmal durchaus Bequemlichkeit, die in uns halt drinnen steckt, die zu überwinden. Zu wissen, selbst wenn wer anderen was schenkt, noch so viel schenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nichts wert für mich, wenn ich es nicht ergreife und zu was Eigenem mache. Und das verlangt die eigene Tätigkeit. Sonst wird es nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit ist vorbei, wo irgendwelche Sachen passiv funktionieren. Also auch die größten Geschenke, die größte Unterstützung, die kommt, auch die Unterstützung des Christus, die unendlich geradezu ist, wird nur funktionieren, wenn ich es ergreifen will, wenn ich seine Hand nehmen will. Es wird so schön im zweiten Mysterientrama von Steiner geschildert, bei dem Juden Simon, der immer wieder dieses Erlebnis hat, das Christus-Erlebnis, und der sozusagen so erlebt hat, das halt in der Vision, dass er ihm die Hand erreicht und im letzten Moment stößt er sie zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er will das nicht ergreifen. Das heißt, er will sich nicht auf sich selber stellen. Weil das ist gleichbedeutend damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich selber tätig werden. Und wenn ich die Unterstützung dabei des Christus haben will, dass er meine Kräfte verstärkt, dann muss ich mir diese Kräfte zu eigen machen. Darin besteht es nämlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch erwerbe ich mir auch diese Kräfte. Das heißt, letztlich mache ich es dann doch selber. Das ist das Um und Auf dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist wirklich revolutionär. Ich habe das jetzt schon ein paar Mal gesagt, dass Geisteswissenschaft im modernen Sinne revolutionär ist. Absolut revolutionär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist vielleicht auch der Grund, warum viele noch nicht heranwollen oder können. Und selbst viele, die herangekommen sind, das auch noch nicht so ergriffen haben, dass es ihr ureigenstes Tun ist. Und eben auch dann der Mut kommt, in Lebenssituationen über das, was man halt in der Anthroposophie von Steiner oder sonst wo gelernt hat, über das hinauszugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in Wahrheit kann ich erst dadurch im konkreten Moment tätig werden. Ich tätig werden. Nur fertiges Rezept anwenden wird nirgendwo funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich mit meinem Ich drinnen liegen, mit meinem ganz Individuellen. Und daher wird von jedem Menschen in einer ähnlichen Situation aber was anderes kommen. Es gibt unendlich viele Wege, die gut sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt unendlich viele, die daneben hauen können. Aber selbst das ist nicht das Drama, das muss das Ich riskieren. Weil auch wenn ich wirklich aus meinem Ich heraus tätig bin, wir haben halt noch genug andere Wesensglieder und alle möglichen Wesen, die da drinnen herumwurreln in uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind ja wirklich interessante Wesen. Ich meine, in uns wurreln, letztes Mal habe ich gesprochen von den Bakterien und den kleinen Lebewesen und Viren, die einen nicht unbeträchtlichen Teil unseres Organismus ausmachen. Also da wurrelt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, es wurreln aber Elementarwesen genug. Ihr wisst, wurrelt, glaube ich, brauche ich schon nimmer übersetzen. Wurrelt heißt, bewegt sich lebendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurr ist das W da drinnen. U geht es eng durch. Im R ist es bewegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und irgendwo trifft es dann aufs Ziel. Also sehr lebendig beweglich einfach. Also mit dem müssen wir einmal fertig werden, das zu akzeptieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich bin der Mittelpunkt, aber ich habe alle möglichen Wesensglieder, in denen bewegt sich alles Mögliche, im physischen, im ätherischen, im astralischen. Nur im Ich, da sind wir selbst zu Hause. Und da können wir den Christus finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt eben genug anderes, wo wir die Kraft darüber noch nicht so haben, wo wir es lernen können. Über das Seelische hoffentlich gewinnen wir es zügig immer mehr Kraft, dass wir wirklich im Zeitalter der Bewusstsein schon sehr viel umgewandelt wird von unserem seelisch-astralischen zum Geist selbst. Wenn wir das haben, dann ist noch ein großer Schritt getan, weil dann ist unsere Seele unsere Schöpfung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Astralisches sogar unsere Schöpfung. Das ist auch ein schrittweiser Prozess. Also Seelisches ist ein Teil des Astralischen, lebt im Astralischen, aber der Astral-Alp ist wesentlich umfangreicher noch, weil da ist alles das drinnen, was wir im tiefsten Unbewussten haben, was für die Körper Funktionen wichtig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es wird schon viel sein, wenn wir den engeren Teil des Seelischen einmal wirklich zu unserem eigenen gemacht haben, selber gemacht haben. Dann haben wir erst die unsterbliche Seele. Dann haben wir die wirklich unsterbliche Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also gerade in dem Übergangsfeld von der alten Zeit, wo durch die höheren Mächte dafür gesorgt wurde, dass die wichtigsten Seelenelemente weitergehen in der nächsten Inkarnation und so fort, dass das nicht ganz zerfledert. Heute besteht sehr wohl die Gefahr, dass große Teile unseres Seelischen sich auflösen. Das habe ich auch schon gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einzige, was uns mit Garantie bleibt im seelischen Bereich, das sind unsere Karma-Päckchen. Also die Aufgaben, die zu erfüllen sind, die werden wir nicht los. Gott sei Dank werden wir sie nicht los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt ja vieles drinnen, was nicht karmisch belastet ist. Das wird erst dann wirklich unser eigenes sein und das heißt also vor der Auflösung bewahrt sein, wenn wir es bewusst ergriffen haben. Geist selbst heißt letztlich, vollster Ausprägung ist Geist selbst dann, wenn es letztlich das ganze Australische zur eigenen Schöpfung gemacht hat und immer weiter tut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das ist ja nichts Statisches, sondern an dem weiterarbeitet. Das wird die große Aufgabe sein im neuen Jerusalem. Dort geht es dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können jetzt bereits, also energisch daran arbeiten und sogar jetzt schon im Bewusstseinsseelenzeitalter, vom Geist selbst zumindest den seelischen Teil, also den engeren Teil, der zunächst einmal leichter unserem Bewusstsein zugänglich ist, den uns zu eigen zu machen. Oder Teile davon zumindest uns zu eigen zu machen. Sodass in der Seele nichts passiert, wo nicht mein wirklicher Wille dabei ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht irgendeine Triebkraft, die hereinkommt, irgendein luziferisches Wesen, das uns anschiebt oder irgendein arimanisches, das drinnen wirkt. Sondern dass wir Herr in unserer Seele sind. Wir stehen erst ziemlich am Anfang davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber immerhin, ein bisschen was ist schon geschehen und es ist jetzt unsere Zeit. Das Bewusstseinsseelenzeitalter ist prädestiniert dafür, dort diesen Bereich aber weiter auszuarbeiten. Weil Bewusstseinsseele und Geist selbst hängen stark zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind eigentlich in gewisser Weise zwei Seiten desselben. Und das betrifft also vor allem den seelischen Bereich. Im Großen, dass das ganze Australische verwandelt ist, wird bei den Menschen, die mit der Entwicklung Schritt halten, so sein, dass es am Ende des Neuen Jerusalem, also des Neuen Jupiter, dass es wirklich fertig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fertig heißt also, dass es dann wirklich unsere Schöpfung ist. Das heißt aber bitte dann nicht fertig im Sinn. So, jetzt ist es so, wie es ist und so bleibt es auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, nein, das heißt, es geht sowieso immer weiter und verändert sich. Aber dann sind es wir aus unserem Ich heraus, die an dem arbeiten. Sonst niemand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nix. Das heißt, spätestens nach der Zeit des Neuen Jerusalem oder Neuer Jupiter, wie es Rudolf Steiner nennt, wird es so sein, dass das seelische Komplett und das australische Komplett unsere Schöpfung ist. Unsere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere. Und wir übernehmen nichts aus der Seelenwelt, nichts Fertiges, sondern wir schaffen es selbst und wir geben es als Geschenk dann irgendwann einmal, wenn sich der Organismus wieder löst von der irdischen Verkörperung, wir geben es an die Seelenwelt weiter. Dort steht es zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Menschen, die auch diese Ich-Entwicklung durchführen, die werden es gar nicht brauchen, aber es wird eine sehr große Rolle spielen für die anderen Wesen, die in der Natur sind. Also für die Tierwelt zum Beispiel und so weiter, für Elementarwesen und so weiter. Da kann das ein ganz großes Geschenk sein, das wir einbringen in die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was uns selber betrifft, ist es dann einfach irgendwann einmal zu 100 Prozent unsere Schöpfung. Also das heißt, wenn man jetzt die Perspektive noch weiter spannt, also sie spannt dann über das neue Jerusalem hinaus, Venus-Zustand, Vulkan-Zustand, also die letzten drei, die zukünftigen drei kosmischen Verkörperungen unserer Erde, dann geht es letztlich darum, am Ende, und dann, da nehme ich jetzt Bezug zu dem, was ich heute schon gesagt habe, in der Apokalypse ist die Rede von der ersten Auferstehung, die letzte Auferstehung, so kann man es gar nicht sagen, aber in gewisser Weise, wenn am Vulkanzustand der Mensch sich seinen Geistesmenschen selber geschaffen hat, das heißt damit seinen vergeistigten physischen Leib komplett selber geschaffen hat, dann ist er in seinem Wesen sein eigenes Werk geworden. Das heißt, er hat das erfüllt, was die Gottheit intendiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass wir am Ende Schöpfer unserer selbst sind. Am Ende der Entwicklung. Vom Geschöpf zum Schöpfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir so weit gekommen sind, dass wir von A bis Z, das heißt durch alle unsere Wesensglieder Schöpfer unserer selbst geworden sind, dass wir also dann, so werden wir aus diesem Vulkanzustand herauskommen, dass wir unser Ich haben, klar, aber wir haben unseren eigenen Astralleib, unseren eigenen Seelenleib, also unser eigenes seelisch-astralisches, wir haben unseren eigenen Ätherleib selbst geschaffen, ganz individuell und wir haben den Geistesmenschen, wir haben den physischen Leib selber geschaffen, dann sind wir Geschöpf unserer selbst. Und dann sind wir reif für alles, was danach liegt. Darüber haben wir ja auch schon Andeutungen gemacht, man kann wirklich nur Andeutungen machen, aber wir stehen da auf derselben Stufe wie die Schöpfergötter, die in der Bibel genannt werden, das ist ja nicht die höchste Gottheit, um die es da geht, in Wahrheit, sondern es geht um die Geister der Form und die Elohim und die Sonnengeister, die eben diese Erdentwicklung geformt haben, durchformt haben, dann, also wenn wir jetzt durch alle sieben Stufen, sieben kosmischen Stufen durchgegangen sind, dann sind wir an der Stufe angelangt, auf der die Elohim in anderer Art zu Beginn der Erdentwicklung gestanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eben auf andere Art, in gewisser Weise auf höhere Art, weil wir eben die Freiheit haben, weil wir ganz individuelles Geschöpf unserer selbst sind. Das ist bei den Elohim, die in der Bibel genannt werden, nicht der Fall. Es ist ein Unterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was die Gottheit in den Weltenplan hineingelegt hat. Weltenplan heißt also, in welche Richtung soll es gehen? Es geht in die Richtung, dass freie Schöpfergeister entstehen, die das ergänzen mit dem Zusammenarbeiten, was von oben kommt. Beziehungsweise man kann es vielleicht irgendwann einmal auch so sehen, dass das, was früher von oben gekommen ist, dann von innen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Gottheit eins ist mit dem. Immer mehr wird. Da gibt es Stufen noch genug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perspektiven sind riesig gekommen. Ich weiß, dass das alles auch sehr ketzerisch klingen kann. Aber meine offizielle Adresse ist die Ketzergasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat zwar mit den Ketzern nichts zu tun, das war irgendein Bürgermeister oder irgendetwas in Wien, der Josef Ketzer geheißen hat, aber es passt irgendwo. Ja, aber niemand sollte sich schrecken, niemand sollte Angst haben vor der Größe der Aufgabe. Der erste Schritt ist halt einfach, dass man, ich weiß nicht, ich soll das alles, ja, das ist der erste Schritt für einen neuen geistigen Weg überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass wir wirklich gerecht werden dem, dass wir die Möglichkeit zu dem freien Ich bekommen haben. Damit ergreifen wir den göttlichen Willen, damit folgen wir dem göttlichen Willen. Wenn ich es verweigere, dann arbeite ich gegen den göttlichen Willen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade wenn ich mir diese Freiheit erkämpfe, nämlich indem ich sie in die Tat umsetze, weil wie gesagt, die Freiheit muss ich selber mir erringern. Man kann mir nur die Möglichkeit schenken, das hat die Gottheit gemacht, aber wenn ich in der starre Tolle liege und mir nichts tun darf, dann wird es nicht passieren. Die Gottheit kann mich nicht zwingen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kann mich nicht zur Freiheit zwingen. Das wäre ein Widerspruch in sich selbst. In dem Fall wäre das eine Entschöpfung geradezu zerstörender Widerspruch drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sie kann uns nicht zwingen. Sie hat sich ihrer Allmacht begeben. Sie hat sich ihrer Macht eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind alles Dinge, die man in philosophische, theologische Überlegungen einbeziehen müsste. Es haben in der Neuzeit noch die Menschen sehr gefragt, wie ist das Übel der Welt, das Böse, was passiert, wie ist das mit der Allmacht und Allwissenheit, Gott ist vereinbar und so weiter. Aber man ist immer noch davon ausgegangen, ja das muss ja Allmacht sein, aber die Macht Gottes besteht darin, gerade diese Macht abzugeben, aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls bezüglich dessen, was den Willen des Menschen betrifft. Die anderen, gerade alle höheren Hierarchien, die über uns stehen, die brauchen das noch. Sie können es noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also von dem her ist die Erdentwicklung, das Erdenleben des Christus, hat überhaupt die Weltrevolution schlecht hingebracht, für den ganzen Kosmos im Grunde. Das wäre zu klein gedacht, das zu sehen, ja da jetzt unser kleines Fleckern, das Erdkugelle da, das betrifft den ganzen Kosmos, das erschüttert den ganzen Kosmos in Wahrheit. Das heißt, alle geistigen Wesen, die da sind, überall, alle Sterne, alle Sonnen, alle Planeten, alle, ja selbst die kleinsten Meteoriten, die irgendwo herumschwirren, sind geistige Wesenheiten, und wenn es nur Elementarwesenheiten sind, sind mit dabei, weil überall Geistiges ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden das alles erleben können einmal. Wir werden das sehen können. Das wird noch eine spannende Astronomie werden, die dann das Geistige sieht, auf neue Art sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In alter Form gab es das. Die Babylonier, die Neu-Babylonier, die Chaldea waren wunderbar in dem, dass eine Astronomie oder Astrologie oder wie immer man es, es war eben nicht getrennt zu lesen, die geistigen Taten der Wesenheiten, die drinnen sind, die sich äußerlich halt dann in den Konstellationen und sonstigem widerspiegeln. Und auch die Gesetzmäßigkeiten, die Weisheit, die sie hineinlegen, die wir halt dann heute als Naturgesetze oder so herauskratzen irgendwo, das ist eher als nur die Oberfläche davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die haben noch in den Konstellationen, in denen sie sich angeschaut haben, aber zugleich auch sie geistig gesehen haben, nicht nur äußerlich. Das ist gerade der spannende Moment in der ägyptisch-chaldeeschen Zeit. Weil ägyptisch-chaldeesche Zeit heißt ja, kurz davor beginnt das finstere Zeitalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, das natürliche Hellsehen beginnt damals bereits zu erlöschen. Für eine Mehrzahl von Menschen. Bis dahin waren alle hellsichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle. Also urpersische Zeit noch, alle hellsichtig. Alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einweihung bestand dann gerade darin, das zu verlieren. Oder zumindest sich durchzukämpfen zu einer ganz klaren Sicht des Sinnlichen. Wo sich nicht durchmischt, das geistige Erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat es schon sinnlich wahrgenommen, durchaus. Aber man hat mit wahrgenommen, immer das seelisch-geistige, die Aura. Aura Masta O. Das heißt ja eigentlich, die große Aura, die mächtige Aura.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ja indogermanische Sprache auch. Es kommt wirklich aus demselben Stamm heraus. Aura Masta O. Heißt nichts anderes als Aura Mächtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das steht dahinter. Und man konnte das erleben. Sie haben gesehen, es ist ja schon die äußere Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben aber gesehen, auch die ganze Aura noch mit. Alle. Manche halt mehr und manche weniger schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das haben sie noch gesehen. Und sie haben aber gesehen, jetzt kommt das Alemannische. Das verdunkelt das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt herauf. Das greift nach dem, das greift zuallererst nach dem, was ich da unten auf der Erde sehe, aber es greift auch nach dem da oben. Es beginnt auch nach dem oben, nach den Sternen zu greifen, nach der Sonne zu greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie sie verdunkeln. Und das hat man als dramatisch erlebt einfach. Da sieht man schon aber auch, wie sich das Bewusstsein der Menschen, auch in historischen Zeiten, und das sind Zeiten, wo man sagt, bei der urpersischen Zeit ist es so, es gab noch keine Schrift und sowas zu der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es gibt keine Aufzeichnungen, es gibt Funde natürlich von allen möglichen Utensilien, aber keine Schrift. Also kennt man von der Seite nicht, wie die wirklich die Welt erlebt haben. Wir konnten es nicht niederschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man wirklich dann nur auf geistigem Wege in Erfahrung bringen, dass man wirklich in der Zeit zurückgehen kann, bis dorthin und gleichsam durch die Augen dieser Menschen zu sehen. Also zu erleben, was die in ihrer Seele erlebt haben. Also das, was Södersteiner halt dann nennt, das Lesen in der sogenannten Akasha-Chronik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also im Grunde nichts anderes als Lesen im Fluss der Zeit. Dort kann ich das Lesen. Und da kann ich lesen die Vergangenheit, ich kann lesen aber auch, welche Möglichkeiten es für die Zukunft gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zukunft ist trotzdem offen. Also es ist noch nicht gesagt, was sich realisiert, also bis in die physisch-sinnliche Welt hinein. Es sind viele Strömungen, von denen eine konkret dann wird und bis ins physische Geschehen hinein sich verdichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist auch so eine Sache. Aber aus dem die Möglichkeiten der Zukunft zu sehen, aus dem kommen Fähigkeiten wie Prophezeiungen, die also die Zukunft betreffen. Wie kann man Rudolf Steiner sprechen davon, wie wird denn das sein mit dem neuen Jerusalem? Also sprich mit dem neuen Jupiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder wie wird das sein mit dem Venus-Zustand, der dann noch folgen wird. Oder gar dem Vulkan-Zustand. Das ist ja noch nicht passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das soll aus Freiheit heraus passieren. Weil der Mensch mitwirkt, wird sehr vieles aus Freiheit passieren. Und wir sind jetzt schon ganz schön tätig, diese zukünftigen Zustände mit vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden sie nicht alleine hervorbringen können, aber sie werden wesentlich sein, bestimmt durch uns. Vielleicht noch ein kleines Beispiel, wie wichtig Erscheinungen unserer Zeit heute sind. Das Berufsleben unserer Zeit heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Berufsleben, wo Menschen in einen Beruf gestellt sind, den sie machen, ohne besondere innere Verbindung. Das Leben hat sich hineingestellt, sie machen ihn, weil sie ihn machen müssen. Rudolf Steiner sagt, das wird in der Zukunft immer mehr so werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man wird immer weniger sagen können, ach mit meinem ganzen innersten Wesen, mit all dem was ich will, bin ich verbunden mit meiner Arbeit, was anderes würde ich mir gar nicht wünschen machen zu können. Wenn alle Menschen das so machen würden, dann würde der allerletzte Zustand, der Vulkan-Zustand, der also die Spiegelung des alten Saturn ist, dieser Wärmewelt, der also den Abschluss der Entwicklung bringt, die wird zum großen Teil durch solche Sachen geschaffen, wo wir mit unserer inneren Freude, mit unserem Enthusiasmus nicht verbunden sind. Und die wir tun, weil wir sie tun müssen in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon auch, weil wir sie tun wollen, aber nicht, weil es uns jetzt so besonders Spaß macht oder was, sondern wo wir ganz aus der Notwendigkeit heraus handeln, ohne dass unsere Gefühle, unsere Emotionen drinnen stecken. Das ist ein starker Ausspruch für unsere Zeit heute, weil es ist heute ja im Berufsleben ist das schon fast der Standardfall, dass man halt in einem Beruf drinnen steht, weil man davon leben muss, aber dass ich sage, das ist jetzt mein Leben, ist es oft gar nicht. Es ist keine Fehlentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann ich nur empfehlen, ich weiß jetzt die GA-Nummer nicht, aber es heißt der Band, das Karma des Berufes. Das sind ganz wesentliche Dinge, wo wir etwas tun, sehr wohl unsere Kraft, unser Können hineingeben, aber völlig unser Australisches, unser Wohlgefühl und diese Dinge trennen davon. Wir machen es nicht aus Zwang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute machen es viele Menschen aus Zwang, weil sie uns nicht überleben könnten, aber es wird die Zukunft kommen, dass man solche Dinge tut, die nicht jetzt zu meiner besonderen Freude oder sowas machen, sondern die ich mache, weil ich die Notwendigkeit sehe. Nur aus dem. Das ist deswegen jetzt nicht mit einem Glücksgefühl verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem heraus. Mit dem, was wir heute als Glücksgefühl bezeichnen. Das ist was ganz, ganz Wesentliches auf dem Weg, jetzt Bewusstseinsseele, weiter Geist selbst zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist selbst, da ist die eine Verwandlung des Australischen, aber da geht es um Weisheit drinnen, Weisheit im Zusammenklang mit dem Rest der Welt. Da geht es nicht um Glücksgefühle. Überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine objektive Seelenwelt. Damit sage ich bitte nicht, dass wir heute bei nichts mehr Freude haben dürfen. Das sage ich überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade bei den Dingen, die wir tun für die Welt, darf es überhaupt nicht darum gehen, dass ich da jetzt ein Glücksgefühl habe. Die Maria sagt es im Mysteriendrama so deutlich. Dass sie dann schwört vor der geistigen Welt, dass sie in ihrem ganzen geistigen Streben das Glücksgefühl, das damit verbunden ist, sich gut zu fühlen, dass sie das tilgen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit rettet sie den Johannes im Grunde. Damit rettet sie ihn. Das ist eine starke Äußerung, bitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt also auch, natürlich für unsere Geistigkeit zu entwickeln, wir sollen es mit Wille, mit Enthusiasmus machen, aber wir müssen uns die üblichen Glücksgefühle abgewöhnen dabei, die wir so im normalen Leben haben. Die dürfen wir uns für das normale Leben durchaus noch aufbewahren, aber gerade im Zuge der geistigen Entwicklung dort nicht. Das heißt jetzt bitte nicht, dass ich jetzt geistige Entwicklung mache und ich übe und jetzt sitze ich mit einem langen Gesicht dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das meine ich auch nicht. Es muss neutral werden. Es muss neutral werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mache es, weil es eigentlich eine Weltnotwendigkeit ist, zu die mich aber keiner zwingen kann, aber die ich eingehe. Uh, da sind wir aber von der ganzen Wohlfühl-Esoterik dann weit weg. Wer wüsste, ich nenne gerne die Esoterik, die im Grunde den Sorgen des Alltags entfliehen will in eine höhere Welt, die schöner und erhebender ist und sie dort wieder aufzudanken, um den Alltag ertragen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nicht ein geistiger Schulungsweg. Das ist ein luziferischer Fluchtversuch, der nicht gelingen wird. Das würde mir nicht gelingen, den Luzifer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er tut alles dazu, um uns zu verführen dorthin und jedenfalls fürchte ich, dass nicht so wenige Menschen eine ganze Inkarnation oder vielleicht mehrere verplempern, damit sich in so etwas hineinzuleben, was sie total schwächt in Wahrheit und ihnen den Weg in Wahrheit erschwert, den Weg wirklich zu gehen. Also Freude im Leben darf man überall haben, aber gerade in den wichtigen geistigen Dingen geht es um ganz etwas anderes. Das ist in einer gewissen Weise sehr, sehr viel ernster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch nicht ein langes Gesicht machen. Aber es ist einfach eine Notwendigkeit. Man sieht die eigenen Kräfte, die man hat und die bringe ich ein und weiß, damit wird die Welt einen Schritt weiter kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann meinen Beitrag leisten, dass andere wieder Impulse aufgreifen können und weiterführen können. Und das ist das Wichtige. Aber es ist wichtig eben, dass aus dem Ganzen dann das Luziferische rauskommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das besteht eigentlich da drinnen. Das zieht man so leicht rein. Das ist etwas erhebend und schön zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Geistiges Erlebnis ist etwas anderes als dieser gefühlsmäßige Höhenflug. Das muss man unterscheiden lernen. Ich sage das ganz dezidiert deswegen, weil ich schon den Eindruck habe, dass manches und nicht weniges, was heute an geistigen Strömungen in der Welt ist, dass das ein vollkommener Missbrauch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es darum, mich über die negativen Dinge, die mich heute quälen, mich hinweg zu trösten. Ich befreie mich. Und das schadet der Weltentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spielt den Widersachern in die Hände. Gerade da ist wirkliche Freude etwas anderes. Ich darf mich darüber freuen, wenn ich einen guten Schritt in der geistigen Entwicklung mache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist nicht dieses luziferische Glücksgefühl. Das ist es nicht. Ich freue mich daran, dass ich es geschafft habe, etwas zu tun, was die Welt weiterbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich etwas ganz Klares, Nüchternes in gewisser Weise. Da brauche ich weder stolz noch sonst etwas sein. Ich sage schön, dass ich es geschafft habe, einen Schritt beizutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so auf Neudeutsch cool muss man dabei sein. Das ist sehr wichtig. Wenn solche Emotionen, die es eigentlich sind, hineinspielen in den geistigen Weg, dann kann das in Wahrheit auf die Dauer sehr viel Verderbliches hineinbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man denkt sich gar nichts dabei. Ich fühle mich nur wohl, wenn ich etwas dabei mache. Ach, es ist so schön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da öffne ich Tür und Tor für die luziferischen Wesenheiten. Und die sind nach wie vor sehr gefährlich. Gerade im dritten Mysterientrauma, am Beispiel des Johannes Thomasius, der eine starke Neigung zum Luziferischen hat, ist das stark merkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kommt sowieso in den Bereich des Arimann ganz stark hinein. Das heißt, er hat dann als Geschenk beides stark. Und da muss er irgendwann drüber kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So geht es uns allen. Gerade in den Mysterientraumas sind so viele Dinge drinnen, die der Steiner sonst so explizit nirgendwo sagt. So detailliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da ist so ganz konkrete Beispiele, wo etwas durchblitzt, was eigentlich total erschütternd ist. Und was den Ernst, die Verantwortung, die damit verbunden ist, so wirklich deutlich machen kann. Um das mitzubekommen, wie dramatisch das ist, muss man sich wahrscheinlich selber intensiv mit dem Text beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist der beste Umgang damit, den Text zu lernen. Vielleicht von einer Person zu lernen, auch wenn man es jetzt nicht auf einer Bühne spielen will. Aber ihn zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Jahre damit zu leben. Dann gehen solche Lichter auf. Da stehen so viele Weisheiten drinnen, so viele scheinbar beiläufige Bemerkungen, die ganz, ganz extrem wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich komme nicht drauf, wenn ich jetzt zweimal nur das Buch gelesen habe, und dann anfange mit dem Kopf es auszudeuten. Da komme ich nicht drauf. Da bin ich nur sehr gefährdet wieder in der intellektuellen Eitelkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist das, ah, ich verstehe das alles. Ich muss es erleben können. Und das kann ich nur, wenn ich mit dem Text lebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kann ich mit allen darüber nachdenken und tun. Aber ich muss wirklich verbunden sein und wahrscheinlich über Jahre damit. Da sind Schätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind Schätze drinnen. Weil ich bei allem, was Steiner sagt, oder auch was andere Menschen sagen, steht zwischen den Zeilen immer mehr, als man auf den ersten Blick vermutet. Weil das, was dazwischen steht, ist das Anstöße kommen, wo plötzlich eine Frage auftaucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft gar nicht am Anfang. Am Anfang denkt man, ich habe es eh verstanden. Dann lese ich es wieder und denke mir, nein, eigentlich habe ich es da noch nicht so ganz verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist das jetzt wirklich genau? Es rauchen immer mehr Fragen auf. Und die Fragen sind die Vorboten der Antworten. Und die werden durch diese Sachen angestoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte fast sagen, die Kunst eines Autors überhaupt, und besonders eines solchen, wie es Olaf Steiner ist, im geisteswissenschaftlichen Bereich, ist das, was nicht ausdrücklich drinnen steht, sondern was die Fragen aufdeckt, die mich dort hinführen, was da alles nur dazwischen steht. Das ist das, was zwischen den Zeilen steht. Die Fragen und die Fragen sind eigentlich das, wo ich selber drauf kommen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich selber drauf kommen muss. Da muss ich mit dem eigenen Ich dabei sein. Und da ist es dann am besten nicht, wo ist denn jetzt ein erfahrener Anthroposoph, bitte erklär mir das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe es nicht verstanden. Ja, kann man natürlich machen, anfangs einmal um sich zu orientieren. Aber auf Dauer wird das nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich froh sein. Ah, 30 Jahre mit dem beschäftigt und dachte, ich verstehe das. Und jetzt komme ich drauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Null Ahnung eigentlich. Keine Ahnung, es ist alles ganz anders. Das war alles unwichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist schon richtig alles, aber das war unwesentlich. Da tauchen Fragen auf, die führen weiter. Die führen genau dorthin, dass wir selber unseren Entdeckungsweg gehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus dem heraus tätig werden können. Weil das Ganze, was Steiner gegeben hat, was alle Geisteswissenschaftler und Mystiker zusammen gegeben haben, ist eine riesige Landkarte mit nur riesigen weißen Flecken. Die warten darauf, von uns entdeckt zu werden, erforscht zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Mensch, der sich mit Geistigem beschäftigt, ernsthaft beschäftigt, ist eigentlich Pionier, wieder so ein Fleckerl aufzudecken. Selber etwas zu finden. Und zwar zu finden eben dadurch, dass eine in dem schon verstanden geglaubten Frage auftaucht, wo ich mir denke, eigentlich, wenn ich ganz ehrlich bin, ich habe 20 Jahre geglaubt, ich verstehe es, oder 30 Jahre, aber eigentlich ist es mir völlig rätselhaft, wenn ich ganz ehrlich bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sind wir auf der Spur. Apokalypsis. Offenbarung, Enthüllung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist sowas. Die Frage ist, da wird die Decke weggezogen von was ganz was Neues taucht auf. Und ich muss es erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss die Frage beantworten. Und ich kann sie beantworten. Irgendwann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauert halt ein bisschen. Die Frage ist nämlich schon der Vorbote der Kraft. Weil ich entdecke es nämlich die Frage nur dadurch, dass ich eigentlich schon die Fähigkeit habe, da was zu entdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum wird es fraglich für mich. Darum gebe ich mich nicht mehr zufrieden mit dem, was ich jetzt 20 oder 30 Jahre geglaubt habe, dass das alles schon wäre. Sondern wo ich sehe, da ist ein Riesenloch noch drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist für mich da. Ein anderer wird eine andere Stelle entdecken drinnen. Das ist schrittweise der Weg geistesforscher zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich jetzt keinen offiziellen Zettel dazu haben. Da muss ich mich in keine Universität setzen dazu. Sondern ich muss einfach wartendes Fragen auftauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht gleich erinnern. Wer kann mir bitte die Frage beantworten? Du selbst. Sonst hat es keinen Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es von jemand anderem wäre beantwortet irgendwie, dann ist es nur zugedeckt. Aber das Eigentliche entsteht eben erst, wenn ich selber tätig werde. Das ist die Antwort, die zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht die Antwort, die ich fertig kriege. Das ist, glaube ich, heute notwendig, das mit aller Deutlichkeit zu sagen. Also ganz nachdrücklich zu sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Steiner sagt es eh immer wieder irgendwo. Das ist eh immer wieder drinnen. Aber es wird oft nicht gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird oft nicht gehört. Wir sollten froh sein über jede Sache, die mir zur Frage wird. Und gerade dann, wenn ich vielleicht lange, lange Jahre gedacht habe, ja, ich weiß eh alles darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder es ist mir eh klar. Und dann taucht auf, nein, nein, da fehlt noch etwas ganz Entscheidendes. Dort wird es interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da, die Geduld haben, dann ist einmal die Frage da. Und wenn ich keine Ahnung, wie ich sie lösen kann, dann muss ich halt lernen, mit der Frage zu leben. Mit der Frage zu leben, sodass sie mich nicht loslässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht gleich wieder zum Nächsten. Du, weißt du, wie das ist? Nein. Selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selber. Wir stehen die Haare zu Berge, alles purzelt plötzlich zusammen, wieder durcheinander, weil das ganze System plötzlich, komme ich da auf, da fehlt was. Das trägt es auf einmal gar nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war ja heute so solid ausgeschaut, jetzt merke ich, es liegt aber nur an mir, weil eben das wesentliche Glied fehlt. Das habe ich vorher nicht gemerkt. Und da eröffnet sich der Horizont, selber weiter zu forschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das dazu regt schon die Apokalypse an. Das ist eigentlich das erste große, moderne, neue Einweihungsbuch in Wahrheit. Ich meine, es ist ja eben, der Johannes, der Evangelist, ist der Erste, der durch den Christus selbst eingeweiht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist der Startschuss gegeben, für die neue Art, ans Geistige heranzugehen. Bis es zu dem gekommen ist, wie man heute, eben damit umgehen kann, wie auch Rudolf Steiner umgehen konnte, das musste ja dann noch viele Wege durchgehen. Aber der Grundstein ist da gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man kann es aus dem schon sich holen, wenn man die offenen Fragen nimmt, wenn man schaut, welche Leerräume drinnen sind, die ich füllen muss. Die ich füllen muss. Die Frage heißt nur, ich entdecke Leerräume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich die Frage heißt nur, aha, wo ich geglaubt habe, das ist fester Boden, da ist plötzlich so ein offenes Loch. Und ich sehe nichts. Und da jetzt gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird es aktiv. Weil geistig wahrnehmen auch, geistig forschen, ist halt nicht nur passiv etwas aufnehmen. Ist nicht nur ein Wissen erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissen erwerben heißt eigentlich, es hat jemand anderer gedacht, es hat jemand anderer erforscht. Und ich lese das heute jetzt und memoriere das, präge es mir ein, damit habe ich aber selber noch gar nichts gemacht. Nicht wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Vorbereitung, das ist schon notwendig. Wir sollen das machen. Aber das Studium ist nur die erste Stufe, die soll gründlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich habe sicher selber eine ganze Menge von Steiners Werken gelesen. Die GA steht ziemlich vollständig da, die neueren Bände habe ich elektronisch dann, aber ich habe nicht alle gelesen, sicher nicht, das bringt es auch nicht. Aber das Entscheidende sind eigentlich die wenigen, die einem zur richtigen Frage werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur wirklichen Frage. Und vielleicht noch Jahrzehnte zur Frage werden. Das erlebe ich zur Zeit wieder sehr stark, dass man vieles denkt, dass dir das klar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist noch vieles offen. Da ist noch vieles offen. Das ist spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dank eurer Hilfe, die ihr mit dabei seid. Es kommen oft Fragen, die dann was anstoßen, und jetzt denke ich mir, das könnte man ja einfach beantworten. Nein, so einfach eigentlich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich es genau betrachte, ich könnte zwar jetzt sicher eine Stunde darüber reden, aber das ist noch nicht die ganze Sache. Da hat es noch was. Da ist noch was offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wird es interessant. Da wird es interessant. In dem Sinn können wir das gemeinsam tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe, dass ich bei euch manchmal Fragen anstoße, dass die Apokalypse vor allen Fragen anstößt für sie, dass die Werke Steiners Fragen anstoßen für euch, und dass ich ein paar Fragen anstoßen kann. Die Antworten müsst ihr euch letztlich selber geben. Nur die zählen dann wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen sind Krücken, über die kann man ein bisschen auf den Weg kommen, aber das sind nur die Krücken. Es zählen die Antworten, die man sich selber geben kann. Und wenn man anderen antwortet, zählt das, dass man ihnen einen Anstoß gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, aber jetzt sind wir schon wieder lange unterwegs. Ich glaube, wir lassen es gut sein für heute, meine Lieben. Ich danke euch wie immer und wirklich mit Herzen, dass ihr so dabei seid, dass ihr so mittut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch im Livestream alle, bis zum nächsten Mal. Gerne. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 223. Vortrag von Wolfgang Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SaKe</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 222. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2024-08-20T07:42:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 223. Vortrag von Wolfgang Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
== Video &amp;amp; Audio ==&lt;br /&gt;
[[Datei:222.apo.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Y8T9zHaTz38|zentriert|450x450px]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 222. Vortrag -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|▷ Alle Vorträge zur Apokalypse von Dr. Wolfgang Peter]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[a:Apokalypse des Johannes|anthro.wiki]]&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;[https://www.dropbox.com/scl/fi/mi1b62r0s0wfdrtpxqaze/222.-Folge-Die-Apokalypse-des-Johannes-Dr.-Wolfgang-Peter-Anthroposophie-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=d9y3snkyqk1hhoymbif0udyhg&amp;amp;st=v06g1wau&amp;amp;dl=0 mp3 Audio zum Runterladen]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rohtranskription des 222. Vortrages ==&lt;br /&gt;
+++ dies ist eine Rohtranskription. Sie wird derzeit, August &#039;24, bearbeitet von Sabine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du wissen willst, WIE eine fertige Transkription ausschaut, dann schau dir z.B. als Muster die [https://anthro.world/Die_Apokalypse_des_Johannes_-_10._Vortrag_von_Wolfgang_Peter 10. Folge an]. Melde ich gerne übers [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] bei uns, wenn du bei der Textarbeit [https://anthro.world/MitTun MitTun] möchtest. Wir freuen uns auf dich! +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
222. Folge Die Apokalypse des Johannes Dr. Wolfgang Peter Anthroposophie Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Begrüssung und 15. Wochenspruch  [00:00:40] =====&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zur Folge Zwei Zwei Zwei. 222. Folge der Apokalypse, und dazu der 15. Wochenspruch. Der letzte Wochenspruch, der 14., war ja ganz groß auch mit &amp;quot;Sommer&amp;quot; übertitelt. Sommer ist es immer noch, auch wenn es jetzt vielleicht gar zu regnen beginnt bei uns draußen oder zumindest sich einigewolkt hat. Aber es ist sommerlich heiß und dazu passt der 15. Wochenspruch jetzt auch sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle wie verzaubert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weltenschein des Geistes Weben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat in Sinnesdumpfheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehüllt mein Eigenwesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu schenken mir die Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ohnmächtig sich selbst zu geben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein Ich in seinen Schranken ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Ich in seinen Schranken. Wir sind einmal jetzt sehr hinausgeflogen. Wir sind in diese, ja, Sinnesdumpfheit gekommen, also wir sind ein bisserl weggetreten, bisserl weg von uns. Aber es kommt also gerade auch jetzt die Kraft herein, die zunächst einmal unser Ich in unseren Schranken schafft. Also das bereitet uns ja eigentlich schon wieder irgendwie jetzt für die Herbst- und Winterzeit vor, wo wir dann vor allem einmal auch das Ich in seinen Schranken, in uns einmal erleben, also wirklich unser irdisches Ich sozusagen. Und das ist ja für jede geistige Erkenntnis ja auch wichtig, dass wir beides haben können, also dieses hinausfliegen Können in die geistige Welt, aber auch ganz fest am Boden stehen können und so wirklich im Alltag drinnen stehen zu können. Eigentlich ist das ein wunderschönes Wort, der All-Tag. Für mich ist dort immer der ganze Kosmos drinnen, in Wahrheit, das Ganze All, alles, alles ist drinnen, man merkt es nur nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Apokalypse konkret in unserer Zeit [00:02:47] =====&lt;br /&gt;
Und das ist ja auch so ein bissel mein Anliegen bei den Vorträgen hier, es geht ja nicht nur darum, jetzt in zehn, zwanzig Vorträgen halt den Inhalt der Apokalypse durchzugehen, sondern es kommt, mir zumindest, sehr darauf an, Bezugspunkte zu finden, halt zum all-täglichen Leben, also dort, wo es uns wirklich tagtäglich etwas angeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Apokalypse oder der Hintergrund, der geistige, der da steht, ist nicht irgendwas Fernes, ist nicht irgendwas Abgehobenes, sondern es ist tagtäglich eigentlich da. Wir sind gerade heute in einer Zeit, in der die Apokalypse sehr, sehr aktuell ist. Gar nicht jetzt in einem negativen Sinn, ihr wisst, also Apokalypse wird ja meistens, wenn es irgendwo in der Zeitung steht oder so, denkt man sich: um Gottes Willen, was ist denn schon wieder passiert. Also man denkt sofort an Schrecken, Unglück und weiß Gott, Strafe und was alles über einen hereinbricht, aber es ist nichts anderes als Enthüllung. Apokalypsis heißt nichts anderes als Enthüllung, Offenbarung. Und ich habe es ja eh schon immer wieder gesagt, ganz konkret dann: &#039;&#039;&#039;Apokalypsis Jesu Christi, also Enthüllung des Wesens Jesu Christi und damit zugleich Enthüllung des Wesens des eigenen Ichs&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das - und das ist die zentrale Aufgabe heute, den Durchbruch einmal zu schaffen, neben dem kleinen Alltags-Ich eben auch die größere Dimension des Ichs zu erleben, was wirklich dahintersteckt. Und wo man dann merkt, also unser Alltags-Ich oder überhaupt unser Ego ist ein winziger, ja im Vergleich dazu kümmerlicher Ausschnitt zu dem, was hinter dem Ich steht. Weil das Ich hat Zugang zur gesamten geistigen Welt bis zur höchsten Spitze hinauf im Grunde. Und das lebt aber in unserem Ich auf individuelle Weise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt eigentlich im Grunde nichts, wozu wir keinen Zugang hätten von der geistigen Seite her. Nur, es ist ein weiter Weg, das auch ins Bewusstsein zu heben. Das ist das Problem. Also wir haben dieses Ich, es ist auch tätig, es ist in seiner vollen Kraft durchaus tätig, aber wir kriegen es hier im Erdenleben, wenn wir inkarniert sind auf Erden, noch kaum mit. Wir wissen zwar, ich bin ein Ich, und wir reden auch dauernd vom Ich, Ich ... - viel, viel mehr als früher. Also, weiß ja nicht, wenn wir nur die Literatur nehmen, Romane oder irgendwas in Ich-Form zu schreiben, ist heute was ganz Gewöhnliches. Noch vor - also noch im 19. Jahrhundert oder so war das also absolut unüblich. War eigentlich irgendwie befremdlich sogar. Also dann hat man von sich als dem Autor oder als den - , weiß ich nicht, was zu nennen, aber man hat sich in der dritten Person genannt. Also man ist kaum auf die Idee gekommen, sich als &amp;quot;ich sage dieses&amp;quot; oder&amp;quot; ich habe das erlebt&amp;quot;, sondern &amp;quot;der Autor hat vor Jahren dieses oder jenes erlebt&amp;quot;. Das ist heute eher ungewöhnlich, dass so geschrieben wird. Also, ja, hängt vielleicht auch, im guten Sinne genommen, mit einer heiligen Scheue zusammen, also an dieses Ich heranzutreten, weil es ist eigentlich, wie es Rudolf Steiner ja oft auch nennt, das verhangene Heiligtum in unserem Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, wir sind halt eine ganze Menge, wir sind auch mehr noch als ein Ich, in gewisser Weise, weil wir haben unsere ganzen Leibeshüllen, die uns zunächst einmal verliehen wurden, die uns gegeben wurden, die wir nicht selber gemacht haben. Niemand von uns hat seinen physischen Körper wirklich selber gemacht, aus dem Nichts heraus, denn, weiß ich nicht, nein, mit dem Finger schnippen kann man nicht, wenn man noch keinen Körper hat. Aber geistig geht halt ein Blitz auf und schwupps - steht der Körper da. Nein, das können wir noch lange nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Stufenweise Auferstehung des Menschen [00:07:08] =====&lt;br /&gt;
Es wird einmal so weit kommen, dass wir durchaus auch, in ferner Zukunft einmal, etwas Physisches haben werden, was man durchaus &#039;&#039;&#039;als physischen Leib bezeichnen kann, aber was nichts Stoffliches zum Beispiel haben wird. Und der wird ganz unsere individuelle Schöpfung sein&#039;&#039;&#039;. Unsere individuelle Schöpfung sein. Das hängt zusammen mit dem Auferstehungsgedanken, die eigentlich auf Raten erfolgt. Und das ist interessant, mir ist das erst heute, weil ich so wieder die Nase hineingesteckt habe in die Apokalypse, und da ist mir das so richtig entgegengesprungen, dass da im Zusammenhang dann mit der Auferstehung der Toten, also &#039;&#039;&#039;im Zuge des jüngsten Gerichtes&#039;&#039;&#039; oder so, &#039;&#039;&#039;die Rede ist von der ersten Auferstehung.&#039;&#039;&#039; Die erste Auferstehung. Wo von einer ersten Auferstehung die Rede ist, wenn man ein bisschen weiterdenkt, müsste es eigentlich dann, ja, zumindest eine zweite oder weitere geben. Also &#039;&#039;&#039;die Auferstehung im höchsten Sinne ist ein sukzessiver Prozess.&#039;&#039;&#039; Und die Auferstehung wird mit jeder, vor allem mit jeder kosmischen Entwicklungsstufe, durch die wir durchgehen, eine höhere Ebene erreichen, weil fertig ist sie - darüber haben wir auch schon gesprochen - dann, wenn wir das entwickelt haben, was Rudolf Steiner als den Geistesmenschen bezeichnet. &#039;&#039;&#039;Der Geistesmensch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vergeistigte physische Leib&#039;&#039;&#039;. Und vergeistigt heißt aber nicht nur, wir vergeistigen das so, wie er jetzt ist, sondern wir werden ihn überhaupt aus dem Geistigen, aus dem Nichts sozusagen, hervorbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht in der stofflichen Gestalt, weil die wird uns nicht mehr tangieren in weiterer Ferne irgendwann. Ihr wisst, wir haben oft gesprochen darüber, dass selbst jetzt schon während der Erdentwicklung die Zeit der physisch-stofflichen Inkarnationen, dass die relativ bald enden wird, im - wenn man es so im historischen Maßstab sich betrachtet, also fünftes, sechstes, siebentes, achtes Jahrtausend, werden schon etliche Menschen so, also ein größerer Teil der Menschheit, so weit sein, dass sie sich nicht mehr in einem physisch-stofflichen Körper inkarnieren. Sie werden trotzdem einen physischen Körper haben, aber er wird nicht stofflich sein, das heißt, er wird völlig übersinnlicher Natur sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Formen und Dauer der Verkörperung des Menschen und der Naturreiche  [00:09:49] =====&lt;br /&gt;
Wir werden ja dann, also in der Zeit, wenn die Kultur, die Zeit der Kulturepochen zu Ende geht - also wir sind jetzt in der 5. Kulturepoche drinnen und insgesamt gibt es sieben - , dann ist, eine große Veränderung findet dann statt, dann ist eigentlich, also nach der 7. Kulturepoche sollte eigentlich der Zeitraum sein, wo wir uns nicht mehr in solcher irdischer Form, also in irdisch stofflicher Form inkarnieren. Aber es wird sicher Menschen geben, die das bis zu dem Zeitpunkt nicht schaffen, so weit zu sein. Also es wird sicher noch nicht gleich im achten, neunten Jahrtausend die gesamte Menschheit ausgestorben sein, aber trotzdem wird es nicht ewig dauern, sozusagen, bis die Menschheit für die sinnliche Sichtbarkeit verschwunden sein wird auf der Erde. Ich habe das auch letztens schon betont, also dass der Mensch wahrscheinlich das Lebewesen auf Erden ist, das am allerschnellsten seine Entwicklung durchmacht und dann - whhhuit - wieder weg ist, also ausgestorben ist, sozusagen, für den äußeren Anblick. Es gibt zwar dann keinen Menschen mehr, der das sehen könnte, aber dann sind wir als physisch-stoffliches Wesen nicht mehr auf Erden da, da werden Tiere, werden noch sehr, sehr viel länger in physisch-stofflicher Form auf der Erde sein. Und sie werden noch ganz andere Entwicklungsschritte auch durchmachen und wir werden sehr intensiv daran mitarbeiten. Also wie die Evolution im äußeren Sinne weitergeht, wird sehr, sehr stark an uns liegen. Wir arbeiten an dem mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also daher, das, was manchmal, ja, fast verständlicherweise gesagt wird, ja der Mensch ist ja schuld an den ganzen Umweltproblemen und er richtet die Natur zugrunde bis zu einem gewissen Grade, das ist, oberflächlich gesehen stimmt es, wir beschädigen vieles, weil wir eben noch nicht den geistigen Einblick haben, was wirklich dahinter steckt, und wir merken unsere Fehler halt immer erst dann, wenn die Folgen groß genug geworden sind, die Schäden groß genug geworden sind, und wenn sie uns dann zu schmerzen beginnen, dann fangen wir an zu grübeln: aha, das war doch nicht so gescheit. Das ist halt alles ein Teil des Lernprozesses, den wir auch durchmachen. Und natürlich wird dabei in der Natur etwas geschädigt, es geht etwas zugrunde und vieles geht durch unsere Fahrlässigkeit frühzeitig zugrunde, was also natürlich nicht gut ist, aber grundsätzlich liegt es in der Natur immer drinnen, dass Wesenheiten entstehen und wieder vergehen. Nicht nur als Einzelwesen, sondern auch als ganze Art, als ganze Tierart, als ganze Pflanzenart. Es sind also gerade die - das ist ja auffällig, das kann man auch äußerlich zeigen - die einfachsten Tiere, Pflanzen, Pilze, was auch immer es ist, die leben seit Ewigkeiten schon. Also die ersten Kleinlebewesen, die entstanden sind vor weiß Gott wie vielen Millionen Jahren, die gibt es heute noch und die blühen und gedeihen nach wie vor, ist nichts zu sehen, dass die am verschwinden wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je höher etwas entwickelt ist, interessanterweise, desto kürzer wird, auch im Tierreich in Wahrheit - das müsste man einmal wirklich genauer untersuchen: wie lange leben denn, lebt eine Tierart auf Erden, dann wird man mit Sicherheit dazu kommen: je höher entwickelt sie ist in gewisser Weise, umso kürzer ist ihre Lebensspanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Menschen, bei unserem physisch stofflichen Menschengeschlecht ist es - wir brechen also alle Rekorde wahrscheinlich, indem wir die allerkürzeste Erscheinungszeit in physisch stofflicher Form auf Erden haben, und dann sind wir - bwit - verschwunden für den äußeren Anblick. Wir werden dann aber auch schon eine ganz andere Wahrnehmungsperspektive auch haben, wir werden dann nicht mehr gebunden daran sein an die äußere sinnliche Wahrnehmung, sondern wir werden es halt dann von der geistigen Seite wahrnehmen, und dann sehen wir, dass da auch noch ganz anderes dahinter ist. Dann sehen wir auch, dass zum Beispiel ausgestorbene Tierarten, dass die sehr lebendig in höheren Reichen sind, nämlich die Gruppenseele dieser Tierart. Und um die geht es halt vor allem im Tierreich, also die werden auch wirklich aufsteigen zu höheren Wesenheiten. Und zwar zu wirklich ganz individualisierten Wesenheiten. Und die Vorbereitung jetzt dazu ist, dass sie, ja, wie soll ich sagen, sich ausleben in vielleicht Millionen Einzelexemplaren, jedes zur selben Art gehörend, aber doch einzigartig. Man könnte das selbst - wahrscheinlich selbst bei den Regenwürmern ist es so, dass jeder Regenwurm einzigartig ist. Drum braucht man wahrscheinlich schon einen sehr guten Blick, aber das, diese Einzigartigkeit geht ja sogar bis ins Mineralreich hinunter. Das habe ich ja immer wieder schon gesagt: jede Schneeflocke, jeder Schneestern ist in seiner Form einzigartig. Die Gesetzmäßigkeiten sind bei allen gleich, aber wenn man es jetzt genauer, vielleicht unter der Lupe, anschaut oder gar unter dem Mikroskop anschaut, dann sieht man: die genaue Ausprägung ist bei jedem anders. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Inkarnation des Menschen und Kristallkräfte,  [00:15:41] =====&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;Individualisierung ist ein Zug, der durch die Natur durchgeht&#039;&#039;&#039;, lange bevor der Mensch da war. Äußerlich gesehen. In Wahrheit steckt &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; dahinter &#039;&#039;&#039;als treibende Kraft dieser Individualisierung&#039;&#039;&#039;, aber da waren wir lange noch nicht in physisch-stofflicher Form auf Erden. Ich habe es ja erzählt auch, im Grunde: die erste Inkarnation, wo man sprechen kann, dass es der Anfang der Inkarnationen ist, der erste &#039;&#039;&#039;Fußabdruck des Menschen, sind die Kristalle&#039;&#039;&#039;, die entstehen, die Mineralien, die entstehen. Das hat bereits etwas mit uns zu tun und die hätte es nicht gegeben, wenn nicht der Mensch sich inkarniert hätte, wenn nicht der Mensch seine Ich-Kräfte da hineingebracht hat und die &#039;&#039;&#039;kristallbildenden Kräfte sind eben ganz, ganz hohe Kräfte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht umsonst hat man früher vom &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; gesprochen, vom &#039;&#039;&#039;Firmamentum&#039;&#039;&#039;, das ist im Grunde genau dasselbe. Also das ist das, was den Hintergrund bildet, sozusagen, das ist jenseits der Sterne, die wir sehen können. Wo dann später die Interpretation entstanden ist: okay, da sind die Sterne angeklebt, weil sonst täten sie ja runterfallen irgendwie. Das ist aber wirklich dann schon Unverständnis, das entstanden ist. Aber das Wirkliche ist das, dass die kristallbildenden Kräfte kommen von - eigentlich schon: die bilden die Grenze, wo der Kosmos, ja, aus der räumlich-zeitlichen Welt ins Überräumlich-Überzeitliche eingeht. Wo es auch jenseits eben der sinnlichen Wahrnehmbarkeit ist, absolut. Und von dort kommen die kristallbildenden Kräfte und mit denen sind ganz stark verwandt die Ich-Kräfte. Und wir werden uns, wenn wir wirklich diesen &#039;&#039;&#039;Geistesmenschen&#039;&#039;&#039;, also den individualisierten, völlig vergeistigten physischen Leib gebildet haben werden, dann werden - kann man diesen physischen Leib, diesen völlig individualisierten physischen Leib eben am besten als Kristall beschreiben. Allerdings als einen lebendigen Kristall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Weltenzustände, &amp;quot;Beginn&amp;quot; mit dem Alten Saturn  [00:18:15] =====&lt;br /&gt;
Das kann man sich jetzt schwer vorstellen. Aber es wird schon so sein, und das ist sehr wichtig für unser Thema, eben Apokalypse des Johannes und &#039;&#039;&#039;Vorausblick eben auf das neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;, auf das Kommende, was ja nichts anderes ist als die nächste Verkörperung unserer Erde, weil eben unsere Welt, mit der wir verbunden sind, eben auch durch wiederholte, nein, Erdenleben kann man nicht sagen, aber durch wiederholte kosmisch-planetarische Leben durchgeht, weil eben &#039;&#039;&#039;Reinkarnation im großen Stil ein kosmisches Grundgesetz&#039;&#039;&#039; ist. So funktioniert die Entwicklung, das heißt, es tritt etwas aus dem höchsten Geistigen, das heißt aus der schöpferischen Quelle, aus dem Nichts, wenn man so will, weil es eben von nichts Geschaffenem abhängig ist, sondern nur aus seiner eigeneren Tätigkeit etwas aus sich heraus setzt, und das ist das Geschaffene dann. Und so, so ists, ist am Anfang entstanden eben unser &#039;&#039;&#039;Alter Saturn&#039;&#039;&#039;, eine reine Wärmewelt, da gabs noch keine Mineralien, nichts Mineralisches, gabs nicht, kein Mineralreich, kein Pflanzenreich, kein Tierreich, es gab eine reine Wärmewelt und &#039;&#039;&#039;diese reine Wärmewelt war im Grunde das Menschenreich&#039;&#039;&#039;. Da war zwar &#039;&#039;&#039;von unserem Ich noch gar keine Rede&#039;&#039;&#039;, aber es wurden die Voraussetzungen geschaffen, dass das Ich sich entwickeln kann irgendwann, es wurde nämlich die Grundlage für den physischen Leib des Menschen geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Saturn war eine reine Wärmewelt, ich habe es letztens besprochen, eine reine Wärmewelt, und dort lebt das Physische drinnen. Und der ganze Alte Saturn war nichts anderes im Grunde als das Menschenreich, was anderes gab es nicht. &#039;&#039;&#039;Keine Tierformen, keine Pflanzenformen, schon gar keine Mineralformen. Alles war Mensch&#039;&#039;&#039;. Also der Alte Saturn war Mensch, im Grunde, aber physischer Mensch, aber im allerdünnstmöglichen Zustand halt, im Wärmezustand. Weil die Wärme steht immer am Übergang vom Physisch-Sinnlichen zum Übersinnlich-Ätherischen, zumindest zur nächsten Ebene. Und da passiert tatsächlich auch ständig ein Übergang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Vom wissenschaftlich abstrakten Denken hinauf auf höhere Ebenen  [00:20:57] =====&lt;br /&gt;
Also etwas heute noch so, zumindest für die äußeren Naturwissenschaften, völlig Rätselhaftes: wie könnte Geistiges oder Übersinnliches, sofern es das überhaupt geben sollte, und das glaubt heute eh kein Wissenschaftler mehr oder die wenigsten, aber - na doch, es gibt schon einige, die an zumindest etwas Geistiges glauben, sogar gewisse geistige Erfahrungen haben, und daher wirklich von innen her, auch aus innerer Erfahrung, überzeugt sind, dass es da etwas gibt, aber eine Erklärung, wie das - pffhh - mit dem Physischen, Stofflichen zusammenkommen kann: völlig offen die Frage, völlig offen. Ich meine, viele lehnen dann ab, viele Wissenschaftler, sich mit dem überhaupt zu beschäftigen, mit einem guten Grund, weil sie einfach keine Idee haben, wie man herankommen soll. Und mit der Art des Denkens, wie wir sie jetzt in den Wissenschaften anwenden, großteils, kommt man an das auch nicht heran. Weil da müsste man zumindest schon auf die nächste Ebene kommen, zum imaginativen Denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind heute noch im abstrakten Denken eigentlich drinnen. Und das ist nichts Schlechtes, dass wir es haben, das musste entwickelt werden. Und es ist gut, sich damit auseinanderzusetzen, und eben auch, wenn man die höheren Welten erfahren will, muss man eigentlich das Opfer des Intellekts bringen, davon habe ich auch schon gesprochen. Aber opfern kann man nur das, was man hat. Also wenn wer sagt: ich, oh, ich hab eh keinen Intellekt, da verstehe ich eh nichts davon, also werde ich ja weit leicht tun. Nein, der kommt niemals in ein wirklich modernes, imaginatives Denken hinein, in ein modernes, geistiges Wahrnehmen hinein. Sondern da muss ich eigentlich in Wahrheit den sturen, irdischen Intellekt zu einer gewissen Blüte sogar gebracht haben. Und zwar so weit, dass ich ihn dann sogar in Bewegung bringen kann. Und im - noch in dieser Art des Denkens aber beweglich, lebendig werde, und dann auch über die äußere Logik bis zu einem gewissen Grad hinausschreiten kann, indem ich sehe, dass die Logik eigentlich was - so wie sie heute ist - was Lineares hat. Also von Ursache zu Wirkung, die ist wieder Ursache fürs Nächste und so weiter. Also das kausale Denken und das einbahnige Denken, dann darf ja auch nur eine Folgerung daraus kommen. Also entweder ist rot oder ist schwarz, aber nicht beides gleichzeitig. Aber wo Leben drinnen ist, ist Vielfalt drinnen. Das heißt, es gibt eigentlich unendlich viele solche Strahlen, die alle zu einem irgendwie anderen Ergebnis führen, und alle aber aus derselben Quelle gespeist sind. Das macht den Reichtum unserer Welt aus. Und das haben wir in unserem modernen wissenschaftlichen Denken noch nicht, im Allgemeinen zumindest noch nicht, drinnen, aber es klopft massiv an, dass wir diese Beweglichkeit lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Klarheit des Intellekts, der jetzt verbreitet ist, zu verbinden mit der Beweglichkeit, mit der Lebendigkeit, mit dem - weil in dem Lebendigen drückt sich dann bereits ja noch was Höheres, was Schöpferisches aus, was das formt, das Lebendige. Und mit dem mitdenken zu können, miterleben zu können, es ist zugleich dieses lebendige Denken ein erlebtes Denken. Das heißt, nicht nur: ich denke und bin halt ganz bei dem, über das ich nachdenke, sondern ich erlebe ganz bewusst auch mit: was passiert denn da, wenn ich denke? Also eigentlich: ich muss mir zuschauen können dabei, in Wahrheit. Da fängt das Geheimnis an, nämlich das lebendige Denken zu erleben. Das fängt damit an, dass ich mir selber zuschaue dabei. Das geht am schwierigsten mit dem abstrakten Denken, da ist man ganz beschäftigt damit, dass ich das alles zusammenbringe. Beim lebendigen Denken, wenn ich das in den Fluss bringe, kann ich mir viel leichter zuschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Vergleich des lebendigen Denkens mit dem künstlerischem Gestaltungsprozeß  [00:25:40] =====&lt;br /&gt;
Das ist wie bei einem künstlerischen Gestaltungsprozess. Ich meine, für einen Künstler, in Wahrheit: er weiß, wenn etwas gut geworden ist, weiß er es, weil er sich im Tun erlebt hat, in Wahrheit. Ob das jetzt ganz bewusst schon ist oder nicht, aber er spürt es aus dem: ah ja, das stimmt mit der Intention, sozusagen, mit meinem Schöpfungsimpuls, den ich hineingeben wollte, stimmt das überein oder weitgehend überein. Und wenn es nicht ganz hundertprozentig übereinstimmt, nun, dann muss ich es halt vielleicht noch einmal machen eben. Große Künstler machen oft also bestimmte Werke x-, x-mal. Weil sie sehen: da ist noch ein anderes Potenzial drin. Das war gut und richtig, aber es ist eine Einseitigkeit noch, da ist noch mehr drin. Und bis es so hingeht, dass es sich sogar löst eben von der sinnlichen Anschauung, bis zu einem gewissen Grad, und andere Perspektiven eröffnet. Das ist das große Thema im 20. Jahrhundert gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mein, heute ist es schon etwas Selbstverständliches, dass man - die normale Art, wie man mit den Sinnen wahrnimmt, das alleine genügt schon nimmer. Man sieht es anders, so wie man es eigentlich mit dem normalen physischen Sehen, wie wir es haben, nicht sehen würde. Ich meine, nehmt eben einen Picasso oder was her. Das ist nicht nur eine Spinnerei: Ah, der malt das Auge irgendwo hin, wo es gar nicht hingehört, und solche Sachen. Nein, das ist - oder die, eben die Kubisten, das alles. Also, da - eine andere Perspektive kann man gar nicht sehen, der Kubismus entsteht daraus, dass die Perspektive, die wir mühsam zu Beginn der Neuzeit langsam hineinbekommen haben in die Malerei, um dann ganz naturalistisch zu werden - aber kaum ist das fertig, kommt interessanterweise die Erfindung der Fotografie und auf einmal ist das uninteressant. Zumindest für die führenden Künstler. Viele - und es gibt ja heute noch viele, die das meisterhaft können, also den sinnlichen Eindruck wiederzugeben, also fotorealistisch zu malen. Ist ja eine Strömung, durchaus, in der modernen Malerei auch, Fotorealismus, also dass man es malt, dass es von einem Foto gar nicht mehr zu unterscheiden ist. Nur: das eröffnet in gewisser Weise noch keine neuen Perspektiven. Die neue Perspektive entsteht dort, wo es mit dem, was ich mit den Sinnen sehe, gar nicht mehr übereinstimmt. Wo zum Beispiel die Perspektive, die im Mittelalter nicht da war, auf einmal wieder verschwindet, aber auf eine andere Art verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man sieht es so, wie man es sinnlich in Wahrheit nicht sieht. Es ist zwar immer noch mit sinnlichen Farben gemalt, weil sonst kann ich kein Bild malen. Ich meine, ja, es gibt schon welche: der hängt dann die leere Leinwand hin und sagt, voilà, das ist es. Dann ist es halt ganz übersinnlich drinnen, ist vielleicht auch guter Geschäftsschmäh. Nein, solche Sachen sind ja, sind ja durchaus in die Welt gesetzt worden, ganz bewusst. Und manche waren vif genug also, dieses Nichts, was sie eigentlich machen, teuer zu verkaufen. Und sind angesehene Künstler auch. Ich meine, sie haben schon vorher gezeigt, dass sie auch das handwerkliche Können haben, auch anders malen zu können. Aber es ist der Wunsch da, über das hinauszugehen. Also das ist überall ja anklopfen ans Übersinnliche, eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Übersinnliche kriegt man halt durch das lebendige, imaginative Denken. Da muss das Denken so lebendig werden, dass es so, so - wie soll ich sagen - so kraftvoll, so intensiv wird, wie es sonst, wir es nur jetzt durch die Sinneswahrnehmung erleben. Und das ist schwer, also selbst wenn man einen geistigen Schulungsweg geht, also - pfh - das jetzt gleich mit solcher Intensität vor dem geistigen Auge zu haben, dass es vergleichbar wäre an Intensität der sinnlichen Wahrnehmung, wenn wir wirklich hinschauen, na, das dauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das - braucht man vielleicht also mehrere Inkarnationen dazu, dass das auf neue Art herauskommt. Ich meine, relativ leicht tun sich noch Menschen, die es auf alte Art haben, wo es also wie eine Vision aufsteigt. Das heißt also, ohne dass ich bewusst etwas dazu tue. Und das ist gerade heute unser Problem, also dass wir lernen müssen, wenn wir die geistige Welt auf neue Art sehen wollen, dass das eine unheimliche Steigerung des Bewusstseins braucht. Es ist alles eigentlich da. Wir können es, nur wir kriegen es nicht mit. Und da wir es nicht mitkriegen, finden wir uns auch nicht zurecht. Also wenn wir - das ist paradox eigentlich! Wir alle haben zwar verloren, die meisten von uns zumindest, das alte Hellsehen, das von selber durchbricht - und das ist auch letztlich höchst notwendig, weil das neue, das wirklich also dann eben mit voller Gedankenklarheit da ist, dazu muss das alte verschwinden. Wobei eben Rudolf Steiner auch deutlich sagt, an gewisse Sachen kommen wir mit dem neuen noch gar nicht heran, also es wird eine Übergangszeit, eine längere Übergangszeit geben müssen, wo alte Kräfte trotzdem noch von einzelnen Menschen oder Menschengruppen bewahrt werden. Aber trotzdem: der neue Weg ist der, wo man aus eigener Kraft heraus bildschaffend tätig wird. Bild schaffend. Aber eben auch die Farben, die Formen darf man sich halt dann nicht mehr sinnlich so wirklich vorstellen, sondern dann kommt man zu dem, was wirklich dahinter steckt auf höherer Ebene. Also von dem unsere sinnlichen Farben und Formen eben auch nur ein Abglanz sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Es braucht wirkliche Berührung mit der geistigen Welt, um die Apokalypse zu verstehen  [00:32:17] =====&lt;br /&gt;
Und daher gehe ich scheinbar oft auch so weg halt jetzt von der unmittelbaren Besprechung des Textes der Apokalypse, um diese Hintergründe aufzudecken. Weil, wir werden überhaupt nichts verstehen von dem Neuen Jerusalem - und wir stehen ja jetzt in unseren Vorträgen relativ kurz davor - wir werden nichts verstehen, wenn wir nicht ein Verständnis für diese Art des Sehens bekommen. Weil man kann diese Dinge eben in Wahrheit mit dem äußeren Verstand nur sehr schwer erfassen. Das, was Rudolf Steiner geschrieben hat, ist schon etwas leichter zu erfassen (aber auch nicht ganz leicht). Weil er es eben in einer sehr gedankenklaren Sprache verfasst hat und zwar wirklich, wie sie halt unserem Intellekt auch heute entspricht. Aber dort, wo es gerade interessant wird, geht er ja auch, das sieht man, in die Übersetzung, in etwas sehr Bildhaftes hinein. Und das ist ja auch letztlich etwas, was wir in der Imagination machen müssen, also selber einmal bildschaffend zu werden, dass der Meditationsinhalt für uns irgendwann einmal so präsent wird, als hätten wir ihn sinnlich vor Augen sozusagen. Übersinnlich vor Augen in Wahrheit. Aber das muss mindestens diese Intensität haben. Weil selbst unsere Sinneswahrnehmung, die sich uns so aufdrängt und so massiv ist, ist noch schwach gegenüber dem, was in der geistigen Welt an Kraft da ist. Und wenn wir das - einsteigen in dieses imaginativ lebendige Denken hinein, dann wird einmal darin etwas so stark auftauchen, was noch die Intensität der sinnlichen Wahrnehmung, der Sinnlichkeit überhaupt, übertreffen wird. Nur, wir werden es voll und ganz beherrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wie sich das Bild gestaltet, wird - da steckt unsere bildschaffende Kraft drinnen. Wir bilden dann nichts Äußeres ab, sondern wir - wie soll ich sagen? - verbinden uns mit den seelischen, mit den geistigen Kräften, die um uns sind, zum Beispiel, und wir sind geistig stark genug, um diese Kräfte zu bemeistern, sozusagen. Und sie zu benutzen, um das Bild zu schaffen. Aber dazu müssen wir sie uns zu eigen machen, in Wahrheit. Also wirklich ergreifen. Und dann sind es zugleich wir, aber zugleich auch die geistigen Wesen, die wir ergreifen, die tätig sind in dem Ganzen drinnen. Das ist so schwer vorstellbar. Also wir verbinden uns sozusagen mit den geistigen Wesenheiten, die wir abbilden. Und die - es ist dann da kein Unterschied, also weil, selbst wenn es jetzt nur, unter Anführungszeichen, um die Stufe der Imagination geht - das ist die erste übersinnliche Erkenntnisstufe - , aber damit wir überhaupt dorthin kommen, steckt vor allem einmal auch Intuition dahinter. Intuition ist in Wahrheit der erste Punkt, wo wir die Berührung haben mit der geistigen Welt. Das ist ein Willensakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stoßen mit unserem Willen mit dem Willen der anderen geistigen Wesen um uns herum zusammen. Nur, das kriegen wir meistens gar nicht mit. Oder wenn, dann - wenn wir schon ein bisschen wacher sind, spüren wir: ach, da bin ich jetzt von einem geistigen Wesen berührt worden. Oder vielleicht sogar umgekehrt: ein geistiges Wesen fühlte mich, berührte mich, nahm mich wahr dadurch. Es ist eigentlich wirklich wie ein betastet worden Sein. Wirklich wie ein - die Empfindung ist ähnlich. Weil, es ist nicht gleich Bild oder sowas, sondern es ist wie: da war was. Es ist so, fast, wie wenn man einen Schubs bekommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist sehr intensiv, also es kann einen so ganz plötzlich wie ein Schlag treffen, nur man weiß noch gar nicht, was es ist. Also gerade, wenn wir auf dem Weg sind, das moderne Hellsehen, das heißt, das lebendige, imaginative Schauen, bei dem wir voll selbst tätig sein müssen, um es uns zu Bewusstsein zu bringen. Aber: die intuitive Berührung, die kann einmal sehr massiv da sein, also deutlich da sein, aber - pfff - was war das jetzt? Da kann man nur sagen: ah, da war was. Höchstens das. Jetzt in der Natur draußen, eine Stimmung in der Natur oder irgendwas, die mich besonders berührt. Und damit meine ich nicht nur das im äußerlichen Sinn: ah, schön, der Sonnenuntergang! Das ist mehr, das ist - das sich Erfreuen an der sinnlichen Schönheit des Sonnenuntergangs oder an der Schönheit der Natur, das ist es noch nicht. Das ist ein feines, ein sensibles, wie soll ich sagen, künstlerisches Wahrnehmen der Natur, zunächst. Das offen ist für die Schönheit der Natur, also die sinnliche Schönheit der Natur. Aber dann kann da drinnen noch die besondere Berührung drinnen sein: da! war jetzt ein Elementarwesen vielleicht. Ich weiß es noch gar nicht, was es war, aber vermutlich war es in der Natur, ein geistiges Wesen jedenfalls, dass das da wirkt. Und das ist wie ein Schubs, den ich bekomme, wie eine Berührung, die ich spüre. Nicht äußerlich, körperlich, aber die ich seelisch, geistig spüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, irgendwo in den Wochensprüchen kommt ja auch so: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, ich weiß jetzt nicht mehr, welcher Wochenspruch es ist. Aber das zu spüren, das ist: ah pfuuhh, oder es rieselt einem wie über den Rücken hinunter, irgendwo, angenehm, unangenehm, wie auch immer. Da ist etwas. Also es ist - es ist: man spürt, da ist, da kommt einem ein Geistwesen mit seinem Willen entgegen und stößt auf unseren Willen irgendwo. Da, das ist die höhere Form der Berührung. Das ist eben kein äußeres Betasten, sondern - es ist natürlich jetzt vergleichsweise nur gesprochen, aber jedenfalls: drum ist es wichtig, sich berühren zu lassen in der sinnlichen Wahrnehmung. Und dabei zugleich, aber ohne, wie soll ich sagen, einer Sentimentalität, die drinnen - : &amp;quot;Ah, wie schön! Die Natur so grün und die gelben Blümerln drauf und die ... &amp;quot; Das ist noch zu wenig. Das ist schon schön als Vorbereitung, aber es ist noch mehr. Es ist noch mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und - ja, ich weiß nicht, wie viele von euch das schon erlebt haben, es sind besondere Momente zunächst einmal. Es wird irgendwann einmal selbstverständlich werden, aber jetzt, sage ich einmal, sind es für die meisten Menschen noch ganz besondere Momente, wo es eben über dieses sich an der äußeren Schönheit zu erfreuen, dass da eben noch was dazukommt, noch etwas. Und das ist so: wenn es da ist, da gibt es keinen Zweifel drüber, dass es da ist, das ist so stark, das ist so eindeutig, das ist eben fast wie ein Schlag. Es kommt meistens ganz überraschend. Und dann heißt es halt, dieses Erlebnis, ja, mit sich zu tragen - . Man kann später wieder herankommen, nämlich ans wirkliche Erlebnis heran. Es ist eigentlich immer wieder ein Zurückgehen zu dem Moment, aber es ist nicht ein: ich erinnere mich daran, sondern - und damit fängt eigentlich schon die nächste Stufe der geistigen Wahrnehmung an - : ich gehe eigentlich in der Zeit zurück, ich gehe im ätherischen, im Zeitstrom, zu dem Moment zurück und erlebe es wieder. Ich erlebe es wieder und je öfter ich das mache, umso deutlicher wird das Erlebnis. Zuerst war es zu überraschend, ich habe nur die Berührung gespürt, aber in der Berührung steckt eine ganze Welt drinnen, weil da steckt ein ganzes Wesen drinnen, das mich berührt hat. Sei es ein Elementarwesen, sei es was Höheres, was auch immer. Und indem ich mir das einmal zunächst in die Erinnerung hole, aber dann   durch die Erinnerung durchgehe und wirklich wieder zurückgehe zum eigentlichen Erlebnis - und das ist eben stark genug dazu, dass das möglich ist. Weil, in Wahrheit, das eigentliche Erlebnis selber kann ich nämlich gar nicht im herkömmlichen Sinn erinnern. Das geht gar nicht, da sind eigentlich nur drinnen die Begleitumstände: Aha, das war da oder dort und da bin ich durch den Wald gegangen, da ist das passiert ... oder - weiß ich nicht - in der U-Bahn ist mir passiert ... , wie auch immer. Da erinnere ich mich an das sinnliche Umfeld. Und da drin war irgendwas. Aber das ist noch fast ein undefinierter Punkt irgendwo. Das Eigentliche kommt nach und nach heraus, indem ich zurückgehe, hingehe. Dort im übersinnlichen Bereich ist es mit der Zeit anders als hier. Dort kann ich mich bewegen. Wie heißt es im Parsifal so schön: &#039;&#039;&#039;zum Raum wird hier die Zeit&#039;&#039;&#039;. Ich kann mich bewegen in der Zeit. Das ist kein Hindernis, das heißt also, wenn ich zurückgehe zu dem Erlebnis, gehe ich nicht wirklich zurück, sondern dann erlebe ich es eben wieder. Wieder. Und vielleicht dann schon etwas mehr davon, etwas intensiver. Weil diese Berührung war in Wahrheit was ganz Differenziertes, nur das erste Erleben ist noch ganz grob. Das ist so, wie wenn man - wie wer halt auf die Schulter greift. Aber mit der Zeit kann ich mir das Bild immer lebendiger gestalten. Aus der Kraft, die mir da entgegenkommt, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich arbeite sozusagen dann im Einklang mit diesem Naturwesen, mit diesem höheren Geistwesen, was auch immer es war. Ich arbeite im Einklang, ich fühle mich in die Kraft dieses Wesens ein, und aus der heraus schaffe ich das Bild. Das kann also durchaus ein Prozess sein, der sich über längere Zeit erstreckt. Kann auch sein, dass ich erst Wochen, Monate danach so richtig das in seiner ganzen Größe vor mir habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das - ja, ein Mensch wie Rudolf Steiner konnte das sehr zügig. Aber ich habe euch ja auch schon davon erzählt, dass es bei ihm auch also einen starken Wandel gibt, und geben musste, wo die alten Fähigkeiten, die er sich mitgebracht hat, in etwas Neues sich umwandelt, und dann gerade dadurch etwas ganz anderes wird. Also man darf nicht glauben, die Erlebnisse, die er etwa als Kind hatte oder auch als junger Mensch, wenn er durch die Natur gegangen ist, dass das die gleichen Fähigkeiten sind, mit denen er dann über die Anthroposophie gesprochen hat. Und das ist eben relativ kurz vor der Zeit, wo er dann beginnt, eben über Anthroposophie zu sprechen. Da ist der Moment, also, wo er die alten Kräfte überwindet und wo etwas Neues kommt. Und darum kann er gerade also so wertvolle Anregungen geben dazu, wie man heute, auch als Mensch, der gar keine geistige Erfahrung zunächst hat - weil das ist eigentlich das Gesunde für unsere Zeit, das einmal zunächst nicht zu haben. Also, weil die, die es noch als alten Kräften haben, müssen sich auch klar sein, dass sie die früher oder später loswerden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich sage einmal, spätestens, nach Möglichkeit, in der nächsten Inkarnation, wenn es schon in der nicht klappt. Weil, auch das ist eigentlich eine große Leistung von Rudolf Steiner - oder ja, man kann auch sagen von seinem Schicksalsweg, von seinem Schicksalsgang. Aber das Schicksal, wer ist das Schicksal? Wir sind es selber, in Wahrheit. Wir haben Hilfe dabei - aber ist vielleicht auch wichtig für Menschen, die da jetzt zuhören und nicht das Ganze kennen, was ich da schon über 222 Vorträge erzählt habe: Alles was Schicksal ist, also was uns trifft, im Guten wie im Bösen - ich meine, Schicksal kann ja ganz positiv sein, also wo sich plötzlich ein Weg eröffnet und wo ich alle meine Kräfte entfalten kann und - den gibt es ja auch. Das nehmen wir halt viel lieber zur Kenntnis und werten es dann oft im Nachhinein gar nicht so groß, als dort, wo uns was hart getroffen hat. Wo uns etwas aus der Bahn geworfen hat, geradezu, weil wir nämlich auf der falschen Bahn waren, die uns wegführt von uns und von dem, was eigentlich unser Ich will. Weil unser Ego halt die andere Bahn haben will. Das klafft sehr leicht bei uns auseinander, noch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im Grunde ist ja der erste Weg, um &#039;&#039;&#039;Karma&#039;&#039;&#039; zu verstehen und damit eben über das auch hinaus zu kommen, was über Karma und Reinkarnation in früheren Zeiten gesprochen wurde. Also was, namentlich ja aus dem Osten, ein ganz starker Impuls gekommen ist. Das ist noch lange nicht das Karma-Verständnis, das wir heute brauchen. Also darum, ohne jetzt irgendwas klein zu machen in den östlichen Philosophien und Lehren und Religionen oder so, aber - und die haben sich ja auch verändert, muss man auch dazu sagen, also da ist ja auch Neues gewachsen dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil &#039;&#039;&#039;niemand kann mit geistigen Mitteln aus der Vergangenheit Gegenwärtiges und künftiges Geistiges wirklich ergreifen&#039;&#039;&#039; und bewusst wahrnehmen. Es ist also ein Weg, der sich immer weiterentwickelt, Methoden, die vor Jahrhunderten noch aktuell waren, sind heute zwar nicht, keineswegs überflüssig, aber sie müssen letztlich auch verwandelt werden. Alles. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Selbst die Anthroposophie als Weg wird einmal überwunden werden.&#039;&#039;&#039; Das sagt Rudolf Steiner selber ganz deutlich. Also den Anspruch hat er nie erhoben, dass das jetzt der Weisheit letzter Schluss ist. Es geht ja gar nicht, weil der Mensch entwickelt sich weiter und nach einer gewissen Zeit, in, weiß ich nicht, drei-, vierhundert Jahren, wird man einen neuen Weg finden. Oder wird den nächsten Entwicklungsschritt gehen, müssen, wenn man weiterkommen will. Sonst bleibt man wieder in was stecken drinnen. Also die Perspektiven erweitern sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, Steiner sagt das ganz deutlich, also dass Anthroposophie nicht diesen Anspruch erhebt, für ewig gültig zu sein, sondern dass nach einer gewissen Zeit eben sich wieder etwas ändern wird müssen. Noch in unserer Kulturepoche, weil wenn ich jetzt von drei-, vierhundert Jahren spreche, in etwa, - ich meine, es wird sicher noch, nehm ich einmal -, schätze ich, hundert Jahre vielleicht dauern, dass sie wirklich von einer größeren Zahl von Menschen als das ergriffen wird, was sie wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
00:49:58  Und Rudolf Steiner hat ja selbst einmal gesagt, auf die Frage, was wird von ihren Werken überbleiben: die Philosophie der Freiheit. Sonst nichts. Aber das heißt nur die Aufforderung, gut, es wird die Zeit kommen, wo Menschen da sind, die an der Art des Denkens, das dort geübt wird, und das den Weg bahnt eigentlich zu dem lebendig imaginativen Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es äußerlich gesehen eigentlich sehr philosophisch noch geschrieben ist, mit äußerer Logik. Da ist so ein Übergang drin. Es war sicher dieses Werk für Steiner, das zu schreiben, ein wesentlicher Schritt, um dann weiterzukommen, um das alte Hellsehen, das er eben hatte, das er sich mitgebracht hat, in etwas Neues umzuwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unbruch ist mit ziemlicher Sicherheit danach erst. Also nach dem Erscheinen der Philosophie der Freiheit. Das dauert also dann noch eine Weile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war aber natürlich noch vor 1900, das Ganze. Der Unbruch ist bei Steiner dann wirklich relativ kurz vor der Jahrhundertwende gekommen. Und dann war er bereit dazu, also man sieht dann wirklich, wie das Schicksal alles so zusammenführt, dass er eingeladen wird, in der theosophischen Gesellschaft einen Vortrag zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er da jetzt schon hineinkommt, aber mit seinen neuen Kräften. Mit seinen neuen Kräften, in das hineinkommt. Diese neuen Kräfte brauchen wir eben auch, um wirklich diese Apokalypse des Johannes, um mit der etwas anfangen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sie wirklich verstehen zu können. In einer zeitgemäßen Form verstehen zu können. Also mit einer, wie soll ich sagen, Auslegung des Neuen Testaments, Auslegung der Apokalypse im klassischen Sinne, mit den Verstandeskräften, die eigentlich stammen aus der griechisch-lateinischen Zeit im Grunde, die halt heute die höchste Raffinesse erfahren haben, weil im Grunde ist unser modernes wissenschaftliches Denken zum großen Teil das feinste, feinst ausgearbeitete dessen, was schon die Griechen begonnen haben, was Aristoteles in etwa begonnen hat, namentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Platon ist noch mehr mit den alten Kräften zurückschauen. Sie dämmern zwar bei ihm auch schon ab, aber der Aristoteles ist schon einer, der ganz dezidiert nicht hellsichtig ist. Der dort schon kämpft, in Wahrheit, ohne es zu wissen, gegen die hellsichtige Anlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder später dann, der Thomas von Aquin. Der Gansem aus diesen Verstandeskräften, aus diesen logischen Verstandeskräften, aus dem, was der Aristoteles begonnen hat, das jetzt eben wirklich ganz aufs Geistige zu wenden, ganz auf die Christuserfahrung sozusagen anzuwenden. Und das, was halt überliefert ist aber von der Christuserfahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch durch äußere Quellen. Weil durch eigenes Inneres erleben kann er noch nicht herankommen. Es ist natürlich, im Gefühlsleben ist alles mögliche da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wirklich schauen kann er es nicht. Ihr wisst, ich habe es ja auch schon oft erzählt, dass er eigentlich erst relativ kurz vor seinem Tod, also am Nikolaustag im nächsten Jahr, ist er dann sehr bald verstorben oder verstorben worden. Es gibt ja die Vermutung, dass er vielleicht vergiftet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jedenfalls, er hatte am Nikolaustag, im Jahr bevor er verstorben ist, also es war der Nikolaustag 1273 damit, weil 1274 ist er dann verstorben im Frühjahr. Hatte er eine, bitte? Thomas von Aquin ist &#039;74. 1274 ist er verstorben und 1273 am Nikolaustag, also das ist überliefert, dass er da eine große Schau hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wirklich eine Vision in dem Fall, die ihn geradezu überfallen hat. Obwohl er also die ganze Zeit seines Lebens sonst eben nicht hellsichtig war. Ist auch also sehr, sehr interessant im Übrigen, wie das kam, dass Kräfte, die eigentlich schon früher heraus wollten, nicht heraus konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine ganz interessante Geschichte, die erzählt wird und die wohl auf Wahrheit beruhen wird. Als Thomas von Aguin noch sehr jung war, ist seine Schwester getötet worden in der Wiege durch einen Blitzschlag. Und er war knapp daneben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist davon gekommen. Aber das war also ein ganz, ganz dramatisches Erlebnis. Und ein sehr entscheidendes für seinen ganzen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden da irgendwie Kräfte in ihm geweckt, aber eben gerade nicht die hellsichtigen Kräfte, sondern die wurden weggespült geradezu. Sonst hätte er diese Aufgabe, die er als Thomas von Aguin hatte, nämlich jetzt dieses griechisch-logische Denken eben bis auf die Auslegung des Christentums hineinzubringen. Also selig sind die, die nicht schauen und doch glauben und dann sogar nicht nur glauben, sondern wissen bis zu einem gewissen Grad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er, dieser Thomas von Aguin, so ganz stark ausarbeitet, also was kann man wissen davon und was kann man wissen, indem man sich selber erarbeitet und was kann ich nur glauben, indem ich also vertraue der Überlieferung, die drinnen ist in der christlichen Lehre. Also das heißt, wie kann ich mich dem Christentum nähern, von dem man weiß, also da steckt das Höchste Göttliche, also sprich die ganze geistige Welt in Wahrheit dahinter, mit dem Wissen auch von den höheren Hierarchien, die aber der Thomas von Aguin nicht schauen konnte. Den hat er nicht gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wusste es, dass es diese Lehre gibt, die über den Dionysius Areopagita kommt oder genauer gesagt über einige Eingeweihte, die diesen Namen dann trugen. Und diese Lehre, weil die Lehre ist eigentlich erst lang niedergeschrieben worden, nachdem der erste Dionysius Areopagita gelebt hat, eben als Zeitgenosse noch des Christus und des Paulus vor allem. Da wurde das aber alles nicht niedergeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war also noch strengste Geheimlehre, erst im 6. Jahrhundert sowas wurde das niedergeschrieben und daher wird dieser Dionysius Areopagita dann versetzt ins 6. Jahrhundert heute und von dem in der Bibel die Rede ist, das ist halt dann der Pseudo Areopagita oder so. Das ist in der äußeren Forschung, mit dem kommt man nicht zu Rande, dass es niedergeschrieben wurde von einem späteren Schüler, weil es ja gerade in dieser Zeit vom Mysterium von Golgotha letztlich angefangen bis ins 6., 7., 8. Jahrhundert hinein. Also es immer wieder Menschen gab, die diesen Einweihungsweg im Grunde des ursprünglichen Dionysius Areopagita weitergegangen sind oder auch gegangen sind und daher auch diese Erfahrungen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann war es halt an der Zeit, das auch der Schrift zu übergeben. Aber das war dann nimmer der ursprüngliche, der in der Apostelgeschichte genannt ist. Aber das konnten die Theologen alle nicht wissen im Grunde, weil sie waren angewiesen auf das, was sie mit ihrem Verstand erfassen können und dazu brauchen sie aber eine äußere Grundlage und das ist die überlieferte Schrift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts anderes. Mehr gab es im Grunde nicht. Ich weiß nicht, ob einzelne auch die hellsichtigen Erfahrungen, alte hellsichtige Erfahrungen hatten dazu, aber keiner eigentlich so klar hat, dass er sagt, ja eigentlich die Bibel ist sehr schön, das ist richtig, was da drinnen steht, aber die brauche ich eigentlich nicht, weil ich es ja geistig vor mir sehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wir werden einmal dort hinkommen, dann werden wir, ich meine Rudolf Steiner ist in vielen Bereichen dorthin gekommen und deswegen konnte er ja auch einiges schildern davon, von dem der Bibel nicht der Rede ist. Davon haben wir schon gesprochen, das sogenannte fünfte Evangelium, von dem Rudolf Steiner spricht, schildert insbesondere die Zeit, die interessanterweise in den vier Evangelien nirgendwo geschildert wird, was macht denn dieser Jesus von Nazareth von seinem zwölften Lebensjahr bis zur Jordan-Taufe. Es gibt also die zwei Evangelien, wo es die Kindheitsgeschichte gibt, ja, aber dann hört es auf und dann fängt es eigentlich wieder, geht es weiter mit der Jordan-Taufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was dazwischen ist, ist im Grunde nicht wirklich geschildert. Also höchstens, dass herauskommt ja, dass er Handwerker war und halt durch das Land gezogen ist, als fahrender Handwerker, wie es eben damals üblich war, aber damit erschöpft sich schon die Geschichte. Und da sind aber wichtige Vorbereitungsschritte drinnen dazu, dass sich der Christus in dem Jesus von Nazareth inkarnieren kann und dass da in dieser Leibeshülle des Christus von Nazareth, dass da also alle Strömungen, alle wichtigen geistigen Strömungen zusammenkommen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber davon erfährt man nichts in der Bibel, gar nichts. Steht nichts drinnen. Weil sie es damals auch gar nicht sehen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie konnten es nicht sehen. Das alte Hellsehen war nicht mehr geeignet dazu. Hat also vieles verborgen im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir kennen auch bezüglich des Alten Testaments nicht die ganze Geschichte. Da gibt es noch Ebenen, die zu entdecken sind. Deswegen ist die Bibel nicht falsch und das ist das Neue Testament nicht falsch, weder das Alte noch das Neue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine großartige Sache, dass die Dinge wirklich doch sehr getreu festgehalten wurden da drinnen. Aber es ist nicht vollständig. Es ist bei Weitem nicht vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben auch alles, was über den Christus zu sagen ist, steht nicht alles da drinnen. Er sagt es ja selber, ich bin bei euch alle Tage der Welt, also bis zum Ende der Welt eigentlich. Und da wird er nicht immer wieder dieselben Geschichten erzählen, sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nicht immer nur um das gehen, was da eh schon drinnen steht. Das ist einmal der Teil, der notwendig war, um bis in unsere Zeit hineinzukommen. Und wir sehen es ja gerade in der westlichen Welt, dass viele Menschen jetzt nicht mehr diese Gläubigkeit dazu haben, sondern sie arbeiten halt mit dem Text, vielleicht wenn es Biologen sind, aber es haben viele durchaus auch Probleme mit dem Glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir sind in der Zeit, wo das, was für einen Thomas von Aquin noch sichere, solide Basis sein konnte, einfach für die Menschen nicht mehr ausreicht. Und diese Art von Unglaube ist dann nicht irgendein Böswilligacht, ich bin halt Atheist oder irgend sowas. Nein, eben gerade auch bei denen, die glauben wollen eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber mit der Art, wie wir heute denken müssen, habe ich Schwierigkeiten damit. Das nennt man dann ehrlich sein, wenigstens das zuzugeben. Oder als Theologe das vielleicht zuzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man sieht es ganz deutlich, also das gerade an wichtigste Themen, wie zum Beispiel... Was gibt es an Möglichkeiten, was gibt es an Techniken, die kann man überhaupt... Ja, es ist jetzt glaube ich eine Frage durchgekommen, ich nehme an, dass die vom Publikum irgendwo war. Ja, das ist ein weites Thema, welche Techniken und Möglichkeiten es dazu gibt. Ich werde das in den Vorträgen, habe es teilweise schon Hinweise dazu gegeben, ich werde es auch in der Zukunft noch intensiver geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt keine schnellen Antworten dazu, sagen wir mal so. Mein Rudolf Steiner selber hat sehr viel über den geistigen Schulungsweg gesprochen. Der zu gehen ist, also das Grundlagenbuch dazu ist, wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das würde ich wirklich empfehlen als Grundausstattung, nur auch wenn man es zehnmal gelesen hat, braucht man deswegen noch nicht glauben, dass man jetzt schon das neue Sehen hat. Das wird in Ausnahmefällen vielleicht passieren, wenn man schon sehr gut vorbereitet ist darauf, aber in der Regel braucht man lange dazu. Und ich kann nicht garantieren, dass das jetzt in einer Inkarnation, vor allem in der, in der wir jetzt drinnen stehen, funktionieren wird oder schon in einer Weise funktionieren wird, dass es dem alten Hellsehen an Intensität, an Verlässlichkeit, an Reichhaltigkeit ebenbürtig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, das alte Hellsehen war verlässlich, also bei den Menschen, die entsprechend auch gelebt haben, dass keine falschen Impulse hineingekommen sind. Ist im Übrigen beim Neuen genauso. Also wenn die innere Gesinnung nicht ganz stimmt, dann bringen wir Verzerrungen hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist halt auch so, dass die Widersachermächte, die halt da sind, uns natürlich nicht gern dorthin führen, wo es für sie schwierig wird. Und wenn wir also gerade den wirklichen, den Weg des Christus und was damit verbunden ist, wobei ich ganz deutlich sage, es hat der Weg des Christus im Grunde überhaupt nichts zu tun mit dem, was heute äußerlich an Religionsgemeinschaften besteht. Das werden wir einmal erkennen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, es gibt jetzt natürlich im Christentum, wir brauchen noch die Kirchen in einer gewissen Weise, aber es ist nicht gesagt, dass dort immer der richtige Weg lebt drinnen. Nicht aus irgendeiner Bosheit oder schlechten Absichten heraus, aber es schöpft das alles noch aus den alten Kräften, also dort, wo die Einzelnen, die drinnen stehen, der Pfarrer zum Beispiel, welcher Pfarrer schaut, dass das geistige Geschehen zum Beispiel wirklich das bei der Wandlung passiert. Dies ist mein Leib und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Zwischenlösung, dass es jemand, der darüber spricht und auch glaubt daran und ein gewisses Grundverständnis hat zu dem, was da passiert, aber erlebt er es und erlebt es die ganze Gemeinde real in dem Moment, wo es passiert, mit oder nicht? Wahrscheinlich nicht in der Regel. Ich meine, es war in alten Zeiten durchaus in der Kirche, wo noch Menschen da waren, die stark auch die alten Kräfte hatten, war das unter Umständen noch da, auf alte Weise. Die ist aber praktisch weg und ich wage zu behaupten, dass sie gerade in den Kirchen am meisten weg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch mit eine Folge des theologischen Denkens, des Verstandesdenkens, das aus der griechischen Zeit mitkommt, die löscht das einfach aus. Damit schimpfe ich aber überhaupt nicht über die Theologie, weil was blieb ihnen über. Ich meine, das alte Sehen, das alte Miterleben können, konnten nur mehr ganz ganz wenige, also sicher nicht jeder Dorfpfarrer oder sonst was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das konnte man nicht verlangen. Man konnte aber sich halten eben an die Schrift, weil da die Wahrheit drinnen steht. Auch wenn man sie oft nicht richtig versteht, das ist ein Problem, aber es ist eigentlich in den Schriften, die sind ganz aus der Wahrheit herausgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Wahrheit wird natürlich schon verzerrt bei Übersetzungen. Das ist schon die große Problematik, ist der, der es übersetzt so weit im geistigen Erleben drinnen, dass er es wirklich richtig exakt übersetzt und damit heißt es nicht, dass er den Wortlaut exakt überträgt, sondern das, um was es geht eben. Dazu muss ich es aber selber erleben in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es sind winzige Nuancen, die schon das verfälschen können. Winzigste Nuancen können schon so sein, dass es eigentlich nicht so ganz stimmt. Auch wenn man es noch so mit philologischer Genauigkeit macht, weil viele Worte, die drinnen verwendet werden, haben halt dann nicht die alltägliche Bedeutung, die dem Wort zukommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da steckt noch was Tieferes dahinter. Und wenn man das nicht erleben kann, dann ist dieser Geist in der Übersetzung eigentlich nicht mehr drinnen, im Grunde. Ich übersetze das mit dem sinngemäßen Deutschen oder sonstigen Wort, aber es ist nicht mehr dasselbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wahnsinnig schwierig. Das ist die große Schwierigkeit. Ich meine, die Urtexte sind exakt, aber sie haben bei vielen Begriffen, die drinnen sind, eine ganz eigene Bedeutung im Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil auch die Griechischschreibenden, es ist ja das Neue Testament im Griechischen drinnen, sie können es aber eben auch nur mit den Worten ausdrücken, die in der Sprache drinnen sind. Und die aber durch das Christusereignis namentlich dann eine neue Bedeutungsnähe ausbekommen haben, die auch nicht mehr ganz dem entspricht, was im alten Griechischen drinnen lag. Aber mit welcher Sprache soll man es sonst schreiben? Die Sprache für das Christentum, für das wirkliche Verständnis des Christentums, die gibt es noch gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben wir noch nicht. In Wahrheit. Wo wir das alles, was da drinnen steckt, ausdrücken können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was man ausdrücken kann davon, das steht eh im Neuen Testament drinnen. Was man mit den Sprachen, die wir haben, ausdrücken kann. Und man kann dann höchstens versuchen mit bestimmten ungewöhnlichen Wendungen oder wo man sich denkt, wieso ist das so ungewöhnlich formuliert drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Versuch, das, was man eigentlich mit der Sprache nicht ausdrücken kann, doch irgendwo fühlbar zu machen. Aber ohne es wirklich voll ausdrücken zu können. Das ist das Riesenproblem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit des Christentums fängt in Wahrheit überhaupt erst an. Und es wird dann keine Religion im herkömmlichen Sinn sein. Eine der Ausdeutungen des Wortes Religion ist die Rückverbindung zum Vergangenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Christentum ist ganz dezidiert, ohne diese Rückverbindung, also das Vergangene zu verlieren, aber vor allem zukunftsorientiert. Auf ganz was Neues und auf ein offenes Ziel hin. Auf etwas Offenes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht nicht zurückzukehren, wieder in den Schoß der Gottheit sozusagen, von wo wir einmal gekommen sind. Weil letztlich von dort kommen wir. Aber der Weg, der eben erstmals mit den Menschen beschritten wird, der Weg zur Freiheit drinnen, die bedingt, dass im Menschen selbst, in seinem Ich, der göttliche Funke selber drin ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist dieselbe Schöpferkraft, die die Gottheit hat, nur wir sind halt ungeübt, damit umzugehen. Weil es muss aus unserem Willen dann entspringen, diese Kraft auch Rege zu machen. Aber dann wird göttlicher Wille und menschlicher Wille eins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eins. Aber es ist dann eben das, was wir oft gesagt haben, es kommt von oben und es kommt von unten. Und beides zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die absolute Revolution in der geistigen Welt im Grunde. Also das Göttliche und das Christentum ist das Revolutionärste, was es gibt. Es stellt alles auf den Kopf und es stellt vor allem alles, und das ist das große Risiko eigentlich, das damit verbunden ist, in den Willen des einzelnen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in dem aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe. Da liegt trotzdem auch unser Wille drinnen. Weil es eben auf den Beitrag jedes einzelnen Menschen ankommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Christentum. Und wir haben heute immer noch die alte Form, ja und wir brauchen sie, und wir werden sie noch lange brauchen, die Form des Trostes, dass uns von oben geholfen wird. Aber die Zukunft ist die, wie helfen wir der ganzen geistigen Welt, wie tragen wir etwas dazu bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Neue. Ich meine, es ist klar, dass die Religion so wie sie heute ist, Menschen trösten soll in schwierigen Lebenssituationen, wenn ein geliebter Mensch stirbt oder sonst etwas, oder man an einer schweren Krankheit leidet, und dergleichen, wo man jetzt schwer verlangen kann, jetzt bringe ich die Kraft auf und vermehre die geistige Welt. Ich meine, da hat man mit sich selbst genug zu tun, das ist schon klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Kraft, die im Christentum drinnen ist, in diesem christlichen Ich drinnen ist, ist viel mehr. Und sie wird das, was an Trost von außen kommt, durch innere Kraft ersetzen. Weil in dem ja in unserem Ich fest verbunden ist damit die Christuskraft als solche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die muss man nur zur Wirksamkeit bringen sozusagen, weil der Christus drängt sich nicht auf. Wir müssen ihn wollen in uns. Ihn wirklich wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist mehr als bitte, hilf mir. Das ist zu wenig. Das ist ein ganz konkreter Willensimpuls, der aus uns kommt, der den Christus einlädt mitzutun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und uns dort zu stärken, wo wir es noch nicht können, uns dort weiterzuhelfen. Weil wir halt erst am Anfang sind. Eben mit dem ganzen Christentum in Freiheit sind wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz am Anfang. Und wir können froh sein, wenn wir zu einem gewissen Teil fertig sind damit, auf einer ersten Stufe fertig sind, gegen Ende der Zeit der Kulturepochen. Schön wäre es, wenn schon in der nächsten Kulturepoche, also in dieser sogenannten slavischen Kulturepoche, die aber natürlich eine weltweite ist, aber die diese Grundmentalität im Slavischen drinnen ist, wo das eine sehr wesentliche Rolle spielen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist ein mehr gewaltiges Potential, diese Kräfte, alte Kräfte in die neuen umzuwandeln. Da sind Gemütskräfte, Seelenkräfte drinnen, die den Boden bereiten, die wir schon längst verloren haben im Grunde. Das ist das Problem, weil wir müssen halt überall den Übergang von alten Kräften zu neuen Kräften schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir verlieren die alten viel schneller, als wir die neuen entwickeln. Zurzeit sind wir genau in dem Problem, da sind wir in so einer Zerreißphase gerade zu drinnen. Das Alte ist weg, die meisten glauben gar nicht einmal mehr dran, dass da irgendwas sein könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich so wirklich tief, um das selber in die Hand zu nehmen und zu wissen, ich muss tätig sein. Es kommt mir nicht einfach zu, sondern ich muss es tun. Ich muss tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist auch die Grundregel zu dem, wie schaut der neue Weg aus. Der Weg schaut auf jeden Fall aus, dass es auf die eigene Tätigkeit ankommt. Und dass ich alles, was ich tue, mir zu eigen machen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kann man Anleitungen und Dinge für geistiges Schauen, für geistige Entwicklung, kann man hunderttausende lesen. Man kann Steiner von A bis Z lesen, man kann andere Wege lesen, weil nicht jeder Weg, nicht für jeden Menschen ist der Schulungsweg der Anthroposophie der richtige, muss man auch dazu sagen. Also das muss auch jeder frei entscheiden, welchen Weg er geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten zu empfehlen ist nicht zehn Wege auf einmal und alle durchprobieren und einen Mischmasch draus machen, sondern einmal zu spüren, mit welcher geistigen Strömung bin ich am ehesten verwandt, wo klingt etwas an bei mir, dann kann ich dort lernen daran etwas, muss aber dann letztlich sehen, dass ich mein eigenes daraus machen muss. Dann fängt es erst an wirksam zu werden, so wirklich. Also ich kann jetzt sklavisch irgendein Rezept sozusagen tun, da kann ich Mantren oder was die vorgegeben sind, kann ich bis zur Vergasung beten oder meditieren, wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nicht wirklich funktionieren, wenn ich nicht meinen eigenen Weg finde. Weil wir haben alle unsere Fähigkeiten und auch unsere Mängel und mit dem müssen wir umgehen irgendwo, dass wir es durchdringen können. Also da wird in der Zukunft noch viel dazu zu sagen sein, aber ich setze mich dann wieder der Gefahr aus, dass ich über gar nichts über die Apokalypse sage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit sage ich aber doch sehr viel, weil ohne all dieser Dinge fangen wir mit dem im Grunde gar nichts an. Es ist sicher notwendig zum Einstieg einmal so ein Durchgang zu machen zu dem Ganzen und ein bisschen zu kommentieren, was bedeutet das, aber das ist erst der spärlichste Anfang. Interessant wird es dort, wo jeder seine individuellen Ansatzpunkte Apokalyptiker zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, das habe ich schon wahrscheinlich im ersten Vortrag gesagt, dass es darum geht. Es geht nicht darum zu wissen, was steht alles in der Apokalypse. Es ist schon gut, es will nicht klein machen, aber das reicht alles nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es genügt nicht zu wissen, was Steiner alles an Mantren oder sonstigen Übungen gegeben hat. Das reicht alles nicht. Man muss selbst Apokalyptiker werden, man muss selbst Geistesforscher werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist vielleicht gar nicht das richtige Wort. Christ zu werden eigentlich wäre das richtige Wort. Christ wirklich zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute haben wir noch hauptsächlich das Etikett darauf eingeschrieben, wir bekennen uns dazu. Das heißt noch nicht, dass wir es im tiefsten Sinne sind. Im tiefsten Sinne sind wir es dann, wenn wir aus unserem Ich entsprechend schöpferisch tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das ist genau die Liebeskraft, die wir der Welt geben können. Wir machen unser ureigenstes Ding und machen es aber so, dass wir es verschenken können. So, dass es nicht die Welt bedrängt, sondern die Welt beschenkt und es kann genommen werden oder nicht genommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Um und Auf. Ich meine, darum ist das alles, ja, verständlich aus dem Lauf der Geschichte heraus, alles, aber Christentum so zu verbreiten, dass man es den Menschen dann aufzwingen will im Grunde, das ist sehr gewagt. Da kann sehr viel schief gehen dabei und sehr viel Negatives hineinkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spricht nicht dagegen, dass der Missionsgedanke ja durchaus drinnen ist und dir auch deutlich geäußert wird, aber der heißt, geh in die Welt, strahle deine Impulse aus, erzähl von mir auch davon, aber nicht indem du einfach etwas vorbetest, fertige Formeln, sondern indem du es lebst, indem du sprichst durch das, was du bist. Das heißt, durch das, was du geworden bist, indem du diesen Impuls in dir lebendig gemacht hast. Das ist die Botschaft, das ist die Botschaft, die eigentlich im Pfingstgeheimnis drinnen steckt, sodass es alle Menschen verstehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also du sprichst durch das, was du geworden bist dadurch. Das ist das Um und Auf. Und bitte, da sind wir alle weit weg noch davon, ein bisschen was, es blitzt einmal da und dort durch, aber da haben wir noch einen riesigen Weg zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum werden wir auch brauchen diese unheimliche Beschleunigung eigentlich in der Entwicklung, die jetzt nicht im äußeren Sinne, sondern in der geistigen Entwicklung. Und die ist drinnen, die ist drinnen. Es werden dann wieder ruhigere Phasen auch kommen, aber im Moment stehen alle Signale drauf, dass die Menschheit wirklich einen Sprung machen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dass das Tempo gewaltig ansteigt. Dass wir kommen, wir sind jetzt in die Phase, und zwar nämlich so, dass dann die mittlere Periode unserer Kulturepoche, da haben wir noch ein bisschen Zeit dorthin, wir sind ja immer noch am Anfang, und Anfang heißt immer Anfang einer Kulturepoche. Das erste Drittel ist im Grunde Aufarbeitung des Alten und es so zu verändern, dass es anschlussfähig wird an das, was wirklich kommen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben schon das Problem, das was kommen soll, wird einmal abhängig davon, was die einzelnen Menschen aus ihrem Ich heraus wollen. Also es gibt keine fertige Regel dafür. Niemand kann das sagen, das sollst du.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du musst wollen. Es ist also ein vom Sollen zum Wollen. Und das ist aber dann ganz verpflichtend für einen selber, weil sonst zerstört man etwas am eigenen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist vielleicht auch für unsere Zeit die Botschaft, man soll es ja nicht übernehmen. Man muss immer schauen, was kann ich wirklich leisten, wo kann ich wirklich dranbleiben. Es einfach dann hinzuschmeißen ist für einen Menschen, der wirklich aus seinem Ich heraus tätig sein will oder tätig sein soll, ist das so ziemlich Schlimmste, was man machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann die bewusste Entscheidung treffen bei irgendwas, gut das geht in dieser Inkarnation nicht. Man kann sich manches vornehmen und dann kommt man aber drauf, ich brauche schon bei dem einen, vielleicht nicht nur dieses Leben, sondern ein nächstes auch noch dazu. Dann ist es legitim, andere Sachen, die man vielleicht ins Auge gefasst hat, einmal liegen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt nicht ununterbrochen im Hamsterrad, ich muss tätig sein, ich muss tätig sein und alles probieren, das bringt es gar nicht. Das ist eher, den Punkt zu finden, wo ich wirklich weiterkomme und dort dann ganz stark drinnen zu bleiben. Auch im anthroposophischen Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt vielleicht einen Bereich, wo ich wirklich weiterkommen kann, dass ich zu eigenen geistigen Erfahrungen auch kommen kann. Das heißt, dass ich mir bewusst werde, was da drinnen ist, weil die Zeit ist reif jetzt einfach dazu. Es ist notwendig, da geht es jetzt nicht darum, ich bin neugierig darauf oder ich überprüfe, ob der Steiner eh recht gehabt hat und das geht es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht darum, er das weiterzuführen, des Werksteiners. Wahrscheinlich werden die wenigsten das schaffen, das in dieser Universalität, in diesem Umfang zu machen, wie es Steiner konnte. Ohne ihn jetzt auf den höchsten Thron heben zu wollen, das geht es gar nicht, weil der Wiesner hat selber immer gesagt, ich will nicht verehrt werden, sondern verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht nicht darum, ihn als den großen Guru zu sehen, sondern das wird uns nämlich gar nichts nützen. Überhaupt nichts. Da kann ich das jedes Mal Steiner Steiner beschwören, wenn ich nicht selber tätig wäre, wird das überhaupt nichts nützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das geht darum und dazu gehört dann halt auch der irgendwann einmal nach gründlicher Vorbereitung, man soll sich schulen an dem, was gegeben ist, aber dann den ersten Schritt einmal zu wagen darüber hinaus. Weil das halt dann eben gerade in der Kraft des eigenen Ichs liegt, diesen Schritt zu machen. Und dadurch es aber, indem ich ihn mache, anderen leichter macht, auch Schritte zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht genau den gleichen, das muss gar nicht sein. Weil wir gehen eben jeder unseren Weg in Wahrheit. Das wird immer mehr den Reichtum der Menschheit ausmachen, dass jeder seinen Weg geht und dass er aber die Früchte dessen mit allen teilen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eben nicht mit dem Hinterton, ja du musst genau auch diesen Weg gehen, sondern wir geben einander wechselseitig Anregungen. Das wird halt dann was anderes sein als die üblichen Wirtshausgespräche wahrscheinlich, obwohl da auch viel darin anliegen kann. Man kann über das sprechen überall heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überall in Wahrheit. Es verlangt nur, dass die Menschen es wollen. Und eben wie ich am Anfang schon gesagt habe, im Alltag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es muss so sein, dass das wirklich im Alltag passieren kann, in einem Gespräch irgendwo. Es zieht sich nicht auf den Sonntag irgendwo zurück oder vielleicht in irgendeine gedeckte Loge, wo man sich zurückzieht vom Rest der Welt abgeschieden. Sondern es muss möglich sein, das überall zu besprechen mit Menschen, die dafür offen sind, sich auszutauschen mit ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das aber niemand aufzudrängen, der nichts davon wissen will. Weil wir alle eben auch schon vielleicht durchgegangen sind oder noch durch müssen durch die Phase, dass die alten Kräfte weg sind. Es funktioniert überhaupt nicht einfach auf Dauer sich hinüber zu schwindeln von den alten Kräften in die Neuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt der Moment in der oder in einer nächsten Inkarnation, wo das Alte einfach weg ist. Und wo die notwendige Erfahrung die ist, ich bin verlassen von allen guten Geistern. Ich bin ganz einsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dieser Einsamkeit entdecke ich die Christuskraft in mir. In meiner eigenen Ich-Kraft. Und merke dann diese Kraft, mir steht ein riesiges Kraftpotential zur Verfügung, wenn ich will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es hängt von meinem Willen ab, tätig zu werden. Und von dem strahlt eine gewaltige Heilkraft aus in Wahrheit. Für mich selber, aber vor allem auch für die Welt um mich herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weitesten Sinn Heilung, im seelischen, bis irgendwann ins Körperliche hinein. Und damit wird eben das, was wir als eine Religion heute bezeichnen, ganz was anderes werden. Es wird eine selbstverständliche menschliche Fähigkeit sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass wir einander geistige Anregungen geben, die wie der Impuls sind, dass jeder aus seinem Ich heraus tätig werden kann. Da muss es hingehen. Mir ist ganz bewusst, dass die Übergangszeit lang ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das macht ja nichts. Niemand braucht sich klein fühlen, weil uns geht es allen jetzt noch so. Dass wir erst auf dem Weg dorthin sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher ist es legitim, dass es die ganzen Stützen und äußeren Stützen und so noch gibt. Nur wir dürfen den Zeitpunkt nicht verschlafen, wo das ins Gegenteil umkippen kann. Und wo wir dann in eine Passivität hineinkommen, weil wir uns erwarten, es strömt mir von außen etwas zu an Kraft, was dann aber nicht mehr funktionieren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich dadurch aber versäume, aus dem eigenen Ich heraus tätig zu werden. Und das kann man zumindest theoretisch in jeder und auch in der schlimmsten Situation. Vielleicht sogar gerade bei Menschen, die in wirklich schlimmen Situationen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der absoluten Notlage sind. Und wo aber niemand da ist, der sagt, es wird schon gehen. Sondern die einfach darauf angewiesen sind, jetzt tätig zu werden, dass da plötzlich was aufgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass sie da erst im Tun, im Nachhinein merken, das hätte ich nie gedacht, dass ich das durchstehen kann. Dass ich da durchkomme und vielleicht noch andere mitnehmen kann, dass sie durchkommen, das hätte ich nie gedacht. Wir kennen unsere Kraft noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist da, die tut schon am Stand durchdrehen in uns in Wahrheit. Da ist einiges an Kraft da, bei jedem von uns. Aber wir kennen die Kraft in Wahrheit noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir kennen die Apokalypsis Jesu Christus. Und Jesu Christus ist zugleich eben Ich. Auf das weist ja Rudolf Steiner auch so oft hin, dass die Initialen des Jesu Christus, eben nicht zufällig, das deutsche Wort Ich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil durch das Mysterium von Golgatha ist das untrennbar miteinander verbunden. Dadurch können wir die göttliche Kraft in uns wirklich erregsam machen. Und zwar aus eigenem heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sich der Christus mit den Menschen, mit allen verbunden hat. Er ist Mensch geworden eigentlich in jedem Menschen. In Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Menschen ist das Potenzial drinnen. Das ist genau der Punkt, warum der Christus wirklich als Verkörperung einmal kommt. Weil dann lebt er in allen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde. Egal welchen Bekenntnisse angehören. Kann ein atheistisches Bekenntnis sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das ist genauso ein Glaubensbekenntnis. Da kann diese Kraft trotzdem drinnen leben. Ich meine, die Atheisten sind die, die unbewusst vielleicht, aber doch aus der Perspektive leben, das alte muss ich verlieren, um das neue zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist vielleicht so, das Auflehnen gegen das Alte, unbewusst wissend, ich muss es überwinden, um das eigene zu kriegen. Und wenn das Ich wirklich tätig wird, dann bricht es auf ins Christentum. Selbst dann, wenn ich mich noch als Atheist fühle und gläubiger Atheist bin, aber vielleicht in der Realität mehr Christ als einer, der brav jeden Sonntag in die Kirche geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seine Gebete runtermurmelt und im Grunde nichts mehr damit anfängt. Es ist nicht gesagt, dass das alles so automatisch von selber funktioniert. Das muss nicht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann ganz unheilig auch sein in Wahrheit. Weil es wird unheilig dort, wo es nicht wirklich mit dem Ich-Impuls verbunden ist. Da macht das Christentum keinen Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die anderen Religionen sind ein Weg, dorthin zu führen. Alle Wege führen letztlich irgendwann dorthin. Nur wird es manchen dann flau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst im offiziellen Christentum ist es auch noch sehr flau. So massiv wird noch nicht gesagt, du musst tätig werden. Du.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Christus lebt in dir. Dort muss man entdecken. Und dadurch können wir den ätherischen Christus entdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch können wir ihn erleben. Wo im Ätherischen? In unseren Lebenskräften. Wenn in uns das Christentum so lebendig wird, dann steht der Christus vor mir oder wie auch immer ich das ausdrücken will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erlebe ich ihn geistig. Dann erlebe ich ihn, dann erfahre ich ihn ganz konkret. Dann erlebe ich nämlich wie er stärkt auch die eigenen Ätherkräfte, die eigenen Lebenskräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich stärkt. Aber das muss ich wollen. Wir können selbst noch nicht so an den Ätherkräften arbeiten, aber er unterstützt uns dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, das ist der Weg am eigenen Ätherischen zu arbeiten. An dem müssen wir auch schon arbeiten. Wir haben viel zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen erstens einmal uns trauen, sich auf unser Ich zu stellen. Ich habe meine Sache auf Nichts gestellt in Wahrheit. Im Wort Nichts ist übrigens auch das Ich hier drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das muss man sich trauen einmal, weil das heißt auf sich selber stellen. Da kann ich nicht, ich finde nicht da ein Handbuch oder was hat der gesagt. Das ist alles gut und schön, aber im entscheidenden Moment muss ich es nicht wissen, sondern tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Tun wissen, ja, das war der kleine Schritt. Das heißt, wir müssen lernen, die ganze Bequemlichkeit eigentlich, ja ich nenne es jetzt einmal durchaus Bequemlichkeit, die in uns halt drinnen steckt, die zu überwinden. Zu wissen, selbst wenn wer anderen was schenkt, noch so viel schenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nichts wert für mich, wenn ich es nicht ergreife und zu was Eigenem mache. Und das verlangt die eigene Tätigkeit. Sonst wird es nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit ist vorbei, wo irgendwelche Sachen passiv funktionieren. Also auch die größten Geschenke, die größte Unterstützung, die kommt, auch die Unterstützung des Christus, die unendlich geradezu ist, wird nur funktionieren, wenn ich es ergreifen will, wenn ich seine Hand nehmen will. Es wird so schön im zweiten Mysterientrama von Steiner geschildert, bei dem Juden Simon, der immer wieder dieses Erlebnis hat, das Christus-Erlebnis, und der sozusagen so erlebt hat, das halt in der Vision, dass er ihm die Hand erreicht und im letzten Moment stößt er sie zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er will das nicht ergreifen. Das heißt, er will sich nicht auf sich selber stellen. Weil das ist gleichbedeutend damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich selber tätig werden. Und wenn ich die Unterstützung dabei des Christus haben will, dass er meine Kräfte verstärkt, dann muss ich mir diese Kräfte zu eigen machen. Darin besteht es nämlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch erwerbe ich mir auch diese Kräfte. Das heißt, letztlich mache ich es dann doch selber. Das ist das Um und Auf dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist wirklich revolutionär. Ich habe das jetzt schon ein paar Mal gesagt, dass Geisteswissenschaft im modernen Sinne revolutionär ist. Absolut revolutionär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist vielleicht auch der Grund, warum viele noch nicht heranwollen oder können. Und selbst viele, die herangekommen sind, das auch noch nicht so ergriffen haben, dass es ihr ureigenstes Tun ist. Und eben auch dann der Mut kommt, in Lebenssituationen über das, was man halt in der Anthroposophie von Steiner oder sonst wo gelernt hat, über das hinauszugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in Wahrheit kann ich erst dadurch im konkreten Moment tätig werden. Ich tätig werden. Nur fertiges Rezept anwenden wird nirgendwo funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich mit meinem Ich drinnen liegen, mit meinem ganz Individuellen. Und daher wird von jedem Menschen in einer ähnlichen Situation aber was anderes kommen. Es gibt unendlich viele Wege, die gut sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt unendlich viele, die daneben hauen können. Aber selbst das ist nicht das Drama, das muss das Ich riskieren. Weil auch wenn ich wirklich aus meinem Ich heraus tätig bin, wir haben halt noch genug andere Wesensglieder und alle möglichen Wesen, die da drinnen herumwurreln in uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind ja wirklich interessante Wesen. Ich meine, in uns wurreln, letztes Mal habe ich gesprochen von den Bakterien und den kleinen Lebewesen und Viren, die einen nicht unbeträchtlichen Teil unseres Organismus ausmachen. Also da wurrelt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, es wurreln aber Elementarwesen genug. Ihr wisst, wurrelt, glaube ich, brauche ich schon nimmer übersetzen. Wurrelt heißt, bewegt sich lebendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurr ist das W da drinnen. U geht es eng durch. Im R ist es bewegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und irgendwo trifft es dann aufs Ziel. Also sehr lebendig beweglich einfach. Also mit dem müssen wir einmal fertig werden, das zu akzeptieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich bin der Mittelpunkt, aber ich habe alle möglichen Wesensglieder, in denen bewegt sich alles Mögliche, im physischen, im ätherischen, im astralischen. Nur im Ich, da sind wir selbst zu Hause. Und da können wir den Christus finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt eben genug anderes, wo wir die Kraft darüber noch nicht so haben, wo wir es lernen können. Über das Seelische hoffentlich gewinnen wir es zügig immer mehr Kraft, dass wir wirklich im Zeitalter der Bewusstsein schon sehr viel umgewandelt wird von unserem seelisch-astralischen zum Geist selbst. Wenn wir das haben, dann ist noch ein großer Schritt getan, weil dann ist unsere Seele unsere Schöpfung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Astralisches sogar unsere Schöpfung. Das ist auch ein schrittweiser Prozess. Also Seelisches ist ein Teil des Astralischen, lebt im Astralischen, aber der Astral-Alp ist wesentlich umfangreicher noch, weil da ist alles das drinnen, was wir im tiefsten Unbewussten haben, was für die Körper Funktionen wichtig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es wird schon viel sein, wenn wir den engeren Teil des Seelischen einmal wirklich zu unserem eigenen gemacht haben, selber gemacht haben. Dann haben wir erst die unsterbliche Seele. Dann haben wir die wirklich unsterbliche Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also gerade in dem Übergangsfeld von der alten Zeit, wo durch die höheren Mächte dafür gesorgt wurde, dass die wichtigsten Seelenelemente weitergehen in der nächsten Inkarnation und so fort, dass das nicht ganz zerfledert. Heute besteht sehr wohl die Gefahr, dass große Teile unseres Seelischen sich auflösen. Das habe ich auch schon gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einzige, was uns mit Garantie bleibt im seelischen Bereich, das sind unsere Karma-Päckchen. Also die Aufgaben, die zu erfüllen sind, die werden wir nicht los. Gott sei Dank werden wir sie nicht los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt ja vieles drinnen, was nicht karmisch belastet ist. Das wird erst dann wirklich unser eigenes sein und das heißt also vor der Auflösung bewahrt sein, wenn wir es bewusst ergriffen haben. Geist selbst heißt letztlich, vollster Ausprägung ist Geist selbst dann, wenn es letztlich das ganze Australische zur eigenen Schöpfung gemacht hat und immer weiter tut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das ist ja nichts Statisches, sondern an dem weiterarbeitet. Das wird die große Aufgabe sein im neuen Jerusalem. Dort geht es dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können jetzt bereits, also energisch daran arbeiten und sogar jetzt schon im Bewusstseinsseelenzeitalter, vom Geist selbst zumindest den seelischen Teil, also den engeren Teil, der zunächst einmal leichter unserem Bewusstsein zugänglich ist, den uns zu eigen zu machen. Oder Teile davon zumindest uns zu eigen zu machen. Sodass in der Seele nichts passiert, wo nicht mein wirklicher Wille dabei ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht irgendeine Triebkraft, die hereinkommt, irgendein luziferisches Wesen, das uns anschiebt oder irgendein arimanisches, das drinnen wirkt. Sondern dass wir Herr in unserer Seele sind. Wir stehen erst ziemlich am Anfang davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber immerhin, ein bisschen was ist schon geschehen und es ist jetzt unsere Zeit. Das Bewusstseinsseelenzeitalter ist prädestiniert dafür, dort diesen Bereich aber weiter auszuarbeiten. Weil Bewusstseinsseele und Geist selbst hängen stark zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind eigentlich in gewisser Weise zwei Seiten desselben. Und das betrifft also vor allem den seelischen Bereich. Im Großen, dass das ganze Australische verwandelt ist, wird bei den Menschen, die mit der Entwicklung Schritt halten, so sein, dass es am Ende des Neuen Jerusalem, also des Neuen Jupiter, dass es wirklich fertig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fertig heißt also, dass es dann wirklich unsere Schöpfung ist. Das heißt aber bitte dann nicht fertig im Sinn. So, jetzt ist es so, wie es ist und so bleibt es auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, nein, das heißt, es geht sowieso immer weiter und verändert sich. Aber dann sind es wir aus unserem Ich heraus, die an dem arbeiten. Sonst niemand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nix. Das heißt, spätestens nach der Zeit des Neuen Jerusalem oder Neuer Jupiter, wie es Rudolf Steiner nennt, wird es so sein, dass das seelische Komplett und das australische Komplett unsere Schöpfung ist. Unsere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere. Und wir übernehmen nichts aus der Seelenwelt, nichts Fertiges, sondern wir schaffen es selbst und wir geben es als Geschenk dann irgendwann einmal, wenn sich der Organismus wieder löst von der irdischen Verkörperung, wir geben es an die Seelenwelt weiter. Dort steht es zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Menschen, die auch diese Ich-Entwicklung durchführen, die werden es gar nicht brauchen, aber es wird eine sehr große Rolle spielen für die anderen Wesen, die in der Natur sind. Also für die Tierwelt zum Beispiel und so weiter, für Elementarwesen und so weiter. Da kann das ein ganz großes Geschenk sein, das wir einbringen in die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was uns selber betrifft, ist es dann einfach irgendwann einmal zu 100 Prozent unsere Schöpfung. Also das heißt, wenn man jetzt die Perspektive noch weiter spannt, also sie spannt dann über das neue Jerusalem hinaus, Venus-Zustand, Vulkan-Zustand, also die letzten drei, die zukünftigen drei kosmischen Verkörperungen unserer Erde, dann geht es letztlich darum, am Ende, und dann, da nehme ich jetzt Bezug zu dem, was ich heute schon gesagt habe, in der Apokalypse ist die Rede von der ersten Auferstehung, die letzte Auferstehung, so kann man es gar nicht sagen, aber in gewisser Weise, wenn am Vulkanzustand der Mensch sich seinen Geistesmenschen selber geschaffen hat, das heißt damit seinen vergeistigten physischen Leib komplett selber geschaffen hat, dann ist er in seinem Wesen sein eigenes Werk geworden. Das heißt, er hat das erfüllt, was die Gottheit intendiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass wir am Ende Schöpfer unserer selbst sind. Am Ende der Entwicklung. Vom Geschöpf zum Schöpfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir so weit gekommen sind, dass wir von A bis Z, das heißt durch alle unsere Wesensglieder Schöpfer unserer selbst geworden sind, dass wir also dann, so werden wir aus diesem Vulkanzustand herauskommen, dass wir unser Ich haben, klar, aber wir haben unseren eigenen Astralleib, unseren eigenen Seelenleib, also unser eigenes seelisch-astralisches, wir haben unseren eigenen Ätherleib selbst geschaffen, ganz individuell und wir haben den Geistesmenschen, wir haben den physischen Leib selber geschaffen, dann sind wir Geschöpf unserer selbst. Und dann sind wir reif für alles, was danach liegt. Darüber haben wir ja auch schon Andeutungen gemacht, man kann wirklich nur Andeutungen machen, aber wir stehen da auf derselben Stufe wie die Schöpfergötter, die in der Bibel genannt werden, das ist ja nicht die höchste Gottheit, um die es da geht, in Wahrheit, sondern es geht um die Geister der Form und die Elohim und die Sonnengeister, die eben diese Erdentwicklung geformt haben, durchformt haben, dann, also wenn wir jetzt durch alle sieben Stufen, sieben kosmischen Stufen durchgegangen sind, dann sind wir an der Stufe angelangt, auf der die Elohim in anderer Art zu Beginn der Erdentwicklung gestanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eben auf andere Art, in gewisser Weise auf höhere Art, weil wir eben die Freiheit haben, weil wir ganz individuelles Geschöpf unserer selbst sind. Das ist bei den Elohim, die in der Bibel genannt werden, nicht der Fall. Es ist ein Unterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was die Gottheit in den Weltenplan hineingelegt hat. Weltenplan heißt also, in welche Richtung soll es gehen? Es geht in die Richtung, dass freie Schöpfergeister entstehen, die das ergänzen mit dem Zusammenarbeiten, was von oben kommt. Beziehungsweise man kann es vielleicht irgendwann einmal auch so sehen, dass das, was früher von oben gekommen ist, dann von innen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Gottheit eins ist mit dem. Immer mehr wird. Da gibt es Stufen noch genug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perspektiven sind riesig gekommen. Ich weiß, dass das alles auch sehr ketzerisch klingen kann. Aber meine offizielle Adresse ist die Ketzergasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat zwar mit den Ketzern nichts zu tun, das war irgendein Bürgermeister oder irgendetwas in Wien, der Josef Ketzer geheißen hat, aber es passt irgendwo. Ja, aber niemand sollte sich schrecken, niemand sollte Angst haben vor der Größe der Aufgabe. Der erste Schritt ist halt einfach, dass man, ich weiß nicht, ich soll das alles, ja, das ist der erste Schritt für einen neuen geistigen Weg überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass wir wirklich gerecht werden dem, dass wir die Möglichkeit zu dem freien Ich bekommen haben. Damit ergreifen wir den göttlichen Willen, damit folgen wir dem göttlichen Willen. Wenn ich es verweigere, dann arbeite ich gegen den göttlichen Willen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade wenn ich mir diese Freiheit erkämpfe, nämlich indem ich sie in die Tat umsetze, weil wie gesagt, die Freiheit muss ich selber mir erringern. Man kann mir nur die Möglichkeit schenken, das hat die Gottheit gemacht, aber wenn ich in der starre Tolle liege und mir nichts tun darf, dann wird es nicht passieren. Die Gottheit kann mich nicht zwingen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kann mich nicht zur Freiheit zwingen. Das wäre ein Widerspruch in sich selbst. In dem Fall wäre das eine Entschöpfung geradezu zerstörender Widerspruch drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sie kann uns nicht zwingen. Sie hat sich ihrer Allmacht begeben. Sie hat sich ihrer Macht eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind alles Dinge, die man in philosophische, theologische Überlegungen einbeziehen müsste. Es haben in der Neuzeit noch die Menschen sehr gefragt, wie ist das Übel der Welt, das Böse, was passiert, wie ist das mit der Allmacht und Allwissenheit, Gott ist vereinbar und so weiter. Aber man ist immer noch davon ausgegangen, ja das muss ja Allmacht sein, aber die Macht Gottes besteht darin, gerade diese Macht abzugeben, aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls bezüglich dessen, was den Willen des Menschen betrifft. Die anderen, gerade alle höheren Hierarchien, die über uns stehen, die brauchen das noch. Sie können es noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also von dem her ist die Erdentwicklung, das Erdenleben des Christus, hat überhaupt die Weltrevolution schlecht hingebracht, für den ganzen Kosmos im Grunde. Das wäre zu klein gedacht, das zu sehen, ja da jetzt unser kleines Fleckern, das Erdkugelle da, das betrifft den ganzen Kosmos, das erschüttert den ganzen Kosmos in Wahrheit. Das heißt, alle geistigen Wesen, die da sind, überall, alle Sterne, alle Sonnen, alle Planeten, alle, ja selbst die kleinsten Meteoriten, die irgendwo herumschwirren, sind geistige Wesenheiten, und wenn es nur Elementarwesenheiten sind, sind mit dabei, weil überall Geistiges ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden das alles erleben können einmal. Wir werden das sehen können. Das wird noch eine spannende Astronomie werden, die dann das Geistige sieht, auf neue Art sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In alter Form gab es das. Die Babylonier, die Neu-Babylonier, die Chaldea waren wunderbar in dem, dass eine Astronomie oder Astrologie oder wie immer man es, es war eben nicht getrennt zu lesen, die geistigen Taten der Wesenheiten, die drinnen sind, die sich äußerlich halt dann in den Konstellationen und sonstigem widerspiegeln. Und auch die Gesetzmäßigkeiten, die Weisheit, die sie hineinlegen, die wir halt dann heute als Naturgesetze oder so herauskratzen irgendwo, das ist eher als nur die Oberfläche davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die haben noch in den Konstellationen, in denen sie sich angeschaut haben, aber zugleich auch sie geistig gesehen haben, nicht nur äußerlich. Das ist gerade der spannende Moment in der ägyptisch-chaldeeschen Zeit. Weil ägyptisch-chaldeesche Zeit heißt ja, kurz davor beginnt das finstere Zeitalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, das natürliche Hellsehen beginnt damals bereits zu erlöschen. Für eine Mehrzahl von Menschen. Bis dahin waren alle hellsichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle. Also urpersische Zeit noch, alle hellsichtig. Alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einweihung bestand dann gerade darin, das zu verlieren. Oder zumindest sich durchzukämpfen zu einer ganz klaren Sicht des Sinnlichen. Wo sich nicht durchmischt, das geistige Erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat es schon sinnlich wahrgenommen, durchaus. Aber man hat mit wahrgenommen, immer das seelisch-geistige, die Aura. Aura Masta O. Das heißt ja eigentlich, die große Aura, die mächtige Aura.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ja indogermanische Sprache auch. Es kommt wirklich aus demselben Stamm heraus. Aura Masta O. Heißt nichts anderes als Aura Mächtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das steht dahinter. Und man konnte das erleben. Sie haben gesehen, es ist ja schon die äußere Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben aber gesehen, auch die ganze Aura noch mit. Alle. Manche halt mehr und manche weniger schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das haben sie noch gesehen. Und sie haben aber gesehen, jetzt kommt das Alemannische. Das verdunkelt das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt herauf. Das greift nach dem, das greift zuallererst nach dem, was ich da unten auf der Erde sehe, aber es greift auch nach dem da oben. Es beginnt auch nach dem oben, nach den Sternen zu greifen, nach der Sonne zu greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie sie verdunkeln. Und das hat man als dramatisch erlebt einfach. Da sieht man schon aber auch, wie sich das Bewusstsein der Menschen, auch in historischen Zeiten, und das sind Zeiten, wo man sagt, bei der urpersischen Zeit ist es so, es gab noch keine Schrift und sowas zu der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es gibt keine Aufzeichnungen, es gibt Funde natürlich von allen möglichen Utensilien, aber keine Schrift. Also kennt man von der Seite nicht, wie die wirklich die Welt erlebt haben. Wir konnten es nicht niederschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man wirklich dann nur auf geistigem Wege in Erfahrung bringen, dass man wirklich in der Zeit zurückgehen kann, bis dorthin und gleichsam durch die Augen dieser Menschen zu sehen. Also zu erleben, was die in ihrer Seele erlebt haben. Also das, was Södersteiner halt dann nennt, das Lesen in der sogenannten Akasha-Chronik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also im Grunde nichts anderes als Lesen im Fluss der Zeit. Dort kann ich das Lesen. Und da kann ich lesen die Vergangenheit, ich kann lesen aber auch, welche Möglichkeiten es für die Zukunft gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zukunft ist trotzdem offen. Also es ist noch nicht gesagt, was sich realisiert, also bis in die physisch-sinnliche Welt hinein. Es sind viele Strömungen, von denen eine konkret dann wird und bis ins physische Geschehen hinein sich verdichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist auch so eine Sache. Aber aus dem die Möglichkeiten der Zukunft zu sehen, aus dem kommen Fähigkeiten wie Prophezeiungen, die also die Zukunft betreffen. Wie kann man Rudolf Steiner sprechen davon, wie wird denn das sein mit dem neuen Jerusalem? Also sprich mit dem neuen Jupiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder wie wird das sein mit dem Venus-Zustand, der dann noch folgen wird. Oder gar dem Vulkan-Zustand. Das ist ja noch nicht passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das soll aus Freiheit heraus passieren. Weil der Mensch mitwirkt, wird sehr vieles aus Freiheit passieren. Und wir sind jetzt schon ganz schön tätig, diese zukünftigen Zustände mit vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden sie nicht alleine hervorbringen können, aber sie werden wesentlich sein, bestimmt durch uns. Vielleicht noch ein kleines Beispiel, wie wichtig Erscheinungen unserer Zeit heute sind. Das Berufsleben unserer Zeit heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Berufsleben, wo Menschen in einen Beruf gestellt sind, den sie machen, ohne besondere innere Verbindung. Das Leben hat sich hineingestellt, sie machen ihn, weil sie ihn machen müssen. Rudolf Steiner sagt, das wird in der Zukunft immer mehr so werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man wird immer weniger sagen können, ach mit meinem ganzen innersten Wesen, mit all dem was ich will, bin ich verbunden mit meiner Arbeit, was anderes würde ich mir gar nicht wünschen machen zu können. Wenn alle Menschen das so machen würden, dann würde der allerletzte Zustand, der Vulkan-Zustand, der also die Spiegelung des alten Saturn ist, dieser Wärmewelt, der also den Abschluss der Entwicklung bringt, die wird zum großen Teil durch solche Sachen geschaffen, wo wir mit unserer inneren Freude, mit unserem Enthusiasmus nicht verbunden sind. Und die wir tun, weil wir sie tun müssen in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon auch, weil wir sie tun wollen, aber nicht, weil es uns jetzt so besonders Spaß macht oder was, sondern wo wir ganz aus der Notwendigkeit heraus handeln, ohne dass unsere Gefühle, unsere Emotionen drinnen stecken. Das ist ein starker Ausspruch für unsere Zeit heute, weil es ist heute ja im Berufsleben ist das schon fast der Standardfall, dass man halt in einem Beruf drinnen steht, weil man davon leben muss, aber dass ich sage, das ist jetzt mein Leben, ist es oft gar nicht. Es ist keine Fehlentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann ich nur empfehlen, ich weiß jetzt die GA-Nummer nicht, aber es heißt der Band, das Karma des Berufes. Das sind ganz wesentliche Dinge, wo wir etwas tun, sehr wohl unsere Kraft, unser Können hineingeben, aber völlig unser Australisches, unser Wohlgefühl und diese Dinge trennen davon. Wir machen es nicht aus Zwang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute machen es viele Menschen aus Zwang, weil sie uns nicht überleben könnten, aber es wird die Zukunft kommen, dass man solche Dinge tut, die nicht jetzt zu meiner besonderen Freude oder sowas machen, sondern die ich mache, weil ich die Notwendigkeit sehe. Nur aus dem. Das ist deswegen jetzt nicht mit einem Glücksgefühl verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem heraus. Mit dem, was wir heute als Glücksgefühl bezeichnen. Das ist was ganz, ganz Wesentliches auf dem Weg, jetzt Bewusstseinsseele, weiter Geist selbst zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist selbst, da ist die eine Verwandlung des Australischen, aber da geht es um Weisheit drinnen, Weisheit im Zusammenklang mit dem Rest der Welt. Da geht es nicht um Glücksgefühle. Überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine objektive Seelenwelt. Damit sage ich bitte nicht, dass wir heute bei nichts mehr Freude haben dürfen. Das sage ich überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade bei den Dingen, die wir tun für die Welt, darf es überhaupt nicht darum gehen, dass ich da jetzt ein Glücksgefühl habe. Die Maria sagt es im Mysteriendrama so deutlich. Dass sie dann schwört vor der geistigen Welt, dass sie in ihrem ganzen geistigen Streben das Glücksgefühl, das damit verbunden ist, sich gut zu fühlen, dass sie das tilgen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit rettet sie den Johannes im Grunde. Damit rettet sie ihn. Das ist eine starke Äußerung, bitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt also auch, natürlich für unsere Geistigkeit zu entwickeln, wir sollen es mit Wille, mit Enthusiasmus machen, aber wir müssen uns die üblichen Glücksgefühle abgewöhnen dabei, die wir so im normalen Leben haben. Die dürfen wir uns für das normale Leben durchaus noch aufbewahren, aber gerade im Zuge der geistigen Entwicklung dort nicht. Das heißt jetzt bitte nicht, dass ich jetzt geistige Entwicklung mache und ich übe und jetzt sitze ich mit einem langen Gesicht dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das meine ich auch nicht. Es muss neutral werden. Es muss neutral werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mache es, weil es eigentlich eine Weltnotwendigkeit ist, zu die mich aber keiner zwingen kann, aber die ich eingehe. Uh, da sind wir aber von der ganzen Wohlfühl-Esoterik dann weit weg. Wer wüsste, ich nenne gerne die Esoterik, die im Grunde den Sorgen des Alltags entfliehen will in eine höhere Welt, die schöner und erhebender ist und sie dort wieder aufzudanken, um den Alltag ertragen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nicht ein geistiger Schulungsweg. Das ist ein luziferischer Fluchtversuch, der nicht gelingen wird. Das würde mir nicht gelingen, den Luzifer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er tut alles dazu, um uns zu verführen dorthin und jedenfalls fürchte ich, dass nicht so wenige Menschen eine ganze Inkarnation oder vielleicht mehrere verplempern, damit sich in so etwas hineinzuleben, was sie total schwächt in Wahrheit und ihnen den Weg in Wahrheit erschwert, den Weg wirklich zu gehen. Also Freude im Leben darf man überall haben, aber gerade in den wichtigen geistigen Dingen geht es um ganz etwas anderes. Das ist in einer gewissen Weise sehr, sehr viel ernster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch nicht ein langes Gesicht machen. Aber es ist einfach eine Notwendigkeit. Man sieht die eigenen Kräfte, die man hat und die bringe ich ein und weiß, damit wird die Welt einen Schritt weiter kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann meinen Beitrag leisten, dass andere wieder Impulse aufgreifen können und weiterführen können. Und das ist das Wichtige. Aber es ist wichtig eben, dass aus dem Ganzen dann das Luziferische rauskommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das besteht eigentlich da drinnen. Das zieht man so leicht rein. Das ist etwas erhebend und schön zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Geistiges Erlebnis ist etwas anderes als dieser gefühlsmäßige Höhenflug. Das muss man unterscheiden lernen. Ich sage das ganz dezidiert deswegen, weil ich schon den Eindruck habe, dass manches und nicht weniges, was heute an geistigen Strömungen in der Welt ist, dass das ein vollkommener Missbrauch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es darum, mich über die negativen Dinge, die mich heute quälen, mich hinweg zu trösten. Ich befreie mich. Und das schadet der Weltentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spielt den Widersachern in die Hände. Gerade da ist wirkliche Freude etwas anderes. Ich darf mich darüber freuen, wenn ich einen guten Schritt in der geistigen Entwicklung mache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist nicht dieses luziferische Glücksgefühl. Das ist es nicht. Ich freue mich daran, dass ich es geschafft habe, etwas zu tun, was die Welt weiterbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich etwas ganz Klares, Nüchternes in gewisser Weise. Da brauche ich weder stolz noch sonst etwas sein. Ich sage schön, dass ich es geschafft habe, einen Schritt beizutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so auf Neudeutsch cool muss man dabei sein. Das ist sehr wichtig. Wenn solche Emotionen, die es eigentlich sind, hineinspielen in den geistigen Weg, dann kann das in Wahrheit auf die Dauer sehr viel Verderbliches hineinbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man denkt sich gar nichts dabei. Ich fühle mich nur wohl, wenn ich etwas dabei mache. Ach, es ist so schön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da öffne ich Tür und Tor für die luziferischen Wesenheiten. Und die sind nach wie vor sehr gefährlich. Gerade im dritten Mysterientrauma, am Beispiel des Johannes Thomasius, der eine starke Neigung zum Luziferischen hat, ist das stark merkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kommt sowieso in den Bereich des Arimann ganz stark hinein. Das heißt, er hat dann als Geschenk beides stark. Und da muss er irgendwann drüber kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So geht es uns allen. Gerade in den Mysterientraumas sind so viele Dinge drinnen, die der Steiner sonst so explizit nirgendwo sagt. So detailliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da ist so ganz konkrete Beispiele, wo etwas durchblitzt, was eigentlich total erschütternd ist. Und was den Ernst, die Verantwortung, die damit verbunden ist, so wirklich deutlich machen kann. Um das mitzubekommen, wie dramatisch das ist, muss man sich wahrscheinlich selber intensiv mit dem Text beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist der beste Umgang damit, den Text zu lernen. Vielleicht von einer Person zu lernen, auch wenn man es jetzt nicht auf einer Bühne spielen will. Aber ihn zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Jahre damit zu leben. Dann gehen solche Lichter auf. Da stehen so viele Weisheiten drinnen, so viele scheinbar beiläufige Bemerkungen, die ganz, ganz extrem wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich komme nicht drauf, wenn ich jetzt zweimal nur das Buch gelesen habe, und dann anfange mit dem Kopf es auszudeuten. Da komme ich nicht drauf. Da bin ich nur sehr gefährdet wieder in der intellektuellen Eitelkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist das, ah, ich verstehe das alles. Ich muss es erleben können. Und das kann ich nur, wenn ich mit dem Text lebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kann ich mit allen darüber nachdenken und tun. Aber ich muss wirklich verbunden sein und wahrscheinlich über Jahre damit. Da sind Schätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind Schätze drinnen. Weil ich bei allem, was Steiner sagt, oder auch was andere Menschen sagen, steht zwischen den Zeilen immer mehr, als man auf den ersten Blick vermutet. Weil das, was dazwischen steht, ist das Anstöße kommen, wo plötzlich eine Frage auftaucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft gar nicht am Anfang. Am Anfang denkt man, ich habe es eh verstanden. Dann lese ich es wieder und denke mir, nein, eigentlich habe ich es da noch nicht so ganz verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist das jetzt wirklich genau? Es rauchen immer mehr Fragen auf. Und die Fragen sind die Vorboten der Antworten. Und die werden durch diese Sachen angestoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte fast sagen, die Kunst eines Autors überhaupt, und besonders eines solchen, wie es Olaf Steiner ist, im geisteswissenschaftlichen Bereich, ist das, was nicht ausdrücklich drinnen steht, sondern was die Fragen aufdeckt, die mich dort hinführen, was da alles nur dazwischen steht. Das ist das, was zwischen den Zeilen steht. Die Fragen und die Fragen sind eigentlich das, wo ich selber drauf kommen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich selber drauf kommen muss. Da muss ich mit dem eigenen Ich dabei sein. Und da ist es dann am besten nicht, wo ist denn jetzt ein erfahrener Anthroposoph, bitte erklär mir das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe es nicht verstanden. Ja, kann man natürlich machen, anfangs einmal um sich zu orientieren. Aber auf Dauer wird das nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich froh sein. Ah, 30 Jahre mit dem beschäftigt und dachte, ich verstehe das. Und jetzt komme ich drauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Null Ahnung eigentlich. Keine Ahnung, es ist alles ganz anders. Das war alles unwichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist schon richtig alles, aber das war unwesentlich. Da tauchen Fragen auf, die führen weiter. Die führen genau dorthin, dass wir selber unseren Entdeckungsweg gehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus dem heraus tätig werden können. Weil das Ganze, was Steiner gegeben hat, was alle Geisteswissenschaftler und Mystiker zusammen gegeben haben, ist eine riesige Landkarte mit nur riesigen weißen Flecken. Die warten darauf, von uns entdeckt zu werden, erforscht zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Mensch, der sich mit Geistigem beschäftigt, ernsthaft beschäftigt, ist eigentlich Pionier, wieder so ein Fleckerl aufzudecken. Selber etwas zu finden. Und zwar zu finden eben dadurch, dass eine in dem schon verstanden geglaubten Frage auftaucht, wo ich mir denke, eigentlich, wenn ich ganz ehrlich bin, ich habe 20 Jahre geglaubt, ich verstehe es, oder 30 Jahre, aber eigentlich ist es mir völlig rätselhaft, wenn ich ganz ehrlich bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sind wir auf der Spur. Apokalypsis. Offenbarung, Enthüllung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist sowas. Die Frage ist, da wird die Decke weggezogen von was ganz was Neues taucht auf. Und ich muss es erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss die Frage beantworten. Und ich kann sie beantworten. Irgendwann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauert halt ein bisschen. Die Frage ist nämlich schon der Vorbote der Kraft. Weil ich entdecke es nämlich die Frage nur dadurch, dass ich eigentlich schon die Fähigkeit habe, da was zu entdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum wird es fraglich für mich. Darum gebe ich mich nicht mehr zufrieden mit dem, was ich jetzt 20 oder 30 Jahre geglaubt habe, dass das alles schon wäre. Sondern wo ich sehe, da ist ein Riesenloch noch drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist für mich da. Ein anderer wird eine andere Stelle entdecken drinnen. Das ist schrittweise der Weg geistesforscher zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich jetzt keinen offiziellen Zettel dazu haben. Da muss ich mich in keine Universität setzen dazu. Sondern ich muss einfach wartendes Fragen auftauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht gleich erinnern. Wer kann mir bitte die Frage beantworten? Du selbst. Sonst hat es keinen Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es von jemand anderem wäre beantwortet irgendwie, dann ist es nur zugedeckt. Aber das Eigentliche entsteht eben erst, wenn ich selber tätig werde. Das ist die Antwort, die zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht die Antwort, die ich fertig kriege. Das ist, glaube ich, heute notwendig, das mit aller Deutlichkeit zu sagen. Also ganz nachdrücklich zu sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Steiner sagt es eh immer wieder irgendwo. Das ist eh immer wieder drinnen. Aber es wird oft nicht gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird oft nicht gehört. Wir sollten froh sein über jede Sache, die mir zur Frage wird. Und gerade dann, wenn ich vielleicht lange, lange Jahre gedacht habe, ja, ich weiß eh alles darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder es ist mir eh klar. Und dann taucht auf, nein, nein, da fehlt noch etwas ganz Entscheidendes. Dort wird es interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da, die Geduld haben, dann ist einmal die Frage da. Und wenn ich keine Ahnung, wie ich sie lösen kann, dann muss ich halt lernen, mit der Frage zu leben. Mit der Frage zu leben, sodass sie mich nicht loslässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht gleich wieder zum Nächsten. Du, weißt du, wie das ist? Nein. Selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selber. Wir stehen die Haare zu Berge, alles purzelt plötzlich zusammen, wieder durcheinander, weil das ganze System plötzlich, komme ich da auf, da fehlt was. Das trägt es auf einmal gar nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war ja heute so solid ausgeschaut, jetzt merke ich, es liegt aber nur an mir, weil eben das wesentliche Glied fehlt. Das habe ich vorher nicht gemerkt. Und da eröffnet sich der Horizont, selber weiter zu forschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das dazu regt schon die Apokalypse an. Das ist eigentlich das erste große, moderne, neue Einweihungsbuch in Wahrheit. Ich meine, es ist ja eben, der Johannes, der Evangelist, ist der Erste, der durch den Christus selbst eingeweiht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist der Startschuss gegeben, für die neue Art, ans Geistige heranzugehen. Bis es zu dem gekommen ist, wie man heute, eben damit umgehen kann, wie auch Rudolf Steiner umgehen konnte, das musste ja dann noch viele Wege durchgehen. Aber der Grundstein ist da gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man kann es aus dem schon sich holen, wenn man die offenen Fragen nimmt, wenn man schaut, welche Leerräume drinnen sind, die ich füllen muss. Die ich füllen muss. Die Frage heißt nur, ich entdecke Leerräume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich die Frage heißt nur, aha, wo ich geglaubt habe, das ist fester Boden, da ist plötzlich so ein offenes Loch. Und ich sehe nichts. Und da jetzt gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird es aktiv. Weil geistig wahrnehmen auch, geistig forschen, ist halt nicht nur passiv etwas aufnehmen. Ist nicht nur ein Wissen erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissen erwerben heißt eigentlich, es hat jemand anderer gedacht, es hat jemand anderer erforscht. Und ich lese das heute jetzt und memoriere das, präge es mir ein, damit habe ich aber selber noch gar nichts gemacht. Nicht wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Vorbereitung, das ist schon notwendig. Wir sollen das machen. Aber das Studium ist nur die erste Stufe, die soll gründlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich habe sicher selber eine ganze Menge von Steiners Werken gelesen. Die GA steht ziemlich vollständig da, die neueren Bände habe ich elektronisch dann, aber ich habe nicht alle gelesen, sicher nicht, das bringt es auch nicht. Aber das Entscheidende sind eigentlich die wenigen, die einem zur richtigen Frage werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur wirklichen Frage. Und vielleicht noch Jahrzehnte zur Frage werden. Das erlebe ich zur Zeit wieder sehr stark, dass man vieles denkt, dass dir das klar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist noch vieles offen. Da ist noch vieles offen. Das ist spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dank eurer Hilfe, die ihr mit dabei seid. Es kommen oft Fragen, die dann was anstoßen, und jetzt denke ich mir, das könnte man ja einfach beantworten. Nein, so einfach eigentlich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich es genau betrachte, ich könnte zwar jetzt sicher eine Stunde darüber reden, aber das ist noch nicht die ganze Sache. Da hat es noch was. Da ist noch was offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wird es interessant. Da wird es interessant. In dem Sinn können wir das gemeinsam tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe, dass ich bei euch manchmal Fragen anstoße, dass die Apokalypse vor allen Fragen anstößt für sie, dass die Werke Steiners Fragen anstoßen für euch, und dass ich ein paar Fragen anstoßen kann. Die Antworten müsst ihr euch letztlich selber geben. Nur die zählen dann wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen sind Krücken, über die kann man ein bisschen auf den Weg kommen, aber das sind nur die Krücken. Es zählen die Antworten, die man sich selber geben kann. Und wenn man anderen antwortet, zählt das, dass man ihnen einen Anstoß gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, aber jetzt sind wir schon wieder lange unterwegs. Ich glaube, wir lassen es gut sein für heute, meine Lieben. Ich danke euch wie immer und wirklich mit Herzen, dass ihr so dabei seid, dass ihr so mittut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch im Livestream alle, bis zum nächsten Mal. Gerne. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 223. Vortrag von Wolfgang Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[#A|&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;A&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;]] [[#B|B]] [[#C|C]] [[#D|D]] [[#E|E]] [[#F|F]] [[#G|G]] [[#H|H]] [[#I|I]] [[#J|J]] [[#K|K]] [[#L|L]] [[#M|M]] [[#N|N]] [[#O|O]] [[#P|P]] [[#Q|Q]] [[#R|R]] [[#S|S]] [[#T|T]] [[#U|U]] [[#V|V]] [[#W|W]] [[#X|X]] [[#Y|Y]] [[#Z|Z]] | [[#0-9|0-9]] |[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#A| Gesamtglossar]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
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----&amp;lt;big&amp;gt;[[#A|A]] [[#B|&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;B&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;]] [[#C|C]] [[#D|D]] [[#E|E]] [[#F|F]] [[#G|G]] [[#H|H]] [[#I|I]] [[#J|J]] [[#K|K]] [[#L|L]] [[#M|M]] [[#N|N]] [[#O|O]] [[#P|P]] [[#Q|Q]] [[#R|R]] [[#S|S]] [[#T|T]] [[#U|U]] [[#V|V]] [[#W|W]] [[#X|X]] [[#Y|Y]] [[#Z|Z]] | [[#0-9|0-9]] |[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#B| Gesamtglossar]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
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		<author><name>SaKe</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_222._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=20236</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 222. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2024-08-19T08:59:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: &lt;/p&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rohtranskription des 222. Vortrages ==&lt;br /&gt;
+++ dies ist eine Rohtranskription. Sie wird derzeit, August &#039;24, bearbeitet von Sabine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du wissen willst, WIE eine fertige Transkription ausschaut, dann schau dir z.B. als Muster die [https://anthro.world/Die_Apokalypse_des_Johannes_-_10._Vortrag_von_Wolfgang_Peter 10. Folge an]. Melde ich gerne übers [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] bei uns, wenn du bei der Textarbeit [https://anthro.world/MitTun MitTun] möchtest. Wir freuen uns auf dich! +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
222. Folge Die Apokalypse des Johannes Dr. Wolfgang Peter Anthroposophie Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Begrüssung und 15. Wochenspruch  [00:00:40] =====&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zur Folge Zwei Zwei Zwei. 222. Folge der Apokalypse, und dazu der 15. Wochenspruch. Der letzte Wochenspruch, der 14., war ja ganz groß auch mit &amp;quot;Sommer&amp;quot; übertitelt. Sommer ist es immer noch, auch wenn es jetzt vielleicht gar zu regnen beginnt bei uns draußen oder zumindest sich einigewolkt hat. Aber es ist sommerlich heiß und dazu passt der 15. Wochenspruch jetzt auch sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle wie verzaubert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weltenschein des Geistes Weben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat in Sinnesdumpfheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehüllt mein Eigenwesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu schenken mir die Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ohnmächtig sich selbst zu geben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein Ich in seinen Schranken ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Ich in seinen Schranken. Wir sind einmal jetzt sehr hinausgeflogen. Wir sind in diese, ja, Sinnesdumpfheit gekommen, also wir sind ein bisserl weggetreten, bisserl weg von uns. Aber es kommt also gerade auch jetzt die Kraft herein, die zunächst einmal unser Ich in unseren Schranken schafft. Also das bereitet uns ja eigentlich schon wieder irgendwie jetzt für die Herbst- und Winterzeit vor, wo wir dann vor allem einmal auch das Ich in seinen Schranken, in uns einmal erleben, also wirklich unser irdisches Ich sozusagen. Und das ist ja für jede geistige Erkenntnis ja auch wichtig, dass wir beides haben können, also dieses hinausfliegen Können in die geistige Welt, aber auch ganz fest am Boden stehen können und so wirklich im Alltag drinnen stehen zu können. Eigentlich ist das ein wunderschönes Wort, der All-Tag. Für mich ist dort immer der ganze Kosmos drinnen, in Wahrheit, das Ganze All, alles, alles ist drinnen, man merkt es nur nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Apokalypse konkret in unserer Zeit [00:02:47] =====&lt;br /&gt;
Und das ist ja auch so ein bissel mein Anliegen bei den Vorträgen hier, es geht ja nicht nur darum, jetzt in zehn, zwanzig Vorträgen halt den Inhalt der Apokalypse durchzugehen, sondern es kommt, mir zumindest, sehr darauf an, Bezugspunkte zu finden, halt zum all-täglichen Leben, also dort, wo es uns wirklich tagtäglich etwas angeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Apokalypse oder der Hintergrund, der geistige, der da steht, ist nicht irgendwas Fernes, ist nicht irgendwas Abgehobenes, sondern es ist tagtäglich eigentlich da. Wir sind gerade heute in einer Zeit, in der die Apokalypse sehr, sehr aktuell ist. Gar nicht jetzt in einem negativen Sinn, ihr wisst, also Apokalypse wird ja meistens, wenn es irgendwo in der Zeitung steht oder so, denkt man sich: um Gottes Willen, was ist denn schon wieder passiert. Also man denkt sofort an Schrecken, Unglück und weiß Gott, Strafe und was alles über einen hereinbricht, aber es ist nichts anderes als Enthüllung. Apokalypsis heißt nichts anderes als Enthüllung, Offenbarung. Und ich habe es ja eh schon immer wieder gesagt, ganz konkret dann: &#039;&#039;&#039;Apokalypsis Jesu Christi, also Enthüllung des Wesens Jesu Christi und damit zugleich Enthüllung des Wesens des eigenen Ichs&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das - und das ist die zentrale Aufgabe heute, den Durchbruch einmal zu schaffen, neben dem kleinen Alltags-Ich eben auch die größere Dimension des Ichs zu erleben, was wirklich dahintersteckt. Und wo man dann merkt, also unser Alltags-Ich oder überhaupt unser Ego ist ein winziger, ja im Vergleich dazu kümmerlicher Ausschnitt zu dem, was hinter dem Ich steht. Weil das Ich hat Zugang zur gesamten geistigen Welt bis zur höchsten Spitze hinauf im Grunde. Und das lebt aber in unserem Ich auf individuelle Weise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt eigentlich im Grunde nichts, wozu wir keinen Zugang hätten von der geistigen Seite her. Nur, es ist ein weiter Weg, das auch ins Bewusstsein zu heben. Das ist das Problem. Also wir haben dieses Ich, es ist auch tätig, es ist in seiner vollen Kraft durchaus tätig, aber wir kriegen es hier im Erdenleben, wenn wir inkarniert sind auf Erden, noch kaum mit. Wir wissen zwar, ich bin ein Ich, und wir reden auch dauernd vom Ich, Ich ... - viel, viel mehr als früher. Also, weiß ja nicht, wenn wir nur die Literatur nehmen, Romane oder irgendwas in Ich-Form zu schreiben, ist heute was ganz Gewöhnliches. Noch vor - also noch im 19. Jahrhundert oder so war das also absolut unüblich. War eigentlich irgendwie befremdlich sogar. Also dann hat man von sich als dem Autor oder als den - , weiß ich nicht, was zu nennen, aber man hat sich in der dritten Person genannt. Also man ist kaum auf die Idee gekommen, sich als &amp;quot;ich sage dieses&amp;quot; oder&amp;quot; ich habe das erlebt&amp;quot;, sondern &amp;quot;der Autor hat vor Jahren dieses oder jenes erlebt&amp;quot;. Das ist heute eher ungewöhnlich, dass so geschrieben wird. Also, ja, hängt vielleicht auch, im guten Sinne genommen, mit einer heiligen Scheue zusammen, also an dieses Ich heranzutreten, weil es ist eigentlich, wie es Rudolf Steiner ja oft auch nennt, das verhangene Heiligtum in unserem Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, wir sind halt eine ganze Menge, wir sind auch mehr noch als ein Ich, in gewisser Weise, weil wir haben unsere ganzen Leibeshüllen, die uns zunächst einmal verliehen wurden, die uns gegeben wurden, die wir nicht selber gemacht haben. Niemand von uns hat seinen physischen Körper wirklich selber gemacht, aus dem Nichts heraus, denn, weiß ich nicht, nein, mit dem Finger schnippen kann man nicht, wenn man noch keinen Körper hat. Aber geistig geht halt ein Blitz auf und schwupps - steht der Körper da. Nein, das können wir noch lange nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Stufenweise Auferstehung des Menschen [00:07:08] =====&lt;br /&gt;
Es wird einmal so weit kommen, dass wir durchaus auch, in ferner Zukunft einmal, etwas Physisches haben werden, was man durchaus &#039;&#039;&#039;als physischen Leib bezeichnen kann, aber was nichts Stoffliches zum Beispiel haben wird. Und der wird ganz unsere individuelle Schöpfung sein&#039;&#039;&#039;. Unsere individuelle Schöpfung sein. Das hängt zusammen mit dem Auferstehungsgedanken, die eigentlich auf Raten erfolgt. Und das ist interessant, mir ist das erst heute, weil ich so wieder die Nase hineingesteckt habe in die Apokalypse, und da ist mir das so richtig entgegengesprungen, dass da im Zusammenhang dann mit der Auferstehung der Toten, also &#039;&#039;&#039;im Zuge des jüngsten Gerichtes&#039;&#039;&#039; oder so, &#039;&#039;&#039;die Rede ist von der ersten Auferstehung.&#039;&#039;&#039; Die erste Auferstehung. Wo von einer ersten Auferstehung die Rede ist, wenn man ein bisschen weiterdenkt, müsste es eigentlich dann, ja, zumindest eine zweite oder weitere geben. Also &#039;&#039;&#039;die Auferstehung im höchsten Sinne ist ein sukzessiver Prozess.&#039;&#039;&#039; Und die Auferstehung wird mit jeder, vor allem mit jeder kosmischen Entwicklungsstufe, durch die wir durchgehen, eine höhere Ebene erreichen, weil fertig ist sie - darüber haben wir auch schon gesprochen - dann, wenn wir das entwickelt haben, was Rudolf Steiner als den Geistesmenschen bezeichnet. &#039;&#039;&#039;Der Geistesmensch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vergeistigte physische Leib&#039;&#039;&#039;. Und vergeistigt heißt aber nicht nur, wir vergeistigen das so, wie er jetzt ist, sondern wir werden ihn überhaupt aus dem Geistigen, aus dem Nichts sozusagen, hervorbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht in der stofflichen Gestalt, weil die wird uns nicht mehr tangieren in weiterer Ferne irgendwann. Ihr wisst, wir haben oft gesprochen darüber, dass selbst jetzt schon während der Erdentwicklung die Zeit der physisch-stofflichen Inkarnationen, dass die relativ bald enden wird, im - wenn man es so im historischen Maßstab sich betrachtet, also fünftes, sechstes, siebentes, achtes Jahrtausend, werden schon etliche Menschen so, also ein größerer Teil der Menschheit, so weit sein, dass sie sich nicht mehr in einem physisch-stofflichen Körper inkarnieren. Sie werden trotzdem einen physischen Körper haben, aber er wird nicht stofflich sein, das heißt, er wird völlig übersinnlicher Natur sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Formen und Dauer der Verkörperung des Menschen und der Naturreiche  [00:09:49] =====&lt;br /&gt;
Wir werden ja dann, also in der Zeit, wenn die Kultur, die Zeit der Kulturepochen zu Ende geht - also wir sind jetzt in der 5. Kulturepoche drinnen und insgesamt gibt es sieben - , dann ist, eine große Veränderung findet dann statt, dann ist eigentlich, also nach der 7. Kulturepoche sollte eigentlich der Zeitraum sein, wo wir uns nicht mehr in solcher irdischer Form, also in irdisch stofflicher Form inkarnieren. Aber es wird sicher Menschen geben, die das bis zu dem Zeitpunkt nicht schaffen, so weit zu sein. Also es wird sicher noch nicht gleich im achten, neunten Jahrtausend die gesamte Menschheit ausgestorben sein, aber trotzdem wird es nicht ewig dauern, sozusagen, bis die Menschheit für die sinnliche Sichtbarkeit verschwunden sein wird auf der Erde. Ich habe das auch letztens schon betont, also dass der Mensch wahrscheinlich das Lebewesen auf Erden ist, das am allerschnellsten seine Entwicklung durchmacht und dann - whhhuit - wieder weg ist, also ausgestorben ist, sozusagen, für den äußeren Anblick. Es gibt zwar dann keinen Menschen mehr, der das sehen könnte, aber dann sind wir als physisch-stoffliches Wesen nicht mehr auf Erden da, da werden Tiere, werden noch sehr, sehr viel länger in physisch-stofflicher Form auf der Erde sein. Und sie werden noch ganz andere Entwicklungsschritte auch durchmachen und wir werden sehr intensiv daran mitarbeiten. Also wie die Evolution im äußeren Sinne weitergeht, wird sehr, sehr stark an uns liegen. Wir arbeiten an dem mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also daher, das, was manchmal, ja, fast verständlicherweise gesagt wird, ja der Mensch ist ja schuld an den ganzen Umweltproblemen und er richtet die Natur zugrunde bis zu einem gewissen Grade, das ist, oberflächlich gesehen stimmt es, wir beschädigen vieles, weil wir eben noch nicht den geistigen Einblick haben, was wirklich dahinter steckt, und wir merken unsere Fehler halt immer erst dann, wenn die Folgen groß genug geworden sind, die Schäden groß genug geworden sind, und wenn sie uns dann zu schmerzen beginnen, dann fangen wir an zu grübeln: aha, das war doch nicht so gescheit. Das ist halt alles ein Teil des Lernprozesses, den wir auch durchmachen. Und natürlich wird dabei in der Natur etwas geschädigt, es geht etwas zugrunde und vieles geht durch unsere Fahrlässigkeit frühzeitig zugrunde, was also natürlich nicht gut ist, aber grundsätzlich liegt es in der Natur immer drinnen, dass Wesenheiten entstehen und wieder vergehen. Nicht nur als Einzelwesen, sondern auch als ganze Art, als ganze Tierart, als ganze Pflanzenart. Es sind also gerade die - das ist ja auffällig, das kann man auch äußerlich zeigen - die einfachsten Tiere, Pflanzen, Pilze, was auch immer es ist, die leben seit Ewigkeiten schon. Also die ersten Kleinlebewesen, die entstanden sind vor weiß Gott wie vielen Millionen Jahren, die gibt es heute noch und die blühen und gedeihen nach wie vor, ist nichts zu sehen, dass die am verschwinden wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je höher etwas entwickelt ist, interessanterweise, desto kürzer wird, auch im Tierreich in Wahrheit - das müsste man einmal wirklich genauer untersuchen: wie lange leben denn, lebt eine Tierart auf Erden, dann wird man mit Sicherheit dazu kommen: je höher entwickelt sie ist in gewisser Weise, umso kürzer ist ihre Lebensspanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Menschen, bei unserem physisch stofflichen Menschengeschlecht ist es - wir brechen also alle Rekorde wahrscheinlich, indem wir die allerkürzeste Erscheinungszeit in physisch stofflicher Form auf Erden haben, und dann sind wir - bwit - verschwunden für den äußeren Anblick. Wir werden dann aber auch schon eine ganz andere Wahrnehmungsperspektive auch haben, wir werden dann nicht mehr gebunden daran sein an die äußere sinnliche Wahrnehmung, sondern wir werden es halt dann von der geistigen Seite wahrnehmen, und dann sehen wir, dass da auch noch ganz anderes dahinter ist. Dann sehen wir auch, dass zum Beispiel ausgestorbene Tierarten, dass die sehr lebendig in höheren Reichen sind, nämlich die Gruppenseele dieser Tierart. Und um die geht es halt vor allem im Tierreich, also die werden auch wirklich aufsteigen zu höheren Wesenheiten. Und zwar zu wirklich ganz individualisierten Wesenheiten. Und die Vorbereitung jetzt dazu ist, dass sie, ja, wie soll ich sagen, sich ausleben in vielleicht Millionen Einzelexemplaren, jedes zur selben Art gehörend, aber doch einzigartig. Man könnte das selbst - wahrscheinlich selbst bei den Regenwürmern ist es so, dass jeder Regenwurm einzigartig ist. Drum braucht man wahrscheinlich schon einen sehr guten Blick, aber das, diese Einzigartigkeit geht ja sogar bis ins Mineralreich hinunter. Das habe ich ja immer wieder schon gesagt: jede Schneeflocke, jeder Schneestern ist in seiner Form einzigartig. Die Gesetzmäßigkeiten sind bei allen gleich, aber wenn man es jetzt genauer, vielleicht unter der Lupe, anschaut oder gar unter dem Mikroskop anschaut, dann sieht man: die genaue Ausprägung ist bei jedem anders. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Inkarnation des Menschen und Kristallkräfte,  [00:15:41] =====&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;Individualisierung ist ein Zug, der durch die Natur durchgeht&#039;&#039;&#039;, lange bevor der Mensch da war. Äußerlich gesehen. In Wahrheit steckt &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; dahinter &#039;&#039;&#039;als treibende Kraft dieser Individualisierung&#039;&#039;&#039;, aber da waren wir lange noch nicht in physisch-stofflicher Form auf Erden. Ich habe es ja erzählt auch, im Grunde: die erste Inkarnation, wo man sprechen kann, dass es der Anfang der Inkarnationen ist, der erste &#039;&#039;&#039;Fußabdruck des Menschen, sind die Kristalle&#039;&#039;&#039;, die entstehen, die Mineralien, die entstehen. Das hat bereits etwas mit uns zu tun und die hätte es nicht gegeben, wenn nicht der Mensch sich inkarniert hätte, wenn nicht der Mensch seine Ich-Kräfte da hineingebracht hat und die &#039;&#039;&#039;kristallbildenden Kräfte sind eben ganz, ganz hohe Kräfte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht umsonst hat man früher vom &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; gesprochen, vom &#039;&#039;&#039;Firmamentum&#039;&#039;&#039;, das ist im Grunde genau dasselbe. Also das ist das, was den Hintergrund bildet, sozusagen, das ist jenseits der Sterne, die wir sehen können. Wo dann später die Interpretation entstanden ist: okay, da sind die Sterne angeklebt, weil sonst täten sie ja runterfallen irgendwie. Das ist aber wirklich dann schon Unverständnis, das entstanden ist. Aber das Wirkliche ist das, dass die kristallbildenden Kräfte kommen von - eigentlich schon: die bilden die Grenze, wo der Kosmos, ja, aus der räumlich-zeitlichen Welt ins Überräumlich-Überzeitliche eingeht. Wo es auch jenseits eben der sinnlichen Wahrnehmbarkeit ist, absolut. Und von dort kommen die kristallbildenden Kräfte und mit denen sind ganz stark verwandt die Ich-Kräfte. Und wir werden uns, wenn wir wirklich diesen &#039;&#039;&#039;Geistesmenschen&#039;&#039;&#039;, also den individualisierten, völlig vergeistigten physischen Leib gebildet haben werden, dann werden - kann man diesen physischen Leib, diesen völlig individualisierten physischen Leib eben am besten als Kristall beschreiben. Allerdings als einen lebendigen Kristall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Weltenzustände, &amp;quot;Beginn&amp;quot; mit dem Alten Saturn  [00:18:15] =====&lt;br /&gt;
Das kann man sich jetzt schwer vorstellen. Aber es wird schon so sein, und das ist sehr wichtig für unser Thema, eben Apokalypse des Johannes und &#039;&#039;&#039;Vorausblick eben auf das neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;, auf das Kommende, was ja nichts anderes ist als die nächste Verkörperung unserer Erde, weil eben unsere Welt, mit der wir verbunden sind, eben auch durch wiederholte, nein, Erdenleben kann man nicht sagen, aber durch wiederholte kosmisch-planetarische Leben durchgeht, weil eben &#039;&#039;&#039;Reinkarnation im großen Stil ein kosmisches Grundgesetz&#039;&#039;&#039; ist. So funktioniert die Entwicklung, das heißt, es tritt etwas aus dem höchsten Geistigen, das heißt aus der schöpferischen Quelle, aus dem Nichts, wenn man so will, weil es eben von nichts Geschaffenem abhängig ist, sondern nur aus seiner eigeneren Tätigkeit etwas aus sich heraus setzt, und das ist das Geschaffene dann. Und so, so ists, ist am Anfang entstanden eben unser &#039;&#039;&#039;Alter Saturn&#039;&#039;&#039;, eine reine Wärmewelt, da gabs noch keine Mineralien, nichts Mineralisches, gabs nicht, kein Mineralreich, kein Pflanzenreich, kein Tierreich, es gab eine reine Wärmewelt und &#039;&#039;&#039;diese reine Wärmewelt war im Grunde das Menschenreich&#039;&#039;&#039;. Da war zwar &#039;&#039;&#039;von unserem Ich noch gar keine Rede&#039;&#039;&#039;, aber es wurden die Voraussetzungen geschaffen, dass das Ich sich entwickeln kann irgendwann, es wurde nämlich die Grundlage für den physischen Leib des Menschen geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Saturn war eine reine Wärmewelt, ich habe es letztens besprochen, eine reine Wärmewelt, und dort lebt das Physische drinnen. Und der ganze Alte Saturn war nichts anderes im Grunde als das Menschenreich, was anderes gab es nicht. &#039;&#039;&#039;Keine Tierformen, keine Pflanzenformen, schon gar keine Mineralformen. Alles war Mensch&#039;&#039;&#039;. Also der Alte Saturn war Mensch, im Grunde, aber physischer Mensch, aber im allerdünnstmöglichen Zustand halt, im Wärmezustand. Weil die Wärme steht immer am Übergang vom Physisch-Sinnlichen zum Übersinnlich-Ätherischen, zumindest zur nächsten Ebene. Und da passiert tatsächlich auch ständig ein Übergang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Vom wissenschaftlich abstrakten Denken hinauf auf höhere Ebenen  [00:20:57] =====&lt;br /&gt;
Also etwas heute noch so, zumindest für die äußeren Naturwissenschaften, völlig Rätselhaftes: wie könnte Geistiges oder Übersinnliches, sofern es das überhaupt geben sollte, und das glaubt heute eh kein Wissenschaftler mehr oder die wenigsten, aber - na doch, es gibt schon einige, die an zumindest etwas Geistiges glauben, sogar gewisse geistige Erfahrungen haben, und daher wirklich von innen her, auch aus innerer Erfahrung, überzeugt sind, dass es da etwas gibt, aber eine Erklärung, wie das - pffhh - mit dem Physischen, Stofflichen zusammenkommen kann: völlig offen die Frage, völlig offen. Ich meine, viele lehnen dann ab, viele Wissenschaftler, sich mit dem überhaupt zu beschäftigen, mit einem guten Grund, weil sie einfach keine Idee haben, wie man herankommen soll. Und mit der Art des Denkens, wie wir sie jetzt in den Wissenschaften anwenden, großteils, kommt man an das auch nicht heran. Weil da müsste man zumindest schon auf die nächste Ebene kommen, zum imaginativen Denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind heute noch im abstrakten Denken eigentlich drinnen. Und das ist nichts Schlechtes, dass wir es haben, das musste entwickelt werden. Und es ist gut, sich damit auseinanderzusetzen, und eben auch, wenn man die höheren Welten erfahren will, muss man eigentlich das Opfer des Intellekts bringen, davon habe ich auch schon gesprochen. Aber opfern kann man nur das, was man hat. Also wenn wer sagt: ich, oh, ich hab eh keinen Intellekt, da verstehe ich eh nichts davon, also werde ich ja weit leicht tun. Nein, der kommt niemals in ein wirklich modernes, imaginatives Denken hinein, in ein modernes, geistiges Wahrnehmen hinein. Sondern da muss ich eigentlich in Wahrheit den sturen, irdischen Intellekt zu einer gewissen Blüte sogar gebracht haben. Und zwar so weit, dass ich ihn dann sogar in Bewegung bringen kann. Und im - noch in dieser Art des Denkens aber beweglich, lebendig werde, und dann auch über die äußere Logik bis zu einem gewissen Grad hinausschreiten kann, indem ich sehe, dass die Logik eigentlich was - so wie sie heute ist - was Lineares hat. Also von Ursache zu Wirkung, die ist wieder Ursache fürs Nächste und so weiter. Also das kausale Denken und das einbahnige Denken, dann darf ja auch nur eine Folgerung daraus kommen. Also entweder ist rot oder ist schwarz, aber nicht beides gleichzeitig. Aber wo Leben drinnen ist, ist Vielfalt drinnen. Das heißt, es gibt eigentlich unendlich viele solche Strahlen, die alle zu einem irgendwie anderen Ergebnis führen, und alle aber aus derselben Quelle gespeist sind. Das macht den Reichtum unserer Welt aus. Und das haben wir in unserem modernen wissenschaftlichen Denken noch nicht, im Allgemeinen zumindest noch nicht, drinnen, aber es klopft massiv an, dass wir diese Beweglichkeit lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Klarheit des Intellekts, der jetzt verbreitet ist, zu verbinden mit der Beweglichkeit, mit der Lebendigkeit, mit dem - weil in dem Lebendigen drückt sich dann bereits ja noch was Höheres, was Schöpferisches aus, was das formt, das Lebendige. Und mit dem mitdenken zu können, miterleben zu können, es ist zugleich dieses lebendige Denken ein erlebtes Denken. Das heißt, nicht nur: ich denke und bin halt ganz bei dem, über das ich nachdenke, sondern ich erlebe ganz bewusst auch mit: was passiert denn da, wenn ich denke? Also eigentlich: ich muss mir zuschauen können dabei, in Wahrheit. Da fängt das Geheimnis an, nämlich das lebendige Denken zu erleben. Das fängt damit an, dass ich mir selber zuschaue dabei. Das geht am schwierigsten mit dem abstrakten Denken, da ist man ganz beschäftigt damit, dass ich das alles zusammenbringe. Beim lebendigen Denken, wenn ich das in den Fluss bringe, kann ich mir viel leichter zuschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Vergleich des lebendigen Denkens mit dem künstlerischem Gestaltungsprozeß  [00:25:40] =====&lt;br /&gt;
Das ist wie bei einem künstlerischen Gestaltungsprozess. Ich meine, für einen Künstler, in Wahrheit: er weiß, wenn etwas gut geworden ist, weiß er es, weil er sich im Tun erlebt hat, in Wahrheit. Ob das jetzt ganz bewusst schon ist oder nicht, aber er spürt es aus dem: ah ja, das stimmt mit der Intention, sozusagen, mit meinem Schöpfungsimpuls, den ich hineingeben wollte, stimmt das überein oder weitgehend überein. Und wenn es nicht ganz hundertprozentig übereinstimmt, nun, dann muss ich es halt vielleicht noch einmal machen eben. Große Künstler machen oft also bestimmte Werke x-, x-mal. Weil sie sehen: da ist noch ein anderes Potenzial drin. Das war gut und richtig, aber es ist eine Einseitigkeit noch, da ist noch mehr drin. Und bis es so hingeht, dass es sich sogar löst eben von der sinnlichen Anschauung, bis zu einem gewissen Grad, und andere Perspektiven eröffnet. Das ist das große Thema im 20. Jahrhundert gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mein, heute ist es schon etwas Selbstverständliches, dass man - die normale Art, wie man mit den Sinnen wahrnimmt, das alleine genügt schon nimmer. Man sieht es anders, so wie man es eigentlich mit dem normalen physischen Sehen, wie wir es haben, nicht sehen würde. Ich meine, nehmt eben einen Picasso oder was her. Das ist nicht nur eine Spinnerei: Ah, der malt das Auge irgendwo hin, wo es gar nicht hingehört, und solche Sachen. Nein, das ist - oder die, eben die Kubisten, das alles. Also, da - eine andere Perspektive kann man gar nicht sehen, der Kubismus entsteht daraus, dass die Perspektive, die wir mühsam zu Beginn der Neuzeit langsam hineinbekommen haben in die Malerei, um dann ganz naturalistisch zu werden - aber kaum ist das fertig, kommt interessanterweise die Erfindung der Fotografie und auf einmal ist das uninteressant. Zumindest für die führenden Künstler. Viele - und es gibt ja heute noch viele, die das meisterhaft können, also den sinnlichen Eindruck wiederzugeben, also fotorealistisch zu malen. Ist ja eine Strömung, durchaus, in der modernen Malerei auch, Fotorealismus, also dass man es malt, dass es von einem Foto gar nicht mehr zu unterscheiden ist. Nur: das eröffnet in gewisser Weise noch keine neuen Perspektiven. Die neue Perspektive entsteht dort, wo es mit dem, was ich mit den Sinnen sehe, gar nicht mehr übereinstimmt. Wo zum Beispiel die Perspektive, die im Mittelalter nicht da war, auf einmal wieder verschwindet, aber auf eine andere Art verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man sieht es so, wie man es sinnlich in Wahrheit nicht sieht. Es ist zwar immer noch mit sinnlichen Farben gemalt, weil sonst kann ich kein Bild malen. Ich meine, ja, es gibt schon welche: der hängt dann die leere Leinwand hin und sagt, voilà, das ist es. Dann ist es halt ganz übersinnlich drinnen, ist vielleicht auch guter Geschäftsschmäh. Nein, solche Sachen sind ja, sind ja durchaus in die Welt gesetzt worden, ganz bewusst. Und manche waren vif genug also, dieses Nichts, was sie eigentlich machen, teuer zu verkaufen. Und sind angesehene Künstler auch. Ich meine, sie haben schon vorher gezeigt, dass sie auch das handwerkliche Können haben, auch anders malen zu können. Aber es ist der Wunsch da, über das hinauszugehen. Also das ist überall ja anklopfen ans Übersinnliche, eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Übersinnliche kriegt man halt durch das lebendige, imaginative Denken. Da muss das Denken so lebendig werden, dass es so, so - wie soll ich sagen - so kraftvoll, so intensiv wird, wie es sonst, wir es nur jetzt durch die Sinneswahrnehmung erleben. Und das ist schwer, also selbst wenn man einen geistigen Schulungsweg geht, also - pfh - das jetzt gleich mit solcher Intensität vor dem geistigen Auge zu haben, dass es vergleichbar wäre an Intensität der sinnlichen Wahrnehmung, wenn wir wirklich hinschauen, na, das dauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das - braucht man vielleicht also mehrere Inkarnationen dazu, dass das auf neue Art herauskommt. Ich meine, relativ leicht tun sich noch Menschen, die es auf alte Art haben, wo es also wie eine Vision aufsteigt. Das heißt also, ohne dass ich bewusst etwas dazu tue. Und das ist gerade heute unser Problem, also dass wir lernen müssen, wenn wir die geistige Welt auf neue Art sehen wollen, dass das eine unheimliche Steigerung des Bewusstseins braucht. Es ist alles eigentlich da. Wir können es, nur wir kriegen es nicht mit. Und da wir es nicht mitkriegen, finden wir uns auch nicht zurecht. Also wenn wir - das ist paradox eigentlich! Wir alle haben zwar verloren, die meisten von uns zumindest, das alte Hellsehen, das von selber durchbricht - und das ist auch letztlich höchst notwendig, weil das neue, das wirklich also dann eben mit voller Gedankenklarheit da ist, dazu muss das alte verschwinden. Wobei eben Rudolf Steiner auch deutlich sagt, an gewisse Sachen kommen wir mit dem neuen noch gar nicht heran, also es wird eine Übergangszeit, eine längere Übergangszeit geben müssen, wo alte Kräfte trotzdem noch von einzelnen Menschen oder Menschengruppen bewahrt werden. Aber trotzdem: der neue Weg ist der, wo man aus eigener Kraft heraus bildschaffend tätig wird. Bild schaffend. Aber eben auch die Farben, die Formen darf man sich halt dann nicht mehr sinnlich so wirklich vorstellen, sondern dann kommt man zu dem, was wirklich dahinter steckt auf höherer Ebene. Also von dem unsere sinnlichen Farben und Formen eben auch nur ein Abglanz sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Es braucht wirkliche Berührung mit der geistigen Welt, um die Apokalypse zu verstehen  [00:32:17] =====&lt;br /&gt;
Und daher gehe ich scheinbar oft auch so weg halt jetzt von der unmittelbaren Besprechung des Textes der Apokalypse, um diese Hintergründe aufzudecken. Weil, wir werden überhaupt nichts verstehen von dem Neuen Jerusalem - und wir stehen ja jetzt in unseren Vorträgen relativ kurz davor - wir werden nichts verstehen, wenn wir nicht ein Verständnis für diese Art des Sehens bekommen. Weil man kann diese Dinge eben in Wahrheit mit dem äußeren Verstand nur sehr schwer erfassen. Das, was Rudolf Steiner geschrieben hat, ist schon etwas leichter zu erfassen (aber auch nicht ganz leicht). Weil er es eben in einer sehr gedankenklaren Sprache verfasst hat und zwar wirklich, wie sie halt unserem Intellekt auch heute entspricht. Aber dort, wo es gerade interessant wird, geht er ja auch, das sieht man, in die Übersetzung, in etwas sehr Bildhaftes hinein. Und das ist ja auch letztlich etwas, was wir in der Imagination machen müssen, also selber einmal bildschaffend zu werden, dass der Meditationsinhalt für uns irgendwann einmal so präsent wird, als hätten wir ihn sinnlich vor Augen sozusagen. Übersinnlich vor Augen in Wahrheit. Aber das muss mindestens diese Intensität haben. Weil selbst unsere Sinneswahrnehmung, die sich uns so aufdrängt und so massiv ist, ist noch schwach gegenüber dem, was in der geistigen Welt an Kraft da ist. Und wenn wir das - einsteigen in dieses imaginativ lebendige Denken hinein, dann wird einmal darin etwas so stark auftauchen, was noch die Intensität der sinnlichen Wahrnehmung, der Sinnlichkeit überhaupt, übertreffen wird. Nur, wir werden es voll und ganz beherrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wie sich das Bild gestaltet, wird - da steckt unsere bildschaffende Kraft drinnen. Wir bilden dann nichts Äußeres ab, sondern wir - wie soll ich sagen? - verbinden uns mit den seelischen, mit den geistigen Kräften, die um uns sind, zum Beispiel, und wir sind geistig stark genug, um diese Kräfte zu bemeistern, sozusagen. Und sie zu benutzen, um das Bild zu schaffen. Aber dazu müssen wir sie uns zu eigen machen, in Wahrheit. Also wirklich ergreifen. Und dann sind es zugleich wir, aber zugleich auch die geistigen Wesen, die wir ergreifen, die tätig sind in dem Ganzen drinnen. Das ist so schwer vorstellbar. Also wir verbinden uns sozusagen mit den geistigen Wesenheiten, die wir abbilden. Und die - es ist dann da kein Unterschied, also weil, selbst wenn es jetzt nur, unter Anführungszeichen, um die Stufe der Imagination geht - das ist die erste übersinnliche Erkenntnisstufe - , aber damit wir überhaupt dorthin kommen, steckt vor allem einmal auch Intuition dahinter. Intuition ist in Wahrheit der erste Punkt, wo wir die Berührung haben mit der geistigen Welt. Das ist ein Willensakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stoßen mit unserem Willen mit dem Willen der anderen geistigen Wesen um uns herum zusammen. Nur, das kriegen wir meistens gar nicht mit. Oder wenn, dann - wenn wir schon ein bisschen wacher sind, spüren wir: ach, da bin ich jetzt von einem geistigen Wesen berührt worden. Oder vielleicht sogar umgekehrt: ein geistiges Wesen fühlte mich, berührte mich, nahm mich wahr dadurch. Es ist eigentlich wirklich wie ein betastet worden Sein. Wirklich wie ein - die Empfindung ist ähnlich. Weil, es ist nicht gleich Bild oder sowas, sondern es ist wie: da war was. Es ist so, fast, wie wenn man einen Schubs bekommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist sehr intensiv, also es kann einen so ganz plötzlich wie ein Schlag treffen, nur man weiß noch gar nicht, was es ist. Also gerade, wenn wir auf dem Weg sind, das moderne Hellsehen, das heißt, das lebendige, imaginative Schauen, bei dem wir voll selbst tätig sein müssen, um es uns zu Bewusstsein zu bringen. Aber: die intuitive Berührung, die kann einmal sehr massiv da sein, also deutlich da sein, aber - pfff - was war das jetzt? Da kann man nur sagen: ah, da war was. Höchstens das. Jetzt in der Natur draußen, eine Stimmung in der Natur oder irgendwas, die mich besonders berührt. Und damit meine ich nicht nur das im äußerlichen Sinn: ah, schön, der Sonnenuntergang! Das ist mehr, das ist - das sich Erfreuen an der sinnlichen Schönheit des Sonnenuntergangs oder an der Schönheit der Natur, das ist es noch nicht. Das ist ein feines, ein sensibles, wie soll ich sagen, künstlerisches Wahrnehmen der Natur, zunächst. Das offen ist für die Schönheit der Natur, also die sinnliche Schönheit der Natur. Aber dann kann da drinnen noch die besondere Berührung drinnen sein: da! war jetzt ein Elementarwesen vielleicht. Ich weiß es noch gar nicht, was es war, aber vermutlich war es in der Natur, ein geistiges Wesen jedenfalls, dass das da wirkt. Und das ist wie ein Schubs, den ich bekomme, wie eine Berührung, die ich spüre. Nicht äußerlich, körperlich, aber die ich seelisch, geistig spüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, irgendwo in den Wochensprüchen kommt ja auch so: &amp;quot;Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen&amp;quot;, ich weiß jetzt nicht mehr, welcher Wochenspruch es ist. Aber das zu spüren, das ist: ah pfuuhh, oder es rieselt einem wie über den Rücken hinunter, irgendwo, angenehm, unangenehm, wie auch immer. Da ist etwas. Also es ist - es ist: man spürt, da ist, da kommt einem ein Geistwesen mit seinem Willen entgegen und stößt auf unseren Willen irgendwo. Da, das ist die höhere Form der Berührung. Das ist eben kein äußeres Betasten, sondern - es ist natürlich jetzt vergleichsweise nur gesprochen, aber jedenfalls: drum ist es wichtig, sich berühren zu lassen in der sinnlichen Wahrnehmung. Und dabei zugleich, aber ohne, wie soll ich sagen, einer Sentimentalität, die drinnen - : &amp;quot;Ah, wie schön! Die Natur so grün und die gelben Blümerln drauf und die ... &amp;quot; Das ist noch zu wenig. Das ist schon schön als Vorbereitung, aber es ist noch mehr. Es ist noch mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
00: 40: 10  Ich weiß nicht, wie viele von euch das schon erlebt haben, es sind besondere Momente zunächst einmal. Es wird irgendwann einmal selbstverständlich werden, aber jetzt, sage ich einmal, sind es für die meisten Menschen noch ganz besondere Momente, wo es eben über dieses, sich an der äußeren Schönheit zu erfreuen, dass da noch was dazukommt, noch etwas und das ist so, wenn es da ist, da gibt es keinen Zweifel darüber, dass es da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so stark, das ist so eindeutig, das ist eben fast wie ein Schlag. Es kommt meistens ganz überraschend. Und dann heißt es halt, dieses Erlebnis mit sich zu tragen, man kann später wieder herankommen, nämlich ans wirkliche Erlebnis heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eigentlich immer wieder zurückgehen zu dem Moment, aber es ist nicht, ich erinnere mich daran, sondern, und damit fängt eigentlich schon die nächste Stufe der geistigen Wahrnehmung an, ich gehe eigentlich in der Zeit zurück, ich gehe im ätherischen, im Zeitstrom zu dem Moment zurück und erlebe es wieder. Ich erlebe es wieder und je öfter ich das mache, umso deutlicher wird das Erlebnis. Zuerst war es zu überraschend, ich habe nur die Berührung gespürt, aber in der Berührung steckt der ganze Welt drinnen, weil da steckt ein ganzes Wesen drinnen, das mich berührt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei es ein Elementarwesen, sei es was Höheres, was auch immer. Und indem ich mir das mal zunächst in die Erinnerung hole, aber dann durch die Erinnerung durchgehe und wirklich wieder zurückgehe zum eigentlichen Erlebnis, und das ist eben stark genug dazu, dass das möglich ist. Weil in Wahrheit das eigentliche Erlebnis selber kann ich nämlich gar nicht im herkömmlichen Sinn erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geht gar nicht, da sind eigentlich nur drinnen die Begleitumstände. Aha, das war da oder dort und da bin ich durch den Wald gegangen, da ist das passiert. Oder in der U-Bahn ist mir passiert, wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da erinnere ich mich an das sinnliche Umfeld. Und da drin war irgendwas. Aber das ist noch fast ein undefinierter Punkt irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Eigentliche kommt nach und nach heraus, indem ich zurückgehe, hingehe. Dort im übersinnlichen Bereich ist es mit der Zeit anders als hier. Dort kann ich mich bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie heißt es im Parsifal? So schön zum Raum wird hier die Zeit. Ich kann mich bewegen in der Zeit. Das ist kein Hindernis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, wenn ich zurückgehe zu dem Erlebnis, gehe ich nicht wirklich zurück, sondern dann erlebe ich es eben wieder. Wieder. Und vielleicht dann schon etwas mehr davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas intensiver. Weil diese Berührung war in Wahrheit etwas ganz Differenziertes. Nur das erste Erleben ist noch ganz grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so, wie wenn man auf die Schulter greift. Aber mit der Zeit kann ich mir das Bild immer lebendiger gestalten. Aus der Kraft, die mir da entgegenkommt in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich arbeite sozusagen dann im Einklang mit diesem Naturwesen, mit diesem höheren Geistwesen, was auch immer es war. Ich arbeite im Einklang. Ich fühle mich in die Kraft dieses Wesens ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus der heraus schaffe ich das Bild. Das kann also durchaus ein Prozess sein, der sich über längere Zeit erstreckt. Kann es sein, dass erst Wochen, Monate danach so richtig es in seiner ganzen Größe vor mir habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Mensch wie Rudolf Steiner konnte das sehr zügig. Aber ich habe euch ja auch schon davon erzählt, dass es bei ihm auch einen starken Wandel gibt und geben musste, wo die alten Fähigkeiten, die er sich mitgebracht hat, in etwas Neues sich umwandelt. Und dann gerade dadurch etwas ganz anderes wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man darf nicht glauben, die Erlebnisse, die er etwa als Kind hatte oder auch als junger Mensch, wenn er durch die Natur gegangen ist, dass das die gleichen Fähigkeiten sind, mit denen er dann über die Anthroposophie gesprochen hat. Und das ist eben relativ kurz vor der Zeit, wo er dann beginnt, über Anthroposophie zu sprechen. Da ist der Moment, wo er die alten Kräfte überwindet und wo etwas Neues kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum kann er gerade so wertvolle Anregungen geben dazu, wie man heute, auch als Mensch, der gar keine geistige Erfahrung zunächst hat. Weil das ist eigentlich das Gesunde für unsere Zeit, das einmal zunächst nicht zu haben. Weil die, die es noch als alten Kräften haben, müssen es ja klar sein, dass sie die früher oder später loswerden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich sage einmal, spätestens noch Möglichkeit in der nächsten Inkarnation, wenn es schon in der nicht klappt. Weil auch das ist eigentlich eine große Leistung von Rudolf Steiner. Oder ja, man kann auch sagen von seinem Schicksalsweg, von seinem Schicksalsgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Schicksal, wer ist das Schicksal? Wir sind es selber in Wahrheit. Wir haben Hilfe dabei, aber ist vielleicht auch wichtig für Menschen, die da jetzt zuhören und nicht das Ganze kennen, was ich da schon über 222 Vorträge erzählt habe. Alles was Schicksal ist, also was uns trifft, im Guten wie im Bösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, Schicksal kann ja ganz positiv sein. Also wo sich plötzlich ein Weg eröffnet und wo ich alle meine Kräfte entfalten kann und den gibt es ja auch. Das nehmen wir halt viel lieber zur Kenntnis und werten es dann oft im Nachhinein gar nicht so groß, als dort, wo uns was hart getroffen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo uns etwas aus der Bahn geworfen hat, geradezu, weil wir nämlich auf der falschen Bahn waren, die uns wegführt von uns und von dem, was eigentlich unser Ich will. Weil unser Ego halt die andere Bahn haben will. Das klafft sehr leicht bei uns auseinander, noch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im Grunde ist ja der erste Weg, um Karma zu verstehen und damit eben über das auch hinaus zu kommen, was über Karma und Reinkarnation in früheren Zeiten gesprochen wurde. Was namentlich aus dem Osten ein ganz starker Impuls gekommen ist. Das ist noch lange nicht das Karma-Verständnis, das wir heute brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also darum, ohne jetzt irgendwas klein zu machen in den östlichen Philosophien und Lehren und Religionen oder so. Aber die haben sich ja auch verändert, muss man auch dazu sagen. Also da ist ja auch Neues gewachsen dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil niemand kann mit geistigen Mitteln aus der Vergangenheit Gegenwärtiges und künftiges Geistiges wirklich ergreifen und bewusst wahrnehmen. Es ist also ein Weg, der sich immer weiterentwickelt. Methoden, die vor Jahrhunderten noch aktuell waren, sind heute zwar keineswegs überflüssig, aber sie müssen letztlich auch verwandelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles. Selbst die Anthroposophie als Weg wird einmal überwunden werden. Das sagt Rudolf Steiner selber ganz deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also den Anspruch hat er nie erhoben, dass das jetzt der Weisheit letzter Schluss ist. Es geht ja gar nicht, weil der Mensch entwickelt sich weiter. Nach einer gewissen Zeit, in drei, vierhundert Jahren, wird man einen neuen Weg finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder wird den nächsten Entwicklungsschritt gehen müssen, wenn man weiterkommen will. Sonst bleibt man wieder in was stecken drinnen. Also die Perspektiven erweitern sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steiner sagt das ganz deutlich, dass Anthroposophie nicht diesen Anspruch erhebt, für ewig gültig zu sein, sondern dass nach einer gewissen Zeit sich wieder etwas ändern wird müssen. Noch in unserer Kulturepoche. Wenn ich jetzt von drei, vierhundert Jahren spreche, in etwa, es wird sicher noch, schätze ich, hundert Jahre dauern, dass sie wirklich von einer größeren Zahl von Menschen als das ergriffen wird, was sie wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner hat ja selbst einmal gesagt, auf die Frage, was wird von ihren Werken überbleiben, die Philosophie der Freiheit. Sonst nichts. Aber das heißt nur die Aufforderung, gut, es wird die Zeit kommen, wo Menschen da sind, die an der Art des Denkens, das dort geübt wird, und das den Weg bahnt eigentlich zu dem lebendig imaginativen Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es äußerlich gesehen eigentlich sehr philosophisch noch geschrieben ist, mit äußerer Logik. Da ist so ein Übergang drin. Es war sicher dieses Werk für Steiner, das zu schreiben, ein wesentlicher Schritt, um dann weiterzukommen, um das alte Hellsehen, das er eben hatte, das er sich mitgebracht hat, in etwas Neues umzuwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unbruch ist mit ziemlicher Sicherheit danach erst. Also nach dem Erscheinen der Philosophie der Freiheit. Das dauert also dann noch eine Weile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war aber natürlich noch vor 1900, das Ganze. Der Unbruch ist bei Steiner dann wirklich relativ kurz vor der Jahrhundertwende gekommen. Und dann war er bereit dazu, also man sieht dann wirklich, wie das Schicksal alles so zusammenführt, dass er eingeladen wird, in der theosophischen Gesellschaft einen Vortrag zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er da jetzt schon hineinkommt, aber mit seinen neuen Kräften. Mit seinen neuen Kräften, in das hineinkommt. Diese neuen Kräfte brauchen wir eben auch, um wirklich diese Apokalypse des Johannes, um mit der etwas anfangen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sie wirklich verstehen zu können. In einer zeitgemäßen Form verstehen zu können. Also mit einer, wie soll ich sagen, Auslegung des Neuen Testaments, Auslegung der Apokalypse im klassischen Sinne, mit den Verstandeskräften, die eigentlich stammen aus der griechisch-lateinischen Zeit im Grunde, die halt heute die höchste Raffinesse erfahren haben, weil im Grunde ist unser modernes wissenschaftliches Denken zum großen Teil das feinste, feinst ausgearbeitete dessen, was schon die Griechen begonnen haben, was Aristoteles in etwa begonnen hat, namentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Platon ist noch mehr mit den alten Kräften zurückschauen. Sie dämmern zwar bei ihm auch schon ab, aber der Aristoteles ist schon einer, der ganz dezidiert nicht hellsichtig ist. Der dort schon kämpft, in Wahrheit, ohne es zu wissen, gegen die hellsichtige Anlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder später dann, der Thomas von Aquin. Der Gansem aus diesen Verstandeskräften, aus diesen logischen Verstandeskräften, aus dem, was der Aristoteles begonnen hat, das jetzt eben wirklich ganz aufs Geistige zu wenden, ganz auf die Christuserfahrung sozusagen anzuwenden. Und das, was halt überliefert ist aber von der Christuserfahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch durch äußere Quellen. Weil durch eigenes Inneres erleben kann er noch nicht herankommen. Es ist natürlich, im Gefühlsleben ist alles mögliche da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wirklich schauen kann er es nicht. Ihr wisst, ich habe es ja auch schon oft erzählt, dass er eigentlich erst relativ kurz vor seinem Tod, also am Nikolaustag im nächsten Jahr, ist er dann sehr bald verstorben oder verstorben worden. Es gibt ja die Vermutung, dass er vielleicht vergiftet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jedenfalls, er hatte am Nikolaustag, im Jahr bevor er verstorben ist, also es war der Nikolaustag 1273 damit, weil 1274 ist er dann verstorben im Frühjahr. Hatte er eine, bitte? Thomas von Aguin ist 74. 1274 ist er verstorben und 1273 am Nikolaustag, also das ist überliefert, dass er da eine große Schau hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wirklich eine Vision in dem Fall, die ihn geradezu überfallen hat. Obwohl er also die ganze Zeit seines Lebens sonst eben nicht hellsichtig war. Ist auch also sehr, sehr interessant im Übrigen, wie das kam, dass Kräfte, die eigentlich schon früher heraus wollten, nicht heraus konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine ganz interessante Geschichte, die erzählt wird und die wohl auf Wahrheit beruhen wird. Als Thomas von Aguin noch sehr jung war, ist seine Schwester getötet worden in der Wiege durch einen Blitzschlag. Und er war knapp daneben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist davon gekommen. Aber das war also ein ganz, ganz dramatisches Erlebnis. Und ein sehr entscheidendes für seinen ganzen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden da irgendwie Kräfte in ihm geweckt, aber eben gerade nicht die hellsichtigen Kräfte, sondern die wurden weggespült geradezu. Sonst hätte er diese Aufgabe, die er als Thomas von Aguin hatte, nämlich jetzt dieses griechisch-logische Denken eben bis auf die Auslegung des Christentums hineinzubringen. Also selig sind die, die nicht schauen und doch glauben und dann sogar nicht nur glauben, sondern wissen bis zu einem gewissen Grad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er, dieser Thomas von Aguin, so ganz stark ausarbeitet, also was kann man wissen davon und was kann man wissen, indem man sich selber erarbeitet und was kann ich nur glauben, indem ich also vertraue der Überlieferung, die drinnen ist in der christlichen Lehre. Also das heißt, wie kann ich mich dem Christentum nähern, von dem man weiß, also da steckt das Höchste Göttliche, also sprich die ganze geistige Welt in Wahrheit dahinter, mit dem Wissen auch von den höheren Hierarchien, die aber der Thomas von Aguin nicht schauen konnte. Den hat er nicht gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wusste es, dass es diese Lehre gibt, die über den Dionysius Areopagita kommt oder genauer gesagt über einige Eingeweihte, die diesen Namen dann trugen. Und diese Lehre, weil die Lehre ist eigentlich erst lang niedergeschrieben worden, nachdem der erste Dionysius Areopagita gelebt hat, eben als Zeitgenosse noch des Christus und des Paulus vor allem. Da wurde das aber alles nicht niedergeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war also noch strengste Geheimlehre, erst im 6. Jahrhundert sowas wurde das niedergeschrieben und daher wird dieser Dionysius Areopagita dann versetzt ins 6. Jahrhundert heute und von dem in der Bibel die Rede ist, das ist halt dann der Pseudo Areopagita oder so. Das ist in der äußeren Forschung, mit dem kommt man nicht zu Rande, dass es niedergeschrieben wurde von einem späteren Schüler, weil es ja gerade in dieser Zeit vom Mysterium von Golgotha letztlich angefangen bis ins 6., 7., 8. Jahrhundert hinein. Also es immer wieder Menschen gab, die diesen Einweihungsweg im Grunde des ursprünglichen Dionysius Areopagita weitergegangen sind oder auch gegangen sind und daher auch diese Erfahrungen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann war es halt an der Zeit, das auch der Schrift zu übergeben. Aber das war dann nimmer der ursprüngliche, der in der Apostelgeschichte genannt ist. Aber das konnten die Theologen alle nicht wissen im Grunde, weil sie waren angewiesen auf das, was sie mit ihrem Verstand erfassen können und dazu brauchen sie aber eine äußere Grundlage und das ist die überlieferte Schrift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts anderes. Mehr gab es im Grunde nicht. Ich weiß nicht, ob einzelne auch die hellsichtigen Erfahrungen, alte hellsichtige Erfahrungen hatten dazu, aber keiner eigentlich so klar hat, dass er sagt, ja eigentlich die Bibel ist sehr schön, das ist richtig, was da drinnen steht, aber die brauche ich eigentlich nicht, weil ich es ja geistig vor mir sehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wir werden einmal dort hinkommen, dann werden wir, ich meine Rudolf Steiner ist in vielen Bereichen dorthin gekommen und deswegen konnte er ja auch einiges schildern davon, von dem der Bibel nicht der Rede ist. Davon haben wir schon gesprochen, das sogenannte fünfte Evangelium, von dem Rudolf Steiner spricht, schildert insbesondere die Zeit, die interessanterweise in den vier Evangelien nirgendwo geschildert wird, was macht denn dieser Jesus von Nazareth von seinem zwölften Lebensjahr bis zur Jordan-Taufe. Es gibt also die zwei Evangelien, wo es die Kindheitsgeschichte gibt, ja, aber dann hört es auf und dann fängt es eigentlich wieder, geht es weiter mit der Jordan-Taufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was dazwischen ist, ist im Grunde nicht wirklich geschildert. Also höchstens, dass herauskommt ja, dass er Handwerker war und halt durch das Land gezogen ist, als fahrender Handwerker, wie es eben damals üblich war, aber damit erschöpft sich schon die Geschichte. Und da sind aber wichtige Vorbereitungsschritte drinnen dazu, dass sich der Christus in dem Jesus von Nazareth inkarnieren kann und dass da in dieser Leibeshülle des Christus von Nazareth, dass da also alle Strömungen, alle wichtigen geistigen Strömungen zusammenkommen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber davon erfährt man nichts in der Bibel, gar nichts. Steht nichts drinnen. Weil sie es damals auch gar nicht sehen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie konnten es nicht sehen. Das alte Hellsehen war nicht mehr geeignet dazu. Hat also vieles verborgen im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir kennen auch bezüglich des Alten Testaments nicht die ganze Geschichte. Da gibt es noch Ebenen, die zu entdecken sind. Deswegen ist die Bibel nicht falsch und das ist das Neue Testament nicht falsch, weder das Alte noch das Neue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine großartige Sache, dass die Dinge wirklich doch sehr getreu festgehalten wurden da drinnen. Aber es ist nicht vollständig. Es ist bei Weitem nicht vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben auch alles, was über den Christus zu sagen ist, steht nicht alles da drinnen. Er sagt es ja selber, ich bin bei euch alle Tage der Welt, also bis zum Ende der Welt eigentlich. Und da wird er nicht immer wieder dieselben Geschichten erzählen, sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nicht immer nur um das gehen, was da eh schon drinnen steht. Das ist einmal der Teil, der notwendig war, um bis in unsere Zeit hineinzukommen. Und wir sehen es ja gerade in der westlichen Welt, dass viele Menschen jetzt nicht mehr diese Gläubigkeit dazu haben, sondern sie arbeiten halt mit dem Text, vielleicht wenn es Biologen sind, aber es haben viele durchaus auch Probleme mit dem Glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir sind in der Zeit, wo das, was für einen Thomas von Aquin noch sichere, solide Basis sein konnte, einfach für die Menschen nicht mehr ausreicht. Und diese Art von Unglaube ist dann nicht irgendein Böswilligacht, ich bin halt Atheist oder irgend sowas. Nein, eben gerade auch bei denen, die glauben wollen eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber mit der Art, wie wir heute denken müssen, habe ich Schwierigkeiten damit. Das nennt man dann ehrlich sein, wenigstens das zuzugeben. Oder als Theologe das vielleicht zuzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man sieht es ganz deutlich, also das gerade an wichtigste Themen, wie zum Beispiel... Was gibt es an Möglichkeiten, was gibt es an Techniken, die kann man überhaupt... Ja, es ist jetzt glaube ich eine Frage durchgekommen, ich nehme an, dass die vom Publikum irgendwo war. Ja, das ist ein weites Thema, welche Techniken und Möglichkeiten es dazu gibt. Ich werde das in den Vorträgen, habe es teilweise schon Hinweise dazu gegeben, ich werde es auch in der Zukunft noch intensiver geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt keine schnellen Antworten dazu, sagen wir mal so. Mein Rudolf Steiner selber hat sehr viel über den geistigen Schulungsweg gesprochen. Der zu gehen ist, also das Grundlagenbuch dazu ist, wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das würde ich wirklich empfehlen als Grundausstattung, nur auch wenn man es zehnmal gelesen hat, braucht man deswegen noch nicht glauben, dass man jetzt schon das neue Sehen hat. Das wird in Ausnahmefällen vielleicht passieren, wenn man schon sehr gut vorbereitet ist darauf, aber in der Regel braucht man lange dazu. Und ich kann nicht garantieren, dass das jetzt in einer Inkarnation, vor allem in der, in der wir jetzt drinnen stehen, funktionieren wird oder schon in einer Weise funktionieren wird, dass es dem alten Hellsehen an Intensität, an Verlässlichkeit, an Reichhaltigkeit ebenbürtig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, das alte Hellsehen war verlässlich, also bei den Menschen, die entsprechend auch gelebt haben, dass keine falschen Impulse hineingekommen sind. Ist im Übrigen beim Neuen genauso. Also wenn die innere Gesinnung nicht ganz stimmt, dann bringen wir Verzerrungen hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist halt auch so, dass die Widersachermächte, die halt da sind, uns natürlich nicht gern dorthin führen, wo es für sie schwierig wird. Und wenn wir also gerade den wirklichen, den Weg des Christus und was damit verbunden ist, wobei ich ganz deutlich sage, es hat der Weg des Christus im Grunde überhaupt nichts zu tun mit dem, was heute äußerlich an Religionsgemeinschaften besteht. Das werden wir einmal erkennen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, es gibt jetzt natürlich im Christentum, wir brauchen noch die Kirchen in einer gewissen Weise, aber es ist nicht gesagt, dass dort immer der richtige Weg lebt drinnen. Nicht aus irgendeiner Bosheit oder schlechten Absichten heraus, aber es schöpft das alles noch aus den alten Kräften, also dort, wo die Einzelnen, die drinnen stehen, der Pfarrer zum Beispiel, welcher Pfarrer schaut, dass das geistige Geschehen zum Beispiel wirklich das bei der Wandlung passiert. Dies ist mein Leib und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Zwischenlösung, dass es jemand, der darüber spricht und auch glaubt daran und ein gewisses Grundverständnis hat zu dem, was da passiert, aber erlebt er es und erlebt es die ganze Gemeinde real in dem Moment, wo es passiert, mit oder nicht? Wahrscheinlich nicht in der Regel. Ich meine, es war in alten Zeiten durchaus in der Kirche, wo noch Menschen da waren, die stark auch die alten Kräfte hatten, war das unter Umständen noch da, auf alte Weise. Die ist aber praktisch weg und ich wage zu behaupten, dass sie gerade in den Kirchen am meisten weg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch mit eine Folge des theologischen Denkens, des Verstandesdenkens, das aus der griechischen Zeit mitkommt, die löscht das einfach aus. Damit schimpfe ich aber überhaupt nicht über die Theologie, weil was blieb ihnen über. Ich meine, das alte Sehen, das alte Miterleben können, konnten nur mehr ganz ganz wenige, also sicher nicht jeder Dorfpfarrer oder sonst was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das konnte man nicht verlangen. Man konnte aber sich halten eben an die Schrift, weil da die Wahrheit drinnen steht. Auch wenn man sie oft nicht richtig versteht, das ist ein Problem, aber es ist eigentlich in den Schriften, die sind ganz aus der Wahrheit herausgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Wahrheit wird natürlich schon verzerrt bei Übersetzungen. Das ist schon die große Problematik, ist der, der es übersetzt so weit im geistigen Erleben drinnen, dass er es wirklich richtig exakt übersetzt und damit heißt es nicht, dass er den Wortlaut exakt überträgt, sondern das, um was es geht eben. Dazu muss ich es aber selber erleben in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es sind winzige Nuancen, die schon das verfälschen können. Winzigste Nuancen können schon so sein, dass es eigentlich nicht so ganz stimmt. Auch wenn man es noch so mit philologischer Genauigkeit macht, weil viele Worte, die drinnen verwendet werden, haben halt dann nicht die alltägliche Bedeutung, die dem Wort zukommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da steckt noch was Tieferes dahinter. Und wenn man das nicht erleben kann, dann ist dieser Geist in der Übersetzung eigentlich nicht mehr drinnen, im Grunde. Ich übersetze das mit dem sinngemäßen Deutschen oder sonstigen Wort, aber es ist nicht mehr dasselbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wahnsinnig schwierig. Das ist die große Schwierigkeit. Ich meine, die Urtexte sind exakt, aber sie haben bei vielen Begriffen, die drinnen sind, eine ganz eigene Bedeutung im Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil auch die Griechischschreibenden, es ist ja das Neue Testament im Griechischen drinnen, sie können es aber eben auch nur mit den Worten ausdrücken, die in der Sprache drinnen sind. Und die aber durch das Christusereignis namentlich dann eine neue Bedeutungsnähe ausbekommen haben, die auch nicht mehr ganz dem entspricht, was im alten Griechischen drinnen lag. Aber mit welcher Sprache soll man es sonst schreiben? Die Sprache für das Christentum, für das wirkliche Verständnis des Christentums, die gibt es noch gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben wir noch nicht. In Wahrheit. Wo wir das alles, was da drinnen steckt, ausdrücken können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was man ausdrücken kann davon, das steht eh im Neuen Testament drinnen. Was man mit den Sprachen, die wir haben, ausdrücken kann. Und man kann dann höchstens versuchen mit bestimmten ungewöhnlichen Wendungen oder wo man sich denkt, wieso ist das so ungewöhnlich formuliert drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Versuch, das, was man eigentlich mit der Sprache nicht ausdrücken kann, doch irgendwo fühlbar zu machen. Aber ohne es wirklich voll ausdrücken zu können. Das ist das Riesenproblem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit des Christentums fängt in Wahrheit überhaupt erst an. Und es wird dann keine Religion im herkömmlichen Sinn sein. Eine der Ausdeutungen des Wortes Religion ist die Rückverbindung zum Vergangenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Christentum ist ganz dezidiert, ohne diese Rückverbindung, also das Vergangene zu verlieren, aber vor allem zukunftsorientiert. Auf ganz was Neues und auf ein offenes Ziel hin. Auf etwas Offenes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht nicht zurückzukehren, wieder in den Schoß der Gottheit sozusagen, von wo wir einmal gekommen sind. Weil letztlich von dort kommen wir. Aber der Weg, der eben erstmals mit den Menschen beschritten wird, der Weg zur Freiheit drinnen, die bedingt, dass im Menschen selbst, in seinem Ich, der göttliche Funke selber drin ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist dieselbe Schöpferkraft, die die Gottheit hat, nur wir sind halt ungeübt, damit umzugehen. Weil es muss aus unserem Willen dann entspringen, diese Kraft auch Rege zu machen. Aber dann wird göttlicher Wille und menschlicher Wille eins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eins. Aber es ist dann eben das, was wir oft gesagt haben, es kommt von oben und es kommt von unten. Und beides zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die absolute Revolution in der geistigen Welt im Grunde. Also das Göttliche und das Christentum ist das Revolutionärste, was es gibt. Es stellt alles auf den Kopf und es stellt vor allem alles, und das ist das große Risiko eigentlich, das damit verbunden ist, in den Willen des einzelnen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in dem aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe. Da liegt trotzdem auch unser Wille drinnen. Weil es eben auf den Beitrag jedes einzelnen Menschen ankommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Christentum. Und wir haben heute immer noch die alte Form, ja und wir brauchen sie, und wir werden sie noch lange brauchen, die Form des Trostes, dass uns von oben geholfen wird. Aber die Zukunft ist die, wie helfen wir der ganzen geistigen Welt, wie tragen wir etwas dazu bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Neue. Ich meine, es ist klar, dass die Religion so wie sie heute ist, Menschen trösten soll in schwierigen Lebenssituationen, wenn ein geliebter Mensch stirbt oder sonst etwas, oder man an einer schweren Krankheit leidet, und dergleichen, wo man jetzt schwer verlangen kann, jetzt bringe ich die Kraft auf und vermehre die geistige Welt. Ich meine, da hat man mit sich selbst genug zu tun, das ist schon klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Kraft, die im Christentum drinnen ist, in diesem christlichen Ich drinnen ist, ist viel mehr. Und sie wird das, was an Trost von außen kommt, durch innere Kraft ersetzen. Weil in dem ja in unserem Ich fest verbunden ist damit die Christuskraft als solche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die muss man nur zur Wirksamkeit bringen sozusagen, weil der Christus drängt sich nicht auf. Wir müssen ihn wollen in uns. Ihn wirklich wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist mehr als bitte, hilf mir. Das ist zu wenig. Das ist ein ganz konkreter Willensimpuls, der aus uns kommt, der den Christus einlädt mitzutun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und uns dort zu stärken, wo wir es noch nicht können, uns dort weiterzuhelfen. Weil wir halt erst am Anfang sind. Eben mit dem ganzen Christentum in Freiheit sind wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz am Anfang. Und wir können froh sein, wenn wir zu einem gewissen Teil fertig sind damit, auf einer ersten Stufe fertig sind, gegen Ende der Zeit der Kulturepochen. Schön wäre es, wenn schon in der nächsten Kulturepoche, also in dieser sogenannten slavischen Kulturepoche, die aber natürlich eine weltweite ist, aber die diese Grundmentalität im Slavischen drinnen ist, wo das eine sehr wesentliche Rolle spielen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist ein mehr gewaltiges Potential, diese Kräfte, alte Kräfte in die neuen umzuwandeln. Da sind Gemütskräfte, Seelenkräfte drinnen, die den Boden bereiten, die wir schon längst verloren haben im Grunde. Das ist das Problem, weil wir müssen halt überall den Übergang von alten Kräften zu neuen Kräften schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir verlieren die alten viel schneller, als wir die neuen entwickeln. Zurzeit sind wir genau in dem Problem, da sind wir in so einer Zerreißphase gerade zu drinnen. Das Alte ist weg, die meisten glauben gar nicht einmal mehr dran, dass da irgendwas sein könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich so wirklich tief, um das selber in die Hand zu nehmen und zu wissen, ich muss tätig sein. Es kommt mir nicht einfach zu, sondern ich muss es tun. Ich muss tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist auch die Grundregel zu dem, wie schaut der neue Weg aus. Der Weg schaut auf jeden Fall aus, dass es auf die eigene Tätigkeit ankommt. Und dass ich alles, was ich tue, mir zu eigen machen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kann man Anleitungen und Dinge für geistiges Schauen, für geistige Entwicklung, kann man hunderttausende lesen. Man kann Steiner von A bis Z lesen, man kann andere Wege lesen, weil nicht jeder Weg, nicht für jeden Menschen ist der Schulungsweg der Anthroposophie der richtige, muss man auch dazu sagen. Also das muss auch jeder frei entscheiden, welchen Weg er geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten zu empfehlen ist nicht zehn Wege auf einmal und alle durchprobieren und einen Mischmasch draus machen, sondern einmal zu spüren, mit welcher geistigen Strömung bin ich am ehesten verwandt, wo klingt etwas an bei mir, dann kann ich dort lernen daran etwas, muss aber dann letztlich sehen, dass ich mein eigenes daraus machen muss. Dann fängt es erst an wirksam zu werden, so wirklich. Also ich kann jetzt sklavisch irgendein Rezept sozusagen tun, da kann ich Mantren oder was die vorgegeben sind, kann ich bis zur Vergasung beten oder meditieren, wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nicht wirklich funktionieren, wenn ich nicht meinen eigenen Weg finde. Weil wir haben alle unsere Fähigkeiten und auch unsere Mängel und mit dem müssen wir umgehen irgendwo, dass wir es durchdringen können. Also da wird in der Zukunft noch viel dazu zu sagen sein, aber ich setze mich dann wieder der Gefahr aus, dass ich über gar nichts über die Apokalypse sage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit sage ich aber doch sehr viel, weil ohne all dieser Dinge fangen wir mit dem im Grunde gar nichts an. Es ist sicher notwendig zum Einstieg einmal so ein Durchgang zu machen zu dem Ganzen und ein bisschen zu kommentieren, was bedeutet das, aber das ist erst der spärlichste Anfang. Interessant wird es dort, wo jeder seine individuellen Ansatzpunkte Apokalyptiker zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, das habe ich schon wahrscheinlich im ersten Vortrag gesagt, dass es darum geht. Es geht nicht darum zu wissen, was steht alles in der Apokalypse. Es ist schon gut, es will nicht klein machen, aber das reicht alles nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es genügt nicht zu wissen, was Steiner alles an Mantren oder sonstigen Übungen gegeben hat. Das reicht alles nicht. Man muss selbst Apokalyptiker werden, man muss selbst Geistesforscher werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist vielleicht gar nicht das richtige Wort. Christ zu werden eigentlich wäre das richtige Wort. Christ wirklich zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute haben wir noch hauptsächlich das Etikett darauf eingeschrieben, wir bekennen uns dazu. Das heißt noch nicht, dass wir es im tiefsten Sinne sind. Im tiefsten Sinne sind wir es dann, wenn wir aus unserem Ich entsprechend schöpferisch tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das ist genau die Liebeskraft, die wir der Welt geben können. Wir machen unser ureigenstes Ding und machen es aber so, dass wir es verschenken können. So, dass es nicht die Welt bedrängt, sondern die Welt beschenkt und es kann genommen werden oder nicht genommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Um und Auf. Ich meine, darum ist das alles, ja, verständlich aus dem Lauf der Geschichte heraus, alles, aber Christentum so zu verbreiten, dass man es den Menschen dann aufzwingen will im Grunde, das ist sehr gewagt. Da kann sehr viel schief gehen dabei und sehr viel Negatives hineinkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spricht nicht dagegen, dass der Missionsgedanke ja durchaus drinnen ist und dir auch deutlich geäußert wird, aber der heißt, geh in die Welt, strahle deine Impulse aus, erzähl von mir auch davon, aber nicht indem du einfach etwas vorbetest, fertige Formeln, sondern indem du es lebst, indem du sprichst durch das, was du bist. Das heißt, durch das, was du geworden bist, indem du diesen Impuls in dir lebendig gemacht hast. Das ist die Botschaft, das ist die Botschaft, die eigentlich im Pfingstgeheimnis drinnen steckt, sodass es alle Menschen verstehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also du sprichst durch das, was du geworden bist dadurch. Das ist das Um und Auf. Und bitte, da sind wir alle weit weg noch davon, ein bisschen was, es blitzt einmal da und dort durch, aber da haben wir noch einen riesigen Weg zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum werden wir auch brauchen diese unheimliche Beschleunigung eigentlich in der Entwicklung, die jetzt nicht im äußeren Sinne, sondern in der geistigen Entwicklung. Und die ist drinnen, die ist drinnen. Es werden dann wieder ruhigere Phasen auch kommen, aber im Moment stehen alle Signale drauf, dass die Menschheit wirklich einen Sprung machen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dass das Tempo gewaltig ansteigt. Dass wir kommen, wir sind jetzt in die Phase, und zwar nämlich so, dass dann die mittlere Periode unserer Kulturepoche, da haben wir noch ein bisschen Zeit dorthin, wir sind ja immer noch am Anfang, und Anfang heißt immer Anfang einer Kulturepoche. Das erste Drittel ist im Grunde Aufarbeitung des Alten und es so zu verändern, dass es anschlussfähig wird an das, was wirklich kommen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben schon das Problem, das was kommen soll, wird einmal abhängig davon, was die einzelnen Menschen aus ihrem Ich heraus wollen. Also es gibt keine fertige Regel dafür. Niemand kann das sagen, das sollst du.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du musst wollen. Es ist also ein vom Sollen zum Wollen. Und das ist aber dann ganz verpflichtend für einen selber, weil sonst zerstört man etwas am eigenen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist vielleicht auch für unsere Zeit die Botschaft, man soll es ja nicht übernehmen. Man muss immer schauen, was kann ich wirklich leisten, wo kann ich wirklich dranbleiben. Es einfach dann hinzuschmeißen ist für einen Menschen, der wirklich aus seinem Ich heraus tätig sein will oder tätig sein soll, ist das so ziemlich Schlimmste, was man machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann die bewusste Entscheidung treffen bei irgendwas, gut das geht in dieser Inkarnation nicht. Man kann sich manches vornehmen und dann kommt man aber drauf, ich brauche schon bei dem einen, vielleicht nicht nur dieses Leben, sondern ein nächstes auch noch dazu. Dann ist es legitim, andere Sachen, die man vielleicht ins Auge gefasst hat, einmal liegen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt nicht ununterbrochen im Hamsterrad, ich muss tätig sein, ich muss tätig sein und alles probieren, das bringt es gar nicht. Das ist eher, den Punkt zu finden, wo ich wirklich weiterkomme und dort dann ganz stark drinnen zu bleiben. Auch im anthroposophischen Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt vielleicht einen Bereich, wo ich wirklich weiterkommen kann, dass ich zu eigenen geistigen Erfahrungen auch kommen kann. Das heißt, dass ich mir bewusst werde, was da drinnen ist, weil die Zeit ist reif jetzt einfach dazu. Es ist notwendig, da geht es jetzt nicht darum, ich bin neugierig darauf oder ich überprüfe, ob der Steiner eh recht gehabt hat und das geht es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht darum, er das weiterzuführen, des Werksteiners. Wahrscheinlich werden die wenigsten das schaffen, das in dieser Universalität, in diesem Umfang zu machen, wie es Steiner konnte. Ohne ihn jetzt auf den höchsten Thron heben zu wollen, das geht es gar nicht, weil der Wiesner hat selber immer gesagt, ich will nicht verehrt werden, sondern verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht nicht darum, ihn als den großen Guru zu sehen, sondern das wird uns nämlich gar nichts nützen. Überhaupt nichts. Da kann ich das jedes Mal Steiner Steiner beschwören, wenn ich nicht selber tätig wäre, wird das überhaupt nichts nützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das geht darum und dazu gehört dann halt auch der irgendwann einmal nach gründlicher Vorbereitung, man soll sich schulen an dem, was gegeben ist, aber dann den ersten Schritt einmal zu wagen darüber hinaus. Weil das halt dann eben gerade in der Kraft des eigenen Ichs liegt, diesen Schritt zu machen. Und dadurch es aber, indem ich ihn mache, anderen leichter macht, auch Schritte zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht genau den gleichen, das muss gar nicht sein. Weil wir gehen eben jeder unseren Weg in Wahrheit. Das wird immer mehr den Reichtum der Menschheit ausmachen, dass jeder seinen Weg geht und dass er aber die Früchte dessen mit allen teilen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eben nicht mit dem Hinterton, ja du musst genau auch diesen Weg gehen, sondern wir geben einander wechselseitig Anregungen. Das wird halt dann was anderes sein als die üblichen Wirtshausgespräche wahrscheinlich, obwohl da auch viel darin anliegen kann. Man kann über das sprechen überall heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überall in Wahrheit. Es verlangt nur, dass die Menschen es wollen. Und eben wie ich am Anfang schon gesagt habe, im Alltag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es muss so sein, dass das wirklich im Alltag passieren kann, in einem Gespräch irgendwo. Es zieht sich nicht auf den Sonntag irgendwo zurück oder vielleicht in irgendeine gedeckte Loge, wo man sich zurückzieht vom Rest der Welt abgeschieden. Sondern es muss möglich sein, das überall zu besprechen mit Menschen, die dafür offen sind, sich auszutauschen mit ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das aber niemand aufzudrängen, der nichts davon wissen will. Weil wir alle eben auch schon vielleicht durchgegangen sind oder noch durch müssen durch die Phase, dass die alten Kräfte weg sind. Es funktioniert überhaupt nicht einfach auf Dauer sich hinüber zu schwindeln von den alten Kräften in die Neuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt der Moment in der oder in einer nächsten Inkarnation, wo das Alte einfach weg ist. Und wo die notwendige Erfahrung die ist, ich bin verlassen von allen guten Geistern. Ich bin ganz einsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dieser Einsamkeit entdecke ich die Christuskraft in mir. In meiner eigenen Ich-Kraft. Und merke dann diese Kraft, mir steht ein riesiges Kraftpotential zur Verfügung, wenn ich will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es hängt von meinem Willen ab, tätig zu werden. Und von dem strahlt eine gewaltige Heilkraft aus in Wahrheit. Für mich selber, aber vor allem auch für die Welt um mich herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weitesten Sinn Heilung, im seelischen, bis irgendwann ins Körperliche hinein. Und damit wird eben das, was wir als eine Religion heute bezeichnen, ganz was anderes werden. Es wird eine selbstverständliche menschliche Fähigkeit sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass wir einander geistige Anregungen geben, die wie der Impuls sind, dass jeder aus seinem Ich heraus tätig werden kann. Da muss es hingehen. Mir ist ganz bewusst, dass die Übergangszeit lang ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das macht ja nichts. Niemand braucht sich klein fühlen, weil uns geht es allen jetzt noch so. Dass wir erst auf dem Weg dorthin sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher ist es legitim, dass es die ganzen Stützen und äußeren Stützen und so noch gibt. Nur wir dürfen den Zeitpunkt nicht verschlafen, wo das ins Gegenteil umkippen kann. Und wo wir dann in eine Passivität hineinkommen, weil wir uns erwarten, es strömt mir von außen etwas zu an Kraft, was dann aber nicht mehr funktionieren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich dadurch aber versäume, aus dem eigenen Ich heraus tätig zu werden. Und das kann man zumindest theoretisch in jeder und auch in der schlimmsten Situation. Vielleicht sogar gerade bei Menschen, die in wirklich schlimmen Situationen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der absoluten Notlage sind. Und wo aber niemand da ist, der sagt, es wird schon gehen. Sondern die einfach darauf angewiesen sind, jetzt tätig zu werden, dass da plötzlich was aufgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass sie da erst im Tun, im Nachhinein merken, das hätte ich nie gedacht, dass ich das durchstehen kann. Dass ich da durchkomme und vielleicht noch andere mitnehmen kann, dass sie durchkommen, das hätte ich nie gedacht. Wir kennen unsere Kraft noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist da, die tut schon am Stand durchdrehen in uns in Wahrheit. Da ist einiges an Kraft da, bei jedem von uns. Aber wir kennen die Kraft in Wahrheit noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir kennen die Apokalypsis Jesu Christus. Und Jesu Christus ist zugleich eben Ich. Auf das weist ja Rudolf Steiner auch so oft hin, dass die Initialen des Jesu Christus, eben nicht zufällig, das deutsche Wort Ich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil durch das Mysterium von Golgatha ist das untrennbar miteinander verbunden. Dadurch können wir die göttliche Kraft in uns wirklich erregsam machen. Und zwar aus eigenem heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sich der Christus mit den Menschen, mit allen verbunden hat. Er ist Mensch geworden eigentlich in jedem Menschen. In Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Menschen ist das Potenzial drinnen. Das ist genau der Punkt, warum der Christus wirklich als Verkörperung einmal kommt. Weil dann lebt er in allen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde. Egal welchen Bekenntnisse angehören. Kann ein atheistisches Bekenntnis sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das ist genauso ein Glaubensbekenntnis. Da kann diese Kraft trotzdem drinnen leben. Ich meine, die Atheisten sind die, die unbewusst vielleicht, aber doch aus der Perspektive leben, das alte muss ich verlieren, um das neue zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist vielleicht so, das Auflehnen gegen das Alte, unbewusst wissend, ich muss es überwinden, um das eigene zu kriegen. Und wenn das Ich wirklich tätig wird, dann bricht es auf ins Christentum. Selbst dann, wenn ich mich noch als Atheist fühle und gläubiger Atheist bin, aber vielleicht in der Realität mehr Christ als einer, der brav jeden Sonntag in die Kirche geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seine Gebete runtermurmelt und im Grunde nichts mehr damit anfängt. Es ist nicht gesagt, dass das alles so automatisch von selber funktioniert. Das muss nicht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann ganz unheilig auch sein in Wahrheit. Weil es wird unheilig dort, wo es nicht wirklich mit dem Ich-Impuls verbunden ist. Da macht das Christentum keinen Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die anderen Religionen sind ein Weg, dorthin zu führen. Alle Wege führen letztlich irgendwann dorthin. Nur wird es manchen dann flau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst im offiziellen Christentum ist es auch noch sehr flau. So massiv wird noch nicht gesagt, du musst tätig werden. Du.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Christus lebt in dir. Dort muss man entdecken. Und dadurch können wir den ätherischen Christus entdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch können wir ihn erleben. Wo im Ätherischen? In unseren Lebenskräften. Wenn in uns das Christentum so lebendig wird, dann steht der Christus vor mir oder wie auch immer ich das ausdrücken will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erlebe ich ihn geistig. Dann erlebe ich ihn, dann erfahre ich ihn ganz konkret. Dann erlebe ich nämlich wie er stärkt auch die eigenen Ätherkräfte, die eigenen Lebenskräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich stärkt. Aber das muss ich wollen. Wir können selbst noch nicht so an den Ätherkräften arbeiten, aber er unterstützt uns dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, das ist der Weg am eigenen Ätherischen zu arbeiten. An dem müssen wir auch schon arbeiten. Wir haben viel zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen erstens einmal uns trauen, sich auf unser Ich zu stellen. Ich habe meine Sache auf Nichts gestellt in Wahrheit. Im Wort Nichts ist übrigens auch das Ich hier drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das muss man sich trauen einmal, weil das heißt auf sich selber stellen. Da kann ich nicht, ich finde nicht da ein Handbuch oder was hat der gesagt. Das ist alles gut und schön, aber im entscheidenden Moment muss ich es nicht wissen, sondern tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Tun wissen, ja, das war der kleine Schritt. Das heißt, wir müssen lernen, die ganze Bequemlichkeit eigentlich, ja ich nenne es jetzt einmal durchaus Bequemlichkeit, die in uns halt drinnen steckt, die zu überwinden. Zu wissen, selbst wenn wer anderen was schenkt, noch so viel schenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nichts wert für mich, wenn ich es nicht ergreife und zu was Eigenem mache. Und das verlangt die eigene Tätigkeit. Sonst wird es nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit ist vorbei, wo irgendwelche Sachen passiv funktionieren. Also auch die größten Geschenke, die größte Unterstützung, die kommt, auch die Unterstützung des Christus, die unendlich geradezu ist, wird nur funktionieren, wenn ich es ergreifen will, wenn ich seine Hand nehmen will. Es wird so schön im zweiten Mysterientrama von Steiner geschildert, bei dem Juden Simon, der immer wieder dieses Erlebnis hat, das Christus-Erlebnis, und der sozusagen so erlebt hat, das halt in der Vision, dass er ihm die Hand erreicht und im letzten Moment stößt er sie zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er will das nicht ergreifen. Das heißt, er will sich nicht auf sich selber stellen. Weil das ist gleichbedeutend damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich selber tätig werden. Und wenn ich die Unterstützung dabei des Christus haben will, dass er meine Kräfte verstärkt, dann muss ich mir diese Kräfte zu eigen machen. Darin besteht es nämlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch erwerbe ich mir auch diese Kräfte. Das heißt, letztlich mache ich es dann doch selber. Das ist das Um und Auf dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist wirklich revolutionär. Ich habe das jetzt schon ein paar Mal gesagt, dass Geisteswissenschaft im modernen Sinne revolutionär ist. Absolut revolutionär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist vielleicht auch der Grund, warum viele noch nicht heranwollen oder können. Und selbst viele, die herangekommen sind, das auch noch nicht so ergriffen haben, dass es ihr ureigenstes Tun ist. Und eben auch dann der Mut kommt, in Lebenssituationen über das, was man halt in der Anthroposophie von Steiner oder sonst wo gelernt hat, über das hinauszugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in Wahrheit kann ich erst dadurch im konkreten Moment tätig werden. Ich tätig werden. Nur fertiges Rezept anwenden wird nirgendwo funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich mit meinem Ich drinnen liegen, mit meinem ganz Individuellen. Und daher wird von jedem Menschen in einer ähnlichen Situation aber was anderes kommen. Es gibt unendlich viele Wege, die gut sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt unendlich viele, die daneben hauen können. Aber selbst das ist nicht das Drama, das muss das Ich riskieren. Weil auch wenn ich wirklich aus meinem Ich heraus tätig bin, wir haben halt noch genug andere Wesensglieder und alle möglichen Wesen, die da drinnen herumwurreln in uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind ja wirklich interessante Wesen. Ich meine, in uns wurreln, letztes Mal habe ich gesprochen von den Bakterien und den kleinen Lebewesen und Viren, die einen nicht unbeträchtlichen Teil unseres Organismus ausmachen. Also da wurrelt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, es wurreln aber Elementarwesen genug. Ihr wisst, wurrelt, glaube ich, brauche ich schon nimmer übersetzen. Wurrelt heißt, bewegt sich lebendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurr ist das W da drinnen. U geht es eng durch. Im R ist es bewegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und irgendwo trifft es dann aufs Ziel. Also sehr lebendig beweglich einfach. Also mit dem müssen wir einmal fertig werden, das zu akzeptieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich bin der Mittelpunkt, aber ich habe alle möglichen Wesensglieder, in denen bewegt sich alles Mögliche, im physischen, im ätherischen, im astralischen. Nur im Ich, da sind wir selbst zu Hause. Und da können wir den Christus finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt eben genug anderes, wo wir die Kraft darüber noch nicht so haben, wo wir es lernen können. Über das Seelische hoffentlich gewinnen wir es zügig immer mehr Kraft, dass wir wirklich im Zeitalter der Bewusstsein schon sehr viel umgewandelt wird von unserem seelisch-astralischen zum Geist selbst. Wenn wir das haben, dann ist noch ein großer Schritt getan, weil dann ist unsere Seele unsere Schöpfung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Astralisches sogar unsere Schöpfung. Das ist auch ein schrittweiser Prozess. Also Seelisches ist ein Teil des Astralischen, lebt im Astralischen, aber der Astral-Alp ist wesentlich umfangreicher noch, weil da ist alles das drinnen, was wir im tiefsten Unbewussten haben, was für die Körper Funktionen wichtig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es wird schon viel sein, wenn wir den engeren Teil des Seelischen einmal wirklich zu unserem eigenen gemacht haben, selber gemacht haben. Dann haben wir erst die unsterbliche Seele. Dann haben wir die wirklich unsterbliche Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also gerade in dem Übergangsfeld von der alten Zeit, wo durch die höheren Mächte dafür gesorgt wurde, dass die wichtigsten Seelenelemente weitergehen in der nächsten Inkarnation und so fort, dass das nicht ganz zerfledert. Heute besteht sehr wohl die Gefahr, dass große Teile unseres Seelischen sich auflösen. Das habe ich auch schon gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einzige, was uns mit Garantie bleibt im seelischen Bereich, das sind unsere Karma-Päckchen. Also die Aufgaben, die zu erfüllen sind, die werden wir nicht los. Gott sei Dank werden wir sie nicht los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt ja vieles drinnen, was nicht karmisch belastet ist. Das wird erst dann wirklich unser eigenes sein und das heißt also vor der Auflösung bewahrt sein, wenn wir es bewusst ergriffen haben. Geist selbst heißt letztlich, vollster Ausprägung ist Geist selbst dann, wenn es letztlich das ganze Australische zur eigenen Schöpfung gemacht hat und immer weiter tut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das ist ja nichts Statisches, sondern an dem weiterarbeitet. Das wird die große Aufgabe sein im neuen Jerusalem. Dort geht es dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können jetzt bereits, also energisch daran arbeiten und sogar jetzt schon im Bewusstseinsseelenzeitalter, vom Geist selbst zumindest den seelischen Teil, also den engeren Teil, der zunächst einmal leichter unserem Bewusstsein zugänglich ist, den uns zu eigen zu machen. Oder Teile davon zumindest uns zu eigen zu machen. Sodass in der Seele nichts passiert, wo nicht mein wirklicher Wille dabei ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht irgendeine Triebkraft, die hereinkommt, irgendein luziferisches Wesen, das uns anschiebt oder irgendein arimanisches, das drinnen wirkt. Sondern dass wir Herr in unserer Seele sind. Wir stehen erst ziemlich am Anfang davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber immerhin, ein bisschen was ist schon geschehen und es ist jetzt unsere Zeit. Das Bewusstseinsseelenzeitalter ist prädestiniert dafür, dort diesen Bereich aber weiter auszuarbeiten. Weil Bewusstseinsseele und Geist selbst hängen stark zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind eigentlich in gewisser Weise zwei Seiten desselben. Und das betrifft also vor allem den seelischen Bereich. Im Großen, dass das ganze Australische verwandelt ist, wird bei den Menschen, die mit der Entwicklung Schritt halten, so sein, dass es am Ende des Neuen Jerusalem, also des Neuen Jupiter, dass es wirklich fertig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fertig heißt also, dass es dann wirklich unsere Schöpfung ist. Das heißt aber bitte dann nicht fertig im Sinn. So, jetzt ist es so, wie es ist und so bleibt es auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, nein, das heißt, es geht sowieso immer weiter und verändert sich. Aber dann sind es wir aus unserem Ich heraus, die an dem arbeiten. Sonst niemand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nix. Das heißt, spätestens nach der Zeit des Neuen Jerusalem oder Neuer Jupiter, wie es Rudolf Steiner nennt, wird es so sein, dass das seelische Komplett und das australische Komplett unsere Schöpfung ist. Unsere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere. Und wir übernehmen nichts aus der Seelenwelt, nichts Fertiges, sondern wir schaffen es selbst und wir geben es als Geschenk dann irgendwann einmal, wenn sich der Organismus wieder löst von der irdischen Verkörperung, wir geben es an die Seelenwelt weiter. Dort steht es zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Menschen, die auch diese Ich-Entwicklung durchführen, die werden es gar nicht brauchen, aber es wird eine sehr große Rolle spielen für die anderen Wesen, die in der Natur sind. Also für die Tierwelt zum Beispiel und so weiter, für Elementarwesen und so weiter. Da kann das ein ganz großes Geschenk sein, das wir einbringen in die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was uns selber betrifft, ist es dann einfach irgendwann einmal zu 100 Prozent unsere Schöpfung. Also das heißt, wenn man jetzt die Perspektive noch weiter spannt, also sie spannt dann über das neue Jerusalem hinaus, Venus-Zustand, Vulkan-Zustand, also die letzten drei, die zukünftigen drei kosmischen Verkörperungen unserer Erde, dann geht es letztlich darum, am Ende, und dann, da nehme ich jetzt Bezug zu dem, was ich heute schon gesagt habe, in der Apokalypse ist die Rede von der ersten Auferstehung, die letzte Auferstehung, so kann man es gar nicht sagen, aber in gewisser Weise, wenn am Vulkanzustand der Mensch sich seinen Geistesmenschen selber geschaffen hat, das heißt damit seinen vergeistigten physischen Leib komplett selber geschaffen hat, dann ist er in seinem Wesen sein eigenes Werk geworden. Das heißt, er hat das erfüllt, was die Gottheit intendiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass wir am Ende Schöpfer unserer selbst sind. Am Ende der Entwicklung. Vom Geschöpf zum Schöpfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir so weit gekommen sind, dass wir von A bis Z, das heißt durch alle unsere Wesensglieder Schöpfer unserer selbst geworden sind, dass wir also dann, so werden wir aus diesem Vulkanzustand herauskommen, dass wir unser Ich haben, klar, aber wir haben unseren eigenen Astralleib, unseren eigenen Seelenleib, also unser eigenes seelisch-astralisches, wir haben unseren eigenen Ätherleib selbst geschaffen, ganz individuell und wir haben den Geistesmenschen, wir haben den physischen Leib selber geschaffen, dann sind wir Geschöpf unserer selbst. Und dann sind wir reif für alles, was danach liegt. Darüber haben wir ja auch schon Andeutungen gemacht, man kann wirklich nur Andeutungen machen, aber wir stehen da auf derselben Stufe wie die Schöpfergötter, die in der Bibel genannt werden, das ist ja nicht die höchste Gottheit, um die es da geht, in Wahrheit, sondern es geht um die Geister der Form und die Elohim und die Sonnengeister, die eben diese Erdentwicklung geformt haben, durchformt haben, dann, also wenn wir jetzt durch alle sieben Stufen, sieben kosmischen Stufen durchgegangen sind, dann sind wir an der Stufe angelangt, auf der die Elohim in anderer Art zu Beginn der Erdentwicklung gestanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eben auf andere Art, in gewisser Weise auf höhere Art, weil wir eben die Freiheit haben, weil wir ganz individuelles Geschöpf unserer selbst sind. Das ist bei den Elohim, die in der Bibel genannt werden, nicht der Fall. Es ist ein Unterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was die Gottheit in den Weltenplan hineingelegt hat. Weltenplan heißt also, in welche Richtung soll es gehen? Es geht in die Richtung, dass freie Schöpfergeister entstehen, die das ergänzen mit dem Zusammenarbeiten, was von oben kommt. Beziehungsweise man kann es vielleicht irgendwann einmal auch so sehen, dass das, was früher von oben gekommen ist, dann von innen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Gottheit eins ist mit dem. Immer mehr wird. Da gibt es Stufen noch genug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perspektiven sind riesig gekommen. Ich weiß, dass das alles auch sehr ketzerisch klingen kann. Aber meine offizielle Adresse ist die Ketzergasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat zwar mit den Ketzern nichts zu tun, das war irgendein Bürgermeister oder irgendetwas in Wien, der Josef Ketzer geheißen hat, aber es passt irgendwo. Ja, aber niemand sollte sich schrecken, niemand sollte Angst haben vor der Größe der Aufgabe. Der erste Schritt ist halt einfach, dass man, ich weiß nicht, ich soll das alles, ja, das ist der erste Schritt für einen neuen geistigen Weg überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass wir wirklich gerecht werden dem, dass wir die Möglichkeit zu dem freien Ich bekommen haben. Damit ergreifen wir den göttlichen Willen, damit folgen wir dem göttlichen Willen. Wenn ich es verweigere, dann arbeite ich gegen den göttlichen Willen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade wenn ich mir diese Freiheit erkämpfe, nämlich indem ich sie in die Tat umsetze, weil wie gesagt, die Freiheit muss ich selber mir erringern. Man kann mir nur die Möglichkeit schenken, das hat die Gottheit gemacht, aber wenn ich in der starre Tolle liege und mir nichts tun darf, dann wird es nicht passieren. Die Gottheit kann mich nicht zwingen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kann mich nicht zur Freiheit zwingen. Das wäre ein Widerspruch in sich selbst. In dem Fall wäre das eine Entschöpfung geradezu zerstörender Widerspruch drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sie kann uns nicht zwingen. Sie hat sich ihrer Allmacht begeben. Sie hat sich ihrer Macht eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind alles Dinge, die man in philosophische, theologische Überlegungen einbeziehen müsste. Es haben in der Neuzeit noch die Menschen sehr gefragt, wie ist das Übel der Welt, das Böse, was passiert, wie ist das mit der Allmacht und Allwissenheit, Gott ist vereinbar und so weiter. Aber man ist immer noch davon ausgegangen, ja das muss ja Allmacht sein, aber die Macht Gottes besteht darin, gerade diese Macht abzugeben, aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls bezüglich dessen, was den Willen des Menschen betrifft. Die anderen, gerade alle höheren Hierarchien, die über uns stehen, die brauchen das noch. Sie können es noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also von dem her ist die Erdentwicklung, das Erdenleben des Christus, hat überhaupt die Weltrevolution schlecht hingebracht, für den ganzen Kosmos im Grunde. Das wäre zu klein gedacht, das zu sehen, ja da jetzt unser kleines Fleckern, das Erdkugelle da, das betrifft den ganzen Kosmos, das erschüttert den ganzen Kosmos in Wahrheit. Das heißt, alle geistigen Wesen, die da sind, überall, alle Sterne, alle Sonnen, alle Planeten, alle, ja selbst die kleinsten Meteoriten, die irgendwo herumschwirren, sind geistige Wesenheiten, und wenn es nur Elementarwesenheiten sind, sind mit dabei, weil überall Geistiges ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden das alles erleben können einmal. Wir werden das sehen können. Das wird noch eine spannende Astronomie werden, die dann das Geistige sieht, auf neue Art sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In alter Form gab es das. Die Babylonier, die Neu-Babylonier, die Chaldea waren wunderbar in dem, dass eine Astronomie oder Astrologie oder wie immer man es, es war eben nicht getrennt zu lesen, die geistigen Taten der Wesenheiten, die drinnen sind, die sich äußerlich halt dann in den Konstellationen und sonstigem widerspiegeln. Und auch die Gesetzmäßigkeiten, die Weisheit, die sie hineinlegen, die wir halt dann heute als Naturgesetze oder so herauskratzen irgendwo, das ist eher als nur die Oberfläche davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die haben noch in den Konstellationen, in denen sie sich angeschaut haben, aber zugleich auch sie geistig gesehen haben, nicht nur äußerlich. Das ist gerade der spannende Moment in der ägyptisch-chaldeeschen Zeit. Weil ägyptisch-chaldeesche Zeit heißt ja, kurz davor beginnt das finstere Zeitalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, das natürliche Hellsehen beginnt damals bereits zu erlöschen. Für eine Mehrzahl von Menschen. Bis dahin waren alle hellsichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle. Also urpersische Zeit noch, alle hellsichtig. Alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einweihung bestand dann gerade darin, das zu verlieren. Oder zumindest sich durchzukämpfen zu einer ganz klaren Sicht des Sinnlichen. Wo sich nicht durchmischt, das geistige Erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat es schon sinnlich wahrgenommen, durchaus. Aber man hat mit wahrgenommen, immer das seelisch-geistige, die Aura. Aura Masta O. Das heißt ja eigentlich, die große Aura, die mächtige Aura.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ja indogermanische Sprache auch. Es kommt wirklich aus demselben Stamm heraus. Aura Masta O. Heißt nichts anderes als Aura Mächtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das steht dahinter. Und man konnte das erleben. Sie haben gesehen, es ist ja schon die äußere Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben aber gesehen, auch die ganze Aura noch mit. Alle. Manche halt mehr und manche weniger schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das haben sie noch gesehen. Und sie haben aber gesehen, jetzt kommt das Alemannische. Das verdunkelt das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt herauf. Das greift nach dem, das greift zuallererst nach dem, was ich da unten auf der Erde sehe, aber es greift auch nach dem da oben. Es beginnt auch nach dem oben, nach den Sternen zu greifen, nach der Sonne zu greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie sie verdunkeln. Und das hat man als dramatisch erlebt einfach. Da sieht man schon aber auch, wie sich das Bewusstsein der Menschen, auch in historischen Zeiten, und das sind Zeiten, wo man sagt, bei der urpersischen Zeit ist es so, es gab noch keine Schrift und sowas zu der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es gibt keine Aufzeichnungen, es gibt Funde natürlich von allen möglichen Utensilien, aber keine Schrift. Also kennt man von der Seite nicht, wie die wirklich die Welt erlebt haben. Wir konnten es nicht niederschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man wirklich dann nur auf geistigem Wege in Erfahrung bringen, dass man wirklich in der Zeit zurückgehen kann, bis dorthin und gleichsam durch die Augen dieser Menschen zu sehen. Also zu erleben, was die in ihrer Seele erlebt haben. Also das, was Södersteiner halt dann nennt, das Lesen in der sogenannten Akasha-Chronik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also im Grunde nichts anderes als Lesen im Fluss der Zeit. Dort kann ich das Lesen. Und da kann ich lesen die Vergangenheit, ich kann lesen aber auch, welche Möglichkeiten es für die Zukunft gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zukunft ist trotzdem offen. Also es ist noch nicht gesagt, was sich realisiert, also bis in die physisch-sinnliche Welt hinein. Es sind viele Strömungen, von denen eine konkret dann wird und bis ins physische Geschehen hinein sich verdichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist auch so eine Sache. Aber aus dem die Möglichkeiten der Zukunft zu sehen, aus dem kommen Fähigkeiten wie Prophezeiungen, die also die Zukunft betreffen. Wie kann man Rudolf Steiner sprechen davon, wie wird denn das sein mit dem neuen Jerusalem? Also sprich mit dem neuen Jupiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder wie wird das sein mit dem Venus-Zustand, der dann noch folgen wird. Oder gar dem Vulkan-Zustand. Das ist ja noch nicht passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das soll aus Freiheit heraus passieren. Weil der Mensch mitwirkt, wird sehr vieles aus Freiheit passieren. Und wir sind jetzt schon ganz schön tätig, diese zukünftigen Zustände mit vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden sie nicht alleine hervorbringen können, aber sie werden wesentlich sein, bestimmt durch uns. Vielleicht noch ein kleines Beispiel, wie wichtig Erscheinungen unserer Zeit heute sind. Das Berufsleben unserer Zeit heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Berufsleben, wo Menschen in einen Beruf gestellt sind, den sie machen, ohne besondere innere Verbindung. Das Leben hat sich hineingestellt, sie machen ihn, weil sie ihn machen müssen. Rudolf Steiner sagt, das wird in der Zukunft immer mehr so werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man wird immer weniger sagen können, ach mit meinem ganzen innersten Wesen, mit all dem was ich will, bin ich verbunden mit meiner Arbeit, was anderes würde ich mir gar nicht wünschen machen zu können. Wenn alle Menschen das so machen würden, dann würde der allerletzte Zustand, der Vulkan-Zustand, der also die Spiegelung des alten Saturn ist, dieser Wärmewelt, der also den Abschluss der Entwicklung bringt, die wird zum großen Teil durch solche Sachen geschaffen, wo wir mit unserer inneren Freude, mit unserem Enthusiasmus nicht verbunden sind. Und die wir tun, weil wir sie tun müssen in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon auch, weil wir sie tun wollen, aber nicht, weil es uns jetzt so besonders Spaß macht oder was, sondern wo wir ganz aus der Notwendigkeit heraus handeln, ohne dass unsere Gefühle, unsere Emotionen drinnen stecken. Das ist ein starker Ausspruch für unsere Zeit heute, weil es ist heute ja im Berufsleben ist das schon fast der Standardfall, dass man halt in einem Beruf drinnen steht, weil man davon leben muss, aber dass ich sage, das ist jetzt mein Leben, ist es oft gar nicht. Es ist keine Fehlentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann ich nur empfehlen, ich weiß jetzt die GA-Nummer nicht, aber es heißt der Band, das Karma des Berufes. Das sind ganz wesentliche Dinge, wo wir etwas tun, sehr wohl unsere Kraft, unser Können hineingeben, aber völlig unser Australisches, unser Wohlgefühl und diese Dinge trennen davon. Wir machen es nicht aus Zwang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute machen es viele Menschen aus Zwang, weil sie uns nicht überleben könnten, aber es wird die Zukunft kommen, dass man solche Dinge tut, die nicht jetzt zu meiner besonderen Freude oder sowas machen, sondern die ich mache, weil ich die Notwendigkeit sehe. Nur aus dem. Das ist deswegen jetzt nicht mit einem Glücksgefühl verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem heraus. Mit dem, was wir heute als Glücksgefühl bezeichnen. Das ist was ganz, ganz Wesentliches auf dem Weg, jetzt Bewusstseinsseele, weiter Geist selbst zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist selbst, da ist die eine Verwandlung des Australischen, aber da geht es um Weisheit drinnen, Weisheit im Zusammenklang mit dem Rest der Welt. Da geht es nicht um Glücksgefühle. Überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine objektive Seelenwelt. Damit sage ich bitte nicht, dass wir heute bei nichts mehr Freude haben dürfen. Das sage ich überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade bei den Dingen, die wir tun für die Welt, darf es überhaupt nicht darum gehen, dass ich da jetzt ein Glücksgefühl habe. Die Maria sagt es im Mysteriendrama so deutlich. Dass sie dann schwört vor der geistigen Welt, dass sie in ihrem ganzen geistigen Streben das Glücksgefühl, das damit verbunden ist, sich gut zu fühlen, dass sie das tilgen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit rettet sie den Johannes im Grunde. Damit rettet sie ihn. Das ist eine starke Äußerung, bitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt also auch, natürlich für unsere Geistigkeit zu entwickeln, wir sollen es mit Wille, mit Enthusiasmus machen, aber wir müssen uns die üblichen Glücksgefühle abgewöhnen dabei, die wir so im normalen Leben haben. Die dürfen wir uns für das normale Leben durchaus noch aufbewahren, aber gerade im Zuge der geistigen Entwicklung dort nicht. Das heißt jetzt bitte nicht, dass ich jetzt geistige Entwicklung mache und ich übe und jetzt sitze ich mit einem langen Gesicht dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das meine ich auch nicht. Es muss neutral werden. Es muss neutral werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mache es, weil es eigentlich eine Weltnotwendigkeit ist, zu die mich aber keiner zwingen kann, aber die ich eingehe. Uh, da sind wir aber von der ganzen Wohlfühl-Esoterik dann weit weg. Wer wüsste, ich nenne gerne die Esoterik, die im Grunde den Sorgen des Alltags entfliehen will in eine höhere Welt, die schöner und erhebender ist und sie dort wieder aufzudanken, um den Alltag ertragen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nicht ein geistiger Schulungsweg. Das ist ein luziferischer Fluchtversuch, der nicht gelingen wird. Das würde mir nicht gelingen, den Luzifer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er tut alles dazu, um uns zu verführen dorthin und jedenfalls fürchte ich, dass nicht so wenige Menschen eine ganze Inkarnation oder vielleicht mehrere verplempern, damit sich in so etwas hineinzuleben, was sie total schwächt in Wahrheit und ihnen den Weg in Wahrheit erschwert, den Weg wirklich zu gehen. Also Freude im Leben darf man überall haben, aber gerade in den wichtigen geistigen Dingen geht es um ganz etwas anderes. Das ist in einer gewissen Weise sehr, sehr viel ernster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch nicht ein langes Gesicht machen. Aber es ist einfach eine Notwendigkeit. Man sieht die eigenen Kräfte, die man hat und die bringe ich ein und weiß, damit wird die Welt einen Schritt weiter kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann meinen Beitrag leisten, dass andere wieder Impulse aufgreifen können und weiterführen können. Und das ist das Wichtige. Aber es ist wichtig eben, dass aus dem Ganzen dann das Luziferische rauskommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das besteht eigentlich da drinnen. Das zieht man so leicht rein. Das ist etwas erhebend und schön zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Geistiges Erlebnis ist etwas anderes als dieser gefühlsmäßige Höhenflug. Das muss man unterscheiden lernen. Ich sage das ganz dezidiert deswegen, weil ich schon den Eindruck habe, dass manches und nicht weniges, was heute an geistigen Strömungen in der Welt ist, dass das ein vollkommener Missbrauch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es darum, mich über die negativen Dinge, die mich heute quälen, mich hinweg zu trösten. Ich befreie mich. Und das schadet der Weltentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spielt den Widersachern in die Hände. Gerade da ist wirkliche Freude etwas anderes. Ich darf mich darüber freuen, wenn ich einen guten Schritt in der geistigen Entwicklung mache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist nicht dieses luziferische Glücksgefühl. Das ist es nicht. Ich freue mich daran, dass ich es geschafft habe, etwas zu tun, was die Welt weiterbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich etwas ganz Klares, Nüchternes in gewisser Weise. Da brauche ich weder stolz noch sonst etwas sein. Ich sage schön, dass ich es geschafft habe, einen Schritt beizutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so auf Neudeutsch cool muss man dabei sein. Das ist sehr wichtig. Wenn solche Emotionen, die es eigentlich sind, hineinspielen in den geistigen Weg, dann kann das in Wahrheit auf die Dauer sehr viel Verderbliches hineinbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man denkt sich gar nichts dabei. Ich fühle mich nur wohl, wenn ich etwas dabei mache. Ach, es ist so schön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da öffne ich Tür und Tor für die luziferischen Wesenheiten. Und die sind nach wie vor sehr gefährlich. Gerade im dritten Mysterientrauma, am Beispiel des Johannes Thomasius, der eine starke Neigung zum Luziferischen hat, ist das stark merkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kommt sowieso in den Bereich des Arimann ganz stark hinein. Das heißt, er hat dann als Geschenk beides stark. Und da muss er irgendwann drüber kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So geht es uns allen. Gerade in den Mysterientraumas sind so viele Dinge drinnen, die der Steiner sonst so explizit nirgendwo sagt. So detailliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da ist so ganz konkrete Beispiele, wo etwas durchblitzt, was eigentlich total erschütternd ist. Und was den Ernst, die Verantwortung, die damit verbunden ist, so wirklich deutlich machen kann. Um das mitzubekommen, wie dramatisch das ist, muss man sich wahrscheinlich selber intensiv mit dem Text beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist der beste Umgang damit, den Text zu lernen. Vielleicht von einer Person zu lernen, auch wenn man es jetzt nicht auf einer Bühne spielen will. Aber ihn zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Jahre damit zu leben. Dann gehen solche Lichter auf. Da stehen so viele Weisheiten drinnen, so viele scheinbar beiläufige Bemerkungen, die ganz, ganz extrem wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich komme nicht drauf, wenn ich jetzt zweimal nur das Buch gelesen habe, und dann anfange mit dem Kopf es auszudeuten. Da komme ich nicht drauf. Da bin ich nur sehr gefährdet wieder in der intellektuellen Eitelkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist das, ah, ich verstehe das alles. Ich muss es erleben können. Und das kann ich nur, wenn ich mit dem Text lebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kann ich mit allen darüber nachdenken und tun. Aber ich muss wirklich verbunden sein und wahrscheinlich über Jahre damit. Da sind Schätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind Schätze drinnen. Weil ich bei allem, was Steiner sagt, oder auch was andere Menschen sagen, steht zwischen den Zeilen immer mehr, als man auf den ersten Blick vermutet. Weil das, was dazwischen steht, ist das Anstöße kommen, wo plötzlich eine Frage auftaucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft gar nicht am Anfang. Am Anfang denkt man, ich habe es eh verstanden. Dann lese ich es wieder und denke mir, nein, eigentlich habe ich es da noch nicht so ganz verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist das jetzt wirklich genau? Es rauchen immer mehr Fragen auf. Und die Fragen sind die Vorboten der Antworten. Und die werden durch diese Sachen angestoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte fast sagen, die Kunst eines Autors überhaupt, und besonders eines solchen, wie es Olaf Steiner ist, im geisteswissenschaftlichen Bereich, ist das, was nicht ausdrücklich drinnen steht, sondern was die Fragen aufdeckt, die mich dort hinführen, was da alles nur dazwischen steht. Das ist das, was zwischen den Zeilen steht. Die Fragen und die Fragen sind eigentlich das, wo ich selber drauf kommen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich selber drauf kommen muss. Da muss ich mit dem eigenen Ich dabei sein. Und da ist es dann am besten nicht, wo ist denn jetzt ein erfahrener Anthroposoph, bitte erklär mir das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe es nicht verstanden. Ja, kann man natürlich machen, anfangs einmal um sich zu orientieren. Aber auf Dauer wird das nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich froh sein. Ah, 30 Jahre mit dem beschäftigt und dachte, ich verstehe das. Und jetzt komme ich drauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Null Ahnung eigentlich. Keine Ahnung, es ist alles ganz anders. Das war alles unwichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist schon richtig alles, aber das war unwesentlich. Da tauchen Fragen auf, die führen weiter. Die führen genau dorthin, dass wir selber unseren Entdeckungsweg gehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus dem heraus tätig werden können. Weil das Ganze, was Steiner gegeben hat, was alle Geisteswissenschaftler und Mystiker zusammen gegeben haben, ist eine riesige Landkarte mit nur riesigen weißen Flecken. Die warten darauf, von uns entdeckt zu werden, erforscht zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Mensch, der sich mit Geistigem beschäftigt, ernsthaft beschäftigt, ist eigentlich Pionier, wieder so ein Fleckerl aufzudecken. Selber etwas zu finden. Und zwar zu finden eben dadurch, dass eine in dem schon verstanden geglaubten Frage auftaucht, wo ich mir denke, eigentlich, wenn ich ganz ehrlich bin, ich habe 20 Jahre geglaubt, ich verstehe es, oder 30 Jahre, aber eigentlich ist es mir völlig rätselhaft, wenn ich ganz ehrlich bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sind wir auf der Spur. Apokalypsis. Offenbarung, Enthüllung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist sowas. Die Frage ist, da wird die Decke weggezogen von was ganz was Neues taucht auf. Und ich muss es erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss die Frage beantworten. Und ich kann sie beantworten. Irgendwann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauert halt ein bisschen. Die Frage ist nämlich schon der Vorbote der Kraft. Weil ich entdecke es nämlich die Frage nur dadurch, dass ich eigentlich schon die Fähigkeit habe, da was zu entdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum wird es fraglich für mich. Darum gebe ich mich nicht mehr zufrieden mit dem, was ich jetzt 20 oder 30 Jahre geglaubt habe, dass das alles schon wäre. Sondern wo ich sehe, da ist ein Riesenloch noch drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist für mich da. Ein anderer wird eine andere Stelle entdecken drinnen. Das ist schrittweise der Weg geistesforscher zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich jetzt keinen offiziellen Zettel dazu haben. Da muss ich mich in keine Universität setzen dazu. Sondern ich muss einfach wartendes Fragen auftauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht gleich erinnern. Wer kann mir bitte die Frage beantworten? Du selbst. Sonst hat es keinen Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es von jemand anderem wäre beantwortet irgendwie, dann ist es nur zugedeckt. Aber das Eigentliche entsteht eben erst, wenn ich selber tätig werde. Das ist die Antwort, die zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht die Antwort, die ich fertig kriege. Das ist, glaube ich, heute notwendig, das mit aller Deutlichkeit zu sagen. Also ganz nachdrücklich zu sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Steiner sagt es eh immer wieder irgendwo. Das ist eh immer wieder drinnen. Aber es wird oft nicht gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird oft nicht gehört. Wir sollten froh sein über jede Sache, die mir zur Frage wird. Und gerade dann, wenn ich vielleicht lange, lange Jahre gedacht habe, ja, ich weiß eh alles darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder es ist mir eh klar. Und dann taucht auf, nein, nein, da fehlt noch etwas ganz Entscheidendes. Dort wird es interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da, die Geduld haben, dann ist einmal die Frage da. Und wenn ich keine Ahnung, wie ich sie lösen kann, dann muss ich halt lernen, mit der Frage zu leben. Mit der Frage zu leben, sodass sie mich nicht loslässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht gleich wieder zum Nächsten. Du, weißt du, wie das ist? Nein. Selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selber. Wir stehen die Haare zu Berge, alles purzelt plötzlich zusammen, wieder durcheinander, weil das ganze System plötzlich, komme ich da auf, da fehlt was. Das trägt es auf einmal gar nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war ja heute so solid ausgeschaut, jetzt merke ich, es liegt aber nur an mir, weil eben das wesentliche Glied fehlt. Das habe ich vorher nicht gemerkt. Und da eröffnet sich der Horizont, selber weiter zu forschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das dazu regt schon die Apokalypse an. Das ist eigentlich das erste große, moderne, neue Einweihungsbuch in Wahrheit. Ich meine, es ist ja eben, der Johannes, der Evangelist, ist der Erste, der durch den Christus selbst eingeweiht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist der Startschuss gegeben, für die neue Art, ans Geistige heranzugehen. Bis es zu dem gekommen ist, wie man heute, eben damit umgehen kann, wie auch Rudolf Steiner umgehen konnte, das musste ja dann noch viele Wege durchgehen. Aber der Grundstein ist da gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man kann es aus dem schon sich holen, wenn man die offenen Fragen nimmt, wenn man schaut, welche Leerräume drinnen sind, die ich füllen muss. Die ich füllen muss. Die Frage heißt nur, ich entdecke Leerräume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich die Frage heißt nur, aha, wo ich geglaubt habe, das ist fester Boden, da ist plötzlich so ein offenes Loch. Und ich sehe nichts. Und da jetzt gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird es aktiv. Weil geistig wahrnehmen auch, geistig forschen, ist halt nicht nur passiv etwas aufnehmen. Ist nicht nur ein Wissen erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissen erwerben heißt eigentlich, es hat jemand anderer gedacht, es hat jemand anderer erforscht. Und ich lese das heute jetzt und memoriere das, präge es mir ein, damit habe ich aber selber noch gar nichts gemacht. Nicht wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Vorbereitung, das ist schon notwendig. Wir sollen das machen. Aber das Studium ist nur die erste Stufe, die soll gründlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich habe sicher selber eine ganze Menge von Steiners Werken gelesen. Die GA steht ziemlich vollständig da, die neueren Bände habe ich elektronisch dann, aber ich habe nicht alle gelesen, sicher nicht, das bringt es auch nicht. Aber das Entscheidende sind eigentlich die wenigen, die einem zur richtigen Frage werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur wirklichen Frage. Und vielleicht noch Jahrzehnte zur Frage werden. Das erlebe ich zur Zeit wieder sehr stark, dass man vieles denkt, dass dir das klar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist noch vieles offen. Da ist noch vieles offen. Das ist spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dank eurer Hilfe, die ihr mit dabei seid. Es kommen oft Fragen, die dann was anstoßen, und jetzt denke ich mir, das könnte man ja einfach beantworten. Nein, so einfach eigentlich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich es genau betrachte, ich könnte zwar jetzt sicher eine Stunde darüber reden, aber das ist noch nicht die ganze Sache. Da hat es noch was. Da ist noch was offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wird es interessant. Da wird es interessant. In dem Sinn können wir das gemeinsam tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe, dass ich bei euch manchmal Fragen anstoße, dass die Apokalypse vor allen Fragen anstößt für sie, dass die Werke Steiners Fragen anstoßen für euch, und dass ich ein paar Fragen anstoßen kann. Die Antworten müsst ihr euch letztlich selber geben. Nur die zählen dann wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen sind Krücken, über die kann man ein bisschen auf den Weg kommen, aber das sind nur die Krücken. Es zählen die Antworten, die man sich selber geben kann. Und wenn man anderen antwortet, zählt das, dass man ihnen einen Anstoß gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, aber jetzt sind wir schon wieder lange unterwegs. Ich glaube, wir lassen es gut sein für heute, meine Lieben. Ich danke euch wie immer und wirklich mit Herzen, dass ihr so dabei seid, dass ihr so mittut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch im Livestream alle, bis zum nächsten Mal. Gerne. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 223. Vortrag von Wolfgang Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[#A|&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;A&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;]] [[#B|B]] [[#C|C]] [[#D|D]] [[#E|E]] [[#F|F]] [[#G|G]] [[#H|H]] [[#I|I]] [[#J|J]] [[#K|K]] [[#L|L]] [[#M|M]] [[#N|N]] [[#O|O]] [[#P|P]] [[#Q|Q]] [[#R|R]] [[#S|S]] [[#T|T]] [[#U|U]] [[#V|V]] [[#W|W]] [[#X|X]] [[#Y|Y]] [[#Z|Z]] | [[#0-9|0-9]] |[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#A| Gesamtglossar]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
----&amp;lt;big&amp;gt;[[#A|A]] [[#B|&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;B&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;]] [[#C|C]] [[#D|D]] [[#E|E]] [[#F|F]] [[#G|G]] [[#H|H]] [[#I|I]] [[#J|J]] [[#K|K]] [[#L|L]] [[#M|M]] [[#N|N]] [[#O|O]] [[#P|P]] [[#Q|Q]] [[#R|R]] [[#S|S]] [[#T|T]] [[#U|U]] [[#V|V]] [[#W|W]] [[#X|X]] [[#Y|Y]] [[#Z|Z]] | [[#0-9|0-9]] |[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#B| Gesamtglossar]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
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----&amp;lt;big&amp;gt;[[#A|A]] [[#B|B]] [[#C|C]] [[#D|D]] [[#E|&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt;]] [[#F|F]] [[#G|G]] [[#H|H]] [[#I|I]] [[#J|J]] [[#K|K]] [[#L|L]] [[#M|M]] [[#N|N]] [[#O|O]] [[#P|P]] [[#Q|Q]] [[#R|R]] [[#S|S]] [[#T|T]] [[#U|U]] [[#V|V]] [[#W|W]] [[#X|X]] [[#Y|Y]] [[#Z|Z]] | [[#0-9|0-9]] |[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#E| Gesamtglossar]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SaKe</name></author>
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	<entry>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 222. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2024-08-18T22:24:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 223. Vortrag von Wolfgang Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
== Video &amp;amp; Audio ==&lt;br /&gt;
[[Datei:222.apo.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Y8T9zHaTz38|zentriert|450x450px]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 222. Vortrag -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|▷ Alle Vorträge zur Apokalypse von Dr. Wolfgang Peter]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[a:Apokalypse des Johannes|anthro.wiki]]&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;[https://www.dropbox.com/scl/fi/mi1b62r0s0wfdrtpxqaze/222.-Folge-Die-Apokalypse-des-Johannes-Dr.-Wolfgang-Peter-Anthroposophie-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=d9y3snkyqk1hhoymbif0udyhg&amp;amp;st=v06g1wau&amp;amp;dl=0 mp3 Audio zum Runterladen]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rohtranskription des 222. Vortrages ==&lt;br /&gt;
+++ dies ist eine Rohtranskription. Wenn du wissen willst, WIE eine fertige Transkription ausschaut, dann schau dir z.B. als Muster die [https://anthro.world/Die_Apokalypse_des_Johannes_-_10._Vortrag_von_Wolfgang_Peter 10. Folge an]. Melde ich gerne übers [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] bei uns, wenn du bei der Textarbeit [https://anthro.world/MitTun MitTun] möchtest. Wir freuen uns auf dich! +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
222. Folge Die Apokalypse des Johannes Dr. Wolfgang Peter Anthroposophie Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Begrüssung und 15. Wochenspruch  [00:00:40] =====&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zur Folge Zwei Zwei Zwei. 222. Folge der Apokalypse, und dazu der 15. Wochenspruch. Der letzte Wochenspruch, der 14., war ja ganz groß auch mit &amp;quot;Sommer&amp;quot; übertitelt. Sommer ist es immer noch, auch wenn es jetzt vielleicht gar zu regnen beginnt bei uns draußen oder zumindest sich einigewolkt hat. Aber es ist sommerlich heiß und dazu passt der 15. Wochenspruch jetzt auch sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle wie verzaubert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weltenschein des Geistes Weben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat in Sinnesdumpfheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehüllt mein Eigenwesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu schenken mir die Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ohnmächtig sich selbst zu geben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein Ich in seinen Schranken ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Ich in seinen Schranken. Wir sind einmal jetzt sehr hinausgeflogen. Wir sind in diese, ja, Sinnesdumpfheit gekommen, also wir sind ein bisserl weggetreten, bisserl weg von uns. Aber es kommt also gerade auch jetzt die Kraft herein, die zunächst einmal unser Ich in unseren Schranken schafft. Also das bereitet uns ja eigentlich schon wieder irgendwie jetzt für die Herbst- und Winterzeit vor, wo wir dann vor allem einmal auch das Ich in seinen Schranken, in uns einmal erleben, also wirklich unser irdisches Ich sozusagen. Und das ist ja für jede geistige Erkenntnis ja auch wichtig, dass wir beides haben können, also dieses hinausfliegen Können in die geistige Welt, aber auch ganz fest am Boden stehen können und so wirklich im Alltag drinnen stehen zu können. Eigentlich ist das ein wunderschönes Wort, der All-Tag. Für mich ist dort immer der ganze Kosmos drinnen, in Wahrheit, das Ganze All, alles, alles ist drinnen, man merkt es nur nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Apokalypse konkret in unserer Zeit [00:02:47] =====&lt;br /&gt;
Und das ist ja auch so ein bissel mein Anliegen bei den Vorträgen hier, es geht ja nicht nur darum, jetzt in zehn, zwanzig Vorträgen halt den Inhalt der Apokalypse durchzugehen, sondern es kommt, mir zumindest, sehr darauf an, Bezugspunkte zu finden, halt zum all-täglichen Leben, also dort, wo es uns wirklich tagtäglich etwas angeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Apokalypse oder der Hintergrund, der geistige, der da steht, ist nicht irgendwas Fernes, ist nicht irgendwas Abgehobenes, sondern es ist tagtäglich eigentlich da. Wir sind gerade heute in einer Zeit, in der die Apokalypse sehr, sehr aktuell ist. Gar nicht jetzt in einem negativen Sinn, ihr wisst, also Apokalypse wird ja meistens, wenn es irgendwo in der Zeitung steht oder so, denkt man sich: um Gottes Willen, was ist denn schon wieder passiert. Also man denkt sofort an Schrecken, Unglück und weiß Gott, Strafe und was alles über einen hereinbricht, aber es ist nichts anderes als Enthüllung. Apokalypsis heißt nichts anderes als Enthüllung, Offenbarung. Und ich habe es ja eh schon immer wieder gesagt, ganz konkret dann: &#039;&#039;&#039;Apokalypsis Jesu Christi, also Enthüllung des Wesens Jesu Christi und damit zugleich Enthüllung des Wesens des eigenen Ichs&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das - und das ist die zentrale Aufgabe heute, den Durchbruch einmal zu schaffen, neben dem kleinen Alltags-Ich eben auch die größere Dimension des Ichs zu erleben, was wirklich dahintersteckt. Und wo man dann merkt, also unser Alltags-Ich oder überhaupt unser Ego ist ein winziger, ja im Vergleich dazu kümmerlicher Ausschnitt zu dem, was hinter dem Ich steht. Weil das Ich hat Zugang zur gesamten geistigen Welt bis zur höchsten Spitze hinauf im Grunde. Und das lebt aber in unserem Ich auf individuelle Weise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt eigentlich im Grunde nichts, wozu wir keinen Zugang hätten von der geistigen Seite her. Nur, es ist ein weiter Weg, das auch ins Bewusstsein zu heben. Das ist das Problem. Also wir haben dieses Ich, es ist auch tätig, es ist in seiner vollen Kraft durchaus tätig, aber wir kriegen es hier im Erdenleben, wenn wir inkarniert sind auf Erden, noch kaum mit. Wir wissen zwar, ich bin ein Ich, und wir reden auch dauernd vom Ich, Ich ... - viel, viel mehr als früher. Also, weiß ja nicht, wenn wir nur die Literatur nehmen, Romane oder irgendwas in Ich-Form zu schreiben, ist heute was ganz Gewöhnliches. Noch vor - also noch im 19. Jahrhundert oder so war das also absolut unüblich. War eigentlich irgendwie befremdlich sogar. Also dann hat man von sich als dem Autor oder als den - , weiß ich nicht, was zu nennen, aber man hat sich in der dritten Person genannt. Also man ist kaum auf die Idee gekommen, sich als &amp;quot;ich sage dieses&amp;quot; oder&amp;quot; ich habe das erlebt&amp;quot;, sondern &amp;quot;der Autor hat vor Jahren dieses oder jenes erlebt&amp;quot;. Das ist heute eher ungewöhnlich, dass so geschrieben wird. Also, ja, hängt vielleicht auch, im guten Sinne genommen, mit einer heiligen Scheue zusammen, also an dieses Ich heranzutreten, weil es ist eigentlich, wie es Rudolf Steiner ja oft auch nennt, das verhangene Heiligtum in unserem Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, wir sind halt eine ganze Menge, wir sind auch mehr noch als ein Ich, in gewisser Weise, weil wir haben unsere ganzen Leibeshüllen, die uns zunächst einmal verliehen wurden, die uns gegeben wurden, die wir nicht selber gemacht haben. Niemand von uns hat seinen physischen Körper wirklich selber gemacht, aus dem Nichts heraus, denn, weiß ich nicht, nein, mit dem Finger schnippen kann man nicht, wenn man noch keinen Körper hat. Aber geistig geht halt ein Blitz auf und schwupps - steht der Körper da. Nein, das können wir noch lange nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Stufenweise Auferstehung des Menschen [00:07:08] =====&lt;br /&gt;
Es wird einmal so weit kommen, dass wir durchaus auch, in ferner Zukunft einmal, etwas Physisches haben werden, was man durchaus &#039;&#039;&#039;als physischen Leib bezeichnen kann, aber was nichts Stoffliches zum Beispiel haben wird. Und der wird ganz unsere individuelle Schöpfung sein&#039;&#039;&#039;. Unsere individuelle Schöpfung sein. Das hängt zusammen mit dem Auferstehungsgedanken, die eigentlich auf Raten erfolgt. Und das ist interessant, mir ist das erst heute, weil ich so wieder die Nase hineingesteckt habe in die Apokalypse, und da ist mir das so richtig entgegengesprungen, dass da im Zusammenhang dann mit der Auferstehung der Toten, also &#039;&#039;&#039;im Zuge des jüngsten Gerichtes&#039;&#039;&#039; oder so, &#039;&#039;&#039;die Rede ist von der ersten Auferstehung.&#039;&#039;&#039; Die erste Auferstehung. Wo von einer ersten Auferstehung die Rede ist, wenn man ein bisschen weiterdenkt, müsste es eigentlich dann, ja, zumindest eine zweite oder weitere geben. Also &#039;&#039;&#039;die Auferstehung im höchsten Sinne ist ein sukzessiver Prozess.&#039;&#039;&#039; Und die Auferstehung wird mit jeder, vor allem mit jeder kosmischen Entwicklungsstufe, durch die wir durchgehen, eine höhere Ebene erreichen, weil fertig ist sie - darüber haben wir auch schon gesprochen - dann, wenn wir das entwickelt haben, was Rudolf Steiner als den Geistesmenschen bezeichnet. &#039;&#039;&#039;Der Geistesmensch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vergeistigte physische Leib&#039;&#039;&#039;. Und vergeistigt heißt aber nicht nur, wir vergeistigen das so, wie er jetzt ist, sondern wir werden ihn überhaupt aus dem Geistigen, aus dem Nichts sozusagen, hervorbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht in der stofflichen Gestalt, weil die wird uns nicht mehr tangieren in weiterer Ferne irgendwann. Ihr wisst, wir haben oft gesprochen darüber, dass selbst jetzt schon während der Erdentwicklung die Zeit der physisch-stofflichen Inkarnationen, dass die relativ bald enden wird, im - wenn man es so im historischen Maßstab sich betrachtet, also fünftes, sechstes, siebentes, achtes Jahrtausend, werden schon etliche Menschen so, also ein größerer Teil der Menschheit, so weit sein, dass sie sich nicht mehr in einem physisch-stofflichen Körper inkarnieren. Sie werden trotzdem einen physischen Körper haben, aber er wird nicht stofflich sein, das heißt, er wird völlig übersinnlicher Natur sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Formen und Dauer der Verkörperung des Menschen und der Naturreiche  [00:09:49] =====&lt;br /&gt;
Wir werden ja dann, also in der Zeit, wenn die Kultur, die Zeit der Kulturepochen zu Ende geht - also wir sind jetzt in der 5. Kulturepoche drinnen und insgesamt gibt es sieben - , dann ist, eine große Veränderung findet dann statt, dann ist eigentlich, also nach der 7. Kulturepoche sollte eigentlich der Zeitraum sein, wo wir uns nicht mehr in solcher irdischer Form, also in irdisch stofflicher Form inkarnieren. Aber es wird sicher Menschen geben, die das bis zu dem Zeitpunkt nicht schaffen, so weit zu sein. Also es wird sicher noch nicht gleich im achten, neunten Jahrtausend die gesamte Menschheit ausgestorben sein, aber trotzdem wird es nicht ewig dauern, sozusagen, bis die Menschheit für die sinnliche Sichtbarkeit verschwunden sein wird auf der Erde. Ich habe das auch letztens schon betont, also dass der Mensch wahrscheinlich das Lebewesen auf Erden ist, das am allerschnellsten seine Entwicklung durchmacht und dann - whhhuit - wieder weg ist, also ausgestorben ist, sozusagen, für den äußeren Anblick. Es gibt zwar dann keinen Menschen mehr, der das sehen könnte, aber dann sind wir als physisch-stoffliches Wesen nicht mehr auf Erden da, da werden Tiere, werden noch sehr, sehr viel länger in physisch-stofflicher Form auf der Erde sein. Und sie werden noch ganz andere Entwicklungsschritte auch durchmachen und wir werden sehr intensiv daran mitarbeiten. Also wie die Evolution im äußeren Sinne weitergeht, wird sehr, sehr stark an uns liegen. Wir arbeiten an dem mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also daher, das, was manchmal, ja, fast verständlicherweise gesagt wird, ja der Mensch ist ja schuld an den ganzen Umweltproblemen und er richtet die Natur zugrunde bis zu einem gewissen Grade, das ist, oberflächlich gesehen stimmt es, wir beschädigen vieles, weil wir eben noch nicht den geistigen Einblick haben, was wirklich dahinter steckt, und wir merken unsere Fehler halt immer erst dann, wenn die Folgen groß genug geworden sind, die Schäden groß genug geworden sind, und wenn sie uns dann zu schmerzen beginnen, dann fangen wir an zu grübeln: aha, das war doch nicht so gescheit. Das ist halt alles ein Teil des Lernprozesses, den wir auch durchmachen. Und natürlich wird dabei in der Natur etwas geschädigt, es geht etwas zugrunde und vieles geht durch unsere Fahrlässigkeit frühzeitig zugrunde, was also natürlich nicht gut ist, aber grundsätzlich liegt es in der Natur immer drinnen, dass Wesenheiten entstehen und wieder vergehen. Nicht nur als Einzelwesen, sondern auch als ganze Art, als ganze Tierart, als ganze Pflanzenart. Es sind also gerade die - das ist ja auffällig, das kann man auch äußerlich zeigen - die einfachsten Tiere, Pflanzen, Pilze, was auch immer es ist, die leben seit Ewigkeiten schon. Also die ersten Kleinlebewesen, die entstanden sind vor weiß Gott wie vielen Millionen Jahren, die gibt es heute noch und die blühen und gedeihen nach wie vor, ist nichts zu sehen, dass die am verschwinden wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je höher etwas entwickelt ist, interessanterweise, desto kürzer wird, auch im Tierreich in Wahrheit - das müsste man einmal wirklich genauer untersuchen: wie lange leben denn, lebt eine Tierart auf Erden, dann wird man mit Sicherheit dazu kommen: je höher entwickelt sie ist in gewisser Weise, umso kürzer ist ihre Lebensspanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Menschen, bei unserem physisch stofflichen Menschengeschlecht ist es - wir brechen also alle Rekorde wahrscheinlich, indem wir die allerkürzeste Erscheinungszeit in physisch stofflicher Form auf Erden haben, und dann sind wir - bwit - verschwunden für den äußeren Anblick. Wir werden dann aber auch schon eine ganz andere Wahrnehmungsperspektive auch haben, wir werden dann nicht mehr gebunden daran sein an die äußere sinnliche Wahrnehmung, sondern wir werden es halt dann von der geistigen Seite wahrnehmen, und dann sehen wir, dass da auch noch ganz anderes dahinter ist. Dann sehen wir auch, dass zum Beispiel ausgestorbene Tierarten, dass die sehr lebendig in höheren Reichen sind, nämlich die Gruppenseele dieser Tierart. Und um die geht es halt vor allem im Tierreich, also die werden auch wirklich aufsteigen zu höheren Wesenheiten. Und zwar zu wirklich ganz individualisierten Wesenheiten. Und die Vorbereitung jetzt dazu ist, dass sie, ja, wie soll ich sagen, sich ausleben in vielleicht Millionen Einzelexemplaren, jedes zur selben Art gehörend, aber doch einzigartig. Man könnte das selbst - wahrscheinlich selbst bei den Regenwürmern ist es so, dass jeder Regenwurm einzigartig ist. Drum braucht man wahrscheinlich schon einen sehr guten Blick, aber das, diese Einzigartigkeit geht ja sogar bis ins Mineralreich hinunter. Das habe ich ja immer wieder schon gesagt: jede Schneeflocke, jeder Schneestern ist in seiner Form einzigartig. Die Gesetzmäßigkeiten sind bei allen gleich, aber wenn man es jetzt genauer, vielleicht unter der Lupe, anschaut oder gar unter dem Mikroskop anschaut, dann sieht man: die genaue Ausprägung ist bei jedem anders. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Inkarnation des Menschen und Kristallkräfte,  [00:15:41] =====&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;Individualisierung ist ein Zug, der durch die Natur durchgeht&#039;&#039;&#039;, lange bevor der Mensch da war. Äußerlich gesehen. In Wahrheit steckt &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; dahinter &#039;&#039;&#039;als treibende Kraft dieser Individualisierung&#039;&#039;&#039;, aber da waren wir lange noch nicht in physisch-stofflicher Form auf Erden. Ich habe es ja erzählt auch, im Grunde: die erste Inkarnation, wo man sprechen kann, dass es der Anfang der Inkarnationen ist, der erste &#039;&#039;&#039;Fußabdruck des Menschen, sind die Kristalle&#039;&#039;&#039;, die entstehen, die Mineralien, die entstehen. Das hat bereits etwas mit uns zu tun und die hätte es nicht gegeben, wenn nicht der Mensch sich inkarniert hätte, wenn nicht der Mensch seine Ich-Kräfte da hineingebracht hat und die &#039;&#039;&#039;kristallbildenden Kräfte sind eben ganz, ganz hohe Kräfte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht umsonst hat man früher vom &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; gesprochen, vom &#039;&#039;&#039;Firmamentum&#039;&#039;&#039;, das ist im Grunde genau dasselbe. Also das ist das, was den Hintergrund bildet, sozusagen, das ist jenseits der Sterne, die wir sehen können. Wo dann später die Interpretation entstanden ist: okay, da sind die Sterne angeklebt, weil sonst täten sie ja runterfallen irgendwie. Das ist aber wirklich dann schon Unverständnis, das entstanden ist. Aber das Wirkliche ist das, dass die kristallbildenden Kräfte kommen von - eigentlich schon: die bilden die Grenze, wo der Kosmos, ja, aus der räumlich-zeitlichen Welt ins Überräumlich-Überzeitliche eingeht. Wo es auch jenseits eben der sinnlichen Wahrnehmbarkeit ist, absolut. Und von dort kommen die kristallbildenden Kräfte und mit denen sind ganz stark verwandt die Ich-Kräfte. Und wir werden uns, wenn wir wirklich diesen &#039;&#039;&#039;Geistesmenschen&#039;&#039;&#039;, also den individualisierten, völlig vergeistigten physischen Leib gebildet haben werden, dann werden - kann man diesen physischen Leib, diesen völlig individualisierten physischen Leib eben am besten als Kristall beschreiben. Allerdings als einen lebendigen Kristall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Weltenzustände, &amp;quot;Beginn&amp;quot; mit dem Alten Saturn  [00:18:15] =====&lt;br /&gt;
Das kann man sich jetzt schwer vorstellen. Aber es wird schon so sein, und das ist sehr wichtig für unser Thema, eben Apokalypse des Johannes und &#039;&#039;&#039;Vorausblick eben auf das neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;, auf das Kommende, was ja nichts anderes ist als die nächste Verkörperung unserer Erde, weil eben unsere Welt, mit der wir verbunden sind, eben auch durch wiederholte, nein, Erdenleben kann man nicht sagen, aber durch wiederholte kosmisch-planetarische Leben durchgeht, weil eben &#039;&#039;&#039;Reinkarnation im großen Stil ein kosmisches Grundgesetz&#039;&#039;&#039; ist. So funktioniert die Entwicklung, das heißt, es tritt etwas aus dem höchsten Geistigen, das heißt aus der schöpferischen Quelle, aus dem Nichts, wenn man so will, weil es eben von nichts Geschaffenem abhängig ist, sondern nur aus seiner eigeneren Tätigkeit etwas aus sich heraus setzt, und das ist das Geschaffene dann. Und so, so ists, ist am Anfang entstanden eben unser &#039;&#039;&#039;Alter Saturn&#039;&#039;&#039;, eine reine Wärmewelt, da gabs noch keine Mineralien, nichts Mineralisches, gabs nicht, kein Mineralreich, kein Pflanzenreich, kein Tierreich, es gab eine reine Wärmewelt und &#039;&#039;&#039;diese reine Wärmewelt war im Grunde das Menschenreich&#039;&#039;&#039;. Da war zwar &#039;&#039;&#039;von unserem Ich noch gar keine Rede&#039;&#039;&#039;, aber es wurden die Voraussetzungen geschaffen, dass das Ich sich entwickeln kann irgendwann, es wurde nämlich die Grundlage für den physischen Leib des Menschen geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Saturn war eine reine Wärmewelt, ich habe es letztens besprochen, eine reine Wärmewelt, und dort lebt das Physische drinnen. Und der ganze Alte Saturn war nichts anderes im Grunde als das Menschenreich, was anderes gab es nicht. &#039;&#039;&#039;Keine Tierformen, keine Pflanzenformen, schon gar keine Mineralformen. Alles war Mensch&#039;&#039;&#039;. Also der Alte Saturn war Mensch, im Grunde, aber physischer Mensch, aber im allerdünnstmöglichen Zustand halt, im Wärmezustand. Weil die Wärme steht immer am Übergang vom Physisch-Sinnlichen zum Übersinnlich-Ätherischen, zumindest zur nächsten Ebene. Und da passiert tatsächlich auch ständig ein Übergang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Vom wissenschaftlich abstrakten Denken hinauf auf höhere Ebenen  [00:20:57] =====&lt;br /&gt;
Also etwas heute noch so, zumindest für die äußeren Naturwissenschaften, völlig Rätselhaftes: wie könnte Geistiges oder Übersinnliches, sofern es das überhaupt geben sollte, und das glaubt heute eh kein Wissenschaftler mehr oder die wenigsten, aber - na doch, es gibt schon einige, die an zumindest etwas Geistiges glauben, sogar gewisse geistige Erfahrungen haben, und daher wirklich von innen her, auch aus innerer Erfahrung, überzeugt sind, dass es da etwas gibt, aber eine Erklärung, wie das - pffhh - mit dem Physischen, Stofflichen zusammenkommen kann: völlig offen die Frage, völlig offen. Ich meine, viele lehnen dann ab, viele Wissenschaftler, sich mit dem überhaupt zu beschäftigen, mit einem guten Grund, weil sie einfach keine Idee haben, wie man herankommen soll. Und mit der Art des Denkens, wie wir sie jetzt in den Wissenschaften anwenden, großteils, kommt man an das auch nicht heran. Weil da müsste man zumindest schon auf die nächste Ebene kommen, zum imaginativen Denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind heute noch im abstrakten Denken eigentlich drinnen. Und das ist nichts Schlechtes, dass wir es haben, das musste entwickelt werden. Und es ist gut, sich damit auseinanderzusetzen, und eben auch, wenn man die höheren Welten erfahren will, muss man eigentlich das Opfer des Intellekts bringen, davon habe ich auch schon gesprochen. Aber opfern kann man nur das, was man hat. Also wenn wer sagt: ich, oh, ich hab eh keinen Intellekt, da verstehe ich eh nichts davon, also werde ich ja weit leicht tun. Nein, der kommt niemals in ein wirklich modernes, imaginatives Denken hinein, in ein modernes, geistiges Wahrnehmen hinein. Sondern da muss ich eigentlich in Wahrheit den sturen, irdischen Intellekt zu einer gewissen Blüte sogar gebracht haben. Und zwar so weit, dass ich ihn dann sogar in Bewegung bringen kann. Und im - noch in dieser Art des Denkens aber beweglich, lebendig werde, und dann auch über die äußere Logik bis zu einem gewissen Grad hinausschreiten kann, indem ich sehe, dass die Logik eigentlich was - so wie sie heute ist - was Lineares hat. Also von Ursache zu Wirkung, die ist wieder Ursache fürs Nächste und so weiter. Also das kausale Denken und das einbahnige Denken, dann darf ja auch nur eine Folgerung daraus kommen. Also entweder ist rot oder ist schwarz, aber nicht beides gleichzeitig. Aber wo Leben drinnen ist, ist Vielfalt drinnen. Das heißt, es gibt eigentlich unendlich viele solche Strahlen, die alle zu einem irgendwie anderen Ergebnis führen, und alle aber aus derselben Quelle gespeist sind. Das macht den Reichtum unserer Welt aus. Und das haben wir in unserem modernen wissenschaftlichen Denken noch nicht, im Allgemeinen zumindest noch nicht, drinnen, aber es klopft massiv an, dass wir diese Beweglichkeit lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Klarheit des Intellekts, der jetzt verbreitet ist, zu verbinden mit der Beweglichkeit, mit der Lebendigkeit, mit dem - weil in dem Lebendigen drückt sich dann bereits ja noch was Höheres, was Schöpferisches aus, was das formt, das Lebendige. Und mit dem mitdenken zu können, miterleben zu können, es ist zugleich dieses lebendige Denken ein erlebtes Denken. Das heißt, nicht nur: ich denke und bin halt ganz bei dem, über das ich nachdenke, sondern ich erlebe ganz bewusst auch mit: was passiert denn da, wenn ich denke? Also eigentlich: ich muss mir zuschauen können dabei, in Wahrheit. Da fängt das Geheimnis an, nämlich das lebendige Denken zu erleben. Das fängt damit an, dass ich mir selber zuschaue dabei. Das geht am schwierigsten mit dem abstrakten Denken, da ist man ganz beschäftigt damit, dass ich das alles zusammenbringe. Beim lebendigen Denken, wenn ich das in den Fluss bringe, kann ich mir viel leichter zuschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Vergleich lebendiges Denken mit künstlerischem Gestaltungsprozeß  [00:25:40] =====&lt;br /&gt;
Das ist wie bei einem künstlerischen Gestaltungsprozess. Ich meine, für einen Künstler, in Wahrheit: er weiß, wenn etwas gut geworden ist, weiß er es, weil er sich im Tun erlebt hat, in Wahrheit. Ob das jetzt ganz bewusst schon ist oder nicht, aber er spürt es aus dem: ah ja, das stimmt mit der Intention, sozusagen, mit meinem Schöpfungsimpuls, den ich hineingeben wollte, stimmt das überein oder weitgehend überein. Und wenn es nicht ganz hundertprozentig übereinstimmt, nun, dann muss ich es halt vielleicht noch einmal machen eben. Große Künstler machen oft also bestimmte Werke x-, x-mal. Weil sie sehen: da ist noch ein anderes Potenzial drin. Das war gut und richtig, aber es ist eine Einseitigkeit noch, da ist noch mehr drin. Und bis es so hingeht, dass es sich sogar löst eben von der sinnlichen Anschauung, bis zu einem gewissen Grad, und andere Perspektiven eröffnet. Das ist das große Thema im 20. Jahrhundert gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mein, heute ist es schon etwas Selbstverständliches, dass man - die normale Art, wie man mit den Sinnen wahrnimmt, das alleine genügt schon nimmer. Man sieht es anders, so wie man es eigentlich mit dem normalen physischen Sehen, wie wir es haben, nicht sehen würde. Ich meine, nehmt eben einen Picasso oder was her. Das ist nicht nur eine Spinnerei: Ah, der malt das Auge irgendwo hin, wo es gar nicht hingehört, und solche Sachen. Nein, das ist - oder die, eben die Kubisten, das alles. Also, da - eine andere Perspektive kann man gar nicht sehen, der Kubismus entsteht daraus, dass die Perspektive, die wir mühsam zu Beginn der Neuzeit langsam hineinbekommen haben in die Malerei, um dann ganz naturalistisch zu werden - aber kaum ist das fertig, kommt interessanterweise die Erfindung der Fotografie und auf einmal ist das uninteressant. Zumindest für die führenden Künstler. Viele - und es gibt ja heute noch viele, die das meisterhaft können, also den sinnlichen Eindruck wiederzugeben, also fotorealistisch zu malen. Ist ja eine Strömung, durchaus, in der modernen Malerei auch, Fotorealismus, also dass man es malt, dass es von einem Foto gar nicht mehr zu unterscheiden ist. Nur: das eröffnet in gewisser Weise noch keine neuen Perspektiven. Die neue Perspektive entsteht dort, wo es mit dem, was ich mit den Sinnen sehe, gar nicht mehr übereinstimmt. Wo zum Beispiel die Perspektive, die im Mittelalter nicht da war, auf einmal wieder verschwindet, aber auf eine andere Art verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man sieht es so, wie man es sinnlich in Wahrheit nicht sieht. Es ist zwar immer noch mit sinnlichen Farben gemalt, weil sonst kann ich kein Bild malen. Ich meine, ja, es gibt schon welche: der hängt dann die leere Leinwand hin und sagt, voilà, das ist es. Dann ist es halt ganz übersinnlich drinnen, ist vielleicht auch guter Geschäftsschmäh. Nein, solche Sachen sind ja, sind ja durchaus in die Welt gesetzt worden, ganz bewusst. Und manche waren vif genug also, dieses Nichts, was sie eigentlich machen, teuer zu verkaufen. Und sind angesehene Künstler auch. Ich meine, sie haben schon vorher gezeigt, dass sie auch das handwerkliche Können haben, auch anders malen zu können. Aber es ist der Wunsch da, über das hinauszugehen. Also das ist überall ja anklopfen, ans Übersinnliche eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Übersinnliche kriegt man halt durch das lebendige, imaginative Denken. Da muss das Denken so lebendig werden, dass es so, so - wie soll ich sagen - so kraftvoll, so intensiv wird, wie es sonst, wir es nur jetzt durch die Sinneswahrnehmung erleben. Und das ist schwer, also selbst wenn man einen geistigen Schulungsweg geht, also - pfh - das jetzt gleich mit solcher Intensität vor dem geistigen Auge zu haben, dass es vergleichbar wäre an Intensität der sinnlichen Wahrnehmung, wenn wir wirklich hinschauen, na, das dauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
00:30:09  Das braucht man vielleicht mehrere Inkarnationen dazu, dass das auf neue Art herauskommt. Ich meine, relativ leicht sind Menschen, die es auf alte Art haben, wo es wie eine Vision aufsteigt. Das heißt also, ohne dass ich bewusst etwas dazu tue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist gerade heute unser Problem, dass wir lernen müssen, wenn wir die geistige Welt auf neue Art sehen wollen, dass das eine unheimliche Steigerung des Bewusstseins braucht. Es ist alles eigentlich da. Wir können es, nur wir kriegen es nicht mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wir es nicht mitkriegen, findet man es auch nicht zurecht. Das ist paradox eigentlich. Wir alle haben zwar verloren, die meisten von uns zumindest, das alte Hellsehen, das von selber durchbricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist auch letztlich höchst notwendig, weil das Neue, das wirklich mit voller Gedankenklarheit da ist, dazu muss das Alte verschwinden. Wobei, Rudolf Steiner auch deutlich sagt, an gewisse Sachen kommen wir mit dem Neuen noch gar nicht heran. Es wird eine längere Übergangszeit geben müssen, wo alte Kräfte trotzdem noch von einzelnen Menschen oder Menschengruppen bewahrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotzdem, der neue Weg ist der, wo man aus eigener Kraft heraus bildschaffend tätig wird. Bildschaffend. Aber eben auch die Farben, die Formen, darf man sich halt dann nicht mehr sinnlich so wirklich vorstellen, sondern dann kommt man zu dem, was wirklich dahinter steckt auf höherer Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also von dem unsere sinnlichen Farben und Formen eben auch nur ein Abglanz sind. Und daher gehe ich scheinbar oft auch so weg von der unmittelbaren Besprechung des Textes der Apokalypse, um diese Hintergründe aufzudecken. Weil wir werden überhaupt nichts verstehen von dem Neuen Jerusalem und wir entstehen ja jetzt in unseren Vorträgen relativ kurz davor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden nichts verstehen, wenn wir nicht ein Verständnis für diese Art des Sehens bekommen. Weil man kann diese Dinge eben in Wahrheit mit dem äußeren Verstand nur sehr schwer erfassen. Das, was Rudolf Steiner geschrieben hat, ist schon etwas leichter zu erfassen, aber auch nicht ganz leicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil er es eben in einer sehr gedankenklaren Sprache verfasst hat und zwar wirklich, wie sie halt unserem Intellekt auch heute entspricht. Aber dort, wo es gerade interessant wird, geht er ja auch, das sieht man in die Übersetzung, in etwas sehr Bildhaftes hinein. Und das ist ja auch letztlich etwas, was wir in der Imagination machen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selber mal Bildschaffend zu werden, dass der Meditationsinhalt für uns irgendwann einmal so präsent wird, als hätten wir ihn sinnlich vor Augen sozusagen. Übersinnlich vor Augen in Wahrheit. Aber das muss mindestens diese Intensität haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil selbst unsere Sinneswahrnehmung, die sich uns so auftränkt und so massiv ist, ist noch schwach gegenüber dem, was in der geistigen Welt an Kraft da ist. Und wenn wir einsteigen in dieses imaginativ lebendige Denken hinein, dann wird einmal darin etwas so stark auftauchen, was noch die Intensität der sinnlichen Wahrnehmung, der Sinnlichkeit überhaupt übertreffen wird. Nur wir werden es voll und ganz beherrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wie sich das Bild gestaltet, da steckt unsere bildschaffende Kraft drinnen. Wir bilden dann nichts Äußeres ab. Sondern wir verbinden uns mit den seelischen, mit den geistigen Kräften, die um uns sind zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind geistig stark genug, um diese Kräfte zu bemeistern, sozusagen. Und sie zu benutzen, um das Bild zu schaffen. Aber dazu müssen wir sie uns zu eigen machen in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wirklich ergreifen. Und dann sind es zugleich wir, aber zugleich auch die geistigen Wesen, die wir ergreifen, die tätig sind in dem Ganzen drinnen. Das ist so schwer vorstellbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir verbinden uns sozusagen mit den geistigen Wesenheiten, die wir abbilden. Und es ist dann da kein Unterschied. Weil selbst wenn es jetzt nur unter Anführungszeichen um die Stufe der Imagination geht, das ist die erste übersinnliche Erkenntnisstufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit wir überhaupt dorthin kommen, steckt vor allem einmal auch Intuition dahinter. Intuition ist in Wahrheit der erste Punkt, wo wir die Berührung haben mit der geistigen Welt. Das ist ein Willensakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stoßen mit unserem Willen, mit dem Willen der anderen geistigen Wesen um uns herum zusammen. Nur das kriegen wir meistens gar nicht mit. Oder wenn wir schon ein bisschen wacher sind, spüren wir, da bin ich jetzt von einem geistigen Wesen berührt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder vielleicht sogar umgekehrt, ein geistiges Wesen fühlte mich, berührte mich, nahm mich wahr dadurch. Es ist eigentlich wirklich wie ein Betastet-Worden-Sein. Die Empfindung ist ähnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es ist nicht gleich Bild oder sowas. Es ist wie, da war was. Es ist so fast, wie man einen Schubs bekommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist sehr intensiv. Es kann einem so ganz plötzlich wie ein Schlag treffen, nur man weiß noch gar nicht, was es ist. Gerade wenn wir auf dem Weg sind, das moderne Hellsehen, das heißt das lebendige, imaginative Schauen, bei dem wir voll selbst tätig sein müssen, um es uns zu Bewusstsein zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die intuitive Berührung, die kann einmal sehr massiv da sein, also deutlich da sein, aber was war das jetzt? Da kann man nur sagen, ah, da war was. Höchstens das. Jetzt in der Natur draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmung in der Natur oder irgendwas, die mich besonders berührt. Und damit meine ich nicht nur das im äußerlichen Sinn, ah, schön, der Sonnenuntergang. Das ist mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich erfreuen an der sinnlichen Schönheit des Sonnenuntergangs oder an der Schönheit der Natur. Das ist es noch nicht. Das ist ein feines, ein sensibles, wie soll ich sagen, künstlerisches Wahrnehmen der Natur zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das offen ist für die Schönheit der Natur, für die sinnliche Schönheit der Natur. Aber dann kann da drinnen noch die besondere Berührung drinnen sein. Da war jetzt ein Elementarwesen vielleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß es noch gar nicht, was es war, aber vermutlich war es in der Natur ein geistiges Wesen jedenfalls, dass das da wirkt. Und das ist wie ein Schubs, den ich bekomme, wie eine Berührung, die ich spüre. Nicht äußerlich, körperlich, aber die ich seelisch, geistig spüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwo in den Wochensprüchen kommt ja auch so, dich fühlte jetzt ein Gotteswesen. Ich weiß jetzt nicht mehr, welcher Wochenspruch es ist. Aber das zu spüren, das ist, es rieselt einem wie über den Rücken hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwo angenehm, unangenehm, wie auch immer, da ist etwas. Man spürt, da kommt einem ein Geistwesen mit seinem Willen entgegen und stößt auf unseren Willen irgendwo. Das ist die höhere Form der Berührung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eben kein äußeres Betasten, sondern es ist natürlich jetzt vergleichsweise nur gesprochen, aber jedenfalls darum ist es wichtig, sich berühren zu lassen in der sinnlichen Wahrnehmung. Dabei zugleich aber ohne, wie soll ich sagen, einer Sentimentalität, die drinnen, ah, wie schön, die Natur so grün und die gelben Blümeln drauf, das ist noch zu wenig. Das ist schon schöner als Vorbereitung, aber es ist noch mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch mehr. Ich weiß nicht, wie viele von euch das schon erlebt haben, es sind besondere Momente zunächst einmal. Es wird irgendwann einmal selbstverständlich werden, aber jetzt, sage ich einmal, sind es für die meisten Menschen noch ganz besondere Momente, wo es eben über dieses, sich an der äußeren Schönheit zu erfreuen, dass da noch was dazukommt, noch etwas und das ist so, wenn es da ist, da gibt es keinen Zweifel darüber, dass es da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so stark, das ist so eindeutig, das ist eben fast wie ein Schlag. Es kommt meistens ganz überraschend. Und dann heißt es halt, dieses Erlebnis mit sich zu tragen, man kann später wieder herankommen, nämlich ans wirkliche Erlebnis heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eigentlich immer wieder zurückgehen zu dem Moment, aber es ist nicht, ich erinnere mich daran, sondern, und damit fängt eigentlich schon die nächste Stufe der geistigen Wahrnehmung an, ich gehe eigentlich in der Zeit zurück, ich gehe im ätherischen, im Zeitstrom zu dem Moment zurück und erlebe es wieder. Ich erlebe es wieder und je öfter ich das mache, umso deutlicher wird das Erlebnis. Zuerst war es zu überraschend, ich habe nur die Berührung gespürt, aber in der Berührung steckt der ganze Welt drinnen, weil da steckt ein ganzes Wesen drinnen, das mich berührt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei es ein Elementarwesen, sei es was Höheres, was auch immer. Und indem ich mir das mal zunächst in die Erinnerung hole, aber dann durch die Erinnerung durchgehe und wirklich wieder zurückgehe zum eigentlichen Erlebnis, und das ist eben stark genug dazu, dass das möglich ist. Weil in Wahrheit das eigentliche Erlebnis selber kann ich nämlich gar nicht im herkömmlichen Sinn erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geht gar nicht, da sind eigentlich nur drinnen die Begleitumstände. Aha, das war da oder dort und da bin ich durch den Wald gegangen, da ist das passiert. Oder in der U-Bahn ist mir passiert, wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da erinnere ich mich an das sinnliche Umfeld. Und da drin war irgendwas. Aber das ist noch fast ein undefinierter Punkt irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Eigentliche kommt nach und nach heraus, indem ich zurückgehe, hingehe. Dort im übersinnlichen Bereich ist es mit der Zeit anders als hier. Dort kann ich mich bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie heißt es im Parsifal? So schön zum Raum wird hier die Zeit. Ich kann mich bewegen in der Zeit. Das ist kein Hindernis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, wenn ich zurückgehe zu dem Erlebnis, gehe ich nicht wirklich zurück, sondern dann erlebe ich es eben wieder. Wieder. Und vielleicht dann schon etwas mehr davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas intensiver. Weil diese Berührung war in Wahrheit etwas ganz Differenziertes. Nur das erste Erleben ist noch ganz grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so, wie wenn man auf die Schulter greift. Aber mit der Zeit kann ich mir das Bild immer lebendiger gestalten. Aus der Kraft, die mir da entgegenkommt in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich arbeite sozusagen dann im Einklang mit diesem Naturwesen, mit diesem höheren Geistwesen, was auch immer es war. Ich arbeite im Einklang. Ich fühle mich in die Kraft dieses Wesens ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus der heraus schaffe ich das Bild. Das kann also durchaus ein Prozess sein, der sich über längere Zeit erstreckt. Kann es sein, dass erst Wochen, Monate danach so richtig es in seiner ganzen Größe vor mir habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Mensch wie Rudolf Steiner konnte das sehr zügig. Aber ich habe euch ja auch schon davon erzählt, dass es bei ihm auch einen starken Wandel gibt und geben musste, wo die alten Fähigkeiten, die er sich mitgebracht hat, in etwas Neues sich umwandelt. Und dann gerade dadurch etwas ganz anderes wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man darf nicht glauben, die Erlebnisse, die er etwa als Kind hatte oder auch als junger Mensch, wenn er durch die Natur gegangen ist, dass das die gleichen Fähigkeiten sind, mit denen er dann über die Anthroposophie gesprochen hat. Und das ist eben relativ kurz vor der Zeit, wo er dann beginnt, über Anthroposophie zu sprechen. Da ist der Moment, wo er die alten Kräfte überwindet und wo etwas Neues kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum kann er gerade so wertvolle Anregungen geben dazu, wie man heute, auch als Mensch, der gar keine geistige Erfahrung zunächst hat. Weil das ist eigentlich das Gesunde für unsere Zeit, das einmal zunächst nicht zu haben. Weil die, die es noch als alten Kräften haben, müssen es ja klar sein, dass sie die früher oder später loswerden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich sage einmal, spätestens noch Möglichkeit in der nächsten Inkarnation, wenn es schon in der nicht klappt. Weil auch das ist eigentlich eine große Leistung von Rudolf Steiner. Oder ja, man kann auch sagen von seinem Schicksalsweg, von seinem Schicksalsgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Schicksal, wer ist das Schicksal? Wir sind es selber in Wahrheit. Wir haben Hilfe dabei, aber ist vielleicht auch wichtig für Menschen, die da jetzt zuhören und nicht das Ganze kennen, was ich da schon über 222 Vorträge erzählt habe. Alles was Schicksal ist, also was uns trifft, im Guten wie im Bösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, Schicksal kann ja ganz positiv sein. Also wo sich plötzlich ein Weg eröffnet und wo ich alle meine Kräfte entfalten kann und den gibt es ja auch. Das nehmen wir halt viel lieber zur Kenntnis und werten es dann oft im Nachhinein gar nicht so groß, als dort, wo uns was hart getroffen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo uns etwas aus der Bahn geworfen hat, geradezu, weil wir nämlich auf der falschen Bahn waren, die uns wegführt von uns und von dem, was eigentlich unser Ich will. Weil unser Ego halt die andere Bahn haben will. Das klafft sehr leicht bei uns auseinander, noch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im Grunde ist ja der erste Weg, um Karma zu verstehen und damit eben über das auch hinaus zu kommen, was über Karma und Reinkarnation in früheren Zeiten gesprochen wurde. Was namentlich aus dem Osten ein ganz starker Impuls gekommen ist. Das ist noch lange nicht das Karma-Verständnis, das wir heute brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also darum, ohne jetzt irgendwas klein zu machen in den östlichen Philosophien und Lehren und Religionen oder so. Aber die haben sich ja auch verändert, muss man auch dazu sagen. Also da ist ja auch Neues gewachsen dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil niemand kann mit geistigen Mitteln aus der Vergangenheit Gegenwärtiges und künftiges Geistiges wirklich ergreifen und bewusst wahrnehmen. Es ist also ein Weg, der sich immer weiterentwickelt. Methoden, die vor Jahrhunderten noch aktuell waren, sind heute zwar keineswegs überflüssig, aber sie müssen letztlich auch verwandelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles. Selbst die Anthroposophie als Weg wird einmal überwunden werden. Das sagt Rudolf Steiner selber ganz deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also den Anspruch hat er nie erhoben, dass das jetzt der Weisheit letzter Schluss ist. Es geht ja gar nicht, weil der Mensch entwickelt sich weiter. Nach einer gewissen Zeit, in drei, vierhundert Jahren, wird man einen neuen Weg finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder wird den nächsten Entwicklungsschritt gehen müssen, wenn man weiterkommen will. Sonst bleibt man wieder in was stecken drinnen. Also die Perspektiven erweitern sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steiner sagt das ganz deutlich, dass Anthroposophie nicht diesen Anspruch erhebt, für ewig gültig zu sein, sondern dass nach einer gewissen Zeit sich wieder etwas ändern wird müssen. Noch in unserer Kulturepoche. Wenn ich jetzt von drei, vierhundert Jahren spreche, in etwa, es wird sicher noch, schätze ich, hundert Jahre dauern, dass sie wirklich von einer größeren Zahl von Menschen als das ergriffen wird, was sie wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner hat ja selbst einmal gesagt, auf die Frage, was wird von ihren Werken überbleiben, die Philosophie der Freiheit. Sonst nichts. Aber das heißt nur die Aufforderung, gut, es wird die Zeit kommen, wo Menschen da sind, die an der Art des Denkens, das dort geübt wird, und das den Weg bahnt eigentlich zu dem lebendig imaginativen Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es äußerlich gesehen eigentlich sehr philosophisch noch geschrieben ist, mit äußerer Logik. Da ist so ein Übergang drin. Es war sicher dieses Werk für Steiner, das zu schreiben, ein wesentlicher Schritt, um dann weiterzukommen, um das alte Hellsehen, das er eben hatte, das er sich mitgebracht hat, in etwas Neues umzuwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unbruch ist mit ziemlicher Sicherheit danach erst. Also nach dem Erscheinen der Philosophie der Freiheit. Das dauert also dann noch eine Weile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war aber natürlich noch vor 1900, das Ganze. Der Unbruch ist bei Steiner dann wirklich relativ kurz vor der Jahrhundertwende gekommen. Und dann war er bereit dazu, also man sieht dann wirklich, wie das Schicksal alles so zusammenführt, dass er eingeladen wird, in der theosophischen Gesellschaft einen Vortrag zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er da jetzt schon hineinkommt, aber mit seinen neuen Kräften. Mit seinen neuen Kräften, in das hineinkommt. Diese neuen Kräfte brauchen wir eben auch, um wirklich diese Apokalypse des Johannes, um mit der etwas anfangen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sie wirklich verstehen zu können. In einer zeitgemäßen Form verstehen zu können. Also mit einer, wie soll ich sagen, Auslegung des Neuen Testaments, Auslegung der Apokalypse im klassischen Sinne, mit den Verstandeskräften, die eigentlich stammen aus der griechisch-lateinischen Zeit im Grunde, die halt heute die höchste Raffinesse erfahren haben, weil im Grunde ist unser modernes wissenschaftliches Denken zum großen Teil das feinste, feinst ausgearbeitete dessen, was schon die Griechen begonnen haben, was Aristoteles in etwa begonnen hat, namentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Platon ist noch mehr mit den alten Kräften zurückschauen. Sie dämmern zwar bei ihm auch schon ab, aber der Aristoteles ist schon einer, der ganz dezidiert nicht hellsichtig ist. Der dort schon kämpft, in Wahrheit, ohne es zu wissen, gegen die hellsichtige Anlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder später dann, der Thomas von Aquin. Der Gansem aus diesen Verstandeskräften, aus diesen logischen Verstandeskräften, aus dem, was der Aristoteles begonnen hat, das jetzt eben wirklich ganz aufs Geistige zu wenden, ganz auf die Christuserfahrung sozusagen anzuwenden. Und das, was halt überliefert ist aber von der Christuserfahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch durch äußere Quellen. Weil durch eigenes Inneres erleben kann er noch nicht herankommen. Es ist natürlich, im Gefühlsleben ist alles mögliche da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wirklich schauen kann er es nicht. Ihr wisst, ich habe es ja auch schon oft erzählt, dass er eigentlich erst relativ kurz vor seinem Tod, also am Nikolaustag im nächsten Jahr, ist er dann sehr bald verstorben oder verstorben worden. Es gibt ja die Vermutung, dass er vielleicht vergiftet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jedenfalls, er hatte am Nikolaustag, im Jahr bevor er verstorben ist, also es war der Nikolaustag 1273 damit, weil 1274 ist er dann verstorben im Frühjahr. Hatte er eine, bitte? Thomas von Aguin ist 74. 1274 ist er verstorben und 1273 am Nikolaustag, also das ist überliefert, dass er da eine große Schau hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wirklich eine Vision in dem Fall, die ihn geradezu überfallen hat. Obwohl er also die ganze Zeit seines Lebens sonst eben nicht hellsichtig war. Ist auch also sehr, sehr interessant im Übrigen, wie das kam, dass Kräfte, die eigentlich schon früher heraus wollten, nicht heraus konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine ganz interessante Geschichte, die erzählt wird und die wohl auf Wahrheit beruhen wird. Als Thomas von Aguin noch sehr jung war, ist seine Schwester getötet worden in der Wiege durch einen Blitzschlag. Und er war knapp daneben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist davon gekommen. Aber das war also ein ganz, ganz dramatisches Erlebnis. Und ein sehr entscheidendes für seinen ganzen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden da irgendwie Kräfte in ihm geweckt, aber eben gerade nicht die hellsichtigen Kräfte, sondern die wurden weggespült geradezu. Sonst hätte er diese Aufgabe, die er als Thomas von Aguin hatte, nämlich jetzt dieses griechisch-logische Denken eben bis auf die Auslegung des Christentums hineinzubringen. Also selig sind die, die nicht schauen und doch glauben und dann sogar nicht nur glauben, sondern wissen bis zu einem gewissen Grad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er, dieser Thomas von Aguin, so ganz stark ausarbeitet, also was kann man wissen davon und was kann man wissen, indem man sich selber erarbeitet und was kann ich nur glauben, indem ich also vertraue der Überlieferung, die drinnen ist in der christlichen Lehre. Also das heißt, wie kann ich mich dem Christentum nähern, von dem man weiß, also da steckt das Höchste Göttliche, also sprich die ganze geistige Welt in Wahrheit dahinter, mit dem Wissen auch von den höheren Hierarchien, die aber der Thomas von Aguin nicht schauen konnte. Den hat er nicht gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wusste es, dass es diese Lehre gibt, die über den Dionysius Areopagita kommt oder genauer gesagt über einige Eingeweihte, die diesen Namen dann trugen. Und diese Lehre, weil die Lehre ist eigentlich erst lang niedergeschrieben worden, nachdem der erste Dionysius Areopagita gelebt hat, eben als Zeitgenosse noch des Christus und des Paulus vor allem. Da wurde das aber alles nicht niedergeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war also noch strengste Geheimlehre, erst im 6. Jahrhundert sowas wurde das niedergeschrieben und daher wird dieser Dionysius Areopagita dann versetzt ins 6. Jahrhundert heute und von dem in der Bibel die Rede ist, das ist halt dann der Pseudo Areopagita oder so. Das ist in der äußeren Forschung, mit dem kommt man nicht zu Rande, dass es niedergeschrieben wurde von einem späteren Schüler, weil es ja gerade in dieser Zeit vom Mysterium von Golgotha letztlich angefangen bis ins 6., 7., 8. Jahrhundert hinein. Also es immer wieder Menschen gab, die diesen Einweihungsweg im Grunde des ursprünglichen Dionysius Areopagita weitergegangen sind oder auch gegangen sind und daher auch diese Erfahrungen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann war es halt an der Zeit, das auch der Schrift zu übergeben. Aber das war dann nimmer der ursprüngliche, der in der Apostelgeschichte genannt ist. Aber das konnten die Theologen alle nicht wissen im Grunde, weil sie waren angewiesen auf das, was sie mit ihrem Verstand erfassen können und dazu brauchen sie aber eine äußere Grundlage und das ist die überlieferte Schrift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts anderes. Mehr gab es im Grunde nicht. Ich weiß nicht, ob einzelne auch die hellsichtigen Erfahrungen, alte hellsichtige Erfahrungen hatten dazu, aber keiner eigentlich so klar hat, dass er sagt, ja eigentlich die Bibel ist sehr schön, das ist richtig, was da drinnen steht, aber die brauche ich eigentlich nicht, weil ich es ja geistig vor mir sehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wir werden einmal dort hinkommen, dann werden wir, ich meine Rudolf Steiner ist in vielen Bereichen dorthin gekommen und deswegen konnte er ja auch einiges schildern davon, von dem der Bibel nicht der Rede ist. Davon haben wir schon gesprochen, das sogenannte fünfte Evangelium, von dem Rudolf Steiner spricht, schildert insbesondere die Zeit, die interessanterweise in den vier Evangelien nirgendwo geschildert wird, was macht denn dieser Jesus von Nazareth von seinem zwölften Lebensjahr bis zur Jordan-Taufe. Es gibt also die zwei Evangelien, wo es die Kindheitsgeschichte gibt, ja, aber dann hört es auf und dann fängt es eigentlich wieder, geht es weiter mit der Jordan-Taufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was dazwischen ist, ist im Grunde nicht wirklich geschildert. Also höchstens, dass herauskommt ja, dass er Handwerker war und halt durch das Land gezogen ist, als fahrender Handwerker, wie es eben damals üblich war, aber damit erschöpft sich schon die Geschichte. Und da sind aber wichtige Vorbereitungsschritte drinnen dazu, dass sich der Christus in dem Jesus von Nazareth inkarnieren kann und dass da in dieser Leibeshülle des Christus von Nazareth, dass da also alle Strömungen, alle wichtigen geistigen Strömungen zusammenkommen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber davon erfährt man nichts in der Bibel, gar nichts. Steht nichts drinnen. Weil sie es damals auch gar nicht sehen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie konnten es nicht sehen. Das alte Hellsehen war nicht mehr geeignet dazu. Hat also vieles verborgen im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir kennen auch bezüglich des Alten Testaments nicht die ganze Geschichte. Da gibt es noch Ebenen, die zu entdecken sind. Deswegen ist die Bibel nicht falsch und das ist das Neue Testament nicht falsch, weder das Alte noch das Neue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine großartige Sache, dass die Dinge wirklich doch sehr getreu festgehalten wurden da drinnen. Aber es ist nicht vollständig. Es ist bei Weitem nicht vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben auch alles, was über den Christus zu sagen ist, steht nicht alles da drinnen. Er sagt es ja selber, ich bin bei euch alle Tage der Welt, also bis zum Ende der Welt eigentlich. Und da wird er nicht immer wieder dieselben Geschichten erzählen, sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nicht immer nur um das gehen, was da eh schon drinnen steht. Das ist einmal der Teil, der notwendig war, um bis in unsere Zeit hineinzukommen. Und wir sehen es ja gerade in der westlichen Welt, dass viele Menschen jetzt nicht mehr diese Gläubigkeit dazu haben, sondern sie arbeiten halt mit dem Text, vielleicht wenn es Biologen sind, aber es haben viele durchaus auch Probleme mit dem Glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir sind in der Zeit, wo das, was für einen Thomas von Aquin noch sichere, solide Basis sein konnte, einfach für die Menschen nicht mehr ausreicht. Und diese Art von Unglaube ist dann nicht irgendein Böswilligacht, ich bin halt Atheist oder irgend sowas. Nein, eben gerade auch bei denen, die glauben wollen eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber mit der Art, wie wir heute denken müssen, habe ich Schwierigkeiten damit. Das nennt man dann ehrlich sein, wenigstens das zuzugeben. Oder als Theologe das vielleicht zuzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man sieht es ganz deutlich, also das gerade an wichtigste Themen, wie zum Beispiel... Was gibt es an Möglichkeiten, was gibt es an Techniken, die kann man überhaupt... Ja, es ist jetzt glaube ich eine Frage durchgekommen, ich nehme an, dass die vom Publikum irgendwo war. Ja, das ist ein weites Thema, welche Techniken und Möglichkeiten es dazu gibt. Ich werde das in den Vorträgen, habe es teilweise schon Hinweise dazu gegeben, ich werde es auch in der Zukunft noch intensiver geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt keine schnellen Antworten dazu, sagen wir mal so. Mein Rudolf Steiner selber hat sehr viel über den geistigen Schulungsweg gesprochen. Der zu gehen ist, also das Grundlagenbuch dazu ist, wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das würde ich wirklich empfehlen als Grundausstattung, nur auch wenn man es zehnmal gelesen hat, braucht man deswegen noch nicht glauben, dass man jetzt schon das neue Sehen hat. Das wird in Ausnahmefällen vielleicht passieren, wenn man schon sehr gut vorbereitet ist darauf, aber in der Regel braucht man lange dazu. Und ich kann nicht garantieren, dass das jetzt in einer Inkarnation, vor allem in der, in der wir jetzt drinnen stehen, funktionieren wird oder schon in einer Weise funktionieren wird, dass es dem alten Hellsehen an Intensität, an Verlässlichkeit, an Reichhaltigkeit ebenbürtig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, das alte Hellsehen war verlässlich, also bei den Menschen, die entsprechend auch gelebt haben, dass keine falschen Impulse hineingekommen sind. Ist im Übrigen beim Neuen genauso. Also wenn die innere Gesinnung nicht ganz stimmt, dann bringen wir Verzerrungen hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist halt auch so, dass die Widersachermächte, die halt da sind, uns natürlich nicht gern dorthin führen, wo es für sie schwierig wird. Und wenn wir also gerade den wirklichen, den Weg des Christus und was damit verbunden ist, wobei ich ganz deutlich sage, es hat der Weg des Christus im Grunde überhaupt nichts zu tun mit dem, was heute äußerlich an Religionsgemeinschaften besteht. Das werden wir einmal erkennen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, es gibt jetzt natürlich im Christentum, wir brauchen noch die Kirchen in einer gewissen Weise, aber es ist nicht gesagt, dass dort immer der richtige Weg lebt drinnen. Nicht aus irgendeiner Bosheit oder schlechten Absichten heraus, aber es schöpft das alles noch aus den alten Kräften, also dort, wo die Einzelnen, die drinnen stehen, der Pfarrer zum Beispiel, welcher Pfarrer schaut, dass das geistige Geschehen zum Beispiel wirklich das bei der Wandlung passiert. Dies ist mein Leib und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Zwischenlösung, dass es jemand, der darüber spricht und auch glaubt daran und ein gewisses Grundverständnis hat zu dem, was da passiert, aber erlebt er es und erlebt es die ganze Gemeinde real in dem Moment, wo es passiert, mit oder nicht? Wahrscheinlich nicht in der Regel. Ich meine, es war in alten Zeiten durchaus in der Kirche, wo noch Menschen da waren, die stark auch die alten Kräfte hatten, war das unter Umständen noch da, auf alte Weise. Die ist aber praktisch weg und ich wage zu behaupten, dass sie gerade in den Kirchen am meisten weg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch mit eine Folge des theologischen Denkens, des Verstandesdenkens, das aus der griechischen Zeit mitkommt, die löscht das einfach aus. Damit schimpfe ich aber überhaupt nicht über die Theologie, weil was blieb ihnen über. Ich meine, das alte Sehen, das alte Miterleben können, konnten nur mehr ganz ganz wenige, also sicher nicht jeder Dorfpfarrer oder sonst was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das konnte man nicht verlangen. Man konnte aber sich halten eben an die Schrift, weil da die Wahrheit drinnen steht. Auch wenn man sie oft nicht richtig versteht, das ist ein Problem, aber es ist eigentlich in den Schriften, die sind ganz aus der Wahrheit herausgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Wahrheit wird natürlich schon verzerrt bei Übersetzungen. Das ist schon die große Problematik, ist der, der es übersetzt so weit im geistigen Erleben drinnen, dass er es wirklich richtig exakt übersetzt und damit heißt es nicht, dass er den Wortlaut exakt überträgt, sondern das, um was es geht eben. Dazu muss ich es aber selber erleben in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es sind winzige Nuancen, die schon das verfälschen können. Winzigste Nuancen können schon so sein, dass es eigentlich nicht so ganz stimmt. Auch wenn man es noch so mit philologischer Genauigkeit macht, weil viele Worte, die drinnen verwendet werden, haben halt dann nicht die alltägliche Bedeutung, die dem Wort zukommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da steckt noch was Tieferes dahinter. Und wenn man das nicht erleben kann, dann ist dieser Geist in der Übersetzung eigentlich nicht mehr drinnen, im Grunde. Ich übersetze das mit dem sinngemäßen Deutschen oder sonstigen Wort, aber es ist nicht mehr dasselbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wahnsinnig schwierig. Das ist die große Schwierigkeit. Ich meine, die Urtexte sind exakt, aber sie haben bei vielen Begriffen, die drinnen sind, eine ganz eigene Bedeutung im Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil auch die Griechischschreibenden, es ist ja das Neue Testament im Griechischen drinnen, sie können es aber eben auch nur mit den Worten ausdrücken, die in der Sprache drinnen sind. Und die aber durch das Christusereignis namentlich dann eine neue Bedeutungsnähe ausbekommen haben, die auch nicht mehr ganz dem entspricht, was im alten Griechischen drinnen lag. Aber mit welcher Sprache soll man es sonst schreiben? Die Sprache für das Christentum, für das wirkliche Verständnis des Christentums, die gibt es noch gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben wir noch nicht. In Wahrheit. Wo wir das alles, was da drinnen steckt, ausdrücken können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was man ausdrücken kann davon, das steht eh im Neuen Testament drinnen. Was man mit den Sprachen, die wir haben, ausdrücken kann. Und man kann dann höchstens versuchen mit bestimmten ungewöhnlichen Wendungen oder wo man sich denkt, wieso ist das so ungewöhnlich formuliert drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Versuch, das, was man eigentlich mit der Sprache nicht ausdrücken kann, doch irgendwo fühlbar zu machen. Aber ohne es wirklich voll ausdrücken zu können. Das ist das Riesenproblem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit des Christentums fängt in Wahrheit überhaupt erst an. Und es wird dann keine Religion im herkömmlichen Sinn sein. Eine der Ausdeutungen des Wortes Religion ist die Rückverbindung zum Vergangenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Christentum ist ganz dezidiert, ohne diese Rückverbindung, also das Vergangene zu verlieren, aber vor allem zukunftsorientiert. Auf ganz was Neues und auf ein offenes Ziel hin. Auf etwas Offenes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht nicht zurückzukehren, wieder in den Schoß der Gottheit sozusagen, von wo wir einmal gekommen sind. Weil letztlich von dort kommen wir. Aber der Weg, der eben erstmals mit den Menschen beschritten wird, der Weg zur Freiheit drinnen, die bedingt, dass im Menschen selbst, in seinem Ich, der göttliche Funke selber drin ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist dieselbe Schöpferkraft, die die Gottheit hat, nur wir sind halt ungeübt, damit umzugehen. Weil es muss aus unserem Willen dann entspringen, diese Kraft auch Rege zu machen. Aber dann wird göttlicher Wille und menschlicher Wille eins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eins. Aber es ist dann eben das, was wir oft gesagt haben, es kommt von oben und es kommt von unten. Und beides zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die absolute Revolution in der geistigen Welt im Grunde. Also das Göttliche und das Christentum ist das Revolutionärste, was es gibt. Es stellt alles auf den Kopf und es stellt vor allem alles, und das ist das große Risiko eigentlich, das damit verbunden ist, in den Willen des einzelnen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in dem aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe. Da liegt trotzdem auch unser Wille drinnen. Weil es eben auf den Beitrag jedes einzelnen Menschen ankommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Christentum. Und wir haben heute immer noch die alte Form, ja und wir brauchen sie, und wir werden sie noch lange brauchen, die Form des Trostes, dass uns von oben geholfen wird. Aber die Zukunft ist die, wie helfen wir der ganzen geistigen Welt, wie tragen wir etwas dazu bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Neue. Ich meine, es ist klar, dass die Religion so wie sie heute ist, Menschen trösten soll in schwierigen Lebenssituationen, wenn ein geliebter Mensch stirbt oder sonst etwas, oder man an einer schweren Krankheit leidet, und dergleichen, wo man jetzt schwer verlangen kann, jetzt bringe ich die Kraft auf und vermehre die geistige Welt. Ich meine, da hat man mit sich selbst genug zu tun, das ist schon klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Kraft, die im Christentum drinnen ist, in diesem christlichen Ich drinnen ist, ist viel mehr. Und sie wird das, was an Trost von außen kommt, durch innere Kraft ersetzen. Weil in dem ja in unserem Ich fest verbunden ist damit die Christuskraft als solche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die muss man nur zur Wirksamkeit bringen sozusagen, weil der Christus drängt sich nicht auf. Wir müssen ihn wollen in uns. Ihn wirklich wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist mehr als bitte, hilf mir. Das ist zu wenig. Das ist ein ganz konkreter Willensimpuls, der aus uns kommt, der den Christus einlädt mitzutun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und uns dort zu stärken, wo wir es noch nicht können, uns dort weiterzuhelfen. Weil wir halt erst am Anfang sind. Eben mit dem ganzen Christentum in Freiheit sind wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz am Anfang. Und wir können froh sein, wenn wir zu einem gewissen Teil fertig sind damit, auf einer ersten Stufe fertig sind, gegen Ende der Zeit der Kulturepochen. Schön wäre es, wenn schon in der nächsten Kulturepoche, also in dieser sogenannten slavischen Kulturepoche, die aber natürlich eine weltweite ist, aber die diese Grundmentalität im Slavischen drinnen ist, wo das eine sehr wesentliche Rolle spielen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist ein mehr gewaltiges Potential, diese Kräfte, alte Kräfte in die neuen umzuwandeln. Da sind Gemütskräfte, Seelenkräfte drinnen, die den Boden bereiten, die wir schon längst verloren haben im Grunde. Das ist das Problem, weil wir müssen halt überall den Übergang von alten Kräften zu neuen Kräften schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir verlieren die alten viel schneller, als wir die neuen entwickeln. Zurzeit sind wir genau in dem Problem, da sind wir in so einer Zerreißphase gerade zu drinnen. Das Alte ist weg, die meisten glauben gar nicht einmal mehr dran, dass da irgendwas sein könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich so wirklich tief, um das selber in die Hand zu nehmen und zu wissen, ich muss tätig sein. Es kommt mir nicht einfach zu, sondern ich muss es tun. Ich muss tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist auch die Grundregel zu dem, wie schaut der neue Weg aus. Der Weg schaut auf jeden Fall aus, dass es auf die eigene Tätigkeit ankommt. Und dass ich alles, was ich tue, mir zu eigen machen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kann man Anleitungen und Dinge für geistiges Schauen, für geistige Entwicklung, kann man hunderttausende lesen. Man kann Steiner von A bis Z lesen, man kann andere Wege lesen, weil nicht jeder Weg, nicht für jeden Menschen ist der Schulungsweg der Anthroposophie der richtige, muss man auch dazu sagen. Also das muss auch jeder frei entscheiden, welchen Weg er geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten zu empfehlen ist nicht zehn Wege auf einmal und alle durchprobieren und einen Mischmasch draus machen, sondern einmal zu spüren, mit welcher geistigen Strömung bin ich am ehesten verwandt, wo klingt etwas an bei mir, dann kann ich dort lernen daran etwas, muss aber dann letztlich sehen, dass ich mein eigenes daraus machen muss. Dann fängt es erst an wirksam zu werden, so wirklich. Also ich kann jetzt sklavisch irgendein Rezept sozusagen tun, da kann ich Mantren oder was die vorgegeben sind, kann ich bis zur Vergasung beten oder meditieren, wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nicht wirklich funktionieren, wenn ich nicht meinen eigenen Weg finde. Weil wir haben alle unsere Fähigkeiten und auch unsere Mängel und mit dem müssen wir umgehen irgendwo, dass wir es durchdringen können. Also da wird in der Zukunft noch viel dazu zu sagen sein, aber ich setze mich dann wieder der Gefahr aus, dass ich über gar nichts über die Apokalypse sage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit sage ich aber doch sehr viel, weil ohne all dieser Dinge fangen wir mit dem im Grunde gar nichts an. Es ist sicher notwendig zum Einstieg einmal so ein Durchgang zu machen zu dem Ganzen und ein bisschen zu kommentieren, was bedeutet das, aber das ist erst der spärlichste Anfang. Interessant wird es dort, wo jeder seine individuellen Ansatzpunkte Apokalyptiker zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, das habe ich schon wahrscheinlich im ersten Vortrag gesagt, dass es darum geht. Es geht nicht darum zu wissen, was steht alles in der Apokalypse. Es ist schon gut, es will nicht klein machen, aber das reicht alles nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es genügt nicht zu wissen, was Steiner alles an Mantren oder sonstigen Übungen gegeben hat. Das reicht alles nicht. Man muss selbst Apokalyptiker werden, man muss selbst Geistesforscher werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist vielleicht gar nicht das richtige Wort. Christ zu werden eigentlich wäre das richtige Wort. Christ wirklich zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute haben wir noch hauptsächlich das Etikett darauf eingeschrieben, wir bekennen uns dazu. Das heißt noch nicht, dass wir es im tiefsten Sinne sind. Im tiefsten Sinne sind wir es dann, wenn wir aus unserem Ich entsprechend schöpferisch tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das ist genau die Liebeskraft, die wir der Welt geben können. Wir machen unser ureigenstes Ding und machen es aber so, dass wir es verschenken können. So, dass es nicht die Welt bedrängt, sondern die Welt beschenkt und es kann genommen werden oder nicht genommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Um und Auf. Ich meine, darum ist das alles, ja, verständlich aus dem Lauf der Geschichte heraus, alles, aber Christentum so zu verbreiten, dass man es den Menschen dann aufzwingen will im Grunde, das ist sehr gewagt. Da kann sehr viel schief gehen dabei und sehr viel Negatives hineinkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spricht nicht dagegen, dass der Missionsgedanke ja durchaus drinnen ist und dir auch deutlich geäußert wird, aber der heißt, geh in die Welt, strahle deine Impulse aus, erzähl von mir auch davon, aber nicht indem du einfach etwas vorbetest, fertige Formeln, sondern indem du es lebst, indem du sprichst durch das, was du bist. Das heißt, durch das, was du geworden bist, indem du diesen Impuls in dir lebendig gemacht hast. Das ist die Botschaft, das ist die Botschaft, die eigentlich im Pfingstgeheimnis drinnen steckt, sodass es alle Menschen verstehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also du sprichst durch das, was du geworden bist dadurch. Das ist das Um und Auf. Und bitte, da sind wir alle weit weg noch davon, ein bisschen was, es blitzt einmal da und dort durch, aber da haben wir noch einen riesigen Weg zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum werden wir auch brauchen diese unheimliche Beschleunigung eigentlich in der Entwicklung, die jetzt nicht im äußeren Sinne, sondern in der geistigen Entwicklung. Und die ist drinnen, die ist drinnen. Es werden dann wieder ruhigere Phasen auch kommen, aber im Moment stehen alle Signale drauf, dass die Menschheit wirklich einen Sprung machen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dass das Tempo gewaltig ansteigt. Dass wir kommen, wir sind jetzt in die Phase, und zwar nämlich so, dass dann die mittlere Periode unserer Kulturepoche, da haben wir noch ein bisschen Zeit dorthin, wir sind ja immer noch am Anfang, und Anfang heißt immer Anfang einer Kulturepoche. Das erste Drittel ist im Grunde Aufarbeitung des Alten und es so zu verändern, dass es anschlussfähig wird an das, was wirklich kommen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben schon das Problem, das was kommen soll, wird einmal abhängig davon, was die einzelnen Menschen aus ihrem Ich heraus wollen. Also es gibt keine fertige Regel dafür. Niemand kann das sagen, das sollst du.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du musst wollen. Es ist also ein vom Sollen zum Wollen. Und das ist aber dann ganz verpflichtend für einen selber, weil sonst zerstört man etwas am eigenen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist vielleicht auch für unsere Zeit die Botschaft, man soll es ja nicht übernehmen. Man muss immer schauen, was kann ich wirklich leisten, wo kann ich wirklich dranbleiben. Es einfach dann hinzuschmeißen ist für einen Menschen, der wirklich aus seinem Ich heraus tätig sein will oder tätig sein soll, ist das so ziemlich Schlimmste, was man machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann die bewusste Entscheidung treffen bei irgendwas, gut das geht in dieser Inkarnation nicht. Man kann sich manches vornehmen und dann kommt man aber drauf, ich brauche schon bei dem einen, vielleicht nicht nur dieses Leben, sondern ein nächstes auch noch dazu. Dann ist es legitim, andere Sachen, die man vielleicht ins Auge gefasst hat, einmal liegen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt nicht ununterbrochen im Hamsterrad, ich muss tätig sein, ich muss tätig sein und alles probieren, das bringt es gar nicht. Das ist eher, den Punkt zu finden, wo ich wirklich weiterkomme und dort dann ganz stark drinnen zu bleiben. Auch im anthroposophischen Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt vielleicht einen Bereich, wo ich wirklich weiterkommen kann, dass ich zu eigenen geistigen Erfahrungen auch kommen kann. Das heißt, dass ich mir bewusst werde, was da drinnen ist, weil die Zeit ist reif jetzt einfach dazu. Es ist notwendig, da geht es jetzt nicht darum, ich bin neugierig darauf oder ich überprüfe, ob der Steiner eh recht gehabt hat und das geht es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht darum, er das weiterzuführen, des Werksteiners. Wahrscheinlich werden die wenigsten das schaffen, das in dieser Universalität, in diesem Umfang zu machen, wie es Steiner konnte. Ohne ihn jetzt auf den höchsten Thron heben zu wollen, das geht es gar nicht, weil der Wiesner hat selber immer gesagt, ich will nicht verehrt werden, sondern verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht nicht darum, ihn als den großen Guru zu sehen, sondern das wird uns nämlich gar nichts nützen. Überhaupt nichts. Da kann ich das jedes Mal Steiner Steiner beschwören, wenn ich nicht selber tätig wäre, wird das überhaupt nichts nützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das geht darum und dazu gehört dann halt auch der irgendwann einmal nach gründlicher Vorbereitung, man soll sich schulen an dem, was gegeben ist, aber dann den ersten Schritt einmal zu wagen darüber hinaus. Weil das halt dann eben gerade in der Kraft des eigenen Ichs liegt, diesen Schritt zu machen. Und dadurch es aber, indem ich ihn mache, anderen leichter macht, auch Schritte zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht genau den gleichen, das muss gar nicht sein. Weil wir gehen eben jeder unseren Weg in Wahrheit. Das wird immer mehr den Reichtum der Menschheit ausmachen, dass jeder seinen Weg geht und dass er aber die Früchte dessen mit allen teilen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eben nicht mit dem Hinterton, ja du musst genau auch diesen Weg gehen, sondern wir geben einander wechselseitig Anregungen. Das wird halt dann was anderes sein als die üblichen Wirtshausgespräche wahrscheinlich, obwohl da auch viel darin anliegen kann. Man kann über das sprechen überall heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überall in Wahrheit. Es verlangt nur, dass die Menschen es wollen. Und eben wie ich am Anfang schon gesagt habe, im Alltag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es muss so sein, dass das wirklich im Alltag passieren kann, in einem Gespräch irgendwo. Es zieht sich nicht auf den Sonntag irgendwo zurück oder vielleicht in irgendeine gedeckte Loge, wo man sich zurückzieht vom Rest der Welt abgeschieden. Sondern es muss möglich sein, das überall zu besprechen mit Menschen, die dafür offen sind, sich auszutauschen mit ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das aber niemand aufzudrängen, der nichts davon wissen will. Weil wir alle eben auch schon vielleicht durchgegangen sind oder noch durch müssen durch die Phase, dass die alten Kräfte weg sind. Es funktioniert überhaupt nicht einfach auf Dauer sich hinüber zu schwindeln von den alten Kräften in die Neuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt der Moment in der oder in einer nächsten Inkarnation, wo das Alte einfach weg ist. Und wo die notwendige Erfahrung die ist, ich bin verlassen von allen guten Geistern. Ich bin ganz einsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dieser Einsamkeit entdecke ich die Christuskraft in mir. In meiner eigenen Ich-Kraft. Und merke dann diese Kraft, mir steht ein riesiges Kraftpotential zur Verfügung, wenn ich will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es hängt von meinem Willen ab, tätig zu werden. Und von dem strahlt eine gewaltige Heilkraft aus in Wahrheit. Für mich selber, aber vor allem auch für die Welt um mich herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weitesten Sinn Heilung, im seelischen, bis irgendwann ins Körperliche hinein. Und damit wird eben das, was wir als eine Religion heute bezeichnen, ganz was anderes werden. Es wird eine selbstverständliche menschliche Fähigkeit sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass wir einander geistige Anregungen geben, die wie der Impuls sind, dass jeder aus seinem Ich heraus tätig werden kann. Da muss es hingehen. Mir ist ganz bewusst, dass die Übergangszeit lang ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das macht ja nichts. Niemand braucht sich klein fühlen, weil uns geht es allen jetzt noch so. Dass wir erst auf dem Weg dorthin sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher ist es legitim, dass es die ganzen Stützen und äußeren Stützen und so noch gibt. Nur wir dürfen den Zeitpunkt nicht verschlafen, wo das ins Gegenteil umkippen kann. Und wo wir dann in eine Passivität hineinkommen, weil wir uns erwarten, es strömt mir von außen etwas zu an Kraft, was dann aber nicht mehr funktionieren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich dadurch aber versäume, aus dem eigenen Ich heraus tätig zu werden. Und das kann man zumindest theoretisch in jeder und auch in der schlimmsten Situation. Vielleicht sogar gerade bei Menschen, die in wirklich schlimmen Situationen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der absoluten Notlage sind. Und wo aber niemand da ist, der sagt, es wird schon gehen. Sondern die einfach darauf angewiesen sind, jetzt tätig zu werden, dass da plötzlich was aufgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass sie da erst im Tun, im Nachhinein merken, das hätte ich nie gedacht, dass ich das durchstehen kann. Dass ich da durchkomme und vielleicht noch andere mitnehmen kann, dass sie durchkommen, das hätte ich nie gedacht. Wir kennen unsere Kraft noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist da, die tut schon am Stand durchdrehen in uns in Wahrheit. Da ist einiges an Kraft da, bei jedem von uns. Aber wir kennen die Kraft in Wahrheit noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir kennen die Apokalypsis Jesu Christus. Und Jesu Christus ist zugleich eben Ich. Auf das weist ja Rudolf Steiner auch so oft hin, dass die Initialen des Jesu Christus, eben nicht zufällig, das deutsche Wort Ich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil durch das Mysterium von Golgatha ist das untrennbar miteinander verbunden. Dadurch können wir die göttliche Kraft in uns wirklich erregsam machen. Und zwar aus eigenem heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sich der Christus mit den Menschen, mit allen verbunden hat. Er ist Mensch geworden eigentlich in jedem Menschen. In Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Menschen ist das Potenzial drinnen. Das ist genau der Punkt, warum der Christus wirklich als Verkörperung einmal kommt. Weil dann lebt er in allen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde. Egal welchen Bekenntnisse angehören. Kann ein atheistisches Bekenntnis sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das ist genauso ein Glaubensbekenntnis. Da kann diese Kraft trotzdem drinnen leben. Ich meine, die Atheisten sind die, die unbewusst vielleicht, aber doch aus der Perspektive leben, das alte muss ich verlieren, um das neue zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist vielleicht so, das Auflehnen gegen das Alte, unbewusst wissend, ich muss es überwinden, um das eigene zu kriegen. Und wenn das Ich wirklich tätig wird, dann bricht es auf ins Christentum. Selbst dann, wenn ich mich noch als Atheist fühle und gläubiger Atheist bin, aber vielleicht in der Realität mehr Christ als einer, der brav jeden Sonntag in die Kirche geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seine Gebete runtermurmelt und im Grunde nichts mehr damit anfängt. Es ist nicht gesagt, dass das alles so automatisch von selber funktioniert. Das muss nicht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann ganz unheilig auch sein in Wahrheit. Weil es wird unheilig dort, wo es nicht wirklich mit dem Ich-Impuls verbunden ist. Da macht das Christentum keinen Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die anderen Religionen sind ein Weg, dorthin zu führen. Alle Wege führen letztlich irgendwann dorthin. Nur wird es manchen dann flau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst im offiziellen Christentum ist es auch noch sehr flau. So massiv wird noch nicht gesagt, du musst tätig werden. Du.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Christus lebt in dir. Dort muss man entdecken. Und dadurch können wir den ätherischen Christus entdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch können wir ihn erleben. Wo im Ätherischen? In unseren Lebenskräften. Wenn in uns das Christentum so lebendig wird, dann steht der Christus vor mir oder wie auch immer ich das ausdrücken will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erlebe ich ihn geistig. Dann erlebe ich ihn, dann erfahre ich ihn ganz konkret. Dann erlebe ich nämlich wie er stärkt auch die eigenen Ätherkräfte, die eigenen Lebenskräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich stärkt. Aber das muss ich wollen. Wir können selbst noch nicht so an den Ätherkräften arbeiten, aber er unterstützt uns dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, das ist der Weg am eigenen Ätherischen zu arbeiten. An dem müssen wir auch schon arbeiten. Wir haben viel zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen erstens einmal uns trauen, sich auf unser Ich zu stellen. Ich habe meine Sache auf Nichts gestellt in Wahrheit. Im Wort Nichts ist übrigens auch das Ich hier drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das muss man sich trauen einmal, weil das heißt auf sich selber stellen. Da kann ich nicht, ich finde nicht da ein Handbuch oder was hat der gesagt. Das ist alles gut und schön, aber im entscheidenden Moment muss ich es nicht wissen, sondern tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Tun wissen, ja, das war der kleine Schritt. Das heißt, wir müssen lernen, die ganze Bequemlichkeit eigentlich, ja ich nenne es jetzt einmal durchaus Bequemlichkeit, die in uns halt drinnen steckt, die zu überwinden. Zu wissen, selbst wenn wer anderen was schenkt, noch so viel schenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nichts wert für mich, wenn ich es nicht ergreife und zu was Eigenem mache. Und das verlangt die eigene Tätigkeit. Sonst wird es nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit ist vorbei, wo irgendwelche Sachen passiv funktionieren. Also auch die größten Geschenke, die größte Unterstützung, die kommt, auch die Unterstützung des Christus, die unendlich geradezu ist, wird nur funktionieren, wenn ich es ergreifen will, wenn ich seine Hand nehmen will. Es wird so schön im zweiten Mysterientrama von Steiner geschildert, bei dem Juden Simon, der immer wieder dieses Erlebnis hat, das Christus-Erlebnis, und der sozusagen so erlebt hat, das halt in der Vision, dass er ihm die Hand erreicht und im letzten Moment stößt er sie zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er will das nicht ergreifen. Das heißt, er will sich nicht auf sich selber stellen. Weil das ist gleichbedeutend damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich selber tätig werden. Und wenn ich die Unterstützung dabei des Christus haben will, dass er meine Kräfte verstärkt, dann muss ich mir diese Kräfte zu eigen machen. Darin besteht es nämlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch erwerbe ich mir auch diese Kräfte. Das heißt, letztlich mache ich es dann doch selber. Das ist das Um und Auf dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist wirklich revolutionär. Ich habe das jetzt schon ein paar Mal gesagt, dass Geisteswissenschaft im modernen Sinne revolutionär ist. Absolut revolutionär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist vielleicht auch der Grund, warum viele noch nicht heranwollen oder können. Und selbst viele, die herangekommen sind, das auch noch nicht so ergriffen haben, dass es ihr ureigenstes Tun ist. Und eben auch dann der Mut kommt, in Lebenssituationen über das, was man halt in der Anthroposophie von Steiner oder sonst wo gelernt hat, über das hinauszugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in Wahrheit kann ich erst dadurch im konkreten Moment tätig werden. Ich tätig werden. Nur fertiges Rezept anwenden wird nirgendwo funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich mit meinem Ich drinnen liegen, mit meinem ganz Individuellen. Und daher wird von jedem Menschen in einer ähnlichen Situation aber was anderes kommen. Es gibt unendlich viele Wege, die gut sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt unendlich viele, die daneben hauen können. Aber selbst das ist nicht das Drama, das muss das Ich riskieren. Weil auch wenn ich wirklich aus meinem Ich heraus tätig bin, wir haben halt noch genug andere Wesensglieder und alle möglichen Wesen, die da drinnen herumwurreln in uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind ja wirklich interessante Wesen. Ich meine, in uns wurreln, letztes Mal habe ich gesprochen von den Bakterien und den kleinen Lebewesen und Viren, die einen nicht unbeträchtlichen Teil unseres Organismus ausmachen. Also da wurrelt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, es wurreln aber Elementarwesen genug. Ihr wisst, wurrelt, glaube ich, brauche ich schon nimmer übersetzen. Wurrelt heißt, bewegt sich lebendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurr ist das W da drinnen. U geht es eng durch. Im R ist es bewegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und irgendwo trifft es dann aufs Ziel. Also sehr lebendig beweglich einfach. Also mit dem müssen wir einmal fertig werden, das zu akzeptieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich bin der Mittelpunkt, aber ich habe alle möglichen Wesensglieder, in denen bewegt sich alles Mögliche, im physischen, im ätherischen, im astralischen. Nur im Ich, da sind wir selbst zu Hause. Und da können wir den Christus finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt eben genug anderes, wo wir die Kraft darüber noch nicht so haben, wo wir es lernen können. Über das Seelische hoffentlich gewinnen wir es zügig immer mehr Kraft, dass wir wirklich im Zeitalter der Bewusstsein schon sehr viel umgewandelt wird von unserem seelisch-astralischen zum Geist selbst. Wenn wir das haben, dann ist noch ein großer Schritt getan, weil dann ist unsere Seele unsere Schöpfung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Astralisches sogar unsere Schöpfung. Das ist auch ein schrittweiser Prozess. Also Seelisches ist ein Teil des Astralischen, lebt im Astralischen, aber der Astral-Alp ist wesentlich umfangreicher noch, weil da ist alles das drinnen, was wir im tiefsten Unbewussten haben, was für die Körper Funktionen wichtig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es wird schon viel sein, wenn wir den engeren Teil des Seelischen einmal wirklich zu unserem eigenen gemacht haben, selber gemacht haben. Dann haben wir erst die unsterbliche Seele. Dann haben wir die wirklich unsterbliche Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also gerade in dem Übergangsfeld von der alten Zeit, wo durch die höheren Mächte dafür gesorgt wurde, dass die wichtigsten Seelenelemente weitergehen in der nächsten Inkarnation und so fort, dass das nicht ganz zerfledert. Heute besteht sehr wohl die Gefahr, dass große Teile unseres Seelischen sich auflösen. Das habe ich auch schon gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einzige, was uns mit Garantie bleibt im seelischen Bereich, das sind unsere Karma-Päckchen. Also die Aufgaben, die zu erfüllen sind, die werden wir nicht los. Gott sei Dank werden wir sie nicht los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt ja vieles drinnen, was nicht karmisch belastet ist. Das wird erst dann wirklich unser eigenes sein und das heißt also vor der Auflösung bewahrt sein, wenn wir es bewusst ergriffen haben. Geist selbst heißt letztlich, vollster Ausprägung ist Geist selbst dann, wenn es letztlich das ganze Australische zur eigenen Schöpfung gemacht hat und immer weiter tut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das ist ja nichts Statisches, sondern an dem weiterarbeitet. Das wird die große Aufgabe sein im neuen Jerusalem. Dort geht es dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können jetzt bereits, also energisch daran arbeiten und sogar jetzt schon im Bewusstseinsseelenzeitalter, vom Geist selbst zumindest den seelischen Teil, also den engeren Teil, der zunächst einmal leichter unserem Bewusstsein zugänglich ist, den uns zu eigen zu machen. Oder Teile davon zumindest uns zu eigen zu machen. Sodass in der Seele nichts passiert, wo nicht mein wirklicher Wille dabei ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht irgendeine Triebkraft, die hereinkommt, irgendein luziferisches Wesen, das uns anschiebt oder irgendein arimanisches, das drinnen wirkt. Sondern dass wir Herr in unserer Seele sind. Wir stehen erst ziemlich am Anfang davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber immerhin, ein bisschen was ist schon geschehen und es ist jetzt unsere Zeit. Das Bewusstseinsseelenzeitalter ist prädestiniert dafür, dort diesen Bereich aber weiter auszuarbeiten. Weil Bewusstseinsseele und Geist selbst hängen stark zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind eigentlich in gewisser Weise zwei Seiten desselben. Und das betrifft also vor allem den seelischen Bereich. Im Großen, dass das ganze Australische verwandelt ist, wird bei den Menschen, die mit der Entwicklung Schritt halten, so sein, dass es am Ende des Neuen Jerusalem, also des Neuen Jupiter, dass es wirklich fertig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fertig heißt also, dass es dann wirklich unsere Schöpfung ist. Das heißt aber bitte dann nicht fertig im Sinn. So, jetzt ist es so, wie es ist und so bleibt es auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, nein, das heißt, es geht sowieso immer weiter und verändert sich. Aber dann sind es wir aus unserem Ich heraus, die an dem arbeiten. Sonst niemand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nix. Das heißt, spätestens nach der Zeit des Neuen Jerusalem oder Neuer Jupiter, wie es Rudolf Steiner nennt, wird es so sein, dass das seelische Komplett und das australische Komplett unsere Schöpfung ist. Unsere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere. Und wir übernehmen nichts aus der Seelenwelt, nichts Fertiges, sondern wir schaffen es selbst und wir geben es als Geschenk dann irgendwann einmal, wenn sich der Organismus wieder löst von der irdischen Verkörperung, wir geben es an die Seelenwelt weiter. Dort steht es zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Menschen, die auch diese Ich-Entwicklung durchführen, die werden es gar nicht brauchen, aber es wird eine sehr große Rolle spielen für die anderen Wesen, die in der Natur sind. Also für die Tierwelt zum Beispiel und so weiter, für Elementarwesen und so weiter. Da kann das ein ganz großes Geschenk sein, das wir einbringen in die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was uns selber betrifft, ist es dann einfach irgendwann einmal zu 100 Prozent unsere Schöpfung. Also das heißt, wenn man jetzt die Perspektive noch weiter spannt, also sie spannt dann über das neue Jerusalem hinaus, Venus-Zustand, Vulkan-Zustand, also die letzten drei, die zukünftigen drei kosmischen Verkörperungen unserer Erde, dann geht es letztlich darum, am Ende, und dann, da nehme ich jetzt Bezug zu dem, was ich heute schon gesagt habe, in der Apokalypse ist die Rede von der ersten Auferstehung, die letzte Auferstehung, so kann man es gar nicht sagen, aber in gewisser Weise, wenn am Vulkanzustand der Mensch sich seinen Geistesmenschen selber geschaffen hat, das heißt damit seinen vergeistigten physischen Leib komplett selber geschaffen hat, dann ist er in seinem Wesen sein eigenes Werk geworden. Das heißt, er hat das erfüllt, was die Gottheit intendiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass wir am Ende Schöpfer unserer selbst sind. Am Ende der Entwicklung. Vom Geschöpf zum Schöpfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir so weit gekommen sind, dass wir von A bis Z, das heißt durch alle unsere Wesensglieder Schöpfer unserer selbst geworden sind, dass wir also dann, so werden wir aus diesem Vulkanzustand herauskommen, dass wir unser Ich haben, klar, aber wir haben unseren eigenen Astralleib, unseren eigenen Seelenleib, also unser eigenes seelisch-astralisches, wir haben unseren eigenen Ätherleib selbst geschaffen, ganz individuell und wir haben den Geistesmenschen, wir haben den physischen Leib selber geschaffen, dann sind wir Geschöpf unserer selbst. Und dann sind wir reif für alles, was danach liegt. Darüber haben wir ja auch schon Andeutungen gemacht, man kann wirklich nur Andeutungen machen, aber wir stehen da auf derselben Stufe wie die Schöpfergötter, die in der Bibel genannt werden, das ist ja nicht die höchste Gottheit, um die es da geht, in Wahrheit, sondern es geht um die Geister der Form und die Elohim und die Sonnengeister, die eben diese Erdentwicklung geformt haben, durchformt haben, dann, also wenn wir jetzt durch alle sieben Stufen, sieben kosmischen Stufen durchgegangen sind, dann sind wir an der Stufe angelangt, auf der die Elohim in anderer Art zu Beginn der Erdentwicklung gestanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eben auf andere Art, in gewisser Weise auf höhere Art, weil wir eben die Freiheit haben, weil wir ganz individuelles Geschöpf unserer selbst sind. Das ist bei den Elohim, die in der Bibel genannt werden, nicht der Fall. Es ist ein Unterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was die Gottheit in den Weltenplan hineingelegt hat. Weltenplan heißt also, in welche Richtung soll es gehen? Es geht in die Richtung, dass freie Schöpfergeister entstehen, die das ergänzen mit dem Zusammenarbeiten, was von oben kommt. Beziehungsweise man kann es vielleicht irgendwann einmal auch so sehen, dass das, was früher von oben gekommen ist, dann von innen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Gottheit eins ist mit dem. Immer mehr wird. Da gibt es Stufen noch genug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perspektiven sind riesig gekommen. Ich weiß, dass das alles auch sehr ketzerisch klingen kann. Aber meine offizielle Adresse ist die Ketzergasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat zwar mit den Ketzern nichts zu tun, das war irgendein Bürgermeister oder irgendetwas in Wien, der Josef Ketzer geheißen hat, aber es passt irgendwo. Ja, aber niemand sollte sich schrecken, niemand sollte Angst haben vor der Größe der Aufgabe. Der erste Schritt ist halt einfach, dass man, ich weiß nicht, ich soll das alles, ja, das ist der erste Schritt für einen neuen geistigen Weg überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass wir wirklich gerecht werden dem, dass wir die Möglichkeit zu dem freien Ich bekommen haben. Damit ergreifen wir den göttlichen Willen, damit folgen wir dem göttlichen Willen. Wenn ich es verweigere, dann arbeite ich gegen den göttlichen Willen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade wenn ich mir diese Freiheit erkämpfe, nämlich indem ich sie in die Tat umsetze, weil wie gesagt, die Freiheit muss ich selber mir erringern. Man kann mir nur die Möglichkeit schenken, das hat die Gottheit gemacht, aber wenn ich in der starre Tolle liege und mir nichts tun darf, dann wird es nicht passieren. Die Gottheit kann mich nicht zwingen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kann mich nicht zur Freiheit zwingen. Das wäre ein Widerspruch in sich selbst. In dem Fall wäre das eine Entschöpfung geradezu zerstörender Widerspruch drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sie kann uns nicht zwingen. Sie hat sich ihrer Allmacht begeben. Sie hat sich ihrer Macht eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind alles Dinge, die man in philosophische, theologische Überlegungen einbeziehen müsste. Es haben in der Neuzeit noch die Menschen sehr gefragt, wie ist das Übel der Welt, das Böse, was passiert, wie ist das mit der Allmacht und Allwissenheit, Gott ist vereinbar und so weiter. Aber man ist immer noch davon ausgegangen, ja das muss ja Allmacht sein, aber die Macht Gottes besteht darin, gerade diese Macht abzugeben, aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls bezüglich dessen, was den Willen des Menschen betrifft. Die anderen, gerade alle höheren Hierarchien, die über uns stehen, die brauchen das noch. Sie können es noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also von dem her ist die Erdentwicklung, das Erdenleben des Christus, hat überhaupt die Weltrevolution schlecht hingebracht, für den ganzen Kosmos im Grunde. Das wäre zu klein gedacht, das zu sehen, ja da jetzt unser kleines Fleckern, das Erdkugelle da, das betrifft den ganzen Kosmos, das erschüttert den ganzen Kosmos in Wahrheit. Das heißt, alle geistigen Wesen, die da sind, überall, alle Sterne, alle Sonnen, alle Planeten, alle, ja selbst die kleinsten Meteoriten, die irgendwo herumschwirren, sind geistige Wesenheiten, und wenn es nur Elementarwesenheiten sind, sind mit dabei, weil überall Geistiges ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden das alles erleben können einmal. Wir werden das sehen können. Das wird noch eine spannende Astronomie werden, die dann das Geistige sieht, auf neue Art sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In alter Form gab es das. Die Babylonier, die Neu-Babylonier, die Chaldea waren wunderbar in dem, dass eine Astronomie oder Astrologie oder wie immer man es, es war eben nicht getrennt zu lesen, die geistigen Taten der Wesenheiten, die drinnen sind, die sich äußerlich halt dann in den Konstellationen und sonstigem widerspiegeln. Und auch die Gesetzmäßigkeiten, die Weisheit, die sie hineinlegen, die wir halt dann heute als Naturgesetze oder so herauskratzen irgendwo, das ist eher als nur die Oberfläche davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die haben noch in den Konstellationen, in denen sie sich angeschaut haben, aber zugleich auch sie geistig gesehen haben, nicht nur äußerlich. Das ist gerade der spannende Moment in der ägyptisch-chaldeeschen Zeit. Weil ägyptisch-chaldeesche Zeit heißt ja, kurz davor beginnt das finstere Zeitalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, das natürliche Hellsehen beginnt damals bereits zu erlöschen. Für eine Mehrzahl von Menschen. Bis dahin waren alle hellsichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle. Also urpersische Zeit noch, alle hellsichtig. Alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einweihung bestand dann gerade darin, das zu verlieren. Oder zumindest sich durchzukämpfen zu einer ganz klaren Sicht des Sinnlichen. Wo sich nicht durchmischt, das geistige Erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat es schon sinnlich wahrgenommen, durchaus. Aber man hat mit wahrgenommen, immer das seelisch-geistige, die Aura. Aura Masta O. Das heißt ja eigentlich, die große Aura, die mächtige Aura.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ja indogermanische Sprache auch. Es kommt wirklich aus demselben Stamm heraus. Aura Masta O. Heißt nichts anderes als Aura Mächtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das steht dahinter. Und man konnte das erleben. Sie haben gesehen, es ist ja schon die äußere Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben aber gesehen, auch die ganze Aura noch mit. Alle. Manche halt mehr und manche weniger schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das haben sie noch gesehen. Und sie haben aber gesehen, jetzt kommt das Alemannische. Das verdunkelt das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt herauf. Das greift nach dem, das greift zuallererst nach dem, was ich da unten auf der Erde sehe, aber es greift auch nach dem da oben. Es beginnt auch nach dem oben, nach den Sternen zu greifen, nach der Sonne zu greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie sie verdunkeln. Und das hat man als dramatisch erlebt einfach. Da sieht man schon aber auch, wie sich das Bewusstsein der Menschen, auch in historischen Zeiten, und das sind Zeiten, wo man sagt, bei der urpersischen Zeit ist es so, es gab noch keine Schrift und sowas zu der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es gibt keine Aufzeichnungen, es gibt Funde natürlich von allen möglichen Utensilien, aber keine Schrift. Also kennt man von der Seite nicht, wie die wirklich die Welt erlebt haben. Wir konnten es nicht niederschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man wirklich dann nur auf geistigem Wege in Erfahrung bringen, dass man wirklich in der Zeit zurückgehen kann, bis dorthin und gleichsam durch die Augen dieser Menschen zu sehen. Also zu erleben, was die in ihrer Seele erlebt haben. Also das, was Södersteiner halt dann nennt, das Lesen in der sogenannten Akasha-Chronik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also im Grunde nichts anderes als Lesen im Fluss der Zeit. Dort kann ich das Lesen. Und da kann ich lesen die Vergangenheit, ich kann lesen aber auch, welche Möglichkeiten es für die Zukunft gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zukunft ist trotzdem offen. Also es ist noch nicht gesagt, was sich realisiert, also bis in die physisch-sinnliche Welt hinein. Es sind viele Strömungen, von denen eine konkret dann wird und bis ins physische Geschehen hinein sich verdichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist auch so eine Sache. Aber aus dem die Möglichkeiten der Zukunft zu sehen, aus dem kommen Fähigkeiten wie Prophezeiungen, die also die Zukunft betreffen. Wie kann man Rudolf Steiner sprechen davon, wie wird denn das sein mit dem neuen Jerusalem? Also sprich mit dem neuen Jupiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder wie wird das sein mit dem Venus-Zustand, der dann noch folgen wird. Oder gar dem Vulkan-Zustand. Das ist ja noch nicht passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das soll aus Freiheit heraus passieren. Weil der Mensch mitwirkt, wird sehr vieles aus Freiheit passieren. Und wir sind jetzt schon ganz schön tätig, diese zukünftigen Zustände mit vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden sie nicht alleine hervorbringen können, aber sie werden wesentlich sein, bestimmt durch uns. Vielleicht noch ein kleines Beispiel, wie wichtig Erscheinungen unserer Zeit heute sind. Das Berufsleben unserer Zeit heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Berufsleben, wo Menschen in einen Beruf gestellt sind, den sie machen, ohne besondere innere Verbindung. Das Leben hat sich hineingestellt, sie machen ihn, weil sie ihn machen müssen. Rudolf Steiner sagt, das wird in der Zukunft immer mehr so werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man wird immer weniger sagen können, ach mit meinem ganzen innersten Wesen, mit all dem was ich will, bin ich verbunden mit meiner Arbeit, was anderes würde ich mir gar nicht wünschen machen zu können. Wenn alle Menschen das so machen würden, dann würde der allerletzte Zustand, der Vulkan-Zustand, der also die Spiegelung des alten Saturn ist, dieser Wärmewelt, der also den Abschluss der Entwicklung bringt, die wird zum großen Teil durch solche Sachen geschaffen, wo wir mit unserer inneren Freude, mit unserem Enthusiasmus nicht verbunden sind. Und die wir tun, weil wir sie tun müssen in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon auch, weil wir sie tun wollen, aber nicht, weil es uns jetzt so besonders Spaß macht oder was, sondern wo wir ganz aus der Notwendigkeit heraus handeln, ohne dass unsere Gefühle, unsere Emotionen drinnen stecken. Das ist ein starker Ausspruch für unsere Zeit heute, weil es ist heute ja im Berufsleben ist das schon fast der Standardfall, dass man halt in einem Beruf drinnen steht, weil man davon leben muss, aber dass ich sage, das ist jetzt mein Leben, ist es oft gar nicht. Es ist keine Fehlentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann ich nur empfehlen, ich weiß jetzt die GA-Nummer nicht, aber es heißt der Band, das Karma des Berufes. Das sind ganz wesentliche Dinge, wo wir etwas tun, sehr wohl unsere Kraft, unser Können hineingeben, aber völlig unser Australisches, unser Wohlgefühl und diese Dinge trennen davon. Wir machen es nicht aus Zwang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute machen es viele Menschen aus Zwang, weil sie uns nicht überleben könnten, aber es wird die Zukunft kommen, dass man solche Dinge tut, die nicht jetzt zu meiner besonderen Freude oder sowas machen, sondern die ich mache, weil ich die Notwendigkeit sehe. Nur aus dem. Das ist deswegen jetzt nicht mit einem Glücksgefühl verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem heraus. Mit dem, was wir heute als Glücksgefühl bezeichnen. Das ist was ganz, ganz Wesentliches auf dem Weg, jetzt Bewusstseinsseele, weiter Geist selbst zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist selbst, da ist die eine Verwandlung des Australischen, aber da geht es um Weisheit drinnen, Weisheit im Zusammenklang mit dem Rest der Welt. Da geht es nicht um Glücksgefühle. Überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine objektive Seelenwelt. Damit sage ich bitte nicht, dass wir heute bei nichts mehr Freude haben dürfen. Das sage ich überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade bei den Dingen, die wir tun für die Welt, darf es überhaupt nicht darum gehen, dass ich da jetzt ein Glücksgefühl habe. Die Maria sagt es im Mysteriendrama so deutlich. Dass sie dann schwört vor der geistigen Welt, dass sie in ihrem ganzen geistigen Streben das Glücksgefühl, das damit verbunden ist, sich gut zu fühlen, dass sie das tilgen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit rettet sie den Johannes im Grunde. Damit rettet sie ihn. Das ist eine starke Äußerung, bitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt also auch, natürlich für unsere Geistigkeit zu entwickeln, wir sollen es mit Wille, mit Enthusiasmus machen, aber wir müssen uns die üblichen Glücksgefühle abgewöhnen dabei, die wir so im normalen Leben haben. Die dürfen wir uns für das normale Leben durchaus noch aufbewahren, aber gerade im Zuge der geistigen Entwicklung dort nicht. Das heißt jetzt bitte nicht, dass ich jetzt geistige Entwicklung mache und ich übe und jetzt sitze ich mit einem langen Gesicht dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das meine ich auch nicht. Es muss neutral werden. Es muss neutral werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mache es, weil es eigentlich eine Weltnotwendigkeit ist, zu die mich aber keiner zwingen kann, aber die ich eingehe. Uh, da sind wir aber von der ganzen Wohlfühl-Esoterik dann weit weg. Wer wüsste, ich nenne gerne die Esoterik, die im Grunde den Sorgen des Alltags entfliehen will in eine höhere Welt, die schöner und erhebender ist und sie dort wieder aufzudanken, um den Alltag ertragen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nicht ein geistiger Schulungsweg. Das ist ein luziferischer Fluchtversuch, der nicht gelingen wird. Das würde mir nicht gelingen, den Luzifer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er tut alles dazu, um uns zu verführen dorthin und jedenfalls fürchte ich, dass nicht so wenige Menschen eine ganze Inkarnation oder vielleicht mehrere verplempern, damit sich in so etwas hineinzuleben, was sie total schwächt in Wahrheit und ihnen den Weg in Wahrheit erschwert, den Weg wirklich zu gehen. Also Freude im Leben darf man überall haben, aber gerade in den wichtigen geistigen Dingen geht es um ganz etwas anderes. Das ist in einer gewissen Weise sehr, sehr viel ernster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch nicht ein langes Gesicht machen. Aber es ist einfach eine Notwendigkeit. Man sieht die eigenen Kräfte, die man hat und die bringe ich ein und weiß, damit wird die Welt einen Schritt weiter kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann meinen Beitrag leisten, dass andere wieder Impulse aufgreifen können und weiterführen können. Und das ist das Wichtige. Aber es ist wichtig eben, dass aus dem Ganzen dann das Luziferische rauskommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das besteht eigentlich da drinnen. Das zieht man so leicht rein. Das ist etwas erhebend und schön zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Geistiges Erlebnis ist etwas anderes als dieser gefühlsmäßige Höhenflug. Das muss man unterscheiden lernen. Ich sage das ganz dezidiert deswegen, weil ich schon den Eindruck habe, dass manches und nicht weniges, was heute an geistigen Strömungen in der Welt ist, dass das ein vollkommener Missbrauch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es darum, mich über die negativen Dinge, die mich heute quälen, mich hinweg zu trösten. Ich befreie mich. Und das schadet der Weltentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spielt den Widersachern in die Hände. Gerade da ist wirkliche Freude etwas anderes. Ich darf mich darüber freuen, wenn ich einen guten Schritt in der geistigen Entwicklung mache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist nicht dieses luziferische Glücksgefühl. Das ist es nicht. Ich freue mich daran, dass ich es geschafft habe, etwas zu tun, was die Welt weiterbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich etwas ganz Klares, Nüchternes in gewisser Weise. Da brauche ich weder stolz noch sonst etwas sein. Ich sage schön, dass ich es geschafft habe, einen Schritt beizutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so auf Neudeutsch cool muss man dabei sein. Das ist sehr wichtig. Wenn solche Emotionen, die es eigentlich sind, hineinspielen in den geistigen Weg, dann kann das in Wahrheit auf die Dauer sehr viel Verderbliches hineinbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man denkt sich gar nichts dabei. Ich fühle mich nur wohl, wenn ich etwas dabei mache. Ach, es ist so schön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da öffne ich Tür und Tor für die luziferischen Wesenheiten. Und die sind nach wie vor sehr gefährlich. Gerade im dritten Mysterientrauma, am Beispiel des Johannes Thomasius, der eine starke Neigung zum Luziferischen hat, ist das stark merkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kommt sowieso in den Bereich des Arimann ganz stark hinein. Das heißt, er hat dann als Geschenk beides stark. Und da muss er irgendwann drüber kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So geht es uns allen. Gerade in den Mysterientraumas sind so viele Dinge drinnen, die der Steiner sonst so explizit nirgendwo sagt. So detailliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da ist so ganz konkrete Beispiele, wo etwas durchblitzt, was eigentlich total erschütternd ist. Und was den Ernst, die Verantwortung, die damit verbunden ist, so wirklich deutlich machen kann. Um das mitzubekommen, wie dramatisch das ist, muss man sich wahrscheinlich selber intensiv mit dem Text beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist der beste Umgang damit, den Text zu lernen. Vielleicht von einer Person zu lernen, auch wenn man es jetzt nicht auf einer Bühne spielen will. Aber ihn zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Jahre damit zu leben. Dann gehen solche Lichter auf. Da stehen so viele Weisheiten drinnen, so viele scheinbar beiläufige Bemerkungen, die ganz, ganz extrem wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich komme nicht drauf, wenn ich jetzt zweimal nur das Buch gelesen habe, und dann anfange mit dem Kopf es auszudeuten. Da komme ich nicht drauf. Da bin ich nur sehr gefährdet wieder in der intellektuellen Eitelkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist das, ah, ich verstehe das alles. Ich muss es erleben können. Und das kann ich nur, wenn ich mit dem Text lebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kann ich mit allen darüber nachdenken und tun. Aber ich muss wirklich verbunden sein und wahrscheinlich über Jahre damit. Da sind Schätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind Schätze drinnen. Weil ich bei allem, was Steiner sagt, oder auch was andere Menschen sagen, steht zwischen den Zeilen immer mehr, als man auf den ersten Blick vermutet. Weil das, was dazwischen steht, ist das Anstöße kommen, wo plötzlich eine Frage auftaucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft gar nicht am Anfang. Am Anfang denkt man, ich habe es eh verstanden. Dann lese ich es wieder und denke mir, nein, eigentlich habe ich es da noch nicht so ganz verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist das jetzt wirklich genau? Es rauchen immer mehr Fragen auf. Und die Fragen sind die Vorboten der Antworten. Und die werden durch diese Sachen angestoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte fast sagen, die Kunst eines Autors überhaupt, und besonders eines solchen, wie es Olaf Steiner ist, im geisteswissenschaftlichen Bereich, ist das, was nicht ausdrücklich drinnen steht, sondern was die Fragen aufdeckt, die mich dort hinführen, was da alles nur dazwischen steht. Das ist das, was zwischen den Zeilen steht. Die Fragen und die Fragen sind eigentlich das, wo ich selber drauf kommen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich selber drauf kommen muss. Da muss ich mit dem eigenen Ich dabei sein. Und da ist es dann am besten nicht, wo ist denn jetzt ein erfahrener Anthroposoph, bitte erklär mir das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe es nicht verstanden. Ja, kann man natürlich machen, anfangs einmal um sich zu orientieren. Aber auf Dauer wird das nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich froh sein. Ah, 30 Jahre mit dem beschäftigt und dachte, ich verstehe das. Und jetzt komme ich drauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Null Ahnung eigentlich. Keine Ahnung, es ist alles ganz anders. Das war alles unwichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist schon richtig alles, aber das war unwesentlich. Da tauchen Fragen auf, die führen weiter. Die führen genau dorthin, dass wir selber unseren Entdeckungsweg gehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus dem heraus tätig werden können. Weil das Ganze, was Steiner gegeben hat, was alle Geisteswissenschaftler und Mystiker zusammen gegeben haben, ist eine riesige Landkarte mit nur riesigen weißen Flecken. Die warten darauf, von uns entdeckt zu werden, erforscht zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Mensch, der sich mit Geistigem beschäftigt, ernsthaft beschäftigt, ist eigentlich Pionier, wieder so ein Fleckerl aufzudecken. Selber etwas zu finden. Und zwar zu finden eben dadurch, dass eine in dem schon verstanden geglaubten Frage auftaucht, wo ich mir denke, eigentlich, wenn ich ganz ehrlich bin, ich habe 20 Jahre geglaubt, ich verstehe es, oder 30 Jahre, aber eigentlich ist es mir völlig rätselhaft, wenn ich ganz ehrlich bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sind wir auf der Spur. Apokalypsis. Offenbarung, Enthüllung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist sowas. Die Frage ist, da wird die Decke weggezogen von was ganz was Neues taucht auf. Und ich muss es erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss die Frage beantworten. Und ich kann sie beantworten. Irgendwann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauert halt ein bisschen. Die Frage ist nämlich schon der Vorbote der Kraft. Weil ich entdecke es nämlich die Frage nur dadurch, dass ich eigentlich schon die Fähigkeit habe, da was zu entdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum wird es fraglich für mich. Darum gebe ich mich nicht mehr zufrieden mit dem, was ich jetzt 20 oder 30 Jahre geglaubt habe, dass das alles schon wäre. Sondern wo ich sehe, da ist ein Riesenloch noch drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist für mich da. Ein anderer wird eine andere Stelle entdecken drinnen. Das ist schrittweise der Weg geistesforscher zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich jetzt keinen offiziellen Zettel dazu haben. Da muss ich mich in keine Universität setzen dazu. Sondern ich muss einfach wartendes Fragen auftauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht gleich erinnern. Wer kann mir bitte die Frage beantworten? Du selbst. Sonst hat es keinen Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es von jemand anderem wäre beantwortet irgendwie, dann ist es nur zugedeckt. Aber das Eigentliche entsteht eben erst, wenn ich selber tätig werde. Das ist die Antwort, die zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht die Antwort, die ich fertig kriege. Das ist, glaube ich, heute notwendig, das mit aller Deutlichkeit zu sagen. Also ganz nachdrücklich zu sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Steiner sagt es eh immer wieder irgendwo. Das ist eh immer wieder drinnen. Aber es wird oft nicht gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird oft nicht gehört. Wir sollten froh sein über jede Sache, die mir zur Frage wird. Und gerade dann, wenn ich vielleicht lange, lange Jahre gedacht habe, ja, ich weiß eh alles darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder es ist mir eh klar. Und dann taucht auf, nein, nein, da fehlt noch etwas ganz Entscheidendes. Dort wird es interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da, die Geduld haben, dann ist einmal die Frage da. Und wenn ich keine Ahnung, wie ich sie lösen kann, dann muss ich halt lernen, mit der Frage zu leben. Mit der Frage zu leben, sodass sie mich nicht loslässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht gleich wieder zum Nächsten. Du, weißt du, wie das ist? Nein. Selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selber. Wir stehen die Haare zu Berge, alles purzelt plötzlich zusammen, wieder durcheinander, weil das ganze System plötzlich, komme ich da auf, da fehlt was. Das trägt es auf einmal gar nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war ja heute so solid ausgeschaut, jetzt merke ich, es liegt aber nur an mir, weil eben das wesentliche Glied fehlt. Das habe ich vorher nicht gemerkt. Und da eröffnet sich der Horizont, selber weiter zu forschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das dazu regt schon die Apokalypse an. Das ist eigentlich das erste große, moderne, neue Einweihungsbuch in Wahrheit. Ich meine, es ist ja eben, der Johannes, der Evangelist, ist der Erste, der durch den Christus selbst eingeweiht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist der Startschuss gegeben, für die neue Art, ans Geistige heranzugehen. Bis es zu dem gekommen ist, wie man heute, eben damit umgehen kann, wie auch Rudolf Steiner umgehen konnte, das musste ja dann noch viele Wege durchgehen. Aber der Grundstein ist da gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man kann es aus dem schon sich holen, wenn man die offenen Fragen nimmt, wenn man schaut, welche Leerräume drinnen sind, die ich füllen muss. Die ich füllen muss. Die Frage heißt nur, ich entdecke Leerräume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich die Frage heißt nur, aha, wo ich geglaubt habe, das ist fester Boden, da ist plötzlich so ein offenes Loch. Und ich sehe nichts. Und da jetzt gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird es aktiv. Weil geistig wahrnehmen auch, geistig forschen, ist halt nicht nur passiv etwas aufnehmen. Ist nicht nur ein Wissen erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissen erwerben heißt eigentlich, es hat jemand anderer gedacht, es hat jemand anderer erforscht. Und ich lese das heute jetzt und memoriere das, präge es mir ein, damit habe ich aber selber noch gar nichts gemacht. Nicht wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Vorbereitung, das ist schon notwendig. Wir sollen das machen. Aber das Studium ist nur die erste Stufe, die soll gründlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich habe sicher selber eine ganze Menge von Steiners Werken gelesen. Die GA steht ziemlich vollständig da, die neueren Bände habe ich elektronisch dann, aber ich habe nicht alle gelesen, sicher nicht, das bringt es auch nicht. Aber das Entscheidende sind eigentlich die wenigen, die einem zur richtigen Frage werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur wirklichen Frage. Und vielleicht noch Jahrzehnte zur Frage werden. Das erlebe ich zur Zeit wieder sehr stark, dass man vieles denkt, dass dir das klar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist noch vieles offen. Da ist noch vieles offen. Das ist spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dank eurer Hilfe, die ihr mit dabei seid. Es kommen oft Fragen, die dann was anstoßen, und jetzt denke ich mir, das könnte man ja einfach beantworten. Nein, so einfach eigentlich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich es genau betrachte, ich könnte zwar jetzt sicher eine Stunde darüber reden, aber das ist noch nicht die ganze Sache. Da hat es noch was. Da ist noch was offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wird es interessant. Da wird es interessant. In dem Sinn können wir das gemeinsam tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe, dass ich bei euch manchmal Fragen anstoße, dass die Apokalypse vor allen Fragen anstößt für sie, dass die Werke Steiners Fragen anstoßen für euch, und dass ich ein paar Fragen anstoßen kann. Die Antworten müsst ihr euch letztlich selber geben. Nur die zählen dann wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen sind Krücken, über die kann man ein bisschen auf den Weg kommen, aber das sind nur die Krücken. Es zählen die Antworten, die man sich selber geben kann. Und wenn man anderen antwortet, zählt das, dass man ihnen einen Anstoß gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, aber jetzt sind wir schon wieder lange unterwegs. Ich glaube, wir lassen es gut sein für heute, meine Lieben. Ich danke euch wie immer und wirklich mit Herzen, dass ihr so dabei seid, dass ihr so mittut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch im Livestream alle, bis zum nächsten Mal. Gerne. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 223. Vortrag von Wolfgang Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[#A|&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;A&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;]] [[#B|B]] [[#C|C]] [[#D|D]] [[#E|E]] [[#F|F]] [[#G|G]] [[#H|H]] [[#I|I]] [[#J|J]] [[#K|K]] [[#L|L]] [[#M|M]] [[#N|N]] [[#O|O]] [[#P|P]] [[#Q|Q]] [[#R|R]] [[#S|S]] [[#T|T]] [[#U|U]] [[#V|V]] [[#W|W]] [[#X|X]] [[#Y|Y]] [[#Z|Z]] | [[#0-9|0-9]] |[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#A| Gesamtglossar]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 223. Vortrag von Wolfgang Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SaKe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_222._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=20221</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 222. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2024-08-18T17:26:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 223. Vortrag von Wolfgang Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
== Video &amp;amp; Audio ==&lt;br /&gt;
[[Datei:222.apo.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Y8T9zHaTz38|zentriert|450x450px]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 222. Vortrag -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|▷ Alle Vorträge zur Apokalypse von Dr. Wolfgang Peter]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[a:Apokalypse des Johannes|anthro.wiki]]&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;[https://www.dropbox.com/scl/fi/mi1b62r0s0wfdrtpxqaze/222.-Folge-Die-Apokalypse-des-Johannes-Dr.-Wolfgang-Peter-Anthroposophie-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=d9y3snkyqk1hhoymbif0udyhg&amp;amp;st=v06g1wau&amp;amp;dl=0 mp3 Audio zum Runterladen]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rohtranskription des 222. Vortrages ==&lt;br /&gt;
+++ dies ist eine Rohtranskription. Wenn du wissen willst, WIE eine fertige Transkription ausschaut, dann schau dir z.B. als Muster die [https://anthro.world/Die_Apokalypse_des_Johannes_-_10._Vortrag_von_Wolfgang_Peter 10. Folge an]. Melde ich gerne übers [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] bei uns, wenn du bei der Textarbeit [https://anthro.world/MitTun MitTun] möchtest. Wir freuen uns auf dich! +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
222. Folge Die Apokalypse des Johannes Dr. Wolfgang Peter Anthroposophie Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Begrüssung und 15. Wochenspruch  [00:00:40] =====&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zur Folge Zwei Zwei Zwei. 222. Folge der Apokalypse, und dazu der 15. Wochenspruch. Der letzte Wochenspruch, der 14., war ja ganz groß auch mit &amp;quot;Sommer&amp;quot; übertitelt. Sommer ist es immer noch, auch wenn es jetzt vielleicht gar zu regnen beginnt bei uns draußen oder zumindest sich einigewolkt hat. Aber es ist sommerlich heiß und dazu passt der 15. Wochenspruch jetzt auch sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle wie verzaubert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weltenschein des Geistes Weben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat in Sinnesdumpfheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehüllt mein Eigenwesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu schenken mir die Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ohnmächtig sich selbst zu geben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein Ich in seinen Schranken ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Ich in seinen Schranken. Wir sind einmal jetzt sehr hinausgeflogen. Wir sind in diese, ja, Sinnesdumpfheit gekommen, also wir sind ein bisserl weggetreten, bisserl weg von uns. Aber es kommt also gerade auch jetzt die Kraft herein, die zunächst einmal unser Ich in unseren Schranken schafft. Also das bereitet uns ja eigentlich schon wieder irgendwie jetzt für die Herbst- und Winterzeit vor, wo wir dann vor allem einmal auch das Ich in seinen Schranken, in uns einmal erleben, also wirklich unser irdisches Ich sozusagen. Und das ist ja für jede geistige Erkenntnis ja auch wichtig, dass wir beides haben können, also dieses hinausfliegen Können in die geistige Welt, aber auch ganz fest am Boden stehen können und so wirklich im Alltag drinnen stehen zu können. Eigentlich ist das ein wunderschönes Wort, der All-Tag. Für mich ist dort immer der ganze Kosmos drinnen, in Wahrheit, das Ganze All, alles, alles ist drinnen, man merkt es nur nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Apokalypse konkret in unserer Zeit [00:02:47] =====&lt;br /&gt;
Und das ist ja auch so ein bissel mein Anliegen bei den Vorträgen hier, es geht ja nicht nur darum, jetzt in zehn, zwanzig Vorträgen halt den Inhalt der Apokalypse durchzugehen, sondern es kommt, mir zumindest, sehr darauf an, Bezugspunkte zu finden, halt zum all-täglichen Leben, also dort, wo es uns wirklich tagtäglich etwas angeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Apokalypse oder der Hintergrund, der geistige, der da steht, ist nicht irgendwas Fernes, ist nicht irgendwas Abgehobenes, sondern es ist tagtäglich eigentlich da. Wir sind gerade heute in einer Zeit, in der die Apokalypse sehr, sehr aktuell ist. Gar nicht jetzt in einem negativen Sinn, ihr wisst, also Apokalypse wird ja meistens, wenn es irgendwo in der Zeitung steht oder so, denkt man sich: um Gottes Willen, was ist denn schon wieder passiert. Also man denkt sofort an Schrecken, Unglück und weiß Gott, Strafe und was alles über einen hereinbricht, aber es ist nichts anderes als Enthüllung. Apokalypsis heißt nichts anderes als Enthüllung, Offenbarung. Und ich habe es ja eh schon immer wieder gesagt, ganz konkret dann: &#039;&#039;&#039;Apokalypsis Jesu Christi, also Enthüllung des Wesens Jesu Christi und damit zugleich Enthüllung des Wesens des eigenen Ichs&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das - und das ist die zentrale Aufgabe heute, den Durchbruch einmal zu schaffen, neben dem kleinen Alltags-Ich eben auch die größere Dimension des Ichs zu erleben, was wirklich dahintersteckt. Und wo man dann merkt, also unser Alltags-Ich oder überhaupt unser Ego ist ein winziger, ja im Vergleich dazu kümmerlicher Ausschnitt zu dem, was hinter dem Ich steht. Weil das Ich hat Zugang zur gesamten geistigen Welt bis zur höchsten Spitze hinauf im Grunde. Und das lebt aber in unserem Ich auf individuelle Weise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt eigentlich im Grunde nichts, wozu wir keinen Zugang hätten von der geistigen Seite her. Nur, es ist ein weiter Weg, das auch ins Bewusstsein zu heben. Das ist das Problem. Also wir haben dieses Ich, es ist auch tätig, es ist in seiner vollen Kraft durchaus tätig, aber wir kriegen es hier im Erdenleben, wenn wir inkarniert sind auf Erden, noch kaum mit. Wir wissen zwar, ich bin ein Ich, und wir reden auch dauernd vom Ich, Ich ... - viel, viel mehr als früher. Also, weiß ja nicht, wenn wir nur die Literatur nehmen, Romane oder irgendwas in Ich-Form zu schreiben, ist heute was ganz Gewöhnliches. Noch vor - also noch im 19. Jahrhundert oder so war das also absolut unüblich. War eigentlich irgendwie befremdlich sogar. Also dann hat man von sich als dem Autor oder als den - , weiß ich nicht, was zu nennen, aber man hat sich in der dritten Person genannt. Also man ist kaum auf die Idee gekommen, sich als &amp;quot;ich sage dieses&amp;quot; oder&amp;quot; ich habe das erlebt&amp;quot;, sondern &amp;quot;der Autor hat vor Jahren dieses oder jenes erlebt&amp;quot;. Das ist heute eher ungewöhnlich, dass so geschrieben wird. Also, ja, hängt vielleicht auch, im guten Sinne genommen, mit einer heiligen Scheue zusammen, also an dieses Ich heranzutreten, weil es ist eigentlich, wie es Rudolf Steiner ja oft auch nennt, das verhangene Heiligtum in unserem Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, wir sind halt eine ganze Menge, wir sind auch mehr noch als ein Ich, in gewisser Weise, weil wir haben unsere ganzen Leibeshüllen, die uns zunächst einmal verliehen wurden, die uns gegeben wurden, die wir nicht selber gemacht haben. Niemand von uns hat seinen physischen Körper wirklich selber gemacht, aus dem Nichts heraus, denn, weiß ich nicht, nein, mit dem Finger schnippen kann man nicht, wenn man noch keinen Körper hat. Aber geistig geht halt ein Blitz auf und schwupps - steht der Körper da. Nein, das können wir noch lange nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Stufenweise Auferstehung des Menschen [00:07:08] =====&lt;br /&gt;
Es wird einmal so weit kommen, dass wir durchaus auch, in ferner Zukunft einmal, etwas Physisches haben werden, was man durchaus &#039;&#039;&#039;als physischen Leib bezeichnen kann, aber was nichts Stoffliches zum Beispiel haben wird. Und der wird ganz unsere individuelle Schöpfung sein&#039;&#039;&#039;. Unsere individuelle Schöpfung sein. Das hängt zusammen mit dem Auferstehungsgedanken, die eigentlich auf Raten erfolgt. Und das ist interessant, mir ist das erst heute, weil ich so wieder die Nase hineingesteckt habe in die Apokalypse, und da ist mir das so richtig entgegengesprungen, dass da im Zusammenhang dann mit der Auferstehung der Toten, also &#039;&#039;&#039;im Zuge des jüngsten Gerichtes&#039;&#039;&#039; oder so, &#039;&#039;&#039;die Rede ist von der ersten Auferstehung.&#039;&#039;&#039; Die erste Auferstehung. Wo von einer ersten Auferstehung die Rede ist, wenn man ein bisschen weiterdenkt, müsste es eigentlich dann, ja, zumindest eine zweite oder weitere geben. Also &#039;&#039;&#039;die Auferstehung im höchsten Sinne ist ein sukzessiver Prozess.&#039;&#039;&#039; Und die Auferstehung wird mit jeder, vor allem mit jeder kosmischen Entwicklungsstufe, durch die wir durchgehen, eine höhere Ebene erreichen, weil fertig ist sie - darüber haben wir auch schon gesprochen - dann, wenn wir das entwickelt haben, was Rudolf Steiner als den Geistesmenschen bezeichnet. &#039;&#039;&#039;Der Geistesmensch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vergeistigte physische Leib&#039;&#039;&#039;. Und vergeistigt heißt aber nicht nur, wir vergeistigen das so, wie er jetzt ist, sondern wir werden ihn überhaupt aus dem Geistigen, aus dem Nichts sozusagen, hervorbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht in der stofflichen Gestalt, weil die wird uns nicht mehr tangieren in weiterer Ferne irgendwann. Ihr wisst, wir haben oft gesprochen darüber, dass selbst jetzt schon während der Erdentwicklung die Zeit der physisch-stofflichen Inkarnationen, dass die relativ bald enden wird, im - wenn man es so im historischen Maßstab sich betrachtet, also fünftes, sechstes, siebentes, achtes Jahrtausend, werden schon etliche Menschen so, also ein größerer Teil der Menschheit, so weit sein, dass sie sich nicht mehr in einem physisch-stofflichen Körper inkarnieren. Sie werden trotzdem einen physischen Körper haben, aber er wird nicht stofflich sein, das heißt, er wird völlig übersinnlicher Natur sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Formen und Dauer der Verkörperung des Menschen und der Naturreiche  [00:09:49] =====&lt;br /&gt;
Wir werden ja dann, also in der Zeit, wenn die Kultur, die Zeit der Kulturepochen zu Ende geht - also wir sind jetzt in der 5. Kulturepoche drinnen und insgesamt gibt es sieben - , dann ist, eine große Veränderung findet dann statt, dann ist eigentlich, also nach der 7. Kulturepoche sollte eigentlich der Zeitraum sein, wo wir uns nicht mehr in solcher irdischer Form, also in irdisch stofflicher Form inkarnieren. Aber es wird sicher Menschen geben, die das bis zu dem Zeitpunkt nicht schaffen, so weit zu sein. Also es wird sicher noch nicht gleich im achten, neunten Jahrtausend die gesamte Menschheit ausgestorben sein, aber trotzdem wird es nicht ewig dauern, sozusagen, bis die Menschheit für die sinnliche Sichtbarkeit verschwunden sein wird auf der Erde. Ich habe das auch letztens schon betont, also dass der Mensch wahrscheinlich das Lebewesen auf Erden ist, das am allerschnellsten seine Entwicklung durchmacht und dann - whhhuit - wieder weg ist, also ausgestorben ist, sozusagen, für den äußeren Anblick. Es gibt zwar dann keinen Menschen mehr, der das sehen könnte, aber dann sind wir als physisch-stoffliches Wesen nicht mehr auf Erden da, da werden Tiere, werden noch sehr, sehr viel länger in physisch-stofflicher Form auf der Erde sein. Und sie werden noch ganz andere Entwicklungsschritte auch durchmachen und wir werden sehr intensiv daran mitarbeiten. Also wie die Evolution im äußeren Sinne weitergeht, wird sehr, sehr stark an uns liegen. Wir arbeiten an dem mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also daher, das, was manchmal, ja, fast verständlicherweise gesagt wird, ja der Mensch ist ja schuld an den ganzen Umweltproblemen und er richtet die Natur zugrunde bis zu einem gewissen Grade, das ist, oberflächlich gesehen stimmt es, wir beschädigen vieles, weil wir eben noch nicht den geistigen Einblick haben, was wirklich dahinter steckt, und wir merken unsere Fehler halt immer erst dann, wenn die Folgen groß genug geworden sind, die Schäden groß genug geworden sind, und wenn sie uns dann zu schmerzen beginnen, dann fangen wir an zu grübeln: aha, das war doch nicht so gescheit. Das ist halt alles ein Teil des Lernprozesses, den wir auch durchmachen. Und natürlich wird dabei in der Natur etwas geschädigt, es geht etwas zugrunde und vieles geht durch unsere Fahrlässigkeit frühzeitig zugrunde, was also natürlich nicht gut ist, aber grundsätzlich liegt es in der Natur immer drinnen, dass Wesenheiten entstehen und wieder vergehen. Nicht nur als Einzelwesen, sondern auch als ganze Art, als ganze Tierart, als ganze Pflanzenart. Es sind also gerade die - das ist ja auffällig, das kann man auch äußerlich zeigen - die einfachsten Tiere, Pflanzen, Pilze, was auch immer es ist, die leben seit Ewigkeiten schon. Also die ersten Kleinlebewesen, die entstanden sind vor weiß Gott wie vielen Millionen Jahren, die gibt es heute noch und die blühen und gedeihen nach wie vor, ist nichts zu sehen, dass die am verschwinden wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je höher etwas entwickelt ist, interessanterweise, desto kürzer wird, auch im Tierreich in Wahrheit - das müsste man einmal wirklich genauer untersuchen: wie lange leben denn, lebt eine Tierart auf Erden, dann wird man mit Sicherheit dazu kommen: je höher entwickelt sie ist in gewisser Weise, umso kürzer ist ihre Lebensspanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Menschen, bei unserem physisch stofflichen Menschengeschlecht ist es - wir brechen also alle Rekorde wahrscheinlich, indem wir die allerkürzeste Erscheinungszeit in physisch stofflicher Form auf Erden haben, und dann sind wir - bwit - verschwunden für den äußeren Anblick. Wir werden dann aber auch schon eine ganz andere Wahrnehmungsperspektive auch haben, wir werden dann nicht mehr gebunden daran sein an die äußere sinnliche Wahrnehmung, sondern wir werden es halt dann von der geistigen Seite wahrnehmen, und dann sehen wir, dass da auch noch ganz anderes dahinter ist. Dann sehen wir auch, dass zum Beispiel ausgestorbene Tierarten, dass die sehr lebendig in höheren Reichen sind, nämlich die Gruppenseele dieser Tierart. Und um die geht es halt vor allem im Tierreich, also die werden auch wirklich aufsteigen zu höheren Wesenheiten. Und zwar zu wirklich ganz individualisierten Wesenheiten. Und die Vorbereitung jetzt dazu ist, dass sie, ja, wie soll ich sagen, sich ausleben in vielleicht Millionen Einzelexemplaren, jedes zur selben Art gehörend, aber doch einzigartig. Man könnte das selbst - wahrscheinlich selbst bei den Regenwürmern ist es so, dass jeder Regenwurm einzigartig ist. Drum braucht man wahrscheinlich schon einen sehr guten Blick, aber das, diese Einzigartigkeit geht ja sogar bis ins Mineralreich hinunter. Das habe ich ja immer wieder schon gesagt: jede Schneeflocke, jeder Schneestern ist in seiner Form einzigartig. Die Gesetzmäßigkeiten sind bei allen gleich, aber wenn man es jetzt genauer, vielleicht unter der Lupe, anschaut oder gar unter dem Mikroskop anschaut, dann sieht man: die genaue Ausprägung ist bei jedem anders. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Inkarnation des Menschen und Kristallkräfte,  [00:15:41] =====&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;Individualisierung ist ein Zug, der durch die Natur durchgeht&#039;&#039;&#039;, lange bevor der Mensch da war. Äußerlich gesehen. In Wahrheit steckt &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; dahinter &#039;&#039;&#039;als treibende Kraft dieser Individualisierung&#039;&#039;&#039;, aber da waren wir lange noch nicht in physisch-stofflicher Form auf Erden. Ich habe es ja erzählt auch, im Grunde: die erste Inkarnation, wo man sprechen kann, dass es der Anfang der Inkarnationen ist, der erste &#039;&#039;&#039;Fußabdruck des Menschen, sind die Kristalle&#039;&#039;&#039;, die entstehen, die Mineralien, die entstehen. Das hat bereits etwas mit uns zu tun und die hätte es nicht gegeben, wenn nicht der Mensch sich inkarniert hätte, wenn nicht der Mensch seine Ich-Kräfte da hineingebracht hat und die &#039;&#039;&#039;kristallbildenden Kräfte sind eben ganz, ganz hohe Kräfte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht umsonst hat man früher vom &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; gesprochen, vom &#039;&#039;&#039;Firmamentum&#039;&#039;&#039;, das ist im Grunde genau dasselbe. Also das ist das, was den Hintergrund bildet, sozusagen, das ist jenseits der Sterne, die wir sehen können. Wo dann später die Interpretation entstanden ist: okay, da sind die Sterne angeklebt, weil sonst täten sie ja runterfallen irgendwie. Das ist aber wirklich dann schon Unverständnis, das entstanden ist. Aber das Wirkliche ist das, dass die kristallbildenden Kräfte kommen von - eigentlich schon: die bilden die Grenze, wo der Kosmos, ja, aus der räumlich-zeitlichen Welt ins Überräumlich-Überzeitliche eingeht. Wo es auch jenseits eben der sinnlichen Wahrnehmbarkeit ist, absolut. Und von dort kommen die kristallbildenden Kräfte und mit denen sind ganz stark verwandt die Ich-Kräfte. Und wir werden uns, wenn wir wirklich diesen &#039;&#039;&#039;Geistesmenschen&#039;&#039;&#039;, also den individualisierten, völlig vergeistigten physischen Leib gebildet haben werden, dann werden - kann man diesen physischen Leib, diesen völlig individualisierten physischen Leib eben am besten als Kristall beschreiben. Allerdings als einen lebendigen Kristall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [00:18:15] =====&lt;br /&gt;
Das kann man sich jetzt schwer vorstellen. Aber es wird schon so sein, und das ist sehr wichtig für unser Thema, eben Apokalypse des Johannes und &#039;&#039;&#039;Vorausblick eben auf das neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;, auf das Kommende, was ja nichts anderes ist als die nächste Verkörperung unserer Erde, weil eben unsere Welt, mit der wir verbunden sind, eben auch durch wiederholte, nein, Erdenleben kann man nicht sagen, aber durch wiederholte kosmisch-planetarische Leben durchgeht, weil eben &#039;&#039;&#039;Reinkarnation im großen Stil ein kosmisches Grundgesetz&#039;&#039;&#039; ist. So funktioniert die Entwicklung, das heißt, es tritt etwas aus dem höchsten Geistigen, das heißt aus der schöpferischen Quelle, aus dem Nichts, wenn man so will, weil es eben von nichts Geschaffenem abhängig ist, sondern nur aus seiner eigeneren Tätigkeit etwas aus sich heraus setzt, und das ist das Geschaffene dann. Und so, so ists, ist am Anfang entstanden eben unser &#039;&#039;&#039;Alter Saturn&#039;&#039;&#039;, eine reine Wärmewelt, da gabs noch keine Mineralien, nichts Mineralisches, gabs nicht, kein Mineralreich, kein Pflanzenreich, kein Tierreich, es gab eine reine Wärmewelt und &#039;&#039;&#039;diese reine Wärmewelt war im Grunde das Menschenreich&#039;&#039;&#039;. Da war zwar &#039;&#039;&#039;von unserem Ich noch gar keine Rede&#039;&#039;&#039;, aber es wurden die Voraussetzungen geschaffen, dass das Ich sich entwickeln kann irgendwann, es wurde nämlich die Grundlage für den physischen Leib des Menschen geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Saturn war eine reine Wärmewelt, ich habe es letztens besprochen, eine reine Wärmewelt, und dort lebt das Physische drinnen. Und der ganze Alte Saturn war nichts anderes im Grunde als das Menschenreich, was anderes gab es nicht. &#039;&#039;&#039;Keine Tierformen, keine Pflanzenformen, schon gar keine Mineralformen. Alles war Mensch&#039;&#039;&#039;. Also der Alte Saturn war Mensch, im Grunde, aber physischer Mensch, aber im allerdünnstmöglichen Zustand halt, im Wärmezustand. Weil die Wärme steht immer am Übergang vom Physisch-Sinnlichen zum Übersinnlich-Ätherischen, zumindest zur nächsten Ebene. Und da passiert tatsächlich auch ständig ein Übergang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [00:20:57] =====&lt;br /&gt;
Also etwas heute noch so, zumindest für die äußeren Naturwissenschaften, völlig Rätselhaftes: wie könnte Geistiges oder Übersinnliches, sofern es das überhaupt geben sollte, und das glaubt heute eh kein Wissenschaftler mehr oder die wenigsten, aber - na doch, es gibt schon einige, die an zumindest etwas Geistiges glauben, sogar gewisse geistige Erfahrungen haben, und daher wirklich von innen her, auch aus innerer Erfahrung, überzeugt sind, dass es da etwas gibt, aber eine Erklärung, wie das - pffhh - mit dem Physischen, Stofflichen zusammenkommen kann: völlig offen die Frage, völlig offen. Ich meine, viele lehnen dann ab, viele Wissenschaftler, sich mit dem überhaupt zu beschäftigen, mit einem guten Grund, weil sie einfach keine Idee haben, wie man herankommen soll. Und mit der Art des Denkens, wie wir sie jetzt in den Wissenschaften anwenden, großteils, kommt man an das auch nicht heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
00:22:00   Weil da müsste man zumindest schon auf die nächste Ebene kommen, zum imaginativen Denken. Wir sind heute noch im abstrakten Denken eigentlich drinnen. Und das ist nichts Schlechtes, dass wir es haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das musste entwickelt werden. Und es ist gut, sich damit auseinanderzusetzen. Und eben, auch wenn man die höheren Welten erfahren will, muss man eigentlich das Opfer des Intellekts bringen, davon habe ich auch schon gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber opfern kann man nur das, was man hat. Also wenn wir sagten, ich habe eh kein Intellekt, da verstehe ich nichts davon, da wäre ich ja mal leicht unter. Der kommt niemals in ein wirklich modernes, imaginatives Denken hinein, in ein modernes, geistiges Wahrnehmen hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern da muss ich eigentlich in Wahrheit den sturen, irdischen Intellekt zu einer gewissen Blüte sogar gebracht haben. Und zwar so weit, dass ich ihn dann sogar in Bewegung bringen kann. Und im in dieser Art des Denkens aber beweglich, lebendig werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann auch über die äußere Logik bis zu einem gewissen Grad hinausschreiten kann, indem ich sehe, dass die Logik eigentlich so wie sie heute ist, was Lineares hat. Also von Ursache zu Wirkung, die ist wieder Ursache fürs Nächste und so weiter. Also das kausale Denken und das einbahnige Denken, dann darf ja auch nur eine Folgerung daraus kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also entweder ist rot oder ist schwarz, aber nicht beides gleichzeitig. Aber wo Leben drinnen ist, ist Vielfalt drinnen. Das heißt, es gibt eigentlich unendlich viele solche Strahlen, die alle zu einem irgendwie anderen Ergebnis führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alle aber aus derselben Quelle gespeist sind. Das macht den Reichtum unserer Welt aus. Und das haben wir in unserem modernen wissenschaftlichen Denken noch nicht im Allgemeinen, zumindest noch nicht drinnen, aber es klopft massiv an, dass wir diese Beweglichkeit lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Klarheit des Intellekts, der jetzt verbreitet ist, zu verbinden mit der Beweglichkeit, mit der Lebendigkeit. Weil in dem Lebendigen drückt sich dann bereits noch was Höheres, was Schöpferisches aus, was das formt, das Lebendige. Und mit dem mitdenken zu können, miterleben zu können, es ist zugleich dieses lebendige Denken ein erlebtes Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, nicht nur ich denke und bin halt ganz bei dem, über das ich nachdenke, sondern ich erlebe ganz bewusst auch mit, was passiert denn da, wenn ich denke. Also eigentlich muss man zuschauen können dabei, in Wahrheit. Da fängt das Geheimnis an, nämlich das lebendige Denken zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fängt damit an, dass ich mir selber zuschaue dabei. Das geht am schwierigsten mit dem abstrakten Denken, da ist man ganz beschäftigt damit, dass ich das alles zusammenbringe. Beim lebendigen Denken, wenn ich das in den Fluss bringe, kann ich mir viel leichter zuschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist wie bei einem künstlerischen Gestaltungsprozess. Für einen Künstler in Wahrheit, er weiß, wenn etwas gut geworden ist, weiß er es, weil er es sich im Tun erlebt hat, in Wahrheit. Ob das jetzt ganz bewusst schon ist oder nicht, aber er spürt es aus dem, ah ja, das stimmt mit der Intention, sozusagen mit meinem Schöpfungsimpuls, den ich hineingeben wollte, stimmt das überein oder weitgehend überein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn es nicht ganz hundertprozentig übereinstimmt, dann muss ich es halt vielleicht noch einmal machen. Große Künstler machen oft bestimmte Werke xx mal, weil sie sehen, da ist noch anderes Potenzial drin. Das war gut und richtig, aber es ist eine Einseitigkeit, da ist noch mehr drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis es so hingeht, dass es sich sogar löst von der sinnlichen Anschauung bis zu einem gewissen Grad und andere Perspektiven eröffnet. Das ist das große Thema im 20. Jahrhundert gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist es schon etwas Selbstverständliches, dass man die normale Art, wie man mit den Sinnen wahrnimmt, das alleine genügt schon immer. Man sieht es anders, so wie man es eigentlich mit dem normalen physischen Sehen, wie wir es haben, nicht sehen würde. Man nimmt dem einen Picasso oder was her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nicht nur eine Spinnerei. Der malt das auch irgendwo hin, wo es gar nicht hinkört und solche Sachen. Nein, das ist, oder eben die Kubisten, das alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Perspektive kann man gar nicht sehen. Der Kubismus entsteht aus der Perspektive, die wir mühsam zu Beginn der Neuzeit langsam hineinbekommen haben in die Malerei, um dann ganz naturalistisch zu werden. Aber kaum ist es fertig, kommt interessanterweise die Erfindung der Fotografie und auf einmal ist es uninteressant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest für die führenden Künstler. Viele, und es gibt ja heute noch viele, die das meisterhaft können. Also den sinnlichen Eindruck wiederzugeben, also fotorealistisch zu malen, ist ja eine Strömung, durchaus in der modernen Malerei auch Fotorealismus, also dass man es malt, dass es von einem Foto gar nicht mehr zu unterscheiden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, das eröffnet in gewisser Weise noch keine neuen Perspektiven. Die neue Perspektive entsteht dort, wo es mit dem, was ich mit den Sinnen sehe, gar nicht mehr übereinstimmt. Wo zum Beispiel die Perspektive, die im Mittelalter nicht da war, auf einmal wieder verschwindet, aber auf eine andere Art verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man sieht es so, wie man es sinnlich in Wahrheit nicht sieht. Es ist zwar immer noch mit sinnlichen Farben gemalt, weil sonst kann ich kein Bild malen. Ich meine, es gibt schon welche, da hängt dann die leere Leinwand hin und sagt, voilà, das ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist es halt ganz übersinnlich darin und ist vielleicht ein guter Geschäftsschmäh. Solche Sachen sind ja durchaus in die Welt gesetzt worden, ganz bewusst. Und manche waren wiff genug, also dieses Nichts, was sie eigentlich machen, teuer zu verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es sind angesehene Künstler, ich meine, sie haben schon vorher gezeigt, dass sie das handwerkliche Können haben, auch anders malen zu können. Aber es ist der Wunsch da, über das hinauszugehen. Also das ist überall ja anklopfen ans Übersinnliche eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Übersinnliche kriegt man halt durch das lebendige, imaginative Denken. Da muss das Denken so lebendig werden, dass es so kraftvoll, so intensiv wird, wie es sonst nur jetzt durch die Sinneswahrnehmung erleben. Und das ist schwer, also selbst wenn man einen geistigen Schulungsweg geht, also das jetzt gleich mit solcher Intensität vor dem geistigen Auge zu haben, dass es vergleichbar wäre an Intensität der sinnlichen Wahrnehmung, wenn wir wirklich hinschauen, das dauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das braucht man vielleicht mehrere Inkarnationen dazu, dass das auf neue Art herauskommt. Ich meine, relativ leicht sind Menschen, die es auf alte Art haben, wo es wie eine Vision aufsteigt. Das heißt also, ohne dass ich bewusst etwas dazu tue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist gerade heute unser Problem, dass wir lernen müssen, wenn wir die geistige Welt auf neue Art sehen wollen, dass das eine unheimliche Steigerung des Bewusstseins braucht. Es ist alles eigentlich da. Wir können es, nur wir kriegen es nicht mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wir es nicht mitkriegen, findet man es auch nicht zurecht. Das ist paradox eigentlich. Wir alle haben zwar verloren, die meisten von uns zumindest, das alte Hellsehen, das von selber durchbricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist auch letztlich höchst notwendig, weil das Neue, das wirklich mit voller Gedankenklarheit da ist, dazu muss das Alte verschwinden. Wobei, Rudolf Steiner auch deutlich sagt, an gewisse Sachen kommen wir mit dem Neuen noch gar nicht heran. Es wird eine längere Übergangszeit geben müssen, wo alte Kräfte trotzdem noch von einzelnen Menschen oder Menschengruppen bewahrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotzdem, der neue Weg ist der, wo man aus eigener Kraft heraus bildschaffend tätig wird. Bildschaffend. Aber eben auch die Farben, die Formen, darf man sich halt dann nicht mehr sinnlich so wirklich vorstellen, sondern dann kommt man zu dem, was wirklich dahinter steckt auf höherer Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also von dem unsere sinnlichen Farben und Formen eben auch nur ein Abglanz sind. Und daher gehe ich scheinbar oft auch so weg von der unmittelbaren Besprechung des Textes der Apokalypse, um diese Hintergründe aufzudecken. Weil wir werden überhaupt nichts verstehen von dem Neuen Jerusalem und wir entstehen ja jetzt in unseren Vorträgen relativ kurz davor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden nichts verstehen, wenn wir nicht ein Verständnis für diese Art des Sehens bekommen. Weil man kann diese Dinge eben in Wahrheit mit dem äußeren Verstand nur sehr schwer erfassen. Das, was Rudolf Steiner geschrieben hat, ist schon etwas leichter zu erfassen, aber auch nicht ganz leicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil er es eben in einer sehr gedankenklaren Sprache verfasst hat und zwar wirklich, wie sie halt unserem Intellekt auch heute entspricht. Aber dort, wo es gerade interessant wird, geht er ja auch, das sieht man in die Übersetzung, in etwas sehr Bildhaftes hinein. Und das ist ja auch letztlich etwas, was wir in der Imagination machen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selber mal Bildschaffend zu werden, dass der Meditationsinhalt für uns irgendwann einmal so präsent wird, als hätten wir ihn sinnlich vor Augen sozusagen. Übersinnlich vor Augen in Wahrheit. Aber das muss mindestens diese Intensität haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil selbst unsere Sinneswahrnehmung, die sich uns so auftränkt und so massiv ist, ist noch schwach gegenüber dem, was in der geistigen Welt an Kraft da ist. Und wenn wir einsteigen in dieses imaginativ lebendige Denken hinein, dann wird einmal darin etwas so stark auftauchen, was noch die Intensität der sinnlichen Wahrnehmung, der Sinnlichkeit überhaupt übertreffen wird. Nur wir werden es voll und ganz beherrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wie sich das Bild gestaltet, da steckt unsere bildschaffende Kraft drinnen. Wir bilden dann nichts Äußeres ab. Sondern wir verbinden uns mit den seelischen, mit den geistigen Kräften, die um uns sind zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind geistig stark genug, um diese Kräfte zu bemeistern, sozusagen. Und sie zu benutzen, um das Bild zu schaffen. Aber dazu müssen wir sie uns zu eigen machen in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wirklich ergreifen. Und dann sind es zugleich wir, aber zugleich auch die geistigen Wesen, die wir ergreifen, die tätig sind in dem Ganzen drinnen. Das ist so schwer vorstellbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir verbinden uns sozusagen mit den geistigen Wesenheiten, die wir abbilden. Und es ist dann da kein Unterschied. Weil selbst wenn es jetzt nur unter Anführungszeichen um die Stufe der Imagination geht, das ist die erste übersinnliche Erkenntnisstufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit wir überhaupt dorthin kommen, steckt vor allem einmal auch Intuition dahinter. Intuition ist in Wahrheit der erste Punkt, wo wir die Berührung haben mit der geistigen Welt. Das ist ein Willensakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stoßen mit unserem Willen, mit dem Willen der anderen geistigen Wesen um uns herum zusammen. Nur das kriegen wir meistens gar nicht mit. Oder wenn wir schon ein bisschen wacher sind, spüren wir, da bin ich jetzt von einem geistigen Wesen berührt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder vielleicht sogar umgekehrt, ein geistiges Wesen fühlte mich, berührte mich, nahm mich wahr dadurch. Es ist eigentlich wirklich wie ein Betastet-Worden-Sein. Die Empfindung ist ähnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es ist nicht gleich Bild oder sowas. Es ist wie, da war was. Es ist so fast, wie man einen Schubs bekommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist sehr intensiv. Es kann einem so ganz plötzlich wie ein Schlag treffen, nur man weiß noch gar nicht, was es ist. Gerade wenn wir auf dem Weg sind, das moderne Hellsehen, das heißt das lebendige, imaginative Schauen, bei dem wir voll selbst tätig sein müssen, um es uns zu Bewusstsein zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die intuitive Berührung, die kann einmal sehr massiv da sein, also deutlich da sein, aber was war das jetzt? Da kann man nur sagen, ah, da war was. Höchstens das. Jetzt in der Natur draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmung in der Natur oder irgendwas, die mich besonders berührt. Und damit meine ich nicht nur das im äußerlichen Sinn, ah, schön, der Sonnenuntergang. Das ist mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich erfreuen an der sinnlichen Schönheit des Sonnenuntergangs oder an der Schönheit der Natur. Das ist es noch nicht. Das ist ein feines, ein sensibles, wie soll ich sagen, künstlerisches Wahrnehmen der Natur zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das offen ist für die Schönheit der Natur, für die sinnliche Schönheit der Natur. Aber dann kann da drinnen noch die besondere Berührung drinnen sein. Da war jetzt ein Elementarwesen vielleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß es noch gar nicht, was es war, aber vermutlich war es in der Natur ein geistiges Wesen jedenfalls, dass das da wirkt. Und das ist wie ein Schubs, den ich bekomme, wie eine Berührung, die ich spüre. Nicht äußerlich, körperlich, aber die ich seelisch, geistig spüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwo in den Wochensprüchen kommt ja auch so, dich fühlte jetzt ein Gotteswesen. Ich weiß jetzt nicht mehr, welcher Wochenspruch es ist. Aber das zu spüren, das ist, es rieselt einem wie über den Rücken hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwo angenehm, unangenehm, wie auch immer, da ist etwas. Man spürt, da kommt einem ein Geistwesen mit seinem Willen entgegen und stößt auf unseren Willen irgendwo. Das ist die höhere Form der Berührung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eben kein äußeres Betasten, sondern es ist natürlich jetzt vergleichsweise nur gesprochen, aber jedenfalls darum ist es wichtig, sich berühren zu lassen in der sinnlichen Wahrnehmung. Dabei zugleich aber ohne, wie soll ich sagen, einer Sentimentalität, die drinnen, ah, wie schön, die Natur so grün und die gelben Blümeln drauf, das ist noch zu wenig. Das ist schon schöner als Vorbereitung, aber es ist noch mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch mehr. Ich weiß nicht, wie viele von euch das schon erlebt haben, es sind besondere Momente zunächst einmal. Es wird irgendwann einmal selbstverständlich werden, aber jetzt, sage ich einmal, sind es für die meisten Menschen noch ganz besondere Momente, wo es eben über dieses, sich an der äußeren Schönheit zu erfreuen, dass da noch was dazukommt, noch etwas und das ist so, wenn es da ist, da gibt es keinen Zweifel darüber, dass es da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so stark, das ist so eindeutig, das ist eben fast wie ein Schlag. Es kommt meistens ganz überraschend. Und dann heißt es halt, dieses Erlebnis mit sich zu tragen, man kann später wieder herankommen, nämlich ans wirkliche Erlebnis heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eigentlich immer wieder zurückgehen zu dem Moment, aber es ist nicht, ich erinnere mich daran, sondern, und damit fängt eigentlich schon die nächste Stufe der geistigen Wahrnehmung an, ich gehe eigentlich in der Zeit zurück, ich gehe im ätherischen, im Zeitstrom zu dem Moment zurück und erlebe es wieder. Ich erlebe es wieder und je öfter ich das mache, umso deutlicher wird das Erlebnis. Zuerst war es zu überraschend, ich habe nur die Berührung gespürt, aber in der Berührung steckt der ganze Welt drinnen, weil da steckt ein ganzes Wesen drinnen, das mich berührt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei es ein Elementarwesen, sei es was Höheres, was auch immer. Und indem ich mir das mal zunächst in die Erinnerung hole, aber dann durch die Erinnerung durchgehe und wirklich wieder zurückgehe zum eigentlichen Erlebnis, und das ist eben stark genug dazu, dass das möglich ist. Weil in Wahrheit das eigentliche Erlebnis selber kann ich nämlich gar nicht im herkömmlichen Sinn erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geht gar nicht, da sind eigentlich nur drinnen die Begleitumstände. Aha, das war da oder dort und da bin ich durch den Wald gegangen, da ist das passiert. Oder in der U-Bahn ist mir passiert, wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da erinnere ich mich an das sinnliche Umfeld. Und da drin war irgendwas. Aber das ist noch fast ein undefinierter Punkt irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Eigentliche kommt nach und nach heraus, indem ich zurückgehe, hingehe. Dort im übersinnlichen Bereich ist es mit der Zeit anders als hier. Dort kann ich mich bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie heißt es im Parsifal? So schön zum Raum wird hier die Zeit. Ich kann mich bewegen in der Zeit. Das ist kein Hindernis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, wenn ich zurückgehe zu dem Erlebnis, gehe ich nicht wirklich zurück, sondern dann erlebe ich es eben wieder. Wieder. Und vielleicht dann schon etwas mehr davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas intensiver. Weil diese Berührung war in Wahrheit etwas ganz Differenziertes. Nur das erste Erleben ist noch ganz grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so, wie wenn man auf die Schulter greift. Aber mit der Zeit kann ich mir das Bild immer lebendiger gestalten. Aus der Kraft, die mir da entgegenkommt in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich arbeite sozusagen dann im Einklang mit diesem Naturwesen, mit diesem höheren Geistwesen, was auch immer es war. Ich arbeite im Einklang. Ich fühle mich in die Kraft dieses Wesens ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus der heraus schaffe ich das Bild. Das kann also durchaus ein Prozess sein, der sich über längere Zeit erstreckt. Kann es sein, dass erst Wochen, Monate danach so richtig es in seiner ganzen Größe vor mir habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Mensch wie Rudolf Steiner konnte das sehr zügig. Aber ich habe euch ja auch schon davon erzählt, dass es bei ihm auch einen starken Wandel gibt und geben musste, wo die alten Fähigkeiten, die er sich mitgebracht hat, in etwas Neues sich umwandelt. Und dann gerade dadurch etwas ganz anderes wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man darf nicht glauben, die Erlebnisse, die er etwa als Kind hatte oder auch als junger Mensch, wenn er durch die Natur gegangen ist, dass das die gleichen Fähigkeiten sind, mit denen er dann über die Anthroposophie gesprochen hat. Und das ist eben relativ kurz vor der Zeit, wo er dann beginnt, über Anthroposophie zu sprechen. Da ist der Moment, wo er die alten Kräfte überwindet und wo etwas Neues kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum kann er gerade so wertvolle Anregungen geben dazu, wie man heute, auch als Mensch, der gar keine geistige Erfahrung zunächst hat. Weil das ist eigentlich das Gesunde für unsere Zeit, das einmal zunächst nicht zu haben. Weil die, die es noch als alten Kräften haben, müssen es ja klar sein, dass sie die früher oder später loswerden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich sage einmal, spätestens noch Möglichkeit in der nächsten Inkarnation, wenn es schon in der nicht klappt. Weil auch das ist eigentlich eine große Leistung von Rudolf Steiner. Oder ja, man kann auch sagen von seinem Schicksalsweg, von seinem Schicksalsgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Schicksal, wer ist das Schicksal? Wir sind es selber in Wahrheit. Wir haben Hilfe dabei, aber ist vielleicht auch wichtig für Menschen, die da jetzt zuhören und nicht das Ganze kennen, was ich da schon über 222 Vorträge erzählt habe. Alles was Schicksal ist, also was uns trifft, im Guten wie im Bösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, Schicksal kann ja ganz positiv sein. Also wo sich plötzlich ein Weg eröffnet und wo ich alle meine Kräfte entfalten kann und den gibt es ja auch. Das nehmen wir halt viel lieber zur Kenntnis und werten es dann oft im Nachhinein gar nicht so groß, als dort, wo uns was hart getroffen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo uns etwas aus der Bahn geworfen hat, geradezu, weil wir nämlich auf der falschen Bahn waren, die uns wegführt von uns und von dem, was eigentlich unser Ich will. Weil unser Ego halt die andere Bahn haben will. Das klafft sehr leicht bei uns auseinander, noch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im Grunde ist ja der erste Weg, um Karma zu verstehen und damit eben über das auch hinaus zu kommen, was über Karma und Reinkarnation in früheren Zeiten gesprochen wurde. Was namentlich aus dem Osten ein ganz starker Impuls gekommen ist. Das ist noch lange nicht das Karma-Verständnis, das wir heute brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also darum, ohne jetzt irgendwas klein zu machen in den östlichen Philosophien und Lehren und Religionen oder so. Aber die haben sich ja auch verändert, muss man auch dazu sagen. Also da ist ja auch Neues gewachsen dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil niemand kann mit geistigen Mitteln aus der Vergangenheit Gegenwärtiges und künftiges Geistiges wirklich ergreifen und bewusst wahrnehmen. Es ist also ein Weg, der sich immer weiterentwickelt. Methoden, die vor Jahrhunderten noch aktuell waren, sind heute zwar keineswegs überflüssig, aber sie müssen letztlich auch verwandelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles. Selbst die Anthroposophie als Weg wird einmal überwunden werden. Das sagt Rudolf Steiner selber ganz deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also den Anspruch hat er nie erhoben, dass das jetzt der Weisheit letzter Schluss ist. Es geht ja gar nicht, weil der Mensch entwickelt sich weiter. Nach einer gewissen Zeit, in drei, vierhundert Jahren, wird man einen neuen Weg finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder wird den nächsten Entwicklungsschritt gehen müssen, wenn man weiterkommen will. Sonst bleibt man wieder in was stecken drinnen. Also die Perspektiven erweitern sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steiner sagt das ganz deutlich, dass Anthroposophie nicht diesen Anspruch erhebt, für ewig gültig zu sein, sondern dass nach einer gewissen Zeit sich wieder etwas ändern wird müssen. Noch in unserer Kulturepoche. Wenn ich jetzt von drei, vierhundert Jahren spreche, in etwa, es wird sicher noch, schätze ich, hundert Jahre dauern, dass sie wirklich von einer größeren Zahl von Menschen als das ergriffen wird, was sie wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner hat ja selbst einmal gesagt, auf die Frage, was wird von ihren Werken überbleiben, die Philosophie der Freiheit. Sonst nichts. Aber das heißt nur die Aufforderung, gut, es wird die Zeit kommen, wo Menschen da sind, die an der Art des Denkens, das dort geübt wird, und das den Weg bahnt eigentlich zu dem lebendig imaginativen Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es äußerlich gesehen eigentlich sehr philosophisch noch geschrieben ist, mit äußerer Logik. Da ist so ein Übergang drin. Es war sicher dieses Werk für Steiner, das zu schreiben, ein wesentlicher Schritt, um dann weiterzukommen, um das alte Hellsehen, das er eben hatte, das er sich mitgebracht hat, in etwas Neues umzuwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unbruch ist mit ziemlicher Sicherheit danach erst. Also nach dem Erscheinen der Philosophie der Freiheit. Das dauert also dann noch eine Weile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war aber natürlich noch vor 1900, das Ganze. Der Unbruch ist bei Steiner dann wirklich relativ kurz vor der Jahrhundertwende gekommen. Und dann war er bereit dazu, also man sieht dann wirklich, wie das Schicksal alles so zusammenführt, dass er eingeladen wird, in der theosophischen Gesellschaft einen Vortrag zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er da jetzt schon hineinkommt, aber mit seinen neuen Kräften. Mit seinen neuen Kräften, in das hineinkommt. Diese neuen Kräfte brauchen wir eben auch, um wirklich diese Apokalypse des Johannes, um mit der etwas anfangen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sie wirklich verstehen zu können. In einer zeitgemäßen Form verstehen zu können. Also mit einer, wie soll ich sagen, Auslegung des Neuen Testaments, Auslegung der Apokalypse im klassischen Sinne, mit den Verstandeskräften, die eigentlich stammen aus der griechisch-lateinischen Zeit im Grunde, die halt heute die höchste Raffinesse erfahren haben, weil im Grunde ist unser modernes wissenschaftliches Denken zum großen Teil das feinste, feinst ausgearbeitete dessen, was schon die Griechen begonnen haben, was Aristoteles in etwa begonnen hat, namentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Platon ist noch mehr mit den alten Kräften zurückschauen. Sie dämmern zwar bei ihm auch schon ab, aber der Aristoteles ist schon einer, der ganz dezidiert nicht hellsichtig ist. Der dort schon kämpft, in Wahrheit, ohne es zu wissen, gegen die hellsichtige Anlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder später dann, der Thomas von Aquin. Der Gansem aus diesen Verstandeskräften, aus diesen logischen Verstandeskräften, aus dem, was der Aristoteles begonnen hat, das jetzt eben wirklich ganz aufs Geistige zu wenden, ganz auf die Christuserfahrung sozusagen anzuwenden. Und das, was halt überliefert ist aber von der Christuserfahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch durch äußere Quellen. Weil durch eigenes Inneres erleben kann er noch nicht herankommen. Es ist natürlich, im Gefühlsleben ist alles mögliche da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wirklich schauen kann er es nicht. Ihr wisst, ich habe es ja auch schon oft erzählt, dass er eigentlich erst relativ kurz vor seinem Tod, also am Nikolaustag im nächsten Jahr, ist er dann sehr bald verstorben oder verstorben worden. Es gibt ja die Vermutung, dass er vielleicht vergiftet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jedenfalls, er hatte am Nikolaustag, im Jahr bevor er verstorben ist, also es war der Nikolaustag 1273 damit, weil 1274 ist er dann verstorben im Frühjahr. Hatte er eine, bitte? Thomas von Aguin ist 74. 1274 ist er verstorben und 1273 am Nikolaustag, also das ist überliefert, dass er da eine große Schau hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wirklich eine Vision in dem Fall, die ihn geradezu überfallen hat. Obwohl er also die ganze Zeit seines Lebens sonst eben nicht hellsichtig war. Ist auch also sehr, sehr interessant im Übrigen, wie das kam, dass Kräfte, die eigentlich schon früher heraus wollten, nicht heraus konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine ganz interessante Geschichte, die erzählt wird und die wohl auf Wahrheit beruhen wird. Als Thomas von Aguin noch sehr jung war, ist seine Schwester getötet worden in der Wiege durch einen Blitzschlag. Und er war knapp daneben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist davon gekommen. Aber das war also ein ganz, ganz dramatisches Erlebnis. Und ein sehr entscheidendes für seinen ganzen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden da irgendwie Kräfte in ihm geweckt, aber eben gerade nicht die hellsichtigen Kräfte, sondern die wurden weggespült geradezu. Sonst hätte er diese Aufgabe, die er als Thomas von Aguin hatte, nämlich jetzt dieses griechisch-logische Denken eben bis auf die Auslegung des Christentums hineinzubringen. Also selig sind die, die nicht schauen und doch glauben und dann sogar nicht nur glauben, sondern wissen bis zu einem gewissen Grad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er, dieser Thomas von Aguin, so ganz stark ausarbeitet, also was kann man wissen davon und was kann man wissen, indem man sich selber erarbeitet und was kann ich nur glauben, indem ich also vertraue der Überlieferung, die drinnen ist in der christlichen Lehre. Also das heißt, wie kann ich mich dem Christentum nähern, von dem man weiß, also da steckt das Höchste Göttliche, also sprich die ganze geistige Welt in Wahrheit dahinter, mit dem Wissen auch von den höheren Hierarchien, die aber der Thomas von Aguin nicht schauen konnte. Den hat er nicht gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wusste es, dass es diese Lehre gibt, die über den Dionysius Areopagita kommt oder genauer gesagt über einige Eingeweihte, die diesen Namen dann trugen. Und diese Lehre, weil die Lehre ist eigentlich erst lang niedergeschrieben worden, nachdem der erste Dionysius Areopagita gelebt hat, eben als Zeitgenosse noch des Christus und des Paulus vor allem. Da wurde das aber alles nicht niedergeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war also noch strengste Geheimlehre, erst im 6. Jahrhundert sowas wurde das niedergeschrieben und daher wird dieser Dionysius Areopagita dann versetzt ins 6. Jahrhundert heute und von dem in der Bibel die Rede ist, das ist halt dann der Pseudo Areopagita oder so. Das ist in der äußeren Forschung, mit dem kommt man nicht zu Rande, dass es niedergeschrieben wurde von einem späteren Schüler, weil es ja gerade in dieser Zeit vom Mysterium von Golgotha letztlich angefangen bis ins 6., 7., 8. Jahrhundert hinein. Also es immer wieder Menschen gab, die diesen Einweihungsweg im Grunde des ursprünglichen Dionysius Areopagita weitergegangen sind oder auch gegangen sind und daher auch diese Erfahrungen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann war es halt an der Zeit, das auch der Schrift zu übergeben. Aber das war dann nimmer der ursprüngliche, der in der Apostelgeschichte genannt ist. Aber das konnten die Theologen alle nicht wissen im Grunde, weil sie waren angewiesen auf das, was sie mit ihrem Verstand erfassen können und dazu brauchen sie aber eine äußere Grundlage und das ist die überlieferte Schrift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts anderes. Mehr gab es im Grunde nicht. Ich weiß nicht, ob einzelne auch die hellsichtigen Erfahrungen, alte hellsichtige Erfahrungen hatten dazu, aber keiner eigentlich so klar hat, dass er sagt, ja eigentlich die Bibel ist sehr schön, das ist richtig, was da drinnen steht, aber die brauche ich eigentlich nicht, weil ich es ja geistig vor mir sehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wir werden einmal dort hinkommen, dann werden wir, ich meine Rudolf Steiner ist in vielen Bereichen dorthin gekommen und deswegen konnte er ja auch einiges schildern davon, von dem der Bibel nicht der Rede ist. Davon haben wir schon gesprochen, das sogenannte fünfte Evangelium, von dem Rudolf Steiner spricht, schildert insbesondere die Zeit, die interessanterweise in den vier Evangelien nirgendwo geschildert wird, was macht denn dieser Jesus von Nazareth von seinem zwölften Lebensjahr bis zur Jordan-Taufe. Es gibt also die zwei Evangelien, wo es die Kindheitsgeschichte gibt, ja, aber dann hört es auf und dann fängt es eigentlich wieder, geht es weiter mit der Jordan-Taufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was dazwischen ist, ist im Grunde nicht wirklich geschildert. Also höchstens, dass herauskommt ja, dass er Handwerker war und halt durch das Land gezogen ist, als fahrender Handwerker, wie es eben damals üblich war, aber damit erschöpft sich schon die Geschichte. Und da sind aber wichtige Vorbereitungsschritte drinnen dazu, dass sich der Christus in dem Jesus von Nazareth inkarnieren kann und dass da in dieser Leibeshülle des Christus von Nazareth, dass da also alle Strömungen, alle wichtigen geistigen Strömungen zusammenkommen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber davon erfährt man nichts in der Bibel, gar nichts. Steht nichts drinnen. Weil sie es damals auch gar nicht sehen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie konnten es nicht sehen. Das alte Hellsehen war nicht mehr geeignet dazu. Hat also vieles verborgen im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir kennen auch bezüglich des Alten Testaments nicht die ganze Geschichte. Da gibt es noch Ebenen, die zu entdecken sind. Deswegen ist die Bibel nicht falsch und das ist das Neue Testament nicht falsch, weder das Alte noch das Neue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine großartige Sache, dass die Dinge wirklich doch sehr getreu festgehalten wurden da drinnen. Aber es ist nicht vollständig. Es ist bei Weitem nicht vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben auch alles, was über den Christus zu sagen ist, steht nicht alles da drinnen. Er sagt es ja selber, ich bin bei euch alle Tage der Welt, also bis zum Ende der Welt eigentlich. Und da wird er nicht immer wieder dieselben Geschichten erzählen, sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nicht immer nur um das gehen, was da eh schon drinnen steht. Das ist einmal der Teil, der notwendig war, um bis in unsere Zeit hineinzukommen. Und wir sehen es ja gerade in der westlichen Welt, dass viele Menschen jetzt nicht mehr diese Gläubigkeit dazu haben, sondern sie arbeiten halt mit dem Text, vielleicht wenn es Biologen sind, aber es haben viele durchaus auch Probleme mit dem Glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir sind in der Zeit, wo das, was für einen Thomas von Aquin noch sichere, solide Basis sein konnte, einfach für die Menschen nicht mehr ausreicht. Und diese Art von Unglaube ist dann nicht irgendein Böswilligacht, ich bin halt Atheist oder irgend sowas. Nein, eben gerade auch bei denen, die glauben wollen eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber mit der Art, wie wir heute denken müssen, habe ich Schwierigkeiten damit. Das nennt man dann ehrlich sein, wenigstens das zuzugeben. Oder als Theologe das vielleicht zuzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man sieht es ganz deutlich, also das gerade an wichtigste Themen, wie zum Beispiel... Was gibt es an Möglichkeiten, was gibt es an Techniken, die kann man überhaupt... Ja, es ist jetzt glaube ich eine Frage durchgekommen, ich nehme an, dass die vom Publikum irgendwo war. Ja, das ist ein weites Thema, welche Techniken und Möglichkeiten es dazu gibt. Ich werde das in den Vorträgen, habe es teilweise schon Hinweise dazu gegeben, ich werde es auch in der Zukunft noch intensiver geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt keine schnellen Antworten dazu, sagen wir mal so. Mein Rudolf Steiner selber hat sehr viel über den geistigen Schulungsweg gesprochen. Der zu gehen ist, also das Grundlagenbuch dazu ist, wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das würde ich wirklich empfehlen als Grundausstattung, nur auch wenn man es zehnmal gelesen hat, braucht man deswegen noch nicht glauben, dass man jetzt schon das neue Sehen hat. Das wird in Ausnahmefällen vielleicht passieren, wenn man schon sehr gut vorbereitet ist darauf, aber in der Regel braucht man lange dazu. Und ich kann nicht garantieren, dass das jetzt in einer Inkarnation, vor allem in der, in der wir jetzt drinnen stehen, funktionieren wird oder schon in einer Weise funktionieren wird, dass es dem alten Hellsehen an Intensität, an Verlässlichkeit, an Reichhaltigkeit ebenbürtig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, das alte Hellsehen war verlässlich, also bei den Menschen, die entsprechend auch gelebt haben, dass keine falschen Impulse hineingekommen sind. Ist im Übrigen beim Neuen genauso. Also wenn die innere Gesinnung nicht ganz stimmt, dann bringen wir Verzerrungen hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist halt auch so, dass die Widersachermächte, die halt da sind, uns natürlich nicht gern dorthin führen, wo es für sie schwierig wird. Und wenn wir also gerade den wirklichen, den Weg des Christus und was damit verbunden ist, wobei ich ganz deutlich sage, es hat der Weg des Christus im Grunde überhaupt nichts zu tun mit dem, was heute äußerlich an Religionsgemeinschaften besteht. Das werden wir einmal erkennen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, es gibt jetzt natürlich im Christentum, wir brauchen noch die Kirchen in einer gewissen Weise, aber es ist nicht gesagt, dass dort immer der richtige Weg lebt drinnen. Nicht aus irgendeiner Bosheit oder schlechten Absichten heraus, aber es schöpft das alles noch aus den alten Kräften, also dort, wo die Einzelnen, die drinnen stehen, der Pfarrer zum Beispiel, welcher Pfarrer schaut, dass das geistige Geschehen zum Beispiel wirklich das bei der Wandlung passiert. Dies ist mein Leib und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Zwischenlösung, dass es jemand, der darüber spricht und auch glaubt daran und ein gewisses Grundverständnis hat zu dem, was da passiert, aber erlebt er es und erlebt es die ganze Gemeinde real in dem Moment, wo es passiert, mit oder nicht? Wahrscheinlich nicht in der Regel. Ich meine, es war in alten Zeiten durchaus in der Kirche, wo noch Menschen da waren, die stark auch die alten Kräfte hatten, war das unter Umständen noch da, auf alte Weise. Die ist aber praktisch weg und ich wage zu behaupten, dass sie gerade in den Kirchen am meisten weg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch mit eine Folge des theologischen Denkens, des Verstandesdenkens, das aus der griechischen Zeit mitkommt, die löscht das einfach aus. Damit schimpfe ich aber überhaupt nicht über die Theologie, weil was blieb ihnen über. Ich meine, das alte Sehen, das alte Miterleben können, konnten nur mehr ganz ganz wenige, also sicher nicht jeder Dorfpfarrer oder sonst was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das konnte man nicht verlangen. Man konnte aber sich halten eben an die Schrift, weil da die Wahrheit drinnen steht. Auch wenn man sie oft nicht richtig versteht, das ist ein Problem, aber es ist eigentlich in den Schriften, die sind ganz aus der Wahrheit herausgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Wahrheit wird natürlich schon verzerrt bei Übersetzungen. Das ist schon die große Problematik, ist der, der es übersetzt so weit im geistigen Erleben drinnen, dass er es wirklich richtig exakt übersetzt und damit heißt es nicht, dass er den Wortlaut exakt überträgt, sondern das, um was es geht eben. Dazu muss ich es aber selber erleben in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es sind winzige Nuancen, die schon das verfälschen können. Winzigste Nuancen können schon so sein, dass es eigentlich nicht so ganz stimmt. Auch wenn man es noch so mit philologischer Genauigkeit macht, weil viele Worte, die drinnen verwendet werden, haben halt dann nicht die alltägliche Bedeutung, die dem Wort zukommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da steckt noch was Tieferes dahinter. Und wenn man das nicht erleben kann, dann ist dieser Geist in der Übersetzung eigentlich nicht mehr drinnen, im Grunde. Ich übersetze das mit dem sinngemäßen Deutschen oder sonstigen Wort, aber es ist nicht mehr dasselbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wahnsinnig schwierig. Das ist die große Schwierigkeit. Ich meine, die Urtexte sind exakt, aber sie haben bei vielen Begriffen, die drinnen sind, eine ganz eigene Bedeutung im Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil auch die Griechischschreibenden, es ist ja das Neue Testament im Griechischen drinnen, sie können es aber eben auch nur mit den Worten ausdrücken, die in der Sprache drinnen sind. Und die aber durch das Christusereignis namentlich dann eine neue Bedeutungsnähe ausbekommen haben, die auch nicht mehr ganz dem entspricht, was im alten Griechischen drinnen lag. Aber mit welcher Sprache soll man es sonst schreiben? Die Sprache für das Christentum, für das wirkliche Verständnis des Christentums, die gibt es noch gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben wir noch nicht. In Wahrheit. Wo wir das alles, was da drinnen steckt, ausdrücken können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was man ausdrücken kann davon, das steht eh im Neuen Testament drinnen. Was man mit den Sprachen, die wir haben, ausdrücken kann. Und man kann dann höchstens versuchen mit bestimmten ungewöhnlichen Wendungen oder wo man sich denkt, wieso ist das so ungewöhnlich formuliert drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Versuch, das, was man eigentlich mit der Sprache nicht ausdrücken kann, doch irgendwo fühlbar zu machen. Aber ohne es wirklich voll ausdrücken zu können. Das ist das Riesenproblem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit des Christentums fängt in Wahrheit überhaupt erst an. Und es wird dann keine Religion im herkömmlichen Sinn sein. Eine der Ausdeutungen des Wortes Religion ist die Rückverbindung zum Vergangenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Christentum ist ganz dezidiert, ohne diese Rückverbindung, also das Vergangene zu verlieren, aber vor allem zukunftsorientiert. Auf ganz was Neues und auf ein offenes Ziel hin. Auf etwas Offenes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht nicht zurückzukehren, wieder in den Schoß der Gottheit sozusagen, von wo wir einmal gekommen sind. Weil letztlich von dort kommen wir. Aber der Weg, der eben erstmals mit den Menschen beschritten wird, der Weg zur Freiheit drinnen, die bedingt, dass im Menschen selbst, in seinem Ich, der göttliche Funke selber drin ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist dieselbe Schöpferkraft, die die Gottheit hat, nur wir sind halt ungeübt, damit umzugehen. Weil es muss aus unserem Willen dann entspringen, diese Kraft auch Rege zu machen. Aber dann wird göttlicher Wille und menschlicher Wille eins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eins. Aber es ist dann eben das, was wir oft gesagt haben, es kommt von oben und es kommt von unten. Und beides zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die absolute Revolution in der geistigen Welt im Grunde. Also das Göttliche und das Christentum ist das Revolutionärste, was es gibt. Es stellt alles auf den Kopf und es stellt vor allem alles, und das ist das große Risiko eigentlich, das damit verbunden ist, in den Willen des einzelnen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in dem aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe. Da liegt trotzdem auch unser Wille drinnen. Weil es eben auf den Beitrag jedes einzelnen Menschen ankommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Christentum. Und wir haben heute immer noch die alte Form, ja und wir brauchen sie, und wir werden sie noch lange brauchen, die Form des Trostes, dass uns von oben geholfen wird. Aber die Zukunft ist die, wie helfen wir der ganzen geistigen Welt, wie tragen wir etwas dazu bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Neue. Ich meine, es ist klar, dass die Religion so wie sie heute ist, Menschen trösten soll in schwierigen Lebenssituationen, wenn ein geliebter Mensch stirbt oder sonst etwas, oder man an einer schweren Krankheit leidet, und dergleichen, wo man jetzt schwer verlangen kann, jetzt bringe ich die Kraft auf und vermehre die geistige Welt. Ich meine, da hat man mit sich selbst genug zu tun, das ist schon klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Kraft, die im Christentum drinnen ist, in diesem christlichen Ich drinnen ist, ist viel mehr. Und sie wird das, was an Trost von außen kommt, durch innere Kraft ersetzen. Weil in dem ja in unserem Ich fest verbunden ist damit die Christuskraft als solche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die muss man nur zur Wirksamkeit bringen sozusagen, weil der Christus drängt sich nicht auf. Wir müssen ihn wollen in uns. Ihn wirklich wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist mehr als bitte, hilf mir. Das ist zu wenig. Das ist ein ganz konkreter Willensimpuls, der aus uns kommt, der den Christus einlädt mitzutun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und uns dort zu stärken, wo wir es noch nicht können, uns dort weiterzuhelfen. Weil wir halt erst am Anfang sind. Eben mit dem ganzen Christentum in Freiheit sind wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz am Anfang. Und wir können froh sein, wenn wir zu einem gewissen Teil fertig sind damit, auf einer ersten Stufe fertig sind, gegen Ende der Zeit der Kulturepochen. Schön wäre es, wenn schon in der nächsten Kulturepoche, also in dieser sogenannten slavischen Kulturepoche, die aber natürlich eine weltweite ist, aber die diese Grundmentalität im Slavischen drinnen ist, wo das eine sehr wesentliche Rolle spielen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist ein mehr gewaltiges Potential, diese Kräfte, alte Kräfte in die neuen umzuwandeln. Da sind Gemütskräfte, Seelenkräfte drinnen, die den Boden bereiten, die wir schon längst verloren haben im Grunde. Das ist das Problem, weil wir müssen halt überall den Übergang von alten Kräften zu neuen Kräften schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir verlieren die alten viel schneller, als wir die neuen entwickeln. Zurzeit sind wir genau in dem Problem, da sind wir in so einer Zerreißphase gerade zu drinnen. Das Alte ist weg, die meisten glauben gar nicht einmal mehr dran, dass da irgendwas sein könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich so wirklich tief, um das selber in die Hand zu nehmen und zu wissen, ich muss tätig sein. Es kommt mir nicht einfach zu, sondern ich muss es tun. Ich muss tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist auch die Grundregel zu dem, wie schaut der neue Weg aus. Der Weg schaut auf jeden Fall aus, dass es auf die eigene Tätigkeit ankommt. Und dass ich alles, was ich tue, mir zu eigen machen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kann man Anleitungen und Dinge für geistiges Schauen, für geistige Entwicklung, kann man hunderttausende lesen. Man kann Steiner von A bis Z lesen, man kann andere Wege lesen, weil nicht jeder Weg, nicht für jeden Menschen ist der Schulungsweg der Anthroposophie der richtige, muss man auch dazu sagen. Also das muss auch jeder frei entscheiden, welchen Weg er geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten zu empfehlen ist nicht zehn Wege auf einmal und alle durchprobieren und einen Mischmasch draus machen, sondern einmal zu spüren, mit welcher geistigen Strömung bin ich am ehesten verwandt, wo klingt etwas an bei mir, dann kann ich dort lernen daran etwas, muss aber dann letztlich sehen, dass ich mein eigenes daraus machen muss. Dann fängt es erst an wirksam zu werden, so wirklich. Also ich kann jetzt sklavisch irgendein Rezept sozusagen tun, da kann ich Mantren oder was die vorgegeben sind, kann ich bis zur Vergasung beten oder meditieren, wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nicht wirklich funktionieren, wenn ich nicht meinen eigenen Weg finde. Weil wir haben alle unsere Fähigkeiten und auch unsere Mängel und mit dem müssen wir umgehen irgendwo, dass wir es durchdringen können. Also da wird in der Zukunft noch viel dazu zu sagen sein, aber ich setze mich dann wieder der Gefahr aus, dass ich über gar nichts über die Apokalypse sage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit sage ich aber doch sehr viel, weil ohne all dieser Dinge fangen wir mit dem im Grunde gar nichts an. Es ist sicher notwendig zum Einstieg einmal so ein Durchgang zu machen zu dem Ganzen und ein bisschen zu kommentieren, was bedeutet das, aber das ist erst der spärlichste Anfang. Interessant wird es dort, wo jeder seine individuellen Ansatzpunkte Apokalyptiker zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, das habe ich schon wahrscheinlich im ersten Vortrag gesagt, dass es darum geht. Es geht nicht darum zu wissen, was steht alles in der Apokalypse. Es ist schon gut, es will nicht klein machen, aber das reicht alles nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es genügt nicht zu wissen, was Steiner alles an Mantren oder sonstigen Übungen gegeben hat. Das reicht alles nicht. Man muss selbst Apokalyptiker werden, man muss selbst Geistesforscher werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist vielleicht gar nicht das richtige Wort. Christ zu werden eigentlich wäre das richtige Wort. Christ wirklich zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute haben wir noch hauptsächlich das Etikett darauf eingeschrieben, wir bekennen uns dazu. Das heißt noch nicht, dass wir es im tiefsten Sinne sind. Im tiefsten Sinne sind wir es dann, wenn wir aus unserem Ich entsprechend schöpferisch tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das ist genau die Liebeskraft, die wir der Welt geben können. Wir machen unser ureigenstes Ding und machen es aber so, dass wir es verschenken können. So, dass es nicht die Welt bedrängt, sondern die Welt beschenkt und es kann genommen werden oder nicht genommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Um und Auf. Ich meine, darum ist das alles, ja, verständlich aus dem Lauf der Geschichte heraus, alles, aber Christentum so zu verbreiten, dass man es den Menschen dann aufzwingen will im Grunde, das ist sehr gewagt. Da kann sehr viel schief gehen dabei und sehr viel Negatives hineinkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spricht nicht dagegen, dass der Missionsgedanke ja durchaus drinnen ist und dir auch deutlich geäußert wird, aber der heißt, geh in die Welt, strahle deine Impulse aus, erzähl von mir auch davon, aber nicht indem du einfach etwas vorbetest, fertige Formeln, sondern indem du es lebst, indem du sprichst durch das, was du bist. Das heißt, durch das, was du geworden bist, indem du diesen Impuls in dir lebendig gemacht hast. Das ist die Botschaft, das ist die Botschaft, die eigentlich im Pfingstgeheimnis drinnen steckt, sodass es alle Menschen verstehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also du sprichst durch das, was du geworden bist dadurch. Das ist das Um und Auf. Und bitte, da sind wir alle weit weg noch davon, ein bisschen was, es blitzt einmal da und dort durch, aber da haben wir noch einen riesigen Weg zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum werden wir auch brauchen diese unheimliche Beschleunigung eigentlich in der Entwicklung, die jetzt nicht im äußeren Sinne, sondern in der geistigen Entwicklung. Und die ist drinnen, die ist drinnen. Es werden dann wieder ruhigere Phasen auch kommen, aber im Moment stehen alle Signale drauf, dass die Menschheit wirklich einen Sprung machen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dass das Tempo gewaltig ansteigt. Dass wir kommen, wir sind jetzt in die Phase, und zwar nämlich so, dass dann die mittlere Periode unserer Kulturepoche, da haben wir noch ein bisschen Zeit dorthin, wir sind ja immer noch am Anfang, und Anfang heißt immer Anfang einer Kulturepoche. Das erste Drittel ist im Grunde Aufarbeitung des Alten und es so zu verändern, dass es anschlussfähig wird an das, was wirklich kommen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben schon das Problem, das was kommen soll, wird einmal abhängig davon, was die einzelnen Menschen aus ihrem Ich heraus wollen. Also es gibt keine fertige Regel dafür. Niemand kann das sagen, das sollst du.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du musst wollen. Es ist also ein vom Sollen zum Wollen. Und das ist aber dann ganz verpflichtend für einen selber, weil sonst zerstört man etwas am eigenen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist vielleicht auch für unsere Zeit die Botschaft, man soll es ja nicht übernehmen. Man muss immer schauen, was kann ich wirklich leisten, wo kann ich wirklich dranbleiben. Es einfach dann hinzuschmeißen ist für einen Menschen, der wirklich aus seinem Ich heraus tätig sein will oder tätig sein soll, ist das so ziemlich Schlimmste, was man machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann die bewusste Entscheidung treffen bei irgendwas, gut das geht in dieser Inkarnation nicht. Man kann sich manches vornehmen und dann kommt man aber drauf, ich brauche schon bei dem einen, vielleicht nicht nur dieses Leben, sondern ein nächstes auch noch dazu. Dann ist es legitim, andere Sachen, die man vielleicht ins Auge gefasst hat, einmal liegen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt nicht ununterbrochen im Hamsterrad, ich muss tätig sein, ich muss tätig sein und alles probieren, das bringt es gar nicht. Das ist eher, den Punkt zu finden, wo ich wirklich weiterkomme und dort dann ganz stark drinnen zu bleiben. Auch im anthroposophischen Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt vielleicht einen Bereich, wo ich wirklich weiterkommen kann, dass ich zu eigenen geistigen Erfahrungen auch kommen kann. Das heißt, dass ich mir bewusst werde, was da drinnen ist, weil die Zeit ist reif jetzt einfach dazu. Es ist notwendig, da geht es jetzt nicht darum, ich bin neugierig darauf oder ich überprüfe, ob der Steiner eh recht gehabt hat und das geht es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht darum, er das weiterzuführen, des Werksteiners. Wahrscheinlich werden die wenigsten das schaffen, das in dieser Universalität, in diesem Umfang zu machen, wie es Steiner konnte. Ohne ihn jetzt auf den höchsten Thron heben zu wollen, das geht es gar nicht, weil der Wiesner hat selber immer gesagt, ich will nicht verehrt werden, sondern verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht nicht darum, ihn als den großen Guru zu sehen, sondern das wird uns nämlich gar nichts nützen. Überhaupt nichts. Da kann ich das jedes Mal Steiner Steiner beschwören, wenn ich nicht selber tätig wäre, wird das überhaupt nichts nützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das geht darum und dazu gehört dann halt auch der irgendwann einmal nach gründlicher Vorbereitung, man soll sich schulen an dem, was gegeben ist, aber dann den ersten Schritt einmal zu wagen darüber hinaus. Weil das halt dann eben gerade in der Kraft des eigenen Ichs liegt, diesen Schritt zu machen. Und dadurch es aber, indem ich ihn mache, anderen leichter macht, auch Schritte zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht genau den gleichen, das muss gar nicht sein. Weil wir gehen eben jeder unseren Weg in Wahrheit. Das wird immer mehr den Reichtum der Menschheit ausmachen, dass jeder seinen Weg geht und dass er aber die Früchte dessen mit allen teilen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eben nicht mit dem Hinterton, ja du musst genau auch diesen Weg gehen, sondern wir geben einander wechselseitig Anregungen. Das wird halt dann was anderes sein als die üblichen Wirtshausgespräche wahrscheinlich, obwohl da auch viel darin anliegen kann. Man kann über das sprechen überall heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überall in Wahrheit. Es verlangt nur, dass die Menschen es wollen. Und eben wie ich am Anfang schon gesagt habe, im Alltag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es muss so sein, dass das wirklich im Alltag passieren kann, in einem Gespräch irgendwo. Es zieht sich nicht auf den Sonntag irgendwo zurück oder vielleicht in irgendeine gedeckte Loge, wo man sich zurückzieht vom Rest der Welt abgeschieden. Sondern es muss möglich sein, das überall zu besprechen mit Menschen, die dafür offen sind, sich auszutauschen mit ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das aber niemand aufzudrängen, der nichts davon wissen will. Weil wir alle eben auch schon vielleicht durchgegangen sind oder noch durch müssen durch die Phase, dass die alten Kräfte weg sind. Es funktioniert überhaupt nicht einfach auf Dauer sich hinüber zu schwindeln von den alten Kräften in die Neuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt der Moment in der oder in einer nächsten Inkarnation, wo das Alte einfach weg ist. Und wo die notwendige Erfahrung die ist, ich bin verlassen von allen guten Geistern. Ich bin ganz einsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dieser Einsamkeit entdecke ich die Christuskraft in mir. In meiner eigenen Ich-Kraft. Und merke dann diese Kraft, mir steht ein riesiges Kraftpotential zur Verfügung, wenn ich will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es hängt von meinem Willen ab, tätig zu werden. Und von dem strahlt eine gewaltige Heilkraft aus in Wahrheit. Für mich selber, aber vor allem auch für die Welt um mich herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weitesten Sinn Heilung, im seelischen, bis irgendwann ins Körperliche hinein. Und damit wird eben das, was wir als eine Religion heute bezeichnen, ganz was anderes werden. Es wird eine selbstverständliche menschliche Fähigkeit sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass wir einander geistige Anregungen geben, die wie der Impuls sind, dass jeder aus seinem Ich heraus tätig werden kann. Da muss es hingehen. Mir ist ganz bewusst, dass die Übergangszeit lang ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das macht ja nichts. Niemand braucht sich klein fühlen, weil uns geht es allen jetzt noch so. Dass wir erst auf dem Weg dorthin sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher ist es legitim, dass es die ganzen Stützen und äußeren Stützen und so noch gibt. Nur wir dürfen den Zeitpunkt nicht verschlafen, wo das ins Gegenteil umkippen kann. Und wo wir dann in eine Passivität hineinkommen, weil wir uns erwarten, es strömt mir von außen etwas zu an Kraft, was dann aber nicht mehr funktionieren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich dadurch aber versäume, aus dem eigenen Ich heraus tätig zu werden. Und das kann man zumindest theoretisch in jeder und auch in der schlimmsten Situation. Vielleicht sogar gerade bei Menschen, die in wirklich schlimmen Situationen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der absoluten Notlage sind. Und wo aber niemand da ist, der sagt, es wird schon gehen. Sondern die einfach darauf angewiesen sind, jetzt tätig zu werden, dass da plötzlich was aufgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass sie da erst im Tun, im Nachhinein merken, das hätte ich nie gedacht, dass ich das durchstehen kann. Dass ich da durchkomme und vielleicht noch andere mitnehmen kann, dass sie durchkommen, das hätte ich nie gedacht. Wir kennen unsere Kraft noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist da, die tut schon am Stand durchdrehen in uns in Wahrheit. Da ist einiges an Kraft da, bei jedem von uns. Aber wir kennen die Kraft in Wahrheit noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir kennen die Apokalypsis Jesu Christus. Und Jesu Christus ist zugleich eben Ich. Auf das weist ja Rudolf Steiner auch so oft hin, dass die Initialen des Jesu Christus, eben nicht zufällig, das deutsche Wort Ich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil durch das Mysterium von Golgatha ist das untrennbar miteinander verbunden. Dadurch können wir die göttliche Kraft in uns wirklich erregsam machen. Und zwar aus eigenem heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sich der Christus mit den Menschen, mit allen verbunden hat. Er ist Mensch geworden eigentlich in jedem Menschen. In Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Menschen ist das Potenzial drinnen. Das ist genau der Punkt, warum der Christus wirklich als Verkörperung einmal kommt. Weil dann lebt er in allen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde. Egal welchen Bekenntnisse angehören. Kann ein atheistisches Bekenntnis sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das ist genauso ein Glaubensbekenntnis. Da kann diese Kraft trotzdem drinnen leben. Ich meine, die Atheisten sind die, die unbewusst vielleicht, aber doch aus der Perspektive leben, das alte muss ich verlieren, um das neue zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist vielleicht so, das Auflehnen gegen das Alte, unbewusst wissend, ich muss es überwinden, um das eigene zu kriegen. Und wenn das Ich wirklich tätig wird, dann bricht es auf ins Christentum. Selbst dann, wenn ich mich noch als Atheist fühle und gläubiger Atheist bin, aber vielleicht in der Realität mehr Christ als einer, der brav jeden Sonntag in die Kirche geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seine Gebete runtermurmelt und im Grunde nichts mehr damit anfängt. Es ist nicht gesagt, dass das alles so automatisch von selber funktioniert. Das muss nicht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann ganz unheilig auch sein in Wahrheit. Weil es wird unheilig dort, wo es nicht wirklich mit dem Ich-Impuls verbunden ist. Da macht das Christentum keinen Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die anderen Religionen sind ein Weg, dorthin zu führen. Alle Wege führen letztlich irgendwann dorthin. Nur wird es manchen dann flau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst im offiziellen Christentum ist es auch noch sehr flau. So massiv wird noch nicht gesagt, du musst tätig werden. Du.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Christus lebt in dir. Dort muss man entdecken. Und dadurch können wir den ätherischen Christus entdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch können wir ihn erleben. Wo im Ätherischen? In unseren Lebenskräften. Wenn in uns das Christentum so lebendig wird, dann steht der Christus vor mir oder wie auch immer ich das ausdrücken will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erlebe ich ihn geistig. Dann erlebe ich ihn, dann erfahre ich ihn ganz konkret. Dann erlebe ich nämlich wie er stärkt auch die eigenen Ätherkräfte, die eigenen Lebenskräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich stärkt. Aber das muss ich wollen. Wir können selbst noch nicht so an den Ätherkräften arbeiten, aber er unterstützt uns dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, das ist der Weg am eigenen Ätherischen zu arbeiten. An dem müssen wir auch schon arbeiten. Wir haben viel zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen erstens einmal uns trauen, sich auf unser Ich zu stellen. Ich habe meine Sache auf Nichts gestellt in Wahrheit. Im Wort Nichts ist übrigens auch das Ich hier drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das muss man sich trauen einmal, weil das heißt auf sich selber stellen. Da kann ich nicht, ich finde nicht da ein Handbuch oder was hat der gesagt. Das ist alles gut und schön, aber im entscheidenden Moment muss ich es nicht wissen, sondern tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Tun wissen, ja, das war der kleine Schritt. Das heißt, wir müssen lernen, die ganze Bequemlichkeit eigentlich, ja ich nenne es jetzt einmal durchaus Bequemlichkeit, die in uns halt drinnen steckt, die zu überwinden. Zu wissen, selbst wenn wer anderen was schenkt, noch so viel schenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nichts wert für mich, wenn ich es nicht ergreife und zu was Eigenem mache. Und das verlangt die eigene Tätigkeit. Sonst wird es nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit ist vorbei, wo irgendwelche Sachen passiv funktionieren. Also auch die größten Geschenke, die größte Unterstützung, die kommt, auch die Unterstützung des Christus, die unendlich geradezu ist, wird nur funktionieren, wenn ich es ergreifen will, wenn ich seine Hand nehmen will. Es wird so schön im zweiten Mysterientrama von Steiner geschildert, bei dem Juden Simon, der immer wieder dieses Erlebnis hat, das Christus-Erlebnis, und der sozusagen so erlebt hat, das halt in der Vision, dass er ihm die Hand erreicht und im letzten Moment stößt er sie zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er will das nicht ergreifen. Das heißt, er will sich nicht auf sich selber stellen. Weil das ist gleichbedeutend damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich selber tätig werden. Und wenn ich die Unterstützung dabei des Christus haben will, dass er meine Kräfte verstärkt, dann muss ich mir diese Kräfte zu eigen machen. Darin besteht es nämlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch erwerbe ich mir auch diese Kräfte. Das heißt, letztlich mache ich es dann doch selber. Das ist das Um und Auf dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist wirklich revolutionär. Ich habe das jetzt schon ein paar Mal gesagt, dass Geisteswissenschaft im modernen Sinne revolutionär ist. Absolut revolutionär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist vielleicht auch der Grund, warum viele noch nicht heranwollen oder können. Und selbst viele, die herangekommen sind, das auch noch nicht so ergriffen haben, dass es ihr ureigenstes Tun ist. Und eben auch dann der Mut kommt, in Lebenssituationen über das, was man halt in der Anthroposophie von Steiner oder sonst wo gelernt hat, über das hinauszugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in Wahrheit kann ich erst dadurch im konkreten Moment tätig werden. Ich tätig werden. Nur fertiges Rezept anwenden wird nirgendwo funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich mit meinem Ich drinnen liegen, mit meinem ganz Individuellen. Und daher wird von jedem Menschen in einer ähnlichen Situation aber was anderes kommen. Es gibt unendlich viele Wege, die gut sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt unendlich viele, die daneben hauen können. Aber selbst das ist nicht das Drama, das muss das Ich riskieren. Weil auch wenn ich wirklich aus meinem Ich heraus tätig bin, wir haben halt noch genug andere Wesensglieder und alle möglichen Wesen, die da drinnen herumwurreln in uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind ja wirklich interessante Wesen. Ich meine, in uns wurreln, letztes Mal habe ich gesprochen von den Bakterien und den kleinen Lebewesen und Viren, die einen nicht unbeträchtlichen Teil unseres Organismus ausmachen. Also da wurrelt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, es wurreln aber Elementarwesen genug. Ihr wisst, wurrelt, glaube ich, brauche ich schon nimmer übersetzen. Wurrelt heißt, bewegt sich lebendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurr ist das W da drinnen. U geht es eng durch. Im R ist es bewegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und irgendwo trifft es dann aufs Ziel. Also sehr lebendig beweglich einfach. Also mit dem müssen wir einmal fertig werden, das zu akzeptieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich bin der Mittelpunkt, aber ich habe alle möglichen Wesensglieder, in denen bewegt sich alles Mögliche, im physischen, im ätherischen, im astralischen. Nur im Ich, da sind wir selbst zu Hause. Und da können wir den Christus finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt eben genug anderes, wo wir die Kraft darüber noch nicht so haben, wo wir es lernen können. Über das Seelische hoffentlich gewinnen wir es zügig immer mehr Kraft, dass wir wirklich im Zeitalter der Bewusstsein schon sehr viel umgewandelt wird von unserem seelisch-astralischen zum Geist selbst. Wenn wir das haben, dann ist noch ein großer Schritt getan, weil dann ist unsere Seele unsere Schöpfung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Astralisches sogar unsere Schöpfung. Das ist auch ein schrittweiser Prozess. Also Seelisches ist ein Teil des Astralischen, lebt im Astralischen, aber der Astral-Alp ist wesentlich umfangreicher noch, weil da ist alles das drinnen, was wir im tiefsten Unbewussten haben, was für die Körper Funktionen wichtig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es wird schon viel sein, wenn wir den engeren Teil des Seelischen einmal wirklich zu unserem eigenen gemacht haben, selber gemacht haben. Dann haben wir erst die unsterbliche Seele. Dann haben wir die wirklich unsterbliche Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also gerade in dem Übergangsfeld von der alten Zeit, wo durch die höheren Mächte dafür gesorgt wurde, dass die wichtigsten Seelenelemente weitergehen in der nächsten Inkarnation und so fort, dass das nicht ganz zerfledert. Heute besteht sehr wohl die Gefahr, dass große Teile unseres Seelischen sich auflösen. Das habe ich auch schon gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einzige, was uns mit Garantie bleibt im seelischen Bereich, das sind unsere Karma-Päckchen. Also die Aufgaben, die zu erfüllen sind, die werden wir nicht los. Gott sei Dank werden wir sie nicht los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt ja vieles drinnen, was nicht karmisch belastet ist. Das wird erst dann wirklich unser eigenes sein und das heißt also vor der Auflösung bewahrt sein, wenn wir es bewusst ergriffen haben. Geist selbst heißt letztlich, vollster Ausprägung ist Geist selbst dann, wenn es letztlich das ganze Australische zur eigenen Schöpfung gemacht hat und immer weiter tut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das ist ja nichts Statisches, sondern an dem weiterarbeitet. Das wird die große Aufgabe sein im neuen Jerusalem. Dort geht es dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können jetzt bereits, also energisch daran arbeiten und sogar jetzt schon im Bewusstseinsseelenzeitalter, vom Geist selbst zumindest den seelischen Teil, also den engeren Teil, der zunächst einmal leichter unserem Bewusstsein zugänglich ist, den uns zu eigen zu machen. Oder Teile davon zumindest uns zu eigen zu machen. Sodass in der Seele nichts passiert, wo nicht mein wirklicher Wille dabei ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht irgendeine Triebkraft, die hereinkommt, irgendein luziferisches Wesen, das uns anschiebt oder irgendein arimanisches, das drinnen wirkt. Sondern dass wir Herr in unserer Seele sind. Wir stehen erst ziemlich am Anfang davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber immerhin, ein bisschen was ist schon geschehen und es ist jetzt unsere Zeit. Das Bewusstseinsseelenzeitalter ist prädestiniert dafür, dort diesen Bereich aber weiter auszuarbeiten. Weil Bewusstseinsseele und Geist selbst hängen stark zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind eigentlich in gewisser Weise zwei Seiten desselben. Und das betrifft also vor allem den seelischen Bereich. Im Großen, dass das ganze Australische verwandelt ist, wird bei den Menschen, die mit der Entwicklung Schritt halten, so sein, dass es am Ende des Neuen Jerusalem, also des Neuen Jupiter, dass es wirklich fertig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fertig heißt also, dass es dann wirklich unsere Schöpfung ist. Das heißt aber bitte dann nicht fertig im Sinn. So, jetzt ist es so, wie es ist und so bleibt es auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, nein, das heißt, es geht sowieso immer weiter und verändert sich. Aber dann sind es wir aus unserem Ich heraus, die an dem arbeiten. Sonst niemand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nix. Das heißt, spätestens nach der Zeit des Neuen Jerusalem oder Neuer Jupiter, wie es Rudolf Steiner nennt, wird es so sein, dass das seelische Komplett und das australische Komplett unsere Schöpfung ist. Unsere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere. Und wir übernehmen nichts aus der Seelenwelt, nichts Fertiges, sondern wir schaffen es selbst und wir geben es als Geschenk dann irgendwann einmal, wenn sich der Organismus wieder löst von der irdischen Verkörperung, wir geben es an die Seelenwelt weiter. Dort steht es zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Menschen, die auch diese Ich-Entwicklung durchführen, die werden es gar nicht brauchen, aber es wird eine sehr große Rolle spielen für die anderen Wesen, die in der Natur sind. Also für die Tierwelt zum Beispiel und so weiter, für Elementarwesen und so weiter. Da kann das ein ganz großes Geschenk sein, das wir einbringen in die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was uns selber betrifft, ist es dann einfach irgendwann einmal zu 100 Prozent unsere Schöpfung. Also das heißt, wenn man jetzt die Perspektive noch weiter spannt, also sie spannt dann über das neue Jerusalem hinaus, Venus-Zustand, Vulkan-Zustand, also die letzten drei, die zukünftigen drei kosmischen Verkörperungen unserer Erde, dann geht es letztlich darum, am Ende, und dann, da nehme ich jetzt Bezug zu dem, was ich heute schon gesagt habe, in der Apokalypse ist die Rede von der ersten Auferstehung, die letzte Auferstehung, so kann man es gar nicht sagen, aber in gewisser Weise, wenn am Vulkanzustand der Mensch sich seinen Geistesmenschen selber geschaffen hat, das heißt damit seinen vergeistigten physischen Leib komplett selber geschaffen hat, dann ist er in seinem Wesen sein eigenes Werk geworden. Das heißt, er hat das erfüllt, was die Gottheit intendiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass wir am Ende Schöpfer unserer selbst sind. Am Ende der Entwicklung. Vom Geschöpf zum Schöpfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir so weit gekommen sind, dass wir von A bis Z, das heißt durch alle unsere Wesensglieder Schöpfer unserer selbst geworden sind, dass wir also dann, so werden wir aus diesem Vulkanzustand herauskommen, dass wir unser Ich haben, klar, aber wir haben unseren eigenen Astralleib, unseren eigenen Seelenleib, also unser eigenes seelisch-astralisches, wir haben unseren eigenen Ätherleib selbst geschaffen, ganz individuell und wir haben den Geistesmenschen, wir haben den physischen Leib selber geschaffen, dann sind wir Geschöpf unserer selbst. Und dann sind wir reif für alles, was danach liegt. Darüber haben wir ja auch schon Andeutungen gemacht, man kann wirklich nur Andeutungen machen, aber wir stehen da auf derselben Stufe wie die Schöpfergötter, die in der Bibel genannt werden, das ist ja nicht die höchste Gottheit, um die es da geht, in Wahrheit, sondern es geht um die Geister der Form und die Elohim und die Sonnengeister, die eben diese Erdentwicklung geformt haben, durchformt haben, dann, also wenn wir jetzt durch alle sieben Stufen, sieben kosmischen Stufen durchgegangen sind, dann sind wir an der Stufe angelangt, auf der die Elohim in anderer Art zu Beginn der Erdentwicklung gestanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eben auf andere Art, in gewisser Weise auf höhere Art, weil wir eben die Freiheit haben, weil wir ganz individuelles Geschöpf unserer selbst sind. Das ist bei den Elohim, die in der Bibel genannt werden, nicht der Fall. Es ist ein Unterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was die Gottheit in den Weltenplan hineingelegt hat. Weltenplan heißt also, in welche Richtung soll es gehen? Es geht in die Richtung, dass freie Schöpfergeister entstehen, die das ergänzen mit dem Zusammenarbeiten, was von oben kommt. Beziehungsweise man kann es vielleicht irgendwann einmal auch so sehen, dass das, was früher von oben gekommen ist, dann von innen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Gottheit eins ist mit dem. Immer mehr wird. Da gibt es Stufen noch genug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perspektiven sind riesig gekommen. Ich weiß, dass das alles auch sehr ketzerisch klingen kann. Aber meine offizielle Adresse ist die Ketzergasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat zwar mit den Ketzern nichts zu tun, das war irgendein Bürgermeister oder irgendetwas in Wien, der Josef Ketzer geheißen hat, aber es passt irgendwo. Ja, aber niemand sollte sich schrecken, niemand sollte Angst haben vor der Größe der Aufgabe. Der erste Schritt ist halt einfach, dass man, ich weiß nicht, ich soll das alles, ja, das ist der erste Schritt für einen neuen geistigen Weg überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass wir wirklich gerecht werden dem, dass wir die Möglichkeit zu dem freien Ich bekommen haben. Damit ergreifen wir den göttlichen Willen, damit folgen wir dem göttlichen Willen. Wenn ich es verweigere, dann arbeite ich gegen den göttlichen Willen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade wenn ich mir diese Freiheit erkämpfe, nämlich indem ich sie in die Tat umsetze, weil wie gesagt, die Freiheit muss ich selber mir erringern. Man kann mir nur die Möglichkeit schenken, das hat die Gottheit gemacht, aber wenn ich in der starre Tolle liege und mir nichts tun darf, dann wird es nicht passieren. Die Gottheit kann mich nicht zwingen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kann mich nicht zur Freiheit zwingen. Das wäre ein Widerspruch in sich selbst. In dem Fall wäre das eine Entschöpfung geradezu zerstörender Widerspruch drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sie kann uns nicht zwingen. Sie hat sich ihrer Allmacht begeben. Sie hat sich ihrer Macht eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind alles Dinge, die man in philosophische, theologische Überlegungen einbeziehen müsste. Es haben in der Neuzeit noch die Menschen sehr gefragt, wie ist das Übel der Welt, das Böse, was passiert, wie ist das mit der Allmacht und Allwissenheit, Gott ist vereinbar und so weiter. Aber man ist immer noch davon ausgegangen, ja das muss ja Allmacht sein, aber die Macht Gottes besteht darin, gerade diese Macht abzugeben, aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls bezüglich dessen, was den Willen des Menschen betrifft. Die anderen, gerade alle höheren Hierarchien, die über uns stehen, die brauchen das noch. Sie können es noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also von dem her ist die Erdentwicklung, das Erdenleben des Christus, hat überhaupt die Weltrevolution schlecht hingebracht, für den ganzen Kosmos im Grunde. Das wäre zu klein gedacht, das zu sehen, ja da jetzt unser kleines Fleckern, das Erdkugelle da, das betrifft den ganzen Kosmos, das erschüttert den ganzen Kosmos in Wahrheit. Das heißt, alle geistigen Wesen, die da sind, überall, alle Sterne, alle Sonnen, alle Planeten, alle, ja selbst die kleinsten Meteoriten, die irgendwo herumschwirren, sind geistige Wesenheiten, und wenn es nur Elementarwesenheiten sind, sind mit dabei, weil überall Geistiges ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden das alles erleben können einmal. Wir werden das sehen können. Das wird noch eine spannende Astronomie werden, die dann das Geistige sieht, auf neue Art sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In alter Form gab es das. Die Babylonier, die Neu-Babylonier, die Chaldea waren wunderbar in dem, dass eine Astronomie oder Astrologie oder wie immer man es, es war eben nicht getrennt zu lesen, die geistigen Taten der Wesenheiten, die drinnen sind, die sich äußerlich halt dann in den Konstellationen und sonstigem widerspiegeln. Und auch die Gesetzmäßigkeiten, die Weisheit, die sie hineinlegen, die wir halt dann heute als Naturgesetze oder so herauskratzen irgendwo, das ist eher als nur die Oberfläche davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die haben noch in den Konstellationen, in denen sie sich angeschaut haben, aber zugleich auch sie geistig gesehen haben, nicht nur äußerlich. Das ist gerade der spannende Moment in der ägyptisch-chaldeeschen Zeit. Weil ägyptisch-chaldeesche Zeit heißt ja, kurz davor beginnt das finstere Zeitalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, das natürliche Hellsehen beginnt damals bereits zu erlöschen. Für eine Mehrzahl von Menschen. Bis dahin waren alle hellsichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle. Also urpersische Zeit noch, alle hellsichtig. Alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einweihung bestand dann gerade darin, das zu verlieren. Oder zumindest sich durchzukämpfen zu einer ganz klaren Sicht des Sinnlichen. Wo sich nicht durchmischt, das geistige Erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat es schon sinnlich wahrgenommen, durchaus. Aber man hat mit wahrgenommen, immer das seelisch-geistige, die Aura. Aura Masta O. Das heißt ja eigentlich, die große Aura, die mächtige Aura.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ja indogermanische Sprache auch. Es kommt wirklich aus demselben Stamm heraus. Aura Masta O. Heißt nichts anderes als Aura Mächtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das steht dahinter. Und man konnte das erleben. Sie haben gesehen, es ist ja schon die äußere Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben aber gesehen, auch die ganze Aura noch mit. Alle. Manche halt mehr und manche weniger schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das haben sie noch gesehen. Und sie haben aber gesehen, jetzt kommt das Alemannische. Das verdunkelt das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt herauf. Das greift nach dem, das greift zuallererst nach dem, was ich da unten auf der Erde sehe, aber es greift auch nach dem da oben. Es beginnt auch nach dem oben, nach den Sternen zu greifen, nach der Sonne zu greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie sie verdunkeln. Und das hat man als dramatisch erlebt einfach. Da sieht man schon aber auch, wie sich das Bewusstsein der Menschen, auch in historischen Zeiten, und das sind Zeiten, wo man sagt, bei der urpersischen Zeit ist es so, es gab noch keine Schrift und sowas zu der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es gibt keine Aufzeichnungen, es gibt Funde natürlich von allen möglichen Utensilien, aber keine Schrift. Also kennt man von der Seite nicht, wie die wirklich die Welt erlebt haben. Wir konnten es nicht niederschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man wirklich dann nur auf geistigem Wege in Erfahrung bringen, dass man wirklich in der Zeit zurückgehen kann, bis dorthin und gleichsam durch die Augen dieser Menschen zu sehen. Also zu erleben, was die in ihrer Seele erlebt haben. Also das, was Södersteiner halt dann nennt, das Lesen in der sogenannten Akasha-Chronik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also im Grunde nichts anderes als Lesen im Fluss der Zeit. Dort kann ich das Lesen. Und da kann ich lesen die Vergangenheit, ich kann lesen aber auch, welche Möglichkeiten es für die Zukunft gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zukunft ist trotzdem offen. Also es ist noch nicht gesagt, was sich realisiert, also bis in die physisch-sinnliche Welt hinein. Es sind viele Strömungen, von denen eine konkret dann wird und bis ins physische Geschehen hinein sich verdichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist auch so eine Sache. Aber aus dem die Möglichkeiten der Zukunft zu sehen, aus dem kommen Fähigkeiten wie Prophezeiungen, die also die Zukunft betreffen. Wie kann man Rudolf Steiner sprechen davon, wie wird denn das sein mit dem neuen Jerusalem? Also sprich mit dem neuen Jupiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder wie wird das sein mit dem Venus-Zustand, der dann noch folgen wird. Oder gar dem Vulkan-Zustand. Das ist ja noch nicht passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das soll aus Freiheit heraus passieren. Weil der Mensch mitwirkt, wird sehr vieles aus Freiheit passieren. Und wir sind jetzt schon ganz schön tätig, diese zukünftigen Zustände mit vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden sie nicht alleine hervorbringen können, aber sie werden wesentlich sein, bestimmt durch uns. Vielleicht noch ein kleines Beispiel, wie wichtig Erscheinungen unserer Zeit heute sind. Das Berufsleben unserer Zeit heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Berufsleben, wo Menschen in einen Beruf gestellt sind, den sie machen, ohne besondere innere Verbindung. Das Leben hat sich hineingestellt, sie machen ihn, weil sie ihn machen müssen. Rudolf Steiner sagt, das wird in der Zukunft immer mehr so werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man wird immer weniger sagen können, ach mit meinem ganzen innersten Wesen, mit all dem was ich will, bin ich verbunden mit meiner Arbeit, was anderes würde ich mir gar nicht wünschen machen zu können. Wenn alle Menschen das so machen würden, dann würde der allerletzte Zustand, der Vulkan-Zustand, der also die Spiegelung des alten Saturn ist, dieser Wärmewelt, der also den Abschluss der Entwicklung bringt, die wird zum großen Teil durch solche Sachen geschaffen, wo wir mit unserer inneren Freude, mit unserem Enthusiasmus nicht verbunden sind. Und die wir tun, weil wir sie tun müssen in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon auch, weil wir sie tun wollen, aber nicht, weil es uns jetzt so besonders Spaß macht oder was, sondern wo wir ganz aus der Notwendigkeit heraus handeln, ohne dass unsere Gefühle, unsere Emotionen drinnen stecken. Das ist ein starker Ausspruch für unsere Zeit heute, weil es ist heute ja im Berufsleben ist das schon fast der Standardfall, dass man halt in einem Beruf drinnen steht, weil man davon leben muss, aber dass ich sage, das ist jetzt mein Leben, ist es oft gar nicht. Es ist keine Fehlentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann ich nur empfehlen, ich weiß jetzt die GA-Nummer nicht, aber es heißt der Band, das Karma des Berufes. Das sind ganz wesentliche Dinge, wo wir etwas tun, sehr wohl unsere Kraft, unser Können hineingeben, aber völlig unser Australisches, unser Wohlgefühl und diese Dinge trennen davon. Wir machen es nicht aus Zwang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute machen es viele Menschen aus Zwang, weil sie uns nicht überleben könnten, aber es wird die Zukunft kommen, dass man solche Dinge tut, die nicht jetzt zu meiner besonderen Freude oder sowas machen, sondern die ich mache, weil ich die Notwendigkeit sehe. Nur aus dem. Das ist deswegen jetzt nicht mit einem Glücksgefühl verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem heraus. Mit dem, was wir heute als Glücksgefühl bezeichnen. Das ist was ganz, ganz Wesentliches auf dem Weg, jetzt Bewusstseinsseele, weiter Geist selbst zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist selbst, da ist die eine Verwandlung des Australischen, aber da geht es um Weisheit drinnen, Weisheit im Zusammenklang mit dem Rest der Welt. Da geht es nicht um Glücksgefühle. Überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine objektive Seelenwelt. Damit sage ich bitte nicht, dass wir heute bei nichts mehr Freude haben dürfen. Das sage ich überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade bei den Dingen, die wir tun für die Welt, darf es überhaupt nicht darum gehen, dass ich da jetzt ein Glücksgefühl habe. Die Maria sagt es im Mysteriendrama so deutlich. Dass sie dann schwört vor der geistigen Welt, dass sie in ihrem ganzen geistigen Streben das Glücksgefühl, das damit verbunden ist, sich gut zu fühlen, dass sie das tilgen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit rettet sie den Johannes im Grunde. Damit rettet sie ihn. Das ist eine starke Äußerung, bitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt also auch, natürlich für unsere Geistigkeit zu entwickeln, wir sollen es mit Wille, mit Enthusiasmus machen, aber wir müssen uns die üblichen Glücksgefühle abgewöhnen dabei, die wir so im normalen Leben haben. Die dürfen wir uns für das normale Leben durchaus noch aufbewahren, aber gerade im Zuge der geistigen Entwicklung dort nicht. Das heißt jetzt bitte nicht, dass ich jetzt geistige Entwicklung mache und ich übe und jetzt sitze ich mit einem langen Gesicht dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das meine ich auch nicht. Es muss neutral werden. Es muss neutral werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mache es, weil es eigentlich eine Weltnotwendigkeit ist, zu die mich aber keiner zwingen kann, aber die ich eingehe. Uh, da sind wir aber von der ganzen Wohlfühl-Esoterik dann weit weg. Wer wüsste, ich nenne gerne die Esoterik, die im Grunde den Sorgen des Alltags entfliehen will in eine höhere Welt, die schöner und erhebender ist und sie dort wieder aufzudanken, um den Alltag ertragen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nicht ein geistiger Schulungsweg. Das ist ein luziferischer Fluchtversuch, der nicht gelingen wird. Das würde mir nicht gelingen, den Luzifer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er tut alles dazu, um uns zu verführen dorthin und jedenfalls fürchte ich, dass nicht so wenige Menschen eine ganze Inkarnation oder vielleicht mehrere verplempern, damit sich in so etwas hineinzuleben, was sie total schwächt in Wahrheit und ihnen den Weg in Wahrheit erschwert, den Weg wirklich zu gehen. Also Freude im Leben darf man überall haben, aber gerade in den wichtigen geistigen Dingen geht es um ganz etwas anderes. Das ist in einer gewissen Weise sehr, sehr viel ernster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch nicht ein langes Gesicht machen. Aber es ist einfach eine Notwendigkeit. Man sieht die eigenen Kräfte, die man hat und die bringe ich ein und weiß, damit wird die Welt einen Schritt weiter kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann meinen Beitrag leisten, dass andere wieder Impulse aufgreifen können und weiterführen können. Und das ist das Wichtige. Aber es ist wichtig eben, dass aus dem Ganzen dann das Luziferische rauskommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das besteht eigentlich da drinnen. Das zieht man so leicht rein. Das ist etwas erhebend und schön zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Geistiges Erlebnis ist etwas anderes als dieser gefühlsmäßige Höhenflug. Das muss man unterscheiden lernen. Ich sage das ganz dezidiert deswegen, weil ich schon den Eindruck habe, dass manches und nicht weniges, was heute an geistigen Strömungen in der Welt ist, dass das ein vollkommener Missbrauch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es darum, mich über die negativen Dinge, die mich heute quälen, mich hinweg zu trösten. Ich befreie mich. Und das schadet der Weltentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spielt den Widersachern in die Hände. Gerade da ist wirkliche Freude etwas anderes. Ich darf mich darüber freuen, wenn ich einen guten Schritt in der geistigen Entwicklung mache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist nicht dieses luziferische Glücksgefühl. Das ist es nicht. Ich freue mich daran, dass ich es geschafft habe, etwas zu tun, was die Welt weiterbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich etwas ganz Klares, Nüchternes in gewisser Weise. Da brauche ich weder stolz noch sonst etwas sein. Ich sage schön, dass ich es geschafft habe, einen Schritt beizutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so auf Neudeutsch cool muss man dabei sein. Das ist sehr wichtig. Wenn solche Emotionen, die es eigentlich sind, hineinspielen in den geistigen Weg, dann kann das in Wahrheit auf die Dauer sehr viel Verderbliches hineinbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man denkt sich gar nichts dabei. Ich fühle mich nur wohl, wenn ich etwas dabei mache. Ach, es ist so schön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da öffne ich Tür und Tor für die luziferischen Wesenheiten. Und die sind nach wie vor sehr gefährlich. Gerade im dritten Mysterientrauma, am Beispiel des Johannes Thomasius, der eine starke Neigung zum Luziferischen hat, ist das stark merkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kommt sowieso in den Bereich des Arimann ganz stark hinein. Das heißt, er hat dann als Geschenk beides stark. Und da muss er irgendwann drüber kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So geht es uns allen. Gerade in den Mysterientraumas sind so viele Dinge drinnen, die der Steiner sonst so explizit nirgendwo sagt. So detailliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da ist so ganz konkrete Beispiele, wo etwas durchblitzt, was eigentlich total erschütternd ist. Und was den Ernst, die Verantwortung, die damit verbunden ist, so wirklich deutlich machen kann. Um das mitzubekommen, wie dramatisch das ist, muss man sich wahrscheinlich selber intensiv mit dem Text beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist der beste Umgang damit, den Text zu lernen. Vielleicht von einer Person zu lernen, auch wenn man es jetzt nicht auf einer Bühne spielen will. Aber ihn zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Jahre damit zu leben. Dann gehen solche Lichter auf. Da stehen so viele Weisheiten drinnen, so viele scheinbar beiläufige Bemerkungen, die ganz, ganz extrem wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich komme nicht drauf, wenn ich jetzt zweimal nur das Buch gelesen habe, und dann anfange mit dem Kopf es auszudeuten. Da komme ich nicht drauf. Da bin ich nur sehr gefährdet wieder in der intellektuellen Eitelkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist das, ah, ich verstehe das alles. Ich muss es erleben können. Und das kann ich nur, wenn ich mit dem Text lebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kann ich mit allen darüber nachdenken und tun. Aber ich muss wirklich verbunden sein und wahrscheinlich über Jahre damit. Da sind Schätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind Schätze drinnen. Weil ich bei allem, was Steiner sagt, oder auch was andere Menschen sagen, steht zwischen den Zeilen immer mehr, als man auf den ersten Blick vermutet. Weil das, was dazwischen steht, ist das Anstöße kommen, wo plötzlich eine Frage auftaucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft gar nicht am Anfang. Am Anfang denkt man, ich habe es eh verstanden. Dann lese ich es wieder und denke mir, nein, eigentlich habe ich es da noch nicht so ganz verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist das jetzt wirklich genau? Es rauchen immer mehr Fragen auf. Und die Fragen sind die Vorboten der Antworten. Und die werden durch diese Sachen angestoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte fast sagen, die Kunst eines Autors überhaupt, und besonders eines solchen, wie es Olaf Steiner ist, im geisteswissenschaftlichen Bereich, ist das, was nicht ausdrücklich drinnen steht, sondern was die Fragen aufdeckt, die mich dort hinführen, was da alles nur dazwischen steht. Das ist das, was zwischen den Zeilen steht. Die Fragen und die Fragen sind eigentlich das, wo ich selber drauf kommen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich selber drauf kommen muss. Da muss ich mit dem eigenen Ich dabei sein. Und da ist es dann am besten nicht, wo ist denn jetzt ein erfahrener Anthroposoph, bitte erklär mir das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe es nicht verstanden. Ja, kann man natürlich machen, anfangs einmal um sich zu orientieren. Aber auf Dauer wird das nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich froh sein. Ah, 30 Jahre mit dem beschäftigt und dachte, ich verstehe das. Und jetzt komme ich drauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Null Ahnung eigentlich. Keine Ahnung, es ist alles ganz anders. Das war alles unwichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist schon richtig alles, aber das war unwesentlich. Da tauchen Fragen auf, die führen weiter. Die führen genau dorthin, dass wir selber unseren Entdeckungsweg gehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus dem heraus tätig werden können. Weil das Ganze, was Steiner gegeben hat, was alle Geisteswissenschaftler und Mystiker zusammen gegeben haben, ist eine riesige Landkarte mit nur riesigen weißen Flecken. Die warten darauf, von uns entdeckt zu werden, erforscht zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Mensch, der sich mit Geistigem beschäftigt, ernsthaft beschäftigt, ist eigentlich Pionier, wieder so ein Fleckerl aufzudecken. Selber etwas zu finden. Und zwar zu finden eben dadurch, dass eine in dem schon verstanden geglaubten Frage auftaucht, wo ich mir denke, eigentlich, wenn ich ganz ehrlich bin, ich habe 20 Jahre geglaubt, ich verstehe es, oder 30 Jahre, aber eigentlich ist es mir völlig rätselhaft, wenn ich ganz ehrlich bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sind wir auf der Spur. Apokalypsis. Offenbarung, Enthüllung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist sowas. Die Frage ist, da wird die Decke weggezogen von was ganz was Neues taucht auf. Und ich muss es erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss die Frage beantworten. Und ich kann sie beantworten. Irgendwann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauert halt ein bisschen. Die Frage ist nämlich schon der Vorbote der Kraft. Weil ich entdecke es nämlich die Frage nur dadurch, dass ich eigentlich schon die Fähigkeit habe, da was zu entdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum wird es fraglich für mich. Darum gebe ich mich nicht mehr zufrieden mit dem, was ich jetzt 20 oder 30 Jahre geglaubt habe, dass das alles schon wäre. Sondern wo ich sehe, da ist ein Riesenloch noch drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist für mich da. Ein anderer wird eine andere Stelle entdecken drinnen. Das ist schrittweise der Weg geistesforscher zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich jetzt keinen offiziellen Zettel dazu haben. Da muss ich mich in keine Universität setzen dazu. Sondern ich muss einfach wartendes Fragen auftauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht gleich erinnern. Wer kann mir bitte die Frage beantworten? Du selbst. Sonst hat es keinen Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es von jemand anderem wäre beantwortet irgendwie, dann ist es nur zugedeckt. Aber das Eigentliche entsteht eben erst, wenn ich selber tätig werde. Das ist die Antwort, die zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht die Antwort, die ich fertig kriege. Das ist, glaube ich, heute notwendig, das mit aller Deutlichkeit zu sagen. Also ganz nachdrücklich zu sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Steiner sagt es eh immer wieder irgendwo. Das ist eh immer wieder drinnen. Aber es wird oft nicht gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird oft nicht gehört. Wir sollten froh sein über jede Sache, die mir zur Frage wird. Und gerade dann, wenn ich vielleicht lange, lange Jahre gedacht habe, ja, ich weiß eh alles darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder es ist mir eh klar. Und dann taucht auf, nein, nein, da fehlt noch etwas ganz Entscheidendes. Dort wird es interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da, die Geduld haben, dann ist einmal die Frage da. Und wenn ich keine Ahnung, wie ich sie lösen kann, dann muss ich halt lernen, mit der Frage zu leben. Mit der Frage zu leben, sodass sie mich nicht loslässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht gleich wieder zum Nächsten. Du, weißt du, wie das ist? Nein. Selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selber. Wir stehen die Haare zu Berge, alles purzelt plötzlich zusammen, wieder durcheinander, weil das ganze System plötzlich, komme ich da auf, da fehlt was. Das trägt es auf einmal gar nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war ja heute so solid ausgeschaut, jetzt merke ich, es liegt aber nur an mir, weil eben das wesentliche Glied fehlt. Das habe ich vorher nicht gemerkt. Und da eröffnet sich der Horizont, selber weiter zu forschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das dazu regt schon die Apokalypse an. Das ist eigentlich das erste große, moderne, neue Einweihungsbuch in Wahrheit. Ich meine, es ist ja eben, der Johannes, der Evangelist, ist der Erste, der durch den Christus selbst eingeweiht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist der Startschuss gegeben, für die neue Art, ans Geistige heranzugehen. Bis es zu dem gekommen ist, wie man heute, eben damit umgehen kann, wie auch Rudolf Steiner umgehen konnte, das musste ja dann noch viele Wege durchgehen. Aber der Grundstein ist da gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man kann es aus dem schon sich holen, wenn man die offenen Fragen nimmt, wenn man schaut, welche Leerräume drinnen sind, die ich füllen muss. Die ich füllen muss. Die Frage heißt nur, ich entdecke Leerräume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich die Frage heißt nur, aha, wo ich geglaubt habe, das ist fester Boden, da ist plötzlich so ein offenes Loch. Und ich sehe nichts. Und da jetzt gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird es aktiv. Weil geistig wahrnehmen auch, geistig forschen, ist halt nicht nur passiv etwas aufnehmen. Ist nicht nur ein Wissen erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissen erwerben heißt eigentlich, es hat jemand anderer gedacht, es hat jemand anderer erforscht. Und ich lese das heute jetzt und memoriere das, präge es mir ein, damit habe ich aber selber noch gar nichts gemacht. Nicht wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Vorbereitung, das ist schon notwendig. Wir sollen das machen. Aber das Studium ist nur die erste Stufe, die soll gründlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich habe sicher selber eine ganze Menge von Steiners Werken gelesen. Die GA steht ziemlich vollständig da, die neueren Bände habe ich elektronisch dann, aber ich habe nicht alle gelesen, sicher nicht, das bringt es auch nicht. Aber das Entscheidende sind eigentlich die wenigen, die einem zur richtigen Frage werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur wirklichen Frage. Und vielleicht noch Jahrzehnte zur Frage werden. Das erlebe ich zur Zeit wieder sehr stark, dass man vieles denkt, dass dir das klar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist noch vieles offen. Da ist noch vieles offen. Das ist spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dank eurer Hilfe, die ihr mit dabei seid. Es kommen oft Fragen, die dann was anstoßen, und jetzt denke ich mir, das könnte man ja einfach beantworten. Nein, so einfach eigentlich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich es genau betrachte, ich könnte zwar jetzt sicher eine Stunde darüber reden, aber das ist noch nicht die ganze Sache. Da hat es noch was. Da ist noch was offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wird es interessant. Da wird es interessant. In dem Sinn können wir das gemeinsam tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe, dass ich bei euch manchmal Fragen anstoße, dass die Apokalypse vor allen Fragen anstößt für sie, dass die Werke Steiners Fragen anstoßen für euch, und dass ich ein paar Fragen anstoßen kann. Die Antworten müsst ihr euch letztlich selber geben. Nur die zählen dann wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen sind Krücken, über die kann man ein bisschen auf den Weg kommen, aber das sind nur die Krücken. Es zählen die Antworten, die man sich selber geben kann. Und wenn man anderen antwortet, zählt das, dass man ihnen einen Anstoß gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, aber jetzt sind wir schon wieder lange unterwegs. Ich glaube, wir lassen es gut sein für heute, meine Lieben. Ich danke euch wie immer und wirklich mit Herzen, dass ihr so dabei seid, dass ihr so mittut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch im Livestream alle, bis zum nächsten Mal. Gerne. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 223. Vortrag von Wolfgang Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[#A|&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;A&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;]] [[#B|B]] [[#C|C]] [[#D|D]] [[#E|E]] [[#F|F]] [[#G|G]] [[#H|H]] [[#I|I]] [[#J|J]] [[#K|K]] [[#L|L]] [[#M|M]] [[#N|N]] [[#O|O]] [[#P|P]] [[#Q|Q]] [[#R|R]] [[#S|S]] [[#T|T]] [[#U|U]] [[#V|V]] [[#W|W]] [[#X|X]] [[#Y|Y]] [[#Z|Z]] | [[#0-9|0-9]] |[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#A| Gesamtglossar]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 223. Vortrag von Wolfgang Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SaKe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_222._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=20187</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 222. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2024-08-18T09:30:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 223. Vortrag von Wolfgang Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
== Video &amp;amp; Audio ==&lt;br /&gt;
[[Datei:222.apo.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Y8T9zHaTz38|zentriert|450x450px]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 222. Vortrag -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|▷ Alle Vorträge zur Apokalypse von Dr. Wolfgang Peter]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[a:Apokalypse des Johannes|anthro.wiki]]&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;[https://www.dropbox.com/scl/fi/mi1b62r0s0wfdrtpxqaze/222.-Folge-Die-Apokalypse-des-Johannes-Dr.-Wolfgang-Peter-Anthroposophie-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=d9y3snkyqk1hhoymbif0udyhg&amp;amp;st=v06g1wau&amp;amp;dl=0 mp3 Audio zum Runterladen]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rohtranskription des 222. Vortrages ==&lt;br /&gt;
+++ dies ist eine Rohtranskription. Wenn du wissen willst, WIE eine fertige Transkription ausschaut, dann schau dir z.B. als Muster die [https://anthro.world/Die_Apokalypse_des_Johannes_-_10._Vortrag_von_Wolfgang_Peter 10. Folge an]. Melde ich gerne übers [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] bei uns, wenn du bei der Textarbeit [https://anthro.world/MitTun MitTun] möchtest. Wir freuen uns auf dich! +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
222. Folge Die Apokalypse des Johannes Dr. Wolfgang Peter Anthroposophie Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Begrüssung und 15. Wochenspruch  [00:00:40] =====&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zur Folge Zwei Zwei Zwei. 222. Folge der Apokalypse, und dazu der 15. Wochenspruch. Der letzte Wochenspruch, der 14., war ja ganz groß auch mit Sommer übertitelt. Sommer ist es immer noch, auch wenn es jetzt vielleicht gar zu regnen beginnt bei uns draußen oder zumindest sich einigewolkt hat. Aber es ist sommerlich heiß und dazu passt der 15. Wochenspruch jetzt auch sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle wie verzaubert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weltenschein des Geistes Weben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat in Sinnesdumpfheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehüllt mein Eigenwesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu schenken mir die Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ohnmächtig sich selbst zu geben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein Ich in seinen Schranken ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Ich in seinen Schranken. Wir sind einmal jetzt sehr hinausgeflogen. Wir sind in diese, ja, Sinnesdumpfheit gekommen. Also wir sind ein bisserl weggetreten, bisserl weg von uns. Aber es kommt also gerade auch jetzt die Kraft herein, die zunächst einmal unser Ich in unseren Schranken schafft. Also das bereitet uns ja eigentlich schon wieder irgendwie jetzt für die Herbst- und Winterzeit vor, wo wir dann vor einer Mai auch das Ich in seinen Schranken, in unserem Erleben also wirklich unser irdisches Ich sozusagen. Und das ist ja für jede geistige Erkenntnis hier auch wichtig, dass wir beides haben können, also dieses Hinausfliegen können in die geistige Welt, aber auch ganz fest am Boden stehen können und so wirklich im Alltag drinnen stehen zu können. Eigentlich ist das ein wunderschönes Wort, der Alltag. Für mich steht immer der ganze Kosmos darin. Dann weiß das Ganze eh alles, alles ist drinnen. Man merkt nur nicht. Und das ist ja auch so mein Anliegen bei den Vorträgen hier. Es geht ja nicht nur darum, jetzt den zehn 20 Vorträgen den Inhalt der Apokalypse durchzugehen, sondern es kommt mir zumindest sehr darauf an, Bezugspunkte zu finden zum täglichen Leben, also dort, wo es uns wirklich tagtäglich etwas angeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Apokalypse oder der Hintergrund der Geistige, der da steht, ist nicht irgendwas Fernes, ist nicht irgendwas Abgehobenes, sondern es ist tagtäglich eigentlich da. Wir sind gerade heute in einer Zeit, in der die Apokalypse sehr, sehr aktuell ist. Gar nicht jetzt in einem negativen Sinn, ihr wisst, also Apokalypse wird ja meistens, wenn es irgendwo in der Zeitung steht oder so, denkt man sich, um Gottes Willen, was ist denn schon wieder passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man denkt sofort an Schrecken, Unglück und was Gott, Strafe und was alles über einen hereinbricht, aber es ist nichts anderes als Enthüllung. Apokalypsis heißt nichts anderes als Enthüllung, Offenbarung. Und ich habe es ja eh schon immer wieder gesagt, ganz konkret an Apokalypsis Jesu Christi, also Enthüllung des Wesens Jesu Christi und damit zugleich Enthüllung des Wesens des eigenen Ichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist die zentrale Aufgabe heute, den Durchbruch einmal zu schaffen, neben dem kleinen Alltags-Ich eben auch die größere Dimension des Ichs zu erleben, was wirklich dahintersteckt. Und wo man dann merkt, dass unser Alltags-Ich oder überhaupt unser Ego ist ein winziger, ja im Vergleich dazu kümmerlicher Ausschnitt zu dem, was hinter dem Ich steht. Weil das Ich hat Zugang zur gesamten geistigen Welt bis zur höchsten Spitze hinauf im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das lebt aber in unserem Ich auf individuelle Weise. Also es gibt eigentlich im Grunde nichts, wozu wir keinen Zugang hätten von der geistigen Seite her. Nur, es ist ein weiter Weg, das auch ins Bewusstsein zu heben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Problem. Also wir haben dieses Ich, es ist auch tätig, es ist in seiner vollen Kraft durchaus tätig, aber wir kriegen es hier im Erdenleben, wenn wir inkarniert sind auf Erden, noch kaum mit. Wir wissen zwar, ich bin ein Ich, und wir reden auch dauernd vom Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich viel, viel mehr als früher. Also, weiß ich nicht, wenn man nur die Literatur in Romane oder irgendwas in Ich-Form zu schreiben, ist halt was ganz Gewöhnliches. Noch vor, also noch im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert oder so war das also absolut unüblich. War eigentlich irgendwie befremdlich sogar. Also dann hat man von sich als Autor oder als den, weiß ich nicht was zu nennen, aber man hat sich in der dritten Person genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man ist kaum auf die Idee gekommen, als ich sage dieses oder ich habe das erlebt, sondern der Autor hat vor Jahren dieses oder jenes erlebt. Das ist heute eher ungewöhnlich, dass so geschrieben wird. Also, ja, hängt vielleicht auch im guten Sinne genommen mit einer heiligen Scheue zusammen, also an dieses Ich heranzutreten, weil es ist eigentlich, wie so der Steiner ja oft nennt, das verhangene Heiligtum in unserem Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir sind halt eine ganze Menge, wir sind auch mehr noch als ein Ich in gewisser Weise, weil wir haben unsere ganzen Leibeshüllen, die uns zunächst einmal verliehen wurden, die uns gegeben wurden, die wir nicht selber gemacht haben. Niemand von uns hat seinen physischen Körper wirklich selber gemacht, aus dem Nichts heraus. Weiß ich nicht, auch mit dem Fingerschnippen kann man nicht, wenn man noch keinen Körper hat, aber geistig geht halt ein Blitz auf und schwupps steht der Körper da, das können wir noch lange nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird einmal so weit kommen, dass wir durchaus auch in ferner Zukunft einmal etwas physisches haben werden, was man durchaus als physischen Leib bezeichnen kann, aber was nichts Stoffliches zum Beispiel haben wird. Und der wird ganz unsere individuelle Schöpfung sein, unsere individuelle Schöpfung sein. Das hängt zusammen mit dem Auferstehungsgedanken, die eigentlich auf Raten erfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist interessant, mir ist das erst heute, weil ich so wieder die Nase hineingesteckt habe in die Apokalypse, und da ist mir das so richtig entgegengesprungen, dass da im Zusammenhang dann mit der Auferstehung der Toten, also im Zuge des jüngsten Gerichtes oder so, die Rede ist von der ersten Auferstehung. Die erste Auferstehung, wo von einer ersten Auferstehung die Rede ist, wenn man ein bisschen weiterdenkt, müsste es eigentlich dann zumindest eine zweite oder weitere geben. Also die Auferstehung im höchsten Sinne ist ein sukzessiver Prozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Auferstehung wird mit jeder, vor allem mit jeder kosmischen Entwicklungsstufe, durch die wir durchgehen, eine höhere Ebene erreichen, weil fertig ist sie, darüber haben wir auch schon gesprochen, dann, wenn wir das entwickelt haben, was Rudolf Steiner als den Geistesmenschen bezeichnet. Der Geistesmensch ist der vergeistigte physische Leib. Und vergeistigt heißt aber nicht nur, wir vergeistigen das so wie er jetzt ist, sondern wir werden ihn überhaupt aus dem Geistigen, aus dem Nichts sozusagen, hervorbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht in der stofflichen Gestalt, weil die wird uns nicht mehr tangieren in weiterer Ferne irgendwann. Ihr wisst, wir haben oft gesprochen darüber, dass selbst jetzt schon während der Erdentwicklung die Zeit der physisch-stofflichen Inkarnationen, dass die relativ bald enden wird, wenn man es so im historischen Maßstab sich betrachtet, also 5., 6., 7., 8. Jahrtausend, werden schon etliche Menschen, also ein größerer Teil der Menschheit, so weit sein, dass sie sich nicht mehr in einem physisch-stofflichen Körper inkarnieren. Sie werden trotzdem einen physischen Körper haben, aber er wird nicht stofflich sein, das heißt, er wird völlig übersinnlicher Natur sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden ja dann also in der Zeit, wenn die Kultur, die Zeit der Kulturepochen zu Ende geht, also wir sind jetzt in der 5. Kulturepoche drinnen und insgesamt gibt es sieben, dann ist eine große Veränderung findet dann statt, dann ist eigentlich, also nach der 7. Kulturepoche sollte eigentlich der Zeitraum sein, wo wir uns nicht mehr in solcher irdischer Form, also in irdisch-stofflicher Form inkarnieren, aber es wird sicher Menschen geben, die das bis zu dem Zeitpunkt nicht schaffen, so weit zu sein, also es wird sicher noch nicht gleich im 8., 9. Jahrtausend die gesamte Menschheit ausgestorben sein, aber trotzdem wird es nicht ewig dauern sozusagen, bis die Menschheit für die sinnliche Sichtbarkeit verschwunden sein wird auf der Erde. Ich habe das auch letztens schon betont, also dass der Mensch wahrscheinlich das Lebewesen auf Erden ist, das am allerschnellsten seine Entwicklung durchmacht und dann wieder weg ist, also ausgestorben ist sozusagen für den äußeren Anblick. Es gibt zwar dann keinen Menschen mehr, der das sehen könnte, aber dann sind wir als physisch-stoffliches Wesen nicht mehr auf Erden da, da werden Tiere, werden noch sehr, sehr viel länger in physisch-stofflicher Form auf der Erde sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden noch ganz andere Entwicklungsschritte auch durchmachen und wir werden sehr intensiv daran mitarbeiten. Also wie die Evolution im äußeren Sinne weitergeht, wird sehr, sehr stark an uns liegen. Wir arbeiten an dem mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also daher, das was manchmal fast verständlicherweise gesagt wird, ja der Mensch ist ja schuld an den ganzen Umweltproblemen und er richtet die Natur zugrunde bis zu einem gewissen Grade. Das ist oberflächlich gesehen stimmt es, wir beschädigen vieles, weil wir eben noch nicht den geistigen Einblick haben, was wirklich dahinter steckt und wir merken unsere Fehler halt immer erst dann, wenn die Folgen groß genug geworden sind, die Schäden groß genug geworden sind und wenn sie uns dann zu Schmerzen beginnen, dann fangen wir an zu grübeln, aha, das war doch nicht so gescheit. Das ist halt alles ein Teil des Lernprozesses, den wir auch durchmachen und natürlich wird dabei in der Natur etwas Geschädigtes, geht etwas zugrunde und vieles geht durch unsere Fahrlässigkeit frühzeitig zugrunde, was also natürlich nicht gut ist, aber grundsätzlich liegt es in der Natur immer drinnen, dass Wesenheiten entstehen und wieder vergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur als Einzelwesen, sondern auch als ganze Art, als ganze Tierart, als ganze Pflanzenart. Es sind also gerade die, das ist ja auffällig, das kann man auch äußerlich zeigen, die einfachsten Tiere, Pflanzen, Pilze, was auch immer es ist, die leben seit Ewigkeiten schon. Also die ersten Kleinlebewesen, die entstanden sind vor weiß Gott wie viele Millionen Jahren, die gibt es heute noch und die blühen und gedeihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach wie vor ist nichts zu sehen, dass die verschwinden werden. Je höher etwas entwickelt ist, interessanterweise desto kürzer wird auch im Tierreichen, weil das müsste man wirklich genauer untersuchen, wie lange lebt eine Tierart auf Erden. Dann wird man mit Sicherheit dazu kommen, je höher entwickelt sie es in gewisser Weise, umso kürzer ist ihre Lebensspanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen, bei unserem physisch-stofflichen Menschengeschlecht ist es, wir brechen also alle Rekorde wahrscheinlich, indem wir die allerkürzeste Erscheinungszeit in physisch-stofflicher Form auf Erden haben und dann sind wir verschwunden für den äußeren Anblick. Wir werden dann aber auch schon eine ganz andere Wahrnehmungsperspektive haben, wir werden dann nicht mehr gebunden daran sein an die äußere sinnliche Wahrnehmung, sondern wir werden es halt dann von der geistigen Seite wahrnehmen und dann sehen wir, dass da auch noch ganz anderes dahinter ist. Dann sehen wir auch, dass zum Beispiel ausgestorbene Tierarten, dass die sehr lebendig in höheren Reichen sind, nämlich die Gruppenseele dieser Tierart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die geht es vor allem im Tierreich. Die werden auch wirklich aufsteigen zu höheren Wesenheiten. Und zwar zu wirklich ganz individualisierten Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorbereitung jetzt dazu ist, dass sie sich ausleben in vielleicht Millionen Einzelexemplaren. Jedes zur selben Art gehörend, aber doch einzigartig. Man kennt das selbst, wahrscheinlich selbst bei den Regenwürmern ist es so, dass jeder Regenwurm einzigartig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da braucht man wahrscheinlich schon einen sehr guten Blick, aber diese Einzigartigkeit geht ja sogar bis ins Mineralreich hinunter. Das habe ich ja immer wieder schon gesagt. Jede Schneeflocke, jeder Schneestern ist in seiner Form einzigartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesetzmäßigkeiten sind bei allen gleich, aber wenn man es jetzt genauer vielleicht unter der Lupe anschaut oder gar unter dem Mikroskop anschaut, dann sieht man, die genaue Ausprägung ist bei jedem anders. Also Individualisierung ist ein Zug, der durch die Natur durchgeht, lange bevor der Mensch da war. Äußerlich gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit steckt der Mensch dahinter als treibende Kraft dieser Individualisierung, aber da waren wir lange noch nicht in physisch-stofflicher Form auf Erden. Ich habe es ja erzählt, auch im Grunde die erste Inkarnation, wo man sprechen kann, dass es der Anfang der Inkarnationen ist, der erste Fußabdruck des Menschen sind die Kristalle, die entstehen, die Mineralien, die entstehen. Das hat bereits etwas mit uns zu tun und die hätte es nicht gegeben, wenn nicht der Mensch sich inkarniert hätte, wenn nicht der Mensch seine Ich-Kräfte dahin eingebracht hat und die kristallbildenden Kräfte sind eben ganz, ganz hohe Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht umsonst hat man früher vom Kristallhimmel gesprochen, vom Firmamentum. Das ist im Grunde genau dasselbe. Also das ist das, was den Hintergrund bildet, sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jenseits der Sterne, die wir sehen können. Wo dann später die Interpretation entstanden ist, okay, da sind die Sterne angeklebt, weil sonst hätten sie herunterfallen irgendwie. Das ist aber wirklich dann schon Unverständnis, dass das entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Wirkliche ist, dass die kristallbildenden Kräfte kommen von eigentlich schon die bildenden Grenzen, wo der Kosmos aus der räumlich-zeitlichen Welt ins überräumlich-überzeitliche eingeht. Wo es auch jenseits der sinnlichen Wahrnehmbarkeit ist. Absolut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von dort kommen die kristallbildenden Kräfte und mit denen sind ganz stark verwandte Ich-Kräfte. Und wir werden uns, wenn wir wirklich diesen Geistesmenschen, also den individualisierten, völlig vergeistigten physischen Leib gebildet haben werden, dann kann man diesen physischen Leib, diesen völlig individualisierten physischen Leib am besten als Kristall beschreiben. Allerdings als einen lebendigen Kristall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man sich jetzt schwer vorstellen. Aber es wird schon so sein, und das ist sehr wichtig für unser Thema, eben Apokalypse des Johannes und Vorausblick auf das neue Jerusalem, auf das kommende, was ja nichts anderes ist als die nächste Verkörperung unserer Erde, weil eben unsere Welt, mit der wir verbunden sind, eben auch durch wiederholte, na Erdenleben kann man nicht sagen, aber durch wiederholte kosmisch-planetarische Leben durchgeht, weil eben Reinkarnation im großen Stil ein kosmisches Grundgesetz ist. So funktioniert die Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es tritt etwas aus dem höchsten Geistigen, das heißt aus der schöpferischen Quelle, aus dem Nichts, wenn man so will, weil es eben von Nichts-Geschaffenem abhängig ist, sondern nur aus seiner eigenen Tätigkeit etwas aus sich heraus setzt, und das ist das Geschaffene dann. So ist es am Anfang entstanden in unserer alten Saturn, eine reine Wärmewelt, da gab es noch keine Mineralien, nichts Mineralisches gab es nicht, kein Mineralreich, kein Pflanzenreich, kein Tierreich, es gab eine reine Wärmewelt und diese reine Wärmewelt war im Grunde das Menschenreich. Da war zwar von unserem Ich noch gar keine Rede, aber es wurden die Voraussetzungen geschaffen, dass das Ich sich entwickeln kann irgendwann, es wurde nämlich die Grundlage für den physischen Leib des Menschen geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Saturn war eine reine Wärmewelt, ich habe es letztens besprochen, eine reine Wärmewelt, und dort lebt das Physische drinnen. Und der ganze alte Saturn war nichts anderes im Grunde als das Menschenreich, was anderes gab es nicht. Keine Tierformen, keine Pflanzenformen, sogar keine Mineralformen, alles war Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der alte Saturn war Mensch im Grunde, aber physischer Mensch, aber im allerdünnstmöglichen Zustand, halt im Wärmezustand, weil die Wärme steht immer am Übergang vom physisch-sinnlichen zum übersinnlich-ätherischen, zumindest zur nächsten Ebene. Und da passiert tatsächlich auch ständig ein Übergang. Also was heute noch so, zumindest für die äußeren Naturwissenschaften, völlig rätselhaft ist, wie könnte Geistiges oder Übersinnliches, sofern es das überhaupt geben sollte, und das glaubt halt eh kein Wissenschaftler mehr oder die Wenigsten, aber doch, es gibt schon einige, die an zumindest etwas Geistiges glauben, sogar gewisse geistige Erfahrungen haben, und daher wirklich von innen her, auch aus innerer Erfahrung überzeugt sind, dass es da etwas gibt, aber eine Erklärung, wie das mit dem physischen, stofflichen zusammenkommen kann, völlig offen die Frage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Völlig offen. Ich meine, viele lehnen dann ab, viele Wissenschaftler sich mit dem überhaupt zu beschäftigen, mit einem guten Grund, weil sie einfach keine Idee haben, wie man herankommen soll. Und mit der Art des Denkens, wie wir sie jetzt in den Wissenschaften anwenden, großteils kommt man das auch nicht heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil da müsste man zumindest schon auf die nächste Ebene kommen, zum imaginativen Denken. Wir sind heute noch im abstrakten Denken eigentlich drinnen. Und das ist nichts Schlechtes, dass wir es haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das musste entwickelt werden. Und es ist gut, sich damit auseinanderzusetzen. Und eben, auch wenn man die höheren Welten erfahren will, muss man eigentlich das Opfer des Intellekts bringen, davon habe ich auch schon gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber opfern kann man nur das, was man hat. Also wenn wir sagten, ich habe eh kein Intellekt, da verstehe ich nichts davon, da wäre ich ja mal leicht unter. Der kommt niemals in ein wirklich modernes, imaginatives Denken hinein, in ein modernes, geistiges Wahrnehmen hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern da muss ich eigentlich in Wahrheit den sturen, irdischen Intellekt zu einer gewissen Blüte sogar gebracht haben. Und zwar so weit, dass ich ihn dann sogar in Bewegung bringen kann. Und im in dieser Art des Denkens aber beweglich, lebendig werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann auch über die äußere Logik bis zu einem gewissen Grad hinausschreiten kann, indem ich sehe, dass die Logik eigentlich so wie sie heute ist, was Lineares hat. Also von Ursache zu Wirkung, die ist wieder Ursache fürs Nächste und so weiter. Also das kausale Denken und das einbahnige Denken, dann darf ja auch nur eine Folgerung daraus kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also entweder ist rot oder ist schwarz, aber nicht beides gleichzeitig. Aber wo Leben drinnen ist, ist Vielfalt drinnen. Das heißt, es gibt eigentlich unendlich viele solche Strahlen, die alle zu einem irgendwie anderen Ergebnis führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alle aber aus derselben Quelle gespeist sind. Das macht den Reichtum unserer Welt aus. Und das haben wir in unserem modernen wissenschaftlichen Denken noch nicht im Allgemeinen, zumindest noch nicht drinnen, aber es klopft massiv an, dass wir diese Beweglichkeit lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Klarheit des Intellekts, der jetzt verbreitet ist, zu verbinden mit der Beweglichkeit, mit der Lebendigkeit. Weil in dem Lebendigen drückt sich dann bereits noch was Höheres, was Schöpferisches aus, was das formt, das Lebendige. Und mit dem mitdenken zu können, miterleben zu können, es ist zugleich dieses lebendige Denken ein erlebtes Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, nicht nur ich denke und bin halt ganz bei dem, über das ich nachdenke, sondern ich erlebe ganz bewusst auch mit, was passiert denn da, wenn ich denke. Also eigentlich muss man zuschauen können dabei, in Wahrheit. Da fängt das Geheimnis an, nämlich das lebendige Denken zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fängt damit an, dass ich mir selber zuschaue dabei. Das geht am schwierigsten mit dem abstrakten Denken, da ist man ganz beschäftigt damit, dass ich das alles zusammenbringe. Beim lebendigen Denken, wenn ich das in den Fluss bringe, kann ich mir viel leichter zuschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist wie bei einem künstlerischen Gestaltungsprozess. Für einen Künstler in Wahrheit, er weiß, wenn etwas gut geworden ist, weiß er es, weil er es sich im Tun erlebt hat, in Wahrheit. Ob das jetzt ganz bewusst schon ist oder nicht, aber er spürt es aus dem, ah ja, das stimmt mit der Intention, sozusagen mit meinem Schöpfungsimpuls, den ich hineingeben wollte, stimmt das überein oder weitgehend überein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn es nicht ganz hundertprozentig übereinstimmt, dann muss ich es halt vielleicht noch einmal machen. Große Künstler machen oft bestimmte Werke xx mal, weil sie sehen, da ist noch anderes Potenzial drin. Das war gut und richtig, aber es ist eine Einseitigkeit, da ist noch mehr drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis es so hingeht, dass es sich sogar löst von der sinnlichen Anschauung bis zu einem gewissen Grad und andere Perspektiven eröffnet. Das ist das große Thema im 20. Jahrhundert gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist es schon etwas Selbstverständliches, dass man die normale Art, wie man mit den Sinnen wahrnimmt, das alleine genügt schon immer. Man sieht es anders, so wie man es eigentlich mit dem normalen physischen Sehen, wie wir es haben, nicht sehen würde. Man nimmt dem einen Picasso oder was her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nicht nur eine Spinnerei. Der malt das auch irgendwo hin, wo es gar nicht hinkört und solche Sachen. Nein, das ist, oder eben die Kubisten, das alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Perspektive kann man gar nicht sehen. Der Kubismus entsteht aus der Perspektive, die wir mühsam zu Beginn der Neuzeit langsam hineinbekommen haben in die Malerei, um dann ganz naturalistisch zu werden. Aber kaum ist es fertig, kommt interessanterweise die Erfindung der Fotografie und auf einmal ist es uninteressant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest für die führenden Künstler. Viele, und es gibt ja heute noch viele, die das meisterhaft können. Also den sinnlichen Eindruck wiederzugeben, also fotorealistisch zu malen, ist ja eine Strömung, durchaus in der modernen Malerei auch Fotorealismus, also dass man es malt, dass es von einem Foto gar nicht mehr zu unterscheiden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, das eröffnet in gewisser Weise noch keine neuen Perspektiven. Die neue Perspektive entsteht dort, wo es mit dem, was ich mit den Sinnen sehe, gar nicht mehr übereinstimmt. Wo zum Beispiel die Perspektive, die im Mittelalter nicht da war, auf einmal wieder verschwindet, aber auf eine andere Art verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man sieht es so, wie man es sinnlich in Wahrheit nicht sieht. Es ist zwar immer noch mit sinnlichen Farben gemalt, weil sonst kann ich kein Bild malen. Ich meine, es gibt schon welche, da hängt dann die leere Leinwand hin und sagt, voilà, das ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist es halt ganz übersinnlich darin und ist vielleicht ein guter Geschäftsschmäh. Solche Sachen sind ja durchaus in die Welt gesetzt worden, ganz bewusst. Und manche waren wiff genug, also dieses Nichts, was sie eigentlich machen, teuer zu verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es sind angesehene Künstler, ich meine, sie haben schon vorher gezeigt, dass sie das handwerkliche Können haben, auch anders malen zu können. Aber es ist der Wunsch da, über das hinauszugehen. Also das ist überall ja anklopfen ans Übersinnliche eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Übersinnliche kriegt man halt durch das lebendige, imaginative Denken. Da muss das Denken so lebendig werden, dass es so kraftvoll, so intensiv wird, wie es sonst nur jetzt durch die Sinneswahrnehmung erleben. Und das ist schwer, also selbst wenn man einen geistigen Schulungsweg geht, also das jetzt gleich mit solcher Intensität vor dem geistigen Auge zu haben, dass es vergleichbar wäre an Intensität der sinnlichen Wahrnehmung, wenn wir wirklich hinschauen, das dauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das braucht man vielleicht mehrere Inkarnationen dazu, dass das auf neue Art herauskommt. Ich meine, relativ leicht sind Menschen, die es auf alte Art haben, wo es wie eine Vision aufsteigt. Das heißt also, ohne dass ich bewusst etwas dazu tue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist gerade heute unser Problem, dass wir lernen müssen, wenn wir die geistige Welt auf neue Art sehen wollen, dass das eine unheimliche Steigerung des Bewusstseins braucht. Es ist alles eigentlich da. Wir können es, nur wir kriegen es nicht mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wir es nicht mitkriegen, findet man es auch nicht zurecht. Das ist paradox eigentlich. Wir alle haben zwar verloren, die meisten von uns zumindest, das alte Hellsehen, das von selber durchbricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist auch letztlich höchst notwendig, weil das Neue, das wirklich mit voller Gedankenklarheit da ist, dazu muss das Alte verschwinden. Wobei, Rudolf Steiner auch deutlich sagt, an gewisse Sachen kommen wir mit dem Neuen noch gar nicht heran. Es wird eine längere Übergangszeit geben müssen, wo alte Kräfte trotzdem noch von einzelnen Menschen oder Menschengruppen bewahrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotzdem, der neue Weg ist der, wo man aus eigener Kraft heraus bildschaffend tätig wird. Bildschaffend. Aber eben auch die Farben, die Formen, darf man sich halt dann nicht mehr sinnlich so wirklich vorstellen, sondern dann kommt man zu dem, was wirklich dahinter steckt auf höherer Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also von dem unsere sinnlichen Farben und Formen eben auch nur ein Abglanz sind. Und daher gehe ich scheinbar oft auch so weg von der unmittelbaren Besprechung des Textes der Apokalypse, um diese Hintergründe aufzudecken. Weil wir werden überhaupt nichts verstehen von dem Neuen Jerusalem und wir entstehen ja jetzt in unseren Vorträgen relativ kurz davor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden nichts verstehen, wenn wir nicht ein Verständnis für diese Art des Sehens bekommen. Weil man kann diese Dinge eben in Wahrheit mit dem äußeren Verstand nur sehr schwer erfassen. Das, was Rudolf Steiner geschrieben hat, ist schon etwas leichter zu erfassen, aber auch nicht ganz leicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil er es eben in einer sehr gedankenklaren Sprache verfasst hat und zwar wirklich, wie sie halt unserem Intellekt auch heute entspricht. Aber dort, wo es gerade interessant wird, geht er ja auch, das sieht man in die Übersetzung, in etwas sehr Bildhaftes hinein. Und das ist ja auch letztlich etwas, was wir in der Imagination machen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selber mal Bildschaffend zu werden, dass der Meditationsinhalt für uns irgendwann einmal so präsent wird, als hätten wir ihn sinnlich vor Augen sozusagen. Übersinnlich vor Augen in Wahrheit. Aber das muss mindestens diese Intensität haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil selbst unsere Sinneswahrnehmung, die sich uns so auftränkt und so massiv ist, ist noch schwach gegenüber dem, was in der geistigen Welt an Kraft da ist. Und wenn wir einsteigen in dieses imaginativ lebendige Denken hinein, dann wird einmal darin etwas so stark auftauchen, was noch die Intensität der sinnlichen Wahrnehmung, der Sinnlichkeit überhaupt übertreffen wird. Nur wir werden es voll und ganz beherrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wie sich das Bild gestaltet, da steckt unsere bildschaffende Kraft drinnen. Wir bilden dann nichts Äußeres ab. Sondern wir verbinden uns mit den seelischen, mit den geistigen Kräften, die um uns sind zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind geistig stark genug, um diese Kräfte zu bemeistern, sozusagen. Und sie zu benutzen, um das Bild zu schaffen. Aber dazu müssen wir sie uns zu eigen machen in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wirklich ergreifen. Und dann sind es zugleich wir, aber zugleich auch die geistigen Wesen, die wir ergreifen, die tätig sind in dem Ganzen drinnen. Das ist so schwer vorstellbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir verbinden uns sozusagen mit den geistigen Wesenheiten, die wir abbilden. Und es ist dann da kein Unterschied. Weil selbst wenn es jetzt nur unter Anführungszeichen um die Stufe der Imagination geht, das ist die erste übersinnliche Erkenntnisstufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit wir überhaupt dorthin kommen, steckt vor allem einmal auch Intuition dahinter. Intuition ist in Wahrheit der erste Punkt, wo wir die Berührung haben mit der geistigen Welt. Das ist ein Willensakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stoßen mit unserem Willen, mit dem Willen der anderen geistigen Wesen um uns herum zusammen. Nur das kriegen wir meistens gar nicht mit. Oder wenn wir schon ein bisschen wacher sind, spüren wir, da bin ich jetzt von einem geistigen Wesen berührt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder vielleicht sogar umgekehrt, ein geistiges Wesen fühlte mich, berührte mich, nahm mich wahr dadurch. Es ist eigentlich wirklich wie ein Betastet-Worden-Sein. Die Empfindung ist ähnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es ist nicht gleich Bild oder sowas. Es ist wie, da war was. Es ist so fast, wie man einen Schubs bekommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist sehr intensiv. Es kann einem so ganz plötzlich wie ein Schlag treffen, nur man weiß noch gar nicht, was es ist. Gerade wenn wir auf dem Weg sind, das moderne Hellsehen, das heißt das lebendige, imaginative Schauen, bei dem wir voll selbst tätig sein müssen, um es uns zu Bewusstsein zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die intuitive Berührung, die kann einmal sehr massiv da sein, also deutlich da sein, aber was war das jetzt? Da kann man nur sagen, ah, da war was. Höchstens das. Jetzt in der Natur draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmung in der Natur oder irgendwas, die mich besonders berührt. Und damit meine ich nicht nur das im äußerlichen Sinn, ah, schön, der Sonnenuntergang. Das ist mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich erfreuen an der sinnlichen Schönheit des Sonnenuntergangs oder an der Schönheit der Natur. Das ist es noch nicht. Das ist ein feines, ein sensibles, wie soll ich sagen, künstlerisches Wahrnehmen der Natur zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das offen ist für die Schönheit der Natur, für die sinnliche Schönheit der Natur. Aber dann kann da drinnen noch die besondere Berührung drinnen sein. Da war jetzt ein Elementarwesen vielleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß es noch gar nicht, was es war, aber vermutlich war es in der Natur ein geistiges Wesen jedenfalls, dass das da wirkt. Und das ist wie ein Schubs, den ich bekomme, wie eine Berührung, die ich spüre. Nicht äußerlich, körperlich, aber die ich seelisch, geistig spüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwo in den Wochensprüchen kommt ja auch so, dich fühlte jetzt ein Gotteswesen. Ich weiß jetzt nicht mehr, welcher Wochenspruch es ist. Aber das zu spüren, das ist, es rieselt einem wie über den Rücken hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwo angenehm, unangenehm, wie auch immer, da ist etwas. Man spürt, da kommt einem ein Geistwesen mit seinem Willen entgegen und stößt auf unseren Willen irgendwo. Das ist die höhere Form der Berührung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eben kein äußeres Betasten, sondern es ist natürlich jetzt vergleichsweise nur gesprochen, aber jedenfalls darum ist es wichtig, sich berühren zu lassen in der sinnlichen Wahrnehmung. Dabei zugleich aber ohne, wie soll ich sagen, einer Sentimentalität, die drinnen, ah, wie schön, die Natur so grün und die gelben Blümeln drauf, das ist noch zu wenig. Das ist schon schöner als Vorbereitung, aber es ist noch mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch mehr. Ich weiß nicht, wie viele von euch das schon erlebt haben, es sind besondere Momente zunächst einmal. Es wird irgendwann einmal selbstverständlich werden, aber jetzt, sage ich einmal, sind es für die meisten Menschen noch ganz besondere Momente, wo es eben über dieses, sich an der äußeren Schönheit zu erfreuen, dass da noch was dazukommt, noch etwas und das ist so, wenn es da ist, da gibt es keinen Zweifel darüber, dass es da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so stark, das ist so eindeutig, das ist eben fast wie ein Schlag. Es kommt meistens ganz überraschend. Und dann heißt es halt, dieses Erlebnis mit sich zu tragen, man kann später wieder herankommen, nämlich ans wirkliche Erlebnis heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eigentlich immer wieder zurückgehen zu dem Moment, aber es ist nicht, ich erinnere mich daran, sondern, und damit fängt eigentlich schon die nächste Stufe der geistigen Wahrnehmung an, ich gehe eigentlich in der Zeit zurück, ich gehe im ätherischen, im Zeitstrom zu dem Moment zurück und erlebe es wieder. Ich erlebe es wieder und je öfter ich das mache, umso deutlicher wird das Erlebnis. Zuerst war es zu überraschend, ich habe nur die Berührung gespürt, aber in der Berührung steckt der ganze Welt drinnen, weil da steckt ein ganzes Wesen drinnen, das mich berührt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei es ein Elementarwesen, sei es was Höheres, was auch immer. Und indem ich mir das mal zunächst in die Erinnerung hole, aber dann durch die Erinnerung durchgehe und wirklich wieder zurückgehe zum eigentlichen Erlebnis, und das ist eben stark genug dazu, dass das möglich ist. Weil in Wahrheit das eigentliche Erlebnis selber kann ich nämlich gar nicht im herkömmlichen Sinn erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geht gar nicht, da sind eigentlich nur drinnen die Begleitumstände. Aha, das war da oder dort und da bin ich durch den Wald gegangen, da ist das passiert. Oder in der U-Bahn ist mir passiert, wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da erinnere ich mich an das sinnliche Umfeld. Und da drin war irgendwas. Aber das ist noch fast ein undefinierter Punkt irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Eigentliche kommt nach und nach heraus, indem ich zurückgehe, hingehe. Dort im übersinnlichen Bereich ist es mit der Zeit anders als hier. Dort kann ich mich bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie heißt es im Parsifal? So schön zum Raum wird hier die Zeit. Ich kann mich bewegen in der Zeit. Das ist kein Hindernis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, wenn ich zurückgehe zu dem Erlebnis, gehe ich nicht wirklich zurück, sondern dann erlebe ich es eben wieder. Wieder. Und vielleicht dann schon etwas mehr davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas intensiver. Weil diese Berührung war in Wahrheit etwas ganz Differenziertes. Nur das erste Erleben ist noch ganz grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so, wie wenn man auf die Schulter greift. Aber mit der Zeit kann ich mir das Bild immer lebendiger gestalten. Aus der Kraft, die mir da entgegenkommt in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich arbeite sozusagen dann im Einklang mit diesem Naturwesen, mit diesem höheren Geistwesen, was auch immer es war. Ich arbeite im Einklang. Ich fühle mich in die Kraft dieses Wesens ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus der heraus schaffe ich das Bild. Das kann also durchaus ein Prozess sein, der sich über längere Zeit erstreckt. Kann es sein, dass erst Wochen, Monate danach so richtig es in seiner ganzen Größe vor mir habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Mensch wie Rudolf Steiner konnte das sehr zügig. Aber ich habe euch ja auch schon davon erzählt, dass es bei ihm auch einen starken Wandel gibt und geben musste, wo die alten Fähigkeiten, die er sich mitgebracht hat, in etwas Neues sich umwandelt. Und dann gerade dadurch etwas ganz anderes wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man darf nicht glauben, die Erlebnisse, die er etwa als Kind hatte oder auch als junger Mensch, wenn er durch die Natur gegangen ist, dass das die gleichen Fähigkeiten sind, mit denen er dann über die Anthroposophie gesprochen hat. Und das ist eben relativ kurz vor der Zeit, wo er dann beginnt, über Anthroposophie zu sprechen. Da ist der Moment, wo er die alten Kräfte überwindet und wo etwas Neues kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum kann er gerade so wertvolle Anregungen geben dazu, wie man heute, auch als Mensch, der gar keine geistige Erfahrung zunächst hat. Weil das ist eigentlich das Gesunde für unsere Zeit, das einmal zunächst nicht zu haben. Weil die, die es noch als alten Kräften haben, müssen es ja klar sein, dass sie die früher oder später loswerden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich sage einmal, spätestens noch Möglichkeit in der nächsten Inkarnation, wenn es schon in der nicht klappt. Weil auch das ist eigentlich eine große Leistung von Rudolf Steiner. Oder ja, man kann auch sagen von seinem Schicksalsweg, von seinem Schicksalsgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Schicksal, wer ist das Schicksal? Wir sind es selber in Wahrheit. Wir haben Hilfe dabei, aber ist vielleicht auch wichtig für Menschen, die da jetzt zuhören und nicht das Ganze kennen, was ich da schon über 222 Vorträge erzählt habe. Alles was Schicksal ist, also was uns trifft, im Guten wie im Bösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, Schicksal kann ja ganz positiv sein. Also wo sich plötzlich ein Weg eröffnet und wo ich alle meine Kräfte entfalten kann und den gibt es ja auch. Das nehmen wir halt viel lieber zur Kenntnis und werten es dann oft im Nachhinein gar nicht so groß, als dort, wo uns was hart getroffen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo uns etwas aus der Bahn geworfen hat, geradezu, weil wir nämlich auf der falschen Bahn waren, die uns wegführt von uns und von dem, was eigentlich unser Ich will. Weil unser Ego halt die andere Bahn haben will. Das klafft sehr leicht bei uns auseinander, noch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im Grunde ist ja der erste Weg, um Karma zu verstehen und damit eben über das auch hinaus zu kommen, was über Karma und Reinkarnation in früheren Zeiten gesprochen wurde. Was namentlich aus dem Osten ein ganz starker Impuls gekommen ist. Das ist noch lange nicht das Karma-Verständnis, das wir heute brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also darum, ohne jetzt irgendwas klein zu machen in den östlichen Philosophien und Lehren und Religionen oder so. Aber die haben sich ja auch verändert, muss man auch dazu sagen. Also da ist ja auch Neues gewachsen dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil niemand kann mit geistigen Mitteln aus der Vergangenheit Gegenwärtiges und künftiges Geistiges wirklich ergreifen und bewusst wahrnehmen. Es ist also ein Weg, der sich immer weiterentwickelt. Methoden, die vor Jahrhunderten noch aktuell waren, sind heute zwar keineswegs überflüssig, aber sie müssen letztlich auch verwandelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles. Selbst die Anthroposophie als Weg wird einmal überwunden werden. Das sagt Rudolf Steiner selber ganz deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also den Anspruch hat er nie erhoben, dass das jetzt der Weisheit letzter Schluss ist. Es geht ja gar nicht, weil der Mensch entwickelt sich weiter. Nach einer gewissen Zeit, in drei, vierhundert Jahren, wird man einen neuen Weg finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder wird den nächsten Entwicklungsschritt gehen müssen, wenn man weiterkommen will. Sonst bleibt man wieder in was stecken drinnen. Also die Perspektiven erweitern sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steiner sagt das ganz deutlich, dass Anthroposophie nicht diesen Anspruch erhebt, für ewig gültig zu sein, sondern dass nach einer gewissen Zeit sich wieder etwas ändern wird müssen. Noch in unserer Kulturepoche. Wenn ich jetzt von drei, vierhundert Jahren spreche, in etwa, es wird sicher noch, schätze ich, hundert Jahre dauern, dass sie wirklich von einer größeren Zahl von Menschen als das ergriffen wird, was sie wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner hat ja selbst einmal gesagt, auf die Frage, was wird von ihren Werken überbleiben, die Philosophie der Freiheit. Sonst nichts. Aber das heißt nur die Aufforderung, gut, es wird die Zeit kommen, wo Menschen da sind, die an der Art des Denkens, das dort geübt wird, und das den Weg bahnt eigentlich zu dem lebendig imaginativen Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es äußerlich gesehen eigentlich sehr philosophisch noch geschrieben ist, mit äußerer Logik. Da ist so ein Übergang drin. Es war sicher dieses Werk für Steiner, das zu schreiben, ein wesentlicher Schritt, um dann weiterzukommen, um das alte Hellsehen, das er eben hatte, das er sich mitgebracht hat, in etwas Neues umzuwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unbruch ist mit ziemlicher Sicherheit danach erst. Also nach dem Erscheinen der Philosophie der Freiheit. Das dauert also dann noch eine Weile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war aber natürlich noch vor 1900, das Ganze. Der Unbruch ist bei Steiner dann wirklich relativ kurz vor der Jahrhundertwende gekommen. Und dann war er bereit dazu, also man sieht dann wirklich, wie das Schicksal alles so zusammenführt, dass er eingeladen wird, in der theosophischen Gesellschaft einen Vortrag zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er da jetzt schon hineinkommt, aber mit seinen neuen Kräften. Mit seinen neuen Kräften, in das hineinkommt. Diese neuen Kräfte brauchen wir eben auch, um wirklich diese Apokalypse des Johannes, um mit der etwas anfangen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sie wirklich verstehen zu können. In einer zeitgemäßen Form verstehen zu können. Also mit einer, wie soll ich sagen, Auslegung des Neuen Testaments, Auslegung der Apokalypse im klassischen Sinne, mit den Verstandeskräften, die eigentlich stammen aus der griechisch-lateinischen Zeit im Grunde, die halt heute die höchste Raffinesse erfahren haben, weil im Grunde ist unser modernes wissenschaftliches Denken zum großen Teil das feinste, feinst ausgearbeitete dessen, was schon die Griechen begonnen haben, was Aristoteles in etwa begonnen hat, namentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Platon ist noch mehr mit den alten Kräften zurückschauen. Sie dämmern zwar bei ihm auch schon ab, aber der Aristoteles ist schon einer, der ganz dezidiert nicht hellsichtig ist. Der dort schon kämpft, in Wahrheit, ohne es zu wissen, gegen die hellsichtige Anlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder später dann, der Thomas von Aquin. Der Gansem aus diesen Verstandeskräften, aus diesen logischen Verstandeskräften, aus dem, was der Aristoteles begonnen hat, das jetzt eben wirklich ganz aufs Geistige zu wenden, ganz auf die Christuserfahrung sozusagen anzuwenden. Und das, was halt überliefert ist aber von der Christuserfahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch durch äußere Quellen. Weil durch eigenes Inneres erleben kann er noch nicht herankommen. Es ist natürlich, im Gefühlsleben ist alles mögliche da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wirklich schauen kann er es nicht. Ihr wisst, ich habe es ja auch schon oft erzählt, dass er eigentlich erst relativ kurz vor seinem Tod, also am Nikolaustag im nächsten Jahr, ist er dann sehr bald verstorben oder verstorben worden. Es gibt ja die Vermutung, dass er vielleicht vergiftet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jedenfalls, er hatte am Nikolaustag, im Jahr bevor er verstorben ist, also es war der Nikolaustag 1273 damit, weil 1274 ist er dann verstorben im Frühjahr. Hatte er eine, bitte? Thomas von Aguin ist 74. 1274 ist er verstorben und 1273 am Nikolaustag, also das ist überliefert, dass er da eine große Schau hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wirklich eine Vision in dem Fall, die ihn geradezu überfallen hat. Obwohl er also die ganze Zeit seines Lebens sonst eben nicht hellsichtig war. Ist auch also sehr, sehr interessant im Übrigen, wie das kam, dass Kräfte, die eigentlich schon früher heraus wollten, nicht heraus konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine ganz interessante Geschichte, die erzählt wird und die wohl auf Wahrheit beruhen wird. Als Thomas von Aguin noch sehr jung war, ist seine Schwester getötet worden in der Wiege durch einen Blitzschlag. Und er war knapp daneben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist davon gekommen. Aber das war also ein ganz, ganz dramatisches Erlebnis. Und ein sehr entscheidendes für seinen ganzen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden da irgendwie Kräfte in ihm geweckt, aber eben gerade nicht die hellsichtigen Kräfte, sondern die wurden weggespült geradezu. Sonst hätte er diese Aufgabe, die er als Thomas von Aguin hatte, nämlich jetzt dieses griechisch-logische Denken eben bis auf die Auslegung des Christentums hineinzubringen. Also selig sind die, die nicht schauen und doch glauben und dann sogar nicht nur glauben, sondern wissen bis zu einem gewissen Grad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er, dieser Thomas von Aguin, so ganz stark ausarbeitet, also was kann man wissen davon und was kann man wissen, indem man sich selber erarbeitet und was kann ich nur glauben, indem ich also vertraue der Überlieferung, die drinnen ist in der christlichen Lehre. Also das heißt, wie kann ich mich dem Christentum nähern, von dem man weiß, also da steckt das Höchste Göttliche, also sprich die ganze geistige Welt in Wahrheit dahinter, mit dem Wissen auch von den höheren Hierarchien, die aber der Thomas von Aguin nicht schauen konnte. Den hat er nicht gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wusste es, dass es diese Lehre gibt, die über den Dionysius Areopagita kommt oder genauer gesagt über einige Eingeweihte, die diesen Namen dann trugen. Und diese Lehre, weil die Lehre ist eigentlich erst lang niedergeschrieben worden, nachdem der erste Dionysius Areopagita gelebt hat, eben als Zeitgenosse noch des Christus und des Paulus vor allem. Da wurde das aber alles nicht niedergeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war also noch strengste Geheimlehre, erst im 6. Jahrhundert sowas wurde das niedergeschrieben und daher wird dieser Dionysius Areopagita dann versetzt ins 6. Jahrhundert heute und von dem in der Bibel die Rede ist, das ist halt dann der Pseudo Areopagita oder so. Das ist in der äußeren Forschung, mit dem kommt man nicht zu Rande, dass es niedergeschrieben wurde von einem späteren Schüler, weil es ja gerade in dieser Zeit vom Mysterium von Golgotha letztlich angefangen bis ins 6., 7., 8. Jahrhundert hinein. Also es immer wieder Menschen gab, die diesen Einweihungsweg im Grunde des ursprünglichen Dionysius Areopagita weitergegangen sind oder auch gegangen sind und daher auch diese Erfahrungen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann war es halt an der Zeit, das auch der Schrift zu übergeben. Aber das war dann nimmer der ursprüngliche, der in der Apostelgeschichte genannt ist. Aber das konnten die Theologen alle nicht wissen im Grunde, weil sie waren angewiesen auf das, was sie mit ihrem Verstand erfassen können und dazu brauchen sie aber eine äußere Grundlage und das ist die überlieferte Schrift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts anderes. Mehr gab es im Grunde nicht. Ich weiß nicht, ob einzelne auch die hellsichtigen Erfahrungen, alte hellsichtige Erfahrungen hatten dazu, aber keiner eigentlich so klar hat, dass er sagt, ja eigentlich die Bibel ist sehr schön, das ist richtig, was da drinnen steht, aber die brauche ich eigentlich nicht, weil ich es ja geistig vor mir sehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wir werden einmal dort hinkommen, dann werden wir, ich meine Rudolf Steiner ist in vielen Bereichen dorthin gekommen und deswegen konnte er ja auch einiges schildern davon, von dem der Bibel nicht der Rede ist. Davon haben wir schon gesprochen, das sogenannte fünfte Evangelium, von dem Rudolf Steiner spricht, schildert insbesondere die Zeit, die interessanterweise in den vier Evangelien nirgendwo geschildert wird, was macht denn dieser Jesus von Nazareth von seinem zwölften Lebensjahr bis zur Jordan-Taufe. Es gibt also die zwei Evangelien, wo es die Kindheitsgeschichte gibt, ja, aber dann hört es auf und dann fängt es eigentlich wieder, geht es weiter mit der Jordan-Taufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was dazwischen ist, ist im Grunde nicht wirklich geschildert. Also höchstens, dass herauskommt ja, dass er Handwerker war und halt durch das Land gezogen ist, als fahrender Handwerker, wie es eben damals üblich war, aber damit erschöpft sich schon die Geschichte. Und da sind aber wichtige Vorbereitungsschritte drinnen dazu, dass sich der Christus in dem Jesus von Nazareth inkarnieren kann und dass da in dieser Leibeshülle des Christus von Nazareth, dass da also alle Strömungen, alle wichtigen geistigen Strömungen zusammenkommen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber davon erfährt man nichts in der Bibel, gar nichts. Steht nichts drinnen. Weil sie es damals auch gar nicht sehen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie konnten es nicht sehen. Das alte Hellsehen war nicht mehr geeignet dazu. Hat also vieles verborgen im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir kennen auch bezüglich des Alten Testaments nicht die ganze Geschichte. Da gibt es noch Ebenen, die zu entdecken sind. Deswegen ist die Bibel nicht falsch und das ist das Neue Testament nicht falsch, weder das Alte noch das Neue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine großartige Sache, dass die Dinge wirklich doch sehr getreu festgehalten wurden da drinnen. Aber es ist nicht vollständig. Es ist bei Weitem nicht vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben auch alles, was über den Christus zu sagen ist, steht nicht alles da drinnen. Er sagt es ja selber, ich bin bei euch alle Tage der Welt, also bis zum Ende der Welt eigentlich. Und da wird er nicht immer wieder dieselben Geschichten erzählen, sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nicht immer nur um das gehen, was da eh schon drinnen steht. Das ist einmal der Teil, der notwendig war, um bis in unsere Zeit hineinzukommen. Und wir sehen es ja gerade in der westlichen Welt, dass viele Menschen jetzt nicht mehr diese Gläubigkeit dazu haben, sondern sie arbeiten halt mit dem Text, vielleicht wenn es Biologen sind, aber es haben viele durchaus auch Probleme mit dem Glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir sind in der Zeit, wo das, was für einen Thomas von Aquin noch sichere, solide Basis sein konnte, einfach für die Menschen nicht mehr ausreicht. Und diese Art von Unglaube ist dann nicht irgendein Böswilligacht, ich bin halt Atheist oder irgend sowas. Nein, eben gerade auch bei denen, die glauben wollen eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber mit der Art, wie wir heute denken müssen, habe ich Schwierigkeiten damit. Das nennt man dann ehrlich sein, wenigstens das zuzugeben. Oder als Theologe das vielleicht zuzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man sieht es ganz deutlich, also das gerade an wichtigste Themen, wie zum Beispiel... Was gibt es an Möglichkeiten, was gibt es an Techniken, die kann man überhaupt... Ja, es ist jetzt glaube ich eine Frage durchgekommen, ich nehme an, dass die vom Publikum irgendwo war. Ja, das ist ein weites Thema, welche Techniken und Möglichkeiten es dazu gibt. Ich werde das in den Vorträgen, habe es teilweise schon Hinweise dazu gegeben, ich werde es auch in der Zukunft noch intensiver geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt keine schnellen Antworten dazu, sagen wir mal so. Mein Rudolf Steiner selber hat sehr viel über den geistigen Schulungsweg gesprochen. Der zu gehen ist, also das Grundlagenbuch dazu ist, wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das würde ich wirklich empfehlen als Grundausstattung, nur auch wenn man es zehnmal gelesen hat, braucht man deswegen noch nicht glauben, dass man jetzt schon das neue Sehen hat. Das wird in Ausnahmefällen vielleicht passieren, wenn man schon sehr gut vorbereitet ist darauf, aber in der Regel braucht man lange dazu. Und ich kann nicht garantieren, dass das jetzt in einer Inkarnation, vor allem in der, in der wir jetzt drinnen stehen, funktionieren wird oder schon in einer Weise funktionieren wird, dass es dem alten Hellsehen an Intensität, an Verlässlichkeit, an Reichhaltigkeit ebenbürtig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, das alte Hellsehen war verlässlich, also bei den Menschen, die entsprechend auch gelebt haben, dass keine falschen Impulse hineingekommen sind. Ist im Übrigen beim Neuen genauso. Also wenn die innere Gesinnung nicht ganz stimmt, dann bringen wir Verzerrungen hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist halt auch so, dass die Widersachermächte, die halt da sind, uns natürlich nicht gern dorthin führen, wo es für sie schwierig wird. Und wenn wir also gerade den wirklichen, den Weg des Christus und was damit verbunden ist, wobei ich ganz deutlich sage, es hat der Weg des Christus im Grunde überhaupt nichts zu tun mit dem, was heute äußerlich an Religionsgemeinschaften besteht. Das werden wir einmal erkennen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, es gibt jetzt natürlich im Christentum, wir brauchen noch die Kirchen in einer gewissen Weise, aber es ist nicht gesagt, dass dort immer der richtige Weg lebt drinnen. Nicht aus irgendeiner Bosheit oder schlechten Absichten heraus, aber es schöpft das alles noch aus den alten Kräften, also dort, wo die Einzelnen, die drinnen stehen, der Pfarrer zum Beispiel, welcher Pfarrer schaut, dass das geistige Geschehen zum Beispiel wirklich das bei der Wandlung passiert. Dies ist mein Leib und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Zwischenlösung, dass es jemand, der darüber spricht und auch glaubt daran und ein gewisses Grundverständnis hat zu dem, was da passiert, aber erlebt er es und erlebt es die ganze Gemeinde real in dem Moment, wo es passiert, mit oder nicht? Wahrscheinlich nicht in der Regel. Ich meine, es war in alten Zeiten durchaus in der Kirche, wo noch Menschen da waren, die stark auch die alten Kräfte hatten, war das unter Umständen noch da, auf alte Weise. Die ist aber praktisch weg und ich wage zu behaupten, dass sie gerade in den Kirchen am meisten weg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch mit eine Folge des theologischen Denkens, des Verstandesdenkens, das aus der griechischen Zeit mitkommt, die löscht das einfach aus. Damit schimpfe ich aber überhaupt nicht über die Theologie, weil was blieb ihnen über. Ich meine, das alte Sehen, das alte Miterleben können, konnten nur mehr ganz ganz wenige, also sicher nicht jeder Dorfpfarrer oder sonst was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das konnte man nicht verlangen. Man konnte aber sich halten eben an die Schrift, weil da die Wahrheit drinnen steht. Auch wenn man sie oft nicht richtig versteht, das ist ein Problem, aber es ist eigentlich in den Schriften, die sind ganz aus der Wahrheit herausgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Wahrheit wird natürlich schon verzerrt bei Übersetzungen. Das ist schon die große Problematik, ist der, der es übersetzt so weit im geistigen Erleben drinnen, dass er es wirklich richtig exakt übersetzt und damit heißt es nicht, dass er den Wortlaut exakt überträgt, sondern das, um was es geht eben. Dazu muss ich es aber selber erleben in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es sind winzige Nuancen, die schon das verfälschen können. Winzigste Nuancen können schon so sein, dass es eigentlich nicht so ganz stimmt. Auch wenn man es noch so mit philologischer Genauigkeit macht, weil viele Worte, die drinnen verwendet werden, haben halt dann nicht die alltägliche Bedeutung, die dem Wort zukommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da steckt noch was Tieferes dahinter. Und wenn man das nicht erleben kann, dann ist dieser Geist in der Übersetzung eigentlich nicht mehr drinnen, im Grunde. Ich übersetze das mit dem sinngemäßen Deutschen oder sonstigen Wort, aber es ist nicht mehr dasselbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wahnsinnig schwierig. Das ist die große Schwierigkeit. Ich meine, die Urtexte sind exakt, aber sie haben bei vielen Begriffen, die drinnen sind, eine ganz eigene Bedeutung im Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil auch die Griechischschreibenden, es ist ja das Neue Testament im Griechischen drinnen, sie können es aber eben auch nur mit den Worten ausdrücken, die in der Sprache drinnen sind. Und die aber durch das Christusereignis namentlich dann eine neue Bedeutungsnähe ausbekommen haben, die auch nicht mehr ganz dem entspricht, was im alten Griechischen drinnen lag. Aber mit welcher Sprache soll man es sonst schreiben? Die Sprache für das Christentum, für das wirkliche Verständnis des Christentums, die gibt es noch gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben wir noch nicht. In Wahrheit. Wo wir das alles, was da drinnen steckt, ausdrücken können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was man ausdrücken kann davon, das steht eh im Neuen Testament drinnen. Was man mit den Sprachen, die wir haben, ausdrücken kann. Und man kann dann höchstens versuchen mit bestimmten ungewöhnlichen Wendungen oder wo man sich denkt, wieso ist das so ungewöhnlich formuliert drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Versuch, das, was man eigentlich mit der Sprache nicht ausdrücken kann, doch irgendwo fühlbar zu machen. Aber ohne es wirklich voll ausdrücken zu können. Das ist das Riesenproblem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit des Christentums fängt in Wahrheit überhaupt erst an. Und es wird dann keine Religion im herkömmlichen Sinn sein. Eine der Ausdeutungen des Wortes Religion ist die Rückverbindung zum Vergangenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Christentum ist ganz dezidiert, ohne diese Rückverbindung, also das Vergangene zu verlieren, aber vor allem zukunftsorientiert. Auf ganz was Neues und auf ein offenes Ziel hin. Auf etwas Offenes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht nicht zurückzukehren, wieder in den Schoß der Gottheit sozusagen, von wo wir einmal gekommen sind. Weil letztlich von dort kommen wir. Aber der Weg, der eben erstmals mit den Menschen beschritten wird, der Weg zur Freiheit drinnen, die bedingt, dass im Menschen selbst, in seinem Ich, der göttliche Funke selber drin ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist dieselbe Schöpferkraft, die die Gottheit hat, nur wir sind halt ungeübt, damit umzugehen. Weil es muss aus unserem Willen dann entspringen, diese Kraft auch Rege zu machen. Aber dann wird göttlicher Wille und menschlicher Wille eins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eins. Aber es ist dann eben das, was wir oft gesagt haben, es kommt von oben und es kommt von unten. Und beides zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die absolute Revolution in der geistigen Welt im Grunde. Also das Göttliche und das Christentum ist das Revolutionärste, was es gibt. Es stellt alles auf den Kopf und es stellt vor allem alles, und das ist das große Risiko eigentlich, das damit verbunden ist, in den Willen des einzelnen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in dem aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe. Da liegt trotzdem auch unser Wille drinnen. Weil es eben auf den Beitrag jedes einzelnen Menschen ankommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Christentum. Und wir haben heute immer noch die alte Form, ja und wir brauchen sie, und wir werden sie noch lange brauchen, die Form des Trostes, dass uns von oben geholfen wird. Aber die Zukunft ist die, wie helfen wir der ganzen geistigen Welt, wie tragen wir etwas dazu bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Neue. Ich meine, es ist klar, dass die Religion so wie sie heute ist, Menschen trösten soll in schwierigen Lebenssituationen, wenn ein geliebter Mensch stirbt oder sonst etwas, oder man an einer schweren Krankheit leidet, und dergleichen, wo man jetzt schwer verlangen kann, jetzt bringe ich die Kraft auf und vermehre die geistige Welt. Ich meine, da hat man mit sich selbst genug zu tun, das ist schon klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Kraft, die im Christentum drinnen ist, in diesem christlichen Ich drinnen ist, ist viel mehr. Und sie wird das, was an Trost von außen kommt, durch innere Kraft ersetzen. Weil in dem ja in unserem Ich fest verbunden ist damit die Christuskraft als solche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die muss man nur zur Wirksamkeit bringen sozusagen, weil der Christus drängt sich nicht auf. Wir müssen ihn wollen in uns. Ihn wirklich wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist mehr als bitte, hilf mir. Das ist zu wenig. Das ist ein ganz konkreter Willensimpuls, der aus uns kommt, der den Christus einlädt mitzutun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und uns dort zu stärken, wo wir es noch nicht können, uns dort weiterzuhelfen. Weil wir halt erst am Anfang sind. Eben mit dem ganzen Christentum in Freiheit sind wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz am Anfang. Und wir können froh sein, wenn wir zu einem gewissen Teil fertig sind damit, auf einer ersten Stufe fertig sind, gegen Ende der Zeit der Kulturepochen. Schön wäre es, wenn schon in der nächsten Kulturepoche, also in dieser sogenannten slavischen Kulturepoche, die aber natürlich eine weltweite ist, aber die diese Grundmentalität im Slavischen drinnen ist, wo das eine sehr wesentliche Rolle spielen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist ein mehr gewaltiges Potential, diese Kräfte, alte Kräfte in die neuen umzuwandeln. Da sind Gemütskräfte, Seelenkräfte drinnen, die den Boden bereiten, die wir schon längst verloren haben im Grunde. Das ist das Problem, weil wir müssen halt überall den Übergang von alten Kräften zu neuen Kräften schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir verlieren die alten viel schneller, als wir die neuen entwickeln. Zurzeit sind wir genau in dem Problem, da sind wir in so einer Zerreißphase gerade zu drinnen. Das Alte ist weg, die meisten glauben gar nicht einmal mehr dran, dass da irgendwas sein könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich so wirklich tief, um das selber in die Hand zu nehmen und zu wissen, ich muss tätig sein. Es kommt mir nicht einfach zu, sondern ich muss es tun. Ich muss tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist auch die Grundregel zu dem, wie schaut der neue Weg aus. Der Weg schaut auf jeden Fall aus, dass es auf die eigene Tätigkeit ankommt. Und dass ich alles, was ich tue, mir zu eigen machen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kann man Anleitungen und Dinge für geistiges Schauen, für geistige Entwicklung, kann man hunderttausende lesen. Man kann Steiner von A bis Z lesen, man kann andere Wege lesen, weil nicht jeder Weg, nicht für jeden Menschen ist der Schulungsweg der Anthroposophie der richtige, muss man auch dazu sagen. Also das muss auch jeder frei entscheiden, welchen Weg er geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten zu empfehlen ist nicht zehn Wege auf einmal und alle durchprobieren und einen Mischmasch draus machen, sondern einmal zu spüren, mit welcher geistigen Strömung bin ich am ehesten verwandt, wo klingt etwas an bei mir, dann kann ich dort lernen daran etwas, muss aber dann letztlich sehen, dass ich mein eigenes daraus machen muss. Dann fängt es erst an wirksam zu werden, so wirklich. Also ich kann jetzt sklavisch irgendein Rezept sozusagen tun, da kann ich Mantren oder was die vorgegeben sind, kann ich bis zur Vergasung beten oder meditieren, wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nicht wirklich funktionieren, wenn ich nicht meinen eigenen Weg finde. Weil wir haben alle unsere Fähigkeiten und auch unsere Mängel und mit dem müssen wir umgehen irgendwo, dass wir es durchdringen können. Also da wird in der Zukunft noch viel dazu zu sagen sein, aber ich setze mich dann wieder der Gefahr aus, dass ich über gar nichts über die Apokalypse sage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit sage ich aber doch sehr viel, weil ohne all dieser Dinge fangen wir mit dem im Grunde gar nichts an. Es ist sicher notwendig zum Einstieg einmal so ein Durchgang zu machen zu dem Ganzen und ein bisschen zu kommentieren, was bedeutet das, aber das ist erst der spärlichste Anfang. Interessant wird es dort, wo jeder seine individuellen Ansatzpunkte Apokalyptiker zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, das habe ich schon wahrscheinlich im ersten Vortrag gesagt, dass es darum geht. Es geht nicht darum zu wissen, was steht alles in der Apokalypse. Es ist schon gut, es will nicht klein machen, aber das reicht alles nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es genügt nicht zu wissen, was Steiner alles an Mantren oder sonstigen Übungen gegeben hat. Das reicht alles nicht. Man muss selbst Apokalyptiker werden, man muss selbst Geistesforscher werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist vielleicht gar nicht das richtige Wort. Christ zu werden eigentlich wäre das richtige Wort. Christ wirklich zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute haben wir noch hauptsächlich das Etikett darauf eingeschrieben, wir bekennen uns dazu. Das heißt noch nicht, dass wir es im tiefsten Sinne sind. Im tiefsten Sinne sind wir es dann, wenn wir aus unserem Ich entsprechend schöpferisch tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das ist genau die Liebeskraft, die wir der Welt geben können. Wir machen unser ureigenstes Ding und machen es aber so, dass wir es verschenken können. So, dass es nicht die Welt bedrängt, sondern die Welt beschenkt und es kann genommen werden oder nicht genommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Um und Auf. Ich meine, darum ist das alles, ja, verständlich aus dem Lauf der Geschichte heraus, alles, aber Christentum so zu verbreiten, dass man es den Menschen dann aufzwingen will im Grunde, das ist sehr gewagt. Da kann sehr viel schief gehen dabei und sehr viel Negatives hineinkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spricht nicht dagegen, dass der Missionsgedanke ja durchaus drinnen ist und dir auch deutlich geäußert wird, aber der heißt, geh in die Welt, strahle deine Impulse aus, erzähl von mir auch davon, aber nicht indem du einfach etwas vorbetest, fertige Formeln, sondern indem du es lebst, indem du sprichst durch das, was du bist. Das heißt, durch das, was du geworden bist, indem du diesen Impuls in dir lebendig gemacht hast. Das ist die Botschaft, das ist die Botschaft, die eigentlich im Pfingstgeheimnis drinnen steckt, sodass es alle Menschen verstehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also du sprichst durch das, was du geworden bist dadurch. Das ist das Um und Auf. Und bitte, da sind wir alle weit weg noch davon, ein bisschen was, es blitzt einmal da und dort durch, aber da haben wir noch einen riesigen Weg zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum werden wir auch brauchen diese unheimliche Beschleunigung eigentlich in der Entwicklung, die jetzt nicht im äußeren Sinne, sondern in der geistigen Entwicklung. Und die ist drinnen, die ist drinnen. Es werden dann wieder ruhigere Phasen auch kommen, aber im Moment stehen alle Signale drauf, dass die Menschheit wirklich einen Sprung machen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dass das Tempo gewaltig ansteigt. Dass wir kommen, wir sind jetzt in die Phase, und zwar nämlich so, dass dann die mittlere Periode unserer Kulturepoche, da haben wir noch ein bisschen Zeit dorthin, wir sind ja immer noch am Anfang, und Anfang heißt immer Anfang einer Kulturepoche. Das erste Drittel ist im Grunde Aufarbeitung des Alten und es so zu verändern, dass es anschlussfähig wird an das, was wirklich kommen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben schon das Problem, das was kommen soll, wird einmal abhängig davon, was die einzelnen Menschen aus ihrem Ich heraus wollen. Also es gibt keine fertige Regel dafür. Niemand kann das sagen, das sollst du.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du musst wollen. Es ist also ein vom Sollen zum Wollen. Und das ist aber dann ganz verpflichtend für einen selber, weil sonst zerstört man etwas am eigenen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist vielleicht auch für unsere Zeit die Botschaft, man soll es ja nicht übernehmen. Man muss immer schauen, was kann ich wirklich leisten, wo kann ich wirklich dranbleiben. Es einfach dann hinzuschmeißen ist für einen Menschen, der wirklich aus seinem Ich heraus tätig sein will oder tätig sein soll, ist das so ziemlich Schlimmste, was man machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann die bewusste Entscheidung treffen bei irgendwas, gut das geht in dieser Inkarnation nicht. Man kann sich manches vornehmen und dann kommt man aber drauf, ich brauche schon bei dem einen, vielleicht nicht nur dieses Leben, sondern ein nächstes auch noch dazu. Dann ist es legitim, andere Sachen, die man vielleicht ins Auge gefasst hat, einmal liegen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt nicht ununterbrochen im Hamsterrad, ich muss tätig sein, ich muss tätig sein und alles probieren, das bringt es gar nicht. Das ist eher, den Punkt zu finden, wo ich wirklich weiterkomme und dort dann ganz stark drinnen zu bleiben. Auch im anthroposophischen Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt vielleicht einen Bereich, wo ich wirklich weiterkommen kann, dass ich zu eigenen geistigen Erfahrungen auch kommen kann. Das heißt, dass ich mir bewusst werde, was da drinnen ist, weil die Zeit ist reif jetzt einfach dazu. Es ist notwendig, da geht es jetzt nicht darum, ich bin neugierig darauf oder ich überprüfe, ob der Steiner eh recht gehabt hat und das geht es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht darum, er das weiterzuführen, des Werksteiners. Wahrscheinlich werden die wenigsten das schaffen, das in dieser Universalität, in diesem Umfang zu machen, wie es Steiner konnte. Ohne ihn jetzt auf den höchsten Thron heben zu wollen, das geht es gar nicht, weil der Wiesner hat selber immer gesagt, ich will nicht verehrt werden, sondern verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht nicht darum, ihn als den großen Guru zu sehen, sondern das wird uns nämlich gar nichts nützen. Überhaupt nichts. Da kann ich das jedes Mal Steiner Steiner beschwören, wenn ich nicht selber tätig wäre, wird das überhaupt nichts nützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das geht darum und dazu gehört dann halt auch der irgendwann einmal nach gründlicher Vorbereitung, man soll sich schulen an dem, was gegeben ist, aber dann den ersten Schritt einmal zu wagen darüber hinaus. Weil das halt dann eben gerade in der Kraft des eigenen Ichs liegt, diesen Schritt zu machen. Und dadurch es aber, indem ich ihn mache, anderen leichter macht, auch Schritte zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht genau den gleichen, das muss gar nicht sein. Weil wir gehen eben jeder unseren Weg in Wahrheit. Das wird immer mehr den Reichtum der Menschheit ausmachen, dass jeder seinen Weg geht und dass er aber die Früchte dessen mit allen teilen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eben nicht mit dem Hinterton, ja du musst genau auch diesen Weg gehen, sondern wir geben einander wechselseitig Anregungen. Das wird halt dann was anderes sein als die üblichen Wirtshausgespräche wahrscheinlich, obwohl da auch viel darin anliegen kann. Man kann über das sprechen überall heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überall in Wahrheit. Es verlangt nur, dass die Menschen es wollen. Und eben wie ich am Anfang schon gesagt habe, im Alltag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es muss so sein, dass das wirklich im Alltag passieren kann, in einem Gespräch irgendwo. Es zieht sich nicht auf den Sonntag irgendwo zurück oder vielleicht in irgendeine gedeckte Loge, wo man sich zurückzieht vom Rest der Welt abgeschieden. Sondern es muss möglich sein, das überall zu besprechen mit Menschen, die dafür offen sind, sich auszutauschen mit ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das aber niemand aufzudrängen, der nichts davon wissen will. Weil wir alle eben auch schon vielleicht durchgegangen sind oder noch durch müssen durch die Phase, dass die alten Kräfte weg sind. Es funktioniert überhaupt nicht einfach auf Dauer sich hinüber zu schwindeln von den alten Kräften in die Neuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt der Moment in der oder in einer nächsten Inkarnation, wo das Alte einfach weg ist. Und wo die notwendige Erfahrung die ist, ich bin verlassen von allen guten Geistern. Ich bin ganz einsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dieser Einsamkeit entdecke ich die Christuskraft in mir. In meiner eigenen Ich-Kraft. Und merke dann diese Kraft, mir steht ein riesiges Kraftpotential zur Verfügung, wenn ich will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es hängt von meinem Willen ab, tätig zu werden. Und von dem strahlt eine gewaltige Heilkraft aus in Wahrheit. Für mich selber, aber vor allem auch für die Welt um mich herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weitesten Sinn Heilung, im seelischen, bis irgendwann ins Körperliche hinein. Und damit wird eben das, was wir als eine Religion heute bezeichnen, ganz was anderes werden. Es wird eine selbstverständliche menschliche Fähigkeit sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass wir einander geistige Anregungen geben, die wie der Impuls sind, dass jeder aus seinem Ich heraus tätig werden kann. Da muss es hingehen. Mir ist ganz bewusst, dass die Übergangszeit lang ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das macht ja nichts. Niemand braucht sich klein fühlen, weil uns geht es allen jetzt noch so. Dass wir erst auf dem Weg dorthin sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher ist es legitim, dass es die ganzen Stützen und äußeren Stützen und so noch gibt. Nur wir dürfen den Zeitpunkt nicht verschlafen, wo das ins Gegenteil umkippen kann. Und wo wir dann in eine Passivität hineinkommen, weil wir uns erwarten, es strömt mir von außen etwas zu an Kraft, was dann aber nicht mehr funktionieren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich dadurch aber versäume, aus dem eigenen Ich heraus tätig zu werden. Und das kann man zumindest theoretisch in jeder und auch in der schlimmsten Situation. Vielleicht sogar gerade bei Menschen, die in wirklich schlimmen Situationen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der absoluten Notlage sind. Und wo aber niemand da ist, der sagt, es wird schon gehen. Sondern die einfach darauf angewiesen sind, jetzt tätig zu werden, dass da plötzlich was aufgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass sie da erst im Tun, im Nachhinein merken, das hätte ich nie gedacht, dass ich das durchstehen kann. Dass ich da durchkomme und vielleicht noch andere mitnehmen kann, dass sie durchkommen, das hätte ich nie gedacht. Wir kennen unsere Kraft noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist da, die tut schon am Stand durchdrehen in uns in Wahrheit. Da ist einiges an Kraft da, bei jedem von uns. Aber wir kennen die Kraft in Wahrheit noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir kennen die Apokalypsis Jesu Christus. Und Jesu Christus ist zugleich eben Ich. Auf das weist ja Rudolf Steiner auch so oft hin, dass die Initialen des Jesu Christus, eben nicht zufällig, das deutsche Wort Ich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil durch das Mysterium von Golgatha ist das untrennbar miteinander verbunden. Dadurch können wir die göttliche Kraft in uns wirklich erregsam machen. Und zwar aus eigenem heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sich der Christus mit den Menschen, mit allen verbunden hat. Er ist Mensch geworden eigentlich in jedem Menschen. In Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Menschen ist das Potenzial drinnen. Das ist genau der Punkt, warum der Christus wirklich als Verkörperung einmal kommt. Weil dann lebt er in allen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde. Egal welchen Bekenntnisse angehören. Kann ein atheistisches Bekenntnis sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das ist genauso ein Glaubensbekenntnis. Da kann diese Kraft trotzdem drinnen leben. Ich meine, die Atheisten sind die, die unbewusst vielleicht, aber doch aus der Perspektive leben, das alte muss ich verlieren, um das neue zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist vielleicht so, das Auflehnen gegen das Alte, unbewusst wissend, ich muss es überwinden, um das eigene zu kriegen. Und wenn das Ich wirklich tätig wird, dann bricht es auf ins Christentum. Selbst dann, wenn ich mich noch als Atheist fühle und gläubiger Atheist bin, aber vielleicht in der Realität mehr Christ als einer, der brav jeden Sonntag in die Kirche geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seine Gebete runtermurmelt und im Grunde nichts mehr damit anfängt. Es ist nicht gesagt, dass das alles so automatisch von selber funktioniert. Das muss nicht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann ganz unheilig auch sein in Wahrheit. Weil es wird unheilig dort, wo es nicht wirklich mit dem Ich-Impuls verbunden ist. Da macht das Christentum keinen Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die anderen Religionen sind ein Weg, dorthin zu führen. Alle Wege führen letztlich irgendwann dorthin. Nur wird es manchen dann flau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst im offiziellen Christentum ist es auch noch sehr flau. So massiv wird noch nicht gesagt, du musst tätig werden. Du.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Christus lebt in dir. Dort muss man entdecken. Und dadurch können wir den ätherischen Christus entdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch können wir ihn erleben. Wo im Ätherischen? In unseren Lebenskräften. Wenn in uns das Christentum so lebendig wird, dann steht der Christus vor mir oder wie auch immer ich das ausdrücken will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erlebe ich ihn geistig. Dann erlebe ich ihn, dann erfahre ich ihn ganz konkret. Dann erlebe ich nämlich wie er stärkt auch die eigenen Ätherkräfte, die eigenen Lebenskräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich stärkt. Aber das muss ich wollen. Wir können selbst noch nicht so an den Ätherkräften arbeiten, aber er unterstützt uns dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, das ist der Weg am eigenen Ätherischen zu arbeiten. An dem müssen wir auch schon arbeiten. Wir haben viel zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen erstens einmal uns trauen, sich auf unser Ich zu stellen. Ich habe meine Sache auf Nichts gestellt in Wahrheit. Im Wort Nichts ist übrigens auch das Ich hier drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das muss man sich trauen einmal, weil das heißt auf sich selber stellen. Da kann ich nicht, ich finde nicht da ein Handbuch oder was hat der gesagt. Das ist alles gut und schön, aber im entscheidenden Moment muss ich es nicht wissen, sondern tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Tun wissen, ja, das war der kleine Schritt. Das heißt, wir müssen lernen, die ganze Bequemlichkeit eigentlich, ja ich nenne es jetzt einmal durchaus Bequemlichkeit, die in uns halt drinnen steckt, die zu überwinden. Zu wissen, selbst wenn wer anderen was schenkt, noch so viel schenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nichts wert für mich, wenn ich es nicht ergreife und zu was Eigenem mache. Und das verlangt die eigene Tätigkeit. Sonst wird es nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit ist vorbei, wo irgendwelche Sachen passiv funktionieren. Also auch die größten Geschenke, die größte Unterstützung, die kommt, auch die Unterstützung des Christus, die unendlich geradezu ist, wird nur funktionieren, wenn ich es ergreifen will, wenn ich seine Hand nehmen will. Es wird so schön im zweiten Mysterientrama von Steiner geschildert, bei dem Juden Simon, der immer wieder dieses Erlebnis hat, das Christus-Erlebnis, und der sozusagen so erlebt hat, das halt in der Vision, dass er ihm die Hand erreicht und im letzten Moment stößt er sie zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er will das nicht ergreifen. Das heißt, er will sich nicht auf sich selber stellen. Weil das ist gleichbedeutend damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich selber tätig werden. Und wenn ich die Unterstützung dabei des Christus haben will, dass er meine Kräfte verstärkt, dann muss ich mir diese Kräfte zu eigen machen. Darin besteht es nämlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch erwerbe ich mir auch diese Kräfte. Das heißt, letztlich mache ich es dann doch selber. Das ist das Um und Auf dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist wirklich revolutionär. Ich habe das jetzt schon ein paar Mal gesagt, dass Geisteswissenschaft im modernen Sinne revolutionär ist. Absolut revolutionär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist vielleicht auch der Grund, warum viele noch nicht heranwollen oder können. Und selbst viele, die herangekommen sind, das auch noch nicht so ergriffen haben, dass es ihr ureigenstes Tun ist. Und eben auch dann der Mut kommt, in Lebenssituationen über das, was man halt in der Anthroposophie von Steiner oder sonst wo gelernt hat, über das hinauszugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in Wahrheit kann ich erst dadurch im konkreten Moment tätig werden. Ich tätig werden. Nur fertiges Rezept anwenden wird nirgendwo funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich mit meinem Ich drinnen liegen, mit meinem ganz Individuellen. Und daher wird von jedem Menschen in einer ähnlichen Situation aber was anderes kommen. Es gibt unendlich viele Wege, die gut sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt unendlich viele, die daneben hauen können. Aber selbst das ist nicht das Drama, das muss das Ich riskieren. Weil auch wenn ich wirklich aus meinem Ich heraus tätig bin, wir haben halt noch genug andere Wesensglieder und alle möglichen Wesen, die da drinnen herumwurreln in uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind ja wirklich interessante Wesen. Ich meine, in uns wurreln, letztes Mal habe ich gesprochen von den Bakterien und den kleinen Lebewesen und Viren, die einen nicht unbeträchtlichen Teil unseres Organismus ausmachen. Also da wurrelt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, es wurreln aber Elementarwesen genug. Ihr wisst, wurrelt, glaube ich, brauche ich schon nimmer übersetzen. Wurrelt heißt, bewegt sich lebendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurr ist das W da drinnen. U geht es eng durch. Im R ist es bewegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und irgendwo trifft es dann aufs Ziel. Also sehr lebendig beweglich einfach. Also mit dem müssen wir einmal fertig werden, das zu akzeptieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich bin der Mittelpunkt, aber ich habe alle möglichen Wesensglieder, in denen bewegt sich alles Mögliche, im physischen, im ätherischen, im astralischen. Nur im Ich, da sind wir selbst zu Hause. Und da können wir den Christus finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt eben genug anderes, wo wir die Kraft darüber noch nicht so haben, wo wir es lernen können. Über das Seelische hoffentlich gewinnen wir es zügig immer mehr Kraft, dass wir wirklich im Zeitalter der Bewusstsein schon sehr viel umgewandelt wird von unserem seelisch-astralischen zum Geist selbst. Wenn wir das haben, dann ist noch ein großer Schritt getan, weil dann ist unsere Seele unsere Schöpfung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Astralisches sogar unsere Schöpfung. Das ist auch ein schrittweiser Prozess. Also Seelisches ist ein Teil des Astralischen, lebt im Astralischen, aber der Astral-Alp ist wesentlich umfangreicher noch, weil da ist alles das drinnen, was wir im tiefsten Unbewussten haben, was für die Körper Funktionen wichtig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es wird schon viel sein, wenn wir den engeren Teil des Seelischen einmal wirklich zu unserem eigenen gemacht haben, selber gemacht haben. Dann haben wir erst die unsterbliche Seele. Dann haben wir die wirklich unsterbliche Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also gerade in dem Übergangsfeld von der alten Zeit, wo durch die höheren Mächte dafür gesorgt wurde, dass die wichtigsten Seelenelemente weitergehen in der nächsten Inkarnation und so fort, dass das nicht ganz zerfledert. Heute besteht sehr wohl die Gefahr, dass große Teile unseres Seelischen sich auflösen. Das habe ich auch schon gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einzige, was uns mit Garantie bleibt im seelischen Bereich, das sind unsere Karma-Päckchen. Also die Aufgaben, die zu erfüllen sind, die werden wir nicht los. Gott sei Dank werden wir sie nicht los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt ja vieles drinnen, was nicht karmisch belastet ist. Das wird erst dann wirklich unser eigenes sein und das heißt also vor der Auflösung bewahrt sein, wenn wir es bewusst ergriffen haben. Geist selbst heißt letztlich, vollster Ausprägung ist Geist selbst dann, wenn es letztlich das ganze Australische zur eigenen Schöpfung gemacht hat und immer weiter tut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das ist ja nichts Statisches, sondern an dem weiterarbeitet. Das wird die große Aufgabe sein im neuen Jerusalem. Dort geht es dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können jetzt bereits, also energisch daran arbeiten und sogar jetzt schon im Bewusstseinsseelenzeitalter, vom Geist selbst zumindest den seelischen Teil, also den engeren Teil, der zunächst einmal leichter unserem Bewusstsein zugänglich ist, den uns zu eigen zu machen. Oder Teile davon zumindest uns zu eigen zu machen. Sodass in der Seele nichts passiert, wo nicht mein wirklicher Wille dabei ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht irgendeine Triebkraft, die hereinkommt, irgendein luziferisches Wesen, das uns anschiebt oder irgendein arimanisches, das drinnen wirkt. Sondern dass wir Herr in unserer Seele sind. Wir stehen erst ziemlich am Anfang davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber immerhin, ein bisschen was ist schon geschehen und es ist jetzt unsere Zeit. Das Bewusstseinsseelenzeitalter ist prädestiniert dafür, dort diesen Bereich aber weiter auszuarbeiten. Weil Bewusstseinsseele und Geist selbst hängen stark zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind eigentlich in gewisser Weise zwei Seiten desselben. Und das betrifft also vor allem den seelischen Bereich. Im Großen, dass das ganze Australische verwandelt ist, wird bei den Menschen, die mit der Entwicklung Schritt halten, so sein, dass es am Ende des Neuen Jerusalem, also des Neuen Jupiter, dass es wirklich fertig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fertig heißt also, dass es dann wirklich unsere Schöpfung ist. Das heißt aber bitte dann nicht fertig im Sinn. So, jetzt ist es so, wie es ist und so bleibt es auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, nein, das heißt, es geht sowieso immer weiter und verändert sich. Aber dann sind es wir aus unserem Ich heraus, die an dem arbeiten. Sonst niemand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nix. Das heißt, spätestens nach der Zeit des Neuen Jerusalem oder Neuer Jupiter, wie es Rudolf Steiner nennt, wird es so sein, dass das seelische Komplett und das australische Komplett unsere Schöpfung ist. Unsere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere. Und wir übernehmen nichts aus der Seelenwelt, nichts Fertiges, sondern wir schaffen es selbst und wir geben es als Geschenk dann irgendwann einmal, wenn sich der Organismus wieder löst von der irdischen Verkörperung, wir geben es an die Seelenwelt weiter. Dort steht es zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Menschen, die auch diese Ich-Entwicklung durchführen, die werden es gar nicht brauchen, aber es wird eine sehr große Rolle spielen für die anderen Wesen, die in der Natur sind. Also für die Tierwelt zum Beispiel und so weiter, für Elementarwesen und so weiter. Da kann das ein ganz großes Geschenk sein, das wir einbringen in die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was uns selber betrifft, ist es dann einfach irgendwann einmal zu 100 Prozent unsere Schöpfung. Also das heißt, wenn man jetzt die Perspektive noch weiter spannt, also sie spannt dann über das neue Jerusalem hinaus, Venus-Zustand, Vulkan-Zustand, also die letzten drei, die zukünftigen drei kosmischen Verkörperungen unserer Erde, dann geht es letztlich darum, am Ende, und dann, da nehme ich jetzt Bezug zu dem, was ich heute schon gesagt habe, in der Apokalypse ist die Rede von der ersten Auferstehung, die letzte Auferstehung, so kann man es gar nicht sagen, aber in gewisser Weise, wenn am Vulkanzustand der Mensch sich seinen Geistesmenschen selber geschaffen hat, das heißt damit seinen vergeistigten physischen Leib komplett selber geschaffen hat, dann ist er in seinem Wesen sein eigenes Werk geworden. Das heißt, er hat das erfüllt, was die Gottheit intendiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass wir am Ende Schöpfer unserer selbst sind. Am Ende der Entwicklung. Vom Geschöpf zum Schöpfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir so weit gekommen sind, dass wir von A bis Z, das heißt durch alle unsere Wesensglieder Schöpfer unserer selbst geworden sind, dass wir also dann, so werden wir aus diesem Vulkanzustand herauskommen, dass wir unser Ich haben, klar, aber wir haben unseren eigenen Astralleib, unseren eigenen Seelenleib, also unser eigenes seelisch-astralisches, wir haben unseren eigenen Ätherleib selbst geschaffen, ganz individuell und wir haben den Geistesmenschen, wir haben den physischen Leib selber geschaffen, dann sind wir Geschöpf unserer selbst. Und dann sind wir reif für alles, was danach liegt. Darüber haben wir ja auch schon Andeutungen gemacht, man kann wirklich nur Andeutungen machen, aber wir stehen da auf derselben Stufe wie die Schöpfergötter, die in der Bibel genannt werden, das ist ja nicht die höchste Gottheit, um die es da geht, in Wahrheit, sondern es geht um die Geister der Form und die Elohim und die Sonnengeister, die eben diese Erdentwicklung geformt haben, durchformt haben, dann, also wenn wir jetzt durch alle sieben Stufen, sieben kosmischen Stufen durchgegangen sind, dann sind wir an der Stufe angelangt, auf der die Elohim in anderer Art zu Beginn der Erdentwicklung gestanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eben auf andere Art, in gewisser Weise auf höhere Art, weil wir eben die Freiheit haben, weil wir ganz individuelles Geschöpf unserer selbst sind. Das ist bei den Elohim, die in der Bibel genannt werden, nicht der Fall. Es ist ein Unterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was die Gottheit in den Weltenplan hineingelegt hat. Weltenplan heißt also, in welche Richtung soll es gehen? Es geht in die Richtung, dass freie Schöpfergeister entstehen, die das ergänzen mit dem Zusammenarbeiten, was von oben kommt. Beziehungsweise man kann es vielleicht irgendwann einmal auch so sehen, dass das, was früher von oben gekommen ist, dann von innen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Gottheit eins ist mit dem. Immer mehr wird. Da gibt es Stufen noch genug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perspektiven sind riesig gekommen. Ich weiß, dass das alles auch sehr ketzerisch klingen kann. Aber meine offizielle Adresse ist die Ketzergasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat zwar mit den Ketzern nichts zu tun, das war irgendein Bürgermeister oder irgendetwas in Wien, der Josef Ketzer geheißen hat, aber es passt irgendwo. Ja, aber niemand sollte sich schrecken, niemand sollte Angst haben vor der Größe der Aufgabe. Der erste Schritt ist halt einfach, dass man, ich weiß nicht, ich soll das alles, ja, das ist der erste Schritt für einen neuen geistigen Weg überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass wir wirklich gerecht werden dem, dass wir die Möglichkeit zu dem freien Ich bekommen haben. Damit ergreifen wir den göttlichen Willen, damit folgen wir dem göttlichen Willen. Wenn ich es verweigere, dann arbeite ich gegen den göttlichen Willen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade wenn ich mir diese Freiheit erkämpfe, nämlich indem ich sie in die Tat umsetze, weil wie gesagt, die Freiheit muss ich selber mir erringern. Man kann mir nur die Möglichkeit schenken, das hat die Gottheit gemacht, aber wenn ich in der starre Tolle liege und mir nichts tun darf, dann wird es nicht passieren. Die Gottheit kann mich nicht zwingen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kann mich nicht zur Freiheit zwingen. Das wäre ein Widerspruch in sich selbst. In dem Fall wäre das eine Entschöpfung geradezu zerstörender Widerspruch drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sie kann uns nicht zwingen. Sie hat sich ihrer Allmacht begeben. Sie hat sich ihrer Macht eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind alles Dinge, die man in philosophische, theologische Überlegungen einbeziehen müsste. Es haben in der Neuzeit noch die Menschen sehr gefragt, wie ist das Übel der Welt, das Böse, was passiert, wie ist das mit der Allmacht und Allwissenheit, Gott ist vereinbar und so weiter. Aber man ist immer noch davon ausgegangen, ja das muss ja Allmacht sein, aber die Macht Gottes besteht darin, gerade diese Macht abzugeben, aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls bezüglich dessen, was den Willen des Menschen betrifft. Die anderen, gerade alle höheren Hierarchien, die über uns stehen, die brauchen das noch. Sie können es noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also von dem her ist die Erdentwicklung, das Erdenleben des Christus, hat überhaupt die Weltrevolution schlecht hingebracht, für den ganzen Kosmos im Grunde. Das wäre zu klein gedacht, das zu sehen, ja da jetzt unser kleines Fleckern, das Erdkugelle da, das betrifft den ganzen Kosmos, das erschüttert den ganzen Kosmos in Wahrheit. Das heißt, alle geistigen Wesen, die da sind, überall, alle Sterne, alle Sonnen, alle Planeten, alle, ja selbst die kleinsten Meteoriten, die irgendwo herumschwirren, sind geistige Wesenheiten, und wenn es nur Elementarwesenheiten sind, sind mit dabei, weil überall Geistiges ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden das alles erleben können einmal. Wir werden das sehen können. Das wird noch eine spannende Astronomie werden, die dann das Geistige sieht, auf neue Art sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In alter Form gab es das. Die Babylonier, die Neu-Babylonier, die Chaldea waren wunderbar in dem, dass eine Astronomie oder Astrologie oder wie immer man es, es war eben nicht getrennt zu lesen, die geistigen Taten der Wesenheiten, die drinnen sind, die sich äußerlich halt dann in den Konstellationen und sonstigem widerspiegeln. Und auch die Gesetzmäßigkeiten, die Weisheit, die sie hineinlegen, die wir halt dann heute als Naturgesetze oder so herauskratzen irgendwo, das ist eher als nur die Oberfläche davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die haben noch in den Konstellationen, in denen sie sich angeschaut haben, aber zugleich auch sie geistig gesehen haben, nicht nur äußerlich. Das ist gerade der spannende Moment in der ägyptisch-chaldeeschen Zeit. Weil ägyptisch-chaldeesche Zeit heißt ja, kurz davor beginnt das finstere Zeitalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, das natürliche Hellsehen beginnt damals bereits zu erlöschen. Für eine Mehrzahl von Menschen. Bis dahin waren alle hellsichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle. Also urpersische Zeit noch, alle hellsichtig. Alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einweihung bestand dann gerade darin, das zu verlieren. Oder zumindest sich durchzukämpfen zu einer ganz klaren Sicht des Sinnlichen. Wo sich nicht durchmischt, das geistige Erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat es schon sinnlich wahrgenommen, durchaus. Aber man hat mit wahrgenommen, immer das seelisch-geistige, die Aura. Aura Masta O. Das heißt ja eigentlich, die große Aura, die mächtige Aura.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ja indogermanische Sprache auch. Es kommt wirklich aus demselben Stamm heraus. Aura Masta O. Heißt nichts anderes als Aura Mächtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das steht dahinter. Und man konnte das erleben. Sie haben gesehen, es ist ja schon die äußere Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben aber gesehen, auch die ganze Aura noch mit. Alle. Manche halt mehr und manche weniger schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das haben sie noch gesehen. Und sie haben aber gesehen, jetzt kommt das Alemannische. Das verdunkelt das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt herauf. Das greift nach dem, das greift zuallererst nach dem, was ich da unten auf der Erde sehe, aber es greift auch nach dem da oben. Es beginnt auch nach dem oben, nach den Sternen zu greifen, nach der Sonne zu greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie sie verdunkeln. Und das hat man als dramatisch erlebt einfach. Da sieht man schon aber auch, wie sich das Bewusstsein der Menschen, auch in historischen Zeiten, und das sind Zeiten, wo man sagt, bei der urpersischen Zeit ist es so, es gab noch keine Schrift und sowas zu der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es gibt keine Aufzeichnungen, es gibt Funde natürlich von allen möglichen Utensilien, aber keine Schrift. Also kennt man von der Seite nicht, wie die wirklich die Welt erlebt haben. Wir konnten es nicht niederschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man wirklich dann nur auf geistigem Wege in Erfahrung bringen, dass man wirklich in der Zeit zurückgehen kann, bis dorthin und gleichsam durch die Augen dieser Menschen zu sehen. Also zu erleben, was die in ihrer Seele erlebt haben. Also das, was Södersteiner halt dann nennt, das Lesen in der sogenannten Akasha-Chronik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also im Grunde nichts anderes als Lesen im Fluss der Zeit. Dort kann ich das Lesen. Und da kann ich lesen die Vergangenheit, ich kann lesen aber auch, welche Möglichkeiten es für die Zukunft gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zukunft ist trotzdem offen. Also es ist noch nicht gesagt, was sich realisiert, also bis in die physisch-sinnliche Welt hinein. Es sind viele Strömungen, von denen eine konkret dann wird und bis ins physische Geschehen hinein sich verdichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist auch so eine Sache. Aber aus dem die Möglichkeiten der Zukunft zu sehen, aus dem kommen Fähigkeiten wie Prophezeiungen, die also die Zukunft betreffen. Wie kann man Rudolf Steiner sprechen davon, wie wird denn das sein mit dem neuen Jerusalem? Also sprich mit dem neuen Jupiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder wie wird das sein mit dem Venus-Zustand, der dann noch folgen wird. Oder gar dem Vulkan-Zustand. Das ist ja noch nicht passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das soll aus Freiheit heraus passieren. Weil der Mensch mitwirkt, wird sehr vieles aus Freiheit passieren. Und wir sind jetzt schon ganz schön tätig, diese zukünftigen Zustände mit vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden sie nicht alleine hervorbringen können, aber sie werden wesentlich sein, bestimmt durch uns. Vielleicht noch ein kleines Beispiel, wie wichtig Erscheinungen unserer Zeit heute sind. Das Berufsleben unserer Zeit heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Berufsleben, wo Menschen in einen Beruf gestellt sind, den sie machen, ohne besondere innere Verbindung. Das Leben hat sich hineingestellt, sie machen ihn, weil sie ihn machen müssen. Rudolf Steiner sagt, das wird in der Zukunft immer mehr so werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man wird immer weniger sagen können, ach mit meinem ganzen innersten Wesen, mit all dem was ich will, bin ich verbunden mit meiner Arbeit, was anderes würde ich mir gar nicht wünschen machen zu können. Wenn alle Menschen das so machen würden, dann würde der allerletzte Zustand, der Vulkan-Zustand, der also die Spiegelung des alten Saturn ist, dieser Wärmewelt, der also den Abschluss der Entwicklung bringt, die wird zum großen Teil durch solche Sachen geschaffen, wo wir mit unserer inneren Freude, mit unserem Enthusiasmus nicht verbunden sind. Und die wir tun, weil wir sie tun müssen in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon auch, weil wir sie tun wollen, aber nicht, weil es uns jetzt so besonders Spaß macht oder was, sondern wo wir ganz aus der Notwendigkeit heraus handeln, ohne dass unsere Gefühle, unsere Emotionen drinnen stecken. Das ist ein starker Ausspruch für unsere Zeit heute, weil es ist heute ja im Berufsleben ist das schon fast der Standardfall, dass man halt in einem Beruf drinnen steht, weil man davon leben muss, aber dass ich sage, das ist jetzt mein Leben, ist es oft gar nicht. Es ist keine Fehlentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann ich nur empfehlen, ich weiß jetzt die GA-Nummer nicht, aber es heißt der Band, das Karma des Berufes. Das sind ganz wesentliche Dinge, wo wir etwas tun, sehr wohl unsere Kraft, unser Können hineingeben, aber völlig unser Australisches, unser Wohlgefühl und diese Dinge trennen davon. Wir machen es nicht aus Zwang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute machen es viele Menschen aus Zwang, weil sie uns nicht überleben könnten, aber es wird die Zukunft kommen, dass man solche Dinge tut, die nicht jetzt zu meiner besonderen Freude oder sowas machen, sondern die ich mache, weil ich die Notwendigkeit sehe. Nur aus dem. Das ist deswegen jetzt nicht mit einem Glücksgefühl verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem heraus. Mit dem, was wir heute als Glücksgefühl bezeichnen. Das ist was ganz, ganz Wesentliches auf dem Weg, jetzt Bewusstseinsseele, weiter Geist selbst zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist selbst, da ist die eine Verwandlung des Australischen, aber da geht es um Weisheit drinnen, Weisheit im Zusammenklang mit dem Rest der Welt. Da geht es nicht um Glücksgefühle. Überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine objektive Seelenwelt. Damit sage ich bitte nicht, dass wir heute bei nichts mehr Freude haben dürfen. Das sage ich überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade bei den Dingen, die wir tun für die Welt, darf es überhaupt nicht darum gehen, dass ich da jetzt ein Glücksgefühl habe. Die Maria sagt es im Mysteriendrama so deutlich. Dass sie dann schwört vor der geistigen Welt, dass sie in ihrem ganzen geistigen Streben das Glücksgefühl, das damit verbunden ist, sich gut zu fühlen, dass sie das tilgen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit rettet sie den Johannes im Grunde. Damit rettet sie ihn. Das ist eine starke Äußerung, bitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt also auch, natürlich für unsere Geistigkeit zu entwickeln, wir sollen es mit Wille, mit Enthusiasmus machen, aber wir müssen uns die üblichen Glücksgefühle abgewöhnen dabei, die wir so im normalen Leben haben. Die dürfen wir uns für das normale Leben durchaus noch aufbewahren, aber gerade im Zuge der geistigen Entwicklung dort nicht. Das heißt jetzt bitte nicht, dass ich jetzt geistige Entwicklung mache und ich übe und jetzt sitze ich mit einem langen Gesicht dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das meine ich auch nicht. Es muss neutral werden. Es muss neutral werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mache es, weil es eigentlich eine Weltnotwendigkeit ist, zu die mich aber keiner zwingen kann, aber die ich eingehe. Uh, da sind wir aber von der ganzen Wohlfühl-Esoterik dann weit weg. Wer wüsste, ich nenne gerne die Esoterik, die im Grunde den Sorgen des Alltags entfliehen will in eine höhere Welt, die schöner und erhebender ist und sie dort wieder aufzudanken, um den Alltag ertragen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nicht ein geistiger Schulungsweg. Das ist ein luziferischer Fluchtversuch, der nicht gelingen wird. Das würde mir nicht gelingen, den Luzifer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er tut alles dazu, um uns zu verführen dorthin und jedenfalls fürchte ich, dass nicht so wenige Menschen eine ganze Inkarnation oder vielleicht mehrere verplempern, damit sich in so etwas hineinzuleben, was sie total schwächt in Wahrheit und ihnen den Weg in Wahrheit erschwert, den Weg wirklich zu gehen. Also Freude im Leben darf man überall haben, aber gerade in den wichtigen geistigen Dingen geht es um ganz etwas anderes. Das ist in einer gewissen Weise sehr, sehr viel ernster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch nicht ein langes Gesicht machen. Aber es ist einfach eine Notwendigkeit. Man sieht die eigenen Kräfte, die man hat und die bringe ich ein und weiß, damit wird die Welt einen Schritt weiter kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann meinen Beitrag leisten, dass andere wieder Impulse aufgreifen können und weiterführen können. Und das ist das Wichtige. Aber es ist wichtig eben, dass aus dem Ganzen dann das Luziferische rauskommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das besteht eigentlich da drinnen. Das zieht man so leicht rein. Das ist etwas erhebend und schön zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Geistiges Erlebnis ist etwas anderes als dieser gefühlsmäßige Höhenflug. Das muss man unterscheiden lernen. Ich sage das ganz dezidiert deswegen, weil ich schon den Eindruck habe, dass manches und nicht weniges, was heute an geistigen Strömungen in der Welt ist, dass das ein vollkommener Missbrauch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es darum, mich über die negativen Dinge, die mich heute quälen, mich hinweg zu trösten. Ich befreie mich. Und das schadet der Weltentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spielt den Widersachern in die Hände. Gerade da ist wirkliche Freude etwas anderes. Ich darf mich darüber freuen, wenn ich einen guten Schritt in der geistigen Entwicklung mache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist nicht dieses luziferische Glücksgefühl. Das ist es nicht. Ich freue mich daran, dass ich es geschafft habe, etwas zu tun, was die Welt weiterbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich etwas ganz Klares, Nüchternes in gewisser Weise. Da brauche ich weder stolz noch sonst etwas sein. Ich sage schön, dass ich es geschafft habe, einen Schritt beizutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so auf Neudeutsch cool muss man dabei sein. Das ist sehr wichtig. Wenn solche Emotionen, die es eigentlich sind, hineinspielen in den geistigen Weg, dann kann das in Wahrheit auf die Dauer sehr viel Verderbliches hineinbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man denkt sich gar nichts dabei. Ich fühle mich nur wohl, wenn ich etwas dabei mache. Ach, es ist so schön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da öffne ich Tür und Tor für die luziferischen Wesenheiten. Und die sind nach wie vor sehr gefährlich. Gerade im dritten Mysterientrauma, am Beispiel des Johannes Thomasius, der eine starke Neigung zum Luziferischen hat, ist das stark merkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kommt sowieso in den Bereich des Arimann ganz stark hinein. Das heißt, er hat dann als Geschenk beides stark. Und da muss er irgendwann drüber kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So geht es uns allen. Gerade in den Mysterientraumas sind so viele Dinge drinnen, die der Steiner sonst so explizit nirgendwo sagt. So detailliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da ist so ganz konkrete Beispiele, wo etwas durchblitzt, was eigentlich total erschütternd ist. Und was den Ernst, die Verantwortung, die damit verbunden ist, so wirklich deutlich machen kann. Um das mitzubekommen, wie dramatisch das ist, muss man sich wahrscheinlich selber intensiv mit dem Text beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist der beste Umgang damit, den Text zu lernen. Vielleicht von einer Person zu lernen, auch wenn man es jetzt nicht auf einer Bühne spielen will. Aber ihn zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Jahre damit zu leben. Dann gehen solche Lichter auf. Da stehen so viele Weisheiten drinnen, so viele scheinbar beiläufige Bemerkungen, die ganz, ganz extrem wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich komme nicht drauf, wenn ich jetzt zweimal nur das Buch gelesen habe, und dann anfange mit dem Kopf es auszudeuten. Da komme ich nicht drauf. Da bin ich nur sehr gefährdet wieder in der intellektuellen Eitelkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist das, ah, ich verstehe das alles. Ich muss es erleben können. Und das kann ich nur, wenn ich mit dem Text lebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kann ich mit allen darüber nachdenken und tun. Aber ich muss wirklich verbunden sein und wahrscheinlich über Jahre damit. Da sind Schätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind Schätze drinnen. Weil ich bei allem, was Steiner sagt, oder auch was andere Menschen sagen, steht zwischen den Zeilen immer mehr, als man auf den ersten Blick vermutet. Weil das, was dazwischen steht, ist das Anstöße kommen, wo plötzlich eine Frage auftaucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft gar nicht am Anfang. Am Anfang denkt man, ich habe es eh verstanden. Dann lese ich es wieder und denke mir, nein, eigentlich habe ich es da noch nicht so ganz verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist das jetzt wirklich genau? Es rauchen immer mehr Fragen auf. Und die Fragen sind die Vorboten der Antworten. Und die werden durch diese Sachen angestoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte fast sagen, die Kunst eines Autors überhaupt, und besonders eines solchen, wie es Olaf Steiner ist, im geisteswissenschaftlichen Bereich, ist das, was nicht ausdrücklich drinnen steht, sondern was die Fragen aufdeckt, die mich dort hinführen, was da alles nur dazwischen steht. Das ist das, was zwischen den Zeilen steht. Die Fragen und die Fragen sind eigentlich das, wo ich selber drauf kommen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich selber drauf kommen muss. Da muss ich mit dem eigenen Ich dabei sein. Und da ist es dann am besten nicht, wo ist denn jetzt ein erfahrener Anthroposoph, bitte erklär mir das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe es nicht verstanden. Ja, kann man natürlich machen, anfangs einmal um sich zu orientieren. Aber auf Dauer wird das nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich froh sein. Ah, 30 Jahre mit dem beschäftigt und dachte, ich verstehe das. Und jetzt komme ich drauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Null Ahnung eigentlich. Keine Ahnung, es ist alles ganz anders. Das war alles unwichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist schon richtig alles, aber das war unwesentlich. Da tauchen Fragen auf, die führen weiter. Die führen genau dorthin, dass wir selber unseren Entdeckungsweg gehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus dem heraus tätig werden können. Weil das Ganze, was Steiner gegeben hat, was alle Geisteswissenschaftler und Mystiker zusammen gegeben haben, ist eine riesige Landkarte mit nur riesigen weißen Flecken. Die warten darauf, von uns entdeckt zu werden, erforscht zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Mensch, der sich mit Geistigem beschäftigt, ernsthaft beschäftigt, ist eigentlich Pionier, wieder so ein Fleckerl aufzudecken. Selber etwas zu finden. Und zwar zu finden eben dadurch, dass eine in dem schon verstanden geglaubten Frage auftaucht, wo ich mir denke, eigentlich, wenn ich ganz ehrlich bin, ich habe 20 Jahre geglaubt, ich verstehe es, oder 30 Jahre, aber eigentlich ist es mir völlig rätselhaft, wenn ich ganz ehrlich bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sind wir auf der Spur. Apokalypsis. Offenbarung, Enthüllung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist sowas. Die Frage ist, da wird die Decke weggezogen von was ganz was Neues taucht auf. Und ich muss es erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss die Frage beantworten. Und ich kann sie beantworten. Irgendwann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauert halt ein bisschen. Die Frage ist nämlich schon der Vorbote der Kraft. Weil ich entdecke es nämlich die Frage nur dadurch, dass ich eigentlich schon die Fähigkeit habe, da was zu entdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum wird es fraglich für mich. Darum gebe ich mich nicht mehr zufrieden mit dem, was ich jetzt 20 oder 30 Jahre geglaubt habe, dass das alles schon wäre. Sondern wo ich sehe, da ist ein Riesenloch noch drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist für mich da. Ein anderer wird eine andere Stelle entdecken drinnen. Das ist schrittweise der Weg geistesforscher zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich jetzt keinen offiziellen Zettel dazu haben. Da muss ich mich in keine Universität setzen dazu. Sondern ich muss einfach wartendes Fragen auftauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht gleich erinnern. Wer kann mir bitte die Frage beantworten? Du selbst. Sonst hat es keinen Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es von jemand anderem wäre beantwortet irgendwie, dann ist es nur zugedeckt. Aber das Eigentliche entsteht eben erst, wenn ich selber tätig werde. Das ist die Antwort, die zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht die Antwort, die ich fertig kriege. Das ist, glaube ich, heute notwendig, das mit aller Deutlichkeit zu sagen. Also ganz nachdrücklich zu sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Steiner sagt es eh immer wieder irgendwo. Das ist eh immer wieder drinnen. Aber es wird oft nicht gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird oft nicht gehört. Wir sollten froh sein über jede Sache, die mir zur Frage wird. Und gerade dann, wenn ich vielleicht lange, lange Jahre gedacht habe, ja, ich weiß eh alles darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder es ist mir eh klar. Und dann taucht auf, nein, nein, da fehlt noch etwas ganz Entscheidendes. Dort wird es interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da, die Geduld haben, dann ist einmal die Frage da. Und wenn ich keine Ahnung, wie ich sie lösen kann, dann muss ich halt lernen, mit der Frage zu leben. Mit der Frage zu leben, sodass sie mich nicht loslässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht gleich wieder zum Nächsten. Du, weißt du, wie das ist? Nein. Selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selber. Wir stehen die Haare zu Berge, alles purzelt plötzlich zusammen, wieder durcheinander, weil das ganze System plötzlich, komme ich da auf, da fehlt was. Das trägt es auf einmal gar nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war ja heute so solid ausgeschaut, jetzt merke ich, es liegt aber nur an mir, weil eben das wesentliche Glied fehlt. Das habe ich vorher nicht gemerkt. Und da eröffnet sich der Horizont, selber weiter zu forschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das dazu regt schon die Apokalypse an. Das ist eigentlich das erste große, moderne, neue Einweihungsbuch in Wahrheit. Ich meine, es ist ja eben, der Johannes, der Evangelist, ist der Erste, der durch den Christus selbst eingeweiht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist der Startschuss gegeben, für die neue Art, ans Geistige heranzugehen. Bis es zu dem gekommen ist, wie man heute, eben damit umgehen kann, wie auch Rudolf Steiner umgehen konnte, das musste ja dann noch viele Wege durchgehen. Aber der Grundstein ist da gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man kann es aus dem schon sich holen, wenn man die offenen Fragen nimmt, wenn man schaut, welche Leerräume drinnen sind, die ich füllen muss. Die ich füllen muss. Die Frage heißt nur, ich entdecke Leerräume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich die Frage heißt nur, aha, wo ich geglaubt habe, das ist fester Boden, da ist plötzlich so ein offenes Loch. Und ich sehe nichts. Und da jetzt gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird es aktiv. Weil geistig wahrnehmen auch, geistig forschen, ist halt nicht nur passiv etwas aufnehmen. Ist nicht nur ein Wissen erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissen erwerben heißt eigentlich, es hat jemand anderer gedacht, es hat jemand anderer erforscht. Und ich lese das heute jetzt und memoriere das, präge es mir ein, damit habe ich aber selber noch gar nichts gemacht. Nicht wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Vorbereitung, das ist schon notwendig. Wir sollen das machen. Aber das Studium ist nur die erste Stufe, die soll gründlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich habe sicher selber eine ganze Menge von Steiners Werken gelesen. Die GA steht ziemlich vollständig da, die neueren Bände habe ich elektronisch dann, aber ich habe nicht alle gelesen, sicher nicht, das bringt es auch nicht. Aber das Entscheidende sind eigentlich die wenigen, die einem zur richtigen Frage werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur wirklichen Frage. Und vielleicht noch Jahrzehnte zur Frage werden. Das erlebe ich zur Zeit wieder sehr stark, dass man vieles denkt, dass dir das klar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist noch vieles offen. Da ist noch vieles offen. Das ist spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dank eurer Hilfe, die ihr mit dabei seid. Es kommen oft Fragen, die dann was anstoßen, und jetzt denke ich mir, das könnte man ja einfach beantworten. Nein, so einfach eigentlich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich es genau betrachte, ich könnte zwar jetzt sicher eine Stunde darüber reden, aber das ist noch nicht die ganze Sache. Da hat es noch was. Da ist noch was offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wird es interessant. Da wird es interessant. In dem Sinn können wir das gemeinsam tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe, dass ich bei euch manchmal Fragen anstoße, dass die Apokalypse vor allen Fragen anstößt für sie, dass die Werke Steiners Fragen anstoßen für euch, und dass ich ein paar Fragen anstoßen kann. Die Antworten müsst ihr euch letztlich selber geben. Nur die zählen dann wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen sind Krücken, über die kann man ein bisschen auf den Weg kommen, aber das sind nur die Krücken. Es zählen die Antworten, die man sich selber geben kann. Und wenn man anderen antwortet, zählt das, dass man ihnen einen Anstoß gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, aber jetzt sind wir schon wieder lange unterwegs. Ich glaube, wir lassen es gut sein für heute, meine Lieben. Ich danke euch wie immer und wirklich mit Herzen, dass ihr so dabei seid, dass ihr so mittut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch im Livestream alle, bis zum nächsten Mal. Gerne. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 223. Vortrag von Wolfgang Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[#A|&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;A&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;]] [[#B|B]] [[#C|C]] [[#D|D]] [[#E|E]] [[#F|F]] [[#G|G]] [[#H|H]] [[#I|I]] [[#J|J]] [[#K|K]] [[#L|L]] [[#M|M]] [[#N|N]] [[#O|O]] [[#P|P]] [[#Q|Q]] [[#R|R]] [[#S|S]] [[#T|T]] [[#U|U]] [[#V|V]] [[#W|W]] [[#X|X]] [[#Y|Y]] [[#Z|Z]] | [[#0-9|0-9]] |[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#A| Gesamtglossar]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 223. Vortrag von Wolfgang Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SaKe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_215._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=20176</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 215. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2024-08-17T16:28:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 214. Vortrag von Wolfgang Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 216. Vortrag von Wolfgang Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
== Video &amp;amp; Audio ==&lt;br /&gt;
[[Datei:215.apo.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=VYMKnow2npA|zentriert|450x450px]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 215. Vortrag -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|▷ Alle Vorträge zur Apokalypse von Dr. Wolfgang Peter]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[a:Apokalypse des Johannes|anthro.wiki]]&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;[https://www.dropbox.com/scl/fi/8fe9jm7qliywpvc7dvcqe/215.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=wuk7yeh444p180f9pbjwqi4dx&amp;amp;st=4kk2u818&amp;amp;dl=0 ↘ mp3 Audio zum Runterladen]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des 215. Vortrages ==&lt;br /&gt;
von Sabine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Begrüßung, die Zahl Neun, neunter Wochenspruch [00:00:40] =====&lt;br /&gt;
Gut, meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zum 215. Vortrag zur Apokalypse, und dazu gibts den neunten Wochenspruch. Neun ist auch eine schöne Zahl, das letzte Mal habe ich gesagt, acht ist auch eine schöne Zahl. Es sind eigentlich alle Zahlen schön - doch, haben alle irgendwas Besonderes. Also Neun, die Zahl der himmlischen Hierarchien, die neun Engelhierarchien zum Beispiel spielen eine große Rolle, beim Dante in der Göttlichen Komödie ist die Neunzahl auch ganz wichtig, die kommt auch immer wieder vor. Ja, ja, auch wenn es in die Tiefe geht, neun Stufen in die Tiefe hinunter, neun Stufen wieder hinauf auf den Läuterungsberg, wenn man die Vorstufe und dann das irdische Paradies dazu nimmt, sind es wieder neun Stufen, und dann geht es wieder neun Stufen eigentlich hinauf, aber im Grunde gibt es dann noch die zehnte, die höchste Sphäre, der Feuerhimmel, das Empyreum. Also das ist jenseits von Raum und Zeit, das ist der höchste Sitz der Gottheit dann. Also da kommt sogar ein Zehntes dazu. Und es sind in der Göttlichen Komödie auch interessanterweise immer 33 Gesänge, nur das erste hat 34, weil da ist ein einleitender Gesang noch. Also da ist drei, 33 Dreier drinnen, die drinnen stehen, und die Neunzahl spielt auch eine große Rolle eben halt in den Stufen, und drei mal drei ist ja auch wieder neun. Also das ist ganz bewusst auf diese Zahlenrhythmen auch gebaut, das Ganze. Gut, also der neunte Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergessend meine Willenseigenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfüllet Weltenwärme sommerkündend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir Geist und Seelenwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Licht mich zu verlieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebietet mir das Geistesschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und kraftvoll kündet Ahnung mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verliere dich, um dich zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist jetzt die Stimmung in der wir drinnen stehen. Es ist aber tatsächlich auch sehr wesentlich für die Stimmung, aus der heraus man zu einer geistigen Wahrnehmung kommt, ahnend vielleicht nur auch, aber da geht es auch sehr stark um das &amp;quot;Verliere dich, um dich zu finden&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Geistig-seelische Berührung  [00:03:32] =====&lt;br /&gt;
Also wir fangen einmal an, wir werden berührt von etwas, was seelisch-geistig um uns da ist. Über das haben wir jetzt schon oft und viel gesprochen. Die eigentliche &#039;&#039;&#039;Wahrnehmung&#039;&#039;&#039; beginnt mit dieser Berührung. Die Kunst ist, sie nicht zu verschlafen, sie nicht zu übersehen, sondern die Berührung zu empfinden, aber in der liegt eigentlich schon alles drinnen. Nur, man hat zunächst einmal vielleicht noch gar keine Ahnung, um was geht es da eigentlich? Was ist da alles drinnen? Kann manchmal schneller da sein, aber oft spürt man nur: Es geht mich etwas an, da ist etwas, es geht mich etwas an, und dann fängt die Arbeit an, wie wir es ja jetzt besprochen haben, also dieses bewusste &#039;&#039;&#039;Aufbauen einer Imagination&#039;&#039;&#039;, also dass ich versuche, aus dieser Stimmung heraus &#039;&#039;&#039;das in ein Bild zu fassen&#039;&#039;&#039;, wo ich mir bewusst darüber bin: Ich male dieses Bild, das ist nicht einfach was Fertiges, was kommt, sondern ich baue es auf und beginne dabei zu spüren: das ist tatsächlich sehr stark drin, und das ist auch wichtig. Wenn man es falsch macht, irgendwo: Nja das ist es noch nicht, das muss ich wieder weiter malen, sozusagen wieder bissel auslöschen und neu beginnen. Aber irgendwann ist es dann ... fertig, - fertig ist ein schwieriges Wort dafür, weil fertig ist es eigentlich nie, aber es ist doch einmal ein Gesamtüberblick, das mit dieser Empfindung verbunden ist. Und in diesem Aufbauen wird mir aber eben dadurch immer mehr bewusst von dem, was in der eigentlichen Wahrnehmung, das heißt in dieser seelischen Bewegung drinnen steckt. Weil das Bild ist das, was wir schaffen, das ist eigentlich ein Mittel, um es uns zu &#039;&#039;&#039;Bewusstsein&#039;&#039;&#039; zu führen. Und das Eigentliche ist aber der Impuls, der dahinter ist, der ja eigentlich in Worten gar nicht aussprechbar ist, auch nicht in Bildern zu malen ist, weil er eben übersinnlich ist, also es ist nichts Sinnliches und daher könnte ich es auch gar nicht kommunizieren. Auch in Wahrheit mir selber zunächst nicht. Der Weg ist aber in der Art, dass ich mir dieses Bild aufbaue und dadurch mir immer feinerer Details dieser Berührung bewusst werde. Und dann kann ich, wenn ich das wirklich ganz habe, dann habe ich ein sehr differenziertes &#039;&#039;&#039;seelisches Erlebnis&#039;&#039;&#039;, Erleben. Das ist sehr komplex dann unter Umständen schon. Und da liegt die eigentliche, die wahre Imagination drinnen. Aber das Bild aufzubauen hilft mir, mir dieser Imagination bewusst zu werden, die eigentlich mir entgegenkommt. Und da ist eben dieses drinnen: ich muss einmal selber tätig sein, da bin ich eigentlich ganz da bei mir. Es ist allerdings &#039;&#039;&#039;nicht ein abstraktes Denken&#039;&#039;&#039; oder so, weil wenn ich nachgrüble über etwas, was mich seelisch berührt, da kommt eigentlich nix heraus oder nur Blödsinn heraus. Da kommen vielleicht meine Vorurteile hinein und das darf es eben nicht sein. Es ist also wirklich ein künstlerisch, geradezu ein künstlerisches Gestalten dieses Bildes. Und das trägt &#039;&#039;&#039;durchaus eben auch eine individuelle Note&#039;&#039;&#039;, das darf es auch durchaus tragen, und es ist trotzdem &#039;&#039;&#039;aber geschöpft eben aus der ganz objektiven Berührung&#039;&#039;&#039;, die da ist. Diese seelische Berührung ist eben auch nicht nur: Je, ist das schön! oder: Äh grauslich, was mir da entgegenkommt! Es kann ja sowohl als auch sein. Es ist mehr, es liegt also eine von mir unabhängige Seelenqualität auch drinnen. Aber natürlich, wenn sie mir entgegenkommt, trifft sie zusammen mit meinem Empfinden einmal, ob ich es schön oder nicht schön finde oder so, aber das muss ich versuchen, wegzulassen, aus dem Weg zu lassen. Also das heißt, ich muss schauen, dass ich nicht gleich ... : Hua, weil das ist so schön ...! und mich da hineinsteigern und das schon für das Bild nehmen, sondern ich muss sagen: Ah, da, ich merke, poh, das ist was Starkes, ja, soll es sein, aber jetzt halte dich einmal zurück und lass nur das sprechen, was auf dich zukommt. Und da finde ich die objektive Seelenwelt, die &#039;&#039;&#039;objektive Geisteswelt, die dahinter steht.&#039;&#039;&#039; Die ist nämlich jetzt nicht unabhängig davon, ob es mir gefällt oder nicht gefällt. Sie ist so, wie sie ist, und grade wenn ich meine eigenen, ich sag einmal, Emotionen, eben schön oder hässlich, abstoßend, Sympathie, Antipathie, wenn ich das weglasse, kann ich sie auch in ihrer Klarheit nehmen dann, diese Berührung, und kann durchaus eben auch mich gegenüberstellen dem, was vielleicht hässlich ist, weil es &#039;&#039;&#039;Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039; sind - es sind nicht alle Widersacherkräfte hässlich, alsu gerade das Luziferische, im Gegenteil, das ist eben gerade das, was: ... Ah, schön, toll! Ah, diese Engelerscheinung! Ja, es ist eh ein Engel, aber es ist halt ein luziferischer. Das haben wir auch schon oft besprochen: &#039;&#039;&#039;die wahren Engel&#039;&#039;&#039;, also die nicht luziferischen Engel, da steht immer: Fürchte dich nicht! Und das ist immer die Empfindung dabei, dass das: Pfuh, brrr, das ist so kräftig, so einschüchternd in einer gewissen Weise, dass mir nicht einfällt, als erstes zu sagen: Je das ist schön, sondern: Wow das ist gewaltig, das ist viel größer als ich, ich bin so klein daneben, das ist so, so stark und was will das jetzt von mir? Weil, es ist ja auch - über das haben wir auch schon gesprochen - &#039;&#039;&#039;geistiges Erleben&#039;&#039;&#039;, geistiges Streben nach diesem Erleben &#039;&#039;&#039;ist immer mit einer Aufgabe verbunden&#039;&#039;&#039;. Also es ist eigentlich ein absolutes No-Go, etwas, was nicht sein soll, dass ich: ... ich will die geistige Welt sehen oder erforschen, weil es mir halt jetzt gerade so Spaß macht. Weil es mich interessiert, weil ich neugierig bin darauf. Neugierde ist eigentlich die ganz falsche Motivation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern richtige geistige Wahrnehmung entsteht aus dem, ja, wo eigentlich zusammentrifft: Ich fühle in mir, also ich fühle einmal das, was mich berührt, was auf mich zukommt, wo ich deutlich spüre, das kommt jetzt nicht aus mir, sondern es kommt auf mich zu, auch wenn ich darauf reagiere einmal mit irgendwelchen Empfindungen, klar. Aber da kommt etwas auf mich zu, das bin nicht ich selber, sondern es ist ein anderes Wesen, das mich berührt. Und dann nehme ich aber meine Sympathien, Antipathien ganz heraus, aber es erwacht auch etwas, es spricht etwas in mir an, was mit meinen ganz individuellen Fähigkeiten zu tun hat. Und es zeigt mir: Ich - wenn wir das jetzt weiterspinnen - ich sehe das jetzt oder ich habe die Chance, das zu sehen, indem ich dieses Bild male, weil ich bestimmte Fähigkeiten habe und mir da eigentlich so etwas wie eine Aufgabe entgegenkommt, die ich erfüllen kann, weil ich die Fähigkeiten habe. Auch die geistigen Wesen kommen, stürzen sich nicht so auf uns hin: Ah wir sind halt da und ... - Nein, sondern sie berühren uns dann, wenn es, wie soll ich das menschlich ausdrücken, wenn es Sinn macht. Das heißt, sie sprechen den Menschen an, der etwas leisten kann in diese Richtung, um die es geht. Das heißt, die Engelwesenheit oder was immer es ist, neigt sich in gewisser Weise mit einem - Auftrag ist vielleicht zu stark gesagt, weil wir können ihn auch verweigern, natürlich, aber dann erleben wir auch das Bild nicht, dann werden wir es schwer haben. Also wir können nicht sagen: gut, du kannst, eine Aufgabe für mich haben, aber ich will das eigentlich nur sehen, und es ist schon meine Verantwortung. ob ich dann was tue oder nicht. Ist es auch, ist es auch. Aber wenn ich es innerlich nicht als Auftrag empfinde, dann werde ich es gesunder Weise auch nicht sehen. Die luziferischen Engel, die scheren sich da weniger darum, die zeigen uns alles Mögliche, auch wenn kein Auftrag damit verbunden ist, scheinbar zumindest. Weil die halten uns dann, die ziehen uns dann irgendwo hin und wir merken es gar nicht, weil wir freudig dorthin laufen, es ist aber gar kein freier Willensentschluss, sondern sie dirigieren uns irgendwohin. Sie locken uns damit, dass das eben schöne, erhebende Bilder sind. Aber es geht nicht darum, dass wir einen Auftrag für die geistige Welt erfüllen, sondern für diese geistigen Wesenheiten. Aber sie sagen uns gar nicht, dass es ist ein Auftrag ist, wir kriegen es gar nicht mit, also wir fühlen uns nur einfach wohl dabei und laufen dadurch aber genau in die Richtung, die diese luziferischen Wesenheiten haben wollen. Das ist gerade, also immer beim geistigen Streben ist das eine der großen Hürden, die auf uns zukommen, dass solche Engel sich sehr leicht auf uns stürzen, also wenn sie merken, da ist eh jemand, der zum Geistigen neigt, na den können wir in unsere Richtung ziehen. Und sie zeigen uns alles Mögliche. Da kommt man auch dann dadurch schneller zu den Bildern, aber nicht so, dass wir ganz bewusst bei jedem - wie soll ich das nennen - Pinselstrich, im übertragenen Sinn, voll dabei sind, sondern es steht sehr schnell das Bild da, es ist einfach schön, und wir nehmen es aber im Grunde passiv auf, das heißt zum Teil zumindest passiv auf: Nicht wir malen, sondern wir bekommen es. Wir bekommen es und werden damit, ohne dass wir es merken, auf einen bestimmten Weg gelockt. Und das tun die regulären geistigen Wesenheiten nicht. Ganz streng nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Imaginatives Denken und Schauen, Inspiration beginnt durchzuklingen  [00:15:05] =====&lt;br /&gt;
Und daher ist es eigentlich, also beim modernen imaginativen Denken, imaginativen Schauen, weil es ist ein schauendes Denken, es ist kein ableitendes, logisch ableitendes Denken, sondern man überschaut einen Teil der geistigen Welt und schaut zugleich die Zusammenhänge. Also das heißt, ich muss nicht grübeln: Wie, aber bitte, wie hängt das eine mit dem anderen zusammen? Sondern: Ich seh&#039;s einfach. Aber ich seh&#039;s übersinnlich, zunächst, aber wie gesagt, durch das eigene Malen mache ich mir das ganz bewusst und eben vor allem auch die Zusammenhänge bewusst. Ich weiss genau: ah, das gehört jetzt dahin, das gehört dorthin, das gehört dahin. Aber das ist ein rein seelisches Erlebnis, das sich nicht in sinnliche Bilder übersetzen lässt. Wenn, dann ist es schon eine Übersetzung, indem wir es malen in unserer Seele, ist das schon eine Übersetzung. Die hilft uns, uns der Zusammenhänge bewusst zu werden. Aber die eigentliche Imagination habe ich dann, indem ich los lasse: Jetzt habe ich es gemalt. und jetzt habe ich es vor mir, dann nicht als das Bild, das ich gemalt habe, sondern als das eigentliche, das dahinter steckt. Schwierig, das Ganze. Aber im Gegensatz zu früher, zu der alten Art des Hellsehens, kann man heute diese ganzen Schritte verfolgen, irgendwo. Es ist also nicht: wusch, da geht das geistige Auge auf und ich hab halt die Vision, die überfällt mich, sondern ich bin ganz bewusst dabei, ganz bewusst dabei. Und lerne auch zu unterscheiden, was ist Übersetzung ins Sinnliche - die aber durchaus notwendig ist, um selber es bewusst greifen zu können, und vor allem dann auch notwendig ist, um es kommunizieren zu können. Aber im Endeffekt, dass ich wirklich das erfasse - und da geht&#039;s eigentlich schon in die Stufe der Inspiration hinein, Inspiration ist eben genau die Phase, wo das Bild mir auch wirklich sagt, um was es eigentlich geht. Weil ich könnte ja ein Bild haben, da sehe ich geistige Wesenheiten, also von mir aus male ich sie auch in dem Bild, das ich mir selber aufbaue, könnte es vielleicht sogar wirklich aufs Papier bringen, irgendwo, dieses Abbild der eigentlichen Imagination. Aber das hieße ja noch nicht, dass ich verstehe, wie die jetzt zusammenhängen, warum sind gerade diese Wesenheiten da? Aber in der eigentlichen Imagination, die schon von der Inspiration durchklungen ist, da habe ich die ganzen Zusammenhänge auch drin. Das heißt, jede Figur, jede Wesenheit ist dort, wo sie hingehört, sozusagen, und ich sehe, jede hat ihre eigene Aufgabe und gemeinsam tun sie etwas. Und sie sprechen mich an, dass ich mit tun könnte, weil ich gezeigt habe, unbewusst, nämlich dadurch, wie ich eben bin, dass ich Fähigkeiten habe, die mich in dieses Werk einbinden können, wo ich etwas beitragen kann. Das heißt, ich bin auch ein Partner in dem ganzen drinnen. Und ich fühle diese Berührung eben gerade deswegen, weil ich bestimmte Fähigkeiten habe, die gebraucht werden. Und es ist sozusagen eine Einladung dazu. Und dass mir diese Zusammenhänge in ihrer, wie soll ich sagen, objektiven Form klar werden - und objektiv heißt, wie die geistigen Wesen um mich zusammenhängen, aber auch, wie sie mit mir zusammenhängen. Also es ist beides, ein anderer würde es ein bisschen anders sehen, weil er andere Fähigkeiten hat, eine andere Aufgabe ist, und er würde anders angesprochen werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das zeigt eben auch, dass wenn Menschen, unterschiedliche Menschen, die sich diese Fähigkeit erworben haben, auch wenn sie sich auf ein ähnliches Geistgebiet und auf ähnliche geistige Wesenheiten konzentrieren, es doch zwar ähnlich, aber nicht ganz gleich schildern. Weil sie sind Teil des Bildes, in Wahrheit ist man Teil des Bildes. Also das ist jenseits von subjektiv und objektiv, es ist einfach eine Geistgemeinschaft, die sich da bildet mit höheren geistigen Wesen, aber auch mit mir, der jetzt eben diese anderen geistigen Wesenheiten beginnt zu erleben und mit den ganzen Zusammenhängen, also eben zu sehen, wer welche Aufgabe da drinnen hat und zu spüren: was kann ich tun dazu? Was kann ich tun, was die vielleicht, obwohl sie höher sind, nicht tun können, weil sie in einer ganz anderen, ja, wie soll ich das ausdrücken, Lebenssituation sind, sozusagen, sie leben in einer anderen Sphäre, in der sie Dinge nicht tun können, die Menschen, die auf Erden verkörpert sind, tun können. Eben zum Beispiel den Impuls hier in die irdische Welt hineinzutragen, und aber ganz bewusst hineinzutragen. Das ist noch etwas anderes, als wenn wir aus höherer Führung heraus zu etwas hingelenkt werden, gar nicht merken, dass wir gelenkt werden oder geführt werden, und dann etwas tun, was im Sinne der geistigen Welt durchaus ist, aber wir kriegen das gar nicht so richtig mit, daß es passiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat sich aber eben auch in der geistigen Welt geändert, dass die Führung eben nicht mehr so ist wie in der Vergangenheit, dass wir einfach irgendwo hingeführt werden, weil wir halt geeignet sind, um dort eine bestimmte Sache zu tun. Heute sollte das mit vollem Bewusstsein passieren. Also dass wir - ich weiß, das ist jetzt schon sehr viel, sehr weit gehend, was ich da schildere. Aber wir sind jedenfalls auf dem Weg dorthin, dass das immer bewusster wird. Das heißt aber, ich muss, um diese Zusammenhänge erkennen zu können, muss ich einmal selber malend tätig werden, nachdem ich vorher diese Berührung gehabt habe. Um sie mir ins Bewusstsein zu heben, male ich einmal, sehe schon gewisse Konstellationen, verstehe sie aber noch nicht ganz. Und dann muss ich, um die Inspiration, also die mir die Zusammenhänge wirklich mit Sicherheit zeigt, muss ich dieses Bild, das ich gemalt habe, wegschaffen. Das heißt, ich muss das alles, was ich in sinnliche Bilder übersetzt habe, einmal vergessen, schaff&#039;s einmal weg und schaue dann rein seelisch, geistig, also das Bild ist im Seelischen, aber es steckt das Geistige dahinter, das die Zusammenhänge erhellt. Und dann sehe ich also dieses, wie soll ich sagen,  Beziehungsgeflecht, wenn man es so nennen will. Also es ist sozusagen, ja, ich sehe die soziale Situation, wenn man so will, in Gemeinsamkeit mit den geistigen Wesen, die da sind. Das können Engelwesenheiten sein der verschiedensten Hierarchiestufen, da können Elementarwesen mitwirken, das Bild wird immer reicher irgendwo.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schaue ich etwas, wo die reine Imagination da ist, die aber eben durch die Inspiration schon durchklungen und durchdrungen ist. Aber da muss ich das eigene geschaffene Bild wegschaffen vorher. Auch wenn ich es dann später wieder hervorhole, um überhaupt zu sprechen darüber. Aber in der eigentlichen Imagination, so dass sie in ihrer Wahrheit vor mir steht, dazu muss ich zuerst einmal das Selbstgeschaffene völlig aus dem Bewusstsein tilgen, das heißt, ich gehe durch einen Moment der Leere durch, das ist sehr schwer. Weil, wenn wir die ganz komplette Leere haben, neigen wir dazu, schlicht und einfach einzuschlafen. Da ist nichts. Aber wenn wir das weggeschaffen haben, dann sind wir drinnen eben auch - ja, wenn man will, leben wir wirklich in dem Weltendenken drinnen, aber wir gehören als Teil dazu. Und das heißt, ich muß einmal loslassen können, &amp;quot;Verliere Dich ...&amp;quot;, weil da, pfffhhh, wenn so eine Imagination da ist, habe ich eh schon oft gesagt, da sind viele geistige Wesenheiten eigentlich da, selbst wenn jetzt in der Bibel geschildert wird, dass da nur ein Engel erscheint. Aber in Wahrheit gehören zu dem Bild viele andere noch dazu. Das ist also auch nur eine verkürzte Übersetzung, sozusagen, aufs Wesentliche konzentrierte, weil jetzt ein Engel der Sprecher des Ganzen ist, aber da stecken andere sehr wohl dahinter. Und wenn ich aber jetzt das Bild wegstreiche und in dieser von Inspiration durchklungenen Imagination bin, wenn ich also das Bild wegstreiche, das ich mir gemalt habe, da gehe ich durch den Moment wirklich der Leere durch. Der Leere des Bewusstseins und trotzdem wach zu bleiben, das ist der entscheidende Moment. Also nicht einzuschlafen, sozusagen. Einschlafen heißt nicht, dass ich jetzt wirklich schlafen muss, es reicht auch schon, wenn ich jetzt einschlafe wieder für die geistige Wahrnehmung: sie ist weg. Weil die flutscht sehr schnell davon, beziehungsweise versinkt in irgendwelchen Bewusstseinsuntiefen irgendwo, also kann ich nicht mehr zugreifen, das passiert sehr leicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Zeitlosigkeit des inspirativen Erlebens, &amp;quot;stundenlange&amp;quot; Augenblicke im Traum  [00:26:21] =====&lt;br /&gt;
Also da ist ein Moment, Zeitangabe kann man gar nicht machen dafür, das ist ... im Augenblick ist alles da. Das ist ganz interessant, also, ich weiß nicht, ich glaube, ich hab das eh schon geschildert: also man kann in der Meditation, wenn man drinnen ist, und als moderner Mensch trotzdem auch da ist, also ich bin nicht weggetreten, und jetzt: ich sehe zwar sozusagen durch und beachte das Sinnliche jetzt einmal gar nicht, blende es aus, aber es ist trotzdem da und ich kann es trotzdem parallel sehen dazu, wenn ich will, ich nehme es nur nicht wichtig jetzt, es ist so wie eine Tapete im Hintergrund, die jetzt aber gerade keine Rolle spielt. Aber dann kann ich zum Beispiel schauen auf die Uhr: der Sekundenzeiger hängt, er hängt! Da erlebt man, dass man Zeit erleben kann, also einen Ablauf erleben kann, ohne dass äußerlich eigentlich die Zeit vergeht. Ist ganz interessant. Da hat man das Gefühl, äußerlich ist alles stehen geblieben und trotzdem in diesem - zeitlosen Moment eben scheinbar, weil alles steht, entfaltet sich ein riesiges Geschehen. Wir kennen das auf andere Art im Traumleben auch, da kann das auch passieren. Also es ist gerade beim Aufwachtraum häufig so, dass der ausgelöst wird durch irgendwas Äußeres, weil wir sind schon sehr nahe am Aufwachen dran, die Sinne beginnen schon wach zu werden, nur wir sind noch nicht wach, aber die Sinne sind schon da und, weiß ich nicht, dann scheint die Sonne vielleicht rein, und jetzt gibt es ein riesen Drama, das scheint sich über Stunden zu erstrecken, ich bin in einer riesigen Feuersbrunst und man muss sich selber retten, andere retten und weiß Gott, was da alles passiert, tausende Ereignisse, die passieren. Man denkt sich: Pah, das waren Stunden, in denen ich da drinnen war, und das war nur der Moment, wo der erste Lichtstrahl hereingefallen ist und im nächsten Moment schlage ich schon die Augen auf und bin draußen. In diesem zeitlosen Moment spielt sich der Traum ab, aber vom Erleben her scheint er immens lang zu sein. Also das heißt, dieses innere Zeiterleben, dieses rein seelische Zeiterleben, ist ganz anders als das äußere Zeiterleben, also wir lösen uns aus dem äußeren Zeiterleben heraus und gehen auf eine andere Ebene. Und da kann also in null Zeit sozusagen Gewaltiges sich abspielen. Und so ist es auch in der Meditation, also dort, wo man - und eben wenn man dann in dieses imaginative Erleben hereinkommt, das ist unter Umständen wirklich so, das ist nicht einmal ein Sekundenbruchteil, das ist ein Moment, und das ganze Bild ist da, und ich kann herumgehen in dem Bild, jetzt im übertragenen Sinne genommen, das heißt, ich kann mit den verschiedensten geistigen Wesenheiten in Berührung kommen, in Austausch, in Zusammenarbeit kommen. Und da habe ich sehr wohl also den Eindruck, da passiert etwas, da ist ein Zeitablauf drinnen, aber äußerlich ist es null Zeit, es vergeht äußerlich keine Zeit. Also das ist halt die bewusstere, gesteigerte Form dessen, was beim Traum auch häufig passieren kann, und da weiss ich eben nicht, beim Traum: ein Sessel fällt um oder ein Bild fällt von der Wand herunter, das macht einen Mords- Schepperer, und ich träum jetzt, ich bin in einer Riesenschlacht drinnen, zum Beispiel, und da ist ein riesiges Geschehen. Was da nicht alles passiert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist mir einmal passiert: ein gemischter Theater- und Feldzug-Traum. Weiß ich nicht, irgendwo muss ich irgendwann einmal ins Auge gefasst haben, irgendein Drama mit einer Schlacht, weiß nicht, Wallenstein oder irgend so was, gehabt haben, und irgendwas hat das ausgelöst, das war also ein gewaltiges Drama, ich habe gewusst, es ist ein Theaterstück, nur das Theaterstück hat sich in der Landschaft abgespielt. Und das war riesig, riesig lang. Aber in Wahrheit war es nur, daß mich irgendein Geräusch von außen ... , das war da.    - - -     &#039;&#039;Aha, da ist jetzt auch ein Geräusch bei mir&#039;&#039; &#039;&#039;da&#039;&#039; &#039;&#039;haussen. Na ja bitte,&#039;&#039; &#039;&#039;es kommt alles, was dazu notwendig ... ja, da wird irgend so, aha, irgendein Sauggerät oder weiß ja nicht, was das ist. Bohren, ein Bohrer, gut.&#039;&#039;  &#039;&#039;Also ich weiß nicht, ob ihr es hört. Es ist ein bissel stark. Aber es war zum Stichwort, da hat es eingesetzt. Es passt ...&#039;&#039;     - - -    Ja, da habe ich jedenfalls ein ganzes Drama erlebt und dabei noch, was bei Theaterträumen oft vorkommt - die hab ich so regelmäßig, irgendwann einmal so alle ein, zwei Jahre oder so, ich komme auf die Bühne hinaus und    - &#039;&#039;- -   bitte? Der Ton ist weg? Oh! Ah, entschuldigt. Jetzt habe ich den Ton ausgeschaltet, versehentlich. Ich bin wieder da, also jetzt muß ich die Geschichte noch einmal erzählen. Es dürfte passiert sein, weil hier im Haus plötzlich ein Bohrgeräusch, ein ziemlich lautes, war. Und das war genau in dem Moment, wo ich geschildert habe einen Traum von mir, wie mir das passiert ist.&#039;&#039;   - - -   Ein Theatertraum mit einer großen Schlacht, die drinnen ist, weiß ich nicht, wars von Wallenstein angeregt, oder irgendwas, keine Ahnung, was dahinter war, aber die Szene im Traum hat sich abgespielt, aber nicht auf der Bühne, sondern wirklich mitten in der Landschaft drinnen. Und hat stundenlang gedauert, das Ganze, vom Traum-Erleben her, aber verbunden mit dem Typischen eines Theatertraums: man ist mitten drinnen, und ich weiß nicht, was ich sagen soll, ich kann meinen Text nicht. Er ist weg, komplett weg, komplett weg und immer mehr Panik und Panik, die aufkommt &amp;quot;Uuuh, was tu ich da?&amp;quot; Und im Prinzip wrd dieser Traum aber nur ausgelöst durch irgendein Geräusch, das äußerlich da war, das hat das Ganze angestossen, war also ein typischer Aufwachtraum, und wie ich aufgewacht bin, hab ich mir gedacht: poh, das war war ja stundenlang jetzt. Aber es war nur ein Geräusch, irgendwas. Hat die Uhr irgend einen Ton von sich gegeben? Kann durchaus sein, dass es die Uhr war, die mich geweckt hat. Und das heißt, es ist ein kurzer Moment in Wahrheit äußerlich. Innerlich ist der Zeitablauf ganz, ganz anders. Und so ist es auch in der Imagination. Also da kann man es erleben in praktisch null Zeit, aber es ist riesig ausgedehnt vom inneren, vom seelischen Erleben her. Also die äußere Zeit und das innere Zeiterleben in der Seelenwelt, das ist ein komplett anderes. Abgesehen davon, aber das wird jetzt ein bisschen kompliziert, in der Seelenwelt erlebt man Dinge umgekehrt. Das heißt, man erlebt sie von der Zukunft her mir entgegenkommend. Oder das ist auf jeden Fall ein gewisser Anteil, drinnen. Im Traumleben ist das unausgegoren. Also ich hab das in dem Traum erlebt, schon als Geschichte, die im normalen Zeitlauf ist, aber trotzdem auch als etwas, was immer bedrohlicher mir entgegenkommt. Das war eben das: die Panik wird immer größer. Also da bin ich nicht ruhig gewesen drinnen, sondern das wird immer mehr, immer mehr, dieses: Ich kann nicht den Text sagen, ich weiß ihn nicht, und ich muss ihn aber sagen, und der Moment, wo ich ihn sagen muß, kommt immer näher. Der kommt mir entgegen. Und bevor ichs wirklich sagen musste, war es aus, dann war ich munter. Also es gibt keine Lösung sozusagen. Aber es war eigentlich: der Moment des Aufwachens kommt mir entgegen. Aber das in einer stundenlangen Geschichte vom inneren Erleben her. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Entgegenkommen der Zukunft und Zubewegen auf die Zukunft, die eigenen und gemeinsamen Aufgaben  [00:35:26] =====&lt;br /&gt;
Und so ist es im imaginativen Erleben auch, also es ist der Zeitlauf auch in Wahrheit tatsächlich von der Zukunft her bestimmt. Also das heißt, es geht auf eine Aufgabe zu, in Wahrheit, und das spürt man, obwohl auch der andere Zeitlauf irgendwo drinnen ist, aber es kommt mir etwas entgegen und ich gehe auf diese Aufgabe zu, sozusagen, ich gehe ihr entgegen. Aber die Richtung ist angegeben dadurch, dass da eine Aufgabe ist, die wir jetzt alle gemeinsam haben, nämlich die geistigen Wesenheiten, die sich darin ausdrücken, und das, was ich beitragen kann, das, was ich aus meinem Ich heraus beitragen kann. Aber dazu muss ich eben vorher loslassen können. Ich muss auch mein von mir gemaltes Bild loslassen können und dann, dann kommt das auf mich zu: &amp;quot;Verliere dich, um dich zu finden.&amp;quot; Weil darin ist auch genau meine Aufgabe drinnen und die ist ganz wichtig. Und die bestimmte Perspektive, die ich, wenn ich das jetzt so im übertragenen Sinn sagen darf, die ich auf diese Konstellation der geistigen Wesenheiten habe. Ein anderer mit einer anderen Aufgabe hat oft vielleicht die gleichen geistigen Wesenheiten, weil die nämlich nicht nur mit einem Menschen, sondern mit vielen zusammenarbeiten oder zusammenarbeiten wollen, ist die Perspektive ein bisschen eine andere. Aber da kommt eben etwas auf mich zu und ich gehe ihm zugleich entgegen. Es sind also beide Zeitläufe irgendwo drinnen auch in dem. Also es ist jetzt ein Versuch, Euch das so ein bisserl zu schildern, wie das sein könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Frühe imaginative Entwicklung bei Rudolf Steiner  [00:37:25] =====&lt;br /&gt;
Und ich muss dazu sagen, das ist bei mir auch alles anfängliches Erleben, also ich bin nicht ein Hellseher, wie es Rudolf Steiner war, der ... &amp;quot;Pschscht&amp;quot; und sieht das, aber er hat eben genau, Rudolf Steiner hat eben diesen großen Sprung gemacht. Auch diese große Entwicklung von eigentlich angeborenen Fähigkeiten, die so das erste Mal deutlich im neunten Lebensjahr bewusst hervorgekommen sind. Da hat er eben erlebt, eine Tante von ihm, die er aber selber gar nicht kannte, die Selbstmord begangen hat. Die hat weiter entfernt gelebt und er saß, sellmals Knabe, im Wartesaal des Bahnhofs, wo sein Vater eben Bahnhofsvorsteher war, es war niemand drinnen und er erlebt, also die Tür geht auf, da kommt eine Person herein und spricht ihn an: &amp;quot;Bitte tu für mich, was du kannst in Zukunft.&amp;quot; Also sie stellt eine Bitte an ihn. Und in voller Verzweiflung irgendwo. Und er kannte diese Person, die ihm da erschienen ist, ja er hat aber deutlich gewusst: es ist eine Person, es hat sich auch in das Bild gekleidet, unmittelbar, weil es eben wirklich eigentlich eine Vision war, also es war nicht dieses moderne Hellsehen, dieses moderne, imaginative Schauen, wo man selber aufbaut. Das kann man in dem Alter auch noch gar nicht haben, sondern dort kommt es wirklich noch wie eine Vision auf ihn zu. Und dann, nach ein paar Tagen, hat er gemerkt, dass der Vater einen sehr ernsten Eindruck macht und die Familie, die Mutter auch. Und es ist aber nicht gleich herausgekommen, was da war. Also es hat sich eben eine Verwandte, eine Schwester des Vaters, glaube ich, hat eben Selbstmord begangen, und das hat der kleine Steiner miterlebt. Und er hat dann natürlich auch als Knabe in der Natur Elementarwesen und so erlebt. Um aber dann zu dem neuen Schauen zu kommen, musste er durch eine Phase durchgehen, wo diese Kräfte in den Hintergrund getreten sind, diese angeborenen Kräfte. Und es ist sehr interessant, dass er gerade in der Phase, bevor er dann zur Theosophischen Gesellschaft gekommen ist, wo er dann eben ja wirklich aus dem Geistigen voll sprechen konnte, durch eine Phase durchgegangen ist, wo man fast glauben könnte, jetzt ist er ein totaler Materialist geworden, Atheist sogar, Anarchist. Er hat sich ideellen Anarchisten genannt sogar, also wo er - nichts und schon gar nichts mit Kirche oder Christentum am Hut zu haben scheint. Gar nichts. Wo das alles ausgeblendet ist, wo es ganz darum geht, sich auf sich selbst zu stellen, ganz aufs Ich zu stehen, aufs Individuum zu stellen. Und dann kommt aber, eben kurz bevor er beginnt jetzt in der Anthroposophie, in der Theosophischen Gesellschaft seine Vorträge zu halten, beginnt das, was er dann später ja schildert in &amp;quot;Mein Lebensgang&amp;quot;, also in seiner Autobiographie, die ja nicht vollendet ist, die ja dann abbricht irgendwann, aber bis in diese Zeit hinein geht, wo er sagt also dieses Gestandenhaben vor dem Mysterium von Golgatha. Dieses Erleben also des Mysteriums von Golgatha und was es auch für das Ich des Menschen bedeutet. Da war aber die wichtige Voraussetzung, dass er mal ganz da am Boden ist. Und einmal das angeborene Schauen einmal ausblendet. Und dieses Gestandenhaben vor dem Mysterium von Golgatha, dieses innere Gestandenhaben davor, das heißt, dieses Mysterium zu erleben, in seiner Bedeutung zu erleben, es in imaginativen Bildern zu erleben. Und das ist nicht nur ein Erleben des äußeren Geschehens, sondern eben, was da alles geistig sich abspielt dabei. Und damit bricht eigentlich so richtig das Neue aus. Und da ist er aber ganz dabei, das ist eben keineswegs eine Vision, die ihn überfällt, sondern da ist er bereit, dieses Bild selbst, ganz selbst zu malen. Das werdet Ihr nirgends wo drin finden, das schildert er nicht so. Da muss man hinter die Zeilen schauen. Ich weiß nicht, ob es bei irgendeinem Anthroposophen sonst so beschrieben ist. Aber das hat mich lange bewegt, also auch dieses, eben was er sagt, dieses Gestandenhaben vor dem Mysterium von Golgatha und eben auch diese Phase, was ja viele, die kritisch zu Steiner stehen und sagen: ja, der hat ja komplett um 180 Grad sich gewendet. Vorher könnte man denken, er ist ein glühender Anhänger von Heckel, zum Beispiel, Heckel war der deutsche Vertreter der Evolutionslehre, also dessen, was der Darwin halt auch formuliert hat. Nur hat es natürlich der Steiner schon anders gesehen irgendwo,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:43:00] weil er es eher so gesehen hat wie Goethe, der eigentlich auch schon da ganz stark dran war. Und Darwin selber hat sogar anerkannt auch, dass Goethe einer seiner Vorläufer war. Die geniale Leistung des Darwin war eigentlich, dass er viele, die vorher schon an diesen Ideen gearbeitet hatten, dass er das in ein Bild irgendwo - in auch ein einseitiges Bild, wie auch immer, aber trotzdem in ein Bild zusammengefasst hat. Aber beides war notwendig, weil, man sieht, wie stark eigentlich auch der Evolutionsgedanke, der Entwicklungsgedanke, aber halt nicht im materialistischen Sinne dann, sondern im geistigen Sinne, bei Steiner drinnen ist, im Werk Steiners. Wenn man nur nimmt diese riesigen Entwicklungsstufen, die kosmischen Entwicklungsstufen, also mit den &#039;&#039;&#039;sieben kosmischen, kosmisch planetarischen Zuständen&#039;&#039;&#039;, durch die wir durchgehen. Und auf jeder dieser einzelnen Stufen gibt es Entwicklung, Entwicklung, Entwicklung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ich-Entwicklung und Freiheit, Ich-lose Menschen  00:44:05 =====&lt;br /&gt;
Und mit der Erdentwicklung fängt das an, daß der Mensch also die Freiheit entwickelt, mit seinem Ich, daß dem die Freiheit gegeben wird, die Möglichkeit zur Freiheit. Verwirklichen muss er es selber, weil selbst die Freiheit kann einem niemand schenken, die geistige Freiheit, die muss man sich selber nehmen. Das ist ganz wichtig. Also ich kann niemand die geistige Freiheit schenken. Ich kann Rahmenbedingungen schaffen, dass sie sich entfalten kann. Und das ist zum Beispiel eine der großen Aufgaben, die eine Waldorfschule zum Beispiel hat, die Kinder so zu unterstützen in ihrer Entwicklung, dass sie zu ihrer Freiheit kommen, zu ihrer Selbstbestimmung kommen, dass sie auf dem Weg sind, auch wenn das dann erst richtig wird, so das wirkliche Ich-Bewusstsein: was ist denn dieses Ich? - Aber eh noch mit einer großen Rätselfrage verbunden. Ist ja dann erst mit dem 21. Jahr, da wird es erst so richtig geboren, aber das muss vorbereitet werden. Natürlich sagen wir schon vorher: Ich, das Kind sagt &amp;quot;Ich&amp;quot; schon viel früher irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:45:20] Solange es noch sagt: Marie / Karli hat das oder das gemacht, wenn es von sich also in der zweiten Person spricht, da ist das noch gar nicht da. Aber irgendwann kommt das Ich: Ich will das, Ich, ich will, nein, will ich nicht. Ääh, nein, die Suppe will ich, ICH nicht. Da sagt er dann nimmer: Karli mag sie nicht, sondern: Ich will sie nicht. Und über das haben wir gesprochen, das ist so drittes, viertes Lebensjahr, manchmal vielleicht ein bisserl früher schon, kommt darauf an. Aber dieses Erlebnis: ich bin was Eigenes und ganz was anderes als alles da um mich herum, vielleicht sogar ganz was anderes als das, was ich so körperlich bin. ICH. Da ist ein Punkt in mir und der ist anders als alles andere. Ich kann es nicht erklären, muss ich als Kind auch nicht, aber es ist, kann ein gewaltiges Erlebnis sein. Und ist der Urquell auch der größeren Ich-Erlebnisse, die man später haben kann. Auch wenn es, wie man es vielleicht als Kind noch nicht bewusst erlebt bzw nicht so erlebt, dass man sichs merken kann, also dass man wieder Zugang hat zu dem Erlebnis. Es kann auch sein, dass es so stark ist, dass es einfach haften bleibt und dass man es nie vergisst. Dann - also, wie es etwa der Dichter Jean Paul schildert, er hat das ganz deutlich geschildert, und da kann man ganz genau sagen, wie war die ganze Situation, in der das passiert ist. Und das ist wirklich ein reales Ich-Erlebnis, also da kommt etwas eben Geistiges herein, aber das ist dann wieder weg. Dann im Gegenteil, dann - weiß ich nicht - , wenn es in die Pubertät geht und ... , dann weiß man schon gar nicht: wer bin ich eigentlich? Man sucht, sucht, sucht, sucht, um sich zu finden, aber um sich zu finden, muß man sich verlieren,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:47:30] also man hat es als Kind vielleicht schon im dritten Lebensjahr, da ist man ganz, ganz da, man ist: Ja, dieses Ich - nein, so sagt man sich es natürlich nicht - , aber man fühlt es: da ist etwas Einzigartiges, ich bin etwas, was anders ist als alles andere. Und das bin ich. Mehr weiß man nicht, aber es ist großartig, eigentlich, dieses Erlebnis. Und dann verdeckt sich das wieder. Und dann kommt die große Suche: wer bin ich überhaupt? Hat man keine Ahnung: was ist Ego, was ist Ich? Klarerweise nicht, das rührt sich alles durcheinander. Was ist die Gruppenmeinung, was ist die Freundesclique, in der ich drinnen bin? Bin ich das wirklich, daß ich da mitwill? Das weiß man noch gar nicht - ja, zunächst, ja, ich identifiziere mich ganz damit. Später, irgendwann einmal, komme ich drauf: eigentlich bin ich ganz anders. Aber man sucht halt diesen sicheren Punkt wieder, irgendwo. Kann dann auch ganz gefährlich sein, wenn dann in diese Suche hinein irgendeine Indoktrination von außen kommt. Also das wird heute ja - ja, muß man auch einmal offen aussprechen - , also von gewissen islamistischen Kreisen, die halt sich ihre Klientel suchen. Und ich möchte deutlich betonen, das ist nicht einfach Islam eins zu eins, obwohl sie sich darauf berufen und auch fest im Koran sehen. Aber sie haben ihre eigenen Intentionen damit, also sie wollen halt einfach im Grunde die Armee schaffen, die, ja in Wahrheit die Welt erobert, geistig, aber durchaus auch mit äußeren Mitteln. Und wenn da ein junger Mensch in sowas hineinkommt und indoktriniert wird, dann wird an die Stelle seines Ichs wird das gesetzt. Weil das ist so klar und so mächtig, das ist so eine gewaltige Kraft, daß man da dann nachrennt, und die haben fast keine Chance also, sich dagegen zu wehren. Weil eben ihr Ich viel zu wenig noch ausgebildet ist, viel zu wenig noch geübt ist, und eben die Chance aber genommen wird, das eigene Ich zu entdecken, sondern es wird da eigentlich ein künstliches Ich ihnen eingetrichtert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:49:56] Das ist Gehirnwäsche, die da passiert, und kann sogar dazu führen, also dass dann wirklich so etwas wie eine Fast-Ichlosigkeit entsteht und dann statt des menschlichen Ichs in dieser Leibesgestalt eine, nämlich ahrimanische, Wesenheit drinnen lebt. Und wir werden eh jetzt im Zuge der &amp;quot;Apokalypse&amp;quot; an der Stelle eben zu dem kommen, ich hatte es ja schon einmal in früheren Vorträgen einmal kurz angesprochen, aber dass heute eine der großen Gefahren die ist der Ich-losen Menschen. Die aber trotzdem menschlich behandelt gehören, erst recht menschlich behandelt gehören. In vielen Fällen ist es möglich auch, dass das Ich, das eigentlich verdrängt wurde durch so eine ahrimanische Wesenheit, - eine ahrimanische Wesenheit, eigentlich durch ein ahrimanisches Elementarwesen im Grunde, aber ein Ich-haftes Elementarwesen, aber halt kein Menschen-Ich, sondern ein ahrimanisches Ich. Das hat nicht die Freiheit, im Gegenteil, das kämpft dagegen. Und das kann sich an die Stelle des eigenen Ich setzen und das eigene Ich ist machtlos zunächst einmal dagegen. Es kann sein, dass es überhaupt nicht mehr den Weg dazu findet, also die Körperhülle, sozusagen die Leibeshülle zu benutzen. Man kann aber auch dabei helfen, dass das Ich einen Weg finden kann. Finden muss es ihn selber, aber man kann eben Bedingungen schaffen, wo es das Ich vielleicht wieder schafft, diesen Körper zu ergreifen, und sogar dann diese ahrimanische Wesenheit zurückzudrängen, vielleicht sogar, sie hinauszuschmeißen. Weil wir haben ja sowieso, alle haben wir luziferische und ahrimanische Elementarwesen in uns, die geistern in uns, aber nicht alle können das Ich ersetzen. Das ist schon, sind schon ganz spezielle, hoch entwickelte ahrimanische Elementarwesen, die das können, und auch für die ist es nicht so einfach, sich zu, ja, wirklich kann man sagen, zu inkarnieren geradezu, und die kann man aber auch rausschmeißen. Dazu muss man aber mit diesem Menschen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:52:56] mit diesem zunächst Ich-losen Menschen, weil sein Ich eigentlich ausgeschlossen ist davon, diese Körperhülle zu benutzen, zu beleben, dann kann man aber dieses Ich geistig unterstützen. Wird Thema sicher eines späteren Vortrags einmal sein, wie man das machen kann, weil das ist ein Thema, das immer mehr auf uns zukommt. Also wir sind in der Zeit drin, schon Steiner hat ja eben davon gesprochen, eben auch aus ganz konkreten Beispielen heraus, insbesondere, weil es auch in der Waldorfschule das Problem gab: da waren halt auch Schüler drinnen, einzelne, die, ja, Ich-lose Wesen waren, Ich-lose Menschen waren. Und wo Steiner halt dann auch Anregungen gegeben hat, wie man damit umgehen kann. Und nur das wird heute mehr werden, ist schon mehr geworden. Es sind mehr solche Menschen da, deren Ich aber nicht wirklich hereinkann oder eben hinausgeworfen wurde. Und da werden wir in der Zukunft - was heißt in der Zukunft, in der allernächsten Zukunft, also ab der nächsten Minute, in Wahrheit - versuchen müssen, etwas zu unternehmen dagegen. Und das kann, also ein - nur im im Groben gesagt: das kann nur sein, wenn man an sich so arbeitet, dass man selber immer fester in seinem Ich wird. Dann kann man damit eine Kraft ausstrahlen, die es einem anderen Ich, die einem anderen Ich helfen kann, wieder hineinzufinden in seine Leiblichkeit. Also das heißt, das ist gebunden ganz stark dann an die eigene Ich-Entwicklung und ganz, ganz bewusst da drinnen zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Luzifer und Ahriman und ihre Vorhaben mit Mensch und Welt 00:55:05 =====&lt;br /&gt;
Weil, auch uns passiert es halt oft, dass zwar nicht unser Ich herausgeschmissen wird, auch nicht, dass jetzt sicher an dessen Stelle wirklich so eine ichhafte ahrimanische Wesenheit sitzt. Aber wir sind jedenfalls von denen dauernd belagert, die wollen, die wollen herein und sie benutzen aber auch als Hilfe die luziferischen Wesenheiten, die in uns sind, in Wahrheit, auch wenn sie eine Polarität darstellen und auch Gegner sind, bis zu einem gewissen Grad,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:55:39] aber sie sind angewiesen aufeinander, über das haben wir auch schon öfter gesprochen. Also der Ahriman braucht den Luzifer und umgekehrt. Und vor allem aber insbesondere der Ahriman braucht den Luzifer noch mehr als umgekehrt. Der Luzifer nur insoferne, als der Ahriman dafür sorgen sollte, dass die Menschheit möglichst bald keine physischen Lebensbedingungen mehr auf Erden findet. Und in die nächstliegende geistige Sphäre übergeht, das ist nämlich die luziferische Sphäre. Weil was der Luzifer möchte, dass wir möglichst schnell, und zwar aber noch als nicht fertig entwickelte Wesenheiten, das heißt, wo wir noch nicht alles das aus der Erdenentwicklung heraus geschöpft haben, was wir eigentlich schöpfen sollten, um dann in einen geistigeren Zustand überzugehen, der Luzifer will uns schon früher haben. Um uns dann halt eine andere Erziehung angedeihen zu lassen, die in seiner Richtung liegt. Luzifer möchte uns eigentlich schon immer vergeistigen, in Wahrheit, aber halt nicht auf die rechte Art. Und da würden wir auch nicht sehr hoch, in sehr hohe Bereiche hineinkommen, sondern halt in die relativ niederen luziferischen Bereiche, dort wollen sie uns hineinziehen. Und der Luzifer möchte eigentlich eine, ja, so, wie soll ich sagen, knapp überirdische Sphäre erzeugen, wo, ja, wo sich die Menschen dann herumtummeln und wo er aber das Sagen hat, wo er uns halt die Aufgaben zuteilt.  Wird aber nicht gelingen. Es wird nicht gelingen, jedenfalls nicht en gros. Aber die Gefahr ist halt, dass einzelne Menschen dort hineingezogen werden und aber, wie gesagt, die noch größere Gefahr ist eben heute,, dass diese ahrimanischen Elementarwesen, nur die haben die Kraft, wirklich das Ich, ja, herauszuschmeißen im Grunde, zu verdrängen. Das kann also schon in einem sehr frühen Alter passieren. Ist  auch eher der Regelfall, also daß es in einem späteren Lebensalter passiert, wo der Mensch schon ein bissel wenigstens bewusst sich seines Ichs geworden ist. Also abgesehen von diesem einen Moment ums dritte Lebensjahr herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Erdenleben und Freiheit  [00:58:30] =====&lt;br /&gt;
Aber wo es später mal kommt, wo der Mensch in bestimmten Lebenssituationen, Schicksals-Situationen, vielleicht sein Ich wirklich erlebt hat, und dass das noch ganz was anderes ist als sein Ego, das sagt: ja, das will ich machen, das interessiert mich, das freut mich, nein, das freut mich überhaupt nicht. Den mag ich, den mag ich nicht. Das hat ja mit dem Ich alles nichts zu tun. Das ist das Ego, das spricht. Aber es gibt dann Situationen vielleicht, wo man eigentlich das Ego ganz vergisst und etwas tut, was man aus dem Ego heraus nie getan hätte, und aber dabei spürt: das war jetzt das Richtige. Das war das Richtige für die anderen, mit oder für die ich das getan habe, aber es war auch für mich das Richtige. Also es ist ein Moment des Erlebens: das war jetzt was ganz Besonderes. Dort ist das wirkliche Ich da. Und wenn das ein Moment im Leben ist. Aber das ist ein wirkliches Ich-Erlebnis dann. Die Ego-Erlebnisse sind es noch nicht. Ihr wißt, ich schimpfe deswegen gar nicht über das Ego. Wir brauchen es., wir könnten nicht existieren auf Erden. Und das heißt, wir könnten uns auch nicht entwickeln. Ja, gerade unsere erste Aufgabe ist, uns zu entwickeln daran, daß wir das Ego, &#039;&#039;&#039;dem Ego die Form verleihen, dass es dem Weg des Ich nicht im Wege steht&#039;&#039;&#039;, sondern sogar förderlich diesem Wege ist irgendwo. Aber trotzdem sich auch kümmert um die sehr irdischen Bedürfnisse des Menschen, die wir erfüllen müssen, wenn wir auf Erden leben wollen. Ja, sicher, man kann sein Leben auch opfern und kann auch durchaus einen Sinn machen, na klar. Weil ... - gibt es ja viele Situationen. Aber grundsätzlich sind wir eimal da, um unser Erdenleben wirklich zu leben, wie kurz oder lang es auch dauert. Weil wir da, und nur da lernen können. Das ist eben das Interessante, dass wir, wenn wir nur in der geistigen Welt leben würden, könnten wir alles das, was wir als freier Mensch lernen müssen, nicht lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:00:45] Weil, darüber haben wir ja gesprochen, daß das die Wesenheiten, die über uns stehen, haben diese Freiheit nicht. Sondern sie führen den Willen der Gottheit aus, so wie es von oben herunterströmt. Gemäß ihrer Fähigkeiten, die unterschiedlich sind. Daher sind nicht alle geistigen Wesenheiten für alles geeignet. Daher werden sie zu ihren Rollen bestellt auch irgendwo, aber aus dem können sie auch nicht wirklich heraus, wollen es auch gar nicht, weil sie auch gar nicht den Willen in sich entwickeln, sich zu verweigern dieser Aufgabe. Da sind interessanterweise - auch vielleicht etwas zu bedenken - die Widersacher-Wesenheiten und führend eigentlich die luziferischen, die, die den regulären Wesenheiten in gewisser Weise etwas voraus haben, weil, wir haben schon davon gesprochen, da ist eine gewisse Auflehnung da, gerade bei den luziferischen Wesenheiten, die schon aus dem Eigenen kommt. Sie wollen sich das nicht aufdrängen lassen. Und die Gottheit gewährt es ihnen dann auch, und dann werden sie eben zu luziferischen Wesenheiten auch bestellt, und sogar so, dass die Gottheit also nicht da hineingreift in diesen Bereich, also: Ihr kriegt Euern eigenen Bereich. In dem sie zwar dann selber sich noch nicht ganz in Freiheit, eben so wie der Mensch, entfalten kann, aber sie hatten die Entscheidung: gehe ich dort hinein oder bleib ich in dem Reich, in dem eben auch die anderen Engelwesenheiten zum Beispiel sind. Das ist passiert also auf dem alten Mond bzw auf der Übergangstufe. Also der alte Mond ist, zur Erinnerung, nur die kosmische, kosmisch planetarische Entwicklungsstufe, die unserer Erde vorangeht, unmittelbar vorangeht. Dann kam die Erdentwicklung. Vorher, war die sogenannte alte Sonne. Und eigentlich im Übergang von der alten Sonne zu diesem alten Mond wird ja schon vorbereitet, dass eben neue geistige Wesenheiten, wie soll ich sagen, geboren werden, das heißt geistige Wesenheiten wird man dadurch, dass etwas, was vorher zwar vielleicht schon ein astralisches, also ein Seelenwesen, ein ätherisches Wesen war, vielleicht in gewisser Weise auch ein physisches Wesen war, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:03:34] dass es aber jetzt den Ich-Funken bekommt, ein Ich bekommt, sagen wir es mal so, weil es ist nicht der höchste göttliche Funke, weil die Freiheit nicht drinnen ist. Und bei den luziferischen Wesenheiten, das sind diese Wesenheiten, die eben auf dem alten Mond ihr Ich bekommen haben. Und sie haben es aber so bekommen, dass da schon so ein Widerstandswille drinnen ist. &amp;quot;Wir wollen selber.&amp;quot; Und die Gottheit gibt ihnen die Möglichkeit, eben, in Wahrheit, um die Freiheit dann des Menschen vorzubereiten. Das heißt, es entsteht ein Reich von geistigen Wesenheiten, nachdem die Mondenentwicklung durch ist, sind sie so weit, jetzt eigentlich Engelstufe zu haben. Auf dem alten Mond sind sie in gewisser Weise vergleichbar mit der Situation, in der wir Menschen heute sind, also das Unterste, die unterste Wesenskategorie, die noch ein Ich wirklich hat, was darunter ist, hat Elementarwesen-Charakter. Aber dass da die luziferischen Wesenheiten, dieses luziferische Prinzip, so wirklich begonnen hat. Die waren eben auf dem alten Mond in einer vergleichbaren Stufe wie wir Menschen sind heute. Also, das heißt, sie haben ihr Ich bekommen. Vorher waren sie nicht nur Glied sowieso der ganzen geistigen Welt, sondern eben ganz bestimmter geistiger Wesenheiten, Ich-Wesenheiten, die sie im Grunde geführt haben. Also so wie es bei den Tieren ist, dass es eben eine Gruppenseele, einen Gruppengeist gibt, der jetzt eine ganze Gruppe sogar von Tieren führt. Und bei den späteren luziferischen Wesenheiten ist es eben so, dass die auf dem Alten Mond ihr Ich bekommen, und sich daher also aus dem Gruppenseelenbereich sowieso herausziehen, weil es ja den eigenen, das eigene Zentrum gibt, aber dass sie noch nicht die vollständige Eigenständigkeit erlangen, so wie wir&#039;s Menschen eigentlich erlangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die Gottheit in uns. Der Mensch als kleinster, aber freier Partner der Gottheit  [01:06:15] =====&lt;br /&gt;
Weil für uns ist ja: was heißt unsere Eigenständigkeit? Das heißt primär das Göttliche, das Höchste in uns, im Ich erleben zu können. Im Ich wacht das auf, das heißt, die Gottheit ist in uns, ohne unsere Freiheit zu beeinträchtigen, sondern der göttliche Wille ist unser Wille, es ist identisch. Es ist identisch, und zwar, weil die Gottheit unseren Willen zu ihrem macht. Es ist eine gewisse Umdrehung. Nämlich dort, wo wir etwas aus unserer Schöpferkraft in die Entwicklung einbringen, nimmt das die Gottheit auf. Das heißt, das ist so, dass da ein neuer Beitrag entsteht, an dem die Gottheit teilhat, aber nicht die bestimmende Kraft ist, sondern was schöpferisch aus uns kommt, ist unser Werk. Das macht nicht die Gottheit für uns, sondern wir machen es. Das ist so winzig, so winzig noch. Aber es geht ja darum, jetzt durch den ganzen Vortragszyklus bis jetzt, und &#039;&#039;&#039;das steckt in Wahrheit in der Apokalypse eben drinnen&#039;&#039;&#039;. Es ist nur nicht so offensichtlich., darum konnte man es auch in der Theologie und in der Kirche oder so teilweise total missinterpretieren, und den Menschen als gehorsamen Diener der Gottheit darstellen. Und der soll aber kleinster, aber freier Partner der Gottheit sein, das ist - Christus - ja. Ja, nehmen wir gleich eine Zeile aus der Apokalypse. Ich hoffe, ich finde sie jetzt sofort. Also da, und das sagt eigentlich in Wahrheit der Christus oder überhaupt, nicht nur der Christus, die Gottheit als Ganzes, ist in der Übersetzung eigentlich sehr schön. Weil da geht&#039;s also vorher - , das ist genau in diesem 19. Kapitel, wo wir stehen, wo also diese Imagination auch mit dem Reiter auf dem weißen Pferd ist, eben das, was nicht der apokalyptische Reiter ist, der viel früher vorkommt, also wo die vier apokalyptischen Reiter sitzen, sondern das ist eine höhere Verwandlungsstufe, viel höhere Verwandlungsstufe da jetzt &#039;&#039;&#039;gegen Ende der Apokalypse, im 19. Kapitel.&#039;&#039;&#039; Das macht das alles so schwierig. &amp;quot;Hä, welcher Reiter? Welcher, Wo?&amp;quot; Wir haben das letzte Mal ja gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Der Jubel der Engel über den Fall der Hure Babylon [01:09:09] =====&lt;br /&gt;
Aha. Die Siegelbilder, die da der Steiner entworfen hat und die dann von jemand anderem aber, ja, von Clara Rettich gemalt wurden, aber war nach Skizzen von Steiner eben und nach Angaben von Steiner. Also da haben wir das erste Siegelbild, das hat mit den sieben Siegeln auf dem Buch mit den sieben Siegeln gar nichts zu tun. Diese sieben Bilder sind andere, und die zeigen gewisse Haupt-Entwicklungsstufen durch die ganze Apokalypse durch. Während das Buch mit den sieben Siegeln, das ist hauptsächlich im sechsten Kapitel der Apokalypse. Auf das Geschehnis dort bezieht sichs und zeigt eigentlich die imaginative Welt, irgendwo, aber dann kommen die Posaunen, dann kommt also die Inspiration usw.. Diese sieben Bilder sind sozusagen die großen Hauptstationen, während die sieben Siegel auf dem Buch, die geöffnet werden nacheinander und bei den ersten vier Siegeln, die geöffnet werden, kommen eben die vier apokalyptischen Reiter, zuerst eben der, auch einer auf einem weißen Pferd, aber der hat mit dem nicht direkt was zu tun. Und ja, also jedenfalls sind wir jetzt im 19. Kapitel. Wir haben das letzte Mal besprochen, dass dort einmal der große Jubel bei den Engeln ausbricht, dass die Hure Babylon, dass Babylon gefallen ist, und es ist ein Jubeln darüber, eigentlich auch über das ganze Leid, was dabei passiert ist. Weil gut, ja, die Bösewichte sozusagen sind ausgeschieden oder gestürzt oder wie auch immer, aber die jubeln darüber. Kann eigentlich was Göttliches oder was gespeist ist aus der göttlichen Quelle, jubeln darüber, dass unten Wesenheiten gestürzt werden, unter Leiden sogar gestürzt werden? Ist doch sehr komisch, irgendwie. Und da ist sehr erhellend eben - das ist jetzt tatsächlich eine Angabe von Steiner, und die ist aber sehr, sehr nachvollziehbar und - da steckt noch mehr dahinter, also gerade wenn man es so betrachtet, dass diese Engel eben nicht die sind, die dem Göttlichen so wirklich ergeben folgen, sondern es sind luziferische Engel. &amp;lt;u&amp;gt;Die&amp;lt;/u&amp;gt; jubilieren, weil sie jubilieren deswegen, weil die ausgeschieden werden, die nämlich auch ihren Interessen nicht dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:12:04] Die in der Hure Babylon, die sind viel zu sehr schon verbunden mit den Kräften des Mammon, mit dem Irdischen verbunden, mit dem Ahrimanischen verbunden. Und das wollen ja die luziferischen Engel gar nicht, die jubilieren, dass die - wwschscht - ausgeschieden werden. Das ist eigentlich auch ein Sieg für sie über die ahrimanische Welt, dass die ausgeschieden werden. Das verbuchen sie also als freudigen Moment für sich selber. Weil die hätten sie niemals gewinnen können für ihr Reich. Das ist eben das Interessante. Also mit dem Babylonischen fängt es an, sehr stark schon in das Ahrimanische hineinzugehen. Es ist ja ganz interessant, ist ja auch in der ägyptischen Kultur drinnen, ist ja dort auch drinnen. Wenn Ihr nehmt das Ganze mit dem Mumifizieren, nur das bei den Ägyptern, also das heißt, diese irdisch, stofflich, physische Gestalt zu konservieren, festzuhalten. Das heißt, genau das Gegenteil zu machen von dem, was zum Beispiel - - &#039;&#039;Ah - gut - was ist denn da? Die Moderation bittet Sie, das Mikrofon - entschuldigt, ich muß kurz -  hinüberschauen zum hm, da ist nix. Die Widersacher funken doch hinein, hab ich so das Gefühl, immer, wenn es gerade spannend wird. Wenn man ihnen auf die Schliche kommt. Macht nix, wir werden ihnen aber trotzen, jetzt erst recht!&#039;&#039;   -  Ja, also das, was mit dieser Hure Babylon war, da geht&#039;s ja eigentlich schon Richtung des - , in Wahrheit des materialistisch Ahrimanischen, die ägyptisch chaldäische Zeit und Chaldäer sind die Neu-Babylonier im Grunde, die bereiten ja unsere Epoche vor, wo jetzt ganz der Materialismus da ist. Ist auch ihre geistige Aufgabe, also heißt nicht, dass die jetzt alles falsch gemacht haben, keineswegs. Es war notwendig, sonst wären wir auch nicht ganz auf die Erde gekommen. Aber es hängt zusammen mit dem starken ahrimanischen Einfluss, der ja schon da ist in der urpersischen Zeit, da ist ja gerade die große Auseinandersetzung, Ormuzd und Ahriman oder Ahura Mazdao -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:15:18]  &#039;&#039;no geh! - - - Ah - - Ich bin stumm? Mein Mikro ist aber offen.  &amp;quot;Nein, wir hören dich.&amp;quot;  Ah ja, sehr gut! Nein, ich habe gerade die Meldung. bekommen, mehrmals die Meldung bekommen, dass ich stumm sei. Also ich bin nicht stumm. Wie können wir das weiterkommunizieren?  Ah ja, ich schreibe - - - - Ist also doch kein Widersacher - oder der Widersacher hat das initiiert, dass sie es nicht hören. - - - - wurscht, ist ein Rechtschreibfehler drin, ist auch wurscht. Gut. Ich hoffe, es wird jetzt klappen.&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [01:16:42] =====&lt;br /&gt;
Also noch einmal: Bereits in der urpersischen Zeit gibt es diese große Spannung zwischen Ahura Mazdao, die mächtige Sonnenaura, wenn man so will. Nachsatz: da ist auch ein bisserl was Luziferisches dabei, auch wenn der Christus da durch wirkt, aber es ist auch was Luziferisches dabei. Und der Gegenpol ist der Ahriman. Und in der persischen Mythologie geht es ja immer um diese Dualität, also um dieses Kämpfen zwischen diesen beiden Prinzipien. Und erst dann, wenn der Christus auf die Erde kommt, gibt es eigentlich die Mitte dazwischen, die diese beiden Kräfte aber auch im Gleichgewicht hält. Das ist ganz wichtig, also in der urpersischen Zeit hat man noch diese Dualität von Gut und Böse auch, wenn man so will. Aber das Gut ist eigentlich - in Wahrheit hats einen luziferischen Einschlag drinnen. Das liegt auch am Erleben, wie wirklich die Menschen die Welt erlebt haben, ich meine vorher, bis in die, eben hin zur urpersischen Zeit hat man auch die Sinneswelt noch anders erlebt. Also gerade in der urindischen Zeit war es immer noch stark da, ja natürlich, es ist schon die Sinneswelt irgendwo da.  -  &#039;&#039;Fein, dass es funktioniert, danke. Also ich hab jetzt die Meldung gekriegt, es klappt wieder, ich bin zu hören. Auch für diese eine Person, für die Daniela, für die Liebe.&#039;&#039;  -  Schon damals war es aber noch so, in der urindischen Zeit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:18:38] man hat das Sinnliche schon erlebt, aber zugleich noch das Übersinnliche. Das war bei vielen Menschen noch der Fall. Das heißt, man hatte damals wirklich so was wie ein sinnlich-übersinnliches Schauen, und daher war das ganze Erleben anders, als wir es heute haben. Anders als wir es heute haben, also wenn man denkt, ah, die haben damals schon genau die Welt genauso gesehen wie wir: stimmt überhaupt nicht. In Wahrheit hat man die Welt - selbst zu Beginn der Neuzeit, da fängt es an, wieder eine andere Art zu sehen und das entspricht in etwa dem, was wir heute haben. In der Zeit vorher, also griechisch-lateinische Epoche, hat man die Welt auch noch anders gesehen als wir, man hat zwar niemals so das Geistige gesehen wie in der urindischen Zeit, jedenfalls die meisten Menschen nicht mehr, aber nicht genauso wie wir. Wir denken immer, das muss alles vom Erleben her so sein, wie wir es jetzt haben. So muss das immer gewesen sein. Nein, ist nicht der Fall und es wird in der Zukunft sich auch ändern. Es wird in der Zukunft sich ganz stark auch ändern. Es wird nämlich in der Zukunft eben wieder, aber auf eine andere Art, das kommen, dass wir das Geistige mitsehen. Das wird aber das ganze Bild verändern. Das heißt, es wird, ja, auch einen individuelleren Charakter haben, weil wir sehr viel bewusster auch in die Art des Schauens hineinarbeiten werden. Wir werden malen, auch da. Ja, aber ich habe ja schon gesagt: auch bei unserem sinnlichen Schauen also jetzt mit den Augen zum Beispiel: wir zeichnen mit unseren Blicken. Wir malen selber. Und in Wahrheit jeder ein bissel anders. Wir werden zwar uns einigen können, aha, wir sehen alle auf dieselbe Landschaft und, aha, dort ist der Berg, da sind die Bäume und da geht eine Strasse oder irgendwas Aber im Detail&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:20:52] gibt es Dinge, die der eine sieht und der andere nicht sieht. Drum kann das auch sehr schön sein, wenn man sich miteinander austauscht, also dem einen ist das aufgefallen und das war ganz besonders da, und für den anderen was anderes. Aber man weiß trotzdem, aha, ja, es war ja eh dieselbe Landschaft, aber die feinen Details - und da wird es ja erst eigentlich interessant - von dem hat der eine das eine gesehen und die andere das andere. Und so kann der Austausch sein, und das wird in der Zukunft stärker sein, also auch das Schauen wird noch mehr individualisiert, aber bewusster werden. Das heißt aber auch, dass wir dann freier darin sind, wir können sehr wohl dann auch freier etwas in den Fokus fassen und folgen nicht dem so, wie es halt einfach unserer Seelenart entspricht. Es gibt halt Menschen, die mehr oberflächlicher schauen, manche hängen sofort an jedem kleinen Detail und sehen aber den Rest nimmer. Die anderen sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht. Ist unterschiedlich, wie Menschen das erleben, in Wahrheit. Ein Mensch erlebt jedes Blümerl, jedes Käferl auf dem Weg, wo er geht, aber den Berg im Hintergrund, vielleicht, sieht er gar nicht, der interessiert ihn nicht. Ja, da war irgendwas, aber wie der genau ausschaut, keine Ahnung. Ein anderer ist fasziniert von der Spitze des Berges droben   - und sieht vielleicht unten gar nix, steigt vielleicht versehentlich sogar auf irgend so einen armen Käfer drauf, weil er gar nicht dort ist mit seinem Bewusstsein. Das heißt, da ist sehr viel Unterschied drinnen. Und es wird eben dazu kommen, dass wir aber wirklich das Geistige mit schauen, sei es eben von dem Berg, was dort ist, sei es von den Tieren, die da sind, was da herumkriecht am Boden zum Beispiel, von den Bäumen, von den Blumen, die da sind, weil wir das Äußere und das imaginativ Seelische zusammenschauen. Und das wird ein neues Bild ergeben, ein sinnlich-übersinnliches Schauen wieder, so wie es Goethe in einer gewissen Weise hatte, eben wo er in jeder Pflanze zuletzt die Urpflanze gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:23:27  Anfangs war er sich noch gar nicht sicher. Er sucht die Urpflanze, nach der hat er gesucht. Es ist irgendetwas da, er hat sie noch nicht. Und er glaubt anfangs noch, ja das wird irgendeine Pflanze sein, die er halt in der Natur findet. Es wird die Pflanze sein, aus der alle anderen sozusagen sich ableiten. Bis er dann eben in Sizilien erst, also bis er ganz unten ist im botanischen Garten von Palermo unten, dort kommt ihm das erst: das ist gar keine äußere Pflanze. Das ist weder die noch die, sondern die Urpflanze lebt in allen, und die kann ich aber nur geistig erleben. Da geht ihm das Licht auf, dass das keine äußere Pflanze ist. Und da beginnt er zu sehen, das sind zwei Ebenen. Aber Goethe war eben einer, der schon auf der Suche ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird in der Zukunft kommen, dass sich Sinnliches und Übersinnliches, also aus unserer heutigen Perspektive, dass das zusammenkommt. Dass wir im Sinnlichen das Übersinnliche schauen und im Übersinnlichen aber auch schauen, welche Wirkungen hat das im Sinnlichen. Und dass es ganz selbstverständlich ist. Das wird unsere Art des Erlebens der Welt verändern. Das ist halt so, dass innerhalb eines Erdenlebens kommen solche Veränderungen, solche großen, nicht vor, das braucht halt seine Zeit. Da braucht man eine nächste, vielleicht eine übernächste Inkarnation, dann kommt das und dann kommt das ganz selbstverständlich, und dann können wir uns schon wieder nicht mehr vorstellen, wie wir heute das erlebt haben. Da tun wir uns schon schwer. Weil das weg ist und wir erleben die Welt anders. Und ich kann Euch gar nicht schildern, wie. Das werden wir dann sehen, wenn wir so weit sind. Aber es wird etwas eben hineinkommen von dem, auf jeden Fall von dem, dass das Sehen noch sehr viel bewusster wird. Das heißt, wir sehen wirklich, und das heißt nicht nur, das kommt fertig, sondern ich bin mitbeteiligt. Und wir werden uns dessen bewusster werden. Und wir werden eben zugleich mit dem Sinnlichen mitsehen das Übersinnliche. Und erst beides zusammen wird uns das Ganze geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine höhere Ausbildung dessen, was Rudolf Steiner aber schon ganz klar in seiner Philosophie der Freiheit ja beschreibt, also wo er eben schreibt: die Beobachtung und das Denken, beide zusammen erst ergeben die Wirklichkeit. Solange ich nur in der Beobachtung bleibe, bin ich nicht in der Wirklichkeit. Solange ich nur im abstrakten Denken bleibe, bin ich auch nicht in der Wirklichkeit. Wenn ich beides zusammenschaue, dann führe ich die beiden Hälften, die wir eigentlich durch unsere Bewusstseinsart, durch unsere spezielle Bewusstseinsart, die wir haben, auseinander getrennt haben, um uns in der Mitte eigentlich als Ich zu erleben. Also wir haben eigentlich die Wirklichkeit gespalten, Sinnesschein, wenn man so will, auf der einen Seite, und Denken auf der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar logisch und alles, aber auch nur Scheingebilde. Weil das Denken an sich tut sozusagen noch gar nichts. Also jedenfalls so, wie es wir erleben, was dahintersteckt, hat sehr wohl eine Wirkung in der geistigen Welt, aber die Gedanken, die wir haben, die sind Spiegelbilder. Die sind abgestorbene Spiegelbilder. Das Denken selber: ist sehr wohl was Geistiges darin, das schlägt seine Wellen, aber das, wie wir es dann erst als Gedanke fassen und erleben, das ist schon nichts mehr. Also das ist schon nur mehr ein Abziehbild davon. Und nach außen hin ist es auch so, haben wir auch nur ein Abbild. Aber wenn man beides zusammenbringt, dann kommt man in eine Wirklichkeit hinein. Auf die geistige Seite, wenn man mehr den Denkpol drinnen hat, nicht die fertigen Gedanken, sondern das lebendige, schaffende Denken. Oder ich bin mehr am sinnlichen Pol, dann bin ich mehr an dem, was halt in die auch durchaus materielle Realität hineingeht. Und dann fühle ich mich aber auch hinein, dann tauche ich in die Tiefe, dann spekuliere ich nicht über die sinnliche Welt, sondern ich tauche ein in die Wirklichkeit dieser materiellen Welt. Und dann wird man erkennen, wovon Rudolf Steiner auch sehr deutlich spricht: erstens einmal, ja, wir werden erkennen, auch die Forscher werden erkennen, wie der Christus die Materie angeordnet hat. Und, Nebensatz, wir werden auch erkennen, wie die arimanischen Wesenheiten hineingespuckt haben. Und wie das aber trotzdem auch etwas ist, was im Schöpfungswillen der Gottheit drinnen liegt. Durchaus. Weil, damit wir als Menschen die Freiheit entwickeln können, mussten wir indiese Welt kommen. In diese auch materielle Welt hinein. Bis dato hat das noch keine geistige Wesenheit gemacht, so ins Materielle hineinzugehen. Ins dichteste materielle Element hineinzugehen wie der Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Vergangene und kommende Weltentwicklungsstufen  [01:29:30]  =====&lt;br /&gt;
Die ganzen Engelwesenheiten, die uns vorangegangen sind, auch die luziferischen Wesenheiten, sind nicht so hineingegangen. Die haben ihre Ich-Phase, also wo sie ihr Ich bekommen haben, ja auf dem &#039;&#039;&#039;Alten Mond,&#039;&#039;&#039; also auf der kosmischen Entwicklungsstufe, die unserer Erde vorangeht, sich erworben, da war von der festen Materie noch keine Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner spricht davon, dass es eine Art flüssiger Zustand war. Aber den muss man sich auch anders vorstellen, als unser heutiges Wasser zum Beispiel oder so, als unsere heutigen Flüssigkeiten. Es ist so schwer, weil wir es ja nur mit unseren heutigen Begriffen und Vorstellungen, die damit verbunden sind, überhaupt aussprechen können. Aber man muss schon denken, dieses flüssige Dasein des Alten Mondes war nicht so wie unser Wasser heute oder so. Aber es war was Fließendes, etwas Bewegliches, etwas, was nicht in Formen erstarren konnte. Etwas, was auch immer eine gewisse Lebendigkeit hatte. Also da war das ganz stark, dass dieser Alte Mond eigentlich sehr lebendig war, in Wahrheit. Also der Erdboden, die Erde - aber das hat mit unserer Erde heute nichts zu tun - , also der Boden, auf dem man lebte, der war ganz lebendig. Irgendwo beschreibt das Rudolf Steiner als Vergleich, also man muss sich das vorstellen wie so einen Kochsalat. So einen gekochten sogar. Also so was organisch Lebendiges, oder aus dem Lebendigen kommend, aber fließend irgendwo. So und das ist aber auch nur ein Versuch, das in ein Bild zu fassen. Also dürft Ihr Euch nicht vorstellen, der Alte Mond war wirklich unser heutiger Kochsalat in Großdimension. Es ist ein Vergleich. Aber um nur zu zeigen, das war etwas Fließendes, was aber durch und durch lebendig war. Wie es am Anfang unserer Erdentwicklung, wie unsere Erde, bevor sie eben fester geworden ist und zu kristallisieren begonnen hatte, was im Grunde dann eine Wiederholung, schnelle Wiederholung des Mondenzustandes ist, dort auch war. Die Erde noch als Ganzes irgendwo, lebendig, also auch der Erdboden, alles durch und durch lebendig. Also auch noch so eine Art Kochsalat. Und erst dann nur geht es dann bei der Erdentwicklung weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht hinaus über die Mondenentwicklung damit. Aber es ist ja so, dass bei den großen planetarisch-kosmischen Entwicklungsstufen eigentlich immer das Alte wiederholt wird, also das heißt, das, was vorhergegangen ist. Und dann erst geht es über das hinaus. Also da gibt es eine anfängliche Phase, wo tatsächlich auch die Erde ein reiner Wärmezustand war, wie es einstens der &#039;&#039;&#039;Alte Saturn&#039;&#039;&#039; war. Diese Wärmewelt, von der Rudolf Steiner spricht, und die nur deswegen eigentlich Alter Saturn heißt, weil sie, wenn man sich sie von der Größe vorstellt, so groß war wie die Bahn, wo heute der Saturn läuft, der &#039;&#039;&#039;heutige Saturn&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt im Grunde, wenn man es noch präziser sagt, die so groß war wie fast unser ganzes Planetensystem. Weil der Saturn ist bezüglich der klassischen Planeten der äußerste Planet. Ich weiß, es gibt da noch &#039;&#039;&#039;Uranus&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Neptun&#039;&#039;&#039; heute, wo Steiner sagt, eigentlich gehören die nur sehr bedingt zu unserem System, die sind also in gewisser Weise angeflogen. Die Astrophysik kann das noch nicht bestätigen, heute. Aber es ist sehr auffällig, dass jedenfalls diese äußeren Planeten, also Uranus und Neptun, dass die auch besondere Eigenheiten haben, die sie unterscheiden von den anderen sieben Planeten, die drunter sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und erst recht, das was - es gab ja früher auch den Jupiter, ah, nicht den Jupiter, Blödsinn, den &#039;&#039;&#039;Pluto&#039;&#039;&#039;, der als Planet genannt wurde, aber Ihr wisst vielleicht, er ist irgendwann, ich weiß nicht, 2012 oder so in der Größenordnung, ist er degradiert worden zu einem Kleinplaneten, Zwergplaneten. Und das ist eben was anderes als die wirklichen Planeten, das heißt, er zählt gar nimmer dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil er tatsächlich auch seine Eigenheiten hat und weil man drauf gekommen ist, es gibt eine ganze Reihe anderer von vergleichbarer Größe wie der Pluto, die dort herumsausen, die man halt erst später entdeckt hat und die alle relativ irrwitzige Bahnen gehen auch. Und daher nicht mit den regulären Planeten zu vergleichen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändert sich das Bild. Aber egal, jedenfalls, also dieser Alte Saturn, den nennt Rudolf Steiner eben deswegen Alten Saturn, erstens, weil er also diese Größenordnung bis zur heutigen Saturnbahn hatte, also so ein großes Gebilde war, in dem alles sonst drinnen war. Und weil man das aber dadurch erkennen kann, wenn man sich auf den heutigen Saturn konzentriert, geistig, dann kann man mitschauen das, was auf dem Alten Saturn war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also der geistige Bezugspunkt sozusagen. Ich muss mich eigentlich auf die Saturnsphäre, auf die heutige, konzentrieren, wenn ich den Alten Saturn kennenlernen will. Da brauche ich aber nichts jetzt astronomisch wissen oder astrophysikalisch wissen, wie heute der Saturn aufgebaut ist, das ist ganz unwichtig. Ich muss mich nur auf diese Sphäre konzentrieren, die dort ist. Also ich kann den Ansatzpunkt sicher machen, also dass ich mich auf den Saturn, der am Himmel erscheint, einmal konzentriere, aber das dann ausblende und von dort mich zurückführen lasse zum Alten Saturn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:36:24  Und umgekehrt ist es, oder anders ist es, wenn ich zum Beispiel jetzt einen künftigen Zustand, wie den künftigen Jupiter, den &#039;&#039;&#039;Neuen Jupiter&#039;&#039;&#039;, oder eben das &#039;&#039;&#039;Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;, von dem in der Apokalypse die Rede ist, wenn ich die ins Auge fassen will, ja dann muss ich mich eben auf den jetzigen Jupiter konzentrieren. Das ist also eine Hilfe einfach jetzt, man könnte sagen, es ist eine Meditationshilfe dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es ist eben dann - aber da sehe ich dann eben dieses neue Jerusalem, da kriege ich Einblicke dazu. Und so ist es dann mit der &#039;&#039;&#039;Neuen Venus&#039;&#039;&#039; und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also daher kommen diese Namensgebungen. Aber man darf sie ja nicht vermischen miteinander. Und das ist ja jetzt aus unserer Perspektive, wo wir jetzt stehen, hier und heute, stehen wir ziemlich in der Mitte der Entwicklung, eher so ein bissel drüber weg, aber an sich, die Erdentwicklung als solche ist die Mitte und drei Stufen gehen voran, also &#039;&#039;&#039;Alter Saturn, Alte Sonne, Alter Mond,&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;Erde,&#039;&#039;&#039; und dann kommt eben &#039;&#039;&#039;Neuer Jupiter, Neue Venus&#039;&#039;&#039; und dann der &#039;&#039;&#039;Vulkanzustand,&#039;&#039;&#039; der eben jetzt keine äußere Entsprechung, keine direkte, hat. Da kommt wirklich was Neues heraus, aber da es gewisserweise das Spiegelbild ist, also wenn man es um die Erdentwicklung spiegelt, das Spiegelbild ist des Alten Saturn, kann man zumindest erkennen, also karmische Aufgaben, die für alle Wesenheiten, die damit verbunden sind, also für die ganzen Hierarchien, die durch den alten oder auf dem Alten Saturn angelegt wurden, dass die ihre Erfüllung dann auf dem &#039;&#039;&#039;Vulkanzustand&#039;&#039;&#039; bekommen. Das heißt, dort dann aufgelöst werden, endgültig. Also da werden Aufgaben gestellt, wenn man so will, und dort werden sie gelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Der Fall Babylons, Rolle der luziferischen Engel  01:39:04 =====&lt;br /&gt;
Also, ja, ich will mich aber nicht zu viel verirren in das, weil wir wollen ja das spezielle Thema da angehen mit diesem Bild. Aber es ist wichtig, dieses Umfeld zu sehen. Wir waren vorhin einmal dabei stehen geblieben, dass mit dem Sturz von Babylon, beziehungsweise dem Fall der Hure Babylon, dass eben dann danach die luziferischen Engel jubilieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hab das das letzte Mal ja vorgelesen. Es klingt ja eigentlich alles sehr schön: &amp;lt;u&amp;gt;&amp;quot;Halleluja, das Heil und die Offenbarung und die Weltenkraft gehören dem Gotte, dem wir dienen. Zur Wahrheit und zum Sein des Guten führen seine Entscheidungen. Er hat das Urteil gefällt über die große Hure, die mit ihrer Unzucht alles Erdensein verdorben hat. Gesühnt hat er das von ihrer Hand vergossene Blut seiner Diener ...&amp;quot;&amp;lt;/u&amp;gt; Und so weiter und so weiter. Und: &amp;lt;u&amp;gt;&amp;quot;Halleluja, das Rauch ihres Brandes&amp;quot;&amp;lt;/u&amp;gt; - also eben dieser Gefallenen - &amp;lt;u&amp;gt;&amp;quot;wird nicht aufhören empor zu steigen von einem Äon zum anderen.&amp;quot;&amp;lt;/u&amp;gt; Also Gott sei Dank ist da alles in Trümmer gesunken, was mit dieser Hure Babylon oder mit Babylon überhaupt zu tun hat. Das sind aber die luziferischen Engel. Das sind eben die, die spüren, dass da in dem Babylonischen schon so ein starker ahrimanischer Einschlag drinnen ist und den wollen sie nicht. Weil sie wollen ja den Menschen eigentlich sehr schnell, viel schneller, als er reif dafür sein könnte, in eine geistige Sphäre heben. Das ist ja das Problematische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die luziferischen Wesenheiten führen uns sehr wohl ins Geistige, sie führen uns ins Licht, aber in einem Zustand, in dem wir noch nicht reif sind, dort als eigenständige geistige Wesen, als freie geistige Wesen wirklich agieren zu können. Und dann hätten sie uns dort, und sie führen uns, zu ihren Zielen, die aber auch nicht aus der Freiheit heraus sind. Aber halt was sie trotzdem mitgenommen haben - sie haben ja auch etwas mitgenommen, als sie, wie soll ich sagen, als der Sturz der luziferischen Geister war, sie haben eine ganze Menge an Kraft mitgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Der ursprünglich göttliche Auftrag der luziferischen Wesenheiten   [01:41:41] =====&lt;br /&gt;
Und aus dem heraus können sie tätig sein, auch wenn es nicht aus der Freiheit ist. Sie erfüllen in Wahrheit also göttliche Dinge, aber zur Unzeit zum Beispiel, weil sie die direkte Führung jetzt nicht mehr haben. Aber sie haben mitbekommen eine ganze Menge an Fähigkeiten, sie haben mitbekommen eigentlich auch eine ganze Menge an Aufgaben, nur sie wissen jetzt in Wahrheit nicht mehr, wann der richtige Zeitpunkt ist, diese Aufgaben zu erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:42:13  Und natürlich, nach, wie soll ich sagen, nach göttlichem Auftrag, ist ja das Ziel, also dass der Mensch immer mehr irgendwann ins Geistige aufsteigen wird. Und dieser Aufgabe fühlen sich die luziferischen Wesenheiten sehr wohl verpflichtet in gewisser Weise, also die füllen sie aus, aber zu früh. Zu früh und in unrechter Weise, weil der Mensch soll also dort erst hinkommen, wenn er auch zugleich seine Erdenfeste gefunden hat und hier sein freies Ich entwickelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ich ihn zu früh hinaushebe, dann kann er seine &#039;&#039;&#039;Freiheit&#039;&#039;&#039; nicht entfalten. Und dann geht eigentlich der ganze Schöpfungsplan verloren. Also die luziferischen Wesenheiten sind schon eigene Wesenheiten, eigentlich erfüllen sie einen göttlichen Auftrag, nur sie stehen nicht mehr mit dem Göttlichen in Beziehung, sondern sie erfüllen den Auftrag, der ihnen in der Vergangenheit gegeben wurde. Also arbeiten mit, dass der Mensch ein lichtvolles geistiges Wesen werde. Nur dass der Mensch also vorher da sich auf Erden herumschlagen muss, hier sogar Fehler machen muss, um sie aus Freiheit überwinden zu können, aus freiem Entschluss heraus überwinden zu können, das haben sie alles nicht mitgekriegt, da waren sie schon, diese luziferischen Wesenheiten, sozusagen abgeschnitten von der göttlichen Quelle. Also das ist das Paradoxe, also dass sie eigentlich einen Auftrag der Gottheit, wenn man es so nennen will, aus der Vergangenheit, auch jetzt noch erfüllen wollen. Und gerade dadurch unzeitgemäß sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:44:13 Also gerade dort, wo das luziferische Übel sozusagen uns trifft, hängt das eigentlich immer damit zusammen, dass sie etwas, was für die Vergangenheit richtig war, jetzt haben wollen. Eigentlich wollen sie uns zurückführen in etwas, was in der urindischen Zeit vielleicht noch gültig war, oder gar in der atlantischen Zeit. Und eigentlich sozusagen den Rückweg, den Rückweg dann dort wieder hinauf in die geistige Welt - je mehr ich dort zurückgehe, desto mehr komme ich ja wieder dorthin, in die Sphäre, aus der der Mensch gekommen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Bestimmung des Menschen auf der Erde  [01:44:51] =====&lt;br /&gt;
Aber der Mensch sollte eben auf die Erde kommen, und er sollte eigentlich aus dem Geistigen bis zu einem gewissen Grad herausfallen, jedenfalls so weit, dass er hier wirklich die Erde ergreift. Dass, ja, der &#039;&#039;&#039;Sündenfall&#039;&#039;&#039; ... - aber, die Schlange dort, die ist nicht so zufällig dort. Man könnte ja sagen, ja, die stört den ganzen göttlichen Willen - eigentlich nicht. Eigentlich nicht! Nämlich dort, wo sie erscheint, nämlich, dass die Menschen also auf die Erde kommen, dass sie auch in die Sterblichkeit zum Beispiel kommen, ist notwendig für die Entwicklung der Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte stellt Euch diese große Sache vor, über die sonst eben keine der höheren geistigen Wesenheiten verfügen, &#039;&#039;&#039;sterben zu können&#039;&#039;&#039;. In zwei Welten dadurch leben zu können. In einer sinnlichen Welt leben zu können und in einer geistigen Welt leben zu können. Das in einem gewissen Rhythmus: Inkarnation, Leben zwischen Tod und neuer Geburt, oder im Kleinen auch dann irgendwann in dem Wechsel zwischen mich wenden zur Sinneswelt, mich wenden zur Geisteswelt. Und jederzeit hin und her gehen zu können einmal. Auf das zielen wir hin irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:46:38  Also es sind, jedenfalls wenn man die Bibel liest, eben also auch das Alte Testament, und dann ganz besonders das Neue Testament auch liest, das ist dort niemals so angebracht, immer diese Schwarz-Weiß-Malerei zwischen Gut und Böse zu machen. Sondern es liegt in der ganzen Erdenentwicklung eigentlich schon drinnen, dass das Göttliche Mensch wird. Dass im Menschen, das heißt, in dem kleinsten geistigen Wesen, das Göttliche lebt. Das ist von Anfang an das Ziel. Und dazu musste der Mensch die Erde betreten, sonst hätte er ... - und zwar mit all den Übeln auch, die damit verbunden sind, mit all den Widerständen, die damit verbunden sind. Weil, so groß die Macht des Göttlichen ist, aber das Göttliche kann niemanden zur Freiheit zwingen, sagen: Du bist jetzt frei. Sie kann eigentlich nur, und das macht sie mit uns Menschen, diesem kleinsten geistigen Wesen, die Möglichkeit dazu zu geben. Aber ergreifen müssen wir die Freiheit selber. Nicht einmal der liebe Gott kann sie uns einfach geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ... - Jean-Paul Sartre sagt doch so schön, also - wie sagt er es genau? Ja, der Mensch ist zur Freiheit verdammt. Aber, diese Verdammung heißt eigentlich nur, es wird uns die Freiheit gegeben, es wird uns die Möglichkeit gegeben, die Freiheit zu ergreifen, in Wahrheit. Und wir werden immer wieder erinnert daran, dass wir die Möglichkeit haben. Nämlich erinnert dadurch, dass jetzt nicht von oben was entschieden wird. Und es liegt an uns, fassen wir einen Impuls, einen richtigen, also richtig in dem Sinne, dass es sich also in das, banal ausgedrückt, in das Weltgefüge richtig einfügt und einen Beitrag dazu leistet, oder bricht es heraus. Aber das liegt an uns, es wird nicht von oben gesteuert, sondern wir haben die Freiheit. Und wir können sie ergreifen, wenn wir das wollen, dann können wir den richtigen Impuls verwirklichen, wir können aber auch, und das können wir besser wahrscheinlich noch, einen Fehler machen dabei. Da sind wir geübt da drinnen. Wurscht, dann haben wir halt den Fehler gemacht, dann kommt die Zusatzaufgabe, diesen Fehler kannst aber jetzt wirklich nur Du wieder ausmerzen. Nämlich vor allem den Fehler, die Zerstörung, die Du in Dir selber angerichtet hast. Weil die groben Folgen für die Welt als Ganzes, die auch daraus entstehen, die hat der Christus auf sich genommen, das ist das, der Heiland hat die Sünden der Welt auf sich genommen. Aber nicht die individuellen Verfehlungen, sondern die Wirkungen, die da sind in der ganzen Welt. Dass nicht, also die ganze Welt auch noch zugrunde geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber den karmischen Ausgleich, der liegt an uns, den kann uns niemand abnehmen. Das gaukeln uns nur die Widersachermächte vor, namentlich die luziferischen Mächte gaukeln uns das vor: Ah nix, da gibt es schon einen Umweg, um den Du diese unangenehme Aufgabe umschiffen kannst. Ins luziferische Reich darfst Du rein. Nur nennt er es halt nicht luziferisch. Ins lichte Reich darfst Du hinein. Und - schchch, macht man schon einen Bogen drum. Und dann hängen natürlich erst recht wieder die ahrimanischen Mächte dran. Dann krallen sie uns. So gesehen arbeiten wieder die beiden zusammen, auch wenn sie sich nicht riechen können, auf gut Deutsch. Aber trotzdem, also sie ergänzen einander. Und wissen auch, dass sie aneinander gekettet sind in gewisser Weise, dass einer ohne dem anderen eh nix erreicht. Es gibt halt das Schwergewicht, dass der Luzifer mehr in der Vergangenheit gewirkt - nein, will ich gar nicht einmal sagen, aber dass er die führende Rolle in der Vergangenheit hat, weil die ahrimanischen Mächte haben auch von Anfang an gewirkt, durchaus. Und jetzt ist es halt umgekehrt, jetzt hat der Ahriman mehr die Führung und der Luzifer dient ihm und kann halt auch noch davon profitieren, weil sonst kriegt er gar nix. Weil, an sich wäre seine Zeit vorbei. Gerade der Ahriman hilft ihm aber, dass er heute sehr sehr wohl auch sehr dick da ist, erst recht dick da ist. Da finden wir wieder das richtige Gleichgewicht oft nicht. weil es ist: Ah, der Ahriman ist stark, wo flüchten wir uns hin, zum Luzifer. Weil der Ahriman, buh, das tut weh, irgendwo, das ist grauslich, wenn man es so in seiner Strenge nimmt. Ja, dann flüchten wir uns halt ins Luziferische. Das gibt eigentlich dem Luziferischen einen gewaltigen Aufschwung wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch wenn wir in diesem ahrimanischen Zeitalter leben oder gerade weil wir eben leben, gibt es paradoxerweise gerade dem Luzifer wieder einen gewaltigen Aufschwung auch. Also Ihr seht, das ist schon sehr kompliziert, die ganze Geschichte. Und - aber kompliziert, es, man sieht es ja eben wirklich an dem Christusprinzip, das steht in der Mitte zwischen den beiden, immer in der Mitte. Also ganz und gar nicht dieses Prinzip Gut und Böse, Licht und Finsternis, und nur die zwei. Und Licht ist das alleinig Gute - Ja, dann bin ich aber beim Luzifer! Dann bin ich beim Luzifer. Und der Luzifer triumphiert, wenn der Finstere fällt. Und deswegen jubilieren hier die luziferischen Engel. Und trotzdem steht es im Neuen Testament drinnen. Oder gerade deswegen, weil es einfach eine Beschreibung ist dessen, was da passiert, und da sind eben die Widersacher auch dabei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Handeln in Freiheit, auch wenn das Göttliche in uns wirkt  [01:54:00] =====&lt;br /&gt;
Und ganz deutlich, und das wollte ich vorher schon, viel früher einmal aussprechen, habe aber jetzt das Umfeld wieder einmal einbezogen vorher noch. Wo es darum geht, also wenn der Mensch frei ist, wenn das Göttliche in ihm wirkt, dann ist das aber nicht so, dass uns die Gottheit führt und uns in ihrer Freiheit einschränkt, sondern dass die Gottheit eigentlich erwartet: werde tätig, bring mir etwas entgegen und ich nehme es in meinen Willen auf - also gerade der Christus auch in uns - und ich gebe dem Weltgeltung sogar. Also der Christus trägt dann dazu bei, dass das wirklich Kraft werden kann auch in der Welt. Aber es ist nicht so, dass uns eben befohlen wird, mach dieses oder das, sondern es wartet die Gottheit darauf, dass wir, so klein es auch sein mag noch, dass wir etwas entgegenbringen. Also das ist dieses, wie soll ich sagen, neue Schöpfungsprinzip, nicht nur von oben, sondern auch von unten. Und das wird hier im 19. Kapitel aber auch sehr deutlich ausgesprochen. Also da wird vorher gesprochen von der Hochzeit des Lammes und dass halt die geistig richtig Strebenden eingeladen sind, berufen sind. Und dann heißt es weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;quot;Und er fuhr fort: dies sind wahrhaftige Gottesworte. Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, um ihn anzubeten.&amp;quot;&amp;lt;/u&amp;gt; Also der Johannes fällt zu seinen Füßen. Es ist im Grunde der Christus, der da spricht, oder durch ihn, mit ihm, die Gottheit selbst sogar. &amp;lt;u&amp;gt;&amp;quot;Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, um ihn anzubeten. Und er sprach zu mir, das sollst du nicht tun. Ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, die sich an das Zeugenschicksal Jesu halten. Dem Vatergotte gelte deine Anbetung.&amp;quot;&amp;lt;/u&amp;gt;  Da geht es also noch auf die Vatergottheit. Klar, also da, das ist eigentlich, also hier gehts darum, dass der Mensch sein Eigenes entwickeln muss. Sein Eigenes entwickeln muss. Das ist in Wahrheit die Zukunftsaufgabe. Und dass das gottgewollt ist. Und dass dazu, zu diesem Zweck eben auch all das zugelassen wurde, was im Prinzip die Widersacherwesenheiten tun, mit einer gewissen Ausnahme, mit den soratischen Wesenheiten. Die haben überhaupt einen eigenen Einschlag. Die sind eigentlich so direkt in den großen Plan nicht einbezogen, beziehungsweise die haben sich wirklich also davon herausgelöst. Das liegt aber eben daran, dass sie schon geistige Wesenheiten, also das heißt Ich-Wesenheiten waren bevor oder abseits dessen. Ihr wisst, ich tue mir da immer schwer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Grenzen unseres Zeitbegriffs [01:57:54] =====&lt;br /&gt;
Weil der Zeitlauf, der Zeitbegriff im äußeren Sinn zumindest, nur einen Sinn macht vom alten Saturn bis zum Vulkan. Und dann fängt eine neue Entwicklung an mit einer neuen Zeit. Wenn man so will. Das können wir uns nicht so wirklich vorstellen, wir denken immer: Zeit, das ist so die unendliche Linie ... Ja, von mir aus hat es mit dem Schöpfungsmoment begonnen, aber dann läuft es halt immer weiter irgendwo. Aber es ist, diese Zeitlinie hat einen Anfang, oder diese Zeitspirale, wie immer man das nennen will, dieser Zeitfluss. Wobei noch dazu kommt, dass aus der Zukunft auch was entgegenfließt. Wir haben eigentlich immer die beiden Ströme drinnen. Also unser moderner Zeitbegriff ist sehr einseitig einfach, weil er nur diese Linie kennt. Aber es ist eigentlich ein, eher noch ein Bild durch den Kreis, zunächst einmal. Das heißt, der Anfang und das Ende fällt zusammen in gewisser Weise. Nur, es ist auch nicht wirklich ein Kreis, sondern es ist eigentlich eine aufsteigende Spirale. Ich lande zwar wieder, na ja, nicht am selben Punkt, aber eine Etage höher darüber. Könnt ihr euch das vorstellen? Es ist also eine Kreisbewegung, aber zugleich eine Aufwärtsbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den alten Kulturen gab es immer das zyklische Weltbild. Das war aber dieses in sich selbst Zurücklaufen. Das ist durchaus auch ein sinnvolles Bild, aber für die Weltentwicklung im Großen muss man dazunehmen die Aufwärtsbewegung, die dazukommt, dann ist es eine spiralige Bewegung. Und drum schildert im Übrigen auch Rudolf Steiner, oder weist ganz deutlich darauf hin, wie zum Beispiel auch die Bewegung unserer Planeten, auch unserer Erde - das ist nicht, Kreisbahn sowieso nicht, aber Ellipse nach moderner Anschau, aber auch die geht nicht immer nur rundherum, sondern sie schreitet fort. Sie schreitet fort, weil sich unser ganzes Planetensystem durch den Kosmos bewegt. Es steht also nicht an einem Ort still, sondern es ist in Bewegung, es gibt eine höhere Bewegung. Und unsere Sonne ist unterwegs, sozusagen. Und unsere Erde folgt dem. In Wahrheit ist das Ganze ja Teil dieser Erdentwicklung, die ganzen Planeten, so wie sie halt heute sind, auch als stofflich feste Gebilde, gehören mit dazu zu dem Ganzen, die wandern alle mit dieser Spiralbahn.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Mitwirken des Menschen aus göttlicher Kraft heraus [02:01:02] =====&lt;br /&gt;
Und das ist eben Ausdruck dessen, wo wir aber jetzt mitwirken, bei diesem Aufstieg, bei dieser Entwicklung, mitzuwirken. Und da eine neue Nuance hineinzugeben, die aus dem göttlichen Funken in uns stammt. Es braucht uns nicht hochmütig machen, aber es ist die wesensgleiche Kraft in uns. Nur diese Kraft ist eben so, dass wir lernen müssen, mit ihr umzugehen. Aber es ist die göttliche Kraft. Und es gibt dann in Wahrheit keinen Unterschied aber mehr zwischen dem göttlichen Willen und unserem Willen. Das fließt in eines zusammen, wenn wir wirklich aus dem Ich, aus der Freiheit heraus, schaffend tätig werden, und das Ganze auch noch gelingt. Das heißt, wenn wir so weit sind, dass wir sagen können dann, ja, endlich, wie es die Elohim in der Genesis sagen: &amp;quot;Und sie sahen, dass es gut war.&amp;quot; Das müssen wir halt lernen, darum müssen wir auch erkennen, die geistige Welt kennenlernen, die Folgen unseres Tuns, dass wir das jederzeit einschätzen können. &#039;&#039;Ich glaube, da ist ein Mikro offen, bitte abschalten.&#039;&#039; Dass wir also, auch wenn wir Fehler machen, sehen: aha, aber ein großer Teil ist gelungen, aber da ist noch ein Fehler drinnen. Also noch einmal, besser machen. Also Werkausgabe Nummer zwei. So wie es manche Künstler machen, dass sie ein bestimmtes Motiv dutzende Male vielleicht sogar malen, weil sie noch nicht ganz zufrieden sind. Weil es noch nicht das ganz Fertige ist. Und so gehen wir durch, und es ist in der Regel nicht eben aufs erste Mal gleich das Vollkommene. Es ist vielleicht paradoxerweise, wie es bei vielen Künstlern ist, es ist das unvollendete letzte Werk in gewisser Weise das Vollkommenste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Vergleich mit Künstlern verschiedener Epochen, unvollendete Werke [02:03:27] =====&lt;br /&gt;
Also gerade die Künstler, die ein großes Werk begonnen haben und dann es nicht mehr fertigstellen konnten, weil sie aus dem Leben geschieden sind, genau in dem Moment aus dem Leben geschieden, wo sie noch etwas, den letzten Strich machen konnten, aber es ist trotzdem noch nicht fertig. Aber mehr konnten sie in diesem Leben nicht leisten. Und es ist gerade dieses Offene auch die Einladung: Führe das weiter. Nämlich die Idee, die dahinter steckt. Das geht jetzt gar nicht darum natürlich, dass jetzt ein anderer Maler kommt und sagt: gut, der hat das nicht fertiggemalt, das mache ich jetzt. Um das geht es gar nicht, sondern: schau dir an, welcher Impuls da drin ist, lerne von dem und geh drüber hinaus. Und dann kannst du das fertig machen oder weiterspinnen jedenfalls, was dort unfertig geblieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit sind alle unsere Werke unfertig, weil sie sind alle einer Erweiterung, einer Weiterentwicklung fähig. Und das ist ganz egal, ob man scheinbar das Werk fertiggestellt hat und halt die ganze Bildfläche irgendwie bemalt ist oder nicht, um das geht es nicht. Aber da ist ein Impuls drinnen, der ist in jedem Fall, selbst bei den Malern, die alle Werke fertiggestellt haben, scheinbar, ist es trotzdem nicht fertig. Sondern es ist die Aufforderung: geh über das hinaus. Da ist eine Richtung gegeben, geh über das hinaus. Nimm das zum Beispiel, was in den Raphael-Bildern drinnen ist - ich warte auf den Künstler, der das weiterführt, und noch näher uns zum Beispiel die Engelwelt bringt, noch näher, auf eine ganz andere Art. Weil diese Bilder sind großartig. Und da steckt unheimlich viel drinnen in diesen Werken von Raphael. Und trotzdem, wenn ihr das nehmt, was ich anfangs heute oder eben auch in den letzten Vorträgen gesagt habe, man kann es nämlich durchaus vergleichen mit dem malenden Schauen, das ich auch bei der Imagination brauche. Aber dieses Bild, das ich malend schaue, ist nur das Hilfsmittel in Wahrheit. Weil die eigentliche Imagination, das eigentliche Bild, ist übersinnlich. Und zur Zeit, als Raphael malte, das war gerade die Zeit, wo man aufgebrochen ist, Renaissance überhaupt, mit der Perspektive, die kommt, wo man sehr stark in die körperliche Darstellung, und zwar wirklich auch in die physisch körperliche Darstellung geht, das ist nämlich bei den alten Griechen mit den Statuen noch anders. Die malen eigentlich in Wahrheit den Ätherleib. Das heißt, das Idealbild, das dahinter steht, das den physischen Leib erst aufbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gibt diese Harmonie, diese unglaubliche Schönheit dieser Statuen. Die eigentlich in Wahrheit auf Erden kein Mensch erreicht. Weil wir auch selber es nicht erreichen, dass - also die Ätherkräfte reichen nicht aus bei uns, um dieses Idealbild hinzukriegen. Und in der Renaissance geht es ganz eigentlich ins physisch-körperliche hinein in der Darstellung. So wie man es vorher nicht getan hat, eben auch die Griechen nicht. Also erst in der Zeit des Hellenismus fängt sowas an, dass nicht mehr Idealgestalten da sind. Da kommt etwas aus dem Äußeren schon hinein, da gibt es die verzerrten Gesichter. Das wäre in der Klassik niemand eingefallen, da eine Statue mit verzerrtem Gesicht, oder zornigem Gesicht oder so zu machen. Das ist alles so erhaben, so ideal, aber daher über die Sphäre des Physischen, in Wahrheit, auch wenn es als physischer Block jetzt, als Statue vor mir steht, aber es ist eigentlich ein reines Bild des Ätherischen, das dahintersteckt. Und daher haben sie in Wahrheit auch nicht nach einem Modell gearbeitet, sondern vor allem aus dem Erleben des eigenen Ätherleibs heraus. Aus dem haben sie es gespürt. Sie haben gespürt, welches Ideal ist da drinnen, das sich aber selbst in ihrem eigenen Körper nicht verwirklichen konnte. Aber da setze ich es hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:08:28 Ja und ... - eben, also es geht darum, dass wir als Menschen alleweil eingeladen sind, aus der Freiheit heraus, ja, das Werk der Gottheit, ich will nicht sagen fortzusetzen, das wäre zu vermessen, aber mit beizutragen dazu. Und, wo das ganze Ideal, das dahintersteckt sozusagen, wirklich schöpferisch aus uns kommt. Ich meine, der Grieche hat das genommen aus dem, was ja eh an sich im Ätherleib drinnen liegt irgendwo, auch wenn es nicht vollkommen ist, aber in der Ätherwelt konnten sie es noch spüren, irgendwo. Auch wenn sie es vielleicht nicht mehr hellsichtig geschaut haben, also gerade die großen Plastiker haben es nicht mehr wirklich hellsichtig geschaut, aber sie haben es in sich gespürt. Auch wenn ihr eigener Ätherleib das nicht alles durchziehen konnte, aber sie spürten das Bild. Sie spürten nämlich auch die Bilder, man muss dazu sagen, ja, dass die Kräfte, die im Ätherleib drinnen wirken, die haben ihr Vorbild aber im Astralischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum jede Nacht, wenn wir schlafen - über das haben wir auch schon früher gesprochen - , untertags zerstören wir ja vieles in unserem Leib, das muss in der Nacht wieder aufgebaut werden, dazu muss aber unser seelisches, unser Astralleib zu einem großen Teil, jedenfalls aus dem oberen Bereich des Leibes, heraustreten und sich aus der großen Astralwelt die Weisheit wiederholen, die notwendig ist, dass der Ätherleib seine Aufgabe erfüllen kann. Also das heißt, diese griechischen Künstler, auch wenn in ihrem Ätherleib das nicht immer ganz vollkommen war, aber sie schauten auch irgendwo mit dieses Astralische, diese astralische Weisheit, die drinnen ist. Vielleicht gar nicht mehr so bewusst hellsichtig, aber in ihr künstlerisches Gefühl hinein, in ihr Gestaltungsgefühl hinein. Da war das unmittelbar drinnen. Weil, es ist also da sehr stark - wirklich, hängt sehr stark mit dem Fühlen dieser Kräfte zusammen. In der griechisch-lateinischen Zeit sind wir ja in der Zeit der Verstandes- und Gemütsseele. Und die Gemütsseele hat sehr viel mit dem Gefühl zu tun, aber auch mit dem Willen zu tun. Es ist ein Gemütes-, sowas fühlend-wollendes, wollend-fühlendes, so irgendwie drinnen. Und aus dem heraus haben die Künstler eigentlich gestaltet, also die haben nicht aus dem Verstand gestaltet, gar nicht. Sie waren aber dadurch, dass sie es als Griechen ihrer Zeit trotzdem auch hatten, wach genug, um das andere ergreifen zu können, das auch in eine äußere Form geschickt hineinfließen zu lassen. Und es ist also dieses Fühlen, fühlende Wollen eigentlich, aus dem es herauskommt. Das war stark drinnen bei ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Wege und Umwege  02:12:10 =====&lt;br /&gt;
Ja, wir sind heute schon wieder zum weißen Pferd mit seinem Reiter noch nicht in weiteren Details gekommen, es war wieder ein bisschen ein großer Umweg rundherum scheinbar, aber ich bitte euch, bedenkt, in der geistigen Welt ist der Umweg der kürzeste Weg. Je mehr man mitnehmen kann auf Seitenwegen, auf den Umwegen, umso besser und umso schneller kommt man zum Ziel, sprich, umso schneller kommt man zur eigenen geistigen Entwicklung. Das ist ja der geistige Weg, den wir gehen, dass er ein Entwicklungsweg ist. Und das ist ja auch das Große, dass das Steiner immer so stark betont hat. Also das steckt in seinem ganzen Werk drinnen. Es ist eben nicht so: da war einmal eine Offenbarung, die haben wir jetzt, und jetzt folgen wir den Anordnungen, die da drinnen stehen. Stehen eh keine Anordnungen in Wirklichkeit drinnen, also es ist nur, es sind Impulse drinnen, auf die wir halt aufpassen, auf die wir achten sollten, die wir aber selber entfalten müssen. Und es ist halt ein bissel - in der Vergangenheit sind die geistigen Schriften, die geistigen Überlieferungen so ein bissel ausgelegt wie ein Regelwerk, das man zu befolgen hätte. Und wo es dann vielleicht also irgendeinen Oberen drüber gibt, der sagt dir dann halt, wie die Regel ist und interpretiert sie. Interpretiert die Schriften des Neuen Testaments oder des Alten Testaments und schreibt dir aber dann vor, was zu tun ist. Aber, das soll es nicht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn wir die Bibel lesen, die zumindest aus Imaginationen und an vielen Stellen auch aus Inspirationen kommt, und Intuitionen, die dahinterstehen. Aber egal, es geht nicht darum, sie eins zu eins anzuglotzen, sondern sie sind eine Hilfe, dass wir - also wenn wir als heutiger Mensch uns damit beschäftigen - sie sind eine Hilfe, um uns selbst, also um uns berühren zu lassen dadurch einmal, um uns selbst im malenden Schauen die Imagination aufzubauen, uns dadurch immer mehr dessen bewusst werden, was da wirklich dahintersteckt, und - nämlich dahintersteckt im Sinne, wie betrifft es mich, meine Aufgabe, was kann ich machen, dass wir das ins Bild schaffen und selber eben dann im Sinne unserer Aufgabe, die aus unseren Fähigkeiten resultiert, und diese Fähigkeiten resultieren wieder aus dem ganzen Weg, den wir durch viele Inkarnationen gegangen sind, dass wir aus dem heraus dann tätig werden. So müsste man die Bibel lesen, man müsste sie ja daher sehr individuell lesen. Weil da sind Bilder drinnen, das sind Anregungen und die können uns berühren und jetzt mach was draus, mach etwas draus, was deiner Aufgabe entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Aufgabe entspricht deinen Fähigkeiten. Und dazu ist es notwendig, dass wir auf einen Weg geführt werden, dass wir erstens einmal unsere Bequemlichkeit, unsere geistige Bequemlichkeit überwinden, dass wir sagen: ja, da ist der große geistige Führer, der hat uns das und das gesagt und das machen wir. Sondern unsere wirkliche Aufgabe, die müssen wir selber entdecken, ja, selber erschaffen im Grunde. Weil es ist eben nicht eine fertige Aufgabe, die zu lösen wäre, sondern wir sollen schöpferisch das finden, wodurch wir zur Welt noch etwas dazugeben können, was sonst nicht da wäre und was sie noch reicher macht, was sie schöner macht, was sie besser macht in einer gewissen Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Neunter Wochenspruch, Bedeutung jedes einzelnen Menschen für die Erdentwicklung  02:17:15 =====&lt;br /&gt;
Also um das geht es hier. Und, Hingabe an die geistige Welt, aber sich selber finden, das ist eben auch in dem Wochenspruch drinnen: &amp;quot;Verliere dich, um dich zu finden.&amp;quot; Wollen wir vielleicht heute Schluss machen damit? Ich lese euch zum Abschluss noch einmal den Wochenspruch, es ist der neunte Wochenspruch. Ihr erinnert euch, was die Neun alles bedeuten kann, was ich am Anfang gesagt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergessend meine Willenseigenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfüllet Weltenwärme sommerkündend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir Geist und Seelenwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Licht mich zu verlieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebietet mir das Geistesschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und kraftvoll kündet Ahnung mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verliere dich, um dich zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist dann der letzte Punkt. Da kommen wir aber wieder ganz zu uns, und da wacht dann zum Beispiel im Herbst wieder das auf, dieses Michaelische auch: jetzt Tatkraft aus dir selber. Jetzt aber zuerst: Verlieren, wir müssen wirklich in die Welt gehen, auch in die geistige Welt letztlich gehen. Dort kommt uns etwas entgegen, das wir zunächst nur ahnen auch, wo wir irgendwas spüren, aber dann heißt es irgendwann: Finde dich wieder. Zuerst verlieren wir uns ganz, wir gehen in dieser Fülle auf, sind offen dafür, aber dann finden wir auf höhere Art zu uns selber, dann erkennen wir erst unsere Aufgabe. Und die ist; Schaffe aus dir selbst. Du bist zum Schaffen aufgerufen, zum Mitschaffenden aufgerufen. Und die Konsequenzen sind riesig für die Weltentwicklung, auch für alles, was gegenwärtig ist. Wir sind aufgerufen, die Erde zu verwandeln und zu etwas zu machen, was mehr ist, als das sein könnte, wenn es nur von oben fließt sozusagen. Und, ja, wir versuchen eh, viel zu tun, und wir machen viele Fehler zur Zeit auch, die längste Zeit schon, dabei. Aber zu lernen aus den Fehlern, es besser zu machen, das ist ganz wichtig. Aber keinesfalls bitte: holt euch Menschen raus, lasst die Erde, wie die Erde ist, und tut möglichst nicht hineinpfuschen. Nein, hineinpfuschen sollen wir nicht, aber wenn wir nicht mitarbeiten würden, wenn wir nicht unsere schöpferischen Impulse hineinbringen würden, dann werden wir der Entwicklung, die angedacht ist für uns, die uns ermöglicht ist, die gottgewollt ist, nicht gerecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit würden wir der Erde, auch wenn man jetzt auf diese engere Perspektive geht, nicht helfen, sondern ihr schaden. Die Erde braucht uns. Unserer Mitarbeit, unserer schöpferisch-kreativen Mitarbeit. Trotz der Fehler, die wir machen. Die Welt würde nicht besser ausschauen, wenn wir uns völlig raushalten würden und nur, ja, im Grunde wie die Tiere aus den Instinkten heraus uns leiten lassen würden, die Welt wäre nicht gesünder und besser. Sie würde noch, noch schneller verfallen. Also wir sind aufgerufen: macht euren Beitrag! Das bringt die Welt und die Erde, jetzt ganz konkret, um es jetzt wirklich auf unsere engere Aufgabe, hier die Erde weiter zu bringen auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Christus hat seinen Teil getan, er hat sich verbunden mit der Erde, aber wenn wir den Impuls nicht ergreifen, wird es trotzdem nichts nützen. Ob diese wirkliche Durchchristung stattfindet, das liegt auch an uns. Die Durchchristung der ganzen Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wenn wir uns - angenommen, wir würden uns alle verweigern, dann wird die ganze Erdentwicklung nicht durchchristet. Dann ist das was, was zerstäubt und weg ist. Und eigentlich - so extrem wird es mit Sicherheit nicht passieren, aber nehmen wir hypothetisch den Fall an, es findet überhaupt nicht das statt, dann würde die Erde zerstäuben und hat ihren Sinn verloren. Und der Christusimpuls wäre ganz umsonst gewesen dann. Sondern er erfüllt sich dadurch, dass wir aus der Freiheit heraus unsere Schöpferkraft, unsere kleine, aber entscheidende, mit hineintragen in das Ganze. Und das betrifft also ganz konkret die Zukunft der Erde, das betrifft also zum Beispiel ganz stark, wie gehen wir in der Landwirtschaft mit der Erde um, wie gehen wir in der Heilkunde um damit, Heilkunde für Menschen, aber auch für Tiere, Heilkunde für die Natur im Grunde. Wobei sich das mit der Landwirtschaft verbinden kann, aber wir brauchen sogar mehr, weil wenn wir jetzt in Landwirtschaft nur verstehe, dass wir halt dort unsere Nahrung anbauen und versorgt werden, es geht aber um mehr, es geht da um wirklich die ganze Natur zu heilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil von sich aus ist sie auf einem absterbenden Weg, sie ist auf einem Weg des Krankseins. Von sich aus, das liegt in der Entwicklung drin, wir sind über der Mitte der Erdentwicklung drüber, die Erde ist auf einem absteigenden Ast. Und das heißt, sie hat alle Symptome halt des langsamen Verfalls irgendwo drinnen, das ist halt so. Wäre auch schrecklich, wenn es nicht so wäre, weil dann würden wirklich die soratischen Wesenheiten siegen, also wir konservieren die Erde so, wie sie jetzt ist, für alle Ewigkeit. Und schauen, dass das also der - scheinbar paradiesische Garten äußerlich ist, aber jede weitere Entwicklung wäre abgesperrt, jede wirkliche Entwicklung. Das wäre alles Schimäre im Grunde, was da wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, die Erde ist, und das muss man halt einfach zur Kenntnis nehmen, auf dem absteigenden Ast, sie ist eigentlich eine Sterbende, aber wir können dazu beitragen, dass dieses Sterben nicht zu früh passiert. Sie soll auch einmal sterben, einmal ist der richtige Zeitpunkt da. Aber erst nachdem wir unsere Schöpferkräfte, und die haben wir noch gar nicht so lang, dass wir sie wirklich so richtig gebrauchen können, auch wenn sie unserem Ich schon von Haus aus ermöglicht sind, aber dass wir so richtig angreifen, das kommt erst, so ganz aus der Freiheit heraus. Also so gesehen ist diese Zeit, in die wir jetzt hineingehen, die entscheidende Zeit. Weil jetzt wird der Beitrag des Menschen immer größer. Das heißt, wenn wir da das verschlafen und untätig sind, oder nur Blödsinn machen und nicht bereit sind, aus dem Blödsinn zu lernen, den wir machen, dann ist die Erdentwicklung zu einem großen Teil verloren einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Aus der Problemlösung entstehen noch größere Probleme - schöpferisches Denken hilft  02:25:26 =====&lt;br /&gt;
Und ... Also da haben wir große Aufgaben. Und da braucht man aber diese weite, weite Perspektive in Wahrheit. Und die fehlt vielfach heute in den sehr gut gemeinten Debatten darüber, über die Probleme, die es heute gibt, wo ja viel Richtiges aufgedeckt wird, aber die meisten Lösungen, die angeboten werden, weil sie nur aus dem Kopfdenken, aus dem ahrimanischen Denken kommen, gehen in die ganz falsche Richtung, auch wenn sie auf den ersten Blick gut klingen. Und in der Praxis zeigt sich das aber dann, dass gerade aus diesen Dingen dann gerade die noch Schlimmeren kommen. Also wir neigen heute dazu, mehr aus dem ahrimanisch Verstandesmäßigen, und zwar im falschen Verstandesmäßigen daher, gerade die Dinge zu tun, die zwar logisch richtig scheinen, die auch gut scheinen, aber die nicht das Ganze überblicken, und daher in Wahrheit total kontraproduktiv sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich schwöre, wir werden das erleben, mit all den Maßnahmen, die jetzt die Umweltsituation verbessern sollen, werden wir die Erde mehr hineinreiten. Es ist schon gut, dass man Dinge probiert, und das geht wohl auch nicht anders. Aber egal, ob es jetzt Solar ist, Windkraftwerke, sonstige Kraftwerke, ist schon klar, aber wenn man die ganze Landschaft zukleistert mit dem, wird es nicht gut sein. Wenn ich die ganze Landschaft zudecke mit Solarpanelen, wird es nicht gut sein. Also man kann sehr wohl - wenn ich alle Autos auf Elektroautos umstelle, wird das auch nicht funktionieren, weil es an anderen Ecken genau und noch stärker herauskommen wird, die Problematik. Damit will ich das nicht verteufeln, und es ist viel guter Wille und viel Gescheitheit drinnen, diese Dinge zu entwickeln, aber wir sollten halt auch ein wachsames Auge darauf haben, dass das in Wahrheit nicht die Lösung ist, sondern das sind alles erst die Fehler, an denen wir lernen können. Wir neigen also gerade in unserer Zeit sehr dazu, aus den Fehlern, die wir schon gemacht haben, noch größere zu machen. In dem sind wir sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:28:02 Obwohl sie so einleuchtend sind. Also da muss man verdammt aufpassen. Und daher ist es wichtig, sich da wirklich versuchen, ein individuelles Urteil auch zu bilden, aber das werde ich eben nur bekommen, wenn ich selber kreativ denke, wenn ich schöpferisch denke zumindest einmal. Und nicht sage: aha, Möglichkeit A, B, C - ja, A und B sind gut, sage ich auch ja dazu. Sondern selber vielleicht ganz andere Zusammenhänge zu sehen, und da muss ich nicht ein Experte in allen Feldern sein. Das ist gerade heute das Problem, weil die Experten, und das geht aber gar nicht anders, müssen mit solchen Scheuklappen durch die Welt laufen. Weil die Dinge halt so komplex geworden sind, dass man auch mehr gar nicht überschaut. Und wir haben ganz verloren, dieses weite Panorama zu sehen, das dazugehört. Und das ist riesig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das kann man aber nicht mit unserem Verstandesdenken erfassen, sondern da brauche ich dieses lebendig-schöpferische, dieses schauend-imaginative Denken. Denn das imaginative dazu, weil ich ja wirklich die geistigen Hintergründe, die geistigen Wesen, die mitbeteiligt sind an dem Ganzen, kennenlernen muß. Weil die sind ja heute eigentlich komplett ausgeschlossen. Und die denkt - ja, bei uns in anthroposophischen Kreisen schon mehr, und sicher bei manchen anderen Gruppierungen auch, aber bei denen, die jetzt wirklich die Entscheidungen fällen, wie es in die Zukunft gehen soll, die haben von dem nichts - ja, die habens einmal gehört vielleicht und dann machen sie sich lustig drüber und sagen: so ein Blödsinn! Aber das sind entscheidende Dinge. Und der Fehler entsteht daraus, dass man das alles ausblendet. Und rein technisch gesehen sind die Lösungen logisch und richtig, scheinen gut zu sein, aber sie werden nicht funktionieren. Sie werden nur das nächste Problem schaffen und das wird größer sein als das vorhergehende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:30::14  Naja, auch, hat auch seinen Sinn, weil an einem noch größeren Problem können wir noch mehr reifen. Also kommen einige Aufgaben auf uns zu. Aber darum soll man nicht über alles immer enttäuscht sein, was jetzt schiefläuft, sondern wir können es eigentlich nur nützen, um daraus zu lernen und damit weiterzukommen, irgendwann. Und weiter auch über das Dasein der Erde dann hinaus einmal. Aber entscheidend wird eben sein, was wir jetzt machen, für das, was dann sein wird. Was wir jetzt versäumen hier und nicht tun, das - dann sind die Früchte in der Zukunft auch nicht da. Und dann ist der nächste Schritt schon wieder schwieriger, sagen wir es einmal vorsichtig so. Also diese große Perspektive denken. Man denkt: naja, da muss ich praktisch jetzt vor Ort schauen, wie das halt am besten läuft - enger Bereich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich muss schon genau dorthin schauen, das ist schon richtig. Aber ich muss eben auch die weite Perspektive vom alten Saturn bis zum Vulkan in Wahrheit, also über eine riesige Entwicklungskette. Ich weiß, da werden die meisten Menschen, die heute mehr im Materialistischen leben, lachen darüber und sagen: bum bum bum, da stimmt was oben nicht. Naja, ja, muss man ja sehen, ich verstehe das ja, weil diese Denkweise ist halt da, der Ahrimann ist stark heute und der Luzifer ist genauso stark, der hat seine Begeisterung eben dann auch für diese Einseitigkeit davon, und dann entsteht ein Zug aber drinnen, der in die falsche Richtung fährt, sehr schnell. Ah es ist logisch, klar, es begeistert die Menschen, aber es ist der Weg vielleicht in den Abgrund. Und man fährt aber, weil man dem Abgrund entkommen will. Aber man baut die Schiene dann wieder genau hin, dass sie erst recht in den größeren Abgrund fährt, indem man den kleineren vermieden hat. Ist jetzt ein bisschen ins Bild gefasst. Aber, also Mut auf jeden Fall, auch wenn ich kein Experte bin, aber trotzdem ein eigenständiges, kreatives Denken zu erfahren, das Ungewöhnliche denken können auch, das Ungewohnte denken zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:32:53  Und die geistigen Wesen, die um uns da sind, sagen uns in Wahrheit dauernd, weisen uns darauf hin, was du, du, du, du machen kannst. Sie sehen unsere Fähigkeiten. Sie sehen eigentlich: du kannst was machen, da und dort. Und sie geben uns eigentlich ja nur einen Schubser: erkenn die Aufgabe! Und trotzdem sind wir frei dabei, sie zwingen uns zu nichts. Wir - und im Gegenteil, also sie sagen ja auch nicht ... - sie könnten es ja selber auch nicht machen, das ist es ja eben. Drum kommen sie zu uns und fordern uns auf, in Wahrheit das zu machen. Sie können es nicht für uns machen. Wir müssen einen, unseren Beitrag dazu zumindest leisten. Es kommt eine ganze Menge, kommt, kommt uns entgegen. Aber das Entscheidende, was nämlich entscheidet darüber, ob es wirklich für die Zukunft etwas Gutes bringt oder eben nicht, ist unser Beitrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So klein er auch heute ist, aber der gibt der ganzen Schöpfung, mit der ganzen Zukunftsperspektive, also eine ganz neue Qualität. Und um das gehts, und um dessen willen ist diese ganze riesige kosmische Entwicklungskette über die sieben Stufen vom alten Saturn bis zum Vulkan da, damit sich das entfalten kann. Und wir haben jetzt in der Erdentwicklung angefangen, diese Aufgabe wirklich anzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:34:35  Und da war eh eine lange Vorlaufzeit, dass wir einmal so weit kommen, dass wir das wirklich, wirklich in die Hand nehmen können. Also da war im Grunde noch alles aus der Vergangenheit mitzubringen und jetzt endlich dann, zur Zeit des Mysteriums von Golgatha, dann so weit zu bringen, dass da, oder eben zur Zeit des Erdenlebens des Christus, dass wirklich das Göttliche Mensch werden kann. Im Christus, aber in jedem von uns, ist der Funke drinnen. In jedem von uns, in jedem von uns ist der Christus. Also indem der Christus Mensch wird, in den Leibeshüllen dieses nathanischen Jesus, wird er Mensch in allen Menschen, in Wahrheit. Nur es steht in unserer Freiheit, das zur Kenntnis zu nehmen und wirklich das als Aufgabe zu empfinden, aus dem eigenen Ich heraus tätig zu werden oder auch nicht. Also der Christus in uns zwingt uns aber auch nicht. Der am allerwenigsten. Aber es ist sein Wille, dass uns die Freiheit gegeben ist, das zu dürfen, zu können, ich will jetzt gar nicht einmal sagen, zu sollen. Die Gottheit wünscht es sich. Sagen wir es einmal so. Sie befiehlt es nicht, aber sie erhofft es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kirche und Religionen, Apokalypse - das Wesen Jesu Christi  02:36:25 =====&lt;br /&gt;
Und, das wird wohl auch auf die Religionen irgendwann ein anderes Bild, eine andere Perspektive werfen, weil es ist nämlich die Art, wie damit umgegangen ist, also damit meine ich nicht die Schriften als solches. Die sind nämlich durchaus offen für eine andere Perspektive als das, was dann daraus gemacht wurde im Laufe der Zeit. Ohne dass ich es verteufeln will, weil vieles eben auch notwendig war. Weil die Menschen damals zu was anderem noch nicht reif waren, weil wir lernen mussten, aber man hat auch Fehler gemacht, aus denen man wieder lernen kann. Aber im Grunde müssen wir so etwas wie die &#039;&#039;&#039;Apokalypse als Anregung&#039;&#039;&#039; nehmen, dieses ganze Weltendrama, das da beschrieben ist drinnen, aus eigener Perspektive zu schauen, zu erleben und mitzutun, dass es eben keine Katastrophe wird, sondern im Gegenteil eben die Enthüllung des Göttlichen. In uns, um uns. Apokalypsis Jesu Christi, des Wesens Jesu Christi, und damit aber auch des Göttlichen insgesamt, weil die Trinität, also &#039;&#039;&#039;Gott Vater, Gott Sohn und der Heilige Geist, sind eine Einheit&#039;&#039;&#039;, für sich genommen. Nur da muss ich halt sehr hoch hinaufsteigen, dort erlebe ich das. Je mehr es gegen unsere Erdensphäre kommt, desto mehr erscheinen sie in drei Gestalten, wenn man so will, die sehr unterschiedlich in gewisser Weise sind, und die man daher auch deutlich unterscheiden sollte. Und - weil vielfach, das beschreibt ja Rudolf Steiner auch öfters, dass dort, wo die Menschen heute von Christus reden, sie meistens vom Vatergott reden und gar nicht mitkriegen, dass es zwar der Christusname ist, aber sie verstehen ihn eigentlich nach dem alten Prinzip und das ist das, das also von der Spitze herunter sozusagen alles strömen lässt und dem sich alles unterordnet. Das war aber nur die Wegbereitung einmal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:38:42  Und gerade dann insbesondere dadurch, dass das Göttliche Mensch geworden ist und da im Christus oder Christus im Menschen - man kann durchaus beides sagen, weil &#039;&#039;&#039;Er ist der Christus dadurch, dass er Mensch geworden ist&#039;&#039;&#039;, also in diese, bis in diese Sphäre heruntergestiegen ist. Dadurch kommt eben auch diese Aufgliederung, Gott Vater, Gott Sohn und Heiliger Geist. Sie sind eins, aber hier wirken sie in drei verschiedenen Gestalten. Und &#039;&#039;&#039;die Mitte des Ganzen ist das Christusprinzip und das ist aber in jedem Menschen Mensch geworden&#039;&#039;&#039;. Das ist die größte Bejahrung des freien Menschen, die man sich nur vorstellen kann. Aber so ist es nicht immer interpretiert worden, durch die Kirchen und dergleichen. Wie gesagt, ich will nichts verteufeln, es war eine gewisse Notwendigkeit, weil die Menschen auch nichts damit anfangen hätten können. Sondern im Gegenteil, frohsam: bitte hilf uns und mach für uns. Und der Priester ist der Vermittler, und der sagt uns: ja, der liebe Gott wird es schon richten. Aber: Wir sollen es richten. Und wir haben aber alle Unterstützung dabei, das ist die Hilfe: wir haben alle Unterstützung! Aber es ist nie dieses: ach, ich kann nicht, ich lieg&#039; da, mach. Sondern selbst in der schwierigsten Situation noch, einen Funken des Eigen-Wollens, aus dem Ich heraus, also nicht des Ego-Wollens, sondern dieser schöpferische Wille, der aus dem Ich heraus kommt, um das gehts. Ansonsten sind wir gar nicht christlich. Überhaupt nicht. Da bleiben wir irgendwo stecken. Und das ist dann geistige Bequemlichkeit. Und daher betone ich das auch so oft, also wenn ich &#039;&#039;&#039;Geistiges wahrnehmen, erleben, erfassen, erkennen&#039;&#039;&#039; will, dann heißt das, es &#039;&#039;&#039;ist eine Aufgabe für mich, weil ich die Fähigkeit dazu habe&#039;&#039;&#039;. Und jedes andere Motiv, Geistiges sehen wollen, oder Geistiges konsumieren wollen, ist was vollkommen Luziferisches in Wahrheit. Und wenn dann noch der Intellekt dazu kommt, der es jetzt sehr gescheit noch interpretiert, dann ist der Ahrimann auch dabei. Dann haben wir Luzi, Ahri beisammen. Und die, die sind drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, das wird wahrscheinlich zu polemisch, aber man könnte sich die verschiedenen Kirchen anschauen, wo es mehr in den Westen geht, wo es mehr in den Osten geht, wo es mehr in der Mitte ist. Also in der Mitte hat man am stärksten beide zugleich, Luzi und Ahri. Im Osten ist mehr das Luziferische, im Westen ist mehr das Ahrimanische drinnen. Auch in den Religionen, in den christlichen Religionen. Wäre interessant, das einmal zu verfolgen. Also bis nach Amerika hinüber, zu schauen, wie ist es im Osten. Jetzt könnte man noch fragen, wie ist es im Süden und Norden - gebe ich jetzt keine Antwort dazu ...  Aber, man wird drauf kommen, alles sind Einseitigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es sind also die &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039; drinnen, aber sie sind - täte ja noch nichts machen - sie sind nicht im Gleichgewicht. Weil auch in der Mitte, wo beide drinnen sind, heißt das noch lange nicht, dass sie im Gleichgewicht sind. Weil das Gleichgewicht fordert, &#039;&#039;&#039;dass der individuelle Mensch sie im Gleichgewicht hält&#039;&#039;&#039;. Also da ist, bei uns ist dann eher in der Mitte, sag ich einmal, das Problem, dass dann die beiden so auseinanderziehen. Und wir sollten sie eigentlich so in die Waage bringen. Aber die reißen uns auseinander und da ist nichts im Gleichgewicht dann. Sie zerren daran. Also das heißt, für die Zukunft wird eben auch, neben der ganzen Naturaufgabe, auch notwendig sein, den Umgang mit dem Religiösen auf eine neue Ebene zu heben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:43:24  Ich meine, einen ersten Anstoß hat ja Rudolf Steiner dadurch gegeben, indem er die Priester, die angehenden Priester der Christengemeinschaft unterstützt hat, da einen neuen Weg zu gehen. Aber auch der ist nur eine Übergangsstufe, so dass es einmal so ist, dass die Kirche nicht da ist oder dort oder indem ich einschreibe, sondern dass das &#039;&#039;&#039;stattfindet in der Begegnung der Menschen überall auf Erden&#039;&#039;&#039;. Dass dort das Geistige lebt. &#039;&#039;&#039;Das Göttliche drinnen lebt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in dem, was man gemeinsam tut&#039;&#039;&#039;. Und dass eigentlich, ja, im Grunde jede Handlung daher eine, wenn man so will, sakramentale Handlung ist, das heißt, dass sie eine geistige Bedeutung auch hat. Aber eben nicht nur, dass es formelhaft irgendwo ist und ein Sprücherl heruntergesprochen wird, das reicht nicht. Sondern ich muss es wirklich aus dem Eigenen - aus dem Eigenen nicht nur erleben, sondern sogar schaffen, mitschaffen. Und gemeinsam können wir mehr schaffen. Dann wird ein Geistiges, ein Göttliches auf Erden noch viel, viel stärker leben, als es heute durch die Kirchen der Fall sein kann. Selbst auch durch die Christengemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das ist eine Etappe des Weges. Und das ist nicht, wird nicht bis zum Ende der Erdentwicklung oder der Menschheitsentwicklung so sein, sondern es werden noch höhere Formen möglich sein. Und die werden sich abspielen im sozialen Umgang der Menschen miteinander, im Umgang mit der Natur, im Umgang mit den Tieren, mit den Pflanzen, mit allem, was da draußen ist. Das ist eine Riesenperspektive. Und wir dürfen uns aber auch nicht täuschen, die Entwicklung ist in Wahrheit so rasant, auch die geistige Entwicklung, die positive Entwicklung, dass wir sehr, sehr viel mehr leisten können noch, als wir in der Vergangenheit geleistet haben. Wir sind jetzt eigentlich drauf, so richtig loszulegen. &#039;&#039;&#039;Es ist jetzt die Zeit, richtig loszulegen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:45:41  Da braucht man nicht nachzutrauen den alten Kulturen, wie sie waren. Ich meine, wir haben ihnen viel zu danken, weil sonst wären wir nicht dort, wo wir heute wären, im guten wie im schlechten Sinn. Wir brauchten sie auf jeden Fall, aber wir werden weit darüber hinausgehen. Wir werden weit über das Urindische hinausgehen. und da war eine höchste Geistigkeit drinnen. Wenn wir in die atlantische Zeit gehen, war noch mehr drinnen, in Wahrheit. Aber das ist trotzdem auf die Art, wie es damals war, nicht die Zukunft eben. Und das heißt, wir werden weit darüber hinaussteigen, die Möglichkeit dazu ist jedenfalls da. Und dann wird es auch die Trennung zwischen dem sogenannten Profanen und zwischen dem Heiligen nicht geben. Es wird das Profanste geheiligt werden. Und das Heiligste wird auch dem äußeren Sein, solange wir überhaupt noch verkörpert sind, dienen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:46:40  Und wenn wir nimmer verkörpert sind, wird es zumindest der Erde noch dienen, die noch eine Weile weiter bestehen wird, wenn wir uns gar nimmer verkörpern. Also da werden wir auch noch Kräfte hineinfließen lassen, bis sie dann, wenn sie ihre Aufgabe ganz erfüllt hat, die Erde, auch sterben darf. Und dann der Weg durchs Geistige weitergeht, wo die Früchte dieser ganzen großen Entwicklung, also der Erdentwicklung jetzt im Speziellen, wo diese Früchte reifen können, und dann kommen wir mit dem in ein neues Jerusalem, das bereits wesentlich mitgestaltet sein wird in seinen Feinheiten durch das, was die Menschen dazu beitragen. Das ist so ein Geheimnis des neuen Jerusalems. Und es wird armseliger sein, wenn wir weniger beitragen. Und es wird sehr reich sein, wenn wir viel beitragen. Aber das wird sehr wohl von uns abhängen. Das ist also nicht einfach so, dass uns das hingestellt wird. Die Erde - noch also bis zur Erdentwicklung bis zu dem Moment, wo unser Ich uns geschenkt wurde und wir uns dann verkörpert haben, bis dahin ist tatsächlich alles für uns gemacht worden, es ist uns also die Basis für unsere Entwicklung geschenkt worden. Und dann war noch eine lange Phase, wo das nachwirkt, wo wir selber das noch nicht aus Eigenem machen konnten, aber vorbereitet werden sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dass es möglich wird, das hängt mit dem Mysterium von Golgotha eben zusammen. Und das ist das Große. Dass da wirklich der Entschluss drinnen liegt der Gottheit, Mensch zu werden. Der Entschluss des Göttlichen, Mensch zu werden. Und das auch wirklich zu werden. Und der Christus ist ganz Mensch geworden. Und trotzdem ganz Gott auch, er ist beides. Und das ist der Maßstab, um den es geht. Und wenn wir verweigern halt, da mitzutun, dann werden wir halt mittun müssen, wahrscheinlich, bei den Widersachern irgendwo. Weil dann gibt es halt, es gibt nur die eine Alternative. Der Weg in die fruchtbare Zukunft wird nur fruchtbar sein, wenn wir mittun. Wenn wir es nicht tun, sind wir zwangsläufig in der Widersacherwelt. In welcher auch immer jetzt. Aber da ist jedenfalls der starke Sog, also dann der soratischen Wesenheiten, dass wir es wirklich irgendwann einmal endgültig sind. Das könnte passieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Abschluß  02:49:36 =====&lt;br /&gt;
Ja, soviel als Gedanken für heute. Der &amp;quot;Überzug&amp;quot; ist wieder etwas größer geworden heute. Ich danke Euch fürs Dabeisein. Und ich danke Euch wirklich von ganzem Herzen dafür, weil, es ist nicht ohne, bei diesen doch ja nicht einfachen Dingen dabei zu bleiben, und das nicht nach 215 Vorträgen schon öd zu finden, sondern immer noch mit Begeisterung dabei zu sein. Und einfach Freude dran, ich sag bewusst, auch Freude zu haben, gemeinsam das irgendwo durchzugehen, uns heranzutasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja eben wirklich ein gemeinsames Tun, das drinnen ist. Es ist, ich bin halt der Sprecher der ganzen Geschichte irgendwo vielleicht, aber es ist ohne Euch nicht möglich, und ohne den Menschen auch das so empfinden irgendwo, oder es irgendwo mitempfinden können. Und dass das in der Zukunft noch mehr und noch mehr werde, ich sehe durchaus sehr realistische Möglichkeiten dafür. Auch wenn manches so schlecht ausschaut - ich habe jetzt mal irgendein gröberes Wort unterdrückt, drum habe ich eine Pause gemacht vorher. Es schaut ja manches wirklich sehr problematisch aus heute. Aber das sind halt die Hürden. Und die können wir nehmen. Aber es wird es niemand für uns machen. Ist doch schön auch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal, meine Lieben. Danke, danke im Livestream, die Ihr dabei seid. Bis zum nächsten Mal. &amp;quot;Danke, Wolfgang, für die Umwege, die wir mit Dir gehen dürfen.&amp;quot; (lacht:) Gerne! Die sind eh ziemlich, ja ... werden wir schauen ...  &amp;quot;Das ist der kürzeste Weg.&amp;quot;  Ja, genau. In diesem Sinne: Baba, schönen Abend Euch, baba. So ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[#A|&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;A&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;]] [[#B|B]] [[#C|C]] [[#D|D]] [[#E|E]] [[#F|F]] [[#G|G]] [[#H|H]] [[#I|I]] [[#J|J]] [[#K|K]] [[#L|L]] [[#M|M]] [[#N|N]] [[#O|O]] [[#P|P]] [[#Q|Q]] [[#R|R]] [[#S|S]] [[#T|T]] [[#U|U]] [[#V|V]] [[#W|W]] [[#X|X]] [[#Y|Y]] [[#Z|Z]] | [[#0-9|0-9]] |[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#A| Gesamtglossar]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 214. Vortrag von Wolfgang Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 216. Vortrag von Wolfgang Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>SaKe</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 215. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2024-08-14T23:12:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++Rohtranskription vom 215. Vortrag +++ diese ist maschinell +++ Überarbeitung begonnen von Sabine +++ gerne kannst du mit uns bei der Transkription [[MitTun bei Anthro.World|mitTun]] +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Begrüßung, die Zahl Neun, neunter Wochenspruch 00:00:40 =====&lt;br /&gt;
Gut, meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zum 215. Vortrag zur Apokalypse, und dazu gibts den neunten Wochenspruch. Neun ist auch eine schöne Zahl, das letzte Mal habe ich gesagt, acht ist auch eine schöne Zahl. Es sind eigentlich alle Zahlen schön - doch, haben alle irgendwas Besonderes. Also Neun, die Zahl der himmlischen Hierarchien, die neun Engelhierarchien zum Beispiel spielen eine große Rolle, beim Dante in der Göttlichen Komödie ist die Neunzahl auch ganz wichtig, die kommt auch immer wieder vor. Ja, ja, auch wenn es in die Tiefe geht, neun Stufen in die Tiefe hinunter, neun Stufen wieder hinauf auf den Läuterungsberg, wenn man die Vorstufe und dann das irdische Paradies dazu nimmt, sind es wieder neun Stufen, und dann geht es wieder neun Stufen eigentlich hinauf, aber im Grunde gibt es dann noch die zehnte, die höchste Sphäre, der Feuerhimmel, das Empyreum. Also das ist jenseits von Raum und Zeit, das ist der höchste Sitz der Gottheit dann. Also da kommt sogar ein Zehntes dazu. Und es sind in der Göttlichen Komödie auch interessanterweise immer 33 Gesänge, nur das erste hat 34, weil da ist ein einleitender Gesang noch. Also da ist drei, 33 Dreier drinnen, die drinnen stehen, und die Neunzahl spielt auch eine große Rolle eben halt in den Stufen, und drei mal drei ist ja auch wieder neun. Also das ist ganz bewusst auf diese Zahlenrhythmen auch gebaut, das Ganze. Gut, also der neunte Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergessend meine Willenseigenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfüllet Weltenwärme sommerkündend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir Geist und Seelenwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Licht mich zu verlieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebietet mir das Geistesschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und kraftvoll kündet Ahnung mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verliere dich, um dich zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist jetzt die Stimmung in der wir drinnen stehen. Es ist aber tatsächlich auch sehr wesentlich für die Stimmung, aus der heraus man zu einer geistigen Wahrnehmung kommt, ahnend vielleicht nur auch, aber da geht es auch sehr stark um das &amp;quot;Verliere dich, um dich zu finden&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Geistig-seelische Berührung und der Umgang damit  00:03:32 =====&lt;br /&gt;
Also wir fangen einmal an, wir werden berührt von etwas, was seelisch-geistig um uns da ist. Über das haben wir jetzt schon oft und viel gesprochen. Die eigentliche &#039;&#039;&#039;Wahrnehmung&#039;&#039;&#039; beginnt mit dieser Berührung. Die Kunst ist, sie nicht zu verschlafen, sie nicht zu übersehen, sondern die Berührung zu empfinden, aber in der liegt eigentlich schon alles drinnen. Nur, man hat zunächst einmal vielleicht noch gar keine Ahnung, um was geht es da eigentlich? Was ist da alles drinnen? Kann manchmal schneller da sein, aber oft spürt man nur: Es geht mich etwas an, da ist etwas, es geht mich etwas an, und dann fängt die Arbeit an, wie wir es ja jetzt besprochen haben, also dieses bewusste &#039;&#039;&#039;Aufbauen einer Imagination&#039;&#039;&#039;, also dass ich versuche, aus dieser Stimmung heraus &#039;&#039;&#039;das in ein Bild zu fassen&#039;&#039;&#039;, wo ich mir bewusst darüber bin: Ich male dieses Bild, das ist nicht einfach was Fertiges, was kommt, sondern ich baue es auf und beginne dabei zu spüren: das ist tatsächlich sehr stark drin, und das ist auch wichtig. Wenn man es falsch macht, irgendwo: Nja das ist es noch nicht, das muss ich wieder weiter malen, sozusagen wieder bissel auslöschen und neu beginnen. Aber irgendwann ist es dann ... fertig, - fertig ist ein schwieriges Wort dafür, weil fertig ist es eigentlich nie, aber es ist doch einmal ein Gesamtüberblick, das mit dieser Empfindung verbunden ist. Und in diesem Aufbauen wird mir aber eben dadurch immer mehr bewusst von dem, was in der eigentlichen Wahrnehmung, das heißt in dieser seelischen Bewegung drinnen steckt. Weil das Bild ist das, was wir schaffen, das ist eigentlich ein Mittel, um es uns zu &#039;&#039;&#039;Bewusstsein&#039;&#039;&#039; zu führen. Und das Eigentliche ist aber der Impuls, der dahinter ist, der ja eigentlich in Worten gar nicht aussprechbar ist, auch nicht in Bildern zu malen ist, weil er eben übersinnlich ist, also es ist nichts Sinnliches und daher könnte ich es auch gar nicht kommunizieren. Auch in Wahrheit mir selber zunächst nicht. Der Weg ist aber in der Art, dass ich mir dieses Bild aufbaue und dadurch mir immer feinerer Details dieser Berührung bewusst werde. Und dann kann ich, wenn ich das wirklich ganz habe, dann habe ich ein sehr differenziertes &#039;&#039;&#039;seelisches Erlebnis&#039;&#039;&#039;, Erleben. Das ist sehr komplex dann unter Umständen schon. Und da liegt die eigentliche, die wahre Imagination drinnen. Aber das Bild aufzubauen hilft mir, mir dieser Imagination bewusst zu werden, die eigentlich mir entgegenkommt. Und da ist eben dieses drinnen: ich muss einmal selber tätig sein, da bin ich eigentlich ganz da bei mir. Es ist allerdings &#039;&#039;&#039;nicht ein abstraktes Denken&#039;&#039;&#039; oder so, weil wenn ich nachgrüble über etwas, was mich seelisch berührt, da kommt eigentlich nix heraus oder nur Blödsinn heraus. Da kommen vielleicht meine Vorurteile hinein und das darf es eben nicht sein. Es ist also wirklich ein künstlerisch, geradezu ein künstlerisches Gestalten dieses Bildes. Und das trägt &#039;&#039;&#039;durchaus eben auch eine individuelle Note&#039;&#039;&#039;, das darf es auch durchaus tragen, und es ist trotzdem &#039;&#039;&#039;aber geschöpft eben aus der ganz objektiven Berührung&#039;&#039;&#039;, die da ist. Diese seelische Berührung ist eben auch nicht nur: Je, ist das schön! oder: Äh grauslich, was mir da entgegenkommt! Es kann ja sowohl als auch sein. Es ist mehr, es liegt also eine von mir unabhängige Seelenqualität auch drinnen. Aber natürlich, wenn sie mir entgegenkommt, trifft sie zusammen mit meinem Empfinden einmal, ob ich es schön oder nicht schön finde oder so, aber das muss ich versuchen, wegzulassen, aus dem Weg zu lassen. Also das heißt, ich muss schauen, dass ich nicht gleich ... : Hua, weil das ist so schön ...! und mich da hineinsteigern und das schon für das Bild nehmen, sondern ich muss sagen: Ah, da, ich merke, poh, das ist was Starkes, ja, soll es sein, aber jetzt halte dich einmal zurück und lass nur das sprechen, was auf dich zukommt. Und da finde ich die objektive Seelenwelt, die &#039;&#039;&#039;objektive Geisteswelt, die dahinter steht.&#039;&#039;&#039; Die ist nämlich jetzt nicht unabhängig davon, ob es mir gefällt oder nicht gefällt. Sie ist so, wie sie ist, und grade wenn ich meine eigenen, ich sag einmal, Emotionen, eben schön oder hässlich, abstoßend, Sympathie, Antipathie, wenn ich das weglasse, kann ich sie auch in ihrer Klarheit nehmen dann, diese Berührung, und kann durchaus eben auch mich gegenüberstellen dem, was vielleicht hässlich ist, weil es &#039;&#039;&#039;Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039; sind - es sind nicht alle Widersacherkräfte hässlich, alsu gerade das Luziferische, im Gegenteil, das ist eben gerade das, was: ... Ah, schön, toll! Ah, diese Engelerscheinung! Ja, es ist eh ein Engel, aber es ist halt ein luziferischer. Das haben wir auch schon oft besprochen: &#039;&#039;&#039;die wahren Engel&#039;&#039;&#039;, also die nicht luziferischen Engel, da steht immer: Fürchte dich nicht! Und das ist immer die Empfindung dabei, dass das: Pfuh, brrr, das ist so kräftig, so einschüchternd in einer gewissen Weise, dass mir nicht einfällt, als erstes zu sagen: Je das ist schön, sondern: Wow das ist gewaltig, das ist viel größer als ich, ich bin so klein daneben, das ist so, so stark und was will das jetzt von mir? Weil, es ist ja auch - über das haben wir auch schon gesprochen - &#039;&#039;&#039;geistiges Erleben&#039;&#039;&#039;, geistiges Streben nach diesem Erleben &#039;&#039;&#039;ist immer mit einer Aufgabe verbunden&#039;&#039;&#039;. Also es ist eigentlich ein absolutes No-Go, etwas, was nicht sein soll, dass ich: ... ich will die geistige Welt sehen oder erforschen, weil es mir halt jetzt gerade so Spaß macht. Weil es mich interessiert, weil ich neugierig bin darauf. Neugierde ist eigentlich die ganz falsche Motivation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Wahres Berührtwerden und Widersacherkräfte [00:10:40] =====&lt;br /&gt;
Sondern richtige geistige Wahrnehmung entsteht aus dem, ja, wo eigentlich zusammentrifft: Ich fühle in mir, also ich fühle einmal das, was mich berührt, was auf mich zukommt, wo ich deutlich spüre, das kommt jetzt nicht aus mir, sondern es kommt auf mich zu, auch wenn ich darauf reagiere einmal mit irgendwelchen Empfindungen, klar. Aber da kommt etwas auf mich zu, das bin nicht ich selber, sondern es ist ein anderes Wesen, das mich berührt. Und dann nehme ich aber meine Sympathien, Antipathien ganz heraus, aber es erwacht auch etwas, es spricht etwas in mir an, was mit meinen ganz individuellen Fähigkeiten zu tun hat. Und es zeigt mir: Ich - wenn wir das jetzt weiterspinnen - ich sehe das jetzt oder ich habe die Chance, das zu sehen, indem ich dieses Bild male, weil ich bestimmte Fähigkeiten habe und mir da eigentlich so etwas wie eine Aufgabe entgegenkommt, die ich erfüllen kann, weil ich die Fähigkeiten habe. Auch die geistigen Wesen kommen, stürzen sich nicht so auf uns hin: Ah wir sind halt da und ... - Nein, sondern sie berühren uns dann, wenn es, wie soll ich das menschlich ausdrücken, wenn es Sinn macht. Das heißt, sie sprechen den Menschen an, der etwas leisten kann in diese Richtung, um die es geht. Das heißt, die Engelwesenheit oder was immer es ist, neigt sich in gewisser Weise mit einem - Auftrag ist vielleicht zu stark gesagt, weil wir können ihn auch verweigern, natürlich, aber dann erleben wir auch das Bild nicht, dann werden wir es schwer haben. Also wir können nicht sagen: gut, du kannst, eine Aufgabe für mich haben, aber ich will das eigentlich nur sehen, und es ist schon meine Verantwortung. ob ich dann was tue oder nicht. Ist es auch, ist es auch. Aber wenn ich es innerlich nicht als Auftrag empfinde, dann werde ich es gesunder Weise auch nicht sehen. Die luziferischen Engel, die scheren sich da weniger darum, die zeigen uns alles Mögliche, auch wenn kein Auftrag damit verbunden ist, scheinbar zumindest. Weil die halten uns dann, die ziehen uns dann irgendwo hin und wir merken es gar nicht, weil wir freudig dorthin laufen, es ist aber gar kein freier Willensentschluss, sondern sie dirigieren uns irgendwohin. Sie locken uns damit, dass das eben schöne, erhebende Bilder sind. Aber es geht nicht darum, dass wir einen Auftrag für die geistige Welt erfüllen, sondern für diese geistigen Wesenheiten. Aber sie sagen uns gar nicht, dass es ist ein Auftrag ist, wir kriegen es gar nicht mit, also wir fühlen uns nur einfach wohl dabei und laufen dadurch aber genau in die Richtung, die diese luziferischen Wesenheiten haben wollen. Das ist gerade, also immer beim geistigen Streben ist das eine der großen Hürden, die auf uns zukommen, dass solche Engel sich sehr leicht auf uns stürzen, also wenn sie merken, da ist eh jemand, der zum Geistigen neigt, na den können wir in unsere Richtung ziehen. Und sie zeigen uns alles Mögliche. Da kommt man auch dann dadurch schneller zu den Bildern, aber nicht so, dass wir ganz bewusst bei jedem - wie soll ich das nennen - Pinselstrich, im übertragenen Sinn, voll dabei sind, sondern es steht sehr schnell das Bild da, es ist einfach schön, und wir nehmen es aber im Grunde passiv auf, das heißt zum Teil zumindest passiv auf: Nicht wir malen, sondern wir bekommen es. Wir bekommen es und werden damit, ohne dass wir es merken, auf einen bestimmten Weg gelockt. Und das tun die regulären geistigen Wesenheiten nicht. Ganz streng nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Imaginatives Denken und Schauen, Inspiration beginnt durchzuklingen  [00:15:05] =====&lt;br /&gt;
Und daher ist es eigentlich, also beim modernen imaginativen Denken, imaginativen Schauen, weil es ist ein schauendes Denken, es ist kein ableitendes, logisch ableitendes Denken, sondern man überschaut einen Teil der geistigen Welt und schaut zugleich die Zusammenhänge. Also das heißt, ich muss nicht grübeln: Wie, aber bitte, wie hängt das eine mit dem anderen zusammen? Sondern: Ich seh&#039;s einfach. Aber ich seh&#039;s übersinnlich, zunächst, aber wie gesagt, durch das eigene Malen mache ich mir das ganz bewusst und eben vor allem auch die Zusammenhänge bewusst. Ich weiss genau: ah, das gehört jetzt dahin, das gehört dorthin, das gehört dahin. Aber das ist ein rein seelisches Erlebnis, das sich nicht in sinnliche Bilder übersetzen lässt. Wenn, dann ist es schon eine Übersetzung, indem wir es malen in unserer Seele, ist das schon eine Übersetzung. Die hilft uns, uns der Zusammenhänge bewusst zu werden. Aber die eigentliche Imagination habe ich dann, indem ich los lasse: Jetzt habe ich es gemalt. und jetzt habe ich es vor mir, dann nicht als das Bild, das ich gemalt habe, sondern als das eigentliche, das dahinter steckt. Schwierig, das Ganze. Aber im Gegensatz zu früher, zu der alten Art des Hellsehens, kann man heute diese ganzen Schritte verfolgen, irgendwo. Es ist also nicht: wusch, da geht das geistige Auge auf und ich hab halt die Vision, die überfällt mich, sondern ich bin ganz bewusst dabei, ganz bewusst dabei. Und lerne auch zu unterscheiden, was ist Übersetzung ins Sinnliche - die aber durchaus notwendig ist, um selber es bewusst greifen zu können, und vor allem dann auch notwendig ist, um es kommunizieren zu können. Aber im Endeffekt, dass ich wirklich das erfasse - und da geht&#039;s eigentlich schon in die Stufe der Inspiration hinein, Inspiration ist eben genau die Phase, wo das Bild mir auch wirklich sagt, um was es eigentlich geht. Weil ich könnte ja ein Bild haben, da sehe ich geistige Wesenheiten, also von mir aus male ich sie auch in dem Bild, das ich mir selber aufbaue, könnte es vielleicht sogar wirklich aufs Papier bringen, irgendwo, dieses Abbild der eigentlichen Imagination. Aber das hieße ja noch nicht, dass ich verstehe, wie die jetzt zusammenhängen, warum sind gerade diese Wesenheiten da? Aber in der eigentlichen Imagination, die schon von der Inspiration durchklungen ist, da habe ich die ganzen Zusammenhänge auch drin. Das heißt, jede Figur, jede Wesenheit ist dort, wo sie hingehört, sozusagen, und ich sehe, jede hat ihre eigene Aufgabe und gemeinsam tun sie etwas. Und sie sprechen mich an, dass ich mit tun könnte, weil ich gezeigt habe, unbewusst, nämlich dadurch, wie ich eben bin, dass ich Fähigkeiten habe, die mich in dieses Werk einbinden können, wo ich etwas beitragen kann. Das heißt, ich bin auch ein Partner in dem ganzen drinnen. Und ich fühle diese Berührung eben gerade deswegen, weil ich bestimmte Fähigkeiten habe, die gebraucht werden. Und es ist sozusagen eine Einladung dazu. Und dass mir diese Zusammenhänge in ihrer, wie soll ich sagen, objektiven Form klar werden - und objektiv heißt, wie die geistigen Wesen um mich zusammenhängen, aber auch, wie sie mit mir zusammenhängen. Also es ist beides, ein anderer würde es ein bisschen anders sehen, weil er andere Fähigkeiten hat, eine andere Aufgabe ist, und er würde anders angesprochen werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das zeigt eben auch, dass wenn Menschen, unterschiedliche Menschen, die sich diese Fähigkeit erworben haben, auch wenn sie sich auf ein ähnliches Geistgebiet und auf ähnliche geistige Wesenheiten konzentrieren, es doch zwar ähnlich, aber nicht ganz gleich schildern. Weil sie sind Teil des Bildes, in Wahrheit ist man Teil des Bildes. Also das ist jenseits von subjektiv und objektiv, es ist einfach eine Geistgemeinschaft, die sich da bildet mit höheren geistigen Wesen, aber auch mit mir, der jetzt eben diese anderen geistigen Wesenheiten beginnt zu erleben und mit den ganzen Zusammenhängen, also eben zu sehen, wer welche Aufgabe da drinnen hat und zu spüren: was kann ich tun dazu? Was kann ich tun, was die vielleicht, obwohl sie höher sind, nicht tun können, weil sie in einer ganz anderen, ja, wie soll ich das ausdrücken, Lebenssituation sind, sozusagen, sie leben in einer anderen Sphäre, in der sie Dinge nicht tun können, die Menschen, die auf Erden verkörpert sind, tun können. Eben zum Beispiel den Impuls hier in die irdische Welt hineinzutragen, und aber ganz bewusst hineinzutragen. Das ist noch etwas anderes, als wenn wir aus höherer Führung heraus zu etwas hingelenkt werden, gar nicht merken, dass wir gelenkt werden oder geführt werden, und dann etwas tun, was im Sinne der geistigen Welt durchaus ist, aber wir kriegen das gar nicht so richtig mit, daß es passiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Inspirative Erkenntnis verlangt wieder Wegschaffen des imaginativ geschaffenen Bildes  [00:21:21] =====&lt;br /&gt;
Und das hat sich aber eben auch in der geistigen Welt geändert, dass die Führung eben nicht mehr so ist wie in der Vergangenheit, dass wir einfach irgendwo hingeführt werden, weil wir halt geeignet sind, um dort eine bestimmte Sache zu tun. Heute sollte das mit vollem Bewusstsein passieren. Also dass wir - ich weiß, das ist jetzt schon sehr viel, sehr weit gehend, was ich da schildere. Aber wir sind jedenfalls auf dem Weg dorthin, dass das immer bewusster wird. Das heißt aber, ich muss, um diese Zusammenhänge erkennen zu können, muss ich einmal selber malend tätig werden, nachdem ich vorher diese Berührung gehabt habe. Um sie mir ins Bewusstsein zu heben, male ich einmal, sehe schon gewisse Konstellationen, verstehe sie aber noch nicht ganz. Und dann muss ich, um die Inspiration, also die mir die Zusammenhänge wirklich mit Sicherheit zeigt, muss ich dieses Bild, das ich gemalt habe, wegschaffen. Das heißt, ich muss das alles, was ich in sinnliche Bilder übersetzt habe, einmal vergessen, schaff&#039;s einmal weg und schaue dann rein seelisch, geistig, also das Bild ist im Seelischen, aber es steckt das Geistige dahinter, das die Zusammenhänge erhellt. Und dann sehe ich also dieses, wie soll ich sagen,  Beziehungsgeflecht, wenn man es so nennen will. Also es ist sozusagen, ja, ich sehe die soziale Situation, wenn man so will, in Gemeinsamkeit mit den geistigen Wesen, die da sind. Das können Engelwesenheiten sein der verschiedensten Hierarchiestufen, da können Elementarwesen mitwirken, das Bild wird immer reicher irgendwo.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schaue ich etwas, wo die reine Imagination da ist, die aber eben durch die Inspiration schon durchklungen und durchdrungen ist. Aber da muss ich das eigene geschaffene Bild wegschaffen vorher. Auch wenn ich es dann später wieder hervorhole, um überhaupt zu sprechen darüber. Aber in der eigentlichen Imagination, so dass sie in ihrer Wahrheit vor mir steht, dazu muss ich zuerst einmal das Selbstgeschaffene völlig aus dem Bewusstsein tilgen, das heißt, ich gehe durch einen Moment der Leere durch, das ist sehr schwer. Weil, wenn wir die ganz komplette Leere haben, neigen wir dazu, schlicht und einfach einzuschlafen. Da ist nichts. Aber wenn wir das weggeschaffen haben, dann sind wir drinnen eben auch - ja, wenn man will, leben wir wirklich in dem Weltendenken drinnen, aber wir gehören als Teil dazu. Und das heißt, ich muß einmal loslassen können, &amp;quot;Verliere Dich ...&amp;quot;, weil da, pfffhhh, wenn so eine Imagination da ist, habe ich eh schon oft gesagt, da sind viele geistige Wesenheiten eigentlich da, selbst wenn jetzt in der Bibel geschildert wird, dass da nur ein Engel erscheint. Aber in Wahrheit gehören zu dem Bild viele andere noch dazu. Das ist also auch nur eine verkürzte Übersetzung, sozusagen, aufs Wesentliche konzentrierte, weil jetzt ein Engel der Sprecher des Ganzen ist, aber da stecken andere sehr wohl dahinter. Und wenn ich aber jetzt das Bild wegstreiche und in dieser von Inspiration durchklungenen Imagination bin, wenn ich also das Bild wegstreiche, das ich mir gemalt habe, da gehe ich durch den Moment wirklich der Leere durch. Der Leere des Bewusstseins und trotzdem wach zu bleiben, das ist der entscheidende Moment. Also nicht einzuschlafen, sozusagen. Einschlafen heißt nicht, dass ich jetzt wirklich schlafen muss, es reicht auch schon, wenn ich jetzt einschlafe wieder für die geistige Wahrnehmung: sie ist weg. Weil die flutscht sehr schnell davon, beziehungsweise versinkt in irgendwelchen Bewusstseinsuntiefen irgendwo, also kann ich nicht mehr zugreifen, das passiert sehr leicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Zeitlosigkeit des inspirativen Erlebens, &amp;quot;stundenlange&amp;quot; Augenblicke im Traum  [00:26:21] =====&lt;br /&gt;
Also da ist ein Moment, Zeitangabe kann man gar nicht machen dafür, das ist ... im Augenblick ist alles da. Das ist ganz interessant, also, ich weiß nicht, ich glaube, ich hab das eh schon geschildert: also man kann in der Meditation, wenn man drinnen ist, und als moderner Mensch trotzdem auch da ist, also ich bin nicht weggetreten, und jetzt: ich sehe zwar sozusagen durch und beachte das Sinnliche jetzt einmal gar nicht, blende es aus, aber es ist trotzdem da und ich kann es trotzdem parallel sehen dazu, wenn ich will, ich nehme es nur nicht wichtig jetzt, es ist so wie eine Tapete im Hintergrund, die jetzt aber gerade keine Rolle spielt. Aber dann kann ich zum Beispiel schauen auf die Uhr: der Sekundenzeiger hängt, er hängt! Da erlebt man, dass man Zeit erleben kann, also einen Ablauf erleben kann, ohne dass äußerlich eigentlich die Zeit vergeht. Ist ganz interessant. Da hat man das Gefühl, äußerlich ist alles stehen geblieben und trotzdem in diesem - zeitlosen Moment eben scheinbar, weil alles steht, entfaltet sich ein riesiges Geschehen. Wir kennen das auf andere Art im Traumleben auch, da kann das auch passieren. Also es ist gerade beim Aufwachtraum häufig so, dass der ausgelöst wird durch irgendwas Äußeres, weil wir sind schon sehr nahe am Aufwachen dran, die Sinne beginnen schon wach zu werden, nur wir sind noch nicht wach, aber die Sinne sind schon da und, weiß ich nicht, dann scheint die Sonne vielleicht rein, und jetzt gibt es ein riesen Drama, das scheint sich über Stunden zu erstrecken, ich bin in einer riesigen Feuersbrunst und man muss sich selber retten, andere retten und weiß Gott, was da alles passiert, tausende Ereignisse, die passieren. Man denkt sich: Pah, das waren Stunden, in denen ich da drinnen war, und das war nur der Moment, wo der erste Lichtstrahl hereingefallen ist und im nächsten Moment schlage ich schon die Augen auf und bin draußen. In diesem zeitlosen Moment spielt sich der Traum ab, aber vom Erleben her scheint er immens lang zu sein. Also das heißt, dieses innere Zeiterleben, dieses rein seelische Zeiterleben, ist ganz anders als das äußere Zeiterleben, also wir lösen uns aus dem äußeren Zeiterleben heraus und gehen auf eine andere Ebene. Und da kann also in null Zeit sozusagen Gewaltiges sich abspielen. Und so ist es auch in der Meditation, also dort, wo man - und eben wenn man dann in dieses imaginative Erleben hereinkommt, das ist unter Umständen wirklich so, das ist nicht einmal ein Sekundenbruchteil, das ist ein Moment, und das ganze Bild ist da, und ich kann herumgehen in dem Bild, jetzt im übertragenen Sinne genommen, das heißt, ich kann mit den verschiedensten geistigen Wesenheiten in Berührung kommen, in Austausch, in Zusammenarbeit kommen. Und da habe ich sehr wohl also den Eindruck, da passiert etwas, da ist ein Zeitablauf drinnen, aber äußerlich ist es null Zeit, es vergeht äußerlich keine Zeit. Also das ist halt die bewusstere, gesteigerte Form dessen, was beim Traum auch häufig passieren kann, und da weiss ich eben nicht, beim Traum: ein Sessel fällt um oder ein Bild fällt von der Wand herunter, das macht einen Mords- Schepperer, und ich träum jetzt, ich bin in einer Riesenschlacht drinnen, zum Beispiel, und da ist ein riesiges Geschehen. Was da nicht alles passiert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist mir einmal passiert: ein gemischter Theater- und Feldzug-Traum. Weiß ich nicht, irgendwo muss ich irgendwann einmal ins Auge gefasst haben, irgendein Drama mit einer Schlacht, weiß nicht, Wallenstein oder irgend so was, gehabt haben, und irgendwas hat das ausgelöst, das war also ein gewaltiges Drama, ich habe gewusst, es ist ein Theaterstück, nur das Theaterstück hat sich in der Landschaft abgespielt. Und das war riesig, riesig lang. Aber in Wahrheit war es nur, daß mich irgendein Geräusch von außen ... , das war da.    - - -     &#039;&#039;Aha, da ist jetzt auch ein Geräusch bei mir&#039;&#039; &#039;&#039;da&#039;&#039; &#039;&#039;haussen. Na ja bitte,&#039;&#039; &#039;&#039;es kommt alles, was dazu notwendig ... ja, da wird irgend so, aha, irgendein Sauggerät oder weiß ja nicht, was das ist. Bohren, ein Bohrer, gut.&#039;&#039;  &#039;&#039;Also ich weiß nicht, ob ihr es hört. Es ist ein bissel stark. Aber es war zum Stichwort, da hat es eingesetzt. Es passt ...&#039;&#039;     - - -    Ja, da habe ich jedenfalls ein ganzes Drama erlebt und dabei noch, was bei Theaterträumen oft vorkommt - die hab ich so regelmäßig, irgendwann einmal so alle ein, zwei Jahre oder so, ich komme auf die Bühne hinaus und    - &#039;&#039;- -   bitte? Der Ton ist weg? Oh! Ah, entschuldigt. Jetzt habe ich den Ton ausgeschaltet, versehentlich. Ich bin wieder da, also jetzt muß ich die Geschichte noch einmal erzählen. Es dürfte passiert sein, weil hier im Haus plötzlich ein Bohrgeräusch, ein ziemlich lautes, war. Und das war genau in dem Moment, wo ich geschildert habe einen Traum von mir, wie mir das passiert ist.&#039;&#039;   - - -   Ein Theatertraum mit einer großen Schlacht, die drinnen ist, weiß ich nicht, wars von Wallenstein angeregt, oder irgendwas, keine Ahnung, was dahinter war, aber die Szene im Traum hat sich abgespielt, aber nicht auf der Bühne, sondern wirklich mitten in der Landschaft drinnen. Und hat stundenlang gedauert, das Ganze, vom Traum-Erleben her, aber verbunden mit dem Typischen eines Theatertraums: man ist mitten drinnen, und ich weiß nicht, was ich sagen soll, ich kann meinen Text nicht. Er ist weg, komplett weg, komplett weg und immer mehr Panik und Panik, die aufkommt &amp;quot;Uuuh, was tu ich da?&amp;quot; Und im Prinzip wrd dieser Traum aber nur ausgelöst durch irgendein Geräusch, das äußerlich da war, das hat das Ganze angestossen, war also ein typischer Aufwachtraum, und wie ich aufgewacht bin, hab ich mir gedacht: poh, das war war ja stundenlang jetzt. Aber es war nur ein Geräusch, irgendwas. Hat die Uhr irgend einen Ton von sich gegeben? Kann durchaus sein, dass es die Uhr war, die mich geweckt hat. Und das heißt, es ist ein kurzer Moment in Wahrheit äußerlich. Innerlich ist der Zeitablauf ganz, ganz anders. Und so ist es auch in der Imagination. Also da kann man es erleben in praktisch null Zeit, aber es ist riesig ausgedehnt vom inneren, vom seelischen Erleben her. Also die äußere Zeit und das innere Zeiterleben in der Seelenwelt, das ist ein komplett anderes. Abgesehen davon, aber das wird jetzt ein bisschen kompliziert, in der Seelenwelt erlebt man Dinge umgekehrt. Das heißt, man erlebt sie von der Zukunft her mir entgegenkommend. Oder das ist auf jeden Fall ein gewisser Anteil, drinnen. Im Traumleben ist das unausgegoren. Also ich hab das in dem Traum erlebt, schon als Geschichte, die im normalen Zeitlauf ist, aber trotzdem auch als etwas, was immer bedrohlicher mir entgegenkommt. Das war eben das: die Panik wird immer größer. Also da bin ich nicht ruhig gewesen drinnen, sondern das wird immer mehr, immer mehr, dieses: Ich kann nicht den Text sagen, ich weiß ihn nicht, und ich muss ihn aber sagen, und der Moment, wo ich ihn sagen muß, kommt immer näher. Der kommt mir entgegen. Und bevor ichs wirklich sagen musste, war es aus, dann war ich munter. Also es gibt keine Lösung sozusagen. Aber es war eigentlich: der Moment des Aufwachens kommt mir entgegen. Aber das in einer stundenlangen Geschichte vom inneren Erleben her. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Entgegenkommen der Zukunft und Zubewegen auf die Zukunft, die eigenen und gemeinsamen Aufgaben  [00:35:26] =====&lt;br /&gt;
Und so ist es im imaginativen Erleben auch, also es ist der Zeitlauf auch in Wahrheit tatsächlich von der Zukunft her bestimmt. Also das heißt, es geht auf eine Aufgabe zu, in Wahrheit, und das spürt man, obwohl auch der andere Zeitlauf irgendwo drinnen ist, aber es kommt mir etwas entgegen und ich gehe auf diese Aufgabe zu, sozusagen, ich gehe ihr entgegen. Aber die Richtung ist angegeben dadurch, dass da eine Aufgabe ist, die wir jetzt alle gemeinsam haben, nämlich die geistigen Wesenheiten, die sich darin ausdrücken, und das, was ich beitragen kann, das, was ich aus meinem Ich heraus beitragen kann. Aber dazu muss ich eben vorher loslassen können. Ich muss auch mein von mir gemaltes Bild loslassen können und dann, dann kommt das auf mich zu: &amp;quot;Verliere dich, um dich zu finden.&amp;quot; Weil darin ist auch genau meine Aufgabe drinnen und die ist ganz wichtig. Und die bestimmte Perspektive, die ich, wenn ich das jetzt so im übertragenen Sinn sagen darf, die ich auf diese Konstellation der geistigen Wesenheiten habe. Ein anderer mit einer anderen Aufgabe hat oft vielleicht die gleichen geistigen Wesenheiten, weil die nämlich nicht nur mit einem Menschen, sondern mit vielen zusammenarbeiten oder zusammenarbeiten wollen, ist die Perspektive ein bisschen eine andere. Aber da kommt eben etwas auf mich zu und ich gehe ihm zugleich entgegen. Es sind also beide Zeitläufe irgendwo drinnen auch in dem. Also es ist jetzt ein Versuch, Euch das so ein bisserl zu schildern, wie das sein könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Frühe imaginative Entwicklung bei Rudolf Steiner  [00:37:25] =====&lt;br /&gt;
Und ich muss dazu sagen, das ist bei mir auch alles anfängliches Erleben, also ich bin nicht ein Hellseher, wie es Rudolf Steiner war, der ... &amp;quot;Pschscht&amp;quot; und sieht das, aber er hat eben genau, Rudolf Steiner hat eben diesen großen Sprung gemacht. Auch diese große Entwicklung von eigentlich angeborenen Fähigkeiten, die so das erste Mal deutlich im neunten Lebensjahr bewusst hervorgekommen sind. Da hat er eben erlebt, eine Tante von ihm, die er aber selber gar nicht kannte, die Selbstmord begangen hat. Die hat weiter entfernt gelebt und er saß, sellmals Knabe, im Wartesaal des Bahnhofs, wo sein Vater eben Bahnhofsvorsteher war, es war niemand drinnen und er erlebt, also die Tür geht auf, da kommt eine Person herein und spricht ihn an: &amp;quot;Bitte tu für mich, was du kannst in Zukunft.&amp;quot; Also sie stellt eine Bitte an ihn. Und in voller Verzweiflung irgendwo. Und er kannte diese Person, die ihm da erschienen ist, ja er hat aber deutlich gewusst: es ist eine Person, es hat sich auch in das Bild gekleidet, unmittelbar, weil es eben wirklich eigentlich eine Vision war, also es war nicht dieses moderne Hellsehen, dieses moderne, imaginative Schauen, wo man selber aufbaut. Das kann man in dem Alter auch noch gar nicht haben, sondern dort kommt es wirklich noch wie eine Vision auf ihn zu. Und dann, nach ein paar Tagen, hat er gemerkt, dass der Vater einen sehr ernsten Eindruck macht und die Familie, die Mutter auch. Und es ist aber nicht gleich herausgekommen, was da war. Also es hat sich eben eine Verwandte, eine Schwester des Vaters, glaube ich, hat eben Selbstmord begangen, und das hat der kleine Steiner miterlebt. Und er hat dann natürlich auch als Knabe in der Natur Elementarwesen und so erlebt. Um aber dann zu dem neuen Schauen zu kommen, musste er durch eine Phase durchgehen, wo diese Kräfte in den Hintergrund getreten sind, diese angeborenen Kräfte. Und es ist sehr interessant, dass er gerade in der Phase, bevor er dann zur Theosophischen Gesellschaft gekommen ist, wo er dann eben ja wirklich aus dem Geistigen voll sprechen konnte, durch eine Phase durchgegangen ist, wo man fast glauben könnte, jetzt ist er ein totaler Materialist geworden, Atheist sogar, Anarchist. Er hat sich ideellen Anarchisten genannt sogar, also wo er - nichts und schon gar nichts mit Kirche oder Christentum am Hut zu haben scheint. Gar nichts. Wo das alles ausgeblendet ist, wo es ganz darum geht, sich auf sich selbst zu stellen, ganz aufs Ich zu stehen, aufs Individuum zu stellen. Und dann kommt aber, eben kurz bevor er beginnt jetzt in der Anthroposophie, in der Theosophischen Gesellschaft seine Vorträge zu halten, beginnt das, was er dann später ja schildert in &amp;quot;Mein Lebensgang&amp;quot;, also in seiner Autobiographie, die ja nicht vollendet ist, die ja dann abbricht irgendwann, aber bis in diese Zeit hinein geht, wo er sagt also dieses Gestandenhaben vor dem Mysterium von Golgatha. Dieses Erleben also des Mysteriums von Golgatha und was es auch für das Ich des Menschen bedeutet. Da war aber die wichtige Voraussetzung, dass er mal ganz da am Boden ist. Und einmal das angeborene Schauen einmal ausblendet. Und dieses Gestandenhaben vor dem Mysterium von Golgatha, dieses innere Gestandenhaben davor, das heißt, dieses Mysterium zu erleben, in seiner Bedeutung zu erleben, es in imaginativen Bildern zu erleben. Und das ist nicht nur ein Erleben des äußeren Geschehens, sondern eben, was da alles geistig sich abspielt dabei. Und damit bricht eigentlich so richtig das Neue aus. Und da ist er aber ganz dabei, das ist eben keineswegs eine Vision, die ihn überfällt, sondern da ist er bereit, dieses Bild selbst, ganz selbst zu malen. Das werdet Ihr nirgends wo drin finden, das schildert er nicht so. Da muss man hinter die Zeilen schauen. Ich weiß nicht, ob es bei irgendeinem Anthroposophen sonst so beschrieben ist. Aber das hat mich lange bewegt, also auch dieses, eben was er sagt, dieses Gestandenhaben vor dem Mysterium von Golgatha und eben auch diese Phase, was ja viele, die kritisch zu Steiner stehen und sagen: ja, der hat ja komplett um 180 Grad sich gewendet. Vorher könnte man denken, er ist ein glühender Anhänger von Heckel, zum Beispiel, Heckel war der deutsche Vertreter der Evolutionslehre, also dessen, was der Darwin halt auch formuliert hat. Nur hat es natürlich der Steiner schon anders gesehen irgendwo,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:43:00] weil er es eher so gesehen hat wie Goethe, der eigentlich auch schon da ganz stark dran war. Und Darwin selber hat sogar anerkannt auch, dass Goethe einer seiner Vorläufer war. Die geniale Leistung des Darwin war eigentlich, dass er viele, die vorher schon an diesen Ideen gearbeitet hatten, dass er das in ein Bild irgendwo - in auch ein einseitiges Bild, wie auch immer, aber trotzdem in ein Bild zusammengefasst hat. Aber beides war notwendig, weil, man sieht, wie stark eigentlich auch der Evolutionsgedanke, der Entwicklungsgedanke, aber halt nicht im materialistischen Sinne dann, sondern im geistigen Sinne, bei Steiner drinnen ist, im Werk Steiners. Wenn man nur nimmt diese riesigen Entwicklungsstufen, die kosmischen Entwicklungsstufen, also mit den &#039;&#039;&#039;sieben kosmischen, kosmisch planetarischen Zuständen&#039;&#039;&#039;, durch die wir durchgehen. Und auf jeder dieser einzelnen Stufen gibt es Entwicklung, Entwicklung, Entwicklung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ich-Entwicklung und Freiheit, Ich-lose Menschen  00:44:05 =====&lt;br /&gt;
Und mit der Erdentwicklung fängt das an, daß der Mensch also die Freiheit entwickelt, mit seinem Ich, daß dem die Freiheit gegeben wird, die Möglichkeit zur Freiheit. Verwirklichen muss er es selber, weil selbst die Freiheit kann einem niemand schenken, die geistige Freiheit, die muss man sich selber nehmen. Das ist ganz wichtig. Also ich kann niemand die geistige Freiheit schenken. Ich kann Rahmenbedingungen schaffen, dass sie sich entfalten kann. Und das ist zum Beispiel eine der großen Aufgaben, die eine Waldorfschule zum Beispiel hat, die Kinder so zu unterstützen in ihrer Entwicklung, dass sie zu ihrer Freiheit kommen, zu ihrer Selbstbestimmung kommen, dass sie auf dem Weg sind, auch wenn das dann erst richtig wird, so das wirkliche Ich-Bewusstsein: was ist denn dieses Ich? - Aber eh noch mit einer großen Rätselfrage verbunden. Ist ja dann erst mit dem 21. Jahr, da wird es erst so richtig geboren, aber das muss vorbereitet werden. Natürlich sagen wir schon vorher: Ich, das Kind sagt &amp;quot;Ich&amp;quot; schon viel früher irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:45:20] Solange es noch sagt: Marie / Karli hat das oder das gemacht, wenn es von sich also in der zweiten Person spricht, da ist das noch gar nicht da. Aber irgendwann kommt das Ich: Ich will das, Ich, ich will, nein, will ich nicht. Ääh, nein, die Suppe will ich, ICH nicht. Da sagt er dann nimmer: Karli mag sie nicht, sondern: Ich will sie nicht. Und über das haben wir gesprochen, das ist so drittes, viertes Lebensjahr, manchmal vielleicht ein bisserl früher schon, kommt darauf an. Aber dieses Erlebnis: ich bin was Eigenes und ganz was anderes als alles da um mich herum, vielleicht sogar ganz was anderes als das, was ich so körperlich bin. ICH. Da ist ein Punkt in mir und der ist anders als alles andere. Ich kann es nicht erklären, muss ich als Kind auch nicht, aber es ist, kann ein gewaltiges Erlebnis sein. Und ist der Urquell auch der größeren Ich-Erlebnisse, die man später haben kann. Auch wenn es, wie man es vielleicht als Kind noch nicht bewusst erlebt bzw nicht so erlebt, dass man sichs merken kann, also dass man wieder Zugang hat zu dem Erlebnis. Es kann auch sein, dass es so stark ist, dass es einfach haften bleibt und dass man es nie vergisst. Dann - also, wie es etwa der Dichter Jean Paul schildert, er hat das ganz deutlich geschildert, und da kann man ganz genau sagen, wie war die ganze Situation, in der das passiert ist. Und das ist wirklich ein reales Ich-Erlebnis, also da kommt etwas eben Geistiges herein, aber das ist dann wieder weg. Dann im Gegenteil, dann - weiß ich nicht - , wenn es in die Pubertät geht und ... , dann weiß man schon gar nicht: wer bin ich eigentlich? Man sucht, sucht, sucht, sucht, um sich zu finden, aber um sich zu finden, muß man sich verlieren,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:47:30] also man hat es als Kind vielleicht schon im dritten Lebensjahr, da ist man ganz, ganz da, man ist: Ja, dieses Ich - nein, so sagt man sich es natürlich nicht - , aber man fühlt es: da ist etwas Einzigartiges, ich bin etwas, was anders ist als alles andere. Und das bin ich. Mehr weiß man nicht, aber es ist großartig, eigentlich, dieses Erlebnis. Und dann verdeckt sich das wieder. Und dann kommt die große Suche: wer bin ich überhaupt? Hat man keine Ahnung: was ist Ego, was ist Ich? Klarerweise nicht, das rührt sich alles durcheinander. Was ist die Gruppenmeinung, was ist die Freundesclique, in der ich drinnen bin? Bin ich das wirklich, daß ich da mitwill? Das weiß man noch gar nicht - ja, zunächst, ja, ich identifiziere mich ganz damit. Später, irgendwann einmal, komme ich drauf: eigentlich bin ich ganz anders. Aber man sucht halt diesen sicheren Punkt wieder, irgendwo. Kann dann auch ganz gefährlich sein, wenn dann in diese Suche hinein irgendeine Indoktrination von außen kommt. Also das wird heute ja - ja, muß man auch einmal offen aussprechen - , also von gewissen islamistischen Kreisen, die halt sich ihre Klientel suchen. Und ich möchte deutlich betonen, das ist nicht einfach Islam eins zu eins, obwohl sie sich darauf berufen und auch fest im Koran sehen. Aber sie haben ihre eigenen Intentionen damit, also sie wollen halt einfach im Grunde die Armee schaffen, die, ja in Wahrheit die Welt erobert, geistig, aber durchaus auch mit äußeren Mitteln. Und wenn da ein junger Mensch in sowas hineinkommt und indoktriniert wird, dann wird an die Stelle seines Ichs wird das gesetzt. Weil das ist so klar und so mächtig, das ist so eine gewaltige Kraft, daß man da dann nachrennt, und die haben fast keine Chance also, sich dagegen zu wehren. Weil eben ihr Ich viel zu wenig noch ausgebildet ist, viel zu wenig noch geübt ist, und eben die Chance aber genommen wird, das eigene Ich zu entdecken, sondern es wird da eigentlich ein künstliches Ich ihnen eingetrichtert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:49:56] Das ist Gehirnwäsche, die da passiert, und kann sogar dazu führen, also dass dann wirklich so etwas wie eine Fast-Ichlosigkeit entsteht und dann statt des menschlichen Ichs in dieser Leibesgestalt eine, nämlich ahrimanische, Wesenheit drinnen lebt. Und wir werden eh jetzt im Zuge der &amp;quot;Apokalypse&amp;quot; an der Stelle eben zu dem kommen, ich hatte es ja schon einmal in früheren Vorträgen einmal kurz angesprochen, aber dass heute eine der großen Gefahren die ist der Ich-losen Menschen. Die aber trotzdem menschlich behandelt gehören, erst recht menschlich behandelt gehören. In vielen Fällen ist es möglich auch, dass das Ich, das eigentlich verdrängt wurde durch so eine ahrimanische Wesenheit, - eine ahrimanische Wesenheit, eigentlich durch ein ahrimanisches Elementarwesen im Grunde, aber ein Ich-haftes Elementarwesen, aber halt kein Menschen-Ich, sondern ein ahrimanisches Ich. Das hat nicht die Freiheit, im Gegenteil, das kämpft dagegen. Und das kann sich an die Stelle des eigenen Ich setzen und das eigene Ich ist machtlos zunächst einmal dagegen. Es kann sein, dass es überhaupt nicht mehr den Weg dazu findet, also die Körperhülle, sozusagen die Leibeshülle zu benutzen. Man kann aber auch dabei helfen, dass das Ich einen Weg finden kann. Finden muss es ihn selber, aber man kann eben Bedingungen schaffen, wo es das Ich vielleicht wieder schafft, diesen Körper zu ergreifen, und sogar dann diese ahrimanische Wesenheit zurückzudrängen, vielleicht sogar, sie hinauszuschmeißen. Weil wir haben ja sowieso, alle haben wir luziferische und ahrimanische Elementarwesen in uns, die geistern in uns, aber nicht alle können das Ich ersetzen. Das ist schon, sind schon ganz spezielle, hoch entwickelte ahrimanische Elementarwesen, die das können, und auch für die ist es nicht so einfach, sich zu, ja, wirklich kann man sagen, zu inkarnieren geradezu, und die kann man aber auch rausschmeißen. Dazu muss man aber mit diesem Menschen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:52:56] mit diesem zunächst Ich-losen Menschen, weil sein Ich eigentlich ausgeschlossen ist davon, diese Körperhülle zu benutzen, zu beleben, dann kann man aber dieses Ich geistig unterstützen. Wird Thema sicher eines späteren Vortrags einmal sein, wie man das machen kann, weil das ist ein Thema, das immer mehr auf uns zukommt. Also wir sind in der Zeit drin, schon Steiner hat ja eben davon gesprochen, eben auch aus ganz konkreten Beispielen heraus, insbesondere, weil es auch in der Waldorfschule das Problem gab: da waren halt auch Schüler drinnen, einzelne, die, ja, Ich-lose Wesen waren, Ich-lose Menschen waren. Und wo Steiner halt dann auch Anregungen gegeben hat, wie man damit umgehen kann. Und nur das wird heute mehr werden, ist schon mehr geworden. Es sind mehr solche Menschen da, deren Ich aber nicht wirklich hereinkann oder eben hinausgeworfen wurde. Und da werden wir in der Zukunft - was heißt in der Zukunft, in der allernächsten Zukunft, also ab der nächsten Minute, in Wahrheit - versuchen müssen, etwas zu unternehmen dagegen. Und das kann, also ein - nur im im Groben gesagt: das kann nur sein, wenn man an sich so arbeitet, dass man selber immer fester in seinem Ich wird. Dann kann man damit eine Kraft ausstrahlen, die es einem anderen Ich, die einem anderen Ich helfen kann, wieder hineinzufinden in seine Leiblichkeit. Also das heißt, das ist gebunden ganz stark dann an die eigene Ich-Entwicklung und ganz, ganz bewusst da drinnen zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Luzifer und Ahriman und ihre Vorhaben mit Mensch und Welt 00:55:05 =====&lt;br /&gt;
Weil, auch uns passiert es halt oft, dass zwar nicht unser Ich herausgeschmissen wird, auch nicht, dass jetzt sicher an dessen Stelle wirklich so eine ichhafte ahrimanische Wesenheit sitzt. Aber wir sind jedenfalls von denen dauernd belagert, die wollen, die wollen herein und sie benutzen aber auch als Hilfe die luziferischen Wesenheiten, die in uns sind, in Wahrheit, auch wenn sie eine Polarität darstellen und auch Gegner sind, bis zu einem gewissen Grad,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:55:39] aber sie sind angewiesen aufeinander, über das haben wir auch schon öfter gesprochen. Also der Ahriman braucht den Luzifer und umgekehrt. Und vor allem aber insbesondere der Ahriman braucht den Luzifer noch mehr als umgekehrt. Der Luzifer nur insoferne, als der Ahriman dafür sorgen sollte, dass die Menschheit möglichst bald keine physischen Lebensbedingungen mehr auf Erden findet. Und in die nächstliegende geistige Sphäre übergeht, das ist nämlich die luziferische Sphäre. Weil was der Luzifer möchte, dass wir möglichst schnell, und zwar aber noch als nicht fertig entwickelte Wesenheiten, das heißt, wo wir noch nicht alles das aus der Erdenentwicklung heraus geschöpft haben, was wir eigentlich schöpfen sollten, um dann in einen geistigeren Zustand überzugehen, der Luzifer will uns schon früher haben. Um uns dann halt eine andere Erziehung angedeihen zu lassen, die in seiner Richtung liegt. Luzifer möchte uns eigentlich schon immer vergeistigen, in Wahrheit, aber halt nicht auf die rechte Art. Und da würden wir auch nicht sehr hoch, in sehr hohe Bereiche hineinkommen, sondern halt in die relativ niederen luziferischen Bereiche, dort wollen sie uns hineinziehen. Und der Luzifer möchte eigentlich eine, ja, so, wie soll ich sagen, knapp überirdische Sphäre erzeugen, wo, ja, wo sich die Menschen dann herumtummeln und wo er aber das Sagen hat, wo er uns halt die Aufgaben zuteilt.     Wird aber nicht gelingen. Es wird nicht gelingen, jedenfalls nicht en gros. Aber die Gefahr ist halt, dass einzelne Menschen dort hineingezogen werden und aber, wie gesagt, die noch größere Gefahr ist eben heute,, dass diese ahrimanischen Elementarwesen, nur die haben die Kraft, wirklich das Ich, ja, herauszuschmeißen im Grunde, zu verdrängen. Das kann also schon in einem sehr frühen Alter passieren. Ist  auch eher der Regelfall, also daß es in einem späteren Lebensalter passiert, wo der Mensch schon ein bissel wenigstens bewusst sich seines Ichs geworden ist. Also abgesehen von diesem einen Moment ums dritte Lebensjahr herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [00:58:30] =====&lt;br /&gt;
Aber wo es später mal kommt, wo der Mensch in bestimmten Lebenssituationen, Schicksals-Situationen, vielleicht sein Ich wirklich erlebt hat, und dass das noch ganz was anderes ist als sein Ego, das sagt: ja, das will ich machen, das interessiert mich, das freut mich, nein, das freut mich überhaupt nicht. Den mag ich, den mag ich nicht. Das hat ja mit dem Ich alles nichts zu tun. Das ist das Ego, das spricht. Aber es gibt dann Situationen vielleicht, wo man eigentlich das Ego ganz vergisst und etwas tut, was man aus dem Ego heraus nie getan hätte, und aber dabei spürt: das war jetzt das Richtige. Das war das Richtige für die anderen, mit oder für die ich das getan habe, aber es war auch für mich das Richtige. Also es ist ein Moment des Erlebens: das war jetzt was ganz Besonderes. Dort ist das wirkliche Ich da. Und wenn das ein Moment im Leben ist. Aber das ist ein wirkliches Ich-Erlebnis dann. Die Ego-Erlebnisse sind es noch nicht. Ihr wißt, ich schimpfe deswegen gar nicht über das Ego. Wir brauchen es., wir könnten nicht existieren auf Erden. Und das heißt, wir könnten uns auch nicht entwickeln. Ja, gerade unsere erste Aufgabe ist, uns zu entwickeln daran, daß wir das Ego, &#039;&#039;&#039;dem Ego die Form verleihen, dass es dem Weg des Ich nicht im Wege steht&#039;&#039;&#039;, sondern sogar förderlich diesem Wege ist irgendwo. Aber trotzdem sich auch kümmert um die sehr irdischen Bedürfnisse des Menschen, die wir erfüllen müssen, wenn wir auf Erden leben wollen. Ja, sicher, man kann sein Leben auch opfern und kann auch durchaus einen Sinn machen, na klar. Weil ... - gibt es ja viele Situationen. Aber grundsätzlich sind wir eimal da, um unser Erdenleben wirklich zu leben, wie kurz oder lang es auch dauert. Weil wir da, und nur da lernen können. Das ist eben das Interessante, dass wir, wenn wir nur in der geistigen Welt leben würden, könnten wir alles das, was wir als freier Mensch lernen müssen, nicht lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:00:45] Weil, darüber haben wir ja gesprochen, daß das die Wesenheiten, die über uns stehen, haben diese Freiheit nicht. Sondern sie führen den Willen der Gottheit aus, so wie es von oben herunterströmt. Gemäß ihrer Fähigkeiten, die unterschiedlich sind. Daher sind nicht alle geistigen Wesenheiten für alles geeignet. Daher werden sie zu ihren Rollen bestellt auch irgendwo, aber aus dem können sie auch nicht wirklich heraus, wollen es auch gar nicht, weil sie auch gar nicht den Willen in sich entwickeln, sich zu verweigern dieser Aufgabe. Da sind interessanterweise - auch vielleicht etwas zu bedenken - die Widersacher-Wesenheiten und führend eigentlich die luziferischen, die, die den regulären Wesenheiten in gewisser Weise etwas voraus haben, weil, wir haben schon davon gesprochen, da ist eine gewisse Auflehnung da, gerade bei den luziferischen Wesenheiten, die schon aus dem Eigenen kommt. Sie wollen sich das nicht aufdrängen lassen. Und die Gottheit gewährt es ihnen dann auch, und dann werden sie eben zu luziferischen Wesenheiten auch bestellt, und sogar so, dass die Gottheit also nicht da hineingreift in diesen Bereich, also: Ihr kriegt Euern eigenen Bereich. In dem sie zwar dann selber sich noch nicht ganz in Freiheit, eben so wie der Mensch, entfalten kann, aber sie hatten die Entscheidung: gehe ich dort hinein oder bleib ich in dem Reich, in dem eben auch die anderen Engelwesenheiten zum Beispiel sind. Das ist passiert also auf dem alten Mond bzw auf der Übergangstufe. Also der alte Mond ist, zur Erinnerung, nur die kosmische, kosmisch planetarische Entwicklungsstufe, die unserer Erde vorangeht, unmittelbar vorangeht. Dann kam die Erdentwicklung. Vorher, war die sogenannte alte Sonne. Und eigentlich im Übergang von der alten Sonne zu diesem alten Mond wird ja schon vorbereitet, dass eben neue geistige Wesenheiten, wie soll ich sagen, geboren werden, das heißt geistige Wesenheiten wird man dadurch, dass etwas, was vorher zwar vielleicht schon ein astralisches, also ein Seelenwesen, ein ätherisches Wesen war, vielleicht in gewisser Weise auch ein physisches Wesen war, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:03:34] dass es aber jetzt den Ich-Funken bekommt, ein Ich bekommt, sagen wir es mal so, weil es ist nicht der höchste göttliche Funke, weil die Freiheit nicht drinnen ist. Und bei den luziferischen Wesenheiten, das sind diese Wesenheiten, die eben auf dem alten Mond ihr Ich bekommen haben. Und sie haben es aber so bekommen, dass da schon so ein Widerstandswille drinnen ist. &amp;quot;Wir wollen selber.&amp;quot; Und die Gottheit gibt ihnen die Möglichkeit, eben, in Wahrheit, um die Freiheit dann des Menschen vorzubereiten. Das heißt, es entsteht ein Reich von geistigen Wesenheiten, nachdem die Mondenentwicklung durch ist, sind sie so weit, jetzt eigentlich Engelstufe zu haben. Auf dem alten Mond sind sie in gewisser Weise vergleichbar mit der Situation, in der wir Menschen heute sind, also das Unterste, die unterste Wesenskategorie, die noch ein Ich wirklich hat, was darunter ist, hat Elementarwesen-Charakter. Aber dass da die luziferischen Wesenheiten, dieses luziferische Prinzip, so wirklich begonnen hat. Die waren eben auf dem alten Mond in einer vergleichbaren Stufe wie wir Menschen sind heute. Also, das heißt, sie haben ihr Ich bekommen. Vorher waren sie nicht nur Glied sowieso der ganzen geistigen Welt, sondern eben ganz bestimmter geistiger Wesenheiten, Ich-Wesenheiten, die sie im Grunde geführt haben. Also so wie es bei den Tieren ist, dass es eben eine Gruppenseele, einen Gruppengeist gibt, der jetzt eine ganze Gruppe sogar von Tieren führt. Und bei den späteren luziferischen Wesenheiten ist es eben so, dass die auf dem Alten Mond ihr Ich bekommen, und sich daher also aus dem Gruppenseelenbereich sowieso herausziehen, weil es ja den eigenen, das eigene Zentrum gibt, aber dass sie noch nicht die vollständige Eigenständigkeit erlangen, so wie wir&#039;s Menschen eigentlich erlangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die Gottheit in uns. Der Mensch als kleinster, aber freier Partner der Gottheit  01:06:15 =====&lt;br /&gt;
Weil für uns ist ja: was heißt unsere Eigenständigkeit? Das heißt primär das Göttliche, das Höchste in uns, im Ich erleben zu können. Im Ich wacht das auf, das heißt, die Gottheit ist in uns, ohne unsere Freiheit zu beeinträchtigen, sondern der göttliche Wille ist unser Wille, es ist identisch. Es ist identisch, und zwar, weil die Gottheit unseren Willen zu ihrem macht. Es ist eine gewisse Umdrehung. Nämlich dort, wo wir etwas aus unserer Schöpferkraft in die Entwicklung einbringen, nimmt das die Gottheit auf. Das heißt, das ist so, dass da ein neuer Beitrag entsteht, an dem die Gottheit teilhat, aber nicht die bestimmende Kraft ist, sondern was schöpferisch aus uns kommt, ist unser Werk. Das macht nicht die Gottheit für uns, sondern wir machen es. Das ist so winzig, so winzig noch. Aber es geht ja darum, jetzt durch den ganzen Vortragszyklus bis jetzt, und &#039;&#039;&#039;das steckt in Wahrheit in der Apokalypse eben drinnen&#039;&#039;&#039;. Es ist nur nicht so offensichtlich., darum konnte man es auch in der Theologie und in der Kirche oder so teilweise total missinterpretieren, und den Menschen als gehorsamen Diener der Gottheit darstellen. Und der soll aber kleinster, aber freier Partner der Gottheit sein, das ist - Christus - ja. Ja, nehmen wir gleich eine Zeile aus der Apokalypse. Ich hoffe, ich finde sie jetzt sofort. Also da, und das sagt eigentlich in Wahrheit der Christus oder überhaupt, nicht nur der Christus, die Gottheit als Ganzes, ist in der Übersetzung eigentlich sehr schön. Weil da geht&#039;s also vorher - , das ist genau in diesem 19. Kapitel, wo wir stehen, wo also diese Imagination auch mit dem Reiter auf dem weißen Pferd ist, eben das, was nicht der apokalyptische Reiter ist, der viel früher vorkommt, also wo die vier apokalyptischen Reiter sitzen, sondern das ist eine höhere Verwandlungsstufe, viel höhere Verwandlungsstufe da jetzt &#039;&#039;&#039;gegen Ende der Apokalypse, im 19. Kapitel.&#039;&#039;&#039; Das macht das alles so schwierig. &amp;quot;Hä, welcher Reiter? Welcher, Wo?&amp;quot; Wir haben das letzte Mal ja gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Der Jubel der Engel über den Fall der Hure Babylon 01:09:09 =====&lt;br /&gt;
Aha. Die Siegelbilder, die da der Steiner entworfen hat und die dann von jemand anderem aber, ja, von Clara Rettich gemalt wurden, aber war nach Skizzen von Steiner eben und nach Angaben von Steiner. Also da haben wir das erste Siegelbild, das hat mit den sieben Siegeln auf dem Buch mit den sieben Siegeln gar nichts zu tun. Diese sieben Bilder sind andere, und die zeigen gewisse Haupt-Entwicklungsstufen durch die ganze Apokalypse durch. Während das Buch mit den sieben Siegeln, das ist hauptsächlich im sechsten Kapitel der Apokalypse. Auf das Geschehnis dort bezieht sichs und zeigt eigentlich die imaginative Welt, irgendwo, aber dann kommen die Posaunen, dann kommt also die Inspiration usw.. Diese sieben Bilder sind sozusagen die großen Hauptstationen, während die sieben Siegel auf dem Buch, die geöffnet werden nacheinander und bei den ersten vier Siegeln, die geöffnet werden, kommen eben die vier apokalyptischen Reiter, zuerst eben der, auch einer auf einem weißen Pferd, aber der hat mit dem nicht direkt was zu tun. Und ja, also jedenfalls sind wir jetzt im 19. Kapitel. Wir haben das letzte Mal besprochen, dass dort einmal der große Jubel bei den Engeln ausbricht, dass die Hure Babylon, dass Babylon gefallen ist, und es ist ein Jubeln darüber, eigentlich auch über das ganze Leid, was dabei passiert ist. Weil gut, ja, die Bösewichte sozusagen sind ausgeschieden oder gestürzt oder wie auch immer, aber die jubeln darüber. Kann eigentlich was Göttliches oder was gespeist ist aus der göttlichen Quelle, jubeln darüber, dass unten Wesenheiten gestürzt werden, unter Leiden sogar gestürzt werden? Ist doch sehr komisch, irgendwie. Und da ist sehr erhellend eben - das ist jetzt tatsächlich eine Angabe von Steiner, und die ist aber sehr, sehr nachvollziehbar und - da steckt noch mehr dahinter, also gerade wenn man es so betrachtet, dass diese Engel eben nicht die sind, die dem Göttlichen so wirklich ergeben folgen, sondern es sind luziferische Engel. &amp;lt;u&amp;gt;Die&amp;lt;/u&amp;gt; jubilieren, weil sie jubilieren deswegen, weil die ausgeschieden werden, die nämlich auch ihren Interessen nicht dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:12:04] Die in der Hure Babylon, die sind viel zu sehr schon verbunden mit den Kräften des Mammon, mit dem Irdischen verbunden, mit dem Ahrimanischen verbunden. Und das wollen ja die luziferischen Engel gar nicht, die jubilieren, dass die - wwschscht - ausgeschieden werden. Das ist eigentlich auch ein Sieg für sie über die ahrimanische Welt, dass die ausgeschieden werden. Das verbuchen sie also als freudigen Moment für sich selber. Weil die hätten sie niemals gewinnen können für ihr Reich. Das ist eben das Interessante. Also mit dem Babylonischen fängt es an, sehr stark schon in das Ahrimanische hineinzugehen. Es ist ja ganz interessant, ist ja auch in der ägyptischen Kultur drinnen, ist ja dort auch drinnen. Wenn Ihr nehmt das Ganze mit dem Mumifizieren, nur das bei den Ägyptern, also das heißt, diese irdisch, stofflich, physische Gestalt zu konservieren, festzuhalten. Das heißt, genau das Gegenteil zu machen von dem, was zum Beispiel - - &#039;&#039;Ah - gut - was ist denn da? Die Moderation bittet Sie, das Mikrofon - entschuldigt, ich muß kurz -  hinüberschauen zum hm, da ist nix. Die Widersacher funken doch hinein, hab ich so das Gefühl, immer, wenn es gerade spannend wird. Wenn man ihnen auf die Schliche kommt. Macht nix, wir werden ihnen aber trotzen, jetzt erst recht!&#039;&#039;  Ja, also das, was mit dieser Hure Babylon war, da geht&#039;s ja eigentlich schon Richtung des - , in Wahrheit des materialistisch Ahrimanischen, die ägyptisch chaldäische Zeit und Chaldäer sind die Neu-Babylonier im Grunde, die bereiten ja unsere Epoche vor, wo jetzt ganz der Materialismus da ist. Ist auch ihre geistige Aufgabe, also heißt nicht, dass die jetzt alles falsch gemacht haben, keineswegs. Es war notwendig, sonst wären wir auch nicht ganz auf die Erde gekommen. Aber es hängt zusammen mit dem starken ahrimanischen Einfluss, der ja schon da ist in der urpersischen Zeit, da ist ja gerade die große Auseinandersetzung, Ormuzd und Ahriman oder Ahura Mazdao -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:15:18]  &#039;&#039;no geh! - - - Ah - - Ich bin stumm? Mein Mikro ist aber offen.  &amp;quot;Nein, wir hören dich.&amp;quot;  Ah ja, sehr gut! Nein, ich habe gerade die Meldung. bekommen, mehrmals die Meldung bekommen, dass ich stumm sei. Also ich bin nicht stumm. Wie können wir das weiterkommunizieren?  Ah ja, ich schreibe - - - - Ist also doch kein Widersacher - oder der Widersacher hat das initiiert, dass sie es nicht hören. - - - - wurst, ist ein Rechtschreibfehler drin, ist auch wurst. Gut. Ich hoffe, es wird jetzt klappen.&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 01:16:42 =====&lt;br /&gt;
Also noch einmal: Bereits in der urpersischen Zeit gibt es diese große Spannung zwischen Ahura Mazdao, die mächtige Sonnenaura, wenn man so will. Nachsatz: da ist auch ein bisserl was Luziferisches dabei, auch wenn der Christus da durch wirkt, aber es ist auch was Luziferisches dabei. Und der Gegenpol ist der Ahriman. Und in der persischen Mythologie geht es ja immer um diese Dualität, also um dieses Kämpfen zwischen diesen beiden Prinzipien. Und erst dann, wenn der Christus auf die Erde kommt, gibt es eigentlich die Mitte dazwischen, die diese beiden Kräfte aber auch im Gleichgewicht hält. Das ist ganz wichtig, also in der urpersischen Zeit hat man noch diese Dualität von Gut und Böse auch, wenn man so will. Aber das Gut ist eigentlich - in Wahrheit hats einen luziferischen Einschlag drinnen. Das liegt auch am Erleben, wie wirklich die Menschen die Welt erlebt haben, ich meine vorher, bis in die, eben hin zur urpersischen Zeit hat man auch die Sinneswelt noch anders erlebt. Also gerade in der urindischen Zeit war es immer noch stark da, ja natürlich, es ist schon die Sinneswelt irgendwo da.  -  &#039;&#039;Fein, dass es funktioniert, danke. Also ich hab jetzt die Meldung gekriegt, es klappt wieder, ich bin zu hören. Auch für diese eine Person, für die Daniela, für die Liebe.&#039;&#039;  -  Schon damals war es aber noch so, in der urindischen Zeit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:18:38] man hat das Sinnliche schon erlebt, aber zugleich noch das Übersinnliche. Das war bei vielen Menschen noch der Fall. Das heißt, man hatte damals wirklich so was wie ein sinnlich-übersinnliches Schauen, und daher war das ganze Erleben anders, als wir es heute haben. Anders als wir es heute haben, also wenn man denkt, ah, die haben damals schon genau die Welt genauso gesehen wie wir: stimmt überhaupt nicht. In Wahrheit hat man die Welt - selbst zu Beginn der Neuzeit, da fängt es an, wieder eine andere Art zu sehen und das entspricht in etwa dem, was wir heute haben. In der Zeit vorher, also griechisch-lateinische Epoche, hat man die Welt auch noch anders gesehen als wir, man hat zwar niemals so das Geistige gesehen wie in der urindischen Zeit, jedenfalls die meisten Menschen nicht mehr, aber nicht genauso wie wir. Wir denken immer, das muss alles vom Erleben her so sein, wie wir es jetzt haben. So muss das immer gewesen sein. Nein, ist nicht der Fall und es wird in der Zukunft sich auch ändern. Es wird in der Zukunft sich ganz stark auch ändern. Es wird nämlich in der Zukunft eben wieder, aber auf eine andere Art, das kommen, dass wir das Geistige mitsehen. Das wird aber das ganze Bild verändern. Das heißt, es wird, ja, auch einen individuelleren Charakter haben, weil wir sehr viel bewusster auch in die Art des Schauens hineinarbeiten werden. Wir werden malen, auch da. Ja, aber ich habe ja schon gesagt: auch bei unserem sinnlichen Schauen also jetzt mit den Augen zum Beispiel: wir zeichnen mit unseren Blicken. Wir malen selber. Und in Wahrheit jeder ein bissel anders. Wir werden zwar uns einigen können, aha, wir sehen alle auf dieselbe Landschaft und, aha, dort ist der Berg, da sind die Bäume und da geht eine Strasse oder irgendwas Aber im Detail&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:20:52] gibt es Dinge, die der eine sieht und der andere nicht sieht. Drum kann das auch sehr schön sein, wenn man sich miteinander austauscht, also dem einen ist das aufgefallen und das war ganz besonders da, und für den anderen was anderes. Aber man weiß trotzdem, aha, ja, es war ja eh dieselbe Landschaft, aber die feinen Details - und da wird es ja erst eigentlich interessant - von dem hat der eine das eine gesehen und die andere das andere. Und so kann der Austausch sein, und das wird in der Zukunft stärker sein, also auch das Schauen wird noch mehr individualisiert, aber bewusster werden. Das heißt aber auch, dass wir dann freier darin sind, wir können sehr wohl dann auch freier etwas in den Fokus fassen und folgen nicht dem so, wie es halt einfach unserer Seelenart entspricht. Es gibt halt Menschen, die mehr oberflächlicher schauen, manche hängen sofort an jedem kleinen Detail und sehen aber den Rest nimmer. Die anderen sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht. Ist unterschiedlich, wie Menschen das erleben, in Wahrheit. Ein Mensch erlebt jedes Blümerl, jedes Käferl auf dem Weg, wo er geht, aber den Berg im Hintergrund, vielleicht, sieht er gar nicht, der interessiert ihn nicht. Ja, da war irgendwas, aber wie der genau ausschaut, keine Ahnung. Ein anderer ist fasziniert von der Spitze des Berges droben   - und sieht vielleicht unten gar nix, steigt vielleicht versehentlich sogar auf irgend so einen armen Käfer drauf, weil er gar nicht dort ist mit seinem Bewusstsein. Das heißt, da ist sehr viel Unterschied drinnen. Und es wird eben dazu kommen, dass wir aber wirklich das Geistige mit schauen, sei es eben von dem Berg, was dort ist, sei es von den Tieren, die da sind, was da herumkriecht am Boden zum Beispiel, von den Bäumen, von den Blumen, die da sind, weil wir das Äußere und das imaginativ Seelische zusammenschauen. Und das wird ein neues Bild ergeben, ein sinnlich-übersinnliches Schauen wieder, so wie es Goethe in einer gewissen Weise hatte, eben wo er in jeder Pflanze zuletzt die Urpflanze gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:23:27  Anfangs war er sich noch gar nicht sicher. Er sucht die Urpflanze, nach der hat er gesucht. Es ist irgendetwas da, er hat sie noch nicht. Und er glaubt anfangs noch, ja das wird irgendeine Pflanze sein, die er halt in der Natur findet. Es wird die Pflanze sein, aus der alle anderen sozusagen sich ableiten. Bis er dann eben in Sizilien erst, also bis er ganz unten ist im botanischen Garten von Palermo unten, dort kommt ihm das erst: das ist gar keine äußere Pflanze. Das ist weder die noch die, sondern die Urpflanze lebt in allen, und die kann ich aber nur geistig erleben. Da geht ihm das Licht auf, dass das keine äußere Pflanze ist. Und da beginnt er zu sehen, das sind zwei Ebenen. Aber Goethe war eben einer, der schon auf der Suche ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird in der Zukunft kommen, dass sich Sinnliches und Übersinnliches, also aus unserer heutigen Perspektive, dass das zusammenkommt. Dass wir im Sinnlichen das Übersinnliche schauen und im Übersinnlichen aber auch schauen, welche Wirkungen hat das im Sinnlichen. Und dass es ganz selbstverständlich ist. Das wird unsere Art des Erlebens der Welt verändern. Das ist halt so, dass innerhalb eines Erdenlebens kommen solche Veränderungen, solche großen, nicht vor, das braucht halt seine Zeit. Da braucht man eine nächste, vielleicht eine übernächste Inkarnation, dann kommt das und dann kommt das ganz selbstverständlich, und dann können wir uns schon wieder nicht mehr vorstellen, wie wir heute das erlebt haben. Da tun wir uns schon schwer. Weil das weg ist und wir erleben die Welt anders. Und ich kann Euch gar nicht schildern, wie. Das werden wir dann sehen, wenn wir so weit sind. Aber es wird etwas eben hineinkommen von dem, auf jeden Fall von dem, dass das Sehen noch sehr viel bewusster wird. Das heißt, wir sehen wirklich, und das heißt nicht nur, das kommt fertig, sondern ich bin mitbeteiligt. Und wir werden uns dessen bewusster werden. Und wir werden eben zugleich mit dem Sinnlichen mitsehen das Übersinnliche. Und erst beides zusammen wird uns das Ganze geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine höhere Ausbildung dessen, was Rudolf Steiner aber schon ganz klar in seiner Philosophie der Freiheit ja beschreibt, also wo er eben schreibt: die Beobachtung und das Denken, beide zusammen erst ergeben die Wirklichkeit. Solange ich nur in der Beobachtung bleibe, bin ich nicht in der Wirklichkeit. Solange ich nur im abstrakten Denken bleibe, bin ich auch nicht in der Wirklichkeit. Wenn ich beides zusammenschaue, dann führe ich die beiden Hälften, die wir eigentlich durch unsere Bewusstseinsart, durch unsere spezielle Bewusstseinsart, die wir haben, auseinander getrennt haben, um uns in der Mitte eigentlich als Ich zu erleben. Also wir haben eigentlich die Wirklichkeit gespalten, Sinnesschein, wenn man so will, auf der einen Seite, und Denken auf der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar logisch und alles, aber auch nur Scheingebilde. Weil das Denken an sich tut sozusagen noch gar nichts. Also jedenfalls so, wie es wir erleben, was dahintersteckt, hat sehr wohl eine Wirkung in der geistigen Welt, aber die Gedanken, die wir haben, die sind Spiegelbilder. Die sind abgestorbene Spiegelbilder. Das Denken selber: ist sehr wohl was Geistiges darin, das schlägt seine Wellen, aber das, wie wir es dann erst als Gedanke fassen und erleben, das ist schon nichts mehr. Also das ist schon nur mehr ein Abziehbild davon. Und nach außen hin ist es auch so, haben wir auch nur ein Abbild. Aber wenn man beides zusammenbringt, dann kommt man in eine Wirklichkeit hinein. Auf die geistige Seite, wenn man mehr den Denkpol drinnen hat, nicht die fertigen Gedanken, sondern das lebendige, schaffende Denken. Oder ich bin mehr am sinnlichen Pol, dann bin ich mehr an dem, was halt in die auch durchaus materielle Realität hineingeht. Und dann fühle ich mich aber auch hinein, dann tauche ich in die Tiefe, dann spekuliere ich nicht über die sinnliche Welt, sondern ich tauche ein in die Wirklichkeit dieser materiellen Welt. Und dann wird man erkennen, wovon Rudolf Steiner auch sehr deutlich spricht: erstens einmal, ja, wir werden erkennen, auch die Forscher werden erkennen, wie der Christus die Materie angeordnet hat. Und, Nebensatz, wir werden auch erkennen, wie die arimanischen Wesenheiten hineingespuckt haben. Und wie das aber trotzdem auch etwas ist, was im Schöpfungswillen der Gottheit drinnen liegt. Durchaus. Weil, damit wir als Menschen die Freiheit entwickeln können, mussten wir indiese Welt kommen. In diese auch materielle Welt hinein. Bis dato hat das noch keine geistige Wesenheit gemacht, so ins Materielle hineinzugehen. Ins dichteste materielle Element hineinzugehen wie der Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Vergangene und kommende Weltentwicklungsstufen  [01:29:30]  =====&lt;br /&gt;
Die ganzen Engelwesenheiten, die uns vorangegangen sind, auch die luziferischen Wesenheiten, sind nicht so hineingegangen. Die haben ihre Ich-Phase, also wo sie ihr Ich bekommen haben, ja auf dem &#039;&#039;&#039;Alten Mond,&#039;&#039;&#039; also auf der kosmischen Entwicklungsstufe, die unserer Erde vorangeht, sich erworben, da war von der festen Materie noch keine Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner spricht davon, dass es eine Art flüssiger Zustand war. Aber den muss man sich auch anders vorstellen, als unser heutiges Wasser zum Beispiel oder so, als unsere heutigen Flüssigkeiten. Es ist so schwer, weil wir es ja nur mit unseren heutigen Begriffen und Vorstellungen, die damit verbunden sind, überhaupt aussprechen können. Aber man muss schon denken, dieses flüssige Dasein des Alten Mondes war nicht so wie unser Wasser heute oder so. Aber es war was Fließendes, etwas Bewegliches, etwas, was nicht in Formen erstarren konnte. Etwas, was auch immer eine gewisse Lebendigkeit hatte. Also da war das ganz stark, dass dieser Alte Mond eigentlich sehr lebendig war, in Wahrheit. Also der Erdboden, die Erde - aber das hat mit unserer Erde heute nichts zu tun - , also der Boden, auf dem man lebte, der war ganz lebendig. Irgendwo beschreibt das Rudolf Steiner als Vergleich, also man muss sich das vorstellen wie so einen Kochsalat. So einen gekochten sogar. Also so was organisch Lebendiges, oder aus dem Lebendigen kommend, aber fließend irgendwo. So und das ist aber auch nur ein Versuch, das in ein Bild zu fassen. Also dürft Ihr Euch nicht vorstellen, der Alte Mond war wirklich unser heutiger Kochsalat in Großdimension. Es ist ein Vergleich. Aber um nur zu zeigen, das war etwas Fließendes, was aber durch und durch lebendig war. Wie es am Anfang unserer Erdentwicklung, wie unsere Erde, bevor sie eben fester geworden ist und zu kristallisieren begonnen hatte, was im Grunde dann eine Wiederholung, schnelle Wiederholung des Mondenzustandes ist, dort auch war. Die Erde noch als Ganzes irgendwo, lebendig, also auch der Erdboden, alles durch und durch lebendig. Also auch noch so eine Art Kochsalat. Und erst dann nur geht es dann bei der Erdentwicklung weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht hinaus über die Mondenentwicklung damit. Aber es ist ja so, dass bei den großen planetarisch-kosmischen Entwicklungsstufen eigentlich immer das Alte wiederholt wird, also das heißt, das, was vorhergegangen ist. Und dann erst geht es über das hinaus. Also da gibt es eine anfängliche Phase, wo tatsächlich auch die Erde ein reiner Wärmezustand war, wie es einstens der &#039;&#039;&#039;Alte Saturn&#039;&#039;&#039; war. Diese Wärmewelt, von der Rudolf Steiner spricht, und die nur deswegen eigentlich Alter Saturn heißt, weil sie, wenn man sich sie von der Größe vorstellt, so groß war wie die Bahn, wo heute der Saturn läuft, der &#039;&#039;&#039;heutige Saturn&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt im Grunde, wenn man es noch präziser sagt, die so groß war wie fast unser ganzes Planetensystem. Weil der Saturn ist bezüglich der klassischen Planeten der äußerste Planet. Ich weiß, es gibt da noch &#039;&#039;&#039;Uranus&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Neptun&#039;&#039;&#039; heute, wo Steiner sagt, eigentlich gehören die nur sehr bedingt zu unserem System, die sind also in gewisser Weise angeflogen. Die Astrophysik kann das noch nicht bestätigen, heute. Aber es ist sehr auffällig, dass jedenfalls diese äußeren Planeten, also Uranus und Neptun, dass die auch besondere Eigenheiten haben, die sie unterscheiden von den anderen sieben Planeten, die drunter sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und erst recht, das was - es gab ja früher auch den Jupiter, ah, nicht den Jupiter, Blödsinn, den &#039;&#039;&#039;Pluto&#039;&#039;&#039;, der als Planet genannt wurde, aber Ihr wisst vielleicht, er ist irgendwann, ich weiß nicht, 2012 oder so in der Größenordnung, ist er degradiert worden zu einem Kleinplaneten, Zwergplaneten. Und das ist eben was anderes als die wirklichen Planeten, das heißt, er zählt gar nimmer dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil er tatsächlich auch seine Eigenheiten hat und weil man drauf gekommen ist, es gibt eine ganze Reihe anderer von vergleichbarer Größe wie der Pluto, die dort herumsausen, die man halt erst später entdeckt hat und die alle relativ irrwitzige Bahnen gehen auch. Und daher nicht mit den regulären Planeten zu vergleichen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändert sich das Bild. Aber egal, jedenfalls, also dieser Alte Saturn, den nennt Rudolf Steiner eben deswegen Alten Saturn, erstens, weil er also diese Größenordnung bis zur heutigen Saturnbahn hatte, also so ein großes Gebilde war, in dem alles sonst drinnen war. Und weil man das aber dadurch erkennen kann, wenn man sich auf den heutigen Saturn konzentriert, geistig, dann kann man mitschauen das, was auf dem Alten Saturn war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also der geistige Bezugspunkt sozusagen. Ich muss mich eigentlich auf die Saturnsphäre, auf die heutige, konzentrieren, wenn ich den Alten Saturn kennenlernen will. Da brauche ich aber nichts jetzt astronomisch wissen oder astrophysikalisch wissen, wie heute der Saturn aufgebaut ist, das ist ganz unwichtig. Ich muss mich nur auf diese Sphäre konzentrieren, die dort ist. Also ich kann den Ansatzpunkt sicher machen, also dass ich mich auf den Saturn, der am Himmel erscheint, einmal konzentriere, aber das dann ausblende und von dort mich zurückführen lasse zum Alten Saturn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:36:24  Und umgekehrt ist es, oder anders ist es, wenn ich zum Beispiel jetzt einen künftigen Zustand, wie den künftigen Jupiter, den &#039;&#039;&#039;Neuen Jupiter&#039;&#039;&#039;, oder eben das &#039;&#039;&#039;Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;, von dem in der Apokalypse die Rede ist, wenn ich die ins Auge fassen will, ja dann muss ich mich eben auf den jetzigen Jupiter konzentrieren. Das ist also eine Hilfe einfach jetzt, man könnte sagen, es ist eine Meditationshilfe dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es ist eben dann - aber da sehe ich dann eben dieses neue Jerusalem, da kriege ich Einblicke dazu. Und so ist es dann mit der &#039;&#039;&#039;Neuen Venus&#039;&#039;&#039; und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also daher kommen diese Namensgebungen. Aber man darf sie ja nicht vermischen miteinander. Und das ist ja jetzt aus unserer Perspektive, wo wir jetzt stehen, hier und heute, stehen wir ziemlich in der Mitte der Entwicklung, eher so ein bissel drüber weg, aber an sich, die Erdentwicklung als solche ist die Mitte und drei Stufen gehen voran, also &#039;&#039;&#039;Alter Saturn, Alte Sonne, Alter Mond,&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;Erde,&#039;&#039;&#039; und dann kommt eben &#039;&#039;&#039;Neuer Jupiter, Neue Venus&#039;&#039;&#039; und dann der &#039;&#039;&#039;Vulkanzustand,&#039;&#039;&#039; der eben jetzt keine äußere Entsprechung, keine direkte, hat. Da kommt wirklich was Neues heraus, aber da es gewisserweise das Spiegelbild ist, also wenn man es um die Erdentwicklung spiegelt, das Spiegelbild ist des Alten Saturn, kann man zumindest erkennen, also karmische Aufgaben, die für alle Wesenheiten, die damit verbunden sind, also für die ganzen Hierarchien, die durch den alten oder auf dem Alten Saturn angelegt wurden, dass die ihre Erfüllung dann auf dem &#039;&#039;&#039;Vulkanzustand&#039;&#039;&#039; bekommen. Das heißt, dort dann aufgelöst werden, endgültig. Also da werden Aufgaben gestellt, wenn man so will, und dort werden sie gelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Der Fall Babylons, Rolle der luziferischen Engel  01:39:04 =====&lt;br /&gt;
Also, ja, ich will mich aber nicht zu viel verirren in das, weil wir wollen ja das spezielle Thema da angehen mit diesem Bild. Aber es ist wichtig, dieses Umfeld zu sehen. Wir waren vorhin einmal dabei stehen geblieben, dass mit dem Sturz von Babylon, beziehungsweise dem Fall der Hure Babylon, dass eben dann danach die luziferischen Engel jubilieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hab das das letzte Mal ja vorgelesen. Es klingt ja eigentlich alles sehr schön: &amp;lt;u&amp;gt;&amp;quot;Halleluja, das Heil und die Offenbarung und die Weltenkraft gehören dem Gotte, dem wir dienen. Zur Wahrheit und zum Sein des Guten führen seine Entscheidungen. Er hat das Urteil gefällt über die große Hure, die mit ihrer Unzucht alles Erdensein verdorben hat. Gesühnt hat er das von ihrer Hand vergossene Blut seiner Diener ...&amp;quot;&amp;lt;/u&amp;gt; Und so weiter und so weiter. Und: &amp;lt;u&amp;gt;&amp;quot;Halleluja, das Rauch ihres Brandes&amp;quot;&amp;lt;/u&amp;gt; - also eben dieser Gefallenen - &amp;lt;u&amp;gt;&amp;quot;wird nicht aufhören empor zu steigen von einem Äon zum anderen.&amp;quot;&amp;lt;/u&amp;gt; Also Gott sei Dank ist da alles in Trümmer gesunken, was mit dieser Hure Babylon oder mit Babylon überhaupt zu tun hat. Das sind aber die luziferischen Engel. Das sind eben die, die spüren, dass da in dem Babylonischen schon so ein starker ahrimanischer Einschlag drinnen ist und den wollen sie nicht. Weil sie wollen ja den Menschen eigentlich sehr schnell, viel schneller, als er reif dafür sein könnte, in eine geistige Sphäre heben. Das ist ja das Problematische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die luziferischen Wesenheiten führen uns sehr wohl ins Geistige, sie führen uns ins Licht, aber in einem Zustand, in dem wir noch nicht reif sind, dort als eigenständige geistige Wesen, als freie geistige Wesen wirklich agieren zu können. Und dann hätten sie uns dort, und sie führen uns, zu ihren Zielen, die aber auch nicht aus der Freiheit heraus sind. Aber halt was sie trotzdem mitgenommen haben - sie haben ja auch etwas mitgenommen, als sie, wie soll ich sagen, als der Sturz der luziferischen Geister war, sie haben eine ganze Menge an Kraft mitgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Der ursprünglich göttliche Auftrag der luziferischen Wesenheiten   [01:41:41] =====&lt;br /&gt;
Und aus dem heraus können sie tätig sein, auch wenn es nicht aus der Freiheit ist. Sie erfüllen in Wahrheit also göttliche Dinge, aber zur Unzeit zum Beispiel, weil sie die direkte Führung jetzt nicht mehr haben. Aber sie haben mitbekommen eine ganze Menge an Fähigkeiten, sie haben mitbekommen eigentlich auch eine ganze Menge an Aufgaben, nur sie wissen jetzt in Wahrheit nicht mehr, wann der richtige Zeitpunkt ist, diese Aufgaben zu erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:42:13  Und natürlich, nach, wie soll ich sagen, nach göttlichem Auftrag, ist ja das Ziel, also dass der Mensch immer mehr irgendwann ins Geistige aufsteigen wird. Und dieser Aufgabe fühlen sich die luziferischen Wesenheiten sehr wohl verpflichtet in gewisser Weise, also die füllen sie aus, aber zu früh. Zu früh und in unrechter Weise, weil der Mensch soll also dort erst hinkommen, wenn er auch zugleich seine Erdenfeste gefunden hat und hier sein freies Ich entwickelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ich ihn zu früh hinaushebe, dann kann er seine &#039;&#039;&#039;Freiheit&#039;&#039;&#039; nicht entfalten. Und dann geht eigentlich der ganze Schöpfungsplan verloren. Also die luziferischen Wesenheiten sind schon eigene Wesenheiten, eigentlich erfüllen sie einen göttlichen Auftrag, nur sie stehen nicht mehr mit dem Göttlichen in Beziehung, sondern sie erfüllen den Auftrag, der ihnen in der Vergangenheit gegeben wurde. Also arbeiten mit, dass der Mensch ein lichtvolles geistiges Wesen werde. Nur dass der Mensch also vorher da sich auf Erden herumschlagen muss, hier sogar Fehler machen muss, um sie aus Freiheit überwinden zu können, aus freiem Entschluss heraus überwinden zu können, das haben sie alles nicht mitgekriegt, da waren sie schon, diese luziferischen Wesenheiten, sozusagen abgeschnitten von der göttlichen Quelle. Also das ist das Paradoxe, also dass sie eigentlich einen Auftrag der Gottheit, wenn man es so nennen will, aus der Vergangenheit, auch jetzt noch erfüllen wollen. Und gerade dadurch unzeitgemäß sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:44:13 Also gerade dort, wo das luziferische Übel sozusagen uns trifft, hängt das eigentlich immer damit zusammen, dass sie etwas, was für die Vergangenheit richtig war, jetzt haben wollen. Eigentlich wollen sie uns zurückführen in etwas, was in der urindischen Zeit vielleicht noch gültig war, oder gar in der atlantischen Zeit. Und eigentlich sozusagen den Rückweg, den Rückweg dann dort wieder hinauf in die geistige Welt - je mehr ich dort zurückgehe, desto mehr komme ich ja wieder dorthin, in die Sphäre, aus der der Mensch gekommen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Bestimmung des Menschen auf der Erde  [01:44:51] =====&lt;br /&gt;
Aber der Mensch sollte eben auf die Erde kommen, und er sollte eigentlich aus dem Geistigen bis zu einem gewissen Grad herausfallen, jedenfalls so weit, dass er hier wirklich die Erde ergreift. Dass, ja, der &#039;&#039;&#039;Sündenfall&#039;&#039;&#039; ... - aber, die Schlange dort, die ist nicht so zufällig dort. Man könnte ja sagen, ja, die stört den ganzen göttlichen Willen - eigentlich nicht. Eigentlich nicht! Nämlich dort, wo sie erscheint, nämlich, dass die Menschen also auf die Erde kommen, dass sie auch in die Sterblichkeit zum Beispiel kommen, ist notwendig für die Entwicklung der Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte stellt Euch diese große Sache vor, über die sonst eben keine der höheren geistigen Wesenheiten verfügen, &#039;&#039;&#039;sterben zu können&#039;&#039;&#039;. In zwei Welten dadurch leben zu können. In einer sinnlichen Welt leben zu können und in einer geistigen Welt leben zu können. Das in einem gewissen Rhythmus: Inkarnation, Leben zwischen Tod und neuer Geburt, oder im Kleinen auch dann irgendwann in dem Wechsel zwischen mich wenden zur Sinneswelt, mich wenden zur Geisteswelt. Und jederzeit hin und her gehen zu können einmal. Auf das zielen wir hin irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:46:38  Also es sind, jedenfalls wenn man die Bibel liest, eben also auch das Alte Testament, und dann ganz besonders das Neue Testament auch liest, das ist dort niemals so angebracht, immer diese Schwarz-Weiß-Malerei zwischen Gut und Böse zu machen. Sondern es liegt in der ganzen Erdenentwicklung eigentlich schon drinnen, dass das Göttliche Mensch wird. Dass im Menschen, das heißt, in dem kleinsten geistigen Wesen, das Göttliche lebt. Das ist von Anfang an das Ziel. Und dazu musste der Mensch die Erde betreten, sonst hätte er ... - und zwar mit all den Übeln auch, die damit verbunden sind, mit all den Widerständen, die damit verbunden sind. Weil, so groß die Macht des Göttlichen ist, aber das Göttliche kann niemanden zur Freiheit zwingen, sagen: Du bist jetzt frei. Sie kann eigentlich nur, und das macht sie mit uns Menschen, diesem kleinsten geistigen Wesen, die Möglichkeit dazu zu geben. Aber ergreifen müssen wir die Freiheit selber. Nicht einmal der liebe Gott kann sie uns einfach geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ... - Jean-Paul Sartre sagt doch so schön, also - wie sagt er es genau? Ja, der Mensch ist zur Freiheit verdammt. Aber, diese Verdammung heißt eigentlich nur, es wird uns die Freiheit gegeben, es wird uns die Möglichkeit gegeben, die Freiheit zu ergreifen, in Wahrheit. Und wir werden immer wieder erinnert daran, dass wir die Möglichkeit haben. Nämlich erinnert dadurch, dass jetzt nicht von oben was entschieden wird. Und es liegt an uns, fassen wir einen Impuls, einen richtigen, also richtig in dem Sinne, dass es sich also in das, banal ausgedrückt, in das Weltgefüge richtig einfügt und einen Beitrag dazu leistet, oder bricht es heraus. Aber das liegt an uns, es wird nicht von oben gesteuert, sondern wir haben die Freiheit. Und wir können sie ergreifen, wenn wir das wollen, dann können wir den richtigen Impuls verwirklichen, wir können aber auch, und das können wir besser wahrscheinlich noch, einen Fehler machen dabei. Da sind wir geübt da drinnen. Wurscht, dann haben wir halt den Fehler gemacht, dann kommt die Zusatzaufgabe, diesen Fehler kannst aber jetzt wirklich nur Du wieder ausmerzen. Nämlich vor allem den Fehler, die Zerstörung, die Du in Dir selber angerichtet hast. Weil die groben Folgen für die Welt als Ganzes, die auch daraus entstehen, die hat der Christus auf sich genommen, das ist das, der Heiland hat die Sünden der Welt auf sich genommen. Aber nicht die individuellen Verfehlungen, sondern die Wirkungen, die da sind in der ganzen Welt. Dass nicht, also die ganze Welt auch noch zugrunde geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber den karmischen Ausgleich, der liegt an uns, den kann uns niemand abnehmen. Das gaukeln uns nur die Widersachermächte vor, namentlich die luziferischen Mächte gaukeln uns das vor: Ah nix, da gibt es schon einen Umweg, um den Du diese unangenehme Aufgabe umschiffen kannst. Ins luziferische Reich darfst Du rein. Nur nennt er es halt nicht luziferisch. Ins lichte Reich darfst Du hinein. Und - schchch, macht man schon einen Bogen drum. Und dann hängen natürlich erst recht wieder die ahrimanischen Mächte dran. Dann krallen sie uns. So gesehen arbeiten wieder die beiden zusammen, auch wenn sie sich nicht riechen können, auf gut Deutsch. Aber trotzdem, also sie ergänzen einander. Und wissen auch, dass sie aneinander gekettet sind in gewisser Weise, dass einer ohne dem anderen eh nix erreicht. Es gibt halt das Schwergewicht, dass der Luzifer mehr in der Vergangenheit gewirkt - nein, will ich gar nicht einmal sagen, aber dass er die führende Rolle in der Vergangenheit hat, weil die ahrimanischen Mächte haben auch von Anfang an gewirkt, durchaus. Und jetzt ist es halt umgekehrt, jetzt hat der Ahriman mehr die Führung und der Luzifer dient ihm und kann halt auch noch davon profitieren, weil sonst kriegt er gar nix. Weil, an sich wäre seine Zeit vorbei. Gerade der Ahriman hilft ihm aber, dass er heute sehr sehr wohl auch sehr dick da ist, erst recht dick da ist. Da finden wir wieder das richtige Gleichgewicht oft nicht. weil es ist: Ah, der Ahriman ist stark, wo flüchten wir uns hin, zum Luzifer. Weil der Ahriman, buh, das tut weh, irgendwo, das ist grauslich, wenn man es so in seiner Strenge nimmt. Ja, dann flüchten wir uns halt ins Luziferische. Das gibt eigentlich dem Luziferischen einen gewaltigen Aufschwung wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch wenn wir in diesem ahrimanischen Zeitalter leben oder gerade weil wir eben leben, gibt es paradoxerweise gerade dem Luzifer wieder einen gewaltigen Aufschwung auch. Also Ihr seht, das ist schon sehr kompliziert, die ganze Geschichte. Und - aber kompliziert, es, man sieht es ja eben wirklich an dem Christusprinzip, das steht in der Mitte zwischen den beiden, immer in der Mitte. Also ganz und gar nicht dieses Prinzip Gut und Böse, Licht und Finsternis, und nur die zwei. Und Licht ist das alleinig Gute - Ja, dann bin ich aber beim Luzifer! Dann bin ich beim Luzifer. Und der Luzifer triumphiert, wenn der Finstere fällt. Und deswegen jubilieren hier die luziferischen Engel. Und trotzdem steht es im Neuen Testament drinnen. Oder gerade deswegen, weil es einfach eine Beschreibung ist dessen, was da passiert, und da sind eben die Widersacher auch dabei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Handeln in Freiheit, auch wenn das Göttliche in uns wirkt  [01:54:00] =====&lt;br /&gt;
Und ganz deutlich, und das wollte ich vorher schon, viel früher einmal aussprechen, habe aber jetzt das Umfeld wieder einmal einbezogen vorher noch. Wo es darum geht, also wenn der Mensch frei ist, wenn das Göttliche in ihm wirkt, dann ist das aber nicht so, dass uns die Gottheit führt und uns in ihrer Freiheit einschränkt, sondern dass die Gottheit eigentlich erwartet: werde tätig, bring mir etwas entgegen und ich nehme es in meinen Willen auf - also gerade der Christus auch in uns - und ich gebe dem Weltgeltung sogar. Also der Christus trägt dann dazu bei, dass das wirklich Kraft werden kann auch in der Welt. Aber es ist nicht so, dass uns eben befohlen wird, mach dieses oder das, sondern es wartet die Gottheit darauf, dass wir, so klein es auch sein mag noch, dass wir etwas entgegenbringen. Also das ist dieses, wie soll ich sagen, neue Schöpfungsprinzip, nicht nur von oben, sondern auch von unten. Und das wird hier im 19. Kapitel aber auch sehr deutlich ausgesprochen. Also da wird vorher gesprochen von der Hochzeit des Lammes und dass halt die geistig richtig Strebenden eingeladen sind, berufen sind. Und dann heißt es weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;quot;Und er fuhr fort: dies sind wahrhaftige Gottesworte. Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, um ihn anzubeten.&amp;quot;&amp;lt;/u&amp;gt; Also der Johannes fällt zu seinen Füßen. Es ist im Grunde der Christus, der da spricht, oder durch ihn, mit ihm, die Gottheit selbst sogar. &amp;lt;u&amp;gt;&amp;quot;Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, um ihn anzubeten. Und er sprach zu mir, das sollst du nicht tun. Ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, die sich an das Zeugenschicksal Jesu halten. Dem Vatergotte gelte deine Anbetung.&amp;quot;&amp;lt;/u&amp;gt;  Da geht es also noch auf die Vatergottheit. Klar, also da, das ist eigentlich, also hier gehts darum, dass der Mensch sein Eigenes entwickeln muss. Sein Eigenes entwickeln muss. Das ist in Wahrheit die Zukunftsaufgabe. Und dass das gottgewollt ist. Und dass dazu, zu diesem Zweck eben auch all das zugelassen wurde, was im Prinzip die Widersacherwesenheiten tun, mit einer gewissen Ausnahme, mit den soratischen Wesenheiten. Die haben überhaupt einen eigenen Einschlag. Die sind eigentlich so direkt in den großen Plan nicht einbezogen, beziehungsweise die haben sich wirklich also davon herausgelöst. Das liegt aber eben daran, dass sie schon geistige Wesenheiten, also das heißt Ich-Wesenheiten waren bevor oder abseits dessen. Ihr wisst, ich tue mir da immer schwer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Grenzen unseres Zeitbegriffs [01:57:54] =====&lt;br /&gt;
Weil der Zeitlauf, der Zeitbegriff im äußeren Sinn zumindest, nur einen Sinn macht vom alten Saturn bis zum Vulkan. Und dann fängt eine neue Entwicklung an mit einer neuen Zeit. Wenn man so will. Das können wir uns nicht so wirklich vorstellen, wir denken immer: Zeit, das ist so die unendliche Linie ... Ja, von mir aus hat es mit dem Schöpfungsmoment begonnen, aber dann läuft es halt immer weiter irgendwo. Aber es ist, diese Zeitlinie hat einen Anfang, oder diese Zeitspirale, wie immer man das nennen will, dieser Zeitfluss. Wobei noch dazu kommt, dass aus der Zukunft auch was entgegenfließt. Wir haben eigentlich immer die beiden Ströme drinnen. Also unser moderner Zeitbegriff ist sehr einseitig einfach, weil er nur diese Linie kennt. Aber es ist eigentlich ein, eher noch ein Bild durch den Kreis, zunächst einmal. Das heißt, der Anfang und das Ende fällt zusammen in gewisser Weise. Nur, es ist auch nicht wirklich ein Kreis, sondern es ist eigentlich eine aufsteigende Spirale. Ich lande zwar wieder, na ja, nicht am selben Punkt, aber eine Etage höher darüber. Könnt ihr euch das vorstellen? Es ist also eine Kreisbewegung, aber zugleich eine Aufwärtsbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den alten Kulturen gab es immer das zyklische Weltbild. Das war aber dieses in sich selbst Zurücklaufen. Das ist durchaus auch ein sinnvolles Bild, aber für die Weltentwicklung im Großen muss man dazunehmen die Aufwärtsbewegung, die dazukommt, dann ist es eine spiralige Bewegung. Und drum schildert im Übrigen auch Rudolf Steiner, oder weist ganz deutlich darauf hin, wie zum Beispiel auch die Bewegung unserer Planeten, auch unserer Erde - das ist nicht, Kreisbahn sowieso nicht, aber Ellipse nach moderner Anschau, aber auch die geht nicht immer nur rundherum, sondern sie schreitet fort. Sie schreitet fort, weil sich unser ganzes Planetensystem durch den Kosmos bewegt. Es steht also nicht an einem Ort still, sondern es ist in Bewegung, es gibt eine höhere Bewegung. Und unsere Sonne ist unterwegs, sozusagen. Und unsere Erde folgt dem. In Wahrheit ist das Ganze ja Teil dieser Erdentwicklung, die ganzen Planeten, so wie sie halt heute sind, auch als stofflich feste Gebilde, gehören mit dazu zu dem Ganzen, die wandern alle mit dieser Spiralbahn.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Mitwirken des Menschen aus göttlicher Kraft heraus [02:01:02] =====&lt;br /&gt;
Und das ist eben Ausdruck dessen, wo wir aber jetzt mitwirken, bei diesem Aufstieg, bei dieser Entwicklung, mitzuwirken. Und da eine neue Nuance hineinzugeben, die aus dem göttlichen Funken in uns stammt. Es braucht uns nicht hochmütig machen, aber es ist die wesensgleiche Kraft in uns. Nur diese Kraft ist eben so, dass wir lernen müssen, mit ihr umzugehen. Aber es ist die göttliche Kraft. Und es gibt dann in Wahrheit keinen Unterschied aber mehr zwischen dem göttlichen Willen und unserem Willen. Das fließt in eines zusammen, wenn wir wirklich aus dem Ich, aus der Freiheit heraus, schaffend tätig werden, und das Ganze auch noch gelingt. Das heißt, wenn wir so weit sind, dass wir sagen können dann, ja, endlich, wie es die Elohim in der Genesis sagen: &amp;quot;Und sie sahen, dass es gut war.&amp;quot; Das müssen wir halt lernen, darum müssen wir auch erkennen, die geistige Welt kennenlernen, die Folgen unseres Tuns, dass wir das jederzeit einschätzen können. &#039;&#039;Ich glaube, da ist ein Mikro offen, bitte abschalten.&#039;&#039; Dass wir also, auch wenn wir Fehler machen, sehen: aha, aber ein großer Teil ist gelungen, aber da ist noch ein Fehler drinnen. Also noch einmal, besser machen. Also Werkausgabe Nummer zwei. So wie es manche Künstler machen, dass sie ein bestimmtes Motiv dutzende Male vielleicht sogar malen, weil sie noch nicht ganz zufrieden sind. Weil es noch nicht das ganz Fertige ist. Und so gehen wir durch, und es ist in der Regel nicht eben aufs erste Mal gleich das Vollkommene. Es ist vielleicht paradoxerweise, wie es bei vielen Künstlern ist, es ist das unvollendete letzte Werk in gewisser Weise das Vollkommenste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Vergleich mit Künstlern verschiedener Epochen, unvollendete Werke [02:03:27] =====&lt;br /&gt;
Also gerade die Künstler, die ein großes Werk begonnen haben und dann es nicht mehr fertigstellen konnten, weil sie aus dem Leben geschieden sind, genau in dem Moment aus dem Leben geschieden, wo sie noch etwas, den letzten Strich machen konnten, aber es ist trotzdem noch nicht fertig. Aber mehr konnten sie in diesem Leben nicht leisten. Und es ist gerade dieses Offene auch die Einladung: Führe das weiter. Nämlich die Idee, die dahinter steckt. Das geht jetzt gar nicht darum natürlich, dass jetzt ein anderer Maler kommt und sagt: gut, der hat das nicht fertiggemalt, das mache ich jetzt. Um das geht es gar nicht, sondern: schau dir an, welcher Impuls da drin ist, lerne von dem und geh drüber hinaus. Und dann kannst du das fertig machen oder weiterspinnen jedenfalls, was dort unfertig geblieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit sind alle unsere Werke unfertig, weil sie sind alle einer Erweiterung, einer Weiterentwicklung fähig. Und das ist ganz egal, ob man scheinbar das Werk fertiggestellt hat und halt die ganze Bildfläche irgendwie bemalt ist oder nicht, um das geht es nicht. Aber da ist ein Impuls drinnen, der ist in jedem Fall, selbst bei den Malern, die alle Werke fertiggestellt haben, scheinbar, ist es trotzdem nicht fertig. Sondern es ist die Aufforderung: geh über das hinaus. Da ist eine Richtung gegeben, geh über das hinaus. Nimm das zum Beispiel, was in den Raphael-Bildern drinnen ist - ich warte auf den Künstler, der das weiterführt, und noch näher uns zum Beispiel die Engelwelt bringt, noch näher, auf eine ganz andere Art. Weil diese Bilder sind großartig. Und da steckt unheimlich viel drinnen in diesen Werken von Raphael. Und trotzdem, wenn ihr das nehmt, was ich anfangs heute oder eben auch in den letzten Vorträgen gesagt habe, man kann es nämlich durchaus vergleichen mit dem malenden Schauen, das ich auch bei der Imagination brauche. Aber dieses Bild, das ich malend schaue, ist nur das Hilfsmittel in Wahrheit. Weil die eigentliche Imagination, das eigentliche Bild, ist übersinnlich. Und zur Zeit, als Raphael malte, das war gerade die Zeit, wo man aufgebrochen ist, Renaissance überhaupt, mit der Perspektive, die kommt, wo man sehr stark in die körperliche Darstellung, und zwar wirklich auch in die physisch körperliche Darstellung geht, das ist nämlich bei den alten Griechen mit den Statuen noch anders. Die malen eigentlich in Wahrheit den Ätherleib. Das heißt, das Idealbild, das dahinter steht, das den physischen Leib erst aufbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gibt diese Harmonie, diese unglaubliche Schönheit dieser Statuen. Die eigentlich in Wahrheit auf Erden kein Mensch erreicht. Weil wir auch selber es nicht erreichen, dass - also die Ätherkräfte reichen nicht aus bei uns, um dieses Idealbild hinzukriegen. Und in der Renaissance geht es ganz eigentlich ins physisch-körperliche hinein in der Darstellung. So wie man es vorher nicht getan hat, eben auch die Griechen nicht. Also erst in der Zeit des Hellenismus fängt sowas an, dass nicht mehr Idealgestalten da sind. Da kommt etwas aus dem Äußeren schon hinein, da gibt es die verzerrten Gesichter. Das wäre in der Klassik niemand eingefallen, da eine Statue mit verzerrtem Gesicht, oder zornigem Gesicht oder so zu machen. Das ist alles so erhaben, so ideal, aber daher über die Sphäre des Physischen, in Wahrheit, auch wenn es als physischer Block jetzt, als Statue vor mir steht, aber es ist eigentlich ein reines Bild des Ätherischen, das dahintersteckt. Und daher haben sie in Wahrheit auch nicht nach einem Modell gearbeitet, sondern vor allem aus dem Erleben des eigenen Ätherleibs heraus. Aus dem haben sie es gespürt. Sie haben gespürt, welches Ideal ist da drinnen, das sich aber selbst in ihrem eigenen Körper nicht verwirklichen konnte. Aber da setze ich es hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:08:28 Ja und ... - eben, also es geht darum, dass wir als Menschen alleweil eingeladen sind, aus der Freiheit heraus, ja, das Werk der Gottheit, ich will nicht sagen fortzusetzen, das wäre zu vermessen, aber mit beizutragen dazu. Und, wo das ganze Ideal, das dahintersteckt sozusagen, wirklich schöpferisch aus uns kommt. Ich meine, der Grieche hat das genommen aus dem, was ja eh an sich im Ätherleib drinnen liegt irgendwo, auch wenn es nicht vollkommen ist, aber in der Ätherwelt konnten sie es noch spüren, irgendwo. Auch wenn sie es vielleicht nicht mehr hellsichtig geschaut haben, also gerade die großen Plastiker haben es nicht mehr wirklich hellsichtig geschaut, aber sie haben es in sich gespürt. Auch wenn ihr eigener Ätherleib das nicht alles durchziehen konnte, aber sie spürten das Bild. Sie spürten nämlich auch die Bilder, man muss dazu sagen, ja, dass die Kräfte, die im Ätherleib drinnen wirken, die haben ihr Vorbild aber im Astralischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum jede Nacht, wenn wir schlafen - über das haben wir auch schon früher gesprochen - , untertags zerstören wir ja vieles in unserem Leib, das muss in der Nacht wieder aufgebaut werden, dazu muss aber unser seelisches, unser Astralleib zu einem großen Teil, jedenfalls aus dem oberen Bereich des Leibes, heraustreten und sich aus der großen Astralwelt die Weisheit wiederholen, die notwendig ist, dass der Ätherleib seine Aufgabe erfüllen kann. Also das heißt, diese griechischen Künstler, auch wenn in ihrem Ätherleib das nicht immer ganz vollkommen war, aber sie schauten auch irgendwo mit dieses Astralische, diese astralische Weisheit, die drinnen ist. Vielleicht gar nicht mehr so bewusst hellsichtig, aber in ihr künstlerisches Gefühl hinein, in ihr Gestaltungsgefühl hinein. Da war das unmittelbar drinnen. Weil, es ist also da sehr stark - wirklich, hängt sehr stark mit dem Fühlen dieser Kräfte zusammen. In der griechisch-lateinischen Zeit sind wir ja in der Zeit der Verstandes- und Gemütsseele. Und die Gemütsseele hat sehr viel mit dem Gefühl zu tun, aber auch mit dem Willen zu tun. Es ist ein Gemütes-, sowas fühlend-wollendes, wollend-fühlendes, so irgendwie drinnen. Und aus dem heraus haben die Künstler eigentlich gestaltet, also die haben nicht aus dem Verstand gestaltet, gar nicht. Sie waren aber dadurch, dass sie es als Griechen ihrer Zeit trotzdem auch hatten, wach genug, um das andere ergreifen zu können, das auch in eine äußere Form geschickt hineinfließen zu lassen. Und es ist also dieses Fühlen, fühlende Wollen eigentlich, aus dem es herauskommt. Das war stark drinnen bei ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Wege und Umwege  02:12:10 =====&lt;br /&gt;
Ja, wir sind heute schon wieder zum weißen Pferd mit seinem Reiter noch nicht in weiteren Details gekommen, es war wieder ein bisschen ein großer Umweg rundherum scheinbar, aber ich bitte euch, bedenkt, in der geistigen Welt ist der Umweg der kürzeste Weg. Je mehr man mitnehmen kann auf Seitenwegen, auf den Umwegen, umso besser und umso schneller kommt man zum Ziel, sprich, umso schneller kommt man zur eigenen geistigen Entwicklung. Das ist ja der geistige Weg, den wir gehen, dass er ein Entwicklungsweg ist. Und das ist ja auch das Große, dass das Steiner immer so stark betont hat. Also das steckt in seinem ganzen Werk drinnen. Es ist eben nicht so: da war einmal eine Offenbarung, die haben wir jetzt, und jetzt folgen wir den Anordnungen, die da drinnen stehen. Stehen eh keine Anordnungen in Wirklichkeit drinnen, also es ist nur, es sind Impulse drinnen, auf die wir halt aufpassen, auf die wir achten sollten, die wir aber selber entfalten müssen. Und es ist halt ein bissel - in der Vergangenheit sind die geistigen Schriften, die geistigen Überlieferungen so ein bissel ausgelegt wie ein Regelwerk, das man zu befolgen hätte. Und wo es dann vielleicht also irgendeinen Oberen drüber gibt, der sagt dir dann halt, wie die Regel ist und interpretiert sie. Interpretiert die Schriften des Neuen Testaments oder des Alten Testaments und schreibt dir aber dann vor, was zu tun ist. Aber, das soll es nicht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn wir die Bibel lesen, die zumindest aus Imaginationen und an vielen Stellen auch aus Inspirationen kommt, und Intuitionen, die dahinterstehen. Aber egal, es geht nicht darum, sie eins zu eins anzuglotzen, sondern sie sind eine Hilfe, dass wir - also wenn wir als heutiger Mensch uns damit beschäftigen - sie sind eine Hilfe, um uns selbst, also um uns berühren zu lassen dadurch einmal, um uns selbst im malenden Schauen die Imagination aufzubauen, uns dadurch immer mehr dessen bewusst werden, was da wirklich dahintersteckt, und - nämlich dahintersteckt im Sinne, wie betrifft es mich, meine Aufgabe, was kann ich machen, dass wir das ins Bild schaffen und selber eben dann im Sinne unserer Aufgabe, die aus unseren Fähigkeiten resultiert, und diese Fähigkeiten resultieren wieder aus dem ganzen Weg, den wir durch viele Inkarnationen gegangen sind, dass wir aus dem heraus dann tätig werden. So müsste man die Bibel lesen, man müsste sie ja daher sehr individuell lesen. Weil da sind Bilder drinnen, das sind Anregungen und die können uns berühren und jetzt mach was draus, mach etwas draus, was deiner Aufgabe entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Aufgabe entspricht deinen Fähigkeiten. Und dazu ist es notwendig, dass wir auf einen Weg geführt werden, dass wir erstens einmal unsere Bequemlichkeit, unsere geistige Bequemlichkeit überwinden, dass wir sagen: ja, da ist der große geistige Führer, der hat uns das und das gesagt und das machen wir. Sondern unsere wirkliche Aufgabe, die müssen wir selber entdecken, ja, selber erschaffen im Grunde. Weil es ist eben nicht eine fertige Aufgabe, die zu lösen wäre, sondern wir sollen schöpferisch das finden, wodurch wir zur Welt noch etwas dazugeben können, was sonst nicht da wäre und was sie noch reicher macht, was sie schöner macht, was sie besser macht in einer gewissen Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Neunter Wochenspruch, Bedeutung jedes einzelnen Menschen für die Erdentwicklung  02:17:15 =====&lt;br /&gt;
Also um das geht es hier. Und, Hingabe an die geistige Welt, aber sich selber finden, das ist eben auch in dem Wochenspruch drinnen: &amp;quot;Verliere dich, um dich zu finden.&amp;quot; Wollen wir vielleicht heute Schluss machen damit? Ich lese euch zum Abschluss noch einmal den Wochenspruch, es ist der neunte Wochenspruch. Ihr erinnert euch, was die Neun alles bedeuten kann, was ich am Anfang gesagt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergessend meine Willenseigenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfüllet Weltenwärme sommerkündend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir Geist und Seelenwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Licht mich zu verlieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebietet mir das Geistesschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und kraftvoll kündet Ahnung mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verliere dich, um dich zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist dann der letzte Punkt. Da kommen wir aber wieder ganz zu uns, und da wacht dann zum Beispiel im Herbst wieder das auf, dieses Michaelische auch: jetzt Tatkraft aus dir selber. Jetzt aber zuerst: Verlieren, wir müssen wirklich in die Welt gehen, auch in die geistige Welt letztlich gehen. Dort kommt uns etwas entgegen, das wir zunächst nur ahnen auch, wo wir irgendwas spüren, aber dann heißt es irgendwann: Finde dich wieder. Zuerst verlieren wir uns ganz, wir gehen in dieser Fülle auf, sind offen dafür, aber dann finden wir auf höhere Art zu uns selber, dann erkennen wir erst unsere Aufgabe. Und die ist; Schaffe aus dir selbst. Du bist zum Schaffen aufgerufen, zum Mitschaffenden aufgerufen. Und die Konsequenzen sind riesig für die Weltentwicklung, auch für alles, was gegenwärtig ist. Wir sind aufgerufen, die Erde zu verwandeln und zu etwas zu machen, was mehr ist, als das sein könnte, wenn es nur von oben fließt sozusagen. Und, ja, wir versuchen eh, viel zu tun, und wir machen viele Fehler zur Zeit auch, die längste Zeit schon, dabei. Aber zu lernen aus den Fehlern, es besser zu machen, das ist ganz wichtig. Aber keinesfalls bitte: holt euch Menschen raus, lasst die Erde, wie die Erde ist, und tut möglichst nicht hineinpfuschen. Nein, hineinpfuschen sollen wir nicht, aber wenn wir nicht mitarbeiten würden, wenn wir nicht unsere schöpferischen Impulse hineinbringen würden, dann werden wir der Entwicklung, die angedacht ist für uns, die uns ermöglicht ist, die gottgewollt ist, nicht gerecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit würden wir der Erde, auch wenn man jetzt auf diese engere Perspektive geht, nicht helfen, sondern ihr schaden. Die Erde braucht uns. Unserer Mitarbeit, unserer schöpferisch-kreativen Mitarbeit. Trotz der Fehler, die wir machen. Die Welt würde nicht besser ausschauen, wenn wir uns völlig raushalten würden und nur, ja, im Grunde wie die Tiere aus den Instinkten heraus uns leiten lassen würden, die Welt wäre nicht gesünder und besser. Sie würde noch, noch schneller verfallen. Also wir sind aufgerufen: macht euren Beitrag! Das bringt die Welt und die Erde, jetzt ganz konkret, um es jetzt wirklich auf unsere engere Aufgabe, hier die Erde weiter zu bringen auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Christus hat seinen Teil getan, er hat sich verbunden mit der Erde, aber wenn wir den Impuls nicht ergreifen, wird es trotzdem nichts nützen. Ob diese wirkliche Durchchristung stattfindet, das liegt auch an uns. Die Durchchristung der ganzen Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wenn wir uns - angenommen, wir würden uns alle verweigern, dann wird die ganze Erdentwicklung nicht durchchristet. Dann ist das was, was zerstäubt und weg ist. Und eigentlich - so extrem wird es mit Sicherheit nicht passieren, aber nehmen wir hypothetisch den Fall an, es findet überhaupt nicht das statt, dann würde die Erde zerstäuben und hat ihren Sinn verloren. Und der Christusimpuls wäre ganz umsonst gewesen dann. Sondern er erfüllt sich dadurch, dass wir aus der Freiheit heraus unsere Schöpferkraft, unsere kleine, aber entscheidende, mit hineintragen in das Ganze. Und das betrifft also ganz konkret die Zukunft der Erde, das betrifft also zum Beispiel ganz stark, wie gehen wir in der Landwirtschaft mit der Erde um, wie gehen wir in der Heilkunde um damit, Heilkunde für Menschen, aber auch für Tiere, Heilkunde für die Natur im Grunde. Wobei sich das mit der Landwirtschaft verbinden kann, aber wir brauchen sogar mehr, weil wenn wir jetzt in Landwirtschaft nur verstehe, dass wir halt dort unsere Nahrung anbauen und versorgt werden, es geht aber um mehr, es geht da um wirklich die ganze Natur zu heilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil von sich aus ist sie auf einem absterbenden Weg, sie ist auf einem Weg des Krankseins. Von sich aus, das liegt in der Entwicklung drin, wir sind über der Mitte der Erdentwicklung drüber, die Erde ist auf einem absteigenden Ast. Und das heißt, sie hat alle Symptome halt des langsamen Verfalls irgendwo drinnen, das ist halt so. Wäre auch schrecklich, wenn es nicht so wäre, weil dann würden wirklich die soratischen Wesenheiten siegen, also wir konservieren die Erde so, wie sie jetzt ist, für alle Ewigkeit. Und schauen, dass das also der - scheinbar paradiesische Garten äußerlich ist, aber jede weitere Entwicklung wäre abgesperrt, jede wirkliche Entwicklung. Das wäre alles Schimäre im Grunde, was da wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, die Erde ist, und das muss man halt einfach zur Kenntnis nehmen, auf dem absteigenden Ast, sie ist eigentlich eine Sterbende, aber wir können dazu beitragen, dass dieses Sterben nicht zu früh passiert. Sie soll auch einmal sterben, einmal ist der richtige Zeitpunkt da. Aber erst nachdem wir unsere Schöpferkräfte, und die haben wir noch gar nicht so lang, dass wir sie wirklich so richtig gebrauchen können, auch wenn sie unserem Ich schon von Haus aus ermöglicht sind, aber dass wir so richtig angreifen, das kommt erst, so ganz aus der Freiheit heraus. Also so gesehen ist diese Zeit, in die wir jetzt hineingehen, die entscheidende Zeit. Weil jetzt wird der Beitrag des Menschen immer größer. Das heißt, wenn wir da das verschlafen und untätig sind, oder nur Blödsinn machen und nicht bereit sind, aus dem Blödsinn zu lernen, den wir machen, dann ist die Erdentwicklung zu einem großen Teil verloren einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Aus der Problemlösung entstehen noch größere Probleme - schöpferisches Denken hilft  02:25:26 =====&lt;br /&gt;
Und ... Also da haben wir große Aufgaben. Und da braucht man aber diese weite, weite Perspektive in Wahrheit. Und die fehlt vielfach heute in den sehr gut gemeinten Debatten darüber, über die Probleme, die es heute gibt, wo ja viel Richtiges aufgedeckt wird, aber die meisten Lösungen, die angeboten werden, weil sie nur aus dem Kopfdenken, aus dem ahrimanischen Denken kommen, gehen in die ganz falsche Richtung, auch wenn sie auf den ersten Blick gut klingen. Und in der Praxis zeigt sich das aber dann, dass gerade aus diesen Dingen dann gerade die noch Schlimmeren kommen. Also wir neigen heute dazu, mehr aus dem ahrimanisch Verstandesmäßigen, und zwar im falschen Verstandesmäßigen daher, gerade die Dinge zu tun, die zwar logisch richtig scheinen, die auch gut scheinen, aber die nicht das Ganze überblicken, und daher in Wahrheit total kontraproduktiv sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich schwöre, wir werden das erleben, mit all den Maßnahmen, die jetzt die Umweltsituation verbessern sollen, werden wir die Erde mehr hineinreiten. Es ist schon gut, dass man Dinge probiert, und das geht wohl auch nicht anders. Aber egal, ob es jetzt Solar ist, Windkraftwerke, sonstige Kraftwerke, ist schon klar, aber wenn man die ganze Landschaft zukleistert mit dem, wird es nicht gut sein. Wenn ich die ganze Landschaft zudecke mit Solarpanelen, wird es nicht gut sein. Also man kann sehr wohl - wenn ich alle Autos auf Elektroautos umstelle, wird das auch nicht funktionieren, weil es an anderen Ecken genau und noch stärker herauskommen wird, die Problematik. Damit will ich das nicht verteufeln, und es ist viel guter Wille und viel Gescheitheit drinnen, diese Dinge zu entwickeln, aber wir sollten halt auch ein wachsames Auge darauf haben, dass das in Wahrheit nicht die Lösung ist, sondern das sind alles erst die Fehler, an denen wir lernen können. Wir neigen also gerade in unserer Zeit sehr dazu, aus den Fehlern, die wir schon gemacht haben, noch größere zu machen. In dem sind wir sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:28:02 Obwohl sie so einleuchtend sind. Also da muss man verdammt aufpassen. Und daher ist es wichtig, sich da wirklich versuchen, ein individuelles Urteil auch zu bilden, aber das werde ich eben nur bekommen, wenn ich selber kreativ denke, wenn ich schöpferisch denke zumindest einmal. Und nicht sage: aha, Möglichkeit A, B, C - ja, A und B sind gut, sage ich auch ja dazu. Sondern selber vielleicht ganz andere Zusammenhänge zu sehen, und da muss ich nicht ein Experte in allen Feldern sein. Das ist gerade heute das Problem, weil die Experten, und das geht aber gar nicht anders, müssen mit solchen Scheuklappen durch die Welt laufen. Weil die Dinge halt so komplex geworden sind, dass man auch mehr gar nicht überschaut. Und wir haben ganz verloren, dieses weite Panorama zu sehen, das dazugehört. Und das ist riesig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das kann man aber nicht mit unserem Verstandesdenken erfassen, sondern da brauche ich dieses lebendig-schöpferische, dieses schauend-imaginative Denken. Denn das imaginative dazu, weil ich ja wirklich die geistigen Hintergründe, die geistigen Wesen, die mitbeteiligt sind an dem Ganzen, kennenlernen muß. Weil die sind ja heute eigentlich komplett ausgeschlossen. Und die denkt - ja, bei uns in anthroposophischen Kreisen schon mehr, und sicher bei manchen anderen Gruppierungen auch, aber bei denen, die jetzt wirklich die Entscheidungen fällen, wie es in die Zukunft gehen soll, die haben von dem nichts - ja, die habens einmal gehört vielleicht und dann machen sie sich lustig drüber und sagen: so ein Blödsinn! Aber das sind entscheidende Dinge. Und der Fehler entsteht daraus, dass man das alles ausblendet. Und rein technisch gesehen sind die Lösungen logisch und richtig, scheinen gut zu sein, aber sie werden nicht funktionieren. Sie werden nur das nächste Problem schaffen und das wird größer sein als das vorhergehende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:30::14  Naja, auch, hat auch seinen Sinn, weil an einem noch größeren Problem können wir noch mehr reifen. Also kommen einige Aufgaben auf uns zu. Aber darum soll man nicht über alles immer enttäuscht sein, was jetzt schiefläuft, sondern wir können es eigentlich nur nützen, um daraus zu lernen und damit weiterzukommen, irgendwann. Und weiter auch über das Dasein der Erde dann hinaus einmal. Aber entscheidend wird eben sein, was wir jetzt machen, für das, was dann sein wird. Was wir jetzt versäumen hier und nicht tun, das - dann sind die Früchte in der Zukunft auch nicht da. Und dann ist der nächste Schritt schon wieder schwieriger, sagen wir es einmal vorsichtig so. Also diese große Perspektive denken. Man denkt: naja, da muss ich praktisch jetzt vor Ort schauen, wie das halt am besten läuft - enger Bereich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich muss schon genau dorthin schauen, das ist schon richtig. Aber ich muss eben auch die weite Perspektive vom alten Saturn bis zum Vulkan in Wahrheit, also über eine riesige Entwicklungskette. Ich weiß, da werden die meisten Menschen, die heute mehr im Materialistischen leben, lachen darüber und sagen: bum bum bum, da stimmt was oben nicht. Naja, ja, muss man ja sehen, ich verstehe das ja, weil diese Denkweise ist halt da, der Ahrimann ist stark heute und der Luzifer ist genauso stark, der hat seine Begeisterung eben dann auch für diese Einseitigkeit davon, und dann entsteht ein Zug aber drinnen, der in die falsche Richtung fährt, sehr schnell. Ah es ist logisch, klar, es begeistert die Menschen, aber es ist der Weg vielleicht in den Abgrund. Und man fährt aber, weil man dem Abgrund entkommen will. Aber man baut die Schiene dann wieder genau hin, dass sie erst recht in den größeren Abgrund fährt, indem man den kleineren vermieden hat. Ist jetzt ein bisschen ins Bild gefasst. Aber, also Mut auf jeden Fall, auch wenn ich kein Experte bin, aber trotzdem ein eigenständiges, kreatives Denken zu erfahren, das Ungewöhnliche denken können auch, das Ungewohnte denken zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:32:53  Und die geistigen Wesen, die um uns da sind, sagen uns in Wahrheit dauernd, weisen uns darauf hin, was du, du, du, du machen kannst. Sie sehen unsere Fähigkeiten. Sie sehen eigentlich: du kannst was machen, da und dort. Und sie geben uns eigentlich ja nur einen Schubser: erkenn die Aufgabe! Und trotzdem sind wir frei dabei, sie zwingen uns zu nichts. Wir - und im Gegenteil, also sie sagen ja auch nicht ... - sie könnten es ja selber auch nicht machen, das ist es ja eben. Drum kommen sie zu uns und fordern uns auf, in Wahrheit das zu machen. Sie können es nicht für uns machen. Wir müssen einen, unseren Beitrag dazu zumindest leisten. Es kommt eine ganze Menge, kommt, kommt uns entgegen. Aber das Entscheidende, was nämlich entscheidet darüber, ob es wirklich für die Zukunft etwas Gutes bringt oder eben nicht, ist unser Beitrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So klein er auch heute ist, aber der gibt der ganzen Schöpfung, mit der ganzen Zukunftsperspektive, also eine ganz neue Qualität. Und um das gehts, und um dessen willen ist diese ganze riesige kosmische Entwicklungskette über die sieben Stufen vom alten Saturn bis zum Vulkan da, damit sich das entfalten kann. Und wir haben jetzt in der Erdentwicklung angefangen, diese Aufgabe wirklich anzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:34:35  Und da war eh eine lange Vorlaufzeit, dass wir einmal so weit kommen, dass wir das wirklich, wirklich in die Hand nehmen können. Also da war im Grunde noch alles aus der Vergangenheit mitzubringen und jetzt endlich dann, zur Zeit des Mysteriums von Golgatha, dann so weit zu bringen, dass da, oder eben zur Zeit des Erdenlebens des Christus, dass wirklich das Göttliche Mensch werden kann. Im Christus, aber in jedem von uns, ist der Funke drinnen. In jedem von uns, in jedem von uns ist der Christus. Also indem der Christus Mensch wird, in den Leibeshüllen dieses nathanischen Jesus, wird er Mensch in allen Menschen, in Wahrheit. Nur es steht in unserer Freiheit, das zur Kenntnis zu nehmen und wirklich das als Aufgabe zu empfinden, aus dem eigenen Ich heraus tätig zu werden oder auch nicht. Also der Christus in uns zwingt uns aber auch nicht. Der am allerwenigsten. Aber es ist sein Wille, dass uns die Freiheit gegeben ist, das zu dürfen, zu können, ich will jetzt gar nicht einmal sagen, zu sollen. Die Gottheit wünscht es sich. Sagen wir es einmal so. Sie befiehlt es nicht, aber sie erhofft es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kirche und Religionen, Apokalypse - das Wesen Jesu Christi  02:36:25 =====&lt;br /&gt;
Und, das wird wohl auch auf die Religionen irgendwann ein anderes Bild, eine andere Perspektive werfen, weil es ist nämlich die Art, wie damit umgegangen ist, also damit meine ich nicht die Schriften als solches. Die sind nämlich durchaus offen für eine andere Perspektive als das, was dann daraus gemacht wurde im Laufe der Zeit. Ohne dass ich es verteufeln will, weil vieles eben auch notwendig war. Weil die Menschen damals zu was anderem noch nicht reif waren, weil wir lernen mussten, aber man hat auch Fehler gemacht, aus denen man wieder lernen kann. Aber im Grunde müssen wir so etwas wie die &#039;&#039;&#039;Apokalypse als Anregung&#039;&#039;&#039; nehmen, dieses ganze Weltendrama, das da beschrieben ist drinnen, aus eigener Perspektive zu schauen, zu erleben und mitzutun, dass es eben keine Katastrophe wird, sondern im Gegenteil eben die Enthüllung des Göttlichen. In uns, um uns. Apokalypsis Jesu Christi, des Wesens Jesu Christi, und damit aber auch des Göttlichen insgesamt, weil die Trinität, also &#039;&#039;&#039;Gott Vater, Gott Sohn und der Heilige Geist, sind eine Einheit&#039;&#039;&#039;, für sich genommen. Nur da muss ich halt sehr hoch hinaufsteigen, dort erlebe ich das. Je mehr es gegen unsere Erdensphäre kommt, desto mehr erscheinen sie in drei Gestalten, wenn man so will, die sehr unterschiedlich in gewisser Weise sind, und die man daher auch deutlich unterscheiden sollte. Und - weil vielfach, das beschreibt ja Rudolf Steiner auch öfters, dass dort, wo die Menschen heute von Christus reden, sie meistens vom Vatergott reden und gar nicht mitkriegen, dass es zwar der Christusname ist, aber sie verstehen ihn eigentlich nach dem alten Prinzip und das ist das, das also von der Spitze herunter sozusagen alles strömen lässt und dem sich alles unterordnet. Das war aber nur die Wegbereitung einmal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:38:42  Und gerade dann insbesondere dadurch, dass das Göttliche Mensch geworden ist und da im Christus oder Christus im Menschen - man kann durchaus beides sagen, weil &#039;&#039;&#039;Er ist der Christus dadurch, dass er Mensch geworden ist&#039;&#039;&#039;, also in diese, bis in diese Sphäre heruntergestiegen ist. Dadurch kommt eben auch diese Aufgliederung, Gott Vater, Gott Sohn und Heiliger Geist. Sie sind eins, aber hier wirken sie in drei verschiedenen Gestalten. Und &#039;&#039;&#039;die Mitte des Ganzen ist das Christusprinzip und das ist aber in jedem Menschen Mensch geworden&#039;&#039;&#039;. Das ist die größte Bejahrung des freien Menschen, die man sich nur vorstellen kann. Aber so ist es nicht immer interpretiert worden, durch die Kirchen und dergleichen. Wie gesagt, ich will nichts verteufeln, es war eine gewisse Notwendigkeit, weil die Menschen auch nichts damit anfangen hätten können. Sondern im Gegenteil, frohsam: bitte hilf uns und mach für uns. Und der Priester ist der Vermittler, und der sagt uns: ja, der liebe Gott wird es schon richten. Aber: Wir sollen es richten. Und wir haben aber alle Unterstützung dabei, das ist die Hilfe: wir haben alle Unterstützung! Aber es ist nie dieses: ach, ich kann nicht, ich lieg&#039; da, mach. Sondern selbst in der schwierigsten Situation noch, einen Funken des Eigen-Wollens, aus dem Ich heraus, also nicht des Ego-Wollens, sondern dieser schöpferische Wille, der aus dem Ich heraus kommt, um das gehts. Ansonsten sind wir gar nicht christlich. Überhaupt nicht. Da bleiben wir irgendwo stecken. Und das ist dann geistige Bequemlichkeit. Und daher betone ich das auch so oft, also wenn ich &#039;&#039;&#039;Geistiges wahrnehmen, erleben, erfassen, erkennen&#039;&#039;&#039; will, dann heißt das, es &#039;&#039;&#039;ist eine Aufgabe für mich, weil ich die Fähigkeit dazu habe&#039;&#039;&#039;. Und jedes andere Motiv, Geistiges sehen wollen, oder Geistiges konsumieren wollen, ist was vollkommen Luziferisches in Wahrheit. Und wenn dann noch der Intellekt dazu kommt, der es jetzt sehr gescheit noch interpretiert, dann ist der Ahrimann auch dabei. Dann haben wir Luzi, Ahri beisammen. Und die, die sind drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, das wird wahrscheinlich zu polemisch, aber man könnte sich die verschiedenen Kirchen anschauen, wo es mehr in den Westen geht, wo es mehr in den Osten geht, wo es mehr in der Mitte ist. Also in der Mitte hat man am stärksten beide zugleich, Luzi und Ahri. Im Osten ist mehr das Luziferische, im Westen ist mehr das Ahrimanische drinnen. Auch in den Religionen, in den christlichen Religionen. Wäre interessant, das einmal zu verfolgen. Also bis nach Amerika hinüber, zu schauen, wie ist es im Osten. Jetzt könnte man noch fragen, wie ist es im Süden und Norden - gebe ich jetzt keine Antwort dazu ...  Aber, man wird drauf kommen, alles sind Einseitigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es sind also die &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039; drinnen, aber sie sind - täte ja noch nichts machen - sie sind nicht im Gleichgewicht. Weil auch in der Mitte, wo beide drinnen sind, heißt das noch lange nicht, dass sie im Gleichgewicht sind. Weil das Gleichgewicht fordert, &#039;&#039;&#039;dass der individuelle Mensch sie im Gleichgewicht hält&#039;&#039;&#039;. Also da ist, bei uns ist dann eher in der Mitte, sag ich einmal, das Problem, dass dann die beiden so auseinanderziehen. Und wir sollten sie eigentlich so in die Waage bringen. Aber die reißen uns auseinander und da ist nichts im Gleichgewicht dann. Sie zerren daran. Also das heißt, für die Zukunft wird eben auch, neben der ganzen Naturaufgabe, auch notwendig sein, den Umgang mit dem Religiösen auf eine neue Ebene zu heben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:43:24  Ich meine, einen ersten Anstoß hat ja Rudolf Steiner dadurch gegeben, indem er die Priester, die angehenden Priester der Christengemeinschaft unterstützt hat, da einen neuen Weg zu gehen. Aber auch der ist nur eine Übergangsstufe, so dass es einmal so ist, dass die Kirche nicht da ist oder dort oder indem ich einschreibe, sondern dass das &#039;&#039;&#039;stattfindet in der Begegnung der Menschen überall auf Erden&#039;&#039;&#039;. Dass dort das Geistige lebt. &#039;&#039;&#039;Das Göttliche drinnen lebt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in dem, was man gemeinsam tut&#039;&#039;&#039;. Und dass eigentlich, ja, im Grunde jede Handlung daher eine, wenn man so will, sakramentale Handlung ist, das heißt, dass sie eine geistige Bedeutung auch hat. Aber eben nicht nur, dass es formelhaft irgendwo ist und ein Sprücherl heruntergesprochen wird, das reicht nicht. Sondern ich muss es wirklich aus dem Eigenen - aus dem Eigenen nicht nur erleben, sondern sogar schaffen, mitschaffen. Und gemeinsam können wir mehr schaffen. Dann wird ein Geistiges, ein Göttliches auf Erden noch viel, viel stärker leben, als es heute durch die Kirchen der Fall sein kann. Selbst auch durch die Christengemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das ist eine Etappe des Weges. Und das ist nicht, wird nicht bis zum Ende der Erdentwicklung oder der Menschheitsentwicklung so sein, sondern es werden noch höhere Formen möglich sein. Und die werden sich abspielen im sozialen Umgang der Menschen miteinander, im Umgang mit der Natur, im Umgang mit den Tieren, mit den Pflanzen, mit allem, was da draußen ist. Das ist eine Riesenperspektive. Und wir dürfen uns aber auch nicht täuschen, die Entwicklung ist in Wahrheit so rasant, auch die geistige Entwicklung, die positive Entwicklung, dass wir sehr, sehr viel mehr leisten können noch, als wir in der Vergangenheit geleistet haben. Wir sind jetzt eigentlich drauf, so richtig loszulegen. &#039;&#039;&#039;Es ist jetzt die Zeit, richtig loszulegen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:45:41  Da braucht man nicht nachzutrauen den alten Kulturen, wie sie waren. Ich meine, wir haben ihnen viel zu danken, weil sonst wären wir nicht dort, wo wir heute wären, im guten wie im schlechten Sinn. Wir brauchten sie auf jeden Fall, aber wir werden weit darüber hinausgehen. Wir werden weit über das Urindische hinausgehen. und da war eine höchste Geistigkeit drinnen. Wenn wir in die atlantische Zeit gehen, war noch mehr drinnen, in Wahrheit. Aber das ist trotzdem auf die Art, wie es damals war, nicht die Zukunft eben. Und das heißt, wir werden weit darüber hinaussteigen, die Möglichkeit dazu ist jedenfalls da. Und dann wird es auch die Trennung zwischen dem sogenannten Profanen und zwischen dem Heiligen nicht geben. Es wird das Profanste geheiligt werden. Und das Heiligste wird auch dem äußeren Sein, solange wir überhaupt noch verkörpert sind, dienen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:46:40  Und wenn wir nimmer verkörpert sind, wird es zumindest der Erde noch dienen, die noch eine Weile weiter bestehen wird, wenn wir uns gar nimmer verkörpern. Also da werden wir auch noch Kräfte hineinfließen lassen, bis sie dann, wenn sie ihre Aufgabe ganz erfüllt hat, die Erde, auch sterben darf. Und dann der Weg durchs Geistige weitergeht, wo die Früchte dieser ganzen großen Entwicklung, also der Erdentwicklung jetzt im Speziellen, wo diese Früchte reifen können, und dann kommen wir mit dem in ein neues Jerusalem, das bereits wesentlich mitgestaltet sein wird in seinen Feinheiten durch das, was die Menschen dazu beitragen. Das ist so ein Geheimnis des neuen Jerusalems. Und es wird armseliger sein, wenn wir weniger beitragen. Und es wird sehr reich sein, wenn wir viel beitragen. Aber das wird sehr wohl von uns abhängen. Das ist also nicht einfach so, dass uns das hingestellt wird. Die Erde - noch also bis zur Erdentwicklung bis zu dem Moment, wo unser Ich uns geschenkt wurde und wir uns dann verkörpert haben, bis dahin ist tatsächlich alles für uns gemacht worden, es ist uns also die Basis für unsere Entwicklung geschenkt worden. Und dann war noch eine lange Phase, wo das nachwirkt, wo wir selber das noch nicht aus Eigenem machen konnten, aber vorbereitet werden sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dass es möglich wird, das hängt mit dem Mysterium von Golgotha eben zusammen. Und das ist das Große. Dass da wirklich der Entschluss drinnen liegt der Gottheit, Mensch zu werden. Der Entschluss des Göttlichen, Mensch zu werden. Und das auch wirklich zu werden. Und der Christus ist ganz Mensch geworden. Und trotzdem ganz Gott auch, er ist beides. Und das ist der Maßstab, um den es geht. Und wenn wir verweigern halt, da mitzutun, dann werden wir halt mittun müssen, wahrscheinlich, bei den Widersachern irgendwo. Weil dann gibt es halt, es gibt nur die eine Alternative. Der Weg in die fruchtbare Zukunft wird nur fruchtbar sein, wenn wir mittun. Wenn wir es nicht tun, sind wir zwangsläufig in der Widersacherwelt. In welcher auch immer jetzt. Aber da ist jedenfalls der starke Sog, also dann der soratischen Wesenheiten, dass wir es wirklich irgendwann einmal endgültig sind. Das könnte passieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Abschluß  02:49:36 =====&lt;br /&gt;
Ja, soviel als Gedanken für heute. Der &amp;quot;Überzug&amp;quot; ist wieder etwas größer geworden heute. Ich danke Euch fürs Dabeisein. Und ich danke Euch wirklich von ganzem Herzen dafür, weil, es ist nicht ohne, bei diesen doch ja nicht einfachen Dingen dabei zu bleiben, und das nicht nach 215 Vorträgen schon öd zu finden, sondern immer noch mit Begeisterung dabei zu sein. Und einfach Freude dran, ich sag bewusst, auch Freude zu haben, gemeinsam das irgendwo durchzugehen, uns heranzutasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja eben wirklich ein gemeinsames Tun, das drinnen ist. Es ist, ich bin halt der Sprecher der ganzen Geschichte irgendwo vielleicht, aber es ist ohne Euch nicht möglich, und ohne den Menschen auch das so empfinden irgendwo, oder es irgendwo mitempfinden können. Und dass das in der Zukunft noch mehr und noch mehr werde, ich sehe durchaus sehr realistische Möglichkeiten dafür. Auch wenn manches so schlecht ausschaut - ich habe jetzt mal irgendein gröberes Wort unterdrückt, drum habe ich eine Pause gemacht vorher. Es schaut ja manches wirklich sehr problematisch aus heute. Aber das sind halt die Hürden. Und die können wir nehmen. Aber es wird es niemand für uns machen. Ist doch schön auch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal, meine Lieben. Danke, danke im Livestream, die Ihr dabei seid. Bis zum nächsten Mal. &amp;quot;Danke, Wolfgang, für die Umwege, die wir mit Dir gehen dürfen.&amp;quot; (lacht:) Gerne! Die sind eh ziemlich, ja ... werden wir schauen ...  &amp;quot;Das ist der kürzeste Weg.&amp;quot;  Ja, genau. In diesem Sinne: Baba, schönen Abend Euch, baba. So ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 214. Vortrag von Wolfgang Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 216. Vortrag von Wolfgang Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SaKe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_215._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=20024</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 215. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2024-08-13T09:09:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 214. Vortrag von Wolfgang Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 216. Vortrag von Wolfgang Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
== Video &amp;amp; Audio ==&lt;br /&gt;
[[Datei:215.apo.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=VYMKnow2npA|zentriert|450x450px]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 215. Vortrag -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|▷ Alle Vorträge zur Apokalypse von Dr. Wolfgang Peter]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[a:Apokalypse des Johannes|anthro.wiki]]&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;[https://www.dropbox.com/scl/fi/8fe9jm7qliywpvc7dvcqe/215.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=wuk7yeh444p180f9pbjwqi4dx&amp;amp;st=4kk2u818&amp;amp;dl=0 ↘ mp3 Audio zum Runterladen]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++Rohtranskription vom 215. Vortrag +++ diese ist maschinell +++ Überarbeitung begonnen von Sabine +++ gerne kannst du mit uns bei der Transkription [[MitTun bei Anthro.World|mitTun]] +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Begrüßung, die Zahl Neun, neunter Wochenspruch 00:00:40 =====&lt;br /&gt;
Gut, meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zum 215. Vortrag zur Apokalypse, und dazu gibts den neunten Wochenspruch. Neun ist auch eine schöne Zahl, das letzte Mal habe ich gesagt, acht ist auch eine schöne Zahl. Es sind eigentlich alle Zahlen schön - doch, haben alle irgendwas Besonderes. Also Neun, die Zahl der himmlischen Hierarchien, die neun Engelhierarchien zum Beispiel spielen eine große Rolle, beim Dante in der Göttlichen Komödie ist die Neunzahl auch ganz wichtig, die kommt auch immer wieder vor. Ja, ja, auch wenn es in die Tiefe geht, neun Stufen in die Tiefe hinunter, neun Stufen wieder hinauf auf den Läuterungsberg, wenn man die Vorstufe und dann das irdische Paradies dazu nimmt, sind es wieder neun Stufen, und dann geht es wieder neun Stufen eigentlich hinauf, aber im Grunde gibt es dann noch die zehnte, die höchste Sphäre, der Feuerhimmel, das Empyreum. Also das ist jenseits von Raum und Zeit, das ist der höchste Sitz der Gottheit dann. Also da kommt sogar ein Zehntes dazu. Und es sind in der Göttlichen Komödie auch interessanterweise immer 33 Gesänge, nur das erste hat 34, weil da ist ein einleitender Gesang noch. Also da ist drei, 33 Dreier drinnen, die drinnen stehen, und die Neunzahl spielt auch eine große Rolle eben halt in den Stufen, und drei mal drei ist ja auch wieder neun. Also das ist ganz bewusst auf diese Zahlenrhythmen auch gebaut, das Ganze. Gut, also der neunte Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergessend meine Willenseigenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfüllet Weltenwärme sommerkündend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir Geist und Seelenwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Licht mich zu verlieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebietet mir das Geistesschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und kraftvoll kündet Ahnung mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verliere dich, um dich zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist jetzt die Stimmung in der wir drinnen stehen. Es ist aber tatsächlich auch sehr wesentlich für die Stimmung, aus der heraus man zu einer geistigen Wahrnehmung kommt, ahnend vielleicht nur auch, aber da geht es auch sehr stark um das &amp;quot;Verliere dich, um dich zu finden&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Geistig-seelische Berührung und der Umgang damit  00:03:32 =====&lt;br /&gt;
Also wir fangen einmal an, wir werden berührt von etwas, was seelisch-geistig um uns da ist. Über das haben wir jetzt schon oft und viel gesprochen. Die eigentliche &#039;&#039;&#039;Wahrnehmung&#039;&#039;&#039; beginnt mit dieser Berührung. Die Kunst ist, sie nicht zu verschlafen, sie nicht zu übersehen, sondern die Berührung zu empfinden, aber in der liegt eigentlich schon alles drinnen. Nur, man hat zunächst einmal vielleicht noch gar keine Ahnung, um was geht es da eigentlich? Was ist da alles drinnen? Kann manchmal schneller da sein, aber oft spürt man nur: Es geht mich etwas an, da ist etwas, es geht mich etwas an, und dann fängt die Arbeit an, wie wir es ja jetzt besprochen haben, also dieses bewusste &#039;&#039;&#039;Aufbauen einer Imagination&#039;&#039;&#039;, also dass ich versuche, aus dieser Stimmung heraus &#039;&#039;&#039;das in ein Bild zu fassen&#039;&#039;&#039;, wo ich mir bewusst darüber bin: Ich male dieses Bild, das ist nicht einfach was Fertiges, was kommt, sondern ich baue es auf und beginne dabei zu spüren: das ist tatsächlich sehr stark drin, und das ist auch wichtig. Wenn man es falsch macht, irgendwo: Nja das ist es noch nicht, das muss ich wieder weiter malen, sozusagen wieder bissel auslöschen und neu beginnen. Aber irgendwann ist es dann ... fertig, - fertig ist ein schwieriges Wort dafür, weil fertig ist es eigentlich nie, aber es ist doch einmal ein Gesamtüberblick, das mit dieser Empfindung verbunden ist. Und in diesem Aufbauen wird mir aber eben dadurch immer mehr bewusst von dem, was in der eigentlichen Wahrnehmung, das heißt in dieser seelischen Bewegung drinnen steckt. Weil das Bild ist das, was wir schaffen, das ist eigentlich ein Mittel, um es uns zu &#039;&#039;&#039;Bewusstsein&#039;&#039;&#039; zu führen. Und das Eigentliche ist aber der Impuls, der dahinter ist, der ja eigentlich in Worten gar nicht aussprechbar ist, auch nicht in Bildern zu malen ist, weil er eben übersinnlich ist, also es ist nichts Sinnliches und daher könnte ich es auch gar nicht kommunizieren. Auch in Wahrheit mir selber zunächst nicht. Der Weg ist aber in der Art, dass ich mir dieses Bild aufbaue und dadurch mir immer feinerer Details dieser Berührung bewusst werde. Und dann kann ich, wenn ich das wirklich ganz habe, dann habe ich ein sehr differenziertes &#039;&#039;&#039;seelisches Erlebnis&#039;&#039;&#039;, Erleben. Das ist sehr komplex dann unter Umständen schon. Und da liegt die eigentliche, die wahre Imagination drinnen. Aber das Bild aufzubauen hilft mir, mir dieser Imagination bewusst zu werden, die eigentlich mir entgegenkommt. Und da ist eben dieses drinnen: ich muss einmal selber tätig sein, da bin ich eigentlich ganz da bei mir. Es ist allerdings &#039;&#039;&#039;nicht ein abstraktes Denken&#039;&#039;&#039; oder so, weil wenn ich nachgrüble über etwas, was mich seelisch berührt, da kommt eigentlich nix heraus oder nur Blödsinn heraus. Da kommen vielleicht meine Vorurteile hinein und das darf es eben nicht sein. Es ist also wirklich ein künstlerisch, geradezu ein künstlerisches Gestalten dieses Bildes. Und das trägt &#039;&#039;&#039;durchaus eben auch eine individuelle Note&#039;&#039;&#039;, das darf es auch durchaus tragen, und es ist trotzdem &#039;&#039;&#039;aber geschöpft eben aus der ganz objektiven Berührung&#039;&#039;&#039;, die da ist. Diese seelische Berührung ist eben auch nicht nur: Je, ist das schön! oder: Äh grauslich, was mir da entgegenkommt! Es kann ja sowohl als auch sein. Es ist mehr, es liegt also eine von mir unabhängige Seelenqualität auch drinnen. Aber natürlich, wenn sie mir entgegenkommt, trifft sie zusammen mit meinem Empfinden einmal, ob ich es schön oder nicht schön finde oder so, aber das muss ich versuchen, wegzulassen, aus dem Weg zu lassen. Also das heißt, ich muss schauen, dass ich nicht gleich ... : Hua, weil das ist so schön ...! und mich da hineinsteigern und das schon für das Bild nehmen, sondern ich muss sagen: Ah, da, ich merke, poh, das ist was Starkes, ja, soll es sein, aber jetzt halte dich einmal zurück und lass nur das sprechen, was auf dich zukommt. Und da finde ich die objektive Seelenwelt, die &#039;&#039;&#039;objektive Geisteswelt, die dahinter steht.&#039;&#039;&#039; Die ist nämlich jetzt nicht unabhängig davon, ob es mir gefällt oder nicht gefällt. Sie ist so, wie sie ist, und grade wenn ich meine eigenen, ich sag einmal, Emotionen, eben schön oder hässlich, abstoßend, Sympathie, Antipathie, wenn ich das weglasse, kann ich sie auch in ihrer Klarheit nehmen dann, diese Berührung, und kann durchaus eben auch mich gegenüberstellen dem, was vielleicht hässlich ist, weil es &#039;&#039;&#039;Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039; sind - es sind nicht alle Widersacherkräfte hässlich, alsu gerade das Luziferische, im Gegenteil, das ist eben gerade das, was: ... Ah, schön, toll! Ah, diese Engelerscheinung! Ja, es ist eh ein Engel, aber es ist halt ein luziferischer. Das haben wir auch schon oft besprochen: &#039;&#039;&#039;die wahren Engel&#039;&#039;&#039;, also die nicht luziferischen Engel, da steht immer: Fürchte dich nicht! Und das ist immer die Empfindung dabei, dass das: Pfuh, brrr, das ist so kräftig, so einschüchternd in einer gewissen Weise, dass mir nicht einfällt, als erstes zu sagen: Je das ist schön, sondern: Wow das ist gewaltig, das ist viel größer als ich, ich bin so klein daneben, das ist so, so stark und was will das jetzt von mir? Weil, es ist ja auch - über das haben wir auch schon gesprochen - &#039;&#039;&#039;geistiges Erleben&#039;&#039;&#039;, geistiges Streben nach diesem Erleben &#039;&#039;&#039;ist immer mit einer Aufgabe verbunden&#039;&#039;&#039;. Also es ist eigentlich ein absolutes No-Go, etwas, was nicht sein soll, dass ich: ... ich will die geistige Welt sehen oder erforschen, weil es mir halt jetzt gerade so Spaß macht. Weil es mich interessiert, weil ich neugierig bin darauf. Neugierde ist eigentlich die ganz falsche Motivation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Wahres Berührtwerden und Widersacherkräfte [00:10:40] =====&lt;br /&gt;
Sondern richtige geistige Wahrnehmung entsteht aus dem, ja, wo eigentlich zusammentrifft: Ich fühle in mir, also ich fühle einmal das, was mich berührt, was auf mich zukommt, wo ich deutlich spüre, das kommt jetzt nicht aus mir, sondern es kommt auf mich zu, auch wenn ich darauf reagiere einmal mit irgendwelchen Empfindungen, klar. Aber da kommt etwas auf mich zu, das bin nicht ich selber, sondern es ist ein anderes Wesen, das mich berührt. Und dann nehme ich aber meine Sympathien, Antipathien ganz heraus, aber es erwacht auch etwas, es spricht etwas in mir an, was mit meinen ganz individuellen Fähigkeiten zu tun hat. Und es zeigt mir: Ich - wenn wir das jetzt weiterspinnen - ich sehe das jetzt oder ich habe die Chance, das zu sehen, indem ich dieses Bild male, weil ich bestimmte Fähigkeiten habe und mir da eigentlich so etwas wie eine Aufgabe entgegenkommt, die ich erfüllen kann, weil ich die Fähigkeiten habe. Auch die geistigen Wesen kommen, stürzen sich nicht so auf uns hin: Ah wir sind halt da und ... - Nein, sondern sie berühren uns dann, wenn es, wie soll ich das menschlich ausdrücken, wenn es Sinn macht. Das heißt, sie sprechen den Menschen an, der etwas leisten kann in diese Richtung, um die es geht. Das heißt, die Engelwesenheit oder was immer es ist, neigt sich in gewisser Weise mit einem - Auftrag ist vielleicht zu stark gesagt, weil wir können ihn auch verweigern, natürlich, aber dann erleben wir auch das Bild nicht, dann werden wir es schwer haben. Also wir können nicht sagen: gut, du kannst, eine Aufgabe für mich haben, aber ich will das eigentlich nur sehen, und es ist schon meine Verantwortung. ob ich dann was tue oder nicht. Ist es auch, ist es auch. Aber wenn ich es innerlich nicht als Auftrag empfinde, dann werde ich es gesunder Weise auch nicht sehen. Die luziferischen Engel, die scheren sich da weniger darum, die zeigen uns alles Mögliche, auch wenn kein Auftrag damit verbunden ist, scheinbar zumindest. Weil die halten uns dann, die ziehen uns dann irgendwo hin und wir merken es gar nicht, weil wir freudig dorthin laufen, es ist aber gar kein freier Willensentschluss, sondern sie dirigieren uns irgendwohin. Sie locken uns damit, dass das eben schöne, erhebende Bilder sind. Aber es geht nicht darum, dass wir einen Auftrag für die geistige Welt erfüllen, sondern für diese geistigen Wesenheiten. Aber sie sagen uns gar nicht, dass es ist ein Auftrag ist, wir kriegen es gar nicht mit, also wir fühlen uns nur einfach wohl dabei und laufen dadurch aber genau in die Richtung, die diese luziferischen Wesenheiten haben wollen. Das ist gerade, also immer beim geistigen Streben ist das eine der großen Hürden, die auf uns zukommen, dass solche Engel sich sehr leicht auf uns stürzen, also wenn sie merken, da ist eh jemand, der zum Geistigen neigt, na den können wir in unsere Richtung ziehen. Und sie zeigen uns alles Mögliche. Da kommt man auch dann dadurch schneller zu den Bildern, aber nicht so, dass wir ganz bewusst bei jedem - wie soll ich das nennen - Pinselstrich, im übertragenen Sinn, voll dabei sind, sondern es steht sehr schnell das Bild da, es ist einfach schön, und wir nehmen es aber im Grunde passiv auf, das heißt zum Teil zumindest passiv auf: Nicht wir malen, sondern wir bekommen es. Wir bekommen es und werden damit, ohne dass wir es merken, auf einen bestimmten Weg gelockt. Und das tun die regulären geistigen Wesenheiten nicht. Ganz streng nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Imaginatives Denken und Schauen, Inspiration beginnt durchzuklingen  [00:15:05] =====&lt;br /&gt;
Und daher ist es eigentlich, also beim modernen imaginativen Denken, imaginativen Schauen, weil es ist ein schauendes Denken, es ist kein ableitendes, logisch ableitendes Denken, sondern man überschaut einen Teil der geistigen Welt und schaut zugleich die Zusammenhänge. Also das heißt, ich muss nicht grübeln: Wie, aber bitte, wie hängt das eine mit dem anderen zusammen? Sondern: Ich seh&#039;s einfach. Aber ich seh&#039;s übersinnlich, zunächst, aber wie gesagt, durch das eigene Malen mache ich mir das ganz bewusst und eben vor allem auch die Zusammenhänge bewusst. Ich weiss genau: ah, das gehört jetzt dahin, das gehört dorthin, das gehört dahin. Aber das ist ein rein seelisches Erlebnis, das sich nicht in sinnliche Bilder übersetzen lässt. Wenn, dann ist es schon eine Übersetzung, indem wir es malen in unserer Seele, ist das schon eine Übersetzung. Die hilft uns, uns der Zusammenhänge bewusst zu werden. Aber die eigentliche Imagination habe ich dann, indem ich los lasse: Jetzt habe ich es gemalt. und jetzt habe ich es vor mir, dann nicht als das Bild, das ich gemalt habe, sondern als das eigentliche, das dahinter steckt. Schwierig, das Ganze. Aber im Gegensatz zu früher, zu der alten Art des Hellsehens, kann man heute diese ganzen Schritte verfolgen, irgendwo. Es ist also nicht: wusch, da geht das geistige Auge auf und ich hab halt die Vision, die überfällt mich, sondern ich bin ganz bewusst dabei, ganz bewusst dabei. Und lerne auch zu unterscheiden, was ist Übersetzung ins Sinnliche - die aber durchaus notwendig ist, um selber es bewusst greifen zu können, und vor allem dann auch notwendig ist, um es kommunizieren zu können. Aber im Endeffekt, dass ich wirklich das erfasse - und da geht&#039;s eigentlich schon in die Stufe der Inspiration hinein, Inspiration ist eben genau die Phase, wo das Bild mir auch wirklich sagt, um was es eigentlich geht. Weil ich könnte ja ein Bild haben, da sehe ich geistige Wesenheiten, also von mir aus male ich sie auch in dem Bild, das ich mir selber aufbaue, könnte es vielleicht sogar wirklich aufs Papier bringen, irgendwo, dieses Abbild der eigentlichen Imagination. Aber das hieße ja noch nicht, dass ich verstehe, wie die jetzt zusammenhängen, warum sind gerade diese Wesenheiten da? Aber in der eigentlichen Imagination, die schon von der Inspiration durchklungen ist, da habe ich die ganzen Zusammenhänge auch drin. Das heißt, jede Figur, jede Wesenheit ist dort, wo sie hingehört, sozusagen, und ich sehe, jede hat ihre eigene Aufgabe und gemeinsam tun sie etwas. Und sie sprechen mich an, dass ich mit tun könnte, weil ich gezeigt habe, unbewusst, nämlich dadurch, wie ich eben bin, dass ich Fähigkeiten habe, die mich in dieses Werk einbinden können, wo ich etwas beitragen kann. Das heißt, ich bin auch ein Partner in dem ganzen drinnen. Und ich fühle diese Berührung eben gerade deswegen, weil ich bestimmte Fähigkeiten habe, die gebraucht werden. Und es ist sozusagen eine Einladung dazu. Und dass mir diese Zusammenhänge in ihrer, wie soll ich sagen, objektiven Form klar werden - und objektiv heißt, wie die geistigen Wesen um mich zusammenhängen, aber auch, wie sie mit mir zusammenhängen. Also es ist beides, ein anderer würde es ein bisschen anders sehen, weil er andere Fähigkeiten hat, eine andere Aufgabe ist, und er würde anders angesprochen werden. Also das zeigt eben auch, dass wenn Menschen, unterschiedliche Menschen, die sich diese Fähigkeit erworben haben, auch wenn sie sich auf ein ähnliches Geistgebiet und auf ähnliche geistige Wesenheiten konzentrieren, es doch zwar ähnlich, aber nicht ganz gleich schildern. Weil sie sind Teil des Bildes, in Wahrheit ist man Teil des Bildes. Also das ist jenseits von subjektiv und objektiv, es ist einfach eine Geistgemeinschaft, die sich da bildet mit höheren geistigen Wesen, aber auch mit mir, der jetzt eben diese anderen geistigen Wesenheiten beginnt zu erleben und mit den ganzen Zusammenhängen, also eben zu sehen, wer welche Aufgabe da drinnen hat und zu spüren: was kann ich tun dazu? Was kann ich tun, was die vielleicht, obwohl sie höher sind, nicht tun können, weil sie in einer ganz anderen, ja, wie soll ich das ausdrücken, Lebenssituation sind, sozusagen, sie leben in einer anderen Sphäre, in der sie Dinge nicht tun können, die Menschen, die auf Erden verkörpert sind, tun können. Eben zum Beispiel den Impuls hier in die irdische Welt hineinzutragen, und aber ganz bewusst hineinzutragen. Das ist noch etwas anderes, als wenn wir aus höherer Führung heraus zu etwas hingelenkt werden, gar nicht merken, dass wir gelenkt werden oder geführt werden, und dann etwas tun, was im Sinne der geistigen Welt durchaus ist, aber wir kriegen das gar nicht so richtig mit, daß es passiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Inspirative Erkenntnis verlangt wieder Wegschaffen des imaginativ geschaffenen Bildes  [00:21:21] =====&lt;br /&gt;
Und das hat sich aber eben auch in der geistigen Welt geändert, dass die Führung eben nicht mehr so ist wie in der Vergangenheit, dass wir einfach irgendwo hingeführt werden, weil wir halt geeignet sind, um dort eine bestimmte Sache zu tun. Heute sollte das mit vollem Bewusstsein passieren. Also dass wir - ich weiß, das ist jetzt schon sehr viel, sehr weit gehend, was ich da schildere. Aber wir sind jedenfalls auf dem Weg dorthin, dass das immer bewusster wird. Das heißt aber, ich muss, um diese Zusammenhänge erkennen zu können, muss ich einmal selber malend tätig werden, nachdem ich vorher diese Berührung gehabt habe. Um sie mir ins Bewusstsein zu heben, male ich einmal, sehe schon gewisse Konstellationen, verstehe sie aber noch nicht ganz. Und dann muss ich, um die Inspiration, also die mir die Zusammenhänge wirklich mit Sicherheit zeigt, muss ich dieses Bild, das ich gemalt habe, wegschaffen. Das heißt, ich muss das alles, was ich in sinnliche Bilder übersetzt habe, einmal vergessen, schaff&#039;s einmal weg und schaue dann rein seelisch, geistig, also das Bild ist im Seelischen, aber es steckt das Geistige dahinter, das die Zusammenhänge erhellt. Und dann sehe ich also dieses, wie soll ich sagen,  Beziehungsgeflecht, wenn man es so nennen will. Also es ist sozusagen, ja, ich sehe die soziale Situation, wenn man so will, in Gemeinsamkeit mit den geistigen Wesen, die da sind. Das können Engelwesenheiten sein der verschiedensten Hierarchiestufen, da können Elementarwesen mitwirken, das Bild wird immer reicher irgendwo. Und dann schaue ich etwas, wo die reine Imagination da ist, die aber eben durch die Inspiration schon durchklungen und durchdrungen ist. Aber da muss ich das eigene geschaffene Bild wegschaffen vorher. Auch wenn ich es dann später wieder hervorhole, um überhaupt zu sprechen darüber. Aber in der eigentlichen Imagination, so dass sie in ihrer Wahrheit vor mir steht, dazu muss ich zuerst einmal das Selbstgeschaffene völlig aus dem Bewusstsein tilgen, das heißt, ich gehe durch einen Moment der Leere durch, das ist sehr schwer. Weil, wenn wir die ganz komplette Leere haben, neigen wir dazu, schlicht und einfach einzuschlafen. Da ist nichts. Aber wenn wir das weggeschaffen haben, dann sind wir drinnen eben auch - ja, wenn man will, leben wir wirklich in dem Weltendenken drinnen, aber wir gehören als Teil dazu. Und das heißt, ich muß einmal loslassen können, &amp;quot;Verliere Dich ...&amp;quot;, weil da, pfffhhh, wenn so eine Imagination da ist, habe ich eh schon oft gesagt, da sind viele geistige Wesenheiten eigentlich da, selbst wenn jetzt in der Bibel geschildert wird, dass da nur ein Engel erscheint. Aber in Wahrheit gehören zu dem Bild viele andere noch dazu. Das ist also auch nur eine verkürzte Übersetzung, sozusagen, aufs Wesentliche konzentrierte, weil jetzt ein Engel der Sprecher des Ganzen ist, aber da stecken andere sehr wohl dahinter. Und wenn ich aber jetzt das Bild wegstreiche und in dieser von Inspiration durchklungenen Imagination bin, wenn ich also das Bild wegstreiche, das ich mir gemalt habe, da gehe ich durch den Moment wirklich der Leere durch. Der Leere des Bewusstseins und trotzdem wach zu bleiben, das ist der entscheidende Moment. Also nicht einzuschlafen, sozusagen. Einschlafen heißt nicht, dass ich jetzt wirklich schlafen muss, es reicht auch schon, wenn ich jetzt einschlafe wieder für die geistige Wahrnehmung: sie ist weg. Weil die flutscht sehr schnell davon, beziehungsweise versinkt in irgendwelchen Bewusstseinsuntiefen irgendwo, also kann ich nicht mehr zugreifen, das passiert sehr leicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Zeitlosigkeit des inspirativen Erlebens, &amp;quot;stundenlange&amp;quot; Augenblicke im Traum  [00:26:21] =====&lt;br /&gt;
Also da ist &#039;&#039;&#039;ein Moment, Zeitangabe kann man gar nicht machen&#039;&#039;&#039; dafür, das ist ... im Augenblick ist alles da. Das ist ganz interessant, also, ich weiß nicht, ich glaube, ich hab das eh schon geschildert: also man kann in der Meditation, wenn man drinnen ist, und als moderner Mensch trotzdem auch da ist, also ich bin nicht weggetreten, und jetzt: ich sehe zwar sozusagen durch und beachte das Sinnliche jetzt einmal gar nicht, blende es aus, aber es ist trotzdem da und ich kann es trotzdem parallel sehen dazu, wenn ich will, ich nehme es nur nicht wichtig jetzt, es ist so wie eine Tapete im Hintergrund, die jetzt aber gerade keine Rolle spielt. Aber dann kann ich zum Beispiel schauen auf die Uhr: der Sekundenzeiger hängt, er hängt! Da erlebt man, dass man Zeit erleben kann, also einen Ablauf erleben kann, ohne dass äußerlich eigentlich die Zeit vergeht. Ist ganz interessant. Da hat man das Gefühl, äußerlich ist alles stehen geblieben und trotzdem in diesem - zeitlosen Moment eben scheinbar, weil alles steht, entfaltet sich ein riesiges Geschehen. Wir kennen das auf andere Art im Traumleben auch, da kann das auch passieren. Also es ist gerade beim Aufwachtraum häufig so, dass der ausgelöst wird durch irgendwas Äußeres, weil wir sind schon sehr nahe am Aufwachen dran, die Sinne beginnen schon wach zu werden, nur wir sind noch nicht wach, aber die Sinne sind schon da und, weiß ich nicht, dann scheint die Sonne vielleicht rein, und jetzt gibt es ein riesen Drama, das scheint sich über Stunden zu erstrecken, ich bin in einer riesigen Feuersbrunst und man muss sich selber retten, andere retten und weiß Gott, was da alles passiert, tausende Ereignisse, die passieren. Man denkt sich: Pah, das waren Stunden, in denen ich da drinnen war, und das war nur der Moment, wo der erste Lichtstrahl hereingefallen ist und im nächsten Moment schlage ich schon die Augen auf und bin draußen. In diesem zeitlosen Moment spielt sich der Traum ab, aber vom Erleben her scheint er immens lang zu sein. Also das heißt, dieses innere Zeiterleben, dieses rein seelische Zeiterleben, ist ganz anders als das äußere Zeiterleben, also wir lösen uns aus dem äußeren Zeiterleben heraus und gehen auf eine andere Ebene. Und da kann also in null Zeit sozusagen Gewaltiges sich abspielen. Und so ist es auch in der Meditation, also dort, wo man - und eben wenn man dann in dieses imaginative Erleben hereinkommt, das ist unter Umständen wirklich so, das ist nicht einmal ein Sekundenbruchteil, das ist ein Moment, und das ganze Bild ist da, und ich kann herumgehen in dem Bild, jetzt im übertragenen Sinne genommen, das heißt, ich kann mit den verschiedensten geistigen Wesenheiten in Berührung kommen, in Austausch, in Zusammenarbeit kommen. Und da habe ich sehr wohl also den Eindruck, da passiert etwas, da ist ein Zeitablauf drinnen, aber äußerlich ist es null Zeit, es vergeht äußerlich keine Zeit. Also das ist halt die bewusstere, gesteigerte Form dessen, was beim Traum auch häufig passieren kann, und da weiss ich eben nicht, beim Traum: ein Sessel fällt um oder ein Bild fällt von der Wand herunter, das macht einen Mords- Schepperer, und ich träum jetzt, ich bin in einer Riesenschlacht drinnen, zum Beispiel, und da ist ein riesiges Geschehen. Was da nicht alles passiert. Also &#039;&#039;&#039;das ist mir einmal passiert:&#039;&#039;&#039; ein gemischter Theater- und Feldzug-Traum. Weiß ich nicht, irgendwo muss ich irgendwann einmal ins Auge gefasst haben, irgendein Drama mit einer Schlacht, weiß nicht, Wallenstein oder irgend so was, gehabt haben, und irgendwas hat das ausgelöst, das war also ein gewaltiges Drama, ich habe gewusst, es ist ein Theaterstück, nur das Theaterstück hat sich in der Landschaft abgespielt. Und das war riesig, riesig lang. Aber in Wahrheit war es nur, daß mich irgendein Geräusch von außen ... , das war da.    - - -     &#039;&#039;Aha, da ist jetzt auch ein Geräusch bei mir&#039;&#039; &#039;&#039;da&#039;&#039; &#039;&#039;haussen. Na ja bitte,&#039;&#039; &#039;&#039;es kommt alles, was dazu notwendig ... ja, da wird irgend so, aha, irgendein Sauggerät oder weiß ja nicht, was das ist. Bohren, ein Bohrer, gut.&#039;&#039;  &#039;&#039;Also ich weiß nicht, ob ihr es hört. Es ist ein bissel stark. Aber es war zum Stichwort, da hat es eingesetzt. Es passt ...&#039;&#039;     - - -    Ja, da habe ich jedenfalls ein ganzes Drama erlebt und dabei noch, was bei Theaterträumen oft vorkommt - die hab ich so regelmäßig, irgendwann einmal so alle ein, zwei Jahre oder so, ich komme auf die Bühne hinaus und    - &#039;&#039;- -   bitte? Der Ton ist weg? Oh! Ah, entschuldigt. Jetzt habe ich den Ton ausgeschaltet, versehentlich. Ich bin wieder da, also jetzt muß ich die Geschichte noch einmal erzählen. Es dürfte passiert sein, weil hier im Haus plötzlich ein Bohrgeräusch, ein ziemlich lautes, war. Und das war genau in dem Moment, wo ich geschildert habe einen Traum von mir, wie mir das passiert ist.&#039;&#039;   - - -   Ein Theatertraum mit einer großen Schlacht, die drinnen ist, weiß ich nicht, wars von Wallenstein angeregt, oder irgendwas, keine Ahnung, was dahinter war, aber die Szene im Traum hat sich abgespielt, aber nicht auf der Bühne, sondern wirklich mitten in der Landschaft drinnen. Und hat stundenlang gedauert, das Ganze, vom Traum-Erleben her, aber verbunden mit dem Typischen eines Theatertraums: man ist mitten drinnen, und ich weiß nicht, was ich sagen soll, ich kann meinen Text nicht. Er ist weg, komplett weg, komplett weg und immer mehr Panik und Panik, die aufkommt &amp;quot;Uuuh, was tu ich da?&amp;quot; Und im Prinzip wrd dieser Traum aber nur ausgelöst durch irgendein Geräusch, das äußerlich da war, das hat das Ganze angestossen, war also ein typischer Aufwachtraum, und wie ich aufgewacht bin, hab ich mir gedacht: poh, das war war ja stundenlang jetzt. Aber es war nur ein Geräusch, irgendwas. Hat die Uhr irgend einen Ton von sich gegeben? Kann durchaus sein, dass es die Uhr war, die mich geweckt hat. Und das heißt, es ist ein kurzer Moment in Wahrheit äußerlich. Innerlich ist der Zeitablauf ganz, ganz anders. Und so ist es auch in der Imagination. Also da kann man es erleben in praktisch null Zeit, aber es ist riesig ausgedehnt vom inneren, vom seelischen Erleben her. Also die äußere Zeit und das innere Zeiterleben in der Seelenwelt, das ist ein komplett anderes. Abgesehen davon, aber das wird jetzt ein bisschen kompliziert, in der Seelenwelt erlebt man Dinge umgekehrt. Das heißt, man erlebt sie von der Zukunft her mir entgegenkommend. Oder das ist auf jeden Fall ein gewisser Anteil, drinnen. Im Traumleben ist das unausgegoren. Also ich hab das in dem Traum erlebt, schon als Geschichte, die im normalen Zeitlauf ist, aber trotzdem auch als etwas, was immer bedrohlicher mir entgegenkommt. Das war eben das: die Panik wird immer größer. Also da bin ich nicht ruhig gewesen drinnen, sondern das wird immer mehr, immer mehr, dieses: Ich kann nicht den Text sagen, ich weiß ihn nicht, und ich muss ihn aber sagen, und der Moment, wo ich ihn sagen muß, kommt immer näher. Der kommt mir entgegen. Und bevor ichs wirklich sagen musste, war es aus, dann war ich munter. Also es gibt keine Lösung sozusagen. Aber es war eigentlich: der Moment des Aufwachens kommt mir entgegen. Aber das in einer stundenlangen Geschichte vom inneren Erleben her. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Entgegenkommen der Zukunft und Zubewegen auf die Zukunft, die eigenen und gemeinsamen Aufgaben  [00:35:26] =====&lt;br /&gt;
Und so ist es im imaginativen Erleben auch, also es ist der Zeitlauf auch in Wahrheit tatsächlich von der Zukunft her bestimmt. Also das heißt, es geht auf eine Aufgabe zu, in Wahrheit, und das spürt man, obwohl auch der andere Zeitlauf irgendwo drinnen ist, aber es kommt mir etwas entgegen und ich gehe auf diese Aufgabe zu, sozusagen, ich gehe ihr entgegen. Aber die Richtung ist angegeben dadurch, dass da eine Aufgabe ist, die wir jetzt alle gemeinsam haben, nämlich die geistigen Wesenheiten, die sich darin ausdrücken, und das, was ich beitragen kann, das, was ich aus meinem Ich heraus beitragen kann. Aber dazu muss ich eben vorher loslassen können. Ich muss auch mein von mir gemaltes Bild loslassen können und dann, dann kommt das auf mich zu: &amp;quot;Verliere dich, um dich zu finden.&amp;quot; Weil darin ist auch genau meine Aufgabe drinnen und die ist ganz wichtig. Und die bestimmte Perspektive, die ich, wenn ich das jetzt so im übertragenen Sinn sagen darf, die ich auf diese Konstellation der geistigen Wesenheiten habe. Ein anderer mit einer anderen Aufgabe hat oft vielleicht die gleichen geistigen Wesenheiten, weil die nämlich nicht nur mit einem Menschen, sondern mit vielen zusammenarbeiten oder zusammenarbeiten wollen, ist die Perspektive ein bisschen eine andere. Aber da kommt eben etwas auf mich zu und ich gehe ihm zugleich entgegen. Es sind also beide Zeitläufe irgendwo drinnen auch in dem. Also es ist jetzt ein Versuch, Euch das so ein bisserl zu schildern, wie das sein könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Frühe imaginative Entwicklung bei Rudolf Steiner  [00:37:25] =====&lt;br /&gt;
Und ich muss dazu sagen, das ist bei mir auch alles anfängliches Erleben, also ich bin nicht ein Hellseher, wie es Rudolf Steiner war, der ... &amp;quot;Pschscht&amp;quot; und sieht das, aber er hat eben genau, Rudolf Steiner hat eben diesen großen Sprung gemacht. Auch diese große Entwicklung von eigentlich angeborenen Fähigkeiten, die so das erste Mal deutlich im neunten Lebensjahr bewusst hervorgekommen sind. Da hat er eben erlebt, eine Tante von ihm, die er aber selber gar nicht kannte, die Selbstmord begangen hat. Die hat weiter entfernt gelebt und er saß, sellmals Knabe, im Wartesaal des Bahnhofs, wo sein Vater eben Bahnhofsvorsteher war, es war niemand drinnen und er erlebt, also die Tür geht auf, da kommt eine Person herein und spricht ihn an: &amp;quot;Bitte tu für mich, was du kannst in Zukunft.&amp;quot; Also sie stellt eine Bitte an ihn. Und in voller Verzweiflung irgendwo. Und er kannte diese Person, die ihm da erschienen ist, ja er hat aber deutlich gewusst: es ist eine Person, es hat sich auch in das Bild gekleidet, unmittelbar, weil es eben wirklich eigentlich eine Vision war, also es war nicht dieses moderne Hellsehen, dieses moderne, imaginative Schauen, wo man selber aufbaut. Das kann man in dem Alter auch noch gar nicht haben, sondern dort kommt es wirklich noch wie eine Vision auf ihn zu. Und dann, nach ein paar Tagen, hat er gemerkt, dass der Vater einen sehr ernsten Eindruck macht und die Familie, die Mutter auch. Und es ist aber nicht gleich herausgekommen, was da war. Also es hat sich eben eine Verwandte, eine Schwester des Vaters, glaube ich, hat eben Selbstmord begangen, und das hat der kleine Steiner miterlebt. Und er hat dann natürlich auch als Knabe in der Natur Elementarwesen und so erlebt. Um aber dann zu dem neuen Schauen zu kommen, musste er durch eine Phase durchgehen, wo diese Kräfte in den Hintergrund getreten sind, diese angeborenen Kräfte. Und es ist sehr interessant, dass er gerade in der Phase, bevor er dann zur Theosophischen Gesellschaft gekommen ist, wo er dann eben ja wirklich aus dem Geistigen voll sprechen konnte, durch eine Phase durchgegangen ist, wo man fast glauben könnte, jetzt ist er ein totaler Materialist geworden, Atheist sogar, Anarchist. Er hat sich ideellen Anarchisten genannt sogar, also wo er - nichts und schon gar nichts mit Kirche oder Christentum am Hut zu haben scheint. Gar nichts. Wo das alles ausgeblendet ist, wo es ganz darum geht, sich auf sich selbst zu stellen, ganz aufs Ich zu stehen, aufs Individuum zu stellen. Und dann kommt aber, eben kurz bevor er beginnt jetzt in der Anthroposophie, in der Theosophischen Gesellschaft seine Vorträge zu halten, beginnt das, was er dann später ja schildert in &amp;quot;Mein Lebensgang&amp;quot;, also in seiner Autobiographie, die ja nicht vollendet ist, die ja dann abbricht irgendwann, aber bis in diese Zeit hinein geht, wo er sagt also dieses Gestandenhaben vor dem Mysterium von Golgatha. Dieses Erleben also des Mysteriums von Golgatha und was es auch für das Ich des Menschen bedeutet. Da war aber die wichtige Voraussetzung, dass er mal ganz da am Boden ist. Und einmal das angeborene Schauen einmal ausblendet. Und dieses Gestandenhaben vor dem Mysterium von Golgatha, dieses innere Gestandenhaben davor, das heißt, dieses Mysterium zu erleben, in seiner Bedeutung zu erleben, es in imaginativen Bildern zu erleben. Und das ist nicht nur ein Erleben des äußeren Geschehens, sondern eben, was da alles geistig sich abspielt dabei. Und damit bricht eigentlich so richtig das Neue aus. Und da ist er aber ganz dabei, das ist eben keineswegs eine Vision, die ihn überfällt, sondern da ist er bereit, dieses Bild selbst, ganz selbst zu malen. Das werdet Ihr nirgends wo drin finden, das schildert er nicht so. Da muss man hinter die Zeilen schauen. Ich weiß nicht, ob es bei irgendeinem Anthroposophen sonst so beschrieben ist. Aber das hat mich lange bewegt, also auch dieses, eben was er sagt, dieses Gestandenhaben vor dem Mysterium von Golgatha und eben auch diese Phase, was ja viele, die kritisch zu Steiner stehen und sagen: ja, der hat ja komplett um 180 Grad sich gewendet. Vorher könnte man denken, er ist ein glühender Anhänger von Heckel, zum Beispiel, Heckel war der deutsche Vertreter der Evolutionslehre, also dessen, was der Darwin halt auch formuliert hat. Nur hat es natürlich der Steiner schon anders gesehen irgendwo,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:43:00] weil er es eher so gesehen hat wie Goethe, der eigentlich auch schon da ganz stark dran war. Und Darwin selber hat sogar anerkannt auch, dass Goethe einer seiner Vorläufer war. Die geniale Leistung des Darwin war eigentlich, dass er viele, die vorher schon an diesen Ideen gearbeitet hatten, dass er das in ein Bild irgendwo - in auch ein einseitiges Bild, wie auch immer, aber trotzdem in ein Bild zusammengefasst hat. Aber beides war notwendig, weil, man sieht, wie stark eigentlich auch der Evolutionsgedanke, der Entwicklungsgedanke, aber halt nicht im materialistischen Sinne dann, sondern im geistigen Sinne, bei Steiner drinnen ist, im Werk Steiners. Wenn man nur nimmt diese riesigen Entwicklungsstufen, die kosmischen Entwicklungsstufen, also mit den sieben kosmischen, kosmisch planetarischen Zuständen, durch die wir durchgehen. Und auf jeder dieser einzelnen Stufen gibt es Entwicklung, Entwicklung, Entwicklung. Und mit der Erdentwicklung fängt das an, daß der Mensch also die Freiheit entwickelt, mit seinem Ich, daß dem die Freiheit gegeben wird, die Möglichkeit zur Freiheit. Verwirklichen muss er es selber, weil selbst die Freiheit kann einem niemand schenken, die geistige Freiheit, die muss man sich selber nehmen. Das ist ganz wichtig. Also ich kann niemand die geistige Freiheit schenken. Ich kann Rahmenbedingungen schaffen, dass sie sich entfalten kann. Und das ist zum Beispiel eine der großen Aufgaben, die eine Waldorfschule zum Beispiel hat, die Kinder so zu unterstützen in ihrer Entwicklung, dass sie zu ihrer Freiheit kommen, zu ihrer Selbstbestimmung kommen, dass sie auf dem Weg sind, auch wenn das dann erst richtig wird, so das wirkliche Ich-Bewusstsein: was ist denn dieses Ich? - Aber eh noch mit einer großen Rätselfrage verbunden. Ist ja dann erst mit dem 21. Jahr, da wird es erst so richtig geboren, aber das muss vorbereitet werden. Natürlich sagen wir schon vorher: Ich, das Kind sagt &amp;quot;Ich&amp;quot; schon viel früher irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:45:20] Solange es noch sagt: Marie / Karli hat das oder das gemacht, wenn es von sich also in der zweiten Person spricht, da ist das noch gar nicht da. Aber irgendwann kommt das Ich: Ich will das, Ich, ich will, nein, will ich nicht. Ääh, nein, die Suppe will ich, ICH nicht. Da sagt er dann nimmer: Karli mag sie nicht, sondern: Ich will sie nicht. Und über das haben wir gesprochen, das ist so drittes, viertes Lebensjahr, manchmal vielleicht ein bisserl früher schon, kommt darauf an. Aber dieses Erlebnis: ich bin was Eigenes und ganz was anderes als alles da um mich herum, vielleicht sogar ganz was anderes als das, was ich so körperlich bin. ICH. Da ist ein Punkt in mir und der ist anders als alles andere. Ich kann es nicht erklären, muss ich als Kind auch nicht, aber es ist, kann ein gewaltiges Erlebnis sein. Und ist der Urquell auch der größeren Ich-Erlebnisse, die man später haben kann. Auch wenn es, wie man es vielleicht als Kind noch nicht bewusst erlebt bzw nicht so erlebt, dass man sichs merken kann, also dass man wieder Zugang hat zu dem Erlebnis. Es kann auch sein, dass es so stark ist, dass es einfach haften bleibt und dass man es nie vergisst. Dann - also, wie es etwa der Dichter Jean Paul schildert, er hat das ganz deutlich geschildert, und da kann man ganz genau sagen, wie war die ganze Situation, in der das passiert ist. Und das ist wirklich ein reales Ich-Erlebnis, also da kommt etwas eben Geistiges herein, aber das ist dann wieder weg. Dann im Gegenteil, dann - weiß ich nicht - , wenn es in die Pubertät geht und ... , dann weiß man schon gar nicht: wer bin ich eigentlich? Man sucht, sucht, sucht, sucht, um sich zu finden, aber um sich zu finden, muß man sich verlieren,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:47:30] also man hat es als Kind vielleicht schon im dritten Lebensjahr, da ist man ganz, ganz da, man ist: Ja, dieses Ich - nein, so sagt man sich es natürlich nicht - , aber man fühlt es: da ist etwas Einzigartiges, ich bin etwas, was anders ist als alles andere. Und das bin ich. Mehr weiß man nicht, aber es ist großartig, eigentlich, dieses Erlebnis. Und dann verdeckt sich das wieder. Und dann kommt die große Suche: wer bin ich überhaupt? Hat man keine Ahnung: was ist Ego, was ist Ich? Klarerweise nicht, das rührt sich alles durcheinander. Was ist die Gruppenmeinung, was ist die Freundesclique, in der ich drinnen bin? Bin ich das wirklich, daß ich da mitwill? Das weiß man noch gar nicht - ja, zunächst, ja, ich identifiziere mich ganz damit. Später, irgendwann einmal, komme ich drauf: eigentlich bin ich ganz anders. Aber man sucht halt diesen sicheren Punkt wieder, irgendwo. Kann dann auch ganz gefährlich sein, wenn dann in diese Suche hinein irgendeine Indoktrination von außen kommt. Also das wird heute ja - ja, muß man auch einmal offen aussprechen - , also von gewissen islamistischen Kreisen, die halt sich ihre Klientel suchen. Und ich möchte deutlich betonen, das ist nicht einfach Islam eins zu eins, obwohl sie sich darauf berufen und auch fest im Koran sehen. Aber sie haben ihre eigenen Intentionen damit, also sie wollen halt einfach im Grunde die Armee schaffen, die, ja in Wahrheit die Welt erobert, geistig, aber durchaus auch mit äußeren Mitteln. Und wenn da ein junger Mensch in sowas hineinkommt und indoktriniert wird, dann wird an die Stelle seines Ichs wird das gesetzt. Weil das ist so klar und so mächtig, das ist so eine gewaltige Kraft, daß man da dann nachrennt, und die haben fast keine Chance also, sich dagegen zu wehren. Weil eben ihr Ich viel zu wenig noch ausgebildet ist, viel zu wenig noch geübt ist, und eben die Chance aber genommen wird, das eigene Ich zu entdecken, sondern es wird da eigentlich ein künstliches Ich ihnen eingetrichtert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:49:56] Das ist Gehirnwäsche, die da passiert, und kann sogar dazu führen, also dass dann wirklich so etwas wie eine Fast-Ichlosigkeit entsteht und dann statt des menschlichen Ichs in dieser Leibesgestalt eine, nämlich ahrimanische, Wesenheit drinnen lebt. Und wir werden eh jetzt im Zuge der &amp;quot;Apokalypse&amp;quot; an der Stelle eben zu dem kommen, ich hatte es ja schon einmal in früheren Vorträgen einmal kurz angesprochen, aber dass heute eine der großen Gefahren die ist der Ich-losen Menschen. Die aber trotzdem menschlich behandelt gehören, erst recht menschlich behandelt gehören. In vielen Fällen ist es möglich auch, dass das Ich, das eigentlich verdrängt wurde durch so eine ahrimanische Wesenheit, - eine ahrimanische Wesenheit, eigentlich durch ein ahrimanisches Elementarwesen im Grunde, aber ein Ich-haftes Elementarwesen, aber halt kein Menschen-Ich, sondern ein ahrimanisches Ich. Das hat nicht die Freiheit, im Gegenteil, das kämpft dagegen. Und das kann sich an die Stelle des eigenen Ich setzen und das eigene Ich ist machtlos zunächst einmal dagegen. Es kann sein, dass es überhaupt nicht mehr den Weg dazu findet, also die Körperhülle, sozusagen die Leibeshülle zu benutzen. Man kann aber auch dabei helfen, dass das Ich einen Weg finden kann. Finden muss es ihn selber, aber man kann eben Bedingungen schaffen, wo es das Ich vielleicht wieder schafft, diesen Körper zu ergreifen, und sogar dann diese ahrimanische Wesenheit zurückzudrängen, vielleicht sogar, sie hinauszuschmeißen. Weil wir haben ja sowieso, alle haben wir luziferische und ahrimanische Elementarwesen in uns, die geistern in uns, aber nicht alle können das Ich ersetzen. Das ist schon, sind schon ganz spezielle, hoch entwickelte ahrimanische Elementarwesen, die das können, und auch für die ist es nicht so einfach, sich zu, ja, wirklich kann man sagen, zu inkarnieren geradezu, und die kann man aber auch rausschmeißen. Dazu muss man aber mit diesem Menschen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:52:56] mit diesem zunächst Ich-losen Menschen, weil sein Ich eigentlich ausgeschlossen ist davon, diese Körperhülle zu benutzen, zu beleben, dann kann man aber dieses Ich geistig unterstützen. Wird Thema sicher eines späteren Vortrags einmal sein, wie man das machen kann, weil das ist ein Thema, das immer mehr auf uns zukommt. Also wir sind in der Zeit drin, schon Steiner hat ja eben davon gesprochen, eben auch aus ganz konkreten Beispielen heraus, insbesondere, weil es auch in der Waldorfschule das Problem gab: da waren halt auch Schüler drinnen, einzelne, die, ja, Ich-lose Wesen waren, Ich-lose Menschen waren. Und wo Steiner halt dann auch Anregungen gegeben hat, wie man damit umgehen kann. Und nur das wird heute mehr werden, ist schon mehr geworden. Es sind mehr solche Menschen da, deren Ich aber nicht wirklich hereinkann oder eben hinausgeworfen wurde. Und da werden wir in der Zukunft - was heißt in der Zukunft, in der allernächsten Zukunft, also ab der nächsten Minute, in Wahrheit - versuchen müssen, etwas zu unternehmen dagegen. Und das kann, also ein - nur im im Groben gesagt: das kann nur sein, wenn man an sich so arbeitet, dass man selber immer fester in seinem Ich wird. Dann kann man damit eine Kraft ausstrahlen, die es einem anderen Ich, die einem anderen Ich helfen kann, wieder hineinzufinden in seine Leiblichkeit. Also das heißt, das ist gebunden ganz stark dann an die eigene Ich-Entwicklung und ganz, ganz bewusst da drinnen zu werden, Weil, auch uns passiert es halt oft, dass zwar nicht unser Ich herausgeschmissen wird, auch nicht, dass jetzt sicher an dessen Stelle wirklich so eine ichhafte ahrimanische Wesenheit sitzt. Aber wir sind jedenfalls von denen dauernd belagert, die wollen, die wollen herein und sie benutzen aber auch als Hilfe die luziferischen Wesenheiten, die in uns sind, in Wahrheit, auch wenn sie eine Polarität darstellen und auch Gegner sind, bis zu einem gewissen Grad,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:55:39] aber sie sind angewiesen aufeinander, über das haben wir auch schon öfter gesprochen. Also der Ahriman braucht den Luzifer und umgekehrt. Und vor allem aber insbesondere der Ahriman braucht den Luzifer noch mehr als umgekehrt. Der Luzifer nur insoferne, als der Ahriman dafür sorgen sollte, dass die Menschheit möglichst bald keine physischen Lebensbedingungen mehr auf Erden findet. Und in die nächstliegende geistige Sphäre übergeht, das ist nämlich die luziferische Sphäre. Weil was der Luzifer möchte, dass wir möglichst schnell, und zwar aber noch als nicht fertig entwickelte Wesenheiten, das heißt, wo wir noch nicht alles das aus der Erdenentwicklung heraus geschöpft haben, was wir eigentlich schöpfen sollten, um dann in einen geistigeren Zustand überzugehen, der Luzifer will uns schon früher haben. Um uns dann halt eine andere Erziehung angedeihen zu lassen, die in seiner Richtung liegt. Luzifer möchte uns eigentlich schon immer vergeistigen, in Wahrheit, aber halt nicht auf die rechte Art. Und da würden wir auch nicht sehr hoch, in sehr hohe Bereiche hineinkommen, sondern halt in die relativ niederen luziferischen Bereiche, dort wollen sie uns hineinziehen. Und der Luzifer möchte eigentlich eine, ja, so, wie soll ich sagen, knapp überirdische Sphäre erzeugen, wo, ja, wo sich die Menschen dann herumtummeln und wo er aber das Sagen hat, wo er uns halt die Aufgaben zuteilt.     Wird aber nicht gelingen. Es wird nicht gelingen, jedenfalls nicht en gros. Aber die Gefahr ist halt, dass einzelne Menschen dort hineingezogen werden und aber, wie gesagt, die noch größere Gefahr ist eben heute,, dass diese ahrimanischen Elementarwesen, nur die haben die Kraft, wirklich das Ich, ja, herauszuschmeißen im Grunde, zu verdrängen. Das kann also schon in einem sehr frühen Alter passieren. Ist  auch eher der Regelfall, also daß es in einem späteren Lebensalter passiert, wo der Mensch schon ein bissel wenigstens bewusst sich seines Ichs geworden ist. Also abgesehen von diesem einen Moment ums dritte Lebensjahr herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:58:30] Aber wo es später mal kommt, wo der Mensch in bestimmten Lebenssituationen, Schicksals-Situationen, vielleicht sein Ich wirklich erlebt hat, und dass das noch ganz was anderes ist als sein Ego, das sagt: ja, das will ich machen, das interessiert mich, das freut mich, nein, das freut mich überhaupt nicht. Den mag ich, den mag ich nicht. Das hat ja mit dem Ich alles nichts zu tun. Das ist das Ego, das spricht. Aber es gibt dann Situationen vielleicht, wo man eigentlich das Ego ganz vergisst und etwas tut, was man aus dem Ego heraus nie getan hätte, und aber dabei spürt: das war jetzt das Richtige. Das war das Richtige für die anderen, mit oder für die ich das getan habe, aber es war auch für mich das Richtige. Also es ist ein Moment des Erlebens: das war jetzt was ganz Besonderes. Dort ist das wirkliche Ich da. Und wenn das ein Moment im Leben ist. Aber das ist ein wirkliches Ich-Erlebnis dann. Die Ego-Erlebnisse sind es noch nicht. Ihr wißt, ich schimpfe deswegen gar nicht über das Ego. Wir brauchen es., wir könnten nicht existieren auf Erden. Und das heißt, wir könnten uns auch nicht entwickeln. Ja, gerade unsere erste Aufgabe ist, uns zu entwickeln daran, daß wir das Ego, dem Ego die Form verleihen, dass es dem Weg des Ich nicht im Wege steht, sondern sogar förderlich diesem Wege ist irgendwo. Aber trotzdem sich auch kümmert um die sehr irdischen Bedürfnisse des Menschen, die wir erfüllen müssen, wenn wir auf Erden leben wollen. Ja, sicher, man kann sein Leben auch opfern und kann auch durchaus einen Sinn machen, na klar. Weil ... - gibt es ja viele Situationen. Aber grundsätzlich sind wir eimal da, um unser Erdenleben wirklich zu leben, wie kurz oder lang es auch dauert. Weil wir da, und nur da lernen können. Das ist eben das Interessante, dass wir, wenn wir nur in der geistigen Welt leben würden, könnten wir alles das, was wir als freier Mensch lernen müssen, nicht lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:00:45] Weil, darüber haben wir ja gesprochen, daß das die Wesenheiten, die über uns stehen, haben diese Freiheit nicht. Sondern sie führen den Willen der Gottheit aus, so wie es von oben herunterströmt. Gemäß ihrer Fähigkeiten, die unterschiedlich sind. Daher sind nicht alle geistigen Wesenheiten für alles geeignet. Daher werden sie zu ihren Rollen bestellt auch irgendwo, aber aus dem können sie auch nicht wirklich heraus, wollen es auch gar nicht, weil sie auch gar nicht den Willen in sich entwickeln, sich zu verweigern dieser Aufgabe. Da sind interessanterweise - auch vielleicht etwas zu bedenken - die Widersacher-Wesenheiten und führend eigentlich die luziferischen, die, die den regulären Wesenheiten in gewisser Weise etwas voraus haben, weil, wir haben schon davon gesprochen, da ist eine gewisse Auflehnung da, gerade bei den luziferischen Wesenheiten, die schon aus dem Eigenen kommt. Sie wollen sich das nicht aufdrängen lassen. Und die Gottheit gewährt es ihnen dann auch, und dann werden sie eben zu luziferischen Wesenheiten auch bestellt, und sogar so, dass die Gottheit also nicht da hineingreift in diesen Bereich, also: Ihr kriegt Euern eigenen Bereich. In dem sie zwar dann selber sich noch nicht ganz in Freiheit, eben so wie der Mensch, entfalten kann, aber sie hatten die Entscheidung: gehe ich dort hinein oder bleib ich in dem Reich, in dem eben auch die anderen Engelwesenheiten zum Beispiel sind. Das ist passiert also auf dem alten Mond bzw auf der Übergangstufe. Also der alte Mond ist, zur Erinnerung, nur die kosmische, kosmisch planetarische Entwicklungsstufe, die unserer Erde vorangeht, unmittelbar vorangeht. Dann kam die Erdentwicklung. Vorher, war die sogenannte alte Sonne. Und eigentlich im Übergang von der alten Sonne zu diesem alten Mond wird ja schon vorbereitet, dass eben neue geistige Wesenheiten, wie soll ich sagen, geboren werden, das heißt geistige Wesenheiten wird man dadurch, dass etwas, was vorher zwar vielleicht schon ein astralisches, also ein Seelenwesen, ein ätherisches Wesen war, vielleicht in gewisser Weise auch ein physisches Wesen war, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:03:34] dass es aber jetzt den Ich-Funken bekommt, ein Ich bekommt, sagen wir es mal so, weil es ist nicht der höchste göttliche Funke, weil die Freiheit nicht drinnen ist. Und bei den luziferischen Wesenheiten, das sind diese Wesenheiten, die eben auf dem alten Mond ihr Ich bekommen haben. Und sie haben es aber so bekommen, dass da schon so ein Widerstandswille drinnen ist. &amp;quot;Wir wollen selber.&amp;quot; Und die Gottheit gibt ihnen die Möglichkeit, eben, in Wahrheit, um die Freiheit dann des Menschen vorzubereiten. Das heißt, es entsteht ein Reich von geistigen Wesenheiten, nachdem die Mondenentwicklung durch ist, sind sie so weit, jetzt eigentlich Engelstufe zu haben. Auf dem alten Mond sind sie in gewisser Weise vergleichbar mit der Situation, in der wir Menschen heute sind, also das Unterste, die unterste Wesenskategorie, die noch ein Ich wirklich hat, was darunter ist, hat Elementarwesen-Charakter. Aber dass da die luziferischen Wesenheiten, dieses luziferische Prinzip, so wirklich begonnen hat. Die waren eben auf dem alten Mond in einer vergleichbaren Stufe wie wir Menschen sind heute. Also, das heißt, sie haben ihr Ich bekommen. Vorher waren sie nicht nur Glied sowieso der ganzen geistigen Welt, sondern eben ganz bestimmter geistiger Wesenheiten, Ich-Wesenheiten, die sie im Grunde geführt haben. Also so wie es bei den Tieren ist, dass es eben eine Gruppenseele, einen Gruppengeist gibt, der jetzt eine ganze Gruppe sogar von Tieren führt. Und bei den späteren luziferischen Wesenheiten ist es eben so, dass die auf dem Alten Mond ihr Ich bekommen, und sich daher also aus dem Gruppenseelenbereich sowieso herausziehen, weil es ja den eigenen, das eigene Zentrum gibt, aber dass sie noch nicht die vollständige Eigenständigkeit erlangen, so wie wir&#039;s Menschen eigentlich erlangen. Weil für uns ist ja: was heißt unsere Eigenständigkeit? Das heißt primär das Göttliche, das Höchste in uns, im Ich erleben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:06:28] Im Ich wacht das auf, das heißt, die Gottheit ist in uns, ohne unsere Freiheit zu beeinträchtigen, sondern der göttliche Wille ist unser Wille, es ist identisch. Es ist identisch, und zwar, weil die Gottheit unseren Willen zu ihrem macht. Es ist eine gewisse Umdrehung. Nämlich dort, wo wir etwas aus unserer Schöpferkraft in die Entwicklung einbringen, nimmt das die Gottheit auf. Das heißt, das ist so, dass da ein neuer Beitrag entsteht, an dem die Gottheit teilhat, aber nicht die bestimmende Kraft ist, sondern was schöpferisch aus uns kommt, ist unser Werk. Das macht nicht die Gottheit für uns, sondern wir machen es. Das ist so winzig, so winzig noch. Aber es geht ja darum, jetzt durch den ganzen Vortragszyklus bis jetzt, und das steckt in Wahrheit in der Apokalypse eben drinnen. Es ist nur nicht so offensichtlich., darum konnte man es auch in der Theologie und in der Kirche oder so teilweise total missinterpretieren, und den Menschen als gehorsamen Diener der Gottheit darstellen. Und der soll aber kleinster, aber freier Partner der Gottheit sein, das ist - Christus - ja. Ja, nehmen wir gleich eine Zeile aus der Apokalypse. Ich hoffe, ich finde sie jetzt sofort. Also da, und das sagt eigentlich in Wahrheit der Christus oder überhaupt, nicht nur der Christus, die Gottheit als Ganzes, ist in der Übersetzung eigentlich sehr schön. Weil da geht&#039;s also vorher - , das ist genau in diesem 19. Kapitel, wo wir stehen, wo also diese Imagination auch mit dem Reiter auf dem weißen Pferd ist, eben das, was nicht der apokalyptische Reiter ist, der viel früher vorkommt, also wo die vier apokalyptischen Reiter sitzen, sondern das ist eine höhere Verwandlungsstufe, viel höhere Verwandlungsstufe da jetzt gegen Ende der Apokalypse, im 19. Kapitel. Das macht das alles so schwierig. &amp;quot;Hä, welcher Reiter? Welcher, Wo?&amp;quot; Wir haben das letzte Mal ja gesprochen. Aha. Die Siegelbilder, die da der Steiner entworfen hat und die dann von jemand anderem aber, ja, von Clara Rettich gemalt wurden, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:09:19] aber war nach Skizzen von Steiner eben und nach Angaben von Steiner. Also da haben wir das erste Siegelbild, das hat mit den sieben Siegeln auf dem Buch mit den sieben Siegeln gar nichts zu tun. Diese sieben Bilder sind andere, und die zeigen gewisse Haupt-Entwicklungsstufen durch die ganze Apokalypse durch. Während das Buch mit den sieben Siegeln, das ist hauptsächlich im sechsten Kapitel der Apokalypse. Auf das Geschehnis dort bezieht sichs und zeigt eigentlich die imaginative Welt, irgendwo, aber dann kommen die Posaunen, dann kommt also die Inspiration usw.. Diese sieben Bilder sind sozusagen die großen Hauptstationen, während die sieben Siegel auf dem Buch, die geöffnet werden nacheinander und bei den ersten vier Siegeln, die geöffnet werden, kommen eben die vier apokalyptischen Reiter, zuerst eben der, auch einer auf einem weißen Pferd, aber der hat mit dem nicht direkt was zu tun. Und ja, also jedenfalls sind wir jetzt im 19. Kapitel. Wir haben das letzte Mal besprochen, dass dort einmal der große Jubel bei den Engeln ausbricht, dass die Hure Babylon, dass Babylon gefallen ist, und es ist ein Jubeln darüber, eigentlich auch über das ganze Leid, was dabei passiert ist. Weil gut, ja, die Bösewichte sozusagen sind ausgeschieden oder gestürzt oder wie auch immer, aber die jubeln darüber. Kann eigentlich was Göttliches oder was gespeist ist aus der göttlichen Quelle, jubeln darüber, dass unten Wesenheiten gestürzt werden, unter Leiden sogar gestürzt werden? Ist doch sehr komisch, irgendwie. Und da ist sehr erhellend eben - das ist jetzt tatsächlich eine Angabe von Steiner, und die ist aber sehr, sehr nachvollziehbar und - da steckt noch mehr dahinter, also gerade wenn man es so betrachtet, dass diese Engel eben nicht die sind, die dem Göttlichen so wirklich ergeben folgen, sondern es sind luziferische Engel. &amp;lt;u&amp;gt;Die&amp;lt;/u&amp;gt; jubilieren, weil sie jubilieren deswegen, weil die ausgeschieden werden, die nämlich auch ihren Interessen nicht dienen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:12:04] Die in der Hure Babylon, die sind viel zu sehr schon verbunden mit den Kräften des Mammon, mit dem Irdischen verbunden, mit dem Ahrimanischen verbunden. Und das wollen ja die luziferischen Engel gar nicht, die jubilieren, dass die - wwschscht - ausgeschieden werden. Das ist eigentlich auch ein Sieg für sie über die ahrimanische Welt, dass die ausgeschieden werden. Das verbuchen sie also als freudigen Moment für sich selber. Weil die hätten sie niemals gewinnen können für ihr Reich. Das ist eben das Interessante. Also mit dem Babylonischen fängt es an, sehr stark schon in das Ahrimanische hineinzugehen. Es ist ja ganz interessant, ist ja auch in der ägyptischen Kultur drinnen, ist ja dort auch drinnen. Wenn Ihr nehmt das Ganze mit dem Mumifizieren, nur das bei den Ägyptern, also das heißt, diese irdisch, stofflich, physische Gestalt zu konservieren, festzuhalten. Das heißt, genau das Gegenteil zu machen von dem, was zum Beispiel - - &#039;&#039;Ah - gut - was ist denn da? Die Moderation bittet Sie, das Mikrofon - entschuldigt, ich muß kurz -  hinüberschauen zum hm, da ist nix. Die Widersacher funken doch hinein, hab ich so das Gefühl, immer, wenn es gerade spannend wird. Wenn man ihnen auf die Schliche kommt. Macht nix, wir werden ihnen aber trotzen, jetzt erst recht!&#039;&#039;  Ja, also das, was mit dieser Hure Babylon war, da geht&#039;s ja eigentlich schon Richtung des - , in Wahrheit des materialistisch Ahrimanischen, die ägyptisch chaldäische Zeit und Chaldäer sind die Neu-Babylonier im Grunde, die bereiten ja unsere Epoche vor, wo jetzt ganz der Materialismus da ist. Ist auch ihre geistige Aufgabe, also heißt nicht, dass die jetzt alles falsch gemacht haben, keineswegs. Es war notwendig, sonst wären wir auch nicht ganz auf die Erde gekommen. Aber es hängt zusammen mit dem starken ahrimanischen Einfluss, der ja schon da ist in der urpersischen Zeit, da ist ja gerade die große Auseinandersetzung, Ormuzd und Ahriman oder Ahura Mazdao -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:15:18]  &#039;&#039;no geh! - - - Ah - - Ich bin stumm? Mein Mikro ist aber offen.  &amp;quot;Nein, wir hören dich.&amp;quot;  Ah ja, sehr gut! Nein, ich habe gerade die Meldung. bekommen, mehrmals die Meldung bekommen, dass ich stumm sei. Also ich bin nicht stumm. Wie können wir das weiterkommunizieren?  Ah ja, ich schreibe - - - - Ist also doch kein Widersacher - oder der Widersacher hat das initiiert, dass sie es nicht hören. - - - - wurst, ist ein Rechtschreibfehler drin, ist auch wurst. Gut. Ich hoffe, es wird jetzt klappen.&#039;&#039;   Also noch einmal: Bereits in der urpersischen Zeit gibt es diese große Spannung zwischen Ahura Mazdao, die mächtige Sonnenaura, wenn man so will. Nachsatz: da ist auch ein bisserl was Luziferisches dabei, auch wenn der Christus da durch wirkt, aber es ist auch was Luziferisches dabei. Und der Gegenpol ist der Ahriman. Und in der persischen Mythologie geht es ja immer um diese Dualität, also um dieses Kämpfen zwischen diesen beiden Prinzipien. Und erst dann, wenn der Christus auf die Erde kommt, gibt es eigentlich die Mitte dazwischen, die diese beiden Kräfte aber auch im Gleichgewicht hält. Das ist ganz wichtig, also in der urpersischen Zeit hat man noch diese Dualität von Gut und Böse auch, wenn man so will. Aber das Gut ist eigentlich - in Wahrheit hats einen luziferischen Einschlag drinnen. Das liegt auch am Erleben, wie wirklich die Menschen die Welt erlebt haben, ich meine vorher, bis in die, eben hin zur urpersischen Zeit hat man auch die Sinneswelt noch anders erlebt. Also gerade in der urindischen Zeit war es immer noch stark da, ja natürlich, es ist schon die Sinneswelt irgendwo da.  -  &#039;&#039;Fein, dass es funktioniert, danke. Also ich hab jetzt die Meldung gekriegt, es klappt wieder, ich bin zu hören. Auch für diese eine Person, für die Daniela, für die Liebe.&#039;&#039;  -  Schon damals war es aber noch so, in der urindischen Zeit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:18:38] man hat das Sinnliche schon erlebt, aber zugleich noch das Übersinnliche. Das war bei vielen Menschen noch der Fall. Das heißt, man hatte damals wirklich so was wie ein sinnlich-übersinnliches Schauen, und daher war das ganze Erleben anders, als wir es heute haben. Anders als wir es heute haben, also wenn man denkt, ah, die haben damals schon genau die Welt genauso gesehen wie wir: stimmt überhaupt nicht. In Wahrheit hat man die Welt - selbst zu Beginn der Neuzeit, da fängt es an, wieder eine andere Art zu sehen und das entspricht in etwa dem, was wir heute haben. In der Zeit vorher, also griechisch-lateinische Epoche, hat man die Welt auch noch anders gesehen als wir, man hat zwar niemals so das Geistige gesehen wie in der urindischen Zeit, jedenfalls die meisten Menschen nicht mehr, aber nicht genauso wie wir. Wir denken immer, das muss alles vom Erleben her so sein, wie wir es jetzt haben. So muss das immer gewesen sein. Nein, ist nicht der Fall und es wird in der Zukunft sich auch ändern. Es wird in der Zukunft sich ganz stark auch ändern. Es wird nämlich in der Zukunft eben wieder, aber auf eine andere Art, das kommen, dass wir das Geistige mitsehen. Das wird aber das ganze Bild verändern. Das heißt, es wird, ja, auch einen individuelleren Charakter haben, weil wir sehr viel bewusster auch in die Art des Schauens hineinarbeiten werden. Wir werden malen, auch da. Ja, aber ich habe ja schon gesagt: auch bei unserem sinnlichen Schauen also jetzt mit den Augen zum Beispiel: wir zeichnen mit unseren Blicken. Wir malen selber. Und in Wahrheit jeder ein bissel anders. Wir werden zwar uns einigen können, aha, wir sehen alle auf dieselbe Landschaft und, aha, dort ist der Berg, da sind die Bäume und da geht eine Strasse oder irgendwas Aber im Detail&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:20:52] gibt es Dinge, die der eine sieht und der andere nicht sieht. Drum kann das auch sehr schön sein, wenn man sich miteinander austauscht, also dem einen ist das aufgefallen und das war ganz besonders da, und für den anderen was anderes. Aber man weiß trotzdem, aha, ja, es war ja eh dieselbe Landschaft, aber die feinen Details - und da wird es ja erst eigentlich interessant - von dem hat der eine das eine gesehen und die andere das andere. Und so kann der Austausch sein, und das wird in der Zukunft stärker sein, also auch das Schauen wird noch mehr individualisiert, aber bewusster werden. Das heißt aber auch, dass wir dann freier darin sind, wir können sehr wohl dann auch freier etwas in den Fokus fassen und folgen nicht dem so, wie es halt einfach unserer Seelenart entspricht. Es gibt halt Menschen, die mehr oberflächlicher schauen, manche hängen sofort an jedem kleinen Detail und sehen aber den Rest nimmer. Die anderen sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht. Ist unterschiedlich, wie Menschen das erleben, in Wahrheit. Ein Mensch erlebt jedes Blümerl, jedes Käferl auf dem Weg, wo er geht, aber den Berg im Hintergrund, vielleicht, sieht er gar nicht, der interessiert ihn nicht. Ja, da war irgendwas, aber wie der genau ausschaut, keine Ahnung. Ein anderer ist fasziniert von der Spitze des Berges droben   - und sieht vielleicht unten gar nix, steigt vielleicht versehentlich sogar auf irgend so einen armen Käfer drauf, weil er gar nicht dort ist mit seinem Bewusstsein. Das heißt, da ist sehr viel Unterschied drinnen. Und es wird eben dazu kommen, dass wir aber wirklich das Geistige mit schauen, sei es eben von dem Berg, was dort ist, sei es von den Tieren, die da sind, was da herumkriecht am Boden zum Beispiel, von den Bäumen, von den Blumen, die da sind, weil wir das Äußere und das imaginativ Seelische zusammenschauen. Und das wird ein neues Bild ergeben, ein sinnlich-übersinnliches Schauen wieder, so wie es Goethe in einer gewissen Weise hatte, eben wo er in jeder Pflanze zuletzt die Urpflanze gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;01:23:27&#039;&#039;&#039;  Anfangs war er sich noch gar nicht sicher. Er sucht die Urpflanze, nach der hat er gesucht. Es ist irgendetwas da, er hat sie noch nicht. Und er glaubt anfangs noch, ja das wird irgendeine Pflanze sein, die er halt in der Natur findet. Es wird die Pflanze sein, aus der alle anderen sozusagen sich ableiten. Bis er dann eben in Sizilien erst, also bis er ganz unten ist im botanischen Garten von Palermo unten, dort kommt ihm das erst: das ist gar keine äußere Pflanze. Das ist weder die noch die, sondern die Urpflanze lebt in allen, und die kann ich aber nur geistig erleben. Da geht ihm das Licht auf, dass das keine äußere Pflanze ist. Und da beginnt er zu sehen, das sind zwei Ebenen. Aber Goethe war eben einer, der schon auf der Suche ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird in der Zukunft kommen, dass sich Sinnliches und Übersinnliches, also aus unserer heutigen Perspektive, dass das zusammenkommt. Dass wir im Sinnlichen das Übersinnliche schauen und im Übersinnlichen aber auch schauen, welche Wirkungen hat das im Sinnlichen. Und dass es ganz selbstverständlich ist. Das wird unsere Art des Erlebens der Welt verändern. Das ist halt so, dass innerhalb eines Erdenlebens kommen solche Veränderungen, solche großen, nicht vor, das braucht halt seine Zeit. Da braucht man eine nächste, vielleicht eine übernächste Inkarnation, dann kommt das und dann kommt das ganz selbstverständlich, und dann können wir uns schon wieder nicht mehr vorstellen, wie wir heute das erlebt haben. Da tun wir uns schon schwer. Weil das weg ist und wir erleben die Welt anders. Und ich kann Euch gar nicht schildern, wie. Das werden wir dann sehen, wenn wir so weit sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird etwas eben hineinkommen von dem, auf jeden Fall von dem, dass das Sehen noch sehr viel bewusster wird. Das heißt, wir sehen wirklich, und das heißt nicht nur, das kommt fertig, sondern ich bin mitbeteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden uns dessen bewusster werden. Und wir werden eben zugleich mit dem Sinnlichen mitsehen das Übersinnliche. Und erst beides zusammen wird uns das Ganze geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine höhere Ausbildung dessen, was Rudolf Steiner aber schon ganz klar in seiner Philosophie der Freiheit ja beschreibt, also wo er eben schreibt: die Beobachtung und das Denken, beide zusammen erst ergeben die Wirklichkeit. Solange ich nur in der Beobachtung bleibe, bin ich nicht in der Wirklichkeit. Solange ich nur im abstrakten Denken bleibe, bin ich auch nicht in der Wirklichkeit. Wenn ich beides zusammenschaue, dann führe ich die beiden Hälften, die wir eigentlich durch unsere Bewusstseinsart, durch unsere spezielle Bewusstseinsart, die wir haben, auseinander getrennt haben, um uns in der Mitte eigentlich als Ich zu erleben. Also wir haben eigentlich die Wirklichkeit gespalten, Sinnesschein, wenn man so will, auf der einen Seite, und Denken auf der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar logisch und alles, aber auch nur Scheingebilde. Weil das Denken an sich tut sozusagen noch gar nichts. Also jedenfalls so, wie es wir erleben, was dahintersteckt, hat sehr wohl eine Wirkung in der geistigen Welt, aber die Gedanken, die wir haben, die sind Spiegelbilder. Die sind abgestorbene Spiegelbilder. Das Denken selber: ist sehr wohl was Geistiges darin, das schlägt seine Wellen, aber das, wie wir es dann erst als Gedanke fassen und erleben, das ist schon nichts mehr. Also das ist schon nur mehr ein Abziehbild davon. Und nach außen hin ist es auch so, haben wir auch nur ein Abbild. Aber wenn man beides zusammenbringt, dann kommt man in eine Wirklichkeit hinein. Auf die geistige Seite, wenn man mehr den Denkpol drinnen hat, nicht die fertigen Gedanken, sondern das lebendige, schaffende Denken. Oder ich bin mehr am sinnlichen Pol, dann bin ich mehr an dem, was halt in die auch durchaus materielle Realität hineingeht. Und dann fühle ich mich aber auch hinein, dann tauche ich in die Tiefe, dann spekuliere ich nicht über die sinnliche Welt, sondern ich tauche ein in die Wirklichkeit dieser materiellen Welt. Und dann wird man erkennen, wovon Rudolf Steiner auch sehr deutlich spricht: erstens einmal, ja, wir werden erkennen, auch die Forscher werden erkennen, wie der Christus die Materie angeordnet hat. Und, Nebensatz, wir werden auch erkennen, wie die arimanischen Wesenheiten hineingespuckt haben. Und wie das aber trotzdem auch etwas ist, was im Schöpfungswillen der Gottheit drinnen liegt. Durchaus. Weil, damit wir als Menschen die Freiheit entwickeln können, mussten wir indiese Welt kommen. In diese auch materielle Welt hinein. Bis dato hat das noch keine geistige Wesenheit gemacht, so ins Materielle hineinzugehen. Ins dichteste materielle Element hineinzugehen wie der Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Vergangene und kommende Weltentwicklungsstufen  [01:29:30]  =====&lt;br /&gt;
Die ganzen Engelwesenheiten, die uns vorangegangen sind, auch die luziferischen Wesenheiten, sind nicht so hineingegangen. Die haben ihre Ich-Phase, also wo sie ihr Ich bekommen haben, ja auf dem &#039;&#039;&#039;Alten Mond,&#039;&#039;&#039; also auf der kosmischen Entwicklungsstufe, die unserer Erde vorangeht, sich erworben, da war von der festen Materie noch keine Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner spricht davon, dass es eine Art flüssiger Zustand war. Aber den muss man sich auch anders vorstellen, als unser heutiges Wasser zum Beispiel oder so, als unsere heutigen Flüssigkeiten. Es ist so schwer, weil wir es ja nur mit unseren heutigen Begriffen und Vorstellungen, die damit verbunden sind, überhaupt aussprechen können. Aber man muss schon denken, dieses flüssige Dasein des Alten Mondes war nicht so wie unser Wasser heute oder so. Aber es war was Fließendes, etwas Bewegliches, etwas, was nicht in Formen erstarren konnte. Etwas, was auch immer eine gewisse Lebendigkeit hatte. Also da war das ganz stark, dass dieser Alte Mond eigentlich sehr lebendig war, in Wahrheit. Also der Erdboden, die Erde - aber das hat mit unserer Erde heute nichts zu tun - , also der Boden, auf dem man lebte, der war ganz lebendig. Irgendwo beschreibt das Rudolf Steiner als Vergleich, also man muss sich das vorstellen wie so einen Kochsalat. So einen gekochten sogar. Also so was organisch Lebendiges, oder aus dem Lebendigen kommend, aber fließend irgendwo. So und das ist aber auch nur ein Versuch, das in ein Bild zu fassen. Also dürft Ihr Euch nicht vorstellen, der Alte Mond war wirklich unser heutiger Kochsalat in Großdimension. Es ist ein Vergleich. Aber um nur zu zeigen, das war etwas Fließendes, was aber durch und durch lebendig war. Wie es am Anfang unserer Erdentwicklung, wie unsere Erde, bevor sie eben fester geworden ist und zu kristallisieren begonnen hatte, was im Grunde dann eine Wiederholung, schnelle Wiederholung des Mondenzustandes ist, dort auch war. Die Erde noch als Ganzes irgendwo, lebendig, also auch der Erdboden, alles durch und durch lebendig. Also auch noch so eine Art Kochsalat. Und erst dann nur geht es dann bei der Erdentwicklung weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht hinaus über die Mondenentwicklung damit. Aber es ist ja so, dass bei den großen planetarisch-kosmischen Entwicklungsstufen eigentlich immer das Alte wiederholt wird, also das heißt, das, was vorhergegangen ist. Und dann erst geht es über das hinaus. Also da gibt es eine anfängliche Phase, wo tatsächlich auch die Erde ein reiner Wärmezustand war, wie es einstens der &#039;&#039;&#039;Alte Saturn&#039;&#039;&#039; war. Diese Wärmewelt, von der Rudolf Steiner spricht, und die nur deswegen eigentlich Alter Saturn heißt, weil sie, wenn man sich sie von der Größe vorstellt, so groß war wie die Bahn, wo heute der Saturn läuft, der &#039;&#039;&#039;heutige Saturn&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt im Grunde, wenn man es noch präziser sagt, die so groß war wie fast unser ganzes Planetensystem. Weil der Saturn ist bezüglich der klassischen Planeten der äußerste Planet. Ich weiß, es gibt da noch &#039;&#039;&#039;Uranus&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Neptun&#039;&#039;&#039; heute, wo Steiner sagt, eigentlich gehören die nur sehr bedingt zu unserem System, die sind also in gewisser Weise angeflogen. Die Astrophysik kann das noch nicht bestätigen, heute. Aber es ist sehr auffällig, dass jedenfalls diese äußeren Planeten, also Uranus und Neptun, dass die auch besondere Eigenheiten haben, die sie unterscheiden von den anderen sieben Planeten, die drunter sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und erst recht, das was - es gab ja früher auch den Jupiter, ah, nicht den Jupiter, Blödsinn, den &#039;&#039;&#039;Pluto&#039;&#039;&#039;, der als Planet genannt wurde, aber Ihr wisst vielleicht, er ist irgendwann, ich weiß nicht, 2012 oder so in der Größenordnung, ist er degradiert worden zu einem Kleinplaneten, Zwergplaneten. Und das ist eben was anderes als die wirklichen Planeten, das heißt, er zählt gar nimmer dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil er tatsächlich auch seine Eigenheiten hat und weil man drauf gekommen ist, es gibt eine ganze Reihe anderer von vergleichbarer Größe wie der Pluto, die dort herumsausen, die man halt erst später entdeckt hat und die alle relativ irrwitzige Bahnen gehen auch. Und daher nicht mit den regulären Planeten zu vergleichen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändert sich das Bild. Aber egal, jedenfalls, also dieser Alte Saturn, den nennt Rudolf Steiner eben deswegen Alten Saturn, erstens, weil er also diese Größenordnung bis zur heutigen Saturnbahn hatte, also so ein großes Gebilde war, in dem alles sonst drinnen war. Und weil man das aber dadurch erkennen kann, wenn man sich auf den heutigen Saturn konzentriert, geistig, dann kann man mitschauen das, was auf dem Alten Saturn war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also der geistige Bezugspunkt sozusagen. Ich muss mich eigentlich auf die Saturnsphäre, auf die heutige, konzentrieren, wenn ich den Alten Saturn kennenlernen will. Da brauche ich aber nichts jetzt astronomisch wissen oder astrophysikalisch wissen, wie heute der Saturn aufgebaut ist, das ist ganz unwichtig. Ich muss mich nur auf diese Sphäre konzentrieren, die dort ist. Also ich kann den Ansatzpunkt sicher machen, also dass ich mich auf den Saturn, der am Himmel erscheint, einmal konzentriere, aber das dann ausblende und von dort mich zurückführen lasse zum Alten Saturn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:36:24  Und umgekehrt ist es, oder anders ist es, wenn ich zum Beispiel jetzt einen künftigen Zustand, wie den künftigen Jupiter, den &#039;&#039;&#039;Neuen Jupiter&#039;&#039;&#039;, oder eben das &#039;&#039;&#039;Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;, von dem in der Apokalypse die Rede ist, wenn ich die ins Auge fassen will, ja dann muss ich mich eben auf den jetzigen Jupiter konzentrieren. Das ist also eine Hilfe einfach jetzt, man könnte sagen, es ist eine Meditationshilfe dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es ist eben dann - aber da sehe ich dann eben dieses neue Jerusalem, da kriege ich Einblicke dazu. Und so ist es dann mit der &#039;&#039;&#039;Neuen Venus&#039;&#039;&#039; und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also daher kommen diese Namensgebungen. Aber man darf sie ja nicht vermischen miteinander. Und das ist ja jetzt aus unserer Perspektive, wo wir jetzt stehen, hier und heute, stehen wir ziemlich in der Mitte der Entwicklung, eher so ein bissel drüber weg, aber an sich, die Erdentwicklung als solche ist die Mitte und drei Stufen gehen voran, also &#039;&#039;&#039;Alter Saturn, Alte Sonne, Alter Mond,&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;Erde,&#039;&#039;&#039; und dann kommt eben &#039;&#039;&#039;Neuer Jupiter, Neue Venus&#039;&#039;&#039; und dann der &#039;&#039;&#039;Vulkanzustand,&#039;&#039;&#039; der eben jetzt keine äußere Entsprechung, keine direkte, hat. Da kommt wirklich was Neues heraus, aber da es gewisserweise das Spiegelbild ist, also wenn man es um die Erdentwicklung spiegelt, das Spiegelbild ist des Alten Saturn, kann man zumindest erkennen, also karmische Aufgaben, die für alle Wesenheiten, die damit verbunden sind, also für die ganzen Hierarchien, die durch den alten oder auf dem Alten Saturn angelegt wurden, dass die ihre Erfüllung dann auf dem &#039;&#039;&#039;Vulkanzustand&#039;&#039;&#039; bekommen. Das heißt, dort dann aufgelöst werden, endgültig. Also da werden Aufgaben gestellt, wenn man so will, und dort werden sie gelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Der Fall Babylons, Rolle der luziferischen Engel  01:39:04 =====&lt;br /&gt;
Also, ja, ich will mich aber nicht zu viel verirren in das, weil wir wollen ja das spezielle Thema da angehen mit diesem Bild. Aber es ist wichtig, dieses Umfeld zu sehen. Wir waren vorhin einmal dabei stehen geblieben, dass mit dem Sturz von Babylon, beziehungsweise dem Fall der Hure Babylon, dass eben dann danach die luziferischen Engel jubilieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hab das das letzte Mal ja vorgelesen. Es klingt ja eigentlich alles sehr schön: &amp;lt;u&amp;gt;&amp;quot;Halleluja, das Heil und die Offenbarung und die Weltenkraft gehören dem Gotte, dem wir dienen. Zur Wahrheit und zum Sein des Guten führen seine Entscheidungen. Er hat das Urteil gefällt über die große Hure, die mit ihrer Unzucht alles Erdensein verdorben hat. Gesühnt hat er das von ihrer Hand vergossene Blut seiner Diener ...&amp;quot;&amp;lt;/u&amp;gt; Und so weiter und so weiter. Und: &amp;lt;u&amp;gt;&amp;quot;Halleluja, das Rauch ihres Brandes&amp;quot;&amp;lt;/u&amp;gt; - also eben dieser Gefallenen - &amp;lt;u&amp;gt;&amp;quot;wird nicht aufhören empor zu steigen von einem Äon zum anderen.&amp;quot;&amp;lt;/u&amp;gt; Also Gott sei Dank ist da alles in Trümmer gesunken, was mit dieser Hure Babylon oder mit Babylon überhaupt zu tun hat. Das sind aber die luziferischen Engel. Das sind eben die, die spüren, dass da in dem Babylonischen schon so ein starker ahrimanischer Einschlag drinnen ist und den wollen sie nicht. Weil sie wollen ja den Menschen eigentlich sehr schnell, viel schneller, als er reif dafür sein könnte, in eine geistige Sphäre heben. Das ist ja das Problematische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die luziferischen Wesenheiten führen uns sehr wohl ins Geistige, sie führen uns ins Licht, aber in einem Zustand, in dem wir noch nicht reif sind, dort als eigenständige geistige Wesen, als freie geistige Wesen wirklich agieren zu können. Und dann hätten sie uns dort, und sie führen uns, zu ihren Zielen, die aber auch nicht aus der Freiheit heraus sind. Aber halt was sie trotzdem mitgenommen haben - sie haben ja auch etwas mitgenommen, als sie, wie soll ich sagen, als der Sturz der luziferischen Geister war, sie haben eine ganze Menge an Kraft mitgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Der ursprünglich göttliche Auftrag der luziferischen Wesenheiten   [01:41:41] =====&lt;br /&gt;
Und aus dem heraus können sie tätig sein, auch wenn es nicht aus der Freiheit ist. Sie erfüllen in Wahrheit also göttliche Dinge, aber zur Unzeit zum Beispiel, weil sie die direkte Führung jetzt nicht mehr haben. Aber sie haben mitbekommen eine ganze Menge an Fähigkeiten, sie haben mitbekommen eigentlich auch eine ganze Menge an Aufgaben, nur sie wissen jetzt in Wahrheit nicht mehr, wann der richtige Zeitpunkt ist, diese Aufgaben zu erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:42:13  Und natürlich, nach, wie soll ich sagen, nach göttlichem Auftrag, ist ja das Ziel, also dass der Mensch immer mehr irgendwann ins Geistige aufsteigen wird. Und dieser Aufgabe fühlen sich die luziferischen Wesenheiten sehr wohl verpflichtet in gewisser Weise, also die füllen sie aus, aber zu früh. Zu früh und in unrechter Weise, weil der Mensch soll also dort erst hinkommen, wenn er auch zugleich seine Erdenfeste gefunden hat und hier sein freies Ich entwickelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ich ihn zu früh hinaushebe, dann kann er seine &#039;&#039;&#039;Freiheit&#039;&#039;&#039; nicht entfalten. Und dann geht eigentlich der ganze Schöpfungsplan verloren. Also die luziferischen Wesenheiten sind schon eigene Wesenheiten, eigentlich erfüllen sie einen göttlichen Auftrag, nur sie stehen nicht mehr mit dem Göttlichen in Beziehung, sondern sie erfüllen den Auftrag, der ihnen in der Vergangenheit gegeben wurde. Also arbeiten mit, dass der Mensch ein lichtvolles geistiges Wesen werde. Nur dass der Mensch also vorher da sich auf Erden herumschlagen muss, hier sogar Fehler machen muss, um sie aus Freiheit überwinden zu können, aus freiem Entschluss heraus überwinden zu können, das haben sie alles nicht mitgekriegt, da waren sie schon, diese luziferischen Wesenheiten, sozusagen abgeschnitten von der göttlichen Quelle. Also das ist das Paradoxe, also dass sie eigentlich einen Auftrag der Gottheit, wenn man es so nennen will, aus der Vergangenheit, auch jetzt noch erfüllen wollen. Und gerade dadurch unzeitgemäß sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:44:13 Also gerade dort, wo das luziferische Übel sozusagen uns trifft, hängt das eigentlich immer damit zusammen, dass sie etwas, was für die Vergangenheit richtig war, jetzt haben wollen. Eigentlich wollen sie uns zurückführen in etwas, was in der urindischen Zeit vielleicht noch gültig war, oder gar in der atlantischen Zeit. Und eigentlich sozusagen den Rückweg, den Rückweg dann dort wieder hinauf in die geistige Welt - je mehr ich dort zurückgehe, desto mehr komme ich ja wieder dorthin, in die Sphäre, aus der der Mensch gekommen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Bestimmung des Menschen auf der Erde  [01:44:51] =====&lt;br /&gt;
Aber der Mensch sollte eben auf die Erde kommen, und er sollte eigentlich aus dem Geistigen bis zu einem gewissen Grad herausfallen, jedenfalls so weit, dass er hier wirklich die Erde ergreift. Dass, ja, der &#039;&#039;&#039;Sündenfall&#039;&#039;&#039; ... - aber, die Schlange dort, die ist nicht so zufällig dort. Man könnte ja sagen, ja, die stört den ganzen göttlichen Willen - eigentlich nicht. Eigentlich nicht! Nämlich dort, wo sie erscheint, nämlich, dass die Menschen also auf die Erde kommen, dass sie auch in die Sterblichkeit zum Beispiel kommen, ist notwendig für die Entwicklung der Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte stellt Euch diese große Sache vor, über die sonst eben keine der höheren geistigen Wesenheiten verfügen, &#039;&#039;&#039;sterben zu können&#039;&#039;&#039;. In zwei Welten dadurch leben zu können. In einer sinnlichen Welt leben zu können und in einer geistigen Welt leben zu können. Das in einem gewissen Rhythmus: Inkarnation, Leben zwischen Tod und neuer Geburt, oder im Kleinen auch dann irgendwann in dem Wechsel zwischen mich wenden zur Sinneswelt, mich wenden zur Geisteswelt. Und jederzeit hin und her gehen zu können einmal. Auf das zielen wir hin irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:46:38  Also es sind, jedenfalls wenn man die Bibel liest, eben also auch das Alte Testament, und dann ganz besonders das Neue Testament auch liest, das ist dort niemals so angebracht, immer diese Schwarz-Weiß-Malerei zwischen Gut und Böse zu machen. Sondern es liegt in der ganzen Erdenentwicklung eigentlich schon drinnen, dass das Göttliche Mensch wird. Dass im Menschen, das heißt, in dem kleinsten geistigen Wesen, das Göttliche lebt. Das ist von Anfang an das Ziel. Und dazu musste der Mensch die Erde betreten, sonst hätte er ... - und zwar mit all den Übeln auch, die damit verbunden sind, mit all den Widerständen, die damit verbunden sind. Weil, so groß die Macht des Göttlichen ist, aber das Göttliche kann niemanden zur Freiheit zwingen, sagen: Du bist jetzt frei. Sie kann eigentlich nur, und das macht sie mit uns Menschen, diesem kleinsten geistigen Wesen, die Möglichkeit dazu zu geben. Aber ergreifen müssen wir die Freiheit selber. Nicht einmal der liebe Gott kann sie uns einfach geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ... - Jean-Paul Sartre sagt doch so schön, also - wie sagt er es genau? Ja, der Mensch ist zur Freiheit verdammt. Aber, diese Verdammung heißt eigentlich nur, es wird uns die Freiheit gegeben, es wird uns die Möglichkeit gegeben, die Freiheit zu ergreifen, in Wahrheit. Und wir werden immer wieder erinnert daran, dass wir die Möglichkeit haben. Nämlich erinnert dadurch, dass jetzt nicht von oben was entschieden wird. Und es liegt an uns, fassen wir einen Impuls, einen richtigen, also richtig in dem Sinne, dass es sich also in das, banal ausgedrückt, in das Weltgefüge richtig einfügt und einen Beitrag dazu leistet, oder bricht es heraus. Aber das liegt an uns, es wird nicht von oben gesteuert, sondern wir haben die Freiheit. Und wir können sie ergreifen, wenn wir das wollen, dann können wir den richtigen Impuls verwirklichen, wir können aber auch, und das können wir besser wahrscheinlich noch, einen Fehler machen dabei. Da sind wir geübt da drinnen. Wurscht, dann haben wir halt den Fehler gemacht, dann kommt die Zusatzaufgabe, diesen Fehler kannst aber jetzt wirklich nur Du wieder ausmerzen. Nämlich vor allem den Fehler, die Zerstörung, die Du in Dir selber angerichtet hast. Weil die groben Folgen für die Welt als Ganzes, die auch daraus entstehen, die hat der Christus auf sich genommen, das ist das, der Heiland hat die Sünden der Welt auf sich genommen. Aber nicht die individuellen Verfehlungen, sondern die Wirkungen, die da sind in der ganzen Welt. Dass nicht, also die ganze Welt auch noch zugrunde geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber den karmischen Ausgleich, der liegt an uns, den kann uns niemand abnehmen. Das gaukeln uns nur die Widersachermächte vor, namentlich die luziferischen Mächte gaukeln uns das vor: Ah nix, da gibt es schon einen Umweg, um den Du diese unangenehme Aufgabe umschiffen kannst. Ins luziferische Reich darfst Du rein. Nur nennt er es halt nicht luziferisch. Ins lichte Reich darfst Du hinein. Und - schchch, macht man schon einen Bogen drum. Und dann hängen natürlich erst recht wieder die ahrimanischen Mächte dran. Dann krallen sie uns. So gesehen arbeiten wieder die beiden zusammen, auch wenn sie sich nicht riechen können, auf gut Deutsch. Aber trotzdem, also sie ergänzen einander. Und wissen auch, dass sie aneinander gekettet sind in gewisser Weise, dass einer ohne dem anderen eh nix erreicht. Es gibt halt das Schwergewicht, dass der Luzifer mehr in der Vergangenheit gewirkt - nein, will ich gar nicht einmal sagen, aber dass er die führende Rolle in der Vergangenheit hat, weil die ahrimanischen Mächte haben auch von Anfang an gewirkt, durchaus. Und jetzt ist es halt umgekehrt, jetzt hat der Ahriman mehr die Führung und der Luzifer dient ihm und kann halt auch noch davon profitieren, weil sonst kriegt er gar nix. Weil, an sich wäre seine Zeit vorbei. Gerade der Ahriman hilft ihm aber, dass er heute sehr sehr wohl auch sehr dick da ist, erst recht dick da ist. Da finden wir wieder das richtige Gleichgewicht oft nicht. weil es ist: Ah, der Ahriman ist stark, wo flüchten wir uns hin, zum Luzifer. Weil der Ahriman, buh, das tut weh, irgendwo, das ist grauslich, wenn man es so in seiner Strenge nimmt. Ja, dann flüchten wir uns halt ins Luziferische. Das gibt eigentlich dem Luziferischen einen gewaltigen Aufschwung wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch wenn wir in diesem ahrimanischen Zeitalter leben oder gerade weil wir eben leben, gibt es paradoxerweise gerade dem Luzifer wieder einen gewaltigen Aufschwung auch. Also Ihr seht, das ist schon sehr kompliziert, die ganze Geschichte. Und - aber kompliziert, es, man sieht es ja eben wirklich an dem Christusprinzip, das steht in der Mitte zwischen den beiden, immer in der Mitte. Also ganz und gar nicht dieses Prinzip Gut und Böse, Licht und Finsternis, und nur die zwei. Und Licht ist das alleinig Gute - Ja, dann bin ich aber beim Luzifer! Dann bin ich beim Luzifer. Und der Luzifer triumphiert, wenn der Finstere fällt. Und deswegen jubilieren hier die luziferischen Engel. Und trotzdem steht es im Neuen Testament drinnen. Oder gerade deswegen, weil es einfach eine Beschreibung ist dessen, was da passiert, und da sind eben die Widersacher auch dabei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Handeln in Freiheit, auch wenn das Göttliche in uns wirkt  [01:54:00] =====&lt;br /&gt;
Und ganz deutlich, und das wollte ich vorher schon, viel früher einmal aussprechen, habe aber jetzt das Umfeld wieder einmal einbezogen vorher noch. Wo es darum geht, also wenn der Mensch frei ist, wenn das Göttliche in ihm wirkt, dann ist das aber nicht so, dass uns die Gottheit führt und uns in ihrer Freiheit einschränkt, sondern dass die Gottheit eigentlich erwartet: werde tätig, bring mir etwas entgegen und ich nehme es in meinen Willen auf - also gerade der Christus auch in uns - und ich gebe dem Weltgeltung sogar. Also der Christus trägt dann dazu bei, dass das wirklich Kraft werden kann auch in der Welt. Aber es ist nicht so, dass uns eben befohlen wird, mach dieses oder das, sondern es wartet die Gottheit darauf, dass wir, so klein es auch sein mag noch, dass wir etwas entgegenbringen. Also das ist dieses, wie soll ich sagen, neue Schöpfungsprinzip, nicht nur von oben, sondern auch von unten. Und das wird hier im 19. Kapitel aber auch sehr deutlich ausgesprochen. Also da wird vorher gesprochen von der Hochzeit des Lammes und dass halt die geistig richtig Strebenden eingeladen sind, berufen sind. Und dann heißt es weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;quot;Und er fuhr fort: dies sind wahrhaftige Gottesworte. Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, um ihn anzubeten.&amp;quot;&amp;lt;/u&amp;gt; Also der Johannes fällt zu seinen Füßen. Es ist im Grunde der Christus, der da spricht, oder durch ihn, mit ihm, die Gottheit selbst sogar. &amp;lt;u&amp;gt;&amp;quot;Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, um ihn anzubeten. Und er sprach zu mir, das sollst du nicht tun. Ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, die sich an das Zeugenschicksal Jesu halten. Dem Vatergotte gelte deine Anbetung.&amp;quot;&amp;lt;/u&amp;gt;  Da geht es also noch auf die Vatergottheit. Klar, also da, das ist eigentlich, also hier gehts darum, dass der Mensch sein Eigenes entwickeln muss. Sein Eigenes entwickeln muss. Das ist in Wahrheit die Zukunftsaufgabe. Und dass das gottgewollt ist. Und dass dazu, zu diesem Zweck eben auch all das zugelassen wurde, was im Prinzip die Widersacherwesenheiten tun, mit einer gewissen Ausnahme, mit den soratischen Wesenheiten. Die haben überhaupt einen eigenen Einschlag. Die sind eigentlich so direkt in den großen Plan nicht einbezogen, beziehungsweise die haben sich wirklich also davon herausgelöst. Das liegt aber eben daran, dass sie schon geistige Wesenheiten, also das heißt Ich-Wesenheiten waren bevor oder abseits dessen. Ihr wisst, ich tue mir da immer schwer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Grenzen unseres Zeitbegriffs [01:57:54] =====&lt;br /&gt;
Weil der Zeitlauf, der Zeitbegriff im äußeren Sinn zumindest, nur einen Sinn macht vom alten Saturn bis zum Vulkan. Und dann fängt eine neue Entwicklung an mit einer neuen Zeit. Wenn man so will. Das können wir uns nicht so wirklich vorstellen, wir denken immer: Zeit, das ist so die unendliche Linie ... Ja, von mir aus hat es mit dem Schöpfungsmoment begonnen, aber dann läuft es halt immer weiter irgendwo. Aber es ist, diese Zeitlinie hat einen Anfang, oder diese Zeitspirale, wie immer man das nennen will, dieser Zeitfluss. Wobei noch dazu kommt, dass aus der Zukunft auch was entgegenfließt. Wir haben eigentlich immer die beiden Ströme drinnen. Also unser moderner Zeitbegriff ist sehr einseitig einfach, weil er nur diese Linie kennt. Aber es ist eigentlich ein, eher noch ein Bild durch den Kreis, zunächst einmal. Das heißt, der Anfang und das Ende fällt zusammen in gewisser Weise. Nur, es ist auch nicht wirklich ein Kreis, sondern es ist eigentlich eine aufsteigende Spirale. Ich lande zwar wieder, na ja, nicht am selben Punkt, aber eine Etage höher darüber. Könnt ihr euch das vorstellen? Es ist also eine Kreisbewegung, aber zugleich eine Aufwärtsbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den alten Kulturen gab es immer das zyklische Weltbild. Das war aber dieses in sich selbst Zurücklaufen. Das ist durchaus auch ein sinnvolles Bild, aber für die Weltentwicklung im Großen muss man dazunehmen die Aufwärtsbewegung, die dazukommt, dann ist es eine spiralige Bewegung. Und drum schildert im Übrigen auch Rudolf Steiner, oder weist ganz deutlich darauf hin, wie zum Beispiel auch die Bewegung unserer Planeten, auch unserer Erde - das ist nicht, Kreisbahn sowieso nicht, aber Ellipse nach moderner Anschau, aber auch die geht nicht immer nur rundherum, sondern sie schreitet fort. Sie schreitet fort, weil sich unser ganzes Planetensystem durch den Kosmos bewegt. Es steht also nicht an einem Ort still, sondern es ist in Bewegung, es gibt eine höhere Bewegung. Und unsere Sonne ist unterwegs, sozusagen. Und unsere Erde folgt dem. In Wahrheit ist das Ganze ja Teil dieser Erdentwicklung, die ganzen Planeten, so wie sie halt heute sind, auch als stofflich feste Gebilde, gehören mit dazu zu dem Ganzen, die wandern alle mit dieser Spiralbahn.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Mitwirken des Menschen aus göttlicher Kraft heraus [02:01:02] =====&lt;br /&gt;
Und das ist eben Ausdruck dessen, wo wir aber jetzt mitwirken, bei diesem Aufstieg, bei dieser Entwicklung, mitzuwirken. Und da eine neue Nuance hineinzugeben, die aus dem göttlichen Funken in uns stammt. Es braucht uns nicht hochmütig machen, aber es ist die wesensgleiche Kraft in uns. Nur diese Kraft ist eben so, dass wir lernen müssen, mit ihr umzugehen. Aber es ist die göttliche Kraft. Und es gibt dann in Wahrheit keinen Unterschied aber mehr zwischen dem göttlichen Willen und unserem Willen. Das fließt in eines zusammen, wenn wir wirklich aus dem Ich, aus der Freiheit heraus, schaffend tätig werden, und das Ganze auch noch gelingt. Das heißt, wenn wir so weit sind, dass wir sagen können dann, ja, endlich, wie es die Elohim in der Genesis sagen: &amp;quot;Und sie sahen, dass es gut war.&amp;quot; Das müssen wir halt lernen, darum müssen wir auch erkennen, die geistige Welt kennenlernen, die Folgen unseres Tuns, dass wir das jederzeit einschätzen können. &#039;&#039;Ich glaube, da ist ein Mikro offen, bitte abschalten.&#039;&#039; Dass wir also, auch wenn wir Fehler machen, sehen: aha, aber ein großer Teil ist gelungen, aber da ist noch ein Fehler drinnen. Also noch einmal, besser machen. Also Werkausgabe Nummer zwei. So wie es manche Künstler machen, dass sie ein bestimmtes Motiv dutzende Male vielleicht sogar malen, weil sie noch nicht ganz zufrieden sind. Weil es noch nicht das ganz Fertige ist. Und so gehen wir durch, und es ist in der Regel nicht eben aufs erste Mal gleich das Vollkommene. Es ist vielleicht paradoxerweise, wie es bei vielen Künstlern ist, es ist das unvollendete letzte Werk in gewisser Weise das Vollkommenste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Vergleich mit Künstlern verschiedener Epochen, unvollendete Werke [02:03:27] =====&lt;br /&gt;
Also gerade die Künstler, die ein großes Werk begonnen haben und dann es nicht mehr fertigstellen konnten, weil sie aus dem Leben geschieden sind, genau in dem Moment aus dem Leben geschieden, wo sie noch etwas, den letzten Strich machen konnten, aber es ist trotzdem noch nicht fertig. Aber mehr konnten sie in diesem Leben nicht leisten. Und es ist gerade dieses Offene auch die Einladung: Führe das weiter. Nämlich die Idee, die dahinter steckt. Das geht jetzt gar nicht darum natürlich, dass jetzt ein anderer Maler kommt und sagt: gut, der hat das nicht fertiggemalt, das mache ich jetzt. Um das geht es gar nicht, sondern: schau dir an, welcher Impuls da drin ist, lerne von dem und geh drüber hinaus. Und dann kannst du das fertig machen oder weiterspinnen jedenfalls, was dort unfertig geblieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit sind alle unsere Werke unfertig, weil sie sind alle einer Erweiterung, einer Weiterentwicklung fähig. Und das ist ganz egal, ob man scheinbar das Werk fertiggestellt hat und halt die ganze Bildfläche irgendwie bemalt ist oder nicht, um das geht es nicht. Aber da ist ein Impuls drinnen, der ist in jedem Fall, selbst bei den Malern, die alle Werke fertiggestellt haben, scheinbar, ist es trotzdem nicht fertig. Sondern es ist die Aufforderung: geh über das hinaus. Da ist eine Richtung gegeben, geh über das hinaus. Nimm das zum Beispiel, was in den Raphael-Bildern drinnen ist - ich warte auf den Künstler, der das weiterführt, und noch näher uns zum Beispiel die Engelwelt bringt, noch näher, auf eine ganz andere Art. Weil diese Bilder sind großartig. Und da steckt unheimlich viel drinnen in diesen Werken von Raphael. Und trotzdem, wenn ihr das nehmt, was ich anfangs heute oder eben auch in den letzten Vorträgen gesagt habe, man kann es nämlich durchaus vergleichen mit dem malenden Schauen, das ich auch bei der Imagination brauche. Aber dieses Bild, das ich malend schaue, ist nur das Hilfsmittel in Wahrheit. Weil die eigentliche Imagination, das eigentliche Bild, ist übersinnlich. Und zur Zeit, als Raphael malte, das war gerade die Zeit, wo man aufgebrochen ist, Renaissance überhaupt, mit der Perspektive, die kommt, wo man sehr stark in die körperliche Darstellung, und zwar wirklich auch in die physisch körperliche Darstellung geht, das ist nämlich bei den alten Griechen mit den Statuen noch anders. Die malen eigentlich in Wahrheit den Ätherleib. Das heißt, das Idealbild, das dahinter steht, das den physischen Leib erst aufbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gibt diese Harmonie, diese unglaubliche Schönheit dieser Statuen. Die eigentlich in Wahrheit auf Erden kein Mensch erreicht. Weil wir auch selber es nicht erreichen, dass - also die Ätherkräfte reichen nicht aus bei uns, um dieses Idealbild hinzukriegen. Und in der Renaissance geht es ganz eigentlich ins physisch-körperliche hinein in der Darstellung. So wie man es vorher nicht getan hat, eben auch die Griechen nicht. Also erst in der Zeit des Hellenismus fängt sowas an, dass nicht mehr Idealgestalten da sind. Da kommt etwas aus dem Äußeren schon hinein, da gibt es die verzerrten Gesichter. Das wäre in der Klassik niemand eingefallen, da eine Statue mit verzerrtem Gesicht, oder zornigem Gesicht oder so zu machen. Das ist alles so erhaben, so ideal, aber daher über die Sphäre des Physischen, in Wahrheit, auch wenn es als physischer Block jetzt, als Statue vor mir steht, aber es ist eigentlich ein reines Bild des Ätherischen, das dahintersteckt. Und daher haben sie in Wahrheit auch nicht nach einem Modell gearbeitet, sondern vor allem aus dem Erleben des eigenen Ätherleibs heraus. Aus dem haben sie es gespürt. Sie haben gespürt, welches Ideal ist da drinnen, das sich aber selbst in ihrem eigenen Körper nicht verwirklichen konnte. Aber da setze ich es hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:08:28 Ja und ... - eben, also es geht darum, dass wir als Menschen alleweil eingeladen sind, aus der Freiheit heraus, ja, das Werk der Gottheit, ich will nicht sagen fortzusetzen, das wäre zu vermessen, aber mit beizutragen dazu. Und, wo das ganze Ideal, das dahintersteckt sozusagen, wirklich schöpferisch aus uns kommt. Ich meine, der Grieche hat das genommen aus dem, was ja eh an sich im Ätherleib drinnen liegt irgendwo, auch wenn es nicht vollkommen ist, aber in der Ätherwelt konnten sie es noch spüren, irgendwo. Auch wenn sie es vielleicht nicht mehr hellsichtig geschaut haben, also gerade die großen Plastiker haben es nicht mehr wirklich hellsichtig geschaut, aber sie haben es in sich gespürt. Auch wenn ihr eigener Ätherleib das nicht alles durchziehen konnte, aber sie spürten das Bild. Sie spürten nämlich auch die Bilder, man muss dazu sagen, ja, dass die Kräfte, die im Ätherleib drinnen wirken, die haben ihr Vorbild aber im Astralischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum jede Nacht, wenn wir schlafen - über das haben wir auch schon früher gesprochen - , untertags zerstören wir ja vieles in unserem Leib, das muss in der Nacht wieder aufgebaut werden, dazu muss aber unser seelisches, unser Astralleib zu einem großen Teil, jedenfalls aus dem oberen Bereich des Leibes, heraustreten und sich aus der großen Astralwelt die Weisheit wiederholen, die notwendig ist, dass der Ätherleib seine Aufgabe erfüllen kann. Also das heißt, diese griechischen Künstler, auch wenn in ihrem Ätherleib das nicht immer ganz vollkommen war, aber sie schauten auch irgendwo mit dieses Astralische, diese astralische Weisheit, die drinnen ist. Vielleicht gar nicht mehr so bewusst hellsichtig, aber in ihr künstlerisches Gefühl hinein, in ihr Gestaltungsgefühl hinein. Da war das unmittelbar drinnen. Weil, es ist also da sehr stark - wirklich, hängt sehr stark mit dem Fühlen dieser Kräfte zusammen. In der griechisch-lateinischen Zeit sind wir ja in der Zeit der Verstandes- und Gemütsseele. Und die Gemütsseele hat sehr viel mit dem Gefühl zu tun, aber auch mit dem Willen zu tun. Es ist ein Gemütes-, sowas fühlend-wollendes, wollend-fühlendes, so irgendwie drinnen. Und aus dem heraus haben die Künstler eigentlich gestaltet, also die haben nicht aus dem Verstand gestaltet, gar nicht. Sie waren aber dadurch, dass sie es als Griechen ihrer Zeit trotzdem auch hatten, wach genug, um das andere ergreifen zu können, das auch in eine äußere Form geschickt hineinfließen zu lassen. Und es ist also dieses Fühlen, fühlende Wollen eigentlich, aus dem es herauskommt. Das war stark drinnen bei ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 02:12:10 =====&lt;br /&gt;
Ja, wir sind heute schon wieder zum weißen Pferd mit seinem Reiter noch nicht in weiteren Details gekommen, es war wieder ein bisschen ein großer Umweg rundherum scheinbar, aber ich bitte euch, bedenkt, in der geistigen Welt ist der Umweg der kürzeste Weg. Je mehr man mitnehmen kann auf Seitenwegen, auf den Umwegen, umso besser und umso schneller kommt man zum Ziel, sprich, umso schneller kommt man zur eigenen geistigen Entwicklung. Das ist ja der geistige Weg, den wir gehen, dass er ein Entwicklungsweg ist. Und das ist ja auch das Große, dass das Steiner immer so stark betont hat. Also das steckt in seinem ganzen Werk drinnen. Es ist eben nicht so: da war einmal eine Offenbarung, die haben wir jetzt, und jetzt folgen wir den Anordnungen, die da drinnen stehen. Stehen eh keine Anordnungen in Wirklichkeit drinnen, also es ist nur, es sind Impulse drinnen, auf die wir halt aufpassen, auf die wir achten sollten, die wir aber selber entfalten müssen. Und es ist halt ein bissel - in der Vergangenheit sind die geistigen Schriften, die geistigen Überlieferungen so ein bissel ausgelegt wie ein Regelwerk, das man zu befolgen hätte. Und wo es dann vielleicht also irgendeinen Oberen drüber gibt, der sagt dir dann halt, wie die Regel ist und interpretiert sie. Interpretiert die Schriften des Neuen Testaments oder des Alten Testaments und schreibt dir aber dann vor, was zu tun ist. Aber, das soll es nicht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn wir die Bibel lesen, die zumindest aus Imaginationen und an vielen Stellen auch aus Inspirationen kommt, und Intuitionen, die dahinterstehen. Aber egal, es geht nicht darum, sie eins zu eins anzuglotzen, sondern sie sind eine Hilfe, dass wir - also wenn wir als heutiger Mensch uns damit beschäftigen - sie sind eine Hilfe, um uns selbst, also um uns berühren zu lassen dadurch einmal, um uns selbst im malenden Schauen die Imagination aufzubauen, uns dadurch immer mehr dessen bewusst werden, was da wirklich dahintersteckt, und - nämlich dahintersteckt im Sinne, wie betrifft es mich, meine Aufgabe, was kann ich machen, dass wir das ins Bild schaffen und selber eben dann im Sinne unserer Aufgabe, die aus unseren Fähigkeiten resultiert, und diese Fähigkeiten resultieren wieder aus dem ganzen Weg, den wir durch viele Inkarnationen gegangen sind, dass wir aus dem heraus dann tätig werden. So müsste man die Bibel lesen, man müsste sie ja daher sehr individuell lesen. Weil da sind Bilder drinnen, das sind Anregungen und die können uns berühren und jetzt mach was draus, mach etwas draus, was deiner Aufgabe entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Aufgabe entspricht deinen Fähigkeiten. Und dazu ist es notwendig, dass wir auf einen Weg geführt werden, dass wir erstens einmal unsere Bequemlichkeit, unsere geistige Bequemlichkeit überwinden, dass wir sagen: ja, da ist der große geistige Führer, der hat uns das und das gesagt. Und das machen wir. Sondern unsere wirkliche Aufgabe, die müssen wir selber entdecken, ja, selber erschaffen im Grunde. Weil es ist eben nicht eine fertige Aufgabe, die zu lösen wäre, sondern wir sollen schöpferisch das finden, wodurch wir zur Welt noch etwas dazugeben können, was sonst nicht da wäre und was sie noch reicher macht, was sie schöner macht, was sie besser macht in einer gewissen Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also um das geht es hier. Hingabe an die geistige Welt, aber sich selber finden, das ist eben auch in dem Wochenspruch drinnen: &amp;quot;Verliere dich, um dich zu finden.&amp;quot; Wollen wir vielleicht heute Schluss machen damit? Ich lese euch zum Abschluss noch einmal den Wochenspruch, es ist der neunte Wochenspruch. Ihr erinnert euch, was die Neuen alles bedeuten kann, was ich am Anfang gesagt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergessend meine Willenseigenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfüllet Weltenwärme sommerkündend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir Geist und Seelenwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Licht mich zu verlieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebietet mir das Geistesschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und kraftvoll kündet Ahnung mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verliere dich, um dich zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist dann der letzte Punkt. Da kommen wir aber wieder ganz zu uns, und da wacht dann zum Beispiel im Herbst wieder das auf, dieses Michaelische auch: jetzt Tatkraft aus dir selber. Jetzt aber zuerst: Verlieren, wir müssen wirklich in die Welt gehen, auch in die geistige Welt letztlich gehen. Dort kommt uns etwas entgegen, das wir zunächst nur ahnen auch, wo wir irgendwas spüren, aber dann heißt es irgendwann: Finde dich wieder. Zuerst verlieren wir uns ganz, wir gehen in dieser Fülle auf, sind offen dafür, aber dann finden wir auf höhere Art zu uns selber. Dann erkennen wir erst unsere Aufgabe. Und die ist; Schaffe aus dir selbst. Du bist zum Schaffen aufgerufen, zum Mitschaffenden aufgerufen. Und die Konsequenzen sind riesig für die Weltentwicklung, auch für alles, was gegenwärtig ist. Wir sind aufgerufen, die Erde zu verwandeln und zu etwas zu machen, was mehr ist, als das sein könnte, wenn es nur von oben fließt sozusagen. Und, ja, wir versuchen eh, viel zu tun, und wir machen viele Fehler zur Zeit auch, die längste Zeit schon, dabei. Aber zu lernen aus den Fehlern, es besser zu machen, das ist ganz wichtig. Aber keinesfalls bitte: holt euch Menschen raus, lasst die Erde, wie die Erde ist, und tut möglichst nicht hineinpfuschen. Nein, hineinpfuschen sollen wir nicht, aber wenn wir nicht mitarbeiten würden, wenn wir nicht unsere schöpferischen Impulse hineinbringen würden, dann werden wir der Entwicklung, die angedacht ist für uns, die uns ermöglicht ist, die gottgewollt ist, nicht gerecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit würden wir der Erde, auch wenn man jetzt auf diese engere Perspektive geht, nicht helfen, sondern ihr schaden. Die Erde braucht uns. Unserer Mitarbeit, unserer schöpferisch-kreativen Mitarbeit. Trotz der Fehler, die wir machen. Die Welt würde nicht besser ausschauen, wenn wir uns völlig raushalten würden und nur, ja, im Grunde wie die Tiere aus den Instinkten heraus uns leiten lassen würden, die Welt wäre nicht gesünder und besser. Sie würde noch, noch schneller verfallen. Also wir sind aufgerufen: macht euren Beitrag! Das bringt die Welt und die Erde, jetzt ganz konkret, um es jetzt wirklich auf unsere engere Aufgabe, hier die Erde weiter zu bringen auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Christus hat seinen Teil getan, er hat sich verbunden mit der Erde, aber wenn wir den Impuls nicht ergreifen, wird es trotzdem nichts nützen. Ob diese wirkliche Durchchristung stattfindet, das liegt auch an uns. Die Durchchristung der ganzen Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wenn wir uns - angenommen, wir würden uns alle verweigern, dann wird die ganze Erdentwicklung nicht durchchristet. Dann ist das was, was zerstäubt und weg ist. Und eigentlich - so extrem wird es mit Sicherheit nicht passieren, aber nehmen wir hypothetisch den Fall an, es findet überhaupt nicht das statt, dann würde die Erde zerstäuben und hat ihren Sinn verloren. Und der Christusimpuls wäre ganz umsonst gewesen dann. Sondern er erfüllt sich dadurch, dass wir aus der Freiheit heraus unsere Schöpferkraft, unsere kleine, aber entscheidende, mit hineintragen in das Ganze. Und das betrifft also ganz konkret die Zukunft der Erde, das betrifft also zum Beispiel ganz stark, wie gehen wir in der Landwirtschaft mit der Erde um, wie gehen wir in der Heilkunde um damit, Heilkunde für Menschen, aber auch für Tiere, Heilkunde für die Natur im Grunde. Wobei sich das mit der Landwirtschaft verbinden kann, aber wir brauchen sogar mehr, weil wenn wir jetzt in Landwirtschaft nur verstehe, dass wir halt dort unsere Nahrung anbauen und versorgt werden, es geht aber um mehr, es geht da um wirklich die ganze Natur zu heilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil von sich aus ist sie auf einem absterbenden Weg, sie ist auf einem Weg des Krankseins. Von sich aus, das liegt in der Entwicklung drin, wir sind über der Mitte der Erdentwicklung drüber, die Erde ist auf einem absteigenden Ast. Und das heißt, sie hat alle Symptome halt des langsamen Verfalls irgendwo drinnen, das ist halt so. Wäre auch schrecklich, wenn es nicht so wäre, weil dann würden wirklich die soratischen Wesenheiten siegen, also wir konservieren die Erde so, wie sie jetzt ist, für alle Ewigkeit. Und schauen, dass das also der - scheinbar paradiesische Garten äußerlich ist, aber jede weitere Entwicklung wäre abgesperrt, jede wirkliche Entwicklung. Das wäre alles Schimäre im Grunde, was da wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, die Erde ist, und das muss man halt einfach zur Kenntnis nehmen, auf dem absteigenden Ast, sie ist eigentlich eine Sterbende, aber wir können dazu beitragen, dass dieses Sterben nicht zu früh passiert. Sie soll auch einmal sterben, einmal ist der richtige Zeitpunkt da. Aber erst nachdem wir unsere Schöpferkräfte, und die haben wir noch gar nicht so lang, dass wir sie wirklich so richtig gebrauchen können, auch wenn sie unserem Ich schon von Haus aus ermöglicht sind, aber dass wir so richtig angreifen, das kommt erst, so ganz aus der Freiheit heraus. Also so gesehen ist diese Zeit, in die wir jetzt hineingehen, die entscheidende Zeit. Weil jetzt wird der Beitrag des Menschen immer größer. Das heißt, wenn wir da das verschlafen und untätig sind, oder nur Blödsinn machen und nicht bereit sind, aus dem Blödsinn zu lernen, den wir machen, dann ist die Erdentwicklung zu einem großen Teil verloren einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:25:26 Und ... Also da haben wir große Aufgaben. Und da braucht man aber diese weite, weite Perspektive in Wahrheit. Und die fehlt vielfach heute in den sehr gut gemeinten Debatten darüber, über die Probleme, die es heute gibt, wo ja viel Richtiges aufgedeckt wird, aber die meisten Lösungen, die angeboten werden, weil sie nur aus dem Kopfdenken, aus dem ahrimanischen Denken kommen, gehen in die ganz falsche Richtung, auch wenn sie auf den ersten Blick gut klingen. Und in der Praxis zeigt sich das aber dann, dass gerade aus diesen Dingen dann gerade die noch Schlimmeren kommen. Also wir neigen heute dazu, mehr aus dem ahrimanisch Verstandesmäßigen, und zwar im falschen Verstandesmäßigen daher, gerade die Dinge zu tun, die zwar logisch richtig scheinen, die auch gut scheinen, aber die nicht das Ganze überblicken, und daher in Wahrheit total kontraproduktiv sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich schwöre, wir werden das erleben, mit all den Maßnahmen, die jetzt die Umweltsituation verbessern sollen, werden wir die Erde mehr hineinreiten. Es ist schon gut, dass man Dinge probiert, und das geht wohl auch nicht anders. Aber egal, ob es jetzt Solar ist, Windkraftwerke, sonstige Kraftwerke, ist schon klar, aber wenn man die ganze Landschaft zukleistert mit dem, wird es nicht gut sein. Wenn ich die ganze Landschaft zudecke mit Solarpanelen, wird es nicht gut sein. Also man kann sehr wohl - wenn ich alle Autos auf Elektroautos umstelle, wird das auch nicht funktionieren, weil es an anderen Ecken genau und noch stärker herauskommen wird, die Problematik. Damit will ich das nicht verteufeln, und es ist viel guter Wille und viel Gescheitheit drinnen, diese Dinge zu entwickeln, aber wir sollten halt auch ein wachsames Auge darauf haben, dass das in Wahrheit nicht die Lösung ist, sondern das sind alles erst die Fehler, an denen wir lernen können. Wir neigen also gerade in unserer Zeit sehr dazu, aus den Fehlern, die wir schon gemacht haben, noch größere zu machen. In dem sind wir sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:28:02 Obwohl sie so einleuchtend sind. Also da muss man verdammt aufpassen. Und daher ist es wichtig, sich da wirklich versuchen, ein individuelles Urteil auch zu bilden, aber das wäre eben nur bekommen, wenn ich selber kreativ denke, wenn ich schöpferisch denke zumindest einmal. Und nicht sage: aha, Möglichkeit A, B, C - ja, A und B sind gut, sage ich auch ja dazu. Sondern selber vielleicht ganz andere Zusammenhänge zu sehen, und da muss ich nicht ein Experte in allen Feldern sein. Das ist gerade heute das Problem, weil die Experten, und das geht aber gar nicht anders, müssen mit solchen Scheuklappen durch die Welt laufen. Weil die Dinge halt so komplex geworden sind, dass man auch mehr gar nicht überschaut. Und wir haben ganz verloren, dieses weite Panorama zu sehen, das dazugehört. Und das ist riesig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das kann man aber nicht mit unserem Verstandesdenken erfassen, sondern da brauche ich dieses lebendig-schöpferische, dieses schauend-imaginative Denken. Denn das imaginative dazu, weil ich ja wirklich die geistigen Hintergründe, die geistigen Wesen, die mitbeteiligt sind an dem Ganzen, kennenlernen muß. Weil die sind ja heute eigentlich komplett ausgeschlossen. Und die denkt - ja, bei uns in anthroposophischen Kreisen schon mehr, und sicher bei manchen anderen Gruppierungen auch, aber bei denen, die jetzt wirklich die Entscheidungen fällen, wie es in die Zukunft gehen soll, die haben von dem nichts - ja, die habens einmal gehört vielleicht und dann machen sie sich lustig drüber und sagen: so ein Blödsinn! Aber das sind entscheidende Dinge. Und der Fehler entsteht daraus, dass man das alles ausblendet. Und rein technisch gesehen sind die Lösungen logisch und richtig, scheinen gut zu sein, aber sie werden nicht funktionieren. Sie werden nur das nächste Problem schaffen und das wird größer sein als das vorhergehende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:30::14  Naja, auch, hat auch seinen Sinn, weil an einem noch größeren Problem können wir noch mehr reifen. Also kommen einige Aufgaben auf uns zu. Aber darum soll man nicht über alles immer enttäuscht sein, was jetzt schiefläuft, sondern wir können es eigentlich nur nützen, um daraus zu lernen und damit weiterzukommen, irgendwann. Und weiter auch über das Dasein der Erde dann hinaus einmal. Aber entscheidend wird eben sein, was wir jetzt machen, für das, was dann sein wird. Was wir jetzt versäumen hier und nicht tun, das - dann sind die Früchte in der Zukunft auch nicht da. Und dann ist der nächste Schritt schon wieder schwieriger, sagen wir es einmal vorsichtig so. Also diese große Perspektive denken. Man denkt: naja, da muss ich praktisch jetzt vor Ort schauen, wie das halt am besten läuft - enger Bereich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich muss schon genau dorthin schauen, das ist schon richtig. Aber ich muss eben auch die weite Perspektive vom alten Saturn bis zum Vulkan in Wahrheit, also über eine riesige Entwicklungskette. Ich weiß, da werden die meisten Menschen, die heute mehr im Materialistischen leben, lachen darüber und sagen: bum bum bum, da stimmt was oben nicht. Naja, ja, muss man ja sehen, ich verstehe das ja, weil diese Denkweise ist halt da, der Ahrimann ist stark heute und der Luzifer ist genauso stark, der hat seine Begeisterung eben dann auch für diese Einseitigkeit davon, und dann entsteht ein Zug aber drinnen, der in die falsche Richtung fährt, sehr schnell. Ah es ist logisch, klar, es begeistert die Menschen, aber es ist der Weg vielleicht in den Abgrund. Und man fährt aber, weil man dem Abgrund entkommen will. Aber man baut die Schiene dann wieder genau hin, dass sie erst recht in den größeren Abgrund fährt, indem man den kleineren vermieden hat. Ist jetzt ein bisschen ins Bild gefasst. Aber, also Mut auf jeden Fall, auch wenn ich kein Experte bin, aber trotzdem ein eigenständiges, kreatives Denken zu erfahren, das Ungewöhnliche denken können auch, das Ungewohnte denken zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:32:53  Und die geistigen Wesen, die um uns da sind, sagen uns in Wahrheit dauernd, weisen uns darauf hin, was du, du, du, du machen kannst. Sie sehen unsere Fähigkeiten. Sie sehen eigentlich: du kannst was machen, da und dort. Und sie geben uns eigentlich ja nur einen Schubser: erkenn die Aufgabe! Und trotzdem sind wir frei dabei, sie zwingen uns zu nichts. Wir - und im Gegenteil, also sie sagen ja auch nicht ... - sie könnten es ja selber auch nicht machen, das ist es ja eben. Drum kommen sie zu uns und fordern uns auf, in Wahrheit das zu machen. Sie können es nicht für uns machen. Wir müssen einen, unseren Beitrag dazu zumindest leisten. Es kommt eine ganze Menge, kommt, kommt uns entgegen. Aber das Entscheidende, was nämlich entscheidet darüber, ob es wirklich für die Zukunft etwas Gutes bringt oder eben nicht, ist unser Beitrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So klein er auch heute ist, aber der gibt der ganzen Schöpfung, mit der ganzen Zukunftsperspektive, also eine ganz neue Qualität. Und um das gehts, und um dessen willen ist diese ganze riesige kosmische Entwicklungskette über die sieben Stufen vom alten Saturn bis zum Vulkan da, damit sich das entfalten kann. Und wir haben jetzt in der Erdentwicklung angefangen, diese Aufgabe wirklich anzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:34:35  Und da war eh eine lange Vorlaufzeit, dass wir einmal so weit kommen, dass wir das wirklich, wirklich in die Hand nehmen können. Also da war im Grunde noch alles aus der Vergangenheit mitzubringen und jetzt endlich dann, zur Zeit des Mysteriums von Golgatha, dann so weit zu bringen, dass da, oder eben zur Zeit des Erdenlebens des Christus, dass wirklich das Göttliche Mensch werden kann. Im Christus, aber in jedem von uns, ist der Funke drinnen. In jedem von uns, in jedem von uns ist der Christus. Also indem der Christus Mensch wird, in den Leibeshüllen dieses nathanischen Jesus, wird er Mensch in allen Menschen, in Wahrheit. Nur es steht in unserer Freiheit, das zur Kenntnis zu nehmen und wirklich das als Aufgabe zu empfinden, aus dem eigenen Ich heraus tätig zu werden oder auch nicht. Also der Christus in uns zwingt uns aber auch nicht. Der am allerwenigsten. Aber es ist sein Wille, dass uns die Freiheit gegeben ist, das zu dürfen, zu können, ich will jetzt gar nicht einmal sagen, zu sollen. Die Gottheit wünscht es sich. Sagen wir es einmal so. Sie befiehlt es nicht, aber sie erhofft es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, das wird wohl auch auf die Religionen irgendwann ein anderes Bild, eine andere Perspektive werfen, weil es ist nämlich die Art, wie damit umgegangen ist, also damit meine ich nicht die Schriften als solches. Die sind nämlich durchaus offen für eine andere Perspektive als das, was dann daraus gemacht wurde im Laufe der Zeit. Ohne dass ich es verteufeln will, weil vieles eben auch notwendig war. Weil die Menschen damals zu was anderem noch nicht reif waren, weil wir lernen mussten, aber man hat auch Fehler gemacht, aus denen man wieder lernen kann. Aber im Grunde müssen wir so etwas wie die Apokalypse als Anregung nehmen, dieses ganze Weltendrama, das da beschrieben ist drinnen, aus eigener Perspektive zu schauen, zu erleben und mitzutun, dass es eben keine Katastrophe wird, sondern im Gegenteil eben die Enthüllung des Göttlichen. In uns, um uns. Apokalypsis Jesu Christi, des Wesens Jesu Christi, und damit aber auch des Göttlichen insgesamt, weil die Trinität, also Gott Vater, Gott Sohn und der Heilige Geist, sind eine Einheit, für sich genommen. Nur da muss ich halt sehr hoch hinaufsteigen, dort erlebe ich das. Je mehr es gegen unsere Erdensphäre kommt, desto mehr erscheinen sie in drei Gestalten, wenn man so will, die sehr unterschiedlich in gewisser Weise sind, und die man daher auch deutlich unterscheiden sollte. Und - weil vielfach, das beschreibt ja Rudolf Steiner auch öfters, dass dort, wo die Menschen heute von Christus reden, sie meistens vom Vatergott reden und gar nicht mitkriegen, dass es zwar der Christusname ist, aber sie verstehen ihn eigentlich nach dem alten Prinzip und das ist das, das also von der Spitze herunter sozusagen alles strömen lässt und dem sich alles unterordnet. Das war aber nur die Wegbereitung einmal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:38:42 Und gerade dann insbesondere dadurch, dass das Göttliche Mensch geworden ist und da im Christus oder Christus im Menschen - man kann durchaus beides sagen, weil Er ist der Christus dadurch, dass er Mensch geworden ist, also in diese, bis in diese Sphäre heruntergestiegen ist. Dadurch kommt eben auch diese Aufgliederung, Gott Vater, Gott Sohn und Heiliger Geist. Sie sind eins, aber hier wirken sie in drei verschiedenen Gestalten. Und die Mitte des Ganzen ist das Christusprinzip. Und das ist aber in jedem Menschen Mensch geworden. Das ist die größte Bejahrung des freien Menschen, die man sich nur vorstellen kann. Aber so ist es nicht immer interpretiert worden, durch die Kirchen und dergleichen. Wie gesagt, ich will nichts verteufeln, es war eine gewisse Notwendigkeit, weil die Menschen auch nichts damit anfangen hätten können. Sondern im Gegenteil, frohsam: bitte hilf uns und mach für uns. Und der Priester ist der Vermittler, und der sagt uns: ja, der liebe Gott wird es schon richten. Aber: Wir sollen es richten. Und wir haben aber alle Unterstützung dabei, das ist die Hilfe: wir haben alle Unterstützung! Aber es ist nie dieses: ach, ich kann nicht, ich lieg&#039; da, mach. Sondern selbst in der schwierigsten Situation noch, einen Funken des Eigen-Wollens, aus dem Ich heraus, also nicht des Ego-Wollens, sondern dieser schöpferische Wille, der aus dem Ich heraus kommt, um das gehts. Ansonsten sind wir gar nicht christlich. Überhaupt nicht. Da bleiben wir irgendwo stecken. Und das ist dann geistige Bequemlichkeit. Und daher betone ich das auch so oft, also wenn ich Geistiges wahrnehmen, erleben, erfassen, erkennen will, dann heißt das, es ist eine Aufgabe für mich, weil ich die Fähigkeit dazu habe. Und jedes andere Motiv, Geistiges sehen wollen, oder Geistiges konsumieren wollen, ist was vollkommen Luziferisches in Wahrheit. Und wenn dann noch der Intellekt dazu kommt, der es jetzt sehr gescheit noch interpretiert, dann ist der Ahrimann auch dabei. Dann haben wir Luzi, Ahri beisammen. Und die, die sind drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, das wird wahrscheinlich zu polemisch, aber man könnte sich die verschiedenen Kirchen anschauen, wo es mehr in den Westen geht, wo es mehr in den Osten geht, wo es mehr in der Mitte ist. Also in der Mitte hat man am stärksten beide zugleich, Luzi und Ahri. Im Osten ist mehr das Luziferische, im Westen ist mehr das Ahrimanische drinnen. Auch in den Religionen, in den christlichen Religionen. Wäre interessant, das einmal zu verfolgen. Also bis nach Amerika hinüber, zu schauen, wie ist es im Osten. Jetzt könnte man noch fragen, wie ist es im Süden und Norden - gebe ich jetzt keine Antwort dazu ...  Aber, man wird drauf kommen, alles sind Einseitigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es sind also die Widersacher drinnen, aber sie sind - täte ja noch nichts machen - sie sind nicht im Gleichgewicht. Weil auch in der Mitte, wo beide drinnen sind, heißt das noch lange nicht, dass sie im Gleichgewicht sind. Weil das Gleichgewicht fordert, dass der individuelle Mensch sie im Gleichgewicht hält. Also da ist, bei uns ist dann eher in der Mitte, sag ich einmal, das Problem, dass dann die beiden so auseinanderziehen. Und wir sollten sie eigentlich so in die Waage bringen. Aber die reißen uns auseinander und da ist nichts im Gleichgewicht dann. Sie zerren daran. Also das heißt, für die Zukunft wird eben auch, neben der ganzen Naturaufgabe, auch notwendig sein, den Umgang mit dem Religiösen auf eine neue Ebene zu heben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:43:24  Ich meine, einen ersten Anstoß hat ja Rudolf Steiner dadurch gegeben, indem er die Priester, die angehenden Priester der Christengemeinschaft unterstützt hat, da einen neuen Weg zu gehen. Aber auch der ist nur eine Übergangsstufe, so dass es einmal so ist, dass die Kirche nicht da ist oder dort oder indem ich einschreibe, sondern dass das stattfindet in der Begegnung der Menschen überall auf Erden. Dass dort das Geistige lebt. Das Göttliche drinnen lebt in dem, was man gemeinsam tut. Und dass eigentlich, ja, im Grunde jede Handlung daher eine, wenn man so will, sakramentale Handlung ist, das heißt, dass sie eine geistige Bedeutung auch hat. Aber eben nicht nur, dass es formelhaft irgendwo ist und ein Sprücherl heruntergesprochen wird, das reicht nicht. Sondern ich muss es wirklich aus dem Eigenen - aus dem Eigenen nicht nur erleben, sondern sogar schaffen, mitschaffen. Und gemeinsam können wir mehr schaffen. Dann wird ein Geistiges, ein Göttliches auf Erden noch viel, viel stärker leben, als es heute durch die Kirchen der Fall sein kann. Selbst auch durch die Christengemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das ist eine Etappe des Weges. Und das ist nicht, wird nicht bis zum Ende der Erdentwicklung oder der Menschheitsentwicklung so sein, sondern es werden noch höhere Formen möglich sein. Und die werden sich abspielen im sozialen Umgang der Menschen miteinander, im Umgang mit der Natur, im Umgang mit den Tieren, mit den Pflanzen, mit allem, was da draußen ist. Das ist eine Riesenperspektive. Und wir dürfen uns aber auch nicht täuschen, die Entwicklung ist in Wahrheit so rasant, auch die geistige Entwicklung, die positive Entwicklung, dass wir sehr, sehr viel mehr leisten können noch, als wir in der Vergangenheit geleistet haben. Wir sind jetzt eigentlich drauf, so richtig loszulegen. Es ist jetzt die Zeit, richtig loszulegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da braucht man nicht nachzutrauen den alten Kulturen, wie sie waren. Ich meine, wir haben ihnen viel zu danken, weil sonst wären wir nicht dort, wo wir heute wären, im guten wie im schlechten Sinn. Wir brauchten sie auf jeden Fall, aber wir werden weit darüber hinausgehen. Wir werden weit über das Urindische hinausgehen. und da war eine höchste Geistigkeit drinnen. Wenn wir in die atlantische Zeit gehen, war noch mehr drinnen, in Wahrheit. Aber das ist trotzdem auf die Art, wie es damals war, nicht die Zukunft eben. Und das heißt, wir werden weit darüber hinaussteigen, die Möglichkeit dazu ist jedenfalls da. Und dann wird es auch die Trennung zwischen dem sogenannten Profanen und zwischen dem Heiligen nicht geben. Es wird das Profanste geheiligt werden. Und das Heiligste wird auch dem äußeren Sein, solange wir überhaupt noch verkörpert sind, dienen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:46:40  Und wenn wir nimmer verkörpert sind, wird es zumindest der Erde noch dienen, die noch eine Weile weiter bestehen wird, wenn wir uns gar nimmer verkörpern. Also da werden wir auch noch Kräfte hineinfließen lassen, bis sie dann, wenn sie ihre Aufgabe ganz erfüllt hat, die Erde, auch sterben darf. Und dann der Weg durchs Geistige weitergeht, wo die Früchte dieser ganzen großen Entwicklung, also der Erdentwicklung jetzt im Speziellen, wo diese Früchte reifen können, und dann kommen wir mit dem in ein neues Jerusalem, das bereits wesentlich mitgestaltet sein wird in seinen Feinheiten durch das, was die Menschen dazu beitragen. Das ist so ein Geheimnis des neuen Jerusalems. Und es wird armseliger sein, wenn wir weniger beitragen. Und es wird sehr reich sein, wenn wir viel beitragen. Aber das wird sehr wohl von uns abhängen. Das ist also nicht einfach so, dass uns das hingestellt wird. Die Erde - noch also bis zur Erdentwicklung, bis zu dem Moment, wo unser Ich uns geschenkt wurde und wir uns dann verkörpert haben, bis dahin ist tatsächlich alles für uns gemacht worden, es ist uns also die Basis für unsere Entwicklung geschenkt worden. Und dann war noch eine lange Phase, wo das nachwirkt, wo wir selber das noch nicht aus Eigenem machen konnten, aber vorbereitet werden sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dass es möglich wird, das hängt mit dem Mysterium von Golgotha eben zusammen. Und das ist das Große. Dass da wirklich der Entschluss drinnen liegt der Gottheit, Mensch zu werden. Der Entschluss des Göttlichen, Mensch zu werden. Und das auch wirklich zu werden. Und der Christus ist ganz Mensch geworden. Und trotzdem ganz Gott auch, er ist beides. Und das ist der Maßstab, um den es geht. Und wenn wir verweigern halt, da mitzutun, dann werden wir halt mittun müssen, wahrscheinlich, bei den Widersachern irgendwo. Weil dann gibt es halt, es gibt nur die eine Alternative. Der Weg in die fruchtbare Zukunft wird nur fruchtbar sein, wenn wir mittun. Wenn wir es nicht tun, sind wir zwangsläufig in der Widersacherwelt. In welcher auch immer jetzt. Aber da ist jedenfalls der starke Sog, also dann der soratischen Wesenheiten, dass wir es wirklich irgendwann einmal endgültig sind. Das könnte passieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:49:36 Ja, soviel als Gedanken für heute. Der &amp;quot;Überzug&amp;quot; ist wieder etwas größer geworden heute. Ich danke Euch fürs Dabeisein. Und ich danke Euch wirklich von ganzem Herzen dafür, weil, es ist nicht ohne, bei diesen doch ja nicht einfachen Dingen dabei zu bleiben, und das nicht nach 215 Vorträgen schon öd zu finden, sondern immer noch mit Begeisterung dabei zu sein. Und einfach Freude dran, ich sag bewusst, auch Freude zu haben, gemeinsam das irgendwo durchzugehen, uns heranzutasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja eben wirklich ein gemeinsames Tun, das drinnen ist. Es ist, ich bin halt der Sprecher der ganzen Geschichte irgendwo vielleicht, aber es ist ohne Euch nicht möglich, und ohne den Menschen auch das so empfinden irgendwo, oder es irgendwo mitempfinden können. Und dass das in der Zukunft noch mehr und noch mehr werde, ich sehe durchaus sehr realistische Möglichkeiten dafür. Auch wenn manches so schlecht ausschaut - ich habe jetzt mal irgendein gröberes Wort unterdrückt, drum habe ich eine Pause gemacht vorher. Es schaut ja manches wirklich sehr problematisch aus heute. Aber das sind halt die Hürden. Und die können wir nehmen. Aber es wird es niemand für uns machen. Ist doch schön auch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal, meine Lieben. Danke, danke im Livestream, die Ihr dabei seid. Bis zum nächsten Mal. &amp;quot;Danke, Wolfgang, für die Umwege, die wir mit Dir gehen dürfen.&amp;quot; (lacht:) Gerne! Die sind eh ziemlich, ja ... werden wir schauen ...  &amp;quot;Das ist der kürzeste Weg.&amp;quot;  Ja, genau. In diesem Sinne: Baba, schönen Abend Euch, baba. So ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 214. Vortrag von Wolfgang Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 216. Vortrag von Wolfgang Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SaKe</name></author>
	</entry>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 215. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2024-08-12T21:39:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 214. Vortrag von Wolfgang Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 216. Vortrag von Wolfgang Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
== Video &amp;amp; Audio ==&lt;br /&gt;
[[Datei:215.apo.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=VYMKnow2npA|zentriert|450x450px]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 215. Vortrag -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|▷ Alle Vorträge zur Apokalypse von Dr. Wolfgang Peter]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[a:Apokalypse des Johannes|anthro.wiki]]&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;[https://www.dropbox.com/scl/fi/8fe9jm7qliywpvc7dvcqe/215.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=wuk7yeh444p180f9pbjwqi4dx&amp;amp;st=4kk2u818&amp;amp;dl=0 ↘ mp3 Audio zum Runterladen]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++Rohtranskription vom 215. Vortrag +++ diese ist maschinell +++ Überarbeitung begonnen von Sabine +++ gerne kannst du mit uns bei der Transkription [[MitTun bei Anthro.World|mitTun]] +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Begrüßung, die Zahl Neun, neunter Wochenspruch 00:00:40 =====&lt;br /&gt;
Gut, meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zum 215. Vortrag zur Apokalypse, und dazu gibts den neunten Wochenspruch. Neun ist auch eine schöne Zahl, das letzte Mal habe ich gesagt, acht ist auch eine schöne Zahl. Es sind eigentlich alle Zahlen schön - doch, haben alle irgendwas Besonderes. Also Neun, die Zahl der himmlischen Hierarchien, die neun Engelhierarchien zum Beispiel spielen eine große Rolle, beim Dante in der Göttlichen Komödie ist die Neunzahl auch ganz wichtig, die kommt auch immer wieder vor. Ja, ja, auch wenn es in die Tiefe geht, neun Stufen in die Tiefe hinunter, neun Stufen wieder hinauf auf den Läuterungsberg, wenn man die Vorstufe und dann das irdische Paradies dazu nimmt, sind es wieder neun Stufen, und dann geht es wieder neun Stufen eigentlich hinauf, aber im Grunde gibt es dann noch die zehnte, die höchste Sphäre, der Feuerhimmel, das Empyreum. Also das ist jenseits von Raum und Zeit, das ist der höchste Sitz der Gottheit dann. Also da kommt sogar ein Zehntes dazu. Und es sind in der Göttlichen Komödie auch interessanterweise immer 33 Gesänge, nur das erste hat 34, weil da ist ein einleitender Gesang noch. Also da ist drei, 33 Dreier drinnen, die drinnen stehen, und die Neunzahl spielt auch eine große Rolle eben halt in den Stufen, und drei mal drei ist ja auch wieder neun. Also das ist ganz bewusst auf diese Zahlenrhythmen auch gebaut, das Ganze. Gut, also der neunte Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergessend meine Willenseigenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfüllet Weltenwärme sommerkündend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir Geist und Seelenwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Licht mich zu verlieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebietet mir das Geistesschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und kraftvoll kündet Ahnung mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verliere dich, um dich zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist jetzt die Stimmung in der wir drinnen stehen. Es ist aber tatsächlich auch sehr wesentlich für die Stimmung, aus der heraus man zu einer geistigen Wahrnehmung kommt, ahnend vielleicht nur auch, aber da geht es auch sehr stark um das &amp;quot;Verliere dich, um dich zu finden&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Geistig-seelische Berührung und der Umgang damit  00:03:32 =====&lt;br /&gt;
Also wir fangen einmal an, wir werden berührt von etwas, was seelisch-geistig um uns da ist. Über das haben wir jetzt schon oft und viel gesprochen. Die eigentliche &#039;&#039;&#039;Wahrnehmung&#039;&#039;&#039; beginnt mit dieser Berührung. Die Kunst ist, sie nicht zu verschlafen, sie nicht zu übersehen, sondern die Berührung zu empfinden, aber in der liegt eigentlich schon alles drinnen. Nur, man hat zunächst einmal vielleicht noch gar keine Ahnung, um was geht es da eigentlich? Was ist da alles drinnen? Kann manchmal schneller da sein, aber oft spürt man nur: Es geht mich etwas an, da ist etwas, es geht mich etwas an, und dann fängt die Arbeit an, wie wir es ja jetzt besprochen haben, also dieses bewusste &#039;&#039;&#039;Aufbauen einer Imagination&#039;&#039;&#039;, also dass ich versuche, aus dieser Stimmung heraus &#039;&#039;&#039;das in ein Bild zu fassen&#039;&#039;&#039;, wo ich mir bewusst darüber bin: Ich male dieses Bild, das ist nicht einfach was Fertiges, was kommt, sondern ich baue es auf und beginne dabei zu spüren: das ist tatsächlich sehr stark drin, und das ist auch wichtig. Wenn man es falsch macht, irgendwo: Nja das ist es noch nicht, das muss ich wieder weiter malen, sozusagen wieder bissel auslöschen und neu beginnen. Aber irgendwann ist es dann ... fertig, - fertig ist ein schwieriges Wort dafür, weil fertig ist es eigentlich nie, aber es ist doch einmal ein Gesamtüberblick, das mit dieser Empfindung verbunden ist. Und in diesem Aufbauen wird mir aber eben dadurch immer mehr bewusst von dem, was in der eigentlichen Wahrnehmung, das heißt in dieser seelischen Bewegung drinnen steckt. Weil das Bild ist das, was wir schaffen, das ist eigentlich ein Mittel, um es uns zu &#039;&#039;&#039;Bewusstsein&#039;&#039;&#039; zu führen. Und das Eigentliche ist aber der Impuls, der dahinter ist, der ja eigentlich in Worten gar nicht aussprechbar ist, auch nicht in Bildern zu malen ist, weil er eben übersinnlich ist, also es ist nichts Sinnliches und daher könnte ich es auch gar nicht kommunizieren. Auch in Wahrheit mir selber zunächst nicht. Der Weg ist aber in der Art, dass ich mir dieses Bild aufbaue und dadurch mir immer feinerer Details dieser Berührung bewusst werde. Und dann kann ich, wenn ich das wirklich ganz habe, dann habe ich ein sehr differenziertes &#039;&#039;&#039;seelisches Erlebnis&#039;&#039;&#039;, Erleben. Das ist sehr komplex dann unter Umständen schon. Und da liegt die eigentliche, die wahre Imagination drinnen. Aber das Bild aufzubauen hilft mir, mir dieser Imagination bewusst zu werden, die eigentlich mir entgegenkommt. Und da ist eben dieses drinnen: ich muss einmal selber tätig sein, da bin ich eigentlich ganz da bei mir. Es ist allerdings &#039;&#039;&#039;nicht ein abstraktes Denken&#039;&#039;&#039; oder so, weil wenn ich nachgrüble über etwas, was mich seelisch berührt, da kommt eigentlich nix heraus oder nur Blödsinn heraus. Da kommen vielleicht meine Vorurteile hinein und das darf es eben nicht sein. Es ist also wirklich ein künstlerisch, geradezu ein künstlerisches Gestalten dieses Bildes. Und das trägt &#039;&#039;&#039;durchaus eben auch eine individuelle Note&#039;&#039;&#039;, das darf es auch durchaus tragen, und es ist trotzdem &#039;&#039;&#039;aber geschöpft eben aus der ganz objektiven Berührung&#039;&#039;&#039;, die da ist. Diese seelische Berührung ist eben auch nicht nur: Je, ist das schön! oder: Äh grauslich, was mir da entgegenkommt! Es kann ja sowohl als auch sein. Es ist mehr, es liegt also eine von mir unabhängige Seelenqualität auch drinnen. Aber natürlich, wenn sie mir entgegenkommt, trifft sie zusammen mit meinem Empfinden einmal, ob ich es schön oder nicht schön finde oder so, aber das muss ich versuchen, wegzulassen, aus dem Weg zu lassen. Also das heißt, ich muss schauen, dass ich nicht gleich ... : Hua, weil das ist so schön ...! und mich da hineinsteigern und das schon für das Bild nehmen, sondern ich muss sagen: Ah, da, ich merke, poh, das ist was Starkes, ja, soll es sein, aber jetzt halte dich einmal zurück und lass nur das sprechen, was auf dich zukommt. Und da finde ich die objektive Seelenwelt, die &#039;&#039;&#039;objektive Geisteswelt, die dahinter steht.&#039;&#039;&#039; Die ist nämlich jetzt nicht unabhängig davon, ob es mir gefällt oder nicht gefällt. Sie ist so, wie sie ist, und grade wenn ich meine eigenen, ich sag einmal, Emotionen, eben schön oder hässlich, abstoßend, Sympathie, Antipathie, wenn ich das weglasse, kann ich sie auch in ihrer Klarheit nehmen dann, diese Berührung, und kann durchaus eben auch mich gegenüberstellen dem, was vielleicht hässlich ist, weil es &#039;&#039;&#039;Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039; sind - es sind nicht alle Widersacherkräfte hässlich, alsu gerade das Luziferische, im Gegenteil, das ist eben gerade das, was: ... Ah, schön, toll! Ah, diese Engelerscheinung! Ja, es ist eh ein Engel, aber es ist halt ein luziferischer. Das haben wir auch schon oft besprochen: &#039;&#039;&#039;die wahren Engel&#039;&#039;&#039;, also die nicht luziferischen Engel, da steht immer: Fürchte dich nicht! Und das ist immer die Empfindung dabei, dass das: Pfuh, brrr, das ist so kräftig, so einschüchternd in einer gewissen Weise, dass mir nicht einfällt, als erstes zu sagen: Je das ist schön, sondern: Wow das ist gewaltig, das ist viel größer als ich, ich bin so klein daneben, das ist so, so stark und was will das jetzt von mir? Weil, es ist ja auch - über das haben wir auch schon gesprochen - &#039;&#039;&#039;geistiges Erleben&#039;&#039;&#039;, geistiges Streben nach diesem Erleben &#039;&#039;&#039;ist immer mit einer Aufgabe verbunden&#039;&#039;&#039;. Also es ist eigentlich ein absolutes No-Go, etwas, was nicht sein soll, dass ich: ... ich will die geistige Welt sehen oder erforschen, weil es mir halt jetzt gerade so Spaß macht. Weil es mich interessiert, weil ich neugierig bin darauf. Neugierde ist eigentlich die ganz falsche Motivation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Wahres Berührtwerden und Widersacherkräfte [00:10:40] =====&lt;br /&gt;
Sondern richtige geistige Wahrnehmung entsteht aus dem, ja, wo eigentlich zusammentrifft: Ich fühle in mir, also ich fühle einmal das, was mich berührt, was auf mich zukommt, wo ich deutlich spüre, das kommt jetzt nicht aus mir, sondern es kommt auf mich zu, auch wenn ich darauf reagiere einmal mit irgendwelchen Empfindungen, klar. Aber da kommt etwas auf mich zu, das bin nicht ich selber, sondern es ist ein anderes Wesen, das mich berührt. Und dann nehme ich aber meine Sympathien, Antipathien ganz heraus, aber es erwacht auch etwas, es spricht etwas in mir an, was mit meinen ganz individuellen Fähigkeiten zu tun hat. Und es zeigt mir: Ich - wenn wir das jetzt weiterspinnen - ich sehe das jetzt oder ich habe die Chance, das zu sehen, indem ich dieses Bild male, weil ich bestimmte Fähigkeiten habe und mir da eigentlich so etwas wie eine Aufgabe entgegenkommt, die ich erfüllen kann, weil ich die Fähigkeiten habe. Auch die geistigen Wesen kommen, stürzen sich nicht so auf uns hin: Ah wir sind halt da und ... - Nein, sondern sie berühren uns dann, wenn es, wie soll ich das menschlich ausdrücken, wenn es Sinn macht. Das heißt, sie sprechen den Menschen an, der etwas leisten kann in diese Richtung, um die es geht. Das heißt, die Engelwesenheit oder was immer es ist, neigt sich in gewisser Weise mit einem - Auftrag ist vielleicht zu stark gesagt, weil wir können ihn auch verweigern, natürlich, aber dann erleben wir auch das Bild nicht, dann werden wir es schwer haben. Also wir können nicht sagen: gut, du kannst, eine Aufgabe für mich haben, aber ich will das eigentlich nur sehen, und es ist schon meine Verantwortung. ob ich dann was tue oder nicht. Ist es auch, ist es auch. Aber wenn ich es innerlich nicht als Auftrag empfinde, dann werde ich es gesunder Weise auch nicht sehen. Die luziferischen Engel, die scheren sich da weniger darum, die zeigen uns alles Mögliche, auch wenn kein Auftrag damit verbunden ist, scheinbar zumindest. Weil die halten uns dann, die ziehen uns dann irgendwo hin und wir merken es gar nicht, weil wir freudig dorthin laufen, es ist aber gar kein freier Willensentschluss, sondern sie dirigieren uns irgendwohin. Sie locken uns damit, dass das eben schöne, erhebende Bilder sind. Aber es geht nicht darum, dass wir einen Auftrag für die geistige Welt erfüllen, sondern für diese geistigen Wesenheiten. Aber sie sagen uns gar nicht, dass es ist ein Auftrag ist, wir kriegen es gar nicht mit, also wir fühlen uns nur einfach wohl dabei und laufen dadurch aber genau in die Richtung, die diese luziferischen Wesenheiten haben wollen. Das ist gerade, also immer beim geistigen Streben ist das eine der großen Hürden, die auf uns zukommen, dass solche Engel sich sehr leicht auf uns stürzen, also wenn sie merken, da ist eh jemand, der zum Geistigen neigt, na den können wir in unsere Richtung ziehen. Und sie zeigen uns alles Mögliche. Da kommt man auch dann dadurch schneller zu den Bildern, aber nicht so, dass wir ganz bewusst bei jedem - wie soll ich das nennen - Pinselstrich, im übertragenen Sinn, voll dabei sind, sondern es steht sehr schnell das Bild da, es ist einfach schön, und wir nehmen es aber im Grunde passiv auf, das heißt zum Teil zumindest passiv auf: Nicht wir malen, sondern wir bekommen es. Wir bekommen es und werden damit, ohne dass wir es merken, auf einen bestimmten Weg gelockt. Und das tun die regulären geistigen Wesenheiten nicht. Ganz streng nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Imaginatives Denken und Schauen, Inspiration beginnt durchzuklingen  [00:15:05] =====&lt;br /&gt;
Und daher ist es eigentlich, also beim modernen imaginativen Denken, imaginativen Schauen, weil es ist ein schauendes Denken, es ist kein ableitendes, logisch ableitendes Denken, sondern man überschaut einen Teil der geistigen Welt und schaut zugleich die Zusammenhänge. Also das heißt, ich muss nicht grübeln: Wie, aber bitte, wie hängt das eine mit dem anderen zusammen? Sondern: Ich seh&#039;s einfach. Aber ich seh&#039;s übersinnlich, zunächst, aber wie gesagt, durch das eigene Malen mache ich mir das ganz bewusst und eben vor allem auch die Zusammenhänge bewusst. Ich weiss genau: ah, das gehört jetzt dahin, das gehört dorthin, das gehört dahin. Aber das ist ein rein seelisches Erlebnis, das sich nicht in sinnliche Bilder übersetzen lässt. Wenn, dann ist es schon eine Übersetzung, indem wir es malen in unserer Seele, ist das schon eine Übersetzung. Die hilft uns, uns der Zusammenhänge bewusst zu werden. Aber die eigentliche Imagination habe ich dann, indem ich los lasse: Jetzt habe ich es gemalt. und jetzt habe ich es vor mir, dann nicht als das Bild, das ich gemalt habe, sondern als das eigentliche, das dahinter steckt. Schwierig, das Ganze. Aber im Gegensatz zu früher, zu der alten Art des Hellsehens, kann man heute diese ganzen Schritte verfolgen, irgendwo. Es ist also nicht: wusch, da geht das geistige Auge auf und ich hab halt die Vision, die überfällt mich, sondern ich bin ganz bewusst dabei, ganz bewusst dabei. Und lerne auch zu unterscheiden, was ist Übersetzung ins Sinnliche - die aber durchaus notwendig ist, um selber es bewusst greifen zu können, und vor allem dann auch notwendig ist, um es kommunizieren zu können. Aber im Endeffekt, dass ich wirklich das erfasse - und da geht&#039;s eigentlich schon in die Stufe der Inspiration hinein, Inspiration ist eben genau die Phase, wo das Bild mir auch wirklich sagt, um was es eigentlich geht. Weil ich könnte ja ein Bild haben, da sehe ich geistige Wesenheiten, also von mir aus male ich sie auch in dem Bild, das ich mir selber aufbaue, könnte es vielleicht sogar wirklich aufs Papier bringen, irgendwo, dieses Abbild der eigentlichen Imagination. Aber das hieße ja noch nicht, dass ich verstehe, wie die jetzt zusammenhängen, warum sind gerade diese Wesenheiten da? Aber in der eigentlichen Imagination, die schon von der Inspiration durchklungen ist, da habe ich die ganzen Zusammenhänge auch drin. Das heißt, jede Figur, jede Wesenheit ist dort, wo sie hingehört, sozusagen, und ich sehe, jede hat ihre eigene Aufgabe und gemeinsam tun sie etwas. Und sie sprechen mich an, dass ich mit tun könnte, weil ich gezeigt habe, unbewusst, nämlich dadurch, wie ich eben bin, dass ich Fähigkeiten habe, die mich in dieses Werk einbinden können, wo ich etwas beitragen kann. Das heißt, ich bin auch ein Partner in dem ganzen drinnen. Und ich fühle diese Berührung eben gerade deswegen, weil ich bestimmte Fähigkeiten habe, die gebraucht werden. Und es ist sozusagen eine Einladung dazu. Und dass mir diese Zusammenhänge in ihrer, wie soll ich sagen, objektiven Form klar werden - und objektiv heißt, wie die geistigen Wesen um mich zusammenhängen, aber auch, wie sie mit mir zusammenhängen. Also es ist beides, ein anderer würde es ein bisschen anders sehen, weil er andere Fähigkeiten hat, eine andere Aufgabe ist, und er würde anders angesprochen werden. Also das zeigt eben auch, dass wenn Menschen, unterschiedliche Menschen, die sich diese Fähigkeit erworben haben, auch wenn sie sich auf ein ähnliches Geistgebiet und auf ähnliche geistige Wesenheiten konzentrieren, es doch zwar ähnlich, aber nicht ganz gleich schildern. Weil sie sind Teil des Bildes, in Wahrheit ist man Teil des Bildes. Also das ist jenseits von subjektiv und objektiv, es ist einfach eine Geistgemeinschaft, die sich da bildet mit höheren geistigen Wesen, aber auch mit mir, der jetzt eben diese anderen geistigen Wesenheiten beginnt zu erleben und mit den ganzen Zusammenhängen, also eben zu sehen, wer welche Aufgabe da drinnen hat und zu spüren: was kann ich tun dazu? Was kann ich tun, was die vielleicht, obwohl sie höher sind, nicht tun können, weil sie in einer ganz anderen, ja, wie soll ich das ausdrücken, Lebenssituation sind, sozusagen, sie leben in einer anderen Sphäre, in der sie Dinge nicht tun können, die Menschen, die auf Erden verkörpert sind, tun können. Eben zum Beispiel den Impuls hier in die irdische Welt hineinzutragen, und aber ganz bewusst hineinzutragen. Das ist noch etwas anderes, als wenn wir aus höherer Führung heraus zu etwas hingelenkt werden, gar nicht merken, dass wir gelenkt werden oder geführt werden, und dann etwas tun, was im Sinne der geistigen Welt durchaus ist, aber wir kriegen das gar nicht so richtig mit, daß es passiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Inspirative Erkenntnis verlangt wieder Wegschaffen des imaginativ geschaffenen Bildes  [00:21:21] =====&lt;br /&gt;
Und das hat sich aber eben auch in der geistigen Welt geändert, dass die Führung eben nicht mehr so ist wie in der Vergangenheit, dass wir einfach irgendwo hingeführt werden, weil wir halt geeignet sind, um dort eine bestimmte Sache zu tun. Heute sollte das mit vollem Bewusstsein passieren. Also dass wir - ich weiß, das ist jetzt schon sehr viel, sehr weit gehend, was ich da schildere. Aber wir sind jedenfalls auf dem Weg dorthin, dass das immer bewusster wird. Das heißt aber, ich muss, um diese Zusammenhänge erkennen zu können, muss ich einmal selber malend tätig werden, nachdem ich vorher diese Berührung gehabt habe. Um sie mir ins Bewusstsein zu heben, male ich einmal, sehe schon gewisse Konstellationen, verstehe sie aber noch nicht ganz. Und dann muss ich, um die Inspiration, also die mir die Zusammenhänge wirklich mit Sicherheit zeigt, muss ich dieses Bild, das ich gemalt habe, wegschaffen. Das heißt, ich muss das alles, was ich in sinnliche Bilder übersetzt habe, einmal vergessen, schaff&#039;s einmal weg und schaue dann rein seelisch, geistig, also das Bild ist im Seelischen, aber es steckt das Geistige dahinter, das die Zusammenhänge erhellt. Und dann sehe ich also dieses, wie soll ich sagen,  Beziehungsgeflecht, wenn man es so nennen will. Also es ist sozusagen, ja, ich sehe die soziale Situation, wenn man so will, in Gemeinsamkeit mit den geistigen Wesen, die da sind. Das können Engelwesenheiten sein der verschiedensten Hierarchiestufen, da können Elementarwesen mitwirken, das Bild wird immer reicher irgendwo. Und dann schaue ich etwas, wo die reine Imagination da ist, die aber eben durch die Inspiration schon durchklungen und durchdrungen ist. Aber da muss ich das eigene geschaffene Bild wegschaffen vorher. Auch wenn ich es dann später wieder hervorhole, um überhaupt zu sprechen darüber. Aber in der eigentlichen Imagination, so dass sie in ihrer Wahrheit vor mir steht, dazu muss ich zuerst einmal das Selbstgeschaffene völlig aus dem Bewusstsein tilgen, das heißt, ich gehe durch einen Moment der Leere durch, das ist sehr schwer. Weil, wenn wir die ganz komplette Leere haben, neigen wir dazu, schlicht und einfach einzuschlafen. Da ist nichts. Aber wenn wir das weggeschaffen haben, dann sind wir drinnen eben auch - ja, wenn man will, leben wir wirklich in dem Weltendenken drinnen, aber wir gehören als Teil dazu. Und das heißt, ich muß einmal loslassen können, &amp;quot;Verliere Dich ...&amp;quot;, weil da, pfffhhh, wenn so eine Imagination da ist, habe ich eh schon oft gesagt, da sind viele geistige Wesenheiten eigentlich da, selbst wenn jetzt in der Bibel geschildert wird, dass da nur ein Engel erscheint. Aber in Wahrheit gehören zu dem Bild viele andere noch dazu. Das ist also auch nur eine verkürzte Übersetzung, sozusagen, aufs Wesentliche konzentrierte, weil jetzt ein Engel der Sprecher des Ganzen ist, aber da stecken andere sehr wohl dahinter. Und wenn ich aber jetzt das Bild wegstreiche und in dieser von Inspiration durchklungenen Imagination bin, wenn ich also das Bild wegstreiche, das ich mir gemalt habe, da gehe ich durch den Moment wirklich der Leere durch. Der Leere des Bewusstseins und trotzdem wach zu bleiben, das ist der entscheidende Moment. Also nicht einzuschlafen, sozusagen. Einschlafen heißt nicht, dass ich jetzt wirklich schlafen muss, es reicht auch schon, wenn ich jetzt einschlafe wieder für die geistige Wahrnehmung: sie ist weg. Weil die flutscht sehr schnell davon, beziehungsweise versinkt in irgendwelchen Bewusstseinsuntiefen irgendwo, also kann ich nicht mehr zugreifen, das passiert sehr leicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Zeitlosigkeit des inspirativen Erlebens, &amp;quot;stundenlange&amp;quot; Augenblicke im Traum  [00:26:21] =====&lt;br /&gt;
Also da ist &#039;&#039;&#039;ein Moment, Zeitangabe kann man gar nicht machen&#039;&#039;&#039; dafür, das ist ... im Augenblick ist alles da. Das ist ganz interessant, also, ich weiß nicht, ich glaube, ich hab das eh schon geschildert: also man kann in der Meditation, wenn man drinnen ist, und als moderner Mensch trotzdem auch da ist, also ich bin nicht weggetreten, und jetzt: ich sehe zwar sozusagen durch und beachte das Sinnliche jetzt einmal gar nicht, blende es aus, aber es ist trotzdem da und ich kann es trotzdem parallel sehen dazu, wenn ich will, ich nehme es nur nicht wichtig jetzt, es ist so wie eine Tapete im Hintergrund, die jetzt aber gerade keine Rolle spielt. Aber dann kann ich zum Beispiel schauen auf die Uhr: der Sekundenzeiger hängt, er hängt! Da erlebt man, dass man Zeit erleben kann, also einen Ablauf erleben kann, ohne dass äußerlich eigentlich die Zeit vergeht. Ist ganz interessant. Da hat man das Gefühl, äußerlich ist alles stehen geblieben und trotzdem in diesem - zeitlosen Moment eben scheinbar, weil alles steht, entfaltet sich ein riesiges Geschehen. Wir kennen das auf andere Art im Traumleben auch, da kann das auch passieren. Also es ist gerade beim Aufwachtraum häufig so, dass der ausgelöst wird durch irgendwas Äußeres, weil wir sind schon sehr nahe am Aufwachen dran, die Sinne beginnen schon wach zu werden, nur wir sind noch nicht wach, aber die Sinne sind schon da und, weiß ich nicht, dann scheint die Sonne vielleicht rein, und jetzt gibt es ein riesen Drama, das scheint sich über Stunden zu erstrecken, ich bin in einer riesigen Feuersbrunst und man muss sich selber retten, andere retten und weiß Gott, was da alles passiert, tausende Ereignisse, die passieren. Man denkt sich: Pah, das waren Stunden, in denen ich da drinnen war, und das war nur der Moment, wo der erste Lichtstrahl hereingefallen ist und im nächsten Moment schlage ich schon die Augen auf und bin draußen. In diesem zeitlosen Moment spielt sich der Traum ab, aber vom Erleben her scheint er immens lang zu sein. Also das heißt, dieses innere Zeiterleben, dieses rein seelische Zeiterleben, ist ganz anders als das äußere Zeiterleben, also wir lösen uns aus dem äußeren Zeiterleben heraus und gehen auf eine andere Ebene. Und da kann also in null Zeit sozusagen Gewaltiges sich abspielen. Und so ist es auch in der Meditation, also dort, wo man - und eben wenn man dann in dieses imaginative Erleben hereinkommt, das ist unter Umständen wirklich so, das ist nicht einmal ein Sekundenbruchteil, das ist ein Moment, und das ganze Bild ist da, und ich kann herumgehen in dem Bild, jetzt im übertragenen Sinne genommen, das heißt, ich kann mit den verschiedensten geistigen Wesenheiten in Berührung kommen, in Austausch, in Zusammenarbeit kommen. Und da habe ich sehr wohl also den Eindruck, da passiert etwas, da ist ein Zeitablauf drinnen, aber äußerlich ist es null Zeit, es vergeht äußerlich keine Zeit. Also das ist halt die bewusstere, gesteigerte Form dessen, was beim Traum auch häufig passieren kann, und da weiss ich eben nicht, beim Traum: ein Sessel fällt um oder ein Bild fällt von der Wand herunter, das macht einen Mords- Schepperer, und ich träum jetzt, ich bin in einer Riesenschlacht drinnen, zum Beispiel, und da ist ein riesiges Geschehen. Was da nicht alles passiert. Also &#039;&#039;&#039;das ist mir einmal passiert:&#039;&#039;&#039; ein gemischter Theater- und Feldzug-Traum. Weiß ich nicht, irgendwo muss ich irgendwann einmal ins Auge gefasst haben, irgendein Drama mit einer Schlacht, weiß nicht, Wallenstein oder irgend so was, gehabt haben, und irgendwas hat das ausgelöst, das war also ein gewaltiges Drama, ich habe gewusst, es ist ein Theaterstück, nur das Theaterstück hat sich in der Landschaft abgespielt. Und das war riesig, riesig lang. Aber in Wahrheit war es nur, daß mich irgendein Geräusch von außen ... , das war da.    - - -     &#039;&#039;Aha, da ist jetzt auch ein Geräusch bei mir&#039;&#039; &#039;&#039;da&#039;&#039; &#039;&#039;haussen. Na ja bitte,&#039;&#039; &#039;&#039;es kommt alles, was dazu notwendig ... ja, da wird irgend so, aha, irgendein Sauggerät oder weiß ja nicht, was das ist. Bohren, ein Bohrer, gut.&#039;&#039;  &#039;&#039;Also ich weiß nicht, ob ihr es hört. Es ist ein bissel stark. Aber es war zum Stichwort, da hat es eingesetzt. Es passt ...&#039;&#039;     - - -    Ja, da habe ich jedenfalls ein ganzes Drama erlebt und dabei noch, was bei Theaterträumen oft vorkommt - die hab ich so regelmäßig, irgendwann einmal so alle ein, zwei Jahre oder so, ich komme auf die Bühne hinaus und    - &#039;&#039;- -   bitte? Der Ton ist weg? Oh! Ah, entschuldigt. Jetzt habe ich den Ton ausgeschaltet, versehentlich. Ich bin wieder da, also jetzt muß ich die Geschichte noch einmal erzählen. Es dürfte passiert sein, weil hier im Haus plötzlich ein Bohrgeräusch, ein ziemlich lautes, war. Und das war genau in dem Moment, wo ich geschildert habe einen Traum von mir, wie mir das passiert ist.&#039;&#039;   - - -   Ein Theatertraum mit einer großen Schlacht, die drinnen ist, weiß ich nicht, wars von Wallenstein angeregt, oder irgendwas, keine Ahnung, was dahinter war, aber die Szene im Traum hat sich abgespielt, aber nicht auf der Bühne, sondern wirklich mitten in der Landschaft drinnen. Und hat stundenlang gedauert, das Ganze, vom Traum-Erleben her, aber verbunden mit dem Typischen eines Theatertraums: man ist mitten drinnen, und ich weiß nicht, was ich sagen soll, ich kann meinen Text nicht. Er ist weg, komplett weg, komplett weg und immer mehr Panik und Panik, die aufkommt &amp;quot;Uuuh, was tu ich da?&amp;quot; Und im Prinzip wrd dieser Traum aber nur ausgelöst durch irgendein Geräusch, das äußerlich da war, das hat das Ganze angestossen, war also ein typischer Aufwachtraum, und wie ich aufgewacht bin, hab ich mir gedacht: poh, das war war ja stundenlang jetzt. Aber es war nur ein Geräusch, irgendwas. Hat die Uhr irgend einen Ton von sich gegeben? Kann durchaus sein, dass es die Uhr war, die mich geweckt hat. Und das heißt, es ist ein kurzer Moment in Wahrheit äußerlich. Innerlich ist der Zeitablauf ganz, ganz anders. Und so ist es auch in der Imagination. Also da kann man es erleben in praktisch null Zeit, aber es ist riesig ausgedehnt vom inneren, vom seelischen Erleben her. Also die äußere Zeit und das innere Zeiterleben in der Seelenwelt, das ist ein komplett anderes. Abgesehen davon, aber das wird jetzt ein bisschen kompliziert, in der Seelenwelt erlebt man Dinge umgekehrt. Das heißt, man erlebt sie von der Zukunft her mir entgegenkommend. Oder das ist auf jeden Fall ein gewisser Anteil, drinnen. Im Traumleben ist das unausgegoren. Also ich hab das in dem Traum erlebt, schon als Geschichte, die im normalen Zeitlauf ist, aber trotzdem auch als etwas, was immer bedrohlicher mir entgegenkommt. Das war eben das: die Panik wird immer größer. Also da bin ich nicht ruhig gewesen drinnen, sondern das wird immer mehr, immer mehr, dieses: Ich kann nicht den Text sagen, ich weiß ihn nicht, und ich muss ihn aber sagen, und der Moment, wo ich ihn sagen muß, kommt immer näher. Der kommt mir entgegen. Und bevor ichs wirklich sagen musste, war es aus, dann war ich munter. Also es gibt keine Lösung sozusagen. Aber es war eigentlich: der Moment des Aufwachens kommt mir entgegen. Aber das in einer stundenlangen Geschichte vom inneren Erleben her. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Entgegenkommen der Zukunft und Zubewegen auf die Zukunft, die eigenen und gemeinsamen Aufgaben  [00:35:26] =====&lt;br /&gt;
Und so ist es im imaginativen Erleben auch, also es ist der Zeitlauf auch in Wahrheit tatsächlich von der Zukunft her bestimmt. Also das heißt, es geht auf eine Aufgabe zu, in Wahrheit, und das spürt man, obwohl auch der andere Zeitlauf irgendwo drinnen ist, aber es kommt mir etwas entgegen und ich gehe auf diese Aufgabe zu, sozusagen, ich gehe ihr entgegen. Aber die Richtung ist angegeben dadurch, dass da eine Aufgabe ist, die wir jetzt alle gemeinsam haben, nämlich die geistigen Wesenheiten, die sich darin ausdrücken, und das, was ich beitragen kann, das, was ich aus meinem Ich heraus beitragen kann. Aber dazu muss ich eben vorher loslassen können. Ich muss auch mein von mir gemaltes Bild loslassen können und dann, dann kommt das auf mich zu: &amp;quot;Verliere dich, um dich zu finden.&amp;quot; Weil darin ist auch genau meine Aufgabe drinnen und die ist ganz wichtig. Und die bestimmte Perspektive, die ich, wenn ich das jetzt so im übertragenen Sinn sagen darf, die ich auf diese Konstellation der geistigen Wesenheiten habe. Ein anderer mit einer anderen Aufgabe hat oft vielleicht die gleichen geistigen Wesenheiten, weil die nämlich nicht nur mit einem Menschen, sondern mit vielen zusammenarbeiten oder zusammenarbeiten wollen, ist die Perspektive ein bisschen eine andere. Aber da kommt eben etwas auf mich zu und ich gehe ihm zugleich entgegen. Es sind also beide Zeitläufe irgendwo drinnen auch in dem. Also es ist jetzt ein Versuch, Euch das so ein bisserl zu schildern, wie das sein könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Frühe imaginative Entwicklung bei Rudolf Steiner  [00:37:25] =====&lt;br /&gt;
Und ich muss dazu sagen, das ist bei mir auch alles anfängliches Erleben, also ich bin nicht ein Hellseher, wie es Rudolf Steiner war, der ... &amp;quot;Pschscht&amp;quot; und sieht das, aber er hat eben genau, Rudolf Steiner hat eben diesen großen Sprung gemacht. Auch diese große Entwicklung von eigentlich angeborenen Fähigkeiten, die so das erste Mal deutlich im neunten Lebensjahr bewusst hervorgekommen sind. Da hat er eben erlebt, eine Tante von ihm, die er aber selber gar nicht kannte, die Selbstmord begangen hat. Die hat weiter entfernt gelebt und er saß, sellmals Knabe, im Wartesaal des Bahnhofs, wo sein Vater eben Bahnhofsvorsteher war, es war niemand drinnen und er erlebt, also die Tür geht auf, da kommt eine Person herein und spricht ihn an: &amp;quot;Bitte tu für mich, was du kannst in Zukunft.&amp;quot; Also sie stellt eine Bitte an ihn. Und in voller Verzweiflung irgendwo. Und er kannte diese Person, die ihm da erschienen ist, ja er hat aber deutlich gewusst: es ist eine Person, es hat sich auch in das Bild gekleidet, unmittelbar, weil es eben wirklich eigentlich eine Vision war, also es war nicht dieses moderne Hellsehen, dieses moderne, imaginative Schauen, wo man selber aufbaut. Das kann man in dem Alter auch noch gar nicht haben, sondern dort kommt es wirklich noch wie eine Vision auf ihn zu. Und dann, nach ein paar Tagen, hat er gemerkt, dass der Vater einen sehr ernsten Eindruck macht und die Familie, die Mutter auch. Und es ist aber nicht gleich herausgekommen, was da war. Also es hat sich eben eine Verwandte, eine Schwester des Vaters, glaube ich, hat eben Selbstmord begangen, und das hat der kleine Steiner miterlebt. Und er hat dann natürlich auch als Knabe in der Natur Elementarwesen und so erlebt. Um aber dann zu dem neuen Schauen zu kommen, musste er durch eine Phase durchgehen, wo diese Kräfte in den Hintergrund getreten sind, diese angeborenen Kräfte. Und es ist sehr interessant, dass er gerade in der Phase, bevor er dann zur Theosophischen Gesellschaft gekommen ist, wo er dann eben ja wirklich aus dem Geistigen voll sprechen konnte, durch eine Phase durchgegangen ist, wo man fast glauben könnte, jetzt ist er ein totaler Materialist geworden, Atheist sogar, Anarchist. Er hat sich ideellen Anarchisten genannt sogar, also wo er - nichts und schon gar nichts mit Kirche oder Christentum am Hut zu haben scheint. Gar nichts. Wo das alles ausgeblendet ist, wo es ganz darum geht, sich auf sich selbst zu stellen, ganz aufs Ich zu stehen, aufs Individuum zu stellen. Und dann kommt aber, eben kurz bevor er beginnt jetzt in der Anthroposophie, in der Theosophischen Gesellschaft seine Vorträge zu halten, beginnt das, was er dann später ja schildert in &amp;quot;Mein Lebensgang&amp;quot;, also in seiner Autobiographie, die ja nicht vollendet ist, die ja dann abbricht irgendwann, aber bis in diese Zeit hinein geht, wo er sagt also dieses Gestandenhaben vor dem Mysterium von Golgatha. Dieses Erleben also des Mysteriums von Golgatha und was es auch für das Ich des Menschen bedeutet. Da war aber die wichtige Voraussetzung, dass er mal ganz da am Boden ist. Und einmal das angeborene Schauen einmal ausblendet. Und dieses Gestandenhaben vor dem Mysterium von Golgatha, dieses innere Gestandenhaben davor, das heißt, dieses Mysterium zu erleben, in seiner Bedeutung zu erleben, es in imaginativen Bildern zu erleben. Und das ist nicht nur ein Erleben des äußeren Geschehens, sondern eben, was da alles geistig sich abspielt dabei. Und damit bricht eigentlich so richtig das Neue aus. Und da ist er aber ganz dabei, das ist eben keineswegs eine Vision, die ihn überfällt, sondern da ist er bereit, dieses Bild selbst, ganz selbst zu malen. Das werdet Ihr nirgends wo drin finden, das schildert er nicht so. Da muss man hinter die Zeilen schauen. Ich weiß nicht, ob es bei irgendeinem Anthroposophen sonst so beschrieben ist. Aber das hat mich lange bewegt, also auch dieses, eben was er sagt, dieses Gestandenhaben vor dem Mysterium von Golgatha und eben auch diese Phase, was ja viele, die kritisch zu Steiner stehen und sagen: ja, der hat ja komplett um 180 Grad sich gewendet. Vorher könnte man denken, er ist ein glühender Anhänger von Heckel, zum Beispiel, Heckel war der deutsche Vertreter der Evolutionslehre, also dessen, was der Darwin halt auch formuliert hat. Nur hat es natürlich der Steiner schon anders gesehen irgendwo,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:43:00] weil er es eher so gesehen hat wie Goethe, der eigentlich auch schon da ganz stark dran war. Und Darwin selber hat sogar anerkannt auch, dass Goethe einer seiner Vorläufer war. Die geniale Leistung des Darwin war eigentlich, dass er viele, die vorher schon an diesen Ideen gearbeitet hatten, dass er das in ein Bild irgendwo - in auch ein einseitiges Bild, wie auch immer, aber trotzdem in ein Bild zusammengefasst hat. Aber beides war notwendig, weil, man sieht, wie stark eigentlich auch der Evolutionsgedanke, der Entwicklungsgedanke, aber halt nicht im materialistischen Sinne dann, sondern im geistigen Sinne, bei Steiner drinnen ist, im Werk Steiners. Wenn man nur nimmt diese riesigen Entwicklungsstufen, die kosmischen Entwicklungsstufen, also mit den sieben kosmischen, kosmisch planetarischen Zuständen, durch die wir durchgehen. Und auf jeder dieser einzelnen Stufen gibt es Entwicklung, Entwicklung, Entwicklung. Und mit der Erdentwicklung fängt das an, daß der Mensch also die Freiheit entwickelt, mit seinem Ich, daß dem die Freiheit gegeben wird, die Möglichkeit zur Freiheit. Verwirklichen muss er es selber, weil selbst die Freiheit kann einem niemand schenken, die geistige Freiheit, die muss man sich selber nehmen. Das ist ganz wichtig. Also ich kann niemand die geistige Freiheit schenken. Ich kann Rahmenbedingungen schaffen, dass sie sich entfalten kann. Und das ist zum Beispiel eine der großen Aufgaben, die eine Waldorfschule zum Beispiel hat, die Kinder so zu unterstützen in ihrer Entwicklung, dass sie zu ihrer Freiheit kommen, zu ihrer Selbstbestimmung kommen, dass sie auf dem Weg sind, auch wenn das dann erst richtig wird, so das wirkliche Ich-Bewusstsein: was ist denn dieses Ich? - Aber eh noch mit einer großen Rätselfrage verbunden. Ist ja dann erst mit dem 21. Jahr, da wird es erst so richtig geboren, aber das muss vorbereitet werden. Natürlich sagen wir schon vorher: Ich, das Kind sagt &amp;quot;Ich&amp;quot; schon viel früher irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:45:20] Solange es noch sagt: Marie / Karli hat das oder das gemacht, wenn es von sich also in der zweiten Person spricht, da ist das noch gar nicht da. Aber irgendwann kommt das Ich: Ich will das, Ich, ich will, nein, will ich nicht. Ääh, nein, die Suppe will ich, ICH nicht. Da sagt er dann nimmer: Karli mag sie nicht, sondern: Ich will sie nicht. Und über das haben wir gesprochen, das ist so drittes, viertes Lebensjahr, manchmal vielleicht ein bisserl früher schon, kommt darauf an. Aber dieses Erlebnis: ich bin was Eigenes und ganz was anderes als alles da um mich herum, vielleicht sogar ganz was anderes als das, was ich so körperlich bin. ICH. Da ist ein Punkt in mir und der ist anders als alles andere. Ich kann es nicht erklären, muss ich als Kind auch nicht, aber es ist, kann ein gewaltiges Erlebnis sein. Und ist der Urquell auch der größeren Ich-Erlebnisse, die man später haben kann. Auch wenn es, wie man es vielleicht als Kind noch nicht bewusst erlebt bzw nicht so erlebt, dass man sichs merken kann, also dass man wieder Zugang hat zu dem Erlebnis. Es kann auch sein, dass es so stark ist, dass es einfach haften bleibt und dass man es nie vergisst. Dann - also, wie es etwa der Dichter Jean Paul schildert, er hat das ganz deutlich geschildert, und da kann man ganz genau sagen, wie war die ganze Situation, in der das passiert ist. Und das ist wirklich ein reales Ich-Erlebnis, also da kommt etwas eben Geistiges herein, aber das ist dann wieder weg. Dann im Gegenteil, dann - weiß ich nicht - , wenn es in die Pubertät geht und ... , dann weiß man schon gar nicht: wer bin ich eigentlich? Man sucht, sucht, sucht, sucht, um sich zu finden, aber um sich zu finden, muß man sich verlieren,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:47:30] also man hat es als Kind vielleicht schon im dritten Lebensjahr, da ist man ganz, ganz da, man ist: Ja, dieses Ich - nein, so sagt man sich es natürlich nicht - , aber man fühlt es: da ist etwas Einzigartiges, ich bin etwas, was anders ist als alles andere. Und das bin ich. Mehr weiß man nicht, aber es ist großartig, eigentlich, dieses Erlebnis. Und dann verdeckt sich das wieder. Und dann kommt die große Suche: wer bin ich überhaupt? Hat man keine Ahnung: was ist Ego, was ist Ich? Klarerweise nicht, das rührt sich alles durcheinander. Was ist die Gruppenmeinung, was ist die Freundesclique, in der ich drinnen bin? Bin ich das wirklich, daß ich da mitwill? Das weiß man noch gar nicht - ja, zunächst, ja, ich identifiziere mich ganz damit. Später, irgendwann einmal, komme ich drauf: eigentlich bin ich ganz anders. Aber man sucht halt diesen sicheren Punkt wieder, irgendwo. Kann dann auch ganz gefährlich sein, wenn dann in diese Suche hinein irgendeine Indoktrination von außen kommt. Also das wird heute ja - ja, muß man auch einmal offen aussprechen - , also von gewissen islamistischen Kreisen, die halt sich ihre Klientel suchen. Und ich möchte deutlich betonen, das ist nicht einfach Islam eins zu eins, obwohl sie sich darauf berufen und auch fest im Koran sehen. Aber sie haben ihre eigenen Intentionen damit, also sie wollen halt einfach im Grunde die Armee schaffen, die, ja in Wahrheit die Welt erobert, geistig, aber durchaus auch mit äußeren Mitteln. Und wenn da ein junger Mensch in sowas hineinkommt und indoktriniert wird, dann wird an die Stelle seines Ichs wird das gesetzt. Weil das ist so klar und so mächtig, das ist so eine gewaltige Kraft, daß man da dann nachrennt, und die haben fast keine Chance also, sich dagegen zu wehren. Weil eben ihr Ich viel zu wenig noch ausgebildet ist, viel zu wenig noch geübt ist, und eben die Chance aber genommen wird, das eigene Ich zu entdecken, sondern es wird da eigentlich ein künstliches Ich ihnen eingetrichtert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:49:56] Das ist Gehirnwäsche, die da passiert, und kann sogar dazu führen, also dass dann wirklich so etwas wie eine Fast-Ichlosigkeit entsteht und dann statt des menschlichen Ichs in dieser Leibesgestalt eine, nämlich ahrimanische, Wesenheit drinnen lebt. Und wir werden eh jetzt im Zuge der &amp;quot;Apokalypse&amp;quot; an der Stelle eben zu dem kommen, ich hatte es ja schon einmal in früheren Vorträgen einmal kurz angesprochen, aber dass heute eine der großen Gefahren die ist der Ich-losen Menschen. Die aber trotzdem menschlich behandelt gehören, erst recht menschlich behandelt gehören. In vielen Fällen ist es möglich auch, dass das Ich, das eigentlich verdrängt wurde durch so eine ahrimanische Wesenheit, - eine ahrimanische Wesenheit, eigentlich durch ein ahrimanisches Elementarwesen im Grunde, aber ein Ich-haftes Elementarwesen, aber halt kein Menschen-Ich, sondern ein ahrimanisches Ich. Das hat nicht die Freiheit, im Gegenteil, das kämpft dagegen. Und das kann sich an die Stelle des eigenen Ich setzen und das eigene Ich ist machtlos zunächst einmal dagegen. Es kann sein, dass es überhaupt nicht mehr den Weg dazu findet, also die Körperhülle, sozusagen die Leibeshülle zu benutzen. Man kann aber auch dabei helfen, dass das Ich einen Weg finden kann. Finden muss es ihn selber, aber man kann eben Bedingungen schaffen, wo es das Ich vielleicht wieder schafft, diesen Körper zu ergreifen, und sogar dann diese ahrimanische Wesenheit zurückzudrängen, vielleicht sogar, sie hinauszuschmeißen. Weil wir haben ja sowieso, alle haben wir luziferische und ahrimanische Elementarwesen in uns, die geistern in uns, aber nicht alle können das Ich ersetzen. Das ist schon, sind schon ganz spezielle, hoch entwickelte ahrimanische Elementarwesen, die das können, und auch für die ist es nicht so einfach, sich zu, ja, wirklich kann man sagen, zu inkarnieren geradezu, und die kann man aber auch rausschmeißen. Dazu muss man aber mit diesem Menschen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:52:56] mit diesem zunächst Ich-losen Menschen, weil sein Ich eigentlich ausgeschlossen ist davon, diese Körperhülle zu benutzen, zu beleben, dann kann man aber dieses Ich geistig unterstützen. Wird Thema sicher eines späteren Vortrags einmal sein, wie man das machen kann, weil das ist ein Thema, das immer mehr auf uns zukommt. Also wir sind in der Zeit drin, schon Steiner hat ja eben davon gesprochen, eben auch aus ganz konkreten Beispielen heraus, insbesondere, weil es auch in der Waldorfschule das Problem gab: da waren halt auch Schüler drinnen, einzelne, die, ja, Ich-lose Wesen waren, Ich-lose Menschen waren. Und wo Steiner halt dann auch Anregungen gegeben hat, wie man damit umgehen kann. Und nur das wird heute mehr werden, ist schon mehr geworden. Es sind mehr solche Menschen da, deren Ich aber nicht wirklich hereinkann oder eben hinausgeworfen wurde. Und da werden wir in der Zukunft - was heißt in der Zukunft, in der allernächsten Zukunft, also ab der nächsten Minute, in Wahrheit - versuchen müssen, etwas zu unternehmen dagegen. Und das kann, also ein - nur im im Groben gesagt: das kann nur sein, wenn man an sich so arbeitet, dass man selber immer fester in seinem Ich wird. Dann kann man damit eine Kraft ausstrahlen, die es einem anderen Ich, die einem anderen Ich helfen kann, wieder hineinzufinden in seine Leiblichkeit. Also das heißt, das ist gebunden ganz stark dann an die eigene Ich-Entwicklung und ganz, ganz bewusst da drinnen zu werden, Weil, auch uns passiert es halt oft, dass zwar nicht unser Ich herausgeschmissen wird, auch nicht, dass jetzt sicher an dessen Stelle wirklich so eine ichhafte ahrimanische Wesenheit sitzt. Aber wir sind jedenfalls von denen dauernd belagert, die wollen, die wollen herein und sie benutzen aber auch als Hilfe die luziferischen Wesenheiten, die in uns sind, in Wahrheit, auch wenn sie eine Polarität darstellen und auch Gegner sind, bis zu einem gewissen Grad,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:55:39] aber sie sind angewiesen aufeinander, über das haben wir auch schon öfter gesprochen. Also der Ahriman braucht den Luzifer und umgekehrt. Und vor allem aber insbesondere der Ahriman braucht den Luzifer noch mehr als umgekehrt. Der Luzifer nur insoferne, als der Ahriman dafür sorgen sollte, dass die Menschheit möglichst bald keine physischen Lebensbedingungen mehr auf Erden findet. Und in die nächstliegende geistige Sphäre übergeht, das ist nämlich die luziferische Sphäre. Weil was der Luzifer möchte, dass wir möglichst schnell, und zwar aber noch als nicht fertig entwickelte Wesenheiten, das heißt, wo wir noch nicht alles das aus der Erdenentwicklung heraus geschöpft haben, was wir eigentlich schöpfen sollten, um dann in einen geistigeren Zustand überzugehen, der Luzifer will uns schon früher haben. Um uns dann halt eine andere Erziehung angedeihen zu lassen, die in seiner Richtung liegt. Luzifer möchte uns eigentlich schon immer vergeistigen, in Wahrheit, aber halt nicht auf die rechte Art. Und da würden wir auch nicht sehr hoch, in sehr hohe Bereiche hineinkommen, sondern halt in die relativ niederen luziferischen Bereiche, dort wollen sie uns hineinziehen. Und der Luzifer möchte eigentlich eine, ja, so, wie soll ich sagen, knapp überirdische Sphäre erzeugen, wo, ja, wo sich die Menschen dann herumtummeln und wo er aber das Sagen hat, wo er uns halt die Aufgaben zuteilt.     Wird aber nicht gelingen. Es wird nicht gelingen, jedenfalls nicht en gros. Aber die Gefahr ist halt, dass einzelne Menschen dort hineingezogen werden und aber, wie gesagt, die noch größere Gefahr ist eben heute,, dass diese ahrimanischen Elementarwesen, nur die haben die Kraft, wirklich das Ich, ja, herauszuschmeißen im Grunde, zu verdrängen. Das kann also schon in einem sehr frühen Alter passieren. Ist  auch eher der Regelfall, also daß es in einem späteren Lebensalter passiert, wo der Mensch schon ein bissel wenigstens bewusst sich seines Ichs geworden ist. Also abgesehen von diesem einen Moment ums dritte Lebensjahr herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:58:30] Aber wo es später mal kommt, wo der Mensch in bestimmten Lebenssituationen, Schicksals-Situationen, vielleicht sein Ich wirklich erlebt hat, und dass das noch ganz was anderes ist als sein Ego, das sagt: ja, das will ich machen, das interessiert mich, das freut mich, nein, das freut mich überhaupt nicht. Den mag ich, den mag ich nicht. Das hat ja mit dem Ich alles nichts zu tun. Das ist das Ego, das spricht. Aber es gibt dann Situationen vielleicht, wo man eigentlich das Ego ganz vergisst und etwas tut, was man aus dem Ego heraus nie getan hätte, und aber dabei spürt: das war jetzt das Richtige. Das war das Richtige für die anderen, mit oder für die ich das getan habe, aber es war auch für mich das Richtige. Also es ist ein Moment des Erlebens: das war jetzt was ganz Besonderes. Dort ist das wirkliche Ich da. Und wenn das ein Moment im Leben ist. Aber das ist ein wirkliches Ich-Erlebnis dann. Die Ego-Erlebnisse sind es noch nicht. Ihr wißt, ich schimpfe deswegen gar nicht über das Ego. Wir brauchen es., wir könnten nicht existieren auf Erden. Und das heißt, wir könnten uns auch nicht entwickeln. Ja, gerade unsere erste Aufgabe ist, uns zu entwickeln daran, daß wir das Ego, dem Ego die Form verleihen, dass es dem Weg des Ich nicht im Wege steht, sondern sogar förderlich diesem Wege ist irgendwo. Aber trotzdem sich auch kümmert um die sehr irdischen Bedürfnisse des Menschen, die wir erfüllen müssen, wenn wir auf Erden leben wollen. Ja, sicher, man kann sein Leben auch opfern und kann auch durchaus einen Sinn machen, na klar. Weil ... - gibt es ja viele Situationen. Aber grundsätzlich sind wir eimal da, um unser Erdenleben wirklich zu leben, wie kurz oder lang es auch dauert. Weil wir da, und nur da lernen können. Das ist eben das Interessante, dass wir, wenn wir nur in der geistigen Welt leben würden, könnten wir alles das, was wir als freier Mensch lernen müssen, nicht lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:00:45] Weil, darüber haben wir ja gesprochen, daß das die Wesenheiten, die über uns stehen, haben diese Freiheit nicht. Sondern sie führen den Willen der Gottheit aus, so wie es von oben herunterströmt. Gemäß ihrer Fähigkeiten, die unterschiedlich sind. Daher sind nicht alle geistigen Wesenheiten für alles geeignet. Daher werden sie zu ihren Rollen bestellt auch irgendwo, aber aus dem können sie auch nicht wirklich heraus, wollen es auch gar nicht, weil sie auch gar nicht den Willen in sich entwickeln, sich zu verweigern dieser Aufgabe. Da sind interessanterweise - auch vielleicht etwas zu bedenken - die Widersacher-Wesenheiten und führend eigentlich die luziferischen, die, die den regulären Wesenheiten in gewisser Weise etwas voraus haben, weil, wir haben schon davon gesprochen, da ist eine gewisse Auflehnung da, gerade bei den luziferischen Wesenheiten, die schon aus dem Eigenen kommt. Sie wollen sich das nicht aufdrängen lassen. Und die Gottheit gewährt es ihnen dann auch, und dann werden sie eben zu luziferischen Wesenheiten auch bestellt, und sogar so, dass die Gottheit also nicht da hineingreift in diesen Bereich, also: Ihr kriegt Euern eigenen Bereich. In dem sie zwar dann selber sich noch nicht ganz in Freiheit, eben so wie der Mensch, entfalten kann, aber sie hatten die Entscheidung: gehe ich dort hinein oder bleib ich in dem Reich, in dem eben auch die anderen Engelwesenheiten zum Beispiel sind. Das ist passiert also auf dem alten Mond bzw auf der Übergangstufe. Also der alte Mond ist, zur Erinnerung, nur die kosmische, kosmisch planetarische Entwicklungsstufe, die unserer Erde vorangeht, unmittelbar vorangeht. Dann kam die Erdentwicklung. Vorher, war die sogenannte alte Sonne. Und eigentlich im Übergang von der alten Sonne zu diesem alten Mond wird ja schon vorbereitet, dass eben neue geistige Wesenheiten, wie soll ich sagen, geboren werden, das heißt geistige Wesenheiten wird man dadurch, dass etwas, was vorher zwar vielleicht schon ein astralisches, also ein Seelenwesen, ein ätherisches Wesen war, vielleicht in gewisser Weise auch ein physisches Wesen war, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:03:34] dass es aber jetzt den Ich-Funken bekommt, ein Ich bekommt, sagen wir es mal so, weil es ist nicht der höchste göttliche Funke, weil die Freiheit nicht drinnen ist. Und bei den luziferischen Wesenheiten, das sind diese Wesenheiten, die eben auf dem alten Mond ihr Ich bekommen haben. Und sie haben es aber so bekommen, dass da schon so ein Widerstandswille drinnen ist. &amp;quot;Wir wollen selber.&amp;quot; Und die Gottheit gibt ihnen die Möglichkeit, eben, in Wahrheit, um die Freiheit dann des Menschen vorzubereiten. Das heißt, es entsteht ein Reich von geistigen Wesenheiten, nachdem die Mondenentwicklung durch ist, sind sie so weit, jetzt eigentlich Engelstufe zu haben. Auf dem alten Mond sind sie in gewisser Weise vergleichbar mit der Situation, in der wir Menschen heute sind, also das Unterste, die unterste Wesenskategorie, die noch ein Ich wirklich hat, was darunter ist, hat Elementarwesen-Charakter. Aber dass da die luziferischen Wesenheiten, dieses luziferische Prinzip, so wirklich begonnen hat. Die waren eben auf dem alten Mond in einer vergleichbaren Stufe wie wir Menschen sind heute. Also, das heißt, sie haben ihr Ich bekommen. Vorher waren sie nicht nur Glied sowieso der ganzen geistigen Welt, sondern eben ganz bestimmter geistiger Wesenheiten, Ich-Wesenheiten, die sie im Grunde geführt haben. Also so wie es bei den Tieren ist, dass es eben eine Gruppenseele, einen Gruppengeist gibt, der jetzt eine ganze Gruppe sogar von Tieren führt. Und bei den späteren luziferischen Wesenheiten ist es eben so, dass die auf dem Alten Mond ihr Ich bekommen, und sich daher also aus dem Gruppenseelenbereich sowieso herausziehen, weil es ja den eigenen, das eigene Zentrum gibt, aber dass sie noch nicht die vollständige Eigenständigkeit erlangen, so wie wir&#039;s Menschen eigentlich erlangen. Weil für uns ist ja: was heißt unsere Eigenständigkeit? Das heißt primär das Göttliche, das Höchste in uns, im Ich erleben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:06:28] Im Ich wacht das auf, das heißt, die Gottheit ist in uns, ohne unsere Freiheit zu beeinträchtigen, sondern der göttliche Wille ist unser Wille, es ist identisch. Es ist identisch, und zwar, weil die Gottheit unseren Willen zu ihrem macht. Es ist eine gewisse Umdrehung. Nämlich dort, wo wir etwas aus unserer Schöpferkraft in die Entwicklung einbringen, nimmt das die Gottheit auf. Das heißt, das ist so, dass da ein neuer Beitrag entsteht, an dem die Gottheit teilhat, aber nicht die bestimmende Kraft ist, sondern was schöpferisch aus uns kommt, ist unser Werk. Das macht nicht die Gottheit für uns, sondern wir machen es. Das ist so winzig, so winzig noch. Aber es geht ja darum, jetzt durch den ganzen Vortragszyklus bis jetzt, und das steckt in Wahrheit in der Apokalypse eben drinnen. Es ist nur nicht so offensichtlich., darum konnte man es auch in der Theologie und in der Kirche oder so teilweise total missinterpretieren, und den Menschen als gehorsamen Diener der Gottheit darstellen. Und der soll aber kleinster, aber freier Partner der Gottheit sein, das ist - Christus - ja. Ja, nehmen wir gleich eine Zeile aus der Apokalypse. Ich hoffe, ich finde sie jetzt sofort. Also da, und das sagt eigentlich in Wahrheit der Christus oder überhaupt, nicht nur der Christus, die Gottheit als Ganzes, ist in der Übersetzung eigentlich sehr schön. Weil da geht&#039;s also vorher - , das ist genau in diesem 19. Kapitel, wo wir stehen, wo also diese Imagination auch mit dem Reiter auf dem weißen Pferd ist, eben das, was nicht der apokalyptische Reiter ist, der viel früher vorkommt, also wo die vier apokalyptischen Reiter sitzen, sondern das ist eine höhere Verwandlungsstufe, viel höhere Verwandlungsstufe da jetzt gegen Ende der Apokalypse, im 19. Kapitel. Das macht das alles so schwierig. &amp;quot;Hä, welcher Reiter? Welcher, Wo?&amp;quot; Wir haben das letzte Mal ja gesprochen. Aha. Die Siegelbilder, die da der Steiner entworfen hat und die dann von jemand anderem aber, ja, von Clara Rettich gemalt wurden, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:09:19] aber war nach Skizzen von Steiner eben und nach Angaben von Steiner. Also da haben wir das erste Siegelbild, das hat mit den sieben Siegeln auf dem Buch mit den sieben Siegeln gar nichts zu tun. Diese sieben Bilder sind andere, und die zeigen gewisse Haupt-Entwicklungsstufen durch die ganze Apokalypse durch. Während das Buch mit den sieben Siegeln, das ist hauptsächlich im sechsten Kapitel der Apokalypse. Auf das Geschehnis dort bezieht sichs und zeigt eigentlich die imaginative Welt, irgendwo, aber dann kommen die Posaunen, dann kommt also die Inspiration usw.. Diese sieben Bilder sind sozusagen die großen Hauptstationen, während die sieben Siegel auf dem Buch, die geöffnet werden nacheinander und bei den ersten vier Siegeln, die geöffnet werden, kommen eben die vier apokalyptischen Reiter, zuerst eben der, auch einer auf einem weißen Pferd, aber der hat mit dem nicht direkt was zu tun. Und ja, also jedenfalls sind wir jetzt im 19. Kapitel. Wir haben das letzte Mal besprochen, dass dort einmal der große Jubel bei den Engeln ausbricht, dass die Hure Babylon, dass Babylon gefallen ist, und es ist ein Jubeln darüber, eigentlich auch über das ganze Leid, was dabei passiert ist. Weil gut, ja, die Bösewichte sozusagen sind ausgeschieden oder gestürzt oder wie auch immer, aber die jubeln darüber. Kann eigentlich was Göttliches oder was gespeist ist aus der göttlichen Quelle, jubeln darüber, dass unten Wesenheiten gestürzt werden, unter Leiden sogar gestürzt werden? Ist doch sehr komisch, irgendwie. Und da ist sehr erhellend eben - das ist jetzt tatsächlich eine Angabe von Steiner, und die ist aber sehr, sehr nachvollziehbar und - da steckt noch mehr dahinter, also gerade wenn man es so betrachtet, dass diese Engel eben nicht die sind, die dem Göttlichen so wirklich ergeben folgen, sondern es sind luziferische Engel. &amp;lt;u&amp;gt;Die&amp;lt;/u&amp;gt; jubilieren, weil sie jubilieren deswegen, weil die ausgeschieden werden, die nämlich auch ihren Interessen nicht dienen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:12:04] Die in der Hure Babylon, die sind viel zu sehr schon verbunden mit den Kräften des Mammon, mit dem Irdischen verbunden, mit dem Ahrimanischen verbunden. Und das wollen ja die luziferischen Engel gar nicht, die jubilieren, dass die - wwschscht - ausgeschieden werden. Das ist eigentlich auch ein Sieg für sie über die ahrimanische Welt, dass die ausgeschieden werden. Das verbuchen sie also als freudigen Moment für sich selber. Weil die hätten sie niemals gewinnen können für ihr Reich. Das ist eben das Interessante. Also mit dem Babylonischen fängt es an, sehr stark schon in das Ahrimanische hineinzugehen. Es ist ja ganz interessant, ist ja auch in der ägyptischen Kultur drinnen, ist ja dort auch drinnen. Wenn Ihr nehmt das Ganze mit dem Mumifizieren, nur das bei den Ägyptern, also das heißt, diese irdisch, stofflich, physische Gestalt zu konservieren, festzuhalten. Das heißt, genau das Gegenteil zu machen von dem, was zum Beispiel - - &#039;&#039;Ah - gut - was ist denn da? Die Moderation bittet Sie, das Mikrofon - entschuldigt, ich muß kurz -  hinüberschauen zum hm, da ist nix. Die Widersacher funken doch hinein, hab ich so das Gefühl, immer, wenn es gerade spannend wird. Wenn man ihnen auf die Schliche kommt. Macht nix, wir werden ihnen aber trotzen, jetzt erst recht!&#039;&#039;  Ja, also das, was mit dieser Hure Babylon war, da geht&#039;s ja eigentlich schon Richtung des - , in Wahrheit des materialistisch Ahrimanischen, die ägyptisch chaldäische Zeit und Chaldäer sind die Neu-Babylonier im Grunde, die bereiten ja unsere Epoche vor, wo jetzt ganz der Materialismus da ist. Ist auch ihre geistige Aufgabe, also heißt nicht, dass die jetzt alles falsch gemacht haben, keineswegs. Es war notwendig, sonst wären wir auch nicht ganz auf die Erde gekommen. Aber es hängt zusammen mit dem starken ahrimanischen Einfluss, der ja schon da ist in der urpersischen Zeit, da ist ja gerade die große Auseinandersetzung, Ormuzd und Ahriman oder Ahura Mazdao -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:15:18]  &#039;&#039;no geh! - - - Ah - - Ich bin stumm? Mein Mikro ist aber offen.  &amp;quot;Nein, wir hören dich.&amp;quot;  Ah ja, sehr gut! Nein, ich habe gerade die Meldung. bekommen, mehrmals die Meldung bekommen, dass ich stumm sei. Also ich bin nicht stumm. Wie können wir das weiterkommunizieren?  Ah ja, ich schreibe - - - - Ist also doch kein Widersacher - oder der Widersacher hat das initiiert, dass sie es nicht hören. - - - - wurst, ist ein Rechtschreibfehler drin, ist auch wurst. Gut. Ich hoffe, es wird jetzt klappen.&#039;&#039;   Also noch einmal: Bereits in der urpersischen Zeit gibt es diese große Spannung zwischen Ahura Mazdao, die mächtige Sonnenaura, wenn man so will. Nachsatz: da ist auch ein bisserl was Luziferisches dabei, auch wenn der Christus da durch wirkt, aber es ist auch was Luziferisches dabei. Und der Gegenpol ist der Ahriman. Und in der persischen Mythologie geht es ja immer um diese Dualität, also um dieses Kämpfen zwischen diesen beiden Prinzipien. Und erst dann, wenn der Christus auf die Erde kommt, gibt es eigentlich die Mitte dazwischen, die diese beiden Kräfte aber auch im Gleichgewicht hält. Das ist ganz wichtig, also in der urpersischen Zeit hat man noch diese Dualität von Gut und Böse auch, wenn man so will. Aber das Gut ist eigentlich - in Wahrheit hats einen luziferischen Einschlag drinnen. Das liegt auch am Erleben, wie wirklich die Menschen die Welt erlebt haben, ich meine vorher, bis in die, eben hin zur urpersischen Zeit hat man auch die Sinneswelt noch anders erlebt. Also gerade in der urindischen Zeit war es immer noch stark da, ja natürlich, es ist schon die Sinneswelt irgendwo da.  -  &#039;&#039;Fein, dass es funktioniert, danke. Also ich hab jetzt die Meldung gekriegt, es klappt wieder, ich bin zu hören. Auch für diese eine Person, für die Daniela, für die Liebe.&#039;&#039;  -  Schon damals war es aber noch so, in der urindischen Zeit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:18:38] man hat das Sinnliche schon erlebt, aber zugleich noch das Übersinnliche. Das war bei vielen Menschen noch der Fall. Das heißt, man hatte damals wirklich so was wie ein sinnlich-übersinnliches Schauen, und daher war das ganze Erleben anders, als wir es heute haben. Anders als wir es heute haben, also wenn man denkt, ah, die haben damals schon genau die Welt genauso gesehen wie wir: stimmt überhaupt nicht. In Wahrheit hat man die Welt - selbst zu Beginn der Neuzeit, da fängt es an, wieder eine andere Art zu sehen und das entspricht in etwa dem, was wir heute haben. In der Zeit vorher, also griechisch-lateinische Epoche, hat man die Welt auch noch anders gesehen als wir, man hat zwar niemals so das Geistige gesehen wie in der urindischen Zeit, jedenfalls die meisten Menschen nicht mehr, aber nicht genauso wie wir. Wir denken immer, das muss alles vom Erleben her so sein, wie wir es jetzt haben. So muss das immer gewesen sein. Nein, ist nicht der Fall und es wird in der Zukunft sich auch ändern. Es wird in der Zukunft sich ganz stark auch ändern. Es wird nämlich in der Zukunft eben wieder, aber auf eine andere Art, das kommen, dass wir das Geistige mitsehen. Das wird aber das ganze Bild verändern. Das heißt, es wird, ja, auch einen individuelleren Charakter haben, weil wir sehr viel bewusster auch in die Art des Schauens hineinarbeiten werden. Wir werden malen, auch da. Ja, aber ich habe ja schon gesagt: auch bei unserem sinnlichen Schauen also jetzt mit den Augen zum Beispiel: wir zeichnen mit unseren Blicken. Wir malen selber. Und in Wahrheit jeder ein bissel anders. Wir werden zwar uns einigen können, aha, wir sehen alle auf dieselbe Landschaft und, aha, dort ist der Berg, da sind die Bäume und da geht eine Strasse oder irgendwas Aber im Detail&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:20:52] gibt es Dinge, die der eine sieht und der andere nicht sieht. Drum kann das auch sehr schön sein, wenn man sich miteinander austauscht, also dem einen ist das aufgefallen und das war ganz besonders da, und für den anderen was anderes. Aber man weiß trotzdem, aha, ja, es war ja eh dieselbe Landschaft, aber die feinen Details - und da wird es ja erst eigentlich interessant - von dem hat der eine das eine gesehen und die andere das andere. Und so kann der Austausch sein, und das wird in der Zukunft stärker sein, also auch das Schauen wird noch mehr individualisiert, aber bewusster werden. Das heißt aber auch, dass wir dann freier darin sind, wir können sehr wohl dann auch freier etwas in den Fokus fassen und folgen nicht dem so, wie es halt einfach unserer Seelenart entspricht. Es gibt halt Menschen, die mehr oberflächlicher schauen, manche hängen sofort an jedem kleinen Detail und sehen aber den Rest nimmer. Die anderen sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht. Ist unterschiedlich, wie Menschen das erleben, in Wahrheit. Ein Mensch erlebt jedes Blümerl, jedes Käferl auf dem Weg, wo er geht, aber den Berg im Hintergrund, vielleicht, sieht er gar nicht, der interessiert ihn nicht. Ja, da war irgendwas, aber wie der genau ausschaut, keine Ahnung. Ein anderer ist fasziniert von der Spitze des Berges droben   - und sieht vielleicht unten gar nix, steigt vielleicht versehentlich sogar auf irgend so einen armen Käfer drauf, weil er gar nicht dort ist mit seinem Bewusstsein. Das heißt, da ist sehr viel Unterschied drinnen. Und es wird eben dazu kommen, dass wir aber wirklich das Geistige mit schauen, sei es eben von dem Berg, was dort ist, sei es von den Tieren, die da sind, was da herumkriecht am Boden zum Beispiel, von den Bäumen, von den Blumen, die da sind, weil wir das Äußere und das imaginativ Seelische zusammenschauen. Und das wird ein neues Bild ergeben, ein sinnlich-übersinnliches Schauen wieder, so wie es Goethe in einer gewissen Weise hatte, eben wo er in jeder Pflanze zuletzt die Urpflanze gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;01:23:27&#039;&#039;&#039;  Anfangs war er sich noch gar nicht sicher. Er sucht die Urpflanze, nach der hat er gesucht. Es ist irgendetwas da, er hat sie noch nicht. Und er glaubt anfangs noch, ja das wird irgendeine Pflanze sein, die er halt in der Natur findet. Es wird die Pflanze sein, aus der alle anderen sozusagen sich ableiten. Bis er dann eben in Sizilien erst, also bis er ganz unten ist im botanischen Garten von Palermo unten, dort kommt ihm das erst: das ist gar keine äußere Pflanze. Das ist weder die noch die, sondern die Urpflanze lebt in allen, und die kann ich aber nur geistig erleben. Da geht ihm das Licht auf, dass das keine äußere Pflanze ist. Und da beginnt er zu sehen, das sind zwei Ebenen. Aber Goethe war eben einer, der schon auf der Suche ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird in der Zukunft kommen, dass sich Sinnliches und Übersinnliches, also aus unserer heutigen Perspektive, dass das zusammenkommt. Dass wir im Sinnlichen das Übersinnliche schauen und im Übersinnlichen aber auch schauen, welche Wirkungen hat das im Sinnlichen. Und dass es ganz selbstverständlich ist. Das wird unsere Art des Erlebens der Welt verändern. Das ist halt so, dass innerhalb eines Erdenlebens kommen solche Veränderungen, solche großen, nicht vor, das braucht halt seine Zeit. Da braucht man eine nächste, vielleicht eine übernächste Inkarnation, dann kommt das und dann kommt das ganz selbstverständlich, und dann können wir uns schon wieder nicht mehr vorstellen, wie wir heute das erlebt haben. Da tun wir uns schon schwer. Weil das weg ist und wir erleben die Welt anders. Und ich kann Euch gar nicht schildern, wie. Das werden wir dann sehen, wenn wir so weit sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird etwas eben hineinkommen von dem, auf jeden Fall von dem, dass das Sehen noch sehr viel bewusster wird. Das heißt, wir sehen wirklich, und das heißt nicht nur, das kommt fertig, sondern ich bin mitbeteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden uns dessen bewusster werden. Und wir werden eben zugleich mit dem Sinnlichen mitsehen das Übersinnliche. Und erst beides zusammen wird uns das Ganze geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine höhere Ausbildung dessen, was Rudolf Steiner aber schon ganz klar in seiner Philosophie der Freiheit ja beschreibt, also wo er eben schreibt: die Beobachtung und das Denken, beide zusammen erst ergeben die Wirklichkeit. Solange ich nur in der Beobachtung bleibe, bin ich nicht in der Wirklichkeit. Solange ich nur im abstrakten Denken bleibe, bin ich auch nicht in der Wirklichkeit. Wenn ich beides zusammenschaue, dann führe ich die beiden Hälften, die wir eigentlich durch unsere Bewusstseinsart, durch unsere spezielle Bewusstseinsart, die wir haben, auseinander getrennt haben, um uns in der Mitte eigentlich als Ich zu erleben. Also wir haben eigentlich die Wirklichkeit gespalten, Sinnesschein, wenn man so will, auf der einen Seite, und Denken auf der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar logisch und alles, aber auch nur Scheingebilde. Weil das Denken an sich tut sozusagen noch gar nichts. Also jedenfalls so, wie es wir erleben, was dahintersteckt, hat sehr wohl eine Wirkung in der geistigen Welt, aber die Gedanken, die wir haben, die sind Spiegelbilder. Die sind abgestorbene Spiegelbilder. Das Denken selber: ist sehr wohl was Geistiges darin, das schlägt seine Wellen, aber das, wie wir es dann erst als Gedanke fassen und erleben, das ist schon nichts mehr. Also das ist schon nur mehr ein Abziehbild davon. Und nach außen hin ist es auch so, haben wir auch nur ein Abbild. Aber wenn man beides zusammenbringt, dann kommt man in eine Wirklichkeit hinein. Auf die geistige Seite, wenn man mehr den Denkpol drinnen hat, nicht die fertigen Gedanken, sondern das lebendige, schaffende Denken. Oder ich bin mehr am sinnlichen Pol, dann bin ich mehr an dem, was halt in die auch durchaus materielle Realität hineingeht. Und dann fühle ich mich aber auch hinein, dann tauche ich in die Tiefe, dann spekuliere ich nicht über die sinnliche Welt, sondern ich tauche ein in die Wirklichkeit dieser materiellen Welt. Und dann wird man erkennen, wovon Rudolf Steiner auch sehr deutlich spricht: erstens einmal, ja, wir werden erkennen, auch die Forscher werden erkennen, wie der Christus die Materie angeordnet hat. Und, Nebensatz, wir werden auch erkennen, wie die arimanischen Wesenheiten hineingespuckt haben. Und wie das aber trotzdem auch etwas ist, was im Schöpfungswillen der Gottheit drinnen liegt. Durchaus. Weil, damit wir als Menschen die Freiheit entwickeln können, mussten wir indiese Welt kommen. In diese auch materielle Welt hinein. Bis dato hat das noch keine geistige Wesenheit gemacht, so ins Materielle hineinzugehen. Ins dichteste materielle Element hineinzugehen wie der Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Vergangene und kommende Weltentwicklungsstufen  [01:29:30]  =====&lt;br /&gt;
Die ganzen Engelwesenheiten, die uns vorangegangen sind, auch die luziferischen Wesenheiten, sind nicht so hineingegangen. Die haben ihre Ich-Phase, also wo sie ihr Ich bekommen haben, ja auf dem &#039;&#039;&#039;Alten Mond,&#039;&#039;&#039; also auf der kosmischen Entwicklungsstufe, die unserer Erde vorangeht, sich erworben, da war von der festen Materie noch keine Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner spricht davon, dass es eine Art flüssiger Zustand war. Aber den muss man sich auch anders vorstellen, als unser heutiges Wasser zum Beispiel oder so, als unsere heutigen Flüssigkeiten. Es ist so schwer, weil wir es ja nur mit unseren heutigen Begriffen und Vorstellungen, die damit verbunden sind, überhaupt aussprechen können. Aber man muss schon denken, dieses flüssige Dasein des Alten Mondes war nicht so wie unser Wasser heute oder so. Aber es war was Fließendes, etwas Bewegliches, etwas, was nicht in Formen erstarren konnte. Etwas, was auch immer eine gewisse Lebendigkeit hatte. Also da war das ganz stark, dass dieser Alte Mond eigentlich sehr lebendig war, in Wahrheit. Also der Erdboden, die Erde - aber das hat mit unserer Erde heute nichts zu tun - , also der Boden, auf dem man lebte, der war ganz lebendig. Irgendwo beschreibt das Rudolf Steiner als Vergleich, also man muss sich das vorstellen wie so einen Kochsalat. So einen gekochten sogar. Also so was organisch Lebendiges, oder aus dem Lebendigen kommend, aber fließend irgendwo. So und das ist aber auch nur ein Versuch, das in ein Bild zu fassen. Also dürft Ihr Euch nicht vorstellen, der Alte Mond war wirklich unser heutiger Kochsalat in Großdimension. Es ist ein Vergleich. Aber um nur zu zeigen, das war etwas Fließendes, was aber durch und durch lebendig war. Wie es am Anfang unserer Erdentwicklung, wie unsere Erde, bevor sie eben fester geworden ist und zu kristallisieren begonnen hatte, was im Grunde dann eine Wiederholung, schnelle Wiederholung des Mondenzustandes ist, dort auch war. Die Erde noch als Ganzes irgendwo, lebendig, also auch der Erdboden, alles durch und durch lebendig. Also auch noch so eine Art Kochsalat. Und erst dann nur geht es dann bei der Erdentwicklung weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht hinaus über die Mondenentwicklung damit. Aber es ist ja so, dass bei den großen planetarisch-kosmischen Entwicklungsstufen eigentlich immer das Alte wiederholt wird, also das heißt, das, was vorhergegangen ist. Und dann erst geht es über das hinaus. Also da gibt es eine anfängliche Phase, wo tatsächlich auch die Erde ein reiner Wärmezustand war, wie es einstens der &#039;&#039;&#039;Alte Saturn&#039;&#039;&#039; war. Diese Wärmewelt, von der Rudolf Steiner spricht, und die nur deswegen eigentlich Alter Saturn heißt, weil sie, wenn man sich sie von der Größe vorstellt, so groß war wie die Bahn, wo heute der Saturn läuft, der &#039;&#039;&#039;heutige Saturn&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt im Grunde, wenn man es noch präziser sagt, die so groß war wie fast unser ganzes Planetensystem. Weil der Saturn ist bezüglich der klassischen Planeten der äußerste Planet. Ich weiß, es gibt da noch &#039;&#039;&#039;Uranus&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Neptun&#039;&#039;&#039; heute, wo Steiner sagt, eigentlich gehören die nur sehr bedingt zu unserem System, die sind also in gewisser Weise angeflogen. Die Astrophysik kann das noch nicht bestätigen, heute. Aber es ist sehr auffällig, dass jedenfalls diese äußeren Planeten, also Uranus und Neptun, dass die auch besondere Eigenheiten haben, die sie unterscheiden von den anderen sieben Planeten, die drunter sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und erst recht, das was - es gab ja früher auch den Jupiter, ah, nicht den Jupiter, Blödsinn, den &#039;&#039;&#039;Pluto&#039;&#039;&#039;, der als Planet genannt wurde, aber Ihr wisst vielleicht, er ist irgendwann, ich weiß nicht, 2012 oder so in der Größenordnung, ist er degradiert worden zu einem Kleinplaneten, Zwergplaneten. Und das ist eben was anderes als die wirklichen Planeten, das heißt, er zählt gar nimmer dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil er tatsächlich auch seine Eigenheiten hat und weil man drauf gekommen ist, es gibt eine ganze Reihe anderer von vergleichbarer Größe wie der Pluto, die dort herumsausen, die man halt erst später entdeckt hat und die alle relativ irrwitzige Bahnen gehen auch. Und daher nicht mit den regulären Planeten zu vergleichen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändert sich das Bild. Aber egal, jedenfalls, also dieser Alte Saturn, den nennt Rudolf Steiner eben deswegen Alten Saturn, erstens, weil er also diese Größenordnung bis zur heutigen Saturnbahn hatte, also so ein großes Gebilde war, in dem alles sonst drinnen war. Und weil man das aber dadurch erkennen kann, wenn man sich auf den heutigen Saturn konzentriert, geistig, dann kann man mitschauen das, was auf dem Alten Saturn war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also der geistige Bezugspunkt sozusagen. Ich muss mich eigentlich auf die Saturnsphäre, auf die heutige, konzentrieren, wenn ich den Alten Saturn kennenlernen will. Da brauche ich aber nichts jetzt astronomisch wissen oder astrophysikalisch wissen, wie heute der Saturn aufgebaut ist, das ist ganz unwichtig. Ich muss mich nur auf diese Sphäre konzentrieren, die dort ist. Also ich kann den Ansatzpunkt sicher machen, also dass ich mich auf den Saturn, der am Himmel erscheint, einmal konzentriere, aber das dann ausblende und von dort mich zurückführen lasse zum Alten Saturn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:36:24  Und umgekehrt ist es, oder anders ist es, wenn ich zum Beispiel jetzt einen künftigen Zustand, wie den künftigen Jupiter, den &#039;&#039;&#039;Neuen Jupiter&#039;&#039;&#039;, oder eben das &#039;&#039;&#039;Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;, von dem in der Apokalypse die Rede ist, wenn ich die ins Auge fassen will, ja dann muss ich mich eben auf den jetzigen Jupiter konzentrieren. Das ist also eine Hilfe einfach jetzt, man könnte sagen, es ist eine Meditationshilfe dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es ist eben dann - aber da sehe ich dann eben dieses neue Jerusalem, da kriege ich Einblicke dazu. Und so ist es dann mit der &#039;&#039;&#039;Neuen Venus&#039;&#039;&#039; und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also daher kommen diese Namensgebungen. Aber man darf sie ja nicht vermischen miteinander. Und das ist ja jetzt aus unserer Perspektive, wo wir jetzt stehen, hier und heute, stehen wir ziemlich in der Mitte der Entwicklung, eher so ein bissel drüber weg, aber an sich, die Erdentwicklung als solche ist die Mitte und drei Stufen gehen voran, also &#039;&#039;&#039;Alter Saturn, Alte Sonne, Alter Mond,&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;Erde,&#039;&#039;&#039; und dann kommt eben &#039;&#039;&#039;Neuer Jupiter, Neue Venus&#039;&#039;&#039; und dann der &#039;&#039;&#039;Vulkanzustand,&#039;&#039;&#039; der eben jetzt keine äußere Entsprechung, keine direkte, hat. Da kommt wirklich was Neues heraus, aber da es gewisserweise das Spiegelbild ist, also wenn man es um die Erdentwicklung spiegelt, das Spiegelbild ist des Alten Saturn, kann man zumindest erkennen, also karmische Aufgaben, die für alle Wesenheiten, die damit verbunden sind, also für die ganzen Hierarchien, die durch den alten oder auf dem Alten Saturn angelegt wurden, dass die ihre Erfüllung dann auf dem &#039;&#039;&#039;Vulkanzustand&#039;&#039;&#039; bekommen. Das heißt, dort dann aufgelöst werden, endgültig. Also da werden Aufgaben gestellt, wenn man so will, und dort werden sie gelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Der Fall Babylons, Rolle der luziferischen Engel  01:39:04 =====&lt;br /&gt;
Also, ja, ich will mich aber nicht zu viel verirren in das, weil wir wollen ja das spezielle Thema da angehen mit diesem Bild. Aber es ist wichtig, dieses Umfeld zu sehen. Wir waren vorhin einmal dabei stehen geblieben, dass mit dem Sturz von Babylon, beziehungsweise dem Fall der Hure Babylon, dass eben dann danach die luziferischen Engel jubilieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hab das das letzte Mal ja vorgelesen. Es klingt ja eigentlich alles sehr schön: &amp;lt;u&amp;gt;&amp;quot;Halleluja, das Heil und die Offenbarung und die Weltenkraft gehören dem Gotte, dem wir dienen. Zur Wahrheit und zum Sein des Guten führen seine Entscheidungen. Er hat das Urteil gefällt über die große Hure, die mit ihrer Unzucht alles Erdensein verdorben hat. Gesühnt hat er das von ihrer Hand vergossene Blut seiner Diener ...&amp;quot;&amp;lt;/u&amp;gt; Und so weiter und so weiter. Und: &amp;lt;u&amp;gt;&amp;quot;Halleluja, das Rauch ihres Brandes&amp;quot;&amp;lt;/u&amp;gt; - also eben dieser Gefallenen - &amp;lt;u&amp;gt;&amp;quot;wird nicht aufhören empor zu steigen von einem Äon zum anderen.&amp;quot;&amp;lt;/u&amp;gt; Also Gott sei Dank ist da alles in Trümmer gesunken, was mit dieser Hure Babylon oder mit Babylon überhaupt zu tun hat. Das sind aber die luziferischen Engel. Das sind eben die, die spüren, dass da in dem Babylonischen schon so ein starker ahrimanischer Einschlag drinnen ist und den wollen sie nicht. Weil sie wollen ja den Menschen eigentlich sehr schnell, viel schneller, als er reif dafür sein könnte, in eine geistige Sphäre heben. Das ist ja das Problematische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die luziferischen Wesenheiten führen uns sehr wohl ins Geistige, sie führen uns ins Licht, aber in einem Zustand, in dem wir noch nicht reif sind, dort als eigenständige geistige Wesen, als freie geistige Wesen wirklich agieren zu können. Und dann hätten sie uns dort, und sie führen uns, zu ihren Zielen, die aber auch nicht aus der Freiheit heraus sind. Aber halt was sie trotzdem mitgenommen haben - sie haben ja auch etwas mitgenommen, als sie, wie soll ich sagen, als der Sturz der luziferischen Geister war, sie haben eine ganze Menge an Kraft mitgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Der ursprünglich göttliche Auftrag der luziferischen Wesenheiten   [01:41:41] =====&lt;br /&gt;
Und aus dem heraus können sie tätig sein, auch wenn es nicht aus der Freiheit ist. Sie erfüllen in Wahrheit also göttliche Dinge, aber zur Unzeit zum Beispiel, weil sie die direkte Führung jetzt nicht mehr haben. Aber sie haben mitbekommen eine ganze Menge an Fähigkeiten, sie haben mitbekommen eigentlich auch eine ganze Menge an Aufgaben, nur sie wissen jetzt in Wahrheit nicht mehr, wann der richtige Zeitpunkt ist, diese Aufgaben zu erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:42:13  Und natürlich, nach, wie soll ich sagen, nach göttlichem Auftrag, ist ja das Ziel, also dass der Mensch immer mehr irgendwann ins Geistige aufsteigen wird. Und dieser Aufgabe fühlen sich die luziferischen Wesenheiten sehr wohl verpflichtet in gewisser Weise, also die füllen sie aus, aber zu früh. Zu früh und in unrechter Weise, weil der Mensch soll also dort erst hinkommen, wenn er auch zugleich seine Erdenfeste gefunden hat und hier sein freies Ich entwickelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ich ihn zu früh hinaushebe, dann kann er seine &#039;&#039;&#039;Freiheit&#039;&#039;&#039; nicht entfalten. Und dann geht eigentlich der ganze Schöpfungsplan verloren. Also die luziferischen Wesenheiten sind schon eigene Wesenheiten, eigentlich erfüllen sie einen göttlichen Auftrag, nur sie stehen nicht mehr mit dem Göttlichen in Beziehung, sondern sie erfüllen den Auftrag, der ihnen in der Vergangenheit gegeben wurde. Also arbeiten mit, dass der Mensch ein lichtvolles geistiges Wesen werde. Nur dass der Mensch also vorher da sich auf Erden herumschlagen muss, hier sogar Fehler machen muss, um sie aus Freiheit überwinden zu können, aus freiem Entschluss heraus überwinden zu können, das haben sie alles nicht mitgekriegt, da waren sie schon, diese luziferischen Wesenheiten, sozusagen abgeschnitten von der göttlichen Quelle. Also das ist das Paradoxe, also dass sie eigentlich einen Auftrag der Gottheit, wenn man es so nennen will, aus der Vergangenheit, auch jetzt noch erfüllen wollen. Und gerade dadurch unzeitgemäß sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:44:13 Also gerade dort, wo das luziferische Übel sozusagen uns trifft, hängt das eigentlich immer damit zusammen, dass sie etwas, was für die Vergangenheit richtig war, jetzt haben wollen. Eigentlich wollen sie uns zurückführen in etwas, was in der urindischen Zeit vielleicht noch gültig war, oder gar in der atlantischen Zeit. Und eigentlich sozusagen den Rückweg, den Rückweg dann dort wieder hinauf in die geistige Welt - je mehr ich dort zurückgehe, desto mehr komme ich ja wieder dorthin, in die Sphäre, aus der der Mensch gekommen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Bestimmung des Menschen auf der Erde  [01:44:51] =====&lt;br /&gt;
Aber der Mensch sollte eben auf die Erde kommen, und er sollte eigentlich aus dem Geistigen bis zu einem gewissen Grad herausfallen, jedenfalls so weit, dass er hier wirklich die Erde ergreift. Dass, ja, der &#039;&#039;&#039;Sündenfall&#039;&#039;&#039; ... - aber, die Schlange dort, die ist nicht so zufällig dort. Man könnte ja sagen, ja, die stört den ganzen göttlichen Willen - eigentlich nicht. Eigentlich nicht! Nämlich dort, wo sie erscheint, nämlich, dass die Menschen also auf die Erde kommen, dass sie auch in die Sterblichkeit zum Beispiel kommen, ist notwendig für die Entwicklung der Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte stellt Euch diese große Sache vor, über die sonst eben keine der höheren geistigen Wesenheiten verfügen, &#039;&#039;&#039;sterben zu können&#039;&#039;&#039;. In zwei Welten dadurch leben zu können. In einer sinnlichen Welt leben zu können und in einer geistigen Welt leben zu können. Das in einem gewissen Rhythmus: Inkarnation, Leben zwischen Tod und neuer Geburt, oder im Kleinen auch dann irgendwann in dem Wechsel zwischen mich wenden zur Sinneswelt, mich wenden zur Geisteswelt. Und jederzeit hin und her gehen zu können einmal. Auf das zielen wir hin irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:46:38  Also es sind, jedenfalls wenn man die Bibel liest, eben also auch das Alte Testament, und dann ganz besonders das Neue Testament auch liest, das ist dort niemals so angebracht, immer diese Schwarz-Weiß-Malerei zwischen Gut und Böse zu machen. Sondern es liegt in der ganzen Erdenentwicklung eigentlich schon drinnen, dass das Göttliche Mensch wird. Dass im Menschen, das heißt, in dem kleinsten geistigen Wesen, das Göttliche lebt. Das ist von Anfang an das Ziel. Und dazu musste der Mensch die Erde betreten, sonst hätte er ... - und zwar mit all den Übeln auch, die damit verbunden sind, mit all den Widerständen, die damit verbunden sind. Weil, so groß die Macht des Göttlichen ist, aber das Göttliche kann niemanden zur Freiheit zwingen, sagen: Du bist jetzt frei. Sie kann eigentlich nur, und das macht sie mit uns Menschen, diesem kleinsten geistigen Wesen, die Möglichkeit dazu zu geben. Aber ergreifen müssen wir die Freiheit selber. Nicht einmal der liebe Gott kann sie uns einfach geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ... - Jean-Paul Sartre sagt doch so schön, also - wie sagt er es genau? Ja, der Mensch ist zur Freiheit verdammt. Aber, diese Verdammung heißt eigentlich nur, es wird uns die Freiheit gegeben, es wird uns die Möglichkeit gegeben, die Freiheit zu ergreifen, in Wahrheit. Und wir werden immer wieder erinnert daran, dass wir die Möglichkeit haben. Nämlich erinnert dadurch, dass jetzt nicht von oben was entschieden wird. Und es liegt an uns, fassen wir einen Impuls, einen richtigen, also richtig in dem Sinne, dass es sich also in das, banal ausgedrückt, in das Weltgefüge richtig einfügt und einen Beitrag dazu leistet, oder bricht es heraus. Aber das liegt an uns, es wird nicht von oben gesteuert, sondern wir haben die Freiheit. Und wir können sie ergreifen, wenn wir das wollen, dann können wir den richtigen Impuls verwirklichen, wir können aber auch, und das können wir besser wahrscheinlich noch, einen Fehler machen dabei. Da sind wir geübt da drinnen. Wurscht, dann haben wir halt den Fehler gemacht, dann kommt die Zusatzaufgabe, diesen Fehler kannst aber jetzt wirklich nur Du wieder ausmerzen. Nämlich vor allem den Fehler, die Zerstörung, die Du in Dir selber angerichtet hast. Weil die groben Folgen für die Welt als Ganzes, die auch daraus entstehen, die hat der Christus auf sich genommen, das ist das, der Heiland hat die Sünden der Welt auf sich genommen. Aber nicht die individuellen Verfehlungen, sondern die Wirkungen, die da sind in der ganzen Welt. Dass nicht, also die ganze Welt auch noch zugrunde geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber den karmischen Ausgleich, der liegt an uns, den kann uns niemand abnehmen. Das gaukeln uns nur die Widersachermächte vor, namentlich die luziferischen Mächte gaukeln uns das vor: Ah nix, da gibt es schon einen Umweg, um den Du diese unangenehme Aufgabe umschiffen kannst. Ins luziferische Reich darfst Du rein. Nur nennt er es halt nicht luziferisch. Ins lichte Reich darfst Du hinein. Und - schchch, macht man schon einen Bogen drum. Und dann hängen natürlich erst recht wieder die ahrimanischen Mächte dran. Dann krallen sie uns. So gesehen arbeiten wieder die beiden zusammen, auch wenn sie sich nicht riechen können, auf gut Deutsch. Aber trotzdem, also sie ergänzen einander. Und wissen auch, dass sie aneinander gekettet sind in gewisser Weise, dass einer ohne dem anderen eh nix erreicht. Es gibt halt das Schwergewicht, dass der Luzifer mehr in der Vergangenheit gewirkt - nein, will ich gar nicht einmal sagen, aber dass er die führende Rolle in der Vergangenheit hat, weil die ahrimanischen Mächte haben auch von Anfang an gewirkt, durchaus. Und jetzt ist es halt umgekehrt, jetzt hat der Ahriman mehr die Führung und der Luzifer dient ihm und kann halt auch noch davon profitieren, weil sonst kriegt er gar nix. Weil, an sich wäre seine Zeit vorbei. Gerade der Ahriman hilft ihm aber, dass er heute sehr sehr wohl auch sehr dick da ist, erst recht dick da ist. Da finden wir wieder das richtige Gleichgewicht oft nicht. weil es ist: Ah, der Ahriman ist stark, wo flüchten wir uns hin, zum Luzifer. Weil der Ahriman, buh, das tut weh, irgendwo, das ist grauslich, wenn man es so in seiner Strenge nimmt. Ja, dann flüchten wir uns halt ins Luziferische. Das gibt eigentlich dem Luziferischen einen gewaltigen Aufschwung wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch wenn wir in diesem ahrimanischen Zeitalter leben oder gerade weil wir eben leben, gibt es paradoxerweise gerade dem Luzifer wieder einen gewaltigen Aufschwung auch. Also Ihr seht, das ist schon sehr kompliziert, die ganze Geschichte. Und - aber kompliziert, es, man sieht es ja eben wirklich an dem Christusprinzip, das steht in der Mitte zwischen den beiden, immer in der Mitte. Also ganz und gar nicht dieses Prinzip Gut und Böse, Licht und Finsternis, und nur die zwei. Und Licht ist das alleinig Gute - Ja, dann bin ich aber beim Luzifer! Dann bin ich beim Luzifer. Und der Luzifer triumphiert, wenn der Finstere fällt. Und deswegen jubilieren hier die luziferischen Engel. Und trotzdem steht es im Neuen Testament drinnen. Oder gerade deswegen, weil es einfach eine Beschreibung ist dessen, was da passiert, und da sind eben die Widersacher auch dabei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Handeln in Freiheit, auch wenn das Göttliche in uns wirkt  [01:54:00] =====&lt;br /&gt;
Und ganz deutlich, und das wollte ich vorher schon, viel früher einmal aussprechen, habe aber jetzt das Umfeld wieder einmal einbezogen vorher noch. Wo es darum geht, also wenn der Mensch frei ist, wenn das Göttliche in ihm wirkt, dann ist das aber nicht so, dass uns die Gottheit führt und uns in ihrer Freiheit einschränkt, sondern dass die Gottheit eigentlich erwartet: werde tätig, bring mir etwas entgegen und ich nehme es in meinen Willen auf - also gerade der Christus auch in uns - und ich gebe dem Weltgeltung sogar. Also der Christus trägt dann dazu bei, dass das wirklich Kraft werden kann auch in der Welt. Aber es ist nicht so, dass uns eben befohlen wird, mach dieses oder das, sondern es wartet die Gottheit darauf, dass wir, so klein es auch sein mag noch, dass wir etwas entgegenbringen. Also das ist dieses, wie soll ich sagen, neue Schöpfungsprinzip, nicht nur von oben, sondern auch von unten. Und das wird hier im 19. Kapitel aber auch sehr deutlich ausgesprochen. Also da wird vorher gesprochen von der Hochzeit des Lammes und dass halt die geistig richtig Strebenden eingeladen sind, berufen sind. Und dann heißt es weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;quot;Und er fuhr fort: dies sind wahrhaftige Gottesworte. Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, um ihn anzubeten.&amp;quot;&amp;lt;/u&amp;gt; Also der Johannes fällt zu seinen Füßen. Es ist im Grunde der Christus, der da spricht, oder durch ihn, mit ihm, die Gottheit selbst sogar. &amp;lt;u&amp;gt;&amp;quot;Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, um ihn anzubeten. Und er sprach zu mir, das sollst du nicht tun. Ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, die sich an das Zeugenschicksal Jesu halten. Dem Vatergotte gelte deine Anbetung.&amp;quot;&amp;lt;/u&amp;gt;  Da geht es also noch auf die Vatergottheit. Klar, also da, das ist eigentlich, also hier gehts darum, dass der Mensch sein Eigenes entwickeln muss. Sein Eigenes entwickeln muss. Das ist in Wahrheit die Zukunftsaufgabe. Und dass das gottgewollt ist. Und dass dazu, zu diesem Zweck eben auch all das zugelassen wurde, was im Prinzip die Widersacherwesenheiten tun, mit einer gewissen Ausnahme, mit den soratischen Wesenheiten. Die haben überhaupt einen eigenen Einschlag. Die sind eigentlich so direkt in den großen Plan nicht einbezogen, beziehungsweise die haben sich wirklich also davon herausgelöst. Das liegt aber eben daran, dass sie schon geistige Wesenheiten, also das heißt Ich-Wesenheiten waren bevor oder abseits dessen. Ihr wisst, ich tue mir da immer schwer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Grenzen unseres Zeitbegriffs [01:57:54] =====&lt;br /&gt;
Weil der Zeitlauf, der Zeitbegriff im äußeren Sinn zumindest, nur einen Sinn macht vom alten Saturn bis zum Vulkan. Und dann fängt eine neue Entwicklung an mit einer neuen Zeit. Wenn man so will. Das können wir uns nicht so wirklich vorstellen, wir denken immer: Zeit, das ist so die unendliche Linie ... Ja, von mir aus hat es mit dem Schöpfungsmoment begonnen, aber dann läuft es halt immer weiter irgendwo. Aber es ist, diese Zeitlinie hat einen Anfang, oder diese Zeitspirale, wie immer man das nennen will, dieser Zeitfluss. Wobei noch dazu kommt, dass aus der Zukunft auch was entgegenfließt. Wir haben eigentlich immer die beiden Ströme drinnen. Also unser moderner Zeitbegriff ist sehr einseitig einfach, weil er nur diese Linie kennt. Aber es ist eigentlich ein, eher noch ein Bild durch den Kreis, zunächst einmal. Das heißt, der Anfang und das Ende fällt zusammen in gewisser Weise. Nur, es ist auch nicht wirklich ein Kreis, sondern es ist eigentlich eine aufsteigende Spirale. Ich lande zwar wieder, na ja, nicht am selben Punkt, aber eine Etage höher darüber. Könnt ihr euch das vorstellen? Es ist also eine Kreisbewegung, aber zugleich eine Aufwärtsbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den alten Kulturen gab es immer das zyklische Weltbild. Das war aber dieses in sich selbst Zurücklaufen. Das ist durchaus auch ein sinnvolles Bild, aber für die Weltentwicklung im Großen muss man dazunehmen die Aufwärtsbewegung, die dazukommt, dann ist es eine spiralige Bewegung. Und drum schildert im Übrigen auch Rudolf Steiner, oder weist ganz deutlich darauf hin, wie zum Beispiel auch die Bewegung unserer Planeten, auch unserer Erde - das ist nicht, Kreisbahn sowieso nicht, aber Ellipse nach moderner Anschau, aber auch die geht nicht immer nur rundherum, sondern sie schreitet fort. Sie schreitet fort, weil sich unser ganzes Planetensystem durch den Kosmos bewegt. Es steht also nicht an einem Ort still, sondern es ist in Bewegung, es gibt eine höhere Bewegung. Und unsere Sonne ist unterwegs, sozusagen. Und unsere Erde folgt dem. In Wahrheit ist das Ganze ja Teil dieser Erdentwicklung, die ganzen Planeten, so wie sie halt heute sind, auch als stofflich feste Gebilde, gehören mit dazu zu dem Ganzen, die wandern alle mit dieser Spiralbahn.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Mitwirken des Menschen aus göttlicher Kraft heraus [02:01:02] =====&lt;br /&gt;
Und das ist eben Ausdruck dessen, wo wir aber jetzt mitwirken, bei diesem Aufstieg, bei dieser Entwicklung, mitzuwirken. Und da eine neue Nuance hineinzugeben, die aus dem göttlichen Funken in uns stammt. Es braucht uns nicht hochmütig machen, aber es ist die wesensgleiche Kraft in uns. Nur diese Kraft ist eben so, dass wir lernen müssen, mit ihr umzugehen. Aber es ist die göttliche Kraft. Und es gibt dann in Wahrheit keinen Unterschied aber mehr zwischen dem göttlichen Willen und unserem Willen. Das fließt in eines zusammen, wenn wir wirklich aus dem Ich, aus der Freiheit heraus, schaffend tätig werden, und das Ganze auch noch gelingt. Das heißt, wenn wir so weit sind, dass wir sagen können dann, ja, endlich, wie es die Elohim in der Genesis sagen: &amp;quot;Und sie sahen, dass es gut war.&amp;quot; Das müssen wir halt lernen, darum müssen wir auch erkennen, die geistige Welt kennenlernen, die Folgen unseres Tuns, dass wir das jederzeit einschätzen können. &#039;&#039;Ich glaube, da ist ein Mikro offen, bitte abschalten.&#039;&#039; Dass wir also, auch wenn wir Fehler machen, sehen: aha, aber ein großer Teil ist gelungen, aber da ist noch ein Fehler drinnen. Also noch einmal, besser machen. Also Werkausgabe Nummer zwei. So wie es manche Künstler machen, dass sie ein bestimmtes Motiv dutzende Male vielleicht sogar malen, weil sie noch nicht ganz zufrieden sind. Weil es noch nicht das ganz Fertige ist. Und so gehen wir durch, und es ist in der Regel nicht eben aufs erste Mal gleich das Vollkommene. Es ist vielleicht paradoxerweise, wie es bei vielen Künstlern ist, es ist das unvollendete letzte Werk in gewisser Weise das Vollkommenste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Vergleich mit Künstlern verschiedener Epochen, unvollendete Werke [02:03:27] =====&lt;br /&gt;
Also gerade die Künstler, die ein großes Werk begonnen haben und dann es nicht mehr fertigstellen konnten, weil sie aus dem Leben geschieden sind, genau in dem Moment aus dem Leben geschieden, wo sie noch etwas, den letzten Strich machen konnten, aber es ist trotzdem noch nicht fertig. Aber mehr konnten sie in diesem Leben nicht leisten. Und es ist gerade dieses Offene auch die Einladung: Führe das weiter. Nämlich die Idee, die dahinter steckt. Das geht jetzt gar nicht darum natürlich, dass jetzt ein anderer Maler kommt und sagt: gut, der hat das nicht fertiggemalt, das mache ich jetzt. Um das geht es gar nicht, sondern: schau dir an, welcher Impuls da drin ist, lerne von dem und geh drüber hinaus. Und dann kannst du das fertig machen oder weiterspinnen jedenfalls, was dort unfertig geblieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit sind alle unsere Werke unfertig, weil sie sind alle einer Erweiterung, einer Weiterentwicklung fähig. Und das ist ganz egal, ob man scheinbar das Werk fertiggestellt hat und halt die ganze Bildfläche irgendwie bemalt ist oder nicht, um das geht es nicht. Aber da ist ein Impuls drinnen, der ist in jedem Fall, selbst bei den Malern, die alle Werke fertiggestellt haben, scheinbar, ist es trotzdem nicht fertig. Sondern es ist die Aufforderung: geh über das hinaus. Da ist eine Richtung gegeben, geh über das hinaus. Nimm das zum Beispiel, was in den Raphael-Bildern drinnen ist - ich warte auf den Künstler, der das weiterführt, und noch näher uns zum Beispiel die Engelwelt bringt, noch näher, auf eine ganz andere Art. Weil diese Bilder sind großartig. Und da steckt unheimlich viel drinnen in diesen Werken von Raphael. Und trotzdem, wenn ihr das nehmt, was ich anfangs heute oder eben auch in den letzten Vorträgen gesagt habe, man kann es nämlich durchaus vergleichen mit dem malenden Schauen, das ich auch bei der Imagination brauche. Aber dieses Bild, das ich malend schaue, ist nur das Hilfsmittel in Wahrheit. Weil die eigentliche Imagination, das eigentliche Bild, ist übersinnlich. Und zur Zeit, als Raphael malte, das war gerade die Zeit, wo man aufgebrochen ist, Renaissance überhaupt, mit der Perspektive, die kommt, wo man sehr stark in die körperliche Darstellung, und zwar wirklich auch in die physisch körperliche Darstellung geht, das ist nämlich bei den alten Griechen mit den Statuen noch anders. Die malen eigentlich in Wahrheit den Ätherleib. Das heißt, das Idealbild, das dahinter steht, das den physischen Leib erst aufbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gibt diese Harmonie, diese unglaubliche Schönheit dieser Statuen. Die eigentlich in Wahrheit auf Erden kein Mensch erreicht. Weil wir auch selber es nicht erreichen, dass - also die Ätherkräfte reichen nicht aus bei uns, um dieses Idealbild hinzukriegen. Und in der Renaissance geht es ganz eigentlich ins physisch-körperliche hinein in der Darstellung. So wie man es vorher nicht getan hat, eben auch die Griechen nicht. Also erst in der Zeit des Hellenismus fängt sowas an, dass nicht mehr Idealgestalten da sind. Da kommt etwas aus dem Äußeren schon hinein, da gibt es die verzerrten Gesichter. Das wäre in der Klassik niemand eingefallen, da eine Statue mit verzerrtem Gesicht, oder zornigem Gesicht oder so zu machen. Das ist alles so erhaben, so ideal, aber daher über die Sphäre des Physischen, in Wahrheit, auch wenn es als physischer Block jetzt, als Statue vor mir steht, aber es ist eigentlich ein reines Bild des Ätherischen, das dahintersteckt. Und daher haben sie in Wahrheit auch nicht nach einem Modell gearbeitet, sondern vor allem aus dem Erleben des eigenen Ätherleibs heraus. Aus dem haben sie es gespürt. Sie haben gespürt, welches Ideal ist da drinnen, das sich aber selbst in ihrem eigenen Körper nicht verwirklichen konnte. Aber da setze ich es hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:08:28 Ja und ... - eben, also es geht darum, dass wir als Menschen alleweil eingeladen sind, aus der Freiheit heraus, ja, das Werk der Gottheit, ich will nicht sagen fortzusetzen, das wäre zu vermessen, aber mit beizutragen dazu. Und, wo das ganze Ideal, das dahintersteckt sozusagen, wirklich schöpferisch aus uns kommt. Ich meine, der Grieche hat das genommen aus dem, was ja eh an sich im Ätherleib drinnen liegt irgendwo, auch wenn es nicht vollkommen ist, aber in der Ätherwelt konnten sie es noch spüren, irgendwo. Auch wenn sie es vielleicht nicht mehr hellsichtig geschaut haben, also gerade die großen Plastiker haben es nicht mehr wirklich hellsichtig geschaut, aber sie haben es in sich gespürt. Auch wenn ihr eigener Ätherleib das nicht alles durchziehen konnte, aber sie spürten das Bild. Sie spürten nämlich auch die Bilder, man muss dazu sagen, ja, dass die Kräfte, die im Ätherleib drinnen wirken, die haben ihr Vorbild aber im Astralischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum jede Nacht, wenn wir schlafen - über das haben wir auch schon früher gesprochen - , untertags zerstören wir ja vieles in unserem Leib, das muss in der Nacht wieder aufgebaut werden, dazu muss aber unser seelisches, unser Astralleib zu einem großen Teil, jedenfalls aus dem oberen Bereich des Leibes, heraustreten und sich aus der großen Astralwelt die Weisheit wiederholen, die notwendig ist, dass der Ätherleib seine Aufgabe erfüllen kann. Also das heißt, diese griechischen Künstler, auch wenn in ihrem Ätherleib das nicht immer ganz vollkommen war, aber sie schauten auch irgendwo mit dieses Astralische, diese astralische Weisheit, die drinnen ist. Vielleicht gar nicht mehr so bewusst hellsichtig, aber in ihr künstlerisches Gefühl hinein, in ihr Gestaltungsgefühl hinein. Da war das unmittelbar drinnen. Weil, es ist also da sehr stark - wirklich, hängt sehr stark mit dem Fühlen dieser Kräfte zusammen. In der griechisch-lateinischen Zeit sind wir ja in der Zeit der Verstandes- und Gemütsseele. Und die Gemütsseele hat sehr viel mit dem Gefühl zu tun, aber auch mit dem Willen zu tun. Es ist ein Gemütes-, sowas fühlend-wollendes, wollend-fühlendes, so irgendwie drinnen. Und aus dem heraus haben die Künstler eigentlich gestaltet, also die haben nicht aus dem Verstand gestaltet, gar nicht. Sie waren aber dadurch, dass sie es als Griechen ihrer Zeit trotzdem auch hatten, wach genug, um das andere ergreifen zu können, das auch in eine äußere Form geschickt hineinfließen zu lassen. Und es ist also dieses Fühlen, fühlende Wollen eigentlich, aus dem es herauskommt. Das war stark drinnen bei ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 02:12:10 =====&lt;br /&gt;
Ja, wir sind heute schon wieder zum weißen Pferd mit seinem Reiter noch nicht in weiteren Details gekommen, es war wieder ein bisschen ein großer Umweg rundherum scheinbar, aber ich bitte euch, bedenkt, in der geistigen Welt ist der Umweg der kürzeste Weg. Je mehr man mitnehmen kann auf Seitenwegen, auf den Umwegen, umso besser und umso schneller kommt man zum Ziel, sprich, umso schneller kommt man zur eigenen geistigen Entwicklung. Das ist ja der geistige Weg, den wir gehen, dass er ein Entwicklungsweg ist. Und das ist ja auch das Große, dass das Steiner immer so stark betont hat. Also das steckt in seinem ganzen Werk drinnen. Es ist eben nicht so: da war einmal eine Offenbarung, die haben wir jetzt, und jetzt folgen wir den Anordnungen, die da drinnen stehen. Stehen eh keine Anordnungen in Wirklichkeit drinnen, also es ist nur, es sind Impulse drinnen, auf die wir halt aufpassen, auf die wir achten sollten, die wir aber selber entfalten müssen. Und es ist halt ein bissel - in der Vergangenheit sind die geistigen Schriften, die geistigen Überlieferungen so ein bissel ausgelegt wie ein Regelwerk, das man zu befolgen hätte. Und wo es dann vielleicht also irgendeinen Oberen drüber gibt, der sagt dir dann halt, wie die Regel ist und interpretiert sie. Interpretiert die Schriften des Neuen Testaments oder des Alten Testaments und schreibt dir aber dann vor, was zu tun ist. Aber, das soll es nicht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn wir die Bibel lesen, die zumindest aus Imaginationen und an vielen Stellen auch aus Inspirationen kommt, und Intuitionen, die dahinterstehen. Aber egal, es geht nicht darum, sie eins zu eins anzuglotzen, sondern sie sind eine Hilfe, dass wir - also wenn wir als heutiger Mensch uns damit beschäftigen - sie sind eine Hilfe, um uns selbst, also um uns berühren zu lassen dadurch einmal, um uns selbst im malenden Schauen die Imagination aufzubauen, uns dadurch immer mehr dessen bewusst werden, was da wirklich dahintersteckt, und - nämlich dahintersteckt im Sinne, wie betrifft es mich, meine Aufgabe, was kann ich machen, dass wir das ins Bild schaffen und selber eben dann im Sinne unserer Aufgabe, die aus unseren Fähigkeiten resultiert, und diese Fähigkeiten resultieren wieder aus dem ganzen Weg, den wir durch viele Inkarnationen gegangen sind, dass wir aus dem heraus dann tätig werden. So müsste man die Bibel lesen, man müsste sie ja daher sehr individuell lesen. Weil da sind Bilder drinnen, das sind Anregungen und die können uns berühren und jetzt mach was draus, mach etwas draus, was deiner Aufgabe entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Aufgabe entspricht deinen Fähigkeiten. Und dazu ist es notwendig, dass wir auf einen Weg geführt werden, dass wir erstens einmal unsere Bequemlichkeit, unsere geistige Bequemlichkeit überwinden, dass wir sagen: ja, da ist der große geistige Führer, der hat uns das und das gesagt. Und das machen wir. Sondern unsere wirkliche Aufgabe, die müssen wir selber entdecken, ja, selber erschaffen im Grunde. Weil es ist eben nicht eine fertige Aufgabe, die zu lösen wäre, sondern wir sollen schöpferisch das finden, wodurch wir zur Welt noch etwas dazugeben können, was sonst nicht da wäre und was sie noch reicher macht, was sie schöner macht, was sie besser macht in einer gewissen Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also um das geht es hier. Hingabe an die geistige Welt, aber sich selber finden, das ist eben auch in dem Wochenspruch drinnen: &amp;quot;Verliere dich, um dich zu finden.&amp;quot; Wollen wir vielleicht heute Schluss machen damit? Ich lese euch zum Abschluss noch einmal den Wochenspruch, es ist der neunte Wochenspruch. Ihr erinnert euch, was die Neuen alles bedeuten kann, was ich am Anfang gesagt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergessend meine Willenseigenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfüllet Weltenwärme sommerkündend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir Geist und Seelenwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Licht mich zu verlieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebietet mir das Geistesschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und kraftvoll kündet Ahnung mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verliere dich, um dich zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist dann der letzte Punkt. Da kommen wir aber wieder ganz zu uns, und da wacht dann zum Beispiel im Herbst wieder das auf, dieses Michaelische auch: jetzt Tatkraft aus dir selber. Jetzt aber zuerst: Verlieren, wir müssen wirklich in die Welt gehen, auch in die geistige Welt letztlich gehen. Dort kommt uns etwas entgegen, das wir zunächst nur ahnen auch, wo wir irgendwas spüren, aber dann heißt es irgendwann: Finde dich wieder. Zuerst verlieren wir uns ganz, wir gehen in dieser Fülle auf, sind offen dafür, aber dann finden wir auf höhere Art zu uns selber. Dann erkennen wir erst unsere Aufgabe. Und die ist; Schaffe aus dir selbst. Du bist zum Schaffen aufgerufen, zum Mitschaffenden aufgerufen. Und die Konsequenzen sind riesig für die Weltentwicklung, auch für alles, was gegenwärtig ist. Wir sind aufgerufen, die Erde zu verwandeln und zu etwas zu machen, was mehr ist, als das sein könnte, wenn es nur von oben fließt sozusagen. Und, ja, wir versuchen eh, viel zu tun, und wir machen viele Fehler zur Zeit auch, die längste Zeit schon, dabei. Aber zu lernen aus den Fehlern, es besser zu machen, das ist ganz wichtig. Aber keinesfalls bitte: holt euch Menschen raus, lasst die Erde, wie die Erde ist, und tut möglichst nicht hineinpfuschen. Nein, hineinpfuschen sollen wir nicht, aber wenn wir nicht mitarbeiten würden, wenn wir nicht unsere schöpferischen Impulse hineinbringen würden, dann werden wir der Entwicklung, die angedacht ist für uns, die uns ermöglicht ist, die gottgewollt ist, nicht gerecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit würden wir der Erde, auch wenn man jetzt auf diese engere Perspektive geht, nicht helfen, sondern ihr schaden. Die Erde braucht uns. Unserer Mitarbeit, unserer schöpferisch-kreativen Mitarbeit. Trotz der Fehler, die wir machen. Die Welt würde nicht besser ausschauen, wenn wir uns völlig raushalten würden und nur, ja, im Grunde wie die Tiere aus den Instinkten heraus uns leiten lassen würden, die Welt wäre nicht gesünder und besser. Sie würde noch, noch schneller verfallen. Also wir sind aufgerufen: macht euren Beitrag! Das bringt die Welt und die Erde, jetzt ganz konkret, um es jetzt wirklich auf unsere engere Aufgabe, hier die Erde weiter zu bringen auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Christus hat seinen Teil getan, er hat sich verbunden mit der Erde, aber wenn wir den Impuls nicht ergreifen, wird es trotzdem nichts nützen. Ob diese wirkliche Durchchristung stattfindet, das liegt auch an uns. Die Durchchristung der ganzen Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wenn wir uns - angenommen, wir würden uns alle verweigern, dann wird die ganze Erdentwicklung nicht durchchristet. Dann ist das was, was zerstäubt und weg ist. Und eigentlich - so extrem wird es mit Sicherheit nicht passieren, aber nehmen wir hypothetisch den Fall an, es findet überhaupt nicht das statt, dann würde die Erde zerstäuben und hat ihren Sinn verloren. Und der Christusimpuls wäre ganz umsonst gewesen dann. Sondern er erfüllt sich dadurch, dass wir aus der Freiheit heraus unsere Schöpferkraft, unsere kleine, aber entscheidende, mit hineintragen in das Ganze. Und das betrifft also ganz konkret die Zukunft der Erde, das betrifft also zum Beispiel ganz stark, wie gehen wir in der Landwirtschaft mit der Erde um, wie gehen wir in der Heilkunde um damit, Heilkunde für Menschen, aber auch für Tiere, Heilkunde für die Natur im Grunde. Wobei sich das mit der Landwirtschaft verbinden kann, aber wir brauchen sogar mehr, weil wenn wir jetzt in Landwirtschaft nur verstehe, dass wir halt dort unsere Nahrung anbauen und versorgt werden, es geht aber um mehr, es geht da um wirklich die ganze Natur zu heilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil von sich aus ist sie auf einem absterbenden Weg, sie ist auf einem Weg des Krankseins. Von sich aus, das liegt in der Entwicklung drin, wir sind über der Mitte der Erdentwicklung drüber, die Erde ist auf einem absteigenden Ast. Und das heißt, sie hat alle Symptome halt des langsamen Verfalls irgendwo drinnen, das ist halt so. Wäre auch schrecklich, wenn es nicht so wäre, weil dann würden wirklich die soratischen Wesenheiten siegen, also wir konservieren die Erde so, wie sie jetzt ist, für alle Ewigkeit. Und schauen, dass das also der - scheinbar paradiesische Garten äußerlich ist, aber jede weitere Entwicklung wäre abgesperrt, jede wirkliche Entwicklung. Das wäre alles Schimäre im Grunde, was da wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, die Erde ist, und das muss man halt einfach zur Kenntnis nehmen, auf dem absteigenden Ast, sie ist eigentlich eine Sterbende, aber wir können dazu beitragen, dass dieses Sterben nicht zu früh passiert. Sie soll auch einmal sterben, einmal ist der richtige Zeitpunkt da. Aber erst nachdem wir unsere Schöpferkräfte, und die haben wir noch gar nicht so lang, dass wir sie wirklich so richtig gebrauchen können, auch wenn sie unserem Ich schon von Haus aus ermöglicht sind, aber dass wir so richtig angreifen, das kommt erst, so ganz aus der Freiheit heraus. Also so gesehen ist diese Zeit, in die wir jetzt hineingehen, die entscheidende Zeit. Weil jetzt wird der Beitrag des Menschen immer größer. Das heißt, wenn wir da das verschlafen und untätig sind, oder nur Blödsinn machen und nicht bereit sind, aus dem Blödsinn zu lernen, den wir machen, dann ist die Erdentwicklung zu einem großen Teil verloren einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:25:26 Und ... Also da haben wir große Aufgaben. Und da braucht man aber diese weite, weite Perspektive in Wahrheit. Und die fehlt vielfach heute in den sehr gut gemeinten Debatten darüber, über die Probleme, die es heute gibt, wo ja viel Richtiges aufgedeckt wird, aber die meisten Lösungen, die angeboten werden, weil sie nur aus dem Kopfdenken, aus dem ahrimanischen Denken kommen, gehen in die ganz falsche Richtung, auch wenn sie auf den ersten Blick gut klingen. Und in der Praxis zeigt sich das aber dann, dass gerade aus diesen Dingen dann gerade die noch Schlimmeren kommen. Also wir neigen heute dazu, mehr aus dem ahrimanisch Verstandesmäßigen, und zwar im falschen Verstandesmäßigen daher, gerade die Dinge zu tun, die zwar logisch richtig scheinen, die auch gut scheinen, aber die nicht das Ganze überblicken, und daher in Wahrheit total kontraproduktiv sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich schwöre, wir werden das erleben, mit all den Maßnahmen, die jetzt die Umweltsituation verbessern sollen, werden wir die Erde mehr hineinreiten. Es ist schon gut, dass man Dinge probiert, und das geht wohl auch nicht anders. Aber egal, ob es jetzt Solar ist, Windkraftwerke, sonstige Kraftwerke, ist schon klar, aber wenn man die ganze Landschaft zukleistert mit dem, wird es nicht gut sein. Wenn ich die ganze Landschaft zudecke mit Solarpanelen, wird es nicht gut sein. Also man kann sehr wohl - wenn ich alle Autos auf Elektroautos umstelle, wird das auch nicht funktionieren, weil es an anderen Ecken genau und noch stärker herauskommen wird, die Problematik. Damit will ich das nicht verteufeln, und es ist viel guter Wille und viel Gescheitheit drinnen, diese Dinge zu entwickeln, aber wir sollten halt auch ein wachsames Auge darauf haben, dass das in Wahrheit nicht die Lösung ist, sondern das sind alles erst die Fehler, an denen wir lernen können. Wir neigen also gerade in unserer Zeit sehr dazu, aus den Fehlern, die wir schon gemacht haben, noch größere zu machen. In dem sind wir sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:28:02 Obwohl sie so einleuchtend sind. Also da muss man verdammt aufpassen. Und daher ist es wichtig, sich da wirklich versuchen, ein individuelles Urteil auch zu bilden, aber das wäre eben nur bekommen, wenn ich selber kreativ denke, wenn ich schöpferisch denke zumindest einmal. Und nicht sage: aha, Möglichkeit A, B, C - ja, A und B sind gut, sage ich auch ja dazu. Sondern selber vielleicht ganz andere Zusammenhänge zu sehen, und da muss ich nicht ein Experte in allen Feldern sein. Das ist gerade heute das Problem, weil die Experten, und das geht aber gar nicht anders, müssen mit solchen Scheuklappen durch die Welt laufen. Weil die Dinge halt so komplex geworden sind, dass man auch mehr gar nicht überschaut. Und wir haben ganz verloren, dieses weite Panorama zu sehen, das dazugehört. Und das ist riesig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das kann man aber nicht mit unserem Verstandesdenken erfassen, sondern da brauche ich dieses lebendig-schöpferische, dieses schauend-imaginative Denken. Denn das imaginative dazu, weil ich ja wirklich die geistigen Hintergründe, die geistigen Wesen, die mitbeteiligt sind an dem Ganzen, kennenlernen muß. Weil die sind ja heute eigentlich komplett ausgeschlossen. Und die denkt - ja, bei uns in anthroposophischen Kreisen schon mehr, und sicher bei manchen anderen Gruppierungen auch, aber bei denen, die jetzt wirklich die Entscheidungen fällen, wie es in die Zukunft gehen soll, die haben von dem nichts - ja, die habens einmal gehört vielleicht und dann machen sie sich lustig drüber und sagen: so ein Blödsinn! Aber das sind entscheidende Dinge. Und der Fehler entsteht daraus, dass man das alles ausblendet. Und rein technisch gesehen sind die Lösungen logisch und richtig, scheinen gut zu sein, aber sie werden nicht funktionieren. Sie werden nur das nächste Problem schaffen und das wird größer sein als das vorhergehende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:30::14  Naja, auch, hat auch seinen Sinn, weil an einem noch größeren Problem können wir noch mehr reifen. Also kommen einige Aufgaben auf uns zu. Aber darum soll man nicht über alles immer enttäuscht sein, was jetzt schiefläuft, sondern wir können es eigentlich nur nützen, um daraus zu lernen und damit weiterzukommen, irgendwann. Und weiter auch über das Dasein der Erde dann hinaus einmal. Aber entscheidend wird eben sein, was wir jetzt machen, für das, was dann sein wird. Was wir jetzt versäumen hier und nicht tun, das - dann sind die Früchte in der Zukunft auch nicht da. Und dann ist der nächste Schritt schon wieder schwieriger, sagen wir es einmal vorsichtig so. Also diese große Perspektive denken. Man denkt: naja, da muss ich praktisch jetzt vor Ort schauen, wie das halt am besten läuft - enger Bereich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich muss schon genau dorthin schauen, das ist schon richtig. Aber ich muss eben auch die weite Perspektive vom alten Saturn bis zum Vulkan in Wahrheit, also über eine riesige Entwicklungskette. Ich weiß, da werden die meisten Menschen, die heute mehr im Materialistischen leben, lachen darüber und sagen: bum bum bum, da stimmt was oben nicht. Naja, ja, muss man ja sehen, ich verstehe das ja, weil diese Denkweise ist halt da, der Ahrimann ist stark heute und der Luzifer ist genauso stark, der hat seine Begeisterung eben dann auch für diese Einseitigkeit davon, und dann entsteht ein Zug aber drinnen, der in die falsche Richtung fährt, sehr schnell. Ah es ist logisch, klar, es begeistert die Menschen, aber es ist der Weg vielleicht in den Abgrund. Und man fährt aber, weil man dem Abgrund entkommen will. Aber man baut die Schiene dann wieder genau hin, dass sie erst recht in den größeren Abgrund fährt, indem man den kleineren vermieden hat. Ist jetzt ein bisschen ins Bild gefasst. Aber, also Mut auf jeden Fall, auch wenn ich kein Experte bin, aber trotzdem ein eigenständiges, kreatives Denken zu erfahren, das Ungewöhnliche denken können auch, das Ungewohnte denken zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:32:53  Und die geistigen Wesen, die um uns da sind, sagen uns in Wahrheit dauernd, weisen uns darauf hin, was du, du, du, du machen kannst. Sie sehen unsere Fähigkeiten. Sie sehen eigentlich, du kannst was machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da und dort. Und sie geben uns eigentlich nur einen Schubser, er kennt die Aufgabe. Und trotzdem sind wir frei dabei, sie zwingen uns zu nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Gegenteil, sie sagen ja auch nicht, sie könnten es ja selber auch nicht machen, das ist es ja eben. Darum kommen sie zu uns und fordern uns auf, in Wahrheit das zu machen. Sie können es nicht für uns machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen dann unseren Beitrag dazu zumindest leisten. Es kommt eine ganze Menge uns entgegen. Aber das Entscheidende, was nämlich entscheidet darüber, ob es wirklich für die Zukunft etwas Gutes bringt oder eben nicht, ist unser Beitrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So klein er auch heute ist, aber der gibt der ganzen Schöpfung, mit der ganzen Zukunftsperspektive eine ganz neue Qualität. Um dessen Willen ist diese ganze riesige kosmische Entwicklungskette über die sieben Stufen vom alten Saturn bis zum Vulkan da, damit sich das entfalten kann. Und wir haben jetzt in der Erdentwicklung angefangen, diese Aufgabe wirklich anzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da war eh lange Vorlaufzeit, dass wir mal so weit kommen, dass wir das wirklich in die Hand nehmen können. Da war im Grunde noch alles aus der Vergangenheit mitzubringen und jetzt endlich dann zur Zeit des Mysteriums von Golgatha dann so weit zu bringen, dass da, oder eben zur Zeit des Erdenlebens des Christus, dass wirklich das göttliche Mensch werden kann. Im Christus, aber in jedem von uns ist der Funke drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem von uns, in jedem von uns ist der Christus. Also indem der Christus Mensch wird, in den Leibeshüllen dieses Nathanischen Jesus, wird der Mensch in allen Menschen in Wahrheit. Nur es steht in unserer Freiheit, das zur Kenntnis zu nehmen und wirklich das als Aufgabe zu empfinden, aus dem eigenen Ich heraus tätig zu werden oder auch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Christus in uns zwingt uns aber auch nicht. Der am allerwenigsten. Aber es ist sein Wille, dass uns die Freiheit gegeben ist, das zu dürfen, zu können, ich würde jetzt gar nicht einmal sagen zu sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gottheit wünscht es sich. Sagen wir es einmal so. Sie befiehlt es nicht, aber sie erhofft es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird wohl auch auf die Religionen irgendwann ein anderes Bild, eine andere Perspektive werfen, weil es ist nämlich die Art, wie damit umgegangen ist, also damit meine ich nicht die Schriften als solches. Die sind nämlich durchaus offen für andere Perspektive als das, was dann daraus gemacht wurde im Laufe der Zeit. Ohne dass ich es verteufeln will, weil vieles eben auch notwendig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Menschen damals zu was anderem noch nicht reif waren, weil wir lernen mussten, aber man hat auch Fehler gemacht, aus denen man wieder lernen kann. Aber im Grunde müssen wir so etwas wie die Apokalypse als Anregung nehmen, dieses ganze Weltendrama, das da beschrieben ist drinnen, aus eigener Perspektive zu schauen, zu erleben und mitzutun, dass es eben keine Katastrophe wird, sondern im Gegenteil die Enthüllung des Göttlichen in uns, um uns. Apokalypsis Jesu Christi, des Wesens Jesu Christi und damit aber auch des Göttlichen insgesamt, weil die Trinität, also Gott Vater, Gott Sohn und der Heilige Geist sind eine Einheit, für sich genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur da muss ich halt sehr hoch hinaufsteigen, dort erlebe ich das. Je mehr es gegen unsere Erdensphäre kommt, desto mehr erscheinen sie in drei Gestalten, wenn man so will, die sehr unterschiedlich in gewisser Weise sind, und die man daher deutlich unterscheiden sollte. Vielfach, das beschreibt ja Rudolf Steiner öfters, dass dort, wo die Menschen heute von Christus reden, sie meistens vom Vatergott reden und gar nicht mitkriegen, dass es zwar der Christusname ist, aber sie verstehen ihn eigentlich nach dem alten Prinzip und das ist das, das von der Spitze herunter sozusagen alles strömen lässt und dem sich alles unterordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war aber nur die Wegbereitung einmal. Und gerade dann insbesondere dadurch, dass das göttliche Mensch geworden ist und im Christus oder Christus im Menschen, man kann durchaus beides sagen, weil ist der Christus dadurch, dass er Mensch geworden ist, also bis in diese Sphäre heruntergestiegen ist. Dadurch kommt eben auch diese Aufgliederung, Gott Vater, Gott Sohn und Heiliger Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind eins, aber hier wirken sie in drei verschiedenen Gestalten. Und die Mitte des Ganzen ist das Christusprinzip. Und das ist aber in jedem Menschen Mensch geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die größte Bejahrung des freien Menschen, die man sich nur vorstellen kann. Aber so ist es nicht immer interpretiert worden, durch die Kirchen und dergleichen. Wie gesagt, ich will nichts verteufeln, es war eine gewisse Notwendigkeit, weil die Menschen nichts damit anfangen hätten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenteil, Frau Osern, bitte hilf uns und mach für uns. Und der Priester ist der Vermittler. Und der sagt uns ja, der liebe Gott wird es schon richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir sollen es richten. Und wir haben aber alle Unterstützung dabei. Das ist die Hilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben alle Unterstützung. Aber es ist nie dieses, ich kann nicht, ich lieg da, mach. Sondern selbst in der schwierigsten Situation noch, ein Entfunken des Eigenwollens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Ich heraus. Also nicht des Ego-Wollens, sondern dieser Schöpferische Wille, der aus dem Ich herauskommt. Und das geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten sind wir gar nicht christlich. Überhaupt nicht. Da bleiben wir irgendwo stecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist dann geistige Bequemlichkeit. Und daher betone ich das auch so oft, also wenn ich geistiges Wahrnehmen, Erleben, Erfassen, Erkennen will, dann heißt das, es ist eine Aufgabe für mich, weil ich die Fähigkeit dazu habe. Und jedes andere Motiv, geistiges Sehen wollen, oder geistiges Konsumieren wollen, ist was vollkommen Luziferisches in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn dann noch der Intellekt dazu kommt, der es jetzt sehr gescheit noch interpretiert, dann ist der Ahrimann auch dabei. Dann haben wir Luzi, Ahri beisammen. Und die sind drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird wahrscheinlich zu polemisch, aber man kann sich die verschiedenen Kirchen anschauen, wo es mehr in den Westen geht, wo es mehr in den Osten geht, wo es mehr in der Mitte ist. Also in der Mitte hat man am stärksten beide zugleich, Luzi und Ahri. Im Osten ist es mehr das Luziferische, im Westen ist es mehr das Ahrimanische drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in den Religionen, in den christlichen Religionen. Es wäre interessant, das einmal zu verfolgen. Also ein bisschen nach Amerika hinüber, zu schauen, wie ist es im Osten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt könnte man ja fragen, wie ist es im Süden und Norden. Ich gebe jetzt keine Antwort dazu. Aber man wird darauf kommen, alles sind Einseitigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es sind also die Widersacher drinnen, aber sie sind, die ja noch nichts machen, sie sind nicht im Gleichgewicht. Weil auch in der Mitte, wo beide drinnen sind, heißt es noch lange nicht, dass sie im Gleichgewicht sind. Weil das Gleichgewicht fordert, dass der individuelle Mensch sie im Gleichgewicht hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da ist bei uns eher in der Mitte das Problem, dass dann die beiden so auseinanderziehen. Und wir sollten sie eigentlich so in die Waage bringen. Aber die erreißen uns auseinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist nichts im Gleichgewicht. Sie zerren daran. Also das heißt, für die Zukunft wird eben auch, neben der ganzen Naturaufgabe, auch notwendig sein, den Umgang mit dem Religiösen auf eine neue Ebene zu heben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen ersten Anstoß hat ja Rudolf Steiner dadurch gegeben, indem er die angehenden Priester der Christengemeinschaft unterstützt hat, da einen neuen Weg zu gehen. Aber auch der ist nur eine Übergangsstufe, sodass einmal so ist, dass die Kirche nicht da ist oder dort, oder indem ich einschreibe, sondern dass das stattfindet in der Begegnung der Menschen. Überall auf Erden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass dort das Geistige lebt. Das Göttliche drinnen lebt in dem, was man gemeinsam tut. Und dass eigentlich im Grunde jede Handlung daher eine, wenn man so will, sakramentale Handlung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, dass sie eine geistige Bedeutung auch hat. Aber eben nicht nur, dass es formelhaft irgendwo ist und unter Sprüchen heruntergesprochen wird, das reicht nicht. Sondern ich muss es wirklich aus dem Eigenen nicht nur erleben, sondern sogar schaffen, mitschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gemeinsam können wir mehr schaffen. Dann wird ein Geistiges, ein Göttliches auf Erden noch viel, viel stärker leben, als es heute durch die Kirchen der Fall sein kann. Selbst auch durch die Christengemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das ist eine Etappe des Weges. Und das wird nicht bis zum Ende der Erdentwicklung oder der Menschheitsentwicklung so sein, sondern es werden noch höhere Formen möglich sein. Und die werden sich abspielen im sozialen Umgang der Menschen miteinander, im Umgang mit der Natur, im Umgang mit den Tieren, mit den Pflanzen, mit allem, was da draußen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Riesenperspektive. Wir dürfen uns aber auch nicht täuschen, die Entwicklung ist in Wahrheit so rasant, auch die geistige Entwicklung, die positive Entwicklung, dass wir sehr, sehr viel mehr leisten können, als wir in der Vergangenheit geleistet haben. Wir sind jetzt eigentlich darauf richtig loszulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jetzt die Zeit, richtig loszulegen. Da braucht man nicht nachzutrauen den alten Kulturen, wie sie waren. Ich meine, wir haben ihnen viel zu danken, weil sonst wären wir nicht dort, wo wir heute wären, im guten wie im schlechten Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchten sie auf jeden Fall, aber wir werden weit darüber hinausgehen. Wir werden weit über das Urindische hinausgehen. Da war eine höchste Geistigkeit drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir in die atlantische Zeit gehen, war noch mehr drinnen, in Wahrheit. Aber das ist trotzdem auf die Art, wie es damals war, nicht die Zukunft. Das heißt, wir werden weit darüber hinaussteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Möglichkeit dazu ist jedenfalls da. Und dann wird es auch die Trennung zwischen dem sogenannten Profanen und dem Heiligen nicht geben. Es wird das Profanste geheiligt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Heiligste wird auch dem Äußeren sein, solange wir überhaupt noch verkörpert sind, denen. Und wenn wir nimmer verkörpert sind, wird es zumindest der Erde noch dienen, die noch eine Weile weiter bestehen wird, wenn wir uns gar nimmer verkörpern. Da werden wir auch noch Kräfte hineinfließen lassen, bis sie dann, wenn sie ihre Aufgabe ganz erfüllt hat, die Erde auch sterben darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann der Weg durchs Geistige weitergeht, wo die Früchte dieser ganzen großen Entwicklung, also der Erdentwicklung geht es dem Speziellen, wo diese Früchte erreichen können. Und dann kommen wir mit dem in ein neues Jerusalem, das bereits wesentlich mitgestaltet sein wird in seinen Feinheiten durch das, was die Menschen dazu beitragen. Das ist so ein Geheimnis des neuen Jerusalems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es wird armseliger sein, wenn wir weniger beitragen. Und es wird sehr reich sein, wenn wir viel beitragen. Aber das wird sehr wohl von uns abhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also nicht einfach so, dass uns das hingestellt wird. Die Erde, bis zur Erdentwicklung, bis zu dem Moment, wo unser Ich uns geschenkt wurde und wir uns dann verkörpert haben, bis dahin ist tatsächlich alles für uns gemacht worden. Es ist uns also die Basis für unsere Entwicklung geschenkt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann war noch eine lange Phase, wo das nachwirkt, wo wir selber das noch nicht aus eigenem Machen konnten, aber vorbereitet werden sollten. Aber dass es möglich wird, das hängt mit dem Mysterium von Golgotha zusammen. Das ist das Große.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wirklich der Entschluss drinnen liegt, der Gottheit Mensch zu werden. Der Entschluss des göttlichen Mensch zu werden. Und das auch wirklich zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christus ist ganz Mensch geworden. Und trotzdem ganz Gott auch, als Beides. Und das ist der Maßstab, um den es geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir verweigern, da mitzutun, dann werden wir halt mittun müssen, wahrscheinlich bei den Widersachern irgendwo. Es gibt nur die eine Alternative. Der Weg in die fruchtbare Zukunft wird nur fruchtbar sein, wenn wir mittun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir es nicht tun, sind wir zwangsläufig in der Widersacherwelt. In welcher auch immer jetzt. Aber da ist jedenfalls der starke Sog der soratischen Wesenheit, dass wir es wirklich irgendwann einmal endgültig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das könnte passieren. Ja, soviel als Gedanken für heute. Der Überzug ist wieder etwas größer geworden heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch fürs Dabeisein. Und ich danke euch wirklich von ganzem Herzen dafür, weil es ist nicht ohne, bei diesen doch ja nicht einfachen Dingen dabei zu bleiben, und es nicht noch zweifelhaft ist, 315 Vorderregen schon öd zu finden, sondern immer noch mit Begeisterung dabei zu sein. Und einfach Freude daran, auch bewusst eine Freude zu haben, gemeinsam das irgendwo durchzugehen und es heranzutasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja wirklich ein gemeinsames Tun, das drinnen ist. Ich bin halt der Sprecher der ganzen Geschichte, aber es ist ohne euch nicht möglich. Und ohne den Menschen auch das so empfinden, das irgendwo mitempfinden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass das in der Zukunft noch mehr und noch mehr werde. Ich sehe durchaus sehr realistische Möglichkeiten dafür. Auch wenn manches so schlecht ausschaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe jetzt mal irgendein gröberes Wort unterdrückt. Ich habe jetzt mal irgendein gröberes Wort unterdrückt. Ich habe ja Pause gemacht vorher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es schaut ja manches wirklich sehr problematisch aus heute. Aber das sind halt die Hürden. Und die können wir nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird es niemand für uns machen. Ist doch schön auch. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke im Livestream, die ihr dabei seid. Bis zum nächsten Mal. Danke, Wolfgang, für die Umwege, die wir mit dir gehen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne. Das ist der kürzeste Weg. Das ist der kürzeste Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, genau. In diesem Sinne. Schönen Abend euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schönen Abend euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[#A|&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;A&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;]] [[#B|B]] [[#C|C]] [[#D|D]] [[#E|E]] [[#F|F]] [[#G|G]] [[#H|H]] [[#I|I]] [[#J|J]] [[#K|K]] [[#L|L]] [[#M|M]] [[#N|N]] [[#O|O]] [[#P|P]] [[#Q|Q]] [[#R|R]] [[#S|S]] [[#T|T]] [[#U|U]] [[#V|V]] [[#W|W]] [[#X|X]] [[#Y|Y]] [[#Z|Z]] | [[#0-9|0-9]] |[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#A| Gesamtglossar]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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----&lt;br /&gt;
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=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 214. Vortrag von Wolfgang Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 216. Vortrag von Wolfgang Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SaKe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_215._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=20020</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 215. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2024-08-12T20:24:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 214. Vortrag von Wolfgang Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 216. Vortrag von Wolfgang Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
== Video &amp;amp; Audio ==&lt;br /&gt;
[[Datei:215.apo.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=VYMKnow2npA|zentriert|450x450px]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 215. Vortrag -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|▷ Alle Vorträge zur Apokalypse von Dr. Wolfgang Peter]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[a:Apokalypse des Johannes|anthro.wiki]]&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;[https://www.dropbox.com/scl/fi/8fe9jm7qliywpvc7dvcqe/215.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=wuk7yeh444p180f9pbjwqi4dx&amp;amp;st=4kk2u818&amp;amp;dl=0 ↘ mp3 Audio zum Runterladen]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++Rohtranskription vom 215. Vortrag +++ diese ist maschinell +++ Überarbeitung begonnen von Sabine +++ gerne kannst du mit uns bei der Transkription [[MitTun bei Anthro.World|mitTun]] +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Begrüßung, die Zahl Neun, neunter Wochenspruch 00:00:40 =====&lt;br /&gt;
Gut, meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zum 215. Vortrag zur Apokalypse, und dazu gibts den neunten Wochenspruch. Neun ist auch eine schöne Zahl, das letzte Mal habe ich gesagt, acht ist auch eine schöne Zahl. Es sind eigentlich alle Zahlen schön - doch, haben alle irgendwas Besonderes. Also Neun, die Zahl der himmlischen Hierarchien, die neun Engelhierarchien zum Beispiel spielen eine große Rolle, beim Dante in der Göttlichen Komödie ist die Neunzahl auch ganz wichtig, die kommt auch immer wieder vor. Ja, ja, auch wenn es in die Tiefe geht, neun Stufen in die Tiefe hinunter, neun Stufen wieder hinauf auf den Läuterungsberg, wenn man die Vorstufe und dann das irdische Paradies dazu nimmt, sind es wieder neun Stufen, und dann geht es wieder neun Stufen eigentlich hinauf, aber im Grunde gibt es dann noch die zehnte, die höchste Sphäre, der Feuerhimmel, das Empyreum. Also das ist jenseits von Raum und Zeit, das ist der höchste Sitz der Gottheit dann. Also da kommt sogar ein Zehntes dazu. Und es sind in der Göttlichen Komödie auch interessanterweise immer 33 Gesänge, nur das erste hat 34, weil da ist ein einleitender Gesang noch. Also da ist drei, 33 Dreier drinnen, die drinnen stehen, und die Neunzahl spielt auch eine große Rolle eben halt in den Stufen, und drei mal drei ist ja auch wieder neun. Also das ist ganz bewusst auf diese Zahlenrhythmen auch gebaut, das Ganze. Gut, also der neunte Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergessend meine Willenseigenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfüllet Weltenwärme sommerkündend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir Geist und Seelenwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Licht mich zu verlieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebietet mir das Geistesschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und kraftvoll kündet Ahnung mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verliere dich, um dich zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist jetzt die Stimmung in der wir drinnen stehen. Es ist aber tatsächlich auch sehr wesentlich für die Stimmung, aus der heraus man zu einer geistigen Wahrnehmung kommt, ahnend vielleicht nur auch, aber da geht es auch sehr stark um das &amp;quot;Verliere dich, um dich zu finden&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Geistig-seelische Berührung und der Umgang damit  00:03:32 =====&lt;br /&gt;
Also wir fangen einmal an, wir werden berührt von etwas, was seelisch-geistig um uns da ist. Über das haben wir jetzt schon oft und viel gesprochen. Die eigentliche &#039;&#039;&#039;Wahrnehmung&#039;&#039;&#039; beginnt mit dieser Berührung. Die Kunst ist, sie nicht zu verschlafen, sie nicht zu übersehen, sondern die Berührung zu empfinden, aber in der liegt eigentlich schon alles drinnen. Nur, man hat zunächst einmal vielleicht noch gar keine Ahnung, um was geht es da eigentlich? Was ist da alles drinnen? Kann manchmal schneller da sein, aber oft spürt man nur: Es geht mich etwas an, da ist etwas, es geht mich etwas an, und dann fängt die Arbeit an, wie wir es ja jetzt besprochen haben, also dieses bewusste &#039;&#039;&#039;Aufbauen einer Imagination&#039;&#039;&#039;, also dass ich versuche, aus dieser Stimmung heraus &#039;&#039;&#039;das in ein Bild zu fassen&#039;&#039;&#039;, wo ich mir bewusst darüber bin: Ich male dieses Bild, das ist nicht einfach was Fertiges, was kommt, sondern ich baue es auf und beginne dabei zu spüren: das ist tatsächlich sehr stark drin, und das ist auch wichtig. Wenn man es falsch macht, irgendwo: Nja das ist es noch nicht, das muss ich wieder weiter malen, sozusagen wieder bissel auslöschen und neu beginnen. Aber irgendwann ist es dann ... fertig, - fertig ist ein schwieriges Wort dafür, weil fertig ist es eigentlich nie, aber es ist doch einmal ein Gesamtüberblick, das mit dieser Empfindung verbunden ist. Und in diesem Aufbauen wird mir aber eben dadurch immer mehr bewusst von dem, was in der eigentlichen Wahrnehmung, das heißt in dieser seelischen Bewegung drinnen steckt. Weil das Bild ist das, was wir schaffen, das ist eigentlich ein Mittel, um es uns zu &#039;&#039;&#039;Bewusstsein&#039;&#039;&#039; zu führen. Und das Eigentliche ist aber der Impuls, der dahinter ist, der ja eigentlich in Worten gar nicht aussprechbar ist, auch nicht in Bildern zu malen ist, weil er eben übersinnlich ist, also es ist nichts Sinnliches und daher könnte ich es auch gar nicht kommunizieren. Auch in Wahrheit mir selber zunächst nicht. Der Weg ist aber in der Art, dass ich mir dieses Bild aufbaue und dadurch mir immer feinerer Details dieser Berührung bewusst werde. Und dann kann ich, wenn ich das wirklich ganz habe, dann habe ich ein sehr differenziertes &#039;&#039;&#039;seelisches Erlebnis&#039;&#039;&#039;, Erleben. Das ist sehr komplex dann unter Umständen schon. Und da liegt die eigentliche, die wahre Imagination drinnen. Aber das Bild aufzubauen hilft mir, mir dieser Imagination bewusst zu werden, die eigentlich mir entgegenkommt. Und da ist eben dieses drinnen: ich muss einmal selber tätig sein, da bin ich eigentlich ganz da bei mir. Es ist allerdings &#039;&#039;&#039;nicht ein abstraktes Denken&#039;&#039;&#039; oder so, weil wenn ich nachgrüble über etwas, was mich seelisch berührt, da kommt eigentlich nix heraus oder nur Blödsinn heraus. Da kommen vielleicht meine Vorurteile hinein und das darf es eben nicht sein. Es ist also wirklich ein künstlerisch, geradezu ein künstlerisches Gestalten dieses Bildes. Und das trägt &#039;&#039;&#039;durchaus eben auch eine individuelle Note&#039;&#039;&#039;, das darf es auch durchaus tragen, und es ist trotzdem &#039;&#039;&#039;aber geschöpft eben aus der ganz objektiven Berührung&#039;&#039;&#039;, die da ist. Diese seelische Berührung ist eben auch nicht nur: Je, ist das schön! oder: Äh grauslich, was mir da entgegenkommt! Es kann ja sowohl als auch sein. Es ist mehr, es liegt also eine von mir unabhängige Seelenqualität auch drinnen. Aber natürlich, wenn sie mir entgegenkommt, trifft sie zusammen mit meinem Empfinden einmal, ob ich es schön oder nicht schön finde oder so, aber das muss ich versuchen, wegzulassen, aus dem Weg zu lassen. Also das heißt, ich muss schauen, dass ich nicht gleich ... : Hua, weil das ist so schön ...! und mich da hineinsteigern und das schon für das Bild nehmen, sondern ich muss sagen: Ah, da, ich merke, poh, das ist was Starkes, ja, soll es sein, aber jetzt halte dich einmal zurück und lass nur das sprechen, was auf dich zukommt. Und da finde ich die objektive Seelenwelt, die &#039;&#039;&#039;objektive Geisteswelt, die dahinter steht.&#039;&#039;&#039; Die ist nämlich jetzt nicht unabhängig davon, ob es mir gefällt oder nicht gefällt. Sie ist so, wie sie ist, und grade wenn ich meine eigenen, ich sag einmal, Emotionen, eben schön oder hässlich, abstoßend, Sympathie, Antipathie, wenn ich das weglasse, kann ich sie auch in ihrer Klarheit nehmen dann, diese Berührung, und kann durchaus eben auch mich gegenüberstellen dem, was vielleicht hässlich ist, weil es &#039;&#039;&#039;Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039; sind - es sind nicht alle Widersacherkräfte hässlich, alsu gerade das Luziferische, im Gegenteil, das ist eben gerade das, was: ... Ah, schön, toll! Ah, diese Engelerscheinung! Ja, es ist eh ein Engel, aber es ist halt ein luziferischer. Das haben wir auch schon oft besprochen: &#039;&#039;&#039;die wahren Engel&#039;&#039;&#039;, also die nicht luziferischen Engel, da steht immer: Fürchte dich nicht! Und das ist immer die Empfindung dabei, dass das: Pfuh, brrr, das ist so kräftig, so einschüchternd in einer gewissen Weise, dass mir nicht einfällt, als erstes zu sagen: Je das ist schön, sondern: Wow das ist gewaltig, das ist viel größer als ich, ich bin so klein daneben, das ist so, so stark und was will das jetzt von mir? Weil, es ist ja auch - über das haben wir auch schon gesprochen - &#039;&#039;&#039;geistiges Erleben&#039;&#039;&#039;, geistiges Streben nach diesem Erleben &#039;&#039;&#039;ist immer mit einer Aufgabe verbunden&#039;&#039;&#039;. Also es ist eigentlich ein absolutes No-Go, etwas, was nicht sein soll, dass ich: ... ich will die geistige Welt sehen oder erforschen, weil es mir halt jetzt gerade so Spaß macht. Weil es mich interessiert, weil ich neugierig bin darauf. Neugierde ist eigentlich die ganz falsche Motivation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Wahres Berührtwerden und Widersacherkräfte [00:10:40] =====&lt;br /&gt;
Sondern richtige geistige Wahrnehmung entsteht aus dem, ja, wo eigentlich zusammentrifft: Ich fühle in mir, also ich fühle einmal das, was mich berührt, was auf mich zukommt, wo ich deutlich spüre, das kommt jetzt nicht aus mir, sondern es kommt auf mich zu, auch wenn ich darauf reagiere einmal mit irgendwelchen Empfindungen, klar. Aber da kommt etwas auf mich zu, das bin nicht ich selber, sondern es ist ein anderes Wesen, das mich berührt. Und dann nehme ich aber meine Sympathien, Antipathien ganz heraus, aber es erwacht auch etwas, es spricht etwas in mir an, was mit meinen ganz individuellen Fähigkeiten zu tun hat. Und es zeigt mir: Ich - wenn wir das jetzt weiterspinnen - ich sehe das jetzt oder ich habe die Chance, das zu sehen, indem ich dieses Bild male, weil ich bestimmte Fähigkeiten habe und mir da eigentlich so etwas wie eine Aufgabe entgegenkommt, die ich erfüllen kann, weil ich die Fähigkeiten habe. Auch die geistigen Wesen kommen, stürzen sich nicht so auf uns hin: Ah wir sind halt da und ... - Nein, sondern sie berühren uns dann, wenn es, wie soll ich das menschlich ausdrücken, wenn es Sinn macht. Das heißt, sie sprechen den Menschen an, der etwas leisten kann in diese Richtung, um die es geht. Das heißt, die Engelwesenheit oder was immer es ist, neigt sich in gewisser Weise mit einem - Auftrag ist vielleicht zu stark gesagt, weil wir können ihn auch verweigern, natürlich, aber dann erleben wir auch das Bild nicht, dann werden wir es schwer haben. Also wir können nicht sagen: gut, du kannst, eine Aufgabe für mich haben, aber ich will das eigentlich nur sehen, und es ist schon meine Verantwortung. ob ich dann was tue oder nicht. Ist es auch, ist es auch. Aber wenn ich es innerlich nicht als Auftrag empfinde, dann werde ich es gesunder Weise auch nicht sehen. Die luziferischen Engel, die scheren sich da weniger darum, die zeigen uns alles Mögliche, auch wenn kein Auftrag damit verbunden ist, scheinbar zumindest. Weil die halten uns dann, die ziehen uns dann irgendwo hin und wir merken es gar nicht, weil wir freudig dorthin laufen, es ist aber gar kein freier Willensentschluss, sondern sie dirigieren uns irgendwohin. Sie locken uns damit, dass das eben schöne, erhebende Bilder sind. Aber es geht nicht darum, dass wir einen Auftrag für die geistige Welt erfüllen, sondern für diese geistigen Wesenheiten. Aber sie sagen uns gar nicht, dass es ist ein Auftrag ist, wir kriegen es gar nicht mit, also wir fühlen uns nur einfach wohl dabei und laufen dadurch aber genau in die Richtung, die diese luziferischen Wesenheiten haben wollen. Das ist gerade, also immer beim geistigen Streben ist das eine der großen Hürden, die auf uns zukommen, dass solche Engel sich sehr leicht auf uns stürzen, also wenn sie merken, da ist eh jemand, der zum Geistigen neigt, na den können wir in unsere Richtung ziehen. Und sie zeigen uns alles Mögliche. Da kommt man auch dann dadurch schneller zu den Bildern, aber nicht so, dass wir ganz bewusst bei jedem - wie soll ich das nennen - Pinselstrich, im übertragenen Sinn, voll dabei sind, sondern es steht sehr schnell das Bild da, es ist einfach schön, und wir nehmen es aber im Grunde passiv auf, das heißt zum Teil zumindest passiv auf: Nicht wir malen, sondern wir bekommen es. Wir bekommen es und werden damit, ohne dass wir es merken, auf einen bestimmten Weg gelockt. Und das tun die regulären geistigen Wesenheiten nicht. Ganz streng nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Imaginatives Denken und Schauen, Inspiration beginnt durchzuklingen  [00:15:05] =====&lt;br /&gt;
Und daher ist es eigentlich, also beim modernen imaginativen Denken, imaginativen Schauen, weil es ist ein schauendes Denken, es ist kein ableitendes, logisch ableitendes Denken, sondern man überschaut einen Teil der geistigen Welt und schaut zugleich die Zusammenhänge. Also das heißt, ich muss nicht grübeln: Wie, aber bitte, wie hängt das eine mit dem anderen zusammen? Sondern: Ich seh&#039;s einfach. Aber ich seh&#039;s übersinnlich, zunächst, aber wie gesagt, durch das eigene Malen mache ich mir das ganz bewusst und eben vor allem auch die Zusammenhänge bewusst. Ich weiss genau: ah, das gehört jetzt dahin, das gehört dorthin, das gehört dahin. Aber das ist ein rein seelisches Erlebnis, das sich nicht in sinnliche Bilder übersetzen lässt. Wenn, dann ist es schon eine Übersetzung, indem wir es malen in unserer Seele, ist das schon eine Übersetzung. Die hilft uns, uns der Zusammenhänge bewusst zu werden. Aber die eigentliche Imagination habe ich dann, indem ich los lasse: Jetzt habe ich es gemalt. und jetzt habe ich es vor mir, dann nicht als das Bild, das ich gemalt habe, sondern als das eigentliche, das dahinter steckt. Schwierig, das Ganze. Aber im Gegensatz zu früher, zu der alten Art des Hellsehens, kann man heute diese ganzen Schritte verfolgen, irgendwo. Es ist also nicht: wusch, da geht das geistige Auge auf und ich hab halt die Vision, die überfällt mich, sondern ich bin ganz bewusst dabei, ganz bewusst dabei. Und lerne auch zu unterscheiden, was ist Übersetzung ins Sinnliche - die aber durchaus notwendig ist, um selber es bewusst greifen zu können, und vor allem dann auch notwendig ist, um es kommunizieren zu können. Aber im Endeffekt, dass ich wirklich das erfasse - und da geht&#039;s eigentlich schon in die Stufe der Inspiration hinein, Inspiration ist eben genau die Phase, wo das Bild mir auch wirklich sagt, um was es eigentlich geht. Weil ich könnte ja ein Bild haben, da sehe ich geistige Wesenheiten, also von mir aus male ich sie auch in dem Bild, das ich mir selber aufbaue, könnte es vielleicht sogar wirklich aufs Papier bringen, irgendwo, dieses Abbild der eigentlichen Imagination. Aber das hieße ja noch nicht, dass ich verstehe, wie die jetzt zusammenhängen, warum sind gerade diese Wesenheiten da? Aber in der eigentlichen Imagination, die schon von der Inspiration durchklungen ist, da habe ich die ganzen Zusammenhänge auch drin. Das heißt, jede Figur, jede Wesenheit ist dort, wo sie hingehört, sozusagen, und ich sehe, jede hat ihre eigene Aufgabe und gemeinsam tun sie etwas. Und sie sprechen mich an, dass ich mit tun könnte, weil ich gezeigt habe, unbewusst, nämlich dadurch, wie ich eben bin, dass ich Fähigkeiten habe, die mich in dieses Werk einbinden können, wo ich etwas beitragen kann. Das heißt, ich bin auch ein Partner in dem ganzen drinnen. Und ich fühle diese Berührung eben gerade deswegen, weil ich bestimmte Fähigkeiten habe, die gebraucht werden. Und es ist sozusagen eine Einladung dazu. Und dass mir diese Zusammenhänge in ihrer, wie soll ich sagen, objektiven Form klar werden - und objektiv heißt, wie die geistigen Wesen um mich zusammenhängen, aber auch, wie sie mit mir zusammenhängen. Also es ist beides, ein anderer würde es ein bisschen anders sehen, weil er andere Fähigkeiten hat, eine andere Aufgabe ist, und er würde anders angesprochen werden. Also das zeigt eben auch, dass wenn Menschen, unterschiedliche Menschen, die sich diese Fähigkeit erworben haben, auch wenn sie sich auf ein ähnliches Geistgebiet und auf ähnliche geistige Wesenheiten konzentrieren, es doch zwar ähnlich, aber nicht ganz gleich schildern. Weil sie sind Teil des Bildes, in Wahrheit ist man Teil des Bildes. Also das ist jenseits von subjektiv und objektiv, es ist einfach eine Geistgemeinschaft, die sich da bildet mit höheren geistigen Wesen, aber auch mit mir, der jetzt eben diese anderen geistigen Wesenheiten beginnt zu erleben und mit den ganzen Zusammenhängen, also eben zu sehen, wer welche Aufgabe da drinnen hat und zu spüren: was kann ich tun dazu? Was kann ich tun, was die vielleicht, obwohl sie höher sind, nicht tun können, weil sie in einer ganz anderen, ja, wie soll ich das ausdrücken, Lebenssituation sind, sozusagen, sie leben in einer anderen Sphäre, in der sie Dinge nicht tun können, die Menschen, die auf Erden verkörpert sind, tun können. Eben zum Beispiel den Impuls hier in die irdische Welt hineinzutragen, und aber ganz bewusst hineinzutragen. Das ist noch etwas anderes, als wenn wir aus höherer Führung heraus zu etwas hingelenkt werden, gar nicht merken, dass wir gelenkt werden oder geführt werden, und dann etwas tun, was im Sinne der geistigen Welt durchaus ist, aber wir kriegen das gar nicht so richtig mit, daß es passiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Inspirative Erkenntnis verlangt wieder Wegschaffen des imaginativ geschaffenen Bildes  [00:21:21] =====&lt;br /&gt;
Und das hat sich aber eben auch in der geistigen Welt geändert, dass die Führung eben nicht mehr so ist wie in der Vergangenheit, dass wir einfach irgendwo hingeführt werden, weil wir halt geeignet sind, um dort eine bestimmte Sache zu tun. Heute sollte das mit vollem Bewusstsein passieren. Also dass wir - ich weiß, das ist jetzt schon sehr viel, sehr weit gehend, was ich da schildere. Aber wir sind jedenfalls auf dem Weg dorthin, dass das immer bewusster wird. Das heißt aber, ich muss, um diese Zusammenhänge erkennen zu können, muss ich einmal selber malend tätig werden, nachdem ich vorher diese Berührung gehabt habe. Um sie mir ins Bewusstsein zu heben, male ich einmal, sehe schon gewisse Konstellationen, verstehe sie aber noch nicht ganz. Und dann muss ich, um die Inspiration, also die mir die Zusammenhänge wirklich mit Sicherheit zeigt, muss ich dieses Bild, das ich gemalt habe, wegschaffen. Das heißt, ich muss das alles, was ich in sinnliche Bilder übersetzt habe, einmal vergessen, schaff&#039;s einmal weg und schaue dann rein seelisch, geistig, also das Bild ist im Seelischen, aber es steckt das Geistige dahinter, das die Zusammenhänge erhellt. Und dann sehe ich also dieses, wie soll ich sagen,  Beziehungsgeflecht, wenn man es so nennen will. Also es ist sozusagen, ja, ich sehe die soziale Situation, wenn man so will, in Gemeinsamkeit mit den geistigen Wesen, die da sind. Das können Engelwesenheiten sein der verschiedensten Hierarchiestufen, da können Elementarwesen mitwirken, das Bild wird immer reicher irgendwo. Und dann schaue ich etwas, wo die reine Imagination da ist, die aber eben durch die Inspiration schon durchklungen und durchdrungen ist. Aber da muss ich das eigene geschaffene Bild wegschaffen vorher. Auch wenn ich es dann später wieder hervorhole, um überhaupt zu sprechen darüber. Aber in der eigentlichen Imagination, so dass sie in ihrer Wahrheit vor mir steht, dazu muss ich zuerst einmal das Selbstgeschaffene völlig aus dem Bewusstsein tilgen, das heißt, ich gehe durch einen Moment der Leere durch, das ist sehr schwer. Weil, wenn wir die ganz komplette Leere haben, neigen wir dazu, schlicht und einfach einzuschlafen. Da ist nichts. Aber wenn wir das weggeschaffen haben, dann sind wir drinnen eben auch - ja, wenn man will, leben wir wirklich in dem Weltendenken drinnen, aber wir gehören als Teil dazu. Und das heißt, ich muß einmal loslassen können, &amp;quot;Verliere Dich ...&amp;quot;, weil da, pfffhhh, wenn so eine Imagination da ist, habe ich eh schon oft gesagt, da sind viele geistige Wesenheiten eigentlich da, selbst wenn jetzt in der Bibel geschildert wird, dass da nur ein Engel erscheint. Aber in Wahrheit gehören zu dem Bild viele andere noch dazu. Das ist also auch nur eine verkürzte Übersetzung, sozusagen, aufs Wesentliche konzentrierte, weil jetzt ein Engel der Sprecher des Ganzen ist, aber da stecken andere sehr wohl dahinter. Und wenn ich aber jetzt das Bild wegstreiche und in dieser von Inspiration durchklungenen Imagination bin, wenn ich also das Bild wegstreiche, das ich mir gemalt habe, da gehe ich durch den Moment wirklich der Leere durch. Der Leere des Bewusstseins und trotzdem wach zu bleiben, das ist der entscheidende Moment. Also nicht einzuschlafen, sozusagen. Einschlafen heißt nicht, dass ich jetzt wirklich schlafen muss, es reicht auch schon, wenn ich jetzt einschlafe wieder für die geistige Wahrnehmung: sie ist weg. Weil die flutscht sehr schnell davon, beziehungsweise versinkt in irgendwelchen Bewusstseinsuntiefen irgendwo, also kann ich nicht mehr zugreifen, das passiert sehr leicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Zeitlosigkeit des inspirativen Erlebens, &amp;quot;stundenlange&amp;quot; Augenblicke im Traum  [00:26:21] =====&lt;br /&gt;
Also da ist &#039;&#039;&#039;ein Moment, Zeitangabe kann man gar nicht machen&#039;&#039;&#039; dafür, das ist ... im Augenblick ist alles da. Das ist ganz interessant, also, ich weiß nicht, ich glaube, ich hab das eh schon geschildert: also man kann in der Meditation, wenn man drinnen ist, und als moderner Mensch trotzdem auch da ist, also ich bin nicht weggetreten, und jetzt: ich sehe zwar sozusagen durch und beachte das Sinnliche jetzt einmal gar nicht, blende es aus, aber es ist trotzdem da und ich kann es trotzdem parallel sehen dazu, wenn ich will, ich nehme es nur nicht wichtig jetzt, es ist so wie eine Tapete im Hintergrund, die jetzt aber gerade keine Rolle spielt. Aber dann kann ich zum Beispiel schauen auf die Uhr: der Sekundenzeiger hängt, er hängt! Da erlebt man, dass man Zeit erleben kann, also einen Ablauf erleben kann, ohne dass äußerlich eigentlich die Zeit vergeht. Ist ganz interessant. Da hat man das Gefühl, äußerlich ist alles stehen geblieben und trotzdem in diesem - zeitlosen Moment eben scheinbar, weil alles steht, entfaltet sich ein riesiges Geschehen. Wir kennen das auf andere Art im Traumleben auch, da kann das auch passieren. Also es ist gerade beim Aufwachtraum häufig so, dass der ausgelöst wird durch irgendwas Äußeres, weil wir sind schon sehr nahe am Aufwachen dran, die Sinne beginnen schon wach zu werden, nur wir sind noch nicht wach, aber die Sinne sind schon da und, weiß ich nicht, dann scheint die Sonne vielleicht rein, und jetzt gibt es ein riesen Drama, das scheint sich über Stunden zu erstrecken, ich bin in einer riesigen Feuersbrunst und man muss sich selber retten, andere retten und weiß Gott, was da alles passiert, tausende Ereignisse, die passieren. Man denkt sich: Pah, das waren Stunden, in denen ich da drinnen war, und das war nur der Moment, wo der erste Lichtstrahl hereingefallen ist und im nächsten Moment schlage ich schon die Augen auf und bin draußen. In diesem zeitlosen Moment spielt sich der Traum ab, aber vom Erleben her scheint er immens lang zu sein. Also das heißt, dieses innere Zeiterleben, dieses rein seelische Zeiterleben, ist ganz anders als das äußere Zeiterleben, also wir lösen uns aus dem äußeren Zeiterleben heraus und gehen auf eine andere Ebene. Und da kann also in null Zeit sozusagen Gewaltiges sich abspielen. Und so ist es auch in der Meditation, also dort, wo man - und eben wenn man dann in dieses imaginative Erleben hereinkommt, das ist unter Umständen wirklich so, das ist nicht einmal ein Sekundenbruchteil, das ist ein Moment, und das ganze Bild ist da, und ich kann herumgehen in dem Bild, jetzt im übertragenen Sinne genommen, das heißt, ich kann mit den verschiedensten geistigen Wesenheiten in Berührung kommen, in Austausch, in Zusammenarbeit kommen. Und da habe ich sehr wohl also den Eindruck, da passiert etwas, da ist ein Zeitablauf drinnen, aber äußerlich ist es null Zeit, es vergeht äußerlich keine Zeit. Also das ist halt die bewusstere, gesteigerte Form dessen, was beim Traum auch häufig passieren kann, und da weiss ich eben nicht, beim Traum: ein Sessel fällt um oder ein Bild fällt von der Wand herunter, das macht einen Mords- Schepperer, und ich träum jetzt, ich bin in einer Riesenschlacht drinnen, zum Beispiel, und da ist ein riesiges Geschehen. Was da nicht alles passiert. Also &#039;&#039;&#039;das ist mir einmal passiert:&#039;&#039;&#039; ein gemischter Theater- und Feldzug-Traum. Weiß ich nicht, irgendwo muss ich irgendwann einmal ins Auge gefasst haben, irgendein Drama mit einer Schlacht, weiß nicht, Wallenstein oder irgend so was, gehabt haben, und irgendwas hat das ausgelöst, das war also ein gewaltiges Drama, ich habe gewusst, es ist ein Theaterstück, nur das Theaterstück hat sich in der Landschaft abgespielt. Und das war riesig, riesig lang. Aber in Wahrheit war es nur, daß mich irgendein Geräusch von außen ... , das war da.    - - -     &#039;&#039;Aha, da ist jetzt auch ein Geräusch bei mir&#039;&#039; &#039;&#039;da&#039;&#039; &#039;&#039;haussen. Na ja bitte,&#039;&#039; &#039;&#039;es kommt alles, was dazu notwendig ... ja, da wird irgend so, aha, irgendein Sauggerät oder weiß ja nicht, was das ist. Bohren, ein Bohrer, gut.&#039;&#039;  &#039;&#039;Also ich weiß nicht, ob ihr es hört. Es ist ein bissel stark. Aber es war zum Stichwort, da hat es eingesetzt. Es passt ...&#039;&#039;     - - -    Ja, da habe ich jedenfalls ein ganzes Drama erlebt und dabei noch, was bei Theaterträumen oft vorkommt - die hab ich so regelmäßig, irgendwann einmal so alle ein, zwei Jahre oder so, ich komme auf die Bühne hinaus und    - &#039;&#039;- -   bitte? Der Ton ist weg? Oh! Ah, entschuldigt. Jetzt habe ich den Ton ausgeschaltet, versehentlich. Ich bin wieder da, also jetzt muß ich die Geschichte noch einmal erzählen. Es dürfte passiert sein, weil hier im Haus plötzlich ein Bohrgeräusch, ein ziemlich lautes, war. Und das war genau in dem Moment, wo ich geschildert habe einen Traum von mir, wie mir das passiert ist.&#039;&#039;   - - -   Ein Theatertraum mit einer großen Schlacht, die drinnen ist, weiß ich nicht, wars von Wallenstein angeregt, oder irgendwas, keine Ahnung, was dahinter war, aber die Szene im Traum hat sich abgespielt, aber nicht auf der Bühne, sondern wirklich mitten in der Landschaft drinnen. Und hat stundenlang gedauert, das Ganze, vom Traum-Erleben her, aber verbunden mit dem Typischen eines Theatertraums: man ist mitten drinnen, und ich weiß nicht, was ich sagen soll, ich kann meinen Text nicht. Er ist weg, komplett weg, komplett weg und immer mehr Panik und Panik, die aufkommt &amp;quot;Uuuh, was tu ich da?&amp;quot; Und im Prinzip wrd dieser Traum aber nur ausgelöst durch irgendein Geräusch, das äußerlich da war, das hat das Ganze angestossen, war also ein typischer Aufwachtraum, und wie ich aufgewacht bin, hab ich mir gedacht: poh, das war war ja stundenlang jetzt. Aber es war nur ein Geräusch, irgendwas. Hat die Uhr irgend einen Ton von sich gegeben? Kann durchaus sein, dass es die Uhr war, die mich geweckt hat. Und das heißt, es ist ein kurzer Moment in Wahrheit äußerlich. Innerlich ist der Zeitablauf ganz, ganz anders. Und so ist es auch in der Imagination. Also da kann man es erleben in praktisch null Zeit, aber es ist riesig ausgedehnt vom inneren, vom seelischen Erleben her. Also die äußere Zeit und das innere Zeiterleben in der Seelenwelt, das ist ein komplett anderes. Abgesehen davon, aber das wird jetzt ein bisschen kompliziert, in der Seelenwelt erlebt man Dinge umgekehrt. Das heißt, man erlebt sie von der Zukunft her mir entgegenkommend. Oder das ist auf jeden Fall ein gewisser Anteil, drinnen. Im Traumleben ist das unausgegoren. Also ich hab das in dem Traum erlebt, schon als Geschichte, die im normalen Zeitlauf ist, aber trotzdem auch als etwas, was immer bedrohlicher mir entgegenkommt. Das war eben das: die Panik wird immer größer. Also da bin ich nicht ruhig gewesen drinnen, sondern das wird immer mehr, immer mehr, dieses: Ich kann nicht den Text sagen, ich weiß ihn nicht, und ich muss ihn aber sagen, und der Moment, wo ich ihn sagen muß, kommt immer näher. Der kommt mir entgegen. Und bevor ichs wirklich sagen musste, war es aus, dann war ich munter. Also es gibt keine Lösung sozusagen. Aber es war eigentlich: der Moment des Aufwachens kommt mir entgegen. Aber das in einer stundenlangen Geschichte vom inneren Erleben her. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Entgegenkommen der Zukunft und Zubewegen auf die Zukunft, die eigenen und gemeinsamen Aufgaben  [00:35:26] =====&lt;br /&gt;
Und so ist es im imaginativen Erleben auch, also es ist der Zeitlauf auch in Wahrheit tatsächlich von der Zukunft her bestimmt. Also das heißt, es geht auf eine Aufgabe zu, in Wahrheit, und das spürt man, obwohl auch der andere Zeitlauf irgendwo drinnen ist, aber es kommt mir etwas entgegen und ich gehe auf diese Aufgabe zu, sozusagen, ich gehe ihr entgegen. Aber die Richtung ist angegeben dadurch, dass da eine Aufgabe ist, die wir jetzt alle gemeinsam haben, nämlich die geistigen Wesenheiten, die sich darin ausdrücken, und das, was ich beitragen kann, das, was ich aus meinem Ich heraus beitragen kann. Aber dazu muss ich eben vorher loslassen können. Ich muss auch mein von mir gemaltes Bild loslassen können und dann, dann kommt das auf mich zu: &amp;quot;Verliere dich, um dich zu finden.&amp;quot; Weil darin ist auch genau meine Aufgabe drinnen und die ist ganz wichtig. Und die bestimmte Perspektive, die ich, wenn ich das jetzt so im übertragenen Sinn sagen darf, die ich auf diese Konstellation der geistigen Wesenheiten habe. Ein anderer mit einer anderen Aufgabe hat oft vielleicht die gleichen geistigen Wesenheiten, weil die nämlich nicht nur mit einem Menschen, sondern mit vielen zusammenarbeiten oder zusammenarbeiten wollen, ist die Perspektive ein bisschen eine andere. Aber da kommt eben etwas auf mich zu und ich gehe ihm zugleich entgegen. Es sind also beide Zeitläufe irgendwo drinnen auch in dem. Also es ist jetzt ein Versuch, Euch das so ein bisserl zu schildern, wie das sein könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Frühe imaginative Entwicklung bei Rudolf Steiner  [00:37:25] =====&lt;br /&gt;
Und ich muss dazu sagen, das ist bei mir auch alles anfängliches Erleben, also ich bin nicht ein Hellseher, wie es Rudolf Steiner war, der ... &amp;quot;Pschscht&amp;quot; und sieht das, aber er hat eben genau, Rudolf Steiner hat eben diesen großen Sprung gemacht. Auch diese große Entwicklung von eigentlich angeborenen Fähigkeiten, die so das erste Mal deutlich im neunten Lebensjahr bewusst hervorgekommen sind. Da hat er eben erlebt, eine Tante von ihm, die er aber selber gar nicht kannte, die Selbstmord begangen hat. Die hat weiter entfernt gelebt und er saß, sellmals Knabe, im Wartesaal des Bahnhofs, wo sein Vater eben Bahnhofsvorsteher war, es war niemand drinnen und er erlebt, also die Tür geht auf, da kommt eine Person herein und spricht ihn an: &amp;quot;Bitte tu für mich, was du kannst in Zukunft.&amp;quot; Also sie stellt eine Bitte an ihn. Und in voller Verzweiflung irgendwo. Und er kannte diese Person, die ihm da erschienen ist, ja er hat aber deutlich gewusst: es ist eine Person, es hat sich auch in das Bild gekleidet, unmittelbar, weil es eben wirklich eigentlich eine Vision war, also es war nicht dieses moderne Hellsehen, dieses moderne, imaginative Schauen, wo man selber aufbaut. Das kann man in dem Alter auch noch gar nicht haben, sondern dort kommt es wirklich noch wie eine Vision auf ihn zu. Und dann, nach ein paar Tagen, hat er gemerkt, dass der Vater einen sehr ernsten Eindruck macht und die Familie, die Mutter auch. Und es ist aber nicht gleich herausgekommen, was da war. Also es hat sich eben eine Verwandte, eine Schwester des Vaters, glaube ich, hat eben Selbstmord begangen, und das hat der kleine Steiner miterlebt. Und er hat dann natürlich auch als Knabe in der Natur Elementarwesen und so erlebt. Um aber dann zu dem neuen Schauen zu kommen, musste er durch eine Phase durchgehen, wo diese Kräfte in den Hintergrund getreten sind, diese angeborenen Kräfte. Und es ist sehr interessant, dass er gerade in der Phase, bevor er dann zur Theosophischen Gesellschaft gekommen ist, wo er dann eben ja wirklich aus dem Geistigen voll sprechen konnte, durch eine Phase durchgegangen ist, wo man fast glauben könnte, jetzt ist er ein totaler Materialist geworden, Atheist sogar, Anarchist. Er hat sich ideellen Anarchisten genannt sogar, also wo er - nichts und schon gar nichts mit Kirche oder Christentum am Hut zu haben scheint. Gar nichts. Wo das alles ausgeblendet ist, wo es ganz darum geht, sich auf sich selbst zu stellen, ganz aufs Ich zu stehen, aufs Individuum zu stellen. Und dann kommt aber, eben kurz bevor er beginnt jetzt in der Anthroposophie, in der Theosophischen Gesellschaft seine Vorträge zu halten, beginnt das, was er dann später ja schildert in &amp;quot;Mein Lebensgang&amp;quot;, also in seiner Autobiographie, die ja nicht vollendet ist, die ja dann abbricht irgendwann, aber bis in diese Zeit hinein geht, wo er sagt also dieses Gestandenhaben vor dem Mysterium von Golgatha. Dieses Erleben also des Mysteriums von Golgatha und was es auch für das Ich des Menschen bedeutet. Da war aber die wichtige Voraussetzung, dass er mal ganz da am Boden ist. Und einmal das angeborene Schauen einmal ausblendet. Und dieses Gestandenhaben vor dem Mysterium von Golgatha, dieses innere Gestandenhaben davor, das heißt, dieses Mysterium zu erleben, in seiner Bedeutung zu erleben, es in imaginativen Bildern zu erleben. Und das ist nicht nur ein Erleben des äußeren Geschehens, sondern eben, was da alles geistig sich abspielt dabei. Und damit bricht eigentlich so richtig das Neue aus. Und da ist er aber ganz dabei, das ist eben keineswegs eine Vision, die ihn überfällt, sondern da ist er bereit, dieses Bild selbst, ganz selbst zu malen. Das werdet Ihr nirgends wo drin finden, das schildert er nicht so. Da muss man hinter die Zeilen schauen. Ich weiß nicht, ob es bei irgendeinem Anthroposophen sonst so beschrieben ist. Aber das hat mich lange bewegt, also auch dieses, eben was er sagt, dieses Gestandenhaben vor dem Mysterium von Golgatha und eben auch diese Phase, was ja viele, die kritisch zu Steiner stehen und sagen: ja, der hat ja komplett um 180 Grad sich gewendet. Vorher könnte man denken, er ist ein glühender Anhänger von Heckel, zum Beispiel, Heckel war der deutsche Vertreter der Evolutionslehre, also dessen, was der Darwin halt auch formuliert hat. Nur hat es natürlich der Steiner schon anders gesehen irgendwo,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:43:00] weil er es eher so gesehen hat wie Goethe, der eigentlich auch schon da ganz stark dran war. Und Darwin selber hat sogar anerkannt auch, dass Goethe einer seiner Vorläufer war. Die geniale Leistung des Darwin war eigentlich, dass er viele, die vorher schon an diesen Ideen gearbeitet hatten, dass er das in ein Bild irgendwo - in auch ein einseitiges Bild, wie auch immer, aber trotzdem in ein Bild zusammengefasst hat. Aber beides war notwendig, weil, man sieht, wie stark eigentlich auch der Evolutionsgedanke, der Entwicklungsgedanke, aber halt nicht im materialistischen Sinne dann, sondern im geistigen Sinne, bei Steiner drinnen ist, im Werk Steiners. Wenn man nur nimmt diese riesigen Entwicklungsstufen, die kosmischen Entwicklungsstufen, also mit den sieben kosmischen, kosmisch planetarischen Zuständen, durch die wir durchgehen. Und auf jeder dieser einzelnen Stufen gibt es Entwicklung, Entwicklung, Entwicklung. Und mit der Erdentwicklung fängt das an, daß der Mensch also die Freiheit entwickelt, mit seinem Ich, daß dem die Freiheit gegeben wird, die Möglichkeit zur Freiheit. Verwirklichen muss er es selber, weil selbst die Freiheit kann einem niemand schenken, die geistige Freiheit, die muss man sich selber nehmen. Das ist ganz wichtig. Also ich kann niemand die geistige Freiheit schenken. Ich kann Rahmenbedingungen schaffen, dass sie sich entfalten kann. Und das ist zum Beispiel eine der großen Aufgaben, die eine Waldorfschule zum Beispiel hat, die Kinder so zu unterstützen in ihrer Entwicklung, dass sie zu ihrer Freiheit kommen, zu ihrer Selbstbestimmung kommen, dass sie auf dem Weg sind, auch wenn das dann erst richtig wird, so das wirkliche Ich-Bewusstsein: was ist denn dieses Ich? - Aber eh noch mit einer großen Rätselfrage verbunden. Ist ja dann erst mit dem 21. Jahr, da wird es erst so richtig geboren, aber das muss vorbereitet werden. Natürlich sagen wir schon vorher: Ich, das Kind sagt &amp;quot;Ich&amp;quot; schon viel früher irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:45:20] Solange es noch sagt: Marie / Karli hat das oder das gemacht, wenn es von sich also in der zweiten Person spricht, da ist das noch gar nicht da. Aber irgendwann kommt das Ich: Ich will das, Ich, ich will, nein, will ich nicht. Ääh, nein, die Suppe will ich, ICH nicht. Da sagt er dann nimmer: Karli mag sie nicht, sondern: Ich will sie nicht. Und über das haben wir gesprochen, das ist so drittes, viertes Lebensjahr, manchmal vielleicht ein bisserl früher schon, kommt darauf an. Aber dieses Erlebnis: ich bin was Eigenes und ganz was anderes als alles da um mich herum, vielleicht sogar ganz was anderes als das, was ich so körperlich bin. ICH. Da ist ein Punkt in mir und der ist anders als alles andere. Ich kann es nicht erklären, muss ich als Kind auch nicht, aber es ist, kann ein gewaltiges Erlebnis sein. Und ist der Urquell auch der größeren Ich-Erlebnisse, die man später haben kann. Auch wenn es, wie man es vielleicht als Kind noch nicht bewusst erlebt bzw nicht so erlebt, dass man sichs merken kann, also dass man wieder Zugang hat zu dem Erlebnis. Es kann auch sein, dass es so stark ist, dass es einfach haften bleibt und dass man es nie vergisst. Dann - also, wie es etwa der Dichter Jean Paul schildert, er hat das ganz deutlich geschildert, und da kann man ganz genau sagen, wie war die ganze Situation, in der das passiert ist. Und das ist wirklich ein reales Ich-Erlebnis, also da kommt etwas eben Geistiges herein, aber das ist dann wieder weg. Dann im Gegenteil, dann - weiß ich nicht - , wenn es in die Pubertät geht und ... , dann weiß man schon gar nicht: wer bin ich eigentlich? Man sucht, sucht, sucht, sucht, um sich zu finden, aber um sich zu finden, muß man sich verlieren,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:47:30] also man hat es als Kind vielleicht schon im dritten Lebensjahr, da ist man ganz, ganz da, man ist: Ja, dieses Ich - nein, so sagt man sich es natürlich nicht - , aber man fühlt es: da ist etwas Einzigartiges, ich bin etwas, was anders ist als alles andere. Und das bin ich. Mehr weiß man nicht, aber es ist großartig, eigentlich, dieses Erlebnis. Und dann verdeckt sich das wieder. Und dann kommt die große Suche: wer bin ich überhaupt? Hat man keine Ahnung: was ist Ego, was ist Ich? Klarerweise nicht, das rührt sich alles durcheinander. Was ist die Gruppenmeinung, was ist die Freundesclique, in der ich drinnen bin? Bin ich das wirklich, daß ich da mitwill? Das weiß man noch gar nicht - ja, zunächst, ja, ich identifiziere mich ganz damit. Später, irgendwann einmal, komme ich drauf: eigentlich bin ich ganz anders. Aber man sucht halt diesen sicheren Punkt wieder, irgendwo. Kann dann auch ganz gefährlich sein, wenn dann in diese Suche hinein irgendeine Indoktrination von außen kommt. Also das wird heute ja - ja, muß man auch einmal offen aussprechen - , also von gewissen islamistischen Kreisen, die halt sich ihre Klientel suchen. Und ich möchte deutlich betonen, das ist nicht einfach Islam eins zu eins, obwohl sie sich darauf berufen und auch fest im Koran sehen. Aber sie haben ihre eigenen Intentionen damit, also sie wollen halt einfach im Grunde die Armee schaffen, die, ja in Wahrheit die Welt erobert, geistig, aber durchaus auch mit äußeren Mitteln. Und wenn da ein junger Mensch in sowas hineinkommt und indoktriniert wird, dann wird an die Stelle seines Ichs wird das gesetzt. Weil das ist so klar und so mächtig, das ist so eine gewaltige Kraft, daß man da dann nachrennt, und die haben fast keine Chance also, sich dagegen zu wehren. Weil eben ihr Ich viel zu wenig noch ausgebildet ist, viel zu wenig noch geübt ist, und eben die Chance aber genommen wird, das eigene Ich zu entdecken, sondern es wird da eigentlich ein künstliches Ich ihnen eingetrichtert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:49:56] Das ist Gehirnwäsche, die da passiert, und kann sogar dazu führen, also dass dann wirklich so etwas wie eine Fast-Ichlosigkeit entsteht und dann statt des menschlichen Ichs in dieser Leibesgestalt eine, nämlich ahrimanische, Wesenheit drinnen lebt. Und wir werden eh jetzt im Zuge der &amp;quot;Apokalypse&amp;quot; an der Stelle eben zu dem kommen, ich hatte es ja schon einmal in früheren Vorträgen einmal kurz angesprochen, aber dass heute eine der großen Gefahren die ist der Ich-losen Menschen. Die aber trotzdem menschlich behandelt gehören, erst recht menschlich behandelt gehören. In vielen Fällen ist es möglich auch, dass das Ich, das eigentlich verdrängt wurde durch so eine ahrimanische Wesenheit, - eine ahrimanische Wesenheit, eigentlich durch ein ahrimanisches Elementarwesen im Grunde, aber ein Ich-haftes Elementarwesen, aber halt kein Menschen-Ich, sondern ein ahrimanisches Ich. Das hat nicht die Freiheit, im Gegenteil, das kämpft dagegen. Und das kann sich an die Stelle des eigenen Ich setzen und das eigene Ich ist machtlos zunächst einmal dagegen. Es kann sein, dass es überhaupt nicht mehr den Weg dazu findet, also die Körperhülle, sozusagen die Leibeshülle zu benutzen. Man kann aber auch dabei helfen, dass das Ich einen Weg finden kann. Finden muss es ihn selber, aber man kann eben Bedingungen schaffen, wo es das Ich vielleicht wieder schafft, diesen Körper zu ergreifen, und sogar dann diese ahrimanische Wesenheit zurückzudrängen, vielleicht sogar, sie hinauszuschmeißen. Weil wir haben ja sowieso, alle haben wir luziferische und ahrimanische Elementarwesen in uns, die geistern in uns, aber nicht alle können das Ich ersetzen. Das ist schon, sind schon ganz spezielle, hoch entwickelte ahrimanische Elementarwesen, die das können, und auch für die ist es nicht so einfach, sich zu, ja, wirklich kann man sagen, zu inkarnieren geradezu, und die kann man aber auch rausschmeißen. Dazu muss man aber mit diesem Menschen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:52:56] mit diesem zunächst Ich-losen Menschen, weil sein Ich eigentlich ausgeschlossen ist davon, diese Körperhülle zu benutzen, zu beleben, dann kann man aber dieses Ich geistig unterstützen. Wird Thema sicher eines späteren Vortrags einmal sein, wie man das machen kann, weil das ist ein Thema, das immer mehr auf uns zukommt. Also wir sind in der Zeit drin, schon Steiner hat ja eben davon gesprochen, eben auch aus ganz konkreten Beispielen heraus, insbesondere, weil es auch in der Waldorfschule das Problem gab: da waren halt auch Schüler drinnen, einzelne, die, ja, Ich-lose Wesen waren, Ich-lose Menschen waren. Und wo Steiner halt dann auch Anregungen gegeben hat, wie man damit umgehen kann. Und nur das wird heute mehr werden, ist schon mehr geworden. Es sind mehr solche Menschen da, deren Ich aber nicht wirklich hereinkann oder eben hinausgeworfen wurde. Und da werden wir in der Zukunft - was heißt in der Zukunft, in der allernächsten Zukunft, also ab der nächsten Minute, in Wahrheit - versuchen müssen, etwas zu unternehmen dagegen. Und das kann, also ein - nur im im Groben gesagt: das kann nur sein, wenn man an sich so arbeitet, dass man selber immer fester in seinem Ich wird. Dann kann man damit eine Kraft ausstrahlen, die es einem anderen Ich, die einem anderen Ich helfen kann, wieder hineinzufinden in seine Leiblichkeit. Also das heißt, das ist gebunden ganz stark dann an die eigene Ich-Entwicklung und ganz, ganz bewusst da drinnen zu werden, Weil, auch uns passiert es halt oft, dass zwar nicht unser Ich herausgeschmissen wird, auch nicht, dass jetzt sicher an dessen Stelle wirklich so eine ichhafte ahrimanische Wesenheit sitzt. Aber wir sind jedenfalls von denen dauernd belagert, die wollen, die wollen herein und sie benutzen aber auch als Hilfe die luziferischen Wesenheiten, die in uns sind, in Wahrheit, auch wenn sie eine Polarität darstellen und auch Gegner sind, bis zu einem gewissen Grad,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:55:39] aber sie sind angewiesen aufeinander, über das haben wir auch schon öfter gesprochen. Also der Ahriman braucht den Luzifer und umgekehrt. Und vor allem aber insbesondere der Ahriman braucht den Luzifer noch mehr als umgekehrt. Der Luzifer nur insoferne, als der Ahriman dafür sorgen sollte, dass die Menschheit möglichst bald keine physischen Lebensbedingungen mehr auf Erden findet. Und in die nächstliegende geistige Sphäre übergeht, das ist nämlich die luziferische Sphäre. Weil was der Luzifer möchte, dass wir möglichst schnell, und zwar aber noch als nicht fertig entwickelte Wesenheiten, das heißt, wo wir noch nicht alles das aus der Erdenentwicklung heraus geschöpft haben, was wir eigentlich schöpfen sollten, um dann in einen geistigeren Zustand überzugehen, der Luzifer will uns schon früher haben. Um uns dann halt eine andere Erziehung angedeihen zu lassen, die in seiner Richtung liegt. Luzifer möchte uns eigentlich schon immer vergeistigen, in Wahrheit, aber halt nicht auf die rechte Art. Und da würden wir auch nicht sehr hoch, in sehr hohe Bereiche hineinkommen, sondern halt in die relativ niederen luziferischen Bereiche, dort wollen sie uns hineinziehen. Und der Luzifer möchte eigentlich eine, ja, so, wie soll ich sagen, knapp überirdische Sphäre erzeugen, wo, ja, wo sich die Menschen dann herumtummeln und wo er aber das Sagen hat, wo er uns halt die Aufgaben zuteilt.     Wird aber nicht gelingen. Es wird nicht gelingen, jedenfalls nicht en gros. Aber die Gefahr ist halt, dass einzelne Menschen dort hineingezogen werden und aber, wie gesagt, die noch größere Gefahr ist eben heute,, dass diese ahrimanischen Elementarwesen, nur die haben die Kraft, wirklich das Ich, ja, herauszuschmeißen im Grunde, zu verdrängen. Das kann also schon in einem sehr frühen Alter passieren. Ist  auch eher der Regelfall, also daß es in einem späteren Lebensalter passiert, wo der Mensch schon ein bissel wenigstens bewusst sich seines Ichs geworden ist. Also abgesehen von diesem einen Moment ums dritte Lebensjahr herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:58:30] Aber wo es später mal kommt, wo der Mensch in bestimmten Lebenssituationen, Schicksals-Situationen, vielleicht sein Ich wirklich erlebt hat, und dass das noch ganz was anderes ist als sein Ego, das sagt: ja, das will ich machen, das interessiert mich, das freut mich, nein, das freut mich überhaupt nicht. Den mag ich, den mag ich nicht. Das hat ja mit dem Ich alles nichts zu tun. Das ist das Ego, das spricht. Aber es gibt dann Situationen vielleicht, wo man eigentlich das Ego ganz vergisst und etwas tut, was man aus dem Ego heraus nie getan hätte, und aber dabei spürt: das war jetzt das Richtige. Das war das Richtige für die anderen, mit oder für die ich das getan habe, aber es war auch für mich das Richtige. Also es ist ein Moment des Erlebens: das war jetzt was ganz Besonderes. Dort ist das wirkliche Ich da. Und wenn das ein Moment im Leben ist. Aber das ist ein wirkliches Ich-Erlebnis dann. Die Ego-Erlebnisse sind es noch nicht. Ihr wißt, ich schimpfe deswegen gar nicht über das Ego. Wir brauchen es., wir könnten nicht existieren auf Erden. Und das heißt, wir könnten uns auch nicht entwickeln. Ja, gerade unsere erste Aufgabe ist, uns zu entwickeln daran, daß wir das Ego, dem Ego die Form verleihen, dass es dem Weg des Ich nicht im Wege steht, sondern sogar förderlich diesem Wege ist irgendwo. Aber trotzdem sich auch kümmert um die sehr irdischen Bedürfnisse des Menschen, die wir erfüllen müssen, wenn wir auf Erden leben wollen. Ja, sicher, man kann sein Leben auch opfern und kann auch durchaus einen Sinn machen, na klar. Weil ... - gibt es ja viele Situationen. Aber grundsätzlich sind wir eimal da, um unser Erdenleben wirklich zu leben, wie kurz oder lang es auch dauert. Weil wir da, und nur da lernen können. Das ist eben das Interessante, dass wir, wenn wir nur in der geistigen Welt leben würden, könnten wir alles das, was wir als freier Mensch lernen müssen, nicht lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:00:45] Weil, darüber haben wir ja gesprochen, daß das die Wesenheiten, die über uns stehen, haben diese Freiheit nicht. Sondern sie führen den Willen der Gottheit aus, so wie es von oben herunterströmt. Gemäß ihrer Fähigkeiten, die unterschiedlich sind. Daher sind nicht alle geistigen Wesenheiten für alles geeignet. Daher werden sie zu ihren Rollen bestellt auch irgendwo, aber aus dem können sie auch nicht wirklich heraus, wollen es auch gar nicht, weil sie auch gar nicht den Willen in sich entwickeln, sich zu verweigern dieser Aufgabe. Da sind interessanterweise - auch vielleicht etwas zu bedenken - die Widersacher-Wesenheiten und führend eigentlich die luziferischen, die, die den regulären Wesenheiten in gewisser Weise etwas voraus haben, weil, wir haben schon davon gesprochen, da ist eine gewisse Auflehnung da, gerade bei den luziferischen Wesenheiten, die schon aus dem Eigenen kommt. Sie wollen sich das nicht aufdrängen lassen. Und die Gottheit gewährt es ihnen dann auch, und dann werden sie eben zu luziferischen Wesenheiten auch bestellt, und sogar so, dass die Gottheit also nicht da hineingreift in diesen Bereich, also: Ihr kriegt Euern eigenen Bereich. In dem sie zwar dann selber sich noch nicht ganz in Freiheit, eben so wie der Mensch, entfalten kann, aber sie hatten die Entscheidung: gehe ich dort hinein oder bleib ich in dem Reich, in dem eben auch die anderen Engelwesenheiten zum Beispiel sind. Das ist passiert also auf dem alten Mond bzw auf der Übergangstufe. Also der alte Mond ist, zur Erinnerung, nur die kosmische, kosmisch planetarische Entwicklungsstufe, die unserer Erde vorangeht, unmittelbar vorangeht. Dann kam die Erdentwicklung. Vorher, war die sogenannte alte Sonne. Und eigentlich im Übergang von der alten Sonne zu diesem alten Mond wird ja schon vorbereitet, dass eben neue geistige Wesenheiten, wie soll ich sagen, geboren werden, das heißt geistige Wesenheiten wird man dadurch, dass etwas, was vorher zwar vielleicht schon ein astralisches, also ein Seelenwesen, ein ätherisches Wesen war, vielleicht in gewisser Weise auch ein physisches Wesen war, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:03:34] dass es aber jetzt den Ich-Funken bekommt, ein Ich bekommt, sagen wir es mal so, weil es ist nicht der höchste göttliche Funke, weil die Freiheit nicht drinnen ist. Und bei den luziferischen Wesenheiten, das sind diese Wesenheiten, die eben auf dem alten Mond ihr Ich bekommen haben. Und sie haben es aber so bekommen, dass da schon so ein Widerstandswille drinnen ist. &amp;quot;Wir wollen selber.&amp;quot; Und die Gottheit gibt ihnen die Möglichkeit, eben, in Wahrheit, um die Freiheit dann des Menschen vorzubereiten. Das heißt, es entsteht ein Reich von geistigen Wesenheiten, nachdem die Mondenentwicklung durch ist, sind sie so weit, jetzt eigentlich Engelstufe zu haben. Auf dem alten Mond sind sie in gewisser Weise vergleichbar mit der Situation, in der wir Menschen heute sind, also das Unterste, die unterste Wesenskategorie, die noch ein Ich wirklich hat, was darunter ist, hat Elementarwesen-Charakter. Aber dass da die luziferischen Wesenheiten, dieses luziferische Prinzip, so wirklich begonnen hat. Die waren eben auf dem alten Mond in einer vergleichbaren Stufe wie wir Menschen sind heute. Also, das heißt, sie haben ihr Ich bekommen. Vorher waren sie nicht nur Glied sowieso der ganzen geistigen Welt, sondern eben ganz bestimmter geistiger Wesenheiten, Ich-Wesenheiten, die sie im Grunde geführt haben. Also so wie es bei den Tieren ist, dass es eben eine Gruppenseele, einen Gruppengeist gibt, der jetzt eine ganze Gruppe sogar von Tieren führt. Und bei den späteren luziferischen Wesenheiten ist es eben so, dass die auf dem Alten Mond ihr Ich bekommen, und sich daher also aus dem Gruppenseelenbereich sowieso herausziehen, weil es ja den eigenen, das eigene Zentrum gibt, aber dass sie noch nicht die vollständige Eigenständigkeit erlangen, so wie wir&#039;s Menschen eigentlich erlangen. Weil für uns ist ja: was heißt unsere Eigenständigkeit? Das heißt primär das Göttliche, das Höchste in uns, im Ich erleben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:06:28] Im Ich wacht das auf, das heißt, die Gottheit ist in uns, ohne unsere Freiheit zu beeinträchtigen, sondern der göttliche Wille ist unser Wille, es ist identisch. Es ist identisch, und zwar, weil die Gottheit unseren Willen zu ihrem macht. Es ist eine gewisse Umdrehung. Nämlich dort, wo wir etwas aus unserer Schöpferkraft in die Entwicklung einbringen, nimmt das die Gottheit auf. Das heißt, das ist so, dass da ein neuer Beitrag entsteht, an dem die Gottheit teilhat, aber nicht die bestimmende Kraft ist, sondern was schöpferisch aus uns kommt, ist unser Werk. Das macht nicht die Gottheit für uns, sondern wir machen es. Das ist so winzig, so winzig noch. Aber es geht ja darum, jetzt durch den ganzen Vortragszyklus bis jetzt, und das steckt in Wahrheit in der Apokalypse eben drinnen. Es ist nur nicht so offensichtlich., darum konnte man es auch in der Theologie und in der Kirche oder so teilweise total missinterpretieren, und den Menschen als gehorsamen Diener der Gottheit darstellen. Und der soll aber kleinster, aber freier Partner der Gottheit sein, das ist - Christus - ja. Ja, nehmen wir gleich eine Zeile aus der Apokalypse. Ich hoffe, ich finde sie jetzt sofort. Also da, und das sagt eigentlich in Wahrheit der Christus oder überhaupt, nicht nur der Christus, die Gottheit als Ganzes, ist in der Übersetzung eigentlich sehr schön. Weil da geht&#039;s also vorher - , das ist genau in diesem 19. Kapitel, wo wir stehen, wo also diese Imagination auch mit dem Reiter auf dem weißen Pferd ist, eben das, was nicht der apokalyptische Reiter ist, der viel früher vorkommt, also wo die vier apokalyptischen Reiter sitzen, sondern das ist eine höhere Verwandlungsstufe, viel höhere Verwandlungsstufe da jetzt gegen Ende der Apokalypse, im 19. Kapitel. Das macht das alles so schwierig. &amp;quot;Hä, welcher Reiter? Welcher, Wo?&amp;quot; Wir haben das letzte Mal ja gesprochen. Aha. Die Siegelbilder, die da der Steiner entworfen hat und die dann von jemand anderem aber, ja, von Clara Rettich gemalt wurden, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:09:19] aber war nach Skizzen von Steiner eben und nach Angaben von Steiner. Also da haben wir das erste Siegelbild, das hat mit den sieben Siegeln auf dem Buch mit den sieben Siegeln gar nichts zu tun. Diese sieben Bilder sind andere, und die zeigen gewisse Haupt-Entwicklungsstufen durch die ganze Apokalypse durch. Während das Buch mit den sieben Siegeln, das ist hauptsächlich im sechsten Kapitel der Apokalypse. Auf das Geschehnis dort bezieht sichs und zeigt eigentlich die imaginative Welt, irgendwo, aber dann kommen die Posaunen, dann kommt also die Inspiration usw.. Diese sieben Bilder sind sozusagen die großen Hauptstationen, während die sieben Siegel auf dem Buch, die geöffnet werden nacheinander und bei den ersten vier Siegeln, die geöffnet werden, kommen eben die vier apokalyptischen Reiter, zuerst eben der, auch einer auf einem weißen Pferd, aber der hat mit dem nicht direkt was zu tun. Und ja, also jedenfalls sind wir jetzt im 19. Kapitel. Wir haben das letzte Mal besprochen, dass dort einmal der große Jubel bei den Engeln ausbricht, dass die Hure Babylon, dass Babylon gefallen ist, und es ist ein Jubeln darüber, eigentlich auch über das ganze Leid, was dabei passiert ist. Weil gut, ja, die Bösewichte sozusagen sind ausgeschieden oder gestürzt oder wie auch immer, aber die jubeln darüber. Kann eigentlich was Göttliches oder was gespeist ist aus der göttlichen Quelle, jubeln darüber, dass unten Wesenheiten gestürzt werden, unter Leiden sogar gestürzt werden? Ist doch sehr komisch, irgendwie. Und da ist sehr erhellend eben - das ist jetzt tatsächlich eine Angabe von Steiner, und die ist aber sehr, sehr nachvollziehbar und - da steckt noch mehr dahinter, also gerade wenn man es so betrachtet, dass diese Engel eben nicht die sind, die dem Göttlichen so wirklich ergeben folgen, sondern es sind luziferische Engel. &amp;lt;u&amp;gt;Die&amp;lt;/u&amp;gt; jubilieren, weil sie jubilieren deswegen, weil die ausgeschieden werden, die nämlich auch ihren Interessen nicht dienen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:12:04] Die in der Hure Babylon, die sind viel zu sehr schon verbunden mit den Kräften des Mammon, mit dem Irdischen verbunden, mit dem Ahrimanischen verbunden. Und das wollen ja die luziferischen Engel gar nicht, die jubilieren, dass die - wwschscht - ausgeschieden werden. Das ist eigentlich auch ein Sieg für sie über die ahrimanische Welt, dass die ausgeschieden werden. Das verbuchen sie also als freudigen Moment für sich selber. Weil die hätten sie niemals gewinnen können für ihr Reich. Das ist eben das Interessante. Also mit dem Babylonischen fängt es an, sehr stark schon in das Ahrimanische hineinzugehen. Es ist ja ganz interessant, ist ja auch in der ägyptischen Kultur drinnen, ist ja dort auch drinnen. Wenn Ihr nehmt das Ganze mit dem Mumifizieren, nur das bei den Ägyptern, also das heißt, diese irdisch, stofflich, physische Gestalt zu konservieren, festzuhalten. Das heißt, genau das Gegenteil zu machen von dem, was zum Beispiel - - &#039;&#039;Ah - gut - was ist denn da? Die Moderation bittet Sie, das Mikrofon - entschuldigt, ich muß kurz -  hinüberschauen zum hm, da ist nix. Die Widersacher funken doch hinein, hab ich so das Gefühl, immer, wenn es gerade spannend wird. Wenn man ihnen auf die Schliche kommt. Macht nix, wir werden ihnen aber trotzen, jetzt erst recht!&#039;&#039;  Ja, also das, was mit dieser Hure Babylon war, da geht&#039;s ja eigentlich schon Richtung des - , in Wahrheit des materialistisch Ahrimanischen, die ägyptisch chaldäische Zeit und Chaldäer sind die Neu-Babylonier im Grunde, die bereiten ja unsere Epoche vor, wo jetzt ganz der Materialismus da ist. Ist auch ihre geistige Aufgabe, also heißt nicht, dass die jetzt alles falsch gemacht haben, keineswegs. Es war notwendig, sonst wären wir auch nicht ganz auf die Erde gekommen. Aber es hängt zusammen mit dem starken ahrimanischen Einfluss, der ja schon da ist in der urpersischen Zeit, da ist ja gerade die große Auseinandersetzung, Ormuzd und Ahriman oder Ahura Mazdao -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:15:18]  &#039;&#039;no geh! - - - Ah - - Ich bin stumm? Mein Mikro ist aber offen.  &amp;quot;Nein, wir hören dich.&amp;quot;  Ah ja, sehr gut! Nein, ich habe gerade die Meldung. bekommen, mehrmals die Meldung bekommen, dass ich stumm sei. Also ich bin nicht stumm. Wie können wir das weiterkommunizieren?  Ah ja, ich schreibe - - - - Ist also doch kein Widersacher - oder der Widersacher hat das initiiert, dass sie es nicht hören. - - - - wurst, ist ein Rechtschreibfehler drin, ist auch wurst. Gut. Ich hoffe, es wird jetzt klappen.&#039;&#039;   Also noch einmal: Bereits in der urpersischen Zeit gibt es diese große Spannung zwischen Ahura Mazdao, die mächtige Sonnenaura, wenn man so will. Nachsatz: da ist auch ein bisserl was Luziferisches dabei, auch wenn der Christus da durch wirkt, aber es ist auch was Luziferisches dabei. Und der Gegenpol ist der Ahriman. Und in der persischen Mythologie geht es ja immer um diese Dualität, also um dieses Kämpfen zwischen diesen beiden Prinzipien. Und erst dann, wenn der Christus auf die Erde kommt, gibt es eigentlich die Mitte dazwischen, die diese beiden Kräfte aber auch im Gleichgewicht hält. Das ist ganz wichtig, also in der urpersischen Zeit hat man noch diese Dualität von Gut und Böse auch, wenn man so will. Aber das Gut ist eigentlich - in Wahrheit hats einen luziferischen Einschlag drinnen. Das liegt auch am Erleben, wie wirklich die Menschen die Welt erlebt haben, ich meine vorher, bis in die, eben hin zur urpersischen Zeit hat man auch die Sinneswelt noch anders erlebt. Also gerade in der urindischen Zeit war es immer noch stark da, ja natürlich, es ist schon die Sinneswelt irgendwo da.  -  &#039;&#039;Fein, dass es funktioniert, danke. Also ich hab jetzt die Meldung gekriegt, es klappt wieder, ich bin zu hören. Auch für diese eine Person, für die Daniela, für die Liebe.&#039;&#039;  -  Schon damals war es aber noch so, in der urindischen Zeit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:18:38] man hat das Sinnliche schon erlebt, aber zugleich noch das Übersinnliche. Das war bei vielen Menschen noch der Fall. Das heißt, man hatte damals wirklich so was wie ein sinnlich-übersinnliches Schauen, und daher war das ganze Erleben anders, als wir es heute haben. Anders als wir es heute haben, also wenn man denkt, ah, die haben damals schon genau die Welt genauso gesehen wie wir: stimmt überhaupt nicht. In Wahrheit hat man die Welt - selbst zu Beginn der Neuzeit, da fängt es an, wieder eine andere Art zu sehen und das entspricht in etwa dem, was wir heute haben. In der Zeit vorher, also griechisch-lateinische Epoche, hat man die Welt auch noch anders gesehen als wir, man hat zwar niemals so das Geistige gesehen wie in der urindischen Zeit, jedenfalls die meisten Menschen nicht mehr, aber nicht genauso wie wir. Wir denken immer, das muss alles vom Erleben her so sein, wie wir es jetzt haben. So muss das immer gewesen sein. Nein, ist nicht der Fall und es wird in der Zukunft sich auch ändern. Es wird in der Zukunft sich ganz stark auch ändern. Es wird nämlich in der Zukunft eben wieder, aber auf eine andere Art, das kommen, dass wir das Geistige mitsehen. Das wird aber das ganze Bild verändern. Das heißt, es wird, ja, auch einen individuelleren Charakter haben, weil wir sehr viel bewusster auch in die Art des Schauens hineinarbeiten werden. Wir werden malen, auch da. Ja, aber ich habe ja schon gesagt: auch bei unserem sinnlichen Schauen also jetzt mit den Augen zum Beispiel: wir zeichnen mit unseren Blicken. Wir malen selber. Und in Wahrheit jeder ein bissel anders. Wir werden zwar uns einigen können, aha, wir sehen alle auf dieselbe Landschaft und, aha, dort ist der Berg, da sind die Bäume und da geht eine Strasse oder irgendwas Aber im Detail&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:20:52] gibt es Dinge, die der eine sieht und der andere nicht sieht. Drum kann das auch sehr schön sein, wenn man sich miteinander austauscht, also dem einen ist das aufgefallen und das war ganz besonders da, und für den anderen was anderes. Aber man weiß trotzdem, aha, ja, es war ja eh dieselbe Landschaft, aber die feinen Details - und da wird es ja erst eigentlich interessant - von dem hat der eine das eine gesehen und die andere das andere. Und so kann der Austausch sein, und das wird in der Zukunft stärker sein, also auch das Schauen wird noch mehr individualisiert, aber bewusster werden. Das heißt aber auch, dass wir dann freier darin sind, wir können sehr wohl dann auch freier etwas in den Fokus fassen und folgen nicht dem so, wie es halt einfach unserer Seelenart entspricht. Es gibt halt Menschen, die mehr oberflächlicher schauen, manche hängen sofort an jedem kleinen Detail und sehen aber den Rest nimmer. Die anderen sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht. Ist unterschiedlich, wie Menschen das erleben, in Wahrheit. Ein Mensch erlebt jedes Blümerl, jedes Käferl auf dem Weg, wo er geht, aber den Berg im Hintergrund, vielleicht, sieht er gar nicht, der interessiert ihn nicht. Ja, da war irgendwas, aber wie der genau ausschaut, keine Ahnung. Ein anderer ist fasziniert von der Spitze des Berges droben   - und sieht vielleicht unten gar nix, steigt vielleicht versehentlich sogar auf irgend so einen armen Käfer drauf, weil er gar nicht dort ist mit seinem Bewusstsein. Das heißt, da ist sehr viel Unterschied drinnen. Und es wird eben dazu kommen, dass wir aber wirklich das Geistige mit schauen, sei es eben von dem Berg, was dort ist, sei es von den Tieren, die da sind, was da herumkriecht am Boden zum Beispiel, von den Bäumen, von den Blumen, die da sind, weil wir das Äußere und das imaginativ Seelische zusammenschauen. Und das wird ein neues Bild ergeben, ein sinnlich-übersinnliches Schauen wieder, so wie es Goethe in einer gewissen Weise hatte, eben wo er in jeder Pflanze zuletzt die Urpflanze gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;01:23:27&#039;&#039;&#039;  Anfangs war er sich noch gar nicht sicher. Er sucht die Urpflanze, nach der hat er gesucht. Es ist irgendetwas da, er hat sie noch nicht. Und er glaubt anfangs noch, ja das wird irgendeine Pflanze sein, die er halt in der Natur findet. Es wird die Pflanze sein, aus der alle anderen sozusagen sich ableiten. Bis er dann eben in Sizilien erst, also bis er ganz unten ist im botanischen Garten von Palermo unten, dort kommt ihm das erst: das ist gar keine äußere Pflanze. Das ist weder die noch die, sondern die Urpflanze lebt in allen, und die kann ich aber nur geistig erleben. Da geht ihm das Licht auf, dass das keine äußere Pflanze ist. Und da beginnt er zu sehen, das sind zwei Ebenen. Aber Goethe war eben einer, der schon auf der Suche ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird in der Zukunft kommen, dass sich Sinnliches und Übersinnliches, also aus unserer heutigen Perspektive, dass das zusammenkommt. Dass wir im Sinnlichen das Übersinnliche schauen und im Übersinnlichen aber auch schauen, welche Wirkungen hat das im Sinnlichen. Und dass es ganz selbstverständlich ist. Das wird unsere Art des Erlebens der Welt verändern. Das ist halt so, dass innerhalb eines Erdenlebens kommen solche Veränderungen, solche großen, nicht vor, das braucht halt seine Zeit. Da braucht man eine nächste, vielleicht eine übernächste Inkarnation, dann kommt das und dann kommt das ganz selbstverständlich, und dann können wir uns schon wieder nicht mehr vorstellen, wie wir heute das erlebt haben. Da tun wir uns schon schwer. Weil das weg ist und wir erleben die Welt anders. Und ich kann Euch gar nicht schildern, wie. Das werden wir dann sehen, wenn wir so weit sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird etwas eben hineinkommen von dem, auf jeden Fall von dem, dass das Sehen noch sehr viel bewusster wird. Das heißt, wir sehen wirklich, und das heißt nicht nur, das kommt fertig, sondern ich bin mitbeteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden uns dessen bewusster werden. Und wir werden eben zugleich mit dem Sinnlichen mitsehen das Übersinnliche. Und erst beides zusammen wird uns das Ganze geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine höhere Ausbildung dessen, was Rudolf Steiner aber schon ganz klar in seiner Philosophie der Freiheit ja beschreibt, also wo er eben schreibt: die Beobachtung und das Denken, beide zusammen erst ergeben die Wirklichkeit. Solange ich nur in der Beobachtung bleibe, bin ich nicht in der Wirklichkeit. Solange ich nur im abstrakten Denken bleibe, bin ich auch nicht in der Wirklichkeit. Wenn ich beides zusammenschaue, dann führe ich die beiden Hälften, die wir eigentlich durch unsere Bewusstseinsart, durch unsere spezielle Bewusstseinsart, die wir haben, auseinander getrennt haben, um uns in der Mitte eigentlich als Ich zu erleben. Also wir haben eigentlich die Wirklichkeit gespalten, Sinnesschein, wenn man so will, auf der einen Seite, und Denken auf der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar logisch und alles, aber auch nur Scheingebilde. Weil das Denken an sich tut sozusagen noch gar nichts. Also jedenfalls so, wie es wir erleben, was dahintersteckt, hat sehr wohl eine Wirkung in der geistigen Welt, aber die Gedanken, die wir haben, die sind Spiegelbilder. Die sind abgestorbene Spiegelbilder. Das Denken selber: ist sehr wohl was Geistiges darin, das schlägt seine Wellen, aber das, wie wir es dann erst als Gedanke fassen und erleben, das ist schon nichts mehr. Also das ist schon nur mehr ein Abziehbild davon. Und nach außen hin ist es auch so, haben wir auch nur ein Abbild. Aber wenn man beides zusammenbringt, dann kommt man in eine Wirklichkeit hinein. Auf die geistige Seite, wenn man mehr den Denkpol drinnen hat, nicht die fertigen Gedanken, sondern das lebendige, schaffende Denken. Oder ich bin mehr am sinnlichen Pol, dann bin ich mehr an dem, was halt in die auch durchaus materielle Realität hineingeht. Und dann fühle ich mich aber auch hinein, dann tauche ich in die Tiefe, dann spekuliere ich nicht über die sinnliche Welt, sondern ich tauche ein in die Wirklichkeit dieser materiellen Welt. Und dann wird man erkennen, wovon Rudolf Steiner auch sehr deutlich spricht: erstens einmal, ja, wir werden erkennen, auch die Forscher werden erkennen, wie der Christus die Materie angeordnet hat. Und, Nebensatz, wir werden auch erkennen, wie die arimanischen Wesenheiten hineingespuckt haben. Und wie das aber trotzdem auch etwas ist, was im Schöpfungswillen der Gottheit drinnen liegt. Durchaus. Weil, damit wir als Menschen die Freiheit entwickeln können, mussten wir indiese Welt kommen. In diese auch materielle Welt hinein. Bis dato hat das noch keine geistige Wesenheit gemacht, so ins Materielle hineinzugehen. Ins dichteste materielle Element hineinzugehen wie der Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Vergangene und kommende Weltentwicklungsstufen  [01:29:30]  =====&lt;br /&gt;
Die ganzen Engelwesenheiten, die uns vorangegangen sind, auch die luziferischen Wesenheiten, sind nicht so hineingegangen. Die haben ihre Ich-Phase, also wo sie ihr Ich bekommen haben, ja auf dem &#039;&#039;&#039;Alten Mond,&#039;&#039;&#039; also auf der kosmischen Entwicklungsstufe, die unserer Erde vorangeht, sich erworben, da war von der festen Materie noch keine Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner spricht davon, dass es eine Art flüssiger Zustand war. Aber den muss man sich auch anders vorstellen, als unser heutiges Wasser zum Beispiel oder so, als unsere heutigen Flüssigkeiten. Es ist so schwer, weil wir es ja nur mit unseren heutigen Begriffen und Vorstellungen, die damit verbunden sind, überhaupt aussprechen können. Aber man muss schon denken, dieses flüssige Dasein des Alten Mondes war nicht so wie unser Wasser heute oder so. Aber es war was Fließendes, etwas Bewegliches, etwas, was nicht in Formen erstarren konnte. Etwas, was auch immer eine gewisse Lebendigkeit hatte. Also da war das ganz stark, dass dieser Alte Mond eigentlich sehr lebendig war, in Wahrheit. Also der Erdboden, die Erde - aber das hat mit unserer Erde heute nichts zu tun - , also der Boden, auf dem man lebte, der war ganz lebendig. Irgendwo beschreibt das Rudolf Steiner als Vergleich, also man muss sich das vorstellen wie so einen Kochsalat. So einen gekochten sogar. Also so was organisch Lebendiges, oder aus dem Lebendigen kommend, aber fließend irgendwo. So und das ist aber auch nur ein Versuch, das in ein Bild zu fassen. Also dürft Ihr Euch nicht vorstellen, der Alte Mond war wirklich unser heutiger Kochsalat in Großdimension. Es ist ein Vergleich. Aber um nur zu zeigen, das war etwas Fließendes, was aber durch und durch lebendig war. Wie es am Anfang unserer Erdentwicklung, wie unsere Erde, bevor sie eben fester geworden ist und zu kristallisieren begonnen hatte, was im Grunde dann eine Wiederholung, schnelle Wiederholung des Mondenzustandes ist, dort auch war. Die Erde noch als Ganzes irgendwo, lebendig, also auch der Erdboden, alles durch und durch lebendig. Also auch noch so eine Art Kochsalat. Und erst dann nur geht es dann bei der Erdentwicklung weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht hinaus über die Mondenentwicklung damit. Aber es ist ja so, dass bei den großen planetarisch-kosmischen Entwicklungsstufen eigentlich immer das Alte wiederholt wird, also das heißt, das, was vorhergegangen ist. Und dann erst geht es über das hinaus. Also da gibt es eine anfängliche Phase, wo tatsächlich auch die Erde ein reiner Wärmezustand war, wie es einstens der &#039;&#039;&#039;Alte Saturn&#039;&#039;&#039; war. Diese Wärmewelt, von der Rudolf Steiner spricht, und die nur deswegen eigentlich Alter Saturn heißt, weil sie, wenn man sich sie von der Größe vorstellt, so groß war wie die Bahn, wo heute der Saturn läuft, der &#039;&#039;&#039;heutige Saturn&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt im Grunde, wenn man es noch präziser sagt, die so groß war wie fast unser ganzes Planetensystem. Weil der Saturn ist bezüglich der klassischen Planeten der äußerste Planet. Ich weiß, es gibt da noch &#039;&#039;&#039;Uranus&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Neptun&#039;&#039;&#039; heute, wo Steiner sagt, eigentlich gehören die nur sehr bedingt zu unserem System, die sind also in gewisser Weise angeflogen. Die Astrophysik kann das noch nicht bestätigen, heute. Aber es ist sehr auffällig, dass jedenfalls diese äußeren Planeten, also Uranus und Neptun, dass die auch besondere Eigenheiten haben, die sie unterscheiden von den anderen sieben Planeten, die drunter sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und erst recht, das was - es gab ja früher auch den Jupiter, ah, nicht den Jupiter, Blödsinn, den &#039;&#039;&#039;Pluto&#039;&#039;&#039;, der als Planet genannt wurde, aber Ihr wisst vielleicht, er ist irgendwann, ich weiß nicht, 2012 oder so in der Größenordnung, ist er degradiert worden zu einem Kleinplaneten, Zwergplaneten. Und das ist eben was anderes als die wirklichen Planeten, das heißt, er zählt gar nimmer dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil er tatsächlich auch seine Eigenheiten hat und weil man drauf gekommen ist, es gibt eine ganze Reihe anderer von vergleichbarer Größe wie der Pluto, die dort herumsausen, die man halt erst später entdeckt hat und die alle relativ irrwitzige Bahnen gehen auch. Und daher nicht mit den regulären Planeten zu vergleichen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändert sich das Bild. Aber egal, jedenfalls, also dieser Alte Saturn, den nennt Rudolf Steiner eben deswegen Alten Saturn, erstens, weil er also diese Größenordnung bis zur heutigen Saturnbahn hatte, also so ein großes Gebilde war, in dem alles sonst drinnen war. Und weil man das aber dadurch erkennen kann, wenn man sich auf den heutigen Saturn konzentriert, geistig, dann kann man mitschauen das, was auf dem Alten Saturn war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also der geistige Bezugspunkt sozusagen. Ich muss mich eigentlich auf die Saturnsphäre, auf die heutige, konzentrieren, wenn ich den Alten Saturn kennenlernen will. Da brauche ich aber nichts jetzt astronomisch wissen oder astrophysikalisch wissen, wie heute der Saturn aufgebaut ist, das ist ganz unwichtig. Ich muss mich nur auf diese Sphäre konzentrieren, die dort ist. Also ich kann den Ansatzpunkt sicher machen, also dass ich mich auf den Saturn, der am Himmel erscheint, einmal konzentriere, aber das dann ausblende und von dort mich zurückführen lasse zum Alten Saturn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:36:24  Und umgekehrt ist es, oder anders ist es, wenn ich zum Beispiel jetzt einen künftigen Zustand, wie den künftigen Jupiter, den &#039;&#039;&#039;Neuen Jupiter&#039;&#039;&#039;, oder eben das &#039;&#039;&#039;Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;, von dem in der Apokalypse die Rede ist, wenn ich die ins Auge fassen will, ja dann muss ich mich eben auf den jetzigen Jupiter konzentrieren. Das ist also eine Hilfe einfach jetzt, man könnte sagen, es ist eine Meditationshilfe dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es ist eben dann - aber da sehe ich dann eben dieses neue Jerusalem, da kriege ich Einblicke dazu. Und so ist es dann mit der &#039;&#039;&#039;Neuen Venus&#039;&#039;&#039; und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also daher kommen diese Namensgebungen. Aber man darf sie ja nicht vermischen miteinander. Und das ist ja jetzt aus unserer Perspektive, wo wir jetzt stehen, hier und heute, stehen wir ziemlich in der Mitte der Entwicklung, eher so ein bissel drüber weg, aber an sich, die Erdentwicklung als solche ist die Mitte und drei Stufen gehen voran, also &#039;&#039;&#039;Alter Saturn, Alte Sonne, Alter Mond,&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;Erde,&#039;&#039;&#039; und dann kommt eben &#039;&#039;&#039;Neuer Jupiter, Neue Venus&#039;&#039;&#039; und dann der &#039;&#039;&#039;Vulkanzustand,&#039;&#039;&#039; der eben jetzt keine äußere Entsprechung, keine direkte, hat. Da kommt wirklich was Neues heraus, aber da es gewisserweise das Spiegelbild ist, also wenn man es um die Erdentwicklung spiegelt, das Spiegelbild ist des Alten Saturn, kann man zumindest erkennen, also karmische Aufgaben, die für alle Wesenheiten, die damit verbunden sind, also für die ganzen Hierarchien, die durch den alten oder auf dem Alten Saturn angelegt wurden, dass die ihre Erfüllung dann auf dem &#039;&#039;&#039;Vulkanzustand&#039;&#039;&#039; bekommen. Das heißt, dort dann aufgelöst werden, endgültig. Also da werden Aufgaben gestellt, wenn man so will, und dort werden sie gelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Der Fall Babylons, Rolle der luziferischen Engel  01:39:04 =====&lt;br /&gt;
Also, ja, ich will mich aber nicht zu viel verirren in das, weil wir wollen ja das spezielle Thema da angehen mit diesem Bild. Aber es ist wichtig, dieses Umfeld zu sehen. Wir waren vorhin einmal dabei stehen geblieben, dass mit dem Sturz von Babylon, beziehungsweise dem Fall der Hure Babylon, dass eben dann danach die luziferischen Engel jubilieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hab das das letzte Mal ja vorgelesen. Es klingt ja eigentlich alles sehr schön: &amp;lt;u&amp;gt;&amp;quot;Halleluja, das Heil und die Offenbarung und die Weltenkraft gehören dem Gotte, dem wir dienen. Zur Wahrheit und zum Sein des Guten führen seine Entscheidungen. Er hat das Urteil gefällt über die große Hure, die mit ihrer Unzucht alles Erdensein verdorben hat. Gesühnt hat er das von ihrer Hand vergossene Blut seiner Diener ...&amp;quot;&amp;lt;/u&amp;gt; Und so weiter und so weiter. Und: &amp;lt;u&amp;gt;&amp;quot;Halleluja, das Rauch ihres Brandes&amp;quot;&amp;lt;/u&amp;gt; - also eben dieser Gefallenen - &amp;lt;u&amp;gt;&amp;quot;wird nicht aufhören empor zu steigen von einem Äon zum anderen.&amp;quot;&amp;lt;/u&amp;gt; Also Gott sei Dank ist da alles in Trümmer gesunken, was mit dieser Hure Babylon oder mit Babylon überhaupt zu tun hat. Das sind aber die luziferischen Engel. Das sind eben die, die spüren, dass da in dem Babylonischen schon so ein starker ahrimanischer Einschlag drinnen ist und den wollen sie nicht. Weil sie wollen ja den Menschen eigentlich sehr schnell, viel schneller, als er reif dafür sein könnte, in eine geistige Sphäre heben. Das ist ja das Problematische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die luziferischen Wesenheiten führen uns sehr wohl ins Geistige, sie führen uns ins Licht, aber in einem Zustand, in dem wir noch nicht reif sind, dort als eigenständige geistige Wesen, als freie geistige Wesen wirklich agieren zu können. Und dann hätten sie uns dort, und sie führen uns, zu ihren Zielen, die aber auch nicht aus der Freiheit heraus sind. Aber halt was sie trotzdem mitgenommen haben - sie haben ja auch etwas mitgenommen, als sie, wie soll ich sagen, als der Sturz der luziferischen Geister war, sie haben eine ganze Menge an Kraft mitgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Der ursprünglich göttliche Auftrag der luziferischen Wesenheiten   [01:41:41] =====&lt;br /&gt;
Und aus dem heraus können sie tätig sein, auch wenn es nicht aus der Freiheit ist. Sie erfüllen in Wahrheit also göttliche Dinge, aber zur Unzeit zum Beispiel, weil sie die direkte Führung jetzt nicht mehr haben. Aber sie haben mitbekommen eine ganze Menge an Fähigkeiten, sie haben mitbekommen eigentlich auch eine ganze Menge an Aufgaben, nur sie wissen jetzt in Wahrheit nicht mehr, wann der richtige Zeitpunkt ist, diese Aufgaben zu erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:42:13  Und natürlich, nach, wie soll ich sagen, nach göttlichem Auftrag, ist ja das Ziel, also dass der Mensch immer mehr irgendwann ins Geistige aufsteigen wird. Und dieser Aufgabe fühlen sich die luziferischen Wesenheiten sehr wohl verpflichtet in gewisser Weise, also die füllen sie aus, aber zu früh. Zu früh und in unrechter Weise, weil der Mensch soll also dort erst hinkommen, wenn er auch zugleich seine Erdenfeste gefunden hat und hier sein freies Ich entwickelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ich ihn zu früh hinaushebe, dann kann er seine &#039;&#039;&#039;Freiheit&#039;&#039;&#039; nicht entfalten. Und dann geht eigentlich der ganze Schöpfungsplan verloren. Also die luziferischen Wesenheiten sind schon eigene Wesenheiten, eigentlich erfüllen sie einen göttlichen Auftrag, nur sie stehen nicht mehr mit dem Göttlichen in Beziehung, sondern sie erfüllen den Auftrag, der ihnen in der Vergangenheit gegeben wurde. Also arbeiten mit, dass der Mensch ein lichtvolles geistiges Wesen werde. Nur dass der Mensch also vorher da sich auf Erden herumschlagen muss, hier sogar Fehler machen muss, um sie aus Freiheit überwinden zu können, aus freiem Entschluss heraus überwinden zu können, das haben sie alles nicht mitgekriegt, da waren sie schon, diese luziferischen Wesenheiten, sozusagen abgeschnitten von der göttlichen Quelle. Also das ist das Paradoxe, also dass sie eigentlich einen Auftrag der Gottheit, wenn man es so nennen will, aus der Vergangenheit, auch jetzt noch erfüllen wollen. Und gerade dadurch unzeitgemäß sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:44:13 Also gerade dort, wo das luziferische Übel sozusagen uns trifft, hängt das eigentlich immer damit zusammen, dass sie etwas, was für die Vergangenheit richtig war, jetzt haben wollen. Eigentlich wollen sie uns zurückführen in etwas, was in der urindischen Zeit vielleicht noch gültig war, oder gar in der atlantischen Zeit. Und eigentlich sozusagen den Rückweg, den Rückweg dann dort wieder hinauf in die geistige Welt - je mehr ich dort zurückgehe, desto mehr komme ich ja wieder dorthin, in die Sphäre, aus der der Mensch gekommen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Bestimmung des Menschen auf der Erde  [01:44:51] =====&lt;br /&gt;
Aber der Mensch sollte eben auf die Erde kommen, und er sollte eigentlich aus dem Geistigen bis zu einem gewissen Grad herausfallen, jedenfalls so weit, dass er hier wirklich die Erde ergreift. Dass, ja, der &#039;&#039;&#039;Sündenfall&#039;&#039;&#039; ... - aber, die Schlange dort, die ist nicht so zufällig dort. Man könnte ja sagen, ja, die stört den ganzen göttlichen Willen - eigentlich nicht. Eigentlich nicht! Nämlich dort, wo sie erscheint, nämlich, dass die Menschen also auf die Erde kommen, dass sie auch in die Sterblichkeit zum Beispiel kommen, ist notwendig für die Entwicklung der Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte stellt Euch diese große Sache vor, über die sonst eben keine der höheren geistigen Wesenheiten verfügen, &#039;&#039;&#039;sterben zu können&#039;&#039;&#039;. In zwei Welten dadurch leben zu können. In einer sinnlichen Welt leben zu können und in einer geistigen Welt leben zu können. Das in einem gewissen Rhythmus: Inkarnation, Leben zwischen Tod und neuer Geburt, oder im Kleinen auch dann irgendwann in dem Wechsel zwischen mich wenden zur Sinneswelt, mich wenden zur Geisteswelt. Und jederzeit hin und her gehen zu können einmal. Auf das zielen wir hin irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:46:38  Also es sind, jedenfalls wenn man die Bibel liest, eben also auch das Alte Testament, und dann ganz besonders das Neue Testament auch liest, das ist dort niemals so angebracht, immer diese Schwarz-Weiß-Malerei zwischen Gut und Böse zu machen. Sondern es liegt in der ganzen Erdenentwicklung eigentlich schon drinnen, dass das Göttliche Mensch wird. Dass im Menschen, das heißt, in dem kleinsten geistigen Wesen, das Göttliche lebt. Das ist von Anfang an das Ziel. Und dazu musste der Mensch die Erde betreten, sonst hätte er ... - und zwar mit all den Übeln auch, die damit verbunden sind, mit all den Widerständen, die damit verbunden sind. Weil, so groß die Macht des Göttlichen ist, aber das Göttliche kann niemanden zur Freiheit zwingen, sagen: Du bist jetzt frei. Sie kann eigentlich nur, und das macht sie mit uns Menschen, diesem kleinsten geistigen Wesen, die Möglichkeit dazu zu geben. Aber ergreifen müssen wir die Freiheit selber. Nicht einmal der liebe Gott kann sie uns einfach geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ... - Jean-Paul Sartre sagt doch so schön, also - wie sagt er es genau? Ja, der Mensch ist zur Freiheit verdammt. Aber, diese Verdammung heißt eigentlich nur, es wird uns die Freiheit gegeben, es wird uns die Möglichkeit gegeben, die Freiheit zu ergreifen, in Wahrheit. Und wir werden immer wieder erinnert daran, dass wir die Möglichkeit haben. Nämlich erinnert dadurch, dass jetzt nicht von oben was entschieden wird. Und es liegt an uns, fassen wir einen Impuls, einen richtigen, also richtig in dem Sinne, dass es sich also in das, banal ausgedrückt, in das Weltgefüge richtig einfügt und einen Beitrag dazu leistet, oder bricht es heraus. Aber das liegt an uns, es wird nicht von oben gesteuert, sondern wir haben die Freiheit. Und wir können sie ergreifen, wenn wir das wollen, dann können wir den richtigen Impuls verwirklichen, wir können aber auch, und das können wir besser wahrscheinlich noch, einen Fehler machen dabei. Da sind wir geübt da drinnen. Wurscht, dann haben wir halt den Fehler gemacht, dann kommt die Zusatzaufgabe, diesen Fehler kannst aber jetzt wirklich nur Du wieder ausmerzen. Nämlich vor allem den Fehler, die Zerstörung, die Du in Dir selber angerichtet hast. Weil die groben Folgen für die Welt als Ganzes, die auch daraus entstehen, die hat der Christus auf sich genommen, das ist das, der Heiland hat die Sünden der Welt auf sich genommen. Aber nicht die individuellen Verfehlungen, sondern die Wirkungen, die da sind in der ganzen Welt. Dass nicht, also die ganze Welt auch noch zugrunde geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber den karmischen Ausgleich, der liegt an uns, den kann uns niemand abnehmen. Das gaukeln uns nur die Widersachermächte vor, namentlich die luziferischen Mächte gaukeln uns das vor: Ah nix, da gibt es schon einen Umweg, um den Du diese unangenehme Aufgabe umschiffen kannst. Ins luziferische Reich darfst Du rein. Nur nennt er es halt nicht luziferisch. Ins lichte Reich darfst Du hinein. Und - schchch, macht man schon einen Bogen drum. Und dann hängen natürlich erst recht wieder die ahrimanischen Mächte dran. Dann krallen sie uns. So gesehen arbeiten wieder die beiden zusammen, auch wenn sie sich nicht riechen können, auf gut Deutsch. Aber trotzdem, also sie ergänzen einander. Und wissen auch, dass sie aneinander gekettet sind in gewisser Weise, dass einer ohne dem anderen eh nix erreicht. Es gibt halt das Schwergewicht, dass der Luzifer mehr in der Vergangenheit gewirkt - nein, will ich gar nicht einmal sagen, aber dass er die führende Rolle in der Vergangenheit hat, weil die ahrimanischen Mächte haben auch von Anfang an gewirkt, durchaus. Und jetzt ist es halt umgekehrt, jetzt hat der Ahriman mehr die Führung und der Luzifer dient ihm und kann halt auch noch davon profitieren, weil sonst kriegt er gar nix. Weil, an sich wäre seine Zeit vorbei. Gerade der Ahriman hilft ihm aber, dass er heute sehr sehr wohl auch sehr dick da ist, erst recht dick da ist. Da finden wir wieder das richtige Gleichgewicht oft nicht. weil es ist: Ah, der Ahriman ist stark, wo flüchten wir uns hin, zum Luzifer. Weil der Ahriman, buh, das tut weh, irgendwo, das ist grauslich, wenn man es so in seiner Strenge nimmt. Ja, dann flüchten wir uns halt ins Luziferische. Das gibt eigentlich dem Luziferischen einen gewaltigen Aufschwung wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch wenn wir in diesem ahrimanischen Zeitalter leben oder gerade weil wir eben leben, gibt es paradoxerweise gerade dem Luzifer wieder einen gewaltigen Aufschwung auch. Also Ihr seht, das ist schon sehr kompliziert, die ganze Geschichte. Und - aber kompliziert, es, man sieht es ja eben wirklich an dem Christusprinzip, das steht in der Mitte zwischen den beiden, immer in der Mitte. Also ganz und gar nicht dieses Prinzip Gut und Böse, Licht und Finsternis, und nur die zwei. Und Licht ist das alleinig Gute - Ja, dann bin ich aber beim Luzifer! Dann bin ich beim Luzifer. Und der Luzifer triumphiert, wenn der Finstere fällt. Und deswegen jubilieren hier die luziferischen Engel. Und trotzdem steht es im Neuen Testament drinnen. Oder gerade deswegen, weil es einfach eine Beschreibung ist dessen, was da passiert, und da sind eben die Widersacher auch dabei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Handeln in Freiheit, auch wenn das Göttliche in uns wirkt  [01:54:00] =====&lt;br /&gt;
Und ganz deutlich, und das wollte ich vorher schon, viel früher einmal aussprechen, habe aber jetzt das Umfeld wieder einmal einbezogen vorher noch. Wo es darum geht, also wenn der Mensch frei ist, wenn das Göttliche in ihm wirkt, dann ist das aber nicht so, dass uns die Gottheit führt und uns in ihrer Freiheit einschränkt, sondern dass die Gottheit eigentlich erwartet: werde tätig, bring mir etwas entgegen und ich nehme es in meinen Willen auf - also gerade der Christus auch in uns - und ich gebe dem Weltgeltung sogar. Also der Christus trägt dann dazu bei, dass das wirklich Kraft werden kann auch in der Welt. Aber es ist nicht so, dass uns eben befohlen wird, mach dieses oder das, sondern es wartet die Gottheit darauf, dass wir, so klein es auch sein mag noch, dass wir etwas entgegenbringen. Also das ist dieses, wie soll ich sagen, neue Schöpfungsprinzip, nicht nur von oben, sondern auch von unten. Und das wird hier im 19. Kapitel aber auch sehr deutlich ausgesprochen. Also da wird vorher gesprochen von der Hochzeit des Lammes und dass halt die geistig richtig Strebenden eingeladen sind, berufen sind. Und dann heißt es weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;quot;Und er fuhr fort: dies sind wahrhaftige Gottesworte. Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, um ihn anzubeten.&amp;quot;&amp;lt;/u&amp;gt; Also der Johannes fällt zu seinen Füßen. Es ist im Grunde der Christus, der da spricht, oder durch ihn, mit ihm, die Gottheit selbst sogar. &amp;lt;u&amp;gt;&amp;quot;Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, um ihn anzubeten. Und er sprach zu mir, das sollst du nicht tun. Ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, die sich an das Zeugenschicksal Jesu halten. Dem Vatergotte gelte deine Anbetung.&amp;quot;&amp;lt;/u&amp;gt;  Da geht es also noch auf die Vatergottheit. Klar, also da, das ist eigentlich, also hier gehts darum, dass der Mensch sein Eigenes entwickeln muss. Sein Eigenes entwickeln muss. Das ist in Wahrheit die Zukunftsaufgabe. Und dass das gottgewollt ist. Und dass dazu, zu diesem Zweck eben auch all das zugelassen wurde, was im Prinzip die Widersacherwesenheiten tun, mit einer gewissen Ausnahme, mit den soratischen Wesenheiten. Die haben überhaupt einen eigenen Einschlag. Die sind eigentlich so direkt in den großen Plan nicht einbezogen, beziehungsweise die haben sich wirklich also davon herausgelöst. Das liegt aber eben daran, dass sie schon geistige Wesenheiten, also das heißt Ich-Wesenheiten waren bevor oder abseits dessen. Ihr wisst, ich tue mir da immer schwer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Grenzen unseres Zeitbegriffs [01:57:54] =====&lt;br /&gt;
Weil der Zeitlauf, der Zeitbegriff im äußeren Sinn zumindest, nur einen Sinn macht vom alten Saturn bis zum Vulkan. Und dann fängt eine neue Entwicklung an mit einer neuen Zeit. Wenn man so will. Das können wir uns nicht so wirklich vorstellen, wir denken immer: Zeit, das ist so die unendliche Linie ... Ja, von mir aus hat es mit dem Schöpfungsmoment begonnen, aber dann läuft es halt immer weiter irgendwo. Aber es ist, diese Zeitlinie hat einen Anfang, oder diese Zeitspirale, wie immer man das nennen will, dieser Zeitfluss. Wobei noch dazu kommt, dass aus der Zukunft auch was entgegenfließt. Wir haben eigentlich immer die beiden Ströme drinnen. Also unser moderner Zeitbegriff ist sehr einseitig einfach, weil er nur diese Linie kennt. Aber es ist eigentlich ein, eher noch ein Bild durch den Kreis, zunächst einmal. Das heißt, der Anfang und das Ende fällt zusammen in gewisser Weise. Nur, es ist auch nicht wirklich ein Kreis, sondern es ist eigentlich eine aufsteigende Spirale. Ich lande zwar wieder, na ja, nicht am selben Punkt, aber eine Etage höher darüber. Könnt ihr euch das vorstellen? Es ist also eine Kreisbewegung, aber zugleich eine Aufwärtsbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den alten Kulturen gab es immer das zyklische Weltbild. Das war aber dieses in sich selbst Zurücklaufen. Das ist durchaus auch ein sinnvolles Bild, aber für die Weltentwicklung im Großen muss man dazunehmen die Aufwärtsbewegung, die dazukommt, dann ist es eine spiralige Bewegung. Und drum schildert im Übrigen auch Rudolf Steiner, oder weist ganz deutlich darauf hin, wie zum Beispiel auch die Bewegung unserer Planeten, auch unserer Erde - das ist nicht, Kreisbahn sowieso nicht, aber Ellipse nach moderner Anschau, aber auch die geht nicht immer nur rundherum, sondern sie schreitet fort. Sie schreitet fort, weil sich unser ganzes Planetensystem durch den Kosmos bewegt. Es steht also nicht an einem Ort still, sondern es ist in Bewegung, es gibt eine höhere Bewegung. Und unsere Sonne ist unterwegs, sozusagen. Und unsere Erde folgt dem. In Wahrheit ist das Ganze ja Teil dieser Erdentwicklung, die ganzen Planeten, so wie sie halt heute sind, auch als stofflich feste Gebilde, gehören mit dazu zu dem Ganzen, die wandern alle mit dieser Spiralbahn.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Mitwirken des Menschen aus göttlicher Kraft heraus [02:01:02] =====&lt;br /&gt;
Und das ist eben Ausdruck dessen, wo wir aber jetzt mitwirken, bei diesem Aufstieg, bei dieser Entwicklung, mitzuwirken. Und da eine neue Nuance hineinzugeben, die aus dem göttlichen Funken in uns stammt. Es braucht uns nicht hochmütig machen, aber es ist die wesensgleiche Kraft in uns. Nur diese Kraft ist eben so, dass wir lernen müssen, mit ihr umzugehen. Aber es ist die göttliche Kraft. Und es gibt dann in Wahrheit keinen Unterschied aber mehr zwischen dem göttlichen Willen und unserem Willen. Das fließt in eines zusammen, wenn wir wirklich aus dem Ich, aus der Freiheit heraus, schaffend tätig werden, und das Ganze auch noch gelingt. Das heißt, wenn wir so weit sind, dass wir sagen können dann, ja, endlich, wie es die Elohim in der Genesis sagen: &amp;quot;Und sie sahen, dass es gut war.&amp;quot; Das müssen wir halt lernen, darum müssen wir auch erkennen, die geistige Welt kennenlernen, die Folgen unseres Tuns, dass wir das jederzeit einschätzen können. &#039;&#039;Ich glaube, da ist ein Mikro offen, bitte abschalten.&#039;&#039; Dass wir also, auch wenn wir Fehler machen, sehen: aha, aber ein großer Teil ist gelungen, aber da ist noch ein Fehler drinnen. Also noch einmal, besser machen. Also Werkausgabe Nummer zwei. So wie es manche Künstler machen, dass sie ein bestimmtes Motiv dutzende Male vielleicht sogar malen, weil sie noch nicht ganz zufrieden sind. Weil es noch nicht das ganz Fertige ist. Und so gehen wir durch, und es ist in der Regel nicht eben aufs erste Mal gleich das Vollkommene. Es ist vielleicht paradoxerweise, wie es bei vielen Künstlern ist, es ist das unvollendete letzte Werk in gewisser Weise das Vollkommenste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Vergleich mit Künstlern verschiedener Epochen, unvollendete Werke [02:03:27] =====&lt;br /&gt;
Also gerade die Künstler, die ein großes Werk begonnen haben und dann es nicht mehr fertigstellen konnten, weil sie aus dem Leben geschieden sind, genau in dem Moment aus dem Leben geschieden, wo sie noch etwas, den letzten Strich machen konnten, aber es ist trotzdem noch nicht fertig. Aber mehr konnten sie in diesem Leben nicht leisten. Und es ist gerade dieses Offene auch die Einladung: Führe das weiter. Nämlich die Idee, die dahinter steckt. Das geht jetzt gar nicht darum natürlich, dass jetzt ein anderer Maler kommt und sagt: gut, der hat das nicht fertiggemalt, das mache ich jetzt. Um das geht es gar nicht, sondern: schau dir an, welcher Impuls da drin ist, lerne von dem und geh drüber hinaus. Und dann kannst du das fertig machen oder weiterspinnen jedenfalls, was dort unfertig geblieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit sind alle unsere Werke unfertig, weil sie sind alle einer Erweiterung, einer Weiterentwicklung fähig. Und das ist ganz egal, ob man scheinbar das Werk fertiggestellt hat und halt die ganze Bildfläche irgendwie bemalt ist oder nicht, um das geht es nicht. Aber da ist ein Impuls drinnen, der ist in jedem Fall, selbst bei den Malern, die alle Werke fertiggestellt haben, scheinbar, ist es trotzdem nicht fertig. Sondern es ist die Aufforderung: geh über das hinaus. Da ist eine Richtung gegeben, geh über das hinaus. Nimm das zum Beispiel, was in den Raphael-Bildern drinnen ist - ich warte auf den Künstler, der das weiterführt, und noch näher uns zum Beispiel die Engelwelt bringt, noch näher, auf eine ganz andere Art. Weil diese Bilder sind großartig. Und da steckt unheimlich viel drinnen in diesen Werken von Raphael. Und trotzdem, wenn ihr das nehmt, was ich anfangs heute oder eben auch in den letzten Vorträgen gesagt habe, man kann es nämlich durchaus vergleichen mit dem malenden Schauen, das ich auch bei der Imagination brauche. Aber dieses Bild, das ich malend schaue, ist nur das Hilfsmittel in Wahrheit. Weil die eigentliche Imagination, das eigentliche Bild, ist übersinnlich. Und zur Zeit, als Raphael malte, das war gerade die Zeit, wo man aufgebrochen ist, Renaissance überhaupt, mit der Perspektive, die kommt, wo man sehr stark in die körperliche Darstellung, und zwar wirklich auch in die physisch körperliche Darstellung geht, das ist nämlich bei den alten Griechen mit den Statuen noch anders. Die malen eigentlich in Wahrheit den Ätherleib. Das heißt, das Idealbild, das dahinter steht, das den physischen Leib erst aufbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gibt diese Harmonie, diese unglaubliche Schönheit dieser Statuen. Die eigentlich in Wahrheit auf Erden kein Mensch erreicht. Weil wir auch selber es nicht erreichen, dass - also die Ätherkräfte reichen nicht aus bei uns, um dieses Idealbild hinzukriegen. Und in der Renaissance geht es ganz eigentlich ins physisch-körperliche hinein in der Darstellung. So wie man es vorher nicht getan hat, eben auch die Griechen nicht. Also erst in der Zeit des Hellenismus fängt sowas an, dass nicht mehr Idealgestalten da sind. Da kommt etwas aus dem Äußeren schon hinein, da gibt es die verzerrten Gesichter. Das wäre in der Klassik niemand eingefallen, da eine Statue mit verzerrtem Gesicht, oder zornigem Gesicht oder so zu machen. Das ist alles so erhaben, so ideal, aber daher über die Sphäre des Physischen, in Wahrheit, auch wenn es als physischer Block jetzt, als Statue vor mir steht, aber es ist eigentlich ein reines Bild des Ätherischen, das dahintersteckt. Und daher haben sie in Wahrheit auch nicht nach einem Modell gearbeitet, sondern vor allem aus dem Erleben des eigenen Ätherleibs heraus. Aus dem haben sie es gespürt. Sie haben gespürt, welches Ideal ist da drinnen, das sich aber selbst in ihrem eigenen Körper nicht verwirklichen konnte. Aber da setze ich es hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:08:28 Ja und ... - eben, also es geht darum, dass wir als Menschen alleweil eingeladen sind, aus der Freiheit heraus, ja, das Werk der Gottheit, ich will nicht sagen fortzusetzen, das wäre zu vermessen, aber mit beizutragen dazu. Und, wo das ganze Ideal, das dahintersteckt sozusagen, wirklich schöpferisch aus uns kommt. Ich meine, der Grieche hat das genommen aus dem, was ja eh an sich im Ätherleib drinnen liegt irgendwo, auch wenn es nicht vollkommen ist, aber in der Ätherwelt konnten sie es noch spüren, irgendwo. Auch wenn sie es vielleicht nicht mehr hellsichtig geschaut haben, also gerade die großen Plastiker haben es nicht mehr wirklich hellsichtig geschaut, aber sie haben es in sich gespürt. Auch wenn ihr eigener Ätherleib das nicht alles durchziehen konnte, aber sie spürten das Bild. Sie spürten nämlich auch die Bilder, man muss dazu sagen, ja, dass die Kräfte, die im Ätherleib drinnen wirken, die haben ihr Vorbild aber im Astralischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum jede Nacht, wenn wir schlafen - über das haben wir auch schon früher gesprochen - , untertags zerstören wir ja vieles in unserem Leib, das muss in der Nacht wieder aufgebaut werden, dazu muss aber unser seelisches, unser Astralleib zu einem großen Teil, jedenfalls aus dem oberen Bereich des Leibes, heraustreten und sich aus der großen Astralwelt die Weisheit wiederholen, die notwendig ist, dass der Ätherleib seine Aufgabe erfüllen kann. Also das heißt, diese griechischen Künstler, auch wenn in ihrem Ätherleib das nicht immer ganz vollkommen war, aber sie schauten auch irgendwo mit dieses Astralische, diese astralische Weisheit, die drinnen ist. Vielleicht gar nicht mehr so bewusst hellsichtig, aber in ihr künstlerisches Gefühl hinein, in ihr Gestaltungsgefühl hinein. Da war das unmittelbar drinnen. Weil, es ist also da sehr stark - wirklich, hängt sehr stark mit dem Fühlen dieser Kräfte zusammen. In der griechisch-lateinischen Zeit sind wir ja in der Zeit der Verstandes- und Gemütsseele. Und die Gemütsseele hat sehr viel mit dem Gefühl zu tun, aber auch mit dem Willen zu tun. Es ist ein Gemütes-, sowas fühlend-wollendes, wollend-fühlendes, so irgendwie drinnen. Und aus dem heraus haben die Künstler eigentlich gestaltet, also die haben nicht aus dem Verstand gestaltet, gar nicht. Sie waren aber dadurch, dass sie es als Griechen ihrer Zeit trotzdem auch hatten, wach genug, um das andere ergreifen zu können, das auch in eine äußere Form geschickt hineinfließen zu lassen. Und es ist also dieses Fühlen, fühlende Wollen eigentlich, aus dem es herauskommt. Das war stark drinnen bei ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 02:12:10 =====&lt;br /&gt;
Ja, wir sind heute schon wieder zum weißen Pferd mit seinem Reiter noch nicht in weiteren Details gekommen, es war wieder ein bisschen ein großer Umweg rundherum scheinbar, aber ich bitte euch, bedenkt, in der geistigen Welt ist der Umweg der kürzeste Weg. Je mehr man mitnehmen kann auf Seitenwegen, auf den Umwegen, umso besser und umso schneller kommt man zum Ziel, sprich, umso schneller kommt man zur eigenen geistigen Entwicklung. Das ist ja der geistige Weg, den wir gehen, dass er ein Entwicklungsweg ist. Und das ist ja auch das Große, dass das Steiner immer so stark betont hat. Also das steckt in seinem ganzen Werk drinnen. Es ist eben nicht so: da war einmal eine Offenbarung, die haben wir jetzt, und jetzt folgen wir den Anordnungen, die da drinnen stehen. Stehen eh keine Anordnungen in Wirklichkeit drinnen, also es ist nur, es sind Impulse drinnen, auf die wir halt aufpassen, auf die wir achten sollten, die wir aber selber entfalten müssen. Und es ist halt ein bissel - in der Vergangenheit sind die geistigen Schriften, die geistigen Überlieferungen so ein bissel ausgelegt wie ein Regelwerk, das man zu befolgen hätte. Und wo es dann vielleicht also irgendeinen Oberen drüber gibt, der sagt dir dann halt, wie die Regel ist und interpretiert sie. Interpretiert die Schriften des Neuen Testaments oder des Alten Testaments und schreibt dir aber dann vor, was zu tun ist. Aber, das soll es nicht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn wir die Bibel lesen, die zumindest aus Imaginationen und an vielen Stellen auch aus Inspirationen kommt, und Intuitionen, die dahinterstehen. Aber egal, es geht nicht darum, sie eins zu eins anzuglotzen, sondern sie sind eine Hilfe, dass wir - also wenn wir als heutiger Mensch uns damit beschäftigen - sie sind eine Hilfe, um uns selbst, also um uns berühren zu lassen dadurch einmal, um uns selbst im malenden Schauen die Imagination aufzubauen, uns dadurch immer mehr dessen bewusst werden, was da wirklich dahintersteckt, und - nämlich dahintersteckt im Sinne, wie betrifft es mich, meine Aufgabe, was kann ich machen, dass wir das ins Bild schaffen und selber eben dann im Sinne unserer Aufgabe, die aus unseren Fähigkeiten resultiert, und diese Fähigkeiten resultieren wieder aus dem ganzen Weg, den wir durch viele Inkarnationen gegangen sind, dass wir aus dem heraus dann tätig werden. So müsste man die Bibel lesen, man müsste sie ja daher sehr individuell lesen. Weil da sind Bilder drinnen, das sind Anregungen und die können uns berühren und jetzt mach was draus, mach etwas draus, was deiner Aufgabe entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Aufgabe entspricht deinen Fähigkeiten. Und dazu ist es notwendig, dass wir auf einen Weg geführt werden, dass wir erstens einmal unsere Bequemlichkeit, unsere geistige Bequemlichkeit überwinden, dass wir sagen: ja, da ist der große geistige Führer, der hat uns das und das gesagt. Und das machen wir. Sondern unsere wirkliche Aufgabe, die müssen wir selber entdecken, ja, selber erschaffen im Grunde. Weil es ist eben nicht eine fertige Aufgabe, die zu lösen wäre, sondern wir sollen schöpferisch das finden, wodurch wir zur Welt noch etwas dazugeben können, was sonst nicht da wäre und was sie noch reicher macht, was sie schöner macht, was sie besser macht in einer gewissen Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also um das geht es hier. Hingabe an die geistige Welt, aber sich selber finden, das ist eben auch in dem Wochenspruch drinnen: &amp;quot;Verliere dich, um dich zu finden.&amp;quot; Wollen wir vielleicht heute Schluss machen damit? Ich lese euch zum Abschluss noch einmal den Wochenspruch, es ist der neunte Wochenspruch. Ihr erinnert euch, was die Neuen alles bedeuten kann, was ich am Anfang gesagt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergessend meine Willenseigenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfüllet Weltenwärme sommerkündend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir Geist und Seelenwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Licht mich zu verlieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebietet mir das Geistesschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und kraftvoll kündet Ahnung mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verliere dich, um dich zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist dann der letzte Punkt. Da kommen wir aber wieder ganz zu uns, und da wacht dann zum Beispiel im Herbst wieder das auf, dieses Michaelische auch: jetzt Tatkraft aus dir selber. Jetzt aber zuerst: Verlieren, wir müssen wirklich in die Welt gehen, auch in die geistige Welt letztlich gehen. Dort kommt uns etwas entgegen, das wir zunächst nur ahnen auch, wo wir irgendwas spüren, aber dann heißt es irgendwann: Finde dich wieder. Zuerst verlieren wir uns ganz, wir gehen in dieser Fülle auf, sind offen dafür, aber dann finden wir auf höhere Art zu uns selber. Dann erkennen wir erst unsere Aufgabe. Und die ist; Schaffe aus dir selbst. Du bist zum Schaffen aufgerufen, zum Mitschaffenden aufgerufen. Und die Konsequenzen sind riesig für die Weltentwicklung, auch für alles, was gegenwärtig ist. Wir sind aufgerufen, die Erde zu verwandeln und zu etwas zu machen, was mehr ist, als das sein könnte, wenn es nur von oben fließt sozusagen. Und, ja, wir versuchen eh, viel zu tun, und wir machen viele Fehler zur Zeit auch, die längste Zeit schon, dabei. Aber zu lernen aus den Fehlern, es besser zu machen, das ist ganz wichtig. Aber keinesfalls bitte: holt euch Menschen raus, lasst die Erde, wie die Erde ist, und tut möglichst nicht hineinpfuschen. Nein, hineinpfuschen sollen wir nicht, aber wenn wir nicht mitarbeiten würden, wenn wir nicht unsere schöpferischen Impulse hineinbringen würden, dann werden wir der Entwicklung, die angedacht ist für uns, die uns ermöglicht ist, die gottgewollt ist, nicht gerecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit würden wir der Erde, auch wenn man jetzt auf diese engere Perspektive geht, nicht helfen, sondern ihr schaden. Die Erde braucht uns. Unserer Mitarbeit, unserer schöpferisch-kreativen Mitarbeit. Trotz der Fehler, die wir machen. Die Welt würde nicht besser ausschauen, wenn wir uns völlig raushalten würden und nur, ja, im Grunde wie die Tiere aus den Instinkten heraus uns leiten lassen würden, die Welt wäre nicht gesünder und besser. Sie würde noch, noch schneller verfallen. Also wir sind aufgerufen: macht euren Beitrag! Das bringt die Welt und die Erde, jetzt ganz konkret, um es jetzt wirklich auf unsere engere Aufgabe, hier die Erde weiter zu bringen auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Christus hat seinen Teil getan, er hat sich verbunden mit der Erde, aber wenn wir den Impuls nicht ergreifen, wird es trotzdem nichts nützen. Ob diese wirkliche Durchchristung stattfindet, das liegt auch an uns. Die Durchchristung der ganzen Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wenn wir uns - angenommen, wir würden uns alle verweigern, dann wird die ganze Erdentwicklung nicht durchchristet. Dann ist das was, was zerstäubt und weg ist. Und eigentlich - so extrem wird es mit Sicherheit nicht passieren, aber nehmen wir hypothetisch den Fall an, es findet überhaupt nicht das statt, dann würde die Erde zerstäuben und hat ihren Sinn verloren. Und der Christusimpuls wäre ganz umsonst gewesen dann. Sondern er erfüllt sich dadurch, dass wir aus der Freiheit heraus unsere Schöpferkraft, unsere kleine, aber entscheidende, mit hineintragen in das Ganze. Und das betrifft also ganz konkret die Zukunft der Erde, das betrifft also zum Beispiel ganz stark, wie gehen wir in der Landwirtschaft mit der Erde um, wie gehen wir in der Heilkunde um damit, Heilkunde für Menschen, aber auch für Tiere, Heilkunde für die Natur im Grunde. Wobei sich das mit der Landwirtschaft verbinden kann, aber wir brauchen sogar mehr, weil wenn wir jetzt in Landwirtschaft nur verstehe, dass wir halt dort unsere Nahrung anbauen und versorgt werden, es geht aber um mehr, es geht da um wirklich die ganze Natur zu heilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil von sich aus ist sie auf einem absterbenden Weg, sie ist auf einem Weg des Krankseins. Von sich aus, das liegt in der Entwicklung drin, wir sind über der Mitte der Erdentwicklung drüber, die Erde ist auf einem absteigenden Ast. Und das heißt, sie hat alle Symptome halt des langsamen Verfalls irgendwo drinnen, das ist halt so. Wäre auch schrecklich, wenn es nicht so wäre, weil dann würden wirklich die soratischen Wesenheiten siegen, also wir konservieren die Erde so, wie sie jetzt ist, für alle Ewigkeit. Und schauen, dass das also der - scheinbar paradiesische Garten äußerlich ist, aber jede weitere Entwicklung wäre abgesperrt, jede wirkliche Entwicklung. Das wäre alles Schimäre im Grunde, was da wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, die Erde ist, und das muss man halt einfach zur Kenntnis nehmen, auf dem absteigenden Ast, sie ist eigentlich eine Sterbende, aber wir können dazu beitragen, dass dieses Sterben nicht zu früh passiert. Sie soll auch einmal sterben, einmal ist der richtige Zeitpunkt da. Aber erst nachdem wir unsere Schöpferkräfte, und die haben wir noch gar nicht so lang, dass wir sie wirklich so richtig gebrauchen können, auch wenn sie unserem Ich schon von Haus aus ermöglicht sind, aber dass wir so richtig angreifen, das kommt erst, so ganz aus der Freiheit heraus. Also so gesehen ist diese Zeit, in die wir jetzt hineingehen, die entscheidende Zeit. Weil jetzt wird der Beitrag des Menschen immer größer. Das heißt, wenn wir da das verschlafen und untätig sind, oder nur Blödsinn machen und nicht bereit sind, aus dem Blödsinn zu lernen, den wir machen, dann ist die Erdentwicklung zu einem großen Teil verloren einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:25:26 Und ... Also da haben wir große Aufgaben. Und da braucht man aber diese weite, weite Perspektive in Wahrheit. Und die fehlt vielfach heute in den sehr gut gemeinten Debatten darüber, über die Probleme, die es heute gibt, wo ja viel Richtiges aufgedeckt wird, aber die meisten Lösungen, die angeboten werden, weil sie nur aus dem Kopfdenken, aus dem alemannischen Denken kommen, gehen in die ganz falsche Richtung, auch wenn sie auf den ersten Blick gut klingen. Und in der Praxis zeigt sich das aber dann, dass gerade aus diesen Dingen dann gerade die noch Schlimmeren kommen. Also wir neigen heute dazu, mehr aus dem alemannisch Verstandesmäßigen, und zwar im falschen Verstandesmäßigen daher, gerade die Dinge zu tun, die zwar logisch richtig scheinen, die auch gut scheinen, aber die nicht das Ganze überblicken, und daher in Wahrheit total kontraproduktiv sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich schwöre, wir werden das erleben mit all den Maßnahmen, die jetzt die Umweltsituation verbessern sollen, werden wir die Erde mehr hineinarbeiten. Es ist schon gut, dass man Dinge probiert, und es geht wohl auch nicht anders. Aber egal, ob es jetzt Solar ist, Windkraftwerke, sonstige Kraftwerke, ist schon klar, aber wenn man die ganze Landschaft zugleistet mit dem, wird es nicht gut sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich die ganze Landschaft zudecke mit Solarpanelen, wird es nicht gut sein. Also man kann sehr wohl, wenn ich alle Autos auf Elektroautos umstelle, wird das auch nicht funktionieren, weil es an anderen Ecken genau und noch stärker herauskommen wird, die Problematik. Damit will ich das nicht verteufeln, und das ist viel guter Wille und viel Gescheitheit darin, diese Dinge zu entwickeln, aber wir sollten halt auch ein wachsames Auge darauf haben, dass das in Wahrheit nicht die Lösung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind alles erst die Fehler, an denen wir lernen können. Wir neigen also gerade in unserer Zeit sehr dazu, aus den Fehlern, die wir schon gemacht haben, noch größere zu machen. In dem sind wir sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl sie so einleuchtend sind. Also da muss man verdammt aufpassen. Und daher ist es wichtig, sich da wirklich versuchen, ein individuelles Urteil auch zu bilden, aber das wäre eben nur gekommen, wenn ich selber kreativ denke, wenn ich schöpferisch denke zumindest einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht sage, aha, Möglichkeit A, B, C, ja, A und B sind gut, sage ich ein Ja dazu. Sondern selber vielleicht ganz andere Zusammenhänge zu sehen, und da muss ich nicht ein Experte in allen Feldern sein. Das ist gerade heute das Problem, weil die Experten, und das geht aber gar nicht anders, müssen mit solchen Scheuklappen durch die Welt laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Dinge halt so komplex geworden sind, dass man ein Meer gar nicht überschaut. Und wir haben ganz verloren, dieses weite Panorama zu sehen, das dazugehört. Und das ist riesig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das kann man aber nicht mit unserem Verstandesdenken erfassen, sondern da brauche ich dieses lebendig-schöpferische, dieses schauend-imaginative Denken. Denn das imaginative dazu, weil ich ja wirklich die geistigen Hintergründe, die geistigen Wesen, die mitbeteiligt sind an dem Ganzen, kennenlernen muß. Weil die sind ja heute eigentlich komplett ausgeschlossen. Und die denkt - ja, bei uns in anthroposophischen Kreisen schon mehr, und sicher bei manchen anderen Gruppierungen auch, aber bei denen, die jetzt wirklich die Entscheidungen fällen, wie es in die Zukunft gehen soll, die haben von dem nichts - ja, die habens einmal gehört vielleicht und dann machen sie sich lustig drüber und sagen: so ein Blödsinn! Aber das sind entscheidende Dinge. Und der Fehler entsteht daraus, dass man das alles ausblendet. Und rein technisch gesehen sind die Lösungen logisch und richtig, scheinen gut zu sein, aber sie werden nicht funktionieren. Sie werden nur das nächste Problem schaffen und das wird größer sein als das vorhergehende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, auch, hat auch seinen Sinn, weil an einem noch größeren Problem können wir noch mehr reifen. Also, kommen einige Aufgaben auf uns zu. Aber drum soll man nicht über alles immer enttäuscht sein, was jetzt schiefläuft, sondern wir können es eigentlich nur nützen, um draus zu lernen, und damit weiterzukommen.  02:30:38&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Mitwirken des Menschen aus göttlicher Kraft heraus [02:01:02] =====&lt;br /&gt;
Und das ist eben Ausdruck dessen, wo wir aber jetzt mitwirken, bei diesem Aufstieg, bei dieser Entwicklung, mitzuwirken. Und da eine neue Nuance hineinzugeben, die aus dem göttlichen Funken in uns stammt. Es braucht uns nicht hochmütig machen, aber es ist die wesensgleiche Kraft in uns. Nur diese Kraft ist eben so, dass wir lernen müssen, mit ihr umzugehen. Aber es ist die göttliche Kraft. Und es gibt dann in Wahrheit keinen Unterschied aber mehr zwischen dem göttlichen Willen und unserem Willen. Das fließt in eines zusammen, wenn wir wirklich aus dem Ich, aus der Freiheit heraus, schaffend tätig werden, und das Ganze auch noch gelingt. Das heißt, wenn wir so weit sind, dass wir sagen können dann, ja, endlich, wie es die Elohim in der Genesis sagen: &amp;quot;Und sie sahen, dass es gut war.&amp;quot; Das müssen wir halt lernen, darum müssen wir auch erkennen, die geistige Welt kennenlernen, die Folgen unseres Tuns, dass wir das jederzeit einschätzen können.   &#039;&#039;Ich glaube, da ist ein Mikro offen, bitte abschalten.&#039;&#039;   Dass wir also, auch wenn wir Fehler machen, sehen: aha, aber ein großer Teil ist gelungen, aber da ist noch ein Fehler drinnen. Also noch einmal, besser machen. Also Werkausgabe Nummer zwei. So wie es manche Künstler machen, dass sie ein bestimmtes Motiv dutzende Male vielleicht sogar malen, weil sie noch nicht ganz zufrieden sind. Weil es noch nicht das ganz Fertige ist. Und so gehen wir durch, und es ist in der Regel nicht eben aufs erste Mal gleich das Vollkommene. Es ist vielleicht paradoxerweise, wie es bei vielen Künstlern ist, es ist das unvollendete letzte Werk in gewisser Weise das Vollkommenste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Vergleich mit Künstlern, unvollendete Werke [02:03:27] =====&lt;br /&gt;
Also gerade die Künstler, die ein großes Werk begonnen haben und dann es nicht mehr fertigstellen konnten, weil sie aus dem Leben geschieden sind, genau in dem Moment aus dem Leben geschieden, wo sie noch etwas, den letzten Strich machen konnten, aber es ist trotzdem noch nicht fertig. Aber mehr konnten sie in diesem Leben nicht leisten. Und es ist gerade dieses Offene auch die Einladung: Führe das weiter. Nämlich die Idee, die dahinter steckt. Das geht jetzt gar nicht darum natürlich, dass jetzt ein anderer Maler kommt und sagt: gut, der hat das nicht fertiggemalt, das mache ich jetzt. Um das geht es gar nicht, sondern: schau dir an, welcher Impuls da drin ist, lerne von dem und geh drüber hinaus. Und dann kannst du das fertig machen oder weiterspinnen jedenfalls, was dort unfertig geblieben ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit sind alle unsere Werke unfertig, weil sie sind alle einer Erweiterung, einer Weiterentwicklung fähig. Und das ist ganz egal, ob man scheinbar das Werk fertiggestellt hat und halt die ganze Bildfläche irgendwie bemalt ist oder nicht, um das geht es nicht. Aber da ist ein Impuls drinnen, der ist in jedem Fall, selbst bei den Malern, die alle Werke fertiggestellt haben, scheinbar, ist es trotzdem nicht fertig. Sondern es ist die Aufforderung: geh über das hinaus. Da ist eine Richtung gegeben, geh über das hinaus. Nimm das zum Beispiel, was in den Raphael-Bildern drinnen ist - ich warte auf den Künstler, der das weiterführt, und noch näher uns zum Beispiel die Engelwelt bringt, noch näher, auf eine ganz andere Art. Weil diese Bilder sind großartig. Und da steckt unheimlich viel drinnen in diesen Werken von Raphael. Und trotzdem, wenn ihr das nehmt, was ich anfangs heute oder eben auch in den letzten Vorträgen gesagt habe, man kann es nämlich durchaus vergleichen mit dem malenden Schauen, das ich auch bei der Imagination brauche. Aber dieses Bild, das ich malend schaue, ist nur das Hilfsmittel in Wahrheit. Weil die eigentliche Imagination, das eigentliche Bild, ist übersinnlich. Und zur Zeit, als Raphael malte, das war gerade die Zeit, wo man aufgebrochen ist, Renaissance überhaupt, mit der Perspektive, die kommt, wo man sehr stark in die körperliche Darstellung, und zwar wirklich auch in die physisch körperliche Darstellung geht, das ist nämlich bei den alten Griechen mit den Statuen noch anders. Die malen eigentlich in Wahrheit den Ätherleib. Das heißt, das Idealbild, das dahinter steht, das den physischen Leib erst aufbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gibt diese Harmonie, diese unglaubliche Schönheit dieser Statuen. Die eigentlich in Wahrheit auf Erden kein Mensch erreicht. Weil wir auch selber es nicht erreichen, dass, also die Ätherkräfte reichen nicht aus bei uns, um dieses Idealbild hinzukriegen. Und in der Renaissance geht es ganz eigentlich ins physisch-körperliche hinein in der Darstellung. So wie man es vorher nicht getan hat, eben auch die Griechen nicht. Also erst in der Zeit des Hellenismus fängt sowas an, dass nicht mehr Idealgestalten da sind. Da kommt etwas aus dem Äußeren schon hinein, da gibt es die verzerrten Gesichter. Das wäre in der Klassik niemand eingefallen, da eine Statue mit verzerrtem Gesicht, oder zornigem Gesicht oder so zu machen. Das ist alles so erhaben, so ideal, aber daher über die Sphäre des Physischen, in Wahrheit, auch wenn es als physischer Block jetzt, als Statue vor mir steht, aber es ist eigentlich ein reines Bild des Ätherischen, das dahintersteckt. Und daher haben sie in Wahrheit auch nicht nach einem Modell gearbeitet, sondern vor allem aus dem Erleben des eigenen Ätherleibs heraus. Aus dem haben sie es gespürt. Sie haben gespürt, welches Ideal ist da drinnen, das sich aber selbst in ihrem eigenen Körper nicht verwirklichen konnte. Aber da setze ich es hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:08:24   Es geht darum, dass wir als Menschen eingeladen sind, aus der Freiheit heraus das Werk der Gottheit, ich will nicht sagen fortzusetzen, das wäre zu vermessen, aber mit beizutragen dazu. Das ganze Ideal, das dahintersteckt, wirklich schöpferisch aus uns kommt. Der Grieche hat es genommen aus dem, was ja eh an sich im Ätherleib drinnen liegt, auch wenn es nicht vollkommen ist, aber in der Ätherwelt konnten sie es noch spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn sie es vielleicht nicht mehr hellsichtig geschaut haben, also gerade die großen Plastiker haben es nicht mehr wirklich hellsichtig geschaut, aber sie haben es in sich gespürt. Auch wenn ihr eigener Ätherleib das nicht alles durchziehen konnte, aber sie spürten das Bild. Sie spürten nämlich auch die Bilder, man muss dazu sagen, dass die Kräfte, die im Ätherleib drinnen wirken, die haben ihr Vorbild aber im Astralischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum jede Nacht, wenn wir schlafen, über das haben wir auch schon früher gesprochen, untertags zerstören wir ja vieles in unserem Leib, das muss in der Nacht wieder aufgebaut werden, dazu muss aber unser seelisches, unser Astralleib zu einem großen Teil, jedenfalls aus dem oberen Bereich des Leibes heraustreten und sich aus der großen Astralwelt die Weisheit wiederholen, die notwendig ist, dass der Ätherleib seine Aufgabe erfüllen kann. Also das heißt, diese griechischen Künstler, auch wenn in ihrem Ätherleib das nicht immer ganz vollkommen war, aber sie schauten auch irgendwo mit, diese astralische Weisheit, die drinnen ist. Vielleicht gar nicht mehr so bewusst hellsichtig, aber in ihr künstlerisches Gefühl hinein, in ihr Gestaltungsgefühl hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da war das unmittelbar drinnen. Es hängt sehr stark mit dem Fühlen dieser Kräfte zusammen. In der griechisch-lateinischen Zeit sind wir ja in der Zeit der Verstandes- und Gemütsseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Gemütsseele hat sehr viel mit dem Gefühl zu tun, aber auch mit dem Willen zu tun. Es ist ein Gemütes, sowas fühlend-wollendes, wollend-fühlendes, so irgendwie drinnen. Und aus dem heraus haben die Künstler eigentlich gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die haben nicht aus dem Verstand gestaltet, gar nicht. Sie waren aber dadurch, dass sie es als Griechen in ihrer Zeit trotzdem auch hatten, wach genug, um das andere ergreifen zu können, das auch in eine äußere Form geschickt hineinfließen zu lassen. Und es ist also dieses fühlende Wollen eigentlich, aus dem es herauskommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war stark drinnen bei Ihnen. Ja, wir sind heute schon wieder zum weißen Pferd mit seinem Reiter, noch nicht in weiteren Details gekommen. Es war wieder ein bisschen ein großer Umweg rundherum scheinbar, aber ich bitte euch bedenkt, in der geistigen Welt ist der Umweg der kürzeste Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mehr man mitnehmen kann auf Seitenwegen, auf den Umwegen, umso besser und umso schneller kommt man zum Ziel. Sprich, umso schneller kommt man zur eigenen geistigen Entwicklung. Das ist ja der geistige Weg, den wir gehen, das ein Entwicklungsweg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ja auch das große, dass das Steiner immer so stark betont hat. Das steckt in seinem ganzen Werk drinnen. Es ist eben nicht so, da war einmal eine Offenbarung, die haben wir jetzt, und jetzt folgen wir den Anordnungen, die da drinnen stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen eh keine Anordnungen in Wirklichkeit drinnen. Es sind Impulse drinnen, auf die wir aufpassen, auf die wir achten sollten, die wir aber selber entfalten müssen. In der Vergangenheit sind die geistigen Schriften, die geistigen Überlieferungen so ein bisschen ausgelegt wie ein Regelwerk, das man zu befolgen hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo es dann vielleicht einen Oberen drüber gibt, der sagt dann halt, wie die Regeln sind, und interpretiert sie. Interpretiert die Schriften des Neuen Testaments oder des Alten Testaments und schreibt die aber dann vor, was zu tun ist. Aber das soll es nicht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn wir die Bibel lesen, die zumindest aus Imaginationen und an vielen Stellen auch aus Inspirationen kommt und Intuitionen, die dahinterstehen. Aber egal, es geht nicht darum, sie eins zu eins anzuklotzen, sondern sie sind eine Hilfe, dass wir, also wenn wir uns als heutiger Mensch uns damit beschäftigen. Sie sind eine Hilfe, um uns selbst, also um uns berühren zu lassen dadurch einmal, um uns selbst im malenden Schauen die Imagination aufzubauen und dadurch immer mehr dessen bewusst werden, was da wirklich dahinter steckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nämlich, dahinter steckt im Sinne, wie betrifft es mich, meine Aufgabe, was kann ich machen, dass wir das ins Bild schaffen und selber eben dann im Sinne unserer Aufgabe, die aus unseren Fähigkeiten resultiert und diese Fähigkeiten resultieren wieder aus dem ganzen Weg, den wir durch viele Inkarnationen gegangen sind, dass wir aus dem heraus dann tätig werden. So müsste man die Bibel lesen, man müsste sie ja daher sehr individuell lesen. Weil da sind Bilder drinnen, das sind Anregungen und die können uns berühren und jetzt mach was draus, mach etwas draus, was deiner Aufgabe entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Aufgabe entspricht deinen Fähigkeiten. Und dazu ist es notwendig, dass wir auf einen Weg geführt werden, dass wir erstens einmal unsere Bequemlichkeit, unsere geistige Bequemlichkeit überwinden, dass wir sagen, ja, da ist der große geistige Führer, der hat uns das und das gesagt. Und das machen wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern unsere wirkliche Aufgabe, die müssen wir selber entdecken. Ja, selber erschaffen im Grunde. Weil es ist eben nicht eine fertige Aufgabe, die zu lösen wäre, sondern wir sollen schöpferisch das finden, wodurch wir zur Welt noch etwas dazugeben können, was sonst nicht da wäre und was sie noch reicher macht, was sie schöner macht, was sie besser macht in einer gewissen Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also um das geht es hier. Hingabe an die geistige Welt, aber sich selber finden. Das ist eben auch in dem Wochenspruch drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verliere dich, um dich zu finden. Wollen wir vielleicht heute Schluss machen damit? Ich lese euch zum Abschluss noch einmal den Wochenspruch. Es ist der neunte Wochenspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erinnert euch, was die Neuen alles bedeuten kann, was ich am Anfang gesagt habe. Vergessend meine Willenseigenheit, erfüllet Weltenwärme, Sommer kündet mir Geist und Seelenwesen. Im Licht mich zu verlieren, gebietet mir das Geistesschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und kraftvoll kündet Ahnung mir, verliere dich, um dich zu finden. Das ist dann der letzte Punkt. Da kommen wir aber wieder ganz zu uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wacht dann zum Beispiel im Herbst wieder dieses Michaelische auf, jetzt Tatkraft aus dir selber. Jetzt aber zuerst verlieren, wir müssen wirklich in die Welt gehen, auch in die geistige Welt letztlich gehen. Dort kommt uns etwas entgegen, das wir zunächst nur ahnen, wo wir irgendwas spüren, aber dann heißt es irgendwann, finde dich wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst verlieren wir uns ganz, wir gehen in dieser Fülle auf, sind offen dafür, aber dann finden wir auf höhere Art zu uns selber. Dann erkennen wir erst unsere Aufgabe. Und die ist Schaffe aus dir selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist zum Schaffen aufgerufen, zum Mitschaffenden aufgerufen. Und die Konsequenzen sind riesig für die Weltentwicklung, auch für alles, was gegenwärtig ist. Wir sind aufgerufen, die Erde zu verwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so etwas zu machen, was mehr ist, als das sein könnte, wenn es nur von oben fließt sozusagen. Und ja, wir versuchen eh viel zu tun, und wir machen viele Fehler zurzeit auch. Die längste Zeit schon dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber zu lernen aus den Fehlern, es besser zu machen, das ist ganz wichtig. Aber keinesfalls bitte holt euch Menschen raus, lasst die Erde, wie die Erde ist, und tut möglichst nicht hineinpfuschen. Hineinpfuschen soll man nicht, aber wenn wir nicht mitarbeiten würden, wenn wir nicht unsere schöpferischen Impulse hineinbringen würden, dann werden wir der Entwicklung, die angedacht ist für uns, die uns ermöglicht ist, die Gott gewollt ist, nicht gerecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit würden wir der Erde, auch wenn man jetzt auf diese engere Perspektive geht, nicht helfen, sondern ihr schaden. Die Erde braucht uns. Unserer Mitarbeit, unserer schöpferisch-kreativen Mitarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Fehler, die wir machen. Die Welt würde nicht besser ausschauen, wenn wir uns völlig raushalten würden und nur, ja, im Grunde wie die Tiere aus den Instinkten heraus uns leiten lassen würden. Die Welt wäre nicht gesünder und besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie würde noch schneller verfallen. Also wir sind aufgerufen, macht euren Beitrag. Das bringt die Welt und die Erde jetzt ganz konkret, um es jetzt wirklich auf unsere engere Aufgabe, hier die Erde weiterzubringen auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Christus hat seinen Teil getan, er hat sich verbunden mit der Erde, aber wenn wir den Impuls nicht ergreifen, wird es trotzdem nichts nützen. Ob diese wirkliche Durchchristung stattfindet, das liegt auch an uns. Die Durchchristung der ganzen Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir uns angenommen, wir würden uns alle verweigern, dann wird die ganze Erdentwicklung nicht durchchristet. Dann ist das was, was zerstäubt und weg ist. Und eigentlich, so extrem wird es mit Sicherheit nicht passieren, aber nehmen wir hypothetisch den Fall an, es findet überhaupt nicht das statt, dann würde die Erde zerstäuben und hat ihren Sinn verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christusimpuls wäre ganz umsonst gewesen dann. Sondern er erfüllt sich dadurch, dass wir aus der Freiheit heraus unsere Schöpferkraft, unsere kleine, aber entscheidende, mit hineintragen in das Ganze. Und das betrifft ganz konkret die Zukunft der Erde, das betrifft zum Beispiel ganz stark, wie gehen wir in der Landwirtschaft mit der Erde um, wie gehen wir in der Heilkunde um damit, Heilkunde für Menschen, aber auch für Tiere, Heilkunde für die Natur im Grunde, wobei sich das mit der Landwirtschaft verbinden kann, aber wir brauchen sogar mehr, wenn man jetzt in der Landwirtschaft nur verstehe, dass wir halt dort unsere Nahrung anbauen und versorgt werden, es geht aber um mehr, es geht um wirklich die ganze Natur zu heilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil von sich aus ist sie auf einem absterbenden Weg, sie ist auf einem Weg des Krankseins. Von sich aus, das liegt in der Entwicklung darin, wir sind über der Mitte der Erdentwicklung darüber, die Erde ist auf einem absteigenden Ast. Und das heißt, sie hat alle Symptome des langsamen Verfalls irgendwo drinnen, das ist halt so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre auch schrecklich, wenn es nicht so wäre, weil dann würden wirklich die soratischen Wesenheiten siegen, also wir konservieren die Erde so, wie sie jetzt ist, für alle Ewigkeit. Und schauen, dass das scheinbar der paradiesische Garten äußerlich ist, aber jede weitere Entwicklung wäre abgesperrt, jede wirkliche Entwicklung. Das wäre alles Schimäre im Grunde, was da wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, die Erde ist, und das muss man halt einfach zur Kenntnis nehmen, auf dem absteigenden Ast, sie ist eigentlich eine Sterbende, aber wir können dazu beitragen, dass dieses Sterben nicht zu früh passiert. Sie soll auch einmal sterben, einmal ist der richtige Zeitpunkt da. Aber erst nachdem wir unsere Schöpferkräfte, und die haben wir noch gar nicht so lang, dass wir sie wirklich so richtig gebrauchen können, auch wenn sie unserem Ich schon von Haus aus ermöglicht sind, aber dass wir so richtig angreifen, das kommt erst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ganz aus der Freiheit heraus. Also so gesehen ist diese Zeit, in die wir jetzt hineingehen, die entscheidende Zeit. Weil jetzt wird der Beitrag des Menschen immer größer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wenn wir da das Verschlafen und Untätig sind, oder nur Blödsinn machen und nicht bereit sind, aus dem Blödsinn zu lernen, den wir machen, dann ist die Erdentwicklung zu einem großen Teil verloren. Also da haben wir große Aufgaben. Und da braucht man aber diese weite, weite Perspektive in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die fehlt vielfach heute in den sehr gut gemeinten Debatten darüber, über die Probleme, die es heute gibt, wo ja viel Richtiges aufgedeckt wird, aber die meisten Lösungen, die angeboten werden, weil sie nur aus dem Kopfdenken, aus dem alemannischen Denken kommen, gehen in die ganz falsche Richtung, auch wenn sie auf den ersten Blick gut klingen. Und in der Praxis zeigt sich das aber dann, dass gerade aus diesen Dingen dann gerade die noch Schlimmeren kommen. Also wir neigen heute dazu, mehr aus dem alemannisch Verstandesmäßigen, und zwar im falschen Verstandesmäßigen daher, gerade die Dinge zu tun, die zwar logisch richtig scheinen, die auch gut scheinen, aber die nicht das Ganze überblicken, und daher in Wahrheit total kontraproduktiv sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich schwöre, wir werden das erleben mit all den Maßnahmen, die jetzt die Umweltsituation verbessern sollen, werden wir die Erde mehr hineinarbeiten. Es ist schon gut, dass man Dinge probiert, und es geht wohl auch nicht anders. Aber egal, ob es jetzt Solar ist, Windkraftwerke, sonstige Kraftwerke, ist schon klar, aber wenn man die ganze Landschaft zugleistet mit dem, wird es nicht gut sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich die ganze Landschaft zudecke mit Solarpanelen, wird es nicht gut sein. Also man kann sehr wohl, wenn ich alle Autos auf Elektroautos umstelle, wird das auch nicht funktionieren, weil es an anderen Ecken genau und noch stärker herauskommen wird, die Problematik. Damit will ich das nicht verteufeln, und das ist viel guter Wille und viel Gescheitheit darin, diese Dinge zu entwickeln, aber wir sollten halt auch ein wachsames Auge darauf haben, dass das in Wahrheit nicht die Lösung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind alles erst die Fehler, an denen wir lernen können. Wir neigen also gerade in unserer Zeit sehr dazu, aus den Fehlern, die wir schon gemacht haben, noch größere zu machen. In dem sind wir sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl sie so einleuchtend sind. Also da muss man verdammt aufpassen. Und daher ist es wichtig, sich da wirklich versuchen, ein individuelles Urteil auch zu bilden, aber das wäre eben nur gekommen, wenn ich selber kreativ denke, wenn ich schöpferisch denke zumindest einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht sage, aha, Möglichkeit A, B, C, ja, A und B sind gut, sage ich ein Ja dazu. Sondern selber vielleicht ganz andere Zusammenhänge zu sehen, und da muss ich nicht ein Experte in allen Feldern sein. Das ist gerade heute das Problem, weil die Experten, und das geht aber gar nicht anders, müssen mit solchen Scheuklappen durch die Welt laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Dinge halt so komplex geworden sind, dass man ein Meer gar nicht überschaut. Und wir haben ganz verloren, dieses weite Panorama zu sehen, das dazugehört. Und das ist riesig.&lt;br /&gt;
Und das kann man aber nicht mit unserem Verstandesdenken erfassen, sondern da brauche ich dieses lebendig-schöpferische, dieses schauend-imaginative Denken. Denn das imaginative dazu, weil ja wirklich die geistigen Hintergründe, die geistigen Wesen, die mitbeteiligt sind an dem Ganzen, kennenlernen muss. Weil die sind ja heute eigentlich komplett ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das kann man aber nicht mit unserem Verstandesdenken erfassen, sondern da brauche ich dieses lebendig-schöpferische, dieses schauend-imaginative Denken. Denn das imaginative dazu, weil ja wirklich die geistigen Hintergründe, die geistigen Wesen, die mitbeteiligt sind an dem Ganzen, kennenlernen muss. Weil die sind ja heute eigentlich komplett ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die denkt, ja, bei uns in anthroposophischen Kreisen schon mehr, und sicher bei manchen anderen Gruppierungen auch, aber bei denen, die jetzt wirklich die Entscheidungen fällen, wie sie in die Zukunft gehen sollen, die haben von dem nichts. Ja, wir haben es einmal gehört vielleicht, und dann machen sie es lustig drüber und sagen, es war ein Blödsinn. Aber das sind entscheidende Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Fehler entsteht, dass man das alles ausblendet. Rein technisch gesehen sind die Lösungen logisch und wichtig, scheinen gut zu sein, aber sie werden nicht funktionieren. Sie werden nur das nächste Problem schaffen, und das wird größer sein als das vorhergehende.02:30::14  Naja, auch, hat auch seinen Sinn, weil an einem noch größeren Problem können wir noch mehr reifen. Also kommen einige Aufgaben auf uns zu. Aber darum soll man nicht über alles immer enttäuscht sein, was jetzt schiefläuft, sondern wir können es eigentlich nur nützen, um daraus zu lernen und damit weiterzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann. Und weiter auch über das Dasein der Erde hinaus einmal. Aber entscheidend wird dem sein, was wir jetzt machen, für das, was dann sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir jetzt versäumen hier und nicht tun, dann sind die Früchte in der Zukunft auch nicht da. Und dann ist der nächste Schritt schon wieder schwieriger, sagen wir es einmal vorsichtig so. Also diese große Perspektive denken, man denkt, da muss ich praktisch vor Ort schauen, wie das am besten läuft, enger Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich muss schon genau dorthin schauen, das ist schon wichtig. Aber ich muss eben auch die weite Perspektive vom alten Saturn bis zum Vulkan in Wahrheit, also über eine riesige Entwicklungskette, ich weiß, da werden die meisten Menschen, die heute mehr im materialistischen Leben leben, lachen darüber und sagen, da stimmt was oben nicht. Naja, ja, muss man ja sehen, ich verstehe das ja, weil diese Denkweise ist halt da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ahrimann ist stark heute und der Lucifer ist genauso stark, der hat seine Begeisterung für diese Einseitigkeit davon und dann entsteht ein Zug aber drinnen, der in die falsche Richtung fährt, sehr schnell. Es ist logisch, klar, es begeistert die Menschen, aber es ist der Weg vielleicht in den Abgrund. Und man fährt aber, weil man dem Abgrund entkommen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man baut die Schiene dann wieder genau hin, dass er erst recht in den größeren Abgrund fährt, indem man den kleineren vermieden hat. Ist jetzt ein bisschen ins Bild gefasst. Aber Mut auf jeden Fall, auch wenn ich kein Experte bin, aber trotzdem ein eigenständiges, kreatives Denken zu erfolgen, das ungewöhnliche Denken können auch, das ungewohnte Denken zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die geistigen Wesen, die um uns da sind, sagen uns in Wahrheit dauernd, weisen uns darauf hin, was du, du, du, du machen kannst. Sie sehen unsere Fähigkeiten. Sie sehen eigentlich, du kannst was machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da und dort. Und sie geben uns eigentlich nur einen Schubser, er kennt die Aufgabe. Und trotzdem sind wir frei dabei, sie zwingen uns zu nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Gegenteil, sie sagen ja auch nicht, sie könnten es ja selber auch nicht machen, das ist es ja eben. Darum kommen sie zu uns und fordern uns auf, in Wahrheit das zu machen. Sie können es nicht für uns machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen dann unseren Beitrag dazu zumindest leisten. Es kommt eine ganze Menge uns entgegen. Aber das Entscheidende, was nämlich entscheidet darüber, ob es wirklich für die Zukunft etwas Gutes bringt oder eben nicht, ist unser Beitrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So klein er auch heute ist, aber der gibt der ganzen Schöpfung, mit der ganzen Zukunftsperspektive eine ganz neue Qualität. Um dessen Willen ist diese ganze riesige kosmische Entwicklungskette über die sieben Stufen vom alten Saturn bis zum Vulkan da, damit sich das entfalten kann. Und wir haben jetzt in der Erdentwicklung angefangen, diese Aufgabe wirklich anzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da war eh lange Vorlaufzeit, dass wir mal so weit kommen, dass wir das wirklich in die Hand nehmen können. Da war im Grunde noch alles aus der Vergangenheit mitzubringen und jetzt endlich dann zur Zeit des Mysteriums von Golgatha dann so weit zu bringen, dass da, oder eben zur Zeit des Erdenlebens des Christus, dass wirklich das göttliche Mensch werden kann. Im Christus, aber in jedem von uns ist der Funke drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem von uns, in jedem von uns ist der Christus. Also indem der Christus Mensch wird, in den Leibeshüllen dieses Nathanischen Jesus, wird der Mensch in allen Menschen in Wahrheit. Nur es steht in unserer Freiheit, das zur Kenntnis zu nehmen und wirklich das als Aufgabe zu empfinden, aus dem eigenen Ich heraus tätig zu werden oder auch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Christus in uns zwingt uns aber auch nicht. Der am allerwenigsten. Aber es ist sein Wille, dass uns die Freiheit gegeben ist, das zu dürfen, zu können, ich würde jetzt gar nicht einmal sagen zu sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gottheit wünscht es sich. Sagen wir es einmal so. Sie befiehlt es nicht, aber sie erhofft es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird wohl auch auf die Religionen irgendwann ein anderes Bild, eine andere Perspektive werfen, weil es ist nämlich die Art, wie damit umgegangen ist, also damit meine ich nicht die Schriften als solches. Die sind nämlich durchaus offen für andere Perspektive als das, was dann daraus gemacht wurde im Laufe der Zeit. Ohne dass ich es verteufeln will, weil vieles eben auch notwendig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Menschen damals zu was anderem noch nicht reif waren, weil wir lernen mussten, aber man hat auch Fehler gemacht, aus denen man wieder lernen kann. Aber im Grunde müssen wir so etwas wie die Apokalypse als Anregung nehmen, dieses ganze Weltendrama, das da beschrieben ist drinnen, aus eigener Perspektive zu schauen, zu erleben und mitzutun, dass es eben keine Katastrophe wird, sondern im Gegenteil die Enthüllung des Göttlichen in uns, um uns. Apokalypsis Jesu Christi, des Wesens Jesu Christi und damit aber auch des Göttlichen insgesamt, weil die Trinität, also Gott Vater, Gott Sohn und der Heilige Geist sind eine Einheit, für sich genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur da muss ich halt sehr hoch hinaufsteigen, dort erlebe ich das. Je mehr es gegen unsere Erdensphäre kommt, desto mehr erscheinen sie in drei Gestalten, wenn man so will, die sehr unterschiedlich in gewisser Weise sind, und die man daher deutlich unterscheiden sollte. Vielfach, das beschreibt ja Rudolf Steiner öfters, dass dort, wo die Menschen heute von Christus reden, sie meistens vom Vatergott reden und gar nicht mitkriegen, dass es zwar der Christusname ist, aber sie verstehen ihn eigentlich nach dem alten Prinzip und das ist das, das von der Spitze herunter sozusagen alles strömen lässt und dem sich alles unterordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war aber nur die Wegbereitung einmal. Und gerade dann insbesondere dadurch, dass das göttliche Mensch geworden ist und im Christus oder Christus im Menschen, man kann durchaus beides sagen, weil ist der Christus dadurch, dass er Mensch geworden ist, also bis in diese Sphäre heruntergestiegen ist. Dadurch kommt eben auch diese Aufgliederung, Gott Vater, Gott Sohn und Heiliger Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind eins, aber hier wirken sie in drei verschiedenen Gestalten. Und die Mitte des Ganzen ist das Christusprinzip. Und das ist aber in jedem Menschen Mensch geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die größte Bejahrung des freien Menschen, die man sich nur vorstellen kann. Aber so ist es nicht immer interpretiert worden, durch die Kirchen und dergleichen. Wie gesagt, ich will nichts verteufeln, es war eine gewisse Notwendigkeit, weil die Menschen nichts damit anfangen hätten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenteil, Frau Osern, bitte hilf uns und mach für uns. Und der Priester ist der Vermittler. Und der sagt uns ja, der liebe Gott wird es schon richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir sollen es richten. Und wir haben aber alle Unterstützung dabei. Das ist die Hilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben alle Unterstützung. Aber es ist nie dieses, ich kann nicht, ich lieg da, mach. Sondern selbst in der schwierigsten Situation noch, ein Entfunken des Eigenwollens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Ich heraus. Also nicht des Ego-Wollens, sondern dieser Schöpferische Wille, der aus dem Ich herauskommt. Und das geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten sind wir gar nicht christlich. Überhaupt nicht. Da bleiben wir irgendwo stecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist dann geistige Bequemlichkeit. Und daher betone ich das auch so oft, also wenn ich geistiges Wahrnehmen, Erleben, Erfassen, Erkennen will, dann heißt das, es ist eine Aufgabe für mich, weil ich die Fähigkeit dazu habe. Und jedes andere Motiv, geistiges Sehen wollen, oder geistiges Konsumieren wollen, ist was vollkommen Luziferisches in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn dann noch der Intellekt dazu kommt, der es jetzt sehr gescheit noch interpretiert, dann ist der Ahrimann auch dabei. Dann haben wir Luzi, Ahri beisammen. Und die sind drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird wahrscheinlich zu polemisch, aber man kann sich die verschiedenen Kirchen anschauen, wo es mehr in den Westen geht, wo es mehr in den Osten geht, wo es mehr in der Mitte ist. Also in der Mitte hat man am stärksten beide zugleich, Luzi und Ahri. Im Osten ist es mehr das Luziferische, im Westen ist es mehr das Ahrimanische drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in den Religionen, in den christlichen Religionen. Es wäre interessant, das einmal zu verfolgen. Also ein bisschen nach Amerika hinüber, zu schauen, wie ist es im Osten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt könnte man ja fragen, wie ist es im Süden und Norden. Ich gebe jetzt keine Antwort dazu. Aber man wird darauf kommen, alles sind Einseitigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es sind also die Widersacher drinnen, aber sie sind, die ja noch nichts machen, sie sind nicht im Gleichgewicht. Weil auch in der Mitte, wo beide drinnen sind, heißt es noch lange nicht, dass sie im Gleichgewicht sind. Weil das Gleichgewicht fordert, dass der individuelle Mensch sie im Gleichgewicht hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da ist bei uns eher in der Mitte das Problem, dass dann die beiden so auseinanderziehen. Und wir sollten sie eigentlich so in die Waage bringen. Aber die erreißen uns auseinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist nichts im Gleichgewicht. Sie zerren daran. Also das heißt, für die Zukunft wird eben auch, neben der ganzen Naturaufgabe, auch notwendig sein, den Umgang mit dem Religiösen auf eine neue Ebene zu heben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen ersten Anstoß hat ja Rudolf Steiner dadurch gegeben, indem er die angehenden Priester der Christengemeinschaft unterstützt hat, da einen neuen Weg zu gehen. Aber auch der ist nur eine Übergangsstufe, sodass einmal so ist, dass die Kirche nicht da ist oder dort, oder indem ich einschreibe, sondern dass das stattfindet in der Begegnung der Menschen. Überall auf Erden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass dort das Geistige lebt. Das Göttliche drinnen lebt in dem, was man gemeinsam tut. Und dass eigentlich im Grunde jede Handlung daher eine, wenn man so will, sakramentale Handlung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, dass sie eine geistige Bedeutung auch hat. Aber eben nicht nur, dass es formelhaft irgendwo ist und unter Sprüchen heruntergesprochen wird, das reicht nicht. Sondern ich muss es wirklich aus dem Eigenen nicht nur erleben, sondern sogar schaffen, mitschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gemeinsam können wir mehr schaffen. Dann wird ein Geistiges, ein Göttliches auf Erden noch viel, viel stärker leben, als es heute durch die Kirchen der Fall sein kann. Selbst auch durch die Christengemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das ist eine Etappe des Weges. Und das wird nicht bis zum Ende der Erdentwicklung oder der Menschheitsentwicklung so sein, sondern es werden noch höhere Formen möglich sein. Und die werden sich abspielen im sozialen Umgang der Menschen miteinander, im Umgang mit der Natur, im Umgang mit den Tieren, mit den Pflanzen, mit allem, was da draußen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Riesenperspektive. Wir dürfen uns aber auch nicht täuschen, die Entwicklung ist in Wahrheit so rasant, auch die geistige Entwicklung, die positive Entwicklung, dass wir sehr, sehr viel mehr leisten können, als wir in der Vergangenheit geleistet haben. Wir sind jetzt eigentlich darauf richtig loszulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jetzt die Zeit, richtig loszulegen. Da braucht man nicht nachzutrauen den alten Kulturen, wie sie waren. Ich meine, wir haben ihnen viel zu danken, weil sonst wären wir nicht dort, wo wir heute wären, im guten wie im schlechten Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchten sie auf jeden Fall, aber wir werden weit darüber hinausgehen. Wir werden weit über das Urindische hinausgehen. Da war eine höchste Geistigkeit drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir in die atlantische Zeit gehen, war noch mehr drinnen, in Wahrheit. Aber das ist trotzdem auf die Art, wie es damals war, nicht die Zukunft. Das heißt, wir werden weit darüber hinaussteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Möglichkeit dazu ist jedenfalls da. Und dann wird es auch die Trennung zwischen dem sogenannten Profanen und dem Heiligen nicht geben. Es wird das Profanste geheiligt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Heiligste wird auch dem Äußeren sein, solange wir überhaupt noch verkörpert sind, denen. Und wenn wir nimmer verkörpert sind, wird es zumindest der Erde noch dienen, die noch eine Weile weiter bestehen wird, wenn wir uns gar nimmer verkörpern. Da werden wir auch noch Kräfte hineinfließen lassen, bis sie dann, wenn sie ihre Aufgabe ganz erfüllt hat, die Erde auch sterben darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann der Weg durchs Geistige weitergeht, wo die Früchte dieser ganzen großen Entwicklung, also der Erdentwicklung geht es dem Speziellen, wo diese Früchte erreichen können. Und dann kommen wir mit dem in ein neues Jerusalem, das bereits wesentlich mitgestaltet sein wird in seinen Feinheiten durch das, was die Menschen dazu beitragen. Das ist so ein Geheimnis des neuen Jerusalems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es wird armseliger sein, wenn wir weniger beitragen. Und es wird sehr reich sein, wenn wir viel beitragen. Aber das wird sehr wohl von uns abhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also nicht einfach so, dass uns das hingestellt wird. Die Erde, bis zur Erdentwicklung, bis zu dem Moment, wo unser Ich uns geschenkt wurde und wir uns dann verkörpert haben, bis dahin ist tatsächlich alles für uns gemacht worden. Es ist uns also die Basis für unsere Entwicklung geschenkt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann war noch eine lange Phase, wo das nachwirkt, wo wir selber das noch nicht aus eigenem Machen konnten, aber vorbereitet werden sollten. Aber dass es möglich wird, das hängt mit dem Mysterium von Golgotha zusammen. Das ist das Große.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wirklich der Entschluss drinnen liegt, der Gottheit Mensch zu werden. Der Entschluss des göttlichen Mensch zu werden. Und das auch wirklich zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christus ist ganz Mensch geworden. Und trotzdem ganz Gott auch, als Beides. Und das ist der Maßstab, um den es geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir verweigern, da mitzutun, dann werden wir halt mittun müssen, wahrscheinlich bei den Widersachern irgendwo. Es gibt nur die eine Alternative. Der Weg in die fruchtbare Zukunft wird nur fruchtbar sein, wenn wir mittun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir es nicht tun, sind wir zwangsläufig in der Widersacherwelt. In welcher auch immer jetzt. Aber da ist jedenfalls der starke Sog der soratischen Wesenheit, dass wir es wirklich irgendwann einmal endgültig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das könnte passieren. Ja, soviel als Gedanken für heute. Der Überzug ist wieder etwas größer geworden heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch fürs Dabeisein. Und ich danke euch wirklich von ganzem Herzen dafür, weil es ist nicht ohne, bei diesen doch ja nicht einfachen Dingen dabei zu bleiben, und es nicht noch zweifelhaft ist, 315 Vorderregen schon öd zu finden, sondern immer noch mit Begeisterung dabei zu sein. Und einfach Freude daran, auch bewusst eine Freude zu haben, gemeinsam das irgendwo durchzugehen und es heranzutasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja wirklich ein gemeinsames Tun, das drinnen ist. Ich bin halt der Sprecher der ganzen Geschichte, aber es ist ohne euch nicht möglich. Und ohne den Menschen auch das so empfinden, das irgendwo mitempfinden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass das in der Zukunft noch mehr und noch mehr werde. Ich sehe durchaus sehr realistische Möglichkeiten dafür. Auch wenn manches so schlecht ausschaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe jetzt mal irgendein gröberes Wort unterdrückt. Ich habe jetzt mal irgendein gröberes Wort unterdrückt. Ich habe ja Pause gemacht vorher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es schaut ja manches wirklich sehr problematisch aus heute. Aber das sind halt die Hürden. Und die können wir nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird es niemand für uns machen. Ist doch schön auch. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke im Livestream, die ihr dabei seid. Bis zum nächsten Mal. Danke, Wolfgang, für die Umwege, die wir mit dir gehen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne. Das ist der kürzeste Weg. Das ist der kürzeste Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, genau. In diesem Sinne. Schönen Abend euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schönen Abend euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 214. Vortrag von Wolfgang Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 216. Vortrag von Wolfgang Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SaKe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_215._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=19952</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 215. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2024-08-09T22:03:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 214. Vortrag von Wolfgang Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 216. Vortrag von Wolfgang Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
== Video &amp;amp; Audio ==&lt;br /&gt;
[[Datei:215.apo.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=VYMKnow2npA|zentriert|450x450px]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 215. Vortrag -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|▷ Alle Vorträge zur Apokalypse von Dr. Wolfgang Peter]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[a:Apokalypse des Johannes|anthro.wiki]]&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;[https://www.dropbox.com/scl/fi/8fe9jm7qliywpvc7dvcqe/215.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=wuk7yeh444p180f9pbjwqi4dx&amp;amp;st=4kk2u818&amp;amp;dl=0 ↘ mp3 Audio zum Runterladen]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++Rohtranskription vom 215. Vortrag +++ diese ist maschinell +++ Überarbeitung begonnen von Sabine +++ gerne kannst du mit uns bei der Transkription [[MitTun bei Anthro.World|mitTun]] +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Begrüßung, die Zahl Neun, neunter Wochenspruch 00:00:40 =====&lt;br /&gt;
Gut, meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zum 215. Vortrag zur Apokalypse, und dazu gibts den neunten Wochenspruch. Neun ist auch eine schöne Zahl, das letzte Mal habe ich gesagt, acht ist auch eine schöne Zahl. Es sind eigentlich alle Zahlen schön - doch, haben alle irgendwas Besonderes. Also Neun, die Zahl der himmlischen Hierarchien, die neun Engelhierarchien zum Beispiel spielen eine große Rolle, beim Dante in der Göttlichen Komödie ist die Neunzahl auch ganz wichtig, die kommt auch immer wieder vor. Ja, ja, auch wenn es in die Tiefe geht, neun Stufen in die Tiefe hinunter, neun Stufen wieder hinauf auf den Läuterungsberg, wenn man die Vorstufe und dann das irdische Paradies dazu nimmt, sind es wieder neun Stufen, und dann geht es wieder neun Stufen eigentlich hinauf, aber im Grunde gibt es dann noch die zehnte, die höchste Sphäre, der Feuerhimmel, das Empyreum. Also das ist jenseits von Raum und Zeit, das ist der höchste Sitz der Gottheit dann. Also da kommt sogar ein Zehntes dazu. Und es sind in der Göttlichen Komödie auch interessanterweise immer 33 Gesänge, nur das erste hat 34, weil da ist ein einleitender Gesang noch. Also da ist drei, 33 Dreier drinnen, die drinnen stehen, und die Neunzahl spielt auch eine große Rolle eben halt in den Stufen, und drei mal drei ist ja auch wieder neun. Also das ist ganz bewusst auf diese Zahlenrhythmen auch gebaut, das Ganze. Gut, also der neunte Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergessend meine Willenseigenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfüllet Weltenwärme sommerkündend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir Geist und Seelenwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Licht mich zu verlieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebietet mir das Geistesschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und kraftvoll kündet Ahnung mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verliere dich, um dich zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist jetzt die Stimmung in der wir drinnen stehen. Es ist aber tatsächlich auch sehr wesentlich für die Stimmung, aus der heraus man zu einer geistigen Wahrnehmung kommt, ahnend vielleicht nur auch, aber da geht es auch sehr stark um das &amp;quot;Verliere dich, um dich zu finden&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Geistig-seelische Berührung und der Umgang damit  00:03:32 =====&lt;br /&gt;
Also wir fangen einmal an, wir werden berührt von etwas, was seelisch-geistig um uns da ist. Über das haben wir jetzt schon oft und viel gesprochen. Die eigentliche &#039;&#039;&#039;Wahrnehmung&#039;&#039;&#039; beginnt mit dieser Berührung. Die Kunst ist, sie nicht zu verschlafen, sie nicht zu übersehen, sondern die Berührung zu empfinden, aber in der liegt eigentlich schon alles drinnen. Nur, man hat zunächst einmal vielleicht noch gar keine Ahnung, um was geht es da eigentlich? Was ist da alles drinnen? Kann manchmal schneller da sein, aber oft spürt man nur: Es geht mich etwas an, da ist etwas, es geht mich etwas an, und dann fängt die Arbeit an, wie wir es ja jetzt besprochen haben, also dieses bewusste &#039;&#039;&#039;Aufbauen einer Imagination&#039;&#039;&#039;, also dass ich versuche, aus dieser Stimmung heraus &#039;&#039;&#039;das in ein Bild zu fassen&#039;&#039;&#039;, wo ich mir bewusst darüber bin: Ich male dieses Bild, das ist nicht einfach was Fertiges, was kommt, sondern ich baue es auf und beginne dabei zu spüren: das ist tatsächlich sehr stark drin, und das ist auch wichtig. Wenn man es falsch macht, irgendwo: Nja das ist es noch nicht, das muss ich wieder weiter malen, sozusagen wieder bissel auslöschen und neu beginnen. Aber irgendwann ist es dann ... fertig, - fertig ist ein schwieriges Wort dafür, weil fertig ist es eigentlich nie, aber es ist doch einmal ein Gesamtüberblick, das mit dieser Empfindung verbunden ist. Und in diesem Aufbauen wird mir aber eben dadurch immer mehr bewusst von dem, was in der eigentlichen Wahrnehmung, das heißt in dieser seelischen Bewegung drinnen steckt. Weil das Bild ist das, was wir schaffen, das ist eigentlich ein Mittel, um es uns zu &#039;&#039;&#039;Bewusstsein&#039;&#039;&#039; zu führen. Und das Eigentliche ist aber der Impuls, der dahinter ist, der ja eigentlich in Worten gar nicht aussprechbar ist, auch nicht in Bildern zu malen ist, weil er eben übersinnlich ist, also es ist nichts Sinnliches und daher könnte ich es auch gar nicht kommunizieren. Auch in Wahrheit mir selber zunächst nicht. Der Weg ist aber in der Art, dass ich mir dieses Bild aufbaue und dadurch mir immer feinerer Details dieser Berührung bewusst werde. Und dann kann ich, wenn ich das wirklich ganz habe, dann habe ich ein sehr differenziertes &#039;&#039;&#039;seelisches Erlebnis&#039;&#039;&#039;, Erleben. Das ist sehr komplex dann unter Umständen schon. Und da liegt die eigentliche, die wahre Imagination drinnen. Aber das Bild aufzubauen hilft mir, mir dieser Imagination bewusst zu werden, die eigentlich mir entgegenkommt. Und da ist eben dieses drinnen: ich muss einmal selber tätig sein, da bin ich eigentlich ganz da bei mir. Es ist allerdings &#039;&#039;&#039;nicht ein abstraktes Denken&#039;&#039;&#039; oder so, weil wenn ich nachgrüble über etwas, was mich seelisch berührt, da kommt eigentlich nix heraus oder nur Blödsinn heraus. Da kommen vielleicht meine Vorurteile hinein und das darf es eben nicht sein. Es ist also wirklich ein künstlerisch, geradezu ein künstlerisches Gestalten dieses Bildes. Und das trägt &#039;&#039;&#039;durchaus eben auch eine individuelle Note&#039;&#039;&#039;, das darf es auch durchaus tragen, und es ist trotzdem &#039;&#039;&#039;aber geschöpft eben aus der ganz objektiven Berührung&#039;&#039;&#039;, die da ist. Diese seelische Berührung ist eben auch nicht nur: Je, ist das schön! oder: Äh grauslich, was mir da entgegenkommt! Es kann ja sowohl als auch sein. Es ist mehr, es liegt also eine von mir unabhängige Seelenqualität auch drinnen. Aber natürlich, wenn sie mir entgegenkommt, trifft sie zusammen mit meinem Empfinden einmal, ob ich es schön oder nicht schön finde oder so, aber das muss ich versuchen, wegzulassen, aus dem Weg zu lassen. Also das heißt, ich muss schauen, dass ich nicht gleich ... : Hua, weil das ist so schön ...! und mich da hineinsteigern und das schon für das Bild nehmen, sondern ich muss sagen: Ah, da, ich merke, poh, das ist was Starkes, ja, soll es sein, aber jetzt halte dich einmal zurück und lass nur das sprechen, was auf dich zukommt. Und da finde ich die objektive Seelenwelt, die &#039;&#039;&#039;objektive Geisteswelt, die dahinter steht.&#039;&#039;&#039; Die ist nämlich jetzt nicht unabhängig davon, ob es mir gefällt oder nicht gefällt. Sie ist so, wie sie ist, und grade wenn ich meine eigenen, ich sag einmal, Emotionen, eben schön oder hässlich, abstoßend, Sympathie, Antipathie, wenn ich das weglasse, kann ich sie auch in ihrer Klarheit nehmen dann, diese Berührung, und kann durchaus eben auch mich gegenüberstellen dem, was vielleicht hässlich ist, weil es &#039;&#039;&#039;Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039; sind - es sind nicht alle Widersacherkräfte hässlich, alsu gerade das Luziferische, im Gegenteil, das ist eben gerade das, was: ... Ah, schön, toll! Ah, diese Engelerscheinung! Ja, es ist eh ein Engel, aber es ist halt ein luziferischer. Das haben wir auch schon oft besprochen: &#039;&#039;&#039;die wahren Engel&#039;&#039;&#039;, also die nicht luziferischen Engel, da steht immer: Fürchte dich nicht! Und das ist immer die Empfindung dabei, dass das: Pfuh, brrr, das ist so kräftig, so einschüchternd in einer gewissen Weise, dass mir nicht einfällt, als erstes zu sagen: Je das ist schön, sondern: Wow das ist gewaltig, das ist viel größer als ich, ich bin so klein daneben, das ist so, so stark und was will das jetzt von mir? Weil, es ist ja auch - über das haben wir auch schon gesprochen - &#039;&#039;&#039;geistiges Erleben&#039;&#039;&#039;, geistiges Streben nach diesem Erleben &#039;&#039;&#039;ist immer mit einer Aufgabe verbunden&#039;&#039;&#039;. Also es ist eigentlich ein absolutes No-Go, etwas, was nicht sein soll, dass ich: ... ich will die geistige Welt sehen oder erforschen, weil es mir halt jetzt gerade so Spaß macht. Weil es mich interessiert, weil ich neugierig bin darauf. Neugierde ist eigentlich die ganz falsche Motivation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Wahres Berührtwerden und Widersacherkräfte [00:10:40] =====&lt;br /&gt;
Sondern richtige geistige Wahrnehmung entsteht aus dem, ja, wo eigentlich zusammentrifft: Ich fühle in mir, also ich fühle einmal das, was mich berührt, was auf mich zukommt, wo ich deutlich spüre, das kommt jetzt nicht aus mir, sondern es kommt auf mich zu, auch wenn ich darauf reagiere einmal mit irgendwelchen Empfindungen, klar. Aber da kommt etwas auf mich zu, das bin nicht ich selber, sondern es ist ein anderes Wesen, das mich berührt. Und dann nehme ich aber meine Sympathien, Antipathien ganz heraus, aber es erwacht auch etwas, es spricht etwas in mir an, was mit meinen ganz individuellen Fähigkeiten zu tun hat. Und es zeigt mir: Ich - wenn wir das jetzt weiterspinnen - ich sehe das jetzt oder ich habe die Chance, das zu sehen, indem ich dieses Bild male, weil ich bestimmte Fähigkeiten habe und mir da eigentlich so etwas wie eine Aufgabe entgegenkommt, die ich erfüllen kann, weil ich die Fähigkeiten habe. Auch die geistigen Wesen kommen, stürzen sich nicht so auf uns hin: Ah wir sind halt da und ... - Nein, sondern sie berühren uns dann, wenn es, wie soll ich das menschlich ausdrücken, wenn es Sinn macht. Das heißt, sie sprechen den Menschen an, der etwas leisten kann in diese Richtung, um die es geht. Das heißt, die Engelwesenheit oder was immer es ist, neigt sich in gewisser Weise mit einem - Auftrag ist vielleicht zu stark gesagt, weil wir können ihn auch verweigern, natürlich, aber dann erleben wir auch das Bild nicht, dann werden wir es schwer haben. Also wir können nicht sagen: gut, du kannst, eine Aufgabe für mich haben, aber ich will das eigentlich nur sehen, und es ist schon meine Verantwortung. ob ich dann was tue oder nicht. Ist es auch, ist es auch. Aber wenn ich es innerlich nicht als Auftrag empfinde, dann werde ich es gesunder Weise auch nicht sehen. Die luziferischen Engel, die scheren sich da weniger darum, die zeigen uns alles Mögliche, auch wenn kein Auftrag damit verbunden ist, scheinbar zumindest. Weil die halten uns dann, die ziehen uns dann irgendwo hin und wir merken es gar nicht, weil wir freudig dorthin laufen, es ist aber gar kein freier Willensentschluss, sondern sie dirigieren uns irgendwohin. Sie locken uns damit, dass das eben schöne, erhebende Bilder sind. Aber es geht nicht darum, dass wir einen Auftrag für die geistige Welt erfüllen, sondern für diese geistigen Wesenheiten. Aber sie sagen uns gar nicht, dass es ist ein Auftrag ist, wir kriegen es gar nicht mit, also wir fühlen uns nur einfach wohl dabei und laufen dadurch aber genau in die Richtung, die diese luziferischen Wesenheiten haben wollen. Das ist gerade, also immer beim geistigen Streben ist das eine der großen Hürden, die auf uns zukommen, dass solche Engel sich sehr leicht auf uns stürzen, also wenn sie merken, da ist eh jemand, der zum Geistigen neigt, na den können wir in unsere Richtung ziehen. Und sie zeigen uns alles Mögliche. Da kommt man auch dann dadurch schneller zu den Bildern, aber nicht so, dass wir ganz bewusst bei jedem - wie soll ich das nennen - Pinselstrich, im übertragenen Sinn, voll dabei sind, sondern es steht sehr schnell das Bild da, es ist einfach schön, und wir nehmen es aber im Grunde passiv auf, das heißt zum Teil zumindest passiv auf: Nicht wir malen, sondern wir bekommen es. Wir bekommen es und werden damit, ohne dass wir es merken, auf einen bestimmten Weg gelockt. Und das tun die regulären geistigen Wesenheiten nicht. Ganz streng nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Imaginatives Denken und Schauen, Inspiration beginnt durchzuklingen  [00:15:05] =====&lt;br /&gt;
Und daher ist es eigentlich, also beim modernen imaginativen Denken, imaginativen Schauen, weil es ist ein schauendes Denken, es ist kein ableitendes, logisch ableitendes Denken, sondern man überschaut einen Teil der geistigen Welt und schaut zugleich die Zusammenhänge. Also das heißt, ich muss nicht grübeln: Wie, aber bitte, wie hängt das eine mit dem anderen zusammen? Sondern: Ich seh&#039;s einfach. Aber ich seh&#039;s übersinnlich, zunächst, aber wie gesagt, durch das eigene Malen mache ich mir das ganz bewusst und eben vor allem auch die Zusammenhänge bewusst. Ich weiss genau: ah, das gehört jetzt dahin, das gehört dorthin, das gehört dahin. Aber das ist ein rein seelisches Erlebnis, das sich nicht in sinnliche Bilder übersetzen lässt. Wenn, dann ist es schon eine Übersetzung, indem wir es malen in unserer Seele, ist das schon eine Übersetzung. Die hilft uns, uns der Zusammenhänge bewusst zu werden. Aber die eigentliche Imagination habe ich dann, indem ich los lasse: Jetzt habe ich es gemalt. und jetzt habe ich es vor mir, dann nicht als das Bild, das ich gemalt habe, sondern als das eigentliche, das dahinter steckt. Schwierig, das Ganze. Aber im Gegensatz zu früher, zu der alten Art des Hellsehens, kann man heute diese ganzen Schritte verfolgen, irgendwo. Es ist also nicht: wusch, da geht das geistige Auge auf und ich hab halt die Vision, die überfällt mich, sondern ich bin ganz bewusst dabei, ganz bewusst dabei. Und lerne auch zu unterscheiden, was ist Übersetzung ins Sinnliche - die aber durchaus notwendig ist, um selber es bewusst greifen zu können, und vor allem dann auch notwendig ist, um es kommunizieren zu können. Aber im Endeffekt, dass ich wirklich das erfasse - und da geht&#039;s eigentlich schon in die Stufe der Inspiration hinein, Inspiration ist eben genau die Phase, wo das Bild mir auch wirklich sagt, um was es eigentlich geht. Weil ich könnte ja ein Bild haben, da sehe ich geistige Wesenheiten, also von mir aus male ich sie auch in dem Bild, das ich mir selber aufbaue, könnte es vielleicht sogar wirklich aufs Papier bringen, irgendwo, dieses Abbild der eigentlichen Imagination. Aber das hieße ja noch nicht, dass ich verstehe, wie die jetzt zusammenhängen, warum sind gerade diese Wesenheiten da? Aber in der eigentlichen Imagination, die schon von der Inspiration durchklungen ist, da habe ich die ganzen Zusammenhänge auch drin. Das heißt, jede Figur, jede Wesenheit ist dort, wo sie hingehört, sozusagen, und ich sehe, jede hat ihre eigene Aufgabe und gemeinsam tun sie etwas. Und sie sprechen mich an, dass ich mit tun könnte, weil ich gezeigt habe, unbewusst, nämlich dadurch, wie ich eben bin, dass ich Fähigkeiten habe, die mich in dieses Werk einbinden können, wo ich etwas beitragen kann. Das heißt, ich bin auch ein Partner in dem ganzen drinnen. Und ich fühle diese Berührung eben gerade deswegen, weil ich bestimmte Fähigkeiten habe, die gebraucht werden. Und es ist sozusagen eine Einladung dazu. Und dass mir diese Zusammenhänge in ihrer, wie soll ich sagen, objektiven Form klar werden - und objektiv heißt, wie die geistigen Wesen um mich zusammenhängen, aber auch, wie sie mit mir zusammenhängen. Also es ist beides, ein anderer würde es ein bisschen anders sehen, weil er andere Fähigkeiten hat, eine andere Aufgabe ist, und er würde anders angesprochen werden. Also das zeigt eben auch, dass wenn Menschen, unterschiedliche Menschen, die sich diese Fähigkeit erworben haben, auch wenn sie sich auf ein ähnliches Geistgebiet und auf ähnliche geistige Wesenheiten konzentrieren, es doch zwar ähnlich, aber nicht ganz gleich schildern. Weil sie sind Teil des Bildes, in Wahrheit ist man Teil des Bildes. Also das ist jenseits von subjektiv und objektiv, es ist einfach eine Geistgemeinschaft, die sich da bildet mit höheren geistigen Wesen, aber auch mit mir, der jetzt eben diese anderen geistigen Wesenheiten beginnt zu erleben und mit den ganzen Zusammenhängen, also eben zu sehen, wer welche Aufgabe da drinnen hat und zu spüren: was kann ich tun dazu? Was kann ich tun, was die vielleicht, obwohl sie höher sind, nicht tun können, weil sie in einer ganz anderen, ja, wie soll ich das ausdrücken, Lebenssituation sind, sozusagen, sie leben in einer anderen Sphäre, in der sie Dinge nicht tun können, die Menschen, die auf Erden verkörpert sind, tun können. Eben zum Beispiel den Impuls hier in die irdische Welt hineinzutragen, und aber ganz bewusst hineinzutragen. Das ist noch etwas anderes, als wenn wir aus höherer Führung heraus zu etwas hingelenkt werden, gar nicht merken, dass wir gelenkt werden oder geführt werden, und dann etwas tun, was im Sinne der geistigen Welt durchaus ist, aber wir kriegen das gar nicht so richtig mit, daß es passiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Inspirative Erkenntnis verlangt wieder Wegschaffen des imaginativ geschaffenen Bildes  [00:21:21] =====&lt;br /&gt;
Und das hat sich aber eben auch in der geistigen Welt geändert, dass die Führung eben nicht mehr so ist wie in der Vergangenheit, dass wir einfach irgendwo hingeführt werden, weil wir halt geeignet sind, um dort eine bestimmte Sache zu tun. Heute sollte das mit vollem Bewusstsein passieren. Also dass wir - ich weiß, das ist jetzt schon sehr viel, sehr weit gehend, was ich da schildere. Aber wir sind jedenfalls auf dem Weg dorthin, dass das immer bewusster wird. Das heißt aber, ich muss, um diese Zusammenhänge erkennen zu können, muss ich einmal selber malend tätig werden, nachdem ich vorher diese Berührung gehabt habe. Um sie mir ins Bewusstsein zu heben, male ich einmal, sehe schon gewisse Konstellationen, verstehe sie aber noch nicht ganz. Und dann muss ich, um die Inspiration, also die mir die Zusammenhänge wirklich mit Sicherheit zeigt, muss ich dieses Bild, das ich gemalt habe, wegschaffen. Das heißt, ich muss das alles, was ich in sinnliche Bilder übersetzt habe, einmal vergessen, schaff&#039;s einmal weg und schaue dann rein seelisch, geistig, also das Bild ist im Seelischen, aber es steckt das Geistige dahinter, das die Zusammenhänge erhellt. Und dann sehe ich also dieses, wie soll ich sagen,  Beziehungsgeflecht, wenn man es so nennen will. Also es ist sozusagen, ja, ich sehe die soziale Situation, wenn man so will, in Gemeinsamkeit mit den geistigen Wesen, die da sind. Das können Engelwesenheiten sein der verschiedensten Hierarchiestufen, da können Elementarwesen mitwirken, das Bild wird immer reicher irgendwo. Und dann schaue ich etwas, wo die reine Imagination da ist, die aber eben durch die Inspiration schon durchklungen und durchdrungen ist. Aber da muss ich das eigene geschaffene Bild wegschaffen vorher. Auch wenn ich es dann später wieder hervorhole, um überhaupt zu sprechen darüber. Aber in der eigentlichen Imagination, so dass sie in ihrer Wahrheit vor mir steht, dazu muss ich zuerst einmal das Selbstgeschaffene völlig aus dem Bewusstsein tilgen, das heißt, ich gehe durch einen Moment der Leere durch, das ist sehr schwer. Weil, wenn wir die ganz komplette Leere haben, neigen wir dazu, schlicht und einfach einzuschlafen. Da ist nichts. Aber wenn wir das weggeschaffen haben, dann sind wir drinnen eben auch - ja, wenn man will, leben wir wirklich in dem Weltendenken drinnen, aber wir gehören als Teil dazu. Und das heißt, ich muß einmal loslassen können, &amp;quot;Verliere Dich ...&amp;quot;, weil da, pfffhhh, wenn so eine Imagination da ist, habe ich eh schon oft gesagt, da sind viele geistige Wesenheiten eigentlich da, selbst wenn jetzt in der Bibel geschildert wird, dass da nur ein Engel erscheint. Aber in Wahrheit gehören zu dem Bild viele andere noch dazu. Das ist also auch nur eine verkürzte Übersetzung, sozusagen, aufs Wesentliche konzentrierte, weil jetzt ein Engel der Sprecher des Ganzen ist, aber da stecken andere sehr wohl dahinter. Und wenn ich aber jetzt das Bild wegstreiche und in dieser von Inspiration durchklungenen Imagination bin, wenn ich also das Bild wegstreiche, das ich mir gemalt habe, da gehe ich durch den Moment wirklich der Leere durch. Der Leere des Bewusstseins und trotzdem wach zu bleiben, das ist der entscheidende Moment. Also nicht einzuschlafen, sozusagen. Einschlafen heißt nicht, dass ich jetzt wirklich schlafen muss, es reicht auch schon, wenn ich jetzt einschlafe wieder für die geistige Wahrnehmung: sie ist weg. Weil die flutscht sehr schnell davon, beziehungsweise versinkt in irgendwelchen Bewusstseinsuntiefen irgendwo, also kann ich nicht mehr zugreifen, das passiert sehr leicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Zeitlosigkeit des inspirativen Erlebens, &amp;quot;stundenlange&amp;quot; Augenblicke im Traum  [00:26:21] =====&lt;br /&gt;
Also da ist &#039;&#039;&#039;ein Moment, Zeitangabe kann man gar nicht machen&#039;&#039;&#039; dafür, das ist ... im Augenblick ist alles da. Das ist ganz interessant, also, ich weiß nicht, ich glaube, ich hab das eh schon geschildert: also man kann in der Meditation, wenn man drinnen ist, und als moderner Mensch trotzdem auch da ist, also ich bin nicht weggetreten, und jetzt: ich sehe zwar sozusagen durch und beachte das Sinnliche jetzt einmal gar nicht, blende es aus, aber es ist trotzdem da und ich kann es trotzdem parallel sehen dazu, wenn ich will, ich nehme es nur nicht wichtig jetzt, es ist so wie eine Tapete im Hintergrund, die jetzt aber gerade keine Rolle spielt. Aber dann kann ich zum Beispiel schauen auf die Uhr: der Sekundenzeiger hängt, er hängt! Da erlebt man, dass man Zeit erleben kann, also einen Ablauf erleben kann, ohne dass äußerlich eigentlich die Zeit vergeht. Ist ganz interessant. Da hat man das Gefühl, äußerlich ist alles stehen geblieben und trotzdem in diesem - zeitlosen Moment eben scheinbar, weil alles steht, entfaltet sich ein riesiges Geschehen. Wir kennen das auf andere Art im Traumleben auch, da kann das auch passieren. Also es ist gerade beim Aufwachtraum häufig so, dass der ausgelöst wird durch irgendwas Äußeres, weil wir sind schon sehr nahe am Aufwachen dran, die Sinne beginnen schon wach zu werden, nur wir sind noch nicht wach, aber die Sinne sind schon da und, weiß ich nicht, dann scheint die Sonne vielleicht rein, und jetzt gibt es ein riesen Drama, das scheint sich über Stunden zu erstrecken, ich bin in einer riesigen Feuersbrunst und man muss sich selber retten, andere retten und weiß Gott, was da alles passiert, tausende Ereignisse, die passieren. Man denkt sich: Pah, das waren Stunden, in denen ich da drinnen war, und das war nur der Moment, wo der erste Lichtstrahl hereingefallen ist und im nächsten Moment schlage ich schon die Augen auf und bin draußen. In diesem zeitlosen Moment spielt sich der Traum ab, aber vom Erleben her scheint er immens lang zu sein. Also das heißt, dieses innere Zeiterleben, dieses rein seelische Zeiterleben, ist ganz anders als das äußere Zeiterleben, also wir lösen uns aus dem äußeren Zeiterleben heraus und gehen auf eine andere Ebene. Und da kann also in null Zeit sozusagen Gewaltiges sich abspielen. Und so ist es auch in der Meditation, also dort, wo man - und eben wenn man dann in dieses imaginative Erleben hereinkommt, das ist unter Umständen wirklich so, das ist nicht einmal ein Sekundenbruchteil, das ist ein Moment, und das ganze Bild ist da, und ich kann herumgehen in dem Bild, jetzt im übertragenen Sinne genommen, das heißt, ich kann mit den verschiedensten geistigen Wesenheiten in Berührung kommen, in Austausch, in Zusammenarbeit kommen. Und da habe ich sehr wohl also den Eindruck, da passiert etwas, da ist ein Zeitablauf drinnen, aber äußerlich ist es null Zeit, es vergeht äußerlich keine Zeit. Also das ist halt die bewusstere, gesteigerte Form dessen, was beim Traum auch häufig passieren kann, und da weiss ich eben nicht, beim Traum: ein Sessel fällt um oder ein Bild fällt von der Wand herunter, das macht einen Mords- Schepperer, und ich träum jetzt, ich bin in einer Riesenschlacht drinnen, zum Beispiel, und da ist ein riesiges Geschehen. Was da nicht alles passiert. Also &#039;&#039;&#039;das ist mir einmal passiert:&#039;&#039;&#039; ein gemischter Theater- und Feldzug-Traum. Weiß ich nicht, irgendwo muss ich irgendwann einmal ins Auge gefasst haben, irgendein Drama mit einer Schlacht, weiß nicht, Wallenstein oder irgend so was, gehabt haben, und irgendwas hat das ausgelöst, das war also ein gewaltiges Drama, ich habe gewusst, es ist ein Theaterstück, nur das Theaterstück hat sich in der Landschaft abgespielt. Und das war riesig, riesig lang. Aber in Wahrheit war es nur, daß mich irgendein Geräusch von außen ... , das war da.    - - -     &#039;&#039;Aha, da ist jetzt auch ein Geräusch bei mir&#039;&#039; &#039;&#039;da&#039;&#039; &#039;&#039;haussen. Na ja bitte,&#039;&#039; &#039;&#039;es kommt alles, was dazu notwendig ... ja, da wird irgend so, aha, irgendein Sauggerät oder weiß ja nicht, was das ist. Bohren, ein Bohrer, gut.&#039;&#039;  &#039;&#039;Also ich weiß nicht, ob ihr es hört. Es ist ein bissel stark. Aber es war zum Stichwort, da hat es eingesetzt. Es passt ...&#039;&#039;     - - -    Ja, da habe ich jedenfalls ein ganzes Drama erlebt und dabei noch, was bei Theaterträumen oft vorkommt - die hab ich so regelmäßig, irgendwann einmal so alle ein, zwei Jahre oder so, ich komme auf die Bühne hinaus und    - &#039;&#039;- -   bitte? Der Ton ist weg? Oh! Ah, entschuldigt. Jetzt habe ich den Ton ausgeschaltet, versehentlich. Ich bin wieder da, also jetzt muß ich die Geschichte noch einmal erzählen. Es dürfte passiert sein, weil hier im Haus plötzlich ein Bohrgeräusch, ein ziemlich lautes, war. Und das war genau in dem Moment, wo ich geschildert habe einen Traum von mir, wie mir das passiert ist.&#039;&#039;   - - -   Ein Theatertraum mit einer großen Schlacht, die drinnen ist, weiß ich nicht, wars von Wallenstein angeregt, oder irgendwas, keine Ahnung, was dahinter war, aber die Szene im Traum hat sich abgespielt, aber nicht auf der Bühne, sondern wirklich mitten in der Landschaft drinnen. Und hat stundenlang gedauert, das Ganze, vom Traum-Erleben her, aber verbunden mit dem Typischen eines Theatertraums: man ist mitten drinnen, und ich weiß nicht, was ich sagen soll, ich kann meinen Text nicht. Er ist weg, komplett weg, komplett weg und immer mehr Panik und Panik, die aufkommt &amp;quot;Uuuh, was tu ich da?&amp;quot; Und im Prinzip wrd dieser Traum aber nur ausgelöst durch irgendein Geräusch, das äußerlich da war, das hat das Ganze angestossen, war also ein typischer Aufwachtraum, und wie ich aufgewacht bin, hab ich mir gedacht: poh, das war war ja stundenlang jetzt. Aber es war nur ein Geräusch, irgendwas. Hat die Uhr irgend einen Ton von sich gegeben? Kann durchaus sein, dass es die Uhr war, die mich geweckt hat. Und das heißt, es ist ein kurzer Moment in Wahrheit äußerlich. Innerlich ist der Zeitablauf ganz, ganz anders. Und so ist es auch in der Imagination. Also da kann man es erleben in praktisch null Zeit, aber es ist riesig ausgedehnt vom inneren, vom seelischen Erleben her. Also die äußere Zeit und das innere Zeiterleben in der Seelenwelt, das ist ein komplett anderes. Abgesehen davon, aber das wird jetzt ein bisschen kompliziert, in der Seelenwelt erlebt man Dinge umgekehrt. Das heißt, man erlebt sie von der Zukunft her mir entgegenkommend. Oder das ist auf jeden Fall ein gewisser Anteil, drinnen. Im Traumleben ist das unausgegoren. Also ich hab das in dem Traum erlebt, schon als Geschichte, die im normalen Zeitlauf ist, aber trotzdem auch als etwas, was immer bedrohlicher mir entgegenkommt. Das war eben das: die Panik wird immer größer. Also da bin ich nicht ruhig gewesen drinnen, sondern das wird immer mehr, immer mehr, dieses: Ich kann nicht den Text sagen, ich weiß ihn nicht, und ich muss ihn aber sagen, und der Moment, wo ich ihn sagen muß, kommt immer näher. Der kommt mir entgegen. Und bevor ichs wirklich sagen musste, war es aus, dann war ich munter. Also es gibt keine Lösung sozusagen. Aber es war eigentlich: der Moment des Aufwachens kommt mir entgegen. Aber das in einer stundenlangen Geschichte vom inneren Erleben her. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Entgegenkommen der Zukunft und Zubewegen auf die Zukunft, die eigenen und gemeinsamen Aufgaben  [00:35:26] =====&lt;br /&gt;
Und so ist es im imaginativen Erleben auch, also es ist der Zeitlauf auch in Wahrheit tatsächlich von der Zukunft her bestimmt. Also das heißt, es geht auf eine Aufgabe zu, in Wahrheit, und das spürt man, obwohl auch der andere Zeitlauf irgendwo drinnen ist, aber es kommt mir etwas entgegen und ich gehe auf diese Aufgabe zu, sozusagen, ich gehe ihr entgegen. Aber die Richtung ist angegeben dadurch, dass da eine Aufgabe ist, die wir jetzt alle gemeinsam haben, nämlich die geistigen Wesenheiten, die sich darin ausdrücken, und das, was ich beitragen kann, das, was ich aus meinem Ich heraus beitragen kann. Aber dazu muss ich eben vorher loslassen können. Ich muss auch mein von mir gemaltes Bild loslassen können und dann, dann kommt das auf mich zu: &amp;quot;Verliere dich, um dich zu finden.&amp;quot; Weil darin ist auch genau meine Aufgabe drinnen und die ist ganz wichtig. Und die bestimmte Perspektive, die ich, wenn ich das jetzt so im übertragenen Sinn sagen darf, die ich auf diese Konstellation der geistigen Wesenheiten habe. Ein anderer mit einer anderen Aufgabe hat oft vielleicht die gleichen geistigen Wesenheiten, weil die nämlich nicht nur mit einem Menschen, sondern mit vielen zusammenarbeiten oder zusammenarbeiten wollen, ist die Perspektive ein bisschen eine andere. Aber da kommt eben etwas auf mich zu und ich gehe ihm zugleich entgegen. Es sind also beide Zeitläufe irgendwo drinnen auch in dem. Also es ist jetzt ein Versuch, Euch das so ein bisserl zu schildern, wie das sein könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Frühe imaginative Entwicklung bei Rudolf Steiner  [00:37:25] =====&lt;br /&gt;
Und ich muss dazu sagen, das ist bei mir auch alles anfängliches Erleben, also ich bin nicht ein Hellseher, wie es Rudolf Steiner war, der ... &amp;quot;Pschscht&amp;quot; und sieht das, aber er hat eben genau, Rudolf Steiner hat eben diesen großen Sprung gemacht. Auch diese große Entwicklung von eigentlich angeborenen Fähigkeiten, die so das erste Mal deutlich im neunten Lebensjahr bewusst hervorgekommen sind. Da hat er eben erlebt, eine Tante von ihm, die er aber selber gar nicht kannte, die Selbstmord begangen hat. Die hat weiter entfernt gelebt und er saß, sellmals Knabe, im Wartesaal des Bahnhofs, wo sein Vater eben Bahnhofsvorsteher war, es war niemand drinnen und er erlebt, also die Tür geht auf, da kommt eine Person herein und spricht ihn an: &amp;quot;Bitte tu für mich, was du kannst in Zukunft.&amp;quot; Also sie stellt eine Bitte an ihn. Und in voller Verzweiflung irgendwo. Und er kannte diese Person, die ihm da erschienen ist, ja er hat aber deutlich gewusst: es ist eine Person, es hat sich auch in das Bild gekleidet, unmittelbar, weil es eben wirklich eigentlich eine Vision war, also es war nicht dieses moderne Hellsehen, dieses moderne, imaginative Schauen, wo man selber aufbaut. Das kann man in dem Alter auch noch gar nicht haben, sondern dort kommt es wirklich noch wie eine Vision auf ihn zu. Und dann, nach ein paar Tagen, hat er gemerkt, dass der Vater einen sehr ernsten Eindruck macht und die Familie, die Mutter auch. Und es ist aber nicht gleich herausgekommen, was da war. Also es hat sich eben eine Verwandte, eine Schwester des Vaters, glaube ich, hat eben Selbstmord begangen, und das hat der kleine Steiner miterlebt. Und er hat dann natürlich auch als Knabe in der Natur Elementarwesen und so erlebt. Um aber dann zu dem neuen Schauen zu kommen, musste er durch eine Phase durchgehen, wo diese Kräfte in den Hintergrund getreten sind, diese angeborenen Kräfte. Und es ist sehr interessant, dass er gerade in der Phase, bevor er dann zur Theosophischen Gesellschaft gekommen ist, wo er dann eben ja wirklich aus dem Geistigen voll sprechen konnte, durch eine Phase durchgegangen ist, wo man fast glauben könnte, jetzt ist er ein totaler Materialist geworden, Atheist sogar, Anarchist. Er hat sich ideellen Anarchisten genannt sogar, also wo er - nichts und schon gar nichts mit Kirche oder Christentum am Hut zu haben scheint. Gar nichts. Wo das alles ausgeblendet ist, wo es ganz darum geht, sich auf sich selbst zu stellen, ganz aufs Ich zu stehen, aufs Individuum zu stellen. Und dann kommt aber, eben kurz bevor er beginnt jetzt in der Anthroposophie, in der Theosophischen Gesellschaft seine Vorträge zu halten, beginnt das, was er dann später ja schildert in &amp;quot;Mein Lebensgang&amp;quot;, also in seiner Autobiographie, die ja nicht vollendet ist, die ja dann abbricht irgendwann, aber bis in diese Zeit hinein geht, wo er sagt also dieses Gestandenhaben vor dem Mysterium von Golgatha. Dieses Erleben also des Mysteriums von Golgatha und was es auch für das Ich des Menschen bedeutet. Da war aber die wichtige Voraussetzung, dass er mal ganz da am Boden ist. Und einmal das angeborene Schauen einmal ausblendet. Und dieses Gestandenhaben vor dem Mysterium von Golgatha, dieses innere Gestandenhaben davor, das heißt, dieses Mysterium zu erleben, in seiner Bedeutung zu erleben, es in imaginativen Bildern zu erleben. Und das ist nicht nur ein Erleben des äußeren Geschehens, sondern eben, was da alles geistig sich abspielt dabei. Und damit bricht eigentlich so richtig das Neue aus. Und da ist er aber ganz dabei, das ist eben keineswegs eine Vision, die ihn überfällt, sondern da ist er bereit, dieses Bild selbst, ganz selbst zu malen. Das werdet Ihr nirgends wo drin finden, das schildert er nicht so. Da muss man hinter die Zeilen schauen. Ich weiß nicht, ob es bei irgendeinem Anthroposophen sonst so beschrieben ist. Aber das hat mich lange bewegt, also auch dieses, eben was er sagt, dieses Gestandenhaben vor dem Mysterium von Golgatha und eben auch diese Phase, was ja viele, die kritisch zu Steiner stehen und sagen: ja, der hat ja komplett um 180 Grad sich gewendet. Vorher könnte man denken, er ist ein glühender Anhänger von Heckel, zum Beispiel, Heckel war der deutsche Vertreter der Evolutionslehre, also dessen, was der Darwin halt auch formuliert hat. Nur hat es natürlich der Steiner schon anders gesehen irgendwo,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:43:00] weil er es eher so gesehen hat wie Goethe, der eigentlich auch schon da ganz stark dran war. Und Darwin selber hat sogar anerkannt auch, dass Goethe einer seiner Vorläufer war. Die geniale Leistung des Darwin war eigentlich, dass er viele, die vorher schon an diesen Ideen gearbeitet hatten, dass er das in ein Bild irgendwo - in auch ein einseitiges Bild, wie auch immer, aber trotzdem in ein Bild zusammengefasst hat. Aber beides war notwendig, weil, man sieht, wie stark eigentlich auch der Evolutionsgedanke, der Entwicklungsgedanke, aber halt nicht im materialistischen Sinne dann, sondern im geistigen Sinne, bei Steiner drinnen ist, im Werk Steiners. Wenn man nur nimmt diese riesigen Entwicklungsstufen, die kosmischen Entwicklungsstufen, also mit den sieben kosmischen, kosmisch planetarischen Zuständen, durch die wir durchgehen. Und auf jeder dieser einzelnen Stufen gibt es Entwicklung, Entwicklung, Entwicklung. Und mit der Erdentwicklung fängt das an, daß der Mensch also die Freiheit entwickelt, mit seinem Ich, daß dem die Freiheit gegeben wird, die Möglichkeit zur Freiheit. Verwirklichen muss er es selber, weil selbst die Freiheit kann einem niemand schenken, die geistige Freiheit, die muss man sich selber nehmen. Das ist ganz wichtig. Also ich kann niemand die geistige Freiheit schenken. Ich kann Rahmenbedingungen schaffen, dass sie sich entfalten kann. Und das ist zum Beispiel eine der großen Aufgaben, die eine Waldorfschule zum Beispiel hat, die Kinder so zu unterstützen in ihrer Entwicklung, dass sie zu ihrer Freiheit kommen, zu ihrer Selbstbestimmung kommen, dass sie auf dem Weg sind, auch wenn das dann erst richtig wird, so das wirkliche Ich-Bewusstsein: was ist denn dieses Ich? - Aber eh noch mit einer großen Rätselfrage verbunden. Ist ja dann erst mit dem 21. Jahr, da wird es erst so richtig geboren, aber das muss vorbereitet werden. Natürlich sagen wir schon vorher: Ich, das Kind sagt &amp;quot;Ich&amp;quot; schon viel früher irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:45:20] Solange es noch sagt: Marie / Karli hat das oder das gemacht, wenn es von sich also in der zweiten Person spricht, da ist das noch gar nicht da. Aber irgendwann kommt das Ich: Ich will das, Ich, ich will, nein, will ich nicht. Ääh, nein, die Suppe will ich, ICH nicht. Da sagt er dann nimmer: Karli mag sie nicht, sondern: Ich will sie nicht. Und über das haben wir gesprochen, das ist so drittes, viertes Lebensjahr, manchmal vielleicht ein bisserl früher schon, kommt darauf an. Aber dieses Erlebnis: ich bin was Eigenes und ganz was anderes als alles da um mich herum, vielleicht sogar ganz was anderes als das, was ich so körperlich bin. ICH. Da ist ein Punkt in mir und der ist anders als alles andere. Ich kann es nicht erklären, muss ich als Kind auch nicht, aber es ist, kann ein gewaltiges Erlebnis sein. Und ist der Urquell auch der größeren Ich-Erlebnisse, die man später haben kann. Auch wenn es, wie man es vielleicht als Kind noch nicht bewusst erlebt bzw nicht so erlebt, dass man sichs merken kann, also dass man wieder Zugang hat zu dem Erlebnis. Es kann auch sein, dass es so stark ist, dass es einfach haften bleibt und dass man es nie vergisst. Dann - also, wie es etwa der Dichter Jean Paul schildert, er hat das ganz deutlich geschildert, und da kann man ganz genau sagen, wie war die ganze Situation, in der das passiert ist. Und das ist wirklich ein reales Ich-Erlebnis, also da kommt etwas eben Geistiges herein, aber das ist dann wieder weg. Dann im Gegenteil, dann - weiß ich nicht - , wenn es in die Pubertät geht und ... , dann weiß man schon gar nicht: wer bin ich eigentlich? Man sucht, sucht, sucht, sucht, um sich zu finden, aber um sich zu finden, muß man sich verlieren,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:47:30] also man hat es als Kind vielleicht schon im dritten Lebensjahr, da ist man ganz, ganz da, man ist: Ja, dieses Ich - nein, so sagt man sich es natürlich nicht - , aber man fühlt es: da ist etwas Einzigartiges, ich bin etwas, was anders ist als alles andere. Und das bin ich. Mehr weiß man nicht, aber es ist großartig, eigentlich, dieses Erlebnis. Und dann verdeckt sich das wieder. Und dann kommt die große Suche: wer bin ich überhaupt? Hat man keine Ahnung: was ist Ego, was ist Ich? Klarerweise nicht, das rührt sich alles durcheinander. Was ist die Gruppenmeinung, was ist die Freundesclique, in der ich drinnen bin? Bin ich das wirklich, daß ich da mitwill? Das weiß man noch gar nicht - ja, zunächst, ja, ich identifiziere mich ganz damit. Später, irgendwann einmal, komme ich drauf: eigentlich bin ich ganz anders. Aber man sucht halt diesen sicheren Punkt wieder, irgendwo. Kann dann auch ganz gefährlich sein, wenn dann in diese Suche hinein irgendeine Indoktrination von außen kommt. Also das wird heute ja - ja, muß man auch einmal offen aussprechen - , also von gewissen islamistischen Kreisen, die halt sich ihre Klientel suchen. Und ich möchte deutlich betonen, das ist nicht einfach Islam eins zu eins, obwohl sie sich darauf berufen und auch fest im Koran sehen. Aber sie haben ihre eigenen Intentionen damit, also sie wollen halt einfach im Grunde die Armee schaffen, die, ja in Wahrheit die Welt erobert, geistig, aber durchaus auch mit äußeren Mitteln. Und wenn da ein junger Mensch in sowas hineinkommt und indoktriniert wird, dann wird an die Stelle seines Ichs wird das gesetzt. Weil das ist so klar und so mächtig, das ist so eine gewaltige Kraft, daß man da dann nachrennt, und die haben fast keine Chance also, sich dagegen zu wehren. Weil eben ihr Ich viel zu wenig noch ausgebildet ist, viel zu wenig noch geübt ist, und eben die Chance aber genommen wird, das eigene Ich zu entdecken, sondern es wird da eigentlich ein künstliches Ich ihnen eingetrichtert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:49:56] Das ist Gehirnwäsche, die da passiert, und kann sogar dazu führen, also dass dann wirklich so etwas wie eine Fast-Ichlosigkeit entsteht und dann statt des menschlichen Ichs in dieser Leibesgestalt eine, nämlich ahrimanische, Wesenheit drinnen lebt. Und wir werden eh jetzt im Zuge der &amp;quot;Apokalypse&amp;quot; an der Stelle eben zu dem kommen, ich hatte es ja schon einmal in früheren Vorträgen einmal kurz angesprochen, aber dass heute eine der großen Gefahren die ist der Ich-losen Menschen. Die aber trotzdem menschlich behandelt gehören, erst recht menschlich behandelt gehören. In vielen Fällen ist es möglich auch, dass das Ich, das eigentlich verdrängt wurde durch so eine ahrimanische Wesenheit, - eine ahrimanische Wesenheit, eigentlich durch ein ahrimanisches Elementarwesen im Grunde, aber ein Ich-haftes Elementarwesen, aber halt kein Menschen-Ich, sondern ein ahrimanisches Ich. Das hat nicht die Freiheit, im Gegenteil, das kämpft dagegen. Und das kann sich an die Stelle des eigenen Ich setzen und das eigene Ich ist machtlos zunächst einmal dagegen. Es kann sein, dass es überhaupt nicht mehr den Weg dazu findet, also die Körperhülle, sozusagen die Leibeshülle zu benutzen. Man kann aber auch dabei helfen, dass das Ich einen Weg finden kann. Finden muss es ihn selber, aber man kann eben Bedingungen schaffen, wo es das Ich vielleicht wieder schafft, diesen Körper zu ergreifen, und sogar dann diese ahrimanische Wesenheit zurückzudrängen, vielleicht sogar, sie hinauszuschmeißen. Weil wir haben ja sowieso, alle haben wir luziferische und ahrimanische Elementarwesen in uns, die geistern in uns, aber nicht alle können das Ich ersetzen. Das ist schon, sind schon ganz spezielle, hoch entwickelte ahrimanische Elementarwesen, die das können, und auch für die ist es nicht so einfach, sich zu, ja, wirklich kann man sagen, zu inkarnieren geradezu, und die kann man aber auch rausschmeißen. Dazu muss man aber mit diesem Menschen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:52:56] mit diesem zunächst Ich-losen Menschen, weil sein Ich eigentlich ausgeschlossen ist davon, diese Körperhülle zu benutzen, zu beleben, dann kann man aber dieses Ich geistig unterstützen. Wird Thema sicher eines späteren Vortrags einmal sein, wie man das machen kann, weil das ist ein Thema, das immer mehr auf uns zukommt. Also wir sind in der Zeit drin, schon Steiner hat ja eben davon gesprochen, eben auch aus ganz konkreten Beispielen heraus, insbesondere, weil es auch in der Waldorfschule das Problem gab: da waren halt auch Schüler drinnen, einzelne, die, ja, Ich-lose Wesen waren, Ich-lose Menschen waren. Und wo Steiner halt dann auch Anregungen gegeben hat, wie man damit umgehen kann. Und nur das wird heute mehr werden, ist schon mehr geworden. Es sind mehr solche Menschen da, deren Ich aber nicht wirklich hereinkann oder eben hinausgeworfen wurde. Und da werden wir in der Zukunft - was heißt in der Zukunft, in der allernächsten Zukunft, also ab der nächsten Minute, in Wahrheit - versuchen müssen, etwas zu unternehmen dagegen. Und das kann, also ein - nur im im Groben gesagt: das kann nur sein, wenn man an sich so arbeitet, dass man selber immer fester in seinem Ich wird. Dann kann man damit eine Kraft ausstrahlen, die es einem anderen Ich, die einem anderen Ich helfen kann, wieder hineinzufinden in seine Leiblichkeit. Also das heißt, das ist gebunden ganz stark dann an die eigene Ich-Entwicklung und ganz, ganz bewusst da drinnen zu werden, Weil, auch uns passiert es halt oft, dass zwar nicht unser Ich herausgeschmissen wird, auch nicht, dass jetzt sicher an dessen Stelle wirklich so eine ichhafte ahrimanische Wesenheit sitzt. Aber wir sind jedenfalls von denen dauernd belagert, die wollen, die wollen herein und sie benutzen aber auch als Hilfe die luziferischen Wesenheiten, die in uns sind, in Wahrheit, auch wenn sie eine Polarität darstellen und auch Gegner sind, bis zu einem gewissen Grad,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:55:39] aber sie sind angewiesen aufeinander, über das haben wir auch schon öfter gesprochen. Also der Ahriman braucht den Luzifer und umgekehrt. Und vor allem aber insbesondere der Ahriman braucht den Luzifer noch mehr als umgekehrt. Der Luzifer nur insoferne, als der Ahriman dafür sorgen sollte, dass die Menschheit möglichst bald keine physischen Lebensbedingungen mehr auf Erden findet. Und in die nächstliegende geistige Sphäre übergeht, das ist nämlich die luziferische Sphäre. Weil was der Luzifer möchte, dass wir möglichst schnell, und zwar aber noch als nicht fertig entwickelte Wesenheiten, das heißt, wo wir noch nicht alles das aus der Erdenentwicklung heraus geschöpft haben, was wir eigentlich schöpfen sollten, um dann in einen geistigeren Zustand überzugehen, der Luzifer will uns schon früher haben. Um uns dann halt eine andere Erziehung angedeihen zu lassen, die in seiner Richtung liegt. Luzifer möchte uns eigentlich schon immer vergeistigen, in Wahrheit, aber halt nicht auf die rechte Art. Und da würden wir auch nicht sehr hoch, in sehr hohe Bereiche hineinkommen, sondern halt in die relativ niederen luziferischen Bereiche, dort wollen sie uns hineinziehen. Und der Luzifer möchte eigentlich eine, ja, so, wie soll ich sagen, knapp überirdische Sphäre erzeugen, wo, ja, wo sich die Menschen dann herumtummeln und wo er aber das Sagen hat, wo er uns halt die Aufgaben zuteilt.     Wird aber nicht gelingen. Es wird nicht gelingen, jedenfalls nicht en gros. Aber die Gefahr ist halt, dass einzelne Menschen dort hineingezogen werden und aber, wie gesagt, die noch größere Gefahr ist eben heute,, dass diese ahrimanischen Elementarwesen, nur die haben die Kraft, wirklich das Ich, ja, herauszuschmeißen im Grunde, zu verdrängen. Das kann also schon in einem sehr frühen Alter passieren. Ist  auch eher der Regelfall, also daß es in einem späteren Lebensalter passiert, wo der Mensch schon ein bissel wenigstens bewusst sich seines Ichs geworden ist. Also abgesehen von diesem einen Moment ums dritte Lebensjahr herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:58:30] Aber wo es später mal kommt, wo der Mensch in bestimmten Lebenssituationen, Schicksals-Situationen, vielleicht sein Ich wirklich erlebt hat, und dass das noch ganz was anderes ist als sein Ego, das sagt: ja, das will ich machen, das interessiert mich, das freut mich, nein, das freut mich überhaupt nicht. Den mag ich, den mag ich nicht. Das hat ja mit dem Ich alles nichts zu tun. Das ist das Ego, das spricht. Aber es gibt dann Situationen vielleicht, wo man eigentlich das Ego ganz vergisst und etwas tut, was man aus dem Ego heraus nie getan hätte, und aber dabei spürt: das war jetzt das Richtige. Das war das Richtige für die anderen, mit oder für die ich das getan habe, aber es war auch für mich das Richtige. Also es ist ein Moment des Erlebens: das war jetzt was ganz Besonderes. Dort ist das wirkliche Ich da. Und wenn das ein Moment im Leben ist. Aber das ist ein wirkliches Ich-Erlebnis dann. Die Ego-Erlebnisse sind es noch nicht. Ihr wißt, ich schimpfe deswegen gar nicht über das Ego. Wir brauchen es., wir könnten nicht existieren auf Erden. Und das heißt, wir könnten uns auch nicht entwickeln. Ja, gerade unsere erste Aufgabe ist, uns zu entwickeln daran, daß wir das Ego, dem Ego die Form verleihen, dass es dem Weg des Ich nicht im Wege steht, sondern sogar förderlich diesem Wege ist irgendwo. Aber trotzdem sich auch kümmert um die sehr irdischen Bedürfnisse des Menschen, die wir erfüllen müssen, wenn wir auf Erden leben wollen. Ja, sicher, man kann sein Leben auch opfern und kann auch durchaus einen Sinn machen, na klar. Weil ... - gibt es ja viele Situationen. Aber grundsätzlich sind wir eimal da, um unser Erdenleben wirklich zu leben, wie kurz oder lang es auch dauert. Weil wir da, und nur da lernen können. Das ist eben das Interessante, dass wir, wenn wir nur in der geistigen Welt leben würden, könnten wir alles das, was wir als freier Mensch lernen müssen, nicht lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:00:45] Weil, darüber haben wir ja gesprochen, daß das die Wesenheiten, die über uns stehen, haben diese Freiheit nicht. Sondern sie führen den Willen der Gottheit aus, so wie es von oben herunterströmt. Gemäß ihrer Fähigkeiten, die unterschiedlich sind. Daher sind nicht alle geistigen Wesenheiten für alles geeignet. Daher werden sie zu ihren Rollen bestellt auch irgendwo, aber aus dem können sie auch nicht wirklich heraus, wollen es auch gar nicht, weil sie auch gar nicht den Willen in sich entwickeln, sich zu verweigern dieser Aufgabe. Da sind interessanterweise - auch vielleicht etwas zu bedenken - die Widersacher-Wesenheiten und führend eigentlich die luziferischen, die, die den regulären Wesenheiten in gewisser Weise etwas voraus haben, weil, wir haben schon davon gesprochen, da ist eine gewisse Auflehnung da, gerade bei den luziferischen Wesenheiten, die schon aus dem Eigenen kommt. Sie wollen sich das nicht aufdrängen lassen. Und die Gottheit gewährt es ihnen dann auch, und dann werden sie eben zu luziferischen Wesenheiten auch bestellt, und sogar so, dass die Gottheit also nicht da hineingreift in diesen Bereich, also: Ihr kriegt Euern eigenen Bereich. In dem sie zwar dann selber sich noch nicht ganz in Freiheit, eben so wie der Mensch, entfalten kann, aber sie hatten die Entscheidung: gehe ich dort hinein oder bleib ich in dem Reich, in dem eben auch die anderen Engelwesenheiten zum Beispiel sind. Das ist passiert also auf dem alten Mond bzw auf der Übergangstufe. Also der alte Mond ist, zur Erinnerung, nur die kosmische, kosmisch planetarische Entwicklungsstufe, die unserer Erde vorangeht, unmittelbar vorangeht. Dann kam die Erdentwicklung. Vorher, war die sogenannte alte Sonne. Und eigentlich im Übergang von der alten Sonne zu diesem alten Mond wird ja schon vorbereitet, dass eben neue geistige Wesenheiten, wie soll ich sagen, geboren werden, das heißt geistige Wesenheiten wird man dadurch, dass etwas, was vorher zwar vielleicht schon ein astralisches, also ein Seelenwesen, ein ätherisches Wesen war, vielleicht in gewisser Weise auch ein physisches Wesen war, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:03:34] dass es aber jetzt den Ich-Funken bekommt, ein Ich bekommt, sagen wir es mal so, weil es ist nicht der höchste göttliche Funke, weil die Freiheit nicht drinnen ist. Und bei den luziferischen Wesenheiten, das sind diese Wesenheiten, die eben auf dem alten Mond ihr Ich bekommen haben. Und sie haben es aber so bekommen, dass da schon so ein Widerstandswille drinnen ist. &amp;quot;Wir wollen selber.&amp;quot; Und die Gottheit gibt ihnen die Möglichkeit, eben, in Wahrheit, um die Freiheit dann des Menschen vorzubereiten. Das heißt, es entsteht ein Reich von geistigen Wesenheiten, nachdem die Mondenentwicklung durch ist, sind sie so weit, jetzt eigentlich Engelstufe zu haben. Auf dem alten Mond sind sie in gewisser Weise vergleichbar mit der Situation, in der wir Menschen heute sind, also das Unterste, die unterste Wesenskategorie, die noch ein Ich wirklich hat, was darunter ist, hat Elementarwesen-Charakter. Aber dass da die luziferischen Wesenheiten, dieses luziferische Prinzip, so wirklich begonnen hat. Die waren eben auf dem alten Mond in einer vergleichbaren Stufe wie wir Menschen sind heute. Also, das heißt, sie haben ihr Ich bekommen. Vorher waren sie nicht nur Glied sowieso der ganzen geistigen Welt, sondern eben ganz bestimmter geistiger Wesenheiten, Ich-Wesenheiten, die sie im Grunde geführt haben. Also so wie es bei den Tieren ist, dass es eben eine Gruppenseele, einen Gruppengeist gibt, der jetzt eine ganze Gruppe sogar von Tieren führt. Und bei den späteren luziferischen Wesenheiten ist es eben so, dass die auf dem Alten Mond ihr Ich bekommen, und sich daher also aus dem Gruppenseelenbereich sowieso herausziehen, weil es ja den eigenen, das eigene Zentrum gibt, aber dass sie noch nicht die vollständige Eigenständigkeit erlangen, so wie wir&#039;s Menschen eigentlich erlangen. Weil für uns ist ja: was heißt unsere Eigenständigkeit? Das heißt primär das Göttliche, das Höchste in uns, im Ich erleben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:06:28] Im Ich wacht das auf, das heißt, die Gottheit ist in uns, ohne unsere Freiheit zu beeinträchtigen, sondern der göttliche Wille ist unser Wille, es ist identisch. Es ist identisch, und zwar, weil die Gottheit unseren Willen zu ihrem macht. Es ist eine gewisse Umdrehung. Nämlich dort, wo wir etwas aus unserer Schöpferkraft in die Entwicklung einbringen, nimmt das die Gottheit auf. Das heißt, das ist so, dass da ein neuer Beitrag entsteht, an dem die Gottheit teilhat, aber nicht die bestimmende Kraft ist, sondern was schöpferisch aus uns kommt, ist unser Werk. Das macht nicht die Gottheit für uns, sondern wir machen es. Das ist so winzig, so winzig noch. Aber es geht ja darum, jetzt durch den ganzen Vortragszyklus bis jetzt, und das steckt in Wahrheit in der Apokalypse eben drinnen. Es ist nur nicht so offensichtlich., darum konnte man es auch in der Theologie und in der Kirche oder so teilweise total missinterpretieren, und den Menschen als gehorsamen Diener der Gottheit darstellen. Und der soll aber kleinster, aber freier Partner der Gottheit sein, das ist - Christus - ja. Ja, nehmen wir gleich eine Zeile aus der Apokalypse. Ich hoffe, ich finde sie jetzt sofort. Also da, und das sagt eigentlich in Wahrheit der Christus oder überhaupt, nicht nur der Christus, die Gottheit als Ganzes, ist in der Übersetzung eigentlich sehr schön. Weil da geht&#039;s also vorher - , das ist genau in diesem 19. Kapitel, wo wir stehen, wo also diese Imagination auch mit dem Reiter auf dem weißen Pferd ist, eben das, was nicht der apokalyptische Reiter ist, der viel früher vorkommt, also wo die vier apokalyptischen Reiter sitzen, sondern das ist eine höhere Verwandlungsstufe, viel höhere Verwandlungsstufe da jetzt gegen Ende der Apokalypse, im 19. Kapitel. Das macht das alles so schwierig. &amp;quot;Hä, welcher Reiter? Welcher, Wo?&amp;quot; Wir haben das letzte Mal ja gesprochen. Aha. Die Siegelbilder, die da der Steiner entworfen hat und die dann von jemand anderem aber, ja, von Clara Rettich gemalt wurden, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:09:19] aber war nach Skizzen von Steiner eben und nach Angaben von Steiner. Also da haben wir das erste Siegelbild, das hat mit den sieben Siegeln auf dem Buch mit den sieben Siegeln gar nichts zu tun. Diese sieben Bilder sind andere, und die zeigen gewisse Haupt-Entwicklungsstufen durch die ganze Apokalypse durch. Während das Buch mit den sieben Siegeln, das ist hauptsächlich im sechsten Kapitel der Apokalypse. Auf das Geschehnis dort bezieht sichs und zeigt eigentlich die imaginative Welt, irgendwo, aber dann kommen die Posaunen, dann kommt also die Inspiration usw.. Diese sieben Bilder sind sozusagen die großen Hauptstationen, während die sieben Siegel auf dem Buch, die geöffnet werden nacheinander und bei den ersten vier Siegeln, die geöffnet werden, kommen eben die vier apokalyptischen Reiter, zuerst eben der, auch einer auf einem weißen Pferd, aber der hat mit dem nicht direkt was zu tun. Und ja, also jedenfalls sind wir jetzt im 19. Kapitel. Wir haben das letzte Mal besprochen, dass dort einmal der große Jubel bei den Engeln ausbricht, dass die Hure Babylon, dass Babylon gefallen ist, und es ist ein Jubeln darüber, eigentlich auch über das ganze Leid, was dabei passiert ist. Weil gut, ja, die Bösewichte sozusagen sind ausgeschieden oder gestürzt oder wie auch immer, aber die jubeln darüber. Kann eigentlich was Göttliches oder was gespeist ist aus der göttlichen Quelle, jubeln darüber, dass unten Wesenheiten gestürzt werden, unter Leiden sogar gestürzt werden? Ist doch sehr komisch, irgendwie. Und da ist sehr erhellend eben - das ist jetzt tatsächlich eine Angabe von Steiner, und die ist aber sehr, sehr nachvollziehbar und - da steckt noch mehr dahinter, also gerade wenn man es so betrachtet, dass diese Engel eben nicht die sind, die dem Göttlichen so wirklich ergeben folgen, sondern es sind luziferische Engel. &amp;lt;u&amp;gt;Die&amp;lt;/u&amp;gt; jubilieren, weil sie jubilieren deswegen, weil die ausgeschieden werden, die nämlich auch ihren Interessen nicht dienen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:12:04] Die in der Hure Babylon, die sind viel zu sehr schon verbunden mit den Kräften des Mammon, mit dem Irdischen verbunden, mit dem Ahrimanischen verbunden. Und das wollen ja die luziferischen Engel gar nicht, die jubilieren, dass die - wwschscht - ausgeschieden werden. Das ist eigentlich auch ein Sieg für sie über die ahrimanische Welt, dass die ausgeschieden werden. Das verbuchen sie also als freudigen Moment für sich selber. Weil die hätten sie niemals gewinnen können für ihr Reich. Das ist eben das Interessante. Also mit dem Babylonischen fängt es an, sehr stark schon in das Ahrimanische hineinzugehen. Es ist ja ganz interessant, ist ja auch in der ägyptischen Kultur drinnen, ist ja dort auch drinnen. Wenn Ihr nehmt das Ganze mit dem Mumifizieren, nur das bei den Ägyptern, also das heißt, diese irdisch, stofflich, physische Gestalt zu konservieren, festzuhalten. Das heißt, genau das Gegenteil zu machen von dem, was zum Beispiel - - &#039;&#039;Ah - gut - was ist denn da? Die Moderation bittet Sie, das Mikrofon - entschuldigt, ich muß kurz -  hinüberschauen zum hm, da ist nix. Die Widersacher funken doch hinein, hab ich so das Gefühl, immer, wenn es gerade spannend wird. Wenn man ihnen auf die Schliche kommt. Macht nix, wir werden ihnen aber trotzen, jetzt erst recht!&#039;&#039;  Ja, also das, was mit dieser Hure Babylon war, da geht&#039;s ja eigentlich schon Richtung des - , in Wahrheit des materialistisch Ahrimanischen, die ägyptisch chaldäische Zeit und Chaldäer sind die Neu-Babylonier im Grunde, die bereiten ja unsere Epoche vor, wo jetzt ganz der Materialismus da ist. Ist auch ihre geistige Aufgabe, also heißt nicht, dass die jetzt alles falsch gemacht haben, keineswegs. Es war notwendig, sonst wären wir auch nicht ganz auf die Erde gekommen. Aber es hängt zusammen mit dem starken ahrimanischen Einfluss, der ja schon da ist in der urpersischen Zeit, da ist ja gerade die große Auseinandersetzung, Ormuzd und Ahriman oder Ahura Mazdao -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:15:18]  &#039;&#039;no geh! - - - Ah - - Ich bin stumm? Mein Mikro ist aber offen.  &amp;quot;Nein, wir hören dich.&amp;quot;  Ah ja, sehr gut! Nein, ich habe gerade die Meldung. bekommen, mehrmals die Meldung bekommen, dass ich stumm sei. Also ich bin nicht stumm. Wie können wir das weiterkommunizieren?  Ah ja, ich schreibe - - - - Ist also doch kein Widersacher - oder der Widersacher hat das initiiert, dass sie es nicht hören. - - - - wurst, ist ein Rechtschreibfehler drin, ist auch wurst. Gut. Ich hoffe, es wird jetzt klappen.&#039;&#039;   Also noch einmal: Bereits in der urpersischen Zeit gibt es diese große Spannung zwischen Ahura Mazdao, die mächtige Sonnenaura, wenn man so will. Nachsatz: da ist auch ein bisserl was Luziferisches dabei, auch wenn der Christus da durch wirkt, aber es ist auch was Luziferisches dabei. Und der Gegenpol ist der Ahriman. Und in der persischen Mythologie geht es ja immer um diese Dualität, also um dieses Kämpfen zwischen diesen beiden Prinzipien. Und erst dann, wenn der Christus auf die Erde kommt, gibt es eigentlich die Mitte dazwischen, die diese beiden Kräfte aber auch im Gleichgewicht hält. Das ist ganz wichtig, also in der urpersischen Zeit hat man noch diese Dualität von Gut und Böse auch, wenn man so will. Aber das Gut ist eigentlich - in Wahrheit hats einen luziferischen Einschlag drinnen. Das liegt auch am Erleben, wie wirklich die Menschen die Welt erlebt haben, ich meine vorher, bis in die, eben hin zur urpersischen Zeit hat man auch die Sinneswelt noch anders erlebt. Also gerade in der urindischen Zeit war es immer noch stark da, ja natürlich, es ist schon die Sinneswelt irgendwo da.  -  &#039;&#039;Fein, dass es funktioniert, danke. Also ich hab jetzt die Meldung gekriegt, es klappt wieder, ich bin zu hören. Auch für diese eine Person, für die Daniela, für die Liebe.&#039;&#039;  -  Schon damals war es aber noch so, in der urindischen Zeit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:18:38] man hat das Sinnliche schon erlebt, aber zugleich noch das Übersinnliche. Das war bei vielen Menschen noch der Fall. Das heißt, man hatte damals wirklich so was wie ein sinnlich-übersinnliches Schauen, und daher war das ganze Erleben anders, als wir es heute haben. Anders als wir es heute haben, also wenn man denkt, ah, die haben damals schon genau die Welt genauso gesehen wie wir: stimmt überhaupt nicht. In Wahrheit hat man die Welt - selbst zu Beginn der Neuzeit, da fängt es an, wieder eine andere Art zu sehen und das entspricht in etwa dem, was wir heute haben. In der Zeit vorher, also griechisch-lateinische Epoche, hat man die Welt auch noch anders gesehen als wir, man hat zwar niemals so das Geistige gesehen wie in der urindischen Zeit, jedenfalls die meisten Menschen nicht mehr, aber nicht genauso wie wir. Wir denken immer, das muss alles vom Erleben her so sein, wie wir es jetzt haben. So muss das immer gewesen sein. Nein, ist nicht der Fall und es wird in der Zukunft sich auch ändern. Es wird in der Zukunft sich ganz stark auch ändern. Es wird nämlich in der Zukunft eben wieder, aber auf eine andere Art, das kommen, dass wir das Geistige mitsehen. Das wird aber das ganze Bild verändern. Das heißt, es wird, ja, auch einen individuelleren Charakter haben, weil wir sehr viel bewusster auch in die Art des Schauens hineinarbeiten werden. Wir werden malen, auch da. Ja, aber ich habe ja schon gesagt: auch bei unserem sinnlichen Schauen also jetzt mit den Augen zum Beispiel: wir zeichnen mit unseren Blicken. Wir malen selber. Und in Wahrheit jeder ein bissel anders. Wir werden zwar uns einigen können, aha, wir sehen alle auf dieselbe Landschaft und, aha, dort ist der Berg, da sind die Bäume und da geht eine Strasse oder irgendwas Aber im Detail&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:20:52] gibt es Dinge, die der eine sieht und der andere nicht sieht. Drum kann das auch sehr schön sein, wenn man sich miteinander austauscht, also dem einen ist das aufgefallen und das war ganz besonders da, und für den anderen was anderes. Aber man weiß trotzdem, aha, ja, es war ja eh dieselbe Landschaft, aber die feinen Details - und da wird es ja erst eigentlich interessant - von dem hat der eine das eine gesehen und die andere das andere. Und so kann der Austausch sein, und das wird in der Zukunft stärker sein, also auch das Schauen wird noch mehr individualisiert, aber bewusster werden. Das heißt aber auch, dass wir dann freier darin sind, wir können sehr wohl dann auch freier etwas in den Fokus fassen und folgen nicht dem so, wie es halt einfach unserer Seelenart entspricht. Es gibt halt Menschen, die mehr oberflächlicher schauen, manche hängen sofort an jedem kleinen Detail und sehen aber den Rest nimmer. Die anderen sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht. Ist unterschiedlich, wie Menschen das erleben, in Wahrheit. Ein Mensch erlebt jedes Blümerl, jedes Käferl auf dem Weg, wo er geht, aber den Berg im Hintergrund, vielleicht, sieht er gar nicht, der interessiert ihn nicht. Ja, da war irgendwas, aber wie der genau ausschaut, keine Ahnung. Ein anderer ist fasziniert von der Spitze des Berges droben   - und sieht vielleicht unten gar nix, steigt vielleicht versehentlich sogar auf irgend so einen armen Käfer drauf, weil er gar nicht dort ist mit seinem Bewusstsein. Das heißt, da ist sehr viel Unterschied drinnen. Und es wird eben dazu kommen, dass wir aber wirklich das Geistige mit schauen, sei es eben von dem Berg, was dort ist, sei es von den Tieren, die da sind, was da herumkriecht am Boden zum Beispiel, von den Bäumen, von den Blumen, die da sind, weil wir das Äußere und das imaginativ Seelische zusammenschauen. Und das wird ein neues Bild ergeben, ein sinnlich-übersinnliches Schauen wieder, so wie es Goethe in einer gewissen Weise hatte, eben wo er in jeder Pflanze zuletzt die Urpflanze gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;01:23:27&#039;&#039;&#039;  Anfangs war er sich noch gar nicht sicher. Er sucht die Urpflanze, nach der hat er gesucht. Es ist irgendetwas da, er hat sie noch nicht. Und er glaubt anfangs noch, ja das wird irgendeine Pflanze sein, die er halt in der Natur findet. Es wird die Pflanze sein, aus der alle anderen sozusagen sich ableiten. Bis er dann eben in Sizilien erst, also bis er ganz unten ist im botanischen Garten von Palermo unten, dort kommt ihm das erst: das ist gar keine äußere Pflanze. Das ist weder die noch die, sondern die Urpflanze lebt in allen, und die kann ich aber nur geistig erleben. Da geht ihm das Licht auf, dass das keine äußere Pflanze ist. Und da beginnt er zu sehen, das sind zwei Ebenen. Aber Goethe war eben einer, der schon auf der Suche ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird in der Zukunft kommen, dass sich Sinnliches und Übersinnliches, also aus unserer heutigen Perspektive, dass das zusammenkommt. Dass wir im Sinnlichen das Übersinnliche schauen und im Übersinnlichen aber auch schauen, welche Wirkungen hat das im Sinnlichen. Und dass es ganz selbstverständlich ist. Das wird unsere Art des Erlebens der Welt verändern. Das ist halt so, dass innerhalb eines Erdenlebens kommen solche Veränderungen, solche großen, nicht vor, das braucht halt seine Zeit. Da braucht man eine nächste, vielleicht eine übernächste Inkarnation, dann kommt das und dann kommt das ganz selbstverständlich, und dann können wir uns schon wieder nicht mehr vorstellen, wie wir heute das erlebt haben. Da tun wir uns schon schwer. Weil das weg ist und wir erleben die Welt anders. Und ich kann Euch gar nicht schildern, wie. Das werden wir dann sehen, wenn wir so weit sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird etwas eben hineinkommen von dem, auf jeden Fall von dem, dass das Sehen noch sehr viel bewusster wird. Das heißt, wir sehen wirklich, und das heißt nicht nur, das kommt fertig, sondern ich bin mitbeteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden uns dessen bewusster werden. Und wir werden eben zugleich mit dem Sinnlichen mitsehen das Übersinnliche. Und erst beides zusammen wird uns das Ganze geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine höhere Ausbildung dessen, was Rudolf Steiner aber schon ganz klar in seiner Philosophie der Freiheit ja beschreibt, also wo er eben schreibt: die Beobachtung und das Denken, beide zusammen erst ergeben die Wirklichkeit. Solange ich nur in der Beobachtung bleibe, bin ich nicht in der Wirklichkeit. Solange ich nur im abstrakten Denken bleibe, bin ich auch nicht in der Wirklichkeit. Wenn ich beides zusammenschaue, dann führe ich die beiden Hälften, die wir eigentlich durch unsere Bewusstseinsart, durch unsere spezielle Bewusstseinsart, die wir haben, auseinander getrennt haben, um uns in der Mitte eigentlich als Ich zu erleben. Also wir haben eigentlich die Wirklichkeit gespalten, Sinnesschein, wenn man so will, auf der einen Seite, und Denken auf der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar logisch und alles, aber auch nur Scheingebilde. Weil das Denken an sich tut sozusagen noch gar nichts. Also jedenfalls so, wie es wir erleben, was dahintersteckt, hat sehr wohl eine Wirkung in der geistigen Welt, aber die Gedanken, die wir haben, die sind Spiegelbilder. Die sind abgestorbene Spiegelbilder. Das Denken selber: ist sehr wohl was Geistiges darin, das schlägt seine Wellen, aber das, wie wir es dann erst als Gedanke fassen und erleben, das ist schon nichts mehr. Also das ist schon nur mehr ein Abziehbild davon. Und nach außen hin ist es auch so, haben wir auch nur ein Abbild. Aber wenn man beides zusammenbringt, dann kommt man in eine Wirklichkeit hinein. Auf die geistige Seite, wenn man mehr den Denkpol drinnen hat, nicht die fertigen Gedanken, sondern das lebendige, schaffende Denken. Oder ich bin mehr am sinnlichen Pol, dann bin ich mehr an dem, was halt in die auch durchaus materielle Realität hineingeht. Und dann fühle ich mich aber auch hinein, dann tauche ich in die Tiefe, dann spekuliere ich nicht über die sinnliche Welt, sondern ich tauche ein in die Wirklichkeit dieser materiellen Welt. Und dann wird man erkennen, wovon Rudolf Steiner auch sehr deutlich spricht: erstens einmal, ja, wir werden erkennen, auch die Forscher werden erkennen, wie der Christus die Materie angeordnet hat. Und, Nebensatz, wir werden auch erkennen, wie die arimanischen Wesenheiten hineingespuckt haben. Und wie das aber trotzdem auch etwas ist, was im Schöpfungswillen der Gottheit drinnen liegt. Durchaus. Weil, damit wir als Menschen die Freiheit entwickeln können, mussten wir indiese Welt kommen. In diese auch materielle Welt hinein. Bis dato hat das noch keine geistige Wesenheit gemacht, so ins Materielle hineinzugehen. Ins dichteste materielle Element hineinzugehen wie der Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Vergangene und kommende Weltentwicklungsstufen  [01:29:30]  =====&lt;br /&gt;
Die ganzen Engelwesenheiten, die uns vorangegangen sind, auch die luziferischen Wesenheiten, sind nicht so hineingegangen. Die haben ihre Ich-Phase, also wo sie ihr Ich bekommen haben, ja auf dem &#039;&#039;&#039;Alten Mond,&#039;&#039;&#039; also auf der kosmischen Entwicklungsstufe, die unserer Erde vorangeht, sich erworben, da war von der festen Materie noch keine Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner spricht davon, dass es eine Art flüssiger Zustand war. Aber den muss man sich auch anders vorstellen, als unser heutiges Wasser zum Beispiel oder so, als unsere heutigen Flüssigkeiten. Es ist so schwer, weil wir es ja nur mit unseren heutigen Begriffen und Vorstellungen, die damit verbunden sind, überhaupt aussprechen können. Aber man muss schon denken, dieses flüssige Dasein des Alten Mondes war nicht so wie unser Wasser heute oder so. Aber es war was Fließendes, etwas Bewegliches, etwas, was nicht in Formen erstarren konnte. Etwas, was auch immer eine gewisse Lebendigkeit hatte. Also da war das ganz stark, dass dieser Alte Mond eigentlich sehr lebendig war, in Wahrheit. Also der Erdboden, die Erde - aber das hat mit unserer Erde heute nichts zu tun - , also der Boden, auf dem man lebte, der war ganz lebendig. Irgendwo beschreibt das Rudolf Steiner als Vergleich, also man muss sich das vorstellen wie so einen Kochsalat. So einen gekochten sogar. Also so was organisch Lebendiges, oder aus dem Lebendigen kommend, aber fließend irgendwo. So und das ist aber auch nur ein Versuch, das in ein Bild zu fassen. Also dürft Ihr Euch nicht vorstellen, der Alte Mond war wirklich unser heutiger Kochsalat in Großdimension. Es ist ein Vergleich. Aber um nur zu zeigen, das war etwas Fließendes, was aber durch und durch lebendig war. Wie es am Anfang unserer Erdentwicklung, wie unsere Erde, bevor sie eben fester geworden ist und zu kristallisieren begonnen hatte, was im Grunde dann eine Wiederholung, schnelle Wiederholung des Mondenzustandes ist, dort auch war. Die Erde noch als Ganzes irgendwo, lebendig, also auch der Erdboden, alles durch und durch lebendig. Also auch noch so eine Art Kochsalat. Und erst dann nur geht es dann bei der Erdentwicklung weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht hinaus über die Mondenentwicklung damit. Aber es ist ja so, dass bei den großen planetarisch-kosmischen Entwicklungsstufen eigentlich immer das Alte wiederholt wird, also das heißt, das, was vorhergegangen ist. Und dann erst geht es über das hinaus. Also da gibt es eine anfängliche Phase, wo tatsächlich auch die Erde ein reiner Wärmezustand war, wie es einstens der &#039;&#039;&#039;Alte Saturn&#039;&#039;&#039; war. Diese Wärmewelt, von der Rudolf Steiner spricht, und die nur deswegen eigentlich Alter Saturn heißt, weil sie, wenn man sich sie von der Größe vorstellt, so groß war wie die Bahn, wo heute der Saturn läuft, der &#039;&#039;&#039;heutige Saturn&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt im Grunde, wenn man es noch präziser sagt, die so groß war wie fast unser ganzes Planetensystem. Weil der Saturn ist bezüglich der klassischen Planeten der äußerste Planet. Ich weiß, es gibt da noch &#039;&#039;&#039;Uranus&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Neptun&#039;&#039;&#039; heute, wo Steiner sagt, eigentlich gehören die nur sehr bedingt zu unserem System, die sind also in gewisser Weise angeflogen. Die Astrophysik kann das noch nicht bestätigen, heute. Aber es ist sehr auffällig, dass jedenfalls diese äußeren Planeten, also Uranus und Neptun, dass die auch besondere Eigenheiten haben, die sie unterscheiden von den anderen sieben Planeten, die drunter sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und erst recht, das was - es gab ja früher auch den Jupiter, ah, nicht den Jupiter, Blödsinn, den &#039;&#039;&#039;Pluto&#039;&#039;&#039;, der als Planet genannt wurde, aber Ihr wisst vielleicht, er ist irgendwann, ich weiß nicht, 2012 oder so in der Größenordnung, ist er degradiert worden zu einem Kleinplaneten, Zwergplaneten. Und das ist eben was anderes als die wirklichen Planeten, das heißt, er zählt gar nimmer dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil er tatsächlich auch seine Eigenheiten hat und weil man drauf gekommen ist, es gibt eine ganze Reihe anderer von vergleichbarer Größe wie der Pluto, die dort herumsausen, die man halt erst später entdeckt hat und die alle relativ irrwitzige Bahnen gehen auch. Und daher nicht mit den regulären Planeten zu vergleichen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändert sich das Bild. Aber egal, jedenfalls, also dieser Alte Saturn, den nennt Rudolf Steiner eben deswegen Alten Saturn, erstens, weil er also diese Größenordnung bis zur heutigen Saturnbahn hatte, also so ein großes Gebilde war, in dem alles sonst drinnen war. Und weil man das aber dadurch erkennen kann, wenn man sich auf den heutigen Saturn konzentriert, geistig, dann kann man mitschauen das, was auf dem Alten Saturn war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also der geistige Bezugspunkt sozusagen. Ich muss mich eigentlich auf die Saturnsphäre, auf die heutige, konzentrieren, wenn ich den Alten Saturn kennenlernen will. Da brauche ich aber nichts jetzt astronomisch wissen oder astrophysikalisch wissen, wie heute der Saturn aufgebaut ist, das ist ganz unwichtig. Ich muss mich nur auf diese Sphäre konzentrieren, die dort ist. Also ich kann den Ansatzpunkt sicher machen, also dass ich mich auf den Saturn, der am Himmel erscheint, einmal konzentriere, aber das dann ausblende und von dort mich zurückführen lasse zum Alten Saturn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:36:24  Und umgekehrt ist es, oder anders ist es, wenn ich zum Beispiel jetzt einen künftigen Zustand, wie den künftigen Jupiter, den &#039;&#039;&#039;Neuen Jupiter&#039;&#039;&#039;, oder eben das &#039;&#039;&#039;Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;, von dem in der Apokalypse die Rede ist, wenn ich die ins Auge fassen will, ja dann muss ich mich eben auf den jetzigen Jupiter konzentrieren. Das ist also eine Hilfe einfach jetzt, man könnte sagen, es ist eine Meditationshilfe dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es ist eben dann - aber da sehe ich dann eben dieses neue Jerusalem, da kriege ich Einblicke dazu. Und so ist es dann mit der &#039;&#039;&#039;Neuen Venus&#039;&#039;&#039; und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also daher kommen diese Namensgebungen. Aber man darf sie ja nicht vermischen miteinander. Und das ist ja jetzt aus unserer Perspektive, wo wir jetzt stehen, hier und heute, stehen wir ziemlich in der Mitte der Entwicklung, eher so ein bissel drüber weg, aber an sich, die Erdentwicklung als solche ist die Mitte und drei Stufen gehen voran, also &#039;&#039;&#039;Alter Saturn, Alte Sonne, Alter Mond,&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;Erde,&#039;&#039;&#039; und dann kommt eben &#039;&#039;&#039;Neuer Jupiter, Neue Venus&#039;&#039;&#039; und dann der &#039;&#039;&#039;Vulkanzustand,&#039;&#039;&#039; der eben jetzt keine äußere Entsprechung, keine direkte, hat. Da kommt wirklich was Neues heraus, aber da es gewisserweise das Spiegelbild ist, also wenn man es um die Erdentwicklung spiegelt, das Spiegelbild ist des Alten Saturn, kann man zumindest erkennen, also karmische Aufgaben, die für alle Wesenheiten, die damit verbunden sind, also für die ganzen Hierarchien, die durch den alten oder auf dem Alten Saturn angelegt wurden, dass die ihre Erfüllung dann auf dem &#039;&#039;&#039;Vulkanzustand&#039;&#039;&#039; bekommen. Das heißt, dort dann aufgelöst werden, endgültig. Also da werden Aufgaben gestellt, wenn man so will, und dort werden sie gelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Der Fall Babylons, Rolle der luziferischen Engel  01:39:04 =====&lt;br /&gt;
Also, ja, ich will mich aber nicht zu viel verirren in das, weil wir wollen ja das spezielle Thema da angehen mit diesem Bild. Aber es ist wichtig, dieses Umfeld zu sehen. Wir waren vorhin einmal dabei stehen geblieben, dass mit dem Sturz von Babylon, beziehungsweise dem Fall der Hure Babylon, dass eben dann danach die luziferischen Engel jubilieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hab das das letzte Mal ja vorgelesen. Es klingt ja eigentlich alles sehr schön: &amp;lt;u&amp;gt;&amp;quot;Halleluja, das Heil und die Offenbarung und die Weltenkraft gehören dem Gotte, dem wir dienen. Zur Wahrheit und zum Sein des Guten führen seine Entscheidungen. Er hat das Urteil gefällt über die große Hure, die mit ihrer Unzucht alles Erdensein verdorben hat. Gesühnt hat er das von ihrer Hand vergossene Blut seiner Diener ...&amp;quot;&amp;lt;/u&amp;gt; Und so weiter und so weiter. Und: &amp;lt;u&amp;gt;&amp;quot;Halleluja, das Rauch ihres Brandes&amp;quot;&amp;lt;/u&amp;gt; - also eben dieser Gefallenen - &amp;lt;u&amp;gt;&amp;quot;wird nicht aufhören empor zu steigen von einem Äon zum anderen.&amp;quot;&amp;lt;/u&amp;gt; Also Gott sei Dank ist da alles in Trümmer gesunken, was mit dieser Hure Babylon oder mit Babylon überhaupt zu tun hat. Das sind aber die luziferischen Engel. Das sind eben die, die spüren, dass da in dem Babylonischen schon so ein starker ahrimanischer Einschlag drinnen ist und den wollen sie nicht. Weil sie wollen ja den Menschen eigentlich sehr schnell, viel schneller, als er reif dafür sein könnte, in eine geistige Sphäre heben. Das ist ja das Problematische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die luziferischen Wesenheiten führen uns sehr wohl ins Geistige, sie führen uns ins Licht, aber in einem Zustand, in dem wir noch nicht reif sind, dort als eigenständige geistige Wesen, als freie geistige Wesen wirklich agieren zu können. Und dann hätten sie uns dort, und sie führen uns, zu ihren Zielen, die aber auch nicht aus der Freiheit heraus sind. Aber halt was sie trotzdem mitgenommen haben - sie haben ja auch etwas mitgenommen, als sie, wie soll ich sagen, als der Sturz der luziferischen Geister war, sie haben eine ganze Menge an Kraft mitgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Der ursprünglich göttliche Auftrag der luziferischen Wesenheiten   [01:41:41] =====&lt;br /&gt;
Und aus dem heraus können sie tätig sein, auch wenn es nicht aus der Freiheit ist. Sie erfüllen in Wahrheit also göttliche Dinge, aber zur Unzeit zum Beispiel, weil sie die direkte Führung jetzt nicht mehr haben. Aber sie haben mitbekommen eine ganze Menge an Fähigkeiten, sie haben mitbekommen eigentlich auch eine ganze Menge an Aufgaben, nur sie wissen jetzt in Wahrheit nicht mehr, wann der richtige Zeitpunkt ist, diese Aufgaben zu erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:42:13  Und natürlich, nach, wie soll ich sagen, nach göttlichem Auftrag, ist ja das Ziel, also dass der Mensch immer mehr irgendwann ins Geistige aufsteigen wird. Und dieser Aufgabe fühlen sich die luziferischen Wesenheiten sehr wohl verpflichtet in gewisser Weise, also die füllen sie aus, aber zu früh. Zu früh und in unrechter Weise, weil der Mensch soll also dort erst hinkommen, wenn er auch zugleich seine Erdenfeste gefunden hat und hier sein freies Ich entwickelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ich ihn zu früh hinaushebe, dann kann er seine &#039;&#039;&#039;Freiheit&#039;&#039;&#039; nicht entfalten. Und dann geht eigentlich der ganze Schöpfungsplan verloren. Also die luziferischen Wesenheiten sind schon eigene Wesenheiten, eigentlich erfüllen sie einen göttlichen Auftrag, nur sie stehen nicht mehr mit dem Göttlichen in Beziehung, sondern sie erfüllen den Auftrag, der ihnen in der Vergangenheit gegeben wurde. Also arbeiten mit, dass der Mensch ein lichtvolles geistiges Wesen werde. Nur dass der Mensch also vorher da sich auf Erden herumschlagen muss, hier sogar Fehler machen muss, um sie aus Freiheit überwinden zu können, aus freiem Entschluss heraus überwinden zu können, das haben sie alles nicht mitgekriegt, da waren sie schon, diese luziferischen Wesenheiten, sozusagen abgeschnitten von der göttlichen Quelle. Also das ist das Paradoxe, also dass sie eigentlich einen Auftrag der Gottheit, wenn man es so nennen will, aus der Vergangenheit, auch jetzt noch erfüllen wollen. Und gerade dadurch unzeitgemäß sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:44:13 Also gerade dort, wo das luziferische Übel sozusagen uns trifft, hängt das eigentlich immer damit zusammen, dass sie etwas, was für die Vergangenheit richtig war, jetzt haben wollen. Eigentlich wollen sie uns zurückführen in etwas, was in der urindischen Zeit vielleicht noch gültig war, oder gar in der atlantischen Zeit. Und eigentlich sozusagen den Rückweg, den Rückweg dann dort wieder hinauf in die geistige Welt - je mehr ich dort zurückgehe, desto mehr komme ich ja wieder dorthin, in die Sphäre, aus der der Mensch gekommen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Bestimmung des Menschen auf der Erde  [01:44:51] =====&lt;br /&gt;
Aber der Mensch sollte eben auf die Erde kommen, und er sollte eigentlich aus dem Geistigen bis zu einem gewissen Grad herausfallen, jedenfalls so weit, dass er hier wirklich die Erde ergreift. Dass, ja, der &#039;&#039;&#039;Sündenfall&#039;&#039;&#039; ... - aber, die Schlange dort, die ist nicht so zufällig dort. Man könnte ja sagen, ja, die stört den ganzen göttlichen Willen - eigentlich nicht. Eigentlich nicht! Nämlich dort, wo sie erscheint, nämlich, dass die Menschen also auf die Erde kommen, dass sie auch in die Sterblichkeit zum Beispiel kommen, ist notwendig für die Entwicklung der Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte stellt Euch diese große Sache vor, über die sonst eben keine der höheren geistigen Wesenheiten verfügen, &#039;&#039;&#039;sterben zu können&#039;&#039;&#039;. In zwei Welten dadurch leben zu können. In einer sinnlichen Welt leben zu können und in einer geistigen Welt leben zu können. Das in einem gewissen Rhythmus: Inkarnation, Leben zwischen Tod und neuer Geburt, oder im Kleinen auch dann irgendwann in dem Wechsel zwischen mich wenden zur Sinneswelt, mich wenden zur Geisteswelt. Und jederzeit hin und her gehen zu können einmal. Auf das zielen wir hin irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:46:38  Also es sind, jedenfalls wenn man die Bibel liest, eben also auch das Alte Testament, und dann ganz besonders das Neue Testament auch liest, das ist dort niemals so angebracht, immer diese Schwarz-Weiß-Malerei zwischen Gut und Böse zu machen. Sondern es liegt in der ganzen Erdenentwicklung eigentlich schon drinnen, dass das Göttliche Mensch wird. Dass im Menschen, das heißt, in dem kleinsten geistigen Wesen, das Göttliche lebt. Das ist von Anfang an das Ziel. Und dazu musste der Mensch die Erde betreten, sonst hätte er ... - und zwar mit all den Übeln auch, die damit verbunden sind, mit all den Widerständen, die damit verbunden sind. Weil, so groß die Macht des Göttlichen ist, aber das Göttliche kann niemanden zur Freiheit zwingen, sagen: Du bist jetzt frei. Sie kann eigentlich nur, und das macht sie mit uns Menschen, diesem kleinsten geistigen Wesen, die Möglichkeit dazu zu geben. Aber ergreifen müssen wir die Freiheit selber. Nicht einmal der liebe Gott kann sie uns einfach geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ... - Jean-Paul Sartre sagt doch so schön, also - wie sagt er es genau? Ja, der Mensch ist zur Freiheit verdammt. Aber, diese Verdammung heißt eigentlich nur, es wird uns die Freiheit gegeben, es wird uns die Möglichkeit gegeben, die Freiheit zu ergreifen, in Wahrheit. Und wir werden immer wieder erinnert daran, dass wir die Möglichkeit haben. Nämlich erinnert dadurch, dass jetzt nicht von oben was entschieden wird. Und es liegt an uns, fassen wir einen Impuls, einen richtigen, also richtig in dem Sinne, dass es sich also in das, banal ausgedrückt, in das Weltgefüge richtig einfügt und einen Beitrag dazu leistet, oder bricht es heraus. Aber das liegt an uns, es wird nicht von oben gesteuert, sondern wir haben die Freiheit. Und wir können sie ergreifen, wenn wir das wollen, dann können wir den richtigen Impuls verwirklichen, wir können aber auch, und das können wir besser wahrscheinlich noch, einen Fehler machen dabei. Da sind wir geübt da drinnen. Wurscht, dann haben wir halt den Fehler gemacht, dann kommt die Zusatzaufgabe, diesen Fehler kannst aber jetzt wirklich nur Du wieder ausmerzen. Nämlich vor allem den Fehler, die Zerstörung, die Du in Dir selber angerichtet hast. Weil die groben Folgen für die Welt als Ganzes, die auch daraus entstehen, die hat der Christus auf sich genommen, das ist das, der Heiland hat die Sünden der Welt auf sich genommen. Aber nicht die individuellen Verfehlungen, sondern die Wirkungen, die da sind in der ganzen Welt. Dass nicht, also die ganze Welt auch noch zugrunde geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber den karmischen Ausgleich, der liegt an uns, den kann uns niemand abnehmen. Das gaukeln uns nur die Widersachermächte vor, namentlich die luziferischen Mächte gaukeln uns das vor: Ah nix, da gibt es schon einen Umweg, um den Du diese unangenehme Aufgabe umschiffen kannst. Ins luziferische Reich darfst Du rein. Nur nennt er es halt nicht luziferisch. Ins lichte Reich darfst Du hinein. Und - schchch, macht man schon einen Bogen drum. Und dann hängen natürlich erst recht wieder die ahrimanischen Mächte dran. Dann krallen sie uns. So gesehen arbeiten wieder die beiden zusammen, auch wenn sie sich nicht riechen können, auf gut Deutsch. Aber trotzdem, also sie ergänzen einander. Und wissen auch, dass sie aneinander gekettet sind in gewisser Weise, dass einer ohne dem anderen eh nix erreicht. Es gibt halt das Schwergewicht, dass der Luzifer mehr in der Vergangenheit gewirkt - nein, will ich gar nicht einmal sagen, aber dass er die führende Rolle in der Vergangenheit hat, weil die ahrimanischen Mächte haben auch von Anfang an gewirkt, durchaus. Und jetzt ist es halt umgekehrt, jetzt hat der Ahriman mehr die Führung und der Luzifer dient ihm und kann halt auch noch davon profitieren, weil sonst kriegt er gar nix. Weil, an sich wäre seine Zeit vorbei. Gerade der Ahriman hilft ihm aber, dass er heute sehr sehr wohl auch sehr dick da ist, erst recht dick da ist. Da finden wir wieder das richtige Gleichgewicht oft nicht. weil es ist: Ah, der Ahriman ist stark, wo flüchten wir uns hin, zum Luzifer. Weil der Ahriman, buh, das tut weh, irgendwo, das ist grauslich, wenn man es so in seiner Strenge nimmt. Ja, dann flüchten wir uns halt ins Luziferische. Das gibt eigentlich dem Luziferischen einen gewaltigen Aufschwung wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch wenn wir in diesem ahrimanischen Zeitalter leben oder gerade weil wir eben leben, gibt es paradoxerweise gerade dem Luzifer wieder einen gewaltigen Aufschwung auch. Also Ihr seht, das ist schon sehr kompliziert, die ganze Geschichte. Und - aber kompliziert, es, man sieht es ja eben wirklich an dem Christusprinzip, das steht in der Mitte zwischen den beiden, immer in der Mitte. Also ganz und gar nicht dieses Prinzip Gut und Böse, Licht und Finsternis, und nur die zwei. Und Licht ist das alleinig Gute - Ja, dann bin ich aber beim Luzifer! Dann bin ich beim Luzifer. Und der Luzifer triumphiert, wenn der Finstere fällt. Und deswegen jubilieren hier die luziferischen Engel. Und trotzdem steht es im Neuen Testament drinnen. Oder gerade deswegen, weil es einfach eine Beschreibung ist dessen, was da passiert, und da sind eben die Widersacher auch dabei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Handeln in Freiheit, auch wenn das Göttliche in uns wirkt  [01:54:00] =====&lt;br /&gt;
Und ganz deutlich, und das wollte ich vorher schon, viel früher einmal aussprechen, habe aber jetzt das Umfeld wieder einmal einbezogen vorher noch. Wo es darum geht, also wenn der Mensch frei ist, wenn das Göttliche in ihm wirkt, dann ist das aber nicht so, dass uns die Gottheit führt und uns in ihrer Freiheit einschränkt, sondern dass die Gottheit eigentlich erwartet: werde tätig, bring mir etwas entgegen und ich nehme es in meinen Willen auf - also gerade der Christus auch in uns - und ich gebe dem Weltgeltung sogar. Also der Christus trägt dann dazu bei, dass das wirklich Kraft werden kann auch in der Welt. Aber es ist nicht so, dass uns eben befohlen wird, mach dieses oder das, sondern es wartet die Gottheit darauf, dass wir, so klein es auch sein mag noch, dass wir etwas entgegenbringen. Also das ist dieses, wie soll ich sagen, neue Schöpfungsprinzip, nicht nur von oben, sondern auch von unten. Und das wird hier im 19. Kapitel aber auch sehr deutlich ausgesprochen. Also da wird vorher gesprochen von der Hochzeit des Lammes und dass halt die geistig richtig Strebenden eingeladen sind, berufen sind. Und dann heißt es weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;quot;Und er fuhr fort: dies sind wahrhaftige Gottesworte. Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, um ihn anzubeten.&amp;quot;&amp;lt;/u&amp;gt; Also der Johannes fällt zu seinen Füßen. Es ist im Grunde der Christus, der da spricht, oder durch ihn, mit ihm, die Gottheit selbst sogar. &amp;lt;u&amp;gt;&amp;quot;Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, um ihn anzubeten. Und er sprach zu mir, das sollst du nicht tun. Ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, die sich an das Zeugenschicksal Jesu halten. Dem Vatergotte gelte deine Anbetung.&amp;quot;&amp;lt;/u&amp;gt;  Da geht es also noch auf die Vatergottheit. Klar, also da, das ist eigentlich, also hier gehts darum, dass der Mensch sein Eigenes entwickeln muss. Sein Eigenes entwickeln muss. Das ist in Wahrheit die Zukunftsaufgabe. Und dass das gottgewollt ist. Und dass dazu, zu diesem Zweck eben auch all das zugelassen wurde, was im Prinzip die Widersacherwesenheiten tun, mit einer gewissen Ausnahme, mit den soratischen Wesenheiten. Die haben überhaupt einen eigenen Einschlag. Die sind eigentlich so direkt in den großen Plan nicht einbezogen, beziehungsweise die haben sich wirklich also davon herausgelöst. Das liegt aber eben daran, dass sie schon geistige Wesenheiten, also das heißt Ich-Wesenheiten waren bevor oder abseits dessen. Ihr wisst, ich tue mir da immer schwer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Grenzen unseres Zeitbegriffs [01:57:54] =====&lt;br /&gt;
Weil der Zeitlauf, der Zeitbegriff im äußeren Sinn zumindest, nur einen Sinn macht vom alten Saturn bis zum Vulkan. Und dann fängt eine neue Entwicklung an mit einer neuen Zeit. Wenn man so will. Das können wir uns nicht so wirklich vorstellen, wir denken immer: Zeit, das ist so die unendliche Linie ... Ja, von mir aus hat es mit dem Schöpfungsmoment begonnen, aber dann läuft es halt immer weiter irgendwo. Aber es ist, diese Zeitlinie hat einen Anfang, oder diese Zeitspirale, wie immer man das nennen will, dieser Zeitfluss. Wobei noch dazu kommt, dass aus der Zukunft auch was entgegenfließt. Wir haben eigentlich immer die beiden Ströme drinnen. Also unser moderner Zeitbegriff ist sehr einseitig einfach, weil er nur diese Linie kennt. Aber es ist eigentlich ein, eher noch ein Bild durch den Kreis, zunächst einmal. Das heißt, der Anfang und das Ende fällt zusammen in gewisser Weise. Nur, es ist auch nicht wirklich ein Kreis, sondern es ist eigentlich eine aufsteigende Spirale. Ich lande zwar wieder, na ja, nicht am selben Punkt, aber eine Etage höher darüber. Könnt ihr euch das vorstellen? Es ist also eine Kreisbewegung, aber zugleich eine Aufwärtsbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den alten Kulturen gab es immer das zyklische Weltbild. Das war aber dieses in sich selbst Zurücklaufen. Das ist durchaus auch ein sinnvolles Bild, aber für die Weltentwicklung im Großen muss man dazunehmen die Aufwärtsbewegung, die dazukommt, dann ist es eine spiralige Bewegung. Und drum schildert im Übrigen auch Rudolf Steiner, oder weist ganz deutlich darauf hin, wie zum Beispiel auch die Bewegung unserer Planeten, auch unserer Erde - das ist nicht, Kreisbahn sowieso nicht, aber Ellipse nach moderner Anschau, aber auch die geht nicht immer nur rundherum, sondern sie schreitet fort. Sie schreitet fort, weil sich unser ganzes Planetensystem durch den Kosmos bewegt. Es steht also nicht an einem Ort still, sondern es ist in Bewegung, es gibt eine höhere Bewegung. Und unsere Sonne ist unterwegs, sozusagen. Und unsere Erde folgt dem. In Wahrheit ist das Ganze ja Teil dieser Erdentwicklung, die ganzen Planeten, so wie sie halt heute sind, auch als stofflich feste Gebilde, gehören mit dazu zu dem Ganzen, die wandern alle mit dieser Spiralbahn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Mitwirken des Menschen aus göttlicher Kraft heraus [02:01:02] =====&lt;br /&gt;
Und das ist eben Ausdruck dessen, wo wir aber jetzt mitwirken, bei diesem Aufstieg, bei dieser Entwicklung, mitzuwirken. Und da eine neue Nuance hineinzugeben, die aus dem göttlichen Funken in uns stammt. Es braucht uns nicht hochmütig machen, aber es ist die wesensgleiche Kraft in uns. Nur diese Kraft ist eben so, dass wir lernen müssen, mit ihr umzugehen. Aber es ist die göttliche Kraft. Und es gibt dann in Wahrheit keinen Unterschied aber mehr zwischen dem göttlichen Willen und unserem Willen. Das fließt in eines zusammen, wenn wir wirklich aus dem Ich, aus der Freiheit heraus, schaffend tätig werden, und das Ganze auch noch gelingt. Das heißt, wenn wir so weit sind, dass wir sagen können dann, ja, endlich, wie es die Elohim in der Genesis sagen: &amp;quot;Und sie sahen, dass es gut war.&amp;quot; Das müssen wir halt lernen, darum müssen wir auch erkennen, die geistige Welt kennenlernen, die Folgen unseres Tuns, dass wir das jederzeit einschätzen können.   &#039;&#039;Ich glaube, da ist ein Mikro offen, bitte abschalten.&#039;&#039;   Dass wir also, auch wenn wir Fehler machen, sehen: aha, aber ein großer Teil ist gelungen, aber da ist noch ein Fehler drinnen. Also noch einmal, besser machen. Also Werkausgabe Nummer zwei. So wie es manche Künstler machen, dass sie ein bestimmtes Motiv dutzende Male vielleicht sogar malen, weil sie noch nicht ganz zufrieden sind. Weil es noch nicht das ganz Fertige ist. Und so gehen wir durch, und es ist in der Regel nicht eben aufs erste Mal gleich das Vollkommene. Es ist vielleicht paradoxerweise, wie es bei vielen Künstlern ist, es ist das unvollendete letzte Werk in gewisser Weise das Vollkommenste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Vergleich mit Künstlern, unvollendete Werke [02:03:27] =====&lt;br /&gt;
Also gerade die Künstler, die ein großes Werk begonnen haben und dann es nicht mehr fertigstellen konnten, weil sie aus dem Leben geschieden sind, genau in dem Moment aus dem Leben geschieden, wo sie noch etwas, den letzten Strich machen konnten, aber es ist trotzdem noch nicht fertig. Aber mehr konnten sie in diesem Leben nicht leisten. Und es ist gerade dieses Offene auch die Einladung: Führe das weiter. Nämlich die Idee, die dahinter steckt. Das geht jetzt gar nicht darum natürlich, dass jetzt ein anderer Maler kommt und sagt: gut, der hat das nicht fertiggemalt, das mache ich jetzt. Um das geht es gar nicht, sondern: schau dir an, welcher Impuls da drin ist, lerne von dem und geh drüber hinaus. Und dann kannst du das fertig machen oder weiterspinnen jedenfalls, was dort unfertig geblieben ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit sind alle unsere Werke unfertig, weil sie sind alle einer Erweiterung, einer Weiterentwicklung fähig. Und das ist ganz egal, ob man scheinbar das Werk fertiggestellt hat und halt die ganze Bildfläche irgendwie bemalt ist oder nicht, um das geht es nicht. Aber da ist ein Impuls drinnen, der ist in jedem Fall, selbst bei den Malern, die alle Werke fertiggestellt haben, scheinbar, ist es trotzdem nicht fertig. Sondern es ist die Aufforderung: geh über das hinaus. Da ist eine Richtung gegeben, geh über das hinaus. Nimm das zum Beispiel, was in den Raphael-Bildern drinnen ist - ich warte auf den Künstler, der das weiterführt, und noch näher uns zum Beispiel die Engelwelt bringt, noch näher, auf eine ganz andere Art. Weil diese Bilder sind großartig. Und da steckt unheimlich viel drinnen in diesen Werken von Raphael. Und trotzdem, wenn ihr das nehmt, was ich anfangs heute oder eben auch in den letzten Vorträgen gesagt habe, man kann es nämlich durchaus vergleichen mit dem malenden Schauen, das ich auch bei der Imagination brauche. Aber dieses Bild, das ich malend schaue, ist nur das Hilfsmittel in Wahrheit. Weil die eigentliche Imagination, das eigentliche Bild, ist übersinnlich. Und zur Zeit, als Raphael malte, das war gerade die Zeit, wo man aufgebrochen ist, Renaissance überhaupt, mit der Perspektive, die kommt, wo man sehr stark in die körperliche Darstellung, und zwar wirklich auch in die physisch körperliche Darstellung geht, das ist nämlich bei den alten Griechen mit den Statuen noch anders. Die malen eigentlich in Wahrheit den Ätherleib. Das heißt, das Idealbild, das dahinter steht, das den physischen Leib erst aufbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gibt diese Harmonie, diese unglaubliche Schönheit dieser Statuen. Die eigentlich in Wahrheit auf Erden kein Mensch erreicht. Weil wir auch selber es nicht erreichen, dass, also die Ätherkräfte reichen nicht aus bei uns, um dieses Idealbild hinzukriegen. Und in der Renaissance geht es ganz eigentlich ins physisch-körperliche hinein in der Darstellung. So wie man es vorher nicht getan hat, eben auch die Griechen nicht. Also erst in der Zeit des Hellenismus fängt sowas an, dass nicht mehr Idealgestalten da sind. Da kommt etwas aus dem Äußeren schon hinein, da gibt es die verzerrten Gesichter. Das wäre in der Klassik niemand eingefallen, da eine Statue mit verzerrtem Gesicht, oder zornigem Gesicht oder so zu machen. Das ist alles so erhaben, so ideal, aber daher über die Sphäre des Physischen, in Wahrheit, auch wenn es als physischer Block jetzt, als Statue vor mir steht, aber es ist eigentlich ein reines Bild des Ätherischen, das dahintersteckt. Und daher haben sie in Wahrheit auch nicht nach einem Modell gearbeitet, sondern vor allem aus dem Erleben des eigenen Ätherleibs heraus. Aus dem haben sie es gespürt. Sie haben gespürt, welches Ideal ist da drinnen, das sich aber selbst in ihrem eigenen Körper nicht verwirklichen konnte. Aber da setze ich es hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02:08:24   Es geht darum, dass wir als Menschen eingeladen sind, aus der Freiheit heraus das Werk der Gottheit, ich will nicht sagen fortzusetzen, das wäre zu vermessen, aber mit beizutragen dazu. Das ganze Ideal, das dahintersteckt, wirklich schöpferisch aus uns kommt. Der Grieche hat es genommen aus dem, was ja eh an sich im Ätherleib drinnen liegt, auch wenn es nicht vollkommen ist, aber in der Ätherwelt konnten sie es noch spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn sie es vielleicht nicht mehr hellsichtig geschaut haben, also gerade die großen Plastiker haben es nicht mehr wirklich hellsichtig geschaut, aber sie haben es in sich gespürt. Auch wenn ihr eigener Ätherleib das nicht alles durchziehen konnte, aber sie spürten das Bild. Sie spürten nämlich auch die Bilder, man muss dazu sagen, dass die Kräfte, die im Ätherleib drinnen wirken, die haben ihr Vorbild aber im Astralischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum jede Nacht, wenn wir schlafen, über das haben wir auch schon früher gesprochen, untertags zerstören wir ja vieles in unserem Leib, das muss in der Nacht wieder aufgebaut werden, dazu muss aber unser seelisches, unser Astralleib zu einem großen Teil, jedenfalls aus dem oberen Bereich des Leibes heraustreten und sich aus der großen Astralwelt die Weisheit wiederholen, die notwendig ist, dass der Ätherleib seine Aufgabe erfüllen kann. Also das heißt, diese griechischen Künstler, auch wenn in ihrem Ätherleib das nicht immer ganz vollkommen war, aber sie schauten auch irgendwo mit, diese astralische Weisheit, die drinnen ist. Vielleicht gar nicht mehr so bewusst hellsichtig, aber in ihr künstlerisches Gefühl hinein, in ihr Gestaltungsgefühl hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da war das unmittelbar drinnen. Es hängt sehr stark mit dem Fühlen dieser Kräfte zusammen. In der griechisch-lateinischen Zeit sind wir ja in der Zeit der Verstandes- und Gemütsseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Gemütsseele hat sehr viel mit dem Gefühl zu tun, aber auch mit dem Willen zu tun. Es ist ein Gemütes, sowas fühlend-wollendes, wollend-fühlendes, so irgendwie drinnen. Und aus dem heraus haben die Künstler eigentlich gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die haben nicht aus dem Verstand gestaltet, gar nicht. Sie waren aber dadurch, dass sie es als Griechen in ihrer Zeit trotzdem auch hatten, wach genug, um das andere ergreifen zu können, das auch in eine äußere Form geschickt hineinfließen zu lassen. Und es ist also dieses fühlende Wollen eigentlich, aus dem es herauskommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war stark drinnen bei Ihnen. Ja, wir sind heute schon wieder zum weißen Pferd mit seinem Reiter, noch nicht in weiteren Details gekommen. Es war wieder ein bisschen ein großer Umweg rundherum scheinbar, aber ich bitte euch bedenkt, in der geistigen Welt ist der Umweg der kürzeste Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mehr man mitnehmen kann auf Seitenwegen, auf den Umwegen, umso besser und umso schneller kommt man zum Ziel. Sprich, umso schneller kommt man zur eigenen geistigen Entwicklung. Das ist ja der geistige Weg, den wir gehen, das ein Entwicklungsweg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ja auch das große, dass das Steiner immer so stark betont hat. Das steckt in seinem ganzen Werk drinnen. Es ist eben nicht so, da war einmal eine Offenbarung, die haben wir jetzt, und jetzt folgen wir den Anordnungen, die da drinnen stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen eh keine Anordnungen in Wirklichkeit drinnen. Es sind Impulse drinnen, auf die wir aufpassen, auf die wir achten sollten, die wir aber selber entfalten müssen. In der Vergangenheit sind die geistigen Schriften, die geistigen Überlieferungen so ein bisschen ausgelegt wie ein Regelwerk, das man zu befolgen hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo es dann vielleicht einen Oberen drüber gibt, der sagt dann halt, wie die Regeln sind, und interpretiert sie. Interpretiert die Schriften des Neuen Testaments oder des Alten Testaments und schreibt die aber dann vor, was zu tun ist. Aber das soll es nicht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn wir die Bibel lesen, die zumindest aus Imaginationen und an vielen Stellen auch aus Inspirationen kommt und Intuitionen, die dahinterstehen. Aber egal, es geht nicht darum, sie eins zu eins anzuklotzen, sondern sie sind eine Hilfe, dass wir, also wenn wir uns als heutiger Mensch uns damit beschäftigen. Sie sind eine Hilfe, um uns selbst, also um uns berühren zu lassen dadurch einmal, um uns selbst im malenden Schauen die Imagination aufzubauen und dadurch immer mehr dessen bewusst werden, was da wirklich dahinter steckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nämlich, dahinter steckt im Sinne, wie betrifft es mich, meine Aufgabe, was kann ich machen, dass wir das ins Bild schaffen und selber eben dann im Sinne unserer Aufgabe, die aus unseren Fähigkeiten resultiert und diese Fähigkeiten resultieren wieder aus dem ganzen Weg, den wir durch viele Inkarnationen gegangen sind, dass wir aus dem heraus dann tätig werden. So müsste man die Bibel lesen, man müsste sie ja daher sehr individuell lesen. Weil da sind Bilder drinnen, das sind Anregungen und die können uns berühren und jetzt mach was draus, mach etwas draus, was deiner Aufgabe entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Aufgabe entspricht deinen Fähigkeiten. Und dazu ist es notwendig, dass wir auf einen Weg geführt werden, dass wir erstens einmal unsere Bequemlichkeit, unsere geistige Bequemlichkeit überwinden, dass wir sagen, ja, da ist der große geistige Führer, der hat uns das und das gesagt. Und das machen wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern unsere wirkliche Aufgabe, die müssen wir selber entdecken. Ja, selber erschaffen im Grunde. Weil es ist eben nicht eine fertige Aufgabe, die zu lösen wäre, sondern wir sollen schöpferisch das finden, wodurch wir zur Welt noch etwas dazugeben können, was sonst nicht da wäre und was sie noch reicher macht, was sie schöner macht, was sie besser macht in einer gewissen Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also um das geht es hier. Hingabe an die geistige Welt, aber sich selber finden. Das ist eben auch in dem Wochenspruch drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verliere dich, um dich zu finden. Wollen wir vielleicht heute Schluss machen damit? Ich lese euch zum Abschluss noch einmal den Wochenspruch. Es ist der neunte Wochenspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erinnert euch, was die Neuen alles bedeuten kann, was ich am Anfang gesagt habe. Vergessend meine Willenseigenheit, erfüllet Weltenwärme, Sommer kündet mir Geist und Seelenwesen. Im Licht mich zu verlieren, gebietet mir das Geistesschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und kraftvoll kündet Ahnung mir, verliere dich, um dich zu finden. Das ist dann der letzte Punkt. Da kommen wir aber wieder ganz zu uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wacht dann zum Beispiel im Herbst wieder dieses Michaelische auf, jetzt Tatkraft aus dir selber. Jetzt aber zuerst verlieren, wir müssen wirklich in die Welt gehen, auch in die geistige Welt letztlich gehen. Dort kommt uns etwas entgegen, das wir zunächst nur ahnen, wo wir irgendwas spüren, aber dann heißt es irgendwann, finde dich wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst verlieren wir uns ganz, wir gehen in dieser Fülle auf, sind offen dafür, aber dann finden wir auf höhere Art zu uns selber. Dann erkennen wir erst unsere Aufgabe. Und die ist Schaffe aus dir selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist zum Schaffen aufgerufen, zum Mitschaffenden aufgerufen. Und die Konsequenzen sind riesig für die Weltentwicklung, auch für alles, was gegenwärtig ist. Wir sind aufgerufen, die Erde zu verwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so etwas zu machen, was mehr ist, als das sein könnte, wenn es nur von oben fließt sozusagen. Und ja, wir versuchen eh viel zu tun, und wir machen viele Fehler zurzeit auch. Die längste Zeit schon dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber zu lernen aus den Fehlern, es besser zu machen, das ist ganz wichtig. Aber keinesfalls bitte holt euch Menschen raus, lasst die Erde, wie die Erde ist, und tut möglichst nicht hineinpfuschen. Hineinpfuschen soll man nicht, aber wenn wir nicht mitarbeiten würden, wenn wir nicht unsere schöpferischen Impulse hineinbringen würden, dann werden wir der Entwicklung, die angedacht ist für uns, die uns ermöglicht ist, die Gott gewollt ist, nicht gerecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit würden wir der Erde, auch wenn man jetzt auf diese engere Perspektive geht, nicht helfen, sondern ihr schaden. Die Erde braucht uns. Unserer Mitarbeit, unserer schöpferisch-kreativen Mitarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Fehler, die wir machen. Die Welt würde nicht besser ausschauen, wenn wir uns völlig raushalten würden und nur, ja, im Grunde wie die Tiere aus den Instinkten heraus uns leiten lassen würden. Die Welt wäre nicht gesünder und besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie würde noch schneller verfallen. Also wir sind aufgerufen, macht euren Beitrag. Das bringt die Welt und die Erde jetzt ganz konkret, um es jetzt wirklich auf unsere engere Aufgabe, hier die Erde weiterzubringen auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Christus hat seinen Teil getan, er hat sich verbunden mit der Erde, aber wenn wir den Impuls nicht ergreifen, wird es trotzdem nichts nützen. Ob diese wirkliche Durchchristung stattfindet, das liegt auch an uns. Die Durchchristung der ganzen Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir uns angenommen, wir würden uns alle verweigern, dann wird die ganze Erdentwicklung nicht durchchristet. Dann ist das was, was zerstäubt und weg ist. Und eigentlich, so extrem wird es mit Sicherheit nicht passieren, aber nehmen wir hypothetisch den Fall an, es findet überhaupt nicht das statt, dann würde die Erde zerstäuben und hat ihren Sinn verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christusimpuls wäre ganz umsonst gewesen dann. Sondern er erfüllt sich dadurch, dass wir aus der Freiheit heraus unsere Schöpferkraft, unsere kleine, aber entscheidende, mit hineintragen in das Ganze. Und das betrifft ganz konkret die Zukunft der Erde, das betrifft zum Beispiel ganz stark, wie gehen wir in der Landwirtschaft mit der Erde um, wie gehen wir in der Heilkunde um damit, Heilkunde für Menschen, aber auch für Tiere, Heilkunde für die Natur im Grunde, wobei sich das mit der Landwirtschaft verbinden kann, aber wir brauchen sogar mehr, wenn man jetzt in der Landwirtschaft nur verstehe, dass wir halt dort unsere Nahrung anbauen und versorgt werden, es geht aber um mehr, es geht um wirklich die ganze Natur zu heilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil von sich aus ist sie auf einem absterbenden Weg, sie ist auf einem Weg des Krankseins. Von sich aus, das liegt in der Entwicklung darin, wir sind über der Mitte der Erdentwicklung darüber, die Erde ist auf einem absteigenden Ast. Und das heißt, sie hat alle Symptome des langsamen Verfalls irgendwo drinnen, das ist halt so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre auch schrecklich, wenn es nicht so wäre, weil dann würden wirklich die soratischen Wesenheiten siegen, also wir konservieren die Erde so, wie sie jetzt ist, für alle Ewigkeit. Und schauen, dass das scheinbar der paradiesische Garten äußerlich ist, aber jede weitere Entwicklung wäre abgesperrt, jede wirkliche Entwicklung. Das wäre alles Schimäre im Grunde, was da wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, die Erde ist, und das muss man halt einfach zur Kenntnis nehmen, auf dem absteigenden Ast, sie ist eigentlich eine Sterbende, aber wir können dazu beitragen, dass dieses Sterben nicht zu früh passiert. Sie soll auch einmal sterben, einmal ist der richtige Zeitpunkt da. Aber erst nachdem wir unsere Schöpferkräfte, und die haben wir noch gar nicht so lang, dass wir sie wirklich so richtig gebrauchen können, auch wenn sie unserem Ich schon von Haus aus ermöglicht sind, aber dass wir so richtig angreifen, das kommt erst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ganz aus der Freiheit heraus. Also so gesehen ist diese Zeit, in die wir jetzt hineingehen, die entscheidende Zeit. Weil jetzt wird der Beitrag des Menschen immer größer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wenn wir da das Verschlafen und Untätig sind, oder nur Blödsinn machen und nicht bereit sind, aus dem Blödsinn zu lernen, den wir machen, dann ist die Erdentwicklung zu einem großen Teil verloren. Also da haben wir große Aufgaben. Und da braucht man aber diese weite, weite Perspektive in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die fehlt vielfach heute in den sehr gut gemeinten Debatten darüber, über die Probleme, die es heute gibt, wo ja viel Richtiges aufgedeckt wird, aber die meisten Lösungen, die angeboten werden, weil sie nur aus dem Kopfdenken, aus dem alemannischen Denken kommen, gehen in die ganz falsche Richtung, auch wenn sie auf den ersten Blick gut klingen. Und in der Praxis zeigt sich das aber dann, dass gerade aus diesen Dingen dann gerade die noch Schlimmeren kommen. Also wir neigen heute dazu, mehr aus dem alemannisch Verstandesmäßigen, und zwar im falschen Verstandesmäßigen daher, gerade die Dinge zu tun, die zwar logisch richtig scheinen, die auch gut scheinen, aber die nicht das Ganze überblicken, und daher in Wahrheit total kontraproduktiv sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich schwöre, wir werden das erleben mit all den Maßnahmen, die jetzt die Umweltsituation verbessern sollen, werden wir die Erde mehr hineinarbeiten. Es ist schon gut, dass man Dinge probiert, und es geht wohl auch nicht anders. Aber egal, ob es jetzt Solar ist, Windkraftwerke, sonstige Kraftwerke, ist schon klar, aber wenn man die ganze Landschaft zugleistet mit dem, wird es nicht gut sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich die ganze Landschaft zudecke mit Solarpanelen, wird es nicht gut sein. Also man kann sehr wohl, wenn ich alle Autos auf Elektroautos umstelle, wird das auch nicht funktionieren, weil es an anderen Ecken genau und noch stärker herauskommen wird, die Problematik. Damit will ich das nicht verteufeln, und das ist viel guter Wille und viel Gescheitheit darin, diese Dinge zu entwickeln, aber wir sollten halt auch ein wachsames Auge darauf haben, dass das in Wahrheit nicht die Lösung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind alles erst die Fehler, an denen wir lernen können. Wir neigen also gerade in unserer Zeit sehr dazu, aus den Fehlern, die wir schon gemacht haben, noch größere zu machen. In dem sind wir sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl sie so einleuchtend sind. Also da muss man verdammt aufpassen. Und daher ist es wichtig, sich da wirklich versuchen, ein individuelles Urteil auch zu bilden, aber das wäre eben nur gekommen, wenn ich selber kreativ denke, wenn ich schöpferisch denke zumindest einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht sage, aha, Möglichkeit A, B, C, ja, A und B sind gut, sage ich ein Ja dazu. Sondern selber vielleicht ganz andere Zusammenhänge zu sehen, und da muss ich nicht ein Experte in allen Feldern sein. Das ist gerade heute das Problem, weil die Experten, und das geht aber gar nicht anders, müssen mit solchen Scheuklappen durch die Welt laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Dinge halt so komplex geworden sind, dass man ein Meer gar nicht überschaut. Und wir haben ganz verloren, dieses weite Panorama zu sehen, das dazugehört. Und das ist riesig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das kann man aber nicht mit unserem Verstandesdenken erfassen, sondern da brauche ich dieses lebendig-schöpferische, dieses schauend-imaginative Denken. Denn das imaginative dazu, weil ja wirklich die geistigen Hintergründe, die geistigen Wesen, die mitbeteiligt sind an dem Ganzen, kennenlernen muss. Weil die sind ja heute eigentlich komplett ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die denkt, ja, bei uns in anthroposophischen Kreisen schon mehr, und sicher bei manchen anderen Gruppierungen auch, aber bei denen, die jetzt wirklich die Entscheidungen fällen, wie sie in die Zukunft gehen sollen, die haben von dem nichts. Ja, wir haben es einmal gehört vielleicht, und dann machen sie es lustig drüber und sagen, es war ein Blödsinn. Aber das sind entscheidende Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Fehler entsteht, dass man das alles ausblendet. Rein technisch gesehen sind die Lösungen logisch und wichtig, scheinen gut zu sein, aber sie werden nicht funktionieren. Sie werden nur das nächste Problem schaffen, und das wird größer sein als das vorhergehende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, auch, hat auch seinen Sinn, wir haben noch größeren Problem, können wir noch mehr erweitern. Also kommen einige Aufgaben auf uns zu. Aber darum soll man nicht über alles immer enttäuscht sein, was jetzt schiefläuft, sondern wir können es eigentlich nur nützen, um daraus zu lernen und damit weiterzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann. Und weiter auch über das Dasein der Erde hinaus einmal. Aber entscheidend wird dem sein, was wir jetzt machen, für das, was dann sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir jetzt versäumen hier und nicht tun, dann sind die Früchte in der Zukunft auch nicht da. Und dann ist der nächste Schritt schon wieder schwieriger, sagen wir es einmal vorsichtig so. Also diese große Perspektive denken, man denkt, da muss ich praktisch vor Ort schauen, wie das am besten läuft, enger Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich muss schon genau dorthin schauen, das ist schon wichtig. Aber ich muss eben auch die weite Perspektive vom alten Saturn bis zum Vulkan in Wahrheit, also über eine riesige Entwicklungskette, ich weiß, da werden die meisten Menschen, die heute mehr im materialistischen Leben leben, lachen darüber und sagen, da stimmt was oben nicht. Naja, ja, muss man ja sehen, ich verstehe das ja, weil diese Denkweise ist halt da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ahrimann ist stark heute und der Lucifer ist genauso stark, der hat seine Begeisterung für diese Einseitigkeit davon und dann entsteht ein Zug aber drinnen, der in die falsche Richtung fährt, sehr schnell. Es ist logisch, klar, es begeistert die Menschen, aber es ist der Weg vielleicht in den Abgrund. Und man fährt aber, weil man dem Abgrund entkommen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man baut die Schiene dann wieder genau hin, dass er erst recht in den größeren Abgrund fährt, indem man den kleineren vermieden hat. Ist jetzt ein bisschen ins Bild gefasst. Aber Mut auf jeden Fall, auch wenn ich kein Experte bin, aber trotzdem ein eigenständiges, kreatives Denken zu erfolgen, das ungewöhnliche Denken können auch, das ungewohnte Denken zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die geistigen Wesen, die um uns da sind, sagen uns in Wahrheit dauernd, weisen uns darauf hin, was du, du, du, du machen kannst. Sie sehen unsere Fähigkeiten. Sie sehen eigentlich, du kannst was machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da und dort. Und sie geben uns eigentlich nur einen Schubser, er kennt die Aufgabe. Und trotzdem sind wir frei dabei, sie zwingen uns zu nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Gegenteil, sie sagen ja auch nicht, sie könnten es ja selber auch nicht machen, das ist es ja eben. Darum kommen sie zu uns und fordern uns auf, in Wahrheit das zu machen. Sie können es nicht für uns machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen dann unseren Beitrag dazu zumindest leisten. Es kommt eine ganze Menge uns entgegen. Aber das Entscheidende, was nämlich entscheidet darüber, ob es wirklich für die Zukunft etwas Gutes bringt oder eben nicht, ist unser Beitrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So klein er auch heute ist, aber der gibt der ganzen Schöpfung, mit der ganzen Zukunftsperspektive eine ganz neue Qualität. Um dessen Willen ist diese ganze riesige kosmische Entwicklungskette über die sieben Stufen vom alten Saturn bis zum Vulkan da, damit sich das entfalten kann. Und wir haben jetzt in der Erdentwicklung angefangen, diese Aufgabe wirklich anzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da war eh lange Vorlaufzeit, dass wir mal so weit kommen, dass wir das wirklich in die Hand nehmen können. Da war im Grunde noch alles aus der Vergangenheit mitzubringen und jetzt endlich dann zur Zeit des Mysteriums von Golgatha dann so weit zu bringen, dass da, oder eben zur Zeit des Erdenlebens des Christus, dass wirklich das göttliche Mensch werden kann. Im Christus, aber in jedem von uns ist der Funke drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem von uns, in jedem von uns ist der Christus. Also indem der Christus Mensch wird, in den Leibeshüllen dieses Nathanischen Jesus, wird der Mensch in allen Menschen in Wahrheit. Nur es steht in unserer Freiheit, das zur Kenntnis zu nehmen und wirklich das als Aufgabe zu empfinden, aus dem eigenen Ich heraus tätig zu werden oder auch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Christus in uns zwingt uns aber auch nicht. Der am allerwenigsten. Aber es ist sein Wille, dass uns die Freiheit gegeben ist, das zu dürfen, zu können, ich würde jetzt gar nicht einmal sagen zu sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gottheit wünscht es sich. Sagen wir es einmal so. Sie befiehlt es nicht, aber sie erhofft es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird wohl auch auf die Religionen irgendwann ein anderes Bild, eine andere Perspektive werfen, weil es ist nämlich die Art, wie damit umgegangen ist, also damit meine ich nicht die Schriften als solches. Die sind nämlich durchaus offen für andere Perspektive als das, was dann daraus gemacht wurde im Laufe der Zeit. Ohne dass ich es verteufeln will, weil vieles eben auch notwendig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Menschen damals zu was anderem noch nicht reif waren, weil wir lernen mussten, aber man hat auch Fehler gemacht, aus denen man wieder lernen kann. Aber im Grunde müssen wir so etwas wie die Apokalypse als Anregung nehmen, dieses ganze Weltendrama, das da beschrieben ist drinnen, aus eigener Perspektive zu schauen, zu erleben und mitzutun, dass es eben keine Katastrophe wird, sondern im Gegenteil die Enthüllung des Göttlichen in uns, um uns. Apokalypsis Jesu Christi, des Wesens Jesu Christi und damit aber auch des Göttlichen insgesamt, weil die Trinität, also Gott Vater, Gott Sohn und der Heilige Geist sind eine Einheit, für sich genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur da muss ich halt sehr hoch hinaufsteigen, dort erlebe ich das. Je mehr es gegen unsere Erdensphäre kommt, desto mehr erscheinen sie in drei Gestalten, wenn man so will, die sehr unterschiedlich in gewisser Weise sind, und die man daher deutlich unterscheiden sollte. Vielfach, das beschreibt ja Rudolf Steiner öfters, dass dort, wo die Menschen heute von Christus reden, sie meistens vom Vatergott reden und gar nicht mitkriegen, dass es zwar der Christusname ist, aber sie verstehen ihn eigentlich nach dem alten Prinzip und das ist das, das von der Spitze herunter sozusagen alles strömen lässt und dem sich alles unterordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war aber nur die Wegbereitung einmal. Und gerade dann insbesondere dadurch, dass das göttliche Mensch geworden ist und im Christus oder Christus im Menschen, man kann durchaus beides sagen, weil ist der Christus dadurch, dass er Mensch geworden ist, also bis in diese Sphäre heruntergestiegen ist. Dadurch kommt eben auch diese Aufgliederung, Gott Vater, Gott Sohn und Heiliger Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind eins, aber hier wirken sie in drei verschiedenen Gestalten. Und die Mitte des Ganzen ist das Christusprinzip. Und das ist aber in jedem Menschen Mensch geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die größte Bejahrung des freien Menschen, die man sich nur vorstellen kann. Aber so ist es nicht immer interpretiert worden, durch die Kirchen und dergleichen. Wie gesagt, ich will nichts verteufeln, es war eine gewisse Notwendigkeit, weil die Menschen nichts damit anfangen hätten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenteil, Frau Osern, bitte hilf uns und mach für uns. Und der Priester ist der Vermittler. Und der sagt uns ja, der liebe Gott wird es schon richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir sollen es richten. Und wir haben aber alle Unterstützung dabei. Das ist die Hilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben alle Unterstützung. Aber es ist nie dieses, ich kann nicht, ich lieg da, mach. Sondern selbst in der schwierigsten Situation noch, ein Entfunken des Eigenwollens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Ich heraus. Also nicht des Ego-Wollens, sondern dieser Schöpferische Wille, der aus dem Ich herauskommt. Und das geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten sind wir gar nicht christlich. Überhaupt nicht. Da bleiben wir irgendwo stecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist dann geistige Bequemlichkeit. Und daher betone ich das auch so oft, also wenn ich geistiges Wahrnehmen, Erleben, Erfassen, Erkennen will, dann heißt das, es ist eine Aufgabe für mich, weil ich die Fähigkeit dazu habe. Und jedes andere Motiv, geistiges Sehen wollen, oder geistiges Konsumieren wollen, ist was vollkommen Luziferisches in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn dann noch der Intellekt dazu kommt, der es jetzt sehr gescheit noch interpretiert, dann ist der Ahrimann auch dabei. Dann haben wir Luzi, Ahri beisammen. Und die sind drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird wahrscheinlich zu polemisch, aber man kann sich die verschiedenen Kirchen anschauen, wo es mehr in den Westen geht, wo es mehr in den Osten geht, wo es mehr in der Mitte ist. Also in der Mitte hat man am stärksten beide zugleich, Luzi und Ahri. Im Osten ist es mehr das Luziferische, im Westen ist es mehr das Ahrimanische drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in den Religionen, in den christlichen Religionen. Es wäre interessant, das einmal zu verfolgen. Also ein bisschen nach Amerika hinüber, zu schauen, wie ist es im Osten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt könnte man ja fragen, wie ist es im Süden und Norden. Ich gebe jetzt keine Antwort dazu. Aber man wird darauf kommen, alles sind Einseitigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es sind also die Widersacher drinnen, aber sie sind, die ja noch nichts machen, sie sind nicht im Gleichgewicht. Weil auch in der Mitte, wo beide drinnen sind, heißt es noch lange nicht, dass sie im Gleichgewicht sind. Weil das Gleichgewicht fordert, dass der individuelle Mensch sie im Gleichgewicht hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da ist bei uns eher in der Mitte das Problem, dass dann die beiden so auseinanderziehen. Und wir sollten sie eigentlich so in die Waage bringen. Aber die erreißen uns auseinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist nichts im Gleichgewicht. Sie zerren daran. Also das heißt, für die Zukunft wird eben auch, neben der ganzen Naturaufgabe, auch notwendig sein, den Umgang mit dem Religiösen auf eine neue Ebene zu heben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen ersten Anstoß hat ja Rudolf Steiner dadurch gegeben, indem er die angehenden Priester der Christengemeinschaft unterstützt hat, da einen neuen Weg zu gehen. Aber auch der ist nur eine Übergangsstufe, sodass einmal so ist, dass die Kirche nicht da ist oder dort, oder indem ich einschreibe, sondern dass das stattfindet in der Begegnung der Menschen. Überall auf Erden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass dort das Geistige lebt. Das Göttliche drinnen lebt in dem, was man gemeinsam tut. Und dass eigentlich im Grunde jede Handlung daher eine, wenn man so will, sakramentale Handlung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, dass sie eine geistige Bedeutung auch hat. Aber eben nicht nur, dass es formelhaft irgendwo ist und unter Sprüchen heruntergesprochen wird, das reicht nicht. Sondern ich muss es wirklich aus dem Eigenen nicht nur erleben, sondern sogar schaffen, mitschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gemeinsam können wir mehr schaffen. Dann wird ein Geistiges, ein Göttliches auf Erden noch viel, viel stärker leben, als es heute durch die Kirchen der Fall sein kann. Selbst auch durch die Christengemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das ist eine Etappe des Weges. Und das wird nicht bis zum Ende der Erdentwicklung oder der Menschheitsentwicklung so sein, sondern es werden noch höhere Formen möglich sein. Und die werden sich abspielen im sozialen Umgang der Menschen miteinander, im Umgang mit der Natur, im Umgang mit den Tieren, mit den Pflanzen, mit allem, was da draußen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Riesenperspektive. Wir dürfen uns aber auch nicht täuschen, die Entwicklung ist in Wahrheit so rasant, auch die geistige Entwicklung, die positive Entwicklung, dass wir sehr, sehr viel mehr leisten können, als wir in der Vergangenheit geleistet haben. Wir sind jetzt eigentlich darauf richtig loszulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jetzt die Zeit, richtig loszulegen. Da braucht man nicht nachzutrauen den alten Kulturen, wie sie waren. Ich meine, wir haben ihnen viel zu danken, weil sonst wären wir nicht dort, wo wir heute wären, im guten wie im schlechten Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchten sie auf jeden Fall, aber wir werden weit darüber hinausgehen. Wir werden weit über das Urindische hinausgehen. Da war eine höchste Geistigkeit drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir in die atlantische Zeit gehen, war noch mehr drinnen, in Wahrheit. Aber das ist trotzdem auf die Art, wie es damals war, nicht die Zukunft. Das heißt, wir werden weit darüber hinaussteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Möglichkeit dazu ist jedenfalls da. Und dann wird es auch die Trennung zwischen dem sogenannten Profanen und dem Heiligen nicht geben. Es wird das Profanste geheiligt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Heiligste wird auch dem Äußeren sein, solange wir überhaupt noch verkörpert sind, denen. Und wenn wir nimmer verkörpert sind, wird es zumindest der Erde noch dienen, die noch eine Weile weiter bestehen wird, wenn wir uns gar nimmer verkörpern. Da werden wir auch noch Kräfte hineinfließen lassen, bis sie dann, wenn sie ihre Aufgabe ganz erfüllt hat, die Erde auch sterben darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann der Weg durchs Geistige weitergeht, wo die Früchte dieser ganzen großen Entwicklung, also der Erdentwicklung geht es dem Speziellen, wo diese Früchte erreichen können. Und dann kommen wir mit dem in ein neues Jerusalem, das bereits wesentlich mitgestaltet sein wird in seinen Feinheiten durch das, was die Menschen dazu beitragen. Das ist so ein Geheimnis des neuen Jerusalems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es wird armseliger sein, wenn wir weniger beitragen. Und es wird sehr reich sein, wenn wir viel beitragen. Aber das wird sehr wohl von uns abhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also nicht einfach so, dass uns das hingestellt wird. Die Erde, bis zur Erdentwicklung, bis zu dem Moment, wo unser Ich uns geschenkt wurde und wir uns dann verkörpert haben, bis dahin ist tatsächlich alles für uns gemacht worden. Es ist uns also die Basis für unsere Entwicklung geschenkt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann war noch eine lange Phase, wo das nachwirkt, wo wir selber das noch nicht aus eigenem Machen konnten, aber vorbereitet werden sollten. Aber dass es möglich wird, das hängt mit dem Mysterium von Golgotha zusammen. Das ist das Große.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wirklich der Entschluss drinnen liegt, der Gottheit Mensch zu werden. Der Entschluss des göttlichen Mensch zu werden. Und das auch wirklich zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christus ist ganz Mensch geworden. Und trotzdem ganz Gott auch, als Beides. Und das ist der Maßstab, um den es geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir verweigern, da mitzutun, dann werden wir halt mittun müssen, wahrscheinlich bei den Widersachern irgendwo. Es gibt nur die eine Alternative. Der Weg in die fruchtbare Zukunft wird nur fruchtbar sein, wenn wir mittun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir es nicht tun, sind wir zwangsläufig in der Widersacherwelt. In welcher auch immer jetzt. Aber da ist jedenfalls der starke Sog der soratischen Wesenheit, dass wir es wirklich irgendwann einmal endgültig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das könnte passieren. Ja, soviel als Gedanken für heute. Der Überzug ist wieder etwas größer geworden heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch fürs Dabeisein. Und ich danke euch wirklich von ganzem Herzen dafür, weil es ist nicht ohne, bei diesen doch ja nicht einfachen Dingen dabei zu bleiben, und es nicht noch zweifelhaft ist, 315 Vorderregen schon öd zu finden, sondern immer noch mit Begeisterung dabei zu sein. Und einfach Freude daran, auch bewusst eine Freude zu haben, gemeinsam das irgendwo durchzugehen und es heranzutasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja wirklich ein gemeinsames Tun, das drinnen ist. Ich bin halt der Sprecher der ganzen Geschichte, aber es ist ohne euch nicht möglich. Und ohne den Menschen auch das so empfinden, das irgendwo mitempfinden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass das in der Zukunft noch mehr und noch mehr werde. Ich sehe durchaus sehr realistische Möglichkeiten dafür. Auch wenn manches so schlecht ausschaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe jetzt mal irgendein gröberes Wort unterdrückt. Ich habe jetzt mal irgendein gröberes Wort unterdrückt. Ich habe ja Pause gemacht vorher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es schaut ja manches wirklich sehr problematisch aus heute. Aber das sind halt die Hürden. Und die können wir nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird es niemand für uns machen. Ist doch schön auch. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke im Livestream, die ihr dabei seid. Bis zum nächsten Mal. Danke, Wolfgang, für die Umwege, die wir mit dir gehen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne. Das ist der kürzeste Weg. Das ist der kürzeste Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, genau. In diesem Sinne. Schönen Abend euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schönen Abend euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 214. Vortrag von Wolfgang Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 216. Vortrag von Wolfgang Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SaKe</name></author>
	</entry>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 215. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2024-08-08T22:21:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SaKe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 214. Vortrag von Wolfgang Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 216. Vortrag von Wolfgang Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
== Video &amp;amp; Audio ==&lt;br /&gt;
[[Datei:215.apo.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=VYMKnow2npA|zentriert|450x450px]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 215. Vortrag -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|▷ Alle Vorträge zur Apokalypse von Dr. Wolfgang Peter]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[a:Apokalypse des Johannes|anthro.wiki]]&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;[https://www.dropbox.com/scl/fi/8fe9jm7qliywpvc7dvcqe/215.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=wuk7yeh444p180f9pbjwqi4dx&amp;amp;st=4kk2u818&amp;amp;dl=0 ↘ mp3 Audio zum Runterladen]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++Rohtranskription vom 215. Vortrag +++ diese ist maschinell +++ Überarbeitung begonnen von Sabine +++ gerne kannst du mit uns bei der Transkription [[MitTun bei Anthro.World|mitTun]] +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Begrüßung, die Zahl Neun, neunter Wochenspruch 00:00:40 =====&lt;br /&gt;
Gut, meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zum 215. Vortrag zur Apokalypse, und dazu gibts den neunten Wochenspruch. Neun ist auch eine schöne Zahl, das letzte Mal habe ich gesagt, acht ist auch eine schöne Zahl. Es sind eigentlich alle Zahlen schön - doch, haben alle irgendwas Besonderes. Also Neun, die Zahl der himmlischen Hierarchien, die neun Engelhierarchien zum Beispiel spielen eine große Rolle, beim Dante in der Göttlichen Komödie ist die Neunzahl auch ganz wichtig, die kommt auch immer wieder vor. Ja, ja, auch wenn es in die Tiefe geht, neun Stufen in die Tiefe hinunter, neun Stufen wieder hinauf auf den Läuterungsberg, wenn man die Vorstufe und dann das irdische Paradies dazu nimmt, sind es wieder neun Stufen, und dann geht es wieder neun Stufen eigentlich hinauf, aber im Grunde gibt es dann noch die zehnte, die höchste Sphäre, der Feuerhimmel, das Empyreum. Also das ist jenseits von Raum und Zeit, das ist der höchste Sitz der Gottheit dann. Also da kommt sogar ein Zehntes dazu. Und es sind in der Göttlichen Komödie auch interessanterweise immer 33 Gesänge, nur das erste hat 34, weil da ist ein einleitender Gesang noch. Also da ist drei, 33 Dreier drinnen, die drinnen stehen, und die Neunzahl spielt auch eine große Rolle eben halt in den Stufen, und drei mal drei ist ja auch wieder neun. Also das ist ganz bewusst auf diese Zahlenrhythmen auch gebaut, das Ganze. Gut, also der neunte Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergessend meine Willenseigenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfüllet Weltenwärme sommerkündend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir Geist und Seelenwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Licht mich zu verlieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebietet mir das Geistesschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und kraftvoll kündet Ahnung mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verliere dich, um dich zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist jetzt die Stimmung in der wir drinnen stehen. Es ist aber tatsächlich auch sehr wesentlich für die Stimmung, aus der heraus man zu einer geistigen Wahrnehmung kommt, ahnend vielleicht nur auch, aber da geht es auch sehr stark um das &amp;quot;Verliere dich, um dich zu finden&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Geistig-seelische Berührung und der Umgang damit  00:03:32 =====&lt;br /&gt;
Also wir fangen einmal an, wir werden berührt von etwas, was seelisch-geistig um uns da ist. Über das haben wir jetzt schon oft und viel gesprochen. Die eigentliche &#039;&#039;&#039;Wahrnehmung&#039;&#039;&#039; beginnt mit dieser Berührung. Die Kunst ist, sie nicht zu verschlafen, sie nicht zu übersehen, sondern die Berührung zu empfinden, aber in der liegt eigentlich schon alles drinnen. Nur, man hat zunächst einmal vielleicht noch gar keine Ahnung, um was geht es da eigentlich? Was ist da alles drinnen? Kann manchmal schneller da sein, aber oft spürt man nur: Es geht mich etwas an, da ist etwas, es geht mich etwas an, und dann fängt die Arbeit an, wie wir es ja jetzt besprochen haben, also dieses bewusste &#039;&#039;&#039;Aufbauen einer Imagination&#039;&#039;&#039;, also dass ich versuche, aus dieser Stimmung heraus &#039;&#039;&#039;das in ein Bild zu fassen&#039;&#039;&#039;, wo ich mir bewusst darüber bin: Ich male dieses Bild, das ist nicht einfach was Fertiges, was kommt, sondern ich baue es auf und beginne dabei zu spüren: das ist tatsächlich sehr stark drin, und das ist auch wichtig. Wenn man es falsch macht, irgendwo: Nja das ist es noch nicht, das muss ich wieder weiter malen, sozusagen wieder bissel auslöschen und neu beginnen. Aber irgendwann ist es dann ... fertig, - fertig ist ein schwieriges Wort dafür, weil fertig ist es eigentlich nie, aber es ist doch einmal ein Gesamtüberblick, das mit dieser Empfindung verbunden ist. Und in diesem Aufbauen wird mir aber eben dadurch immer mehr bewusst von dem, was in der eigentlichen Wahrnehmung, das heißt in dieser seelischen Bewegung drinnen steckt. Weil das Bild ist das, was wir schaffen, das ist eigentlich ein Mittel, um es uns zu &#039;&#039;&#039;Bewusstsein&#039;&#039;&#039; zu führen. Und das Eigentliche ist aber der Impuls, der dahinter ist, der ja eigentlich in Worten gar nicht aussprechbar ist, auch nicht in Bildern zu malen ist, weil er eben übersinnlich ist, also es ist nichts Sinnliches und daher könnte ich es auch gar nicht kommunizieren. Auch in Wahrheit mir selber zunächst nicht. Der Weg ist aber in der Art, dass ich mir dieses Bild aufbaue und dadurch mir immer feinerer Details dieser Berührung bewusst werde. Und dann kann ich, wenn ich das wirklich ganz habe, dann habe ich ein sehr differenziertes &#039;&#039;&#039;seelisches Erlebnis&#039;&#039;&#039;, Erleben. Das ist sehr komplex dann unter Umständen schon. Und da liegt die eigentliche, die wahre Imagination drinnen. Aber das Bild aufzubauen hilft mir, mir dieser Imagination bewusst zu werden, die eigentlich mir entgegenkommt. Und da ist eben dieses drinnen: ich muss einmal selber tätig sein, da bin ich eigentlich ganz da bei mir. Es ist allerdings &#039;&#039;&#039;nicht ein abstraktes Denken&#039;&#039;&#039; oder so, weil wenn ich nachgrüble über etwas, was mich seelisch berührt, da kommt eigentlich nix heraus oder nur Blödsinn heraus. Da kommen vielleicht meine Vorurteile hinein und das darf es eben nicht sein. Es ist also wirklich ein künstlerisch, geradezu ein künstlerisches Gestalten dieses Bildes. Und das trägt &#039;&#039;&#039;durchaus eben auch eine individuelle Note&#039;&#039;&#039;, das darf es auch durchaus tragen, und es ist trotzdem &#039;&#039;&#039;aber geschöpft eben aus der ganz objektiven Berührung&#039;&#039;&#039;, die da ist. Diese seelische Berührung ist eben auch nicht nur: Je, ist das schön! oder: Äh grauslich, was mir da entgegenkommt! Es kann ja sowohl als auch sein. Es ist mehr, es liegt also eine von mir unabhängige Seelenqualität auch drinnen. Aber natürlich, wenn sie mir entgegenkommt, trifft sie zusammen mit meinem Empfinden einmal, ob ich es schön oder nicht schön finde oder so, aber das muss ich versuchen, wegzulassen, aus dem Weg zu lassen. Also das heißt, ich muss schauen, dass ich nicht gleich ... : Hua, weil das ist so schön ...! und mich da hineinsteigern und das schon für das Bild nehmen, sondern ich muss sagen: Ah, da, ich merke, poh, das ist was Starkes, ja, soll es sein, aber jetzt halte dich einmal zurück und lass nur das sprechen, was auf dich zukommt. Und da finde ich die objektive Seelenwelt, die &#039;&#039;&#039;objektive Geisteswelt, die dahinter steht.&#039;&#039;&#039; Die ist nämlich jetzt nicht unabhängig davon, ob es mir gefällt oder nicht gefällt. Sie ist so, wie sie ist, und grade wenn ich meine eigenen, ich sag einmal, Emotionen, eben schön oder hässlich, abstoßend, Sympathie, Antipathie, wenn ich das weglasse, kann ich sie auch in ihrer Klarheit nehmen dann, diese Berührung, und kann durchaus eben auch mich gegenüberstellen dem, was vielleicht hässlich ist, weil es &#039;&#039;&#039;Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039; sind - es sind nicht alle Widersacherkräfte hässlich, alsu gerade das Luziferische, im Gegenteil, das ist eben gerade das, was: ... Ah, schön, toll! Ah, diese Engelerscheinung! Ja, es ist eh ein Engel, aber es ist halt ein luziferischer. Das haben wir auch schon oft besprochen: &#039;&#039;&#039;die wahren Engel&#039;&#039;&#039;, also die nicht luziferischen Engel, da steht immer: Fürchte dich nicht! Und das ist immer die Empfindung dabei, dass das: Pfuh, brrr, das ist so kräftig, so einschüchternd in einer gewissen Weise, dass mir nicht einfällt, als erstes zu sagen: Je das ist schön, sondern: Wow das ist gewaltig, das ist viel größer als ich, ich bin so klein daneben, das ist so, so stark und was will das jetzt von mir? Weil, es ist ja auch - über das haben wir auch schon gesprochen - &#039;&#039;&#039;geistiges Erleben&#039;&#039;&#039;, geistiges Streben nach diesem Erleben &#039;&#039;&#039;ist immer mit einer Aufgabe verbunden&#039;&#039;&#039;. Also es ist eigentlich ein absolutes No-Go, etwas, was nicht sein soll, dass ich: ... ich will die geistige Welt sehen oder erforschen, weil es mir halt jetzt gerade so Spaß macht. Weil es mich interessiert, weil ich neugierig bin darauf. Neugierde ist eigentlich die ganz falsche Motivation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Wahres Berührtwerden und Widersacherkräfte [00:10:40] =====&lt;br /&gt;
Sondern richtige geistige Wahrnehmung entsteht aus dem, ja, wo eigentlich zusammentrifft: Ich fühle in mir, also ich fühle einmal das, was mich berührt, was auf mich zukommt, wo ich deutlich spüre, das kommt jetzt nicht aus mir, sondern es kommt auf mich zu, auch wenn ich darauf reagiere einmal mit irgendwelchen Empfindungen, klar. Aber da kommt etwas auf mich zu, das bin nicht ich selber, sondern es ist ein anderes Wesen, das mich berührt. Und dann nehme ich aber meine Sympathien, Antipathien ganz heraus, aber es erwacht auch etwas, es spricht etwas in mir an, was mit meinen ganz individuellen Fähigkeiten zu tun hat. Und es zeigt mir: Ich - wenn wir das jetzt weiterspinnen - ich sehe das jetzt oder ich habe die Chance, das zu sehen, indem ich dieses Bild male, weil ich bestimmte Fähigkeiten habe und mir da eigentlich so etwas wie eine Aufgabe entgegenkommt, die ich erfüllen kann, weil ich die Fähigkeiten habe. Auch die geistigen Wesen kommen, stürzen sich nicht so auf uns hin: Ah wir sind halt da und ... - Nein, sondern sie berühren uns dann, wenn es, wie soll ich das menschlich ausdrücken, wenn es Sinn macht. Das heißt, sie sprechen den Menschen an, der etwas leisten kann in diese Richtung, um die es geht. Das heißt, die Engelwesenheit oder was immer es ist, neigt sich in gewisser Weise mit einem - Auftrag ist vielleicht zu stark gesagt, weil wir können ihn auch verweigern, natürlich, aber dann erleben wir auch das Bild nicht, dann werden wir es schwer haben. Also wir können nicht sagen: gut, du kannst, eine Aufgabe für mich haben, aber ich will das eigentlich nur sehen, und es ist schon meine Verantwortung. ob ich dann was tue oder nicht. Ist es auch, ist es auch. Aber wenn ich es innerlich nicht als Auftrag empfinde, dann werde ich es gesunder Weise auch nicht sehen. Die luziferischen Engel, die scheren sich da weniger darum, die zeigen uns alles Mögliche, auch wenn kein Auftrag damit verbunden ist, scheinbar zumindest. Weil die halten uns dann, die ziehen uns dann irgendwo hin und wir merken es gar nicht, weil wir freudig dorthin laufen, es ist aber gar kein freier Willensentschluss, sondern sie dirigieren uns irgendwohin. Sie locken uns damit, dass das eben schöne, erhebende Bilder sind. Aber es geht nicht darum, dass wir einen Auftrag für die geistige Welt erfüllen, sondern für diese geistigen Wesenheiten. Aber sie sagen uns gar nicht, dass es ist ein Auftrag ist, wir kriegen es gar nicht mit, also wir fühlen uns nur einfach wohl dabei und laufen dadurch aber genau in die Richtung, die diese luziferischen Wesenheiten haben wollen. Das ist gerade, also immer beim geistigen Streben ist das eine der großen Hürden, die auf uns zukommen, dass solche Engel sich sehr leicht auf uns stürzen, also wenn sie merken, da ist eh jemand, der zum Geistigen neigt, na den können wir in unsere Richtung ziehen. Und sie zeigen uns alles Mögliche. Da kommt man auch dann dadurch schneller zu den Bildern, aber nicht so, dass wir ganz bewusst bei jedem - wie soll ich das nennen - Pinselstrich, im übertragenen Sinn, voll dabei sind, sondern es steht sehr schnell das Bild da, es ist einfach schön, und wir nehmen es aber im Grunde passiv auf, das heißt zum Teil zumindest passiv auf: Nicht wir malen, sondern wir bekommen es. Wir bekommen es und werden damit, ohne dass wir es merken, auf einen bestimmten Weg gelockt. Und das tun die regulären geistigen Wesenheiten nicht. Ganz streng nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Imaginatives Denken und Schauen, Inspiration beginnt durchzuklingen  [00:15:05] =====&lt;br /&gt;
Und daher ist es eigentlich, also beim modernen imaginativen Denken, imaginativen Schauen, weil es ist ein schauendes Denken, es ist kein ableitendes, logisch ableitendes Denken, sondern man überschaut einen Teil der geistigen Welt und schaut zugleich die Zusammenhänge. Also das heißt, ich muss nicht grübeln: Wie, aber bitte, wie hängt das eine mit dem anderen zusammen? Sondern: Ich seh&#039;s einfach. Aber ich seh&#039;s übersinnlich, zunächst, aber wie gesagt, durch das eigene Malen mache ich mir das ganz bewusst und eben vor allem auch die Zusammenhänge bewusst. Ich weiss genau: ah, das gehört jetzt dahin, das gehört dorthin, das gehört dahin. Aber das ist ein rein seelisches Erlebnis, das sich nicht in sinnliche Bilder übersetzen lässt. Wenn, dann ist es schon eine Übersetzung, indem wir es malen in unserer Seele, ist das schon eine Übersetzung. Die hilft uns, uns der Zusammenhänge bewusst zu werden. Aber die eigentliche Imagination habe ich dann, indem ich los lasse: Jetzt habe ich es gemalt. und jetzt habe ich es vor mir, dann nicht als das Bild, das ich gemalt habe, sondern als das eigentliche, das dahinter steckt. Schwierig, das Ganze. Aber im Gegensatz zu früher, zu der alten Art des Hellsehens, kann man heute diese ganzen Schritte verfolgen, irgendwo. Es ist also nicht: wusch, da geht das geistige Auge auf und ich hab halt die Vision, die überfällt mich, sondern ich bin ganz bewusst dabei, ganz bewusst dabei. Und lerne auch zu unterscheiden, was ist Übersetzung ins Sinnliche - die aber durchaus notwendig ist, um selber es bewusst greifen zu können, und vor allem dann auch notwendig ist, um es kommunizieren zu können. Aber im Endeffekt, dass ich wirklich das erfasse - und da geht&#039;s eigentlich schon in die Stufe der Inspiration hinein, Inspiration ist eben genau die Phase, wo das Bild mir auch wirklich sagt, um was es eigentlich geht. Weil ich könnte ja ein Bild haben, da sehe ich geistige Wesenheiten, also von mir aus male ich sie auch in dem Bild, das ich mir selber aufbaue, könnte es vielleicht sogar wirklich aufs Papier bringen, irgendwo, dieses Abbild der eigentlichen Imagination. Aber das hieße ja noch nicht, dass ich verstehe, wie die jetzt zusammenhängen, warum sind gerade diese Wesenheiten da? Aber in der eigentlichen Imagination, die schon von der Inspiration durchklungen ist, da habe ich die ganzen Zusammenhänge auch drin. Das heißt, jede Figur, jede Wesenheit ist dort, wo sie hingehört, sozusagen, und ich sehe, jede hat ihre eigene Aufgabe und gemeinsam tun sie etwas. Und sie sprechen mich an, dass ich mit tun könnte, weil ich gezeigt habe, unbewusst, nämlich dadurch, wie ich eben bin, dass ich Fähigkeiten habe, die mich in dieses Werk einbinden können, wo ich etwas beitragen kann. Das heißt, ich bin auch ein Partner in dem ganzen drinnen. Und ich fühle diese Berührung eben gerade deswegen, weil ich bestimmte Fähigkeiten habe, die gebraucht werden. Und es ist sozusagen eine Einladung dazu. Und dass mir diese Zusammenhänge in ihrer, wie soll ich sagen, objektiven Form klar werden - und objektiv heißt, wie die geistigen Wesen um mich zusammenhängen, aber auch, wie sie mit mir zusammenhängen. Also es ist beides, ein anderer würde es ein bisschen anders sehen, weil er andere Fähigkeiten hat, eine andere Aufgabe ist, und er würde anders angesprochen werden. Also das zeigt eben auch, dass wenn Menschen, unterschiedliche Menschen, die sich diese Fähigkeit erworben haben, auch wenn sie sich auf ein ähnliches Geistgebiet und auf ähnliche geistige Wesenheiten konzentrieren, es doch zwar ähnlich, aber nicht ganz gleich schildern. Weil sie sind Teil des Bildes, in Wahrheit ist man Teil des Bildes. Also das ist jenseits von subjektiv und objektiv, es ist einfach eine Geistgemeinschaft, die sich da bildet mit höheren geistigen Wesen, aber auch mit mir, der jetzt eben diese anderen geistigen Wesenheiten beginnt zu erleben und mit den ganzen Zusammenhängen, also eben zu sehen, wer welche Aufgabe da drinnen hat und zu spüren: was kann ich tun dazu? Was kann ich tun, was die vielleicht, obwohl sie höher sind, nicht tun können, weil sie in einer ganz anderen, ja, wie soll ich das ausdrücken, Lebenssituation sind, sozusagen, sie leben in einer anderen Sphäre, in der sie Dinge nicht tun können, die Menschen, die auf Erden verkörpert sind, tun können. Eben zum Beispiel den Impuls hier in die irdische Welt hineinzutragen, und aber ganz bewusst hineinzutragen. Das ist noch etwas anderes, als wenn wir aus höherer Führung heraus zu etwas hingelenkt werden, gar nicht merken, dass wir gelenkt werden oder geführt werden, und dann etwas tun, was im Sinne der geistigen Welt durchaus ist, aber wir kriegen das gar nicht so richtig mit, daß es passiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Inspirative Erkenntnis verlangt wieder Wegschaffen des imaginativ geschaffenen Bildes  [00:21:21] =====&lt;br /&gt;
Und das hat sich aber eben auch in der geistigen Welt geändert, dass die Führung eben nicht mehr so ist wie in der Vergangenheit, dass wir einfach irgendwo hingeführt werden, weil wir halt geeignet sind, um dort eine bestimmte Sache zu tun. Heute sollte das mit vollem Bewusstsein passieren. Also dass wir - ich weiß, das ist jetzt schon sehr viel, sehr weit gehend, was ich da schildere. Aber wir sind jedenfalls auf dem Weg dorthin, dass das immer bewusster wird. Das heißt aber, ich muss, um diese Zusammenhänge erkennen zu können, muss ich einmal selber malend tätig werden, nachdem ich vorher diese Berührung gehabt habe. Um sie mir ins Bewusstsein zu heben, male ich einmal, sehe schon gewisse Konstellationen, verstehe sie aber noch nicht ganz. Und dann muss ich, um die Inspiration, also die mir die Zusammenhänge wirklich mit Sicherheit zeigt, muss ich dieses Bild, das ich gemalt habe, wegschaffen. Das heißt, ich muss das alles, was ich in sinnliche Bilder übersetzt habe, einmal vergessen, schaff&#039;s einmal weg und schaue dann rein seelisch, geistig, also das Bild ist im Seelischen, aber es steckt das Geistige dahinter, das die Zusammenhänge erhellt. Und dann sehe ich also dieses, wie soll ich sagen,  Beziehungsgeflecht, wenn man es so nennen will. Also es ist sozusagen, ja, ich sehe die soziale Situation, wenn man so will, in Gemeinsamkeit mit den geistigen Wesen, die da sind. Das können Engelwesenheiten sein der verschiedensten Hierarchiestufen, da können Elementarwesen mitwirken, das Bild wird immer reicher irgendwo. Und dann schaue ich etwas, wo die reine Imagination da ist, die aber eben durch die Inspiration schon durchklungen und durchdrungen ist. Aber da muss ich das eigene geschaffene Bild wegschaffen vorher. Auch wenn ich es dann später wieder hervorhole, um überhaupt zu sprechen darüber. Aber in der eigentlichen Imagination, so dass sie in ihrer Wahrheit vor mir steht, dazu muss ich zuerst einmal das Selbstgeschaffene völlig aus dem Bewusstsein tilgen, das heißt, ich gehe durch einen Moment der Leere durch, das ist sehr schwer. Weil, wenn wir die ganz komplette Leere haben, neigen wir dazu, schlicht und einfach einzuschlafen. Da ist nichts. Aber wenn wir das weggeschaffen haben, dann sind wir drinnen eben auch - ja, wenn man will, leben wir wirklich in dem Weltendenken drinnen, aber wir gehören als Teil dazu. Und das heißt, ich muß einmal loslassen können, &amp;quot;Verliere Dich ...&amp;quot;, weil da, pfffhhh, wenn so eine Imagination da ist, habe ich eh schon oft gesagt, da sind viele geistige Wesenheiten eigentlich da, selbst wenn jetzt in der Bibel geschildert wird, dass da nur ein Engel erscheint. Aber in Wahrheit gehören zu dem Bild viele andere noch dazu. Das ist also auch nur eine verkürzte Übersetzung, sozusagen, aufs Wesentliche konzentrierte, weil jetzt ein Engel der Sprecher des Ganzen ist, aber da stecken andere sehr wohl dahinter. Und wenn ich aber jetzt das Bild wegstreiche und in dieser von Inspiration durchklungenen Imagination bin, wenn ich also das Bild wegstreiche, das ich mir gemalt habe, da gehe ich durch den Moment wirklich der Leere durch. Der Leere des Bewusstseins und trotzdem wach zu bleiben, das ist der entscheidende Moment. Also nicht einzuschlafen, sozusagen. Einschlafen heißt nicht, dass ich jetzt wirklich schlafen muss, es reicht auch schon, wenn ich jetzt einschlafe wieder für die geistige Wahrnehmung: sie ist weg. Weil die flutscht sehr schnell davon, beziehungsweise versinkt in irgendwelchen Bewusstseinsuntiefen irgendwo, also kann ich nicht mehr zugreifen, das passiert sehr leicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Zeitlosigkeit des inspirativen Erlebens, &amp;quot;stundenlange&amp;quot; Augenblicke im Traum  [00:26:21] =====&lt;br /&gt;
Also da ist &#039;&#039;&#039;ein Moment, Zeitangabe kann man gar nicht machen&#039;&#039;&#039; dafür, das ist ... im Augenblick ist alles da. Das ist ganz interessant, also, ich weiß nicht, ich glaube, ich hab das eh schon geschildert: also man kann in der Meditation, wenn man drinnen ist, und als moderner Mensch trotzdem auch da ist, also ich bin nicht weggetreten, und jetzt: ich sehe zwar sozusagen durch und beachte das Sinnliche jetzt einmal gar nicht, blende es aus, aber es ist trotzdem da und ich kann es trotzdem parallel sehen dazu, wenn ich will, ich nehme es nur nicht wichtig jetzt, es ist so wie eine Tapete im Hintergrund, die jetzt aber gerade keine Rolle spielt. Aber dann kann ich zum Beispiel schauen auf die Uhr: der Sekundenzeiger hängt, er hängt! Da erlebt man, dass man Zeit erleben kann, also einen Ablauf erleben kann, ohne dass äußerlich eigentlich die Zeit vergeht. Ist ganz interessant. Da hat man das Gefühl, äußerlich ist alles stehen geblieben und trotzdem in diesem - zeitlosen Moment eben scheinbar, weil alles steht, entfaltet sich ein riesiges Geschehen. Wir kennen das auf andere Art im Traumleben auch, da kann das auch passieren. Also es ist gerade beim Aufwachtraum häufig so, dass der ausgelöst wird durch irgendwas Äußeres, weil wir sind schon sehr nahe am Aufwachen dran, die Sinne beginnen schon wach zu werden, nur wir sind noch nicht wach, aber die Sinne sind schon da und, weiß ich nicht, dann scheint die Sonne vielleicht rein, und jetzt gibt es ein riesen Drama, das scheint sich über Stunden zu erstrecken, ich bin in einer riesigen Feuersbrunst und man muss sich selber retten, andere retten und weiß Gott, was da alles passiert, tausende Ereignisse, die passieren. Man denkt sich: Pah, das waren Stunden, in denen ich da drinnen war, und das war nur der Moment, wo der erste Lichtstrahl hereingefallen ist und im nächsten Moment schlage ich schon die Augen auf und bin draußen. In diesem zeitlosen Moment spielt sich der Traum ab, aber vom Erleben her scheint er immens lang zu sein. Also das heißt, dieses innere Zeiterleben, dieses rein seelische Zeiterleben, ist ganz anders als das äußere Zeiterleben, also wir lösen uns aus dem äußeren Zeiterleben heraus und gehen auf eine andere Ebene. Und da kann also in null Zeit sozusagen Gewaltiges sich abspielen. Und so ist es auch in der Meditation, also dort, wo man - und eben wenn man dann in dieses imaginative Erleben hereinkommt, das ist unter Umständen wirklich so, das ist nicht einmal ein Sekundenbruchteil, das ist ein Moment, und das ganze Bild ist da, und ich kann herumgehen in dem Bild, jetzt im übertragenen Sinne genommen, das heißt, ich kann mit den verschiedensten geistigen Wesenheiten in Berührung kommen, in Austausch, in Zusammenarbeit kommen. Und da habe ich sehr wohl also den Eindruck, da passiert etwas, da ist ein Zeitablauf drinnen, aber äußerlich ist es null Zeit, es vergeht äußerlich keine Zeit. Also das ist halt die bewusstere, gesteigerte Form dessen, was beim Traum auch häufig passieren kann, und da weiss ich eben nicht, beim Traum: ein Sessel fällt um oder ein Bild fällt von der Wand herunter, das macht einen Mords- Schepperer, und ich träum jetzt, ich bin in einer Riesenschlacht drinnen, zum Beispiel, und da ist ein riesiges Geschehen. Was da nicht alles passiert. Also &#039;&#039;&#039;das ist mir einmal passiert:&#039;&#039;&#039; ein gemischter Theater- und Feldzug-Traum. Weiß ich nicht, irgendwo muss ich irgendwann einmal ins Auge gefasst haben, irgendein Drama mit einer Schlacht, weiß nicht, Wallenstein oder irgend so was, gehabt haben, und irgendwas hat das ausgelöst, das war also ein gewaltiges Drama, ich habe gewusst, es ist ein Theaterstück, nur das Theaterstück hat sich in der Landschaft abgespielt. Und das war riesig, riesig lang. Aber in Wahrheit war es nur, daß mich irgendein Geräusch von außen ... , das war da.    - - -     &#039;&#039;Aha, da ist jetzt auch ein Geräusch bei mir&#039;&#039; &#039;&#039;da&#039;&#039; &#039;&#039;haussen. Na ja bitte,&#039;&#039; &#039;&#039;es kommt alles, was dazu notwendig ... ja, da wird irgend so, aha, irgendein Sauggerät oder weiß ja nicht, was das ist. Bohren, ein Bohrer, gut.&#039;&#039;  &#039;&#039;Also ich weiß nicht, ob ihr es hört. Es ist ein bissel stark. Aber es war zum Stichwort, da hat es eingesetzt. Es passt ...&#039;&#039;     - - -    Ja, da habe ich jedenfalls ein ganzes Drama erlebt und dabei noch, was bei Theaterträumen oft vorkommt - die hab ich so regelmäßig, irgendwann einmal so alle ein, zwei Jahre oder so, ich komme auf die Bühne hinaus und    - &#039;&#039;- -   bitte? Der Ton ist weg? Oh! Ah, entschuldigt. Jetzt habe ich den Ton ausgeschaltet, versehentlich. Ich bin wieder da, also jetzt muß ich die Geschichte noch einmal erzählen. Es dürfte passiert sein, weil hier im Haus plötzlich ein Bohrgeräusch, ein ziemlich lautes, war. Und das war genau in dem Moment, wo ich geschildert habe einen Traum von mir, wie mir das passiert ist.&#039;&#039;   - - -   Ein Theatertraum mit einer großen Schlacht, die drinnen ist, weiß ich nicht, wars von Wallenstein angeregt, oder irgendwas, keine Ahnung, was dahinter war, aber die Szene im Traum hat sich abgespielt, aber nicht auf der Bühne, sondern wirklich mitten in der Landschaft drinnen. Und hat stundenlang gedauert, das Ganze, vom Traum-Erleben her, aber verbunden mit dem Typischen eines Theatertraums: man ist mitten drinnen, und ich weiß nicht, was ich sagen soll, ich kann meinen Text nicht. Er ist weg, komplett weg, komplett weg und immer mehr Panik und Panik, die aufkommt &amp;quot;Uuuh, was tu ich da?&amp;quot; Und im Prinzip wrd dieser Traum aber nur ausgelöst durch irgendein Geräusch, das äußerlich da war, das hat das Ganze angestossen, war also ein typischer Aufwachtraum, und wie ich aufgewacht bin, hab ich mir gedacht: poh, das war war ja stundenlang jetzt. Aber es war nur ein Geräusch, irgendwas. Hat die Uhr irgend einen Ton von sich gegeben? Kann durchaus sein, dass es die Uhr war, die mich geweckt hat. Und das heißt, es ist ein kurzer Moment in Wahrheit äußerlich. Innerlich ist der Zeitablauf ganz, ganz anders. Und so ist es auch in der Imagination. Also da kann man es erleben in praktisch null Zeit, aber es ist riesig ausgedehnt vom inneren, vom seelischen Erleben her. Also die äußere Zeit und das innere Zeiterleben in der Seelenwelt, das ist ein komplett anderes. Abgesehen davon, aber das wird jetzt ein bisschen kompliziert, in der Seelenwelt erlebt man Dinge umgekehrt. Das heißt, man erlebt sie von der Zukunft her mir entgegenkommend. Oder das ist auf jeden Fall ein gewisser Anteil, drinnen. Im Traumleben ist das unausgegoren. Also ich hab das in dem Traum erlebt, schon als Geschichte, die im normalen Zeitlauf ist, aber trotzdem auch als etwas, was immer bedrohlicher mir entgegenkommt. Das war eben das: die Panik wird immer größer. Also da bin ich nicht ruhig gewesen drinnen, sondern das wird immer mehr, immer mehr, dieses: Ich kann nicht den Text sagen, ich weiß ihn nicht, und ich muss ihn aber sagen, und der Moment, wo ich ihn sagen muß, kommt immer näher. Der kommt mir entgegen. Und bevor ichs wirklich sagen musste, war es aus, dann war ich munter. Also es gibt keine Lösung sozusagen. Aber es war eigentlich: der Moment des Aufwachens kommt mir entgegen. Aber das in einer stundenlangen Geschichte vom inneren Erleben her. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Entgegenkommen der Zukunft und Zubewegen auf die Zukunft, die eigenen und gemeinsamen Aufgaben  [00:35:26] =====&lt;br /&gt;
Und so ist es im imaginativen Erleben auch, also es ist der Zeitlauf auch in Wahrheit tatsächlich von der Zukunft her bestimmt. Also das heißt, es geht auf eine Aufgabe zu, in Wahrheit, und das spürt man, obwohl auch der andere Zeitlauf irgendwo drinnen ist, aber es kommt mir etwas entgegen und ich gehe auf diese Aufgabe zu, sozusagen, ich gehe ihr entgegen. Aber die Richtung ist angegeben dadurch, dass da eine Aufgabe ist, die wir jetzt alle gemeinsam haben, nämlich die geistigen Wesenheiten, die sich darin ausdrücken, und das, was ich beitragen kann, das, was ich aus meinem Ich heraus beitragen kann. Aber dazu muss ich eben vorher loslassen können. Ich muss auch mein von mir gemaltes Bild loslassen können und dann, dann kommt das auf mich zu: &amp;quot;Verliere dich, um dich zu finden.&amp;quot; Weil darin ist auch genau meine Aufgabe drinnen und die ist ganz wichtig. Und die bestimmte Perspektive, die ich, wenn ich das jetzt so im übertragenen Sinn sagen darf, die ich auf diese Konstellation der geistigen Wesenheiten habe. Ein anderer mit einer anderen Aufgabe hat oft vielleicht die gleichen geistigen Wesenheiten, weil die nämlich nicht nur mit einem Menschen, sondern mit vielen zusammenarbeiten oder zusammenarbeiten wollen, ist die Perspektive ein bisschen eine andere. Aber da kommt eben etwas auf mich zu und ich gehe ihm zugleich entgegen. Es sind also beide Zeitläufe irgendwo drinnen auch in dem. Also es ist jetzt ein Versuch, Euch das so ein bisserl zu schildern, wie das sein könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Frühe imaginative Entwicklung bei Rudolf Steiner  [00:37:25] =====&lt;br /&gt;
Und ich muss dazu sagen, das ist bei mir auch alles anfängliches Erleben, also ich bin nicht ein Hellseher, wie es Rudolf Steiner war, der ... &amp;quot;Pschscht&amp;quot; und sieht das, aber er hat eben genau, Rudolf Steiner hat eben diesen großen Sprung gemacht. Auch diese große Entwicklung von eigentlich angeborenen Fähigkeiten, die so das erste Mal deutlich im neunten Lebensjahr bewusst hervorgekommen sind. Da hat er eben erlebt, eine Tante von ihm, die er aber selber gar nicht kannte, die Selbstmord begangen hat. Die hat weiter entfernt gelebt und er saß, sellmals Knabe, im Wartesaal des Bahnhofs, wo sein Vater eben Bahnhofsvorsteher war, es war niemand drinnen und er erlebt, also die Tür geht auf, da kommt eine Person herein und spricht ihn an: &amp;quot;Bitte tu für mich, was du kannst in Zukunft.&amp;quot; Also sie stellt eine Bitte an ihn. Und in voller Verzweiflung irgendwo. Und er kannte diese Person, die ihm da erschienen ist, ja er hat aber deutlich gewusst: es ist eine Person, es hat sich auch in das Bild gekleidet, unmittelbar, weil es eben wirklich eigentlich eine Vision war, also es war nicht dieses moderne Hellsehen, dieses moderne, imaginative Schauen, wo man selber aufbaut. Das kann man in dem Alter auch noch gar nicht haben, sondern dort kommt es wirklich noch wie eine Vision auf ihn zu. Und dann, nach ein paar Tagen, hat er gemerkt, dass der Vater einen sehr ernsten Eindruck macht und die Familie, die Mutter auch. Und es ist aber nicht gleich herausgekommen, was da war. Also es hat sich eben eine Verwandte, eine Schwester des Vaters, glaube ich, hat eben Selbstmord begangen, und das hat der kleine Steiner miterlebt. Und er hat dann natürlich auch als Knabe in der Natur Elementarwesen und so erlebt. Um aber dann zu dem neuen Schauen zu kommen, musste er durch eine Phase durchgehen, wo diese Kräfte in den Hintergrund getreten sind, diese angeborenen Kräfte. Und es ist sehr interessant, dass er gerade in der Phase, bevor er dann zur Theosophischen Gesellschaft gekommen ist, wo er dann eben ja wirklich aus dem Geistigen voll sprechen konnte, durch eine Phase durchgegangen ist, wo man fast glauben könnte, jetzt ist er ein totaler Materialist geworden, Atheist sogar, Anarchist. Er hat sich ideellen Anarchisten genannt sogar, also wo er - nichts und schon gar nichts mit Kirche oder Christentum am Hut zu haben scheint. Gar nichts. Wo das alles ausgeblendet ist, wo es ganz darum geht, sich auf sich selbst zu stellen, ganz aufs Ich zu stehen, aufs Individuum zu stellen. Und dann kommt aber, eben kurz bevor er beginnt jetzt in der Anthroposophie, in der Theosophischen Gesellschaft seine Vorträge zu halten, beginnt das, was er dann später ja schildert in &amp;quot;Mein Lebensgang&amp;quot;, also in seiner Autobiographie, die ja nicht vollendet ist, die ja dann abbricht irgendwann, aber bis in diese Zeit hinein geht, wo er sagt also dieses Gestandenhaben vor dem Mysterium von Golgatha. Dieses Erleben also des Mysteriums von Golgatha und was es auch für das Ich des Menschen bedeutet. Da war aber die wichtige Voraussetzung, dass er mal ganz da am Boden ist. Und einmal das angeborene Schauen einmal ausblendet. Und dieses Gestandenhaben vor dem Mysterium von Golgatha, dieses innere Gestandenhaben davor, das heißt, dieses Mysterium zu erleben, in seiner Bedeutung zu erleben, es in imaginativen Bildern zu erleben. Und das ist nicht nur ein Erleben des äußeren Geschehens, sondern eben, was da alles geistig sich abspielt dabei. Und damit bricht eigentlich so richtig das Neue aus. Und da ist er aber ganz dabei, das ist eben keineswegs eine Vision, die ihn überfällt, sondern da ist er bereit, dieses Bild selbst, ganz selbst zu malen. Das werdet Ihr nirgends wo drin finden, das schildert er nicht so. Da muss man hinter die Zeilen schauen. Ich weiß nicht, ob es bei irgendeinem Anthroposophen sonst so beschrieben ist. Aber das hat mich lange bewegt, also auch dieses, eben was er sagt, dieses Gestandenhaben vor dem Mysterium von Golgatha und eben auch diese Phase, was ja viele, die kritisch zu Steiner stehen und sagen: ja, der hat ja komplett um 180 Grad sich gewendet. Vorher könnte man denken, er ist ein glühender Anhänger von Heckel, zum Beispiel, Heckel war der deutsche Vertreter der Evolutionslehre, also dessen, was der Darwin halt auch formuliert hat. Nur hat es natürlich der Steiner schon anders gesehen irgendwo,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:43:00] weil er es eher so gesehen hat wie Goethe, der eigentlich auch schon da ganz stark dran war. Und Darwin selber hat sogar anerkannt auch, dass Goethe einer seiner Vorläufer war. Die geniale Leistung des Darwin war eigentlich, dass er viele, die vorher schon an diesen Ideen gearbeitet hatten, dass er das in ein Bild irgendwo - in auch ein einseitiges Bild, wie auch immer, aber trotzdem in ein Bild zusammengefasst hat. Aber beides war notwendig, weil, man sieht, wie stark eigentlich auch der Evolutionsgedanke, der Entwicklungsgedanke, aber halt nicht im materialistischen Sinne dann, sondern im geistigen Sinne, bei Steiner drinnen ist, im Werk Steiners. Wenn man nur nimmt diese riesigen Entwicklungsstufen, die kosmischen Entwicklungsstufen, also mit den sieben kosmischen, kosmisch planetarischen Zuständen, durch die wir durchgehen. Und auf jeder dieser einzelnen Stufen gibt es Entwicklung, Entwicklung, Entwicklung. Und mit der Erdentwicklung fängt das an, daß der Mensch also die Freiheit entwickelt, mit seinem Ich, daß dem die Freiheit gegeben wird, die Möglichkeit zur Freiheit. Verwirklichen muss er es selber, weil selbst die Freiheit kann einem niemand schenken, die geistige Freiheit, die muss man sich selber nehmen. Das ist ganz wichtig. Also ich kann niemand die geistige Freiheit schenken. Ich kann Rahmenbedingungen schaffen, dass sie sich entfalten kann. Und das ist zum Beispiel eine der großen Aufgaben, die eine Waldorfschule zum Beispiel hat, die Kinder so zu unterstützen in ihrer Entwicklung, dass sie zu ihrer Freiheit kommen, zu ihrer Selbstbestimmung kommen, dass sie auf dem Weg sind, auch wenn das dann erst richtig wird, so das wirkliche Ich-Bewusstsein: was ist denn dieses Ich? - Aber eh noch mit einer großen Rätselfrage verbunden. Ist ja dann erst mit dem 21. Jahr, da wird es erst so richtig geboren, aber das muss vorbereitet werden. Natürlich sagen wir schon vorher: Ich, das Kind sagt &amp;quot;Ich&amp;quot; schon viel früher irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:45:20] Solange es noch sagt: Marie / Karli hat das oder das gemacht, wenn es von sich also in der zweiten Person spricht, da ist das noch gar nicht da. Aber irgendwann kommt das Ich: Ich will das, Ich, ich will, nein, will ich nicht. Ääh, nein, die Suppe will ich, ICH nicht. Da sagt er dann nimmer: Karli mag sie nicht, sondern: Ich will sie nicht. Und über das haben wir gesprochen, das ist so drittes, viertes Lebensjahr, manchmal vielleicht ein bisserl früher schon, kommt darauf an. Aber dieses Erlebnis: ich bin was Eigenes und ganz was anderes als alles da um mich herum, vielleicht sogar ganz was anderes als das, was ich so körperlich bin. ICH. Da ist ein Punkt in mir und der ist anders als alles andere. Ich kann es nicht erklären, muss ich als Kind auch nicht, aber es ist, kann ein gewaltiges Erlebnis sein. Und ist der Urquell auch der größeren Ich-Erlebnisse, die man später haben kann. Auch wenn es, wie man es vielleicht als Kind noch nicht bewusst erlebt bzw nicht so erlebt, dass man sichs merken kann, also dass man wieder Zugang hat zu dem Erlebnis. Es kann auch sein, dass es so stark ist, dass es einfach haften bleibt und dass man es nie vergisst. Dann - also, wie es etwa der Dichter Jean Paul schildert, er hat das ganz deutlich geschildert, und da kann man ganz genau sagen, wie war die ganze Situation, in der das passiert ist. Und das ist wirklich ein reales Ich-Erlebnis, also da kommt etwas eben Geistiges herein, aber das ist dann wieder weg. Dann im Gegenteil, dann - weiß ich nicht - , wenn es in die Pubertät geht und ... , dann weiß man schon gar nicht: wer bin ich eigentlich? Man sucht, sucht, sucht, sucht, um sich zu finden, aber um sich zu finden, muß man sich verlieren,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:47:30] also man hat es als Kind vielleicht schon im dritten Lebensjahr, da ist man ganz, ganz da, man ist: Ja, dieses Ich - nein, so sagt man sich es natürlich nicht - , aber man fühlt es: da ist etwas Einzigartiges, ich bin etwas, was anders ist als alles andere. Und das bin ich. Mehr weiß man nicht, aber es ist großartig, eigentlich, dieses Erlebnis. Und dann verdeckt sich das wieder. Und dann kommt die große Suche: wer bin ich überhaupt? Hat man keine Ahnung: was ist Ego, was ist Ich? Klarerweise nicht, das rührt sich alles durcheinander. Was ist die Gruppenmeinung, was ist die Freundesclique, in der ich drinnen bin? Bin ich das wirklich, daß ich da mitwill? Das weiß man noch gar nicht - ja, zunächst, ja, ich identifiziere mich ganz damit. Später, irgendwann einmal, komme ich drauf: eigentlich bin ich ganz anders. Aber man sucht halt diesen sicheren Punkt wieder, irgendwo. Kann dann auch ganz gefährlich sein, wenn dann in diese Suche hinein irgendeine Indoktrination von außen kommt. Also das wird heute ja - ja, muß man auch einmal offen aussprechen - , also von gewissen islamistischen Kreisen, die halt sich ihre Klientel suchen. Und ich möchte deutlich betonen, das ist nicht einfach Islam eins zu eins, obwohl sie sich darauf berufen und auch fest im Koran sehen. Aber sie haben ihre eigenen Intentionen damit, also sie wollen halt einfach im Grunde die Armee schaffen, die, ja in Wahrheit die Welt erobert, geistig, aber durchaus auch mit äußeren Mitteln. Und wenn da ein junger Mensch in sowas hineinkommt und indoktriniert wird, dann wird an die Stelle seines Ichs wird das gesetzt. Weil das ist so klar und so mächtig, das ist so eine gewaltige Kraft, daß man da dann nachrennt, und die haben fast keine Chance also, sich dagegen zu wehren. Weil eben ihr Ich viel zu wenig noch ausgebildet ist, viel zu wenig noch geübt ist, und eben die Chance aber genommen wird, das eigene Ich zu entdecken, sondern es wird da eigentlich ein künstliches Ich ihnen eingetrichtert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:49:56] Das ist Gehirnwäsche, die da passiert, und kann sogar dazu führen, also dass dann wirklich so etwas wie eine Fast-Ichlosigkeit entsteht und dann statt des menschlichen Ichs in dieser Leibesgestalt eine, nämlich ahrimanische, Wesenheit drinnen lebt. Und wir werden eh jetzt im Zuge der &amp;quot;Apokalypse&amp;quot; an der Stelle eben zu dem kommen, ich hatte es ja schon einmal in früheren Vorträgen einmal kurz angesprochen, aber dass heute eine der großen Gefahren die ist der Ich-losen Menschen. Die aber trotzdem menschlich behandelt gehören, erst recht menschlich behandelt gehören. In vielen Fällen ist es möglich auch, dass das Ich, das eigentlich verdrängt wurde durch so eine ahrimanische Wesenheit, - eine ahrimanische Wesenheit, eigentlich durch ein ahrimanisches Elementarwesen im Grunde, aber ein Ich-haftes Elementarwesen, aber halt kein Menschen-Ich, sondern ein ahrimanisches Ich. Das hat nicht die Freiheit, im Gegenteil, das kämpft dagegen. Und das kann sich an die Stelle des eigenen Ich setzen und das eigene Ich ist machtlos zunächst einmal dagegen. Es kann sein, dass es überhaupt nicht mehr den Weg dazu findet, also die Körperhülle, sozusagen die Leibeshülle zu benutzen. Man kann aber auch dabei helfen, dass das Ich einen Weg finden kann. Finden muss es ihn selber, aber man kann eben Bedingungen schaffen, wo es das Ich vielleicht wieder schafft, diesen Körper zu ergreifen, und sogar dann diese ahrimanische Wesenheit zurückzudrängen, vielleicht sogar, sie hinauszuschmeißen. Weil wir haben ja sowieso, alle haben wir luziferische und ahrimanische Elementarwesen in uns, die geistern in uns, aber nicht alle können das Ich ersetzen. Das ist schon, sind schon ganz spezielle, hoch entwickelte ahrimanische Elementarwesen, die das können, und auch für die ist es nicht so einfach, sich zu, ja, wirklich kann man sagen, zu inkarnieren geradezu, und die kann man aber auch rausschmeißen. Dazu muss man aber mit diesem Menschen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:52:56] mit diesem zunächst Ich-losen Menschen, weil sein Ich eigentlich ausgeschlossen ist davon, diese Körperhülle zu benutzen, zu beleben, dann kann man aber dieses Ich geistig unterstützen. Wird Thema sicher eines späteren Vortrags einmal sein, wie man das machen kann, weil das ist ein Thema, das immer mehr auf uns zukommt. Also wir sind in der Zeit drin, schon Steiner hat ja eben davon gesprochen, eben auch aus ganz konkreten Beispielen heraus, insbesondere, weil es auch in der Waldorfschule das Problem gab: da waren halt auch Schüler drinnen, einzelne, die, ja, Ich-lose Wesen waren, Ich-lose Menschen waren. Und wo Steiner halt dann auch Anregungen gegeben hat, wie man damit umgehen kann. Und nur das wird heute mehr werden, ist schon mehr geworden. Es sind mehr solche Menschen da, deren Ich aber nicht wirklich hereinkann oder eben hinausgeworfen wurde. Und da werden wir in der Zukunft - was heißt in der Zukunft, in der allernächsten Zukunft, also ab der nächsten Minute, in Wahrheit - versuchen müssen, etwas zu unternehmen dagegen. Und das kann, also ein - nur im im Groben gesagt: das kann nur sein, wenn man an sich so arbeitet, dass man selber immer fester in seinem Ich wird. Dann kann man damit eine Kraft ausstrahlen, die es einem anderen Ich, die einem anderen Ich helfen kann, wieder hineinzufinden in seine Leiblichkeit. Also das heißt, das ist gebunden ganz stark dann an die eigene Ich-Entwicklung und ganz, ganz bewusst da drinnen zu werden, Weil, auch uns passiert es halt oft, dass zwar nicht unser Ich herausgeschmissen wird, auch nicht, dass jetzt sicher an dessen Stelle wirklich so eine ichhafte ahrimanische Wesenheit sitzt. Aber wir sind jedenfalls von denen dauernd belagert, die wollen, die wollen herein und sie benutzen aber auch als Hilfe die luziferischen Wesenheiten, die in uns sind, in Wahrheit, auch wenn sie eine Polarität darstellen und auch Gegner sind, bis zu einem gewissen Grad,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:55:39] aber sie sind angewiesen aufeinander, über das haben wir auch schon öfter gesprochen. Also der Ahriman braucht den Luzifer und umgekehrt. Und vor allem aber insbesondere der Ahriman braucht den Luzifer noch mehr als umgekehrt. Der Luzifer nur insoferne, als der Ahriman dafür sorgen sollte, dass die Menschheit möglichst bald keine physischen Lebensbedingungen mehr auf Erden findet. Und in die nächstliegende geistige Sphäre übergeht, das ist nämlich die luziferische Sphäre. Weil was der Luzifer möchte, dass wir möglichst schnell, und zwar aber noch als nicht fertig entwickelte Wesenheiten, das heißt, wo wir noch nicht alles das aus der Erdenentwicklung heraus geschöpft haben, was wir eigentlich schöpfen sollten, um dann in einen geistigeren Zustand überzugehen, der Luzifer will uns schon früher haben. Um uns dann halt eine andere Erziehung angedeihen zu lassen, die in seiner Richtung liegt. Luzifer möchte uns eigentlich schon immer vergeistigen, in Wahrheit, aber halt nicht auf die rechte Art. Und da würden wir auch nicht sehr hoch, in sehr hohe Bereiche hineinkommen, sondern halt in die relativ niederen luziferischen Bereiche, dort wollen sie uns hineinziehen. Und der Luzifer möchte eigentlich eine, ja, so, wie soll ich sagen, knapp überirdische Sphäre erzeugen, wo, ja, wo sich die Menschen dann herumtummeln und wo er aber das Sagen hat, wo er uns halt die Aufgaben zuteilt.     Wird aber nicht gelingen. Es wird nicht gelingen, jedenfalls nicht en gros. Aber die Gefahr ist halt, dass einzelne Menschen dort hineingezogen werden und aber, wie gesagt, die noch größere Gefahr ist eben heute,, dass diese ahrimanischen Elementarwesen, nur die haben die Kraft, wirklich das Ich, ja, herauszuschmeißen im Grunde, zu verdrängen. Das kann also schon in einem sehr frühen Alter passieren. Ist  auch eher der Regelfall, also daß es in einem späteren Lebensalter passiert, wo der Mensch schon ein bissel wenigstens bewusst sich seines Ichs geworden ist. Also abgesehen von diesem einen Moment ums dritte Lebensjahr herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:58:30] Aber wo es später mal kommt, wo der Mensch in bestimmten Lebenssituationen, Schicksals-Situationen, vielleicht sein Ich wirklich erlebt hat, und dass das noch ganz was anderes ist als sein Ego, das sagt: ja, das will ich machen, das interessiert mich, das freut mich, nein, das freut mich überhaupt nicht. Den mag ich, den mag ich nicht. Das hat ja mit dem Ich alles nichts zu tun. Das ist das Ego, das spricht. Aber es gibt dann Situationen vielleicht, wo man eigentlich das Ego ganz vergisst und etwas tut, was man aus dem Ego heraus nie getan hätte, und aber dabei spürt: das war jetzt das Richtige. Das war das Richtige für die anderen, mit oder für die ich das getan habe, aber es war auch für mich das Richtige. Also es ist ein Moment des Erlebens: das war jetzt was ganz Besonderes. Dort ist das wirkliche Ich da. Und wenn das ein Moment im Leben ist. Aber das ist ein wirkliches Ich-Erlebnis dann. Die Ego-Erlebnisse sind es noch nicht. Ihr wißt, ich schimpfe deswegen gar nicht über das Ego. Wir brauchen es., wir könnten nicht existieren auf Erden. Und das heißt, wir könnten uns auch nicht entwickeln. Ja, gerade unsere erste Aufgabe ist, uns zu entwickeln daran, daß wir das Ego, dem Ego die Form verleihen, dass es dem Weg des Ich nicht im Wege steht, sondern sogar förderlich diesem Wege ist irgendwo. Aber trotzdem sich auch kümmert um die sehr irdischen Bedürfnisse des Menschen, die wir erfüllen müssen, wenn wir auf Erden leben wollen. Ja, sicher, man kann sein Leben auch opfern und kann auch durchaus einen Sinn machen, na klar. Weil ... - gibt es ja viele Situationen. Aber grundsätzlich sind wir eimal da, um unser Erdenleben wirklich zu leben, wie kurz oder lang es auch dauert. Weil wir da, und nur da lernen können. Das ist eben das Interessante, dass wir, wenn wir nur in der geistigen Welt leben würden, könnten wir alles das, was wir als freier Mensch lernen müssen, nicht lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:00:45] Weil, darüber haben wir ja gesprochen, daß das die Wesenheiten, die über uns stehen, haben diese Freiheit nicht. Sondern sie führen den Willen der Gottheit aus, so wie es von oben herunterströmt. Gemäß ihrer Fähigkeiten, die unterschiedlich sind. Daher sind nicht alle geistigen Wesenheiten für alles geeignet. Daher werden sie zu ihren Rollen bestellt auch irgendwo, aber aus dem können sie auch nicht wirklich heraus, wollen es auch gar nicht, weil sie auch gar nicht den Willen in sich entwickeln, sich zu verweigern dieser Aufgabe. Da sind interessanterweise - auch vielleicht etwas zu bedenken - die Widersacher-Wesenheiten und führend eigentlich die luziferischen, die, die den regulären Wesenheiten in gewisser Weise etwas voraus haben, weil, wir haben schon davon gesprochen, da ist eine gewisse Auflehnung da, gerade bei den luziferischen Wesenheiten, die schon aus dem Eigenen kommt. Sie wollen sich das nicht aufdrängen lassen. Und die Gottheit gewährt es ihnen dann auch, und dann werden sie eben zu luziferischen Wesenheiten auch bestellt, und sogar so, dass die Gottheit also nicht da hineingreift in diesen Bereich, also: Ihr kriegt Euern eigenen Bereich. In dem sie zwar dann selber sich noch nicht ganz in Freiheit, eben so wie der Mensch, entfalten kann, aber sie hatten die Entscheidung: gehe ich dort hinein oder bleib ich in dem Reich, in dem eben auch die anderen Engelwesenheiten zum Beispiel sind. Das ist passiert also auf dem alten Mond bzw auf der Übergangstufe. Also der alte Mond ist, zur Erinnerung, nur die kosmische, kosmisch planetarische Entwicklungsstufe, die unserer Erde vorangeht, unmittelbar vorangeht. Dann kam die Erdentwicklung. Vorher, war die sogenannte alte Sonne. Und eigentlich im Übergang von der alten Sonne zu diesem alten Mond wird ja schon vorbereitet, dass eben neue geistige Wesenheiten, wie soll ich sagen, geboren werden, das heißt geistige Wesenheiten wird man dadurch, dass etwas, was vorher zwar vielleicht schon ein astralisches, also ein Seelenwesen, ein ätherisches Wesen war, vielleicht in gewisser Weise auch ein physisches Wesen war, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:03:34] dass es aber jetzt den Ich-Funken bekommt, ein Ich bekommt, sagen wir es mal so, weil es ist nicht der höchste göttliche Funke, weil die Freiheit nicht drinnen ist. Und bei den luziferischen Wesenheiten, das sind diese Wesenheiten, die eben auf dem alten Mond ihr Ich bekommen haben. Und sie haben es aber so bekommen, dass da schon so ein Widerstandswille drinnen ist. &amp;quot;Wir wollen selber.&amp;quot; Und die Gottheit gibt ihnen die Möglichkeit, eben, in Wahrheit, um die Freiheit dann des Menschen vorzubereiten. Das heißt, es entsteht ein Reich von geistigen Wesenheiten, nachdem die Mondenentwicklung durch ist, sind sie so weit, jetzt eigentlich Engelstufe zu haben. Auf dem alten Mond sind sie in gewisser Weise vergleichbar mit der Situation, in der wir Menschen heute sind, also das Unterste, die unterste Wesenskategorie, die noch ein Ich wirklich hat, was darunter ist, hat Elementarwesen-Charakter. Aber dass da die luziferischen Wesenheiten, dieses luziferische Prinzip, so wirklich begonnen hat. Die waren eben auf dem alten Mond in einer vergleichbaren Stufe wie wir Menschen sind heute. Also, das heißt, sie haben ihr Ich bekommen. Vorher waren sie nicht nur Glied sowieso der ganzen geistigen Welt, sondern eben ganz bestimmter geistiger Wesenheiten, Ich-Wesenheiten, die sie im Grunde geführt haben. Also so wie es bei den Tieren ist, dass es eben eine Gruppenseele, einen Gruppengeist gibt, der jetzt eine ganze Gruppe sogar von Tieren führt. Und bei den späteren luziferischen Wesenheiten ist es eben so, dass die auf dem Alten Mond ihr Ich bekommen, und sich daher also aus dem Gruppenseelenbereich sowieso herausziehen, weil es ja den eigenen, das eigene Zentrum gibt, aber dass sie noch nicht die vollständige Eigenständigkeit erlangen, so wie wir&#039;s Menschen eigentlich erlangen. Weil für uns ist ja: was heißt unsere Eigenständigkeit? Das heißt primär das Göttliche, das Höchste in uns, im Ich erleben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:06:28] Im Ich wacht das auf, das heißt, die Gottheit ist in uns, ohne unsere Freiheit zu beeinträchtigen, sondern der göttliche Wille ist unser Wille, es ist identisch. Es ist identisch, und zwar, weil die Gottheit unseren Willen zu ihrem macht. Es ist eine gewisse Umdrehung. Nämlich dort, wo wir etwas aus unserer Schöpferkraft in die Entwicklung einbringen, nimmt das die Gottheit auf. Das heißt, das ist so, dass da ein neuer Beitrag entsteht, an dem die Gottheit teilhat, aber nicht die bestimmende Kraft ist, sondern was schöpferisch aus uns kommt, ist unser Werk. Das macht nicht die Gottheit für uns, sondern wir machen es. Das ist so winzig, so winzig noch. Aber es geht ja darum, jetzt durch den ganzen Vortragszyklus bis jetzt, und das steckt in Wahrheit in der Apokalypse eben drinnen. Es ist nur nicht so offensichtlich., darum konnte man es auch in der Theologie und in der Kirche oder so teilweise total missinterpretieren, und den Menschen als gehorsamen Diener der Gottheit darstellen. Und der soll aber kleinster, aber freier Partner der Gottheit sein, das ist - Christus - ja. Ja, nehmen wir gleich eine Zeile aus der Apokalypse. Ich hoffe, ich finde sie jetzt sofort. Also da, und das sagt eigentlich in Wahrheit der Christus oder überhaupt, nicht nur der Christus, die Gottheit als Ganzes, ist in der Übersetzung eigentlich sehr schön. Weil da geht&#039;s also vorher - , das ist genau in diesem 19. Kapitel, wo wir stehen, wo also diese Imagination auch mit dem Reiter auf dem weißen Pferd ist, eben das, was nicht der apokalyptische Reiter ist, der viel früher vorkommt, also wo die vier apokalyptischen Reiter sitzen, sondern das ist eine höhere Verwandlungsstufe, viel höhere Verwandlungsstufe da jetzt gegen Ende der Apokalypse, im 19. Kapitel. Das macht das alles so schwierig. &amp;quot;Hä, welcher Reiter? Welcher, Wo?&amp;quot; Wir haben das letzte Mal ja gesprochen. Aha. Die Siegelbilder, die da der Steiner entworfen hat und die dann von jemand anderem aber, ja, von Clara Rettich gemalt wurden, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:09:19] aber war nach Skizzen von Steiner eben und nach Angaben von Steiner. Also da haben wir das erste Siegelbild, das hat mit den sieben Siegeln auf dem Buch mit den sieben Siegeln gar nichts zu tun. Diese sieben Bilder sind andere, und die zeigen gewisse Haupt-Entwicklungsstufen durch die ganze Apokalypse durch. Während das Buch mit den sieben Siegeln, das ist hauptsächlich im sechsten Kapitel der Apokalypse. Auf das Geschehnis dort bezieht sichs und zeigt eigentlich die imaginative Welt, irgendwo, aber dann kommen die Posaunen, dann kommt also die Inspiration usw.. Diese sieben Bilder sind sozusagen die großen Hauptstationen, während die sieben Siegel auf dem Buch, die geöffnet werden nacheinander und bei den ersten vier Siegeln, die geöffnet werden, kommen eben die vier apokalyptischen Reiter, zuerst eben der, auch einer auf einem weißen Pferd, aber der hat mit dem nicht direkt was zu tun. Und ja, also jedenfalls sind wir jetzt im 19. Kapitel. Wir haben das letzte Mal besprochen, dass dort einmal der große Jubel bei den Engeln ausbricht, dass die Hure Babylon, dass Babylon gefallen ist, und es ist ein Jubeln darüber, eigentlich auch über das ganze Leid, was dabei passiert ist. Weil gut, ja, die Bösewichte sozusagen sind ausgeschieden oder gestürzt oder wie auch immer, aber die jubeln darüber. Kann eigentlich was Göttliches oder was gespeist ist aus der göttlichen Quelle, jubeln darüber, dass unten Wesenheiten gestürzt werden, unter Leiden sogar gestürzt werden? Ist doch sehr komisch, irgendwie. Und da ist sehr erhellend eben - das ist jetzt tatsächlich eine Angabe von Steiner, und die ist aber sehr, sehr nachvollziehbar und - da steckt noch mehr dahinter, also gerade wenn man es so betrachtet, dass diese Engel eben nicht die sind, die dem Göttlichen so wirklich ergeben folgen, sondern es sind luziferische Engel. &amp;lt;u&amp;gt;Die&amp;lt;/u&amp;gt; jubilieren, weil sie jubilieren deswegen, weil die ausgeschieden werden, die nämlich auch ihren Interessen nicht dienen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:12:04] Die in der Hure Babylon, die sind viel zu sehr schon verbunden mit den Kräften des Mammon, mit dem Irdischen verbunden, mit dem Ahrimanischen verbunden. Und das wollen ja die luziferischen Engel gar nicht, die jubilieren, dass die - wwschscht - ausgeschieden werden. Das ist eigentlich auch ein Sieg für sie über die ahrimanische Welt, dass die ausgeschieden werden. Das verbuchen sie also als freudigen Moment für sich selber. Weil die hätten sie niemals gewinnen können für ihr Reich. Das ist eben das Interessante. Also mit dem Babylonischen fängt es an, sehr stark schon in das Ahrimanische hineinzugehen. Es ist ja ganz interessant, ist ja auch in der ägyptischen Kultur drinnen, ist ja dort auch drinnen. Wenn Ihr nehmt das Ganze mit dem Mumifizieren, nur das bei den Ägyptern, also das heißt, diese irdisch, stofflich, physische Gestalt zu konservieren, festzuhalten. Das heißt, genau das Gegenteil zu machen von dem, was zum Beispiel - - &#039;&#039;Ah - gut - was ist denn da? Die Moderation bittet Sie, das Mikrofon - entschuldigt, ich muß kurz -  hinüberschauen zum hm, da ist nix. Die Widersacher funken doch hinein, hab ich so das Gefühl, immer, wenn es gerade spannend wird. Wenn man ihnen auf die Schliche kommt. Macht nix, wir werden ihnen aber trotzen, jetzt erst recht!&#039;&#039;  Ja, also das, was mit dieser Hure Babylon war, da geht&#039;s ja eigentlich schon Richtung des - , in Wahrheit des materialistisch Ahrimanischen, die ägyptisch chaldäische Zeit und Chaldäer sind die Neu-Babylonier im Grunde, die bereiten ja unsere Epoche vor, wo jetzt ganz der Materialismus da ist. Ist auch ihre geistige Aufgabe, also heißt nicht, dass die jetzt alles falsch gemacht haben, keineswegs. Es war notwendig, sonst wären wir auch nicht ganz auf die Erde gekommen. Aber es hängt zusammen mit dem starken ahrimanischen Einfluss, der ja schon da ist in der urpersischen Zeit, da ist ja gerade die große Auseinandersetzung, Ormuzd und Ahriman oder Ahura Mazdao -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:15:18]  &#039;&#039;no geh! - - - Ah - - Ich bin stumm? Mein Mikro ist aber offen.  &amp;quot;Nein, wir hören dich.&amp;quot;  Ah ja, sehr gut! Nein, ich habe gerade die Meldung. bekommen, mehrmals die Meldung bekommen, dass ich stumm sei. Also ich bin nicht stumm. Wie können wir das weiterkommunizieren?  Ah ja, ich schreibe - - - - Ist also doch kein Widersacher - oder der Widersacher hat das initiiert, dass sie es nicht hören. - - - - wurst, ist ein Rechtschreibfehler drin, ist auch wurst. Gut. Ich hoffe, es wird jetzt klappen.&#039;&#039;   Also noch einmal: Bereits in der urpersischen Zeit gibt es diese große Spannung zwischen Ahura Mazdao, die mächtige Sonnenaura, wenn man so will. Nachsatz: da ist auch ein bisserl was Luziferisches dabei, auch wenn der Christus da durch wirkt, aber es ist auch was Luziferisches dabei. Und der Gegenpol ist der Ahriman. Und in der persischen Mythologie geht es ja immer um diese Dualität, also um dieses Kämpfen zwischen diesen beiden Prinzipien. Und erst dann, wenn der Christus auf die Erde kommt, gibt es eigentlich die Mitte dazwischen, die diese beiden Kräfte aber auch im Gleichgewicht hält. Das ist ganz wichtig, also in der urpersischen Zeit hat man noch diese Dualität von Gut und Böse auch, wenn man so will. Aber das Gut ist eigentlich - in Wahrheit hats einen luziferischen Einschlag drinnen. Das liegt auch am Erleben, wie wirklich die Menschen die Welt erlebt haben, ich meine vorher, bis in die, eben hin zur urpersischen Zeit hat man auch die Sinneswelt noch anders erlebt. Also gerade in der urindischen Zeit war es immer noch stark da, ja natürlich, es ist schon die Sinneswelt irgendwo da.  -  &#039;&#039;Fein, dass es funktioniert, danke. Also ich hab jetzt die Meldung gekriegt, es klappt wieder, ich bin zu hören. Auch für diese eine Person, für die Daniela, für die Liebe.&#039;&#039;  -  Schon damals war es aber noch so, in der urindischen Zeit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:18:38] man hat das Sinnliche schon erlebt, aber zugleich noch das Übersinnliche. Das war bei vielen Menschen noch der Fall. Das heißt, man hatte damals wirklich so was wie ein sinnlich-übersinnliches Schauen, und daher war das ganze Erleben anders, als wir es heute haben. Anders als wir es heute haben, also wenn man denkt, ah, die haben damals schon genau die Welt genauso gesehen wie wir: stimmt überhaupt nicht. In Wahrheit hat man die Welt - selbst zu Beginn der Neuzeit, da fängt es an, wieder eine andere Art zu sehen und das entspricht in etwa dem, was wir heute haben. In der Zeit vorher, also griechisch-lateinische Epoche, hat man die Welt auch noch anders gesehen als wir, man hat zwar niemals so das Geistige gesehen wie in der urindischen Zeit, jedenfalls die meisten Menschen nicht mehr, aber nicht genauso wie wir. Wir denken immer, das muss alles vom Erleben her so sein, wie wir es jetzt haben. So muss das immer gewesen sein. Nein, ist nicht der Fall und es wird in der Zukunft sich auch ändern. Es wird in der Zukunft sich ganz stark auch ändern. Es wird nämlich in der Zukunft eben wieder, aber auf eine andere Art, das kommen, dass wir das Geistige mitsehen. Das wird aber das ganze Bild verändern. Das heißt, es wird, ja, auch einen individuelleren Charakter haben, weil wir sehr viel bewusster auch in die Art des Schauens hineinarbeiten werden. Wir werden malen, auch da. Ja, aber ich habe ja schon gesagt: auch bei unserem sinnlichen Schauen also jetzt mit den Augen zum Beispiel: wir zeichnen mit unseren Blicken. Wir malen selber. Und in Wahrheit jeder ein bissel anders. Wir werden zwar uns einigen können, aha, wir sehen alle auf dieselbe Landschaft und, aha, dort ist der Berg, da sind die Bäume und da geht eine Strasse oder irgendwas Aber im Detail&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:20:52] gibt es Dinge, die der eine sieht und der andere nicht sieht. Drum kann das auch sehr schön sein, wenn man sich miteinander austauscht, also dem einen ist das aufgefallen und das war ganz besonders da, und für den anderen was anderes. Aber man weiß trotzdem, aha, ja, es war ja eh dieselbe Landschaft, aber die feinen Details - und da wird es ja erst eigentlich interessant - von dem hat der eine das eine gesehen und die andere das andere. Und so kann der Austausch sein, und das wird in der Zukunft stärker sein, also auch das Schauen wird noch mehr individualisiert, aber bewusster werden. Das heißt aber auch, dass wir dann freier darin sind, wir können sehr wohl dann auch freier etwas in den Fokus fassen und folgen nicht dem so, wie es halt einfach unserer Seelenart entspricht. Es gibt halt Menschen, die mehr oberflächlicher schauen, manche hängen sofort an jedem kleinen Detail und sehen aber den Rest nimmer. Die anderen sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht. Ist unterschiedlich, wie Menschen das erleben, in Wahrheit. Ein Mensch erlebt jedes Blümerl, jedes Käferl auf dem Weg, wo er geht, aber den Berg im Hintergrund, vielleicht, sieht er gar nicht, der interessiert ihn nicht. Ja, da war irgendwas, aber wie der genau ausschaut, keine Ahnung. Ein anderer ist fasziniert von der Spitze des Berges droben   - und sieht vielleicht unten gar nix, steigt vielleicht versehentlich sogar auf irgend so einen armen Käfer drauf, weil er gar nicht dort ist mit seinem Bewusstsein. Das heißt, da ist sehr viel Unterschied drinnen. Und es wird eben dazu kommen, dass wir aber wirklich das Geistige mit schauen, sei es eben von dem Berg, was dort ist, sei es von den Tieren, die da sind, was da herumkriecht am Boden zum Beispiel, von den Bäumen, von den Blumen, die da sind, weil wir das Äußere und das imaginativ Seelische zusammenschauen. Und das wird ein neues Bild ergeben, ein sinnlich-übersinnliches Schauen wieder, so wie es Goethe in einer gewissen Weise hatte, eben wo er in jeder Pflanze zuletzt die Urpflanze gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;01:23:27&#039;&#039;&#039;  Anfangs war er sich noch gar nicht sicher. Er sucht die Urpflanze, nach der hat er gesucht. Es ist irgendetwas da, er hat sie noch nicht. Und er glaubt anfangs noch, ja das wird irgendeine Pflanze sein, die er halt in der Natur findet. Es wird die Pflanze sein, aus der alle anderen sozusagen sich ableiten. Bis er dann eben in Sizilien erst, also bis er ganz unten ist im botanischen Garten von Palermo unten, dort kommt ihm das erst: das ist gar keine äußere Pflanze. Das ist weder die noch die, sondern die Urpflanze lebt in allen, und die kann ich aber nur geistig erleben. Da geht ihm das Licht auf, dass das keine äußere Pflanze ist. Und da beginnt er zu sehen, das sind zwei Ebenen. Aber Goethe war eben einer, der schon auf der Suche ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird in der Zukunft kommen, dass sich Sinnliches und Übersinnliches, also aus unserer heutigen Perspektive, dass das zusammenkommt. Dass wir im Sinnlichen das Übersinnliche schauen und im Übersinnlichen aber auch schauen, welche Wirkungen hat das im Sinnlichen. Und dass es ganz selbstverständlich ist. Das wird unsere Art des Erlebens der Welt verändern. Das ist halt so, dass innerhalb eines Erdenlebens kommen solche Veränderungen, solche großen, nicht vor, das braucht halt seine Zeit. Da braucht man eine nächste, vielleicht eine übernächste Inkarnation, dann kommt das und dann kommt das ganz selbstverständlich, und dann können wir uns schon wieder nicht mehr vorstellen, wie wir heute das erlebt haben. Da tun wir uns schon schwer. Weil das weg ist und wir erleben die Welt anders. Und ich kann Euch gar nicht schildern, wie. Das werden wir dann sehen, wenn wir so weit sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird etwas eben hineinkommen von dem, auf jeden Fall von dem, dass das Sehen noch sehr viel bewusster wird. Das heißt, wir sehen wirklich, und das heißt nicht nur, das kommt fertig, sondern ich bin mitbeteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden uns dessen bewusster werden. Und wir werden eben zugleich mit dem Sinnlichen mitsehen das Übersinnliche. Und erst beides zusammen wird uns das Ganze geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine höhere Ausbildung dessen, was Rudolf Steiner aber schon ganz klar in seiner Philosophie der Freiheit ja beschreibt, also wo er eben schreibt: die Beobachtung und das Denken, beide zusammen erst ergeben die Wirklichkeit. Solange ich nur in der Beobachtung bleibe, bin ich nicht in der Wirklichkeit. Solange ich nur im abstrakten Denken bleibe, bin ich auch nicht in der Wirklichkeit. Wenn ich beides zusammenschaue, dann führe ich die beiden Hälften, die wir eigentlich durch unsere Bewusstseinsart, durch unsere spezielle Bewusstseinsart, die wir haben, auseinander getrennt haben, um uns in der Mitte eigentlich als Ich zu erleben. Also wir haben eigentlich die Wirklichkeit gespalten, Sinnesschein, wenn man so will, auf der einen Seite, und Denken auf der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar logisch und alles, aber auch nur Scheingebilde. Weil das Denken an sich tut sozusagen noch gar nichts. Also jedenfalls so, wie es wir erleben, was dahintersteckt, hat sehr wohl eine Wirkung in der geistigen Welt, aber die Gedanken, die wir haben, die sind Spiegelbilder. Die sind abgestorbene Spiegelbilder. Das Denken selber: ist sehr wohl was Geistiges darin, das schlägt seine Wellen, aber das, wie wir es dann erst als Gedanke fassen und erleben, das ist schon nichts mehr. Also das ist schon nur mehr ein Abziehbild davon. Und nach außen hin ist es auch so, haben wir auch nur ein Abbild. Aber wenn man beides zusammenbringt, dann kommt man in eine Wirklichkeit hinein. Auf die geistige Seite, wenn man mehr den Denkpol drinnen hat, nicht die fertigen Gedanken, sondern das lebendige, schaffende Denken. Oder ich bin mehr am sinnlichen Pol, dann bin ich mehr an dem, was halt in die auch durchaus materielle Realität hineingeht. Und dann fühle ich mich aber auch hinein, dann tauche ich in die Tiefe, dann spekuliere ich nicht über die sinnliche Welt, sondern ich tauche ein in die Wirklichkeit dieser materiellen Welt. Und dann wird man erkennen, wovon Rudolf Steiner auch sehr deutlich spricht: erstens einmal, ja, wir werden erkennen, auch die Forscher werden erkennen, wie der Christus die Materie angeordnet hat. Und, Nebensatz, wir werden auch erkennen, wie die arimanischen Wesenheiten hineingespuckt haben. Und wie das aber trotzdem auch etwas ist, was im Schöpfungswillen der Gottheit drinnen liegt. Durchaus. Weil, damit wir als Menschen die Freiheit entwickeln können, mussten wir indiese Welt kommen. In diese auch materielle Welt hinein. Bis dato hat das noch keine geistige Wesenheit gemacht, so ins Materielle hineinzugehen. Ins dichteste materielle Element hineinzugehen wie der Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Vergangene und kommende Weltentwicklungsstufen  [01:29:30]  =====&lt;br /&gt;
Die ganzen Engelwesenheiten, die uns vorangegangen sind, auch die luziferischen Wesenheiten, sind nicht so hineingegangen. Die haben ihre Ich-Phase, also wo sie ihr Ich bekommen haben, ja auf dem &#039;&#039;&#039;Alten Mond,&#039;&#039;&#039; also auf der kosmischen Entwicklungsstufe, die unserer Erde vorangeht, sich erworben, da war von der festen Materie noch keine Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner spricht davon, dass es eine Art flüssiger Zustand war. Aber den muss man sich auch anders vorstellen, als unser heutiges Wasser zum Beispiel oder so, als unsere heutigen Flüssigkeiten. Es ist so schwer, weil wir es ja nur mit unseren heutigen Begriffen und Vorstellungen, die damit verbunden sind, überhaupt aussprechen können. Aber man muss schon denken, dieses flüssige Dasein des Alten Mondes war nicht so wie unser Wasser heute oder so. Aber es war was Fließendes, etwas Bewegliches, etwas, was nicht in Formen erstarren konnte. Etwas, was auch immer eine gewisse Lebendigkeit hatte. Also da war das ganz stark, dass dieser Alte Mond eigentlich sehr lebendig war, in Wahrheit. Also der Erdboden, die Erde - aber das hat mit unserer Erde heute nichts zu tun - , also der Boden, auf dem man lebte, der war ganz lebendig. Irgendwo beschreibt das Rudolf Steiner als Vergleich, also man muss sich das vorstellen wie so einen Kochsalat. So einen gekochten sogar. Also so was organisch Lebendiges, oder aus dem Lebendigen kommend, aber fließend irgendwo. So und das ist aber auch nur ein Versuch, das in ein Bild zu fassen. Also dürft Ihr Euch nicht vorstellen, der Alte Mond war wirklich unser heutiger Kochsalat in Großdimension. Es ist ein Vergleich. Aber um nur zu zeigen, das war etwas Fließendes, was aber durch und durch lebendig war. Wie es am Anfang unserer Erdentwicklung, wie unsere Erde, bevor sie eben fester geworden ist und zu kristallisieren begonnen hatte, was im Grunde dann eine Wiederholung, schnelle Wiederholung des Mondenzustandes ist, dort auch war. Die Erde noch als Ganzes irgendwo, lebendig, also auch der Erdboden, alles durch und durch lebendig. Also auch noch so eine Art Kochsalat. Und erst dann nur geht es dann bei der Erdentwicklung weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht hinaus über die Mondenentwicklung damit. Aber es ist ja so, dass bei den großen planetarisch-kosmischen Entwicklungsstufen eigentlich immer das Alte wiederholt wird, also das heißt, das, was vorhergegangen ist. Und dann erst geht es über das hinaus. Also da gibt es eine anfängliche Phase, wo tatsächlich auch die Erde ein reiner Wärmezustand war, wie es einstens der &#039;&#039;&#039;Alte Saturn&#039;&#039;&#039; war. Diese Wärmewelt, von der Rudolf Steiner spricht, und die nur deswegen eigentlich Alter Saturn heißt, weil sie, wenn man sich sie von der Größe vorstellt, so groß war wie die Bahn, wo heute der Saturn läuft, der &#039;&#039;&#039;heutige Saturn&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt im Grunde, wenn man es noch präziser sagt, die so groß war wie fast unser ganzes Planetensystem. Weil der Saturn ist bezüglich der klassischen Planeten der äußerste Planet. Ich weiß, es gibt da noch &#039;&#039;&#039;Uranus&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Neptun&#039;&#039;&#039; heute, wo Steiner sagt, eigentlich gehören die nur sehr bedingt zu unserem System, die sind also in gewisser Weise angeflogen. Die Astrophysik kann das noch nicht bestätigen, heute. Aber es ist sehr auffällig, dass jedenfalls diese äußeren Planeten, also Uranus und Neptun, dass die auch besondere Eigenheiten haben, die sie unterscheiden von den anderen sieben Planeten, die drunter sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und erst recht, das was - es gab ja früher auch den Jupiter, ah, nicht den Jupiter, Blödsinn, den &#039;&#039;&#039;Pluto&#039;&#039;&#039;, der als Planet genannt wurde, aber Ihr wisst vielleicht, er ist irgendwann, ich weiß nicht, 2012 oder so in der Größenordnung, ist er degradiert worden zu einem Kleinplaneten, Zwergplaneten. Und das ist eben was anderes als die wirklichen Planeten, das heißt, er zählt gar nimmer dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil er tatsächlich auch seine Eigenheiten hat und weil man drauf gekommen ist, es gibt eine ganze Reihe anderer von vergleichbarer Größe wie der Pluto, die dort herumsausen, die man halt erst später entdeckt hat und die alle relativ irrwitzige Bahnen gehen auch. Und daher nicht mit den regulären Planeten zu vergleichen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändert sich das Bild. Aber egal, jedenfalls, also dieser Alte Saturn, den nennt Rudolf Steiner eben deswegen Alten Saturn, erstens, weil er also diese Größenordnung bis zur heutigen Saturnbahn hatte, also so ein großes Gebilde war, in dem alles sonst drinnen war. Und weil man das aber dadurch erkennen kann, wenn man sich auf den heutigen Saturn konzentriert, geistig, dann kann man mitschauen das, was auf dem Alten Saturn war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also der geistige Bezugspunkt sozusagen. Ich muss mich eigentlich auf die Saturnsphäre, auf die heutige, konzentrieren, wenn ich den Alten Saturn kennenlernen will. Da brauche ich aber nichts jetzt astronomisch wissen oder astrophysikalisch wissen, wie heute der Saturn aufgebaut ist, das ist ganz unwichtig. Ich muss mich nur auf diese Sphäre konzentrieren, die dort ist. Also ich kann den Ansatzpunkt sicher machen, also dass ich mich auf den Saturn, der am Himmel erscheint, einmal konzentriere, aber das dann ausblende und von dort mich zurückführen lasse zum Alten Saturn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:36:24  Und umgekehrt ist es, oder anders ist es, wenn ich zum Beispiel jetzt einen künftigen Zustand, wie den künftigen Jupiter, den &#039;&#039;&#039;Neuen Jupiter&#039;&#039;&#039;, oder eben das &#039;&#039;&#039;Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;, von dem in der Apokalypse die Rede ist, wenn ich die ins Auge fassen will, ja dann muss ich mich eben auf den jetzigen Jupiter konzentrieren. Das ist also eine Hilfe einfach jetzt, man könnte sagen, es ist eine Meditationshilfe dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es ist eben dann - aber da sehe ich dann eben dieses neue Jerusalem, da kriege ich Einblicke dazu. Und so ist es dann mit der &#039;&#039;&#039;Neuen Venus&#039;&#039;&#039; und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also daher kommen diese Namensgebungen. Aber man darf sie ja nicht vermischen miteinander. Und das ist ja jetzt aus unserer Perspektive, wo wir jetzt stehen, hier und heute, stehen wir ziemlich in der Mitte der Entwicklung, eher so ein bissel drüber weg, aber an sich, die Erdentwicklung als solche ist die Mitte und drei Stufen gehen voran, also &#039;&#039;&#039;Alter Saturn, Alte Sonne, Alter Mond,&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;Erde,&#039;&#039;&#039; und dann kommt eben &#039;&#039;&#039;Neuer Jupiter, Neue Venus&#039;&#039;&#039; und dann der &#039;&#039;&#039;Vulkanzustand,&#039;&#039;&#039; der eben jetzt keine äußere Entsprechung, keine direkte, hat. Da kommt wirklich was Neues heraus, aber da es gewisserweise das Spiegelbild ist, also wenn man es um die Erdentwicklung spiegelt, das Spiegelbild ist des Alten Saturn, kann man zumindest erkennen, also karmische Aufgaben, die für alle Wesenheiten, die damit verbunden sind, also für die ganzen Hierarchien, die durch den alten oder auf dem Alten Saturn angelegt wurden, dass die ihre Erfüllung dann auf dem &#039;&#039;&#039;Vulkanzustand&#039;&#039;&#039; bekommen. Das heißt, dort dann aufgelöst werden, endgültig. Also da werden Aufgaben gestellt, wenn man so will, und dort werden sie gelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Der Fall Babylons, Rolle der luziferischen Engel  01:39:04 =====&lt;br /&gt;
Also, ja, ich will mich aber nicht zu viel verirren in das, weil wir wollen ja das spezielle Thema da angehen mit diesem Bild. Aber es ist wichtig, dieses Umfeld zu sehen. Wir waren vorhin einmal dabei stehen geblieben, dass mit dem Sturz von Babylon, beziehungsweise dem Fall der Hure Babylon, dass eben dann danach die luziferischen Engel jubilieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hab das das letzte Mal ja vorgelesen. Es klingt ja eigentlich alles sehr schön: &amp;quot;Halleluja, das Heil und die Offenbarung und die Weltenkraft gehören dem Gotte, dem wir dienen. Zur Wahrheit und zum Sein des Guten führen seine Entscheidungen. Er hat das Urteil gefällt über die große Hure, die mit ihrer Unzucht alles Erdensein verdorben hat. Gesühnt hat er das von ihrer Hand vergossene Blut seiner Diener ...&amp;quot; Und so weiter und so weiter. Und: &amp;quot;Halleluja, das Rauch ihres Brandes&amp;quot; - also eben dieser Gefallenen - &amp;quot;wird nicht aufhören empor zu steigen von einem Äon zum anderen.&amp;quot; Also Gott sei Dank ist da alles in Trümmer gesunken, was mit dieser Hure Babylon oder mit Babylon überhaupt zu tun hat. Das sind aber die luziferischen Engel. Das sind eben die, die spüren, dass da in dem Babylonischen schon so ein starker ahrimanischer Einschlag drinnen ist und den wollen sie nicht. Weil sie wollen ja den Menschen eigentlich sehr schnell, viel schneller, als er reif dafür sein könnte, in eine geistige Sphäre heben. Das ist ja das Problematische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die luziferischen Wesenheiten führen uns sehr wohl ins Geistige, sie führen uns ins Licht, aber in einem Zustand, in dem wir noch nicht reif sind, dort als eigenständige geistige Wesen, als freie geistige Wesen wirklich agieren zu können. Und dann hätten sie uns dort, und sie führen uns, zu ihren Zielen, die aber auch nicht aus der Freiheit heraus sind. Aber halt was sie trotzdem mitgenommen haben - sie haben ja auch etwas mitgenommen, als sie, wie soll ich sagen, als der Sturz der luziferischen Geister war, sie haben eine ganze Menge an Kraft mitgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Der ursprünglich göttliche Auftrag der luziferischen Wesenheiten   [01:41:41] =====&lt;br /&gt;
Und aus dem heraus können sie tätig sein, auch wenn es nicht aus der Freiheit ist. Sie erfüllen in Wahrheit also göttliche Dinge, aber zur Unzeit zum Beispiel, weil sie die direkte Führung jetzt nicht mehr haben. Aber sie haben mitbekommen eine ganze Menge an Fähigkeiten, sie haben mitbekommen eigentlich auch eine ganze Menge an Aufgaben, nur sie wissen jetzt in Wahrheit nicht mehr, wann der richtige Zeitpunkt ist, diese Aufgaben zu erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:42:13  Und natürlich, nach, wie soll ich sagen, nach göttlichem Auftrag, ist ja das Ziel, also dass der Mensch immer mehr irgendwann ins Geistige aufsteigen wird. Und dieser Aufgabe fühlen sich die luziferischen Wesenheiten sehr wohl verpflichtet in gewisser Weise, also die füllen sie aus, aber zu früh. Zu früh und in unrechter Weise, weil der Mensch soll also dort erst hinkommen, wenn er auch zugleich seine Erdenfeste gefunden hat und hier sein freies Ich entwickelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ich ihn zu früh hinaushebe, dann kann er seine &#039;&#039;&#039;Freiheit&#039;&#039;&#039; nicht entfalten. Und dann geht eigentlich der ganze Schöpfungsplan verloren. Also die luziferischen Wesenheiten sind schon eigene Wesenheiten, eigentlich erfüllen sie einen göttlichen Auftrag, nur sie stehen nicht mehr mit dem Göttlichen in Beziehung, sondern sie erfüllen den Auftrag, der ihnen in der Vergangenheit gegeben wurde. Also arbeiten mit, dass der Mensch ein lichtvolles geistiges Wesen werde. Nur dass der Mensch also vorher da sich auf Erden herumschlagen muss, hier sogar Fehler machen muss, um sie aus Freiheit überwinden zu können, aus freiem Entschluss heraus überwinden zu können, das haben sie alles nicht mitgekriegt, da waren sie schon, diese luziferischen Wesenheiten, sozusagen abgeschnitten von der göttlichen Quelle. Also das ist das Paradoxe, also dass sie eigentlich einen Auftrag der Gottheit, wenn man es so nennen will, aus der Vergangenheit, auch jetzt noch erfüllen wollen. Und gerade dadurch unzeitgemäß sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:44:13 Also gerade dort, wo das luziferische Übel sozusagen uns trifft, hängt das eigentlich immer damit zusammen, dass sie etwas, was für die Vergangenheit richtig war, jetzt haben wollen. Eigentlich wollen sie uns zurückführen in etwas, was in der urindischen Zeit vielleicht noch gültig war, oder gar in der atlantischen Zeit. Und eigentlich sozusagen den Rückweg, den Rückweg dann dort wieder hinauf in die geistige Welt - je mehr ich dort zurückgehe, desto mehr komme ich ja wieder dorthin, in die Sphäre, aus der der Mensch gekommen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Bestimmung des Menschen auf der Erde, Freiheit [01:44:51] =====&lt;br /&gt;
Aber der Mensch sollte eben auf die Erde kommen, und er sollte eigentlich aus dem Geistigen bis zu einem gewissen Grad herausfallen, jedenfalls so weit, dass er hier wirklich die Erde ergreift. Dass, ja, der &#039;&#039;&#039;Sündenfall&#039;&#039;&#039; ... - aber, die Schlange dort, die ist nicht so zufällig dort. Man könnte ja sagen, ja, die stört den ganzen göttlichen Willen - eigentlich nicht. Eigentlich nicht! Nämlich dort, wo sie erscheint, nämlich, dass die Menschen also auf die Erde kommen, dass sie auch in die Sterblichkeit zum Beispiel kommen, ist notwendig für die Entwicklung der Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte stellt Euch diese große Sache vor, über die sonst eben keine der höheren geistigen Wesenheiten verfügen, &#039;&#039;&#039;sterben zu können&#039;&#039;&#039;. In zwei Welten dadurch leben zu können. In einer sinnlichen Welt leben zu können und in einer geistigen Welt leben zu können. Das in einem gewissen Rhythmus: Inkarnation, Leben zwischen Tod und neuer Geburt, oder im Kleinen auch dann irgendwann in dem Wechsel zwischen mich wenden zur Sinneswelt, mich wenden zur Geisteswelt. Und jederzeit hin und her gehen zu können einmal. Auf das zielen wir hin irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:46:38  Also es sind, jedenfalls wenn man die Bibel liest, eben also auch das Alte Testament, und dann ganz besonders das Neue Testament auch liest, das ist dort niemals so angebracht, immer diese Schwarz-Weiß-Malerei zwischen Gut und Böse zu machen. Sondern es liegt in der ganzen Erdenentwicklung eigentlich schon drinnen, dass das Göttliche Mensch wird. Dass im Menschen, das heißt, in dem kleinsten geistigen Wesen, das Göttliche lebt. Das ist von Anfang an das Ziel. Und dazu musste der Mensch die Erde betreten, sonst hätte er ... - und zwar mit all den Übeln auch, die damit verbunden sind, mit all den Widerständen, die damit verbunden sind. Weil, so groß die Macht des Göttlichen ist, aber das Göttliche kann niemanden zur Freiheit zwingen, sagen: Du bist jetzt frei. Sie kann eigentlich nur, und das macht sie mit uns Menschen, diesem kleinsten geistigen Wesen, die Möglichkeit dazu zu geben. Aber ergreifen müssen wir die Freiheit selber. Nicht einmal der liebe Gott kann sie uns einfach geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ... - Jean-Paul Sartre sagt doch so schön, also - wie sagt er es genau? Ja, der Mensch ist zur Freiheit verdammt. Aber, diese Verdammung heißt eigentlich nur, es wird uns die Freiheit gegeben, es wird uns die Möglichkeit gegeben, die Freiheit zu ergreifen, in Wahrheit. Und wir werden immer wieder erinnert daran, dass wir die Möglichkeit haben. Nämlich erinnert dadurch, dass jetzt nicht von oben was entschieden wird. Und es liegt an uns, fassen wir einen Impuls, einen richtigen, also richtig in dem Sinne, dass es sich also in das, banal ausgedrückt, in das Weltgefüge richtig einfügt und einen Beitrag dazu leistet, oder bricht es heraus. Aber das liegt an uns, es wird nicht von oben gesteuert, sondern wir haben die Freiheit. Und wir können sie ergreifen, wenn wir das wollen, dann können wir den richtigen Impuls verwirklichen, wir können aber auch, und das können wir besser wahrscheinlich noch, einen Fehler machen dabei. Da sind wir geübt da drinnen. Wurscht, dann haben wir halt den Fehler gemacht, dann kommt die Zusatzaufgabe, diesen Fehler kannst aber jetzt wirklich nur Du wieder ausmerzen. Nämlich vor allem den Fehler, die Zerstörung, die Du in Dir selber angerichtet hast. Weil die groben Folgen für die Welt als Ganzes, die auch daraus entstehen, die hat der Christus auf sich genommen, das ist das, der Heiland hat die Sünden der Welt auf sich genommen. Aber nicht die individuellen Verfehlungen, sondern die Wirkungen, die da sind in der ganzen Welt. Dass nicht, also die ganze Welt auch noch zugrunde geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:50:18  Aber den karmischen Ausgleich, der liegt an uns, den kann uns niemand abnehmen. Das gaukeln uns nur die Widersachermächte vor, namentlich die luziferischen Mächte gaukeln uns das vor: Ah nix, da gibt es schon einen Umweg, um den Du diese unangenehme Aufgabe umschiffen kannst. Ins luziferische Reich darfst Du rein. Nur nennt er es halt nicht luziferisch. Ins lichte Reich darfst Du hinein. Und - schchch, macht man schon einen Bogen drum. Und dann hängen natürlich erst recht wieder die ahrimanischen Mächte dran. Dann krallen sie uns. So gesehen arbeiten wieder die beiden zusammen, auch wenn sie sich nicht riechen können, auf gut Deutsch. Aber trotzdem, also sie ergänzen einander. Und wissen auch, dass sie aneinander gekettet sind in gewisser Weise, dass einer ohne dem anderen eh nix erreicht. Es gibt halt das Schwergewicht, dass der Luzifer mehr in der Vergangenheit gewirkt - nein, will ich gar nicht einmal sagen, aber dass er die führende Rolle in der Vergangenheit hat, weil die ahrimanischen Mächte haben auch von Anfang an gewirkt, durchaus. Und jetzt ist es halt umgekehrt, jetzt hat der Ahriman mehr die Führung und der Luzifer dient ihm und kann halt auch noch davon profitieren, weil sonst kriegt er gar nix. Weil, an sich wäre seine Zeit vorbei. Gerade der Ahriman hilft ihm aber, dass er heute sehr sehr wohl auch sehr dick da ist, erst recht dick da ist. Da finden wir wieder das richtige Gleichgewicht oft nicht. weil es ist: Ah, der Ahriman ist stark, wo flüchten wir uns hin, zum Luzifer. Weil der Ahriman, buh, das tut weh, irgendwo, das ist grauslich, wenn man es so in seiner Strenge nimmt. Ja, dann flüchten wir uns halt ins Luziferische. Das gibt eigentlich dem Luziferischen einen gewaltigen Aufschwung wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:52:38  Also auch wenn wir in diesem ahrimanischen Zeitalter leben oder gerade weil wir innen leben, gibt es paradoxerweise gerade dem Luzifer wieder einen gewaltigen Aufschwung auch. Also Ihr seht, das ist schon sehr kompliziert, die ganze Geschichte. Und - aber kompliziert, es, man sieht es ja eben wirklich an dem Christusprinzip, das steht in der Mitte zwischen den beiden, immer in der Mitte. Also ganz und gar nicht dieses Prinzip Gut und Böse, Licht und Finsternis, und nur die zwei. Und Licht ist das alleinig Gute - Ja, dann bin ich aber beim Luzifer! Dann bin ich beim Luzifer. Und der Luzifer triumphiert, wenn der Finstere fällt. Und deswegen jubilieren hier die luziferischen Engel. Und trotzdem steht es im Neuen Testament drinnen. Oder gerade deswegen, weil es einfach eine Beschreibung ist dessen, was da passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01:53:51  Und da sind eben die Widersacher auch dabei. Und ganz deutlich, und das wollte ich vorher schon viel früher einmal aussprechen, ich habe aber jetzt das Umfeld wieder einmal einbezogen vorher noch, was darum geht, also wenn der Mensch frei ist, wenn das Göttliche in ihm wirkt, dann ist es aber nicht so, dass uns die Gottheit führt und uns in ihrer Freiheit einschränkt, sondern dass die Gottheit eigentlich erwartet, werde tätig, bring mir etwas entgegen und ich nehme es in meinen Willen auf. Also Gott, der Christus auch in uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich gebe dem Welt Geltung sogar. Also der Christus trägt dann dazu bei, dass das wirklich Kraft werden kann auch in der Welt. Aber es ist nicht so, dass uns eben befohlen wird, mach dieses oder das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern es wartet die Gottheit darauf, dass wir, so klein es auch sein mag noch, dass wir etwas entgegenbringen. Also das ist dieses, wie soll ich sagen, neue Schöpfungsprinzip, nicht nur von oben, sondern auch von unten. Und das wird hier im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel aber auch sehr deutlich ausgesprochen. Da wird vorher gesprochen von der Hochzeit des Lammes und dass halt die geistig richtig Strebenden eingeladen sind, berufen sind. Und dann heißt es weiter, und er fuhr fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies sind wahrhaftige Gottesworte. Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, um ihn anzubeten. Also der Johannes fällt zu seinen Füßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im Grunde der Christus, der da spricht, oder durch ihn, mit ihm, die Gottheit selbst sogar. Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, um ihn anzubeten. Und er sprach zu mir, das sollst du nicht tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, die sich an das Zeugenschicksal Jesu halten. Dem Vatergotte gelte deine Anbetung. Da geht es also noch auf die Vatergottheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also hier geht es darum, dass der Mensch sein Eigenes entwickeln muss. Sein Eigenes entwickeln muss. Das ist in Wahrheit die Zukunftsaufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass das Gott gewollt ist. Und dass dazu zu diesem Zwecke auch all das zugelassen wurde, was im Prinzip die Widersacherwesenheiten tun. Mit einer gewissen Ausnahme mit den saratischen Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben überhaupt einen eigenen Einschlag. Die sind eigentlich so direkt in den großen Plan nicht einbezogen. Beziehungsweise die haben sich wirklich davon herausgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das liegt aber eben daran, dass sie schon geistige Wesenheiten, also das heißt Ich-Wesenheiten, waren. Bevor oder abseits dessen. Ihr wisst, ich tue mir da immer schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Zeitlauf, der Zeitbegriff im äußeren Sinn, zumindest nur einen Sinn macht, vom alten Saturn bis zum Vulkan. Und dann fängt eine neue Entwicklung an mit einer neuen Zeit. Wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das können wir uns nicht so wirklich vorstellen. Wir denken immer Zeit, das ist so die unendliche Linie. Von mir aus hat es mit dem Schöpfungsmoment begonnen, aber dann läuft es halt immer weiter irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber diese Zeitlinie hat einen Anfang oder diese Zeitspirale, wie immer man das nennen will. Dieser Zeitfluss, wobei noch dazu kommt, dass aus der Zukunft auch etwas entgegenfließt. Wir haben eigentlich immer die beiden Ströme drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser moderner Zeitbegriff ist sehr einseitig. Wer nur diese Linie kennt. Aber es ist eigentlich ein Bild durch den Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal. Das heißt, der Anfang und das Ende fällt zusammen. In gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, es ist auch nicht wirklich ein Kreis, sondern es ist eigentlich eine aufsteigende Spirale. Ich lande zwar nicht am selben Punkt, aber eine Etage höher darüber. Könnt ihr euch das vorstellen? Es ist eine Kreisbewegung, aber zugleich eine Aufwärtsbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den alten Kulturen gab es immer das zyklische Weltbild. Das war aber dieses in sich selbst zurücklaufen. Das ist durchaus auch ein sinnvolles Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber für die Weltentwicklung im Großen muss man die Aufwärtsbewegung dazunehmen. Dann ist es eine spiralige Bewegung. Und darum schildert im Übrigen auch Rudolf Steiner oder weist ganz deutlich darauf hin, wie zum Beispiel auch die Bewegung unserer Planeten, auch unserer Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nicht, Kreisbahn sowieso nicht, aber Ellipse nach moderner Anschau, aber auch die geht nicht immer nur rundherum, sondern sie schreitet fort. Sie schreitet fort, weil sich unser ganzes Planetensystem durch den Kosmos bewegt. Es steht also nicht an einem Ort still, sondern es ist in Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine höhere Bewegung. Und unsere Sonne ist unterwegs, sozusagen. Und unsere Erde folgt dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit ist das Ganze ein Teil dieser Erdentwicklung, die ganzen Planeten, so wie sie heute sind, auch als stofflich feste Gebilde, gehören mit dazu zu dem Ganzen. Die wandern alle mit, dieser Spiralbahn. Und das ist eben Ausdruck dessen, wo wir aber jetzt mitwirken, bei diesem Aufstieg, bei dieser Entwicklung mitzuwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da eine neue Nuance hineinzugeben, die aus dem göttlichen Funken in uns stammt. Es braucht uns nicht hochmütig machen, aber es ist die wesensgleiche Kraft in uns. Nur diese Kraft ist eben so, dass wir lernen müssen, mit ihr umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist die göttliche Kraft. Und es gibt dann in Wahrheit keinen Unterschied, aber mehr zwischen dem göttlichen Willen und unserem Willen. Das fließt in eines zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir wirklich aus dem Ich, aus der Freiheit heraus, schaffend tätig werden, und das Ganze auch noch gelingt. Das heißt, wenn wir so weit sind, dass wir sagen können, dann ja, endlich, wie es die Elohim in der Genesis sagen, und sie sagen, dass es gut war. Das müssen wir halt lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum müssen wir auch erkennen, die geistige Welt kennenlernen, die Folgen unseres Tuns, dass wir das jederzeit einschätzen können. Ich glaube, da ist ein Mikro offen, bitte abschalten. Dass wir also, auch wenn wir Fehler machen sehen, ein großer Teil ist gelungen, aber da ist noch ein Fehler drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also noch einmal besser machen. Also Werkausgabe Nummer zwei. So wie es manche Künstler machen, dass sie ein bestimmtes Motiv dutzende Male vielleicht sogar malen, weil sie noch nicht ganz zufrieden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es noch nicht das ganz Fertige ist. Und so gehen wir durch, und es ist in der Regel nicht immer aufs erste Mal gleich das Vollkommene. Es ist vielleicht paradoxerweise, wie es bei vielen Künstlern ist, es ist das unvollendete letzte Werk in gewisser Weise das Vollkommenste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade die Künstler, die ein großes Werk begonnen haben und dann es nicht mehr fertigstellen konnten, weil sie aus dem Leben geschieden sind. Sie sind genau in dem Moment aus dem Leben geschieden, wo sie noch etwas, den letzten Strich machen konnten, aber es ist trotzdem noch nicht fertig. Aber mehr konnten sie in diesem Leben nicht leisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist gerade dieses Offene, auch die Einladung, führe das weiter. Nämlich die Idee, die dahinter steckt. Das geht jetzt gar nicht darum, dass ein anderer Maler kommt und sagt, der hat das nicht fertiggemalt, das mache ich jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geht gar nicht, sondern schau dir an, welcher Impuls da drin ist, lerne von dem und geh darüber hinaus. Und dann kannst du das fertig machen oder weiterspinnen jedenfalls, was dort unfertig geblieben ist. In Wahrheit sind alle unsere Werke unfertig, weil sie sind alle einer Erweiterung, einer Weiterentwicklung fähig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ganz egal, ob man scheinbar das Werk fertiggestellt hat und die ganze Bildfläche bemalt ist oder nicht, um das geht es nicht. Aber da ist ein Impuls drinnen, der ist in jedem Fall, selbst bei den Malern, die alle Werke fertiggestellt haben, scheinbar, ist es trotzdem nicht fertig. Es ist die Aufforderung, geh über das hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist eine Richtung gegeben, geh über das hinaus. Nimm das zum Beispiel, was in den Raphael-Bildern drinnen ist, ich warte auf den Künstler, der das weiterführt. Und noch näher uns zum Beispiel die Engelwelt bringt, noch näher, auf eine ganz andere Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil diese Bilder sind großartig. Und da steckt unheimlich viel drinnen in diesen Werken von Raphael. Und trotzdem, wenn ihr das nehmt, was ich anfangs heute oder einmal in den letzten Vorträgen gesagt habe, man kann es nämlich durchaus vergleichen mit dem malenden Schauen, das ich auch bei der Imagination brauche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dieses Bild, das ich malend schaue, ist nur das Hilfsmittel in Wahrheit. Weil die eigentliche Imagination, das eigentliche Bild, ist übersinnlich. Und zur Zeit, als Raphael malte, das war gerade die Zeit, wo man aufgebrochen ist, Renaissance überhaupt, mit der Perspektive, die kommt, wo man sehr stark in die körperliche Darstellung, und zwar wirklich auch in die physisch-körperliche Darstellung geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich bei den alten Griechen mit den Statuen noch anders. Die malen eigentlich in Wahrheit den Ätherleib. Das heißt, das Idealbild, das dahinter steht, das den physischen Leib erst aufbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gibt diese Harmonie, diese unglaubliche Schönheit dieser Statuen. Die eigentlich in Wahrheit auf Erden kein Mensch erreicht. Weil wir auch selber es nicht erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ätherkräfte erreichen nicht aus bei uns, um dieses Idealbild hinzukriegen. Und in der Renaissance geht es ganz eigentlich ins physisch-körperliche hinein in der Darstellung. So wie man es vorher nicht getan hat, eben auch die Griechen nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also erst in der Zeit des Hellenismus fängt sowas an, dass nicht mehr Idealgestalten da sind. Da kommt etwas aus dem Äußeren schon hinein, da gibt es die verzerrten Gesichter. Das wäre in der Klassik niemand eingefallen, da eine Statue mit verzerrten Gesicht, oder zornigem Gesicht oder so zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist alles so erhaben, so ideal, aber daher über die Sphäre des Physischen. In Wahrheit, auch wenn es als physischer Block, als Statue vor mir steht, aber es ist eigentlich ein reines Bild des Ätherischen, das dahintersteckt. Und daher haben sie in Wahrheit auch nicht nach einem Modell gearbeitet, sondern vor allem aus dem Erleben des eigenen Ätherleibs heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem haben sie es gespürt. Sie haben gespürt, welches Ideal ist da drinnen, das sie aber selbst in ihrem eigenen Körper nicht verwirklichen konnte. Aber da setzt es hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht darum, dass wir als Menschen eingeladen sind, aus der Freiheit heraus das Werk der Gottheit, ich will nicht sagen fortzusetzen, das wäre zu vermessen, aber mit beizutragen dazu. Das ganze Ideal, das dahintersteckt, wirklich schöpferisch aus uns kommt. Der Grieche hat es genommen aus dem, was ja eh an sich im Ätherleib drinnen liegt, auch wenn es nicht vollkommen ist, aber in der Ätherwelt konnten sie es noch spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn sie es vielleicht nicht mehr hellsichtig geschaut haben, also gerade die großen Plastiker haben es nicht mehr wirklich hellsichtig geschaut, aber sie haben es in sich gespürt. Auch wenn ihr eigener Ätherleib das nicht alles durchziehen konnte, aber sie spürten das Bild. Sie spürten nämlich auch die Bilder, man muss dazu sagen, dass die Kräfte, die im Ätherleib drinnen wirken, die haben ihr Vorbild aber im Astralischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum jede Nacht, wenn wir schlafen, über das haben wir auch schon früher gesprochen, untertags zerstören wir ja vieles in unserem Leib, das muss in der Nacht wieder aufgebaut werden, dazu muss aber unser seelisches, unser Astralleib zu einem großen Teil, jedenfalls aus dem oberen Bereich des Leibes heraustreten und sich aus der großen Astralwelt die Weisheit wiederholen, die notwendig ist, dass der Ätherleib seine Aufgabe erfüllen kann. Also das heißt, diese griechischen Künstler, auch wenn in ihrem Ätherleib das nicht immer ganz vollkommen war, aber sie schauten auch irgendwo mit, diese astralische Weisheit, die drinnen ist. Vielleicht gar nicht mehr so bewusst hellsichtig, aber in ihr künstlerisches Gefühl hinein, in ihr Gestaltungsgefühl hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da war das unmittelbar drinnen. Es hängt sehr stark mit dem Fühlen dieser Kräfte zusammen. In der griechisch-lateinischen Zeit sind wir ja in der Zeit der Verstandes- und Gemütsseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Gemütsseele hat sehr viel mit dem Gefühl zu tun, aber auch mit dem Willen zu tun. Es ist ein Gemütes, sowas fühlend-wollendes, wollend-fühlendes, so irgendwie drinnen. Und aus dem heraus haben die Künstler eigentlich gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die haben nicht aus dem Verstand gestaltet, gar nicht. Sie waren aber dadurch, dass sie es als Griechen in ihrer Zeit trotzdem auch hatten, wach genug, um das andere ergreifen zu können, das auch in eine äußere Form geschickt hineinfließen zu lassen. Und es ist also dieses fühlende Wollen eigentlich, aus dem es herauskommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war stark drinnen bei Ihnen. Ja, wir sind heute schon wieder zum weißen Pferd mit seinem Reiter, noch nicht in weiteren Details gekommen. Es war wieder ein bisschen ein großer Umweg rundherum scheinbar, aber ich bitte euch bedenkt, in der geistigen Welt ist der Umweg der kürzeste Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mehr man mitnehmen kann auf Seitenwegen, auf den Umwegen, umso besser und umso schneller kommt man zum Ziel. Sprich, umso schneller kommt man zur eigenen geistigen Entwicklung. Das ist ja der geistige Weg, den wir gehen, das ein Entwicklungsweg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ja auch das große, dass das Steiner immer so stark betont hat. Das steckt in seinem ganzen Werk drinnen. Es ist eben nicht so, da war einmal eine Offenbarung, die haben wir jetzt, und jetzt folgen wir den Anordnungen, die da drinnen stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen eh keine Anordnungen in Wirklichkeit drinnen. Es sind Impulse drinnen, auf die wir aufpassen, auf die wir achten sollten, die wir aber selber entfalten müssen. In der Vergangenheit sind die geistigen Schriften, die geistigen Überlieferungen so ein bisschen ausgelegt wie ein Regelwerk, das man zu befolgen hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo es dann vielleicht einen Oberen drüber gibt, der sagt dann halt, wie die Regeln sind, und interpretiert sie. Interpretiert die Schriften des Neuen Testaments oder des Alten Testaments und schreibt die aber dann vor, was zu tun ist. Aber das soll es nicht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn wir die Bibel lesen, die zumindest aus Imaginationen und an vielen Stellen auch aus Inspirationen kommt und Intuitionen, die dahinterstehen. Aber egal, es geht nicht darum, sie eins zu eins anzuklotzen, sondern sie sind eine Hilfe, dass wir, also wenn wir uns als heutiger Mensch uns damit beschäftigen. Sie sind eine Hilfe, um uns selbst, also um uns berühren zu lassen dadurch einmal, um uns selbst im malenden Schauen die Imagination aufzubauen und dadurch immer mehr dessen bewusst werden, was da wirklich dahinter steckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nämlich, dahinter steckt im Sinne, wie betrifft es mich, meine Aufgabe, was kann ich machen, dass wir das ins Bild schaffen und selber eben dann im Sinne unserer Aufgabe, die aus unseren Fähigkeiten resultiert und diese Fähigkeiten resultieren wieder aus dem ganzen Weg, den wir durch viele Inkarnationen gegangen sind, dass wir aus dem heraus dann tätig werden. So müsste man die Bibel lesen, man müsste sie ja daher sehr individuell lesen. Weil da sind Bilder drinnen, das sind Anregungen und die können uns berühren und jetzt mach was draus, mach etwas draus, was deiner Aufgabe entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Aufgabe entspricht deinen Fähigkeiten. Und dazu ist es notwendig, dass wir auf einen Weg geführt werden, dass wir erstens einmal unsere Bequemlichkeit, unsere geistige Bequemlichkeit überwinden, dass wir sagen, ja, da ist der große geistige Führer, der hat uns das und das gesagt. Und das machen wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern unsere wirkliche Aufgabe, die müssen wir selber entdecken. Ja, selber erschaffen im Grunde. Weil es ist eben nicht eine fertige Aufgabe, die zu lösen wäre, sondern wir sollen schöpferisch das finden, wodurch wir zur Welt noch etwas dazugeben können, was sonst nicht da wäre und was sie noch reicher macht, was sie schöner macht, was sie besser macht in einer gewissen Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also um das geht es hier. Hingabe an die geistige Welt, aber sich selber finden. Das ist eben auch in dem Wochenspruch drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verliere dich, um dich zu finden. Wollen wir vielleicht heute Schluss machen damit? Ich lese euch zum Abschluss noch einmal den Wochenspruch. Es ist der neunte Wochenspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erinnert euch, was die Neuen alles bedeuten kann, was ich am Anfang gesagt habe. Vergessend meine Willenseigenheit, erfüllet Weltenwärme, Sommer kündet mir Geist und Seelenwesen. Im Licht mich zu verlieren, gebietet mir das Geistesschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und kraftvoll kündet Ahnung mir, verliere dich, um dich zu finden. Das ist dann der letzte Punkt. Da kommen wir aber wieder ganz zu uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wacht dann zum Beispiel im Herbst wieder dieses Michaelische auf, jetzt Tatkraft aus dir selber. Jetzt aber zuerst verlieren, wir müssen wirklich in die Welt gehen, auch in die geistige Welt letztlich gehen. Dort kommt uns etwas entgegen, das wir zunächst nur ahnen, wo wir irgendwas spüren, aber dann heißt es irgendwann, finde dich wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst verlieren wir uns ganz, wir gehen in dieser Fülle auf, sind offen dafür, aber dann finden wir auf höhere Art zu uns selber. Dann erkennen wir erst unsere Aufgabe. Und die ist Schaffe aus dir selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist zum Schaffen aufgerufen, zum Mitschaffenden aufgerufen. Und die Konsequenzen sind riesig für die Weltentwicklung, auch für alles, was gegenwärtig ist. Wir sind aufgerufen, die Erde zu verwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so etwas zu machen, was mehr ist, als das sein könnte, wenn es nur von oben fließt sozusagen. Und ja, wir versuchen eh viel zu tun, und wir machen viele Fehler zurzeit auch. Die längste Zeit schon dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber zu lernen aus den Fehlern, es besser zu machen, das ist ganz wichtig. Aber keinesfalls bitte holt euch Menschen raus, lasst die Erde, wie die Erde ist, und tut möglichst nicht hineinpfuschen. Hineinpfuschen soll man nicht, aber wenn wir nicht mitarbeiten würden, wenn wir nicht unsere schöpferischen Impulse hineinbringen würden, dann werden wir der Entwicklung, die angedacht ist für uns, die uns ermöglicht ist, die Gott gewollt ist, nicht gerecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit würden wir der Erde, auch wenn man jetzt auf diese engere Perspektive geht, nicht helfen, sondern ihr schaden. Die Erde braucht uns. Unserer Mitarbeit, unserer schöpferisch-kreativen Mitarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Fehler, die wir machen. Die Welt würde nicht besser ausschauen, wenn wir uns völlig raushalten würden und nur, ja, im Grunde wie die Tiere aus den Instinkten heraus uns leiten lassen würden. Die Welt wäre nicht gesünder und besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie würde noch schneller verfallen. Also wir sind aufgerufen, macht euren Beitrag. Das bringt die Welt und die Erde jetzt ganz konkret, um es jetzt wirklich auf unsere engere Aufgabe, hier die Erde weiterzubringen auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Christus hat seinen Teil getan, er hat sich verbunden mit der Erde, aber wenn wir den Impuls nicht ergreifen, wird es trotzdem nichts nützen. Ob diese wirkliche Durchchristung stattfindet, das liegt auch an uns. Die Durchchristung der ganzen Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir uns angenommen, wir würden uns alle verweigern, dann wird die ganze Erdentwicklung nicht durchchristet. Dann ist das was, was zerstäubt und weg ist. Und eigentlich, so extrem wird es mit Sicherheit nicht passieren, aber nehmen wir hypothetisch den Fall an, es findet überhaupt nicht das statt, dann würde die Erde zerstäuben und hat ihren Sinn verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christusimpuls wäre ganz umsonst gewesen dann. Sondern er erfüllt sich dadurch, dass wir aus der Freiheit heraus unsere Schöpferkraft, unsere kleine, aber entscheidende, mit hineintragen in das Ganze. Und das betrifft ganz konkret die Zukunft der Erde, das betrifft zum Beispiel ganz stark, wie gehen wir in der Landwirtschaft mit der Erde um, wie gehen wir in der Heilkunde um damit, Heilkunde für Menschen, aber auch für Tiere, Heilkunde für die Natur im Grunde, wobei sich das mit der Landwirtschaft verbinden kann, aber wir brauchen sogar mehr, wenn man jetzt in der Landwirtschaft nur verstehe, dass wir halt dort unsere Nahrung anbauen und versorgt werden, es geht aber um mehr, es geht um wirklich die ganze Natur zu heilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil von sich aus ist sie auf einem absterbenden Weg, sie ist auf einem Weg des Krankseins. Von sich aus, das liegt in der Entwicklung darin, wir sind über der Mitte der Erdentwicklung darüber, die Erde ist auf einem absteigenden Ast. Und das heißt, sie hat alle Symptome des langsamen Verfalls irgendwo drinnen, das ist halt so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre auch schrecklich, wenn es nicht so wäre, weil dann würden wirklich die soratischen Wesenheiten siegen, also wir konservieren die Erde so, wie sie jetzt ist, für alle Ewigkeit. Und schauen, dass das scheinbar der paradiesische Garten äußerlich ist, aber jede weitere Entwicklung wäre abgesperrt, jede wirkliche Entwicklung. Das wäre alles Schimäre im Grunde, was da wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, die Erde ist, und das muss man halt einfach zur Kenntnis nehmen, auf dem absteigenden Ast, sie ist eigentlich eine Sterbende, aber wir können dazu beitragen, dass dieses Sterben nicht zu früh passiert. Sie soll auch einmal sterben, einmal ist der richtige Zeitpunkt da. Aber erst nachdem wir unsere Schöpferkräfte, und die haben wir noch gar nicht so lang, dass wir sie wirklich so richtig gebrauchen können, auch wenn sie unserem Ich schon von Haus aus ermöglicht sind, aber dass wir so richtig angreifen, das kommt erst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ganz aus der Freiheit heraus. Also so gesehen ist diese Zeit, in die wir jetzt hineingehen, die entscheidende Zeit. Weil jetzt wird der Beitrag des Menschen immer größer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wenn wir da das Verschlafen und Untätig sind, oder nur Blödsinn machen und nicht bereit sind, aus dem Blödsinn zu lernen, den wir machen, dann ist die Erdentwicklung zu einem großen Teil verloren. Also da haben wir große Aufgaben. Und da braucht man aber diese weite, weite Perspektive in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die fehlt vielfach heute in den sehr gut gemeinten Debatten darüber, über die Probleme, die es heute gibt, wo ja viel Richtiges aufgedeckt wird, aber die meisten Lösungen, die angeboten werden, weil sie nur aus dem Kopfdenken, aus dem alemannischen Denken kommen, gehen in die ganz falsche Richtung, auch wenn sie auf den ersten Blick gut klingen. Und in der Praxis zeigt sich das aber dann, dass gerade aus diesen Dingen dann gerade die noch Schlimmeren kommen. Also wir neigen heute dazu, mehr aus dem alemannisch Verstandesmäßigen, und zwar im falschen Verstandesmäßigen daher, gerade die Dinge zu tun, die zwar logisch richtig scheinen, die auch gut scheinen, aber die nicht das Ganze überblicken, und daher in Wahrheit total kontraproduktiv sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich schwöre, wir werden das erleben mit all den Maßnahmen, die jetzt die Umweltsituation verbessern sollen, werden wir die Erde mehr hineinarbeiten. Es ist schon gut, dass man Dinge probiert, und es geht wohl auch nicht anders. Aber egal, ob es jetzt Solar ist, Windkraftwerke, sonstige Kraftwerke, ist schon klar, aber wenn man die ganze Landschaft zugleistet mit dem, wird es nicht gut sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich die ganze Landschaft zudecke mit Solarpanelen, wird es nicht gut sein. Also man kann sehr wohl, wenn ich alle Autos auf Elektroautos umstelle, wird das auch nicht funktionieren, weil es an anderen Ecken genau und noch stärker herauskommen wird, die Problematik. Damit will ich das nicht verteufeln, und das ist viel guter Wille und viel Gescheitheit darin, diese Dinge zu entwickeln, aber wir sollten halt auch ein wachsames Auge darauf haben, dass das in Wahrheit nicht die Lösung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind alles erst die Fehler, an denen wir lernen können. Wir neigen also gerade in unserer Zeit sehr dazu, aus den Fehlern, die wir schon gemacht haben, noch größere zu machen. In dem sind wir sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl sie so einleuchtend sind. Also da muss man verdammt aufpassen. Und daher ist es wichtig, sich da wirklich versuchen, ein individuelles Urteil auch zu bilden, aber das wäre eben nur gekommen, wenn ich selber kreativ denke, wenn ich schöpferisch denke zumindest einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht sage, aha, Möglichkeit A, B, C, ja, A und B sind gut, sage ich ein Ja dazu. Sondern selber vielleicht ganz andere Zusammenhänge zu sehen, und da muss ich nicht ein Experte in allen Feldern sein. Das ist gerade heute das Problem, weil die Experten, und das geht aber gar nicht anders, müssen mit solchen Scheuklappen durch die Welt laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Dinge halt so komplex geworden sind, dass man ein Meer gar nicht überschaut. Und wir haben ganz verloren, dieses weite Panorama zu sehen, das dazugehört. Und das ist riesig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das kann man aber nicht mit unserem Verstandesdenken erfassen, sondern da brauche ich dieses lebendig-schöpferische, dieses schauend-imaginative Denken. Denn das imaginative dazu, weil ja wirklich die geistigen Hintergründe, die geistigen Wesen, die mitbeteiligt sind an dem Ganzen, kennenlernen muss. Weil die sind ja heute eigentlich komplett ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die denkt, ja, bei uns in anthroposophischen Kreisen schon mehr, und sicher bei manchen anderen Gruppierungen auch, aber bei denen, die jetzt wirklich die Entscheidungen fällen, wie sie in die Zukunft gehen sollen, die haben von dem nichts. Ja, wir haben es einmal gehört vielleicht, und dann machen sie es lustig drüber und sagen, es war ein Blödsinn. Aber das sind entscheidende Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Fehler entsteht, dass man das alles ausblendet. Rein technisch gesehen sind die Lösungen logisch und wichtig, scheinen gut zu sein, aber sie werden nicht funktionieren. Sie werden nur das nächste Problem schaffen, und das wird größer sein als das vorhergehende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, auch, hat auch seinen Sinn, wir haben noch größeren Problem, können wir noch mehr erweitern. Also kommen einige Aufgaben auf uns zu. Aber darum soll man nicht über alles immer enttäuscht sein, was jetzt schiefläuft, sondern wir können es eigentlich nur nützen, um daraus zu lernen und damit weiterzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann. Und weiter auch über das Dasein der Erde hinaus einmal. Aber entscheidend wird dem sein, was wir jetzt machen, für das, was dann sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir jetzt versäumen hier und nicht tun, dann sind die Früchte in der Zukunft auch nicht da. Und dann ist der nächste Schritt schon wieder schwieriger, sagen wir es einmal vorsichtig so. Also diese große Perspektive denken, man denkt, da muss ich praktisch vor Ort schauen, wie das am besten läuft, enger Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich muss schon genau dorthin schauen, das ist schon wichtig. Aber ich muss eben auch die weite Perspektive vom alten Saturn bis zum Vulkan in Wahrheit, also über eine riesige Entwicklungskette, ich weiß, da werden die meisten Menschen, die heute mehr im materialistischen Leben leben, lachen darüber und sagen, da stimmt was oben nicht. Naja, ja, muss man ja sehen, ich verstehe das ja, weil diese Denkweise ist halt da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ahrimann ist stark heute und der Lucifer ist genauso stark, der hat seine Begeisterung für diese Einseitigkeit davon und dann entsteht ein Zug aber drinnen, der in die falsche Richtung fährt, sehr schnell. Es ist logisch, klar, es begeistert die Menschen, aber es ist der Weg vielleicht in den Abgrund. Und man fährt aber, weil man dem Abgrund entkommen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man baut die Schiene dann wieder genau hin, dass er erst recht in den größeren Abgrund fährt, indem man den kleineren vermieden hat. Ist jetzt ein bisschen ins Bild gefasst. Aber Mut auf jeden Fall, auch wenn ich kein Experte bin, aber trotzdem ein eigenständiges, kreatives Denken zu erfolgen, das ungewöhnliche Denken können auch, das ungewohnte Denken zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die geistigen Wesen, die um uns da sind, sagen uns in Wahrheit dauernd, weisen uns darauf hin, was du, du, du, du machen kannst. Sie sehen unsere Fähigkeiten. Sie sehen eigentlich, du kannst was machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da und dort. Und sie geben uns eigentlich nur einen Schubser, er kennt die Aufgabe. Und trotzdem sind wir frei dabei, sie zwingen uns zu nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Gegenteil, sie sagen ja auch nicht, sie könnten es ja selber auch nicht machen, das ist es ja eben. Darum kommen sie zu uns und fordern uns auf, in Wahrheit das zu machen. Sie können es nicht für uns machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen dann unseren Beitrag dazu zumindest leisten. Es kommt eine ganze Menge uns entgegen. Aber das Entscheidende, was nämlich entscheidet darüber, ob es wirklich für die Zukunft etwas Gutes bringt oder eben nicht, ist unser Beitrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So klein er auch heute ist, aber der gibt der ganzen Schöpfung, mit der ganzen Zukunftsperspektive eine ganz neue Qualität. Um dessen Willen ist diese ganze riesige kosmische Entwicklungskette über die sieben Stufen vom alten Saturn bis zum Vulkan da, damit sich das entfalten kann. Und wir haben jetzt in der Erdentwicklung angefangen, diese Aufgabe wirklich anzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da war eh lange Vorlaufzeit, dass wir mal so weit kommen, dass wir das wirklich in die Hand nehmen können. Da war im Grunde noch alles aus der Vergangenheit mitzubringen und jetzt endlich dann zur Zeit des Mysteriums von Golgatha dann so weit zu bringen, dass da, oder eben zur Zeit des Erdenlebens des Christus, dass wirklich das göttliche Mensch werden kann. Im Christus, aber in jedem von uns ist der Funke drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem von uns, in jedem von uns ist der Christus. Also indem der Christus Mensch wird, in den Leibeshüllen dieses Nathanischen Jesus, wird der Mensch in allen Menschen in Wahrheit. Nur es steht in unserer Freiheit, das zur Kenntnis zu nehmen und wirklich das als Aufgabe zu empfinden, aus dem eigenen Ich heraus tätig zu werden oder auch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Christus in uns zwingt uns aber auch nicht. Der am allerwenigsten. Aber es ist sein Wille, dass uns die Freiheit gegeben ist, das zu dürfen, zu können, ich würde jetzt gar nicht einmal sagen zu sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gottheit wünscht es sich. Sagen wir es einmal so. Sie befiehlt es nicht, aber sie erhofft es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird wohl auch auf die Religionen irgendwann ein anderes Bild, eine andere Perspektive werfen, weil es ist nämlich die Art, wie damit umgegangen ist, also damit meine ich nicht die Schriften als solches. Die sind nämlich durchaus offen für andere Perspektive als das, was dann daraus gemacht wurde im Laufe der Zeit. Ohne dass ich es verteufeln will, weil vieles eben auch notwendig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Menschen damals zu was anderem noch nicht reif waren, weil wir lernen mussten, aber man hat auch Fehler gemacht, aus denen man wieder lernen kann. Aber im Grunde müssen wir so etwas wie die Apokalypse als Anregung nehmen, dieses ganze Weltendrama, das da beschrieben ist drinnen, aus eigener Perspektive zu schauen, zu erleben und mitzutun, dass es eben keine Katastrophe wird, sondern im Gegenteil die Enthüllung des Göttlichen in uns, um uns. Apokalypsis Jesu Christi, des Wesens Jesu Christi und damit aber auch des Göttlichen insgesamt, weil die Trinität, also Gott Vater, Gott Sohn und der Heilige Geist sind eine Einheit, für sich genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur da muss ich halt sehr hoch hinaufsteigen, dort erlebe ich das. Je mehr es gegen unsere Erdensphäre kommt, desto mehr erscheinen sie in drei Gestalten, wenn man so will, die sehr unterschiedlich in gewisser Weise sind, und die man daher deutlich unterscheiden sollte. Vielfach, das beschreibt ja Rudolf Steiner öfters, dass dort, wo die Menschen heute von Christus reden, sie meistens vom Vatergott reden und gar nicht mitkriegen, dass es zwar der Christusname ist, aber sie verstehen ihn eigentlich nach dem alten Prinzip und das ist das, das von der Spitze herunter sozusagen alles strömen lässt und dem sich alles unterordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war aber nur die Wegbereitung einmal. Und gerade dann insbesondere dadurch, dass das göttliche Mensch geworden ist und im Christus oder Christus im Menschen, man kann durchaus beides sagen, weil ist der Christus dadurch, dass er Mensch geworden ist, also bis in diese Sphäre heruntergestiegen ist. Dadurch kommt eben auch diese Aufgliederung, Gott Vater, Gott Sohn und Heiliger Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind eins, aber hier wirken sie in drei verschiedenen Gestalten. Und die Mitte des Ganzen ist das Christusprinzip. Und das ist aber in jedem Menschen Mensch geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die größte Bejahrung des freien Menschen, die man sich nur vorstellen kann. Aber so ist es nicht immer interpretiert worden, durch die Kirchen und dergleichen. Wie gesagt, ich will nichts verteufeln, es war eine gewisse Notwendigkeit, weil die Menschen nichts damit anfangen hätten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenteil, Frau Osern, bitte hilf uns und mach für uns. Und der Priester ist der Vermittler. Und der sagt uns ja, der liebe Gott wird es schon richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir sollen es richten. Und wir haben aber alle Unterstützung dabei. Das ist die Hilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben alle Unterstützung. Aber es ist nie dieses, ich kann nicht, ich lieg da, mach. Sondern selbst in der schwierigsten Situation noch, ein Entfunken des Eigenwollens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Ich heraus. Also nicht des Ego-Wollens, sondern dieser Schöpferische Wille, der aus dem Ich herauskommt. Und das geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten sind wir gar nicht christlich. Überhaupt nicht. Da bleiben wir irgendwo stecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist dann geistige Bequemlichkeit. Und daher betone ich das auch so oft, also wenn ich geistiges Wahrnehmen, Erleben, Erfassen, Erkennen will, dann heißt das, es ist eine Aufgabe für mich, weil ich die Fähigkeit dazu habe. Und jedes andere Motiv, geistiges Sehen wollen, oder geistiges Konsumieren wollen, ist was vollkommen Luziferisches in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn dann noch der Intellekt dazu kommt, der es jetzt sehr gescheit noch interpretiert, dann ist der Ahrimann auch dabei. Dann haben wir Luzi, Ahri beisammen. Und die sind drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird wahrscheinlich zu polemisch, aber man kann sich die verschiedenen Kirchen anschauen, wo es mehr in den Westen geht, wo es mehr in den Osten geht, wo es mehr in der Mitte ist. Also in der Mitte hat man am stärksten beide zugleich, Luzi und Ahri. Im Osten ist es mehr das Luziferische, im Westen ist es mehr das Ahrimanische drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in den Religionen, in den christlichen Religionen. Es wäre interessant, das einmal zu verfolgen. Also ein bisschen nach Amerika hinüber, zu schauen, wie ist es im Osten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt könnte man ja fragen, wie ist es im Süden und Norden. Ich gebe jetzt keine Antwort dazu. Aber man wird darauf kommen, alles sind Einseitigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es sind also die Widersacher drinnen, aber sie sind, die ja noch nichts machen, sie sind nicht im Gleichgewicht. Weil auch in der Mitte, wo beide drinnen sind, heißt es noch lange nicht, dass sie im Gleichgewicht sind. Weil das Gleichgewicht fordert, dass der individuelle Mensch sie im Gleichgewicht hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da ist bei uns eher in der Mitte das Problem, dass dann die beiden so auseinanderziehen. Und wir sollten sie eigentlich so in die Waage bringen. Aber die erreißen uns auseinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist nichts im Gleichgewicht. Sie zerren daran. Also das heißt, für die Zukunft wird eben auch, neben der ganzen Naturaufgabe, auch notwendig sein, den Umgang mit dem Religiösen auf eine neue Ebene zu heben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen ersten Anstoß hat ja Rudolf Steiner dadurch gegeben, indem er die angehenden Priester der Christengemeinschaft unterstützt hat, da einen neuen Weg zu gehen. Aber auch der ist nur eine Übergangsstufe, sodass einmal so ist, dass die Kirche nicht da ist oder dort, oder indem ich einschreibe, sondern dass das stattfindet in der Begegnung der Menschen. Überall auf Erden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass dort das Geistige lebt. Das Göttliche drinnen lebt in dem, was man gemeinsam tut. Und dass eigentlich im Grunde jede Handlung daher eine, wenn man so will, sakramentale Handlung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, dass sie eine geistige Bedeutung auch hat. Aber eben nicht nur, dass es formelhaft irgendwo ist und unter Sprüchen heruntergesprochen wird, das reicht nicht. Sondern ich muss es wirklich aus dem Eigenen nicht nur erleben, sondern sogar schaffen, mitschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gemeinsam können wir mehr schaffen. Dann wird ein Geistiges, ein Göttliches auf Erden noch viel, viel stärker leben, als es heute durch die Kirchen der Fall sein kann. Selbst auch durch die Christengemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das ist eine Etappe des Weges. Und das wird nicht bis zum Ende der Erdentwicklung oder der Menschheitsentwicklung so sein, sondern es werden noch höhere Formen möglich sein. Und die werden sich abspielen im sozialen Umgang der Menschen miteinander, im Umgang mit der Natur, im Umgang mit den Tieren, mit den Pflanzen, mit allem, was da draußen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Riesenperspektive. Wir dürfen uns aber auch nicht täuschen, die Entwicklung ist in Wahrheit so rasant, auch die geistige Entwicklung, die positive Entwicklung, dass wir sehr, sehr viel mehr leisten können, als wir in der Vergangenheit geleistet haben. Wir sind jetzt eigentlich darauf richtig loszulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jetzt die Zeit, richtig loszulegen. Da braucht man nicht nachzutrauen den alten Kulturen, wie sie waren. Ich meine, wir haben ihnen viel zu danken, weil sonst wären wir nicht dort, wo wir heute wären, im guten wie im schlechten Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchten sie auf jeden Fall, aber wir werden weit darüber hinausgehen. Wir werden weit über das Urindische hinausgehen. Da war eine höchste Geistigkeit drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir in die atlantische Zeit gehen, war noch mehr drinnen, in Wahrheit. Aber das ist trotzdem auf die Art, wie es damals war, nicht die Zukunft. Das heißt, wir werden weit darüber hinaussteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Möglichkeit dazu ist jedenfalls da. Und dann wird es auch die Trennung zwischen dem sogenannten Profanen und dem Heiligen nicht geben. Es wird das Profanste geheiligt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Heiligste wird auch dem Äußeren sein, solange wir überhaupt noch verkörpert sind, denen. Und wenn wir nimmer verkörpert sind, wird es zumindest der Erde noch dienen, die noch eine Weile weiter bestehen wird, wenn wir uns gar nimmer verkörpern. Da werden wir auch noch Kräfte hineinfließen lassen, bis sie dann, wenn sie ihre Aufgabe ganz erfüllt hat, die Erde auch sterben darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann der Weg durchs Geistige weitergeht, wo die Früchte dieser ganzen großen Entwicklung, also der Erdentwicklung geht es dem Speziellen, wo diese Früchte erreichen können. Und dann kommen wir mit dem in ein neues Jerusalem, das bereits wesentlich mitgestaltet sein wird in seinen Feinheiten durch das, was die Menschen dazu beitragen. Das ist so ein Geheimnis des neuen Jerusalems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es wird armseliger sein, wenn wir weniger beitragen. Und es wird sehr reich sein, wenn wir viel beitragen. Aber das wird sehr wohl von uns abhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also nicht einfach so, dass uns das hingestellt wird. Die Erde, bis zur Erdentwicklung, bis zu dem Moment, wo unser Ich uns geschenkt wurde und wir uns dann verkörpert haben, bis dahin ist tatsächlich alles für uns gemacht worden. Es ist uns also die Basis für unsere Entwicklung geschenkt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann war noch eine lange Phase, wo das nachwirkt, wo wir selber das noch nicht aus eigenem Machen konnten, aber vorbereitet werden sollten. Aber dass es möglich wird, das hängt mit dem Mysterium von Golgotha zusammen. Das ist das Große.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wirklich der Entschluss drinnen liegt, der Gottheit Mensch zu werden. Der Entschluss des göttlichen Mensch zu werden. Und das auch wirklich zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christus ist ganz Mensch geworden. Und trotzdem ganz Gott auch, als Beides. Und das ist der Maßstab, um den es geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir verweigern, da mitzutun, dann werden wir halt mittun müssen, wahrscheinlich bei den Widersachern irgendwo. Es gibt nur die eine Alternative. Der Weg in die fruchtbare Zukunft wird nur fruchtbar sein, wenn wir mittun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir es nicht tun, sind wir zwangsläufig in der Widersacherwelt. In welcher auch immer jetzt. Aber da ist jedenfalls der starke Sog der soratischen Wesenheit, dass wir es wirklich irgendwann einmal endgültig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das könnte passieren. Ja, soviel als Gedanken für heute. Der Überzug ist wieder etwas größer geworden heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch fürs Dabeisein. Und ich danke euch wirklich von ganzem Herzen dafür, weil es ist nicht ohne, bei diesen doch ja nicht einfachen Dingen dabei zu bleiben, und es nicht noch zweifelhaft ist, 315 Vorderregen schon öd zu finden, sondern immer noch mit Begeisterung dabei zu sein. Und einfach Freude daran, auch bewusst eine Freude zu haben, gemeinsam das irgendwo durchzugehen und es heranzutasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja wirklich ein gemeinsames Tun, das drinnen ist. Ich bin halt der Sprecher der ganzen Geschichte, aber es ist ohne euch nicht möglich. Und ohne den Menschen auch das so empfinden, das irgendwo mitempfinden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass das in der Zukunft noch mehr und noch mehr werde. Ich sehe durchaus sehr realistische Möglichkeiten dafür. Auch wenn manches so schlecht ausschaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe jetzt mal irgendein gröberes Wort unterdrückt. Ich habe jetzt mal irgendein gröberes Wort unterdrückt. Ich habe ja Pause gemacht vorher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es schaut ja manches wirklich sehr problematisch aus heute. Aber das sind halt die Hürden. Und die können wir nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird es niemand für uns machen. Ist doch schön auch. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke im Livestream, die ihr dabei seid. Bis zum nächsten Mal. Danke, Wolfgang, für die Umwege, die wir mit dir gehen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne. Das ist der kürzeste Weg. Das ist der kürzeste Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, genau. In diesem Sinne. Schönen Abend euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schönen Abend euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[#A|&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;A&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;]] [[#B|B]] [[#C|C]] [[#D|D]] [[#E|E]] [[#F|F]] [[#G|G]] [[#H|H]] [[#I|I]] [[#J|J]] [[#K|K]] [[#L|L]] [[#M|M]] [[#N|N]] [[#O|O]] [[#P|P]] [[#Q|Q]] [[#R|R]] [[#S|S]] [[#T|T]] [[#U|U]] [[#V|V]] [[#W|W]] [[#X|X]] [[#Y|Y]] [[#Z|Z]] | [[#0-9|0-9]] |[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#A| Gesamtglossar]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
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=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 214. Vortrag von Wolfgang Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 216. Vortrag von Wolfgang Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SaKe</name></author>
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